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Renault Annual Report 2015

May 14, 2018

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Annual Report

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Publication

Renault Deutschland AG

Brühl

Befreiender Konzernabschluss gem. § 291 HGB

zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Renault S.A.

Boulogne-Billancourt/Frankreich

KONZERNABSCHLUSS 2015

4.1 Bericht der Wirtschaftsprüfer zum Konzernabschluss

Dies ist eine deutsche Übersetzung des Berichts der Wirtschaftsprüfer zum Konzernabschluss, der ursprünglich in französischer Sprache vorlag und dann ins Englische übersetzt wurde. Sie dient ausschließlich der Information der deutschsprachigen Leser.

Der Bericht der Wirtschaftsprüfer enthält Informationen, die nach französischem Recht in Berichten dieser Art speziell vorgeschrieben sind, unabhängig davon, ob sie geändert wurden oder nicht. Diese Informationen folgen nach dem Bestätigungsvermerk zum Konzernabschluss und enthalten einen erläuternden Abschnitt, in dem die Einschätzungen des Abschlussprüfers zu bestimmten wesentlichen Fragen der Rechnungslegung und Abschlussprüfung erläutert werden.

Diese Einschätzungen wurden im Hinblick auf die Erteilung eines Bestätigungsvermerks für den Konzernabschluss als Ganzes und nicht im Hinblick auf eine gesonderte Prüfung einzelner Salden, Transaktionen oder Offenlegungen berücksichtigt.

Dieser Bericht enthält zudem Informationen über die spezifische Prüfung der Angaben im Lagebericht des Konzerns.

Dieser Bericht sollte unter Bezugnahme auf französisches Recht und die in Frankreich geltenden Prüfungsgrundsätze gelesen und verstanden werden.

Für das am 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr

An die Aktionäre,

gemäß dem uns von Ihrer Hauptversammlung erteilten Auftrag erstatten wir Ihnen hiermit für das am 31. Dezember 2015 endende Geschäftsjahr Bericht über:

• die Prüfung des beigefügten Konzernabschlusses von Renault

• die Begründung unserer Einschätzungen

• die gesetzlich vorgeschriebene spezifische Prüfung

Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Verwaltungsrat genehmigt. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss abzugeben.

I. BESTÄTIGUNGSVERMERK ZUM KONZERNABSCHLUSS

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Frankreich geltenden Grundsätze vorgenommen; diese Grundsätze erfordern, dass wir die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfverfahren unter Anwendung von Stichprobenverfahren oder anderen Auswahlverfahren zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die Beträge und Angaben im Konzernabschluss. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der Angemessenheit der vorgenommenen Schätzungen sowie der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise als Grundlage für unser Prüfungsurteil ausreichend und angemessen sind. Nach unserem Dafürhalten vermittelt der Konzernabschluss im Einklang mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage des Konzerns für das an diesem Datum abgelaufene Geschäftsjahr.

II. BEGRÜNDUNG UNSERER EINSCHÄTZUNGEN

In Einklang mit den Anforderungen von Artikel L. 823-9 des französischen Gesellschaftsrechts (Code de commerce) machen wir Sie bezüglich der Begründung unserer Einschätzungen auf die folgenden Punkte aufmerksam:

• Zum Zweck der Erstellung des Konzernabschlusses macht Renault bestimmte Schätzungen und Annahmen, insbesondere in Bezug auf den Wert bestimmter Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen, deren wesentliche Posten in Anmerkung 2-B zum Konzernabschluss zusammengefasst sind. Für alle diese Posten beurteilten wir die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und -methoden sowie der Angaben im Anhang des Konzernabschlusses. Darüber hinaus haben wir die Widerspruchsfreiheit der zugrunde liegenden Annahmen, deren konkrete Auswirkungen und die verfügbaren Unterlagen überprüft und auf dieser Grundlage die Angemessenheit der vorgenommenen Schätzungen beurteilt:

• Wie in den Anmerkungen 12-A und 13-A zum Konzernabschluss dargelegt, bilanziert der Konzern seine Beteiligung an Nissan und seine Beteiligung an AVTOVAZ nach der Equity-Methode; unsere Bilanzprüfung des Konsolidierungskreises umfasste eine Überprüfung der faktischen und rechtlichen Aspekte der Allianz, die als Grundlage für diese Rechnungslegungsgrundsätze dienen. Wir haben auch die Bedingungen überprüft, die der Umklassifizierung der von Renault gewährten Darlehen und Forderungen von AVTOVAZ in die Zeile „Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures“ der konsolidierten Finanzlage zugrunde liegen. Ferner haben wir die Methoden zur Ermittlung des erzielbaren Wertes der Nettoinvestition von Renault in dieses Unternehmen überprüft. Abschließend haben wir für diese beiden Beteiligungen geprüft, ob die im Anhang des oben genannten Konzernabschlusses gemachten Angaben zutreffend sind.

• Im Rahmen unserer Beurteilung der von Ihrem Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben wir die angewandte Methodik für die Aktivierung von Entwicklungskosten als immaterielle Vermögenswerte, deren Abschreibung und die Überprüfung ihres erzielbaren Betrags überprüft und uns davon überzeugt, dass diese Methoden in den Anmerkungen 2-K und 10-A2 ordnungsgemäß offengelegt wurden.

• Wie in der Anmerkung 8-B zum Konzernabschluss dargelegt, erfasst der Konzern einen Teil des Nettovermögens der französischen Steuergruppe; wir haben die Widerspruchsfreiheit der zugrunde liegenden Annahmen für die prognostizierten steuerpflichtigen Erträge und die daraus resultierende Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge, deren quantifizierte Auswirkungen und die verfügbaren Unterlagen überprüft und auf dieser Grundlage die Angemessenheit der vorgenommenen Schätzungen beurteilt.

Diese Einschätzungen wurden im Rahmen der Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzes vorgenommen und haben somit zu dem im ersten Teil dieses Berichts abgegebenen Bestätigungsvermerk beigetragen.

III. SPEZIFISCHE PRÜFUNG

Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und nach den in Frankreich geltenden berufsrechtlichen Vorschriften haben wir auch die Angaben im Lagebericht der Gruppe geprüft.

Dabei ergaben sich keine Beanstandungen im Hinblick auf eine den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Darstellung und die Übereinstimmung mit dem Konzernabschluss.

Paris La Défense, 16. Februar 2016

Die Wirtschaftsprüfer

KPMG Audit

Eine Tochter von KPMG S.A.

ERNST & YOUNG Audit

4.2 Anmerkungen zum Konzernabschluss

KONZERNABSCHLUSS 2015

4.2.1 Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung

4.2.2 Konzerngesamtergebnis

4.2.3 Konsolidierte Finanzlage

4.2.4 Eigenkapitalveränderungsrechnung

4.2.5 Kapitalflussrechnung

4.2.6 Anmerkungen zum Konzernabschluss

4.2.6.1 Informationen zu Geschäftssegmenten und Regionen

A — Informationen nach Geschäftssegment

A1 — KONSOLIDIERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSSEGMENT

A2 KONSOLIDIERTE FINANZLAGE NACH GESCHÄFTSSEGMENT

A3 KAPITALFLUSSRECHNUNG NACH GESCHÄFTSSEGMENT

A4 SONSTIGE INFORMATIONEN: NETTO-LIQUIDITÄTSPOSITION (NETTOVERSCHULDUNG) DES SEGMENTS AUTOMOTIVE

B — Informationen nach Region

4.2.6.2 Rechnungslegungsgrundsätze und Konsolidierungskreis

ANMERKUNG 1 — FESTSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

ANMERKUNG 2 — RECHNUNGSLEGEUNGSGRUNDSÄTZE

ANMERKUNG 3 ÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

4.2.6.3 Gewinn- und Verlustrechnung und Konzerngesamtergebnis

ANMERKUNG 4 — UMSATZERLÖSE

ANMERKUNG 5 — OPERATIVE GEWINNMARGE: ANGABEN ZU DEN ERTRÄGEN UND AUFWENDUNGEN NACH ART DER ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

ANMERKUNG 6 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

ANMERKUNG 7 FINANZERTRAG

ANMERKUNG 8 — LAUFENDE UND LATENTE STEUERN

ANMERKUNG 9 — UNVERWÄSSERTES UND VERWÄSSERTES ERGEBNIS JE AKTIE

4.2.6.4 Betriebliche Aktiva und Passiva, Eigenkapital

ANMERKUNG 10 — IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

ANMERKUNG 11 — WERTHALTIGKEITSTESTS DES SACHANLAGEVERMÖGENS (AUSSER LEASINGGEGENSTÄNDE)

ANMERKUNG 12 — BETEILIGUNG AN NISSAN

ANMERKUNG 13 — BETEILIGUNGEN AN ANDEREN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN UND JOINT VENTURES

ANMERKUNG 14 — VORRÄTE

ANMERKUNG 15 — FORDERUNGEN AUS DER ABSATZFINANZIERUNG

ANMERKUNG 16 — FORDERUNGEN AUS DEM AUTOMOTIVE-SEGMENT

ANMERKUNG 17 — SONSTIGE KURZ- UND LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE

ANMERKUNG 18 — EIGENKAPITAL

ANMERKUNG 19 — RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ANDERE LANGFRISTIGE PERSONALVORSORGEVERPFLICHTUNGEN

ANMERKUNG 20 — VERÄNDERUNG DER RÜCKSTELLUNGEN

ANMERKUNG 21 — SONSTIGE KURZ- UND LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN

4.2.6.5 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Fair Value und Management finanzieller Risiken

ANMERKUNG 22 — FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE — ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

ANMERKUNG 23 — FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN UND SCHULDUNG AUS ABSATZFINANZIERUNG

ANMERKUNG 24 — FINANZINSTRUMENTE NACH STUFE, FAIR VALUE UND AUSWIRKUNG AUF DAS KONZERNERGEBNIS

ANMERKUNG 25 —DERIVATE UND MANAGEMENT VON FINANZWIRTSCHAFTLICHEN RISIKEN

4.2.6.6 Kapitalflüsse und sonstige Informationen

ANMERKUNG 26 — CASHFLOWS

ANMERKUNG 27 — VERBUNDENE PARTEIEN

ANMERKUNG 28 — AUSSERBILANZIELLE VERPFLICHTUNGEN SOWIE EVENTUALFORDERUNGEN UND -VERBINDLICHKEITEN

ANMERKUNG 29 – HONORARE FÜR ABSCHLUSSPRÜFER

ANMERKUNG 30 – WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

ANMERKUNG 31 – KONSOLIDIERTE UNTERNEHMEN

4.2.1 Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung

(Millionen €) Anmerkungen

(Millionen €) Anmerkungen 2015 2014
Umsatzerlöse 4 45.327 41.055
Kosten der verkauften Waren und Dienstleistungen -36.113 -33.310
Forschungs- und Entwicklungsausgaben 10-A -2.075 -1.721
Vertriebs-, Verwaltungs- und allgemeinen Kosten -4.819 -4.415
Operative Gewinnmarge(1) 5 2.320 1.609
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen 6 -199 -504
Sonstige betriebliche Erträge 6 77 102
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 (276) (606)
Betriebliche Erträge (Verlust) 2.121 1.105
Kosten der Nettoverschuldung(2) 7 (225) (245)
Kosten der Bruttoverschuldung 7 (387) (386)
Erträge aus Barmitteln und Finanzanlagen 7 162 141
Sonstige Finanzerträge und -aufwendungen(2) 7 4 (88)
Finanzerträge (-aufwendungen)(2) 7 -221 -333
Ergebnisanteil (Verlust) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 1.371 1.362
Nissan 12 1.976 1.559
Sonstige assoziierte Unternehmen und Joint Ventures 13 (605) (197)
Vorsteuergewinn 3.271 2.134
Laufende und latente Steuern 8 -311 -136
Reinertrag(1) 2.960 1.998
Nettoertrag – Anteil der nicht-beherrschenden Anteile 137 2.823 108
Reinertrag – Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 10,35 1.890
Unverwässertes Ergebnis je Aktie(3) (in €) 10,29 6,92
Verwässertes Ergebnis je Aktie(3) (in €) 6,9
Anzahl ausstehender Aktien (in Tausend) 272.708
Für unverwässertes Ergebnis je Aktie 9 274.314 273.049
Für verwässertes Ergebnis je Aktie 9 273.946

(1) Die Anpassungen, die sich aus der rückwirkenden Anwendung von IFRIC 21 („Abgaben“) ergeben, sind in Anmerkung 2 dargestellt.

(2) Die neue Aufschlüsselung von Finanzertrag und -aufwand ist in Anmerkung 7 dargestellt.

(3) Nettoertrag – Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft geteilt durch die Anzahl der angegebenen Aktien.

4.2.2 Konzerngesamtergebnis

(Millionen €) 2015 2014
Brutto Steuereffekt(1) Netto Brutto Steuereffekt(1) Netto
--- --- --- --- --- --- ---
REINERTRAG 3.271 (311) 2.960 2.134 (136) 1.998
Sonstige Anteile der Muttergesellschaft und von Tochtergesellschaften am Gesamtergebnis
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 52 (43) 9 (276) 18 (258)
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste durch leistungsorientierte Versorgungspläne 52 (43) 9 (161) 18 (143)
Zeitwertanpassungen auf Finanzverbindlichkeiten(2) - - - (115) - (115)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden oder werden (193) 78 (115) (2) 38 36
Umrechnungsdifferenzen auf ausländische Aktivitäten(3) (299) - (299) (100) - (100)
Teilabsicherung der Beteiligung an Nissan(3) (103) 85 (18) 8 55 63
Fair-Value-Anpassungen von Cashflow- Absicherungsinstrumenten(4) 56 (24) 32 (4) 2 (2)
Fair-Value-Anpassungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten(5) 153 17 170 94 (19) 75
Summe sonstiger Bestandteile am Gesamtergebnis der Muttergesellschaft und der Tochtergesellschaften (a) (141) 35 (106) (278) 56 (222)
Anteil von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures an sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden (89) - (89) (73) - (73)
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste durch leistungsorientierte Versorgungspläne (89) - (89) (73) - (73)
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden oder werden(6) 1.450 - 1.450 507 - 507
Umrechnungsdifferenzen auf ausländische Aktivitäten 1.462 - 1.462 448 - 448
Fair-Value-Anpassungen von Cashflow- Absicherungsinstrumenten (6) - (6) 22 - 22
Fair-Value-Anpassungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten (6) - (6) 37 - 37
Gesamtanteil von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures an sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses (b) 1.361 - 1.361 434 - 434
Sonstige Bestandteile des Gesamtergebnisses (a) + (b) 1.220 35 1.255 156 56 212
GESAMTERGEBNIS 4.491 (276) 4.215 2.290 (80) 2.210
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft - - 4.070 - - 2.090
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile - - 145 - - 120

(1) Der Steuereffekt beinhaltet Erträge in Höhe von 239 Mio. € im Jahr 2015 (262 Mio. € im Jahr 2014), die sich aus der Aktivierung von latenten Steueransprüchen des französischen Steuerkonsolidierungskreises ergeben. Diese setzen sich zusammen aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 188 Mio. € und den sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses in Höhe von 345 Mio. € (bzw. 210 Mio. € bzw. 52 Mio. € im Jahr 2014) (Anmerkung 8-B).

(2) Korrektur des beizulegenden Zeitwerts der Finanzverbindlichkeiten zum 01. Januar 2014.

(3) Im Jahr 2015 (bzw. 2014) gab es für diese Position keine Umgliederungen in die Gewinn- und Verlustrechnung.

(4) Einschließlich 8 Mio. €, die im Jahr 2015 in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden (11 Mio. € in 2014).

(5) Einschließlich 7 Mio. €, die im Jahr 2015 in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden (keine Umgliederungen in 2014).

(6) Einschließlich (19) Mio. €, die im Jahr 2015 in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurden (keine Umgliederungen in 2014).

4.2.3 Konsolidierte Finanzlage

AKTIVA (Mio. €)

Anmerkungen 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 3.443
Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte 10-A 3.570 10.801
Sachanlagen 10-B 11.171 16.720
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 19.356 15.833
Nissan 12 18.571 887
Sonstige assoziierte Unternehmen und Joint Ventures 13 785 1.681
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 22 1.478 716
881 1.152
Latente Steueransprüche 8 1.131
Sonstige langfristige Vermögenswerte 17
Summe langfristige Vermögenswerte 37.587 34.513
UMLAUFVERMÖGEN
Bestände 14 4.128 3.391
Forderungen aus Absatzfinanzierung 15 28.605 25.733
Forderungen aus dem Segment Automotive 16 1.262 1.242
Finanzumlaufvermögen 22 1.760 1.530
Laufende Steueransprüche 17 62 38
Sonstiges Umlaufvermögen 17 3.068 2.607
Liquide Mittel 22 14.133 12.497
Summe Umlaufvermögen 53.018 47.038
GESAMTVERMÖGEN 90.605 81.551
EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN (Mio. €)
Anmerkungen 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
EIGENKAPITAL
Aktienkapital 1.127 1.127
Kapitalrücklage 3.785 3.785
Eigene Aktien (227) (134)
Neubewertung von Finanzinstrumenten 890 703
Umrechnungsdifferenzen (2.059) (3.276)
Reserven 21.653 20.381
Reinertrag-Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 2.823 1.890
Eigenkapital - Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 27.992 24.476
Eigenkapital - Anteil der nicht-beherrschenden Anteile 482 422
Eigenkapital, gesamt 18 28.474 24.898
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Latente Steuerschulden 8
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - langfristig 19 122 141
Sonstige Rückstellungen - langfristig 20 1.550 1.683
Langfristige Verbindlichkeiten 23 1.178 1.240
5.707 7.537
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 21 1.285 1.204
Summe langfristige Verbindlichkeiten 9.842 11.805
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - kurzfristig 19 50 67
Sonstige Rückstellungen - kurzfristig 20 997 1.088
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 23 4.143 3.216
Schulden aus Absatzfinanzierung 23 30.740 25.828
Warenverbindlichkeiten 8.295 7.094
Laufende Steuerverbindlichkeiten 21 219 162
Sonstige laufende Verbindlichkeiten 21 7.845 7.393
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 52.289 44.848
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 90.605 81.551

4.2.4 Eigenkapitalveränderungsrechnung

(Millionen €) Anzahl der (tausend) Aktienkapital Kapitalrücklage
Angepasster Saldo zum 31. Dezember 2013 29 7 5. 22 1.127 3.785
Reinertrag 2014
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1)
Gesamtergebnis 2014
Verwendung des Nettoertrags 2013
Dividenden
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen
Änderungen in der Beteiligungsquote(2)
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen
Bilanz zum 31. Dezember 2014 wie veröffentlicht 295.722 1.127 3.785
Anpassung aufgrund der Anwendung von IFRIC 21(3)
AVTOVAZ Anpassung(4)
Angepasste Bilanz zum 31. Dezember 2014 295.722 1.127 3.785
Reinertrag 2015
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1)
Gesamtergebnis 2015
Verwendung des Nettoertrags 2014
Dividenden
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen
Änderungen in der Beteiligungsquote(2)
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen
Saldo am 31. Dezember 2015 295.722 1.127 3.785
(Millionen €) Eigene Aktien Neubewertung von Finanzinstrumenten Umrechnungsdifferenzen Reserven
Angepasster Saldo zum 31. Dezember 2013 (18 7) 571 (3.674) 20.629
Reinertrag 2014
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1) 132 398 (330)
Gesamtergebnis 2014 132 398 (330)
Verwendung des Nettoertrags 2013 586
Dividenden (469)
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen 53
Änderungen in der Beteiligungsquote(2) 10
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen (45)
Bilanz zum 31. Dezember 2014 wie veröffentlicht (13 4) 703 (3.276) 20.381
Anpassung aufgrund der Anwendung von IFRIC 21(3) 39
AVTOVAZ Anpassung(4) 2 (27)
Angepasste Bilanz zum 31. Dezember 2014 (13 4) 703 (3.274) 20.393
Reinertrag 2015
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1) 187 1.138 (78)
Gesamtergebnis 2015 187 1.138 (78)
Verwendung des Nettoertrags 2014 1.905
Dividenden (518)
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen (9 3)
Änderungen in der Beteiligungsquote(2) 77 (80)
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen 31
Saldo am 31. Dezember 2015 (22 7) 890 (2.059) 21.653
(Millionen €) Eigenkapital (Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft) Eigenkapital (Anteil der Aktionäreder Muttergesellschaft) Eigenkapital (Anteil der nicht-beherrschenden Anteile) Eigenkapital, gesamt
Angepasster Saldo zum 31. Dezember 2013 586 22.837 377 23.214
Reinertrag 2014 1.890 1.890 108 1.998
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1) 200 12 212
Gesamtergebnis 2014 1.890 2.090 120 2.210
Verwendung des Nettoertrags 2013 (586)
Dividenden (469) (52) (521)
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen 53 53
Änderungen in der Beteiligungsquote(2) 10 (23) (13)
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen (45) (45)
Bilanz zum 31. Dezember 2014 wie veröffentlicht 1.890 24.476 422 24.898
Anpassung aufgrund der Anwendung von IFRIC 21(3) 39 39
AVTOVAZ Anpassung(4) 15 (10) (10)
Angepasste Bilanz zum 31. Dezember 2014 1.905 24.505 422 24.927
Reinertrag 2015 2.823 2.823 137 2.960
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses(1) 1.247 8 1.255
Gesamtergebnis 2015 2.823 4.070 145 4.215
Verwendung des Nettoertrags 2014 (1.905)
Dividenden (518) (65) (583)
(Kauf) / Verkauf eigener Aktien und Effekt von Kapitalerhöhungen (93) (93)
Änderungen in der Beteiligungsquote(2) (3) (20) (23)
Aufwand für aktienbasierte Vergütungen 31 31
Saldo am 31. Dezember 2015 2.823 27.992 482 28.474

(1) Die Veränderung der Rückstellungen entspricht den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen während der Berichtsperiode. Im Jahr 2014 enthalten sie außerdem einen Betrag von (115) Mio. €, der einer Korrektur des Zeitwerts der Finanzverbindlichkeiten zum 01. Januar 2014 entspricht.

(2) Änderungen in der Beteiligungsquote umfassen den Effekt aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen sowie Verpflichtungen für den Erwerb von Minderheitsanteilen. 2015 umfassen sie eine Umgliederung in Höhe von 79 Mio. € zwischen Umrechnungsdifferenzen und Rückstellungen im Zusammenhang mit Wechselkurseinflüssen aus Transaktionen, die in Vorjahren getätigt wurden.

(3) Die Anpassung, die sich aus der rückwirkenden Anwendung von IFRIC 21 („Abgaben“) ergibt, ist in Anmerkung 2 dargestellt.

(4) Für die Zwecke der Konsolidierung von Renault wurden die Abschlüsse von AVTOVAZ aufgrund der bestehenden zeitlichen Beschränkungen für die Erzeugung von Finanzdaten bisher mit einer zeitlichen Verzögerung von 3 Monaten konsolidiert. Das gilt ab 31. Dezember 2015 (Anmerkung 13-A) nicht mehr.

Die Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals im Jahr 2015 ist in Anmerkung 18 dargestellt.

4.2.5 Kapitalflussrechnung

(Millionen €) ANMERKUNGEN 2015 2014
REINERTRAG
Stornierung von Dividenden aus nicht konsolidierten börsennotierten Beteiligungen(1) 2.960 1.998
Stornierung von zahlungsunwirksamen Erträgen und Ausgaben (34) (31)
Abschreibungen und Wertminderungen 2.728 2.711
Ergebnisanteil (Ertrag) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (1.371) (1.362)
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Ausgaben 26-A (375) 92
Dividenden von nicht börsennotierten assoziierten Unternehmen und Joint Ventures - -
Cashflow(2) 3.908 3.408
Dividenden von börsennotierten Unternehmen(3) 581 463
Nettoveränderung der Finanzierung für Endkunden (3.136) (1.618)
Nettoänderung in der Händlerfinanzierung für erneuerbare Energien (233) (202)
Rückgang (Zuwachs) der Forderungen aus Absatzfinanzierung (3.369) (1.820)
Emission von Anleihen durch das Segment Absatzfinanzierung 23-A 3.469
Rückkauf von Anleihen durch das Segment Absatzfinanzierung 23-A 3.814 (3.396)
Nettoänderung bei sonstigen Absatzfinanzierungsschulden (2.640) 1.682
Nettoänderung bei sonstigen Wertpapieren und Darlehen des Segments 3.729
Absatzfinanzierung 59 (314)
Nettoänderung bei finanziellen Vermögenswerten des Segments Absatzfinanzierung 4.962 1.441
Änderung bei aktivierten Leasinggegenständen (522) (291)
Rückgang (Zuwachs) des Umlaufvermögens 26-B 457 771
MITTELZUFLÜSSE AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (4) (5) 6.017 3.972
Investitionen in Sachanlagen 26-C
Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (2.801) (2,511)
Erwerb von Beteiligungen mit Kontrollgewinn, abzüglich erworbener liquider Mittel 66 90
Erwerb sonstiger Beteiligungen, abzüglich erworbener liquider Mittel (3) (11)
Abgänge von sonstigen Beteiligungen, abzüglich übertragener liquider Mittel und Sonstigem (25) (415)
Nettorückgang (-zuwachs) an sonstigen Wertpapieren und Darlehen des Automotive-Segments 13 -
(299) 62
MITTELZUFLÜSSE AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (3.049) (2.785)
Dividendenzahlungen an Aktionäre der Muttergesellschaft 18-D (555) (503)
Dividendenzahlungen auf nicht-beherrschende Anteile (65) (56)
(Erwerb) Verkäufe eigener Aktien (102) (26)
Mittelzuflüsse von Aktionären (722) (585)
Emission von Anleihen durch das Segment Automotive 23-A 1.680
Rückkauf von Anleihen durch das Segment Automotive 23-A 533 (1.513)
Nettozuwachs (-rückgang) an Finanzverbindlichkeiten im Segment (1.403)
Automotive 558 (52)
Nettoänderung bei Finanzverbindlichkeiten des Segments Automotive (312) 115
MITTELZUFLÜSSE AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (1.034) (470)
ZUWACHS (RÜCKGANG) AN LIQUIDEN MITTELN(6) 1.934 717

(1) Von Daimler bezogene Dividende.

(2) Nicht inbegriffen in den Mittelzuflüssen sind Dividenden von börsennotierten Unternehmen.

(3) Dividenden von Daimler (43 Mio. €) und Nissan (547 Mio. €) in 2015. Dividenden von Daimler (31 Mio. €) und Nissan (432 Mio. €) in 2014.

(4) Die im Jahr 2015 gezahlten laufenden Steuern belaufen sich auf 384 Mio. € (2014: 268 Mio. €).

(5) Die im Jahr 2015 gezahlten Nettozinsen belaufen sich auf 253 Mio. € (2014: 259 Mio. €). Details sind in Anmerkung 26 dargestellt.

(6) Ausgenommen den zahlungswirksamen Effekt von Wechselkurs- und sonstigen Änderungen.

(Millionen €) 2015 2014
Liquide Mittel: Anfangssaldo 12.497 11.661
Zuwachs (Rückgang) an liquiden Mitteln 1.934 717
Effekt von Wechselkurs- und sonstigen Änderungen (298) 119
Liquide Mittel: Schlusssaldo(1) 14.133 12.497

(1) Barmittel mit Verfügungsbeschränkung sind in Anmerkung 22-C beschrieben.

4.2.6 Anmerkungen zum Konzernabschluss

4.2.6.1 Informationen zu Geschäftssegmenten und Regionen

Die von Renault verwendeten Geschäftssegmente sind:

• das Segment Automotive, das die Produktions-, Vertriebs- und Vertriebstochtergesellschaften für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die Fahrzeugservice-Tochtergesellschaften sowie die Tochtergesellschaften umfasst, die für das Cash-Management des Segments Automotive zuständig sind

• das Segment Absatzfinanzierung, das der Konzern als operative Tätigkeit betrachtet und das von der RCI Banque und ihren Tochtergesellschaften für das Vertriebsnetz und die Endkunden betrieben wird

A – Informationen nach Geschäftssegment

A1 – KONSOLIDIERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH GESCHÄFTSSEGMENT

(Millionen €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
2015
Verkauf von Waren 41.180 31 - 41.211
Verkauf von Dienstleistungen 1.928 2.188 - 4.116
Außenumsatz 43.108 2.219 - 45.327
Umsatz zwischen Segmenten (364) 412 (48) -
Umsah nach Segment 42.744 2.631 (48) 45.327
Operative Gewinnmarge(1) 1.485 824 11 2.320
Betriebliche Erträge (Verlust) 1.288 822 11 2.121
Finanzerträge (-aufwendungen)(2) (72) - (149) (221)
Ergebnisanteil (Verlust) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 1.367 4 - 1.371
Vorsteuergewinn 2.583 826 (138) 3.271
Laufende und latente Steuern (35) (272) (4) (311)
Reinertrag 2.548 554 (142) 2.960
2014
Verkauf von Waren 37.176 31 - 37.207
Verkauf von Dienstleistungen 1.698 2.150 - 3.848
Außenumsatz 38.874 2.181 - 41.055
Umsatz zwischen Segmenten (356) 413 (57) -
Umsatz nach Segment 38.518 2.594 (57) 41.055
Operative Gewinnmarge(1) 861 751 (3) 1.609
Betriebliche Erträge (Verlust) 409 699 (3) 1.105
Finanzerträge (-aufwendungen)(2) (108) (15) (210) (333)
Ergebnisanteil (Verlust) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 1.366 (4) - 1.362
Vorsteuergewinn 1.667 680 (213) 2.134
Laufende und latente Steuern 88 (225) 1 (136)
Reinertrag 1.755 455 (212) 1.998

(1) Details zu Abschreibungen und Wertminderungen finden sich in den nach Segmenten aufgeschlüsselten konsolidierten Kapitalflussrechnungen.

(2) Die Dividenden aus der Absatzfinanzierung sind im Finanzergebnis des Segments Automotive enthalten und werden als Intersegmenttransaktion eliminiert.

A2 KONSOLIDIERTE FINANZLAGE NACH GESCHÄFTSSEGMENT

Konsolidierte Finanzlage nach Geschäftssegment – 31. Dezember 2015

AKTIVA (Mio. €)

Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 14.415 336 (10) 14.741
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 19.284 72 - 19.356
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 4.830 2 (3.460) 1.372
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - Investitionen in eigenständige Unternehmen 119 - (13) 106
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - 1.745 2.012
sonstige Wertpapiere, Darlehen und Derivate aus der Finanzierungstätigkeit des Automotive-Segments 300 (33)
Latente Steueransprüche und sonstige langfristige Vermögenswerte
Summe langfristige Vermögenswerte 40.393 710 (3.516) 37.587
UMLAUFVERMÖGEN 4.087 49 (8) 4.128
Bestände 1.455 29.094 (682) 29.867
Kundenforderungen 1.475 1.007 (722) 1.760
Finanzumlaufvermögen 2.132 3.505 (2.507) 3.130
Laufende Steueransprüche und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 11.571 2.672 (110) 14.133
Liquide Mittel
Summe Umlaufvermögen 20.720 36.327 (4.029) 53.018
GESAMTVERMÖGEN 61.113 37.037 (7.545) 90.605
EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN (Mio. €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
EIGENKAPITAL 28.389 3.461 (3.376) 28.474
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN 2.355 373 - 2.728
Langfristige Rückstellungen 5.693 14 - 5.707
Langfristige Verbindlichkeiten 868 539 - 1.407
Latente Steuerverbindlichkeiten und sonstige langfristige Verbindlichkeiten
Summe langfristige Verbindlichkeiten 8.916 926 - 9.842
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN 1.023 24 - 1.047
Kurzfristige Rückstellungen 4.811 - (668) 4.143
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 8.389 31.474 (828) 39.035
Warenverbindlichkeiten und Absatzfinanzierungsschulden 9.585 1.152 (2.673) 8.064
Laufende Steuerverbindlichkeiten und sonstige laufende Verbindlichkeiten
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 23.808 32.650 (4.169) 52.289
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 61.113 37.037 (7.545) 90.605

Konsolidierte Finanzlage nach Geschäftssegment – 31. Dezember 2014

AKTIVA (Mio. €)

Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 14.076 178 (10) 14.244
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 16.670 50 - 16.720
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 4.353 11 (3.131) 1.233
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - Investitionen in eigenständige Unternehmen 514 - 448 (66)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - sonstige 1.663 238 (33) 1.868
Wertpapiere, Darlehen und Derivate aus der Finanzierungstätigkeit des Automotive-Segments
Latente Steueransprüche und sonstige langfristige Vermögenswerte
Summe langfristige Vermögenswerte 37.276 477 (3.240) 34.513
UMLAUFVERMÖGEN 3.361 39 (9) 3.391
Bestände 1.409 26.198 (632) 26.975
Kundenforderungen 1.143 1.136 (749) 1.530
Finanzumlaufvermögen 1.805 3.033 (2.193) 2.645
Laufende Steueransprüche und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 11.591 1.102 (196) 12.497
Liquide Mittel
Summe Umlaufvermögen 19.309 31.508 (3.779) 47.038
GESAMTVERMÖGEN 56.585 31.985 (7.019) 81.551
EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN (Mio. €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
24.811 3.136 (3.049) 24.898
EIGENKAPITAL
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Langfristige Rückstellungen 2.598 325 - 2.923
7.272 265 - 7.537
Langfristige Verbindlichkeiten 779 566 - 1.345
Latente Steuerverbindlichkeiten und sonstige langfristige Verbindlichkeiten
Summe langfristige Verbindlichkeiten 10.649 1.156 - 11.805
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN 1.114 41 - 1.155
Kurzfristige Rückstellungen 3.872 - (656) 3.216
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 7.235 26.681 (994) 32.922
Warenverbindlichkeiten und Absatzfinanzierungsschulden 8.904 971 (2.320) 7.555
Laufende Steuerverbindlichkeiten und sonstige laufende Verbindlichkeiten
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 21.125 27.693 (3.970) 44.848
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 56.585 31.985 (7.019) 81.551

A3 KAPITALFLUSSRECHNUNG NACH GESCHÄFTSSEGMENT

(Millionen €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
2015
Reinertrag 2.548 554 (142) 2.960
Stornierung von Dividenden aus nicht konsolidierten börsennotierten Beteiligungen(1) (34) - - (34)
Stornierung von zahlungsunwirksamen Erträgen und Ausgaben
Abschreibungen und Wertminderungen
Ergebnisanteil (Ertrag) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 2.689 39 - 2.728
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und (1.367) (4) (1.371)
Ausgaben (385) 6 4 (375)
Dividenden von nicht börsennotierten assoziierten Unternehmen und Joint Ventures - - - -
Cashflow(2) 3.451 595 (138) 3.908
Dividenden von börsennotierten Unternehmen(3) 581 - - 581
Rückgang (Zuwachs) der Forderungen aus Absatzfinanzierung
Nettoänderung bei finanziellen Vermögenswerten und Absatzfinanzierungsschulden - (3.357) (12) (3.369)
- 4.941 21 4.962
Änderung bei aktivierten Leasinggegenständen (352) (170) - (522)
Rückgang (Zuwachs) des Umlaufvermögens 663 (233) 27 457
MITTELZUFLÜSSE AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 4.343 1.776 (102) 6.017
(955) (1) - (956)
Erwerb immaterieller Vermögensgegenstände (1.840) (5) - (1.845)
Kauf von Sachanlagen 66 - 66
Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen - (3) - (3)
Erwerb und Veräußerung von Beteiligungen mit 1 (13) - (12)
Kontrollgewinn oder -verlust, abzüglich erworbener/übertragener liquider Mittel (289) - (10) (299)
Erwerb und Veräußerung von sonstigen Beteiligungen und Aktiva
Nettorückgang (-zuwachs) an sonstigen Wertpapieren und Darlehen des Automotive-Segments
MITTELZUFLÜSSE AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (3.017) (22) (10) (3.049)
Mittelzuflüsse von Aktionären (701) (171) (722)
Nettoänderung bei Finanzverbindlichkeiten des Segments Automotive (328) - 150 16 (312)
MITTELZUFLÜSSE AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (1.029) (171) 166 (1.034)
ZUWACHS (RÜCKGANG) AN LIQUIDEN MITTELN(4) 297 1.583 54 1.934

(1) Von Daimler bezogene Dividende.

(2) Nicht inbegriffen in den Mittelzuflüssen sind Dividenden von börsennotierten Unternehmen.

(3) Dividenden von Daimler (34 Mio. €) und Nissan (547 Mio. €).

(4) Ausgenommen den zahlungswirksamen Effekt von Wechselkurs- und sonstigen Änderungen.

(Millionen €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
2015
Liquide Mittel: Anfangssaldo 11.591 1.102 (196) 12.497
Zuwachs (Rückgang) an liquiden Mitteln Effekt von Wechselkurs- und sonstigen 297 1.583 54 1.934
Änderungen (317) (13) 32 (298)
Liquide Mittel: Schlusssaldo 11.571 2.672 (110) 14.133
(Millionen €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
2014
Reinertrag 1.755 455 (212) 1.998
Stornierung von Dividenden aus nicht konsolidierten börsennotierten Beteiligungen(1) (31) - - (31)
Stornierung von zahlungsunwirksamen Erträgen und Ausgaben
Abschreibungen und Wertminderungen
Ergebnisanteil (Ertrag) von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 2.702 9 2.711
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Ausgaben (1.366) 4 (1.362)
78 16 92
Dividenden von nicht börsennotierten assoziierten Unternehmen und Joint Ventures - - (2) - -
Cashflow(2) 3.138 484 (214) 3.408
Dividenden von börsennotierten Unternehmen(3) 463 - - 463
Rückgang (Zuwachs) der Forderungen aus Absatzfinanzierung
Nettoänderung bei finanziellen Vermögenswerten und Absatzfinanzierungsschulden - (1.936) 116 (1,.820)
Änderung bei aktivierten Leasinggegenständen - 1.429 12 1.441
(235) (56) - (291)
Rückgang (Zuwachs) des Umlaufvermögens 596 138 37 771
MITTELZUFLÜSSE AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 3.962 59 (49) 3.972
Erwerb immaterieller Vermögensgegenstände (964) (3) - (967)
(1.541) (3) - (1.544)
Kauf von Sachanlagen 89 1 - 90
Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen
Erwerb und Veräußerung von Beteiligungen mit (11) - - (11)
Kontrollgewinn oder -verlust, abzüglich erworbener/übertragener liquider Mittel (400) (15) - (415)
Erwerb und Veräußerung von sonstigen Beteiligungen und Aktiva 69 - (7) 62
Nettorückgang (-zuwachs) an sonstigen Wertpapieren und Darlehen des Automotive-Segments
MITTELZUFLÜSSE AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT (2.758) (20) (7) (2.785)
Mittelzuflüsse von Aktionären (568) (227) 210 (585)
Nettoänderung bei Finanzverbindlichkeiten des Segments Automotive 242 - (127) 115
MITTELZUFLÜSSE AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT (326) (227) 83 (470)
ZUWACHS (RÜCKGANG) AN LIQUIDEN MITTELN(4) 878 (188) 27 717

(1) Von Daimler bezogene Dividende.

(2) Nicht inbegriffen in den Mittelzuflüssen sind Dividenden von börsennotierten Unternehmen.

(3) Dividenden von Daimler (31 Mio. €) und Nissan (432 Mio. €).

(4) Ausgenommen den zahlungswirksamen Effekt von Wechselkurs- und sonstigen Änderungen.

(Millionen €) Automotive Absatzfinanzierung Konzerninterne Transaktionen Konsolidiert gesamt
2014
Liquide Mittel: Anfangssaldo 10.704 1.201 (244) 11.661
Zuwachs (Rückgang) an liquiden Mitteln 878 (188) 27 717
Effekt von Wechselkurs- und sonstigen Änderungen 9 89 21 119
Liquide Mittel: Schlusssaldo 11.591 1.102 (196) 12.497

A4 SONSTIGE INFORMATIONEN: NETTO-LIQUIDITÄTSPOSITION (NETTOVERSCHULDUNG) DES SEGMENTS AUTOMOTIVE

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Langfristige Verbindlichkeiten
--- --- ---
(5.693) (7.272)
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (4.811) (3.872)
Langfristige finanzielle Vermögenswerte - sonstige Wertpapiere, Darlehen und Derivate aus der
Finanzierungstätigkeit 119 514
Finanzumlaufvermögen 1.475 1.143
Liquide Mittel 11.571 11.591
Netto-Liquiditätsposition des Segments Automotive 2.661 2.104

B – Informationen nach Region

Die dargestellten Regionen entsprechen der für die Leitung des Konzerns verwendeten geografischen Aufteilung. Konzernumsätze werden nach Sitz der Kunden ausgewiesen

Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände werden nach Standort der Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen ausgewiesen.

(Millionen €) Europa(1) Nord- /Südamerika Asien- Pazifik Afrika- Naher Osten — Indien Eurasien Konsolidiert gesamt
2015 28.976 4.173 4.351 3.782 4.045 45.327
Umsatzerlöse 11.116 711 554 721 1.639 14.741
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände
2014 25.711 4.827 2.685 3.391 4.441 41.055
Umsatzerlöse 10.524 707 477 791 1.745 14.244
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände
(1) Einschließlich des Folgenden für Frankreich:
(Millionen € 2015 2014
Umsatzerlöse 10.154 9.836
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 9.108 8.799

4.2.6.2 Rechnungslegungsgrundsätze und Konsolidierungskreis

ANMERKUNG 1 – FESTSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Der Konzernabschluss 2015 der Renault Group wurde auf der Verwaltungsratssitzung vom 11. Februar 2016 verabschiedet und wird den Aktionären auf der Generalversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

ANMERKUNG 2 – RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

In Anwendung der europäischen Vorschriften wird der Konzernabschluss 2015 von Renault nach den IFRS (International Financial Reporting Standards) erstellt, wie sie vom lASB (International Accounting Standards Board) zum 31. Dezember 2015 herausgegeben und von der Europäischen Union zum Jahresende übernommen wurden.

A – Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Seit 31. Dezember 2015 wendet der Konzern die nachfolgend dargestellten neuen Änderungen der Rechnungslegungsgrundsätze an, die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden und verpflichtend anzuwenden sind.

Neue Änderungen, die ab dem 1. Januar 2015 verpflichtend anzuwenden sind

IFRIC 21 Abgaben
Jährliche Verbesserungen - Zyklus 2011-2013 Verbesserungen gegenüber mehreren Standards

Der einzige Standard, der Auswirkungen auf den Abschluss zum 31. Dezember 2015 hat, ist die Interpretation IFRIC 21 („Abgaben“), die sich auf den Zeitpunkt der Erfassung einer Verbindlichkeit im Zusammenhang mit der Zahlung anderer Steuern als Ertragsteuern bezieht. Solche Steuerverbindlichkeiten werden nunmehr sofort in voller Höhe erfasst, wenn das steuerrechtlich definierte auslösende Ereignis eintritt. Infolge dieser Änderung ist es nicht mehr möglich, jährliche Steuern zu verteilen, für die das steuerliche auslösende Ereignis ein bestimmtes Datum ist (dies betrifft vor allem die Vermögenssteuer, den von den Unternehmen geschuldeten sozialen Solidaritätsbeitrag „C3S“ und die für die Absatzfinanzierungstätigkeit in Frankreich spezifischen Steuern). Zudem muss die Verbindlichkeit jetzt in der Periode erfasst werden, in der das steuerliche auslösende Ereignis eintritt, statt wie bisher in dem Jahr, in dem das der Steuer zugrunde liegende Einkommen erwirtschaftet wird (wie im Falle von C3S in Frankreich).

Diese Interpretation wird rückwirkend angewendet. Die Auswirkungen auf Konzernebene sind nicht signifikant, wie die folgenden angepassten Informationen für 2014 zeigen:

- Das angepasste Eigenkapital zum 31. Dezember 2014 erhöht sich um 39 Mio. €. -

- Die Anwendung von IFRIC 21 hat keinen wesentlichen Einfluss auf den Jahresüberschuss.

Der Konzern hat die folgenden Interpretationen, Standards und Änderungen, die im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht wurden und ab dem 1. Januar 2016 oder später verpflichtend anzuwenden sind, nicht vorzeitig angewendet. Der Konzern geht nicht davon aus, dass die Anwendung wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben wird.

Neue Grundsätze und Änderungen, die vom Konzern nicht vorzeitig angewendet wurden

IAS 1 (Änderungen) Angabeninitiative
IAS 19 (Änderungen) Leistungsorientierte Versorgungspläne - Mitarbeiterbeiträge
IAS 27 (Änderungen) Equity-Methode in Einzelabschlüssen
IAS 16 und 38 (Änderungen) Klarstellung der zulässigen Abschreibungsmethoden
Änderungen an IAS 16 und 41 Landwirtschaft: fruchttragende Pflanzen
Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Anteilserwerben an Gemeinschaftsunternehmen
Jährliche Verbesserungen - Zyklus 20102012 Verbesserungen gegenüber mehreren Standards
Jährliche Verbesserungen - Zyklus 20122014 Verbesserungen gegenüber mehreren Standards

Darüber hinaus hat das IASB wichtige neue Standards veröffentlicht, die bisher noch nicht von der Europäischen Union übernommen wurden. Der Konzern ist dabei, die Auswirkungen dieser neuen Standards auf den Abschluss zu untersuchen.

Neue Standards, die nicht von der Europäischen Union übernommen wurden Vom IASB festgelegter Zeitpunkt des Inkrafttretens
IFRS 9 Finanzinstrumente 1. Januar 2018
IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar 2018

IFRS 9, Finanzinstrumente, wird IAS 39 ersetzen. Der neue Standard führt eine neue Klassifizierung von Finanzinstrumenten und ein Wertminderungsmodell für finanzielle Vermögenswerte ein, das auf dem erwarteten Verlust basiert und das bisherige Modell, das auf eingetretenen Verlusten basiert, ersetzt. Derzeit prüft der Konzern die praktische Umsetzung dieses neuen Standards und seine Auswirkungen auf den Abschluss, der im Wesentlichen das Segment Absatzfinanzierung betreffen wird.

IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, wird IAS 11 und IAS 18 ersetzen. Die Analyse läuft, aber zum jetzigen Zeitpunkt geht die Gruppe nicht davon aus, dass es wesentliche Änderungen geben wird.

Der Konzern beabsichtigt nicht, diese Standards vorzeitig anzuwenden.

B – Schätzungen und Beurteilungen

Bei der Erstellung seines Jahresabschlusses muss Renault Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sich auf den Buchwert bestimmter Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Ertrags- und Aufwandsposten sowie auf die in bestimmten Anmerkungen gemachten Angaben auswirken. Renault überprüft seine Schätzungen und Beurteilungen regelmäßig, um Erfahrungen aus der Vergangenheit und andere Faktoren zu berücksichtigen, die unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gegebenheiten als relevant erachtet werden. Sollten Änderungen dieser Annahmen oder Umstände nicht wie erwartet eintreten, können die in den künftigen Konzernabschlüssen von Renault ausgewiesenen Werte von den Schätzungen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses abweichen.

Nachstehend sind die wesentlichen Positionen des Konzernabschlusses aufgeführt, die dem Einfluss der Schätzungen und Beurteilungen zum 31. Dezember 2015 unterliegen:

• Aktivierung von Forschungs- und Entwicklungskosten und deren Abschreibungsdauer (Anmerkungen 2-K und 10-A)

• etwaige Wertminderungen des Anlagevermögens (Anmerkungen 2-M und 11) und der betrieblichen Forderungen (Anmerkungen 16 und 17)

• der erzielbare Wert von geleasten Fahrzeugen, die als Sachanlagen oder Vorräte klassifiziert sind (Anmerkungen 2-G, 10-B und 14)

• Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, insbesondere Nissan und AVTOVAZ (Anmerkungen 2-M, 12 und 13)

• Forderungen aus der Absatzfinanzierung (Anmerkungen 2-G und 15)

• Ansatz latenter Steuern (Anmerkungen 2-I und 8)

• Rückstellungen, insbesondere Gewährleistungsrückstellungen für Fahrzeuge und Batterien (Anmerkung 2G), Rückstellungen für Pensionen und sonstige langfristige Personalvorsorgeverpflichtungen (Anmerkungen 2-S und 19) sowie Rückstellungen für Personalanpassungsmaßnahmen (Anmerkungen 2-T und 6-A)

• der Wert der Aktiva im Iran, die im Wesentlichen aus Aktien, einem Gesellschafterdarlehen und kommerziellen Forderungen bestehen (Anmerkung 6-C), und im Allgemeinen der Wert der Vermögenswerte des Konzerns in allen Bereichen, die von Länderrisiken betroffen sind

C – Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss umfasst die Abschlüsse aller Unternehmen, die ausschließlich vom Konzern direkt oder indirekt kontrolliert werden (Tochterunternehmen). Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert, wenn sie als Joint Ventures klassifiziert werden, und auf der Grundlage des prozentualen Anteils, der für jede Bilanz- und GuV-Position spezifisch ist, konsolidiert, wenn sie als Joint Operations klassifiziert werden.

Unternehmen, bei denen der Konzern einen maßgeblichen Einfluss ausübt (assoziierte Unternehmen), werden auf der Grundlage des Eigenkapitals in den Abschluss einbezogen.

Wesentliche konzerninterne Transaktionen und nicht realisierte Zwischenergebnisse werden eliminiert.

Nicht konsolidierte Unternehmen werden unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, auch wenn sie die oben genannten Kriterien erfüllen.

Keines dieser Unternehmen trägt im Einzelnen mehr zum Konzernergebnis bei als das Folgende:

• Umsatzerlöse 20 Mio. €
• Vorräte 20 Mio. €

Ihre Konsolidierung hätte keine nennenswerten Auswirkungen auf den Konzernabschluss, da es sich um konzernfinanzierte Unternehmen handelt, deren Verluste gegebenenfalls durch außerplanmäßige Abschreibungen erfasst werden, und für die gilt:

• dass nahezu alle ihre Einkäufe von Konzerngesellschaften erworben werden, wobei es sich bei den meisten dieser Gesellschaften um Händlerbetriebe handelt; oder

• dass die Gesellschaft nahezu alle Verkaufstransaktionen mit den Konzerngesellschaften abwickelt.

Put-Optionen auf Minderheitenanteile werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und in der Konzernbilanz unter entsprechender Anpassung des Eigenkapitals unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

D – Darstellung des Konzernabschlusses

Bewertungsgrundlage

Der Konzernabschluss wird im Einklang mit den IFRS-Vorschriften und mit Ausnahme bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Schulden nach dem Anschaffungswertprinzip erstellt. Die betroffenen Kategorien werden in den folgenden Anmerkungen näher erläutert.

Betriebsergebnis und operative Marge

Das Betriebsergebnis umfasst alle Erlöse und Kosten, die direkt mit den Aktivitäten des Konzerns in Zusammenhang stehen, unabhängig davon, ob sie wiederkehrend sind oder aus einmaligen Entscheidungen oder Vorgängen resultieren, wie z. B. Restrukturierungskosten.

Die operative Marge entspricht dem operativen Ergebnis vor sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen, die Folgendes abdecken:

• Restrukturierungskosten und Kosten im Zusammenhang mit Personalanpassungen;

• Gewinne oder Verluste aus der teilweisen oder vollständigen Veräußerung von Geschäftsbereichen oder operativen Einheiten, sonstige Gewinne und Verluste im Zusammenhang mit Veränderungen des Konsolidierungskreises sowie direkte Anschaffungskosten;

• Gewinne oder Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten (ausgenommen Fahrzeugverkäufe);

• ungewöhnliche Sachverhalte, d. h. Erträge und Aufwendungen, die in ihrer Häufigkeit, Art oder Höhe ungewöhnlich sind, insbesondere Wertminderungen des Anlagevermögens.

Ausweisung nach Geschäftssegment

Die nach Geschäftssegmenten aufgeschlüsselten Informationen basieren auf der internen Berichterstattung an das Executive Committee, das als „Chief Operating Decision-Maker“ bezeichnet wird. Diese Informationen werden nach den für den Konzernabschluss geltenden IFRS erstellt. Alle Finanzdaten des Konzerns sind den Geschäftssegmenten zugeordnet. Die Spalte „Konzerninterne Transaktionen“ ist für Transaktionen zwischen den Segmenten reserviert, die zu marktnahen Konditionen erfolgen. Dividendenzahlungen des Segments Absatzfinanzierung an das Segment Automotive sind im Finanzergebnis des Segments Automotive erfasst. Die Kennzahl zur Beurteilung der Segmentleistung ist die operative Marge.

Neben den Steuern und dem Anteil der assoziierten Unternehmen am Nettoertrag werden die Erträge und Aufwendungen aus der Absatzfinanzierung als operative Posten ausgewiesen. Der sich aus der französischen Konzernbesteuerung ergebende Steuereffekt ist im Steueraufwand des Segments Automotive erfasst.

Die Aktiva und Passiva sind segmentspezifisch. Forderungen, die vom Segment Automotive an die Absatz-finanzierungsgesellschaften abgetreten werden, behandelt der Abtretungsempfänger als Betriebsvermögen, sofern die Risiken und Chancen in wesentlichen Teilen übertragen werden. Bei diesen Forderungen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen an das Händlernetz.

Fahrzeuge und Batterien, für die das Segment Automotive eine Rückkaufverpflichtung hat, sind in den Aktiva des Segments enthalten. Wenn diese Aktiva durch das Segment Absatzfinanzierung finanziert werden, weist das Segment Absatzfinanzierung eine Forderung gegenüber dem Segment Automotive aus.

Kurz- und langfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Forderungen aus der Absatzfinanzierung, sonstige Wertpapiere, Derivate, Darlehen und Finanzverbindlichkeiten des Segments Absatzfinanzierung (ausgenommen rückzahlbare Aktien und nachrangige Darlehen) werden als kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten behandelt, weil sie im normalen Geschäftszyklus dieses operativen Segments zum Einsatz kommen.

Für das Segment Automotive werden neben den direkt mit dem Geschäftszyklus in Zusammenhang stehenden Positionen alle innerhalb eines Jahres fälligen Vermögenswerte und Schulden als kurzfristig klassifiziert.

E – Umrechnung der Jahresabschlüsse ausländischer Gesellschaften

Die Berichtswährung des Konzerns ist der Euro.

Bei ausländischen Gesellschaften entspricht die funktionale Währung in der Regel der lokalen Währung. In den Fällen, in denen die meisten Transaktionen in einer anderen Währung abgewickelt werden, wird diese als funktionale Währung übernommen.

Um festzustellen, ob sich ein Land in einer Hyperinflation befindet, nutzt der Konzern die von der Task Force des AICPA (American Institute of Certified Public Accountants) veröffentlichte Liste. Keines der Länder, in denen Renault eine bedeutende Geschäftstätigkeit unterhält, stand 2015 auf dieser Liste.

Die Abschlüsse ausländischer Gesellschaften werden in ihrer funktionalen Währung erstellt und anschließend wie folgt in die Berichtswährung des Konzerns umgerechnet:

• Die Umrechnung der zum Anschaffungswert angesetzten Posten der Finanzlage, die nicht Bestandteil des Eigenkapitals sind, erfolgt zum Stichtagskurs.

• Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Durchschnittskurs des Zeitraums umgerechnet.

• Die Umrechnungsdifferenz ist eine der sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses und hat daher keinen Einfluss auf das Konzernergebnis.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die bei einem Zusammenschluss mit einem ausländischen Unternehmen entstehen, werden als Vermögenswert oder Verbindlichkeit des erworbenen Unternehmens behandelt. Deshalb werden sie in der funktionalen Währung des jeweiligen Unternehmens ausgedrückt und zum Stichtagskurs in Euro umgerechnet.

Bei Verkauf eines ausländischen Unternehmens werden die kumulierten Umrechnungsdifferenzen auf seinen Vermögenswerten und Schulden erfolgswirksam erfasst.

F – Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften

In einer anderen Währung als der funktionalen Währung des betreffenden Unternehmens getätigte Geschäftsvorgänge werden zunächst in die funktionale Währung umgerechnet und mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion erfasst.

Für Berichtszwecke werden monetäre Vermögenswerte und Schulden in anderen Währungen als der funktionalen Währung zum Stichtagskurs umgerechnet. Alle sich daraus ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst. Eine Ausnahme bilden Kursgewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten, die zur Absicherung einer Nettoinvestition in eine wirtschaftlich selbständige Teileinheit bestimmt sind (Anmerkung 2-X).

Die folgenden Effekte werden daher im Nettoertrag erfasst:

• Umrechnungsdifferenzen aus dem Finanzgeschäft des Automotive-Segments sind im Finanzergebnis enthalten.

• Die übrigen Umrechnungsdifferenzen sind in der operativen Marge enthalten.

Die Bewertung und Erfassung der Derivate erfolgt wie in Anmerkung 2-X beschrieben.

G – Umsatzerlöse und Marge

Die Umsatzerlöse umfassen alle Erlöse aus dem Verkauf von Automobilwaren des Konzerns, die damit verbundenen Dienstleistungen sowie die verschiedenen Absatzfinanzierungsprodukte, die die Konzerngesellschaften an ihre Kunden vermarkten. Realisierung des Verkaufs von Waren und Dienstleistungen und der Margen

• Realisierung von Verkäufen und Margen

Verkäufe von Automobilwaren werden realisiert, wenn die Waren dem Vertriebsnetz bei konzernfremden Händlern zur Verfügung gestellt werden, bzw. bei Direktverkäufen mit der Lieferung an den Endverbraucher. Die Umsatzrendite wird bei normalen Umsätzen des Segments Automotive einschließlich der Umsätze mit zugehörigen Finanzierungsverträgen (Kreditoder Finanzierungsleasing) sofort realisiert. Kein Verkauf wird hingegen erfasst, wenn ein Automobilartikel (Fahrzeug oder Elektroautobatterie) durch ein Operating Lease einer Konzernfinanzgesellschaft gedeckt ist oder der Konzern eine Rückkaufverpflichtung mit hoher Anwendungswahrscheinlichkeit eingegangen ist, falls die Vertragslaufzeit einen ungenügenden Teil der Nutzungsdauer des Gegenstands abdeckt.

In diesen Fällen werden die Transaktionen als Operating Leases erfasst und sind in den Umsatzerlösen enthalten. Die Differenz zwischen dem vom Kunden bezahlten Preis und dem Rückkaufpreis wird als Mieteinnahmen behandelt und über den Zeitraum verteilt, in dem der Automobilartikel dem Kunden zur Verfügung steht. Die Herstellungskosten für den betreffenden neuen Automobilartikel werden bei Verträgen mit einer Vertragslaufzeit von weniger als einem Jahr in den Vorräten erfasst und bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in den Sachanlagen unter den an Kunden vermieteten Sachanlagen ausgewiesen. Aus dem Verkauf des Automobilartikels als Gebrauchtfahrzeug am Ende des Leasingverhältnisses resultiert die Realisierung von Umsatzerlösen und der damit verbundenen Marge. Der prognostizierte Wiederverkaufswert berücksichtigt die jüngsten bekannten Entwicklungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt, aber auch die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen über den Zeitraum, in dem die Automobilwaren verkauft werden. Sie können sowohl von externen (Wirtschaftslage, Besteuerung) als auch von internen Faktoren (Änderung des Sortiments oder der Preisstrategie des Herstellers) beeinflusst werden. Sobald ein Verlust aus der Weiterveräußerung zu erwarten ist, wird eine Rückstellung (wenn sich der Automobilartikel im Vorratsvermögen befindet) oder eine zusätzliche Abschreibung (wenn der Automobilartikel im Sachanlagevermögen inbegriffen ist) gebildet, um den Verlust zu decken. Wenn die Gesamtposition des Leasingvertrages (Mieteinnahmen und Wiederverkaufserlös) einen Verlust aufweist, wird ebenfalls sofort eine zusätzliche Rückstellung gebildet, um den zukünftigen Verlust abzudecken.

• Verkaufsförderungsprogramme

Wenn sie auf der Menge oder dem Preis der verkauften Produkte basieren, werden die Kosten dieser Programme bei der Erfassung der entsprechenden Umsätze von den Umsatzerlösen abgezogen. Andernfalls sind die Kosten in den Vertriebs-und allgemeinen Verwaltungskosten enthalten. Werden Programme nach dem Verkauf genehmigt, wird bei der Entscheidung eine Rückstellung gebildet.

Gelegentlich organisiert der Konzern Werbekampagnen, die den Endverbrauchern zinsverbilligte Kredite anbieten. Die Kosten dieser Geschäfte werden sofort erfasst, wenn die angebotenen Zinssätze die Refinanzierungs- und Verwaltungskosten nicht abdecken können. Andernfalls werden über die Laufzeit des Darlehens die Erlöse aus der Absatzfinanzierung belastet. Garantie

Die geschätzten oder angefallenen Kosten im Zusammenhang mit Produkt- oder Teilegarantien des Herstellers, die nicht durch Versicherungen abgedeckt sind, werden bei der Erfassung der Verkäufe als Aufwand erfasst. Rückstellungen für Kosten, die Renault zu tragen hat, werden auf der Grundlage der beobachteten Daten nach Modell und Motor, d. h. der Höhe der Kosten, und ihrer Verteilung über die Garantiezeiträume des Herstellers bewertet. Im Falle von Produktrückrufen infolge von Ereignissen, die nach dem Inverkehrbringen des Fahrzeugs auftreten, werden Rückstellungen gebildet, um die anfallenden Kosten zu decken, sobald die Entscheidung über die Durchführung der Rückrufaktion gefallen ist. Forderungen gegenüber Zulieferern werden von den Gewährleistungsaufwendungen abgezogen, wenn es als praktisch sicher gilt, dass sie eingezogen werden.

• Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Automobilprodukten

Renault bietet seinen Kunden verlängerte Garantie- und Wartungsverträge an, deren Erträge und Margen über die Vertragslaufzeit verbucht werden.

Realisierung der Umsatzerlöse aus der Absatzfinanzierung und der Marge

• Umsatzerlöse aus der Absatzfinanzierung

Umsatzerlöse aus der Absatzfinanzierung resultieren aus der Finanzierung des Verkaufs von Fahrzeugen an Händler und Endverbraucher. Diese Finanzierungen erfolgen in Form von Darlehen der Gesellschaften des Segments Absatzfinanzierung und werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bilanziert. Die Erträge aus diesen Verträgen werden unter Berücksichtigung eines konstanten Zinssatzes über den Zeitraum berechnet und sind in den Umsatzerlösen enthalten. Kosten der Absatzfinanzierung

Die Kosten der Absatzfinanzierung werden als Betriebsaufwand betrachtet und sind in der operativen Marge enthalten. Sie umfassen im Wesentlichen Zinsen, die den Absatzfinanzierungsgesellschaften zur Refinanzierung ihrer Kundengeschäfte entstanden sind, sonstige Kosten und Erträge, die in direktem Zusammenhang mit der Verwaltung dieser Art der Refinanzierung stehen (temporäre Anlagen, Absicherung und Management von Währungs- und Zinsrisiken), sowie Kosten für andere Risiken als denen, die sich auf die Refinanzierung von Forderungen beziehen.

• Provisionen für Geschäftsvermittler

Provisionen werden als externe Vertriebskosten behandelt und daher als Abschlusskosten aktiviert, um einen konstanten Zinssatz über die Laufzeit der Finanzierungsverträge zu erhalten.

• Forderungen, die Anzeichen von Wertminderung aufweisen

Für das Kreditrisiko wird eine Wertberichtigung vorgenommen, um das Risiko der Nichterstattung von Forderungen abzudecken. Liegen für eine einzelne Forderung objektive Hinweise auf eine Wertminderung (überfällige Zahlungen, Verschlechterung der Finanzlage, Rechtsstreitigkeiten usw.) vor, wird die Wertminderung auf individueller Basis ermittelt (gegebenenfalls unter Anwendung eines statistischen oder fallweisen Ansatzes). Andernfalls kann eine kollektive Rückstellung gebildet werden (z. B. bei ungünstigen Entwicklungen eines makroökonomischen und/oder segmentbezogenen Indikators in Verbindung mit ansonsten soliden Forderungen).

Die Ermittlung der Wertminderung für das Länderrisiko basiert auf der Einschätzung des systemischen Kreditrisikos, dem Schuldner bei einem langfristigen, kontinuierlichen Rückgang des wirtschaftlichen und allgemeinen Umfelds der in die Basis einbezogenen Länder ausgesetzt sind.

H – Finanzerträge (-aufwendungen)

Die Kosten der Netto-Finanzverschuldung umfassen die Kosten der Brutto-Finanzverschuldung abzüglich der Erträge aus liquiden Mitteln und Finanzanlagen des Segments Automotive. Die Kosten der Brutto-Finanzverschuldung setzen sich aus den Erträgen und Aufwendungen zusammen, die durch die Finanzschulden des Segments Automotive während der Berichtsperiode generiert wurden. Das schließt die Auswirkungen des effektiven Teils der entsprechenden Zinssicherungsgeschäfte ein.

Die sonstigen finanziellen Erträge und Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Marktwertveränderungen der rückkaufbaren Aktien der Renault SA, die Nettozinsen der Pensionsrückstellungen sowie Dividenden und Wertminderungen von Gesellschaften, die weder von der Gruppe kontrolliert werden noch unter deren maßgeblichem Einfluss stehen.

I – Ertragssteuer

Der Konzern bilanziert für alle temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den Buchwerten von Vermögenswerten und Schulden in der Konzernbilanz latente Steuern. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt mit dem zum Zeitpunkt der Umkehrung der temporären Differenzen gültigen Steuersatz. Jede einzelne steuerliche Einheit (juristische Person, Einrichtung oder Gruppe von Einheiten, die Steuern an die Steuerverwaltung zahlt), die befugt ist, ihre tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten zu verrechnen, weist latente Steuerforderungen und - verbindlichkeiten netto aus. Der Ansatz aktiver latenter Steuern hängt von der Wahrscheinlichkeit einer künftigen Realisierung ab.

Bei assoziierten Unternehmen und Joint Ventures wird für alle Differenzen zwischen Buchwert und Steuerwert der gehaltenen Anteile eine latente Steuerschuld auf Dividendenausschüttungen gebildet.

Steuergutschriften, die nur gegen ein zu versteuerndes Ergebnis verwendet werden können, werden als Abzug von der zu zahlenden Ertragssteuer erfasst. Steuergutschriften, die unabhängig davon, ob die Gesellschaft einen zu versteuernden Gewinn erzielt, einbringbar sind, werden mit dem entsprechenden Aufwand verrechnet.

J - Goodwill

Anteile ohne beherrschenden Einfluss („Minderheitenanteile“) werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Full-Goodwill-Methode) oder mit ihrem Anteil am beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden (Partial-Goodwill-Methode) angesetzt. Bisher hat Renault nur Geschäfts- oder Firmenwert bilanziert, der nach der Partial-Goodwill-Methode bewertet wurde. Die Wahl der Methode wird im Einzelfall getroffen.

Geschäfts- oder Firmenwert wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich oder bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungen bilanziert.

Geschäfts- oder Firmenwert, der sich auf assoziierte Unternehmen bezieht, ist in der Konzernbilanz unter „Beteiligungen an assoziierten Unternehmen“ ausgewiesen. Im Falle einer Wertminderung wird ein Wertminderungsaufwand verbucht und über den Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen in der Gewinn- und (Verlust)rechnung des Konzerns ausgewiesen.

Der Erwerb von zusätzlichen Beteiligungen im Hinblick auf nicht beherrschende Anteile an Unternehmen, die vom Konzern beherrscht werden, wird als Eigenkapitaltransaktion behandelt. Der positive oder negative Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Anteile und dem Buchwert der erworbenen Anteile ohne beherrschenden Einfluss wird im Eigenkapital erfasst.

K - Forschungs- und Entwicklungsausgaben

Entwicklungskosten, die zwischen der Entscheidung, mit der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs oder eines neuen Teils (z. B. Motor oder Getriebe) zu beginnen, und der anschließenden Freigabe für die Massenproduktion anfallen, werden als immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Zeitpunkt der Serienfreigabe über die voraussichtliche Nutzungsdauer des Fahrzeugs oder Teils, die zunächst nicht länger als sieben Jahre beträgt. Die Nutzungsdauer wird regelmäßig überprüft und anschließend angepasst, wenn ein signifikanter Unterschied zur ursprünglichen Schätzung besteht. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen im Wesentlichen die Kosten für Prototypen, die Kosten für Studien, die von externen Firmen in Rechnung gestellt werden, die Kosten für das dem Projekt zugeordnete Personal und einen Anteil der Gemeinkosten, der ausschließlich für Entwicklungsaktivitäten entfiel.

Fremdkapitalkosten, die direkt der Entwicklung eines Projekts zugerechnet werden können, das vor der Inbetriebnahme mindestens 12 Monate Vorbereitungszeit erforderte, sind im Bruttowert des Vermögenswertes, der ein „qualifizierter Vermögenswert“ ist, enthalten. Der Aktivierungssatz für Fremdkapitalkosten ist so begrenzt, dass die aktivierten Fremdkapitalkosten nicht höher sind als die gesamten Fremdkapitalkosten des Jahres. Wenn ein Projekt durch eine bestimmte Kreditaufnahme finanziert wird, entspricht der Kapitalisierungszinssatz dem Zinssatz für die Kreditaufnahme.

Aufwendungen, die vor der Entscheidung über den Beginn der Produktentwicklung anfallen, werden in der Periode, in der sie anfallen, wie Forschungskosten als Kosten erfasst. Aufwendungen, die nach dem Beginn der Massenproduktion anfallen, werden als Herstellungskosten behandelt.

L – Sachanlagen

Der Bruttowert der Sachanlagen entspricht den ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Planungs- und Vorbereitungskosten sind in den Herstellungskosten des Vermögenswertes enthalten.

Die Herstellungskosten des Sachanlagevermögens enthalten auch die während der Bauphase anfallenden Finanzierungskosten – nach der gleichen Methode wie bei den immateriellen Vermögenswerten. Wenn ein Projekt durch eine bestimmte Kreditaufnahme finanziert wird, entspricht der Kapitalisierungszinssatz dem Zinssatz für die Kreditaufnahme.

Erhaltene Investitionszuschüsse werden vom Bruttowert der betreffenden Vermögenswerte abgezogen.

Nachträgliche Ausgaben für Sachanlagen, mit Ausnahme derjenigen, die zur Steigerung der Produktivität oder Verlängerung der Nutzungsdauer eines Vermögenswertes anfallen, werden bei ihrem Anfall als Aufwand erfasst.

Vermögenswerte, die vom Konzern im Rahmen von Finanzierungsleasingverträgen genutzt werden, werden als kreditfinanzierte Vermögenswerte behandelt.

An Kunden vermietete Sachanlagen sind Fahrzeuge und Batterien, die von einer Konzernfinanzgesellschaft, für die der Konzern eine Rückkaufverpflichtung eingegangen ist, über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr geleast werden, oder Fahrzeuge, die im Rahmen einer Vereinbarung einschließlich einer Rückkaufklausel verkauft werden (siehe Anmerkung 2-G).

Abschreibung

Die Abschreibungen erfolgen linear über die folgenden geschätzten Nutzungsdauern:

Gebäude(1) 15 bis 30 Jahre
Spezialwerkzeuge 2 bis 7 Jahre
Maschinen und andere Werkzeuge (außer Pressenstraßen) 5 bis 15 Jahre
Pressenstraßen 20 bis 30 Jahre
Sonstiges Sachanlagevermögen(2) 4 bis 6 Jahre

(1) Gebäude, die vor 1987 genutzt wurden, werden über einen Zeitraum von bis zu 40 Jahren abgeschrieben.

(2) Ausgenommen sind geleaste Batterien, die je nach Modell über einen Zeitraum von 8 bis 10 Jahren abgeschrieben werden.

Die Nutzungsdauern werden regelmäßig überprüft und eine beschleunigte Abschreibung vorgenommen, wenn die Nutzungsdauer eines Vermögenswertes kürzer ist als die ursprünglich erwartete Nutzungsdauer, insbesondere wenn beschlossen wird, ein Fahrzeug oder eine Komponente vom Markt zu nehmen.

M – Wertminderung

Wertminderung des Sachanlagevermögens (außer Leasinggegenstände)

Sachanlagen werden einem Werthaltigkeitstest unterzogen, sobald Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wie z. B. wesentliche nachteilige Veränderungen des Marktes, in dem das Unternehmen tätig ist, oder Änderungen, die sich auf die Umstände und die Art und Weise der Nutzung der Vermögenswerte auswirken.

Für das Segment Automotive werden Werthaltigkeitstests auf zwei Ebenen durchgeführt:

Auf der Ebene der fahrzeugspezifischen und komponentenspezifischen Aktiva

Die fahrzeugspezifischen und komponentenspezifischen Vermögenswerte setzen sich aus aktivierten Entwicklungskosten und Werkzeugen zusammen. Die Werthaltigkeitstests werden durchgeführt, indem der Nettobuchwert der Vermögenswerte mit dem erzielbaren Wert verglichen wird, der auf der Grundlage diskontierter zukünftiger Cashflows im Zusammenhang mit dem Fahrzeug oder der Komponente berechnet wird.
auf der Ebene anderer zahlungsmittelgenerierender Einheiten
Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit ist definiert als eine zusammenhängende Teilmenge, die weitgehend unabhängige Cashflows generiert. Andere zahlungsmittelgenerierende Einheiten können eine wirtschaftliche Einheit (Werk oder Tochtergesellschaft) oder das gesamte Segment Automotive darstellen. Das Nettoanlagevermögen der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten umfasst insbesondere den Geschäfts- oder Firmenwert, bestimmte Vermögenswerte und Kapazitätswerte sowie Komponenten des Umlaufvermögens.

Für jede der beiden Ebenen werden Werthaltigkeitstests durchgeführt, indem der Nettobuchwert mit dem erzielbaren Wert verglichen wird. Der erzielbare Wert ist definiert als der höhere Wert aus Nutzungswert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten.

Der Nutzungswert ist der Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung eines Vermögenswertes erwartet werden. Die zukünftigen Cashflows ergeben sich aus dem vom Management erstellten und validierten Businessplan sowie einem Endwert, der auf diskontierten normativen Cashflows nach Anwendung einer Wachstumsrate bis unendlich basiert. Darin enthalten sind auch die vom Segment Absatzfinanzierung an das Segment Automotive gezahlten Dividenden, die in barer Form den Beitrag des Segments Absatzfinanzierung darstellen, der bei der internen Beurteilung der Projektrentabilität berücksichtigt wird. Die dem Businessplan zugrunde liegenden Annahmen umfassen Schätzungen der Marktentwicklung in den Ländern, in denen der Konzern tätig ist, und seines Anteils an diesen Märkten, Änderungen des Verkaufspreises von Produkten sowie der Preise für zugekaufte Komponenten und Rohstoffe. Als Diskontierungssatz vor Steuern wird der vom Unternehmen ermittelte gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz verwendet.

Liegt der erzielbare Wert unter dem Nettobuchwert, wird eine Wertminderung in Höhe des Unterschiedsbetrags bei den betreffenden Vermögenswerten vorgenommen.

Für das Segment Absatzfinanzierung wird mindestens einmal jährlich oder bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung ein Werthaltigkeitstest durchgeführt, bei dem der Buchwert und der erzielbare Wert der Vermögenswerte verglichen werden. Der erzielbare Wert ist definiert als der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert (abzüglich Veräußerungskosten) und Nutzungswert. Der Nutzungswert ist der Barwert der künftigen Cashflows, der in den letzten 5-Jahres-Prognosen für jede Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, bestehend aus juristischen Personen oder Gruppen von juristischen Personen in einem bestimmten Land, ermittelt wurde. Für alle getesteten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wird der gleiche Abzinsungssatz verwendet: ein risikofreier 10-Jahres-Satz, erhöht um die durchschnittliche Risikoprämie für den Sektor, in dem die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten tätig sind.

Wertminderung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen

Werthaltigkeitstests für Anteile an assoziierten Unternehmen werden durchgeführt, sobald Hinweise auf eine Wertminderung, wesentliche nachteilige Veränderungen auf den Märkten, in denen das Unternehmen tätig ist, oder einen wesentlichen oder langfristigen Rückgang des Börsenwertes vorliegen.

Die Werthaltigkeitstests werden in Übereinstimmung mit IAS 28 und IAS 36 durchgeführt, indem der Buchwert der Anteile an dem assoziierten Unternehmen mit dem erzielbaren Betrag, der dem höheren Wert aus Nutzungswert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht, verglichen wird. Der Nutzungswert entspricht dem Anteil des Barwerts der zukünftigen geschätzten Cashflows, der vom assoziierten Unternehmen erwartet wird. Wenn das assoziierte Unternehmen börsennotiert ist, entspricht der beizulegende Zeitwert dem Börsenwert.

Liegt der erzielbare Wert unter dem Buchwert, wird eine Wertminderung in Höhe der Differenz gegen die entsprechende Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen vorgenommen.

N – Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte sind langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten, die zur sofortigen Veräußerung zur Verfügung stehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit veräußert werden können.

Langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten, die als zur Veräußerung gehalten gelten, werden mit dem niedrigeren Wert aus Nettobuchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet und erfasst. Sobald ein Vermögenswert als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wird (oder einer Gruppe von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten angehört), wird keine weitere Wertminderung oder Abschreibung mehr vorgenommen. Diese Vermögenswerte werden in einer bestimmten Zeile der Konzernbilanz ausgewiesen.

O – Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen die direkten und indirekten Fertigungskosten sowie anteilige Fertigungsgemeinkosten auf der Grundlage eines normalen Aktivitätsgrades. Der normale Aktivitätsgrad wird von Standort zu Standort bewertet, um den Anteil der Fixkosten zu bestimmen, der im Falle einer unterdurchschnittlichen Aktivität auszuschließen ist.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt nach der FIFO-Methode (First In First Out).

Liegt der Nettoveräußerungswert unter dem Wert der Finanzlage, wird eine Wertminderung in Höhe der Differenz erfasst.

P – Abtretung von Forderungen

An Dritte abgetretene Forderungen (durch Verbriefung oder Diskontierung) werden aus dem Konzernvermögen ausgebucht, wenn auch die damit verbundenen Risiken und Chancen im Wesentlichen auf die betreffenden Dritten übertragen werden.

Gleiches gilt für die Zuordnung zwischen den Segmenten Automotive und Absatzfinanzierung.

Q – Eigene Aktien

Eigene Aktien sind Aktien, die für die Zwecke von Aktienoptionsplänen und Beteiligungsplänen mit Gratisaktien gehalten werden, mit denen Führungskräfte der Gruppe vergütet werden. Sie werden zu Anschaffungskosten erfasst und bis zum Verkaufsdatum vom Eigenkapital der Gruppe abgezogen.

Bei der Veräußerung dieser Anteile wird der Verkaufspreis direkt im konsolidierten Eigenkapital erfasst. Folglich ist kein Gewinn oder Verlust auf eigenen Aktien im Periodenergebnis enthalten.

R – Aktienoptionspläne/leistungsorientierte Aktienbeteiligungspläne

Der Konzern gewährt Aktienoptionspläne (Kauf- und Bezugsrechte) und leistungsorientierte Aktienbeteiligungspläne für Renault-Aktien. Das Zuteilungsdatum ist das Datum, an dem die Begünstigten über die Entscheidung, diese Optionen oder leistungsorientierten Aktien zu gewähren, und die Bedingungen der entsprechenden Pläne informiert werden. Bei leistungsabhängigen Plänen wird bei der Bestimmung der Anzahl der zugeteilten Optionen oder Aktien eine Schätzung der Erfüllung dieser Bedingungen berücksichtigt. Diese Schätzung wird auf der Grundlage von Änderungen der Wahrscheinlichkeit, dass die Leistungsbedingungen erfüllt werden, jährlich überprüft. Der endgültige beizulegende Zeitwert von Leistungen, die im Gegenzug für die Zuteilung von Optionen oder Aktien erbracht werden, wird anhand des beizulegenden Zeitwerts dieser Optionen oder Aktien zum Zeitpunkt ihrer Gewährung unter Verwendung eines geeigneten binomialen mathematischen Modells ermittelt, das die Ausübung der Optionen unterstellt und linear über den Ausübungszeitraum verteilt wird. Ansprüche auf Zuteilung leistungsorientierter Aktien werden auf der Grundlage des Aktienwerts am Tag der Gewährung abzüglich der während der Sperrfrist erwarteten Dividenden bewertet. Gegebenenfalls wird ein Abschlag vorgenommen, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass die Aktien für einen bestimmten Zeitraum gehalten werden müssen. Der verwendete Volatilitätsfaktor für den Aktienkurs ist die implizite Volatilität zum Zeitpunkt der Gewährung. Die Höhe der erwarteten Dividende wird anhand des Dividendenausschüttungsplans bestimmt, der zum Zeitpunkt der Bewertung der einzelnen Pläne bekannt gegeben wurde.

Der so ermittelte gesamte beizulegende Zeitwert wird linear über den Erdienungszeitraum des jeweiligen Plans verteilt. Die Kosten sind im Personalaufwand enthalten – mit einer entsprechenden Anpassung der konsolidierten Rücklagen. Bei Ausübung der Option wird der dem Konzern zur Begleichung des Ausübungspreises zugeflossene Geldbetrag unter entsprechender Anpassung der Konzernrücklagen in den liquiden Mitteln verbucht.

S – Pensionen und andere langfristige Personalvorsorgeverpflichtungen

Die Zahlungen des Konzerns für beitragsorientierte Pensionspläne werden in der entsprechenden Periode als Aufwand erfasst.

Bei leistungsorientierten Plänen für Versorgungsleistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wendet der Konzern das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) an, um den Barwert seiner Verpflichtungen zu ermitteln. Bei dieser Methode werden die Leistungen nach der Leistungsformel des Plans den Dienstjahren zugerechnet, hauptsächlich linear über die Dienstjahre.

Die künftigen Zahlungen für Leistungen an Arbeitnehmer werden auf der Grundlage der künftigen Gehaltssteigerungen, des Rentenalters, der Sterblichkeit und der Dauer der Betriebszugehörigkeit bemessen und mit einem Zinssatz diskontiert, der sich nach den Renditen langfristiger, hochwertiger Unternehmensanleihen mit einer Laufzeit richtet, die der geschätzten durchschnittlichen Dauer des betreffenden Vorsorgeplans entspricht.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die sich aus der Überarbeitung der zugrunde liegenden Annahmen und erfahrungsbedingten Anpassungen ergeben, sind in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses enthalten.

Der Nettoaufwand des Jahres, der dem Dienstzeitaufwand der laufenden Periode zuzüglich des nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwands entspricht, wird der operativen Marge zugebucht. Der Zinsaufwand für die leistungsorientierte Nettoverpflichtung (Aktivposten) wird im Finanzergebnis erfasst.

T – Personalanpassungsmaßnahmen

Die geschätzten Kosten für Personalanpassungsmaßnahmen, die bilanziell als Leistungen an Arbeitnehmer behandelt werden, werden durch eine Rückstellung über die geschätzte Restbeschäftigungszeit der betroffenen Mitarbeiter abgedeckt.

Die geschätzten Kosten für Abfindungen werden erfasst, sobald ein detaillierter Plan entweder angekündigt wurde oder in Arbeit ist.

U – Finanzielle Vermögenswerte

Der Konzern erfasst einen finanziellen Vermögenswert, wenn er Vertragspartei der vertraglichen Bestimmungen des Instruments wird.

Finanzielle Vermögenswerte umfassen Beteiligungen an nicht kontrollierten Unternehmen, auf die Renault keinen maßgeblichen Einfluss ausübt, Wertpapiere, handelbare Schuldtitel, Darlehen und derivative Vermögenswerte im Zusammenhang mit Finanztransaktionen (Anmerkung 2-X).

Diese Instrumente werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Eine Ausnahme davon bilden Instrumente, die innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig werden und als kurzfristige Vermögenswerte klassifiziert werden.

Beteiligungen an nicht beherrschten Unternehmen, auf die Renault keinen maßgeblichen Einfluss ausübt

Beteiligungen an nicht kontrollierten Unternehmen, auf die Renault keinen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden als zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte klassifiziert. Die beizulegenden Zeitwerte dieser finanziellen Vermögenswerte werden vorrangig anhand des Marktpreises ermittelt. Ist dies nicht möglich, verwendet der Konzern eine Bewertungsmethode, die nicht auf Marktdaten basiert.

Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten sind in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses enthalten. Wenn der beizulegende Zeitwert signifikant oder dauerhaft unter den Anschaffungspreis sinkt, wird eine Wertminderung erfolgswirksam erfasst. Ein Rückgang gilt als signifikant, wenn er 40 % des Betrags übersteigt, und als nachhaltig, wenn er in mehr als vier aufeinander folgenden veröffentlichten Finanzberichten beobachtet wird.

Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel

Kurzfristige Anlagen in Form von Wertpapieren und begebbaren Schuldtiteln werden zur Bewirtschaftung von Liquiditätsüberschüssen getätigt, erfüllen jedoch nicht die Voraussetzungen für die Einstufung als Zahlungsmitteläquivalente.

Diese Instrumente werden als „zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte“ klassifiziert und zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Darlehen

Zu Darlehen zählen im Wesentlichen Darlehen zur Anlage von Liquiditätsüberschüssen und Darlehen an assoziierten Unternehmen.

Der erstmalige Ansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten.

Darlehen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine Wertminderung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn objektive Hinweise auf eine Wertminderung vorliegen, die auf ein Ereignis zurückzuführen ist, das nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eingetreten ist.

V – Liquide Mittel

Die liquiden Mittel umfassen Kassenbestände, Kontokorrentkonten und andere Sichteinlagen, mit Ausnahme der Kontokorrentkredite, die in den Finanzverbindlichkeiten enthalten sind. Diese Instrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Bei den Zahlungsmitteläquivalenten handelt es sich um Anlagen, die zur Erfüllung kurzfristiger Zahlungsverpflichtungen gehalten werden. Damit eine Anlage als Zahlungsmitteläquivalent qualifiziert werden kann, muss sie leicht in einen bestimmten Betrag umwandelbar sein und einem unwesentlichen Wertänderungsrisiko unterliegen. Festverzinsliche oder variabel verzinsliche Instrumente, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten ausgewiesen. Sonstige Instrumente werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Bankkonten, die aufgrund branchenspezifischer Vorschriften (z. B. Bankenvorschriften) Beschränkungen unterliegen, oder Bankkonten, die der Erhöhung des Kredits auf verbriefte Forderungen zugeordnet sind, werden in den liquiden Mitteln (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) ausgewiesen.

W – Finanzverbindlichkeiten des Automotive-Segments und Absatzfinanzierungsschulden

Der Konzern erfasst eine finanzielle Verbindlichkeit (für das Segment Automotive) oder eine Absatzfinanzierungsschuld, wenn er Vertragspartei der vertraglichen Bestimmungen des Instruments wird.

Die finanziellen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten aus Absatzfinanzierung umfassen rückzahlbare Aktien, Schuldverschreibungen, verbriefte sonstige Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten und derivative Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit Finanzgeschäften (Anmerkung 2-X).

Rückzahlbare Aktien

In Übereinstimmung mit IAS 39 geht der Konzern davon aus, dass es sich bei der variablen Verzinsung der rückzahlbaren Aktien um ein eingebettetes Derivat handelt, das nicht separat bewertet werden kann. Infolgedessen bilanziert der Konzern alle rückkaufbaren Aktien zum Zeitwert, der dem Marktwert entspricht.

Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der rückzahlbaren Aktien des Segments Automotive werden im Finanzergebnis erfasst, während Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der rückzahlbaren Anteile des Segments Absatzfinanzierung in der operativen Marge erfasst werden.

Schuldverschreibungen, andere verbriefte Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten

Schuldverschreibungen, andere verbriefte Verbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und andere verzinsliche Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten angesetzt.

Zu jedem Bilanzstichtag werden diese finanziellen Verbindlichkeiten, abgesehen von bestimmten Hedge-Accounting-Methoden (Anmerkung 2-X), grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode angepasst. Der so ermittelte Finanzaufwand umfasst Emissionskosten und Ausgabe- bzw. Rücknahmeprämien sowie die Effekte von Nachverhandlungen, wenn sich alte und neue Bedingungen nicht wesentlich unterscheiden.

X – Derivate und Hedge Accounting

Bewertung und Darstellung

Derivate werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Dieser beizulegende Zeitwert wird zu jedem Stichtag überprüft.

• Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften basiert auf Marktkonditionen. Der beizulegende Zeitwert von Währungsswaps wird durch Diskontierung der zukünftigen Cashflows unter Verwendung von Stichtagskursen (Wechselkurse und Zinssätze) ermittelt.

• Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten ist der Betrag, den der Konzern erhalten (oder zahlen) würde, um die am Abschlussstichtag ausstehenden Kontrakte zu begleichen – unter Berücksichtigung von nicht realisierten Gewinnen oder Verlusten, die auf Zinssätzen und der Finanzstärke der Gegenpartei zu jedem Kontrakt am Abschlussstichtag beruhen. Dieser beizulegende Zeitwert beinhaltet die aufgelaufenen Zinsen. Der beizulegende Zeitwert von Warenderivaten basiert auf Marktkonditionen.

Die Derivate des Automotive-Segments werden in der Finanzlage als kurzfristig ausgewiesen, wenn sie innerhalb von 12 Monaten fällig sind; andernfalls als langfristig. Alle Derivate des Segments Absatzfinanzierung werden in der Finanzlage als kurzfristig ausgewiesen.

Hedge Accounting

Die Behandlung der als Sicherungsinstrumente designierten Derivate hängt von der Art der Sicherungsbeziehung ab:

• Fair-Value-Hedge

• Cashflow-Hedge

• Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb

Der Konzern identifiziert das Sicherungsinstrument und das Grundgeschäft, sobald das Sicherungsgeschäft abgeschlossen ist, und dokumentiert die Sicherungsbeziehung unter Angabe der Sicherungsstrategie, des abgesicherten Risikos und der Methode zur Beurteilung der Effektivität des Sicherungsgeschäfts. Diese Dokumentation wird nachfolgend aktualisiert, so dass die Effektivität des designierten Sicherungsgeschäfts nachgewiesen werden kann.

Im Rahmen des Hedge Accounting werden für jede Kategorie von Sicherungsgeschäften spezifische Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden angewendet.

• Fair-Value-Hedges: Das Grundgeschäft wird aufgrund des abgesicherten Risikos auf den beizulegenden Zeitwert angepasst und das Sicherungsinstrument zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Da die Veränderungen dieser Positionen zeitgleich in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden, wirkt sich nur der ineffektive Teil des Sicherungsgeschäfts ergebniswirksam aus. Er wird in derselben Position der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wie die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des Grundgeschäfts und des Sicherungsinstruments.

• Cashflow-Hedges: Es erfolgt keine Anpassung des Wertes des Grundgeschäfts; lediglich das Sicherungsinstrument wird auf den beizulegenden Zeitwert angepasst. Nach dieser Anpassung wird der effektive Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwerts, der auf das abgesicherte Risiko entfällt, nach Steuern in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses erfasst, während der ineffektive Teil im Konzernergebnis erfasst wird. Der im Eigenkapital erfasste kumulierte Betrag wird in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht, wenn das abgesicherte Grundgeschäft erfolgswirksam wird.

• Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb: Das Sicherungsinstrument wird auf den beizulegenden Zeitwert angepasst. Nach dieser Anpassung wird der effektive Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwerts, der auf das abgesicherte Kursrisiko entfällt, nach Steuern in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses erfasst, während der ineffektive Teil im Konzernergebnis erfasst wird. Der im Eigenkapital erfasste kumulierte Betrag wird zum Zeitpunkt der Liquidation oder des Verkaufs der Beteiligung in das Ergebnis umgebucht. Die Zinskomponente von Finanzinstrumenten, die zur Absicherung der Nissan-Beteiligung eingesetzt werden (Terminverkäufe und fixe Cross-Currency-Swaps), wird als ineffektiver Teil behandelt und somit direkt im Finanzergebnis erfasst.

Derivate ohne Sicherungsbeziehung

Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten, die nicht als Sicherungsgeschäfte designiert sind, werden direkt im Finanzergebnis erfasst, mit Ausnahme von Derivaten, die ausschließlich aus Gründen abgeschlossen werden, die in engem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit stehen. In diesem Fall werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten in die operative Marge einbezogen.

ANMERKUNG 3 ÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Automotive Absatzfinanzierung Summe
Anzahl der konsolidierten Unternehmen zum 31. Dezember 2014 118 36 154
Neu konsolidierte Unternehmen (Akquisitionen, Gründungen usw.) 0 1 1
Entkonsolidierte Unternehmen (Veräußerungen, Fusionen, Liquidationen usw.) 4 0 4
Anzahl der konsolidierten Unternehmen zum 31. Dezember 2015 114 37 151

Die Nissan Renault Financial Services India Private Limited, eine von der Alliance gegründete Gesellschaft zur Absatzfinanzierung von Kunden und Händlern in Indien, wurde im Jahr 2015 erstmals in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Der Konzern übt einen maßgeblichen Einfluss auf die nach der Equity-Methode bilanzierte Gesellschaft aus.

4.2.6.3 Gewinn- und Verlustrechnung und Konzerngesamtergebnis

ANMERKUNG 4 – UMSATZERLÖSE

(Millionen €) 2015 2014
Warenabsatz - Segment Automotive 41.180 37.176
Mieterträge aus vermieteten Vermögenswerten(1) 390 361
Verkauf sonstiger Dienstleistungen 1.538 1.337
Verkauf von Dienstleistungen - Segment Automotive 1.928 1.698
Warenabsatz - Segment Absatzfinanzierung 31 31
Mieterträge aus vermieteten Vermögenswerten(1) 64 25
Zinserträge aus Forderungen aus Finanzdienstleistungen 1.416 1.480
Verkauf sonstiger Dienstleistungen(2) 708 645
Verkauf von Dienstleistungen - Segment Absatzfinanzierung 2.188 2.150
GESAMTERLÖSE 45.327 41.055

(1) Im Konzern erfasste Mieteinnahmen aus Fahrzeugverkäufen mit Rückkaufverpflichtung oder aus der Vermietung von Sachanlagen.

(2) Hauptsächlich Erträge aus Dienstleistungen, die Versicherung, Wartung und Ersatzfahrzeuge im Rahmen eines Finanzierungsvertrages oder anderweitig umfassen.

ANMERKUNG 5 — OPERATIVE GEWINNMARGE: ANGABEN ZU DEN ERTRÄGEN UND AUFWENDUNGEN NACH ART DER ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

2015 2014
Personalaufwand (Mio. €) 5.408 5.248
Personalbestand am 31. Dezember 120.136 117.395

Einzelheiten zu den Pensionen und sonstigen langfristigen Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer sind in Anmerkung 19 zu finden.

Die Erträge aus der französischen Steuergutschrift „CICE“ zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung beliefen sich im Jahr 2015 und 2014 auf jeweils 51 Mio. €.

Die aktienbasierten Vergütungen betreffen Aktienoptionen und leistungsorientierte Aktien für Mitarbeiter und beliefen sich 2015 auf einen Personalaufwand von 42 Mio. € (2014: 32 Mio. €).

Die Planbewertungsmethode wird in Anmerkung 18-H erläutert.

B — Mietaufwendungen

Die Mieten belaufen sich 2015 auf 225 Mio. € (2014: 232 Mio. €).

C – Währungsgewinne/-verluste

Im Jahr 2015 enthält die operative Marge einen Netto-Wechselkursgewinn von 96 Mio. €, der zum Teil auf Bewegungen des argentinischen Peso und des russischen Rubels gegenüber dem Euro zurückzuführen ist (im Vergleich zu einem Netto-Wechselkursverlust von 144 Mio. € im Jahr 2014, der zum Großteil auf dieselben Währungen zurückzuführen war).

ANMERKUNG 6 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

(Millionen €) 2015 2014
Restrukturierungs- und Personalanpassungskosten (157) (305)
Gewinne oder Verluste aus der teilweisen oder vollständigen Veräußerung von Geschäftsbereichen oder operativen Einheiten sowie sonstige Gewinne und Verluste im Zusammenhang mit Veränderungen des Konsolidierungskreises (13) -
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (ausgenommen Verkäufe von vermieteten Vermögenswerten) 23 7
Wertminderung des Sachanlagevermögens (53) (153)
Wertaufholung im Zusammenhang mit dem Iran-Geschäft 14 14
Sonstige außergewöhnliche Posten (13) (67)
Summe (199) (504)

A — Restrukturierungs- und Personalanpassungskosten

Die Restrukturierungs- und Personalanpassungskosten für 2015 beinhalten 79 Mio. € (223 Mio. € im Jahr 2014) im Zusammenhang mit einem 2013 in Frankreich eingeführten Freistellungsplan für das Ende der beruflichen Laufbahn. Bis zum 31. Dezember 2016 können sich die Mitarbeiter für diesen Plan anmelden. Gemäß IAS 19 (überarbeitet) wird dies als Personalvorsorge betrachtet, und die Kosten sind durch eine Rückstellung zu decken, die über die erwartete Restdienstzeit der betroffenen Mitarbeiter gebildet wird.

Die sonstigen Restrukturierungs- und Personalanpassungskosten in den Jahren 2015 und 2014 betreffen hauptsächlich die Regionen Nord- und Südamerika, Eurasien und Europa.

B — Wertminderung des Sachanlagevermögens

Im Jahr 2015 wurden Wertminderungen in Höhe von 53 Mio. € (153 Mio. € im Jahr 2014) vorgenommen, davon 21 Mio. € für immaterielle Vermögenswerte und 32 Mio. € für Sachanlagen (44 Mio. € bzw. 92 Mio. € im Jahr 2014). Der größte Teil dieser Wertminderung wurde nach Werthaltigkeitstests für Fahrzeuge und Komponenten verbucht (Anmerkungen 10 und 11).

Im Jahr 2014 enthielt die Wertminderung auch einen Betrag von 15 Mio. €, der sich aus der Auflösung des Abzinsungsfaktors für künftige Zahlungsströme im Zusammenhang mit einer Rückstellung für Entschädigungen bei Nichteinhaltung festgelegter Mindestabnahmemengen ergab.

C — Wertminderung im Zusammenhang mit dem Iran-Geschäft

Die Geschäfte mit dem Iran blieben im Jahr 2015 aufgrund der Wirtschaftssanktionen, die das Geschäft mit dem Iran regeln, limitiert. Der Rückgang der Wertminderungen im Jahr 2015 betrifft im Wesentlichen die in der Berichtsperiode erhaltenen Zahlungen.

Die Risiken aus dem Iran-Geschäft, bestehend aus Wertpapieren, einem Gesellschafterdarlehen und Verkaufsforderungen, wurden im Jahr 2013 vollständig abgeschrieben. Im Jahr 2015 änderte sich diese Situation nur wenig. Das Bruttorisiko in den Aktiva betrug zum 31. Dezember 2015 809 Mio. €, davon 701 Mio. € Forderungen (828 Mio. €, davon 724 Mio. € Forderungen zum 31. Dezember 2014).

D — Sonstige außergewöhnliche Posten

Im Jahr 2014 enthielten die sonstigen außergewöhnlichen Posten einen Betrag in Höhe von 45 Mio. € zur Abdeckung von Risiken in Deutschland, der im Wesentlichen die Erstattung von Verwaltungsgebühren für die Finanzierungstätigkeit betraf, die einem Urteil des Bundesgerichtshofs zufolge überhöht war.

ANMERKUNG 7 FINANZERTRAG

(Millionen €) 2015 2014 neu bewertet(1)
Kosten der Bruttoverschuldung (387) (386)
Erträge aus Barmitteln und Finanzanlagen 162 141
Kosten der Nettoverschuldung (225) (245)
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der rückkaufbaren Aktien (80) (37)
Fremdwährungsgewinne und -verluste aus Finanzgeschäften 129 28
Netto-Zinsaufwand auf die leistungsorientierte Nettoverpflichtung (Aktivposten) für Pensionen und andere langfristige Personalvorsorgeverpflichtungen (35) (45)
Sonstiges (10) (34)
Sonstige Finanzerträge und -aufwendungen 4 (88)
Finanzerträge (-aufwendungen) (221) (333)

(1) Der Konzern verwendet jetzt die Zwischensumme „Kosten der Netto-Finanzverschuldung“ in der Gewinn- und Verlustrechnung anstelle von „Zinserträge (Zinsaufwendungen)“. Die Kosten der Netto-Finanzverschuldung umfassen alle Finanzerträge und -aufwendungen im Zusammenhang mit Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Segments Automotive (ohne den beizulegenden Zeitwert der rückzahlbaren Aktien). Diese Änderung hat im Sinne einer größeren Kohärenz zwischen den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zu unwesentlichen Umgliederungen in den dargestellten Perioden geführt. Zudem wurden die Zinsen für Finanzderivate zusammengefasst und sind nun zum Nettowert in den Kosten der Brutto-Finanzschulden enthalten.

In der Position „Sonstiges“ der sonstigen finanziellen Erträge und Aufwendungen sind die von Daimler erhaltenen Dividenden in Höhe von brutto 40 Mio. € im Jahr 2015 (37 Mio. € im Jahr 2014) enthalten.

Die Netto-Liquiditätsposition (Netto-Finanzverschuldung) des Segments Automotive ist in den Informationen nach operativen Segmenten dargestellt (Erläuterung 4.2.6.1 - A).

ANMERKUNG 8 – LAUFENDE UND LATENTE STEUERN

Da Renault SA sich bei seiner Gründung für die Bestimmung der französischen Ertragssteuern im Rahmen der inländischen Steuerkonsolidierung entschieden hat, gilt diese Regelung für die Gruppe, in der Renault SA in Frankreich besteuert wird.

In Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien wendet die Renault Group auch andere optionale Steuerkonsolidierungssysteme an.

A – Tatsächlicher und latenter Steueraufwand

(Millionen €) 2015 2014
Tatsächlicher Steueraufwand (472) (396)
Latenter Steuerertrag (-aufwand) 161 260
Laufende und latente Steuern (311) (136)

Der tatsächliche Steueraufwand für die in den französischen Steuerkonsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften beträgt 61 Mio. € im Jahr 2015 (53 Mio. € im Jahr 2014).

Im Jahr 2015 entfallen von der laufenden Steuerbelastung 411 Mio. € auf ausländische Gesellschaften (343 Mio. € im Jahr 2014).

Die laufenden Ertragsteuern, die der Konzern im Jahr 2015 gezahlt hat, beliefen sich auf 384 Mio. € (268 Mio. € im Jahr 2014).

B – Zusammensetzung des Steueraufwands

(Millionen €) 2015 2014
Ertrag vor Steuern und Anteil am Nettoertrag von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 1.900 772
Gesetzlicher Ertragsteuersatz in Frankreich einschließlich des Zusatzbeitrags(1) 38,0 % 38,0 %
Theoretischer Steuerertrag (Belastung) (722) (293)
Effekt von Unterschieden zwischen örtlichen und französischen Steuersätzen(2) 233 180
Steuergutschriften 30 28
Ausschüttungssteuem (55) (84)
Änderung bei nicht bilanzierten latenten Steuerguthaben 217 (51)
Sonstige Effekte) (14) 84
Tatsächlicher und latenter Steuerertrag (-aufwand) (311) (136)

(1) In Frankreich ist die Gruppe für einen außerordentlichen Beitrag von 10,7 % bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 haftbar. Der theoretische Steuersatz einschließlich dieses Sonderbeitrags betrug 38,0 %.

(2) Die wichtigsten Länder, die 2015 und 2014 zum Steuersatzunterschied beitragen, sind Korea, Marokko, Rumänien, die Schweiz und die Türkei.

(3) Die sonstigen Effekte sind im Wesentlichen permanente Differenzen, Erträge zu reduzierten Steuersätzen, Kosten durch die Neuansetzung von Steuern und Anpassungen für das Vorjahr. Darin enthalten ist auch der Effekt aus der Differenz zwischen dem französischen Ertragsteuersatz von 38 % einschließlich des Sonderbeitrags und dem Steuersatz von 34,43 %, der für die Berechnung der latenten Steuern für den französischen Steuerkonsolidierungskreis verwendet wird (ungünstiger Effekt von 9 Mio. € für 2015 und 25 Mio. € für 2014).

Da auf absehbare Zeit keine steuerpflichtigen Erträge zu erwarten waren, hat der Konzern bis Ende 2013 alle aktiven latenten Steuern des französischen Steuerkonsolidierungskreises abgeschrieben.

Ende 2014 und 2015 verbuchte der Konzern aufgrund der prognostizierten Ergebnisse einen Teil dieser aktiven latenten Steuern, teils erfolgswirksam (188 Mio. € im Jahr 2015 und 210 Mio. € im Jahr 2014) und teils erfolgsneutral über andere Bestandteile des Gesamtergebnisses (51 Mio. € im Jahr 2015 und 52 Mio. € im Jahr 2014), bedingt durch die Herkunft der betreffenden Steuern (siehe 4.2.2. und Erläuterung 8 C-1).

Der effektive Steuersatz aller ausländischen Gesellschaften beträgt zum 31. Dezember 2015 27 % (26 % zum 31. Dezember 2014).

C – Aufschlüsselung des Nettosaldos aus latenten Steuern

C1 – Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern

(Millionen €) 2015 2014
Latente Steueransprüche 716 396
Latente Steuerschulden (141) (121)
Latente Steuerguthaben (-verbindlichkeiten), netto, per 1. Januar 575 275
Latenter Steuerertrag (-aufwand) für den Zeitraum
Latenter Steuerertrag (-aufwand), im Eigenkapital erfasst 161 260
Umrechnungsdifferenzen 30 56
(7) (16)
Änderung des Konsolidierungskreises und Sonstiges - -
Latente Steuerguthaben (-verbindlichkeiten), netto, per 1. Dezember 759 575
- latente Steueransprüche 881 716
- latente Steuerschulden (122) (141)

C2 – artbezogene Aufschlüsselung der latenten Steuerguthaben, netto

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Latente Steuern auf:
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures(1) (195) (157)
Anlagevermögen (1.615) (1.623)
Rückstellungen und sonstige Aufwendungen bzw. Wertberichtigungen, die bei Inanspruchnahme abzugsfähig sind 1.003 937
Verlustvorträge(2) 4.402 4.457
Sonstiges 372 413
Latente Steuerguthaben (-verbindlichkeiten), netto 3.967 4.027
Nicht bilanzierte latente Steuerguthaben im Zusammenhang mit steuerlichen Verlusten (Anmerkung 8-C3) (3.208) (3.452)
Bilanzierte latente Steuerguthaben (-verbindlichkeiten), netto 759 (575)

(1) Einschließlich Steuern auf künftige Dividendenausschüttungen

(2) Einschließlich 3.837 Mio. € für die in die französische Steuerbilanz einbezogenen Gesellschaften und 565 Mio. € für andere Gesellschaften zum 31. Dezember 2015 (3.836 Mio. € bzw. 621 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

Das verbleibende, nicht bilanzierte Nettovermögen der in die französische Steuerbilanz einbezogenen Gesellschaften belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 2.607 Mio. € (2.816 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Von diesen nicht bilanzierten Vermögenswerten entfielen 684 Mio. € auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Posten (im Wesentlichen Effekte aus der teilweisen Absicherung der Beteiligung an Nissan, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie die Neubewertung von Finanzinstrumenten) sowie 1.923 Mio. € auf erfolgswirksame Posten (547 Mio. € bzw. 2.269 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

Unter Ausschluss der französischen Steuerkonsolidierungsgruppe beliefen sich die nicht bilanzierten aktiven latenten Steuern auf 601 Mio. € (636 Mio. € in 2014). Sie bezogen sich im Wesentlichen auf steuerliche Verlustvorträge der Gruppe in Brasilien und in geringerem Umfang in Indien.

C3 – Aufschlüsselung nicht bilanzierter latente Steuerguthaben, nach Verfallsdatum

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Latente Steuerguthaben, die auf unbestimmte Zeit vortragsfähig sind (1)
Sonstige latente Steuerguthaben mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren 2.912 3.262
Sonstige latente Steuerguthaben mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 5 Jahren 161 58
Sonstige latente Steuerguthaben mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 129 103
6 29
Nicht erfasste latente Steuerguthaben gesamt netto 3.208 3.452

(1) Einschließlich 2.607 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (2.816 Mio. € zum 31. Dezember 2014), die den nicht bilanzierten Nettovermögenswerten der in die französische Steuergesetzgebung einbezogenen Gesellschaften (Anmerkung 8-C2) entsprechen und im Wesentlichen auf steuerliche Verlustvorträge entfallen.

ANMERKUNG 9 – UNVERWÄSSERTES UND VERWÄSSERTES ERGEBNIS JE AKTIE

(in Tsd. Aktien) 2015 2014
Aktien im Umlauf 295.722 295.722
Eigene Aktien (3.633) (3.289)
Aktien im Besitz von Nissan x Anteil von Renault an Nissan (19.381) (19.384)
Anzahl der Aktien zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie 272.708 273.049

Die Anzahl der Aktien, die zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie herangezogen wird, ist der gewichtete Durchschnitt der während der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien, d. h. nach Neutralisierung der eigenen Aktien und des von Nissan gehaltenen Anteils an Renault-Aktien.

(in Tsd. Aktien) 2015 2014
272.708 273.049
Anzahl der Aktien zur Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie 1.606 897
Verwässerungseffekt von Aktienoptionen, Bezugsrechten für leistungsorientierte Aktien und anderen aktienbasierten Vergütungen
Anzahl der Aktien zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie 274.314 273.946

Die Anzahl der Aktien, die zur Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie herangezogen wird, ist der gewichtete Durchschnitt der während der Periode potenziell im Umlauf befindlichen Stammaktien, d. h. die Anzahl der Aktien, die für die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie verwendet werden, zuzüglich der Anzahl der Aktienoptionen und der Bezugsrechte für leistungsorientierte Aktien, die im Rahmen der entsprechenden Pläne zugeteilt wurden, sowie der Rechte auf Aktien als Teil der erfolgsabhängigen Vergütung des Präsidenten und CEO, die einen Verwässerungseffekt haben und die Performance-Bedingungen am Jahresende erfüllen, sofern die Ausgabe an Bedingungen geknüpft ist (Anmerkung 18G).

4.2.6.4 Betriebliche Aktiva und Passiva, Eigenkapital

ANMERKUNG 10 – IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE UND SACHANLAGEN

A – Immaterielle Vermögenswerte und Firmenwerte

A1 – Änderungen bei immateriellen Vermögenswerten

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im Jahr 2015 stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) 31. Dezember 2014 Erwerb / (Abschreibungen und Wertminderungen) (Abgänge) /Zuschreibungen
Aktivierte Entwicklungskosten 9.096
Kulanz 216 876 (1.389)
Sonstige (4) -
immaterielle Vermögenswerte 690 84 (38)
Immaterielle Vermögenswerte, brutto 10.002 956 (.427)
Aktivierte Entwicklungskosten (6,080)
Sonstige immaterielle (726) 1.389
Vermögenswerte (479) (86) 26
Abschreibungen und Wertminderungen (6.559) (812) 1.415
Aktivierte Entwicklungskosten
Kulanz 3.016 150 -
Sonstige immaterielle 216 (4) -
Vermögenswerte 211 (2) (12)
Immaterielle Vermögenswerte, netto 3.443 144 (12)
(Millionen €) Umrechnungsdifferenzen Änderung des Konsolidierungskreises und Sonstiges 31. Dezember 2015
Aktivierte Entwicklungskosten
Kulanz 5 - 8.588
Sonstige (2) - 210
immaterielle Vermögenswerte (9) 2 729
Immaterielle Vermögenswerte, brutto (6) 2 9.527
Aktivierte Entwicklungskosten
Sonstige immaterielle (5) - (5.422)
Vermögenswerte 6 (2) (535)
Abschreibungen und Wertminderungen 1 (2) (5.957)
Aktivierte Entwicklungskosten
Kulanz - - 3.166
Sonstige immaterielle (2) - 210
Vermögenswerte (3) - 194
Immaterielle Vermögenswerte, netto (5) - 3.570

Der überwiegende Teil des Goodwills befindet sich in Europa.

Der Erwerb von immateriellen Vermögenswerten im Jahr 2015 umfasst 876 Mio. € an selbst produzierten Vermögenswerten und 84 Mio. € an erworbenen Vermögenswerten (gegenüber 745 Mio. € bzw. 88 Mio. € im Jahr 2014).

In den Abschreibungen und Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte sind im Jahr 2015 Wertminderungen auf Fahrzeuge und Komponenten in Höhe von 21 Mio. € enthalten (Anmerkung 6-B), gegenüber 44 Mio. € im Jahr 2014.

Die Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte im Jahr 2014 stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) Bruttowert Abschreibungen und Wertminderungen Nettowert
Wert am 31. Dezember 2013 9.475 (6.193) 3.282
Erwerbe (Anmerkung 26-C)/(Abschreibung) 967 (797) 170
(Anlagenabgänge)/Zuschreibungen (448) 444 (4)
Umrechnungsdifferenzen 5 (13) (8)
Änderung des Konsolidierungskreises und Sonstiges 3 - 3
Wert am 31. Dezember 2014 10.002 (6.559) 3.443
A2 - In den Erträgen enthaltene Forschungs- und Entwicklungskosten
(Millionen €) 2015 2014
Forschungs- und Entwicklungsausgaben (2.243) (1.890)
Aktivierte Entwicklungskosten 874 842
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten (706) (673)
Ausgewiesene Summe der im Ergebnis enthaltenen Beträge (2.075) (1.721)

B – Sachanlagen

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens im Jahr 2015 stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) 31. Dezember 2014 Erwerb / (Abschreibung und Wertminderung ) (Abgänge) / Zuschreibungen
Grundstücke
Gebäude
Spezialwerkzeuge
Maschinen und sonstige Werkzeuge 568 4 (7)
An Kunden 6.064 116 (35)
vermietete 14.146 1.196 (360)
Sachanlagen 10.394 583 (263)
Sonstige Sachwerte 2.032 915 (671)
777 60 (37)
In Bau befindlich(1) 1.514 2 20
Bruttowerte 35.495 2.876 (1.353)
Grundstücke
Gebäude
Spezialwerkzeuge
Maschinen und sonstige Werkzeuge - - -
(3.509) (233) 31
An Kunden vermietete (11.920) (870) 326
Sachanlagen (2) (7.914) (537) 262
Sonstige (664) (255) 279
Sachwerte (687) (21) 35
In Bau befindlich - - -
Abschreibungen und Wertminderungen° ) (24.694) (1.916) 933
Grundstücke 568 4 (7)
Gebäude 2.555 (117) (4)
Spezialwerkzeuge 2.226 326 (34)
Maschinen und sonstige Werkzeuge 2.480 46 (1)
1.368 660 (392)
90 39 (2)
An Kunden vermietete Sachanlagen 1.514 2 20
Sonstige Sachwerte
In Bau befindlich(1)
Nettowerte 10.801 960 (420)
(Millionen €) Umrechnungsdifferenzen Änderung des Konsolidierungskreis es und Sonstiges 31. Dezember 2015
Grundstücke
Gebäude
Spezialwerkzeuge
Maschinen und sonstige Werkzeuge (2) - 563
An Kunden (84) 16 6.077
vermietete (180) 137 14.939
Sachanlagen (184) 96 10.626
Sonstige Sachwerte 10 18 2.304
(9) (2) 789
In Bau befindlich(1) (31) (251) 1.254
Bruttowerte (480) 14 36.552
Grundstücke
Gebäude
Spezialwerkzeuge
Maschinen und sonstige Werkzeuge - - -
33 (1) (3.679)
An Kunden vermietete 117 2 (12.345)
Sachanlagen (2) 109 (9) (8.089)
Sonstige (4) 37 (607)
Sachwerte 6 6 (661)
In Bau befindlich - - -
Abschreibungen und Wertminderungen° ) 261 35 (25.381)
Grundstücke (2) - 563
Gebäude (51) 15 2.398
Spezialwerkzeuge (63) 139 2.594
Maschinen und sonstige Werkzeuge (75) 87 2.537
6 55 1.697
(3) 4 128
An Kunden vermietete Sachanlagen (31) (251) 1.254
Sonstige Sachwerte
In Bau befindlich(1)
Nettowerte (219) 49 11.171

(1) Die als „im Bau befindlich“ klassifizierten Positionen werden über die Spalte „Zugänge / (Abschreibungen und Wertminderungen)“ auf fertige Anlagenkategorien übertragen.

(2) Die Abschreibungen und Wertminderungen auf die an Kunden vermieteten Vermögenswerte (Fahrzeuge und Batterien) belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 245 Mio. € (31. Dezember 2014: 232 Mio. €).

(3) Die Abschreibungen und Wertminderungen im Jahr 2015 beinhalten Wertminderungen in Höhe von 32 Mio. €, hauptsächlich auf Fahrzeuge und Komponenten (Anmerkung 6-B), gegenüber 92 Mio. € im Jahr 2014.

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens im Jahr 2014 stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) Bruttowert Abschreibungen und Wertminderungen Nettowert
Wert am 31. Dezember 2013 34.630 (23.657) 10.973
Zugänge/(Abschreibungen und Wertminderungen)
(Anlagenabgänge)/Zuschreibungen 2.396 (1.918) 478
(1.323) 914 (409)
Umrechnungsdifferenzen (199) 1 (198)
Änderung des Konsolidierungskreises und Sonstiges (9) (34) (43)
Wert am 31. Dezember 2014 35.495 (24.694) 10.801

ANMERKUNG 11 – WERTHALTIGKEITSTESTS DES SACHANLAGEVERMÖGENS (AUSSER LEASINGGEGENSTÄNDE)

Der Konzern hat Werthaltigkeitstests für das Anlagevermögen nach dem im Abschnitt „Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden“ (Anmerkung 2-L) beschriebenen Verfahren durchgeführt.

A – Werthaltigkeitstests für fahrzeugspezifische und komponentenspezifische Aktiva

Nach den Werthaltigkeitstests für Aktiva, die für bestimmte Fahrzeuge oder Komponenten bestimmt sind, wurden im Jahr 2015 Wertminderungen in Höhe von 51 Mio. € (31. Dezember 2014: 138 Mio. €) gebucht, vorrangig gegen aktivierte Entwicklungskosten.

Abgesehen von den Fahrzeugen, für die eine Wertminderung erfasst wurde, weisen andere Fahrzeuge, die in den vorangegangenen Halbjahren getestet wurden, keine Anzeichen für eine Wertminderung mehr auf.

B – Werthaltigkeitstests für andere zahlungsmittelgenerierende Einheiten des Segments Automotive

Im Jahr 2015 wurde keine zahlungsmittelgenerierende Einheit, die eine wirtschaftliche Einheit (Werk oder Tochtergesellschaft) darstellt, einem Werthaltigkeitstest unterzogen, da es keine Anzeichen für eine Wertminderung in den verschiedenen kombinierten wirtschaftlichen Einheiten des Konzerns gab.

Für das Segment Automotive wurde wie in jedem Jahr ein Werthaltigkeitstest durchgeführt.

Der erzielbare Wert für die Werthaltigkeitstests des Segments Automotive ist der Nutzungswert, der nach der Discounted-Cashflow-Methode unter Zugrundelegung der nachstehenden Annahmen ermittelt wird.

2015 2014
Dauer des Businessplans 3 Jahre 3 Jahre
Prognostizierte Absatzmengen über den Prognosehorizont (in Einheiten) 3.703.000 3.520.000
Wachstumsrate bis unendlich 1,8 % 1,8 %
Diskontierungssatz nach Steuem 8,3 % 8,8 %

Im Jahr 2015 wie auch im Jahr 2014 wurden aus dem Ergebnis des Werthaltigkeitstests keine Wertminderungen auf Vermögenswerte des Segments Automotive vorgenommen.

Die Änderungen in den Annahmen, die den Berechnungen zugrunde liegen, zeigen, dass zur Deckung der Vermögenswerte, für jeden Faktor einzeln betrachtet: Die Volumenreduzierung über den Prognosehorizont darf 400.000 Einheiten (325.000 Einheiten 2014) nicht übersteigen. Der Abzinsungssatz nach Steuern darf 18 % (16,4 % in 2014) nicht übersteigen.

Bei einer Wachstumsrate bis unendlich nahe null bleiben die Schlussfolgerungen des Tests unberührt.

ANMERKUNG 12 – BETEILIGUNG AN NISSAN

A – Konsolidierungsmethode für Nissan

Renault und der japanische Autohersteller Nissan haben beschlossen, eine in ihrer Art einzigartige Allianz zwischen zwei Unternehmen mit gemeinsamen Interessen zu entwickeln und auf diesem Weg im Sinne einer optimalen Leistung die Kräfte zu bündeln. Die Allianz ist so organisiert, dass die individuelle Markenidentität gewahrt bleibt und die Unternehmenskultur beider Unternehmen respektiert wird.

Daraus ergibt sich Folgendes:

• Es wird sichergestellt, dass Renault in der Hauptversammlung von Nissan nicht die Mehrheit der Stimmrechte hält.

• Die Bestimmungen der Renault-Nissan-Vereinbarungen berechtigen Renault weder zur Bestellung der Mehrheit der Nissan-Direktoren noch zur Ausübung der Stimmrechte bei Sitzungen des Nissan-Verwaltungsrats; Renault kann den Präsidenten von Nissan nicht einseitig ernennen; Renault besetzte am 31. Dezember 2015 zwei der neun Sitze im Verwaltungsrat von Nissan (unverändert seit dem 31. Dezember 2014).

• Renault-Nissan b.v., jeweils zu 50 % im Besitz von Renault und Nissan, ist das gemeinsame Entscheidungsgremium der Allianz für strategische Fragen, die jede Gruppe einzeln betreffen. Seine Entscheidungen gelten sowohl für Renault als auch für Nissan. Diese Entscheidungsbefugnis wurde Renault-Nissan b.v. übertragen, um Synergien zu generieren und den beiden Automobilherstellern weltweit Skaleneffekte zu verschaffen. Über dieses Gremium hat Renault nicht die Möglichkeit, die Finanz- und Betriebsstrategien von Nissan zu steuern, die vom Nissan-Verwaltungsrat geregelt werden. Es kann daher nicht als vertragliche Kontrolle von Renault über Nissan interpretiert werden. Die von Renault-Nissan b.v. seit seiner Gründung geprüften Sachverhalte bewegten sich streng innerhalb dieses vertraglichen Rahmens und liefern keinen Hinweis dafür, dass Renault die Kontrolle über Nissan ausübt.

• Renault kann die Nutzung der Vermögenswerte von Nissan nicht in gleicher Weise wie die der eigenen Vermögenswerte ausüben oder beeinflussen. Renault gibt keine Garantien in Bezug auf die Schulden von Nissan.

In Anbetracht dieser Situation wird davon ausgegangen, dass Renault einen maßgeblichen Einfluss auf Nissan ausübt, weshalb die Beteiligung an Nissan nach der Equity-Methode in die Konsolidierung einbezogen wird.

B – Nissan-Konzernabschluss nach der Equity-Methode in die Renault-Konsolidierung einbezogen

Die Nissan-Konten, die nach der Equity-Methode in den Renault-Abschluss einbezogen werden, sind die konsolidierten Abschlüsse von Nissan, die in Übereinstimmung mit den japanischen Rechnungslegungsstandards veröffentlicht wurden (da Nissan an der Tokioter Börse notiert ist) – nach entsprechender Anpassung an die Anforderungen der Renault-Konsolidierung.

Nissan veröffentlicht den Konzernabschluss vierteljährlich und jährlich zum 31. März. Für die Zwecke der Renault-Konsolidierung werden die Ergebnisse von Nissan in Übereinstimmung mit dem Renault-Kalender einbezogen (die Ergebnisse für den Zeitraum Januar bis Dezember werden in der Jahresrechnung von Renault konsolidiert).

Nissan hielt zum 31. Dezember 2015 0,7 % der eigenen Aktien. Folglich beträgt der prozentuale Anteil von Renault an Nissan 43,7 % und Renault hält 43,4 % der Stimmrechte an Nissan (unverändert seit dem 31. Dezember 2014).

C – Veränderungen der Beteiligung an Nissan gemäß der Bilanz von Renault

(Millionen €) Vor Neutralisierung Anteilige Nettoaktiva Neutralisierung proportional zur Beteiligung von Nissan an Renault(1) Netto Kulanz Summe
Am 31. Dezember 2014 16.170 (974) 15.196 637 15.833
Reinertrag 2015 1.976 1.976 - 1.976
Ausgeschüttete Dividende (547) - (547) - (547)
Umrechnungsdifferenzen 1.313 - 1.313 70 1.383
Sonstige Änderungen(2) (74) - (74) - (74)
Am 31. Dezember 2015 18.838 (974) 17.864 707 18.571

(1) Nissan hält seit dem Erwerb im Jahr 2002 15 % an Renault, ohne Berücksichtigung der nachfolgenden Auswirkungen des Erwerbs eigener Aktien durch Renault.

(2) Weitere Änderungen betreffen den Effekt der von Nissan bezogenen Renault-Dividenden, die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen, die Veränderung der Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente und die Veränderung der eigenen Aktien von Nissan.

D – Anpassung der Veränderungen des Eigenkapitals von Nissan für die Zwecke der Renault-Konsolidierung

31. Dezember 2014 Reinertrag 2014 Dividenden Umrechnungs-differenzen Sonstige . Änderungen (1) 31. Dezember 2015
(Milliarden ¥)
Eigenkapital Muttergesellschaft Anteil der Aktionäre nach japanischen GAAP 4.710 572 (157) (160) (30) 4.935
Anpassungen zur Übereinstimmung mit den IFRS:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche langfristige Verpflichtungen 2 (26) - - (4) (28)
Aktivierung von Entwicklungskosten 603 24 - - 1 628
Latente Steuern und sonstige Anpassungen (139) 33 - 12 (9) (103)
Zur Übereinstimmung mit den IFRS angepasste Netto-Aktiva 5.176 603 (157) (148) (42) 5.432
Anpassung an die Anforderungen der Renault Group(2) 198 3 (11) 16 13 219
Für Erfordernisse der Renault Group neu bewertete Nettoaktiva 5.374 606 (168) (132) (29) 5.651
(Millionen €)
Für Erfordernisse der Renault Group neu bewertete Nettoaktiva 37.002 4.522 (1.251) 3.008 (164) 43.117
Prozentualer Anteil von Renault 43,7 % - - - - 43,7 %
Anteil von Renault (vor dem oben beschriebenen Neutralisierungseffekt) 16.170 1.976 (547) 1.313 (74) 18.838
Neutralisierung der Beteiligung von Nissan an Renault(3) (974) - - - - (974)
Anteil von Renault am Nettovermögen von Nissan 15.196 1.976 (547) 1.313 (74) 17.864

(1) Weitere Änderungen betreffen den Effekt der von Nissan bezogenen Renault-Dividenden, die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen, die Veränderung der Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente und die Veränderung der eigenen Aktien von Nissan.

(2) Die Anpassungen für die Anforderungen der Renault-Gruppe entsprechen im Wesentlichen der Neubewertung des Anlagevermögens durch Renault für die zwischen 1999 und 2002 getätigten Akquisitionen sowie der Eliminierung der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung von Nissan an Renault.

(3) Nissan hält seit 2002 44.358.000 Renault-Aktien, was einem Anteil von rund 15 % entspricht.

E – Nissan-Reinertrag nach japanischen GAAP

Da das Geschäftsjahr von Nissan am 31. März endet, ist der in der Renault-Konsolidierung 2015 enthaltene Reinertrag von Nissan die Summe des Reinertrags von Nissan für das letzte Quartal des Geschäftsjahres 2014 und die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2015.

January to March 2015 April to June 2015
Fourth quarter of Nissan's 2014 financial year First quarter of Nissan's 2015 financial year
--- --- --- --- ---
(¥ billion) (€ million) (1) (¥ billion) (€ million) (1)
--- --- --- --- ---
Net income - Parent company shareholders' share 119 887 153 1.141
July to September 2015 October to December 2015 January to December 2015
Second quarter of Nissan's 2015 financial year Third quarter of Nissan's 2015 financial year Reference period for Renault's 2015 consolidated financial statements
--- --- --- --- --- --- ---
(¥ billion) (€ million) (1) (¥ billion) (€ million) (1) (¥ billion) (€ million) (1)
--- --- --- --- --- --- ---
Net income - Parent company shareholders' share 173 1.272 127 957 572 4.256

(1) Converted at the average exchange rate for each quarter

F – Nissan-Finanzinformationen nach IFRS

Die folgende Tabelle enthält die Finanzinformationen von Nissan, die für die Zwecke der Renault-Konsolidierung für den Zeitraum 1. Januar – 31. Dezember 2015 und 2014 nach IFRS angepasst wurden. Die Anpassungen beinhalten nicht die Fair-Value-Anpassungen der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die Renault zum Zeitpunkt der Akquisitionen in den Jahren 1999 und 2002 vorgenommen hat, sowie die Eliminierung der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligung von Nissan an Renault.

2015 2014
(Milliarden ¥) (Millionen €) (1) (Milliarden ¥) (Millionen €) (2)
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 12.066 89.808 11.189 79.705
Reinertrag
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 603 4.488 502 3.569
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile 28 212 22 164
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft (188) (1.396) 238 1.703
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile (7) (54) 22 149
Gesamtergebnis
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 415 3.092 740 5.272
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile 21 158 44 313
Von Nissan bezogene Dividende 73 547 62 432
2015 2014
(Milliarden ¥) (Millionen €) (1) (Milliarden ¥) (Millionen €) (2)
Langfristige Vermögenswerte 7.494 57.175 7.481 51.511
Umlaufvermögen 10.928 83.375 9.863 67.913
GESAMTVERMÖGEN 18.422 140.550 17.344 119.424
Eigenkapital
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft 5.432 41.455 5.176 35.626
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile 407 3.094 395 2.734
Langfristige Verbindlichkeiten 5.303 40.462 5.783 39.819
Kurzfristige Verbindlichkeiten 7.280 55.539 5.990 41.245
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 18.422 141.550 17.344 119.424

(1) Umgerechnet zum Durchschnittskurs 2015, d. h. 134,4 JPY = 1 EUR, für Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung, und zum Stichtagskurs 31. Dezember 2015, d. h. 131,1 JPY = 1 EUR, für Positionen der Finanzlage.

(2) Umgerechnet zum Durchschnittskurs 2014, d. h. 140,4 JPY = 1 EUR, für Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung, und zum Stichtagskurs 31. Dezember 2014, d. h. 145,2 JPY = 1 EUR, für Positionen der Finanzlage.

G – Absicherung Beteiligung an Nissan

Die Gruppe hat das Yen/Euro-Wechselkursrisiko ihrer Beteiligung an Nissan seit 1999 teilweise abgesichert.

Zum 31. Dezember 2015 beliefen sich die entsprechenden Absicherungsgeschäfte auf 146 Mrd. Yen (1.114 Mio. €), davon 21 Mrd. Yen (160 Mio. €) aus Privatplatzierungen auf dem EMTN-Markt und 125 Mrd. Yen (954 Mio. €) aus direkt in Yen emittierten Anleihen auf dem japanischen Samurai-Bond-Markt.

Im Jahr 2015 ergaben sich aus diesen Transaktionen ungünstige Währungsdifferenzen in Höhe von 103 Mio. € (ungünstige Differenz von 8 Mio. € im Jahr 2014). Der negative Nettoeffekt von 18 Mio. € nach latenten Steuern wird in der Umrechnungsrücklage des Konzerns (Anmerkung 18-E) ausgewiesen.

H – Bewertung der Beteiligung von Renault an Nissan zu Börsenkursen

Auf der Grundlage des Börsenkurses zum 31. Dezember 2015 von 1.279,5 ¥ je Aktie beträgt der Wert der Beteiligung von Renault an Nissan 19.153 Mio. € (14.280 Mio. € zum 31. Dezember 2014 auf Basis des Kurses von 1.057 ¥ je Aktie).

I – Operationen zwischen der Renault-Gruppe und der Nissan-Gruppe

Renault und Nissan verfolgen gemeinsame Strategien für die Entwicklung von Fahrzeugen und Komponenten, den Einkauf, die Produktion und den Vertrieb. Am 1. April 2014 starteten die beiden Unternehmen zudem ein Projekt zur Zusammenführung von vier Schlüsselfunktionen: Entwicklung, Fertigung und Supply Chain Management, Einkauf und Personalwesen. Diese Zusammenarbeit spiegelt sich in kostenreduzierenden Synergien wider, insbesondere in den Supportfunktionen und im Vertrieb an Nissan.

Das Segment Automotive ist mit Nissan auf zwei Ebenen operativ tätig:

• Industrielle Produktion: gegenseitige Produktion von Fahrzeugen und Komponenten in den Fertigungsstätten der Allianz:

Der Absatz der Renault-Gruppe an die Nissan-Gruppe belief sich 2015 auf rund 3.650 Mio. € (2.500 Mio. € in 2014). Die Summe setzt sich zusammen aus 2.100 Mio. € für Fahrzeuge (800 Mio. € in 2014), 1.500 Mio. € für Komponenten (1.500 Mio. € in 2014) und 50 Mio. € für Dienstleistungen (200 Mio. € in 2014). Der Anstieg ist hauptsächlich auf die Verkäufe von Fahrzeugen zurückzuführen, die von Renault Samsung Motors für Nissan North America hergestellt wurden.
Im Jahr 2015 kaufte die Renault-Gruppe von der Nissan-Gruppe für insgesamt rund 1.300 Mio. € (1.900 Mio. € in 2014), davon rund 750 Mio. € an Fahrzeugen (1.500 Mio. € in 2014), 450 Mio. € an Komponenten (350 Mio. € in 2014) und 100 Mio. € an Dienstleistungen (50 Mio. € in 2014).
Der Saldo der Forderungen der Renault-Gruppe gegenüber der Nissan-Gruppe beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf 344 Mio. € (263 Mio. € zum 31. Dezember 2014) und der Saldo der Verbindlichkeiten der Renault-Gruppe gegenüber der Nissan-Gruppe auf 512 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (342 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

• Finanzierungen: Zusätzlich zu seiner Tätigkeit für Renault fungiert Renault Finance als Gegenpartei der Nissan-Gruppe im Handel mit Finanzinstrumenten zur Absicherung von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken. Renault Finance tätigte 2015 für Nissan Devisengeschäfte im Wert von rund 19,7 Mrd. € (20,4 Mrd. € im Jahr 2014) auf dem Devisenmarkt. Geschäfte mit Nissan in Bezug auf Devisen-, Zins- und Rohstoffderivate werden zu Marktpreisen erfasst und sind in den von Renault Finance verwalteten Positionen enthalten. In der Bilanz belaufen sich die derivativen Vermögenswerte der Nissan-Gruppe zum 31. Dezember 2015 auf 225 Mio. € (364 Mio. € zum 31. Dezember 2014) und die derivativen Verbindlichkeiten auf 76 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (16 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

Das Absatzfinanzierungssegment von Renault trägt dazu bei, Kunden zu gewinnen und die Bindung an die Nissan-Marken zu stärken, indem es eine Reihe von Finanzierungsprodukten und -dienstleistungen anbietet, die in die Verkaufspolitik integriert sind, vor allem in Europa. Im Jahr 2015 verzeichnete die RCI Banque einen Dienstleistungsumsatz in Höhe von 147 Mio. € in Form von Provisionen und Zinsen von Nissan (156 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Der Saldo der Forderungen aus der Absatzfinanzierung der Nissan-Gruppe beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf 69 Mio. € (37 Mio. € zum 31. Dezember 2014) und der Saldo der Verbindlichkeiten auf 193 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (207 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

Die Allianzpartner halten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures, die ihre Zusammenarbeit steuern. Einzelheiten über die Tätigkeit und den Standort dieser Unternehmen sowie den Einfluss der Renault-Gruppe auf sie sind in Anmerkung 13 aufgeführt.

ANMERKUNG 13 – BETEILIGUNGEN AN ANDEREN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN UND JOINT VENTURES

Die Details zu den Beteiligungen an anderen assoziierten Unternehmen und Joint Ventures sind in der Konzernrechnung wie folgt dargestellt:

- Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung

(Millionen €) 2015 2014
Ergebnisanteil (Verlust) von anderen assoziierten Unternehmen und Joint Ventures
AVTOVAZ (605) (197)
Sonstige assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden (620) (182)
9 (25)
Joint Ventures, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 6 10
- Konzernbilanz
(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Beteiligung an anderen assoziierten Unternehmen und Joint Ventures 785 887
AVTOVAZ 91 249
Sonstige assoziierte Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 373 340
Joint Ventures, die nach der Equity-Methode bilanziert werden 321 298

– AVTOVAZ-Konzernabschluss nach der Equity-Methode in die Renault-Konsolidierung einbezogen

Das Geschäftsjahr des russischen Automobilherstellers AVTOVAZ endet am 31. Dezember. Für die Zwecke der Konsolidierung von Renault wurden die Abschlüsse von AVTOVAZ aufgrund der bestehenden zeitlichen Beschränkungen für die Erzeugung von Finanzdaten bisher mit einer zeitlichen Verzögerung von 3 Monaten konsolidiert. Das gilt ab 31. Dezember 2015 nicht mehr. In Anwendung von Paragraph 34 des IAS 28 (Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures), wird diese Änderung als eine Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden analysiert, die eine Anpassung der Vorjahresergebnisse zur Folge hat, um den Jahresüberschuss von AVTOVAZ vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres zu berücksichtigen. Die Auswirkungen auf den für 2014 veröffentlichten Abschluss stellen sich wie folgt dar:

(Millionen €) Jahresabschlüsse wie 2014 veröffentlicht Jahresabschlüsse 2014, modifiziert nach Ablauf der Zeitverzögerung von 3 Monaten Folgen des Endes der Zeitverzögerung von 3 Monaten auf die Jahresabschlüsse 2014
Konzern-GuV und Gesamtergebnisrechnung der Renault Gruppe
Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen -AVTOVAZ (182) (167) 15
Anteil von assoziierten Unternehmen an sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses - AVTOVAZ (187) (185) 2
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden - Umrechnungsdifferenz
Gesamtergebnis -AVTOVAZ (369) (352) 17
Konzernbilanz der Renault-Gruppe
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -AVTOVAZ 249 239 (10)
Umrechnungsdifferenzen (295) (293) 2
Reserven (307) (334) (27)
Reinertrag -Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft (182) (167) 15
Eigenkapital-Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft (784) (794) (10)

A1 – Wertänderungen der Beteiligung von Renault an AVTOVAZ, wie sie in der Erklärung der Finanzlage von Renault dargestellt sind

Gemäß dem im Dezember 2012 unterzeichneten Partnerschaftsvertrag wurde ein Joint Venture mit dem Namen Alliance Rostec Auto B.V. gegründet, um alle Anteile an AVTOVAZ, die Renault, Nissan und Russian Technologies gehören, zu bündeln. Alliance Rostec Auto B.V. hielt ab März 2013 74,51 % des Kapitals und der Stimmrechte auf den Hauptversammlungen der AVTOVAZ.

Ab Juni 2014 hielt Renault 50 % minus eine Aktie des Kapitals und der Stimmrechte an den Hauptversammlungen und Verwaltungsratssitzungen der Alliance Rostec Auto B.V.

Die prozentuale Beteiligung von Renault an AVTOVAZ über die Alliance Rostec Auto B.V. beträgt daher zum 31. Dezember 2015 37,25 %. Das ist keine Veränderung gegenüber 31. Dezember 2014.

Der Verwaltungsrat von AVTOVAZ besteht aus 8 Mitgliedern, die von Renault und Nissan zur Ernennung vorgeschlagen werden (4 Mitglieder von Renault, 2 Mitglieder von Nissan und 2 Mitglieder gemeinsam von Renault und Nissan), sowie 7 Mitgliedern von Russian Technologies. Am 27. Juni 2013 wurden der Vorstandschef von Renault und der Präsident von Nissan zum Vorstandsvorsitzenden von AVTOVAZ gewählt. Zum 31. Dezember 2015 besetzte Renault 4 Sitze im Verwaltungsrat (unverändert gegenüber dem 31. Dezember 2014).

Die Renault-Gruppe kontrolliert weder Alliance Rostec Auto B.V. noch AVTOVAZ, da sie nicht über die Mehrheit der Stimmrechte in den Leitungsgremien von Alliance Rostec Auto B.V. oder des Verwaltungsrats von AVTOVAZ verfügt. Strategische und operative Entscheidungen bedürfen der Zustimmung der Mehrheitsaktionäre.

In den Jahren 2015 und 2014 sah sich die russische Wirtschaft mit einer Reihe von Hürden konfrontiert. Nach dem Konflikt in der Ukraine litt die Wirtschaft unter internationalen Sanktionen, sinkenden Öl- und Gaspreisen, einem deutlichen Rückgang der Wechselkurse in den Schlussquartalen 2014 und 2015 und steigenden Zinsen. Diese Situation wirkte sich negativ auf den Automobilmarkt aus, was sich in einem deutlichen Nachfragerückgang und einem Schrumpfen des russischen Marktes um mehr als 35 % im Jahr 2015 (42 % allein im letzten Quartal 2015) widerspiegelt – trotz der im vierten Quartal 2014 eingeleiteten staatlichen Fördermaßnahmen, die Anfang 2016 fortgeführt und verstärkt wurden.

Die nachstehende Tabelle enthält konsolidierte Zahlen für Alliance Rostec Auto B.V. und die AVTOVAZ-Gruppe.

(Millionen €) Anteilige Nettoaktiva und sonstigen langfristigen Beteiligungen Kulanz Wertminderungen Summe
Am 31. Dezember 2014, angepasst(1) 194 45 - 239
Nettoverlust 2015(2)
Umrechnungsdifferenzen (395) - (225) (620)
In der langfristigen Nettobeteiligung enthaltene Kredite und 28 (5) 34 57
Forderungen(3) 415 - - 415
Am 31. Dezember 2015(4) 242 40 (191) 91

(1) Die Schlusszahlen in Rubel zum 31.12.2014 wurden mit dem Kurs vom 31.12.2014, d. h. 72.337 RUB = 1 EUR umgerechnet. Da die AVTOVAZ-Abschlüsse nun ohne Zeitverzögerung von drei Monaten in den Konzernabschluss einbezogen werden, wurden die bisher für AVTOVAZ veröffentlichten Zahlen vom 31. Dezember 2014 angepasst, so dass das Geschäftsjahr 2015 die Daten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember umfasst. Die Auswirkungen dieser Änderung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden sind in der Einleitung zu dieser Erläuterung dargestellt.

(2) Der Anteil am Nettoertrag von AVTOVAZ wurde berechnet, indem auf den Nettoertrag 2015 ein Anteil von 37,25 % angewendet wurde.

(3) Für die Darlehen von Renault in den Jahren 2012 und 2013 mit einem Buchwert von 100 Mio. € zum 31. Dezember 2015 besteht keine spezifische Garantie. Darüber hinaus hat Renault zum 31. Dezember 2015 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 315 Mio. € (38 Mio. € Forderungen in Euro und 277 Mio. € in Rubel, was 22.370 Mio. Rubel entspricht). Angesichts der Finanzlage von AVTOVAZ hat Renault beschlossen, die entsprechenden Mittel für unbestimmte Zeit zur Verfügung zu stellen und für eine zukünftige Kapitalrestrukturierung der AVTOVAZ-Gruppe zu verwenden. Die Begleichung dieser finanziellen Vermögenswerte ist daher weder geplant noch wahrscheinlich und wird daher in Einklang mit IAS 28 („Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures“) im Wesentlichen als Erweiterung der Nettoinvestition in die AVTOVAZ-Gruppe betrachtet und somit in die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen umgegliedert.

(4) Die Schlusszahlen in Rubel zum 31. Dezember 2015 wurden mit dem Kurs vom 31. Dezember 2015, d. h. 80,6736 RUB = 1 EUR, umgerechnet. Die negativen kumulierten Umrechnungsdifferenzen belaufen sich auf (235) Mio. €. Sie würden insbesondere im Falle einer künftigen Übernahme in den Jahresüberschuss umgebucht.

A2 – Veränderungen des Eigenkapitals von AVOTVAZ und Alliance Rostec Auto B.V., angepasst für die Zwecke der Renault-Konsolidierung

(Millionen €) 1. Januar 2015 Nettoverlust für 2015 Umrechnungsdifferenzen und andere Änderungen 31. Dezember 2015(2)
angepasst(1)
--- --- --- --- ---
Eigenkapital von AVTOVAZ- Muttergesellschaft 477 (1.037) 74 (486)
Anpassung an die Anforderungen der Renault Group(3) 44 (24) 1 21
Für Erfordernisse der Renault-Gruppe angepasste Nettoaktiva von AVTOVAZ 521 (1,061) 75 (465)
Anteil an AVTOVAZ, der von Alliance Auto Rostec B.V. gehalten wird (74,51 %) 388 (791) 56 (347)
Angepasste Nettoaktiva von Alliance Auto Rostec B.V. 388 (791) 56 (347)
Anteil an Alliance Rostec Auto B.V., der von Renault gehalten wird
Prozentualer Anteil von Renault 50 % minus 1 Aktie 50 % minus 1 Aktie
Anteil von Renault 194 (395) 28 (173)
Goodwill auf Erwerb von Anteilen an AVTOVAZ und Alliance Rostec Auto B.V. 45 - (5) 40
Wertminderungsaufwand auf AVTOVAZAnteile - (225) 34 (191)
Umgliederung der Kredite und Forderungen in die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen(4) - - 415 415
Anteil von Renault am Nettovermögen von AVTOVAZ und Goodwill 239 (620) 472 91

(1) Da die AVTOVAZ-Abschlüsse nun ohne Zeitverzögerung von drei Monaten in den Konzernabschluss einbezogen werden, wurden die bisher für AVTOVAZ veröffentlichten Zahlen vom 01. Januar 2015 angepasst, so dass das Geschäftsjahr 2015 die Daten vom 1. Januar bis zum 31. Dezember umfasst. Die Auswirkungen dieser Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind in der Einleitung zu dieser Erläuterung dargestellt.

(2) Die Schlusszahlen in Rubel zum 31. Dezember 2015 wurden mit dem Kurs vom 31. Dezember 2015, d. h. 80,6736 RUB = 1 EUR, umgerechnet.

(3) Die Anpassungen für die Anforderungen der Renault-Gruppe entsprechen im Wesentlichen der Bewertung von immateriellen Vermögenswerten (die Marke Lada).

(4) Für die Darlehen von Renault in den Jahren 2012 und 2013 mit einem Buchwert von 100 Mio. € zum 31. Dezember 2015 besteht keine spezifische Garantie. Darüber hinaus hat Renault zum 31. Dezember 2015 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 315 Mio. € (38 Mio. € Forderungen in Euro und 277 Mio. € in Rubel, was 22.370 Mio. Rubel entspricht). Angesichts der Finanzlage von AVTOVAZ hat Renault beschlossen, die entsprechenden Mittel für unbestimmte Zeit zur Verfügung zu stellen und für eine zukünftige Kapitalrestrukturierung der AVTOVAZ-Gruppe zu verwenden. Die Begleichung dieser finanziellen Vermögenswerte ist daher weder geplant noch wahrscheinlich und wird daher in Einklang mit IAS 28 („Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures“) im Wesentlichen als Erweiterung der Nettoinvestition in die AVTOVAZ-Gruppe betrachtet und somit in die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen umgegliedert.

A3 – AVTOVAZ-Finanzinformationen nach IFRS

Die von AVTOVAZ veröffentlichten Finanzinformationen nach IFRS für 2015 und 2014 (Geschäftsjahr zum 31. Dezember) sind nachstehend zusammengefasst:

2015 2014
(in Millionen Rubel) (Millionen €)(1) (in Millionen Rubel) (Millionen €) (2)
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 176.482 2.595 191.728 3.759
Operative Gewinnmarge (24.828) (365) (10.040) (197)
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen (41.990) (618) (4.686) (92)
Betriebliche Erträge (Verlust) (66.818) (983) (14.726) (289)
Reinertrag (73.851) (1.086) (25.050) (491)
Anteil der Aktionäre der (73.940) (1.087) (25.111) (492)
Muttergesellschaft 89 1 61 1
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile
Sonstige Komponenten des Gesamtergebnisses 203 3 211 4
203 3 211 4
Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft - -
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile
Gesamtergebnis (73.648) (1.083) (24.839) (487)
Anteil der Aktionäre der (73.754) (1.085) (24.900) (488)
Muttergesellschaft 106 2 61 1
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile
Von AVTOVAZ bezogene Dividende - - - -
31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
(in Millionen Rubel) (Millionen €)(1) (in Millionen Rubel) (Millionen €) (2)
Langfristige Vermögenswerte 87.744 1.088 109.667 1.516
Liquide Mittel 4.987 62 8.798 122
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte (einschließlich zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte) 42.542 527 46.231 639
GESAMTVERMÖGEN 135.273 1.677 164.696 2.277
Eigenkapital
Anteil der Aktionäre der (39.202) (486) 34.552 477
Muttergesellschaft 475 6 369 5
Anteil der nicht-beherrschenden Anteile
Langfristige Verbindlichkeiten 48.893 606 29.116 402
9.798 121 9.033 125
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 44.864 556 39.482 546
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten(3) 70.445 874 52.144 722
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (einschließlich Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten)
SUMME EIGENKAPITAL UND VERBINDLICHKEITEN 135.273 1.677 164.696 2.277
31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
(in Millionen Rubel) (Millionen €)(1) (in Millionen Rubel) (Millionen €) (2)
Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit (1.846) (27) 10.716 210
Mittelzuflüsse aus Investitionstätigkeit (26.084) (384) (19.410) (380)
Darin enthalten: Zugang/Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (25.426) (374) (18.528) (363)
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit und Umrechnungsdifferenzen 24.119 355 14.108 276
Zuwachs (Rückgang) an liquiden Mitteln (3.811) (56) 5.414 106

(1) Umgerechnet mit dem Durchschnittskurs für Januar bis Dezember 2015, d. h. 68,005 RUB = 1 EUR für Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung, und dem Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2015, d. h. 80,6736 RUB = 1 EUR, für Bilanzpositionen. Die für die Equity-Bewertung der AVTOVAZ-Gruppe im Jahresabschluss des Renault-Konzerns verwendete Gewinn- und Verlustrechnung der AVTOVAZ-Gruppe wird mit dem auf die Gewinn- und Verlustrechnung der entsprechenden Quartale angewendeten Durchschnittskurs jedes Quartals umgerechnet.

(2) Umgerechnet mit dem Durchschnittskurs für 2012, d. h. 51,0112 RUB = 1 EUR, für Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Umrechnungskurs zum 31. Dezember 2014, d. h. 72,337 RUB = 1 EUR, für Bilanzpositionen.

(3) Darin enthalten sind 24.394 Mio. Rubel zum 31. Dezember 2015 an langfristigen Finanzschulden, die aufgrund der Nichteinhaltung der entsprechenden Vertragsklauseln in die kurzfristigen Schulden umgegliedert wurden (22.347 Mio. Rubel zum 31. Dezember 2014).

A4 – Werthaltigkeitstest der Beteiligung an AVTOVAZ

Im Rahmen des Werthaltigkeitstests zum 31. Dezember 2015 wurde festgestellt, dass der zu diesem Zeitpunkt erzielbare Wert der Beteiligung des Konzerns an AVTOVAZ, einer über das Joint Venture Alliance Rostec Auto B.V. gehaltenen börsennotierten Gesellschaft, dem beizulegenden Zeitwert in Höhe des Börsenkurses entspricht. Das ist ein Level-1-Fair-Value (unbereinigter Börsenwert). Gemäß IAS 28 („Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures“) und IAS 36 („Wertminderung“) hat der Konzern den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert angesetzt. Dieser wurde in der zweiten Jahreshälfte 2015 durch die niedrigeren Prognosen für den Jahresüberschuss (-verlust) und die Cashflows in den Folgejahren wesentlich beeinflusst.

A5 – Bewertung der Beteiligung von Renault an AVTOVAZ zu Börsenkursen

Auf Grundlage des Börsenkurses von AVTOVAZ beträgt der Wert der Beteiligung von Renault an AVTOVAZ (37,25 %) zum 31. Dezember 2015 91 Mio. € bzw. 7.315 Mio. Rubel – umgerechnet zum Stichtagskurs von 80.6736 RUB = 1 EUR (90 Mio. € für 37,25 % des Kapitals zum 31. Dezember 2014).

Zum 31. Dezember 2015 entspricht der Börsenwert dem Wert von AVTOVAZ in den Vermögenswerten der Finanzlage von Renault (zum 31. Dezember 2014 lag er um 64 % niedriger).

A6 – Operationen zwischen der Renault-Gruppe und der AVTOVAZ-Gruppe

Die Renault-Gruppe leistete AVTOVAZ weiterhin technische Unterstützung bei mehreren Fahrzeug-, Motoren- und Getriebeprojekten der Renault-Nissan Alliance und AVTOVAZ sowie bei der Montage der B0-Plattform, die von AVTOVAZ, Renault und Nissan gemeinsam genutzt wird. Auch in Bereichen wie Einkauf, Qualität und IT bietet Renault Beratungsleistungen an. Im Jahr 2015 stellte die Renault-Gruppe AVTOVAZ 45 Mio. € für diese technische Hilfe in Rechnung (56 Mio. € im Jahr 2014).

Nach dem Start der Fahrzeugproduktion auf der B0-Plattform belieferte Renault AVTOVAZ mit Teilen, die für die Montage benötigt wurden: im Jahr 2015 mit einem Gesamtvolumen von 426 Mio. € (529 Mio. € im Jahr 2014).

Die Produktion von Renault-Fahrzeugen auf dieser Plattform begann im März 2014. AVTOVAZ lieferte 2015 Fahrzeuge im Gesamtwert von 356 Millionen Euro an Renault (360 Millionen Euro im Jahr 2014).

Die Investitionen von Renault in die B0-Plattform sind im Sachanlagevermögen in Höhe von 150 Mio. € (12.086 Mio. Rubel) enthalten, davon 58 Mio. € für die Entwicklung eines neuen Motors (161 Mio. € bzw. 11.616 Mio. Rubel zum 31. Dezember 2014).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von Renault gegenüber AVTOVAZ beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf 315 Mio. €. Wie in den Anmerkungen 13-A1 und 13-A2 dargelegt, wurden diese Forderungen als Erweiterung der Nettoinvestition in AVTOVAZ betrachtet, weshalb dieser Betrag zum 31. Dezember 2015 in die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen umgegliedert wurde.

Der Gesamtbetrag der Darlehen des Konzerns an AVTOVAZ belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 100 Mio. € (111 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Diese Darlehen werden jetzt als Erweiterung der Nettoinvestition in AVTOVAZ betrachtet und wurden daher zum 31. Dezember 2015 in die nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen umgegliedert.

B – Nach der Equity-Methode bilanzierte assoziierte Unternehmen und Joint Ventures mit Ausnahme von Nissan und AVTOVAZ

B1 – Angaben zu sonstigen assoziierten Unternehmen und Joint Ventures, die nach der Equity-Methode bilanziert werden

Name Standortland Tätigkeitsschwerpunkt Anteilsbesitz und Stimmrechte der Gruppe in Prozent
31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
--- --- --- --- ---
Unternehmen unter maßgeblichem Einfluss
Automotive
Boone Comenor Frankreich Metallhandel 33 33
Motorlu Araclar Imal ve Satis A.S (MAIS) Türkei Fahrzeugvertrieb 49 49
Renault Nissan Automotive India Private Umited (RNAIPL) Indien Kraftfahrzeugbau 30 30
Renault South Africa Südafrika Import von Fahrzeugen 40 40
Absatzfinanzierung
RN Bank Russland Fahrzeugabsatzfinanzierung 30 30
BARN B.V. Niederlande Holdinggesellschaft 30 30
Nissan Renault Financial Services India Private Limited Indien Fahrzeugabsatzfinanzierung 30(1) -
Joint Ventures
Automotive
Renault Algérie Production Algerien Kraftfahrzeugbau 49 49
Dongfeng Renault Automotive Company China Automobilhersteller 50 50
Indra Investissements Frankreich Demontage von Altfahrzeugen 50 50
Absatzfinanzierung
Renault Credit Car Belgien Fahrzeugabsatzfinanzierung 50 50
RN SF B.V. Niederlande Holdinggesellschaft 50 50
Orfin Finansman Anonim Sirketi Türkei Fahrzeugabsatzfinanzierung 50 50

(1) Erstkonsolidierung im Jahr 2015.

B2 – Kumulierte Finanzinformationen über die nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 373 339
Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen 9 (25)
Anteil von assoziierten Unternehmen an sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses 3 (14)
Anteil von assoziierten Unternehmen am Gesamtergebnis 12 (39)
B3 — Kumulierte Finanzinformationen über die nach der Equity-Methode bilanzierten Joint Ventures
(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Beteiligungen an Joint Ventures 321 298
Ergebnisanteil von Joint Ventures 6 10
Anteil von Joint Ventures an sonstigen Komponenten des Gesamtergebnisses 17 23
Anteil von Joint Ventures am Gesamtergebnis 23 33

ANMERKUNG 14 – VORRÄTE

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Bruttowert Wertminderungen Nettowert Bruttowert Wertminderungen Nettowert
--- --- --- --- --- --- ---
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.254 (227) 1.027 1.028 (207) 821
234 (1) 233 171 (1) 170
Unfertige Erzeugnisse 995 912 833
Gebrauchtfahrzeuge 1.090 (95) 1.873 1.696 (79) 1.567
Fertigerzeugnisse und Ersatzteile 2.026 (153) (129)
GESAMT 4.604 (476) 4.128 3.807 (416) 3.391

ANMERKUNG 15 – FORDERUNGEN AUS DER ABSATZFINANZIERUNG

A – Forderungen aus Absatzfinanzierung nach Art der Forderungen

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Forderungen gegenüber Händlem 7.627 7.489
Finanzierungen für Endkunden 16.723 14.478
Leasing und ähnliche Geschäfte 4.915 4.458
Bruttowert 29.265 26.425
Wertminderungen (660) (692)
Nettowert 28.605 25.733

Einzelheiten zum beizulegenden Zeitwert sind in Anmerkung 24-A dargestellt.

B – Abtretungen und verpfändete Aktiven als Garantien für die Bewirtschaftung der Liquiditätsreserve

B1 – Abtretung von Vermögenswerten der Absatzfinanzierung

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Bilanzwert Zeitwert Bilanzwert Zeitwert
--- --- --- --- ---
In der Bilanz erfasste abgetretene Forderungen 8.835 8.793 7.724 7.901
Zugehörige Verbindlichkeiten 2.776 2.793 3.635 3.670

Das Segment Absatzfinanzierung hat mehrere öffentliche Verbriefungen und Conduit-Finanzierungen (in Deutschland, Brasilien, Frankreich, Italien, Frankreich und Großbritannien) mit Endkundenkrediten und Forderungen aus dem Händlernetz durchgeführt. Beide Vorgangsarten werden über Spezialfahrzeuge abgewickelt. Einige öffentliche Verbriefungen wurden von der RCI Banque gezeichnet, wodurch es möglich ist, Wertpapiere als Sicherheiten für die Europäische Zentralbank zu haben.

Die im Rahmen dieser Vorgänge abgetretenen Forderungen werden nicht ausgebucht, da alle Risiken im Konzern verbleiben. Die damit verbundenen Verbindlichkeiten entsprechen den Wertpapieren aus dem Verbriefungsgeschäft, die in den sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten ausgewiesen sind.

Die Differenz zwischen den abgetretenen Forderungen und der Höhe der damit verbundenen Verbindlichkeiten entspricht dem höheren Kreditbedarf für diese Geschäfte und dem Anteil der von der RCI Banque zur Bildung einer Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere.

Verbriefte Vermögenswerte können nicht mehr abgetreten oder verpfändet werden. Zeichner von Schuldverschreibungen haben nur Ansprüche auf die abgetretenen Vermögenswerte.

B2 – Verpfändete Aktiven als Garantien für die Bewirtschaftung der Liquiditätsreserve

Für die Bewirtschaftung der Liquiditätsreserve hatte die Absatzfinanzierung der Banque de France (im Rahmen des zentralen französischen Sicherheitenverwaltungssystems 3G (Gestion Globale des Garanties)) Garantien in Form von Vermögenswerten mit einem Buchwert von 4.655 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (2.850 Mio. € zum 31. Dezember 2014) bereitgestellt. Diese Garantien setzen sich zusammen aus 4.028 Mio. € in Form von Anteilen an Verbriefungsgesellschaften, 627 Mio. € an Forderungen aus der Absatzfinanzierung (2.452 Mio. € an Anteilen an Verbriefungsgesellschaften und 398 Mio. € an Forderungen aus der Absatzfinanzierung zum 31. Dezember 2014). Die von der Banque de France zur Verfügung gestellten Mittel für diese Garantien belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 1.500 Mio. € (550 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Alle Vermögenswerte, die der Banque de France als Garantien zur Verfügung gestellt wurden, verbleiben in der Bilanz.

C – Forderungen aus Absatzfinanzierung nach Fälligkeit

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
- 1 Jahr 15.710 15.058
1 bis 5 Jahre 12.678 10.546
+ 5 Jahre 217 129
Summe Forderungen aus Absatzfinanzierung, netto 28.605 25.733

D – Aufgliederung der überfälligen Forderungen aus Absatzfinanzierung (Bruttowerte)

(Millionen €) 31. Dezember 31. Dezember
2015 2014
Forderungen, für die eine Wertminderung erfasst wurde(1): überfällig bis 386 424
- 0 bis 90 Tage 32 39
- 90 bis 180 Tage 44 44
- mehr als 180 Tage 310 341
Forderungen, für die keine Wertminderung erfasst wurde: überfällig bis 202 169
- 0 bis 90 Tage 202 169
- mehr als 90 Tage - -

(1) Darin enthalten sind nur Forderungen aus der Absatzfinanzierung, die im Einzelfall ganz oder teilweise wertberichtigt werden.

Das maximale Kreditrisiko für die Absatzfinanzierungstätigkeit ergibt sich aus dem Nettobuchwert der Forderungen aus Absatzfinanzierung zuzüglich des Betrags der unter den unwiderruflichen außerbilanziellen Verpflichtungen ausgewiesenen Finanzierungszusagen für Kunden (Anmerkung 28-A).

Dieses Risiko wird durch von Kunden beigebrachte Garantien gemindert, wie sie in den erhaltenen außerbilanziellen Verpflichtungen ausgewiesen werden (Anmerkung 28-B). Insbesondere die Garantien im Zusammenhang mit überfälligen oder wertgeminderten Forderungen aus der Absatzfinanzierung betrugen zum 31. Dezember 2015 523 Mio. € (31. Dezember 2014: 469 Mio. €).

Zum Jahresende deuten keine Anzeichen darauf hin, dass die Qualität der noch nicht fälligen oder nicht wertgeminderten Forderungen aus der Absatzfinanzierung beeinträchtigt ist, und es besteht auch keine signifikante Risikokonzentration innerhalb des Kundenstamms der Absatzfinanzierung.

E – Veränderung der Wertminderung von Forderungen aus der Absatzfinanzierung

(Millionen €)
Wertminderung zum 31. Dezember 2014 (692)
Während des Jahres erfasste Wertminderungen (341)
Wertaufholungen bei Inanspruchnahme von Wertminderungen 235
Auflösung ungenutzter Restbeträge 126
Umrechnungsdifferenzen und Sonstiges 12
Wertminderung zum 31. Dezember 2015 (660)

Die Netto-Kreditverluste beliefen sich im Jahr 2015 auf 90 Mio. € (99 Mio. € im Jahr 2014).

ANMERKUNG 16 – FORDERUNGEN AUS DEM AUTOMOTIVE-SEGMENT

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Bruttowert 2.009 2.007
Wertminderungen (747) (1) (765)(1)
Forderungen aus Automotive-Segment, netto 1.262 1.242

(1) Einschließlich (701) Mio. € für Iran zum 31. Dezember 2015 und (724) Mio. € zum 31. Dezember 2014 (Erläuterung 6-C).

Diese Forderungen beinhalten nicht die an die Absatzfinanzierungsgesellschaften des Konzerns oder andere konzernfremde Unternehmen abgetretenen Forderungen, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Besitz der Forderungen verbunden sind, übertragen werden. Das Verwässerungsrisiko (im Wesentlichen das Risiko der Nichtbegleichung nach einem Handelskonflikt) verbleibt beim Konzern, wird jedoch als vernachlässigbar angesehen. Die auf diese Weise an die Konzernfinanzierungsgesellschaften abgetretenen Forderungen sind in den Forderungen aus der Absatzfinanzierung, im Wesentlichen Händlerforderungen, enthalten.

Wenn im Wesentlichen keine Risiken und Chancen übertragen werden, obwohl aus rechtlicher Sicht Forderungen an Konzernfinanzierungsgesellschaften oder andere konzernfremde Gesellschaften abgetreten wurden, verbleiben diese in den Forderungen von Automotive und es wird eine entsprechende finanzielle Verbindlichkeit ausgewiesen (in den sonstigen verzinslichen Verbindlichkeiten). Der Betrag der abgetretenen Automotive-Forderungen, die in der Bilanz verbleiben, weil der Konzern das Kreditrisiko bzw. das Risiko der verspäteten Erfüllung zurückbehält, ist zum 31. Dezember 2015 unwesentlich.

Es gibt keine signifikante Risikokonzentration innerhalb des Kundenstamms von Automotive, und kein einziger konzernfremder Kunde macht mehr als 10 % des Automotive-Gesamtumsatzes des Konzerns aus.

Einzelheiten zum beizulegenden Zeitwert sind in Anmerkung 24-A dargestellt.

ANMERKUNG 17 – SONSTIGE KURZ- UND LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 0214
Langfristig Kurzfristig Summe Langfristig Kurzfristig Summe
--- --- --- --- --- --- ---
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 143 263 406 134 266 400
400 1.284 1.684 410 1.008 1.418
Steuerforderungen (ohne laufende Steuern) - 62 62 - 38 38
Steuerverbindlichkeiten(1) 543 1.107 1.650 538 1.031 1.569
45 45 70 70
Sonstige Forderungen - 39 39 - 4 4
Anteile an kontrollierten, nicht konsolidierten Unternehmen - 375 375 - 298 298
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments
Derivate aus Finanzierungstransaktionen des Segments Absatzfinanzierung
GESAMT 1.131 3.130 4.261 1.152 2.645 3.797
Bruttowert 1.221 3.242 4.463 1.247 2.761 4.008
Wertminderungen (90) (112) (202) (95) (116) (211)

(1) Die fälligen laufenden Steuern werden in der konsolidierten Bilanz gesondert ausgewiesen (4.2.3).

Die Steuerforderungen (ohne fällige laufende Steuern) beinhalten nicht die außerhalb des Konzerns abgetretenen französischen Steuerforderungen (CIR: Steuergutschrift für Forschungstätigkeit, und CICE: Steuergutschrift zur Förderung von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung), wenn im Wesentlichen alle Risiken und Vorteile, die mit dem Besitz von Forderungen verbunden sind, übertragen werden. Bei Steuerforderungen führt die Abtretung nur dann zu einer Ausbuchung, wenn das Verwässerungsrisiko als nicht gegeben angesehen wird, insbesondere wenn die abgetretenen Forderungen bereits einer Steuerprüfung oder Vorprüfung unterzogen wurden.

Der Gesamtbetrag der abgetretenen und ausgebuchten Steuerforderungen beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf 148 Mio. € und umfasst 99 Mio. € an CIR-Forderungen und 49 Mio. € an CICE-Forderungen (239 Mio. € zum 31. Dezember 2014, davon 203 Mio. € an CIR- und 36 Mio. € an CICE-Forderungen). Der Gesamtbetrag der abgetretenen Steuerforderungen, die zum 31. Dezember 2015 in der Bilanz verbleiben, beläuft sich auf 32 Mio. € (31. Dezember 2014: 75 Mio. €).

Am 18. Dezember 2015 gab die Renault Group bekannt, dass sie von Gravity Motorsports S.a.r.l., einer Tochtergesellschaft von Genii Capital, eine Mehrheitsbeteiligung am britischen Unternehmen Lotus F1 Team Limited erworben hat.

Diese Investition, die 90 % des Kapitals und 100 % der Stimmrechte ausmacht, wurde für 1 Pfund Sterling erworben, und das Nettovermögen zum Erwerbszeitpunkt nach UK GAAP wurde auf rund (13) Mio. £ geschätzt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2015 in den Beteiligungen an beherrschten, nicht konsolidierten Unternehmen enthalten. Die Konsolidierung von Lotus F1 Team Limited hätte keinen wesentlichen Einfluss auf die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung und die Finanzlage der Renault Group zum 31. Dezember 2015 gehabt.

ANMERKUNG 18 — EIGENKAPITAL

A — Aktienkapital

Die Gesamtzahl der ausgegebenen und voll eingezahlten Stammaktien beträgt zum 31. Dezember 2015 295.722.000 Stück mit einem Nennwert von 3,81 € je Aktie (unverändert gegenüber dem 31. Dezember 2014).

Eigene Aktien sind nicht dividendenberechtigt. Zum 31. Dezember 2015 machen sie 1,21 % des Aktienkapitals von Renault aus (0,86 % zum 31. Dezember 2014).

Über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Nissan Finance Co Ltd. hält die Nissan-Gruppe 15 % an Renault (mit diesen Aktien sind keine Stimmrechte verbunden).

B — Kapitalmanagement

Bei der Bewirtschaftung ihres Kapitals ist es das Ziel der Gruppe, die Kontinuität des Geschäftsbetriebs zu gewährleisten, um den Aktionären Renditen und den anderen Stakeholdern Nutzeffekte zu bieten, und zur Kostenoptimierung eine optimale Kapitalstruktur beizubehalten.

Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur aktiv und passt sie an die Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an. Der Konzern kann die Dividendenzahlungen an die Aktionäre anpassen, einen Teil des Kapitals zurücknehmen oder neue Aktien ausgeben.

Die Ziele des Konzerns werden in den verschiedenen operativen Segmenten unterschiedlich überwacht.

Der Konzern steuert das Kapital des Segments Automotive anhand eines Verhältnisses, das der Nettoverschuldung des Segments dividiert durch das Eigenkapital entspricht. Die Netto-Finanzverschuldung umfasst alle nicht operativen verzinslichen Finanzverbindlichkeiten und -verpflichtungen abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie anderer nicht operativer finanzieller Vermögenswerte wie Wertschriften oder Darlehen des Segments. Das Eigenkapital entspricht dem Ausweis in der Finanzlage des Konzerns. Das Segment Automotive weist zum 31. Dezember 2015 und zum 31. Dezember 2014 eine Netto-Liquidität aus (Anmerkung A4 in Abschnitt 4.2.6.1).

Das Segment Absatzfinanzierung muss bankbetriebsspezifische aufsichtsrechtliche Kennzahlen einhalten. Der Mindestsolvabilitätskoeffizient (Eigenkapital inklusive Nachrangdarlehen zu den gewichteten Gesamtrisiken) beträgt 8 %. Der Solvabilitätskoeffizient für Core Tier 1 (ohne Basel-I-Floor-Effekt) der RCI Banque betrug zum 31. Dezember 2014 15,64 % (14,90 % zum 31. Dezember 2014).

Ferner sichert der Konzern seine Beteiligung an Nissan teilweise ab (Anmerkung 12-G).

C — Eigene Renault-Aktien

Gemäß den Beschlüssen der Generalversammlungen hat der Verwaltungsrat beschlossen, alle eigenen Renault-Aktien für die laufenden Aktienoptions- und Performance-Share-Pläne für die Führungskräfte der Gruppe zu verwenden.

31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Gesamtwert der eigenen Aktien (Mio. €) 227 134
Gesamtzahl der eigenen Aktien 3.573.737 2.555.993

D — Ausschüttungen

Auf der ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlung vom 30. April 2015 wurde beschlossen, eine Dividende von 1,90 € je Aktie auszuschütten, was einem Gesamtbetrag von 555 Mio. € entspricht (1,72 € je Aktie bzw. 503 Mio. € im Jahr

2014). Diese Dividende wurde im Mai ausgezahlt.

E — Umrechnungsdifferenzen

Die Veränderung der Umrechnungsdifferenzen im Jahresverlauf stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) 2015 2014
Veränderung der Umrechnungsdifferenzen auf den Wert der Beteiligung an Nissan
Effekt der teilweisen Absicherung der Beteiligung an Nissan nach Steuern 1.383 619
(Anmerkung 12-G) (18) 63
Gesamtänderung der Nissan-bezogenen Umrechnungsdifferenzen 1.365 682
Sonstige Veränderungen in der Umrechnungsdifferenz (220) (271)
Gesamtveränderung in der Umrechnungsdifferenz 1.145 411

In den Jahren 2015 und 2014 ergaben sich weitere Veränderungen in der Währungsumrechnung vor allem aus den Bewegungen des russischen Rubels und des koreanischen Won.

F – Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente

F1 – Veränderung der Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente

Die folgenden Zahlen sind nach Abzug von Steuereffekten ausgewiesen.

(Millionen €) Cashflow- Hedges Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Summe
Am 31. Dezember 2014(1) (59) 762(2) 703
Im Eigenkapital erfasste Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts 14 177 191
Umbuchung aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung(3) 8 (12) (4)
Am 31. Dezember 2015(1) (37) 927(2) 890

(1) Für die Aufstellung der Beträge im Zusammenhang mit Cash-Flow-Hedges, die aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht wurden, siehe Anmerkung F-3 unten.

(2) Die Neubewertungsrücklage betrifft zum Teil Daimler-Aktien (Anmerkung 22-A).

(3) Für die Aufschlüsselung der Beträge im Zusammenhang mit Cash-Flow-Hedges, die aus dem Eigenkapital in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht wurden, siehe Anmerkung F-2 unten.

F2 – Aufschlüsselung der Beträge für Cash-Flow-Hedges, die aus der Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht wurden.

(Millionen €) 2015 2014
Operative Gewinnmarge
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen 16 3
Nettofinanzertrag (-aufwand) - -
Ergebnisanteil von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures - 8
Laufende und latente Steuern (8) -
Summe der in die Gewinn- und Verlustrechnung übertragenen Beträge für Cash- Flow-Hedges 8 11

F3 – Aufstellung der Beträge für Cash-Flow-Hedges, die aus der Neubewertungsrücklage für Finanzinstrumente in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht wurden.

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Innerhalb eines Jahres (9) (1)
Nach einem Jahr 7 (32)
Neubewertungsrücklage für Cash-Flow-Hedges ohne assoziierte Unternehmen und Joint Ventures (2) (33)
Neubewertungsrücklage für Cash-Flow-Hedges - assoziierte Unternehmen und Joint Ventures (35) (26)
Summe Neubewertungsrücklage für Cash-Flow-Hedges (37) (59)

Diese Aufstellung basiert auf den vertraglich vereinbarten Fälligkeiten der abgesicherten Zahlungsströme.

G – Aktienoptionspläne, leistungsorientierte Aktienbeteiligungspläne und andere aktienbasierte Vergütungen

Der Verwaltungsrat gewährt den Führungskräften und Managern der Gruppe periodisch leistungsorientierte Aktien (Performance Shares), wobei die Preise und Ausübungszeiträume für jeden Plan individuell festgelegt werden. Bis 2012 gewährte sie zudem periodisch Aktienoptionen mit jeweils eigener Sperr- und Haltefrist. Alle Pläne beinhalten Leistungsbedingungen, die die Anzahl der den Begünstigten gewährten Optionen oder Performance Shares bestimmen. Der Verlust des Vorteils von Aktienoptionen oder Performance Shares richtet sich nach den geltenden Vorschriften: Alle Optionen und Rechte verfallen im Falle des Ausscheidens oder der Kündigung, und es wird für jeden Einzelfall entschieden, wenn ein Mitarbeiter auf Veranlassung des Unternehmens ausscheidet.

Der Verwaltungsrat beschloss zudem, einen Teil der variablen Vergütung des Präsidenten und CEO für ein bestimmtes Jahr in Aktien umzuwandeln, die bei Renault unter den Bedingungen der Leistungserbringung und Weiterbeschäftigung unverfallbar werden. Erstmalig angewendet wird dies für die variable Vergütung auf Grundlage der Ergebnisse von 2013.

G1 – Entwicklung der Anzahl der vom Personal gehaltenen Aktienoptionen und -rechte

Aktienoptionen
Menge Gewichteter durchschnittliche r Ausübungspreis (€) Gewichteter durchschnittlicher Aktienkurs am Zuteilungs- und Ausübungstag (€) Aktienrechte
--- --- --- --- ---
Ausstehende Optionen und noch nicht unverfallbare Rechte zum 1. Januar 2015 1.024.830 37 - 1.504.362
Gewährt -
(308.038) (1) - -
Ausgeübte Optionen oder unverfallbare Rechte - 49(2) 1.450.625
Verfallene Optionen und Rechte und sonstige (115.095) (3)
Anpassungen - n. z. (8.642)
Ausstehende Optionen und noch nicht unverfallbare Rechte zum 31. Dezember 2015 716.792 37 - 2.831.250

(1) Die im Jahr 2015 ausgeübten Aktienoptionen wurden unter den Plänen 18 und 19 im Jahr 2011 gewährt.

(2) Preis, zu dem die Aktien von der Gruppe erworben wurden, um zukünftige Optionen abzudecken.

(3) Im Jahr 2011 wurden im Rahmen der Pläne 18 bis und 19 bis Performance Shares zugeteilt.

G2 – Aktienoptionen

Bei den 2015 laufenden Plänen werden die zugeteilten Optionen nach einem Zeitraum von 4 Jahren unverfallbar und der Ausübungszeitraum erstreckt sich dann auf die folgenden 4 Jahre.

Plan Art von Plan Gewährungstag Ausübungspreis (€) Ausstehend am 31. Dezember 2015 Ausübungszeitraum
Plan 18 Aktienbezugsoptionen 29. April 2011 38,80 183.574 30. April 2015 - 28. April 2019
Plan 19 Aktienbezugsoptionen 08. Dezember 2011 26,87 137.000 09. Dezember 2015 - 07. Dezember 2019
Plan 20 Aktienbezugsoptionen 13. Dezember 2012 37,43 396.218 13. Dezember 2016 - 12. Dezember 2020
GESAMT 716.792

G3 – Performance-Share-Pläne und andere aktienbasierte Vergütungen

Die Sperr- und Mindesthaltefristen sind unterschiedlich, je nachdem, ob es sich bei den Begünstigten um in Frankreich ansässige Steuerpflichtige oder um Steuerpflichtige anderer Länder handelt. Damit wird den örtlichen steuerlichen Gegebenheiten Rechnung getragen.

Die Sperrfrist für Performance Shares, die an in Frankreich ansässige Steuerpflichtige ausgegeben werden, beträgt 3 Jahre, gefolgt von einer Mindesthaltefrist von 2 Jahren.

Für nicht in Frankreich ansässige Steuerpflichtige beträgt die Sperrfrist 4 Jahre und es gibt keine Mindesthaltefrist.

Plan Art von Plan Gewährungstag Aktienrechte zugeteilt am 31. Dez 15 Ausübungsdatum Haltefrist
Plan 18 bis Leistungsorientierte Aktien 29. April 2011 - 30. April 2015(1) Keine
Plan 19 bis Leistungsorientierte Aktien 08. Dezember 2011 - 8 Dezember 2015(1) Keine
Plan 20 bis Leistungsorientierte Aktien 13. Dezember 2012 74.966 13. Dezember 2016 Keine
Plan 21(2) Leistungsorientierte Aktien 12. Februar 2014 976.485 12. Februar 2017 12. Februar 2017 bis 12. Februar 2019
332.559 12. Februar 2018 Keine
Plan 22(2) Leistungsorientierte Aktien 11. Februar 2015 1.050.265 11. Februar 2018 11. Februar 2018 bis 11. Februar 2020
396.975 11. Februar 2019 Keine
GESAMT 2.831.250

(1) Die von diesen Plänen betroffenen Performance Shares wurden 2015 an die Begünstigten ausgegeben.

(2) Darin enthalten sind Aktien, die im Rahmen der erfolgsabhängigen Vergütung des Präsidenten des Verwaltungsrats und des CEO zugeteilt wurden.

H – Aktienbasierte Vergütungen

Die aktienbasierten Vergütungen beziehen sich ausschließlich auf Aktienoptionen und Performance Shares, die an Mitarbeiter ausgegeben werden, sowie auf Aktien, die als Teil der erfolgsabhängigen Vergütung des Präsidenten des Verwaltungsrats und des CEO zugeteilt werden.

Die Bewertung der Pläne erfolgte nach den in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Anmerkung 2-R) beschriebenen Methoden. Die wichtigsten Details sind im Folgenden aufgeführt:

Plan Anfangswert Zeitwert je Einheit Aufwendungen für 2015 (Mio. €) Aufwendungen für 2014 Aktienkurs am Tag der Zuteilung (€)
(Tsd. €) (Millionen €)
--- --- --- --- --- ---
Plan 18 3.422 9,31 (1) (1) 36,7
Plan 18 bis 28.711 31,04 - (6) 36,7
Plan 19 1.608 5,36 - - 27,5
Plan 19 bis 15.966 26,18 - (1) 34,18
Plan 20 2.708 6,87 (1) (1) 40,39
Plan 20 bis 21.767 36,38 (1) (10) 43,15
Plan 21(1) 38.702 53,63 (16) (10) 65,76
13.653 55,03 (4) (3 65,61
Plan 22(1) 51.509 66,51 (15) - 78,75
19.138 65,19 (4) - 76,58
GESAMT (42) (32)
Plan Volatilität Zinssatz Ausübungspreis (€) Optionsdauer Dividende pro Aktie (€)
--- --- --- --- --- ---
Plan 18 37,28 % 2,28 % 38,8 4–8 Jahre 0,30–1,16
Plan 18 bis n. z. 2,28 % n. z. 3–5 Jahre 0,30–1,16
Plan 19 42,24 % 1,99 % 26,87 4–8 Jahre 1,19–1,72
Plan 19 bis n. z. 1,68 % n. z. 2–4 Jahre 1,17–1,73
Plan 20 35 % 0,71 % 37,43 4–8 Jahre 1,57–2,19
Plan 20 bis n. z. 0,87 % n. z. 2–4 Jahre 1,57–1,97
Plan 21(1) n. z. 0,20 % n. z. 3–5 Jahre 4 Jahre 1,72–1,97
n. z. 0,19 % n. z. 1,72–1,97
Plan 22(1) n. z. -0,10% n. z. 3–5 Jahre 4 Jahre 1,90–2,22
n. z. -0,03% n. z. 1,90–2,22
GESAMT

(1) Für diese Pläne wurden Gratisaktien zu unterschiedlichen Zeitpunkten innerhalb des angegebenen Zeitraums zugeteilt. In den Zahlen sind auch die Aktien enthalten, die im Rahmen der leistungsbezogenen Vergütung des Präsidenten des Verwaltungsrats und des CEO zugeteilt wurden. Die übermittelten Informationen können gewichteten Durchschnittswerten entsprechen, die auf den Mengen basieren, die pro Zuteilungsdatum zugeteilt wurden.

I — Anteil der Minderheitenanteile

Gesellschaft Standortland Anteil der Minderheitsaktionäre am Kapital und an den Stimmrechten in Prozent Nettoertrag – Anteil der Minderheitenanteile (Mio. €)
Dezember 31, 2015 Dezember 31, 2014 2015 2014
--- --- --- --- --- ---
Automotive
Renault Samsung Motors Korea 20 % 20 % 41 35
Oyak Renault Otomobil Fabrikalari Türkei 49 % 49 % 55 32
Sonstiges n. z. n. z. n. z. 6 5
Gesamt – Automotive - - 102 72
Absatzfinanzierung
Companhia de Arrendamento Mercantil RCI do Brasil(1) Brasilien 40 % 40 % 10 11
Companhia de Credito, Financiamento e Investimento RCI do Brasil(1) Brasilien 40 % 40 % 12 15
Rombo Compania Financiera(1) Argentinien 40 % 40 % 10 8
Sonstiges n. z. n. z. n. z. 3 2
Gesamt – Absatzfinanzierung - - 35 36
GESAMT - - 137 108
Gesellschaft Eigenkapital – Anteil der nicht-beherrschenden Anteile (Mio. €) Dividendenzahlungen auf nicht-beherrschende Anteile (Minderheitsaktionäre) (Millionen €)
Dezember 31, 2015 Dezember 31, 2014 2015 2014
--- --- --- --- ---
Automotive
Renault Samsung Motors 179 149 (13) -
Oyak Renault Otomobil Fabrikalari 253 229 (32) (32)
Sonstiges 37 30 (1) (3)
Gesamt – Automotive 469 408 (46) (35)
Absatzfinanzierung
Companhia de Arrendamento Mercantil RCI do Brasil(1) - - - -
Companhia de Credito, Financiamento e Investimento RCI do Brasil(1) - - (16) (13)
Rombo Compania Financiera(1) - - - -
Sonstiges 13 14 (3) (4)
Gesamt – Absatzfinanzierung 13 14 (19) (17)
GESAMT 482 422 (65) (52)

(1) Der Konzern hat den Minderheitsaktionären dieser Gesellschaften Put-Optionen zum Verkauf ihrer Beteiligungen eingeräumt. Eine diesen Put-Optionen entsprechende Verbindlichkeit ist in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten und betrug zum 31. Dezember 2015 143 Mio. € für die beiden brasilianischen Tochtergesellschaften und 29 Mio. € für die argentinische Tochtergesellschaft (175 Mio. € bzw. 28 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Eine entsprechende Belastung des Eigenkapitals, das vorrangig dem Anteil der nicht beherrschenden Anteile zuzurechnen ist, wird vorgenommen, wobei der verbleibende Restbetrag dem Anteil der Aktionäre der Muttergesellschaft zuzuordnen ist. Die Verbindlichkeit wird zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Der beizulegende Zeitwert wird durch Schätzung des potenziellen Kaufpreises unter Berücksichtigung der zukünftigen Ergebnisse des zum Bilanzstichtag bestehenden Finanzierungsportfolios und der Bestimmungen der Partnerschaftsverträge ermittelt. Dies ist ein beizulegender Zeitwert der Stufe 3, weil er anerkannte Modelle verwendet, deren wesentliche Daten jedoch nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Abgesehen von den Beschränkungen, die sich aus dem regulatorischen Rahmen ergeben, in dem die Tochtergesellschaften tätig sind, bestehen keine wesentlichen Einschränkungen hinsichtlich der Fähigkeit der Gruppe, auf ihre Vermögenswerte zuzugreifen oder diese zu nutzen und ihre Verbindlichkeiten zu begleichen. Die lokalen Aufsichtsbehörden können von den Bankentöchtern verlangen, dass sie ein bestimmtes Maß an Kapital und Liquidität vorhalten, ihr Engagement gegenüber anderen Gruppenmitgliedern begrenzen und andere Kennzahlen einhalten.

J — Gemeinschaftsunternehmen

Gesellschaft Standortland Tätigkeitsschwerpunkt Beteiligungsquote des Konzerns
31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Automotive
Renault Nissan Technology and Business Centre India Private Limited (RNTBCI)(1) Indien Gemeinsames Servicezentrum 67 67

(1) Die Gruppe hält 50 % der Stimmrechte an der indischen Gesellschaft RNTBCI.

ANMERKUNG 19 – RÜCKSTELLUNGEN FÜR PENSIONEN UND ANDERE LANGFRISTIGE PERSONALVORSORGEVERPFLICHTUNGEN

A – Pensions- und Personalvorsorgepläne

Pensionen und andere langfristige Personalvorsorgeverpflichtungen betreffen im Wesentlichen aktive Mitarbeiter. Diese Leistungen sind entweder durch beitrags- oder leistungsorientierte Pläne abgedeckt.

• Beitragsorientierte Pläne

Der Konzern leistet gehaltsabhängige Zahlungen gemäß den lokalen Gepflogenheiten an die für die Zahlung von Renten und ähnlichen finanziellen Leistungen zuständigen staatlichen Kassen. Es bestehen keine versicherungsmathematischen Verpflichtungen aus diesen Pensionsplänen.

Der Gesamtaufwand für beitragsorientierte Pläne belief sich im Jahr 2015 auf 588 Mio. € (2014: 566 Mio. €).

• Leistungsorientierte Pläne

Die Bilanzierung von leistungsorientierten Plänen ist in Anmerkung 2-S beschrieben und beinhaltet die Bildung von Rückstellungen. Diese Pläne betreffen:

Abfindungen, die bei Verrentung oder Ausscheiden in Anwendung von Gesetzen oder Vereinbarungen in bestimmten Ländern wie Frankreich, der Türkei usw. zu zahlen sind
ergänzende Rentenpläne, die den Arbeitnehmern ein vertragliches Einkommen sichern; diese Art von Plan wird in europäischen Ländern angewendet (z. B. Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweiz ...)
sonstige langfristige Leistungen, vor allem Jubiläumsgelder, flexible Urlaubsansprüche und zusätzliche Karenzzeiten in Frankreich

Leistungsorientierte ergänzende Rentenpläne werden in der Regel durch Verträge mit Pensionskassen oder Versicherungen abgedeckt. In diesem Fall werden die Verpflichtungen und Vermögenswerte separat bewertet. Die Differenz zwischen der Verpflichtung und dem beizulegenden Zeitwert der zur Finanzierung gehaltenen Vermögenswerte kann auf eine Unter- oder Überdeckung hindeuten. Bei Unterdeckung wird eine Rückstellung gebildet. Im Falle einer Überdeckung wird unter bestimmten Bedingungen ein Vermögenswert angesetzt.

In Korea wurde aufgrund einer bevorstehenden Änderung der Pensionsregelungen der leistungsorientierte Altersversorgungsplan in einen beitragsorientierten Plan umgewandelt und zur externen Verwaltung ausgelagert. Diese Änderung und Auszahlung der entsprechenden Beträge erfolgte Ende 2015 und betrifft rund 4.070 Personen. Wesentliche leistungsorientierte Pläne des Konzerns

In Frankreich resultieren die Pensionsabfindungen des Konzerns aus Vereinbarungen, die mit jeder französischen Gesellschaft und den Arbeitnehmervertretern ausgehandelt wurden. Sie richten sich nach den Gehältern und der Dauer der Betriebszugehörigkeit; die Auszahlung ist an die Bedingung geknüpft, dass der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt der Pensionierung im Unternehmen beschäftigt ist. Die Pensionsverpflichtungen für Frankreich sind vollständig durch Rückstellungen gedeckt und machen den größten Teil der Verbindlichkeiten des Konzerns für Altersversorgungsleistungen aus.

Den wichtigsten ergänzenden Pensionsplan unterhält die Gruppe im Vereinigten Königreich, wo zwei leistungsorientierte Pensionspläne als Teil eines speziellen Pensionsfonds verwaltet werden, der aus zwei Abteilungen besteht: der eine betrifft die Automotive-Tochtergesellschaften, der andere die RCI Financial Services Ltd. Dieser Plan ist seit 2004 für neue Begünstigte geschlossen und betrifft etwa 1.850 Personen.

Dieser Pensionsfonds (ein Trust) ist eine eigene juristische Person. Er wird von einem paritätisch besetzten Kuratorium für die beteiligten Unternehmen und deren derzeitige und ehemalige Mitarbeiter verwaltet. Der Fonds unterliegt den örtlichen Vorschriften, die Mindestfinanzierungsvorschriften vorschreiben, die zu zusätzlichen Beiträgen des Konzerns führen können. Die Anlagepolitik wird für jeden Teil des Fonds von einer Aufsichtsbehörde festgelegt, die die Wertentwicklung der Anlagen vierteljährlich überprüft. Die mit diesen Plänen verbundenen Risiken sind die üblichen Risiken (niedrigere zukünftige Erträge des Fondsvermögens, ein Rückgang der Aktienmärkte, eine längere Lebenserwartung der Begünstigten, ein Anstieg der Inflationsrate usw.).

Der dem Segment Automotive gewidmete Fondsbereich ist unterfinanziert, und die Gruppe hat sich verpflichtet, den Fehlbetrag bis 2022 durch Zahlungen in Höhe von maximal £3 Millionen pro Jahr zu decken. Das Defizit beläuft sich zum 05. April 2015 auf 32 Mio. £ (18 Mio. £ am 30. September 2014).

B – Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen, die bei der Berechnung der Rückstellungen und sonstigen Daten für die wichtigsten Vorsorgepläne verwendet wurden

Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen und Ist-Daten für die Pensionsleistungen des Konzerns in Frankreich 31. Dezember 2015
Renault s.a.s. Sonstige
Rentenalter 60 bis 65 Jahre 52 bis 67 Jahre
Diskontierungssatz(1) 1,91 % 1,15 bis 2,24 %
Gehaltssteigerungsrate 2,70 % 1,00 % bis 3,00 %
Dauer des Plans 13 Jahre 9 bis 20 Jahre
Bruttoverpflichtung 1.044 Millionen Euro 156 Millionen Euro

(1) Die für die Bewertung der Verpflichtungen des Konzerns in Frankreich verwendeten Zinssätze variieren zwischen den Gesellschaften je nach Fälligkeit der Verpflichtungen. Die Benchmark für den Diskontsatz ist der Nullkupon-Satz zuzüglich der durchschnittlichen Spread-Kurve für Emittenten mit AA-Rating, wie von Reuters veröffentlicht.

Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen und Ist-Daten für die ergänzenden Rentenpläne des Konzerns in Großbritannien 31. Dezember 2015
Automotive Absatzfinanzierung
--- --- ---
Diskontierungssatz(1) 3,90 % 3,95 %
Gehaltssteigerungsrate 2,00 % 3,05 %
Dauer des Plans 20 Jahre 24 Jahre
Tatsächliche Rendite des Fondsvermögens 1,00 % 0,40 %
Bruttoverpflichtung 298 Millionen Euro 27 Millionen Euro
Beizulegender Zeitwert der über Pensionsfonds angelegten Vermögenswerte 280 Millionen Euro 25 Millionen Euro

(1) Der Diskontierungssatz wurde auf Basis der Mercer-Yield-Kurve ermittelt.

C – Nettoaufwand des Jahres

(Millionen €) 2015 2014
Laufender Dienstzeitaufwand 105 100
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und (Gewinn)/Verlust aus der Abrechnung (12) 8
Zinsergebnis der Nettoschuld (Aktivum) 34 45
Effekte aus Personalanpassungsmaßnahmen (1) -
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Nettoaufwand (-ertrag) des Geschäftsjahres 126 153

D – Detail der Bilanzrückstellung D1 – Aufschlüsselung der Bilanzrückstellung

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Barwert der Verpflichtung Beizulegender Zeitwert des Fondsvermögens Nettoverpflichtung aus leistungsorientierten Plänen (Anlage)
--- --- --- ---
Pensions- und Abfindungszahlungen
Frankreich 1.200 - 1.200
Europa (ohne Frankreich) 15 - 15
Nord-/Südamerika 2 - 2
Eurasien(1) 51 - 51
Asien/Pazifischer Raum 2 - 2
Afrika, Naher Osten, Indien 1 - 1
Summe Pensions- und Abfindungszahlungen 1.271 - 1.271
Ergänzende Rentenpläne
Frankreich 93 (45) 48
Großbritannien 326 (305) 21
Europa (ohne Frankreich und GB)(2) 240 (160) 80
Asien/Pazifischer Raum 2 - 2
Nord-/Südamerika 5 - 5
Summe ergänzende Rentenpläne 666 (510) 156
Sonstige langfristige Leistungen
Frankreich(3) 167 - 167
Nord-/Südamerika 4 - 4
Europa (ohne Frankreich) 2 - 2
Summe langfristige Leistungen 173 - 173
GESAMT (4) 2.110 (510) 1.600

Im Wesentlichen Rumänen und die Türkei.

(1) Im Wesentlichen Deutschland, die Niederlande und die Schweiz.

(2) Flexible Urlaubsansprüche, zusätzliche Karenzzeiten und Jubiläumsgelder.

(3) Gesamte Nettoverpflichtung, fällig innerhalb eines Jahres: 50 Millionen Euro; gesamte Nettoverpflichtung, fällig nach einem Jahr: 1.550 Millionen Euro

D2 – Aufstellung der Beträge für die Verbindlichkeiten aus leistungsorientierten Plänen (netto)

(Millionen €) 31. Dezember 2015
- 1 Jahr 1 bis 5 Jahre 5 bis 10 Jahre + 10 Jahre Summe
--- --- --- --- --- ---
Barwert der Verpflichtung 60 344 463 1.243 2.110
--- --- --- --- --- ---
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens (10) -57 -69 -374 -510
Leistungsorientierte Nettoverpflichtung (Aktivposten) 50 287 394 869 1.600

Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Pläne beträgt 14 Jahre zum 31. Dezember 2015 (13 Jahre zum 31. Dezember 2014).

E – Entwicklung der Verpflichtungen, des Fondsvermögens und der Rückstellung

(Millionen €) Barwert der Verpflichtung (A) Beizulegender Zeitwert des Fondsvermögens (B) Leistungsorientierte Nettoverpflichtung (Aktivposten) (A)+(B)
Saldo am 31. Dezember 2014 2.268 (518) 1.750
Laufender Dienstzeitaufwand
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und (Gewinn)/Verlust aus der Liquidierung 105 - 105
Zinsergebnis der Nettoschuld (Aktivum) (12) - (12)
51 (17) 34
Effekte aus Personalanpassungsmaßnahmen (1) - (1)
In der Gewinn- und Verlustrechnung für 2015 erfasster Nettoaufwand (-ertrag) (Anmerkung 19-C) 143 (17) 126
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Verpflichtung aufgrund von Änderungen der demografischen Annahmen
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Verpflichtung aufgrund von Änderungen der finanziellen Annahmen (17) - (17)
(48) - (48)
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Verpflichtung aufgrund von Erfahrungseffekten 8 - 8
Nettorendite des Fondsvermögens (nicht im Zinsergebnis enthalten) - 7 7
In anderen Komponenten des Gesamtergebnisses für 2015 erfasster Nettoaufwand (-ertrag) (57) 7 (50)
Arbeitgeberbeiträge an Fonds
Arbeitgeberbeiträge an Fonds - (11) (11)
Im Rahmen des Plans gezahlte Leistungen - (3) (3)
Bei Auflösung eines Plans gezahlte Leistungen(1) (152) 26 (126)
Effekt von Wechselkursänderungen (112) 17 (95)
31 (25) 6
Effekt von Änderungen im Konsolidierungskreis (11) 14 3
Saldo am 31. Dezember 2015 2.110 (510) 1.600

(1) Aufgrund einer bevorstehenden Änderung der Vorschriften hat Korea seinen leistungsorientierten Rentenabfindungsplan, der im Wesentlichen selbstfinanziert war, eingestellt (Anmerkung 19-A). Die kumulierten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste nach Steuern (ohne den Anteil der assoziierten Unternehmen), die in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses erfasst wurden, beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf 615 Mio. € (31. Dezember 2014: 624 Mio. €).

Eine Senkung der Diskontierungssätze um 50 Basispunkte für jeden Plan würde zu einer Erhöhung des Verpflichtungsumfangs zum 31. Dezember 2015 um 155 Mio. € führen (155 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

F – Beizulegender Zeitwert des Fondsvermögens

Die Angaben zu den über Pensionskassen und Versicherungen angelegten Vermögenswerten stellen sich wie folgt dar:

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Auf aktiven Märkten gelistete Vermögenswert e Nicht gelistete Vermögenswerte Summe
--- --- --- ---
Pensionsfonds
Liquide Mittel 1 - 1
80 - 80
Aktien 194 - 194
Anleihen 32 3 35
Anteile an Investmentfonds und sonstige
Gesamt - Pensionsfonds 307 3 310
Versicherungen
Liquide Mittel
Aktien
16 1 17
Anleihen 5 5
143 19 162
Immobilienbesitz 12 2 14
Anteile an Investmentfonds und sonstige - 2 2
Gesamt - Versicherungen 176 24 200
GESAMT 483 27 510

Die Vermögenswerte der Pensionsfonds betreffen im Wesentlichen Pläne in Großbritannien (59,8 %). Die Versicherungsverträge betreffen hauptsächlich Deutschland (5,0 %), Frankreich (8,9 %), die Niederlande (18,6 %) und die Schweiz (6,6 %). Die tatsächlichen Erträge aus dem Planvermögen in Großbritannien werden in Anmerkung 19-B erläutert.

Die gewichtete durchschnittliche tatsächliche Rendite der Hauptfonds der Gruppe betrug im Jahr 2015 1,57 % (7,82 % im Jahr 2014).

Zum Zeitpunkt dieses Berichts beläuft sich die bestmögliche Schätzung der Beiträge, die 2016 an die Fonds zu zahlen sind, auf etwa 13 Mio. €.

Das Vermögen der Pensionskasse des Konzerns umfasst nicht die Finanzinstrumente des Renault-Konzerns. In den Immobilienanlagen sind die vom Konzern genutzten Immobilien nicht enthalten.

ANMERKUNG 20 – VERÄNDERUNG DER RÜCKSTELLUNGEN

(Millionen €) Rückstellungen für Restrukturierungen Garantie-rückstellungen Rückstellungen für Steuerrisiken und Rechtsstreitigkeiten Versicherungs-aktivitäten(1) Sonstige Rückstellungen Summe
Am 31. Dezember 2014 491 807 425 233 372 2.328
Erhöhungen 117 446 86 95 78 822
Auflösung von Rückstellungen zur Anwendung (205) (446) (76) (22) (65) (814)
Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Rückstellungen (17) (31) (43) - (32) (123)
Änderungen im Konsolidierungskreis - -
Umrechnungsdifferenzen und andere Änderungen - (8) (37) - 7 (38)
Am 31. Dezember 2015(2) 386 768 355 306 360 2.175

Hauptsächlich versicherungstechnische Rückstellungen, die von den Versicherungsgesellschaften der Absatzfinanzierungstätigkeit gebildet werden.

(1) Kurzfristiger Anteil der Rückstellungen: 997 Mio. €; langfristiger Anteil der Rückstellungen: 1.178 Millionen Euro

Alle bekannten Rechtsstreitigkeiten, an denen Renault oder Konzerngesellschaften beteiligt sind, werden bei jedem Abschluss geprüft. Nach Einholung der Stellungnahme von Rechtsberatern werden die für notwendig erachteten Rückstellungen zur Deckung des geschätzten Risikos gebildet. Der Konzern war im Jahr 2015 in keine wesentlichen neuen Rechtsstreitigkeiten involviert.

Die Erhöhungen der Restrukturierungsrückstellungen beinhalten im Wesentlichen den Effekt von Personalanpassungsmaßnahmen in Europa (Anmerkung 6-A).

Zum 31. Dezember 2015 sind in der Position „Sonstige Rückstellungen“ 16 Mio. € an Rückstellungen enthalten, die aufgrund von Umweltauflagen gebildet wurden (31. Dezember 2014: 15 Mio. €). Sie beinhalten Rückstellungen für Recyclingverpflichtungen für Altfahrzeuge und Altbatterien (Anmerkung 28-A2) sowie Kosten für die Einhaltung der Umweltauflagen für Industrieflächen, die der Konzern verkaufen will (insbesondere am Standort Boulogne-Billancourt). Ferner enthalten sie 5 Mio. € für die Sanierung von Gewerbeflächen der Renault Retail Group (4 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

ANMERKUNG 21 – SONSTIGE KURZ- UND LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Langfristig Kurzfristig Summe Langfristig Kurzfristig Summe
--- --- --- --- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten (ohne laufende Steuern) 56 954 1.010 109 1.015 1.124
Laufende Steuerverbindlichkeiten - 219 219 - 162 162
Sozialverbindlichkeiten 21 1.313 1.334 19 1.358 1.377
Sonstige Verbindlichkeiten 219 4.693 4.912 257 4.264 4.521
Rechnungsabgrenzungsposten 989 8796 1.868 819 754 1.573
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 6 - 2 2
Summe 1.285 8.064 9.349 1.204 7.555 8.759

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen passive Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit Kaufverträgen einschließlich einer Rückkaufverpflichtung (418 Mio. € zum 31. Dezember 2015 und 512 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

Der Konzern unterliegt in der Europäischen Union und in Korea einem Quotensystem für Treibhausgasemissionen. Im Jahr 2015 lagen die Treibhausgasemissionen über den in Europa und Korea zugeteilten Quoten, und der Konzern verbuchte im Jahr 2015 einen entsprechenden Aufwand von 0,7 Mio. €.

4.2.6.5 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Fair Value und Management finanzieller Risiken

ANMERKUNG 22 – FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE – ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE

A – Aufschlüsselung von kurz-/langfristigen Vermögenswerten

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Langfristig Kurzfristig Summe Langfristig Kurzfristig Summe
--- --- --- --- --- --- ---
Investitionen in eigenständige Unternehmen 1.372 - 1.372 1.233 - 1.233
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel - 614 614 - 785 785
Darlehen 31 658 689 139 280 419
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Automotive-Segments 75 488 563 309 465 774
Summe finanzielle Vermögenswerte 1.478 1.760 3.238 1.681 1.530 3.211
Bruttowert 1.479 1.762 3.241 1.682 1.535 3.217
Wertminderungen (1) (2) (3) (1) (5) (6)
Barwerte - 5.153 5.153 - 4.385 4.385
Kassenbestand und Bankguthaben - 8.980 8.980 - 8.112 8.112
Summe Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 14.133 14.133 - 12.497 12.497

Angaben zu den Adressenausfallrisiken bei finanziellen Vermögenswerten und Zahlungsmitteln sind in Anmerkung 25B6 enthalten.

B – Beteiligungen an nicht kontrollierten Unternehmen

In den Beteiligungen an nicht kontrollierten Unternehmen sind 1.276 Mio. € (31. Dezember 2014: 1.134 Mio. €) für die im Rahmen der strategischen Partnerschaft erworbenen Daimler-Aktien inbegriffen. Diese Aktien werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte klassifiziert und ihr beizulegender Zeitwert wird anhand des Marktpreises ermittelt. Zum 31. Dezember 2015 lag der Börsenkurs (77,58 € je Aktie) über dem Erwerbspreis (35,52 € je Aktie). Der korrespondierende Zuwachs des Zeitwerts in Höhe von 142 Mio. € ist in den sonstigen Bestandteilen des Gesamtergebnisses für 2015 enthalten (2014: 99 Mio. €).

Die Investitionen in nicht kontrollierte Einheiten beinhalten auch 62 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (57 Mio. € zum 31. Dezember 2014), die an den Fonds Avenir Automobile (FAA) gezahlt wurden (vormals Fonds de Modernisation des Equipementiers Automobiles (FMEA)). Im Rahmen des von den französischen Behörden und dem Automobilhersteller eingeführten Förderplans für diese Zulieferer hat sich Renault verpflichtet, insgesamt 200 Mio. € zu zahlen, wenn die Mittel abgerufen werden. Der ausstehende Betrag für Renault beläuft sich zum 31. Dezember 2015 auf 71 Mio. €.

Der beizulegende Zeitwert dieser Wertpapiere wird unter Bezugnahme auf den letzten von der Verwaltungsgesellschaft der FAA gemeldeten Nettovermögenswert ermittelt, bereinigt um alle relevanten Informationen, die nachträglich bekannt werden.

C – Zahlungsmittel, die der Muttergesellschaft des Konzerns nicht zur Verfügung stehen

Die Gruppe verfügt über Liquidität in Ländern, in denen die Rückführung von Geldern aus regulatorischen oder politischen Gründen schwierig sein kann. In den meisten dieser Länder werden diese Mittel örtlich für Industrie- oder Absatzfinanzierungen eingesetzt.

Der eingeschränkte Zugang zum US-Dollar schränkte die Höhe der internationalen Zahlungen der in Argentinien ansässigen Konzerngesellschaften bis Mitte Dezember 2015 ein, als eine teilweise Aufhebung der Devisenkontrollen verkündet wurde. Die liquiden Mittel dieser Gesellschaften belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 167 Mio. € (31. Dezember 2014: 292 Mio. €).

Einige laufende Bankkonten des Sales Financing Securitization Fund werden zur Erhöhung des Kredits auf verbriefte Forderungen verwendet und dienen somit als Garantien für den Fall eines Forderungsausfalls (Anmerkung 15-B1). Diese laufenden Bankkonten belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 446 Mio. € (479 Mio. € zum 31. Dezember 2014).

ANMERKUNG 23 – FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN UND SCHULDUNG AUS ABSATZFINANZIERUNG

A – Aufschlüsselung von kurz-/langfristigen Vermögenswerten

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Langfristig Kurzfristig Summe Langfristig Kurzfristig Summe
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Rückzahlbare Aktien von Renault SA 431 - 431 350 - 350
Anleihen 4.038 1.617 5.655 4.870 1.417 6.287
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten - 567 567 - 223 223
Darlehen von Kreditinstituten (zu fortgeführten Anschaffungskosten) 753 1.459 2.212 1.344 1.052 2.396
Sonstige verzinsliche Darlehen 411 97 508 426 70 496
Finanzielle Verbindlichkeiten des Segments Automotive (ohne Derivate) 5.633 3.740 9.373 6.990 2.762 9.752
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 62 403 465 282 454 736
Gesamtfinanzverbindlichkeiten des Segments Automotive 5.695 4.143 9.838 7.272 3.216 10.488
Rückzahlbare Aktien von DIAC 12 - 12 11 - 11
Anleihen - 13.025 13.025 - 11.935 11.935
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten - 4.353 4.353 254 4.490 4.744
Darlehen von Kreditinstituten - 2.934 2.934 - 2.660 2.660
Sonstige verzinsliche Darlehen - 10.360 10.360 - 6.654 6.654
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung (ohne Derivate) 12 30.672 30.684 265 25.739 26.004
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 68 68 - 89 89
Summe Finanzverbindlichkeiten des Segments Absatzfinanzierung einschließlich Derivaten 12 30.740 30.752 265 25.828 26.093
Summe Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 5.707 34.883 40.590 7.537 29.044 36.581

Rückzahlbare Aktien

Die im Oktober 1983 und April 1984 von Renault SA ausgegebenen rückkaufbaren Aktien sind nachrangige, unbefristete Aktien. Sie erzielen eine jährliche Mindestrendite von 9 %, die sich aus einem fixen Anteil von 6,75 % und einem variablen Anteil zusammensetzt, der vom Konzernumsatz abhängt und auf der Grundlage identischer Konzernstrukturen und - methoden berechnet wird. Die Rendite der rückkaufbaren Aktien in Höhe von 1/ Mio. € für 2015 (17 Mio. € für 2014) ist im Zinsaufwand enthalten. Diese Aktien sind an der Pariser Börse notiert. Sie wurden zum 31. Dezember 2015 mit 540 Mio. € und zum 31. Dezember 2014 mit 439 Mio. € zum Nennwert von 153 Mio. € gehandelt. Das führte zu einer entsprechenden Anpassung an den beizulegenden Zeitwert der rückkaufbaren Aktien in Höhe von 80 Mio. € (37 Mio. € im Jahr 2014), die in den sonstigen Finanzaufwendungen erfasst wurde (Anmerkung 7).

Die 1985 ausgeschüttete Rendite der rückkaufbaren Diac-Aktien setzt sich zusammen aus einem fixen Anteil, der dem Jahressatz entspricht, und einem variablen Anteil, der durch Multiplikation eines Betrags in Höhe von 40 % des Jahressatzes mit der Steigerungsrate des konsolidierten Nettogewinns der Diac-Teilgruppe im Vergleich zum Vorjahr berechnet wird.

Veränderung der Anleihen des Segments Automotive

Im Jahr 2015 tilgte Renault SA Anleihen im Gesamtwert von 1.403 Mio. € und tätigte eine Privatplatzierung im Rahmen des EMTN-Programms (7 Mrd. Yen und 4 Jahre Laufzeit) sowie eine öffentliche Anleihe im Rahmen des „Shelf Registration“-Programms (70 Mrd. Yen und 3 Jahre Laufzeit).

Veränderung der Schulden des Segments Absatzfinanzierung

Im Jahr 2015 tilgte die RCI Banque-Gruppe Anleihen im Gesamtwert von 2.640 Mio. € und begab neue Anleihen im Gesamtwert von 3.814 Mio. € mit einer Laufzeit von 2016 bis 2022.

Die neu vereinnahmten Einlagen stiegen im Jahr 2015 um 3.700 Mio. € (einschließlich 1.470 Mio. € Termineinlagen) auf 10.234 Mio. €, die als sonstige verzinsliche Verbindlichkeiten klassifiziert wurden. Nach Frankreich, Deutschland und Österreich führte die RCI Banque im Mai 2015 auch in Großbritannien Sparprodukte ein.

Kreditlinien

Zum 31. Dezember 2015 hatte Renault SA bestätigte Kreditlinien bei Banken in Höhe von 3.305 Mio. € (31. Dezember 2014: 3.210 Mio. €). Diese Kreditlinien waren zum 31. Dezember 2015 (und 31. Dezember 2014) ungenutzt.

Zum 31. Dezember 2015 beliefen sich die bestätigten Kreditlinien des Segments Absatzfinanzierung, die in mehreren Währungen bei Banken eröffnet wurden, auf 4.482 Mio. € (31. Dezember 2014: 4.803 Mio. €). Der kurzfristige Anteil belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 439 Mio. € (31. Dezember 2014: 1.005 Mio. €). Diese Kreditlinien waren zum 31. Dezember 2015 und 2014 ungenutzt.

Die Vertragsdokumentation für finanzielle Verbindlichkeiten und bestätigte Kreditlinien enthält keine Klausel, die die weitere Kreditvergabe im Falle einer Änderung der Kreditwürdigkeit oder der Einhaltung der Finanzkennzahlen von Renault beeinträchtigen könnte.

B – Aufschlüsselung nach Fälligkeit

Bei den finanziellen Verbindlichkeiten einschließlich Derivaten entsprechen die vertraglichen Zahlungsströme den erwarteten Zahlungsströmen und den zu zahlenden Beträgen.

Bei variabel verzinslichen Finanzinstrumenten werden die Zinsen auf Basis der Zinssätze zum 31. Dezember 2015 berechnet.

Für die rückzahlbaren Aktien von Renault und Diac werden keine vertraglichen Zahlungsströme ausgewiesen, da sie keinen festen Rückzahlungstermin haben.

B1 – Finanzverbindlichkeiten des Automotive-Segments

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Bilanzwert Summe vertragliche Zahlungsströme
--- --- ---
Von Renault SA ausgegebene Anleihen (nach Ausgabedatum)
2007 10 10
2010 500 500
2011 506 500
2012 1.101 1.098
2013 1.046 1.005
2014 1.739 1.732
2015 684 682
Aufgelaufene Zinsen, Aufwendungen und Prämien 69 60
Anleihen gesamt 5.655 5.587
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 567 567
Darlehen von Kreditinstituten 2.212 2.195
Sonstige verzinsliche Darlehen 508 600
Summe sonstige Finanzverbindlichkeiten 3.287 3.362
Zukünftige Zinsen auf Anleihen und andere Finanzverbindlichkeiten - 493
Rückzahlbare Aktien 431 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen 465 465
Gesamtfinanzverbindlichkeiten des Segments Automotive 9.838 9.907
(Millionen €) 31. Dezember 2015
- 1 Jahr 1–2 Jahre 2–3 Jahre 3–4 Jahre 4–5 Jahre +5 Jahre
--- --- --- --- --- --- ---
Von Renault SA ausgegebene Anleihen (nach Ausgabedatum)
2007 - 10 - - - -
2010 - 500 - - - -
2011 500 - - - - -
2012 249 849 899 - - -
2013 106 - - - - 500
2014 541 691 533 53 - -
2015 96 - - - - -
Aufgelaufene Zinsen, Aufwendungen und Prämien 60 -
Anleihen gesamt 1.552 2.050 1.432 53 - 500
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 567 - - - - -
Darlehen von Kreditinstituten 1.441 255 257 130 112 -
Sonstige verzinsliche Darlehen 94 28 36 35 34 373
Summe sonstige Finanzverbindlichkeiten 2.102 283 293 165 146 373
Zukünftige Zinsen auf Anleihen und andere Finanzverbindlichkeiten 123 160 64 24 21 101
Rückzahlbare Aktien - - - - - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen 403 22 19 14 7 -
Gesamtfinanzverbindlichkeiten des Segments Automotive 4.180 2.515 1.808 256 174 974

Der Anteil der Finanzverbindlichkeiten des Segments Automotive, der innerhalb eines Jahres fällig wird, setzt sich wie folgt zusammen:

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Vertragliche Zahlungsströme mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr – 1 Monat 1–3 Monate 3 Monate – 1 Jahr
--- --- --- --- ---
Anleihen 1.552 1 3 1.548
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 2.102 553 384 1.165
Zukünftige Zinsen auf Anleihen und andere Finanzverbindlichkeiten 123 3 52 68
Derivate aus Finanzierungsvorgängen 403 72 53 278
Summe Finanzverbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von bis zu 1 Jahr 4.180 629 492 3.059

B2 – Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Bilanzwert Summe vertragliche Zahlungsströme - 1 Jahr 1–2 Jahre 2–3 Jahre 3–4 Jahre 4–5 Jahre +5 Jahre
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
Von der RCI Banque ausgegebene Anleihen (Ausgabejahr)
2010 701 700 700 - - - - -
2011 1.226 1.109 1.109 - - - - -
2012 939 947 219 728 - - - -
2013 2.788 2.701 994 116 1.591 - - -
2014 3.431 3.405 160 1.763 16 948 - 518
2015 3.772 3.766 235 752 994 31 1.000 754
Aufgelaufene Zinsen, Aufwendungen und Prämien 168 198 198 - - - - -
Anleihen gesamt 13.025 12.826 3.615 3.359 2.601 979 1.000 1.272
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 4.353 4.359 2.012 780 1.504 60 3 -
Darlehen von Kreditinstituten 2.934 2.933 956 8.596 221 1.641 475 50 65 -
Sonstige verzinsliche Darlehen 10.360 10.360 979 223 87 -
Summe sonstige Finanzverbindlichkeiten 17.647 17.652 11.564 1.980 3.620 333 155 -
Zukünftige Zinsen auf Anleihen und andere Finanzverbindlichkeiten - 944 235 316 175 66 38 114
Rückzahlbare Aktien 12 - - - - - - -
Derivative Verbindlichkeiten aus Finanzierungs- 68 33 25 7 -3 1 3 -
Summe Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 30.752 31.455 15.439 5.662 6.393 1.379 1.196 1.386

Der Anteil der Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung, der innerhalb eines Jahres fällig wird, setzt sich wie folgt zusammen:

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Vertragliche Zahlungsströme mit einer Fälligkeit von bis zu 1 Jahr – 1 Monat 1–3 Monate 3 Monate – 1 Jahr
--- --- --- --- ---
Anleihen 3.615 785 902 1.928
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 11.564 8.158 1.065 2.341
Zukünftige Zinsen auf Anleihen und andere Finanzverbindlichkeiten 235 18 24 193
Derivative Verbindlichkeiten aus Finanzierungsvorgängen 25 - - 25
Summe Finanzverbindlichkeiten mit einer Fälligkeit von bis zu 1 Jahr 15.439 8.961 1.991 4.487

ANMERKUNG 24 – FINANZINSTRUMENTE NACH STUFE, FAIR VALUE UND AUSWIRKUNG AUF DAS KONZERNERGEBNIS

A – Finanzinstrumente nach Kategorie und Fair Value nach Stufe

Der Standard IAS 39 definiert 4 Kategorien von Finanzinstrumenten:

• Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, bestehend aus zu Handelszwecken gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten, die von vornherein als „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ eingestuft wurden.

• Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen.

• Kredite und Forderungen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden.

• Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die alle Finanzinstrumente umfassen, die nicht in einer der oben genannten Kategorien enthalten sind.

Für Finanzinstrumente, die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, ergibt sich folgende Aufteilung nach der Höhe des beizulegenden Zeitwerts:

• Stufe 1: Instrumente, deren beizulegende Zeitwerte sich aus notierten Preisen in einem aktiven Markt ableiten

• Stufe 2: Instrumente, deren Fair Values von beobachtbaren Marktpreisen abgeleitet sind und nicht in Stufe 1 enthalten sind Stufe 3: Instrumente, deren Fair Values von nicht beobachtbaren Inputs am Markt abgeleitet sind.

Die geschätzten beizulegenden Zeitwerte basieren auf Informationen, die an den Märkten verfügbar sind, und werden unter Anwendung von Bewertungsmethoden ermittelt, die für die jeweiligen Instrumententypen angemessen sind.

Die beizulegenden Zeitwerte wurden auf der Grundlage der am Jahresende verfügbaren Informationen ermittelt und berücksichtigen daher keine späteren Veränderungen.

Im Allgemeinen sind die Bewertungsmethoden für jede Stufe wie folgt:

• Stufe 1: Der beizulegende Zeitwert ist identisch mit dem zuletzt notierten Preis.

• Stufe 2: Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit anerkannten Bewertungsmodellen ermittelt, die auf beobachtbaren Marktdaten wie Nullkupon-Zinskurven und Sekundärmarktnotierungen für vom Konzern emittierte Wertpapiere basieren.

• Stufe 3: Der beizulegende Zeitwert von Beteiligungen an nicht beherrschten Unternehmen basiert auf dem Anteil des Nettovermögens.

Im Jahr 2015 wurden keine Finanzinstrumente zwischen Stufe 1 und Stufe 2 sowie aus Stufe 3 und dann erneut in Stufe 3 transferiert.

Die Jahresrechnung des Konzerns weist in der Bilanz keine einmalig zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten aus.

(Millionen €) Anmerkungen
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39
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Darlehen 22
Forderungen aus Absatzfinanzierung 15
Forderungen von Automotive-Kunden 16
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) 17
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten 17
Barwerte 22
Barmittel 22
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel 22
Investitionen in eigenständige Unternehmen 22
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 22
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 17
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 22
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 17
Barwerte 22
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte
(Millionen €) 31. Dezember 2015
Bilanzwert
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Zu Handelszwecken gehalten Erstmalig angesetzt zum beigelegten Zeitwert über Gewinn und Verlust Sicherungsderivate Zur Veräußerung verfügbar Darlehen und Forderungen
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Darlehen - - - - 689
Forderungen aus Absatzfinanzierung - - - - 28.605
Forderungen von Automotive-Kunden - - - - 1.262
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) - - - - 1.746
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten - - - - 2.056
Barwerte - - - - 4.965
Barmittel - - - - 8.980
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte - - - - 48.303
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel - - - 614 -
Investitionen in eigenständige Unternehmen - - - 1.372 -
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen - - - 45 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - - - - -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - - 38 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - - 88 - -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte - - 126 2.031 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 524 - 39 - -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 1 - - - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 45 - 242 - -
Barwerte 18 - - 170 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 588 - 281 170 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte 588 - 407 2.201 -
(Millionen €) 31. Dezember 2015
Beizulegender Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte zum Zeitwert
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
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Darlehen (1)
Forderungen aus Absatzfinanzierung 28.633 (2)
Forderungen von Automotive-Kunden (1)
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) (1)
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten (1)
Barwerte (1)
Barmittel (1)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel 614 - -
Investitionen in eigenständige Unternehmen 1.276 - 96
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen - - 45
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - - -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 38 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 88 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 1.890 126 141
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 563 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 1 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 287 -
Barwerte 188 - -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 188 851 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte 2.078 977 141

Der Konzern weist den beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten wie z. B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Segments Automotive nicht aus, da deren Buchwert eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert darstellt.

(1) Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Finanzdienstleistungen wird durch Abzinsung der künftigen Cashflows mit den Zinssätzen ermittelt, die für ähnliche Darlehen (Konditionen, Fälligkeit und Schuldnerqualität) am Jahresende gelten würden. Forderungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst, weil ihr beizulegender Zeitwert nicht wesentlich von ihrem Nettobuchwert abweicht. Hierbei handelt es sich um einen beizulegenden Zeitwert der Stufe 3, weil er anerkannte Modelle verwendet, bei denen bestimmte wesentliche Daten, wie z. B. das Kreditrisiko des Forderungsportfolios, nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

(Millionen €) Anmerkungen
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39
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Darlehen 22
Forderungen aus Absatzfinanzierung 15
Forderungen von Automotive-Kunden 16
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) 17
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten 17
Barwerte 22
Barmittel 22
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel 22
Investitionen in eigenständige Unternehmen 22
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 22
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 17
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 22
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 17
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 17
Barwerte 22
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte
(Millionen €) 31. Dezember 2014
Bilanzwert
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Zu Handelszwecken gehalten Erstmalig angesetzt zum beigelegten Zeitwert über Gewinn und Verlust Sicherungsderivate Zur Veräußerung verfügbar Darlehen und Forderungen
--- --- --- --- --- ---
Darlehen - - - - 419
Forderungen aus Absatzfinanzierung - - - - 25.733
Forderungen von Automotive-Kunden - - - - 1.242
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) - - - - 1.456
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten - - - - 1.969
Barwerte - - - - 4.256
Barmittel - - - - 8.112
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte - - - - 43.187
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel - - - 785 -
Investitionen in eigenständige Unternehmen - - - 1.233 -
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen - - - 70 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - - 1 - -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - - 3 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - - 74 - -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte - - 78 2.088 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 701 - 72 - -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - - 1 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 36 - 188 - -
Barwerte - - - 129 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 737 - 261 129 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte 737 - 339 2.217 -
(Millionen €) 31. Dezember 2014
Beizulegender Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten Beizulegender Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte zum Zeitwert
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FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- --- ---
Darlehen (1)
Forderungen aus Absatzfinanzierung 25.864 (2)
Forderungen von Automotive-Kunden (1)
Steuerforderungen (einschließlich laufender Steuern) (1)
Sonstige Forderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten (1)
Barwerte (1)
Barmittel (1)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerte
Börsengängige Wertpapiere und begebbare Schuldtitel 785 - -
Investitionen in eigenständige Unternehmen 1.134 - 99
Investitionen in nicht konsolidierte, kontrollierte Unternehmen - - 70
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 1 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 3 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 74 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 1.919 78 169
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 773 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 1 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 224 -
Barwerte 129 - -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 129 998 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte 2.048 1.076 169

Der Konzern weist den beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten wie z. B. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Segments Automotive nicht aus, da deren Buchwert eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert darstellt.

(1) Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Finanzdienstleistungen wird durch Abzinsung der künftigen Cashflows mit den Zinssätzen ermittelt, die für ähnliche Darlehen (Konditionen, Fälligkeit und Schuldnerqualität) am Jahresende gelten würden. Forderungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst, weil ihr beizulegender Zeitwert nicht wesentlich von ihrem Nettobuchwert abweicht. Hierbei handelt es sich um einen beizulegenden Zeitwert der Stufe 3, weil er anerkannte Modelle verwendet, bei denen bestimmte wesentliche Daten, wie z. B. das Kreditrisiko des Forderungsportfolios, nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

(Millionen €) Anmerkungen
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FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39
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Steuerverbindlichkeiten (einschließlich laufender Steuern) 21
Sozialverbindlichkeiten 21
Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten 21
Warenverbindlichkeiten 21
Anleihen(*) 23
Sonstige verbriefte 23
Schulden(*) 23
Darlehen von 23
Kreditinstituten(*)
Sonstige verzinsliche Darlehen(*)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten
(*) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden des Segments Automotive
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Automotive-Segments 23
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Absatzfinanzierungsbereichs 23
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 21
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Rückzahlbare Aktien (Renault & DIAC) 23
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 23
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 23
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten
(Millionen €) 31. Dezember 2015
Bilanzwert
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FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Zu Handelszwecken gehalten Erstmalig angesetzt zum beigelegten Zeitwert über Gewinn und Verlust Sicherungsderivate Sonstige Finanzverbindlichkeiten
--- --- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten (einschließlich laufender Steuern) - - - 1.229
Sozialverbindlichkeiten - - - 1.334
Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten - - - 6.780
Warenverbindlichkeiten - - - 8.296
Anleihen(*) - - - 18.680
Sonstige verbriefte - - - 4.920
Schulden(*) - - - 5.146
Darlehen von - - - 10.868
Kreditinstituten(*)
Sonstige verzinsliche Darlehen(*)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten - - - 57.253
(*) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden des Segments Automotive 8.942
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 30.672
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Automotive-Segments - - 4 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Absatzfinanzierungsbereichs - - 20 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - - 6 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten - - 30 -
Rückzahlbare Aktien (Renault & DIAC) - 443 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 461 - - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 28 - 20 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 489 443 20 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 489 443 50 -
(Millionen €) 31. Dezember 2015
Beizulegender Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten Fair-Value-Niveau der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten
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FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
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Steuerverbindlichkeiten (einschließlich laufender Steuern) (1)
Sozialverbindlichkeiten (1)
Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten (1)
Warenverbindlichkeiten (1)
Anleihen(*) 18.734 (2)
Sonstige verbriefte 4.936 (2)
Schulden(*) 5.139 (2)
Darlehen von 10.863 (2)
Kreditinstituten(*)
Sonstige verzinsliche Darlehen(*)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 39.672
(*) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden des Segments Automotive 8.938
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 30.734
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Automotive-Segments - 4 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Absatzfinanzierungsbereichs - 20 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 6 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten - 30 -
Rückzahlbare Aktien (Renault & DIAC) 443 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 461 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 48 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 443 509 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 443 539 -

Der Konzern weist den beizulegenden Zeitwert von finanziellen Verbindlichkeiten wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Steuerverbindlichkeiten und sozialen Verbindlichkeiten nicht aus, da deren Buchwert eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert darstellt.

(1) Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten und der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten aus Absatzfinanzierung wird im Wesentlichen durch Abzinsung der zukünftigen Cashflows mit den Zinssätzen ermittelt, die Renault zum 31. Dezember 2015 und 2014 für Darlehen mit ähnlichen Konditionen und Laufzeiten angeboten werden. Die Renault angebotenen Zinssätze ergeben sich aus beobachtbaren Marktdaten wie Nullkupon-Zinskurven und Sekundärmarktpreisen für die von der Gruppe emittierten Anleihen und entsprechen somit einem beizulegenden Zeitwert der Stufe 2.

(Millionen €) 31. Dezember 2014
Bilanzwert
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FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Anmerkungen Zu Handelszwecken gehalten Erstmalig angesetzt zum beigelegten Zeitwert über Gewinn und Verlust Sicherungsderivate Sonstige Finanzverbindlichkeiten
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Steuerverbindlichkeiten (einschließlich laufender Steuern) 21 - - - 1.286
Sozialverbindlichkeiten 21 - - - 1.377
Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten 21 - - - 6.094
Warenverbindlichkeiten 21 - - - 7.094
Anleihen(*) 23 - - - 18.222
Sonstige verbriefte 23 - - - 4.967
Schulden(*) 23 - - - 5.056
Darlehen von 23 - - - 7.150
Kreditinstituten(*)
Sonstige verzinsliche Darlehen(*)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten - - - 51.246
(*) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden des Segments Automotive 9.402
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 25.993
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 23 - - 4 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 23 - - 15 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments 21 - - 2 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten - - 21 -
Rückzahlbare Aktien (Renault & DIAC) 23 - 361 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 23 732 - - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 23 39 - 35 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 771 361 35 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 771 361 56 -
(Millionen €) 31. Dezember 2014
Beizulegender Zeitwert der finanziellen Fair-Value-Niveau der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten
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FINANZIELLE VERBINDLICHKEITEN GEMÄSS DEFINITION NACH IAS 39 Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
--- --- --- --- --- ---
Steuerverbindlichkeiten (einschließlich laufender Steuern) (1)
Sozialverbindlichkeiten (1)
Sonstige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten (1)
Warenverbindlichkeiten (1)
Anleihen(*) 18.877 (2)
Sonstige verbriefte 5.001 (2)
Schulden(*) 5.108 (2)
Darlehen von 7.169 (2)
Kreditinstituten(*)
Sonstige verzinsliche Darlehen(*)
Summe der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 36.155
(*) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schulden des Segments Automotive 9.838
Finanzverbindlichkeiten und Schulden des Segments Absatzfinanzierung 26.317
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 4 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 15 -
Derivate aus operativen Transaktionen des Automotive-Segments - 2 -
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten - 21 -
Rückzahlbare Aktien (Renault & DIAC) 361 - -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive - 732 -
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung - 74 -
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 361 806 -
Summe der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten 361 827 -

Der Konzern weist den beizulegenden Zeitwert von finanziellen Verbindlichkeiten wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Steuerverbindlichkeiten und sozialen Verbindlichkeiten nicht aus, da deren Buchwert eine angemessene Annäherung an den beizulegenden Zeitwert darstellt.

(1) Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten und der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten aus Absatzfinanzierung wird im Wesentlichen durch Abzinsung der zukünftigen Cashflows mit den Zinssätzen ermittelt, die Renault zum 31. Dezember 2015 und 2014 für Darlehen mit ähnlichen Konditionen und Laufzeiten angeboten werden. Die Renault angebotenen Zinssätze ergeben sich aus beobachtbaren Marktdaten wie Nullkupon-Zinskurven und Sekundärmarktpreisen für die von der Gruppe emittierten Anleihen und entsprechen somit einem beizulegenden Zeitwert der Stufe 2.

B – Änderungen bei Finanzinstrumenten der Stufe 3

Die Finanzinstrumente der Stufe 3 beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf 141 Mio. € (169 Mio. € zum 31. Dezember 2014). Sie schrumpften im Verlauf des Jahres um 28 Mio. €. Dies ist in erster Linie zurückzuführen auf die Erstkonsolidierung nach der Equity-Methode der Nissan Renault Financial Services India Ltd., der Holdinggesellschaft der Bank, die das Absatzfinanzierungsgeschäft der Allianz in Indien betreibt, sowie auf den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung.

C – Auswirkungen von Finanzinstrumenten auf das Nettoergebnis

(Millionen €) Finanzielle Vermögenswerte mit Ausnahme von Derivaten
2015 Zu Handelszwecken gehaltene Instrumente Zur Veräußerung verfügbare Instrumente Darlehen und Forderungen
--- --- --- ---
Operative Gewinnmarge 2 1 88
Nettofinanzertrag 43 52 208
Auswirkungen auf das Nettoergebnis – Segment Automotive 45 53 296
Operative Gewinnmarge - 8 1.300
Auswirkungen auf das Nettoergebnis – - 8 1.300
Segment Absatzfinanzierung
Summe ergebniswirksamer Gewinne (Verluste) 45 61 1.596
(Millionen €) Finanzielle Verbindlichkeiten mit Ausnahme von Derivaten Derivative Auswirkungen auf das Nettoergebnis insgesamt
2015 Als „erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet“ ausgewiesene Instrumente Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Instrumente(1)
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Operative Gewinnmarge (1) (168) (3) -81
Nettofinanzertrag (99) (472) 47 -221
Auswirkungen auf das Nettoergebnis – Segment Automotive (100) (640) 44 -302
Operative Gewinnmarge (2) (955) 182 533
Auswirkungen auf das Nettoergebnis – (2) (955) 182 533
Segment Absatzfinanzierung
Summe ergebniswirksamer Gewinne (Verluste) (102) (1.595) 226 231

(1) Einschließlich finanzieller Verbindlichkeiten, die durch Fair-Value-Hedges abgesichert sind.

Im Segment Automotive entsprechen die Auswirkungen von Finanzinstrumenten auf die operative Marge im Wesentlichen den Währungsgewinnen und -verlusten aus operativen Transaktionen sowie der Wertminderung von operativen Forderungen.

D – Fair-Value-Hedges

(Millionen €) 2015 2014
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts des Absicherungsinstruments 46 (109)
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Position (42) 100
Nettoeffekt auf das Ergebnis aus Fair-Value-Hedges 4 -9

Dieser Nettoeffekt der Fair-Value-Hedges auf das Ergebnis entspricht dem ineffektiven Teil der Hedges. Hedge-Accounting-Methoden werden in Anmerkung 2-X beschrieben.

ANMERKUNG 25 –DERIVATE UND MANAGEMENT VON FINANZWIRTSCHAFTLICHEN RISIKEN

A – Derivative und Nettingvereinbarungen

A1 – Beizulegender Zeitwert von Derivaten

Der beizulegende Zeitwert von Derivaten entspricht ihrem Bilanzwert.

(Millionen €) Finanzielle Vermögenswerte Sonstige Vermögenswerte
31. Dez 15 Langfristig Kurzfristig Kurzfristig
--- --- --- ---
Cashflow-Hedges - - 38
Fair-Value-Hedges - - 191
Absicherung der Nettobeteiligung an Nissan - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 36 444 46
Summe Fremdwährungsrisiken 36 444 275
Cashflow-Hedges - - 88
Fair-Value-Hedges 7 32 51
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 32 12 -
Summe Zinsänderungsrisiken 39 44 139
Cashflow-Hedges - - -
Fair-Value-Hedges - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate - - -
Summe Rohstoffrisiken - - -
Summe 75 488 414
(Millionen €) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schuldung aus Absatzfinanzierung Sonstige Verbindlichkeiten
31. Dez 15 Langfristig Kurzfristig Kurzfristig
--- --- --- ---
Cashflow-Hedges - - -
Fair-Value-Hedges - 19 -
Absicherung der Nettobeteiligung an Nissan - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 34 403 -
Summe Fremdwährungsrisiken 34 422 -
Cashflow-Hedges 4 20 -
Fair-Value-Hedges - 1 -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 24 28 -
Summe Zinsänderungsrisiken 28 49 -
Cashflow-Hedges - - 6
Fair-Value-Hedges - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate - - -
Summe Rohstoffrisiken - - 6
Summe 62 471 6
(Millionen €) Finanzielle Vermögenswerte Sonstige Vermögenswerte
31. Dez 14 Langfristig Kurzfristig Kurzfristig
--- --- --- ---
Cashflow-Hedges - - -
Fair-Value-Hedges - - 93
Absicherung der Nettobeteiligung an Nissan - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 6 367 36
Summe Fremdwährungsrisiken 6 367 129
Cashflow-Hedges 1 - 74
Fair-Value-Hedges 57 15 96
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 245 83 -
Summe Zinsänderungsrisiken 303 98 170
Cashflow-Hedges - - - 3
Fair-Value-Hedges - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate - -
Summe Rohstoffrisiken - - 3
Summe 309 465 302
(Millionen €) Finanzielle Verbindlichkeiten und Schuldung aus Absatzfinanzierung Sonstige Verbindlichkeiten
31. Dez 14 Langfristig Kurzfristig Kurzfristig
--- --- --- ---
Cashflow-Hedges - - -
Fair-Value-Hedges - 34 -
Absicherung der Nettobeteiligung an Nissan - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate - 483 -
Summe Fremdwährungsrisiken - 517 -
Cashflow-Hedges 4 15 -
Fair-Value-Hedges - 1 -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate 278 10 -
Summe Zinsänderungsrisiken 282 26 -
Cashflow-Hedges - - - - 2
Fair-Value-Hedges - - -
Nicht als Hedges klassifizierte und zu Handelszwecken gehaltene Derivate -
Summe Rohstoffrisiken - - 2
Summe 282 543 2

A2 – Nettingvereinbarungen und ähnliche Verpflichtungen Rahmenvereinbarungen für Finanztermingeschäfte und ähnliche Vereinbarungen

Die Gruppe handelt ihre Derivatekontrakte in Übereinstimmung mit den Rahmenvereinbarungen der International Swaps and Derivatives Association (ISDA) und der FBF (Fédération Bancaire Française) aus.

Im Verzugsfall hat die nicht säumige Partei das Recht, die Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen auszusetzen und für alle beendeten Geschäfte die Zahlung oder Übertragung eines Kündigungsguthabens zu verlangen.

Die ISDA- und FBF-Rahmenverträge erfüllen nicht die Voraussetzungen für ein Netting im Abschluss. Der Konzern hat derzeit kein rechtlich durchsetzbares Recht, die ausgewiesenen Beträge zu saldieren, es sei denn, es handelt sich um einen Ausfall oder ein Kreditereignis.

Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten: Zusammenfassung

(Millionen €) Beträge in der Bilanz, die Netting-fähig sind In der Bilanz nicht saldierte Beträge Nettobeträge
31. Dezember 2015 Finanzinstrumente Aktiva/Passiva In Verbindlichkeiten inbegriffene Garantien
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AKTIVA
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 563 (175) - 388
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 375 (49) - 326
Forderungen aus Absatzfinanzierung an Händler(1) 904 - (681) 223
GESAMTVERMÖGEN 1 842 (224) (681) 937
VERBINDLICHKEITEN
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Automotive 465 (175) - 290
Derivate aus Finanzierungsvorgängen des Segments Absatzfinanzierung 68 (49) - 19
GESAMTVERBINDLICHKEITEN 533 -224 - 309

(1) Forderungen aus der Absatzfinanzierung, die von der Companhia de Credito, Financiamento e Investimento RCI Brasil gehalten werden, deren Engagement durch Verpfändungen der von Händlern gezeichneten „letras de cambio“ (Wechsel) gedeckt ist, die unter den sonstigen verbrieften Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

B – Management von Finanzrisiken

Der Konzern ist folgenden finanziellen Risiken ausgesetzt:

• Liquiditätsrisiken

• Marktrisiken (Fremdwährungs-, Zins-, Aktien- und Rohstoffrisiken)

• Gegenparteirisiken

B1 – Liquiditätsrisiken

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt über den Kapitalmarkt:

• langfristige Mittel (Anleiheemissionen, Privatplatzierungen, Projektfinanzierungen usw.)

• kurzfristige Bankdarlehen oder Commercial-Paper-Emissionen

• Verbriefung von Forderungen durch Absatzfinanzierung

Das Segment Automotive benötigt ausreichende finanzielle Mittel, um das Tagesgeschäft und die für das zukünftige Wachstum notwendigen Investitionen zu finanzieren. Daher nimmt es regelmäßig Kredite an den Banken- und Kapitalmärkten auf, um seine Bruttoverschuldung zu refinanzieren und die Liquidität für das Segment Automotive zu garantieren. Das schafft bei ausgedehnten Marktschließungen oder Spannungen bei der Kreditverfügbarkeit Liquiditätsrisiken. Im Rahmen seines zentralisierten Cash Managements wickelt Renault SA die meisten Refinanzierungen für das Segment Automotive durch langfristige Mittel über den Kapitalmarkt (Anleihen und Privatplatzierungen), kurzfristige Finanzierungen wie Schatzanweisungen oder Projektfinanzierungen über den Bankensektor bzw. öffentliche oder halböffentliche Stellen ab.

Die mittelfristige Refinanzierung des Segments Automotive im Jahr 2015 erfolgte im Wesentlichen durch Anleiheemissionen in Höhe von 7 Mrd. Yen im Rahmen einer Privatplatzierung mit einer Laufzeit von drei Jahren als Teil des EMTN-Programms von Renault SA und einer Emission auf dem japanischen Markt im Rahmen des „Shelf Registration“-Programms von Renault SA in Höhe von 70 Mrd. Yen mit einer Laufzeit von drei Jahren.

Die Vertragsdokumentation für diese Finanzierung enthält keine Klausel, die die weitere Kreditvergabe im Falle einer Änderung der Kreditwürdigkeit von Renault oder der Einhaltung der Finanzkennzahlen beeinträchtigen könnte. Bestimmte Arten von Finanzierungen, insbesondere Marktfinanzierungen, enthalten jedoch Standardklauseln (pari passu-, Negativerklärungs- und Cross-Default-Klauseln).

Auch im Segment Automotive bestehen bestätigte Kreditlinien bei Banken in Höhe von 3.305 Mio. €, die bis 2020 mehrfach fällig sind. Keine dieser Kreditlinien wurde im Jahr 2015 in Anspruch genommen. Diese bestätigten Kreditlinien bilden eine Liquiditätsreserve für das Segment Automotive.

Die Vertragsdokumentation für diese bestätigten Bankkreditlinien enthält keine Klausel, die die Kreditverfügbarkeit oder - fortführung infolge einer Änderung der Bonitätseinstufung oder der Einhaltung der Finanzkennzahlen von Renault beeinträchtigen könnte.

Das Segment Automotive verfügt aufgrund der verfügbaren Barreserven (11,6 Mrd. €) und der zum Jahresende nicht in Anspruch genommenen bestätigten Kreditlinien (3,3 Mrd. €) über ausreichende finanzielle Mittel, um seine Verpflichtungen über einen Zeithorizont von 12 Monaten abzudecken.

Bestätigte, offene, aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien sind in Anmerkung 23-A beschrieben.

Das Segment Absatzfinanzierung benötigt ausreichende finanzielle Mittel, um die langfristige Kontinuität seines Geschäfts und seiner Entwicklung zu garantieren. Jede Beschränkung des Zugangs zu den Bank- und Finanzmärkten würde zu einer Schrumpfung seiner Finanzierungstätigkeit führen und/oder die Kosten der ausgehandelten Finanzierung erhöhen. Die Überwachung der Liquiditätsrisiken der RCI Banque basiert auf mehreren Indikatoren oder Analysen, die monatlich aktualisiert werden und auf den neuesten Prognosen der ausstehenden Kredite (sowohl für die Kunden als auch für das Händlernetz) und der Refinanzierungsgeschäfte basieren. In Bezug auf das Gesetz über die Abflüsse von Einlagen wurden vorsichtige Annahmen getroffen.

Im Jahr 2015 emittierte das Segment Absatzfinanzierung vier öffentliche Anleihen: zwei für 500 Mio. € mit einer Laufzeit von fünf Jahren, eine für 750 Mio. € mit einer Laufzeit von sieben Jahren und eine für 750 Mio. € mit einer Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten. Es wurden zahlreiche weitere Privatplatzierungen mit einem Gesamtvolumen von 925 Mio. € und einer durchschnittlichen Laufzeit von 1,6 Jahren getätigt.

Im Segment der strukturierten Finanzierungen tätigte die Absatzfinanzierung eine private Verbriefungstransaktion im Wert von 600 Mio. £, die durch Kundenkredite in Großbritannien abgesichert war. Diese tritt anstelle eines Instruments, das gerade ausläuft. Inzwischen startete die brasilianische Tochtergesellschaft ihre erste Verbriefung mit Kundenkrediten aus dem Segment Automotive für insgesamt 466 Mio. brasilianische Real.

Außerhalb Europas nahmen die Absatzfinanzierungsgesellschaften in Argentinien, Brasilien, Südkorea und Marokko über ihre inländischen Anleihemärkte Kredite auf.

Nach Frankreich, Deutschland und Österreich startete die RCI Banque 2015 auch in Großbritannien ein Einlagengeschäft. Die gesammelten Einlagen wuchsen innerhalb von 12 Monaten um mehr als 50 % auf 10,2 Mrd. € zum 31. Dezember 2015.

Zusätzlich zu diesen Ressourcen verfügt das Segment Absatzfinanzierung über nicht in Anspruch genommene bestätigte Kreditlinien in Höhe von 4,5 Mrd. € (4,1 Mrd. € für die RCI Banque) und über verfügbare liquide Forderungen in Höhe von 2,4 Mrd. €, die bei der Europäischen Zentralbank getilgt werden können (dieser Betrag versteht sich nach Abzug von Skonti und schließt bereits zum Jahresende getilgte Forderungen aus), sowie über hochliquide Vermögenswerte in Höhe von 2,2 Mrd. €. Die RCI Banque, die ebenfalls über Barmittel in Höhe von 0,2 Mrd. € verfügt, wäre somit in der Lage, das laufende Handelsgeschäft für fast 11 Monate zu finanzieren, wenn gar keine externen Mittel zur Verfügung stehen würden.

Bestätigte, offene, aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien sind in Anmerkung 23-A beschrieben.

B2 – Fremdwährungsrisiken

• Management von Fremdwährungsrisiken

Das Segment Automotive ist im Rahmen seines Industrie- und Handelsgeschäfts Wechselkursrisiken ausgesetzt. Diese Risiken werden von der Renault-Abteilung Finanzierung und Treasury überwacht und zentralisiert.

Es ist die allgemeine Politik von Renault, keine Absicherung künftiger operativer Cashflows in Fremdwährungen vorzunehmen. Infolgedessen ist die operative Marge des Konzerns Wechselkursrisiken ausgesetzt. Das Umlaufvermögen ist ebenfalls sensibel gegenüber Wechselkursschwankungen. Die Absicherung solcher Risiken bedarf der offiziellen Genehmigung durch die Finanzabteilung oder die Geschäftsleitung. Das Ergebnis dieser Absicherungen muss dann an die Geschäftsleitung berichtet werden.

Demgegenüber verfolgt das Segment Automotive die generelle Politik, die Wechselkursrisiken bei Finanzierungs- und Investitionsströmen in Fremdwährungen zu minimieren, um eine wechselkursbedingte Verzerrung des Finanzergebnisses zu vermeiden. Alle Fremdwährungsrisiken des Konzerns aus Finanzergebnispositionen werden durch das zentrale Cash-Management-Team aggregiert und überwacht und monatlich dem Chief Financial Officer gemeldet. Finanzierungsströme in Fremdwährung, die von Renault-Gesellschaften stammen, werden in derselben Währung abgesichert. Wenn eine Tochtergesellschaft eine Fremdfinanzierung in einer anderen Währung als der lokalen Währung benötigt, überwacht die Muttergesellschaft die Geschäftstätigkeit genau. Liquiditätsüberschüsse in Ländern, die nicht dem zentralen Cash Management der Muttergesellschaft unterliegen, werden unter der Aufsicht der zentralen Cash-Management-Abteilung des Konzerns in der Regel in lokaler Währung angelegt.

Beteiligungen (in anderen Währungen als dem Euro) werden in der Regel nicht abgesichert. Aufgrund ihrer Bedeutung unterliegt die Beteiligung an Nissan jedoch zum 31. Dezember 2015 einem teilweisen Devisenabsicherungsgeschäft in Höhe von 146 Mrd. Yen (Anmerkung 12-G).

Die Tochtergesellschaft Renault Finance kann Devisengeschäfte im eigenen Namen und innerhalb eines genau definierten Risikorahmens tätigen. Die Devisenpositionen werden in Echtzeit überwacht und bewertet. Diese Tätigkeit dient in erster Linie dazu, die Kompetenz der Gruppe auf den Finanzmärkten zu wahren. Es werden sehr kurze Expositionen erzeugt und Summen von einigen zehn Millionen Euro nicht überschritten. Daher ist ein wesentlicher Einfluss auf die konsolidierten Ergebnisse von Renault ausgeschlossen.

Das Segment Absatzfinanzierung ist aufgrund der verfolgten Managementgrundsätze nur geringen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Im Rahmen des zentralen Steuerungsrahmens für die Refinanzierung kann keine Position eingenommen werden; der Handelsraum sichert alle betroffenen Ströme ab. Verbleibende temporäre Positionen in Fremdwährungen im Zusammenhang mit den Zeitdifferenzen im Cashflow, die mit dem Multi-Currency-Cash-Management verbunden sind, können weiterhin bestehen bleiben. Sie werden täglich überwacht und unterliegen der gleichen Absicherungspolitik. Die Absatzfinanzierungsgesellschaften sind verpflichtet, sich in ihrer eigenen Währung zu refinanzieren und sind daher nicht risikobehaftet. In Ausnahmefällen werden für Tochtergesellschaften, bei denen die Absatzfinanzierung oder Refinanzierung in mehreren Währungen erfolgt, sowie den Tochtergesellschaften, die berechtigt sind, einen Teil ihrer Liquiditätsüberschüsse in einer anderen Währung als ihrer Landeswährung anzulegen, Limits definiert.

Am Donnerstag, 31. Dezember 2015 erreichte die konsolidierte Devisenposition der RCI Banque den Stand von 17,5 Mio. €. Im Jahr 2015 nahm der Konzern keine wesentlichen Änderungen am praktizierten Devisenrisikomanagement vor.

• Analyse der Sensitivität von Finanzinstrumenten gegenüber Fremdwährungsrisiken

Diese Analyse betrifft die Sensitivität gegenüber Wechselkursrisiken von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten (einschließlich konzerninterner Salden) und Derivaten, die eine andere Währung als die Währung des haltenden Unternehmens aufweisen. Nicht berücksichtigt werden jedoch Positionen, die durch Fair-Value-Hedges abgesichert sind (abgesicherte Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und Derivate), bei denen sich die Marktwertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft in der Gewinn- und Verlustrechnung nahezu vollständig ausgleichen.

Der Konzern verfügt über Finanzinstrumente in japanischen Yen, die für Zwecke der Politik zur Teilabsicherung seiner Beteiligung an Nissan gehalten werden (Anmerkung 12-G).

Die Auswirkungen werden ausschließlich auf der Grundlage der sofortigen Umrechnung der betreffenden finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Jahresende unter Anwendung einer 1 %igen Schwankung des Euro-Wechselkurses geschätzt.

Der Einfluss auf das Eigenkapital betrifft die 1 %ige Schwankung des Euro gegenüber anderen Währungen, die auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, Cash-Flow-Hedges und Teilabsicherung der Beteiligung an Nissan angewendet wird. Alle anderen Effekte wirken sich auf das Konzernergebnis aus.

Für das Segment Automotive hätte der Effekt auf das Eigenkapital (vor Steuern), der sich aus einem Anstieg des Euro um 1 % gegenüber den Hauptwährungen bei Finanzinstrumenten mit Devisenrisiken ergibt, zum 31. Dezember 2015 einen günstigen Effekt von 9 Mio. € gehabt, der im Wesentlichen aus der Yen-Schuldverschreibung im Zusammenhang mit der Teilabsicherung der Beteiligung an Nissan resultiert. Die geschätzten Auswirkungen auf den Nettoertrag zum 31. Dezember 2015 werden mit einem ungünstigen Betrag in Höhe von 5 Mio. € erwartet.

• Währungsderivate

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Nominell - 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Währungsswaps – Erwerbe 7.923 5.317 2.606 -
Währungsswaps – Verkäufe 8.033 5.334 2.699 -
Terminkäufe 23.509 23.063 446 -
Terminverkäufe 23.520 23.074 446 -
(Millionen €) 31. Dezember 2014
Nominell - 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Währungsswaps – Erwerbe 6.427 1.475 4.952 -
Währungsswaps – Verkäufe 6.385 1.334 5.051 -
Terminkäufe 234.138 234.135 3 -
Terminverkäufe 233.265 233.262 3 -

B3 – Zinsänderungsrisiken

• Management von Zinsänderungsrisiken

Das Zinsänderungsrisiko der Renault-Gruppe betrifft im Wesentlichen das Absatzfinanzierungsgeschäft der Absatzfinanzierung und ihrer Tochtergesellschaften. Die Gesamtzinsrisiken stellen die Auswirkungen schwankender Zinssätze auf die zukünftige Brutto-Finanzmarge dar. Das

Ziel des Segments Absatzfinanzierung ist es, diese Risiken so weit wie möglich zu begrenzen, um die Umsatzrendite zu sichern. Um der Schwierigkeit Rechnung zu tragen, die Struktur der Finanzschulden genau auf die Struktur der Kredite abzustimmen, ist eine begrenzte Flexibilität bei der Zinssicherung der einzelnen Tochtergesellschaften gegeben. Diese Flexibilität spiegelt sich in einem Sensitivitätslimit wider, das jeder Tochtergesellschaft zugewiesen und vom Finanzausschuss validiert wurde, sowie in der individuellen Anpassung eines Teils des Limits, das Renault dem Segment Absatzfinanzierung zuweist.

Die Sensitivitätsberechnung erfolgt täglich für jede Währung und jede Führungseinheit (zentrale Refinanzierungsstelle, französische und ausländische Tochtergesellschaften für die Absatzfinanzierung) zur Steuerung der Zinsänderungsrisiken über den gesamten Konsolidierungskreis des Segments Absatzfinanzierung.

Die Position jeder Gesellschaft hinsichtlich ihres Limits wird täglich überprüft, und den Tochtergesellschaften werden, wenn es die Umstände erfordern, sofort geltende Absicherungsrichtlinien erteilt. Das Ergebnis der Prüfungen wird monatlich an den Finanzausschuss des Segments Absatzfinanzierung berichtet, der die Übereinstimmung der Positionen mit der Finanzstrategie des Konzerns und den aktuellen Verfahrensanweisungen überprüft.

Die Analyse des strukturellen Zinsänderungsrisikos des Segments Absatzfinanzierung stellt sich wie folgt dar:

Nahezu alle Kundenkredite der Absatzfinanzierungsgesellschaften werden mit einem festen Zinssatz verzinst und haben Laufzeiten von ein bis zweiundsiebzig Monaten. Diese Kredite sind durch festverzinsliche Mittel mit gleicher Struktur abgesichert. Sie sind durch Makro-Hedging abgesichert und generieren lediglich ein Restzinsrisiko. Bei Tochtergesellschaften, bei denen die Finanzierung variabel verzinst wird, wird das Zinsänderungsrisiko durch Makro-Hedging mittels Zinsswaps abgesichert.

Die Hauptaktivität der zentralen Refinanzierungsabteilung des Segments Absatzfinanzierung ist die Refinanzierung der gewerblichen Tochtergesellschaften des Konzerns. Makro-Hedging-Geschäfte in Form von Zinsswaps halten die Sensitivität der refinanzierenden Holdinggesellschaft unterhalb des definierten Limits.

Die Zinsrisikopolitik des Segments Automotive beruht auf zwei Grundsätzen: Langfristige Anlagen werden in der Regel mit festverzinslichen Finanzierungen und Investitionen in Barreserven mit variabel verzinslichen Finanzierungen getätigt. Festverzinsliche Kredite werden in variable Zinssätze umgewandelt, um ein Gleichgewicht zwischen variabel verzinslichen Verbindlichkeiten und variabel verzinslichen Vermögenswerten zu erhalten, wenn die Zinsstrukturkurve nicht nahe genug bei null liegt. Die Finanzierung in Yen, die im Rahmen der teilweisen Absicherung des Nissan-Eigenkapitals vorgenommen wird, erfolgt festverzinslich.

Die verfügbaren liquiden Mittel des Segments Automotive werden soweit wie möglich zentral von Renault SA verwaltet und von Renault Finance in kurzfristige Bankeinlagen investiert.

Zudem führt Renault Finance Zinsgeschäfte im eigenen Namen und im Rahmen streng definierter Risikolimits durch, und die Positionen werden in Echtzeit überwacht und bewertet. Das mit diesem Arbitragegeschäft verbundene Risiko ist sehr begrenzt und hat keinen wesentlichen Einfluss auf das Konzernergebnis der Gruppe.

Im Jahr 2015 hat der Konzern keine wesentlichen Änderungen am Management von Zinsänderungsrisiken vorgenommen.

• Analyse der Sensitivität von Finanzinstrumenten gegenüber Zinsänderungsrisiken

Der Konzern ist folgenden Zinsänderungsrisiken ausgesetzt:

Schwankungen der Zinsströme bei variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden (einschließlich festverzinslicher Instrumente, die in variabel verzinsliche Instrumente umgewandelt werden, und strukturierter Produkte)
Schwankungen des beizulegenden Zeitwerts der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten festverzinslichen Finanzinstrumente
Schwankungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten

Die Auswirkungen werden durch Anwendung eines Anstiegs der Zinssätze um 100 Basispunkte über einen Zeitraum von einem Jahr auf die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente geschätzt.

Die Auswirkung auf das Eigenkapital entspricht der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der zur Veräußerung verfügbaren festverzinslichen finanziellen Vermögenswerte und Cashflow-Hedges nach einem Anstieg der Zinssätze um 100 Basispunkte. Alle anderen Effekte wirken sich auf das Konzernergebnis aus.

Die Ermittlung der Zinssensitivität der einzelnen Segmente erfolgt unter Berücksichtigung von Intersegmentkrediten.

Für das Segment Automotive wäre die Auswirkung eines Zinsanstiegs von 100 Basispunkten auf das Ergebnis und das Eigenkapital (vor Steuern) für Finanzinstrumente mit Zinsänderungsrisiken zum 31. Dezember 2015 um 87 Mio. € bzw. 5 Mio. € positiv. Für das Segment Absatzfinanzierung würden sich die Auswirkungen eines Zinsanstiegs von 100 Basispunkten auf den Nettoertrag und das Eigenkapital (vor Steuern) für Finanzinstrumente, die Zinssatz-Risiken ausgesetzt sind, zum 31. Dezember 2015 auf minus 40 Mio. € bzw. plus 65 Mio. € belaufen. Der Einfluss auf das Eigenkapital resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung des Zeitwerts von Swaps, die zur Absicherung zukünftiger Cashflows abgeschlossen wurden.

• Aufschlüsselung von Finanzverbindlichkeiten und Absatzfinanzierungsschulden nach fest bzw. variabel verzinslichen Verbindlichkeiten/Schulden, nach dem Effekt von Derivaten

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Finanzielle Verbindlichkeiten vor Absicherung: festverzinslich (a) 23.242
Finanzielle Verbindlichkeiten vor Absicherung: variabel verzinslich (a’) 16.372
Finanzverbindlichkeiten vor Absicherung (ohne rückzahlbare Aktien) 39.614
Hedges: variabel / fest verzinslich (b) 5.931
Hedges: fest / variabel verzinslich (b’) 7.755
Absicherungen 13.686
Finanzielle Verbindlichkeiten nach Absicherung: festverzinslich (a+b-b’) 21.418
Finanzielle Verbindlichkeiten nach Absicherung: variabel verzinslich (a’+b’-b) 18.196
Finanzverbindlichkeiten nach Absicherung (ohne rückzahlbare Aktien) 39.614

Zinsderivate

(Millionen €) 31. Dezember 2015
Nominell - 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Zinsswaps 15.447 5.100 9.447 900
Sonstige Zinssatz-Absicherungsinstrumente - - - -
(Millionen €) 31. Dezember 2014
Nominell - 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Zinsswaps 16.880 6.624 9.775 481
Sonstige Zinssatz-Absicherungsinstrumente - - - -

B4 – Eigenkapitalrisiken

• Management von Eigenkapitalrisiken

Die Eigenkapital- bzw. Aktienrisiken des Konzerns betreffen im Wesentlichen die im Rahmen der Kooperationsvereinbarungen erworbenen Daimler-Aktien und die börsengängigen Wertpapiere, die auf Aktienkurse indexiert sind. Zur Absicherung dieser Risiken setzt der Konzern keine Aktienderivate ein.

Im Jahr 2015 hat der Konzern keine wesentlichen Änderungen im praktizierten Aktienrisikomanagement vorgenommen.

• Analyse der Sensitivität von Finanzinstrumenten gegenüber Aktienrisiken

Die Sensitivität gegenüber Aktienrisiken, die sich aus der Anwendung eines um 10 % gesunkenen Aktienkurses auf die betreffenden finanziellen Vermögenswerte zum Jahresende ergibt, hätte einen negativen Einfluss von 129 Mio. € auf das Eigenkapital. Der Einfluss auf das Konzernergebnis ist zum 31. Dezember 2015 unwesentlich.

B5 – Rohstoffrisiken

• Management von Rohstoffrisiken

Die Einkaufsabteilung von Renault kann einen Teil ihrer Rohstoffrisiken mit Hilfe von Finanzinstrumenten absichern. Diese Sicherungsgeschäfte unterliegen Volumen-, Laufzeit- und Preislimits.

Die zum 31. Dezember 2015 laufenden Rohstoffsicherungsgeschäfte beinhalten Terminkäufe von Aluminium, Kupfer, Palladium, Platin und Blei. Diese Geschäfte werden zu Bilanzierungszwecken als Cash-Flow-Hedges klassifiziert. Dementsprechend werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im Eigenkapital erfasst.

• Analyse der Sensitivität von Finanzinstrumenten gegenüber Rohstoffrisiken

Die bilanzielle Sensitivität der Finanzinstrumente gegenüber Rohstoffrisiken resultiert aus Derivaten, die zur Absicherung der wirtschaftlichen Risiken des Konzerns eingesetzt werden.

Ein 10-prozentiger Anstieg der Rohstoffpreise für Derivate, die als Sicherungsderivate klassifiziert sind, hätte einen positiven Einfluss von 11 Mio. € auf das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015.

• Rohstoffderivate

(Millionen €) 31. Dez 15
Nominell – 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Erwerbe von Swaps 111 111 - -
(Millionen €) 31. Dez 14
Nominell – 1 Jahr 1–5 Jahre +5 Jahre
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Erwerbe von Swaps 99 99 - - -

B6 – Gegenparteirisiken

Alle Konzerngesellschaften nutzen ein vollständig koordiniertes Gegenpartei-Risikomanagement mit einem Scoringsystem, das sich im Wesentlichen an der langfristigen Bonität und dem Eigenkapitalniveau der Gegenparteien orientiert. Bei Konzerngesellschaften mit signifikanter Exposition wird die Einhaltung der genehmigten Limits täglich unter strengen internen Kontrollverfahren überwacht.

Die Gruppe erstellt einen konsolidierten monatlichen Bericht, der alle Gegenparteien der Bank erfasst und nach sortiert geordnet ist. Dieser Bericht enthält eine detaillierte Analyse der Einhaltung der Limits nach Betrag, Laufzeit und Art sowie eine Auflistung der wichtigsten Expositionen.

Die meisten Einlagen werden bei großen Netzwerkbanken angelegt, da dies eine gute Risikostreuung ermöglicht und das systemische Risiko senkt. Keine dieser Einlagen hat eine Laufzeit von mehr als 90 Tagen.

Die Aktivitäten des Konzerns auf den Finanz- und Bankenmärkten unterliegen keiner wesentlichen Risikokonzentration. Im Jahr 2015 wurden keine Verluste durch den Ausfall einer Gegenpartei im Bankgeschäft verzeichnet.

4.2.6.6 Kapitalflüsse und sonstige Informationen

ANMERKUNG 26 – CASHFLOWS

A – Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Ausgaben

(Millionen €) 2015 2014
Nettozuführung zu Rückstellungen (301) 355
Nettoeffekte aus Kreditausfällen der Absatzfinanzierung (20) (43)
Netto(gewinn)/-verlust aus Anlagenabgängen (10) (22)
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der rückkaufbaren Aktien 82 38
Veränderung des beizulegenden Zeitwerts anderer Finanzinstrumente (18) (5)
(161) (260)
Latente Steuern 53 29
Sonstige
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Ausgaben (375) 92
B - Veränderung des Umlaufvermögens
(Millionen €) 2015 2014
Zuwachs (Rückgang) der Nettovorräte (272)
Zuwachs (Rückgang) der Nettoforderungen von Automotive (813) (275)
Zuwachs (Rückgang) anderer Aktiva (348) (318)
Zuwachs (Rückgang) von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (499) 886
1.219
Zuwachs (Rückgang) sonstiger Verbindlichkeiten 898 750
Zuwachs (Rückgang) des Umlaufvermögens 457 771
C - Investitionen in Sachanlagen
(Millionen €) 2015 2014
Erwerb immaterieller Vermögensgegenstände (956) (967)
Erwerb von Sachanlagen (außer an Kunden vermietete Sachanlagen) (1.962) (1.736)
Summe der Einkäufe der Periode (2.918) (2.703)
Abgegrenzte Zahlungen 117 192
Gesamtinvestitionen in Sachanlagen (2.801) (2.511)
D - Erhaltene und bezahlte Zinsanteile des Segments Automotive
(Millionen €) 2015 2014
Zinseinnahmen 233 283
Zinsaufwand (486) (542)
Erhaltene und gezahlte Zinsen (253) (259)

ANMERKUNG 27 – VERBUNDENE PARTEIEN

A – Vergütung von Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Konzernleitung

Die folgenden Tabellen weisen die im Aufwand 2015 enthaltenen gezahlten Vergütungen anteilig zu den Zeiträumen aus, in denen die Funktionen ausgeübt wurden.

A1 – Vergütung von Mitgliedern des Verwaltungsrats und Führungskräften

Der Verwaltungsrat hat die Funktionen des Chairman of the Board und des Chief Executive Officer zusammengefasst. Der Chairman und CEO des Verwaltungsrates erhält für seine Tätigkeit als Chairman des Verwaltungsrates keine Vergütung.

(Millionen €) 2015 2014
Grundgehalt 1,2 1,2
Erfolgsabhängiges Gehalt 2,7 2,2
Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers 1,7 2,1
Zusatzrente 1,5 1,0
Sonstige Vergütungsbestandteile 0,3 0,2
Gesamtvergütung ohne Aktienoptionen und Performance Shares(1) 7,4 6,7
Aktienoptionen und Performance Shares 3,3 1,6
Summe Aktienoptionen und Performance Shares 3,3 1,6
Chairman und Chief Executive Officer 10,7 8,3

(1) Die gewährte Vergütung setzt sich aus dem in bar bezahlten Teil und dem Buchwert des aufgeschobenen, in Aktien zu zahlenden Gehalts zusammen.

Die Verwaltungsratshonorare beliefen sich im Jahr 2015 auf 1.155.300€ (2014: 1.074.699€), wovon 48.000 € (2014: 48.000€) für die Funktion des Chairman gezahlt wurden.

A2 – Vergütung der Mitglieder der Konzernleitung (ausgenommen Chairman und Chief Executive Officer)

(Millionen €) 2015 2014
Grundgehalt 4,3 3,8
Pensionsleistungen - -
Erfolgsabhängiges Gehalt 4,7 4,3
Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers 5,1 3,9
Zusatzrente 3,9 2,3
Sonstiges 1,1 0,7
Gesamtvergütung ohne Aktienoptionen und Performance Shares(1) 19,1 15,0
Aktienoptionen und Performance Shares 5,4 3,2
Summe Aktienoptionen und Performance Shares 5,4 3,2
Mitglieder der Konzernleitung (außer Chairman und CEO) 24,5 18,2

B – Beteiligungen von Renault an assoziierten Unternehmen

Einzelheiten zu den Beteiligungen von Renault an Nissan und AVTOVAZ sind in den Anmerkungen 12 und 13-A dargestellt.

C – Transaktionen mit dem französischen Staat und Unternehmen der öffentlichen Hand

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit tätigt die Gruppe Transaktionen mit dem Staat und öffentlichen Unternehmen wie UGAP, EDF und La Poste. Diese Transaktionen, die unter normalen Marktbedingungen stattfinden, umfassen einen Umsatz von 250 Mio. € im Jahr 2015 (212 Mio. € im Jahr 2014) und eine Forderung von 70 Mio. € zum 31. Dezember 2015 (44 Mio. € im Jahr 2014).

ANMERKUNG 28 – AUSSERBILANZIELLE VERPFLICHTUNGEN SOWIE EVENTUALFORDERUNGEN UND -VERBINDLICHKEITEN

Im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit geht Renault eine Reihe von Verpflichtungen ein und ist in Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungen der Wettbewerbs- und Kfz-Regulierungsbehörden involviert. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen (z. B. Pensionen und andere Leistungen für Arbeitnehmer, Prozesskosten usw.) sind durch Rückstellungen gedeckt. Einzelheiten zu den sonstigen Verpflichtungen, die außerbilanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten darstellen, sind im Folgenden aufgeführt (Anmerkung 28-A).

Renault erhält auch Verpflichtungen von Kunden (Einlagen, Hypotheken usw.) und kann Kreditlinien bei Kreditinstituten in Anspruch nehmen (Anmerkung 28-B).

A – Außerbilanzielle Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten

A1 – Ordentliche Geschäftstätigkeit

Der Konzern ist zu folgenden Beträgen verpflichtet:

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Erhaltene Bürgschaften, Indossamente und Garantien 214 214
Finanzierungsverpflichtungen zugunsten von Kunden(1) 1.984 1.675
Feste Investitionsaufträge 568 518
Leasingverpflichtungen 247 310
Verpfändete, als Bürgschaft oder Hypothek begebene Aktiva und andere Verpflichtungen(2) 70 127

(1) Die Verpflichtungen des Segments Absatzfinanzierung zugunsten von Kunden führen in den drei Monaten nach dem Jahresende zu Liquiditätsabflüssen in Höhe von maximal 1.881 Mio. € zum 31. Dezember 2015.

(2) Die verpfändeten, als Bürgschaften oder Hypotheken hinterlegten Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen Garantien für finanzielle Verbindlichkeiten, die Renault bei der Übernahme von Samsung Motors Renault im Jahr 2000 übernommen hat.

Die Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen entsprechen den Mieten aus unkündbaren Leasingverhältnissen. Die Aufschlüsselung stellt sich wie folgt dar:

(Millionen €) 31. Dezember 2015 31. Dezember 2014
Weniger als 1 Jahr 42 33
Zwischen 1 und 5 Jahren 149 172
Mehr als 5 Jahre 56 105
GESAMT 247 310

A2 – Spezifische Vorgänge

• Altfahrzeuge

Der Konzern bildet Rückstellungen für seine Recyclingverpflichtungen auf Länderebene gemäß den behördlichen Auflagen, sobald die Verfahren für das Recycling festgelegt sind. Diese Bestimmungen werden regelmäßig überprüft, um sicherzustellen, dass sie den Veränderungen der Situation in den einzelnen Ländern Rechnung tragen.

In Ländern, die noch über keine vollständige Gesetzgebung verfügen, ist es bis zum Vorhandensein der Gesetze nicht möglich, genau zu bestimmen, ob der Konzern noch Restkosten zu tragen hat.

• Sonstige Verpflichtungen

Die Veräußerung von Tochtergesellschaften oder Geschäftsbereichen durch den Konzern beinhaltet in der Regel Zusicherungen und Gewährleistungen zu Gunsten des Käufers. Zum 31. Dezember 2015 hatte der Konzern keine wesentlichen Risiken im Zusammenhang mit diesen Geschäften ermittelt.

Nach Teilverkäufen von Tochtergesellschaften in den Vorjahren hält Renault Put-Optionen, die einen Teil oder die gesamte verbleibende Restbeteiligung abdecken. Die Ausübung dieser Optionen hätte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konzernrechnung der Gruppe.

Die Konzerngesellschaften werden in den Ländern, in denen sie tätig sind, in periodischen Abständen einer Steuerprüfung unterzogen. Akzeptierte Steueranpassungen werden in der Bilanz als Rückstellungen ausgewiesen. Anfechtbare Steueranpassungen werden auf Fallbasis berücksichtigt, wobei dem Risiko Rechnung getragen wird, dass das eingeleitete Verfahren oder die Rechtsbehelfe erfolglos bleiben.

Die Konzerngesellschaften unterliegen periodischen Untersuchungen durch die Behörden der Länder, in denen sie tätig sind. Wenn die daraus resultierenden finanziellen Konsequenzen akzeptiert werden, werden sie über Rückstellungen im Abschluss berücksichtigt. Werden sie angefochten, werden sie von Fall zu Fall auf der Grundlage von Schätzungen erfasst, die dem Risiko Rechnung tragen, dass das Verfahren oder die eingeleiteten Rechtsbehelfe erfolglos bleiben.

Folgende wichtige Ermittlungen laufen zum 31. Dezember 2015: eine Ermittlung der Wettbewerbsbehörden in Korea und eine Ermittlung in Frankreich und Deutschland im Zusammenhang mit der Höhe der Abgasemissionen.

B – Erhaltene außerbilanzielle Verpflichtungen und Eventualforderungen

(Millionen €) 31. Dez 15 31. Dez 14
Bürgschaften, Garantien und erhaltene Garantien 2.039 2.102
Verpfändete oder als Hypothek begebene Aktiva(1) 2.672 2.631
Rückkaufverpflichtungen(2) 1.656 1.371
Sonstige Verpflichtungen 4 5

(1) Das Segment Absatzfinanzierung erhält von seinen Kunden Garantien im Rahmen der Absatzfinanzierung für Neu- oder Gebrauchtfahrzeuge. Von Kunden erhaltene Garantien belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 2.397 Mio. € (31. Dezember 2014: 2.505 Mio. €).

(2) Vom Segment Absatzfinanzierung eingegangene Verpflichtungen zum Verkauf von Mietfahrzeugen an Dritte am Ende des Mietvertrages.

Die erhaltenen außerbilanziellen Verpflichtungen aus bestätigten, offenen Kreditlinien sind in Anmerkung 23-A dargestellt.

ANMERKUNG 29 – HONORARE FÜR ABSCHLUSSPRÜFER

Die den Abschlussprüfern und ihren Netzwerken für die Bilanzprüfung gezahlten Honorare stellen sich wie folgt dar:

(Millionen €) EY-Netzwerk
Betrag %
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2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- ---
Bilanzprüfung
--- --- --- --- ---
Gesetzliche Bilanzprüfung, Bestätigungsvermerk, Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses 5,93 ,.93 92,5 % 91,7 %
Renault SA und Renault s.a.s. 3,13 3,01 48,8 % 46,5 %
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 2,8 2,92 43,7 % 45,2 %
Sonstige Arbeiten und Dienstleistungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Auftrag des Abschlussprüfers stehen 0,26 0,2 4,1 % 3,0 %
Renault SA und Renault s.a.s. 0,22 0,05 3,5 % 0,7 %
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 0,04 0,15 0,6 % 2,3 %
Prüfung – Zwischensumme 6,19 6,13 96,6 % 94,7 %
Sonstige Dienstleistungen
Mit rechtlichem, steuerlichem und arbeitsrechtlichem Bezug 0,17 0,29 2,6 % 4,5 %
Sonstige 0,05 0,05 0,8 % 0,8 %
Sonstige Leistungen – Zwischensumme 0,22 0,34 3,4 % 5,3 %
GESAMT 6,41 6,47 100 % 100 %
(Millionen €) KPMG-Netzwerk
Betrag %
--- --- --- --- ---
2015 2014 2015 2014
--- --- --- --- ---
Bilanzprüfung
--- --- --- --- ---
Gesetzliche Bilanzprüfung, Bestätigungsvermerk, Prüfung des Einzel- und Konzernabschlusses 5,21 5,99 84,0 % 84,9 %
Renault SA und Renault s.a.s. 2,22 2,15 35,8 % 30,4 %
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 2,99 3,84 48,2 % 54,5 %
Sonstige Arbeiten und Dienstleistungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Auftrag des Abschlussprüfers stehen 0,03 0,01 0,5 % 0,2 %
Renault SA und Renault s.a.s. 0,01 0 0,2 % 0,0 %
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 0,02 0,01 0,3 % 0,2 %
Prüfung – Zwischensumme 5,24 6 84,5 % 85,1 %
Sonstige Dienstleistungen
Mit rechtlichem, steuerlichem und arbeitsrechtlichem Bezug 0,88 0,89 14,2 % 12,6 %
Sonstige 0,08 0,17 1,3 % 2,3 %
Sonstige Leistungen – Zwischensumme 0,96 1,06 15,5 % 14,9 %
GESAMT 6,2 7,06 100 % 100 %

ANMERKUNG 30 – WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

ANMERKUNG 31 – KONSOLIDIERTE UNTERNEHMEN

A – Vollkonsolidierte Unternehmen (Tochterunternehmen)

Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
Renault SA Frankreich Konsolidierendes Unternehmen Konsolidierendes Unternehmen
--- --- --- ---
AUTOMOTIVE
FRANKREICH
Renault s.a.s Frankreich 100 100
Arkanéo Frankreich 100 100
Auto Châssis International (ACI) Le Mans Frankreich 100 100
Auto Châssis International (ACI) Villeurbanne Frankreich 100 100
Fonderie de Bretagne Frankreich 100 100
IDVU Frankreich 100 100
IDVE Frankreich 100 100
Maubeuge Construction Automobile (MCA) Frankreich 100 100
Renault Environnement Frankreich 100 100
Renault Développement Industriel et Commercial (RDIC) Frankreich 100 100
Renault Retail Group SA und Tochtergesellschaften Frankreich 100 100
Renault Samara Frankreich 100 100
RDREAM Frankreich 100 100
SCI Plateau de Guyancourt Frankreich 100 100
SNC Renault Cléon Frankreich 100 100
SNC Renault Douai Frankreich 100 100
SNC Renault Flins Frankreich 100 100
Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
SNC Renault Sandouville Frankreich 100 100
Société des Automobiles Alpine Frankreich 100 100
Sofrastock International Frankreich 100 100
Société de Transmissions Automatiques Frankreich 100 100
Société de Véhicules Automobiles de Batilly (SOVAB) Frankreich 100 100
Société Immobilière de Construction Française pour l’Automobile et la Mécanique (SICOFRAM) und Tochtergesellschaften Frankreich 100 100
Société Immobilière Renault Habitation (SIRHA) Frankreich 100 100
Société Immobilière d’Epone Frankreich 100 100
Société Immobilière pour l’Automobile (SCIA) Frankreich 100 100
SODICAM 2 Frankreich 100 100
Technologie et Exploitation Informatique (TEI) Frankreich 100 100
EUROPA
Renault Deutschland AG und Tochtergesellschaften Deutschland 100 100
Renault Österreich und Tochtergesellschaften Österreich 100 100
Renault Belgique Luxembourg und Tochtergesellschaften Belgien 100 100
Renault Industrie Belgique (RIB) Belgien 100 100
Renault Croatia Kroatien 100 100
Renault España Comercial SA (RECSA) und Tochtergesellschaften Spanien 100 100
Renault Espana SA und Tochtergesellschaften Spanien 100 100
Renault Hungaria und Tochtergesellschaften Ungarn 100 100
Renault Irlande Irland 100 100
Renault Italia und Tochtergesellschaften Italien 100 100
Motor Reinsurance Company Luxemburg 100 100
Renault Group B.V. Niederlande 100 100
Renault Nederland Niederlande 100 100
Renault Polska Polen 100 100
Cacia Portugal 100 100
Renault Portuguesa und Tochtergesellschaften Portugal 100 100
Renault Česká Republika Tschechische Republik 100 100
Grigny Ltd. Großbritannien 100 100
Renault Retail Group U.K. Ltd. Großbritannien 100 100
Renault U.K. Großbritannien 100 100
Renault Slovakia Slowakei 100 100
Renault Nissan Slovenija d.o.o. Slowenien 100 100
Revoz Slowenien 100 100
Renault Nordic Schweden 100 100
Renault Finance Schweiz 100 100
Renault Suisse SA und Tochtergesellschaften Schweiz 100 100
AFRIKA, NAHER OSTEN, INDIEN
Renault Algérie Algerien 100 100
Renault India Private Ltd Indien 100 100
Renault Maroc Marokko 80 80
Renault Maroc Service Marokko 100 100
Renault Tanger Exploitation Marokko 100 100
Renault Tanger Méditerranée Marokko 100 100
Société Marocaine de Construction Automobile (SOMACA) Marokko 77 77
Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
NORD-/SÜDAMERIKA
Groupe Renault Argentina Argentinien 100 100
Renault do Brasil LTDA Brasilien 100 100
Renault do Brasil SA Brasilien 100 100
Sociedad de Fabricacion de Automotores (SOFASA) und Tochtergesellschaften Kolumbien 100 100
Renault Corporativo SA de C.V. Mexiko 100 100
Renault Mexico Mexiko 100 100
ASIEN/PAZIFISCHER RAUM
Renault Beijing Automotive Company China 100 100
Renault Samsung Motors Südkorea 80 80
EURASIEN
Renault Nissan Bulgaria Bulgarien 100 100
Dacia und Tochtergesellschaften Rumänien 99 99
Renault Mécanique Romania Rumänien 100 100
Renault Commercial Romania Rumänien 100 100
Renault Technologie Romania Rumänien 100 100
AFM Industrie(1) Russland - 100
CJSC Renault Russia Russland 100 100
Remosprom(1) Russland - 100
Oyak-Renault Otomobil Fabrikalari Türkei 52 52
Renault Ukraine Ukraine 100 100
ABSATZFINANZIERUNG
FRANKREICH
Diac Frankreich 100 100
Diac Location Frankreich 100 100
RCI Banque und Filialen Frankreich 100 100
EUROPA
RCI Versicherungs-Service GmbH Deutschland 100 100
RCI Financial Services S.A. Belgien 100 100
Renault AutoFin S.A. Belgien 100 100
Overlease Spanien 100 100
RCI zrt Hongrie Ungarn 100 100
ES Mobility SRL Italien 100 100
RCI Insurance Ltd Malta 100 100
RCI Life Ltd Malta 100 100
RCI Services Ltd Malta 100 100
RCI Financial Services B.V. Niederlande 100 100
Renault Credit Polska Sp. Z.o.o. Polen 100 100
RCI Gest Instituiçao Financiora de Credito Portugal 100 100
RCI Gest Seguros – Mediadores de Seguros Portugal 100 100
RCI Finance CZ s.r.o. Tschechische Republik 100 100
RCI Financial Services s.r.o. Tschechische Republik 50 50
RCI Financial Services Ltd Großbritannien 100 100
RCI Finance S.A. Schweiz 100 100
AFRIKA, NAHER OSTEN, INDIEN
RCI Finance Maroc Marokko 100 100
RDFM Marokko 100 100
Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
NORD-/SÜDAMERIKA
Courtage S.A. Argentinien 100 100
Rombo Compania Financiera Argentinien 60 60
Companhia de Arrendamento Mercantil RCI do Brasil Brasilien 60 60
Companhia de Crédito, Financiamento e Investimento RCI do Brasil Brasilien 60 60
Administradora de Consorcio Renault do Brasil Brasilien 100 100
Corretora de Seguros RCI do Brasil Brasilien 100 100
ASIEN/PAZIFISCHER RAUM
RCI Financial Services Korea Südkorea 100 100
EURASIEN
RCI Broker De Asigurare Rumänien 100 100
RCI Finantare Romania Rumänien 100 100
RCI Leasing Romania IFN Rumänien 100 100
OOO RN FINANCE RUS Russland 100 100
B  – Konsolidierungskreis nach prozentualem Anteil an jeder Bilanz- und GuV-Position (Gemeinschaftsunternehmen)
Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
AUTOMOTIVE
Renault Nissan Technology and Business Centre India Private Limited (RNTBCI) Indien 67 67
C  – Nach der Equity-Methode bewertete Unternehmen (assoziierte Unternehmen und Joint Ventures)
Beteiligung der Renault Group (%) Land 31. Dez 15 31. Dez 14
AUTOMOTIVE
Boone Comenor Frankreich 33 33
Indra Investissements Frankreich 50 50
Renault South Africa Südafrika 40 40
Renault Algérie Production Algerien 49 49
Dongfeng Renault Automotive Company China 50 50
Renault Nissan Automotive India Private Limited Indien 30 30
Nissan Group Japan 43.7 43.7
Alliance Rostec Auto B.V. Niederlande 50 50
AVTOVAZ Group Russland 37.3 37.3
Motorlu Araclar Imal ve Satis A.S Türkei 49 49
ABSATZFINANZIERUNG
Renault Credit Car Belgien 50 50
Nissan Renault Financial Services India Private Limited Indien 30 -
RN SF B.V. Niederlande 50 50
BARN B.V. Niederlande 30 30
RN Bank Russland 30 30
Orfin Finansman Anonim Sirketi Türkei 50 50

(1) Die Tochtergesellschaften AFM Industrie und Remosprom wurden 2015 durch ein vollständig konsolidiertes Unternehmen übernommen.