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Ringmetall AG

Annual Report Jun 30, 2014

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Annual Report

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Konzernabschluss

zum

31. Dezember 2013

und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2013

A K T I V A

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte sowie Lizenzen an solchen Rechten
und Werten
2. Geschäfts- oder Firmenwert
155.429,04
10.611.116,93
97.371,05
3.025.276,27
3. Geleistete Anzahlungen 20.330,00 10.786.875,97 0,00
3.122.647,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken 4.566.866,77 4.208.499,05
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
8.099.609,50 4.869.666,68
Geschäftsausstattung 1.109.608,91 926.929,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.828.549,09 1.218.611,20
15.604.634,27 11.223.705,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 75.564,59 50.564,59
2. Sonstige Anteile
3. Sonstige Ausleihungen
70.971,47
448.092,44
65.155,87
900.021,22
594.628,50 1.015.741,68
26.986.138,74 15.362.094,95
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
3.226.621,94 2.230.324,79
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.675.146,69 547.098,58
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.689.747,71 945.524,20
4. Geleistete Anzahlungen 3.209,52 140.721,22
6.594.725,86 3.863.668,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.215.557,57 4.588.448,10
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.169.222,84 861.258,15
9.384.780,41 5.449.706,25
III. Wertpapiere
1. Sonstige Wertpapiere 0,00 177.340,41
0,00 177.340,41
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.267.559,67 2.204.940,99
19.247.065,94 11.695.656,44
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 291.177,42 177.046,70
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 81.321,88 0,00
46.605.703,98 27.234.798,09

P A S S I V A

A. EIGENKAPITAL

  • I. Gezeichnetes Kapital

  • V. Bilanzverlust

B. RÜCKSTELLUNGEN

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 20.800.000,00 15.600.000,00
20.800.000,00 15.600.000,00
II. Kapitalrücklage 1.855.727,50 35.727,50
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -324.027,23 -233.517,77
IV. Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz
V. Bilanzverlust
2.139.192,27 2.195.481,11
1. Verlustvortrag -5.613.534,93 -3.058.045,38
2. Jahresfehlbetrag -969.791,89 -1.611.689,58
-6.583.326,82 -4.669.734,96
17.887.565,72 12.927.955,88
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 318.529,86 167.683,63
2. Sonstige Rückstellungen 1.364.927,56 553.925,90
1.683.457,42 721.609,53
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.511.070,56 5.340.417,23
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.402,05 894,91
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.925.936,01 4.052.193,51
4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel
und der Ausstellung eigener Wechsel 122.645,19 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
6. Sonstige Verbindlichkeiten
82.999,05
4.376.627,98
47.570,02
4.144.157,01
27.034.680,84 13.585.232,68

C. VERBINDLICHKEITEN

    1. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 122.645,19 0,00

46.605.703,98 27.234.798,09

H.P.I. HOLDING AKTIENGESELLSCHAFT, MÜNCHEN

Konzerngewinn- und Verlustrechnung

für das Geschäftsjahr 2013

2013
EUR
2012
EUR
1. Umsatzerlöse 46.497.986,56 48.304.331,80
2. Erhöhung oder Verminderung des
Bestandes an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen 227.895,36 -795.947,08
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 89.993,49 66.444,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 685.958,12 575.468,20
5. Materialaufwand
a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene
Waren
b)
Aufwendungen für bezogene
-21.693.605,87 -24.643.599,15
Leistungen -3.229.631,51 -2.124.992,96
-24.923.237,38 -26.768.592,11
6. Personalaufwand
a)
Löhne und Gehälter
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen
-8.704.732,51 -8.928.145,60
für Altersversorgung und für
Unterstützung
-2.000.530,14 -2.161.790,76
7. Abschreibungen
a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
-2.720.688,62 -1.931.126,18
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.385.065,15 -7.315.141,70
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens 47.024,68 4.314,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.313,05 23.831,07
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
-500.000,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -408.074,03 -558.744,01
13. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
-71.156,57 514.901,63
14. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -1.205.788,00
15. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -1.205.788,00
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -408.022,87 -449.092,34
17. Sonstige Steuern -182.646,99 -49.830,84
18. Konzernjahresfehlbetrag -661.826,43 -1.189.809,55
19. Anteile anderer Gesellschafter am
Jahresergebnis
-307.965,46 -421.880,03
20. Konzernanteil am Jahresergebnis -969.791,89 -1.611.689,58

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013

I. Allgemeine Angaben

1. Vorbemerkung

H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München, hat als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte erstmals zum 31. Dezember 2001. Für die im Konsolidierungskreis enthaltenen Tochtergesellschaften, die vor 2001 erworben worden sind, erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 S. 3 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung mit den Wertverhältnissen zum 01.01.2001.

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben wie die Muttergesellschaft den 31. Dezember als Abschlussstichtag.

2. Konsolidierungskreis

Im Geschäftsjahr haben sich folgende Änderungen beim Konsolidierungskreis ergeben:

Zugänge bei vollkonsolidierten Unternehmen:

  • August Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien
  • Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien
  • HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Ernsgaden, Deutschland

Der Konsolidierungskreis besteht neben dem Mutterunternehmen aus vier inländischen und zehn ausländischen Tochtergesellschaften.

Alle Tochterunternehmen werden aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung nach § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB vollkonsolidiert.

Die wesentlichen Veränderungen der folgenden Bilanzpositionen im Vergleich zum Vorjahr resultieren aus den Neuerwerben:

  • Geschäfts- oder Firmenwert
  • Vorratsvermögen
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
  • Sonstige Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
  • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Zum 31. Dezember 2013 sind drei Unternehmen von insgesamt untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Diese Gesellschaften ergeben sich ebenfalls aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes und sind für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

II. Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach § 308 HGB einheitlich nach den auf den Jahresabschluss der H.P.I. Holding AG angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Bei der Kapitalkonsolidierung wurde für Alterwerbe die Buchwertmethode und für Neuanschaffungen seit dem Geschäftsjahr 2012 die Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB angewendet. Der maßgebliche Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile ist grundsätzlich der Beteiligungserwerb. Dabei erfolgte die Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem anteiligen Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Beteiligungserwerbes bzw. der Kapitalerhöhung. Für die im Konsolidierungskreis enthaltenen Tochtergesellschaften, die vor 2001 erworben worden sind, erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 S. 3 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung mit den Wertverhältnissen zum 1. Dezember 2001.

Die verbleibenden positiven aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zwischen Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital wurden als Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 10 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben. Für Alterwerbe im Konzern wurden die aktiven Unterschiedsbeträge mit Gewinnrücklagen verrechnet und der Restbetrag als Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 10 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben.

Seite 2

Des Weiteren wurden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung stille Reserven bei Gebäuden der August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, aufgedeckt, die mit linear 2 % im Berichtsjahr abgeschrieben werden. Zum 31. Dezember 2013 beträgt der Buchwert dieser aufgedeckten stillen Reserven TEUR 1.453.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gemäß § 303 HGB aufgerechnet.

Bei Anlagenverkäufen und auf Vorratsbestände innerhalb des Konzerns werden die Zwischenergebnisse eliminiert.

Die konzerninternen Umsatzerlöse sowie andere konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben bzw. beim Vorliegen von dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf den langfristigen Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Lebenszyklen der Produkte des erworbenen Unternehmens.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge im beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die sonstigen Ausleihungen wurden zum Barwert mit einem Zinssatz von 2,5% angesetzt. Der Zinssatz orientiert sich an festverzinslichen Wertpapieren mit entsprechender Laufzeit.

Die Vorräte sind im Wesentlichen zu Durchschnittspreisen am Stichtag basierend auf Anschaffungskosten oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Nettoverkaufserlösen aktiviert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung von erkennbaren Risiken.

Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten, bei erkennbaren Einzelrisiken mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Passiva

Der Konzern-Eigenkapitalspiegel ist in einer gesonderten Anlage beigefügt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsposten werden in den Einzelabschlüssen zum Devisenkurs des Buchungstages bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine Prüfung zum aktuellen Devisenkassamittelkurs, notwendige Anpassungen werden vorgenommen. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschluss unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.

Die Abschlüsse der Tochterunternehmen in Großbritannien, China und in der Türkei wurden im Berichtsjahr nach § 308a HGB wie folgt umgerechnet: Die Bilanz wurde unter Anwendung der Stichtagsmethode umgerechnet, d.h. die Jahresabschlussposten wurden mit dem Stichtagskurs bewertet, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das mit historischen Kursen angesetzt wurde. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind in der Konzernbilanz unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital enthalten.

Des Weiteren ist in dieser Position die Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Kursen bei dem slowakischen Tochterunternehmen enthalten.

Es wurden folgende Umrechnungskurse angewandt:

Devisenmittelkurs zum 31.12.2013:
Berger Closures Limited 1 GBP = 1,19778 EUR
CEMSAN Metal Parca Imalat Limited 1 TL = 0,33955 EUR
Berger Closing Rings (Changshu) Co. Limited 1 CNY = 0,1188 EUR
Devisenjahresmittelkurs 2013:
Berger Closures Limited 1 GBP = 1,1779 EUR
CEMSAN Metal Parca Imalat Limited 1 TL = 0,3970 EUR
Berger Closing Rings (Changshu) Co. Limited 1 CNY = 0,1216 EUR

Bewertungseinheiten

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

IV. Angaben zu bestimmten Positionen der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung

Aktiva

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ist ebenfalls in einer gesonderten Anlage (Anlage 2 zum Anhang) beigefügt.

Finanzanlagen

Bei den sonstigen Ausleihungen erfolgte aufgrund dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 500.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen solche in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 21) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Restlaufzeiten aller weiteren Forderungen liegen unter einem Jahr.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 60) enthalten.

Latente Steuern

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird von den Tochtergesellschaften Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerentlastung darstellen, resultieren aus den Bilanzposten Anlagevermögen, Vorräte und sonstige Rückstellungen.

Auf die vorgenommenen Zwischenergebniseliminierungen wurden aufgrund der Verlustvorträge keine latenten Steuern aktiviert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht.

Latente Steuern werden zusätzlich für temporäre Differenzen zwischen den landesrechtlichen Jahresabschlüssen und den Handelsbilanzen II sowie für die Ergebnisse der Zwischengewinneliminierung und Schuldenkonsolidierung angesetzt.

Als Steuersatz wird der voraussichtlich gültige unternehmensindividuelle Steuersatz für das Einkommen und den Ertrag der betreffenden Landesgesellschaft angewandt:

  • H.P.I. Holding AG, München: 32,975 %
  • August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, Deutschland: 28,425 %
  • HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Ernsgaden: 15,93 %
  • LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Löbnitz, Deutschland: 27,69 %
  • Berger Closers Limited, Peterlee, Großbritannien: 24,0 %
  • Société Civile Immobilière (SCI) Berger France, Niederlauterbach, Frankreich: 33,3 %
  • Techberg s.r.o., Slowakei, Kysucké Nové Mesto, Slowakische Republik: 23,0 %
  • CEMSAN Metal Parca Imalat Limited Sirketi, Kartal/Istanbul, Türkei: 20,0 %
  • S.G.T. S.r.l., Albavilla, Italien: 27,5 %
  • August Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien: 31,4 %
  • Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien: 31,4 %
  • Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd., Changshu, China: 25,0 %
  • Berger Group Europe Iberica, S.L., Reus, Spanien: 30,0 %

Bei konzerninternen Lieferungen und Leistungen (Zwischengewinneliminierung) wurde der Steuersatz desjenigen Unternehmens angewandt, das die Lieferungen empfangen hat.

Passiva

Eigenkapital

Das Grundkapital wurde von EUR 15.600.000,00 um EUR 5.200.000,00 auf EUR 20.800.000,00 durch Ausgabe von 5.200.000 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie gegen Bareinlage erhöht.

In der Hauptversammlung vom 23. August 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 22. August 2017 gegen Bar- oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.500.000,00 zu erhöhen. (Genehmigtes Kapital 2012/I).

In der Hauptversammlung vom 10. April 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. Dezember 2017 gegen Bar- oder Sacheinlage einmal oder mehmals um insgesamt bis zu EUR 2.900.000,00 zu erhöhen. (Genehmigtes Kapital 2013/I).

Von dem genehmigten Kapital hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats gemäß Beschluss vom 22. August 2013 Gebrauch gemacht und das gezeichnete Kapital um EUR 5.200.000,00 erhöht, wobei für die 5.200.000 neuen Inhaberaktien ein Ausgabebetrag von EUR 1,35 je Aktie festgelegt wurde. Die Kapitalerhöhung wurde am 14. Oktober 2013 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen. Das verbleibende genehmigte Kapital beträgt noch EUR 200.000,00.

Die Kapitalrücklage resultiert aus Gewinnen von Veräußerungen eigener Anteile, sowie dem Aufgeld in Höhe von EUR 0,35 pro Aktie aus der Kapitalerhöhung. Aus der Kapitalerhöhung wurde ein Betrag in Höhe von EUR 1.820.000,00 in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Urlaube und Überstunden, Jahresabschlusskosten, Tantiemen sowie Gewährleistungen.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten i.H.v. TEUR 312 (Vorjahr TEUR 287) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie i.H.v. TEUR 111 (Vorjahr TEUR 114) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Seite 9

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 15.511 (5.340) 5.276 (3.962) 9.499 (782) 736 (596)
Erhaltene Anzahlungen auf
Bestellungen
15 (1) 15 (1) 0 (0) 0 (0)
aus
Lieferungen
und
Lei
stungen
6.926 (4.052) 6.776 (3.755) 150 (297) 0 (0)
Wechselverbindlichkeiten 123 (0) 123 (0) 0 (0) 0 (0)
gegenüber
verbundenen
Unternehmen
83 (48) 83 (48) 0 (0) 0 (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 4.377 (4.144) 4.177 (4.066) 200 (78) 0 (0)
Summe 27.035 (13.585) 16.450 (11.832) 9.849 (1.157) 736 (596)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Bürgschaften, Abtretung der Außenstände sowie Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2013 teilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

31.12.2013
Mio. EUR
31.12.2012
Mio. EUR
Produktion von Spannringen (Berger)
HSM Hans Sauermann GmbH & Co.KG; i.Vj. Zimmer &
42 37
Kreim GmbH & Co. KG 4 11
Konzernumsatz 46 48

Von den Umsatzerlösen im Konzern entfallen EUR 19,0 Mio. (Vorjahr EUR 20,5 Mio.) auf das Inland und EUR 27,5 Mio. (Vorjahr EUR 27,7 Mio.) auf das Ausland.

Seite 10

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 62 die im Wesentlichen auf Schadenersatzleistungen sowie Versicherungsentschädigungen zurückzuführen sind. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 17 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 141, die im Wesentlichen aus Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Anlagenverkäufen resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 42 enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.

Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhalten Erträge aus der Aufzinsung der sonstigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr 4).

Die außerordentlichen Aufwendungen im Vorjahr enthalten Verluste aus der Entkonsolidierung der Zimmer & Kreim GmbH & Co. KG.

Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr TEUR 17) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Bewertungseinheiten

Derivative Finanzinstrumente in Form von Payer-Swaps und Caps werden ausschließlich zur Sicherung von Zinspositionen variabler Darlehen und Kreditlinien eingesetzt, um durch Zinsschwankungen bedingte Risiken und Kosten zu minimieren. Zur Sicherung werden marktgängige Zinsswaps und Caps genutzt.

Nominalwert Marktwert Zeitpunkt des Aus Methode der Ermitt
(TEUR) (TEUR) gleichseintritts lung
Zinsswap 2.125 -31 28.03.2018 mark-to-market
Cap 1.250 4 31.12.2017 mark-to-market

Der Marktwert entspricht dem Betrag, zu dem am Bilanzstichtag eine Glattstellung der Kontrakte erfolgen könnte. Für den sich aus dem Zinsswap ergebenden dargestellten negativen Zeitwert wurde keine Drohverlustrückstellung gebildet, da dieser in vollem Umfang Bestandteil von Bewertungseinheiten ist. Die Darlehensverträge und Kreditlinienvereinbarungen bilden mit den jeweiligen Zinsswap bzw. Cap eine Sicherungsbeziehung. Die gegenläufigen Zahlungsströme der Darlehen und korrespondierenden Finanzinstrumente gleichen sich über die jeweilige Laufzeit voraussichtlich vollständig aus. Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen Parameter und Bedingungen von Grund- und Sicherungsgeschäft ist die Eignung des Sicherungsgeschäfts zur wirksamen Absicherung des Grundgeschäfts grundsätzlich gegeben. Das Sicherungsgeschäft ist als Zinsswap dazu geeignet, das Zinsänderungsrisiko (Cash Flow Risiko), welches auf die Entwicklung des Grundgeschäfts Einfluss hat, hinreichend abzudecken. Die Effektivität des Sicherungszusammenhangs wird sowohl zu Beginn, für die Zukunft als auch für die Dauer des Sicherungszusammenhangs als hoch wirksam eingestuft. Da die wesentlichen Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (Critical Term Match) und es sich ferner um einen perfekten micro hedge handelt, sind die Voraussetzungen für eine Einschätzung als "hoch wirksam" vollständig gegeben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen aus Dauerschuldverhältnissen (im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen) mit einer Belastung von rd. EUR 3,8 Mio.. Um die Kapitalbindung zu reduzieren wurden Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Im Gegenzug entstehen dem Unternehmen mehrjährige Zahlungsverpflichtungen. Das Bestellobligo beläuft sich zum 31.12.2013 auf EUR 0,8 Mio..

Für Anteile an verbundenen Unternehmen bestehen erfolgsabhängige nachträgliche Kaufpreisverpflichtungen in Höhe von TEUR 400, die im Jahr 2014 bei Erfüllung der Voraussetzungen fällig werden. Aufgrund der aktuellen positiven Ergebnisentwicklung wird mit einer Inanspruchnahme gerechnet.

Nahestehende Personen

Im Geschäftsjahr sind keine nach § 314 I Nr. 13 HGB angabepflichtigen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Die Gesellschaften des H.P.I. Holding AG-Konzerns haben vom Abschlussprüfer folgende Dienstleistungen in Anspruch genommen:

Abschlussprüfungsleistungen 87

Im Geschäftsjahr 2013 waren durchschnittlich beschäftigt:

2013 2012
Angestellte 63 118
Arbeiter 248 200
311 318

Die Organe der Muttergesellschaft sind wie folgt besetzt:

Vorstand: Herr Jörg Rafael (Vorsitzender), Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt Herr Christoph Petri, Kaufmann Aufsichtsrat: Herr Dr. Norbert Poth (Vorsitzender), Unternehmensberater Herr Dr. Hannspeter Neubert (stellvertretender Vorsitzender), Betriebswirt (bis 23. August 2013) Herr Günther Köppel (stellvertretender Vorsitzender, ab 23. August 2013), Kaufmann Herr Markus Wenner, Rechtsanwalt (ab 23. August 2013)

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes der Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 betragen TEUR 371. Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit in 2013 TEUR 36.

München, den 23. Juni 2014

Jörg Rafael Christoph Petri Vorstandsvorsitzender Vorstand

Anlage 1 zum Anhang

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013 der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München

Anschaffungs- und Herstellungskosten Aufgelaufene Abschreibungen Nettobuchwerte
01.01.2013
EUR
Veränderung des
Konsolidierungs
kreis
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Währungs
differenzen
EUR
31.12.2013
EUR
01.01.2013
EUR
Veränderung des
Konsolidierungs
kreis
EUR
Zuführungen
EUR
Abgänge
EUR
Währungs
differenzen
EUR
31.12.2013
EUR
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 375.353,81 97.129,00 67.893,74 - 26.873,59 -441,93 513.061,03 277.982,76 65.699,50 40.378,40 26.125,91 -302,76 357.631,99 155.429,04 97.371,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert
3. Geleistete Anzahlungen
6.190.130,59 1.438.000,00 6.755.843,13 - - - 14.383.973,72 3.164.854,32 - 608.002,47 - - 3.772.856,79 10.611.116,93 3.025.276,27
-
6.565.484,40
-
1.535.129,00
20.330,00
6.844.066,87
-
-
-
26.873,59
-
-441,93
20.330,00
14.917.364,75
-
3.442.837,08
-
65.699,50
-
648.380,87
-
26.125,91
-
-302,76
-
357.631,99
20.330,00
10.786.875,97
-
3.122.647,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen
im Bau
7.472.881,88
14.192.208,60
3.689.358,27
1.218.611,20
26.573.059,95
113.815,05
18.024.082,02
1.623.519,23
14.992,19
19.776.408,49
148.658,81
1.027.845,08
413.911,69
1.132.205,92
2.722.621,50
293.185,28
718.920,98
-581.957,98
-430.148,28
-
-
888.566,13
37.172,30
800,00
926.538,43
-19.044,05
-91.060,71
-28.912,35
-106.311,94
-245.329,05
8.009.496,97
32.983.429,84
5.078.746,56
1.828.549,09
47.900.222,46
3.264.382,83
9.322.541,92
2.762.429,25
-
15.349.354,00
43.157,05
14.314.863,72
1.427.505,02
-
15.785.525,79
161.048,29
1.646.556,95
264.702,51
-
2.072.307,75
-
764.917,05
32.926,69
-
797.843,74
-5.906,96
-88.970,79
-18.877,86
-
-113.755,61
3.442.630,20
24.883.820,34
3.969.137,65
-
32.295.588,19
4.566.866,77
8.099.609,50
1.109.608,91
1.828.549,09
15.604.634,27
4.208.499,05
4.869.666,68
926.929,02
1.218.611,20
11.223.705,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.564,59 25.000,00 - - - - 75.564,59 - - - - - 75.564,59 50.564,59
2. Sonstige Anteile 600.582,16 5.680,60 0,00 - - - 606.397,76 535.426,29 - - - - 535.426,29 70.971,47 65.155,87
3. Sonstige Ausleihungen 900.021,22 - 48.071,22 - - - 948.092,44 - - 500.000,00 - - 500.000,00 448.092,44 900.021,22
1.551.167,97 30.680,60 48.071,22 - - - 1.630.054,79 535.426,29 - 500.000,00 - - 1.035.426,29 594.628,50 1.015.741,68
34.689.712,32 21.342.218,09 9.614.759,59 - 953.412,02 -245.770,98 64.447.642,00 19.327.617,37 15.851.225,29 3.220.688,62 823.969,65 -114.058,37 33.688.646,47 26.986.138,74 15.362.094,95

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2013

Anteil am
Kapital
Name und Sitz der Gesellschaft %

In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Tochterunternehmen der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München

August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, Deutschland
HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Ernsgaden, Deutschland 100,00
Fieder Verwaltungs GmbH, München, Deutschland 100,00
Société Civile Immobilière (SCI) Berger France, Niederlauterbach, 100,00*
Frankreich*

Tochterunternehmen der August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg

LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Löbnitz, Deutschland 85,00
Berger Closers Limited, Peterlee, Großbritannien 75,57
Hollandring (BV) Besloten Vennootschap, Vaasen, Niederlande 100,00
Techberg s.r.o., Slowakei, Kysucké Nové Mesto, Slowakische Republik 51,00
CEMSAN Metal Parca Imalat Limited Sirketi, Kartal/Istanbul, Türkei 60,00
S.G.T. S.r.l., Albavilla, Italien 51,00
August Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien 100,00
Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien 100,00
Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd., Changshu, China 90,00
Berger Group Europe Iberica, S.L., Reus, Spanien 100,00

* 51 % werden über Fieder Verwaltungs GmbH, München, gehalten.

Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen

Tochterunternehmen der H.P.I. AG Eigenkapital Ergebnis
Berger Verwaltungs GmbH, Berg, Deutschland; TEUR 29 TEUR -1 100,00
Fidum Verwaltungs GmbH, München, Deutschland TEUR 11 TEUR -2 100,00
HSM
Hans
Sauermann
Verwaltungs
GmbH,
TEUR 38 TEUR 3 100,00
Ernsgaden, Deutschland

H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München

Konzernkapitalflussrechnung

2013 2012
TEUR TEUR TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von
Minderheitsgesellschaftern vor außerordentlichen Posten) -662 -2.396
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.221 1.931
+ / - Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 962 -224
+ / - Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -21 126
- / + Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des
Anlagevermögens 77 -8
- / + Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit
nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) -4.413 7.088
+ / - Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) 4.009 -254
= Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 3.173 6.263
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
Sachanlagevermögens 52 147
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.723 -2.834
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des
immateriellen Anlagevermögens 1
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle
Anlagevermögen -88 -74
- Auszahlungen für Investitionen in das
Finanzanlagevermögen 0 -3
- Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten
Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -14.585 -3.084
+ Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im
Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 173 220
= Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -17.170 -5.628
- Auszahlungen an Unternehmenseigner und
Minderheitsgesellschafter -1.107 -902
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 7.020 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 16.211 3.399
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -7.886 -791
= Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 14.238 1.706
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 241 2.341
+ / - Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 27 11
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.066 -1.286
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.334 1.066
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der
Periode
+ Zahlungsmittel 3.268 2.205
- Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -1.934 -1.139
1.334 1.066

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie den flüssigen Mitteln zusammen.

Mutterunternehmen Minderheitsgesellschafter
Gezeichnetes Kapital
Eigene Anteile
Kapitalrücklage Erwirtschaftetes
Konzern
eigenkapital
kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital Minderheiten
kapital
kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital
Eigenkapitaldifferenz
aus Währungs
umrechnung
andere neutrale
Transaktionen
Eigenkapitaldifferenz
aus Währungs
umrechnung
andere
neutrale
Transaktionen
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Stand 01.01.2012 -10.000,00 15.600.000,00 35.727,50 -2.222.369,16 -216.739,40 0,00 13.186.618,94 895.373,82 -41.424,38 0,00 853.949,44 14.040.568,38
Verkauf eigener Anteile 10.000,00 10.000,00 20.000,00 20.000,00
Gezahlte Dividenden
noch nicht ausbezahlte Dividenden
-780.000,00 -780.000,00 -121.282,83
-18.750,00
-121.282,83
-18.750,00
-901.282,83
-18.750,00
0,00 1.061.297,72 1.061.297,72 1.061.297,72
Konzernjahresergebnis -1.611.689,58 -1.611.689,58 421.880,03 -2.078,13 419.801,90 -1.191.887,68
Übriges Konzernergebnis -65.676,22 -16.778,37 -82.454,59 464,88 464,88 -81.989,71
Stand 31.12.2012 0,00 15.600.000,00 35.727,50 -4.669.734,96 -233.517,77 0,00 10.732.474,77 2.238.518,74 -43.037,63 0,00 2.195.481,11 12.927.955,88
Stand 01.01.2013 0,00 15.600.000,00 35.727,50 -4.669.734,96 -233.517,77 10.732.474,77 2.238.518,74 -43.037,63 2.195.481,11 12.927.955,88
Ausgabe von Anteilen 5.200.000,00 1.820.000,00
Gezahlte Dividenden
noch nicht ausbezahlte Dividenden
-936.000,00 -936.000,00 -171.080,00
-165.750,00
-171.080,00
-165.750,00
-1.107.080,00
-165.750,00
Änderung des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresergebnis -969.791,89 -969.791,89 307.965,46 8.673,44 316.638,90 -653.152,99
Übriges Konzernergebnis -7.799,97 -90.509,46 -98.309,43 -36.097,74 -36.097,74 -134.407,17
Stand 31.12.2013 0,00 20.800.000,00 1.855.727,50 -6.583.326,82 -324.027,23 0,00 15.748.373,45 2.209.654,20 -70.461,93 0,00 2.139.192,27 17.887.565,72

H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2013

LAGEBERICHT UND KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

1 Grundlagen des Konzerns

1.1 Strategie

Die H.P.I. Holding AG wurde 1997 gegründet. Sie konzentriert sich hauptsächlich auf den mehrheitlichen Erwerb von spezialisierten und erfolgreich positionierten Produktionsunternehmen im Mittelstand. Es werden bevorzugt Unternehmen aus der Metallverarbeitung und dem Maschinen- und Werkzeugbau in das Beteiligungsportfolio aufgenommen. Diese sollten bereits eine signifikante positive Marktstellung einnehmen.

Die H.P.I. Holding AG unterstützt die Beteiligungsgesellschaften in den Bereichen Controlling, Kostenmanagement, Investitionen und Finanzierung, wobei die Holding hier jeweils an einem langfristig orientierten Engagement interessiert ist.

Um eine nachhaltige Wertsteigerung der Unternehmen zu erreichen, wird eine strategische Ausrichtung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung vorangetrieben.

1.2 Konzernstruktur

Die H.P.I. Holding AG hält derzeit zwei wesentliche Mehrheitsbeteiligungen. Dies ist die August Berger Metallwarenfabrik GmbH (Berger-Gruppe), Berg/Rheinland-Pfalz und die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Ernsgaden/Bayern.

Mit den zur Berger-Gruppe gehörenden Auslandsgesellschaften ist die August Berger Metallwarenfabrik GmbH Weltmarktführer von Spannringen und Komponenten, die überwiegend zum Verschluss von Fässern zum Einsatz kommen.

Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau und führender Hersteller von Komponenten für Anhängekupplungen.

An der Zimmer & Kreim GmbH & Co. KG, Entwickler und Hersteller von Erodiermaschinen, ist die H.P.I. Holding AG nur noch minderheitsbeteiligt. Das Unternehmen wurde am 31.10.2012 zu 94 Prozent veräußert.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns wird maßgeblich von der Berger-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften im In- und Ausland bestimmt.

Anteilsbesitz der H.P.I. Holding AG zum 31. Dezember 2013:

  • Anteile (100 %) an August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Deutschland
  • Anteile (100 %) an Berger Verwaltungs GmbH, Deutschland
  • Anteile ( 85 %) an LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Deutschland 2)
  • Anteile (100 %) an der Fieder Verwaltungs GmbH, Deutschland
  • Anteile (100 %) an der Fidum Verwaltungs GmbH, Deutschland
  • Anteile ( 49 %) an der Société Civile Immobilière (SCI) Berger France, Frankreich 1)
  • Anteile (75,57 %) an Berger Closures Limited, Großbritannien 2)
  • Anteile (100 %) an Hollandring B.V., Niederlande 2)
  • Anteile ( 51 %) an Techberg s.r.o., Slowakei 2)
  • Anteile (100 %) an Berger Group Europe Iberica, S.L., Spanien 2)
  • Anteile ( 60 %) an CEMSAN Metal Parca Imalat Limited Sirkete, Türkei 2)
  • Anteile ( 51 %) an S.G.T. S.r.l., Italien 2)
  • Anteile ( 51 %) an Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd., China 2)
  • Anteile (100 %) an August Berger Italia S.r.l., Italien 2)
  • Anteile (100 %) an Berger Italia S.r.l., Italien 2)
  • Anteile (100 %) an HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Deutschland
  • Anteile (100 %) an HSM Hans Sauermann Verwaltungs GmbH, Deutschland

1) die restlichen 51 % werden über die Fieder Verwaltungs GmbH, München, gehalten

2) mittelbar gehalten über die August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg

Berger-Gruppe

Blechbearbeitung, insbesondere Produktion von Spannringen und Stanzteilen

Als führender Anbieter von Spannringen und dazugehörigen Komponenten ist die Berger-Gruppe in Europa führend. In acht europäischen und einer asiatischen Produktionsstätten, alle ausgerüstet mit einer hochautomatisierten industriellen Fertigung, erfolgt die Herstellung von Spannringen und Verschlüssen, um weltweit die Fasshersteller zu beliefern.

Von der August Berger Metallwarenfabrik GmbH, dem Hauptstandort der Berger-Gruppe, wird die global agierende Firmengruppe gesteuert.

Mit dem Erwerb der Firma Rieke, Italien (Berger Italia S.r.l.), ist der Berger-Gruppe im Berichtsjahr ein weiterer großer Schritt zur Unabhängigkeit von Verschlusslieferanten gelungen. Wurden vor dem Erwerb der Firma Rieke noch ca. 60 Prozent aller Verschlüsse bei Drittunternehmern eingekauft und nur rd. 40 Prozent in der Berger-Gruppe gefertigt, fertigen die Unternehmen heute rd. 80 Prozent innerhalb der Berger-Gruppe. Nur noch 20 Prozent werden derzeit noch zugekauft. In der Folge bedeutet dies, dass keine größeren Lagerbestände vorgehalten werden müssen.

Gleichzeitig wird an der weiteren Entwicklung von Produkten gearbeitet. Ziel ist die Belieferung neuer Absatzmärkte, die Erweiterung des Produktportfolios und die Absicherung der Marktposition.

Die Unternehmen der Berger Gruppe im Geschäftsjahr 2013:

  • August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, Deutschland
  • LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Löbnitz, Deutschland
  • Berger Closures Ltd., Peterlee, Großbritannien
  • Hollandring B.V., Vaassen, Niederlande
  • Techberg s.r.o, Kysucke Nove Mesto, Slowakei
  • Berger Group Europe Iberica S.L., Reus, Spanien
  • CEMSAN Metal Parca Imala Limited Sirketi, Kartal/Istanbul, Türkei
  • S.G.T. S.r.l., Albavilla, Italien
  • Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd., Changshu, China
  • August Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien
  • Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien

HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG

Bauteile und Systeme für Hub- und Förderfahrzeuge und –geräte

Dieses Unternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt Bauteile, komplette Systeme und Geräte – vorwiegend aus Metall. Das Angebot umfasst diverse Fahrzeugteile, wie z.B. Brems- und Kupplungspedale, Anhängerkupplungen für LKW, Elektrokarren und für Zugmaschinen in der Land- und Forstwirtschaft, Halterungen für Hydraulikkomponenten, Hubmastteile für Flurförderfahrzeuge sowie unterschiedlichste Gussgehäuse und komplexe Schweißbaugruppen.

Der langjährige Geschäftserfolg der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG basiert auf der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Produkten. Die Stammkunden, darunter namhafte Betreibergesellschaften nationaler und internationaler Flughäfen und marktführende Hersteller von Lastkraftwagen und Landwirtschaftsmaschinen beziehen HSM Sauermann-Produkte zur Komplettierung ihrer Produkte. Mit weltweit bekannten Herstellern von Hub- und Förderfahrzeugen werden mit HSM-Neuentwicklungen umfangreiche Tests durchgeführt und zur Marktreife gebracht. HSM Sauermann Produkte befinden sich im In- wie im europäischen Ausland als auch in Übersee im Einsatz.

1.3 Steuerungssystem

Das unternehmensinterne, wertorientierte Steuerungssystem arbeitet im Wesentlichen mit den Steuerungsgrößen Umsatz, operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA), operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT).

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld / Gesamtwirtschaftliche Lage

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahre 2013, nach einem Plus von 3,3 Prozent im Jahr 2011 und einem Plus von 0,7 Prozent im Jahr 2012 nur noch um 0,4 Prozent gewachsen. Dies war das schwächste Wachstum nach dem Rezessionsjahr 2009. Induziert war dieses schwache Wachstum, das auch dem deutschen Staatshaushalt rote Zahlen einbrachte, vornehmlich von der schwachen Konjunktur in der Euro-Zone und von der Abkühlung auf wichtigen Weltmarktplätzen, wie beispielsweise China.

Dieses gemäßigte Wachstum ist in starkem Maße auf den schleppenden Exportabsatz zurückzuführen. Die Exporte stiegen nur um 0,6 Prozent, nach einem Plus von 3,2 Prozent 2012. Diese Entwicklung ging fast zeitgleich mit den Äußerungen mahnender Kritiker einher, die die deutsche Wirtschaft als europafeindlich bezeichneten, da sie andere nationale Märkte in den eigenen Absatzchancen schwächen würde.

Dass diese Feststellung der Wirklichkeit nicht standhält, hat die Entwicklung in der direkten Folge sogleich gezeigt: Ein starker Anstieg bei den Importen führte dazu, dass der deutsche Überschuss der Handelsbilanz schrumpfte. Im Vergleich zu dem Vorjahr stiegen die Exporte nur schwach. Damit dürfte die Debatte über die negativen Auswirkungen, die der deutsche Export der europäischen Wirtschaft zufügt, vorerst verstummen.

Wegen der Unsicherheit trauten sich viele Firmen nicht zu investieren. Die Wirtschaft steckte 2,2 Prozent weniger in Maschinen und Anlagen. Diese Zurückhaltung der deutschen Unternehmen war aber auch politisch bedingt. Zum einen hat die langanhaltende Regierungsbildung wie ein Hemmschuh gewirkt, und auf politischer Seite sind keine Maßnahmen zu erkennen gewesen, die Investitionsanreize geschaffen hätten. Ganz im Gegenteil hatte die aufgeheizte Diskussion um Mindestlöhne das Misstrauen der Unternehmer gegenüber der Politik eher erhöht.

Für Schwung sorgten dank des Beschäftigungsrekords dagegen die Verbraucher mit ihren Konsumausgaben. 2013 summierten sich die Konsumausgaben der deutschen Bundesbürger auf knapp 1,6 Billionen Euro. Eine Summe, die 2,5 Prozent über dem Vorjahr lag und sogar 32 Prozent über dem Jahr 2000. Jedoch müssen die Konsumausgaben um die Inflationsrate bereinigt werden. Nach dieser Rechnung liegt die Steigerung bei 0,9 Prozent und der Langzeitvergleich mit dem Jahr 2000 nur bei 9 Prozent.

Von 2012 auf 2013 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland leicht gestiegen. Dies ist jedoch nur eine marginale Veränderung. Generell steht der Arbeitsmarkt vor anderen und neuen Problemen. Immer mehr Menschen gehen in Rente, immer weniger junge Menschen rücken in den Arbeitsmarkt vor. Die nun schon lange anhaltende Diskussion über den Mangel an Fachkräften täuscht nur über die tatsächlichen Gegebenheiten hinweg. Tatsache ist, dass Deutschland immer mehr von zuwandernden Arbeitskräften abhängig ist und auch zukünftig auf diese angewiesen sein wird. Für Deutschland wird es mehr und mehr wichtig werden, eine Willkommenskultur zu entwickeln, die ausländische Arbeitskräfte mit offenen Armen aufnimmt.

Fliegender Start in das Jahr 2014 hinein

Die ernüchternde Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Verlauf der Jahre 2012 und 2013 soll Marktkennern zu Folge einen kräftigen Umschwung erfahren. Die Stimmung ist gut, die Kauflaune belebt, und auch die Unternehmen wollen Ihre Investitionszurückhaltung aufheben. Letztendlich wird jedoch erst am 31.12.2014 abgerechnet.

Im November und Dezember war der Turnaround schon absehbar. Dennoch muss man die positiven Prognosen mit Vorsicht betrachten. Entscheidend werden die Entwicklungen im Euro-Raum sein. Zwar scheint sich die Euro-Krise etwas zu beruhigen, in und über Europa wird aber immer mehr eine Sinn- und Emotionskrise sichtbar. Eine intakte deutsche Wirtschaft ist aber in großem Maße von einem harmonisch agierenden Europa abhängig.

Auch das nichteuropäische Ausland sorgt für Belebung – die USA sind dabei, ihre Wachstumsschwäche zu überwinden, China findet zu alter Stärke zurück. Diese Faktoren wirken sich positiv auf den Arbeitsmarkt aus. So ist mit einer deutlichen Zunahme von verfügbaren Stellen zu rechnen. Die Jobsuchenden werden davon allerdings nur in überschaubarem Maß profitieren. Vor allem Zuwanderer und Menschen, die bisher gar nicht gearbeitet haben, dürften hier zum Zuge kommen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage der H.P.I. Holding AG

Bedingt durch die im zweiten Halbjahr 2012 geringere Nachfrage von Produkten in der Berger-Gruppe konnte sich die H.P.I. Holding AG dennoch am Markt erfolgreich behaupten.

Der Umsatz der Berger-Gruppe in 2012 mit 37,1 Mio. Euro konnte im Geschäftsjahr 2013 auf 42,5 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Gesamtumsatz im Konzern ist mit 46,5 Mio. Euro (Vj. 48,3 Mio. Euro) – bedingt durch den Verkauf von Zimmer & Kreim mit einem Umsatz von 11,2 Mio. Euro – leicht rückläufig. Hinzu kam jedoch der Umsatz von HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG mit 4,1 Mio. Euro und Berger Italia S.r.l. mit 5,1 Mio. Euro.

So ist auch die Gesamtleistung des H.P.I.-Konzerns mit 47,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (48,2 Mio. Euro) durch den Wegfall von Zimmer & Kreim auch nur bedingt vergleichbar.

Unter anderem ist dies auch auf die im Jahr 2013 weiter fallenden Stahlpreise zurückzuführen, die bei den Herstellkosten an die Abnehmer weitergegeben werden müssen. Der Absatz von Stückzahlen von Spannringen und Verschlüssen von Fässern konnte auch 2013 weiterhin gesteigert werden.

Nachdem bereits im Geschäftsjahr 2012 der türkische Spannringhersteller CEMSAN Metal Parca Imalat Ltd. mehrheitlich übernommen wurde, und auch das italienische Unternehmen S.G.T. S.r.l. die H.P.I.-Unternehmensgruppe ergänzt, wurde in 2013 mit der Mehrheitsübernahme des italienischen Spannringherstellers Rieke Italia S.r.l. (jetzt Berger Italia S.r.l.) mit Sitz in Valmadrera, die Präsenz der Berger-Gruppe im südeuropäischen Raum deutlich verstärkt und das Leistungsportfolio um entscheidende Komponenten ergänzt. Der Erwerb der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, die in der Entwicklung, Produktion und mit dem Vertrieb von Rückhaltesystemen und Kupplungen für Hebe- und Fördergeräte tätig ist, wurde vertraglich abgeschlossen.

Die H.P.I. Holding AG hat das Geschäftsjahr 2013 gezielt dazu benutzt, die nunmehr doch rasant wachsende Unternehmensgruppe strategisch und organisatorisch straff in die gesamten Aktivitäten der Gruppe einzubinden. Im Vordergrund standen die individuellen Produkt- und Produktionsausrichtungen an den einzelnen Standorten. Damit wird der kontinuierliche Ausbau des heute schon dominierenden Marktanteils von 75 Prozent in der Produktion von Fassverschlüssen gesichert. Diesen gilt es nachhaltig zu festigen und wenn möglich sogar noch weiter auszubauen.

Die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe geht aber auch über den Produktionsbereich von Spannringen und Fassverschlüssen hinaus. Überlegungen, die Unternehmen der Gruppe zu kompletten Systemanbietern zu entwickeln, werden bereits mit konkreten Verhandlungen mit weiteren Übernahmekandidaten gefestigt.

Auch die Erschließung neuer Märkte wird weiterhin im Bestreben der H.P.I. Holding AG liegen. Nachdem mit der neuen Unternehmung in der Türkei ein leichterer Zugang zum russischen und auch arabischen Absatzmarkt aufgetan wurde, und der italienische Markt bestens mit zwei Unternehmen bedient werden kann, stehen auch Überlegungen für andere Länder und Regionen an. Diese beziehen sich auf Länder in und außerhalb von Europa. So sieht die H.P.I. Holding einen hohen Bedarf an Fassverschlüssen und Spannringen beispielsweise in Russland und Brasilien. Gespräche und Verhandlungen mit dortigen lokalen Anbietern werden bereits geführt.

Mit der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen in die H.P.I. – Gruppe integriert worden, das sich nicht wie die übrigen Unternehmen mit Fassverschlüssen beschäftigt. Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG entwickelt, konstruiert und fertigt Bauteile, komplette Systeme und Geräte – vorwiegend aus Metall. Das Angebot umfasst diverse Fahrzeugteile, wie z.B. Brems- und Kupplungspedale, Anhängerkupplungen für LKW, Elektrokarren und für Zugmaschinen in der Land- und Forstwirtschaft, Halterungen für Hydraulikkomponenten, Hubmastteile für Flurförderfahrzeuge sowie unterschiedlichste Gussgehäuse und komplexe Schweißbaugruppen.

Der Umsatz als auch Ertrag soll im neuen Geschäftsjahr wieder weiter steigen. Kernaufgaben sind Produktivitäts- und Effektivitätssteigerung, maßvolles Kostenmanagement und Optimierung von Qualität und Serviceleistungen.

2.3 Ertragslage AG

Die Holding erzielte im Berichtszeitraum Erträge aus Gewinnabführungsverträgen T€ 2.095 (Vj. T€ 2.226) und Erträge aus Beteiligungen T€ 279, diese gliedern sich wie folgt:

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung H.P.I. - AG

2013 2012
Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung T€ T€
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 2.095 2.226
Erträge aus Beteiligungen 279 0
Sonstige betriebliche Erträge 158 186
2013 2012
Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung T€ T€
Erträge aus Beteiligungen inkl. Gewinnabführung 2.374 2.226
Sonstige betriebliche Erträge 158 186
Personalaufwand -440 -356
Sonstige betriebliche Aufwendungen -918 -636
Abschreibungen -502 -2
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 670 1.347

Die Abschreibung beinhaltet eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 500 T€. Der Kaufvertrag mit Zimmer & Kreim sieht einen Besserungsschein vor, mit einer weiteren Kaufpreiszahlung, unter der aufschiebenden Bedingung von Ergebnisverbesserungen gegenüber 2012. Im Berichtsjahr konnte Z&K bedauerlicherweise ihre gesteckten Ziele deutlich nicht erreichen.

Mitarbeiter

Die Aktiengesellschaft beschäftigte neben dem Vorstandsvorsitzenden einen Finanzvorstand sowie eine Mitarbeiterin in Vollzeit.

Der Personalaufwand betrug in 2013 T€ 440 (Vj. T€ 356). Davon entfielen ca. T€ 427 (Vj. T€ 340) auf Löhne und Gehälter und auf soziale Abgaben T€ 13 (Vj. T€ 15).

2.4 Ertragslage Konzern

Der Konzernumsatz im Jahr 2013 betrug € 46,5 Mio. inkl. HSM Sauermann und ohne Zimmer & Kreim (Vj. € 48,3 Mio., inkl. Zimmer & Kreim). Der Anteil der Berger-Gruppe am Gesamtumsatz liegt mit € 42,5 Mio. bei ca. 91,4 % (Vj. 76,8 %). Von den Umsatzerlösen im Konzern entfallen € 19,0 Mio. (Vj. € 20,5 Mio.) auf das Inland und rund € 27,5 Mio. (Vj. € 27,7 Mio.) auf das Ausland.

Der Materialaufwand mit T€ 24.923 (Vj. T€ 26.769) liegt damit bei 53,3 % (Vj. 56,3 %) zur Gesamtleistung.

Abschreibungen

Die Abschreibungen im Konzern lagen bei T€ 2.721 (Vj. T€ 1.931). Zudem erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 500 (betrifft Zimmer & Kreim).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2013 auf T€ -71 (Vj. T€ 515) verringert.

Das Zinsergebnis betrug T€ -386 (Vj. T€ -535) und setzt sich aus Zinsaufwendungen T€ -408 (Vj. T€ 559) und Zinserträgen T€ 22 (Vj. T€ 24) zusammen.

Belastet wurde das Ergebnis durch die eingetretenen, aber geplanten Anlaufverluste von Berger-China in Höhe von rund 500 T€. Das Anlagevermögen der Berger Italia wurde aufgewertet, dafür ist eine Ersatzsteuer in Italien fällig, die niedriger ist als die laufende Ertragsteuer. Dabei belastet der aufgewertete Betrag durch Abschreibungen zusätzlich das Ergebnis für die nächsten 3-5 Jahre.

Ohne diese erfolgte Aufwertung hat Berger Italia im Rumpfgeschäftsjahr ein EBT-Ergebnis von 436.499 Euro erreicht.

In der türkischen Firma Cemsan wurden, bedingt durch einen Umzug in ein neues Fabrikgebäude in den Monaten September bis Ende November, die Umsätze und Erträge von 2012 nicht ganz erreicht. Verursacht wurde dies auch durch Doppelbesetzung bedingte, erhöhte Personalkosten.

Zusätzlich ist im Berichtsjahr durch die deutliche Abwertung der türkischen Lira ein Währungsverlust in Höhe von ca. 115 T€ entstanden.

Die deutlich gestiegenen Kosten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der AG sind Einmaleffekte. Der größte Posten ist durch die Kapitalerhöhung und die damit verbundenen Kosten, wie z.B. Erstellung eines Emissionsprospektes, Begleitung durch Rechtsanwälte und Berater sowie der erstmaligen Erstellung einer Halbjahresbilanz und einer zusätzlichen Hauptversammlung, entstanden.

Belastet wurde das Ergebnis durch die Abschreibung aus ausstehendem Kaufpreis von Zimmer & Kreim in Höhe von 500 T€.

Dadurch ergibt sich, anders als prognostiziert, ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von -661,8 T€ (Vj. -1.190 T€).

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Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung H.P.I. - Konzern

Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung 2013
T€
2012
T€
Umsatz 46.498 48.304
Betriebsleistung 46.816 47.574
Sonstige betriebliche Erträge 686 575
Rohertrag 21.893 20.805
Zinsergebnis -386 -535
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -71 515
Außerordentliches Ergebnis 0 -1.206

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2013 waren im Konzern durchschnittlich 311 (Vj. 318) Mitarbeiter/innen beschäftigt.

Die fachliche und soziale Kompetenz der Mitarbeiter, die durch ihre hohe Qualifikation mit das wichtigste Fundament des Unternehmens sind, sind ein wichtiger Leistungsindikator. Schlüsselpositionen werden grundsätzlich nur an erfahrene und qualifizierte Personen vergeben.

Der Personalaufwand im Konzern betrug in 2013 € 10,7 Mio. (Vj. € 11,1 Mio.). Davon entfielen ca. € 8,7 Mio. (Vj. € 8,9 Mio.) auf Löhne und Gehälter, auf soziale Abgaben € 2,0 Mio. (Vj. € 2,2 Mio.).

2.5 Finanz- und Vermögenslage, Investitionen

Aktiva 2013
T€
2012
T€
Passiva 2013
T€
2012
T€
Anlagevermögen 27.215 17.637 Eigenkapital 27.293 20.540
Umlaufvermögen 5.730 4.998 Rückstellungen 169 185
Rechnungsabgrenzungs
Posten
74 5 Verbindlichkeiten 5.556 1.915
Bilanzsumme 33.019 22.640 Bilanzsumme 33.019 22.640

Verkürzte Vermögens- und Finanzlage H.P.I. - AG

Verkürzte Vermögens- und Finanzlage H.P.I. – Konzern

Aktiva 2013
T€
2012
T€
Passiva 2013
T€
2012
T€
Anlagevermögen 26.986 15.362 Eigenkapital 17.888 12.928
davon Finanzanlagen 595 1.016 davon Anteile Dritter 2.139 2.195
Umlaufvermögen 19.247 11.696 Rückstellungen 1.683 722
Rechnungsabgrenzungs
posten / latente Steuern
373 177 Verbindlichkeiten 27.035 13.585
davon Finanzschulden 15.511 5.340
Bilanzsumme 46.606 27.235 Bilanzsumme 46.606 27.235
2013 2012
T€ Passiva T€ T€
davon Finanzschulden 15.511 5.340

Die Bilanzsumme im Konzern zum 31.12.2013 stieg aufgrund der Unternehmenszukäufe auf € 46,6 Mio. (Vj. € 27,2 Mio.).

Das Anlagevermögen im Konzern erhöhte sich auf € 27,0 Mio. (Vj. € 15,3 Mio.). Die Abschreibungen betragen T€ 3.221 (Vj. T€ 1.931). Die Geschäfts- und Firmenwerte haben sich von T€ 3.025 auf T€ 10.787 erhöht.

Das Umlaufvermögen im Konzern mit € 19,2 Mio. (Vj. € 11,7 Mio.) erhöhte sich um € 7,5 Mio. Davon entfallen auf Vorräte € 6,6 Mio. (Vj. € 3,86 Mio.), auf Forderungen aus Lieferung und Leistung, sowie sonstige Vermögensgegenstände € 9,4 Mio. (Vj. € 5,4 Mio.). Die liquiden Mittel lagen zum Bilanzstichtag bei T€ 3.268 (Vj. T€ 2.205).

Das Konzerneigenkapital steigerte sich aufgrund der Kapitalerhöhung auf T€ 17,9 (Vj. T€ 12,9). Die Eigenkapitalquote liegt damit im Geschäftsjahr bei 38,4 % (Vj. 47,5 %).

Kapitalerhöhung

Das Grundkapital wurde von EUR 15.600.000,00 um EUR 5.200.000,00 auf EUR 20.800.000,00 durch Ausgabe von 5.200.000 neuen auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie gegen Bareinlagen erhöht. Die neuen Aktien wurden gegen Zahlung von EUR 1,35 je Aktie ausgegeben. Das Aufgeld für 5.200.000 Aktien beträgt insgesamt EUR 1.820.000,00 und wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Die Kapitalerhöhung wurde am 14. Oktober 2013 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Die Konzernverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf € 15,51 Mio. (Vj. € 5,34 Mio.). Die Erhöhung der Verbindlichkeiten entstand durch die Finanzierung der Unternehmenszukäufe.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten / Rückstellungen im Konzern (kurzfristiges Fremdkapital) erhöhten sich auf T€ 18.119 (Vj. T€ 12.555).

Der operative Cashflow liegt in 2013 (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zzgl. Abschreibungen) bei T€ 3.150 (Vj. € 2.446 Mio.).

Investitionen

Neben den Investitionen in das Sachanlagevermögen T€ 2.723 zur überwiegenden Verbesserung der Automatisierung in der Produktion wurde die italienische Dependance der Rieke Packaging Systems innerhalb der Berger Gruppe erworben und als zweites Konzernstandbein die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG.

3 Risikoüberwachung und Risikobericht

Die Geschäftsbereiche des Konzerns sind Konjunkturschwankungen und Marktzyklen in den jeweiligen Regionen und Branchen ausgesetzt.

Das eingesetzte Risikoinstrumentarium besteht aus integrierten Planungs-, Berichts- und Kontrollsystemen. Es ermöglicht der Unternehmensleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen gegenzusteuern. Die monatliche Berichterstattung informiert die jeweiligen Geschäftsführer und den Vorstand über den Stand der Gesellschaften.

Risiken aus dem Metallhandel werden durch mittelfristige Rahmenverträge mit den entsprechenden Lieferanten reduziert. Somit können kurzfristige Stahlpreisschwankungen abgefangen bzw. abgefedert werden. Darüber hinaus sind diese Preisschwankungen den Kunden bekannt und sind daher auch Grundlage für die Preisfindung. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt.

Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme erkennen wir frühzeitig im Rahmen unserer Liquiditätsplanung. Die derzeit erhöhten Unsicherheiten berücksichtigen wir durch zusätzliche Risikoszenarien sowie kurzfristige Aktualisierung unserer Liquiditätsplanung, um bei Bedarf umgehend entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Durch die laufende Überwachung und des geplanten Kapitaldienstes wird das Risiko niedrig gehalten.

Ausfallrisiken begrenzen wir durch interne Länderratings, die fortlaufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand reduzieren wir, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden ständig überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden. Soweit keine Großkunden in Insolvenz gehen, ist das Risiko als niedrig einzuschätzen.

Nachhaltigkeit dient dazu, wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt sowie gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln zu verbinden. Verstöße gegen unsere Selbstverpflichtungen im Rahmen der Nachhaltigkeit oder gegen Gesetze stellen ein Reputationsrisiko dar und können zu operativen und strategischen Risiken führen. Um Risiken und Chancen aus Nachhaltigkeitsaspekten frühzeitig zu erkennen, haben wir ein diesbezügliches globales Managementsystem eingeführt. Die Ergebnisse werden dazu genutzt, Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen, um auf etwaige Risiken vorbereitet zu sein und Chancen entsprechend nutzen zu können. Um Sicherheit und Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialstandards zu überprüfen, haben wir globale Monitoring-Systeme etabliert. Diese beziehen unternehmensübergreifend auch unsere Lieferanten mit ein. Wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit relevanten Interessensvertretern, um die gesellschaftliche Akzeptanz unserer Geschäftsaktivitäten sicherzustellen.

Informationstechnologien werden eingesetzt, um mögliche Risiken zu reduzieren. Es bestehen integrierte, gruppenweit standardisierte IT-Infrastrukturen und Anwendungen, Back-up-Systeme, Spiegeldatenbanken, Viren- und Zugangsschutz sowie Verschlüsselungssysteme.

4 Prognose- und Chancenbericht

Nachdem sich die Konjunkturlage und wirtschaftliche Entwicklung 2013 sehr enttäuschend präsentierte, geben die Kapitäne der deutschen Wirtschaft für 2014 wieder das Kommando zur vollen Kraft voraus aus. Diese Prognosen, die Ende des Jahres 2013 erstellt wurden, haben sich in den ersten Monaten des Kalenderjahres auch bereits bewahrheitet.

Da sich auch die Finanzlage in den krisengeschüttelten südeuropäischen Ländern langsam beruhigt, darf man wohl von einem positiven Verlauf von 2014 ausgehen. Diese positive Stimmung bezieht sich sowohl auf den nicht nachlassenden Konsum in der breiten Bevölkerung, auf die Exportchancen der gesamten deutschen Wirtschaft als auch auf den Arbeitsmarkt. Merklich ist auch die Investitionsbereitschaft der deutschen Unternehmen gestiegen.

Dennoch darf man einige kritische Faktoren nicht aus den Augen verlieren. Da ist zum einen die Ukraine-Krise, die das Handelsgeschäft mit Russland möglicherweise nachhaltig belasten kann. Zum anderen löst der hohe Eurokurs enormen Druck aus. Nicht unbedingt auf Deutschland direkt, vielmehr aber auf die anderen europäischen Staaten, die sich gerade versuchen aus ihren wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu befreien. Der Höhenflug des Euro bedroht diesen Erfolg. Das wiederum gefährdet auch die deutsche Wirtschaft, die rund 40 Prozent ihrer Exporte in die Währungsunion schickt.

Auch China ist nach wie vor eine noch nicht zu beantwortende Fragestellung. Die Regierung in Peking erwartet 2014 das schwächste Wachstum in China seit 24 Jahren. Als viertgrößter deutscher Exportkunde und wichtiger Taktgeber der Weltwirtschaft hätte eine Krise dort auch gravierende Folgen hierzulande.

Befeuert von billigem Notenbankgeld erklomm der deutsche Aktienmarkt im Juni 2014 ein neues Rekordhoch. Damit steigt die Gefahr, dass Preisblasen entstehen – und die können platzen, wie das jähe Ende des Neuen-Markt-Booms um die Jahrtausendwende gezeigt hat. Gleiches gilt für den Immobilienmarkt, der in vielen deutschen Städten völlig überteuert ist. So fliehen wegen niedrigen Zinsen nach wie vor viele Deutsche mit ihrem Geld in Betongold, was die Preise befeuert. Die globale Finanzkrise begann 2007 mit dem Platzen einer Immobilienblase in den USA und trieb die Weltwirtschaft in ihre schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld ist auch für die H.P.I. Holding AG unmittelbar über ihre Beteiligungsgesellschaften umsatz- und ergebniswirksam. Die Beteiligungsgesellschaften sind in ihren jeweiligen Märkten auch gut aufgestellt und sind operativ wie strategisch gut miteinander verzahnt. So ergänzen sich beispielsweise die unterschiedlichen Produktionsmaschinen der Unternehmen der Berger-Gruppe optimal und der Austausch von Produktions-Knowhow erfolgt auf regelmäßiger Basis. Weitere unternehmerische Initiativen, wie eine gesteigerte Anpassungsflexibilität und Optimierung der Geschäftsprozesse, sollen neben neuen Produktentwicklungen und zusätzlicher neuer Markterschließung helfen, Risiken zu minimieren. Hinzu kommt die weitere Verfolgung der Internationalisierungsstrategie, vor allem für die Berger-Gruppe. Es werden weiterhin Gespräche über Zukäufe, auch außerhalb Europas, geführt.

Für das Jahr 2014 ist eine deutliche Ergebnisverbesserung zu erwarten. Im Jahr 2014 wird die Firma HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG erstmalig ganzjährig in den Konzernabschluss mit einbezogen. Ebenso auch die Firma Berger Italia. Das EBITDA-Ergebnis wird daher im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 wesentlich ansteigen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auch auf die Personalreduzierung und den Materialeinsatz gerichtet. Durch Ausnutzung von Synergien, insbesondere in Italien, kann eine Verbesserung der Personaleinsatzquote erreicht werden.

Besonders zu beobachten bleibt jedoch die Entwicklung in der Fassindustrie. In den letzten zwei Jahren hat sich gezeigt, dass der stärkste Bedarf an Fässern traditionell im ersten Quartal, bezogen auf das Kalenderjahr, zu sehen ist. Dies ist die Folge eines äußerst konsequenten Lagerbestandsabbaus zum Ende eines jeden Jahres bei den Kunden. Verursacht wird dies aus Bilanzgründen, da fast alle Hauptkunden Finanzinvestoren als Eigentümer haben.

Eine höhere Bedarfssituation im gesamten ersten Halbjahr löst die Frühjahrsbelebung aus, wo zusätzlich neben dem konventionellen Industriebedarf Produkte verstärkt für den Heimwerkermarkt nachgefragt werden.

Zum Juli hin erfährt die Nachfrage bedingt durch die eintretenden Urlaubsperioden in Skandinavien und dann im August in Südeuropa deutliche Einbrüche. Traditionell spricht man hier von sogenannten Sommerlöchern, die mal mehr, mal weniger ausgeprägt sind und sich durchaus auch bis in den September ziehen können.

Zum Herbst hin kann sich der Oktober nochmals nachfragebetonter zeigen, allerdings ist der November und schlechthin der Dezember dann ganz im Zeichen des Lagerabbaus als schwache Nachfragemonate anzusehen. Demzufolge ist grundsätzlich davon auszugehen, dass das 2. Halbjahr schwächere Umsatz- und Ergebniszahlen hervorbringt, als das 1. Halbjahr.

5 Beteiligungsunternehmen

5.1 Blechverarbeitung – Berger-Gruppe (Berger-Group Europe)

Die Berger-Gruppe, mit dem zentralen Standort der August Berger Metallwarenfabrik GmbH in Berg (Rheinland-Pfalz), ist in Europa der führende Spannringproduzent. Mit weiteren acht europäischen und einer asiatischen Produktionsstätte ist die Berger-Gruppe in allen wichtigen Märkten vertreten.

Mit der Herstellung von über 200 verschiedenen Varianten von Spannringen gilt die Berger-Gruppe als führender Spezialist für Schließ- und Sicherungssysteme bei Fässern.

Die Hauptabnehmer von Spannringen und Verschlüssen für Fässer kommen aus der Chemieund Lebensmittelindustrie, Pharmazie und Öl-Branche. Mit der Investition in neue Technologien und der konsequenten Weiterentwicklung von Lösungen bei unseren Absatzmärkten konnten wir unsere Marktposition weiter ausbauen und festigen.

Allgemeine Branchenentwicklung

Die August Berger Metallwarenfabrik GmbH, spezialisiert auf Verschlusssysteme für Transportfässer, ist direkt abhängig von der Entwicklung einzelner Industriebranchen.

Für die deutsche Chemische Industrie war 2013 kein einfaches Jahr. So konnte zwar die Produktion knapp um 1,5 Prozent gesteigert werden, der Umsatz legte aber wegen sinkender Preise kaum zu. Das Auslandsgeschäft stagnierte auf Vorjahresniveau, nur das Inland hat das Plus zum Vorjahr möglich gemacht.

Die Unternehmen der Branche gehen jedoch von einer, wenn auch langsamen, Belebung für 2014 aus. So startet die Branche mit vorsichtigem Optimismus ins neue Jahr und kalkuliert einen Zuwachs von zwei Prozent ein. Bei leicht sinkenden Erzeugerpreisen kann der Branchenumsatz um 1,5 Prozent auf 191 Milliarden Euro steigen.

Geschäftsverlauf im Jahr 2013

Aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2013 konnte die August Berger Metallwarenfabrik GmbH ihren Umsatz und ihr Ergebnis nicht steigern. Einen deutlich positiven Umsatzschub hat jedoch die gesamte Berger-Gruppe durch Firmenzukäufe erfahren.

Die Zusammenarbeit innerhalb der Berger-Gruppe wurde auch im Geschäftsjahr 2013 weiter intensiviert. Durch die Einbeziehung von Lieferanten in Niedriglohnbereichen konnte erhebliches Einsparpotenzial realisiert werden. Die Materialeinsatzquote konnte somit auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 hat sich grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, ist allerdings nur eingeschränkt vergleichbar. Siehe auch unsere Ausführungen unter Pkt. 2.4.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Berger-Gruppe

In der Berger-Gruppe lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2013 bei € 42,5 Mio. (VJ. € 37,1 Mio.) und damit um rund € 5,4 Mio. bzw. 15 % über dem Vorjahreswert. Die Steigerung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den Unternehmenszukäufen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei € 1,9 Mio. (VJ. € 3,0 Mio.), EBITDA bei € 4,5 Mio. (VJ. EBITDA € 4,5 Mio.).

Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung der Berger-Gruppe

Kennzahlen aus Gewinn- und Verlust
rechnung
2013
T€
2012
T€
Umsatzerlöse 42.541 37.087
EBITDA 4.524 4.523
EBIT 2.143 3.150
EBT 1.846 3.019

Verkürzte Vermögens- und Finanzlage der Berger-Gruppe

2013 2012
Aktiva T€
Rechnungsabgren
zungsposten / latente
Steuern
2013 2012 2013 2012
Aktiva T€ T€ Passiva T€ T€
Anlagevermögen 18.398 12.198 Eigenkapital 11.424 9.822
Umlaufvermögen 16.512 11.395 Rückstellungen 1.259 520
Rechnungsabgren 373 172 Verbindlichkeiten
zungsposten / latente aus Lieferungen/Leistungen 5.935 4.006
Steuern aus Finanzverbindlichkeiten 9.951 3.392
ggü. verbund. Unternehmen 2.787 1.936
sonstige 3.927 4.089
Bilanzsumme 35.283 23.765 Bilanzsumme 35.283 23.765

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Die Berger-Gruppe beschäftigte in 2013 insgesamt 291 (Vj. 248) Mitarbeiter/innen. Die Personalkosten stiegen um ca. 27,2 % auf Grund der höheren Mitarbeiterzahl durch die Firmenzukäufe.

Investitionen

In der Berger-Gruppe wurden € 4,5 Mio. (Vj. € 5,3 Mio.) in das Anlagevermögen investiert.

Ausblick

Für die zukünftige Entwicklung des Konzerns bestimmen die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im übrigen Europaraum die entscheidenden Eckdaten.

Die Industrieproduktion hat ihren Tiefpunkt zum Jahreswechsel durchschritten und seitdem leicht angezogen. Die Erwartungskomponente des ifo-Index bewegt sich seit Februar wieder im positiven Bereich. Bei den Aufträgen entwickelt sich die Nachfrage aus Ländern außerhalb Europas seit der Jahreswende besser als jene aus der EWU.

2014 wird die Industriekonjunktur weiter anziehen (+4%). Die Belebung der Konjunktur geht mit einem stärkeren Wachstum in wichtigen Auslandsmärkten der deutschen Industrieunternehmen einher, insbesondere in den USA und – in geringerem Maße – in China. Auch die EWU-Länder verzeichnen wieder ein positives BIP-Wachstum, sodass die Exporte der Konjunktur Schwung verleihen.

Die Prognose stützt sich wesentlich auf eine allgemeine Belebung der Weltkonjunktur und geht davon aus, dass größere Turbulenzen in der Eurozone oder den Emerging Markets ausbleiben. Sollte es zu einer erneuten Krise in der Eurozone kommen oder das Wachstum in den USA oder China deutlich schwächer ausfallen, so entstehen Abwärtsrisiken für diese Prognose.

In der Berger-Gruppe konnten die notwendigen Anlaufinvestitionen in die Produktionsstätte in China sind weitgehend abgeschlossen werden, so dass von dieser Stelle deutlich weniger negative Einflüsse zu erwarten sind.

Zwar werden auch in 2014 weitere Akquisitionskosten für weitere geplante Neuerwerbung anfallen, sie dienen aber dem erfolgreichen strategischem und operativem Ausbau der Berger Gruppe insgesamt. So werden derzeit die Fühler nach Russland und Brasilien ausgestreckt. Hier besteht ein großer Bedarf an Spannringen und Fassverschlüssen.

Überlegungen, die Berger-Gruppe zum kompletten Systemanbieter auszubauen, sollen im Jahr 2014 vertieft werden. Jedoch sollen diese Ziele nur mit erfahrenen und erfolgreich tätigen lokalen Unternehmen realisiert werden.

Das Potential der Unternehmen in der Berger-Gruppe sowie das Potential der noch zu bearbeitenden neuen Märkte lassen für den Konzern auch weiterhin günstige Prognosen für zukünftiges Umsatz- und Ergebniswachstum zu.

5.2 Metallbearbeitung - HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG

Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG wird seit dem 1. Oktober 2013 in den Konzernabschluss der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft einbezogen. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf das gesamte Geschäftsjahr der Gesellschaft.

Geschäftsentwicklung

Aufgrund der stabilen Nachfrage in der deutschen Wirtschaft konnte die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG ihren Umsatz leicht steigern. Der Umsatz stieg von T€ 16.484 auf T€ 16.812. Die Gesamtleistung blieb bei Einbezug der Bestandsveränderung nahezu konstant. Der Jahresüberschuss reduzierte sich von T€ 1.933 auf T€ 1.721.

Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung

2013 2012
T€ T€
Umsatzerlöse 16.812 16.484
EBITDA 2.080 2.412
EBIT 1.923 2.187
EBT 1.918 2.178

Investitionen

Um unsere Produktionsprozesse effektiv zu gestalten bzw. zu verbessern, war es notwendig, Investitionen zu tätigen, damit wir für die Zukunft weiterhin konkurrenzfähig bleiben.

Die gesamten Investitionen im Geschäftsjahr 2013 liegen bei rund T€ 65. Zudem werden durch regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen der Maschinenpark gepflegt (T€ 1.189). Sämtliche Investitionen und Wartungsmaßnahmen wurden aus dem laufenden Cash-Flow geleistet.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personal- und Sozialbereich

Um die Kunden der Gesellschaft nachhaltig mit hoher Qualität zu beliefern ist die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Unsere Mitarbeiter werden gezielt durch Aus- und Weiterbildung gefördert und tragen somit zu einer Personalentwicklung bei, die unsere Unternehmensgrundsätze unterstützt.

Im Geschäftsjahr 2013 beschäftigte die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG durchschnittlich 78 Mitarbeiter/innen.

Neben einer Stammbelegschaft greift das Unternehmen auf Leiharbeitnehmer zurück und kann somit sehr flexibel auf die Auftragseingänge der Kunden reagieren.

Lage der Gesellschaft

Vermögens- und Finanzlage

Dem Anlagevermögen T€ 311 (Vj. T€ 419) steht Eigenkapital T€ 964 (Vj. T€ 50) gegenüber.

Das Gesamtvermögen (T€ 3.106) setzt sich aus langfristigem Anlagevermögen (T€ 311), kurzfristigem Vermögen (T€ 2.625) und Liquiden Mitteln (T€ 170) zusammen. Das Gesamtkapital (T€ 3.106) setzt sich aus Eigenkapital (T€ 964) und aus kurz- und mittelfristigem Kapital (T€ 2.142) zusammen.

Zur Stärkung des Eigenkapitals wurden T€ 914 in die Rücklagen eingestellt. Die Eigenkapitalquote konnte somit von 1,5 % deutlich auf 31,0 % verbessert werden.

Die Kassen- und Bankguthaben, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

2013
T€
2012
T€
Liquide Mittel 170 1.005
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47 14

Der operative Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt T€ 1.878 (Vj. T€ 2.148)

Ertragslage

Der Umsatz erhöhte sich um T€ 328 auf T€ 16.812 (Vj. T€ 16.484). Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung) blieb nahezu konstant bei T€ 16.484 (Vj T€ 16.521).

Die Materialeinsatzquote ist mit 50,65 % im Vergleich zu 2012 um 4,63 % angestiegen. Die Personalkosten reduzierten sich um 4,88 %. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aufgrund eines veränderten Einsatzes von Leiharbeitern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten geringfügig um T€ 34 auf T€ 2.802 gesenkt werden.

Ausblick

Für die kommenden Jahre kann mit einer weiteren Umsatz- und Gewinnsteigerung gerechnet werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die Weltwirtschaft weiter wächst. Zudem muss die Finanzwirtschaft stabil bleiben, damit die Kunden in unseren Branchen auf finanzielle Mittel zur Finanzierung der landwirtschaftlichen Maschinen und der Lastkraftwagen zurückgreifen können.

Unser Kerngeschäft bleibt die Entwicklung und Fertigung von Metallbauteilen. Wir werden alles tun, um diese Position zu verteidigen und kontinuierlich auszubauen.

6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

München, 23. Juni 2014

Jörg Rafael Christoph Petri Vorstandsvorsitzender Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzern abzugeben.

Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Schwabach, den 24. Juni 2014

WPH HOFBAUER & MAIER GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard Hofbauer Stefan Maier Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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