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S Immo AG Interim / Quarterly Report 2007

Aug 29, 2007

758_ir_2007-08-29_fefdfa14-b591-41ef-b0f2-904aa1451993.pdf

Interim / Quarterly Report

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Sparkassen Immobilien AG Mehr Immobilie für Ihr Geld

Halbjahresbericht zum 30.06.2007

Kennzahlen

Unternehmenskennzahlen

in Mio. EUR 01.01.–30.06.2007 01.01.–30.06.2006 Veränderung
Umsatzerlöse 45,1 33,2 +35,8 %
davon Mieterlöse 35,9 27,0 +33,0 %
EBITDA 42,3 32,4 +30,6 %
Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) 40,8 31,5 +29,5 %
Konzernjahresüberschuss vor Steuern (EBT) 2,7 20,3 -86,7 %
Konzerngewinn 1,5 15,0 -90,0 %
30.6.2007 30.6.2006 Veränderung
Cashflow aus dem Ergebnis 25,4 24,5 +3,7 %
Eigenkapital 621,8 536,7 +15,9 %
Eigenkapitalquote 40,0 % 49,0 % -18,6 %
Börsekapitalisierung 1.112 954,1 +16,6 %
s IMMO-Aktie 718,7 585,2 +23,0 %
s IMMO INVEST 393,5 368,9 +6,7 %
Kennzahlen zum Immobilienvermögen
30.06.2007 30.06.2006 Veränderung
Anzahl Objekte 117 64 +82,8 %
Immobilienvermögen (Marktwert) in Mio. EUR 1.321 907 +46,0 %
Gesamtnutzfläche in m2 1.083.400 710.000 +54,0 %
Brutto-Mietrendite in % 6,4 7,0 -8,6 %
Vermietungsgrad in % 94,0 91,9 +2,3 %
Aktienkennzahlen
30.06.2007 30.06.2006 Veränderung
Earnings per Share (EPS) in EUR* 0,01 0,28 -96,4 %
Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR 9,4 8,3 +13,3 %
Kurs-NAV-Verhältnis in % 112,2 % 103,6 %
Kurs per Quartalsultimo 10,55 8,60 +22,7 %

*Inkl. operativen Genussscheinaufwands 2007.

Finanzkalender

Ergebnisse zum 1. Halbjahr 2007 8. August 2007
Ergebnisse zum 3. Quartal 2007 7. November 2007
Ergebnis zum Geschäftsjahr 2007 April 2008

Inhalt

  • 4 Vorwort des Vorstands
  • 6 Geschäftsverlauf
  • 9 Konzernanhang (Notes)

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Aktionäre und Investoren,

wir sind dynamisch in das erste Quartal gestartet und konnten auch im zweiten Quartal operativ deutlich zulegen. Die Umsatzerlöse sind um ein Drittel gestiegen, und auch das EBIT konnte um knapp 30 % gesteigert werden. Der Konzerngewinn wurde durch die außerordentlichen Einmaleffekte aufgrund der Genussscheinrestrukturierung sowie der Genussscheinrückkäufe im zweiten Quartal belastet. Durch diese Restrukturierung haben wir jedoch eine übersichtlichere und leichter verständliche Unternehmensstruktur geschaffen. Von der Zusammenlegung des Immobilienvermögens profitieren sowohl Genussscheininhaber als auch Aktionäre. Der Genussschein soll weiterhin eine jährliche Ausschüttung zahlen, während die Aktie als thesaurierender Titel positioniert ist.

Aktionäre und Genussscheininhaber profitieren auch von der höheren Akzeptanz der Gesellschaft bei internationalen Investoren und können von einer breiteren Streuung am Immobilienvermögen partizipieren. Und nicht zuletzt bedeutet dieser Schritt für die Sparkassen Immobilien AG eine transparentere Kapitalstruktur und eine vereinfachte Rechnungslegung, wobei der Steuervorteil aus der Ausschüttung beim s IMMO INVEST auch weiterhin bestehen bleibt.

Auf der Akquisitionsseite waren wir in Deutschland weiter aktiv – wir haben im zweiten Quartal erneut in Berlin und Bremen zugekauft und den Abschluss eines großen Portfolios mit 88 Immobilien und einem Kaufpreis von EUR 188 Mio. vorbereitet. Wir sehen insbesondere den Wohnimmobilienmarkt in Berlin auf Basis des sehr günstigen Substanzpreises (Preis/m2 ) nach wie vor als sehr attraktiv an. Wir investieren in Objekte, bei denen wir ein deutliches Wertsteigerungspotenzial sehen. Darüber hinaus sind wir mit den Baufortschritten unserer Entwicklungsprojekte in Prag, Bukarest und Sofia voll im Plan und stehen vor Abschlüssen entsprechender Projekte in der Ukraine, wo wir zu Beginn des zweiten Quartals eine eigene Tochtergesellschaft gegründet haben.

Die Entwicklung der Immobilienwerte auf den Kapitalmärkten gestaltet sich derzeit durchaus turbulent – auch die österreichischen Immobilienaktien leiden unter anderem unter den Auswirkungen der US-Immobilienkrise – völlig zu Unrecht, wie wir meinen. Die US-Immobilienmärkte haben Besonderheiten, die auf die Märkte in Österreich, Deutschland und CEE, in denen wir agieren, nicht zutreffen. Ganz im Gegenteil: Vor allem die CEE-Märkte weisen aufgrund des Nachholbedarfs weiterhin ein enormes Wirtschaftswachstum auf. Steigende Zinsen sind für unsere bestehenden Fremdkapitalpositionen kein Thema – wir haben diese durch entsprechende Instrumente langfristig abgesichert. Durch die jüngsten Entwicklungen trennt sich allerdings die Spreu vom Weizen: Ein solider Fremdkapitaleinsatz, niedrige Managementgebühren, Diversifikation und nicht zuletzt eine langfristig auf Substanz und Cashflow ausgerichtete Strategie wie die der Sparkassen Immobilien AG werden sich langfristig behaupten. Die s IMMO-Aktie legte bis zum 30.06.2007 auf Basis 1-Jahres-Performance (30. 6.06– 30. 6.07) um 22,7 % zu. Seit Jahresbeginn verzeichnete sie am Stichtag 30.06.2007 einen Wertzuwachs von 7,54 %.

Wir werden unsere Portfolio-Strategie – Akquisitionen fertiger Objekte primär in Deutschland, Verkauf einiger Immobilien in höherpreisigen Märkten wie Österreich oder Tschechien und Fokus auf Entwicklungsprojekte in CEE und SEE – auch in den kommenden Monaten konsequent verfolgen und parallel dazu unsere solide Finanzstrategie weiterfahren. Das bedeutet eine vorsichtige Bewertungspolitik, abgesicherte Fremdkapitalpositionen und einen soliden Eigenkapitalanteil.

Für das dritte Quartal sind wir positiv eingestellt: Aufgrund unserer Akquisitionen und des Wegfalls der Aufwendungen für die Genussscheinrestrukturierung erwarten wir für das dritte Quartal bei Umsätzen und EBIT, aber vor allem beim Konzernergebnis erneut ein deutliches Plus.

Ihr Vorstandsteam Holger Schmidtmayr Ernst Vejdovszky

Holger Schmidtmayr und Ernst Vejdovszky

Geschäftsverlauf

Umsatz und EBIT erfreulich zugelegt, Konzerngewinn durch Einmaleffekte belastet

Nach einem erfolgreichen ersten Quartal konnte sich die Sparkassen Immobilien AG im zweiten Quartal bei Umsatz- und Mieterlösen sowie beim EBIT erneut deutlich steigern. Verglichen mit der Vorjahresperiode stiegen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten von EUR 33,2 Mio. um knapp 36 % auf EUR 45, 1 Mio., die Mieterlöse wuchsen im selben Zeitraum um 33 % von EUR 27 Mio. auf EUR 35,9 Mio. – bedingt durch Neuakquisitionen. Knapp 30 % der Umsatzerlöse resultieren aus den CEE-Ländern, mit 25 % trugen deutsche Immobilien dazu bei. Die Wertsteigerung der Immobilien vor allem in CEE (Neubewertung im ersten Quartal 2007) hatte einen kräftigen Zuwachs in der Betriebsleistung zur Folge: plus 43,8 % auf EUR 63,7 Mio. nach EUR 44,3 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das EBITDA konnte vergleichsweise um 30 % auf EUR 42,3 Mio. in den ersten sechs Monaten zulegen. Das Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit (EBIT) stieg um 29,5 % auf EUR 40,8 Mio. (1. Halbjahr 2006: EUR 31,5 Mio.) ähnlich stark an. Durch einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Genussscheinrestrukturierung und dem Rückkauf von insgesamt 582.509 Genussscheinen belief sich der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) auf EUR 2,7 Mio., nach EUR 20,3 Mio. in den ersten sechs Monaten 2006, und der Konzerngewinn nach Steuern belief sich auf EUR 1,5 Mio. nach EUR 15 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Immobilienvermögen weiter deutlich ausgebaut

Aufgrund des expansiven Wachstumskurses umfasste das Immobilienportfolio der Sparkassen Immobilien AG in Österreich, Deutschland und den CEE-Ländern per 30.06.2007 insgesamt 117 Objekte (davon 8 Entwicklungsprojekte) mit einer Gesamtnutzfläche von mehr als 1 Million m2 (1.083.400 m2 ). Dies entspricht einer Steigerung der Nutzfläche um 54 % und einem Zuwachs des Immobilienvermögens um 46 % auf EUR 1,32 Mrd. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Akquisitionen von Immobilien in Deutschland zurückzuführen sowie auf die Wertsteigerung der Immobilien in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Deutschland, die von internationalen Gutachtern in den letzten drei Quartalen neu bewertet wurden. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 17 Immobilien und zwei Grundstücke mit einer Nutzfläche von 117.223 m2 zugekauft.Darunter ein Paket mit neun Zinshäusern in Berlin-Mitte und einer Nutzfläche von 11.000 m2 und ein gemischt genutztes Objekt in Bremen auf 18.500 m2 Fläche, mit der Stadt Bremen als Hauptmieter. Dem deutschen Portfolio ist auch ein Paket mit vier Wohnimmobilien in Hamburg mit einer Nutzfläche von 8.400 m2 zugegangen. Im Großraum Bukarest wurde ein Grundstück mit einer Fläche von 100.000 m2 erworben, der entsprechende Developmentprozess wurde gestartet.

Der Vermietungsgrad aller Immobilien betrug 94 % und hat sich gegenüber dem 30.06.2006 (91,9 %) weiter verbessert. Vor allem die österreichischen Immobilien und die CEE-Immobilien trugen zu diesem ausgezeichneten Ergebnis bei. Durch ein effizientes Immobilienmanagement soll auch der Vermietungsgrad in Deutschland noch deutlich gesteigert werden. Die Brutto-Mietrendite per 30.06.2007 beträgt quer über alle Länder 6,4 %.

Gesamtnutzfläche nach Nutzungsart*

3 % Slowakei

Gesamtnutzfläche nach Regionen*

*Inkl. Entwicklungsobjekte.

*Inkl. Entwicklungsobjekte.

Immobilienvermögen nach Regionen*

*Schätzwerte für bestehende Objekte/Buchwerte für Entwicklungsprojekte.

s IMMO-Aktie

Hervorragende Performance der s IMMO-Aktie Performance s IMMO-Aktie Juni 06–Juni 07

Die s IMMO-Aktie legte auf Einjahres-Basis (Stichtag 30.06.) um 22,7 % zu und war damit eine der bestperformendsten Immobilienaktien an der Wiener Börse. Die Börsekapitalisierung der s IMMO-Aktie erreichte zum Stichtag 30.06.07 einen Wert von EUR 718,7 Mio.

Der Net Asset Value (NAV) pro Aktie stieg von EUR 8,3 zum 30.06.2006 auf EUR 9,4 zum 30.06.2007, was vor allem auf die höhere Bewertung der CEE-Immobilien in Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien zurückzuführen ist. Der Gewinn pro Aktie vor aperiodischem Genussscheinaufwand liegt bei EUR 0,32 – aufgrund der Einmaleffekte ging der Gewinn pro Aktie auf EUR 0,01 nach EUR 0,28 im ersten Halbjahr 2006 zurück.

Börse- und Performancedaten

ISIN-NUMMER AT000 065225 0
Bloomberg SPI AV
Reuters SIAG.VI
Gewinnverwendung Thesaurierung
Erstnotiz 28.06.2002
Kurs zum 30.06.2007 in EUR 10,55
Performance 1 Jahr 22,70 %
3 Jahre p. a. 10,50 %
Seit Erstnotiz 8,37 %
Aktienkennzahlen
30.06.2007 30.06.2006 Veränderung
Earnings per Share (EPS) in EUR* 0,01 0,28 -96,4 %
Net Asset Value (NAV)/Aktie in EUR 9,4 8,3 +13,3 %
Kurs-NAV-Verhältnis in % 112,2 103,6
Anzahl der Aktien 68.118.718 68.118.718
Kurs per Quartalsultimo 10,55 8,60 +22,7 %

*Inkl. aperiodischen Genussscheinaufwands.

s IMMO INVEST

Börse- und Performancedaten

ISIN-NUMMER AT000 0795737/AT000 0630690 (2. Tranche)
SPiG AV
SIMIg VI
Jährliche Ausschüttung
29.12.1996/10.11.2004
99,75/103,10
9,2 %/11,2 %
10,3 %
8,7 %/12,3 %

Konzernanhang (Notes)

  • 10 Konzernbilanz
  • 12 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung
  • 13 Konzern-Cashflow-Statement
  • 14 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
  • 15 Konzernanhang (Notes)

Konzernbilanz zum 30. Juni 2007

Note 30.06.2007 31.12.2006
in TEUR
AKTIVA
A. Langfristiges Vermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Sonstige 48 36
II.
Sachanlagen
1. Immobilien
15, 16
a) Vermietete Immobilien 941.128 844.641
b) Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien 151.680 151.680
c) Selbst betriebene Hotels 72.095 73.273
d) Anlagen in Bau 135.316 102.121
1.300.219 1.171.715
2. Sonstige Sachanlagen
a) Sonstige 1.584 1.771
III.
Finanzanlagen
17
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 159 141
2. Beteiligungen 7.354 7.312
IV.
Langfristige Forderungen
1. Latente Steuern 6.139 3.145
1.315.503 1.184.120
B. Kurzfristiges Vermögen
I.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
5.841 3.676
2. Finanzierungsforderungen/Barvorlagen 37.896 22.909
3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 22.717
66.454
20.177
46.761
II.
Wertpapiere und Anteile
201 5.201
III.
Liquide Mittel
181.961 75.387
248.616 127.349
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.557 3.709
1.565.677 1.315.178
Note
in TEUR
30.06.2007 31.12.2006
PASSIVA
A. Eigenkapital
I.
Grundkapital
247.509 247.509
II.
Rücklagen
332.966 293.759
III.
Konzerngewinn
988 36.820
IV.
Fremdanteil
40.354 34.553
621.817 612.641
B. Langfristige Verbindlichkeiten
1. Obligationenähnliche Genussrechte
18
335.212 314.062
2. Langfristige Bankverbindlichkeiten
19
448.665 260.975
3. Rückstellungen
a) Latente Steuern 31.228 25.767
b) Sonstige 6.902 6.158
38.130 31.925
4. Sonstige Verbindlichkeiten
a) Langfristige Finanzverbindlichkeiten 60.699 0
b) Baukosten- und Finanzierungsbeiträge der Mieter 11.713 11.665
c) Wohnbauförderung 5.869 6.113
d) Andere 6.379 4.943
84.660 22.721
906.667 629.683
C. Kurzfristige Verbindlichkeiten
1. Finanzverbindlichkeiten 5.250 30.224
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.929 6.799
3. Sonstige Verbindlichkeiten 22.512 31.311
32.691 68.334
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.501 4.520
1.565.677 1.315.178

Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2007 bis zum 30.06.2007

in TEUR Note 01.01.–30.06.
2007
01.04.–30.06.
2007
01.01.–30.06.
2006
01.04.–30.06.
2006
1. Umsatzerlöse 8 45.138 23.037 33.218 17.102
davon Mieterlöse 35.946 18.506 27.020 14.178
2. Neubewertung Liegenschaften 15 16.767 1.171 7.737 3.868
3. Sonstige betriebliche Erträge 9 1.777 1.558 3.248 2.179
4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 10 0 0 137 104
5. Betriebsleistung 63.682 25.766 44.340 23.253
6. Abschreibungen -1.528 -707 -929 -533
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11 -21.385 -10.523 -11.903 -6.905
8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT 40.769 14.536 31.508 15.815
9. Finanzergebnis 12 -17.085 -4.082 -11.257 -5.271
10. Aperiodischer Genussscheinaufwand 13 -20.982 -20.982 0 0
11. Periodenüberschuss vor Steuern/EBT 2.702 - 10.528 20.251 10.544
12. Ertragssteuern 14 -1.175 1.463 -5.254 -2.726
13. Periodenüberschuss nach Steuern 1.527 - 9.065 14.998 7.819
davon Anteile für Aktionäre der Muttergesellschaft 988 -9.165 14.233 7.268
davon Anteile fremder Gesellschafter 539 100 765 552

Gewinn je Aktie:

In der Kennziffer "Gewinn je Aktie" wird der Periodenüberschuss der durchschnittlichen Anzahl an in Umlauf befindlichen Stammaktien gegenübergestellt.

1–6/2007 1–6/2006
Eigenanteil am Konzerngewinn in TEUR 988 14.233
Durchschnittliche Anzahl der Aktien im Umlauf 68.118.718 50.317.613
Konzerngewinn je Aktie in EUR 0,01 0,28

Konzern-Cashflow-Statement für den Zeitaum 01.01. bis 30.06.2007

in TEUR 01.01.–30.06.2007 01.01.–30.06.2006
Jahresüberschuss vor Steuern/EBT 2.702 20.251
Neubewertung von Liegenschaften -16.767 -7.737
Abschreibungen 1.528 929
Gewinn aus Veräußerung von Immobilien 0 -137
Gezahlte Steuern -96 -87
Finanzergebnis 17.085 11.257
Aperiodischer Genussscheinaufwand 20.982 0
Cashflow aus dem Ergebnis 25.434 24.476

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

in TEUR Grundkapital Kapital-
rücklagen
Gewinn-
rücklagen
Fremdanteile Summe
Stand 01.01.2007 (At Cost) 247.509 241.301 35.863 33.430 558.103
Änderung der Bilanzierungsmethode 0 0 53.415 1.123 54.538
Stand 01.01.2007 (Fair Values) 247.509 241.301 89.278 34.553 612.641
Kapitalerhöhung 0 0 0 0 0
Erwerb 0 0 0 5.343 5.343
Abgang 0 0 0 0 0
Konzerngewinn 0 0 988 539 1.527
Sonstige Änderungen: 0 0 2.387 -81 2.306
davon Available-for-Sale 0 0 3.531 0 3.531
davon Währungsdifferenzen 0 0 -1.144 -81 -1.225
Stand 30.06.2007 247.509 241.301 92.653 40.354 621.817

Ableitung des Grundkapitals

in TEUR 30.06.2007 01.01.2007 Veränderung
Gesamtes Grundkapital 247.509 247.509 0
Eigene Aktien (Nominalbetrag) 0 0 0
247.509 247.509 0

Entwicklung der Aktien

in Stück 30.06.2007
In Umlauf befindliche Aktien
zu Beginn des Geschäftsjahres 68.118.718
Ausgabe junger Aktien im
Rahmen der Kapitalerhöhung 0
Verkauf eigener Aktien 0
In Umlauf befindliche Aktien
zum Ende des Geschäftsjahres 68.118.718
Eigene Aktien im Bestand 0
Ausgegebene Aktien 68.118.718

Die Aktien notieren an der Wiener Börse.

Konzernanhang (Notes) Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft

1. Berichterstattung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Der vorliegende Zwischenabschluss zum 30. Juni 2007 der Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft (kurz s IMMOBI-LIEN AG), Wien, wurde nach den Grundsätzen der vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt.

2. Allgemeine Erläuterungen

2.1. Geschäftstätigkeit

Die s IMMOBILIEN AG ist ein Immobilienkonzern (Erwerb, Errichtung und Vermietung von Immobilien) mit Tätigkeit in Österreich und Zentraleuropa. Muttergesellschaft ist die s IMMOBILIEN AG mit Sitz in A-1060 Wien, Windmühlgasse 22-24. Tochtergesellschaften bestehen in Österreich, Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Deutschland, Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Dänemark und Zypern. Die Muttergesellschaft wird in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft geführt. Sie ist im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter der Nummer 58358x eingetragen.

2.2. Grundsätze der Rechnungslegung

Der Konzernabschluss folgt allen zum 30. Juni 2007 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards, einschließlich der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC – vormals SIC), insbesondere IAS 34 Interim Financial Reporting.

Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsvorschriften der s IMMOBILIEN AG Gruppe zugrunde. Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR (TEUR), gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode, aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

Die im vorangegangenen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich beibehalten, mit der Ausnahme, dass ab 1. Jänner 2007 für die vermieteten Immobilien anstelle des Cost-Models nach IAS 40 das Fair Value Model angewandt wird.

3. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der s IMMOBILIEN AG 57 Unternehmen (Immobilienbesitz- und Zwischenholdinggesellschaften), die unmittelbar und mittelbar im Eigentum der s IMMOBILIEN AG stehen, einbezogen (Vollkonsolidierung). Die folgenden Gesellschaften wurden im ersten Halbjahr 2007 erstmals konsolidiert:

Stichtag
Erstkonsoli
Gesellschaft Sitz Land Nominalkapital % Währung dierung
API Holding AG Salzburg AT 98.000,00 98,00 EUR 30.04.2007
E.V.I. Immobilienbeteiligungs GmbH Wien AT 35.000,00 100,00 EUR 01.01.2007
GERMAN PROPERTY INVESTMENT I APS
(GPI I APS) Århus C DK 118.000,00 94,40 DKK 31.03.2007
GERMAN PROPERTY INVESTMENT II APS
(GPI II APS) Århus C DK 118.000,00 94,40 DKK 31.03.2007
CEE Property-Invest Hungary 2003
Ingatlan Kft Budapest HU 3.000.000,00 100,00 HUF 01.01.2007
ROTER INVESTITII IMOBILIARE S.R.L. Bukaresti Sectorul RO 4.472.020,00 100,00 RON 01.01.2007
Austria Real Invest Ukraine LCC Kyiv UA 66.382,25 100,00 UAH 21.02.2007
CEE PROPERTY BULGARIA EOOD Sofia BG 20.000,00 100,00 BGL 01.01.2007

Neben der Gründung bzw. Erstkonsolidierung mehrerer Vorrats- und Holdinggesellschaften erfolgte der Erwerb einer Projektgesellschaft im Ausland.

Die beiden dänischen Gesellschaften GPI I APS und GPI II APS wurden im März als Vorratsgesellschaften durch die s IMMO AG erworben und haben ihrerseits in Folge vier Wohnimmobilien in Norddeutschland im Wert von EUR 8,7 Mio. erworben. Die E.V.I. Immobilienbeteiligungs GmbH – eine bis dato nicht konsolidierte Tochtergesellschaft der s IMMO AG – erwarb im zweiten Quartal den Lloydhof in Bremen um EUR 21,8 Mio.

Die API Holding AG, Wien, und die Austria Real Invest Ukraine LCC, Kiew, wurden im ersten Halbjahr gegründet und werden zukünftig am ukrainischen Markt tätig sein.

Mitte Jänner 2007 wurde der Kaufvertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der rumänischen Gesellschaft ROTER INVESTITII IMOBILIARE S.R.L. in Bukarest unterzeichnet. Diese Gesellschaft ist alleinige Eigentümerin der in Rumänien, in der Gemeinde Jilava, gelegenen Liegenschaft mit einer Grundfläche von ca. 97.000 m². Der Immobilientransaktionswert betrug EUR 7,4 Mio. Es wurden keine Verbindlichkeiten übernommen.

Die CEE PROPERTY BULGARIA EOOD – eine bestehende Vorratsgesellschaft der Gruppe – wurde ebenfalls mit Jahresbeginn erstkonsolidiert, da sie im ersten Quartal Projektvermögen übernommen hat.

Den Transaktionen wurde im Rahmen der Erstkonsolidierung die Erwerbsmethode nach IFRS 3 zugrunde gelegt.

4. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung (= Buchwert) mit dem zum Stichtag der Erstkonsolidierung nach IFRS bewerteten anteiligen Eigenkapital der jeweiligen Tochtergesellschaft. Ein dabei allfällig entstandener Unterschiedsbetrag wird als Firmenwert aktiviert und fortgeschrieben. Bei der Ermittlung von allfälligen Firmenwerten wurde die Fremdwährungsumrechnung mit dem entsprechenden Umrechnungskurs zum Stichtag der Erstkonsolidierung vorgenommen. Gegenwärtig ist kein konzernbezogener Firmenwert aktiviert.

Konzerninterne Transaktionen und damit zusammenhängende Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konzerninterne Zwischengewinne werden eliminiert.

5. Währungsumrechnung

Umrechnung von Einzelabschlüssen in ausländischer Währung

Konzernwährung ist der Euro (€). Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Immobilienvermögen wird mit historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt grundsätzlich mit den Durchschnittskursen der Periode (Ausnahme: Neubewertungen und Abschreibungen auf Immobilien – historische Kurse). Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung sind nicht erfolgswirksam in den Gewinnrücklagen erfasst.

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden in der Bilanz zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger und erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden Nutzungsdauern zwischen drei und sechs Jahren angenommen.

Sachanlagen

Vermietete Immobilien

Entgegen dem bisher angewandten Bewertungsgrundsatz der fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (Cost-Model) erfolgt ab 01.01.2007 die Bewertung des vermieteten Immobilienvermögens nach der ebenfalls im IAS 40 enthaltenen Verkehrswertmethode (Fair Values). Die Auswirkungen der Änderung der Bewertungsmethode sind Note 7 "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" zu entnehmen.

Die Liegenschaften, die weitgehend vermietet sind, werden in der Regel jährlich von unabhängigen, allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage bewertet. Die Bewertung erfolgte auf Basis des Ertragswertverfahrens unter Zugrundelegung der zukünftig nachhaltig erwirtschaftbaren Mieterträge und marktüblichen Zinssätze (Inland: 3,5 %–8 %; Ausland: 6,75 %–9 %). Liegenschaften, die zeitnah zum Bilanzstichtag gekauft wurden, werden auf Basis der Anschaffungskosten bewertet.

Selbst betriebene Hotels, sonstige Sachanlagen

Die selbstgenutzten Immobilien – diese umfassen insbesondere Hotelimmobilien – werden mit den fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Diese Bewertungsmethode wird auch für die sonstigen Sachanlagen angewandt.

Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die erwartete Nutzungsdauer. Diese beträgt für:

Nutzungsdauer in Jahren
von bis
selbst betriebene Hotels 25 33
sonstige Sachanlagen 3 10

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zur Überprüfung der Wertansätze der Immobilien wird ein Impairment-Test durchgeführt. Dabei wird der beizulegende Wert dem bisher fortgeführten Buchwert der Immobilie gegenübergestellt. Ist der Buchwert höher, so wird grundsätzlich eine außerplanmäßige Abschreibung durchgeführt.

Die Bewertung der Anlagen in Bau erfolgt zu Herstellungskosten. Diese enthalten nur in unerheblichem Ausmaß Finanzierungskosten.

Beteiligungen und Wertpapiere

Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Beteiligungen, bei denen ein Marktwert – mangels Börsenotierung – nicht feststellbar ist, erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei nicht nur vorübergehender Wertminderung.

Wertpapiere und Anteile des Umlaufvermögens werden gemäß IAS 39 der IFRS mit den Marktwerten bewertet und sind grundsätzlich zum Verkauf bestimmt (Available-for-Sale).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Nennwerten, abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen, bilanziert. Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten.

Liquide Mittel

Flüssige Mittel umfassen Bargeld, jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten sowie Veranlagungen bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von unter drei Monaten.

Steuern

Der für die Berichtsperiode ausgewiesene Ertragsteueraufwand umfasst die für die einzelnen Gesellschaften aus dem steuerpflichtigen Einkommen und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz absehbare Steuerquote für das Gesamtjahr und die erfolgswirksame Veränderung der Steuerabgrenzungsposten.

Für temporäre Unterschiedsbeträge in Zusammenhang mit im Rahmen der Erstkonsolidierung zugeordneten stillen Reserven von Immobilien ausländischer Tochtergesellschaften wurden keine passiven Steuerabgrenzungen gebildet, da solches Immobilienvermögen durch den Verkauf von Immobilienbesitzbzw. Zwischenholdinggesellschaften in der Regel steuerfrei veräußert werden kann, z. B. in Österreich gemäß § 10 Absatz 2 KStG. Für Unterschiedsbeträge im Zusammenhang mit der Erstkonsolidierung von inländischen Tochtergesellschaften wurden die passiven Steuerabgrenzungen unter Berücksichtigung des Steuersatzes und -wertes der erwarteten teilweisen Realisierung angesetzt.

Die latenten Steuern auf Verlustvorträge wurden teilweise aktiviert, soweit diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können.

Finanzverbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungswert erfasst.

Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellung für latente Steuern erfolgt nach der Liability-Methode mit dem Steuersatz, der bei Umkehr der befristeten Unterschiede nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erwarten ist. Andere Rückstellungen wurden jeweils in Höhe der ungewissen Verbindlichkeit gebildet, wobei der Ansatz mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit zum Tragen kommt.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Die s IMMOBILIEN AG Gruppe verwendet als derivative Finanzinstrumente Zinscap- und -collarvereinbarungen sowie Zinssatz-SWAPs, um bestehende Risiken aus Zinssatzerhöhungen zu vermindern. Sie werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten und am Bilanzstichtag zum positiven Marktwert (TEUR 6.918) bewertet und sind dem Availablefor-Sale-Bestand zugeordnet.

Umsatzrealisierung

Die Realisierung von Mieterlösen erfolgt linear über die Laufzeit des Mietvertrags. Erträge aus Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Konzernbilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst. Zinserträge werden auf Basis des anzuwendenden Zinssatzes und des Forderungsbetrags ermittelt.

7. Änderungen Der BilanzierungS und Bewertungsmethoden

Entsprechend der Wahlmöglichkeit des IAS 40 für vermietete Immobilien (Investment Properties) erfolgt die Bewertung dieser ab 01.01.2007 nach dem Fair Value Model.

Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden angepasst. Die Änderung der Bilanzierungsmethode führte zu folgenden Änderungen der Bilanz- und GuV-Werte:

At Cost Umwertung Fair Values
in TEUR
AKTIVA per 01. Jänner 2007
A. Langfristiges Vermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Sonstige 36 0 36
II.
Sachanlagen
1. Vermietete Immobilien 732.889 111.752 844.641
2. Zum Verkauf bestimmte vermietete Immobilien 147.640 4.040 151.680
3. Selbst betriebene Hotels 73.273 0 73.273
4. Anlagen in Bau 102.121 0 102.121
5. Sonstige Sachanlagen 1.771 0 1.771
III. Finanzanlagen 7.027 426 7.453
IV. Langfristige Forderungen 3.145 0 3.145
1.067.902 116.218 1.184.120
B. Kurzfristiges Vermögen 127.349 0 127.349
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.709 0 3.709
1.198.960 116.218 1.315.178
PASSIVA per 01. Jänner 2007
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 247.509 0 247.509
II. Rücklagen 277.164 53.415 330.579
III. Konzerngewinn 0 0 0
IV. Fremdanteil 33.430 1.123 34.553
558.103 54.538 612.641
B. Langfristige Verbindlichkeiten
1. Obligationenähnliche Genussrechte 269.058 45.004 314.062
2. Langfristige Bankverbindlichkeiten 260.975 0 260.975
3. Rückstellungen 12.434 19.491 31.925
4. Sonstige Verbindlichkeiten 22.721 0 22.721
565.188 64.495 629.683
C. Kurzfristige Verbindlichkeiten 71.149 -2.815 68.334
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.520 0 4.520
1.198.960 116.218 1.315.178

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

01.01.2006 bis 30.06.2006
in TEUR
At Cost Umwertung Fair Values
1. Umsatzerlöse 33.218 0 33.218
2. Neubewertung Liegenschaften 0 7.737 7.737
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.248 0 3.248
4. Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien 1.236 -1.099 137
5. Betriebsleistung 37.702 6.638 44.340
6. Abschreibungen -10.359 9.430 -929
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.903 0 -11.903
8. Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit/EBIT 15.440 16.068 31.508
9. Finanzergebnis -6.600 -4.657 -11.257
10. Periodenüberschuss vor Steuern/EBT 8.840 11.411 20.251
11. Ertragsteuern -1.717 -3.537 -5.254
12. Periodenüberschuss nach Steuern 7.123 7.874 14.997
davon Anteile für Aktionäre der Muttergesellschaft 6.657 7.576 14.233
davon Anteile fremder Gesellschafter 467 298 765

Erläuterungen zu den Posten der Gewinnund Verlustrechnung und der Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse und Segmentberichterstattung

Die Darstellung der Segmente erfolgt nach Regionen, basierend auf dem Standort der Immobilien (Hauptsegmentierung) und der Nutzungsart der Immobilien (Nebensegmentierung).

Die Hauptsegmentierung umfasst folgende Regionen (in TEUR):

30.06.
2007
Österreich
30.06.
2006
30.06.
2007
Deutschland
30.06.
2006
Umsatzerlöse 20.341 18.740 11.253 4.176
Neuwertung
Liegenschaften
-376 8.245 803 -617
Sonstige betriebliche
Erträge 1.444 547 231 1
Ergebnis aus der
Veräußerung
von Immobilien
0 136 0 0
Betriebsleistung 21.409 27.668 12.287 3.560
Abschreibungen -56 -36 -25 -11
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
-11.934 -7.332 -4.546 -1.110
Ergebnis der
gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 9.419 20.300 7.716 2.439
Finanzergebnis -
Aperiodischer
Genussschein
aufwand -
353 -
20.982
6.607 -
0
8.978 -
0
215
0
Konzernperioden
überschuss
vor Steuern -
Langfristiges
11.916 13.693 - 1.262 2.224
Vermögen
Stand 30.06.
549.331 539.791 307.712 240.021
Langfristige
Verbindlichkeiten
(inkl. Genussrechte
in Österreich)
Stand 30.06. 476.836 427.687 189.455 64.244
Slowakei Tschechien Ungarn Bulgarien Rumänien Ukraine Summe
30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06. 30.06 30.06
2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006 2007 2006
2.083 1.716 3.880 3.391 6.161 5.195 0 0 1.420 0 0 0 45.138 33.218
0 0 -194 0 16.534 109 0 0 0 0 0 0 16.767 7.737
4 1 33 447 65 2.254 0 0 0 0 0 0 1.777 3.248
0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 137
2.087 1.718 3.719 3.838 22.760 7.558 0 0 1.420 0 0 0 63.682 44.340
-27 0 -74 -91 -910 -786 0 0 -436 -3 0 0 -1.528 -929
-675 -649 -1.150 -977 -1.882 -1.728 -149 0 -1.022 -107 -27 0 -21.385 -11.903
1.385 1.069 2.495 2.770 19.968 5.044 - 149 0 - 38 - 110 - 27 0 40.769 31.508
-1.073 - 228 - 1.369 - 1.387 - 4.301 - 2.867 38 0 - 1.049 48 0 0 - 17.085 - 11.257
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 20.982 0
312 841 1.126 1.383 15.667 2.177 - 111 0 - 1.087 - 62 - 27 0 2.702 20.251
39.147 39.160 113.429 107.569 193.698 165.262 43.173 40.430 69.013 51.463 0 0 1.315.503 1.183.694
18.675 6.374 83.295 49.053 129.656 79.030 0 0 8.750 55 0 0 906.667 626.443

Nach Nutzungsarten der Immobilien ergibt sich folgende Unterteilung:

Segmentierung nach Nutzungsart Verteilung der Umsätze
1–6/2007
TEUR
% Verteilung der Umsätze
1–6/2006
TEUR
%
Büroobjekte 24.592 54,48 19.491 58,68
Wohnobjekte 5.982 13,25 2.738 8,24
Geschäftsobjekte 11.088 24,57 8.923 26,86
Hotels 3.476 7,70 2.066 6,22
45.138 100,00 33.218 100,00

Die Umsatzerlöse weisen folgende Zusammensetzung auf:

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Mieterträge 35.946 27.020
Betriebskosten 9.192 6.198
45.138 33.218

9. Sonstige betriebliche Erträge

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Gross Operating Profit/Hotelbetriebe 57 2.254
Auflösung Wohnbauförderung 244 244
Sonstige 1.476 750
1.777 3.248

10. Ergebnis aus der Veräusserung von Immobilien

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Veräußerungserlös 145 10.209
Buchwertabgang -145 -10.072
0 137

11. Sonstige betriebliche Aufwendungen

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Den Immobilien direkt
zurechenbare Aufwendungen 12.965 7.896
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 8.420 4.007
21.385 11.903

12. Finanzergebnis

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Ergebnisanspruch laut
Genussscheinbedingungen 11.750 9.557
Finanzierungsaufwand 8.588 4.943
Finanzierungserträge -3.253 -3.243
17.085 11.257

13. Aperiodischer Genussscheinaufwand

Der aperiodische Genussscheinaufwand resultiert mit TEUR 10.174 aus der Änderung der Genussscheinbedingungen per 1. Jänner 2007 sowie mit TEUR 10.808 aus einem Buchverlust im Zusammenhang mit dem Rückkauf von 582.509 Stück am 2. Juli 2007, wobei die faktische Verpflichtung bereits im ersten Halbjahr eingetreten ist.

14. Ertragsteuern

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Laufender Steueraufwand 460 464
Latenter Steueraufwand 3.115 4.790
Latenter Steuerertrag
aus Vorperioden -2.400 0
1.175 5.254

Bilanz

15. Vermietete Immobilien

Die vermieteten Anlagen weisen folgende Entwicklung auf:

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Buchwert zum 01.01. At Cost 732.889 642.146
Änderung der Bilanzierungsmethode 111.752 75.343
Buchwert zum 01.01. Fair Values 844.641 717.489
Zugänge 79.865 132.900
Abgänge -145 -10.072
Aufwertungen 27.706 7.737
Abwertungen -10.939 0
Buchwert zum 30.06. 941.128 848.054

Die Zugänge der vermieteten Anlagen entfallen auf folgende Länder:

in TEUR 1–6/2007 1–6/2006
Österreich 12.521 95
Deutschland 66.870 109.867
Tschechien 194 143
Ungarn 274 7.146
Slowakei 0 15.649
79.859 132.900

Zusammensetzung:

in TEUR 30.06.2007 31.12.2006
Vermietete Immobilien
Österreich 407.467 395.461
Deutschland 306.296 238.623
Tschechien 57.310 57.310
Ungarn 131.155 114.347
Slowakei 38.900 38.900
941.128 844.641

Zur Veräußerung bestimmte vermietete Immobilien:

Österreich 125.400 125.400
Tschechien 26.280 26.280
151.680 151.680

Die zur Veräußerung bestimmten Liegenschaften umfassen zwei österreichische Geschäfts- und eine tschechische Büroimmobilie und sind derzeit vermietet.

16. Selbst betriebene Hotels, Sonstige Sachanlagen

30.06.2007 31.12.2006
in TEUR
Selbst betriebene Hotels
Ungarn 46.060 46.806
Rumänien 26.035 26.467
72.095 73.273
Anlagen in Bau
(zur Vermietung bestimmt)
Österreich 2.412 8.423
Deutschland 1.257 1.159
Rumänien 42.934 24.979
Bulgarien 43.173 40.430
Tschechien 29.461 23.582
Ungarn 16.079 3.548
135.316 102.121

Die Verkehrswerte der selbst betriebenen Hotelimmobilien belaufen sich auf TEUR 54.500 (Ungarn) und TEUR 39.124 (Rumänien).

17. Finanzanlagen

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen zwölf nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen von untergeordneter Bedeutung.

Beteiligungen

Anteil
in %
30.06.2007
TEUR
BGM-IMMORENT
Aktiengesellschaft & Co. KG 22,1 2.117
PCC- Hotelerrichtungs- und
Betriebsgesellschaft m.b.H. & Co. KG
Stille Beteiligung 4.148
"Hermes" Bau Planungs- und
Errichtungsgesellschaft m.b.H. 50,0 1.080
Sonstige 9
7.354

18. Obligationenähnliche Genussrechte

Die Genussscheinbedingungen für die obligationenähnlichen Genussscheine s IMMO INVEST wurden rückwirkend ab 1. Jänner 2007 geändert und der s IMMO INVEST-Genussscheinfonds aufgelöst (Beschluss der Versammlung der Genussscheininhaber vom 11. Juni 2007 und Beschluss der Hauptversammlung vom 12. Juni 2007).

Die Genussscheininhaber erhalten nach den geänderten Genussscheinbedingungen einen jährlichen Ergebnisanspruch (Zinsen), der sich wie folgt errechnet:

Konzern-EBIT

(Genussscheinkapital + Ergebnisvortrag)*

durchschnittliches Immobilienvermögen

Soweit diese Zinsen entsprechend den Genussscheinbedingungen nicht ausbezahlt werden, werden sie dem Ergebnisvortrag des nächsten Jahres zugeschlagen.

Für das erste Halbjahr 2007 ergibt sich ein Ergebnisanspruch von TEUR 11.750.

Zum 30. Juni 2007 waren 3.833.398 Genussscheine im Umlauf. Der bilanzierte Rückzahlungsanspruch der Genussscheininhaber zu diesem Stichtag ermittelt sich wie folgt:

Insgesamt
in TEUR
Pro Stück
in EUR
Genussscheinkapital 278.573 72,67
Ergebnisvortrag 01.01.2007 44.889 11,71
Genusscheinkapital zum 30.06.2007 323.462 84,38
Ergebnisanspruch der
Genussscheininhaber 11.750 3,07
335.212 87,45

Anfang Juli 2007 wurden weitere 582.509 Stück Genussscheine zurückgekauft.

Bei Beendigung der Genussscheine erhalten die Genussscheininhaber zusätzlich einen aliquoten Anteil an den nicht bilanzierten stillen Reserven im Immobilienvermögen.

Die obligationenähnlichen Genussscheine haben nunmehr eine Laufzeit bis 31. Dezember 2029, wobei sowohl die Genussscheininhaber wie auch die Gesellschaft die Genussscheine (zur Gänze oder in Teilen) ab dem 31. Dezember 2017 jährlich kündigen können.

19. Langfristige Bankverbindlichkeiten

Bei den langfristigen Bankverbindlichkeiten handelt es sich primär um Hypothekardarlehen. Sie bestehen bei folgenden Banken:

in TEUR 30.6.2007 30.06.2006
Kreditgebende Bank
Erste Bank der oesterreichischen
Sparkassen AG 146.376 67.162
BA-CA, HVB Czech Republic 109.308 64.509
Andere österreichische Banken 156.374 92.514
Deutsche Banken 36.607 36.790
448.665 260.975

20. Ereignisse nach dem Konzernbilanz stichtag

Nach Eintritt des Bilanzstichtags wurden drei Abschlüsse bzw. Vorverträge von Bedeutung getätigt:

Anfang Juli hat die Sparkassen Immobilien AG von der Citec Immobilien-Gruppe deren gesamtes Zinshausportfolio in Deutschland erworben. Die Sparkassen Immobilien AG übernimmt 88 Immobilien mit rund 2.200 Wohnungen in großteils sehr guten Lagen in Berlin und Leipzig.

Darüber hinaus wurde Ende Juli der 75%-Anteil am Wiener Kaufhaus "Steffl" an den bisherigen Mitgesellschafter, die Hans Schmid Privatstiftung, veräußert. Das Kaufhaus Steffl in der Kärntner Straße 19 in Wien verfügt über 12.500 m2 Geschäftsflächen und rund 1.400 m2 Gastronomie- und Büroflächen.

Parallel dazu wurde ein Vorvertrag über den Verkauf des Kaufhauses Herzmansky in der Mariahilfer Straße 26-30 in Wien an eine Projektgesellschaft der Peek & Cloppenburg-Gruppe abgeschlossen. Der Verkauf soll noch im Jahr 2007 abgewickelt werden. Insgesamt 18.200 m2 Nutzfläche, davon 16.300 m2 Geschäftsflächen und 1.900 m2 Büro- und sonstige Flächen, umfasst diese Immobilie.

Wien, am 8. August 2007 Der Vorstand:

MMag. Holger Schmidtmayr e.h. Mag. Ernst Vejdovszky e.h.

Sparkassen Immobilien Aktiengesellschaft

A-1060 Wien Windmühlgasse 22-24, Telefon +43(0)50100-27550 Telefax +43(0)50100-27559

Investor Relations:

Institutionelle Investoren: Elke Koch, [email protected] Private Investoren: Andreas Feuerstein, [email protected]; Franz Zaccaria, [email protected] www.sparkassenimmobilienag.at Impressum: Medieninhaber (Verleger): Sparkassen Immobilien AG, Windmühlgasse 22-24, A-1060 Wien Konzeption, Gestaltung und Produktion: schoeller corporate communications, Wien/Hamburg Fotos: Marco Moog, Hamburg Sparkassen Immobilien AG Druck: Dürmeyer GmbH, Hamburg