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Renault — Audit Report / Information 2010
Aug 10, 2011
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Audit Report / Information
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Publication
Renault Deutschland AG
Brühl
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010
Der Markt
Der deutsche Automarkt hat 2010 wie erwartet die erhöhten Zulassungen des Jahres 2009, die durch die staatliche Umweltprämie ausgelöst worden waren, nicht erreicht. Mit einem Rückgang von 21,7 Prozent bei Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen war das Ergebnis jedoch deutlich besser als die ursprünglichen Prognosen, die einen kräftigeren Einbruch vorhergesagt hatten. Verantwortlich für das bessere Abschneiden war die überraschend schnelle Erholung der deutschen Wirtschaft im vierten Quartal 2010, was auf eine überaus dynamische Expansion der Weltwirtschaft und des Welthandels zurückzuführen ist.
Wie stark der Aufschwung zum Jahresende von der allgemeinen positiven Wirtschaftsentwicklung profitiert hat, zeigt der Vergleich der Einzelmärkte. Während die Pkw-Neuzulassungen um 23,4 Prozent zurückgingen, verzeichnet der Markt der leichten Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ein kräftiges Plus von 15,9 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von rund 28.000 Fahrzeugen auf insgesamt 202.000 Einheiten. Die Pkw-Neuzulassungen erreichten 2010 insgesamt 2,92 Millionen Einheiten und bewegten sich damit ungefähr auf dem Niveau von 2008 (minus 5,7 Prozent im Vergleich zu 2008). Die hohe Nachfrage der gewerblichen Anbieter spiegelt sich auch in ihrem steigenden Anteil an den Gesamtzulassungen wider, der deutlich mehr als die Hälfte beträgt. Der Privatmarktanteil ging 2010 auf 42,6 Prozent (Vorjahr: 62,7 Prozent) zurück.
Die ausländischen Automobilhersteller haben leicht an Boden verloren. Ihr Anteil am Gesamtmarkt verringerte sich 2010 gegenüber dem Vorjahr von 41,4 Prozent auf 37,0 Prozent (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge). Die Renault Gruppe war (einschließlich Dacia) zum 20. Mal in Folge der erfolgreichste ausländische Fahrzeughersteller auf dem deutschen Markt und verzeichnete einen Marktanteil von 5,49 Prozent. Die Einzelmarke Renault konnte ihren Marktanteil 2010 von 3,9 auf 4,2 Prozent steigern und gehörte damit zu den Gewinnern unter den Volumenherstellern in Deutschland.
Starke Marktanteilsverluste mussten dagegen Toyota mit einem Rückgang von 3,5 auf 2,5 Prozent (entspricht einem Rückgang von 44,3 Prozent), Fiat von 4,5 auf 3,0 Prozent (entspricht einem Minus von 47,7 Prozent) und Peugeot von 3,5 auf 3,0 Prozent (minus 31,7 Prozent) hinnehmen. Dacia verzeichnete im Vergleich zum Ausnahmejahr 2009 1,3 statt 2,1 Prozent Marktanteil (minus 52,5 Prozent).
Die anspringende Konjunktur und das insgesamt optimistische wirtschaftliche Umfeld sind auch an den Verschiebungen in den einzelnen Segmenten zu erkennen: 2010 waren zunehmend größere, stärkere und teurere Neuwagen in Deutschland gefragt. Besonders die Sportwagen-Zulassungen schnellten um 22,1 Prozent empor, angeführt vom Mercedes-Benz E-Klasse Coupé. Auch bei Geländewagen und Sport Utility Vehicles zeigt das Konjunkturbarometer mit einem Plus von 20,6 Prozent steil nach oben.
Mittlerweile stellt dieses Segment jede zehnte Neuzulassung. Mit einem Zuwachs von 12,2 Prozent erwies sich auch die Obere Mittelklasse - traditionell überwiegend von Dienstwagenfahrern frequentiert - als volumenstarkes Zugpferd.
Allerdings stiegen auch die Kurzzulassungen wieder an und erreichten mit fast 94.000 Einheiten das Niveau von 2008 - immer nur noch knapp die Hälfte wie in den Boomjahren 2001 und 2003. Ihr Anteil an den Gesamtzulassungen lag bei 3,2 Prozent. Renault und Dacia rangieren mit 3,7 Prozent knapp über diesem Wert, aber weit entfernt von Wettbewerbern wie Chrysler (26,3 Prozent), Fiat (14,2 Prozent) oder Kia (13,8 Prozent).
Trotz des Trends zu größeren Fahrzeugen verringerte sich die durchschnittliche CO2-Emission im Jahresverlauf erneut auf 151,7 g/km nach 170 g/km in 2007, 165 g/km in 2008 und 154,2 g/km in 2009. Die meisten Neufahrzeuge (69,7 Prozent) waren 2010 bereits mit modernen Euro-5-Motoren ausgestattet, die zum 1. Januar 2011 für alle Neuwagen Pflicht sind. Der Dieselanteil kletterte wieder von 30,7 Prozent auf 41,9 Prozent - auch dies ein Indiz für mehr Dienstwagen.
Bei der Farbwahl hält sich die Weiß im Aufwärtstrend und macht bereits einen Anteil an den Neuzulassungen von 11,5 Prozent aus (Vorjahr 10 Prozent). Zuwächse verzeichnet auch Braun (3,6 Prozent Anteil).
Einen anhaltenden Boom verzeichnete 2010 der Gebrauchtwagenmarkt. Mit 6,43 Millionen Pkw wechselten sieben Prozent mehr Fahrzeuge den Besitzer als im Vorjahr.
2010 stieg der Pkw-Bestand in Deutschland von 41,7 Millionen auf 42,3 Millionen Fahrzeuge, davon sind 90,2 Prozent in privater Hand. Mit mehr als 2,2 Millionen Automobilen führt Renault inklusive Dacia auch hier die Rangliste der Importeure an. Das Durchschnittsalter aller Fahrzeuge und Marken liegt bei 8,3 Jahren. 72,1 Prozent werden mit Benzin angetrieben, nur knapp 40.000 Wagen sind mit Hybrid- oder Elektroantrieb unterwegs. Die Kompaktklasse bleibt mit 27,5 Prozent das volumenstärkste Segment.
Der Gesamtmarkt Personenwagen und Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in Deutschland (in Mio. Einheiten)
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3,423 | 3,462 | 3,522 | 3,670 | 3,376 | 3,320 | 3,982 | 3,119 |
Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland
| Rang | Hersteller | Zulassungen 2010 (Einheiten) |
Marktanteil (Prozent) |
Zulassungen 2009 (Einheiten) |
Marktanteil (Prozent) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Volkswagen | 613.817 | 21,05 | 805.278 | 21,15 |
| 2. | Mercedes-Benz | 281.222 | 9,64 | 282.499 | 7,42 |
| 3. | BMW/Mini | 266.729 | 9,15 | 258.041 | 6,78 |
| 4. | Opel | 233.498 | 8,01 | 338.605 | 8,89 |
| 5. | Audi | 226.872 | 7,78 | 234.862 | 6,17 |
| 6. | Ford | 198.154 | 6,79 | 290.620 | 7,63 |
| 7. | Renault/Dacia | 153.555 | 5,27 | 225.966 | 5,94 |
| 8. | Skoda | 132.150 | 4,53 | 190.717 | 5,01 |
| 9. | Peugeot | 84.242 | 2,89 | 130.208 | 3,42 |
| 10. | Fiat | 78.186 | 2,68 | 163.949 | 4,31 |
Gesamtmarkt Nutzfahrzeuge bis 5 Tonnen: Die Top Ten in Deutschland
| Rang | Hersteller | Zulassungen 2010 (Einheiten) |
Marktanteil (Prozent) |
Zulassungen 2009 (Einheiten) |
Marktanteil (Prozent) |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Volkswagen | 50.696 | 25,06 | 42.258 | 24,21 |
| 2. | Mercedes-Benz | 44.773 | 22,13 | 40.375 | 23,13 |
| 3. | Ford | 21.501 | 10,63 | 17.449 | 10,00 |
| 4. | Renault/Dacia | 17.739 | 8,77 | 14.007 | 8,02 |
| 5. | Fiat | 15.681 | 7,75 | 15.621 | 8,95 |
| 6. | Citroën | 11.133 | 5,50 | 10.392 | 5,95 |
| 7. | Peugeot | 10.080 | 4,98 | 7.801 | 4,47 |
| 8. | Opel | 9.939 | 4,91 | 9.115 | 5,22 |
| 9. | Iveco | 6.883 | 3,40 | 5.345 | 3,06 |
| 10. | Nissan | 2.650 | 1,31 | 2.309 | 1,32 |
Absatzentwicklung: Die Marken Renault und Dacia
Die Marken Renault und Dacia erzielten im Jahr 2010 insgesamt 171.294 Zulassungen und gewannen einen Marktanteil von 5,5 Prozent. Damit belegte das Unternehmen zum 20. Mal in Folge die Position als stärkster ausländischer Automobilhersteller. In einem rückläufigen Gesamtmarkt erreichte die Marke Renault 130.979 Zulassungen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) nach 155.092 Einheiten im Jahr 2009. Der Marktanteil wuchs von 3,9 Prozent auf 4,2 Prozent. Auch im reinen Pkw-Markt legte der Marktanteil von 3,8 auf 4,0 Prozent zu. Überaus positiv entwickelten sich die leichten Nutzfahrzeuge des französischen Herstellers. Die Zulassungen stiegen um mehr als 25 Prozent auf 14.923 Einheiten (Vorjahr: 11.873 Zulassungen). Der Marktanteil wuchs auf 7,4 Prozent (Vorjahr: 6,8 Prozent).
Verkaufsstärkstes Pkw-Modell der Marke auf dem deutschen Markt war im Jahr 2010 der Mégane mit 27.503 Zulassungen. Auf Platz zwei landete der Clio mit 23.346 Zulassungen vor dem Scénic, der 22.661 Zulassungen erreichte. Auch die leichten Nutzfahrzeuge kommen hervorragend bei den deutschen Kunden an. So startete der Anfang 2010 eingeführte neue Transporter Master erfolgreich mit 2.507 Zulassungen.
Eine überaus starke Leistung zeigte Renault im Jahr 2010 im gewerblichen Markt. Hier verkaufte die Marke rund 50,0 Prozent mehr Pkw und 20,0 Prozent mehr Nutzfahrzeuge als im Vorjahr und steigerte den Marktanteil auf 4,9 Prozent (2009: 4,0 Prozent). Dabei konnte Renault eine Reihe prominenter Neukunden gewinnen, unter anderem die Deutsche Telekom, die Deutsche Bahn und den Deutschen Zoll. Das Unternehmen wertet die gute Entwicklung als das Ergebnis deutlich verstärkter Aktivitäten von Hersteller und Handel. So etablierte Renault sogenannte PRO+-Business Center im Handel, die spezialisierte Dienstleistungen für Firmenkunden anbieten. Auch die Einstellung neuer Verkäufer und neue Formen der Kundenansprache machten sich bezahlt.
Mit 1,3 Prozent Marktanteil entwickelte sich auch die Marke Dacia im Jahr 2010 weiterhin erfolgreich. Dacia erreichte insgesamt 40.315 Zulassungen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge). Im Jahr 2010 baute das Unternehmen die Dacia Modellpalette weiter aus. Der neue Kompakt-SUV Duster erreichte aus dem Stand heraus 11.402 Verkäufe und damit Platz eins im Segment der kleinen SUV. Als Newcomer gewann der Duster zudem auf Anhieb den Titel "Wertmeister", einen von Auto Bild und Eurotax Schwacke ausgerufenen Wettbewerb für die Wertstabilität von Fahrzeugen. Ebenso wie der Logan MCV und der Sandero fuhr auch der Duster in seinem Segment einen klaren Sieg ein.
In weiteren Umfragen bestätigte sich der gute Ruf der rumänischen Marke. So erreichte Dacia im Rahmen des renommierten J.D. Power Report einen herausragenden zweiten Platz. Über 83 Prozent der Befragten zeigten sich rundum zufrieden mit ihrem Fahrzeug. Auch das Abschneiden in der ADAC Pannenstatistik überzeugte: Jedes erfasste Dacia Modell erhielt das höchste Prädikat- Doppel-Plus in Grün. Schließlich siegte die Marke im Rahmen des Qualitätsreports der Auto Zeitung. In allen drei Wertungskapiteln - Zufriedenheit, Einsatzsicherheit und Pannensicherheit - lag Dacia auf Platz eins.
Im Jahr 2011 will die Renault Deutschland AG weiter wachsen und die gute Entwicklung der Marken Renault und Dacia verstärken. Für den Gesamtmarkt in Deutschland rechnet Renault mit ca. 3,1 Millionen Zulassungen für Pkw und 215.000 für leichte Nutzfahrzeuge. Das bedeutet einen Zuwachs von rund 6,28 Prozent. In diesem wachsenden Markt strebt die Marke Renault einen ebenfalls steigenden Anteil von 4,5 Prozent an. Der Dacia Marktanteil soll wieder bei 1,3 Prozent liegen. Mit beiden Marken möchte das Unternehmen in 2011 zum 21. Mal in Folge stärkster ausländischer Automobilhersteller sein.
Bei der Modellpalette konzentriert sich der französische Hersteller neben den beiden Neuheiten Renault Latitude und Renault Master in den Combi- und Bus-Varianten auf eine Reihe von attraktiven Sondermodellen im Klein- und Kompaktwagensegment. Daneben erwartet Renault auch besondere Impulse durch das Facelift des Laguna, der mit weiter gesenktem Kraftstoffverbrauch überzeugt. Auch die 2010 eingeleitete Offensive im gewerblichen Markt setzt Renault weiter fort.
Ein aus unternehmensstrategischer Sicht besonderes Highlight bringt Renault in der zweiten Jahreshälfte auf den deutschen Markt. Der Kangoo Rapid Z.E. ist das erste batteriebetriebene Elektrofahrzeug der Marke und für Renault ein Meilenstein.
Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten)
| 2010 | 2009 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Renault | |||
| Twingo | 19.645 | 33.242 | -13.597 |
| Clio | 23.346 | 37.396 | -14.050 |
| Wind | 960 | 0 | 960 |
| Modus | 3.696 | 8.109 | -4.413 |
| Mégane Familie | 50.164 | 43.535 | 6.629 |
| davon Mégane | 27.503 | 28.646 | -1.143 |
| davon Scénic | 22.661 | 14.889 | 7.772 |
| Fluence | 323 | 0 | 323 |
| Laguna | 4.993 | 4.752 | 241 |
| Espace | 1.856 | 1.529 | 327 |
| Koleos | 1.631 | 2.910 | -1.279 |
| Kangoo | 6.843 | 8.735 | -1.892 |
| Trafic | 2.173 | 2.040 | 133 |
| Master | 413 | 866 | -453 |
| Sonstige | 13 | 105 | -92 |
| Gesamt Pkw Renault | 116.056 | 143.219 | -27.163 |
| Dada | |||
| Logan einschließlich MCV | 9.258 | 31.425 | -22.167 |
| Sandero | 16.839 | 51.322 | -34.483 |
| Duster | 11.402 | 0 | 11.402 |
| Gesamt Pkw Dada | 37.499 | 82.747 | -45.248 |
| Renault Pkw + Dacia Pkw | 153.555 | 225.966 | -72.411 |
| Kangoo Rapid | 4.439 | 3.290 | 1.149 |
| Trafic Transporter | 4.281 | 3.631 | 650 |
| Master Transporter | 6.201 | 4.932 | 1.269 |
| Sonstige | 2 | 20 | -18 |
| Gesamt Nfz Renault bis 5 t | 14.923 | 11.873 | 3.050 |
| Dacia Nfz | 2.816 | 2.134 | 682 |
| Renault Nfz + Dacia Nfz bis 5 t | 17.739 | 14.007 | 3.732 |
| Gesamt Pkw + Transporter | 171.294 | 239.973 | -68.679 |
Ertragslage
Der Jahresüberschuss 2010 stieg gegenüber dem Vorjahr um 63,1 % von Mio. EUR 9,7 auf Mio. EUR 15,8.
Die Umsatzerlöse lagen mit Mio. EUR 950 über dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 945). Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2010 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 845 | 842 |
| Ersatzteilverkäufe | 76 | 80 |
| Übrige | 29 | 23 |
| 950 | 945 |
Die im Jahr 2009 durch die staatliche Umweltprämie ausgelösten Kraftfahrzeug-Neuzulassungen nahmen in 2010 erwartungsgemäß ab. So gingen die Zulassungen der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge um 28,6 % (68.679 Fahrzeuge) zurück. Hingegen erreichten die Zulassungen der leichten Nutzfahrzeuge (Marke Renault), die nicht von der Umweltprämie profitierten, 14.923 Einheiten und legten mit 25,7 % stärker als der Markt zu.
Es handelt sich bei den ausgewiesenen Umsätzen hauptsächlich um Kommissionserlöse, da der Neuwagen- und Teilevertrieb - soweit es sich bei den Teilen nicht um Fremdbezüge handelt - auf Kommissionsbasis erfolgte. Als Umsatzerlös wird hierbei nur die Kommission, die sowohl eine fixe Provision als auch die Erstattung bestimmter Aufwendungen beinhaltet, ausgewiesen. Die Umsatzerlöse beinhalten auch die Vertriebskosten, die im Rahmen der variablen Kommission an den Kommittenten weiterbelastet wurden.
Der Materialaufwand sank um Mio. EUR 33,7 auf Mio. EUR 169,6 (-16,6 %). Ursächlich hierfür war der im Vergleich zum Vorjahr geringere Wareneinsatz für Gebrauchtwagen. Mit Hilfe des staatlichen Förderprogramms (Umweltprämie) kam es im Jahr 2009 zu einem massiven Bestandsabbau von Jahreswagen, der sich im Berichtsjahr nicht wiederholt hat. Gleichzeitig stiegen die Aufwendungen für bezogene Leistungen um Mio. EUR 7 sowie Aufwendungen für Neuwageneinkauf um Mio. EUR 12,7. Parallel sind die Aufwendungen für den Einkauf von Ersatzteilen um Mio. EUR 2,9 zurückgegangen. Die Materialintensität verbesserte sich von 17,3 % im Vorjahr auf 15,0 %.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um Mio. EUR 48,9 resultierte im Wesentlichen aus gesunkenen Weiterbelastungen von Aufwendungen für Garantie- und Transportleistungen (Mio. EUR -28,8). Bei den im Vorjahr an den Kommittenten weitergegebenen Aufwendungen (Mio. EUR 16,2) handelte es sich um Einmaleffekte des Kommissionsvertrags, die die Geschäftsjahre 2005 bis 2008 betrafen. Dieser Effekt hat sich im laufenden Geschäftsjahr nicht wiederholt.
Im Jahr 2010 waren durchschnittlich 449 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 19 Beschäftigte weniger. Der Personalaufwand ist von Mio. EUR 39,4 auf nunmehr Mio. EUR 34,7 gesunken (Mio. EUR 4,7 bzw. -11,9 %). Davon betrafen den Rückgang von Mio. EUR 4,5 soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Der Rückgang resultierte hauptsächlich daraus, dass mit der erstmaligen Anwendung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen/Altersteilzeit-Rückstellungen nun im Zinsaufwand ausgewiesen wird.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um Mio. EUR 5,3 (-0,6 %) auf Mio. EUR 889,3. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Einmaleffekt des Vorjahres im Zusammenhang mit dem Kommissionsvertrag für die Jahre 2005 bis 2008 i.H.v. Mio. EUR 15,5 zurückzuführen. Um diesen Betrag bereinigt, stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund höherer Garantieaufwendungen sowie Zuführung von sonstigen Rückstellungen von Mio. EUR 879,0 im Vorjahr auf Mio. EUR 889,2 (+1,2 %).
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sanken von Mio. EUR 1,3 auf TEUR 5. Dies resultierte im Wesentlichen aus der Verschmelzung der Renault Retail Group Tochtergesellschaften auf die Renault Retail Group Berlin GmbH, Berlin, und der damit verbundenen Saldierung der einzelnen Ergebnisse der Niederlassungen.
Bei den im Berichtsjahr neu entstandenen Abschreibungen auf Finanzanlagen i.H.v. TEUR 364 handelte es sich um die Wertberichtigung der Anteile an verbundenen Unternehmen, die durch den Verkauf des Geschäftsbetriebs der Renault Retail Group Saarbrücken GmbH, Saarbrücken, in April 2010 erforderlich war.
Die Zinsaufwendungen stiegen von Mio. EUR 16,1 auf Mio. EUR 17,3, während die Zinserträge um 1,6 % auf TEUR 901 (Vorjahr: TEUR 887) stiegen. Der Anstieg der Zinsaufwendungen resultierte im Wesentlichen aus der bereits oben beschriebenen Umgliederung der Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen/Altersteilzeit-Rückstellungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen haben sich um Mio. EUR 1,6 auf Mio. EUR 14,1 verringert.
Die Aufwendungen aus Verlustübernahme sanken auf um 91,4 % auf TEUR 802 (Mio. EUR -8,5) und resultierten aus der Verschmelzung der Renault Retail Group Tochtergesellschaften auf die Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln, (vormals: Renault Retail Group Berlin GmbH, Berlin) und der damit verbundenen Saldierung der einzelnen Ergebnisse der verschmolzenen Niederlassungen. Hinzu kommt eine verbesserte Ertragssituation der Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln, im Berichtsjahr.
Das Finanzergebnis verbesserte sich somit um Mio. EUR 5,9 (25,1 %) auf Mio. EUR -17,4.
Der Aufwand aus Ertragsteuern belief sich auf Mio. EUR 4,7 und verzeichnete somit einen Rückgang von 4,8 %. Darin enthalten sind Mio. EUR 1,7 an latentem Steuerertrag.
Vermögenslage
In Sachanlagen wurden Mio. EUR 1,2 investiert.
Die Summe der Vorräte erhöhte sich Mio. EUR 2,2. Grund dafür war fast ausschließlich der Anstieg des Bestandes an Gebrauchtwagen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um Mio. EUR 68,7 auf Mio. EUR 348,5. Während bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein Rückgang um Mio. EUR 2,1 zu verzeichnen ist, haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 73,8 erhöht. Dabei ist besonders ein Anstieg der Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Muttergesellschaft Renault SA maßgeblich. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich nur geringfügig um Mio. EUR 3,0.
Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss auf Mio. EUR 44,8. Darüber hinaus haben sich die anderen Gewinnrücklagen um TEUR 767 aufgrund der Anwendung der Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010 im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erhöht. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 8,2 % im Vorjahr auf 10,9 %.
Die Rückstellungen lagen mit Mio. EUR 312,1 um Mio. EUR 63,9 über dem Vorjahresniveau, was hauptsächlich auf eine Steigerung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen ist. Der Anstieg resultierte aus höheren Zuführungen für noch auszustellende Gutschriften an die Renault-Händler.
Die Verbindlichkeiten verringerten sich um Mio. EUR 12,2 auf Mio. EUR 53,5. Hierbei sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 756. Einen Rückgang um Mio. EUR 6,2 auf Mio. EUR 7,4 verzeichneten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Ursächlich hierfür war der Rückgang der Aufwendungen aus Verlustübernahme der Tochtergesellschaften.
Finanzlage
Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Der täglich praktizierte Finanzausgleich (Cash-Pooling und Konzernverrechnung) wird weiterhin zu keiner wesentlichen Veränderung führen. Zudem garantiert er eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen. Durch diese Zentralisierung der Finanzwirtschaft übernimmt die französische Muttergesellschaft die Verpflichtung, im Rahmen der Konzernfinanzierung für eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Gesellschaft der Renault Gruppe in Deutschland zu sorgen. Von Änderungen bei den marktüblichen Kreditkonditionen (z.B. Zinsrisiko, Währungsrisiko) oder einer Einstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratings ist die Gesellschaft daher nicht unmittelbar betroffen. Die Zinsen werden aufgrund des monatlichen arithmetischen Mittels des EONIA (European Overnight Index Average) zzgl. 0,15 % berechnet.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Mio. EUR +105,3) wird im Wesentlichen durch die Zunahme der Rückstellungen um Mio. EUR 65,5, den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne Cash-Pool-Forderungen) um Mio. EUR 30,3 sowie die Verringerung der Verbindlichkeiten um Mio. EUR 12,2 positiv beeinflusst.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich aus den Investitionen in Sachanlagen (Mio. EUR -1,2).
Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich kein Cashflow, da im Berichtszeitraum keine Ausschüttungen vorgenommen wurden.
Der Finanzmittelfonds des Vorjahres nahm um Mio. EUR 104 auf Mio. EUR 240 zu. Die wesentliche Veränderung erfolgte hierbei bei den Cash-Pool-Forderungen (Mio. EUR +104,1). Die liquiden Mittel nahmen um TEUR 60 ab.
Risikobericht
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagementsystems verantwortlich.
Das Risikomanagementsystem der Renault Deutschland AG ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Die Abteilungsleiter der einzelnen Direktionen sind Risikomanagement-Beauftragte und für die Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -kommunikation in ihrem Bereich verantwortlich. Daneben gibt es einen Risikomanagement-Koordinator, dessen Aufgabe die Organisation der Prozessabläufe des Risikomanagements sowie die eines Bindegliedes zwischen Vorstand und Risikobeauftragten ist.
Bestandgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht vorhanden.
Wir gehen davon aus, dass unsere Tochtergesellschaften zukünftig zumindest ausgeglichene Ergebnisse erwirtschaften.
Aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Cash Pooling- und Konzernverrechnungsverfahrens bestehen beträchtliche Forderungen, die 76 % der Bilanzsumme ausmachen. Eine Rückzahlung ist jedoch aufgrund unserer derzeitigen Erkenntnis nicht gefährdet.
Ausblick und Chancen
Der langfristige Erfolg steht für die Renault Deutschland AG im Vordergrund. Das Unternehmen setzt auch im Jahre 2011 und in den Folgejahren auf Kontinuität und Stabilität, um die Erfolge der vergangenen Jahre abzusichern und die Marktposition weiter zu verbessern.
Auf dem weiterhin schwierigen Markt will die Gesellschaft weiterhin deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen. So strebt Renault einen Marktanteil von 4,5 % an. Dacia hingegen soll wieder einen Marktanteil von 1,3 % verzeichnen.
Das Jahr 2011 wird das erste volle Verkaufsjahr der jungen Modellpalette, wobei ein starker Fokus der Modellpolitik auf Sondermodellen liegt. So wird Renault neben den "Je t'aime" -Sondermodellen für Mégane, Twingo, Clio und Kangoo auch weitere attraktive Sondermodelle im Klein- und Kompaktwagensegment mit entsprechendem Kundenvorteil anbieten und somit für eine Absatzsteigerung sorgen.
Dieses Angebot wird noch durch zwei Neuheiten - den Latitude und den Master in den Combi- und Busvarianten - verstärkt.
Ein aus unternehmensstrategischer Sicht besonderes Highlight bringt Renault in der zweiten Jahreshälfte auf den deutschen Markt - das erste elektrische Fahrzeug der Marke - den Kangoo Rapid Z.E.
Im Rahmen des Bundesprogrammes "Elektromobilität in Modellregionen" übergibt Renault bereits im März 2011 das erste Elektrofahrzeug an Europcar und bringt somit die Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Ruhr einen großen Schritt nach vorne. Weitere Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb liefert der französischer Hersteller ebenfalls im März 2011 an ausgewählte Flotten- und Gewerbekunden, um den Einsatz seiner Elektrofahrzeuge praxisorientiert zu testen.
Aufgrund des zuvor beschriebenen Absatzwachstums erwartet Renault ein positives Ergebnis in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 sowie ein weiterhin hohes Niveau bei den Umsatzerlösen.
Das Jahr 2011 wird für Renault ein weiterer Schritt des mehrstufigen Unternehmensplans "Renault Mission 6 %" sein, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2015 einen Marktanteil von 6 % zu erreichen.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Folgender Vorstandswechsel erfolgte nach dem Bilanzstichtag:
| ― | Francois Thuilleur, Vorstand Marketing bis zum 31. Januar 2011 |
| ― | Patrick Fourniol, Vorstand Marketing ab 1. Februar 2011 |
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz erforderlichen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und mit folgender Schlusserklärung versehen:
"Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen und die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch, dass die genannten Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt."
Brühl, den 10. Mai 2011
Achim Schaible
Martha Figel
Patrick Fourniol
Michael Borner
Reinhard Zirpel
Christophe Mittelberger
Anhang für das Geschäftsjahr 2010
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Erstmals wurden sämtliche durch das BilMoG geänderten Vorschriften angewendet.
Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahreszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Realisation- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Mit der Anwendung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wird das Darlehen gegenüber der Konzern-Unterstützungskasse Renault Deutschland e.V., Brühl, i.H.v. TEUR 4.872 (Vorjahr: TEUR 3.229) erstmalig zum Bilanzstichtag unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und nicht unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst und von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 im Zugangsjahr in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben und in Abgang gebracht.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.
Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich ebenfalls zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse der Vergangenheit sowie der Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.
Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Latente Steuern
Nach dem bilanzpostenorientierten Temporary-Konzept wurden auf sämtliche Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz latente Steuern berechnet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.
Pensionsrückstellungen
Es wurden Rückstellungen für unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass in den Rückstellungen auch der Unterschiedsbetrag zwischen den Versorgungsverpflichtungen und dem vorhandenen Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG enthalten ist. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.
Die Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 5,16 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Projected Unit Credit-Methode) unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses, das sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Beim PUC-Verfahren wird der Barwert erwarteter künftigen Zahlungen ermittelt, die erforderlich sind, um die aufgrund von Arbeitnehmerleistungen bis zum Bilanzstichtag entstandenen Verpflichtungen abgelten zu können.
Außerdem wurden der Bewertung folgende Annahmen zugrunde gelegt:
| Gehaltserhöhungen | 2,50 % p.a. |
| Rentenanpassungen | 1,60 % p.a. |
| Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenze | 2,50 % p.a. |
| Fluktuationsrate | 3,82 % p.a. |
Ferner dienten für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die Veränderung der Pensionsrückstellung sowie der ATZ-Rückstellung wurde in einen Zins- und einen Personalaufwand aufgeteilt und entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Gemäß § 256a BilMoG sind Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen.
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und der ATZ-Rückstellung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" erfasst.
Kommissionsgeschäft
Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marke Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderaktionen dient.
Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.
Vorräte
Die Warenbestände der Renault Deutschland AG haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.028) auf TEUR 11.308 erhöht. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 8.282 (Vorjahr: TEUR 6.374). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 951 (Vorjahr: TEUR 764) sowie um sonstige Vorräte.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 319.038 (Vorjahr: TEUR 245.274) bestehen TEUR 239.924 (Vorjahr: TEUR 136.451) gegen Kreditinstitute (RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 644) und BNP PARIBAS, Paris/Frankreich, TEUR 239.924 (Vorjahr: TEUR 135.807)). Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 79.114 (Vorjahr: TEUR 108.823) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften. Davon betreffen TEUR 76.646 (Vorjahr: TEUR 104.270) den Gesellschafter Renault s.a.s.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 27.704 (Vorjahr: TEUR 30.672) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften TEUR 21.197 (Vorjahr: TEUR 21.783). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei den restlichen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um debitorische Kreditoren (TEUR 4.115, Vorjahr: TEUR 3.275).
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Aktive Latente Steuern
Es wurde ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von TEUR 10.592 (Vorjahr: TEUR 9.213), der auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt wurde, aktiviert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Rückstellungen für Werbebeteiligungen. Dabei werden bei der Renault Deutschland AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,23 %.
Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:
| Sachverhalt | Differenz zur Steuerbilanz | Aktive latente Steuern (+)/ passive latente Steuern (-) |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | -435 | -136 |
| Vorratsvermögen | 20 | 6 |
| Pensionsrückstellung/ATZ | 10.185 | 3.181 |
| Sonstige Rückstellungen | 22.253 | 6.950 |
| Differenzen der Organgesellschaften | 1.892 | 591 |
| Total | 33.915 | 10.592 |
Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.
Mit dem BilMoG wurde § 301 AktG dahingehend geändert, dass eine Ausschüttungssperre eingeführt wurde. Danach ist der Höchstbetrag der Gewinnabführung um den nach § 268 Abs. 8 des Handelsgesetzbuchs ausschüttungsgesperrten Betrag zu vermindern.
Ausschüttungssperre:
| TEUR | |
|---|---|
| Aktive latente Steuern | 10.592 |
Aus der Erstanwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 wurden TEUR 767 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der Betrag gliedert sich wie folgt auf und berücksichtigt latente Steuern:
| TEUR | |
|---|---|
| Pensionsrückstellungen | 678 |
| ATZ/sonstige Rückstellungen | 89 |
| Total | 767 |
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 28.376 (Vorjahr: TEUR 29.209). Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 51.439 wurden mit dem Kassenvermögen der Unterstützungskasse Deutsche Renault AG e.V., Brühl, von TEUR 23.063 saldiert.
Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.745 (Vorjahr: TEUR 4.451) betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für das Jahr 2010.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 280.983 (Vorjahr: TEUR 214.552) betreffen überwiegend Rückstellungen für Werbebeteiligungen an Renault-Händler, Boni für Fahrzeuge im Netz, Verluste aus Buy-Back-Geschäften, Rückstellungen aus Service-Verträgen und Garantieaufwendungen sowie für Restrukturierungskosten für das Händlernetz
Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
| Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|
| Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR |
zwischen einem und fünf Jahren TEUR |
Gesamtbetrag TEUR |
|
| --- | --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35.381 | 0 | 35.381 |
| (Vorjahr) | (36.137) | 0 | (36.137) |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 7.405 | 0 | 7.405 |
| (Vorjahr) | (13.571) | 0 | (13.571) |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 10.760 | 0 | 10.760 |
| (Vorjahr) | (16.005) | 0 | (16.005) |
| davon aus Steuern | 10.371 | 0 | 10.371 |
| (Vorjahr) | (10.364) | 0 | (10.364) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 65 | 0 | 65 |
| (Vorjahr) | (65) | 0 (65) | |
| 53.546 | 53.546 | ||
| (65.713) | 0 | (65.713) |
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren zum einen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 2.533) und betreffen mit TEUR 180 (Vorjahr: TEUR 0) den Gesellschafter Renault s.a.s. Zum anderen wird mit der Anwendung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes das Darlehen gegenüber der Konzern-Unterstützungskasse Renault Deutschland AG e.V., Brühl, i.H.v. TEUR 4.872 erstmalig zum Bilanzstichtag unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.760 (Vorjahr: TEUR 16.005) enthalten hauptsächlich Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2010 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 845 | 859 |
| Ersatzteilverkäufe | 76 | 80 |
| Übrige | 29 | 6 |
| 950 | 945 |
Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 183.679 (Vorjahr: TEUR 232.546) setzen sich hauptsächlich aus weiterberechneten Aufwendungen für Garantieleistungen und sonstigen Kostenerstattungen, weiterberechneten Aufwendungen für Transportleistungen, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträgen aus Weiterbelastungen für die Rückstellung Fahrzeuge im Netz zusammen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 889.247 (Vorjahr: TEUR 894.536) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Garantieaufwendungen, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 791.436 (Vorjahr: TEUR 749.165) im Rahmen der Kommissionärsverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In 2010 wurden insgesamt TEUR 4.672 Steuern vom Einkommen und Ertrag gebucht davon TEUR 6.399 Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und TEUR 1.727 als Ertrag aus der Aktivierung latenter Steuern.
Sonstige Angaben
Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen zum 31. Dezember 2010 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 68.420 (Vorjahr: TEUR 62.382) sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber den Tochterunternehmen mit TEUR 14.313 (Vorjahr: TEUR 10.948).
Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht, und dem festgelegten Rückkaufswert.
Das Factoring mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, dient im Wesentlichen der Liquiditätsverbesserung.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 134) für erteilte Investitionsaufträge und mit TEUR 10.737 (Vorjahr: 11.795) für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2010 und 2020 liegen.
Angaben zum Prüfungshonorar
Das Abschlussprüfungshonorar in Höhe von TEUR 155 (Vorjahr TEUR 149) betrifft ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.
Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen
| 2010 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Leitende Angestellte | 12 | 12 |
| Angestellte | 350 | 368 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 87 | 88 |
| 449 | 468 |
Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010 betrugen TEUR 1.261. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 135. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 639 zurückgestellt.
Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2010 beträgt TEUR 4. Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG
Aufsichtsrat
| Michel Kuperminc | ab 28. Juli 2009 | Directeur Contrôle de Gestion Europe, |
| und Vorsitzender seit 6. Mai 2010 | Renault s.a.s/Frankreich | |
| Jacques Rivoal | Vorsitzender ab 26. Juni 2009 und ausgeschieden am 3. Mai 2010 | Directeur Commercial Europe, Volkswagen France s.a., Villers- |
| Cotterêts/Frankreich | ||
| Laurent David | stellvertr. Vorsitzender ab 1. September 2010 | Directeur Adjoit Contrôle de Gestion -G4, Renault s.a.s/Frankreich |
| Patric Cabrier | stellvertr. Vorsitzender vom 6. Mai 2010 bis 1. September 2010 | Directeur Europe, RCI Banque s.a., Noisy-le-Grand Cedex/Frankreich |
| Patrick Claude | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur DTF, Renault s.a., Paris/Frankreich |
| Uwe Schäfgens | ab 1. September 2010 Arbeitnehmervertreter | Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG |
| Reiner Kierdorf | ab 1. September 2010 Arbeitnehmervertreter | Verkauf NW RRG Deutschland GmbH |
| Dieter Rust | bis 1. September 2010 Arbeitnehmervertreter | Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG |
| Birgit Beisicht | bis 1. September 2010 Arbeitnehmervertreterin | Sodicam Vertriebs GmbH, Brühl |
Vorstand
| Achim Schaible | Vorsitzender | |
| Martha Figel | Vorstand Finanzen | |
| Holger Böhme | bis 27. Mai 2010 | Vorstand Vertrieb |
| Michael Borner | ab 1. September 2010 | Vorstand Vertrieb |
| Christophe Mittelberger | Vorstand Qualität und Kundendienst | |
| Francois Thuilleur | bis 31. Januar 2011 | Vorstand Marketing |
| Patrick Fourniol | ab 1. Februar 2011 | Vorstand Marketing |
| Reinhard Zirpel | Vorstand Öffentlichkeitsarbeit |
Bis auf Herrn Thuilleur sind alle Mitglieder des Vorstandes bei der Renault Deutschland AG angestellt. Herr Thuilleur ist bei der Global Renault Management s.a., Genf/Schweiz, angestellt.
Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand 31. Dezember 2010)
| Anteil am Kapital % |
Eigenkapital 31.12.2010 TEUR |
Ergebnis 2010 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln (vormals: Renault Retail Group Berlin GmbH, Berlin) | 100 | 16.456 | 0 |
| Renault Retail Group Spezial-Liegenschaften GmbH, Heilbronn | 100 | 25 | 0 |
| SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl | 100 | 25 | 0 |
Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.
Mit Eintragung in das Handelsregister am 27. September 2010 erfolgte rückwirkend zum 1. Januar 2010 die Verschmelzung von folgenden Tochtergesellschaften
Renault Retail Group Hamburg GmbH, Hamburg Renault Retail Group Köln GmbH, Köln
Renault Retail Group Saarbrücken GmbH, Saarbrücken Renault Retail Group Frankfurt GmbH, Frankfurt Renault Retail Group München GmbH, München
auf die Renault Retail Group Berlin GmbH, Berlin, als übernehmenden Rechtsträger mit anschließender Umfirmierung zur Renault Retail Group Deutschland GmbH inklusive der Sitzverlegung von Berlin nach Köln.
Angaben zum Mutterunternehmen
Es wird die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen. Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird in der deutschen Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.
Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG
In 2011 ist eine Dividendenausschüttung i.H.v. EUR 19.964.720,00 geplant.
Brühl, den 10. Mai 2011
Renault Deutschland AG
Achim Schaible
Martha Figel
Patrick Fourniol
Michale Horner
Reinhard Zirpel
Christophe Mittelberger
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Renault Deutschland AG, Brühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Renault Deutschland AG, Brühl, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 10. Mai 2011
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Kalvelage, Wirtschaftsprüfer
Mangliers, Wirtschaftsprüfer
Bilanz zum 31. Dezember 2010
Aktiva
| 31.12.2010 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 1.994,71 | 3.989,43 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 23.667.183,05 | 26.412.611,83 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 579.429,17 | 719.845,55 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 944.265,48 | 729.427,52 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,01 | 475.848,40 |
| 25.190.877,71 | 28.337.733,30 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 12.326.528,71 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.431.623,04 | 2.910.164,04 |
| 14.393.610,91 | 15.236.692,75 | |
| 39.586.483,33 | 43.578.415,48 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 134.460,79 | 201.529,95 |
| 2. Waren | 11.308.237,00 | 9.028.448,38 |
| 11.442.697,79 | 9.229.978,33 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.800.423,17 | 3.924.592,36 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 319.038.368,23 | 245.273.859,21 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 27.704.449,76 | 30.671.748,90 |
| 348.543.241,16 | 279.870.200,47 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 97.611,95 | 157.611,48 |
| 360.083.550,90 | 289.257.790,28 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 164.445,44 | 51.837,68 |
| D. Aktive latente Steuern | 10.591.781,00 | 9.212.781,00 |
| 410.426.260,67 | 342.100.824,44 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2010 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.655.322,80 | 10.655.322,80 |
| II. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 1.065.532,28 | 1.065.532,28 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 2.479.862,80 | 1.712.827,80 |
| III. Bilanzgewinn | 30.575.428,01 | 14.741.962,59 |
| 44.776.145,89 | 28.175.645,47 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 28.376.255,00 | 29.208.836,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 2.744.595,33 | 4.451.404,07 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 280.982.861,42 | 214.551.893,20 |
| 312.103.711,75 | 248.212.133,27 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35.380.640,43 | 36.137.426,91 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 7.405.233,99 | 13.571.152,93 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 10.760.528,61 | 16.004.465,86 |
| davon aus Steuern: EUR 10.370.703,22 (Vorjahr: TEUR 10.364) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 64.935,62 (Vorjahr: TEUR 65) | ||
| 53.546.403,03 | 65.713.045,70 | |
| 410.426.260,67 | 342.100.824,44 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
| 2010 EUR |
Vorjahr EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 950.102.966,08 | 945.136.030,48 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 183.679.202,31 | 232.546.465,82 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 143.362.928,82 | 184.022.432,78 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 26.247.099,67 | 19.261.584,21 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 29.585.457,34 | 29.780.666,42 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 5.125.616,68 | 9.607.004,09 |
| davon für Altersversorgung: EUR 838.583,29 (Vorjahr: TEUR 5.406) | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.095.964,64 | 2.426.245,48 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 889.246.901,19 | 894.536.350,84 |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 5.000,00 | 1.273.420,12 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 901.378,29 | 887.286,40 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 900.974,29 (Vorjahr: TEUR 731) | ||
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 364.540,84 | 0,00 |
| 10. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 802.536,19 | 9.312.203,10 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 17.268.390,39 | 16.141.369,05 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 14.226.611,80 (Vorjahr: TEUR 15.699) | ||
| davon aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: EUR 2.606.645,00 (Vorjahr: TEUR 0) | ||
| davon aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen: EUR 86.437,00 (Vorjahr: TEUR 0) | ||
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 20.589.110,92 | 14.755.346,85 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4.671.620,00 | 4.908.555,88 |
| 14. Sonstige Steuern | 84.025,50 | 136.382,31 |
| 15. Jahresüberschuss | 15.833.465,42 | 9.710.408,66 |
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 14.741.962,59 | 5.031.553,93 |
| 17. Bilanzgewinn | 30.575.428,01 | 14.741.962,59 |
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
| Bruttobuchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2010 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Entgeltlich erworbene Software | 570.961,16 | 0,00 | 0,00 | 306.235,51 | 264.725,65 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 71.049.195,72 | 1.020.368,32 | 90.665,13 | 4.549.983,39 | 67.610.245,78 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.165.170,42 | 79.865,76 | 3.580,50 | 9.577,39 | 3.239.039,29 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.209.399,22 | 135.829,39 | 381.602,76 | 1.416.073,14 | 9.310.758,23 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 475.848,40 | 0,00 | -475.848,39 | 0,00 | 0,01 |
| 84.899.613,76 | 1.236.063,47 | 0,00 | 5.975.633,92 | 80.160.043,31 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.505.885,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 16.505.885,00 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.910.164,04 | 0,00 | 0,00 | 478.541,00 | 2.431.623,04 |
| 19.416.049,04 | 0,00 | 0,00 | 478.541,00 | 18.937.508,04 | |
| 104.886.623,96 | 1.236.063,47 | 0,00 | 6.760.410,43 | 99.362.277,00 |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2010 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand am 31.12.2010 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Software | 566.971,73 | 1.994,72 | 306.235,51 | 262.730,94 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 44.636.583,89 | 1.572.292,11 | 2.265.813,27 | 43.943.062,73 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.445.324,87 | 221.049,08 | 6.763,83 | 2.659.610,12 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.479.971,70 | 300.628,73 | 1.414.107,68 | 8.366.492,75 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 56.561.880,46 | 2.093.969,92 | 3.686.684,78 | 54.969.165,60 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.179.356,29 | 364.540,84 | 0,00 | 4.543.897,13 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.179.356,29 | 364.540,84 | 0,00 | 4.543.897,13 | |
| 61.308.208,48 | 2.460.505,48 | 3.992.920,29 | 59.775.793,67 |
| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2010 EUR |
Vorjahr TEUR |
|
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 1.994,71 | 4 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 23.667.183,05 | 26.413 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 579.429,17 | 720 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 944.265,48 | 729 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,01 | 476 |
| 25.190.877,71 | 28.338 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 12.327 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.431.623,04 | 2.910 |
| 14.393.610,91 | 15.237 | |
| 39.586.483,33 | 43.579 |
Die Hauptversammlung der Renault Deutschland AG, Brühl, vertreten durch den Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG hat am 10. Juni 2011 den Jahresabschluss zum 31.12.2010, der den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH trägt, festgestellt.