Annual / Quarterly Financial Statement • Jun 25, 2015
Annual / Quarterly Financial Statement
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zum
31. Dezember 2014
und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014
mit Bestätigungsvermerk
| 31.12.2014 EUR |
31.12.2013 EUR |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | |||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie Lizenzen an |
|||||
| solchen Rechten und Werten | 223.083,00 | 155.429,04 | |||
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 9.670.427,28 | 10.611.116,93 | |||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 20.330,00 | |||
| 9.893.510,28 | 10.786.875,97 | ||||
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und | |||||
| Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
6.176.737,95 | 4.566.866,77 | |||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 7.075.748,99 | 8.099.609,50 | |||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und | |||||
| Geschäftsausstattung | 1.184.383,79 | 1.109.608,91 | |||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 234.885,48 | 1.828.549,09 | |||
| 14.671.756,21 | 15.604.634,27 | ||||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 75.564,59 | 75.564,59 | |||
| 2. Sonstige Anteile | 71.089,71 | 70.971,47 | |||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 230.119,66 | 448.092,44 | |||
| 376.773,96 | 594.628,50 | ||||
| 24.942.040,45 | 26.986.138,74 | ||||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | |||||
| I. Vorräte | |||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.111.647,22 | 3.226.621,94 | |||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3. Fertige Erzeugnisse und Waren |
1.395.944,37 1.923.872,21 |
1.675.146,69 1.689.747,71 |
|||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 7.847,07 | 3.209,52 | |||
| 6.439.310,87 | 6.594.725,86 | ||||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.623.357,15 | 8.215.557,57 | |||
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.141.747,24 | 1.169.222,84 | |||
| 9.765.104,39 | 9.384.780,41 | ||||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.514.071,98 | 3.267.559,67 | |||
| 18.718.487,24 | 19.247.065,94 | ||||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 292.528,83 | 291.177,42 | |||
| D. AKTIVE LATENTE STEUERN | 603.636,92 | 81.321,88 | |||
| 44.556.693,44 | 46.605.703,98 |
31.12.2014 31.12.2013
| A. EIGENKAPITAL I. Gezeichnetes Kapital |
|
|---|---|
| V. Bilanzverlust | |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |
| C. VERBINDLICHKEITEN |
| EUR | EUR | ||
|---|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | |||
| 1. Gezeichnetes Kapital | 20.800.000,00 | 20.800.000,00 | |
| 20.800.000,00 | 20.800.000,00 | ||
| II. Kapitalrücklage | 1.855.727,50 | 1.855.727,50 | |
| III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | -233.247,66 | -324.027,23 | |
| IV. Ausgleichsposten für Anteile im Fremdbesitz | 2.206.154,09 | 2.139.192,27 | |
| V. Bilanzverlust | |||
| 1. Verlustvortrag | -7.779.810,48 | -5.613.534,93 | |
| 2. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.528.157,15 | -969.791,89 | |
| -6.251.653,33 | -6.583.326,82 | ||
| 18.376.980,60 | 17.887.565,72 | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 136.616,26 | 318.529,86 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 1.821.143,19 | 1.364.927,56 | |
| 1.957.759,45 | 1.683.457,42 | ||
| C. VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14.875.367,79 | 15.511.070,56 | |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,00 | 15.402,05 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.718.271,45 | 6.925.936,01 | |
| 4. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel |
11.175,28 | 122.645,19 | |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen | 84.916,05 | 82.999,05 | |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.532.222,82 | 4.376.627,98 | |
| 24.221.953,39 | 27.034.680,84 |
44.556.693,44 46.605.703,98
| 2014 EUR |
2013 EUR |
|||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 65.828.221,58 | 46.497.986,56 | |
| 2. | Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen |
|||
| Erzeugnissen | 68.755,19 | 227.895,36 | ||
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 231.523,03 | 89.993,49 | |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 870.923,02 | 685.958,12 | |
| 5. | Materialaufwand a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene |
|||
| Waren b) Aufwendungen für bezogene |
-24.169.910,26 | -21.693.605,87 | ||
| Leistungen | -10.117.993,83 | -3.229.631,51 | ||
| -34.287.904,09 | -24.923.237,38 | |||
| 6. | Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen |
-12.883.932,20 | -8.704.732,51 | |
| für Altersversorgung und für Unterstützung |
-2.757.564,15 | -2.000.530,14 | ||
| -15.641.496,35 | -10.705.262,65 | |||
| 7. | Abschreibungen a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-4.018.905,45 | -2.720.688,62 | |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -9.898.569,71 | -8.385.065,15 | |
| 9. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des |
|||
| Finanzanlagevermögens | 43.106,98 | 47.024,68 | ||
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.936,93 | 22.313,05 | ||
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen und | ||||
| auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -250.000,00 | -500.000,00 | ||
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -602.289,45 | -408.074,03 | ||
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
2.346.301,68 | -71.156,57 | ||
| 14. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 0,00 | ||
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -315.793,86 | -408.022,87 | ||
| 16. Sonstige Steuern | -246.840,22 | -182.646,99 | ||
| 17. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.783.667,60 | -661.826,43 | ||
| 18. Anteile anderer Gesellschafter am | ||||
| Jahresergebnis | -255.510,45 | -307.965,46 | ||
| 19. Konzernanteil am Jahresergebnis | 1.528.157,15 | -969.791,89 |
H.P.I. Holding Aktiengesellschaft, München, hat als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Aufstellung erfolgte erstmals zum 31. Dezember 2001. Für die im Konsolidierungskreis enthaltenen Tochtergesellschaften, die vor 2001 erworben worden sind, erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 S. 3 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung mit den Wertverhältnissen zum 01.01.2001.
Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben wie die Muttergesellschaft den 31. Dezember als Abschlussstichtag.
Im Geschäftsjahr 2014 wurde die Beteiligung an der LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH von 85 % auf 100 % erhöht.
Die beiden italienischen 100 % Tochtergesellschaften August Berger Italia S.r.l. und Berger Italia S.r.l. wurden im Geschaftsjahr 2014 verschmolzen.
Der Konsolidierungskreis besteht neben dem Mutterunternehmen aus vier inländischen und neun ausländischen Tochtergesellschaften.
Alle Tochterunternehmen werden aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung nach § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB vollkonsolidiert.
Zum 31. Dezember 2014 sind drei Unternehmen von insgesamt untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Diese Gesellschaften ergeben sich ebenfalls aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes und sind für die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung.
Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach § 308 HGB einheitlich nach den auf den Jahresabschluss der H.P.I. Holding AG angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde für Alterwerbe die Buchwertmethode und für Neuanschaffungen seit dem Geschäftsjahr 2012 die Neubewertungsmethode gemäß § 301 HGB angewendet. Der maßgebliche Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Anteile ist grundsätzlich der Beteiligungserwerb. Dabei erfolgte die Verrechnung der Beteiligungsansätze mit dem anteiligen Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Beteiligungserwerbes bzw. der Kapitalerhöhung. Für die im Konsolidierungskreis enthaltenen Tochtergesellschaften, die vor 2001 erworben worden sind, erfolgte die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 2 S. 3 HGB auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung mit den Wertverhältnissen zum 1. Dezember 2001.
Die verbleibenden positiven aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zwischen Anschaffungskosten und dem anteiligen Eigenkapital wurden als Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 10 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben. Für Alterwerbe im Konzern wurden die aktiven Unterschiedsbeträge mit Gewinnrücklagen verrechnet und der Restbetrag als Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 10 Jahren ergebniswirksam abgeschrieben.
Des Weiteren wurden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung stille Reserven bei Gebäuden der August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, aufgedeckt, die mit linear 2 % im Berichtsjahr abgeschrieben werden. Zum 31. Dezember 2014 beträgt der Buchwert dieser aufgedeckten stillen Reserven TEUR 1.415. Zudem wurden stille Reserven bei der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG im Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 765 aufgedeckt. Die Restnutzungsdauer der stillen Reserven beträgt 7 Jahre. Der Buchwert beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 629.
Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gemäß § 303 HGB aufgerechnet.
Bei Anlagenverkäufen und auf Vorratsbestände innerhalb des Konzerns werden die Zwischenergebnisse eliminiert.
Die konzerninternen Umsatzerlöse sowie andere konzerninterne Erträge werden mit den entsprechenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben bzw. beim Vorliegen von dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf den langfristigen Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Lebenszyklen der Produkte des erworbenen Unternehmens.
Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge im beweglichen Anlagevermögen werden linear abgeschrieben.
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die sonstigen Ausleihungen wurden zum Barwert mit einem Zinssatz von 2,5% angesetzt. Der Zinssatz orientiert sich an festverzinslichen Wertpapieren mit entsprechender Laufzeit.
Die Vorräte sind im Wesentlichen zu Durchschnittspreisen am Stichtag basierend auf Anschaffungskosten oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Nettoverkaufserlösen aktiviert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung von erkennbaren Risiken.
Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten, bei erkennbaren Einzelrisiken mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.
Der Konzern-Eigenkapitalspiegel ist in einer gesonderten Anlage beigefügt.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.
Fremdwährungsposten werden in den Einzelabschlüssen zum Devisenkurs des Buchungstages bewertet. Zum Bilanzstichtag erfolgte eine Prüfung zum aktuellen Devisenkassamittelkurs, notwendige Anpassungen werden vorgenommen. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschluss unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden.
Die Abschlüsse der Tochterunternehmen in Großbritannien, China und in der Türkei wurden im Berichtsjahr nach § 308a HGB wie folgt umgerechnet: Die Bilanz wurde unter Anwendung der Stichtagsmethode umgerechnet, d.h. die Jahresabschlussposten wurden mit dem Stichtagskurs bewertet, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das mit historischen Kursen angesetzt wurde. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen sind in der Konzernbilanz unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital enthalten.
Des Weiteren ist in dieser Position die Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Kursen bei dem slowakischen Tochterunternehmen enthalten.
Es wurden folgende Umrechnungskurse angewandt:
| Devisenmittelkurs zum 31.12.2014: | |
|---|---|
| Berger Closures Limited | 1 GBP = 1,2779 EUR |
| CEMSAN Metal Parca Imalat Limited | 1 TL = 0,3542 EUR |
| Berger Closing Rings (Changshu) Co. Limited | 1 CNY = 0,1339 EUR |
| Devisenjahresmittelkurs 2014: | |
|---|---|
| Berger Closures Limited | 1 GBP = 1,2405 EUR |
| CEMSAN Metal Parca Imalat Limited | 1 TL = 0,3445 EUR |
| Berger Closing Rings (Changshu) Co. Limited | 1 CNY = 0,1226 EUR |
Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang). Die Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns ist ebenfalls in einer gesonderten Anlage (Anlage 2 zum Anhang) beigefügt.
Bei den sonstigen Ausleihungen erfolgte aufgrund dauernder Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 250.
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen solche in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr TEUR 37) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Restlaufzeiten aller weiteren Forderungen liegen unter einem Jahr.
Die latenten Steuern ergeben sich aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Aktivierung berücksichtigt auch erstmalig bestehende körperschaftsteuerliche Verlustvorträge, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre realisiert werden. Die aktiven latenten Steuern, die eine zukünftige Steuerentlastung darstellen, resultieren aus dem Bilanzposten Anlagevermögen, Vorräte und sonstige Rückstellungen sowie aus Verlustvorträgen.
Die passiven latenten Steuern, die eine zukünftige Steuerbelastung darstellen, resultieren aus den Bilanzposten Anlagevermögen.
Der Ansatz aktiver und passiver latenter Steuern erfolgt saldiert. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf TEUR 701 und die passiven latenten Steuern auf TEUR 97.
Latente Steuern werden zusätzlich für temporäre Differenzen zwischen den landesrechtlichen Jahresabschlüssen und den Handelsbilanzen II sowie für die Ergebnisse der Zwischengewinneliminierung und Schuldenkonsolidierung angesetzt.
Als Steuersatz wird der voraussichtlich gültige unternehmensindividuelle Steuersatz für das Einkommen und den Ertrag der betreffenden Landesgesellschaft angewandt:
H.P.I. Holding AG, München: 32,975 %
August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, Deutschland: 28,425 %
Bei konzerninternen Lieferungen und Leistungen (Zwischengewinneliminierung) wurde der Steuersatz desjenigen Unternehmens angewandt, das die Lieferungen empfangen hat.
Das gezeichnete Kapital beträgt 20.800.000,00 Euro eingeteilt in 20.800.000 Stückaktien zu je EUR 1,00.
In der Hauptversammlung vom 10. April 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 31. Dezember 2017 gegen Bar- oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.900.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2013/I). Das Genehmigte Kapital vom 10. April 2013 (Genehmigte Kapital 2013/I) beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch EUR 200.000,00.
In der Hauptversammlung vom 29. August 2014 wurde der Vorstand bis zum 31. Juli 2019 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Stammaktien) gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen um bis zu EUR 10.200.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2014/I).
Die Kapitalrücklage resultiert aus Gewinnen von Veräußerungen eigener Anteile und dem Aufgeld aus der Kapitalerhöhung 2013.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Urlaube und Überstunden, Jahresabschlusskosten, Tantiemen sowie Gewährleistungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten i.H.v. TEUR 413 (Vorjahr TEUR 312) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie i.H.v. TEUR 166 (Vorjahr TEUR 111) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern Angabe der Vorjahreswerte):
| Art der Verbindlichkeit | Gesamtbetrag TEUR |
bis 1 Jahr TEUR |
1 bis 5 Jahre TEUR |
über 5 Jahre TEUR |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| gegenüber Kreditinstituten | 14.875 | (15.511) | 7.083 | (5.276) | 7.347 | (9.499) | 445 | (736) |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
0 | (15) | 0 | (15) | 0 | (0) | 0 | (0) |
| aus Lieferungen und Lei stungen |
6.718 | (6.926) | 6.635 | (6.776) | 83 | (150) | 0 | (0) |
| Wechselverbindlichkeiten | 11 | (123) | 11 | (123) | 0 | (0) | 0 | (0) |
| gegenüber verbundenen Unternehmen |
85 | (83) | 85 | (83) | 0 | (0) | 0 | (0) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.532 | (4.377) | 2.256 | (4.177) | 276 | (200) | 0 | (0) |
| Summe | 24.221 | (27.035) | 16.070 | (16.450) | 7.706 | (9.849) | 445 | (736) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundschulden, Bürgschaften, Abtretung der Außenstände sowie Sicherungsübereignungen von Maschinen gesichert.
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2014 teilen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
| 31.12.2014 Mio. EUR |
31.12.2013 Mio. EUR |
|
|---|---|---|
| Berger-Gruppe | 49 | 42 |
| HSM Hans Sauermann GmbH & Co.KG (i.Vj. Okt. bis Dez.) | 17 | 4 |
| Konzernumsatz | 66 | 46 |
Von den Umsatzerlösen im Konzern entfallen EUR 33,1 Mio. (Vorjahr EUR 19,0 Mio.) auf das Inland und EUR 32,7 Mio. (Vorjahr EUR 27,5 Mio.) auf das Ausland.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 242 die im Wesentlichen auf Schadenersatzleistungen, Auflösung von Rückstellungen sowie Versicherungsentschädigungen zurückzuführen sind. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 98 enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 85, die im Wesentlichen aus Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Anlagenverkäufen resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 5 enthalten.
In den Zinsaufwendungen sind Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1) enthalten.
Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens beinhalten Erträge aus der Aufzinsung der sonstigen Ausleihungen in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr 47).
Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus der Veränderung latenter Steuern in Höhe von TEUR 522 (Vorjahr TEUR 81) enthalten.
Derivative Finanzinstrumente in Form von Payer-Swaps und Caps werden ausschließlich zur Sicherung von Zinspositionen variabler Darlehen und Kreditlinien eingesetzt, um durch Zinsschwankungen bedingte Risiken und Kosten zu minimieren. Zur Sicherung werden marktgängige Zinsswaps und Caps genutzt.
| Nominalwert | Marktwert | Zeitpunkt des | Methode der Er | |
|---|---|---|---|---|
| (TEUR) | (TEUR) | Ausgleichsein | mittlung | |
| tritts | ||||
| Zinsswap | 1.625 | -33 | 28.03.2018 | mark-to-market |
| Cap 1 | 1.250 | 0 | 31.12.2017 | mark-to-market |
| Cap 2 | 1.500 | 0 | 28.09.2018 | mark-to-market |
| Cap 3 | 1.500 | -1 | 30.09.2018 | mark-to-market |
Der Marktwert entspricht dem Betrag, zu dem am Bilanzstichtag eine Glattstellung der Kontrakte erfolgen könnte.
Für den sich aus dem Zinsswap ergebenden dargestellten negativen Zeitwert wurde keine Drohverlustrückstellung gebildet, da dieser in vollem Umfang Bestandteil von Bewertungseinheiten ist. Die Darlehensverträge und Kreditlinienvereinbarungen bilden mit den jeweiligen Zinsswap bzw. Cap eine Sicherungsbeziehung. Die gegenläufigen Zahlungsströme der Darlehen und korrespondierenden Finanzinstrumente gleichen sich über die jeweilige Laufzeit voraussichtlich vollständig aus. Aufgrund der Übereinstimmung der wesentlichen Parameter und Bedingungen von Grund- und Sicherungsgeschäft ist die Eignung des Sicherungsgeschäfts zur wirksamen Absicherung des Grundgeschäfts grundsätzlich gegeben. Das Sicherungsgeschäft ist als Zinsswap dazu geeignet, das Zinsänderungsrisiko (Cash Flow Risiko), welches auf die Entwicklung des Grundgeschäfts Einfluss hat, hinreichend abzudecken. Die Effektivität des Sicherungszusammenhangs wird sowohl zu Beginn, für die Zukunft als auch für die Dauer des Sicherungszusammenhangs als hoch wirksam eingestuft. Da die wesentlichen Bedingungen und Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (Critical Term Match) und es sich ferner um einen perfekten micro hedge handelt, sind die Voraussetzungen für eine Einschätzung als "hoch wirksam" vollständig gegeben.
Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung bestehen aus Dauerschuldverhältnissen (im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen) mit einer Gesamtbelastung von rd. EUR 3 Mio.. Um die Kapitalbindung zu reduzieren wurden Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Im Gegenzug entstehen dem Unternehmen mehrjährige Zahlungsverpflichtungen. Das Bestellobligo beläuft sich zum 31.12.2014 auf EUR 0,8 Mio..
Im Geschäftsjahr sind keine nach § 314 I Nr. 13 HGB angabepflichtigen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.
Die Gesellschaften des H.P.I. Holding AG-Konzerns haben vom Abschlussprüfer folgende Dienstleistungen in Anspruch genommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 88 |
Im Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich beschäftigt:
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 86 | 63 |
| Arbeiter | 305 | 248 |
| 391 | 311 | |
Die Organe der Muttergesellschaft sind wie folgt besetzt:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes der Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 betragen TEUR 498. Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit in 2014 TEUR 49.
München, den 11. Juni 2015
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand
Jörg Rafael Christoph Petri Konstantin Winterstein
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | Aufgelaufene Abschreibungen | Nettobuchwerte | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2014 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Währungs differenzen EUR |
31.12.2014 EUR |
01.01.2014 EUR |
EUR | Zuführungen Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Währungs differenzen EUR |
31.12.2014 EUR |
31.12.2014 EUR |
31.12.2013 EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, |
||||||||||||||
| gewerbliche Schutzrechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2. Geschäfts- oder Firmenwert |
513.061,03 14.383.973,72 |
108.775,05 224.351,82 |
29.090,00 - |
- - |
760,43 - |
651.686,51 14.608.325,54 |
357.631,99 3.772.856,79 |
70.652,01 1.165.041,47 |
- - |
- - |
319,51 - |
428.603,51 4.937.898,26 |
223.083,00 9.670.427,28 |
155.429,04 10.611.116,93 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 20.330,00 14.917.364,75 |
8.760,00 341.886,87 |
-29.090,00 - |
- - |
- 760,43 |
- 15.260.012,05 |
- 4.130.488,78 |
- 1.235.693,48 |
- - |
- - |
- 319,51 |
- 5.366.501,77 |
- 9.893.510,28 |
20.330,00 10.786.875,97 |
| II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf |
||||||||||||||
| fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und |
8.009.496,97 32.983.429,84 |
338.614,40 961.278,03 |
1.451.980,84 489.850,46 |
54.547,67 416.500,00 |
40.689,77 130.318,02 |
9.786.234,31 34.148.376,35 |
3.442.630,20 24.883.820,34 |
204.211,49 2.287.174,28 |
- 188.310,37 |
54.544,10 374.398,58 |
17.198,77 87.720,95 |
3.609.496,36 27.072.627,36 |
6.176.737,95 7.075.748,99 |
4.566.866,77 8.099.609,50 |
| Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen |
5.078.746,56 | 364.663,83 | -201.878,18 | 178.199,00 | 29.294,65 | 5.092.627,86 | 3.969.137,65 | 291.826,20 | -188.310,37 | 177.862,86 | 13.453,45 | 3.908.244,07 | 1.184.383,79 | 1.109.608,91 |
| im Bau | 1.828.549,09 47.900.222,46 |
86.195,11 1.750.751,37 |
-1.739.953,12 - |
- 649.246,67 |
60.094,40 260.396,84 |
234.885,48 49.262.124,00 |
- 32.295.588,19 |
- 2.783.211,97 |
- - |
- 606.805,54 |
- 118.373,17 |
- 34.590.367,79 |
234.885,48 14.671.756,21 |
1.828.549,09 15.604.634,27 |
| III. Finanzanlagen | ||||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 75.564,59 | - | - | - | - | 75.564,59 | - | - | - | - | - | - | 75.564,59 | 75.564,59 |
| 2. Sonstige Anteile 3. Sonstige Ausleihungen |
606.397,76 948.092,44 |
118,24 43.106,98 |
- - |
- 11.079,76 |
- - |
606.516,00 980.119,66 |
535.426,29 500.000,00 |
- 250.000,00 |
- - |
- - |
- - |
535.426,29 750.000,00 |
71.089,71 230.119,66 |
70.971,47 448.092,44 |
| 1.630.054,79 | 43.225,22 | - | 11.079,76 | - | 1.662.200,25 | 1.035.426,29 | 250.000,00 | - | - | - | 1.285.426,29 | 376.773,96 | 594.628,50 | |
| 64.447.642,00 | 2.135.863,46 | - | 660.326,43 | 261.157,27 | 66.184.336,30 | 37.461.503,26 | 4.268.905,45 | - | 606.805,54 | 118.692,68 | 41.242.295,85 | 24.942.040,45 | 26.986.138,74 |
| Anteil am | |
|---|---|
| Kapital | |
| Name und Sitz der Gesellschaft | % |
| August Berger Metallwarenfabrik GmbH, Berg, Deutschland | 100,00 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, Ernsgaden, Deutschland | 100,00 | |||||||
| Fieder Verwaltungs GmbH, München, Deutschland | 100,00 | |||||||
| Société | Civile | Immobilière | (SCI) | Berger | France, | Niederlauterbach, | 100,00* | |
| Frankreich* |
| LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Löbnitz, Deutschland | 100,00 |
|---|---|
| Berger Closures Limited, Peterlee, Großbritannien | 75,57 |
| Hollandring (BV) Besloten Vennootschap, Vaasen, Niederlande | 100,00 |
| Techberg s.r.o., Slowakei, Kysucké Nové Mesto, Slowakische Republik | 51,00 |
| CEMSAN Metal Parca Imalat Limited Sirketi, Dilovasi-Kocaeli, Türkei | 60,00 |
| S.G.T. S.r.l., Albavilla, Italien | 51,00 |
| Berger Italia S.r.l., Valmadrera, Italien | 100,00 |
| Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd., Changshu, China | 90,00 |
| Berger Group Europe Iberica, S.L., Reus, Spanien | 100,00 |
* 51 % werden über Fieder Verwaltungs GmbH, München, gehalten.
| Tochterunternehmen der H.P.I. AG | Eigenkapital | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| Berger Verwaltungs GmbH, Berg, Deutschland; | TEUR 27 | TEUR -2 | 100,00 |
| Fidum Verwaltungs GmbH, München, Deutschland | TEUR 9 |
TEUR -2 | 100,00 |
| HSM Hans Sauermann Verwaltungs GmbH, |
TEUR 41 | TEUR 3 | 100,00 |
| Ernsgaden, Deutschland |
| 2014 | 2013 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von | ||||
| Minderheitsgesellschaftern vor außerordentlichen Posten) | 1.784 | -662 | ||
| + | Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 4.269 | 3.221 | |
| + | Zunahme der Rückstellungen | 274 | 962 | |
| + / - | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -73 | -21 | |
| - / + | Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
0 | 77 | |
| - / + | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit |
|||
| nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) | -748 | -4.413 | ||
| + / - | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||
| und Leistungen sowie anderer Passiva (soweit nicht | ||||
| Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) | -1.679 | 4.009 | ||
| = | Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.827 | 3.173 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des | |||
| Sachanlagevermögens | 42 | 52 | ||
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -1.496 | -2.723 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des | |||
| immateriellen Anlagevermögens | 11 | 1 | ||
| - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle | |||
| Anlagevermögen | -118 | -88 | ||
| - | Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten | |||
| Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -150 | -14.585 | ||
| + | Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im | |||
| = | Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition Cash-Flow aus Investitionstätigkeit |
0 | -1.711 | 173 -17.170 |
| - | Auszahlungen an Unternehmenseigner und | |||
| Minderheitsgesellschafter | -1.991 | -1.107 | ||
| + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 7.020 | |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 1.559 | 16.211 | |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten | -2.920 | -7.886 | |
| = | Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -3.352 | 14.238 | |
| + / - | Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds |
56 | -1.236 | 241 27 |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 1.334 | 1.066 | |
| = | Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 154 | 1.334 | |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der | ||||
| Periode | ||||
| + | Zahlungsmittel | 2.514 | 3.268 | |
| - | Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten | -2.360 | -1.934 | |
| 154 | 1.334 |
Die sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge enthalten im Wesentlichen Wertberichtigungen auf Forderungen. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie den flüssigen Mitteln zusammen.
| Mutterunternehmen | Minderheitsgesellschafter | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Erwirtschaftetes Konzern eigenkapital |
kumuliertes übriges Konzernergebnis | Eigenkapital | Minderheiten kapital |
kumuliertes übriges Konzernergebnis |
Eigenkapital | |||||
| Eigene Anteile | Eigenkapitaldifferenz aus Währungs umrechnung |
andere neutrale Transaktionen |
Eigenkapitaldiffe renz aus Währungs umrechnung |
andere neutrale Transaktionen |
||||||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | ||||
| Stand 01.01.2013 | 0,00 | 15.600.000,00 | 35.727,50 | -4.669.734,96 | -233.517,77 | 0,00 | 10.732.474,77 | 2.238.518,74 | -43.037,63 | 0,00 | 2.195.481,11 | 12.927.955,88 |
| Ausgabe von Anteilen | 5.200.000,00 | 1.820.000,00 | 7.020.000,00 | 7.020.000,00 | ||||||||
| Gezahlte Dividenden noch nicht ausbezahlte Dividenden |
-936.000,00 | -936.000,00 | -171.080,00 -165.750,00 |
-171.080,00 -165.750,00 |
-1.107.080,00 -165.750,00 |
|||||||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||||||
| Konzernjahresergebnis | -969.791,89 | -969.791,89 | 307.965,46 | 8.673,44 | 316.638,90 | -653.152,99 | ||||||
| Übriges Konzernergebnis | -7.799,97 | -90.509,46 | -98.309,43 | -36.097,74 | -36.097,74 | -134.407,17 | ||||||
| Stand 31.12.2013 | 0,00 | 20.800.000,00 | 1.855.727,50 | -6.583.326,82 | -324.027,23 | 0,00 | 15.748.373,45 | 2.209.654,20 | -70.461,93 | 0,00 | 2.139.192,27 | 17.887.565,72 |
| Stand 01.01.2014 | 0,00 | 20.800.000,00 | 1.855.727,50 | -6.583.326,82 | -324.027,23 | 15.748.373,45 | 2.209.654,20 | -70.461,93 | 2.139.192,27 | 17.887.565,72 | ||
| Ausgabe von Anteilen | ||||||||||||
| Gezahlte Dividenden noch nicht ausbezahlte Dividenden |
-1.040.000,00 | -1.040.000,00 | -367.527,23 | -367.527,23 0,00 |
-1.407.527,23 0,00 |
|||||||
| Änderung des Konsolidierungskreises | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |||||||||
| Konzernjahresergebnis | 1.528.157,15 | 90.779,57 | 1.618.936,72 | 255.510,45 | -1.523,14 | 253.987,31 | 1.872.924,03 | |||||
| Übriges Konzernergebnis | -156.483,66 | -156.483,66 | 148.107,70 | 32.394,04 | 180.501,74 | 24.018,08 | ||||||
| Stand 31.12.2014 | 0,00 | 20.800.000,00 | 1.855.727,50 | -6.251.653,33 | -233.247,66 | 0,00 | 16.170.826,51 | 2.245.745,12 | -39.591,03 | 0,00 | 2.206.154,09 | 18.376.980,60 |
Die H.P.I. Holding AG, gegründet 1997 mit Sitz in München, investiert in spezialisierte Produktionsunternehmen des Mittelstands. Dabei stehen Unternehmen aus der Metallverarbeitung, dem Maschinen- und Werkzeugbau im besonderen Fokus. Vorzugsweise haben die potentiellen Beteiligungsunternehmen bereits eine signifikant positive Marktstellung erreicht und besitzen auch zukünftig aussichtsreiches Marktpotential. Angestrebt wird jeweils ein möglicher Mehrheitserwerb, verbunden mit einem langfristig orientierten Engagement.
Die H.P.I. Holding AG unterstützt die Beteiligungsgesellschaften in der Weiterentwicklung des Geschäftspotenzials, der Wertschöpfungsstruktur und der Effizienzsteigerung. Mit der Bündelung von Produkt- und Produktionskompetenzen der Beteiligungsgesellschaften wird eine Optimierung der Konzernergebnisse vorangetrieben.
Das Beteiligungsportfolio der H.P.I. Holding AG wird derzeit von der August Berger Metallwarenfabrik GmbH (Berger-Gruppe) mit Sitz in Berg/Rheinland Pfalz, und der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG mit Sitz in Ernsgaden/Bayern, gebildet.
Die August Berger Metallwarenfabrik GmbH ist mit den zur Berger-Gruppe gehörenden Auslandsgesellschaften weltmarktführender Hersteller von Spannringen und Komponenten von Fassverschlüssen.
Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG ist Hersteller von hochwertigen Metallbauteilen für den industriellen Fahrzeugbau.
Die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns wird maßgeblich von der Berger-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften im In- und Ausland bestimmt.
Anteilsbesitz der H.P.I. Holding AG zum 31. Dezember 2014:
Im Geschäftsjahr 2014 wurde die italienische Tochtergesellschaft August Berger Italia S.r.l. auf die Berger Italia S.r.l. verschmolzen. Von der LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH wurden die verbleibenden 15 % der Geschäftsanteile erworben.
2)
Die August Berger Metallwarenfabrik GmbH steuert von ihrem Standort in Berg/Rheinland-Pfalz die gesamte global agierende Berger-Gruppe (Berger-Group). Sie besteht derzeit neben der deutschen Zentrale aus acht europäischen und einer asiatischen Produktionsstätte. An allen Standorten werden in hochautomatisierter, industrieller Fertigung Spannringe und Verschlüsse für weltweit tätige Fasshersteller produziert. Die Berger-Gruppe hält in dem Marktsegment der Fassverschlüsse europaweit einen Marktanteil von rund 75 Prozent.
Als Erweiterung der Marktpotenziale wird intensiv an der Entwicklung von Verschluss- und Verbindungssystemen auch außerhalb der Fassindustrie gearbeitet. Zusätzlich wird die Hinzunahme zusätzlicher Verschlusskomponenten vorbereitet.
Im Geschäftsjahr 2014 wurde die italienische Tochtergesellschaft August Berger Italia S.r.l. auf die Berger Italia S.r.l. verschmolzen. Von der LVT Löbnitzer Verformungstechnik GmbH wurden die verbleibenden 15 % der Geschäftsanteile erworben.
HSM Sauermann entwickelt, konstruiert und fertigt Bauteile, komplette Systeme und Geräte, vorwiegend aus Metall. Dieses sind diverse Fahrzeugteile, wie z.B. Brems- und Kupplungspedale, Anhängerkupplungen für LKW, Elektrokarren und für Zugmaschinen in der Land- und Forstwirtschaft, Halterungen für Hydraulikkomponenten, Hubmastteile für Flurförderfahrzeuge sowie unterschiedlichste Gussgehäuse und komplexe Schweißbaugruppen.
Der Geschäftserfolg der HSM Sauermann basiert auf der Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Namhafte Betreibergesellschaften nationaler und internationaler Flughäfen sowie marktführende Hersteller von Lastkraftwagen und Landwirtschaftsmaschinen beziehen HSM-Sauermann-Produkte zur Komplettierung ihrer Fabrikate. Umfangreiche Tests werden von weltweit bekannten Herstellern von Hub- und Förderfahrzeugen mit HSM-Neuentwicklungen durchgeführt und zur Marktreife gebracht. HSM-Sauermann-Produkte werden im Inland, im europäischen Ausland als auch in Übersee eingesetzt.
Aktuell wird bei der HSM Sauermann an einer Überarbeitung des gesamten Produktportfolios gearbeitet. Mit der Entwicklung einer neuen Produktgeneration will man noch besser den gesteigerten Anforderungen des Kundenkreises gerecht werden.
Das unternehmensinterne, wertorientierte Steuerungssystem arbeitet im Wesentlichen mit den Steuerungsgrößen Umsatz, operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA), operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT).
Trotz vieler internationaler Krisen ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2014 wieder zur alten Stärke zurückgekehrt: Das Wachstum von 1,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes lag deutlich über dem Vorjahr (+0,1 Prozent) und dem Jahr zuvor (+0,4 Prozent). Von Ökonomen wurde ein Wachstum von 1,5 Prozent Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2014 erwartet. Damit machten sie fast eine Punktlandung. Die Bundesregierung und die Wirtschaftsweisen hatten mit 1,2 Prozent eine noch etwas zurückhaltende Prognose abgegeben.
Motor des deutlichen Wirtschaftswachstums war der äußerst gesunde Arbeitsmarkt, der für einen weiteren Beschäftigungsrekord sorgte. Durch die hohe Anzahl von Beschäftigten und durch steigende Löhne haben vor allem die Verbraucher die Kassen der Hersteller gefüllt. Insgesamt haben die Deutschen 1,5 Billionen Euro in Deutschland 2014 für ihren Konsum ausgegeben. Damit flossen 30 Milliarden Euro mehr in die Kassen der Läden und onlineshops. Gleichzeitig erhöhten sich die Exporte um 3,7 Prozent.
Mehr Sicherheit in die Konjunkturentwicklung hatten auch die Unternehmer wieder gefunden. So haben sie erstmals wieder kräftig in Maschinen und Anlagen investiert. Diese Ausgaben stiegen 2014 um 3,7 Prozent an. Noch im Jahr zuvor musste man einen Rückgang der Investitionen von 2,4 Prozent beklagen.
Der Bund schaffte einen Überschuss von 11,4 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag das Defizit noch bei 4,5 Milliarden Euro. Seit der Wiedervereinigung hatte der Bund bisher nur im Jahr 2000 einen Überschuss erwirtschaften können. Dieser war nach den Angaben der Statistiker jedoch ausschließlich auf die erheblichen Zusatzeinnahmen aus der Versteigerung der MTS-Frequenzen zustande gekommen.
In den beiden Vorjahren hatte der deutsche Staat jeweils ein Mini-Plus von 0,1 Prozent erzielt, 2011 ein Defizit von 0,9 Prozent. Der Maastricht-Vertrag erlaubt den Europäern eine Defizitquote von höchstens 3,0 Prozent des nominalen BIP. Das bedeutet, dass die jährlichen Ausgaben der öffentlichen Hand die Einnahmen maximal um drei Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung eines Landes übersteigen dürfen. Diese Marke hatte der deutsche Staat zuletzt 2010 mit minus 4,1 Prozent gerissen.
Für das kommende Kalenderjahr 2015 sind die Vorzeichen für die wirtschaftliche Entwicklung ebenso recht positiv ausgerichtet. Es ist zwar mit keinen großen positiven Veränderungen in der Eurozone zu rechnen. Dies trifft zwar die exportierende deutsche Wirtschaft, denn eigentlich ist die Eurozone der wichtigste Exportmarkt schlechthin.
Der Eurokurs befeuert jedoch den Export in andere Nicht-Eurozonen-Länder. Die Null-Zins-Politik und das viele billige Geld der Europäischen Zentralbank haben den Euro zum Dollar deutlich geschwächt. Damit werden Waren aus dem Euroraum am Weltmarkt günstiger und der Export wird folglich deutlich angeschoben. Das reale Wachstum der deutschen Exporte dürfte damit über die nächsten Jahre hinaus zwischen vier und sechs Prozent liegen. Dies wird durchaus auch von einer beginnenden Erholung der Weltwirtschaft begünstigt.
Gedämpft werden kann dies nur durch den Fortbestand der Russland-Krise und anderer weltweiter Spannungen. Denn Unsicherheit ist Gift für das Wirtschaftsklima und die Konjunktur. Gerade die Spannungen zwischen Russland und der EU bremsen die Wirtschaft merklich. In diesem unsicheren Umfeld dürften die Unternehmen teilweise ihre Investitionspläne auf Eis legen.
Das Konjunkturbarometer steht insbesondere für den Automobilbau, den Maschinenbau, die chemische Industrie, die Elektroindustrie und für die Bauindustrie auf Hoch.
Für die deutsche Automobilindustrie dürfte es auch 2015 weiter aufwärts gehen. Der Branchenverband VDA erwartet einen Produktionszuwachs von 4 Prozent auf 15,3 Millionen Fahrzeuge. Dabei dürfte die Produktion im Ausland stärker zulegen als im Inland.
Der deutsche Maschinenbau steuert trotz der Russland-Krise auf ein weiteres Rekordjahr zu. Der Branchenverband VDMA geht davon aus, dass die reale Produktion um zwei Prozent steigen wird. Damit könnte der Produktionswert also erstmals die Schwelle von 200 Milliarden Euro überschreiten. Schon 2014 übertraf die Schlüsselindustrie mit mehr als einer Million Beschäftigten sowohl beim Umsatz als auch in der Produktion die bisherigen Rekordmarken von 2008.
Die Chemiebranche hofft auf die Stabilisierung der Eurozone und weiterhin auf gute Geschäfte mit den USA. Erwartet werden 196,5 Milliarden Euro Umsatz, rund 1,5 Prozent mehr als 2014. Im laufenden Jahr setzte die deutsche Chemie-Industrie ihr langsames, aber stetiges Wachstum fort und erzielte den fünften Umsatzrekord in Folge.
Bereits im ersten Halbjahr, das traditionsgemäß stärkere Halbjahr für die Geschäftstätigkeit der Beteiligungsgesellschaften der H.P.I. Holding AG, zeichnete sich ein sehr erfolgreicher Jahresverlauf ab. So konnte der Konzernumsatz von 46,5 Mio. Euro in 2013 auf 65,8 Mio. Euro gesteigert werden.
Getragen wurde diese Umsatzsteigerung durch die ganzjährige Einbeziehung der Unternehmenszukäufe aus dem Jahr 2013 der Berger-Gruppe und der HSM Sauermann.
Im Jahr 2014 wurde die Verschmelzung der Produktionsstätte Löbnitzer Verformungstechnik GmbH mit dem Stammsitz der Berger Gruppe in Berg/Rheinland-Pfalz vorbereitet und in 2015 vollzogen. Diese organisatorische Veränderung, die mit einer einvernehmlichen Lösung mit der Belegschaft möglich wurde, führt zukünftig zu einer deutlichen Optimierung der Produktionskapazitäten sowie zu einer wesentlich höheren Wirtschaftlichkeit.
Im gleichen Zug wurde das Investment in der Slowakei (Techberg s.r.o., Slowakei) beendet (Anfang 2015). Hintergrund für diese Maßnahme ist die Entscheidung der H.P.I. Holding AG zur Trennung von Randaktivitäten bei gleichzeitiger Konzentration auf das Kerngeschäft. Die bisher in der Slowakei gefertigten Produkte werden nun von den Berger-Töchtern in der Türkei und Italien gefertigt.
Die herausragenden Ergebnisse der Berger-Töchter in Italien sind, unbeschadet von der dort herrschenden Wirtschaftskrise, auf die besondere Loyalität der Kunden zurückzuführen. Auch können beide Unternehmen bei einer verstärkten Nutzung der vorhandenen Synergiepotenziale deutlich positive Ergebnisse für die Zukunft erwarten lassen.
Die Aktivitäten in der Türkei waren 2014 u.a. geprägt von dem vollzogenen Umzug in eine komplett neue Fabrikationshalle. Von dort können zukünftig Fassverschlüsse für die gesamte Berger-Gruppe produziert werden. Zudem sind die produktionstechnischen Voraussetzungen geschaffen, von diesem Stützpunkt aus das Neukundengeschäft im arabischen Raum, in Israel und Russland aufzubauen.
Berger-China konnte in 2014 ebenso entscheidende Meilensteine erreichen. Die durch Anlaufkosten bedingten Verluste konnten deutlich reduziert werden. Es wachsen nun dort rasch Bekanntheitsgrad des Unternehmens sowie die Akzeptanz für Berger-Produkte. Die Qualität der Produkte hat sich in China als entscheidender Faktor für den Markt heraus gearbeitet. Mit der Entsendung eines hochspezialisierten Fachmannes für Spannringprodukte an den chinesischen Standort wird sich der Geschäftsverlauf auch zukünftig erfolgreich gestalten lassen, sodass 2015 endgültig die Gewinnschwelle erreicht werden kann.
Der Umsatz der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG wurde mit 16,6 Mio. Euro in 2014 gegenüber dem Umsatz des Vorjahres von 16,8 Mio. Euro nur leicht verfehlt. Die Stagnation des Umsatzes ist dem Umstand geschuldet, dass sich die HSM Sauermann mit der Entwicklung einer neuen Produktgeneration beschäftigt und somit ältere Produkte nicht mehr im Verkauf forciert wurden.
Mit der Entwicklung der neuen Produktgeneration sind deutliche Mehrkosten durch die Herstellung neuer Produktformen und Durchführung umfassender Feldversuche einhergegangen. Diese belasten das Ergebnis 2014 der HSM Sauermann. Die neue Produktgeneration umfasst aber auch margenträchtige Eigenprodukte, die in den Folgejahren die Unternehmensergebnisse der Vorjahre wieder erreichen und überschreiten lassen werden.
Neben der Begleitung der Beteiligungsunternehmen in ihren operativen Geschäften hat die H.P.I. Holding AG zusätzlich die heimischen wie internationalen Märkte beobachtet. So konnten weitere Unternehmen für eine mögliche erfolgreiche Übernahme identifiziert werden. Die Zielsetzung, eine noch stärkere Verschlussproduktion zu forcieren, hat hohe Priorität. Auch die Pläne, zu einem globalen Systemanbieter insbesondere für Fassköpfe zu werden, werden erfolgversprechend und konsequent weiterverfolgt. Unter diesen Voraussetzungen soll der Umsatz als auch Ertrag im neuen Geschäftsjahr 2015 wieder weiter gesteigert werden. Kernaufgaben sind Produktivitäts- und Effektivitätssteigerung, maßvolles Kostenmanagement und Optimierung von Qualität und Serviceleistungen.
Die Holding erzielte im Berichtszeitraum Erträge aus Gewinnabführungsverträgen T€ 2.738 (Vj. T€ 2.095) und Erträge aus Beteiligungen T€ 1.278 (Vj T€ 279), diese gliedern sich wie folgt:
| 2014 | 2013 | ||
|---|---|---|---|
| Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung | T€ | T€ | |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 2.738 | 2.095 | |
| Erträge aus Beteiligungen | 1.278 | 279 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 310 | 158 | |
| 2014 | 2013 | ||
|---|---|---|---|
| Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung | T€ | T€ | |
| Erträge aus Beteiligungen inkl. Gewinnabführung | 4.016 | 2.374 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 310 | 158 | |
| Personalaufwand | -581 | -440 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -662 | -918 | |
| Abschreibungen | -252 | -502 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.743 | 670 |
Die Aktiengesellschaft beschäftigte neben dem Vorstandsvorsitzenden einen Finanzvorstand und ab Oktober 2014 einen Vorstand für das technische Beteiligungsmanagement, sowie eine Mitarbeiterin in Vollzeit.
Der Personalaufwand betrug in 2014 T€ 581 (Vj. T€ 440). Davon entfielen ca. T€ 565 (Vj. T€ 427) auf Löhne und Gehälter und auf soziale Abgaben T€ 16 (Vj. T€ 13).
Der Konzernumsatz im Jahr 2014 betrug € 65,8 Mio. (Vj. € 46,5 Mio.) inkl. HSM Sauermann (€ 16,6 Mio.). Der Anteil der Berger-Gruppe am Gesamtumsatz liegt mit € 49,2 Mio. (Vj. € 42,5 Mio.) bei ca. 75 % (Vj. 91,4 %). Von den Umsatzerlösen im Konzern entfallen € 33,1 Mio. (Vj. € 19,0 Mio.) auf das Inland und rund € 32,7 Mio. (Vj. € 27,5 Mio.) auf das Ausland.
Der Materialaufwand mit T€ 34.288 (Vj. T€ 24.923) liegt damit bei 51,9 % (Vj. 53,2 %) zur Gesamtleistung.
Abschreibungen
Die Abschreibungen aus dem operativen Geschäft im Konzern lagen bei T€ 4.019 (Vj. T€ 2.721).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2014 deutlich auf T€ 2.346 (Vj. T€ -71) erhöht.
Das Zinsergebnis betrug T€ -599 (Vj. T€ -386) und setzt sich aus Zinsaufwendungen T€ -602 (Vj. T€ 408) und Zinserträgen T€ 3 (Vj. T€ 22) zusammen. Die Zinsaufwendungen sind aufgrund der Finanzierungen der in 2013 erworbenen Gesellschaften gestiegen.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung | T€ | T€ |
| Umsatz | 65.828 | 46.498 |
| Betriebsleistung | 66.129 | 46.816 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 871 | 686 |
| Rohertrag | 31.841 | 21.893 |
| Zinsergebnis | -599 | -386 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 2.346 | -71 |
Im Geschäftsjahr 2014 waren im Konzern durchschnittlich 391 (Vj. 311) Mitarbeiter/innen beschäftigt.
Die fachliche und soziale Kompetenz der Mitarbeiter, die durch ihre hohe Qualifikation mit das wichtigste Fundament des Unternehmens sind, sind ein wichtiger Leistungsindikator. Schlüsselpositionen werden grundsätzlich nur an erfahrene und qualifizierte Personen vergeben.
Der Personalaufwand im Konzern betrug in 2014 € 15,6 Mio. (Vj. € 10,7 Mio.). Davon entfielen ca. € 12,9 Mio. (Vj. € 8,7 Mio.) auf Löhne und Gehälter, auf soziale Abgaben € 2,7 Mio. (Vj. € 2,0 Mio.). Die Personalaufwandsquote stieg nur leicht von 22,9 % auf 23,7 %.
| Aktiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
Passiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 27.011 | 27.215 | Eigenkapital | 29.222 | 27.293 |
| Umlaufvermögen | 7.162 | 5.730 | Rückstellungen | 226 | 169 |
| Rechnungsabgrenzungs posten / latente Steuern |
334 | 74 | Verbindlichkeiten | 5.059 | 5.557 |
| Bilanzsumme | 34.507 | 33.019 | Bilanzsumme | 34.507 | 33.019 |
| Aktiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
Passiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 24.942 | 26.986 | Eigenkapital | 18.377 | 17.888 |
| davon Finanzanlagen | 377 | 595 | davon Anteile Dritter | 2.206 | 2.139 |
| Umlaufvermögen | 18.719 | 19.247 | Rückstellungen | 1.958 | 1.683 |
| Rechnungsabgrenzungs posten / latente Steuern |
896 | 372 | Verbindlichkeiten | 24.222 | 27.035 |
| aus Lieferungen/Leistungen | 6.718 | 6.926 | |||
| aus Finanzverbindlichkeiten | 14.875 | 15.511 | |||
| ggü. verb. Unternehmen | 85 | 83 | |||
| Sonstige | 2.544 | 4.515 | |||
| Bilanzsumme | 44.557 | 46.606 | Bilanzsumme | 44.557 | 46.606 |
Die Bilanzsumme im Konzern zum 31.12.2014 reduzierte sich leicht auf € 44,5 Mio. (Vj. € 46,6 Mio.).
Das Anlagevermögen im Konzern sank von € 27,0 Mio. auf € 25,0 Mio.. Die Abschreibungen betragen T€ 4.269 (Vj. T€ 3.221). Die Geschäfts- und Firmenwerte haben sich von T€ 10.611 auf T€ 9.670 verringert.
Das Umlaufvermögen im Konzern beträgt € 18,7 Mio. (Vj. € 19,2 Mio.). Davon entfallen auf Vorräte € 6,4 Mio. (Vj. € 6,6 Mio.), auf Forderungen aus Lieferung und Leistung, sowie sonstige Vermögensgegenstände € 9,8 Mio. (Vj. € 9,3 Mio.). Die liquiden Mittel lagen zum Bilanzstichtag bei € 2,5 Mio. (Vj. € 3,3 Mio.).
Das Konzerneigenkapital stieg auf T€ 18,4 (Vj. T€ 17,9). Die Eigenkapitalquote liegt damit im Geschäftsjahr bei 41,4 % (Vj. 38,4 %).
Die Konzernverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich tilgungsbedingt auf € 14,9 Mio. (Vj. € 15,5 Mio.).
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten / Rückstellungen im Konzern (kurzfristiges Fremdkapital) blieben nahezu konstant bei T€ 18.029 (Vj. T€ 18.119).
Der operative Cashflow liegt in 2014 (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zzgl. Abschreibungen) bei T€ 6.615 (Vj. € 3.150 Mio.).
In das Sachanlagevermögen wurden Investitionen in Höhe von T€ 1.751 getätigt. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 2.783 gegenüber. Des Weiteren wurde die Beteiligung an der LVT Löbnitzer Verformungstechnik um 15 % auf 100% erhöht.
Die Geschäftsbereiche des Konzerns sind Konjunkturschwankungen und Marktzyklen in den jeweiligen Regionen und Branchen ausgesetzt.
Das eingesetzte Risikoinstrumentarium besteht aus integrierten Planungs-, Berichts- und Kontrollsystemen. Es ermöglicht der Unternehmensleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen gegenzusteuern. Die monatliche Berichterstattung informiert die jeweiligen Geschäftsführer und den Vorstand über den Stand der Gesellschaften.
Risiken aus dem Metallhandel werden durch mittelfristige Rahmenverträge mit den entsprechenden Lieferanten reduziert. Somit können kurzfristige Stahlpreisschwankungen abgefangen bzw. abgefedert werden. Darüber hinaus sind diese Preisschwankungen den Kunden bekannt und sind daher auch Grundlage für die Preisfindung. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt.
Liquiditätsrisiken aus Schwankungen der Zahlungsströme erkennen wir frühzeitig im Rahmen unserer Liquiditätsplanung. Die derzeit erhöhten Unsicherheiten berücksichtigen wir durch zusätzliche Risikoszenarien sowie kurzfristige Aktualisierung unserer Liquiditätsplanung, um bei Bedarf umgehend entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Durch die laufende Überwachung und des geplanten Kapitaldienstes wird das Risiko niedrig gehalten.
Ausfallrisiken begrenzen wir durch interne Länderratings, die fortlaufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand reduzieren wir, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden ständig überwacht und entsprechende Kreditlimits festgelegt werden. Soweit keine Großkunden in Insolvenz gehen, ist das Risiko als niedrig einzuschätzen.
Nachhaltigkeit dient dazu, wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt sowie gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln zu verbinden. Verstöße gegen unsere Selbstverpflichtungen im Rahmen der Nachhaltigkeit oder gegen Gesetze stellen ein Reputationsrisiko dar und können zu operativen und strategischen Risiken führen. Um Risiken und Chancen aus Nachhaltigkeitsaspekten frühzeitig zu erkennen, haben wir ein diesbezügliches globales Managementsystem eingeführt. Die Ergebnisse werden dazu genutzt, Veränderungsprozesse im Unternehmen anzustoßen, um auf etwaige Risiken vorbereitet zu sein und Chancen entsprechend nutzen zu können. Um Sicherheit und Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialstandards zu überprüfen, haben wir globale Monitoring-Systeme etabliert. Diese beziehen unternehmensübergreifend auch unsere Lieferanten mit ein. Wir stehen im kontinuierlichen Austausch mit relevanten Interessensvertretern, um die gesellschaftliche Akzeptanz unserer Geschäftsaktivitäten sicherzustellen.
Informationstechnologien werden eingesetzt, um mögliche Risiken zu reduzieren. Es bestehen integrierte, gruppenweit standardisierte IT-Infrastrukturen und Anwendungen, Backup-Systeme, Spiegeldatenbanken, Viren- und Zugangsschutz sowie Verschlüsselungssysteme.
Trotz eines schwierigen internationalen Umfelds zeigt sich die deutsche Wirtschaft in guter Verfassung. Das Wirtschaftswachstum kam 2014 wieder deutlich in Schwung. Die Erwerbstätigkeit liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit sinkt weiter und die gute Entwicklung des Arbeitsmarkts ermöglicht spürbare reale Lohnsteigerungen. Zugleich hat die Bundesregierung – u. a. mit der Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns und den Reformen in der Renten- und Krankenversicherung – die soziale Teilhabe verbessert und die wachstumsorientierte Konsolidierung vorangetrieben.
Der gesunkene Ölpreis sollte für weitere Wachstumsimpulse sorgen. Insgesamt ist eine moderate Erhöhung der Exporte zu erwarten. Hierdurch hellt sich das Investitionsklima in der exportorientierten deutschen Wirtschaft langsam auf. Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss wird aufgrund der rückläufigen Rohölpreise in diesem Jahr höher ausfallen als im vergangenen Jahr.
Die deutsche Wirtschaft ist jedoch nicht nur von den allgemeinen volkswirtschaftlichen Faktoren abhängig. Besondere Aufmerksamkeit müssen in der nahen Zukunft neue Implikationen erhalten. Da ist zum einen die überbordende Anzahl von Regulierungen, die in einem Bürokratie-Gigantismus gipfeln. Zahlreiche Verordnungen und Regeln müssen auf den Prüfstand gestellt, und eine Vielzahl von diesen muss möglichst rückgängig gemacht werden.
Einen deutlichen Engpass wird zukünftig auch der Arbeitsmarkt bieten. Bei aller Anerkennung der fast flächendeckenden Beschäftigungssituation wird sich das Problem der Fachkräftebeschaffung deutlich verstärken. Es sind Maßnahmen zu ergreifen, um ausländischen Zuwanderern schnell den deutschen Arbeitsmarkt zu öffnen. Die fehlende Anerkennung von ausländischen Ausbildungssystemen darf nicht die Hürde für ein deutsches Arbeitsangebot sein.
Eine Maßvolle Steuer- und Abgabepolitik muss die Investitionsbereitschaft der deutschen Unternehmen unterstützen und steuerlich verträgliche Nachfolge- und Übergaberegelungen müssen den Erhalt der mittelständischen Unternehmen in Deutschland fördern.
Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld ist auch für die H.P.I. Holding AG unmittelbar über ihre Beteiligungsgesellschaften umsatz- und ergebniswirksam. Die Beteiligungsgesellschaften sind in ihren jeweiligen Märkten gut aufgestellt und operativ wie strategisch gut miteinander verzahnt. So ergänzen sich beispielsweise die unterschiedlichen Produktionsmaschinen der Unternehmen der Berger-Gruppe optimal und der Austausch von Produktions-Know-how erfolgt auf regelmäßiger Basis. Weitere unternehmerische Initiativen, wie eine gesteigerte Anpassungsflexibilität und Optimierung der Geschäftsprozesse, sollen neben neuen Produktentwicklungen und zusätzlicher neuer Markterschließung helfen, Risiken zu minimieren. Hinzu kommt die weitere Verfolgung der Internationalisierungsstrategie, vor allem für die Berger-Gruppe. Es werden weiterhin Gespräche über Zukäufe, auch außerhalb Europas, geführt.
Bei der Berger-Gruppe wird sich die Verschmelzung der Produktionsstätten der Löbnitzer Verformungstechnik GmbH mit der August Berger Metallwarenfabrik GmbH in Berg/Rheinland-Pfalz positiv auf das Ergebnis auswirken. Der Ausbau der Berger-Gruppe zu einem kompletten Systemanbieter von Fassköpfen wird den Erfolg für die Zukunft auch weiterhin sichern helfen. Zusätzliche Produktentwicklungen für Schließbänder unterstützen Neukundengeschäfte auch in anderen Branchen und Industrien.
Die Installation eines Experten für Fassverschlüsse in der chinesischen Berger-Einheit Berger Closing Rings (Changshu) Co., Ltd. wird dazu beitragen, dass die Berger-Aktivitäten 2015 in China endgültig die Gewinnschwelle erreichen werden.
Bei der HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG soll die Einführung einer neuen Produktgeneration und der Konzentration auf margenträchtige Eigenmarken entscheidende Impulse setzen.
Die Unternehmen der H.P.I. Holding AG agieren aus einer starken Marktposition heraus. Für das Jahr 2015 ist mit einem weiteren Umsatzwachstum im einstelligen Bereich zu rechnen. Der Jahresüberschuss wird sich dementsprechend ebenfalls leicht steigern.
Insbesondere die Tochtergesellschaften in China und in der Türkei haben ein deutliches Steigerungspotenzial im Umsatz und Gewinn. In China wird voraussichtlich die Gewinnschwelle 2015 erreicht (2014; -267 T€). Auch in der Türkei wird ab dem Geschäftsjahr 2015 wieder ein Gewinn erwartet, nachdem das Ergebnis 2014 durch Umzugskosten, doppelte Personalbesetzung und Abfindungen belastet war. Beide Effekte werden zu einer Ergebnissteigerung von rund 600 T€ im Geschäftsjahr 2015 führen.
Die Zentrale der Berger-Gruppe ist die August Berger Metallwarenfabrik GmbH in Berg (Rheinland-Pfalz). Sie ist in Europa der führende Spannringproduzent mit einem Marktanteil von rund 75 Prozent. Mit ihren acht europäischen und einer asiatischen Produktionsstätte ist die Berger-Gruppe in allen wichtigen Märkten präsent.
Mit der Herstellung von über 200 verschiedenen Varianten von Spannringen gilt die Berger-Gruppe als führender Spezialist für Schließ- und Sicherungssysteme bei Fässern.
Die Hauptabnehmer von Spannringen und Verschlüssen für Fässer kommen aus der Chemieund Lebensmittelindustrie, Pharmazie und Öl-Branche. Mit der Investition in neue Technologien und der konsequenten Weiterentwicklung von Lösungen bei unseren Absatzmärkten konnten wir unsere Marktposition stabil halten, ausbauen und festigen.
Die August Berger Metallwarenfabrik GmbH, spezialisiert auf Verschlusssysteme für Transportfässer, ist direkt abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Industriebranchen, u.a. von der chemischen Industrie.
Für die deutsche Chemische Industrie war das Jahr 2014 ein Wechselbad der Gefühle und blieb letztendlich aufgrund eines schwachen 4. Quartals unter den Erwartungen zurück. Dennoch signalisiert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) positive Nachrichten für das Jahr 2015. Er geht von einem Wachstum der Chemieproduktion von 1,5 Prozent für 2015 aus. Die Schlüsselfaktoren sind hierbei die Zunahme von Innovationsfähigkeit und bezahlbare Energien.
Die Berger-Gruppe konnte seine dominierende Marktstellung im Jahr 2014 weiter ausbauen. Mit einem Umsatzzuwachs von € 6,7 Mio. auf € 49,2 Mio.) konnte ein Umsatzplus von 15,8 Prozent erreicht werden. Im deutschen Stammsitz der Berger Metallwarenfabrik GmbH und ihren Auslandstöchtern konnte ein Umsatzplus erzielt werden. Lediglich die Produktionsstätte Techberg s.r.o. in der Slowakei verfehlte die Vorjahresmarke. Diese Entwicklung muss jedoch unter Berücksichtigung der Entscheidung gesehen werden, dass die slowakische Auslandtochter mittlerweile von der Berger-Gruppe getrennt wurde.
Besonders hervorzuheben sind die Ergebnisse der Berger-Beteiligungen in Italien (S.G.T. und Berger Italia). Hier konnte ein Umsatzplus von € 7,8 Mio. erzielt werden. Der Jahresumsatz von € 19,6 Mio. in 2014 (Vj.. € 11,8 Mio.) übertraf den Vorjahresumsatz zum einen durch den ganzjährigen Einbezug der Berger Italia S.r.l. in den Konzern und zum anderen durch eine Erhöhung der Stückzahlen.
Auch das chinesische Tochterunternehmen bereitete Grund zur Freude. Erstmals wurden nennenswerte Umsatzzahlen realisiert und der realistische Ausblick auf das Erreichen der Gewinnschwelle für 2015 ist gegeben.
In der Berger-Gruppe lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 bei € 49,2 Mio. (Vj. € 42,5 Mio.) und damit um rund € 6,6 Mio. bzw. ca. 15,6 % über dem Vorjahreswert. Die Steigerung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den Unternehmenszukäufen in Vorjahr.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei € 3,0 Mio. (Vj. € 1,9 Mio.), EBITDA bei € 6,55 Mio. (Vj. € 4,5 Mio.).
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| Umsatzerlöse | 49.184 | 42.541 |
| EBITDA | 6.549 | 4.524 |
| EBIT | 3.416 | 2.143 |
| EBT | 2.988 | 1.846 |
| Aktiva Rechnungsabgrenzungs posten / latente Steuern |
2014 T€ |
2013 T€ |
|---|---|---|
| Aktiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
Passiva | 2014 T€ |
2013 T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 17.042 | 18.398 | Eigenkapital | 11.234 | 11.424 |
| Umlaufvermögen | 16.375 | 16.512 | Rückstellungen | 1.451 | 1.259 |
| Rechnungsabgrenzungs | 494 | 373 | Verbindlichkeiten | ||
| posten / latente Steuern | aus Lieferungen/Leistungen | 5.764 | 5.935 | ||
| aus Finanzverbindlichkeiten | 10.014 | 9.951 | |||
| ggü. verbund. Unternehmen | 3.388 | 2.787 | |||
| sonstige | 2.060 | 3.927 | |||
| Bilanzsumme | 33.911 | 35.283 | Bilanzsumme | 33.911 | 35.283 |
Die Berger-Gruppe beschäftigte in 2014 durchschnittlich 318 (Vj. 291) Mitarbeiter/innen. Die Personalkosten stiegen um ca. 23,9 % aufgrund der höheren Mitarbeiterzahl durch die Firmenzukäufe im Vorjahr.
In der Berger-Gruppe wurden € 1,7 Mio. (Vj. € 4,5 Mio.) in das Anlagevermögen investiert. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf € 3,1 Mio. (Vj. € 2,4 Mio.).
Für die zukünftige Entwicklung des Konzerns bestimmten die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und im übrigen Europaraum die entscheidenden Eckdaten.
Die deutsche Volkswirtschaft ist ungeachtet der geopolitischen Turbulenzen im vergangenen Jahr auf einen Wachstumskurs zurückgekehrt. Stimuliert vor allem von einem soliden Anstieg der privaten Konsumausgaben dürfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um preisbereinigt 1,5 Prozent steigen. Die Bundesregierung erwartet, dass der Mindestlohn sowie die Anhebung und Ausweitung der Rentenleistungen die Konsumnachfrage stärken werden.
Durch zusätzliche Investitionsimpulse sowie ein gutes Klima für Innovationen und private Investitionen ist mit einer Fortsetzung und Festigung des Aufschwungs zu rechnen.
Die zunehmende wirtschaftliche Aktivität verbessert die Gewinne der Unternehmen und lässt die Löhne spürbar steigen. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte nehmen merklich zu. Im Zusammenspiel mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und spürbar gesunkenen Rohstoffpreisen erhöhen die privaten Haushalte ihre Ausgaben für Konsum und Wohnungsbau deutlich.
Neben einer soliden Baukonjunktur dürften auch die Investitionen der Unternehmen in Ausrüstungen nach einer Schwächephase im zweiten Halbjahr 2014 im Verlauf dieses Jahres wieder deutlich anziehen. Zusätzlich wird die deutsche Konjunktur durch zunehmende Exporte stimuliert.
In der Berger-Gruppe kann man davon ausgehen, dass die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre auch in 2015 fortgesetzt werden kann. Insbesondere der erfolgreiche Turnaround bei Berger in China wird zu einer weiteren Ergebnisverbesserung beitragen. Ebenso wird die Zusammenlegung und Verschmelzung der Produktionsstätten August Berger Metallwarenfabrik, Berg/Rheinland-Pfalz, mit der Löbnitzer Verformungstechnik GmbH, Löbnitz/Sachsen, positiven Einfluss auf das Unternehmensergebnis auslösen.
Die Pläne für die Neuerwerbung einer Deckelfabrik in Deutschland sind ein wichtiger Schritt in Richtung Komplettangebot für Fassköpfe.
Generell wir die Berger-Gruppe die Verschlussproduktion weiter forcieren. Mit einem eigens geschaffenen Bereich für Produktentwicklung wird man auch andere Branchen und Industrien als Absatzmärkte von Berger-Produkten erschließen. Die Möglichkeiten von weiteren lukrativen Neuerwerbungen werden dabei jederzeit offen gehalten.
Für das Jahr 2015 wird sich Berger aus einer starken Position heraus auf das Kerngeschäft konzentrieren. Es ist jedoch mit einem moderateren Wachstum im einstelligen Bereich bei Umsatz und Ergebnis zu rechnen.
Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG wird seit dem 1. Oktober 2013 in den Konzernabschluss der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft einbezogen. Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf das gesamte Wirtschaftsjahr 2013 und 2014 der Gesellschaft und nicht auf das in 2013 konsolidierte Konzernergebnis der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft.
Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG, hat sich im Geschäftsjahr 2014 in der Phase des Umbruchs befunden. Die bestehende Produktpalette wird weitgehend von einer gänzlich neuen Produktgeneration ersetzt. Diese Produktentwicklung ging zu Lasten der möglichen Umsätze und hat auch auf der Kostenseite durch die Herstellung neuer Produktformen und durch die Durchführung intensiver Feldversuche deutliche Auswirkungen gezeigt.
Die Geschäftsentwicklung ist jedoch vor dem geschilderten Hintergrund im geplanten Rahmen abgelaufen und durchaus zufriedenstellend.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| Umsatzerlöse | 16.587 | 16.812 |
| EBITDA | 1.505 | 2.080 |
| EBIT | 1.387 | 1.923 |
| EBT | 1.376 | 1.918 |
Um unsere Produktionsprozesse effektiv zu gestalten bzw. zu verbessern, war es notwendig, Investitionen zu tätigen, damit wir für die Zukunft weiterhin konkurrenzfähig bleiben.
Die gesamten Zugänge in das Anlagevermögen betragen für das Geschäftsjahr 2014 T€ 368. Zudem werden durch regelmäßige Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen der Maschinenpark gepflegt T€ 1.212 (Vj. T€ 1.189). Sämtliche Investitionen und Wartungsmaßnahmen wurden aus dem laufenden Cash-Flow geleistet.
Um die Kunden der Gesellschaft nachhaltig mit hoher Qualität zu beliefern ist die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG auf hoch qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Unsere Mitarbeiter werden gezielt durch Aus- und Weiterbildung gefördert und tragen somit zu einer Personalentwicklung bei, die unsere Unternehmensgrundsätze unterstützt.
Im Geschäftsjahr 2014 beschäftigte die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG durchschnittlich 72 (Vj. 78) Mitarbeiter/innen.
Neben einer Stammbelegschaft greift das Unternehmen auf Leiharbeitnehmer zurück und kann somit sehr flexibel auf die Auftragseingänge der Kunden reagieren.
Dem Anlagevermögen T€ 561 (Vj. T€ 311) steht Eigenkapital T€ 964 (Vj. T€ 964) gegenüber.
Das Gesamtvermögen mit T€ 2.975 (Vj. T€ 3.106) setzt sich aus langfristigem Anlagevermögen T€ 561 (Vj. T€ 311), kurzfristigem Vermögen T€ 2.142 (Vj. T€ 2.625) und Liquiden Mitteln T€ 273 (Vj. T€ 170) zusammen. Das Gesamtkapital T€ 2.975 (Vj. T€ 3.106) setzt sich aus Eigenkapital T€ 964 (Vj. T€ 964) und aus kurz- und mittelfristigem Kapital T€ 2.011 (Vj. T€ 2.142) zusammen.
Die Eigenkapitalquote konnte somit von 31,0% auf 32,4 % verbessert werden.
Die Kassen- und Bankguthaben, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| T€ | T€ | |
| Liquide Mittel | 273 | 170 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 47 |
Der operative Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt T€ 1.396 (Vj. T€ 1.878)
Der Umsatz verminderte sich um T€ 225 auf T€ 16.587 (Vj. T€ 16.812). Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + aktivierte Eigenleistungen) blieb nahezu konstant bei T€ 16.793 (Vj T€ 16.484).
Die Materialeinsatzquote ist mit 54,6 % im Vergleich zu 2013 um 3,0 % angestiegen. Die Personalkosten stiegen um 0,9 % auf 20,1 %. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aufgrund eines veränderten Einsatzes von Leiharbeitern.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 99 auf T€ 2.901.(Vj. T€ 2.802.
Der Jahresüberschuss reduzierte sich um T€ 443 von T€ 1.721 auf T€ 1.278.
Die HSM Hans Sauermann GmbH & Co. KG wird sich in 2015 verstärkt auf die Entwicklung und den Vertrieb margenträchtiger Eigenprodukte bei gleichzeitiger Konsolidierung der Lohnfertigung konzentrieren.
Mit diesen Maßnahmen kann 2015 und 2016 wieder das Umsatz- und Ergebnisniveau des Jahres 2013 erzielt werden.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben, sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
München, 11. Juni 2015
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand
Jörg Rafael Christoph Petri Konstantin Winterstein
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der H.P.I. Holding Aktiengesellschaft sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung dieser Unterlagen nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung sowie den von ihr aufgestellten Konzernabschluss und ihren Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzern abzugeben.
Wir haben unsere Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss und den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft und des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, in Jahres- und Konzernabschluss und in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahres- und Konzernabschlusses sowie des Berichts über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Schwabach, den 12. Juni 2015
WPH HOFBAUER & MAIER GMBH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Stefan Maier Wirtschaftsprüfer
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