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Raiffeisen Bank International AG

Quarterly Report Aug 9, 2007

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Quarterly Report

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Zwischenbericht 1. Halbjahr 2007

Zentral- und Osteuropa á la carte

Im Geschäftsbericht 2006 haben wir Sie zu einer Entdeckungsreise durch die Küchen der Heimatmärkte der Raiffeisen International eingeladen. Das Titelbild dieses Halbjahresberichts zeigt gegrillte Scampi mit Zitronen-Oliven-Sauce, ein in Kroatien beliebtes Gericht.

Sie möchten einen kulinarischen Ausflug in die faszinierende Welt Zentral- und Osteuropas machen? Auf http://zb022007.ri.co.at finden Sie unter dem Stichwort "Kulinarische Köstlichkeiten" Hintergrundinformationen und ausgewählte Rezepte für Spezialitäten aus dieser Region.

Wichtige Daten auf einen Blick

Raiffeisen International Konzern
Monetäre Werte in € Millionen
2007 2006 Veränderung
Erfolgsrechnung 1.1.-30.6. 1.1.-30.6.
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 925,5 664,8 39,2%
Provisionsüberschuss 572,2 415,6 37,7%
Handelsergebnis 79,3 71,3 11,2%
Verwaltungsaufwendungen -1.002,7 -744,2 34,8%
Periodenüberschuss vor Steuern 606,6 421,0 44,1%
Periodenüberschuss nach Steuern 477,0 333,5 43,0%
Konzern-Periodenüberschuss (nach Minderheiten) 401,4 289,2 38,8%
Bilanz 30.6. 31.12.
Forderungen an Kreditinstitute 8.807 8.202 7,4%
Forderungen an Kunden 41.897 35.043 19,6%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.920 13.814 22,5%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 35.700 33.156 7,7%
Eigenkapital (inklusive Minderheiten und Gewinn) 4.994 4.590 8,8%
Bilanzsumme 62.644 55.867 12,1%
Kennzahlen 1.1.-30.6. 1.1.-31.12.
Return on Equity vor Steuern 26,6% 27,3%1 -0,7 PP
Return on Equity nach Steuern 20,9% 21,0%1 -0,1 PP
Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) 20,3% 21,4%1 -1,1 PP
Cost/Income Ratio 57,3% 59,1% -1,8 PP
Return on Assets vor Steuern 2,06% 1,90%1 0,16 PP
Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva Bankbuch) 0,77% 0,97% -0,20 PP
Risk/Earnings Ratio 14,2% 17,5% -3,3 PP
Bankspezifische Kennzahlen2) 30.6. 31.12.
Bemessungsgrundlage, inklusive Marktrisiko 44.733 41.052 9,0%
Gesamte Eigenmittel 4.585 4.513 1,6%
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 3.579 3.284 9,0%
Überdeckungsquote 28,1% 37,5% -9,4 PP
Kernkapitalquote (Tier 1), Bankbuch 9,0% 9,8% -0,8 PP
Kernkapitalquote (Tier 1), inklusive Marktrisiko 8,3% 9,0% -0,7 PP
Eigenmittelquote 10,2% 11,0% -0,7 PP
Aktienkennzahlen 30.6. 30.6.
Gewinn je Aktie in € 2,82 2,03 0,79 €
Kurs in € 117,70 67,90 73,3%
Höchstkurs (Schlusskurs) in € 122,01 78,54 55,3%
Tiefstkurs (Schlusskurs) in € 98,91 57,80 71,1%
Anzahl der Aktien in Millionen 142,77 142,77
Marktkapitalisierung 16.804 9.694 73,3%
Ressourcen 30.6. 31.12.
Mitarbeiter zum Stichtag 55.195 52.732 4,7%
Geschäftsstellen 2.956 2.848 3,8%

1) Exklusive Einmaleffekte aufgrund der Veräußerung der Raiffeisenbank Ukraine und der Beteiligung an der Bank TuranAlem.

2) Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG). Die Raiffeisen International ist Teil des RZB-Konzerns und unterliegt nicht den Vorschriften des BWG.

Highlights

Bilanzsumme übersteigt € 60 Milliarden

Aufgrund eines Zuwachses von rund 12 Prozent oder € 6,8 Milliarden überschritt die Bilanzsumme zum 30. Juni 2007 erstmals die Marke von € 60 Milliarden. Hauptverantwortlich für diesen Zuwachs war abermals das Kreditwachstum. Die Forderungen an Kunden stiegen seit Jahresbeginn um € 6,9 Milliarden auf € 41,9 Milliarden. Bereinigt um die Kreditrisikovorsorgen haben die Ausleihungen an Kunden schon 65 Prozent Anteil an der Bilanzsumme.

Neuerlich bestes Quartalsergebnis

Der Konzern-Periodenüberschuss für das zweite Quartal 2007 erreichte € 209 Millionen und ist damit – ohne Berücksichtigung der Einmaleffekte aus dem Vorjahr – abermals der beste Quartalswert seit Bestehen des Konzerns. Er liegt um mehr als € 16 Millionen über dem ersten Quartal 2007 und um 27 Prozent oder € 44 Millionen über dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Insgesamt erreichte der Konzern-Periodenüberschuss im ersten Halbjahr € 401 Millionen und wuchs damit um rund 39 Prozent.

Starker Gewinnanstieg im Retail-Bereich

Im ersten Halbjahr 2007 verbesserte sich das Vorsteuerergebnis des Geschäftsfeldes Retail Customers um 74 Prozent auf über € 223 Millionen. Dieser Zuwachs lag an den deutlich gestiegenen Betriebserträgen: Der Zinsüberschuss stieg um 41 Prozent auf € 658 Millionen. Ebenso trugen die Provisionsüberschüsse aus dem Kundengeschäft mit Privatpersonen und Klein- und Mittelbetrieben 39 Prozent mehr zum Segmentergebnis bei und lagen bei € 363 Millionen.

Inhaltsverzeichnis

Raiffeisen International im Überblick 3
Die Raiffeisen International Aktie 4
Geschäftsentwicklung (mit Ausblick und Zielen) 6
Segmentberichte 17
Konzernabschluss 23
Erfolgsrechnung 23
Erfolgsentwicklung 24
Bilanz 25
Eigenkapitalentwicklung 26
Anhang 27
Finanzkalender/Impressum/Disclaimer 45

Raiffeisen International im Überblick

Die Raiffeisen International ist nach unserer Einschätzung eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa. Der Fokus der Unternehmensaktivitäten liegt auf dem Retail- und Corporate-Geschäft. Insgesamt gehörten Ende Juni 2007 17 Banken und zahlreiche Leasingunternehmen in 16 Märkten zum Netzwerk der Raiffeisen International. Darüber hinaus ist sie in der Republik Moldau und Litauen mit Repräsentanzen vertreten. Gemessen an der Bilanzsumme gehören die Netzwerkbanken in acht Märkten zu den Top-3 Banken. In Albanien und Serbien sind die dortigen Netzwerkbanken Marktführer. In der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) ist Raiffeisen International die führende Bankengruppe in westlichem Eigentum. Insgesamt betreuten zum 30. Juni 2007 über 55.000 Mitarbeiter rund 12,7 Millionen Kunden in 2.956 Geschäftsstellen.

Netzwerkbanken der Raiffeisen International

Bilanzsumme Geschäfts
Daten per 30. Juni 2007 in € Millionen Veränderung* stellen Mitarbeiter
Albanien, Raiffeisen Bank Sh.a. 1.834 2,9% 94 1.317
Belarus, Priorbank, OAO 969 19,8% 71 1.860
Bosnien und Herzegowina, Raiffeisen Bank d.d. 1.839 15,5% 81 1.430
Bulgarien, Raiffeisenbank (Bulgaria) EAD 2.695 10,6% 129 2.314
Kosovo, Raiffeisen Bank Kosovo S.A. 415 11,4% 34 509
Kroatien, Raiffeisenbank Austria d.d. 4.916 6,0% 53 1.854
Polen, Raiffeisen Bank Polska S.A. 3.720 -7,3% 94 2.194
Rumänien, Raiffeisen Bank S.A 4.936 6,4% 337 5.145
Russland, OAO Impexbank 1.780 -1,4% 199 5.397
Russland, ZAO Raiffeisenbank Austria 8.153 26,2% 51 2.959
Serbien, Raiffeisen banka a.d. 2.194 -0,5% 77 1.877
Slowakei, Tatra banka, a.s. 6.338 4,7% 147 3.379
Slowenien, Raiffeisen Krekova banka d.d. 984 2,7% 14 353
Tschechien, eBanka, a.s. 801 0,2% 61 591
Tschechien, Raiffeisenbank a.s. 3.670 12,5% 55 1.639
Ukraine, VAT Raiffeisen Bank Aval 5.299 23,7% 1.278 17.638
Ungarn, Raiffeisen Bank Zrt. 7.072 12,3% 122 2.872
Zwischensumme Netzwerkbanken 57.614 9,9% 2.897 53.328
Raiffeisen-Leasing International (Teilkonzern) 3.694 19,0% 53 1.393
Sonstige/Konsolidierung 1.336 275,5% 6 474
Summe Raiffeisen International 62.644 12,1% 2.956 55.195

* Veränderung der Bilanzsumme gegenüber 31.12.2006. Das Wachstum in lokalen Währungen weicht durch die Euro-Wechselkurse ab.

Die Raiffeisen International notiert an der Wiener Börse. Hauptaktionär ist mit 70 Prozent die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), die übrigen 30 Prozent befinden sich im Streubesitz. Die RZB ist mit einer Bilanzsumme von € 115,6 Milliarden zum 31. Dezember 2006 Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe (RBG), der größten Bankengruppe Österreichs.

Die Raiffeisen International-Aktie

Klarer Aufwärtstrend in der zweiten Quartalshälfte

Nach den Kursrückgängen an den internationalen Aktienmärkten im ersten Quartal verbesserte sich die Stimmung aufgrund der insgesamt zufrieden stellenden Berichtssaison zu Beginn des zweiten Quartals spürbar. Vor allem US-amerikanische Unternehmen konnten unerwartet hohe Gewinne ausweisen. Gestützt wurde diese positive Stimmung zudem von sich wieder gut entwickelnden Wirtschaftsindikatoren in den USA. Während der bedeutendste österreichische Aktienindex ATX daraufhin eine leichte Aufwärtsbewegung vollzog, bewegte sich die Aktie der Raiffeisen International – die mit einem Kurs von € 105,38 ins zweite Quartal gestartet war – zunächst seitwärts.

Im Mai setzte jedoch auf Basis günstiger Indikatoren in den USA sowie im Euroraum ein globaler Konjunkturoptimismus ein, wovon die Raiffeisen International mit einem erkennbaren Aufwärtstrend profitierte. Allerdings beeinträchtigten die verbreiteten Befürchtungen weltweit steigender Zinsen diese erfolgreiche Entwicklung und verursachten eine gewisse Volatilität. Gerade die Europäische Zentralbank sorgte mit Andeutungen weiterer Zinserhöhungen für Diskussionen. Am 20. Juni 2007 gipfelte der Positivtrend dennoch in einem Intraday-Allzeithoch der Raiffeisen International-Aktie von € 123,40. Zum Quartalsschluss lag der Aktienkurs der Raiffeisen International bei € 117,70, woraus sich über die Zeitspanne von Anfang April bis Ende Juni ein Kurszuwachs von € 12,32 oder beinahe 12 Prozent ergibt. Dieses Plus übertrifft den Anstieg des ATX, der bei knapp 5 Prozent lag, deutlich. Auch andere wichtige Indizes der Leitbörsen , deren Zuwächse sich im Mittel ebenfalls in diesem Bereich bewegen, überflügelte die Aktie der Raiffeisen International somit sichtlich.

Ausgezeichneter Shareholder-Value-Zuwachs

Durch die sehr positive Aktienkursentwicklung in den vergangenen Jahren bot die Raiffeisen International ihren Aktionären eine beträchtliche Werterhöhung. Diese Werterhöhung verhalf der Raiffeisen International bei einem österreichweiten Shareholder-Value-Test zum dritten Platz für das Jahr 2007. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren die hohen Werte der Raiffeisen International bei den in diesem Test berücksichtigten Punkten: Eigenkapitalrendite, Anlegerrendite und ein aus der Änderung von Umsatz und Anlagevermögen berechneter Wachstumsfaktor.

Vgl. DJ EURO STOXX, NASDAQ Composite, Nikkei-225

Hauptversammlung auch im Internet

Am 5. Juni 2007 fand die zweite ordentliche Hauptversammlung der Raiffeisen International nach dem IPO im Austria Center Vienna statt. Während vor Ort etwa 600 Besucher an der Veranstaltung teilnahmen, hatten Interessierte aus aller Welt die Möglichkeit, die Begrüßung durch den Aufsichtsratvorsitzenden und die Präsentationen der Vorstände live über das Internet zu verfolgen. Diese Live-Übertragung steht im Internet unter www.ri.co.at Æ Investor Relations Æ Veranstaltungen Æ Hauptversammlung 2007 zum Abruf zur Verfügung. Der Dividendenvorschlag von € 0,71 pro Aktie für das Geschäftsjahr 2006 wurde von der Hauptversammlung mit deutlicher Mehrheit angenommen. Bei einer Anzahl von 142,7 Millionen ausgegebenen Aktien beträgt die gesamte Ausschüttung folglich rund € 101,4 Millionen.

Aktienkennzahlen und Details zur Aktie

Schlusskurs zum 30. Juni 2007 € 117,70
Höchst-/Tiefstkurs (Schlusskurse) im zweiten Quartal 2007 € 122,01 / € 100,40
Gewinn je Aktie für das erste Halbjahr 2007 € 2,82
Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2007 € 16,8 Milliarden
∅ Tagesumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2007 303.969 Stück
Börseumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2007 € 1,963 Milliarden
Streubesitz 30 %
ISIN AT0000606306
Tickersymbole RIBH (Wiener Börse)
RIBH AV (Bloomberg)
RIBH.VI (Reuters)
Marktsegment Prime Market
Emissionskurs je Aktie (25. April 2005) € 32,50
Anzahl der ausgegebenen Aktien 142.770.000

Investor Relations-Kontakt

E-Mail: [email protected], Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Telefon: +43 (1) 71 707 2089, Telefax: +43 (1) 71 707 2138

Raiffeisen International Bank-Holding AG, Investor Relations Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich

Geschäftsentwicklung

Abermals Rekordergebnis

Im ersten Halbjahr 2007 nahm der Konzern-Periodenüberschuss der Raiffeisen International um rund 39 Prozent oder € 112 Millionen auf € 401 Millionen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 zu. Dieses Wachstum ergibt sich fast zur Gänze aus dem operativen Geschäft: Im Vergleich zum ersten Quartal legte der Zinsüberschuss im zweiten Quartal 2007 an Dynamik zu und erhöhte sich bis zum 30. Juni 2007 im Vergleich zum Halbjahr 2006 um 37 Prozent auf € 1.079 Millionen. Der Provisionsüberschuss erreichte ein Plus von 38 Prozent und lag bis 30. Juni 2007 bei € 572 Millionen.

Das Geschäftsjahr 2006 der Raiffeisen International war durch zwei Einmaleffekte – aus den Verkäufen der Raiffeisenbank Ukraine und der Beteiligung an der Bank TuranAlem – beeinflusst, die eine positive Auswirkung auf den Konzern-Jahresüberschuss von insgesamt € 588 Millionen hatten. Um das erste Halbjahr 2007 mit dem Vorjahr besser vergleichen zu können, sind diese Einmaleffekte in den Vergleichszahlen 2006 nicht enthalten.

Weiters wirkten sich die Veränderungen im Konsolidierungskreis – Zugang der Impexbank im zweiten Quartal 2006 und der eBanka im vierten Quartal 2006 sowie der Abgang der Raiffeisenbank Ukraine im vierten Quartal 2006 – auf die Ergebniskomponenten aus. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 wurden überdies drei Asset-Management-Gesellschaften in Kroatien, der Slowakei und Ungarn aufgrund Wesentlichkeit erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Eigenkapitalrendite mit über 26 Prozent weiter auf hohem Niveau

Der Return on Equity (ROE) vor Steuern verbesserte sich mit 26,6 Prozent im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem ersten Quartal leicht. Gegenüber dem Gesamtjahr 2006, als der bereinigte ROE bei 27,3 Prozent lag, ist dies ein Rückgang um 0,7 Prozentpunkte, der durch die aufgrund der Einmaleffekte ungewöhnlich hohe Gewinnthesaurierung zu erklären ist. Diese ließ das durchschnittliche Eigenkapital um 40 Prozent auf € 4.567 Millionen steigen.

Der Konzern-ROE (nach Steuern und Minderheiten) erreichte 20,3 Prozent und lag 1,1 Prozentpunkte unter dem Wert für das Geschäftsjahr 2006. Der Gewinn je Aktie für das erste Halbjahr 2007 verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 39 Prozent oder € 0,79 auf € 2,82.

Cost/Income Ratio stabil bei 57 Prozent

Die Cost/Income Ratio von 57,3 Prozent lag ähnlich dem ersten Quartal um 1,8 Prozentpunkte unter dem Wert für das Geschäftsjahr 2006 von 59,1 Prozent. Trotz der weiterhin hohen Kosten für Systemumstellungen, des Zuwachses an Vertriebsstellen und der Integrationen in Russland und der Tschechischen Republik stiegen die Betriebserträge gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 stärker als die Verwaltungsaufwendungen.

Die Betriebserträge stiegen um 36 Prozent oder € 465 Millionen auf € 1.751 Millionen gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Die wesentlichen Treiber waren der Provisionsüberschuss mit 38 Prozent Zuwachs auf € 572 Millionen sowie der Zinsüberschuss, der sich um 37 Prozent auf € 1.079 Millionen verbesserte. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis wirkten sich auf die Betriebserträge mit € 30 Millionen aus.

In der ersten Jahreshälfte 2007 wuchsen die Verwaltungsaufwendungen im Jahresabstand um 35 Prozent oder € 259 Millionen auf € 1.003 Millionen. Die Veränderungen im Konsolidierungskreis sind für rund € 41 Millionen dieses Anstiegs verantwortlich. Der organische bedingte Anstieg lag daher bei knapp 30 Prozent. Auf Personalaufwendungen entfielen rund 55 Prozent des Wachstums.

Bilanzsumme erstmals über € 60 Milliarden

Die Raiffeisen International erreichte im ersten Halbjahr ein Bilanzsummenwachstum von über 12 Prozent. Die Bilanzsumme stieg um € 6,7 Milliarden von € 55,9 Milliarden auf € 62,6 Milliarden.

Hauptverantwortlich für diesen Zuwachs war wiederum das Kreditwachstum. Die Forderungen an Kunden stiegen seit Jahresbeginn um 20 Prozent auf € 41,9 Milliarden. Bereinigt um die Kreditrisikovorsorgen haben die Ausleihungen an Kunden schon einen Anteil von 65 Prozent an der Bilanzsumme. Das Kreditportfolio wuchs in den Konzerneinheiten der GUS mit 31 Prozent oder € 3,1 Milliarden absolut wie relativ am stärksten. Die Refinanzierung erfolgte einerseits durch Kundeneinlagen, die um 8 Prozent auf € 35,7 Milliarden wuchsen, andererseits durch Aufnahmen bei internationalen Geschäftsbanken. Diese Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um 23 Prozent auf € 16,9 Milliarden.

Im ersten Halbjahr ergaben sich keine nennenswerten Effekte aus Erstkonsolidierungen und Wechselkursänderungen auf das Geschäftsvolumen. Sie beliefen sich nur auf knapp ein Prozent des Wachstums.

Starker Gewinnanstieg bei Retail Customers

Im ersten Halbjahr 2007 verbesserte sich das Vorsteuerergebnis des Geschäftsfeldes Retail Customers um 74 Prozent auf € 223 Millionen. Dieser Zuwachs lag an den deutlich gestiegenen Betriebserträgen: Der Zinsüberschuss stieg um 41 Prozent auf € 658 Millionen. Ebenso trugen die Provisionsüberschüsse aus dem Kundengeschäft mit Privatpersonen und Klein- und Mittelbetrieben 39 Prozent mehr zum Segmentergebnis bei und lagen bei € 363 Millionen. Der Anstieg ist Folge der verbreiterten Kundenbasis, unter anderem aufgrund des Erwerbs der Impexbank im ersten Halbjahr 2006, und des daraus resultierenden größeren Geschäftsvolumens. Der Anteil des Geschäftsfelds am Gesamtergebnis stieg auf 37 Prozent (Halbjahr 2006: 30 Prozent). Der Return on Equity lag bei nunmehr 29,1 Prozent, was einem Anstieg von 4,0 Prozentpunkten entspricht. Insgesamt konnte die Anzahl der Kunden gegenüber dem 30. Juni 2006 um rund 12 Prozent auf 12,7 Millionen gesteigert werden.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 verbesserte sich auch das Ergebnis im Segment Corporate Customers erneut und lag mit € 321 Millionen zum Halbjahr um 34 Prozent über dem Vorjahr. Dass dieser Anstieg trotz höherer Kreditrisikovorsorgen (plus 34 Prozent) erreicht werden konnte, lag an einem verbesserten Betriebsergebnis. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich nochmals um 1,1 Prozentpunkte auf 34,7 Prozent.

Das Segment Treasury blieb mit € 92 Millionen nur leicht unter dem Vorjahresergebnis (minus 4 Prozent). Dies wurde durch erhöhte Verwaltungsaufwendungen bei im Wesentlichen konstanten Betriebserträgen verursacht.

Die Positionen der Erfolgsrechnung im Detail

Die operativen Ergebnisse im ersten Halbjahr 2007 zeigen teilweise deutliche Zuwächse gegenüber den Vorquartalen. Das Quartalsbetriebsergebnis erreichte € 392 Millionen, abermals der beste Wert seit Bestehen des Konzerns. Er liegt um € 98 Millionen über dem zweiten Quartal 2006 und um € 36 Millionen über dem ersten Quartal 2007. Im ersten Halbjahr 2007 erreichte das Betriebsergebnis € 749 Millionen und wuchs damit um 38 Prozent im Vergleich zum 30. Juni 2006. Das Ergebnis wurde durch die Veränderungen des Konsolidierungskreises mit € 11 Millionen per Saldo belastet.

In Summe erreichten die Betriebserträge bis 30. Juni 2007 € 1.751 Millionen, was einem Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode 2006 um 36 Prozent oder € 465 Millionen entspricht. Der Provisionsüberschuss wuchs im ersten Halbjahr um 38 Prozent oder € 157 Millionen auf € 572 Millionen. Auslöser dieses Anstiegs waren durchgängig höhere Erträge aus Gebühren und Provisionen nahezu aller Bankprodukte. Auch das Wachstum des Zinsüberschusses lag mit 37 Prozent nur unwesentlich unter jenem des Provisionsüberschusses. Der Zinsüberschuss stieg um € 289 Millionen auf € 1.079 Millionen. Die Zinsmargen waren im Jahresabstand in Zentraleuropa und Südosteuropa leicht rückläufig, während in der GUS Zuwächse zu beobachten waren. Das Handelsergebnis stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 11 Prozent oder € 8 Millionen auf € 79 Millionen, wobei sich die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftssparten und Regionen unterschiedlich entwickelten. So erhöhten sich die Erträge aus dem zinsbezogenen Geschäft deutlich, während die währungsbezogenen Geschäfte aufgrund der Kursvolatilitäten einiger CEE-Währungen und des US-Dollars leicht rückläufig waren.

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im ersten Halbjahr 2007 um 35 Prozent auf € 1.003 Millionen und somit etwas geringer als die Betriebserträge. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich deshalb gegenüber dem Jahr 2006 um 1,8 Prozentpunkte und gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 0,6 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent. Der Anteil des Personalaufwands an den Verwaltungsaufwendungen vergrößerte sich um 2 Prozentpunkte auf 49 Prozent, was primär auf gestiegene Personalkosten in der GUS zurückzuführen ist.

in € Millionen 1.1.-30.6.2007 Veränderung 1.1.-30.6.2006 1.1.-30.6.2005
Zinsüberschuss 1.079 36,6% 790 536
Provisionsüberschuss 572 37,7% 416 280
Handelsergebnis 79 11,2% 71 24
Übrige Betriebserträge 21 128,7% 9 -1
Betriebserträge 1.751 36,2% 1.286 838
Personalaufwand -492 40,9% -349 -244
Sachaufwand -406 29,1% -314 -204
Abschreibungen -105 29,9% -81 -54
Verwaltungsaufwendungen -1.003 34,8% -744 -503
Betriebsergebnis 748 38,2% 542 336

Operatives Ergebnis der Raiffeisen International im Periodenvergleich

Betriebserträge

Die Betriebserträge der Raiffeisen International nahmen im ersten Halbjahr 2007 gegenüber der Vergleichsperiode 2006 um 36 Prozent oder € 465 Millionen auf € 1.751 Millionen zu.

Der Konzern erzielte deutliche Zuwächse beim Zinsüberschuss, der von € 790 Millionen um 37 Prozent auf € 1.079 Millionen stieg. Der Zuwachs lag damit wesentlich über dem Anstieg der durchschnittlichen Bilanzsumme, die um 26 Prozent wuchs. Die Veränderungen des Konsolidierungskreises wirkten sich mit minus € 3 Millionen nur minimal aus. Der Zinsüberschuss im Segment Retail Customers nahm gegenüber der Vergleichsperiode 2006 um € 193 Millionen oder 41 Prozent auf € 658 Millionen am stärksten zu. In der GUS erhöhten die Konzerneinheiten im Vergleich zu den anderen geografischen Märkten ihren Zinsüberschuss mit 53 Prozent am deutlichsten, während das Wachstum der Zinsüberschüsse in den anderen Regionen knapp unter 30 Prozent lag. Die Zinsspanne lag mit 3,66 Prozent um 3 Basispunkte unter dem Wert der Vergleichsperiode, wobei insbesondere die Margen in Südosteuropa und Zentraleuropa unter den Vorjahreswerten lagen. Die Zinsmargen stiegen jedoch gegenüber dem ersten Quartal 2007 um 14 Basispunkte.

Positiv entwickelte sich im ersten Halbjahr 2007 auch der Provisionsüberschuss, der gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 38 Prozent oder € 157 Millionen auf € 572 Millionen wuchs. Davon stammen € 37 Millionen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises. Weiterhin am stärksten entwickelte sich das Segment Retail Customers. Vom gesamten Anstieg von € 157 Millionen entfielen € 102 Millionen bzw. zwei Drittel auf Retail Customers, was auf die deutlichen Kundenzuwächse im Privatkundengeschäft zurückzuführen ist.

In der Region Südosteuropa kam es im Vergleich zu den anderen geografischen Märkten zu den stärksten Zuwächsen im abgelaufenen Halbjahr. Das Provisionsergebnis im Segment Südosteuropa erhöhte sich um 52 Prozent auf € 173 Millionen. Insgesamt kam der größte Ergebnisbeitrag unverändert aus dem Zahlungsverkehr, der um 38 Prozent auf € 247 Millionen zunahm. Aber auch die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft entwickelten sich positiv und lagen mit € 32 Millionen um zwei Drittel über dem Vorjahresniveau.

Struktur der Betriebserträge

Etwas unter den Zuwachsraten der anderen operativen Ergebniskomponenten lag mit einem Anstieg von 11 Prozent das Handelsergebnis; es wuchs um € 8 Millionen auf € 79 Millionen. Die Währungsentwicklung – speziell des US-Dollars und einiger CEE-Währungen – führte zu einem Rückgang des währungsbezogenen Geschäftes in Höhe von € 34 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode 2006. Dieses lag zum Halbjahr bei € 43 Millionen (minus 43 Prozent). Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft stieg dagegen um € 34 Millionen auf € 28 Millionen deutlich an. Dies ging auf die günstigen Entwicklungen der Zinsmärkte insbesondere in Zentraleuropa und in Russland zurück.

Die übrigen Betriebserträge erreichten € 21 Millionen. Zum einen konnten die Erträge aus dem operativen Leasing deutlich gesteigert

werden, zum anderen ging dieser Zuwachs auch auf die bereits erwähnten Konsolidierungseffekte zurück:

Die erstmalige Einbeziehung der Asset-Management-Gesellschaften in der Slowakei, Ungarn und Kroatien, die wegen der Überschreitung der konzerneigenen Wesentlichkeitsgrenzen notwendig war, ergab einen Ertrag aus der Auflösung passiver Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung von € 13 Millionen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen wuchsen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 35 Prozent oder € 259 Millionen auf € 1.003 Millionen, wobei € 37 Millionen auf Veränderungen des Konsolidierungskreises entfielen. Der organische Anstieg der Verwaltungsaufwendungen betrug 30 Prozent oder € 222 Millionen. Trotz dieses deutlichen Wachstums stiegen die Betriebsaufwendungen prozentuell schwächer als die Betriebserträge, womit sich die Effizienzkennzahl Cost/Income Ratio um 0,6 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent verbesserte. Gegenüber Jahresende 2006 wurde sie um 1,8 Prozentpunkte verringert.

Der Personalaufwand, der einen Anteil von 49 Prozent der Verwaltungsaufwendungen ausmachte, wuchs im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 41 Prozent oder € 143 Millionen auf € 492 Millionen, wovon € 21 Millionen auf Konsolidierungskreisänderungen entfielen. Deutliche Steigerungen waren in der GUS mit rund 68 Prozent zu verzeichnen, insbesondere in Russland, was zum Teil auf die erst im zweiten Quartal 2006 erstkonsolidierte Impexbank zurückgeht. Der stärkste Lohndruck ist in der GUS zu verzeichnen.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im ersten Halbjahr 2007 mit 53.903 gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um rund 17 Prozent oder 7.987 höher, wobei die Differenz im Wesentlichen der erst im zweiten Quartal 2006 erstkonsolidierten Impexbank zuzuschreiben ist.

Der Sachaufwand stieg mit 29 Prozent oder € 92 Millionen auf € 406 Millionen und damit deutlich geringer als der Personalaufwand. Rund 13 Prozent des Anstiegs ist den Konsolidierungskreisänderungen zuzuschreiben. Die Aufwendungen stiegen in Zentraleuropa und der GUS um jeweils 41 Prozent, während sie in Südosteuropa nur um 19 Prozent wuchsen. Die höchsten Zuwächse waren mit 60 Prozent für den Werbeaufwand, der zur Unterstützung der Marktpräsenz eingesetzt wurde, sowie beim Rechts- und

Beratungsaufwand mit plus 57 Prozent zu verzeichnen.

Im ersten Halbjahr wurde die Anzahl der Geschäftsstellen per Saldo um 108 erhöht. Darin sind auch drei Geschäftsstellen aus der erstmaligen Einbeziehung der Asset-Management-Gesellschaften enthalten, womit die Gesamtzahl nunmehr bei 2.956 liegt. Die Neueröffnungen erfolgten überwiegend in Südosteuropa, während sich in der GUS durch Standortoptimierungen die Anzahl der Filialen um 27 verringerte.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen stiegen um 30 Prozent oder € 24 Millionen auf € 105 Millionen, wobei der Beitrag aus Konsolidierungskreisänderungen rund € 5 Millionen betrug.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Operating Leasing) beliefen sich im ersten Halbjahr auf € 145 Millionen, wobei der Anteil der immateriellen Vermögenswerte bei knapp 20 Prozent lag.

Konzern-Periodenüberschuss steigt um 39 Prozent

Im Vergleich zur Vorjahresperiode stiegen die Kreditrisikovorsorgen um 23 Prozent oder € 28 Millionen auf € 153 Millionen. Insgesamt wurden mehr als die Hälfte oder € 81 Millionen der Kreditrisikovorsorgen in der GUS gebildet, was vor allem auf die Eingliederung der in den letzten beiden Jahren akquirierten Banken zurückzuführen ist. Die GUS wies mit 21 Prozent auch die höchste Risk/Earnings Ratio auf, wobei die Vorsorgen in erster Linie auf Portfolio-Basis beruhen. Die tatsächlichen Ausfälle in dieser Region (d.h. ausgebuchte uneinbringliche Kredite) lagen im ersten Halbjahr 2007 bei € 11 Millionen. In den beiden anderen Regionen waren mit 14 Prozent für Zentraleuropa und 6 Prozent für Südosteuropa deutlich niedrigere Risk/Earnings Ratios zu beobachten.

Die Risk/Earnings Ratio betrug insgesamt 14,2 Prozent. 63 Prozent aller Vorsorgen wurden für Retail Customers gebildet, der Rest im Bereich Corporate Customers. Im Vorjahr war der Anteil des Retail-Segments mit zwei Dritten noch etwas höher.

Der in der nachfolgenden Tabelle unter Sonstige Bewertungsergebnisse ausgewiesene Wert von € 7 Millionen betraf in erster Linie den Verkauf der ungarischen SINESCO Energiaszolgáltató Kft., Budapest. Diese Energieerzeugungsgesellschaft wurde Ende März 2007 an Dalkia Energia Zrt., Budapest, verkauft; das Ergebnis aus der Endkonsolidierung betrug € 11 Millionen.

in € Millionen 1.1.-30.6.2007 Veränderung 1.1.-30.6.2006 1.1.-30.6.2005
Betriebsergebnis 748 38,2% 542 336
Kreditrisikovorsorgen -153 22,6% -125 -35
Sonstige Bewertungsergebnisse 7 63,8% 4 -28
Periodenüberschuss vor Steuern 607 44,1% 421 273
Steuern vom Einkommen und Ertrag -130 48,1% -87 -28
Periodenüberschuss nach Steuern 477 43,0% 334 245
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -76 70,6% -44 -19
Konzern-Periodenüberschuss 401 38,8% 289 226

Entwicklung des Konzernüberschusses der Raiffeisen International im Periodenvergleich

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen um 48 Prozent oder € 42 Millionen auf € 130 Millionen, womit die Steigerung etwas über dem Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern von 43 Prozent lag. Die Steuerquote war mit 21 Prozent unverändert zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die rechnerische Steuerquote ist mit durchschnittlich rund 25 Prozent in der GUS am höchsten, in Südosteuropa beträgt sie dagegen durchschnittlich lediglich rund 13 Prozent.

Damit ergibt sich ein um 43 Prozent auf € 477 Millionen gestiegener Periodenüberschuss nach Steuern, wovon die Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg abzuziehen sind; dabei handelt es sich um die an diversen Konzerneinheiten beteiligten Minderheitsaktionäre. Diesen stehen vom Periodenüberschuss des ersten Halbjahres 2007 insgesamt € 76 Millionen zu.

Der den Aktionären der Raiffeisen International zurechenbare Konzern-Periodenüberschuss erhöhte sich um 39 Prozent oder € 112 Millionen und lag bei € 401 Millionen. Davon entfielen rund € 11 Millionen auf Veränderungen des Konsolidierungskreises. Dividiert man das Ergebnis durch die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien, so ergab sich ein Periodengewinn für das Halbjahr 2007 von € 2,82 je Aktie (plus € 0,79).

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme der Raiffeisen International stieg im laufenden Geschäftsjahr um 12 Prozent oder € 6,8 Milliarden auf € 62,6 Milliarden. Der Zuwachs gegenüber dem Jahresultimo war fast zur Gänze organisch bedingt. Die Aufwertungen einiger CEE-Währungen – insbesondere des rumänischen Lei, des ungarischen Forint oder der slowakischen Krone – hatten positive Auswirkungen von rund € 0,5 Milliarden und lagen somit deutlich unter einem Prozent der Bilanzsumme. Das kursbereinigte Wachstum lag bei € 6,3 Milliarden.

Bei Betrachtung der regionalen Segmentberichterstattung ist ersichtlich, dass sich die Größenverhältnisse der Regionen im Vergleich zum Jahresende 2006 nur leicht änderten: Es entfallen rund 40 Prozent oder € 24,9 Milliarden der Konzernaktiva auf die Region Zentraleuropa (zum 31. Dezember 2006: 41 Prozent). Der Anteil der GUS stieg von 25 auf 28 Prozent. Absolut gesehen betrug der Anteil der GUS € 17,3 Milliarden. Die Aktiva in der Region Südosteuropa erhöhten sich auf € 20,4 Milliarden; ihr Anteil reduzierte sich auf rund 32 Prozent von rund 34 Prozent zum Jahresende 2006.

Aktiva

Innerhalb der Bilanzaktiva ergaben sich im Vergleich zum Jahresultimo 2006 geringfügige Verschiebungen: Das Bilanzsummenwachstum ist aktivseitig in erster Linie auf den Anstieg der Forderungen an Kunden (netto, bereinigt um Wertberichtigungen) zurückzuführen, die um rund 20 Prozent oder € 6,8 Milliarden auf € 40,9 Milliarden stiegen. Der Anteil der Kundenforderungen an den Aktiva erhöhte sich um 4 Prozentpunkte auf 65 Prozent. Die Region GUS weist mit einem Anstieg von 31 Prozent oder € 3,2 Milliarden absolut wie relativ gesehen den höchsten Anstieg auf. In Zentraleuropa stieg das Kreditportfolio um 13 Prozent oder € 2,0 Milliarden, in Südosteuropa um 18 Prozent oder € 1,7 Milliarden.

Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen um 7,4 Prozent auf nunmehr € 8,8 Milliarden. Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus Einlagen bei Zentralbanken, vor allem in Rumänien. Der Anteil an den Aktiva ging leicht auf 14 Prozent zurück.

Der Anteil der Wertpapiere an den Aktiva sank um einen Prozentpunkt auf 11 Prozent, wobei sich die Bestandteile unterschiedlich entwickelten: Während die Wertpapiere des Anlagebestandes um rund 5 Prozent zurückgingen, wuchsen das sonstige Finanzumlaufvermögen um rund 39 Prozent oder € 0,4 Milliarden sowie die Wertpapiere des Handelsbestandes um 1 Prozent.

Der Anteil der übrigen Aktiva ging gegenüber dem Jahresultimo 2006 um 2 Prozentpunkte auf 10 Prozent zurück.

Passiva

Zum Ende des zweiten Quartals 2007 wiesen die Passiva des Konzerns kaum strukturelle Veränderungen gegenüber dem Jahresende 2006 auf. Mit einem nahezu unveränderten Anteil von 57 Prozent war die Passivseite weiterhin von den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden dominiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machten rund 27 Prozent der Bilanzsumme aus, der Rest entfiel auf Eigenmittel (10 Prozent) sowie übrige Passiva (6 Prozent).

Im Vergleich zum Jahresende 2006 stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um rund 8 Prozent auf knapp € 35,7 Milliarden. Mit € 1,1 Milliarden oder 15 Prozent waren die Zuwächse in der GUS am höchsten. Die Einlagen von Kunden aus Südosteuropa und Zentraleuropa wuchsen um 8 Prozent bzw. um 4 Prozent. Die Termineinlagen von Firmenkunden und Privatkunden erhöhten sich in der GUS mit € 0,5 Milliarden oder 21 Prozent am stärksten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen seit Jahresbeginn um 22 Prozent auf € 16,9 Milliarden. Während in der Region Südosteuropa ein Rückgang zu bemerken war, stiegen die Refinanzierungen in der GUS, Zentraleuropa und in der Muttergesellschaft.

Der Anteil der Eigenmittel – bestehend aus Eigen- und Nachrangkapital – an der Bilanzsumme ging seit Jahresanfang um einen Prozentpunkt auf 10 Prozent zurück. Der Anstieg um € 389 Millionen geht im Wesentlichen auf den Gewinn des laufenden Geschäftsjahres zurück. Das in den Eigenmitteln enthaltene Nachrangkapital betrug unverändert € 1,4 Milliarden.

Bilanzielles und aufsichtsrechtliches Eigenkapital

Seit Ende Dezember 2006 stieg das bilanzielle Eigenkapital der Raiffeisen International um 9 Prozent oder € 405 Millionen auf € 4.994 Millionen. Dem Zuwachs im Eigenkapital – resultierend aus dem Gewinn des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von € 477 Millionen und Kapitaleinzahlungen von Minderheitsgesellschaftern in verschiedenen Konzerneinheiten in Höhe von € 19 Millionen – steht eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 130 Millionen gegenüber. Im Juni 2007 beschloss die Hauptversammlung der Raiffeisen International Bank-Holding AG eine Dividendenausschüttung von € 0,71 je Aktie, das sind insgesamt € 101 Millionen. Die übrigen Gewinnausschüttungen entfallen auf Minderheitsgesellschafter der Konzerneinheiten. Darüber hinaus erhöhten Wechselkursänderungen einiger CEE-Währungen und damit in Zusammenhang stehende Kapitalabsicherungstransaktionen (Capital Hedge) das Eigenkapital um € 55 Millionen.

Die Raiffeisen International bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinne des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG berechnet und gehen in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Die hier ausgewiesenen Werte haben daher lediglich Informationscharakter.

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel stiegen um € 72 Millionen auf € 4.585 Millionen. Darin ist der laufende Gewinn des Berichtsjahres nicht enthalten, der aufgrund in Österreich geltender gesetzlicher Vorschriften in der Rechnung noch nicht berücksichtigt werden kann. Das Kernkapital (Tier 1) wuchs geringfügig um € 20 Millionen auf € 3.725 Millionen. Ebenfalls in den Eigenmitteln enthalten ist das anrechenbare Nachrangkapital (Tier 2), das sich zum 30. Juni 2007 auf € 844 Millionen (plus € 36 Millionen) belief. Das anrechenbare kurzfristige Nachrangkapital (Tier 3) erhöhte sich leicht um € 15 Millionen auf € 39 Millionen. Den Eigenmitteln steht ein aufsichtsrechtliches Eigenmittelerfordernis von € 3.579 Millionen gegenüber, was einer Überdeckung von mehr als 28 Prozent entspricht.

Risikomanagement

Die Fähigkeit eines Kreditinstitutes, Risiken umfassend zu erfassen und zu messen, zeitnah zu überwachen und zu steuern, ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Um den langfristigen Erfolg des Konzerns und ein selektives Wachstum in den entsprechenden Märkten zu ermöglichen, ist das Risikomanagement und Risikocontrolling der Raiffeisen International darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang und das professionelle Management für Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken und für operationelle Risiken sicher zu stellen.

Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit und im Zusammenhang mit dem Aufbau und der anschließenden Etablierung von Finanzprodukten/-dienstleistungen ist die Raiffeisen International allen einleitend angeführten Risiken ausgesetzt. Die Region CEE zeichnet sich im Vergleich zu etablierten Märkten durch starkes Wirtschaftswachstum aus, was jedoch auch mit höherer Volatilität verbunden sein kann. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung sind der Raiffeisen International keine über das übliche Ausmaß hinausgehenden Risiken bekannt.

Ausblick und Ziele

Auch 2007 soll das Firmenkundengeschäft den stärksten Beitrag zum Gesamtergebnis leisten. Unser Ziel ist, die Fokussierung auf das Mid-Market-Segment im Geschäftsjahr 2007 zu intensivieren. Der Schwerpunkt im sich sehr gut entwickelnden Retail-Bereich wird auf der weiteren Expansion unseres Filialnetzes sowie auf dem Ausbau alternativer Vertriebswege und dem forcierten Verkauf von Asset-Management- und Versicherungsprodukten liegen.

Für das Geschäftsjahr 2007 streben wir einen Konzernjahresüberschuss von mindestens € 750 Millionen an.

Bis 2009 peilen wir ein jährliches Bilanzsummenwachstum von mindestens 20 Prozent an. Die stärksten Zuwächse sollen – trotz des Wegfalls der Raiffeisenbank Ukraine – unverändert in der GUS erwirtschaftet werden.

Für das Jahr 2009 haben wir uns das Ziel gesetzt, einen Return on Equity (ROE) vor Steuern von mehr als 25 Prozent zu erreichen. Die Cost/Income Ratio soll unter 58 Prozent liegen, für die Risk/Earnings Ratio legte das Management die Zielmarke auf rund 15 Prozent fest.

Kapitalmaßnahmen

Um als Grundlage für zusätzliches Wachstum unsere Kapitalbasis weiter zu stärken, prüfen wir derzeit die Rahmenbedingungen für die Durchführung einer Kapitalerhöhung. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Marktumfeldes könnte eine solche Kapitalerhöhung noch innerhalb der nächsten sechs Monate durchgeführt werden.

Segmentberichte

Einteilung der Segmente

Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach Kundengruppen ein:

  • Corporate Customers
  • Retail Customers
  • Treasury
  • Participations and Other

Das sekundäre Einteilungskriterium der Segmentberichterstattung erfolgt nach regionalen Gesichtspunkten – als Zuordnungskriterium dient der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen:

  • Zentraleuropa (CE) Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn
  • Südosteuropa (SEE) Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien • GUS (CIS)

Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Segmente findet sich ab Seite 30. Die angegebenen Werte sind den dem Konzernabschluss zugrunde liegenden Abschlüssen nach International Financial Reporting Standards (IFRS) entnommen. Eventuelle Abweichungen zu lokal publizierten Daten sind möglich. Bei den unten angeführten Mitarbeiterzahlen sind anteilig Personen aus dem Head Office zugerechnet.

Südosteuropa mit höchstem Gewinnbeitrag

Das Segment Südosteuropa verzeichnete mit einem Anstieg von € 90 Millionen auf € 220 Millionen den weitaus höchsten Zuwachs beim Periodenergebnis vor Steuern. Dieser Anstieg ist auf die hohe Kosteneffizienz in dieser Region sowie auf die geringen Neudotierungen von Kreditrisikovorsorgen zurückzuführen.

Auch in den anderen Segmenten erhöhten sich die Ergebnisse deutlich. In Zentraleuropa wuchs das Vorsteuerergebnis um 41 Prozent oder € 61 Millionen auf € 212 Millionen. In der GUS ist primär das starke organische Bilanzwachstum, aber auch die Einbeziehung der erst im zweiten Quartal 2006 erstkonsolidierten Impexbank für die Ergebnissteigerung von 25 Prozent oder € 34 Millionen verantwortlich; das Periodenergebnis vor Steuern erreichte € 174 Millionen.

Der größte Teil des Konzernergebnisses vor Steuern kam mit 36 Prozent Anteil (plus 5 Prozentpunkte) erstmals von den Konzerneinheiten aus Südosteuropa. Das Segment Zentraleuropa war mit 35 Prozent Anteil der zweitgrößte Ergebnislieferant. 29 Prozent des Ergebnisses stammten aus der GUS.

Die Anteile der einzelnen regionalen Segmente an den Bilanzaktiva blieben im Vergleich zum Juni 2006 unverändert. Die Bilanzaktiva des Segments Zentraleuropa dominieren weiterhin mit einem Anteil von 40 Prozent an den Konzernaktiva. Es folgen die Segmente Südosteuropa mit 32 Prozent und die GUS mit einem Anteil von 28 Prozent.

Anteil der Segmente am Periodenüberschuss vor Steuern (im Vergleich zu 1.1.-30.6.2006)

Anteil der Segmente an den Aktiva (im Vergleich zum 30.6.2006)

Zentraleuropa

in € Millionen 1.1.-30.6.2007 1.1.-30.6.2006 Veränderung
Zinsüberschuss 369 284 29,9%
Kreditrisikovorsorgen -52 -39 31,7%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 318 245 29,6%
Provisionsüberschuss 222 165 34,5%
Handelsergebnis 38 1 >500,0%
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -8 -1
Verwaltungsaufwendungen -378 -270 40,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 9 12 -19,6%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 12
Periodenüberschuss vor Steuern 212 151 40,6%
Anteil am Ergebnis vor Steuern 35,0% 35,8% -0,9 PP
Summe Aktiva* 24.905 18.379 35,5%
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)** 18.250 14.012 30,2%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 11.742 9.820 19,6%
Geschäftsstellen* 528 425 24,2%
Cost/Income Ratio 59,4% 58,8% 0,6 PP
Durchschnittliches Eigenkapital 1.906 1.415 34,7%
Return on Equity (vor Steuern) 22,3% 21,3% 0,9 PP

* Stichtagswert per 30. Juni ** Stichtagswert per 30. Juni. Der Wert für den 31. März 2007 wurde auf € 17.666 Millionen angepasst.

In der Region Zentraleuropa entwickelten sich die Ergebnisse in der ersten Jahreshälfte 2007 dynamisch. Mit einem Plus von € 61 Millionen oder 41 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres war beim Periodenüberschuss vor Steuern ein beachtlicher Ergebniszuwachs zu verzeichnen. Diese Steigerung enthielt auch zwei Sondereffekte: Die Erstkonsolidierung der Asset-Management-Gesellschaften in der Slowakei und in Ungarn ergab einen Ertrag aus Erstkonsolidierung in Höhe von € 9 Millionen. In Ungarn wurden 100 Prozent der Anteile an der im Energiebereich tätigen Konzerneinheit SINESCO Energiaszolgáltató Kft., Budapest, verkauft. Der daraus erzielte Gewinn aus der Endkonsolidierung erreichte € 11 Millionen.

Der Return on Equity vor Steuern für Zentraleuropa lag bei 22,3 Prozent und verbesserte sich leicht – auch aufgrund der Sondereffekte – um 0,9 Prozentpunkte.

Die der Region zurechenbaren Aktiva des Konzerns stiegen im Jahresabstand um 36 Prozent oder € 6,6 Milliarden auf € 24,9 Milliarden. Damit war der Volumenzuwachs geringfügig höher als der Zinsüberschuss, der um 30 Prozent auf € 369 Millionen zunahm. Die Nettozinsspanne fiel gegenüber der Vergleichsperiode um 13 Basispunkte auf 3,07 Prozent.

Die Kreditrisikovorsorgen stiegen um 32 Prozent auf € 52 Millionen. Der Anstieg ging auf Neudotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen in einigen Ländern zurück. Die Risk/Earnings Ratio blieb fast unverändert gegenüber dem Vergleichszeitraum und lag im Halbjahr bei 14,0 Prozent.

Der Provisionsüberschuss stieg um € 57 Millionen auf € 222 Millionen. Dieses dynamische Wachstum beruhte auf kontinuierlich erhöhten Transaktionsvolumina, speziell im Zahlungsverkehr und im Wertpapiergeschäft. Die Einbeziehung der Asset Management Einheiten brachte einen Zuwachs von € 7 Millionen.

Das Handelsergebnis der Region Zentraleuropa betrug € 38 Millionen. Der Anstieg um € 37 Millionen entfiel hauptsächlich auf das verbesserte Ergebnis bei zinsbezogenen Geschäften (bedingt durch steigende Zinsen in einigen CE-Ländern) sowie auf die Erträge aus währungsbezogenen Geschäften.

Der Zentraleuropa zurechenbare Verwaltungsaufwand stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 40 Prozent oder € 108 Millionen auf € 378 Millionen. Dies geht auf die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl im Raum Zentraleuropa, die Einbeziehung der tschechischen eBanka und die Umsetzung von diversen Projekten im IT-Bereich zurück. Angesichts dieses Zuwachses stieg die Cost/Income Ratio in Zentraleuropa um 0,6 Prozentpunkte auf 59,4 Prozent. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg um 20 Prozent auf 11.742 und die Anzahl der Geschäftsstellen in Zentraleuropa vergrößerte sich um 24 Prozent oder 103 auf 528, wovon auf die im vierten Quartal 2006 einbezogene eBanka 61 Filialen entfielen. Die Integration der eBanka läuft planmäßig und soll bis Ende des Jahres 2008 abgeschlossen werden.

in € Millionen 1.1.-30.6.2007 1.1.-30.6.2006 Veränderung
Zinsüberschuss 326 255 28,0%
Kreditrisikovorsorgen -20 -35 -41,8%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 306 220 39,2%
Provisionsüberschuss 173 114 52,0%
Handelsergebnis 21 23 -6,5%
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 1 0 302,6%
Verwaltungsaufwendungen -298 -231 29,1%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 17 4 292,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 220 130 69,1%
Anteil am Ergebnis vor Steuern 36,3% 30,9% 5,4 PP
Summe Aktiva* 20.423 15.333 33,2%
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)** 13.609 11.051 23,1%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 14.189 12.152 16,8%
Geschäftsstellen* 821 619 32,6%
Cost/Income Ratio 55,4% 58,3% -2,9 PP
Durchschnittliches Eigenkapital 1.357 1.036 31,0%
Return on Equity (vor Steuern) 32,4% 25,1% 7,3 PP

Südosteuropa

* Stichtagswert per 30. Juni ** Stichtagswert per 30. Juni. Der Wert für den 31. März 2007 wurde auf € 13.129 Millionen angepasst.

Die Region Südosteuropa verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2007 einen sehr starken Ergebniszuwachs. Dank eines günstigen Marktumfeldes und der guten Marktpositionierung der Konzerneinheiten in dieser Region stieg der Periodenüberschuss vor Steuern um 69 Prozent auf € 220 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich ebenfalls deutlich von 25,1 Prozent in der Vergleichsperiode auf nunmehr 32,4 Prozent.

Der Zinsüberschuss wuchs um 28 Prozent oder € 71 Millionen, das Zinsergebnis lag bei € 326 Millionen. Während die Summe der Aktiva im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um mehr als 33 Prozent stieg, sank die Nettozinsspanne in der Region um 16 Basispunkte auf 3,34 Prozent.

Eine positive Entwicklung nahmen die Kreditrisikovorsorgen im ersten Halbjahr 2007: Es waren trotz der gestiegenen Geschäftsvolumina um 42 Prozent oder € 15 Millionen weniger Vorsorgen als in der Vergleichsperiode des Vorjahres erforderlich, der Wert sank damit auf € 20 Millionen. In Kroatien und in Bulgarien war dank der soliden Kundenbasis eine Reduktion der Wertberichtigungen möglich. Damit einhergehend verringerte sich die Risk/Earnings Ratio wesentlich von 13,7 auf 6,3 Prozent.

Der Provisionsüberschuss wuchs erheblich von € 114 Millionen auf € 173 Millionen, wobei die größten Zuwächse in Rumänien, Bulgarien und in Albanien erzielt wurden. Die wichtigsten Ergebnisquellen waren der Zahlungsverkehr mit € 74 Millionen sowie das Devisen- und Valutengeschäft mit € 36 Millionen.

Die Region Südosteuropa verzeichnete ein Handelsergebnis in Höhe von € 21 Millionen. Das Ergebnis basierte fast zur Gänze auf dem währungsbezogenen Geschäft und lag um 7 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode.

Die Entwicklung des Verwaltungsaufwandes, der um 29 Prozent auf € 298 Millionen anstieg, ist weiterhin vom Ausbau des Geschäftsstellennetzes (Anstieg um 33 Prozent von 619 auf 821 Geschäftsstellen) geprägt. Damit wuchsen insbesondere die Abschreibungen für die Filialinvestitionen (plus 31 Prozent) und die sonstigen Verwaltungsaufwendungen (plus 27 Prozent). Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter vergrößerte sich um 2.037 auf 14.189, wobei der Personalaufwand um 26 Prozent anstieg. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte und lag bei 55,4 Prozent.

Die Einbeziehung der Asset-Management-Gesellschaft Raiffeisen Invest d.o.o. in Kroatien ergab einen Ertrag aus Erstkonsolidierung in Höhe von € 4 Millionen. Das sonstige betriebliche Ergebnis, das von € 4 Millionen auf € 17 Millionen stieg, wurde weiters durch höhere Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft in der Region positiv beeinflusst.

GUS

in € Millionen 1.1.-30.6.2007 1.1.-30.6.2006 Veränderung
Zinsüberschuss 383 251 52,8%
Kreditrisikovorsorgen -81 -51 59,9%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 302 200 51,0%
Provisionsüberschuss 177 137 29,6%
Handelsergebnis 20 48 -57,1%
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 0 0
Verwaltungsaufwendungen -327 -243 34,3%
Sonstiges betriebliches Ergebnis -1 -1 81,2%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 3
Periodenüberschuss vor Steuern 174 140 24,6%
Anteil am Ergebnis vor Steuern 28,8% 33,3% -4,5 PP
Summe Aktiva* 17.316 12.627 37,1%
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko)** 12.874 10.452 23,2%
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 27.972 23.944 16,8%
Geschäftsstellen* 1.607 1.682 -4,5%
Cost/Income Ratio 56,6% 56,5% 0,2 PP
Durchschnittliches Eigenkapital 1.303 822 58,5%
Return on Equity (vor Steuern) 26,8% 34,1% -7,3 PP

* Stichtagswert per 30. Juni ** Stichtagswert per 30. Juni. Der Wert für den 31. März 2007 wurde auf € 12.283 Millionen angepasst.

In der GUS erhöhte sich trotz der Endkonsolidierung der Raiffeisenbank Ukraine sowie eines einmaligen positiven Bewertungsergebnisses aus dem Vorjahr der Periodenüberschuss vor Steuern für die erste Jahreshälfte 2007 um knapp 25 Prozent oder € 34 Millionen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 und erreichte € 174 Millionen. Aufgrund der deutlich erhöhten Eigenkapitalbasis (plus 59 Prozent) reduzierte sich die Eigenkapitalverzinsung um 7,3 Prozentpunkte auf 26,8 Prozent. Dies ist auf den Wegfall der wenig kapitalbindenden Raiffeisenbank Ukraine zurückzuführen. Ein weiterer Einflussfaktor war eine höhere Neudotierung von Portfolio-Wertberichtigungen. Damit verringerte sich auch der Ergebnisbeitrag aus der Region von 33 auf 29 Prozent. Bei der Entwicklung des Betriebsergebnisses ist zu berücksichtigen, dass im ersten Halbjahr 2006 die Impexbank nur für zwei Monate enthalten war.

Beim Zinsüberschuss ergab sich ein Zuwachs von 53 Prozent oder € 132 Millionen, der sich in der ersten Jahreshälfte 2007 auf € 383 Millionen summierte. Der Zinsüberschuss dieser Region war der höchste aller Segmente. Damit entwickelte sich der Zinsüberschuss dynamischer als die Bilanzaktiva der Region, die um € 4,7 Milliarden auf € 17,3 Milliarden zunahmen. Resultierend daraus verbesserte sich die Nettozinsspanne um 18 Basispunkte gegenüber der Vergleichsperiode und lag bei 4,86 Prozent.

Die Kreditrisikovorsorgen wurden von € 51 Millionen auf € 81 Millionen erhöht. Die Steigerung von 60 Prozent ist eine Folge des starken Ausbaus des Geschäftsvolumens sowohl im Retail- als auch im Firmenkundenbereich und geht großteils auf das Konto der beiden russischen Konzerneinheiten zurück. Der Anteil der Portfolio-Wertberichtigungen in der Bilanz in der GUS lag bei knapp 50 Prozent. Die Risk/Earnings Ratio lag bei 21,2 Prozent, wobei die Deckungsquote (Wertberichtigungen zu Non-Performing Loans) weiterhin hoch blieb und bei rund 178 Prozent lag.

Der Provisionsüberschuss verzeichnete einen Anstieg um € 40 Millionen auf € 177 Millionen. Die wichtigsten Produktbereiche des Provisionsüberschusses waren mit € 102 Millionen der Zahlungsverkehr sowie das Devisen- und Valutengeschäft, das weitere € 45 Millionen beitrug.

Das Handelsergebnis sank von € 48 Millionen auf € 20 Millionen. Während die zinsbezogenen Transaktionen mit € 11 Millionen um € 9 Millionen besser bilanzierten, verringerte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft um € 36 Millionen. Dies liegt großteils an einer im Zusammenhang mit dem Erwerb der Impexbank eingegangenen Devisenposition, die im Vorjahr zu einem einmaligen positiven Bewertungsergebnis führte.

Wie die Betriebserträge lagen auch die Verwaltungsaufwendungen von € 327 Millionen mit einem Plus von 34 Prozent oder € 84 Millionen deutlich über der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dies ist eine Folge erhöhter Personalaufwendungen, speziell in Russland, die sich auch aufgrund der Einbeziehung der Impexbank im zweiten Quartal 2006 ergab. Gleichzeitig waren die sonstigen administrativen Aufwendungen und Abschreibungen für die Filialinvestitionen die geringsten der drei Segmente.

Die Cost/Income Ratio der Region blieb trotz des starken Retail-Schwerpunkts der Raiffeisen Bank Aval und der Impexbank nahezu unverändert bei 56,6 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter wuchs akquisitionsbedingt um 4.027 auf 27.972, womit die Region mit Abstand die meisten Mitarbeiter der Raiffeisen International aufweist

Konzernabschluss (Zwischenbericht zum 30. Juni 2007)

Erfolgsrechnung

in € Millionen
Notes
1.1.–30.6.
2007
1.1.–30.6.
2006
Veränderung
Zinserträge 2.045,0 1.425,6 43,5%
Zinsaufwendungen -966,2 -635,8 52,0%
Zinsüberschuss
(2)
1.078,8 789,8 36,6%
Kreditrisikovorsorgen
(3)
-153,3 -125,0 22,6%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 925,5 664,8 39,2%
Provisionserträge 671,6 490,3 37,0%
Provisionsaufwendungen -99,4 -74,8 33,0%
Provisionsüberschuss
(4)
572,2 415,6 37,7%
Handelsergebnis
(5)
79,3 71,3 11,2%
Ergebnis aus Finanzinvestitionen
(6)
-7,2 -1,7 320,5%
Verwaltungsaufwendungen
(7)
-1.002,7 -744,2 34,8%
Sonstiges betriebliches Ergebnis
(8)
25,1 15,2 64,6%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen
(8)
14,3 -
Periodenüberschuss vor Steuern 606,6 421,0 44,1%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -129,6 -87,5 48,1%
Periodenüberschuss nach Steuern 477,0 333,5 43,0%
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -75,6 -44,3 70,6%
Konzern-Periodenüberschuss 401,4 289,2 38,8%
in € 1.1.–30.6.
2007
1.1.–30.6.
2006
Veränderung
Gewinn je Aktie 2,82 2,03 0,79

Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 30. Juni 2007 waren dies 142,2 Millionen, zum 30. Juni 2006 waren es 142,8 Millionen.

Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.

Erfolgsentwicklung

Quartalsergebnisse

in € Millionen Q3/2006 Q4/2006 Q1/2007 Q2/2007
Zinsüberschuss 460,9 513,1 505,0 573,8
Kreditrisikovorsorgen -104,3 -79,6 -75,9 -77,4
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 356,6 433,6 429,1 496,4
Provisionsüberschuss 245,4 272,4 275,1 297,2
Handelsergebnis 40,5 63,0 35,6 43,7
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 100,8 4,1 0,8 -8,0
Verwaltungsaufwendungen -412,2 -537,3 -476,5 -526,2
Sonstiges betriebliches Ergebnis 0,4 -15,2 14,3 10,8
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 506,6 14,1 0,2
Periodenüberschuss vor Steuern 331,5 727,0 292,5 314,1
Steuern vom Einkommen und Ertrag -53,7 -64,0 -61,7 -67,9
Periodenüberschuss nach Steuern 277,8 663,0 230,8 246,3
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -27,7 -20,2 -38,2 -37,4
Konzern-Periodenüberschuss 250,1 642,8 192,6 208,8
in € Millionen Q3/2005 Q4/2005 Q1/2006 Q2/2006
Zinsüberschuss 305,5 361,0 378,2 411,6
Kreditrisikovorsorgen -56,1 -47,7 -55,4 -69,6
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 249,4 313,2 322,8 342,0
Provisionsüberschuss 150,9 175,5 185,0 230,6
Handelsergebnis 24,7 52,7 29,9 41,4
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 1,9 6,2 -1,9 0,2
Verwaltungsaufwendungen -280,2 -379,7 -347,5 -396,6
Sonstiges betriebliches Ergebnis -3,6 -15,7 5,7 9,6
Periodenüberschuss vor Steuern 143,1 152,1 193,9 227,2
Steuern vom Einkommen und Ertrag -29,3 -27,5 -42,4 -45,1
Periodenüberschuss nach Steuern 113,8 124,7 151,5 182,1
Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg -20,6 -21,4 -27,2 -17,1
Konzern-Periodenüberschuss 93,2 103,3 124,2 165,0

Bilanz

Aktiva
in € Millionen
Notes 30.6.
2007
31.12.
2006
Veränderung
Barreserve 2.979 4.064 -26,7%
Forderungen an Kreditinstitute (9) 8.807 8.202 7,4%
Forderungen an Kunden (10) 41.897 35.043 19,6%
Kreditrisikovorsorgen (11) -968 -872 11,0%
Handelsaktiva (12) 2.714 2.684 1,1%
Sonstiges Finanzumlaufvermögen (13) 1.382 995 38,9%
Finanzanlagen (14) 2.660 2.787 -4,6%
Immaterielle Vermögenswerte (15) 1.213 1.221 -0,6%
Sachanlagen (16) 1.051 1.056 -0,4%
Sonstige Aktiva (17) 908 688 32,1%
Aktiva gesamt 62.644 55.867 12,1%
Passiva
in € Millionen
Notes 30.6.
2007
31.12.
2006
Veränderung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 16.920 13.814 22,5%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 35.700 33.156 7,7%
Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.949 1.422 37,1%
Rückstellungen (21) 256 218 17,8%
Handelspassiva (22) 423 486 -12,9%
Sonstige Passiva (23) 1.001 766 30,7%
Nachrangkapital (24) 1.400 1.416 -1,1%
Eigenkapital (25) 4.994 4.590 8,8%
Konzern-Eigenkapital 3.909 2.804 39,4%
Konzern-Periodenüberschuss 401 1.182 -66,0%
Anteile anderer Gesellschafter 684 604 13,3%
Passiva gesamt 62.644 55.867 12,1%

Eigenkapitalentwicklung

in € Millionen Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Anteile
anderer
Gesellschafter
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2007 434 1.390 980 1.182 604 4.590
Kapitaleinzahlungen - - - - 19 19
Gewinnthesaurierung - - 1.081 -1.081 - -
Dividendenzahlungen - - - -101 -29 -130
Periodenüberschuss - - - 401 76 477
Währungsdifferenzen - - 23 - 3 25
Capital Hedge - 30 - - 30
Eigene Aktien / Share Incentive
Program
-1 -11 - - - -12
Sonstige Veränderungen - - -16 - 11 -5
Eigenkapital 30.6.2007 433 1.379 2.097 401 684 4.994
Gezeichnetes Kapital Gewinn Konzern
Perioden
Anteile
anderer
in € Millionen Kapital rücklagen rücklagen überschuss Gesellschafter Gesamt
Eigenkapital 1.1.2006 434 1.396 589 382 475 3.276
Kapitaleinzahlungen - - - - 75 75
Gewinnthesaurierung - - 318 -318 - -
Dividendenzahlungen - - - -64 -46 -110
Periodenüberschuss - - - 289 44 333
Währungsdifferenzen - - -121 - -14 -135
Capital Hedge - - 98 - - 98
Eigene Aktien/Share Incentive
Program -1 -8 - - - -9
Sonstige Veränderungen - - 8 - -12 -4
Eigenkapital 30.6.2006 433 1.388 892 289 522 3.524

Das Grundkapital der Raiffeisen International Bank-Holding AG beträgt gemäß Satzung unverändert € 434,5 Millionen.

Kapitalflussrechnung

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 4.064 2.908
Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit -1.039 56
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 55 -420
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -127 541
Effekte aus Wechselkursänderungen 26 -7
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 2.979 3.078

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Konzernabschlüsse der Raiffeisen International werden in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt. Der vorliegende ungeprüfte Zwischenbericht zum 30. Juni 2007 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2006 angewendet.

Die ab dem 1. Jänner 2007 verpflichtende Anwendung des Standards IFRS 7 (Angaben zu Finanzinstrumenten) führt zu einer Änderung der Berichterstattung. IFRS 7 ersetzt IAS 30 (Angaben im Abschluss von Banken und ähnlichen Finanzinstitutionen) vollständig und IAS 32 (Finanzinstrumente. Angaben und Darstellung) teilweise bezüglich der Angabepflichten. Die Änderung betrifft im Wesentlichen den separaten Ausweis der verschiedenen Kategorien von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten. In diesem Zwischenbericht werden die Bewertungskategorien separat veröffentlicht.

Bilanz nach Bewertungskategorien

Aktiva 30.6. 31.12. Veränderung
in € Millionen 2007 2006
Barreserve 2.979 4.064 -26,7%
Handelsaktiva 2.775 2.719 2,1%
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 435 349 24,5%
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 24 27 -11,1%
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.311 2.285 1,2%
Forderungen des Handelsbestands 6 59 -90,2%
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte 1.382 995 38,9%
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 40 40 -
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.343 955 40,6%
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 8 8 -
Sonstige Beteiligungen 8 8 -
Kredite und Forderungen 50.537 42.960 17,6%
Forderungen an Kreditinstitute 8.807 8.202 7,4%
Forderungen an Kunden 41.858 34.978 19,7%
Sonstige nicht derivative finanzielle Vermögenswerte 846 652 29,8%
Kreditrisikovorsorgen -968 -872 11,0%
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte 2.627 2.784 -5,6%
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.587 2.719 -4,9%
Angekaufte Forderungen 40 65 -38,6%
Sonstige Aktiva 2.329 2.336 -0,3%
Aktiva gesamt 62.644 55.867 12,1%
Passiva
in € Millionen
30.6.
2007
31.12.
2006
Veränderung
Einlagen von Zentralbanken 165 107 54,5%
Handelspassiva 460 505 -8,9%
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 372 383 -3,0%
Leerverkauf von Handelsaktiva 2 - -
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 86 122 -29,8%
Verbindlichkeiten 56.768 50.447 12,5%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.755 13.708 22,2%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 35.700 33.156 7,7%
Verbriefte Verbindlichkeiten 1.949 1.422 37,1%
Nachrangkapital 1.400 1.416 -1,1%
Sonstige nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten 965 745 29,4%
Rückstellungen 256 218 17,8%
Eigenkapital 4.994 4.590 8,8%
Passiva gesamt 62.644 55.867 12,1%

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Anzahl Einheiten 30.6.2007 31.12.2006 30.6.2007 31.12.2006
Stand Beginn der Periode 105 65 3 3
In der Berichtsperiode erstmals einbezogen 18 45 - -
In der Berichtsperiode ausgeschieden -5 -4 - -
In der Berichtsperiode verschmolzen -1 -1 - -
Stand Ende der Periode 117 105 3 3

Per 1. Jänner 2007 wurden folgende drei im Fondsmanagement tätige Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen: Tatra Asset Management sprav.spol., a.s., Bratislava, Raiffeisen Invest d.o.o., Zagreb, Raiffeisen Investment Fund Management Zrt., Budapest.

Weiters wurden drei Versicherungsbroker einbezogen, die Dienstleistungen an Netzwerk-Gesellschaften sowie externe Kunden erbringen: Raiffeisen Insurance Agency Sp.z.o.o, Warschau, und Raiffeisen Biztosításközvetítö Kft., Budapest, per 1. Jänner 2007 sowie Raiffeisen Insurance and Reinsurance Broker S.R.L, Bukarest, per 1. April 2007.

Per 1. März 2007 wurden die Perseus Property, s.r.o., Prag, eine im Immobilienleasing tätige Gesellschaft, und die Raiffeisen Equipment Leasing Company Limited by Shares, Budapest, welche sich auf Mobilienleasing konzentriert, erstkonsolidiert. Zwei ungarische Immobilienprojektgesellschaften, SCT Krautland Ingatlanforgalmazó Kft., Budapest, und SCT Milfav Ingatlanfejlesztö és Ingatlanhasznosito Kft., Budapest, die Holding-Gesellschaft Negyedik Vagyonkezelö Kft., Erd sowie zwei Immobilienleasinggesellschaften, "K-SPV" d.o.o., Mostar, und Real Estate 1 doo, Belgrad, wurden per 1. Mai 2007 erstmalig einbezogen.

Im Zusammenhang mit einer Verbriefungstransaktion von Kfz-Finanzierungen in Russland wurde die ROOF Russia S.A., Luxemburg, gegründet, die per 1. Mai 2007 erstmalig in den Vollkonsolidierungskreis aufgenommen wurde. Zum 1. Juni 2007 wurden folgende Gesellschaften neu einbezogen: Harmadik Vagyonkezelö Kft., Erd, eine weitere Asset-Management-Gesellschaft in Ungarn, sowie drei weitere Immobilienleasinggesellschaften – RLRE Carina Property, s.r.o., Prag, RLP Csórsz u. Kft, Budapest, SCTS Szentendre Kft., Budapest.

Im ersten Quartal 2007 veräußerte die Raiffeisen Lízing Zrt., Budapest, ihre 100-prozentige Tochtergesellschaft SINESCO Kft., Budapest. Die Gesellschaft wurde am 1. März 2007 endkonsolidiert, das Konzernveräußerungsergebnis belief sich auf € 11,4 Millionen. Der Raiffeisen Non-Government Pension Fund, Moskau, schied aufgrund Unwesentlichkeit aus dem Konsolidierungskreis aus. Daraus ergab sich ein Endkonsolidierungseffekt in Höhe von € 2,7 Millionen.

Des Weiteren wurden im zweiten Quartal 2007 zwei Tochtergesellschaften der Raiffeisen-Leasing Real Estate, s.r.o., Prag, RLRE & EUBE OC - TERRONIC I., s.r.o., Prag, und RLRE Taurus Property, s.r.o., Prag, veräußert, eine ungarische Leasinggesellschaft - SPC Vagyonkezelö Kft., Budapest, endkonsolidiert, weil das Geschäft auslief. Schließlich wurde die ungarische Leasinggesellschaft Második Ingatlan Vagyonkezelö Kft., Budapest, in die Raiffeisen Financial Services Company Zrt., Budapest, verschmolzen.

Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

(1) Segmentberichterstattung

Die Raiffeisen International teilt ihr Geschäft primär nach Kundengruppen ein:

  • Corporate Customers
  • Retail Customers
  • Treasury
  • Participations and Other

Corporate Customers umfasst das Geschäft mit lokalen und internationalen mittleren und großen Unternehmen. Retail Customers beinhaltet Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetriebe mit einem Umsatzvolumen von in der Regel maximal € 5 Millionen. Treasury umfasst den Eigenhandel des Treasury und das nur in einigen Konzerneinheiten betriebene Investment Banking. Participations and Other umfasst neben nicht bankspezifischen Aktivitäten auch die Verwaltung von Beteiligungen. Weiters sind andere segmentübergreifende Funktionen enthalten, speziell in der Muttergesellschaft Raiffeisen International Bank-Holding AG.

Die sekundäre Segmentberichterstattung zeigt die Ergebniskomponenten und Bestandsgrößen nach regionalen Gesichtspunkten. Als Zuordnungskriterium dient der Sitz der jeweiligen Geschäftsstellen.

  • Zentraleuropa (CE) Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn
  • Südosteuropa (SEE) Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien
  • GUS (CIS) Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine

(1a) nach Geschäftsbereichen

1.1.-30.6.2007
in € Millionen
Corporate
Customers
Retail
Customers
Treasury Participations
and Other
Gesamt
Zinsüberschuss 361,8 657,9 52,5 6,7 1.078,8
Kreditrisikovorsorgen -56,4 -96,0 0,0 -0,9 -153,3
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 305,3 561,9 52,5 5,8 925,5
Provisionsüberschuss 200,4 362,8 5,8 3,3 572,2
Handelsergebnis 4,6 1,8 77,0 -4,0 79,3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 0,8 0,0 -9,7 1,7 -7,2
Verwaltungsaufwendungen -200,0 -702,7 -38,1 -61,9 -1.002,7
Sonstiges betriebliches Ergebnis 9,7 -0,4 4,1 11,7 25,1
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 14,3 14,3
Periodenüberschuss vor Steuern 320,8 223,3 91,5 -29,1 606,6
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) 21.107 15.371 4.471 3.783 44.733
Eigenmittelerfordernis 1.689 1.230 358 303 3.579
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 7.929 43.197 1.160 1.617 53.903
Cost/Income Ratio 34,7% 68,7% 28,2% 57,3%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.103 1.536 585 342 4.567
Return on Equity vor Steuern 30,5% 29,1% 31,3% 26,6%
1.1.-30.6.2006
in € Millionen
Corporate
Customers
Retail
Customers
Treasury Participations
and Other
Gesamt
Zinsüberschuss 284,6 465,3 44,4 -4,6 789,8
Kreditrisikovorsorgen -42,0 -82,8 -0,0 -0,2 -125,0
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 242,6 382,6 44,4 -4,8 664,8
Provisionsüberschuss 148,5 260,5 -1,5 8,1 415,6
Handelsergebnis 0,8 2,6 78,1 -10,2 71,3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -0,4 -2,9 1,7 -1,7
Verwaltungsaufwendungen -156,6 -521,4 -28,4 -37,7 -744,2
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3,8 4,2 5,8 1,4 15,2
Periodenüberschuss vor Steuern 238,7 128,4 95,5 -41,6 421,0
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) 15.754 11.600 5.854 2.305 35.514
Eigenmittelerfordernis 1.260 928 468 184 2.841
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 6.397 36.773 789 1.956 45.916
Cost/Income Ratio 35,8% 71,2% 23,5% 57,9%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.516 1.024 545 189 3.273
Return on Equity vor Steuern 31,5% 25,1% 35,1% –- 25,7%
(1b) nach geografischen Märkten
-- --------------------------------- --
1.1.-30.6.2007
in € Millionen
CE SEE GUS Gesamt
Zinsüberschuss 369,4 326,0 383,3 1.078,8
Kreditrisikovorsorgen -51,8 -20,4 -81,1 -153,3
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 317,6 305,6 302,2 925,5
Provisionsüberschuss 221,6 173,3 177,4 572,2
Handelsergebnis 37,7 21,2 20,4 79,3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -7,8 0,6 0,0 -7,2
Verwaltungsaufwendungen -377,9 -297,9 -326,9 -1.002,7
Sonstiges betriebliches Ergebnis 9,4 17,1 -1,4 25,1
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 11,6 - 2,7 14,3
Periodenüberschuss vor Steuern 212,2 220,0 174,4 606,6
Summe Aktiva 24.905 20.423 17.316 62.644
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) 18.250 13.609 12.874 44.733
Eigenmittelerfordernis 1.460 1.089 1.030 3.579
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 11.742 14.189 27.972 53.903
Cost/Income Ratio 59,4% 55,4% 56,6% 57,3%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.906 1.357 1.303 4.567
Return on Equity vor Steuern 22,3% 32,4% 26,8% 26,6%
1.1.-30.6.2006
in € Millionen
CE SEE GUS Gesamt
Zinsüberschuss 284,4 254,7 250,8 789,8
Kreditrisikovorsorgen -39,3 -35,0 -50,7 -125,0
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge 245,0 219,6 200,1 664,8
Provisionsüberschuss 164,7 114,0 136,9 415,6
Handelsergebnis 1,0 22,7 47,6 71,3
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -1,5 0,1 -0,4 -1,7
Verwaltungsaufwendungen -270,0 -230,7 -243,4 -744,2
Sonstiges betriebliches Ergebnis 11,6 4,4 -0,8 15,2
Periodenüberschuss vor Steuern 150,9 130,1 140,0 421,0
Summe Aktiva 18.379 15.333 12.627 46.339
Bemessungsgrundlage (inkl. Marktrisiko) 14.012 11.051 10.452 35.514
Eigenmittelerfordernis 1.121 884 836 2.841
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 45.916
9.820 12.152 23.944
Cost/Income Ratio 58,8% 58,3% 56,5% 57,9%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.415 1.036 822 3.273

(2) Zinsüberschuss

1.1.-30.6. 1.1.-30.6.
in € Millionen 2007 2006
Zinserträge 2.042,0 1.421,4
aus Forderungen an Kreditinstitute 226,3 170,5
aus Forderungen an Kunden 1.589,5 1.057,9
aus Finanzumlaufvermögen 35,6 25,8
aus Finanzanlagen 72,8 76,4
aus Leasingforderungen 100,8 74,7
aus derivativen Finanzinstrumenten (non-trading), netto 17,0 16,1
Laufende Erträge aus Anteilsbesitz 1,4 1,8
Zinsähnliche Erträge 1,6 2,4
Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt 2.045,0 1.425,6
Zinsaufwendungen -960,9 -634,1
für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -328,3 -240,2
für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden -550,3 -354,5
für verbriefte Verbindlichkeiten -43,5 -22,5
für Nachrangkapital -38,8 -16,9
Zinsähnliche Aufwendungen -5,3 -1,7
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt -966,2 -635,8
Zinsüberschuss 1.078,8 789,8

(3) Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Einzelwertberichtigungen -79,6 -70,2
Zuführung zu Risikovorsorgen -210,5 -197,6
Auflösung von Risikovorsorgen 148,3 143,2
Direktabschreibungen -31,9 -22,2
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 14,5 6,4
Portfolio-Wertberichtigungen -74,2 -55,2
Zuführung zu Risikovorsorgen -158,0 -94,5
Auflösung von Risikovorsorgen 83,8 39,3
Erlöse aus dem Verkauf von Krediten 0,5 0,3
Gesamt -153,3 -125,0

(4) Provisionsüberschuss

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Zahlungsverkehr 247,3 179,4
Kreditbearbeitung und Avalgeschäft 66,9 53,5
Wertpapiergeschäft 32,5 19,5
Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft 164,3 126,1
Sonstige Bankdienstleistungen 61,2 37,1
Gesamt 572,2 415,6

(5) Handelsergebnis

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Zinsbezogenes Geschäft 27,9 -6,5
Währungsbezogenes Geschäft 43,4 77,0
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 6,3 -1,0
Sonstiges Geschäft 1,7 1,9
Gesamt 79,3 71,3

(6) Ergebnis aus Finanzinvestitionen

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Ergebnis aus Finanzanlagen -0,1 1,4
Bewertungsergebnis aus Finanzanlagen und Unternehmensanteilen -0,1 0,1
Veräußerungsergebnis aus Finanzanlagen und Unternehmensanteilen 0,0 1,3
Ergebnis aus dem sonstigen Finanzumlaufvermögen -7,1 -3,1
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Finanzumlaufvermögens -7,2 -3,4
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren des Finanzumlaufvermögens 0,1 0,3
Gesamt -7,2 -1,7

(7) Verwaltungsaufwendungen

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6
.2006
Personalaufwand -491,5 -348,8
Sachaufwand -406,0 -314,5
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -105,2 -80,9
Gesamt -1.002,7 -744,2

(8) Sonstiges betriebliches Ergebnis

in € Millionen 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten 24,4 22,4
Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten -16,1 -17,7
Ergebnis aus Vermittlung von Dienstleistungen -0,5 0,7
Ergebnis aus Investment Property 1,5 2,9
Ergebnis aus Operating Leasing 9,1 5,6
Ergebnis aus Hedge Accounting 0,1 0,2
Ergebnis aus sonstigen Derivaten 4,1 5,9
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten -0,5 -0,3
Sonstige Steuern -20,5 -18,0
Erträge aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge 12,8 6,1
Ergebnis aus Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen -0,7 -1,2
Sonstige betriebliche Erträge 33,1 14,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -21,7 -5,5
Gesamt 25,1 15,2

Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen in Höhe von € 14,3 Millionen beinhaltet großteils das Konzernveräußerungsergebnis aus dem Verkauf der SINESCO Kft. in Höhe von € 11,4 Millionen sowie den Endkonsolidierungseffekt des Raiffeisen Non-Government Pension Fund in Höhe von € 2,7 Millionen

Erläuterungen zur Bilanz

(9) Forderungen an Kreditinstitute

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Giro- und Clearinggeschäft 1.022 1.571
Geldmarktgeschäft 5.052 5.332
Kredite an Banken 2.720 1.241
Angekaufte Forderungen 0 45
Leasingforderungen 1 1
Verbriefte Forderungen 12 13
Gesamt 8.807 8.202

(10) Forderungen an Kunden

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Kreditgeschäft 24.603 17.615
Geldmarktgeschäft 3.771 7.089
Hypothekarforderungen 10.049 7.382
Angekaufte Forderungen 744 633
Leasingforderungen 2.724 2.307
Verbriefte Forderungen 6 17
Gesamt 41.897 35.043

(11) Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen Stand
1.1.2007
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Zu
führungen*
Auflösungen Verbrauch** Umbuchung,
Währungs
differenzen
Stand
30.6.2007
Einzelwertberichtigungen 618 - 228 -148 -40 -1 657
Forderungen an Kunden 574 - 196 -130 -40 -1 599
CE 226 - 77 -45 -10 1 249
SEE 152 - 61 -55 -19 - 139
GUS 194 - 57 -29 -11 -3 208
Sonstige 2 - 1 - - - 3
Außerbil. Verpflichtungen 44 - 32 -18 - - 58
Portfolio
Wertberichtigungen 304 - 158 -84 - -2 376
Forderungen an Kunden 298 - 155 -82 - -2 369
Außerbil. Verpflichtungen 6 - 3 -2 - - 7
Gesamt 922 - 386 -232 -40 -3 1.033

* Zuführungen inklusive Direktabschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen ** Verbrauch enthält Direktabschreibungen und Erträge auf abgeschriebene Forderungen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Kreditportfolio und deren Wertberichtigungen:

30.6.2007
in € Millionen
Buchwert Einzelwert
berichti
gungen
Portfolio
Wertberich
tigungen
Netto
Buchwert
Einzelwert
berichtigte
Aktiva
Kreditinstitute 8.807 - - 8.807 -
Öffentlicher Sektor 807 1 - 806 11
Kommerzkunden - Großkunden 21.628 267 138 21.223 1.442
Kommerzkunden - Small Business 4.201 95 11 4.095 301
Retailkunden - Privatpersonen 12.565 148 211 12.206 245
Retailkunden - Klein- und
Mittelbetriebe
2.586 88 9 2.489 280
Sonstige 110 - - 110 2
Gesamt 50.705 599 369 49.737 2.281
31.12.2006 Einzelwert
berichti
Portfolio
Wertberich
Netto Einzelwert
berichtigte
in € Millionen Buchwert gungen tigungen Buchwert Aktiva
Kreditinstitute 8.202 - - 8.202 -
Öffentlicher Sektor 870 - - 870 1
Kommerzkunden - Großkunden 18.019 273 102 17.644 1.326
Kommerzkunden - Small Business 3.658 90 11 3.557 190
Retailkunden - Privatpersonen 10.299 130 178 9.991 150
Retailkunden - Klein- und
Mittelbetriebe
2.114 81 7 2.026 152
Sonstige 82 - - 82 -
Gesamt 43.245 574 298 42.373 1.819

(12) Handelsaktiva

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.311 2.285
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 24 25
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 373 313
Forderungen des Handelsbestands 6 59
Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der
Empfänger berechtigt ist - 2
Gesamt 2.714 2.684

(13) Sonstiges Finanzumlaufvermögen

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1.342 955
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 37 35
Als Sicherheit gestellte Wertpapiere, zu deren Verkauf und Verpfändung der
Empfänger berechtigt ist 3 5
Gesamt 1.382 995

(14) Finanzanlagen

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.588 2.719
Unternehmensanteile 72 68
Gesamt 2.660 2.787

(15) Immaterielle Vermögenswerte

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Firmenwerte 835 839
Software 167 166
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 211 216
Gesamt 1.213 1.221

(16) Sachanlagen

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude 494 487
Sonstige Grundstücke und Gebäude (investment property) 10 13
Sonstige Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 405 451
Vermietete Leasinganlagen 142 105
Gesamt 1.051 1.056

(17) Sonstige Aktiva

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Steuerforderungen 96 95
Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten 41 48
Rechnungsabgrenzungsposten 333 243
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge 5 6
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente des Bankbuchs 56 30
Sonstige Aktiva 377 266
Gesamt 908 688

(18) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Giro-/Clearinggeschäft 745 981
Geldmarktgeschäft 7.012 5.565
Langfristige Finanzierungen 9.163 7.268
Gesamt 16.920 13.814

(19) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Sichteinlagen 15.228 14.519
Termineinlagen 19.035 17.309
Spareinlagen 1.437 1.328
Gesamt 35.700 33.156

(20) Verbriefte Verbindlichkeiten

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Begebene Schuldverschreibungen 1.023 843
Begebene Geldmarktpapiere 294 61
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 632 518
Gesamt 1.949 1.422

(21) Rückstellungen

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Steuern 73 61
Garantien und Bürgschaften 65 50
Offene Rechtsfälle 35 34
Unverbrauchter Urlaub 26 21
Restrukturierung 1 3
Sonstige 56 49
Gesamt 256 218

(22) Handelspassiva

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 335 364
Leerverkauf von Handelsaktiva 2 -
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 86 122
Gesamt 423 486

(23) Sonstige Passiva

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten 89 79
Rechnungsabgrenzungsposten 199 133
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge 3 1
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 34 20
Sonstige Verbindlichkeiten 676 533
Gesamt 1.001 766

(24) Nachrangkapital

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Nachrangige Verbindlichkeiten 805 821
Ergänzungskapital 595 595
Gesamt 1.400 1.416

(25) Eigenkapital

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Konzern-Eigenkapital 3.909 2.804
Gezeichnetes Kapital 433 434
Kapitalrücklagen 1.379 1.390
Gewinnrücklagen 2.097 980
Konzern-Periodenüberschuss 401 1.182
Anteile anderer Gesellschafter 684 604
Gesamt 4.994 4.590

Sonstige Erläuterungen

(26) Eventualverbindlichkeiten und andere außerbilanzielle Verpflichtungen

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Eventualverpflichtungen 4.171 3.676
Kreditrisiken 11.119 9.361

(27) Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahe stehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die jeweils mit marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der Raiffeisen International Bank-Holding AG. Diese Informationen sind auf der Homepage der Gesellschaft ersichtlich.

Weitere Geschäfte, insbesondere Großgeschäfte, mit nahe stehenden Personen wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht abgeschlossen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei insbesondere die Beziehung zur Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Wien, als Mehrheitsaktionär hervorzuheben ist:

30.6.2007
in € Millionen
Mutterunter
nehmen
Unternehmen mit
maßgeblichem
Einfluss
Verbundene
Unternehmen
At-equity
bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 2.445 31 122 4 -
Forderungen an Kunden - - 129 - 11
Handelsaktiva 15 - 2 4 2
Beteiligungen - - 39 25 8
Sonstige Aktiva 36 - 3 - -
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 8.225 97 322 18 10
Verbindlichkeiten gegenüber
Kunden
6 - 47 2 34
Verbriefte Verbindlichkeiten 37 - - - -
Rückstellungen 7 - - - -
Handelspassiva 8 - - 1 -
Sonstige Passiva 25 - 2 - -
Nachrangkapital 750 - 531 - -
Gegebene Garantien 301 - 7 - -
31.12.2006 Mutter
unternehmen
Unternehmen mit
maßgeblichem
Verbundene
Unternehmen
At-equity
bewertete
Sonstige
Beteiligungen
in € Millionen Einfluss Unternehmen
Forderungen an Kreditinstitute 1.974 4 13 - 1
Forderungen an Kunden - - 145 - -
Handelsaktiva 16 - 1 - 11
Sonstiges Finanzumlaufvermögen - - - 5 -
Beteiligungen - - 35 25 8
Sonstige Aktiva 24 - 2 - 1
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten 6.515 76 337 16 15
Verbindlichkeiten gegenüber
Kunden - - 112 1 4
Verbriefte Verbindlichkeiten 14 - - - -
Rückstellungen - - 1 - -
Handelspassiva 12 - - 1 -
Sonstige Passiva 27 - 31 - -
Nachrangkapital 748 - 503 - -
Gegebene Garantien 227 - - - -

(28) Aufsichtsrechtliche Eigenmittel

Die Raiffeisen International bildet als Tochterunternehmen der RZB keine eigene Kreditinstitutsgruppe nach österreichischem Bankwesengesetz (BWG) und unterliegt daher als Konzern nicht selbst aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden Werte gehen aber in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Sie haben nur Informationscharakter. Die Eigenmittel der Raiffeisen International gemäß österreichischem Bankwesengesetz setzen sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Tier 1-Kapital (Kernkapital) 3.725 3.705
Tier 2-Kapital (ergänzende Eigenmittel) 844 808
Abzugsposten Beteiligungen Kredit-/Finanzinstitute -23 -24
Anrechenbare Eigenmittel 4.546 4.489
Tier 3-Kapital (kurzfristige nachrangige Eigenmittel) 39 24
Gesamte Eigenmittel 4.585 4.513
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 3.579 3.284
Eigenmittelüberdeckung 1.006 1.229
Überdeckungsquote 28,1% 37,4%
Kernkapitalquote (Tier 1), Bankbuch 9,0% 9,8%
Kernkapitalquote (Tier 1), inklusive Marktrisiko 8,3% 9,0%
Eigenmittelquote 10,2% 11,0%

Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 30.6.2007 31.12.2006
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG 41.399 38.002
hievon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis 3.312 3.040
Eigenmittelerfordernis für das Wertpapierhandelsbuch gemäß § 22b BWG 157 137
Eigenmittelerfordernis für die offene Devisenposition gemäß § 26 BWG 110 107
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 3.579 3.284

(29) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinne von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:

Vollzeitäquivalente 1.1.-30.6.
2007
1.1.-30.6.
2006
CE 11.661 9.754
SEE 14.125 12.096
GUS 27.901 23.885
Österreich 216 181
Gesamt 53.903 45.916

Hiermit erklären wir, dass der verkürzte Abschluss in Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellt wurde und nach bestem Wissen ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen vermittelt. Weiters erklären wir, dass der Halbjahreslagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Maßgabe der gemäß der Verordnung 1606/2002/EG übernommenen IFRS für die Zwischenberichterstattung geforderten Informationen vermittelt.

Dr. Herbert Stepic Mag. Martin Grüll Aris Bogdaneris, M.A.

Dkfm. Rainer Franz, MBA Mag. Peter Lennkh Mag. Heinz Wiedner

Der Vorstand

Finanzkalender 2007

25. Oktober Beginn der Quiet Period
8. November Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Finanzkalender 2008

27. Februar Beginn der Quiet Period
27. März Geschäftsbericht 2007, Analystenkonferenz, Conference Call
24. April Beginn der Quiet Period
8. Mai Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call
10. Juni Hauptversammlung
18. Juni Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag
24. Juli Beginn der Quiet Period
7. August Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call
23. Oktober Beginn der Quiet Period
6. November Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Impressum

Medieninhaber: Raiffeisen International Bank-Holding AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Investor Relations Redaktionsschluss: 7. August 2007 Herstellungsort: Wien Internet: www.ri.co.at Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich. Anfragen an Investor Relations Anfragen an Public Relations E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at → Investor Relations Internet: www.ri.co.at → Public Relations Telefon: +43 (1) 71 707 2089 Telefon: +43 (1) 71 707 1504

Disclaimer

Einige wenige Marktteilnehmer neigen dazu, aus Aussagen zur zukünftig erwarteten Entwicklung Ansprüche abzuleiten und diese gerichtlich geltend zu machen. Die gelegentlich erheblichen Auswirkungen dieses Vorgehens auf die betroffene Gesellschaft und ihre Anteilseigner führen dazu, dass sich viele Unternehmen bei Aussagen über Erwartungen an die zukünftige Entwicklung auf das gesetzlich geforderte Minimum beschränken. Raiffeisen International sieht Quartalsberichte jedoch nicht nur als Verpflichtung, sondern möchte die Chance zur offenen Kommunikation nutzen. Damit dies auch weiterhin möglich ist, betonen wir: Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen International zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden. Wir haben diesen Quartalsbericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können wir dennoch nicht ausschließen. Dieser Quartalsbericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Der Quartalsbericht in englischer Sprache ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung.

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