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RWE AG Annual Report 2010

Jul 5, 2011

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Annual Report

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Publication

RWE Power Aktiengesellschaft

Essen und Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Inhalt

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

Anhang

Bestätigungsvermerk

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010

Aufstellung des Anteilsbesitzes (§ 285 HGB) zum 31. Dezember 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

Anhang 31.12.2010

Mio. €
31.12.2009

Mio. €
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 10 11
Sachanlagen 5.063 5.162
Finanzanlagen (2) 10.561 10.449
15.634 15.622
Vorabraum 18 30
Umlaufvermögen
Vorräte (3) 1.476 1.413
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (4) 3.560 2.686
Flüssige Mittel (5) 1 2
5.037 4.101
Rechnungsabgrenzungsposten 4 7
20.693 19.760
Passiva
Anhang 31.12.2010

Mio. €
31.12.2009

Mio. €
Eigenkapital (6)
Gezeichnetes Kapital 1.032 1.032
Kapitalrücklage 992 992
Gewinnrücklagen 1.453 13
3.477 2.037
Sonderposten (7) 96 106
Rückstellungen (8) 11.272 12.002
Verbindlichkeiten (9) 5.555 5.392
Rechnungsabgrenzungsposten (10) 293 223
20.693 19.760

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Anhang 2010

Mio. €
2009

Mio. €
Umsatzerlöse (15) 10.883 10.269
Strom-/ Erdgas- und Kohlesteuer (16) - 8 - 8
Umsatzerlöse
(inklusive Strom-/ Erdgas- und Kohlesteuer) 10.875 10.261
Bestandsveränderungen - 11 3
Andere aktivierte Eigenleistungen 42 140
Sonstige betriebliche Erträge (17) 447 693
11.353 11.097
Materialaufwand (18) - 5.219 - 5.559
Personalaufwand (19) - 1.190 - 1.347
Abschreibungen (20) - 513 - 449
auf immaterielle VG und Sachanlagen
Sonstige betriebliche
Aufwendungen (21) - 696 - 938
- 7.618 - 8.293
3.735 2.804
Ergebnis Finanzanlagen (22) 403 313
Zinsergebnis (23) - 746 - 11
Abschreibungen auf Finanzanlagen .1 .1
- 343 302
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.392 3.106
Außerordentliches Ergebnis (24) - 52 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (25) - 1.242 - 962
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages
abgeführte Gewinne - 2.098 - 2.144
Jahresüberschuss 0 0

1 geringfügiger Betrag

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Alleinige Gesellschafterin der RWE Power AG ist die RWE AG, Essen. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RWE AG einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird; dieser ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich. Damit sind wir von der Verpflichtung befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen.

Zwischen der RWE AG und der RWE Power AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des Aktiengesetzes aufgestellt worden. RWE Power AG wendet die Bilanzierungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) in der Fassung vom 28. Mai 2009 erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 an. Die Bewertungsumstellung erfolgte zum 1. Januar 2010 auf der Grundlage der geänderten Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Die Vorjahreszahlen gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst. Wesentliche Auswirkungen durch die erstmalige Anwendung des BilMoG ergeben sich dabei im Bereich der Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie bei den sonstigen langfristigen Rückstellungen.

RWE Power AG unterliegt als Energieversorgungsunternehmen den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) in der Fassung vom 4. November 2010. Gemäß § 10 Abs. 1 EnWG besteht für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 die Offenlegungspflicht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs.

Es sind keine Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen im Sinne von § 10 Abs. 2 EnWG getätigt worden, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und die nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind.

RWE Power AG ist ein im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der Kontentrennungspflicht nach § 10 Abs. 3 EnWG. Es bestehen ausschließlich Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors gemäß § 10 Abs. 3 Satz 3 EnWG.

RWE Power AG hat zum 20. Mai 2010 alle Anteile an der GBV Dreiundzwanzigste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH (GBV 23) von der RWE AG erworben. Gemäß Ausgliederungsvertrag vom 7. Juli 2010 und nach Eintragung im Handelsregister am 18. August 2010 sind alle zugehörigen Vermögensgegenstände und Schulden des projektierten Steinkohlenkraftwerkes in Eemshaven auf GBV 23 rückwirkend zum 1. Januar 2010 übertragen worden. Nach dem Vollzug der Ausgliederung hat RWE Power AG am 12. August 2010 alle Anteile der GBV 23 an die RWE Eemshaven Holding B.V. veräußert.

RWE Power AG hat gemäß Verschmelzungsvertrag vom 12. August 2010 und nach Eintragung im Handelsregister am 6. September 2010 die Rheinbraun Haustechnik GmbH (RHT) rückwirkend zum 1. Januar 2010 als alleinige Gesellschafterin ohne wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RWE Power AG übernommen.

Zur Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt; die im Anhang genannten Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aktiva

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und Entwicklungskosten werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten. Die Abschreibungen für unsere typischen Anlagen basieren auf folgenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern:

Jahre
Gebäude 33 / 50
Technische Anlagen
- Thermische Kraftwerke 15 / 19
- Wasserkraftwerke 25 / 50
- Tagebaubereich 4 - 10 und 25
- Veredlungsbereich 15
Tagebauaufschlüsse 33 bzw. 35
Sonstige Versorgungsanlagen
(einschließlich Fernwärme) 15 - 25

Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen für Zugänge bis zum 31. Dezember 2009 werden - soweit steuerlich zulässig - sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Bei der degressiven Abschreibungsmethode erfolgt der Wechsel auf die lineare Rechnung, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge ab dem 1. Januar 2010 wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis einschließlich 150 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 € und 1.000 € werden einem Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG zugeführt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Tagebauaufschlüsse werden linear bzw. leistungsabhängig abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt, wobei der jeweilige Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag herangezogen wird. Sofern es sich dabei um Zweckvermögen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen handelt, erfolgt die Saldierung des zum Zeitwert bewerteten Zweckvermögens mit der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert; zinslose und niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt, sofern keine gleichwertigen Vorteile gegenüberstehen. In Einzelfällen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Vorabraum

Die Bewertung erfolgt auf der Basis der Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkosten. Der Abraumverbrauch wird nach dem Fifo-Verfahren ermittelt.

Umlaufvermögen

CO2-Emissionsrechte werden als immaterielle Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens unter den Vorräten bilanziert. Die von der deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) kostenlos ausgegebenen Zertifikate werden mit einem Merkposten von 1 € angesetzt. Die zugekauften Emissionsrechte sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten aktiviert. Die Bestandsbewertung der CO2-Emissionsrechte erfolgt am Bilanzstichtag zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsenwert.

Vorräte werden auf der Basis von Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - im Wesentlichen mit dem gewogenen gleitenden Durchschnittswert - unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschläge Rechnung getragen. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten. Das Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Ansatz von freiwilligen sozialen Leistungen und Kosten der betrieblichen Altersversorgung wird nicht angewendet. Fremdkapitalzinsen sind nicht Bestandteil der Herstellungskosten.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Kernbrennelemente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen werden arbeitsabhängig nach Maßgabe des Verbrauchs und leistungsabhängig nach Maßgabe der Nutzungsdauer des Reaktors vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Sofern es sich dabei um

Zweckvermögen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen handelt, erfolgt die Saldierung mit der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Passiva

Sonderposten

RWE Power AG nimmt das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB in Anspruch. Ab 1. Januar 2010 werden keine neuen Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen den nur steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen und den handelsrechtlichen Normalabschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen worden.

Die steuerfreien Zulagen und die steuerpflichtigen Zuschüsse der öffentlichen Hand sind als Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen passiviert. Die steuerfreien Zulagen werden linear entsprechend der Nutzungsdauer der zulagenbegünstigten Vermögensgegenstände, die steuerpflichtigen Zuschüsse abschreibungskonform verrechnet. Zuschüsse für ab 2004 angeschaffte Vermögensgegenstände werden unmittelbar erfolgswirksam vereinnahmt.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre laufzeitadäquat abgezinst. RWE Power AG nimmt das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht in Anspruch.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Personalanpassungsmaßnahmen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der „Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie werden zum Bilanzstichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank für Oktober 2010 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 5,16 % abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Zum 1. Januar 2010 beträgt dieser Zinssatz 5,25 %. Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden folgende jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen zu Grunde gelegt:

Rechnungsannahmen in Prozent Lohn- und Gehaltssteigerungen Rentensteigerungen
31.12.2010 01.01.2010 31.12.2010 01.01.2010
--- --- --- --- ---
Pensionsrückstellungen 2,75 % 2,75 % 1,50 % 1,50 %
Deputatverpflichtungen 1,00 % 1,00 % 1,00 % 1,00 %
Restrukturierungsmaßnahmen 1,00 % 1,00 % 1,00 % 1,00 %
Altersteilzeit 2,75 % 2,75 %
Jubiläumsverpflichtungen 2,75 % 2,75 %

Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen Rückstellungen für Deputatverpflichtungen, die auf der Basis des Ablösebetrages bzw. der Selbstkosten bewertet werden. Von dem Bewertungswahlrecht gemäß Art. 67 Satz 1 EGHGB wurde für die bei der RWE AG bilanzierten Rückstellungen Gebrauch gemacht, indem zum 1. Januar 2010 mit 8 Mio. € 1/15 des Unterdeckungsbetrages aus der BilMoG-Umstellung in Höhe von insgesamt 118 Mio. € zugeführt worden ist.

Die Rückstellung für Entsorgung im Kernenergiebereich basiert auf öffentlichrechtlichen Verpflichtungen sowie den Betriebsgenehmigungen der Kernkraftwerke und ist mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die bergbaubedingte Rückstellung gründet auf öffentlichrechtlichen Verpflichtungen und wird mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die als Rechnungsabgrenzungsposten passivierten Baukostenzuschüsse werden vertragsabhängig zu Gunsten des Ergebnisses aufgelöst.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Sicherungskurs bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden ergebniswirksam berücksichtigt, sofern keine Bewertungseinheit besteht.

Latente Steuern

Auf Grund der ertragsteuerlichen Organschaft der RWE Power AG mit der RWE AG bilanziert RWE Power AG als Organgesellschaft keine latenten Steuern.

Energiesteuer

In der Gewinn- und Verlustrechnung ist in einem gesonderten Posten nach den Umsatzerlösen die unmittelbar geschuldete Erdgassteuer sowie die geschuldete Kohlesteuer und Stromsteuer ausgewiesen. Die über Zukäufe gezahlte Erdgassteuer ist im Materialaufwand enthalten.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel auf der Seite 30. Die Ausgliederung des Steinkohlenkraftwerkes Eemshaven in die GBV 23 führt zu einem Nettoabgang im Sachanlagevermögen in Höhe von 370 Mio. €.

(2) Finanzanlagen

Mit der Umbewertung nach BilMoG zum 1. Januar 2010 ist der unter den Wertpapieren des Anlagevermögens bilanzierte Spezialfonds um 14 Mio. € auf den beizulegenden Zeitwert in Höhe von 104 Mio. € zugeschrieben worden und mit der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert worden. Die historischen Anschaffungskosten dieser Wertpapiere betragen 91 Mio. €.

Mit Ausgliederung des Steinkohlenkraftwerkes Eemshaven in die GBV 23 steigen die Anteile an verbundenen Unternehmen um 378 Mio. € und verringern sich mit dem Verkauf der GBV 23 um denselben Betrag. Die Verschmelzung der RHT auf RWE Power AG und der konzerninterne Verkauf der Mestio Consulting a.s. an die RWE Beteiligungsverwaltung Ausland GmbH zum Buchwert reduzieren die Anteile an verbundenen Unternehmen um jeweils 2 Mio. €. Der Verkauf der Anteile an den ausländischen Beteiligungsgesellschaften SKO-Energo und SKO-Energo FIN mit jeweiligem Sitz in Mlada Boleslav (Tschechien) führt zu einem Abgang der Anteile an assoziierten Unternehmen in geringer Höhe.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen gegenüber der Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG (GSH) erhöhen sich unter Berücksichtigung planmäßiger Tilgung des verzinslichen Darlehens um insgesamt 232 Mio. €. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen mindern sich aufgrund der Darlehensrückzahlungen von drei anderen Tochtergesellschaften um 11 Mio. €.

Die verzinslichen Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden in Höhe von 14 Mio. € zurückgeführt.

Eine Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB befindet sich auf den Seiten 35 und 36.

(3) Vorräte

in Mio. € 31.12.2010 31.12.2009
CO2-Emissionsrechte 611 536
Kernbrennelemente 200 215
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 628 620
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 22 22
Fertige Erzeugnisse und Waren 2 2
Geleistete Anzahlungen 13 18
1.476 1.413

(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Mio. € 31.12.2010 Davon RLZ1 > 1 Jahr 31.12.2009 Davon RLZ1 > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30 31
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.987 7 1.193 7
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 136 2 108 2
Sonstige Vermögensgegenstände 1.407 575 1.354 537

1 RLZ = Restlaufzeit

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 374 Mio. € (Vorjahr 109 Mio. €). Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen 69 Mio. € (Vorjahr 81 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten das verzinsliche Verrechnungskonto mit der RWE AG in Höhe von 1.258 Mio. €.

Zum 1. Januar 2010 sind der unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanzierte Gegenwartswert von versicherungsseitig rückgedeckten Versorgungszusagen in Höhe von 9 Mio. € sowie der Wert des Pensionstreuhandkontos in Höhe von 9 Mio. € mit der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert worden.

(5) Flüssige Mittel

in Mio. € 31.12.2010 31.12.2009
Kassenbestand .1 .1
Guthaben bei Kreditinstituten 1 2

1 Betrag in geringer Höhe

(6) Eigenkapital

in Mio. € 31.12.2010 31.12.2009
Gezeichnetes Kapital 1.032 1.032
Kapitalrücklage 992 992
Gewinnrücklagen, andere 1.453 13

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 1.032.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien, die zu 100 % von der RWE AG gehalten werden.

Die anderen Gewinnrücklagen beinhalten die Überdeckungsbeträge der langfristigen Rückstellungen aus der zu Beginn des Geschäftsjahres vorgenommenen erfolgsneutralen Umbewertung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB in Höhe von 1.440 Mio. €. Die wesentlichen Beträge entfallen dabei auf die Rückstellung für Entsorgung im Kernenergiebereich und auf die bergbaubedingte Rückstellung.

(7) Sonderposten

in Mio. € 31.12.2010 31.12.2009
Sonderposten mit Rücklageanteil
Steuerrechtliche Rücklagen .1 .1
Steuerrechtliche Abschreibungen 93 103
Sonderposten für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen
Steuerpflichtige Zuschüsse 3 3
Steuerfreie Zulagen .1 .1
3 3
96 106

1 Betrag in geringer Höhe

Die steuerrechtlichen Rücklagen wurden bis zum 31. Dezember 2009 gemäß § 6b und § 7c EStG gebildet.

Die steuerrechtlichen Abschreibungen wurden bis zum 31. Dezember 2009 gemäß §§ 6b, 7b, 7d, 51 EStG - Konjunkturmaßnahmen -, §§ 79, 82, 82a, 82e EStDV und gemäß § 4 Fördergebietsgesetz vorgenommen.

Die Veränderung des Sonderpostens mit Rücklageanteil hat das Ergebnis des Geschäftsjahres mit 10 Mio. € positiv beeinflusst.

(8) Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2010 01.01.20101 31.12.2009
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche 236 329 306
Verpflichtungen 2 236 329
Steuerrückstellungen 8 8 8
Rückstellung für Entsorgung im 7.184 6.802 7.741
Kernenergiebereich 7. 184
(abzüglich geleisteter Anzahlungen) (680) (649) (649)
Bergbaubedingte Rückstellung 1.852 1.712 2.169
Sonstige Rückstellungen 1.992 1.768 1.778

1 nach BilMoG-Anpassungen,

2 Werte zum 31.12.2009 und 01.01.2010 vor Saldierung Zweckvermögen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: Im Geschäftsjahr 2008 hat die RWE Power AG bestimmte Versorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG übertragen. Die Durchführung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für diesen Kreis von Versorgungsberechtigten erfolgt durch einen nicht versicherungsförmigen Pensionsfonds.

Die Rückstellung zur Entsorgung von Brennelementen wird abbrandabhängig (Arbeitsanteil) bzw. zeitanteilig über 19 Jahre (Leistungsanteil) angesammelt. Sie umfasst die Kosten der Entsorgungswege der Wiederaufarbeitung sowie die Kosten der direkten Endlagerung. Zugehörige Kosten für Transport, Abfallbehandlung und -rücknahme einschließlich der Kosten für Zwischenlagerung, Konditionierung, basierend auf Verträgen und Schätzungen interner und externer Experten, sind ebenso erfasst wie die auf Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz beruhenden Kosten für die Endlagerung mit dazugehörigen Vorfinanzierungskosten.

Die Rückstellung für die Stilllegung der Kernkraftwerksanlagen, für die wir die atomrechtliche Verantwortung haben, wird über einen Zeitraum von 25 Jahren angesammelt. Der Kostenermittlung liegen externe Fachgutachten für die Nachbetriebsphase und den sich unmittelbar anschließenden Rückbau zu Grunde. Darüber hinaus werden auch hier Endlagerkosten berücksichtigt.

Weiterhin wird die Rückstellung für sonstige Entsorgungsmaßnahmen (Entsorgung radioaktiver Betriebsabfälle) gebildet.

Durch die bergbaubedingte Rückstellung werden die am Bilanzstichtag bestehenden und bei Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen aus verursachten bzw. bereits eingetretenen Bergschäden sowie die Verpflichtungen zur Wiedernutzbarmachung berücksichtigt. Sie wird aufgrund öffentlichrechtlicher Verpflichtungen gebildet, die im Wesentlichen auf dem Bundesberggesetz basieren und vor allem in Betriebsplänen und wasserrechtlichen Erlaubnisbescheiden konkretisiert werden. Soweit die Verpflichtung durch Kohleförderung wirtschaftlich verursacht ist, wird eine ratierliche Ansammlung vorgenommen. Des Weiteren sind Verpflichtungen für die Verlegung von Übertageobjekten berücksichtigt, die aus den im Rahmen des Braunkohlenabbaus notwendigen Verlegungen von Ortschaften und sonstigen Objekten wie Straßen, Bahnlinien, Flüssen oder Versorgungsleitungen resultieren.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für die Rückgabeverpflichtung von CO2-Rechten, für Verpflichtungen aus Umstrukturierungsmaßnahmen, für Verpflichtungen aus Strombeschaffung und -abgabe, für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, für die finanzielle Absicherung einer nichtatomrechtlichen Verpflichtung aus der Stilllegung von Kernkraftwerksprojekten, für andere ungewisse Verbindlichkeiten sowie für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet.

(9) Verbindlichkeiten

in Mio. € 31.12.2010 Davon RLZ2 < 1 Jahr Davon RLZ2 1 - 5 Jahre Davon RLZ2 > 5 Jahre 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1 1 10
Erhaltene Anzahlungen 2 2 2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 711 711 .1 .1 880
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.534 4.031 503 4.184
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 120 56 17 47 118
Sonstige Verbindlichkeiten 187 145 21 21 198
davon aus Steuern (32) (32) (33)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (7) (7) (2)
5.555 4.945 542 68 5.392

1 Betrag in geringer Höhe

2 RLZ = Restlaufzeit

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 1.232 Mio. € (Vorjahr 1.021 Mio. €) und von den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, 51 Mio. € (Vorjahr 44 Mio. €) auf Lieferungen und Leistungen.

(10) Rechnungsabgrenzungsposten

Von den passiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen auf Baukostenzuschüsse 25 Mio. €.

(11) Haftungsverhältnisse

in Mio. € 31.12.2010 31.12.2009
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 1.241 1.189
davon gegenüber verbundenen Unternehmen (1.240) (1.166)
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 161 159
1.402 1.348

Aus den bei RWE AG bilanzierten Pensionsverpflichtungen ergibt sich aufgrund der bei RWE Power AG liegenden wirtschaftlichen Be- und Entlastungen eine Gewährleistungsverpflichtung von 1.215 Mio. € (Vorjahr 1.160 Mio. €).

Aufgrund der in den drei vorherigen Geschäftsjahren erfolgten Übertragungen von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG besteht für den Fall einer möglichen zukünftigen Unterdeckung des Pensionsfonds eine gesetzliche Nachschussverpflichtung in der Eigenschaft als Arbeitgeber.

Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) wurden im Geschäftsjahr 2008 Vermögenswerte auf einen Treuhänder, den RWE Pensionstreuhand e.V., zur externen Finanzierung von Teilen der betrieblichen Altersversorgung übertragen. Zum Ende des Geschäftsjahres beträgt der Buchwert des treuhänderisch gebundenen Vermögens der RWE Power AG 129 Mio. €. Davon entfallen 119 Mio. € auf Wertpapiere (Fondanteile) und 10 Mio. € auf Bankbestände (Treuhandkonto). Mit der Bewertungsumstellung nach BilMoG werden beide Beträge mit der Pensionsverpflichtung passivisch saldiert.

Gegenüber E.I. du Pont de Nemours and Company, Wilmington/Delaware, USA, besteht eine Rückbürgschaft in Höhe von 79 Mio. € (105 Mio. US-Dollar) für Kreditverpflichtungen von Tochtergesellschaften der CONSOL Energy Inc. in Pittsburgh, USA, u. a. im Zusammenhang mit dem Bau des Baltimore-Terminals.

Für Gewährleistungen und Bürgschaften, die in ihrer Höhe unbestimmt sind, bestehen zwei Merkposten von jeweils 0,51 € und vier Merkposten von jeweils 1,00 €.

Im Zusammenhang mit der Abspaltung und Ausgliederung von Teilbetrieben haften wir gemäß § 133 UmwG als Gesamtschuldner für die Verbindlichkeiten des übertragenden Rechtsträgers, die vor dem Wirksamwerden der Spaltungen begründet worden sind.

Aufgrund der gegenwärtigen Situation gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen aus.

(12) Derivative Finanzinstrumente

Derivate innerhalb von Bewertungseinheiten in Mio. € Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert
positiv negativ
--- --- --- ---
Devisenderivate 850 46 - 9
Commodity-Derivate 1.238 256 - 88
2.088 302 - 97
Derivate ohne Bewertungseinheiten in Mio. € Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert
positiv negativ
--- --- --- ---
Devisenderivate 16 2 - 1
Commodity-Derivate 2.219 84 - 243
2.235 86 - 244

Bei RWE Power AG werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungs- und Commodity-Risiken eingesetzt. Bei den eingesetzten Derivaten handelt es sich um Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Commodity-Optionen und Commodity-Swaps. Durch konzernverbindliche Richtlinien sind Nutzung, Kontrolle und Verantwortlichkeiten klar geregelt.

Die derivativen Finanzinstrumente sind zum überwiegenden Teil Bestandteil einer Bewertungseinheit zur Absicherung einer Marge aus dem Stromverkauf, wobei die bereits kontrahierten Stromverkäufe und die korrespondierenden Forwardgeschäfte für die Brennstoffbeschaffung hinsichtlich Gas, Steinkohle und Emissionsrechten in einem Makrohedge zusammengefasst worden sind. Über ein Risikomanagementmodell erfolgt eine regelmäßige Positionsbestimmung für die Stromvermarktungsmengen im marktliquiden Zeitraum bis zum Jahr 2013 und die daraus resultierende Menge an Brennstoffen und Emissionsrechten; diese Positionen unterliegen einem Preisänderungsrisiko.

Die bis 2013 kontrahierte Stromverkaufsmenge beläuft sich auf 270 TWh, die entsprechenden Brennstoffmengen betragen für Steinkohle 12 Mio. t und für Gas 967 Mio. cbm. Das darauf bezogene Deckungsvolumen an CO2-Rechten beträgt 37 Mio. t. Die Bestimmung der Steinkohlenposition erfolgt zu einem Anteil von über 95 % in US-Dollar (USD) und wird durch entsprechende Termin- und Swapgeschäfte in USD gesichert.

Ausgehend von den Ergebnissen der Kraftwerkseinsatzplanung sichert RWE Power AG eine Strommarge in einem Value At Risk-Ansatz (VaR) unter Einsatz eines entsprechenden Risikomanagementtools. Mit diesem VaR-Tool wird in Abhängigkeit von der Stromvermarktungsmenge, die durch die Liquidität des Strommarktes und die Höhe der Vertriebsanbuchungen innerhalb des RWE-Konzerns bestimmt ist, wöchentlich die Beschaffungsposition für die Brennstoffe und Emissionsrechte fixiert, die den VaR minimiert und damit eine risikominimale Gesamtposition darstellt. Als Input fließen in das VaR-Tool Commodity-Mengen, Energiepreise sowie entsprechende Volatilitäten und Korrelationen ein.

Auf Basis dieser Sicherungsstrategie für die Commodity-Positionen werden Hedgegeschäfte nur solange vorgenommen und fortlaufend angepasst, wie eine positive Strommarge existiert. Damit wird eine Nichteffektivität in der Bewertungseinheit vermieden und entsprechend drohen keine Verluste. Die Höhe des gesicherten Risikos entspricht maximal den negativen Zeitwerten der Devisen- und Commodity-Derivate innerhalb der Bewertungseinheit.

Für Finanz- oder Commodity-Derivate ohne Bewertungseinheit ist eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von 187 Mio. € passiviert worden. Die durch getätigte Devisentermingeschäfte bestimmten Finanzderivate sind darin mit einem geringfügigen Betrag enthalten.

Der beizulegende Wert entspricht grundsätzlich dem Marktwert der derivativen Finanzinstrumente, soweit dieser verlässlich bestimmbar ist. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger Finanzinstrumente abgeleitet oder mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden bestimmt.

(13) Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB

Der für die Zwecke der Ergebnisabführung an RWE AG gesperrte Betrag resultiert mit 18 Mio. € aus der Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens zum höheren beizulegenden Wert und unterschreitet die frei verfügbaren Rücklagen der RWE Power AG.

(14) Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen

Das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen beträgt 1,4 Mrd. €; gegenüber verbundenen Unternehmen besteht kein Bestellobligo. Daneben bestehen für künftige Kraftwerksrevisionen und Großreparaturen Zahlungsverpflichtungen aus bereits erteilten Bestellungen.

Zahlungsverpflichtungen aus Strombezügen bestehen bei vertraglich gebundenen Kraftwerken in Höhe von 13,0 Mrd. €; davon sind 0,6 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig. Aus langfristigen Bezugsverträgen einheimischer Steinkohle als Einsatzbrennstoffe in unseren Kraftwerken bestehen Mindestabnahmeverpflichtungen in Höhe von 1,1 Mrd. € (davon 0,4 Mrd. € fällig bis zu einem Jahr). Für einen Teil der Gaskraftwerke gibt es Mindestabnahmemengen auf der Basis ölpreisgebundener Gasbezugsverträge. Daraus ergibt sich eine Zahlungsverpflichtung von 0,8 Mrd. € (davon 0,2 Mrd. € fällig bis zu einem Jahr). Aus weiteren vertraglichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Gaseinsatz resultieren Zahlungsverpflichtungen von 0,1 Mrd. €, die überwiegend innerhalb eines Jahres fällig sind.

Im Rahmen der Beteiligung an JI/CDM-Programmen besteht für RWE Power AG eine finanzielle Verpflichtung von insgesamt 0,5 Mrd. €; davon sind 0,2 Mrd. € innerhalb eines Jahres fällig. Weitere Zahlungsverpflichtungen resultieren aus Forward-Geschäften im Zusammenhang mit der Beschaffung von CO2-Rechten gegenüber der RWE Supply & Trading GmbH.

Im Kernenergiebereich bestehen langfristige Bezugs- und Dienstleistungsverträge für Uran, Konversion, Anreicherung und Fertigung.

Mit Inkrafttreten der 11. Novelle des Atomgesetzes (AtG) verpflichten sich die Betreiber von Kernkraftwerken im Förderfondsvertrag mit der Bundesrepublik Deutschland, der am 1. Januar 2011 wirksam wurde, zu Zahlungen in einen Fonds zur Förderung von Maßnahmen zur Umsetzung des Energiekonzeptes der Bundesregierung. Die Kernkraftwerksbetreiber entrichten ab 2017 einen Förderbeitrag für die zusätzlich eingespeisten Strommengen aus der Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke gemäß 11. Novelle des AtG. Von 2011 bis 2016 leisten die Kernkraftwerksbetreiber pauschale Vorauszahlungen auf die Förderbeiträge, wobei maximal 0,2 Mrd. € auf RWE Power AG entfallen. Die Vorauszahlungen werden in gleichen jährlichen Raten auf die Förderbeiträge von 2017 bis 2022 angerechnet.

Aus der Mitgliedschaft in verschiedenen Gesamthandschaften, die im Zusammenhang mit Kraftwerksobjekten, mit Ergebnisabführungsverträgen und zur Abdeckung des nuklearen Haftpflichtrisikos bestehen, obliegt uns die gesetzliche bzw. vertragliche Haftung.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(15) Umsatzerlöse

in Mio. € 2010 2009
Strom 10.269 9.685
Fernwärme 92 105
Rohkohle und Kohleprodukte 257 221
Sonstige Umsatzerlöse 265 258
10.883 10.269

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland mit der RWE Supply & Trading GmbH getätigt (10.120 Mio. €; Vorjahr 9.594 Mio. €).

(16) Strom- / Erdgas- und Kohlesteuer

Die von RWE Power AG geschuldete Stromsteuer beträgt 6 Mio. €, die unmittelbar geschuldete Erdgassteuer ist mit 1 Mio. € enthalten. Die Kohlesteuer auf Kohlelieferungen beträgt ebenfalls 1 Mio. €.

(17) Sonstige betriebliche Erträge

Die hierin enthaltenen Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil betragen 10 Mio. € (Vorjahr 7 Mio. €) und entfallen auf die Entnahme wegen planmäßiger oder vorzeitiger Realisation steuerrechtlicher Abschreibungen. Aus Zuschreibungen zu Sachanlagen ergeben sich 3 Mio. €.

Im Vorjahr ist hier der von der RWE AG erhaltene Ertrag für die Anlage der Finanzmittel aus den bei der RWE AG bilanzierten Pensionsrückstellungen der RWE Power AG mit 56 Mio. € erfasst. Der entsprechende Wert für das Berichtsjahr wird in Höhe von 58 Mio. € aufwandsmindernd im Personalaufwand abgebildet.

Die Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen sind in Höhe von 16 Mio. € durch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der GBV 23 und in Höhe von 39 Mio. € durch den Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Beteiligungen SKO-Energo und SKO-Energo FIN bestimmt.

Ferner wurden Rückstellungen in Höhe von 86 Mio. € aufgelöst. Davon entfallen 30 Mio. € auf die Auflösung der bergbaubedingten Rückstellung.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung von ausländischen Geschäftsvorfällen betragen 22 Mio. €.

(18) Materialaufwand

in Mio. € 2010 2009
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.061 4.495
davon CO2-Aufwand (688) (1.002)
Abschreibungen auf Kernbrennelemente 101 66
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.057 998
5.219 5.559

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe enthalten die Einsatzstoffe für die Stromerzeugung, die Strom- und sonstigen Energiebezüge sowie die Zuführung zur Rückstellung für die Brennelement-Entsorgung im Kernenergiebereich.

(19) Personalaufwand

in Mio. € 2010 2009
Löhne und Gehälter 1.008 966
Soziale Abgaben 201 211
Aufwendungen für Altersversorgung - 22 168
Aufwendungen für Unterstützung 3 2
1.190 1.347

Mit der Bewertungsumstellung nach BilMoG enthalten die Aufwendungen für Altersversorgung im Berichtsjahr gegenläufig die von der RWE AG erhaltene Gutschrift für die Anlage der Finanzmittel aus den bei der RWE AG bilanzierten Pensionsrückstellungen der RWE Power AG in Höhe von 58 Mio. €. Der entsprechende Vorjahresbetrag in Höhe von 56 Mio. € ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

Die Aufwendungen für Altersversorgung sind im Vorjahr im Wesentlichen durch den geleisteten Einlösungsbeitrag und den ergänzenden Finanzierungsbeitrag zum Pensionsfonds beeinflusst.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2010 2009
Gewerbliche Arbeitnehmer 7.905 7.910
Angestellte 5.655 5.615
13.560 13.525
Auszubildende 852 799
14.412 14.324

Die Angabe erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten entsprechend dem prozentualen Beschäftigungsgrad.

(20) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die außerplanmäßigen Abschreibungen belaufen sich im Berichtszeitraum auf 33 Mio. € (Vorjahr 24 Mio. €) und betreffen mit 18 Mio. € bergbaulich genutzte Grundstücke, deren Abschreibung mit ihrer Devastierung beginnt, sowie mit 9 Mio. € im Wesentlichen rekultivierte Grundstücke.

(21) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von 378 Mio. € (Vorjahr 507 Mio. €). Daneben sind Zuführungen zur bergbaubedingten Rückstellung mit 79 Mio. € (Vorjahr 75 Mio. €) sowie Zuführungen zur Rückstellung für Kernenergie in Höhe von 33 Mio. € (Vorjahr 64 Mio. €) enthalten. Die sonstigen Steuern betragen wie im Vorjahr 5 Mio. €. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von ausländischen Geschäftsvorfällen betragen 21 Mio. €.

(22) Ergebnis Finanzanlagen

in Mio. € 2010 2009
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 79 14
davon verbundene Unternehmen (79) (14)
Beteiligungen 73 71
davon verbundene Unternehmen (34) (27)
anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 342 313
davon verbundene Unternehmen (336) (303)
494
Aufwendungen aus Verlustübernahmen - 91 - 85
davon verbundene Unternehmen (- 91) (- 85)
403 313

(23) Zinsergebnis

in Mio. € 2010 2009
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8 17
davon aus verbundenen Unternehmen (4) (14)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 754 - 28
davon an verbundene Unternehmen (- 35) (- 24)
- 746 - 11

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten die Zinszuführung zu den Altersversorgungsrückstellungen in Höhe von 107 Mio. €, darin 86 Mio. € für die bei RWE AG bilanzierten Pensionsverpflichtungen. Gegenläufig sind Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 9 Mio. € erfasst worden.

Des Weiteren enthält diese Position die Aufwendungen aus der Aufzinsung der übrigen langfristigen Rückstellungen in Höhe von 587 Mio. €.

(24) Außerordentliches Ergebnis

in Mio. € 2010 2009
Außerordentliche Erträge 15 -
Außerordentliche Aufwendungen - 67 -
- 52 -

Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet ausschließlich die erfolgswirksamen Umstellungseffekte aus der Bewertungsumstellung nach BilMoG zu Beginn des Geschäftsjahres. Die außerordentlichen Erträge sind im Wesentlichen durch die Höherbewertung des Fondsvermögens aus dem Contractual Trust Arrangement (CTA) zur Besicherung von Altersversorgungsverpflichtungen zum beizulegenden Zeitwert bestimmt. Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Umbewertung der langfristigen Rückstellungen zum erhöhten Erfüllungsbetrag bei den Pensions-, Altersteilzeit- und Restrukturierungsverpflichtungen der RWE Power AG.

(25) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern in Höhe von 1.242 Mio. € (Vorjahr 962 Mio. €) werden dem Organträger erstattet. Die selbst geschuldeten Steuern weisen wie im Vorjahr einen geringfügigen Betrag auf. Auf das außerordentliche Ergebnis entfallen keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

(26) Sonstige Angaben

Organe

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands sind auf den Seiten 28 und 29 aufgeführt.

Die Gesamtbezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010 betragen 4.217.255,56 €. Davon entfallen 707.438,78 € auf die Ausübung der in 2007 gewährten Performance Shares. Der Vorstand hält nach Ausübung und Neuzuteilung im Geschäftsjahr 2010 am Bilanzstichtag im Rahmen des „RWE Long Term Incentive Plan Beat 2005" 158.768 Stück am Aktienkurs der RWE-Stammaktien gemessene Wertsteigerungsrechte (Performance Shares) mit einem beizulegenden Zeitwert von 2.934.185,72 € zum Zeitpunkt ihrer Gewährung.

Die Gesamtbezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf 2.886.244,23 €. Für Pensionsverpflichtungen (einschließlich Deputate) gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen sind 276.911,00 € zurückgestellt.

Zwei Mitgliedern des Aufsichtsrates wurden im Geschäftsjahr neue unverzinsliche Darlehen in Höhe von 5.502,40 € gewährt. Insgesamt ergab sich nach Tilgungen von 4.102,40 € ein Stand von 12.100,00 € am Bilanzstichtag.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats belaufen sich auf 455.109,81 €.

Köln und Essen, 18. Januar 2011

RWE Power Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Dr. Lambertz

Prof. Dr. Jäger

Voß

Winkel

ORGANE

Aufsichtsrat

Dr. Rolf Martin Schmitz Carl Meulenbergh
Essen Herzogenrath
Vorsitzender Landrat a.D.
Mitglied des Vorstands der RWE AG
Edgar Moron
Werner Bischoff Erftstadt
Monheim Diplom-Politologe
Stellv. Vorsitzender
Gewerkschaftssekretär Dr. Matthias Müller
Braunschweig
Heike Arndt DGB Bundesvorstand, Leiter Abteilung Finanzen
Kaarst
Bezirksleiterin der IG Bergbau, Chemie, Energie, Prof. Dieter Patt
Neuss
Alsdorf
Landrat a.D.
Rudolf Bertram Dr. Rolf Pohlig
Eschweiler Essen
Bürgermeister der Stadt Eschweiler Mitglied des Vorstands der RWE AG
Walther Boecker Norbert Pohlmann
Hürth Bergheim
Bürgermeister der Stadt Hürth Betriebsratsvorsitzender Technikzentrum Tagebaue
Hauptwerkstatt der RWE Power AG
Dr. h.c. Wolfgang Clement
Bonn Günter Reppien
Bundesminister a.D. Lingen
Elektromeister
Dieter Faust Dr. h.c. Fritz Schramma
Eschweiler
Köln
Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Oberburgermeister a D
RWE Power AG
Manfred Holz Helmut Stahl
Bonn
Grevenbroich
Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Staatssekretär a.D.
RWE Power AG Dr. Eric Strutz
Frankfurt a.M.
Matthias Graf von Krockow Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG
Köln
Diplom-Kaufmann Dr. Michael Werhahn
Neuss
Hans Peter Lafos Mitglied des Vorstands der Wilh. Werhahn KG
Bergheim
Gewerkschaftssekretär des ver.di
Landesbezirks NRW

Vorstand

Dr. Johannes F. Lambertz

Ressort Vorstandsvorsitz/ Braunkohlenkraftwerke/Tagebaue
Prof. Dr. Gerd Jäger

Ressort Kernkraftwerke, Steinkohlen-/ Gaskraftwerke und Wasserkraftwerke
Antonius Voß

Ressort Finanzen
Erwin Winkel

Ressort Personal und Veredlung

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2010

Mio. €
Änderung

Ausgliederung

Eemshaven /

Verschmelzung

RHT

Mio. €
Zugänge

Mio. €
Umbuchungen/ Umgliederungen

Mio. €
Abgänge

Mio. €
Stand

31.12.2010

Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Bergwerksgerechtsame 29 - - - - 29
Sonstige Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54 - .1 .1 - 54
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 83 - .1 .1 - 83
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.857 - 2 81 47 19 2.964
Tagebauaufschlüsse 1.078 - 5 1.073
Technische Anlagen und Maschinen 16.598 - 8 216 119 72 16.853
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 454 - 3 31 3 9 476
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.012 - 359 473 - 169 1 1.956
Summe Sachanlagen 22.999 - 372 801 - 106 23.322
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.066 376 2 - 382 1.062
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.166 749 - 590 9.325
Beteiligungen 134 - - 4 130
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 129 - 3 - 14 118
Wertpapiere des Anlagevermögens 93 - - 90 3
Sonstige Ausleihungen 64 - 5 - 9 60
Summe Finanzanlagen 10.652 376 759 - 90 999 10.698
Summe Anlagevermögen 33.734 4 1.560 - 1.105 34.103
Kumulierte Abschreibungen
Stand

01.01.2010

Mio. €
Änderung

Ausgliederung

Eemshaven /

Verschmelzung

RHT

Mio. €
Ab-

schrei-

bungen

des

Berichts-

jahres

Mio. €
Umbuchungen

Mio. €
Abgänge

Mio. €
Zuschreibungen

Mio. €
Stand 31.12.2010

Mio. €
--- --- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Bergwerksgerechtsame 23 - - - - - 23
Sonstige Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49 .1 1 - .1 - 50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 72 - 1 - .1 - 73
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.810 - 1 113 .1 5 - 2 1.915
Tagebauaufschlüsse 752 - 46 - 2 - 796
Technische Anlagen und Maschinen 14.914 - 1 327 .1 71 - 15.169
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361 26 .1 8 - 379
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - - - -
Summe Sachanlagen 17.837 - 2 512 - 86 - 2 18.259
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 123 - 2 - - - - 121
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 64 - - - 64 - -
Beteiligungen 16 .1 .1 - .1 - 16
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - - -
Wertpapiere des Anlagevermögens - - - - - - -
Sonstige Ausleihungen - - .1 - - - -
Summe Finanzanlagen 203 - 2 - - 64 - 137
Summe Anlagevermögen 18.112 - 4 513 - 150 - 2 18.469
Buchwerte
Stand 31.12.2010

Mio. €
Stand 31.12.2009

Mio. €
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
Bergwerksgerechtsame 6 6
Sonstige Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4 5
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10 11
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.049 1.047
Tagebauaufschlüsse 277 326
Technische Anlagen und Maschinen 1.684 1.684
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 97 93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.956 2.012
Summe Sachanlagen 5.063 5.162
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 941 943
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 9.325 9.102
Beteiligungen 114 118
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 118 129
Wertpapiere des Anlagevermögens 3 93
Sonstige Ausleihungen 60 64
Summe Finanzanlagen 10.561 10.449
Summe Anlagevermögen 15.634 15.622

Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 28. Januar 2011 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der RWE Power Aktiengesellschaft, Köln und Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung, die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Zum Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen der Nr. 3 (Einbeziehung in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens) und Nr. 4 (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offengelegten Konzernabschlusses sowie Mitteilung der Befreiung im elektronischen Bundesanzeiger) ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt."

Essen, 28. Januar 2011

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Manfred Wiegand, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ralph Welter, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat der RWE Power AG seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Geschäftsführung laufend überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, umfassend und zeitnah über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage einschließlich der Risikolage sowie wesentliche Vorgänge in der Gesellschaft informiert. Darüber hinaus hat der Vorstand bedeutsame Einzelvorgänge sowie Fragen der Unternehmensstrategie und der Unternehmenspolitik auch außerhalb der Sitzungen mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats beraten.

Im Berichtsjahr fanden drei ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt. In Berichten des Vorstands wurden dem Aufsichtsrat die bedeutenden Geschäftsvorgänge im Unternehmen sowie bei den Beteiligungen vorgestellt und nach ausführlicher Beratung die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Wesentlicher Beratungsschwerpunkt im Geschäftsjahr war die Strategie der RWE Power AG vor dem Hintergrund der Fokussierung auf den deutschen Markt. Intensiv erörtert wurden die Wettbewerbssituation des Unternehmens und die Herausforderungen des Klimaschutzes, insbesondere im Zusammenhang mit dem Energiekonzept der Bundesregierung und dem geplanten Klimaschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen. Hierbei wurden die Auswirkungen der energiepolitischen Rahmenbedingungen und des Ausbaus der erneuerbaren Energien auf den fossil gefeuerten Kraftwerkspark ebenso diskutiert wie die beschlossene Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke, der Förderfondsvertrag und die davon unabhängig geplante Einführung einer Kernbrennstoffsteuer.

Regelmäßig wurde über das laufende Geschäft der Gesellschaft und ihrer Beteiligungen berichtet. In diesem Zusammenhang wurden die kontinuierliche Planung und Umsetzung zahlreicher Kraftwerksprojekte im Inland wie Westfalen und BoA 2&3 sowie die Ausgliederung des internationalen Großkraftwerksprojekts Eemshaven diskutiert.

Der Personalausschuss wurde im Berichtszeitraum zu zwei Sitzungen einberufen und hat die ihm übertragenen Entscheidungen über personelle Angelegenheiten des Vorstands getroffen. Weitere Beschlüsse wurden im Umlaufverfahren gefasst.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der RWE Power AG für das Geschäftsjahr 2010 ist unter Einbeziehung der Buchführung durch die am 18. Februar 2010 von der Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Jahresabschluss und Prüfungsbericht des Abschlussprüfers sind den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Bilanzsitzung zum 17. Februar 2011 zugeleitet worden.

Mit Zustimmung der Hauptversammlung hat die Gesellschaft auf die Erstellung eines Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010 verzichtet.

Der Abschlussprüfer hat in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats über die wesentlichen Prüfungsergebnisse berichtet und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss umfassend geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Betriebsvertretungen für die im Geschäftsjahr 2010 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.

17. Februar 2011

Der Aufsichtsrat

Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorsitzender

Aufstellung des Anteilsbesitzes (§ 285 HGB)

Name und Sitz Anteil am Kapital in % Währung Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
Währung in Tausend
--- --- --- --- --- ---
Direkte Beteiligungen
Abwasser-Gesellschaft Knapsack, GmbH, Hürth (Rheinl.) 32,6 EUR 2009 493 263
Berliner Erdgasspeicher Besitz- und Verwaltungsgesellschaft bürgerlichen Rechts, Berlin 49,9 EUR 2009 31.717 31.749
BPR Energie Geschäftsbesorgung GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 17.247 27
CARBON CDM Korea Ltd., Seoul/Seoul (Südkorea [Republik Korea]) 49 KRW 2009 10.248.507 6.956.163
CARBON Climate Protection GmbH, Langenlois/Niederösterreich (Österreich) 50 EUR 2009 ./. 1.594 ./. 116
CARBON Egypt Ltd., Kairo/Kairo (Ägypten) 49 EGP 2009 34.541 33.891
Carl Scholl GmbH, Köln 100 EUR 2010 1.423 131
Company for Services Hydro Power Macedonia d.o.o. Skopje, Skopje (Mazedonien) 100 MKD 2009 307 0
Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen AG & Co. oHG, Gorleben 31 EUR 2009 779 268
Gemeinschaftskraftwerk Bergkamen A OHG der Evonik Steag GmbH und der RWE Power AG, Bergkamen 51 EUR 2010 16.337 1.453
Gemeinschaftskraftwerk Steinkohle Hamm GmbH & Co. KG, Essen (Ruhr) rd. 77,12 EUR 2010 50.193 ./. 96.807
Gemeinschaftswerk Hattingen GmbH, Essen (Ruhr) 521) EUR 2009 4.499 - 2)
GfS Gesellschaft für Simulatorschulung mbH, Essen (Ruhr) rd. 30,73 EUR 2009 54 3
GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, Essen (Ruhr) 3) 28 EUR 2009 5.588 14.189
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft, Mannheim 40 EUR 2009 114.141 6.647
HM&A GmbH & Co. KG, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 284 59.953
HM&A UK Limited (i.L.), London/England (Großbritannien) 100 GBP 2008 ./. 2.009 ./. 5
HM&A Verwaltungs GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2009 79 5
HOCHTEMPERATUR-KERNKRAFTWERK GmbH (HKG). Gemeinsames Europäisches Unternehmen, Hamm (Westf.) 31 EUR 2009 0 0
Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH, Lingen (Ems) 87,5 4) EUR 2010 432.269 - 5)
Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH, Gundremmingen 75 EUR 2010 84.184 8.343
Kernkraftwerk Lingen GmbH, Lingen (Ems) 100 EUR 2010 20.034 - 5)
KNG Kraftwerks- und Netzgesellschaft mbH, Berlin 24,6 EUR 2009 232 8
Kraftwerk Buer Betriebsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen 50 EUR 2009 15 3
Kraftwerk Buer GbR, Gelsenkirchen 50 EUR 2009 5.113 0
Kraftwerksbeteiligungs-OHG der RWE Power AG und der E.ON Kernkraft GmbH, Lingen (Ems) 87,5 EUR 2010 144.407 8.534
Kraftwerk Voerde OHG der Evonik Steag GmbH und RWE Power AG, Voerde (Niederrhein) 25 EUR 2009 5.520 458
KSG Kraftwerks-Simulator-Gesellschaft mbH, Essen (Ruhr) rd. 30,73 EUR 2009 538 26
Mätrai Erömü Zärtkörüen Müködö Reszvenytärsasäg, Visonta/Heves (Ungarn) rd. 50,92 HUF 2010 85.842.647 19.810.848
Mingas-Power GmbH, Essen (Ruhr) 40 EUR 2009 3.888 3.398
RD Hanau GmbH, Hanau 100 EUR 2009 955 580
RE GmbH, Köln 100 EUR 2010 12.776 314
Restabwicklung SNR 300 GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 4.470 ./. 154
Rheinische Baustoffwerke GmbH, Bergheim (Erft) 100 EUR 2010 9.236 - 5)
RV Rheinbraun Handel und Dienstleistungen GmbH, Köln 100 EUR 2010 59.162 22.468
RWE Power Benelux B.V., Hoofddorp/Nord-Holland (Niederlande) 100 EUR 2009 472 392
RWE Power Climate Protection GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 23 - 5)
RWE Power Erste Gesellschaft für Beteiligungsverwaltung mbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 630.300 - 5)
Schluchseewerk Aktiengesellschaft, Laufenburg (Baden) 50 EUR 2009 59.339 2.809
Société Electrique de l'Our S.A., Luxemburg/Luxemburg (Luxemburg) 3) rd. 40,31 EUR 2009 4.201 1.095
Speicherbecken Geeste OHG der RWE Power AG und der E.ON Kernkraft GmbH, Geeste 93,75 EUR 2010 26 3
SRS EcoTherm GmbH, Salzbergen 90 EUR 2010 6.103 ./. 92
STEAG - Kraftwerksbetriebsgesellschaft mbH, Essen (Ruhr) rd. 21,43 EUR 2009 327 2
Steinkohlendoppelblock Verwaltungs GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2009 108 46
TE Plomin d.o.o., Plomin/Istarska (Kroatien) 50 HRK 2009 270.546 18.558
Versuchsatomkraftwerk Kahl GmbH, Karlstein am Main 80 EUR 2009 542 31
VEW-VKR Fernwärmeleitung Shamrock-Bochum GbR, Gelsenkirchen 44,9 EUR 2009 0 0
Wohnungsbaugesellschaft für das Rheinische Braunkohlenrevier GmbH, Köln 50 EUR 2009 44.521 330
Zandvliet Power N.V., Antwerpen/Antwerpen/Flandern (Belgien) 50 EUR 2009 26.980 4.508
Indirekte Beteiligungen
Agenzia Carboni S.R.L., Genua/Ligurien (Italien) 100 EUR 2009 565 56
Agrinergy PTE Ltd., Singapur (Singapur) 3) 50 EUR 2009/2010 819 ./. 1.046
Executive Aviation Centre Ltd. (i.L.), London/England (Großbritannien) 100 GBP 2008 ./. 5.211 ./. 1
Kieswerk Kaarst GmbH & Co. KG, Bergheim (Erft) 51 EUR 2009 193 ./. 907
Kieswerk Kaarst Verwaltungs GmbH, Bergheim (Erft) 51 EUR 2009 27 0
KMG Kernbrennstoff-Management Gesellschaft mbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 696.225 - 5)
KÜCKHOVENER Deponiebetrieb GmbH & Co. KG, Bergheim (Erft) 50 EUR 2009 279 24
KÜCKHOVENER Deponiebetrieb Verwaltungs-GmbH, Bergheim (Erft) 50 EUR 2009 32 2
Mätrai Erömü Központi Karbantartö KFT, Visonta/Heves (Ungarn) 100 HUF 2009 676.107 163.010
Mätrai Villamos Müvek Termelö Zärtkörüen Müködö Reszvenytärsasäg, Visonta/ Heves (Ungarn) 25,1 HUF 2009 1.186.151 ./. 13.205
Mekanische Kolenveredeling (MEKOL) N.V., Gent/Ost-Flandern/Flandern (Belgien) 100 EUR 2009 345 9
MIROS Mineralische Rohstoffe, GmbH i.L., Bergheim (Erft) 100 EUR 2009/2010 0 ./. 10
Ningxia Antai New Energy Resources Joint Stock Co., Ltd., Yinchuan/Ningxia (China) 25 CNY 2009 120.595 387
Rheinbraun Benelux N.V., Lokeren/Sint-Niklaas/Ost-Flandern/Flandern (Belgien) 100 EUR 2010 9.249 660
Rheinbraun Brennstoff GmbH, Köln 100 EUR 2010 63.316 - 5)
RKH Rheinkies Hitdorf GmbH & Co. KG (i.L.), Bergheim (Erft) rd. 33,33 EUR 2009 420 ./. 107
RKH Rheinkies Hitdorf Verwaltungs GmbH i.L., Bergheim (Erft) rd. 33,33 EUR 2009 42 2
ROTARY-MATRA Kütfürö es Karbantartö KFT, Visonta/Heves (Ungarn) 100 HUF 2009 226.141 12.163
RSB LOGISTIC GMBH, Köln 100 EUR 2010 19.304 - 5)
RWE Power Climate Protection China GmbH, Essen (Ruhr) 100 EUR 2010 25 - 5)
RWE Power Climate Protection Clean Energy Technology (Beijing) Co., Ltd., Beijing (China) 100 CNY 2010 6) 15.000 7) - 7)
Shanxi Baolai Power Development Co., Ltd., Taiyuan/Shanxi (China) 25 CNY 2009 8) 4.482 ./. 918
TCP Petcoke Corporation, Dover/Delaware (USA) 3) 50 USD 2009 14.640 19.588
URANIT GmbH, Jülich 50 EUR 2009 86.619 24.586

Fußnoten

1) Beteiligungsanteil = 52 %, Stimmrechtsanteil < 50 % - daher kein Verbundenes Unternehmen

2) Ergebnisabführungsvertrag über eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts

3) Auf der Basis eines konsolidierten Jahresabschlusses

4) Direkte und indirekte Beteiligung zu insgesamt (durchgerechnet) 87,5 %

5) Ergebnisabführungsvertrag

6) 1. Rumpf-Geschäftsjahr 2010: 04.08.2010 - 31.12.2010

7) Neugründung/Erwerb - Jahresabschluss liegt noch nicht vor; angegebenes Eigenkapital betrifft das Gezeichnete Kapital / Stammkapital / Grundkapital

8) 1. Rumpf-Geschäftsjahr 2009: 03.11.2009 - 31.12.2009