Annual Report • Apr 30, 2009
Annual Report
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The Communist Contract of Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contract Contra
| Organe der Gesellschaft | $\overline{2}$ |
|---|---|
| Vorwort des Vorstandes | 3 |
| Konzernlagebericht | 7 |
| Aktie | 12 2 |
| Konzernabschluss | |
| Bilanz | 13 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 14 |
| Geldflussrechnung | 15 |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 16 |
| Anhang | 17 |
| Bestätigungsvermerk | 38 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 39 |
| Glossar | 40 |
| Adressen | 43 |
| Impressum | 44 |
Kennzahlen
| 2006 TEUR |
2007 TEUR |
2008 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatz | 86.389 | 83.658 | 89.382 |
| Veränderung in % | – | -3,2 | 6,8 |
| EBIT | 7,334 | 3,819 | 2,105 |
| EBIT Marge in % | 8,5 | 4,6 | 2,4 |
| EBT | 6.571 | 2.151 | -597 |
| Operativer Cash flow | 15.947 | -3.486 | 3.811 |
| Eigenkapitalquote in % | 48,8 | 44,8 | 40,7 |
| Eigenkapitalrendite in % | 11,2 | 2,7 | -1,7 |
| Working Capital in % | 147,4 | 133,6 | 123,3 |
| ROCE in % | 9,7 | 4,3 | 1,9 |
| WACC in % | 8,7 | 8,2 | 8,0 |
| Investitionen in Sachanlagen | 12.900 | 8.600 | 7.409 |
| Abschreibungen | 4.047 | 5.338 | 7.206 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 604 | 642 | 644 |
| Anzahl der konsolidierten Gesellschaften | 8 | 9 | 9 |
Jahresabschluss 2008
der Rath Gruppe
| Prof. Dr. Franz Eckert | unabhängig; gewählt seit 14.09.1989; bestellt bis zur Hauptversammlung am 27.06.2008 |
|---|---|
| (Vorsitzender bis 27.06.2008) | Nach all den langen Jahren, in denen die Rath Gruppe durch das engagierte Mitwirken von Prof. Dr. Franz Eckert im Aufsichtsrat inspiriert wurde, stand er für eine weitere Funktionsperiode nicht mehr zur Verfügung. Wir bedanken uns für die wertvolle Arbeit, die immer von Ausgleich und Miteinander geprägt war. |
| Präs. Dr. Heinz Kessler | unabhängig; gewählt seit 28.07.1999; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
| (Vorsitzender Stv. bis 27.06.2008) | Aufsichtsratsvorsitzender der Erste Group Bank AG |
| (Vorsitzender seit 27.06.2008) | Aufsichtsrat (Vorsitzender Stv.) der UNIQA Versicherungen AG |
| Dr. Ernst Rath (Vorsitzender Stv. seit 27.06.2008) |
gewählt am 27.06.2008; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
| MMag. Christian B. Maier | unabhängig; gewählt seit 27.06.2008; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
| Dkfm. Paul Rath | gewählt seit 14.09.1989; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
| WP Mag. Philipp Rath | gewählt seit 17.07.2003; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
| Dr. Gerd Unterburg | unabhängig; gewählt seit 12.07.2005; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2013 |
In obiger Aufstellung sind nur die Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften dargestellt.
| Prüfungsausschuss: | Dr. Heinz Kessler (Vorsitzender), WP Mag. Philipp Rath (Finanzexperte) Dkfm. Paul Rath (bis 27.06.2008), MMag. Christian B. Maier (seit 27.06.2008) |
|---|---|
| Strategieausschuss: | Dr. Gerd Unterburg (Vorsitzender), Dr. Ernst Rath (seit 27.06.2008), WP Mag. Philipp Rath |
| Vorstand | |
| Mag. Georg Rath | Vorstand für Marketing und Vertrieb, Finanz- und Rechnungswesen, Qualitätsmanagement Geburtsiahr 1970: Erstbestellung: 01.07.2006 |
| Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath | Vorstand für Produktion, Forschung & Entwicklung, Personalwesen Geburtsjahr 1968; Erstbestellung: 01.07.2006 |
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Aktionäre!
Die schon in den letzten Jahren durchgeführte Diversifikation der Kundengruppen kann in Zeiten wie diesen eine ungeheure Chance für die Unternehmensgruppe darstellen.
Rath hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in seiner Expansion darauf konzentriert, das gesamte Feuerfestspektrum auf Basis von Tonerde mit spezialisierten Werken abzudecken. Nunmehr ist die Rath Gruppe das einzige Unternehmen europaweit, das dieses breite Produktportfolio aus eigener Produktion anbieten kann.
Gleichzeitig haben wir uns immer stärker auf das Projektgeschäft konzentriert. Dabei bietet Rath nicht nur das Feuerfestmaterial, sondern auch das Engineering und die Montageüberwachung an. Dieser Schritt war notwendig, um sich von einem austauschbaren Materiallieferanten zu einem strategischen Partner für die Ofen- und Anlagenbauer zu entwickeln. Heute bieten wir dieses Engineering Know how aus vier spezialisierten technischen Büros europaweit an.
In den letzten beiden Jahren haben wir dann die Fokussierung auf unterschiedliche Branchen intensiviert. Dazu haben wir Teams aus Vertrieb und Produktmanagement zusammengestellt, die die Stütze des technischen Know hows für unsere Kunden sind.
Diese Struktur führt nun dazu, dass keine Industrie mehr als 30% Anteil am Umsatz hat. Die teilweise prognostizierten Umsatzrückgänge in der Stahlindustrie um mehr als 50% sollten daher nur eine vergleichsweise geringere Auswirkung auf die Rath Gruppe haben.
Mit der Fertigstellung des Werkes in Milledgeville im Jahr 2006 und der Eröffnung der neuen Vakuumformerei in Newark im Dezember 2008, haben wir uns auch in Amerika dahingehend entschieden, diese Stoßrichtung auch auf dem dortigen Markt umzusetzen. Mit Unterstützung aus Europa ist in Amerika ein Engineering-Büro im Aufbau. Eine kleine Montagetruppe ist dort auch schon installiert.
Gleichzeitig haben wir begonnen unsere Kapazitäten rechtzeitig zu redimensionieren, um die Fixkosten dem Umsatz entsprechend anzupassen. Daher wurde im Februar beschlossen, das dritte Feuerleichtsteinwerk in Leoben zu schließen. Auch für alle anderen Produktbereiche bestehen bereits Planungen um die Kapazitäten an die Nachfrage schnell anzugleichen.
Unsere spezifische Unternehmensaufstellung sehen wir als große Chance, um der ungewissen Zukunft der Weltwirtschaft hoffnungsvoll entgegenzusehen. Der Feuerfestmarkt wird zwar ein hart umkämpfter und daher ein margenärmerer Markt für die nächsten Monate sein, aber die erfolgreichen Unternehmen werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Prognosen über die künftige Entwicklung der Weltwirtschaft sind schwierig. Der Weg wird in den nächsten Monaten ein sehr steiniger werden. Wir sehen uns aber gut gerüstet mit unseren Mitarbeitern und auch Aktionären diesen erfolgreich fortzusetzen.
Der Vorstand
Unser unternehmerisches Handeln basiert auf Verantwortung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Offenheit. Diese Werte sind im gesamten Unternehmen gleichermaßen anerkannt und umgesetzt.
Wir definieren uns als Feuerfestanbieter, der die Prozesse des Kunden versteht und dank unseres breiten Produktportfolios die optimale Lösung bietet. Wir liefern Feuerfestprodukte sowie Gesamtlösungen. Unsere Produkte sind gekennzeichnet durch hochwertige Produkteigenschaften und präzise Bearbeitungstechniken. Unsere Dienstleistungen zeichnen sich durch Vielseitigkeit und Flexibilität aus.
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0B\$5 K5" H.3
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"Spitzentechnologie für individuelle Feuerfestlösungen", der Leitspruch der Rath Gruppe, stand im Jahr 2008 verstärkt im Fokus. Dies zeigte sich einerseits durch Schulung der Vertriebsmitarbeiter auf die Problemstellung der Kunden sowie gemeinsamer Team-Veranstaltungen und andererseits durch die Vereinfachung der internen Prozesse zur Beschleunigung der Kundenabwicklung. Daneben lief die Konsolidierung der großen Investitionen der vergangenen Jahre im Bereich der Produktion weiter.
Die organisatorische und rechtliche Struktur blieb unverändert und ist detailliert im Anhang dargestellt. Zweigniederlassungen gibt es keine.
Das Geschäftsjahr 2008 hat sich sehr unterschiedlich entwickelt.
Der Bereich der häuslichen Feuerstätten hat sehr schwach begonnen. Im zweiten Halbjahr sind jedoch die Umsätze stark angestiegen. Diese Entwicklung war vor allem von der Energiepreissteigerung getragen, die die Endkunden dazu bewegte, auf alternative Heizsysteme umzusteigen.
Die Energie und Umwelttechnik entwickelte sich aufgrund oben beschriebener Faktoren auch besser als im Vorjahr. Der Trend zu Biomasse-Anlagen hat sich wieder verstärkt, nachdem im Jahr 2007 die Versorgung mit Holzpellets nicht gewährleistet werden konnte.
Der Umsatzanteil der chemischen und petrochemischen Industrie nahm im Jahr 2008 weiter zu, da die hochmodernen Anlagen in unserem Werk in Milledgeville (USA) die Wettbewerbsvorteile gegenüber den Mitbewerbsprodukten voll ausspielen konnten.
Unsere verstärkte Bearbeitung der Glasindustrie hat nun erste Früchte getragen. Alle wichtigen Anlagenbauer erteilten uns im Jahr 2008 kleinere oder auch größere Aufträge. Auch bei den wichtigsten europäischen Glasherstellern konnten wir unsere Kompetenz unter Beweis stellen.
In der Stahlindustrie konnten wir nicht das Vorjahresniveau erreichen. Dies obwohl das vierte Quartal entgegen dem Trend ein sehr starkes war. Aber den Rückstand aus dem 3. Quartal konnten wir damit nicht mehr ausgleichen.
Der Trend der Schwäche der keramischen Industrie (Sanitär- und Geschirrporzellan, Ziegel, Fliesen sowie die Grobkeramik) setzte sich auch 2008 fort. Die Anzahl an Neuanlagen nimmt stetig ab. Einzig der kleine Bereich der technischen Keramik mit ihren speziellen Anforderungen (aggressive Atmosphären und hohen Temperaturen) kann eine stetige Steigerung verzeichnen.
Der Anteil des Projektgeschäftes stieg im Jahr 2008 weiter an. Dies liegt an unserer langfristig ausgerichteten Partnerschaft mit den Industrieanlagen- und -ofenbauern, die wir bei der Verbesserung der Ofenanlagen unterstützen. Dabei liegt der Schwerpunkt bei der Erhöhung der Energieeffizienz und der Verlängerung der Haltbarkeit der Aggregate. Hier kommt uns das in Europa einzigartige breite Produktportfolio aus eigenem Haus zu Gute.
Die Investitionen in Budapest und Krummnußbaum konnten im Jahre 2008 nun abgeschlossen werden. Damit konnten wir beginnen Effizienzpotentiale in den Fertigungen zu heben.
In Newark (USA) haben wir zum Jahreswechsel eine neue Vakuumformteilfertigung installiert. Damit können wir nun auch Produkte aus dem mittleren Temperaturbereich wieder am amerikanischen Markt anbieten, die durch die Wechselkursschwankungen verloren gingen. In Milledgeville wurde eine zweite kleinere Presse installiert, die die Flexibilität bei der Fertigung erhöhen soll.
Trotz der sich eintrübenden Konjunktur im letzten Quartal 2008 konnten wir den Umsatz um 6,8 % auf 89,4 Mio. € (VJ: 83.7 Mio. €) steigern.
Am besten hat sich die amerikanische Gesellschaft mit ihren Werken in Milledgeville und Newark entwickelt. Die USA-Gruppe konnte eine Steigerung von 32 % im Verhältnis zum Vorjahr erzielen. Dies hat einerseits mit der besseren Kapazitätsauslastung im neuen Werk im Süden und andererseits auch mit dem günstigeren Wechselkurs (1,39 USD/EUR) im Vergleich zum Vorjahr (1,47 USD/EUR) zu tun. Ebenfalls gut hat sich die tschechische Vertriebsniederlassung entwickeln können. Unter ihren Erwartungen blieb nur die österreichische Gesellschaft, die den Rückgang im keramischen Bereich nicht kompensieren konnte.
| nach Gesellschaften | 2007 | 2008 |
|---|---|---|
| Aug. Rath jun. GmbH | 38.8 | 35.0 |
| Rath GmbH | 36.8 | 36.7 |
| Rath Hungaria Kft. | 11.4 | 11,6 |
| Rath USA, Inc. | 8.2 | 10,2 |
| Rath Vertriebsgesellschaften | 4.8 | 6,4 |
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) liegt mit - 0,6 Mio. € im Jahr 2008 weit unter dem Niveau von 2007 (2,2 Mio. €).
Der Materialaufwand im Verhältnis zur Betriebsleistung ist gleich geblieben. Bei den Mitarbeitern konnten wir nicht nur eine Verbesserung in Prozenten sondern auch in absoluten Zahlen erreichen. Dies hängt an einer konsequenten Optimierung der Prozesse und der damit einhergehenden Effizienz unserer Mitarbeiter.
Die Abschreibungen sind drastisch von 5,3 Mio. € auf 7,2 Mio. € (+36 %) gestiegen. Dies liegt einerseits am Abschluss des Investitionsprogrammes in Österreich, Ungarn und Amerika, das sich mit 11 %-Punkten niederschlägt und andererseits an der vorzeitigen Abschreibung der Maschinen und Anlagen am Standort Leoben (25 %-Punkte). Dies ist auch der Hauptgrund für die Reduktion des EBT. Diese Vorgehensweise hat sich inzwischen vor den Hintegrund der im Februar 2009 gefällten Entscheidung als richtig erwiesen.
Weitere Einflussfaktoren waren der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 0,7 Mio. €) wobei diese vor allem im Verhältnis zur Betriebsleistung gleichbleibend gestiegen sind. Das Finanzergebnis (- 2,7 Mio. €) hat sich aufgrund der gestiegenen Fremdfinanzierung für die Investitionen sowie aufgrund von Bewertung eines Finanzderivatives (Details sind im Anhang zu finden) verschlechtert.
Das Gesamtvermögen der Rath Gruppe stieg von 80.6 Mio. € auf 84,0 Mio. €. Dies resultiert vorwiegend im Aufbau der Lagerstände bei gleichzeitigem aber geringerem Rückgang der Forderungen. Dies resultiert aus der langsam beginnenden Verschiebung von Projekten aus dem 4. Quartal in das neue Jahr bzw. einer Anarbeitung von Projekten für das Jahr 2009. Ebenso stiegen die liquiden Mittel stark an (+2,3 Mio. EUR).
Finanziert wurde der Vermögensanstieg durch die Erhöhung der Aufnahme von Fremdkapital. Damit beträgt die Eigenkapitalguote immer noch 40.7 % (VJ: 44.8 %).
Der operative Cashflow ist wieder auf 3,8 Mio. € (VJ: - 3,5 Mio. €) gestiegen. Detaillierte Zahlen dazu sind in der Konzerngeldflussrechnung dargestellt.
Für das Jahr 2008 wird daher der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, keine Dividende auszuzahlen. In den aktuell unsicheren Zeiten ist es für das Unternehmen besser alle Kapitalreserven im Unternehmen zu halten.
Der Börsenkurs fiel von 20,50 € (31.12.2007) auf 5,30 € am 31.12.2008. Dies entspricht einer Reduktion von 74.1 % und ist dem allgemeinem Börseklima zuzuschreiben.
Zum 30.6.2009 wird das Werk in Leoben geschlossen. Die dort produzierten Mengen werden auf die anderen Feuerleichtsteinwerke aufgeteilt.
Weitere berichtspflichtige Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben, gibt es nicht.
Auf Basis der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit ist es zur Zeit nicht möglich, eine verlässliche Prognose für das Jahr 2009 abzugeben. Nachdem das 4. Quartal 2008 noch kaum von der schwächelnden Koniunktur beeinträchtigt worden ist, spüren wir nun auch die Reduktion der Investitionstätigkeit der Kunden. Die zum Jahreswechsel eigentlich gut gefüllten Auftragsbücher erleiden eine Erosion: Entweder werden Aufträge monatlich nach hinten verschoben oder die bereits erteilten Aufträge werden gleich zur Gänze storniert. Neue Aufträge werden dagegen nur schleppend vergeben. Eine generelle Aussage über die künftige Auftragslage ist jedoch nicht möglich, da die Entwicklung der Kunden von ihrem Branchenumfeld und von ihrer eigenen Finanzkraft abhängig ist. Wir rechnen daher mit einem deutlich niedrigeren Umsatz, der bis zu -30 % betragen kann.
Ein kontinuierliches Verbesserungsprogramm soll die Effizienz trotz sinkender Auslastungen in den Werken sicherstellen. Zusätzlich haben wir schon zum Jahreswechsel mit dem Personalabbau in den Unternehmensteilen mit den erwartet stärksten Umsatzrückgängen begonnen. Daher streben wir im Jahr 2009 wieder an. ein positives Ergebnis zu erzielen.
Gleichzeitig arbeiten wir auch weiter an der Standardisierung unserer Prozesse. So wollen wir nach der erfolgreichen Zertifizierung des US-Werkes in Milledgeville nach ISO 9001:2000 auch noch das Werk in Newark auditieren lassen.
Die strategische Ausrichtung der Gruppe zu Branchenlösungen wird weitergeführt werden. Insbesondere werden wir das Marketing und den Vertrieb gegen den Trend weiter verstärken. Die Erhöhung unserer technischen Kompetenz bei der Lösung von individuellen Problemen werden wir durch Schulungen weiter erhöhen.
Die schon in den letzten Jahren begonnene Ausweitung auf zusätzliche Branchen macht uns nun unabhängiger vom koniunkturellen Schicksal einzelner Kundengruppen und sollte die Auswirkungen der Krise abschwächen.
Die Hauptaufgabe eines Risikomanagementsystems ist die Früherkennung von möglichen Risiken und bei Identifizierung solcher der rasche Einsatz von Gegenmaßnahmen. Daher haben wir im letzten Jahr die internen Kontrollen weiter verfeinert. Die Einhaltung wird im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems laufend an den Standorten überprüft. Auch das Berichtswesen wird kontinuierlich verbessert sowie die Zielvorgaben genauer definiert.
Aufgrund der Schrumpfung der Weltwirtschaft ist am Energieund Rohstoffmarkt eine Entspannung eingetreten. Damit ist aus
diesem Bereich eine geringere Gefährdung zu erwarten. Entsprechend REACH, der europäischen Chemikalienverordnung, wurden die betroffenen Produkte vorregistriert und daher sind auch aus dieser Richtung keine Risiken zu erwarten.
Im Jahr 2008 haben wir die Arbeiten bei der Standardisierung der Projektgeschäfte fortgesetzt. In solchen Projekten bieten wir neben der gesamten Produktpalette vor allem auch Engineering- und Montageleistungen mit an. Diese Vorgangsweise ist eine Chance sich vom Wettbewerb zu differenzieren und die Kundenbindung weiter auszubauen. Wie schon weiter oben erläutert, ist dieser Bereich ein wachsender in der Rath Gruppe. Durch die Reduktion beim Bau von Neuanlagen wird sich das Risiko dabei auch weiter reduzieren.
Die Risiken der Einzelgeschäfte sind aufgrund ihrer Größenordnung überschaubar. Der Wert an Forderungsausfällen im Geschäftsjahr lag bei 0,5 % des Umsatzes.
Nur durch eine aktive Forschungsarbeit können wir heute dafür sorgen, dass wir morgen noch ertragsstarke Produkte verkaufen können. Im Jahr 2008 haben wir die kundenspezifischen Anforderungen je Branche zusätzlich in die Forschungsarbeit eingebaut.
Wir schreiten aber nicht nur bei der Materialentwicklung voran, sondern gründen mit anderen KMU's Kooperationen, um unsere Serviceleistungen zu erweitern.
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Ein Unternehmen wird immer von dem besonderen Einsatz seiner Mitarbeiter getragen. Daher bemühen wir uns auch die sozialen Rahmenbedingungen stetig weiter zu verbessern.
Dies hat unter anderem dazu geführt, dass der Aug. Rath jun. GmbH, Osterreich, im März 2008 das Grundzertifikat Audit "berufundfamilie" vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit. Familie und Jugend verliehen wurde. Diese Prämierung ist ein Ansporn für uns, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch weiter auszubauen.
| Mitarbeiterstand im Jahresdurchschnitt |
2007 | 2008 |
|---|---|---|
| Österreich | 212 | 199 |
| Deutschland | 241 | 246 |
| Ungarn | 148 | 140 |
| USA | 24 | 42 |
| Rest der Welt | 17 | 17 |
| 642 | 644 |
Die Mitarbeiterzahlen haben sich zum 31.12.2008 von 642 auf 616 reduziert. Dies liegt an der schon eingeleiteten Anpassung der Mannschaft an die generellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Wir betreiben an allen Standorten der Rath Gruppe aktiven Umweltschutz. Dies bedeutet nicht nur die gesetzlichen und behördlichen Auflagen zu erfüllen, sondern darüber hinaus auch bessere Resultate als gefordert zu erzielen. Neben den zumeist behördlich kontrollierten Emissions- und Immissionswerten versuchen wir durch Abfallvermeidung. Abfalltrennung und sachgerechter Abfallentsorgung die Umwelt zu schonen.
Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Rath AG sowie die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der Unternehmen der Rath Gruppe, sind sich der besonderen Verantwortung als Vertreter eines traditionsreichen, börsennotierten Familienunternehmens bewusst, und erklären die Grundsätze eines von Ethik geprägten Handelns gegenüber Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sowie dem gesellschaftlichen Umfeld als oberste Maxime.
Dies umfasst nicht nur die strikte Einhaltung aller Gesetze und Vorschriften, sondern auch das Bekenntnis zu Corporate Governance und ähnlichen Grundsätzen zukunftsorientiertem, nachhaltigem umweltbewussten Wirtschaftens.
Soweit die Regeln der Größe unseres Unternehmens angemessen sind, werden diese sowohl vom Aufsichtsrat als auch vom Vorstand eingehalten.
Details und weiterführende Informationen zu der Umsetzung des Kodex sind auf der Homepage der Rath Gruppe (www.rath-group. com) zu finden.
Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte der Rath AG und deren Übertragung sind nicht bekannt.
An der Aktionärsstruktur hat sich nach unserem Wissen zum Bilanzstichtag nichts Wesentliches geändert.
Im Jahr 2009 haben Rath-Familienmitglieder Käufe von etwa 1 % des Stammkapitals gemeldet.
In der Rath AG gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme.
Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen.
Der Vorstand der Rath AG besitzt keine über das gesetzliche Maß hinausgehenden Befugnisse Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.
Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.
$10$
Im Sinne des Corporate Governance Codex geben wir folgende Abweichungen bekannt:
Die Vergütung wird von der Hauptversammlung beschlossen. Die Verteilung obliegt dem Aufsichtsrat selbst.
Als börsennotiertes Familienunternehmen ist die Bindung zur Familie die zentrale Säule unserer Gesellschaft. Daher lehnt sich der Aufsichtsrat an die Leitlinien an, ohne diese jedoch vollinhaltlich umzusetzen.
Entsprechende Anfragen können sowohl vom Vorstand während des Jahres, oder vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates in der Hauptversammlung beantwortet werden.
Wien, 14. April 2009
Der Vorstand
Mag. Georg Rath e.h.
Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
Nach bestem Wissen versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Jahresabschluss im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath AG sowie der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.
Weiters versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis oder die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2008 endenden Geschäfts-
jahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Ent-
Wien, 14. April 2009
Mag. Georg Rath e.h.
wicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
| ISIN: | AT0000767306 |
|---|---|
| Wertpapierkürzel: | RAT |
| Marktsegment: | Standard Market Auction |
| Handelssegment: | Amtlicher Handel |
| Aktiengattung: | Stimmberechtigte nenn- betragslose Stückaktien |
| Anzahl der Aktien: | 1.500.000 |
|---|---|
| Gesamtzahl der Aktien: | 1.500.000 |
| Aktienkurs 31.12.2008: | $5.30 \in$ |
| Börsenkapitalisierung: | 7.950.000,00 € |
| Gewinn/Aktie: | - 0,99 € |
| Anhangs- angabe |
31.12.2008 TEUR |
31.12.2007 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Sachanlagen | (1) | 40.633 | 40.233 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (2) | 439 | 466 |
| Sonstiges Finanzvermögen | (3) | 609 | 645 |
| Latente Steuern | (12) | 3.024 | 2.068 |
| 44.705 | 43.412 | ||
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | (4) | 21.405 | 19.333 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (5) | 12.152 | 13.236 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | (6) | 1.522 | 2.713 |
| Liquide Mittel | (7) | 4.224 | 1.912 |
| 39.303 | 37.194 | ||
| Summe Aktiva | 84.008 | 80.606 | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | (8) | ||
| Grundkapital | 10.905 | 10.905 | |
| Kapitalrücklagen | 1.118 21.956 |
1.118 23.433 |
|
| Freie Rücklagen | |||
| Währungsdifferenzen | $-140$ | $-265$ | |
| Konzernbilanzverlust/Gewinn | $\theta$ 33.839 |
600 35.791 |
|
| Minderheitsanteile | 353 34.192 |
319 36.110 |
|
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern | (9) | 2.965 | 3.278 |
| Finanzverbindlichkeiten | (10) | 14.105 | 12.485 |
| Investitionszulage | 120 | 120 | |
| Latente Steuern | (12) | 755 | 642 |
| 17.945 | 16.525 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten Finanzverbindlichkeiten |
19.628 | 14.872 | |
| (10) | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (13) | 6.851 | 7.016 |
| Rückstellungen aus laufenden Ertragsteuern | 59 3.699 |
321 3.713 |
|
| Rückstellungen | (11) | ||
| Investitionszulage | 160 | 270 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (14) | 1.474 31.871 |
1.779 27.971 |
| Summe Passiva | |||
| 84.008 | 80.606 |
| Anhangs- angabe |
2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (15) | 89.382 | 83.658 |
| Bestandsveränderung | 111 | 4.017 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 203 | 119 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (18) | 683 | 827 |
| Materialaufwand und bezogene Leistungen | (16) | $-39.354$ | $-38.348$ |
| Personalaufwand | (17) | $-24.308$ | $-24.409$ |
| Planmäßige Abschreibung | $-7.171$ | $-5.311$ | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (19) | $-17.442$ | $-16.707$ |
| Ordentliches Betriebsergebnis (EBIT) | 2.105 | 3.846 | |
| Finanzerträge | (21) | 1.253 | 257 |
| Finanzaufwendungen | (20) | $-3.955$ | $-1.952$ |
| Finanzergebnis | $-2.702$ | $-1.695$ | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | $-597$ | 2.151 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | $-847$ | $-1.193$ |
| Konzernergebnis | $-1.444$ | 958 | |
| Zurechenbar zu | |||
| Aktionären der Muttergesellschaft | $-1.478$ | 916 | |
| Minderheitsgesellschaftern | 34 | 42 | |
| Konzernergebnis | $-1.444$ | 958 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.4 | $-0,99$ | 0,61 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.4 | $-0,99$ | 0,61 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Geldflüsse aus der Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis vor Steuern | $-597$ | 2.151 |
| Abschreibungen | 7.171 | 5.311 |
| Investitionszuschüsse | $-110$ | $-270$ |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 35 | 27 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | $-313$ | 2 |
| Ergebnis aus Anlagenverkäufen | $\overline{0}$ | $\mathbf{0}$ |
| Zinsaufwand | 2.428 | 1.578 |
| 8.614 | 8.799 | |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | ||
| Vorräte | $-2.072$ | $-5.067$ |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.084 | $-1.137$ |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 1.191 | $-1.095$ |
| Lieferantenverbindlichkeiten | $-165$ | 995 |
| Rückstellungen | $-14$ | $-1.307$ |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | $-305$ | 448 |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderungen | $-274$ | $-1.095$ |
| 8.058 | 541 | |
| Netto gezahlte Zinsen | $-1.986$ | $-1.578$ |
| Gezahlte Ertragsteuern | $-2.262$ | $-2.449$ |
| 3.811 | $-3.486$ | |
| Geldflüsse aus der Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von Sachanlagen | $-7.409$ | $-9.076$ |
| Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen | 135 | 1.678 |
| $-7.275$ | $-7.398$ | |
| Geldflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Nettoveränderung aus Finanzierungen | 6.376 | 7.380 |
| Gezahlte Dividenden | $-600$ | $-750$ |
| 5.776 | 6.630 | |
| Zahlungsunwirksame Währungsdifferenzen | ||
| aus der Umrechnung von liquiden Mitteln in andere Währungen | $\boldsymbol{0}$ | $-212$ |
| Nettozunahme von liquiden Mitteln | 2.312 | $-4.466$ |
| Liquide Mittel zu Beginn des Jahres | 1.912 | 6.378 |
| Liquide Mittel am Ende des Jahres | 4.224 | 1.912 |
| Grundkapital | rücklagen Kapital- |
Einbehaltene Ergebnisse |
Unterschiede Währungsum- rechnung |
Bilanzgewinn Konzern |
Summe | heitsanteile Minder- |
Eigenkapital Summe |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31. Dezember 2006 | 10.905 | 1.118 | 23.117 | 158 | 750 | 36.048 | 277 | 36.325 |
| Dividendenausschüttung | $-750$ | $-750$ | $-750$ | |||||
| Wechselkursänderungen | $-423$ | $-423$ | $-423$ | |||||
| Konzernergebnis | 0 | 316 | 0 | 600 | 916 | 42 | 958 | |
| Stand am 31. Dezember 2007 | 10.905 | 1.118 | 23.433 | $-265$ | 600 | 35.791 | 319 | 36.110 |
| Dividendenausschüttung | 0 | $-600$ | -600 | -600 | ||||
| Wechselkursänderungen | 125 | 125 | 125 | |||||
| Konzernergebnis | 0 | $-1.477$ | 0 | $-1.477$ | 34 | $-1.443$ | ||
| Stand am 31. Dezember 2008 | 10.905 | 1.118 | 21.956 | $-140$ | 33.839 | 353 | 34.192 |
Die Rath AG und Tochtergesellschaften (in der Folge "Rath Gruppe" genannt) erzeugt Feuerfestwerkstoffe für industrielle Abnehmer und Gewerbebetriebe. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen im Gebiet der Europäischen Union, in Osteuropa und in den USA. Sitz der Muttergesellschaft ist Wien. Produktionsstätten befinden sich in Österreich. Deutschland. Ungarn und den USA.
Die Aktien der Rath AG notieren an der Wiener Börse im Segment "Standard Market Auction".
Der Konzernabschluss der Rath Gruppe zum 31. Dezember 2008 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen Financial Reporting Standards (IFRS), einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committees (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt.
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsmethoden der Rath Gruppe zugrunde.
Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR (TEUR, gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode), aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Aufgrund geänderten Ausweises von Bilanzposten wurden die Vorjahreszahlen angepasst.
Die folgenden Anpassungen von Standards des International Accounting Standards Board (IASB) und neue Interpretationen traten in 2008 in Kraft:
Zum 1. Jänner 2008:
Zum 1. Juli 2008:
• IAS 39/IFRS 7 (Möglichkeit zur Umklassifizierung von nicht derivativen Finanzinstrumenten)
Unmittelbare Auswirkungen für den Konzernabschluss der Rath Gruppe ergaben sich daraus nicht.
• Vorzeitige Anwendung von IFRS 8 (Geschäftssegmente)
Für Geschäftsjahre, die ab dem 1. Jänner 2009 beginnen, ist der Standard IFRS 8 anzuwenden. Der neue Standard verlangt berichtspflichtige operative Segmente, die bestimmte Kriterien erfüllen und der Führungsorganisation entsprechen müssen (Management Approach), Die Rath Gruppe hat sich für eine vorzeitige Anwendung des IFRS 8 beginnend mit dem 1. Jänner 2006 entschieden.
Weitere neue oder überarbeitete Standards, die von der EU übernommen wurden:
Die Änderungen zu IAS 1 (erweitert 2007) "Darstellung des Abschlusses", die auf Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Jänner 2009 beginnen, betreffen im Wesentlichen geänderte Bezeichnungen für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Geldflussrechnung, die Erweiterung der Angaben zu bestimmten Eigenkapitalveränderungen (Kumulierte übrige Konzernergebnisse) und die Verpflichtung zur Offenlegung einer Eröffnungsbilanz für die erste von einer rückwirkenden Bilanzierungsänderung betroffene dargestellte Periode. Die Änderungen zu IAS 1 sind für den Rath Konzern relevant.
Ab 2009 wurden von der EU folgende in Kraft getretene Standards ebenfalls übernommen, die für die Rath Gruppe von keiner wesentlichen Bedeutung sein dürften:
Weitere noch nicht in Kraft getretene neue oder überarbeitete Standards, die noch nicht von der EU übernommen wurden:
Der IASB hat am 10. Jänner 2008 die überarbeiteten Fassungen des IFRS 3 (überarbeitet 2008) "Unternehmenszusammenschlüsse" und IAS 27 (erweitert 2008) "Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS" veröffentlicht. Die wesentlichen Änderungen gegenüber der bisherigen Fassung dieser Standards lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Gemäß IFRS 3 (überarbeitet 2008) sind Transaktionskosten im direkten Zusammenhang mit einem Unternehmenszusammenschluss künftig nicht mehr Bestandteil des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen, sondern in der Regel ergebniswirksam zu erfassen. Für mögliche Anpassungen der Anschaffungskosten in Abhängigkeit von künftigen Ereignissen, die im Erwerbszeitpunkt als Verbindlichkeit
zu erfassen sind, ist in der Folgebewertung keine Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwertes mehr möglich.
Für die bilanzielle Behandlung von Minderheitenanteilen sieht die neue Fassung des IFRS 3 ein Wahlrecht zum Ansatz der Minderheitenanteile inklusive des auf sie entfallenden Geschäfts- oder Firmenwertes oder aber, wie bisher, lediglich zum beizulegenden Zeitwert der auf die Minderheiten entfallenden identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden vor.
Im Falle eines sukzessiven Unternehmenserwerbes sind die Unterschiede zwischen Buchwert und beizulegendem Zeitwert der bisher gehaltenen Anteile zum Erwerbszeitpunkt erfolgswirksam zu erfassen.
Mit den Änderungen des IAS 27 wird zur Bilanzierung von Transaktionen mit Minderheiten die Anwendung des "Economic Entity Approach" verpflichtend. Änderungen in der Beteiligungsquote ohne Verlust der Beherrschung sind ausschließlich als Eigenkapitaltransaktion zu erfassen. Bei Verlust der Beherrschung eines Tochterunternehmens sind hingegen die konsolidierten Vermögenswerte und Schulden auszubuchen. Ein verbleibendes Investment an dem vormaligen Tochterunternehmen ist beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten und sich hierbei ergebende Differenzen sind ergebniswirksam zu erfassen.
Eine weitere Änderung des IAS 27 betrifft die Allokation von auf die Minderheiten entfallenden Verlusten. Während nach den derzeit geltenden Regelungen des IAS 27 Verluste, die den Buchwert der Minderheitenanteile übersteigen den Mehrheitsgesellschaftern zugerechnet werden, kann der Buchwert der Minderheitenanteile künftig auch negativ werden.
Die neue Fassung des IFRS 3 ist prospektiv auf Unternehmenszusammenschlüsse anzuwenden, deren Erwerbszeitpunkt in Berichtsperioden fällt, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Eine frühere Anwendung ist erlaubt, jedoch begrenzt auf Berichtsperioden, die am oder nach dem 30. Juni 2007 beginnen. Die Änderungen des IAS 27 sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Eine frühere Anwendung ist erlaubt. Eine frühere Anwendung eines der beiden Standards setzt jedoch die gleichzeitige frühere Anwendung des jeweils anderen Standards voraus.
Nachfolgende in 2009 in Kraft getretene Standards wurden von der EU ebenfalls noch nicht übernommen. Für die Rath Gruppe dürften diese von keiner wesentlichen Bedeutung sein:
Muttergesellschaft ist die Rath AG, Wien. In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss (Control) der Muttergesellschaft stehen (Tochtergesellschaften), durch Vollkonsolidierung einbezogen. Ein beherrschender Einfluss besteht, wenn die Muttergesellschaft direkt oder indirekt in der Lage ist, die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens zu bestimmen. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall.
Die erstmalige Einbeziehung einer Tochtergesellschaft erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Zuordnung der Anschaffungskosten auf die zur erworbenen Gesellschaft gehörigen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden. Der den beizulegenden Zeitwert dieses Nettovermögens übersteigende Betrag der Anschaffungskosten wird als Firmenwert angesetzt. Falls der beizulegende Wert des übernommenen Nettovermögens über den Anschaffungskosten liegt, erfasst die Rath AG nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden den übersteigenden Betrag erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Konzerninterne Transaktionen, Forderungen, Verbindlichkeiten und wesentliche unrealisierte Gewinne und/oder Verluste (Zwischenergebnisse) werden eliminiert.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft noch folgende Unternehmen:
| Name | Konzernanteil [%] | Einbeziehungsmethode |
|---|---|---|
| Aug. Rath jun. GmbH, Österreich | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath GmbH, Deutschland | 100 | Vollkonsolidierung |
| Inerta Keramik GmbH, Deutschland | 94 | Vollkonsolidierung |
| Rath Hungaria Kft., Ungarn | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath USA Inc., USA | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Tschechien | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Polska Sp. z o.o., Polen | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath SAS, Frankreich | 95 | Vollkonsolidierung |
| Rath Ukrajina TOW, Ukraine | 100 | Vollkonsolidierung |
Die funktionale Währung der Rath AG ist der Euro.
Die einzelnen Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in ausländischer Währung mit dem Devisenmittelkurs am Tag der jeweiligen Transaktion. Die Umrechnung der am Bilanzstichtag in Fremdwährung bestehenden monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in EUR erfolgt mit dem an diesem Tag gültigen Devisenmittelkurs. Daraus resultierende Fremdwährungsgewinne und -verluste werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.
Die funktionale Währung der außerhalb des Euro-Raumes gelegenen Tochtergesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Die Umrechnung aller im Einzelabschluss dieser Gesellschaften ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich Firmenwerte und aus der Erstkonsolidierung resultierende Wertanpassungen in EUR erfolgt mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem durchschnittlichen monatlichen Devisenmittelkurs des Geschäftsjahres umgerechnet.
Nicht realisierte Währungsdifferenzen aus langfristigen konzerninternen Gesellschafterdarlehen, die als Teil der Nettoinvestition in einer Konzerngesellschaft betrachtet werden, werden ebenfalls erfolgsneutral im Posten "Unterschiede aus der Währungsumrechnung" im Eigenkapital erfasst.
Insbesondere folgende Wechselkurse sind für den Konzernabschluss wesentlich:
| Stichtagskurs 31.12.2008 |
Stichtagskurs 31.12.2007 |
Durchschnittskurs $1 - 122008$ |
Durchschnittskurs $1 - 122007$ |
|
|---|---|---|---|---|
| USD | 1.390 | 1.472 | 1.470 | 1,380 |
| HUF | 266,700 | 253,730 | 251,510 | 251,370 |
| CZK | 26,880 | 26.628 | 24.950 | 27,733 |
| PLN | 4.150 | 3,594 | 3,510 | 3.775 |
entspricht 1 Euro.
Quelle: Oesterreichische Nationalbank (www.oenb.at)
Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt 3 bis 15 Jahre.
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten die angefallen sind, um den Gegenstand an bzw. in seinen derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen für
$19 -$
Mietobjekte werden die geschätzten Aufwendungen für deren Wiederherstellung bzw. die Abbruchkosten aktiviert. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen beinhalten Einzelkosten sowie angemessene variable und fixe Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden nicht angesetzt.
In späteren Perioden für einen Gegenstand anfallende Kosten werden nur dann aktiviert, wenn sie zu einer wesentlichen Erhöhung der künftigen Nutzungsmöglichkeit des Gegenstandes (z.B. durch erweiterte Einsatzmöglichkeiten oder eine signifikante Verlängerung der Nutzungsdauer) führen.
Die Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte und der abnutzbaren Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Gegenstandes. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Nutzungsdauern angenommen:
| Nutzungsdauer in Jahren | ||
|---|---|---|
| von | bis | |
| Gebäude | 10 | 50 |
| Maschinen | 25 | |
| Geschäftsausstattung |
Gehen bei gemieteten oder geleasten Vermögenswerten alle wesentlichen Risiken und Chancen aus diesem Gegenstand auf die Rath Gruppe über (Finanzierungs-Leasing), werden diese Gegenstände als Vermögenswert bilanziert. Der Wertansatz bei Abschluss des Vertrages erfolgt dabei zum niedrigeren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert des Gegenstandes zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder dem Barwert der künftig zu leistenden Mindestzahlungen. Der angesetzte Betrag wird gleichzeitig als Finanzverbindlichkeit angesetzt.
Zuschüsse der öffentlichen Hand für Kostenersätze werden in jener Periode als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst, in der die entsprechenden Kosten anfallen, außer der Zufluss des Zuschusses hängt von noch nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eintretenden Bedingungen ab.
Investitionszuschüsse werden ab dem Zeitpunkt der verbindlichen Zusage als Passivposten angesetzt und nach Maßgabe der Abschreibung der zugrunde liegenden Anlagen erfolgswirksam realisiert.
Alle Wertpapiere werden als "available for sale" klassifiziert. Deren Bewertung erfolgt im Zugangszeitpunkt zu Anschaffungskosten (fair value), in späteren Perioden zum jeweils aktuellen beizulegenden Zeitwert. Die Wertänderungen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und erst bei Realisierung durch Verkauf des Wertpapiers bzw. bei dauerhafter Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ergeben sich aus dem Börsekurs zum Bilanzstichtag. Die Erfassung der Wertpapiere erfolgt jeweils zum Erfüllungstag.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert am Bilanzstichtag hewertet
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten des Erwerbes und der Be- und Verarbeitung sowie sonstige Kosten die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten beinhalten dabei alle Einzelkosten sowie systematisch zugerechnete mit der Herstellung anfallende variable und fixe Gemeinkosten auf Basis einer durchschnittlichen Auslastung der Produktionsanlagen. Die Kosten pro Einheit werden nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren ermittelt.
Der Nettoveräußerungswert ergibt sich aus den erwarteten Verkaufserlösen abzüglich der auf Basis von Erfahrungswerten festgelegten noch anfallenden Herstellungs- und Vertriebskosten.
Fertigungsaufträge werden, sofern die Voraussetzungen des IAS 11 vorliegen, nach der Teilgewinnrealisierungsmethode (Percentage of Completion) bilanziert. Nach der Teilgewinnrealisierungsmethode werden die aufgewandten Herstellungskosten zuzüglich eines dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Gewinnaufschlages unter den Forderungen aus Fertigungsaufträgen sowie als Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad wird in der Regel im Verhältnis der angefallenen Aufwendungen zum erwarteten Gesamtaufwand ermittelt. Zu erwartende Auftragsverluste sind durch Rückstellungen gedeckt, die unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken ermittelt. Von den Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Ein daraus gegebenenfalls resultierender negativer Saldo für einen Fertigungsauftrag wird als Verbindlichkeit aus Fertigungsaufträgen passiviert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen für erwartete uneinbringliche Teile bilanziert. Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen.
$20$
Flüssige Mittel umfassen Bargeld und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.
Bei Vermögenswerten wird ieweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen.
Bei dieser Überprüfung ermittelt die Rath Gruppe den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsaufwandes in Höhe dieses Unterschiedsbetrages.
Der Nutzwert des Vermögenswertes entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows aus seiner fortgesetzten Nutzung und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer, unter Zugrundelegung eines marktüblichen und an die spezifischen Risiken des Vermögenswertes angepassten Zinssatzes vor Steuern. Kann für einen einzelnen Vermögenswert kein eigenständiger Cashflow festgestellt werden, erfolgt die Ermittlung des Nutzwertes für die nächste größere Einheit, zu der dieser Vermögenswert gehört und für die ein eigenständiger Cashflow ermittelt werden kann (cash generating unit). Die Rath Gruppe definiert die einzelnen Gesellschaften als "cash generating unit".
Der Nettoveräußerungspreis entspricht dem für den betroffenen Gegenstand am Markt unter unabhängigen Dritten erzielbaren Erlös abzüglich anfallender Veräußerungskosten.
Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nutzwert.
Aufgrund von Einzelzusagen ist die Rath Gruppe verpflichtet, an insgesamt 2 Pensionsbezieher/leitende Angestellte nach deren Eintreten in den Ruhestand Pensionszahlungen zu leisten.
Die Bilanzierung dieser Verpflichtung erfolgt gemäß IAS 19. Dabei wird der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation - DBO) ermittelt. Die Ermittlung der DBO erfolgt nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (projected unit credit method - PUC). Bei diesem Verfahren werden die auf Basis realistischer Annahmen ermittelten künftigen Zahlungen über jenen Zeitraum angesammelt, in dem die jeweiligen Anspruchsberechtigten diese Ansprüche erwerben. Die Berechnung des erforderlichen Rückstellungswertes erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert (aktuarischer Gewinn/Verlust) wird so lange nicht als Teil der Rückstellung erfasst, als dieser innerhalb von 10 % des tatsächlichen Wertes liegt. Bei Übersteigen der 10%-Grenze erfolgt die Erfassung des diese Grenze übersteigenden Betrages verteilt über die durchschnittliche Restdienstzeit aller Mitarbeiter (Korridormethode).
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2008 und 31. Dezember 2007 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5.75% | $5.0\%$ |
| Pensions- und Bezugssteigerungen | 2.50% | 2,5 % bis 4,0 % |
| Pensionsalter Männer | 65 Jahre | 65 Jahre |
| Lebenserwartung | AVÖ 2008-P | AVÖ 1999-P |
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist Rath verpflichtet, an alle Mitarbeiter in Österreich, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begann, bei Kündigung durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine Abfertigungszahlung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und von dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen 2 und 12 Monatsbezügen. Mit Wirkung zum 31.12.2002 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sämtliche Abfertigungs-Altanwartschaften einzufrieren und alle Mitarbeiter in das neue System "Mitarbeiter-Vorsorgekasse" zu übernehmen. Für diese eingefrorene Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.
Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt nach der projected unit credit method. Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen bis zu jenem Zeitpunkt angesammelt, in dem die Ansprüche bis zu ihrem Höchstbetrag entstehen (25 Jahre). Die Berechnung erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert ("aktuarischer Gewinn/Verlust") wird so lange nicht als Teil der Rückstellung erfasst, als dieser innerhalb von 10 % des tatsächlichen Wertes liegt. Bei Übersteigen der 10%-Grenze erfolgt die Erfassung des diese Grenze übersteigenden Betrages verteilt über die durchschnittliche Restdienstzeit aller Mitarbeiter ("Korridormethode").
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2008 und 31. Dezember 2007 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5.75% | 5.0% |
| Pensions- und Bezugssteigerungen | 3.00% | 4.0% |
| Pensionsalter Frauen | 56,5 Jahre | 56,5 Jahre |
| Pensionsalter Männer | 61,5 bis 65 Jahre | 61,5 bis 65 Jahre |
| Lebenserwartung | AVÖ 2008-P | AVÖ 1999-P |
Für alle aufrechten österreichischen Arbeitsverhältnisse nach dem 31. Dezember 2002 zahlt Rath ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses monatlich 1,53 % des Entgelts in eine betriebliche Mitarbeiter-Vorsorgekasse, in der die Beiträge auf einem Konto des Arbeitnehmers veranlagt und diesem bei Beendigung des Dienstverhältnisses ausbezahlt oder als Anspruch weitergegeben werden. Rath ist ausschließlich zur Leistung der Beiträge verpflichtet. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.
Aufgrund kollektivvertraglicher Vereinbarungen ist Rath in Österreich verpflichtet, an Mitarbeiter Jubiläumsgelder nach Maßgabe der Erreichung bestimmter Dienstjahre (ab 15 Dienstjahren) zu leisten. Für diese Verpflichtung wurde eine Rückstellung gebildet.
Sonstige Rückstellungen werden angesetzt, wenn für Rath eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten aufgrund eines vergangenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist.
Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt. Unterscheidet sich der auf Basis eines marktüblichen Zinssatzes ermittelte Barwert der Rückstellung wesentlich vom Nominalwert, wird der Barwert der Verpflichtung angesetzt.
Der Ertragsteueraufwand (die Ertragsteuergutschrift) umfasst die tatsächlichen Steuern und die latenten Steuern. Bei direkt im Eigenkapital erfassten Transaktionen wird auch die damit zusammenhängende Ertragsteuer erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Die tatsächliche Steuer für die einzelnen Gesellschaften der Rath Gruppe errechnet sich aus dem steuerpflichtigen Einkommen der Gesellschaft und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der balance sheet liability method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden im IFRS-Konzernabschluss und deren bei den einzelnen Gesellschaften bestehenden Steu-
$22$
erwerten. Weiters wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende temporäre Unterschiede. Aktive Steuerabgrenzungen werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist. Der Ermittlung der Steuerabgrenzung wurde in Österreich ein Steuersatz von 25 %, in Deutschland von 31 %, in Ungarn von 16 % und in den USA von 42,7 % zugrunde gelegt.
Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages erfasst. Ein Agio, Disagio oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzierung nach der effektiven Zinsenmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen (fortgeführte Anschaffungskosten).
Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt bei Entstehen der Verbindlichkeit in Höhe des beizulegenden Zeitwertes der erhaltenen Leistungen. In der Folge werden diese Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sonstige nicht aus Leistungsbeziehungen resultierende Verbindlichkeiten werden mit ihrem Zahlungsbetrag angesetzt.
Die Rath Gruppe verwendet derzeit ausschließlich Zinsswaps, um bestehende Risiken aus Zinssatzänderungen zu vermindern.
Der beizulegende Zeitwert für Zinsswaps entspricht jenem Wert, den die Rath Gruppe bei Auflösung des Geschäftes zum Bilanzstichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei werden aktuelle Marktverhältnisse, vor allem das aktuelle Zinsenniveau, berücksichtigt.
Erträge aus Lieferungen (Warengeschäft) werden realisiert, wenn alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem gelieferten Gegenstand auf den Käufer übergegangen sind. Erträge aus nicht mit einem Fertigungsauftrag zusammenhängenden Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst.
Ist bei Fertigungsaufträgen (Projektgeschäft) das Ergebnis eines Auftrages verlässlich schätzbar, erfolgt die Erfassung der Erträge und Auftragskosten entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag ieweils als Umsatzerlöse und den entsprechenden Aufwandspositionen. Ein erwarteter Verlust aus dem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Der Finanzaufwand umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen und Finanzierungs-Leasinggeschäfte anfallenden Zinsen, zinsenähnliche Aufwendungen und Spesen, mit der Finanzierung zusammenhängende Währungskursgewinne/verluste und Ergebnisse von Sicherungsgeschäften sowie dauerhafte Wertminderungen von "available for sale" Wertpapiere.
Die Finanzerträge beinhalten die aus der Veranlagung von Finanzmitteln realisierten Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge.
Die Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes nach der effektiven Zinsenmethode abgegrenzt. Die Realisierung der Dividenden erfolgt zum Zeitpunkt des Beschlusses der Dividendenausschüttung.
Die Frstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Frmessensbeurteilungen und die Festlegung von Annahmen über künftige Entwicklungen durch die Unternehmensleitung, die den Ansatz und den Wert der Vermögenswerte und Schulden, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während des Geschäftsjahres wesentlich beeinflussen können.
Bei den folgenden Annahmen besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass sie zu einer wesentlichen Anpassung von Vermögenswerten und Schulden im nächsten Geschäftsjahr führen können:
23
| Grundstücke und Gebäude |
Maschinen | Geschäfts- ausstattung |
Geleistete Zahlungen und Anlagen in Bau |
Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||||
| Stand am 1.1.2007 | 20.545 | 61.037 | 11.152 | 4.330 | 97.064 |
| Zugänge | 241 | 4.538 | 662 | 3.117 | 8.558 |
| Abgänge | $\overline{0}$ | $-170$ | $-70$ | $-15$ | $-255$ |
| Umbuchungen | 426 | 3.491 | $\mathbf{0}$ | $-3.917$ | 0 |
| Wechselkursänderung | $-50$ | $-681$ | $-190$ | $-22$ | $-943$ |
| Stand am 31.12.2007 | 21.162 | 68.215 | 11.554 | 3.493 | 104.424 |
| Zugänge | 1.231 | 4.773 | 392 | 903 | 7.299 |
| Abgänge | $\theta$ | $-502$ | $-107$ | $\overline{0}$ | $-610$ |
| Umbuchungen | 768 | 1.929 | 17 | $-2.713$ | 0 |
| Wechselkursänderungen | 7 | $-317$ | $-8$ | $-76$ | $-395$ |
| Stand am 31.12.2008 | 23.168 | 74.097 | 11.846 | 1.607 | 110.718 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand am 1.1.2007 | 9.932 | 43.125 | 6.353 | $\boldsymbol{0}$ | 59.410 |
| Planmäßige Abschreibungen | 794 | 4.143 | 250 | $\boldsymbol{0}$ | 5.187 |
| Abgänge | $\mathbf{0}$ | $-141$ | $-67$ | $\boldsymbol{0}$ | $-208$ |
| Währungskursänderungen | -8 | $-165$ | $-24$ | $\bf{0}$ | $-197$ |
| Stand am 31.12.2007 | 10.718 | 46.962 | 6.512 | $\pmb{0}$ | 64.192 |
| Planmäßige Abschreibungen | 984 | 5.525 | 530 | $\boldsymbol{0}$ | 7.040 |
| Abgänge | $\theta$ | $-474$ | $-105$ | $\boldsymbol{0}$ | $-579$ |
| Währungskursänderungen | $-11$ | $-534$ | $-23$ | 0 | $-568$ |
| Stand am 31.12.2008 | 11.691 | 51.480 | 6.914 | $\pmb{0}$ | 70.085 |
| Buchwert am 1.1.2007 | 10.613 | 17.912 | 4.799 | 4.330 | 37.654 |
| Buchwert am 31.12.2007 | 10.444 | 21.253 | 5.042 | 3.493 | 40.232 |
| Buchwert am 31.12.2008 | 11.477 | 22.618 | 4.932 | 1.607 | 40.633 |
In den Positionen Gebäude sowie Maschinen und Geschäftsausstattung sind im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverträgen geleaste Hallen und Produktionsanlagen mit Buchwert von TEUR 6.482 (31.12.2007: TEUR 7.437) enthalten. In der Position "Planmäßige Abschreibungen" ist auch die vorzeitige Abschreibung auf Maschinen und Anlagen aus dem Standort Leoben enthalten TEUR 1.316.
Die Mindestlaufzeit der Verträge entspricht dabei im Wesentlichen der Nutzungsdauer dieser Anlagen. Die aus diesen Verträgen bestehende Leasingverbindlichkeit ist unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.
Der Buchwert der als Sicherstellung für langfristige Fremdfinanzierungen verpfändeten Grundstücke und Gebäude beträgt:
| Stand 31.12.2008 | ||
|---|---|---|
| Kreditinstitut | TEUR | Art der Besicherung |
| IKB Deutsche Industriebank | 491 | Grundschuld in Höhe von TEUR 1.790 |
| Postbank Köln | 2.892 | Sicherungsübereignung in Höhe von TEUR 4.000 |
| 3.382 | ||
| Stand 31.12.2007 | ||
| Kreditinstitut | TEUR | Art der Besicherung |
| IKB Deutsche Industriebank | 687 | Grundschuld in Höhe von TEUR 1.790 |
| Postbank Köln | 3.741 | Sicherungsübereignung in Höhe von TEUR 4.000 |
| 4.428 |
Für Investitionen erhaltene Subventionen (Invest-Zuschüsse) sind in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen.
| Computer Software und Lizenzen |
Kundenstock | Summe | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Anschaffungskosten | ||||
| Stand am 1.1.2007 | 1.568 | 0 | 1.568 | |
| Zugänge | 18 | 500 | 518 | |
| Umbuchungen | $\mathbf{0}$ | 0 | $\mathbf{0}$ | |
| Währungskursänderungen | 61 | 0 | 61 | |
| Stand am 31.12.2007 | 1.647 | 500 | 2.147 | |
| Zugänge | 110 | $\overline{0}$ | 110 | |
| Umbuchungen | $\Omega$ | $\overline{0}$ | $\Omega$ | |
| Währungskursänderungen | $-10$ | $\overline{0}$ | $-10$ | |
| Stand am 31.12.2008 | 1.747 | 500 | 2.247 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am 1.1.2007 | 1.496 | $\overline{0}$ | 1.496 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 24 | 100 | 124 | |
| Währungskursänderungen | 61 | $\Omega$ | 61 | |
| Stand am 31.12.2007 | 1.581 | 100 | 1.681 | |
| Planmäßige Abschreibungen | 31 | 100 | 131 | |
| Währungskursänderungen | $-3$ | $\Omega$ | $-3$ | |
| Stand am 31.12.2008 | 1.609 | 200 | 1.809 | |
| Buchwert am 1.1.2007 | 72 | $\underline{\mathbf{0}}$ | 72 | |
| Buchwert am 31.12.2007 | 66 | 400 | 466 | |
| Buchwert am 31.12.2008 | 138 | 300 | 438 | |
| Anschaffungs- kosten 31.12.2007 |
(+) Zugänge (-) Abgänge |
Anschaffungs- kosten 31.12.2008 |
Buchwert 31.12.2008 |
Buchwert 31.12.2007 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | 753 | 753 | 610 | 645 |
Die Wertpapiere wurden als "zur-Veräußerung-verfügbar" im Sinne des IAS 39 klassifiziert. Sie umfassen Anteile an drei Investmentfonds und dienen der Deckung der Pensionsrückstellungen gemäß den Bestimmungen der §§ 14 und 116 öEStG.
Die Wertminderungen der Wertpapiere werden als dauerhaft eingestuft und entsprechend den Vorschriften des IAS 39 sind die aufgelaufenen Verluste über die Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 9.502 | 8.286 |
| Unfertige/Fertige Erzeugnisse und Handelswaren brutto | 12,372 | 11.834 |
| Wertberichtigung auf Erzeugnisse und Handelswaren | $-469$ | $-787$ |
| Unfertige/Fertige Erzeugnisse und Handelswaren netto | 11.903 | 11.047 |
| 21.405 | 19.333 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Dritte | 12.136 | 13.095 |
| Forderungen an Dritte gem. IAS 11 (percentage of completion method) | 125 | |
| Forderungen an beteiligten Unternehmen | 16 | 16 |
| 12.152 | 13.236 |
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 312 (31.12.2007: TEUR 380) abgesetzt.
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Finanzämtern | 318 | 1.825 |
| ARA | 249 | 156 |
| Übrige | 955 | 732 |
| 1.522 | 2.713 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten | 4.196 | 1.870 |
| Kassenbestand | 28 | 42 |
| Summe der liquiden Mittel laut Bilanz | 4.224 | 1.912 |
Die liquiden Mittel sind, bis auf TEUR 310 (31.12.2007: TEUR 307), frei verfügbar. Der nicht frei verfügbare Betrag stammt aus dem Kaufvertrag zwischen der Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, und der Magindag Verwaltungs- und BeteiligungsgmbH, Österreich.
Als Grundkapital wird unverändert gegenüber dem Vorjahr das Nominalkapital der Rath AG mit TEUR 10.905 ausgewiesen. Es setzt sich aus 1.500.000 Stück nennwertlosen Stückaktien zusammen.
Die Stückaktien gewähren die gewöhnlichen nach dem österreichischen Aktiengesetz den Aktionären zustehenden Rechte. Dazu zählen das Recht auf die Auszahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende sowie auf Ausübung des Stimmrechtes in der Hauptversammlung.
Die einbehaltenen Ergebnisse resultieren aus den im Konzern erwirtschafteten vorgetragenen Gewinnen und Verlusten.
Die im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklagen (31.12.2008: TEUR 1.118; 31.12.2007: TEUR 1.118) dürfen gemäß § 130 Abs 3 des österreichischen Aktiengesetzes nur zum Ausgleich eines ansonsten im Einzelabschluss der Muttergesellschaft auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden.
Zum 31. Dezember 2008 halten Rath und einzelne Tochtergesellschaften keine eigenen Aktien der Rath AG.
Die Unterschiede aus der Währungsumrechnung umfassen alle Kursdifferenzen, die aus der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse von Tochterunternehmen entstanden sind.
Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital (Minderheitsanteile) betreffen die Inerta Keramik GmbH, Deutschland, die Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, und die Rath SAS, Frankreich.
Im Geschäftsjahr wurden € 600.000 Dividende zu Lasten des Bilanzgewinnes zum 31. Dezember 2007 ausgeschüttet.
$27$
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|||
|---|---|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen | 2.240 | 2.371 | ||
| Rückstellungen für Abfertigungen | 725 | 907 | ||
| 2.965 | 3.278 | |||
| Pensionen | Abfertigungen | |||
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
| Herleitung der Defined Benefit Obligation (DBO) | ||||
| Stand am 1.1. | 2.082 | 2.213 | 852 | 812 |
| Dienstzeitaufwand | 2.240 | 2.371 | 725 | 907 |
| Zinsenaufwand | 0 | $\mathbf{0}$ | 0 | $\bf{0}$ |
| Auszahlungen (Leistungen) im Geschäftsjahr | 0 | $\mathbf{0}$ | $\theta$ | 0 |
| Aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) im Geschäftsjahr | 0 | $\mathbf{0}$ | 0 | 0 |
| Stand am 31.12. | 4.322 | 4.584 | 1.577 | 1.719 |
| Herleitung der in der Bilanz erfassten Rückstellung | ||||
| Defined Benefit Obligation (DBO) | 1.988 | 2.082 | 616 | 852 |
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) | 252 | 289 | 109 | 55 |
| Rückstellung am 31.12. | 2.240 | 2.371 | 725 | 907 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand | ||||
| Dienstzeitaufwand | 0 | $\mathbf{0}$ | 42 | 40 |
| Zinsenaufwand | 100 | 107 | 42 | 36 |
| Realisierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) | $-70$ | $\mathbf{0}$ | 0 | 0 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand | 30 | 107 | 84 | 76 |
| Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung | ||||
| Rückstellung am 1.1. | 2.371 | 2.391 | 907 | 885 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand | 30 | 107 | 83 | 76 |
| Auszahlungen (Leistungen) im Geschäftsjahr | $-161$ | $-127$ | $-265$ | -54 |
| Rückstellung am 31.12. | 2.240 | 2.371 | 725 | 907 |
| Entwicklung der kumulierten aktuarischen Gewinne/Verluste | ||||
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) am 1.1. | 289 | 178 | 55 | 73 |
| Amortisierung des aktuarischen Gewinnes / Verlustes im Geschäftsjahr | $-70$ | $\mathbf{0}$ | 0 | 0 |
| Aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) im Geschäftsjahr | 33 | 111 | 54 | -18 |
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) am 31.12. | 252 | 289 | 109 | 55 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
2006 TEUR |
||
| Historische Information - Pensionen | ||||
| Erwartete DBO am Ende der Periode | 1.988 | 2.082 | 2.213 | |
| Erfahrungsbedingte Berichtigungen | 5 | 5 | 68 | |
| Historische Information - Abfertigungen | ||||
| Erwartete DBO am Ende der Periode | 616 | 852 | 812 | |
| Erfahrungsbedingte Berichtigungen | $-97$ | $-19$ | 23 |
Die Pensionszahlungen an die Pensionsbezieher betrugen im Geschäftsjahr TEUR 161 (2007: TEUR 127).
davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Langfristig TEUR |
Kurzfristig TEUR |
Summe TEUR |
Langfristig TEUR |
Kurzfristig TEUR |
Summe TEUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||||
| Kontokorrentkredit | $\mathbf 0$ | 14.252 | 14.252 | 0 | 8.712 | 8.712 |
| Exportdarlehen | $\mathbf{0}$ | 1.963 | 1.963 | 0 | 3.520 | 3.520 |
| Investitionskredit | 8.512 | 2.523 | 11.036 | 7.022 | 1.948 | 8.970 |
| Verbindlichkeiten gegenüber and. Gläubigern | ||||||
| Finanzierungs-Leasing | 5.593 | 889 | 6.482 | 5.463 | 692 | 6.155 |
| 14.105 | 19.628 | 33.733 | 12.485 | 14.872 | 27.357 |
Die Fristigkeiten von Finanzverbindlichkeiten stellen sich zum 31. Dezember wie folgt dar:
| unter 1 Jahr | davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit zwischen 2 und 5 Jahren |
über 5 Jahre | ||
|---|---|---|---|---|
| 2008 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| Kontokorrentkredit | 14.252 | 14.252 | 0 | 0 |
| Exportdarlehen | 1.963 | 1.963 | 0 | 0 |
| Investitionskredit | 11.036 | 2.523 | 8.512 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern | ||||
| Finanzierungs-Leasing | 6.482 | 889 | 4.715 | 878 |
| 33.733 | 19.628 | 13.227 | 878 |
| unter 1 Jahr | zwischen 2 und 5 Jahren |
über 5 Jahre | ||
|---|---|---|---|---|
| 2007 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| Kontokorrentkredit | 8.712 | 8.712 | 0 | 0 |
| Exportdarlehen | 3.520 | 3.520 | 0 | |
| Investitionskredit | 8.970 | 1.948 | 7.022 | $\mathbf{0}$ |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern | ||||
| Finanzierungs-Leasing | 6.155 | 692 | 4.611 | 852 |
| 27.357 | 14.872 | 11.633 | 852 |
Die wesentlichen Konditionen der Finanzverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| Art der Finanzierung | Währung | Buchwert zum 31.12.2008 TEUR |
Effektiv- verzinsung 2008 $\%$ |
Buchwert zum 31.12.2007 TEUR |
Effektiv- verzinsung 2007 $\%$ |
Zinsen fix/variabel |
Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontokorrentkredit | EUR | 13.334 | $2,97 - 5,15$ | 8.712 | $3.5 - 6.75$ | variabel | $<$ 1 Jahr |
| Kontokorrentkredit | USD | 918 | 2,5 | 0 | variabel | $<$ 1 Jahr | |
| Exportdarlehen | EUR | 1.963 | 3,9 | 3.520 | 4.75 | variabel | $<$ 1 Jahr |
| Investitionskredit | EUR | 11.036 | $3.25 - 6.05$ | 8.970 | $3.6 - 5.55$ | variabel | $>1$ Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | EUR | 1.421 | 3,9 | 1.475 | 4.70 | variabel | $>1$ Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | USD | 5.061 | $6.4 - 8.0$ | 4.680 | $6.4 - 6.65$ | fix | $> 1$ Jahr |
| 33.733 | 27.357 |
Details zu den gewährten Sicherheiten sind unter Pkt. 3 (1) dargestellt. Für einen Teil der o.a. übrigen Kredite wurde ein Zinsswap abgeschlossen, nähere Angaben sind unter Pkt. 4.1. dargestellt. Die Marktwerte der Finanzverbindlichkeiten weichen nicht wesentlich von den Buchwerten ab.
| . . | Gewähr- leistung |
Noch nicht konsumierte Urlaube |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 1.1.2007 | 1.726 | 940 | 2.354 | 5.020 |
| Verbrauch | $-1.073$ | $\mathbf{0}$ | $-358$ | $-1.431$ |
| Neubildung | 77 | 47 | $\theta$ | 124 |
| Stand 31.12.2007 | 730 | 987 | 1.996 | 3.713 |
| Verbrauch | $-399$ | $-222$ | $-480$ | $-1.101$ |
| Neubildung | $\overline{0}$ | 26 | 1.061 | 1.087 |
| Stand 31.12.2008 | 331 | 791 | 2.577 | 3.699 |
| Davon kurzfristig | 331 | 791 | 2.577 | 3.699 |
Die Rückstellungen für Gewährleistungen betreffen die Kosten der erwarteten Reklamationen für die sich noch im Gewährleistungszeitraum (2 Jahre) befindlichen Produkte. Der rückgestellte Betrag ist der Barwert der auf Basis von Erfahrungswerten durchgeführten bestmöglichen Schätzung dieser Kosten.
Die Rückstellung für noch nicht konsumierte Urlaube stellt den erwarteten Aufwand für die noch nicht konsumierten Urlaube dar.
Die Rückstellung für sonstige beinhaltet im Wesentlichen vertragsmäßig vereinbarte Rückbaukosten an zwei Standorten, Personalkosten, Beratungskosten und die Kosten des Zinsswaps.
Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr (tatsächliche Steuer) | 1.444 | 1.392 |
| Körperschaftsteuer-Nachzahlung für Vorjahre | 555 | |
| Latente Steuer | $-1.152$ | $-199$ |
| 847 | 1.193 |
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und dem jeweiligen steuerlichen Wertansatz wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus:
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | ||
| Verbindlichkeiten aus Leasinggeschäften | 355 | 369 |
| Vorräte | $\Omega$ | 97 |
| Personalrückstellungen | $-34$ | 23 |
| Sonstige | 158 | 134 |
| Verlustvorträge | 2.546 | 1.445 |
| 3.024 | 2.068 | |
| Passive latente Steuern | ||
| Sachanlagen | 699 | 387 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | $\theta$ | 97 |
| Personalrückstellungen | $\theta$ | 64 |
| Sonstige Rückstellungen | $\Omega$ | 45 |
| Sonstige | 56 | 49 |
| 755 | 642 | |
| Latente Steuern (netto) | 2.269 | 1.426 |
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die aus einbehaltenen Gewinnen resultierenden Unterschiedsbeträge zwischen dem steuerlichen Beteiligungsansatz und dem anteiligen Eigenkapital der im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde dafür keine Steuerabgrenzung vorgenommen.
Die latenten Steuern auf die Verlustvorträge in Höhe von TEUR 8.266 (2007: TEUR 4.444) wurden aktiviert, da auf Basis der bestehenden Planungsrechnungen ihre Nutzung durch Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen wahrscheinlich ist. Auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 4.036 (2007: TEUR 3.033) wurde keine latente Steuer aktiviert, da zum Stichtag die Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen der einzelnen Gesellschaften aus derzeitiger Sicht nicht wahrscheinlich ist. Die Verlustvorträge sind unbegrenzt vortragsfähig.
Die Ursachen für den Unterschied zwischen der unter Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % erwarteten Steuerbelastung und dem ausgewiesenem Ertragsteueraufwand stellen sich wie folgt dar:
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | $-597$ | 2.151 |
| Erwartete Steuerbelastung | 25% | 25% |
| $-149$ | 538 | |
| Verminderung der Steuerbelastung durch: | ||
| Forschungs- und Investitionsförderungen | $-40$ | $-40$ |
| Niedrigere Steuersätze auf Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften | $-15$ | $\Omega$ |
| Erhöhung der Steuerbelastung durch: | ||
| Nicht abzugsfähige Aufwendungen | 6 | $\Omega$ |
| Nicht angesetzte latente Steuer | 114 | 311 |
| Niedrigere Steuersätze auf Verluste bei ausländischen Tochtergesellschaften | 93 | 17 |
| Höhere Steuersätze auf Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften | 291 | 733 |
| In den Vorjahren nicht berücksichtigte Verlustvorträge | $\Omega$ | $-241$ |
| Nachzahlung für Vorjahre | 555 | $\Omega$ |
| Sonstige | -9 | $-127$ |
| Effektive Steuerbelastung | 847 | 1.193 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | 6.552 | 6.731 |
| Verbindlichkeiten gegenüber beteiligter Unternehmen | 299 | 285 |
| 6.851 | 7.016 |
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
| Langfristig TEUR |
Kurzfristig TEUR |
31.12.2008 Summe TEUR |
Langfristig TEUR |
Kurzfristig TEUR |
31.12.2007 Summe TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| Finanzamt | 26 | 26 | 156 | 156 | ||
| Krankenkassen | 260 | 260 | 265 | 265 | ||
| Übrige | 1.188 | 1.188 | 1.358 | 1.358 | ||
| 1.474 | 1.474 | 1.779 | 1.779 |
Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Darstellung der Segmente erfolgt nach Regionen. Die Segmentierung nach Regionen entspricht dem internen Berichtswesen des Konzerns. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden den einzelnen Segmenten nur so weit zugeordnet, als diese unmittelbar oder mittels eines vernünftigen Verfahrens zu den jeweiligen Segmenten zuordenbar waren. Nicht auf diese Weise zuordenbare Posten sind in der Spalte "Sonstige" ausgewiesen. Sie umfassen Vermögenswerte und Aufwendungen der Konzernverwaltung und langfristige Finanzierungen. Die Verrechnung zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt auf drittüblicher Basis.
$\mathcal{L}_{\mathcal{A}}$
| Österreich: | Rath AG, Aug. Rath jun. GmbH |
|---|---|
| Deutschland: | Rath GmbH, Inerta Keramik GmbH |
| Ungarn: | Rath Hungaria Kft. |
| Rest Europa: | Rath Zarotechnika spol s r.o., Rath Polska Sp. Z o.o., Rath Ukrajina TOW, Rath SAS |
| USA: | Rath USA Inc. (Teilkonzern) - Rath Inc., Rath Refractories Inc. |
Die Segmentierung nach Regionen erfolgt beim Umsatz nach dem Sitz der Kunden, bei Vermögenswerten nach dem Ort, an dem sich die Gegenstände befinden.
| Osterreich | Deutschland | Ungarn | Rest Europa | USA | Konsolidierung | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 20.769 | 26.715 | 9.357 | 713 | 9.059 | $\mathbf{0}$ | 66.613 |
| Projektaufträge | 10.407 | 6.131 | 1.062 | 5.170 | $\mathbf{0}$ | $\Omega$ | 22.770 |
| Innenumsätze | 8.992 | 10.120 | 4.305 | 0 | 0 | $-23.418$ | $\theta$ |
| Summe | 40.168 | 42.966 | 14.724 | 5.883 | 9.059 | $-23.418$ | 89.383 |
| Segmentergebnis (EBIT) | $-2.408$ | 5.149 | $-436$ | 148 | $-612$ | 264 | 2.105 |
| Finanzerträge | 168 | 170 | 816 | 168 | 5 | $-74$ | 1.253 |
| Finanzaufwendungen | $-1.480$ | $-464$ | $-1.408$ | $-201$ | $-334$ | $-68$ | $-3.954$ |
| Finanzergebnis | $-1.312$ | $-294$ | $-592$ | -33 | $-329$ | $-142$ | $-2.702$ |
| Ertragsteuern | 987 | $-2.057$ | 160 | $-40$ | 133 | $-31$ | $-847$ |
| Jahresergebnis | $-2.733$ | 2.798 | $-868$ | 75 | $-808$ | 92 | $-1.444$ |
| Segmentvermögen | 35.396 | 43.431 | 13.807 | 3.007 | 15.313 | $-26.946$ | 84.008 |
| Segmentverbindlichkeiten | 34.528 | 14.415 | 9.365 | 2.408 | 14.322 | $-25.222$ | 49.816 |
| Investitionen | 2.380 | 1.261 | 1.192 | 75 | 2.502 | $\overline{0}$ | 7.409 |
| Abschreibungen | 3.127 | 2.434 | 617 | 63 | 965 | $\mathbf{0}$ | 7.206 |
| Osterreich | Deutschland | Ungarn | Rest Europa | USA | Konsolidierung | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 21.591 | 26.437 | 9.152 | 258 | 6.855 | 0 | 64.293 |
| Projektaufträge | 10.826 | 4.418 | 363 | 3.758 | $\mathbf{0}$ | 0 | 19.365 |
| Innenumsätze | 7.046 | 8.942 | 4.844 | 0 | $\mathbf{0}$ | $-20.832$ | 0 |
| Summe | 39.463 | 39.797 | 14.359 | 4.016 | 6.855 | $-20.832$ | 83.658 |
| Segmentergebnis (EBIT) | $-483$ | 5.594 | $-38$ | $-103$ | $-643$ | $-481$ | 3.846 |
| Finanzerträge | 120 | 125 | 126 | 61 | 14 | $-189$ | 257 |
| Finanzaufwendungen | $-924$ | $-288$ | $-277$ | $-39$ | $-613$ | 189 | $-1.952$ |
| Finanzergebnis | $-804$ | $-163$ | $-151$ | 22 | $-599$ | 0 | $-1.695$ |
| Ertragsteuern | 231 | $-1.500$ | -9 | 11 | $-80$ | 154 | $-1.193$ |
| Jahresergebnis | $-1.056$ | 3.931 | $-198$ | $-70$ | $-1.322$ | $-327$ | 958 |
| Segmentvermögen | 32.626 | 40.790 | 13.080 | 2.315 | 11.332 | $-19.537$ | 80.606 |
| Segmentverbindlichkeiten | 30.759 | 12.853 | 7.540 | 1.776 | 8.080 | $-16.512$ | 44.496 |
| Investitionen | 3.867 | 2.545 | 2.032 | 21 | 612 | $\theta$ | 9.077 |
| Abschreibungen | 1.539 | 2.400 | 489 | 55 | 855 | 0 | 5.338 |
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Materialaufwand | 22.571 | 25.841 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 16.783 | 12.507 |
| 39.354 | 38.348 |
| 2008 TEUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 19.066 | 19.195 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben und Beiträge | 4.733 | 4.761 |
| Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse | 108 | 67 |
| Aufwand für Abfertigungen und Jubiläumsgelder | 199 | 157 |
| Sonstiger Personalaufwand | 201 | 229 |
| 24.307 | 24.409 | |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand: | ||
| Angestellte | 179 | 190 |
| Arbeiter | 466 | 452 |
| 644 | 642 |
Teilzeitbeschäftigte sind in dieser Aufstellung arbeitszeitaliquot berücksichtigt.
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Erträge aus Mieten | 125 | 187 |
| Schadensfall Brand Mönchengladbach | 240 | |
| Förderungen/Zuschüsse | 110 | 78 |
| Erträge aus Vorperioden | 16 | 62 |
| Auflösung von Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen von Forderungen | 94 | 354 |
| Übrige | 98 | 146 |
| 683 | 827 |
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Instandhaltungen | 3.304 | 3.644 |
| Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Fuhrpark | 2.565 | 3.263 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen | 1.203 | 924 |
| Reise- und Fahrtaufwendungen | 960 | 955 |
| Miet- und Leasingaufwendungen | 933 | 903 |
| Versicherungen | 661 | 548 |
| Schadensfälle, Reklamationen | 566 | 87 |
| EDV-Aufwand | 560 | 469 |
| Steuern übrige, nicht Gewinn bezogen | 450 | 337 |
| Forderungsverluste | 450 | 266 |
| Übrige Aufwendungen *) | 5.790 | 5.311 |
| 17.442 | 16.707 |
*) Die Übrigen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Kosten für Kommunikation, Technische Prüfkosten, Schulungen etc.
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.986 | 1.578 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 35 | 27 |
| Bewertung Zinsswap | 442 | |
| Kursdifferenzen | 1.492 | 347 |
| 3.954 | 1.952 |
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 254 | 101 |
| Kursdifferenzen | 999 | 156 |
| 1.253 | 257 |
In den Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen enthalten von:
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Personalkosten | 415 | 396 |
| Technische Prüfkosten | 236 | 328 |
| 651 | 724 |
Die Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre als auch derivative Finanzinstrumente.
Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Darlehensbetrag TEUR |
Referenzwert % |
Beizulegender Zeitwert TEUR |
Darlehensbetrag TEUR |
Referenzwert $\%$ |
Beizulegender Zeitwert $\%$ |
|
| Zinsswap | 4.500 | 4.35 | $-442$ | 1.710 | 4.15 | 10 |
Die derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung der bei Darlehen bestehenden Zinsänderungsrisiken. Der Referenzwert umfasst die Bezugsbasis der zum Bilanzstichtag offenen derivativen Instrumente. Die tatsächlich fließenden Beträge stellen nur einen Bruchteil dieser Werte dar. Die beizulegenden Zeitwerte wurden auf Basis von Marktpreisen ermittelt und sind in der Position Rückstellungen inkludiert.
Die für die Rath Gruppe wesentlichsten Marktrisiken sind das Fremdwährungsrisiko, das Zinsänderungsrisiko und die Risiken, die aus Preisschwankungen von Rohstoffen und Energie resultieren. Das Ziel des Risikomanagements ist hier, durch die Überwachung und Steuerung dieser Risiken unter Berücksichtigung von Risiken und Chancen eventuelle Verluste zu minimieren.
Risiken aus der Veränderung des Zinsenniveaus bestehen im Wesentlichen nur aus der langfristigen Fremdfinanzierung. Eine Aufstellung aller wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten, die Angabe des effektiven Zinssatzes und der Restlaufzeiten sowie Informationen über bestehende Sicherungsgeschäfte sind in Anhangsangabe (20) enthalten.
Die Rath Gruppe agiert international und ist daher vermehrt Wechselkursrisiken ausgesetzt, vor allem im USD und HUF-Bereich. Diese Risiken werden derzeit nicht durch Finanzderivate abgesichert, wodurch Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen auftreten können.
Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann als gering eingeschätzt werden, da die Bonität neuer und bestehender Kunden laufend geprüft wird und gegenüber keinem Kunden mehr als 10 % der gesamten Forderungen aushaften. Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären sowie bei derivativen Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da es sich bei den Vertragspartnern ausschließlich um Finanzinstitute mit hoher Bonität handelt.
Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt gleichzeitig das maximale Kreditrisiko dar. Zu den finanziellen Vermögenswerten zählen zum Stichtag:
| 31.12.2008 TEUR |
31.12.2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderung aus Lieferungen und Leistungen | 12.152 | 13.236 |
| Liquide Mittel | 4.224 | 1.912 |
| Sonstige Forderungen | 1.522 | 2.713 |
| 17.898 | 17.861 |
Das maximale Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kundengruppen stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen gegenüber Großkunden, brutto | 2.905 | 2.856 |
| Forderungen gegenüber übrigen Kunden, brutto | 9.559 | 10.760 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, brutto | 12.464 | 13.616 |
| Wertberichtigungen | $-312$ | $-380$ |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 12.152 | 13.236 |
Etwa 24% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren aus den Geschäftsbeziehungen mit 10 Großkunden.
Der Nennwert von finanziellen Vermögenswerten, verringert um allfällige geschätzte Abzüge, entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Der Zeitwert der Finanzanlagen und Finanzverbindlichkeiten weicht nicht wesentlich vom jeweiligen Buchwert ab. Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente kann der in 4.1. dargestellten Tabelle entnommen werden. Der Zeitwert der übrigen originären Finanzinstrumente entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten nicht aufbringen zu können.
Vorsichtiges Liquiditätsrisikomanagement ist die Gewährleistung für das Vorhandensein ausreichender Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläguivalente sowie die Möglichkeit der Finanzierung über adäguate Kreditlinien. Aufgrund der dynamischen Natur der zugrunde liegenden Geschäfte wird versucht, eine flexible Kapitalbeschaffung durch bereitgestellte Kreditlinien zu ermöglichen.
Ziel des Managements ist es, die Kapitalausstattung im Sinne der Anforderungen von Gesellschaftern, Banken und Kreditoren so zu gestalten, dass eine optimale Entwicklung des Konzerns gewährleistet werden kann. Das Management versucht, ein ausgeglichenes Niveau zwischen möglichem höherem Ergebnis und Eigenkapital bei niedrigerem Verschuldensgrad und der notwendigen, teilweise durch Fremdkapital bereitgestellten, operativen Flexibilität zu erzielen.
Zentrale Größe in der Überwachung stellt die Eigenkapitalrendite dar; diese wird vom Management laufend überwacht und definiert sich als Jahresergebnis bezogen auf das Eigenkapital.
Rath hat folgende Haftungsverhältnisse übernommen:
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Haftrücklässe für Geschäftspartner | 2.123 | 2.588 |
Die Haftrücklässe für Geschäftspartner betreffen im Wesentlichen das Projektgeschäft.
Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussarbeiten lagen keine wesentlichen offenen Rechtstreitigkeiten vor.
Sämtliche Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zu den nahe stehenden Personen und Unternehmen bzw. deren Transaktionen mit der Rath Gruppe zählen:
Zum 31. Dezember 2008 bestehen nur offene Verbindlichkeiten gegenüber der Dkfm. Paul Rath GmbH in Höhe von TEUR 285 (2007: TEUR 271).
Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath Mag. Georg Rath
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| bis 27.6.2008 | ab 27.6.2008 |
|---|---|
| Prof. Dr. Franz Eckert (Vorsitzender) | Dr. Heinz Kessler (Vorsitzender) |
| Dr. Heinz Kessler (Stellvertreter des Vorsitzenden) | Dr. Ernst Rath (Stellvertreter des Vorsitzenden) |
| Dkfm. Paul Rath | Dkfm. Paul Rath |
| Mag. Philipp Rath | Mag. Philipp Rath |
| Dr. Gerd Unterburg | Dr. Gerd Unterburg |
| MMag. Christian B. Maier |
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten im Jahr 2008 Bezüge in Höhe von insgesamt TEUR 300 (2007: TEUR 300), davon TEUR 0 (2007: TEUR 54) als ergebnisabhängige Bestandteile. An Organe der Konzernleitung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 39 (2007: TEUR 38).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbaren Anteiles des Konzernergebnisses durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Jahres.
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| Den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Anteile des Konzernergebnisses in TEUR | $-1.478$ | 916 |
| Gewichtete Anzahl der Aktien im Umlauf | 1.500.000 | 1.500.000 |
| Gewinn je Aktie in EUR | $-0.99$ | 0.61 |
| Gezahlte Dividende für Geschäftsjahr je Aktie in EUR | 0.00 | 0.40 |
Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da sich keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt im Umlauf befinden
In der Aufsichtsratsitzung vom 23. Februar 2009 wurde beschlossen, das Werk Leoben zum 30. Juni 2009 zu schließen. Die dort produzierten Mengen werden auf die anderen Feuerleichtsteinwerke aufgeteilt.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde am14. April 2009 vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt.
Wien. 14. April 2009
Der Vorstand
Mag. Georg Rath e.h.
Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
Wir haben den Konzernabschluss der
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2008 endende Geschäftsiahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung
des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2008 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Wien, am 14. April 2009
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Yann-Georg Hansa e.h. Mag. Helmut Kerschbaumer e.h. Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr fünf Mal umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert: Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2008 drei Mal und der Strategieausschuss drei Mal zusammengetreten. In den Ausschüssen wurden einzelne Sachgebiete vertiefend behandelt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. In allen Ausschüssen waren alle jeweiligen Ausschussmitglieder anwesend.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 und der Lagebericht des Vorstandes sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 27. Juni 2008 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 17. April 2009 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 und den Lagebericht des Vorstandes einschließlich des Vorschlages über die Gewinnverteilung sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und den Konzernlagebericht des Vorstandes geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Abs. (2) AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich weiters dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes an.
Wien, am 24. April 2009
Dr. Heinz Kessler
Vorsitzender des Aufsichtsrates
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| feuerfest | Bezeichnung für Erzeugnisse mit einer Anwendungstemperatur zwischen 600 - 2000°C |
|---|---|
| Feuerleichtsteine | Steine mit einer Rohdichte von 0,5 - 1,6 kg/m 3 ; zum Vergleich: ein Vormauerziegel verfügt über eine Rohdichte von 2,04 kg/m 3 |
| Hochtemperaturwolle (HTW) | Künstliche Mineralfaser für ein Anwendungsgebiet zwischen $900 - 1600^{\circ}$ C |
| ISO 9001 | Dies ist eine internationale Norm, die Grundanforderungen an ein betriebliches Qualitäts-Management-System stellt. Dieses geht über eine reine Qualitätssicherung des Produktes hinaus und schreibt umfangreiche Maßnahmen, die die gesamten Abläufe innerhalb eines Unternehmens eindeutig festlegen, vor. |
| Massen | Ungeformte Erzeugnisse in Form von Betonen, Mörteln und Klebern |
| Projekte | Aufträge für Materiallieferungen inklusive Engineering und Montage |
| Steine | dichte geformte Erzeugnisse mit einer Rohdichte >1,6 kg/m 3 |
| Vakuumformteile (VFT) | aus Hochtemperaturwolle gefertigte Formteile |
| Agio | Aufgeld |
|---|---|
| aktuarischer Gewinn/Verlust | aktueller Gewinn/Verlust |
| available for sale | zur Veräußerung verfügbar |
| AVÖ | Aktuarvereinigung Österreichs; Interessensvertretung der öster- reichischen Aktuare, Versicherungsmathematiker und versiche- rungsmathematischen Sachverständigen. Die AVÖ veröffentlicht die Rentenversicherungssterbetafeln, nach denen die Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen berechnet werden. |
| Balance sheet liability method | Methode zur Ermittlung der latenten Steuern |
| Barwert | Der Barwert entspricht dem Wert den eine zukünftig anfallende Zah- lungsreihe in der Gegenwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). |
| Capital employed | Summe aus Eigenkapital, Steuerrückstellungen (ohne latente Steu- ern) und zinspflichtige Verbindlichkeiten. Im Eigenkapital sind die Anteile fremder Gesellschafter enthalten. |
| Cash generating unit | Zahlungsmittelgenerierende Einheit |
| Corporate Governance | Verhaltensregeln für die verantwortungsvolle Führung und Kontrol- le von Unternehmen, festgehalten im österreichischen Corporate Governance Kodex. Der Inhalt stellt ein freiwilliges Regelwerk dar. |
| D&O Versicherung (Director's & Officer's Insurance) | Managementhaftpflichtversicherung |
| DBO (Defined benefit obligation) | Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbar- wertverfahren (projected unit credit method). Die DBO entspricht der PBO (projected benefit obligation). |
| Disagio | Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabe- und Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit |
| EAT (Earnings after tax) | Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss |
| EBIT (Earnings before interest and tax) | Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Betriebsergebnis |
| EBIT Marge | Prozentueller Anteil des EBITs am Umsatz |
Glossar
| EBT (Earnings before tax) | Ergebnis vor Steuern |
|---|---|
| EGT | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; EBIT ohne außeror- dentliche Erträge/Aufwendungen |
| Eigenkapitalquote | Eigenkapital dividiert durch Gesamtkapital |
| Eigenkapital-Rendite | Gewinn dividiert durch Eigenkapital |
| Fair value | Bewertung von Finanzinstrumenten einschließlich derivativer Finanz- instrumente mit dem beizulegenden Zeitwert |
| Finanzderivativ | Finanzsicherungsgeschäft |
| Finanzierungs-Leasing | Beim Finanzierungs-Leasing wird das Wirtschaftsgut gegen eine feste Leasingrate für eine bestimmte Grundmietzeit überlassen. Während der Grundmietzeit kann der Vertrag nicht gekündigt wer- den. Der Leasing-Nehmer muss die objektbezogenen Risiken tragen. Hierzu gehören das Risiko von Zerstörung oder Diebstahl. Beim Finanzierungs-Leasing wird zumeist eine Anzahlung oder eine erhöh- te erste Leasingrate vereinbart. Entsprechend der Vertragsgestaltung ist zwischen Vollamortisationsverträgen und Teilamortisationsverträ- gen zu unterscheiden. |
| IAS (International accounting standards) | Internationale Rechnungslegungsstandards (siehe IFRS) |
| IASB (International accounting standards board) | Internationales Gremium zur Festlegung von Rechnungslegungs- standards |
| IFRIC (International financial reporting interpretations committees) | Internationales Komitee für die Auslegung der Rechnungslegungs- standards |
| IFRS (International financial reporting standards) | Internationale Rechnungslegungsstandards (vormals IAS) |
| KMU | kleinere und mittlere Unternehmen |
| öEStG | österreichisches Einkommensteuergesetz |
| Operating-Leasing | Die hierbei abgeschlossenen Verträge entsprechen normalen Miet- verträgen. Sie können von beiden Vertragsparteien kurzfristig gekün- digt werden. Wird der Vertrag gekündigt, kann der Leasing-Nehmer das Wirtschaftsgut ohne weitere Verpflichtungen zurückgeben. Der Leasinggegenstand muss bei diesem Vertragstyp beim Leasing- Geber aktiviert werden. Leasingraten sind beim Leasing-Nehmer Betriebsausgaben und beim Leasing-Geber Betriebseinnahmen. |
| Percentage of completion | Fertigstellungsgrad eines Projektes |
| PUC (Projected unit credit method) | Versicherungsmathematische Bewertungsmethode |
| ROCE (Return on capital employed) | Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Quotient aus EBIT und capital employed. |
| UGB | Unternehmensgesetzbuch |
| WACC (Weighted average cost of capital) | Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten; bezeichnet einen zu den Discounted-Cash-Flow-Verfahren der Unternehmensbewertung ge- hörenden Ansatz. Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten werden verwendet, um die Mindestrendite für Investitionsprojekte zu bestimmen. |
| Working capital | Absoluter Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital; Vorräte plus kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände minus kurzfristige Steuerrückstellungen minus übrige kurzfristige Rückstellungen minus Lieferantenverbind- lichkeiten minus übrige kurzfristige Verbindlichkeiten. |
| Zinsswap | Vereinbarung über den Austausch unterschiedlich gestalteter Zah- lungsströme für einen bestimmten Zeitraum. Die Zahlungsströme basieren auf festen und variablen Zinssätzen; zur Absicherung gegen Zinssatzänderungen. |
Der Begriff "Mitarbeiter" wird aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
Standorte
Krummnußbaum,
Niederösterreich (A)
Bennewitz, Sachsen $(D)$
Milledgeville,
Georgia (USA)
Mönchengladbach,
Nordrhein-Westfalen (D)
Meißen, Sachsen (D)
Budapest,
Ungarn (H)
Rath AG Walfischgasse 14 A-1015 Wien Tel.: +43 (1) 513 44 27-0 Fax: +43 (1) 513 44 27-87
Aug. Rath jun. GmbH Hafnerstraße 3 A-3375 Krummnußbaum Tel.: +43 (2757) 24 01-0 Fax: +43 (2757) 24 01-86
Rath Hungaria Kft. Porcelán utca 1 H-1106 Budapest Tel.: +36 (1) 43 300 43 Fax: +36 (1) 26 190 52
Rath USA Inc. 300 Ruthar Drive, Suite 1 Newark, DE 19711 Tel.: +1 (302) 294 4446 Fax: +1 (302) 294 4451
Bath Refractories Inc. 290 Industrial Park Drive Milledgeville, GA 31061 Tel.: +1 (478) 452 0015 Fax: +1 (478) 452 0070
Rath Inc. 300 Ruthar Drive, Suite 1 Newark, DE 19711 Tel.: +1 (302) 294 4446 Fax: +1 (302) 294 4451
Rath GmbH Ossietzkystraße 37/38 D-01662 Meißen Tel.: +49 (3521) 46 45-0 Fax: +49 (3521) 46 45-86
Inerta Keramik GmbH Leulitzer Straße 6a D-04828 Bennewitz Tel.: +49 (3425) 89 48-0 Fax: +49 (3425) 89 48-13
Rath Žárotechnika spol. s r.o. Vorlešska 290 CZ-544 01 Dvůr Králové nad Labem Tel.: +420 (499) 321 577 Fax: +420 (499) 321 003
Rath Polska Sp. z o.o. ul. Fabryczna 1 PL-42 530 Dabrowa Górnicza Tel.: +48 (32) 268 47 01 Fax: +48 (32) 268 47 02
Rath SAS 60, route principale du Port F-92637 Gennevilliers Cedex Tel.: +33 (1) 47 92 80 62 Fax: +33 (1) 47 92 80 22
Rath Ukrajina TOW Prospekt Osvoboshdenije Donbassa 8b Office 206 UA-83048 Donezk Tel: +380 (62) 345 33 06 Fax: +380 (62) 345 63 26
THE IMPRESSUM
Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger:
Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, A-1015 Wien
IR- und Compliance-Verantwortlicher: Georg Rath
Internet: www.rath-group.com
e-mail: [email protected]
Satz und Druckfehler vorbehalten
Inhalt
| Lagebericht | 1 |
|---|---|
| Bilanz | 2 |
| Gewinn- und Verlustrechnung |
3 |
| Anhang | 4 |
| Bestätigungsvermerk | 8 |
| Bericht des Aufsichtsrates |
8 |
| Gewinnverteilungsvorschlag | 8 |
2008 Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, A-1015 Wien IR- und Compliance-Verantwortlicher: Georg Rath
Internet: www.rath-group.com e-mail: [email protected]
Satz und Druckfehler vorbehalten
Nach den großen Veränderungen in den letzten zwei Jahren in der Rath AG gab es im Jahr 2008 keine Veränderung in der Holdinggesellschaft der Rath Gruppe.
Aufgrund des gesteigerten Umsatzes der Gruppe insgesamt sind auch die übrigen Erträge aus den Konzernverrechnungen für Marketing, Finanzwesen, Einkauf sowie Qualitätsmanagement gestiegen. Damit liegt nun die Betriebsleistung mit 3,0 Mio. € um knapp 35 % über dem Vorjahr (VJ: 2,2 Mio. €).
Haupttreiber der Kosten sind die Personalkosten gewesen. Durch die Aufstockung des Konzernrechnungswesens und des Controllings um drei Personen sowie durch die Verstärkung des Projektmanagements stiegen die Personalaufwendungen um 52,8 % von 1,2 auf 1,8 Mio. €. Der Jahresüberschuss blieb daher mit etwa 1,2 Mio. € auf dem Vorjahresniveau (VJ: 1,3 Mio. €).
Details dazu sind im Jahresabschluss der Rath AG und in dessen Anhang zu finden.
Das Gesamtvermögen der Rath AG stieg auf 24,5 Mio. € (VJ: 22,4 Mio. €). Dies liegt vor allem daran, dass die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf 4,6 Mio. € (VJ: 2,5 Mio. €) gestiegen sind.
Demgegenüber war auch ein Anstieg der Finanzverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu verzeichnen.
Die Eigenkapitalquote ging daher auf 61,3 % (VJ: 64,2 %) zurück.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit blieb zwar im Einzelabschluss annähernd gleich zum Vorjahr, im Konzernabschluss nach IFRS sank dieses jedoch von 2,2 Mio. € auf - 0,6 Mio. €. Für das Jahr 2008 wird daher der Vorstand der Hauptversammlung vorschlagen, keine Dividende auszuzahlen. In den aktuell unsicheren Zeiten ist es für das Unternehmen besser alle Kapitalreserven zu halten.
Der Börsenkurs fiel von 20,50 € am 31.12.2007 auf 5,30 € am 31.12.2008. Dies entspricht einer Reduktion von 74,1 % und ist dem allgemeinem Börseklima zuzuschreiben.
Details zur Vermögens- und Ertragslage sind im Jahresabschluss und im Anhang der Rath AG zu finden.
Im Jahr 2009 gab es keine berichtspflichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben.
Als reine Holdinggesellschaft hängt die Performance der Gesellschaft von den Umsätzen der Tochtergesellschaften und den ihnen verrechenbaren Leistungen ab.
Aufgrund des unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes ist aktuell kein Trend über die voraussichtliche Entwicklung des Ergebnisses vernünftig vorherzusagen.
Im Jahr 2008 wurden die Forschungsprojekte durch eine zentrale Koordinationsstelle für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Rath AG koordiniert, um Mehrgleisigkeiten in den einzelnen Landesgesellschaften zu verhindern. Die Kosten fallen jedoch in den einzelnen Tochtergesellschaften an.
Die Themen Arbeitnehmer, Umwelt sowie Corporate Governance sind im Konzernlagebericht der Rath Gruppe dargestellt. Daher wird von einer vertiefenden Ausführung an dieser Stelle Abstand genommen.
Wien, am 31. März 2009
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
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| K T I V A A |
P A S S I V A | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2008 | 31.12.2007 | 31.12.2008 | 31.12.2007 | ||
| EUR | TEUR | EUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen | A. Eigenkapital | ||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände I. |
Grundkapital I. |
10.905.000 | 10.905 | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und | |||||
| ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus | Kapitalrücklagen II. |
||||
| abgeleitete Lizenzen | 30.432 | 19 | Gebundene | 1.118.067 | 1.118 |
| Sachanlagen II. |
III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 106.601 | 131 | Andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 2.972.839 | 1.761 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 144.480 | 109 | |||
| IV. Bilanzgewinn | |||||
| III. Finanzanlagen | davon Gewinnvortrag EUR 518; Vorjahr TEUR 8 | 518 | 600 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.203.066 | 17.203 | 14.996.424 | 14.384 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.781.708 | 1.782 | |||
| Wertpapiere des Anlagevermögens 3. |
376.491 | 365 | B. Rückstellungen | ||
| 19.361.265 | 19.350 | ||||
| 19.642.778 | 19.609 | 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 2.918 | 6 | |
| B. Umlaufvermögen | 2. Rückstellungen für Pensionen | 1.283.029 | 1.268 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 195.279 | 182 | |||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände I. |
1.481.226 | 1.456 | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 130 | |||
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.606.661 | 2.498 | C. Verbindlichkeiten | ||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, | |||||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 15.625 | 16 | 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 7.082.209 | 6.215 |
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 51.708 | 2 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 213.181 | 245 |
| 4.673.995 | 2.646 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | 575.416 | ||
| Unternehmen | 0 | 0 | |||
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten II. |
5.676 | 87 | 4. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| 4.679.670 | 2.733 | davon aus Steuern EUR 88.015; Vorjahr TEUR 82 | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | |||||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | EUR 30.705; Vorjahr TEUR 17 | 133.872 | 117 | ||
| 8.004.679 | 6.577 | ||||
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 159.881 | 75 | |||
| 24.482.329 | 22.417 | 24.482.329 | 22.417 | ||
| Verbindlichkeiten aus Garantien | 1.519 | 25 |
Bilanz
2
| 2008 EUR |
2007 TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | ||
| a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 20.169 | 0 |
| b) Übrige | 2.972.524 | 2.222 |
| 2.992.693 | 2.222 | |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | -1.318.666 | (863) |
| b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | -10.824 | (17) |
| c) Aufwendungen für Altersvorsorge | -127.429 | (55) |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben | ||
| sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | -302.228 | (216) |
| -1.759.147 | (1.151) | |
| 3. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -62.108 | (54) |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (Übrige) | -1.650.206 | (1.517) |
| 5. Zwischensumme aus Z 1 bis Z 4 (Betriebsergebnis) | -478.768 | (500) |
| 6. Erträge aus Beteiligungen davon aus verb. Unternehmen: € 2.000.000; Vorjahr: TEUR 2.000 |
2.000.000 | 2.000 |
| 7. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | ||
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 61.294; Vorjahr: TEUR 61 |
61.294 | 61 |
| 8. Erträge aus Zuschreibung Finanzanlagen | 11.177 | 1 |
| 9. Sonstige Zinsenerträge | 16.893 | 18 |
| 10. Aufwendungen aus Finanzanlagen davon a) Abschreibungen: € 0; Vorjahr: TEUR -18 |
0 | (18) |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -393.507 | (265) |
| 12. Zwischensumme aus Z 6 bis Z 11 (Finanzergebnis) | 1.695.858 | 1.797 |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.217.089 | 1.297 |
| 14. Steuern vom Einkommen | -5.250 | (5) |
| 15. Jahresüberschuss | 1.211.893 | 1.292 |
| 16. Zuweisung zu Gewinnrücklagen (freie Rücklagen) | -1.211.893 | -700 |
| 17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 518 | 8 |
| 18. Bilanzgewinn | 518 | 600 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen des Vollkonsolidierungskreises |
Beteiligung [%] | Unternehmensrechtliches Eigenkapital zum 31.12.2008 in EUR |
Unternehmensrechtlicher Jahresüberschuss 2008 in EUR |
|---|---|---|---|
| Rath GmbH, Meißen | 100,00 | 23.414.353 | 2.043.748 |
| Rath Hungaria Kft., Budapest | 100,00 | 4.254.302 | -1.033.605 |
| Rath USA Inc. (Teilkonzern) Newark (inkl. Rath Inc. und Rath Refractories Inc.) |
100,00 | 989.926 | -807.772 |
| Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum |
99,98 | 2.870.932 | -2.944.148 |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Dvur Kralove | 100,00 | 678.000 | 165.000 |
| Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza | 100,00 | 96.000 | -20.000 |
| Inerta-Keramik GmbH, Bennewitz | 94,00 | 5.091.573 | 694.751 |
| Rath SAS, Gennevilliers | 95,00 | -131.000 | -25.000 |
| Rath Ukrajina TOW, Donezk | 100,00 | -44.000 | -43.000 |
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften (UGB) und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.
Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind.
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.
Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:
| Software und Lizenzen | 3 - 4 Jahre | |
|---|---|---|
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung folgender Abschreibungssätze vorgenommen:
| von | bis | |
|---|---|---|
| Gebäude | 3% | 10% |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10% | 20% |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10% | 25% |
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung verrechnet.
Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis EUR 400) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden sie als Zu- und Abgang dargestellt.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, bewertet.
Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind oder wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden Zuschreibungen von EUR 11.177,37 vorgenommen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Einzelrisiken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.
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Die Abfertigungsrückstellungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechnungszinssatz 5,5 %, Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, ermittelt.
Anhang
Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Gegenwartswertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,5 % unter Zugrundelegung der Berechnungstafeln von Pagler & Pagler berechnet.
Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechenzinssatz 5,5 %, Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, Fluktuation 5 %, ermittelt.
In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, einschließlich jenen gegenüber Kreditinstituten, sind zu dem am Bilanzstichtag gültigen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach einzelnen Posten ist im Anlagenspiegel (Seite 7) dargestellt.
Die Konzernstruktur zum 31.12.2008 wird im Geschäftsbericht der Rath Gruppe dargestellt.
Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt € 10.905.000 und setzt sich aus 1,500.000 Stückaktien zusammen.
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2007 EUR |
|
|---|---|---|
| Nicht konsumierte Urlaube | 70.769 | 44.972 |
| Sonstige | 124.510 | 137.123 |
| 195.279 | 182.095 |
Bezüglich des Verbindlichkeitenspiegels verweisen wir auf Seite 7.
Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind gehaltsabhängige Abgaben sowie noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
| Geschäftsjahr in EUR |
VJ in TEUR |
|
|---|---|---|
| Garantien | 1.519 | 25 |
Darüber hinaus hat die Gesellschaft für die Rath Refractories Inc., USA, (Tochtergesellschaft der Rath USA Inc., Newark, USA) eine Garantieerklärung an die GE Capital Public Finance, Inc., abgegeben. Der daraus aushaftende Betrag gegenüber der GE Capital Public Finance, Inc., USA, beträgt USD 7.269.612 (2007: TUSD 5.816).
Weiters wurde im Jahr 2008 eine Patronatserklärung zugunsten der Bank Austria AG in der Höhe von USD 1.500.000 für einen Kontokorrentkredit für die Rath Refractories Inc. unterzeichnet.
Für die Aug. Rath jun. GmbH bestehen 2 Patronatserklärungen in der Gesamthöhe von EUR 6.700.000, sowie eine Wechselerklärung für die Verbindlichkeit in Höhe von EUR 1.963.000 gegenüber der Erste Bank AG.
| des folgenden Geschäftsjahres | der folgenden fünf Geschäftsjahre | |||
|---|---|---|---|---|
| 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | |
| EUR | TEUR | EUR | TEUR | |
| Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen | 245.395 | 185 | 296.065 | 247 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen zum größten Teil aus Konzernumlagenverrechungen.
Im Geschäftsjahr 2008 wurden durchschnittlich 18 (VJ: 12) Arbeitnehmer beschäftigt.
In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von EUR 16.406 (VJ: TEUR 9) enthalten
Der aktive latente Steuerbetrag in Höhe von EUR 67.204 (VJ in TEUR 61) wurde nicht bilanziert.
Die Gesellschaft ist ein konsolidierungspflichtiges Mutterunternehmen im Sinne des § 244 UGB.
Als Vorstandsmitglieder der Rath Aktiengesellschaft, Wien, sind seit 01.07.2006 Herr Mag. Georg Rath und Herr Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath tätig.
Die Bruttobezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr EUR 300.140. Im Geschäftsjahr waren folgende Mitglieder als Aufsichtsrat tätig: Prof. Dr. Franz Eckert, Alland (Vorsitzender) bis 27.06.2008 Dr. Heinz Kessler, Wien (Stellvertreter des Vorsitzenden), ab 27.06.2008 (Vorsitzender) Dkfm. Paul Rath, Wien Mag. Philipp Rath, Wien Dr. Gerd Unterburg, Hinterbrühl Dr. Ernst Rath ab 27.06.2008 (Stellvertreter des Vorsitzenden) MMag. Christian B. Maier ab 27.06.2008
An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeiten im Berichtsjahr 2008 Vergütungen von EUR 39.050 (VJ: TEUR 37,5) gewährt.
Wien, am 10. April 2009
6
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
| Verbindlichkeitenspiegel |
|---|
| Bilanzwert | Restlaufzeit bis zu 1 Jahr | Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren | Restlaufzeit von über 5 Jahren | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2008 EUR |
31.12.2007 TEUR |
31.12.2008 EUR |
31.12.2007 TEUR |
31.12.2008 EUR |
31.12.2007 iTEUR |
31.12.2008 EUR |
31.12.2007 TEUR |
|
| Bankverbindlichkeiten | 7.082.209 | 6.215 | 6.002.209 | 4.595 | 1.080.000 | 1.620 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus L & L | 213.181 | 246 | 213.181 | 246 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindl. gegenüber verb. Unternehmen | 575.416 | 0 | 575.416 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 133.872 | 116 | 133.872 | 116 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 8.004.679 | 6.577 | 6.924.678 | 4.957 | 1.080.000 | 1.620 | 0 | 0 |
(Beträge in Euro)
| Herstellungskosten Anschaffungs/ 01.01.2008 |
Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Herstellungskosten Anschaffungs/ 31.12.2008 |
Abschreibungen Kumulierte |
31.12.2008 Buchwert |
31.12.2007 Buchwert |
Abschreibungen Geschäftsjahres des laufenden |
Zuschreibungen Geschäftsjahres des laufenden |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände I. |
||||||||||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | ||||||||||
| Rechte und Vorteile sowie daraus | ||||||||||
| abgeleitete Lizenzen | 203.012 | 27.786 | 0 | 0 | 230.799 | 200.367 | 30.432 | 18.488 | 0 | 15.842 |
| Sachanlagen II. |
||||||||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und | ||||||||||
| Geschäftsausstattung | 256.711 | 23.134 | 6.274 | 0 | 273.571 | 166.970 | 106.601 | 131.257 | 0 | 46.266 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und | ||||||||||
| Anlagen in Bau | 109.200 | 35.280 | 0 | 0 | 144.480 | 0 | 144.480 | 109.200 | 0 | 0 |
| 365.911 | 58.414 | 6.274 | 0 | 418.051 | 166.970 | 251.081 | 240.457 | 0 | 46.266 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 26.770.114 | 0 | 0 | 0 | 26.770.114 | 9.567.048 | 17.203.066 | 17.203.066 | 0 | 0 |
| 2. Ausleihungen an verb. Unternehmen | 1.781.708 | 0 | 0 | 0 | 1.781.708 | 0 | 1.781.708 | 1.781.708 | 0 | 0 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens 3. |
395.437 | 0 | 0 | 0 | 395.437 | 18.945 | 376.491 | 365.314 | 11.177 | |
| 28.947.259 | 0 | 0 | 0 | 28.947.259 | 9.585.993 | 19.361.265 | 19.350.088 | 11.177 | 0 | |
| 29.516.182 | 86.200 | 6.274 | 0 | 29.596.107 | 9.953.330 | 19.642.778 | 19.609.033 | 11.177 | 62.108 |
7
Wir haben den Jahresabschluss der
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2008 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.
Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rah-
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr fünf Mal umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert: Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2008 drei Mal und der Strategieausschuss drei Mal zusammengetreten. In den Ausschüssen wurden einzelne Sachgebiete vertiefend behandelt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. In allen Ausschüssen waren alle jeweiligen Ausschussmitglieder anwesend.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 und der Lagebericht des Vorstandes sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 27. Juni 2008 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerbe-
Das Geschäftsjahr 2008 schließt mit einem Bilanzgewinn von € 518. Um die Kapitalstruktur des Unternehmens weiter zu stärmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, am 10. April 2009
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
| Mag. Yann-Georg Hansa e.h. | Mag. Helmut Kerschbaumer e.h. |
|---|---|
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
ratungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenworden. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 17. April 2009 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2008 und den Lagebericht des Vorstandes einschließlich des Vorschlages über die Gewinnverteilung sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2008 und den Konzernlagebericht des Vorstandes geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Abs. (2) AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich weiters dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes an.
Wien, am 24. April 2009
Dr. Heinz Kessler Vorsitzender des Aufsichtsrates
ken schlägt der Vorstand vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Nach bestem Wissen versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Jahresabschluss im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath AG sowie der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.
Weiters versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis oder die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2008 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Wien, am 8. April 2009
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
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