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RATIONAL AG Interim / Quarterly Report 2024

Aug 6, 2024

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Interim / Quarterly Report

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Publication

RATIONAL Aktiengesellschaft

Landsberg am Lech

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024

Konzernlagebericht

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Weltwirtschaftswachstum für 2024 bei 3,2 % erwartet

Trotz ereignisreicher Entwicklungen bewies die Weltwirtschaft eine deutlich größere Resilienz als ursprünglich erwartet. Das Wirtschaftswachstum bleibt stabil und die Inflation nähert sich der Zielmarke. Eine globale Rezession ist trotz düsterer Vorhersagen ausgeblieben. Für das Jahr 2024 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,2 %. Es wird erwartet, dass die Inflation zurückgeht, wobei fortgeschrittene Volkswirtschaften dies voraussichtlich schneller erreichen werden als Schwellenländer. Risiken für den globalen Ausblick umfassen geopolitische Spannungen, mögliche finanzielle Belastungen durch hohe Zinssätze und geoökonomische Fragmentierung. Chancen entstehen durch stärkere strukturelle Reformen und Fortschritte in der künstlichen Intelligenz. Für die Vereinigten Staaten rechnet der IWF mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung von 2,6 %. Im Vergleich zur Prognose am Jahresanfang erhöhte der IWF im Juli 2024 das erwartete Wachstum der USA um 0,5 Prozentpunkte. Für die Eurozone rechnen die Ökonomen mit einem Wachstum von 0,9 %. Für die Entwicklungs- und Schwellenländern wird ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 4,3 % prognostiziert. (Quelle: IMF World Economic Outlook, Juli 2024)

Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung: Fachkräftemangel und hohe Energiekosten fordern Gastronomen weiterhin heraus

Nach Beginn des Kriegs in der Ukraine kam es in den vergangenen Jahren zu enormen Steigerungen der Energiekosten und Lebensmittelpreise. Trotz der teilweisen Erholung bewegen sich diese weiterhin auf hohem Niveau. Die steigenden Faktorpreise treiben den Effizienzdruck in der Gastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung weiter voran. Gleichzeitig erhöhen sich durch diese Entwicklung die Attraktivität und die Wirtschaftlichkeit unserer Kochsysteme für unsere Kunden.

Neben dem Kostendruck bleibt der Fachkräftemangel unverändert bestehen. Laut einer Auswertung der Europäischen Arbeitsbehörde sind Köche ähnlich gesucht wie IT-Spezialisten, Handwerker oder Pflegepersonal (Quelle: EURES Report on labour shortages and surpluses, März 2024). Auch in den Vereinigten Staaten klagen Restaurantbetreiber über die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel. Ein Bericht des US-Gastronomie-Verbands NRA zeigt, dass 45 % der befragten Restaurants nicht genügend Personal haben, um die bestehende Nachfrage zu bedienen. (NRA State of the Restaurant Industry, Februar 2024). In vielen Gaststätten führt dies zu Menükürzungen, personell bedingten Ruhetagen und im schlimmsten Fall zu Restaurantschließungen. Unsere intelligenten Kochsysteme können unseren Kunden helfen, die Herausforderungen des Fachkräftemangels besser zu meistern.

Ertragslage

Auftragsbestand und Auftragseingang kehren zurück zur Normalität

In den vorangegangenen Geschäftsjahren waren die Auswirkungen der Beschaffungskrise hauptverantwortlich für die ungewöhnliche Entwicklung des Auftragseingangs. Die Jahre 2021 und 2022 waren gekennzeichnet von vorgezogenen Bestellungen und einem rasant steigenden Auftragsbestand. Als sich daraufhin die Beschaffungssituation und unsere Lieferfähigkeit verbesserten, konnte der hohe Auftragsbestand erfolgreich abgebaut werden. Allein im ersten Halbjahr 2023 gelang es uns, den Auftragsbestand um 85 Mio. Euro zu reduzieren. Im Verlauf des zweiten Halbjahres 2023 erreichte unser Auftragsbestand den neuen Normalwert. Vor der Coronakrise betrug dieser rund einen Monatsumsatz. Gemäß unseren Erwartungen tätigen unsere Kunden aufgrund ihrer Erfahrungen aus den letzten Jahren ihre Bestellungen etwas früher. Das führt zu einem etwas höheren Auftragsbestand. Zum Ende des zweiten Quartals betrug er, wie auch Ende des ersten Quartals 2024, rund 120 Mio. Euro.

Neuer Rekordumsatz im zweiten Quartal 2024

Mit Umsatzerlösen in Höhe von 294,8 Mio. Euro übertrafen wir das Vorjahresquartal um 6 % (Vj. 278,3 Mio. Euro) und erzielten auf Quartalsbasis einen neuen Rekordwert. Nach sechs Monaten 2024 lag der Umsatz bei 581,2 Mio. Euro und damit 4 % über dem Vorjahreswert (Vj. 560,8 Mio. Euro). Währungsneutral beträgt das Wachstum der Umsatzerlöse ebenfalls rund 4 %.

Segment Asien Nord mit starkem Wachstum - Deutschland erholt sich im zweiten Quartal

Generell blicken wir im ersten Halbjahr in den Segmenten auf erfreuliche Wachstumsraten. Mit einem Wachstum von 28 % war das Segment Asien Nord besonders stark. Die Umsatzerlöse lagen dank besonders starker Nachfrage von japanischen und chinesischen Großkunden bei 62,9 Mio. Euro (Vj. 49,2 Mio. Euro). Auch das Segment Nordamerika entwickelte sich im Vergleich zu einem sehr hohen Vorjahreswert mit einem Wachstum von 2 % auf 139,8 Mio. Euro (Vj. 137,1 Mio. Euro) im ersten Halbjahr 2024 positiv. Nach der großartigen Entwicklung in den letzten Jahren freuen wir uns, auf diesem hohen Niveau weiter zuzulegen. Das größte Segment EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) war mit einem Plus von 1 % auf 233,1 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert von 231,9 Mio. Euro. Hier zeigten sich uneinheitliche Entwicklungen. Während unter anderem etablierte Märkte wie Italien, Benelux, Spanien und Schweden den Vorjahreswert verfehlten, sahen wir starkes Wachstum in Osteuropa. Die beiden größten europäischen Märkte Frankreich und das Vereinigte Königreich lagen leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres. Das Segment DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz) erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 84,2 Mio. Euro und lag 3 % unter dem Vorjahreswert (Vj. 87,1 Mio. Euro). Der Grund für den leichten Rückgang ist vor allem der hohe Umsatz in Deutschland im ersten Quartal 2023, der stark vom Abbau des damals hohen Auftragsbestands geprägt war. Im zweiten Quartal normalisierte sich diese Situation in Deutschland bereits wieder. Die Übrigen Segmente (Lateinamerika, Asien Süd) setzten im ersten Halbjahr 56,7 Mio. Euro um, was einem Rückgang von 6 % im Vorjahresvergleich entspricht (Vj. 60,5 Mio. Euro).

Umsatz nach Produktgruppen: iVario wächst im zweiten Quartal 2024 um 15 %

Wie auch im ersten Quartal 2024 setzt die Produktgruppe iVario das erfreuliche Wachstum fort. Die Umsatzerlöse stiegen um 15 % auf 33,3 Mio. Euro (Vj. 29,0 Mio. Euro). Nach sechs Monaten lagen die Umsätze mit dem iVario bei 64,0 Mio. Euro und damit um 11 % über Vorjahr (Vj. 57,8 Mio. Euro).

In der Produktgruppe iCombi lag der Umsatz im zweiten Quartal bei 261,5 Mio. Euro (Vj. 249,3 Mio. Euro) und damit 5 % über Vorjahr. In den ersten sechs Monaten resultierte daraus ein Wachstum von 3 % auf 517,2 Mio. Euro (Vj. 503,0 Mio. Euro).

58,9 % Rohertragsmarge im ersten Halbjahr 2024

Die Umsatzkosten sanken im ersten Halbjahr um 3 % auf 238,9 Mio. Euro (Vj. 246,0 Mio. Euro). Aufgrund dessen verbesserte sich die Rohertragsmarge um 2,8 Prozentpunkte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 58,9 % (Vj. 56,1 %). Wir profitierten auch im zweiten Quartal 2024 weiterhin vom im Vorjahresvergleich geringeren Kostenniveau. Die Rohstoff- und Komponentenkosten werden sich unseren Erwartungen nach auf dem aktuellen Niveau stabilisieren.

EBIT-Marge im ersten Halbjahr 2024 bei 25,6 %

Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) bei 149,0 Mio. Euro und damit um rund 10 % über dem ersten Halbjahr 2023 (Vj. 136,0 Mio. Euro). Das EBIT profitiert von der deutlichen Steigerung der Rohertragsmarge. Gegenläufig wirkten die leicht überproportional zum Umsatz gesteigerten operativen Kosten. In Summe schlossen wir das erste Halbjahr 2024 mit einer EBIT-Marge von 25,6 % (Vj. 24,3 %) ab. Währungsneutral beträgt die EBIT-Marge leicht über 26 %.

Die operativen Kosten lagen im ersten Halbjahr bei 189,9 Mio. Euro (Vj. 176,7 Mio. Euro). Dies entspricht einer Kostensteigerung von rund 7 % im Vorjahresvergleich. Für diesen Anstieg waren insbesondere höhere Personal- und Entwicklungskosten verantwortlich.

Im Bereich Vertrieb und Service stiegen die operativen Kosten um 5 % von 126,4 Mio. Euro auf 132,3 Mio. Euro. Während Personalkosten und Ausgaben für Kundenveranstaltungen deutlich gestiegen sind, profitieren wir im Vorjahresvergleich insbesondere von geringeren Frachtkosten. Die Kosten im Bereich Forschung und Entwicklung lagen im ersten Halbjahr 2024 bei 30,7 Mio. Euro und damit 24 % über dem Vorjahr (Vj. 24,7 Mio. Euro). Die deutliche Steigerung in diesem Jahr resultiert aus der Aktivierung von Entwicklungskosten im Vorjahr, für die Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahres eingeführten Produktneuheiten. Diese Aktivierung hat die Entwicklungskosten im Vorjahr entlastet. In Summe wurden im ersten Halbjahr 2024 1,0 Mio. Euro aktiviert, während es in den ersten sechs Vorjahresmonaten noch 3,9 Mio. Euro waren. Bereinigt um diesen Effekt stiegen die Entwicklungsaufwendungen um rund 11 % an.

Die Verwaltungskosten stiegen um 5 % von 25,7 Mio. Euro auf 27,0 Mio. Euro. Das Währungsergebnis hat sich im ersten Halbjahr 2024 mit -4,2 Mio. Euro erneut negativ im EBIT niedergeschlagen (Vj. -3,1 Mio. Euro).

Finanz- und Vermögenslage

123 Mio. Euro Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit

In den ersten sechs Monaten erzielten wir einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 122,8 Mio. Euro (Vj. 127,6 Mio. Euro). Der leichte Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich insbesondere aus dem Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 16,9 Mio. Euro (Vj. 15,4 Mio. Euro). Wesentlich hierfür sind Investitionen in unseren Standort in Wittenheim, erste Zahlungen für den Bau unseres neuen weltweiten Serviceteilezentrums in Landsberg am Lech sowie der Aufbau des Fertigungsstandortes in China. Zudem werden laufend Modernisierungen des Maschinenparks am Standort Landsberg am Lech durchgeführt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -159,6 Mio. Euro reflektiert im Wesentlichen die Dividendenzahlung (-153,5 Mio. Euro) und Auszahlungen im Rahmen von Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 (-5,4 Mio. Euro).

Liquiditätssicherung zusammen mit angemessener Dividendenpolitik

Hohe Liquidität und die daraus resultierende Unabhängigkeit von Kapitalmärkten und Bankkrediten sowie der Erhalt der unternehmerischen Freiheit haben für RATIONAL seit jeher eine sehr große Bedeutung. Dies war in den Krisenzeiten der letzten Jahre noch wichtiger für den langfristigen Bestand und Erfolg unseres Unternehmens. Unsere Eigenkapitalquote lag per Ende Juni 2024 bei hohen 75 % und wir verfügten über mehr als 350 Mio. Euro Nettofinanzvermögen. Neben unserer unternehmerischen Vorsicht lassen wir unsere Aktionäre in angemessenem Maße am Unternehmenserfolg teilhaben und verfolgen in der Regel eine Dividendenausschüttung von rund 70 % des Konzernergebnisses. Dieses Jahr wurde eine Dividende von 13,50 Euro pro Aktie ausgeschüttet. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 71 %.

Zahl der Beschäftigten steigt auf 2.657

Wir sehen ein großes freies Marktpotenzial für unsere Produkte und Dienstleistungen. Wir wissen, dass diese in vielen Fällen erklärungsbedürftig sind und deshalb benötigen wir für die Erschließung dieses Potenzials insbesondere kundennahe Kollegen im Vertrieb, die die Kunden auf unsere Technologie aufmerksam machen, in der Nutzung schulen und bei Fragen und Problemen unterstützen. Zum Ende des ersten Halbjahres arbeiteten konzernweit 2.657 Menschen bei RATIONAL, davon rund 1.500 in Deutschland. In den letzten 12 Monaten haben wir rund 170 neue Mitarbeiter aufgebaut.

Als sozial verantwortliches Unternehmen strebt RATIONAL danach, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Neben der Wertschätzung und dem Vertrauen, welche wir unseren Unternehmern im Unternehmen (U.i.U.) entgegenbringen, gehört hierzu ebenso eine faire Entlohnung. Aus diesem Grund erhöhten wir bereits in den beiden vorangegangenen Jahren die Gehälter unserer U.i.U. um durchschnittlich 4 % beziehungsweise 5 % weltweit. Im Jahr 2024 wurden die Gehälter konzernweit im Durchschnitt rund 3 % mit Wirkung zum 1. Juli 2024 erhöht. Hinzu kommt in Deutschland eine Inflationsausgleichsprämie von 1.000 Euro pro Mitarbeiter.

RATIONAL ist weiterhin "Klassenbester" bei Kundenzufriedenheit

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Menschen in der Groß- und Gewerbeküche den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Um dies zu ermöglichen, fragen wir regelmäßig unsere Kunden, ob sie RATIONAL an ihre Geschäftspartner, Freunde oder Bekannte weiterempfehlen können. Das Ergebnis wird ausgedrückt durch den Net Promoter Score (NPS). Mit einem NPS von 60 Punkten im Jahr 2024 bleibt RATIONAL führend in der Kundenzufriedenheit. Die Werte der Vergleichsgruppen liegen zwischen 30 und 40 Punkten. Wir sind unseren Kunden sehr dankbar für das konstruktive Feedback. Nicht in allen Regionen wurden wir den Erwartungen unserer Kunden an höchste Qualität und einen erstklassigen Service gerecht. Wir nehmen dieses Feedback sehr ernst und arbeiten bereits an konkreten Verbesserungen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das erste Halbjahr 2024 war finanziell erfolgreich und wir blicken weiterhin positiv in die Zukunft.

Für das Gesamtjahr 2024 bestätigen wir unsere Wachstumsprognose im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge erwarten wir im oberen Bereich der bisherigen Prognosebandbreite, d.h. leicht über dem Vorjahr. Grund hierfür ist vor allem die erfreuliche Entwicklung des Rohertrags, der für das Geschäftsjahr 2024 voraussichtlich höher ausfallen wird als erwartet.

Risiko- und Chancenbericht

RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

Landsberg am Lech, den 6. August 2024

RATIONAL AG

Der Vorstand

Gesamtergebnisrechnung

in Tsd. Euro 2. Quartal 2024 2. Quartal 2023 1. Halbjahr 2024 1. Halbjahr 2023
Umsatzerlöse 294.821 278.339 581.246 560.788
Umsatzkosten -119.977 -120.898 -238.924 -246.037
Bruttoergebnis vom Umsatz 174.844 157.441 342.322 314.751
Vertriebs- und Servicekosten -65.973 -62.600 -132.296 -126.352
Forschungs- und Entwicklungskosten -16.161 -11.639 -30.677 -24.663
Allgemeine Verwaltungskosten -13.262 -12.670 -26.972 -25.682
Sonstige betriebliche Erträge 3.034 6.754 5.967 9.728
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.633 -7.720 -9.354 -11.752
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 77.849 69.566 148.990 136.030
Zinserträge 2.937 1.595 6.056 2.716
Zinsaufwendungen -317 -262 -680 -514
Übriges Finanzergebnis -208 -235 -256 -439
Ergebnis aus der Nettoposition der monetären Posten gemäß IAS 29 0 41 -12 56
Ergebnis vor Steuern (EBT) 80.261 70.705 154.098 137.849
Ertragsteuern -19.262 -16.261 -36.983 -31.705
Ergebnis nach Steuern 60.999 54.444 117.115 106.144
Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung 415 168 70 509
Unterschiedsbeträge aus IAS 29 Hochinflation -73 -109 -126 -106
Positionen, die nicht in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste leistungsorientierter Versorgungspläne 1 4
Sonstiges Ergebnis 343 59 -52 403
Gesamtergebnis 61.342 54.503 117.063 106.547
Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) 11.370.000 11.370.000 11.370.000 11.370.000
Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien 5,36 4,79 10,30 9,34

Bilanz

Aktiva

in Tsd. Euro 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2023
Langfristige Vermögenswerte 268.039 264.843 246.961
Immaterielle Vermögenswerte 20.818 21.229 19.344
Sachanlagen 222.862 219.307 207.066
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.618 1.680 1.137
Latente Steueransprüche 20.231 19.638 16.486
Sonstige Vermögenswerte 2.510 2.989 2.928
Kurzfristige Vermögenswerte 671.813 702.004 605.759
Vorräte 107.760 107.111 115.191
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 178.199 171.659 171.056
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 234.477 267.634 164.029
Ertragsteuerforderungen 4.322 1.784 903
Sonstige Vermögenswerte 24.899 15.854 23.694
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 122.156 137.962 130.886
Bilanzsumme 939.852 966.847 852.720

Passiva

in Tsd. Euro 30.06.2024 31.12.2023 30.06.2023
Eigenkapital 702.173 738.605 629.292
Gezeichnetes Kapital 11.370 11.370 11.370
Kapitalrücklage 28.058 28.058 28.058
Gewinnrücklagen 667.286 703.666 594.048
Übriges Eigenkapital -4.541 -4.489 -4.184
Langfristige Schulden 42.072 42.297 33.343
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.167 5.100 4.037
Sonstige Rückstellungen 12.611 12.213 10.165
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 18.245 19.581 13.470
Latente Steuerschulden 4.153 4.675 4.322
Ertragsteuerverbindlichkeiten 1.130 - 820
Sonstige Verbindlichkeiten 766 728 529
Kurzfristige Schulden 195.607 185.945 190.085
Sonstige Rückstellungen 79.016 77.081 81.018
Finanzschulden - - 498
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.975 33.063 35.301
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 15.489 17.980 15.492
Ertragsteuerverbindlichkeiten 33.988 26.198 24.688
Sonstige Verbindlichkeiten 31.139 31.623 33.088
Schulden 237.679 228.242 223.428
Bilanzsumme 939.852 966.847 852.720

Kapitalflussrechnung

in Tsd. Euro 2. Quartal 2024 2. Quartal 2023 1. Halbjahr 2024 1. Halbjahr 2023
Ergebnis vor Steuern (EBT) 80.261 70.705 154.098 137.849
Abschreibungen auf Anlagevermögen 9.248 7.889 17.704 15.758
Übrige -403 -608 1.972 1.075
Zinsergebnis -2.620 -1.333 -5.376 -2.202
Veränderungen der
Vorräte 2.025 5.022 -658 3.525
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrigen Aktiva -2.803 -879 -19.002 776
Rückstellungen 19.250 17.832 2.398 1.544
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und übrigen Passiva 3.415 981 3.426 -146
Gezahlte Einkommen- und Ertragsteuern -12.279 -15.276 -31.717 -30.563
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 96.094 84.333 122.845 127.616
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -10.692 -8.553 -16.937 -15.418
Erlöse Anlagenabgang 35 34 66 38
Veränderung von Festgeldern 93.966 73.431 30.211 -31.650
Erhaltene Zinsen 5.806 1.981 7.666 2.622
Cashflow aus Investitionstätigkeit 89.115 66.893 21.006 -44.408
Gezahlte Dividende -153.495 -153.495 -153.495 -153.495
Tilgung Bankverbindlichkeiten - -236 - -472
Veränderung sonstige Bankverbindlichkeiten - -250 - 26
Auszahlungen im Rahmen von Leasingverbindlichkeiten -2.841 -2.538 -5.443 -4.940
Gezahlte Zinsen -356 -262 -674 -514
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -156.692 -156.781 -159.612 -159.395
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und -äquivalente -294 -429 -45 -828
Veränderung der Zahlungsmittel und -äquivalente 28.223 -5.984 -15.806 -77.015
Zahlungsmittel und -äquivalente zu Quartals- bzw. Jahresbeginn 93.933 136.870 137.962 207.901
Zahlungsmittel und -äquivalente zum 30.06. 122.156 130.886 122.156 130.886

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in Tsd. Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Übriges Eigenkapital
Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste
--- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2023 11.370 28.058 641.399 -5.278 934
Dividende - - -153.495 - -
Ergebnis nach Steuern - - 106.144 - -
Sonstiges Ergebnis - - - 509 -
Stand am 30.06.2023 11.370 28.058 594.048 -4.769 934
Stand am 01.01.2024 11.370 28.058 703.666 -3.991 116
Dividende - - -153.495 - -
Ergebnis nach Steuern - - 117.115 - -
Sonstiges Ergebnis - - - 70 4
Stand am 30.06.2024 11.370 28.058 667.286 -3.921 120
in Tsd. Euro Übriges Eigenkapital Gesamt
Sonstige Änderungen (z.B. nach IAS 29)
--- --- ---
Stand am 01.01.2023 -243 676.240
Dividende - -153.495
Ergebnis nach Steuern - 106.144
Sonstiges Ergebnis -106 403
Stand am 30.06.2023 -349 629.292
Stand am 01.01.2024 -614 738.605
Dividende - -153.495
Ergebnis nach Steuern - 117.115
Sonstiges Ergebnis -126 -52
Stand am 30.06.2024 -740 702.173

Anhang

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung. Der Konzernhalbjahresbericht ist in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zu lesen. Mit Ausnahme der beschriebenen Änderungen wurden die Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des letzten Konzernabschlusses angewandt.

Zu Beginn des Geschäftsjahres traten folgende geänderte Standards in Kraft:

Änderungen an IAS 1 "Darstellung des Abschlusses - Klassifizierung von Verbindlichkeiten als kurz- oder langfristig" und "Langfristige Schulden mit Nebenbedingungen"
Änderungen an IFRS 16 "Leasingverbindlichkeit in einer Sale-and-leaseback-Transaktion
Änderungen an IAS 7 und IFRS 7 "Lieferantenfinanzierungsvereinbarungen"

Aus den Änderungen ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.

Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2024 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft acht inländische (31. Dezember 2023: acht) und 24 ausländische (31. Dezember 2023: 24) Tochtergesellschaften.

Es gab keine Änderung des Konsolidierungskreises im Vergleich zum 31. Dezember 2023.

Erläuterungen zur

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Der Umsatzanstieg in Höhe von 20.458 Tsd. Euro oder 4 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 ist im Wesentlichen auf ein wachsendes Nicht-Geräte-Geschäft und Großaufträge von asiatischen Kunden zurückzuführen. Der Rückgang der Umsatzkosten um -3 % lag an geringeren Einkaufspreisen am Beschaffungsmarkt, insbesondere für Edelstahl und Pflegeprodukte, im Vergleich zu den hohen Teuerungsraten im Vorjahr. Die Vertriebs- und Servicekosten stiegen bedingt durch den gezielten Personalaufbau in Vertriebs- und vertriebsnahen Funktionen sowie höhere Ausgaben für Messen und Vertriebsveranstaltungen um 5 % im Vorjahresvergleich. Geringere Frachtraten schwächten das Kostenwachstum etwas ab. Der Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten resultierte aus der im Vorjahresvergleich geringeren Aktivierung von Entwicklungskosten. Bereinigt um diese lag das Wachstum bei 11 %, was sich durch erhöhte Kosten für nicht aktivierte Entwicklungsprojekte begründet. Die Verwaltungskosten lagen aufgrund von höheren laufenden Ausgaben für IT-Systeme und höheren Personalkosten um 5 % über Vorjahr. Die Währungsentwicklungen im ersten Halbjahr 2024 führten zu einem Währungsergebnis in Höhe von -4.228 Tsd. Euro (Vj. -3.093 Tsd. Euro). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von 4.382 Tsd. Euro (Vj. 8.230 Tsd. Euro), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von 8.610 Tsd. Euro (Vj. 11.323 Tsd. Euro) enthalten. Insgesamt wurde ein um 16.249 Tsd. Euro bzw. 12 % höheres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 erwirtschaftet.

Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden ist in der nachstehenden Tabelle dargestellt. Die Produktgruppe iCombi erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 517.269 Tsd. Euro (Vj. 503.014 Tsd. Euro), die Produktgruppe iVario erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 63.977 Tsd. Euro (Vj. 57.774 Tsd. Euro). 69 % (Vj. 71 %) der Umsatzerlöse entfielen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 31 % (Vj. 29 %) entstanden aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Weitere Informationen zu Umsatzerlösen werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.

Umsatzerlöse nach Regionen

in Tsd. Euro 1. Halbjahr 2024 Anteil in % 1. Halbjahr 2023 Anteil in %
Deutschland 61.572 10 64.425 11
Europa (ohne Deutschland) 239.907 41 236.582 42
Nordamerika 133.599 23 125.968 22
Lateinamerika 33.729 6 31.643 6
Asien 79.315 14 70.180 13
Übrige Welt* 33.124 6 31.990 6
Gesamt 581.246 100 560.788 100

* Australien, Neuseeland, Mittlerer Osten, Afrika

Ertragsteuern

Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands im Konzernzwischenabschluss erfolgt gemäß IAS 34 auf Basis des erwarteten gewichteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes für das Geschäftsjahr 2024.

Bezüglich der seit dem aktuellen Geschäftsjahr geltenden Regelungen hinsichtlich Pillar II wird weiterhin davon ausgegangen, dass auf Ebene des Mutterunternehmens keine Ergänzungssteuer im Sinne von Pillar II anfallen wird. Dies hängt von der Umsetzung und dem Zeitpunkt der Anwendung von möglichen lokalen Ergänzungssteuern in den Ansässigkeitsstaaten der Tochtergesellschaften ab, die derzeit in Planung bzw. im Gesetzgebungsverfahren sind. Nach aktuellem Stand wird dies dazu führen, dass einige wenige Gesellschaften künftig einen höheren Ertragsteuersatz aufweisen werden als bisher, was sich auf Konzernebene voraussichtlich in einer geringen Erhöhung des Ertragsteuersatzes auswirken wird. Aufgrund der derzeit noch bestehenden rechtlichen Unsicherheit in einzelnen Ansässigkeitsstaaten von Tochtergesellschaften ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich die Effekte aus der Mindestbesteuerung auf Konzernebene belastbar zu quantifizieren.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Der Anstieg der Sachanlagen um 3.555 Tsd. Euro gegenüber dem 31. Dezember 2023 resultiert aus erhöhten geleisteten Anzahlungen auf Sachanlagen in Höhe von 8.328 Tsd. Euro als Folge von Bauprojekten, vor allem an den Produktionsstandorten in Landsberg, Deutschland und in Wittenheim, Frankreich. Wertreduzierend wirkt dagegen die planmäßige Abschreibung auf das Sachanlagevermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 6.540 Tsd. Euro gewachsen, was auf das Umsatzwachstum im zweiten Quartal zurückzuführen ist. Der Rückgang der kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte um 33.157 Tsd. Euro im Vergleich zum 31. Dezember 2023 resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung von Festgeldanlagen um 32.035 Tsd. Euro. Der Anstieg der kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte um 9.045 Tsd. Euro wird durch die Erhöhung der Umsatzsteuererstattungsansprüche um 5.067 Tsd. Euro und den Anstieg von Vorauszahlungen in Höhe von 3.439 Tsd. Euro erklärt. Die Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente wird in den Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung beschrieben.

Die langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten sinken um 1.336 Tsd. Euro im Vergleich zum 31. Dezember 2023 aufgrund niedrigerer langfristiger Leasingverbindlichkeiten für Immobilien. Die Erhöhung der kurzfristigen sonstigen Rückstellungen um 1.935 Tsd. Euro resultiert insbesondere aus der im Wesentlichen saisonal bedingten, unterjährigen Zunahme von Rückstellungen für die U.i.U.-Sonderzahlung, für Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie für ausstehende Rechnungen. Die Rückstellungen für Zielprämien für Mitarbeiter und Händlerboni reduzierten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2023, da die Zielprämien für Mitarbeiter und Händlerboni 2023 im Verlauf des ersten Halbjahres abgerechnet wurden. Die Reduzierung der kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten um 2.491 Tsd. Euro ist hauptsächlich durch geringere vertragliche Verpflichtungen aus abgerechneten Händlerbonusvereinbarungen 2023 zurückzuführen. Die Ertragsteuerverbindlichkeiten steigen um 7.790 Tsd. Euro aufgrund des im Vorjahresvergleich besseren Vorsteuerergebnisses.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt im ersten Halbjahr 2024 leicht unter dem des Vorjahres. Dies resultiert aus einem Anstieg des Nettoumlaufvermögens, insbesondere der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welcher das höhere Vorsteuerergebnis überkompensiert. Im Cashflow aus Investitionstätigkeit bewirkt der Rückgang an Festgeldanlagen mit einer Ursprungslaufzeit von mehr als drei Monaten einen Zahlungsmittelzufluss, während die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen nur leicht über dem Vorjahreswert liegen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit entsteht insbesondere aus der Dividendenzahlung in Höhe von 153.495 Tsd. Euro (Vj. 153.495 Tsd. Euro).

Weitere Erläuterungen zum Konzernabschluss

Finanzinstrumente

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7 zusätzlich anzugebenden beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Für Leasingverbindlichkeiten wird gemäß IFRS 7.29 d) kein beizulegender Zeitwert angegeben.

Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen gemäß IFRS 13. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.

Bewertungskategorien gem. IFRS 9

in Tsd. Euro Bemessungshierarchiestufe Buchwert 30.06.2024 Beizulegender Zeitwert 30.06.2024 Buchwert 30.06.2023 Beizulegender Zeitwert 30.06.2023
Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 535.253 464.182
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) Stufe 2 1.618 1.604 1.137 1.051
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 178.199 171.056
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 233.280 161.103
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 122.156 130.886
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 1.197 2.926
Derivate ohne Hedgebeziehung 1 Stufe 2 1.197 1.197 2.926 2.926
Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 67.388 62.822
Leasingverbindlichkeiten (langfristig) 2 18.245 13.468
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) Stufe 2 - - 2 2
Finanzschulden (kurzfristig) Stufe 2 - - 498 494
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.975 35.301
Leasingverbindlichkeiten (kurzfristig) 3 8.955 7.084
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 4.213 6.469
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 2.321 1.939
Derivate ohne Hedgebeziehung 3 Stufe 2 2.321 2.321 1.939 1.939

1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)

2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (langfristig)

3 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)

Geschäftssegmente

Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns folgt der internen Steuerung und Berichterstattung an den Vorstand und richtet sich an geographischen Regionen aus. Es werden die Geschäftssegmente DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), EMEA, Nordamerika, Asien Nord (China, Japan, Südkorea) sowie übrige Segmente berichtet. Seit diesem Geschäftsjahr wird das Segment "Asien Nord" intern getrennt vom Segment "Asien Süd" berichtet, welches nun in der Spalte "Übrige Segment" enthalten ist. Die vorliegende Berichterstattung zu den Geschäftssegmenten wurde an die neue Struktur angepasst. Die Werte für das Vorjahr werden vergleichbar in dieser Struktur dargestellt.

Die Überleitung resultiert bei den Umsatzerlösen und dem Segmentergebnis aus der Währungsumrechnung sowie aus Positionen, die nicht den Segmenten zugeordnet werden. Bei den Vermögenswerten beinhaltet die Spalte im Wesentlichen Konsolidierungseffekte.

1. Halbjahr 2024

in Tsd. Euro DACH EMEA Nord Amerika Asien Nord Übrige Segmente Summe der Segmente
Segmentumsätze 84.244 233.121 139.759 62.854 56.721 576.699
Segmentergebnis / EBIT 19.879 62.463 37.976 13.680 14.383 148.381
Finanzergebnis
Ergebnis vor Steuern
Segmentvermögenswerte 15.195 104.645 99.802 42.961 43.476 306.079
in Tsd. Euro Zentralbereiche Überleitung Konzern
Segmentumsätze 1.929 2.618 581.246
Segmentergebnis / EBIT 609 148.990
Finanzergebnis 5.108
Ergebnis vor Steuern 154.098
Segmentvermögenswerte 42.355 -62.475 285.959

1. Halbjahr 2023*

in Tsd. Euro DACH EMEA Nord Amerika Asien Nord Übrige Segmente Summe der Segmente
Segmentumsätze 87.115 231.856 137.083 49.219 60.483 565.756
Segmentergebnis / EBIT 21.223 59.956 33.417 7.314 15.442 137.352
Finanzergebnis
Ergebnis vor Steuern
Segmentvermögenswerte 12.768 95.210 97.684 42.881 40.437 288.980
in Tsd. Euro Zentralbereiche Überleitung Konzern
Segmentumsätze 1.711 -6.679 560.788
Segmentergebnis / EBIT -1.322 136.030
Finanzergebnis 1.819
Ergebnis vor Steuern 137.849
Segmentvermögenswerte 46.533 -49.266 286.247

* Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden aufgrund der Änderung der internen Berichtsstruktur angepasst.

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag

Es sind nach dem 30. Juni 2024 keine Vorgänge eingetreten, die die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RATIONAL AG und des Konzerns wesentlich ändern würden.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Landsberg am Lech, den 6. August 2024

RATIONAL AG

Der Vorstand

Dr. Peter Stadelmann
CEO
Dr. Martin Hermann Markus Paschmann
CTO CSMO
Jörg Walter Peter Wiedemann
CFO COO