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RATIONAL AG — Interim / Quarterly Report 2020
Jul 30, 2020
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Interim / Quarterly Report
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RATIONAL AG
Landsberg a. Lech
RATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2020
Konzernlagebericht
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Größte Rezession seit fast hundert Jahren
Aufgrund der drastischen Einschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie wird die Wirtschaft in diesem Jahr weltweit dramatisch schrumpfen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der schwersten globalen Rezession seit fast hundert Jahren. Die weltweite Wirtschaftsleistung könnte 2020 gemäß Prognosen des IWF um 5 % zurückgehen. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird sogar um 10 % unter Vorjahr erwartet, die der USA um 8 %. (Quelle: IMF World Economic Outlook Juni 2020)
Großküchenbranche besonders hart von der Krise getroffen
Die gesamte Foodservice-Branche ist von den weltweiten Lockdown-Maßnahmen der Regierungen mit am stärksten betroffen. Umfragen unter Betreibern zeigen den Ernst der Lage. Vom deutschen Hotel- und Gaststättenverband befragte Mitglieder gaben an, dass sie seit März 2020 durchschnittliche Umsatzeinbußen von rund 80 % zu verzeichnen hatten. Auch nach Wiedereröffnung geht ein Großteil der Gastronomiebetriebe davon aus, dass sie das Geschäft aufgrund deutlich geringerer Kapazitäten und Mehraufwendungen durch Hygieneauflagen nicht wirtschaftlich betreiben können. Viele Betriebe bleiben deshalb geschlossen bzw. konzentrieren sich auf das Mitnahme- bzw. Liefergeschäft. In Deutschland und den USA wird laut Umfrageergebnissen erwartet, dass viele Betriebe auch nach Ende der Maßnahmen geschlossen bleiben werden. In vielen Märkten sind die Auswirkungen ähnlich, je nach Ausprägung der Einschränkungen für die Gastronomie. (Quelle: DEHOGA)
Ertragslage
43 % Umsatzminus im zweiten Quartal 2020
Wie bereits zum Ende des ersten Quartals bzw. zu Beginn des zweiten Quartals anhand deutlich rückläufiger Auftragseingänge zu erwarten war, gingen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 43 % gegenüber dem Vorjahresvergleichsquartal zurück. Getrieben wurden die Umsatzeinbußen durch die Maßnahmen der Regierungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und die daraus resultierende, fehlende Geschäftsgrundlage für viele unserer Kunden. Je umfassender diese amtlich angeordneten Maßnahmen in den jeweiligen Märkten ausfielen, umso mehr waren die Investitionsbereitschaft und -fähigkeit unserer Kunden und damit unser Geschäftsverlauf davon beeinträchtigt. Die negativen Auswirkungen waren in allen Regionen der Welt spürbar, insbesondere aber in den wirtschaftlich schwächeren Märkten wie beispielsweise Südamerika.
Segmente - alle Märkte weltweit deutlich unter Vorjahr
Im Segment DACH gingen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 28 % zurück. Aufgrund der Produkteinführungen unserer iCombi-Geräte gab es hier in den vergangenen Monaten viele Erstbestellungen von Kunden, Händlern und Einkaufsverbänden, weshalb sich der deutschsprachige Raum deutlich besser im Vergleich zur Gruppe entwickelte. Im Heimatmarkt Deutschland wurde ein leicht unterdurchschnittlicher Umsatzrückgang von 26 % verzeichnet. Dazu dürfte positiv auch ein Nachholeffekt durch die Produkteinführung beigetragen haben.
Das Segment EMEA litt im zweiten Quartal mit einem Umsatzeinbruch von 50 % deutlich stärker als der deutschsprachige Raum. Insbesondere die von den strengsten Lockdown-Maßnahmen betroffenen Märkte wie beispielsweise Großbritannien (- 76 %) und Spanien (- 64 %) verzeichneten deutlich überproportionale Umsatzrückgänge. Skandinavien war aufgrund der weniger umfangreichen Einschränkungen auch weniger betroffen und schrumpfte nur um knapp 20 %. Im Nahen Osten konnten wir aufgrund eines Großprojekts sogar deutlich um 43 % wachsen.
Im Segment Americas lag der Umsatz ebenfalls um mehr als die Hälfte unter Vorjahr (- 51 %). Am stärksten waren die auch vor der Krise schon wirtschaftlich und politisch angeschlagenen Märkte in Lateinamerika unter Druck. Hier schrumpften im zweiten Quartal die Umsatzerlöse um fast 80 %. Aber auch in Nordamerika waren die Einflüsse der Corona-Maßnahmen und politischen Unruhen spürbar. Im größten Einzelmarkt USA schrumpfte das Geschäftsvolumen um 42 % gegenüber dem zweiten Quartal 2019.
Im Segment Asien zeigte sich ein sehr heterogenes Bild. Während China und Japan mit insgesamt rund 20 % Umsatzminus noch relativ gut abschneiden konnten, war das Geschäft in Indien teilweise nahezu zum Erliegen gekommen. Korea konnte aufgrund eines großen Auftrags aus dem Bildungssektor den Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppeln. In Summe resultierte daraus ein Rückgang des Geschäftsvolumens von 23 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 in Asien.
Insgesamt betrugen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal 116,8 Mio. Euro (Vj. 205,1 Mio. Euro). Mit dem Rückgang von 88,3 Mio. Euro oder 43 % lag der Umsatzeinbruch jedoch eher am positiven Ende unserer zu Beginn des Quartals erwarteten Bandbreite. Hauptgrund hierfür ist die Einführung des iCombi Pro Anfang Mai in Europa, der in einigen Märkten, vor allen im deutschsprachigen Raum, kurzfristig eine etwas erhöhte Nachfrage erzeugte.
25 % Umsatzminus nach sechs Monaten
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten wir insgesamt 298,0 Mio. Euro (Vj. 399,4 Mio. Euro) Umsatzerlöse erzielen. Dies entspricht Umsatzeinbußen von etwas mehr als 100 Mio. Euro oder 25 % im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Treiber waren für das erste Halbjahr im Wesentlichen die gleichen wie im zweiten Quartal, allerdings aufgrund der geringeren negativen Effekte des ersten Quartals in Summe etwas moderater. In Amerika (-27 %) und EMEA (-27 %) waren überproportionale Umsatzrückgänge zu verzeichnen. In DACH (-18 %) und Asien (-18 %) waren die Umsatzrückgänge aufgrund der beschriebenen Sachverhalte weniger drastisch.
Umsatzerlöse nicht durch Währungseffekte beeinflusst
Während die Schwellenländerwährungen im laufenden Geschäftsjahr teilweise sehr stark abwerteten, waren die Wechselkursänderungen der für RATIONAL bedeutendsten Fremdwährungen leicht positiv bzw. neutral. In Summe war die Umsatzentwicklung deshalb in keinem der Betrachtungszeiträume oder in keiner Region wesentlich durch Währungseffekte beeinflusst.
Beide Produktgruppen mit neuem Produktprogramm
Am 5. Mai 2020 hat RATIONAL mit dem neuen iCombi Pro einen Nachfolger für das SelfCookingCenter vorgestellt und startete damit in die sogenannte Innovation Journey. In der darauffolgenden Woche wurde der iCombi Classic präsentiert, der Nachfolger des CombiMaster Plus. In der Produktgruppe Combi-Dämpfer lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2020 um 26 % unter Vorjahr bei 270,3 Mio. Euro (Vj. 365,5 Mio. Euro). Nach 8 % Umsatzminus im ersten Quartal wirkte sich die Coronakrise im zweiten Quartal deutlich stärker aus und führte zu 43 % weniger Umsatzerlösen im Vorjahresvergleich.
Am 16. Juni 2020 war auch in der Produktgruppe VarioCookingCenter/iVario der Startschuss in die Innovationsreise. Mit dem iVario wurde der rundum erneuerte und verbesserte Nachfolger des VarioCookingCenter an den europäischen Märkten eingeführt. Nachdem die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal noch positiv war, lagen die Umsatzerlöse im zweiten Quartal um 40 % unter Vorjahr. In den ersten sechs Monaten 2020 resultierte daraus ein Umsatzrückgang von 18 % auf 27,7 Mio. Euro (Vj. 33,9 Mio. Euro).
54,7 % Rohertragsmarge im ersten Halbjahr 2020 -
52,6 % im zweiten Quartal
Die Rohertragsmarge lag nach sechs Monaten bei 54,7 % (Vj. 59,1 %), im zweiten Quartal erreichte sie 52,6 % (Vj. 59,1 %). Hauptgrund für die deutlich niedrigere Marge war der starke Einbruch der Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich. Höhere Abschreibungen im Fertigungsbereich aufgrund der Investitionen in Produktionsanlagen, aus dem Produktwechsel resultierende höhere Rabatte auf Geräte sowie die aufgrund des Produktionsstarts geringere Produktivität in der Fertigung der neuen Serie belasteten die Rohertragsmarge zusätzlich. Diese Effekte im Rahmen der umfassenden Markteinführung einer komplett neuen Gerätegeneration sind üblich und sollten sich durch die Etablierung der neuen Prozesse und bei steigenden Absatzzahlen weitgehend normalisieren. Die Währungseinflüsse auf die Rohertragsmarge waren nicht nennenswert.
Positives EBIT trotz Umsatzeinbruch
Im zweiten Quartal 2020 schafften wir es, trotz des drastischen Umsatzeinbruchs von 43 % im Vergleich zum Vergleichsquartal 2019 und um 36 % gegenüber dem ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres ein positives EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) in Höhe von 1,6 Mio. Euro zu erreichen (Vj. 51,5 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag damit bei 1,4 % (Vj. 25,1 %). Bereinigt um Währungseffekte, insbesondere aus der Umbewertung der Bilanzpositionen zum Bilanzstichtag (Währungsergebnis), lag die EBIT-Marge im zweiten Quartal bei 3,1 %.
Trotz der kompletten Neugestaltung der Produkteinführungskampagne sowie der Erstellung neuer, digitaler Marketinginstrumente ist es uns im zweiten Quartal gelungen, im Bereich Vertrieb und Service rund 10 Mio. Euro oder 20 % der Kosten im Vergleich zum Vorjahr bzw. zum ersten Quartal dieses Jahres einzusparen. Insbesondere die hohen Einsparungen aufgrund der weggefallenen Messen, Kundenbesuche und -veranstaltungen sowie reduzierte Frachtkosten waren hier maßgeblich.
In den Bereichen Forschung & Entwicklung sowie Verwaltung wurden die Kosten im zweiten Quartal deutlich unter das Vorquartal bzw. leicht unter das Niveau des Vorjahresvergleichsquartals reduziert. Insbesondere der Abschluss von Innovationsprojekten im Rahmen der Produkteinführungen und niedrigere Reisekosten waren hier die wesentlichen kostenreduzierenden Effekte.
Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBIT bei 27,6 Mio. Euro und damit um 72 % unter Vorjahr (Vj. 98,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte somit 9,2 % (Vj. 24,6 %). Bereinigt um Währungseffekte lag die EBIT-Marge nach sechs Monaten bei 10,8 %.
Nachsteuerergebnis 77 % unter Vorjahr
Das Finanzergebnis lag im ersten Halbjahr insbesondere aufgrund der negativen Entwicklung des inzwischen abgewickelten Spezialfonds bei - 4,1 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2019 verzeichneten wir noch ein positives Finanzergebnis von 1,3 Mio. Euro.
Das Ergebnis nach Steuern lag nach sechs Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres bei 17,9 Mio. Euro und damit um 77 % unter dem Vorjahr (Vj. 76,6 Mio. Euro).
Finanz- und Vermögenslage
17 Mio. Euro operativer Cashflow
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielten wir aus operativer Tätigkeit 17,2 Mio. Euro operativen Cashflow (Vj. +75,1 Mio. Euro). Dieser deutliche Rückgang resultierte nahezu ausschließlich aus dem niedrigeren Vorsteuerergebnis. Die Effekte im Working Capital und den Rückstellungen haben sich weitgehend ausgeglichen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 13,5 Mio. Euro (Vj. 18,9 Mio. Euro). Wesentlich hierfür sind Investitionen in den im letzten Herbst begonnenen Bau des neuen Logistikzentrums und die Modernisierung des Maschinenparks am Standort Landsberg am Lech. Des Weiteren sind Rückflüsse aus Finanzanlagen (Auflösung des Spezialfonds) und Festgeldern von netto 46,9 Mio. Euro enthalten. In Summe ergibt sich hieraus ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von 62,2 Mio. Euro.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 73,6 Mio. Euro reflektiert im Wesentlichen die Dividendenzahlung (- 64,8 Mio. Euro), die Rückzahlung von Bank- und Wechselverbindlichkeiten (- 4,0 Mio. Euro) sowie Auszahlungen im Rahmen von Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 (- 4,7 Mio. Euro).
Liquiditätssicherung hat oberste Priorität
Hohe Liquidität und die daraus resultierende Unabhängigkeit von Kapitalmärkten und Bankkrediten sowie der Erhalt der unternehmerischen Freiheit haben für RATIONAL seit jeher eine sehr große Bedeutung. Dies ist in Krisenzeiten noch wichtiger für den langfristigen Bestand und Erfolg unseres Unternehmens. Unsere Eigenkapitalquote lag per Ende Juni 2020 trotz des deutlich reduzierten Nettoergebnisses und der ausgezahlten Dividende bei hohen 77 % und wir verfügten über etwas mehr als 200 Mio. Euro Nettofinanzvermögen. Darüber hinaus sind Kreditlinien in Höhe von 75 Mio. Euro vertraglich vereinbart, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht angetastet sind.
Mitarbeiter
In den ersten drei Monaten waren wir aufgrund der auch schon vor dem Corona-Ausbruch bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten bereits zurückhaltend beim Anwerben neuer Mitarbeiter. Es wurden im ersten Quartal insgesamt 52 Personen eingestellt, die meisten davon jedoch mit befristeten Verträgen für die Einführung der neuen Gerätegenerationen. Zum Stichtag 30. Juni 2020 hat ein Großteil dieser temporären Mitarbeiter RATIONAL bereits wieder verlassen. In zahlreichen Einheiten im In- und Ausland nutzen wir das Instrument der Kurzarbeit.
Aufgrund der aktuellen Situation werden wir weitgehend am bestehenden Einstellungsstopp festhalten, freiwerdende Positionen nicht nachbesetzen, falls dies vertretbar ist, und auch befristete Verträge in einigen Fällen nicht verlängern. Deshalb gehen wir für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres von gruppenweit leicht rückläufigen Mitarbeiterzahlen aus.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Nach sechs Monaten lagen die Umsatzerlöse um 25 % unter Vorjahr. Die Auftragseingänge in den Monaten Juni und Juli lagen in einer ähnlichen Größenordnung unter den Vorjahreswerten. Niemand kann jedoch einschätzen, wie sich die Lockdown-Maßnahmen der Regierungen der letzten Monate auf die Kaufbereitschaft unserer Kunden in den kommenden Quartalen auswirken bzw. wie sich die Einschränkungen für unsere Kunden im Rest des Jahres entwickeln werden. Deshalb halten wir an der Rücknahme der im Lagebericht 2019 gegebenen Prognosen vom 6. Mai 2020 in der Ad-hoc-Meldung und der Quartalsmitteilung fest. Eine seriöse Prognose für unsere finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 ist aus unserer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.
Chancen- und Risikobericht
RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergaben sich wesentliche Änderungen aufgrund der sich verschärfenden negativen Einflüsse der nahezu weltweiten Lockdown-Maßnahmen. Die Tragweite dieser Maßnahmen ist nun aufgrund der Erfahrungen der letzten Monate besser erkennbar. Die komplette Schließung von Gastronomie- und Hotelbetrieben sowie von Kantinen, der Ausfall von Großveranstaltungen, Flügen und Schiffsreisen führen zu einem massiven Umsatzverlust und damit zu einer geringen Investitionsfähigkeit und -bereitschaft unserer Kunden. Wir stufen anhand dieser Entwicklungen und der Erwartungen für die kommenden Quartale deshalb kurz- bis mittelfristig die Eintrittswahrscheinlichkeiten der Markt- und Wettbewerbsrisiken als sehr hoch (zuvor gering) und die daraus resultierende Risikoauswirkung als sehr hoch (zuvor gering) ein. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Änderungen.
Landsberg am Lech, den 24. Juli 2020
RATIONAL AG
Der Vorstand
Halbjahresabschluss
RATIONAL-Konzern
Gesamtergebnisrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
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| 2. Quartal | 2. Quartal | 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 116.771 | 205.133 | 298.030 | 399.392 |
| Umsatzkosten | -55.299 | -83.821 | - 135.088 | - 163.325 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 61.472 | 121.312 | 162.942 | 236.067 |
| Vertriebs- und Servicekosten | - 39.216 | -49.123 | - 89.533 | - 99.468 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -9.889 | - 10.604 | -21.757 | -20.902 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -9.073 | -9.542 | -19.397 | - 18.889 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.315 | 1.904 | 6.694 | 5.020 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 4.027 | - 2.428 | - 11.389 | - 3.620 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) | 1.582 | 51.519 | 27.560 | 98.208 |
| Zinserträge | 85 | 154 | 280 | 343 |
| Zinsaufwendungen | - 188 | - 184 | - 382 | - 352 |
| Übriges Finanzergebnis | 17 | 473 | - 3.951 | 1.318 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 1.496 | 51.962 | 23.507 | 99.517 |
| Ertragsteuern | - 338 | - 11.959 | - 5.615 | - 22.901 |
| Ergebnis nach Steuern | 1.158 | 40.003 | 17.892 | 76.616 |
| Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können: |
||||
| Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung | 820 | 550 | 1.017 | - 44 |
| Sonstiges Ergebnis | 820 | 550 | 1.017 | - 44 |
| Gesamtergebnis | 1.978 | 40.553 | 18.909 | 76.572 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) |
11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 |
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien |
0,10 | 3,52 | 1,57 | 6,74 |
Bilanz
RATIONAL-Konzern
Aktiva
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| in TEUR | 30.06.2020 | 30.06.2019 | 31.12.2019 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 209.829 | 194.751 | 203.606 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.925 | 7.623 | 7.284 |
| Sachanlagen | 187.773 | 172.371 | 183.308 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.335 | 1.107 | 1.330 |
| Latente Steueransprüche | 12.663 | 11.152 | 11.145 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.133 | 2.498 | 539 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 405.250 | 394.229 | 495.084 |
| Vorräte | 83.514 | 63.781 | 66.022 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.564 | 121.532 | 125.344 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 22.449 | 65.513 | 100.955 |
| Ertragsteuerforderungen | 10.602 | 1.524 | 483 |
| Sonstige Vermögenswerte | 17.125 | 21.259 | 20.890 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 185.996 | 120.620 | 181.390 |
| Bilanzsumme | 615.079 | 588.980 | 698.690 |
Passiva
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| in TEUR | 30.06.2020 | 30.06.2019 | 31.12.2019 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 471.468 | 424.071 | 517.368 |
| Gezeichnetes Kapital | 11.370 | 11.370 | 11.370 |
| Kapitalrücklage | 28.058 | 28.058 | 28.058 |
| Gewinnrücklagen | 438.086 | 390.029 | 485.003 |
| Übriges Eigenkapital | - 6.046 | - 5.386 | - 7.063 |
| Langfristige Schulden | 33.997 | 37.912 | 34.556 |
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 6.357 | 4.868 | 6.188 |
| Sonstige Rückstellungen | 8.724 | 8.200 | 8.613 |
| Finanzschulden | 2.861 | 4.991 | 3.676 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 14.525 | 14.957 | 13.768 |
| Latente Steuerschulden | 321 | 166 | 432 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | 2.538 | - |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.209 | 2.192 | 1.879 |
| Kurzfristige Schulden | 109.614 | 126.997 | 146.766 |
| Sonstige Rückstellungen | 46.070 | 53.343 | 50.133 |
| Finanzschulden | 2.790 | 5.296 | 5.908 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 18.798 | 22.269 | 24.977 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 10.151 | 8.489 | 16.306 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 9.507 | 13.459 | 23.388 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 22.298 | 24.141 | 26.054 |
| Schulden | 143.611 | 164.909 | 181.322 |
| Bilanzsumme | 615.079 | 588.980 | 698.690 |
Kapitalflussrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
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| in TEUR | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 23.507 | 99.517 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 17.190 | 75.075 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Erlöse Anlagenabgang | - 13.543 | - 18.918 |
| Cashflow aus Finanzanlagen | 75.762 | 21.368 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 62.219 | 2.450 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -73.629 | - 114.021 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -1.174 | 350 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.606 | -36.146 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. | 181.390 | 156.766 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06. | 185.996 | 120.620 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
RATIONAL-Konzern
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| in TEUR | Gezeichnetes
Kapital | Kapital-
rücklage | Gewinn-
rücklagen | Übriges Eigenkapital | | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| | | | | Unterschiedsbeträge
aus der Währungs-
umrechnung | Versicherungs-
mathematische
Gewinne und Verluste | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2019 | 11.370 | 28.058 | 421.428 | -4.647 | -695 | |
| Dividende | - | - | -108.015 | - | - | |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 76.616 | - | - | |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | - 44 | - | |
| Stand am 30.06.2019 | 11.370 | 28.058 | 390.029 | -4.691 | -695 | |
| Stand am 01.01.2020 | 11.370 | 28.058 | 485.003 | - 5.474 | -1.589 | |
| Dividende | - | - | -64.809 | - | - | |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 17.892 | - | - | |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 1.017 | - | |
| Stand am 30.06.2020 | 11.370 | 28.058 | 438.086 | -4.457 | -1.589 | |
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| in TEUR | Gesamt |
|---|---|
| --- | --- |
| Stand am 01.01.2019 | 455.514 |
| Dividende | -108.015 |
| Ergebnis nach Steuern | 76.616 |
| Sonstiges Ergebnis | - 44 |
| Stand am 30.06.2019 | 424.071 |
| Stand am 01.01.2020 | 517.368 |
| Dividende | -64.809 |
| Ergebnis nach Steuern | 17.892 |
| Sonstiges Ergebnis | 1.017 |
| Stand am 30.06.2020 | 471.468 |
Anhang
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung. Der Konzernhalbjahresbericht ist in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres 2019 zu lesen. Mit Ausnahme der beschriebenen Änderungen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Konsolidierungsmethoden des letzten Konzernabschlusses angewandt.
Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in Kraft:
| ― | IAS 39, IFRS 7, IFRS 9 "Reform der Referenzzinssätze" |
| ― | Änderungen der Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS-Standards |
| ― | IAS 1 und IAS 8 "Definition von Wesentlichkeit" |
| ― | IFRS 3 "Definition eines Geschäftsbetriebs" |
Aus neuen oder geänderten Standards, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Kraft traten und nicht vorher freiwillig angewendet wurden, resultieren keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.
Die weltweite Coronakrise hat im ersten Halbjahr 2020 negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Staatliche Förderprogramme können diese Auswirkungen nur in geringem Umfang kompensieren. Für weitere Erläuterungen zu den Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wird auf die Ausführungen im Anhang sowie im Konzernlagebericht verwiesen.
Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2020 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft sieben inländische (31. Dezember 2019: sieben) und 24 ausländische (31. Dezember 2019: 25) Tochtergesellschaften.
Die Veränderungen gegenüber dem 31. Dezember 2019 resultieren aus der Liquidation der seit mehreren Jahren wirtschaftlich inaktiven Tochtergesellschaft FRIMA UK Ltd. sowie aus der Liquidation des Spezialfonds, welcher als strukturiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen war.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Folgenden werden die geänderten Annahmen und Rechnungslegungsgrundsätze, soweit sie von den im letzten Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres 2019 angewendeten abweichen, beschrieben.
Finanzinstrumente
RATIONAL wendet den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 an, um die erwarteten Kreditverluste für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu bemessen. Demzufolge werden für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste in Form von Einzelwertberichtigungen und Portfoliowertberichtigungen herangezogen.
Angesichts der derzeitigen Umstände wurden die Angemessenheit der Modelle zur Ermittlung von erwarteten Kreditverlusten und die darin enthaltenen Annahmen kritisch überprüft und angepasst.
Einzelwertberichtigungen sind zu bilden für Forderungen, die aufgrund objektiver Kriterien als zweifelhaft zu betrachten sind und bei denen keine Erkenntnisse vorliegen, die eine andere Bewertung rechtfertigen. Bei der Beurteilung der Auswirkungen der Coronakrise auf den möglichen Ausfall der Forderungen wurden zusätzliche Fakten (u. a. Nicht-Erreichbarkeit des Kunden, massive Verschlechterung des Zahlungsverhaltens, Insolvenz oder Zahlungseinstellung von Anschlusskunden) berücksichtigt. Forderungen mit fundierter Vermutung von möglichen Existenz- und Liquiditätsschwierigkeiten wurden als zweifelhaft eingestuft und wertberichtigt. Direkte staatliche Zahlungsgarantien (z. B. durch Ausweitung des Anwendungsbereichs von Ausfuhrpauschalgewährleistungen in Deutschland) wurden nicht in Anspruch genommen. Die indirekten Auswirkungen staatlicher Schutzschirme einiger Länder für die private Kreditversicherungswirtschaft finden in der Berücksichtigung eventueller Entschädigungsleistungen bei der Berechnung der Einzelwertberichtigungen ihren Niederschlag.
Das Modell der Portfoliowertberichtigungen wurde lediglich dahingehend modifiziert, dass die bereits eingetretenen Forderungsverluste nicht mehr als Korrektiv bei der Berechnung der Ausfallwahrscheinlichkeit für die Berichtsperiode herangezogen werden. Ansonsten blieb das Modell unverändert.
Ertragsteuern
Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands im Konzernzwischenabschluss erfolgt gemäß IAS 34 auf Basis des erwarteten gewichteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes für das Geschäftsjahr 2020.
Verwendung von Schätzungen und Annahmen sowie wesentliche Ermessensentscheidungen
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert Schätzungen und Annahmen, die die angegebenen Beträge für Vermögenswerte, Schulden und finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag sowie die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres beeinflussen können. Die zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind mit Unsicherheiten verbunden, die diese Beträge beeinflussen können und welche im Moment nicht verlässlich eingeschätzt werden können. Die vom Management nach bestem Wissen getroffenen Annahmen und Schätzungen hätten aus gleichermaßen nachvollziehbaren Gründen auch anders getroffen werden können. Die getroffenen Annahmen können sich im Zeitablauf ändern und somit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen. Das Management geht davon aus, dass die getroffenen Annahmen und Schätzungen angemessen sind.
Angaben zu Schätzungsänderungen inklusive Angaben zu Auswirkungen der Coronakrise finden sich in den jeweiligen Abschnitten des Anhangs.
Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Der Umsatzrückgang in Höhe von 101.362 Tsd. Euro oder 25 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 ist auf die weltweit geringere Nachfrage bedingt durch die Auswirkungen der Coronakrise zurückzuführen. Der Rückgang der Umsatzkosten entwickelte sich mit 17 % im Vergleich zum Umsatz unterproportional. Neben dem Umsatzrückgang wirken höhere Abschreibungen für neue Produktionsanlagen, sowie Effekte aus der Einführung der neuen Gerätegeneration negativ auf die Rohertragsmarge. Die Vertriebs- und Servicekosten gingen um 9.935 Tsd. Euro oder 10 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 zurück, was in erster Linie durch die deutlich verringerten Vertriebsaktivitäten und reduzierten Frachtkosten bedingt ist. Die Währungsschwankungen im ersten Halbjahr 2020 führten zu einem Währungsergebnis in Höhe von - 4.716 Tsd. Euro (Vj. 1.231 Tsd. Euro). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von 5.132 Tsd. Euro (Vj. 4.086 Tsd. Euro), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von 9.848 Tsd. Euro (Vj. 2.855 Tsd. Euro) enthalten. Das Übrige Finanzergebnis enthält im Wesentlichen den Verlust aus dem mittlerweile liquidierten Spezialfonds in Höhe von 3.787 Tsd. Euro. Insgesamt wurde ein um 76.010 Tsd. Euro geringeres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 erwirtschaftet.
Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden ist in der Tabelle auf der Folgeseite dargestellt. Die Produkt-Gruppe Combi-Dämpfer erzielt im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 270.290 Tsd. Euro (Vj. 365.519 Tsd. Euro), die Produkt-Gruppe VarioCookingCenter/iVario erzielt Umsatzerlöse in Höhe von 27.740 Tsd. Euro (Vj. 33.873 Tsd. Euro). 72 % (Vj. 73 %) der Umsatzerlöse entfallen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 28 % (Vj. 27 %) entstehen aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Weitere Informationen zu Umsatzerlösen werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.
Umsatzerlöse nach Regionen
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| in TEUR | 1. Halbjahr 2020 |
Anteil in % |
1. Halbjahr 2019 |
Anteil in % |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 39.227 | 13 | 48.852 | 12 |
| Europa (ohne Deutschland) | 131.553 | 44 | 181.181 | 46 |
| Nordamerika | 55.286 | 18 | 76.073 | 19 |
| Lateinamerika | 11.777 | 4 | 21.311 | 5 |
| Asien | 43.552 | 15 | 52.223 | 13 |
| Übrige Welt1 | 16.635 | 6 | 19.752 | 5 |
| Gesamt | 298.030 | 100 | 399.392 | 100 |
1 Australien, Neuseeland, Naher und mittlerer Osten, Afrika
Zuwendungen der öffentlichen Hand
Als Reaktion auf die Coronakrise wurden in einigen Ländern Beihilfen der öffentlichen Hand gewährt. Im ersten Halbjahr 2020 hat RATIONAL Zuwendungen der öffentlichen Hand in Form von Personalkosten- und Mietaufwandzuschüssen in Höhe von 1.101 Tsd. Euro erfasst. Die Ansprüche sind in der Berichtsperiode entstanden. Die an diese Zuwendungen geknüpften Bedingungen wurden vollständig erfüllt, etwaige Unsicherheiten bestehen nicht. Außerdem hat RATIONAL staatliche Beihilfen in Form von reduzierten Sozialabgaben erhalten.
Neben diesen Corona-bedingten Beihilfen wurden Zuschüsse für Vermögenswerte in Höhe von 150 Tsd. Euro (Vj. 0 Tsd. Euro) sowie Zuschüsse für Forschung und Entwicklung in Höhe von 420 Tsd. Euro (Vj. 324 Tsd. Euro) erfasst.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
Die negativen Auswirkungen der Coronakrise wurden als Anhaltspunkt für mögliche Wertminderungen von nichtfinanziellen Vermögenswerten identifiziert. Zum 30. Juni 2020 hat RATIONAL die wesentlichen langfristigen Vermögenswerte den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet und diese einem Wertminderungstest unterzogen.
RATIONAL legte den Wertminderungstests die jüngsten Prognoserechnungen zugrunde, die für jede der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten separat erstellt wurden. Um dem Grad der Unsicherheit aus der Coronakrise Rechnung zu tragen, hat RATIONAL unterschiedliche Cashflow-Szenarien für künftige Perioden verwendet, welche gewichtet nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit in die Bewertung des Nutzungswertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit einflossen. Die Nutzungswerte werden aus den erwarteten künftigen Cashflows auf Nachsteuerbasis abgeleitet. Die Prognoserechnungen erstrecken sich über vier bis fünf Jahre. Die erwarteten Cashflows nach diesem Zeitraum werden mittels einer Wachstumsrate von 1,0% extrapoliert. Für keine der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ergab sich ein Wertminderungsbedarf. Die erzielbaren Beträge der untersuchten zahlungsmittelgenerierenden Einheiten liegen deutlich über ihren Buchwerten.
Bei der Berechnung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit bestehen die größten Schätzungsunsicherheiten in Bezug auf Wachstumsraten, die den Cashflow-Prognosen innerhalb und außerhalb des Prognosezeitraums zugrunde gelegt werden. Das Management ist der Auffassung, dass keine nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich mögliche Änderung der getroffenen Annahmen dazu führen könnte, dass die Buchwerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten ihren erzielbaren Betrag wesentlich übersteigen.
Vorräte
Das Vorratsvermögen stieg im Berichtszeitraum von 66.022 Tsd. Euro zum 31. Dezember 2019 auf 83.514 Tsd. Euro zum 30. Juni 2020. Der Anstieg des Vorratsvermögens ist zurückzuführen auf den Serienwechsel im zweiten Quartal, erhöhte Rohstoffbestände zur Sicherung von Lieferfähigkeit als auch den deutlichen Absatzrückgang im zweiten Quartal.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
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| in TEUR | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|
| Bruttoforderungen aus Lieferungen und Leistungen (einzelwertberichtigt) | 2.052 | 1.043 |
| Bruttoforderungen aus Lieferungen und Leistungen (portfoliowertberichtigt) | 84.299 | 124.868 |
| Summe | 86.351 | 125.911 |
| Einzelwertberichtigung | - 731 | - 519 |
| Portfoliowertberichtigung | - 56 | -48 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.564 | 125.344 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in der vorstehenden Tabelle dargestellt.
Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 31. Dezember 2019 steht im Einklang mit dem geringeren Umsatz insbesondere des zweiten Quartals.
Gewinne und Verluste aus der Ausbuchung von Forderungen ergeben im ersten Halbjahr 2020 einen Aufwand in Höhe von 435 Tsd. Euro (Vj. 278 Tsd. Euro). Bezahlte oder noch zu erwartende Kompensationsleistungen der Kreditversicherung in Höhe von 338 Tsd. Euro (Vj. 191 Tsd. Euro) sind hierbei nicht angerechnet. Aus Wertminderungsaufwendungen und -erträgen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergibt sich im ersten Halbjahr 2020 ein Aufwand in Höhe von 261 Tsd. Euro (Vj. 12 Tsd. Euro). Diese sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzten sich wie folgt zusammen:
Sonstige finanzielle Vermögenswerte
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| kurzfristig | langfristig | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Rentenpapiere, Aktien und Fondsanteile | - | 50.290 | - | - |
| Geldanlagen inkl. Zinsforderungen | 20.652 | 49.596 | - | - |
| Derivate ohne Hedgebeziehung | 685 | 327 | - | - |
| Übrige | 1.112 | 742 | 1.335 | 1.330 |
| Gesamt | 22.449 | 100.955 | 1.335 | 1.330 |
Der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte gegenüber dem 31. Dezember 2019 resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Rentenpapieren, Aktien und Fondsanteilen im Rahmen der Liquidierung des Spezialfonds sowie aus der Reduzierung der kurzfristigen Geldanlagen.
Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung
Der Rückgang des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 resultiert vor allem aus dem niedrigeren Ergebnis vor Steuern. Der Zuwachs des Cashflows aus Investitionstätigkeit ist auf die Liquidierung des Spezialfonds zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus der Dividendenzahlung in Höhe von 64.809 Tsd. Euro (Vj. 108.015 Tsd. Euro).
Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7 zusätzlich anzugebenden beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Für Leasingverbindlichkeiten wird gemäß IFRS 7.29 d) kein beizulegender Zeitwert angegeben.
Bewertungskategorien gem. IFRS 9
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| in TEUR | Bemessungs- hierarchiestufe |
Buchwert 30.06.2020 |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2020 |
Buchwert 31.12.2019 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2019 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
294.659 | 358.402 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | Stufe 2 | 1.335 | 1.330 | 1.330 | 1.330 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 85.564 | 125.344 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 21.764 | 50.338 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 185.996 | 181.390 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis |
685 | 50.617 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung 1 | Stufe 1 | - | - | 91 | 91 |
| Derivate ohne Hedgebeziehung 1 | Stufe 2 | 685 | 685 | 236 | 236 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | Stufe 1 | - | - | 49.172 | 49.172 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | Stufe 2 | - | - | 1.118 | 1.118 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
48.925 | 63.906 | |||
| Finanzschulden (langfristig) | Stufe 2 | 2.861 | 2.966 | 3.676 | 3.830 |
| Leasingverbindlichkeiten (langfristig) 2 | 11.311 | 10.554 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | Stufe 2 | 3.214 | 3.184 | 3.214 | 3.214 |
| Finanzschulden (kurzfristig) | Stufe 2 | 2.790 | 2.809 | 5.908 | 5.931 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 18.798 | 24.977 | |||
| Leasingverbindlichkeiten (kurzfristig) 3 | 6.930 | 6.550 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 3.021 | 9.027 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis |
200 | 729 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung 3 | Stufe 2 | 200 | 200 | 729 | 729 |
1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)
2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (langfristig)
3 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)
Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen gemäß IFRS 13. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.
Finanzrisiken
In den Finanzinstrumenten sind spezifische Risiken, wie Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken sowie Marktrisiken, enthalten, welche Wechselkurs-, Zins-, Preis- und Aktienkursrisiken umfassen. Die regelmäßige Risikoüberprüfung berücksichtigt auch die potenziellen Auswirkungen der Coronakrise. Dabei wurden Maßnahmen zur Reduzierung der oben genannten Risiken getroffen.
Ausfallrisiken
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
RATIONAL beliefert Kunden in nahezu allen Regionen der Welt. Der Vertrieb erfolgt weltweit über den Fachhandel. Endkunden kommen vorwiegend aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in der Regel gegenüber dem Fachhandel. RATIONAL-Kunden und Geschäftspartner sind stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Coronakrise betroffen. Ausfallrisiken können dadurch entstehen, dass Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.
Die Modelle zur Ermittlung von erwarteten Kreditverlusten und die darin enthaltenen Annahmen und Schätzungen wurden überprüft und wie im Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" erläutert angepasst.
Um Ausfallrisiken bei Kundenforderungen zu vermeiden oder zu reduzieren, werden die Kunden einer Bonitätsprüfung und permanenten -überwachung durch die Kreditversicherungsgesellschaften Coface und Atradius und deren lokale Partnergesellschaften unterzogen. Gemäß deren Einschätzung wird das RATIONAL-Kundenportfolio noch immer als "gering risikobehaftet" bewertet.
Soweit möglich werden die Kundenforderungen versichert oder mit banküblichen Sicherheiten unterlegt. Um angesichts rückläufiger Deckungssummen seitens der Kreditversicherer und einer steigenden Risikoaversion der Kreditinstitute beim Herauslegen von Bürgschaften und Akkreditiven handlungsfähig zu bleiben, werden eine nur teilweise besicherte Belieferung auf offenes Zahlungsziel bzw. Teil-Vorauskassen häufiger als bisher in Betracht gezogen.
Per Berichtsstichtag liegt der Risikodeckungsgrad auf dem hohen Niveau der Vorjahre.
Finanzielle Vermögenswerte gegenüber Kreditinstituten
Die folgende Tabelle zeigt die Besicherung der Einlagen bei Banken sowie das ungedeckte Ausfallrisiko.
Finanzielle Vermögenswerte gegenüber Kreditinstituten
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| in TEUR | Buchwert nach Risikovorsorge 30.06.2020 |
Besichert durch Einlagensicherungsfonds 30.06.2020 |
Ungedecktes Ausfallrisiko 30.06.2020 |
|---|---|---|---|
| Geldanlagen | 20.652 | 10.774 | 9.878 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 185.996 | 107.253 | 78.473 |
| Gesamt | 206.648 | 118.027 | 88.621 |
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| in TEUR | Buchwert nach Risikovorsorge 31.12.2019 |
Besichert durch Einlagensicherungsfonds 31.12.2019 |
Ungedecktes Ausfallrisiko 31.12.2019 |
|---|---|---|---|
| Geldanlagen | 49.596 | 19.655 | 29.941 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 181.390 | 121.826 | 59.564 |
| Gesamt | 230.986 | 141.481 | 89.505 |
Liquiditätsrisiken
Im ersten Halbjahr 2020 ist das geschäftliche und wirtschaftliche Umfeld von RATIONAL durch die Coronakrise stark beeinflusst. Als Reaktion auf die turbulente Entwicklung der Wirtschaft wurde Liquidität umgeschichtet.
Zum 30. Juni 2020 summiert sich die Liquiditätsreserve aus Eigenmitteln (inklusive aller bestehenden kurzfristigen Festgelder) auf insgesamt 206.668 Tsd. Euro (31.12.2019: 231.023 Tsd. Euro). Zum Berichtsstichtag bestehen keine Festgelder mit einer Restlaufzeit von über zwölf Monaten.
Große Bedeutung hat bei RATIONAL die Innenfinanzierung, die im Wesentlichen zur Finanzierung des weltweiten Umsatzwachstums in den vergangenen Jahren eingesetzt wurde. Für den Fall, dass RATIONAL zusätzlichen Bedarf an Fremdfinanzierungen haben sollte, stehen gegenüber dem Jahresende 2019 unverändert vertraglich vereinbarte, fest zugesagte Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten (mit Langfrist-Ratings von BBB+ bis A nach Standard & Poor's) zur Verfügung.
Marktrisiken
Durch die Liquidierung des Spezialfonds und die damit verbundene Veräußerung aller Aktienanlagen entfallen für RATIONAL die Aktienkursrisiken.
Geschäftssegmente
Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns folgt der internen Steuerung und Berichterstattung an den Vorstand und richtet sich an geographischen Regionen aus. Es werden die Geschäftssegmente DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), Americas und Asien berichtet.
Die Überleitung resultiert bei den Umsatzerlösen und dem Ergebnis aus der Währungsumrechnung sowie aus Positionen, die nicht den Segmenten zugeordnet werden. Aufgrund des Umsatzrückgangs sind dies im ersten Halbjahr 2020 insbesondere Gemeinkosten, die nicht auf die Segmente allokiert wurden. Bei den Vermögenswerten beinhaltet die Spalte im Wesentlichen Vermögenswerte, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind sowie Konsolidierungseffekte.
Geschäftssegmente 1. Halbjahr 2020
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| in TEUR | DACH | EMEA | AMERICAS | ASIEN | Summe der Segmente |
Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentumsätze | 53.553 | 127.699 | 67.712 | 48.904 | 297.868 | 162 |
| Segmentergebnis | 11.332 | 29.376 | 11.821 | 9.395 | 61.924 | - 34.364 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | ||||||
| Segmentvermögenswerte | 12.302 | 47.470 | 58.190 | 49.645 | 167.607 | 1.471 |
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| in TEUR | Konzern |
|---|---|
| Segmentumsätze | 298.030 |
| Segmentergebnis | 27.560 |
| Finanzergebnis | - 4.053 |
| Ergebnis vor Steuern | 23.507 |
| Segmentvermögenswerte | 169.078 |
Geschäftssegmente 1. Halbjahr 2019
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| in TEUR | DACH | EMEA | AMERICAS | ASIEN | Summe der Segmente |
Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentumsätze | 65.222 | 174.085 | 93.190 | 59.457 | 391.954 | 7.438 |
| Segmentergebnis | 16.303 | 47.787 | 17.520 | 13.235 | 94.845 | 3.363 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | ||||||
| Segmentvermögenswerte | 12.534 | 72.522 | 66.362 | 43.094 | 194.512 | - 9.199 |
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| in TEUR | Konzern |
|---|---|
| Segmentumsätze | 399.392 |
| Segmentergebnis | 98.208 |
| Finanzergebnis | 1.309 |
| Ergebnis vor Steuern | 99.517 |
| Segmentvermögenswerte | 185.313 |
Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag
Aus der Dynamik der COVID-19-Pandemie resultieren täglich neue Entwicklungen. Es sind nach dem 30. Juni 2020 jedoch keine Vorgänge eingetreten, die die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RATIONAL AG und des Konzerns wesentlich ändern würden.
Bilanzeid
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Landsberg am Lech, den 24. Juli 2020
RATIONAL AG
Der Vorstand
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| Dr. Peter Stadelmann | Peter Wiedemann | Markus Paschmann |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand technischer Bereich |
Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing |