Annual Report • Apr 30, 2008
Annual Report
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| Personalien | 2 |
|---|---|
| Vorwort des Vorstandes | 3 |
| Konzernlagebericht | 7 |
| Aktie | 12 |
| Konzernabschluss | |
| Bilanz | 13 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 14 |
| Geldflussrechnung | 15 |
| Anhang | 16 |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 25 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 39 |
| Bestätigungsvermerk | 40 |
| Glossar | 41 |
| Adressen | 43 |
| Impressum | 44 |
| 2005 UGB TEUR |
2006 UGB TEUR |
2006 IFRS TEUR |
2007 IFRS TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 74,5 | 86,4 | 86,4 | 83,7 |
| Veränderung in % | 20,4 | 16,0 | – | -3,2 |
| EBIT | 4,4 | 4,8 | 7,3 | 3,8 |
| EBIT Marge in % | 5,9 | 5,6 | 8,5 | 4,6 |
| EGT | 4,1 | 4,2 | 6,6 | 2,2 |
| EBT | 4,1 | 6,6 | 6,6 | 2,2 |
| Operativer Cash Flow | 7,1 | 16,4 | 15,9 | -3,5 |
| Eigenkapitalquote | 49,3 | 50,1 | 48,8 | 44,8 |
| Eigenkapitalrendite in % | 12,0 | 12,3 | 11,2 | 2,7 |
| Working Capital | – | – | 110,6 | 93,5 |
| ROCE | 8,5 | 10,1 | 9,7 | 4,3 |
| WACC | – | – | 8,7 | 8,2 |
| Investitionen in Sachanlagen | 7,3 | 12,9 | 12,9 | 8,6 |
| Abschreibungen | 3,4 | 4,0 | 4,0 | 5,3 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 569 | 604 | 604 | 642 |
| Anzahl der konsolidierten Gesellschaften | 9 | 8 | 8 | 9 |
Jahresabschluss 2007 der Rath Gruppe
| Prof. Dr. Franz Eckert | unabhängig; gewählt seit 14.09.1989; bestellt bis zur Hauptversammlung |
|---|---|
| (Vorsitzender) | im Jahre 2008 |
| Präs. Dr. Heinz Kessler | unabhängig; gewählt seit 28.07.1999; bestellt bis zur Hauptversammlung |
| (Vorsitzender Stv.) | im Jahre 2008 |
| Aufsichtsratsvorsitzender der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG | |
| Aufsichtsrat (Vorsitzender Stv.) der UNIQA Versicherungen AG | |
| Dkfm. Paul Rath | gewählt seit 14.09.1989; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2008 |
| WP Mag. Philipp Rath | gewählt seit 17.07.2003; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2008 |
| Dr. Gerd Unterburg | unabhängig; gewählt seit 12.07.2005; bestellt bis zur Hauptversammlung im Jahre 2008 |
In obiger Aufstellung sind nur die Aufsichtsratsmandate in börsennotierten Gesellschaften dargestellt.
Prüfungsausschuss: Dr. Heinz Kessler (Vorsitzender), WP Mag. Philipp Rath (Finanzexperte), Dkfm. Paul Rath Strategieausschuss: Dr. Gerd Unterburg (Vorsitzender), WP Mag. Philipp Rath Nominierungs- und Vergütungsausschüsse bestehen aufgrund der Größe des Aufsichtsrates (5 Mitglieder) nicht.
Mag. Georg Rath Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Aktionäre!
Das Berichtsjahr war durch die Neuausrichtung der Rath Gruppe von einem produktionsorientierten zu einem vertriebsorientierten Unternehmen geprägt. Dies führte zu nicht vollständig ausgelasteten Werken und hat sich auf das Ergebnis 2007 der Rath Gruppe ausgewirkt.
Die neu geschaffenen Branchenvertriebsteams verdeutlichen unsere Kernbotschaft "Spitzentechnologie für individuelle Feuerfestlösungen" und unterstützen unsere Kunden bei ihren anwendungsspezifischen Feuerfest-Problemen. Im Gegensatz zu unserem Wettbewerb bieten wir ein breites Produktspektrum aus eigenem Haus an. Dadurch ist es uns möglich, für die Ofenauskleidungen beim Kunden immer das optimale Feuerfest-Material in höchster Rath-Qualität auszuwählen, wodurch wir der ideale Partner für alle Feuerfest-Anwendungen sind.
Zusätzlich haben wir mit unseren technischen Büros, die sowohl das Engineering als auch die Montage durchführen, das nötige Know How um Feuerfest-Gesamtlösungen zum Nutzen des Kunden anzubieten.
In Zeiten von extrem steigenden Energiekosten und immer stärkerem Umweltbewusstsein sind unsere Produkte Garant für Energieeinsparung und Umweltschonung. Daher arbeiten wir nicht nur mit den Kunden sondern auch in unse-
ren eigenen Werken an einer Effizienzsteigerung der Ofenanlagen ohne jedoch die Flexibilität dieser einzuschränken. In einer von immer aggressiverem Wettbewerb aus dem asiatischen Raum geprägten Zeit streben wir täglich danach, unsere Kunden durch schnelle Reaktions- und kurze Lieferzeiten als langfristige Partner an uns zu binden.
Wir arbeiten daher weiter daran, nicht nur bestehende Märkte intensiver zu bearbeiten sondern auch interessante Beteiligungsobjekte in neuen Ländern zu suchen.
Mit dem Vertrauen der Aktionäre hoffen wir diesen Weg fortsetzen zu können und das Unternehmen mit Hilfe des Engagements unserer Mitarbeiter positiv zu entwickeln.
Der Vorstand Wien, im April 2008
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Unternehmensleitbild
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Unser unternehmerisches Handeln basiert auf Verantwortung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Offenheit. Diese Werte sind im gesamten Unternehmen gleichermaßen anerkannt und umgesetzt.
Wir definieren uns als Feuerfestanbieter, der die Prozesse des Kunden versteht und dank unseres breiten Produktportfolios die optimale Lösung bietet. Wir liefern Feuerfestprodukte sowie Gesamtlösungen. Unsere Produkte sind gekennzeichnet durch hochwertige Produkteigenschaften und präzise Bearbeitungstechniken. Unsere Dienstleistungen zeichnen sich durch Vielseitigkeit und Flexibilität aus.
Länder mit Produktionswerken
Nach Strukturänderung, Kapazitätszukauf im Jahr 2007 und Produktbereinigung wurde im Jahr 2007 ein weiterer Expansionsschritt gesetzt. Im Mai wurde Rath Ukraine TOB gegründet, die eine intensivere Marktbearbeitung in der Ukraine und Russland sicherstellen soll. Dieses Vertriebsbüro ist mit mehreren Mitarbeitern besetzt worden, die nicht nur Vertriebsaufgaben, sondern auch technische Hilfestellungen beim Kunden leisten können. Damit wollen wir in diesen aufstrebenden Märkten Rath Gruppe als Spezialist für Feuerfestlösungen verankern.
Die rechtliche Struktur ist im Anhang dargestellt. Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Das Geschäftsjahr 2007 war durch unterschiedliche Entwicklungen gekennzeichnet:
Aufgrund der Erhöhung der deutschen Mehrwertsteuer zum 1.1.2007 von 16 % auf 19 %, kam es im Bereich der häuslichen Feuerstätten zu Vorziehkäufen, die sich im guten Umsatz des Jahres 2006 ausgedrückt haben. Dies hat sich auf den Absatz im Jahr 2007 ausgewirkt.
Zum 31.12.2006 haben wir die Produktgruppe "Untergussmaterialien" an einen Wettbewerber verkauft, um unsere Produktpalette zu bereinigen. Daher konnten wir in den Gießereien den Umsatz des Vorjahres nicht mehr erreichen.
Bei den Industrieanlagen, vor allem im Bereich der Stahlweiterverarbeitung, konnten wir weiter gemeinsam mit Ofenbauern Auskleidungssysteme zur Erhöhung der Energieeffizienz installieren. Auch bei Projekten in der chemischen Industrie haben wir den Absatz gesteigert. Insgesamt haben wir im Jahr 2007 weniger Projekte abschließen können.
Das Wachstum in der chemischen Industrie basiert vor allem auf den Produkten aus dem neuen Werk in Milledgeville (Georgia, USA). In diesem Werk hatten wir noch mit Anfangsproblemen zu kämpfen, können aber jetzt mit dieser hochmodernen Fertigungsstätte in den USA den lokalen Markt mit qualitativ hochwertigen Produkten bedienen. Zusätzlich wollen wir die Wechselkurssituation vom schwachen Dollar ausnützen und verstärkt Waren von Amerika nach Europa und Asien bringen.
Sowohl die Werke der Vakuumformteile, als auch jene der Feuerleichtsteine, haben im Jahr 2007 an ihren jeweiligen Kapazitätsgrenzen gearbeitet. Dies obwohl mit 1.1.2007 neue Kapazitäten durch den Kauf des Feuerleichtsteinwerkes in Leoben hinzugekommen sind. Nicht so jedoch die Fertigung von Hochtemperaturwolle. Hier war das Nachlassen der Ersatzinvestitionen in der keramischen Industrie spürbar. Somit konnten wir die neuen Kapazitäten für Aluminiumoxidwolle noch nicht voll ausfüllen.
Effizienzsteigerungsmaßnahmen in Krummnußbaum und Budapest werden erst im Jahr 2008 wirksam werden. Gleichzeitig wurden diese Investitionen im Hinblick auf die Erhaltung und Verbesserung unseres hohen Qualitäts-, Sicherheits- und Umweltanspruches vorgenommen.
| Verkaufte Tonnagen [to] | 2007 |
|---|---|
| dichte Steine | 25.973 |
| ungeformte Produkte | 12.147 |
| Feuerleichtsteine | 12.660 |
| Hochtemperaturwolle | 1.753 |
| Vakuumformteile | 867 |
Im Jahr 2007 blieb der konsolidierte Konzernumsatz unter Berücksichtigung des verkauften Untergussmaterials mit 83,7 Mio. € (VJ: 83,5 Mio. €) nahezu konstant.
Erfreulich war die Entwicklung insbesondere in unserem neuen Werk in Milledgeville, wo ein unkonsolidiertes Umsatzplus in Höhe von 21,5 % erzielt wurde. Rath Ukraine TOB hat in ihrem Rumpfgeschäftsjahr noch nichts zum Umsatz beitragen können.
| Aug. Rath jun. GmbH | 38,8 |
|---|---|
| Rath GmbH | 36,8 |
| Rath Hungaria zRt. | 11,4 |
| Rath USA, Inc. | 8,2 |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o. | 2,5 |
| Rath Polska Sp. z o.o. | 1,9 |
| Rath SAS | 0,3 |
| Rath Ukraine TOB | 0,1 |
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (2,151 Mio. €) liegt im Jahr 2007 unter dem Niveau von 2006 bereinigt um den Verkauf der Untergussmaterialien (4,092 Mio. €). Dies ist vor allem von vier Einfl ussfaktoren abhängig:
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Das Gesamtvermögen der Rath Gruppe stieg von 74,4 Mio. € auf 80,6 Mio. €. Dies resultiert einerseits aus den Investitionen in Sachanlagen in die neuen bzw. erweiterten Produktionsstätten in Mönchengladbach und Leoben, sowie in den begonnenen Verbesserungsinvestitionen in Budapest und Krummnußbaum. Andererseits sind die Vorräte an Rohstoffen in Milledgeville und Leoben aufgebaut worden. Das Lager an Fertigerzeugnissen in Mönchengladbach wurde aufgestockt, um kurzfristig lieferfähig zu sein.
Die Erhöhung der Aktiva führt zur Steigerung der Verbindlichkeiten in der Rath Gruppe. Trotzdem beträgt die Eigenkapitalquote immer noch 44,8 % (VJ: 48,8%).
Der operative Cash Flow ist auf – 3,5 Mio. € (VJ: + 15,9 Mio. €) gesunken. Detaillierte Zahlen dazu sind in der Konzerngeldfl ussrechnung dargestellt.
Das Ergebnis liegt unter dem des Vorjahres. Daher wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von 0,40 € pro Aktie vorschlagen. Die Dividende entspricht dem langjährigen Niveau – ohne die Erhöhung aufgrund außerordentlicher Erträge im Jahr 2006.
Der Börsenkurs stieg von 17,54 € (31.12.2006) auf 20,50 € am 31.12.2007. Dies entspricht einer Steigerung von 16,9 %.
Im Jahr 2008 gab es keine berichtspfl ichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Für das Jahr 2008 erwarten wir uns bei einer weiterhin belebten Konjunktur eine Steigerung des Umsatzes. Die gute Auftragslage sollte in erster Linie durch die weiterhin starken Investitionstätigkeiten zur Reduktion des Energieverbrauches beitragen. Die vollen Auftragsbücher in den Bereichen Feuerleichtsteine und dichte Feuerfestmaterialien in Amerika stimmen uns positiv.
Die zusätzliche Steigerung der Erlöse soll vor allem durch zwei Produktgruppen getragen werden: Aluminiumoxidwolle und Feuerleichtsteine.
Im April wird die Betonteilfertigungslinie in Budapest fertig gestellt, wodurch wir weitere Effizienzsteigerungen erzielen werden. Ebenso wird die Automatisierung der Produktion in Krummnußbaum eine Erhöhung der Ertragszahlen herbeiführen. Zusätzlich arbeiten wir laufend an der Verbesserung des Qualitätsmanagements, um die Risiken bei Projektgeschäften weiter zu reduzieren. So haben wir es auch geschafft, unser neues Werk in Leoben innerhalb von fünf Monaten auf unseren ISO-Standard zu bringen.
Die strategische Ausrichtung der Gruppe soll weitergeführt werden. Zusätzliche Vertriebsmitarbeiter werden die bestehenden Vertriebsteams verstärken und neue Kunden gewinnen. Darüber hinaus wollen wir die technische Kompetenz bei der Lösung von individuellen Problemen durch eine stärkere Fokussierung der Organisation auf Branchen erhöhen.
Die Ausweitung auf zusätzliche Branchen macht uns unabhängiger vom konjunkturellen Schicksal einzelner Kundengruppen und sollte ein kontinuierliches Wachstum erleichtern.
Die Hauptaufgabe eines Risikomanagementsystems ist die Früherkennung von möglichen Risiken und bei Identifizierung solcher die rasche Einleitung von Gegenmaßnahmen. Daher haben wir im letzten Jahr die internen Kontrollen weiter verfeinert und den allgemeinen Grundsatz des Vier-Augen-Prinzips durchgängig eingeführt. Die Einhaltung wird im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems laufend an den Standorten überprüft. Auch das Berichtswesen wird kontinuierlich verbessert sowie die Zielvorgaben genauer definiert.
Im Jahr 2007 haben wir versucht, die Struktur in den Projekten zu konsolidieren, um die Risiken im Projektgeschäft zu reduzieren. Auf dieser Basis wollen wir dieses im Jahr 2008 weiter forcieren. In solchen Projekten bieten wir neben der gesamten Produktpalette vor allem auch Engineering- und Montageleistungen mit an. Diese Vorgangsweise ist eine Chance, sich vom Wettbewerb zu differenzieren und die Kundenbindung weiter auszubauen.
Die Risiken der Einzelgeschäfte sind aufgrund ihrer Größenordnung überschaubar. Die im Vorjahr begonnene Installierung eines eigenen Qualitätsmanagementsystems für die Projektabwicklung schreitet zügig voran.
Im Jahr 2007 wurden die Forschungsaktivitäten weitergeführt und ausgebaut. Als Spezialanbieter im feuerfesten Hochtemperaturbereich ist es besonders wichtig, die Wünsche der Kunden schon frühzeitig zu erkennen und mit diesen gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Nur durch eine aktive Forschungsarbeit können wir heute dafür sorgen, dass wir morgen noch ertragsstarke Produkte verkaufen können.
So haben wir in einem ersten Schritt die Struktur der Forschung und Entwicklung an die einzelnen Produktgruppen angepasst und werden im Jahr 2008 als zweiten Schritt die Fokussierung auf Kundengruppen in die Forschungsthemen einarbeiten. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Dazu haben wir Forschungsteams zusammengestellt, die nicht nur aus Entwicklern, sondern auch aus Vertriebs- und Produktionsmitarbeitern bestehen. Somit soll in jedem Projektteam die Vertriebsorientierung nie verloren gehen.
Die Kooperationen mit den keramischen Universitäten, vor allem in Deutschland, soll durch weitere Diplomanden gestärkt werden. So gelingt es frühzeitig potentielle Mitarbeiter zu erkennen und für uns zu gewinnen.
Ein Unternehmen wird immer von dem besonderen Einsatz seiner Mitarbeiter getragen. Daher bemühen wir uns auch, die sozialen Rahmenbedingungen stetig weiter zu verbessern. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass der Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, im März 2008 das Grundzertifikat Audit "berufundfamilie" vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend verliehen wurde. Diese Prämierung ist ein Ansporn für uns,
Um die Mitarbeiter noch besser bei den zukünftigen Herausforderungen unterstützen zu können, koordinieren wir konzernweit die Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen.
die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch weiter auszubauen.
In strukturierten Mitarbeitergesprächen erarbeiten wir nachvollziehbare Ziele und damit verbundene Prämienvereinbarungen.
| Mitarbeiterstand im Jahresdurchschnitt | 2007 |
|---|---|
| Österreich | 212 |
| Deutschland | 241 |
| Ungarn | 148 |
| USA | 24 |
| Rest der Welt | 17 |
| 642 |
Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen von 604 auf 642 (im Jahresdurchschnitt) ist vor allem in der Übernahme des Feuerleichtsteinwerkes in Leoben begründet.
Wir betreiben an allen Standorten der Rath Gruppe aktiven Umweltschutz. Dies bedeutet nicht nur die gesetzlichen und behördlichen Auflagen zu erfüllen, sondern darüber hinaus auch bessere Resultate als gefordert zu erzielen. Neben den zumeist behördlich kontrollierten Emissions- und Immissionswerten versuchen wir durch Abfallvermeidung, Abfalltrennung und sachgerechter Abfallentsorgung die Umwelt zu schonen.
Der Aufsichtsrat und der Vorstand der Rath AG sowie die Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der Unternehmen der Rath Gruppe, sind sich der besonderen Verantwortung als Vertreter eines traditionsreichen, börsennotierten Familienunternehmens bewusst, und erklären die Grundsätze eines von Ethik geprägten Handelns gegenüber Aktionären, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten sowie dem gesellschaftlichen Umfeld als oberste Maxime.
Dies umfasst nicht nur die strikte Einhaltung aller Gesetze und Vorschriften, sondern auch das Bekenntnis zu Corporate Governance und ähnlichen Grundsätzen zukunftsorientiertem, nachhaltigem umweltbewussten Wirtschaftens.
Soweit die Regeln der Größe unseres Unternehmens angemessen sind, werden diese sowohl vom Aufsichtsrat als auch von der Geschäftsführung eingehalten.
Details und weiterführende Informationen zu der Umsetzung des Kodexes sind auf der Homepage der Rath Gruppe (www.rathgroup.com) zu finden.
Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte der Rath AG und deren Übertragung sind nicht bekannt.
An der Aktionärsstruktur hat sich nach unserem Wissen seit der letzten Hauptversammlung nichts geändert.
| Aktionärsstruktur [%] | 31.12.2007 |
|---|---|
| Rath Holding GmbH | 66 |
| Rath Familienmitglieder | 10 |
| Streubesitz | 24 |
In der Rath AG gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme.
Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen.
Der Vorstand der Rath AG besitzt keine über das gesetzliche Maß hinausgehenden Befugnisse Aktien auszugeben oder zurückzukaufen.
Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.
Im Sinne des Corporate Governance Kodex geben wir folgende Abweichungen bekannt:
Entsprechende Anfragen können sowohl vom Vorstand während des Jahres, oder vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates in der Hauptversammlung beantwortet werden.
Wien, 8. April 2008
Der Vorstand
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
Nach bestem Wissen versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Jahresabschluss im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath AG sowie der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt.
Weiters versichert der Vorstand der Rath AG, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis oder die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sie ausgesetzt sind, beschreibt.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2007 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Wien, 8. April 2008
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
| ISIN: | AT0000767306 | Anzahl der Aktien: | 1.500.000 |
|---|---|---|---|
| Wertpapierkürzel: | RAT | Gesamtzahl der Aktien: | 1.500.000 |
| Marktsegment: | Standard Market Auction | Aktienkurs 28.12.2007: | € 20,50 |
| Handelssegment: | Amtlicher Handel | Börsenkapitalisierung: | € 30.750.000,00 |
| Aktiengattung: | Stimmberechtigte nenn betragslose Stückaktien |
Gewinn/Aktie: | € 0,61 |
| betragslose Stückaktien | Gewinn/Aktie: | € 0,61 |
|---|---|---|
| Anhangs angabe |
31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Sachanlagen | (1) | 40.233 | 37.654 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (2) | 466 | 71 |
| Sonstiges Finanzvermögen | (3) | 645 | 671 |
| Latente Steuern | (12) | 2.068 | 1.622 |
| 43.412 | 40.018 | ||
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | (4) | 19.333 | 14.266 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (6) | 13.236 | 12.099 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | (6) | 2.713 | 1.618 |
| Liquide Mittel | (7) | 1.912 | 6.378 |
| 37.194 | 34.361 | ||
| Summe Aktiva | 80.606 | 74.379 | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | (8) | ||
| Grundkapital | 10.905 | 10.905 | |
| Kapitalrücklagen | 1.118 | 1.118 | |
| Freie Rücklagen | 23.433 | 23.117 | |
| Währungsdifferenzen | -265 | 158 | |
| Konzernbilanzgewinn | 600 | 750 | |
| Minderheitsanteile | 319 | 277 | |
| 36.110 | 36.325 | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern | (9) | 3.407 | 3.389 |
| Finanzverbindlichkeiten | (10) | 12.485 | 10.574 |
| Investitionszulage | 120 | 390 | |
| Latente Steuern | (12) | 642 | 395 |
| 16.654 | 14.748 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Finanzverbindlichkeiten | (10) | 14.872 | 9.335 |
| Anzahlungen von Kunden | 0 | 61 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (13) | 7.016 | 5.737 |
| Rückstellungen aus laufenden Ertragsteuern | (12) | 321 | 1.378 |
| Rückstellungen | (11) | 3.584 | 4.907 |
| Investitionszulage | 270 | 270 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | (14) | 1.779 | 1.619 |
| 27.842 | 23.306 | ||
| Summe Passiva | 80.606 | 74.379 |
| Anhangs angabe |
2007 TEUR |
2006 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (15) | 83.658 | 86.389 |
| Bestandsveränderung | 4.017 | -976 | |
| Aktivierte Eigenleistungen | 119 | 56 | |
| Übrige betriebliche Erträge | (18) | 827 | 2.929 |
| Materialaufwand und bezogene Leistungen | (16) | -38.348 | -40.504 |
| Personalaufwand | (17) | -24.409 | -22.437 |
| Planmäßige Abschreibung | -5.338 | -4.047 | |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | (19) | -16.707 | -14.076 |
| Ordentliches Betriebsergebnis (EBIT) | 3.819 | 7.334 | |
| Finanzerträge | (21) | 257 | 207 |
| Finanzaufwendungen | (20) | -1.925 | -970 |
| Finanzergebnis | -1.668 | -763 | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.151 | 6.571 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | -1.193 | -2.497 |
| Konzernergebnis | 958 | 4.074 | |
| Zurechenbar zu | |||
| Aktionären der Muttergesellschaft | 916 | 4.025 | |
| Minderheitsgesellschaftern | (12) | 42 | 49 |
| Konzernergebnis | 958 | 4.074 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.4 | 0,611 | 2,683 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.4 | 0,611 | 2,683 |
| 2007 TEUR |
2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Geldflüsse aus der Geschäftstätigkeit | ||
| Konzernergebnis vor Steuern | 2.151 | 6.571 |
| Abschreibungen | 5.338 | 4.047 |
| Investitionszuschüsse | -270 | -115 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 16 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen | 2 | -63 |
| Ergebnis aus Anlagenverkäufen | 0 | -2 |
| Zinsenaufwand | 1.925 | 954 |
| 9.146 | 11.408 | |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | ||
| Vorräte | -5.067 | -14 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -1.137 | -233 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | -1.095 | 6.763 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 995 | -587 |
| Rückstellungen | -1.307 | 1.697 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 448 | -200 |
| Währungsumrechnungsbedingte Veränderungen | -1.095 | -465 |
| 888 | 18.369 | |
| Gezahlte Zinsen | -1.925 | -954 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -2.449 | -1.468 |
| -3.486 | 15.947 | |
| Geldflüsse aus der Investitionstätigkeit | ||
| Erwerb von Sachanlagen | -9.076 | -12.933 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen | 1.678 | 846 |
| -7.398 | -12.087 | |
| Geldflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | ||
| Nettoveränderung aus Finanzierungen | 7.380 | 979 |
| Gezahlte Dividenden | -750 | -600 |
| 6.630 | 379 | |
| Zahlungsunwirksame Währungsdifferenzen | ||
| aus der Umrechnung von liquiden Mitteln in andere Währungen | -212 | -37 |
| Nettoabnahme/-zunahme von liquiden Mitteln | -4.466 | 4.202 |
| Liquide Mittel zu Beginn des Jahres | 6.378 | 2.176 |
| Liquide Mittel am Ende des Jahres | 1.912 | 6.378 |
Die Rath AG und Tochtergesellschaften (in der Folge "Rath Gruppe" genannt) erzeugt Feuerfestwerkstoffe für industrielle Abnehmer und Gewerbebetriebe. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen im Gebiet der Europäischen Union, in Osteuropa und in den USA. Sitz der Muttergesellschaft ist Wien. Produktionsstätten befinden sich in Österreich, Deutschland, Ungarn und den USA.
Die Aktien der Rath AG notieren an der Wiener Börse im Segment "Standard Market Auction".
Der Konzernabschluss der Rath Gruppe zum 31. Dezember 2007 wurde erstmals in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board ("IASB") herausgegebenen Financial Reporting Standards ("IFRS"), einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committees ("IFRIC"), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung der IFRS auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind in Abschnitt 6 dargestellt.
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsmethoden der Rath Gruppe zugrunde. Diese Rechnungslegungsmethoden sind auf die dargestellten Perioden und auf die IFRS-Eröffnungsbilanz zum 1. Jänner 2006 einheitlich angewendet.
Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR ("TEUR", gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode), aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Die Änderungen bestehender IAS und neuer IFRS sowie IFRIC-Interpretationen, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, wurden bei der Aufstellung des Konzernabschlusses beachtet.
Folgende Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen wurden bis zum 31. Dezember 2007 verabschiedet, sind jedoch verpflichtend erst in Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Jänner 2008 beginnen, anzuwenden (auf die Anwendung des Wahlrechts zur freiwilligen vorzeitigen Anwendung wurde verzichtet):
Aus diesen Standards, Änderungen zu Standards und Interpretationen werden sich voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben bzw. diese haben für den Konzern teilweise keine Bedeutung.
• IFRS 8 (Geschäftssegmente) wird vorzeitig angewandt.
Muttergesellschaft ist Rath AG, Wien. In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss ("Control") der Muttergesellschaft stehen ("Tochtergesellschaften"), durch Vollkonsolidierung einbezogen. Ein beherrschender Einfluss besteht, wenn die Muttergesellschaft direkt oder indirekt in der Lage ist, die Finanz- und Geschäftspolitik des Unternehmens zu bestimmen. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall.
Die erstmalige Einbeziehung einer Tochtergesellschaft erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Zuordnung der Anschaffungskosten auf die zur erworbenen Gesellschaft gehörigen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden. Der den beizulegenden Zeitwert dieses Nettovermögens übersteigende Betrag der Anschaffungskosten wird als Firmenwert angesetzt. Falls der beizulegende Wert des übernommenen Nettovermögens über den Anschaffungskosten liegt, erfasst Rath AG nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden den übersteigenden Betrag erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Konzerninterne Transaktionen, Forderungen, Verbindlichkeiten und wesentliche unrealisierte Gewinne und/oder Verluste (Zwischenergebnisse) werden eliminiert.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft noch folgende Unternehmen:
| Name | Konzernanteil [%] | Einbeziehungsmethode |
|---|---|---|
| Aug. Rath jun. GmbH, Österreich | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath GmbH, Deutschland | 100 | Vollkonsolidierung |
| Inerta Keramik GmbH, Deutschland | 94 | Vollkonsolidierung |
| Rath Hungaria zRt., Ungarn | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath USA Inc., USA | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Tschechien | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Polska Sp. z o.o., Polen | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath SAS, Frankreich | 95 | Vollkonsolidierung |
| Rath Ukraine TOB, Ukraine | 100 | Vollkonsolidierung |
Die funktionale Währung der Rath AG ist der Euro.
Die einzelnen Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in ausländischer Währung mit dem Devisenmittelkurs am Tag der jeweiligen Transaktion. Die Umrechnung der am Bilanzstichtag in Fremdwährung bestehenden monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in EUR erfolgt mit dem an diesem Tag gültigen Devisenmittelkurs. Daraus resultierende Fremdwährungsgewinne und -verluste werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.
Die funktionale Währung der außerhalb des Euro-Raumes gelegenen Tochtergesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Die Umrechnung aller im Einzelabschluss dieser Gesellschaften ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich Firmenwerte und aus der Erstkonsolidierung resultierende Wertanpassungen in EUR erfolgt mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem durchschnittlichen monatlichen Devisenmittelkurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Daraus seit dem 1. Jänner 2006 bzw. 1. Jänner 2007 entstandene Fremdwährungsgewinne und -verluste werden erfolgsneutral im Posten "Unterschiede aus der Währungsumrechnung" im Eigenkapital erfasst.
Nicht realisierte Währungsdifferenzen aus langfristigen konzerninternen Gesellschafterdarlehen, die als Teil der Nettoinvestition in einer Konzerngesellschaft betrachtet werden, werden ebenfalls erfolgsneutral im Posten "Unterschiede aus der Währungsumrechnung" im Eigenkapital erfasst.
Insbesondere folgende Wechselkurse sind für den Konzernabschluss wesentlich:
| Stichtagskurs 31.12.2007 |
Stichtagskurs 31.12.2006 |
Durchschnittskurs 1–12 2007 |
Durchschnittskurs 1–12 2006 |
|
|---|---|---|---|---|
| USD | 1,4721 | 1,3170 | 1,3797 | 1,2630 |
| HUF | 253,73 | 251,77 | 251,37 | 264,11 |
| CZK | 26,628 | 27,485 | 27,733 | 28,266 |
| PLN | 3,5935 | 3,831 | 3,775 | 3,900 |
entspricht 1 Euro.
Quelle: Oesterreichische Nationalbank (www.oenb.at)
Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt 3 bis 15 Jahre.
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten die angefallen sind, um den Gegenstand an bzw. in seinen derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen für Mietobjekte werden die geschätzten Aufwendungen für deren Wiederherstellung bzw. die Abbruchkosten aktiviert. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen beinhalten Einzelkosten sowie angemessene variable und fixe Gemeinkosten. Bei Investitionsprojekten, für die ein längerer Errichtungszeitraum erforderlich ist, werden darüber hinaus Fremdkapitalkosten angesetzt.
In späteren Perioden für einen Gegenstand anfallende Kosten werden nur dann aktiviert, wenn sie zu einer wesentlichen Erhöhung der künftigen Nutzungsmöglichkeit des Gegenstandes (z.B. durch erweiterte Einsatzmöglichkeiten oder eine signifikante Verlängerung der Nutzungsdauer) führen.
Die Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte und der abnutzbaren Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Gegenstandes. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Nutzungsdauern angenommen:
| Nutzungsdauer in Jahren | ||
|---|---|---|
| von | bis | |
| Gebäude | 10 | 50 |
| Maschinen | 5 | 25 |
| Geschäftsausstattung | 3 | 10 |
Gehen bei gemieteten oder geleasten Vermögenswerten alle wesentlichen Risiken und Chancen aus diesem Gegenstand auf Rath Gruppe über (Finanzierungs-Leasing), werden diese Gegenstände als Vermögenswert bilanziert. Der Wertansatz bei Abschluss des Vertrages erfolgt dabei zum niedrigeren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert des Gegenstandes zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder dem Barwert der künftig zu leistenden Mindestzahlungen. Der angesetzte Betrag wird gleichzeitig als Finanzverbindlichkeit angesetzt.
Zuschüsse der öffentlichen Hand für Kostenersätze werden in jener Periode als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst, in der die entsprechenden Kosten anfallen, außer der Zufluss des Zuschusses hängt von noch nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eintretenden Bedingungen ab.
Investitionszuschüsse werden ab dem Zeitpunkt der verbindlichen Zusage als Passivposten angesetzt und nach Maßgabe der Abschreibung der zugrunde liegenden Anlagen erfolgswirksam realisiert.
Alle Wertpapiere werden als "available for sale" klassifiziert. Deren Bewertung erfolgt im Zugangszeitpunkt zu Anschaffungskosten (fair value), in späteren Perioden zum jeweils aktuellen beizulegenden Zeitwert. Die Wertänderungen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und erst bei Realisierung durch Verkauf des Wertpapiers bzw. bei dauerhafter Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.
Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ergeben sich aus dem Börsekurs zum Bilanzstichtag. Die Erfassung der Wertpapiere erfolgt jeweils zum Erfüllungstag.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert am Bilanzstichtag bewertet.
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten des Erwerbes und der Be- und Verarbeitung sowie sonstige Kosten die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten beinhalten dabei alle Einzelkosten sowie systematisch zugerechnete mit der Herstellung anfallende variable und fixe Gemeinkosten auf Basis einer durchschnittlichen Auslastung der Produktionsanlagen. Die Kosten pro Einheit werden nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren ermittelt.
Der Nettoveräußerungswert ergibt sich aus den erwarteten Verkaufserlösen abzüglich der auf Basis von Erfahrungswerten festgelegten noch anfallenden Herstellungs- und Vertriebskosten.
Bei Fertigungsaufträgen erfolgt die Bewertung zu Herstellungskosten zuzüglich der bereits entsprechend dem Leistungsfortschritt erfassten Auftragsgewinne abzüglich erhaltener Anzahlungen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen für erwartete uneinbringliche Teile bilanziert. Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen.
Flüssige Mittel umfassen Bargeld und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten.
Bei Vermögenswerten wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Bei Firmenwerten und immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmbarer Nutzungsdauer erfolgt eine solche Überprüfung auch ohne Anhaltspunkt kurz vor jedem Bilanzstichtag. Anlässlich der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS am 1. Jänner 2006 führte die Rath Gruppe ebenfalls eine solche Überprüfung durch.
Bei dieser Überprüfung ermittelt die Rath Gruppe den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsaufwandes in Höhe dieses Unterschiedsbetrages.
Der Nutzwert des Vermögenswertes entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Cash Flows aus seiner fortgesetzten Nutzung und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer, unter Zugrundelegung eines marktüblichen und an die spezifischen Risiken des Vermögenswertes angepassten Zinssatzes vor Steuern. Kann für einen einzelnen Vermögenswert kein eigenständiger Cash Flow festgestellt werden, erfolgt die Ermittlung des Nutzwertes für die nächste größere Einheit, zu der dieser Vermögenswert gehört und für die ein eigenständiger Cash Flow ermittelt werden kann (cash generating unit). Die Rath Gruppe definiert die einzelnen Gesellschaften als "cash generating unit".
Der Nettoveräußerungspreis entspricht dem für den betroffenen Gegenstand am Markt unter unabhängigen Dritten erzielbaren Erlös abzüglich anfallender Veräußerungskosten.
Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nutzwert.
Aufgrund von Einzelzusagen ist die Rath Gruppe verpflichtet, an insgesamt 2 Pensionsbezieher/leitende Angestellte nach deren Eintreten in den Ruhestand Pensionszahlungen zu leisten.
Die Bilanzierung dieser Verpflichtung erfolgt gemäß IAS 19. Dabei wird der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation - DBO) ermittelt. Die Ermittlung der DBO erfolgt nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (projected unit credit method - PUC). Bei diesem Verfahren werden die auf Basis realistischer Annahmen ermittelten künftigen Zahlungen über jenen Zeitraum angesammelt, in dem die jeweiligen Anspruchsberechtigten diese Ansprüche erwerben. Die Berechnung des erforderlichen Rückstellungswertes erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert ("aktuarischer Gewinn/Verlust") wird so lange nicht als Teil der Rückstellung erfasst, als dieser innerhalb von 10 % des tatsächlichen Wertes liegt. Bei Übersteigen der 10%-Grenze erfolgt die Erfassung des diese Grenze übersteigenden Betrages verteilt über die durchschnittliche Restdienstzeit aller Mitarbeiter ("Korridormethode").
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2007 und 31. Dezember 2006 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5,0 % | 4,5 % |
| Pensions- und Bezugssteigerungen | 2,5 % bis 4,0 % | 2,5 % bis 4,0 % |
| Pensionsalter Männer | 65 Jahre | 65 Jahre |
| Lebenserwartung | AVÖ 1999-P | AVÖ 1999-P |
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist Rath verpflichtet, an alle Mitarbeiter in Österreich, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begann, bei Kündigung durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine Abfertigungszahlung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und von dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen 2 und 12 Monatsbezügen. Mit Wirkung zum 31.12.2002 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sämtliche Abfertigungs-Altanwartschaften einzufrieren und alle Mitarbeiter in das neue System "Mitarbeiter-Vorsorgekasse" zu übernehmen. Für diese eingefrorene Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.
Die Ermittlung der Rückstellung erfolgt nach der PUC. Dabei wird der Barwert der künftigen Zahlungen bis zu jenem Zeitpunkt angesammelt, in dem die Ansprüche bis zu ihrem Höchstbetrag entstehen (25 Jahre). Die Berechnung erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Ein Unterschied zwischen dem auf Basis der zugrunde gelegten Annahmen im Voraus ermittelten Rückstellungsbetrag und dem tatsächlich eingetretenen Wert ("aktuarischer Gewinn/Verlust") wird so lange nicht als Teil der Rückstellung erfasst, als dieser innerhalb von 10 % des tatsächlichen Wertes liegt. Bei Übersteigen der 10%-Grenze erfolgt die Erfassung des diese Grenze übersteigenden Betrages verteilt über die durchschnittliche Restdienstzeit aller Mitarbeiter ("Korridormethode").
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2007 und 31. Dezmeber 2006 liegen folgende Annahmen zugrunde:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5,0 % | 4,5 % |
| Pensions- und Bezugssteigerungen | 4,0 % | 4,0 % |
| Pensionsalter Frauen | 56,5 Jahre | 56,5 Jahre |
| Pensionsalter Männer | 61,5 bis 65 Jahre | 61,5 bis 65 Jahre |
| Lebenserwartung | AVÖ 1999-P | AVÖ 1999-P |
Für alle aufrechten österreichischen Arbeitsverhältnisse nach dem 31. Dezember 2002 zahlt Rath ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses monatlich 1,53 % des Entgelts in eine betriebliche Mitarbeiter-Vorsorgekasse, in der die Beiträge auf einem Konto des Arbeitnehmers veranlagt und diesem bei Beendigung des Dienstverhältnisses ausbezahlt oder als Anspruch weitergegeben werden. Rath ist ausschließlich zur Leistung der Beiträge verpflichtet. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.
Aufgrund kollektivvertraglicher Vereinbarungen ist Rath in Österreich verpflichtet, an Mitarbeiter Jubiläumsgelder nach Maßgabe der Erreichung bestimmter Dienstjahre (ab 15 Dienstjahren) zu leisten. Für diese Verpflichtung wurde eine Rückstellung gebildet.
Sonstige Rückstellungen werden angesetzt, wenn für Rath eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten aufgrund eines vergangenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist.
Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt. Unterscheidet sich der auf Basis eines marktüblichen Zinssatzes ermittelte Barwert der Rückstellung wesentlich vom Nominalwert, wird der Barwert der Verpflichtung angesetzt.
Der Ertragsteueraufwand (die Ertragsteuergutschrift) umfasst die tatsächlichen Steuern und die latenten Steuern. Bei direkt im Eigenkapital erfassten Transaktionen wird auch die damit zusammenhängende Ertragsteuer erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Die tatsächliche Steuer für die einzelnen Gesellschaften der Rath Gruppe errechnet sich aus dem steuerpflichtigen Einkommen der Gesellschaft und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der balance sheet liability method für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden im IFRS-Konzernabschluss und deren bei den einzelnen Gesellschaften bestehenden Steuerwerten. Weiters wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende temporäre Unterschiede. Aktive Steuerabgrenzungen werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist. Der Ermittlung der Steuerabgrenzung wurde in Österreich ein Steuersatz von 25 %, in Deutschland von 38,5 %, in Ungarn von 16 % und in den USA von 42,7 % zugrunde gelegt.
Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages erfasst. Ein Agio, Disagio oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzierung nach der effektiven Zinsenmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen (fortgeführte Anschaffungskosten).
Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt bei Entstehen der Verbindlichkeit in Höhe des beizulegenden Zeitwertes der erhaltenen Leistungen. In der Folge werden diese Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sonstige nicht aus Leistungsbeziehungen resultierende Verbindlichkeiten werden mit ihrem Zahlungsbetrag angesetzt.
Die Rath Gruppe verwendet derzeit ausschließlich Zinsswaps, um bestehende Risiken aus Zinssatzänderungen zu vermindern.
Der beizulegende Zeitwert für Zinsswaps entspricht jenem Wert, den die Rath Gruppe bei Auflösung des Geschäftes zum Bilanzstichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei werden aktuelle Marktverhältnisse, vor allem das aktuelle Zinsenniveau, berücksichtigt.
Erträge aus Lieferungen (Warengeschäft) werden realisiert, wenn alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem gelieferten Gegenstand auf den Käufer übergegangen sind. Erträge aus nicht mit einem Fertigungsauftrag zusammenhängenden Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst.
Ist bei Fertigungsaufträgen (Projektgeschäft) das Ergebnis eines Auftrages verlässlich schätzbar, erfolgt die Erfassung der Erträge und Auftragskosten entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag jeweils als Umsatzerlöse und den entsprechenden Aufwandspositionen. Ein erwarteter Verlust aus dem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Der Finanzaufwand umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen und Finanzierungs-Leasinggeschäfte anfallenden Zinsen, zinsenähnliche Aufwendungen und Spesen, mit der Finanzierung zusammenhängende Währungskursgewinne/-verluste und Ergebnisse von Sicherungsgeschäften sowie dauerhafte Wertminderungen von "available for sale" Wertpapiere.
Die Finanzerträge beinhalten die aus der Veranlagung von Finanzmitteln realisierten Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge.
Die Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes nach der effektiven Zinsenmethode abgegrenzt. Die Realisierung der Dividenden erfolgt zum Zeitpunkt des Beschlusses der Dividendenausschüttung.
Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Ermessensbeurteilungen und die Festlegung von Annahmen über künftige Entwicklungen durch die Unternehmensleitung, die den Ansatz und den Wert der Vermögenswerte und Schulden, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während des Geschäftsjahres wesentlich beeinflussen können.
Bei den folgenden Annahmen besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass sie zu einer wesentlichen Anpassung von Vermögenswerten und Schulden im nächsten Geschäftsjahr führen können:
21
| Grundstücke und Gebäude |
Maschinen | Geschäfts ausstattung |
Geleistete Zahlungen und Anlagen in Bau |
Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||||
| Stand am 1.1.2006 | 19.916 | 53.131 | 10.750 | 801 | 84.598 |
| Zugänge | 277 | 7.371 | 549 | 4.722 | 12.919 |
| Abgänge | 0 | -130 | -201 | 0 | -331 |
| Umbuchungen | 394 | 704 | 96 | -1.196 | -2 |
| Wechselkursänderung | -42 | -39 | -42 | 3 | -120 |
| Stand am 31.12.2006 | 20.545 | 61.037 | 11.152 | 4.330 | 97.064 |
| Zugänge | 241 | 4.538 | 662 | 3.117 | 8.558 |
| Abgänge | 0 | -170 | -70 | -15 | -255 |
| Umbuchungen | 426 | 3.491 | 0 | -3.917 | 0 |
| Wechselkursänderungen | -50 | -681 | -190 | -21 | -942 |
| Stand am 31.12.2007 | 21.162 | 68.215 | 11.554 | 3.494 | 104.425 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
| Stand am 1.1.2006 | 9.325 | 40.614 | 5.559 | 0 | 55.498 |
| Planmäßige Abschreibungen | 609 | 2.670 | 710 | 0 | 3.989 |
| Wechselkursänderungen | -2 | -159 | 84 | 0 | -77 |
| Stand am 31.12.2006 | 9.932 | 43.125 | 6.353 | 0 | 59.410 |
| Planmäßige Abschreibungen | 794 | 4.143 | 250 | 0 | 5.187 |
| Abgänge | 0 | -141 | -67 | 0 | -208 |
| Wechselkursänderungen | -8 | -165 | -24 | 0 | -197 |
| Stand am 31.12.2007 | 10.718 | 46.962 | 6.512 | 0 | 64.192 |
| Buchwert am 1.1.2006 | 10.591 | 12.517 | 5.191 | 801 | 29.100 |
| Buchwert am 31.12.2006 | 10.613 | 17.912 | 4.799 | 4.330 | 37.654 |
| Buchwert am 31.12.2007 | 10.444 | 21.253 | 5.042 | 3.494 | 40.233 |
In den Positionen Gebäude sowie Maschinen und Geschäftsausstattung sind im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverträgen geleaste Hallen und Produktionsanlagen mit Buchwert von TEUR 7.437 (31.12.2006: TEUR 7.743) enthalten. Die Mindestlaufzeit der Verträge entspricht dabei im Wesentlichen der Nutzungsdauer dieser Anlagen. Die aus diesen Verträgen bestehende Leasingverbindlichkeit ist unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.
Der Buchwert der als Sicherstellung für langfristige Fremdfinanzierungen verpfändeten Grundstücke und Gebäude beträgt:
| Stand 31.12.2007 | ||
|---|---|---|
| Kreditinstitut | TEUR | Art der Besicherung |
| IKB Deutsche Industriebank | 687 | Grundschuld in Höhe von TEUR 1.790 |
| Postbank Köln | 3.741 | Sicherungsübereignung in Höhe von TEUR 4.000 |
| 4.428 | ||
| Stand 31.12.2006 | ||
| Kreditinstitut | TEUR | Art der Besicherung |
| IKB Deutsche Industriebank | 883 | Grundschuld in Höhe von TEUR 1.790 |
| IKB Deutsche Industriebank | 32 | Grundschuld in Höhe von TEUR 1.278 |
| 915 |
Im Geschäftsjahr wurden keine Fremdkapitalzinsen aktiviert.
Für Investitionen erhaltene Subventionen (Invest-Zuschüsse) sind in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen.
| Computer Software und Lizenzen |
Kundenstock | Summe | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||
| Stand am 1.1.2006 | 1.549 | 0 | 1.549 |
| Zugänge | 14 | 0 | 14 |
| Umbuchungen | 3 | 0 | 3 |
| Wechselkursänderungen | 2 | 0 | 2 |
| Stand am 31.12.2006 | 1.568 | 0 | 1.568 |
| Zugänge | 18 | 500 | 518 |
| Wechselkursänderungen | 61 | 0 | 61 |
| Stand am 31.12.2007 | 1.647 | 500 | 2.147 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Stand am 1.1.2006 | 1.437 | 0 | 1.437 |
| Planmäßige Abschreibungen | 57 | 0 | 57 |
| Wechselkursänderungen | 2 | 0 | 2 |
| Stand am 31.12.2006 | 1.496 | 0 | 1.496 |
| Planmäßige Abschreibungen | 24 | 100 | 124 |
| Wechselkursänderungen | 61 | 0 | 61 |
| Stand am 31.12.2007 | 1.581 | 100 | 1.681 |
| Buchwert am 1.1.2006 | 112 | 0 | 112 |
| Buchwert am 31.12.2006 | 71 | 0 | 71 |
| Buchwert am 31.12.2007 | 64 | 400 | 466 |
| Anschaffungs kosten 31.12.2006 |
(+) Zugänge (-) Abgänge |
Anschaffungs kosten 31.12.2007 |
Buchwert 31.12.2007 |
Buchwert 31.12.2006 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | 759 | -6 | 753 | 645 | 671 |
Die Wertpapiere wurden als "available for sale" im Sinne des IAS 39 klassifiziert. Sie umfassen Anteile an drei Investmentfonds und dienen der Deckung der Pensionsrückstellungen gemäß den Bestimmungen der §§ 14 und 116 öEStG.
Die Wertminderungen der Wertpapiere werden als dauerhaft eingestuft und entsprechend den Vorschriften des IAS 39 sind die aufgelaufenen Verluste, die bis zum 31. Dezember 2005 im Eigenkapital ausgewiesen wurden, ab dem 1. Jänner 2006 über die Gewinn- und Verlustrechnung gebucht.
| 31.12.2007 in TEUR |
31.12.2006 in TEUR |
|
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 8.286 | 3.648 |
| Unfertige/Fertige Erzeugnisse und Handelswaren brutto | 11.834 | 11.611 |
| Wertberichtigung auf Erzeugnisse und Handelswaren | -787 | -993 |
| Unfertige/Fertige Erzeugnisse und Handelswaren netto | 11.047 | 10.618 |
| 19.333 | 14.266 |
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen an Dritte | 13.095 | 12.083 |
| Forderungen an Dritte gem. IAS 11 (percentage of completion method) | 125 | 0 |
| Forderungen an nahestehende Unternehmen und Personen | 16 | 16 |
| 13.236 | 12.099 |
Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 380 (31.12.2006: TEUR 241) abgesetzt.
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige | 2.713 | 1.618 |
Im Wesentlichen beinhaltet die Position sonstige Forderungen und Vermögenswerte, Steuerforderungen gegenüber lokalen Finanzämtern.
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Guthaben bei Kreditinstituten | 1.870 | 6.311 |
| Kassenbestand | 42 | 67 |
| Summe der liquiden Mittel laut Bilanz | 1.912 | 6.378 |
Die liquiden Mittel sind, bis auf TEUR 307, frei verfügbar. Der nicht frei verfügbare Betrag in Höhe von TEUR 307 stammt aus dem Kaufvertrag zwischen der Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, und der Magindag Verwaltungs- und BeteiligungsgmbH, Österreich.
| Grundkapital | rücklagen Kapital |
Einbehaltene Ergebnisse |
Unrealisierte Bewertungs ergebnisse |
Unterschiede Währungsum- rechnung |
Bilanzgewinn Konzern |
Summe | heitsanteile Minder- |
Eigenkapital Summe |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 31. Dezember 2005 | 10.905 | 1.118 | 19.914 | -72 | 6 | 600 | 32.471 | 228 | 32.699 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -600 | -600 | 0 | -600 |
| Wechselkursänderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 152 | 0 | 152 | 0 | 152 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 3.203 | 72 | 0 | 750 | 4.025 | 49 | 4.074 |
| Stand am 31. Dezember 2006 | 10.905 | 1.118 | 23.117 | 0 | 158 | 750 | 36.048 | 277 | 36.325 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -750 | -750 | 0 | -750 |
| Wechselkursänderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -423 | 0 | -423 | 0 | -423 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 316 | 0 | 0 | 600 | 916 | 42 | 958 |
| Stand am 31. Dezember 2007 | 10.905 | 1.118 | 23.433 | 0 | -265 | 600 | 35.791 | 319 | 36.110 |
Als Grundkapital wird unverändert gegenüber dem Vorjahr das Nominalkapital der Rath AG mit TEUR 10.905 ausgewiesen. Es setzt sich aus 1.500.000 Stück nennwertlosen Stückaktien zusammen.
Die Stückaktien gewähren die gewöhnlichen nach dem österreichischen Aktiengesetz den Aktionären zustehenden Rechte. Dazu zählen das Recht auf die Auszahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende sowie auf Ausübung des Stimmrechtes in der Hauptversammlung. Die Dividende richtet sich nach dem im unternehmensrechtlichen Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn. Demnach ist für das Geschäftsjahr 2007 ein Betrag bis zu EUR 600.424 ausschüttungsfähig. Der Vorstand schlägt vor, davon EUR 600.000 auszuschütten und EUR 424 auf neue Rechnung vorzutragen.
Die einbehaltenen Ergebnisse resultieren aus den im Konzern erwirtschafteten vorgetragenen Gewinnen und Verlusten.
Die im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklagen (31.12.2007: TEUR 1.118; 31.12.2006: TEUR 1.118) dürfen gemäß § 130 Abs. 3 des österreichischen Aktiengesetzes nur zum Ausgleich eines ansonsten im Einzelabschluss der Muttergesellschaft auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden.
Zum 31. Dezember 2007 halten Rath und einzelne Tochtergesellschaften keine eigenen Aktien der Rath AG.
Die Unterschiede aus der Währungsumrechnung umfassen alle Kursdifferenzen, die aus der Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse von Tochterunternehmen entstanden sind.
Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital (Minderheitsanteile) betreffen die Inerta Keramik GmbH, Deutschland, die Aug. Rath jun. GmbH, Österreich, und Rath SAS, Frankreich.
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Rückstellungen für Pensionen | 2.371 | 2.391 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 907 | 885 |
| Rückstellungen für Jubiläumsgelder | 129 | 113 |
| 3.407 | 3.389 |
| Pensionen | Abfertigungen | |||
|---|---|---|---|---|
| 2007 TEUR |
2006 TEUR |
2007 TEUR |
2006 TEUR |
|
| Herleitung der in der Bilanz erfassten Rückstellung | ||||
| Defi ned Benefi t Obligation (DBO) | 2.082 | 2.213 | 852 | 812 |
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) | 289 | 178 | 55 | 73 |
| Rückstellung am 31.12. | 2.371 | 2.391 | 907 | 885 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand | ||||
| Dienstzeitaufwand | 0 | 0 | 40 | 42 |
| Zinsenaufwand | 107 | 93 | 36 | 32 |
| Aufwand am 31.12. | 107 | 93 | 76 | 74 |
| Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung | ||||
| Rückstellung am 1.1. | 2.391 | 2.367 | 885 | 972 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Aufwand | 107 | 93 | 76 | 74 |
| Auszahlungen (Leistungen) im Geschäftsjahr | -127 | -69 | -54 | -161 |
| Rückstellung am 31.12. | 2.371 | 2.391 | 907 | 885 |
| Entwicklung der kumulierten aktuarischen Gewinne/Verluste | ||||
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) am 1.1. | 178 | 0 | 73 | 0 |
| Aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) im Geschäftsjahr | 111 | 178 | -18 | 73 |
| Kumulierter aktuarischer Gewinn (+) / Verlust (-) am 31.12. | 289 | 178 | 55 | 73 |
Die Pensionszahlungen an die Pensionsbezieher betrugen im Geschäftsjahr TEUR 162 (2006: TEUR 69).
| Langfristig TEUR |
31.12.2007 Kurzfristig TEUR |
Summe TEUR |
Langfristig TEUR |
31.12.2006 Kurzfristig TEUR |
Summe TEUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||||
| Kontokorrentkredit | 0 | 8.712 | 8.712 | 0 | 2.101 | 2.101 |
| Exportdarlehen | 0 | 3.520 | 3.520 | 0 | 3.532 | 3.532 |
| Übrige | 7.022 | 1.948 | 8.970 | 3.835 | 2.964 | 6.799 |
| Verbindlichkeiten gegenüber and. Gläubigern | ||||||
| Finanzierungs-Leasing | 5.463 | 692 | 6.155 | 6.739 | 738 | 7.477 |
| 12.485 | 14.872 | 27.357 | 10.574 | 9.335 | 19.909 |
Die Fristigkeiten von Finanzverbindlichkeiten stellen sich zum 31. Dezember wie folgt dar:
| davon Restlaufzeit unter 1 Jahr |
davon Restlaufzeit zwischen 2 und 5 Jahren |
davon Restlaufzeit über 5 Jahre |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| Kontokorrentkredit | 8.712 | 8.712 | 0 | 0 | |
| Exportdarlehen | 3.520 | 3.520 | 0 | 0 | |
| Übrige | 8.970 | 1.948 | 7.022 | 0 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern | |||||
| Finanzierungs-Leasing | 6.155 | 692 | 4.611 | 852 | |
| 27.357 | 14.872 | 11.633 | 852 |
| davon Restlaufzeit unter 1 Jahr |
davon Restlaufzeit zwischen 2 und 5 Jahren |
davon Restlaufzeit über 5 Jahre |
||
|---|---|---|---|---|
| 2006 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||
| Kontokorrentkredit | 2.101 | 2.101 | 0 | 0 |
| Exportdarlehen | 3.532 | 3.532 | 0 | 0 |
| Übrige | 6.799 | 2.964 | 2.703 | 1.132 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern | ||||
| Finanzierungs-Leasing | 7.477 | 738 | 5.087 | 1.652 |
| 19.909 | 9.335 | 7.790 | 2.784 |
Die wesentlichen Konditionen der Finanzverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| Art der Finanzierung | Währung | Buchwert zum 31.12.2007 TEUR |
Effektiv verzinsung 2007 % |
Buchwert zum 31.12.2006 TEUR |
Effektiv verzinsung 2006 % |
Zinsen fix/variabel |
Fälligkeit |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontokorrentkredit | EUR | 8.712 | 3,5 – 6,75 | 2.101 | 3,5 – 6,55 | variabel | < 1 Jahr |
| Exportdarlehen | EUR | 3.520 | 4,75 | 3.532 | 4,75 | fix | < 1 Jahr |
| Übrige | EUR | 8.970 | 3,6 – 5,55 | 6.799 | 3,6 – 5,17 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | EUR | 1.475 | 4,70 | 1.527 | 4,50 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | USD | 4.680 | 6,4 – 6,65 | 5.950 | 6,4 – 6,65 | fix | > 1 Jahr |
| 27.357 | 19.909 |
Für einen Teil der o.a. übrigen Kredite wurde ein Zinsswap abgeschlossen, nähere Angaben finden Sie unter Pkt. 4.1.
| Gewähr leistung |
Noch nicht konsumierte Urlaube |
Sonstige | Summe | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 1.1.2006 | 987 | 857 | 1.443 | 3.287 |
| Verbrauch | 0 | 0 | -483 | -483 |
| Neubildung | 739 | 83 | 1.281 | 2.103 |
| Stand 31.12.2006 | 1.726 | 940 | 2.241 | 4.907 |
| Verbrauch | -1.073 | 0 | -374 | -1.447 |
| Neubildung | 77 | 47 | 0 | 124 |
| Stand 31.12.2007 | 730 | 987 | 1.867 | 3.584 |
| Davon kurzfristig | 730 | 987 | 1.867 | 3.584 |
Die Rückstellungen für Gewährleistungen betreffen die Kosten der erwarteten Reklamationen für die sich noch im Gewährleistungszeitraum (3 Jahre) befindlichen Produkte. Der rückgestellte Betrag ist der Barwert der auf Basis von Erfahrungswerten durchgeführten bestmöglichen Schätzung dieser Kosten.
Die Rückstellung für noch nicht konsumierte Urlaube stellt den erwarteten Aufwand für die noch nicht konsumierten Urlaube dar.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Abbruchkosten, Personalkosten, Beratungskosten.
Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2007 TEUR |
2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr (tatsächliche Steuer) | 1.392 | 2.246 |
| Latente Steuer | -199 | 251 |
| 1.193 | 2.497 |
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und dem jeweiligen steuerlichen Wertansatz wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus:
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Aktive latente Steuern | ||
| Verbindlichkeiten aus Leasinggeschäften | 369 | 382 |
| Vorräte | 97 | 0 |
| Personalrückstellungen | 23 | 123 |
| Sonstige | 134 | 44 |
| Verlustvorträge | 1.445 | 1.073 |
| 2.068 | 1.622 | |
| Passive latente Steuern | ||
| Sachanlagen | 387 | 376 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 125 | 0 |
| Personalrückstellungen | 64 | 13 |
| Sonstige Rückstellungen | 45 | 0 |
| Sonstige | 21 | 6 |
| 642 | 395 | |
| Latente Steuern (netto) | 1.426 | 1.227 |
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die aus einbehaltenen Gewinnen resultierenden Unterschiedsbeträge zwischen dem steuerlichen Beteiligungsansatz und dem anteiligen Eigenkapital der im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde dafür keine Steuerabgrenzung vorgenommen.
Die latenten Steuern auf die Verlustvorträge in Höhe von TEUR 4.444 (2006: TEUR 3.320) wurden aktiviert, da auf Basis der bestehenden Planungsrechnungen ihre Nutzung durch Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen wahrscheinlich ist. Auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 3.033 (2006: TEUR 3.788) wurde keine latente Steuer aktiviert, da zum Stichtag die Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen aus derzeitiger Sicht nicht wahrscheinlich ist. Die Verlustvorträge sind unbegrenzt vortragsfähig.
Die Ursachen für den Unterschied zwischen der unter Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % erwarteten Steuerbelastung und dem ausgewiesenem Ertragsteueraufwand stellen sich wie folgt dar:
| 2007 TEUR |
2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 2.151 | 6.571 |
| Erwartete Steuerbelastung | 25% | 25% |
| 538 | 1.643 | |
| Verminderung der Steuerbelastung durch: | ||
| Forschungs- und Investitionsförderungen | -40 | -71 |
| Niedrigere Steuersätze auf Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften | 0 | -105 |
| Erhöhung der Steuerbelastung durch: | ||
| Nicht angesetzte latente Steuer auf Verluste des Jahres | 311 | 733 |
| Niedrigere Steuersätze auf Verluste bei ausländischen Tochtergesellschaften | 17 | 0 |
| Höhere Steuersätze auf Gewinne bei ausländischen Tochtergesellschaften | 733 | 647 |
| In den Vorjahren nicht berücksichtigte Verlustvorträge | -243 | -219 |
| Sonstige | -127 | -131 |
| Effektive Steuerbelastung | 1.193 | 2.497 |
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | 6.731 | 5.465 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 285 | 272 |
| 7.016 | 5.737 |
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Finanzamt | 156 | 107 |
| Krankenkassen | 265 | 233 |
| Sonstige | 1.358 | 1.233 |
| 1.779 | 1.573 |
Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Darstellung der Segmente erfolgt nach Regionen. Die Segmentierung nach Regionen entspricht dem internen Berichtswesen des Konzerns. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden den einzelnen Segmenten nur so weit zugeordnet, als diese unmittelbar oder mittels eines vernünftigen Verfahrens zu den jeweiligen Segmenten zuordenbar waren. Nicht auf diese Weise zuordenbare Posten sind in der Spalte "Sonstige" ausgewiesen. Sie umfassen Vermögenswerte und Aufwendungen der Konzernverwaltung und langfristige Finanzierungen. Die Verrechnung zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt auf drittüblicher Basis.
| Österreich: | Rath AG, Aug. Rath jun. GmbH |
|---|---|
| Deutschland: | Rath GmbH, Inerta Keramik GmbH |
| Ungarn: | Rath Hungaria zRt. |
| Rest Europa: | Rath Zarotechnika spol. s r.o., Rath Polska Sp. z o.o., Rath Ukraine TOB, Rath SAS |
| USA: | Rath USA Inc. (Teilkonzern) - Rath Inc., Rath Refractories Inc. |
Die Segmentierung nach Regionen erfolgt beim Umsatz nach dem Sitz der Kunden, bei Vermögenswerten nach dem Ort, an dem sich die Gegenstände befinden.
| Österreich | Deutschland | Ungarn | Rest Europa | USA | Konsolidierung | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 21.591 | 26.437 | 9.152 | 258 | 6.855 | 0 | 64.293 |
| Projektaufträge | 10.826 | 4.418 | 363 | 3.758 | 0 | 0 | 19.365 |
| Innenumsätze | 7.046 | 8.942 | 4.844 | 0 | 0 | -20.832 | 0 |
| Summe | 39.463 | 39.797 | 14.359 | 4.016 | 6.855 | -20.832 | 83.658 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -510 | 5.594 | -38 | -103 | -643 | -481 | 3.819 |
| Finanzerträge | 120 | 125 | 126 | 61 | 14 | 189 | 257 |
| Finanzaufwendungen | -897 | -288 | -277 | -39 | -613 | 189 | -1.925 |
| Finanzergebnis | -640 | -163 | -151 | 22 | -599 | 0 | -1.531 |
| Ertragsteuern | 231 | -1.500 | -9 | 11 | -80 | 154 | -1.193 |
| Jahresergebnis | -919 | 3.931 | -197 | -70 | -1.322 | -464 | 958 |
| Segmentvermögen | 32.626 | 40.790 | 13.080 | 2.315 | 11.332 | -19.537 | 80.606 |
| Segmentverbindlichkeiten | 30.759 | 12.853 | 7.540 | 1.776 | 8.080 | -16.512 | 44.496 |
| Investitionen | 3.867 | 2.545 | 2.032 | 21 | 612 | 0 | 9.077 |
| Abschreibungen | 1.539 | 2.400 | 489 | 55 | 855 | 0 | 5.338 |
| Österreich | Deutschland | Ungarn | Rest Europa | USA | Konsolidierung | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Warenaufträge | 26.990 | 22.270 | 8.490 | 2.450 | 5.580 | 0 | 65.780 |
| Projektaufträge | 8.720 | 9.219 | 0 | 2.670 | 0 | 0 | 20.609 |
| Innenumsätze | 8.200 | 11.040 | 7.730 | 0 | 60 | -27.030 | 0 |
| Summe | 43.910 | 42.529 | 16.220 | 5.120 | 5.640 | -27.030 | 86.389 |
| Segmentergebnis (EBIT) | -214 | 7.406 | 1.583 | 24 | -1.503 | 38 | 7.334 |
| Finanzerträge | 173 | 96 | 0 | 15 | 149 | -226 | 207 |
| Finanzaufwendungen | -594 | -157 | -80 | 0 | -365 | 226 | -970 |
| Finanzergebnis | -421 | -61 | -80 | 15 | -216 | 0 | -763 |
| Ertragsteuern | -4 | -1.918 | -296 | -28 | -57 | -194 | -2.497 |
| Jahresergebnis | -639 | 5.427 | 1.207 | 11 | -1.776 | -156 | 4.074 |
| Segmentvermögen | 29.826 | 36.487 | 11.838 | 2.460 | 12.705 | -18.937 | 74.379 |
| Segmentverbindlichkeiten | 31.293 | 6.878 | 6.033 | 1.894 | 10.788 | -18.832 | 38.054 |
| Investitionen | 1.116 | 3.734 | 2.079 | 56 | 5.948 | 0 | 12.933 |
| Abschreibungen | 1.190 | 1.949 | 298 | 59 | 551 | 0 | 4.047 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Materialaufwand | 25.841 | 28.267 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 12.507 | 12.237 |
| 38.348 | 40.504 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 19.195 | 17.839 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben und Beiträge | 4.761 | 4.369 |
| Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse | 67 | 74 |
| Aufwand für die leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen | 0 | 16 |
| Aufwand für Abfertigungen und Jubiläumsgelder | 157 | 0 |
| Sonstiger Personalaufwand | 229 | 139 |
| 24.409 | 22.437 | |
| Der durchschnittliche Mitarbeiterstand stellt sich wie folgt dar: | ||
| 2007 | 2006 | |
| Angestellte | 190 | 200 |
| Arbeiter | 452 | 404 |
| 642 | 604 |
Teilzeitbeschäftigte sind in dieser Aufstellung arbeitszeitaliquot berücksichtigt.
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Übrige | ||
| Verkauf eines Teilbetriebes | 0 | 2.500 |
| Erträge aus Mieten | 187 | 73 |
| Förderungen/Zuschüsse | 78 | 124 |
| Erträge aus Vorperioden | 62 | 78 |
| Auflösung von Rückstellungen | 354 | 66 |
| Sonstige | 146 | 88 |
| 827 | 2.929 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Instandhaltungen | 3.644 | 2.826 |
| Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Fuhrpark | 3.263 | 3.506 |
| Reise- und Fahrtaufwendungen | 955 | 787 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen | 924 | 742 |
| Miet- und Leasingaufwendungen | 903 | 821 |
| Kursverluste | 767 | 69 |
| Provisionen | 581 | 910 |
| Versicherungen | 548 | 479 |
| EDV-Aufwendungen | 469 | 285 |
| Technische Prüfkosten | 328 | 298 |
| Werbung und Repräsentation | 318 | 257 |
| Entsorgungskosten | 269 | 261 |
| Forderungsverluste | 266 | 260 |
| Betriebskosten | 260 | 200 |
| Aufwand aus Vorperioden | 250 | 0 |
| Steuern übrige, nicht Gewinn bezogen | 194 | 353 |
| Kommunikationsaufwendungen | 193 | 235 |
| Arbeitsschutz- und Arbeitskleidung | 152 | 124 |
| Berufsvertretungen | 125 | 117 |
| Büromaterial und Fachliteratur | 119 | 136 |
| Schadensfälle, Reklamationen | 87 | 1.008 |
| Aufsichtsratsvergütung | 37 | 37 |
| Übrige Aufwendungen | 2.055 | 365 |
| 16.707 | 14.076 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.925 | 970 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 257 | 207 |
In den Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen enthalten von:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Personalkosten | 396 | 445 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 328 | 298 |
| 724 | 743 |
Die Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre als auch derivative Finanzinstrumente.
Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Darlehensbetrag TEUR |
Referenzwert % |
Beizulegender Zeitwert TEUR |
Referenzwert % |
Beizulegender Zeitwert % |
||
| Zinsswap | 1.710 | 4,15 | 10 | 0 | 0 |
Die derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung der bei Darlehen bestehenden Zinsänderungsrisiken. Der Referenzwert umfasst die Bezugsbasis der zum Bilanzstichtag offenen derivativen Instrumente. Die tatsächlich fließenden Beträge stellen nur einen Bruchteil dieser Werte dar. Die beizulegenden Zeitwerte wurden auf Basis von Marktpreisen ermittelt.
Risiken aus der Veränderung des Zinsenniveaus bestehen im Wesentlichen nur aus der langfristigen Fremdfinanzierung. Eine Aufstellung aller wesentlichen verzinslichen Verbindlichkeiten, die Angabe des effektiven Zinssatzes und der Restlaufzeiten sowie Informationen über bestehende Sicherungsgeschäfte sind in Anhangsangabe (12) enthalten.
Die Rath Gruppe agiert international und ist daher vermehrt Wechselkursrisiken ausgesetzt, vor allem im USD-Bereich. Diese Risiken werden derzeit nicht durch Finanzderivate abgesichert, wodurch Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen auftreten können.
Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann als gering eingeschätzt werden, da die Bonität neuer und bestehender Kunden laufend geprüft wird und gegenüber keinem Kunden mehr als 10 % der gesamten Forderungen aushaften. Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären sowie bei derivativen Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da es sich bei den Vertragspartnern ausschließlich um Finanzinstitute mit hoher Bonität handelt.
Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt gleichzeitig das maximale Kreditrisiko dar. Zu den finanziellen Vermögenswerten zählen zum Stichtag:
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderung aus Lieferungen und Leistungen | 13.236 | 12.099 |
| Liquide Mittel | 1.912 | 6.378 |
| Sonstige Forderungen | 2.713 | 1.618 |
| 17.861 | 20.095 |
Das maximale Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kundengruppen stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:
| 31.12.2007 TEUR |
31.12.2006 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Großkunden, brutto | 2.856 | 3.245 |
| Forderungen gegenüber übrigen Kunden, brutto | 10.760 | 9.095 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, brutto | 13.616 | 12.340 |
| Wertberichtigungen | -380 | -241 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13.236 | 12.099 |
Etwa 22% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren aus den Geschäftsbeziehungen mit 6 Großkunden.
Der Nennwert von finanziellen Vermögenswerten, verringert um allfällige geschätzte Abzüge, entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Der Zeitwert der Finanzanlagen und Finanzverbindlichkeiten ist bei den jeweiligen Posten dargestellt. Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente kann der in 4.1. dargestellten Tabelle entnommen werden. Der Zeitwert der übrigen originären Finanzinstrumente entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert.
Vorsichtiges Liquiditätsrisikomanagement ist die Gewährleistung für das Vorhandensein ausreichender Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die Möglichkeit der Finanzierung über adäquate Kreditlinien. Aufgrund der dynamischen Natur der zugrunde liegenden Geschäfte wird versucht, eine flexible Kapitalbeschaffung durch bereitgestellte Kreditlinien zu ermöglichen.
Ziel des Managements ist es, die Kapitalausstattung im Sinne der Anforderungen von Gesellschaftern, Banken und Kreditoren so zu gestalten, dass eine optimale Entwicklung des Konzerns gewährleistet werden kann. Das Management versucht, ein ausgeglichenes Niveau zwischen möglichem höherem Ergebnis und Eigenkapital bei niedrigerem Verschuldensgrad und der notwendigen, teilweise durch Fremdkapital bereitgestellten, operativen Flexibilität zu erzielen.
Zentrale Größe in der Überwachung stellt die Eigenkapitalrendite dar; diese wird vom Management laufend überwacht und definiert sich als Jahresergebnis bezogen auf das Eigenkapital.
Rath hat folgende Bürgschaften und Garantien übernommen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Haftrücklässe für Geschäftspartner | 2.588 | 1.678 |
Die Haftrücklässe für Geschäftspartner betreffen im Wesentlichen das Projektgeschäft.
Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussarbeiten lagen keine offenen Rechtstreitigkeiten vor.
Sämtliche Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zu den nahe stehenden Personen und Unternehmen bzw. deren Transaktionen mit der Rath Gruppe zählen:
Zum 31. Dezember 2007 bestehen nur offene Verbindlichkeiten gegenüber der Dkfm. Paul Rath GmbH in Höhe von TEUR 271 (2006: TEUR 258).
Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath Mag. Georg Rath Olaf Jansen (bis 28. Februar 2007)
Prof. Dr. Franz Eckert (Vorsitzender) Dr. Heinz Kessler (Stellvertreter des Vorsitzenden) Dkfm. Paul Rath Mag. Philipp Rath Dr. Gerd Unterburg
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten im Jahr 2007 Bezüge in Höhe von insgesamt TEUR 354 (2006: TEUR 785), davon TEUR 65 (2006: TEUR 120) als ergebnisabhängige Bestandteile. An Organe der Konzernleitung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. Die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 38 (2006: TEUR 38).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbaren Anteiles des Konzernergebnisses durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Jahres.
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Anteile des Konzernergebnisses in TEUR | 916 | 4.025 |
| Gewichtete Anzahl der Aktien im Umlauf | 1.500.000 | 1.500.000 |
| Gewinn je Aktie in EUR | 0,61 | 2,7 |
| Gezahlte Dividende je Aktie in EUR | 0,40 | 0,50 |
Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da sich keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt im Umlauf befinden.
Es gibt keine besonderen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
Der vorliegende Konzernabschluss der Rath Gruppe wurde erstmals nach den Vorschriften der IFRS aufgestellt. Rath hat dabei die in Abschnitt 2. dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze erstmals in der IFRS-Eröffnungsbilanz zum 1. Jänner 2006 angewendet.
Bei Erstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz ergaben sich zahlreiche Anpassungserfordernisse zwischen den nach UGB bestehenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und den Anforderungen nach IFRS. Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung der nach UGB erstellten Konzernbilanz auf IFRS:
| 1.1.2006 | 31.12.2006 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| UGB Überleitung | IFRS | UGB Überleitung | IFRS | |||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | Hinweis | ||
| AKTIVA | ||||||||
| Langfristiges Vermögen | ||||||||
| Sachanlagen | 27.552 | 1.554 | 29.106 | 36.152 | 1.502 | 37.654 | b) c) | |
| Immaterielle Vermögenswerte u. Firmenwert | 112 | 0 | 112 | 71 | 0 | 71 | ||
| Sonstiges Finanzvermögen | 686 | 0 | 686 | 671 | 0 | 671 | e) | |
| Latente Steuern | 348 | 1.462 | 1.810 | 154 | 1.468 | 1.622 | l) | |
| 28.698 | 3.016 | 31.714 | 37.048 | 2.970 | 40.018 | |||
| Kurzfristiges Vermögen | ||||||||
| Vorräte | 14.252 | 0 | 14.252 | 14.265 | 0 | 14.266 | f) | |
| Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen | 11.866 | 0 | 11.866 | 12.099 | 0 | 12.099 | g) | |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 8.382 | 0 | 8.382 | 1.619 | 0 | 1.618 | ||
| Liquide Mittel | 2.176 | 0 | 2.176 | 6.378 | 0 | 6.378 | ||
| 36.676 | 0 | 36.676 | 34.361 | 0 | 34.361 | |||
| Summe Aktiva | 65.374 | 3.016 | 68.390 | 71.409 | 2.970 | 74.379 |
| 1.1.2006 | 31.12.2006 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| UGB Überleitung | IFRS | UGB Überleitung | IFRS | ||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | Hinweis | |
| PASSIVA | |||||||
| Eigenkapital | |||||||
| Grundkapital | 10.905 | 0 | 10.905 | 10.905 | 0 | 10.905 | |
| Kapitalrücklagen | 1.118 | 0 | 1.118 | 1.118 | 0 | 1.118 | |
| Freie Rücklagen, inkl. Zuschüsse | 19.990 | 783 | 20.773 | 23.480 | 551 | 24.031 | |
| Währungsdifferenzen | 0 | 0 | 0 | 0 | -6 | -6 | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 228 | 0 | 228 | 277 | 0 | 277 | |
| 32.241 | 783 | 33.024 | 35.780 | 545 | 36.325 | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||||||
| Verpfl ichtungen gegenüber Arbeitnehmern | 3.072 | 267 | 3.339 | 2.886 | 503 | 3.389 | j) |
| Finanzverbindlichkeiten | 8.233 | 1.577 | 9.810 | 9.047 | 1.527 | 10.574 | m) |
| Investitionszulagen | 600 | 0 | 600 | 390 | 0 | 390 | |
| Latente Steuern | 0 | 389 | 389 | 0 | 395 | 395 | l) |
| 11.905 | 2.233 | 14.138 | 12.323 | 2.425 | 14.748 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||||
| Finanzverbindlichkeiten | 9.181 | 0 | 9.181 | 9.335 | 0 | 9.335 | m) |
| Anzahlungen von Kunden | 0 | 0 | 0 | 61 | 0 | 61 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
6.323 | 0 | 6.323 | 5.737 | 0 | 5.737 | |
| Rückstellungen aus Ertragsteuern | 406 | 0 | 406 | 1.378 | 0 | 1.378 | |
| Rückstellungen | 3.323 | 0 | 3.323 | 4.907 | 0 | 4.907 | |
| Investitionszulagen | 176 | 0 | 176 | 270 | 0 | 270 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.819 | 0 | 1.819 | 1.619 | 0 | 1.619 | |
| 21.228 | 0 | 21.228 | 23.306 | 0 | 23.306 | ||
| Summe Passiva | 65.374 | 3.016 | 68.390 | 71.409 | 2.970 | 74.379 |
Die nach IFRS erstellte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2006 weicht wie folgt von der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach UGB ab:
| UGB | IFRS | ||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 86.389 | 0 | 86.389 |
| Bestandsveränderung | -976 | 0 | -976 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 56 | 0 | 56 |
| Andere betriebliche Erträge | 430 | 2.500 | 2.929 |
| Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistungen | -40.504 | 0 | -40.504 |
| Personalaufwand | -22.464 | 27 | -22.437 |
| Planmäßige Abschreibungen | -3.995 | -52 | -4.047 |
| Übrige betriebliche Aufwendungen | -14.076 | 0 | -14.076 |
| Ordentliches Betriebsergebnis (EBIT) | 4.860 | 2.475 | 7.334 |
| Ordentliches Finanzergebnis | -638 | -125 | -763 |
| A.O. Ergebnis | 2.500 | -2.500 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 6.722 | -150 | 6.571 |
| Steuern vom Einkommen | -2.497 | 0 | -2.497 |
| Konzernergebnis nach Steuern | 4.225 | -150 | 4.074 |
g) Nach UGB erfolgte die Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen nach in Österreich anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen. Nach IFRS ist die Verpflichtung in Höhe des DBO und noch nicht realisierter aktuarischer Gewinne und Verluste ausgewiesen (Unterschied am 1.1.2006: TEUR 222 und am 31.12.2006: TEUR 267). Der Pensionsaufwand nach IFRS ergibt sich aus Erhöhung der DBO und ist um TEUR 24 höher als der nach UGB erfasste Aufwand. Die Rath Gruppe machte vom Wahlrecht nach IFRS 1.20 Gebrauch und erfasste in der IFRS-Eröffnungsbilanz alle aktuarischen Gewinne und Verluste.
h) Nach UGB erfolgte die Bilanzierung der Abfertigungsverpfl ichtungen nach in Österreich anerkannten fi nanzmathematischen Grundsätzen. Nach IFRS ist die Verpfl ichtung in Höhe des DBO und noch nicht realisierter aktuarischer Gewinne und Verluste ausgewiesen (Unterschied am 1.1.2006: TEUR -40 und am 31.12.2006: TEUR 151). Der Abfertigungsaufwand nach IFRS ergibt sich aus Erhöhung der DBO und ist um TEUR 74 höher als der nach UGB erfasste Aufwand. Die Rath Gruppe machte vom Wahlrecht nach IFRS 1.20 Gebrauch und erfasste in der IFRS-Eröffnungsbilanz alle aktuarischen Gewinne und Verluste.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde am 8. April 2008 vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt.
Wien, 8. April 2008
Der Vorstand
Mag. Georg Rath e.h. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rath e.h.
Wir haben den Konzernabschluss der
für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2007 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers, unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen, wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Wien, am 8. April 2008
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Yann-Georg Hansa e.h. Mag. Helmut Kerschbaumer e.h. Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr sechs Mal umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert: Der Bilanzausschuss ist im Jahr 2007 zwei Mal und der Strategieausschuss drei Mal zusammengetreten. In den Ausschüssen wurden einzelne Sachgebiete vertiefend behandelt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet. In allen Ausschüssen waren alle jeweiligen Ausschussmitglieder anwesend.
Der Jahresabschluss der Rath AG zum 31. Dezember 2007 und der Lagebericht des Vorstandes sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und der Konzernlagebericht des Vorstandes sind unter Einbeziehung der Buchführung, von der durch die Hauptversammlung vom 26. Juni 2007 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Bilanzausschuss des Aufsichtsrates hat das Ergebnis der Abschlussprüfung am 11. April 2008 unter Einbeziehung der Wirtschaftsprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der Rath AG zum 31. Dezember 2007 und den Lagebericht des Vorstandes einschließlich des Vorschlages über die Gewinnverteilung sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 und den Konzernlagebericht des Vorstandes geprüft und ohne Beanstandungen gebilligt.
Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Abs. (2) AktG festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich weiters dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinnes an.
Wien, am 18. April 2008
Prof. Dr. Franz Eckert Vorsitzender des Aufsichtsrates
| feuerfest | Bezeichnung für Erzeugnisse mit einer Anwendungstemperatur zwischen 600 - 2000°C |
|---|---|
| Feuerleichtsteine | Steine mit einer Rohdichte von 0,5 - 1,6 kg/m3 ; zum Vergleich: ein Vormauerziegel verfügt über eine Rohdichte von 2,04 kg/m3 |
| Hochtemperaturwolle (HTW) | Künstliche Mineralfaser für ein Anwendungsgebiet zwischen 900 - 1600°C |
| ISO 9001 | Dies ist eine internationale Norm, die Grundanforderungen an ein betriebliches Qualitäts-Management-System stellt. Dieses geht über eine reine Qualitätssicherung des Produktes hinaus und schreibt umfangreiche Maßnahmen, die die gesamten Abläufe innerhalb eines Unternehmens eindeutig festlegen, vor. |
| Massen | Ungeformte Erzeugnisse in Form von Betonen, Mörteln und Klebern |
| Projekte | Aufträge für Materiallieferungen inklusive Engineering und Montage |
| Steine | dichte geformte Erzeugnisse mit einer Rohdichte >1,6 kg/m3 |
| Vakuumformteile (VFT) | aus Hochtemperaturwolle gefertigte Formteile |
| Agio | Aufgeld |
|---|---|
| aktuarischer Gewinn/Verlust | aktueller Gewinn/Verlust |
| available for sale | zur Veräußerung verfügbar |
| AVÖ | Aktuarvereinigung Österreichs; Interessensvertretung der öster reichischen Aktuare, Versicherungsmathematiker und versiche rungsmathematischen Sachverständigen. Die AVÖ veröffentlicht die Rentenversicherungssterbetafeln, nach denen die Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen berechnet werden. |
| Balance sheet liability method | Methode zur Ermittlung der latenten Steuern |
| Barwert | Der Barwert entspricht dem Wert den eine zukünftig anfallende Zah lungsreihe in der Gegenwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). |
| Capital employed | Summe aus Eigenkapital, Steuerrückstellungen (ohne latente Steu ern) und zinspflichtige Verbindlichkeiten. Im Eigenkapital sind die Anteile fremder Gesellschafter enthalten. |
| Cash generating unit | Zahlungsmittelgenerierende Einheit |
| Corporate Governance | Verhaltensregeln für die verantwortungsvolle Führung und Kontrol le von Unternehmen, festgehalten im österreichischen Corporate Governance Kodex. Der Inhalt stellt ein freiwilliges Regelwerk dar. |
| DBO (Defined benefit obligation) | Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbar wertverfahren (projected unit credit method). Die DBO entspricht der PBO (projected benefit obligation). |
| Disagio | Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabe- und Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit |
| EAT (Earnings after tax) | Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss |
| EBIT (Earnings before interest and tax) | Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Betriebsergebnis |
|---|---|
| EBIT Marge | Prozentueller Anteil des EBITs am Umsatz |
| EBT (Earnings before tax) | Ergebnis vor Steuern |
| EGT | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit; EBIT ohne außeror dentliche Erträge/Aufwendungen |
| Eigenkapitalquote | Eigenkapital dividiert durch Gesamtkapital |
| Eigenkapital-Rendite | Gewinn dividiert durch Eigenkapital |
| Fair value | Bewertung von Finanzinstrumenten einschließlich derivativer Finanz instrumente mit dem beizulegenden Zeitwert |
| Finanzierungs-Leasing | Beim Finanzierungs-Leasing wird das Wirtschaftsgut gegen eine feste Leasingrate für eine bestimmte Grundmietzeit überlassen. Während der Grundmietzeit kann der Vertrag nicht gekündigt wer den. Der Leasing-Nehmer muss die objektbezogenen Risiken tragen. Hierzu gehören das Risiko von Zerstörung oder Diebstahl. Beim Finanzierungs-Leasing wird zumeist eine Anzahlung oder eine erhöh te erste Leasingrate vereinbart. Entsprechend der Vertragsgestaltung ist zwischen Vollamortisationsverträgen und Teilamortisationsverträ gen zu unterscheiden. |
| IAS (International accounting standards) | Internationale Rechnungslegungsstandards (siehe IFRS) |
| IASB (International accounting standards board) | Internationales Gremium zur Festlegung von Rechnungslegungs standards |
| IFRIC (International financial reporting interpretations committees) | Internationales Komitee für die Auslegung der Rechnungslegungs standards |
| IFRS (International financial reporting standards) | Internationale Rechnungslegungsstandards (vormals IAS) |
| öEStG | österreichisches Einkommensteuergesetz |
| Operating-Leasing | Die hierbei abgeschlossenen Verträge entsprechen normalen Miet verträgen. Sie können von beiden Vertragsparteien kurzfristig gekün digt werden. Wird der Vertrag gekündigt, kann der Leasing-Nehmer das Wirtschaftsgut ohne weitere Verpflichtungen zurückgeben. Der Leasinggegenstand muss bei diesem Vertragstyp beim Leasing Geber aktiviert werden. Leasingraten sind beim Leasing-Nehmer Betriebsausgaben und beim Leasing-Geber Betriebseinnahmen. |
| Percentage of completion | Fertigstellungsgrad eines Projektes |
| PUC (Projected unit credit method) | Versicherungsmathematische Bewertungsmethode |
| ROCE (Return on capital employed) | Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Quotient aus EBIT und capital employed. |
| UGB | Unternehmensgesetzbuch |
| WACC (Weighted average cost of capital) | Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten; bezeichnet einen zu den Discounted-Cash-Flow-Verfahren der Unternehmensbewertung ge hörenden Ansatz. Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten werden verwendet, um die Mindestrendite für Investitionsprojekte zu bestimmen. |
| Working capital | Absoluter Überschuss des Umlaufvermögens über das kurzfristige Fremdkapital; Vorräte plus kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände minus kurzfristige Steuerrückstellungen minus übrige kurzfristige Rückstellungen minus Lieferantenverbind lichkeiten minus übrige kurzfristige Verbindlichkeiten. |
| Zinsswap | Vereinbarung über den Austausch unterschiedlich gestalteter Zah lungsströme für einen bestimmten Zeitraum. Die Zahlungsströme basieren auf festen und variablen Zinssätzen; zur Absicherung gegen Zinssatzänderungen. |
Der Begriff "Mitarbeiter" wird aus Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet.
42
Rath AG Walfischgasse 14 A-1015 Wien Tel.: +43 (1) 513 44 27-0 Fax: +43 (1) 513 44 27-87
Aug. Rath jun. GmbH Hafnerstraße 3 A-3375 Krummnußbaum Tel.: +43 (2757) 24 01-0 Fax: +43 (2757) 24 01-86
Rath Hungaria zRt. Porcelán utca 1 H-1106 Budapest Tel.: +36 (1) 43 300 43 Fax: +36 (1) 26 190 52
Rath USA Inc. 300 Ruthar Drive, Suite 1 Newark, DE 19711 Tel.: +1 (302) 294 4446 Fax: +1 (302) 294 4451
Rath Refractories Inc. 290 Industrial Park Drive Milledgeville, GA 31061 Tel.: +1 (478) 452 0015 Fax: +1 (478) 452 0070
Rath Inc. 300 Ruthar Drive, Suite 1 Newark, DE 19711 Fax: +1 (302) 294 4446 Fax: +1 (302) 294 4451
Rath GmbH Ossietzkystraße 37/38 D-01662 Meißen Tel.: +49 (3521) 46 45-0 Fax: +49 (3521) 46 45-86
Inerta Keramik GmbH Leulitzer Straße 6a D-04828 Bennewitz Tel.: +49 (3425) 89 48-0 Fax: +49 (3425) 89 48-13
Rath Žárotechnika spol. s r.o. Vorlešska 290 CZ-544 01 Dvur Králové nad Labem Tel.: +420 (499) 321 577 Fax: +420 (499) 321 003 °
Rath Polska Sp. z o.o. ul. Fabryczna 1 PL-42-530 Dabrowa Górnicza Tel.: +48 (32) 268 47 01 Fax: +48 (32) 268 47 02 ˛
Rath SAS 60, route principale du Port F-92637 Gennevilliers Cedex Tel.: +33 (1) 47 92 80 62 Fax: +33 (1) 47 92 80 22
Rath Ukraine TOB Prospekt Osvoboshdenije Donbassa 8b Office 206 UA-83048 Donezk Tel: +380 (62) 345 33 06 Fax: +380 (62) 345 63 26
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Impressum: Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Rath Aktiengesellschaft, Walfischgasse 14, A-1015 Wien IR- und Compliance-Verantwortlicher: Georg Rath
Internet: www.rath-group.com e-mail: [email protected]
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