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PVA TePla AG Governance Information 2016

Apr 25, 2017

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Governance Information

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PVA TePla AG

Wettenberg

Jahresabschluss zum 31.12.2016

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und die Arbeit des Vorstands der PVA TePla AG kontinuierlich überwacht und regelmäßig beratend begleitet. Wir haben uns bei den Aufsichtsratssitzungen mit den Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinandergesetzt und haben Anregungen eingebracht. Grundlage hierfür waren die ausführlichen, in schriftlicher und mündlicher Form, erstatteten Berichte des Vorstands. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die maßgeblichen finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen des Konzerns und der Geschäftsfelder sowie andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensführung und -planung, die Strategie, das Risikomanagement und die Compliance unterrichtet. Über eine Vielzahl nicht zustimmungspflichtiger Geschäfte hat der Vorstand den Aufsichtsrat informiert und diese mit ihm diskutiert. Bei Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden. Zusätzlich unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig mit Monats- und Risikoberichten über die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Der Aufsichtsrat hat die nach Gesetz oder Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Sofern erforderlich, geschah dies auch im Umlaufverfahren. Neben den Sitzungen und Berichten haben sowohl ich mich als Aufsichtsratsvorsitzender als auch meine Aufsichtsratskollegen sich in Gesprächen mit dem Vorstand regelmäßig über die aktuelle Situation informiert.

ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN AUFSICHTSRAT UND VORSTAND

Die Sitzungen des Aufsichtsrats waren von offenem und intensivem Austausch mit dem Vorstand geprägt. Die Aufsichtsratsmitglieder konnten sich auf die Sitzungen und Beschlüsse anhand der Unterlagen, die vom Vorstand im Vorfeld zur Verfügung gestellt worden waren, umfassend vorbereiten.

Der Aufsichtsrat trat 2016 zu vier ordentlichen und einer außerordentlichen, telefonischen Aufsichtsratssitzung(en) zusammen. An diesen Sitzungen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. Ausschüsse wurden aufgrund der Größe des Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern nicht gebildet. Alle Fragen, die von Ausschüssen zu behandeln gewesen wären, wurden im Gesamtplenum behandelt.

INTERESSENKONFLIKTE

Anhaltspunkte für Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung informiert werden soll, sind nicht aufgetreten.

BERATUNGSSCHWERPUNKTE

Der Aufsichtsrat hat sich in allen seinen Aufsichtsratssitzungen intensiv mit der Auftrags-, Umsatz- und Ergebnissituation der einzelnen Tochtergesellschaften beschäftigt. Die Markt- und Wettbewerbssituation, die Chancen und Risiken in den Produktbereichen wurden eingehend zusammen mit dem Vorstand und den Geschäftsführern erörtert. Als weiteres Thema wurde die Personalentwicklung, insbesondere der Führungsebenen in den Tochtergesellschaften der Unternehmensgruppe besprochen.

In der ersten ordentlichen Aufsichtsratssitzung 2016 am 18. März wurden ausführlich der Konzernabschluss 2015, die Markt- und Geschäftssituation der Tochtergesellschaften sowie die Verlagerung der PVA Metrology & Plasma Solutions von München nach Wettenberg erörtert.

Auf der Aufsichtsratssitzung am 13./14. Juni 2016 wurde neben der Geschäftssituation insbesondere über den Fortgang der Verlagerung des Standorts der PVA Metrology & Plasma Solutions gesprochen. Der Aufsichtsrat nahm die Ausführungen des Vorstands zur Gründung einer neuen GmbH in Xi'an, China zustimmend zur Kenntnis. Die Geschäftsordnung des Vorstands wurde hinsichtlich der Einführung einer Altersgrenze - wie in der Hauptversammlung der PVA TePla 2016 berichtet - angepasst.

In der Aufsichtsratssitzung am 7. Oktober 2016 wurde ausführlich über die Geschäftsentwicklung, insbesondere Umsatzentwicklung, Auftragseingang, Ergebnissituation der einzelnen Tochtergesellschaften gesprochen. Eine eingehende Erörterung der Unternehmensstrategie sowie Breakeven-Analysen der größten Gesellschaften der PVA TePla-Gruppe schlossen sich an. Führungsfragen einzelner Tochtergesellschaften wurden erörtert.

Im Mittelpunkt der Aufsichtsratssitzung am 29. November 2016 stand die Unternehmensplanung für die Jahre 2017 - 2019 für die Holding sowie die einzelnen Tochtergesellschaften. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat unter anderem mit einer umfassenden Budgetplanung aller Tochtergesellschaften für die kommenden Jahre. Die Einzelbudgets wurden verabschiedet. Eingehend wurden die Entwicklung und die vorgestellten Anpassungen des Risikomanagementsystems vom Vorstand erläutert und vom Aufsichtsrat gebilligt. Die Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex wurde beschlossen und ausführlich über den Status der Ausschreibung der Abschlussprüfung des Jahres- und Konzernabschlusses gesprochen.

In der außerordentlichen, telefonischen Aufsichtsratssitzung am 23. Dezember 2016 fand unter Teilnahme aller Aufsichtsratsmitglieder der Aufhebungsvertrag mit dem Finanzvorstand Henning Döring Zustimmung.

CORPORATE GOVERNANCE UND ENTSPRECHENSERKLÄRUNG

Vorstand und Aufsichtsrat haben in der Sitzung am 7. Oktober 2016 unter anderem über die Aktualisierung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex beraten. Die aktualisierte gemeinsame Entsprechenserklärung ist im Dezember 2016 der Öffentlichkeit auf der Internetseite www.pvatepla.com im Bereich "Investor Relations - Corporate Governance" dauerhaft zugänglich gemacht worden. Abweichungen von diesem Kodex sind zwischen Vorstand und Aufsichtsrat erörtert und begründet worden. Über Corporate Governance berichtet der Vorstand, zugleich auch für den Aufsichtsrat, gemäß Ziffer 3.10 des Kodex auf der Internetseite der Gesellschaft unter: http://www.pvatepla.com/pva-tepla-ser-vice/investor-relations/corporate-governance.

Der Hauptversammlung wurde die Wahl der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft" als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 vorgeschlagen. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Prüfers im Sinne von § 107 Abs. 3 Satz 2 AktG überzeugt und eine entsprechende Unabhängigkeitserklärung eingeholt und ausgewertet. Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats erbringt der Abschlussprüfer keine Beratungsleistungen für den Konzern. Nach der Zustimmung durch die Hauptversammlung hat der Aufsichtsrat den Auftrag an den Abschlussprüfer erteilt und das Prüfungshonorar festgelegt. Ebenso wurden die Schwerpunkte der Prüfungen des Jahres- und des Konzernabschlusses 2016 zwischen Aufsichtsrat und Abschlussprüfer abgestimmt.

Die Selbstevaluierung wurde anhand eines detaillierten Fragenkatalogs und von Interviews durchgeführt und somit die gemäß Corporate Governance Kodex vorgesehene Überprüfung der Effizienz des Aufsichtsrats vorgenommen.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Der Vorstand hat für das Berichtsjahr einen Abhängigkeitsbericht gem. § 312 Abs. 3 AktG erstellt. Dieser Bericht wurde von der "Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft" geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk mit folgendem Wortlaut versehen: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistungen der Gesellschaften nicht unangemessen hoch waren." Der Abhängigkeitsbericht wurde dem Aufsichtsrat zugeleitet, der diesen und die darin aufgeführten Rechtsgeschäfte und Maßnahmen einer eigenständigen Prüfung gem. § 314 Abs. 2 AktG unterzog. Diese führte zu keinen Beanstandungen. In der Sitzung am 24. März 2017 hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.

JAHRESABSCHLUSS

Ebner Stolz GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss zum 31.12.2016 sowie den Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 der PVA TePla AG geprüft. Der Abschlussprüfer hat festgestellt, dass der vorliegende Jahres- und Konzernabschluss in Übereinstimmung mit dem HGB bzw. den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt worden ist und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage widerspiegelt. Der Jahres- und Konzernabschluss sowie der Lagebericht und Konzernlagebericht haben den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erhalten. Die Abschlüsse nebst Lageberichten sowie die jeweiligen Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden jedem Mitglied des Aufsichtsrats übersandt. Diese hat der Aufsichtsrat ausgewertet und in der Sitzung vom 24. März 2017 ausführlich erörtert. In dieser Sitzung hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und die Stellungnahme des Abschlussprüfers zur Lagebeurteilung des Vorstands sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht haben wir geprüft. Es bestanden keine Einwände. Wir stimmen daher dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss billigen wir. Der Jahresabschluss ist damit gem. § 172 Satz 1 AktG festgestellt. Mit den Lageberichten und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens sind wir einverstanden. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands an, den ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

BESETZUNG VON AUFSICHTSRAT UND VORSTAND

Im Berichtszeitraum kam es zu keiner Veränderung in der personellen Zusammensetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands.

DANK

Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitern der PVA TePla-Gruppe für ihre engagierten Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Wettenberg, im März 2017

Für den Aufsichtsrat

Alexander von Witzleben, Vorsitzender des Aufsichtsrats der PVA TePla AG

Corporate Governance Bericht

1. Aktionäre

Unsere Aktionäre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung wahr. Ihre Stimmrechte können sie eigenhändig oder über Stimmrechtsvertreter gemäß ihren Weisungen wahrnehmen. Die Stimmrechtsvertreter werden vom Vorstand ernannt und im Einladungsschreiben zur Hauptversammlung bekannt gegeben. Die Einladungsunterlagen veröffentlichen wir auf unserer Website.

2. Transparenz im Kapitalmarkt

Die Transparenz unternehmerischer Entscheidungen hat bei Vorstand und Aufsichtsrat der PVA TePla AG einen hohen Stellenwert. Ein zeitnaher Dialog mit den Aktionären der Gesellschaft, dem Kapitalmarkt und der interessierten Öffentlichkeit soll ein umfassendes Bild unseres Unternehmens liefern. Alle hierfür relevanten Unterlagen, insbesondere Quartals- und Geschäftsberichte, Dokumente zur Hauptversammlung, Adhoc-Meldungen, Pressemitteilungen, Finanzkalender, Mitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz und Informationen zu unseren Geschäftsbereichen werden regelmäßig und zeitnah veröffentlicht und sind auf unserer Internetseite (www.pvatepla.com) der Öffentlichkeit zugänglich. Zudem wird Analysten und institutionellen Investoren im Rahmen von Roadshows, Konferenzen, der Analysten- und Bilanzpressekonferenz, regelmäßigen Telefonkonferenzen und in Einzelgesprächen die Gelegenheit gegeben, sich umfassend über die Marktpositionierung, strategische Aufstellung und die Perspektiven unseres Unternehmens zu informieren. Die entsprechenden Präsentationen sind auch auf der Website der PVA TePla für Interessenten einsehbar.

3. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

3.1. Gemeinsame Erklärung des Vorstandes und des Aufsichtsrates der PVA TePla AG gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der PVA TePla AG mit Sitz in Wettenberg erklären hiermit, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der aktuell veröffentlichten Fassung vom 5. Mai 2015 entsprochen wurde und wird. Hiervon ausgenommen sind folgende Kodexregelungen:

1. Der Kodex sieht unter Ziffer 4.1.5, vor, bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Vielfalt (Diversity) zu achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben. Für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands legt der Vorstand Zielgrößen fest.

Der Vorstand besetzt Führungspositionen nach fachlicher und persönlicher Eignung der Kandidaten/-innen und wird bei gleicher fachlicher und persönlicher Eignung auf Vielfalt achten.

Begründung: Der Vorstand hat sich und lässt sich auch künftig bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen von dem Ziel leiten, eine sachlich nachvollziehbare und im Interesse des Unternehmens liegende bestmögliche Auswahl zwischen Kandidaten/-innen zu treffen. Bei der PVA TePla AG - einer reinen Führungs- und Funktionsholding von mittelständischen Tochtergesellschaften im Bereich Spezialmaschinenbau - existiert unterhalb der Vorstandsebene nur eine Führungsebene. Zum Zeitpunkt der erstmaligen Betrachtung 2015 bestand ein Frauenanteil von 11%. Als Zielgröße für den zukünftigen Frauenanteil an der Führungsebene bis zum 30. Juni 2017 wird die bisherige Anteilsgröße betrachtet.

2. Der Kodex sieht unter der Ziffer 4.2.3 Abs. 2 vor, die Vergütungsstruktur der Vorstandsmitglieder auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung auszurichten. Die variablen Vergütungsteile sollen grundsätzlich eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben.

Im 2014 abgeschlossenen Vorstandsvertrag für Herrn Henning Döring wird ab dem Geschäftsjahr 2016 eine am Konzernjahresüberschuss des jeweiligen Geschäftsjahres orientierte, variable Gehaltskomponente vereinbart, die maximal die Höhe des jährlichen Fixums beträgt. Im 2016 abgeschlossenen Vorstandsvertrag für Herrn Oliver Höfer wird ab dem 1. Juli 2016 eine am operativen Konzernergebnis (EBIT) orientierte, variable Gehaltskomponente vereinbart, die für das Geschäftsjahr 2016 auf den halben Betrag der jährlichen Festvergütung begrenzt ist. Die variable Gehaltskomponente für das Folgejahr - ebenso am operativen Konzernergebnis (EBIT) orientiert - ist auf den Betrag der jährlichen Festvergütung begrenzt. Im 2014 abgeschlossenen Vorstandsvertrag für Herrn Peter Abel sind derzeit keine variablen Gehaltsbestandteile vorgesehen.

Begründung: Die Mitglieder des Vorstands der PVA TePla sehen sich in der Verantwortung, durch einen teilweisen Verzicht auf die variablen kurz- und/oder langfristigen Gehaltsbestandteile eine der Kostenstruktur des Unternehmens angemessene Vorstandsvergütung zu erhalten.

3. Der Kodex sieht unter Ziffer 5.1.2 Absatz 1 Satz 1, 2 und 3 sowie Absatz 2 Satz 3 vor, dass der Aufsichtsrat die Mitglieder des Vorstands bestellt und entlässt. Bei der Zusammensetzung des Vorstands soll der Aufsichtsrat auch auf Vielfat (Diversity) achten. Der Aufsichtsrat legt für den Anteil von Frauen im Vorstand Zielgrößen fest.

Der Aufsichtsrat besetzt Vorstandspositionen insbesondere nach fachlicher und persönlicher Eignung

der Kandidaten/innen. Bei gleicher Eignung wird der Aufsichtsrat die Vielfalt (Diversity) berücksichtigen und dabei auch auf den Frauenanteil achten.

Begründung: Bei der Bestellung von Vorstandsmitgliedern wird der Aufsichtsrat nicht nur darauf achten, dass die bestellten Personen über die persönlichen und fachlichen Eignungen und Erfahrungen verfügen, die für die Wahrnehmung des Amtes erforderlichen sind. Er wird auch anstreben, dass der Vorstand in der Person seiner Mitglieder durch eine Vielfalt (Diversity) von Meinungen und Erfahrungen geprägt ist. Für die Besetzung des Vorstands, der nur aus wenigen Mitgliedern besteht und dem zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Frauen angehören, wird zum derzeitigen Zeitpunkt bis zum 30. Juni 2017 in Bezug auf eine bestimmte Frauenquote die Zielgröße von 0 definiert. Dennoch sollen nach Meinung des Aufsichtsrats unter dem Gesichtspunkt, dass auch Frauen in Vorständen angemessen vertreten sein sollen, Frauen besonders berücksichtigt werden.

4. Für den Aufsichtsrat empfiehlt der Kodex in Ziffer 5.3 die Bildung von Ausschüssen.

Der Aufsichtsrat der PVA TePla AG verfügt über keine gesonderten Ausschüsse.

Begründung: Aufgrund der geringen Größe des Aufsichtsrats mit drei Mitgliedern werden bei der PVA TePla AG keine Ausschüsse gebildet. Die in Ziffer 5.3 aufgeführten Themenkomplexe für zu bildende Ausschüsse werden vom Aufsichtsratsplenum behandelt.

5. Der Kodex sieht unter der Ziffer 5.4.1. Satz 2 vor, u.a. eine Altersgrenze sowie eine unternehmensspezifische Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsratfestzulegen. Weiterhin sieht der Kodex unter der Ziffer 5.4.1. Satz4 vor, dass der Aufsichtsrat für die vom Gleichstellungsgesetz erfassten Gesellschaften für den Anteil von Frauen im Aufsichtsrat Zielgrößen festlegt.

Die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats sieht eine Altersgrenze für Mitglieder des Aufsichtsrats vor, jedoch keine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat. Hinsichtlich des Themas Gleichstellung von Männern und Frauen lässt sich der Aufsichtsrat für seine Vorschläge zur Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder an die Hauptversammlung insbesondere von der fachlichen und persönlichen Eignung der Kandidaten/innen leiten. Bei gleicher Eignung wird der Aufsichtsrat die Vielfalt (Diversity) berücksichtigen und dabei auf den Frauenanteil achten.

Begründung: Eine von vorneherein festgelegte Grenze für die maximale Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat erscheint dem Aufsichtsrat aufgrund des damit einhergehenden Verlustes an Erfahrung, Expertise und Effizienz nicht sachgerecht, zumal die im Gesetz festgelegte jeweilige Amtsdauer für Aufsichtsräte einen überschaubaren Zeitrahmen für die Mandate vorgibt. Bei seinen Vorschlägen zur Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder an die Hauptversammlung wird der Aufsichtsrat nicht nur darauf achten, dass die bestellten Personen über die persönlichen und fachlichen Eignungen und Erfahrungen verfügen, die für die Wahrnehmung des Amtes erforderlichen sind. Er wird auch anstreben, dass der Aufsichtsrat in der Person seiner Mitglieder durch eine Vielfalt (Diversity) von Meinungen und Erfahrungen geprägt ist. Der Aufsichtsrat, dem zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Frauen angehören und der nur aus wenigen Mitgliedern besteht, wird zum derzeitigen Zeitpunkt eine Zielgröße für eine bestimmte Frauenquote bis zum 30. Juni 2017 von 0 definieren. Dennoch sollen nach Meinung des Aufsichtsrats unter dem Gesichtspunkt, dass auch Frauen im Aufsichtsrat angemessen vertreten sein sollen, bei den Vorschlägen zur Wahl neuer Aufsichtsratsmitglieder an die Hauptversammlung Frauen besondere Berücksichtigung finden.

Wettenberg, 29. November 2016

für den Vorstand

Peter Abel, Vorsitzender des Vorstands

für den Aufsichtsrat

Alexander von Witzleben, Vorsitzender des Aufsichtsrats

3.2. Unternehmensführungspraktiken

Die PVA TePla übt ihre Geschäftstätigkeit im Rahmen der jeweils gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen aus. Dies umfasst z.B. die landesspezifisch gültige Gesetzgebung, den Corporate Governance Kodex und die Satzung des Unternehmens. Die Umsetzung erfolgt durch die organisatorischen Regelungen im Unternehmen. Darüber hinaus sind das Vorleben durch die Führungskräfte, eine offene und faire Kommunikation auf und zwischen allen Ebenen im Unternehmen sowie eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten wichtige Voraussetzungen für unsere Geschäftstätigkeit. Weiterführende formelle Regelungen werden nicht angewendet. Aufgrund der Inhalte unserer Unternehmenstätigkeit - der Konstruktion von innovativen Hightech-Systemen und dem damit verbundenen Umfeld (z.B. Teilezukauf i.d.R. von Industriebetrieben aus entwickelten Ländern, geringe Umweltrisiken) erachten wir dies derzeit für angemessen.

3.3. Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Vorstand

Der Vorstand der PVA TePla AG legt die unternehmerischen Ziele, die strategische Ausrichtung, die Unternehmenspolitik sowie die Konzernorganisation fest. Hierzu zählt insbesondere die Steuerung des Konzerns einschließlich seiner Finanzressourcen, die Koordination und Überwachung der Geschäftsbereiche, die Personalplanung sowie die Präsentation des Unternehmens gegenüber dem Kapitalmarkt und der Öffentlichkeit. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah und umfassend über alle das Unternehmen betreffenden relevanten Planungen. Geschäfte und Maßnahmen, denen der Aufsichtsrat zustimmen muss, werden diesem rechtzeitig vorgelegt.

Arbeitsweise des Vorstands

Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung mit der Zielsetzung, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern und die festgelegten Unternehmensziele zu erreichen. Er führt die Geschäfte nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen, der Satzung und der Geschäftsordnung für den Vorstand und arbeitet vertrauensvoll mit den übrigen Organen der Gesellschaft zusammen.

Für den Konzern, legt der Vorstand die langfristigen Ziele sowie die Strategien fest und bestimmt die Richtlinien sowie die Grundsätze für die daraus abgeleitete Unternehmenspolitik. Er koordiniert und kontrolliert die bedeutsamen Aktivitäten. Er legt das Portfolio fest, entwickelt und setzt Führungskräfte ein, verteilt die Ressourcen und entscheidet über die finanzielle Steuerung und Berichterstattung des Konzerns.

Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Unbeschadet der Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder führen die einzelnen Mitglieder die ihnen zugeordneten Bereiche im Rahmen der Vorstandsbeschlüsse in eigener Verantwortung. Die Verteilung der Aufgaben auf die drei Mitglieder des Vorstands ergibt sich aus einem schriftlich fixierten Aufgabenverteilungsplan.

Der Vorstand in seiner Gesamtheit zusammen mit den Geschäftsführern der Tochtergesellschaften entscheidet in allen Angelegenheiten von grundsätzlicher und wesentlicher Bedeutung sowie in gesetzlich oder anderweitig verbindlich festgelegten Fällen. Die Geschäftsordnung des Vorstands sieht einen Katalog von Maßnahmen vor, die einer Behandlung und Entscheidung im Gesamtvorstand bedürfen. Außerdem besteht ein Katalog von Geschäftsvorfällen, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen.

Vorstandssitzungen, an denen auch die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften teilnehmen, finden regelmäßig statt. Sie werden durch den Vorstandsvorsitzenden einberufen. Darüber hinaus kann jedes Mitglied die Einberufung einer Sitzung verlangen. Sofern nicht Einstimmigkeit gesetzlich erforderlich ist, beschließt der Vorstand mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Die Sitzungen werden protokolliert, der Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält jeweils eine Kopie des Protokolls.

Gemäß Geschäftsordnung und Aufgabenverteilungsplan des Vorstands obliegt dem Vorstandsvorsitzenden insbesondere die Führung und Koordinierung des Konzernvorstands. Er repräsentiert Gesellschaft und Konzern gegenüber Dritten und der Belegschaft in Angelegenheiten, die nicht nur Unternehmens- oder Konzernteile betreffen. Darüber hinaus hat er eine besondere Verantwortlichkeit für bestimmte Aufgabenbereiche gemäß Aufgabenverteilungsplan sowie die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Angesichts der geringen Anzahl von Vorstandsmitgliedern sind keine Ausschüsse des Vorstands eingerichtet.

Aufsichtsrat

Gemäß den gesetzlichen Regelungen überwacht der Aufsichtsrat den Vorstand in der Ausübung seiner Tätigkeit und der Führung des Unternehmens. Dabei begleitet er insbesondere den Vorstand in kritischer Diskussion grundsätzlicher Fragen der Ausrichtung des Unternehmens. Dazu zählen speziell die jährliche Unternehmensplanung und die Aufstellung der Abschlüsse, aber auch grundlegende Themen der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung des Unternehmens.

Der Aufsichtsrat der PVA TePla AG besteht aus drei Mitgliedern, die sich in vier ordentlichen Sitzungen im Jahr über die wirtschaftliche Situation und den Geschäftsverlauf im Unternehmen detailliert informieren lassen. Aufgrund dieser Mitgliederzahl entfällt die Einrichtung von Ausschüssen. Die Organisation der Aufsichtsratsarbeit ist in einer Geschäftsordnung des Aufsichtsrates schriftlich fixiert. Herr Dr. Hebestreit erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an Unabhängigkeit und Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung oder Abschlussprüfung, die bei mindestens einem Mitglied des Aufsichtsrats vorliegen müssen.

Regelmäßige Monatsberichte mit der Erläuterung wesentlicher unternehmerischer Kennziffern von Seiten des Vorstandes geben dem Aufsichtsrat Einsicht in den Verlauf der Geschäftssituation. Neben den Sitzungen und Berichten informiert sich der Aufsichtsratsvorsitzende in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorstand.

Der Aufsichtsrat hat im Hinblick auf die entsprechende Änderung des Corporate Governance Kodex folgende konkrete Ziele für die zukünftige Bestellung von Vorstandsmitgliedern und die Besetzung des Aufsichtsrats beschlossen, die der bisherigen Praxis entsprechen:

Persönlichkeit, Integrität, Leistungsbereitschaft und Professionalität

Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder

Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte, zum Beispiel durch Organfunktion oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerben sind zu vermeiden
Ausreichende Zeit der Aufsichtsratsmitglieder zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben

Mindestens ein Aufsichtsrat besitzt

Erfahrungen in der Unternehmensführung
gute Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen in grundlegenden und aktuellen Fragen der Rechnungslegung, Abschlussprüfung und des Risikomanagements einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen mit dem Kapitalmarkt
Kenntnisse im Gesellschaftsrecht, insbesondere im Aktienrecht
technische Branchenerfahrung

Berücksichtigung einer Altersgrenze von 70 Jahren

Im Hinblick auf das Ziel Vielfalt lässt sich der Aufsichtsrat von dem Grundsatz leiten, dass eine sachlich nachvollziehbare und im Interesse des Unternehmens liegende bestmögliche Auswahl zwischen Kandidaten zu treffen ist.

Durch diese Ziele ist gewährleistet, dass die Mitglieder des Aufsichtsrats insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen.

Mindestens einmal jährlich prüft der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Tätigkeit im Rahmen einer strukturierten Selbstevaluierung.

für den Vorstand

Peter Abel,Vorsitzender des Vorstands

für den Aufsichtsrat

Alexander von Witzleben, Vorsitzender des Aufsichtsrats

4. Vergütungsbericht

Der folgende Bericht erläutert die Struktur und die Festlegung der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Vergütung des Vorstands

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder setzen sich aus einem erfolgsunabhängigen Grundgehalt, sonstigen Nebenleistungen (im Wesentlichen geldwerter Vorteil aus der Nutzung eines Firmenwagens, Zuschüsse zu den Beiträgen der Krankenversicherung sowie Beiträge zu einer Unterstützungskasse) und erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteilen in Form von Bonuszahlungen zusammen. Die erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteile gestalten sich für jedes Vorstandsmitglied unterschiedlich.

Für den Vorstand Produktion und Technologie, Herrn Oliver Höfer, gilt die folgende Bonusregelung: Eine kurzfristige Bonuszahlung wird für das erste Halbjahr 2016 als Prozentsatz des einen Minimalbetrag von 5 Mio. Euro übersteigenden Jahresüberschusses des PVA TePla-Konzerns bemessen. Dieser Bonus ist grundsätzlich auf ein Viertel des jeweiligen Grundgehalts begrenzt. Im zweiten Halbjahr 2016 erfolgt eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Konzern-EBIT. Diese Vergütung ist auf die Hälfte der jährlichen Festvergütung beschränkt. Der langfristige Bonus für das erste Halbjahr 2016 wird anhand eines Referenzbetrags in fiktive Aktien zu einem aktuellen Referenzkurs umgerechnet und drei Jahre später mit dem dann gültigen Referenzkurs bewertet ausgezahlt. Die Höhe des langfristigen Bonus ist auf die jährliche Festvergütung begrenzt. Ab dem Geschäftsjahr 2017 wird ausschließlich ein kurzfristiger Bonus gewährt, der sich auf einen Prozentsatz am EBIT bemisst. Der Jahresbonus ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt.

Die Bonusregelung für den Finanzvorstand, Herrn Henning Döring, für das Geschäftsjahr 2016 sah eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Jahresüberschusses vor. Diese Vergütung ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt.

Für den Vorstandsvorsitzenden, Herrn Peter Abel, existiert keine variable, Erfolgs- oder sonstige Bonusvergütung.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in § 14 der Satzung der Gesellschaft geregelt. Entsprechend dieser Bestimmung beliefen sich die Bezüge des Aufsichtsrats im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 100. Aktienoptionen wurden an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2016 nicht gewährt.

5. Aktienbesitz und Bezugsrechte von Organmitgliedern

Vorstand

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Aktien 31.12.2016 Aktien 31.12.2015
PA Beteiligungsges. (Peter Abel) 6.310.000 5.948.422
Oliver Höfer 1.100 1.100
Henning Döring 2.764 8.000

Aufsichtsrat

scroll

Aktien 31.12.2016 Aktien 31.12.2015
Alexander von Witzleben 99.650 99.650
Dr. Gernot Hebestreit 8.000 0
(Marion Hebestreit)
Prof. Dr. Markus H. Thoma 0 0

6. Risikomanagement

Das Risikomanagement erfolgt in den Unternehmensbereichen bzw. künftig in den Tochtergesellschaften und Geschäftsprozessen auf Basis der organisatorischen Grundlagen dezentral. Die Bereichsleitungen bzw. künftig die Geschäftsführer sind damit für zentrale Aufgaben innerhalb des Risikomanagementsystems verantwortlich. Die frühzeitige Erfassung von Risiken ist ein zentraler Punkt des Risikomanagementsystems, um insbesondere den Vorstand laufend über den aktuellen Stand der Risiken innerhalb der PVA TePla zu informieren. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert. Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zum Vermeiden, Reduzieren und Absichern von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht.

Die Risikoberichte werden regelmäßig zentral zusammengefasst und analysiert und dann von Vorstand und Aufsichtsrat geprüft und diskutiert. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das System umfasst auch eine jährliche Risikoinventur, in der die relevanten Risiken für den Konzern erfasst und in ihrer Relevanz und ihren möglichen Auswirkungen bewertet werden. Maßnahmen, die zur Reduzierung der erfassten Risiken dienen, werden definiert und in ihrer Umsetzung nachverfolgt.

Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch sollen frühzeitig wichtige Informationen über mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung und Auflösung von Rückstellungen gewonnen werden.

In regelmäßigen Zeitabständen wird auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements kontrolliert und entsprechend angepasst.

Ebenso wurde ab dem Jahr 2007 ein System der internen Revision eingerichtet. Mit der Durchführung wurde eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt. Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat wurde ein mittelfristiger Plan abgestimmt, auf dessen Basis alle Bereiche der PVA TePla-Gruppe systematisch einem Audit unterzogen werden.

Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der rechtlichen und satzungsgemäßen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden. Wir achten auf eine adäquate Trennung von Funktionen, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus achten wir auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Zudem haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut. Zentrale Bestandteile dieser Strukturen und Kontrollen sind die strikte Einhaltung des Vieraugenprinzips in allen wesentlichen Prozessabläufen des Rechnungswesens, wirksame und genau definierte Zugriffsberechtigungen in unseren EDV-Systemen, stichprobenweise Kontrollen der Mitarbeiter aller Ebenen durch die jeweiligen Vorgesetzten, die Verwendung eines konzernweit vereinheitlichten Berichts- und Formularwesens und die Regelung der Aufbau- und Ablauforganisation unter Einbeziehung der wesentlichen operativen Unternehmensprozesse im Rahmen unseres zertifizierten Qualitätsmanagementsystems. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des internen Kontrollsystems finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen in der Organisation implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte und durch die interne Revision überwacht. Die interne Revision ist dafür zuständig, die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des IKS im Konzern unabhängig zu prüfen. Um dies tun zu können, hat die interne Revision umfassende Informations- und Prüfrechte.

Der Prozess der Konzernrechnungslegung und Konsolidierung basiert auf der dezentralen Erstellung der Abschlüsse durch die einzelnen Konzerngesellschaften. Diese Abschlüsse werden nach konzerneinheitlichen Standards aufgestellt und in ebenfalls konzerneinheitlich definierten Datenformaten weitergeleitet. Das zentrale Buchhaltungssystem ist mit dem ERP-System über umfassende Schnittstellen verbunden.

Der gesamte Prozess wird durch das zentrale Konzernrechnungswesen und -controlling gesteuert und kontrolliert. Hier erfolgen ebenfalls inhaltliche und formale Kontrollen der Daten. Alle in den Prozess eingebundenen Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. Zusätzlich werden die für die Finanzberichterstattung relevanten Teile des IKS vom Abschlussprüfer im Rahmen eines risikoorientierten Prüfungsansatzes auf Wirksamkeit geprüft.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder ein Internes Kontrollsystem noch ein Risikomanagementsystem absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

7. Abschlussprüfer

Der Konzernabschluss der PVA TePla AG wird entsprechend den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Einzelabschluss der PVA TePla AG entspricht den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften. Die Abschlussprüfer werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen auf der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat holt eine Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers nach Ziffer 7.2.1. des Deutschen Corporate Governance Kodex ein.

Für das Geschäftsjahr 2016 erfolgte die Prüfung der Abschlüsse durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft "Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main". Die Abschlüsse wurden mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen.

Lagebericht

Die Gesellschaft

Die PVA TePla AG (nachfolgend "PVA TePla") ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Wettenberg bei Gießen. Seit 21. Juni 1999 besteht ein Listing an der Deutschen Börse.

Die PVA TePla fungiert als Führungs- und Funktionsholding.

Die PVA TePla erzielt ihre Umsätze im Wesentlichen aus Pacht- und Serviceverträgen, die mit den Tochtergesellschaften abgeschlossen worden sind. So fließen Umsätze bzw. Pachterträge aus Mietverträgen, aus Sachanlagen und aus der Verpachtung Intellektuellen Eigentums. Zentrale Serviceleistungen wie zum Beispiel Qualitätsmanagement, Buchhaltung, Controlling werden den Tochtergesellschaften in Rechnung gestellt. Im laufenden Geschäftsjahr wurden nur noch solche Aufträge für Produktionsanlagen der Produktbereiche Vakuum, Kristallzucht und Plasma von der AG abgerechnet, die bis zum 31. Dezember 2014 direkt bei der AG bestellt worden waren (sog. Altauftragsbestand). Seit dem 1. Januar 2015 erfolgen die Bestellungen von Produktionsanlagen direkt bei den Tochtergesellschaften. Die Umsätze der AG enthalten somit im Geschäftsjahr 2016 noch wesentliche Anteile aus dem operativen Geschäft vor dem Start der Neuorganisation. Aus diesem Geschäft wird die AG in den Folgejahren - es handelt sich zum Teil um langlaufende Lieferverträge mit Kunden - schrittweise herauswachsen. Ein wesentlicher Teil des Jahresüberschusses setzt sich aus den Erträgen der Ergebnisabführungsverträge zusammen, die mit den Tochtergesellschaften abgeschlossen sind.

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das Kapitalmanagement der PVA TePla hat das primäre Ziel, die zur Erreichung der Wachstums- und Renditeziele notwendige finanzielle Flexibilität sicherzustellen und auf dieser Basis die Steigerung des Unternehmenswerts zu ermöglichen. Inhalt des Kapitalmanagements ist das Eigenkapital des Unternehmens sowie das zur Finanzierung des Geschäftes benötigte Fremdkapital. Zur Steuerung der Liquiditätslage wird - neben der Überwachung der Zahlungsziele von Kunden und Lieferanten, insbesondere bei den Tochterunternehmen - laufend der Liquiditätsbestand sowie die Liquiditätsreserven in Form von Kreditlinien und Avallinien überwacht und auf monatlicher Basis eine rollierende Liquiditätsvorschau ermittelt. Quartalsweise wird zudem die Nettofinanzposition - als Saldo aus kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten und dem Kassenbestand - berichtet.

Konzernverhältnisse

Zum 31. Dezember 2016 belief sich die Zahl der Tochtergesellschaften der PVA TePla auf 13 Gesellschaften.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2016:

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Name Sitz Kapitalanteil
PVA TePla AG
PVA Industrial Vacuum Systems GmbH Deutschland 100%
PVA Crystal Growing Systems GmbH Deutschland 100%
PVA Metrology & Plasma Solutions GmbH Deutschland 100%
PVA TePla Analytical Systems GmbH Deutschland 100%
PVA Vakuum Anlagenbau Jena GmbH Deutschland 100%
PVA Löt- und Werkstofftechnik GmbH Deutschland 100%
PVA TePla (China) Ltd. VR China 100%
PVA Metrology & Plasma Solutions Taiwan Ltd. Taiwan 100%
PVA TePla Singapore Pte. Ltd. Singapur 100%
PVA Control GmbH Deutschland 100%
PVA TePla America Inc. USA 100%
Xi'an HuaDe CGS Ltd. VR China 51%
Semiconductor Systems Xi'an Ltd. VR China 100%

Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft wuchs auch 2016 nur verhalten. In vielen Ländern wurde das gesamtwirtschaftliche Wachstum dabei abermals vom Konsum getragen. Der Welthandel und die Investitionstätigkeit waren hingegen weiter schwach. Der Strukturwandel in China, regionale Kriege und Konflikte, Terroranschläge, strukturelle Probleme in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, überschuldete Unternehmen in den Schwellenländern, aber auch das Votum für den EU-Austritt im Vereinigten Königreich sowie der Wahlkampf in den USA, das alles belastete die Wachstumsperspektiven und die Investitionsbereitschaft der wirtschaftlichen Akteure. 2016 dürfte das tatsächliche globale Wachstum preisbereinigt 3,1% betragen haben, nach 3,2% 2015. In den Industrieländern kam es zu einer deutlichen Wachstumsverlangsamung von 2,1% 2015 auf 1,6% 2016. In den Schwellen- und Entwicklungsländern dagegen hat die wirtschaftliche Entwicklung mit 4,1% das Wachstumstempo des Vorjahres voraussichtlich beibehalten. Stichpunktartig ist die Wirtschaftsentwicklung der für die PVA TePla-Gruppe wichtigsten Regionen dargestellt:

2016 erfolgte für die deutsche Konjunktur ein solides Wirtschaftswachstum. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt um 1,9% und führte damit den Anstieg der vergangenen Jahre fort. Insbesondere die inländische Verwendung war hierfür bedeutend: Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben um 2,0%, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit 4,2% sogar noch deutlich stärker. Eine weitere Stütze des deutschen Wachstums waren die Investitionen. Die Ausrüstungsinvestitionen sind um 1,7% höher ausgefallen als im Vorjahr. Noch stärker wuchsen die Bauinvestitionen (3,1%). Dies spiegelt sich in der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt wider. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte mit 43,5 Millionen den höchsten Stand seit 1991. Dies sind 1,0% mehr als im Vorjahr.
Im Euro-Raum erholte sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2016 moderat. Charakteristisch war abermals die große Heterogenität zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten. Das Bruttoinlandsprodukt stieg insgesamt voraussichtlich um real 1,7%. Die Wirtschaft profitierte insbesondere von der Erhöhung der privaten Konsumausgaben, da die EZB ihre lockere Geldpolitik fortsetzte und die Arbeitslosigkeit weiter sank. Zudem gab es leichte Erholungstendenzen bei den Ausrüstungsinvestitionen. Die Zuwachsraten befanden sich aber auf niedrigem Niveau. Die Exportwirtschaft hatte weiterhin leichten Rückenwind durch einen vergleichsweise schwachen Euro-Wechselkurs.
In Japan kam es 2016 zu einer leichten Wachstumsverlangsamung. Das BIP-Wachstum dürfte 0,9% betragen haben, nach 1,2% im Vorjahr. Einen Aufschwung erlebte 2016 der private Konsum. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in der VR China hat hingegen die Exportwirtschaft belastet.
Asien ohne Japan erzielte annähernd wie im Vorjahr (6,1%) ein Wachstum des BIP von 6,0%
Die Wirtschaft in der VR China zeigte 2016 weniger Dynamik, blieb aber auf dem selbstverordneten Wachstumskurs von 6,7%. Nach einem enttäuschenden Jahresbeginn wurde das sinkende Wachstum der Bruttoanlageinvestitionen mit staatlichen Investitionen ausgeglichen.
Die US-Wirtschaft entwickelte sich 2016 schwächer. Die Zuwachsrate lag im Jahr der Präsidentschaftswahl mit 1,6% einen ganzen Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert. Vor allem die schwache Investitionstätigkeit der Unternehmen wirkte dämpfend, nicht allein im Öl- und Gassektor, sondern in weiten Teilen der Industrie. Zum Jahresende hellte sich die gesamtwirtschaftliche Situation etwas auf.
Auch 2016 herrschte in den von Rohstoffexporten abhängigen Ländern Brasilien und Russland die Rezession.
In Indien soll das Wachstumstempo mit real 6,6% (Fiskaljahr 2016/2017) hoch bleiben, fällt aber voraussichtlich einen Prozentpunkt niedriger aus als im Vorjahr. Die indische Regierung hat im November 2016 die 500- und 1000-Rupien-Scheine für ungültig erklärt, um Korruption und Schwarzmarkt zu bekämpfen. Dies wirkt sich landesweit als Konsumbremse aus.

Entwicklung der Branchen

Die Geschäftssituation in den für die PVA TePla-Gruppe besonders relevanten Märkten war im abgelaufenen Geschäftsjahr schwierig. Der Hartmetallmarkt verzeichnete in Europa und Asien keine wesentlichen Kapazitätserweiterungen. Die Anlageninvestitionen im Halbleitermarkt gingen weltweit leicht zurück.

Im Jahr 2016 stagnierte die deutsche Maschinenproduktion. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes lag die Produktion preisbereinigt bei null Prozent - dies bestätigt die Prognose des VDMA. Der nicht preisbereinigte Umsatz erreichte im vergangenen Jahr nach einer Schätzung der VDMA-Volkswirte ein Volumen von 221 Mrd. Euro. Die Exporte von Maschinen und Anlagen kommen - ebenfalls geschätzt - auf einen Wert von 156 Mrd. Euro. Damit konnte das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden. Es zeichnet sich ab, dass die Lieferungen in die Partnerländer der Europäischen Union wachsen konnten. Dieses Plus und auch ein Wachstum bei den Exporten in einige kleinere Länder konnten das Minus ausgleichen, das mit vielen Entwicklungs- und Schwellenländern erzielt wurde. Den größten Rückgang hatten die Maschinenbauer dabei in China zu verkraften. Bei den Exporten in die USA ist noch unklar, ob das Vorjahresniveau verfehlt oder übertroffen wird. Der Auftragseingang verfehlte 2016 sein Vorjahresniveau um real 2%. Bei der Inlandsnachfrage gingen die Auftragseingänge um 1% zurück, die Orders aus dem Ausland sanken um 3% im Vergleich zum Vorjahr. Hierbei gab es eine leichte Spreizung. Während die Bestellungen aus den Euro-Partnerländern ihr Vorjahresniveau um 8% verfehlten, gingen die Aufträge aus den Nicht-Euro-Ländern um 1% zurück.
Weltweit stagniert der Mikroelektronikumsatz 2016 bei fast 335 Mrd. Dollar zum Jahresende. Der Halbleitermarkt hat sich mittlerweile, laut dem Verband ZVEI zu einem sogenannten ,reifen Markt' entwickelt. Dessen Wachstumsraten sind im Wesentlichen von neuen Applikationen und von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Seit 2010 wird ein gemitteltes jährliches Wachstum von knapp zwei Prozent gesehen. Der für die Plasmaanlagen der PVA TePla wichtige Teilmarkt Backend - also der Verarbeitung von elektronischen Bauteilen zu Baugruppen -sah allerdings einen Zuwachs von 3,6%. Weltweit das größte Wachstum von über 20% zeigt 2016 das Halbleiter-Produktsegment Sensorik/Aktorik. In den kommenden Jahren wird dieses Segment weiterhin am stärksten zunehmen. Nahezu jeden zweiten Sensor/Aktor liefern derzeit Unternehmen mit Firmensitz in Europa. Allerdings hat dieses Segment 2016 mit knapp elf Milliarden US-Dollar noch den kleinsten Anteil am weltweiten Halbleitermarkt. Japan und die Region EMEA (Europa-Naher Osten-Afrika) stellen mit einem Anteil von jeweils zehn Prozent die umsatzschwächsten Regionen des gesamten Halbleitermarkts dar. Mit über 60% Weltmarktanteil ist Asien/Pazifik auch im Jahr 2016 weiterhin die umsatzstärkste Region, wovon alleine auf China mit 32 Prozentpunkten mittlerweile die Hälfte dieses Anteils entfällt. Die zweitstärkste Region Nord- und Südamerika hat mit 19% gegenüber dem Vorjahr leicht Marktanteile verloren.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2016 hat die PVA TePla AG Umsatzerlöse in Höhe von 26,5 Mio. EUR (VJ: 30,4 Mio. EUR) erzielt. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2016 noch in Höhe von 16,6 Mio. EUR (VJ: 26,7 Mio. EUR) durch die Abwicklung von Altauftragsbeständen geprägt, wohingegen sich aus dem Bereich der Serviceleistungen ein Umsatz in Höhe von 9,4 Mio. EUR (VJ: 3,7 Mio. EUR ergibt. Im Geschäftsjahr 2016 wurden aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes 3,6 Mio. EUR aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die Materialaufwendungen sind auf 3,7 Mio. EUR (VJ: 17,0 Mio. EUR) zurückgegangen. Dies begründet sich in dem weiter verminderten Anteil des operativen Geschäftes im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalaufwendungen sowie die Abschreibungen liegen auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,6 Mio. EUR lagen ebenso unter dem Vorjahreswert (3,5 Mio. EUR) wie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 4,9 Mio. EUR (VJ: 8,1 Mio. EUR; darin enthalten außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen (0,4 Mio. EUR) sowie Auflösungen aus Rückstellungen (0,1 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Raumkosten (1,2 Mio. EUR), Verwaltungskosten (0,9 Mio. EUR), Kursdifferenzen (0,5 Mio. EUR), sonstige Weiterbelastungen von Tochtergesellschaften (0,8 Mio. EUR), Instandhaltungsaufwendungen (0,3 Mio. EUR) sowie Vertriebskosten (0,2 Mio. EUR).

Erträge aus der Beteiligungen an Tochtergesellschaften wurden in diesem Geschäftsjahr nicht erzielt (VJ: 0,3 Mio. EUR). Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit Tochtergesellschaften betrugen 1,7 Mio. EUR (VJ: 1,6 Mio. EUR). Die Aufwendungen aus den Ergebnisabführungsverträgen mit Tochtergesellschaften betrugen 4,7 Mio. EUR (VJ: 7,6 Mio. EUR). Der Zinsaufwand belief sich auf 0,8 Mio. EUR (VJ: 0,9 Mio. EUR). Die Zinserträge erreichten 1,0 Mio. EUR (VJ: 0,9 Mio. EUR). Insgesamt erzielte die PVA TePla AG ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von -0,6 Mio. EUR (VJ: -5,7 Mio. EUR) und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -0,7 Mio. EUR (VJ: -5,8 Mio. EUR).

Vergleich der Ertragslage mit der Prognose für 2016

Für das Geschäftsjahr 2016 waren wir für die PVA TePla AG auf Grund des Wechsels im Geschäftszweck der Gesellschaft von einem deutlichen Rückgang des Umsatzes ausgegangen. Der Umfang der Management- und Serviceleistungen war dabei zusammen mit den Erträgen aus Miet- und Betriebspachtverträgen auf 5-6 Mio. EUR und die Umsätze für Altaufträge auf weitere 12 bis 15 Mio. EUR geschätzt worden. Die tatsächlichen Umsätze lagen mit 16,6 Mio. EUR für die Altaufträge und 9,4 Mio. EUR für die Serviceleistungen und Erträge aus Miet- und Betriebspachtverträgen oberhalb der Prognose. Infolgedessen lag auch der operative Gewinn vor Ergebnisabführungsverträgen mit 2,3 Mio. EUR oberhalb der erwarteten Bandbreite (1,0 bis 2,0 Mio. EUR).

Finanzlage

Im August 2015 wurde ein Konsortialdarlehensvertrag über 7,5 Mio. EUR Mischlinie (Bar- und Avallinien) und 27,5 Mio. EUR Avallinien sowie einer Erhöhungsoption für weitere Avallinien von 20 Mio. EUR mit einer Laufzeit von 36 Monaten unterzeichnet. Zum Stichtag waren die Barlinien in Höhe von 2,7 Mio. EUR (VJ: 4,5 Mio. EUR) und die Avallinien in Höhe von 19,3 Mio. EUR (VJ: 23,7 Mio. EUR) in Anspruch genommen. Weiterhin besteht ein durch Grundschulden besicherter und zum Stichtag gezogener Kreditrahmen von aktuell 4,3 Mio. EUR, der sich bis Dezember 2022 planmäßig und halbjährig um 0,3 Mio. EUR reduziert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der PVA TePla AG zum 31. Dezember 2016 ist gegenüber dem Vorjahreswert von 64,7 Mio. EUR auf 60,1 Mio. EUR zurückgegangen.

Der Wert des Anlagevermögens beträgt insgesamt 34,5 Mio. EUR (VJ: 35,8 Mio. EUR). Der Wert des Sachanlagevermögens hat sich aufgrund der planmäßigen Abschreibungen von 21,8 Mio. EUR (VJ) leicht auf 20,6 Mio. EUR reduziert. Der Wert der Finanzanlagen ist, durch die teilweisen Rückzahlungen von Ausleihungen an verbundene Unternehmen um 0,1 Mio. EUR auf 13,7 Mio. EUR zurückgegangen.

Der Gesamtwert der Vorräte lag mit 1,0 Mio. EUR um 1,5 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich entsprechend der Umsatzentwicklung im Abschlussquartal gegenüber dem Vorjahreswert von 1,2 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR reduziert. Der Wert der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist auf 22,3 Mio. EUR (VJ: 20,4 Mio. EUR) gestiegen. Der Wert der sonstigen Vermögensgegenstände hat sich auf 0,0 Mio. EUR (VJ: 0,2 Mio. EUR) reduziert. Der Wert der liquiden Mittel ist aufgrund der Vorfinanzierung des Auftragsbestandes der Tochtergesellschaften auf 1,8 Mio. EUR (VJ: 4,3 Mio. EUR) gesunken.

Die Passivseite der Bilanz zeigt einen Rückgang der Verbindlichkeiten auf 20,6 Mio. EUR (VJ: 23,9 Mio. EUR). Die Veränderung begründet sich im Wesentlichen aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5,2 Mio. EUR, sowie einer diesen Anstieg kompensierenden Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Die Pensionsverpflichtungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. EUR. Es werden nur noch die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Arbeitnehmern ausgewiesen, die bis zum 31. Dezember 2014 das Renteneintrittsalter erreicht haben. Neue Pensionszusagen werden generell nicht mehr gegeben. Die sonstigen Rückstellungen sind auf 2,7 Mio. EUR (VJ: 3,2 Mio. EUR) gesunken. Dies begründet sich im Wesentlichen durch die gesunkenen Rückstellungen für Gewährleistungen und Provisionen.

Das Eigenkapital beträgt 29,9 Mio. EUR (VJ: 30,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 49,7% (VJ: 47,3%). Der Bilanzgewinn liegt bei 5,9 Mio. EUR (VJ: 6,7 Mio. EUR).

Auftragsbestand

Der Auftragsbestand der PVA TePla AG ist infolge der Ausgliederung des operativen Geschäfts auf 7,8 Mio. EUR gesunken (VJ: 21,3 Mio. EUR).

Investitionen

Die Investitionen der PVA TePla AG lagen im Geschäftsjahr 2016 bei 0,1 Mio. EUR (VJ: 2,3 Mio. EUR).

Mitarbeiter

Die PVA TePla AG beschäftigte zum Jahresende 2016 31 Mitarbeiter (VJ: 28 Mitarbeiter).

Übernahmerelevante Angaben

Im Folgenden sind die nach § 315 Abs. 4 HGB geforderten übernahmerechtlichen Angaben dargestellt.

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Zum 31. Dezember 2016 setzt sich das gezeichnete Kapital der PVA TePla AG aus 21.749.988 nennwertlosen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR zusammen.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen

Beschränkungen von Stimmrechten oder der Übertragbarkeit von Aktien liegen nicht vor.

Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten

Nach den der Gesellschaft vorliegenden Meldungen hatte am 31. Dezember 2016 die PA Beteiligungsgesellschaft mbH, Wettenberg, einen Anteil von mehr als 10% an den Stimmrechten.

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen

Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestanden und bestehen nicht.

Stimmrechtskontrolle von am Kapital des Unternehmens beteiligten Arbeitnehmern

Es liegt keine Stimmrechtskontrolle von am Kapital des Unternehmens beteiligten Arbeitnehmern vor.

Ernennung und Abberufung der Vorstandsmitglieder

Die Bestellung der Vorstände der PVA TePla AG erfolgt gemäß § 84 AktG und nach § 6 Artikel 2 der Satzung der PVA TePla AG. Dort ist Folgendes geregelt:

Artikel 2: Die Bestellung der Mitglieder des Vorstands, der Widerruf ihrer Bestellung sowie der Abschluss, die Änderung und die Beendigung von Dienstverträgen mit den Mitgliedern des Vorstands erfolgen durch den Aufsichtsrat. Dasselbe gilt für die Bestimmung eines Vorstandsmitglieds zum Vorsitzenden oder zum Sprecher des Vorstands.

Befugnisse des Vorstands zur Aktienausgabe oder zum Aktienrückkauf

Zum 31. Dezember 2016 hat der Vorstand die Ermächtigung der Hauptversammlung, im Rahmen des genehmigten Kapitals in Höhe von EUR 10.874.994,00 neue Aktien bis zum 30. Juni 2017 auszugeben. Der Vorstand hat des Weiteren die Ermächtigung der Hauptversammlung, Aktien der Gesellschaft in Höhe von 10% des derzeitigen Grundkapitals bis zum 18. Juni 2018 zurückzukaufen.

Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Die aktuellen Rahmenvereinbarungen mit den Banken gehen von einer im Wesentlichen unveränderten Struktur der Gesellschafterverhältnisse aus und sehen für den Fall des Kontrollwechsels Neuverhandlungen bzw. in einem Fall ein Kündigungsrecht seitens der Bank vor. Ebenfalls sehen die Bestimmungen für ein öffentlich gefördertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt ein Sonderkündigungsrecht des Fördergebers im Fall des Kontrollwechsels vor. Darüber hinaus liegen keine Vereinbarungen der Gesellschaft vor, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

Change of Control-Klausel

Für den Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control) erhalten die Vorstandsmitglieder Leistungen, die 150% des Abfindungs-Caps (Wert von zwei Jahresvergütungen einschließlich Nebenleistungen) nicht überschreiten sollen.

Bericht nach § 289 Abs. 5 HGB

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der rechtlichen und satzungsgemäßen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden. Wir achten auf eine adäquate Trennung von Funktionen, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus achten wir auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Zudem haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut. Zentrale Bestandteile dieser Strukturen und Kontrollen sind die strikte Einhaltung des Vieraugenprinzips in allen wesentlichen Prozessabläufen des Rechnungswesens, wirksame und genau definierte Zugriffsberechtigungen in unseren EDV-Systemen, stichprobenweise Kontrollen der Mitarbeiter aller Ebenen durch die jeweiligen Vorgesetzten, die Verwendung eines konzernweit vereinheitlichten Berichts- und Formularwesens und die Regelung der Aufbau- und Ablauforganisation unter Einbeziehung der wesentlichen operativen Unternehmensprozesse im Rahmen unseres zertifizierten Qualitätsmanagementsystems. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des internen Kontrollsystems finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen in der Organisation implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte und durch die interne Revision überwacht. Die interne Revision ist dafür zuständig, die Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des IKS im Konzern unabhängig zu prüfen. Um dies tun zu können, hat die interne Revision umfassende Informations- und Prüfrechte.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder ein Internes Kontrollsystem noch ein Risikomanagementsystem absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Erklärung zur Unternehmensführung (§289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB mit dem Vergütungsbericht sind als Teil des Corporate Governance Berichts auf der Internetseite der PVA TePla AG im Bereich "Investor Relations - Corporate Governance" oder direkt unter dem Link: www.pvatepla.com/pva-tepla-service/investor-relations/corporate-governance einsehbar. Der Vergütungsbericht enthält die Darstellung der Grundzüge des Vergütungssystems gemäß § 289 Nr. 5 HGB und ist auch Bestandteil des Konzernabschlusses 2016 der PVA TePla AG.

Vergütung des Vorstands im Geschäftsjahr 2016

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2016 TEUR 591. Die Bezüge der Vorstandsmitglieder setzen sich aus einem erfolgsunabhängigen Grundgehalt, sonstigen Nebenleistungen (im Wesentlichen geldwerter Vorteil aus der Nutzung eines Firmenwagens, Zuschüsse zu den Beiträgen der Krankenversicherung sowie Beiträge zu einer Unterstützungskasse) und erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteilen in Form von Bonuszahlungen zusammen. Die erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteile gestalten sich für jedes Vorstandsmitglied unterschiedlich.

Für den Vorstandsvorsitzenden, Herrn Peter Abel, existiert keine variable, Erfolgs- oder sonstige Bonusvergütung.

Für den Vorstand Produktion und Technologie, Herrn Oliver Höfer, gilt die folgende Bonusregelung: Eine kurzfristige Bonuszahlung wird für das erste Halbjahr 2016 als Prozentsatz des einen Minimalbetrag von 5 Mio. Euro übersteigenden Jahresüberschusses des PVA TePla-Konzerns bemessen. Dieser Bonus ist grundsätzlich auf ein Viertel des jeweiligen Grundgehalts begrenzt. Im zweiten Halbjahr 2016 erfolgt eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Konzern-EBIT. Diese Vergütung ist auf die Hälfte der jährlichen Festvergütung beschränkt. Der langfristige Bonus für das erste Halbjahr 2016 wird anhand eines Referenzbetrags in fiktive Aktien zu einem aktuellen Referenzkurs umgerechnet und drei Jahre später mit dem dann gültigen Referenzkurs bewertet ausgezahlt. Die Höhe des langfristigen Bonus ist auf die jährliche Festvergütung begrenzt. Ab dem Geschäftsjahr 2017 wird ausschließlich ein kurzfristiger Bonus gewährt, der sich auf einen Prozentsatz am EBIT bemisst. Der Jahresbonus ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt.

Die Bonusregelung für den Finanzvorstand, Herrn Henning Döring, für das Geschäftsjahr 2016 sah eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Jahresüberschusses vor. Diese Vergütung ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt. Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein pauschaler Bonus in Höhe von 10.500 EUR gezahlt.

Im Geschäftsjahr 2016 erhielten die Vorstandsmitglieder auf dieser Basis folgende Bezüge:

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Gehalt

TEUR
Sonstige Bezüge

TEUR
Erfolgsabhängige Komponente

TEUR
Gesamt 2016

TEUR
Gesamt 2015

TEUR
Abel 120 0 0 120 120
Höfer 180 12 64 256 321
Döring 156 9 50 215 158
Gesamt 456 21 114 591 599

Die aufgeführten Werte für die erfolgsabhängige Komponente beinhalten die im Jahr 2016 für das Geschäftsjahr 2015 gezahlten und um die im Geschäftsjahr 2016 gebildete und ausgewiesene Rückstellung verminderten Beträge. Hinzu kommt die im Jahr 2016 für das Geschäftsjahr 2016 gebildete Rückstellung.

Die erfolgsabhängige Komponente für den Vorstand beinhaltet im Geschäftsjahr 2016 eine langfristige, erfolgsabhängige Komponente in Höhe von TEUR 64. Diese anteilsbasierte Vergütungskomponente wurde auf Basis eines Optionspreismodells berechnet.

Langfristig fällige Leistungen fallen im Zusammenhang mit der oben dargestellten langfristigen erfolgsabhängigen Komponente an. Alle anderen aufgeführten Bezüge sind kurzfristig fällig. Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung werden nicht gezahlt. Versorgungszusagen bestehen lediglich aus der Vergangenheit herrührend für den Vorstandsvorsitzenden, Peter Abel, in Höhe von 547 TEUR (VJ TEUR 530). Seit dem Wiedereintritt in den Vorstand sind keine weiteren Versorgungszusagen getroffen worden. Für alle weiteren derzeitigen Vorstandsmitglieder bestehen keine Pensionszusagen.

Aktienoptionen wurden an Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2016 nicht gewährt. Die Vorstandsverträge sehen eine Ausgleichszahlung bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeiten vor, deren Höhe - je nach Dienstvertrag - auf bis zu zwei Jahresvergütungen begrenzt ist (Abfindungs-Cap). Für den Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control) und der damit evtl. einhergehenden vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit erhalten die Vorstandsmitglieder Leistungen, die 150 % des Abfindungs-Caps nicht überschreiten sollen.

Für ehemalige Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Jahr 2016 Pensionszahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 66 geleistet. Zum Bilanzstichtag besteht für derartige Pensionsverpflichtungen eine Rückstellung von TEUR 692.

Abhängigkeitsbericht

Die PA Beteiligungsgesellschaft mbH verfügte auf der Hauptversammlung 2016 der PVA TePla AG über die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Vorstand der PVA TePla AG hat daher für das Geschäftsjahr 2016 einen Abhängigkeitsbericht für alle Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt.

Der Bericht für das Geschäftsjahr 2016 enthält folgende Schlusserklärung des Vorstands: "Wir erklären, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Berichtspflichtige Maßnahmen oder unterlassene Maßnahmen haben nicht vorgelegen."

Chancen und Risikobericht

Risiko- und Chancenbericht

Die Geschäftsfelder der PVA TePla-Gruppe sind einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unter einem Risiko wird die Möglichkeit verstanden, dass Ereignisse oder Handlungen die Gruppe oder eines der Geschäftsfelder daran hindern, seine avisierten Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es für die PVA TePla-Gruppe wichtig, Chancen für das Unternehmen zu identifizieren, um diese zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe zu sichern. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht. Chancen und Risiken werden im Folgenden dargestellt.

Beurteilung Eintrittswahrscheinlichkeit / Mögliches Ausmaß

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Stufe Eintrittswahrscheinlichkeit
Unwahrscheinlich 0% Eintrittswahrscheinlichkeit <20%
Möglich 20%< Eintrittswahrscheinlichkeit ≤70%
Wahrscheinlich 70%< Eintrittswahrscheinlichkeit ≤100%

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Stufe Mögliches Ausmaß
Niedrig 0 EUR< Ausmaß <500 TEUR
Mittel 500 TEUR≤ Ausmaß <1.000 TEUR
Hoch Ausmaß ≥1.000 TEUR

Die Bewertung der Risiken erfolgt auf Basis der Eintrittswahrscheinlichkeit gemäß den Stufen Unwahrscheinlich, Möglich und Wahrscheinlich, sowie des möglichen Ausmaßes des Risikos. Die Bewertung über das mögliche Ausmaß bezieht sich auf das operative Ergebnis (EBIT) des PVA TePla-Konzerns.

Risiko- und Chancenstrategie

Die Risiko- und Chancenstrategie ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand und die unternehmerische Weiterentwicklung des Unternehmens zu sichern. Die daraus resultierende Strategie bewertet die Risiken und die Chancen unternehmerischen Handelns. In den Kernkompetenzfeldern der Gesellschaft bzw. des Konzerns gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Hierzu zählt vor allem der Abschluss geeigneter Versicherungen. Dieser Prozess wird in enger Zusammenarbeit mit einem versierten und spezialisierten Versicherungsmakler durchgeführt und regelmäßig auf seine Effizienz geprüft und gegebenenfalls optimiert.

Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- bzw. Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden. Dazu steht den Geschäftsführern und Mitarbeitern ein "Risikohandbuch" mit Verfahrensanleitungen für ein ordnungsgemäßes und in die Zukunft gerichtetes Risikomanagement zur Verfügung. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die Gesamtheit aller risikobezogenen Aktivitäten und Maßnahmen, d.h. die Identifikation, Bewertung, Steuerung, Berichterstattung und Überwachung von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung definierter Risikokategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet.

Risikomanagement

Das Risikomanagement erfolgt in der PVA TePla AG, ihren Tochtergesellschaften und Geschäftsprozessen auf Basis der organisatorischen Grundlagen dezentral. Die Vorstände bzw. die Geschäftsführer sind damit für zentrale Aufgaben innerhalb des Risikomanagementsystems verantwortlich. Die frühzeitige Erfassung von Risiken ist ein zentraler Punkt des Risikomanagementsystems, um insbesondere den Vorstand laufend über den aktuellen Stand der Risiken innerhalb der PVA TePla zu informieren. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert. Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zum Vermeiden, Reduzieren und Absichern von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht.

Die Risikoberichte werden regelmäßig zentral zusammengefasst und analysiert und dann von Vorstand und Aufsichtsrat geprüft und diskutiert. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das System umfasst auch eine jährliche Risikoinventur, in der die relevanten Risiken für den Konzern erfasst und in ihrer Relevanz und ihren möglichen Auswirkungen bewertet werden. Maßnahmen, die zur Reduzierung der erfassten Risiken dienen, werden definiert und in ihrer Umsetzung nachverfolgt.

Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch sollen frühzeitig wichtige Informationen über mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung und Auflösung von Rückstellungen gewonnen werden.

In regelmäßigen Zeitabständen wird auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements kontrolliert und entsprechend angepasst.

Ebenso wurde ab dem Jahr 2007 ein System der internen Revision eingerichtet. Mit der Durchführung wurde eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt. Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat wurde ein mittelfristiger Plan abgestimmt, auf dessen Basis alle Bereiche der PVA TePla-Gruppe systematisch einem Audit unterzogen werden.

Beschreibung der Chancen und Risiken

Die PVA TePla-Gruppe unterscheidet zwischen Geschäftschancen und-risiken sowie operationellen und finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken. Diese stellen die wesentlichen Bereiche für die Unternehmensgruppe dar. Nicht in allen Teilbereichen sind Chancen und Risiken gleichermaßen vorhanden. Grundsätzlich erfolgt im Folgenden eine Nettodarstellung der Risiken (nach Maßnahmen).

Geschäftschancen und -risiken

Einschätzung deutsche Konjunktur

Die deutsche Wirtschaft rechnet 2017 mit einer leichten Zuwachsrate. Der Sachverständigenrat prognostiziert ein preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 1,3%. Hierbei handelt es sich nicht um eine Verlangsamung des konjunkturellen Aufschwungs, sondern lediglich um einen Kalendereffekt - der Aufschwung setzt sich fort. In großen Teilen wird der Anstieg vom starken privaten Konsum sowie vom Wohnungsbau getragen. Mit einem Plus von 431.000 Personen setzt sich zudem der Beschäftigungsanstieg fort. Die Bruttoanlageinvestitionen zeigen weiterhin nur ein moderates Wachstum. Nach einem Plus von 2,5% 2016, wird 2017 mit einem Anstieg von nur 2,0% gerechnet. Insbesondere von den Ausrüstungsinvestitionen ist kein deutlicher Anstieg zu erwarten.

Einschätzung Weltwirtschaft

Für 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum von real 3,4%. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe wird - trotz abermals leichter Wachstumsverlangsamung in China auf 6,5% (nach 6,7% 2016) - eine beschleunigte Dynamik von 4,5% vorhergesagt. Durch die Preiserholung bei Rohstoffen ist eine Überwindung der Rezession in Russland und Brasilien realistisch. Auch in Indien soll sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch Strukturreformen im Fiskaljahr 2017/18 wieder verbessern. In den Industrieländern dürfte sich das Wachstum mit 1,9% leicht beschleunigt fortsetzen. Möglich werden soll dies durch eine Belebung in den USA (+2,3%) und Kanada (+1,9%) sowie nahezu gleichbleibendes Wachstum in der Eurozone (+1,6%). Es bleibt trotz dieser tendenziell positiven Nachrichten bei einem hohen Maß an Unsicherheit. Im Januar 2017 räumte der Internationale Währungsfonds ein, dass die Bandbreite an Aufwärts- und Abwärtsrisiken ungewöhnlich ist. Vor allem die weitere Entwicklung in den USA und im Vereinigten Königreich konnte zum Zeitpunkt der Prognoseveröffentlichung schwer eingeschätzt werden.

Risiken aus den Absatzmärkten

Das Risiko in den von der PVA TePla bearbeiteten Märkten liegt besonders in den Schwankungen der Investitionstätigkeit der Kunden, der globalen Konjunkturentwicklung und damit auch im weiteren Sinne von politischen Entwicklungen sowie einem zunehmenden weltweiten Konkurrenz- und Preisdruck. Aussagen über die zukünftige Entwicklung einzelner Marktsegmente oder wirtschaftspolitischer Entscheidungen in Schwellenländern lassen sich nicht mit hinreichender Präzision und Eintrittswahrscheinlichkeit treffen.

Das Halbleitergeschäft, eine wichtige Branche für die Gruppe, ist traditionell gekennzeichnet durch eine hohe Zyklizität. Obwohl der Halbleitermarkt in den letzten Jahrzehnten eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate weit über den meisten sogenannten Old-Economy-Branchen aufwies, umfasst dieser Durchschnitt sowohl starke Wachstums- als auch Rezessionsjahre. So ist die Investitionstätigkeit im Halbleitermarkt in den Jahren 2011 bis 2016 stagnierend bis rückläufig gewesen, um ab 2017 laut Marktforschungsinstituten wieder deutlich anzusteigen. Insbesondere die Investitionen in neue Waferkapazitäten - ein wichtiger Teilmarkt für die PVA TePla - unterlagen in den vergangenen Jahren starken Schwankungen.

Der Solarmarkt war in den letzten Jahren von hohen Überkapazitäten - vor allem durch chinesische Anbieter - gekennzeichnet. Nach den zurückliegenden hohen Wachstumsraten sind der Solarmarkt und damit auch dessen Zulieferindustrie stark in Mitleidenschaft gezogen worden. In Reaktion darauf hat PVA TePla in den Jahren 2013 und 2014 Produktionskapazitäten in Dänemark geschlossen sowie Personalbestände an allen Standorten infolge des Markteinbruchs entsprechend reduziert.

Im GB Industrial Systems liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit bei Anlagen zum Sintern von Hartmetall mit einem hohen Anteil in China. In diesem Produktbereich ist seit 2012 eine deutlich stärkere Volatilität zu registrieren. Die Einführung neuer Technologien, die zur Substitution vorhandener Materialien führt, können Märkte nachhaltig beeinflussen. Als Beispiel sei eine neue vom amerikanischen Unternehmer Elon Musk erwähnte Tunnelbohrtechnik genannt, die von Herstellern herkömmlicher Tunnelvortriebsmaschinen, in denen Hartmetall als Schneidwerkzeug zum Einsatz kommt, aufmerksam beobachtet wird.

Chancen aus den Absatzmärkten

In Märkten wie der Hartmetallherstellung, der Halbleiterindustrie und der Photovoltaik bietet die PVA TePla-Gruppe Prozesstechnologien an, die auch in Zukunft fester Bestandteil der jeweiligen Wertschöpfungsketten bleiben werden. Im Bereich der Wärmebehandlungsanlagen können sich durch die Weiterentwicklung der sogenannten Heißpresse - bei der PVA TePla kommt die größte Heißpresse Europas zum Einsatz - neue Anwendermärkte entwickeln. Die Luftfahrtindustrie oder z.B. auch die Werkzeugindustrie sind Beispiele für Märkte, in die solch ein Anlagentyp geliefert wird. In der Halbleiterindustrie können diese Prozesstechnologien z.B. Kristallzuchtanlagen zum Ziehen, von hochreinen Silizium- oder Siliziumcarbid-Kristallen für die Hochleistungselektronik oder Analysesysteme für die zerstörungsfreie Qualitätsüberprüfung in der LED- oder MEMS-Fertigung sein. Die Nachfrage nach Plasmaanlagen und Analysesystemen korreliert mit der Entwicklung von Halbleitermärkten (z.B. MEMS, LED, OLED/PLED, IGBT). Durch das mittelfristig unterstellte Wachstum des Halbleitermarkts sowie neue Applikationen für Plasmaanlagen im Halbleiter/Life Science/Industrial-Bereich kann weiteres Wachstum für diese Produktbereiche der PVA TePla erwartet werden. Der Markt für Halbleiter wird mittelfristig verstärkt wachsen, getrieben durch die sich beschleunigende Vernetzung von Milliarden von Geräten in der Industrie und im Privatbereich (Stichworte: "Internet der Dinge, Industrie 4.0"). Auch im Budget für das Jahr 2017 wurden Umsätze aus Neu- und Weiterentwicklungen moderat und mit kleinen Stückzahlen unterstellt, um eine hohe Abhängigkeit von Anlagen mit einem jungen und wenig prognostizierbaren Produktlebenszyklus zu vermeiden. Es wurden budgetseitig die Chancen aus Großaufträgen im Halbleitermarkt nicht berücksichtigt.

Durch die großen Investitionen in Kapazitätserweiterungen vor allem der chinesischen Unternehmen sind im Solarmarkt hohe Überkapazitäten und stark sinkende Absatzpreise über die gesamte Wertschöpfungskette der Solarindustrie entstanden. Es gibt jedoch weiterhin eine ganze Reihe von Zukunftsmärkten für die Solarindustrie: Nordamerika, Japan, Indien, Australien, Marokko, die MENA-Region (Middle East and North Africa: Naher Osten und Nordafrika) sowie Südafrika und Südamerika. Chancen bieten sich zudem in Märkten, in denen aus wirtschaftspolitischen Gründen eigene Technologien und Produktionskapazitäten aufgebaut werden sollen. Aber auch in Europa bietet sich an der einen oder anderen Stelle die Möglichkeit für größere Projekte. Allerdings stehen diesen Chancen oftmals Probleme bei der Finanzierung der geplanten Projekte gegenüber. Aller Voraussicht nach wird sich eine Anlagentechnologie durchsetzen, die höchste Effizienzgrade mit optimaler Cost of Ownership garantiert. Da die PVA TePla solche Anlagen zur Verfügung stellen kann, werden die Marktaussichten mittel- und langfristig auch auf dem im Moment schwierigen Photovoltaikmarkt mit verhaltenem Optimismus betrachtet. Hieraus ergeben sich grundsätzlich für die PVA TePla auch Chancen für neue, größere Anlagenaufträge. Budgetseitig erfolgte aus Vorsichtsgründen jedoch keine Berücksichtigung erwähnenswerter Neuaufträge.

Konjunkturelle Risiken

Für 2017 wird von Analystenseite eine Wachstumsrate des globalen BIP von 3,4% unterstellt. Trotz dieses positiven Ausblicks bleibt die Gesamtwirtschaftslage jedoch mit großen Unsicherheiten behaftet. Welche Implikationen die aktuellen politischen Entwicklungen in einer Reihe von westlichen Ländern - als Beispiel sei hier nur das Thema Brexit erwähnt - für die Weltwirtschaft besitzt, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig unabsehbar. Die Schuldenkrise der etablierten Industrieländer schwelt weiter und kann die wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer - ein ausgesprochen wichtiger Markt für die PVA TePla-Gruppe - in Mitleidenschaft ziehen. Schwächer werdende Wachstumsraten der Schwellenländer, insbesondere China, zeugen von dieser Problematik. Für die PVA TePla ist insbesondere der chinesische Markt im Bereich Vakuumanlagen von großer Bedeutung. Mit der Verlangsamung der konjunkturellen Entwicklung in China im Laufe der letzten Jahre und der bestehenden Korrelation zwischen den in Anlagen der PVA TePla hergestellten Produkten und dem Ausbau der Infrastruktur besteht die Möglichkeit einer Investitionszurückhaltung. Die von westlicher Seite erhobenen Sanktionen gegenüber Russland betreffen einen für die PVA TePla-Gruppe interessanten Markt, zumal es von russischer Seite Anzeichen von verstärkten Bemühungen um eine Vertiefung bzw. Ausbau der technologischen Basis im Land gibt.

Den Risiken aus den Absatzmärkten und konjunkturellen Risiken begegnet die PVA TePla-Gruppe durch Diversifizierung des Leistungsangebots in verschiedene Branchen wie Halbleiter, Photovoltaik, Werkzeug- und Hartmetalltechnik, Herstellung hochwertiger Metalle und Keramiken, Automobil- und Flugzeugindustrie, Elektro- und Elektronikindustrie. Zyklische, absehbare Schwankungen des Marktvolumens werden vornehmlich durch Zukauf oder Reduzierung von Fremdleistungen ausgeglichen, wobei bei einer unerwartet großen Nachfrage das Risiko von Produktionsengpässen auftreten kann. Die Strategie einer relativ niedrigen Fertigungstiefe erlaubt hier zeitnahe Reaktionen. Auch werden im PVA TePla-Konzern hochwertige Lohnarbeiten - wie Plasmabehandlung, Hochvakuumlöten und Wärmebehandeln von Bauteilen - angeboten, die erfahrungsgemäß in Zeiten geringer Investitionsneigung von den Kunden verstärkt nachgefragt werden. In den Geschäftsjahren 2013 und 2014 war es PVA TePla aufgrund der stärkeren Parallelität in den Zyklen der Absatzmärkte nicht mehr möglich, im Rahmen dieser Diversifikations- und Synergiestrategie eine Kompensation zu erreichen, die die Unternehmensgruppe ertragsfähig hielt. Aus diesem Grund wurden umfangreiche Konsolidierungsmaßnahmen für Standorte und Personalbestände eingeleitet. Bei einer erneuten nachhaltigen Verfehlung von prognostizierten Aufträgen insbesondere aus China und dem weiteren Ausbleiben von Kompensationsmöglichkeiten besteht das Risiko, weitere Konsolidierungsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Risiken aus technologischen Entwicklungen

Das Risiko von Auftragsverlusten durch eine unerwartete, neu am Markt auftauchende (Seiteneinsteiger-) Technologie wird durch ständige Beobachtung neuer branchenspezifischer Forschungs- und Technologiearbeiten und veröffentlichter Ergebnisse sowie Gespräche mit den Schlüsselkunden und Forschungsinstituten weltweit verfolgt und eingeschätzt. Die technologische Weiterentwicklung der Produkte wird neben der laufend vorgenommenen Entwicklungstätigkeit u. a. in betriebseigenen Labors sowie durch das Betreiben eigener Dienstleistungszentren, in denen Werkstoffe und Materialien für Kunden prozessiert werden, zusätzlich gesichert. In hohem Maße kommen dort die Entwicklungsabteilungen des Unternehmens mit neuesten Anforderungen an die Werkstoff- und Materialbeschaffenheit von Seiten der Kunden in Kontakt. Die technische Komplexität der Produkte und der schnelle technologische Fortschritt beinhalten Risiken im Hinblick auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Der mittel- und langfristige Erfolg hängt davon ab, dass innerhalb angemessener Zeitspannen marktfähige Produkte entwickelt werden, die zeitnah ausreichende Umsätze generieren, so dass der Cash Flow die Innenfinanzierung des Konzerns sichert. Die technische Komplexität unserer Produkte und die hohen Kundenanforderungen bergen unter Umständen ebenfalls Risiken, die sich in erhöhten Gewährleistungsaufwendungen niederschlagen können.

Chancen aus technologischen Entwicklungen

Als Anbieter von Technologie zur Herstellung und Bearbeitung von Materialien, Teilen und Baugruppen für Branchen, bei deren Herstellung Vakuum und hohe Temperatur eine entscheidende Rolle spielen, bestehen die Chancen, dass sich durch neue Anwendungsfelder für in unseren Anlagen hergestellte Materialien ein zusätzlicher Bedarf entwickelt. Auch können neue Anforderungen an Materialien notwendig werden, die einen neuen Anlagentypus in unseren Spezialgebieten erforderlich machen. Aufgrund des Klimawandels stehen Energieeinsparungen zur Verlangsamung des globalen Temperaturanstiegs im Vordergrund. Neue Materialien, die zu einer erhebliche Erhöhung der Lebensdauer von Geräten und Strukturen führen, tragen im besonderen Masse zu den Energieeinsparungen bei. Aber auch neue Materialien für die Leichtbauweise leisten Ihren Beitrag zur Energieeffizienz. Daher wird sich die Chance für unsere Prozess- und Anlagentechnik für die Entwicklung und Produktion der zu entwickelnden Materialien weltweit erheblich erhöhen.

Risiken aus Handelsbarrieren

Als international tätige Unternehmensgruppe mit hohem Exportanteil ist PVA TePla grundsätzlich anfällig für Handelsbarrieren oder Sanktionen im Bereich der Zollpolitik. Aufgrund der aktuellen außenpolitischen Entwicklungen ist tendenziell eine Verschärfung im Bereich der Sanktionspolitik zu erkennen. Dies betrifft insbesondere Russland, aber zukünftig unter Umständen - abhängig von der politischen Entwicklung - auch andere Regionen. PVA TePla prüft stets die Notwendigkeit von Ausfuhrgenehmigungen und sichert bei Risikoaufträgen das politische Risiko über Investitionsgüterkreditversicherungen ab. Grundsätzlich bleibt aber eine Anfälligkeit gegenüber Handelsbarrieren, da Abschlüsse von Versicherungen bei einer Verschärfung von politischen Risiken nur begrenzt möglich sind.

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Risikokategorie Eintrittswahrscheinlichkeit Ausmaß Chancenkategorie Ausmaß
Risiken aus den Absatzmärkten Möglich Hoch Chancen aus den Absatzmärkten Hoch
Konjunkturelle Risiken Global Wahrscheinlich Mittel
Konjunkturelle Risiken China Möglich Hoch
Risiken aus technologischen Entwicklungen Möglich Hoch Chancen aus technologischen Entwicklungen Hoch
Risiko aus Handelsbarrieren Möglich Hoch

Operationelle Chancen und Risiken

Risiken aus Zulieferungen

Grundsätzlich wird dem Risiko von Terminverzögerungen oder Lieferausfällen durch die Auswahl und Qualifikation von Lieferanten und einer intensiven Begleitung unserer Lieferanten begegnet. Die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten lässt sich grundsätzlich nicht ausschließen, wird mehrheitlich aber dadurch begrenzt, dass möglichst mehrere Lieferanten für wichtige Komponenten qualifiziert werden und die Zulieferungen auf diese Lieferanten aufgeteilt werden. Das Ausfallrisiko von Lieferanten (z.B. durch Insolvenzen) wird durch Betrachtung der wirtschaftlichen Lage des Lieferanten und durch eine gezielte Auswahl und Qualifizierung alternativer Lieferanten, erheblich reduziert. Bei allen bedeutenden Zulieferern wird auf ein geeignetes Qualitätssicherungssystem und eine angemessene Haftungsdeckung durch Versicherungen geachtet.

Risiken und Chancen aus Beteiligungen und M&A

Seit 1. Januar 2015 ist das gesamte operative Geschäft der PVA TePla in Tochtergesellschaften überführt worden. Neben den jetzt erheblich flexibleren, markt- und kundenorientierten Strukturen der Tochtergesellschaften sind die Nutzung von Synergien und eine Bündelung von Kapazitäten von hoher Bedeutung. Es können durch negative wirtschaftliche Entwicklungen die erwarteten Umsatz- und Ergebnisziele der einzelnen Tochtergesellschaften unter Umständen gefährdet werden. Daraus resultierende Anpassungen können durch Bündelungen eventuell nicht ausgeglichen werden, was zu einer Reduzierung der Produktions- und Personalkapazität einzelner Tochtergesellschaften bzw. Standorte führen würde. Alle Tochtergesellschaften unterliegen einem kontinuierlichen Prozess der Überwachung, um gegebenenfalls diese Beteiligungen zeitnah zu unterstützen und deren Profitabilität sicherzustellen. Es zeichnet sich zurzeit auf Grund des schwierigen Marktumfelds eine Konsolidierung von Wärmebehandlungsanlagenherstellern ab. Die PVA TePla wird gegebenenfalls mögliche Akquisitionsziele weltweit eingehend prüfen. Schwerpunktmäßig kommen für eine Akquisition Unternehmen in Betracht, die technologisch und marktseitig eine sinnvolle Ergänzung für die PVA TePla-Gruppe darstellen und möglichst auch zur Ressourcen-Bündelung beitragen können.

Personalrisiken

Der Erfolg der PVA TePla Gruppe ist wesentlich von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Know-how abhängig. Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiter und Führungskräfte ist in den Branchen und in den Regionen, in denen PVA TePla tätig ist, jedoch sehr stark. Der künftige Erfolg der Unternehmensgruppe hängt insofern auch davon ab, inwiefern es gelingt, weiteres Fachpersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Die demografische Entwicklung zwingt das Unternehmen zudem, mit den Veränderungen durch eine älter werdende Belegschaft umzugehen und einen qualifizierten Fach- und Führungskräftenachwuchs zu sichern. Bei Eintritt des Risikos ist in Abhängigkeit von der Tragweite der Personal- engpässe mit einer Auswirkung auf die unternehmerische Tätigkeit und folglich auch auf das Ergebnis der PVA TePla-Gruppe zu rechnen.

Risiken in Verbindung mit IT

Das Ausfallrisiko von EDV-Anlagen und die Bedrohung durch Softwareviren und andere Schadsoftware (z.B. sogenannte Trojaner) werden durch regelmäßige und angemessene Datensicherung, durch geeignete Schutzmaßnahmen gegen externe Einflüsse (z.B. laufend aktualisierter Virenschutz, Firewall) und durch geeignete Zugangskontrollen und Passwortänderungen reduziert. Aufgrund der Zunahme von Gefährdungen durch Cyber-Kriminalität und Hacker-Angriffe wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit höher gestuft und weitere Vorkehrungen zur Abwehr bspw. in Form von zusätzlichen MitarbeiterSchulungen und Mailfiltern implementiert. Trotz aller Vorkehrungen können Störungen in der Informationstechnologie und dadurch negative Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Elementar- und Umweltrisiken

Insgesamt wurden angemessene Versicherungen für Elementarrisiken für die Standorte der PVA TePla AG abgeschlossen. Aufgrund der Geschäftsstruktur mit der Konzentration auf Engineering und Montage sowie einem sehr geringen Umfang des Einsatzes von Gefahrstoffen und anderen Stoffen mit Risiken für Sicherheit und Umwelt ist der Umfang der Umweltrisiken durch die Tätigkeit der PVA TePla sehr gering. Es wurde auch hierfür eine Umweltschadenhaftpflicht- und Unfallschadenversicherung mit angemessenen Deckungssummen abgeschlossen.

Risiken aus Rechtstreitigkeiten

Eine Tochtergesellschaft der PVA TePla AG, die PVA TePla America, Inc., ist aktuell mit einem Gerichtsverfahren konfrontiert.

Die Tochtergesellschaft PVA TePla America Inc. wird gerichtlich wegen behaupteter Mängel einer Plasmaanlage in Anspruch genommen. Die Anlage wurde nicht an den türkischen Anspruchsteller, sondern an einen amerikanischen Kunden geliefert, der diese an den Anspruchsteller verleast. Der Ersatzbetrag wurde bislang nicht spezifiziert. PVA TePla geht davon aus, dass weder eine Dritthaftung besteht, noch dass dem Endkunden wesentliche Nachteile durch Sachmängel entstanden sein könnten.

Im Verlauf des vierten Quartals 2016 haben sich die Hinweise von Seiten der Anwälte der PVA TePla verdichtet, dass die gerichtliche Auseinandersetzung zu Gunsten von PVA TePla abgeschlossen werden wird.

Ein weiteres - im letzten Geschäftsjahr anhängiges Gerichtsverfahren - ist abgeschlossen: Die PVA TePla AG wurde vom Insolvenzverwalter eines amerikanischen Herstellers von Polysilizium auf Rückzahlung eines Kaufpreises von Anlagen verklagt, der in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 für die Lieferung von Kristallzuchtanlagen überwiesen wurde.

Im Februar 2017 wurde diese Klage vom United States Bankruptcy Court ohne Möglichkeit der Revision abgewiesen.

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Risikokategorie Eintrittswahrscheinlichkeit Ausmaß
Risiken aus Zulieferungen Möglich Hoch
Risiken aus Beteiligungen und M&A Möglich Hoch
Risiken in Verbindung mit IT Möglich Hoch
Elementar- und Umweltrisiken Unwahrscheinlich Hoch
Rechtstreitigkeiten Unwahrscheinlich Hoch
Personalrisiken Möglich Hoch

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Liquiditätsrisiken und Risiken aus der Verfehlung von Kreditvereinbarungsbedingungen Durch den Abschluss eines Konsortialdarlehensvertrages im August 2015 über 7,5 Mio. EUR Mischlinie (Bar- und Avallinien) und 27,5 Mio. EUR Avallinien sowie einer Erhöhungsoption für weitere Avallinien von 20 Mio. EUR mit einer Laufzeit von 36 Monaten verfügt die PVA TePla AG über eine stabile Finanzierungsstruktur. Daneben verfügt die PVA TePla über eine langfristig zugesagte Immobilienkreditlinie über aktuell 4,3 Mio. EUR, die jederzeit für Betriebsmittelzwecke in Anspruch genommen werden kann und sich halbjährlich reduziert Der Gruppe stehen damit aktuell ausreichende Kreditlinien zur Finanzierung des Geschäfts einschließlich der Ausweitung des Geschäftsvolumens als auch ausreichende Avallinien zur Gewährung von Anzahlungsgarantien für Kunden zur Verfügung.

Der Konsortialdarlehensvertrag definiert Kreditvereinbarungsbedingungen, sog. Financial Covenants, zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. Im Fall von Planverfehlungen besteht das Risiko für die Abweichung von den vertraglich definierten Kreditvereinbarungsbedingungen (Financial Covenants Breach) mit der Folge eines möglichen außerordentlichen Kündigungsrechts für die Darlehensgeber. Auch wenn sich aus heutiger Sicht keine Hinweise ergeben, dass sich negative Planabweichungen und damit künftig ein Financial Covenants Breach ergeben könnten, bleibt ein Restrisiko, dass im Fall einer Verfehlung die zugesagten Bar- und Avallinien signifikant reduziert oder vollständig gekündigt werden könnten. Da der Konzern selbst für diesen Fall über Finanzierungsalternativen verfügt, sieht der Vorstand aus heutiger Sicht keine Gefahr für eine kurz- oder mittelfristige Zahlungsunfähigkeit der PVA TePla-Gruppe.

Risiken und Chancen aus Veränderungen von Devisenkursen

Trotz der Absicherung von Wechselkursrisiken in einzelnen Geschäften besteht das Risiko einer Verschlechterung der Wechselkursrelation speziell zwischen Euro und US-Dollar und einer daraus gegebenenfalls resultierenden Verschlechterung unserer Position gegenüber Wettbewerbern aus diesem Währungsraum bzw. des sich daraus ergebenden Preisdrucks. Dem Risiko schwankender Wechselkurse wird grundsätzlich durch lokale Fertigung und ggf. durch Zukauf aus dem entsprechenden Währungsraum begegnet.

Für die sich in Bezug auf die Umrechnung des bei ausländischen Konzerngesellschaften außerhalb der Eurozone gebundenen Netto-Vermögens und deren Erträge und Aufwendungen entstehenden Bewertungsänderungen werden im Konzern in der Regel keine Maßnahmen zur Absicherung getroffen. Die weiterhin zu beobachtende Tendenz eines "schwächeren" Euro im Vergleich zum US-Dollar stärkt unsere Wettbewerbsposition gegenüber Wettbewerbern aus dem Dollar-Währungsraum.

Risiken aus steuerlichen Themen

Aufgrund des Umfangs von Großaufträgen aus dem Ausland hat die Komplexität der zugehörigen steuerlichen Themen zugenommen. Dazu zählen insbesondere die Themenkreise Verrechnungspreise im Geschäft zwischen den Gesellschaften der PVA TePla-Gruppe und Umsatzsteuern, vor allem auf Dienstleistungen und steuerliche Regelungen für Mitarbeiter, die ins Ausland entsendet werden. Wir bearbeiten diese Themen in enger Zusammenarbeit mit unseren steuerlichen Beratern und sehen keine nennenswerten Risiken. Es ist aber ein zunehmender Aufwand für diese Beratungen, die interne Bearbeitung und die Umsetzung der Regelungen mit den zugehörigen Registrierungen zu beobachten.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Rahmen der eigentlichen Geschäftstätigkeit der PVA TePla entstehen Finanzinstrumente (z.B. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit werden Finanzinstrumente eingesetzt (z.B. Darlehen von Banken) oder es entstehen auch hieraus Finanzinstrumente (z.B. Anlage kurzfristig überschüssiger Liquidität). Zusätzlich werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt, um Risiken aus der Geschäftstätigkeit (z.B. Wechselkursrisiken) oder aus der Finanzierung (z.B. Zinsrisiken) zu beseitigen oder zu begrenzen. Ein isolierter Einsatz von Finanzinstrumenten ohne Verbindung zur eigentlichen Geschäftstätigkeit erfolgt nicht. Im Folgenden werden die Chancen und Risiken der einzelnen relevanten Kategorien von Finanzinstrumenten dargestellt (weitere Angaben hierzu siehe Textziffer 27. des Konzernanhangs):

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

Die Liquiditäts- und Kreditrisiken für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs werden bei Großaufträgen durch Kunden- und Lieferantenfinanzierung gesenkt. Dabei wird meist eine mehrstufige Anzahlungsregelung, für Einzelsysteme beginnend mit durchschnittlich 30% bei Auftragseingang, vertraglich vereinbart. Darüber hinaus werden gegen Forderungsausfälle in der Regel Zahlungssicherheiten (z.B. Akkreditive) vereinbart und ein intensives Forderungscontrolling durchgeführt.

Im Gegensatz dazu muss der Konzern seinerseits nur bei wenigen Lieferanten eine Anzahlung leisten. Darüber hinaus optimiert der Konzern seinen externen Liquiditätsbedarf durch eine rollierende Liquiditätsvorschau der dem Konzern angehörenden Unternehmen und durch kurzfristige Darlehensgewährungen innerhalb des Konzerns.

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Positionen besteht kein nennenswertes Marktrisiko.

Sonstige Forderungen:

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Positionen besteht kein nennenswertes Marktrisiko.

Geleistete Anzahlungen:

Anzahlungen werden von den einzelnen Konzernunternehmen im Wesentlichen nur bei Lieferanten für größere Zulieferungen/Hauptkomponenten geleistet, grundsätzlich erfolgen auf der Beschaffungsseite Anzahlungen gegen eine entsprechende Anzahlungsbürgschaft. Aufgrund dieser Absicherung besteht für den Konzern kein erkennbares Risiko.

Finanzverbindlichkeiten:

Der wesentliche Inhalt dieses Postens sind die zur Finanzierung von Betriebsmitteln aufgenommenen Bankdarlehen.
Diese Darlehen sind entweder mit festen Zinsen über die gesamte Laufzeit vereinbart oder im Falle von Darlehen mit nominell variablen Zinssätzen teilweise mit entsprechenden Zinssicherungsgeschäften hinterlegt, die diese Darlehen zu synthetischen Festzinsdarlehen ergänzen.
Mit Wirkung zum 3. März 2014 wurden zwei festverzinsliche und durch Grundschulden besicherte Immobiliendarlehen für den Neubau in Wettenberg über insgesamt 5.684 TEUR gekündigt und in einem neuen Darlehen über 6.000 TEUR mit einer Laufzeit bis Dezember 2022 zusammengefasst. Das neue Darlehen wurde mit einem bereits existierenden Zinssicherungsgeschäft über insgesamt 6.000 TEUR synchronisiert.
Da die Marktzinssätze zum Bilanzstichtag erneut niedriger waren als die den oben genannten Sicherungsgeschäften zugrundeliegenden Zinssätze, enthält der Konzernabschluss übrige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 647 (VJ: TEUR 790), im Einzelabschluss der PVA TePla AG wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 585 (VJ: TEUR 683) notwendig.
Ein langfristig zugesagtes Darlehen zur Finanzierung der Gebäude am Standort Wettenberg wurde zur kurzzeitigen Betriebsmittelfinanzierung in Anspruch genommen. Dieses Darlehen mit nominell variablem Zinssatz ohne entsprechendes Zinssicherungsgeschäft birgt ein geringes Marktrisiko aus Änderungen der entsprechenden Marktzinssätze.
Aufgrund des aktuellen sehr niedrigen Zinsniveaus und einem mittelfristig nicht zu erwartendem Anstieg der Marktzinsen wird aktuell von einer Zinssicherung für diese Darlehen abgesehen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen:

Hier handelt es sich um kurzfristige Positionen, die fast ausschließlich in EUR abgerechnet werden. Ein relevantes Markt- und Kreditrisiko liegt somit nicht vor.

Sonstige Verbindlichkeiten:

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Positionen besteht kein nennenswertes Marktrisiko.

Wechselkurssicherung:

Der Konzern - dies gilt auch für die PVA TePla AG - realisiert einen Großteil seiner Umsätze im Ausland. Die Fakturierung der Aufträge auch außerhalb des Euroraums erfolgt überwiegend in EUR. Anderenfalls wird im Einzelfall die Absicherung von Währungsschwankungen durch Devisentermingeschäfte gewährleistet. Da es sich in Verbindung mit dem Grundgeschäft um geschlossene Positionen handelt, bei denen Zahlungsbeträge und -termine aufeinander abgestimmt sind, besteht kein nennenswertes Marktrisiko. Die Kalkulationen der Grundgeschäfte basieren auf den jeweiligen abgesicherten Terminkursen.
Bedingt durch die bereits oben genannte weltweite Lieferantenauswahl erfolgt teilweise eine Beschaffung in Fremdwährungen. Über Natural Hedging (natürliche Absicherung) werden US-Dollar-Bestände für Zahlungsverpflichtungen im geringeren Ausmaß genutzt. Sonstige Fremdwährungsverpflichtungen und größere US-Dollar-Zahlungen werden über Devisentermingeschäfte gesichert, die dem Grundgeschäft in ihrer Zahlungsstruktur entsprechen und damit das Wechselkursrisiko vermeiden. Zu den Risiken im Bereich der Zulieferung/Materialbeschaffung verweisen wir auf die obigen Ausführungen.

Zinssicherung:

Ein Teil der Darlehen zur Finanzierung der Neubauten wurde als Darlehen mit nominell variablen Zinssätzen abgeschlossen und durch entsprechende Zinssicherungsgeschäfte hinterlegt, die diese Darlehen zu synthetischen Festzinsdarlehen ergänzen.
Im Hinblick auf die Risiken dieser Finanzinstrumente verweisen wir daher auf unsere obigen Ausführungen zu Finanzverbindlichkeiten.

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Risikokategorie Eintrittswahrscheinlichkeit Ausmaß
Risiken aus Veränderungen von Devisenkursen Unwahrscheinlich Niedrig
Risiken aus steuerlichen Themen Unwahrscheinlich Niedrig
Risiken aus Finanzverbindlichkeiten Unwahrscheinlich Mittel
Risiken aus Verbindlichkeiten und Leistungen Unwahrscheinlich Niedrig
Liquiditätsrisiken Unwahrscheinlich Hoch
Risiken aus Financial Covenants Breaches Unwahrscheinlich Hoch

Gesamtaussage des Vorstands

In seiner Funktion als Verantwortlicher für das Risikomanagement überprüft der Vorstand der PVA TePla AG die Risiko- und Chancensituation der Unternehmensgruppe. Das sich daraus ergebende Fazit wird wie folgt zusammengefasst.

Zusammenfassung

Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 hat sich das Risikoprofil der Gruppe gegenüber 2015 nicht verändert. Die wesentlichen Risiken entstammten den oben beschriebenen Entwicklungen der Märkte, der damit verbundenen zyklischen Investitionsbereitschaft der Kunden, der technologischen Entwicklung, des Lieferantenrisikos und der Risiken aus Handelsbarrieren. Dieser Entwicklung, die ihren Ausdruck in der Vergangenheit in einem Ertragsrückgang und einer höheren Volatilität des Auftragseingangs in beiden Geschäftsbereichen gefunden hat, wurde mit Restrukturierungsmaßnahmen begegnet. Die vollzogenen Programme zum Personalabbau und zur Standortkonsolidierung führten zu einem abgesenkten Break Even-Umsatz. Mit der Betriebsverlagerung der PVA Metrology and Plasma Solutions Anfang 2016 wurden weitere Schritte eingeleitet, um die Gewinnschwelle auch künftig noch weiter zu reduzieren. Zudem wird vertriebsseitig weiter an einer stärkeren Präsenz in zukünftig an Attraktivität zunehmenden Märkten gearbeitet. Das Personalrisiko, das IT-Sicherheitsrisiko, Risiken aus Rechtsstreitigkeiten und Risiken aus der Verfehlung von Kreditvereinbarungsbedingungen sind gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr unverändert geblieben. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährden können, werden durch geeignete Gegenmaßnahmen überwacht. Allen sonstigen Risiken messen wir aufgrund einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit, einer geringen Schadenshöhe oder aufgrund von eingeleiteten Gegenmaßnahmen aus heutiger Sicht nur ein geringes Restrisiko bei. Die dargestellten Chancen stellen für die PVA TePla-Gruppe Potentiale und gleichzeitig Herausforderungen dar. Mit der grundsätzlich flexibel ausgerichteten Produktionsstruktur sind die Unternehmen der PVA TePla-Gruppe gut auf die Realisierung von Chancen vorbereitet.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2017 gehen wir erneut von einem deutlichen Rückgang des Umsatzes aus, der sich durch den Wechsel im Geschäftszweck der PVA TePla AG begründet. Die PVA TePla AG fungiert seit dem 1. Januar 2015 nur noch als eine reine Führungs- und Funktionsholding. Umsatzerlöse der AG beinhalten - neben der Abwicklung von Auftragseingängen bis zum 31. Dezember 2014 - Management- und Serviceleistungen für begrenzte Funktionen in den Bereichen Marketing, IT, Personal, Beteiligungscontrolling, Buchhaltung und Facility Management. Der Umfang der Management- und Serviceleistungen wird sich zusammen mit den Erträgen aus Miet- und Betriebspachtverträgen voraussichtlich auf 7 bis 10 Mio. EUR belaufen. Umsätze für Altaufträge werden voraussichtlich in Höhe von 0,7 Mio. erzielt. Die PVA TePla AG erwartet darauf basierend in 2017 ein weitgehend ausgeglichenes operatives Ergebnis vor Ergebnisabführungsverträgen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter 2016

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Wettenberg, den 24. März 2017

PVA TePla AG

Der Vorstand

Peter Abel

Oliver Höfer

Bilanz zum 31.12.2016

AKTIVA

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31.12.2016 31.12.2015
TEUR TEUR TEUR
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A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184 154
2. geleistete Anzahlungen 50 50
234 204
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.310 20.011
2. technische Anlagen und Maschinen 770 908
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493 743
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25 109
20.598 21.771
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.432 12.432
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.231 1.410
13.663 13.842
34.495 35.817
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0 0
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.211 14.244
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0 0
4. geleistete Anzahlungen 242 242
2.453 14.486
abzüglich erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.415 -11.957
1.038 2.529
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 242 1.153
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 22.322 20.426
3. sonstige Vermögensgegenstände 26 191
22.590 21.770
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.801 4.271
25.429 28.570
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 197 319
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0 0
60.121 64.706
PASSIVA
TEUR 31.12.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 21.750 21.750
II. Kapitalrücklage 2.175 2.175
III. Gewinnrücklagen 0 0
andere Gewinnrücklagen 22 22
IV. Bilanzgewinn 5.919 6.667
29.866 30.614
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.981 7.055
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. sonstige Rückstellungen 2.680 3.183
9.661 10.238
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.094 9.577
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.269 2.713
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 651 238
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.104 11.276
5. sonstige Verbindlichkeiten 476 50
20.594 23.854
60.121 64.706

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2016 bis 31.12.2016

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01.01.2016 bis 31.12.2016

TEUR
01.01.2015 bis 31.12.2015

TEUR
1. Umsatzerlöse 26.465 30.368
2. Verminderung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -12.033 -4.969
3. sonstige betriebliche Erträge 582 3.549
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffeu nd für bezogene Waren -1.845 -5.908
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.886 -11.108
-3.731 -17.016
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.492 -2.210
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -430 -715
- davon für Altersversorgung TEUR -50 (Vorjahr TEUR -420)
-2.922 -2.925
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.289 -1.187
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.923 -8.127
8. Erträge aus Beteiligungen 0 311
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 0,00 (Vorjahr TEUR 311)
9. Erträge auf Grund von Gewinnabführungsverträgen aus verbundenen Unternehmen 1.735 1.652
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 957 879
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 957,00 (Vorjahr TEUR 835)
11. Aufwendungen auf Grund von Gewinnabführungsverträgen aus verbundenen Unternehmen -4.690 -7.577
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -788 -854
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vorjahr EUR -102)
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR -268 (Vorjahr TEUR -300)
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 205
14. Ergebnis nach Steuern -635 -5.691
15. sonstige Steuern -113 -135
16. Jahresfehlbetrag -748 -5.826
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.667 12.493
18. Bilanzgewinn 5.919 6.667

Anlagespiegel zum 31.12.2016

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2016

TEUR
Zugänge 2016

TEUR
Umbuchungen 2016

TEUR
Abgänge 2016

TEUR
Stand 31.12.2016

TEUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schztzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.339 22 111 0 1.472
2. erhaltene Anzahlungen 50 0 0 0 50
1.389 22 111 0 1.522
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.502 0 0 0 25.502
2. technische Anlagen und Maschinen 1.578 0 0 0 1.578
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.295 59 39 4 2.389
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 109 66 -150 0 25
29.484 125 -111 4 29.494
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.336 0 0 0 25.336
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.410 0 0 179 1.231
26.746 0 0 179 26.567
57.618 147 0 183 57.582

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kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2016

TEUR
Zugänge 2016

TEUR
Abgänge 2016

TEUR
Stand 31.12.2016

TEUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schztzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.185 103 0 1.287
2. erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
1.185 103 0 1.287
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.491 701 0 6.192
2. technische Anlagen und Maschinen 670 139 0 808
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.552 347 3 1.896
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
7.713 1.187 3 8.896
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.904 0 0 12.904
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
12.904 0 0 12.904
21.802 1.290 3 23.088

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Restbuchwerte
31.12.2016

TEUR
31.12.2015

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schztzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 184 154
2. erhaltene Anzahlungen 50 50
234 204
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.310 20.011
2. technische Anlagen und Maschinen 770 908
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 493 743
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25 109
20.598 21.771
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.432 12.432
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.231 1.410
13.663 13.842
34.495 35.817

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der PVA TePla AG (Amtsgericht Gießen, HRB 6845) wird nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Im Berichtsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetz (BilRuG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung sowie Umgliederungen von Posten "sonstige betriebliche Erträge" in die Umsatzerlöse unter Beibehaltung der Vorjahreszahlen. Im Übrigen entsprechen Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die PVA TePla AG ist als kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die in diesem Anhang verwendeten Tabellen und Zahlen basieren auf genau ermittelten Werten, die nachträglich auf TEUR gerundet wurden. Rundungsdifferenzen innerhalb der Tabellen lassen sich daher nicht immer vermeiden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar vermindert um linear ermittelte planmäßige Abschreibungen angesetzt. Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Noch für den Altauftragsbestand angefallene Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände, technischen Anlagen und Maschinen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 3 - 15 Jahre. Die Nutzungsdauer der Gebäude ist mit 25 bis 33 Jahren angesetzt. Mietereinbauten werden gegebenenfalls über eine kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Abschreibungen von geringwertigen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von bis zu 410 EUR werden sofort abgeschrieben, alle darüber liegenden Anschaffungswerte werden aktiviert und planmäßig über ihre Laufzeit abgeschrieben.

Liegt eine dauerhafte Wertminderung vor, werden die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Bei voraussichtlich dauerhaft im Wert geminderten Beteiligungen wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen waren im Berichtsjahr keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag vorzunehmen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert nach § 253 Abs. 3 HGB geboten ist.

Der Wertansatz der Altbestände an fertigen und unfertigen Erzeugnisse beinhaltet den Materialaufwand, angefallene Fertigungslöhne und die Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Für das gesamte Vorratsvermögen gilt, dass Bewertungsrisiken aufgrund der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit, niedrigerer Reproduktionskosten oder gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. nicht kostendeckender Verkaufspreise angemessen durch Einzelabschläge berücksichtigt sind.

Geleistete Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt.

Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive latente Steuern

Diese resultieren aus temporären und quasi-permanenten Bewertungsunterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Rückstellungen sowie aus bestehenden Verlustvorträgen. Die Berechnung erfolgt grundsätzlich unter der Verwendung eines Steuersatzes von 29,0 %, der Ansatz unterbleibt jedoch in Ausübung des Wahlrechtes nach § 274 Abs. 1 HGB.

Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Die Rückstellungen sind in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 1 HGB in Höhe derjenigen Erfüllungsbeträge gebildet worden, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr müssen gemäß den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst werden, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG hatte sich zum 1. Januar 2010 eine Minderung von TEUR 22 ergeben, die in die Gewinnrücklage eingestellt wurde.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt.

Im Einzelnen liegen der Berechnung folgende versicherungsmathematische Prämissen zugrunde:

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31.12.2016

%
31.12.2015

%
Einkommenstrend 3,00 3,00
Rententrend 1,25 1,25
Fluktuationsrate 1,50 1,50
Rechnungszins für Anwärter 4,01 3,90
Rechnungszins für Rentner 4,01 3,90

Der Rechnungszinssatz basiert im Geschäftsjahr 2016 erstmalig - entsprechend der gesetzlichen Neuregelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 4,01% (im Vorjahr: durchschnittlicher Martkzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 3,9%).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2016 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von TEUR 621 (Unterschiedsbetrag).

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bewertungseinheiten

Derivative Finanzgeschäfte werden entsprechend § 254 HGB als Bewertungseinheit mit einem Grundgeschäft zusammengefasst, soweit ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang zwischen Sicherungsgeschäft und Grundgeschäft besteht. Finanzgeschäfte, für die keine Bewertungseinheit gebildet wurde, werden einzeln zu Marktpreisen bewertet. Daraus resultierende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Während des Geschäftsjahres erfolgte die Einbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum jeweiligen amtlichen Mittelkurs des Tages des Geschäftsvorfalls. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zu den Positionen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt:

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Name Sitz Kapitalanteil Eigenkapital 31.12.2015

TEUR
Ergebnis 2015

TEUR
PVA TePla America Inc. Corona/ CA, USA 100% 6.572 -192
PVA Vakuum Anlagenbau Jena GmbH Jena, Deutschland 100% 3.172 0(*
PVA TePla Singapore Pte. Ltd. Singapur 100% 565 181
PVA Industrial Vacuum Systems GmbH Wettenberg, Deutschland 100% 500 0(*
PVA Crystal Growing Systems GmbH Wettenberg, Deutschland 100% 250 0(*
PVA Metrology & Plasma Solutions GmbH Wettenberg, Deutschland 100% 247 0(*
PVA TePla (China) Ltd. Peking, VR China 100% 150 -1
PVA Control GmbH Wettenberg, Deutschland 100% 100 0(*
PVA Metrology & Plasma Solutions Taiwan Ltd. Hsinchu City, Taiwan 100% 145 68(**
PVA TePla Analytical Systems GmbH Westhausen, Deutschland 100% 908 127(*
PVA Lot- und Werkstofftechnik GmbH Jena, Deutschland 100% 26 0(*
Xi'an HuaDe CGS Ltd. Xi 'an, VR China 51% 446 2(***
Vakuum Anlagenbau Service GmbH Hanau, Deutschland 100% Siehe unten (***
Semiconductor Systems Xi'an Ltd. Xi 'an, VR China 100% 0 0

(* wegen Ergebnisabführungsvertrag (ggf. mit bestehender Ausschüttungssperre)

(** mittelbare Beteiligung über Tochtergesellschaften

(*** operativer Geschäftsbetrieb eingestellt

Die Beteiligung an der Vakuum Anlagenbau Service GmbH (100%, nach Abzug eigener Anteile) wurde in 2002 in voller Höhe abgewertet. Wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung wurde über das Vermögen der Gesellschaft am 25. April 2003 das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2002 -448 TEUR, das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2002 belief sich auf -630 TEUR. Gemäß Mitteilung des Insolvenzverwalters vom 01. März 2017 ist das Insolvenzverfahren noch nicht abgeschlossen.

Im Geschäftsjahr 2016 wurde weiterhin die Gesellschaft Semiconductor Systems Xi'an Ltd. neu gegründet.

Die im zweiten Quartal 2016 erworbene Gesellschaft CTNS Systems GmbH (Kaufpreis TEUR 35), Wettenberg wurde zum 31. August 2016 rückwirkend zum 1. Januar 2016 auf die PVA Control GmbH, Wettenberg, eine 100%ige Tochtergesellschaft der PVA TePla AG, verschmolzen.

Darüber hinaus haben sich gegenüber dem Jahresabschluss 2015 keine weiteren Änderungen ergeben.

Vorräte

Im Vorratsvermögen der PVA TePla AG sind unfertige Erzeugnisse (TEUR 2.211) ausgewiesen, die aus Aufträgen resultieren, die vor dem 31. Dezember 2014 abgeschlossen wurden und seitens der PVA TePla AG noch nicht abgewickelt werden konnten. Die erhaltenen Anzahlungen, die auf die erstellten unfertigen Erzeugnisse entfallen, wurden mit TEUR 1.415 offen von den Vorräten abgesetzt. Die deutliche Reduktion des Vorratsvermögens um TEUR 1.491 auf TEUR 1.038 ergibt sich aufgrund der geänderten Geschäftstätigkeit und dem sich immer weiter vermindernden operativen Geschäft der PVA TePla AG.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 1.053 (VJ TEUR 2.416) aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 1.585 (VJ TEUR 1.652) aus Ergebnisabführungsverträgen, in Höhe von TEUR 19.607 (VJ TEUR 15.006) aus sonstigen Vermögensgegenständen und in Höhe von TEUR 76 (VJ TEUR 1.352) aus geleisteten Anzahlungen auf Vorräte.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen in der Regel weniger als ein Jahr. Forderungen mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr bestanden zum Stichtag nicht (VJ TEUR 93).

In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien in Höhe von TEUR 102 (VJ TEUR 166) enthalten.

Eigenkapital

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01.01.2016

TEUR
Jahresergebnis

TEUR
Ausschüttung/ Dividende

TEUR
Zuführung Rücklagen

TEUR
Entnahmen aus Rücklagen

TEUR
31.12 .2016

TEUR
Gezeichnetes Kapital 21.750 0 0 0 0 21.750
Kapitalrücklage 2.175 0 0 0 0 2.175
Gewinnrücklage 22 0 0 0 0 22
Bilanzgewinn 6.667 -748 0 0 0 5.919
30.614 -748 0 0 0 29.866

Die Gewinnrücklage resultiert aus dem Geschäftsjahr 2010, in welchem sich durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG im Zusammenhang mit den langfristigen Archivierungsrückstellungen eine Minderung in Höhe von TEUR 22 ergeben hat, die als Gewinnrücklage eingestellt wurde.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 21.749.988 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 1,00 EUR. Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind voll eingezahlt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (in Vorjahren: sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 621. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Ein bedingtes Kapital besteht zum 31. Dezember 2016 nicht.

Die Hauptversammlung der PVA TePla AG hat den Vorstand ermächtigt, bis zum 30. Juni 2017 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 10.874.994 EUR durch Ausgabe von bis zu 10.874.994 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen und dabei das Bezugsrecht der Aktionäre - soweit dies gesetzlich zulässig ist - auszuschließen. Kapitalerhöhungen wurden aus diesem genehmigten Kapital in 2016 nicht beschlossen.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für derivative Finanzinstrumente (TEUR 669), Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 337), personalbezogenen Rückstellungen (TEUR 592), sonstige auftragsbezogene Rückstellungen (TEUR 276), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 277) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 1.000 (VJ TEUR 1.667), sowie mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von TEUR 3.682 (VJ TEUR 4.369). Die restlichen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in der Form eines durch Grundschulden besicherten Immobiliendarlehen welches zum Stichtag auf TEUR 4.333 valutiert. Das Darlehen hat eine Restlaufzeit bis Januar 2023 und wird halbjährlich mit einem Betrag von TEUR 333 getilgt. Weiterhin verfügt die PVA TePla AG über zwei Betriebsmittellinien in Höhe von TEUR 4.000 bzw. TEUR 7.500, die zum Stichtag in Höhe insgesamt von TEUR 6.725 in Anspruch genommen wurden. Diese Kreditlinien haben eine Restlaufzeit bis 2022 bzw. 2018. Hinsichtlich der Fristigkeiten wird jedoch unterstellt, dass die in Anspruch genommenen Linien innerhalb von 12 Monaten fällig sind.

Zur Absicherung zweier Darlehen in Höhe von TEUR 8.333 (EUR 4,0 Mio. Betriebsmittel und EUR 4,3 Mio. Immobilienfinanzierung) ist das Grundvermögen mit Grundschulden in Höhe von TEUR 18.000 belastet.

Für die oben angeführte Grundschuld wurde im Rahmen des im August 2015 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrages eine Abtretung der Rückgewähransprüche sowie eine Einmalvalutierungserklärung zwischen den betroffenen Banken geschlossen. Die Grundschuld besichert damit erstrangig die Ansprüche aus dem oben angeführten Vertragsverhältnis und erst zweitrangig die Ansprüche aus dem Konsortialkreditvertrag.

Die wesentlichen Warenlager der PVA TePla AG wurden im Rahmen eines Konsortialdarlehensvertrages sicherungsübereignet. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Konzerngesellschaften wurden im Rahmen eines Konsortialdarlehensvertrages zediert.

Die teilweise aktivisch von den Vorräten abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.684 (VJ TEUR 14.670) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 247 (VJ TEUR 931) aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 4.723 (VJ TEUR 7.577) aus Ergebnisabführungsverträgen und in Höhe von TEUR 1.135 (VJ TEUR 2.767) aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Sonstige Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 468 (VJ TEUR 37).

2. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung

Änderungen durch BilRUG bei Ausweis und Gliederung

Darstellung und Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Berichtsjahr an die durch das BilRUG geänderten Vorschriften des HGB angepasst. Infolge der geänderten Gliederungsvorschriften des § 275 HGB sind die im Vorjahr noch ausgewiesenen Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" (EUR -0,6) sowie "Außerordentliche Aufwendungen" (EUR 0,0) entfallen. Neu eingefügt wurde im Berichtsjahr der Posten "Ergebnis nach Steuern". Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse in § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG wurden bislang unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Erträge in Höhe von TEUR 3.604 im Berichtsjahr in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden beibehalten. Die Umsatzerlöse des Vorjahres, die sich aus der Anwendung von § 277 Absatz 1 in der Fassung des BilRUG ergeben hätten, würden TEUR 33.246 an Stelle von TEUR 30.368 betragen.

Die außerordentlichen Posten wurden im Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung nach BilRUG gestrichen, da diese Positionen den originären Aufwandsarten zuzuordnen sind.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2016 noch teilweise durch die Abwicklung der Aufträge geprägt, die bis zum 31.12.2014 direkt bei der PVA TePla AG beauftragt wurden. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Regionen und Geschäftsbereiche wie folgt:

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Region TEUR Geschäftsbereich TEUR
Asien 16.490 Industrial Systems 1.788
Deutschland 9.855 Semiconductor Systems 14.822
Übriges Europa 0 Holding 9.855
Übrige 120
26.465 26.465

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Geschäftsjahr 2016 Wechselkursgewinne in Höhe von TEUR 406 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 451.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Berichtsjahr sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 34 angefallen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 25 enthalten.

Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 50 (VJ TEUR 420) enthalten.

Auf- und Abzinsung von Rückstellungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 268 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 143. Im Vorjahr als außerordentliche Aufwendungen erfasste Sachverhalte sind nun in Höhe von TEUR 1.781 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steueraufwendungen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2 für Vorjahre enthalten.

C. Ergänzende Angaben

1. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren 30 (VJ 28) Mitarbeiter in der Gesellschaft tätig.

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB zum 31. Dezember 2016 bestehen ausschließlich aus Leasingverträgen für Kfz, Maschinen und Büroausstattung (sog. "Operate-Leasing") mit künftigen Verpflichtungen in Höhe von 82 TEUR (Nominalwert). Die damit verbundenen für Leasingverträge typischen Risiken bestehen insbesondere aus den ungewissen Kosten im Fall der Rückgabe. Die Chancen bestehen vor allem aus der Schonung der Liquidität und der sicheren Kalkulationsgrundlage.

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Restlaufzeiten Nominalwert
• bis ein Jahr 35 TEUR
• über ein bis fünf Jahre 52 TEUR
• über fünf Jahre 8 TEUR

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse

Im Geschäftsjahr 2010 hat die LWT zur Finanzierung eines weiteren Lötofens einen Mietkaufvertrag mit einer Laufzeit bis September 2018 abgeschlossen, für welchen die PVA TePla AG eine selbstschuldnerische Bürgschaft übernommen hat. Der Restbuchwert des Darlehens zum 31. Dezember 2016 beträgt 188 TEUR.

Aus dem Konsortial-Kreditvertrag vom 21. August 2015 ergeben sich Haftungsverhältnisse aufgrund von Avalnutzungen durch Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 17.688.

Im Rahmen des Liquiditätsmanagements der PVA TePla-Gruppe werden die Kreditlinien in der Regel einheitlich für die Gruppe auf Basis einer ebenfalls einheitlichen Bonitätsbeurteilung der Gruppe vereinbart. Die Kreditzusage erfolgt dann an die PVA TePla AG mit einer fallweisen Nutzungsmöglichkeit auch für Tochtergesellschaften. In diesen Fällen ist dann in der Regel die Übernahme einer gesamtschuldnerischen Haftung der PVA TePla AG für die Inanspruchnahme durch die Tochtergesellschaften notwendig.

Alle Schuldner, für die eine Haftung übernommen wurde, eine Rücknahmeverpflichtung vorliegt, eine Patronatserklärung abgegeben und gebürgt wurde, haben ihre Tilgungsverpflichtungen bislang uneingeschränkt erfüllt. Uns liegen keine Erkenntnisse und Risiken vor, dass sich daran etwas ändern wird. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den vorangehend beschriebenen Mithaftungen wird als gering eingestuft.

Gegenüber den Beteiligungsgesellschaften PVA Löt- und Werkstofftechnik GmbH, Jena, PVA Control GmbH, Wettenberg, PVA TePla Analytical Systems GmbH, Westhausen, PVA Vakuum Anlagenbau Jena GmbH, Jena, PVA Crystal Growing Systems GmbH, Wettenberg, und PVA Industrial Vacuum Systems GmbH, Wettenberg und PVA Metrology & Plasma Solutions GmbH, Wettenberg bestehen zum Bilanzstichtag Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber Dritten i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB beträgt 901 TEUR per 31. Dezember 2016. Diese beinhalten finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen sowie aus längerfristigen Vereinbarungen in der Beschaffung mit Ausnahme der unter C. 3. genannten Leasingverpflichtungen und gliedern sich wie folgt:

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Restlaufzeiten Nominalwert
• bis ein Jahr 248 TEUR
• über ein bis fünf Jahre 53 TEUR
• über fünf Jahre 0 TEUR

4. Derivative Finanzinstrumente

Wechselkurssicherung

In Einzelfällen werden Anlagenverkäufe in Fremdwährung kontrahiert. Zur Absicherung der Wechselkursrisiken werden in diesen Fällen grundsätzlich Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Die Nettorisikoposition einer Gruppe von Grundgeschäften (Forderungen und zukünftige Forderungen aus schwebenden Absatzgeschäften in fremder Währung sowie Fremdwährungsverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus schwebenden und Einkaufsgeschäften in fremder Währung) wird durch einzelne oder mehrere Sicherungsinstrumente zwecks Risikominimierung gesichert (Makro-Hedge).

Per 31. Dezember 2016 waren drei Devisentermingeschäfte für Kundenaufträge von Tochtergesellschaften mit einem Nominalwert von TEUR 1.692 offen.

Der Zeitwert der Devisentermingeschäfte beläuft sich auf -84 TEUR und ergibt sich aus der Differenz der Bewertung dieser Geschäfte zu dem am Bilanzstichtag geltenden Devisentermin-kurs für die jeweilige Restlaufzeit des Kontrakts im Vergleich zum kontrahierten Devisenterminkurs. Eine Drohverlustrückstellung in entsprechender Höhe wurde gebildet.

Zinssicherung

Zur Absicherung des Zinsrisikos für die Finanzierung der Investition in neue Gebäude am Standort Wettenberg wurden zwei Zinssicherungsgeschäfte mit einem ursprünglichen Volumen von TEUR 10.000 abgeschlossen. Der noch offene Betrag dieser Sicherungsgeschäfte zum Stichtag 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 4.333 (VJ TEUR 5.000).

Die PVA TePla AG hat mit Wirkung zum 3. März 2014 zwei festverzinsliche und durch Grundschulden besicherte Immobiliendarlehen für den Neubau in Wettenberg über insgesamt TEUR 5.684 gekündigt und in einem neuen Darlehen über TEUR 6.000 mit einer Laufzeit bis Januar 2023 zusammengefasst. Der Darlehensbetrag beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf einen Betrag von TEUR 4.333.

Das Darlehen - mit gleichem Restbuchwert zum Bilanzstichtag wie oben genannte Zinssicherungsgeschäfte - wurde in einem sog. "Hedge Accounting" mit den Zinssicherungsgeschäften zusammengefasst, sodass die Immobilienfinanzierung zu einer geringeren Volatilität im Bereich des Zinsaufwands führt. Am Tag der Ausreichung des neuen Darlehens wurde der gültige beizulegende Zeitwert der Sicherungsgeschäfte in Höhe von TEUR -861 letztmalig festgestellt und wird seitdem über dessen Restlaufzeit ratierlich aufgelöst. Hiervon sind seither kumuliert 276 TEUR ertragswirksam aufgelöst worden, so dass sich der verbliebene noch aufzulösende Zeitwert auf -585 TEUR beläuft.

Die Ermittlung der prospektiven und auch retrospektiven Effektivität erfolgt in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 35 anhand der Critical Term Match Methode.

5. Gesellschaftsorgane

Der Vorstand besteht aus:

Peter Abel, Wettenberg (Vorstandsvorsitzender)

Diplom-Ingenieur

Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

Xi'an HuaDe CGS Corp., Xi'an, VR China (Aufsichtsratsvorsitzender)

Oliver Höfer, Jena (Vorstand Produktion und Technologie)

Henning Döring, Gießen (Vorstand Finanzen bis 28.02.2017)

Dipl.-Kfm., M.A., M.Sc.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2016 TEUR 591. Die Bezüge der Vorstandsmitglieder setzen sich aus einem erfolgsunabhängigen Grundgehalt, sonstigen Nebenleistungen (im Wesentlichen geldwerter Vorteil aus der Nutzung eines Firmenwagens, Zuschüsse zu den Beiträgen der Krankenversicherung sowie Beiträge zu einer Unterstützungskasse) und erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteilen in Form von Bonuszahlungen zusammen. Die erfolgsabhängigen, variablen Vergütungsteile gestalten sich für jedes Vorstandsmitglied unterschiedlich.

Für den Vorstandsvorsitzenden, Herrn Peter Abel, existiert keine variable, Erfolgs- oder sonstige Bonusvergütung.

Für den Vorstand Produktion und Technologie, Herrn Oliver Höfer, gilt die folgende Bonusregelung: Eine kurzfristige Bonuszahlung wird für das erste Halbjahr 2016 als Prozentsatz des einen Minimalbetrag von 5 Mio. Euro übersteigenden Jahresüberschusses des PVA TePla-Konzerns bemessen. Dieser Bonus ist grundsätzlich auf ein Viertel des jeweiligen Grundgehalts begrenzt. Im zweiten Halbjahr 2016 erfolgt eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Konzern-EBIT. Diese Vergütung ist auf die Hälfte der jährlichen Festvergütung beschränkt. Der langfristige Bonus für das erste Halbjahr 2016 wird anhand eines Referenzbetrags in fiktive Aktien zu einem aktuellen Referenzkurs umgerechnet und drei Jahre später mit dem dann gültigen Referenzkurs bewertet ausgezahlt. Die Höhe des langfristigen Bonus ist auf die jährliche Festvergütung begrenzt. Ab dem Geschäftsjahr 2017 wird ausschließlich ein kurzfristiger Bonus gewährt, der sich auf einen Prozentsatz am EBIT bemisst. Der Jahresbonus ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt.

Die Bonusregelung für den Finanzvorstand, Herrn Henning Döring, für das Geschäftsjahr 2016 sah eine kurzfristige Vergütung als Prozentsatz des positiven Jahresüberschusses vor. Diese Vergütung ist auf die jährliche Festvergütung beschränkt. Für das Geschäftsjahr 2017 wird ein pauschaler Bonus in Höhe von 10.500 EUR gezahlt.

Im Geschäftsjahr 2016 erhielten die Vorstandsmitglieder auf dieser Basis folgende Bezüge:

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Gehalt

TEUR
Sonstige Bezüge

TEUR
Erfolgsabhängige Komponente

TEUR
Gesamt 2016

TEUR
Gesamt 2015

TEUR
Abel 120 0 0 120 120
Höfer 180 12 64*) 256 321
Döring 156 9 50 215 158
Gesamt 456 21 114 591 599

*) Die Auszahlung der langfristigen Vergütung erfolgt nach einer Bindungsfrist von drei Jahren unter Berücksichtigung des dann relevanten Aktienkurses

Die aufgeführten Werte für die erfolgsabhängige Komponente beinhalten die im Jahr 2016 für das Geschäftsjahr 2015 gewährten und um die im Geschäftsjahr 2015 gebildete und ausgewiesene Rückstellung verminderten Beträge. Hinzu kommt die im Jahr 2016 für das Geschäftsjahr 2016 gebildete Rückstellung.

Die erfolgsabhängige Komponente für den Vorstand beinhaltet im Geschäftsjahr 2016 eine langfristige, erfolgsabhängige Komponente in Höhe von TEUR 64. Diese anteilsbasierte Vergütungskomponente wurde auf Basis eines Optionspreismodells berechnet.

Langfristig fällige Leistungen fallen im Zusammenhang mit der oben dargestellten langfristigen erfolgsabhängigen Komponente an. Alle anderen aufgeführten Bezüge sind kurzfristig fällig. Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung werden nicht gezahlt. Versorgungszusagen bestehen lediglich aus der Vergangenheit herrührend für den Vorstandsvorsitzenden, Peter Abel, in Höhe von 547 TEUR (VJ TEUR 530). Seit dem Wiedereintritt in den Vorstand sind keine weiteren Versorgungszusagen getroffen worden. Für alle weiteren derzeitigen Vorstandsmitglieder bestehen keine Pensionszusagen.

Aktienoptionen wurden an Mitglieder des Vorstands im Geschäftsjahr 2016 nicht gewährt. Die Vorstandsverträge sehen eine Ausgleichszahlung bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeiten vor, deren Höhe - je nach Dienstvertrag - auf bis zu zwei Jahresvergütungen begrenzt ist (Abfindungs-Cap). Für den Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control) und der damit evtl. einhergehenden vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit erhalten die Vorstandsmitglieder Leistungen, die 150 % des Abfindungs-Caps nicht überschreiten sollen.

Für ehemalige Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden im Jahr 2016 Pensionszahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 66 geleistet. Zum Bilanzstichtag besteht für derartige Pensionsverpflichtungen eine Rückstellung von TEUR 692.

Dem Aufsichtsrat gehören an:

Alexander von Witzleben, Weimar (Vorsitzender)

Feintool International Holding AG, Lyss (Präsident des Verwaltungsrats)

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

VERBIO Vereinigte BioEnergie AG, Leipzig (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremen (Mitglied des Beirats)
Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA, Siegburg (Mitglied des Aufsichtsrats)
Arbonia AG, Arbon/Schweiz (Präsident des Verwaltungsrats und CEO) (ehemals AFG-Arbonia-Forster-Holding AG)
Artemis Holding AG, Aarburg/Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Looser Holding AG, Arbon/Schweiz (Präsident des Verwaltungsrats seit 13.12.2016)

Dr. Gernot Hebestreit, Leverkusen (stellvertretender Vorsitzender)

Global Leader - Clients and Markets,

Grant Thornton International Limited, London/ Großbritannien

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

Comvis AG, Essen (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Prof. Dr. Markus H. Thoma, Schöffengrund

Professor für Plasma- und Raumfahrtphysik an der Universität Gießen

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

keine

Vergütung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit je Geschäftsjahr eine fixe Gesamtvergütung in Höhe von EUR 100.000.

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TEUR 01.01. -31.12.2016 Fixe Vergütung 01.01. -31.12.2016 Variable Vergütung 01.01. -31.12.2015 Fixe Vergütung 01.01. -31.12.2015 Variable Vergütung
Alexander von Witzleben 50 0,00 50 0,00
Dr. Gernot Hebestreit 25 0,00 25 0,00
Prof. Dr. Markus H. Thoma 25 0,00 25 0,00
Summe 100 0,00 100 0,00

Die Aufteilung dieser Gesamtvergütung unter den Aufsichtsratsmitgliedern erfolgt in der Weise, dass der Aufsichtsratsvorsitzende den doppelten Betrag eines einfachen Aufsichtsratsmitgliedes erhält. Bei unterjährigem Ausscheiden eines Mitglieds aus dem Aufsichtsrat erhält dieses eine zeitanteilige Vergütung.

Zur Deckung der zivilrechtlichen Haftung von Organmitgliedern wurde eine D&O-Versicherung abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2016 wurde für diese Versicherung eine Prämie in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 5) gezahlt.

6. Nahestehende Unternehmen und Personen

Innerhalb des Geschäftsjahres wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

7. Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB wird im Anhang zum Konzernabschluss der PVA TePla AG ausgewiesen.

8. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Die nach § 161 AktG / § 285 Nr. 16 HGB vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat zum Corporate Governance Kodex wurde abgegeben und den Aktionären unter www.pvatepla.com in der Rubrik Investor Relations dauerhaft zugänglich gemacht.

9. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Zum 31. Dezember 2016 hat die Herrn Peter Abel gehörende PA Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Wettenberg eine Beteiligung von mehr als 25% an der PVA TePla AG.

Folgende bis zum 31. Dezember 2015 bei der PVA TePla AG eingegangene Stimmrechtsmitteilungen haben weiterhin Gültigkeit:

Herr Peter Abel, Wettenberg, hat uns nach den §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 WpHG mitgeteilt, das sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. November 2002 die Schwelle von 25% überschritten hat und nunmehr 29,99% beträgt. Davon sind ihm 29,32% der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 WpHG zuzurechnen.

Am 10. Oktober 2013 hat uns die ARGOS FUNDS, Luxembourg, Luxembourg, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PVA TePla AG, Wettenberg, Deutschland, am 03. Oktober 2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,53% der Gesamtmenge der Stimmrechte der genannten Gesellschaft (dies entspricht 1.202.890 von insgesamt 21.749.988 Stimmrechten) beträgt. Darüber hinaus hat uns die ARGOS INVESTMENT MANAGERS SA, Meyrin, Schweiz am 10. Oktober 2013 gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PVA TePla AG, Wettenberg, Deutschland, am 03. Oktober 2013 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,53% der Gesamtmenge der Stimmrechte der genannten Gesellschaft (dies entspricht 1.202.890 von insgesamt 21.749.988 Stimmrechten) beträgt. Diese 5,53% (dies entspricht 1.202.890 von insgesamt 21.749.988 Stimmrechten) werden der ARGOS INVESTMENT MANAGERS SA gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG von der ARGOS FUNDS, Luxembourg, zugerechnet.

Am 18. September 2014 hat uns Herr Christian Graf Dürckheim, Schweiz, gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der PVA TePla AG, Wettenberg, Deutschland, am 08.09.2014 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 4,01% der Gesamtmenge der Stimmrechte der genannten Gesellschaft (dies entspricht 872.070 Stimmrechten) beträgt.

Im Geschäftsjahr 2016 sind darüber hinaus bei der PVA TePla AG folgende Stimmrechtsmitteilungen eingegangen:

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: Lazard Frère Gestion S.A.S., Paris

Datum der Schwellenberührung: 02.09.2016

Grund der Mitteilung: Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

Gesamtstimmrechtsanteile

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Anteil Stimmrechte Instrumente Summe Anteile Gesamtzahl Stimmrechte
Neu 3.21 % 0 % 3,21 % 21749988
Letzte Mitteilung n/a% n/a% n/a% n/a%

Stimmrechte (§§ 21,22 WpHG)

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absolut in %
ISIN direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0007461006 698.654 0 3,21 % 0 %
Summe 698.654 3.21 %

Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

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Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
t

Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen:

Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Stimmrechte in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
t

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: UBS Group AG, Zürich

Datum der Schwellenberührung: 29.09.2016

Grund der Mitteilung:

a) Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

b) Erwerb/Veräußerung von Instrumenten

c) Ausübung des Rückübertragungsanspruchs aus Wertpapierdarlehen seit letzter Veröffentlichung

Namen der Aktionäre:

UBS Switzerland AG

Gesamtstimmrechtsanteile

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Anteil Stimmrechte Instrumente Summe Anteile Gesamtzahl Stimmrechte
Neu 3,20 % 0,81 % 4.10 % 21749988
Letzte Mitteilung 0,06 % 4,04 % 4.10 %

Stimmrechte (§§ 21,22 WpHG)

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absolut in %
ISIN direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0007461006 0 695.700 0 % 3,20 %
Summe 695.700 3,20 %

Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
Rückübertragungsanspruch aus Wertpapierdarlehen Jederzeit 5.000 0,02 %
Recht zum Austausch als Sicherheit gelieferter Aktien Jederzeit 171.370 0,79 %
Summe 176.370 0,01 %

Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen:

Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Stimmrechte in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
UBS Group AG
UBS AG
UBS Switzerland AG

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: UBS Group AG, Zürich

Datum der Schwellenberührung: 05.10.2016

Grund der Mitteilung:

a) Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte Instrumente Summe Anteile Gesamtzahl Stimmrechte
Neu 2,98 % 0,90 % 3,88 % 21749988
Letzte Mitteilung 3,20 % 0,81 % 4.01 %

Stimmrechte (§§ 21,22 WpHG)

scroll

absolut in %
ISIN direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0007461006 0 647.891 0 % 2,98 %
Summe 647.891 2,98 %

Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
Rückübertragungsanspruch aus Wertpapierdarlehen Jederzeit 5.000 0,02 %
Recht zum Austausch als Sicherheit gelieferter Aktien Jederzeit 190.940 0,88 %
Summe 195.940 0,90 %

Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen:

Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Stimmrechte in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
UBS Group AG
UBS AG
UBS Switzerland AG

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: UBS Group AG, Zürich

Datum der Schwellenberührung: 19.10.2016

Grund der Mitteilung:

a) Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

b) Ausübung von Finanzinstrumenten

Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte Instrumente Summe Anteile Gesamtzahl Stimmrechte
Neu 3,02 % 0,86 % 3,88 % 21749988
Letzte Mitteilung 2,98 % 0,90 % 3,88 %

Stimmrechte (§§ 21,22 WpHG)

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absolut in %
ISIN direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0007461006 0 655.791 0 % 3,02 %
Summe 655.791 3,02 %

Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
Rückübertragungsanspruch aus Wertpapierdarlehen Jederzeit 5.000 0,02 %
Recht zum Austausch als Sicherheit gelieferter Aktien Jederzeit 183.038 0,84 %
Summe 188.038 0,86 %

Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen:

Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Stimmrechte in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
UBS Group AG
UBS AG
UBS Switzerland AG 3,02

Angaben zum Mitteilungspflichtigen: UBS Group AG, Zürich

Datum der Schwellenberührung: 21.10.2016

Grund der Mitteilung:

a) Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte Instrumente Summe Anteile Gesamtzahl Stimmrechte
Neu 2,81 % 1,07 % 3,88 % 21749988
Letzte Mitteilung 3,02 % 0,86 % 3,88 %

Stimmrechte (§§ 21,22 WpHG)

scroll

absolut in %
ISIN direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0007461006 0 610.595 0 % 2,81 %
Summe 610.595 2,81 %

Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
Rückübertragungsanspruch aus Wertpapierdarlehen Jederzeit 5.000 0,02 %
Recht zum Austausch als Sicherheit gelieferter Aktien Jederzeit 228.233 1,05 %
Summe 233.233 1,07 %

Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen:

Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Stimmrechte in %, wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
UBS Group AG
UBS AG
UBS Switzerland AG

10. Konzernabschluss

Die PVA TePla AG erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rats vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (ABl. EG Nr. L 243 S. 1) i. V. m. § 315a Abs. 1 HGB, in den die in Abschnitt C.1. Beteiligungsverhältnisse genannten verbundenen Unternehmen einbezogen sind. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

11. Gewinnverwendung/Bilanzgewinn

Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.919, der in Höhe von TEUR 621 ausschüttungsgesperrt ist, auf neue Rechnung vorzutragen.

Wettenberg, den 24. März 2017

PVA TePla AG

Peter Abel, Vorsitzender des Vorstands

Oliver Höfer, Vorstand Produktion und Technologie

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."

Wettenberg, 24. März 2017

Peter Abel, Vorsitzender des Vorstands

Oliver Höfer, Vorstand Produktion und Technologie

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PVA TePla AG, Wettenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handels- und aktienrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Frankfurt am Main, 24. März 2017

**Ebner Stolz GmbH & Co. KG

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer

Carl-Markus Groß, Wirtschaftsprüfer