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RWE AG

Quarterly Report Nov 14, 2018

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Quarterly Report

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RWE Aktiengesellschaft

Essen

Zwischenmitteilung über über die ersten drei Quartale 2018

Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2018

Bereinigtes EBITDA des RWE-Konzerns mit 1,1 Mrd. € im Rahmen der Erwartungen
Rückgang der Nettoschulden aufgrund hoher Mittelzuflüsse aus Sicherheitsleistungen
Unveränderte Prognose für das Gesamtjahr: Bereinigtes EBITDA bei voraussichtlich 1,5 bis 1,8 Mrd. €
Ergebnisbelastungen ab 2019 wegen vorläufigem Rodungsstopp im Hambacher Forst

AUF EINEN BLICK

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Eckdaten des RWE-Konzerns1 Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- --- ---
Stromerzeugung Mrd. kWh 131,6 150,8 -12,7 200,2
Außenumsatz (ohne Erdgas-/Stromsteuer) Mio. € 9.993 10.342 -3,4 13.822
Bereinigtes EBITDA Mio. € 1.139 1.557 -26,8 2.149
Bereinigtes EBIT Mio. € 465 862 -46,1 1.170
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern Mio. € -42 2.327 -101,8 2.056
Nettoergebnis Mio. € -65 2.219 -102,9 1.900
Ergebnis je Aktie -0,11 3,61 -103,0 3,09
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten Mio. € 3.713 -4.351 185,3 -3.771
Investitionen Mio. € 863 544 58,6 902
in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 687 426 61,3 706
in Finanzanlagen Mio. € 176 118 49,2 196
Free Cash Flow Mio. € 2.912 -4.662 162,5 -4.439
30.09.2018 31.12.2017
Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten Mio. € 4.335 - -
Mitarbeiter2 17.653 19.106 -7,6

1 Geänderte Berichtsweise; siehe Erläuterung auf Seite 4 f.

2 Umgerechnet in Vollzeitstellen

WESENTLICHE EREIGNISSE

Im Berichtszeitraum

RWE-Tochter innogy gewinnt Partner für Offshore-Windkraftprojekt Triton Knoll

Entsprechend ihrer Strategie, große Offshore-Windkraftvorhaben gemeinsam mit Partnern zu verwirklichen, hat innogy den japanischen Energiekonzernen J-Power und Kansai Electric Power Anteile von 25 % bzw. 16 % am Projekt Triton Knoll verkauft. innogy hält damit weiterhin die Mehrheit an Triton Knoll (59 %). Die Transaktion wurde Mitte August vertraglich vereinbart und konnte im September abgeschlossen werden. Triton Knoll ist ein Offshore-Windpark mit ca. 860 MW Gesamtleistung, der vor der Ostküste Englands entstehen soll. innogy und die neuen Partner werden dafür gemeinsam etwa 2 Mrd. £ investieren. Mit 1,75 Mrd. £ wird ein Großteil dieses Betrags von einem internationalen Bankenkonsortium bereitgestellt. innogy hat Triton Knoll entwickelt und wird auch für den Bau und den Betrieb des Windparks zuständig sein. Nachdem die Projektfinanzierung gesichert war, starteten im September die Arbeiten am landseitigen Netzanschluss. In Kürze soll mit dem Bau der ersten Windkraftanlagen begonnen werden. Bei planmäßigem Projektfortschritt könnten die insgesamt 90 Windturbinen ab 2021 sukzessive in Betrieb gehen. Für ihre Stromeinspeisung ins Netz garantiert der Staat eine Vergütung von 74,75 £/MWh. Der Förderzeitraum beträgt 15 Jahre.

Offshore-Windpark Galloper seit September offiziell in Betrieb

Mit einem Festakt in London ist Ende September der britische Nordsee-Windpark Galloper eingeweiht worden. innogy hält 25 % an dem Windpark, betreibt ihn und war hauptverantwortlich für die Entwicklung und den Bau. Der Windpark liegt 27 Kilometer vor der Küste von Suffolk und verfügt über 56 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 353 MW. Er ist bereits seit März mit voller Kapazität am Netz. Sein Strom deckt rein rechnerisch den Bedarf von rund 380.000 Haushalten. Die Investitionssumme für Galloper betrug 1,5 Mrd. £.

innogy beschließt Bau von Australiens größtem Solarkraftwerk

Im australischen Bundesstaat New South Wales wird innogy das Freiflächen-Solarkraftwerk Limondale errichten. Die Investitionsentscheidung ist im September getroffen worden. Bei ihrer Fertigstellung Mitte 2020 soll die Anlage über eine Leistung von 349 MW verfügen. Sie wäre damit nach heutigem Stand das größte Solarkraftwerk Australiens. Zuständig für den Bau ist die Anfang 2017 von innogy akquirierte Gesellschaft Belectric, die auch den Betrieb und die Wartung übernehmen wird. Belectric hat bereits weltweit Freiflächen-Solarkraftwerke mit rund 2 GW Gesamtkapazität realisiert - darunter auch Projekte in Australien.

Braunkohleblöcke Niederaußem E und F in Sicherheitsbereitschaft überführt

Am 30. September sind die beiden 300-MW-Blöcke E und F des Braunkohlekraftwerks Niederaußem planmäßig vom Netz gegangen. Bei starken Engpässen in der Stromversorgung können sie jedoch binnen zehn Tagen reaktiviert werden. Die Abschaltung der Anlagen erfolgt im Rahmen der sogenannten Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft, die 2016 aus Klimaschutzgründen gesetzlich verankert wurde. Demnach müssen im Zeitraum von 2016 bis 2019 acht Braunkohleblöcke mit einer Leistung von insgesamt 2,7 GW vom Markt genommen und jeweils vier Jahre lang bis zur endgültigen Stilllegung für die letzte Absicherung der Stromversorgung bereit gehalten werden. Fünf der acht Anlagen mit zusammen 1,5 GW gehören RWE. Bereits 2017 hatten wir die Blöcke P und Q des Kraftwerks Frimmersdorf in die Sicherheitsbereitschaft überführt. Zum 1. Oktober 2019 wird Block C des Kraftwerks Neurath folgen.

Wesentliche Ereignisse, die im Zeitraum von Januar bis Anfang August 2018 eingetreten sind, haben wir bereits im Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018 auf den Seiten 4 bis 10 dargestellt.

Nach Ablauf des Berichtszeitraums

Gericht beschließt vorläufigen Stopp der Rodung des Hambacher Forstes - Verzögerungen beim Betrieb des Tagebaus Hambach erwartet - RWE rechnet mit Ergebniseinbußen ab 2019

Am 5. Oktober hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster per Eilverfahren beschlossen, dass RWE Power den Hambacher Forst (bei Köln) vorerst nicht roden darf. Das wird aller Voraussicht nach zu einer massiven Beeinträchtigung der Braunkohleförderung im Tagebau Hambach führen. Wir rechnen im Mittelfristzeitraum (2019-2021) mit jährlichen Mengeneinbußen von 10 bis 15 Mio. Tonnen. Das EBITDA wird dadurch um voraussichtlich 100 bis 200 Mio. € pro Jahr niedriger ausfallen. Die Rodung des Hambacher Forstes ist Teil des Hauptbetriebsplans 2018-2020. Dieser war im März 2018 von der zuständigen Bezirksregierung mit Anordnung des Sofortvollzugs zugelassen worden. Daraufhin hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND) eine Aufhebung des Sofortvollzugs beantragt, die das Verwaltungsgericht (VG) Köln aber ablehnte. Einer Beschwerde des BUND gegen den Kölner Beschluss ist vom OVG Münster nun insoweit stattgegeben worden, als es die Rodung des Hambacher Forstes zunächst gestoppt hat, während die übrigen Tagebauaktivitäten fortgesetzt werden können. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Rechtslage wegen ihrer Komplexität nicht im Eilverfahren geklärt werden könne.

Ob und wann der Hambacher Forst gerodet werden kann, muss nun im Hauptsacheverfahren entschieden werden, das noch beim VG Köln anhängig ist. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob die ca. 200 Hektar große Restfläche des Hambacher Forstes den europäischen Schutzbestimmungen für Flora-Fauna-Habitat-Gebiete (FFH-Gebiete) unterliegt. Nach einem Anfang 2018 veröffentlichten Gutachten des Kieler Instituts für Landschaftsökologie ist dies nicht der Fall. Zur gleichen Einschätzung war das VG Köln in einem früheren vom BUND angestrengten Verfahren gekommen, bei dem es u. a. um den Rahmenbetriebsplan 2020-2030 ging. Die Klage war am 24. November 2017 abgewiesen worden. Das OVG Münster hat am 5. Oktober 2018 die Berufung des BUND gegen dieses Urteil zugelassen. Somit ist neben dem VG Köln nun auch das OVG Münster in einem Hauptsacheverfahren mit der Klärung der FFH-Thematik befasst. Wann eine finale Entscheidung dazu vorliegt, ist offen. Möglicherweise wird dies nicht vor Ende 2020 der Fall sein. Wir setzen uns dafür ein, dass die Verfahren möglichst schnell abgeschlossen werden.

Der vorläufige Rodungsstopp hat für RWE weitreichende Konsequenzen. Nachdem wir bereits in der vergangenen Rodungsperiode von Oktober 2017 bis Februar 2018 auf die Inanspruchnahme des Waldes verzichtet hatten, sind nun erhebliche Auswirkungen auf die planmäßige Entwicklung des Tagebaus Hambach zu erwarten. Zunächst werden die Geräte auf der obersten Sohle, die bereits dicht vor dem Forst stehen, den Betrieb einstellen müssen. In der Folge werden die Bagger auf den tieferen Sohlen auflaufen und somit keine Kohle mehr freilegen können. Um die Auswirkungen auf den Tagebaubetrieb im Detail zu ermitteln, müssen wir zunächst umfangreiche bergbauliche Untersuchungen durchführen. Erst dann können wir auch die Konsequenzen für die Beschäftigten absehen.

Der mit Hambacher Braunkohle erzeugte Strom deckt rund 15 % des Bedarfs in Nordrhein-Westfalen. An dem Tagebau hängen nicht nur Kraftwerke an den Standorten Neurath und Niederaußem sondern auch Veredelungsbetriebe, die viele kleine und mittelständische Unternehmen mit Braunkohleprodukten für deren Strom- und Wärmeerzeugung versorgen. Derzeit sind rund 4.600 RWE-Mitarbeiter im Hambacher Abbaugebiet und in den angeschlossenen Kraftwerken und Betrieben tätig; hinzu kommen zahlreiche Beschäftigte bei Zulieferern.

Niederländisches Gaskraftwerk Claus C wird wieder ans Netz gehen

Unser vorübergehend stillgelegtes Gaskraftwerk Claus C im niederländischen Maasbracht wird die Stromproduktion wieder aufnehmen. Das hat der Vorstand der RWE Generation im Oktober beschlossen. Die Anlage verfügt über eine Nettoleistung von 1.304 MW und erfüllt mit einem Wirkungsgrad von 58 % höchste Effizienzstandards. Sie war 2012 in Betrieb gegangen und zwei Jahre später wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit vom Netz genommen worden. Gründe für ihre Reaktivierung sind verbesserte Marktbedingungen und eine zunehmende Nachfrage nach steuerbarer Erzeugungsleistung. Kommerzielle Chancen ergeben sich auch dadurch, dass Belgien aus der Kernenergie aussteigen will und daher zusätzliche Erzeugungskapazitäten benötigt. Durch seine grenznahe Lage könnte Claus C an das belgische Stromnetz angeschlossen werden. Allerdings dürfte es noch zwei Jahre dauern, bis das Kraftwerk voll einsatzbereit ist, u. a. weil zunächst umfangreiche Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Ratingagentur Fitch bekräftigt Investment-Grade-Rating von RWE

Anfang Oktober hat die Ratingagentur Fitch bekannt gegeben, dass sie die langfristige Bonität von RWE weiterhin mit "BBB" einstuft - bei stabilem Ausblick. Vorausgegangen war eine Rating-Überprüfung, deren Anlass unser geplantes Tauschgeschäft mit E.ON war. Im März 2018 hatten wir mit dem Essener Wettbewerber vereinbart, dass wir ihm unsere innogy-Mehrheitsbeteiligung abtreten und dafür u. a. seine und innogys Aktivitäten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien erhalten. Nähere Erläuterungen zu dieser Transaktion, die wir 2019 abschließen wollen, finden Sie auf der folgenden Seite. Nach Ansicht von Fitch wird der Tausch unser Finanzprofil verbessern, weil sich das Erneuerbare-Energien-Geschäft durch einen hohen Anteil stabiler regulierter Erträge auszeichnet. Bereits im Mai hatte die Agentur Moody's ihr RWE-Rating bestätigt, nachdem sie es wegen der Transaktion einer Prüfung unterzogen hatte. Moody's benotet unsere langfristige Bonität mit "Baa3", bei stabilem Ausblick.

ANMERKUNGEN ZUR BERICHTSWEISE

Neue Darstellung der innogy-Aktivitäten

Am 12. März 2018 haben RWE und E.ON vereinbart, ihre Geschäftsaktivitäten neu aufzuteilen. E.ON wird den von RWE gehaltenen 76,8 %-Anteil an der innogy SE erwerben. Im Gegenzug erhält RWE folgende Geschäftsteile und Vermögenswerte: (1) eine Beteiligung von 16,67 % an E.ON, die durch eine Sachkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital geschaffen wird; (2) nahezu das gesamte Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON; (3) das Erneuerbare-Energien-Geschäft von innogy; (4) die Minderheitsbeteiligungen der E.ON-Tochter PreussenElektra an den von RWE betriebenen Kernkraftwerken Gundremmingen und Emsland in Höhe von 25 % bzw. 12,5 %; (5) das Gasspeichergeschäft von innogy und (6) den 37,9 %-Anteil von innogy am österreichischen Energieversorger KELAG. Im Übrigen wird RWE eine Zahlung von 1,5 Mrd. € an E.ON leisten. Die Übertragung der Geschäftsaktivitäten und Beteiligungen soll mit ökonomischer Rückwirkung zum 1. Januar 2018 erfolgen. Wir rechnen damit, die Transaktion bis Ende 2019 abschließen zu können.

Das vereinbarte Tauschgeschäft hat eine Anpassung der Berichtsweise erforderlich gemacht. Die neue Methodik wurde erstmals im Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018 angewendet. Zuvor hatten wir innogy als vollkonsolidierte Unternehmensgruppe in einem eigenen Segment dargestellt. Nun erfassen wir in diesem Segment nur noch jene Teile von innogy, die nach Abschluss der Transaktion im RWE-Konzern verbleiben. Die übrigen Teile, die auf E.ON übergehen, klassifizieren wir bis zum Zeitpunkt ihres Verkaufs als "nicht fortgeführte Aktivitäten". Dies betrifft in erster Linie die Verteilnetze und den Vertrieb.

Im Einzelnen gehen wir folgendermaßen vor:

In der Gewinn- und Verlustrechnung zeigen wir das E.ON zuzuordnende innogy-Geschäft nur noch verdichtet im Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten. In den Konzernzahlen für Absatz, Umsatz, bereinigtes EBITDA, bereinigtes EBIT, neutrales Ergebnis, Finanzergebnis und Ertragsteuern wird es nicht mehr berücksichtigt. Die Vorjahreswerte passen wir entsprechend an. Ein bereinigtes IFRS-Nettoergebnis werden wir bis zum Abschluss der E.ON-innogy-Transaktion nicht mehr ermitteln, da die Kennzahl in der Übergangszeit nur begrenzt aussagefähig ist.
In der Konzernbilanz werden die nicht fortgeführten Aktivitäten unter den Posten "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" und "Zur Veräußerung bestimmte Schulden" zusammengefasst. Bei den Bilanzwerten des Vorjahres halten wir gemäß IFRS an der bisherigen Darstellungsweise fest.
In der Kapitalflussrechnung des Konzernabschlusses weisen wir die Cash Flows der nicht fortgeführten Aktivitäten für die Berichts- und die Vorjahreszeiträume in gesonderten Positionen aus. Bei der verkürzten Kapitalflussrechnung im Lagebericht gehen wir anders vor: Hier zeigen wir ausschließlich die Cash Flows fortgeführter Aktivitäten.

Konzernstruktur mit vier Segmenten

In unserer Finanzberichterstattung ist der RWE-Konzern damit weiterhin in vier Segmente (Bereiche) untergliedert. Während die Abgrenzung der Bereiche Braunkohle & Kernenergie, Europäische Stromerzeugung und Energiehandel unverändert geblieben ist, tritt an die Stelle von innogy das Segment "Fortgeführte innogy-Aktivitäten".

Die einzelnen Segmente stellen sich wie folgt dar:

Braunkohle & Kernenergie: Hier erfassen wir unsere deutsche Stromerzeugung aus den Energieträgern Braunkohle und Kernkraft sowie unsere Braunkohleförderung im Rheinland. Die Aktivitäten werden von unserer Tochtergesellschaft RWE Power gesteuert. Auch die im März 2018 veräußerte 51 %-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Mátra weisen wir in dem Segment aus. Ebenfalls darin enthalten sind unsere Anteile am niederländischen Kernkraftwerksbetreiber EPZ (30 %) und an der deutschen URANIT (50 %), die mit 33 % an der auf Uran-Anreicherung spezialisierten Urenco beteiligt ist.
Europäische Stromerzeugung: In diesem Segment bündeln wir unsere Stromerzeugung aus Gas, Steinkohle und Biomasse, die auf Deutschland, Großbritannien und Benelux konzentriert ist. Darin miterfasst sind einige Wasserkraftwerke in Deutschland und Luxemburg, unsere 70 %-Beteiligung am türkischen Gaskraftwerk Denizli sowie die auf Projektmanagement und Ingenieurdienstleistungen spezialisierte WE Technology International. All diese Aktivitäten liegen in der Verantwortung von RWE Generation.
Energiehandel: Hier stellen wir RWE Supply & Trading dar. Wichtigstes Tätigkeitsfeld der Gesellschaft ist der Eigenhandel mit Commodities. Darüber hinaus fungiert sie als Zwischenhändler für Gas, beliefert Großkunden mit Energie und tätigt kurz- bis mittelfristige Investitionen in Energieanlagen oder Energieunternehmen, bei denen sich durch wertsteigernde Maßnahmen und anschließende Weiterveräußerung attraktive Renditen erzielen lassen (sogenannte Principal Investments). Zu den Aufgaben von RWE Supply & Trading gehört auch die Vermarktung des von RWE erzeugten Stroms und die kommerzielle Optimierung des Kraftwerkseinsatzes; die mit den letztgenannten Aktivitäten erzielten Ergebnisbeiträge werden allerdings in den Segmenten Braunkohle & Kernenergie und Europäische Stromerzeugung ausgewiesen.
Fortgeführte innogy-Aktivitäten: In diesem Segment erfassen wir jene Teile von innogy, die langfristig im RWE-Konzern verbleiben sollen. Den Schwerpunkt bildet dabei das Geschäft mit den erneuerbaren Energien: innogy gehört zu den führenden europäischen Stromerzeugern aus regenerativen Quellen - insbesondere Windkraft - mit regionalem Fokus auf Deutschland, Großbritannien, Spanien, die Niederlande, Polen und Italien. Diese Aktivitäten wird uns E.ON nach der Übernahme von innogy zurückgeben. Gleiches gilt für die Gasspeicher von innogy, die in Deutschland und Tschechien angesiedelt sind, sowie für die 37,9 %-Beteiligung am österreichischen Energieversorger KELAG.

Einzelne Gesellschaften mit segmentübergreifenden Aufgaben wie z. B. die Konzernholding RWE AG weisen wir unter "Sonstige, Konsolidierung" aus. In der Position enthalten ist auch unser 25,1 %-Anteil am deutschen Stromübertragungsnetzbetreiber Amprion.

Geänderter Umsatzausweis durch Anwendung von IFRS 15

Im Geschäftsjahr 2018 wenden wir erstmals den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" an. Eine Folge davon ist, dass Veränderungen der Marktwerte von Commodity-Derivaten, die vor der Realisierung der Kontrakte eintreten, nicht mehr als Umsatz oder Materialaufwand berücksichtigt werden, sondern im sonstigen betrieblichen Ergebnis. Unsere für 2018 ausgewiesenen Erlöse fallen deshalb niedriger aus, insbesondere im Gasgeschäft. Die Vorjahreszahlen haben wir nicht angepasst.

Höhere Ergebniswirksamkeit von Finanzinstrumenten wegen IFRS 9

Ebenfalls ab 2018 setzen wir den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 9 "Finanzinstrumente" um. Dies führt zu Änderungen bei der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, bei der Sicherungsbilanzierung und bei der Erfassung von Wertminderungen aufgrund erwarteter Zahlungsausfälle. Auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen wurde auch hier verzichtet. Veränderungen der Marktwerte bestimmter Wertpapiere werden nun nicht mehr ergebnisneutral erfasst, so dass die Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung steigt. Überdies mindert die Erfassung erwarteter Kreditverluste unser Vermögen; die Nettoschulden fallen daher geringfügig höher aus.

Zukunftsbezogene Aussagen

Die vorliegende Zwischenmitteilung enthält Aussagen, die sich auf die künftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar. Wir haben sie auf Basis aller Informationen getroffen, die uns zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Dokuments zur Verfügung standen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffen oder unvorhergesehene Risiken eintreten, können die tatsächlichen von den erwarteten Entwicklungen abweichen. Für die Aussagen können wir daher keine Gewähr übernehmen.

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

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Außenumsatz Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- ---
Braunkohle & Kernenergie 813 923 -11,9 1.259
Europäische Stromerzeugung 660 687 -3,9 923
Energiehandel 7.739 7.948 -2,6 10.517
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 765 756 1,2 1.087
Sonstige, Konsolidierung 16 28 -42,9 36
RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) 9.993 10.342 -3,4 13.822
Erdgas-/Stromsteuer 102 101 1,0 131
RWE-Konzern 10.095 10.443 -3,3 13.953

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Außenumsatz nach Produkten1 Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- ---
Stromerlöse 7.366 7.695 -4,3 10.430
Davon:
Braunkohle & Kernenergie 218 327 -33,3 451
Europäische Stromerzeugung 374 468 -20,1 594
Energiehandel 6.229 6.384 -2,4 8.628
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 545 515 5,8 755
Gaserlöse 1.123 1.421 -21,0 1.795
Davon:
Energiehandel 1.075 1.375 -21,8 1.738
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 36 39 -7,7 48
Sonstige Erlöse 1.504 1.226 22,7 1.597
RWE-Konzern (ohne Erdgas-/Stromsteuer) 9.993 10.342 -3,4 13.822

1 Wegen Geringfügigkeit nicht gesondert ausgewiesen sind Gaserlöse im Segment Europäische Stromerzeugung und Stromerlöse unter "Sonstige, Konsolidierung".

Außenumsatz 3 % unter Vorjahr

In den ersten drei Quartalen 2018 erzielte RWE mit den fortgeführten Aktivitäten einen Außenumsatz von 9.993 Mio. € (ohne Erdgas- und Stromsteuer). Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ist das ein Minus von 3%. Die Stromerlöse gingen um 4 % auf 7.366 Mio. € zurück, u. a. weil RWE Supply & Trading, die den Großteil der Erzeugung des Konzerns extern vermarktet, wegen rückläufiger Produktionsmengen weniger Strom verkauft hat. Weitere Erlöseinbußen ergaben sich im Segment Braunkohle & Kernenergie aus dem Verkauf des ungarischen Braunkohleverstromers Mátra und im Segment Europäische Stromerzeugung aus einer schwächeren Auslastung des Gaskraftwerks Denizli (Türkei). Der Gasumsatz des Konzerns ist trotz eines leicht erhöhten Absatzes um 21 % auf 1.123 Mio. € gesunken. Ein Grund dafür waren niedrigere Erlöse aus der Realisierung von Sicherungsgeschäften. Außerdem hat die Erstanwendung von IFRS 15 zur Folge, dass bestimmte Sachverhalte nicht mehr im Umsatz erfasst werden (siehe Erläuterung auf der Vorseite).

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Innenumsatz Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- ---
Braunkohle & Kernenergie 1.782 2.185 -18,4 2.897
Europäische Stromerzeugung 2.753 2.876 -4,3 3.967
Energiehandel 2.686 2.715 -1,1 3.419
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 271 270 0,4 377

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Bereinigtes EBITDA Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in % 2017
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Braunkohle & Kernenergie 240 551 -56,4 671
Europäische Stromerzeugung 234 324 -27,8 463
Energiehandel 183 201 -9,0 271
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 488 511 -4,5 785
Sonstige, Konsolidierung -6 -30 80,0 -41
RWE-Konzern 1.139 1.557 -26,8 2.149

Bereinigtes EBITDA 27 % unter Vorjahr

Unser bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) belief sich auf 1.139 Mio. €. Damit lagen wir um 418 Mio. € bzw. 27 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Margen- und Mengenrückgänge in der konventionellen Stromerzeugung gaben dafür den Ausschlag. Außerdem enthielt das Vorjahresergebnis noch hohe Einmalerträge aus Grundstücksverkäufen. In den einzelnen Segmenten zeigte sich folgende Entwicklung:

Braunkohle & Kernenergie: Das bereinigte EBITDA hat sich hier um 311 Mio. € auf 240 Mio. € verringert. Eine wesentliche Rolle spielte dabei, dass wir für den Strom unserer Braunkohle- und Kernkraftwerke einen niedrigeren Großhandelspreis erzielt haben als 2017. Die Erzeugung dieser Anlagen hatten wir bereits in Vorjahren nahezu vollständig auf Termin verkauft. Negativ wirkte auch, dass Block B des Kernkraftwerks Gundremmingen aufgrund seiner Stilllegung zum Jahresende 2017 nicht mehr zum Ergebnis beitrug. Mit Einsparungen im Rahmen unseres Effizienzsteigerungsprogramms konnten wir die genannten Belastungen nur zu einem geringen Teil ausgleichen.
Europäische Stromerzeugung: In diesem Segment erzielten wir ein bereinigtes EBITDA von 234 Mio. €. Das sind 90 Mio. € weniger als 2017. Hier kam zum Tragen, dass der Vorjahreswert durch Buchgewinne aus Grundstücksverkäufen begünstigt war. Außerdem verringerten sich die Margen, die wir bei Terminverkäufen von Strom aus unseren Gas- und Steinkohlekraftwerken erzielen konnten. Positiven Einfluss hatte, dass wir seit Oktober 2017 Prämienzahlungen für die Teilnahme am britischen Kapazitätsmarkt erhalten.
Energiehandel: Das bereinigte EBITDA ist hier um 18 Mio. € auf 183 Mio. € zurückgegangen. Während sich unsere Performance im Energiehandel gegenüber 2017 verbesserte, blieben wir im Gasgeschäft hinter dem außerordentlich hohen Vorjahresergebnis zurück. Hinzu kam, dass RWE Supply & Trading eine Wertberichtigung auf eine Beteiligung vornehmen musste, die sie im Rahmen ihrer Principal Investments (siehe Seite 5) erworben hatte.
Fortgeführte innogy-Aktivitäten: Das bereinigte EBITDA des bei RWE verbleibenden innogy-Geschäfts lag bei 488 Mio. € und damit 23 Mio. € unter dem Vergleichswert für 2017. Eine Rolle spielte dabei, dass die Windparks von innogy wegen ungünstiger Wetterverhältnisse insgesamt schwächer ausgelastet waren als 201 7. Außerdem fielen Vorlaufkosten für Projekte an, die erst später zu Erlösen führen werden. Dem standen zusätzliche Erträge durch die Inbetriebnahme neuer Windkraftanlagen gegenüber.

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Bereinigtes EBIT Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- ---
Braunkohle & Kernenergie 38 349 -89,1 399
Europäische Stromerzeugung 14 96 -85,4 155
Energiehandel 179 197 -9,1 265
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 226 250 -9,6 398
Sonstige, Konsolidierung 8 -30 126,7 -47
RWE-Konzern 465 862 -46,1 1.170

Das bereinigte EBIT lag bei 465 Mio. € und damit 46 % unter dem Vergleichswert für 2017. Vom bereinigten EBITDA unterscheidet es sich durch die betrieblichen Abschreibungen, die im Berichtszeitraum 674 Mio. € betrugen (Vorjahr: 695 Mio. €).

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Neutrales Ergebnis Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in Mio. € 2017
--- --- --- --- ---
Veräußerungsgewinne/-verluste -24 120 -144 107
Ergebniseffekte aus Derivaten -191 -188 -3 -480
Sonstige -34 1.434 -1.468 1.322
Neutrales Ergebnis -249 1.366 -1.615 949

Das neutrale Ergebnis, in dem wir bestimmte nicht-operative oder aperiodische Effekte erfassen, belief sich auf -249 Mio. € (Vorjahr: 1.366 Mio. €). Seine Einzelpositionen entwickelten sich wie folgt:

Veräußerungen von Beteiligungen und Vermögenswerten führten per saldo zu einem Buchverlust von 24 Mio. €, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 120 Mio. € angefallen war. Der Verlust stand im Zusammenhang mit dem Verkauf unserer 51 %-Beteiligung am ungarischen Braunkohleverstromer Mátra, den wir im März 2018 abschließen konnten. Wegen der Transaktion wurden Aufwendungen ergebniswirksam, die aus der Umrechnung des Mátra-Abschlusses in Euro resultierten und bisher im Eigenkapital erfasst waren. Buchgewinne aus Grundstücksverkäufen konnten diesen Effekt nicht ausgleichen.
Die "Ergebniseffekte aus Derivaten" lagen bei -191 Mio. € und damit etwa auf Vorjahreshöhe (-188 Mio. €). Mit den Derivaten sichern wir uns gegen Preisrisiken ab. Gemäß IFRS sind solche Finanzinstrumente mit ihren Marktwerten am jeweiligen Stichtag zu bilanzieren, während diejenigen Geschäfte, die mit ihnen abgesichert werden, erst später bei ihrer Realisierung erfolgswirksam erfasst werden dürfen. Die Folge sind temporäre Ergebniswirkungen, die sich im Laufe der Zeit aufheben.
Das unter der Position "Sonstige" ausgewiesene Ergebnis lag mit -34 Mio. € deutlich unter dem hohen Vorjahreswert (1.434 Mio. €), der durch die Rückerstattung der Kernbrennstoffsteuer geprägt war. Geringe Belastungen im Berichtszeitraum ergaben sich u. a. dadurch, dass wir Rückstellungen für erwartete Aufwendungen aus der Umsetzung des Tauschgeschäfts mit E.ON gebildet haben.

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Finanzergebnis Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in Mio. € 2017
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Zinserträge 115 191 -76 197
Zinsaufwendungen -135 -248 113 -298
Zinsergebnis -20 -57 37 -101
Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen -158 - 90 - 68 -226
Übriges Finanzergebnis -80 246 -326 264
Finanzergebnis -258 99 -357 -63

Unser Finanzergebnis verschlechterte sich um 357 Mio. € auf -258 Mio. €. Im Einzelnen ergaben sich folgende Veränderungen:

Das Zinsergebnis verbesserte sich um 37 Mio. € auf -20 Mio. €. Niedrigere Zinsaufwendungen gaben dafür den Ausschlag. Hier wirkte sich aus, dass wir im vergangenen Jahr Hybridanleihen gekündigt oder zurückgekauft haben (siehe Geschäftsbericht 2017, Seite 54).
Die Zinsanteile an Zuführungen zu langfristigen Rückstellungen belasteten das Ergebnis mit -158 Mio. € und damit stärker als 2017. Eine Rolle spielte dabei, dass der Vorjahreswert (-90 Mio. €) durch Diskontsatzanhebungen bei den Kernenergierückstellungen begünstigt war; die dadurch ausgelösten Absenkungen der Verpflichtungsbarwerte waren in den Zinsanteilen als Erträge berücksichtigt worden. Auch bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen hatte es im Vorjahr positive Effekte aus Diskontsatzänderungen gegeben, die nun entfallen sind.
Das "Übrige Finanzergebnis" lag mit -80 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert (246 Mio. €). Dieser war außergewöhnlich hoch gewesen, weil er die Verzinsung enthielt, die uns für die bis 2016 geleisteten und danach rückerstatteten Kernbrennstoffsteuerzahlungen zustand. Im Berichtszeitraum verzeichneten wir zudem Verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren; wegen der Erstanwendung von IFRS 9 wurden die Marktwertveränderungen ergebniswirksam abgebildet, nachdem sie 2017 noch erfolgsneutral erfasst worden waren. Positiven Einfluss hatte, dass niedrigere Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren anfielen.

Das Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern war mit -42 Mio. € deutlich niedriger als 2017 (2.327 Mio. €). Für den Berichtszeitraum weisen wir einen Steuerertrag von 5 Mio. € aus. Daraus ergibt sich eine Steuerquote von 12 %, die unter dem theoretischen Normalniveau liegt. Der etwas zu niedrige Steuerertrag erklärt sich dadurch, dass wir im Organkreis der RWE AG keine latenten Steuern aktiviert haben, soweit ihnen nicht latente Steuerverbindlichkeiten gegenüberstanden. Hintergrund ist, dass wir die latenten Steueransprüche voraussichtlich nicht nutzen können. Dies wäre nur unter der Voraussetzung möglich, dass in späteren Geschäftsjahren steuerliche Gewinne anfallen, mit denen die Ansprüche verrechnet werden können. Für den Organkreis der RWE AG gibt es dafür zurzeit aber keine hinreichende Sicherheit.

Nach Steuern erzielten wir mit unseren fortgeführten Aktivitäten ein Ergebnis von -37 Mio. € (Vorjahr: 2.044 Mio. €). Der Ergebnisbeitrag der nicht fortgeführten Aktivitäten verringerte sich um 20 Mio. € auf 391 Mio. €. Seine Entwicklung war durch hohe temporäre Verluste aus der Marktbewertung von Derivaten geprägt. Allerdings ist auch eine Belastung aus dem Vorjahr weggefallen, die sich aus einer Firmenwert-Abschreibung im britischen Vertriebsgeschäft ergab.

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Überleitung zum Nettoergebnis Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
2018 2017 in % 2017
--- --- --- --- --- ---
Bereinigtes EBITDA Mio. € 1.139 1.557 -26,8 2.149
Betriebliche Abschreibungen Mio. € -674 -695 3,0 -979
Bereinigtes EBIT Mio. € 465 862 -46,1 1.170
Neutrales Ergebnis Mio. € -249 1.366 -118,2 949
Finanzergebnis Mio. € -258 99 -360,6 -63
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern Mio. € -42 2.327 -101,8 2.056
Ertragsteuern Mio. € 5 -283 101,8 -333
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten Mio. € -37 2.044 -101,8 1.723
Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten Mio. € 391 411 -4,9 592
Ergebnis Mio. € 354 2.455 -85,6 2.315
Davon:
Ergebnisanteile anderer Gesellschafter Mio. € 374 200 87,0 373
Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG Mio. € 45 36 25,0 42
Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG Mio. € -65 2.219 -102,9 1.900
Ergebnis je Aktie -0,11 3,61 -103,0 3,09
Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien (Durchschnitt) Mio. Stück 614,7 614,7 - 614,7
Steuerquote % 12 12 - 16

Die Ergebnisanteile anderer Gesellschafter haben sich um 174 Mio. € auf 374 Mio. € erhöht. Im Vorjahr hatten außerplanmäßige Abschreibungen beim ungarischen Stromerzeuger Mátra zu Ergebniseinbußen bei uns und den Miteigentümern geführt, die nun weggefallen sind.

Die Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber von RWE beliefen sich auf 45 Mio. € (Vorjahr: 36 Mio. €). Der Betrag entspricht den Finanzierungskosten für unsere Hybridanleihe über 750 Mio. £. Diese Anleihe hat eine theoretisch unbegrenzte Laufzeit; daher sind die mit ihr vereinnahmten Mittel gemäß IFRS als Eigenkapital zu klassifizieren. Das übrige Hybridkapital von RWE wird den Schulden zugerechnet; seine Verzinsung erfassen wir im Finanzergebnis.

Aus den dargestellten Entwicklungen ergibt sich ein gegenüber 2017 deutlich verringertes Nettoergebnis von -65 Mio. € (Vorjahr: 2.219 Mio. €). Bei 614,7 Mio. ausstehenden RWE-Aktien beträgt das Ergebnis je Aktie -0,11 € (Vorjahr: 3,61 €).

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Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in Mio.€ 2017
--- --- --- --- ---
Braunkohle & Kernenergie 140 169 -29 269
Europäische Stromerzeugung 132 86 46 147
Energiehandel 6 3 3 7
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 409 172 237 285
Sonstige, Konsolidierung - -4 4 -2
RWE-Konzern 687 426 261 706

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Investitionen in Finanzanlagen Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in Mio.€ 2017
--- --- --- --- ---
Braunkohle & Kernenergie - 1 -1 1
Europäische Stromerzeugung 3 1 2 1
Energiehandel 36 15 21 30
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 136 101 35 153
Sonstige, Konsolidierung 1 - 1 11
RWE-Konzern 176 118 58 196

Investitionen um 59 % höher als 2017

In den ersten neun Monaten dieses Jahres hat RWE Investitionen in Höhe von 863 Mio. € getätigt. Das sind 319 Mio. € bzw. 59 % mehr als 2017. Für Sachanlagen setzten wir 687 Mio. € ein, was einem Plus von 61 % entspricht. Der deutliche Anstieg ist in erster Linie den fortgeführten innogy-Aktivitäten zuzuordnen und hier vor allem den Großprojekten Triton Knoll und Limondale, über die wir auf Seite 1 berichten. Unsere Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 176 Mio. € und waren damit um 49 % höher als 2017. Ein Großteil der Mittel wurde von innogy dafür verwendet, um ein Portfolio von Onshore-Windkraftprojekten in den USA zu erwerben (siehe Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018, Seite 10).

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Kapitalflussrechnung1 Jan - Sep Jan - Sep +/- Jan - Dez
in Mio. € 2018 2017 in Mio. € 2017
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Funds from Operations 336 -4.522 4.858 -3.971
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 3.377 171 3.206 200
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 3.713 -4.351 8.064 -3.771
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten -1.320 4.248 -5.568 3.750
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten -1.369 68 -1.437 -997
Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel 14 6 8 -19
Veränderung der flüssigen Mittel 1.038 -29 1.067 -1.037
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 3.713 -4.351 8.064 -3.771
Abzüglich Investitionen2 -842 -517 -325 -902
Zuzüglich Desinvestitionen/Anlagenabgänge2 41 206 -165 234
Free Cash Flow 2.912 -4.662 7.574 -4.439

1 Sämtliche Positionen beziehen sich ausschließlich auf die fortgeführten Aktivitäten.

2 Die Position umfasst nur zahlungswirksame Vorgänge.

Operativer Cash Flow: deutlicher Anstieg wegen erhaltener Sicherheitsleistungen

In den ersten drei Quartalen 2018 haben wir mit unseren fortgeführten Aktivitäten einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 3.713 Mio. € erzielt. Damit lagen wir deutlich über dem negativen Vorjahreswert (-4.351 Mio. €), der eine hohe Einmalbelastung aus der Dotierung des deutschen Kernenergiefonds enthielt. Aber auch ohne diesen Effekt hat sich unser operativer Cash Flow verbessert. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass wir im Berichtszeitraum hohe Variation Margins erhalten haben, die Termingeschäfte mit CO2 -Zertifikaten und anderen Commodities betrafen. Bei Variation Margins handelt es sich um Zahlungen, mit denen Transaktionspartner untereinander Gewinn- oder Verlustpositionen ausgleichen, die durch die tägliche Neubewertung laufender Kontrakte aufgedeckt werden. Ihr Einfluss auf den Cash Flow ist aber nur vorübergehender Natur und endet mit der Realisierung der Transaktionen.

Durch die Investitionstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten sind 1.320 Mio. € abgeflossen. Neben den bereits dargestellten Investitionen haben kurzfristige Wertpapieranlagen dazu beigetragen, während Einnahmen aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen gegenläufig wirkten. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen hohen Mittelzufluss gegeben (4.248 Mio. €), der größtenteils aus der Auflösung kurzfristiger Geldanlagen stammte; mit den Einnahmen haben wir den Kernenergiefonds dotiert.

Auch die Finanzierungstätigkeit unserer fortgeführten Aktivitäten verursachte einen Mittelabfluss, und zwar in Höhe von 1.369 Mio. € (Vorjahr: Zufluss von 68 Mio. €). Davon entfielen 1,0 Mrd. € auf Ausschüttungen, die wir an RWE-Aktionäre, Miteigentümer vollkonsolidierter RWE-Gesellschaften und Hybridkapitalgeber geleistet haben. Im Berichtszeitraum wurden Finanzschulden in Höhe von 0,9 Mrd. € getilgt und in Höhe von 0,5 Mrd. € neu aufgenommen.

Aufgrund der dargestellten Zahlungsströme aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit haben sich unsere liquiden Mittel per saldo um 1.038 Mio. € erhöht.

Die oben erwähnten Variation Margins schlugen sich auch im Free Cash Flow nieder, der bei 2.912 Mio. € lag. Der Vorjahreswert (-4.662 Mio. €) war dagegen noch von der Dotierung des Kernenergiefonds geprägt.

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Nettoschulden1 30.09.2018 31.12.2017 +/-
in Mio. € in Mio. €
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Flüssige Mittel 4.618 3.933 685
Wertpapiere 3.076 5.131 -2.055
Sonstiges Finanzvermögen 2.054 1.863 191
Finanzvermögen 9.748 10.927 -1.179
Anleihen, Schuldscheindarlehen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Commercial Paper 1.571 15.099 -13.528
Währungskurssicherung von Anleihen 15 27 -12
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 1.308 2.102 -794
Finanzverbindlichkeiten 2.894 17.228 -14.334
Nettofinanzschulden -6.854 6.301 -13.155
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.635 5.420 -2.785
Aktivisch ausgewiesenes Nettovermögen bei fondsgedeckten Pensionsverpflichtungen -144 -103 -41
Rückstellungen für Entsorgung im Kernenergiebereich 5.905 6.005 -100
Bergbaubedingte Rückstellungen 2.531 2.322 209
Rückstellungen für den Rückbau von Windparks 357 359 -2
Korrektur Hybridkapital -95 -77 -18
Zuzüglich 50 % des als Eigenkapital ausgewiesenen Hybridkapitals 463 470 -7
Abzüglich 50 % des als Fremdkapital ausgewiesenen Hybridkapitals -558 - 547 -11
Nettoschulden fortgeführter Aktivitäten 4.335 - -
Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten 14.132 - -
Nettoschulden 18.467 20.227 -1.760

1 Zum Bilanzstichtag sind die nicht fortgeführten Aktivitäten nur noch im Sammelposten "Nettoschulden nicht fortgeführter Aktivitäten" erfasst, während sie Ende 2017 noch in den Einzelposten der Tabelle enthalten waren.

Nettoschulden um 1,8 Mrd.€ niedriger als zum Vorjahresende

Die Nettoschulden zum 30. September 2018 beliefen sich auf 18,5 Mrd. €. Davon entfielen 4,3 Mrd. € auf die fortgeführten und der Rest auf die nicht fortgeführten Aktivitäten. Für das Vorjahr zeigen wir dagegen nur Zahlen für den Konzern insgesamt. Gegenüber 2017 haben sich die Nettoschulden um 1,8 Mrd. € verringert. Bei den fortgeführten Aktivitäten machten sich die hohen Mittelzuflüsse aus Variation Margins schuldenmindernd bemerkbar, während die Ausschüttungen (1,0 Mrd. €) und Investitionen (0,8 Mrd. €) gegenläufig wirkten. Bei den nicht fortgeführten Aktivitäten reichte der operative Cash Flow (1,2 Mrd. €) nicht ganz aus, um die Ausschüttungen (0,5 Mrd. €) und Investitionen (0,9 Mrd. €) zu finanzieren. Außerdem weisen wir hier um 0,4 Mrd. € höhere Pensionsrückstellungen aus. Ein Grund dafür ist, dass sich das Planvermögen, mit dem der Großteil der Pensionsverpflichtungen abgedeckt wird, aufgrund negativer Marktentwicklungen verringert hat.

PROGNOSE 2018

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Ausblick zum bereinigten EBITDA Ist 20171 Prognose 2018
in Mio. €
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RWE-Konzern 2.149 1.500 - 1.800
Davon:
Braunkohle & Kernenergie 671 350 - 450
Europäische Stromerzeugung 463 300 - 400
Energiehandel 271 100 - 300
Fortgeführte innogy-Aktivitäten 785 700 - 800

1 Angepasste Werte; siehe Erläuterung auf Seite 4.

Unveränderte Ergebnisprognose für 2018: bereinigtes EBITDA von 1,5 bis 1,8 Mrd. € erwartet

Wegen des geplanten Tauschgeschäfts mit E.ON und der dadurch erforderlichen Umstellung unserer Berichtsweise haben wir im August 2018 eine strukturell angepasste Ergebnisprognose für das Gesamtjahr veröffentlicht (siehe Bericht über das erste Halbjahr 2018, Seite 26). Diese Prognose gilt weiterhin. Ohne das für E.ON bestimmte innogy-Geschäft wird der RWE-Konzern voraussichtlich ein bereinigtes EBITDA von 1,5 bis 1,8 Mrd. € erwirtschaften. Der vergleichbare Vorjahreswert beträgt 2,1 Mrd. €. Auch auf Ebene der Segmente ist unsere Ergebnisprognose unverändert.

Bestätigen können wir auch den Ausblick vom August zur Investitionstätigkeit: Die diesjährigen Ausgaben für Sachanlagen dürften sich auf 1,2 bis 1,4 Mrd. € belaufen. Davon entfallen 0,8 bis 1,0 Mrd. € auf die fortgeführten innogy-Aktivitäten, bei denen der Ausbau der erneuerbaren Energien im Vordergrund steht. In der konventionellen Stromerzeugung erwarten wir Sachanlageinvestitionen von rund 400 Mio. €. Ihr Hauptzweck ist die Instandhaltung und Modernisierung von Kraftwerken und Tagebauen. Ein Teil der Mittel fließt auch in kleinere Wachstumsprojekte, z. B. die Umrüstung unserer niederländischen Steinkohlekraftwerke für die Mitverbrennung von Biomasse. Die Entwicklung der Nettoschulden unserer fortgeführten Aktivitäten hängt wesentlich von den Variation Margins ab, die eine hohe Volatilität aufweisen und daher kaum prognostizierbar sind.

Aktuell gehen wir weiterhin davon aus, dass die Nettoschulden zum Jahresende moderat niedriger sein werden als zum 30. Juni 2018 (5,4 Mrd. €).

Darstellung des RWE-Konzerns mit innogy als reiner Finanzbeteiligung: Ergebnisprognose unverändert

Für Steuerungszwecke nutzen wir auch Konzernzahlen, in denen innogy als reine Finanzbeteiligung erfasst ist und nicht als vollkonsolidierte Unternehmensgruppe. Abweichend von den IFRS-Vorgaben bilanzieren wir dabei unseren 76,8 %-Anteil an der Gesellschaft unter den "Übrigen Finanzanlagen". Im bereinigten EBITDA berücksichtigen wir innogy ausschließlich mit der Dividendenzahlung an RWE. Nähere Angaben dazu finden Sie im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 60. Dieser enthält auf Seite 85 auch Aussagen darüber, wie sich einzelne, nach der beschriebenen Methode ermittelte Kennzahlen voraussichtlich entwickeln werden. Beim bereinigten EBITDA haben wir für 2018 eine Bandbreite von 1,4 bis 1,7 Mrd. € prognostiziert (Vorjahr: 2,1 Mrd. €) und beim bereinigten Nettoergebnis einen Korridor von 0,5 bis 0,8 Mrd. € (Vorjahr: 1,0 Mrd. €). Diesen Ausblick bestätigen wir. Unsere Prognose zu den Nettoschulden zum Jahresende haben wir im August aktualisiert (siehe auch Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2018, Seite 26). Demnach werden die Nettoschulden voraussichtlich moderat unter dem Vorjahreswert (4,5 Mrd. €) liegen. An dieser Einschätzung halten wir fest.

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS (VERKÜRZT)

Gewinn- und Verlustrechnung

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Jul - Sep Jul - Sep Jan - Sep Jan - Sep
in Mio. € 2018 20171 2018 20171
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse (inkl. Erdgas-/Stromsteuer) 3.268 2.970 10.095 10.443
Erdgas-/Stromsteuer -33 -35 -102 -101
Umsatzerlöse2 3.235 2.935 9.993 10.342
Materialaufwand -2.583 -2.181 -7.721 -7.447
Personalaufwand -483 -461 -1.457 -1.397
Abschreibungen -234 -225 -674 -1.021
Sonstiges betriebliches Ergebnis -29 -98 -45 1.595
Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Beteiligungen 63 32 165 95
Übriges Beteiligungsergebnis -5 55 -45 61
Finanzerträge 87 343 319 1.195
Finanzaufwendungen -161 -427 -577 -1.096
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten vor Steuern -110 -27 -42 2.327
Ertragsteuern 91 48 5 -283
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten -19 21 -37 2.044
Ergebnis nicht fortgeführter Aktivitäten -148 -526 391 411
Ergebnis -167 -505 354 2.455
Davon: Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 45 -67 374 200
Davon: Ergebnisanteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG 15 12 45 36
Davon: Nettoergebnis/Ergebnisanteile der Aktionäre der RWE AG -227 -450 -65 2.219
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Stamm- und Vorzugsaktie in € -0,37 -0,73 -0,11 3,61
Davon: aus fortgeführten Aktivitäten in € -0,07 -0,02 -0,22 3,39
Davon: aus nicht fortgeführten Aktivitäten in € -0,30 -0,71 0,11 0,22

1 Angepasste Vorjahreswerte

2 Eine Darstellung der Umsatzerlöse nach Produkten und Segmenten finden Sie auf Seite 7 der Zwischenmitteilung.

Gesamtergebnisrechnung

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Jul - Sep Jul - Sep Jan - Sep Jan - Sep
Beträge nach Steuern - in Mio. € 2018 2017 2018 2017
--- --- --- --- ---
Ergebnis -167 -505 354 2.455
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Pensionszusagen und ähnlicher Verpflichtungen 319 213 -111 1.018
Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen -1 22 -17
Marktbewertung von Eigenkapitalinstrumenten 10 -4
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die nicht erfolgswirksam umzugliedern sind 328 213 -93 1.001
Unterschied aus der Währungsumrechnung 33 -5 -36 86
Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten 39 61
Marktbewertung von Fremdkapitalinstrumenten -5 -18
Marktbewertung von Finanzinstrumenten in Sicherungsbeziehung 2.190 727 4.068 280
Anteilig erfasste Erträge und Aufwendungen at-Equity-bilanzierter Beteiligungen -1 -4 3
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen, die zukünftig erfolgswirksam umzugliedern sind 2.217 761 4.010 430
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen (Other Comprehensive Income) 2.545 974 3.917 1.431
Summe der erfassten Erträge und Aufwendungen (Total Comprehensive Income) 2.378 469 4.271 3.886
Davon: auf Aktionäre der RWE AG entfallend 2.278 484 3.855 3.478
Davon: auf Hybridkapitalgeber der RWE AG entfallend 15 12 45 36
Davon: auf andere Gesellschafter entfallend 85 -27 371 372

Bilanz

Aktiva

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in Mio. € 30.09.2018 31.12.2017
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 2.191 12.383
Sachanlagen 12.188 24.9471
At-Equity-bilanzierte Beteiligungen 1.464 2.846
Übrige Finanzanlagen 349 1.109
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.477 1.782
Latente Steuern 680 2.627
18.349 45.694
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 1.857 1.924
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.544 5.405
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 14.978 7.082
Wertpapiere 2.871 4.893
Flüssige Mittel 4.618 3.933
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 39.276 128
65.144 23.365
83.493 69.059

Passiva

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in Mio. € 30.09.2018 31.12.2017
Eigenkapital
Anteile der Aktionäre der RWE AG 10.141 6.759
Anteile der Hybridkapitalgeber der RWE AG 925 940
Anteile anderer Gesellschafter 4.442 4.292
15.508 11.991
Langfristige Schulden
Rückstellungen 15.535 19.249
Finanzverbindlichkeiten 1.949 14.414
Übrige Verbindlichkeiten 494 2.393
Latente Steuern 668 718
18.646 36.774
Kurzfristige Schulden
Rückstellungen 2.339 5.137
Finanzverbindlichkeiten 931 2.787
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.069 5.077
Übrige Verbindlichkeiten 11.819 7.182
Zur Veräußerung bestimmte Schulden 32.181 111
49.339 20.294
83.493 69.059

1 Angepasster Wert aufgrund der Zurechnung von Investment Property zu den Sachanlagen

Kapitalflussrechnung

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Jan - Sep Jan - Sep
in Mio. € 2018 20171
--- --- ---
Ergebnis fortgeführter Aktivitäten -37 2.044
Abschreibungen/Zuschreibungen 725 625
Veränderung der Rückstellungen -280 -7.275
Latente Steuern/zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen/Ergebnis aus dem Abgang von Anlagegegenständen und Wertpapieren -72 84
Veränderung des Nettoumlaufvermögens 3.377 171
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit fortgeführter Aktivitäten 3.713 -4.351
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten 1.182 1.440
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.895 -2.911
Investitionen in Anlagegegenstände/Akquisitionen -842 -517
Einnahmen aus Anlagenabgängen/Desinvestitionen 41 206
Veränderung der Wertpapiere und Geldanlagen -519 4.559
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit fortgeführter Aktivitäten2 -1.320 4.248
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten -1.482 79
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -2.802 4.327
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit fortgeführter Aktivitäten -1.369 68
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit nicht fortgeführter Aktivitäten 1.250 -595
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -119 -527
Zahlungswirksame Veränderung der flüssigen Mittel 1.974 889
Einfluss von Wechselkurs- und sonstigen Wertänderungen auf die flüssigen Mittel 14 6
Veränderung der flüssigen Mittel 1.988 895
Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums 3.958 4.576
Davon: als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen 25
Flüssige Mittel zum Anfang des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz 3.933 4.576
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums 5.946 5.471
Davon: als "zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen 1.328 40
Flüssige Mittel zum Ende des Berichtszeitraums laut Konzernbilanz 4.618 5.431

1 Angepasste Vorjahreswerte

2 Nach Erst-/Nachdotierung von Planvermögen in Höhe von 41 Mio. € (Vorjahreszeitraum: 4 Mio. €)

Finanzkalender 2019

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14. März 2019 Bericht über das Geschäftsjahr 2018
3. Mai 2019 Hauptversammlung
8. Mai 2019 Dividendenzahlung
15. Mai 2019 Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2019
14. August 2019 Zwischenbericht über das erste Halbjahr 2019
14. November 2019 Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2019

Die vorliegende Zwischenmitteilung ist am 14. November 2018 veröffentlicht worden.

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45141 Essen

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