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Rath AG

Annual Report Apr 30, 2008

783_10-k_2008-04-30_519d50d0-705d-4514-8607-cb20e5052b1e.pdf

Annual Report

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Geschäftsbericht

Jahresabschluss 2007 der Rath Aktiengesellschaft

Lagebericht 1
Bilanz 2
Gewinn- und Verlustrechnung 3
Anhang 4
Bestätigungsvermerk 8
Bericht des Aufsichtsrates 8
Gewinnverteilungsvorschlag 8

Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, A-1015 Wien IR- und Compliance-Verantwortlicher: Georg Rath

Internet: www.rath-group.com e-mail: [email protected]

Satz und Druckfehler vorbehalten

Wirtschaftsbericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die im Vorjahr eingeleitete Neuverteilung der Aufgaben der Rath AG und ihrer Tochterunternehmen wurde abgeschlossen. Somit sind alle Vertriebstätigkeiten in den Tochtergesellschaften gebündelt und die Rath AG ist eine reine Gesellschaft mit koordinativen gruppenübergreifenden Tätigkeiten.

Im Mai wurde die Rath Ukraine TOB gegründet, die eine intensivere Marktbearbeitung in der Ukraine und Russland sicherstellen soll.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Durch die Strukturänderung ist die Betriebsleistung um 50,7 % auf € 2,2 Mio. gesunken (VJ: € 4,5 Mio.).

Nach Umgliederung der Umsatzerlöse innerhalb der Gruppe sind in der Rath AG auch die dazu gehörigen variablen Kosten entfallen. Durch eine Reduktion der Personalkosten konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insgesamt auf € 1,3 Mio. (VJ: € 1,1 Mio.) gesteigert werden.

Details dazu sind im Jahresabschluss und im Anhang der Rath AG zu finden.

Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen der Rath AG blieb bei € 22,4 Mio. (VJ: € 22,3 Mio.) in etwa gleich. Es kam zu einer Umschichtung auf der Aktivseite, da Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Eigenkapital umgewandelt wurden.

Demgegenüber war auch ein Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zu verzeichnen, der auf die Umschichtung der Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote stieg wieder von 62,0 % auf 64,2 %.

Der Börsenkurs stieg von € 17,54 (31.12.2006) auf € 20,50 am 31.12.2007. Dies entspricht einer Steigerung von 16,9 %.

Der Jahresüberschuss (EAT) blieb im Einzelabschluss annähernd gleich. Das Konzernergebnis nach IFRS liegt jedoch unter dem des Vorjahres. Daher wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von € 0,40 pro Aktie vorschlagen. Die Dividende entspricht dem langjährigen Niveau – ohne die Erhöhung aufgrund außerordentlicher Erträge im Jahr 2006.

Weitere Details zur Vermögens- und Ertragslage sind im Jahresabschluss und im Anhang der Rath AG zu finden.

Nachtragsbericht

Im Jahr 2008 gab es keine berichtspflichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben.

Prognosebericht

Nachdem nun alle Geschäfte abgewickelt sind, bleiben nur mehr die Holdingfunktionen wie Konzernrechnungswesen, Controlling, Personalentwicklung, Einkauf, Marketing sowie die Koordination der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Gesellschaft angesiedelt. Weiters wird die Weiterführung des Risikomanagementsystems und des Qualitätsmanagementsystems zentral gelenkt. Bei stabiler Konjunkturlage wird daher mit einem Erlösanstieg je nach Entwicklung des Konzernumsatzes gerechnet.

Forschungsbericht

Im Jahr 2007 wurden die Forschungsprojekte durch eine zentrale Koordinationsstelle für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in der Rath AG koordiniert, um Mehrgleisigkeiten in den einzelnen Landesgesellschaften zu verhindern. Dies stellt eine zukunftsorientierte Ausrichtung sicher.

Risikobericht

Detailinformationen zum Thema Risiko sind im Konzernlagebericht der Rath Gruppe dargestellt. Daher wird von einer vertiefenden Ausführung an dieser Stelle Abstand genommen.

Corporate Responsibility

Die Themen Arbeitnehmer, Umwelt sowie Corporate Governance sind im Konzernlagebericht der Rath Gruppe dargestellt. Daher wird von einer vertiefenden Ausführung an dieser Stelle Abstand genommen.

Angaben gemäß § 243a UGB

Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte der Rath AG und deren Übertragung sind nicht bekannt.

An der Aktionärsstruktur hat sich nach unserem Wissen seit der letzten Hauptversammlung nichts geändert.

Aktionärsstruktur 31.12.2007
Rath Holding GmbH 66 %
Rath Familienmitglieder 10 %
Streubesitz 24 %

In der Rath AG gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen.

Der Vorstand der Rath AG besitzt keine über das gesetzliche Maß hinausgehenden Befugnisse Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.

Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.

Wien, am 7. April 2008

1

Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.

A K T I V A P A S S I V A
31.12.2007
EUR
31.12.2006
TEUR
31.12.2007
EUR
31.12.2006
TEUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Grundkapital
I.
10.905.000 10.905
Gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus II. Kapitalrücklagen
abgeleitete Lizenzen 18.488 8 Gebundene 1.118.067 1.118
II. Sachanlagen III. Gewinnrücklagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 131.257 138 Andere Rücklagen (freie Rücklagen) 1.761.000 1.061
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 109.200 90
240.457 228 IV. Bilanzgewinn
III. Finanzanlagen davon Gewinnvortrag € 8.046; Vorjahr TEUR 6 600.424 758
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.203.064 15.663 14.384.491 13.842
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.781.708 1.872
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 365.314 382 B. Rückstellungen
19.350.085 17.917
19.609.031 18.153 1. Rückstellungen für Abfertigungen 5.905 54
B. Umlaufvermögen 2. Rückstellungen für Pensionen 1.268.000 1.259
3. Sonstige Rückstellungen 182.095 592
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.456.000 1.905
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 129.604 153
2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 2.498.286 3.483 C. Verbindlichkeiten
3. Forderungen gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.625 16 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.214.920 4.278
4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 2.235 40 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 245.557 285
2.645.751 3.692 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 0 1.910
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 87.437 456 4. Sonstige Verbindlichkeiten
2.733.188 4.148 davon aus Steuern EUR 81.649; Vorjahr TEUR 4
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
C. Rechnungsabgrenzungsposten EUR 17.357; Vorjahr TEUR 17 116.203 109
6.576.680 6.582
Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 74.952 28
22.329
22.417.170 22.329 22.417.170
Verbindlichkeiten aus Garantien 24.989 36

Bilanz

2

Gewinn- und Verlustrechnung

2007
EUR
2006
TEUR
1. Umsatzerlöse 0 1.942
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 0 5
b) Übrige 2.221.674 2.557
2.221.674 2.562
3. Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen
a) Materialaufwand 0 (1.562)
4. Personalaufwand
a) Gehälter -863.345 (1.471)
b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen -17.142 (1)
c) Aufwendungen für Altersvorsorge -55.148 (9)
d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben
sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge -215.581 (211)
-1.151.215 (1.692)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -53.635 (74)
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (Übrige) -1.516.526 (2.035)
7. Zwischensumme aus Z 1 bis Z 6 (Betriebsergebnis) -499.702 (859)
8. Erträge aus Beteiligungen davon aus verb. Unternehmen: € 2.000.000; Vorjahr: TEUR 2.000 2.000.000 2.000
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 61.097 127
davon aus verbundenen Unternehmen: € 61.097; Vorjahr: TEUR 127
10. Erträge aus Zuschreibung Finanzanlagen 1.349 0
11. Sonstige Zinsenerträge 17.864 21
12. Aufwendungen aus Finanzanlagen davon Abschreibungen: € 17.757; Vorjahr: TEUR 14 -17.757 (14)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -265.223 (210)
14. Zwischensumme aus Z 8 bis Z 13 (Finanzergebnis) 1.797.330 1.924
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.297.628 1.065
16. Außerordentliches Ergebnis 0 250
17. Steuern vom Einkommen -5.250 (3)
18. Jahresüberschuss 1.292.378 1.312
19. Zuweisung zu Gewinnrücklagen (freie Rücklagen) -700.000 (560)
20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.046 6
21. Bilanzgewinn 600.424 758

Konzernbeziehungen

Anteile an verbundenen Unternehmen
des Vollkonsolidierungskreises
Beteiligung [%] Unternehmensrechtliches
Eigenkapital zum
31.12.2007 in TEUR
Unternehmensrechtlicher
Jahresüberschuss 2007
in TEUR
Rath GmbH, Meißen 100,00 23.514 3.235
Rath Hungaria zRt., Budapest 100,00 5.540 -228
Rath USA Inc. (Teilkonzern) Newark
(inkl. Rath Inc. und Rath Refractories Inc.)
100,00 1.741 -1.251
Chamottewaren- und Thonöfenfabrik
Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum
99,98 5.894 -619
Rath Zarotechnika spol. s r.o., Dvur Kralove 100,00 513 40
Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza 100,00 134 4
Inerta-Keramik GmbH, Bennewitz 94,00 4.813 736
Rath SAS, Gennevilliers 95,00 -106 -103
Rath Ukraine TOB, Donezk 100,00 -1 -37

3

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften (UGB) und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurden der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.

2. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind.

Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:

Software und Lizenzen 3 - 4 Jahre
----------------------- -------------

b) Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung folgender Abschreibungssätze vorgenommen:

von bis
Gebäude 3% 10%
Technische Anlagen und Maschinen 10% 20%
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10% 25%

Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung verrechnet.

Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis € 400) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden sie als Zu- und Abgang dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

c) Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, bewertet.

Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind oder wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 18 auf Wertpapiere des Anlagevermögens vorgenommen, da der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger war.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Einzelrisiken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.

4. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Anwartschaften auf Abfertigungen

Die Abfertigungsrückstellungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechnungszinssatz 5 % (VJ: 4%), Pensionseintrittsalter 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) Jahre gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, ermittelt.

Anhang

b) Pensionsrückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Gegenwartswertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 3,5 % unter Zugrundelegung der Berechnungstafeln von Pagler & Pagler berechnet.

c) Jubiläumsgeldrückstellung

Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechenzinssatz 5 % (VJ: 4%), Pensionseintrittsalter 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) Jahre gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, Fluktuation 25 %, ermittelt.

d) Übrige Rückstellungen

In den übrigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.

6. Währungsumrechnung im Einzelabschluss

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, einschließlich die gegenüber Kreditinstituten, sind zu dem am Bilanzstichtag gültigen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

a) Entwicklung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach einzelnen Posten ist im Anlagenspiegel auf Seite 7 dargestellt.

b) Finanzanlagen

Die Konzernstruktur ist im Konzernanhang der Rath Gruppe dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Kapital

Das Grundkapital beträgt € 10.905.000 und setzt sich aus 1.500.000 Stückaktien zusammen.

4. Sonstige Rückstellungen

31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
Nicht konsumierte Urlaube 44.972 93.780
Sonstige 137.123 498.451
182.095 592.231

5. Verbindlichkeiten

Bezüglich des Fristigkeitenspiegels verweisen wir auf Seite 7.

Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind in der Höhe von € 36.537 Gehälter und gehaltsabhängige Abgaben sowie noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden.

6. Haftungsverhältnisse, Verpflichtungen aus der Nutzung von Sachanlagen

a) Haftungsverhältnisse

Geschäftsjahr
in EUR
VJ in
TEUR
Garantien 24.989 36

Darüber hinaus hat die Gesellschaft für die Rath Refractories Inc., USA (Tochtergesellschaft der Rath USA Inc., Newark, USA), eine Garantieerklärung an die GE Capital Public Finance, Inc., USA, abgegeben. Der daraus aushaftende Betrag gegenüber der GE Capital Public Finance, Inc., USA, beträgt USD 5.815.666 (VJ: TUSD 6.886).

b) Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen

des folgenden Geschäftsjahres der folgenden fünf Geschäftsjahre
2007 2006 2007 2006
EUR TEUR EUR TEUR
Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen 184.725 188 247.238 264

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Ländern und nach Produktgruppen setzt sich wie folgt zusammen:

a) nach Ländern: b) nach Produktgruppen
Geschäftsjahr
in EUR
VJ in
TEUR
Geschäftsjahr
in EUR
VJ in
TEUR
Europa 0,00 809 Massen 0,00 121
CEE 0,00 1.017 Steine 0,00 731
USA/Canada 0,00 67 Feuerleichtsteine 0,00 260
Übersee 0,00 49 Fasern 0,00 140
Sonstige 0,00 690
0,00 1.942 0,00 1.942

2. Personalaufwand

Im Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 12 Arbeitnehmer (VJ: 12) beschäftigt.

In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von € 8.791 (VJ: TEUR 11) enthalten.

3. Steuern vom Einkommen

Der aktive latente Steuerbetrag in Höhe von € 60.761 wurde nicht bilanziert.

4. Außerordentliche Erträge

Die ausgewiesenen außerordentlichen Erträge aus dem Geschäftsjahr 2006 stammen aus dem Verkauf des Know How´s und des Kundenstocks der Abnehmer von Rohrsystemen an ein tschechisches Unternehmen.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft ist ein konsolidierungspflichtiges Mutterunternehmen im Sinne des § 244 UGB.

D. Organe der Gesellschaft

Als Vorstandsmitglieder der Rath Aktiengesellschaft, Wien, sind seit 01.07.2006 Herr Mag. Georg Rath und Herr DI Dr. Matthias Rath tätig. Herr Olaf Jansen ist mit 28. Februar 2007 aus der Gesellschaft ausgeschieden (eingetragen im Firmenbuch am 27. März 2007).

Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr € 353.843.

Im Geschäftsjahr waren folgende Mitglieder als Aufsichtsrat tätig: Prof. Dr. Franz Eckert, Alland (Vorsitzender) Dr. Heinz Kessler, Wien (Stellvertreter des Vorsitzenden) Dkfm. Paul Rath, Wien Mag. Philipp Rath, Wien Dr. Gerd Unterburg, Hinterbrühl

An die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2007 Vergütungen in Höhe von € 37.500 (VJ: TEUR 17) gewährt.

Wien, am 7. April 2008

6

Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.

Verbindlichkeitenspiegel
Bilanzwert Restlaufzeit bis zu 1 Jahr Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren Restlaufzeit von über 5 Jahren
31.12.2007
in EUR
31.12.2006
in TEUR
31.12.2007
in EUR
31.12.2006
in TEUR
31.12.2007
in EUR
31.12.2006
in TEUR
31.12.2007
in EUR
31.12.2006
in TEUR
Bankverbindlichkeiten 6.214.920 4.278 4.594.920 2.118 1.620.000 2.160 0 0
Verbindlichkeiten aus L & L 245.557 285 245.557 285 0 0 0 0
Verbindl. gegenüber verb. Unternehmen 0 1.909 0 1.909 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 116.203 109 116.203 109 0 0 0 0
6.576.680 6.581 4.956.680 4.421 1.620.000 2.160 0 0

Anlagenspiegel

(Beträge in Euro)

Herstellungskosten
Anschaffungs/
01.01.2007
Zugänge Abgänge Herstellungskosten
Anschaffungs/
31.12.2007
Abschreibungen
Kumulierte
31.12.2007
Buchwert
31.12.2006
Buchwert
Geschäftsjahres
Zuschreibungen
des laufenden
Abschreibungen
Geschäftsjahres
des laufenden
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Vorteile sowie daraus
abgeleitete Lizenzen 185.454 17.558 0 203.012 184.524 18.488 8.584 0 7.654
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 217.195 39.516 0 256.711 125.454 131.257 137.722 0 45.981
2. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen in Bau 89.600 19.600 0 109.200 0 109.200 89.600 0 0
306.795 59.116 0 365.911 125.454 240.457 227.322 0 45.981
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.230.685 1.539.427 0 26.770.112 9.567.048 17.203.064 15.663.636 0 0
2. Ausleihungen an verb. Unternehmen 1.872.174 0 90.467 1.781.708 0 1.781.708 1.872.174 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 395.437 0 0 395.437 30.123 365.314 381.722 1.349 17.757
27.498.296 1.539.427 90.467 28.947.256 9.597.171 19.350.085 17.917.533 1.349 17.757
27.990.545 1.616.101 90.467 29.516.180 9.907.149 19.609.031 18.153.439 1.349 71.392

7

Anlagen zum Anhang

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der

Rath Aktiengesellschaft,

Wien,

für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rah-

Bericht des Aufsichtsrates

Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr sechs Mal umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert.

Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert: Der Bilanzausschuss ist im Jahr 2007 zwei Mal und der Strategieausschuss drei Mal zusammengetreten. In den Ausschüssen wurden einzelne Sachgebiete vertiefend behandelt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. In allen Ausschüssen waren alle jeweiligen Ausschussmitglieder anwesend.

Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 und der Lagebericht des Vorstandes sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 26. Juni 2007 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerbe-

Gewinnverteilungsvorschlag

8

Der Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn in der Höhe von € 600.424 an die Aktionäre eine Dividende in Höhe von € 0,40 pro Aktie somit € 600.000 auszuschütten. Weiters schlägt der

Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 (4) Satz 3 BörseG

Nach bestem Wissen versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Jahresabschluss im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath AG sowie der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.

Weiters versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis oder die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 7. April 2008

KPMG Austria GmbH

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Yann-Georg Hansa e.h. Mag. Helmut Kerschbaumer e.h.
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

ratungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Bilanzausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 11. April 2008 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 und den Lagebericht des Vorstandes einschließlich des Vorschlages über die Gewinnverteilung sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und den Konzernlagebericht des Vorstandes geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt.

Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Abs. (2) AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich weiters dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes an.

Wien, am 18. April 2008

Prof. Dr. Franz Eckert Vorsitzender des Aufsichtsrates

Vorstand vor, den verbleibenden Rest in Höhe von € 424 auf neue Rechnung vorzutragen.

und Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und

Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2007 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Ent-

Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.

wicklung zukünftiger Ergebnisse zu.

Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.

Wien, am 8. April 2008

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