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RATIONAL AG Interim / Quarterly Report 2019

Aug 8, 2019

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Interim / Quarterly Report

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RATIONAL AG

Landsberg a. Lech

RATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2019

Konzernlagebericht

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Konjunkturelle Rahmenbedingungen deutlich eingetrübt

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat sich in den vergangenen Monaten deutlich abgeschwächt. Hierfür verantwortlich waren vor allem die anhaltenden politischen Unsicherheiten, wie der Handelskonflikt zwischen den USA und China und ein möglicherweise ungeregelter Brexit. Hinzu kamen Krisen in Schwellenländern wie Argentinien und der Türkei oder auch die Probleme der deutschen Automobilindustrie.

Aufgrund dieser Entwicklungen haben die Konjunkturforscher die Wachstumsprognosen für die meisten Regionen deutlich gesenkt. Für das Jahr 2019 hat der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum von 3,9 % auf 3,3 % nach unten revidiert.

In den Schwellenländern wird mit einem Wachstum von 4,5 % gerechnet, für die Industrieländer wurde die Prognose auf 1,6 % angepasst. In der Eurozone wird nur noch eine Zunahme der Wirtschaftsleistung von 1,0 % erwartet. Für die USA wird eine Steigerung von 2,4 % prognostiziert. (Quelle: Warburg, Juni 2019)

Ertragslage

Umsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr um 9 %, währungsbereinigt um 7 %

Nach dem guten Start im ersten Quartal 2019 konnte die RATIONAL AG im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 6 % die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Dieses Wachstumsniveau ist insbesondere vor dem Hintergrund des hohen Wachstums im Vergleichsquartal 2018 (+ 17 %) und der Vorzieheffekte aus dem ersten Quartal 2019 positiv zu werten und liegt am oberen Ende der Unternehmenserwartungen.

Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von 399,4 Mio. Euro erzielt (Vj. 367,3 Mio. Euro), das entspricht einer Steigerungsrate von 9 % gegenüber dem Vorjahr.

Einige für RATIONAL relevante Fremdwährungen haben im Vorjahresvergleich in Relation zum Euro durchschnittlich an Wert gewonnen. Dementsprechend wirkte sich vor allem die Aufwertung des US Dollars (+ 6 %), des japanischen Yens (+ 5 %), des kanadischen Dollars (+ 3 %) und des Schweizer Franken (+ 3 %) umsatzsteigernd aus. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum nach sechs Monaten bei 7 %.

Überproportionales Wachstum der Produktgruppe VarioCookingCenter®

In der Produktgruppe Combi-Dämpfer, welche die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter® und des CombiMaster® Plus repräsentiert, lag der Umsatz nach sechs Monaten um 8 % höher bei 365,5 Mio. Euro (Vj. 338,9 Euro).

Sehr positiv gestaltete sich die Umsatzentwicklung der Produktgruppe VarioCookingCenter®, die den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um 19 % auf 33,9 Mio. Euro steigern konnte (Vj. 28,5 Mio. Euro).

Weltweites Wachstum

Nach dem hohen Wachstum im ersten Quartal (+ 16 %) durch Vorzieheffekte in Folge einer angekündigten Preiserhöhung - konnten im Heimatmarkt Deutschland die Umsätze im zweiten Quartal um 4 % gesteigert werden. Nach sechs Monaten dieses Geschäftsjahres lag das Wachstum damit bei 9 %. Einen wichtigen Beitrag zur Geschäftsentwicklung in Deutschland lieferte die Produktgruppe VarioCookingCenter®, in der ein Umsatzwachstum von 22 % nach sechs Monaten erzielt werden konnte.

In Europa (ohne Deutschland) lagen die Umsatzerlöse nach sechs Monaten um 5 %o über dem Vorjahr. Positiv gestaltete sich die Geschäftsentwicklung in Frankreich, sowohl für die Combi-Dämpfer als auch für das VarioCookingCenter®. Aufgrund der momentanen Investitionszurückhaltung im öffentlichen Bereich, lagen die Umsatzerlöse nach sechs Monaten in Großbritannien und in Skandinavien unter den eigenen Erwartungen. Währungsneutral lag das Umsatzwachstum in der Region Europa ebenfalls bei 5 %.

Trotz des Basiseffekts aufgrund des sehr hohen Vorjahreswachstums um 32 %, konnten die Umsatzerlöse in Nordamerika im zweiten Quartal um 4 % gesteigert werden. Unter Berücksichtigung des Umsatzwachstums von 26 % im ersten Quartal, lagen die Umsatzerlöse in Nordamerika nach sechs Monaten um 13 %o über dem Vorjahr. Besonders positiv entwickelten sich die Umsätze in Kanada. Währungsneutral stiegen die Umsatzerlöse in der Region Nordamerika um 7 %.

In Lateinamerika lagen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um knapp 15 % über dem Vorjahr. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war hier Mexiko, wo ein erhebliches Wachstum im ersten Halbjahr 2019 verzeichnet werden konnte. Während der mexikanischen Peso um rund 5 % aufwertete, werteten der brasilianischen Real und der Kolumbianische Peso um rund 4 %o und 5 %o ab. Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz im ersten Halbjahr rund 16 % über dem Vorjahr.

In Asien konnten die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2019 um 12 % gesteigert werden. Größter Wachstumstreiber war erneut China, wo sich das Geschäft mit Kettenkunden positiv gestaltete. Neben China wuchsen auch Indien und Korea überproportional. Währungsneutral lag das Umsatzwachstum in Asien bei 10 %.

In der Region "Übrige Welt" lagen die Umsatzerlöse nach sechs Monaten um knapp 15 % über dem Vorjahr. Die größten Wachstumsregionen waren hier der Nahe und Mittlere Osten und Afrika.

Rohertrag wächst überproportional

Im ersten Halbjahr 2019 erzielte RATIONAL ein Bruttoergebnis vom Umsatz von 236,1 Mio. Euro. (Vj. 215,3). Im Vorjahresvergleich entspricht das einer Steigerung von knapp 10 %. Die Rohertragsmarge lag mit 59,1 % (Vj. 58,6 %) leicht über dem Vorjahr. Die Steigerung ist hauptsächlich auf die positiven Währungseffekte in den Umsatzerlösen zurückzuführen. Währungsneutral liegt die Rohertragsmarge auf Vorjahresniveau. Darüber hinaus wirkte sich der Produktmix förderlich auf die Rohertragsmarge aus, etwas höhere Herstellkosten dagegen belastend.

EBIT-Marge auf Vorjahresniveau

In den ersten sechs Monaten erzielte RATIONAL ein EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) von 98,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (Vj. 90,9 Mio. Euro). Die EBIT-Marge (EBIT in Relation zu den Umsatzerlösen) erreichte 24,6 % und liegt somit auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 24,7 %). Bereinigt um Währungseffekte lag die EBIT-Marge nach sechs Monaten mit 23,7 % rund einen Prozentpunkt unter dem Vorjahr.

Die operativen Kosten sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 überproportional zum Umsatzwachstum um 11 % auf 139,3 Mio. Euro angestiegen (Vj. 124,9 Mio. Euro). Hierbei stiegen die Kosten in den Bereichen Vertrieb und Service um 10 % auf 99,5 Mio. Euro (Vj. 90,5 Mio. Euro). Es wurde weiter in den Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation investiert, insbesondere in den Überseemärkten. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen nach sechs Monaten um 12 % auf 20,9 Mio. Euro (Vj. 18,6 Mio. Euro). Die Verwaltungskosten stiegen überproportional im Vergleich zum Umsatz um 19 % an und betrugen nach sechs Monaten 18,9 Mio. Euro (Vj. 15,9 Mio. Euro). Haupttreiber dieses Kostenanstiegs sind der Ausbau von Unterstützungsfunktionen in der IT und im kaufmännischen Bereich am Standort Landsberg am Lech und Verwaltungspositionen in den Überseemärkten.

Das Ergebnis nach Steuern erreichte nach dem ersten Halbjahr 76,6 Mio. Euro und lag damit um 10 % über dem Vorjahr (Vj. 69,4 Mio. Euro). Die Steuerquote lag auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018 bei 23 %.

Segmente

Alle Segmente auf Niveau der Konzernprognose

Wie im Geschäftsbericht 2018 beschrieben stellen wir unsere Segmentdarstellung zum laufenden Geschäftsjahr von einer produktbezogenen Sicht auf eine regionale Betrachtung um. Erstmals werden die Geschäftssegmente DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), Amerika (Nord- und Lateinamerika) und Asien berichtet.

Im Geschäftsbericht 2018 prognostizierten wir für 2019 für das Segment DACH ein unterproportionales Umsatzwachstum gegenüber der Konzernprognose. Begünstigt durch Sondereffekte im ersten Quartal dieses Jahres wuchs der Umsatz im Segment DACH leicht über der Konzernprognose. Das Segment EMEA steigerte den Umsatz, wie prognostiziert, auf dem Niveau der Konzernprognose. Für Amerika und Asien prognostizierten wir ein leicht überproportionales Umsatzwachstum. Aufgrund des Basiseffekts durch das hohe Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2018 lag das Umsatzwachstum im Segment Amerika in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf dem Niveau der Konzernprognose. Im Segment Asien lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 ebenfalls auf dem Niveau der Konzernprognose. Hintergründe sind hier ein Verschiebungseffekt in Japan und die unter Erwartung liegende Geschäftsentwicklung in Australien.

Finanz- und Vermögenslage

75 Mio. Euro operativer Cashflow

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein operativer Cashflow von 75,1 Mio. Euro erwirtschaftet, der deutlich über dem Vorjahresniveau (Vj. 55,0 Mio. Euro) liegt. Dieser Anstieg resultierte aus dem höheren Ergebnis und Effekten aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 18,9 Mio. Euro. Wesentlich hierfür sind Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung des Maschinenparks am Standort Landsberg am Lech zur Erhöhung des Automatisierungsgrads in der Fertigung und zur Erweiterung der Produktionskapazität. Weiter enthalten sind Vorbereitungsarbeiten für den Bau eines Versand-und Logistikzentrums am Standort Landsberg am Lech und der Kauf eines Grundstücks am Standort Wittenheim. Des Weiteren sind Rückflüsse aus Finanzanlagen in Höhe von 21,4 Mio. Euro enthalten. In Summe ergibt sich hieraus ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von 2,5 Mio. Euro.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (- 114,0 Mio. Euro) reflektiert im Wesentlichen die im Mai ausbezahlte Dividende in Höhe von 108,0 Mio. Euro (Vj. 125,1 Mio. Euro).

72 % Eigenkapitalquote

Zum Stichtag 30. Juni 2019 lag die Eigenkapitalquote mit 72 % auf gewohnt hohem Niveau (Vj. 73 %). Neben den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 120,6 Mio. Euro (Vj. 105,8 Mio. Euro) verfügte RATIONAL zum Stichtag über Finanzanlagen in Höhe von 62,8 Mio. Euro (Vj. 63,9 Mio. Euro).

Mitarbeiter

Knapp 100 neue Mitarbeiter im ersten Halbjahr

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 wurden 99 neue Positionen geschaffen, über die Hälfte davon in Deutschland. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Ausbau der globalen Vertriebs- und Serviceorganisation. Neben den neuen Stellen im Vertrieb und in vertriebsnahen Funktionen wurden Mitarbeiter in der Fertigung und in zentralen Unterstützungsfunktionen aufgebaut. Zum Stichtag 30. Juni 2019 beschäftigte die RATIONAL-Gruppe 2.212 Mitarbeiter.

Prognose-, Chancen-und Risikobericht

Prognosebericht

Wachstumsprognose für das Jahr 2019 bestätigt

Trotz der Verschlechterung der konjunkturellen Rahmenbedingungen und des guten Vorjahresvergleichshalbjahres konnte das erste Halbjahr 2019 mit einem Umsatzwachstum von 9 % und einer auf Vorjahresniveau liegenden EBIT-Marge abgeschlossen werden. Unterstützt durch positive Währungseffekte und Nachholeffekte aus der Markenzusammenführung im Jahr 2018 lag das erste Halbjahr 2019 am oberen Ende der Unternehmenserwartungen.

Die große Mehrheit der Kunden ist mit den Produkten und Dienstleistungen so zufrieden, dass sie jederzeit wiederkaufen würde und dies auch Freunden und Kollegen empfiehlt. Diese Einschätzung wurde bei der letzten Kundenzufriedenheitsbefragung im Frühjahr dieses Jahres in Frankreich, Spanien, Schweden, Mexiko und Russland erneut bestätigt. In Verbindung mit dem großen Marktpotenzial und der Nähe zu dem menschlichen Grundbedürfnis Essen sieht der Vorstand der RATIONAL AG gute Voraussetzungen, den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Vor diesem Hintergrund bestätigt der Vorstand der RATIONAL AG die für das Geschäftsjahr 2019 ausgegebene Prognose von einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich und einer EBIT-Marge von rund 26 %.

Chancen- und Risikobericht

RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

Landsberg am Lech, den 24. Juli 2019

RATIONAL AG

Der Vorstand

Halbjahresabschluss

RATIONAL-Konzern

Gesamtergebnisrechnung

RATIONAL-Konzern

für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni

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in TEUR 2. Quartal 2019 2. Quartal 2018 1. Halbjahr 2019 1. Halbjahr 2018
Umsatzerlöse 205.133 193.830 399.392 367.311
Umsatzkosten -83.821 - 81.201 -163.325 -152.021
Bruttoergebnis vom Umsatz 121.312 112.629 236.067 215.290
Vertriebs- und Servicekosten -49.123 -45.756 -99.468 - 90.479
Forschungs- und Entwicklungskosten - 10.604 -9.604 -20.902 - 18.606
Allgemeine Verwaltungskosten -9.542 - 8.016 - 18.889 - 15.863
Sonstige betriebliche Erträge 1.904 3.995 5.020 5.902
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.428 -3.203 - 3.620 -5.356
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 51.519 50.045 98.208 90.888
Zinserträge 154 82 343 152
Zinsaufwendungen - 184 -83 - 352 - 153
Übriges Finanzergebnis 473 - 174 1.318 - 217
Ergebnis vor Steuern (EBT) 51.962 49.870 99.517 90.670
Ertragsteuern - 11.959 - 11.718 - 22.901 - 21.306
Ergebnis nach Steuern 40.003 38.152 76.616 69.364
Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung 550 - 231 -44 - 662
Sonstiges Ergebnis 550 - 231 -44 - 662
Gesamtergebnis 40.553 37.921 76.572 68.702
Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) 11.370.000 11.370.000 11.370.000 11.370.000
Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen

auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien
3,52 3,36 6,74 6,10

Bilanz

RATIONAL-Konzern

Aktiva

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in TEUR 30.06.2019 30.06.2018 31.12.2018
Langfristige Vermögenswerte 194.751 147.946 162.264
Immaterielle Vermögenswerte 7.623 8.041 8.081
Sachanlagen 172.371 129.490 142.671
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.107 794 993
Latente Steueransprüche 11.152 8.259 8.943
Sonstige Vermögenswerte 2.498 1.362 1.576
Kurzfristige Vermögenswerte 394.229 358.243 442.176
Vorräte 63.781 51.543 57.440
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 121.532 119.425 124.440
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 65.513 65.267 86.278
Ertragsteuerforderungen 1.524 555 749
Sonstige Vermögenswerte 21.259 15.682 16.503
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 120.620 105.771 156.766
Bilanzsumme 588.980 506.189 604.440

Passiva

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in TEUR 30.06.2019 30.06.2018 31.12.2018
Eigenkapital 424.071 367.904 455.514
Gezeichnetes Kapital 11.370 11.370 11.370
Kapitalrücklage 28.058 28.058 28.058
Gewinnrücklagen 390.029 333.482 421.428
Übriges Eigenkapital -5.386 - 5.006 -5.342
Langfristige Schulden 37.912 28.113 26.358
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.868 4.799 4.706
Sonstige Rückstellungen 8.200 9.471 8.501
Finanzschulden 4.991 7.622 6.306
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 14.957 3.214 3.214
Latente Steuerschulden 166 392 201
Ertragsteuerverbindlichkeiten 2.538 1.043 1.263
Sonstige Verbindlichkeiten 2.192 1.572 2.167
Kurzfristige Schulden 126.997 110.172 122.568
Sonstige Rückstellungen 53.343 48.144 49.383
Finanzschulden 5.296 5.295 5.612
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.269 26.654 26.409
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 8.489 3.938 6.686
Ertragsteuerverbindlichkeiten 13.459 5.991 11.533
Sonstige Verbindlichkeiten 24.141 20.150 22.945
Schulden 164.909 138.285 148.926
Bilanzsumme 588.980 506.189 604.440

Kapitalflussrechnung

RATIONAL-Konzern

für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni

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in TEUR 1. Halbjahr 2019 1. Halbjahr 2018
Ergebnis vor Steuern (EBT) 99.517 90.670
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 75.075 55.023
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Erlöse Anlagenabgang - 18.918 -27.995
Cashflow aus Finanzanlagen 21.368 9.199
Cashflow aus Investitionstätigkeit 2.450 - 18.796
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 114.021 - 126.447
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 350 - 223
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - 36.146 -90.443
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. 156.766 196.214
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06. 120.620 105.771

Eigenkapitalveränderungsrechnung

RATIONAL-Konzern

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in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Übriges Eigenkapital Gesamt
Unterschiedsbeträge aus

der Währungsumrechnung
Versicherungsmathematische

Gewinne und Verluste
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2018 11.370 28.058 389.188 - 3.341 - 1.003 424.272
Dividende - - - 125.070 - - - 125.070
Ergebnis nach Steuern - - 69.364 - - 69.364
Sonstiges Ergebnis - - - - 662 0 -662
Stand am 30.06.2018 11.370 28.058 333.482 -4.003 - 1.003 367.904
Stand am 01.01.2019 11.370 28.058 421.428 -4.647 -695 455.514
Dividende - - - 108.015 - - - 108.015
Ergebnis nach Steuern - - 76.616 - - 76.616
Sonstiges Ergebnis - - - - 44 - - 44
Stand am 30.06.2019 11.370 28.058 390.029 -4.691 -695 424.071

Anhang

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die RegeIungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung.

Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in Kraft:

IFRS 16 "Leasingverhältnisse"
IFRS 9 "Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung"
IFRIC 23 "Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung"
IAS 28 "Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"
Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2015 - 2017
IAS 19 "Planänderungen, -kürzungen oder -abgeltungen"

Durch die erstmalige Anwendung des neuen Standards IFRS 16 "Leasingverhältnisse" kam es zu Änderungen der Rechnungslegungsmethoden des Konzerns. Aus anderen neuen oder geänderten Standards, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Kraft traten und nicht vorher freiwillig angewendet wurden, resultieren keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.

Im vorliegenden Abschluss wurden keine neuen oder geänderten Standards vorzeitig angewendet.

Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2019 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft sieben inländische (31. Dezember 2018: acht) und 25 ausländische (31. Dezember 2018: 25) Tochtergesellschaften. Zudem hält die RATIONAL AG Fondsanteile an einem Spezialfonds, welcher als strukturiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen wird.

Die Veränderung gegenüber dem 30. Juni 2018 und dem 31. Dezember 2018 resultiert aus der Gründung von Tochtergesellschaften in Chile und Tschechien. Die Gesellschaften FRIMA Deutschland GmbH, FRIMA International AG und FRIMA France S.A.S. wurden im GJ 2019 auf die Gesellschaften RATIONAL Großküchentechnik GmbH, RATIONAL International AG und RATIONAL France S.A.S. verschmolzen.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Folgenden werden die aufgrund des IFRS 16 neu ab dem 1. Januar 2019 angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze, soweit sie von den bisher angewendeten abweichen, beschrieben.

Auswirkungen der erstmaligen Anwendung des IFRS 16

Als Erstanwendungsmethode hat RATIONAL den modifizierten retrospektiven Ansatz gem. IFRS 16.C5 b) gewählt, wobei keine Anpassung von Vergleichsinformationen stattfindet. Effekte auf das Eigenkapital ergeben sich zum Erstanwendungszeitpunkt des IFRS 16 nicht.

Leasingverbindlichkeiten für Leasingverträge, die zuvor nach IAS 17 als Operating Lease klassifiziert worden sind, werden mit Erstanwendung des IFRS 16 zum Barwert der ausstehenden Leasingraten erfasst. RATIONAL macht von der Erleichterung Gebrauch, auf ein Portfolio ähnlich ausgestalteter Leasingverträge (Leasingverhältnisse mit ähnlicher Restlaufzeit in einem ähnlichen Wirtschaftsumfeld) einen einzigen Abzinsungssatz anzuwenden. Der gewichtete durchschnittliche Grenzfremdkapitalzinssatz des Leasingnehmers, der auf die Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar 2019 angewendet wurde, beträgt 4,5 %.

Überleitungsrechnung

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in TEUR
Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen zum 31. Dezember 2018 16.016
Mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 abgezinst 15.359
Leasingverhältnisse über Vermögenswerte mit geringem Wert, die linear als Aufwand erfasst werden -587
Anpassungen aufgrund unterschiedlicher Einschätzungen von Verlängerung- und Kündigungsoptionen 170
Verpflichtungen aus Leasingverträgen, bei denen der Leasinggegenstand zum 1. Januar 2019 noch nicht zur Nutzung zur Verfügung stand -179
Sonstiges -34
Am 1. Januar 2019 bilanzierte Leasingverbindlichkeiten 14.729
Hiervon kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 6.290
Hiervon langfristige Leasingverbindlichkeiten 8.439

Die damit verbundenen Nutzungsrechte wurden in Höhe der zugehörigen Leasingverbindlichkeiten angesetzt. Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 bestanden keine belastenden Leasingverhältnisse, so dass eine Wertberichtigung der Nutzungsrechte nicht erforderlich war.

Leasingaktivitäten und bilanzielle Behandlung

Bei RATIONAL qualifizieren sich Immobilien, Fahrzeuge sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung als Leasinggegenstände gem. IFRS 16.

Seit dem 1. Januar 2019 werden Leasingverhältnisse zu dem Zeitpunkt, zu dem der Leasinggegenstand dem Konzern zur Nutzung zur Verfügung steht, als Nutzungsrecht und entsprechende Leasingverbindlichkeit zum Barwert erfasst.

Für geringwertige Leasinggegenstände (vorwiegend EDV-Ausstattung) nimmt RATIONAL das Wahlrecht gem. IFRS 16.5 b) in Anspruch. Zahlungen für Vermögensgegenstände von geringem Wert werden linear als Aufwand im Gewinn oder Verlust erfasst.

Verwendung von Schätzungen und Annahmen sowie wesentliche Ermessensentscheidungen

Bei Nutzungsrechten an Leasinggegenständen beziehen sich die Annahmen und Schätzungen des Managements insbesondere auf die Bestimmung der Laufzeit von Leasingverhältnissen, und die Einschätzung ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Das Management geht davon aus, dass die Annahmen und Schätzungen angemessen sind. Falls sich Änderungen zu den genannten Annahmen und Schätzungen ergeben, würde dies die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage verändern.

Umsatzerlöse nach Regionen

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in TEUR 2. Quartal 2019 Anteil in % 2. Quartal 2018 Anteil in %
Deutschland 23.610 12 22.806 12
Europa (ohne Deutschland) 93.152 45 89.836 46
Nordamerika 39.738 19 38.601 20
Lateinamerika 11.801 6 9.645 5
Asien 25.589 12 23.841 12
Übrige Welt1 11.243 6 9.101 5
Gesamt 205.133 100 193.830 100

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1. Halbjahr 2019 Anteil in % 1. Halbjahr 2018 Anteil in %
Deutschland 48.852 12 44.621 12
Europa (ohne Deutschland) 181.181 46 172.619 47
Nordamerika 76.073 19 67.474 18
Lateinamerika 21.311 5 18.575 5
Asien 52.223 13 46.646 13
Übrige Welt1 19.752 5 17.376 5
Gesamt 399.392 100 367.311 100

1 Australien, Neuseeland, Naher und mittlerer Osten, Afrika

Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden ist in der vorstehenden Tabelle dargestellt.

Die Produkt-Gruppe Combi-Dämpfer erzielt im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 365.519 Tsd. Euro (Vj. 338.852 Tsd. Euro), die Produkt-Gruppe VarioCookingCenter® erzielt Umsatzerlöse in Höhe von 33.873 Tsd. Euro (Vj. 28.459 Tsd. Euro).

73 % (Vj. 74 %) der Umsatzerlöse entfallen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 27 % (Vj. 26 %) entstehen aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Weitere Informationen zu Umsatzerlösen werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Der Anstieg des Sachanlagevermögens gegenüber dem 31. Dezember 2018 resultiert im Wesentlichen aus Nutzungsrechten gem. IFRS 16 in Höhe von 16.354 Tsd. Euro sowie aus Investitionen in Grundstücke, Gebäude und technische Anlagen.

Die Reduzierung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte gegenüber dem 31. Dezember 2018 resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren Festgeldanlagen.

Der Anstieg der kurz- und langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2018 resultiert im Wesentlichen aus Leasingverbindlichkeiten gem. IFRS 16 in Höhe von insgesamt 16.390 Tsd. Euro.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Zahlungsmittelabflüsse für als Nutzungsrechte angesetzte Leasinggegenstände betragen im ersten Halbjahr 2019 4.140 Tsd. Euro. Diese sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit abgebildet. Bis 2018 wurden Zahlungsmittelabflüsse aus Operating-Leasingverhältnissen im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit berücksichtigt.

Bewertungskategorien gem. IFRS 9

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in TEUR Bemessungshierarchiestufe Buchwert 30.06.2019 Beizulegender Zeitwert 30.06.2019 Buchwert 31.12.2018 Beizulegender Zeitwert 31.12.2018
Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 259.021 320.971
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) Stufe 2 1.107 1.105 993 993
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 121.532 124.440
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) 15.762 38.772
Zahlungsmittel und -äquivalente 120.620 156.766
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 49.751 47.506
Derivate ohne Hedgebeziehung1 Stufe 1 - - 105 105
Derivate ohne Hedgebeziehung1 Stufe 2 406 406 539 539
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) Stufe 1 49.345 49.345 46.162 46.162
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) Stufe 2 - - 700 700
Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 55.657 47.722
Finanzschulden (langfristig) Stufe 2 4.991 5.193 6.306 6.555
Langfristige Leasingverbindlichkeiten2 9.774 -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeinten (langfristig) Stufe 2 5.183 5.145 3.214 3.214
Finanzschulden (kurzfristig) Stufe 2 5.296 5.320 5.612 5.635
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.269 26.409
Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten3 6.616 -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 1.528 6.181
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 345 505
Derivate ohne Hedgebeziehung3 Stufe 1 142 142 53 53
Derivate ohne Hedgebeziehung3 Stufe 2 203 203 452 452

1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)

2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (langfristig)

3 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)

Erläuterungen zu Finanzinstrumenten

Die oben stehende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7 zusätzlich anzugebenden beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Für Leasingverbindlichkeiten wird gemäß IFRS 7.29 d) kein beizulegender Zeitwert angegeben.

Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen gemäß IFRS 13. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.

Geschäftssegmente

in TEUR

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1. Halbjahr 2019 DACH EMEA AMERICAS ASIEN Summe der Segmente Überleitung
Segmentumsätze 65.222 174.085 93.190 59.457 391.954 7.438
Segmentergebnis 16.303 47.787 17.520 13.235 94.845 3.363
Finanzergebnis - - - - - -
Ergebnis vor Steuern - - - - - -
Segmentvermögenswerte 12.534 72.522 66.362 43.094 194.512 -9.199

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1. Halbjahr 2019 Konzern
Segmentumsätze 399.392
Segmentergebnis 98.208
Finanzergebnis 1.309
Ergebnis vor Steuern 99.517
Segmentvermögenswerte 185.313

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1. Halbjahr 2018 DACH EMEA AMERICAS ASIEN Summe der Segmente Überleitung
Segmentumsätze 59.558 163.030 85.962 54.810 363.360 3.951
Segmentergebnis 13.915 44.058 16.517 13.389 87.879 3.009
Finanzergebnis - - - - - -
Ergebnis vor Steuern - - - - - -
Segmentvermögenswerte 12.579 66.010 56.657 36.760 172.006 -1.038

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1. Halbjahr 2018 Konzern
Segmentumsätze 367.311
Segmentergebnis 90.888
Finanzergebnis -218
Ergebnis vor Steuern 90.670
Segmentvermögenswerte 170.968

Geschäftssegmente

Die interne Steuerung und Berichterstattung an den Vorstand richtete sich bis 2018 an Produktgruppen aus. Folglich wurden als Geschäftssegmente im Konzernabschluss 2018 die Produktgruppen RATIONAL und FRIMA berichtet. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2019 wurde die interne Steuerung und die Berichterstattung an den Vorstand, der als Hauptentscheidungsträger identifiziert wurde, auf geographische Regionen umgestellt. Die vorliegende Berichterstattung zu den Geschäftssegmenten reflektiert diese Umstellung. Erstmals werden die Geschäftssegmente DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), Amerika und Asien berichtet. Die Werte für das Vorjahr werden vergleichbar in dieser Struktur dargestellt.

Die Geschäftssegmente EMEA, Amerika und Asien sind jeweils zusammengefasste Segmente. Das zusammengefasste Segment EMEA beinhaltet die Geschäftssegmente in Europa, Naher Osten und Afrika. Amerika beinhaltet die Geschäftssegmente Nord- und Lateinamerika und Asien beinhaltet die Geschäftssegmente Asien Nord und Asien Süd. Die zusammengefassten Geschäftssegmente sind hinsichtlich der verkauften Produkte und Dienstleistungen, der Kundengruppen sowie der Vertriebsmethode vergleichbar, erzielen vergleichbare Margen und es wird erwartet, dass das zukünftige Umsatzwachstum vergleichbar sein wird.

Die Rechnungslegungsgrundsätze für die Segmente entsprechen grundsätzlich denen des Konzerns. Unterschiede ergeben sich im Wesentlichen aus abweichenden Wechselkursen sowie dem Ansatz kalkulatorischer Erfolgsbestandteile. Alle Segmente erzielen Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Geräten, Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Umsatzerlöse zwischen den Segmenten liegen nicht vor. Das Segmentergebnis entspricht im Wesentlichen dem Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern. Die Segmentvermögenswerte beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte. Schulden werden auf Segmentebene nicht berichtet.

Die Überleitungsspalte resultiert bei den Umsatzerlösen und dem Ergebnis insbesondere aus der Währungsumrechnung. Bei den Vermögenswerten beinhaltet die Spalte im Wesentlichen Vermögenswerte die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind sowie Konsolidierungseffekte.

Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag

Es sind nach dem 30. Juni 2019 keine Vorgänge eingetreten, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RATIONAL AG und des Konzerns von besonderer Bedeutung wären.

Bilanzeid

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Landsberg am Lech, den 24. Juli 2019

RATIONAL AG

Der Vorstand

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Dr. Peter Stadelmann Dr. Axel Kaufmann
Vorstandsvorsitzender Vorstand kaufmännischer Bereich
Peter Wiedemann Markus Paschmann
Vorstand technischer Bereich Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing