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Renault Audit Report / Information 2017

Sep 4, 2018

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Audit Report / Information

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Publication

Renault Deutschland AG

Brühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Renault Deutschland AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Renault Deutschland AG, Brühl — bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden — geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Renault Deutschland AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher — beabsichtigter oder unbeabsichtigter — falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Düsseldorf, 25. April 2018

**Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Rukes, Wirtschaftsprüfer

Brüggenolte, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 91. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 41.933,90 19.379,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.757.817,42 13.533.605,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 263.741,58 286.136,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.841,62 304.058,38
13.423.400,62 14.123.800,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.326.528,71 11.961.987,87
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherung 1.035.439,00 1.166.128,00
13.361.967,71 13.128.115,87
26.827.302,23 27.271.296,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 84.331,66 75.733,04
2. Waren 12.042.007,04 11.709.754,38
12.126.338,70 11.785.487,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.959.840,05 2.542.469,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 599.131.932,63 654.393.084,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 76.298.688.85 89.384.352,26
678.390.461,53 746.319.906,81
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 12.877,91 392.338,98
690.529.678,14 758.497.733,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.339,50 57.339,67
D. Aktive latente Steuern 11.780.780,66 9.964.780,66
729.229.100,53 795.791.149,62
Passiva
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.655.322,80 10.655.322,80
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 1.065.532,28 1.065.532,28
2. Andere Gewinnrücklagen 20.742,80 20.742,80
1.086.275,08 1.086.275,08
III. Bilanzgewinn 33.575.224,38 39.200.398,92
45.316.822,26 50.941.996,80
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 36.688.900,00 34.109.933,00
2. Steuerrückstellungen 10.440.062,94 10.022.924,56
3. Sonstige Rückstellungen 499.532.447,31 512.691.340,16
546.661.410,25 556.824.197,72
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 54.126.019,89 43.668.625,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.632.844,72 61.468.360,94
3. Sonstige Verbindlichkeiten 25.492.003,41 82.887.968,29
davon aus Steuern EUR 12.893.429,94 (Vorjahr TEUR 70.536)
137.250.868,02 188.024.955,10
729.229.100,53 795.791.149,62

Gewinn- und Verlustrechnung für 2017

2017 2016
EUR EUR
--- --- ---
1. Umsatzerlöse 1.673.977.976,57 1.464.482.686,88
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.981.245,99 5.032.232,02
1.677.959.222,56 1.469.514.918,90
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 230.953.096,84 178.497.017,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 278.944.935,42 224.769.767,07
509.898.032,26 403.266.784,36
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 35.227.151,08 32.880.794,97
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.782.996,33 5.255.518,02
davon für Altersversorgung EUR 1.143.184,58 (Vj. TEUR 807)
41.010.147,41 38.136.312,99
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.301.383,52 1.361.616,29
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.069.143.520,33 964.433.524,17
56.606.139,04 62.316.681,09
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.000,00 8.709,43
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme 6.798.813,20 699.518,49
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.188.962,42 19.063.272,04
davon an verbundene Unternehmen EUR 18.991.847,02 (Vj. TEUR 17.145)
davon aus Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen EUR 4.941.579,00 (Vj. TEUR 1.772)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung sonstiger Rückstellungen EUR 35.125,00 (Vj. TEUR 94)
-30.982.775,62 -19.754.081,10
10. Ergebnis vor Steuern 25.623.363,42 42.562.599,99
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.150.919,65 14.130.287,83
12. Ergebnis nach Steuern 16.472.443,77 28.432.312,16
13. Sonstige Steuern 48.898,31 25.703,57
14. Jahresüberschuss 16.423.545,46 28.406.608,59
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 17.151.678,92 10.793.790,33
16. Bilanzgewinn 33.575.224,38 39.200.398,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeine Hinweise

Sitz der Renault Deutschland AG ist Brühl. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 43252 im Register des Amtsgerichts Köln eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände sind grundsätzlich höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren.

Seit dem Jahr 2015 werden Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000 liegen, nicht mehr zu einem Sammelposten zusammengefasst und gemeinsam über fünf Jahre linear abgeschrieben, sondern alle GWG bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 410 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung von außenplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.

Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der FiFo-Methode unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich mit den einzelnen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse der Vergangenheit sowie der Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.

Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern

Nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept wurden auf sämtliche Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz latente Steuern berechnet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Pensionsrückstellungen

Es wurden Rückstellungen für unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass die Pensionsrückstellungen in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den Versorgungsverpflichtungen und dem vorhandenen Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG bilanziert werden. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.

Die Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 3,68 % (Vorjahr: 4,01%) zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses, das sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Beim PUC-Verfahren wird der Barwert erwarteter künftigen Zahlungen ermittelt, die erforderlich sind, um die aufgrund von Arbeitnehmerleistungen bis zum Bilanzstichtag entstandenen Verpflichtungen abgelten zu können. Für diese Ermittlung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von zehn Jahren verwendet.

Außerdem wurden der Bewertung folgende Annahmen zugrunde gelegt:

31.12.2017 31.12.2016
Gehaltserhöhungen 2,50% p.a. 2,50 % p.a.
Rentenanpassungen 1,60% p.a. 1,60 % p.a.
Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenze 2,50% p.a. 2,50% p.a.
Fluktuationsrate 2,62% p.a. 2,91 % p.a.

Ferner dienten für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz von 1,47% (Vorjahr: 1,84%) abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.

Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden wie in Vorjahren Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und der ATZ-Rückstellung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" erfasst

Kommissionsgeschäft

Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marken Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderungsaktionen dient.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Umlaufvermögen

Die Warenbestände der Renault Deutschland AG sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 11.710) auf TEUR 12.042 gestiegen. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 9.357 (Vorjahr: TEUR 9.143). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 736 (Vorjahr: TEUR 614) sowie um sonstige Warenbestände wie Werbematerial, Kfz-Briefe etc. in Höhe von TEUR 1.949 (Vorjahr: TEUR 1.952).

Bei den Hilfs- und Betriebsstoffen TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 76) handelt es sich um Heizöl und Kraftstoffe sowie um sonstiges Verpackungsmaterial.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 599.132 (Vorjahr: TEUR 654.393) bestehen TEUR 469.748 (Vorjahr: TEUR 508.337) gegen den Cash-Pool-Führer Renault s.a.s. bei dem Kreditinstitut BNP PARIBAS, Paris/Frankreich. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 129.384 (Vorjahr: TEUR 146.056) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften und betreffen mit TEUR 118.683 (Vorjahr: TEUR 132.998) den Gesellschafter Renault s.a.s.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 76.299 (Vorjahr: TEUR 89.384) enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften von TEUR 34.279 (Vorjahr: TEUR 38.468). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei den restlichen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um eine Forderung gegenüber dem Finanzamt aus Vorsteuer in Höhe von TEUR 39.211 (Vorjahr: TEUR 48.385) sowie sonstige Forderungen, ausstehende Gutschriften von Lieferanten und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 2.809 (Vorjahr: TEUR 2.531).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive Latente Steuern

Es wurde ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von TEUR 11.781 (Vorjahr: TEUR 9.965), der auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt wurde, aktiviert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Rückstellungen für Werbebeteiligungen. Dabei werden bei der Renault Deutschland AG nicht nur die

Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,36 %.

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:

Sachverhalt Differenz zur Steuerbilanz Aktive latente Steuern (+) / passive latente Steuern (-)
Anlagevermögen 60 19
Vorratsvermögen 170 53
Pensionsrückstellung/ATZ 25.079 7.865
Sonstige Rückstellungen 9.218 2.891
Differenzen der Organgesellschaften 3.040 953
Total 37.567 11.781

Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.

Zu der am Stichtag bestehenden Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 20.648 verweisen wir auf die vorstehenden Ausführungen zu den aktiven latenten Steuern (TEUR 11.781) sowie auf den untenstehenden Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung (TEUR 8.867).

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 36.689 (Vorjahr: TEUR 34.110). Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 62.542 (Vorjahr: TEUR 59.820) wurden mit dem beizulegenden Zeitwert des Vermögens der Konzern-Unterstützungskasse Renault Deutschland AG e.V., Brühl, von TEUR 25.853 (Vorjahr: TEUR 25.710) saldiert. Die Anschaffungskosten entsprechen dem ausgewiesenen Wert. Der Unterschiedsbetrag, der nach § 253 Absatz 6 HGB ermittelt wurde, beträgt TEUR 8.867 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 10.440 (Vorjahr: TEUR 10.023) betreffen Körperschaftsteuer TEUR 3.517 (Vorjahr: TEUR 4.328), Solidaritätszuschlag TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 238) sowie Gewerbesteuer TEUR 6.180 (Vorjahr: 5.457 TEUR) für das Jahr 2017 sowie eine Rückstellung für die laufende Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 550.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 499.532 (Vorjahr: TEUR 512.691) betreffen überwiegend Rückstellungen für Verkaufsförderungen und Boni für Fahrzeuge im Netzbestand und für Händler (TEUR: 428.568; Vorjahr: TEUR 452.804), drohende Verluste aus Buy-Back-Geschäften (TEUR: 34.279; Vorjahr: TEUR 38.468) sowie Restrukturierungskosten für das Händlernetz (TEUR: 23.484; Vorjahr: TEUR 20.246).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 54.126 0 0 54.126
(Vorjahr) (43.669) (0) (0) (43.669)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.633 0 0 57.633
(Vorjahr) (61.468) (0) (0) (61.468)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 25.492 0 0 25.492
(Vorjahr) (82.888) (0) (0) (82.888)
davon aus Steuern 12.893 0 0 12.893
(Vorjahr) (70.536) (0) (0) (70.536)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
137.251 0 0 137.251
(188.025) (0) (0) (188.025)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 25.492 (Vorjahr: TEUR 82.888) enthalten größtenteils Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Händlern aus Verkaufsförderungsmaßnahmen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):

2017 Vorjahr
Verkäufe von Neuwagen 1.101 985
Verkäufe von Dienst- und Gebrauchtwagen 137 105
Ersatzteilverkäufe 126 118
Übrige 310 256
1.674 1.464

Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr hauptsächlich auf die Bundesrepublik Deutschland. In den übrigen Umsatzerlösen sind insbesondere Erträge aus weiterbelasteten Garantieleistungen und Erträge aus Transportdienstleistungen enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.981 (Vorjahr: TEUR 5.032) setzen sich zum großen Teil aus Auflösungen von Rückstellungen, Erträgen aus Schadensersatzleistungen und Rückerstattungen von Versicherungen zusammen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.069.143 (Vorjahr: TEUR 964.434) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 979.535 (Vorjahr: TEUR 952.910) im Rahmen der Kommissionärsverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.535 (Vorjahr: TEUR 883). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 59) enthalten, die die Bildung von sonstigen Rückstellungen betreffen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In 2017 wurden insgesamt TEUR 9.151 (Vorjahr: TEUR 14.130) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gebucht, davon Körperschaftsteuer TEUR 4.663 (Vorjahr: TEUR 6.029), Solidaritätszuschlag TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 332), Gewerbesteuer TEUR 5.619 (Vorjahr: TEUR 6.890) und TEUR 1.816 (Vorjahr: TEUR 813 Aufwand) als Ertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern.

Sonstige Steuern

In den sonstigen Steuern sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Grundsteuer in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr Ertrag: TEUR 23) enthalten.

Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen zum 31. Dezember 2017 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 117.908 (Vorjahr: TEUR 109.077) sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland mit TEUR 15.791 (Vorjahr: TEUR 14.936).

Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht, und dem festgelegten Rückkaufswert.

Neben dem Factoring mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, wurde auch das Factoring mit der Deutschen Bank AG, Köln, ausgeweitet. Das Factoring dient im Wesentlichen der Liquiditätsverbesserung. Dem Vorteil des frühzeitigen Geldeingangs steht der Nachteil der Factoringaufwendungen gegenüber. Risiken werden aus dem echten Factoring derzeit nicht gesehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 132) für erteilte Investitionsaufträge und mit TEUR 4.387 (Vorjahr: TEUR 5.009) für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2018 und 2022 liegen sowie mit TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 206) für hinterlegte Bürgschaften. Insgesamt ergeben sich daraus TEUR 286 (Vorjahr: TEUR 165) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Angaben zum Prüfungshonorar

Das Abschlussprüfungshonorar in Höhe von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 103) betrifft ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.

Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl während des Geschäftsjahres nach Gruppen

2017 Vorjahr
Leitende Angestellte (Prokuristen) 7 6
Angestellte 336 330
Gewerbliche Arbeitnehmer 68 68
411 404

Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit

Da die durchschnittliche Anzahl der Gesellschaft unter 500 Beschäftigten liegt, wurde ein Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nicht erstellt.

Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer

Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2017 betrugen TEUR 1.367 (Vorjahr: TEUR 1.670). Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich auf TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 77). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 302 (Vorjahr: TEUR 316) zurückgestellt.

Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2017 beträgt TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4).

Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG

Aufsichtsrat

François David Vorsitzender Directeur Contrôle de Gestion Europe, Renault s.a.s/ Frankreich
Patrick Froidefond stellvertretender Vorsitzender Directeur Performance & Contrôle Commerce G9, Renault s.a.s/ Frankreich
Andreas Gabriel Mitglied des Aufsichtsrats Directeur des Ventes, Renault s.a.s/Frankreich
Kenneth Ramirez Mitglied des Aufsichtsrats Senior Vice President, Sales & Marketing G9, Renault s.a.s/ Frankreich
Uwe Schäfges Arbeitnehmervertreter Betriebsratvorsitzender, Renault Deutschland AG
Alexander Oppelt Arbeitnehmervertreter Renault Retail Group Deutschland GmbH

Vorstand

Uwe Hochgeschurtz Vorsitzender
Régis Bavelier Vorstand Finanzen
Christophe Mittelberger Vorstand Vertrieb
Martin Zimmermann Vorstand Kommunikation
Frank Niewöhner Vorstand Marketing
Frank Lagarde Vorstand Qualität und Kundendienst

Die Vorstände sind jeweils hauptberuflich in ihrer jeweiligen Funktion tätig.

Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand: 31. Dezember 2017)

Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2017 Ergebnis 2017
% TEUR TEUR
--- --- --- ---
Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln 100 12.468 0
Renault Retail Group
Spezial-Liegenschaften GmbH, Köln 100 25 0
SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl 100 25 0

Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/ Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist beim Mutterunternehmen bzw. auf dessen Internet-Seite erhältlich.

Die Renault Deutschland AG ist somit nach § 291 HGB von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die größten Bewertungsdifferenzen, die vom deutschen Recht abweichen, ergeben sich im Wesentlichen aus der Bilanzierung der Pensionsrückstellung, da ein unterschiedlicher Rechnungszins beim PUC Verfahren zu Grunde gelegt wird, sowie aus der Bilanzierung der Rücknahmeverpflichtung aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge.

Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG

Für das Geschäftsjahr 2017 ist eine Gewinnverwendung in Höhe von EUR 12.920.800 (Vorjahr: EUR 22.048.720,00) geplant. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Brühl, den 25. April 2018

Renault Deutschland AG

gez. Uwe Hochgeschurtz

gez. Rdgis Bavelier

gez. Christophe Mittelberger

gez. Martin Zimmermann

gez. Frank Niewöhner

gez. Frank Lagarde

Entwicklung des Anlagevermögens 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 199.621,11 32.000,00 0,00 231.621,11
199.621,11 32.000,00 0,00 231.621,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.517.286,29 310.933,72 81.349,03 57.746.870,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.567.637,79 40.812,60 76.527,53 2.531.922,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.519.500,84 248.046,11 253.205,16 6.514.341,79
66.604.424,92 599.792,43 411.081,72 66.793.135,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.505.885,00 0,00 0,00 16.505.885,00
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 1.166.128,00 0,00 130.689,00 1.035.439,00
17.672.013,00 0,00 130.689,00 17.541.324,00
84.476.059,03 631.792,43 541.770,72 84.566.080,74
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
--- --- --- --- ---
EUR EUR EUR EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 180.241,52 9.445,69 0,00 189.687,21
180.241,52 9.445,69 0,00 189.687,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 43.983.680,60 1.078.791,88 73.418,92 44.989.053,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.281.501,24 62.883,08 76.203,04 2.268.181,28
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.215.442,46 150.262,87 253.205,16 6.112.500,17
52.480.624,30 1.291.937,83 402.827,12 53.369.735,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.543.897,13 0,00 364.540,84 4.179.356,29
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.543.897,13 0,00 364.540,84 4.179.356,29
57.204.762,95 1.301.383,52 767.367,96 57.738.778,51
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
--- --- ---
EUR TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 41.933,90 19
41.933,90 19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.757.817,42 13.534
2. Technische Anlagen und Maschinen 263.741,58 286
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.841,62 304
13.423.400,62 14.124
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.326.528,71 11.962
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 1.035.439,00 1.166
13.361.967,71 13.128
26.827.302,23 27.271

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Die Renault Deutschland AG vertreibt als Kommissionärin der Renault s.a.s. Neufahrzeuge der Marken Renault und Dacia sowie Teile und Zubehör für die genannten Marken im eigenen Namen und für Rechnung von Renault s.a.s.. Sie ist zu 60 % eine Tochtergesellschaft der Renault s.a.s., Frankreich, 40% der Anteile hält die Renault Group BV, Amsterdam. Neben der Belieferung des Renault und Dacia Händlernetzes werden auch Direktgeschäfte u.a. mit Autovermietern getätigt.

Wesentliches Eigengeschäft ist der Handel mit Gebrauchtwagen (Buy-Back-Rückläufern) sowie mit lokalen Ersatzteilen.

Die Renault Deutschland AG ist zu 100 % Muttergesellschaft der Renault Retail Group Deutschland GmbH und Renault Retail Group Spezial-Liegenschaften GmbH (beide mit Sitz in Köln) sowie der Sodicam Vertriebs GmbH mit Sitz in Brühl.

Steuerungsindikatoren sind u.a. Marktanteil (Zulassungen), Absatz, Umsatz und Ergebnis vor Steuern.

Der Markt

Die deutsche Wirtschaft profitierte auch 2017 vom insgesamt kräftigen konjunkturellen Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preisbereinigt um 2,2 %, angesichts der globalen wirtschaftlichen Lage wird auch für das laufende Jahr mit einem weiteren Zuwachs gerechnet. Neben dem positiven Klima für den Außenhandel zeigt sich auch die Binnenwirtschaft solide. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte in Deutschland mit rund 44,5 Millionen einen neuen Rekordwert, während Ölpreise und Inflation auf niedrigem Niveau verblieben. Der dynamische Aufwärtstrend wirkte sich erneut positiv auf den deutschen Automobilmarkt aus, der mit 3,71 Millionen neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um nochmals knapp 100.000 Einheiten bzw. 2,7 % gegenüber dem Vorjahr zulegte (2016: 3,62 Millionen).

Die Pkw-Neuzulassungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % auf 3,44 Millionen Neuwagen (2016: 3,35 Millionen Einheiten). Die saisonalen Schwankungen zeigten ein ähnliches Bild wie in den Vorjahren, allerdings mit einem außergewöhnlich starken Zulassungsplus im März, der mit 359.683 neu registrierten Pkw auch der stärkste Monat im Jahresverlauf war. Schwächster Monat war der Februar mit lediglich 243.602 Neuzulassungen. In den Sommermonaten bewegten sich die Zulassungen weitestgehend stabil auf Vorjahresniveau. Deutlich dynamischer zeigte sich das Jahr zum Ausklang: So verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt im November 302.636 neu zugelassene Pkw, ein Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Der Großteil der in Deutschland vertretenen Marken profitierte von dem positiven Trend. Allerdings gab es bei den deutschen Herstellern auch Ausnahmen: Audi verzeichnete ein Minus von 2,2 % auf 283.196 Einheiten, BMW konnte mit einem Plus von 0,2 % und insgesamt 264.323 Neuzulassungen nur das Vorjahresergebnis erreichen. Einen deutlichen Rückgang verzeichnete Volkswagen: 634.270 neu zugelassene Pkw bedeuteten einen Rückgang um 3,3 % oder rund 22.000 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Dennoch bleibt der Hersteller aus Wolfsburg mit 18,4 % Marktanteil unangefochtener Marktführer (2016: 19,6 %). Unter den Importeuren in Deutschland erzielten Dacia mit einer Steigerung um 27,6 % auf 62.678 PKW-Neuzulassungen (2016: 49.124) und auch Renault mit einem Plus von 7,4 % und 135.592 Neuzulassungen (2016: 126.285) deutlich über dem Marktdurchschnitt liegende Zuwächse. Der PKW-Marktanteil der Renault-Gruppe stieg stärker als bei jedem anderen Anbieter auf dem deutschen Markt und erreichte 5,76 % (2016: 5,23 %).

Das positive Wirtschaftsklima schlägt sich auch bei den privaten Zulassungen nieder: Der Aufwärtstrend des Vorjahres setzte sich weiter fort, so dass 35,5 % der Neuzulassungen von privater Hand erfolgten (2016: 35 %).

Die Veränderungen beim Verhältnis von benzin- zu dieselgetriebenen Pkw setzten sich fort, die Nachfrage nach Selbstzündern ging deutlich zurück. Nach 45,9 % in 2016 sank der Anteil der Diesel-Pkw-Zulassungen auf 38,8 %. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der neu registrierten Benziner deutlich und erreichte 57,8 % der Neuzulassungen (2016: 52,1 %).

Von der rückläufigen Nachfrage nach Selbstzündern profitierten erneut die Neuwagen mit alternativen Antrieben, die mit einem Marktanteil von 3,4 % erneut überproportional hinzugewannen (2016:2,0 %). Gewinner waren Hybridfahrzeuge mit einem Plus von 76,4 % gegenüber dem Vorjahr und 84.675 Neuzulassungen (2016: 47.996 Einheiten). Dies entspricht einem Marktanteil von 2,5 %. Die darin enthaltenen Plug-in-Hybride legten besonders kräftig zu: 29.436 Neuzulassungen (2016: 13.744) entsprechen einem Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum von 114,2%. Damit kamen nahezu siebenmal so viele Hybride neu auf den Markt wie noch vor sechs Jahren (2011: 12.600 Einheiten). Den höchsten prozentualen Zuwachs unter den alternativen Antrieben erreichten 2017 die Elektro-Pkw. Mit einem Plus von 119,6 % gegenüber dem Vorjahr erreichten die rein batteriebetriebenen Fahrzeuge 25.056 Neuzulassungen (2016: 11.410) , was einem Marktanteil von 0,7 % entspricht. Auf Grund der steigenden Modellvielfalt am Markt und zunehmender Reichweite der Elektrofahrzeuge dürfte der positive Trend auch in den kommenden Jahren anhalten. So präsentiert Renault bereits die dritte Ausbaustufe seiner Kompaktlimousine ZOE, die 2018 mit einem stärkeren Elektromotor erhältlich sein wird.

Die drei Volumensegmente Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklasse vereinnahmen nach wie vor fast die Hälfte der Neuzulassungen, mit nur noch 49,7 % verzeichnete das Trio aber erneut einen deutlichen Rückgang (2016: 52,5 %).

Einzig die Kleinwagen konnten ihr absolutes Vorjahresergebnis verbessern und erreichten mit 499.300 Neuzulassungen einen Zuwachs von rund 13.000 Einheiten (+2,7 %), bei einem Marktanteil auf Vorjahresniveau (2016: 486.293 Einheiten; 14,5 % Marktanteil). Einen erneuten Rückgang verzeichnete die Klasse der Kompaktwagen die 802.999 Neuzulassungen aufweist, was einem Marktanteil von 23,3 % entspricht (2016: 845.755 Einheiten; 25,2 % Marktanteil). In der Mittelklasse verzeichnete das Kraftfahrtbundesamt 410.546 Neuzulassungen und damit rund 17.000 Einheiten weniger als im Jahr zuvor. Der Marktanteil sank auf 11,9 % (2016: 427.495 Einheiten; 12,8 % Marktanteil).

Die Kleinstwagen verloren leicht an Boden, mit rund 5.000 Einheiten weniger erreichte die „Mini"-Klasse noch 231.877 Neuzulassungen bzw. einen Marktanteil von 6,7 % (2016: 236.959 Einheiten; 7,1 % Marktanteil). Die obere Mittelklasse verzeichnet ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 17,7 % auf 137.455 neu registrierte Fahrzeuge.

Der Aufwärtstrend bei den Sports Utility Vehicles und Geländewagen hält wie in den Jahren zuvor unvermindert an. Die Neuzulassungen erreichten mit 820.552 Einheiten einen neuen Höchststand (2016: 715.268 Fahrzeuge), der Marktanteil beträgt 23,9 %. Den prozentual höchsten Zuwachs erreichten erneut die SUVs mit 22,5 % auf 521.660 Einheiten. Damit beläuft sich der Marktanteil der Trendsetter auf 15,2 % (2016: 425.803 Einheiten; 12,7 % Marktanteil). Auch die Nachfrage nach Geländewagen zog nochmals an. 298.892 Einheiten entsprechen einem Plus von rund 9.400 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 8,7 % (2016: 289.465 Einheiten; 8,6 % Marktanteil).

In den Nischensegmenten gab es erneut Bewegung: Während die Neuzulassungen bei den Sportwagen mit 38.965 Einheiten und einem Marktanteil von 1,1 Prozent rückläufig waren (2016: 41.443 Einheiten, 1,2 % Marktanteil), konnte sich die Oberklasse leicht erholen und verzeichnete 28.812 neu registrierte Fahrzeuge sowie einen stabilen Marktanteil von 0,8 % (2016: 27.187 Einheiten; 0,8 % Marktanteil).

Passend zur positiven Konjunktur verzeichneten auch die Nutzfahrzeuge bis 5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht einen deutlichen Zuwachs. Insgesamt stiegen die Neuzulassungen um 3,5 % auf 272.728 Fahrzeuge (2016: 263.471 Fahrzeuge).

Der Gebrauchtwagenmarkt blieb auf hohem Niveau stabil. 2017 registrierte das Kraftfahrtbundesamt einen leichten Rückgang von 1,1 % auf 8.279.173 Besitzumschreibungen (2016: 8.371.034 Einheiten). Mit 7.298.282 Besitzumschreibungen betraf der Großteil den Pkw-Fahrzeugbestand.

Gesamtmarkt Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge* in Deutschland

2010 2011 2012 2013 2014
3,119 3,413 3,307 3,170 3,271
2015 2016 2017
3,447 3,615 3,714

* bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (Neuzulassungen in Mio. Einheiten)

Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland

Zulassungen 2017 Zulassungen 2016
Rang Hersteller (Einheiten) Marktanteil in % (Einheiten) Marktanteil in %
--- --- --- --- --- ---
1. Volkswagen 634.270 18,4 656.025 19,6
2. Mercedes-Benz 328.223 9,5 312.590 9,3
3. Audi 283.196 8,2 289.617 8,6
4. BMW 264.323 7,7 263.868 7,9
5. Ford 246.595 7,2 239.845 7,2
6. Opel 243.715 7,1 243.810 7,3
7. Skoda 194.230 5,6 186.172 5,6
8. Renault 135.592 3,9 126.285 3,8
9. Hyundai 108.532 3,2 107.269 3,2
10. Seat 108.203 3,1 97.585 2,9
17. Dacia 62.678 1,8 49.124 1,5

Gesamtmarkt leichte Nutzfahrzeuge bis 5 t: Die Top Ten in Deutschland

Zulassungen 2017 Marktanteil Zulassungen 2016 Marktanteil
Rang Hersteller (Einheiten) in % (Einheiten) in %
--- --- --- --- --- ---
1. Mercedes-Benz 61.987 22,7 59.441 22,6
2. Volkswagen 56.200 20,6 55.649 21,1
3. Ford 45.155 16,6 43.527 16,5
4. Renault 23.706 8,7 21.329 8,1
5. Fiat 15.500 5,7 16.788 6,4
6. Opel 14.307 5,3 14.774 5,6
7. Citroën 11.354 4,2 10.436 4,0
8. Peugeot 10.813 4,0 9.071 3,4
9. Iveco 7.924 2,9 7.804 3,0
10. Nissan 6.751 2,5 7.075 2,7
14. Dacia 2.240 0,8 1.848 0,7

Entwicklung der Marken Renault und Dacia

Die Renault Deutschland AG verzeichnete in 2017 mit den Marken Renault und Dacia ein Wachstum um 12,9 % auf 224.216 neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (2016: 198.586). Damit erreichte die Renault Gruppe einen nahezu fünfmal so starken Zuwachs wie der deutsche Gesamtmarkt, der gegenüber 2016 um 2,7 % zulegte. Erstmals seit 2009 überstiegen die Zulassungen der Renault-Gruppe wieder die Marke von 200.000 Einheiten. Die PKW-Zulassungen der Renault Gruppe erreichten im Jahr 2017 insgesamt 198.270 Einheiten (+13,0 %, 2016: 175.409 Einheiten). Die Neuzulassungen bei den leichten Nutzfahrzeugen lagen bei 25.946 Einheiten (+11,9 %, 2016: 23.177 Einheiten). Der Marktanteil der Gruppe stieg ebenfalls deutlich und erreichte mit 6,04 % den besten Wert seit 2003 (2016: 5,49 %). Mit +0,54 Prozentpunkten beim Marktanteil verzeichnete die Renault Gruppe zudem den höchsten Zuwachs aller Anbieter auf dem deutschen Markt.

Der Absatz der Marke Renault stieg um 7,9 % auf 159.298 neu zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (2016: 147.614 Zulassungen). Deutlich über dem Marktdurchschnitt entwickelte sich erneut die Marke Dacia, die mit 64.918 neu registrierten Pkw und Transportern ein Absatzplus von 27,4 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnete (2016: 50.972 Einheiten). Damit gehörte Dacia im vergangenen Jahr zu den Marken mit dem stärksten Zuwachs in Deutschland.

Die PKW-Zulassungen der Marke Renault lagen 7,4 % oder rund 9.300 Fahrzeugen über dem Vorjahr und erreichten 135.592 Einheiten (2016: 126.285 Einheiten). Der Pkw-Marktanteil von Renault verbesserte sich auf 3,94 % (2016: 3,77 %).

Die Tabelle der zulassungsstärksten Renault Pkw-Modelle auf dem deutschen Markt führt erstmals das City-SUV Captur an. Mit 23.700 Einheiten verbesserte das umfassend aufgewertete Modell sein Vorjahresergebnis um 11,2 % (2016: 21.316 Einheiten). Trotz wachsenden Wettbewerbs blieb der Captur das meistverkaufte Modell im Segment der sogenannten B-SUV. Der Kleinwagen Clio landet mit 23.344 Exemplaren verkauften Exemplaren auf Rang zwei der meistverkauften Renault-Modelle (2016: 24.581 Einheiten). Den dritten Platz erreichte der Mégane. Die vierte Generation des Kompaktmodells erreichte ein Absatzplus von 6,4 % gegenüber dem Vorjahr auf 21.151 Einheiten (2016: 19.872 Einheiten).

Ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielte der Kompaktvan Scénic, der mit 13.799 Einheiten sein Vorjahresergebnis um 42,8 % übertraf (2016: 9.662 Einheiten). Darüber hinaus trug der Mitte 2016 neu eingeführte Koleos zum Erfolg von Renault bei: Das erste Mittelklasse-SUV der Marke verzeichnete mit 1.933 neu registrierten Zulassungen einen sehr guten Marktstart.

Ebenfalls deutlich über dem Marktdurchschnitt entwickelte sich der Absatz der leichten Nutzfahrzeuge von Renault. 23.706 Einheiten bedeuten ein Plus von 11,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 21.329 Einheiten). Der Gesamtmarkt verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 3,5 %. Beim Marktanteil konnte Renault mit 0,6 Prozentpunkten ebenfalls deutlich zulegen und ist mit 8,69 % der stärkste Importeur sowie insgesamt die Nummer vier auf dem deutschen Markt. Meistgefragtes Nutzfahrzeug von Renault war erneut der Master, der mit 8.975 Einheiten nochmals um 4,5 % zulegte (2016: 8.588 Einheiten). Eine noch größere Steigerungsrate erzielte der Trafic, der mit 8.230 Neuzulassungen ein Plus von 31,5 % erreichte (2016: 6.258 Einheiten). Der Kangoo Rapid behauptete sich selbst zum Ende des Modelzyklus mit 5.302 Neuzulassungen noch nahezu auf Vorjahresniveau (2016: 5.524 Einheiten).

Im dynamischen Markt für Elektrofahrzeuge konnte sich Renault äußerst erfolgreich behaupten und ist mit erstmals mehr als 5.000 verkauften Elektrofahrzeugen unverändert die Nummer eins in Deutschland. Insgesamt setzte das Unternehmen mit den Modellen Twizy, ZOE und Kangoo Z.E. 5.058 rein batteriebetriebene Fahrzeuge ab. Dies entspricht einem Plus von 31 % gegenüber dem Vorjahr. Der Gesamtmarktanteil liegt bei 16,5 %. Deutschlands meistverkauftes Elektromodell war erneut der Renault ZOE mit 4.323 Neuzulassungen und einem Zuwachs von 54,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 2.805 Fahrzeuge). Damit erreichte der ZOE einen neuen Verkaufsrekord und erzielte bei den rein elektrisch betriebenen Pkw einen Marktanteil von 17,3 Prozent. Der Kompaktransporter Kangoo Z.E.

wechselte 435-mal in Kundenhand — ein Zuwachs von 23,6 % (2016: 352 Einheiten). Darüber hinaus wurden 300 Twizy zugelassen. Der als Quad eingestufte Zweisitzer für den Stadtverkehr wird in der Pkw-Statistik nicht berücksichtigt und kommt vor allem als urbanes Pendlerfahrzeug und bei Lieferdiensten zum Einsatz.

Mit einem Ergebnis weit über dem Marktdurchschnitt beendete auch die Marke Dacia das Jahr 2017. Zwölf Jahre nach dem Marktdebüt in Deutschland 2005 verfügt die Marke nunmehr über eine vollständige Modellpalette. Im Juli vergangenen Jahres erreichte Dacia auf dem deutschen Markt die Zahl von einer halben Million verkauften Fahrzeugen seit Markteinführung. 2017 steigerte Dacia mit 64.918 Pkw und leichten Nutzfahrzeugen den Absatz um 27,4 % im Vergleich zum Vorjahr (2016: 50.972 Einheiten). Damit verbuchte Dacia nach dem Jahr der Umweltprämie 2009 das zweitbeste Ergebnis seit dem Marktstart in Deutschland. Der Marktanteil wuchs von 1,41 % auf 1,75 %.

Der Pkw-Absatz von Dacia legte um 27,6 % auf 62.678 Einheiten zu (2016: 49.124 Fahrzeuge). Bestseller unter den Dacia Modellen war erneut der Fünftürer Sandero, der sich 24.016-mal verkaufte (2016: 17.736 Einheiten). Obwohl kurz vor dem Modellwechsel, behauptete sich der Kompakt-SUV Duster erfolgreich auf Platz zwei mit 15.772 Neuzulassungen und einem Plus von 3,8 % gegenüber dem Vorjahr (2016: 15.200 Einheiten). Auch die weiteren Dacia Modelle Dokker (9.686 Einheiten; +62,9 %), Logan MCV (7.935 Einheiten; +19,4 %) und Lodgy (5.265 Einheiten; +47,2 %) erreichten ausgezeichnete Ergebnisse.

Bei den leichten Nutzfahrzeugen verzeichnete Dacia mit 2.240 neu registrierten Fahrzeugen und einem Plus von 21,2 % ebenfalls ein Topergebnis deutlich über dem Marktdurchschnitt (2016: 1.848 Neuzulassungen).

Indiz für die Beliebtheit von Dacia ist auch die starke Position im Privatkundenmarkt: Mit einem Marktanteil von 4,4 % (2016: 3,5 %) rückte die Renault Tochter um zwei Plätze nach oben auf Rang sieben der Herstellerliste und etablierte sich mit ihrem besonders guten Preis-Wert-Verhältnis vor vielen etablierten Wettbewerbern.

Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten)*

2017 2016 Veränderung

in %
Renault
Twizy* 300 705 -57,5
Twingo (inkl. 2. Generation) 18.822 19.868 -5,3
Clio (inkl. 3. Generation) 23.344 24.581 -5,0
Captur 23.700 21.316 +11,2
ZOE 4.323 2.805 +54,1
Mégane Familie
davon Mégane 21.151 19.872 +6,4
davon Scénic/Grand Scénic 13.799 9.662 +42,8
Laguna 0 10 -100,0
Espace (4. und 5. Generation) 2.122 2.806 -24,4
Talisman 4.154 4.351 -4,5
Koleos 1.933 3 +64.333,3
Kadjar 13.442 13.531 -0,7
Kangoo 4.859 3.903 +24,5
Trafic 3.366 2.306 +46,0
Master 562 1.262 -55,5
Sonstige 15 9 -66,7
Gesamt Pkw Renault (ohne Twizy) 135.592 126.285 +7,4
Dacia
Logan MCV 7.935 6.648 +19,4
Sandero 24.016 17.736 +35,4
Lodgy 5.265 3.576 +47,2
Dokker 9.686 5.947 +62,9
Duster 15.772 15.200 +3,8
Sonstige Pkw Dacia 4 17 -76,5
Gesamt Pkw Dacia 62.678 49.124 +27,6
Renault Pkw + Dacia Pkw 198.270 175.409 +13,0
Renault NFZ bis 5 t
Kangoo Rapid 5.302 5.524 -4,0
Kangoo Z.E. 435 352 +23,6
Trafic Transporter (2. und 3. Generation) 8.230 6.258 +31,5
Master Transporter 8.975 8.588 +4,5
Alaskan 119 - -
Clio Cargo 624 592 +5,4
Sonstige 21 15 +40,0
Gesamt Nfz Renault bis 5 t 23.706 21.329 +11,1
Dacia Nfz bis 5 t
Dacia NFZ (Dokker Van) 2.125 1.848 +15,0
Sonstige 115 0 +100,0
Gesamt Nfz Dacia bis 5 t 2.240 1.848 +21,2
Renault Nfz + Dacia Nfz bis 5 t 25.946 23.177 +11,9
Gesamt Pkw (ohne Twizy) + Transporter 224.216 198.586 +12,9

* bei allen Angaben handelt es sich um aufbereitete Zahlen der Dataforce Verlagsgesellschaft, Frankfurt/Main, auf Basis der veröffentlichten KBA-Zahlen; die Zulassungen für den Twizy sind nicht in der offiziellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) enthalten

Ertragslage

Der Jahresüberschuss 2017 sank gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 12,0 auf Mio. EUR 16,4.

Die Umsatzerlöse lagen mit Mio. EUR 1.674,0 über dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 1.464,5). Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):

2017 Vorjahr
Verkäufe von Neuwagen 1.101 985
Verkäufe von Dienst- und Gebrauchtwagen 137 105
Ersatzteilverkäufe 126 118
Übrige 310 256
1.674 1.464

Diese Entwicklung ist insbesondere auf gestiegene Fahrzeugverkäufe und eine damit einhergehende Steigerung der Kommissionserlöse zurückzuführen.

Die Zulassungen der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge Renault und Dacia stiegen um 12,9 % bzw. 25.630 Einheiten. Der Marktanteil der Gruppe ist auf 6,0 % (2016: 5,5 %) gestiegen.

Es handelt sich bei den ausgewiesenen Umsätzen hauptsächlich um Kommissionserlöse, da der Neuwagen- und Teilevertrieb, soweit es sich bei den Teilen nicht um Fremdbezüge handelt, auf Kommissionsbasis erfolgte. Als Umsatzerlöse wird hierbei nur die Kommission, die sowohl eine fixe Provision als auch die Erstattung bestimmter Aufwendungen beinhaltet, ausgewiesen. Die Umsatzerlöse beinhalten auch die Vertriebskosten, die im Rahmen der variablen Kommission an den Kommittenten weiterbelastet wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um Mio. EUR 1,0 auf Mio. EUR 4,0 (Mio. EUR 5,0).

Der Materialaufwand erhöhte sich um Mio. EUR 106,7 auf Mio. EUR 509,9. Ursächlich hierfür ist der Anstieg von Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um Mio. EUR 52,5 und der Aufwendungen für bezogene Leistungen um Mio. EUR 54,2.

Der Personalaufwand erhöhte sich um Mio. EUR 2,9 auf Mio. EUR 41,0 (Vorjahr: Mio. EUR 38,1). Im Jahre 2017 waren durchschnittlich 411 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 7 Beschäftigte mehr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um Mio. EUR 104,7 und belaufen sich nunmehr auf Mio. EUR 1.069,1 (Vorjahr Mio. EUR 964,4). Im Wesentlichen sind hierfür die gestiegenen Aufwendungen für gewährte Rabatte, Zuschüsse und Boni maßgeblich. Von den sonstigen betrieblichen

Aufwendungen wird der überwiegende Teil (Mio. EUR 979,5) im Rahmen der Kommission für Neuwagen an Renault s.a.s. weiterbelastet.

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beliefen sich auf TEUR 5. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betragen TEUR 6.799.

Die Zinsaufwendungen stiegen um Mio. EUR 5,1 auf Mio. EUR 24,2. Die Zinserträge betrugen wie im Vorjahr Mio. EUR 0.

Das Finanzergebnis (Saldo aus Zinsaufwendungen sowie Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführung) beträgt Mio. EUR -31,0 (Vorjahr Mio. EUR -19,8).

Der Aufwand aus Ertragsteuern belief sich auf Mio. EUR 9,2 und sank somit um Mio. EUR 5,0. Darin enthalten sind Mio. EUR 1,8 an latentem Steuerertrag als Folge der Veränderung der aktiven latenten Steuern.

Vermögenslage

In Sachanlagen wurden Mio. EUR 0,6 investiert.

Die Summe der Vorräte erhöhte sich um Mio. EUR 0,3 (2,9 %) auf Mio. EUR 12,1. Der Grund dafür war im Wesentlichen die Erhöhung des Bestandes an Gebrauchtwagen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken um Mio. EUR 67,9 auf Mio. EUR 678,4. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um Mio. EUR 0,4. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich dagegen um Mio. EUR 55,3 verringert. Dabei ist besonders ein Rückgang der Forderungen aus dem Cash-Pool gegen die Muttergesellschaft Renault s.a.s um Mio. EUR 38,6 maßgeblich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um Mio. EUR 13,1. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s. aus Buy-Back-Geschäften, die rechtlich noch nicht entstanden sind und deshalb unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von Mio. EUR 34,3 (Vorjahr: Mio. EUR 38,5) ausgewiesen werden sowie einer Forderung gegenüber dem Finanzamt aus Vorsteuer in Höhe von Mio. EUR 39,2 (Vorjahr: Mio. EUR 48,4).

Das Eigenkapital verringerte sich um Mio. EUR 5,6. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen der niedrigere Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 6,4 % auf 6,2 %.

Die Rückstellungen lagen mit Mio. EUR 546,7 um Mio. EUR 10,2 unter dem Vorjahresniveau, was größtenteils auf einen Rückgang der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen ist. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Zuführungen für noch auszustellende Gutschriften an Renault Händler im Rahmen der Verkaufsförderung.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich zum Bilanzstichtag um Mio. EUR 50,6 auf Mio. EUR 137,3. Während sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 10,5 erhöht haben, sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 3,8 und die sonstigen Verbindlichkeiten um Mio. EUR 57,4 gesunken. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten ist auf die gesunkene Umsatzsteuerverbindlichkeit zurückzuführen.

Finanzlage

Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der täglich praktizierte Finanzausgleich (Cash-Pooling und Konzernverrechnung) garantiert eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen. Durch die Zentralisierung der Finanzwirtschaft übernimmt die französische Muttergesellschaft die Verpflichtung, im Rahmen der Konzernfinanzierung für eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Gesellschaft der Renault-Gruppe in Deutschland zu sorgen. Von Änderungen bei den marktüblichen Kreditkonditionen (z.B. Währungsrisiko) oder einer Einstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratings ist die Gesellschaft daher nicht unmittelbar betroffen. Die Zinsen werden aufgrund des positiven monatlichen arithmetischen Mittels des EONIA (European Overnight Index Average) zzgl. 1,65 % berechnet. Bei negativem EONIA-Zinssatz wird auf eine negative Zinsbelastung jedoch verzichtet. Da der EONIA-Zinssatz im gesamten Kalenderjahr 2017 negativ war, resultierte aus der Position der Renault Deutschland AG im Cash-Pool ein Zinsergebnis von Mio. EUR 0.

Im Rahmen des Factorings mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, und der Deutschen Bank AG, Köln, wurden wesentliche Teile der Forderungen aus Fahrzeug- und Ersatzteilverkäufen zum Zwecke der Risikominimierung und Liquiditätsverbesserung veräußert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i. H. v. Mio. EUR -16,3 (Vorjahr: Mio. EUR 28,6) setzt sich im Wesentlichen aus dem Jahresüberschuss i. H. v. Mio. EUR 16,4 und der Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten (Mio. EUR -57,4) zusammen, deren Effekt wiederum zum Teil durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 16,3 und die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 6,6 gemildert wird. Die Abnahme sonstiger Vermögensgegenstände um Mio. EUR 13,1 wird durch die Abnahme der Rückstellungen (Mio. EUR 10,2) und sonstiger zahlungsunwirksamer Erträge (Mio. EUR 1,8) kompensiert.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR -0,6 ergibt sich aus den Investitionen in Sachanlagen (2016: Mio. EUR -0,5).

Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein Cashflow aufgrund von Dividendenzahlungen in Höhe von Mio. EUR -22,0 (Vorjahr: Mio. EUR -17,6).

Der Finanzmittelfond reduzierte sich um Mio. EUR 39,0 auf Mio. EUR 469,8 und setzt sich wie im Vorjahr aus den liquiden Mitteln und den Forderungen aus dem Cash-Pool zusammen. Die wesentlichen Veränderungen erfolgten hierbei bei den Cash-Pool-Forderungen (Mio. EUR 38,6).

Risikobericht

Der Vorstand ist für die Einrichtung und Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagementsystems verantwortlich.

Das Risikomanagementsystem der Renault Deutschland AG ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Die Abteilungsleiter der einzelnen Direktionen sind Risikomanagement-Beauftragte und für die Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -kommunikation in ihrem Bereich verantwortlich.

Bestandgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht vorhanden.

Als wesentliche mögliche Risiken hat die Gesellschaft das Risiko des Zahlungsausfalles im Händlernetz, Sicherheitsrisiken im IT-Bereich sowie das Risiko der Mitarbeiter-Fluktuation identifiziert und entsprechende Maßnahmen getroffen.

Zur Vermeidung von Zahlungsausfallrisiken werden wesentliche Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, und an die Deutsche Bank AG, Köln, im Rahmen eines echten Factorings veräußert. Darüber hinaus werden Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden ständig überwacht.

Die Renault Deutschland AG legt großen Wert darauf, seine Mitarbeiter über ihre gesamte Karriere unabhängig vom Alter zu motivieren, sich weiterzubilden und neue Herausforderungen innerhalb des Konzerns anzunehmen.

Im Bereich Informationstechnik hat die Gesellschaft Sicherungskonzepte entwickelt, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerk beziehen.

Es gibt für die Mitarbeiter unternehmensweite Richtlinien für den Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen. Dies wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter vertieft. Technische Schutzmaßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, Firewall-Systemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen dienen ebenfalls der Verminderung von IT-Risiken.

Aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Cash-Pooling- und Konzernverrechnungsverfahrens bestehen beträchtliche Forderungen, die 64,4 % (Vorjahr: 63,9 %) der Bilanzsumme ausmachen. Eine Rückzahlung ist jedoch nach unserer derzeitigen Erkenntnis nicht gefährdet.

Ausblick und Chancen

Tatsächliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zum Ausblick

Für das Jahr 2017 hatten wir vor dem Hintergrund des sich verbessernden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes in Deutschland sowie der erneuerten Produktpalette einen leichten Zuwachs der Neuzulassungen bei den PKW und leichten Nutzfahrzeugen prognostiziert.

Außerdem gingen wir davon aus, dass der Renault- und Dacia-Marktanteil sich in diesem Gesamtmarkt positiv entwickeln und leicht steigen würde. Ferner haben wir mit einem Anstieg des Volumens bei den Elektrofahrzeugen über dem Niveau von 2016 gerechnet.

Der Gesamtmarkt 2017 für PKW belief sich auf 3,44 Millionen Neuzulassungen und entwickelte sich mit einem Plus von 2,7 % positiv. Der Gesamtmarkt der leichten Nutzfahrzeuge (bis 5t) schloss mit einem Plus von 3,5 % bei 272.728 Einheiten ab.

In diesem positiven Umfeld entwickelten sich die Verkäufe der Renault Gruppe in Deutschland deutlich über dem Marktdurchschnitt. Die Renault- und Dacia-Neuzulassungen stiegen um 12,9% auf 224.216 PKW und leichte Nutzfahrzeuge. Das Wachstum war damit fast fünfmal so stark wie der Zuwachs des Gesamtmarktes (+2,7%). Der Marktanteil der Renault Gruppe erhöhte sich somit auf 6,04% (2016: 5,49%).

Für die Marke Renault stiegen die PKW-Neuzulassungen um 7,4% auf 135.592 PKW und die leichten Nutzfahrzeug-Zulassungen um 11,1% auf 23.706 Nutzfahrzeuge (bis 5t).

Mit 64.918 neu zugelassenen PKW und leichten Nutzfahrzeugen erreichte die Marke Dacia sogar eine Steigerung um 27,4%, was einem Marktanteil von 1,75% entspricht (2016: 1,41%).

Auch das Ziel mehr Elektrofahrzeuge als im Jahr 2016 abzusetzen, wurde mit einer Steigerung der Verkaufszahlen um 31% auf 5.058 Neuzulassungen (2016: 3.862 Einheiten) der Modelle Twizy, ZOE und Kangoo Z.E. äußerst erfolgreich umgesetzt. Damit bleibt Renault auf dem deutschen Markt die Nummer eins bei den reinen Elektrofahrzeugen; Deutschlands bestverkauftes Elektromodell ist erneut der Renault ZOE.

Die Umsatzerlöse haben aufgrund gestiegener Fahrzeugverkäufe und damit einhergehend gestiegenen Kommissionserlösen unsere Erwartungen übertroffen (Steigerung um 14,3 % gegenüber Vorjahr).

Ausblick 2018

Für den deutschen PKW-Markt rechnet die Renault Deutschland AG 2018 mit einer stabilen Entwicklung.

Nach erfolgter Erneuerung von großen Teilen der Modellpalette in den Vorjahren soll sich der Marktanteil der Konzernmarke Renault auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Für die Marke Dacia werden durch die Erneuerung des Dacia Dusters positive Impulse erwartet. Zudem wird die Marke ALPINE im Geschäftsjahr 2018 mit der neuen Alpine A110 wieder neu am Markt platziert.

Nachdem die Gesamtmarktnachfrage nach reinen Elektrofahrzeugen in 2017 gestiegen ist, gehen wir auch aufgrund der weiter bestehenden öffentlichen Förderung der Elektromobilität davon aus, dass der Marktanteil der Elektronfahrzeuge weiter steigen wird. Diese Entwicklung unterstützen wir durch Aufstockung der gesetzlichen Mindestbeteiligung im Rahmen des Umweltbonus. Vor diesem Hintergrund rechnen wir damit, das Verkaufsvolumen bei den Elektrofahrzeugen, trotz steigender Konkurrenz in diesem Segment, steigern zu können.

Auf Basis dieser Annahmen gehen wir für 2018 von Umsätzen auf dem Niveau des Vorjahres und einem leicht steigenden Jahresüberschuss vor Steuern aus.

Erklärung zur Unternehmensführung

Mit Aufsichtsratsbeschluss vom 23. April 2018 wurden die Zielgrößen gemäß § 111 Abs. 5 Satz 1 AktG für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand der Gesellschaft auf jeweils 17 % festgelegt. Darüber hinaus legte der Vorstand mit Beschlussfassung vom 8. März 2018 die Zielgrößen gemäß § 76 Abs. 4 AktG für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands auf 25 % und für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands auf 19 % fest. Diese Angaben gelten für die Zeit bis zum 30. Juni 2022.

Mit Stand 31. Dezember 2017 ergab sich für den Aufsichtsrat ein Frauenanteil von 0 %. Der Frauenanteil im Vorstand betrug zum 31. Dezember 2017 0 %. Da es keine Vakanzen auf diesen Positionen gab und die Stelleninhaber dieselben wie auch im Vorjahr waren, konnte das Ziel im Geschäftsjahr 2017 noch nicht erreicht werden.

Die Zielgröße für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands in Höhe von 25% wurde mit Stand 31. Dezember 2017 erreicht.

Zum 31. Dezember 2017 betrug der Frauenanteil für die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands 20%.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz erforderlichen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und mit folgender Schlusserklärung versehen:

"Mit der Ausnahme einer unentgeltlichen Nutzungsüberlassung an ein 100 %iges Tochterunternehmen, mit dem ein Gewinnabführungsvertrag besteht, hat unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch nicht benachteiligt. Bei der vorstehend umschriebenen unentgeltlichen Leistung erfolgt der Nachteilsausgleich im Wege der um die fehlende Gegenleistung erhöhten Gewinnabführung."

Brühl, den 25. April 2018

Uwe Hochgeschurtz

Régis Bavelier

Christophe Mittelberger

Martin Zimmermann

Frank Niewöhner

Frank Lagarde

Bericht des Aufsichtsrats

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend über die Entwicklung und die Lage des Unternehmens sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichtet.

Die Berichte waren Gegenstand eingehender Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen und bildeten die Grundlage für die durchgeführte Überwachung der Geschäftsführung. Anlass zu Beanstandungen hat es nicht gegeben.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die letzte ordentliche Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Düsseldorf, geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Im Falle des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen trägt der Vermerk folgenden Wortlaut:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen.

Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der nach § 172 Aktiengesetz festgestellt ist.

Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.

Brüht 4. Juni 2018

F. David, Vorsitzender des Aufsichtsrats