Interim / Quarterly Report • Aug 8, 2019
Interim / Quarterly Report
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Dieser Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor, beide Fassungen sind auch auf unserer Website www.r-stahl.com unter der Rubrik Unternehmen/Investor Relations/Finanzberichte verfügbar. Er enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von R. STAHL beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören unter anderem: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch R. STAHL ist weder geplant noch übernimmt R. STAHL die Verpflichtung dafür.
Die Inhalte dieses Berichts sprechen alle Geschlechter gleichermaßen an. Lediglich aus Gründen der Lesbarkeit und ohne jede Diskriminierungsabsicht wird die männliche Form verwendet. Damit sind alle Geschlechter einbezogen.
Bei Prozent- und Zahlenangaben können in diesem Bericht Rundungsdifferenzen auftreten. Die Vorzeichenangabe der Veränderungsraten richtet sich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Verbesserungen werden mit "+" bezeichnet, Verschlechterungen mit "-". Veränderungsraten >+100 % werden als >+100 % angegeben, solche <-100 % als "n. a." (nicht anwendbar).
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| in Mio. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. in % | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 65,5 | 70,5 | -7,1 | 133,0 | 136,2 | -2,3 |
| Deutschland | 14,5 | 19,0 | -23,9 | 30,7 | 35,0 | -12,4 |
| Zentralregion1) | 30,1 | 29,5 | +2,2 | 59,6 | 60,0 | -0,6 |
| Amerika | 8,2 | 7,9 | +3,8 | 15,8 | 14,4 | +9,4 |
| Asien/Pazifik | 12,7 | 14,1 | -10,1 | 26,9 | 26,8 | +0,5 |
| Auftragsbestand zum 30. Juni | 76,9 | 89,2 | -13,8 | |||
| EBITDA vor Sondereinflüssen2, 3) | 5,4 | 4,2 | +28,6 | 13,1 | 6,5 | >+100 |
| EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen2, 3) | 8,2 % | 5,9 % | 9,8 % | 4,7 % | ||
| EBITDA2) | 4,2 | 2,0 | >+100 | 10,5 | 2,7 | >+100 |
| EBIT vor Sondereinflüssen2, 3) | 2,1 | 1,2 | +79,2 | 4,5 | 0,5 | >+100 |
| EBIT2) | 0,9 | -1,0 | n. a. | 1,9 | -3,3 | n. a. |
| Ergebnis nach Ertragsteuern2) | -0,8 | -1,5 | +47,8 | -0,7 | -4,9 | +86,6 |
| Ergebnis je Aktie (in €)2) | -0,12 | -0,22 | +47,8 | -0,10 | -0,76 | +86,6 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit2) | 3,1 | 7,7 | -59,8 | 10,0 | 5,0 | +>100 |
| Abschreibungen2) | 3,3 | 3,0 | +8,7 | 8,6 | 6,0 | +43,8 |
| Investitionen | 2,1 | 2,3 | -9,1 | 4,7 | 4,5 | +4,8 |
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| 30. Juni 2019 | 31. Dez. 2018 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme2) | 260,3 | 227,9 | + 14,2 |
| Eigenkapital | 53,8 | 62,3 | -13,6 |
| Eigenkapitalquote2) | 20,7% | 27,3% | |
| Nettoverschuldung4) | 3,3 | 5,5 | +39,4 |
| Nettoverschuldung inkl. Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 | 41,8 | - | n. a. |
| Mitarbeiter5) | 1.674 | 1.690 | -0,9 |
1) Afrika und Europa ohne Deutschland
2) 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019 inklusive der Effekte aus der Erstanwendung von IFRS 16
3) Sondereinflüsse: Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand sowie Erträge und Verluste aus der Veräußerung nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens
4) ohne Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und ohne Leasingverbindlichkeiten
5) ohne Auszubildende
der R. Stahl Aktiengesellschaft für den Zeitraum 1. Januar 2019 bis 30. Juni 2019
| ― | Rückruf von Leuchten der Baureihen 6036 und 6149 angekündigt |
| ― | Neuer Bilanzierungsstandard IFRS 16 wirkt sich deutlich auf Finanzkennzahlen aus |
| ― | Volker Walprecht zum 30. Juni 2019 aus dem Vorstand ausgeschieden |
Im Juni hat R. STAHL den Rückruf von insgesamt 34.500 ausgelieferten Leuchten der Baureihen 6036 und 6149 angekündigt. Tests der im Wesentlichen aus einem Polycarbonat-Rohr bestehenden Leuchten-Gehäuse hatten ergeben, dass die Langzeitstabilität der Rohre unter ungünstigen Einsatzbedingungen nicht hinreichend gegeben ist. Betroffen hiervon sind Leuchten aus dem Produktionszeitraum Dezember 2017 bis März 2019. Reklamationen oder Schadensfälle aufgrund fehlender Langzeitstabilität wurden bislang nicht bekannt. Mit dem Produktrückruf, der rein vorsorglich erfolgt, unterstreicht R. STAHL seinen kompromisslosen Qualitätsanspruch und das Leistungsversprechen höchster Sicherheit gegenüber seinen Kunden. Die im Zusammenhang mit dem Rückruf stehenden Kosten für die Produktion und den Einbau neuer Leuchten sind nach gegenwärtiger Einschätzung des Vorstands über vorhandene Rückstellungen und Haftpflichtversicherungen abgedeckt.
Der zum 1. Januar 2019 verpflichtend umzusetzende neue Bilanzierungsstandard IFRS 16, der die Bilanzierung von Leasingverhältnissen vereinheitlicht, hat sich im Berichtszeitraum deutlich auf wesentliche Kennzahlen des R. STAHL-Konzerns ausgewirkt, insbesondere auf die Bilanzsumme, das EBITDA vor Sondereinflüssen und das Zinsergebnis. Durch die erstmalige Aktivierung der mit den Leasingverhältnissen verbundenen Nutzungsrechte zum 30. Juni 2019 ergibt sich eine Bilanzverlängerung um 38,6 Mio. €, die entsprechend zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote führt. Im Wesentlichen werden die mit den Leasingverhältnissen verbundenen laufenden Kosten, die bis zum 31. Dezember 2018 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wurden, gemäß IFRS 16 nun als Abschreibungen auf die aktivierten Nutzungsrechte sowie als Zinsaufwand dargestellt. Für die ersten sechs Monate 2019 erhöht sich hierdurch das EBITDA vor Sondereinflüssen um 3,4 Mio. € und die Abschreibungen um 2,7 Mio. €, das Zinsergebnis wird um 0,5 Mio. € belastet. Weitere Details hierzu finden sich im Anhang auf Seite 17 dieses Berichts.
Volker Walprecht, das bislang für das Ressort Finanzen verantwortliche Mitglied des Vorstands, ist zum 30. Juni 2019 aus den Diensten der Gesellschaft ausgeschieden. Die vorzeitige Beendigung des Dienstverhältnisses erfolgte im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat, der dem entsprechenden Wunsch Volker Walprechts zugestimmt hat. Abfindungen oder über das Dienstzeitende hinausgehende Zahlungen wurden nicht vereinbart. Bis zur Bestellung eines Nachfolgers übernimmt der Vorstand Dr. Mathias Hallmann die Aufgaben des Finanzvorstands interimistisch.
| ― | Umsatz im 2. Quartal mit 65,5 Mio. € um 5,0 Mio. € bzw. 7,1 % unter Vorjahr (Q2 2018: 70,5 Mio. €) |
| ― | Planmäßige Systemumstellung des ERP-Systems am Standort Waldenburg führt zu temporärem Lieferengpass und Umsatzverschiebung in das Folgequartal |
| ― | EBITDA vor Sondereinflüssen steigt aufgrund der Auswirkungen von IFRS 16 um 28,6 % auf 5,4 Mio. € (Q2 2018: 4,2 Mio. €) |
| ― | EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen legt im 1. Halbjahr 2019 auf 9,8 % zu (6M 2018: 4,7 %), davon 230 Basispunkte durch Effizienzsteigerungen |
| ― | Prognose für das Gesamtjahr 2019 konkretisiert und angehoben: EBITDA vor Sondereinflüssen nun zwischen 28 Mio. € und 30 Mio. € erwartet |
R. STAHL hat im 2. Quartal 2019 einen Umsatz von 65,5 Mio. € erzielt, ein Minus von 5,0 Mio. € bzw. 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr (Q2 2018: 70,5 Mio. €). Zu dem Rückgang hat insbesondere die Region Deutschland beigetragen, die einen Umsatz von 14,5 Mio. € erzielte und damit um 4,5 Mio. € unter dem Vorjahreswert lag (Q2 2018: 19,0 Mio. €). Umsatzschmälernd war hier vor allem ein temporärer Lieferengpass am Standort Waldenburg im Juni, der im Zusammenhang mit der planmäßigen Einführung einer neuen Lagerhaltungssoftware als Teil der im Rahmen von R. STAHL 2020 vorangetriebenen Harmonisierung der konzernweiten IT-Systeme stand. Auch war in dem hohen Vergleichswert des Vorjahres ein fakturierter Großauftrag enthalten. Die durch die Einführung des neuen ERP-Systems erforderlichen Systemanpassungen wurden zum Quartalsende erfolgreich abgeschlossen, was sich entsprechend positiv auf die Umsatzentwicklung des Folgequartals auswirken wird. Gegenüber der bisherigen eigenständigen Lagerhaltungssoftware ist die neue Softwarelösung nun integraler Bestandteil des konzernweiten Standard-ERP-Systems, was sich in höherer Systemstabilität bei gleichzeitig verringertem Schnittstellen- und Wartungsaufwand sowie geringerer Systemkomplexität niederschlägt.
In der Zentralregion - bestehend aus Afrika und Europa ohne Deutschland - konnte der Umsatz leicht um 2,2 % auf 30,1 Mio. € ausgebaut werden (Q2 2018: 29,5 Mio. €). Hierzu trug vor allem die gute Auftragslage in Nordeuropa bei.
Die 2018 in der US-amerikanischen Tochtergesellschaft begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen wurden im Berichtsquartal abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund weiterhin sehr erfreulich entwickelte sich die Region Amerika, die zum fünften Mal in Folge den Quartalsumsatz im Vorjahresvergleich steigern konnte und mit 8,2 Mio. € ein Wachstum von 3,8 % erzielte (Q2 2018: 7,9 Mio. €). In Asien/Pazifik ging der Umsatz im Vorjahresvergleich um 10,1 % auf 12,7 Mio. € zurück (Q2 2018: 14,1 Mio. €). Hier wirkte sich insbesondere der konsequente Fokus auf Aufträge mit ausreichender Profitabilität aus.
Der Auftragseingang konnte im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % auf 69,1 Mio. € gesteigert werden (Q2 2018: 67,3 Mio. €). Zum Ende des Berichtszeitraums lag der Auftragsbestand mit 76,9 Mio. € leicht über dem Ende des Vorquartals (Auftragsbestand zum 31. März 2019: 75,8 Mio. €). Darin spiegelt sich auch der zuvor beschriebene temporäre Lieferengpass im Berichtsquartal wider.
In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres erzielte R. STAHL einen Umsatz von 133,0 Mio. €, der damit um 2,3 % unter dem des Vorjahres lag (6M 2018: 136,2 Mio. €). Hier machte sich insbesondere die rückläufige Umsatzentwicklung im zweiten Quartal bemerkbar, die das Umsatzplus von 2,8 % im ersten Quartal des Berichtsjahres überlagerte. Neue Aufträge gingen in Höhe von 138,1 Mio. € ein (6M 2018: 135,7 Mio. €), ein Plus von 1,7 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Mit 76,9 Mio. € erhöhte sich der Auftragsbestand in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres im Vergleich zum Jahresbeginn um 5,9 % (31. Dezember 2018: 72,6 Mio. €).
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| in Mio. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. in % | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 14,5 | 19,0 | -23,9 | 30,7 | 35,0 | -12,4 |
| Zentralregion | 30,1 | 29,5 | +2,2 | 59,6 | 60,0 | -0,6 |
| Amerika | 8,2 | 7,9 | +3,8 | 15,8 | 14,4 | +9,4 |
| Asien/Pazifik | 12,7 | 14,1 | -10,1 | 26,9 | 26,8 | +0,5 |
| Gesamt | 65,5 | 70,5 | -7,1 | 133,0 | 136,2 | -2,3 |
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| in Mio. € | Anteil am Konzernumsatz in % |
|---|---|
| Deutschland | 23 |
| Zentralregion | 45 |
| Amerika | 12 |
| Asien/Pazifik | 20 |
| Gesamt | 100 |
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor Sondereinflüssen verbesserte sich im Berichtsquartal trotz des rückläufigen Umsatzes um 28,6 % auf 5,4 Mio. € (Q2 2018: 4,2 Mio. €). Hier wirkte sich insbesondere die neue Leasingbilanzierung nach IFRS 16 mit 1,7 Mio. € ergebnisverbessernd aus. Die im Zusammenhang mit dem Effizienzprogramm R. STAHL 2020 stehenden Sondereinflüsse lagen mit insgesamt 1,2 Mio. € deutlich unter dem Wert des Vorjahres (Q2 2018: 2,2 Mio. €), vor allem aufgrund des Rückgangs der restrukturierungsbedingten Rechts- und Beratungskosten, die sich auf 0,7 Mio. € verringerten (Q2 2018: 2,0 Mio. €). Der Aufwand für Abfindungen ging leicht auf 0,5 Mio. € zurück (Q2 2018: 0,6 Mio. €), als Sondereinflüsse zu klassifizierende Erträge fielen im Berichtsquartal nicht an (Q2 2018: 0,4 Mio. €).
Das EBITDA hat sich entsprechend gegenüber dem Vorjahr auf 4,2 Mio. € mehr als verdoppelt (Q2 2018: 2,0 Mio. €). Ergebnisbelastende Entwicklungen wurden dabei von ergebnissteigernden mehr als ausgeglichen.
Bedingt durch den temporären Lieferengpass und den dadurch resultierenden Bestandsaufbau war die Gesamtleistung im 2. Quartal 2019 höher als der Umsatz und belief sich auf 67,2 Mio. € (Q2 2018: 68,9 Mio. €), im Vergleich zum 2. Quartal 2018 ein Rückgang um 2,5 %. Im Vorjahr hatten die begonnenen Maßnahmen zur Working-Capital-Optimierung noch zu einem deutlichen Lagerabbau und so zu einer Gesamtleistung unterhalb des Umsatzniveaus geführt. Positiv entwickelte sich vor diesem Hintergrund der Materialaufwand, der um 6,7 % auf 22,9 Mio. € und damit deutlich stärker zurückging als die Gesamtleistung. Die Materialaufwandsquote, also das Verhältnis von Materialaufwand zu Gesamtleistung, verbesserte sich so auf 34,1 % (Q2 2018: 35,6 %). Darin spiegeln sich neben vorteilhaften Produktmixeffekten auch der im Vorjahr implementierte verbesserte Vertriebsprozess wider, der auf die Sicherstellung angemessener Profitabilität bereits bei Angebotserstellung zielt.
Positive Beiträge zur Ergebnisentwicklung kamen auch von den sonstigen betrieblichen Erträgen, die sich um 61,3 % auf 5,1 Mio. € im Wesentlichen durch die Auflösung von Rückstellungen verbesserten (Q2 2018: 3,1 Mio. €).
Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund branchenüblicher jährlicher Gehaltsanpassungen im Berichtsquartal um 4,4 % auf 31,3 Mio. € (Q2 2018: 30,0 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen um 10,4 % auf 13,9 Mio. € zurück (Q2 2018: 15,5 Mio. €). Kostensteigernde Maßnahmen, insbesondere eine Rückstellung für den im Berichtsquartal angekündigten Leuchten-Rückruf, wurden von den zuvor beschriebenen rückläufigen Sondereinflüssen sowie durch die Auswirkungen aus der neuen Leasingbilanzierung mehr als ausgeglichen.
Bei den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen ergab sich im Berichtsquartal aufgrund der neuen Leasingbilanzierung ein Anstieg um 8,7 % auf 3,3 Mio. € (Q2 2018: 3,0 Mio. €). Vor dem Hintergrund der guten Entwicklung des EBITDA resultierte daraus ein im Vorjahresvergleich deutlich verbessertes EBIT in Höhe von 0,9 Mio. € (Q2 2018: -1,0 Mio. €).
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| in Mio. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBITDA vor Sondereinflüssen | 5,4 | 4,2 | +1,2 | 13,1 | 6,5 | +6,6 |
| Sondereinflüsse*) | -1,2 | -2,2 | +1,0 | -2,6 | -3,8 | +1,2 |
| Restrukturierungsaufwand | -1,2 | -2,6 | +1,4 | -2,6 | -4,2 | +1,6 |
| Abfindungen | -0,5 | -0,6 | +0,1 | -1,3 | -1,6 | +0,3 |
| Rechts- und Beratungskosten | -0,7 | -2,0 | +1,3 | -1,3 | -2,6 | +1,3 |
| Veräußerung nicht- betriebsnotwendigen Anlagevermögens |
0 | 0,4 | -0,4 | 0 | 0,4 | -0,4 |
| EBITDA | 4,2 | 2,0 | +2,2 | 10,5 | 2,7 | +7,8 |
| Abschreibungen | -3,3 | -3,0 | -0,3 | -8,6 | -6,0 | -2,6 |
| EBIT | 0,9 | -1,0 | +1,9 | 1,9 | -3,3 | +5,2 |
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| in Mio. € | in Gewinn- und Verlustrechnung enthalten in: |
|---|---|
| EBITDA vor Sondereinflüssen | |
| Sondereinflüsse*) | |
| Restrukturierungsaufwand | |
| Abfindungen | Personalaufwand |
| Rechts- und Beratungskosten | Sonstige betriebliche Aufwendungen |
| Veräußerung nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens | Sonstige betriebliche Erträge |
| EBITDA | |
| Abschreibungen | |
| EBIT |
*) Sondereinflüsse: Restrukturierungsaufwand, außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, M&A-Aufwand sowie Erträge und Verluste aus der Veräußerung nicht-betriebsnotwendigen Anlagevermögens
In den ersten sechs Monaten 2019 verbesserte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen gegenüber dem Vorjahr um 6,6 Mio. € auf 13,1 Mio. € (6M 2018: 6,5 Mio. €). Mit 3,4 Mio. € kam dabei ein wesentlicher Beitrag auch von der Umsetzung der neuen Leasingbilanzierung. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erhöhte sich auf 9,8 % (6M 2018: 4,7 %). Zu dieser deutlichen Steigerung trugen strukturelle operative Verbesserungen mit 230 Basispunkten und die neue Leasingbilanzierung mit 250 Basispunkten bei. Die Sondereinflüsse verringerten sich im Berichtszeitraum um 1,2 Mio. € auf 2,6 Mio. € (6M 2018: 3,8 Mio. €), insbesondere aufgrund des zuvor beschriebenen Kostenrückgangs im 2. Quartal 2019. Das EBITDA hat sich im 1. Halbjahr 2019 auf 10,5 Mio. € nahezu vervierfacht (6M 2018: 2,7 Mio. €). Die für das 2. Quartal beschriebenen teils gegenläufigen Effekte wirkten sich hier in identischer Weise aus.
Die Gesamtleistung lag mit 137,9 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (6M 2018: 138,2 Mio. €). Deutliche Verbesserungen wurden beim Materialaufwand erzielt, der sich um 6,2 % auf 47,1 Mio. € verringerte (6M 2018: 50,3 Mio. €) und eine Materialaufwandsquote von 34,2 % ergab (6M 2018: 36,4 %).
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 41,7 % auf 8,0 Mio. € (6M 2018: 5,7 Mio. €). Der Anstieg des Personalaufwands im 1. Halbjahr mit 2,3 % auf 63,0 Mio. € (6M 2018: 61,6 Mio. €) ist auf die beschriebene Entwicklung im 2. Quartal zurückzuführen. Das Gleiche gilt für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die um 13,7 % auf 25,3 Mio. € zurückgingen (6M 2018: 29,4 Mio. €).
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich im 1. Halbjahr 2019 um 43,8 % auf 8,6 Mio. € (6M 2018: 6,0 Mio. €) als Folge der neuen Leasingbilanzierung. Das EBIT konnte im Berichtszeitraum deutlich auf 1,9 Mio. € gesteigert werden (6M 2018: -3,3 Mio. €).
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| in Mio. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBIT | 0,9 | -1,0 | +1,9 | 1,9 | -3,3 | +5,2 |
| Finanzergebnis | -0,8 | -0,6 | -0,2 | -1,8 | -1,4 | -0,4 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 0,1 | -1,6 | +1,7 | 0,1 | -4,6 | +4,8 |
| Ertragsteuern | -0,9 | 0,2 | -1,0 | -0,8 | -0,3 | -0,5 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -0,8 | -1,5 | +0,7 | -0,7 | -4,9 | +4,3 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | -0,8 | -1,4 | +0,7 | -0,6 | -4,9 | +4,2 |
| Ergebnis je Aktie in € | -0,12 | -0,22 | +0,10 | -0,10 | -0,76 | +0,66 |
| Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (gewichtet, in Mio. Stück) | 6,44 | 6,44 | 0 | 6,44 | 6,44 | 0 |
Das Finanzergebnis verringerte sich im 2. Quartal 2019 um 35,4 % auf -0,8 Mio. € (Q2 2018: -0,6 Mio. €). Zwar war der Zinsaufwand für Bankdarlehen aufgrund der im Jahresvergleich deutlich rückläufigen Nettoverschuldung geringer, doch wirkte sich die neue Leasingbilanzierung insgesamt aufwandserhöhend auf das Zinsergebnis aus.
In den ersten sechs Monaten 2019 ging das Finanzergebnis um 29,8 % auf -1,8 Mio. € aus den für das 2. Quartal 2019 beschriebenen Gründen zurück (6M 2018: -1,4 Mio. €).
Im 2. Quartal 2019 wurde ein Ergebnis vor Ertragsteuern von 0,1 Mio. € erwirtschaftet, ein Plus von 1,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (Q2 2018: -1,6 Mio. €). Ertragsteuern fielen in Höhe von -0,9 Mio. € an (Q2 2018: 0,2 Mio. €).
In den ersten sechs Monaten 2019 belief sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 0,1 Mio. €. Es lag damit um 4,8 Mio. € über dem Vorjahreswert. Ertragsteuern fielen in Höhe von -0,8 Mio. € an (6M 2018: -0,3 Mio. €).
Das Ergebnis nach Ertragsteuern verbesserte sich im 2. Quartal 2019 um 47,8 % auf -0,8 Mio. € (Q2 2018: -1,5 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,12 € (Q2 2018: -0,22 €).
Im 1. Halbjahr 2019 verbesserte sich das Ergebnis nach Ertragsteuern auf -0,7 Mio. € (6M 2018: -4,9 Mio. €) und das Ergebnis je Aktie auf -0,10 € (6M 2018: -0,76 €).
Zum Stichtag 30. Juni 2019 erhöhte sich die Bilanzsumme des R. STAHL-Konzerns gegenüber dem Ende des Vorjahres auf 260,3 Mio. € (31. Dezember 2018: 227,9 Mio. €). Die in den ersten sechs Monaten des Berichtszeitraums weitere Rückführung der verzinslichen Darlehen um insgesamt 6,1 Mio. € wurde dabei durch die neue Leasingbilanzierung, die gegenläufige bilanzverlängernde Auswirkungen in Höhe von insgesamt 38,6 Mio. € hatte, deutlich überlagert. Eine detaillierte Darstellung zu den Auswirkungen der Leasingbilanzierung auf die einzelnen Bilanzpositionen findet sich im Anhang dieses Berichts unter Nr. 3.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen zum Bilanzstichtag auf 163,1 Mio. € vor allem aufgrund der erstmalig bilanzierten Nutzungsrechte aus Leasingverträgen zu (31. Dezember 2018: 121,5 Mio. €). Rückläufig entwickelten sich die kurzfristigen Vermögenswerte, die sich auf 97,2 Mio. € verringerten (31. Dezember 2018: 106,5 Mio. €). Ein Aufbau von Vorräten und geleisteten Anzahlungen in Höhe von zusammen 2,7 Mio. € wurde dabei durch ein fortgesetztes gezieltes Working-Capital-Management, das zur Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 6,7 Mio. € führte, sowie der Verringerung liquider Mittel um 3,9 Mio. € im Zuge des Schuldenabbaus, mehr als ausgeglichen.


Einen signifikanten Bilanzeinfluss hatte zum Ende des Berichtszeitraums auch der seit Jahresbeginn deutlich auf 1,36 % gesunkene Rechnungszins für Pensionsrückstellungen (31. Dezember 2018: 2,07 %), der zu einem Rückgang des Eigenkapitals auf 53,8 Mio. € führte (31. Dezember 2018: 62,3 Mio. €). Zusammen mit der Bilanzverlängerung aus der neuen Leasingbilanzierung resultierte daraus eine Verringerung der Eigenkapitalquote auf 20,7 % (31. Dezember 2018: 27,3 %).
Bei den langfristigen Schulden ergab sich zum Bilanzstichtag eine Erhöhung auf 150,4 Mio. € (31. Dezember 2018: 107,7 Mio. €), die auf um 11,8 Mio. € gestiegene Pensionsrückstellungen und erstmalig ausgewiesene Leasingverbindlichkeiten zurückzuführen ist.
Die kurzfristigen Schulden entwickelten sich mit 56,1 Mio. € leicht rückläufig (31. Dezember 2018: 57,9 Mio. €). Eine auch hier erfolgte erstmalige Passivierung von Leasingverbindlichkeiten wurde durch Rückstellungsauflösungen und insbesondere durch die Rückführung verzinslicher Darlehen zum Ende des Berichtszeitraums mehr als ausgeglichen.
Die Nettoverschuldung (ohne Pensionsrückstellungen und ohne Leasingverbindlichkeiten) verringerte sich zum 30. Juni 2019 gegenüber dem Ende des Vorjahres auf 3,3 Mio. € (31. Dezember 2018: 5,5 Mio. €). Zum 30. Juni 2019 verfügte der R. STAHL-Konzern über Zahlungsmittel und -äquivalente in Höhe von 10,7 Mio. € (31. Dezember 2018: 14,6 Mio. €).
Insbesondere durch das verbesserte Ergebnis nach Ertragsteuern stieg im 2. Quartal 2019 der Cashflow auf 2,7 Mio. € (Q2 2018: 0,7 Mio. €). Das Working Capital verringerte sich leicht um 0,4 Mio. € (Q2 2018: 7,0 Mio. €). Im Vorjahr hatte vor allem der fokussierte Abbau von Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen den sehr hohen Rückgang geprägt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich entsprechend auf 3,1 Mio. € (Q2 2018: 7,7 Mio. €).
Die Auszahlungen für Investitionstätigkeiten stiegen im 2. Quartal 2019 um 0,3 Mio. € auf 2,1 Mio. € (Q2 2018: 1,8 Mio. €). Darin spiegelt sich insbesondere der Verkauf einer nicht-betriebsnotwendigen Liegenschaft im Vorjahr wider. In Summe wurde im Berichtsquartal ein Free Cashflow von 1,0 Mio. € generiert (Q2 2018: 6,0 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im 2. Quartal 2019 auf -1,5 Mio. € (Q2 2018: -15,6 Mio. €) und war vor allem geprägt von der neuen Leasingbilanzierung und den damit verbundenen Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten. In dem hohen Auszahlungsbetrag des Vorjahres zeigt sich die im 2. Quartal 2018 begonnene konsequente Rückführung der Nettoverschuldung des Konzerns.
Im 1. Halbjahr 2019 stieg der Cashflow aufgrund des verbesserten Ergebnisses nach Ertragsteuern auf 7,9 Mio. € (6M 2018: 1,6 Mio. €). Durch die Verringerung des Working Capital um 2,1 Mio. € (6M 2018: 3,5 Mio. €) ergab sich daraus eine Verdopplung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf 10,0 Mio. € (6M 2018: 5,0 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag mit -4,1 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (6M 2018: -4,0 Mio. €). In Summe legte der Free Cashflow in den ersten sechs Monaten 2019 auf 5,9 Mio. € zu (6M 2018: 1,0 Mio. €). Die Auszahlungen für Finanzierungstätigkeiten stiegen im 1. Halbjahr 2019 auf 9,9 Mio. € (6M 2018: 5,7 Mio. €), insbesondere aufgrund von Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten.
Alle R. STAHL-Tochtergesellschaften verfassen regelmäßig einen Chancen- und Risikobericht, in dem die Chancen und Risiken im Unternehmen berücksichtigt werden. Bei wichtigen Ereignissen, auch während des Quartals, ist jeder Geschäftsführer verpflichtet, den für das Chancen- und Risikomanagement zuständigen Bereich zu informieren. Die im Geschäftsbericht 2018 ab Seite 43 hierzu getroffenen Aussagen gelten unverändert weiter.
Unsere Einschätzung zur voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr haben wir im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2018, der am 26. April 2019 veröffentlicht wurde, ab Seite 49 ausführlich dargestellt. Demnach waren wir bei stabilem Umsatz - ohne Berücksichtigung der Auswirkungen der neuen Leasingbilanzierung nach IFRS 16 - von einer Steigerung des EBITDA vor Sondereinflüssen im mittleren einstelligen Millionenbereich ausgegangen, entsprechend einem Korridor von 19,2 Mio. € bis 22,2 Mio. €. Unter Berücksichtigung der für 2019 erwarteten Auswirkungen von IFRS 16 auf das EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 6,8 Mio. € ergibt sich entsprechend für die im April veröffentlichte Prognose ein Korridor von 26 Mio. € bis 29 Mio. €.
Die solide Entwicklung in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres macht uns zuversichtlich, dass wir unsere bisherige Prognose für das EBITDA vor Sondereinflüssen im Berichtsjahr übertreffen werden. Vor diesem Hintergrund gehen wir nunmehr davon aus, 2019 ein EBITDA vor Sondereinflüssen - unter Einbeziehung der Auswirkungen der Leasingbilanzierung nach IFRS 16 - im Bereich zwischen 28 Mio. € und 30 Mio. € bei einem Umsatz zwischen 275 Mio. € und 280 Mio. € zu erzielen.
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| in Mio. € | Umsatz | EBITDA vor Sondereinflüssen |
|---|---|---|
| Gesamtjahr 2018 | 280,1 | 15,2 |
| Prognose 2019, April, ohne Auswirkungen von IFRS 16 | ||
| Veränderung gegenüber 2018 | stabil | Steigerung im mittleren einstelligen Millionenbereich |
| quantitativ | ca. 280 | +4 bis +7 |
| Korridor | ca. 280 | 19,2 bis 22,2 |
| Auswirkungen von IFRS 16 in 2019 | kein Einfluss | +6,8 |
| Prognose 2019, April, mit Auswirkungen von IFRS 16 | ||
| Korridor | ca. 280 | 26 bis 29 |
| Prognose 2019, August, mit Auswirkungen von IFRS 16 | ||
| Korridor | 275 bis 280 | 28 bis 30 |
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| in Tsd. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. in % | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 65.481 | 70.506 | -7,1 | 133.025 | 136.226 | -2,3 |
| Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 776 | -2.487 | n. a. | 2.832 | 240 | >+100 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 940 | 867 | +8,4 | 2.044 | 1.765 | + 15,8 |
| Gesamtleistung | 67.197 | 68.886 | -2,5 | 137.901 | 138.231 | -0,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.063 | 3.139 | +61,3 | 8.040 | 5.675 | +41,7 |
| Materialaufwand | -22.894 | -24.551 | +6,7 | -47.147 | -50.271 | +6,2 |
| Personalaufwand | -31.314 | -29.985 | -4,4 | -62.993 | -61.598 | -2,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -13.883 | -15.501 | + 10,4 | -25.343 | -29.360 | + 13,7 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 4.169 | 1.988 | >+100 | 10.458 | 2.677 | >+100 |
| Abschreibungen | -3.253 | -2.994 | -8,7 | -8.557 | -5.952 | -43,8 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 916 | -1.006 | n. a. | 1.901 | -3.275 | n. a. |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 383 | 133 | >+100 | 580 | 314 | +84,7 |
| Beteiligungsergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 6 | 977 | -99,4 | 13 | 1.018 | -98,7 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.222 | -1.725 | +29,2 | -2.346 | -2.683 | + 12,6 |
| Finanzergebnis | -833 | -615 | -35,4 | -1.753 | -1.351 | -29,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 83 | -1.621 | n. a. | 148 | -4.626 | n. a. |
| Ertragsteuern | -850 | 152 | n. a. | -809 | -301 | >-100 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -767 | -1.469 | +47,8 | -661 | -4.927 | +86,6 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | -7 | -20 | +65,0 | -12 | -32 | +62,5 |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | -760 | -1.449 | +47,6 | -649 | -4.895 | +86,7 |
| Ergebnis je Aktie in € | -0,12 | -0,22 | +45,5 | -0,10 | -0,76 | +86,8 |
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| in Tsd. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. in % | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -767 | -1.469 | n. a. | -661 | -4.927 | +86,6 |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochtergesellschaften | -222 | 172 | n. a. | 551 | -361 | n. a. |
| Latente Steuern auf Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern | -222 | 172 | n. a. | 551 | -361 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Folgebewertung von Cashflow-Hedges | 0 | 9 | n. a. | 0 | -2 | n. a. |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 11 | n. a. | 0 | 6 | n. a. |
| Latente Steuern auf Cashflow-Hedges | 0 | -6 | n. a. | 0 | -1 | n. a. |
| Cashflow-Hedges nach Steuern | 0 | 14 | n. a. | 0 | 3 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis mit Umgliederungen in das Ergebnis nach Ertragsteuern | -222 | 186 | n. a. | 551 | -358 | n. a. |
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Folgebewertung von Pensionsverpflichtungen | -4.367 | -781 | <-100 | -11.811 | 1.095 | n. a. |
| Latente Steuern aus Pensionsverpflichtungen | 1.288 | 230 | >+100 | 3.483 | -323 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis ohne Umgliederungen in das Ergebnis nach Ertragsteuern | -3.079 | -551 | <-100 | -8.328 | 772 | n. a. |
| Sonstiges Ergebnis (direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen) | -3.301 | -365 | <-100 | -7.777 | 414 | n. a. |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | 2 | -2 | n. a. | 14 | -4 | n. a. |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | -3.303 | -363 | <-100 | -7.791 | 418 | n. a. |
| Gesamtergebnis nach Steuern | -4.068 | -1.834 | <-100 | -8.438 | -4.513 | -87,0 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend | -5 | -22 | +77,3 | 2 | -36 | n. a. |
| davon auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallend | -4.063 | -1.812 | <-100 | -8.440 | -4.477 | -88,5 |
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| in Tsd. € | 30. Juni 2019 | 31. Dez. 2018 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 41.364 | 40.905 | +459 |
| Sachanlagen | 92.458 | 54.520 | +37.938 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 8.453 | 8.284 | +169 |
| Übrige Finanzanlagen | 32 | 32 | 0 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.003 | 1.012 | -9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5.018 | 5.122 | -104 |
| Latente Steuern | 14.795 | 11.587 | +3.208 |
| Langfristige Vermögenswerte | 163.123 | 121.462 | +41.661 |
| Vorräte und geleistete Anzahlungen | 37.746 | 35.043 | +2.703 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 40.910 | 47.636 | -6.726 |
| Vertragsforderungen | 702 | 1.052 | -350 |
| Ertragsteuerforderungen | 575 | 1.133 | -558 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 6.573 | 6.977 | -404 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 10.680 | 14.629 | -3.949 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 97.186 | 106.470 | -9.284 |
| Summe Aktiva | 260.309 | 227.932 | +32.377 |
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| in Tsd. € | 30. Juni 2019 | 31. Dez. 2018 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 16.500 | 16.500 | 0 |
| Kapitalrücklage | 13.457 | 13.457 | 0 |
| Gewinnrücklagen | 61.567 | 62.216 | -649 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -37.839 | -30.048 | -7.791 |
| Auf die Aktionäre der R. STAHL AG entfallendes Eigenkapital | 53.685 | 62.125 | -8.440 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 135 | 133 | +2 |
| Eigenkapital | 53.820 | 62.258 | -8.438 |
| Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen | 103.040 | 91.222 | +11.818 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.703 | 1.748 | -45 |
| Verzinsliche Darlehen | 10.877 | 11.451 | -574 |
| Leasingverbindlichkeiten | 31.731 | 0 | +31.731 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 233 | -233 |
| Latente Steuern | 3.028 | 3.094 | -66 |
| Langfristiges Fremdkapital | 150.379 | 107.748 | +42.631 |
| Rückstellungen | 9.537 | 11.235 | -1.698 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14.067 | 13.470 | +597 |
| Verzinsliche Darlehen | 3.137 | 8.680 | -5.543 |
| Leasingverbindlichkeiten | 6.775 | 0 | +6.775 |
| Abgegrenzte Schulden | 13.233 | 13.386 | -153 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 982 | 1.117 | -135 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.379 | 10.038 | -1.659 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 56.110 | 57.926 | -1.816 |
| Summe Passiva | 260.309 | 227.932 | +32.377 |
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| in Tsd. € | Q2 2019 | Q2 2018 | Veränd. | 6M 2019 | 6M 2018 | Veränd. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -767 | -1.469 | +702 | -661 | -4.927 | +4.266 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.253 | 2.994 | +259 | 8.557 | 5.952 | +2.605 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | -58 | -70 | + 12 | -48 | -57 | +9 |
| Veränderung der latenten Steuern | 363 | 340 | +23 | 230 | 454 | -224 |
| Equity Bewertung | -383 | -112 | -271 | -168 | 107 | -275 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen | 283 | -567 | +850 | 466 | 434 | +32 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 5 | -405 | +410 | -458 | -404 | -54 |
| Cashflow | 2.696 | 711 | +1.985 | 7.918 | 1.559 | +6.359 |
| Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | -1.738 | -149 | -1.589 | -1.725 | -529 | -1.196 |
| Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Vermögenswerte, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 7.158 | 5.507 | +1.651 | 4.929 | 1.208 | +3.721 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Schulden, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -5.008 | 1.661 | -6.669 | -1.097 | 2.769 | -3.866 |
| Veränderung des Working Capital | 412 | 7.019 | -6.607 | 2.107 | 3.448 | -1.341 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.108 | 7.730 | -4.622 | 10.025 | 5.007 | +5.018 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -1.244 | -1.535 | +291 | -2.608 | -2.896 | +288 |
| Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Gegenständen des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 560 | 0 | +560 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -855 | -773 | -82 | -2.116 | -1.612 | -504 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 32 | 539 | -507 | 56 | 546 | -490 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -2.067 | -1.769 | -298 | -4.108 | -3.962 | -146 |
| Free Cashflow | 1.041 | 5.961 | -4.920 | 5.917 | 1.045 | +4.872 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -1.622 | 0 | -1.622 | -3.513 | 0 | -3.513 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme verzinslicher Finanzschulden | 719 | 243 | +476 | 165 | 2.037 | -1.872 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von verzinslichen Finanzschulden | -561 | -15.881 | + 15.320 | -6.573 | -7.781 | + 1.208 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.464 | -15.638 | + 14.174 | -9.921 | -5.744 | -4.177 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -423 | -9.677 | +9.254 | -4.004 | -4.699 | +695 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -193 | 129 | -322 | 55 | 135 | -80 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 11.296 | 21.069 | -9.773 | 14.629 | 16.085 | -1.456 |
| Zahlungsmittel und -äquivalente am Ende der Periode | 10.680 | 11.521 | -841 | 10.680 | 11.521 | -841 |
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| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Währungs-umrechnung | Unrealisierte Gewinne/ Verluste aus Cashflow-Hedges | Unrealisierte Gewinne/ Verluste aus Pensionsverpflichtungen |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Jan. 2018 | 16.500 | 13.457 | 69.449 | -2.741 | -6 | -27.693 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -4.895 | |||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 0 | -357 | 3 | 772 | ||
| Gesamtergebnis | -4.895 | -357 | 3 | 772 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | |||||
| Erstanwendung IFRS 9 und IFRS 15 | 38 | |||||
| 30. Juni 2018 | 16.500 | 13.457 | 64.592 | -3.098 | -3 | -26.921 |
| 1. Jan. 2019 | 16.500 | 13.457 | 62.216 | -3.558 | 0 | -26.490 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -649 | |||||
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 0 | 537 | 0 | -8.328 | ||
| Gesamtergebnis | -649 | 537 | 0 | -8.328 | ||
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | |||||
| 30. Juni 2019 | 16.500 | 13.457 | 61.567 | -3.021 | 0 | -34.818 |
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| Auf Anteilseigner entfallendes Eigenkapital | ||||
|---|---|---|---|---|
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. € | Summe kumuliertes übriges Eigenkapital | Summe | Anteile anderer Gesellschafter | Eigenkapital |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Jan. 2018 | -30.440 | 68.966 | 86 | 69.052 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 0 | -4.895 | -32 | -4.927 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | 418 | 418 | -4 | 414 |
| Gesamtergebnis | 418 | -4.477 | -36 | -4.513 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erstanwendung IFRS 9 und IFRS 15 | 0 | 38 | 0 | 38 |
| 30. Juni 2018 | -30.022 | 64.527 | 50 | 64.577 |
| 1. Jan. 2019 | -30.048 | 62.125 | 133 | 62.258 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 0 | -649 | -12 | -661 |
| Kumuliertes übriges Eigenkapital | -7.791 | -7.791 | 14 | -7.777 |
| Gesamtergebnis | -7.791 | -8.440 | 2 | -8.438 |
| Ausschüttung an Gesellschafter | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 30. Juni 2019 | -37.839 | 53.685 | 135 | 53.820 |
Der Zwischenabschluss für den Konzern der R. STAHL AG ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt.
Der Konzernzwischenabschluss ist nicht testiert.
In den Konzernzwischenabschluss sind neben der R. STAHL AG 31 in- und ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen die R. STAHL AG die Möglichkeit zur Ausübung eines beherrschenden Einflusses hat.
Unternehmen, auf die die Gesellschaft einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann, werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss übernommen. Seit 2016 werden die ZAVOD Goreltex Co. Ltd., Sankt Petersburg, Russland und die ESACO (Pty.) LTD, Edenvale, Südafrika als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die R. STAHL HMI Systems GmbH, Köln auf die R. STAHL Camera Systems GmbH, Köln verschmolzen. Die verbleibende Gesellschaft wird unter dem Namen R. STAHL HMI Systems GmbH, Köln, fortgeführt.
Die R. STAHL Nissl GmbH, Wien, Österreich wurde im März 2019 geschlossen.
Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses und die Ermittlung der Vergleichszahlen für den Vorjahreszeitraum erfolgten - mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Änderungen - auf Basis der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses 2018. Die Beschreibung dieser Grundsätze ist im Anhang des Konzernabschlusses 2018 veröffentlicht. Dieser kann im Internet unter www.r-stahl.com eingesehen werden.
Zum 1. Januar 2019 hat R. STAHL im Zuge der Übernahme der neuen Regelungen von IFRS 16 (Leasing) die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Entsprechend der von uns gewählten Übergangsmethode gemäß IFRS 16 erfolgt keine Anpassung der Vorperioden. Folglich werden im Jahr 2019 die Veränderungen von Gewinn, Vermögenswerten, Schulden und Cashflow im Jahresvergleich von den neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beeinflusst.
Aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 zum 1. Januar 2019 haben sich die nachfolgend dargestellten Umstellungseffekte ergeben:
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| in Tsd. € | wie berichtet | Anpassung nach IFRS 16 | Beträge ohne Anwendung IFRS 16 |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 41.364 | -186 | 41.178 |
| Sachanlagen | 92.458 | -39.185 | 53.273 |
| Latente Steuern | 14.795 | 55 | 14.850 |
| Langfristige Vermögenswerte | 163.123 | -39.316 | 123.807 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 6.573 | 701 | 7.274 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 97.186 | 701 | 97.887 |
| Summe Aktiva | 260.309 | -38.615 | 221.694 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 53.820 | -109 | 53.711 |
| Leasingverbindlichkeiten | 31.731 | -31.731 | 0 |
| Langfristiges Fremdkapital | 150.379 | -31.731 | 118.648 |
| Leasingverbindlichkeiten | 6.775 | -6.775 | 0 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 56.110 | -6.775 | 49.335 |
| Summe Passiva | 260.309 | -38.615 | 221.694 |
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| in Tsd. € | wie berichtet | Anpassung nach IFRS 16 | Beträge ohne Anwendung IFRS 16 |
|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -25.343 | -3.419 | -28.762 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) | 10.458 | -3.419 | 7.039 |
| Abschreibungen | -8.557 | 2.735 | -5.822 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 1.901 | -684 | 1.217 |
| Finanzergebnis | -1.753 | 520 | -1.233 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 148 | -164 | -16 |
| Ertragsteuern | -809 | 55 | -754 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | -661 | -109 | -770 |
IFRS 16 beeinflusst auch die Kapitalflussrechnung von R. STAHL, da die Tilgung der Leasingverbindlichkeiten nicht mehr dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, sondern dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zugerechnet wird. Dementsprechend verbesserte sich im ersten Halbjahr 2019 der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 3.513 Tsd. €, während sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in gleicher Höhe gegenläufig entwickelte.
Weitere Erläuterungen zu den neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden als Folge der Übernahme von IFRS 16 finden sich unter "[1] Grundlagen der Aufstellung" im Anhang des Konzernabschlusses 2018.
Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wird grundsätzlich das Anschaffungskostenprinzip angewandt. Eine Ausnahme hiervon bildet die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten, die zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Die positiven Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag betragen 6 Tsd. € (31. Dezember 2018: 75 Tsd. €). Negative Marktwerte werden mit -51 Tsd. € ausgewiesen (31. Dezember 2018: -315 Tsd. €).
Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt deren Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil. Der Zeitwert des Fremdkapitals weicht derzeit kaum vom Buchwert ab.
Um die Verlässlichkeit der Bewertungen von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert vergleichbar darzustellen, wurde in den IFRS eine Fair-Value-Hierarchie mit folgenden drei Stufen eingeführt:
| ― | Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten (Stufe 1) |
| ― | Bewertung anhand von Börsen- oder Marktpreisen für ähnliche Instrumente oder anhand von Bewertungsmodellen, die auf am Markt beobachtbaren Input-Parametern basieren (Stufe 2) |
| ― | Bewertung anhand von Bewertungsmodellen mit signifikanten, nicht am Markt beobachtbaren Input-Parametern (Stufe 3) |
Die im R. STAHL-Konzern mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten derivativen Finanzinstrumente werden ausschließlich nach der Fair-Value-Hierarchiestufe 2 bewertet.
Im ersten Halbjahr 2019 fanden keine Umgliederungen zwischen den einzelnen Fair-Value-Hierarchien statt.
Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7, wie sich die Zahlungsmittel des R. STAHL-Konzerns im Laufe des Berichtszeitraumes durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Ebenfalls enthalten sind Finanztitel mit einer ursprünglichen Fälligkeit von bis zu drei Monaten.
Das Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem das Konzernergebnis - ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien dividiert wird. Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.
Die Zahl der Beschäftigten zum Stichtag 30. Juni 2019 betrug 1.674 (30. Juni 2018: 1.722) ohne Auszubildende.
Gegenüber dem 31. Dezember 2018 haben sich die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen nicht wesentlich verändert.
Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen haben im Berichtszeitraum nicht stattgefunden.
Im Juli 2019 hat die R. STAHL AG weitere 35% der Anteile an ESACO (Pty.) Ltd, Edenvale, Südafrika zum Preis von 0,9 Mio. € erworben. Der Anteilsbesitz beträgt nun 70 %.
Waldenburg, 7. August 2019
R. Stahl Aktiengesellschaft
Dr. Mathias Hallmann
Vorstand
Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Waldenburg, 7. August 2019
R. Stahl Aktiengesellschaft
Dr. Mathias Hallmann
Vorstand
Zwischenmitteilung 3. Quartal 2019
Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
Dr. Thomas Kornek
Leiter Investor Relations &
Corporate Communications
T: +49 7942 943 13 95
F: +49 7942 943 40 13 95
R. Stahl Aktiengesellschaft
Am Bahnhof 30
74638 Waldenburg (Württ.)
www.r-stahl.com
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