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RATIONAL AG Management Reports 2011

Apr 19, 2012

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Management Reports

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RATIONAL AG

Landsberg a. Lech

Jahresabschluss zum 31.12.2011

RATIONAL Aktiengesellschaft Landsberg am Lech

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 01.01.2011 bis 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

der RATIONAL AG

1. DAS UNTERNEHMEN RATIONAL

Die RATIONAL AG wurde 1973 gegründet, sie ist die Obergesellschaft des RATIONAL-Konzerns. Gleichzeitig ist sie maßgeblich für die Leistungserbringung zuständig. Am Firmensitz in Landsberg am Lech sind die größten Produktionsstandorte der Unternehmensgruppe angesiedelt, die das SelfCookingCenter® whitefficiency® und den CombiMaster Plus herstellen. Ein weiterer Produktionsstandort befindet sich bei der französischen Tochtergesellschaft FRIMA im elsässischen Wittenheim, die das VarioCookingCenter® multificiency® herstellt. Die zum Bilanzstichtag unmittelbaren und mittelbaren 20 internationalen und sechs nationalen Tochtergesellschaften dienen überwiegend dem Vertrieb sowie dem Service vor Ort.

Produkte und Märkte

RATIONAL-Produkte setzen Weltstandards

RATIONAL ist der weltweite Markt- und Technologieführer für innovative Lösungen zur thermischen Speisenzubereitung in den Profiküchen der Welt. Unser oberstes Unternehmensziel lautet:

"Wir bieten den Menschen, die in den Profiküchen der Welt Speisen thermisch zubereiten, den höchstmöglichen Nutzen."

Damit wir diesem Anspruch auch wirklich gerecht werden, konzentrieren wir alle Ressourcen in der Forschung und Entwicklung auf unsere Kernkompetenz, die Übertragung von Wärmeenergie auf Lebensmittel aller Art. Wir schaffen damit die beste Voraussetzung für den nachhaltigen Wettbewerbsvorsprung. Die Attraktivität und Anziehungskraft unserer Produkte und Dienstleistungen steigt kontinuierlich. Dies drückt sich auch in nachhaltig wachsenden Absatz- und Umsatzzahlen aus. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen und der mit großem Abstand führende Weltmarktanteil von über 50 % bestätigen sowohl die Wirksamkeit als auch die Richtigkeit unserer strategischen Unternehmensausrichtung.

Unsere zukunftsweisenden Innovationen, beispielsweise zu den Themen Garintelligenz, Garqualität, selbsterklärende Bedienung und Ressourceneffizienz, garantieren jederzeit wiederholbare, perfekte Garergebnisse bei deutlich weniger Einsatz von Energie, Wasser, Rohwaren, Zeit und Raum. Innovative Heiztechnologie ermöglicht große Beladungsmengen und minimalen Garverlust bei erheblich reduzierter Stellfläche.

Unsere Produkte sind in der Lage, praktisch alle Kochprozesse abzubilden. Sie können grillen, dämpfen, gratinieren, backen, gären, braten, schmoren, simmern, dünsten, pochieren, blanchieren, niedertemperaturgaren, frittieren und noch vieles mehr. Dabei werden Kochprozesse, bei denen die Wärmeübertragung im Garraum durch Dampf, Heißluft oder die Kombination aus beidem erfolgt, durch das 2011 neu eingeführte SelfCookingCenter® whitefficiency® und den CombiMaster Plus abgebildet. Das neue VarioCookingCenter® multificiency® , das von der französischen Tochtergesellschaft FRIMA ebenfalls 2011 neu auf den Markt gebracht wurde, gart in Flüssigkeiten oder mit direkter Kontakthitze.

Märkte und Kunden

Wir fokussieren uns auf eine einzige Zielgruppe: die Menschen, die in den Profiküchen der Welt Speisen thermisch zubereiten. Wir sind nicht nur das Unternehmen für Köche, sondern mit 250 Küchenmeistern im Vertrieb, in der Anwendungsforschung und -beratung auch das Unternehmen der Köche. Dadurch kennen wir die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden genau und sind in der Lage, deren Probleme in bester Weise zu lösen.

Die Kundenbasis reicht von der Sternegastronomie über Restaurants und Hotels, Gemeinschaftsverpflegung wie Betriebskantinen, Krankenhäuser, Schulen, Universitäten, Militär, Gefängnisse und Seniorenheime bis hin zu Fastfood-Ketten, Caterern, Supermärkten, Metzgereien und zunehmend auch sogenannte Back- und Snackshops.

Unsere Technologie überzeugt Kunden auf der ganzen Welt. Über eigene Vertriebsgesellschaften und -partner sind wir in mehr als 100 Ländern vertreten. Die Strategie ist dabei, die Marktdurchdringung im Land stetig zu erhöhen.

Strategie

Kundennutzenmaximierung als oberstes Unternehmensziel

Das Ziel allen Denkens und Handelns jedes einzelnen Mitarbeiters ist es, dem Kunden stets den höchstmöglichen Nutzen zu bieten. Dieser Anspruch ist im Leitbild des Unternehmens fest verankert. Jede Handlung und Entscheidung wird danach hinterfragt, inwieweit sie unseren Kunden nutzt.

Kundenorientierter Vertriebsprozess

Wir haben einen sehr speziellen, exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittenen Vertriebsprozess. In einer mehrstündigen Produktvorführung, dem RATIONAL GarenLive, überzeugen wir Endanwender auf der ganzen Welt vom Mehrnutzen unserer Geräte. Die Bestellung des Gerätes, die Auslieferung an den Kunden und der Kundenservice erfolgen dann über den spezialisierten Fachhandel, der die lokale Kundennähe weltweit sicherstellt.

Niedrige Fertigungstiefe, hohe Wertschöpfung

In der Fertigung setzen wir auf eine niedrige Fertigungstiefe und kombinieren diese mit langfristigen und zuverlässigen Partnerschaften auf der Lieferantenseite. Das Ziel ist maximale Flexibilität und beste Qualität zu optimalen Kosten bei hoher Loyalität der Lieferanten. Eigene Kapazitäten binden wir nur dann, wenn wir etwas qualitativ besser oder preiswerter herstellen können als externe Dritte oder wenn ein bestimmtes System-Know-How für die Zukunftsentwicklung besonders wichtig ist.

Organisches Wachstum

RATIONAL ist Produkt- und Weltmarktführer für Produkte zur thermischen Speisenzubereitung in den Profiküchen der Welt. Das große noch freie Marktpotenzial erschließen wir nachhaltig und effizient durch den Ausbau unseres globalen Vertriebsnetzwerkes. Neben der tieferen Marktdurchdringung in bereits gut entwickelten Märkten adressieren wir das wachsende Potenzial in den aufstrebenden Schwellenländern. Wir werden dabei auch zukünftig ausschließlich auf organisches Wachstum setzen.

Planung und Steuerung

In einem mehrstufigen Planungs- und Controllingsystem erfassen, planen, berichten und analysieren wir alle weltweiten Unternehmensprozesse und bewerten diese mit einem Kennzahlensystem. Notwendige Anpassungen und Korrekturmaßnahmen erarbeiten wir zeitnah und setzen diese unmittelbar um.

Qualität und Effizienz sind zentrale Steuerungsinstrumente. Die Qualität aller Lieferanten und Service-Partner bewerten wir nach den gleichen Maßstäben wie die interne Leistungserstellung. Die Transparenz gewährleisten wir über klar definierte Unternehmensprozesse und die offene Kommunikation aller Ergebnisse. Gemeinsam mit unseren Lieferanten und ServicePartnern verbessern wir fortlaufend die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen und damit die Effizienz unserer täglichen Arbeit.

Finanzwirtschaftliche Steuerungskennzahlen sind neben der Umsatzentwicklung insbesondere das operative Ergebnis, die Kosten pro Stück, die durchschnittliche Außenstandsdauer der Forderungen sowie die Eigenkapitalquote.

2. BERICHT ZU FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Überlegenheit der Produkte und Dienstleistungen ist das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolges. Die Technologieführerschaft ist neben der Spezialisierung und dem strukturierten Innovationsprozess insbesondere das Ergebnis des Einsatzes von hochqualifizierten Mitarbeitern im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Dies waren 2011 im Durchschnitt 77 Personen. Neben Ingenieuren der verschiedenen Fachrichtungen arbeiten hier Physiker in der Grundlagenforschung sowie Küchenmeister und Ökotrophologen in der Anwendungsforschung und -entwicklung. 2011 haben wir insgesamt 13,5 Mio. Euro (Vj. 12,2 Mio. Euro) in Forschung und Entwicklung investiert.

Alle sieben bis zehn Jahre bieten wir unseren Kunden technologisch weiterentwickelte Produktgenerationen mit revolutionären Erfindungen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Garperfektion und Bedienerfreundlichkeit. 2011 war ein solches Jahr.

Den technologischen Vorsprung und die daraus resultierende Überlegenheit der Produkte sichern wir auch durch Schutzrechte ab. Zum 31. Dezember 2011 verfügte das Unternehmen über mehr als 400 Patente und Gebrauchsmuster.

3. UNTERNEHMERISCHE VERANTWORTUNG ALS GRUNDPRINZIP

Nachhaltiges Wirtschaften ist fester Bestandteil unserer Geschäfts- und Produktionsprozesse. Dies dient der langfristigen Zukunftssicherung unseres Unternehmens, gleichzeitig nehmen wir damit unsere gesellschaftliche Verantwortung in bester Weise wahr. Wir legen besonderen Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und die sparsame Verwendung aller Ressourcen.

Aktiver Umweltschutz

Als nachhaltig orientiertes, international tätiges Unternehmen ist es unser Anspruch, ökologische Aspekte in alle unternehmerischen Entscheidungen einzubeziehen.

Wir unterhalten ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Dieses umfasst ein Komitee, welches die Umweltziele des Unternehmens definiert, bearbeitet, verabschiedet und deren Einhaltung überwacht.

Ziele im Rahmen des Umweltmanagementsystems sind die Reduzierung des Ressourcenverbrauchs, die Schärfung des Bewusstseins der Mitarbeiter in Umweltangelegenheiten, die Optimierung der Umweltleistung aller Geschäftspartner und die Sicherstellung der Abwasserqualität. Für den Ressourcenverbrauch setzen wir uns konkrete Einsparziele im Verhältnis zum Produktionsvolumen des jeweiligen Jahres.

Trotz ressourcenintensiver Produkttests für die Einführung der neuen Gerätegenerationen haben wir unsere für 2011 gesteckten Umweltziele weitgehend erreicht.

Mitarbeiter

Die Rational AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 429 Mitarbeiter (Vj.413). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Rahmen der Gründung der RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH 53 Mitarbeiter von der RATIONAL AG in die RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH verlagert.

Die Qualität der Mitarbeiter, sowohl individuell als auch in der Zusammenarbeit im Team, ist die Basis für den Erfolg des Unternehmens. Deshalb investieren wir zunehmend in die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie in die Entwicklung unserer Führungskräfte. Rund die Hälfte aller Führungspositionen konnte 2011 aus den eigenen Reihen besetzt werden. Zum Stichtag 31. Dezember 2011 befanden sich 42 Mitarbeiter in insgesamt sechs Berufsbildern in der Ausbildung.

Wir entwickeln jeden Mitarbeiter entsprechend seiner Stärken und delegieren in großem Maß Verantwortung und fördern Selbst- und Mitbestimmung. Das Resultat ist eine hohe Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit. Gemäß einer Umfrage aus dem Jahr 2011 sind 92 % aller Mitarbeiter stolz, bei RATIONAL zu arbeiten, die Fluktuationsquote liegt bei 4 %.

Gesellschaftliche Verantwortung

Als Partner und Förderer unterstützen wir eine Vielzahl kultureller Projekte in der Region sowie wohltätige und gemeinnützige Organisationen.

4. WESENTLICHE EREIGNISSE DES GESCHÄFTSJAHRES

Firmenverschmelzungen bzw. Neugründungen

Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 und 29. Juni 2011 wurden zwei Unternehmen zum Buchwert auf die RATIONAL AG verschmolzen.

Am 1. Juni 2011 wurde die RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH gegründet. Diese bündelt die am Standort Landsberg angesiedelten Dienstleistungsprozesse RATIONAL Wirtschaftsbetriebe, Sicherheit/Werkschutz und Zentrale Dienste. Durch die Konzentration auf Kernkompetenzen ist es möglich, für alle Mitarbeiter in der RATIONAL AG und den Tochtergesellschaften stets bestmögliche, lösungsorientierte Dienstleistungen zu erbringen. Zwischen der RATIONAL AG und der RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH wurde eine Liefer- und Leistungsvereinbarung geschlossen.

Weiterhin wurde am 29. Juli 2011 die LechMetall GmbH mit Sitz in Landsberg am Lech gegründet. Die RATIONAL AG hält hieran eine Beteiligung von 100%. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, der Verkauf und die Fertigung von Gegenständen und Apparaturen aus Stahl, insbesondere Edelstahl.

Erfolgreiche Markteinführung der neuen Gerätegeneration

2011 haben wir mit dem SelfCookingCenter® whitefficiency® weltweit eine völlig neue, zukunftsweisende Generation von Gargeräten erfolgreich eingeführt. Im Hinblick auf Garperfektion, Bedienerfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Effizienz setzt dieses Produkt völlig neue Maßstäbe. Wir bauen damit unseren Technologie- und Wettbewerbsvorsprung weiter aus. Durch die hohe Garqualität, selbst bei empfindlichen Backprodukten, eröffnet sich dem SelfCookingCenter® whitefficiency® jetzt verstärkt das wachsende Segment der Snack- und Backbetriebe. Dies bietet uns neue Wachstumschancen, auch in bereits gut erschlossenen Märkten.

5. WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Allen voran waren die BRIC-Staaten 2011 einmal mehr der Wachstumsmotor der Weltkonjunktur. China war dabei mit einer Steigerungsrate von 9 % führend. Aber auch Indien (+7 %) sowie Russland (+4 %) und Brasilien (+3 %) konnten ihre dynamische Entwicklung aus dem Jahr 2010 weitgehend fortsetzen. In den Industriestaaten hat sich im Jahr 2011 die Aufholbewegung aus 2010 jedoch verlangsamt. Die großen Industrienationen konnten ihr Bruttoinlandsprodukt noch um knapp 2 % steigern. Die weltweite Wirtschaftsleistung lag 2011 insgesamt um 4 % über der des Vorjahres (Quelle: IWF, WEO Update, Januar 2012).

Gegen Jahresende traten die weiterhin bestehenden finanzwirtschaftlichen und konjunkturellen Risiken wieder etwas mehr in den Vordergrund. Vor allem die Eurokrise rund um hochverschuldete Staaten, wie Griechenland und Italien, stellt einen erheblichen Unsicherheitsfaktor in Bezug auf die weitere konjunkturelle Entwicklung dar. Aber auch die ungelöste Schuldenproblematik in den USA und die anhaltenden Unruhen im arabischen Raum belasten die Stimmung.

Die Entwicklung der Währungskurse war 2011 zu weiten Teilen von Verunsicherung geprägt. Der Euro zeigte sich im Jahresverlauf in Relation zu allen für RATIONAL relevanten Fremdwährungen sehr volatil. Gegen Ende des Jahres befand sich ein Großteil der Wechselkurse jedoch wieder in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Spürbar negative Kursausschläge gegenüber dem Euro zeigten der polnische Zloty (-11%) und der brasilianische Real (-8%). Nur geringe Veränderungen verzeichneten der US-Dollar, das britische Pfund, der Schweizer Franken, der russische Rubel und der kanadische Dollar. Gegenüber dem Euro merklich an Wert gewonnen hat der japanische Yen (+9 %) und der chinesische Yuan (+8 %). Per Saldo hatten die Veränderungen an den Devisenmärkten keinen wesentlichen Einfluss auf unser Ergebnis, da sich die unterjährigen Währungsschwankungen in der Summe weitgehend ausgeglichen haben.

Gute Branchenentwicklung

Die Konzentration auf ein menschliches Grundbedürfnis, das warme Essen außer Haus, bietet ein gewisses Maß an Sicherheit, selbst in Phasen wirtschaftlichen Abschwungs. Eine Umfrage auf einer der wichtigsten Messen der Großküchenbranche, der Internorga in Hamburg, kam Anfang 2011 zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte der Entscheidungsträger in der Gemeinschaftsverpflegung ab 2011 die Anschaffung von Großgeräten, wie beispielsweise Kombidämpfern, plant. Dementsprechend hat sich der positive Branchentrend aus dem Jahr 2010 auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr gab es keine Änderungen von rechtlichen Rahmenbedingungen, die unser Geschäft wesentlich beeinflusst haben.

6. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Ertragslage

Geschäftsverlauf 2011 - zweistelliges Umsatzwachstum

Gezielte Vertriebs- und Marketingarbeit und die Einführung der neuen Produktgenerationen führten 2011 zu einem Anstieg der Umsatzerlöse. Das Umsatzwachstum betrug 12 % und liegt im oberen Bereich unserer Prognose. Wir sind damit schneller gewachsen als die Branche. Erfreulich ist, dass das Wachstum von allen Regionen der Welt getragen wurde.

Die Umsatzerlöse sind von Quartal zu Quartal gestiegen. Dabei war die Umsatzentwicklung in den einzelnen Quartalen sehr unterschiedlich. Das große Umsatzplus im ersten Quartal war unter anderem auch auf das vergleichsweise schwache Vorjahresquartal zurückzuführen. Im zweiten Quartal konnten die Umsatzerlöse weiter gesteigert werden. Der Geschäftsverlauf in der zweiten Jahreshälfte war maßgeblich von der Markteinführung des SelfCookingCenter® whitefficiency® geprägt. Während nach Bekanntgabe der Markteinführung eine Kaufzurückhaltung zu spüren war, stiegen die Auftragseingänge im Anschluss an die Markteinführung wieder an.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2011 wurden Umsatzerlöse von 273,7 Mio. Euro (Vj. 244,0 Mio. Euro) und damit eine Wachstumsrate von 12 % erzielt. Die Steigerung resultierte vollständig aus der guten Absatzentwicklung, da die Durchschnittspreise stabil blieben und Währungseinflüsse nur eine untergeordnete Rolle spielten.

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen abzüglich Materialaufwand) stieg um 6 % von 135,7 Mio. Euro auf 144,5 Mio. Euro. Infolge höherer Einmalkosten durch die Einführung der neuen Produktgeneration sank das operative Ergebnis (Rohergebnis abzüglich operativer/sonstiger betrieblicher Aufwendungen zuzüglich sonstiger betrieblicher Erträge) um 3 % von 74,5 Mio. Euro auf 72,5 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss lag mit 70,7 Mio. Euro knapp über dem Vorjahreswert von 70,3 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein Verschmelzungsverlust von 3,3 Mio. Euro.

Kostenentwicklung

Trotz des deutlichen Umsatzanstiegs lag 2011 der Jahresüberschuss lediglich auf Vorjahresniveau. Ursache hierfür waren im Wesentlichen Einmaleffekte von insgesamt rund 5 Mio. Euro aufgrund der Markteinführung der neuen Produktgeneration.

Die Rohertragsmarge sank, beeinflusst durch höhere Produktionskosten aufgrund der Anlaufphase der neuen und der Auslaufphase der alten Produktlinien, um 2,8 Prozentpunkte auf 52,8 %. Auch die im Jahresdurchschnitt höheren Rohstoffkosten beeinflussten die Herstellungskosten negativ.

Die operativen Aufwendungen stiegen 2011 um 14 % von 68,3 Mio. Euro auf 77,9 Mio. Euro. Grund hierfür waren auch hier höhere Kosten in Höhe von rund 3 Mio. Euro im Rahmen der Produkteinführung.

Das Finanzergebnis addierte sich auf 21,9 Mio. Euro (Vj. 17,7 Mio. Euro), es bestand nahezu vollständig aus Beteiligungserträgen und Gewinnabführungen. Der Anstieg resultiert aus den um 6,6 Mio. Euro gestiegenen Dividendenzahlungen durch die RATIONAL International AG.

Die Steuerquote lag 2011 bei 22,3 % (Vj. 23,6 %). Der absolute Steueraufwand belief sich auf 20,3 Mio. Euro (Vj. 21,7 Mio. Euro).

Die auf Basis des gestiegenen Umsatzes ermittelten Ergebnismargen haben sich leicht verschlechtert, weil die jeweiligen Ertragskennzahlen nur unterproportional angestiegen sind bzw. sogar rückläufig waren. Die EBT-Marge sank um 4,5 Prozentpunkte auf 33,3 %. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands ist auch die Nettomarge (Jahresüberschuss bezogen auf die Umsatzerlöse) um 3,0 Prozentpunkte auf 25,8 % zurückgegangen.

5,50 Euro Dividende vorgeschlagen

Trotzt der vorhandenen Unsicherheiten, insbesondere auch aufgrund der Eurokrise, erwarten wir für 2012 eine weitestgehend stabile konjunkturelle Entwicklung. Die kurzfristige Liquidität des Unternehmens war mit einem Finanzmittelbestand von 99,4 Mio. Euro (Vj. 146,0 Mio. Euro) zum Jahresende weiterhin gut. Aufsichtsrat und Vorstand haben daher beschlossen, der Hauptversammlung für 2011 eine Erhöhung der Dividende von 5,00 Euro auf 5,50 Euro pro Aktie vorzuschlagen.

Die daraus resultierende Dividendenrendite beträgt 3,3 % (bezogen auf den Jahresschlusskurs 2011). Insgesamt ist eine Ausschüttung von 62,5 Mio. Euro geplant. Dadurch bleibt die Liquiditätsausstattung des Unternehmens selbst nach der Dividendenausschüttung ausgezeichnet. Wir sind so gut gewappnet, mögliche Probleme zu meistern, die sich aus der Eurokrise noch ergeben könnten.

Finanz- und Vermögenslage

Hohe Liquidität gibt Flexibilität und Sicherheit

Das Finanzmanagement umfasst schwerpunktmäßig die Steuerung der Kapitalstruktur, insbesondere der Finanz- und Geldanlagen, das Management von Währungsrisiken, das Forderungsmanagement und die Liquiditätssteuerung der gesamten Gruppe.

Ziel ist es, die Kapitalbindung in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ständig zu optimieren. 2011 wurden keine wesentlichen Forderungsausfälle verzeichnet. Durch eine weltweite Warenkreditversicherung sowie über Bankakkreditive wurde eine durchschnittliche Deckungsquote des Forderungsbestandes von über 90 % erreicht.

Solide Bilanzstruktur

Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2011 um 13 % von 251,4 Mio. Euro auf 218,4 Mio. Euro gesunken. Dies resultiert in erster Linie aus der Dividendenausschüttung durch die sich sowohl die liquiden Mittel als auch das Eigenkapital reduzierten. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag mit 80,6 % dennoch nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 82,6 %).

Das Anlagevermögen hat sich 2011 um 3,3 Mio. Euro reduziert. Da die gesamte Bilanzsumme stärker zurückgegangen ist, hat sich die Struktur der Aktiva insgesamt etwas hin zu den langfristigen Vermögensgegenständen verschoben. Der Anteil der kurzfristigen Vermögensgegenstände war 76 % (Vj. 78 %), der Finanzmittelbestand betrug 99,4 Mio. Euro (Vj. 146,0 Mio. Euro) und repräsentierte damit 46 % der Bilanzsumme (Vj. 58 %). Das Vorratsvermögen ist um 2,4 Mio. Euro oder 36,6 % auf 9,1 Mio. Euro gestiegen.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2011 sowie mit Wirkung zum 29. Juni 2011 wurden zwei Gesellschaften auf die RATIONAL AG verschmolzen. Durch diese Transaktionen erhöhte sich der Ausweis der Position Grundstücke und Bauten im Geschäftsjahr 2011 um 9,3 Mio. Euro. Die Anteile an verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 3,5 Mio. Euro. Die Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sanken aufgrund der im Rahmen der Verschmelzung stattgefundenen Aufrechnung um 7,8 Mio. Euro. Im Anlagespiegel wurden die historischen Anschaffungskosten sowie die historischen Abschreibungen in einer gesonderten Spalte dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 18,4 Mio. Euro (Vj. 19,7 Mio. Euro). Diese dienen der Finanzierung des 2008 fertig gestellten Werk III sowie der Finanzierung von Fertigungsanlagen der Komponentenfabrik. Der Großteil der Darlehenssumme hat eine Laufzeit bis 2022 und eine Zinsbindung bis 2017.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente

Die Auslagerung von Verbindlichkeiten in entsprechende Zweckgesellschaften findet bei der RATIONAL AG nicht statt. In sehr geringem Umfang wurden Operate-Leasing-Verträge für technische Anlagen, Firmen-Pkw und EDV-Ausstattung sowie Mietverträge für Büroräume abgeschlossen. Aus diesen erwarten wir in den nächsten fünf Jahren Zahlungen in Höhe von 3,1 Mio. Euro. Auf die Vermögenslage haben außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente keinen wesentlichen Einfluss.

Beurteilung der wirtschaftlichen Lage durch den Vorstand

Die markt- und produktseitigen sowie finanzwirtschaftlichen Voraussetzungen des Unternehmens sind gut. Weltweit ist ein hohes freies Marktpotenzial für unsere technologisch führenden Produkte vorhanden. Wir sind heute bereits mit großem Abstand Weltmarktführer und erzielen Spitzenwerte hinsichtlich Markenbekanntheit, Kundenzufriedenheit und Wiederkaufsraten.

Mit der guten Liquiditätsausstattung, fortlaufender Liquiditätsgenerierung und einer intakten Ertragsentwicklung bei gleichzeitig hoher Eigenkapitalausstattung ist das Unternehmen auch für die Zukunft bestens aufgestellt. Zusätzlich haben wir bewiesen, dass wir uns selbst in Krisenzeiten schnell und hochflexibel an unerwartete Situationen anpassen können.

7. NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Ständige Optimierung aller Unternehmensprozesse

Die Verbesserung der gesamten Unternehmensqualität ist eine fortlaufende zentrale Aufgabe aller Mitarbeiter. Unser Unternehmen ist ganzheitlich nach Prozessen organisiert. Die Prozesse sind detailliert beschrieben und über entsprechende Kennzahlen sowohl qualitativ als auch quantitativ messbar.

Das Qualitätsmanagement ist unternehmensübergreifend ausgelegt. In die auditierten Prozesse werden auch alle Lieferanten, Service- und Handelspartner einbezogen. Sollte es zu Kundenbeschwerden oder Reklamationen kommen, gilt der Anspruch, dass jeder aufgetretene Fehler überkompensiert wird.

Immer die bestmögliche Technologie zu einem angemessenen Preis

Wir versprechen unseren Kunden immer die bestmögliche Technologie und Qualität zu einem angemessenen Preis. Auch 2011 wurden wir mit der Markteinführung des SelfCookingCenter® whitefficiency® , des CombiMaster® Plus und des VarioCookingCenter® multificiency® diesem Anspruch gerecht.

Langfristige Partnerschaft mit Lieferanten

Wir bieten unseren Lieferanten eine langfristige, zuverlässige und vertrauensvolle Partnerschaft und erwarten dafür im Gegenzug Loyalität, Qualität, Engagement, Flexibilität und Innovationskraft. Anstatt immer mehr Druck auf niedrigere Einkaufspreise zu machen, arbeiten wir mit unseren Schlüssellieferanten an anspruchsvollen Qualitäts-, Produktivitäts- oder Kostensenkungszielen.

Basis der erfolgreichen Zusammenarbeit sind neben der Lieferantenzertifizierung jährliche Partnerpläne mit Qualitäts- und Produktivitätszielen, ein monatliches Berichtswesen der wichtigsten Kennziffern und regelmäßige Auditierungen.

Enge Kundenbindung nach dem Kauf

Mit dem CLUB RATIONAL, der Akademie RATIONAL und dem RATIONAL Geschäftskundenportal verfügt das Unternehmen über neue Wege, den Endkunden auch nach dem Kauf besser und enger zu binden.

Die Akademie RATIONAL bietet unseren Kunden die Möglichkeit, von der RATIONAL-Kochkompetenz zu profitieren. Kunden kochen gemeinsam mit unseren Küchenmeistern und lernen so, ihr Gerät optimal einzusetzen und den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen.

Mit dem RATIONAL-Portal steht Händlern, Planern, Service-Partnern und dem Vertrieb seit Juli 2011 eine stets aktuelle Web-Applikation zur Verfügung. Produkt- und Serviceinformationen werden bereitgestellt. Bestellungen für Geräte, Zubehör, Ersatzteile, Merchandising Artikel und Printmedien sind möglich. Termine von Messen und RATIONAL GarenLive sind jederzeit abrufbar.

Steigende Bekanntheit im Finanzmarkt

Die Börsennotierung und die Mitgliedschaft im MDAX sind ein Beitrag zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens im globalen Finanzmarkt. Der konstruktive Dialog mit externen Analysten und Investoren verstärkt das unternehmensinterne Bewusstsein für effiziente Prozesse, wirksames Risikomanagement, transparente Strukturen und eine offene Kommunikation. Analysten und institutionelle Investoren, aber auch Privataktionäre und die Presse werden jederzeit zeitnah und offen über aktuelle Entwicklungen informiert.

8. VERGÜTUNGSBERICHT

Gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 5 HGB haben börsennotierte Aktiengesellschaften Angaben über die Grundzüge des Vergütungssystems zu machen.

Die Vorstandsvergütung wird bei der RATIONAL AG durch den Aufsichtsrat festgelegt. Die Festsetzung der Vergütung der Vorstandsmitglieder orientiert sich an der Größe und der globalen Tätigkeit des Unternehmens, seiner wirtschaftlichen und finanziellen Lage sowie an Höhe und Struktur der Vorstandsvergütung vergleichbarer Unternehmen. Das Vergütungssystem für den Vorstand wurde am 21. April 2010 durch die Hauptversammlung gebilligt.

Für das Geschäftsjahr 2011 beliefen sich die Gesamtbezüge des Vorstands für die Wahrnehmung seiner Aufgaben in der Muttergesellschaft und den Tochterunternehmen auf 3,7 Mio. Euro (Vj. 3,5 Mio. Euro). In diesem Betrag war ein erfolgsabhängiger Gehaltsbestandteil in Höhe von 2,0 Mio. Euro (Vj. 1,8 Mio. Euro) enthalten. Hinzu kamen Einzahlungen in die Altersvorsorge für Vorstandsmitglieder, die sich auf 0,3 Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) beliefen.

Eine Ausgabe von Aktienoptionen hat im Jahr 2011 nicht stattgefunden. Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 11. Mai 2011 wurde auf eine individualisierte Veröffentlichung der Vorstandsvergütung verzichtet.

Für die Bemessung der variablen Vergütungsbestandteile sind neben der Geschäftsentwicklung vor allem der Ausbau des technologischen Vorsprungs, die Mitarbeiterzufriedenheit, die Effizienz der Organisation und die Verbesserung der Unternehmensqualität insgesamt die entscheidenden Kriterien.

Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2011 betrug 572 Tsd. Euro (Vj. 580 Tsd. Euro).

9. ANGABEN ZU § 289 ABS. 4 HGB UND ERLÄUTERNDER BERICHT

Zum 31. Dezember 2011 beträgt das Grundkapital der RATIONAL AG 11.370.000 Euro und ist in 11.370.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Die Stückaktien sind rechnerisch mit jeweils 1,00 Euro am gezeichneten Kapital beteiligt. Jede Aktie gewährt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, liegen nicht vor.

Zum 31. Dezember 2011 hielt der Unternehmensgründer und Aufsichtsratsvorsitzende 7.161.411 Aktien der RATIONAL AG. Damit überschreitet er die Schwelle von 10 % der Stimmrechte.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 6. Mai 2009 wurde § 8 der Satzung der RATIONAL AG geändert und um ein Entsendungsrecht ergänzt. Der Wortlaut des Beschlusses lautet: "Solange Herr Siegfried Meister und Herr Walter Kurtz Aktionäre der Gesellschaft sind, haben sie das gemeinsame Recht, ein Mitglied in den Aufsichtsrat anstelle eines weggefallenen Aufsichtsratsmitgliedes zu entsenden. Das Entsendungsrecht kann ausgeübt werden, sobald ein Mitglied des Aufsichtsrats, welcher vollständig von der Hauptversammlung bestellt wurde, weggefallen ist. Ist einer der beiden Entsendungsberechtigten nicht mehr Aktionär der Gesellschaft, so hat der verbleibende Aktionär das alleinige Entsendungsrecht. Das Entsendungsrecht ist durch schriftliche Erklärung an den Vorstand der Gesellschaft auszuüben."

Herr Meister und Herr Kurtz haben 2011 von ihrem satzungsgemäßen Entsendungsrecht Gebrauch gemacht. Sie haben bis zu den nächsten turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen durch die Hauptversammlung im Jahr 2014 Herrn Dr. Hans Maerz anstelle von Herrn Roland Poczka entsandt, der mit Wirkung zum 31. August 2011 sein Amt als Aufsichtsratsmitglied gemäß § 8 Abs. 5 der Satzung der RATIONAL AG niedergelegt hat.

Alle Mitarbeiter der RATIONAL AG können die ihnen aus Aktien zustehenden Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar und nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Satzung der Gesellschaft ausüben.

Gemäß § 84 AktG obliegt die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands dem Aufsichtsrat. Diese Befugnis wird in § 6 Nr. 2 der Satzung der RATIONAL AG dahingehend konkretisiert, dass der Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder bestellt, ihre Zahl bestimmt und die Geschäftsverteilung regelt. Der Vorstand leitet das Unternehmen und vertritt es gegenüber Dritten.

Nach § 11 Nr. 2 der Satzung der RATIONAL AG ist der Aufsichtsrat zu Änderungen und Ergänzungen der Satzung berechtigt, soweit sie nur die Fassung betreffen. Alle anderen Änderungen der Satzung werden mit einfacher Mehrheit durch Beschluss der Hauptversammlung vorgenommen, sofern das Gesetz keine höheren Mehrheiten erfordert. Die §§ 179 ff. AktG finden entsprechende Anwendung. 2011 erfolgten keine Satzungsänderungen durch den Aufsichtsrat.

Die letzten Satzungsänderungen erfolgten durch Hauptversammlungsbeschluss am 21. April 2010 und betrafen die Aufhebung des genehmigten Kapitals der Gesellschaft sowie Anpassungen der Regelungen zur Hauptversammlung, insbesondere der Hinterlegung und Anmeldung, indem die Satzung hier an die neue Gesetzeslage angepasst wurde.

Die Gesellschaft hält keine eigenen Aktien. Es besteht derzeit keine Ermächtigung durch die Hauptversammlung zum Rückkauf eigener Aktien.

Die RATIONAL AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen abgeschlossen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Es wurden keine Vereinbarungen mit Vorstandsmitgliedern oder Arbeitnehmern getroffen, die für den Fall des Kontrollwechsels, das heißt die Übernahme der Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschaft durch einen oder durch gemeinsam handelnde Aktionäre, eine besondere Entschädigung oder zusätzliche Vergütung vorsehen.

10. BERICHT DES VORSTANDES DER RATIONAL AG ÜBER BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN GEMÄß § 312 AKTIENGESETZ

Der Vorstand der RATIONAL AG hat für das Jahr 2011 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Der Wortlaut der Schlusserklärung lautet:

Der Vorstand der RATIONAL AG, Landsberg am Lech, erklärt hiermit, dass die RATIONAL AG bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Durch die Rechtsgeschäfte wurde die Gesellschaft nicht benachteiligt. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt der berichtspflichtigen Vorgänge bekannt waren.

11. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEMÄß § 289A HGB

Die Prinzipien verantwortungsbewusster Unternehmensführung bestimmen das Handeln der Führungs- und Kontrollgremien der RATIONAL AG. Der Vorstand berichtet in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a Abs. 1 HGB - zugleich auch für den Aufsichtsrat -über die Unternehmensleitung, -führung und Corporate Governance. Die Erklärung ist auf der Unternehmenswebsite www.rational-online.com in der Rubrik Investor Relations/Corporate Governance veröffentlicht.

12. RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken durch den Vorstand

Eine Vielzahl weltweiter, aktueller gesellschaftlicher Trends und Entwicklungen beeinflusst unsere Geschäftsentwicklung. Dies ist neben dem globalen Bevölkerungswachstum auch das zunehmende Wohlstandsniveau in den Emerging Markets. Auch das mehr und mehr an Bedeutung gewinnende Bewusstsein für gesunde und variantenreiche Ernährung ist eine Chance für die Großküchenbranche insgesamt, vor allem aber für unsere hochflexiblen Produkte. Vor dem Hintergrund des noch unerschlossenen, weltweiten Marktpotenzials, der technologisch marktführenden Produkte und der unangefochtenen Marktführerschaft von RATIONAL beurteilt der Vorstand die Chancen positiv, die bisherige Erfolgsgeschichte auch in Zukunft fortzuschreiben.

Es bestehen aber auch Risiken, welche die Erreichung unserer Unternehmensziele gefährden. Neben den materiellen, versicherbaren Risiken sind dies insbesondere die konjunkturelle Entwicklung, politische Entscheidungen, zunehmender Wettbewerb, finanzwirtschaftliche Verwerfungen, Produkt- und operative Risiken. Der Vorstand stuft diese Risiken insgesamt als beherrschbar ein. D.h., es geht keine existenzbedrohende Gefährdung des Unternehmens von diesen Risiken aus. Dennoch könnte das einzelne oder gemeinsame Auftreten dieser Risikofaktoren dazu führen, dass die Unternehmensziele eines oder mehrerer Geschäftsjahre verfehlt werden.

Risikobericht

Als unternehmerisches Risiko definieren wir die Gefahr, finanzielle, operative oder strategische Ziele nicht wie geplant zu erreichen. Um unsere strategischen Ziele zu erreichen und den Unternehmenserfolg zu sichern ist es unerlässlich, Risiken frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen und Auswirkungen zu analysieren und ihr Eintreten durch geeignete Maßnahmen nachhaltig zu vermeiden oder zu begrenzen.

Das RATIONAL-Risikomanagement

Das kontinuierliche Sensibilisieren für Risiken und Chancen und das stark ausgeprägte unternehmerische Denken aller Mitarbeiter sind entscheidende Erfolgsfaktoren des RATIONAL-Risikomanagementsystems. Entsprechend der Organisationsstruktur des Unternehmens ist das Management der einzelnen Unternehmenseinheiten für die Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken verantwortlich. Für Risiken, deren Auswirkungen die festgelegten Meldegrenzen überschreiten könnten, besteht eine Ad-hoc-Meldepflicht an die Unternehmensleitung.

In diesem Rahmen wurde die letzte Risikoinventur im August 2011 durchgeführt. Dabei wurden keine Risiken identifiziert, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen bestandsgefährdend sein könnten.

Das RATIONAL-Risikofrüherkennungssystem ist geeignet, der Unternehmensleitung das frühzeitige Erkennen wesentlicher Risiken zu ermöglichen um entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten und deren Umsetzung zu überwachen. Wirksamkeit und Aktualität des Risikomanagementsystems werden durch die interne Revision überprüft und angepasst.

Risiken

Politische Krisen und Naturkatastrophen

Die internationale Ausrichtung und die Tatsache, dass wir unsere Produkte auf allen wesentlichen Märkten der Welt anbieten, eröffnen die Chance zum Ausgleich regionaler Schwierigkeiten durch Kompensation in anderen Märkten.

Als mögliche Folgen von politischer Instabilität sind z. B. Einfuhrbeschränkungen in einzelnen Schwellenländern denkbar. Da unser Umsatzanteil hier noch relativ gering ist, betrachten wir dieses Risiko zwar als moderat, aber nicht als existenzgefährdend.

Von den Auswirkungen des Erdbebens in Japan mit Tsunami und Reaktorkatastrophe waren weder unsere japanische Tochtergesellschaft noch unsere Lieferanten unmittelbar betroffen.

Wettbewerbs- und Branchenrisiken

Die Entwicklung und die Trends der Branche sowie die Marktstrategie der Wettbewerber werden laufend beobachtet und in der Unternehmensplanung entsprechend berücksichtigt. Ein Risiko, dass durch Zusammenschlüsse und Fusionen neue Wettbewerber entstehen, ist vorhanden - den möglicherweise daraus entstehenden Schaden stufen wir als gering ein.

Ökonomische Risiken

Das internationale Wirtschaftsumfeld, in dem sich das Unternehmen bewegt, ist durch konjunkturelle Risiken gekennzeichnet. Der Kauf von RATIONAL-Geräten ist für unsere Kunden mit einer Investition verbunden und unterliegt damit einem Investitionsentscheidungsprozess. Die besondere Marktposition sowie die hohen Rationalisierungseffekte unserer Produkte führen dazu, dass sich konjunkturelle Schwankungen und Krisen auf unser Geschäft deutlich geringer auswirken als z. B. auf den klassischen Maschinenbau.

Die Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung der wichtigen Märkte erfolgt mit höchster Aufmerksamkeit. Hierdurch werden auftretende Risiken frühzeitig erkannt und erforderliche Korrekturmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet. Auf die aus heutiger Sicht denkbaren gesamtwirtschaftlichen Szenarien sind wir mit entsprechend flexibler Kostenplanung und einer hohen Liquiditätsreserve, welche den erforderlichen Handlungsspielraum sowie Flexibilität und Unabhängigkeit bei allen notwendigen unternehmerischen Entscheidungen sichert, gut vorbereitet.

Finanz- und Kapitalmarktrisiken

2011 betrug der Anteil des Gesamtumsatzes in Fremdwährungen 26 % (Vj. 26 %). Da der überwiegende Teil der Materialaufwendungen in Euro anfällt, beeinflusst eine Veränderung der Wechselkurse die Ertragslage des Unternehmens. Die Aufwertung des Euro im Verhältnis zu anderen Währungen wirkt sich dabei negativ, eine Abwertung des Euro positiv aus. Im Jahr 2011 waren die Effekte aus Währungskursentwicklungen auf unser Geschäftsergebnis von untergeordneter Bedeutung.

Zur Währungssicherung werden gängige Instrumente wie Optionen oder Termingeschäfte eingesetzt. Wir arbeiten hier nur mit erstklassigen Finanzpartnern zusammen. Art und Umfang der Absicherungen werden durch interne Richtlinien vorgegeben. Durch unser Risikomanagement in Bezug auf Währungen können wir die Auswirkungen einer mittel- und langfristig anhaltenden Aufwertung des Euro nicht vermeiden. Die Risiken von kurzfristigen Währungsschwankungen für die Zahlungsströme des operativen Geschäfts werden durch die Kurssicherungsgeschäfte aber erheblich reduziert.

Markt- und Forderungsausfallrisiken

Ausfallrisiken bei "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" werden konzernweit durch eine Warenkreditversicherung oder über Bankakkreditive abgesichert. Zum Bilanzstichtag waren deutlich über 90 % des konzernweiten Forderungsbestandes durch entsprechende Absicherungen gedeckt. Ein erhebliches Risiko aufgrund von Forderungsausfällen bei der RATIONAL AG ist damit weitestgehend ausgeschlossen.

Marktrisiken beziehen sich auf den Wegfall von Umsatzpotenzialen bei den Vertriebstochtergesellschaften als Folge des Ausfalls eines Kunden. Unser Gesamtumsatz verteilt sich gruppenweit auf mehrere tausend Einzelkunden. Besondere Risiken für die zukünftige konstante Umsatzentwicklung durch den Ausfall einzelner Kunden ergeben sich mithin nicht.

Produktqualität

Die Produktqualität hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter verbessert. Ein weiterer wichtiger Schritt war hierbei die Einführung der neuen Produktgenerationen im Jahr 2011.

Die unverändert niedrige, konzernweite Garantiekostenquote von 1 % (Vj. 1 %) und die Kundenzufriedenheitswerte in den regelmäßig durchgeführten Kundenbefragungen bestätigen dies. Die Risiken aus Produkthaftpflicht sind aus Sicht der Unternehmensleitung über die bestehende Produkthaftpflichtversicherung ausreichend gedeckt.

Produktentwicklung und Schutzrechte

Wir sind seit vielen Jahren mit Abstand Produkt- und Technologieführer. Entwicklungsergebnisse werden durch eine Vielzahl gewerblicher Schutzrechte wie Patente und Patentanmeldungen geschützt. Bei möglichen Verletzungen von aktiven Patenten durch Dritte werden entsprechende Maßnahmen bis hin zu gerichtlichen Schritten eingeleitet. Patentklagen wegen möglicher Patentverletzungen von unserer Seite werden von erfahrenen Patentanwälten geprüft und mit Nachdruck verfolgt. Aktuell gibt es keine Verfahren gegen uns aufgrund der Verletzung von Schutzrechten.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken umfassen Änderungen von Gesetzen und Vorschriften in einem Land oder mehreren Ländern, die die Einfuhr oder den Absatz unserer Produkte verhindern oder erschweren könnten. Dies könnten z.B. Zölle sein, aber auch Sicherheitsvorschriften, die unsere Geräte nicht erfüllen. Wir kennen die rechtliche Situation in allen für uns wichtigen Märkten und stufen die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten dieser Risiken sowie die daraus resultierenden Auswirkungen als moderat ein.

Personalwirtschaftliche Risiken

Unsere qualifizierten Mitarbeiter und Führungskräfte sind die Grundlage für den Erfolg und die positive Weiterentwicklung des Unternehmens. Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden, aber auch neue hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, ist daher für den nachhaltigen Unternehmenserfolg von größter Bedeutung. Eine hohe Fluktuationsquote würde die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind neben der angemessenen Vergütung gezielte Personalentwicklungs- und Förderprogramme sowie die unmittelbare Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg.

Rohstoffpreise und Beschaffungsrisiken

Als produzierendes Unternehmen sind wir von der Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise betroffen. Dies führt zu schwankenden Material- und Produktionskosten.

Für die Herstellung unserer Produkte sind der Edelstahlgrundpreis und der Nickelpreis, der sich wiederum auf den Preis des Legierungszuschlags für Edelstahl auswirkt, von besonderer Bedeutung. Die Rohstoffmärkte werden intensiv beobachtet. Das Preisrisiko beim Edelstahlgrundpreis wird durch entsprechende Verträge mit Lieferanten reduziert. Beim Legierungszuschlag ist dies so nicht möglich. Änderungen des Legierungszuschlages wirken sich daher, je nach Entwicklung, unmittelbar positiv oder negativ auf unsere Herstellungskosten aus. Da jedoch der Anteil der variablen Rohstoffkosten an den gesamten Herstellungskosten von untergeordneter Bedeutung ist, stufen wir die resultierenden Auswirkungen auf unsere Ertragslage als gering ein.

Gemäß unserer Beschaffungsstrategie arbeiten wir partnerschaftlich mit Schlüssellieferanten für Komponenten und Baugruppen zusammen. Dies hat aber auch eine gegenseitige Abhängigkeit zur Folge, so dass es bei einem Totalausfall eines Lieferanten kurzfristig zu Produktionsunterbrechungen kommen könnte. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und beobachten die wirtschaftliche Entwicklung der Lieferanten und die für uns relevanten Produktionsprozesse besonders gründlich. Die Vorteile und Chancen dieser Strategie überwiegen aus unserer Sicht gegenüber den damit verbundenen Risiken deutlich.

IT-Risiken

Risiken können insbesondere durch die immer weitergehende Vernetzung der EDV-Systeme entstehen. Netzwerke können ausfallen, Daten können durch Bedien- und Programmfehler oder externe Faktoren verfälscht oder zerstört werden. Durch den Ausfall von Systemen könnte es zu Verzögerungen in der Leistungserbringung kommen. Den informationstechnischen Risiken begegnen wir durch fortlaufende Investitionen in Hard- und Software, durch den Einsatz von Virenscannern, verschlüsselten E-Mail- und Datentransfers, Firewallsystemen sowie Zugangs- und Zugriffskontrollen und einem speziell geschützten Rechenzentrum. Zahlreiche Systeme sind redundant, um Ausfälle schnell kompensieren zu können.

Risikotransfer durch Versicherungsschutz

Ein globales Deckungskonzept, welches in Zusammenarbeit mit externen Versicherungsmaklern aufgestellt wurde, deckt die wesentlichen versicherbaren Unternehmensrisiken ab. Diese Versicherungen transferieren die Risiken nach Abzug gegebenenfalls getroffener Regelungen von Selbstbehalten auf den jeweiligen Versicherer. Sich verändernde Risikogegebenheiten werden regelmäßig untersucht, der Versicherungsschutz wird entsprechend angepasst. In den letzten beiden Jahren wurden die vertraglich festgeschriebenen Deckungssummen und die Selbstbehalte der Vorjahre weiter verbessert oder zumindest beibehalten.

Absicherung der Gebäude und Anlagen

Zum Schutz unserer Mitarbeiter, der Gebäude, unserer Anlagen und Maschinen sowie der Umwelt haben wir für unsere drei Werke in Landsberg einen hausinternen Werkschutz etabliert. Durch eine 24-stündige Bewachung mit eigenem Personal und durch den Einsatz einer internen professionellen Werkschutzzentrale (unter anderem mit permanenter Videoüberwachung und technischer Brandschutzbetreuung) können wir Sicherheit auf hohem Niveau gewährleisten.

Zusammenfassung der Risiken

Aktuell ist die Entwicklung der Weltwirtschaft positiv. Es existieren jedoch finanzwirtschaftliche und konjunkturelle Risiken, deren Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen nur schwer vorhersehbar sind. Unter Berücksichtigung der ergriffenen Maßnahmen, unserer hohen Liquiditätsreserve und der soliden Bilanzstruktur des Unternehmens, schätzen wir die beschriebenen Risiken weder einzeln noch in ihrer Wechselwirkung als bestandsgefährdend ein.

Chancenbericht

Unsere nachhaltig erfolgreiche Entwicklung in der Zukunft wird sowohl durch externe Faktoren und Trends als auch durch die Stärken und Wettbewerbsvorteile unserer Produkte und der Unternehmensprozesse unterstützt.

Positive externe Faktoren und Trends

Großes freies Weltmarktpotenzial

Weltweit gibt es rund 2,5 Millionen Profiküchen, in denen RATIONAL-Technologie eingesetzt werden kann. Tendenz steigend. Nur rund 30 % dieser Küchen kochen heute bereits mit Kombidämpfer-Technologie. Die restlichen 70 % verwenden noch herkömmliche Gartechnologie. Nur rund 7 % aller Küchen haben das SelfCookingCenter® bzw. das SelfCookingCenter® whitefficiency® im Einsatz. Da das SelfCookingCenter® whitefficiency® neben der traditionellen Gartechnologie auch herkömmliche Kombidämpfer ersetzt, besteht weltweit noch ein freies Kundenpotenzial von rund 93 %.

Wachstum der Weltbevölkerung und des globalen Wohlstands

Durch den zunehmenden Wohlstand der wachsenden Weltbevölkerung in den Emerging Markets, steigt das Pro-Kopf-Einkommen in diesen Ländern deutlich an. Daraus resultiert die Bildung neuer Mittelschichten. Das Streben nach einem höheren Lebensstandard spiegelt sich auch in den Essgewohnheiten wider. Essen außer Haus ist ein Ausdruck von Wohlstand und hohem Lebensstandard und dürfte somit auch in diesen Ländern zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies wirkt sich positiv auf den Bedarf unserer Produkte in diesen Märkten aus.

Trend zu gesünderer Ernährung und höherer Speisenvielfalt

Insbesondere in den entwickelten Industrienationen haben die Bürger und die Anbieter warmer Speisen die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung erkannt. Folgen hieraus sind Initiativen für ein gesünderes Speisenangebot in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder Universitäten. Auch im Gastgewerbe und insbesondere in der an Bedeutung gewinnenden Systemgastronomie sind Trends hin zu gesünderen und abwechslungsreicheren Speisenangeboten zu erkennen. Die Speisenzubereitung in RATIONAL-Produkten ist vitaminschonend, fettarm und damit besonders gesund.

Essen außer Haus als menschliches Grundbedürfnis

RATIONAL konzentriert sich auf die Profiküchen der Welt und damit auf ein menschliches Grundbedürfnis, das warme Essen außer Haus. Dies stellt eine Absicherung auch in Krisenzeiten dar.

Stärken von RATIONAL

Wettbewerbsüberlegene Produkte

Das SelfCookingCenter® whitefficiency® ist technologisch und anwendungsbezogen mit großen Abstand führend. Und das bei vergleichbarer preislicher Positionierung zum Wettbewerb. Dies erhöht die Attraktivität der Produkte und Dienstleistungen bei Kunden, die ein multifunktionales Produkt mit besten Leistungseigenschaften, einfachster Bedienung und hoher Flexibilität erwerben wollen.

Ressourceneffizienz

Die Ressourceneffizienz der eingesetzten Geräte gewinnt bei Investitionsentscheidungen in der Profiküche zunehmend an Bedeutung. Das SelfCookingCenter® whitefficiency® reduziert den Verbrauch von Energie, Wasser, Platz, Fett, Reiniger und den Einsatz von Rohwaren deutlich. Zudem führt der reduzierte Kontroll- und Reinigungsaufwand zu erheblichen Einsparungen bei der Arbeitszeit.

Weltmarktführerschaft

Unser Weltmarktanteil liegt, bezogen auf den Kombidämpfermarkt, bei 54 %. Dieser konnte in den vergangen Jahren auf diesem hohen Niveau gehalten werden. Jeder zweite Kombidämpfer, der weltweit verkauft wird, stammt aus dem Hause RATIONAL. Die Vorteile aufgrund der Marktstärke sind vielfältig. Zum einen hat das Unternehmen das weltweit größte Vertriebsteam und kann somit die Botschaft der Produkte effizient kommunizieren und den Bekanntheitsgrad weiter verbessern. Zudem verfügen wir über eine hohe Innovationskraft, wodurch der technologische Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb gehalten bzw. noch weiter ausgebaut werden kann.

Hohe Kundenzufriedenheit

RATIONAL wird als innovativer Lösungsanbieter mit hochqualitativen und zuverlässigen Produkten sowie höchster Servicequalität wahrgenommen. Mehr als 80 % unserer Kunden sind sogenannte "Apostel", sie sind so zufrieden, dass sie jederzeit wieder ein RATIONAL-Produkt kaufen, aber auch anderen den Kauf empfehlen würden.

Erfolgreiche Marktentwicklung

Bei der Erschließung neuer Märkte nehmen wir häufig die Pionierrolle ein. Der daraus resultierende "First-Mover-Advantage" führt zu einer schnellen Markenbekanntheit und einem deutlichen Vorsprung bei der Ausschöpfung der vorhandenen Marktpotenziale. Die effiziente und erfolgreiche Erschließung neuer Märkte trägt nachhaltig dazu bei, die Weltmarktführerschaft zu festigen und auszubauen.

Unternehmenskultur

Im Unternehmen wird eine Kultur der Mitbestimmung und des Vertrauens gelebt. Grundlage für die unternehmensweite Zusammenarbeit und das Selbstverständnis aller Mitarbeiter ist das Prinzip des Unternehmers im Unternehmen (U.i.U® ) mit dezentraler Führungsstruktur, hoher Eigenverantwortung und Selbstorganisation.

Die konzernweite Prozessorganisation sichert höchste Effizienz durch Vermeidung unnötiger Schnittstellen. Sie erhöht die Motivation und die Identifizierung des einzelnen Mitarbeiters mit seinen ganzheitlichen Aufgaben.

13. DAS INTERNE KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEM DER RATIONAL AG IM HINBLICK AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS

Die wesentlichen Merkmale des bei der RATIONAL AG bestehenden internen Kontrollsystems und des Risikomanagements im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess können wie folgt beschrieben werden:

Die bei der RATIONAL AG und ihren Töchtern eingerichteten Rechnungslegungsprozesse sind in Hinblick auf Verantwortungsbereiche und Führung klar strukturiert.
Die Funktionen der am Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Bereiche, Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling sind in Bezug auf die Abschlusserstellung klar getrennt. Die Verantwortungsbereiche sind eindeutig zugeordnet.
Bei den im Bereich Rechnungswesen eingesetzten Finanz-Systemen handelt es sich, soweit möglich, um Standardsoftware. Durch entsprechende Sicherheits- bzw. Berechtigungskonzepte sind diese Systeme gegen unbefugte Zugriffe geschützt.
Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereiche sind den Anforderungen entsprechend ausgestattet. Die beteiligten Personen verfügen über die erforderlichen Qualifikationen und werden kontinuierlich weiter qualifiziert.
Rechnungslegungsrelevante Daten werden regelmäßig durch Stichprobenprüfungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft.
Bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen wird durchgängig das VierAugen-Prinzip angewendet.
Die rechnungslegungsrelevanten Prozesse werden regelmäßig durch die interne Revision überprüft.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem, dessen wesentliche Merkmale oben beschrieben sind, gewährleistet einen effizienten Rechnungslegungsprozess. Durch die vorhandenen Kontrollen können Fehler weitgehend vermieden, jedenfalls aber entdeckt und somit korrigiert werden.

Dadurch wird sichergestellt, dass die Rechnungslegung in der RATIONAL AG in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben erfolgt. Ferner wird durch die oben beschriebenen Kontroll- und Überprüfungsmechanismen erreicht, dass Geschäftsvorfälle konzernweit einheitlich und zutreffend erfasst, ausgewiesen und bewertet werden und somit verlässliche und relevante Informationen zur Verfügung gestellt werden können.

14. NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse, die für die Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des RATIONAL-Konzerns von besonderer Bedeutung wären und über die hier zu berichten wäre, eingetreten.

Am 16. Januar 2012 haben wir in einer Ad-hoc Mitteilung vorläufige Zahlen zu den Umsatzerlösen und dem EBIT des Konzerns für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht.

15. PROGNOSEBERICHT

Hohes freies Marktpotenzial

Das vorhandene Marktpotenzial für RATIONAL-Produkte ist unverändert groß. Aufgrund der nach wie vor vorhandenen Investitionsbereitschaft der Entscheidungsträger im Bereich der Profiküchen erwarten wir für die kommenden Jahre ein entsprechendes Branchenwachstum. RATIONAL, als Markt- und Technologieführer, sollte von dieser positiven Entwicklung ebenfalls profitieren.

Erschließung internationaler Marktpotenziale

Auch 2011 haben wir in den Ausbau des weltweiten Vertriebs- und Marketingnetzwerks investiert. Das Ziel war dabei insbesondere, die bestehenden Potenziale in den aufstrebenden Märkten dieser Welt zu erschließen. Aber auch in bereits erschlossenen Regionen ergeben sich weitere Wachstumschancen durch noch tiefere Marktdurchdringung und den Austausch von älteren Kombidämpfern durch das SelfCookingCenter® whitefficiency® . Diese chancenorientierte Wachstumsstrategie wird 2012 weiter fortgesetzt. Deshalb werden wir auch 2012 entsprechend in den potentialorientierten Aufbau von Mitarbeitern investieren, speziell in Vertriebs- und Marketingfunktionen in allen Regionen der Welt.

Moderater Anstieg der Rohstoffpreise erwartet

Die Edelstahlpreise setzen sich aus dem Stahl-Basispreis und dem Legierungszuschlag zusammen, der maßgeblich von der Nickelpreisentwicklung abhängt. Bis März des abgelaufenen Jahres ist der Legierungszuschlag gestiegen, seit April ist er aber bis zum Jahresende wieder kontinuierlich auf ein deutlich niedrigeres Niveau gesunken. Die weitere Preisbewegung beider Komponenten hängt maßgeblich von der Entwicklung der Weltkonjunktur ab. Beim Basispreis für Stahl sorgen langfristige Kontrakte für eine sichere Kalkulationsgrundlage. Der Preis für den Legierungszuschlag hat aktuell ein Niveau erreicht, das deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Wir gehen davon aus, dass dieser entsprechend der prognostizierten positiven Entwicklung der Weltkonjunktur wieder leicht anziehen wird. Wir erwarten jedoch keine wesentlichen Auswirkungen der Rohstoffpreise auf die Herstellungskosten und somit auf unsere Gewinnsituation.

Zusätzliche Investitionen in ein Schulungs- und Bürogebäude

In der jüngeren Vergangenheit wurden umfangreiche Investitionen in moderne Produktionseinrichtungen und Schlüsselkompetenzen getätigt, die eine ausgezeichnete Basis für eine zukunftssichere Fertigung gelegt haben. Für 2012 sind Investitionen ins Anlagevermögen in Höhe von rund 10 Mio. Euro geplant. Dies umfasst zum Großteil Erhaltungsinvestitionen und die geplante Errichtung eines Schulungs- und Bürogebäudes am Standort Landsberg. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgt sowohl aus eigenen Mitteln als auch durch die Aufnahme von Fremdkapital. Zusätzlich werden wir weiter in Forschung und Entwicklung sowie in Marketing und Vertrieb investieren.

Operative Cashflows decken laufenden Liquiditätsbedarf

Unser Liquiditätsbedarf bestimmt sich weitgehend aus den laufenden operativen Kosten, dem wachstumsbedingten Aufbau des Working Capital, den notwendigen Anlageninvestitionen sowie der geplanten Dividendenausschüttung. Auch in Zukunft wird der Liquiditätsbedarf weitgehend aus den operativen Mittelzuflüssen sowie der aktuell verfügbaren Nettoliquidität bestritten.

Mit Zuversicht ins Jahr 2012

Die aktuell noch guten Konjunkturerwartungen werden durch die sich verschärfende Eurokrise und deren unabsehbaren Folgen belastet. Die Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen für 2012 noch immer von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3 % aus (Quelle: IWF, WEO Update, Januar 2012). Jedoch wurden die Wachstumsprognosen für 2012 in den letzten Monaten schrittweise reduziert, was auch die Verunsicherung bei den Experten ausdrückt.

Wir haben bei RATIONAL alle Voraussetzungen geschaffen, um auch 2012 erfolgreich zu sein. Wir verfügen über wettbewerbsüberlegene Produkte, ausgezeichnete Kundenbindung, ein intaktes Geschäftsmodell und solide finanzwirtschaftliche Grundlagen. Die Markteinführung der neuen Produktgenerationen verbessert unsere Wettbewerbsposition zusätzlich. Daher gehen wir mit Zuversicht ins Jahr 2012.

Wir erwarten für 2012 und 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis wieder ein moderates Wachstum. Darüber hinaus sehen wir aufgrund unserer Wettbewerbsstellung, der Produktneueinführung und des Marktpotenzials die Chance zu einer Verbesserung der wesentlichen finanzwirtschaftlichen Steuerungskennzahlen.

Landsberg am Lech, den 15. Februar 2012

RATIONAL AG

Der Vorstand

Dr. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender

Erich Baumgärtner, Vorstand kaufmännischer Bereich

Peter Wiedemann, Vorstand technischer Bereich

Reinhard Banasch, Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

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31.12.2011

31.12.2010

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 787.243,00 699.015,00
787.243,00 699.015,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 34.888.370,54 27.066.313,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.562.427,00 5.793.364,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.181.407,00 3.172.863,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 679.610,36
44.632.204,54 36.712.150,86
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.317.678,14 9.804.843,22
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.774.957,26
6.317.678,14 17.579.800,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.260.978,03 5.405.898,55
2. Unfertige Erzeugnisse 199.195,89 105.402,40
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.612.943,06 1.130.926,63
9.073.116,98 6.642.227,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 94.021,50 16.287,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 55.740.312,60 41.987.890,11
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.058.978,30 1.210.698,67
57.893.312,40 43.214.876,12
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 99.437.094,32 146.020.243,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 263.602,26 496.648,02
218.404.251,64 251.364.961,35
Passiva
31.12.2011

31.12.2010

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11.370.000,00 11.370.000,00
II. Kapitalrücklage 31.016.731,65 31.016.731,65
III. Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage 513.541,57 513.541,57
IV. Bilanzgewinn 133.082.487,06 164.715.285,19
175.982.760,28 207.615.558,41
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 659.930,00 672.455,40
2. Steuerrückstellungen 0,00 3.264.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 12.596.868,15 11.912.553,17
13.256.798,15 15.849.008,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 18.429.498,92 19.683.988,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.446.273,62 4.862.661,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.020.298,43 1.061.195,61
4. Sonstige Verbindlichkeiten
(davon aus Steuern T€ 3.528, Vorjahr T€ 2.159) 4.138.574,21 2.292.548,78
29.034.645,18 27.900.394,37
D. Passive latente Steuern 130.048,03 0,00
218.404.251,64 251.364.961,35

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

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2011

2010

1. Umsatzerlöse 273.697.382,43 243.972.316,11
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 347.469,84 -275.429,72
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.919.420,97 7.123.695,41
(davon Erträge aus Währungsumrechnung T€ 4.875; Vorjahr T€ 5.802)
279.964.273,24 250.820.581,80
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 129.560.605,97 107.997.412,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 30.858.016,26 27.979.139,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
(davon für Altersversorgung T€ 472; Vorjahr T€ 472) 4.600.042,04 4.351.376,92
35.458.058,30 32.330.515,97
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.739.769,66 4.716.726,08
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 37.676.475,10 31.259.288,15
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung T € 3.495; Vorjahr T€ 4.343)
8. Erträge aus Beteiligungen 19.969.026,34 13.248.259,80
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 19.696; Vorjahr T€ 13.248)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.213.085,51 1.005.471,74
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 30)
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 1.683.722,05 4.475.615,70
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.015.555,30 1.045.945,70
(davon Aufwendungen aus Aufzinsung T€ 117; Vorjahr T€ 0)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 94.379.642,81 92.200.040,94
13. Außerordentliche Erträge 9.535,06 0,00
14. Außerordentliche Aufwendungen 3.358.165,08 141.350,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.333.810,92 21.726.844,70
(davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern T€ 130; Vorjahr T€ 0)
16. Jahresüberschuss 70.697.201,87 70.331.846,24
17. Gewinnvortrag 62.385.285,19 94.383.438,95
18. Bilanzgewinn 133.082.487,06 164.715.285,19

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) zugrunde. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig über zwei bis fünf Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen erfolgen für die Bauten und Außenanlagen linear zwischen 3 % und 10 %. Das übrige Sachanlagevermögen wurde bis 31. Dezember 2007 überwiegend degressiv abgeschrieben, soweit nicht eine Abschreibung nach der linearen Methode günstiger war. Dabei wird für Zugänge ab dem 1. Januar 2001 bis einschließlich 31. Dezember 2007 ein Satz von 20 % angewandt, während für frühere Zugänge mit 30 % gerechnet wird. Für Zugänge nach dem 1. Januar 2008 wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Sonderwirtschaftsgüter (€ 150 bis € 1.000) werden gem. § 6 Abs. 2a EStG in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Vorräte sind mit dem gleitenden Durchschnitt der Anschaffungskosten bzw. zu Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt, einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die in Fremdwährung geführten flüssigen Mittel werden mit dem Devisenkassamittelkurs per 31.12.2011 bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die gebildete Pensionsrückstellung wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren errechnet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle bei Abschlusserstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die langfristigen Rückstellungen wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Ausweis der latenten Steuern erfolgt saldiert.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuer wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als so genannter "davon-Vermerk" ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 27,09 % zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Die Umsatzrealisierung aus dem Geräteverkauf an die Tochtergesellschaften erfolgt mit Auslieferung der Geräte. Die Erträge aus dem Kundenstammleasing sowie aus den erbrachten internen Dienstleistungen werden vertragsgemäß abgerechnet.

II. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2011 sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2011 bzw. vom 29. Juni 2011 wurden zwei Gesellschaften jeweils zu Buchwerten auf die RATIONAL AG verschmolzen. Durch diese Transaktionen erhöhte sich der Ausweis der Position Grundstücke und Bauten im Geschäftsjahr 2011 um TEUR 9.253. Die Anteile an verbundenen Unternehmen reduzierten sich um TEUR 3.487. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sanken aufgrund der im Rahmen der Verschmelzung stattgefundenen Aufrechnung um TEUR 7.775. Im Anlagespiegel wurden die historischen Anschaffungskosten sowie die historischen Abschreibungen in gesonderten Spalten dargestellt.

Die Gesellschaft hielt am Bilanzstichtag folgende unmittelbare und mittelbare Beteiligungen:

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Kapital-Anteil

in %
Eigenkapital in T€ (Stichtagskurs) Ergebnis in T€ (Durchschnittskurs)
unmittelbare Beteiligungen:
RATIONAL Großküchentechnik GmbH, Landsberg am Lech 100,0 26 0*
RATIONAL Technical Services GmbH, Landsberg am Lech 100,0 93 0*
RATIONAL Komponenten GmbH, Landsberg am Lech 100,0 99 0*
LechMetall GmbH Landsberg am Lech 100,0 47 -3
RATIONAL Dienstleistungsgesellschaft mbH, Landsberg am Lech 100,0 90 65
RATIONAL UK Ltd., Luton, Großbritannien 100,0 1.975 1.056
FRIMA - T SAS, Wittenheim, Frankreich 100,0 3.046 151
RATIONAL Japan Co., Ltd., Tokio, Japan 100,0 1.846 663
RATIONAL USA Inc., Schaumburg, USA 100,0 1.763 14
RATIONAL Scandinavia AB, Malmö, Schweden 100,0 655 504
RATIONAL Italia s.r.l., Mestre, Italien 100,0 385 186
RATIONAL Schweiz AG, Balgach, Schweiz 100,0 576 31
RATIONAL International AG, Balgach, Schweiz 100,0 21.379 19.556
RATIONAL Canada Inc., Mississauga, Kanada 100,0 916 253
RATIONAL Ibérica Cooking Systems S.L., Barcelona, Spanien 100,0 336 168
mittelbare Beteiligungen:
RATIONAL Austria GmbH, Salzburg, Österreich 100,0 467 62
FRIMA RATIONAL France SAS, Wittenheim, Frankreich 100,0 328 196
RATIONAL Polen Sp.zo.o., Warschau, Polen 100,0 606 370
FRIMA International AG, Balgach, Schweiz 100,0 7.174 2.207
FRIMA Deutschland GmbH, Frankfurt 100,0 94 43
FRIMA France SAS, Wittenheim, Frankreich 100,0 264 64
FRIMA UK Ltd., London, Großbritannien 100,0 40 5
RATIONAL Trading (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai, China 100,0 141 -137
RATIONAL RUS OOO, Moskau, Russland 100,0 475 -8
RATIONAL Brasil Comérico E Distribuicao De Sistemas De Coccao Ltda., Sao Paulo, Brasilien 99,9 1.039 502

*) Ergebnisabführungsvertrag

Die Umrechnung von Fremdwährungsbeträgen erfolgte in Bezug auf das Eigenkapital mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag sowie in Bezug auf das Ergebnis mit Jahresdurchschnittskursen.

Die RATIONAL Aktiengesellschaft ist Muttergesellschaft des RATIONAL-Konzerns und stellt als oberstes Mutterunternehmen gem. § 315a Abs. 1 HGB einen IFRS Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss ist auf der Website der Gesellschaft abrufbar.

2. Vorräte

Der Anstieg der Vorräte resultiert aus gestiegenen Rohstoffpreisen und höheren Preisen für die Komponenten der neuen Produktlinie.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Zusammensetzung ergibt sich aus folgender Aufstellung:

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2011 lt. Bilanz

T€
2010 lt. Bilanz

T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 94 16
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 55.740 41.988
sonstige Vermögensgegenstände 2.059 1.211
57.893 43.215

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen gegenüber dem Finanzamt sowie Forderungen aus Devisengeschäften.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der RATIONAL Aktiengesellschaft beträgt € 11.370.000,00 und besteht aus 11.370.000 Stückaktien a € 1,00.

Die Gewinnrücklage betrifft die nach § 150 Abs. 2 AktG erforderliche gesetzliche Rücklage. Die Kapitalrücklage sowie die gesetzliche Rücklage haben wie im Vorjahr bereits den zehnten Teil des Grundkapitals erreicht.

Das bedingte Kapital beträgt € 200.000,00 und beinhaltet Optionsrechte von Mitgliedern des Vorstandes auf bis zu 131.000 Aktien.

Für das Geschäftsjahr 2010 wurde in 2011 eine Gewinnausschüttung von T€ 102.330 durchgeführt.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsverpflichtung wurde unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt und betrifft ausschließlich Leistungsempfänger in Rente. Im Rahmen der Ermittlung der Pensionszusage wurde ein Rententrend von 1,75 % (Vorjahr: 1,75%) sowie die Richttafeln 2005 zu Grunde gelegt. Die Pensionsrückstellung wird mit einem Diskontierungszinssatz von 5,13% (Vorjahr: 5,16%) abgezinst.

6. Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven mit den passiven latenten Steuern der Ausweis von passiven latenten Steuern. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen.

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Bilanzposten HB

T€
StB

T€
Unterschied

T€
Aktive(-) /Passive (+) latente Steuer 27,09%
Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Fremdwährungsbewertung) 55.740 54.782 958 +260 T€
Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 660 525 -135 -37 T€
Gewährleistungsrückstellung 12.273 12.254 19 -5 T€
Drohverlustrückstellung 324 0 -324 -88 T€

Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche insgesamt zu passiven latenten Steuern in Höhe von 130 T€ führen, resultieren im Wesentlichen aus

Unterschieden bei der Währungsumrechnung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen,
Unterschieden bei der Abzinsung von Pensions- und Gewährleistungsrückstellungen,
steuerlichen Ansatzverboten von Drohverlustrückstellungen.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

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2011

T€
2010

T€
Gewährleistung 5.258 5.017
Personalbereich 4.642 3.942
ausstehende Rechnungen 1.839 2.124
Aufsichtsratsvergütung 535 533
Drohverlust 323 297
12.597 11.913

8. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in 2011:

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bis zu einem Jahr

T€
ein bis fünf Jahre

T€
über fünf Jahre

T€
gesamt lt. Bilanz

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.314 5.911 11.204 18.429
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.446 -- -- 5.446
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.020 -- -- 1.020
sonstige Verbindlichkeiten 4.138 -- -- 4.138
11.918 5.911 11.204 29.035

Zur Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurde eine Grundschuldeintragung i.H.v. 23 Mio. € veranlasst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in 2010:

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bis zu einem Jahr

T€
ein bis fünf Jahre

T€
über fünf Jahre

T€
gesamt lt. Bilanz

T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.254 5.643 12.786 19.683
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.863 -- -- 4.863
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.061 -- -- 1.061
sonstige Verbindlichkeiten 2.293 -- -- 2.293
9.471 5.643 12.786 27.900

9. Haftungsverhältnisse

Die RATIONAL Aktiengesellschaft hat verschiedenen Banken gegenüber Bürgschaften (T€ 2.304), Garantien (T€ 300) und Patronatserklärungen (T€ 1.000) abgegeben.

Weiterhin sind selbstschuldnerische Haftungen für abgetretene Bankenbetriebsmittellinien an Tochtergesellschaften (vertraglich als Avallinie oder Barkreditlinie definiert) in Höhe von insgesamt T€ 4.248 übernommen. Die Inanspruchnahmen durch die Tochtergesellschaften erfolgen im Bereich der Avallinien als Bürgschaften, Garantien oder Avale. Die Inanspruchnahme der Barkreditlinien findet statt im Rahmen der Wechseldiskontierung, bei Bedarf zur Absicherung von Retouren eingereichter Schecks und eingereichter Banklastschriften, zur Absicherung von mehrjährigen Darlehensverträgen zur Finanzierung von Fertigungseinrichtungen und Kreditkartenabrechnungen. Eine Verwendung der Barkreditlinie zur Kreditaufnahme durch die Tochtergesellschaften ist nicht vorgesehen und zum Bilanzstichtag auch nicht erfolgt. Zusätzlich wurde für eventuelle Rücklastschriften aus Bankeinzug für eine Enkelgesellschaft eine betragsmäßig nicht beschränkte selbstschuldnerische Bürgschaft abgegeben, die zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen ist.

Darüber hinaus bestehen bei der RATIONAL Aktiengesellschaft Bürgschaften (T€ 463) und Patronatserklärungen (T€ 694) aufgrund Vertragsverhältnissen von Tochter- und Enkelgesellschaften gegenüber Dritten in einer Gesamthöhe von T€ 1.156. Davon beziehen sich T€ 693 auf Verpflichtungen gegenüber Leasinggesellschaften, T€ 66 zugunsten von Zollämtern, T€ 182 zugunsten von Vermietern und T€ 215 zugunsten sonstiger Lieferanten.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den abgegebenen Garantien, Bürgschaften und Patronatserklärungen wird aufgrund der derzeitigen Ertrags- und Liquiditätslage als sehr gering eingeschätzt und ist daher vernachlässigbar.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen entfallen auf

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2011

T€
2010

T€
Inland 49.167 46.414
übriges Europa 198.792 170.290
Amerika 25.712 24.721
Asien 26 2.547
273.697 243.972

Die RATIONAL AG erwirtschaftet ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Verkauf der Produkte an die Tochtergesellschaften, der Vereinnahmung von Kundenstammleasinggebühren sowie der Erbringung interner Dienstleistungen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

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2011

T€
2010

T€
Wechselkursgewinne 4.875 5.802
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 25 8
Schadenersatz Versicherungen 160 153
Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen 24 54
Erlöse aus geldwertem Vorteil der Mitarbeiter 644 550
Ertragswirksame Änderung des Anlagevermögens 0 381
Steuererstattung für Vorjahre 9 29
Übrige 182 146
5.919 7.123

3. Materialaufwand

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2011

T€
2010

T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Material- und Wareneinkauf 129.929 108.306
erhaltene Skonti -368 -309
129.561 107.997

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

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2011

T€
2010

T€
Raumkosten 2.086 2.722
Steuern, Versicherungen 2.420 2.191
Entwicklungskosten 1.932 2.449
Kfz-Kosten 1.875 1.662
Vertrieb, Werbung 2.665 1.373
Reisekosten 1.301 1.062
Kosten der Warenabgabe 3.368 2.573
IC-Servicekosten 6.255 5.650
Reparatur, Instandhaltung, Leasing 2.960 2.422
Personalaufwendungen 1.861 1.471
Finanzbereich 3.724 4.456
sonstige 7.229 3.228
37.676 31.259

5. Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Erträge i.H.v. T€ 10 resultieren aus der Verschmelzung der MEIKU Vermögensverwaltung GmbH mit der RATIONAL Aktiengesellschaft.

Die außerordentlichen Aufwendungen i.H.v. T€ 3.358 resultieren aus der Verschmelzung der Lechmetall Landsberg GmbH Edelstahlerzeugnisse mit der RATIONAL Aktiengesellschaft.

Der Vorjahresbetrag resultiert ausschließlich aus der BilMoG-Umstellung.

6. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie die latente Steuer resultieren ausschließlich aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerdem bestehen Verpflichtungen aus abgeschlossenen Verträgen über gemietete Hard- und Software sowie sonstige Anlagengegenstände mit Restlaufzeiten von bis zu fünf Jahren in Höhe von insgesamt T€ 3.129 und Karenzverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitarbeitern in Höhe von T€ 72.

Es wurden keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte getätigt.

2. Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente werden bei RATIONAL zur Absicherung von Devisenwechselkursschwankungen bei Liquiditätsströmen in Fremdwährungen, zur Absicherung von Zinsschwankungen und zur Ausnutzung von Zinsdifferenzen zwischen verschiedenen Währungsgebieten eingesetzt. Das Volumen der Liquiditätsströme je Fremdwährung besteht aus geplanten währungsbezogenen Geldeingängen der Vertriebstochtergesellschaften nach Abzug der Kosten und sonstigen Ausgaben in gleicher Währung. Zahlungsstromschwankungen werden abgefangen, indem nur ein Teil des Planvolumens abgesichert wird.

Zum Jahresabschluss 2011 sind keine Devisentermingeschäfte mit Fälligkeit nach dem Jahresende zu berücksichtigen. Zum Stichtag beinhaltet die Kategorie Devisenoptionen gekaufte einfache Put-Optionen und verkaufte einfache Call-Optionen. Bei Abschluss der Kontrakte wurde jeweils die für den Kauf der Put-Option zu zahlende Optionsprämie durch den gleichzeitigen Verkauf einer Call-Option mit Prämie in identischer Höhe finanziert. Bei Fälligkeit der Option entscheidet der jeweilige Käufer, abhängig von der Kurssituation, ob ausgeübt wird.

Durch die Vereinbarung von unterschiedlichen Wechselkursen für die Put-Option und die Call-Option entsteht eine Wechselkursbandbreite, in welcher keiner der beiden Parteien ausüben wird. Innerhalb dieser Bandbreite kann RATIONAL die Fremdwährung dann zum Devisenkassakurs verkaufen. Im Gegensatz zum Devisentermingeschäft bietet diese Kontraktsituation (neben garantierter Absicherungskurse) die prämienneutrale Möglichkeit innerhalb der Bandbreite von einer günstigen Entwicklung der Wechselkurse profitieren zu können.

Bei Devisenoptionen entspricht der Marktwert (nach der Black-Scholes-Methode) dem Wert, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen Vertragsparteien aus dem Verkauf der Rechte und/oder Pflichten aus dem Finanzinstrument unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann (Fair Value). Bei der Bestimmung des Marktwertes bleiben Kompensationseffekte aus den Grundgeschäften unberücksichtigt. Der angegebene Marktwert der Swaps (nach der Barwertmethode) errechnet sich auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenkassamittelkurses unter Berücksichtigung der Terminaufschläge bzw. -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit des Kontraktes im Vergleich zum abgeschlossenen Devisenterminkurs.

Die in nachfolgender Tabelle dargestellten Kontraktwerte stellen nicht das Marktrisiko dar, sondern geben Auskunft über das ausstehende Transaktionsvolumen zum Bilanzstichtag. Die Kategorie Devisenoptionen beinhaltet Put-Optionen mit Kontraktwerten von insgesamt T€ 20.547, denen Call-Optionen in Höhe von T€ 45.011 gegenüberstehen.

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Derivative Finanzinstrumente Kontraktwert

T€
Positiver Marktwert

T€
Negativer Marktwert

T€
Devisenoptionen 65.558 330 711
Zins-Währungs-Swaps 553 0 207
66.111 330 918

In der Bilanz aktiviert RATIONAL Put-Kontrakte zu Anschaffungskosten unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips erfolgte zum Jahresende für noch offene Geschäfte mit niedrigerem Marktwert zum Stichtag eine Abwertung auf insgesamt T€ 330.

Bei verkauften Call-Geschäften werden die erhaltenen Optionsprämien (Stillhalterprämien) unter den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 601 passiviert. Zusätzlich wird jeder einzelne Kontrakt der zum Jahresende offenen aktiven Call-Optionen und Swaps einer Überprüfung unterzogen. Auf der Basis der Marktwerte zum Stichtag wurde im vorliegenden Jahresabschluss eine Rückstellung für Drohverluste in Höhe von insgesamt T€ 324 gebildet.

3. Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar einschließlich Auslagenersatz beinhaltet folgende Leistungen:

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T€
Abschlussprüfungsleistungen 156
Sonstige Leistungen 32
188

4. Zahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat während der letzten zwölf Monate vor dem Bilanzstichtag durchschnittlich 429 Mitarbeiter beschäftigt. Die Beschäftigtenzahl setzt sich dabei wie folgt zusammen:

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Marketing 56
Produktion 191
Forschung/Entwicklung 77
Verwaltung 105
429

5. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

Kauf/Verkauf von Vermögensgegenständen
Bezug/Erbringung von Dienstleistungen
Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen
Finanzierungen
Gewährung/Erhalt von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten
Abreden im Ein- oder Verkauf

Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der RATIONAL AG einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe.

6. Vorstand

Mitglieder des Vorstandes sind die Herren

Dipl.-Kaufmann Dr. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender

Dipl.-Betriebswirt Erich Baumgärtner, Vorstand kaufmännischer Bereich

Dipl.-Ingenieur Peter Wiedemann, Vorstand technischer Bereich

Dipl.-Betriebswirt Reinhard Banasch, Vorstand Marketing Vertrieb

Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen für das Geschäftsjahr 2011 T€ 3.746.

In der Hauptversammlung vom 11.05.2011 wurde beschlossen, dass die Angaben gemäß § 285 Nr. 9a Satz 5 bis 8 HGB unterbleiben.

7. Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind die Herren

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Siegfried Meister, Kaufmann - Vorsitzender -
Walter Kurtz, Kaufmann - Stellvertreter -
Dr. Hans W. Maerz Wirtschaftsprüfer, Steuerberater ab 01.09.2011
Roland Poczka, Kaufmann bis 31.08.2011

Herr Roland Poczka war außerdem Beirat der Glatz-Gruppe, Neidenfels.

Herr Dr. Hans Maerz belegt ein weiteres Aufsichtsratsmandat bei der FWU AG, München und ist ferner Vorsitzender eines gem. § 324 HGB gebildeten Prüfungsausschusses bei der FWU Provisions-Factoring GmbH, München.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betragen für das Geschäftsjahr 2011 T€ 572.

8. Mitgeteilte Beteiligungen nach § 21 Abs. 1 i.V.m. § 26 Abs. 1 WpHG

Die US-amerikanischen Firmen Legg Mason, Inc., Baltimore, Royce & Associates, LLC, New York sowie The Royce Fund, Wilmington haben jeweils im abgelaufenen Geschäftsjahr die Meldeschwelle von 3,0 % gemäß § 26 Abs. 1 durch die Veräußerung von Aktien unterschritten. Es wurden dabei folgende Mitteilungen veröffentlicht:

Mitteilung vom 04.05.2011:

Die The Royce Fund, Wilmington, Delaware, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.05.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der RATIONAL AG, Landsberg a. Lech, Deutschland am 29.04.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9995% (das entspricht 341041 Stimmrechten) betragen hat.

Mitteilung vom 17.06.2011:

Die Royce & Associates, LLC, New York, NY, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.06.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der RATIONAL AG, Landsberg a. Lech, Deutschland am 16.06.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9880% (das entspricht 339732 Stimmrechten) betragen hat.

Mitteilung vom 17.06.2011:

Die Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.06.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der RATIONAL AG, Landsberg a. Lech, Deutschland am 16.06.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9880% (das entspricht 339732 Stimmrechten) betragen hat.

Mitteilung vom 22.06.2011:

Die Veröffentlichung vom 17. Juni 2011 wird korrigiert und wie folgt neu gefasst: Die Legg Mason, Inc., Baltimore, Maryland, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 nWpHG am 16.06.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der RATIONAL AG, Landsberg a. Lech, Deutschland am 16.06.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9880% (das entspricht 339732 Stimmrechten) betragen hat. Davon sind Legg Mason, Inc. 2,9880 % (339.732 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung vom 22.06.2011:

Die Veröffentlichung vom 17. Juni 2011 wird korrigiert und wie folgt neu gefasst: Die Royce & Associates, LLC, New York, NY, USA hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.06.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der RATIONAL AG, Landsberg a. Lech, Deutschland am 16.06.2011 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,9880% (das entspricht 339732 Stimmrechten) betragen hat. Davon sind Royce & Associates, LLC 2,9880 % (339.732 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

9. Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und Aufsichtsrat haben eine Erklärung abgegeben, welchen Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird. Die Erklärung ist den Aktionären dauerhaft auf der Website der Gesellschaft www.rational-online.com zugänglich gemacht worden.

Landsberg am Lech, den 15. Februar 2012

RATIONAL Aktiengesellschaft

Dr. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender

Erich Baumgärtner, Vorstand kaufmännischer Bereich

Peter Wiedemann, Vorstand technischer Bereich

Reinhard Banasch, Vorstand Marketing Vertrieb

ZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2011

(Anlagenspiegel 2011)

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2011

Zugang historische AK durch Verschmelzung

Zugänge

Abgänge Umbuchungen

Stand 31.12.2011

--- --- --- --- --- --- ---
I. IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTANDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.710.148,84 0,00 521.898,61 356.287,54 0,00 4.875.759,91
2. Firmenwert 3.089.939,39 0,00 0,00 3.089.939,39 0,00 0,00
7.800.088,23 0,00 521.898,61 3.446.226,93 0,00 4.875.759,91
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 32.244.047,11 19.804.145,04 30.247,90 0,00 0,00 52.078.440,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.793.375,22 0,00 17.835,02 719.388,51 2.145.306,48 17.237.128,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.192.246,77 0,00 1.381.729,36 448.279,91 100.805,92 12.226.502,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 679.610,36 0,00 1.566.502,04 0,00 -2.246.112,40 0,00
59.909.279,46 19.804.145,04 2.996.314,32 1.167.668,42 0,00 81.542.070,40
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.146.123,54 0,00 266.447,50 22.771.730,21 0,00 9.640.840,83
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.774.957,26 0,00 0,00 7.774.957,26 0,00 0,00
39.921.080,80 0,00 266.447,50 30.546.687,47 0,00 9.640.840,83
107.630.448,49 19.804.145,04 3.784.660,43 35.160.582,82 0,00 96.058.671,14

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Abschreibungen/Wertberichtigungen
Stand 01.01.2011

Zugang historische Abschreibung durch Verschmelzung

Zugänge

Abgänge

Stand 31.12.2011

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I. IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTANDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.011.133,84 0,00 433.670,61 356.287,54 4.088.516,91
2. Firmenwert 3.089.939,39 0,00 0,00 3.089.939,39 0,00
7.101.073,23 0,00 433.670,61 3.446.226,93 4.088.516,91
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 5.177.733,61 10.550.723,63 1.461.612,27 0,00 17.190.069,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.000.011,22 0,00 1.385.314,50 710.624,51 10.674.701,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.019.383,77 0,00 1.459.172,28 433.460,91 9.045.095,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
23.197.128,60 10.550.723,63 4.306.099,05 1.144.085,42 36.909.865,86
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22.341.280,32 0,00 0,00 19.018.117,63 3.323.162,69
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
22.341.280,32 0,00 0,00 19.018.117,63 3.323.162,69
52.639.482,15 10.550.723,63 4.739.769,66 23.608.429,98 44.321.545,46

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Buchwerte Buchwerte
Stand 31.12.2011

Stand 31.12.2010

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I. IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTANDE
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 787.243,00 699.015,00
2. Firmenwert 0,00 0,00
787.243,00 699.015,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 34.888.370,54 27.066.313,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.562.427,00 5.793.364,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.181.407,00 3.172.863,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 679.610,36
44.632.204,54 36.712.150,86
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.317.678,14 9.804.843,22
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 7.774.957,26
6.317.678,14 17.579.800,48
51.737.125,68 54.990.966,34

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresfinanzbericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Landsberg am Lech, den 15. Februar 2012

RATIONAL AG

Der Vorstand

Dr. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender

Erich Baumgärtner, Vorstand kaufmännischer Bereich

Peter Wiedemann, Vorstand technischer Bereich

Reinhard Banasch, Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RATIONAL Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 15. Februar 2012

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer

Dietmar Eglauer, Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendungsvorschlag

Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2011 ausgewiesenen Bilanzgewinn der RATIONAL Aktiengesellschaft von Euro 133.082.487,06 wie folgt zu verwenden:

a) Zahlung einer Dividende von Euro 5,50 je dividendenberechtigter Aktie,

Euro 62.535.000,00

b) Vortrag des verbleibenden Betrags

Euro 70.547.487,06

auf neue Rechnung.

Landsberg, 29. März 2012

Der Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

für RATIONAL war 2011 ein ganz besonderes Jahr. Mit dem SelfCookingCenter® whitefficiency® und dem VarioCookingCenter MULTIFICIENCY® haben wir weltweit eine völlig neue, zukunftsweisende Generation von Gargeräten eingeführt und damit unsere Position als der Produkt- und Technologieführer der Branche weiter ausgebaut.

Dialog und Kommunikation als Grundlage für Beratung und Überwachung

Die dem Aufsichtsrat nach Gesetz, Satzung und Corporate Governance Kodex obliegenden Aufgaben haben wir 2011 erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die RATIONAL-Gruppe war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat war gekennzeichnet von einer umfassenden, zeitnahen und regelmäßigen Kommunikation, sowohl schriftlich als auch mündlich. Der Vorstand berichtete auch außerhalb der Sitzungen über wichtige Geschäftsvorfälle. In Monats- und Quartalsberichten wurde der Aufsichtsrat über Marktentwicklungen, die Wettbewerbssituation, Preisentwicklungen und die Absatz-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens informiert. Darüber hinaus ließen sich der Aufsichtsrat und der Vorsitzende des Aufsichtsrats fortlaufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und wichtige Entscheidungen des Vorstands in Kenntnis setzen. Zu diesem Zweck stand der Aufsichtsrat mit allen Mitgliedern des Vorstands in einem engen und regelmäßigen Informations- und Gedankenaustausch.

Der Aufsichtsrat hat zu den Berichten und Beschlussvorlagen des Vorstands, soweit dies nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung gefordert war, nach eingehender Beratung und Prüfung sein Votum abgegeben. Sämtliche zustimmungsbedürftigen Geschäfte wurden positiv beschieden. Hier handelte es sich 2011 und im bisherigen Verlauf 2012 insbesondere um Entscheidungen in den Bereichen Technologie und Produktentwicklung, Vertriebs- und Marketingorganisation, die weltweite Produkteinführung und der Personalentwicklung.

Wechsel im Aufsichtsrat

Mit Wirkung zum 31. August 2011 hat Herr Roland Poczka sein Amt als Aufsichtsratsmitglied niedergelegt. An seine Stelle ist mit Wirkung zum 1. September 2011 Herr Dr. Hans Maerz getreten. Herr Dr. Maerz ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er wurde von den Aktionären Herrn Siegfried Meister und Herrn Walter Kurtz in Ausübung des Entsendungsrechts gemäß § 8 Abs. 6 der Satzung bis zu den nächsten turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen durch die Hauptversammlung im Jahr 2014 in den Aufsichtsrat entsandt.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Roland Poczka für die langjährige und verdienstvolle Tätigkeit als Mitglied des Aufsichtsrats der RATIONAL Aktiengesellschaft.

Intensive Arbeit im Plenum

Der Aufsichtsrat ist 2011 zu zehn Sitzungen zusammengetreten. Im Jahr 2012 hat bis zur bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 29. Februar 2012 eine weitere Sitzung stattgefunden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben sich auch schriftlich und fernmündlich beraten. Sofern erforderlich, hat der Aufsichtsrat auch außerhalb der ordentlichen Sitzungen Beschlüsse gefasst. Der Aufsichtsrat hat während des vergangenen Geschäftsjahres die Effizienz seiner Tätigkeit, insbesondere die Verfahrensabläufe sowie die rechtzeitige und ausreichende Informationsversorgung fortlaufend geprüft und weiter verbessert.

Da der Aufsichtsrat der RATIONAL AG aus nur drei Mitgliedern besteht, konnte auf die Bildung von Ausschüssen verzichtet werden.

Der gesetzlichen Forderung, dass wenigstens ein Aufsichtsratsmitglied ein unabhängiger Finanzexperte ist, hat die Besetzung des Aufsichtsrats der RATIONAL AG auch im Geschäftsjahr 2011 durchgängig entsprochen.

An allen Sitzungen haben die Mitglieder des Aufsichtsrats vollzählig teilgenommen. Im Rahmen der Beratungen, Beschlussvorlagen und des Kontrollauftrags sind im Berichtsjahr 2011 keine Interessenkonflikte bei einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern aufgetreten.

Schwerpunkte der Beratungen

Gegenstand der Beratungen mit dem Vorstand und der internen Diskussionen waren alle relevanten Aspekte der Unternehmensentwicklung, einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, des Geschäftsverlaufs, der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens und des Konzerns, der Risikolage, des Risikomanagements sowie nicht zuletzt der aktuellen Kosten- und Ertragssituation. Ferner standen in den Aufsichtsratssitzungen zahlreiche Einzelthemen auf der Tagesordnung, die intensiv erörtert wurden, wie z. B.:

die Auswahl der Wirtschaftsprüfer für das Jahr 2011
die Key-Account-Strategie
die Gewinnverwendung mit Dividendenvorschlag
die Personalentwicklung und Führungskultur (U.i.U.® - der Unternehmer im Unternehmen)
die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2012
die Markterschließungsstrategie für neue Märkte
die Produkteinführung der neuen Gerätegenerationen SelfCookingCenter® whitefficiency® und VarioCookingCenter MULTIFICIENCY®

In der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 29. Februar 2012 waren neben der Prüfung und Feststellung des Jahres- und Konzernabschlusses insbesondere die der Hauptversammlung 2012 zu unterbreitenden Beschlussvorlagen ein zentrales Thema.

Für die Abschlussprüfung 2012 wird die Pricewaterhouse-Coopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, vorgeschlagen. Auch die übrigen Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung wurden von uns verabschiedet.

Im Rahmen unserer Tätigkeiten im Jahr 2011 und insbesondere auch in der bilanzfeststellenden Sitzung 2012 befassten wir uns neben der Abschlussprüfung mit dem gesamten Rechnungslegungsprozess in der AG und im Konzern, der Überwachung des internen Kontrollsystems sowie mit der Wirksamkeit der internen Revision und des Risikomanagementsystems.

Corporate Governance

Innerhalb des Vorstandes kam es 2011 zu keinen Veränderungen. Der Aufsichtsrat der RATIONAL AG besteht weiterhin aus drei Mitgliedern. Mit Wirkung zum 31. August 2011 hat Herr Roland Poczka sein Amt als Aufsichtsratsmitglied gemäß § 8 Abs. 5 der Satzung der RATIONAL AG niedergelegt. An seine Stelle ist mit Wirkung zum 1. September 2011 Herr Dr. Hans Maerz getreten. Herr Dr. Maerz ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er wurde von den Aktionären Herrn Siegfried Meister und Herrn Walter Kurtz gemäß ihrem satzungsgemäßen Entsendungsrecht bis zu den nächsten turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen durch die Hauptversammlung im Jahr 2014 entsandt.

§ 8 der Satzung der RATIONAL AG gewährt Herrn Meister und Herrn Kurtz ein gemeinsames Entsendungsrecht. Solange Herr Meister und Herr Kurtz Aktionäre der RATIONAL AG sind, haben sie für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens eines Aufsichtsratsmitglieds das gemeinsame Recht, ein Mitglied in den Aufsichtsrat anstelle eines weggefallenen Aufsichtsratsmitglieds zu entsenden.

Seit der letzten Neufassung vom 26. Mai 2010 wurden keine Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen. Der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 hat somit auch für das Geschäftsjahr 2011 Gültigkeit. Den vorliegenden Empfehlungen und Anregungen folgt die RATIONAL AG weitgehend. Als Ergebnis konnte die Entsprechenserklärung vom Februar 2012 abgegeben werden, über diese wurde gemäß § 161 AktG in der Sitzung des Aufsichtsrats am 1. Februar 2012 beschlossen. Die Entsprechenserklärung ist im Geschäftsbericht 2011 und auf der RATIONAL-Website www.rational-online.com im Bereich Investor Relations veröffentlicht.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Wie vom Aufsichtsrat vorgeschlagen und von der Hauptversammlung am 11. Mai 2011 gewählt, hat die Pricewaterhouse-Coopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, den Abschluss der AG sowie des Konzerns für das Geschäftsjahr 2011 geprüft. Der Prüfungsauftrag wurde durch den Aufsichtsrat erteilt. Vor dem Wahlvorschlag hat der Aufsichtsrat eine Unabhängigkeitserklärung des Prüfers eingeholt. Es konnten keine Gründe erkannt werden, die Zweifel an der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers begründen könnten. Der Abschlussprüfer war zusätzlich verpflichtet, uns sofort über Umstände zu informieren, die seine Befangenheit begründen könnten, und uns gegebenenfalls über Leistungen, die er zusätzlich zur Abschlussprüfung erbracht hat, zu informieren. Der Aufsichtsrat hat sich vor und während der Abschlussprüfung in Gesprächen mit dem Prüfer über dessen Prüfungsansatz und den Ablauf der Prüfung unterrichtet.

Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 und der Lagebericht der Gesellschaft, der auch auf die Erklärung zur Unternehmensführung auf der Unternehmenswebsite der Gesellschaft verweist, wurden vom Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Für den Konzern wurde vom Vorstand ein Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, ergänzt um die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften. Darüber hinaus wurde ein Konzernlagebericht erstellt. Der Abschlussprüfer hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss, die Lageberichte, die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sowie der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur eigenen Prüfung zugeleitet. Sie waren in der Aufsichtsratssitzung am 29. Februar 2012 Gegenstand intensiver Beratungen. Insbesondere mit den Ergebnissen der Prüfung durch die Abschlussprüfer hat sich der Aufsichtsrat umfassend befasst.

Die Abschlussprüfer nahmen an der Beratung des Jahresabschlusses der Gesellschaft und des Konzernabschlusses teil. Sie berichteten über die Ergebnisse der Prüfungen, insbesondere auch über die für 2011 festgelegten Prüfungsschwerpunkte, und standen dem Aufsichtsrat für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Ein Schwerpunkt der Erläuterungen des Abschlussprüfers war die Beurteilung des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems. Sowohl Vorstand als auch die Abschlussprüfer haben uns alle Fragen umfassend und zu unserer Zufriedenheit beantwortet.

Nach seinen eigenen abschließenden Ergebnissen der Beratungen und der eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat stimmt den Ergebnissen der Abschlussprüfung zu. In der Sitzung vom 29. Februar 2012 billigte der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der RATIONAL AG zum 31. Dezember 2011 mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 in seiner testierten Fassung vom 15. Februar 2012 sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2011 in seiner testierten Fassung vom 15. Februar 2012. Der Jahresabschluss 2011 der RATIONAL AG, einschließlich des Lageberichts, ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt.

Abhängigkeitsbericht

Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen der RATIONAL AG zu verbundenen Unternehmen wurde vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer hat folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der Bilanzsitzung vor und wurde von uns geprüft sowie mit den anwesenden Abschlussprüfern eingehend besprochen. Der Aufsichtsrat kam nach seiner Prüfung zu dem abschließenden Ergebnis, dass keine Einwendungen gegen den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstands zu erheben sind.

Gewinnverwendung

Nach Abwägung des operativen Umfelds, der Lage an den weltweiten Finanz- und Kapitalmärkten, der Finanzlage der Gesellschaft und der Erwartungen der Aktionäre stimmen wir dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands zu.

Vom Bilanzgewinn der RATIONAL AG in Höhe von 133,1 Mio. Euro soll eine Dividende in Höhe von 5,50 Euro je Aktie oder insgesamt 62,5 Mio. Euro ausgeschüttet und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Der Aufsichtsrat dankt dem Management für die gute, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Ein ganz besonderer Dank gilt allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denen es 2011 wiederum gelungen ist, unsere bestehenden und neuen Kunden vom Nutzen und Mehrwert der RATIONAL-Produkte zu überzeugen und die dadurch die sich weltweit bietenden Marktchancen hervorragend genutzt haben.

Landsberg am Lech, 7. März 2012

Siegfried Meister, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bericht zur Corporate Governance

Neue Entsprechungen 2011

Seit der letzten Neufassung vom 26. Mai 2010 wurden keine Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen. Der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 hat somit auch weiterhin Gültigkeit. Den vorliegenden Empfehlungen und Anregungen folgt die RATIONAL AG weitgehend. Als Ergebnis konnte die Entsprechenserklärung vom Februar 2012 abgegeben werden. Diese ist im Geschäftsbericht 2011 und auf der RATIONAL-Website www.rational-online.com im Bereich Investor Relations veröffentlicht.

Der Deutsche Corporate Governance Kodex gibt in Ziffer 3.8 die Empfehlung, für D&O-Versicherungen von Vorstand und Aufsichtsrat einen Selbstbehalt von mindestens 10 % bis mindestens zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung zu vereinbaren. Für die D&O-Versicherungen des Vorstands folgt RATIONAL dieser Empfehlung seit dem Jahr 2010. Seit 2011 gilt auch für die D&O-Versicherungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats ein Selbstbehalt in Höhe von 10 % des Schadens bis zum Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung.

Aktionäre und Hauptversammlung

An der Hauptversammlung am 11. Mai 2011 in Augsburg haben 700 Aktionäre, Pressevertreter und Gäste teilgenommen. Die rechnerische Präsenz lag bei 87,75 %. Alle zur Beschlussfassung stehenden Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit durch die Hauptversammlung angenommen.

Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat

Details zum Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat werden ausführlich im Bericht des Aufsichtsrats sowie in der Erklärung zur Unternehmensführung auf der RATIONAL-Website erläutert.

Vorstand

Interessenskonflikte sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht aufgetreten. Die Mitglieder des Vorstands, Dr. Günter Blaschke (Vorstandsvorsitzender), Peter Wiedemann (Vorstand technischer Bereich), Erich Baumgärtner (Vorstand kaufmännischer Bereich) und Reinhard Banasch (Vorstand Vertrieb und Marketing) üben keine Aufsichtsratstätigkeit in anderen börsennotierten Unternehmen aus.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der RATIONAL AG besteht weiterhin aus drei Mitgliedern. Mit Wirkung zum 31. August 2011 hat Herr Roland Poczka sein Amt als Aufsichtsratsmitglied gemäß § 8 Abs. 5 der Satzung der RATIONAL AG niedergelegt. An seine Stelle ist mit Wirkung zum 1. September 2011 Herr Dr. Hans Maerz getreten. Herr Dr. Maerz ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er wurde von den Aktionären Herrn Siegfried Meister und Herrn Walter Kurtz gemäß ihrem satzungsgemäßen Entsendungsrecht bis zu den nächsten turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen durch die Hauptversammlung im Jahr 2014 entsandt.

§ 8 der Satzung der RATIONAL AG gewährt Herrn Meister und Herrn Kurtz ein gemeinsames Entsendungsrecht. Solange Herr Meister und Herr Kurtz Aktionäre der RATIONAL AG sind, haben sie für den Fall des vorzeitigen Ausscheidens eines Aufsichtsratsmitglieds das gemeinsame Recht, ein Mitglied in den Aufsichtsrat anstelle eines weggefallenen Aufsichtsratsmitglieds zu entsenden.

Bei Vorschlägen für die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern wird allein auf die besondere Kompetenz und Qualifikation Wert gelegt. Weitere Eigenschaften wie das Geschlecht oder nationale Zugehörigkeit waren und sind für diese Entscheidung deshalb ohne Bedeutung.

Aufgrund der geringen Anzahl der Mitglieder verzichtet der Aufsichtsrat auf die Bildung von Ausschüssen. Die detaillierten Informationen zu den Arbeits- und Beratungsschwerpunkten des Aufsichtsrats im Berichtszeitraum sind im Bericht des Aufsichtsrats erläutert. Dem Aufsichtsrat gehört nach eigener Einschätzung eine ausreichende Zahl von unabhängigen Mitgliedern an, die über erforderliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben verfügen. Interessenskonflikte sind im Geschäftsjahr nicht aufgetreten.

Vergütung der Organe

Die Gesamtvergütung des Vorstands belief sich für das Geschäftsjahr 2011 auf 3.746 Tsd. Euro. In diesem Betrag ist ein erfolgsabhängiger Gehaltsbestandteil in Höhe von 1.969 Tsd. Euro enthalten. Die variablen Vergütungsteile orientieren sich unter anderem an der Ertragsentwicklung des Konzerns. Damit wird gleichzeitig sowohl positiven als auch möglichen negativen Entwicklungen Rechnung getragen. Das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder wurde im Berichtszeitraum nicht geändert.

Der Aufwand des Aufsichtsrats für dessen Beratungs- und Kontrolltätigkeiten wird für 2011 mit einer Vergütung in Höhe von 572 Tsd. Euro honoriert. Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats setzt sich aus fixen und erfolgsabhängigen Bestandteilen zusammen.

Die Vergütung verteilt sich auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats wie folgt:

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in TEUR Fix Erfolgsorientiert Sonstige Gesamt
Siegfried Meister 150 51 24 225
Walter Kurtz 125 51 20 196
Dr. Hans Maerz 33 17 0 50
Roland Poczka 67 34 0 101
Gesamt 375 153 44 572

Aktienoptionsprogramm

Die RATIONAL AG hat am 3. Februar 2000 für die Vorstandsmitglieder ein Aktienoptionsprogramm über maximal 200.000 Stückaktien der Gesellschaft aufgelegt. Die Aktienoptionen sind mit Sperr- und Ausübungsfristen versehen, die vom Aufsichtsrat festgelegt und beschlossen wurden. Die Ausübung ist an eine bestimmte Steigerung des Unternehmenswertes in Verbindung mit der Wertentwicklung des SMAX-Performance-Index (ab 1. Januar 2004 ersetzt durch den SDAX-Performance-Index) geknüpft. In den Jahren 2000 und 2004 wurden Tranchen im Gesamtumfang von 69.000 Stückaktien begeben, die nach Ablauf der jeweiligen Sperr- und Ausübungsfristen durch Barabfindung bedient wurden.

Transparenz

Die RATIONAL AG hat im Berichtszeitraum insgesamt fünf Ad-hoc-Mitteilungen nach § 15 WpHG veröffentlicht, um alle Aktionäre unmittelbar über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung zu informieren.

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Datum Inhalt
22.03.2011 Geschäftsjahr 2010 - Rückkehr zu deutlichem Wachstum
11.05.2011 Guter Start ins Jahr 2011
09.08.2011 Weiter auf Wachstumskurs -Erfolgreiches erstes Halbjahr 2011
12.09.2011 Neues SelfCookingCenter® whitefficiency®
10.11.2011 Weiter auf Wachstumskurs -Erfolgreiche Markteinführung des SelfCookingCenter® whitefficiency®
16.01.2012 RATIONAL AG - Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2011

Folgende Stimmrechtsschwellenmitteilungen sind der RATIONAL AG im Berichtszeitraum zugegangen und wurden umgehend veröffentlicht:

Stimmrechtsschwellenmitteilungen gemäß § 26 Abs.1 WpHG:

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Datum Inhalt
04.05.2011 The Royce Fund, Wilmington, USA, unterschreitet 3 % der Stimmrechte
17.06.2011 Royce & Associates, LLC, New York, USA, unterschreitet 3 % der Stimmrechte
17.06.2011 Legg Mason, Inc., Baltimore, USA, unterschreitet 3 % der Stimmrechte
22.06.2011 Korrektur der Meldung vom 17.06.2011: Royce & Associates, LLC, New York, USA, unterschreitet 3 % der Stimmrechte
22.06.2011 Korrektur der Meldung vom 17.06.2011: Legg Mason, Inc., Baltimore, USA, unterschreitet 3 % der Stimmrechte

Folgende Directors'-Dealings-Mitteilungen nach § 15a WpHG wurden der RATIONAL AG im Berichtszeitraum zugeleitet:

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Datum Art Stück Käufer/ Verkäufer
12.05.2011 Verkauf 10.000 Gabriella Meister
12.09.2011 Kauf 350 Dr. Hans Maerz

Alle Ad-hoc-Mitteilungen und Pflichtveröffentlichungen des Berichtszeitraums werden auf der Unternehmenswebsite sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache veröffentlicht.

Der Aktienbesitz des Vorstands liegt deutlich unter 1 % des Grundkapitals. Der addierte mittelbare und unmittelbare Aktienbesitz des Aufsichtsrats liegt entsprechend der letzten Stimmrechtsmitteilungen bei 70,79 %.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Hauptversammlung hat am 11. Mai 2011 die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 gewählt. Der Prüfungsauftrag wurde durch den Aufsichtsrat erteilt. Bereits vor Unterbreitung des Wahlvorschlags an die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat vom Wirtschaftsprüfer eine Erklärung über die persönlichen und geschäftlichen Beziehungen zur Gesellschaft eingeholt.

Diese gab keinen Anlass zu Beanstandungen. Der Aufsichtsrat hat mit dem Prüfer vereinbart, dass der Aufsichtsratsvorsitzende unverzüglich über Ausschluss- und Befangenheitsgründe während der Prüfung unterrichtet wird.

Bei einem eventuellen Auftreten wesentlicher, im Rahmen der Abschlussprüfung festgestellter Schwächen des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems ist der Wirtschaftsprüfer zusätzlich angehalten, darüber gesondert zu berichten.

Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand hat einen Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG erstellt. Der Abschlussprüfer hat nach dessen Prüfung keine Einwendungen gegen den Abhängigkeitsbericht erhoben. Ebenso hat der Aufsichtsrat nach seiner Prüfung des Abhängigkeitsberichts erklärt, dass keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts zu erheben sind.

Entsprechenserklärung der RATIONAL Aktiengesellschaft

Vorstand und Aufsichtsrat der RATIONAL Aktiengesellschaft, Landsberg am Lech, erklären gemäß § 161 AktG:

Die RATIONAL Aktiengesellschaft hat seit der Abgabe der letzten Entsprechenserklärung im Februar 2011 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit den folgenden Ausnahmen entsprochen und beabsichtigt, den Empfehlungen des Kodex zukünftig mit den nachfolgend genannten Ausnahmen zu entsprechen:

Ziffern 4.2.4 und 4.2.5 des Kodex:

Ziffer 4.2.4: "Die Gesamtvergütung eines jeden Vorstandsmitglieds wird, aufgeteilt nach fixen und variablen Vergütungsteilen, unter Namensnennung offen gelegt. Gleiches gilt für Zusagen auf Leistungen, die einem Vorstandsmitglied für den Fall der vorzeitigen oder regulären Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied gewährt oder die während des Geschäftsjahres geändert worden sind. Die Offenlegung kann unterbleiben, wenn die Hauptversammlung dies mit Dreiviertelmehrheit anderweitig beschlossen hat."

Ziffer 4.2.5: "Die Offenlegung soll in einem Vergütungsbericht erfolgen, der als Teil des Corporate Governance Berichts auch das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder in allgemein verständlicher Form erläutert."

Die Hauptversammlung der RATIONAL Aktiengesellschaft hat am 11. Mai 2011 beschlossen, dass eine individualisierte Offenlegung der Vorstandsvergütung gemäß § 286 Abs. 5 HGB unterbleibt. Dieser Hauptversammlungsbeschluss wurde für fünf Jahre gefasst. Im Übrigen entspricht die RATIONAL Aktiengesellschaft den Ziffern 4.2.4 und 4.2.5 dieses Kodex und beabsichtigt, ihnen auch zukünftig zu entsprechen.

Ziffer 5.1.2 Satz 2 des Kodex:

"Bei der Zusammensetzung des Vorstands soll der Aufsichtsrat auch auf Vielfalt (Diversity) achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben."

Aufsichtsrat und Vorstand begrüßen ausdrücklich alle Bestrebungen, die einer geschlechtsbezogenen wie auch jeder anderen Form von Diskriminierung entgegenwirken und die Vielfalt (Diversity) angemessen fördern. Bei der Besetzung der Positionen von Vorstandsmitgliedern legt der Aufsichtsrat allein Wert auf die besondere Kompetenz und Qualifikation. Weitere Eigenschaften wie das Geschlecht oder nationale Zugehörigkeit waren und sind für diese Entscheidung deshalb ohne Bedeutung.

Ziffer 5.3 des Kodex (Bildung von Ausschüssen):

Der Aufsichtsrat der RATIONAL Aktiengesellschaft hat keine Ausschüsse gebildet. Die Bildung von Ausschüssen des Aufsichtsrats, etwa eines Prüfungsausschusses, ist für die RATIONAL Aktiengesellschaft nicht sachgerecht, da der Aufsichtsrat aus nur drei Mitgliedern besteht. Es ist daher auch in Zukunft nicht beabsichtigt, Aufsichtsratsausschüsse zu bilden.

Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 des Kodex:

Ziffer 5.4.1 Abs. 2: "Der Aufsichtsrat soll für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenskonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Diese konkreten Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen."

Ziffer 5.4.1 Abs. 3: "Vorschläge des Aufsichtsrats an die zuständigen Wahlgremien sollen diese Ziele berücksichtigen. Die Zielsetzung des Aufsichtsrats und der Stand der Umsetzung sollen im Corporate Governance Bericht veröffentlicht werden."

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats der RATIONAL Aktiengesellschaft hat sich am Unternehmensinteresse auszurichten und muss die effektive Überwachung und Beratung des Vorstands gewährleisten. Die Kandidatinnen und Kandidaten für die Bestellung in den Aufsichtsrat werden daher ausschließlich nach Kenntnissen, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen ausgewählt. Weitere Eigenschaften wie das Geschlecht oder nationale Zugehörigkeit waren und sind ohne Bedeutung. Dementsprechend wird der Aufsichtsrat der RATIONAL Aktiengesellschaft keine konkreten Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.4.1 Abs. 2 des Kodex benennen und diese auch nicht im Corporate Governance Bericht gemäß 5.4.1 Abs. 3 des Kodex veröffentlichen.

Eine Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder ist nicht festgelegt. Wahlvorschläge an die Hauptversammlung orientieren sich ausschließlich an Kenntnissen, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen der jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten. Es ist beabsichtigt, daran auch in Zukunft festzuhalten, um Erfahrung und Kompetenz zum Wohle des Unternehmens zu sichern.

Landsberg, im Februar 2012

RATIONAL Aktiengesellschaft

für den Aufsichtsrat

für den Vorstand