Annual Report • Apr 30, 2008
Annual Report
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| Lagebericht | 1 |
|---|---|
| Bilanz | 2 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 3 |
| Anhang | 4 |
| Bestätigungsvermerk | 8 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 8 |
| Gewinnverteilungsvorschlag | 8 |
Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, A-1015 Wien IR- und Compliance-Verantwortlicher: Georg Rath
Internet: www.rath-group.com e-mail: [email protected]
Satz und Druckfehler vorbehalten
Die im Vorjahr eingeleitete Neuverteilung der Aufgaben der Rath AG und ihrer Tochterunternehmen wurde abgeschlossen. Somit sind alle Vertriebstätigkeiten in den Tochtergesellschaften gebündelt und die Rath AG ist eine reine Gesellschaft mit koordinativen gruppenübergreifenden Tätigkeiten.
Im Mai wurde die Rath Ukraine TOB gegründet, die eine intensivere Marktbearbeitung in der Ukraine und Russland sicherstellen soll.
Durch die Strukturänderung ist die Betriebsleistung um 50,7 % auf € 2,2 Mio. gesunken (VJ: € 4,5 Mio.).
Nach Umgliederung der Umsatzerlöse innerhalb der Gruppe sind in der Rath AG auch die dazu gehörigen variablen Kosten entfallen. Durch eine Reduktion der Personalkosten konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insgesamt auf € 1,3 Mio. (VJ: € 1,1 Mio.) gesteigert werden.
Details dazu sind im Jahresabschluss und im Anhang der Rath AG zu finden.
Das Gesamtvermögen der Rath AG blieb bei € 22,4 Mio. (VJ: € 22,3 Mio.) in etwa gleich. Es kam zu einer Umschichtung auf der Aktivseite, da Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Eigenkapital umgewandelt wurden.
Demgegenüber war auch ein Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zu verzeichnen, der auf die Umschichtung der Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.
Die Eigenkapitalquote stieg wieder von 62,0 % auf 64,2 %.
Der Börsenkurs stieg von € 17,54 (31.12.2006) auf € 20,50 am 31.12.2007. Dies entspricht einer Steigerung von 16,9 %.
Der Jahresüberschuss (EAT) blieb im Einzelabschluss annähernd gleich. Das Konzernergebnis nach IFRS liegt jedoch unter dem des Vorjahres. Daher wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von € 0,40 pro Aktie vorschlagen. Die Dividende entspricht dem langjährigen Niveau – ohne die Erhöhung aufgrund außerordentlicher Erträge im Jahr 2006.
Weitere Details zur Vermögens- und Ertragslage sind im Jahresabschluss und im Anhang der Rath AG zu finden.
Im Jahr 2008 gab es keine berichtspflichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben.
Nachdem nun alle Geschäfte abgewickelt sind, bleiben nur mehr die Holdingfunktionen wie Konzernrechnungswesen, Controlling, Personalentwicklung, Einkauf, Marketing sowie die Koordination der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Gesellschaft angesiedelt. Weiters wird die Weiterführung des Risikomanagementsystems und des Qualitätsmanagementsystems zentral gelenkt. Bei stabiler Konjunkturlage wird daher mit einem Erlösanstieg je nach Entwicklung des Konzernumsatzes gerechnet.
Im Jahr 2007 wurden die Forschungsprojekte durch eine zentrale Koordinationsstelle für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Rath AG koordiniert, um Mehrgleisigkeiten in den einzelnen Landesgesellschaften zu verhindern. Dies stellt eine zukunftsorientierte Ausrichtung sicher.
Detailinformationen zum Thema Risiko sind im Konzernlagebericht der Rath Gruppe dargestellt. Daher wird von einer vertiefenden Ausführung an dieser Stelle Abstand genommen.
Die Themen Arbeitnehmer, Umwelt sowie Corporate Governance sind im Konzernlagebericht der Rath Gruppe dargestellt. Daher wird von einer vertiefenden Ausführung an dieser Stelle Abstand genommen.
Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte der Rath AG und deren Übertragung sind nicht bekannt.
An der Aktionärsstruktur hat sich nach unserem Wissen seit der letzten Hauptversammlung nichts geändert.
| Aktionärsstruktur | 31.12.2007 |
|---|---|
| Rath Holding GmbH | 66 % |
| Rath Familienmitglieder | 10 % |
| Streubesitz | 24 % |
In der Rath AG gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen.
Der Vorstand der Rath AG besitzt keine über das gesetzliche Maß hinausgehenden Befugnisse Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.
Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.
Wien, am 7. April 2008
1
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
| A K T I V A | P A S S I V A | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2007 EUR |
31.12.2006 TEUR |
31.12.2007 EUR |
31.12.2006 TEUR |
||
| A. Anlagevermögen | A. Eigenkapital | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | Grundkapital I. |
10.905.000 | 10.905 | ||
| Gewerbliche Schutzrechte und | |||||
| ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus | II. Kapitalrücklagen | ||||
| abgeleitete Lizenzen | 18.488 | 8 | Gebundene | 1.118.067 | 1.118 |
| II. Sachanlagen | III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 131.257 | 138 | Andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 1.761.000 | 1.061 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 109.200 | 90 | |||
| 240.457 | 228 | IV. Bilanzgewinn | |||
| III. Finanzanlagen | davon Gewinnvortrag € 8.046; Vorjahr TEUR 6 | 600.424 | 758 | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.203.064 | 15.663 | 14.384.491 | 13.842 | |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.781.708 | 1.872 | |||
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 365.314 | 382 | B. Rückstellungen | ||
| 19.350.085 | 17.917 | ||||
| 19.609.031 | 18.153 | 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 5.905 | 54 | |
| B. Umlaufvermögen | 2. Rückstellungen für Pensionen | 1.268.000 | 1.259 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 182.095 | 592 | |||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1.456.000 | 1.905 | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 129.604 | 153 | |||
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.498.286 | 3.483 | C. Verbindlichkeiten | ||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, | |||||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 15.625 | 16 | 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.214.920 | 4.278 |
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 2.235 | 40 | 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 245.557 | 285 |
| 2.645.751 | 3.692 | 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen | |||
| Unternehmen | 0 | 1.910 | |||
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 87.437 | 456 | 4. Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| 2.733.188 | 4.148 | davon aus Steuern EUR 81.649; Vorjahr TEUR 4 | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | |||||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | EUR 17.357; Vorjahr TEUR 17 | 116.203 | 109 | ||
| 6.576.680 | 6.582 | ||||
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 74.952 | 28 | |||
| 22.329 | |||||
| 22.417.170 | 22.329 | 22.417.170 | |||
| Verbindlichkeiten aus Garantien | 24.989 | 36 |
Bilanz
2
| 2007 EUR |
2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 0 | 1.942 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | ||
| a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 0 | 5 |
| b) Übrige | 2.221.674 | 2.557 |
| 2.221.674 | 2.562 | |
| 3. Aufwendungen für Material und sonstige | ||
| bezogene Herstellungsleistungen | ||
| a) Materialaufwand | 0 | (1.562) |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | -863.345 | (1.471) |
| b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | -17.142 | (1) |
| c) Aufwendungen für Altersvorsorge | -55.148 | (9) |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben | ||
| sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge | -215.581 | (211) |
| -1.151.215 | (1.692) | |
| 5. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -53.635 | (74) |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (Übrige) | -1.516.526 | (2.035) |
| 7. Zwischensumme aus Z 1 bis Z 6 (Betriebsergebnis) | -499.702 | (859) |
| 8. Erträge aus Beteiligungen davon aus verb. Unternehmen: € 2.000.000; Vorjahr: TEUR 2.000 | 2.000.000 | 2.000 |
| 9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 61.097 | 127 |
| davon aus verbundenen Unternehmen: € 61.097; Vorjahr: TEUR 127 | ||
| 10. Erträge aus Zuschreibung Finanzanlagen | 1.349 | 0 |
| 11. Sonstige Zinsenerträge | 17.864 | 21 |
| 12. Aufwendungen aus Finanzanlagen davon Abschreibungen: € 17.757; Vorjahr: TEUR 14 | -17.757 | (14) |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -265.223 | (210) |
| 14. Zwischensumme aus Z 8 bis Z 13 (Finanzergebnis) | 1.797.330 | 1.924 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 1.297.628 | 1.065 |
| 16. Außerordentliches Ergebnis | 0 | 250 |
| 17. Steuern vom Einkommen | -5.250 | (3) |
| 18. Jahresüberschuss | 1.292.378 | 1.312 |
| 19. Zuweisung zu Gewinnrücklagen (freie Rücklagen) | -700.000 | (560) |
| 20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 8.046 | 6 |
| 21. Bilanzgewinn | 600.424 | 758 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen des Vollkonsolidierungskreises |
Beteiligung [%] | Unternehmensrechtliches Eigenkapital zum 31.12.2007 in TEUR |
Unternehmensrechtlicher Jahresüberschuss 2007 in TEUR |
|---|---|---|---|
| Rath GmbH, Meißen | 100,00 | 23.514 | 3.235 |
| Rath Hungaria zRt., Budapest | 100,00 | 5.540 | -228 |
| Rath USA Inc. (Teilkonzern) Newark (inkl. Rath Inc. und Rath Refractories Inc.) |
100,00 | 1.741 | -1.251 |
| Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum |
99,98 | 5.894 | -619 |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Dvur Kralove | 100,00 | 513 | 40 |
| Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza | 100,00 | 134 | 4 |
| Inerta-Keramik GmbH, Bennewitz | 94,00 | 4.813 | 736 |
| Rath SAS, Gennevilliers | 95,00 | -106 | -103 |
| Rath Ukraine TOB, Donezk | 100,00 | -1 | -37 |
3
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften (UGB) und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.
Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind.
Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.
Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:
| Software und Lizenzen | 3 - 4 Jahre |
|---|---|
| ----------------------- | ------------- |
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung folgender Abschreibungssätze vorgenommen:
| von | bis | |
|---|---|---|
| Gebäude | 3% | 10% |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10% | 20% |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10% | 25% |
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung verrechnet.
Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis € 400) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden sie als Zu- und Abgang dargestellt.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, bewertet.
Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert.
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind oder wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 18 auf Wertpapiere des Anlagevermögens vorgenommen, da der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger war.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Einzelrisiken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.
Die Abfertigungsrückstellungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechnungszinssatz 5 % (VJ: 4%), Pensionseintrittsalter 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) Jahre gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, ermittelt.
Anhang
Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Gegenwartswertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,5 % unter Zugrundelegung der Berechnungstafeln von Pagler & Pagler berechnet.
Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechenzinssatz 5 % (VJ: 4%), Pensionseintrittsalter 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) Jahre gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, Fluktuation 25 %, ermittelt.
In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, einschließlich die gegenüber Kreditinstituten, sind zu dem am Bilanzstichtag gültigen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach einzelnen Posten ist im Anlagenspiegel auf Seite 7 dargestellt.
Die Konzernstruktur ist im Konzernanhang der Rath Gruppe dargestellt.
Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt € 10.905.000 und setzt sich aus 1.500.000 Stückaktien zusammen.
| 31.12.2007 EUR |
31.12.2006 EUR |
|
|---|---|---|
| Nicht konsumierte Urlaube | 44.972 | 93.780 |
| Sonstige | 137.123 | 498.451 |
| 182.095 | 592.231 |
Bezüglich des Fristigkeitenspiegels verweisen wir auf Seite 7.
Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind in der Höhe von € 36.537 Gehälter und gehaltsabhängige Abgaben sowie noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.
| Geschäftsjahr in EUR |
VJ in TEUR |
|
|---|---|---|
| Garantien | 24.989 | 36 |
Darüber hinaus hat die Gesellschaft für die Rath Refractories Inc., USA (Tochtergesellschaft der Rath USA Inc., Newark, USA), eine Garantieerklärung an die GE Capital Public Finance, Inc., USA, abgegeben. Der daraus aushaftende Betrag gegenüber der GE Capital Public Finance, Inc., USA, beträgt USD 5.815.666 (VJ: TUSD 6.886).
| des folgenden Geschäftsjahres | der folgenden fünf Geschäftsjahre | |||
|---|---|---|---|---|
| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| EUR | TEUR | EUR | TEUR | |
| Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen | 184.725 | 188 | 247.238 | 264 |
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Ländern und nach Produktgruppen setzt sich wie folgt zusammen:
| a) nach Ländern: | b) nach Produktgruppen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Geschäftsjahr in EUR |
VJ in TEUR |
Geschäftsjahr in EUR |
VJ in TEUR |
||
| Europa | 0,00 | 809 | Massen | 0,00 | 121 |
| CEE | 0,00 | 1.017 | Steine | 0,00 | 731 |
| USA/Canada | 0,00 | 67 | Feuerleichtsteine | 0,00 | 260 |
| Übersee | 0,00 | 49 | Fasern | 0,00 | 140 |
| Sonstige | 0,00 | 690 | |||
| 0,00 | 1.942 | 0,00 | 1.942 |
Im Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 12 Arbeitnehmer (VJ: 12) beschäftigt.
In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von € 8.791 (VJ: TEUR 11) enthalten.
Der aktive latente Steuerbetrag in Höhe von € 60.761 wurde nicht bilanziert.
Die ausgewiesenen außerordentlichen Erträge aus dem Geschäftsjahr 2006 stammen aus dem Verkauf des Know How´s und des Kundenstocks der Abnehmer von Rohrsystemen an ein tschechisches Unternehmen.
Die Gesellschaft ist ein konsolidierungspflichtiges Mutterunternehmen im Sinne des § 244 UGB.
Als Vorstandsmitglieder der Rath Aktiengesellschaft, Wien, sind seit 01.07.2006 Herr Mag. Georg Rath und Herr DI Dr. Matthias Rath tätig. Herr Olaf Jansen ist mit 28. Februar 2007 aus der Gesellschaft ausgeschieden (eingetragen im Firmenbuch am 27. März 2007).
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr € 353.843.
Im Geschäftsjahr waren folgende Mitglieder als Aufsichtsrat tätig: Prof. Dr. Franz Eckert, Alland (Vorsitzender) Dr. Heinz Kessler, Wien (Stellvertreter des Vorsitzenden) Dkfm. Paul Rath, Wien Mag. Philipp Rath, Wien Dr. Gerd Unterburg, Hinterbrühl
An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2007 Vergütungen in Höhe von € 37.500 (VJ: TEUR 17) gewährt.
Wien, am 7. April 2008
6
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
| Verbindlichkeitenspiegel | |
|---|---|
| Bilanzwert | Restlaufzeit bis zu 1 Jahr | Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren | Restlaufzeit von über 5 Jahren | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2007 in EUR |
31.12.2006 in TEUR |
31.12.2007 in EUR |
31.12.2006 in TEUR |
31.12.2007 in EUR |
31.12.2006 in TEUR |
31.12.2007 in EUR |
31.12.2006 in TEUR |
|
| Bankverbindlichkeiten | 6.214.920 | 4.278 | 4.594.920 | 2.118 | 1.620.000 | 2.160 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus L & L | 245.557 | 285 | 245.557 | 285 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindl. gegenüber verb. Unternehmen | 0 | 1.909 | 0 | 1.909 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 116.203 | 109 | 116.203 | 109 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6.576.680 | 6.581 | 4.956.680 | 4.421 | 1.620.000 | 2.160 | 0 | 0 | |
(Beträge in Euro)
| Herstellungskosten Anschaffungs/ 01.01.2007 |
Zugänge | Abgänge | Herstellungskosten Anschaffungs/ 31.12.2007 |
Abschreibungen Kumulierte |
31.12.2007 Buchwert |
31.12.2006 Buchwert |
Geschäftsjahres Zuschreibungen des laufenden |
Abschreibungen Geschäftsjahres des laufenden |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||
| 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche | |||||||||
| Rechte und Vorteile sowie daraus | |||||||||
| abgeleitete Lizenzen | 185.454 | 17.558 | 0 | 203.012 | 184.524 | 18.488 | 8.584 | 0 | 7.654 |
| II. Sachanlagen | |||||||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und | |||||||||
| Geschäftsausstattung | 217.195 | 39.516 | 0 | 256.711 | 125.454 | 131.257 | 137.722 | 0 | 45.981 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und | |||||||||
| Anlagen in Bau | 89.600 | 19.600 | 0 | 109.200 | 0 | 109.200 | 89.600 | 0 | 0 |
| 306.795 | 59.116 | 0 | 365.911 | 125.454 | 240.457 | 227.322 | 0 | 45.981 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 25.230.685 | 1.539.427 | 0 | 26.770.112 | 9.567.048 | 17.203.064 | 15.663.636 | 0 | 0 |
| 2. Ausleihungen an verb. Unternehmen | 1.872.174 | 0 | 90.467 | 1.781.708 | 0 | 1.781.708 | 1.872.174 | 0 | 0 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 395.437 | 0 | 0 | 395.437 | 30.123 | 365.314 | 381.722 | 1.349 | 17.757 |
| 27.498.296 | 1.539.427 | 90.467 | 28.947.256 | 9.597.171 | 19.350.085 | 17.917.533 | 1.349 | 17.757 | |
| 27.990.545 | 1.616.101 | 90.467 | 29.516.180 | 9.907.149 | 19.609.031 | 18.153.439 | 1.349 | 71.392 |
7
Wir haben den Jahresabschluss der
Wien,
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.
Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rah-
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr sechs Mal umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert: Der Bilanzausschuss ist im Jahr 2007 zwei Mal und der Strategieausschuss drei Mal zusammengetreten. In den Ausschüssen wurden einzelne Sachgebiete vertiefend behandelt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. In allen Ausschüssen waren alle jeweiligen Ausschussmitglieder anwesend.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 und der Lagebericht des Vorstandes sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 26. Juni 2007 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerbe-
8
Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn in der Höhe von € 600.424 an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von € 0,40 pro Aktie somit € 600.000 auszuschütten. Weiters schlägt der
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 (4) Satz 3 BörseG
Nach bestem Wissen versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Jahresabschluss im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath AG sowie der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.
Weiters versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis oder die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, am 7. April 2008
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
| Mag. Yann-Georg Hansa e.h. | Mag. Helmut Kerschbaumer e.h. |
|---|---|
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
ratungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Bilanzausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 11. April 2008 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 und den Lagebericht des Vorstandes einschließlich des Vorschlages über die Gewinnverteilung sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und den Konzernlagebericht des Vorstandes geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Abs. (2) AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich weiters dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes an.
Wien, am 18. April 2008
Prof. Dr. Franz Eckert Vorsitzender des Aufsichtsrates
Vorstand vor, den verbleibenden Rest in Höhe von € 424 auf neue Rechnung vorzutragen.
und Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2007 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Ent-
Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.
wicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
Wien, am 8. April 2008
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