AI assistant
Renault — Annual Report 2013
Jul 10, 2014
1625_rns_2014-07-10_a4161a60-7110-46f7-b00e-d64b102ec52d.html
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Publication
Renault Deutschland AG
Brühl
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013
Renault Deutschland AG, eine Tochtergesellschaft zu 60 % der Renault sas, Frankreich, an der die Renault Group BV, Amsterdam, weitere 40 % der Anteile hält, vertreibt als Kommissionärin der Renault sas Neufahrzeuge der Marke Renault und Dacia sowie Teile und Zubehör für die genannten Marken im eigenen Namen und für Rechnung von Renault sas. Neben der Belieferung des Renault-/Dacia-Händlernetzes werden auch Direktgeschäfte u.a. mit Autovermietern getätigt.
Wesentliches Eigengeschäft ist der Handel mit Gebrauchtwagen (Buy-Back-Rückläufern).
Renault Deutschland AG ist zu 100 % Muttergesellschaft der Renault Retail Group Deutschland mit Sitz in Köln.
Steuerungsindikatoren sind u.a. Marktanteil (Zulassungen), Absatz, Umsatz und Ergebnis vor Steuern.
Der Markt
Trotz der stabilen gesamtwirtschaftlichen Lage setzte der deutsche Automobilmarkt 2013 seinen Abwärtstrend aus dem Vorjahr fort und verzeichnete erneut einen Rückgang bei den Neuzulassungen um 4,14 % auf 3,170 Millionen Personenwagen und leichte Nutzfahrzeugen bis fünf Tonnen (Vorjahr: 3,307 Millionen Einheiten). Insbesondere private Käufer beurteilten ihre persönliche Situation eher vorsichtig. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei den privaten Pkw-Neuzulassungen wider: Der Anteil ging 2013 auf 37,9 % zurück. 2012 entfielen noch 38,2 % der Zulassungen auf den privaten Sektor, 2011 sogar noch 40,1 %. 2013 wurden insgesamt 2,95 Millionen Pkw neu auf die Straßen gebracht - ein Minus von 4,2 %. Allerdings zeichnete sich im Jahresverlauf eine Erholung ab: Lag der Markt im ersten Halbjahr noch knapp 8 % unter dem Vorjahresniveau, so war es im zweiten Halbjahr nur noch ein Minus von 1 %. Der Dezember setzte mit einem Plus von 5,4 % gegenüber dem Vorjahr einen positiven Schlusspunkt.
Mit 50,9 % der Neuzulassungen dominieren benzinbetriebene Fahrzeuge nach wie vor den Pkw-Markt. Weniger als die Hälfte der neu zugelassenen Pkw (rund 1,4 Millionen Einheiten oder 47,5 %) verfügt über einen Dieselmotor, was im Vergleich zum Vorjahr (48,2 %) einem leichten Rückgang entspricht. Der Anteil der Fahrzeuge mit alternativem Antrieb verzeichnet einen langsamen, aber stetigen Aufwärtstrend: Mit 1,6 % liegt der Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge deutlich über dem Vorjahr. Die Zahl der Hybride stieg auf 26.348 Exemplare, erneut deutlich mehr als 2012 (21.400 Hybridfahrzeuge) und 2011 (12.600 Einheiten). Zudem wurden in 2013 mit 6.051 Einheiten doppelt so viele Pkw mit reinem Elektroantrieb neu zugelassen wie 2012, wobei spezielle Citymobile wie der Renault Twizy nicht mitgerechnet sind. Diese Zahlen belegen, dass mit einem weiteren Zuwachs alternativer Antriebe zu rechnen ist.
Bei den Fahrzeugsegmenten setzen Sport Utility Vehicles ihren seit Jahren andauernden Siegeszug fort. Sie verzeichneten mit einem Plus von 8,6 % den deutlichsten Anstieg bei den Neuzulassungen, nach einem bereits sehr starken Wachstum im Vorjahr (2012: +17,4 %), und liegen nun bei einem Gesamtmarktanteil von 8,3 %. Die Geländewagen sicherten sich 7,4 % des Gesamtmarktes, so dass beide Segmente zusammen mit 15,7 % bereits Platz drei belegen und die Mittelklasse (12,6 % Marktanteil in 2013) deutlich überholt haben. Insgesamt bleiben die Kompaktfahrzeuge mit einem Anteil von 25,6 % Marktführer, gefolgt von den Kleinwagen mit 16,3 %. Stetig an Bedeutung verliert die Luxusklasse, die nur noch einen Marktanteil von 0,8 % erreicht.
Die Fortschritte in den Effizienztechnologien wie Downsizing (kleinere Motoren), bessere Aerodynamik und geringeres Fahrzeuggewicht zeigen sich im weiteren Rückgang des CO2-Ausstoßes der neu zugelassenen Fahrzeuge. 2013 lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen je Neufahrzeug nur noch bei 136,4 g/km (2012: 141,8 g/km, 2011: 146,1 g/km, 2010: 151,7 g/km, 2009: 154,2 g/km, 2008: 165 g/km).
Die ausländischen Hersteller verzeichneten 2013 Verkäufe nahezu auf Vorjahresniveau. Ihr Anteil lag bei 37,7 % gegenüber 37,9 % im Vorjahr. Die Renault-Gruppe (einschließlich Dacia) war zum 23. Mal in Folge der erfolgreichste ausländische Automobilhersteller auf dem deutschen Markt und verzeichnete einen Marktanteil von 5,1 % bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.
Der Gebrauchtwagenmarkt konnte sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht verbessern. Insgesamt 7,09 Millionen Pkw wechselten 2013 den Halter, 3,0 % mehr als 2012.
Mit 43,9 Millionen Einheiten verzeichnete der Pkw-Bestand 2013 in Deutschland einen Zuwachs von 1,0 Prozent (Vorjahr: 43,4 Millionen Einheiten). Die Marke Renault behauptet mit mehr als 1,9 Millionen Automobilen ungebrochen ihre Top-Position in der Rangliste der Importeure. Darüber hinaus sind über 290.000 Pkw mit dem Dacia-Emblem auf deutschen Straßen unterwegs. Allein in 2013 erhöhte sich der Pkw-Bestand der Renault-Tochter hierzulande um rund 40.000 Einheiten oder 16,8 % - mehr als bei jeder anderen Marke. Das Durchschnittsalter aller Pkw stieg leicht an und liegt jetzt bei 8,8 Jahren (Vorjahr: 8,7). Inzwischen sind über 450.000 Fahrzeuge auf deutschen Straßen 30 Jahre oder älter - gut 30.000 Einheiten mehr als noch 2012. Davon verfügen 314.000 Fahrzeuge über ein Historienkennzeichen, die Zahl der Saisonkennzeichen stieg auf 2,1 Millionen.
Obwohl der Anteil leicht zurückging, verfügen nach wie vor 68,3 Prozent und damit über zwei Drittel des Pkw-Bestands über einen Benzinmotor (Vorjahr: 69,6 %). Der Bestand der dieselbetriebenen Fahrzeuge erreicht 30,1 %. Jeder vierte Pkw (25 %) des Pkw-Bestands erfüllt inzwischen die Euro-5-Norm. Das entspricht knapp 11 Millionen Fahrzeugen gegenüber 8,5 Millionen Pkw in 2012. 8,3 % des Pkw-Bestands verfügt inzwischen über umweltschonende Motorentechnik und stößt weniger als 120 g/km CO2- Emissionen aus.
Die alternativen Antriebe liegen mit 1,6 % und rund 680.000 Einheiten leicht über Vorjahresniveau. 2013 waren in Deutschland 12.100 Elektro-Fahrzeuge (2012: 7.100) und 85.500 Hybrid-Fahrzeuge (2012: 65.000) zugelassen. Einen leichten Zuwachs im Bestand verzeichnen Erdgasfahrzeuge mit 79.000 Einheiten (2012: 76.200 Einheiten) und Flüssiggas betriebene Pkw mit 500.900 Einheiten (2012: 494.800 Einheiten).
Gesamtmarkt Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge* in Deutschland
| 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3,670 | 3,376 | 3,320 | 3,982 | 3,119 | 3,413 | 3,307 | 3,170 |
* bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht (Neuzulassungen in Mio. Einheiten)
Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland
| Rang | Hersteller | Zulassungen 2013 (Einheiten) | Marktanteil in % |
Zulassungen 2012 (Einheiten) | Marktanteil in % |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Volkswagen | 642.190 | 21,8 | 672.968 | 21,8 |
| 2. | Mercedes-Benz | 278.612 | 9,4 | 282.967 | 9,2 |
| 3. | Audi | 251.952 | 8,5 | 266.582 | 8,6 |
| 4. | BMW | 233.725 | 7,9 | 247.802 | 8,0 |
| 5. | Opel | 207.461 | 7,0 | 213.627 | 6,9 |
| 6. | Ford | 198.167 | 6,7 | 206.128 | 6,7 |
| 7. | Skoda | 159.939 | 5,4 | 147.197 | 4,8 |
| 8. | Hyundai | 101.556 | 3,4 | 100.875 | 3,3 |
| 9. | Renault | 99.036 | 3,4 | 105.773 | 3,4 |
| 10. | Seat | 83.364 | 2,8 | 68.109 | 2,2 |
| 17. | Dacia | 45.498 | 1,5 | 44.965 | 1,5 |
Gesamtmarkt leichte Nutzfahrzeuge bis 5 t: Die Top Ten in Deutschland
| Rang | Hersteller | Zulassungen 2013 (Einheiten) | Marktanteil in % |
Zulassungen 2012 (Einheiten) | Marktanteil in % |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Volkswagen | 55.388 | 25,4 | 60.110 | 26,7 |
| 2. | Mercedes-Benz | 51.071 | 23,5 | 49.122 | 21,9 |
| 3. | Ford | 25.920 | 11,9 | 24.750 | 11,0 |
| 4. | Renault | 16.075 | 7,4 | 17.732 | 7,9 |
| 5. | Fiat | 15.461 | 7,1 | 16.946 | 7,5 |
| 6. | Opel | 10.181 | 4,7 | 10.801 | 4,8 |
| 7. | Citroën | 9.864 | 4,5 | 11.131 | 5,0 |
| 8. | Peugeot | 9.234 | 4,2 | 10.258 | 4,6 |
| 9. | Iveco | 7.086 | 3,3 | 6.335 | 2,8 |
| 10. | Nissan | 4.351 | 2,0 | 4.923 | 2,2 |
| 12. | Dacia | 1.694 | 0,8 | 1.650 | 0,7 |
Absatzentwicklung: Die Marken Renault und Dacia
Die Renault Deutschland AG hat mit den Marken Renault und Dacia im Jahr 2013 insgesamt 162.303 (Vorjahr: 170.120 Einheiten) Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht zugelassen und erzielte einen Marktanteil von 5,1 % (Vorjahr: ebenfalls 5,1 %). Darüber hinaus verkaufte die Gruppe 759 Einheiten des Elektrozweisitzers Renault Twizy. Damit hat sich die Renault-Gruppe in einem rückläufigen Gesamtmarkt gut behauptet und zum 23. Mal in Folge die Position als stärkster ausländischer Automobilhersteller belegt. Von der Marke Renault wurden 115.111 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen (Vorjahr: 123.505 Zulassungen). Bei Dacia waren es 47.192 Einheiten (Vorjahr: 46.615).
Im Pkw-Markt wurden für die Marke Renault 99.036 Fahrzeuge (Vorjahr: 105.773 Einheiten), zugelassen, für die Marke Dacia 45.498 Einheiten. (Vorjahr: 44.965). Die Renault Gruppe erreichte mit 4,9 % den Pkw-Marktanteil des Vorjahres. Auch die Einzelmarktanteile blieben bei Renault mit 3,4 % und bei Dacia mit 1,5 % auf dem Niveau des Vorjahres.
Zulassungsstärkstes Pkw-Modell der Marke Renault auf dem deutschen Markt war im Jahr 2013 ganz knapp der Mégane mit 20.317 Zulassungen, dicht gefolgt vom neuen Clio, der 2013 sein erstes vollständiges Verkaufsjahr erlebte und 20.280 Neuzulassungen erreichte. Rang drei in der Renault Bestenliste belegt der kompakte Zweitürer Twingo, der 19.186 Zulassungen erzielte und in 2014 durch einen vollkommen neu konstruierten Nachfolger abgelöst werden wird. Sehr erfolgreich startete zur Jahresmitte der Captur. In den ersten sechs Monaten seit der Markteinführung wechselten 7.514 Einheiten des vielseitigen Crossover-Modells in Kundenhand und bestätigen die Renault-Strategie, mit neuen Fahrzeugkonzepten auch neue Kundengruppen anzusprechen.
Der Gesamtmarkt der leichten Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen verzeichnete 2013 rund 218.000 Neuzulassungen und damit einen Rückgang von 3,1 %. Die Renault Gruppe blieb stärkster ausländischer Anbieter mit einem Marktanteil von 8,1 %. Mit insgesamt 17.769 abgesetzten Fahrzeugen der Marken Renault und Dacia (Vorjahr 19.382 Einheiten) fiel der Marktanteil um 0,5 Prozentpunkte. Gründe für diesen leichten Rückgang waren vorübergehende Lieferschwierigkeiten beim Kompakttransporter Kangoo und der bevorstehende Auslauf des Trafic in der Klasse bis 2,8 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.
Meistgefragtes Renault Modell bei den leichten Nutzfahrzeugen ist der Master, von dem insgesamt 7.176 Einheiten in Kundenhand wechselten. Vom Trafic verließen 4.298 Exemplare die Verkaufsräume der Renault-Partner. Ebenso behauptete sich der Kangoo Rapid weiterhin erfolgreich auf dem Markt und erreichte 4.133 Zulassungen.
Der Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge stieg 2013 in Deutschland mit 6.706 neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen erneut kräftig an: Am Jahresende stand ein Plus von über 63 % gegenüber dem Vorjahr (2012: 4.109 Einheiten) in der Statistik. Renault trug zu diesem Ergebnis mit 1.019 Einheiten des kompakten Fünftürers ZOE, 436 Elektrotransportern Kangoo Z.E. und 37 Fluence Z.E Limousinen maßgeblich bei. Darüber hinaus setzte Renault 759 Elektrozweisitzer vom Typ Twizy ab und erzielte mit insgesamt 2.251 Einheiten Platz eins bei den Anbietern rein elektrischer Fahrzeuge. Viele Großkunden und Konzerne haben inzwischen den Nutzen von Elektrofahrzeugen erkannt und diese in ihre Fahrzeugflotten integriert. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass etwa ein Drittel der ZOE Zulassungen bereits auf Privatkunden entfällt.
Die Renault Tochter Dacia konnte dem allgemeinen Negativtrend auf dem Automobilmarkt trotzen. Der Marktanteil lag bei 1,5 %, das Verkaufsvolumen 2013 mit 47.192 Fahrzeugen, davon 1.694 leichten Nutzfahrzeugen, sogar noch leicht über Vorjahresniveau (2012: 46.615 Einheiten). Bis Ende 2013 verkaufte Dacia in Deutschland rund 300.000 Fahrzeuge.
Meistverkauftes Dacia Modell war 2013 der Sandero mit 17.423 Zulassungen, gefolgt vom populären SUV Duster mit 12.818 Einheiten. Insgesamt vier Dacia Modelle erhielten 2013 erneut den Titel "Wertmeister", der von der Zeitschrift "Auto Bild" und dem traditionsreichen Marktforschungsunternehmen "Eurotax Schwacke" für hervorragende Restwerte verliehen wird - ein wichtiges Kaufargument für Dacia Neukunden.
Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten)
| 2013 | 2012 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Renault | |||
| Twizy* | 759 | 2.359 | -1.600 |
| Twingo | 19.186 | 21.154 | -1.968 |
| Clio | 20.280 | 21.959 | -1.679 |
| Wind | 202 | 628 | -426 |
| Modus | 676 | 3.801 | -3.125 |
| Captur | 7.514 | 0 | +7.514 |
| ZOE | 1.019 | 0 | +1.019 |
| Mégane Familie | 38.181 | 42.293 | -4.112 |
| davon Mégane | 20.317 | 23.917 | -3.600 |
| davon Scénic/Grand Scénic | 17.864 | 18.376 | -512 |
| Fluence | 23 | 135 | -112 |
| Fluence Z.E. | 37 | 213 | -176 |
| Laguna | 1.934 | 3.455 | -1.521 |
| Espace | 1.299 | 1.633 | -334 |
| Koleos | 1.164 | 2.132 | -968 |
| Latitude | 33 | 117 | -84 |
| Kangoo | 5.042 | 5.639 | -597 |
| Trafic | 1.686 | 2.035 | -349 |
| Master | 532 | 519 | +13 |
| Sonstige | 228 | 60 | +168 |
| Gesamt Pkw Renault (inkl. Twizy) | 99.795 | 108.132 | -8.337 |
| Dacia | |||
| Logan einschließlich MCV | 5.063 | 7.388 | -2.325 |
| Sandero | 17.423 | 13.352 | +4.071 |
| Lodgy | 6.369 | 4.963 | +1.406 |
| Dokker | 3.825 | 18 | +3.807 |
| Duster | 12.818 | 19.244 | -6.604 |
| Gesamt Pkw Dacia | 45.498 | 44.965 | +533 |
| Renault Pkw + Dacia Pkw | 145.293 | 153.097 | -7.804 |
| Kangoo Rapid | 4.133 | 4.470 | -337 |
| Kangoo Z.E. | 436 | 791 | -355 |
| Trafic Transporter | 4.298 | 4.851 | -553 |
| Master Transporter | 7.176 | 7.615 | -439 |
| Sonstige | 31 | 4 | +27 |
| Gesamt Nfz Renault bis 5 t | 16.074 | 17.731 | -1.657 |
| Dacia Nfz | 1.694 | 1.650 | +44 |
| Renault Nfz + Dacia Nfz bis 5 t | 17.768 | 19.381 | -1.613 |
| Gesamt Pkw + Transporter | 163.061 | 172.478 | -9.417 |
* Zulassungen für den Twizy sind nicht in der offiziellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) enthalten
Ertragslage
Der Jahresüberschuss 2013 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 17,9 % von Mio. EUR 3,9 auf Mio. EUR 4,6.
Die Umsatzerlöse lagen mit Mio. EUR 955,8 unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 985,0). Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 848 | 870 |
| Ersatzteilverkäufe | 77 | 91 |
| Übrige | 31 | 24 |
| 956 | 985 |
Dies ist im Wesentlichen geringeren Fahrzeugverkäufen und einem damit einhergehenden Rückgang der Kommissionserlöse geschuldet. Die geringeren Fahrzeugverkäufe wurden teilweise durch für die Renault Deutschland AG günstigere Kommissionsbedingungen kompensiert.
Die Zulassungen der Pkw und leichten Nutzfahrzeuge Renault und Dacia verringerten sich um 4,6 % bzw. 7.817 Einheiten. Dagegen stiegen die Pkw-Neuzulassungen bei Dacia um 1,2 % bzw. um 533 Einheiten.
Es handelt sich bei den ausgewiesenen Umsätzen hauptsächlich um Kommissionserlöse, da der Neuwagen- und Teilevertrieb, soweit es sich bei den Teilen nicht um Fremdbezüge handelt, auf Kommissionsbasis erfolgte. Als Umsatzerlöse wird hierbei nur die Kommission, die sowohl eine fixe Provision als auch die Erstattung bestimmter Aufwendungen beinhaltet, ausgewiesen. Die Umsatzerlöse beinhalten auch die Vertriebskosten, die im Rahmen der variablen Kommission an den Kommittenten weiterbelastet wurden.
Der Materialaufwand verringerte sich um Mio. EUR 2,7 auf Mio. EUR 234,0 (1,1 %). Hierbei stehen einem Rückgang von Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffen und für bezogene Waren von Mio. EUR 9,7 gestiegene Aufwendungen für bezogene Leistungen von Mio. EUR 7,0 gegenüber. Diese Entwicklung erklärt sich im Wesentlichen aus dem umsatzbedingt geringeren Wareneinsatz und höheren Aufwendungen für die Rückversicherung der Garantieleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um Mio. EUR 11,2 (-5,8 %). Ursächlich hierfür sind hauptsächlich geringere weiterberechnete Aufwendungen für Garantieleistungen und Aufwendungen für Transportleistungen.
Der Personalaufwand ist von Mio. EUR 38,1 auf Mio. EUR 36,1 (Mio. EUR -2,0 bzw. -5,1 %) gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die geringere Personalstärke zurückzuführen. Im Jahre 2013 waren durchschnittlich 416 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 44 Beschäftigte weniger.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen um Mio. EUR 33,9 bzw. 3,9 % ab und belaufen sich nunmehr auf Mio. EUR 832,6. Im Wesentlichen sind der Rückgang der Kosten für Garantieaufwendungen und Transportleistungen sowie für Werbung und Verkaufsunterstützungsaktionen im Bereich der Kundenfinanzierung hierfür maßgeblich.
Während sich die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen wie im Vorjahr auf EUR 5.000 beliefen, sanken die Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Verluste der RRG Deutschland GmbH, Köln) auf Mio. EUR 3,8 (Vorjahr Mio. EUR 5,3).
Die Zinsaufwendungen fielen um Mio. EUR 0,7 auf Mio. EUR 21,0. Gleichzeitig fielen die Zinserträge um Mio. EUR 0,5 auf Mio. EUR 0,2. Der Rückgang der Zinsaufwendungen sowie der Zinserträge ist auch auf das generell niedrige Zinsniveau zurückzuführen.
Das Finanzergebnis (Saldo aus Zinsaufwendungen und -erträgen sowie Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführung) verbesserte sich um Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR -24,6.
Der Aufwand aus Ertragsteuern belief sich auf Mio. EUR 3,6 und verringerte sich damit um Mio. EUR 0,8. Darin enthalten sind Mio. EUR 1,7 an latentem Steuerertrag als Folge der Veränderung der aktiven latenten Steuern sowie im Saldo Mio. EUR 0,1 an Auflösungen von Steuerrückstellungen für Vorjahre.
Vermögenslage
In Sachanlagen wurden Mio. EUR 0,1 investiert.
Die Summe der Vorräte verringerte sich um Mio. EUR 1,1 auf Mio. EUR 13,5 (-7,5 %). Der Grund dafür war fast ausschließlich der Rückgang des Bestandes an Gebrauchtwagen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um Mio. EUR 22,2 auf Mio. EUR 467,8. Während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 0,6 verringerten, haben sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 19,4 erhöht. Dabei ist besonders ein Anstieg der Forderungen aus dem laufenden Verrechnungsverkehr gegen die Muttergesellschaft Renault SA als Folge der Weiterbelastung der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bildung der Rückstellungen für verkaufsfördernde Maßnahmen maßgeblich. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um Mio. EUR 3,4. Dies resultiert im Wesentlichen auf dem Anstieg von Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s. aus Buy-Back-Geschäften, die rechtlich noch nicht entstanden sind und deshalb unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden.
Das Eigenkapital erhöhte sich um Mio. EUR 1,6. Ursächlich hierfür war der höhere Jahresüberschuss. Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 4,9 % auf 5,0 %.
Die Rückstellungen lagen mit Mio. EUR 398,4 um Mio. EUR 18,3 über dem Vorjahresniveau, was nahezu ausschließlich auf eine Steigerung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen ist. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Zuführungen für noch auszustellende Gutschriften an Renault Händler im Rahmen der Verkaufsförderung.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag um Mio. EUR 0,9 auf Mio. EUR 102,7 (+0,9 %). Während sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 4,1 und die sonstigen Verbindlichkeiten um Mio. EUR 7,2 erhöhten, verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 10,4. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen aufgrund veränderter Zahlungsbedingungen. Die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten stiegen im Wesentlichen aufgrund höherer Steuerverbindlichkeiten.
Finanzlage
Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Der täglich praktizierte Finanzausgleich (Cash-Pooling und Konzernverrechnung) wird weiterhin zu keiner wesentlichen Änderung führen. Zudem garantiert er eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen. Durch die Zentralisierung der Finanzwirtschaft übernimmt die französische Muttergesellschaft die Verpflichtung, im Rahmen der Konzernfinanzierung für eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Gesellschaft der Renault-Gruppe in Deutschland zu sorgen. Von Änderungen bei den marktüblichen Kreditkonditionen (z.B. Währungsrisiko) oder einer Einstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratings ist die Gesellschaft daher nicht unmittelbar betroffen. Die Zinsen werden aufgrund des monatlichen arithmetischen Mittels des EONIA (European Overnight Index Average) zzgl. 0,15 % berechnet.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Mio. EUR -26,4) wird im Wesentlichen durch den starken Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne Cash-Pool-Forderungen) um Mio. EUR 48,9 und bei den sonstigen Vermögensgegenständen um Mio. EUR 3,4 bei gleichzeitigem Rückgang der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um insgesamt Mio. EUR 1,6 negativ beeinflusst.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich aus den Investitionen in Sachanlagen (Mio. EUR -0,1, Vorjahr: Mio. EUR -0,3).
Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein Cashflow aufgrund von Dividendenzahlungen in Höhe von Mio. EUR -3,0 (Vorjahr: Mio. EUR -36,4).
Der Finanzmittelfond verringerte sich um Mio. EUR 29,5 auf Mio. EUR 311,1 und setzt sich wie im Vorjahr aus den liquiden Mitteln und den Forderungen aus dem Cash-Pool zusammen. Die wesentlichen Veränderungen erfolgten hierbei bei den Cash-Pool-Forderungen (Mio. EUR -29,5).
Risikobericht
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagementsystems verantwortlich.
Das Risikomanagementsystem der Renault Deutschland AG ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Die Abteilungsleiter der einzelnen Direktionen sind Risikomanagement-Beauftragte und für die Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -kommunikation in ihrem Bereich verantwortlich. Daneben gibt es einen Risikomanagement-Koordinator, dessen Aufgabe die Organisation der Prozessabläufe des Risikomanagements sowie die eines Bindeglieds zwischen Vorstand und Risikobeauftragten ist.
Bestandgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht vorhanden.
Als wesentliche mögliche Risiken hat die Gesellschaft das Risiko des Zahlungsausfalles im Händlernetz, Sicherheitsrisiken im IT-Bereich sowie das Risiko der Mitarbeiter-Fluktuation identifiziert und entsprechende Maßnahmen getroffen.
Zur Vermeidung von Zahlungsausfallrisiken werden wesentliche Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, im Rahmen eines echten Factorings veräußert. Darüber hinaus werden Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden ständig überwacht.
Renault legt großen Wert darauf, seine Mitarbeiter über ihre gesamte Karriere unabhängig vom Alter zu motivieren, sich weiterzubilden und neue Herausforderungen innerhalb des Konzerns anzunehmen.
Im Bereich Informationstechnik hat die Gesellschaft Sicherungskonzepte entwickelt, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerk beziehen.
Es gibt für die Mitarbeiter unternehmensweite Richtlinien für den Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen. Dies wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter vertieft. Technische Schutzmaßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, Firewall-Systemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen dienen ebenfalls der Verminderung von IT-Risiken.
Wir gehen davon aus, dass sich bei unseren Tochtergesellschaften in 2014 konjunkturbedingt eine leichte Verbesserung des Ergebnisses ergibt und zukünftig dann zumindest ausgeglichene Ergebnisse erwirtschaftet werden.
Aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Cash Pooling- und Konzernverrechnungsverfahrens bestehen beträchtliche Forderungen, die 59 % (Vorjahr: 67 %) der Bilanzsumme ausmachen. Eine Rückzahlung ist jedoch aufgrund unserer derzeitigen Erkenntnis nicht gefährdet.
Ausblick und Chancen
Ausblick 2013 und tatsächliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2013 im Vergleich zum Ausblick
Für das Jahr 2013 hatten wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld einen Gesamtmarkt Pkw von 3,0 Mio. Pkw und 215.000 leichte Nutzfahrzeuge prognostiziert. Wir gingen davon aus, weiterhin erfolgreichster Importeur in Deutschland zu sein. Hinsichtlich Umsatzerlösen und Ergebnis sahen wir eine leichte Steigerung zum Vorjahr, getragen durch eine positive Absatzentwicklung der neuen Modelle.
Der Gesamtmarkt für Pkw belief sich in 2013 auf 2,95 Mio. Einheiten und blieb damit um rund 50.000 Fahrzeuge unter unseren Erwartungen. Der Bereich der leichten Nutzfahrzeuge schloss mit 218.000 Zulassungen ungefähr auf dem erwarteten Niveau. In diesem rückläufigen Gesamtmarkt blieben unsere Verkäufe leicht unter der allgemeinen Marktentwicklung. Der Grund dafür liegt in erster Linie an den deutlich unter unserer Planung liegenden Verkaufszahlen des Clio. Die Kompaktvans Scénic, Grand Scénic und die Crossover Variante Xmode lagen geringfügig unter den Erwartungen. Die von allen erwartete deutliche Steigerung des Gesamtmarktes für Elektrofahrzeuge blieb aus. Dementsprechend konnte Renault zwar die meisten Elektrofahrzeuge aller Anbieter in Deutschland verkaufen, blieb aber deutlich hinter den eigenen Absatzerwartungen zurück. Insgesamt hat Renault zum 23. Mal in Folge die Position als stärkster ausländischer Automobilhersteller belegt.
Entgegen unserer Prognose ist unser Umsatz um 3 % gesunken während unser Ergebnis nach Steuern um 17,9 % und damit stärker als prognostiziert gestiegen ist, Ausfluss der konsequenten Strategie, rentables Wachstum zu priorisieren.
Ausblick 2014
Für das Jahr 2014 erwarten wir vor dem Hintergrund des sich verbessernden gesamtwirtschaftlichen Umfeldes in Deutschland einen Gesamtmarkt von rund 3 Millionen Pkw und 220.000 leichten Nutzfahrzeugen.
Der Renault Marktanteil soll in diesem Gesamtmarkt ebenso wie der Marktanteil von Dacia geringfügig steigen (Marktanteil Renault und Dacia betrug in 2013 5,1 %).
Unsere Zuversicht stützt sich darauf, dass wir bei Dacia rundum erneuert an den Start gehen und die jüngste Modellpalette eines Automobilherstellers im deutschen Markt anbieten. Wir erwarten deshalb eine leichte Erhöhung des Absatzes, die dem Marktanteilsgewinn entspricht und zu einer dementsprechenden Umsatzerhöhung führen wird. Durch die Präsentation des neuen Twingo auf dem Genfer Automobilsalon, die März 2014 stattfand, wird die Marke Renault mit neuen Verkaufsimpulsen versehen. Obwohl die Einführung erst in der zweiten Jahreshälfte stattfinden wird, gehen wir davon aus, dass der Rückgang der Verkäufe des bisherigen Twingo kompensiert wird. Als weitere wichtige Neuheit stellen wir in 2014 den vollständig erneuerten Trafic vor, mit dem wir unsere Position als stärkster ausländischer Nutzfahrzeuganbieter in Deutschland festigen wollen.
Bei den Elektrofahrzeugen treten wir mit unserer umfangreichen aktuellen Modellpalette an. Durch den Markteintritt nationaler Wettbewerber ist die Elektromobilität stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung getreten. Wir gehen deshalb von einem deutlich erhöhten Gesamtmarkt für Elektrofahrzeuge aus und wollen unser Volumen ebenfalls deutlich über das Niveau von 2013 hinaus steigern.
Das Ergebnis vor Steuern wird sich aus unserer Sicht geringfügig verbessern.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Mit Wirkung zum 1. Februar 2014 wurde Herr Christophe Mittelberger zum neuen Vorstand Vertrieb bestellt.
Darüber hinaus wurde mit Wirkung zum 18. April 2014 Herr Olivier Gaudefroy zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes der Renault Deutschland AG bestellt.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz erforderlichen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und mit folgender Schlusserklärung versehen:
"Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch nicht benachteiligt."
Brühl, den 30. April 2014
Olivier Gaudefroy
Martha Figel
Frédéric Posez
Christophe Mittelberger
Reinhard Zirpel
Jérôme Struk
Anhang für das Geschäftsjahr 2013
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände sind grundsätzlich höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst und von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 im Zugangsjahr in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung von außenplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.
Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der FiFo-Methode unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich mit den einzelnen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse der Vergangenheit sowie der Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.
Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.
Latente Steuern
Nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept wurden auf sämtliche Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz latente Steuern berechnet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.
Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Pensionsrückstellungen
Es wurden Rückstellungen für unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass die Pensionsrückstellungen in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den Versorgungsverpflichtungen und dem vorhandenen Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG bilanziert werden. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.
Die Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 4,9 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses, das sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Beim PUC-Verfahren wird der Barwert erwarteter künftigen Zahlungen ermittelt, die erforderlich sind, um die aufgrund von Arbeitnehmerleistungen bis zum Bilanzstichtag entstandenen Verpflichtungen abgelten zu können.
Außerdem wurden der Bewertung folgende Annahmen zugrunde gelegt:
| Gehaltserhöhungen | 3,50 % p.a. |
| Rentenanpassungen | 1,60 % p.a. |
| Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenze | 3,50 % p.a. |
| Fluktuationsrate | 4,00 % p.a. |
Ferner dienten für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die Veränderung der Pensionsrückstellung sowie der ATZ-Rückstellung wurde in einen Zins- und einen Personalaufwand aufgeteilt und entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz von 3,5 % bis 5,5 % abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden wie in Vorjahren Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und der ATZ-Rückstellung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" erfasst.
Kommissionsgeschäft
Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marken Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderaktionen dient.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.
Vorräte
Die Warenbestände der Renault Deutschland AG sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 14.525) auf TEUR 13.345 gesunken. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 10.936 (Vorjahr: TEUR 11.975). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 810) sowie um sonstige Warenbestände wie Werbematerial, Kfz-Briefe etc. in Höhe von TEUR 1.846 (Vorjahr: TEUR 1.740).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 425.601 (Vorjahr: TEUR 406.244) bestehen TEUR 311.054 (Vorjahr: TEUR 340.578) gegen den Cash-Pool-Führer Renault s.a.s. bei dem Kreditinstitut BNP PARIBAS, Paris/Frankreich. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 114.547 (Vorjahr: TEUR 65.666) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften und betreffen mit TEUR 114.533 (Vorjahr: TEUR 64.104) den Gesellschafter Renault s.a.s.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 40.974 (Vorjahr: TEUR 37.539) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften von TEUR 37.943 (Vorjahr: TEUR 33.823). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei den restlichen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um geleistete Vorauszahlungen, ausstehende Gutschriften von Lieferanten und debitorische Kreditoren (TEUR 3.031; Vorjahr: TEUR 3.716).
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Aktive Latente Steuern
Es wurde ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von TEUR 11.623 (Vorjahr: TEUR 9.928), der auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt wurde, aktiviert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Rückstellungen für Werbebeteiligungen. Dabei werden bei der Renault Deutschland AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,23 %.
Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:
| Sachverhalt | Differenz zur Steuerbilanz | Aktive latente Steuern (+)/passive latente Steuern (-) |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | -601 | -188 |
| Vorratsvermögen | 55 | 17 |
| Pensionsrückstellung/ATZ | 14.193 | 4.433 |
| Sonstige Rückstellungen | 18.642 | 5.822 |
| Differenzen der Organgesellschaften | 4.926 | 1.539 |
| Total | 37.215 | 11.623 |
Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.
Mit dem BilMoG wurde § 301 AktG dahingehend geändert, dass eine Ausschüttungssperre eingeführt wurde. Danach ist der Höchstbetrag der Gewinnabführung um den nach § 268 Abs. 8 des Handelsgesetzbuchs ausschüttungsgesperrten Betrag zu vermindern.
Ausschüttungssperre:
| TEUR | |
|---|---|
| Aktive latente Steuern | 11.623 |
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 30.548 (Vorjahr: TEUR 29.926). Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 55.364 wurden mit dem Kassenvermögen der Unterstützungskasse Deutsche Renault AG e.V., Brühl, von TEUR 24.816 saldiert.
Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.149 (Vorjahr: TEUR 6.182) betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für das Jahr 2013.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 366.669 (Vorjahr: TEUR 343.949) betreffen überwiegend Rückstellungen für Werbebeteiligungen an Renault-Händler, Boni für Fahrzeuge im Netz, Verluste aus Buy-Back-Geschäften, Rückstellungen aus Service-Verträgen und Garantieaufwendungen sowie für Restrukturierungskosten für das Händlernetz.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel
| Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Gesamtbetrag | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.249 | 55.249 |
| (Vorjahr) | (51.132) | (51.132) |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 32.568 | 32.568 |
| (Vorjahr) | (42.941) | (42.941) |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 14.834 | 14.834 |
| (Vorjahr) | (7.684) | (7.684) |
| davon aus Steuern | 13.775 | 13.775 |
| (Vorjahr) | (7.199) | (7.199) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 68 | 68 |
| (Vorjahr) | (68) | (68) |
| 102.651 | 102.651 | |
| (101.757) | (101.757) |
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14.834 (Vorjahr: TEUR 7.684) enthalten hauptsächlich Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 848 | 870 |
| Ersatzteilverkäufe | 77 | 91 |
| Übrige | 31 | 24 |
| 956 | 985 |
Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 181.711 (Vorjahr: TEUR 192.883) setzen sich hauptsächlich aus weiterberechneten Aufwendungen für Garantieleistungen und Aufwendungen für Transportleistungen sowie sonstigen Nebenkosten, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 832.612 (Vorjahr: TEUR 866.469) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Garantieaufwendungen, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst. Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 735.908 (Vorjahr: TEUR 795.443) im Rahmen der Kommissionärsverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In 2013 wurden insgesamt TEUR 3.647 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gebucht, davon TEUR 5.455 Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und TEUR 1.695 (Vorjahr: TEUR 859 Ertrag) als Ertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern. Des Weiteren ergaben sich Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für Vorjahre im Saldo von TEUR 113. Ursächlich hierfür sind Sachverhalte aufgrund abgeschlossener Betriebsprüfungen.
Sonstige Steuern
In den sonstigen Steuern sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Grundsteuer TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 92) enthalten.
Sonstige Angaben
Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen zum 31. Dezember 2013 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 116.831 (Vorjahr: TEUR 123.895) sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber der Tochtergesellschaft RRG Köln mit TEUR 1.379 (Vorjahr: TEUR 2.382).
Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht, und dem festgelegten Rückkaufswert.
Das Factoring mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, dient im Wesentlichen der Liquiditätsverbesserung. Dem Vorteil des frühzeitigen Geldeingangs steht der Nachteil der Factoring-aufwendungen gegenüber. Risiken werden aus dem echten Factoring derzeit nicht gesehen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 99) für erteilte Investitionsaufträge und mit TEUR 8.316 (Vorjahr: TEUR 9.112) für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2014 und 2018 liegen.
Angaben zum Prüfungshonorar
Das Abschlussprüfungshonorar in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 164) betrifft ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.
Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl während des Geschäftsjahres nach Gruppen
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Leitende Angestellte | 8 | 9 |
| Angestellte | 328 | 367 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 80 | 84 |
| 416 | 460 |
Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 betrugen TEUR 1.235. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 90. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 393 zurückgestellt.
Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2013 beträgt TEUR 4.
Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG
Aufsichtsrat
| Michel Kuperminc | Vorsitzender | Directeur Contrôle de Gestion Europe, Renault s.a.s/Frankreich |
| Laurent David | stellvertretender Vorsitzender | Directeur Adjoit Contrôle de Gestion - G4, Renault s.a.s/Frankreich |
| Patric Cabrier | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur Europe, RCI Banque s.a., Noisy-le-Grand Cedex/Frankreich |
| Patrick Claude | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur DTF, Renault s.a., Paris/Frankreich |
| Uwe Schäfges | Arbeitnehmervertreter | Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG |
| Reiner Kierdorf | Arbeitnehmervertreter | Verkauf NW RRG Deutschland GmbH |
Vorstand
| Achim Schaible bis 17. April 2014 | Vorsitzender |
| Olivier Gaudefroy ab 18. April 2014 | Vorsitzender |
| Martha Figel | Vorstand Finanzen |
| Michael Borner bis 31. Januar 2014 | Vorstand Vertrieb |
| Christophe Mittelberger ab 01. Februar 2014 | Vorstand Vertrieb |
| Jérôme Struk | Vorstand Qualität und Kundendienst |
| Patrick Fourniol bis 31. August 2013 | Vorstand Marketing |
| Frédéric Posez ab 1. September 2013 | Vorstand Marketing |
| Reinhard Zirpel | Vorstand Öffentlichkeitsarbeit |
Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand 31. Dezember 2013)
| Anteil | Eigenkapital | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| am Kapital | 31.12.2013 | 2013 | |
| --- | --- | --- | --- |
| % | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln | 100 | 12.468 | 0 |
| Renault Retail Group Spezial-Liegenschaften GmbH, Köln | 100 | 25 | 0 |
| SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl | 100 | 25 | 0 |
Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.
Angaben zum Mutterunternehmen
Es wird die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen. Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache beim Bundesanzeiger offengelegt.
Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG
In 2014 ist eine Gewinnverwendung i.H.v. EUR 2.875.920,00 geplant. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Brühl, den 30. April 2014
Renault Deutschland AG
Olivier Gaudefroy
Martha Figel
Frédéric Posez
Christophe Mittelberger
Reinhard Zirpel
Jérôme Struk
Anhang für das Geschäftsjahr 2013
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände sind grundsätzlich höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst und von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 im Zugangsjahr in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung von außenplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.
Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der FiFo-Methode unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich mit den einzelnen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse der Vergangenheit sowie der Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.
Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.
Latente Steuern
Nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept wurden auf sämtliche Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz latente Steuern berechnet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.
Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Pensionsrückstellungen
Es wurden Rückstellungen für unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass die Pensionsrückstellungen in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den Versorgungsverpflichtungen und dem vorhandenen Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG bilanziert werden. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.
Die Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 4,9 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses, das sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Beim PUC-Verfahren wird der Barwert erwarteter künftigen Zahlungen ermittelt, die erforderlich sind, um die aufgrund von Arbeitnehmerleistungen bis zum Bilanzstichtag entstandenen Verpflichtungen abgelten zu können.
Außerdem wurden der Bewertung folgende Annahmen zugrunde gelegt:
| Gehaltserhöhungen | 3,50 % p.a. |
| Rentenanpassungen | 1,60 % p.a. |
| Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenze | 3,50 % p.a. |
| Fluktuationsrate | 4,00 % p.a. |
Ferner dienten für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die Veränderung der Pensionsrückstellung sowie der ATZ-Rückstellung wurde in einen Zins- und einen Personalaufwand aufgeteilt und entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz von 3,5 % bis 5,5 % abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden wie in Vorjahren Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und der ATZ-Rückstellung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" erfasst.
Kommissionsgeschäft
Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marken Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderaktionen dient.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.
Vorräte
Die Warenbestände der Renault Deutschland AG sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 14.525) auf TEUR 13.345 gesunken. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 10.936 (Vorjahr: TEUR 11.975). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 563 (Vorjahr: TEUR 810) sowie um sonstige Warenbestände wie Werbematerial, Kfz-Briefe etc. in Höhe von TEUR 1.845 (Vorjahr: TEUR 1.740).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 425.601 (Vorjahr: TEUR 406.244) bestehen TEUR 311.054 (Vorjahr: TEUR 340.578) gegen den Cash-Pool-Führer Renault s.a.s. bei dem Kreditinstitut BNP PARIBAS, Paris/Frankreich. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 114.547 (Vorjahr: TEUR 65.666) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften und betreffen mit TEUR 114.533 (Vorjahr: TEUR 64.104) den Gesellschafter Renault s.a.s.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 40.974 (Vorjahr: TEUR 37.539) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften von TEUR 37.943 (Vorjahr: TEUR 33.823). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei den restlichen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um geleistete Vorauszahlungen, ausstehende Gutschriften von Lieferanten und debitorische Kreditoren (TEUR 3.031; Vorjahr: TEUR 3.716).
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Aktive Latente Steuern
Es wurde ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von TEUR 11.623 (Vorjahr: TEUR 9.928), der auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt wurde, aktiviert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Rückstellungen für Werbebeteiligungen. Dabei werden bei der Renault Deutschland AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,23 %.
Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:
| Sachverhalt | Differenz zur Steuerbilanz | Aktive latente Steuern (+)/passive latente Steuern (-) |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | -601 | -188 |
| Vorratsvermögen | 55 | 17 |
| Pensionsrückstellung/ATZ | 14.193 | 4.433 |
| Sonstige Rückstellungen | 18.642 | 5.822 |
| Differenzen der Organgesellschaften | 4.926 | 1.538 |
| Total | 37.215 | 11.623 |
Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.
Mit dem BilMoG wurde § 301 AktG dahingehend geändert, dass eine Ausschüttungssperre eingeführt wurde. Danach ist der Höchstbetrag der Gewinnabführung um den nach § 268 Abs. 8 des Handelsgesetzbuchs ausschüttungsgesperrten Betrag zu vermindern.
Ausschüttungssperre:
| TEUR | |
|---|---|
| Aktive latente Steuern | 11.623 |
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 30.548 (Vorjahr: TEUR 29.926). Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 55.364 wurden mit dem Kassenvermögen der Unterstützungskasse Deutsche Renault AG e.V., Brühl, von TEUR 24.816 saldiert.
Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.149 (Vorjahr: TEUR 6.182) betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für das Jahr 2013.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 366.669 (Vorjahr: TEUR 343.949) betreffen überwiegend Rückstellungen für Werbebeteiligungen an Renault-Händler, Boni für Fahrzeuge im Netz, Verluste aus Buy-Back-Geschäften, Rückstellungen aus Service-Verträgen und Garantieaufwendungen sowie für Restrukturierungskosten für das Händlernetz.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel
| Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Gesamtbetrag | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.249 | 55.249 |
| (Vorjahr) | (51.132) | (51.132) |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 32.568 | 32.568 |
| (Vorjahr) | (42.941) | (42.941) |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 14.834 | 14.834 |
| (Vorjahr) | (7.684) | (7.684) |
| davon aus Steuern | 13.775 | 13.775 |
| (Vorjahr) | (7.199) | (7.199) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 68 | 68 |
| (Vorjahr) | (68) | (68) |
| 102.651 | 102.651 | |
| (101.757) | (101.757) |
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14.834 (Vorjahr: TEUR 7.684) enthalten hauptsächlich Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 848 | 870 |
| Ersatzteilverkäufe | 77 | 91 |
| Übrige | 31 | 24 |
| 956 | 985 |
Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 181.711 (Vorjahr: TEUR 192.883) setzen sich hauptsächlich aus weiterberechneten Aufwendungen für Garantieleistungen und Aufwendungen für Transportleistungen sowie sonstigen Nebenkosten, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 832.612 (Vorjahr: TEUR 866.469) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Garantieaufwendungen, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst. Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 735.908 (Vorjahr: TEUR 795.443) im Rahmen der Kommissionärsverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In 2013 wurden insgesamt TEUR 3.647 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gebucht, davon TEUR 5.455 Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und TEUR 1.695 (Vorjahr: TEUR 859 Ertrag) als Ertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern. Des Weiteren ergaben sich Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für Vorjahre im Saldo von TEUR 113. Ursächlich hierfür sind Sachverhalte aufgrund abgeschlossener Betriebsprüfungen.
Sonstige Steuern
In den sonstigen Steuern sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Grundsteuer TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 92) enthalten.
Sonstige Angaben
Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen zum 31. Dezember 2013 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 116.831 (Vorjahr: TEUR 123.895) sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber der Tochtergesellschaft RRG Köln mit TEUR 1.379 (Vorjahr: TEUR 2.382).
Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht, und dem festgelegten Rückkaufswert.
Das Factoring mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, dient im Wesentlichen der Liquiditätsverbesserung. Dem Vorteil des frühzeitigen Geldeingangs steht der Nachteil der Factoring-aufwendungen gegenüber. Risiken werden aus dem echten Factoring derzeit nicht gesehen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 99) für erteilte Investitionsaufträge und mit TEUR 8.316 (Vorjahr: TEUR 9.112) für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2014 und 2018 liegen.
Angaben zum Prüfungshonorar
Das Abschlussprüfungshonorar in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 164) betrifft ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.
Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl während des Geschäftsjahres nach Gruppen
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Leitende Angestellte | 8 | 9 |
| Angestellte | 328 | 367 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 80 | 84 |
| 416 | 460 |
Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2013 betrugen TEUR 1.235 Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 90. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 393 zurückgestellt.
Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2013 beträgt TEUR 4.
Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG
Aufsichtsrat
| Michel Kuperminc | Vorsitzender | Directeur Contrôle de Gestion Europe, Renault s.a.s/Frankreich |
| Laurent David | stellvertretender Vorsitzender | Directeur Adjoit Contrôle de Gestion - G4, Renault s.a.s/Frankreich |
| Patric Cabrier | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur Europe, RCI Banque s.a., Noisy-le-Grand Cedex/Frankreich |
| Patrick Claude | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur DTF, Renault s.a., Paris/Frankreich |
| Uwe Schäfges | Arbeitnehmervertreter | Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG |
| Reiner Kierdorf | Arbeitnehmervertreter | Verkauf NW RRG Deutschland GmbH |
Vorstand
| Achim Schaible | Vorsitzender |
| Martha Figel | Vorstand Finanzen |
| Michael Borner | Vorstand Vertrieb |
| Jérôme Struk Patrick Fourniol bis 31. August .2013 | Vorstand Qualität und Kundendienst-Vorstand Marketing |
| Frédéric Posez ab 01. September 2013 | Vorstand Marketing |
| Reinhard Zirpel | Vorstand Öffentlichkeitsarbeit |
Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand 31. Dezember 2013)
| Anteil | Eigenkapital | Ergebnis | |
|---|---|---|---|
| am Kapital | 31.12.2013 | 2013 | |
| --- | --- | --- | --- |
| % | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln | 100 | 12.468 | 0 |
| Renault Retail Group Spezial-Liegenschaften GmbH, Köln | 100 | 25 | 0 |
| SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl | 100 | 25 | 0 |
Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.
Angaben zum Mutterunternehmen
Es wird die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen. Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG
In 2014 ist eine Gewinnverwendung i.H.v. EUR 2.875.920,00 geplant. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Brühl, den 31. Mai 2014
Renault Deutschland AG
Achim Schaible
Martha Figel
Frédéric Posez
Michale Borner
Reinhard Zirpel
Jérôme Struk
Bilanz zum 31. Dezember 2013
Aktiva
| 31.12.2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 2.361,11 | 4.027,78 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 0,00 |
| 2.361,11 | 4.027,78 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 19.565.074,37 | 21.026.517,55 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 293.837,12 | 440.782,81 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 571.878,71 | 759.596,99 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,01 | 0,00 |
| 20.430.790,21 | 22.226.897,35 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 11.961.987,87 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 1.825.038,04 | 2.117.533,04 |
| 13.787.025,91 | 14.079.520,91 | |
| 34.220.177,23 | 36.310.446,04 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 160.902,43 | 69.278,53 |
| 2. Waren | 13.344.530,46 | 14.524.799,88 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 |
| 13.505.432,89 | 14.594.078,41 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.254.494,76 | 1.827.314,45 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 425.600.800,29 | 406.243.906,18 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 40.974.125,92 | 37.539.319,15 |
| 467.829.420,97 | 445.610.539,78 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 7.952,22 | 32.724,18 |
| 481.342.806,08 | 460.237.342,37 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 90.201,02 | 46.326,84 |
| D. Aktive latente Steuern | 11.622.781,00 | 9.927.781,00 |
| Summe AKTIVA | 527.275.965,33 | 506.521.896,25 |
| Passiva | ||
| 31.12.2013 | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.655.322,80 | 10.655.322,80 |
| II. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 1.065.532,28 | 1.065.532,28 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 20.742,80 | 20.742,80 |
| III. Bilanzgewinn | 14.516.825,00 | 12.966.454,20 |
| 26.258.422,88 | 24.708.052,08 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 30.547.842,00 | 29.926.105,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 1.149.012,91 | 6.181.693,30 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 366.669.221,17 | 343.949.049,59 |
| 398.366.076,08 | 380.056.847,89 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,00 | 0,00 |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 0,00 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 55.248.653,43 | 51.131.685,29 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 32.568.365,39 | 42.941.099,46 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 14.834.447,55 | 7.684.211,53 |
| davon aus Steuern: | 13.774.939,27 | 7.198.659,94 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: | 67.803,72 | 67.803,72 |
| 102.651.466,37 | 101.756.996,28 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 0,00 |
| Summe Passiva | 527.275.965,33 | 506.521.896,25 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
| 2013 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 955.757.782,50 | 985.017.850,80 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 181.710.795,27 | 192.882.542,84 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 204.759.396,18 | 214.502.631,12 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 29.269.929,41 | 22.207.781,23 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 29.775.228,31 | 31.652.678,02 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 6.322.482,36 | 6.392.453,11 |
| davon für Altersversorgung: EUR 2.134.349,20 (Vorjahr: TEUR 1.940) | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.908.682,30 | 1.947.282,95 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 832.611.674,05 | 866.469.298,44 |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 5.000,00 | 5.000,00 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 245.145,07 | 728.982,70 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 245.145,07 (Vorjahr: TEUR 724) | ||
| 9. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 3.835.515,86 | 5.322.352,59 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 20.976.078,21 | 21.686.530,00 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 18.965.606,27 (Vorjahr: TEUR 18.404) | ||
| davon aus Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: EUR 1.954.130,00 (Vorjahr: TEUR 2.699) | ||
| davon aus der Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen: EUR 56.341,94 (Vorjahr: TEUR 56) | ||
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 8.259.736,16 | 8.453.368,88 |
| 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3.647.077,13 | 4.465.770,11 |
| 14. Sonstige Steuern | 40.488,23 | 110.340,45 |
| 15. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) | 4.572.170,80 | 3.877.258,32 |
| 16. Gewinn- oder Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 9.944.654,20 | 9.089.195,88 |
| 17. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen | 0,00 | 0,00 |
| 18. Bilanzgewinn | 14.516.825,00 | 12.966.454,20 |
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
| Bruttobuchwertmethode | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am | Stand am | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Software | 235.167,53 | 0,00 | 19.027,42 | 216.140,11 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 67.633.272,41 | 56.925,14 | 2.437.821,06 | 65.252.376,49 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.299.241,06 | 0,00 | 305.035,25 | 2.994.205,81 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.226.326,84 | 64.731,75 | 834.172,66 | 7.456.885,93 |
| 79.158.840,31 | 121.656,89 | 3.577.028,97 | 75.703.468,23 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.505.885,00 | 0,00 | 0,00 | 16.505.885,00 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.117.533,04 | 0,00 | 292.495,00 | 1.825.038,04 |
| 18.623.418,04 | 0,00 | 292.495,00 | 18.330.923,04 | |
| 98.017.425,88 | 121.656,89 | 3.888.551,39 | 94.250.531,38 |
| kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am | Stand am | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Software | 231.139,75 | 1.666,67 | 19.027,42 | 213.779,00 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 46.606.754,86 | 1.509.756,09 | 2.429.208,83 | 45.687.302,12 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.858.458,25 | 145.530,36 | 303.619,92 | 2.700.368,69 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.466.729,85 | 251.729,18 | 833.451,82 | 6.885.007,21 |
| 56.931.942,96 | 1.907.015,63 | 3.566.280,57 | 55.272.678,02 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.543.897,13 | 0,00 | 0,00 | 4.543.897,13 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.543.897,13 | 0,00 | 0,00 | 4.543.897,13 | |
| 61.706.979,84 | 1.908.682,30 | 3.585.307,99 | 60.030.354,15 |
| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am | ||
| --- | --- | --- |
| 31.12.2013 | Vorjahr | |
| --- | --- | --- |
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 2.361,11 | 4.027,78 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 19.565.074,37 | 21.026.517,55 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 293.837,12 | 440.782,81 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 571.878,72 | 759.596,99 |
| 20.430.790,21 | 22.226.897,35 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 11.961.987,87 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 1.825.038,04 | 2.117.533,04 |
| 13.787.025,91 | 14.079.520,91 | |
| 34.220.177,23 | 36.310.446,04 |
Bericht des Aufsichtsrats
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend über die Entwicklung und die Lage des Unternehmens sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichtet.
Die Berichte waren Gegenstand eingehender Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen und bildeten die Grundlage für die durchgeführte Überwachung der Geschäftsführung. Anlass zu Beanstandungen hat es nicht gegeben.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die letzte ordentliche Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Düsseldorf, geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Im Falle des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen trägt der Vermerk folgenden Wortlaut:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
| 1. | die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind, |
| 2. | bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." |
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der nach § 172 Aktiengesetz festgestellt ist.
Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.
Brühl, im Juni 2014
Der Aufsichtsrat