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RATIONAL AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 9, 2018

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Interim / Quarterly Report

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RATIONAL AG

Landsberg a. Lech

RATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2018

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Weltwirtschaft wächst um knapp 4 %

Die Prognose des globalen Wirtschaftswachstums im Jahr 2018 wurde von 3,6 % auf 3,9 % erhöht. In den Schwellenländern wird unverändert mit einem Wachstum von 4,9 % gerechnet, für die Industrieländer wurde die Prognose von 2,0 auf 2,3 % angehoben.

Die Prognose für die Zunahme der Wirtschaftsleistung im Euroland (2,4 %) ist gegenüber Vorjahr (2,3 %) nahezu unverändert geblieben. In den USA (2,9 %) wird eine höhere Steigerungsrate als im Vorjahr (2,3 %) erwartet. Für Großbritannien und für Japan wurden die Prognosen auf 1,6 % (Vj. 1,8 %) und 1,2 % (Vj. 1,7 %) gesenkt.

Die Risiken für die Weltwirtschaft haben zuletzt zugenommen. Vor allem die vom US-Präsidenten initiierten Strafzölle gegenüber China könnten dazu führen, dass sich der Handelskonflikt zwischen beiden Ländern weiter verschärfen bzw. auch auf andere Regionen ausweiten könnte. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Handelskrieges noch als gering einzuschätzen ist, haben die ersten konjunkturellen Frühindikatoren negativ reagiert. Weniger Wachstum und mehr Inflation könnten mögliche Konsequenzen einer Beschränkung des internationalen Handels darstellen. (Quelle: Warburg, Mai 2018)

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Umsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr um 11 %, währungsbereinigt um 14 %

Nach dem guten Start im ersten Quartal 2018 konnte die RATIONAL AG im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 17 % die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 367,3 Mio. Euro erzielt (Vj. 331,1 Mio. Euro), das entspricht einer Steigerungsrate von 11 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Umsatzentwicklung war insbesondere durch die Schwäche des US Dollars, des kanadischen Dollars, des brasilianischen Reals und des japanischen Yens negativ belastet. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum nach sechs Monaten bei 14 %.

Weltweites Wachstum

Im Heimatmarkt Deutschland wuchs RATIONAL in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres um 12 %. Nach dem guten Wachstum im ersten Quartal (+13 %) konnten die Umsätze im zweiten Quartal um 11 % gesteigert werden. Grund für diesen Erfolg waren vor allem die gesteigerten Combi-Dämpfer-Absätze (+12 %).

Nach einem eher verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2018 in Europa (ohne Deutschland) aufgrund eines Basiseffekts aus dem Vorjahr, stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2018 um 18%. Auf sechs Monate betrachtet ergibt sich somit ein Wachstum von rund 11 %.

In Nordamerika konnte im zweiten Quartal der Umsatz um 32 % gesteigert werden. Hierin enthalten ist eine umfangreiche Auslieferung an einen großen US-amerikanischen Kettenkunden, welche fast abgeschlossen ist. Mit 17 % Wachstum ist Nordamerika damit der Hauptwachstumsmarkt in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Währungsneutral stiegen die Umsatzerlöse in der Region sogar um 28 %.

In Lateinamerika lagen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um 2 % unter dem Vorjahr. Wesentliche Gründe hierfür sind der Basiseffekt aufgrund des extrem hohen Vorjahreswachstums um 43 % sowie die Abwertung des brasilianischen Reals (-20 %) und des mexikanischen Pesos (-9 %). Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz im ersten Halbjahr um 6% über dem Vorjahr.

Die Region Asien konnte das Wachstum aus dem ersten Quartal halten und erreichte zum Halbjahr ein Umsatzplus von 12 %. Größter Wachstumstreiber war China. In China wachsen sowohl die Umsätze in der Fläche als auch das Kettengeschäft deutlich. Währungsneutral lag das Umsatzwachstum bei 15 %.

Die Region "Übrige Welt" schloss das erste Halbjahr 2018 mit einer Steigerung der Umsatzerlöse zur Vergleichsperiode um 7 %. Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz in Afrika.

Rohertrag um 8 % über Vorjahr

Im ersten Halbjahr 2018 erzielte RATIONAL ein Bruttoergebnis vom Umsatz von 218,5 Mio. Euro. (Vj. 202,5). Im Vorjahresvergleich entspricht das einer Steigerung von 8 %. Die Rohertragsmarge lag mit 60 % (Vj. 61 %) leicht unter Vorjahr. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die negativen Währungseffekte in den Umsatzerlösen zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten steigende Rohstoffpreise und ein überproportionales Wachstum kleinerer Gerätegrößen die Rohertragsmarge.

EBIT-Marge währungsbereinigt 26 %

In den ersten sechs Monaten erzielte RATIONAL ein EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) von 90,9 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (Vj. 83,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge (EBIT in Relation zu den Umsatzerlösen) erreichte knapp 25 % (Vj. 25 %). Der Rückgang der EBIT-Marge resultiert vorwiegend aus den beschriebenen negativen Währungseffekten und Umbewertungseffekten von Fremdwährungspositionen zum Bilanzstichtag. Bereinigt um Währungseinflüsse lag die EBIT-Marge nach sechs Monaten mit rund 26 % auf dem Vorjahresniveau.

Die operativen Kosten sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 leicht unterproportional zum Umsatzwachstum um 10 % auf 128,2 Mio. Euro angestiegen (Vj. 117,0 Mio. Euro). Hierbei stiegen die Kosten in den Bereichen Vertrieb und Service um 8 % auf 93,7 Mio. Euro (Vj. 87,0 Mio. Euro). Es wurde weiter in den Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation investiert, insbesondere in den Wachstumsmärkten in Übersee. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen nach sechs Monaten um 19 % auf 18,6 Mio. Euro (Vj. 15,7 Mio. Euro). Die Verwaltungskosten wiesen eine proportionale Steigerung im Vergleich zum Umsatz von 11 % auf und betrugen nach sechs Monaten 15,9 Mio. Euro (Vj. 14,4 Mio. Euro).

Das Ergebnis nach Steuern erreichte nach dem ersten Halbjahr 69,4 Mio. Euro und lag damit um 8 % über Vorjahr (Vj. 64,0 Mio. Euro). Die Steuerquote lag nahezu unverändert bei 24 %.

55 Mio. Euro operativer Cashflow

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein operativer Cashflow von 55,0 Mio. Euro erwirtschaftet, der deutlich über dem Vorjahresniveau (Vj. 44,9 Mio. Euro) liegt. Dieser Anstieg resultierte aus dem höheren Ergebnis und Effekten aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens und von Rückstellungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 28,0 Mio. Euro. Wesentlich hierfür sind die Neubau- und Renovierungsarbeiten am Standort Landsberg zur Erweiterung der Produktionskapazitäten. Des Weiteren sind Rückflüsse aus Finanzinvestitionen in Höhe von 9,2 Mio. Euro enthalten. In Summe ergibt sich hieraus ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von -18.8 Mio. Euro.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (-126,5 Mio. Euro) reflektiert im Wesentlichen die im Mai ausbezahlte Dividende in Höhe von 125,1 Mio. Euro (Vj. 113,7 Mio. Euro).

73 % Eigenkapitalquote

Zum Stichtag 30. Juni 2018 lag die Eigenkapitalquote mit 73 % auf gewohnt hohem Niveau (Vj. 73 %). Neben den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 105,8 Mio. Euro (Vj. 127,8 Mio. Euro) verfügte RATIONAL zum Stichtag 30. Juni 2018 über Finanzanlagen in Festgelder und einen Spezialfonds von insgesamt 66,1 Mio. Euro (Vj. 79,9 Mio. Euro). Die in Summe niedrigere Liquidität im Vergleich zum Vorjahr ist auf hohe Investitionen im vorangegangenen und laufenden Geschäftsjahr sowie die Dividendenausschüttung in Höhe von 125,1 Mio. Euro zurückzuführen.

Segmente

RATIONAL

Das Segment RATIONAL, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter® und des CombiMaster® Plus repräsentiert, konnte nach sechs Monaten den Segmentumsatz um 10 % auf 338,9 Mio. Euro steigern (Vj. 307,2 Euro). Das Segmentergebnis lag mit 86,9 Mio. Euro um 7 % über Vorjahr (Vj. 81,2 Mio. Euro).

FRIMA

FRIMA produziert und vertreibt das VarioCookingCenter® . Der Segmentumsatz erreichte nach sechs Monaten 28,5 Mio. Euro (Vj. 24,7 Mio. Euro) und damit 15 % mehr als im Vorjahr. Das Segmentergebnis lag mit 4,0 Mio. Euro um 52 % über dem Vergleichswert des Vorjahres (Vj. 2,6 Mio. Euro).

Mitarbeiter

206 neue Mitarbeiter im ersten Halbjahr

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 wurden 206 neue Mitarbeiter aufgebaut, knapp die Hälfte davon in Deutschland. Der Großteil der neuen Stellen ist im Vertrieb und in vertriebsnahen Funktionen entstanden.

Prognosebericht

Wachstumsprognose erhöht

Die große Mehrheit der Kunden ist mit den Produkten und Dienstleistungen so zufrieden, dass sie jederzeit wiederkaufen würde und dies auch Freunden und Kollegen empfiehlt. Diese Einschätzung wurde bei der letzten Kundenzufriedenheitsbefragung in 2018 erneut bestätigt. In Verbindung mit dem großen Marktpotenzial und soliden Prognosen für die Weltwirtschaft sieht der Vorstand der RATIONAL AG gute Voraussetzungen, den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen.

Trotz des außerordentlich starken Vorjahresvergleichshalbjahres und deutlich negativer Währungseffekte konnte das erste Halbjahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 11 % abgeschlossen und damit die Erwartungen übertroffen werden. Neben einem insgesamt guten Geschäftsverlauf ist dies auch begründet in einigen Großaufträgen, insbesondere aus Nordamerika. Auch für das zweite Halbjahr schätzt der Vorstand der RATIONAL AG die Aussichten positiv ein und erhöht aufgrund dessen den Zielwert für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 auf 10 bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr. An der bisherigen Ergebnisprognose einer EBIT-Marge zwischen 26 % und 27 % wird festgehalten, insbesondere die weitere Entwicklung der Wechselkurse dürfte hier ausschlaggebend sein. Für die kommenden Jahre gehen wir weiterhin von einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich aus.

Chancen- und Risikobericht

RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.

Landsberg am Lech, den 27. Juli 2018

RATIONAL AG

Der Vorstand

Halbjahresabschluss

RATIONAL-Konzern

Gesamtergebnisrechnung

RATIONAL-Konzern

für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni

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in TEUR 2. Quartal

2018
2. Quartal

2017
1. Halbjahr

2018
1. Halbjahr

2017
Umsatzerlöse 193.830 165.364 367.311 331.081
Umsatzkosten -79.341 -63.982 -148.812 -128.554
Bruttoergebnis vom Umsatz 114.489 101.382 218.499 202.527
Vertriebs- und Servicekosten -47.616 -43.153 -93.688 -86.966
Forschungs- und Entwicklungskosten -9.604 -8.135 -18.606 -15.650
Allgemeine Verwaltungskosten -8.016 -7.348 -15.863 -14.352
Sonstige betriebliche Erträge 3.995 1.616 5.902 3.765
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.203 -4.648 -5.356 - 5.476
Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) 50.045 39.714 90.888 83.848
Zinserträge 82 77 152 161
Zinsaufwendungen -83 -204 -153 -409
Übriges Finanzergebnis -174 0 -217 0
Ergebnis vor Steuern (EBT) 49.870 39.587 90.670 83.600
Ertragsteuern -11.718 -9.303 -21.306 -19.646
Ergebnis nach Steuern 38.152 30.284 69.364 63.954
Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können:
Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung -231 -777 -662 -551
Sonstiges Ergebnis -231 -777 -662 -551
Gesamtergebnis 37.921 29.507 68.702 63.403
Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) 11.370.000 11.370.000 11.370.000 11.370.000
Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien 3,36 2,66 6,10 5,62

Bilanz

RATIONAL-Konzern

Aktiva

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in TEUR 30.06.2018 30.06.2017 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte 147.946 113.371 137.353
Immaterielle Vermögenswerte 8.041 8.239 8.525
Sachanlagen 129.490 88.539 116.413
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 794 5.669 3.239
Latente Steueransprüche 8.259 9.156 7.475
Sonstige Vermögenswerte 1.362 1.768 1.701
Kurzfristige Vermögenswerte 358.243 359.938 433.346
Vorräte 51.543 41.380 45.682
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 119.425 100.839 109.657
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 65.267 74.188 72.019
Ertragsteuerforderungen 555 1.097 416
Sonstige Vermögenswerte 15.682 14.611 9.358
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 105.771 127.823 196.214
Bilanzsumme 506.189 473.309 570.699

Passiva

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in TEUR 30.06.2018 30.06.2017 31.12.2017
Eigenkapital 367.904 346.661 424.527
Gezeichnetes Kapital 11.370 11.370 11.370
Kapitalrücklage 28.058 28.058 28.058
Gewinnrücklagen 333.482 310.396 389.443
Übriges Eigenkapital -5.006 -3.163 -4.344
Langfristige Schulden 28.113 33.868 28.350
Pensionsrückstellungen 3.097 3.288 3.000
Sonstige Rückstellungen 11.173 10.065 10.905
Finanzschulden 7.622 18.412 8.937
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.214 0 3.214
Latente Steuerschulden 392 739 663
Ertragsteuerverbindlichkeiten 1.043 1.305 1.489
Sonstige Verbindlichkeiten 1.572 59 142
Kurzfristige Schulden 110.172 92.780 117.822
Sonstige Rückstellungen 48.144 40.559 44.414
Finanzschulden 5.295 7.034 5.310
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.654 16.426 31.314
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.938 6.065 10.032
Ertragsteuerverbindlichkeiten 5.991 5.486 7.996
Sonstige Verbindlichkeiten 20.150 17.210 18.756
Schulden 138.285 126.648 146.172
Bilanzsumme 506.189 473.309 570.699

Kapitalflussrechnung

RATIONAL-Konzern

für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni

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in TEUR Halbjahr

2018
1. Halbjahr

2017
Ergebnis vor Steuern (EBT) 90.670 83.600
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 55.023 44.859
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Erlöse Anlagenabgang -27.995 -8.810
Cashflow aus Finanzanlagen 9.199 106.361
Cashflow aus Investitionstätigkeit -18.796 97.551
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -126.447 -116.435
Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -223 -604
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -90.443 25.371
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. 196.214 102.452
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06. 105.771 127.823

Eigenkapitalveränderungsrechnung

RATIONAL-Konzern

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in TEUR Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Übriges Eigenkapital Gesamt
Unterschiedsbeträge

aus der Währungs-

umrechnung
Versicherungs-

mathematische

Gewinne und Verluste
--- --- --- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2017 11.370 28.058 360.142 -1.584 - 1.028 396.958
Dividende - - -113.700 - - -113.700
Ergebnis nach Steuern - - 63.954 - - 63.954
Sonstiges Ergebnis - - - -551 0 -551
Stand am 30.06.2017 11.370 28.058 310.396 -2.135 -1.028 346.661
Stand am 31.12.2017 11.370 28.058 389.443 -3.341 -1.003 424.527
Erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 - - -255 - - -255
Stand am 01.01.2018 11.370 28.058 389.188 -3.341 -1.003 424.272
Dividende - - -125.070 - - -125.070
Ergebnis nach Steuern - - 69.364 - - 69.364
Sonstiges Ergebnis - - - -662 0 -662
Stand am 30.06.2018 11.370 28.058 333.482 -4.003 - 1.003 367.904

Anhang

Geschäftssegmente

2. Quartal 2018

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in TEUR RATIONAL FRIMA Summe der Segmente Überleitung Konzern
Außenumsätze 178.804 15.026 193.830 0 193.830
Innenumsätze 12 0 12 -12 -
Segmentumsätze 178.816 15.026 193.842 -12 193.830
Segmentergebnis 47.282 2.760 50.042 3 50.045
Finanzergebnis - - - - -175
Ergebnis vor Steuern - - - - 49.870

2. Quartal 2017

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in TEUR RATIONAL FRIMA Summe der Segmente Überleitung Konzern
Außenumsätze 152.476 12.888 165.364 0 165.364
Innenumsätze 383 0 383 -383 -
Segmentumsätze 152.859 12.888 165.747 -383 165.364
Segmentergebnis 37.872 1.802 39.674 40 39.714
Finanzergebnis - - - - -127
Ergebnis vor Steuern - - - - 39.587

1. Halbjahr 2018

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in TEUR RATIONAL FRIMA Summe der Segmente Überleitung Konzern
Außenumsätze 338.852 28.459 367.311 0 367.311
Innenumsätze 12 0 12 -12 -
Segmentumsätze 338.864 28.459 367.323 -12 367.311
Segmentergebnis 86.866 4.020 90.886 2 90.888
Finanzergebnis - - - - -218
Ergebnis vor Steuern - - - - 90.670

1. Halbjahr 2017

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in TEUR RATIONAL FRIMA Summe der Segmente Überleitung Konzern
Außenumsätze 306.370 24.711 331.081 0 331.081
Innenumsätze 878 0 878 -878 -
Segmentumsätze 307.248 24.711 331.959 -878 331.081
Segmentergebnis 81.183 2.649 83.832 16 83.848
Finanzergebnis - - - - -248
Ergebnis vor Steuern - - - - 83.600

Umsatzerlöse nach Regionen

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in TEUR 2. Quartal

2018
Anteil

in %
2. Quartal

2017
Anteil

in %
Deutschland 22.806 12 20.521 12
Europa (ohne Deutschland) 89.836 46 76.486 46
Nordamerika 38.601 20 28.960 18
Lateinamerika 9.645 5 9.275 6
Asien 23.841 12 21.521 13
Übrige Welt 9.101 5 8.601 5
Gesamt 193.830 100 165.364 100

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1. Halbjahr

2018
Anteil

in %
1. Halbjahr

2017
Anteil

in %
Deutschland 44.621 12 39.886 12
Europa (ohne Deutschland) 172.619 47 156.178 47
Nordamerika 67.474 18 57.928 17
Lateinamerika 18.575 5 19.027 6
Asien 46.646 13 41.815 13
Übrige Welt 17.376 5 16.247 5
Gesamt 367.311 100 331.081 100

Darstellung des Abschlusses

Ab dem Geschäftsjahr 2018 enthält die Gesamtergebnisrechnung die neue Position "Übriges Finanzergebnis". Hierin enthalten sind insbesondere die Bewertungs- und Veräußerungsgewinne bzw. -verluste aus dem Spezialfonds.

Daneben wurde ab dem 1. Januar 2018 auch die Darstellung in der Bilanz angepasst. Die sonstigen Vermögenswerte und Schulden werden unter Berücksichtigung der Vorschriften des IAS 1 in finanziell und nicht-finanziell gegliedert. Die Vorjahreszahlen im aktuellen Bericht wurden entsprechend angepasst. Die folgende Tabelle zeigt, aus welchen Bilanzpositionen des Konzernabschlusses 2017 sich die neuen Bilanzpositionen jeweils zusammensetzen:

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Langfristige Vermögenswerte
Finanzanlagen, Sonstige langfristige Vermögenswerte → Sonstige finanzielle Vermögenswerte, Sonstige Vermögenswerte
Kurzfristige Vermögenswerte
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Geldanlagen → Sonstige finanzielle Vermögenswerte, Sonstige Vermögenswerte
Langfristige Schulden
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten → Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten
Kurzfristige Schulden
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten → Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung.

Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in Kraft:

IFRS 9 "Finanzinstrumente"
IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen"
Klarstellungen zu IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen"
Änderungen an IFRS4 "Anwendung von IFRS9 Finanzinstrumente gemeinsam mit IFRS 4 Versicherungsverträge"
Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2014 - 2016 (Änderungen an IAS 28, IFRS 1)
Änderungen an IAS 40 "Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien"
IFRIC 22 "Vorauszahlungen im Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionen"
Änderungen an IFRS2 "Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung"

Durch die erstmalige Anwendung der neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" kam es zu Änderungen der Rechnungslegungsmethoden des Konzerns. Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung dieser beiden Standards werden im Anhang beschrieben. Die Umstellungseffekte aus der erstmaligen Anwendung der neuen Standards wurden zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst, Vergleichsperioden wurden nicht rückwirkend angepasst. Aus anderen neuen oder geänderten Standards, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Kraft traten und nicht vorher freiwillig angewendet wurden, resultieren keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.

Folgende neue oder geänderte Standards waren im Geschäftsjahr 2018 noch nicht verbindlich anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewendet.

IFRS 16 "Leasingverhältnisse": IFRS 16 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen und ersetzt dabei den bestehenden IAS 17 sowie die dazugehörigen Interpretationen. RATIONAL beabsichtigt, diesen Standard nicht vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens anzuwenden. Als Erstanwendungsmethode wird RATIONAL den modifizierten retrospektiven Ansatz wählen, wobei keine Anpassung von Vergleichsinformationen stattfindet. Leasingverbindlichkeiten für Leasingverträge, die bisher als Operating Leasing klassifiziert wurden, werden bei Erstanwendung des IFRS 16 zum Barwert der ausstehenden Leasingraten bewertet. Die Bewertung des Nutzungsrechts findet ebenso zum 1. Januar 2019 in Höhe des Barwerts der Leasingverbindlichkeit statt. RATIONAL wird die Ausnahmeregelung für geringwertige Leasingverhältnisse in Anspruch nehmen. Die Prüfung der Auswirkungen des neuen IFRS 16 ist noch nicht abgeschlossen. Nach dem derzeitigen Stand der Analyse werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die GuV erwartet. Die Bilanzsumme wird sich durch die Bilanzierung der Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten aus Leasing insgesamt um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag erhöhen.
IFRS 9 "Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung": Hieraus werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von RATIONAL ergeben.

Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2018 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft acht inländische und 25 ausländische Tochtergesellschaften. Daneben investiert die RATONAL AG seit Februar 2018 in den Spezialfonds "LBBW AM-RAT". RATIONAL hält 100 % der Fondsanteile, das Sondervermögen wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.

Gegenüber dem 30. Juni 2017 und dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 ergaben sich neben der Beteiligung an dem Sondervermögen keine Änderungen am Konsolidierungskreis.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Folgenden werden die aufgrund des IFRS 9 und IFRS 15 neu ab dem 1. Januar 2018 angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze, soweit sie von den bisher angewendeten abweichen, beschrieben.

Finanzinstrumente

Mit Erstanwendung des IFRS 9 werden neue Klassifizierungs- und Bewertungsanforderungen für finanzielle Vermögenswerte eingeführt, die die Folgebewertung eines Finanzinstruments bestimmen. IFRS 9 erfordert, sämtliche Finanzielle Vermögenswerte entweder der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert zuzuordnen. Die Zuordnung hängt dabei vom Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung finanzieller Vermögenswerte ab sowie von den vertraglichen Zahlungsstromcharakteristika der finanziellen Vermögenswerte.

Die Option, Schuldinstrumente, welche ansonsten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet würden, bei Erstansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu designieren, übt RATIONAL nicht aus.

Wertberichtigungen auf Forderungen

RATIONAL wendet den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 an, um die erwarteten Kreditverluste für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu bemessen. Demzufolge werden Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste herangezogen. Zur Bemessung der erwarteten Kreditverluste werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis gemeinsamer Kreditrisikomerkmale zusammengefasst und historische, gegenwärtige und zukunftsorientierte Ausfallinformationen herangezogen. Erwartete Kreditverluste sind für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu bilden, die nicht bereits aufgrund objektiver Kriterien als zweifelhaft zu betrachten und daher bereits wertgemindert sind.

Wertberichtigungen auf Geldanlagen

Alle Geldanlagen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, gelten als "mit geringem Ausfallrisiko behaftet". Die erfassten Wertberichtigungen für diese Finanzinstrumente wurden daher auf die erwarteten 12-Monats-Kreditverluste begrenzt. Der Tatbestand des "geringen Ausfallrisikos" gilt bei notierten Schuldverschreibungen als erfüllt, wenn ein "Investment Grade-Rating" vorliegt. Der Wertminderungsaufwand wird auf Basis von korrespondierenden "Credit Default Swaps" ermittelt.

Ertrags- und Aufwandsrealisierung

RATIONAL erzielt Umsatzerlöse insbesondere aus dem Verkauf von Waren an Fachhändler und Partner. Die Erlöse werden in der Regel mit Erbringung der Lieferung erfasst, d.h. mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang auf den Kunden, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Konzern ein wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Höhe der Umsatzerlöse verlässlich bestimmt werden kann. Die Umsatzerlöse umfassen die erhaltenen oder zu beanspruchenden Gegenleistungen unter Berücksichtigung von Skonti, Preisnachlässen und Händlerboni.

Auswirkungen der neuen Standards auf die Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres 2018

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in T-EUR Schlussbilanz zum

31.12.2017
Eröffnungsbilanz

zum 01.01.2018
Abweichung

aufgrund IFRS 9
Abweichung

aufgrund IFRS 15
Veränderung

Gewinnrücklage
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 75.258 75.181 -77 -77
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 109.657 109.517 -140 -140
Sonstige Rückstellungen 55.319 55.127 -192 +192
Sonstige Verbindlichkeiten 18.898 19.225 +327 -327
Latente Steueransprüche 7.475 7.572 +60 +37 +97

Verwendung von Schätzungen und Annahmen sowie wesentliche Ermessensentscheidungen

Bei der Überprüfung des Geschäftsmodells zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten werden vom Management Ermessensentscheidungen ausgeübt. Die Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte beruhen auf Annahmen zum Ausfallrisiko und zu den erwarteten Verlustraten. Der Konzern übt bei der Erstellung dieser Annahmen und der Auswahl der Einflussfaktoren für die Berechnung der Wertminderung Ermessen aus, basierend auf den Erfahrungen des Konzerns aus der Vergangenheit, bestehenden Marktbedingungen sowie zukunftsgerichteten Schätzungen zum Ende jeder Berichtsperiode.

Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden sowie die Verteilung der Umsatzerlöse nach den Geschäftssegmenten sind in den vorstehenden Tabellen dargestellt. 74 % (Vj. 74 %) der Umsatzerlöse entfallen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 26 % (Vj. 26 %) entstehen aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 4.480 Tsd. Euro (Vj. 2.696 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Hohe von 4.621 Tsd. Euro (Vj. 4.834 Tsd. Euro). Daneben sind hierin Wertminderungsaufwendungen gem. IFRS 9 für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Der Anstieg des Sachanlagevermögens gegenüber dem 31. Dezember 2017 resultiert im Wesentlichen aus Baumaßnahmen am Standort in Landsberg sowie aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten Festgeldanlagen in Höhe von 24.631 Tsd. Euro (31. Dezember 2017: 73.234 Tsd. Euro). Daneben sind in dieser Position Investitionen des Spezialfonds in Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumente in Höhe von 39.262 Tsd. Euro (31. Dezember 2017: 0 Tsd. Euro) enthalten, die zum Fair Value bilanziert werden.

Erläuterungen zu Finanzinstrumenten

Zum Erstanwendungszeitpunkt am 1. Januar 2018 hat RATIONAL aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 eine Neubeurteilung sämtlicher finanzieller Vermögenswerte des Unternehmens vorgenommen. Dabei kam es bei keinem Finanzinstrument zu einer Änderung der Folgebilanzierung.

Basierend auf den Bewertungskategorien des IFRS 9 erfolgt die Folgebilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in der Bilanz grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten. Ausnahmen hiervon stellen derivative Finanzinstrumente und sonstige Finanzinstrumente dar, die in der Bilanz zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt werden.

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7. 29 zusätzlich anzugebenden beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Das ist insbesondere bei kurzfristigen Finanzinstrumenten mit Laufzeiten von weniger als einem Jahr der Fall. Ausnahmen hiervon stellen kurzfristige Geldanlagen und kurzfristige Finanzschulden dar, für die ein beizulegender Zeitwert berechnet wird.

Die obenstehende Tabelle enthält die Bemessungshierarchiestufe gemäß IFRS 13, die für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente herangezogen wurde. Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.

Bewertungskategorien gem. IFRS 9

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in TEUR Bemessungs-

hierarchiestufe
Buchwert

30.06.2018
Beizulegender

Zeitwert

30.06.2018
Buchwert

31.12.2017
Beizulegender

Zeitwert

31.12.2017
Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 251.736 380.752
Sonstige Finanzielle Vermögenswerte (langfristig) Stufe 2 794 794 3.239 3.243
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 119.425 109.657
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) Stufe 2 25.746 24.631 71.642 70.749
Zahlungsmittel und -äquivalente 105.771 196.214
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 39.521 377
Derivate ohne Hedgebeziehung1 Stufe 1 98 98 - -
Derivate ohne Hedgebeziehung1 Stufe 2 161 161 377 377
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) Stufe 1 38.565 38.565 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) Stufe 2 697 697 - -
Finanzielle Verbindlichkeiten, zu Fortgerührte Anschaffungskosten bewertet 46.016 58.650
Finanzschulden (langfristig) Stufe 2 7.622 7.958 8.937 9.340
Sonstige finanzielle Verbindlichkeinten (langfristig) Stufe 2 3.214 3.213 3.214 3.088
Finanzschulden (kurzfristig) Stufe 2 5.295 5.322 5.310 5.341
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.654 31.314
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 3.231 9.875
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis 707 157
Derivate ohne Hedgebeziehung2 Stufe 1 100 100 - -
Derivate ohne Hedgebeziehung2 Stufe 2 607 607 157 157

1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)

2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)

Geschäftssegmente

Der Konzern ist ausschließlich im Bereich der thermischen Speisenzubereitung in Profiküchen tätig. Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns richtet sich an den RATIONAL und FRIMA Produkten aus. RATIONAL konzentriert sich auf Kochprozesse, bei denen die Wärmeübertragung durch Dampf, Heißluft oder die Kombination aus beidem erfolgt. FRIMA fokussiert sich auf Kochanwendungen, bei denen in Flüssigkeit oder mit direkter Kontakthitze gegart wird. Beide Segmente umfassen die Funktionen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service sowie Verwaltung.

Die Segmentumsätze enthalten sowohl Umsätze mit Dritten als auch Innenumsätze der Konzerngesellschaften zwischen den Segmenten. Verkäufe und Erlöse im Innenverhältnis werden grundsätzlich zu Preisen erbracht, wie sie vergleichbar auch mit Dritten vereinbart werden. Das Segmentergebnis entspricht dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern der jeweiligen Segmente. Neben den Segmentumsätzen sind hierin alle Segmentaufwendungen mit Ausnahme der Ertragsteuern sowie des Finanzergebnisses enthalten.

Die Überleitungsspalte enthält im Wesentlichen die aus Konsolidierungsvorgängen resultierenden Effekte. Daneben sind Unterschiede zwischen den im Rahmen des internen Berichtswesens dem Management vorgelegten und den extern berichteten Zahlen enthalten.

Nahestehende Unternehmen und Personen

In den ersten sechs Monaten 2018 lagen keine wesentlichen Transaktionen mit Unternehmen oder Personen vor, die der RATIONAL AG in irgendeiner Weise nahe stehen.

Bilanzeid

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Landsberg am Lech, den 27. Juli 2018

RATIONAL AG

Der Vorstand

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Dr. Peter Stadelmann

Vorstandsvorsitzender
Dr. Axel Kaufmann

Vorstand kaufmännischer Bereich
Peter Wiedemann

Vorstand technischer Bereich
Markus Paschmann

Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing