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Renault — Annual Report 2012
Jul 31, 2013
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Annual Report
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Publication
Renault Deutschland AG
Brühl
Lagebericht und Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012
Der Markt
Der deutsche Automobilmarkt konnte seinen Aufwärtstrend vom Vorjahr im Jahr 2012 nicht fortsetzen und verzeichnete einen leichten Rückgang bei den Zulassungen um 3,1 % auf 3,307 Millionen Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen (Vorjahr: 3,413 Millionen Einheiten). Negativ wirkten sich die nach wie vor unsichere Wirtschaftslage in Europa und die anhaltende Eurokrise aus. Diese Entwicklung spiegelt sich auch bei den privaten Pkw-Neuzulassungen wider: Der Anteil ging 2012 auf 38,2 % zurück. 2011 entfielen noch 40,1 % der Zulassungen auf den privaten Sektor. 2012 wurden insgesamt 3,083 Millionen Einheiten Pkw neu auf die Straßen gebracht ein Minus von 2,9 % oder 91.000 Einheiten.
Mit 50,5 % der Neuzulassungen dominieren benzinbetriebene Fahrzeuge nach wie vor den Pkw-Markt. Nahezu die Hälfte der neu zugelassenen Pkw (rund 1,5 Millionen Einheiten oder 48,2 %) verfügt über einen Dieselmotor, was im Vergleich zum Vorjahr (47,1 %) erneut einem leichten Zuwachs entspricht. Mit 1,3 % bleibt der Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge sehr gering. Dennoch verzeichnen die alternativen Antriebe deutliche Steigerungsraten: 3.000 Pkw mit reinem Elektroantrieb (2011: 2.100 Einheiten) und 21.400 Hybridfahrzeuge (2011: 12.600 Einheiten) wurden neu angemeldet.
Die unsicheren Konjunkturaussichten verursachten auch eine Trendwende hin zu kleineren Fahrzeugen und führten zu deutlichen Veränderungen in den einzelnen Segmenten: Nach dem starken Zuwachs im Vorjahr (30,3 %) musste die Oberklasse 2012 deutliche Einbußen hinnehmen und verzeichnete bei den Zulassungen ein Minus von 13,9 %. Im Gegenzug verzeichnete das Mini- (+20,3 %) und Mini-Van-Segment (+9,1 %) starke Wachstumsraten. Ebenfalls gefragt sind weiterhin Geländewagen/Sport Utility Vehicles (+17,4 %) und Wohnmobile (+10,4 %). Obwohl die Kompaktklasse einen Rückgang um 8,8 % aufweist, werden dort nach wie vor die meisten Neuwagen zugelassen (23,8 %).
Das eher pessimistische wirtschaftliche Umfeld wirkt sich auch spürbar auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der neu zugelassenen Fahrzeuge aus. Der Kundenwunsch nach Klein- und Kompaktwagen geht verstärkt mit der Wahl verbrauchsarmer, hocheffizienter Motoren überein. So sanken die durchschnittlichen CO2-Emissionen je Fahrzeug auf 141,8 g/km (Vorjahr: 146,1 g/km, 2010: 151,7 g/km, 2009: 154,2 g/km, 2008: 165 g/km).
Die ausländischen Pkw-Hersteller verzeichneten 2012 leichte Zugewinne in Deutschland. Ihr Anteil lag bei 35,9 % gegenüber 35,3 % im Vorjahr. Die Renault-Gruppe (einschließlich Dacia) war zum 22. Mal in Folge der erfolgreichste ausländische Automobilhersteller auf dem deutschen Markt und verzeichnete einen Marktanteil von 5,1 % bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Die Marke Renault erzielte 3,7 % Marktanteil, die Marke Dacia 1,4 %.
Der Gebrauchtwagenmarkt konnte sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nochmals leicht verbessern. Insgesamt 6,88 Millionen Pkw wechselten 2012 den Halter, 1,1 % mehr als im Vorjahr.
2012 erhöhte sich der Pkw-Bestand in Deutschland leicht um 1,2 % auf 43,4 Millionen Fahrzeuge (Vorjahr: 42,9 Millionen Einheiten). Mit mehr als 1,96 Millionen Automobilen behauptet die Marke Renault hier ihre Top-Position in der Rangliste der Importeure. Darüber hinaus sind 250.000 Pkw mit dem Dacia Emblem auf deutschen Straßen unterwegs. Allein in 2012 erhöhte sich der Pkw-Bestand der Renault-Tochter hier zu Lande um 20,5 % mehr als bei jeder anderen Marke. Das Durchschnittsalter aller Pkw auf dem Gesamtmarkt stieg von 8,5 auf 8,7 Jahre an. 420.000 Fahrzeuge sind 30 Jahre oder älter. 90,0 % der Pkw werden privat genutzt.
Rund zwei Drittel des Pkw-Bestands verteilen sich auf drei Segmente: Die Kompaktklasse hat mit 26,9 % nach wie vor den größten Anteil. Auf den weiteren Rängen folgen die Kleinwagen mit 20,5 % und die Mittelklasse mit 17,6 %.
Nach wie vor verfügen über zwei Drittel des Pkw-Bestands über einen Benzinmotor (69,6 %). Die alternativen Antriebe bleiben mit 1,5 % eine Randerscheinung. 2012 waren in Deutschland 7.100 Elektro-Fahrzeuge (+56,7 % im Vergleich zum Vorjahr) und 65.000 Hybrid-Fahrzeuge (+36,4 %) zugelassen. Deutlich stärker verbreitet sind mit 76.200 Einheiten Erdgasfahrzeuge (+1,9 %) und mit 494.800 Einheiten Pkw mit Flüssiggasantrieb (+8,4 %).
Während emissionsarme Motoren bei Neufahrzeugen inzwischen Standard sind, erfüllt nur knapp jedes fünfte Fahrzeug im Gesamtbestand die Euro 5-Norm. Lediglich 0,1 % erreichen die Vorgaben der Emissionsklasse Euro 6. Dennoch steigt der Anteil der Pkw mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 120 g/km stetig und liegt bei 6,4 % (Vorjahr: 4,9 %).
Der Gesamtmarkt Zulassungen Personenwagen und Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in Deutschland (in Mio. Einheiten)
| 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 3,522 | 3,670 | 3,376 | 3,320 | 3,982 | 3,119 | 3,413 | 3,307 |
Gesamtmarkt Zulassungen Personenwagen: Die Top Ten in Deutschland
| Zulassungen 2011 | Marktanteil | Zulassungen 2012 | Marktanteil | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Rang | Hersteller | (Einheiten) | (%) | (Einheiten) | (%) |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. | VOLKSWAGEN | 686.835 | 21,6 | 672.968 | 21,8 |
| 2. | MERCEDES | 285.620 | 9,0 | 282.967 | 9,2 |
| 3. | AUDI | 250.708 | 7,9 | 266.582 | 8,6 |
| 4. | BMW | 256.652 | 8,1 | 247.802 | 8,0 |
| 5. | OPEL | 254.605 | 8,0 | 213.627 | 6,9 |
| 6. | FORD | 230.939 | 7,3 | 206.128 | 6,7 |
| 7. | SKODA | 142.611 | 4,5 | 147.197 | 4,8 |
| 8. | RENAULT | 119.132 | 3,8 | 108.132 | 3,4 |
| 9. | HYUNDAI | 86.843 | 2,7 | 100.875 | 3,3 |
| 10. | TOYOTA | 79.885 | 2,5 | 79.907 | 2,6 |
| ... | |||||
| 17. | DACIA | 41.237 | 1,3 | 44.965 | 1,5 |
Gesamtmarkt Nutzfahrzeuge bis 5 Tonnen: Die Top Ten in Deutschland
| Zulassungen 2011 | Marktanteil | Zulassungen 2012 | Marktanteil | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Rang | Hersteller | (Einheiten) | (%) | (Einheiten) | (%) |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. | VOLKSWAGEN | 57.219 | 23,9 | 60.110 | 26,7 |
| 2. | MERCEDES | 51.458 | 21,9 | 49.122 | 21,5 |
| 3. | FORD | 27.707 | 11,6 | 24.750 | 11,6 |
| 4. | RENAULT | 18.445 | 7,7 | 17.750 | 7,9 |
| 5. | FIAT | 20.059 | 8,4 | 16.946 | 7,5 |
| 6. | CITROEN | 11.515 | 4,8 | 11.131 | 5,0 |
| 7. | OPEL | 13.671 | 5,7 | 10.801 | 4,8 |
| 8. | PEUGEOT | 11.557 | 4,8 | 10.258 | 4,6 |
| 9. | IVECO | 7.688 | 3,2 | 6.335 | 2,8 |
| 10. | NISSAN | 4.707 | 2,2 | 4.923 | 2,2 |
| ... | |||||
| 14. | DACIA | 2.246 | 0,9 | 1.650 | 0,7 |
Absatzentwicklung: Die Marken Renault und Dacia
Die Renault Deutschland AG hat mit den Marken Renault und Dacia im Jahr 2012 insgesamt 172.497 (Vorjahr: 181.060 Einheiten) Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen und erzielte einen Marktanteil von 5,14 % (Vorjahr: 5,3 %). Damit hat sich die Renault-Gruppe in einem Übergangsjahr mit vielen Modellen am Ende ihres Lebenszyklus gut behauptet und zum 22. Mal in Folge die Position als stärkster ausländischer Automobilhersteller belegt. Von der Marke Renault wurden 123.505 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen (Vorjahr: 137.577 Zulassungen). Der Marktanteil betrug 3,73 % (Vorjahr: 4,03 %). Im reinen Pkw-Markt wurden für die Marke 105.773 Fahrzeuge (Vorjahr: 119.132 Einheiten) zugelassen.
Zulassungsstärkstes Pkw-Modell auf dem deutschen Markt war im Jahr 2012 erneut der Mégane mit 23.917 Zulassungen. Das im April 2012 deutlich aufgewertete Modell hat durch neue, besonders effiziente Diesel- und Benzinmotoren und umfassend ausgestattete Sondereditionen nochmals an Attraktivität gewonnen. Auf Platz zwei folgt mit 21.959 Verkäufen der ebenfalls sehr gefragte Clio, der vom Modellwechsel zum Jahresende profitierte und darüber hinaus mit dem "Goldenen Lenkrad 2012" ausgezeichnet wurde. Rang drei in der Renault Bestenliste belegt der kompakte Zweitürer Twingo, der 21.154 Zulassungen erreichte.
Der Gesamtmarkt der Elektrofahrzeuge verzeichnete in Deutschland mit 3.975 Neuzulassungen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ein deutliches Plus von 62 % gegenüber dem Vorjahr (2011: 2.461 Einheiten). Renault konnte in dem noch kleinen, aber stark wachsenden Segment seine Top-Position erneut deutlich ausbauen und erzielte einen Marktanteil von 25,3 % (2011: 11,5 %). Insgesamt wechselten 213 Fluence Z.E. und 791 Elektrotransporter Kangoo Z.E. in Kundenhand. Darüber hinaus hat Renault bereits 2.359 Twizy verkauft und baut damit seinen Vorsprung als Vorreiter bei rein elektrischen Fahrzeugen weiter aus.
Viele Großkunden und Konzerne haben den Nutzen rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge erkannt und diese 2012 erstmals in ihre Fahrzeugflotten integriert ein positiver Trend, der sich 2013 fortsetzen dürfte.
Im stark rückläufigen Nutzfahrzeugmarkt hat sich Renault deutlich besser behauptet als der Gesamtmarkt, der um 6 % zurückging. Mit 17.732 Zulassungen (Vorjahr: 18.445 Zulassungen) konnte der französische Hersteller seinen Marktanteil um 0,18%-Punkte auf 7,89 % (Vorjahr: 7,71 %) leicht verbessern. Damit ist Renault seit 2006 erstmals wieder stärkster Importeur in der Transportersparte bis fünf Tonnen.
Meistgefragtes Renault Modell bei den leichten Nutzfahrzeugen ist der Master, von dem insgesamt 7.633 Einheiten in Kundenhand wechselten. Vom Trafic verließen 4.851 Exemplare die Verkaufsräume der Renault Partner. Ebenso behauptete sich der Kangoo Rapid weiterhin erfolgreich auf dem Markt und erreichte 4.470 Zulassungen.
Hervorragende Ergebnisse erzielte Renault erneut bei der Produkt- und Servicequalität. In der ADAC Pannenstatistik 2012 schnitten erneut viele Renault-Modelle mit der Bestnote ab und zählen damit zu den zuverlässigsten Modellen auf dem Markt. Twingo und Scénic erreichten bereits zum fünften Mal in Folge das bestmögliche Urteil. Clio und Mégane gehören ohne Unterbrechung seit 2008 zu den Fahrzeugen mit erstklassiger Bewertung.
Ein ausgezeichnetes Zeugnis stellten unabhängige Institutionen Renault auch bei der Qualität im Kundendienst aus: So platzierten sich die Renault Vertragspartner auf Platz 1 im ADAC Werkstatt-Test 2012 und setzten sich damit gegen die renommierte Konkurrenz deutscher Automobilhersteller sowie zwei große freie Werkstattketten durch. Alle geprüften Betriebe lieferten eine hervorragende Leistung ab und erhielten das Prädikat "sehr gut".
Die Marke Dacia ist mit 1,41 % Marktanteil (Vorjahr: 1,27 %) unverändert auf Erfolgskurs und konnte 2012 ihre Stellung im Markt weiter ausbauen. Die rumänische Renault-Tochter steigerte die Zulassungen um rund 7,2 % auf insgesamt 46.615 Zulassungen (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, Vorjahr: 43.483 Einheiten). Damit hat Dacia etablierte Marken auf dem deutschen Markt überholt und sich im guten Mittelfeld der Zulassungsstatistik etabliert. Im reinen Pkw-Markt verbesserte Dacia sein Ergebnis um 9 % auf 44.965 Zulassungen (Vorjahr: 41.237 Einheiten). Meistverkauftes Modell war erneut das vielseitige SUV-Modell Duster mit 19.431 Einheiten, gefolgt vom Fünftürer Sandero mit 13.346 Fahrzeugen. Einen erfolgreichen Marktstart verzeichnete auch der neue Familienvan Lodgy mit 4.790 Neuzulassungen.
Sieben Jahre nach der Einführung ist Dacia auf dem deutschen Automobilmarkt fest etabliert. Bis Ende 2012 setzte die rumänische Renault-Tochter in Deutschland bereits fast 270.000 Fahrzeuge ab. Grundlage für den Erfolg sind das vorbildliche Preis-/Leistungsverhältnis, die niedrigen Betriebskosten ("total cost of ownership") und die hohe Wertstabilität. So erhielten 2012 fünf Dacia Modelle die beste Werterhalt-Prognose von "AutoBild". Bereits im vierten Jahr in Folge erzielten die Modelle der rumänischen Renault-Tochter das Prädikat als wertstabilste Fahrzeuge in ihrer jeweiligen Klasse und erhielten dafür die Auszeichnung "Wertmeister 2013" des auflagenstarken Fachmagazins. Demnach werden der Dacia Sandero 1.2 16V 75, der Logan MCV 1.6, der Lodgy dCi 90 und der Duster 1.6 16V 4x2 in vier Jahren beim Wiederverkauf den niedrigsten Wertverlust in Euro verzeichnen. Der Dacia Lodgy dCi 110 Prestige weist zudem den geringsten Wertverlust in % auf. Damit ist der neue Kompaktvan der einzige Doppel-Titelträger im Vergleich aller bewerteten Fahrzeuge. Die Ergebnisse beruhen auf der aktuellen Restwertprognose des renommierten Marktforschungsinstituts Eurotax Schwacke im Auftrag von "Auto Bild".
Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen (Einheiten)
| 2011 | 2012 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Renault | |||
| Twizy* | 0 | 2.359 | +2.359 |
| Twingo | 21.899 | 21.154 | -745 |
| Clio | 20.362 | 21.959 | +1.597 |
| Wind | 2.078 | 628 | --1.450 |
| Modus | 4.934 | 3.801 | -1.133 |
| Mégane Familie | 49.768 | 42.293 | -7.475 |
| davon Mégane | 28.558 | 23.917 | -4.641 |
| davon Scénic | 21.210 | 18.376 | -2.834 |
| Fluence | 760 | 135 | -625 |
| Fluence Z.E. | 14 | 213 | +199 |
| Laguna | 4.862 | 3.455 | -1.407 |
| Espace | 2.004 | 1.633 | -371 |
| Koleos | 2.148 | 2.132 | -16 |
| Latitude | 247 | 117 | -130 |
| Kangoo | 7.252 | 5.639 | -1.613 |
| Trafic | 2.448 | 2.035 | -413 |
| Master | 325 | 519 | +194 |
| Sonstige | 31 | 60 | +29 |
| Gesamt Pkw Renault | 119.132 | 108.132 | --11.000 |
| Dacia | |||
| Logan einschließlich MCV | 6.869 | 7.398 | +529 |
| Sandero | 11.633 | 13.346 | +1.713 |
| Lodgy | 0 | 4.790 | +4.790 |
| Duster | 22.735 | 19.431 | -3.304 |
| Gesamt Pkw Dacia | 41.237 | 44.965 | +3.728 |
| Renault Pkw + Dacia Pkw | 160.369 | 153.097 | -7.272 |
| Kangoo Rapid | 5.324 | 4.470 | -854 |
| Kangoo Z.E. | 110 | 791 | +681 |
| Trafic Transporter | 5.573 | 4.851 | -722 |
| Master Transporter | 7.416 | 7.633 | +217 |
| Sonstige | 22 | 5 | -17 |
| Gesamt Nfz Renault bis 5 t | 18.445 | 17.750 | -695 |
| Dacia Nfz | 2.246 | 1.650 | -596 |
| Renault Nfz + Dacia Nfz bis 5 t | 20.691 | 19.400 | -1.291 |
| Gesamt Pkw + Transporter | 181.060 | 172.497 | -8.563 |
* Zulassungen für den Twizy sind nicht in der offiziellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) enthalten
Ertragslage
Der Jahresüberschuss 2012 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 88,0 % von Mio. EUR 32,4 auf Mio. EUR 3,9. Dies ist im Wesentlichen geringeren Verkäufen von Neufahrzeugen und einem damit einhergehenden Rückgang der Kommissionserlöse sowie einer Verschlechterung des Gebrauchtwagenergebnisses geschuldet.
Die Umsatzerlöse lagen mit Mio. EUR 985,0 unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 1.030,0). Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 868 | 897 |
| Ersatzteilverkäufe | 91 | 99 |
| Übrige | 26 | 34 |
| 985 | 1.030 |
Die Zulassungen der PKW und leichten Nutzfahrzeuge Renault und Dacia verringerten sich um 5 % bzw. 8.563 Einheiten. Dagegen stiegen die PKW-Neuzulassungen bei Dacia um 9 % bzw. um 3.728 Einheiten.
Es handelt sich bei den ausgewiesenen Umsätzen hauptsächlich um Kommissionserlöse, da der Neuwagen- und Teilevertrieb soweit es sich bei den Teilen nicht um Fremdbezüge handelt auf Kommissionsbasis erfolgte. Als Umsatzerlös wird hierbei nur die Kommission, die sowohl eine fixe Provision als auch die Erstattung bestimmter Aufwendungen beinhaltet, ausgewiesen. Die Umsatzerlöse beinhalten auch die Vertriebskosten, die im Rahmen der variablen Kommission an den Kommittenten weiterbelastet wurden.
Der Materialaufwand stieg um Mio. EUR 19,6 auf Mio. EUR 236,7 (9,0 %). Die Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren erhöhten sich um Mio. EUR 31,0. Insbesondere stiegen die Aufwendungen für Gebrauchtwagen (Mio. EUR +27,3) sowie Aufwendungen für den Bezug lokaler Teile (Mio. EUR +2,9). Dagegen nahmen die Aufwendungen für bezogene Leistungen um Mio. EUR 11,3 ab, wofür hauptsächlich verringerte Einkäufe von Renault Plus Garantien ursächlich waren.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um Mio. EUR 5,3 (+2,9 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Erstattungen von Garantieleistungen durch die Muttergesellschaft.
Im Jahr 2012 waren durchschnittlich 460 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das vier Beschäftigte mehr.
Der Personalaufwand ist von Mio. EUR 36,0 auf nunmehr Mio. EUR 38,0 (Mio. EUR +2,0 bzw. +5,6 %) gestiegen. Dabei stiegen die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung um Mio. EUR 1,3 bzw. 24,8 %. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen um Mio. EUR 30,6 bzw. 3,4 % ab und belaufen sich nunmehr auf Mio. EUR 866,5. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt im Wesentlichen auf geringere Aufwendungen für Verkaufsförderungen sowie Verkaufsunterstützungsaktionen bedingt hauptsächlich durch den Rückgang der verkauften Fahrzeuge.
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen verringerten sich um Mio. EUR 1,3 auf EUR 5.000,00. Dies resultiert im Wesentlichen aus der deutlich verschlechterten Ergebnissituation der Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln, als Folge der sich verschlechternden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem deutschen Automobilmarkt. Aus diesem Grunde stiegen auch die Aufwendungen aus Verlustübernahmen auf Mio. EUR 5,3 (Vorjahr: Mio. EUR 0,1).
Die Zinsaufwendungen fielen um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 21,7. Gleichzeitig fielen die Zinserträge um Mio. EUR 1,9 auf Mio. EUR 0,7 (Vorjahr: Mio. EUR 2,6). Der Rückgang der Zinsaufwendungen sowie der Zinserträge ist auch auf das generell niedrige Zinsniveau zurückzuführen.
Das wie im Vorjahr negative Finanzergebnis verschlechterte sich somit um Mio. EUR 8,2 (-45,1 %) auf Mio. EUR 26,3.
Der Aufwand aus Ertragsteuern belief sich auf Mio. EUR 4,5 und verringerte sich damit aufgrund des geringeren Vorsteuerergebnisses um Mio. EUR 10,6. Darin enthalten sind Mio. EUR 0,9 an latentem Steuerertrag als Folge der Veränderung der aktiven latenten Steuern.
Vermögenslage
In Sachanlagen wurden Mio. EUR 0,3 investiert.
Die Summe der Vorräte erhöhte sich geringfügig um Mio. EUR 0,9 (+6,5 %). Grund dafür war fast ausschließlich der Anstieg des Bestandes an Gebrauchtwagen unter Berücksichtigung der vorgenommenen Wertberichtigungen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um Mio. EUR 15,6 auf Mio. EUR 445,6. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich um Mio. EUR 0,8 verringerten haben, sind die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 26,5 angestiegen. Dabei ist besonders ein Anstieg der Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Muttergesellschaft Renault SA als Folge der Weiterbelastung der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bildung der Rückstellungen für verkaufsfördernde Maßnahmen maßgeblich Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um Mio. EUR 10,2. Dies resultiert im Wesentlichen aus den zum Stichtag geringeren debitorischen Kreditoren (Mio. EUR -13,9).
Das Eigenkapital verringerte sich um Mio. EUR 32,5 auf Mio. EUR 24,7. Ursächlich für den Rückgang war eine Dividendenzahlung in Höhe von Mio. EUR 36,4, was teilweise durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 kompensiert wurde.
Die Eigenkapitalquote veränderte sich von 11,4 % auf 4,9 %.
Die Rückstellungen lagen mit Mio. EUR 380,1 um Mio. EUR 21,1 über dem Vorjahresniveau, was hauptsächlich auf eine Steigerung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen ist. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Zuführungen für noch auszustellende Gutschriften an Renault Händler im Rahmen der Verkaufsförderung zum Ende des Geschäftsjahres.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich zum Bilanzstichtag um Mio. EUR 18,5 auf Mio. EUR 101,8. Von der Erhöhung entfielen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Mio. EUR 8,5 und auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Mio. EUR 8,0. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Wesentlichen stichtagsbedingt an. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert überwiegend aus der Verlustübernahme der Tochtergesellschaften.
Finanzlage
Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Der täglich praktizierte Finanzausgleich (Cash-Pooling und Konzernverrechnung) wird weiterhin zu keiner wesentlichen Änderung führen. Zudem garantiert er eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen. Durch die Zentralisierung der Finanzwirtschaft übernimmt die französische Muttergesellschaft die Verpflichtung, im Rahmen der Konzernfinanzierung für eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Gesellschaft der Renault-Gruppe in Deutschland zu sorgen. Von Änderungen bei den marktüblichen Kreditkonditionen (z.B. Zinsrisiko, Währungsrisiko) oder einer Einstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratings ist die Gesellschaft daher nicht unmittelbar betroffen. Die Zinsen werden aufgrund des monatlichen arithmetischen Mittels des EONIA (European Overnight Index Average) zzgl. 0,15 % berechnet.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Mio. EUR +50,9; Vorjahr: Mio. EUR 107,0) wird im Wesentlichen durch die bereits erfolgte Weiterbelastung der gestiegenen Aufwendungen für die sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 20,9, den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände und der damit verbundenen Einzahlungen um Mio. EUR 10,2 sowie die Zunahme der Verbindlichkeiten um Mio. EUR 18,5 positiv beeinflusst.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich aus den Investitionen in Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (Mio. EUR -0,3).
Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich ein negativer Cashflow aufgrund der Dividendenzahlung in Höhe von Mio. EUR -36,4.
Der Finanzmittelfonds nahm um Mio. EUR 14,2 auf Mio. EUR 340,6 zu und setzt sich wie im Vorjahr aus den liquiden Mitteln und den Forderungen aus dem Cash-Pool zusammen. Die wesentlichen Veränderungen erfolgten hierbei bei den Cash-Pool-Forderungen (Mio. EUR +22,8). Die liquiden Mittel nahmen um Mio. EUR 8,6 ab.
Risikobericht
Der Vorstand ist für die Einrichtung und Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagementsystems verantwortlich.
Das Risikomanagementsystem der Renault Deutschland AG ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Die Abteilungsleiter der einzelnen Direktionen sind Risikomanagement-Beauftragte und für die Risikoidentifikation, - bewertung, -steuerung und -kommunikation in ihrem Bereich verantwortlich. Daneben gibt es einen Risikomanagement-Koordinator, dessen Aufgabe die Organisation der Prozessabläufe des Risikomanagements sowie die eines Bindegliedes zwischen Vorstand und Risikobeauftragten ist.
Bestandgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind nicht vorhanden.
Zur Vermeidung von Zahlungsausfallrisiken werden wesentliche Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, im Rahmen eines echten Factorings veräußert. Darüber hinaus werden Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden ständig überwacht.
Bedingt durch die ständige Anpassung an die neuen Marktbedingungen und technische Herausforderungen benötigt die Gesellschaft hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter.
Renault legt großen Wert darauf, seine Mitarbeiter über ihre gesamte Karriere unabhängig vom Alter zu motivieren, sich weiterzubilden und neue Herausforderungen innerhalb des Konzerns anzunehmen.
Im Bereich Informationstechnik hat die Gesellschaft Sicherungskonzepte entwickelt, die sich auf Mitarbeiter, Organisation, Anwendungen, Systeme und Netzwerk beziehen.
Es gibt für die Mitarbeiter unternehmensweite Richtlinien für den Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen. Dies wird durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter vertieft. Technische Schutzmaßnahmen wie der Einsatz von Virenscannern, Firewall-Systemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen dienen ebenfalls der Verminderung von IT-Risiken.
Wir gehen davon aus, dass sich bei unseren Tochtergesellschaften in 2013 eine leichte Verbesserung der Ergebnisse gegenüber 2012 ergeben und zukünftig dann zumindest ausgeglichene Ergebnisse erwirtschaftet werden. Die Entwicklung der Tochtergesellschaften wird dabei im hohen Maße von der konjunkturellen Entwicklung und der Entwicklung auf dem Automarkt abhängig sein.
Aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Cash Pooling- und Konzernverrechnungsverfahrens bestehen beträchtliche Forderungen, die 67 % (Vorjahr: 63 %) der Bilanzsumme ausmachen. Eine Rückzahlung ist jedoch aufgrund unserer derzeitigen Erkenntnis nicht gefährdet.
Ausblick und Chancen
Der langfristige Erfolg steht für die Renault Deutschland AG im Vordergrund. Das Unternehmen setzt auch im Jahre 2013 und in den Folgejahren auf Kontinuität und Stabilität, um die Erfolge der vergangenen Jahre abzusichern und die Marktposition weiter zu verbessern.
Für 2013 rechnet die Renault-Gruppe in Deutschland mit wichtigen Impulsen durch neue Modelle sowie einer positiven Entwicklung der Konzernmarken Renault und Dacia. Für den Gesamtmarkt in Deutschland erwartet Renault Zulassungen von insgesamt 3,0 Millionen Pkw und 215.000 leichte Nutzfahrzeugen. In den Erwartungen ist hierbei bereits das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland berücksichtigt. Mit einer klaren Verkaufsstrategie und einem vielseitigen Modellportfolio strebt das französische Unternehmen zum 23. Mal in Folge die Position als erfolgreichster ausländischer Automobilhersteller auf dem deutschen Markt an. Aufgrund der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2012 wird allerdings ein schwieriges Wettbewerbsumfeld in 2013 und 2014 erwartet.
Zur positiven Absatzentwicklung werden der neue Clio mit der Kombivariante Clio Grandtour, der sportliche Clio R.S. sowie ab Jahresmitte das erste Crossover-Modell der Marke, der attraktive Fünftürer Captur beitragen. Darüber hinaus werden der gründlich überarbeitete Kompaktvan Scénic sowie die eigenständige Crossover-Variante Xmod für steigende Zulassungen sorgen. Daneben führt Renault 2013 seine Elektrofahrzeugstrategie konsequent fort: Als wichtigster Akteur in dem dynamischen Markt bringt der Automobilhersteller im ersten Halbjahr mit dem Kompaktmodell ZOE bereits das vierte und bislang vielseitigste Elektrofahrzeug auf den Markt.
Die Dacia Modellpalette wird 2013 ebenfalls erweitert: Die Ende 2012 vorgestellte zweite Generation von Sandero und Sandero Stepway startet in ihr erstes volles Verkaufsjahr. Darüber hinaus startete im Frühjahr 2013 der neue, besonders geräumige Hochdachkombi Dokker sowie die Transporterausführung Dokker Express. Als weitere Modellneuheit startete im Frühjahr 2013 der Nachfolger des erfolgreichen Kombis Logan MCV in den Verkauf.
Hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisentwicklung geht die Gesellschaft von einer leichten Steigerung zum Vorjahr aus. Im Gebrauchtwagenbereich schätzt die Gesellschaft die Entwicklung nicht in diesem Maße als günstig ein.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz erforderlichen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und mit folgender Schlusserklärung versehen:
"Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch nicht benachteiligt."
Brühl, den 22. Mai 2013
Achim Schaible
Martha Figel
Patrick Fourniol
Michael Borner
Reinhard Zirpel
Jérôme Struk
Bilanz zum 31. Dezember 2012
Aktiva
| 31.12.2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 4.027,78 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.026.517,55 | 22.441.102,57 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 440.782,81 | 512.067,32 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 759.596,99 | 873.942,43 |
| 22.226.897,35 | 23.827.112,32 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 11.961.987,87 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsverischerungen | 2.117.533,04 | 2.289.835,04 |
| 14.079.520,91 | 14.251.822,91 | |
| 36.310.446,04 | 38.078.935,23 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Hilfs- und Betriebsstoffe | 69.278,53 | 129.829,77 |
| 2. Waren | 14.524.799,88 | 13.578.336,40 |
| 14.594.078,41 | 13.708.166,17 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.827.314,45 | 2.614.097,88 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 406.243.906,18 | 379.725.886,84 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 37.539.319,15 | 47.700.473,14 |
| 445.610.539,78 | 430.040.457,86 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitut | 32.724,18 | 8.647.647,70 |
| 460.237.342,37 | 452.396.271,73 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 46.326,84 | 0,00 |
| D. Aktive latente Steuern | 9.927.781,00 | 9.068.781,19 |
| 506.521.896,25 | 499.543.988,15 | |
| Passiva | ||
| 31.12.2012 | Vorjahr | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 10.655.322,80 | 10.655.322,80 |
| II. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 1.065.532,28 | 1.065.532,28 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 20.742,80 | 20.742,80 |
| III. Bilanzgewinn | 12.966.454,20 | 45.496.675,88 |
| 24.708.052,08 | 57.238.273,76 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 29.926.105,00 | 28.591.517,00 |
| 2. Steuerrückstellungen | 6.181.693,30 | 7.416.077,44 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 343.949.049,59 | 323.037.142,32 |
| 380.056.847,89 | 359.044.736,76 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 51.131.685,29 | 42.626.450,30 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 42.941.099,46 | 34.976.958,24 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 7.684.211,53 | 5.657.569,09 |
| davon aus Steuern: EUR 7.198.659,94 (Vorjahr: TEUR 5.269) | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 67.803,72 (Vorjahr: TEUR 67) | ||
| 101.756.996,28 | 83.260.977,63 | |
| 506.521.896,25 | 499.543.988,15 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
| 2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 985.017.850,80 | 1.030.226.649,82 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 192.882.542,84 | 187.508.722,85 |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 214.502.631,12 | 183.513.863,97 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 22.207.781,23 | 33.536.270,67 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 31.652.678,02 | 30.925.894,28 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 6.392.453,11 | 5.119.893,05 |
| davon für Altersversorgung: EUR 1.939.791,26 (Vorjahr: TEUR 651) | ||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 1.947.282,95 | 2.032.028,15 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 866.469.298,44 | 897.085.208,60 |
| 7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 5.000,00 | 1.342.277,03 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 728.982,70 | 2.564.230,94 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 724.477,76 (Vorjahr: TEUR 2.554) | ||
| 9. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 5.322.352,59 | 69.166,03 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 21.686.530,00 | 21.942.869,25 |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 18.403.910,52 (Vorjahr: TEUR 19.237) | ||
| davon aus Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen: EUR 2.699.098,00 (Vorjahr: TEUR 2.642) | ||
| davon aus Aufzinsung der sonstigen Rückstellungen: EUR 70.245,00 (Vorjahr: TEUR 56) | ||
| 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 8.453.368,88 | 47.416.686,64 |
| 12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 4.465.770,11 | 15.079.701,00 |
| 13. Sonstige Steuern | 110.340,45 | -89.862,23 |
| 14. Jahresüberschuss | 3.877.258,32 | 32.426.847,87 |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 9.089.195,88 | 10.610.708,01 |
| 16. Entnahme aus anderen Gewinnrücklagen | 0,00 | 2.459.120,00 |
| 17. Bilanzgewinn | 12.966.454,20 | 45.496.675,88 |
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
| Bruttobuchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Software | 232.500,53 | 5.000,00 | 2.333,00 | 235.167,53 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 67.552.215,91 | 104.414,48 | 23.357,98 | 67.633.272,41 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3.344.262,90 | 104.476,47 | 149.498,31 | 3.299.241,06 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.113.762,50 | 138.871,81 | 26.307,47 | 8.226.326,84 |
| 79.010.241,31 | 347.762,76 | 199.163,76 | 79.158.840,31 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 16.505.885,00 | 0,00 | 0,00 | 16.505.885,00 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.289.835,04 | 0,00 | 172.302,00 | 2.117.533,04 |
| 18.795.720,04 | 0,00 | 172.302,00 | 18.623.418,04 | |
| 98.038.461,88 | 352.762,76 | 373.798,76 | 98.017.425,88 |
| kumulierte Abschreibungen | |||
|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 | Zugänge | Stand am 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- |
| EUR | EUR | EUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Entgeltlich erworbene Software | 232.500,53 | 972,22 | 231.139,75 |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 45.111.113,34 | 1.518.614,61 | 46.606.754,86 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.832.195,58 | 174.628,53 | 2.858.458,25 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.239.820,07 | 253.067,59 | 7.466.729,85 |
| 55.183.128,99 | 1.946.310,73 | 56.931.942,96 | |
| III. Finanzanlagen | |||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 4.543.897,13 | 0,00 | 4.543.897,13 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.543.897,13 | 0,00 | 4.543.897,13 | |
| 59.959.526,65 | 1.947.282,95 | 61.706.979,84 |
| Nettobuchwerte | ||
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2012 | Vorjahr | |
| --- | --- | --- |
| EUR | EUR | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Software | 4.027,78 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.026.517,55 | 22.441.102,57 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 440.782,81 | 512.067,32 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 759.596,99 | 873.942,43 |
| 22.226.897,35 | 23.827.112,32 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.961.987,87 | 11.961.987,87 |
| 2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen | 2.117.533,04 | 2.289.835,04 |
| 14.079.520,91 | 14.251.822,91 | |
| 36.310.446,04 | 38.078.935,23 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2012
Allgemeine Hinweise
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände bewerteten wir grundsätzlich höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst und von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 im Zugangsjahr in einem Sammelposten über fünf Jahre abgeschrieben.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert unter Berücksichtigung von außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.
Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der FiFo-Methode unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich mit den einzelnen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse der Vergangenheit sowie der Marktwerte zum Bilanzstichtag wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.
Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen.
Latente Steuern
Nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept wurden auf sämtliche Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz latente Steuern berechnet. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.
Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Pensionsrückstellungen
Es wurden Rückstellungen für unmittelbare und mittelbare Pensionsverpflichtungen bilanziert. Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass in den Rückstellungen auch der Unterschiedsbetrag zwischen den Versorgungsverpflichtungen und dem vorhandenen Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG enthalten ist. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.
Die Pensionsrückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Rechnungszinsfuß wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 5,06 % zugrunde gelegt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem PUC-Verfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses, das sich bei Annahme einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Beim PUC-Verfahren wird der Barwert erwarteter künftigen Zahlungen ermittelt, die erforderlich sind, um die aufgrund von Arbeitnehmerleistungen bis zum Bilanzstichtag entstandenen Verpflichtungen abgelten zu können.
Außerdem wurden der Bewertung folgende Annahmen zugrunde gelegt:
| Gehaltserhöhungen | 3,50 % p.a. |
| Rentenanpassungen | 1,60 % p.a. |
| Erhöhungen der Beitragsbemessungsgrenze | 3,50 % p.a. |
| Fluktuationsrate | 5,00 % p.a. |
Ferner dienten für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen als biometrische Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.
Die Veränderung der Pensionsrückstellung sowie der ATZ-Rückstellung wurde in einen Zins- und einen Personalaufwand aufgeteilt und entsprechend in der Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz von 3,98 % bis 5,06 % abgezinst.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst.
Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam.
Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung erfasst. Gemäß § 277 Abs. 5 HGB wurden wie in Vorjahren die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen, der ATZ-Rückstellung und der Jubiläumsrückstellung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" erfasst.
Kommissionsgeschäft
Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marken Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderaktionen dient.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.
Vorräte
Die Warenbestände der Renault Deutschland AG haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 13.578) auf TEUR 14.525 erhöht. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 11.975 (Vorjahr: TEUR 11.121). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 810 (Vorjahr: TEUR 568) sowie um sonstige Warenbestände wie Werbematerial, Kfz-Briefe etc. in Höhe von TEUR 1.740 (Vorjahr: TEUR 1.889).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 406.244 (Vorjahr: TEUR 379.726) bestehen TEUR 340.578 (Vorjahr: TEUR 317.774) gegen den Cash-Pool-Führer Renault s.a.s. bei dem Kreditinstitut BNP PARIBAS, Paris/Frankreich. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 65.666 (Vorjahr: TEUR 61.952) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus sonstigen Forderungen und betreffen mit TEUR 64.104 (Vorjahr: TEUR 61.898) den Gesellschafter Renault s.a.s.
Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 37.539 (Vorjahr: TEUR 47.700) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften von TEUR 33.823 (Vorjahr: TEUR 31.661). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei den restlichen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um geleistete Vorauszahlungen, debitorische Kreditoren und steuerliche Erstattungsansprüche (TEUR 3.716; Vorjahr: TEUR 14.936).
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Aktive latente Steuern
Es wurde ein aktiver latenter Steuerüberhang in Höhe von TEUR 9.928 (Vorjahr: TEUR 9.069), der auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt wurde, aktiviert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Rückstellungen für Werbebeteiligungen. Dabei werden bei der Renault Deutschland AG nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen, sondern auch solche, die bei Organtöchtern bestehen. Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,23 %.
Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:
| Sachverhalt | Differenz zur Steuerbilanz | Aktive latente Steuern (+) / passive latente Steuern (-) |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | -555 | -173 |
| Vorratsvermögen | 40 | 13 |
| Pensionsrückstellung/ATZ | 12.883 | 4.023 |
| Sonstige Rückstellungen | 15.216 | 4.752 |
| Differenzen der Organgesellschaften | 4.205 | 1.313 |
| Total | 31.789 | 9.928 |
Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern unterliegen gemäß § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.
Mit dem BilMoG wurde § 301 AktG dahingehend geändert, dass eine Ausschüttungssperre eingeführt wurde. Danach ist der Höchstbetrag der Gewinnabführung um den nach § 268 Abs. 8 des Handelsgesetzbuchs ausschüttungsgesperrten Betrag zu vermindern.
Ausschüttungssperre:
| TEUR | |
|---|---|
| Aktive latente Steuern | 9.928 |
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 29.926 (Vorjahr: TEUR 28.592). Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 54.299 wurden mit dem Kassenvermögen der Unterstützungskasse Deutsche Renault AG e.V., Brühl, von TEUR 24.373 saldiert.
Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 6.182 (Vorjahr: TEUR 7.416) betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für das Jahr 2011.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 343.949 (Vorjahr: TEUR 323.037) betreffen überwiegend Rückstellungen für Werbebeteiligungen an Renault-Händler, Boni für Fahrzeuge im Netz, Verluste aus Buy-Back-Geschäften, Rückstellungen aus Service-Verträgen und Garantieaufwendungen sowie für Restrukturierungskosten für das Händlernetz
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel
| Restlaufzeit bis zu einem Jahr | Gesamtbetrag | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 51.132 | 51.132 |
| (Vorjahr) | (42.626) | (42.626) |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 42.941 | 42.941 |
| (Vorjahr) | (34.977) | (34.977) |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 7.684 | 7.684 |
| (Vorjahr) | (5.658) | (5.658) |
| davon aus Steuern | 7.199 | 7.199 |
| (Vorjahr) | (5.269) | (5.269) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 68 | 68 |
| (Vorjahr) | (67) | (67) |
| 101.757 | 101.757 | |
| (83.261) | (83.261) |
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 37.669; Vorjahr: TEUR 34.977) sowie sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 5.272; Vorjahr: TEUR 0) und betreffen mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) den Gesellschafter Renault s.a.s.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.684 (Vorjahr: TEUR 5.658) enthalten hauptsächlich Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):
| 2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen | 868 | 897 |
| Ersatzteilverkäufe | 91 | 99 |
| Übrige | 26 | 34 |
| 985 | 1.030 |
Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland.
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 192.883 (Vorjahr: TEUR 187.509) setzen sich hauptsächlich aus weiterberechneten Aufwendungen für Garantieleistungen und Aufwendungen für Transportleistungen sowie sonstigen Nebenkosten, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und sonstigen betrieblichen Erträgen zusammen.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 866.469 (Vorjahr: TEUR 897.085) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Garantieaufwendungen, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst. Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 839.286 (Vorjahr: TEUR 864.218) im Rahmen der Kommissionärsverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In 2012 wurden insgesamt TEUR 4.466 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gebucht, davon TEUR 5.325 Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und TEUR 859 (Vorjahr: TEUR 1.523 Aufwand) als Ertrag aus der Veränderung der aktiven latenten Steuern.
Sonstige Steuern
In den sonstigen Steuern sind im Wesentlichen Aufwendungen für die Grundsteuer TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 182 Ertrag) enthalten.
Sonstige Angaben
Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen zum 31. Dezember 2012 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 123.895 (Vorjahr: TEUR 106.692) sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber Tochter- und Schwestergesellschaften mit TEUR 12.374 (Vorjahr: TEUR 14.904).
Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht, und dem festgelegten Rückkaufswert.
Das Factoring mit der RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, dient im Wesentlichen der Liquiditätsverbesserung. Dem Vorteil des frühzeitigen Geldeingangs steht der Nachteil der Factoringaufwendungen gegenüber. Risiken werden aus dem echten Factoring derzeit nicht gesehen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 94) für erteilte Investitionsaufträge und mit TEUR 9.112 (Vorjahr: TEUR 9.176) für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2012 und 2020 liegen.
Angaben zum Prüfungshonorar
Das Abschlussprüfungshonorar in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 164) betrifft ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.
Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen
| 2012 | Vorjahr | |
|---|---|---|
| Leitende Angestellte | 9 | 9 |
| Angestellte | 367 | 361 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 84 | 86 |
| 460 | 456 |
Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2012 betrugen TEUR 1.373. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 138. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 514 zurückgestellt.
Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2012 beträgt TEUR 4.
Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG
| Aufsichtsrat | ||
| Michel Kuperminc | Vorsitzender | Directeur Contrôle de Gestion Europe, Renault s.a.s/ Frankreich |
| Laurent David | stellvertretender Vorsitzender | Directeur Adjoit Contrôle de Gestion G4, Renault s.a.s/ Frankreich |
| Patric Cabrier | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur Europe, RCI Banque s.a., Noisy-le-Grand Cedex/Frankreich |
| Patrick Claude | Mitglied des Aufsichtsrats | Directeur DTF, Renault s.a., Paris/Frankreich |
| Uwe Schäfgens | Arbeitnehmervertreter | Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG |
| Reiner Kierdorf | Arbeitnehmervertreter | Verkauf NW RRG Deutschland GmbH |
| Vorstand | ||
| Achim Schaible | Vorsitzender | |
| Martha Figel | Vorstand Finanzen | |
| Michael Borner | Vorstand Vertrieb | |
| Jérôme Struk | Vorstand Qualität und Kundendienst (ab 1. Mai 2012) | |
| Patrick Fourniol | Vorstand Marketing | |
| Reinhard Zirpel | Vorstand Öffentlichkeitsarbeit | |
| Christophe Mittelberger | Vorstand Qualität und Kundendienst (bis 30. April 2012) |
Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand 31. Dezember 2012)
| Anteil am Kapital | Eigenkapital 31.12.2012 | Ergebnis 2012 | |
|---|---|---|---|
| % | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- |
| Renault Retail Group Deutschland GmbH, Köln | 100 | 12.468 | 0 |
| Renault Retail Group Spezial-Liegenschaften GmbH, Köln | 100 | 25 | 0 |
| SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl | 100 | 25 | 0 |
Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.
Angaben zum Mutterunternehmen
Es wird die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt.
Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache beim Bundesanzeiger offengelegt.
Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG
In 2013 ist eine Gewinnverwendung i.H.v. EUR 3.021.800,00 geplant. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Brühl, den 22. Mai 2013
Renault Deutschland AG
Achim Schaible
Martha Figel
Patrick Fourniol
Michael Borner
Reinhard Zirpel
Jérôme Struk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Renault Deutschland AG, Brühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Renault Deutschland AG, Brühl, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 22. Mai 2013
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Kalvelage, Wirtschaftsprüfer
gez. Mangliers, Wirtschaftsprüfer
Bericht des Aufsichtsrats
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend über die Entwicklung und die Lage des Unternehmens sowie über wesentliche Geschäftsvorfälle unterrichtet.
Die Berichte waren Gegenstand eingehender Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen und bildeten die Grundlage für die durchgeführte Überwachung der Geschäftsführung. Anlass zu Beanstandungen hat es nicht gegeben.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die letzte ordentliche Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Deloitte & Touche, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Düsseldorf, geprüft worden. Sie hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Im Falle des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen trägt der Vermerk folgenden Wortlaut:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
| 1. | die tatsächlichen Angaben des Berichtes richtig sind, |
| 2. | bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." |
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, der nach § 172 Aktiengesetz festgestellt ist.
Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.
Brühl, im Juni 2013
Der Aufsichtsrat