Annual Report • Apr 30, 2014
Annual Report
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| 2013 | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
2010
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 79.410 | 86.671 | 81.678 | 74.867 |
| Veränderung in % | –8,4 | 6,1 | 9,1 | -3,6 |
| EBIT | 1.353 | 2.233 | 4.026 | 2.722 |
| EBIT-Marge in % | 1,7 | 2,6 | 4,9 | 3,6 |
| EGT | –248 | 818 | 2.987 | 1.464 |
| Operativer Cashflow | 1.158 | –916 | 5.972 | 6.669 |
| Eigenkapitalquote in % | 43,1 | 42,5 | 42,7 | 43,7 |
| Eigenkapitalrendite in % | –0,4 | 1,6 | 6,6 | 0,6 |
| Working Capital in % | 92,5 | 89,2 | 89,0 | 97,3 |
| ROCE in % | 2,0 | 4,1 | 8,4 | 7,4 |
| WACC in % | 4,4 | 6,5 | 8,0 | 7,9 |
| Investitionen in Sachanlagen | 1.388 | 2.928 | 5.783 | 2.218 |
| Abschreibungen | 3.779 | 3.862 | 3.642 | 3.661 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 611 | 614 | 575 | 549 |
| Anzahl der konsolidierten Gesellschaften | 11 | 11 | 8 | 8 |
RATH KONZERN
INHALT
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| Das Unternehmen | 1 | |
|---|---|---|
| Vorwort des Vorstands | 2 | |
| Arbeits-Leben | 5 | |
| Aktie | 16 | |
| Corporate Governance | 17 | |
| Erklärung aller gesetzlichen Vertreter | 20 | |
| Konzernlagebericht | 23 | |
| Jahresabschluss | 31 | |
| Konzernbilanz | 32 | |
| Konzerngewinn- und verlustrechnung | 33 | |
| Gesamtergebnisrechnung | 34 | |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 34 | |
| Konzerngeldflussrechnung | 35 | |
| Konzernanhang | 36 | |
| Bestätigungsvermerk | 65 | |
| Glossar | 66 | |
| Impressum | 68 | |
Die Rath Gruppe ist ein international tätiges Unternehmen, das mit einem umfassenden Sortiment an feuerfesten Produkten zu den anerkanntesten Spezialisten im Bereich der Feuerfesttechnologie zählt. Als Komplettanbieter offerieren wir unseren Kunden nicht nur eine breite Produktpalette an Feuerfestmaterialien wie dichte Steine, Feuerleichtsteine, Massen, Vakuumformteile oder Hochtemperaturwolle, sondern unterstützen sie mit Gesamtlösungen und spezifischem Know-how – von der Planung bis hin zur Montage.
Heute verfügt die Rath Gruppe über 7 Produktionsstandorte und beschäftigt rund 550 Mitarbeiter in Europa und den USA. Unsere Ideen finden Sie vor allem in Branchen, in denen dem Material Höchstleistungen abverlangt werden. Denn genau dafür ist unsere Technologie geschaffen.
Sowohl die Aluminiumindustrie als auch die Eisen- und Stahlindustrie bedingt den Einsatz von Höchstleistungswerkstoffen. Rath leistet mit individuellen Lösungen einen essenziellen Beitrag, um die Produktivität zu steigern oder die Reinheit des Werkstoffes zu verbessern. In Zeiten steigender Energiekosten und stärkeren Umweltbewusstseins sind unsere Produkte Garant für Energieeinsparung und Umweltschonung.
Die Herstellung von Keramik, ursprünglich aus Ton, ist eine der ältesten Kulturtechniken. Heute finden sich keramische Produkte aus verschiedensten Rohstoffen in nahezu allen Lebens- und Technikbereichen. Mit effizienten Brenn-Aggregaten und optimal angepassten Lösungen für die feuerfeste Auskleidung verfügen wir über die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine moderne Keramik-Produktion.
Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für den Sonderofenbau. Mit unserem Spezialwissen im Feuerfestbereich realisieren wir jeden Kundenwunsch. Oft handelt es sich um Prototypen oder kleine Serien, wie beispielsweise Dämmelemente für Gaschromatografen oder Auskleidungen für Laboröfen.
Ein Leben ohne Glas ist nahezu unvorstellbar. Es zu produzieren erfordert großen Sachverstand. Die Qualität des feuerfesten Materials ist dabei ein wichtiger Faktor für den technischen und wirtschaftlichen Erfolg. Wir bieten individuelle, feuerfeste Lösungen für die verschiedenen Bereiche der Glasproduktion und erfüllen so die hohen Qualitäts- und Effektivitätsstandards.
Die weltweit rapide zunehmende Menge an Abfällen sowie der rasant ansteigende Energiebedarf verlangen einen verstärkten Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Aber auch Anlagen zur Energieerzeugung und Reststoffentsorgung müssen ständig erweitert und verbessert werden, um den hohen Belastungen standzuhalten. Unsere feuerfesten High-Performance-Werkstoffe sichern dabei die Produktivität jeder Anlage – von der Raffinerie über das Düngemittelwerk bis hin zum Chemiepark.
Rath ist Spezialist für den Grundofen. Basierend auf diesem Fachwissen wurde unter anderem das Biofeuerraum-Abbrand-System entwickelt, das sich unter anderem durch hohe Verbrennungstemperaturen, gute Durchmischung des Rauchgases mit Sauerstoff und optimale Verbrennungsluftzufuhr auszeichnet. Unsere Technologie gewährleistet so eine saubere Verbrennung mit extrem niedrigen Emissionswerten, die alle aktuellen gesetzlichen Vorgaben erfüllt.
Ein herausforderndes Geschäftsjahr 2013 mit großen und weitreichenden Veränderungen liegt hinter uns. Notwendige strategische Weichen wurden gestellt, um unsere Gruppe gestärkt in eine erfolgreiche und profitable Zukunft zu führen.
Die im Zuge des Mitte 2013 eingeleiteten konzernweiten Transformationsprogrammes definierte Strategie mit dem übergeordneten Ziel "Margin over Volume" unterstreicht die Prioritäten der Rath Gruppe für die nächsten Jahre deutlich. Der Fokus auf einen ganzheitlichen Ansatz zur effizienteren Gestaltung der Wertschöpfungskette stellt das Kernelement der Strategie dar. In unterschiedlichsten Unternehmensbereichen wurde dieser arbeitsintensive Weg gestartet und erste Erfolge erwirkt.
Durch die weitere Stärkung des zentralen strategischen Einkaufs wurden zusätzliche Potenziale gehoben, dessen positive Auswirkungen sich auch in diesem Jahr zeigen werden. Gruppenweite Senkungen der Fertigungs-, Sach- und Strukturaufwände wirkten sich erstmals merklich positiv im vierten Quartal 2013 aus. Der Fokus auf eine schlanke Kostenstruktur ist auch in diesem Geschäftsjahr Priorität. Organisatorische Veränderungen mit dem Hauptaugenmerk auf die Förderung unserer Engineering- und Anwendungskompetenzen resultierten in einer erhöhten Fertigungsstabilität, forcierter Produktweiterentwicklung und zusätzlicher Festigung unseres Leistungsspektrums, welches vom kompletten Engineering, der Produktion und Montage bis zur Montageüberwachung reicht.
Das schwierige wirtschaftliche Marktumfeld, geprägt durch schwächelnde Konjunktur und intensive Marktverdrängungskonkurrenz, forderte auch eine Anpassung der Vertriebsstruktur. Die Rath Gruppe hat deswegen ihren strategischen Vertriebsfokus auf ein effektiveres Regionalmanagement ausgerichtet.
Dies gewährleistet eine intensivierte Nähe zum Kunden, um schneller Anforderungen zu verstehen und gemeinsam die besten Lösungen zu erarbeiten. Jede unserer Regionen wird durch einen erfahrenen Feuerfestspezialisten geführt, unterstützt durch Branchenexperten und Anwendungsspezialisten.
Auch für das neue Geschäftsjahr haben wir uns viel vorgenommen, da es unsere Verantwortung ist, uns als Premiumanbieter für Spitzentechnologie in der Feuerfestindustrie ständig zu verbessern. Spitzentechnologie schafft Vertrauen – damit wir der attraktive Partner und Experte für die Anforderungen unserer Kunden und Partner bleiben.
In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement im vergangenen Geschäftsjahr.
Und natürlich gilt unser Dank ebenso unseren Kunden und Aktionären für das jahrelange Vertrauen und die Loyalität zu unserem Unternehmen.
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
Ihr Vorstand
Wir sind Teil einer Gesellschaft. Wir sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Vorgesetzte, Kollegen, Freunde, Eltern, Kinder, Produzenten, Konsumenten – und manchmal alles gleichzeitig.
DI JÖRG SITZENFREY COO im Rath Konzern seit 2012
DI Jörg Sitzenfrey absolvierte das Studium Wirtschaftsingenieurwesen und war mehr als 11 Jahre bei einem internationalen Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Produktionsmanagement, Prozess- und Organisationsoptimierung tätig. Im Jahr 2012 wechselte Herr DI Jörg Sitzenfrey von der Unternehmensberatung zu Rath, zunächst als Head of Operations. Im Jänner 2013 wurde er als COO in den Vorstand berufen und verantwortet neben der Produktion auch die Bereiche Forschung & Entwicklung, Prozessmanagement, SAP/IT. ANDREAS PFNEISZL CFO, CSO im Rath Konzern seit 1999
Nach der Ausbildung zum Großhandelskaufmann stieß er nach einigen Stationen in den Finanz- und Controllingabteilungen diverser Firmen zu Rath, wo er im Jahr 1999 die Leitung Konzernrechungswesen und Controlling übernahm. Im Juni 2013 wurde er in den Vorstand berufen und verantwortet heute als CFO und CSO neben Finanzen/ Investor Relations auch die Bereiche Vertrieb/Marketing sowie Einkauf und Personal.
Sicherheit spielt in unserem Unternehmen eine übergeordnete Rolle. Betriebliche Sicherheitsvorkehrungen zählen genauso dazu wie solides Controlling. Und außerhalb des Unternehmens? Dort helfen feuerfeste Technologien dabei, den Alltag etwas sicherer zu gestalten.
METALS
METALS
"Bei mir steht Sicherheit immer an erster Stelle – im Beruf wie im Privatleben."
GLASS
Fortschritt ist für den Unternehmenserfolg und unsere Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. Vom Grundofen bis zum Forschungsfahrzeug am Mars ermöglichen Hochleistungswerkstoffe von Rath Innovationen, die für unsere Vorfahren noch undenkbar schienen.
METALS & CERAMICS
CERAMICS
GLASS
Stabilität ist entscheidend für nachhaltigen Erfolg. Wir produzieren verlässlich Feuerfestlösungen für unsere Partner und sichern damit die Herstellung zahlreicher Produkte. Kontinuität und Verlässlichkeit haben einen enormen Stellenwert: Schließlich gehen wirtschaftlicher Erfolg und soziale Stabilität Hand in Hand.
FUELS & CHEMICALS & ENERGY
Mobilität ist der Katalysator der Globalisierung. Als Profis für feuerfeste Gesamtlösungen betreuen wir weltweit. Kunden aus den verschiedensten Bereichen. Unsere Technologie sorgt aber nicht nur dafür, dass wir viel unterwegs sind: Sie gewährleistet die Mobilität von Wirtschaft und Gesellschaft auf der ganzen Welt.
REGIONAL SALES MANAGER ASIEN II UND AUSTRALIEN Im Unternehmen seit 1.6.2007
"Als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit fahre ich gerne mit dem Fahrrad. Mobilität bedeutet für mich vor allem Freiheit und Unabhängigkeit."
FUELS & CHEMICALS & ENERGY
GLASS
METALS
Nach einem guten Jahresbeginn 2013 mit einem Kurs von € 8,49 verzeichnete der Kurs bis zur Jahresmitte (31. Juli 2013) einen Rückgang von ca. 20 % auf € 6,80. Im weiteren Jahresverlauf konnte die Aktie ihren Kurs jedoch langfristig stabil halten und schloss zu Jahresende mit € 6,61.
Ziel der Kapitalmarktkommunikation der Rath Aktiengesellschaft ist es, über marktrelevante Entwicklungen zeitnah, umfassend und regelmäßig zu informieren. Wir verstehen uns als verständiger Ansprechpartner, um somit eine faire und angemessene Bewertung der Rath Aktie zu schaffen.
Im Fokus steht dabei, stets ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Unternehmens nach dem "true and fair view" zu vermitteln.
Investor Relations ist für uns nicht nur eine Verpflichtung, unsere Aktionäre über das Unternehmen zu informieren, sondern vielmehr die Chance, neue Investoren im In- und Ausland zu gewinnen.
| BÖRSENKENNZAHLEN | |
|---|---|
| ISIN | AT0000767306 |
| Wertpapierkürzel | RAT |
| Marktsegment | Standard Market Auction |
| Handelssegment | Amtlicher Handel |
| Aktiengattung | Stimmberechtigte nennbetragslose Stückaktien |
| Anzahl der Aktien | 1.500.000 |
| Gesamtanzahl der Aktien | 1.500.000 |
| Aktienkurs 28. 12.2013 | 6,61 Euro |
| Börsenkapitalisierung | 9.915.000,00 Euro |
| Gewinn/Aktie | -0,08 Euro |
| 23. Juni 2014 | ordentliche Hauptversammlung |
|---|---|
| 29. August 2014 | Halbjahresergebnis 2014 |
| 14. November 2014 | Ergebnis 3. Quartal 2014 |
1,40
Mit dem Österreichischen Corporate Governance Kodex folgt die Rath Gruppe dem Ordnungsrahmen mit Standards für die verantwortungsvolle Führung und Leitung des Unternehmens. Dieser enthält die international üblichen Standards für gute Unternehmensführung (OECD-Richtlinien, EU-Transparenzrichtlinie), aber auch die in diesem Zusammenhang bedeutsamen Regelungen des österreichischen Aktienrechts (Börsegesetz, Gesellschaftsrechtsänderungsgesetz 2013, Unternehmensrechtsänderungsgesetz 2008). Damit wird eine hohe Transparenz für alle Stakeholder des Unternehmens erreicht. Der Kodex ist auf der Homepage des Österreichischen Arbeitskreises für Corporate Governance unter www.corporate-governance.at öffentlich zugänglich.
Zur Vermeidung von Insiderhandel besteht seit 2002 eine auf der Emittenten-Compliance-Verordnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht basierende Richtlinie. Der im Jahr 2010 aktualisierte Verhaltenskodex richtet sich an alle Mitarbeiter. Er enthält alle Verhaltensgrundsätze und gibt Orientierung zu den grundlegenden ethischen und rechtlichen Pflichten von Rath Mitarbeitern.
Mit den beiden Corporate Governance Kodex Revisionen 2012 ist die nunmehr aktuelle Fassung maßgeblich. Schwerpunkte der Kodexrevision 2012 waren die Weiterentwicklung der Diversitätsregel sowie neue Regeln zur Verbesserung der Zusammenarbeit von Aufsichtsrat und Abschlussprüfer. Weitere Änderungen betreffen die Bekämpfung von Korruption und die Beschränkung des Wechsels vom Vorstand in den Aufsichtsratsvorsitz.
Rath wendet den Corporate-Governance-Kodex in der Fassung Juli 2012 vollumfänglich mit folgenden näheren Erläuterungen an:
Der Vorstand besteht aus Herrn DI Jörg Sitzenfrey, geboren 1976, der seit 1. 1.2013 als Produktionsvorstand für die Ressorts Produktion, Forschung & Entwicklung, SAP und Information Technology sowie Prozessmanagement verantwortlich ist, und Herrn Andreas Pfneiszl, geboren 1969, der sich seit 10.6.2013 als Vertriebs- und Finanzvorstand für die kaufmännischen Bereiche verantwortlich zeichnet. Beide Vorstände sind bis 31. 12.2015 bestellt. Die Organisation ermöglicht eine hohe Flexibilität und effiziente Arbeitsweise im Vorstand.
Mag. Georg Rath, geboren 1970
Mitglied des Vorstands; Zuständigkeit: Marketing & Vertrieb, Finanz- und Rechnungswesen, IR sowie Qualitätsmanagement DI Dr. Matthias Rath, geboren 1968 Mitglied des Vorstands; Zuständigkeit: Forschung & Entwicklung, Personalwesen, Einkauf
Die Vergütung des Vorstands richtet sich nach dem Umfang des Aufgabengebietes, der Verantwortung und der persönlichen Leistung des Vorstandsmitglieds sowie nach der Erreichung der Unternehmensziele, der Größe und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Erfolgsabhängige Vergütungen erfolgen bei der Rath Aktiengesellschaft nicht über Aktienoptionen, sondern sind abhängig von variablen Erfolgskriterien. Dazu zählen eine vordefinierte Zielerreichung hinsichtlich des Geschäftsergebnisses, qualitativer und quantitativer Ziele.
Von den Gesamtbezügen des Vorstands im Jahr 2013 waren 86,2% fix und 13,8% erfolgsabhängig. Für die variable Höchstgrenze wurde ein Wert von 50% des Grundbezuges festgelegt.
| 2013 | 2012 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| DI Jörg Sitzenfrey | Fixbezug | 157 | 0 |
| variabel | 19 | 0 | |
| 176 | 0 | ||
| Andreas Pfneiszl | Fixbezug | 80 | 0 |
| variabel | 5 | 0 | |
| 85 | 0 | ||
| Mag. Georg Rath | Fixbezug | 139 | 159 |
| variabel | 35 | 46 | |
| 174 | 205 | ||
| DI Dr. Matthias Rath | Fixbezug | 171 | 159 |
| variabel | 29 | 49 | |
| 200 | 208 | ||
| Gesamtsumme Vorstandsbezüge |
634 | 413 | |
Im Falle einer Beendigung der Funktion des Vorstands bestehen keine Ansprüche oder Anwartschaften über das gesetzliche Maß hinaus. Für das Management der Rath Gruppe besteht ein gültiger Haftpflichtversicherungsschutz (D&O Versicherung).
Die Aufgaben des Vergütungsausschusses werden vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Über Kenntnisse und Erfahrung im Bereich der Vergütungspolitik verfügt insbesondere Herr Mag. Ehrlich-Adám.
Der Aufsichtsrat besteht derzeit aus sechs von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern, die sich durch eine hohe betriebswirtschaftliche und rechtliche Fachkenntnis, persönliche Qualifikation und langjährige Erfahrung auszeichnen. Alle Mitglieder sind österreichische Staatsbürger.
Als "unabhängig" im Sinne der Generalklausel der Regel 53 gelten jene Mitglieder des Aufsichtsrats, die in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Rath Aktiengesellschaft oder deren Vorstand stehen, die einen materiellen Interessenkonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen. Als Maßstab werden die Kriterien des Corporate Governance Kodex Anhang 1 angewendet.
Der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft setzt sich aus Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen und hält in regelmäßigen Abständen Sitzungen ab, die sich u.a. auch mit strategischen sowie mit Bilanzbelangen des Unternehmens befassen. In diesem Rahmen ist der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft auch in alle
| AUFSICHTSRATSMITGLIED | ABHÄNGIG BZW. UNABHÄNGIG |
GEBURTS JAHR |
AR-MANDATE ODER VERGLEICHBARE FUNKTIONEN |
ERST BESTELLUNG |
ENDE LAUFENDE FUNKTIONSPERIODE |
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Ehrlich-Adám (Vorsitzender) | unabhängig | 1964 | Geschäftsführer der EVVA Sicherheitstechnologie GmbH |
25.6.2013 | im Jahr 2018 |
| WP Mag. Philipp Rath (Vorsitzender-Stv.) | abhängig | 1966 | Wirtschaftsprüfer und Partner von Grant Thornton Unitreu GmbH |
17.7.2003 | im Jahr 2018 |
| Dkfm. Paul Rath | abhängig | 1934 | Geschäftsführer der 14.9. 1989 Rath Holding GmbH |
im Jahr 2018 | |
| MMag. Christian B. Maier | unabhängig | 1966 | Finanzvorstand der Allgemeine Baugesellschaft – A. Porr Aktiengesellschaft |
27.6.2008 | im Jahr 2018 |
| Roula Millauer | unabhängig | 1964 | Roula Millauer Consulting | 25.6.2013 | im Jahr 2018 |
| Mag. Dieter Hermann | unabhängig | 1966 | Geschäftsführer/Vorstand Treibacher Schleifmittel GmbH |
25.6.2013 | im Jahr 2018 |
| Ausgeschieden per 25.6.2013 (HV 2013) |
|||||
| Dr. Heinz Kessler (Vorsitzender) | unabhängig | 1938 | Vorsitzender Stellvertreter des Aufsichtsrates der 28.7. 1999 Erste Bank AG |
im Jahr 2013 | |
| Dr. Ernst Rath (Vorsitzender-Stv.) | abhängig | 1938 | Geschäftsführer der Rath Holding GmbH |
27.6.2008 | im Jahr 2013 |
| Dr. Gerd Unterburg | unabhängig | 1940 | Vizepräsident des Verwaltungsrates der 12.7.2005 Hoerbiger Holding AG |
im Jahr 2013 |
grundlegenden Entscheidungen des Vorstands als beratendes Organ involviert.
Neben dem Prüfungs- und Strategieausschuss hat der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft keine weiteren Ausschüsse eingerichtet. Dem Prüfungsausschuss gehören folgende Personen des Aufsichtsrats an: Frau Roula Millauer als Vorsitzende, Herr Mag. Philipp Rath, Herr MMag. Christian B. Maier und Herr Mag. Dieter Hermann. Der Prüfungsausschuss hat im Jahr 2013 zwei Sitzungen abgehalten, in denen die Vorbereitung und Analyse des Jahresabschlusses und die internen Kontroll-, Revisions- und Risikosysteme behandelt wurden. Der Abschlussprüfer hat dabei an beiden Sitzungen teilgenommen.
Dem Strategieausschuss gehören folgende Personen des Aufsichtsrats an: Herr Mag. Ehrlich-Adám, Herr Mag. Philipp Rath, Herr Dkfm. Paul Rath sowie Herr Mag. Dieter Hermann. Der Strategieausschuss hat im Jahr 2013 einmal getagt, wobei die neue regionale Vertriebsstrategie erörtert wurde.
Im Jahr 2013 hat der Aufsichtsrat sieben ordentliche Sitzungen abgehalten. Die Präsenzquote lag bei 100%. Die Tätigkeitsschwerpunkte des Aufsichtsrats im Berichtsjahr sind im Bericht des Aufsichtsrats näher dargestellt.
Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder wurde in der Hauptversammlung vom 25. Juni 2013 für das Geschäftsjahr 2013 festgelegt. An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeiten im Jahr 2013 Vergütungen in der Höhe von insgesamt 50,1 TEUR (2012: 44,0 TEUR) gewährt sowie Pensionszahlungen von 134 TEUR geleistet (VJ: 179 TEUR).
Die Aufgaben der internen Revision werden vom Prozess Management ausgeführt. Über wesentliche Ergebnisse dieser Tätigkeit wird dem Vorstand regelmäßig berichtet. Aktualisierte Informationen zu der Umsetzung des Kodex und Anpassungen aufgrund von gesetzlichen Veränderungen sind auf der Homepage der Rath Gruppe (www.rathgroup.com) zu finden.
Vertiefende Anfragen werden vom IR-verantwortlichen Vorstandsmitglied während des Jahres oder vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung beantwortet.
Wien, 25. April 2014
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
Der Vorstand
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Wien, 25. April 2014
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
Der Vorstand
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Das Jahr 2013 stand für die Rath Gruppe im Zeichen des konzernweiten Restrukturierungs- und Optimierungsprogramms. Zwischen dem Vorstand
und uns fand dabei stets ein intensiver Austausch statt, bei dem die Chancen und Risiken regelmäßig erörtert wurden.
Bei besonderen Ereignissen hat der Vorstand den Aufsichtsrat umgehend Bericht erstattet und die Handlungsoptionen erörtert. Wir haben daher die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. Im Jahr 2013 haben wir eine Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit für das Vorjahr vorgenommen, die keine Besonderheiten ergeben hat.
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen, ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert. Die Ausschüsse des Aufsichtsrats berichteten in den Sitzungen über ihre Tätigkeiten.
Im Geschäftsjahr 2013 fanden sieben ordentliche (inklusive konstituierender Aufsichtsratssitzung) und eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt. Alle Mitglieder nahmen mit wenigen Ausnahmen an allen Sitzungen persönlich teil.
In der Sitzung vom 14. März 2013 wurde die neue Geschäftsordnung vorgestellt und beschlossen sowie über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet. Der Tätigkeitsbericht zur Emittenten-Compliance-Richtlinie wurde zur Kenntnis genommen und die Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit des Vorjahres wurde besprochen. In der Sitzung vom 25. April 2013 wurden der Jahresabschluss und Lagebericht 2012 sowie der Konzernjahresabschluss und -lagebericht 2012 geprüft, der Jahresabschluss 2012 entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses festgestellt und der Vorschlag für die Gewinnverteilung aus dem Geschäftsjahr 2012 gebilligt. Weiters wurden der Vorschlag zur Wahl der Wirtschaftsprüfer beschlossen, die Hauptversammlung vorbereitet und über die aktuelle Geschäftslage berichtet. In der außerordentlichen Sitzung am 10. Juni 2013 wurde Herr Andreas Pfneiszl zum Vorstand bestellt. Die Sitzung am 25. Juni 2013 diente vorwiegend der Vorbesprechung zur Hauptversammlung. In der am selben Tag, nach der Hauptversammlung, stattfindenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung fanden die Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreters des Aufsichtsrats sowie die Wahl in die Ausschüsse statt. In der Sitzung vom 1. Juli 2013 wurden der Halbjahresfinanzbericht diskutiert, über die aktuelle Geschäftslage befunden sowie die Geschäftsordnung des neuen Vorstands beschlossen. Weiters wurde über die Vertriebsgesellschaften in Argentinien und Brasilien berichtet. Am 16. September 2013 wurde über den Status der Produktion und die Strategie in Südamerika diskutiert sowie die Prokura von Manfred Salinger beschlossen. In der letzten Sitzung des Jahres am 13. Dezember 2013 wurde das Budget inklusive Investitionen für das Jahr 2014 genehmigt.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert. Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2013 zweimal zusammengetreten. Am 25. April 2013 hat der Prüfungsausschuss die Schlussbesprechung für das Wirtschaftsjahr 2012 durchgeführt. Es wurden Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und -lagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Auswahl des Wirtschaftsprüfers empfohlen. In der Sitzung am 13. Dezember 2013 haben die Abschlussprüfer über den Stand der Vorprüfung der Jahres- und Konzernjahresabschlussprüfung informiert.
Der Strategieausschuss hat im Jahr 2013 einmal getagt. Den Schwerpunkt der Sitzung vom 21. Oktober 2013 bildete ein Überblick der Strategie der Rath Gruppe sowie der Vertriebs- und Produktionsstrategie.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 und der Lagebericht des Vorstands sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 und der Konzernlagebericht des Vorstands sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung vom 25. Juni 2013 als Abschlussprüfer gewählten PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Erdbergstraße 200, 1030 Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.
Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 22. April 2014 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 und den Lagebericht des Vorstands sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013, den Konzernlagebericht des Vorstands und den Corporate-Governance-Bericht geprüft und gebilligt. Der Gewinnverteilungsvorschlag des Vorstands wurde genehmigt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 96 (4) AktG festgestellt.
Wien, 28. April 2014
Mag. Stefan Ehrlich-Adám Vorsitzender des Aufsichtsrates
Nach dem Ende der Rezession um die Jahresmitte 2013 etablierte sich in Europa eine moderate Wirtschaftsbelebung mit sehr unterschiedlichen Ausgangsbasen und weiterhin divergierenden Trends in einzelnen Ländern. In Zentral- und Osteuropa sowie in Asien zeigte sich eine Verbesserung der Wirtschaftsentwicklung. In der Eurozone nahm die reale Wirtschaftsleistung 2013 gemessen am BIP nach vorläufigen Schätzungen wie im Vorjahr um 0,1% zu. Deutschland konnte ein moderates Wachstum von etwa 0,4% (2012: +0,7%) erzielen, das BIP-Wachstum in Österreich schwächte sich 2013 auf etwa 0,4% ab (nach +0,9% im Vorjahr). Italien (–1,9%; 2012: –2,4%) verharrte fest in der Rezession. Die Schweiz erreichte gute +2,0% (2012: +1,0%).
Die USA überraschten 2012 mit einem BIP-Wachstum von 2,8%, und konnten auch im Jahr 2013 um 1,9% wachsen. In China lag das Wirtschaftswachstum 2013 unverändert bei 7,7% (2012: 7,7%). Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Hauptrefinanzierungssatz im Jahr 2013 in zwei Schritten auf 0,25% per Ende Dezember.
| REALE VERÄNDERUNG DES BIP IN PROZENT |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | |||
| Österreich | +2,8 | +0,9 | +0,4 | +1,7 | ||
| Deutschland 1 | +3,3 | +0,7 | +0,4 | +1,9 | ||
| Italien 1 | +0,4 | -2,4 | -1,9 | +0,3 | ||
| Schweiz 1 | +1,8 | +1,0 | +2,0 | +2,2 | ||
| Japan | -0,5 | +1,4 | +1,5 | +1,4 | ||
| China | +9,3 | +7,7 | +7,7 | +7,6 | ||
| USA | +1,8 | +2,8 | +1,9 | +2,7 | ||
| EU 27/28 | +1,7 | -0,4 | +0,1 | +1,5 |
lt. IHS-Prognose, Deutschland ab 2011, Quelle: WKO – Wirtschaftslage und Prognose, Stand März 2014
Nachdem sich zu Beginn des Jahres die Lage an den europäischen Finanzmärkten weiter beruhigt hatte, trat mit den fragilen Kombinationen aus angespannten europäischen Staatsfinanzen und einem angeschlagenen Bankensektor wieder Unsicherheit in den Vordergrund.
Im zweiten Halbjahr trugen die Reformanstrengungen der Euro-Peripheriestaaten erste Früchte. So wurden durch eingeleitete Arbeitsmarktreformen weitere Fortschritte bei der Senkung der Lohnstückkosten erzielt. Als Folge der gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit konnten die Eurokrisenstaaten ein teils deutliches Exportwachstum aufweisen. Die positive Entwicklung konjunktureller Vorlaufindikatoren führte in der zweiten Jahreshälfte zu einer Stimmungsaufhellung in Europa. So verzeichnete die Eurozone gemäß dem Markit-Einkaufsmanagerindex das stärkste Wachstum seit über zwei Jahren und lässt damit auf eine allmähliche Erholung der Wirtschaft hoffen.
Die Rath Gruppe blickt auf ein sehr bewegtes Wirtschaftsjahr mit weitreichenden Veränderungen zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich das Managementteam an der Konzernspitze wesentlich verändert. So verlängerten die Vorstände Mag. Georg Rath und DI Dr. Matthias Rath ihre Mandate nicht und schieden im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat im Juni aus der Rath Gruppe aus. Herr Andreas Pfneiszl wurde vom Aufsichtsrat zum Vorstandsmitglied bestellt. Zusammen mit Herrn DI Jörg Sitzenfrey bilden die beiden Herren das Führungsteam der Rath Gruppe.
Bei der Betrachtung der vier abgelaufenen Quartale des Jahres 2013 kann eine Verbesserung der wesentlichen Kennzahlen erkannt werden:
| Q1 TEUR |
Q2 TEUR |
Q3 TEUR |
Q4 TEUR |
GESAMTJAHR TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 18.141 | 20.302 | 19.229 | 21.739 | 79.410 |
| EBIT | –543 | 58 | 72 | 1.765 | 1.353 |
| EBIT ohne Einmaleffekte |
–543 | 558 | 772 | 1.765 | 2.553 |
| Mitarbeiter Ø | 625 | 622 | 619 | 578 | 611 |
Geringes bzw. negatives Wirtschaftswachstum in den meisten großen Absatzmärkten und ein stark umkämpftes wirtschaftliches Umfeld haben sich negativ auf die Umsatzentwicklung der Rath Gruppe ausgewirkt. Der Konzernumsatz ist daher gegenüber dem Vorjahr 2012 um 8,4% bzw. 7.261 TEUR auf 79.410 TEUR gesunken. Im Wesentlichen ist der Absatzeinbruch auf den Rückgang im Projektgeschäft in Höhe von 5.987 TEUR zurückzuführen. Die Rath Gruppe ist am europäischen Markt stark im Projektgeschäft engagiert und konnte nicht die geplanten Projektaufträge im Geschäftsjahr 2013 für sich gewinnen. Auch unsere amerikanischen Gesellschaften, mit zwei Standorten (Newark – Bundesstaat Delaware – und Milledgeville – Bundesstaat Georgia), mussten ihre Absatzerwartungen nach unten korrigieren und schlossen das Geschäftsjahr mit 1.335 TEUR weniger Umsatz ab. Positiv hervorzuheben ist unsere ungarische Tochter, Rath Hungaria Kft, Budapest, welche mit einer Umsatzsteigerung von 766 TEUR das Jahr finalisierte. Nähere Details finden Sie im Segmentbericht auf Seite 54.
Das EBIT schrumpfte um 881 TEUR auf 1.353 TEUR gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 mit einem EBIT von 2.233 TEUR. In diesem Zusammenhang sind die Einmaleffekte in Höhe von rund 700 TEUR aus dem Sozialplan (Personalkosten) für die Schließung unseres Feuerleichtsteinwerks in Wirges, Deutschland, bzw. die Einmalaufwendungen für die Rückstellungen (Personalkosten) der beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder in Höhe von 500 TEUR zu erwähnen. Ein um diese Einmaleffekte bereinigtes EBIT zeigt eine Verbesserung auf 2.553 TEUR.
Aufgrund der Stärkung des Euro gegenüber dem US-Dollar und des ungarischen Forint im abgelaufenen Wirtschaftsjahr musste die Rath Gruppe Kursverluste in Höhe von rund 700 TEUR im Finanzergebnis verbuchen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Währungsverluste bei unter 100 TEUR.
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit wurde auf 1.158 TEUR verbessert (VJ: –916 TEUR), die Verschuldungsquote (Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) hat sich von 76,7% auf 78,6% verschlechtert. Die Eigenkapitalquote hat sich von 42,5% im Jahr 2012 auf 43,1% im Berichtsjahr verbessert.
Der Materialaufwand und die bezogenen Leistungen inklusive Bestandsveränderungen im Verhältnis zum Umsatz sind gegenüber dem Vorjahr von 46,2% auf 43,7% zurückgegangen. Die positive Entwicklung ist auf Optimierungen von Produktionsprozessen sowie auf die ersten Erfolge der eingeleiteten Einkaufsoffensive zurückzuführen. Die angeführten Effekte werden sich im laufenden Geschäftsjahr weiter auswirken und dementsprechend die Ertragsentwicklung positiv beeinflussen.
Der Personalaufwand ist von 25.724 TEUR auf 27.191 TEUR gestiegen (+5,7%). Einerseits haben sich hier Tariferhöhungen in unseren europäischen Gesellschaften ausgewirkt, andererseits belastet die Personaltangente die bereits erwähnten Einmaleffekte mit 1.200 TEUR, somit bleibt ein um die Einmaleffekte bereinigter Personalaufwand von 25.991 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 15.213 TEUR im Vorjahr um 16,3% auf 12.731 TEUR. Zurückzuführen ist dies vor allem auf den im zweiten Halbjahr 2013 eingeschlagenen Sparkurs bzw. auf den geringeren Umsatz im Bereich der Frachten. Namhafte Einsparungen wurden unter anderem bei Instandhaltungen erzielt.
Das Finanzergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum um 186 TEUR auf –1.601 TEUR, aufgrund der Währungskurssituation zwischen USD/EUR und HUF/EUR kam es zu negativen Veränderungen in der Bewertung. Die Währungsverluste belaufen sich auf 699 TEUR, somit um 611 TEUR mehr als im Vergleichszeitraum. Gleichzeitig konnte über die Bewertung eines Zinsswaps eine positive Trendwende festgestellt werden, die sich auf das Finanzergebnis mit 202 TEUR positiv auswirkt, im Vorjahr hatten wir noch eine Belastung von 162 TEUR zu tragen.
Das Konzernergebnis liegt bei negativ 119 TEUR (VJ: 561 TEUR). Aufgrund des negativen Konzernergebnisses wird der Vorstand der kommenden Hauptversammlung keine Dividendenausschüttung vorschlagen.
Weiterhin solide stellt sich die Vermögens- und Finanzlage der Rath Gruppe am Ende des Geschäftsjahres 2013 dar. Auf der Aktivseite verringerte sich das langfristige Vermögen um 2.380 TEUR auf 40.335 TEUR. Im Wesentlichen ist die Veränderung auf die laufenden Abschreibungen des Sachanlagevermögens bzw. auf die Erhöhung der latenten Steuern zurückzuführen. Gleichzeitig erhöhte sich das kurzfristige Vermögen, vor allem im Bereich der Forderungen, um 267 TEUR auf nunmehr 37.744 TEUR. Die Eigenkapitalquote konnte von 42,5% im Jahr 2012 auf 43,1% im Berichtsjahr verbessert werden. Die Verschuldungsquote (Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) hat sich von 76,7% auf 78,6% verschlechtert. Die Bilanzsumme verringerte sich um 2,6% auf 78.079 TEUR (VJ: 80.192 TEUR).
Die Finanzierung des Konzerns folgt seit Jahren den Grundsätzen der Erhaltung einer gesicherten Liquidität sowie einer möglichst hohen Eigenmittelausstattung. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 43,1% (VJ: 42,5%) ist bei einer gesunkenen Bilanzsumme im Wesentlichen auf geringere Verbindlichkeiten zurückzuführen. Eines der wesentlichen Ziele unserer Strategie ist es, die Eigenkapitalquote bei mehr als 40% zu halten. Dies ist nicht nur im Jahr 2013 gelungen, sondern konnte noch ausgebaut werden.
Die Nettoverschuldung des Konzerns (der Saldo aus verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und finanzielle Vermögenswerte/Wertpapiere) erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr um 292 TEUR auf 25.762 TEUR.
Der Nettogeldfluss aus der operativen Tätigkeit konnte im abgelaufenen Jahr auf 1.158 TEUR (VJ: –916 TEUR) verbessert werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen für die Rath Gruppe den zentralen Erfolgsfaktor dar. Der Erfolg liegt einerseits in der Begeisterung für innovative Feuerfestlösungen, die wir in unseren Produkten und Technologien umsetzen, und andererseits in der hohen Einsatzbereitschaft und Solidarität unserer Mitarbeiter.
Vom Entwickler und Verfahrenstechniker über Produktionsmitarbeiter und Monteure, vom Supervisor bis hin zu Mitarbeitern in den Backoffice- und Serviceabteilungen sowie im Vertriebsteam, bei uns finden Personen mit technischer oder kaufmännischer Ausbildung abwechslungsreiche Aufgabengebiete in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen. Rath hat eine "lean-management"-Struktur, die eine direkte, persönliche Kommunikation ermöglicht.
Die Rath Gruppe beschäftigte zum 31. 12.2013 auf Basis "FTE" ("fulltime equivalent") insgesamt 527,3 Personen (VJ: 552,8). Der Rückgang ist vor allem auf die Schließung unseres Werks in Wirges, Deutschland, sowie auf punktuelle Personaloptimierungen zurückzuführen.
Es gibt in der Rath Gruppe kein Aktienoptionsprogramm. Management, Außendienstmitarbeiter und sonstige Schlüsselkräfte sind in lokal unterschiedliche Prämienmodelle eingebunden.
Die Personalmanagementaufgaben werden entsprechend zentralen Vorgaben der Muttergesellschaft wahrgenommen und in die Tochtergesellschaften übertragen. Die strategischen Aufgaben im Bereich Human Resources sind beim CFO angesiedelt. Für Mitarbeiterweiterbildung wurden 2013 in der Rath Gruppe insgesamt 139 TEUR (VJ: 136 TEUR) aufgewendet.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen sich durch ihre Qualifikation, ihre Einsatzbereitschaft, Verantwortung, Disziplin, Loyalität und durch gegenseitige Wertschätzung in einem familiären Arbeitsumfeld aus. Sie sind ein wichtiger Schlüssel für die weitere positive, nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens. Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei allen Rath Kolleginnen und Kollegen für die Leistungen zur Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe, welche nur durch den überdurchschnittlichen Einsatz vieler Rath Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich ist.
Das Management der Rath Gruppe in den einzelnen Funktionsbereichen und der Vorstand sind hauptverantwortlich für die Umsetzung.
CSR-Koordinierungsstelle ist die Abteilung Investor Relations, die für die Ausarbeitung von Vorschlägen an das Management zuständig ist.
Zu den wichtigsten gruppenübergreifenden Nachhaltigkeitsstrategien zählen die Rath Marken- und Produktentwicklungsstrategie, Innovation und Produktionsverfahren zur Optimierung von Ökonomie und Ökologie im Herstellungsprozess wie auch im Produkt. Die Erfassung von wichtigen Basisdaten der Konzernunternehmen wurde im Geschäftsjahr 2013 fortgesetzt.
Die Rath Gruppe ist eine forschende Unternehmensgruppe mit den Forschungsschwerpunkten Verfahren, Produkte und Materialien.
Forschung und Entwicklung sind wesentliche Bausteine unserer Wachstumsstrategie. Mit neuen innovativen Produkten, Verfahren und Materialien wollen wir unserem Slogan "Spitzentechnologie schafft Vertrauen" gerecht werden.
Im Wirtschaftsjahr 2013 ist es uns gelungen, einen weiteren Meilenstein im Bereich der Weiterentwicklung von Hochwertsteinen für mechanisch und chemisch aggressivste Prozesse mit gezeitigtem Anspruch an ausgeprägten thermischen Wechselbedingungen, wie die Herstellung von Titanchlorid oder Aluminiumchlorid, zu setzen. Wir nennen diesen Hochwertstein HD 45 bzw. HD 48. Damit ist es der Rath Gruppe gelungen, die Haltbarkeit für Anlagen unserer Kunden um mehr als zwölf Monate zu verlängern.
Im Bereich Hochtemperaturwollen, dies sind ultraleichte Dämmstoffe, die aufgrund ihrer Eigenschaften die effizienteste Form der Wärmedämmung im Industrieofenbau darstellen, konnten wir ebenfalls wesentliche Weiterentwicklungen forcieren. Diese Entwicklungen befinden sich in den letzten Testphasen und werden im zweiten Halbjahr 2014 aktiv unseren Kunden angeboten.
Das interne Kontrollsystem (IKS) definiert alle Prozesse zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Es verringert die Fehleranfälligkeit von Transaktionen, schützt das Vermögen vor Verlusten durch Schäden oder Betrug und gewährleistet die Übereinstimmung der Unternehmensabläufe mit der Satzung, den Konzernrichtlinien und den geltenden Gesetzen (Compliance). Das Kontrollumfeld des Rechnungslegungsprozesses ist durch eine klare Aufbau- und Ablauforganisation gekennzeichnet, wobei den einzelnen Funktionen eindeutig Personen (z.B. in Finanz-Rechnungswesen und Controlling) zugeordnet sind. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Mitarbeiter erfüllen die fachlichen Voraussetzungen. Im Rechnungswesen kommt überwiegend Standardsoftware zum Einsatz.
Die Konzernrichtlinien der Rath Gruppe basieren auf dem Rath Managementhandbuch, der Compliance-Richtlinie sowie der Geschäftsordnung und Unterschriftenregelungen für die Geschäftsführungen und leitenden Angestellten aller Rath Gruppengesellschaften. Diese Bestimmungen werden bei Bedarf gemäß den Compliance-Bestimmungen überarbeitet und der jeweiligen Geschäftsführung nachweislich zur Kenntnis gebracht. Die lokale Geschäftsführung ist für die Einhaltung der Richtlinien in ihrer jeweiligen Rath Tochtergesellschaft verantwortlich. Die Geschäftsordnung verweist u.a. auf die zwingende Einhaltung der Bestimmungen im Managementhandbuch und definiert eine Liste von Geschäftsfällen, welche einer Zustimmung der Konzernleitung bedürfen. Das Managementhandbuch der Rath Gruppe beinhaltet u.a. die für den Rechnungslegungsprozess notwendigen Informationen und Bestimmungen, wie das Konsolidierungshandbuch (Reporting-Richtlinien, Bilanzierungs- und Bewertungsregeln) oder die IT-Richtlinien.
Quartalsweise erfolgt eine Konsolidierung der Gruppenergebnisse nach UGB-Bestimmungen zur Berichterstattung an den Aufsichtsrat und an die Aktionäre, bzw. halbjährlich nach IFRS-Bestimmungen. Der Jahresabschluss wird in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und dem Prüfungsausschuss von einem Konzernabschlussprüfer, der mit seinem internationalen Netzwerk einheitliche Prüfungsstandards garantiert, umfassend extern geprüft. Ein standardisiertes monatliches Management-Berichtswesen umfasst sämtliche in der Rath Gruppe konsolidierten Einzelgesellschaften.
Der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft informiert sich regelmäßig in seinen Sitzungen über das interne Kontrollsystem. Der Prüfungsausschuss hat die Aufgabe, die Wirksamkeit des Kontrollsystems zu überwachen. Das Kontrollumfeld ist gekennzeichnet durch eine klare Aufbauorganisation.
Die Rath Gruppe ist in ihrem weltweiten unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Die kontinuierliche Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken ist wesentlicher Bestandteil des Führungs-, Planungs- und Controllingprozesses. Das Risikomanagement bedient sich dabei der im Konzern vorhandenen Organisations-, Berichts- und Führungsstrukturen. Diese Prozesse werden laufend durch das zentrale Prozessmanagement evaluiert. Inhaltlich geht es um die Dokumentation aller Abläufe in einem Unternehmen sowie das dokumentierte Verhalten bei Abweichungen, um aus Fehlern zu lernen und sich stetig weiter zu verbessern. Dieses Denken in Prozessen ist in der ISO 9001:2008 verankert.
Das Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Risiken regelmäßig analysiert und bewertet werden. So ist gewährleistet, dass diese antizipiert und frühzeitig erkannt werden können und dass man im Eintrittsfall rasch Gegenmaßnahmen einleiten kann.
Risiken, welche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Rath Gruppe haben könnten, stellen sich gegenüber früheren Perioden im Wesentlichen unverändert wie folgt dar:
Als wesentliches Thema im Bereich der Beschaffung ist das Verhindern von Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten zu erwähnen. Hier steuert unser zentraler Einkauf gegen und schafft die Voraussetzung für ein ausgewogenes Lieferantenportfolio unter Berücksichtigung sinnvoller Einkaufsmengen sowie Preise. Um bessere Preise bei unseren Lieferanten zu erhalten, ist es oft notwendig, in größeren Chargen einzukaufen. Dies hat jedoch den Nachteil der Kapitalbindung.
Die wesentlichen Wertschöpfungsstufen der Rath Gruppe liegen in der Fertigung unserer Produkte. Ein eventuelles Risiko einer Betriebsunterbrechung mit direktem Einfluss auf das Unternehmensergebnis ist durch unsere konzernweite Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt. Vorsorglich steuern wir diesem proaktiv über kontinuierliche Analysen der einzelnen Anlagen in Form der sogenannten "vorbeugenden Wartung" gegen. Trotzdem können Risiken aus Produkthaftungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Im Falle von Qualitätsmängeln werden diese im Sinne unserer Kunden bereinigt. Daraus entstehende externe Kosten sind über unsere konzernweite Produkthaftpflichtversicherung gedeckt. Ein Imageschaden ist jedoch immer ein beträchtliches Risiko für die Unternehmensgruppe.
Der weltweite Produkt- bzw. Projektverkauf birgt auch Risiken. Unsere Gesamtlösungen gehen heute in Länder, die nicht immer wirtschaftlich bzw. politisch so stabil sind wie jene der Europäischen Union oder der USA. Über unsere Regionalmanager werden laufend Informationen aus den jeweiligen Absatzländern eingeholt, die uns unterstützen, mögliche Forderungsausfälle früh zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Rath Gruppe setzt außerhalb der Europäischen Union und der USA hinsichtlich der Zahlungskonditionen überwiegend auf Akkreditivgeschäft. Damit ist sichergestellt, dass unsere Verkäufe durch eine internationale Bank besichert sind.
Zu jenen Umsätzen, die wir nicht mit Akkreditiven besichern, haben wir ein internes Forderungsmanagement mit Kreditlimits eingerichtet. Das Forderungsmanagement bewertet das entstehende Kreditrisiko mit externen Informationen von Kredit-Auskunfteien und unseren Erfahrungen über den jeweiligen Kunden bzw. in dem Land des Kunden. Aufgrund der so gesammelten Informationen wird ein Kreditlimit festgelegt. Die Rath Gruppe verfügt über keine Kreditausfallversicherung, die Forderungsausfälle im Berichtsjahr 2013 innerhalb der Rath Gruppe beliefen sich auf 65 TEUR, das entspricht 0,08% der Umsatzerlöse.
Die Festlegung von Kreditlimits und die Höhe der Refinanzierungskosten bei Geldinstituten sind abhängig von deren Einschätzung der Zukunftsperspektive der Rath Gruppe. Bankkontakte werden daher partnerschaftlich gepflegt, damit sichergestellt wird, dass unsere Bankpartner jederzeit ein klares und aktuelles Bild der wirtschaftlichen Lage unserer Gruppe bekommen.
Die Rath Gruppe liefert an ihre Kunden zumeist in der jeweiligen Gesellschaftswährung. Daher ist durch das rein operative Geschäft nur ein geringer Einfluss auf das Ergebnis zu verzeichnen. Durch die laufende Bewertung der Währungspaare USD/EUR oder HUF/EUR kann es jedoch zu negativen wie auch positiven Veränderungen im Finanzergebnis der Einzelgesellschaften und in Folge auch im Konzern kommen.
Durch den gestiegenen Finanzierungsbedarf der Rath Gruppe erhöht sich auch der Einfluss von Zinsänderungen auf das Finanzergebnis. Derzeit verfügt die Rath Gruppe über einen Zinsswap mit einer Laufzeit bis 2018. Aufgrund des derzeit vorherrschenden niedrigen Zinsniveaus ist die Absicherung negativ bewertet.
Die Risiken der Rath Gruppe werden durch die beschriebenen Mittel und Maßnahmen bestmöglich überwacht, der Fortbestand des Unternehmens ist aus heutiger Sicht nicht gefährdet.
Das Grundkapital setzt sich aus 1.500.000 Stückaktien (VJ: 1.500.000 Stückaktien) zusammen, wobei jede Stückaktie am Grundkapital in gleichem Umfang beteiligt ist.
Dem Vorstand sind keinerlei Beschränkungen bekannt, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
Die Rath Aktiengesellschaft hat im Rahmen ihrer Rückkaufprogramme bis zum 31. 12.2013 insgesamt 0 Stück eigene Aktien erworben. Der Streubesitz befindet sich bei österreichischen und internationalen Investoren. Die Aktie notiert im "Standard Market Auction" der Wiener Börse unter der ISI-Nummer AT0000767306.
Es sind keine wesentlichen Beteiligungen von Arbeitnehmern der Rath Gruppe bekannt. Wie jedem Aktionär steht es auch Arbeitnehmern mit Aktienbesitz frei, ihre Stimmrechte an Hauptversammlungen auszuüben.
Es bestehen keine nicht unmittelbar aus dem Gesetz abgeleiteten Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie über die Änderung der Satzung der Gesellschaft.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21.6.2011 und 25.6.2013 wurde der Vorstand zum Rückkauf und (mit Zustimmung des Aufsichtsrats) zur Wiederveräußerung eigener Aktien auch über eine andere Art als über die Börse oder ein öffentliches Angebot und auch unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ermächtigt. Im Jahr 2013 hat der Vorstand vom Rückkaufsrecht keinen Gebrauch gemacht.
Dem Vorstand sind keine bedeutenden Vereinbarungen bekannt, an denen die Gesellschaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel in der Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebotes wirksam werden.
Es bestehen auch keine Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.
Das im Geschäftsjahr 2013 gestartete konzernweite Transformationsprogramm wird auch in diesem Jahr konsequent weiter umgesetzt. Die im Herbst des letzten Jahres definierte Strategie mit dem Fokus auf einen ganzheitlichen Ansatz zur effizienteren Gestaltung
Wien, 25. April 2014
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
der Wertschöpfungskette zeigt klar den Weg, den wir auch in diesem Jahr gemeinsam und geschlossen gehen werden.
Betrachtet man die einzelnen durchwegs optimistischen Prognosen für 2014, gibt es deutliche Anzeichen für eine leichte Erholung. Europa gelingt wieder ein kleines Wachstum. Von einem richtigen Aufschwung ist aber noch nicht die Rede. Für 2014 bedeutet das, dass es nicht wesentlich einfacher wird. Der IWF erwartet für die Währungsunion 2014 ein Wachstum von knapp einem Prozent, nachdem die Wirtschaftsleistung 2013 um 0,4 Prozent zurückgegangen ist.
Umso mehr wird die Rath Gruppe konsequent den Fokus auf die Erhöhung der Profitabilität – getreu unserer internen Vorgabe "Margin over Volume" – in den geschäftlichen Mittelpunkt rücken. Weitere Einsparungen im Bereich der Einkaufsoptimierung, sensibles Management der Kostenstruktur, eine Offensive im Bereich der Produktentwicklungen und neue Wege im Vertrieb schaffen die Basis für zukünftige wirtschaftliche Erfolge der Rath Gruppe.
Die unverändert solide Bilanzstruktur mit einer guten Eigenkapitalausstattung der Rath Gruppe und vor allem die Kundennähe in der Feuerfestbranche stellen für die Rath Aktiengesellschaft und ihre Tochtergesellschaften die Basis für eine erfolgreiche Entwicklung auf dem Markt dar.
Zusammenfassend erwarten wir für das Jahr 2014 in einem leicht verbesserten makroökonomischen Umfeld, unter Berücksichtigung gleichbleibender Fremdwährungskurse, ein Umsatzwachstum von rund 8,0% gegenüber dem Jahr 2013 sowie ein zufriedenstellendes operatives Ergebnis, um wieder eine Dividendenausschüttung für das Jahr 2014 zu ermöglichen.
Es gab keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag.
Der Vorstand
_
| ANHANGANGABE | 31. 12.2013 TEUR |
31. 12.2012 TEUR (angepasst) |
31. 12.2012 TEUR (wie berichtet) |
|
|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | ||||
| Langfristiges Vermögen | ||||
| Sachanlagen | (1) | 34.495 | 37.394 | 37.394 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (2) | 354 | 261 | 261 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (3) | 681 | 666 | 666 |
| Latente Steueransprüche | (12)* | 4.805 | 4.393 | 4.281 |
| 40.335 | 42.715 | 42.603 | ||
| Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Vorräte | (4) | 20.048 | 20.139 | 20.139 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | (5) | 14.178 | 13.508 | 13.508 |
| Sonstige Vermögenswerte | (6) | 283 | 20 | 20 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | (7) | 3.234 | 3.810 | 3.810 |
| 37.744 | 37.477 | 37.477 | ||
| Summe Aktiva | 78.079 | 80.192 | 80.079 | |
| PASSIVA | ||||
| Eigenkapital | (8)* | |||
| Grundkapital | 10.905 | 10.905 | 10.905 | |
| Kapitalrücklagen | 1.118 | 1.118 | 1.118 | |
| Sonstige Rücklagen | * | –403 | –305 | |
| Freie Rücklagen | * | 23.857 | 23.972 | 24.004 |
| Währungsdifferenzen | –1.816 | –1.597 | –1.597 | |
| 33.661 | 34.093 | 34.430 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | 1 | 3 | 3 | |
| 33.662 | 34.096 | 34.433 | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | ||||
| Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern | (9)* | 2.914 | 2.869 | 2.420 |
| Finanzverbindlichkeiten | (10) | 4.255 | 4.768 | 4.768 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten | (13) | 0 | 71 | 71 |
| Derivative Finanzinstrumente | (14) | 120 | 120 | 120 |
| Rückstellungen | (11) | 275 | 235 | 235 |
| Latente Steuerschulden | (12) | 286 7.851 |
297 8.360 |
297 7.911 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | ||||
| Finanzverbindlichkeiten | (10) | 25.422 | 25.178 | 25.178 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten | (13) | 7.802 | 9.910 | 9.910 |
| Rückstellungen aus laufenden Ertragsteuern | (12) | 1.101 | 391 | 391 |
| Rückstellungen | (11) | 1.685 | 1.501 | 1.501 |
| Derivative Finanzinstrumente | (14) | 555 | 756 | 756 |
| 36.564 | 37.736 | 37.736 | ||
| Summe Passiva | 78.079 | 80.192 | 80.079 |
| ANHANGANGABE | 2013 | 2012 | 2012 | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR (angepasst) |
TEUR (wie berichtet) |
||
| Umsatzerlöse | (15) | 79.410 | 86.671 | 86.671 |
| Bestandsveränderung | 623 | 32 | 32 | |
| Andere betriebliche Erträge | (21) | 341 | 412 | 412 |
| Materialaufwand und bezogene Leistungen | (16) | –35.321 | –40.084 | –40.084 |
| Personalaufwand | (17) | –27.191 | –25.724 | –25.724 |
| Planmäßige Abschreibung | (1), (2) | –3.779 | –3.862 | –3.862 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | (19) | –12.731 | –15.213 | –15.213 |
| Ordentliches Betriebsergebnis (EBIT) | 1.353 | 2.233 | 2.233 | |
| Finanzerträge | (20)* | 1.887 | 353 | 395 |
| Finanzaufwendungen | (21) | –3.488 | –1.768 | –1.768 |
| Finanzergebnis | –1.601 | –1.415 | –1.373 | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | –248 | 818 | 860 | |
| Steuern vom Einkommen | (12)* | 130 | –257 | –268 |
| Konzernergebnis | –119 | 561 | 593 | |
| Zurechenbar zu den Aktionären der Muttergesellschaft | * | –117 | 559 | 591 |
| Nicht beherrschende Anteile | –2 | 2 | 2 | |
| Konzernergebnis | –119 | 561 | 593 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | (4.5)* | –0,08 | 0,37 | 0,39 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | (4.5)* | –0,08 | 0,37 | 0,39 |
_
| 2013 | 2012 | 2012 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR (angepasst) |
TEUR (wie berichtet) |
|
| Konzernergebnis nach Ertragssteuern* | –119 | 561 | 593 |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Posten, die anschließend nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert werden | |||
| Neubewertung der langfristigen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern gemäß IAS 19* | –144 | –298 | |
| Darauf entfallende Steuer* | 36 | 75 | |
| –108 | –224 | 0 | |
| Posten, die anschließend in die Gewinn- und Verlustrechnung gegliedert werden | |||
| Bewertung finanzieller Vermögenswerte "zur Veräußerung verfügbar" gemäß IAS 39* | 15 | 42 | |
| Darauf entfallende Steuer* | –4 | –11 | |
| Währungsumrechnung | –219 | –459 | –459 |
| –207 | –428 | –459 | |
| Summe des sonstigen Ergebnisses | –315 | –651 | –459 |
| Gesamtkonzernergebnis nach Steuern | –434 | –90 | 134 |
| Zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | –432 | –92 | 131 |
| Nicht beherschende Anteile | –2 | 2 | 2 |
| Gesamtkonzernergebnis | –434 | –90 | 134 |
| Ergebnis je Aktie | –0,08 | 0,37 | 0,39 |
| GRUND KAPITAL TEUR |
KAPITAL RÜCKLAGEN TEUR |
UNTERSCHIEDE WÄHRUNGS UMRECHNUNG TEUR |
SONSTIGE RÜCKLAGEN TEUR |
FREIE RÜCKLAGEN TEUR |
SUMME TEUR |
NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE TEUR |
SUMME EIGEN KAPITAL TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 (wie berichtet) | 10.905 | 1.118 | -1.138 | 0 | 23.862 | 34.747 | 2 | 34.749 |
| Auswirkungen aus der Anpassung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden |
0 | 0 | 0 | -113 | 0 | -113 | 0 | -113 |
| Stand am 1.1.2012 (angepasst) | 10.905 | 1.118 | -1.138 | -113 | 23.862 | 34.634 | 2 | 34.636 |
| Konzernergebnis 2012 | 0 | 0 | 0 | 0 | 559 | 559 | 2 | 561 |
| Sonstiges Ergebnis 2012 | 0 | 0 | -459 | -192 | 0 | -651 | 0 | -651 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | -459 | -192 | 591 | -92 | 2 | -90 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -450 | -450 | 0 | -450 |
| Stand am 31.12.2012 (angepasst) | 10.905 | 1.118 | -1.597 | -305 | 23.972 | 34.093 | 3 | 34.096 |
| Konzernergebnis 2013 | 0 | 0 | 0 | 0 | -117 | -117 | -2 | -119 |
| Sonstiges Ergebnis 2013 | 0 | 0 | -219 | -97 | 0 | -315 | 0 | -315 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | -219 | -97 | -117 | -432 | -2 | -434 |
| Stand am 31.12.2013 | 10.905 | 1.118 | -1.816 | -403 | 23.857 | 33.661 | 1 | 33.663 |
| ANHANGANGABE | 2013 | 2012 | 2012 | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR (angepasst) |
TEUR (wie berichtet) |
||
| Konzernergebnis vor Steuern | * | –248 | 818 | 860 |
| Abschreibungen | (1), (2) | 3.779 | 3.862 | 3.862 |
| Derivative Finanzinstrumente | –201 | 162 | 162 | |
| Zuschreibungen/Abschreibungen auf finanzielle Vermögenswerte | * | 15 | 42 | 0 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 86 | –249 | –249 | |
| Zinsertrag | (20) | –10 | –68 | –68 |
| Zinsaufwand | (21) | 1.114 | 1.192 | 1.192 |
| 4.534 | 5.760 | 5.760 | ||
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | ||||
| Vorräte | 90 | –1.006 | –1.006 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | –670 | –1.598 | –1.598 | |
| Sonstige Vermögenswerte | –263 | 297 | 297 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten | –2.179 | –752 | –752 | |
| Rückstellungen | 184 | 34 | 34 | |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderung | –219 | –459 | –459 | |
| Geldflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit | 1.477 | 2.276 | 2.275 | |
| Erhaltene Zinsen | 10 | 68 | 68 | |
| Gezahlte Zinsen | –1.114 | –1.192 | –1.192 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | 786 | –2.066 | –2.066 | |
| Nettomittelzu/-abflüsse aus betrieblicher Tätigkeit | 1.158 | –916 | –916 | |
| Erwerb von Sachanlagen | (1) | –1.388 | –2.928 | –2.928 |
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | (2) | –181 | –43 | –43 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen | 0 | 0 | 0 | |
| Geldflüsse aus der Investitionstätigkeit | –1.569 | –2.971 | –2.971 | |
| Rückzahlung von Finanzschulden | –3.349 | –5.075 | –5.075 | |
| Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzschulden | 3.228 | 6.800 | 6.800 | |
| Gezahlte Dividenden | 0 | –450 | –450 | |
| Geldflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | –122 | 1.275 | 1.275 | |
| Zahlungsunwirksame Währungsdifferenzen | ||||
| aus der Umrechnung von Zahlungsmittel und | –42 | –227 | –227 | |
| Zahlungsmitteläquivalente in anderen Währungen | ||||
| Nettoabnahme von Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | –575 | –2.839 | –2.839 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Jahres | (7) | 3.810 | 6.649 | 6.649 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Jahres | (7) | 3.234 | 3.810 | 3.810 |
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Die Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, 1010 Wien, und Tochtergesellschaften (in der Folge "Rath Gruppe" genannt) erzeugen und vertreiben Feuerfestwerkstoffe für industrielle Abnehmer und Gewerbebetriebe. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen im Gebiet der Europäischen Union, in Osteuropa und in den USA. Sitz der Muttergesellschaft ist Wien.
Produktionsstätten befinden sich in Österreich, Deutschland, Ungarn und den USA, darüber hinaus gibt es Vertriebsgesellschaften in Frankreich, Tschechien, Polen, der Ukraine sowie in Mexiko, Argentinien und Brasilien.
Die Aktien der Rath Aktiengesellschaft als "Muttergesellschaft" notieren an der Wiener Börse im Segment "Standard Market Auction".
Der Konzernabschluss der Rath Gruppe zum 31. Dezember 2013 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards ("IFRS"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzenden Bestimmungen des § 245a Abs. 1 UGB aufgestellt.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte auf Basis der historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten, eingeschränkt durch die Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sowie durch die erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten (inklusive Derivate).
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsmethoden der Rath Gruppe zugrunde.
Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR ("TEUR", gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode) aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 25. April 2014 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. Der Jahresabschluss des Mutterunternehmens, der nach Überleitung auf die anzuwendenden Rechnungslegungsstandards auch in den Konzernabschluss einbezogen wird, wird am 28. April 2014 dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 erstmals IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer", IAS 1 "Darstellungen des Abschlusses: Änderungen bei der Darstellung des sonstigen Ergebnisses" und IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts" angewendet. Änderungen, die sich aus IAS 19 ergeben haben, werden unter Punkt 2.3. beschrieben.
Folgende Änderungen oder Neufassungen von Standards und Interpretationen sind zum Bilanzstichtag teilweise noch nicht von der EU übernommen und für das Geschäftsjahr noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewandt.
| STANDARD/INTERPRETATION/ ÄNDERUNG |
ZEITPUNKT DES INKRAFTTRETENS |
ERWARTETE AUSWIRKUNGEN |
|
|---|---|---|---|
| IFRS 9 | Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung |
1. Jänner 2015 | Änderung der bilanziellen Behandlung von Änderungen des beizulegenden Zeitwertes bei Finanzinstrumenten, die zuvor "als zur Veräußerung verfügbar" klassifiziert wurden. |
| IFRS 10 | Konzernabschlüsse | 1. Jänner 2014 | Keine |
| IFRS 12 | Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen |
1. Jänner 2014 | Keine wesentlichen Auswirkungen |
| IFRS 11 | Gemeinsame Vereinbarungen | 1. Jänner 2014 | Keine |
Davon abgesehen gibt es keine anderen IFRS- oder IFRIC-Interpretationen, die noch nicht in Kraft getreten sind und für die ein wesentlicher Einfluss auf die Gesellschaft erwartet wird.
Bei der Bewertung der Verpflichtung gegenüber Dienstnehmern wurde der Rechnungszinssatz von 3,50% auf 3,00% gesenkt. Die gesamten versicherungsmathematischen Verluste aus dem Wegfall der Korridormethode in Höhe von 593 TEUR wurden für Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen in der Konzerngesamtergebnisrechnung als Teil des sonstigen Ergebnisses entsprechend berücksichtigt.
Muttergesellschaft ist die Rath Aktiengesellschaft, Wien. In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss ("Control") der Muttergesellschaft stehen ("Tochtergesellschaften"), durch Vollkonsolidierung einbezogen. Ein beherrschender Einfluss besteht, wenn die Muttergesellschaft direkt oder indirekt in der Lage ist, die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens zu bestimmen. Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50%. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall.
Die erstmalige Einbeziehung einer Tochtergesellschaft erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Zuordnung der Anschaffungskosten auf die zur erworbenen Gesellschaft gehörigen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden. Der den beizulegenden Zeitwert dieses Nettovermögens übersteigende Betrag der Anschaffungskosten wird als Firmenwert angesetzt. Falls der beizulegende Wert des übernommenen Nettovermögens über den Anschaffungskosten liegt, erfasst die Rath Aktiengesellschaft nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden den übersteigenden Betrag erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung. Erwerbsbezogene Kosten werden aufwandswirksam erfasst, wenn sie anfallen.
Für jeden Unternehmenserwerb entscheidet der Konzern auf individueller Basis, ob die nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder anhand des proportionalen Anteils am Nettovermögen des erworbenen Unternehmens erfasst werden.
Konzerninterne Transaktionen, Forderungen, Verbindlichkeiten und wesentliche unrealisierte Gewinne und/oder Verluste (Zwischenergebnisse) werden eliminiert.
Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen werden wie Transaktionen mit Eigenkapitaleignern des Konzerns behandelt. Ein aus dem Erwerb eines nicht beherrschenden Anteils entstehender Unterschiedsbetrag zwischen der gezahlten Leistung und dem betreffenden Anteil an dem Buchwert des Nettovermögens des Tochterunternehmens wird im Eigenkapital erfasst. Gewinne und Verluste, die bei der Veräußerung von nicht beherrschenden Anteilen entstehen, werden ebenfalls im Eigenkapital erfasst.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft noch folgende Unternehmen:
| NAME | KONZERNANTEIL (%) | EINBEZIEHUNGSMETHODE |
|---|---|---|
| Aug. Rath jun. GmbH, Österreich | 100*) | Vollkonsolidierung |
| Rath GmbH, Deutschland | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Hungaria Kft., Ungarn | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath USA Inc. Newark, USA | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Tschechien | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Polska Sp. z o.o., Polen | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath SAS, Frankreich | 95 | Vollkonsolidierung |
| Rath Ukrajina TOB, Ukraine | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Group srl., Mexiko | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Group srl., Argentinien | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Group srl., Brasilien | 100 | Vollkonsolidierung |
Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt, der die Berichtswährung der Rath Aktiengesellschaft darstellt.
Die einzelnen Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in ausländischer Währung mit dem Devisenmittelkurs am Tag der jeweiligen Transaktion. Die Umrechnung der am Bilanzstichtag in Fremdwährung bestehenden monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in EUR erfolgt mit dem an diesem Tag gültigen Devisenmittelkurs. Daraus resultierende Fremdwährungsgewinne und -verluste werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.
Die funktionale Währung der Rath Aktiengesellschaft ist der Euro. Die funktionale Währung der außerhalb des Euro-Raumes gelegenen Tochtergesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Die Umrechnung aller im Jahresabschluss dieser Gesellschaften ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich Firmenwerte und aus der Erstkonsolidierung resultierende Wertanpassungen in EUR, erfolgt mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem durchschnittlichen monatlichen Devisenmittelkurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden als eigener Posten in der Gesamtergebnisrechnung ("Währungsumrechnung" als Teil des sonstigen Ergebnisses) erfasst.
Nicht realisierte Währungsdifferenzen aus langfristigen konzerninternen Gesellschafterdarlehen, die als Teil der Nettoinvestition in einer Konzerngesellschaft betrachtet werden, werden ebenfalls erfolgsneutral im Posten "Unterschiede aus der Währungsumrechnung" im Eigenkapital erfasst.
Folgende Wechselkurse sind für den Konzernabschluss wesentlich:
| STICHTAGSKURS 31. 12.2013 |
STICHTAGSKURS 31. 12.2012 |
DURCHSCHNITTSKURS 1–12 2013 |
DURCHSCHNITTSKURS 1–12 2012 |
|
|---|---|---|---|---|
| USD | 1,379 | 1,319 | 1,328 | 1,289 |
| HUF | 297,040 | 292,300 | 296,873 | 294,474 |
| CZK | 27,427 | 25,151 | 25,980 | 25,217 |
| PLN | 4,154 | 4,074 | 4,197 | 4,245 |
Entspricht 1 Euro. Quelle: Österreichische Nationalbank (www.oenb.at)
Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten, die angefallen sind, um den Gegenstand in seinen derzeitigen Zustand zu versetzen. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt.
Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über eine geschätzte Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren. Es existieren keine immateriellen Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer.
Gewinne und Verluste aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der immateriellen Vermögenswerte ermittelt und im Posten "andere betriebliche Erträge" bzw. "übrige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Entwicklungsaufwendungen werden nicht aktiviert, da die Kriterien für die Aktivierung von Entwicklungskosten gemäß IAS 38.57 nicht erfüllt sind.
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten, die angefallen sind, um den Gegenstand an bzw. in seinen derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen für Mietobjekte werden die geschätzten Aufwendungen für deren Wiederherstellung bzw. die Abbruchkosten aktiviert. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen beinhalten die direkt der Herstellung zurechenbaren Aufwendungen. Fremdkapitalkosten werden aufgrund von nicht vorhandenen qualifizierten Vermögenswerten nicht angesetzt.
In späteren Perioden für einen Gegenstand anfallende Kosten werden nur dann aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass daraus dem Konzern zukünftig wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Kosten verlässlich bestimmbar sind.
Die Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte und der abnutzbaren Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögenswertes. Die Restbuchwerte und wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Nutzungsdauern angenommen:
| Gebäude | von 10 | bis 35 |
|---|---|---|
| Maschinen | von 10 | bis 20 |
| Geschäftsausstattung | von 5 | bis 15 |
Gewinne und Verluste aus Abgängen von Sachanlagen werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen ermittelt und im Posten "andere betriebliche Erträge" bzw. "übrige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinnund Verlustrechnung erfasst.
Gehen bei gemieteten oder geleasten Vermögenswerten alle wesentlichen Risiken und Chancen aus diesem Gegenstand auf die Rath Gruppe über (Finanzierungsleasing), werden diese Gegenstände als Vermögenswert bilanziert. Der Wertansatz bei Abschluss des Vertrages erfolgt dabei zum niedrigeren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert des Gegenstands zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder dem Barwert der künftig zu leistenden Mindestleasingzahlungen. Der angesetzte Betrag wird gleichzeitig als Finanzverbindlichkeit angesetzt.
Beim Finanzierungsleasing werden aus Sicht des Leasingnehmers die zugrunde liegenden Leasingobjekte mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen zum Anschaffungszeitpunkt aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Den aktivierten Vermögenswerten steht jeweils der Barwert der Verbindlichkeit aus den noch offenen Leasingzahlungen zum Bilanzstichtag gegenüber. Jede Leasingrate wird in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt, sodass die Leasingverbindlichkeit konstant verzinst wird. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Zuschüsse der öffentlichen Hand für Kostenersätze werden in jener Periode als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst, in der die entsprechenden Kosten anfallen, außer der Zufluss des Zuschusses hängt von noch nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eintretenden Bedingungen ab.
Investitionszuschüsse werden ab dem Zeitpunkt der verbindlichen Zusage als Passivposten angesetzt und nach Maßgabe der Abschreibung der zugrunde liegenden Anlagen erfolgswirksam realisiert.
Finanzielle Vermögenswerte werden in die folgenden Kategorien unterteilt: Ausleihungen und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available for sale). Die Klassifizierung hängt von dem jeweiligen Zweck ab, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben wurden. Das Management bestimmt die Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte beim erstmaligen Ansatz.
Alle Wertpapiere werden als "available for sale" klassifiziert. Deren Bewertung erfolgt im Zugangszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert unter Einbeziehung von Transaktionskosten, in späteren Perioden zum jeweils aktuellen beizulegenden Zeitwert. Die Wertänderungen werden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst und erst bei Realisierung durch Verkauf des Wertpapiers bzw. bei objektiven Hinweisen auf Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Etwaige Wertaufholungen werden bei Schuldinstrumenten bis zu den Anschaffungskosten über die Gewinn- und Verlustrechnung geführt. Sobald der beizulegende Zeitwert die Anschaffungskosten übersteigt, werden diese Veränderungen im sonstigen Ergebnis erfasst.
Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ergeben sich aus dem Börsenkurs zum Bilanzstichtag. Die Erfassung der Wertpapiere erfolgt jeweils zum Erfüllungstag. Ausleihungen und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert am Bilanzstichtag bewertet.
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten des Erwerbes und der Be- und Verarbeitung sowie sonstige Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten beinhalten dabei alle Einzelkosten sowie systematisch zugerechnete mit der Herstellung anfallende variable und fixe Gemeinkosten auf Basis einer durchschnittlichen Auslastung der Produktionsanlagen. Die Kosten pro Einheit werden nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren ermittelt. Der Nettoveräußerungswert ergibt sich aus den erwarteten Verkaufserlösen abzüglich der auf Basis von Erfahrungswerten festgelegten noch anfallenden Herstellungs- und Vertriebskosten.
Fertigungsaufträge werden, sofern die Voraussetzungen des IAS 11 vorliegen, nach der Teilgewinnrealisierungsmethode (Percentage of Completion) bilanziert. Nach der Teilgewinnrealisierungsmethode werden die aufgewandten Herstellungskosten zuzüglich eines dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Gewinnaufschlages unter den Forderungen aus Fertigungsaufträgen sowie als Umsatzerlöse ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad wird in der Regel im Verhältnis der angefallenen Aufwendungen zum erwarteten Gesamtaufwand ermittelt. Zu erwartende Auftragsverluste sind durch Rückstellungen gedeckt, die unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken ermittelt werden. Von den Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Ein daraus gegebenenfalls resultierender negativer Saldo für einen Fertigungsauftrag wird als Verbindlichkeit aus Fertigungsaufträgen passiviert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen für erwartete uneinbringliche Teile bilanziert. Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen.
Seit dem 1. Jänner 2005 unterliegt die Rath Gruppe dem europäischen Emissionshandelssystem. Im Rahmen dieses Systems erhalten die betroffenen Unternehmen Emissionszertifikate, die innerhalb von vier Monaten nach Ablauf eines Kalenderjahres entsprechend dem tatsächlichen Ausstoß des Jahres an die zuständige Behörde zurückgegeben werden müssen. Übersteigen die tatsächlichen Emissionen die zugeteilten Zertifikate pro Jahr, müssen die fehlenden Zertifikate zugekauft werden.
Die Rath Gruppe verfügte über ausreichend Gratiszertifikate.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Bargeld und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.
Bei langfristigen Vermögenswerten, außer latenten Steueransprüchen und finanziellen Vermögenswerten, wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen.
Liegen Anhaltspunkte vor, ermittelt die Rath Gruppe den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsaufwands in Höhe dieses Unterschiedsbetrags.
Der Nutzwert des Vermögenswerts entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows aus seiner fortgesetzten Nutzung und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer, unter Zugrundelegung eines marktüblichen und an die spezifischen Risiken des Vermögenswertes angepassten Zinssatzes vor Steuern. Kann für einen einzelnen Vermögenswert kein voneinander unabhängiger Cashflow generiert werden, erfolgt die Ermittlung des Nutzwertes für die nächstgrößere Einheit, zu der dieser Vermögenswert gehört und für die ein eigenständiger Cashflow ermittelt werden kann (cash generating unit). Die Rath Gruppe definiert die einzelnen Gesellschaften als "cash generating unit".
Der Nettoveräußerungspreis entspricht dem für den betroffenen Gegenstand am Markt unter unabhängigen Dritten erzielbaren Erlös abzüglich anfallender Veräußerungskosten.
Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und erzielbarem Betrag.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Anhaltspunkte einer Wertminderung vor.
Aufgrund von Einzelzusagen ist die Rath Gruppe verpflichtet, an insgesamt 2 Pensionsbezieher/leitende Angestellte in Österreich nach deren Eintreten in den Ruhestand Pensionszahlungen zu leisten.
Die Bilanzierung dieser Verpflichtung erfolgt gemäß IAS 19. Dabei wird der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation – DBO) ermittelt. Die Ermittlung der DBO erfolgt nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (projected unit credit method – PUC). Bei diesem Verfahren werden die auf Basis realistischer Annahmen ermittelten künftigen Zahlungen über jenen Zeitraum angesammelt, in dem die jeweiligen Anspruchsberechtigten diese Ansprüche erwerben.
Die Berechnung des erforderlichen Rückstellungswertes erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert ("aktuarischer Gewinn/Verlust" bzw. "Neubewertungseffekt") wird direkt in der Konzerngesamtergebnisrechnung im sonstigen Ergebnis gebucht (siehe Punkt 2.3. sowie Konzerngesamtergebnisrechnung).
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2013 und 31. Dezember 2012 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 3,00% | 3,50% |
| Pensionssteigerungen | 2,25% | 2,25% |
| Pensionsalter Männer | 65 Jahre | 65 Jahre |
| Sterbewahrscheinlichkeit | AVÖ 2008-P | AVÖ 2008-P |
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Rath Gruppe verpflichtet, an alle Mitarbeiter in Österreich, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begann, bei Kündigung durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine Abfertigungszahlung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und von dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen 2 und 12 Monatsbezügen.
Mit Wirkung zum 31. 12.2002 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sämtliche Abfertigungsaltanwartschaften einzufrieren und alle Mitarbeiter in das neue System "Mitarbeiter-Vorsorgekasse" zu übernehmen. Für diese eingefrorene Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.
Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt nach der "projected unit credit method". Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen bis zu jenem Zeitpunkt angesammelt, in dem die Ansprüche bis zu ihrem Höchstbetrag entstehen (25 Jahre). Die Berechnung erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers. Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert ("aktuarischer Gewinn/Verlust" bzw. Neubewertungseffekt) wird direkt in der Konzerngesamtergebnisrechnung gebucht.
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2013 und 31. Dezember 2012 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 3,00% | 3,50% |
| Bezugssteigerungen | 2,75% | 2,75% |
| Pensionsalter Frauen | 56,5 Jahre | 56,5 Jahre |
| Pensionsalter Männer | 61,5 bis 65 Jahre | 61,5 bis 65 Jahre |
| Sterbewahrscheinlichkeit | AVÖ 2008-P | AVÖ 2008-P |
Für alle aufrechten österreichischen Arbeitsverhältnisse nach dem 31. Dezember 2002 zahlt die Rath Gruppe ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses monatlich 1,53% des Entgelts in eine betriebliche Mitarbeiter-Vorsorgekasse, in der die Beiträge auf einem Konto des Arbeitnehmers veranlagt und diesem bei Beendigung des Dienstverhältnisses ausbezahlt oder als Anspruch weitergegeben werden. Die Rath Gruppe ist ausschließlich zur Leistung der Beiträge verpflichtet. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.
Rückstellungen werden angesetzt, wenn für die Rath Gruppe eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten aufgrund eines vergangenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Bestehen bei einer Sachanlage Rückbauverpflichtungen zum Ende der Nutzungsdauer, so werden die Aufwendungen dafür als Rückstellung für Entsorgungskosten passiviert und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Sachanlage aktiviert.
Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt. Unterscheidet sich der auf Basis eines marktüblichen Zinssatzes ermittelte Barwert der Rückstellung wesentlich vom Nominalwert, wird der Barwert der Verpflichtung angesetzt.
Die effektive Steuerbelastung umfasst die tatsächlichen Steuern und die latenten Steuern. Bei direkt im Eigenkapital erfassten Transaktionen wird auch die damit zusammenhängende Ertragsteuer erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Die tatsächliche Steuer für die einzelnen Gesellschaften der Rath Gruppe errechnet sich aus dem steuerpflichtigen Einkommen der Gesellschaft und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der Verbindlichkeitenmethode für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden im IFRS-Konzernabschluss und den bei den einzelnen Gesellschaften bestehenden Steuerwerten. Weiters wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende temporäre Unterschiede.
Aktive Steuerabgrenzungen werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist. Der Ermittlung der Steuerabgrenzung wurde in Österreich ein Steuersatz von 25%, in Deutschland von 31%, in Ungarn von 10% und in den USA von 41,5% zugrunde gelegt.
Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages nach Abzug von Transaktionskosten erfasst. Ein Agio, Disagio oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzierung nach der effektiven Zinsenmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen (fortgeführte Anschaffungskosten).
Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt bei Entstehen der Verbindlichkeit in Höhe des beizulegenden Zeitwertes der erhaltenen Leistungen. In der Folge werden diese Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sonstige nicht aus Leistungsbeziehungen resultierende Verbindlichkeiten werden mit ihrem Zahlungsbetrag angesetzt.
Die Rath Gruppe verwendet derzeit ausschließlich Zinsswaps, um bestehende Risiken aus Zinssatzänderungen zu vermindern. Der beizulegende Zeitwert für Zinsswaps entspricht jenem Wert, den die Rath Gruppe bei Auflösung des Geschäftes zum Bilanzstichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei werden aktuelle Marktverhältnisse, vor allem das aktuelle Zinsenniveau, berücksichtigt. Wertschwankungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Regelungen des IAS 39 über die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen werden nicht angewandt.
Erträge aus Lieferungen (Warengeschäft) werden realisiert, wenn alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem gelieferten Gegenstand auf den Käufer übergegangen sind. Erträge aus nicht mit einem Fertigungsauftrag zusammenhängenden Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst.
Ist bei Fertigungsaufträgen (Projektgeschäft) das Ergebnis eines Auftrags verlässlich schätzbar, erfolgt die Erfassung der Erträge und Auftragskosten entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag jeweils als Umsatzerlöse und den entsprechenden Aufwandsposten. Ein erwarteter Verlust aus dem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Der Finanzaufwand umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen und Finanzierungsleasinggeschäfte anfallenden Zinsen, zinsenähnliche Aufwendungen und Spesen, mit der Finanzierung zusammenhängende Währungskursgewinne/-verluste und Ergebnisse von Sicherungsgeschäften sowie dauerhafte Wertminderungen von "available for sale"-Wertpapieren.
Die Finanzerträge beinhalten die aus der Veranlagung von Finanzmitteln realisierten Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge.
Die Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes nach der Effektivzinsmethode abgegrenzt. Die Realisierung der Dividenden erfolgt zum Zeitpunkt des Beschlusses der Dividendenausschüttung.
Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Ermessensbeurteilungen und die Festlegung von Annahmen über künftige Entwicklungen durch die Unternehmensleitung, die den Ansatz und den Wert der Vermögenswerte und Schulden, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während des Geschäftsjahres wesentlich beeinflussen können. Zu den in der Bilanz nicht erfassten Verpflichtungen, Bürgschaften, Garantien und sonstigen Haftungsverhältnissen werden regelmäßig Einschätzungen vorgenommen, ob eine bilanzielle Erfassung im Abschluss zu erfolgen hat, die Schätzungen und die zugrunde liegenden Annahmen werden fortlaufend überprüft. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt und die Prämissen entsprechend angepasst.
Bei den folgenden Annahmen besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass sie zu einer wesentlichen Anpassung von Vermögenswerten und Schulden im nächsten Geschäftsjahr führen können:
| GRUNDSTÜCKE | MASCHINEN | GESCHÄFTS | GELEISTETE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|---|
| UND GEBÄUDE | AUSSTATTUNG | ANZAHLUNGEN UND | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | ANLAGEN IN BAU TEUR |
TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||||
| Stand am 1. 1.2012 | 22.856 | 75.926 | 11.138 | 4.112 | 114.030 |
| Zugänge | 1.157 | 953 | 264 | 553 | 2.928 |
| Abgänge | –107 | –141 | –64 | 0 | –312 |
| Umbuchungen | 394 | 2.831 | 332 | –3.556 | 0 |
| Wechselkursänderung | 185 | 311 | 52 | –125 | 423 |
| Stand am 31. 12.2012 | 24.485 | 79.880 | 11.721 | 984 | 117.070 |
| Zugänge | 82 | 1.112 | 122 | 72 | 1.388 |
| Abgänge | –3 | –191 | –46 | 0 | –239 |
| Umbuchungen | 13 | 221 | 113 | –410 | –63 |
| Wechselkursänderungen | –207 | –733 | –51 | –2 | –993 |
| Stand am 31. 12.2013 | 24.370 | 80.289 | 11.862 | 641 | 117.164 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand am 1. 1.2012 | 11.784 | 57.597 | 6.548 | 0 | 75.929 |
| Abschreibungen | 647 | 2.754 | 279 | 0 | 3.686 |
| Abgänge | 0 | –141 | –68 | 0 | –209 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderungen | 44 | 176 | 57 | 0 | 271 |
| Stand am 31. 12.2012 | 12.476 | 60.387 | 6.816 | 0 | 79.676 |
| Abschreibungen | 584 | 2.814 | 294 | 0 | 3.693 |
| Abgänge | –2 | –225 | –43 | 0 | –270 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | –4 | 0 | –4 |
| Wechselkursänderungen | –40 | –369 | –21 | 0 | –430 |
| Stand am 31. 12.2013 | 13.017 | 62.608 | 7.041 | 0 | 82.664 |
| Buchwert am 1.1.2012 | 11.072 | 18.329 | 4.590 | 4.112 | 38.104 |
| Buchwert am 31.12.2012 | 12.009 | 19.493 | 4.906 | 984 | 37.395 |
| Buchwert am 31.12.2013 | 11.353 | 17.681 | 4.821 | 641 | 34.495 |
Im Posten Gebäude sowie Maschinen und Geschäftsausstattung sind im Rahmen von Finanzierungsleasingverträgen geleaste Hallen und Produktionsanlagen mit Buchwert von TEUR 1.999 (31. 12.2012: TEUR 2.349) enthalten.
Die aus diesen Verträgen bestehende Leasingverbindlichkeit ist unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen. Die tatsächlich verrechneten Leasingzahlungen werden in eine Tilgungs- und Zinskomponente aufgeteilt. Diese Verträge haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren.
Im Posten Abschreibungen sind im Berichtsjahr keine Wertminderungen enthalten.
| COMPUTERSOFTWARE | KUNDEN-STOCK | SUMME | |
|---|---|---|---|
| UND LIZENZEN | |||
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||
| Stand am 1. 1.2012 | 2.523 | 500 | 3.023 |
| Zugänge | 43 | 0 | 43 |
| Wechselkursänderungen | 10 | 0 | 10 |
| Stand am 31. 12.2012 | 2.577 | 500 | 3.077 |
| Zugänge | 181 | 0 | 181 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderungen | –10 | 0 | –10 |
| Stand am 31. 12.2013 | 2.747 | 500 | 3.247 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Stand am 1. 1.2012 | 2.132 | 500 | 2.632 |
| Abschreibungen | 176 | 0 | 176 |
| Wechselkursänderungen | 9 | 0 | 9 |
| Stand am 31. 12.2012 | 2.316 | 500 | 2.817 |
| Abschreibungen | 86 | 0 | 86 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderungen | –9 | 0 | –9 |
| Stand am 31. 12.2013 | 2.393 | 500 | 2.893 |
| Buchwert am 1.1.2012 | 391 | 0 | 391 |
| Buchwert am 31.12.2012 | 261 | 0 | 261 |
| Buchwert am 31.12.2013 | 354 | 0 | 354 |
| ANSCHAFFUNGSKOSTEN | (+) ZUGÄNGE | ANSCHAFFUNGSKOSTEN | BUCHWERT | BUCHWERT | |
|---|---|---|---|---|---|
| 31. 12.2012 | (–) ABGÄNGE | 31. 12.2013 | 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
| 31. 12.2013 | |||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Beteiligungen | 5 | 0 | 5 | 5 | 5 |
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere |
753 | 0 | 753 | 676 | 661 |
| 758 | 0 | 758 | 681 | 666 |
Die ausgewiesene Beteiligung betrifft die FEAL GmbH, Sitz in Hamm (DE), an der die Muttergesellschaft 16,67% hält.
Die Wertpapiere wurden als "zur Veräußerung verfügbar" im Sinne des IAS 39 klassifiziert. Sie umfassen Anteile an drei Investmentfonds und dienen der Deckung der Rückstellungen für Pensionen gemäß den Bestimmungen der §§ 14 und 116 öEStG.
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| IN TEUR | IN TEUR | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 5.420 | 6.896 |
| Unfertige und Fertige Erzeugnisse und Handelswaren brutto | 15.659 | 14.317 |
| Wertberichtigung auf Fertige Erzeugnisse und Handelswaren | –1.031 | –1.074 |
| Unfertige und Fertige Erzeugnisse und Handelswaren netto | 14.628 | 13.241 |
| 20.048 | 20.139 |
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.967 | 12.294 |
| Forderungen gegenüber Finanzämtern | 735 | 950 |
| Übrige | 476 | 263 |
| 14.178 | 13.508 |
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 183 (31.12.2012: TEUR 209) abgesetzt.
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Aktivische Rechnungsabgrenzungsposten | 283 | 20 |
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 3.221 | 3.790 |
| Kassenbestand | 13 | 20 |
| 3.234 | 3.810 |
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind frei verfügbar.
Als Grundkapital wird unverändert gegenüber dem Vorjahr das Nominalkapital der Rath Aktiengesellschaft mit TEUR 10.905 ausgewiesen. Es setzt sich aus 1.500.000 Stück nennwertlosen Stückaktien zusammen. Die Aktien sind zur Gänze einbezahlt.
Die im Jahresabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklagen (31.12.2013: TEUR 1.118; 31.12.2012: TEUR 1.118) dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der Muttergesellschaft auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden. Die freien Rücklagen resultieren aus den im Konzern erwirtschafteten vorgetragenen Gewinnen und Verlusten. Die sonstigen Rücklagen beinhalten das erwirtschaftete sonstige Ergebnis exklusive Währungsumrechnungsdifferenzen, welche in einer eigenen Rücklage (Währungsdifferenzen) ausgewiesen werden
Die Dividende richtet sich nach dem im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn. Die Muttergesellschaft weist zum 31. Dezember 2013 einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.263 aus. Der ausgewiesene Bilanzgewinn der Rath Aktiengesellschaft wird zugunsten einer weiteren Stärkung des Eigenkapitals auf weitere Rechnung vorgetragen. Demnach wird der Vorstand der Hauptversammlung keine Dividende vorschlagen.
Zum 31. Dezember 2013 werden, wie im Vorjahr, keine eigenen Aktien der Rath Aktiengesellschaft gehalten. Es werden keine Anteile (31. 12.2012: keine) für die Ausgabe aufgrund von Optionen und Verkaufsverträgen zurückgehalten.
Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital (nicht beherrschende Anteile) betreffen die Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, und die Rath SAS, Frankreich.
| 31. 12. 13 | 31. 12. 12 | 31. 12. 12 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR (angepasst) |
TEUR (wie berichtet) |
|
| Rückstellungen für Pensionen | 2.242 | 2.253 | 1.879 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 672 | 616 | 541 |
| 2.914 | 2.869 | 2.420 |
| PENSIONEN 2013 | PENSIONEN 2012 | ABFERTIGUNGEN 2013 | ABFERTIGUNGEN 2012 | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung |
||||
| Barwert Rückstellung (DBO) am 1. 1. | 2.253 | 2.165 | 616 | 661 |
| Laufender Dienstzeit- und Zinsaufwand | 76 | 93 | 37 | 46 |
| Auszahlungen im Geschäftsjahr | –179 | –179 | –34 | –215 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste in der Konzern gesamtergebnisrechnung |
93 | 174 | 52 | 124 |
| Barwert der Rückstellung (DBO) am 31. 12. | 2.242 | 2.253 | 672 | 616 |
| 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Information – erfahrungsbedingte Anpassungen Pensionen |
|||||
| Erwartete DBO am Ende der Periode | 2.148 | 2.078 | 2.042 | 1.867 | 1.928 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen der Vers. Technischen Gewinne/Verluste |
–5 | 0 | –148 | -80 | 15 |
| Information – erfahrungsbedingte Anpassungen Abfertigungen |
|||||
| Erwartete DBO am Ende der Periode | 638 | 689 | 634 | 602 | 669 |
| Erfahrungsbedingte Anpassungen der Vers. Technischen Gewinne/Verluste |
–21 | –66 | –20 | –32 | 49 |
Die Pensionszahlungen an die Pensionsbezieher betrugen im Geschäftsjahr TEUR 179 (31.12.2012: TEUR 179).
Eine Veränderung des Rendite Zinssatzes um 0,5% auf 3,5% ergibt einen Rückstellungsbedarf von 2.153 TEUR für Pensionen, bzw. 640 TEUR für Abfertigungen. Eine Veränderung des Rendite Zinssatzes um –0,5% auf 2,5% ergibt einen Rückstellungsbedarf von 2.335 TEUR für Pensionen, bzw. 706 TEUR für Abfertigungen.
Durch die erstmalige Anwendung der Änderung des IAS 19 rev. 2011 haben sich die Darstellungsform und der Umfang der Anhangsangaben zu Leistungen an Arbeitnehmer im Rath Konzernabschluss 2013 geändert. Die Rath Gruppe hat bei der Erstellung der Anhangsangaben die Übergangsvorschriften angewendet und die Vorjahresvergleichszahlen retrospektiv angepasst.
Folgende Auswirkungen ergeben sich aufgrund der erstmaligen Anwendung des IAS 19 rev. 2011 aufgrund des Wegfalls der Korridormethode: Anpassungen für das Geschäftsjahr 2012 und das Berichtsjahr 2013 entnehmen Sie auf Seite 20 der Konzerngesamtergebnisrechnung sowie auf Seite 34 der Entwicklung des Konzerneigenkapitals.
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| LANGFRISTIG | KURZFRISTIG | SUMME | LANGFRISTIG | KURZFRISTIG | SUMME | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
||||||
| Kontokorrentkredit | 0 | 17.796 | 17.796 | 0 | 15.047 | 15.047 |
| Exportdarlehen | 0 | 3.963 | 3.963 | 0 | 2.963 | 2.963 |
| Investitionskredit | 2.471 | 3.441 | 5.911 | 2.843 | 6.744 | 9.587 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern |
||||||
| Finanzierungsleasing | 1.784 | 115 | 1.900 | 1.925 | 424 | 2.349 |
| 4.255 | 25.422 | 29.677 | 4.768 | 25.178 | 29.946 |
Die Fristigkeiten von Finanzverbindlichkeiten stellen sich zum 31. Dezember wie folgt dar:
| DAVON RESTLAUFZEIT UNTER 1 JAHR |
DAVON RESTLAUFZEIT ZWISCHEN 2 UND 5 JAHREN |
DAVON RESTLAUFZEIT ÜBER 5 JAHRE |
||
|---|---|---|---|---|
| 2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
||||
| Kontokorrentkredit | 17.903 | 17.903 | 0 | 0 |
| Exportdarlehen | 3.963 | 3.963 | 0 | 0 |
| Investitionskredit | 5.911 | 3.441 | 2.471 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern |
||||
| Finanzierungsleasing | 1.900 | 115 | 1.784 | 0 |
| 29.677 | 25.422 | 4.255 | 0 |
| DAVON RESTLAUFZEIT UNTER 1 JAHR |
DAVON RESTLAUFZEIT ZWISCHEN 2 UND |
DAVON RESTLAUFZEIT ÜBER 5 JAHRE |
||
|---|---|---|---|---|
| 2012 | TEUR | TEUR | 5 JAHREN TEUR |
TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
||||
| Kontokorrentkredit | 15.047 | 15.047 | 0 | 0 |
| Exportdarlehen | 2.963 | 2.963 | 0 | 0 |
| Investitionskredit | 9.587 | 6.744 | 2.843 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern |
||||
| Finanzierungsleasing | 2.349 | 424 | 1.925 | 0 |
| 29.946 | 25.178 | 4.768 | 0 |
Die wesentlichen Konditionen der Finanzverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| ART DER FINANZIERUNG |
WÄHRUNG | BUCHWERT ZUM 31. 12.2013 TEUR |
EFFEKTIV VERZINSUNG 2013 % |
BUCHWERT ZUM 31. 12.2012 TEUR |
EFFEKTIV VERZINSUNG 2012 % |
ZINSEN FIX/VARIABEL |
FÄLLIGKEIT |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontokorrentkredit | EUR | 16.748 | 1,6–3,798 | 13.926 | 1,5–2,89 | variabel | < 1 Jahr |
| Kontokorrentkredit | USD | 1.154 | 1,75 | 1.121 | 1,95 | variabel | < 1 Jahr |
| Exportdarlehen | EUR | 3.963 | 2,6 | 2.963 | 2,6 | variabel | < 1 Jahr |
| Investitionskredite | EUR | 4.136 | 2,25–4,5 | 7.240 | 2,5–4,85 | variabel | > 1 Jahr |
| Investitionskredite | USD | 1.775 | 1,83 | 2.347 | 1,83 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungsleasing | EUR | 1.142 | 2,9 | 1.249 | 2,9 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungsleasing | USD | 757 | 6,4–8,0 | 1.100 | 6,4–8,0 | fix | > 1 Jahr |
| 29.677 | 29.946 |
Für einen Teil der variablen Kredite existiert ein Zinsswap – nähere Angaben sind unter Pkt. 3 (14) und Pkt. 4.1. dargestellt.
Die beizulegenden Zeitwerte der variablen verzinsten Finanzverbindlichkeiten weichen nicht wesentlich von den Buchwerten ab. Die fix verzinsten Finanzverbindlichkeiten haben einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 757 (31.12.2012: TEUR 1.100).
Für die ausgewiesenen Exportdarlehen in Höhe von TEUR 3.963 (31.12.2012: TEUR 2.963) existiert eine Globalzession gegenüber der Erste Bank AG, Österreich.
| GEWÄHRLEISTUNG | PERSONAL | SONSTIGE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand: 1. Jänner 2012 | 122 | 337 | 1.237 | 1.696 |
| Verbrauch | 0 | -337 | -700 | -1.037 |
| Neubildung | 14 | 747 | 316 | 1.077 |
| Stand: 31. Dezember 2012 | 136 | 747 | 853 | 1.736 |
| Verbrauch | -136 | -288 | -157 | -580 |
| Neubildung | 0 | 573 | 232 | 805 |
| Stand: 31. Dezember 2013 | 0 | 1.033 | 928 | 1.960 |
| Davon langfristig | 275 | 275 | ||
| Davon kurzfristig | 757 | 928 | 1.685 | |
| 0 | 1.033 | 928 | 1.960 |
Die Personalrückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausgeschiedene Vorstände in Höhe von 393 TEUR, die sonstigen Rückstellungen beinhalten 235 TEUR für den Rückbau Wirges.
Die Auszahlungen erfolgen im Verlauf des Wirtschaftsjahres 2014.
Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr (tatsächliche Steuer) |
214 | 1.178 |
| Latente Steuer | –344 | –921 |
| –130 | 257 |
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und dem jeweiligen steuerlichen Wertansatz wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus:
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Latente Steueransprüche | ||
| Verbindlichkeiten aus Leasinggeschäften | 285 | 297 |
| Personalrückstellungen | –69 | –193 |
| Personalrückstellung IAS 19 | 36 | 112 |
| Sonstige | –138 | –161 |
| Verlustvorträge | 4.691 | 4.338 |
| 4.805 | 4.393 |
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Latente Steuerschulden | ||
| Sachanlagen | 286 | 297 |
| 286 | 297 | |
| Latente Steuern (netto) | 4.519 | 4.096 |
| Davon langfristig | 4.630 | 4.231 |
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die aus einbehaltenen Gewinnen resultierenden Unterschiedsbeträge zwischen dem steuerlichen Beteiligungsansatz und dem anteiligen Eigenkapital der im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde dafür keine Steuerabgrenzung vorgenommen.
Die latenten Steuern auf die Verlustvorträge in Höhe von TEUR 13.094 (31. 12.2012: TEUR 12.710) wurden aktiviert, da auf Basis der bestehenden Planungsrechnungen ihre Nutzung durch Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen wahrscheinlich ist. Auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 8.013 (31. 12.2012: TEUR 9.771) wurde keine latente Steuer aktiviert, da zum Stichtag die Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen der einzelnen Gesellschaften aus derzeitiger Sicht nicht wahrscheinlich ist. Die Verlustvorträge sind im Wesentlichen unbegrenzt vortragsfähig.
Eine Veränderung der zukünftigen Ergebnisse führt im Bereich der latenten Steuer bei +/– zu folgenden Auswirkungen: +10% (TEUR 8.814); –10% (TEUR 7.211)
Es besteht ein Steuerumlagevertrag gem. § 9 Abs 8 KStG 1988 (Gruppenträger Rath Aktiengesellschaft – Gruppenmitglied Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH) zum Zweck der Gruppenbesteuerung. Die Ursachen für den Unterschied zwischen der unter Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25% erwarteten Steuerbelastung und dem ausgewiesenen Ertragssteueraufwand stellen sich wie folgt dar:
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern | –248 | 860 |
| Erwartete Steuerbelastung | 25% | 25% |
| –62 | 215 | |
| Verminderung der Steuerbelastung durch: | ||
| Höhere Steuersätze auf Verluste bei | ||
| ausländischen Tochtergesellschaften | –60 | –152 |
| Erhöhung der Steuerbelastung durch: | ||
| Nicht abzugsfähige Aufwendungen | 89 | 148 |
| Sonstige | –96 | 57 |
| Effektive Steuerbelastung | –130 | 268 |
| Davon langfristig | 0 | 71 |
|---|---|---|
| 7.802 | 9.981 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.297 | 2.004 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.507 | 7.977 |
| TEUR | TEUR | |
| 31.12.2013 | 31.12.2012 |
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Finanzamt | 406 | 473 |
| Krankenkassen | 212 | 100 |
| Nicht konsumierte Urlaube | 415 | 509 |
| Übrige | 1.262 | 922 |
| 2.295 | 2.004 |
Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich wie folgt zusammen:
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NOMINALE TEUR |
REFERENZWERT % |
BEIZULEGENDER ZEITWERT TEUR |
NOMINALE TEUR |
REFERENZWERT % |
BEIZULEGENDER ZEITWERT TEUR |
|
| Zinsswap | 4.500 | 4,35 | –675 | 4.500 | 4,35 | –876 |
| davon langfristig | –120 | –120 |
Die Darstellung der Geschäftssegmente erfolgt nach Regionen. Die Geschäftssegmentierung nach Regionen entspricht dem internen Berichtswesen des Konzerns, welches dem Hauptentscheidungsträger, dem Vorstand der Rath Aktiengesellschaft, regelmäßig vorgelegt wird.
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden den einzelnen Geschäftssegmenten nur so weit zugeordnet, als diese unmittelbar oder mittels eines vernünftigen Verfahrens zu den jeweiligen Geschäftssegmenten zuordenbar waren.
Die Verrechnung zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt auf drittüblicher Basis.
Die Geschäftssegmentinformationen unterliegen den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie der Konzernabschluss.
| Österreich: | Rath Aktiengesellschaft, Aug. Rath jun. GmbH |
|---|---|
| Deutschland: | Rath GmbH |
| Ungarn: | Rath Hungaria Kft. |
| Rest: | Rath Zarotechnika, Rath Polska, Rath SAS, Rath Ukranjia TOW Rath Group srl, Mexico, Argentinien, Brasilien |
| USA: | Rath USA Inc. (Teilkonzern) – Rath Inc., Rath Refractories Inc., |
Die Geschäftssegmentierung nach Regionen erfolgt beim Umsatz nach dem Sitz der Kunden, bei Vermögenswerten nach dem Ort, an dem sich die Vermögenswerte befinden.
| ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND | UNGARN | USA | REST | KONSOLIDIERUNG | SUMME | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr 2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 21.140 | 16.418 | 6.357 | 10.577 | 2.756 | 0 | 57.248 |
| Projektaufträge | 5.882 | 10.705 | 1.650 | 1.229 | 2.696 | 0 | 22.163 |
| Innenumsätze | 8.550 | 8.513 | 5.637 | 24 | 213 | –22.937 | 0 |
| Summe | 35.572 | 35.636 | 13.644 | 11.830 | 5.665 | –22.937 | 79.410 |
| Segmentergebnis (EBIT) | –309 | 1.165 | 390 | 310 | –23 | –180 | 1.353 |
| Finanzerträge | 493 | 4 | 1.324 | 277 | 23 | -234 | 1.887 |
| Finanzaufwendungen | –587 | –115 | –1.712 | –1.155 | –196 | 275 | –3.488 |
| Finanzergebnis | –94 | –111 | –388 | –878 | –172 | 41 | –1.601 |
| Ergebnis vor Steuer (EBT) | –403 | 1.055 | 2 | –568 | –195 | –139 | –248 |
| Ertragsteuern | 96 | –180 | –20 | 236 | –37 | 35 | 130 |
| Jahresergebnis | –307 | 875 | –18 | –332 | –232 | –104 | –119 |
| Segmentvermögen | 40.301 | 31.108 | 11.770 | 18.695 | 4.595 | –28.391 | 78.079 |
| Segmentverbindlichkeiten | 35.407 | 6.936 | 8.422 | 17.418 | 3.402 | –27.171 | 44.414 |
| Investitionen | 390 | 494 | 248 | 372 | 65 | 0 | 1.570 |
| Abschreibungen | 1.023 | 1.480 | 326 | 888 | 63 | 0 | 3.779 |
| ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND | UNGARN | USA | REST | KONSOLIDIERUNG | SUMME | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr 2012 (angepasst) | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 19.750 | 19.421 | 5.772 | 10.643 | 2.936 | 0 | 58.522 |
| Projektaufträge | 8.563 | 11.670 | 1.469 | 2.498 | 3.949 | 0 | 28.149 |
| Innenumsätze | 9.755 | 9.428 | 5.236 | 59 | 0 | –24.479 | 0 |
| Summe | 38.069 | 40.519 | 12.477 | 13.200 | 6.885 | –24.479 | 86.671 |
| Segmentergebnis (EBIT) | –1.355 | 3.370 | 523 | –1.013 | 210 | 499 | 2.234 |
| Finanzerträge | 422 | 0 | 1 | 1 | 2 | –73 | 353 |
| Finanzaufwendungen | –951 | –176 | –161 | –343 | 0 | –138 | –1.768 |
| Finanzergebnis | –529 | –176 | –160 | –342 | 2 | –210 | –1.415 |
| Ergebnis vor Steuer (EBT) | –1.884 | 3.194 | 363 | –1.355 | 212 | 289 | 819 |
| Ertragsteuern | 451 | –1.092 | –68 | 562 | –38 | –72 | –257 |
| Jahresergebnis | –1.433 | 2.102 | 295 | –793 | 174 | 217 | 562 |
| Segmentvermögen | 48.836 | 32.380 | 12.544 | 19.272 | 3.247 | –36.089 | 80.190 |
| Segmentverbindlichkeiten | 44.439 | 8.582 | 9.124 | 17.604 | 1.767 | –35.420 | 46.096 |
| Investitionen | 704 | 974 | 236 | 1.057 | 0 | 0 | 2.971 |
| Abschreibungen | 1.156 | 1.383 | 317 | 951 | 55 | 0 | 3.862 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Materialaufwand | 23.901 | 26.488 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 11.420 | 13.595 |
| 35.321 | 40.084 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 21.231 | 20.231 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben und Beiträge |
4.333 | 4.426 |
| Beiträge zur Mitarbeiter-Vorsorgekasse | 111 | 109 |
| Aufwand für Abfertigungen und Jubiläumsgelder | 778 | 265 |
| Sonstiger Personalaufwand | 739 | 692 |
| 27.191 | 25.724 | |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | ||
| Angestellte | 223 | 211 |
| Arbeiter | 387 | 403 |
| 611 | 614 | |
| Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag | ||
| Angestellte | 210 | 217 |
| Arbeiter | 362 | 408 |
| 572 | 625 |
Teilzeitbeschäftigte sind in dieser Aufstellung arbeitszeitaliquot berücksichtigt.
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Erträge aus Vorperioden | 47 | 26 |
| Auflösung von Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen von Forderungen | 24 | 18 |
| Erträge aus Mieten | 37 | 52 |
| Förderungen/Zuschüsse | 49 | 58 |
| Schadensfälle, Versicherungsvergütungen | 6 | 4 |
| Übrige | 178 | 254 |
| 341 | 412 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Instandhaltungen | 2.176 | 3.117 |
| Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Fuhrpark | 2.993 | 3.487 |
| Miet- und Leasingaufwand | 1.124 | 1.076 |
| Reiseaufwendungen | 836 | 868 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen | 1.005 | 915 |
| Versicherungen | 449 | 440 |
| Provisionen an Dritte | 249 | 268 |
| Werbung und Repräsentation | 388 | 602 |
| Beratung F&E, technische Prüfkosten | 302 | 368 |
| EDV- und Kommunikationsaufwendungen | 828 | 796 |
| Betriebskosten, Gebäude | 414 | 433 |
| Entsorgungskosten | 259 | 195 |
| Steuern übrige, nicht gewinnbezogen | 349 | 225 |
| Arbeitsschutz- und Arbeitskleidung | 193 | 217 |
| Übrige Aufwendungen | 1.166 | 2.204 |
| 12.731 | 15.213 |
Die übrigen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Kosten für Bankspesen, Mitarbeiterfortbildung und Personalsuche, Büromaterial, Aufwendungen für Berufsvertretungen, Wertberichtigungen und Forderungsverluste, Aufwand aus Vorperioden, etc.
| 1.887 | 353 | |
|---|---|---|
| Kursdifferenzen | 1.676 | 327 |
| Bewertung Zinsswap | 202 | 0 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 10 | 26 |
| TEUR | TEUR | |
| 2013 | 2012 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.114 | 1.192 |
| Bewertung Zinsswap | 0 | 162 |
| Kursdifferenzen | 2.375 | 415 |
| 3.488 | 1.768 |
In den Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen enthalten von:
| 999 | 928 | |
|---|---|---|
| Technische Prüfkosten | 349 | 222 |
| Personalkosten | 650 | 706 |
| TEUR | TEUR | |
| 2013 | 2012 |
Die Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre als auch derivative Finanzinstrumente.
Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung der bei Darlehen bestehenden Zinsänderungsrisiken. Der Referenzwert umfasst die Bezugsbasis der zum Bilanzstichtag offenen derivativen Instrumente. Die tatsächlich fließenden Beträge stellen nur einen Bruchteil dieser Werte dar. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis von Marktpreisen ermittelt und ist in einer separaten Position dargestellt.
Die für die Rath Gruppe wesentlichsten Marktrisiken sind das Fremdwährungsrisiko, das Zinsänderungsrisiko und die Risiken, die aus Preisschwankungen von Rohstoffen und Energie resultieren. Das Ziel des Risikomanagements ist hier, durch die Überwachung und Steuerung dieser Risiken unter Berücksichtigung von Risiken und Chancen eventuelle Verluste zu minimieren.
Risiken aus der Veränderung des Zinsenniveaus bestehen im Wesentlichen nur aus der langfristigen Fremdfinanzierung. Eine Aufstellung aller wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten ist in den nachfolgenden Tabellen enthalten.
| BUCHWERT 2013 2012 TEUR TEUR |
||||
|---|---|---|---|---|
| Fix verzinste Instrumente | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 757 | 1.100 | ||
| 757 | 1.100 | |||
| Variabel verzinste Instrumente | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 28.920 | 28.847 | ||
| 28.920 | 28.847 |
Die Rath Gruppe bewertet keine fix verzinsten finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert und verwendet zum Stichtag keine Derivate als Hedge-Instrumente für Fair Value Hedges. Eine Änderung des Zinssatzes in Bezug auf fix verzinste Instrumente würde keine Auswirkung auf die Konzerngewinn- und -verlustrechnung haben.
Die folgende Sensitivitätsanalyse zeigt die Auswirkungen von Zinssatzänderungen in Bezug auf variabel verzinste Instrumente auf das Periodenergebnis und auf das Eigenkapital der Rath Gruppe. Die Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. Die Analyse wurde auf gleicher Basis auch für das Geschäftsjahr 2012 erstellt.
| GEWINN/VERLUST | EIGENKAPITAL | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| ERHÖHUNG SENKUNG |
ERHÖHUNG UM 1% UM 1% UM 1% |
SENKUNG UM 1% |
|||
| 31.12.2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Variabel verzinste Instrumente | –289 | 289 | –289 | 289 | |
| Zinsswaps | 45 | –45 | 45 | –45 | |
| Cashflow-Sensitivität netto | –244 | 244 | –244 | 244 |
| GEWINN/VERLUST | EIGENKAPITAL | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | ERHÖHUNG UM 1% TEUR |
SENKUNG UM 1% TEUR |
ERHÖHUNG UM 1% TEUR |
SENKUNG UM 1% TEUR |
|
| Variabel verzinste Instrumente | –288 | 288 | –288 | 288 | |
| Zinsswaps | 45 –45 |
45 | –45 | ||
| Cashflow-Sensitivität netto | –243 243 |
–243 | 243 |
Die Rath Gruppe agiert international und ist daher vermehrt Wechselkursrisiken ausgesetzt, vor allem im USD- und HUF-Bereich. Diese Risiken werden derzeit nicht durch Finanzderivate abgesichert, wodurch Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen auftreten können.
| 31. 12.2013 31. 12.2012 |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | USD | HUF | ANDERE | EUR | USD | HUF | ANDERE | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Forderungen aus Lieferungen, Leistungen und sonstige Forderungen |
5.797 | 3.048 | 1.943 | 2.179 | 7.077 | 3.115 | 981 | 2.334 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Bankverbindlichkeiten | –23.511 | –1.416 | –2.850 | 0 | –23.479 | –1.121 | –2.997 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | –1.142 | –757 | 0 | 0 | –1.249 | –1.100 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten |
–5.643 | –327 | –1.118 | –712 | –7.058 | –784 | –1.215 | –924 |
| Nettoexposure | –24.499 | 548 | –2.025 | 1.467 | –24.709 | 110 | –3.231 | 1.410 |
Die Umrechnungskurse sind unter Pkt. 2.4. dargestellt.
Die folgende Sensitivitätsanalyse zeigt die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf das Periodenergebnis der Rath Gruppe. Die Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Zinssätze, konstant bleiben. Die Analyse wurde auf gleicher Basis auch für das Geschäftsjahr 2012 erstellt, obwohl die reale Entwicklung von den zu dieser Zeit getroffenen Erwartungen abweicht.
| USD | HUF | ANDERE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 10-%-ige Stärkung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | 33 | 2 | 62 | 97 |
| Effekt auf das Eigenkapital | –127 | –335 | –117 | –579 |
| 10-%-ige Schwächung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | –33 | –2 | –62 | –97 |
| Effekt auf das Eigenkapital | 127 | 335 | 117 | 579 |
| USD | HUF | ANDERE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 10-%-ige Stärkung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | 79 | –30 | 14 | 64 |
| Effekt auf das Eigenkapital | –167 | –342 | –142 | –650 |
| 10-%-ige Schwächung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | –79 | 30 | –14 | –64 |
| Effekt auf das Eigenkapital | 167 | 342 | 142 | 650 |
Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann als gering eingeschätzt werden, da die Bonität neuer und bestehender Kunden laufend geprüft wird.
Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären sowie bei derivativen Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da es sich bei den Vertragspartnern ausschließlich um Finanzinstitute mit hoher Bonität handelt.
Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt gleichzeitig das maximale Kreditrisiko dar. Zu den finanziellen Vermögenswerten zählen zum Stichtag:
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderung an Dritte | 12.967 | 12.294 |
| Übrige | 476 | 263 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 3.234 | 3.810 |
| Wertpapiere | 681 | 666 |
| 17.358 | 17.034 |
Das maximale Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kundengruppen stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:
| 31. 12.2013 TEUR |
31. 12.2012 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Großkunden, brutto | 3.545 | 3.168 |
| Forderungen gegenüber Übrige, brutto | 10.173 | 9.390 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, brutto | 13.718 | 12.558 |
| Wertberichtigungen | –275 | –209 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen, netto | 13.443 | 12.349 |
Etwa 25% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren aus den Geschäftsbeziehungen mit 10 Großkunden.
Die Altersstruktur der Forderungen sowie die erfassten Wertberichtigungen stellen sich wie folgt dar:
| 31. 12.2013 | 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | 31. 12.2012 | |
|---|---|---|---|---|
| BRUTTO | WB | BRUTTO | WB | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Noch nicht fällig | 5.213 | 0 | 3.916 | 0 |
| Überfällig 0–90 Tage | 6.310 | 0 | 6.447 | 0 |
| Überfällig 91 – 180 Tage | 1.715 | –247 | 1.646 | –188 |
| Überfällig 181 –360 Tage | 480 | –27 | 549 | –21 |
| 13.718 | –275 | 12.558 | –209 |
Der Nennwert von finanziellen Vermögenswerten, verringert um allfällige geschätzte Abzüge, entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten nicht aufbringen zu können. Vorsichtiges Liquiditätsrisikomanagement ist die Gewährleistung für das Vorhandensein ausreichender Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die Möglichkeit der Finanzierung über adäquate Kreditlinien. Aufgrund der dynamischen Natur der zugrunde liegenden Geschäfte wird versucht, eine flexible Kapitalbeschaffung durch bereitgestellte Kreditlinien zu ermöglichen.
Die folgende Aufstellung zeigt die vertraglichen Fälligkeiten sowie die erwarteten Zinszahlungen von finanziellen Schulden.
| SUMME | VERTRAGLICHE CASHFLOWS | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT | VERTRAGLICHE CASHFLOWS |
< 6 MONATE |
6– 12 MONATE |
1 –2 JAHRE |
2–5 JAHRE |
> 5 JAHRE |
|
| 31.12.2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||
| Bankverbindlichkeiten | 27.777 | 29.906 | 18.386 | 4.066 | 3.534 | 3.920 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 1.900 | 2.071 | 101 | 101 | 199 | 1.669 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten |
7.802 | 7.802 | 7.802 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||
| Verbindlichkeiten aus Zinsswaps | 675 | 883 | 88 | 88 | 177 | 530 | 0 |
| 38.153 | 40.662 | 26.378 | 4.256 | 3.909 | 6.119 | 0 |
| SUMME | VERTRAGLICHE CASHFLOWS | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT | VERTRAGLICHE CASHFLOWS |
< 6 MONATE |
6– 12 MONATE |
1 –2 JAHRE |
2–5 JAHRE |
> 5 JAHRE |
|
| 31.12.2012 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||
| Bankverbindlichkeiten | 27.597 | 28.046 | 15.107 | 3.044 | 6.267 | 3.627 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 2.349 | 2.554 | 270 | 270 | 514 | 1.500 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten |
9.981 | 9.981 | 9.910 | 0 | 71 | 0 | 0 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | |||||||
| Verbindlichkeiten aus Zinsswaps | 876 | 593 | 49 | 49 | 99 | 296 | 99 |
| 40.803 | 41.174 | 25.337 | 3.364 | 6.951 | 5.424 | 99 |
Die folgende Aufstellung zeigt die Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Verhältnis zu deren Buchwerten:
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT | ZEITWERT | BUCHWERT | ZEITWERT | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 681 | 681 | 666 | 666 |
| 681 | 681 | 666 | 666 | |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte | ||||
| Forderungen | 13.443 | 13.443 | 12.528 | 12.528 |
| Zahlungsmittel | 3.234 | 3.234 | 3.810 | 3.810 |
| 16.677 | 16.677 | 16.338 | 16.338 | |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Verbindlichkeiten | ||||
| Zinsswaps | –675 | –675 | –876 | –876 |
| –675 | –675 | –876 | –876 | |
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Verbindlichkeiten | ||||
| Bankverbindlichkeiten | –27.776 | –27.776 | –27.597 | –27.597 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | –1.900 | –3.767 | –2.349 | –3.126 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | –7.801 | –7.801 | –9.981 | –9.981 |
| –37.477 | –39.344 | –39.927 | –40.704 |
Der Zeitwert der Finanzanlagen und Finanzverbindlichkeiten weicht nicht wesentlich von dem jeweiligen Buchwert ab. Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente kann der in 4.1. dargestellten Tabelle entnommen werden. Der Zeitwert der übrigen originären Finanzinstrumente entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert.
Die folgende Aufstellung analysiert die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Instrumente nach der Art der Bewertungsmethode. Dazu wurden drei Levels von Bewertungsmethoden definiert:
| LEVEL 1 | LEVEL 2 | LEVEL 3 | TOTAL | |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 681 | 0 | 0 | 681 |
| 681 | 0 | 0 | 681 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | –675 | 0 | –675 |
| 0 | –675 | 0 | –675 | |
| Total | 681 | –675 | 0 | 6 |
| LEVEL 1 | LEVEL 2 | LEVEL 3 | TOTAL | |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2012 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 661 | 0 | 5 | 666 |
| 661 | 0 | 5 | 666 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | –876 | 0 | –876 |
| 0 | –876 | 0 | –876 | |
| Total | 661 | –876 | 5 | –210 |
Ziel des Managements ist es, die Kapitalausstattung im Sinne der Anforderungen von Aktionären, Banken und Lieferanten so zu gestalten, dass eine optimale Entwicklung des Konzerns gewährleistet werden kann. Das Management versucht, ein ausgeglichenes Niveau zwischen möglichem höheren Ergebnis und Eigenkapital bei niedrigerem Verschuldensgrad und der notwendigen, teilweise durch Fremdkapital bereitgestellten, operativen Flexibilität zu erzielen. Weder die Muttergesellschaft noch ihre Tochtergesellschaften unterliegen satzungsmäßigen und externen Mindestkapitalanforderungen.
Ziel des Kapitalmanagements ist einerseits, den Fortbestand ("going concern") der Konzerngesellschaften sicherzustellen, und andererseits, die Rendite der Aktionäre durch Optimierung des Eigen- und Fremdkapitaleinsatzes zu maximieren. Die Kapitalstruktur besteht aus Finanzschulden, flüssigen Mitteln und Eigenkapital, das den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbar ist und Grundkapital, Kapitalrücklagen sowie Gewinnrücklagen umfasst. Die Kapitalstruktur wird laufend überwacht. Dabei werden die Kapitalkosten und die Risiken, welche mit jeder Art von Kapital verbunden sind, berücksichtigt.
Die Gesamtstrategie der Gruppe wurde gegenüber 2012 verändert. Zentrale Größe in der Überwachung stellt die Eigenkapitalquote dar; diese wird vom Management laufend überwacht und definiert sich als Eigenkapital laut Konzerbilanz bezogen auf die Bilanzsumme. Die Zielquote liegt über 40 Prozent.
Die Rath Gruppe hat folgende Haftungsverhältnisse übernommen:
| Haftrücklässe für Geschäftspartner | 1.925 | 1.824 |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| 31. 12.2013 | 31. 12.2012 |
Die Haftrücklässe für Geschäftspartner betreffen im Wesentlichen das Projektgeschäft. Rücknahmeverpflichtungen, die über die branchenüblichen Gewährleistungen hinausgehen, liegen nicht vor. Weitere Chancen und Risiken aus außerbilanziellen Geschäften sind dem Management derzeit nicht bekannt.
Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussarbeiten lagen wie im Vorjahr keine wesentlichen offenen Rechtsstreitigkeiten vor.
Sämtliche Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zu den nahestehenden Personen und Unternehmen bzw. deren Transaktionen mit der Rath Gruppe zählen:
keine Transaktionen im Jahr 2013 und 2012, Forderungen: 2013 TEUR 1; 2012 TEUR 1
Mag. Georg Rath bis 10.6.2013 DI Dr. Matthias Rath bis 10.6.2013 DI Jörg Sitzenfrey seit 1. 1.2013 Andreas Pfneiszl seit 10.6.2013
Dr. Heinz Kessler (Vorsitzender) bis 25.6.2013 Dr. Ernst Rath (Stellvertreter des Vorsitzenden) bis 25.6.2013 Mag. Stefan Ehrlich-Adám (Vorsitzender) seit 25.6.2013 MMag. Christian B. Maier seit 27.6.2008 Dkfm. Paul Rath seit 14.9. 1989 WP Mag. Philipp Rath bis 25.6.2013 WP Mag. Philipp Rath (Stellvertreter des Vorsitzenden) seit 25.6.2013 Dr. Gerd Unterburg bis 25.6.2013 Roula Millauer seit 25.6.2013 Mag. Dieter Hermann seit 25.6.2013
Die Mitglieder des Vorstands erhielten im Jahr 2013 Bruttobezüge in Höhe von insgesamt TEUR 634 (31. 12.2012: TEUR 413), davon TEUR 88 (31. 12.2012: TEUR 95) als ergebnisabhängige Bestandteile.
| 2013 | 2012 | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| DI Jörg Sitzenfrey | Fixgebezug | 157 | 0 |
| Variabel | 19 | 0 | |
| 176 | 0 | ||
| Andreas Pfneiszl | Fixgebezug | 80 | 0 |
| Variabel | 5 | 0 | |
| 85 | 0 | ||
| Mag. Georg Rath | Fixgebezug | 139 | 159 |
| Variabel | 35 | 46 | |
| 174 | 205 | ||
| DI Dr. Matthias Rath | Fixgebezug | 171 | 159 |
| Variabel | 29 | 49 | |
| 200 | 207 | ||
| Gesamtsumme Vorstandsbezüge | 634 | 413 |
Organen der Konzernleitung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 50,1 (VJ: TEUR 44) sowie für Pensionszahlungen TEUR 134 (VJ: TEUR 179).
Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer PwC Wirtschaftsprüfung GmbH betragen in Summe TEUR 50 (VJ TEUR 50), wovon TEUR 22 (VJ TEUR 22) auf die Prüfung des Konzernabschlusses (einschließlich Abschlüssen einzelner verbundener Unternehmen) entfallen.
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbaren Anteiles des Konzernergebnisses durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Jahres.
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Anteile des Konzernergebnisses in TEUR | –121 | 559 |
| Gewichtete Anzahl der Aktien im Umlauf | 1.500.000 | 1.500.000 |
| Gewinn je Aktie in EUR | –0,08 | 0,37 |
| Gezahlte Dividende für Geschäftsjahr je Aktie in EUR | 0,00 | 0,30 |
Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da sich keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt im Umlauf befinden.
Es sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres für die Rath Gruppe keine wesentlichen Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten. Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 25. April 2014 vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt und am 28. April 2014 dem Aufsichtsrat zur Prüfung und Billigung vorgelegt.
Wien, 25. April 2014
Der Vorstand
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Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Rath Aktiengesellschaft, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2013 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2013, die gesonderte Konzerngewinn- und -verlustrechnung, die Konzerngesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a Abs. 1 UGB vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung sowie der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2013 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, den 25. April 2014
PwC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
gez.: Mag. Gerhard Prachner Wirtschaftsprüfer
Eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Offenlegung, Veröffentlichung und Vervielfältigung im Sinne des § 281 Abs. 2 UGB in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form unter Beifügung unseres Bestätigungsvermerks ist nicht zulässig. Im Fall des bloßen Hinweises auf unsere Prüfung bedarf dies unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.
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| AGIO | Aufgeld |
|---|---|
| AKTUARISCHER GEWINN/VERLUST | aktueller Gewinn/Verlust |
| AVAILABLE FOR SALE | zur Veräußerung verfügbar |
| AVÖ | Aktuarvereinigung Österreichs; Interessenvertretung der österreichischen Aktuare, Versicherungsmathematiker und versicherungsmathematischen Sachverständigen. Die AVÖ veröffentlicht die Rentenversicherungssterbetafeln, nach denen die Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen berechnet werden. |
| BARWERT | Der Barwert entspricht dem Wert, den eine zukünftig anfallende Zahlungsreihe in der Gegenwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). |
| CASH GENERATING UNIT | Zahlungsmittelgenerierende Einheit |
| CORPORATE GOVERNANCE | Verhaltensregeln für die verantwortungsvolle Führung und Kontrolle von Unternehmen, festgehalten im österreichischen Corporate Governance Kodex. Der Inhalt stellt ein freiwilliges Regelwerk dar. |
| DBO (DEFINED BENEFIT OBLIGATION) | Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Die DBO entspricht der PBO (projected benefit obligation). |
| DISAGIO | Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabe- und Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit |
| EBIT (EARNINGS BEFORE INTEREST AND TAX) | Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Betriebsergebnis |
| EBIT-MARGE | Prozentueller Anteil des EBITs am Umsatz |
| EBT (EARNINGS BEFORE TAX) | Ergebnis vor Steuern |
| EIGENKAPITALQUOTE | Eigenkapital dividiert durch Gesamtkapital |
| EIGENKAPITAL-RENDITE | Gewinn dividiert durch Eigenkapital |
| FAIR VALUE | Bewertung von Finanzinstrumenten einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit dem beizulegenden Zeitwert |
| FINANZIERUNGSLEASING | Beim Finanzierungsleasing wird das Wirtschaftsgut gegen eine feste Leasingrate für eine bestimmte Grundmietzeit überlassen. Während der Grundmietzeit kann der Vertrag nicht gekündigt werden. Der Leasing-Nehmer muss die objektbezogenen Risiken tragen. Hierzu gehören das Risiko von Zerstörung oder Diebstahl. Beim Finanzierungsleasing wird zumeist eine Anzahlung oder eine erhöhte erste Leasingrate vereinbart. Entsprechend der Vertragsgestaltung ist zwischen Vollamortisationsverträgen und Teilamortisationsverträgen zu unterscheiden. |
| IAASB (INTERNATIONAL AUDITING AND ASSURANCE STANDARDS BOARD) | Internationales Gremium für Prüfungs- und Haftungsstandards |
|---|---|
| IAS (INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS) | Internationale Rechnungslegungsstandards (siehe IFRS) |
| IASB (INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS BOARD) | Internationales Gremium zur Festlegung von Rechnungslegungsstandards |
| IFAC (INTERNATIONAL FEDERATION OF ACCOUNTANTS) | Internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer |
| IFRIC (INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING INTERPRETATIONS COMMITTEES) |
Internationales Komitee für die Auslegung der Rechnungslegungsstandards |
| IFRS (INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS) | Internationale Rechnungslegungsstandards (vormals IAS) |
| ISA (INTERNATIONAL STANDARDS ON AUDITING) | Internationale Prüfungsstandards |
| PERCENTAGE OF COMPLETION | Fertigstellungsgrad eines Projekts |
| PUC (PROJECTED UNIT CREDIT METHOD) | Versicherungsmathematische Bewertungsmethode |
| ROCE (RETURN ON CAPITAL EMPLOYED) | Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Quotient aus EBIT und capital employed |
| SENSITIVITÄTSANALYSE | Die Sensitivitätsanalyse dient dazu, Zusammenhänge zwischen den Eingangsdaten von Modellrechnungen und den Zielwerten von Alternativen zu identifizieren. |
| WACC (WEIGHTED AVERAGE COST OF CAPITAL) | Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten; bezeichnet einen zu den Discounted-Cashflow-Verfahren der Unternehmensbewertung gehörenden Ansatz. Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten werden verwendet, um die Mindestrendite für Investitionsprojekte zu bestimmen. |
| WORKING CAPITAL | Absoluter Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital; Vorräte plus kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögens gegenstände minus kurzfristige Steuerrückstellungen minus übrige kurzfristige Rückstellungen minus Lieferantenverbindlichkeiten minus übrige kurzfristige Verbindlichkeiten |
| ZINSSWAP | Vereinbarung über den Austausch unterschiedlich gestalteter Zahlungsströme für einen bestimmten Zeitraum. Die Zahlungsströme basieren auf festen und variablen Zinssätzen; zur Absicherung gegen Zinssatzänderungen. |
SATZ- UND DRUCKFEHLER VORBEHALTEN
SOMMERHUBER: WWW.SOMMERHUBER.COM
WIR BEDANKEN UNS BEI FOLGENDEN FIRMEN FÜR DIE ZUSAMMENARBEIT: BREITSCHOPF: WWW.BREITSCHOPF.AT CUISINARUM: WWW.CUISINARUM.AT INTERIO RINGSTRASSEN-GALERIEN: WWW.INTERIO.AT LORE LAGER: WWW.LORE-LAGER.AT RIMOWA FLAGSHIPSTORE WIEN: WWW.RIMOWA.AT SIEMATIC AM SCHUBERTRING: WWW.SIEMATIC.CO.AT
FOTOS: WERNER STREITFELDER BILDBEARBEITUNG: JÜRGEN KRANZLER TEXT: MARKUS SEIWALD, HELENA LUCZYNSKI DRUCK: REMA PRINT
KONZEPT UND GESTALTUNG: TITANWEISS WERBEAGENTUR GMBH
RATH AKTIENGESELLSCHAFT, WALFISCHGASSE 14, A-1015 WIEN IR- UND COMPLIANCE-VERANTWORTLICHER: ANDREAS PFNEISZL
EIGENTÜMER, HERAUSGEBER & VERLEGER:
WEB: WWW. RATH-GROUP.COM MAIL: [email protected]
IMPRESSUM
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W W W.R AT H- G R O U P.CO M
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DER RATH AKTIENGESELLSCHAFT _
INHALT _
| Lagebericht | 4 |
|---|---|
| Bilanz | 6 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 8 |
| Konzernbeziehungen | 9 |
| Anhang | 10 |
| Verbindlichkeitenspiegel | 14 |
| Anlagenspiegel | 14 |
| Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk | 16 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 17 |
| Erklärung aller gesetzlicher Vertreter | 18 |
Impressum
EIGENTÜMER, HERAUSGEBER & VERLEGER: RATH AKTIENGESELLSCHAFT, WALFISCHGASSE 14, A-1015 WIEN IR- UND COMPLIANCE-VERANTWORTLICHER: ANDREAS PFNEISZL WEB: WWW. RATH-GROUP.COM MAIL: [email protected] SATZ UND DRUCKFEHLER VORBEHALTEN
Die Rath Aktiengesellschaft ist ein an der Wiener Börse im amtlichen Handel (standard market auction) notiertes Unternehmen.
Die Rath Aktiengesellschaft, die als Holdinggesellschaft der Rath Gruppe fungiert, beschäftigt sich im Wesentlichen mit der zentralen Steuerung des Berichtswesens, der einzelnen Tochtergesellschaften, dem Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie mit der Koordination der Marketing-, IT-, F&E-, Einkaufs-, Prozess Management- und der Personalaktivitäten der Gruppe. Zweigniederlassungen bestehen keine.
Die angeführten Umsatzerlöse in Höhe von 3.780 TEUR (VJ: 2.909 TEUR) sind um 30% gestiegen und stammen aus den Konzernverrechnungen für Leistungen der Ressorts Marketing, F&E, Finanzwesen und Controlling, IT sowie Prozessmanagement. Im Wesentlichen stammt die Steigerung aus den anpassten Lizenzsätzen, sowie den zu verrechnenden Leistungssätzen der einzelnen Ressorts.
Die Personalaufwendungen in Höhe von 2.435 TEUR (VJ: 1.874) stiegen um 561 TEUR. Grund hierfür sind die kollektivvertraglichen Erhöhungen sowie der Aufwände der Einmalrückstellungen in Bezug auf die Veränderungen im Vorstand.
Der Anstieg im Bereich "sonstige betriebliche Aufwendungen" liegt im wesentlichen in der Weiterverrechnung von Leistungen der Konzerntochtergesellschaften an die Rath Aktiengesellschaft. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich, im wesentliche durch die erwähnte Erhöhung der Lizenz- und Leistungskosten auf -573 TEUR (VJ: -848 TEUR).
Für das Wirtschaftsjahr 2013 wurden Dividenden in Höhe von 500 TEUR (VJ:2.000 TEUR) an die Mutter ausgeschüttet.
Das Finanzergebnis verbesserte sich ohne Erträge aus Beteiligungen auf 144 TEUR (VJ: -203 TEUR). Dies ist auf die Erfolge der zentralen Finanzierung, welche bereits im Jahr 2012 begonnen wurden, zurückzuführen.
Die Gesellschaft schließt ihre Bücher mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 65 TEUR (VJ: 449 TEUR).
Die Bilanzsumme der Rath Aktiengesellschaft sank von 35.870 TEUR auf 33.319 TEUR. Gleichzeitig weist die Rath Aktiengesellschaft zum Jahresende 2013 eine Eigenkapitalquote von 47,3% (VJ: 45,1%) aus. Die Verschuldungsquote (Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) hat sich von 85,1% auf 88,9% erhöht.
Aufgrund des schwachen Jahresergebnis von 65 TEUR wird der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Der Börsenkurs fiel im abgelaufenen Jahr von 8,5 € (31. 12.2012) auf 6,61 € am 31. 12.2013. Die Börsenkapitalisierung beträgt somit zum Jahresende 9,9 Mio. € (VJ:12,8 Mio. €).
Im Jahr 2013 gab es keine berichtspflichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Als reine Holdinggesellschaft hängt die Performance der Gesellschaft von den Umsätzen der Tochtergesellschaften und den ihnen verrechenbaren Leistungen ab.
Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, das die Rath Aktiengesellschaft für das Jahr 2014 wieder eine Dividende ausschütten wird. Betrachtet man die einzelnen durchwegs optimistischen Prognosen für 2014 gibt es Anzeichen für eine leichte Erholung. Im ersten Quartal 2014 ist die Nachfrage noch verhalten, jedoch innerhalb der Planrechnung.
Das interne Kontrollsystem wird über ein ganzheitliches Prozessmanagement sichergestellt. Dort sind Unterschriftenordnungen auf Basis eines Vier-Augen-Prinzips, aber auch Trennungen von kritischen Funktionen in allen Bereichen des Unternehmens hinterlegt. Das Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Risiken regelmäßig analysiert und bewertet werden.
Nur so ist sichergestellt, dass diese frühzeitig erkannt und im Eintrittsfall rasch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Besondere Risiken können durch die Finanzierungsfunktion der Holdinggesellschaft entstehen. Dazu werden laufend die Wechselkurse und die Zinsentwicklung überwacht. Weiterführende Informationen gemäß § 243 (3) Z 5 UGB sind im Anhang erläutert.
Die Rath Aktiengesellschaft nimmt eine zentrale Funktion im Bereich der F&E war. Hier werden die einzelnen Projekte geplant, koordiniert und bei der Umsetzung begleitet. Es werden auch aus der Holding heraus Prüfgeräte für gruppenweite Aktivitäten zur Verfügung gestellt.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 21 (Vorjahr: 20) Arbeitnehmer beschäftigt.
Der Anteil der Frauen an der Belegschaft in der Rath Aktiengesellschaft beträgt rund 54% (VJ: 43%), der Anteil im Aufsichtsrat liegt bei 17% (VJ: 0%).
Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. In der Satzung gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Ausübung der Stimmrechte der Rath Aktiengesellschaft. Bezüglich der Übertragung von Stimmrechten sind der Gesellschaft keine Beschränkungen bekannt.
| AKTIONÄRSSTRUKTUR | 31. 12.2013 |
|---|---|
| Rath Holding GmbH | 66,7% |
| Rath Familienmitglieder | 13,8% |
| Pioneer Investments Austria GmbH | 4,8% |
| Streubesitz | 14,7% |
In der Rath Aktiengesellschaft gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen.
Eigene Aktien besitzt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag nicht.
Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen, die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.
Wien, 25. April 2014
Andreas Pfneiszl e.h. Vorstandsmitglied
Di Jörg Sitzenfrey e.h. Vorstandsmitglied
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| 31. 12. 13 | 31. 12. 12 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| AKTIVA | ||
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie | ||
| daraus abgeleitete Lizenzen | 30.665 | 27 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 322.345 | 357 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 119 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.505.714 | 16.703 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 12.886.615 | 0 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 432.557 | 441 |
| 30.824.886 | 17.144 | |
| 31.177.896 | 17.648 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | ||
| davon aus Dividenden EUR 500.000; Vorjahr TEUR 2.000 | 2.337.542 | 17.767 |
| 2. Forderungen gegenüber Unternehmen, | ||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 543 | 1 |
| 3. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 15.563 | 2 |
| 2.353.648 | 17.770 | |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 178.428 | 366 |
| 2.532.076 | 18.136 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | ||
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 108.588 | 85 |
| 33.818.560 | 35.870 |
| 31. 12. 13 | 31. 12. 12 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| PASSIVA | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Grundkapital | 10.905.000 | 10.905 |
| II. Kapitalrücklagen | ||
| Gebundene | 1.118.067 | 1.118 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| Andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 2.972.839 | 2.973 |
| IV. Bilanzgewinn | 1.262.520 | 1.197 |
| (davon Gewinnvortrag EUR 1.197.327; VJ Gewinnvortrag TEUR 248) | 16.258.426 | 16.193 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 11.771 | 8 |
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 1.876.967 | 1.953 |
| 3. Sonstige Rückstellungen | 1.198.542 | 1.054 |
| 3.087.280 | 3.015 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14.184.639 | 14.147 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 192.268 | 97 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 2.310 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 95.947 | 108 |
| Davon aus Steuern EUR 60.770; Vorjahr TEUR 60 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 28.709; Vorjahr TEUR 31 | 14.472.853 | 16.662 |
| 33.818.560 | 35.870 | |
| Haftungsverhältnisse | 12.357.143 | 11.357 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 3.779.479 | 2.909 |
| 3.779.479 | 2.909 | |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | –1.938.712 | (1.298) |
| b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | –22.656 | (16) |
| c) Aufwendungen für Altersvorsorge | –109.568 | (266) |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | –363.811 | (294) |
| –2.434.748 | (1.874) | |
| 3. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | –96.225 | (131) |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| Übrige | –1.821.511 | (1.747) |
| 5. Zwischensumme aus Z 1 bis 4 (Betriebsergebnis) | –573.006 | (848) |
| 6. Erträge aus Beteiligungen | ||
| (davon aus verbundenen Unternehmen: € 500.000; Vorjahr: TEUR 2.000) | 500.000 | 2.000 |
| 7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | ||
| (davon aus verbundenen Unternehmen: € 415.623; Vorjahr: TEUR 238) | 415.623 | 238 |
| 8. Erträge aus Zuschreibung Finanzanlagen | ||
| (davon aus verbundenen Unternehmen: € 5.565.474,05; Vorjahr: TEUR 0) | 5.570.958 | 30 |
| 9. Sonstige Zinsenerträge | 50.347 | 193 |
| 10. Aufwendungen aus Abschreibung Finanzanlagen | ||
| (davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen: € 5.565.474,05; Vorjahr: TEUR 0) | -5.579.373 | (5) |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | –314.106 | (659) |
| 12. Zwischensumme aus Z 6 bis 11 (Finanzergebnis) | 643.449 | 1.797 |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 70.443 | 954 |
| 14. Steuern vom Einkommen | –5.250 | (5) |
| 15. Jahresüberschuss | 65.193 | 949 |
| 16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.197.327 | 248 |
| 17. Bilanzgewinn | 1.262.520 | 1.197 |
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| ANTEILE AN VERBUNDENE UNTERNEHMEN | BETEILIGUNG | EIGENKAPITAL | JAHRESERGEBNIS |
|---|---|---|---|
| DES VOLLKONSOLIDIERUNGSKREISES | ZUM 31. 12.2013 | 2013 | |
| IN% | EURO | EURO | |
| Rath GmbH, Meißen, Deutschland | 100,00 | 24.738.874 | 886.459 |
| VORJAHR | 100,00 | 25.852.415 | 2.100.965 |
| Rath Hungaria Kft., Budapest, Ungarn | 100,00 | 3.347.010 | –18.000 |
| VORJAHR | 100,00 | 3.180.708 | 380.360 |
| Rath USA Inc. (Teilkonzern), Newark (inkl. Rath Inc. und Rath Refractories Inc.) | 100,00 | 1.274.282 | –1.362.952 |
| VORJAHR | 100,00 | 1.661.782 | 271.261 |
| Chamottewaren- und Thonöfenfabrik, Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum | 99,98 | 2.110.000 | 44.000 |
| VORJAHR | 99,98 | 2.051.062 | –748.127 |
| Rath žárotechnika spol s r.o., Dvůr Králové, Tschechische Republik | 100,00 | 1.200.376 | 81.025 |
| VORJAHR | 100,00 | 1.225.308 | 174.693 |
| Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza, Polen | 100,00 | 68.781 | –21.000 |
| VORJAHR | 100,00 | 92.000 | 3.000 |
| Rath SAS, Gennevilliers, Frankreich | 95,00 | 22.000 | –43.000 |
| VORJAHR | 95,00 | 65.000 | 33.000 |
| Rath Ukrajine TOW, Donezk, Ukraine | 100,00 | 157.518 | 40.000 |
| VORJAHR | 100,00 | 125.000 | 70.000 |
| Rath Group S. de R.L. de C.V., Monterrey, Mexiko | 100,00 | 20.070 | –1.000 |
| VORJAHR | 100,00 | 22.000 | 22.000 |
| Rath Group S.R.L., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | –179.434 | –175.000 |
| VORJAHR | 100,00 | -48.000 | –72.000 |
| Rath Group Brasil Ltda., Vitória, Brasilien | 100,00 | –100.519 | –113.000 |
| VORJAHR | 100,00 | –1.000 | –57.000 |
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Der Jahresabschluss in der geltenden Fassung wurde unter Beachtung des UGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.
Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.
Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:
| Software & Lizenzen | 3–4 Jahre |
|---|---|
| --------------------- | ----------- |
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung folgender Abschreibungssätze vorgenommen:
| VON | BIS | |
|---|---|---|
| Gebäude | 3% | 10% |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10% | 20% |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10% | 25% |
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung verrechnet.
Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis EUR 400) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden sie als Zu- und Abgang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Investitionszuschüsse werden direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, bewertet. Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind oder wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert.
Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen von € 5.579.372,79 (VJ TEUR 5) vorgenommen. Davon betreffen € 5.565.474,05 verbundene Unternehmen.
Die Abschreibungen betreffen die Beteligungen an der Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, der Rath USA Inc, USA, Rath Polska Sp. z o.o., Polen, Rath Group Brasil Ltda., Brasilien sowie der Rath Group S.R.L., Argentinien.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden Zuschreibungen/Wertaufholung in Höhe von € 5.570.958,00, davon € 5.565.474,05 (VJ TEUR 0) für Anteile an verbundenen Unternehmen vorgenommen. Die Wertaufholung betrifft die Rath GmbH, Deutschland, und die Rath Hungaria Kft., Ungarn.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Einzelrisiken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.
Die Rückstellungen für Abfertigungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechnungszinssatz 3,0% (Vorjahr: 3,5%) und Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform ermittelt.
Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,0% (Vorjahr: 3,5%) unter Beachtung des Fachgutachtens KFS-RL3 des Fachsenats für Handelsrecht und Revision in der Fassung vom 5. Mai 2004 ermittelt.
Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechnungszinssatz 3,0% (Vorjahr: 3,5%), Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform und Fluktuation 5%, ermittelt.
In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, einschließlich jenen gegenüber Kreditinstituten, sind zu dem am Bilanzstichtag gültigen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1) dargestellt. 2. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt € 10.905.000 und setzt sich aus 1,500.000 Stückaktien zusammen.
Die übrigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für die drohenden Verluste aus einem Zinsswap-Derivativ in Höhe von € 674.557 (Vorjahr TEUR 876).
| 1.198.542 | 1.053.555 | |
|---|---|---|
| Übrige | 1.153.925 | 1.006.115 |
| Nicht konsumierte Urlaube | 44.617 | 47.440 |
| 31. 12.2013 IN EUR | 31. 12.2012 IN EUR |
Bezüglich des Fristigkeitenspiegels verweisen wir auf Anlage 2.
Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen gehaltsabhängige Abgaben, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden, enthalten.
Die Gesellschaft hat für die Rath Refractories Inc., USA, (Tochtergesellschaft der Rath USA Inc., Wilmington, USA) eine Patronatserklärung an die GE Capital Public Finance, Inc., abgegeben.
Für die Aug. Rath jun. GmbH wurden zugunsten der Bank Austria AG Patronatserklärungen in der Höhe von € 7,700.000,00 (VJ TEUR 7.700) und gegenüber der Erste Bank AG in Höhe von € 1.000.000,00 (VJ TEUR 0) für die Aug. Rath jun. GmbH ausgestellt.
Für die Rath Hungaria Kft. wurde zugunsten der UniCredit Bank Hungary Zrt. eine Patronatserklärung in der Höhe von € 3.657.143 (VJ TEUR 3.657) abgegeben.
Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen
| 1.198.542 | 1.053.555 |
|---|---|
| 252.558 (VJ TEUR 264) | 1.057.038 (VJ TEUR 1.054) |
| DES FOLGENDEN GESCHÄFTSJAHRES IN EUR |
DER FOLGENDEN GESCHÄFTSJAHRE IN EUR |
Zur Absicherung des Zinssicherheitsrisikos wurde ein derivatives Finanzinstrument in Form eines Zinsswaps (4,35% Fixzins) mit Nominale in der Höhe von € 4,5 Mio. und einer Laufzeit bis Juni 2018 abgeschlossen. Der negative Marktwert zum 31. 12.2013 beträgt € 674.557 (VJ TEUR 876).
Die Umsatzerlöse bestehen zum größten Teil aus Konzernumlageverrechnungen.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 21 (Vorjahr: 20) Arbeitnehmer beschäftigt. In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von EUR 22.656 (Vorjahr: TEUR 16) enthalten.
Der aktive latente Steuerbetrag in Höhe von EUR 120.876 (Vorjahr in TEUR 137) wurde nicht bilanziert.
Die Gesellschaft ist ein konsolidierungspflichtiges Mutterunternehmen im Sinne des § 244 UGB. Im Jahr 2005 wurde ein Steuerumlagevertrag gem. § 9 Abs. 8 KStG 1988 (Gruppenträger Rath Aktiengesellschaft – Gruppenmitglied Aug. Rath jun. GmbH) zum Zweck der Gruppenbesteuerung abgeschlossen. Folgende rechtliche und wirtschaftliche Beziehungen zu verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag:
| VERBUNDENE UNTERNEHMEN | ANGABE DER LEISTUNGS BEZIEHUNG (BETEILIGUNG) |
|---|---|
| Rath GmbH, Meißen, Deutschland | 100,00% |
| Rath Hungaria Kft., Budapest, Ungarn | 100,00% |
| Rath USA Inc. (Teilkonzern), Newark (inkl. Rath Inc. und Rath Refractories Inc.) |
100,00% |
| Chamottewaren- und Thonöfenfabrik, Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum |
99,98% |
| Rath Zárotechnika spol sr.o, Dvur Králové, Tschechische Republik |
100,00% |
| Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza, Polen | 100,00% |
| Rath SAS, Gennevilliers, Frankreich | 95,00% |
| Rath Ukraine TOB, Donezk, Ukraine | 100,00% |
| Rath Group S. de R.L. de C.V., Monterrey, Mexiko | 100,00% |
| Rath Group S.R.L., Buenos Aires, Argentinien | 100,00% |
| Rath Group Brasil Ltda., Vitória, Brasilien | 100,00% |
Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer PwC Wirtschaftsprüfung GmbH betragen in Summe EUR 32.250 (Vorjahr: TEUR 32), wovon EUR 10.500 (Vorjahr: TEUR 11) auf die Prüfung des Jahresabschlusses und EUR 21.750 (Vorjahr: TEUR 22) auf andere Bestätigungsleistungen entfallen.
Als Vorstandsmitglieder der Rath Aktiengesellschaft waren bis zum 10.6.2013 Herr Mag. Georg Rath und Herr DI Dr. Matthias Rath und seit 1.1.2013 Herr DI Jörg Sitzenfrey sowie ab 10.6.2013 Herr Andreas Pfneiszl tätig. Die Bruttobezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr EUR 634.369 (VJ: TEUR 413).
Dr. Heinz Kessler, Wien (Vorsitzender) Dr. Ernst Rath, Wien (Stellvertreter des Vorsitzenden) MMag. Christian Maier, Wien Dkfm. Paul Rath, Wien Mag. Philipp Rath, Wien Dr. Gerd Unterburg, Hinterbrühl
Mag. Stefan Ehrlich-Adám, Wien (Vorsitzender) Mag. Philipp Rath, Wien (Stellvertreter des Vorsitzenden) Roula Millauer, Villach Mag. Dieter Hermann, Villach MMag. Christian B. Maier, Wien Dkfm. Paul Rath, Wien
An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2013 Vergütungen in der Höhe von EUR 50.100 (VJ: TEUR 44) gewährt.
Wien, 25. April 2014
Der Vorstand
Andreas Pfneiszl e.h. Di Jörg Sitzenfrey e.h.
_
| ANSCHAFFUNGS/ HERSTELLUNGSKOSTEN |
ZUGÄNGE | ABGÄNGE | ||
|---|---|---|---|---|
| 1. 1.2013 EUR |
EUR | EUR | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | ||||
| und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen | 468.613,76 | 23.844,60 | 0,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung* | 635.737,84 | 42.617,54 | 85.661,91 | |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 119.445,63 | 0,00 | 0,00 | |
| 755.183,47 | 42.617,54 | 85.661,91 | ||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.568.413,16 | 10.595,93 | 0,00 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 14.511.998,40 | 870.043,12 | |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 446.455,71 | 0,00 | 0,00 | |
| 31.014.868,87 | 14.522.594,33 | 870.043,12 | ||
| 32.238.666,10 | 14.589.056,47 | 955.705,03 | ||
| *davon Geringwertige Vermögensgegenstände | 852,93 | 852,93 |
_
| BILANZWERT EUR |
VORJAHRESWERT EUR |
RESTLAUFZEIT BIS ZU 1 JAHR EUR |
||
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 14.184.639 | 14.146.974 | 12.409.561 | |
| Verbindlichkeiten aus L & L | 192.268 | 97.195 | 192.268 | |
| Verbindl. gegenüber verb.Unternehmen | 0 | 2.310.204 | 0 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 95.947 | 107.915 | 95.947 | |
| Summe | 14.472.853 | 16.662.288 | 12.697.775 |
| UMBUCHUNGEN | ANSCHAFFUNGS/ | KUMULIERTE | BUCHWERT | BUCHWERT | ABSCHREIBUNGEN | ZUSCHREIBUNGEN |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HERSTELLUNGSKOSTEN | ABSCHREIBUNGEN | 31. 12.2013 | 31. 12.2012 | DES LAUFENDEN | DES LAUFENDEN | |
| 31. 12.2013 | GESCHÄFTSJAHRES | GESCHÄFTSJAHRES | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 0,00 | 492.458,36 | 461.793,36 | 30.665,00 | 27.450,00 | 20.629,60 | 0,00 |
| 83.124,91 | 675.818,38 | 353.473,38 | 322.345,00 | 357.106,00 | 75.595,54 | 0,00 |
| -119.445,63 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 119.445,63 | 0,00 | 0,00 |
| -36.320,72 | 675.818,38 | 353.473,38 | 322.345,00 | 476.551,63 | 75.595,54 | 0,00 |
| 36.320,72 | 30.615.329,81 | 13.109.615,92 | 17.505.713,89 | 16.703.457,15 | 4.810.133,96 | 5.565.474,05 |
| 0,00 | 13.641.955,28 | 755.340,09 | 12.886.615,19 | 0,00 | 755.340,09 | 0,00 |
| 0,00 | 446.455,71 | 13.898,74 | 432.556,97 | 440.971,79 | 13.898,74 | 5.483,92 |
| 36.320,72 | 44.703.740,80 | 13.878.854,75 | 30.824.886,05 | 17.144.428,94 | 5.579.372,79 | 5.570.957,97 |
| 0,00 | 45.872.017,54 | 14.694.121,49 | 31.177.896,05 | 17.648.430,57 | 5.675.597,93 | 5.570.957,97 |
| 892,93 |
| BILANZWERT VORJAHRESWERT RESTLAUFZEIT BIS ZU 1 JAHR |
VORJAHRESWERT | RESTLAUFZEIT VON 1 BIS 5 JAHRE |
VORJAHRESWERT | RESTLAUFZEIT VON ÜBER 5 JAHREN |
VORJAHRESWERT |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR EUR EUR |
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 14.184.639 14.146.974 12.409.561 |
11.800.000 | 1.775.078 | 2.346.974 | 0 | 0 |
| 192.268 97.195 192.268 |
97.195 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 0 2.310.204 0 |
2.310.204 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 95.947 107.915 95.947 |
107.915 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 14.472.853 16.662.288 12.697.775 |
14.315.315 | 1.775.078 | 2.346.974 | 0 | 0 |
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2013 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2013, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2013 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Ab-schlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2013 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.
Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, den 25. April 2014
PwC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
gez.: Mag. Gerhard Prachner Wirtschaftsprüfer
EINE VON DEN GESETZLICHEN VORSCHRIFTEN ABWEICHENDE OFFENLEGUNG, VERÖFFENTLICHUNG UND VERVIELFÄLTIGUNG IM SINNE DES § 281 ABS. 2 UGB IN EINER VON DER BESTÄTIGTEN FASSUNG ABWEICHENDEN FORM UNTER BEIFÜGUNG UNSERES BESTÄTIGUNGSVERMERKS IST NICHT ZULÄSSIG. IM FALL DES BLOSSEN HINWEISES AUF UNSERE PRÜFUNG BEDARF DIES UNSERER VORHERIGEN SCHRIFTLICHEN ZUSTIMMUNG.
Das Jahr 2013 stand für die Rath Gruppe im Zeichen des konzernweiten Restrukturierungs- und Optimierungsprogramms. Zwischen dem Vorstand und uns fand dabei stets ein intensiver Austausch statt, bei dem die Chancen und Risiken regelmäßig erörtert wurden. Bei besonderen Ereignissen hat der Vorstand den Aufsichtsrat umgehend Bericht erstattet und die Handlungsoptionen erörtert. Wir haben daher die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. Im Jahr 2013 haben wir eine Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit für das Vorjahr vorgenommen, die keine Besonderheiten ergeben hat.
_
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung, sowie in allen Sitzungen, anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation, sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert. Die Ausschüsse des Aufsichtsrates berichteten in den Sitzungen über ihre Tätigkeiten.
Im Geschäftsjahr 2013 fanden sieben ordentliche (inklusive konstituierender AR-Sitzung) und eine außerordentliche Aufsichtsratsitzung statt. Alle Mitglieder nahmen mit wenigen Ausnahmen an allen Sitzungen persönlich teil.
In der Sitzung vom 14. März 2013 wurde die neue Geschäftsordnung vorgestellt und beschlossen, sowie über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet. Der Tätigkeitsbericht zur Emittenten-Compliance-Richtlinie wurde zur Kenntnis genommen und die Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit des Vorjahres wurde besprochen. In der Sitzung vom 25. April 2013 wurden der Jahresabschluss und Lagebericht 2012, sowie Konzernjahresabschluss und -lagebericht 2012 geprüft, der Jahresabschluss 2012 entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses festgestellt und der Vorschlag für die Gewinnverteilung aus dem Geschäftsjahr 2012 gebilligt. Weiters wurde der Vorschlag zur Wahl der Wirtschaftsprüfer beschlossen, die Hauptversammlung vorbereitet und über die aktuelle Geschäftslage berichtet. In der außerordentlichen Sitzung am 10. Juni 2013 wurde Herr Andreas Pfneiszl zum Vorstand bestellt. Die Sitzung am 25. Juni 2013 diente vorwiegend der Vorbesprechung zur Hauptversammlung. In der am selben Tag, nach der Hauptversammlung, stattfindenden konstituierenden Aufsichtsratsitzung fand die Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreters des Aufsichtsrates, sowie die Wahl in die Ausschüsse statt. In der Sitzung vom 1. Juli 2013 wurde der Halbjahresfinanzbericht diskutiert, über die aktuelle Geschäftslage befunden, sowie die Geschäftsordnung des neuen Vorstandes beschlossen. Weiters wurde über die Vertriebsgesellschaften in Argentinien und Brasilien berichtet. Am 16. September 2013 wurde über den Status der Produktion und die Strategie in Südamerika diskutiert, sowie die Prokura von Manfred Salinger beschlossen. In der letzten Sitzung des Jahres am 13. Dezember 2013 wurde das Budget, inklusive Investitionen für das Jahr 2014 genehmigt.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert.
Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2013 zweimal zusammengetreten. Am 25. April 2013 hat der Prüfungsausschuss die Schlussbesprechung für das Wirtschaftsjahr 2012 durchgeführt. Es wurden Jahresabschluss und Lagebericht, sowie Konzernabschluss und -lagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des Jahresabschlusses, sowie die Auswahl des Wirtschaftsprüfers empfohlen. In der Sitzung am 13. Dezember 2013 haben die Abschlussprüfer über den Stand der Vorprüfung der Jahres- und Konzern-Jahresabschlussprüfung informiert.
Der Strategieausschuss hat im Jahr 2013 einmal getagt. Den Schwerpunkt der Sitzung vom 21. Oktober 2013 bildete ein Überblick der Strategie der Rath Gruppe, sowie der Vertriebs- und Produktionsstrategie.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 und der Lagebericht des Vorstands, sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 25. Juni 2013 als Abschlussprüfer gewählten PwC Wirtschaftsprüfung GmbH, Erdbergstraße 200, 1030 Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 22. April 2014 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath
Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2013 und den Lagebericht des Vorstands sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013, den Konzernlagebericht des Vorstands und den Corporate Governance Bericht geprüft und gebilligt. Der Gewinnverteilungsvorschlag des Vorstands wurde genehmigt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 96 (4) AktG festgestellt.
Wien, 28. April 2014
Mag. Stefan Ehrlich-Adám e.h. Vorsitzender des Aufsichtsrates
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden IFRS-Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2013 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Wien, 28. April 2014
Andreas Pfneiszl e.h. Vorstandsmitglied
DI Jörg Sitzenfrey e.h. Vorstandsmitglied
W W W.R AT H- G R O U P.CO M
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