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S Immo AG — Interim / Quarterly Report 2007
Aug 29, 2007
758_ir_2007-08-29_fefdfa14-b591-41ef-b0f2-904aa1451993.pdf
Interim / Quarterly Report
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Sparkassen Immobilien AG Mehr Immobilie für Ihr Geld
Halbjahresbericht zum 30.06.2007
Kennzahlen
Unternehmenskennzahlen
| in Mio. EUR | 01.01.–30.06.2007 | 01.01.–30.06.2006 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 45,1 | 33,2 | +35,8 % |
| davon Mieterlöse | 35,9 | 27,0 | +33,0 % |
| EBITDA | 42,3 | 32,4 | +30,6 % |
| Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) | 40,8 | 31,5 | +29,5 % |
| Konzernjahresüberschuss vor Steuern (EBT) | 2,7 | 20,3 | -86,7 % |
| Konzerngewinn | 1,5 | 15,0 | -90,0 % |
| 30.6.2007 | 30.6.2006 | Veränderung | |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 25,4 | 24,5 | +3,7 % |
| Eigenkapital | 621,8 | 536,7 | +15,9 % |
| Eigenkapitalquote | 40,0 % | 49,0 % | -18,6 % |
| Börsekapitalisierung | 1.112 | 954,1 | +16,6 % |
| s IMMO-Aktie | 718,7 | 585,2 | +23,0 % |
| s IMMO INVEST | 393,5 | 368,9 | +6,7 % |
| Kennzahlen zum Immobilienvermögen | |||
| 30.06.2007 | 30.06.2006 | Veränderung | |
| Anzahl Objekte | 117 | 64 | +82,8 % |
| Immobilienvermögen (Marktwert) in Mio. EUR | 1.321 | 907 | +46,0 % |
| Gesamtnutzfläche in m2 | 1.083.400 | 710.000 | +54,0 % |
| Brutto-Mietrendite in % | 6,4 | 7,0 | -8,6 % |
| Vermietungsgrad in % | 94,0 | 91,9 | +2,3 % |
| Aktienkennzahlen | |||
| 30.06.2007 | 30.06.2006 | Veränderung | |
| Earnings per Share (EPS) in EUR* | 0,01 | 0,28 | -96,4 % |
| Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR | 9,4 | 8,3 | +13,3 % |
| Kurs-NAV-Verhältnis in % | 112,2 % | 103,6 % | |
| Kurs per Quartalsultimo | 10,55 | 8,60 | +22,7 % |
*Inkl. operativen Genussscheinaufwands 2007.
Finanzkalender
| Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2007 | 8. August 2007 |
|---|---|
| Ergebnisse zum 3. Quartal 2007 | 7. November 2007 |
| Ergebnis zum Geschäftsjahr 2007 | April 2008 |
Inhalt
- 4 Vorwort des Vorstands
- 6 Geschäftsverlauf
- 9 Konzernanhang (Notes)
Vorwort des Vorstands
Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Aktionäre und Investoren,
wir sind dynamisch in das erste Quartal gestartet und konnten auch im zweiten Quartal operativ deutlich zulegen. Die Umsatzerlöse sind um ein Drittel gestiegen, und auch das EBIT konnte um knapp 30 % gesteigert werden. Der Konzerngewinn wurde durch die außerordentlichen Einmaleffekte aufgrund der Genussscheinrestrukturierung sowie der Genussscheinrückkäufe im zweiten Quartal belastet. Durch diese Restrukturierung haben wir jedoch eine übersichtlichere und leichter verständliche Unternehmensstruktur geschaffen. Von der Zusammenlegung des Immobilienvermögens profitieren sowohl Genussscheininhaber als auch Aktionäre. Der Genussschein soll weiterhin eine jährliche Ausschüttung zahlen, während die Aktie als thesaurierender Titel positioniert ist.
Aktionäre und Genussscheininhaber profitieren auch von der höheren Akzeptanz der Gesellschaft bei internationalen Investoren und können von einer breiteren Streuung am Immobilienvermögen partizipieren. Und nicht zuletzt bedeutet dieser Schritt für die Sparkassen Immobilien AG eine transparentere Kapitalstruktur und eine vereinfachte Rechnungslegung, wobei der Steuervorteil aus der Ausschüttung beim s IMMO INVEST auch weiterhin bestehen bleibt.
Auf der Akquisitionsseite waren wir in Deutschland weiter aktiv – wir haben im zweiten Quartal erneut in Berlin und Bremen zugekauft und den Abschluss eines großen Portfolios mit 88 Immobilien und einem Kaufpreis von EUR 188 Mio. vorbereitet. Wir sehen insbesondere den Wohnimmobilienmarkt in Berlin auf Basis des sehr günstigen Substanzpreises (Preis/m2 ) nach wie vor als sehr attraktiv an. Wir investieren in Objekte, bei denen wir ein deutliches Wertsteigerungspotenzial sehen. Darüber hinaus sind wir mit den Baufortschritten unserer Entwicklungsprojekte in Prag, Bukarest und Sofia voll im Plan und stehen vor Abschlüssen entsprechender Projekte in der Ukraine, wo wir zu Beginn des zweiten Quartals eine eigene Tochtergesellschaft gegründet haben.
Die Entwicklung der Immobilienwerte auf den Kapitalmärkten gestaltet sich derzeit durchaus turbulent – auch die österreichischen Immobilienaktien leiden unter anderem unter den Auswirkungen der US-Immobilienkrise – völlig zu Unrecht, wie wir meinen. Die US-Immobilienmärkte haben Besonderheiten, die auf die Märkte in Österreich, Deutschland und CEE, in denen wir agieren, nicht zutreffen. Ganz im Gegenteil: Vor allem die CEE-Märkte weisen aufgrund des Nachholbedarfs weiterhin ein enormes Wirtschaftswachstum auf. Steigende Zinsen sind für unsere bestehenden Fremdkapitalpositionen kein Thema – wir haben diese durch entsprechende Instrumente langfristig abgesichert. Durch die jüngsten Entwicklungen trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen: Ein solider Fremdkapitaleinsatz, niedrige Managementgebühren, Diversifikation und nicht zuletzt eine langfristig auf Substanz und Cashflow ausgerichtete Strategie wie die der Sparkassen Immobilien AG werden sich langfristig behaupten. Die s IMMO-Aktie legte bis zum 30.06.2007 auf Basis 1-Jahres-Performance (30. 6.06– 30. 6.07) um 22,7 % zu. Seit Jahresbeginn verzeichnete sie am Stichtag 30.06.2007 einen Wertzuwachs von 7,54 %.
Wir werden unsere Portfolio-Strategie – Akquisitionen fertiger Objekte primär in Deutschland, Verkauf einiger Immobilien in höherpreisigen Märkten wie Österreich oder Tschechien und Fokus auf Entwicklungsprojekte in CEE und SEE – auch in den kommenden Monaten konsequent verfolgen und parallel dazu unsere solide Finanzstrategie weiterfahren. Das bedeutet eine vorsichtige Bewertungspolitik, abgesicherte Fremdkapitalpositionen und einen soliden Eigenkapitalanteil.
Für das dritte Quartal sind wir positiv eingestellt: Aufgrund unserer Akquisitionen und des Wegfalls der Aufwendungen für die Genussscheinrestrukturierung erwarten wir für das dritte Quartal bei Umsätzen und EBIT, aber vor allem beim Konzernergebnis erneut ein deutliches Plus.
Ihr Vorstandsteam Holger Schmidtmayr Ernst Vejdovszky
Holger Schmidtmayr und Ernst Vejdovszky
Geschäftsverlauf
Umsatz und EBIT erfreulich zugelegt, Konzerngewinn durch Einmaleffekte belastet
Nach einem erfolgreichen ersten Quartal konnte sich die Sparkassen Immobilien AG im zweiten Quartal bei Umsatz- und Mieterlösen sowie beim EBIT erneut deutlich steigern. Verglichen mit der Vorjahresperiode stiegen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten von EUR 33,2 Mio. um knapp 36 % auf EUR 45, 1 Mio., die Mieterlöse wuchsen im selben Zeitraum um 33 % von EUR 27 Mio. auf EUR 35,9 Mio. – bedingt durch Neuakquisitionen. Knapp 30 % der Umsatzerlöse resultieren aus den CEE-Ländern, mit 25 % trugen deutsche Immobilien dazu bei. Die Wertsteigerung der Immobilien vor allem in CEE (Neubewertung im ersten Quartal 2007) hatte einen kräftigen Zuwachs in der Betriebsleistung zur Folge: plus 43,8 % auf EUR 63,7 Mio. nach EUR 44,3 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBITDA konnte vergleichsweise um 30 % auf EUR 42,3 Mio. in den ersten sechs Monaten zulegen. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) stieg um 29,5 % auf EUR 40,8 Mio. (1. Halbjahr 2006: EUR 31,5 Mio.) ähnlich stark an. Durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Genussscheinrestrukturierung und dem Rückkauf von insgesamt 582.509 Genussscheinen belief sich der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) auf EUR 2,7 Mio., nach EUR 20,3 Mio. in den ersten sechs Monaten 2006, und der Konzerngewinn nach Steuern belief sich auf EUR 1,5 Mio. nach EUR 15 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Immobilienvermögen weiter deutlich ausgebaut
Aufgrund des expansiven Wachstumskurses umfasste das Immobilienportfolio der Sparkassen Immobilien AG in Österreich, Deutschland und den CEE-Ländern per 30.06.2007 insgesamt 117 Objekte (davon 8 Entwicklungsprojekte) mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 1 Million m2 (1.083.400 m2 ). Dies entspricht einer Steigerung der Nutzfläche um 54 % und einem Zuwachs des Immobilienvermögens um 46 % auf EUR 1,32 Mrd. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Akquisitionen von Immobilien in Deutschland zurückzuführen sowie auf die Wertsteigerung der Immobilien in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Deutschland, die von internationalen Gutachtern in den letzten drei Quartalen neu bewertet wurden. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 17 Immobilien und zwei Grundstücke mit einer Nutzfläche von 117.223 m2 zugekauft.Darunter ein Paket mit neun Zinshäusern in Berlin-Mitte und einer Nutzfläche von 11.000 m2 und ein gemischt genutztes Objekt in Bremen auf 18.500 m2 Fläche, mit der Stadt Bremen als Hauptmieter. Dem deutschen Portfolio ist auch ein Paket mit vier Wohnimmobilien in Hamburg mit einer Nutzfläche von 8.400 m2 zugegangen. Im Großraum Bukarest wurde ein Grundstück mit einer Fläche von 100.000 m2 erworben, der entsprechende Developmentprozess wurde gestartet.
Der Vermietungsgrad aller Immobilien betrug 94 % und hat sich gegenüber dem 30.06.2006 (91,9 %) weiter verbessert. Vor allem die österreichischen Immobilien und die CEE-Immobilien trugen zu diesem ausgezeichneten Ergebnis bei. Durch ein effizientes Immobilienmanagement soll auch der Vermietungsgrad in Deutschland noch deutlich gesteigert werden. Die Brutto-Mietrendite per 30.06.2007 beträgt quer über alle Länder 6,4 %.
Gesamtnutzfläche nach Nutzungsart*
3 % Slowakei
Gesamtnutzfläche nach Regionen*
*Inkl. Entwicklungsobjekte.
*Inkl. Entwicklungsobjekte.
Immobilienvermögen nach Regionen*
*Schätzwerte für bestehende Objekte/Buchwerte für Entwicklungsprojekte.
s IMMO-Aktie
Hervorragende Performance der s IMMO-Aktie Performance s IMMO-Aktie Juni 06–Juni 07
Die s IMMO-Aktie legte auf Einjahres-Basis (Stichtag 30.06.) um 22,7 % zu und war damit eine der bestperformendsten Immobilienaktien an der Wiener Börse. Die Börsekapitalisierung der s IMMO-Aktie erreichte zum Stichtag 30.06.07 einen Wert von EUR 718,7 Mio.
Der Net Asset Value (NAV) pro Aktie stieg von EUR 8,3 zum 30.06.2006 auf EUR 9,4 zum 30.06.2007, was vor allem auf die höhere Bewertung der CEE-Immobilien in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien zurückzuführen ist. Der Gewinn pro Aktie vor aperiodischem Genussscheinaufwand liegt bei EUR 0,32 – aufgrund der Einmaleffekte ging der Gewinn pro Aktie auf EUR 0,01 nach EUR 0,28 im ersten Halbjahr 2006 zurück.
Börse- und Performancedaten
| ISIN-NUMMER | AT000 065225 0 |
|---|---|
| Bloomberg | SPI AV |
| Reuters | SIAG.VI |
| Gewinnverwendung | Thesaurierung |
| Erstnotiz | 28.06.2002 |
| Kurs zum 30.06.2007 in EUR | 10,55 |
|---|---|
| Performance 1 Jahr | 22,70 % |
| 3 Jahre p. a. | 10,50 % |
| Seit Erstnotiz | 8,37 % |
| Aktienkennzahlen | |||
|---|---|---|---|
| 30.06.2007 | 30.06.2006 | Veränderung | |
| Earnings per Share (EPS) in EUR* | 0,01 | 0,28 | -96,4 % |
| Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR | 9,4 | 8,3 | +13,3 % |
| Kurs-NAV-Verhältnis in % | 112,2 | 103,6 | |
| Anzahl der Aktien | 68.118.718 | 68.118.718 | |
| Kurs per Quartalsultimo | 10,55 | 8,60 | +22,7 % |
*Inkl. aperiodischen Genussscheinaufwands.
s IMMO INVEST
Börse- und Performancedaten
| ISIN-NUMMER AT000 0795737/AT000 0630690 (2. Tranche) |
|---|
| SPiG AV |
| SIMIg VI |
| Jährliche Ausschüttung |
| 29.12.1996/10.11.2004 |
| 99,75/103,10 |
| 9,2 %/11,2 % |
| 10,3 % |
| 8,7 %/12,3 % |
Konzernanhang (Notes)
- 10 Konzernbilanz
- 12 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
- 13 Konzern-Cashflow-Statement
- 14 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
- 15 Konzernanhang (Notes)
Konzernbilanz zum 30. Juni 2007
| Note | 30.06.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| in TEUR | ||
| AKTIVA | ||
| A. Langfristiges Vermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| 1. Sonstige | 48 | 36 |
| II. Sachanlagen |
||
| 1. Immobilien 15, 16 |
||
| a) Vermietete Immobilien | 941.128 | 844.641 |
| b) Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien | 151.680 | 151.680 |
| c) Selbst betriebene Hotels | 72.095 | 73.273 |
| d) Anlagen in Bau | 135.316 | 102.121 |
| 1.300.219 | 1.171.715 | |
| 2. Sonstige Sachanlagen | ||
| a) Sonstige | 1.584 | 1.771 |
| III. Finanzanlagen 17 |
||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 159 | 141 |
| 2. Beteiligungen | 7.354 | 7.312 |
| IV. Langfristige Forderungen |
||
| 1. Latente Steuern | 6.139 | 3.145 |
| 1.315.503 | 1.184.120 | |
| B. Kurzfristiges Vermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
5.841 | 3.676 |
| 2. Finanzierungsforderungen/Barvorlagen | 37.896 | 22.909 |
| 3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 22.717 66.454 |
20.177 46.761 |
| II. Wertpapiere und Anteile |
201 | 5.201 |
| III. Liquide Mittel |
181.961 | 75.387 |
| 248.616 | 127.349 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 1.557 | 3.709 |
| 1.565.677 | 1.315.178 |
| Note in TEUR |
30.06.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| PASSIVA | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Grundkapital |
247.509 | 247.509 |
| II. Rücklagen |
332.966 | 293.759 |
| III. Konzerngewinn |
988 | 36.820 |
| IV. Fremdanteil |
40.354 | 34.553 |
| 621.817 | 612.641 | |
| B. Langfristige Verbindlichkeiten | ||
| 1. Obligationenähnliche Genussrechte 18 |
335.212 | 314.062 |
| 2. Langfristige Bankverbindlichkeiten 19 |
448.665 | 260.975 |
| 3. Rückstellungen | ||
| a) Latente Steuern | 31.228 | 25.767 |
| b) Sonstige | 6.902 | 6.158 |
| 38.130 | 31.925 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| a) Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 60.699 | 0 |
| b) Baukosten- und Finanzierungsbeiträge der Mieter | 11.713 | 11.665 |
| c) Wohnbauförderung | 5.869 | 6.113 |
| d) Andere | 6.379 | 4.943 |
| 84.660 | 22.721 | |
| 906.667 | 629.683 | |
| C. Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||
| 1. Finanzverbindlichkeiten | 5.250 | 30.224 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.929 | 6.799 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 22.512 | 31.311 |
| 32.691 | 68.334 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 4.501 | 4.520 |
| 1.565.677 | 1.315.178 |
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2007 bis zum 30.06.2007
| in TEUR | Note | 01.01.–30.06. 2007 |
01.04.–30.06. 2007 |
01.01.–30.06. 2006 |
01.04.–30.06. 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 8 | 45.138 | 23.037 | 33.218 | 17.102 |
| davon Mieterlöse | 35.946 | 18.506 | 27.020 | 14.178 | |
| 2. Neubewertung Liegenschaften | 15 | 16.767 | 1.171 | 7.737 | 3.868 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 9 | 1.777 | 1.558 | 3.248 | 2.179 |
| 4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien | 10 | 0 | 0 | 137 | 104 |
| 5. Betriebsleistung | 63.682 | 25.766 | 44.340 | 23.253 | |
| 6. Abschreibungen | -1.528 | -707 | -929 | -533 | |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 11 | -21.385 | -10.523 | -11.903 | -6.905 |
| 8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT | 40.769 | 14.536 | 31.508 | 15.815 | |
| 9. Finanzergebnis | 12 | -17.085 | -4.082 | -11.257 | -5.271 |
| 10. Aperiodischer Genussscheinaufwand | 13 | -20.982 | -20.982 | 0 | 0 |
| 11. Periodenüberschuss vor Steuern/EBT | 2.702 - | 10.528 | 20.251 | 10.544 | |
| 12. Ertragssteuern | 14 | -1.175 | 1.463 | -5.254 | -2.726 |
| 13. Periodenüberschuss nach Steuern | 1.527 - | 9.065 | 14.998 | 7.819 | |
| davon Anteile für Aktionäre der Muttergesellschaft | 988 | -9.165 | 14.233 | 7.268 | |
| davon Anteile fremder Gesellschafter | 539 | 100 | 765 | 552 |
Gewinn je Aktie:
In der Kennziffer "Gewinn je Aktie" wird der Periodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl an in Umlauf befindlichen Stammaktien gegenübergestellt.
| 1–6/2007 | 1–6/2006 | |
|---|---|---|
| Eigenanteil am Konzerngewinn in TEUR | 988 | 14.233 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf | 68.118.718 | 50.317.613 |
| Konzerngewinn je Aktie in EUR | 0,01 | 0,28 |
Konzern-Cashflow-Statement für den Zeitaum 01.01. bis 30.06.2007
| in TEUR | 01.01.–30.06.2007 | 01.01.–30.06.2006 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss vor Steuern/EBT | 2.702 | 20.251 |
| Neubewertung von Liegenschaften | -16.767 | -7.737 |
| Abschreibungen | 1.528 | 929 |
| Gewinn aus Veräußerung von Immobilien | 0 | -137 |
| Gezahlte Steuern | -96 | -87 |
| Finanzergebnis | 17.085 | 11.257 |
| Aperiodischer Genussscheinaufwand | 20.982 | 0 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | 25.434 | 24.476 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
| in TEUR | Grundkapital | Kapital- rücklagen |
Gewinn- rücklagen |
Fremdanteile | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2007 (At Cost) | 247.509 | 241.301 | 35.863 | 33.430 | 558.103 |
| Änderung der Bilanzierungsmethode | 0 | 0 | 53.415 | 1.123 | 54.538 |
| Stand 01.01.2007 (Fair Values) | 247.509 | 241.301 | 89.278 | 34.553 | 612.641 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erwerb | 0 | 0 | 0 | 5.343 | 5.343 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzerngewinn | 0 | 0 | 988 | 539 | 1.527 |
| Sonstige Änderungen: | 0 | 0 | 2.387 | -81 | 2.306 |
| davon Available-for-Sale | 0 | 0 | 3.531 | 0 | 3.531 |
| davon Währungsdifferenzen | 0 | 0 | -1.144 | -81 | -1.225 |
| Stand 30.06.2007 | 247.509 | 241.301 | 92.653 | 40.354 | 621.817 |
Ableitung des Grundkapitals
| in TEUR | 30.06.2007 | 01.01.2007 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gesamtes Grundkapital | 247.509 | 247.509 | 0 |
| Eigene Aktien (Nominalbetrag) | 0 | 0 | 0 |
| 247.509 | 247.509 | 0 |
Entwicklung der Aktien
| in Stück | 30.06.2007 |
|---|---|
| In Umlauf befindliche Aktien | |
| zu Beginn des Geschäftsjahres | 68.118.718 |
| Ausgabe junger Aktien im | |
| Rahmen der Kapitalerhöhung | 0 |
| Verkauf eigener Aktien | 0 |
| In Umlauf befindliche Aktien | |
| zum Ende des Geschäftsjahres | 68.118.718 |
| Eigene Aktien im Bestand | 0 |
| Ausgegebene Aktien | 68.118.718 |
Die Aktien notieren an der Wiener Börse.
Konzernanhang (Notes) Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft
1. Berichterstattung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)
Der vorliegende Zwischenabschluss zum 30. Juni 2007 der Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft (kurz s IMMOBI-LIEN AG), Wien, wurde nach den Grundsätzen der vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.
2. Allgemeine Erläuterungen
2.1. Geschäftstätigkeit
Die s IMMOBILIEN AG ist ein Immobilienkonzern (Erwerb, Errichtung und Vermietung von Immobilien) mit Tätigkeit in Österreich und Zentraleuropa. Muttergesellschaft ist die s IMMOBILIEN AG mit Sitz in A-1060 Wien, Windmühlgasse 22-24. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Deutschland, Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Dänemark und Zypern. Die Muttergesellschaft wird in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt. Sie ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter der Nummer 58358x eingetragen.
2.2. Grundsätze der Rechnungslegung
Der Konzernabschluss folgt allen zum 30. Juni 2007 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards, einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC – vormals SIC), insbesondere IAS 34 Interim Financial Reporting.
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der s IMMOBILIEN AG Gruppe zugrunde. Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR (TEUR), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Die im vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich beibehalten, mit der Ausnahme, dass ab 1. Jänner 2007 für die vermieteten Immobilien anstelle des Cost-Models nach IAS 40 das Fair Value Model angewandt wird.
3. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben der s IMMOBILIEN AG 57 Unternehmen (Immobilienbesitz- und Zwischenholdinggesellschaften), die unmittelbar und mittelbar im Eigentum der s IMMOBILIEN AG stehen, einbezogen (Vollkonsolidierung). Die folgenden Gesellschaften wurden im ersten Halbjahr 2007 erstmals konsolidiert:
| Stichtag | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Erstkonsoli | ||||||
| Gesellschaft | Sitz | Land | Nominalkapital | % | Währung | dierung |
| API Holding AG | Salzburg | AT | 98.000,00 | 98,00 | EUR | 30.04.2007 |
| E.V.I. Immobilienbeteiligungs GmbH | Wien | AT | 35.000,00 | 100,00 | EUR | 01.01.2007 |
| GERMAN PROPERTY INVESTMENT I APS | ||||||
| (GPI I APS) | Århus C | DK | 118.000,00 | 94,40 | DKK | 31.03.2007 |
| GERMAN PROPERTY INVESTMENT II APS | ||||||
| (GPI II APS) | Århus C | DK | 118.000,00 | 94,40 | DKK | 31.03.2007 |
| CEE Property-Invest Hungary 2003 | ||||||
| Ingatlan Kft | Budapest | HU | 3.000.000,00 | 100,00 | HUF | 01.01.2007 |
| ROTER INVESTITII IMOBILIARE S.R.L. | Bukaresti Sectorul | RO | 4.472.020,00 | 100,00 | RON | 01.01.2007 |
| Austria Real Invest Ukraine LCC | Kyiv | UA | 66.382,25 | 100,00 | UAH | 21.02.2007 |
| CEE PROPERTY BULGARIA EOOD | Sofia | BG | 20.000,00 | 100,00 | BGL | 01.01.2007 |
Neben der Gründung bzw. Erstkonsolidierung mehrerer Vorrats- und Holdinggesellschaften erfolgte der Erwerb einer Projektgesellschaft im Ausland.
Die beiden dänischen Gesellschaften GPI I APS und GPI II APS wurden im März als Vorratsgesellschaften durch die s IMMO AG erworben und haben ihrerseits in Folge vier Wohnimmobilien in Norddeutschland im Wert von EUR 8,7 Mio. erworben. Die E.V.I. Immobilienbeteiligungs GmbH – eine bis dato nicht konsolidierte Tochtergesellschaft der s IMMO AG – erwarb im zweiten Quartal den Lloydhof in Bremen um EUR 21,8 Mio.
Die API Holding AG, Wien, und die Austria Real Invest Ukraine LCC, Kiew, wurden im ersten Halbjahr gegründet und werden zukünftig am ukrainischen Markt tätig sein.
Mitte Jänner 2007 wurde der Kaufvertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der rumänischen Gesellschaft ROTER INVESTITII IMOBILIARE S.R.L. in Bukarest unterzeichnet. Diese Gesellschaft ist alleinige Eigentümerin der in Rumänien, in der Gemeinde Jilava, gelegenen Liegenschaft mit einer Grundfläche von ca. 97.000 m². Der Immobilientransaktionswert betrug EUR 7,4 Mio. Es wurden keine Verbindlichkeiten übernommen.
Die CEE PROPERTY BULGARIA EOOD – eine bestehende Vorratsgesellschaft der Gruppe – wurde ebenfalls mit Jahresbeginn erstkonsolidiert, da sie im ersten Quartal Projektvermögen übernommen hat.
Den Transaktionen wurde im Rahmen der Erstkonsolidierung die Erwerbsmethode nach IFRS 3 zugrunde gelegt.
4. Konsolidierungsmethoden
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung (= Buchwert) mit dem zum Stichtag der Erstkonsolidierung nach IFRS bewerteten anteiligen Eigenkapital der jeweiligen Tochtergesellschaft. Ein dabei allfällig entstandener Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aktiviert und fortgeschrieben. Bei der Ermittlung von allfälligen Firmenwerten wurde die Fremdwährungsumrechnung mit dem entsprechenden Umrechnungskurs zum Stichtag der Erstkonsolidierung vorgenommen. Gegenwärtig ist kein konzernbezogener Firmenwert aktiviert.
Konzerninterne Transaktionen und damit zusammenhängende Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne werden eliminiert.
5. Währungsumrechnung
Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung
Konzernwährung ist der Euro (€). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Immobilienvermögen wird mit historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt grundsätzlich mit den Durchschnittskursen der Periode (Ausnahme: Neubewertungen und Abschreibungen auf Immobilien – historische Kurse). Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung sind nicht erfolgswirksam in den Gewinnrücklagen erfasst.
6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Bilanz zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger und erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren angenommen.
Sachanlagen
Vermietete Immobilien
Entgegen dem bisher angewandten Bewertungsgrundsatz der fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Cost-Model) erfolgt ab 01.01.2007 die Bewertung des vermieteten Immobilienvermögens nach der ebenfalls im IAS 40 enthaltenen Verkehrswertmethode (Fair Values). Die Auswirkungen der Änderung der Bewertungsmethode sind Note 7 "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" zu entnehmen.
Die Liegenschaften, die weitgehend vermietet sind, werden in der Regel jährlich von unabhängigen, allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage bewertet. Die Bewertung erfolgte auf Basis des Ertragswertverfahrens unter Zugrundelegung der zukünftig nachhaltig erwirtschaftbaren Mieterträge und marktüblichen Zinssätze (Inland: 3,5 %–8 %; Ausland: 6,75 %–9 %). Liegenschaften, die zeitnah zum Bilanzstichtag gekauft wurden, werden auf Basis der Anschaffungskosten bewertet.
Selbst betriebene Hotels, sonstige Sachanlagen
Die selbstgenutzten Immobilien – diese umfassen insbesondere Hotelimmobilien – werden mit den fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Diese Bewertungsmethode wird auch für die sonstigen Sachanlagen angewandt.
Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Diese beträgt für:
| Nutzungsdauer in Jahren | ||||
|---|---|---|---|---|
| von | bis | |||
| selbst betriebene Hotels | 25 | 33 | ||
| sonstige Sachanlagen | 3 | 10 |
Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zur Überprüfung der Wertansätze der Immobilien wird ein Impairment-Test durchgeführt. Dabei wird der beizulegende Wert dem bisher fortgeführten Buchwert der Immobilie gegenübergestellt. Ist der Buchwert höher, so wird grundsätzlich eine außerplanmäßige Abschreibung durchgeführt.
Die Bewertung der Anlagen in Bau erfolgt zu Herstellungskosten. Diese enthalten nur in unerheblichem Ausmaß Finanzierungskosten.
Beteiligungen und Wertpapiere
Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen, bei denen ein Marktwert – mangels Börsenotierung – nicht feststellbar ist, erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei nicht nur vorübergehender Wertminderung.
Wertpapiere und Anteile des Umlaufvermögens werden gemäß IAS 39 der IFRS mit den Marktwerten bewertet und sind grundsätzlich zum Verkauf bestimmt (Available-for-Sale).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Nennwerten, abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen, bilanziert. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten.
Liquide Mittel
Flüssige Mittel umfassen Bargeld, jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten sowie Veranlagungen bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von unter drei Monaten.
Steuern
Der für die Berichtsperiode ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die für die einzelnen Gesellschaften aus dem steuerpflichtigen Einkommen und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz absehbare Steuerquote für das Gesamtjahr und die erfolgswirksame Veränderung der Steuerabgrenzungsposten.
Für temporäre Unterschiedsbeträge in Zusammenhang mit im Rahmen der Erstkonsolidierung zugeordneten stillen Reserven von Immobilien ausländischer Tochtergesellschaften wurden keine passiven Steuerabgrenzungen gebildet, da solches Immobilienvermögen durch den Verkauf von Immobilienbesitzbzw. Zwischenholdinggesellschaften in der Regel steuerfrei veräußert werden kann, z. B. in Österreich gemäß § 10 Absatz 2 KStG. Für Unterschiedsbeträge im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von inländischen Tochtergesellschaften wurden die passiven Steuerabgrenzungen unter Berücksichtigung des Steuersatzes und -wertes der erwarteten teilweisen Realisierung angesetzt.
Die latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden teilweise aktiviert, soweit diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können.
Finanzverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungswert erfasst.
Rückstellungen
Die Berechnung der Rückstellung für latente Steuern erfolgt nach der Liability-Methode mit dem Steuersatz, der bei Umkehr der befristeten Unterschiede nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erwarten ist. Andere Rückstellungen wurden jeweils in Höhe der ungewissen Verbindlichkeit gebildet, wobei der Ansatz mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit zum Tragen kommt.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Derivative Finanzinstrumente
Die s IMMOBILIEN AG Gruppe verwendet als derivative Finanzinstrumente Zinscap- und -collarvereinbarungen sowie Zinssatz-SWAPs, um bestehende Risiken aus Zinssatzerhöhungen zu vermindern. Sie werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten und am Bilanzstichtag zum positiven Marktwert (TEUR 6.918) bewertet und sind dem Availablefor-Sale-Bestand zugeordnet.
Umsatzrealisierung
Die Realisierung von Mieterlösen erfolgt linear über die Laufzeit des Mietvertrags. Erträge aus Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Konzernbilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Zinserträge werden auf Basis des anzuwendenden Zinssatzes und des Forderungsbetrags ermittelt.
7. Änderungen Der BilanzierungS und Bewertungsmethoden
Entsprechend der Wahlmöglichkeit des IAS 40 für vermietete Immobilien (Investment Properties) erfolgt die Bewertung dieser ab 01.01.2007 nach dem Fair Value Model.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden angepasst. Die Änderung der Bilanzierungsmethode führte zu folgenden Änderungen der Bilanz- und GuV-Werte:
| At Cost | Umwertung | Fair Values | |
|---|---|---|---|
| in TEUR AKTIVA per 01. Jänner 2007 |
|||
| A. Langfristiges Vermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|||
| 1. Sonstige | 36 | 0 | 36 |
| II. Sachanlagen |
|||
| 1. Vermietete Immobilien | 732.889 | 111.752 | 844.641 |
| 2. Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien | 147.640 | 4.040 | 151.680 |
| 3. Selbst betriebene Hotels | 73.273 | 0 | 73.273 |
| 4. Anlagen in Bau | 102.121 | 0 | 102.121 |
| 5. Sonstige Sachanlagen | 1.771 | 0 | 1.771 |
| III. Finanzanlagen | 7.027 | 426 | 7.453 |
| IV. Langfristige Forderungen | 3.145 | 0 | 3.145 |
| 1.067.902 | 116.218 | 1.184.120 | |
| B. Kurzfristiges Vermögen | 127.349 | 0 | 127.349 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.709 | 0 | 3.709 |
| 1.198.960 | 116.218 | 1.315.178 | |
| PASSIVA per 01. Jänner 2007 A. Eigenkapital |
|||
| I. Grundkapital | 247.509 | 0 | 247.509 |
| II. Rücklagen | 277.164 | 53.415 | 330.579 |
| III. Konzerngewinn | 0 | 0 | 0 |
| IV. Fremdanteil | 33.430 | 1.123 | 34.553 |
| 558.103 | 54.538 | 612.641 | |
| B. Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| 1. Obligationenähnliche Genussrechte | 269.058 | 45.004 | 314.062 |
| 2. Langfristige Bankverbindlichkeiten | 260.975 | 0 | 260.975 |
| 3. Rückstellungen | 12.434 | 19.491 | 31.925 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 22.721 | 0 | 22.721 |
| 565.188 | 64.495 | 629.683 | |
| C. Kurzfristige Verbindlichkeiten | 71.149 | -2.815 | 68.334 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 4.520 | 0 | 4.520 |
| 1.198.960 | 116.218 | 1.315.178 |
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
| 01.01.2006 bis 30.06.2006 in TEUR |
At Cost | Umwertung | Fair Values |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 33.218 | 0 | 33.218 |
| 2. Neubewertung Liegenschaften | 0 | 7.737 | 7.737 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 3.248 | 0 | 3.248 |
| 4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien | 1.236 | -1.099 | 137 |
| 5. Betriebsleistung | 37.702 | 6.638 | 44.340 |
| 6. Abschreibungen | -10.359 | 9.430 | -929 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -11.903 | 0 | -11.903 |
| 8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT | 15.440 | 16.068 | 31.508 |
| 9. Finanzergebnis | -6.600 | -4.657 | -11.257 |
| 10. Periodenüberschuss vor Steuern/EBT | 8.840 | 11.411 | 20.251 |
| 11. Ertragsteuern | -1.717 | -3.537 | -5.254 |
| 12. Periodenüberschuss nach Steuern | 7.123 | 7.874 | 14.997 |
| davon Anteile für Aktionäre der Muttergesellschaft | 6.657 | 7.576 | 14.233 |
| davon Anteile fremder Gesellschafter | 467 | 298 | 765 |
Erläuterungen zu den Posten der Gewinnund Verlustrechnung und der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
8. Umsatzerlöse und Segmentberichterstattung
Die Darstellung der Segmente erfolgt nach Regionen, basierend auf dem Standort der Immobilien (Hauptsegmentierung) und der Nutzungsart der Immobilien (Nebensegmentierung).
Die Hauptsegmentierung umfasst folgende Regionen (in TEUR):
| 30.06. 2007 |
Österreich 30.06. 2006 |
30.06. 2007 |
Deutschland 30.06. 2006 |
|
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 20.341 | 18.740 | 11.253 | 4.176 |
| Neuwertung Liegenschaften |
-376 | 8.245 | 803 | -617 |
| Sonstige betriebliche | ||||
| Erträge | 1.444 | 547 | 231 | 1 |
| Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien |
0 | 136 | 0 | 0 |
| Betriebsleistung | 21.409 | 27.668 | 12.287 | 3.560 |
| Abschreibungen | -56 | -36 | -25 | -11 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-11.934 | -7.332 | -4.546 | -1.110 |
| Ergebnis der gewöhnlichen |
||||
| Geschäftstätigkeit | 9.419 | 20.300 | 7.716 | 2.439 |
| Finanzergebnis - Aperiodischer Genussschein aufwand - |
353 - 20.982 |
6.607 - 0 |
8.978 - 0 |
215 0 |
| Konzernperioden überschuss |
||||
| vor Steuern - Langfristiges |
11.916 | 13.693 - | 1.262 | 2.224 |
| Vermögen Stand 30.06. |
549.331 | 539.791 | 307.712 | 240.021 |
| Langfristige Verbindlichkeiten (inkl. Genussrechte in Österreich) |
||||
| Stand 30.06. | 476.836 | 427.687 | 189.455 | 64.244 |
| Slowakei | Tschechien | Ungarn | Bulgarien | Rumänien | Ukraine | Summe | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06. | 30.06 | 30.06 |
| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 |
| 2.083 | 1.716 | 3.880 | 3.391 | 6.161 | 5.195 | 0 | 0 | 1.420 | 0 | 0 | 0 | 45.138 | 33.218 |
| 0 | 0 | -194 | 0 | 16.534 | 109 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16.767 | 7.737 |
| 4 | 1 | 33 | 447 | 65 | 2.254 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.777 | 3.248 |
| 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 137 |
| 2.087 | 1.718 | 3.719 | 3.838 | 22.760 | 7.558 | 0 | 0 | 1.420 | 0 | 0 | 0 | 63.682 | 44.340 |
| -27 | 0 | -74 | -91 | -910 | -786 | 0 | 0 | -436 | -3 | 0 | 0 | -1.528 | -929 |
| -675 | -649 | -1.150 | -977 | -1.882 | -1.728 | -149 | 0 | -1.022 | -107 | -27 | 0 | -21.385 | -11.903 |
| 1.385 | 1.069 | 2.495 | 2.770 | 19.968 | 5.044 - | 149 | 0 - | 38 - | 110 - | 27 | 0 | 40.769 | 31.508 |
| -1.073 - | 228 - | 1.369 - | 1.387 - | 4.301 - | 2.867 | 38 | 0 - | 1.049 | 48 | 0 | 0 - | 17.085 - | 11.257 |
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 20.982 | 0 |
| 312 | 841 | 1.126 | 1.383 | 15.667 | 2.177 - | 111 | 0 - | 1.087 - | 62 - | 27 | 0 | 2.702 | 20.251 |
| 39.147 | 39.160 | 113.429 | 107.569 | 193.698 | 165.262 | 43.173 | 40.430 | 69.013 | 51.463 | 0 | 0 1.315.503 1.183.694 | ||
| 18.675 | 6.374 | 83.295 | 49.053 | 129.656 | 79.030 | 0 | 0 | 8.750 | 55 | 0 | 0 | 906.667 626.443 |
Nach Nutzungsarten der Immobilien ergibt sich folgende Unterteilung:
| Segmentierung nach Nutzungsart | Verteilung der Umsätze 1–6/2007 TEUR |
% | Verteilung der Umsätze 1–6/2006 TEUR |
% |
|---|---|---|---|---|
| Büroobjekte | 24.592 | 54,48 | 19.491 | 58,68 |
| Wohnobjekte | 5.982 | 13,25 | 2.738 | 8,24 |
| Geschäftsobjekte | 11.088 | 24,57 | 8.923 | 26,86 |
| Hotels | 3.476 | 7,70 | 2.066 | 6,22 |
| 45.138 | 100,00 | 33.218 | 100,00 |
Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Mieterträge | 35.946 | 27.020 |
| Betriebskosten | 9.192 | 6.198 |
| 45.138 | 33.218 |
9. Sonstige betriebliche Erträge
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Gross Operating Profit/Hotelbetriebe | 57 | 2.254 |
| Auflösung Wohnbauförderung | 244 | 244 |
| Sonstige | 1.476 | 750 |
| 1.777 | 3.248 |
10. Ergebnis aus der Veräusserung von Immobilien
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Veräußerungserlös | 145 | 10.209 |
| Buchwertabgang | -145 | -10.072 |
| 0 | 137 |
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Den Immobilien direkt | ||
| zurechenbare Aufwendungen | 12.965 | 7.896 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | 8.420 | 4.007 |
| 21.385 | 11.903 |
12. Finanzergebnis
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Ergebnisanspruch laut | ||
| Genussscheinbedingungen | 11.750 | 9.557 |
| Finanzierungsaufwand | 8.588 | 4.943 |
| Finanzierungserträge | -3.253 | -3.243 |
| 17.085 | 11.257 |
13. Aperiodischer Genussscheinaufwand
Der aperiodische Genussscheinaufwand resultiert mit TEUR 10.174 aus der Änderung der Genussscheinbedingungen per 1. Jänner 2007 sowie mit TEUR 10.808 aus einem Buchverlust im Zusammenhang mit dem Rückkauf von 582.509 Stück am 2. Juli 2007, wobei die faktische Verpflichtung bereits im ersten Halbjahr eingetreten ist.
14. Ertragsteuern
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | 460 | 464 |
| Latenter Steueraufwand | 3.115 | 4.790 |
| Latenter Steuerertrag | ||
| aus Vorperioden | -2.400 | 0 |
| 1.175 | 5.254 |
Bilanz
15. Vermietete Immobilien
Die vermieteten Anlagen weisen folgende Entwicklung auf:
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 | |
|---|---|---|---|
| Buchwert zum 01.01. At Cost | 732.889 | 642.146 | |
| Änderung der Bilanzierungsmethode | 111.752 | 75.343 | |
| Buchwert zum 01.01. Fair Values | 844.641 | 717.489 | |
| Zugänge | 79.865 | 132.900 | |
| Abgänge | -145 | -10.072 | |
| Aufwertungen | 27.706 | 7.737 | |
| Abwertungen | -10.939 | 0 | |
| Buchwert zum 30.06. | 941.128 | 848.054 |
Die Zugänge der vermieteten Anlagen entfallen auf folgende Länder:
| in TEUR | 1–6/2007 | 1–6/2006 |
|---|---|---|
| Österreich | 12.521 | 95 |
| Deutschland | 66.870 | 109.867 |
| Tschechien | 194 | 143 |
| Ungarn | 274 | 7.146 |
| Slowakei | 0 | 15.649 |
| 79.859 | 132.900 |
Zusammensetzung:
| in TEUR | 30.06.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| Vermietete Immobilien | ||
| Österreich | 407.467 | 395.461 |
| Deutschland | 306.296 | 238.623 |
| Tschechien | 57.310 | 57.310 |
| Ungarn | 131.155 | 114.347 |
| Slowakei | 38.900 | 38.900 |
| 941.128 | 844.641 |
Zur Veräußerung bestimmte vermietete Immobilien:
| Österreich | 125.400 | 125.400 |
|---|---|---|
| Tschechien | 26.280 | 26.280 |
| 151.680 | 151.680 |
Die zur Veräußerung bestimmten Liegenschaften umfassen zwei österreichische Geschäfts- und eine tschechische Büroimmobilie und sind derzeit vermietet.
16. Selbst betriebene Hotels, Sonstige Sachanlagen
| 30.06.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| in TEUR | ||
| Selbst betriebene Hotels | ||
| Ungarn | 46.060 | 46.806 |
| Rumänien | 26.035 | 26.467 |
| 72.095 | 73.273 | |
| Anlagen in Bau (zur Vermietung bestimmt) |
||
| Österreich | 2.412 | 8.423 |
| Deutschland | 1.257 | 1.159 |
| Rumänien | 42.934 | 24.979 |
| Bulgarien | 43.173 | 40.430 |
| Tschechien | 29.461 | 23.582 |
| Ungarn | 16.079 | 3.548 |
| 135.316 | 102.121 |
Die Verkehrswerte der selbst betriebenen Hotelimmobilien belaufen sich auf TEUR 54.500 (Ungarn) und TEUR 39.124 (Rumänien).
17. Finanzanlagen
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen zwölf nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen von untergeordneter Bedeutung.
Beteiligungen
| Anteil in % |
30.06.2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| BGM-IMMORENT | ||
| Aktiengesellschaft & Co. KG | 22,1 | 2.117 |
| PCC- Hotelerrichtungs- und | ||
| Betriebsgesellschaft m.b.H. & Co. KG | ||
| Stille Beteiligung | 4.148 | |
| "Hermes" Bau Planungs- und | ||
| Errichtungsgesellschaft m.b.H. | 50,0 | 1.080 |
| Sonstige | 9 | |
| 7.354 |
18. Obligationenähnliche Genussrechte
Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine s IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 1. Jänner 2007 geändert und der s IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11. Juni 2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Juni 2007).
Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), der sich wie folgt errechnet:
Konzern-EBIT
(Genussscheinkapital + Ergebnisvortrag)*
durchschnittliches Immobilienvermögen
Soweit diese Zinsen entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt werden, werden sie dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.
Für das erste Halbjahr 2007 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR 11.750.
Zum 30. Juni 2007 waren 3.833.398 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zu diesem Stichtag ermittelt sich wie folgt:
| Insgesamt in TEUR |
Pro Stück in EUR |
|
|---|---|---|
| Genussscheinkapital | 278.573 | 72,67 |
| Ergebnisvortrag 01.01.2007 | 44.889 | 11,71 |
| Genusscheinkapital zum 30.06.2007 | 323.462 | 84,38 |
| Ergebnisanspruch der | ||
| Genussscheininhaber | 11.750 | 3,07 |
| 335.212 | 87,45 |
Anfang Juli 2007 wurden weitere 582.509 Stück Genussscheine zurückgekauft.
Bei Beendigung der Genussscheine erhalten die Genussscheininhaber zusätzlich einen aliquoten Anteil an den nicht bilanzierten stillen Reserven im Immobilienvermögen.
Die obligationenähnlichen Genussscheine haben nunmehr eine Laufzeit bis 31. Dezember 2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber wie auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31. Dezember 2017 jährlich kündigen können.
19. Langfristige Bankverbindlichkeiten
Bei den langfristigen Bankverbindlichkeiten handelt es sich primär um Hypothekardarlehen. Sie bestehen bei folgenden Banken:
| in TEUR | 30.6.2007 | 30.06.2006 |
|---|---|---|
| Kreditgebende Bank | ||
| Erste Bank der oesterreichischen | ||
| Sparkassen AG | 146.376 | 67.162 |
| BA-CA, HVB Czech Republic | 109.308 | 64.509 |
| Andere österreichische Banken | 156.374 | 92.514 |
| Deutsche Banken | 36.607 | 36.790 |
| 448.665 | 260.975 |
20. Ereignisse nach dem Konzernbilanz stichtag
Nach Eintritt des Bilanzstichtags wurden drei Abschlüsse bzw. Vorverträge von Bedeutung getätigt:
Anfang Juli hat die Sparkassen Immobilien AG von der Citec Immobilien-Gruppe deren gesamtes Zinshausportfolio in Deutschland erworben. Die Sparkassen Immobilien AG übernimmt 88 Immobilien mit rund 2.200 Wohnungen in großteils sehr guten Lagen in Berlin und Leipzig.
Darüber hinaus wurde Ende Juli der 75%-Anteil am Wiener Kaufhaus "Steffl" an den bisherigen Mitgesellschafter, die Hans Schmid Privatstiftung, veräußert. Das Kaufhaus Steffl in der Kärntner Straße 19 in Wien verfügt über 12.500 m2 Geschäftsflächen und rund 1.400 m2 Gastronomie- und Büroflächen.
Parallel dazu wurde ein Vorvertrag über den Verkauf des Kaufhauses Herzmansky in der Mariahilfer Straße 26-30 in Wien an eine Projektgesellschaft der Peek & Cloppenburg-Gruppe abgeschlossen. Der Verkauf soll noch im Jahr 2007 abgewickelt werden. Insgesamt 18.200 m2 Nutzfläche, davon 16.300 m2 Geschäftsflächen und 1.900 m2 Büro- und sonstige Flächen, umfasst diese Immobilie.
Wien, am 8. August 2007 Der Vorstand:
MMag. Holger Schmidtmayr e.h. Mag. Ernst Vejdovszky e.h.
Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft
A-1060 Wien Windmühlgasse 22-24, Telefon +43(0)50100-27550 Telefax +43(0)50100-27559
Investor Relations:
Institutionelle Investoren: Elke Koch, [email protected] Private Investoren: Andreas Feuerstein, [email protected]; Franz Zaccaria, [email protected] www.sparkassenimmobilienag.at Impressum: Medieninhaber (Verleger): Sparkassen Immobilien AG, Windmühlgasse 22-24, A-1060 Wien Konzeption, Gestaltung und Produktion: schoeller corporate communications, Wien/Hamburg Fotos: Marco Moog, Hamburg Sparkassen Immobilien AG Druck: Dürmeyer GmbH, Hamburg