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RATIONAL AG — Interim / Quarterly Report 2018
Aug 9, 2018
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Interim / Quarterly Report
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RATIONAL AG
Landsberg a. Lech
RATIONAL AG: Bericht über das erste Halbjahr 2018
Lagebericht
Wirtschaftsbericht
Weltwirtschaft wächst um knapp 4 %
Die Prognose des globalen Wirtschaftswachstums im Jahr 2018 wurde von 3,6 % auf 3,9 % erhöht. In den Schwellenländern wird unverändert mit einem Wachstum von 4,9 % gerechnet, für die Industrieländer wurde die Prognose von 2,0 auf 2,3 % angehoben.
Die Prognose für die Zunahme der Wirtschaftsleistung im Euroland (2,4 %) ist gegenüber Vorjahr (2,3 %) nahezu unverändert geblieben. In den USA (2,9 %) wird eine höhere Steigerungsrate als im Vorjahr (2,3 %) erwartet. Für Großbritannien und für Japan wurden die Prognosen auf 1,6 % (Vj. 1,8 %) und 1,2 % (Vj. 1,7 %) gesenkt.
Die Risiken für die Weltwirtschaft haben zuletzt zugenommen. Vor allem die vom US-Präsidenten initiierten Strafzölle gegenüber China könnten dazu führen, dass sich der Handelskonflikt zwischen beiden Ländern weiter verschärfen bzw. auch auf andere Regionen ausweiten könnte. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines Handelskrieges noch als gering einzuschätzen ist, haben die ersten konjunkturellen Frühindikatoren negativ reagiert. Weniger Wachstum und mehr Inflation könnten mögliche Konsequenzen einer Beschränkung des internationalen Handels darstellen. (Quelle: Warburg, Mai 2018)
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Umsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr um 11 %, währungsbereinigt um 14 %
Nach dem guten Start im ersten Quartal 2018 konnte die RATIONAL AG im zweiten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 17 % die erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortsetzen. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von 367,3 Mio. Euro erzielt (Vj. 331,1 Mio. Euro), das entspricht einer Steigerungsrate von 11 % gegenüber dem Vorjahr.
Die Umsatzentwicklung war insbesondere durch die Schwäche des US Dollars, des kanadischen Dollars, des brasilianischen Reals und des japanischen Yens negativ belastet. Währungsbereinigt lag das Umsatzwachstum nach sechs Monaten bei 14 %.
Weltweites Wachstum
Im Heimatmarkt Deutschland wuchs RATIONAL in den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres um 12 %. Nach dem guten Wachstum im ersten Quartal (+13 %) konnten die Umsätze im zweiten Quartal um 11 % gesteigert werden. Grund für diesen Erfolg waren vor allem die gesteigerten Combi-Dämpfer-Absätze (+12 %).
Nach einem eher verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2018 in Europa (ohne Deutschland) aufgrund eines Basiseffekts aus dem Vorjahr, stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2018 um 18%. Auf sechs Monate betrachtet ergibt sich somit ein Wachstum von rund 11 %.
In Nordamerika konnte im zweiten Quartal der Umsatz um 32 % gesteigert werden. Hierin enthalten ist eine umfangreiche Auslieferung an einen großen US-amerikanischen Kettenkunden, welche fast abgeschlossen ist. Mit 17 % Wachstum ist Nordamerika damit der Hauptwachstumsmarkt in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Währungsneutral stiegen die Umsatzerlöse in der Region sogar um 28 %.
In Lateinamerika lagen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um 2 % unter dem Vorjahr. Wesentliche Gründe hierfür sind der Basiseffekt aufgrund des extrem hohen Vorjahreswachstums um 43 % sowie die Abwertung des brasilianischen Reals (-20 %) und des mexikanischen Pesos (-9 %). Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz im ersten Halbjahr um 6% über dem Vorjahr.
Die Region Asien konnte das Wachstum aus dem ersten Quartal halten und erreichte zum Halbjahr ein Umsatzplus von 12 %. Größter Wachstumstreiber war China. In China wachsen sowohl die Umsätze in der Fläche als auch das Kettengeschäft deutlich. Währungsneutral lag das Umsatzwachstum bei 15 %.
Die Region "Übrige Welt" schloss das erste Halbjahr 2018 mit einer Steigerung der Umsatzerlöse zur Vergleichsperiode um 7 %. Besonders positiv entwickelte sich der Umsatz in Afrika.
Rohertrag um 8 % über Vorjahr
Im ersten Halbjahr 2018 erzielte RATIONAL ein Bruttoergebnis vom Umsatz von 218,5 Mio. Euro. (Vj. 202,5). Im Vorjahresvergleich entspricht das einer Steigerung von 8 %. Die Rohertragsmarge lag mit 60 % (Vj. 61 %) leicht unter Vorjahr. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die negativen Währungseffekte in den Umsatzerlösen zurückzuführen. Darüber hinaus belasteten steigende Rohstoffpreise und ein überproportionales Wachstum kleinerer Gerätegrößen die Rohertragsmarge.
EBIT-Marge währungsbereinigt 26 %
In den ersten sechs Monaten erzielte RATIONAL ein EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) von 90,9 Mio. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 8 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (Vj. 83,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge (EBIT in Relation zu den Umsatzerlösen) erreichte knapp 25 % (Vj. 25 %). Der Rückgang der EBIT-Marge resultiert vorwiegend aus den beschriebenen negativen Währungseffekten und Umbewertungseffekten von Fremdwährungspositionen zum Bilanzstichtag. Bereinigt um Währungseinflüsse lag die EBIT-Marge nach sechs Monaten mit rund 26 % auf dem Vorjahresniveau.
Die operativen Kosten sind im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 leicht unterproportional zum Umsatzwachstum um 10 % auf 128,2 Mio. Euro angestiegen (Vj. 117,0 Mio. Euro). Hierbei stiegen die Kosten in den Bereichen Vertrieb und Service um 8 % auf 93,7 Mio. Euro (Vj. 87,0 Mio. Euro). Es wurde weiter in den Ausbau der weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation investiert, insbesondere in den Wachstumsmärkten in Übersee. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen nach sechs Monaten um 19 % auf 18,6 Mio. Euro (Vj. 15,7 Mio. Euro). Die Verwaltungskosten wiesen eine proportionale Steigerung im Vergleich zum Umsatz von 11 % auf und betrugen nach sechs Monaten 15,9 Mio. Euro (Vj. 14,4 Mio. Euro).
Das Ergebnis nach Steuern erreichte nach dem ersten Halbjahr 69,4 Mio. Euro und lag damit um 8 % über Vorjahr (Vj. 64,0 Mio. Euro). Die Steuerquote lag nahezu unverändert bei 24 %.
55 Mio. Euro operativer Cashflow
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde ein operativer Cashflow von 55,0 Mio. Euro erwirtschaftet, der deutlich über dem Vorjahresniveau (Vj. 44,9 Mio. Euro) liegt. Dieser Anstieg resultierte aus dem höheren Ergebnis und Effekten aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens und von Rückstellungen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 28,0 Mio. Euro. Wesentlich hierfür sind die Neubau- und Renovierungsarbeiten am Standort Landsberg zur Erweiterung der Produktionskapazitäten. Des Weiteren sind Rückflüsse aus Finanzinvestitionen in Höhe von 9,2 Mio. Euro enthalten. In Summe ergibt sich hieraus ein Cashflow aus Investitionstätigkeit von -18.8 Mio. Euro.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (-126,5 Mio. Euro) reflektiert im Wesentlichen die im Mai ausbezahlte Dividende in Höhe von 125,1 Mio. Euro (Vj. 113,7 Mio. Euro).
73 % Eigenkapitalquote
Zum Stichtag 30. Juni 2018 lag die Eigenkapitalquote mit 73 % auf gewohnt hohem Niveau (Vj. 73 %). Neben den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von 105,8 Mio. Euro (Vj. 127,8 Mio. Euro) verfügte RATIONAL zum Stichtag 30. Juni 2018 über Finanzanlagen in Festgelder und einen Spezialfonds von insgesamt 66,1 Mio. Euro (Vj. 79,9 Mio. Euro). Die in Summe niedrigere Liquidität im Vergleich zum Vorjahr ist auf hohe Investitionen im vorangegangenen und laufenden Geschäftsjahr sowie die Dividendenausschüttung in Höhe von 125,1 Mio. Euro zurückzuführen.
Segmente
RATIONAL
Das Segment RATIONAL, welches die Produktion und den Vertrieb des SelfCookingCenter® und des CombiMaster® Plus repräsentiert, konnte nach sechs Monaten den Segmentumsatz um 10 % auf 338,9 Mio. Euro steigern (Vj. 307,2 Euro). Das Segmentergebnis lag mit 86,9 Mio. Euro um 7 % über Vorjahr (Vj. 81,2 Mio. Euro).
FRIMA
FRIMA produziert und vertreibt das VarioCookingCenter® . Der Segmentumsatz erreichte nach sechs Monaten 28,5 Mio. Euro (Vj. 24,7 Mio. Euro) und damit 15 % mehr als im Vorjahr. Das Segmentergebnis lag mit 4,0 Mio. Euro um 52 % über dem Vergleichswert des Vorjahres (Vj. 2,6 Mio. Euro).
Mitarbeiter
206 neue Mitarbeiter im ersten Halbjahr
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2018 wurden 206 neue Mitarbeiter aufgebaut, knapp die Hälfte davon in Deutschland. Der Großteil der neuen Stellen ist im Vertrieb und in vertriebsnahen Funktionen entstanden.
Prognosebericht
Wachstumsprognose erhöht
Die große Mehrheit der Kunden ist mit den Produkten und Dienstleistungen so zufrieden, dass sie jederzeit wiederkaufen würde und dies auch Freunden und Kollegen empfiehlt. Diese Einschätzung wurde bei der letzten Kundenzufriedenheitsbefragung in 2018 erneut bestätigt. In Verbindung mit dem großen Marktpotenzial und soliden Prognosen für die Weltwirtschaft sieht der Vorstand der RATIONAL AG gute Voraussetzungen, den erfolgreichen Wachstumskurs fortzusetzen.
Trotz des außerordentlich starken Vorjahresvergleichshalbjahres und deutlich negativer Währungseffekte konnte das erste Halbjahr 2018 mit einem Umsatzwachstum von 11 % abgeschlossen und damit die Erwartungen übertroffen werden. Neben einem insgesamt guten Geschäftsverlauf ist dies auch begründet in einigen Großaufträgen, insbesondere aus Nordamerika. Auch für das zweite Halbjahr schätzt der Vorstand der RATIONAL AG die Aussichten positiv ein und erhöht aufgrund dessen den Zielwert für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 auf 10 bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr. An der bisherigen Ergebnisprognose einer EBIT-Marge zwischen 26 % und 27 % wird festgehalten, insbesondere die weitere Entwicklung der Wechselkurse dürfte hier ausschlaggebend sein. Für die kommenden Jahre gehen wir weiterhin von einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich aus.
Chancen- und Risikobericht
RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.
Landsberg am Lech, den 27. Juli 2018
RATIONAL AG
Der Vorstand
Halbjahresabschluss
RATIONAL-Konzern
Gesamtergebnisrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
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| in TEUR | 2. Quartal 2018 |
2. Quartal 2017 |
1. Halbjahr 2018 |
1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 193.830 | 165.364 | 367.311 | 331.081 |
| Umsatzkosten | -79.341 | -63.982 | -148.812 | -128.554 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 114.489 | 101.382 | 218.499 | 202.527 |
| Vertriebs- und Servicekosten | -47.616 | -43.153 | -93.688 | -86.966 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -9.604 | -8.135 | -18.606 | -15.650 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -8.016 | -7.348 | -15.863 | -14.352 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.995 | 1.616 | 5.902 | 3.765 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.203 | -4.648 | -5.356 | - 5.476 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) | 50.045 | 39.714 | 90.888 | 83.848 |
| Zinserträge | 82 | 77 | 152 | 161 |
| Zinsaufwendungen | -83 | -204 | -153 | -409 |
| Übriges Finanzergebnis | -174 | 0 | -217 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 49.870 | 39.587 | 90.670 | 83.600 |
| Ertragsteuern | -11.718 | -9.303 | -21.306 | -19.646 |
| Ergebnis nach Steuern | 38.152 | 30.284 | 69.364 | 63.954 |
| Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können: | ||||
| Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung | -231 | -777 | -662 | -551 |
| Sonstiges Ergebnis | -231 | -777 | -662 | -551 |
| Gesamtergebnis | 37.921 | 29.507 | 68.702 | 63.403 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 |
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien | 3,36 | 2,66 | 6,10 | 5,62 |
Bilanz
RATIONAL-Konzern
Aktiva
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| in TEUR | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 147.946 | 113.371 | 137.353 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 8.041 | 8.239 | 8.525 |
| Sachanlagen | 129.490 | 88.539 | 116.413 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 794 | 5.669 | 3.239 |
| Latente Steueransprüche | 8.259 | 9.156 | 7.475 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.362 | 1.768 | 1.701 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 358.243 | 359.938 | 433.346 |
| Vorräte | 51.543 | 41.380 | 45.682 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 119.425 | 100.839 | 109.657 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 65.267 | 74.188 | 72.019 |
| Ertragsteuerforderungen | 555 | 1.097 | 416 |
| Sonstige Vermögenswerte | 15.682 | 14.611 | 9.358 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 105.771 | 127.823 | 196.214 |
| Bilanzsumme | 506.189 | 473.309 | 570.699 |
Passiva
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| in TEUR | 30.06.2018 | 30.06.2017 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 367.904 | 346.661 | 424.527 |
| Gezeichnetes Kapital | 11.370 | 11.370 | 11.370 |
| Kapitalrücklage | 28.058 | 28.058 | 28.058 |
| Gewinnrücklagen | 333.482 | 310.396 | 389.443 |
| Übriges Eigenkapital | -5.006 | -3.163 | -4.344 |
| Langfristige Schulden | 28.113 | 33.868 | 28.350 |
| Pensionsrückstellungen | 3.097 | 3.288 | 3.000 |
| Sonstige Rückstellungen | 11.173 | 10.065 | 10.905 |
| Finanzschulden | 7.622 | 18.412 | 8.937 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.214 | 0 | 3.214 |
| Latente Steuerschulden | 392 | 739 | 663 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 1.043 | 1.305 | 1.489 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.572 | 59 | 142 |
| Kurzfristige Schulden | 110.172 | 92.780 | 117.822 |
| Sonstige Rückstellungen | 48.144 | 40.559 | 44.414 |
| Finanzschulden | 5.295 | 7.034 | 5.310 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 26.654 | 16.426 | 31.314 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 3.938 | 6.065 | 10.032 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 5.991 | 5.486 | 7.996 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 20.150 | 17.210 | 18.756 |
| Schulden | 138.285 | 126.648 | 146.172 |
| Bilanzsumme | 506.189 | 473.309 | 570.699 |
Kapitalflussrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
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| in TEUR | Halbjahr 2018 |
1. Halbjahr 2017 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 90.670 | 83.600 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 55.023 | 44.859 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Erlöse Anlagenabgang | -27.995 | -8.810 |
| Cashflow aus Finanzanlagen | 9.199 | 106.361 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -18.796 | 97.551 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -126.447 | -116.435 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -223 | -604 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -90.443 | 25.371 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. | 196.214 | 102.452 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06. | 105.771 | 127.823 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
RATIONAL-Konzern
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Übriges Eigenkapital | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Unterschiedsbeträge aus der Währungs- umrechnung |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
|||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2017 | 11.370 | 28.058 | 360.142 | -1.584 | - 1.028 | 396.958 |
| Dividende | - | - | -113.700 | - | - | -113.700 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 63.954 | - | - | 63.954 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | -551 | 0 | -551 |
| Stand am 30.06.2017 | 11.370 | 28.058 | 310.396 | -2.135 | -1.028 | 346.661 |
| Stand am 31.12.2017 | 11.370 | 28.058 | 389.443 | -3.341 | -1.003 | 424.527 |
| Erstmalige Anwendung von IFRS 9 und IFRS 15 | - | - | -255 | - | - | -255 |
| Stand am 01.01.2018 | 11.370 | 28.058 | 389.188 | -3.341 | -1.003 | 424.272 |
| Dividende | - | - | -125.070 | - | - | -125.070 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 69.364 | - | - | 69.364 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | -662 | 0 | -662 |
| Stand am 30.06.2018 | 11.370 | 28.058 | 333.482 | -4.003 | - 1.003 | 367.904 |
Anhang
Geschäftssegmente
2. Quartal 2018
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| in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 178.804 | 15.026 | 193.830 | 0 | 193.830 |
| Innenumsätze | 12 | 0 | 12 | -12 | - |
| Segmentumsätze | 178.816 | 15.026 | 193.842 | -12 | 193.830 |
| Segmentergebnis | 47.282 | 2.760 | 50.042 | 3 | 50.045 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -175 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 49.870 |
2. Quartal 2017
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| in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 152.476 | 12.888 | 165.364 | 0 | 165.364 |
| Innenumsätze | 383 | 0 | 383 | -383 | - |
| Segmentumsätze | 152.859 | 12.888 | 165.747 | -383 | 165.364 |
| Segmentergebnis | 37.872 | 1.802 | 39.674 | 40 | 39.714 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -127 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 39.587 |
1. Halbjahr 2018
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| in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 338.852 | 28.459 | 367.311 | 0 | 367.311 |
| Innenumsätze | 12 | 0 | 12 | -12 | - |
| Segmentumsätze | 338.864 | 28.459 | 367.323 | -12 | 367.311 |
| Segmentergebnis | 86.866 | 4.020 | 90.886 | 2 | 90.888 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -218 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 90.670 |
1. Halbjahr 2017
scroll
| in TEUR | RATIONAL | FRIMA | Summe der Segmente | Überleitung | Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsätze | 306.370 | 24.711 | 331.081 | 0 | 331.081 |
| Innenumsätze | 878 | 0 | 878 | -878 | - |
| Segmentumsätze | 307.248 | 24.711 | 331.959 | -878 | 331.081 |
| Segmentergebnis | 81.183 | 2.649 | 83.832 | 16 | 83.848 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | -248 |
| Ergebnis vor Steuern | - | - | - | - | 83.600 |
Umsatzerlöse nach Regionen
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| in TEUR | 2. Quartal 2018 |
Anteil in % |
2. Quartal 2017 |
Anteil in % |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 22.806 | 12 | 20.521 | 12 |
| Europa (ohne Deutschland) | 89.836 | 46 | 76.486 | 46 |
| Nordamerika | 38.601 | 20 | 28.960 | 18 |
| Lateinamerika | 9.645 | 5 | 9.275 | 6 |
| Asien | 23.841 | 12 | 21.521 | 13 |
| Übrige Welt | 9.101 | 5 | 8.601 | 5 |
| Gesamt | 193.830 | 100 | 165.364 | 100 |
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| 1. Halbjahr 2018 |
Anteil in % |
1. Halbjahr 2017 |
Anteil in % |
|
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 44.621 | 12 | 39.886 | 12 |
| Europa (ohne Deutschland) | 172.619 | 47 | 156.178 | 47 |
| Nordamerika | 67.474 | 18 | 57.928 | 17 |
| Lateinamerika | 18.575 | 5 | 19.027 | 6 |
| Asien | 46.646 | 13 | 41.815 | 13 |
| Übrige Welt | 17.376 | 5 | 16.247 | 5 |
| Gesamt | 367.311 | 100 | 331.081 | 100 |
Darstellung des Abschlusses
Ab dem Geschäftsjahr 2018 enthält die Gesamtergebnisrechnung die neue Position "Übriges Finanzergebnis". Hierin enthalten sind insbesondere die Bewertungs- und Veräußerungsgewinne bzw. -verluste aus dem Spezialfonds.
Daneben wurde ab dem 1. Januar 2018 auch die Darstellung in der Bilanz angepasst. Die sonstigen Vermögenswerte und Schulden werden unter Berücksichtigung der Vorschriften des IAS 1 in finanziell und nicht-finanziell gegliedert. Die Vorjahreszahlen im aktuellen Bericht wurden entsprechend angepasst. Die folgende Tabelle zeigt, aus welchen Bilanzpositionen des Konzernabschlusses 2017 sich die neuen Bilanzpositionen jeweils zusammensetzen:
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| Langfristige Vermögenswerte | |
| Finanzanlagen, Sonstige langfristige Vermögenswerte | → Sonstige finanzielle Vermögenswerte, Sonstige Vermögenswerte |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte, Geldanlagen | → Sonstige finanzielle Vermögenswerte, Sonstige Vermögenswerte |
| Langfristige Schulden | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | → Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten |
| Kurzfristige Schulden | |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | → Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, Sonstige Verbindlichkeiten |
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung.
Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in Kraft:
| ― | IFRS 9 "Finanzinstrumente" |
| ― | IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen" |
| ― | Klarstellungen zu IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen" |
| ― | Änderungen an IFRS4 "Anwendung von IFRS9 Finanzinstrumente gemeinsam mit IFRS 4 Versicherungsverträge" |
| ― | Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2014 - 2016 (Änderungen an IAS 28, IFRS 1) |
| ― | Änderungen an IAS 40 "Übertragungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien" |
| ― | IFRIC 22 "Vorauszahlungen im Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionen" |
| ― | Änderungen an IFRS2 "Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung" |
Durch die erstmalige Anwendung der neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" kam es zu Änderungen der Rechnungslegungsmethoden des Konzerns. Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung dieser beiden Standards werden im Anhang beschrieben. Die Umstellungseffekte aus der erstmaligen Anwendung der neuen Standards wurden zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst, Vergleichsperioden wurden nicht rückwirkend angepasst. Aus anderen neuen oder geänderten Standards, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Kraft traten und nicht vorher freiwillig angewendet wurden, resultieren keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.
Folgende neue oder geänderte Standards waren im Geschäftsjahr 2018 noch nicht verbindlich anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewendet.
| ― | IFRS 16 "Leasingverhältnisse": IFRS 16 ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen und ersetzt dabei den bestehenden IAS 17 sowie die dazugehörigen Interpretationen. RATIONAL beabsichtigt, diesen Standard nicht vor dem Zeitpunkt des Inkrafttretens anzuwenden. Als Erstanwendungsmethode wird RATIONAL den modifizierten retrospektiven Ansatz wählen, wobei keine Anpassung von Vergleichsinformationen stattfindet. Leasingverbindlichkeiten für Leasingverträge, die bisher als Operating Leasing klassifiziert wurden, werden bei Erstanwendung des IFRS 16 zum Barwert der ausstehenden Leasingraten bewertet. Die Bewertung des Nutzungsrechts findet ebenso zum 1. Januar 2019 in Höhe des Barwerts der Leasingverbindlichkeit statt. RATIONAL wird die Ausnahmeregelung für geringwertige Leasingverhältnisse in Anspruch nehmen. Die Prüfung der Auswirkungen des neuen IFRS 16 ist noch nicht abgeschlossen. Nach dem derzeitigen Stand der Analyse werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die GuV erwartet. Die Bilanzsumme wird sich durch die Bilanzierung der Nutzungsrechte und Verbindlichkeiten aus Leasing insgesamt um einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag erhöhen. |
| ― | IFRS 9 "Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung": Hieraus werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von RATIONAL ergeben. |
Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft, noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2018 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft acht inländische und 25 ausländische Tochtergesellschaften. Daneben investiert die RATONAL AG seit Februar 2018 in den Spezialfonds "LBBW AM-RAT". RATIONAL hält 100 % der Fondsanteile, das Sondervermögen wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
Gegenüber dem 30. Juni 2017 und dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 ergaben sich neben der Beteiligung an dem Sondervermögen keine Änderungen am Konsolidierungskreis.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Folgenden werden die aufgrund des IFRS 9 und IFRS 15 neu ab dem 1. Januar 2018 angewendeten Rechnungslegungsgrundsätze, soweit sie von den bisher angewendeten abweichen, beschrieben.
Finanzinstrumente
Mit Erstanwendung des IFRS 9 werden neue Klassifizierungs- und Bewertungsanforderungen für finanzielle Vermögenswerte eingeführt, die die Folgebewertung eines Finanzinstruments bestimmen. IFRS 9 erfordert, sämtliche Finanzielle Vermögenswerte entweder der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert zuzuordnen. Die Zuordnung hängt dabei vom Geschäftsmodell des Konzerns zur Steuerung finanzieller Vermögenswerte ab sowie von den vertraglichen Zahlungsstromcharakteristika der finanziellen Vermögenswerte.
Die Option, Schuldinstrumente, welche ansonsten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet würden, bei Erstansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu designieren, übt RATIONAL nicht aus.
Wertberichtigungen auf Forderungen
RATIONAL wendet den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 an, um die erwarteten Kreditverluste für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu bemessen. Demzufolge werden Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste herangezogen. Zur Bemessung der erwarteten Kreditverluste werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis gemeinsamer Kreditrisikomerkmale zusammengefasst und historische, gegenwärtige und zukunftsorientierte Ausfallinformationen herangezogen. Erwartete Kreditverluste sind für alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu bilden, die nicht bereits aufgrund objektiver Kriterien als zweifelhaft zu betrachten und daher bereits wertgemindert sind.
Wertberichtigungen auf Geldanlagen
Alle Geldanlagen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, gelten als "mit geringem Ausfallrisiko behaftet". Die erfassten Wertberichtigungen für diese Finanzinstrumente wurden daher auf die erwarteten 12-Monats-Kreditverluste begrenzt. Der Tatbestand des "geringen Ausfallrisikos" gilt bei notierten Schuldverschreibungen als erfüllt, wenn ein "Investment Grade-Rating" vorliegt. Der Wertminderungsaufwand wird auf Basis von korrespondierenden "Credit Default Swaps" ermittelt.
Ertrags- und Aufwandsrealisierung
RATIONAL erzielt Umsatzerlöse insbesondere aus dem Verkauf von Waren an Fachhändler und Partner. Die Erlöse werden in der Regel mit Erbringung der Lieferung erfasst, d.h. mit dem Eigentums- und Gefahrenübergang auf den Kunden, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Konzern ein wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Höhe der Umsatzerlöse verlässlich bestimmt werden kann. Die Umsatzerlöse umfassen die erhaltenen oder zu beanspruchenden Gegenleistungen unter Berücksichtigung von Skonti, Preisnachlässen und Händlerboni.
Auswirkungen der neuen Standards auf die Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres 2018
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| in T-EUR | Schlussbilanz zum 31.12.2017 |
Eröffnungsbilanz zum 01.01.2018 |
Abweichung aufgrund IFRS 9 |
Abweichung aufgrund IFRS 15 |
Veränderung Gewinnrücklage |
|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 75.258 | 75.181 | -77 | -77 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 109.657 | 109.517 | -140 | -140 | |
| Sonstige Rückstellungen | 55.319 | 55.127 | -192 | +192 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 18.898 | 19.225 | +327 | -327 | |
| Latente Steueransprüche | 7.475 | 7.572 | +60 | +37 | +97 |
Verwendung von Schätzungen und Annahmen sowie wesentliche Ermessensentscheidungen
Bei der Überprüfung des Geschäftsmodells zur Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten werden vom Management Ermessensentscheidungen ausgeübt. Die Wertminderungen für finanzielle Vermögenswerte beruhen auf Annahmen zum Ausfallrisiko und zu den erwarteten Verlustraten. Der Konzern übt bei der Erstellung dieser Annahmen und der Auswahl der Einflussfaktoren für die Berechnung der Wertminderung Ermessen aus, basierend auf den Erfahrungen des Konzerns aus der Vergangenheit, bestehenden Marktbedingungen sowie zukunftsgerichteten Schätzungen zum Ende jeder Berichtsperiode.
Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden sowie die Verteilung der Umsatzerlöse nach den Geschäftssegmenten sind in den vorstehenden Tabellen dargestellt. 74 % (Vj. 74 %) der Umsatzerlöse entfallen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 26 % (Vj. 26 %) entstehen aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 4.480 Tsd. Euro (Vj. 2.696 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Hohe von 4.621 Tsd. Euro (Vj. 4.834 Tsd. Euro). Daneben sind hierin Wertminderungsaufwendungen gem. IFRS 9 für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Der Anstieg des Sachanlagevermögens gegenüber dem 31. Dezember 2017 resultiert im Wesentlichen aus Baumaßnahmen am Standort in Landsberg sowie aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen.
Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte enthalten Festgeldanlagen in Höhe von 24.631 Tsd. Euro (31. Dezember 2017: 73.234 Tsd. Euro). Daneben sind in dieser Position Investitionen des Spezialfonds in Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumente in Höhe von 39.262 Tsd. Euro (31. Dezember 2017: 0 Tsd. Euro) enthalten, die zum Fair Value bilanziert werden.
Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
Zum Erstanwendungszeitpunkt am 1. Januar 2018 hat RATIONAL aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 eine Neubeurteilung sämtlicher finanzieller Vermögenswerte des Unternehmens vorgenommen. Dabei kam es bei keinem Finanzinstrument zu einer Änderung der Folgebilanzierung.
Basierend auf den Bewertungskategorien des IFRS 9 erfolgt die Folgebilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in der Bilanz grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten. Ausnahmen hiervon stellen derivative Finanzinstrumente und sonstige Finanzinstrumente dar, die in der Bilanz zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt werden.
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7. 29 zusätzlich anzugebenden beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Das ist insbesondere bei kurzfristigen Finanzinstrumenten mit Laufzeiten von weniger als einem Jahr der Fall. Ausnahmen hiervon stellen kurzfristige Geldanlagen und kurzfristige Finanzschulden dar, für die ein beizulegender Zeitwert berechnet wird.
Die obenstehende Tabelle enthält die Bemessungshierarchiestufe gemäß IFRS 13, die für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente herangezogen wurde. Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.
Bewertungskategorien gem. IFRS 9
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| in TEUR | Bemessungs- hierarchiestufe |
Buchwert 30.06.2018 |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2018 |
Buchwert 31.12.2017 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2017 |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 251.736 | 380.752 | |||
| Sonstige Finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | Stufe 2 | 794 | 794 | 3.239 | 3.243 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 119.425 | 109.657 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | Stufe 2 | 25.746 | 24.631 | 71.642 | 70.749 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente | 105.771 | 196.214 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis | 39.521 | 377 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung1 | Stufe 1 | 98 | 98 | - | - |
| Derivate ohne Hedgebeziehung1 | Stufe 2 | 161 | 161 | 377 | 377 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | Stufe 1 | 38.565 | 38.565 | - | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | Stufe 2 | 697 | 697 | - | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, zu Fortgerührte Anschaffungskosten bewertet | 46.016 | 58.650 | |||
| Finanzschulden (langfristig) | Stufe 2 | 7.622 | 7.958 | 8.937 | 9.340 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeinten (langfristig) | Stufe 2 | 3.214 | 3.213 | 3.214 | 3.088 |
| Finanzschulden (kurzfristig) | Stufe 2 | 5.295 | 5.322 | 5.310 | 5.341 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 26.654 | 31.314 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 3.231 | 9.875 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegender Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis | 707 | 157 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung2 | Stufe 1 | 100 | 100 | - | - |
| Derivate ohne Hedgebeziehung2 | Stufe 2 | 607 | 607 | 157 | 157 |
1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)
2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)
Geschäftssegmente
Der Konzern ist ausschließlich im Bereich der thermischen Speisenzubereitung in Profiküchen tätig. Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns richtet sich an den RATIONAL und FRIMA Produkten aus. RATIONAL konzentriert sich auf Kochprozesse, bei denen die Wärmeübertragung durch Dampf, Heißluft oder die Kombination aus beidem erfolgt. FRIMA fokussiert sich auf Kochanwendungen, bei denen in Flüssigkeit oder mit direkter Kontakthitze gegart wird. Beide Segmente umfassen die Funktionen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service sowie Verwaltung.
Die Segmentumsätze enthalten sowohl Umsätze mit Dritten als auch Innenumsätze der Konzerngesellschaften zwischen den Segmenten. Verkäufe und Erlöse im Innenverhältnis werden grundsätzlich zu Preisen erbracht, wie sie vergleichbar auch mit Dritten vereinbart werden. Das Segmentergebnis entspricht dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern der jeweiligen Segmente. Neben den Segmentumsätzen sind hierin alle Segmentaufwendungen mit Ausnahme der Ertragsteuern sowie des Finanzergebnisses enthalten.
Die Überleitungsspalte enthält im Wesentlichen die aus Konsolidierungsvorgängen resultierenden Effekte. Daneben sind Unterschiede zwischen den im Rahmen des internen Berichtswesens dem Management vorgelegten und den extern berichteten Zahlen enthalten.
Nahestehende Unternehmen und Personen
In den ersten sechs Monaten 2018 lagen keine wesentlichen Transaktionen mit Unternehmen oder Personen vor, die der RATIONAL AG in irgendeiner Weise nahe stehen.
Bilanzeid
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Landsberg am Lech, den 27. Juli 2018
RATIONAL AG
Der Vorstand
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| Dr. Peter Stadelmann Vorstandsvorsitzender |
Dr. Axel Kaufmann Vorstand kaufmännischer Bereich |
| Peter Wiedemann Vorstand technischer Bereich |
Markus Paschmann Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing |