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PVA TePla AG Annual Report 2001

Mar 19, 2003

342_10-k_2003-03-19_1dd748ec-5f85-4a78-b5ea-c88c3208f5e3.pdf

Annual Report

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Auf einen Blick

in TEUR 2001 2000
Umsatz 20.185 15.830
Semiconductor Technology 8.722 10.822
Industrial/Medical 6.779 3.511
PCB/Chip Packaging 2.759 700
Service 1.925 796
Bruttoergebnis 4.977 5.493
Forschungs- und Entwicklungskosten 2.129 1.701
EBIT -4.451 -240
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.751 41
Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter -2.667 -251
Ergebnis/Aktie* (EUR) - 0,08
Ergebnis/Aktie** (EUR) -0,79
Investitionen in das Anlagevermögen 1.504 1.673
Bilanzsumme 26.381 26.181
Eigenkapitalquote 67,8% 72,6%
Mitarbeiter (31.12.) 115 125
* auf Basis 3.000.000 Stückaktien bis
30.09.2000 und 3.220.000 Stückaktien
ab 01.10.2000
** auf Basis 3.220.000 Stückaktien ab
01.01.2001 und 3.900.000 Stückaktien
ab 01.10.2001

Inhaltsverzeichnis

Überblick
Bericht des Vorstands 4
Bericht des Aufsichtrats 6
Die Organe der Gesellschaft 7
Konzernlagebericht
Geschäftsentwicklung 9
Vermögens- und Finanzlage / Investitionen 12
Mitarbeiter / Forschung und Entwicklung 13
Chancen und Risiken
Ausblick
14
15
Die TePla-Aktie 16
TePla
Kerngeschäft: Der Einsatz von Plasma 18
Kernkompetenz: Forschung und Entwicklung 22
Die Geschäftsbereiche 24
TePla International 26
Konzernabschluss nach US-GAAP
Bilanz 28
Gewinn- und Verlustrechnung 29
Kapitalflussrechnung 30
Anhang 31
Anlagespiegel 46
Bestätigungsvermerk 46
Einzelabschluss nach HGB
Bilanz 48
Gewinn- und Verlustrechnung 49
Bestätigungsvermerk 50

Vorwort des Vorstandes

Sehr geehrte TePla-Aktionäre,

Die TePla AG hat - wie viele andere Unternehmen auch – ein schwieriges Jahr hinter sich. Das gilt vor allem für das zweite Halbjahr, das ganz unter dem Eindruck des Konjunktureinbruches stand, zuletzt noch verschärft durch die Ereignisse des 11. Septembers. In den letzten Monaten 2001 legten weltweit sogar profitable und mit voller Auslastung arbeitende Unternehmen ihre Investitionen auf Eis oder verschoben überfällige Ersatzinvestitionen.

Sah es im ersten Halbjahr noch so aus, als könne sich TePla vom Branchentrend weitgehend abkoppeln, traf uns der Einbruch des Halbleitermarktes in den letzten Monaten mit voller Wucht: Erstmalig in den mehr als zwanzig Jahren unseres Firmenbestehens blieben die Umsätze im traditionell stärksten vierten Quartal hinter denen der Vorquartale zurück. In diesen drei Monaten erzielte TePla gerade mal ein Viertel des Umsatzes aus dem vierten Quartal des Vorjahres.

Zwar können wir insgesamt im Jahresvergleich immer noch einen Umsatzzuwachs in Höhe von 28 Prozent verbuchen, dieser geht jedoch auf das Konto des MetroLine-Zukaufs. Ohne MetroLine lag der Umsatz mit minus sieben Prozent immerhin annähernd auf Vorjahresniveau – im Vergleich zu anderen Unternehmen im Halbleitersektor schnitt TePla damit durchaus respektabel ab. Hier zeigt sich der Erfolg unserer Strategie, systematisch die Abhängigkeit vom Halbleitergeschäft zu verringern.

Die Ergebnisentwicklung stand ganz im Schatten der unbefriedigenden Umsätze und war zudem geprägt von der inzwischen abgeschlossenen Restrukturierung des US-Geschäfts. Mit -2,7 Mio EUR liegt der Jahresfehlbetrag aber weitgehend im Rahmen unserer letzten Prognosen.

Unsere Investitionen in Innovationen werden sich mittelfristig auszahlen. Allein für den inzwischen zur Serienreife entwickelten PlasmaPen zur punktuellen Bearbeitung von Oberflächen gab es seit Anfang des Jahres über hundert Anfragen aus unterschiedlichsten Industriebereichen.

Insgesamt sind wir für 2002 vorsichtig optimistisch. Die in den letzten Wochen wieder deutlich gestiegene Zahl der Anfragen speziell aus dem Bereich Semiconductor lässt hoffen. Nach dem starken Markteinbruch in 2001 erwarten Industrieexperten unisono einen nachhaltigen Aufschwung der Halbleiterbranche ab dem zweiten Quartal. Auch in anderen Industriebereichen dürfte sich der Investitionsstau schrittweise auflösen. Nach dem erwartungsgemäß schwachen ersten Quartal erwarten wir die Trendwende im zweiten Quartal. Dank der auch in Krisenzeiten konsequent vorangetriebenen Projekte in Forschung und Entwicklung ist unser Unternehmen hervorragend positioniert, um von der anspringenden Konjunktur zu profitieren.

Der Vorstand der TePla AG: Friedrich G. Meyer und Craig A. Walker (v. r.)

Die erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung im September hat den Spielraum für die weitere Finanzierung unserer Wachstumsstrategie deutlich erweitert. 80 Prozent der Anteile übernahm die Jenoptik-Tochter DEWB (Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG), die nun mit über 25 Prozent an unserem Unternehmen beteiligt ist. Die verbleibenden 20 Prozent zeichneten wir, der Vorstand der TePla AG – ein klares Signal dafür, dass wir von den Zukunftschancen des Unternehmens überzeugt sind. Dies scheint auch der Kapitalmarkt erkannt zu haben - mit kurzer Unterbrechung zur Jahreswende weist der Kurs seit Monaten nach oben.

Dank gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TePla AG, die im vergangenen Geschäftsjahr mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert waren – von der Integration des neu erworbenen Unternehmens in den USA bis zum Umzug unseres Stammsitzes in das neue Gebäude in Feldkirchen. Sie bewältigten diese Aufgaben mit großer Einsatzbereitschaft und bewiesen dabei ihre Flexibilität und ihr Know-how.

Dank gebührt auch den Aktionärinnen und Aktionären unseres Unternehmens. Wir wissen das Vertrauen, das sie uns im vergangenen Jahr entgegengebracht haben, zu schätzen. Der Vorstand der TePla AG wird alles daran setzen, dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Nach einem ereignisreichen und extrem schwierigen Jahr haben wir die strategischen Grundlagen für eine Rückkehr der TePla AG in die Gewinnzone in 2002 geschaffen.

Friedrich G. Meyer Craig A. Walker

Bericht des Aufsichtsrats der TePla AG über das Geschäftsjahr 2001

Nach Hinzuwahl der Herren Dr. Peter Friedemann und Roger McDaniel durch die ordentliche Hauptversammlung des Jahres 2001 hat der Aufsichtsrat seine Soll-Stärke erreicht und konnte somit in satzungsmäßig vollständiger Besetzung seine Aufgaben wahrnehmen. Aufgrund einer langwierigen Erkrankung von Herrn Rudolf Ruppert hat dieser sein Mandat zum Jahresende 2001 ebenso niedergelegt wie Herr Roger McDaniel, der wegen der Ereignisse am 11. September 2001 die transatlantischen Flugerschwernisse zum Anlass seiner Mandatsniederlegung nahm. Der Aufsichtsrat wird deshalb der ordentlichen Hauptversammlung des Jahres 2002 zwei neue Vorschläge für die Ergänzung des Gremiums unterbreiten.

Im Geschäftsjahr 2001 hat der Aufsichtsrat vier Sitzungen abgehalten. Im Mittelpunkt der zwischen Vorstand und Aufsichtsrat geführten Diskussionen standen dabei die weitere strategische Ausrichtung der Gesellschaft, insbesondere deren Reaktion auf die rückläufige Nachfrage aus der Halbleiterindustrie. Weiterhin wurde die Integration der hinzuerworbenen US-Unternehmen in die TePla-Gruppe erörtert. Daneben befasste sich der Aufsichtsrat ausführlich mit den im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie mit der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft. Die letztgenannte Diskussion mündete in der Zustimmung zu einer Ausnutzung des genehmigten Kapitals, deren Vollzug noch im Berichtsjahr in das Handelsregister eingetragen wurde.

Auch nach Erhöhung der Personalstärke hat der Aufsichtsrat im Berichtsjahr keine Ausschüsse gebildet und dies auch für das Geschäftsjahr 2002 nicht geplant.

Die Buchführung im Berichtsjahr, der am 13. März 2002 aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht sowie der am 18. März 2002 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht per 31.12.2001 sind von der KMPG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und unter dem 14. bzw. 19. März 2002 mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken versehen worden. Die Abschlüsse nebst Lageberichten sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers wurden jedem Mitglied des Aufsichtsrats übersandt und in der Sitzung vom 21. März 2002 ausführlich erörtert. In dieser Sitzung hat der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.

Die eigenständige Prüfung des Jahresabschlusses mit Lagebericht und des Konzernabschlusses mit Konzernlagebericht durch den Aufsichtsrat anhand der Prüfungsberichte und des mündlichen Berichts des Abschlussprüfers hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der TePla AG zum 31.12.2001 wurde deshalb vom Aufsichtsrat gebilligt und ist damit gem. § 172 Satz 1 AktG festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und der Belegschaft der Gesellschaft insbesondere vor dem Hintergrund eines besonders schwierigen wirtschaftlichen Umfelds für deren Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Feldkirchen, den 21. März 2002

Dr. Dietmar Kubis - Vorsitzender des Aufsichtsrats -

Die Organe der Gesellschaft

Der Vorstand

Friedrich G. Meyer

Der diplomierte Physiker und frühere Geschäftsführer der Jenoptik Automatisierungstechnik GmbH ist seit 1999 Gründungsvorstand und Vorstandsvorsitzender der TePla AG

Craig A. Walker

Der gebürtige Amerikaner, ausgebildeter Wirtschaftsprüfer mit MBA, hat langjährige Erfahrung im Controlling und war zuletzt Finanzdirektor einer deutschen Tochter von Cadbury Schweppes. Seit April 2001 ist er Finanzvorstand der TePla AG

Der Aufsichtsrat

Dr. Dietmar Kubis (Vorsitzender) Mitglied des Vorstandes der Jenoptik AG und Vorstandssprecher der Deutschen Effecten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG (DEWB), Jena

Prof. Dr. Heiner Ryssel (stv. Vorsitzender) Direktor des Fraunhofer Instituts für integrierte Schaltungen, Erlangen

Michael Daniel Chefsyndicus Jenoptik AG, Jena

Dr. Peter Friedemann

HV-Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK), Esslingen

Rudolf Ruppert (ausgeschieden zum Jahresende) Steuerbevollmächtigter (Sulzbach-Rosenberg)

Roger D. McDaniel

(Mitglied bis 30.01.2002) ehemaliger Vorstandsvorsitzender IPEC Board of Directors von Veeco Instruments Inc. und Entegris Int.

Geschäftsentwicklung

Geschäftsverlauf im Schatten der Konjunkturkrise

2001 war ein außerordentlich schwieriges Jahr – allen voran für die Halbleiterindustrie. In der zweiten Jahreshälfte entwickelte sich aus der allgemeinen Wachstumsschwäche in Europa und den USA eine veritable Rezession. Sah es im ersten Halbjahr noch so aus, als ob sich TePla von dieser Entwicklung und dem Einbruch des Halbleitermarkts weitgehend abkoppeln könne, bekam sie insbesondere im vierten Quartal die Investitionszurückhaltung der Unternehmen deutlich zu spüren.

Zu der Halbleiterkrise kam die besonders schwierige Situation in den USA, wo TePla seit dem Erwerb der MetroLine Inc. im Oktober 2000 fast die Hälfte seines Umsatzes erzielt. Nach dem 11. September ging hier buchstäblich nichts mehr. Insgesamt war das vierte Quartal – traditionell die umsatzstärkste Periode bei TePla – das schlechteste Quartal, das die Gesellschaft bisher erlebt hat: Es wurde nicht einmal die Hälfte des Umsatzes des Vorjahresquartals erreicht.

Dennoch erzielte die TePla in ihrem dritten Geschäftsjahr als börsennotierte Aktiengesellschaft einen Umsatzzuwachs um 28 Prozent auf 20,2 Mio EUR. Zwar ist dieser Anstieg ausschließlich auf die Akquisition der MetroLine Industries Inc. zurückzuführen. Doch auch ohne MetroLine lag der Umsatz bei der Muttergesellschaft mit minus sieben Prozent immerhin

annähernd auf Vorjahresniveau. Damit hat sich TePla trotz des Einbruches im vierten Quartal der Halbleiterkrise insgesamt deutlich besser widersetzen können, als viele andere Unternehmen, die sich allein auf diese Branche konzentrieren.

Umsatz-Einbruch im Halbleitersektor Hauptumsatzträger blieb 2001 der Geschäftsbereich Semiconductor, der jedoch klare Einbussen erlitt und nach 10,8 Mio. EUR im Vorjahr nur noch 8,7 Mio. EUR erzielte. Grund für den deutlichen Rückgang um 19 Prozent war vor allem das vierte Quartal: Nachdem das Unternehmen sich monatelang vom Branchentrend abkoppeln konnte, traf der Einbruch des Halbleitermarkts TePla nun mit voller Wucht (minus 74 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal 2000). Mehrere Hersteller stornierten ihre Aufträge oder verschoben diese auf unbestimmte Zeit – infolgedessen blieb der Umsatz um 1,5 Mio. EUR unter Plan. Dies war der niedrigste Bereichsumsatz seit 1999.

Auch die Umsätze im nachgelagerten Halbleiter-Backend (PCB/Chip Packaging litten in den letzten Monaten unter der Branchensituation. Sie verharrten im normalerweise umsatzstärksten vierten Quartal auf dem Niveau des traditionell schwachen ersten Quartals. Zwar vervierfachte sich der Umsatz im Jahresvergleich von 0,7 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR, dies ist jedoch größtenteils auf die bereits Ende 2000 angekündigte Neuordnung der Geschäftsbereiche zurückzuführen.

KONZERNLAGEBERICHT
--------------------
Umsatzentwicklung 2001
TEUR
2000
TEUR
Veränderung
in %
Semiconductor 8.722 10.822 -19,4
Industrial/Medical 6.779 3.511 93,1
PCB/Chip Packaging 2.759 700 294,1
Service 1.925 796 141,8
Umsatz gesamt 20.185 15.830 27,5
Deutschland 3.300 2.947 16,4
Restliches Europa 2.964 4.348 -31,9
Asien 4.828 5.014 -3,9
Nordamerika 8.451 3.466 143,8
Sonstige 641 55 1.070,9

Mehr als verdoppelt hat sich der Umsatz im Geschäftsbereich Industrial/Medical. Dies lässt sich jedoch vor allem auf den Erwerb der MetroLine zurückführen, die in diesem Bereich ihre große Stärke hat und 62 Prozent ihres Umsatzes erzielte. Auch Industrial/Medical litt 2001 unter der allgemeinen Investitionszurückhaltung, konnte aber nach einem Einbruch im dritten Quartal in den letzten drei Monaten 2001 wieder Steigerungen verbuchen.

Mit einem Umsatzsprung von 0,8 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR verzeichnete die Service-Sparte deutliche Zuwächse, ein Ergebnis der verstärkten Kundenorientierung in diesem Bereich. Der Service profitierte aber auch von der allgemeinen Investitionszurückhaltung: Zahlreiche Kunden zogen es vor, die

Nutzungsdauer älterer Anlagen mit Hilfe von Reparaturen und Ersatzteilen zu verlängern.

USA als wichtigster Markt

Mit dem Kauf der MetroLine hat TePla seine Präsenz auf dem wichtigsten Konsumgütermarkt der Welt entscheidend gestärkt und zugleich die Abhängigkeit vom zyklischen Halbleitergeschäft deutlich verringert. Mit 8,5 Mio. EUR (Vorjahr 3,5 Mio. EUR) stammen inzwischen 42 Prozent des Umsatzes des TePla Konzerns aus den USA.

In Deutschland konnte TePla die Umsätze um über 16 Prozent auf erfreuliche 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 2,9 Mio.) steigern. Im restlichen Europa gab es ein deutliches Minus um 32 Prozent auf 2,6 Mio. EUR (Vorjahr 4,2 Mio.) – hier schlug die Halbleiterkrise voll zu Buche.

Geschäftsentwicklung

Ein lediglich leichtes Minus von vier Prozent auf 4,8 Mio. EUR verzeichneten die Umsätze in Asien ein beachtliches Resultat, wenn man bedenkt, dass TePla in den letzten zwei Jahren hier bereits besonders hohe Umsatzzuwächse erzielt hatte.

Geschäftsjahr im Zeichen der Konsolidierung Die überproportional von 10,3 (bei einem Umsatz von 15,8 Mio. EUR) auf 15,2 Mio. EUR (bei einem Umsatz von 20,8 Mio EUR) gestiegenen Herstellungskosten resultieren zum einen aus dem hohen Aufwand für die Einführung des Systems für die Flachbildschirm-Produktion, einem der zukunftsträchtigsten Produkte von TePla. Zum anderen schlugen hier die hohen Kosten am MetroLine-Standort Hayward – mitten im teuren Silicon Valley – zu Buche. Zum 1.Juli 2001 wurde diese Niederlassung geschlossen, veraltete Produktlinien eingestellt und ein internes Berichtswesen zur Kostenkontrolle eingeführt.

In den USA entstanden Ende des Jahres außerplanmäßige Herstellungskosten durch letzte Abschreibungen

infolge aktivierter Entwicklungskosten für eine mittlerweile eingestellte Produktlinie der MetroLine. Nach 23 Prozent im ersten Halbjahr konnte die Bruttomarge damit konzernweit im Gesamtjahr nur auf 25 Prozent gesteigert werden, geplant waren 27 Prozent.

Allein im vierten Quartal fehlten geplante Umsätze in Höhe von 1,5 Mio. EUR und das Bruttoergebnis blieb – auch infolge der Sonderbelastungen bei den Herstellungskosten - um 1,0 Mio. EUR unter Plan. Auch im Gesamtjahr spiegelt sich die insgesamt unbefriedigende Umsatzentwicklung im Bruttoergebnis wider, das sich von 5,5 auf 5,0 Mio. EUR verringerte.

Dass TePla mit dem MetroLine-Erwerb auf einen Schlag doppelt so viele Mitarbeiter an doppelt so vielen Standorten beschäftigte, zeigt sich nicht zuletzt am gestiegenen Verwaltungsaufwand. Er stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,3 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR). Auch die unerwartet aufwändige Restrukturierung des US-Geschäfts, inklusive Schließung des Standortes Hayward, hinterließ hier ihre Spuren. Hinzu kamen der lange vorbereitete Umzug des Stammhauses in die neuen Büro- und Produktionsgebäude in Feldkirchen sowie der aufwändige Prozess der Zertifizierung nach ISO 9001. Im Zuge der konsequenten Kostensenkung im Jahresverlauf verringerten sich die Verwaltungskosten jedoch deutlich und blieben auch in den letzten drei Monaten mit knapp 0,8 Mio. EUR nahezu auf dem Niveau des dritten Quartals.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung stiegen gegenüber 2000 nochmals deutlich von 1,7 Mio. auf 2,1 Mio. EUR. Hier handelt es sich um die eigentliche Basis des Geschäfts von TePla. Nur mit Hilfe der Forschung kann das Unternehmen seine Technologieführerschaft behaupten. Daher hat das Management die Entwicklung von Produkten mit besonders großen Marktchancen gezielt vorangetrieben.

Fehlende Umsätze belasten das Betriebsergebnis Im vierten Quartal lag das Betriebsergebnis infolge der fehlenden Umsätze bei –1,9 Mio. statt bei den geplanten -0,7 Mio. EUR. Dadurch weist das Betriebsergebnis für das Gesamtjahr einen negativen Saldo von -4,5 Mio. EUR auf.

Im Zuge der nach US-GAAP vorgeschriebenen Aktivierung latenter Steuern in Höhe von 2,1 Mio. EUR reduziert sich der Fehlbetrag für das Gesamtjahr auf knapp -2,7 Mio. EUR (Vorjahr 0,2 Mio EUR) und liegt damit annähernd im Rahmen der Prognose vom November 2001 (-2,5 Mio EUR). Das Ergebnis pro Aktie nach DVFA beträgt -0,79 EUR nach -0,08 EUR im Geschäftsjahr 2000.

Integration der MetroLine abgeschlossen Zum 1. Juli 2001 verschmolz TePla die MetroLine Industries Inc. mit der früheren TePla Inc. zur TePla America. Jetzt verfügt das US-Geschäft über eine

schlanke Verwaltung, einheitliche Strukturen sowie eine klare Anbindung an die Muttergesellschaft. Nach Schließung des Standortes Hayward hat TePla die Halbleiteraktivitäten nach Texas verlagert und die gesamte Fertigung im südkalifornischen Corona konzentriert. Von hier aus steuert das Unternehmen alle Industrial/Medical-Aktivitäten . So hat der von der deutschen TePla mit Hochdruck entwickelte PlasmaPen die beste Absatzchancen in den USA und dank MetroLine verfügt das Unternehmen hier über ein etabliertes Vertriebsnetz.

TePla America ist nunmehr optimal aufgestellt, um die bestehende Kundenbasis in der Halbleiterbranche mit mehr als 800 laufenden Plasmasystemen auszubauen und zugleich neue Wachstumsmärkte zu erschließen. Die noch von der MetroLine entwickelten Produkte bieten dafür eine gute Basis: So ist das Modulsystem (High Frequency Plasma) zur Oberflächenbehandlung von Golfbällen bereits beim ersten US-Kunden im Einsatz: Dieser stellte fest, dass das Plasma gegenüber der traditionellen Behandlung mit Sandstrahlen deutlich weniger Ausschuss produziert. Die TePla-Kompetenz im Bereich Medizintechnik belegt das von der MetroLine entwickelte Plasma-System zur Oberflächenbehandlung zentraler Teile eines neuen Inhalationsgerätes für Asthma-Patienten. Die Zulassung durch die FDA (Federal Drug Administration) wurde beantragt.

Gewinn- und Verlustrechnung
(verkürzt)
2001
TEUR
2000
TEUR
Veränderung
in %
Umsatz 20.185 15.830 27,5
Bruttoergebnis 4.977 5.493 -9,4
EBIT* -4.451 -240 -1.754,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.751 41 n.a.
Jahresfehlbetrag (-überschuss) nach Anteilen Dritter -2.667 -251 -962,5
*Ergebnis vor Zinsen und Steuern

Vermögens- und Finanzlage / Investitionen

Erfolgreiche Kapitalerhöhung

Die im Geschäftsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung, bei der 680.000 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Kurs von EUR 2,56 ausgegeben wurden, führte zu einer Eigenkapitalquote von nunmehr 68 Prozent. Insgesamt flossen dem Unternehmen frische Mittel in Höhe von 1,7 Mio EUR zu.

Seine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierte das Unternehmen von 2,5 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen halbierte es von 6,5 Mio EUR auf 3,4 Mio EUR nahezu. Hier trägt das konsequente Forderungsmanagement des Unternehmens Früchte. Die Vorräte erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode von 5,2 auf 6,8 Mio. EUR. Hier macht sich zum einen der Investitionsstau der letzten Monate bemerkbar. Hinzu kommt, dass die Kunden von TePla immer kurzfristiger Aufträge erteilen und Lieferzeiten von unter vier Wochen erwarten, was eine höhere Lagerhaltung erfordert.

Entwicklung der Investitionen in TEUR 1999 2000 2001 2.000 1.500 1.000 500 0 369 1.673 1.504

Investitionen in optimale Produktionsbedingungen

In Sachanlagen investierte TePla 1,5 Mio. EUR (Vorjahr 1,7 Mio EUR). Nach der Schließung des Standorts Hayward lag ein Schwerpunkt der Investitionen auf dem Ausbau der Fertigungsstätte im kalifornischen Corona und der Einrichtung eines Reinraumes in der dortigen Produktion. Im neuen Firmengebäude in Feldkirchen mussten Produktions- und Büroräume eingerichtet und der Reinraum fertiggestellt werden. Ein dritter Reinraum entstand in Kahla (Thüringen), dem Produktionsstandort für den Bereich Laser-Messtechnik. Nun kann TePla an allen Standorten unter optimalen Bedingungen produzieren.

Personalabbau in den USA

Mitarbeiterverteilung

Am 31.12.2001 waren 115 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt (Vorjahr 125), 41 davon in den USA und zwei in Frankreich. In den USA verringerte sich die Belegschaft im Zuge der Schließung eines Standortes und dem Abbau in der Verwaltung um 19 Mitarbeiter.

Mitarbeiter / Forschung und Entwicklung

In Deutschland erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten dagegen von 59 auf 72. Gestärkt wurden vor allem der Vertrieb für die Sparte Industrial/Medical sowie die Software-Entwicklung.

Zu Beginn des zweiten Quartals ist der ehemalige CPA (certified public accountant) Craig A. Walker als Finanzvorstand in das Unternehmen eingetreten. Der gebürtige Amerikaner übernahm zudem die Verantwortung für die US-Aktivitäten, die vorher Robert Dykhouse als ehemaliger Geschäftsführer der MetroLine innehatte. Dieser verließ TePla Ende des zweiten Quartals in den vorzeitigen Ruhestand.

Forschung und Entwicklung sichert Wachstum In 2001 hat das Unternehmen 2,1 Mio. EUR in die Forschung und Entwicklung investiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Erschließung wachstumsträchtiger neuer Märkte für das Unternehmen, ohne den Ausbau der technologischen Führerschaft in etablierten Märkten zu vernachlässigen.

Ein erster Kunde nutzt bereits das im vergangenen Jahr mit großem Aufwand zur Serienreife entwickelte FPD-System zur Reinigung von Glassubstraten für die neue Generation von Flachbildschirmen, mit weiteren Kunden laufen derzeit intensive Vertragsverhandlungen. Für derartige Systeme sagen Experten Wachstumsraten in Höhe von jährlich nahezu hundert Prozent voraus. Sobald der Markt anspringt, verfügt TePla hier über ein bislang konkurrenzloses Produkt.

Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt im Bereich Semiconductor bildete das sogenannte Plasma Thinning Tool (PTT) für die Plasmabehandlung dünner Wafer nach dem Schleifprozeß. Auch für diesen Bereich, der beispielsweise in der Smart-Card und Smart-Label-Produktion notwendig ist, erwarten einschlägige Prognosen Wachstumsraten von rund hundert Prozent für die kommenden Jahre. Das System von TePla bietet

hier eine kostengünstige und umweltfreundliche Lösung. Das Gerät ist bereits fertig entwickelt, die Optimierung des Prozesses ist aber zeitaufwändiger als erwartet. Momentan wird für mehrere Kunden die Prozess-Evaluierung durchgeführt.

Hauptumsatzträger der Semiconductor-Sparte ist bislang der Bereich Ashing (Reinigung von Wafern von Fotolacken). Für das Veraschen von Fotolack auf 200 mm Wafern entwickelte TePla eine neue Fertigungsanlage, das Plasma System 800. Dank eines integrierten Ladesystems und einer neuen Steuerung arbeitet es besonders schnell und effizient.

Im Unternehmensbereich PCB/Chip Packaging wurde die technologische Weiterentwicklung mit dem Plasma System 80 Single Strip vorangetrieben. Es kommt beispielsweise zur Vorbehandlung vor dem Verkapseln von Chips zum Einsatz. Mit dem System 80 erzielt man extrem kurze Prozesszeiten, zudem lässt es sich problemlos in vollautomatische Fertigungslinien integrieren. Derzeit evaluiert es ein großer, deutscher Automobilzulieferer für seine Sensorenfertigung.

Chancen und Risiken

Die Weiterentwicklung des PlasmaPen und der Ausbau der entsprechenden Produktlinie bildeten den Schwerpunkt der FuE im Bereich Industrial/Medical. Inzwischen erhielt das System die CE-Zertifizierung. Es ist damit serienreif und befindet sich bei zehn Kunden zur Evaluierung. Das mit atmosphärischem Plasma arbeitende System bietet eine einzigartige Problemlösung für die selektive Behandlung von Oberflächen. Die Einsatzgebiete in der Industrie reichen vom Reinigen von Kontakten in der Elektronik über die Behandlung von Verpackungen vor dem Bedrucken bis zur Vorbereitung von Textilfasern auf das Einfärben. Für die Behandlung größerer Flächen wie beispielsweise Folien hat TePla den PlasmaPen-Extension entwickelt. Er steht kurz vor der Markteinführung.

Chancen und Risiken

Die TePla AG ist als ein weltweit operierendes Unternehmen mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert. Globale Märkte und eine wachsende Komplexität der Anwendungen prägen das Geschäft. Die sich daraus ergebenden Risikofaktoren beobachtet das Unternehmen kontinuierlich, evaluiert sie und berücksichtigt sie bei allen unternehmerischen Entscheidungen. Zur Identifikation potenzieller Risiken stehen den Mitarbeitern ein Risikomanagement-Handbuch, ein entsprechender Maßnahmenkatalog und diverse

Verfahrensanleitungen zur Verfügung. Wesentliche Vorgänge werden so laufend überwacht. Im Controlling gilt das Vier-Augen-Prinzip. Der TePla Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2001 über 80 Prozent des Umsatzes im Ausland. Bedeutendste Absatzregionen sind die USA und Asien, mit einem Anteil am Gesamtumsatz von über 65 Prozent. Währungsschwankungen sichert das Unternehmen durch geeignete Finanzinstrumente wie Devisentermingeschäfte ab und minimiert so die Risiken. Die Fakturierung der Aufträge außerhalb des EU-Raumes erfolgt teilweise in US-Dollar.

Auch die hohe technische Komplexität der Produkte und der schnelle technologische Fortschritt beinhalten Risiken vor allem für den Bereich Forschung und Entwicklung. Der zukünftige Erfolg hängt entscheidend davon ab, ob es TePla gelingt, auch weiterhin innerhalb angemessener Zeitspannen marktfähige Produkte zu entwickeln und daraus auch entsprechende Umsätze zu generieren, so dass der Cash Flow die Innenfinanzierung des Unternehmens sichert.

Die gegenwärtige Geschäftsplanung geht von einer deutlichen Konjunkturbelebung in den für unsere Gesellschaft relevanten Märkten ab Mitte des Jahres 2002 aus. Die unbefriedigende Absatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres hat zu einer Verschlechterung der Liquiditätslage geführt. Die von unseren Hausbanken verfügbaren Dispositionskredite reichen gemäß der Planung aus, den erforderlichen Finanzbedarf zu decken. Falls die Planungen nicht erreicht werden, wäre es jedoch erforderlich, alternative Finanzierungsquellen zu erschließen.

Ausblick

Vorsichtiger Optimismus für 2002

Nach dem katastrophalen vierten Quartal löst sich der Investitionsstau - wie erwartet - nur langsam auf. Der Auftragseingang ist noch unbefriedigend. Doch zählt das Unternehmen seit Jahresanfang wieder deutlich mehr Kundenanfragen und laufende Projekte – weitaus mehr als im ersten Quartal 2001. Vor allem aus der Halbleiterbranche kommen positive Signale. Hier prognostizieren Industrieexperten für das zweite Quartal einen deutlichen Aufschwung, an dem TePla dank seiner attraktiven Produktpalette überdurchschnittlich partizipieren dürfte.

Das Unternehmen hat vielversprechende Projekte in der Pipeline, so dass das Management mit einem deutlich steigenden Auftragseingang im zweiten Quartal rechnet. Beispielsweise verhandelt TePla mit einem großen Solarzellen-Hersteller, der Plasmasysteme in großem Umfang bei der Bearbeitung der Glassubstrate für Solarzellen einsetzen will. Auch mit einem namhaften DVD-Hersteller führt das Unternehmen intensive Gespräche: Hier geht es um den Einsatz von Plasma bei der Fertigung von CDs und DVDs. Der Einsatz des von der MetroLine entwickelten Plasmasystems bei der Bearbeitung von Golfbällen hat so gute Ergebnisse erzielt, dass der Kunde bereits über die Lieferung zusätzlicher Anlagen verhandelt. Auch für den PlasmaPen gibt es zahlreiche Anfragen aus der Konsumgüter- und Automobilzuliefererindustrie.

Diese Projekte belegen den Erfolg der Wachstumsstrategie von TePla. Systematisch verringert das Unternehmen die Abhängigkeit vom zyklischen Halbleitergeschäft und erschließt der Plasmatechnologie Potenziale in anderen Industrien. Dafür schuf das Management mit dem Erwerb der MetroLine die nötigen Voraussetzungen. Nie zuvor in der Firmengeschichte verfügte TePla über eine derart attraktive und vom Produkt-Lebenszyklus hervorragend positionierte Produktpalette. Sobald die Konjunktur anspringt, wird sich dies für das Unternehmen auszahlen.

Positives Ergebnis ab 3. Quartal 2002 erwartet Kostensenkungsprogramme wurden an allen TePla Standorten umgesetzt. Damit allein ist jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis nicht zu erreichen. Angesichts der allgemein erwarteten Markterholung und damit Lösen des Investitionsstaus im 2. Halbjahr 2002 kann die Gesellschaft bereits ab dem 3. Quartal ein positives Ergebnis erwirtschaften. Unter dieser Prämisse ist dann auch ein positives Ergebnis für das Gesamtjahr 2002 möglich.

Feldkirchen, im März 2002

Der Vorstand

Die TePla-Aktie

Seit ihrem Börsengang im Juni 1999 hat die TePla AG sämtliche Höhen und Tiefen des Neuen Marktes mit erlebt und mit durchlitten. Nach der Euphorie 1999 und 2000 folgte ab der zweiten Jahreshälfte 2000 ein jäher Absturz. Im abgelaufenen Geschäftsjahr testete der Nemax All Share immer wieder neue Tiefststände.

Von diesem Einbruch blieb die TePla-Aktie nicht verschont. Zwar entwickelte sie sich bis zum Sommer 2001 besser als der Nemax All Share, doch erreichte sie Ende August ihr Allzeit-Tief von 1,95 Euro. Die Korrektur der Ergebniserwartung für 2001 schlug hier negativ zu Buche.

Kapitalerhöhung beeindruckt den Markt Ende September kündigte die TePla AG eine Kapitalerhöhung an. Dabei wurden 680.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Kurs von 2,56 Euro je Aktie ausgegeben. 80 Prozent der Anteile übernahm die Jenoptik-Tocher DEWB (Deutsche Effekten- und Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG), die verbleibenden 20 Prozent zeichnete der Vorstand der TePla AG.

Dieses Zeichen der Verbundenheit des größten Anteilseigners mit der TePla AG und des persönlichen Engagements der beiden Vorstände blieb nicht ohne Wirkung auf die Marktteilnehmer. Während der Neue Markt Ende September neue Tiefststände erreichte, konnte die TePla-Aktie ihren monatelangen Abwärtstrend durchbrechen und zeigte relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt. In den Folgemonaten verzeichnete sie einen stetigen Kursanstieg und konnte den Nemax-All-Share erneut outperformen.

Für die positive Kursentwicklung, die sich auch 2002 fortsetzt, dürfte das Erreichen der Talsohle auf dem Halbleitermarkt – dem wichtigsten TePla-Markt - eine eine entscheidende Rolle spielen. Mittelfristig gehen Marktkenner von neuerlichen Zuwächsen aus, was auch zu einer Neubewertung der Zulieferbranchen führt Einzelne Finanzmagazine empfahlen die TePla-Aktie bereits wieder ("Spekulativer Kauf").

DEWB größter Anteilseigner

Im Zuge der Kapitalerhöhung stieg der Anteil der DEWB erstmals seit Börsengang wieder auf über 25 Prozent. Weitere knapp vier Prozent des Grundkapitals halten die beiden TePla-Vorstände, Friedrich G. Meyer und Craig A. Walker. Der Rest der Anteile ist in Streubesitz.

Investor Relations gestärkt

Investor Relations ist bei TePla Vorstandssache. Für Gespräche mit Investoren, Analysten und Finanzjournalisten stehen beide Vorstände jederzeit zur Verfügung. Dies galt und gilt auch in schwierigeren Zeiten: Das TePla-Management setzt auf offene Kommunikation mit der Finanzgemeinde, auch wenn die Nachrichten einmal weniger gut ausfallen. Inzwischen wurde die Investor Relations auch personell gestärkt: Seit Dezember beschäftigt das Unternehmen einen IR-Manager mit langjähriger Erfahrung im Portfolio-Management.

AKTIE

Zahlen je Aktie
(Auszug)
2001 2000
Ergebnis (EPS) EUR -0,79 -0,08
Höchstkurs EUR 15,20 37,00
Tiefstkurs EUR 1,90 6,50
Jahresendkurs EUR 3,00 8,00
Kursentwicklung TePla-Aktie % -62,50 -36,50
Kursentwicklung Nemax All Share % -60,19 -41,34
Durchschnittlicher Tagesumsatz an allen deutschen Börsen Stück 22.257 35.406
Anzahl Aktien am Jahresende Mio. 3,9 3,22
Anteil Free Float % 67,00 83,00
Marktkapitalisierung am Jahresende Mio. EUR 11,7 25,8
Gewichtung im Nemax All Share % 0,02 0,02
Gewichtung im Nemax Technology % 0,10 0,08

Kursentwicklung 2001

Rückständen aus der Fertigung feinstgereinigt. Ein führender Golfballhersteller in den USA setzt dafür Plasma von TePla ein – ein viel schonenderes Verfahren als die traditionelle Behandlung mit Sandstrahlen: Das Plasma produziert deutlich weniger Ausschuss und die aufwändige Entsorgung von kontaminiertem Sand entfällt

Unser Kerngeschäft: Der Einsatz von Plasma

Was passiert, wenn Wasser über den festen, flüssigen und dann gasförmigen Zustand hinaus erhitzt wird? Gibt es einen vierten Aggregatzustand? Diese Fragen stellten sich Wissenschaftler schon Anfang des 19. Jahrhunderts. Doch erst mehr als sechs Jahrzehnte später fand der englische Physiker Sir William Cookes den vierten Aggregatzustand als "strahlende Materie" in Entladungsröhren - und entdeckte somit das Plasma.

In der Natur findet man Plasma in den höchsten Schichten der Erdatmosphäre, aber auch in elektrischen Entladungen wie Blitzen. Dabei gibt es höchst unterschiedliche Arten von Plasmen - je nachdem, welche Art von Energie (etwa Wärme oder elektrische Strahlung) auf welche Art von Gas einwirkt. Physikalisch betrachtet handelt es sich bei einem Plasma in jedem Fall um einen sog. "Nichtgleichgewicht-Zustand", in dem sich von den Gasatomen oder -molekülen äußere Elektronen lösen. In einem Plasma bewegen sich also Atome, bzw. Moleküle, Ionen (Atome, denen ein Elektron fehlt) und Elektronen frei umher und wirken gleichzeitig aufeinander ein. Die freien, energiereichen Elektronen machen das Plasma außerordentlich reaktionsfreudig. Dadurch kann es Oberflächen von Werkstoffen verändern und die Produkteigenschaften wesentlich verbessern.

Plasma als Querschnittstechnologie

Diese Eigenschaften macht sich die Industrie zunehmend zu Nutze. Inzwischen hat die Plasmatechnologie in die unterschiedlichsten Anwendungen Einzug gehalten und sich erfolgreich zu einer Querschnitts- und Schlüsseltechnologie entwickelt. Schon heute setzen Unternehmen Plasmen zur Beschichtung und Reinigung von Werkstücken, zum Ätzen von mikroelektronischen Strukturen, zur Textilveredelung, zum Schweißen oder zur Strahlungserzeugung ein. Der Einsatz von Plasmen ermöglicht zum einen völlig neuartige Prozesse; zum anderen lassen sich ökologisch bedenkliche Verfahren – wie etwa die Reinigung mittels Nasschemie – zunehmend substituieren. Da das Verständnis für die durchaus komplexen Prozesse stetig zunimmt und zudem immer

wieder neuartige Plasmaquellen entdeckt werden, erweitert sich die Palette der möglichen Anwendungen laufend. Entsprechend groß ist das Potenzial dieser Technologie.

Die TePla AG zählt zu den Vorreitern bei der Anwendung der Plasmatechnologie. Das 1977 als Technics GmbH gegründete Unternehmen entwickelte bereits 1981 das weltweit erste Mikrowellen-Plasmasystem zur Reinigung von Wafern für die Chip-Industrie. Zwanzig Jahre später umfasst das Produktprogramm rund 25 verschiedene Modelle von Plasmasystemen. Ein Großteil davon arbeitet mit Mikrowellen, aber auch Niederdruck- und atmosphärisches Plasma sind bei TePla im Einsatz. Die Palette der Anlagen reicht von mehr als schrankgroßen Geräten für die Behandlung von Fahrzeugstoßstangen, über die äußerlich einer Mikrowelle nicht unähnlichen - Anlagen für das Batch Ashing (Entfernen von Fotolackmasken auf Wafern) bis zum handlichen PlasmaPen für die punktuelle Plasmabehandlung von Oberflächen.

TePlas Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und individuellen Konfiguration von Plasmaanlagen. Externe, streng ausgewählte Zulieferer fertigen die notwendigen Systemkomponenten, die TePla-Fachkräfte nach einer umfangreichen Qualitätskontrolle endmontieren. Das Unternehmen kann so die Fertigungstiefe gering halten und sich auf die Bereiche mit hoher Wertschöpfung konzentrieren.

Großes Marktpotenzial dank vielfältiger Einsatzmöglichkeiten

Die Halbleiterindustrie setzt Plasmageräte von TePla schon seit Mitte der 90er Jahre ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Feinstreinigung von Wafern. TePla zählt die zehn weltweit größten Semiconductor-Produzenten zu seinen Kunden. Nachdem diese im vergangenen Jahr einen starken Nachfrageeinbruch verkraften mussten, rechnen Branchenexperten mit einer Erholung des Halbleitermarktes im zweiten Halbjahr 2002 und ab 2003 wieder mit Wachstumsraten von 20 Prozent und mehr.

Vom Wachstum in diesem Bereich kann TePla überproportional profitieren, denn das Unternehmen gilt als führend in der Technologie und beim Preis-Leistungsverhältnis. Die Wettbewerber verwenden bei der Anregung von Plasma statt der Mikrowellentechnologie die konventionelle Radiofrequenz, oder sie arbeiten mit Metall- statt Quarzkammern, was die Gefahr von Verschmutzungen der Wafer durch Metallpartikel impliziert. Technologisch vergleichbare Geräte für das single Ashing (Reinigung einzelner Wafer im Unterschied zu ganzen "batches" mit bis zu 50 Wafern) sind um ein Vielfaches teurer als die TePla-Anlagen.

Seit der Übernahme der Metroline Industries Inc. in den USA ist die TePla AG zudem einer der weltweit größten Anbieter von Plasma-Anwendungen für Oberflächentechnik. Mit Hilfe ihrer Plasmasysteme werden Kunststoff- und metallische Oberflächen "aktiviert": Das heißt, ihre Oberflächenspannung wird so erhöht, dass beispielsweise Lacke oder Drucke besser haften, indem sie eine quasi chemische Verbindung mit der Oberfläche eingehen. Das Plasma ist aber auch in der Lage, Oberflächen ohne den Einsatz umweltschädigender Chemikalien von Öl- oder Fettrückständen feinst zu reinigen. Dies ist beispielsweise in der Medizintechnik, aber auch in den Bereichen Optik oder Feinmechanik unerlässlich. In diesen Industrien ist auch die Fähigkeit gefragt, in jeden noch so kleinen Hohlraum einzudringen. Mit der TePla-Technologie lassen sich auch Teile mit komplizierter Oberfläche problemlos bearbeiten.

Das Anwendungspotenzial von TePla-Systemen für die Oberflächenbearbeitung reicht heute von der Vorbehandlung von Plastikkanülen für Einwegspritzen, über das Aufrauhen von Glas für die Beschichtung bis hin zum Verkleben von Laminaten für Skier oder zur Vorbereitung von Textilien für das Einfärben.

Welches Marktpotenzial allein im Bereich Oberflächentechnologie steckt, macht eine Prognose der Deutschen Industriebank deutlich: Als einzige Industriebranche soll die "Oberflächenveredelung" in 2002 eine zweistellige Wachstumsrate in Höhe von 12 Prozent erreichen.

Kernkompetenz: Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung sind das Blut in der Lebensader einer High-Tech-Company wie TePla. Dabei profitiert das Unternehmen von den natürlichen Vorteilen einer Querschnittstechnologie – ihren branchenübergreifenden Einsatzmöglichkeiten. Wie sich Erfahrungen aus einem Bereich auf andere Branchen übertragen lassen, zeigt beispielhaft das Projekt Flat Panel Display (FDP): Der Aufbau und die Fertigungsmethoden von Flachbildschirmen weisen sehr viel Gemeinsamkeiten mit der Herstellung von Mikrochips auf, auch wenn die Größe der zu bearbeitenden Substrate unterschiedlich ist.

So entwickelte TePla auf Basis seiner Erfahrungen aus dem Halbleiterbereich das bislang konkurrenzlose FPD-System für die Reinigung von Glassubstraten (OLEDs – organic light emitting diodes), die in der neuen Generation von Flachbildschirmen benötigt werden. Derartigen Systemen prognostizieren Marktforscher mittelfristig Wachstumsraten von jährlich 100 Prozent.

Die Halbleitererfahrung dient auch anderen Bereichen. Die Herstellung von Sensoren – heute Bestandteil fast jeden elektronischen Produktes - erfordert ebenso wie die Produktion von DVDs und Solarzellen ähnliche Fertigungsschritte wie die Chipproduktion.

Serienreifer PlasmaPen

Eine branchenübergreifende Entwicklung gelang TePla auch mit dem PlasmaPen. Wie der Name bereits erkennen lässt, handelt es sich dabei um eine Art Stift, der entweder manuell von einer Person geführt werden kann oder in einer Maschine automatisch definierte Bahnen fährt. An seiner Spitze strömt Prozessgas als Druckluft durch ein elektrisches Feld, wodurch im Inneren des Pens Plasma entsteht. Die entstehenden Radikale sorgen außerhalb des Pens durch chemische Reaktionen mit der Werkstückoberfläche für deren Modifizierung.

Der PlasmaPen ist seit Ende 2001 serienreif. Schon heute bearbeitet beispielsweise ein Schweizer Uhrenhersteller Teile vor dem Zusammenfügen mit dem PlasmaPen. Ein Hersteller von Endoskopen verklebt Metall- und Kunststoffteile so miteinander, dass die Klebung gegenüber Sterilisationsprozessen resistent bleibt. Versuche demonstrierten, dass die Verbindungen selbst nach 1000 Sterilisationsvorgängen keine Verschleißerscheinungen zeigen. Die Kfz-Zulieferindustrie prüft derzeit mit Hochdruck, in welchen Segmenten sie den PlasmaPen einsetzen kann.

Grundlagenforschung inhouse

Gemeinsam mit namhaften Chipherstellern nimmt TePla an einem Zukunftsprojekt "paper thin wafers" teil, bei dem es um die Entwicklung von papierdünnen Chips – beispielsweise für Geldscheine – geht. Vom Bundesministerium für Bildung & Forschung hat das Konsortium unter der Führung des Fraunhofer Instituts einen vorläufigen Bescheid auf Zusage der Förderung im Rahmen des Programms "Produktion von Morgen" erhalten. Die Teilnahme an diesem Grundlagenprojekt belegt, dass TePla zu den Unternehmen gehört, die Basisarbeit für die Produktionsverfahren von morgen leisten.

Um die Glassubstrate für Flachbildschirme vom letzten Staubkorn zu befreien, werden sie mit Plasma gereinigt. Für Systeme zur Reinigung der sog. OLEDs (Organic Light Emitting Diodes) in der neuen Generation von Flachbildschirmen erwarten Experten Wachstumsraten von jährlich hundert Prozent

Damit der Lack besser haftet, wird die Oberfläche des Seitenspiegels zuvor mit Plasma aktiviert. Auch in der Automobilindustrie spielt die Veredelung von Oberflächen eine zunehmende Rolle. Nicht von ungefähr soll die "Oberflächenveredelung" als einzige Industriebranche im kommenden Jahr zweistellig wachsen

Unsere Geschäftsbereiche

Semiconductor

Gemessen am Umsatz ist der Geschäftsbereich Halbleiter weiterhin das bedeutendste Segment, dicht gefolgt vom Bereich Industrial/Medical. TePla-Anlagen kommen bei allen Fertigungsschritten der eigentlichen Chip-Herstellung (sog. Front-End-Produktion) zum Einsatz. Zu den wichtigsten Produkten von TePla zählen die sogenannten Batch-Ashing-Systeme: Sie dienen der rückstandsfreien Entfernung von Fotolackmasken ("Ashing") – dem gut zwanzig Mal und damit am häufigsten erforderlichen Arbeitsschritt bei der Fertigung eines Chips. Zum Bereich Semiconductor zählen auch die von TePla entwickelten Laser-Messgeräte: Die SIRD-Geräte sind unter anderem bei den drei größten Halbleiter-Materialzulieferern weltweit im Einsatz, um Kristalldefekte in Wafern aufzuspüren. Ferner beinhaltet die Sparte Semiconductor auch die zukunftsträchtigen Produktlinien Wafer Thinning und Flat Panel Display.

Industrial / Medical

Mit dem Erwerb der amerikanischen MetroLine Industries Inc. Ende 2000 avancierte dieser wachstumsstarke Bereich zum zweitwichtigsten Geschäftsfeld der TePla AG. Er trägt heute bereits 34 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Doch auch ohne den Beitrag aus den USA entwickelte sich diese Sparte im abgelaufenen Geschäftsjahr gut: Das Unternehmen überzeugte mit seinen Produkten beispielsweise Solarzellenhersteller in Deutschland und Spanien. Die potenziellen Anwendungen der Oberflächentechnik reichen von der Automobilindustrie über die Elektrotechnik und Optik bis zur Medizintechnik und Konsumgüterindustrie. Zu diesem Bereich zählt auch der PlasmaPen für den punktuellen Einsatz von atmosphärischem Plasma.

PCB/Chip-Packaging

Diese Sparte umfasst alle Schritte der nachgelagerten Chip-Produktion (sog. Back-End-Produktion). Sie entwickelt Plasma-Systeme für die Bearbeitung von Leiterplatten und für die Montage von elektronischen Chips auf die entsprechenden Trägersubstrate (Chip Packaging). Die Systeme reinigen beispielsweise die winzigen, mechanisch oder auch mit dem Laser gebohrten Löcher in den mehrschichtigen Leiterplatten. Auf diese Weise wird verhindert, dass es später zu Unterbrechungen der elektrischen Verbindung zwischen den einzelnen Schichten der Leiterplatte kommt.

Service

Die Service-Abteilung installiert und wartet alle TePla-Geräte weltweit. Zehn Mitarbeiter, davon drei in den USA, stehen den TePla-Kunden rund um die Uhr zur Verfügung. Der Service steuert auch den Verkauf von Ersatzteilen. Wo diese für ältere Geräte nicht mehr verfügbar sind, unterstützt das Team beim Umbau der Anlage. Darüberhinaus organisiert das Service-Team Schulungen im Hause TePla und beim Kunden.

Unser Markt: Weltweit

TePla agiert auf einem globalen Markt. Wer internationale Großkonzerne zu seinen Kunden zählt, muss auch international präsent sein. Schon heute erzielt das Unternehmen über 83 Prozent seines Umsatzes außerhalb des deutschen Heimatmarktes. Seit der Übernahme von MetroLine ist die USA der größte Markt mit einem Gesamtumsatz 2001 von 8,5 Millionen EUR.

Die Vereinigten Staaten sind nicht nur der wichtigste Markt für die Halbleiterindustrie. Hier sind auch mit die bedeutendsten Konsumgüterhersteller ansässig. In dieser Industrie ist die Ende 2000 von TePla übernommene MetroLine Industries schon lange mit ihren Produkten vertreten. Amerikanische Konsumgüterunternehmen sind sehr offen für neue Fertigungsideen, wie es das Beispiel eines führenden amerikanischen Herstellers von Golfbällen zeigt: Seit einigen Monaten ist bei ihm eine TePla-Anlage im Einsatz, die Golfbälle so vorbehandelt, dass anschließend der Lack besser haftet – und die Bälle länger einsatzbereit sind.

In den USA ist TePla in Kalifornien und in Texas mit eigenen Standorten vertreten und beschäftigt dort derzeit 41 Mitarbeiter. Auch in Frankreich unterhält das Unternehmen eine eigene Niederlassung, denn dies ist neben Deutschland der bedeutendste Markt in Europa. In anderen wichtigen Industriestaaten setzt TePla auf eine Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern. So arbeitet das Unternehmen in Korea, Taiwan und Singapur mit langjährig bewährten Partnern, in Japan wird gerade eine neue Partnerschaft für den Halbleitermarkt aufgebaut. Mit 24 Prozent Umsatzanteil zählt der südostasiatische Markt zu den wichtigsten Märkten von TePla.

Standorte weltweit

Um die Sonnenbrille mit der gewünschten Tönung beschichten zu können, wird sie zuvor mit Plasma quasi aufgerauht. Glas besitzt eine schlechte Oberflächenspannung, was weiterführende Prozesse wie Kleben, Beschichten oder Lackieren deutlich erschwert. Daher ist dieses Material für die Plasma-Behandlung geradezu prädestiniert

Konzernbilanz nach US-GAAP zum 31.12.2001

AKTIVA Anhang 31.12.2001
TEUR
31.12.2000
TEUR
Flüssige Mittel 277 618
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8 3.354 6.544
Sonstige Forderungen 0 211
Vorräte 6.761 5.218
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.606 2.471
Unfertige und fertige Erzeugnisse / Waren 4.155 2.747
Sonstige Vermögensgegenstände 198 237
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 238 176
Aktive latente Steuern 10 2.314 191
Summe Umlaufvermögen 13.142 13.195
Sachanlagen 9 3.683 2.837
Immaterielle Vermögengegenstände 9 672 818
Geschäfts- und Firmenwert 9 8.752 9.211
Sonstige Vermögensgegenstände 90 86
Aktive latente Steuern 10 42 34
Summe Anlagevermögen 13.239 12.986
Summe Aktiva 26.381 26.181
PASSIVA Anhang 31.12.2001
TEUR
31.12.2000
TEUR
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 5,6,7 3.899 1.481
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 745 2.510
Erhaltene Anzahlungen 4 545 441
Sonstige Verbindlichkeiten 12 678 685
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 745 2.510
Erhaltene Anzahlungen 4 545 441
Sonstige Verbindlichkeiten 12 678 685
Rückstellungen für latente Steuern 10 284 264
Sonstige Rückstellungen 11 1.453 765
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0 3
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 7.604 6.149
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 5,7 346 502
Pensionsrückstellungen 13 541 507
Summe langfristige Verbindlichkeiten 887 1.009
Anteile anderer Gesellschafter 0 7
Gezeichnetes Kapital 15 3.900 3.220
Kapitalrücklagen 15 18.653 17.743
Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital 15 0 -32
Konzernbilanzverlust 15 -4.541 -1.874
Kumulierte Fremdwährungsdifferenzen 15 -122 -41
Summe Eigenkapital 17.890 19.016
Summe Passiva 26.381 26.181

Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Gewinn– und Verlustrechnung nach US-GAAP

GuV Anhang 2001
TEUR
2000
TEUR
Umsatzerlöse 16 20.185 15.830
Herstellungskosten des Umsatzes -15.208 -10.337
Bruttoergebnis 4.977 5.493
Vertriebskosten -3.378 -2.215
Allgemeine Verwaltungskosten -3.270 -1.755
Forschungs- und Entwicklungskosten -2.129 -1.701
Geschäfts- und Firmenwertabschreibungen -465 -116
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge -186 54
Betriebsergebnis -4.451 -240
Zinserträge 8 330
Zinsaufwendungen -308 -49
Zinsergebnis -300 281
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.751 41
Latente Steuern 2.083 -316
Jahresfehlbetrag (Jahresüberschuss) -2.668 -275
Ergebnisanteile fremder Gesellschafter 1 24
Jahresfehlbetrag (Jahresüberschuss)
nach Anteilen fremder Gesellschafter -2.667 -251
Verlustvortrag -1.874 -1.623
Bilanzverlust -4.541 -1.874
Ergebnis pro Aktie* (in EUR) 17 -0,08
Ergebnis pro Aktie** (in EUR) 17 -0,79
* auf Basis 3.000.000 Stückaktien bis 30.09.2000
und 3.220.000 Stückaktien ab 01.10.2000
** auf Basis 3.220.000 Stückaktien ab 01.01.2001
und 3.900.000 Stückaktien ab 01.10.2001
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

Konzern-Kapitalflussrechnung nach US-GAAP

2001
TEUR
2000
TEUR
Jahresfehlbetrag (-überschuss) nach Anteilen anderer Gesellschafter -2.667 -251
Abschreibungen und Amortisation auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.264 463
Abschreibungen auf Forderungen 358 82
Veränderung der unrealisierten Ergebnisse aus Wertpapieren des Umlaufvermögens 0 40
Ergebnis aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens 0 -264
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.754 -2.260
Veränderung der Vorräte -1.413 -974
Veränderung des Rechnungsabgrenzungspostens und anderer Aktiva 261 -199
Veränderung der latenten Steuern -2.091 256
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -1.842 365
Veränderung der Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten
und Rechnungsabgrenzungsposten 553 233
Veränderung der Pensionsrückstellungen 33 32
Veränderung der erhaltenen Anzahlungen 89 311
Veränderung der Anteile anderer Gesellschafter -7 -24
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -2.708 -2.190
Erlös aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens 0 9.423
Investitionen in Wertpapiere des Umlaufvermögens 0 -3.584
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen -21 -5.331
Gewährung von Darlehen an Dritte 0 -77
Einnahmen aus Rückzahlungen von Darlehen an Dritte 26 24
Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -1.504 -1.673
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -1.499 -1.218
Tilgung langfristiger Schulden -218 -543
Erlös aus der Emission von Aktien 680 8
Zuführungen zu den Kapitalrücklagen 1.061 0
Erhöhung der Bankverbindlichkeiten 2.326 0
Sonstige 0 2
Mittelabfluss (Mittelzufluss) aus Finanzierungstätigkeit 3.849 -533
Auswirkungen von Währungskursdifferenzen auf flüssige Mittel 17 -6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -341 -3.947
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 618 4.565
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 277 618
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Konzern-Abschlusses.

1. Allgemeine Grundsätze

Der Konzernabschluss der TePla AG wurde nach den Vorschriften der US Generally Accepted Accounting Principles ("US-GAAP") unter zusätzlicher Beachtung der für eine Befreiung nach § 292 a HGB erforderlichen Angaben aufgestellt. Die Muttergesellschaft führt ihre Berichterstattung nach deutschem Recht fort und entspricht damit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ("German GAAP"). "German GAAP" unterscheidet sich in einigen wesentlichen Positionen von "US GAAP". Unter Berücksichtigung dieser Tatsache hat das Unternehmen die entsprechende Überleitung vorgenommen, so dass dieser Konzernabschluss den Vorschriften nach "US GAAP" entspricht.

Die Erstellung eines konsolidierten Jahresabschlusses nach allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen verlangt Einschätzungen und Annahmen des Vorstandes, welche die im Konzernabschluss aufgeführten Beträge beeinflussen. Die effektiven Zahlen können von den geschätzten Beträgen abweichen.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2001 sind die TePla AG und die TePla America Inc., Corona, Kalifornien, USA sowie die TePla France, Saint Quentin en Yvelines, Frankreich, einbezogen. Am 01.07.2001 wurden die Tochterfirmen TePla Inc., Carrollton, Texas, USA und die MetroLine Industries Inc., Corona, Kalifornien, USA, zur TePla America Inc. fusioniert. Die TePla AG hält einen Anteil von 90 % an der TePla France und 100 % an der TePla America Inc.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss enthält die Einzelabschlüsse der Gesellschaft sowie der im Vollbesitz oder im Mehrheitsbesitz befindlichen Gesellschaften. Alle wesentlichen konzerninternen Salden und Transaktionen wurden im Konzernabschluss eliminiert. Minderheitsanteile fremder Gesellschafter an den im Mehrheitsbesitz des Unternehmens befindlichen Gesellschaften sind unter der Position "Anteile anderer Gesellschafter" berücksichtigt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses der deutschen Gesellschaft wurde der EURO als Rechnungswährung verwendet. Die Rechnungswährung der internationalen Gesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Der Einzelabschluss der Gesellschaft in den USA wurde in US-Dollar erstellt und anschließend in EURO umgerechnet. Die Bilanzposten wurden zu dem am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurs umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittswechselkurs des Gesamtjahres umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen, die aus Wechselkursveränderungen zwischen einzelnen Geschäftsjahren entstanden, sind unter der Position "Kumulierte Fremdwährungsdifferenzen" im Eigenkapital berücksichtigt. Geschäftsvorfälle der deutschen

Gesellschaft und der Gesellschaften in den USA und Frankreich, die in ausländischen Währungen abgeschlossen wurden, sind in die jeweilige Landeswährung umgerechnet worden. Daraus resultierende Gewinne und Verluste sind im Ergebnis berücksichtigt. Im Geschäftsjahr wurden Währungsgewinne in Höhe von TEUR 412 (im Vorjahr TEUR 398) und Währungsverluste von TEUR 229 (im Vorjahr TEUR 211) verbucht.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Forderungen und flüssige Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu gewogenen Durchschnittseinstandspreisen bewertet. Der Wertansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse beinhaltet den Materialaufwand zu Anschaffungskosten, die angefallenen Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bei den unfertigen Erzeugnissen wurde der Wertansatz unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades ermittelt.

Für das gesamte Vorratsvermögen gilt, dass Bestandsrisiken aufgrund gesunkener Wiederbeschaffungskosten bzw. nicht kostendeckender Verkaufspreise angemessen durch Einzelabschläge berücksichtigt sind.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die aus dem Erwerb der MetroLine Industries Inc. im Oktober 2000 sowie aus der Erhöhung des Anteils an TePla Inc. (vgl. Ziff. 14) entstanden sind, werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 20 Jahren linear abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Marktwert der erworbenen Netto-Vermögensgegenstände.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Mietereinbauten bzw. Einbauten in Mieträume werden nach ihrer Nutzungsdauer bzw. der kürzeren Dauer des Mietvertrages abgeschrieben. Aufwendungen für Instandhaltung und Reparaturen werden als Periodenaufwand verbucht. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die zugehörigen kumulierten Abschreibungen werden bei einer Verschrottung oder Veräußerung von Vermögensgegenständen ausgebucht und eventuelle Buchgewinne oder –verluste erfolgswirksam ausgewiesen. Die Nutzungsdauer von erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen (außer Geschäfts- oder Firmenwerten), technischen Anlagen und Maschinen oder Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen drei und zehn Jahren. Gebäude werden über eine Dauer von 25 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Ertragsteuern werden gemäß den Regelungen von SFAS Nr. 109 auf der Basis des handelsrechtlichen Abschlusses berechnet. Sämtliche während des Geschäftsjahres entstandenen Verbindlichkeiten und Ansprüche aus Steuern auf Einkommen, Erträge und Vermögen werden im Konzernabschluss gemäß den entsprechenden Steuergesetzen berücksichtigt.

Latente Steuern werden bei unterschiedlichen Wertansätzen in der handelsrechtlichen Bilanz und der Steuerbilanz sowie bei steuerlichen Verlustvorträgen auf der Basis von bestehenden steuerlichen Vorschriften und verabschiedeten Steuersätzen für die Jahre, in denen sie sich wahrscheinlich auf die steuerpflichtigen Einkünfte auswirken, gebildet.

Wertberichtigungen werden dann vorgenommen, wenn es notwendig ist, aktive latente Steuern auf einen Betrag zu senken, welcher dem wahrscheinlichen tatsächlichen Steuervorteil entspricht. Ertragsteuern beinhalten Steuerzahlungsverpflichtungen oder -erstattungsansprüche für die Periode zuzüglich oder abzüglich der Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern. Die Auswirkung einer Änderung der Steuersätze auf aktive und passive latente Steuern ist im Ergebnis der Periode enthalten, in der die Änderung gesetzlich verabschiedet wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind zum Stichtagskurs angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen wurde aufgrund einer versicherungsmathematischen Berechnung gemäß SFAS 87 gebildet.

Die Gesellschaft bucht sämtliche Umsätze am Auslieferungs- oder Leistungsdatum ein, da die Geschäftsleitung sonstige Dienstleistungen und Verkaufsvereinbarungen wie z.B. Training als nicht wesentlich in Bezug auf die Gebrauchsfähigkeit der Systeme ansieht. Erträge aus Dienstleistungen und Reparaturleistungen werden zum Zeitpunkt der Fertigstellung der jeweiligen Projekte eingebucht.

Die Gesellschaft erstellt ebenfalls große Sondermaschinen nach Auftrag. TePla verlangt dafür Anzahlungen vor dem Produktionsbeginn und diese werden als sonstige Verbindlichkeiten in der Bilanz gebucht. Bei Auslieferung werden sie dann als Erträge eingebucht. Zum 31.12.2001 betrugen die Anzahlungen TEUR 545.

Neue Rechnungslegungen:

Im Juli 2001 wurde die neue Rechnungslegung FAS 142 "Goodwill and Other Intangible Assets" von der "Financial Accounting Standards Board (FASB)" veröffentlicht. FAS 142 gilt für Geschäftsjahre, die nach dem 15. Dezember 2001 beginnen und verlangt, dass der bilanzielle Firmenwert und immaterielle Vermögensgegenstände mit unbestimmter Nutzungsdauer nicht weiter periodisch abgeschrieben werden dürfen. Statt dessen muss die Gesellschaft immaterielle Vermögensgegenstände und den Firmenwert jedes Jahr mindestens einmal auf seine Werthaltigkeit überprüfen (Impairment Test). In der ersten Berichtsperiode 2002 muss die Gesellschaft ihren bilanziellen Firmenwert auf Werthaltigkeit prüfen lassen. Jede aus der Erstanwendung resultierende außerplanmäßige Abschreibung ist als Anpassung aus Erstanwendung in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen. Die Adoption von FAS 142 wird wahrscheinlich signifikante Auswirkung auf das operative Ergebnis haben. Auf Grund der umfangreichen Arbeiten, die zur Umsetzung dieses Bilanzierungsstandards FAS 142 erforderlich sind, lässt sich aus Sicht der Geschäftsleitung die Auswirkung der Erstanwendung dieses Standards auf den Konzernabschluss zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit vertretbarem Aufwand nicht zuverlässig schätzen.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Software-Entwicklungskosten werden als Periodenaufwand verbucht. Gemäß SFAS Nr. 86 ist es erforderlich, einige Software-Entwicklungskosten, die zwischen dem Abschluss der technologischen Entwicklungsphase und dem Zeitpunkt, zu dem das Produkt am Markt erhältlich ist, anfallen, zu aktivieren. Auf Basis des Produktentwicklungsprozesses der Gesellschaft ist der Abschluss der technologischen Entwicklung bei Fertigstellung des Arbeitsmodells erreicht. Bislang war die Zeitspanne zwischen dem Abschluss der technologischen Entwicklungsphase und

dem Zeitpunkt, zu dem solche Softwareprodukte am
Markt erhältlich sind, von kurzer Dauer und Software
Entwicklungskosten, die eine Aktivierung erforderten,
waren unbedeutend. Deshalb hat die Gesellschaft bisher
keine Software-Entwicklungskosten aktiviert.
5. Langfristige Verbindlichkeiten
Die langfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember
2001 setzen sich wie folgt zusammen:
31. Dezember 2001
TEUR
31. Dezember 2000
TEUR
Kreditverträge einschl. aller wesentlichen Agien, rückzahlbar in
monatlichen Raten von EURO 6.203 inklusive Zinsen in Höhe
eines Zinssatzes von 7,9 bis 8,6 % p.a., Laufzeit bis März 2001
Bankdarlehen, gesichert durch eine Sicherungsübereignung
fällig in 59 monatlichen Raten von US\$ 8.333 plus Zinsen
0 26
in Höhe eines Bank-Referenzzinssatzes, der sich
zur Zeit auf 4,75 % p.a. beläuft, Laufzeit bis November 2005
Ungesicherter Lieferantenkredit, fällig in vierteljährlichen
Raten von US\$ 19.069 inklusive Zinsen in Höhe eines
Zinssatzes von 8,5% p.a. Laufzeit bis Januar 2003,
442 522
nachrangig gegenüber bestehender Kreditlinie 119 143
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 561 691
Abzüglich Anteil langfristiger Finanzverbindlichkeiten
mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr
Langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich
214 196
des kurzfristigen Anteils 347 495
Die künftigen Mindestzahlungen im Rahmen der langfri
stigen Finanzverbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Geschäftsjahr TEUR
2002 214
2003 130
2004 113
2005 104
Summe 561

6. Kreditlinie

TePla America Inc. hat eine Kreditlinie in Höhe von 1,5 Mio. US \$, die bis zum 30. Mai 2002 läuft. Für die Kreditlinie fallen Zinsen in Höhe des Referenzzinssatzes der Bank von derzeit 4,75 % an. Der Kredit ist durch Sachanlagevermögen von TePla America Inc. besichert. Die Kreditlinie war am 31. Dezember 2001 mit 1.202.928 US \$ in Anspruch genommen. Die TePla AG hat eine Bürgschaft für die Kreditlinie übernommen.

7. Leasing

Die Gesellschaft hat Finanzierungsleasingverträge für Maschinen und Anlagen abgeschlossen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten bis zum Jahre 2007 auslaufen. Daneben least oder mietet das Unternehmen Büroräumlichkeiten, Büroausstattung sowie Kraftfahrzeuge sowohl unter kündbaren als auch unter unkündbaren Verträgen. Der Miet- und Leasing-Aufwand unter Operating Leasing Verträgen belief sich auf TEUR 1.180 im Geschäftsjahr 2001 und TEUR 537 im Geschäftsjahr 2000. Die Zahlungen im Rahmen von Operating Leasing Verträgen betreffen im Wesentlichen Mietzahlungen in Höhe von ca. TEUR 7.999.

Die TePla AG ist im März 2001 in neue Geschäftsräume eingezogen. Die monatlichen Mietzahlungen belaufen sich auf EURO 45.338,65. Die Tochtergesellschaft TePla America Inc. betreibt ihr Geschäft in Corona, Kalifornien, USA an zwei Standorten, die auf Basis eines Operating-Leasing-Vertrages seit 01.09.2000 von einem Anteilseigner der früheren MetroLine Industries Inc. geleast sind. Die monatlichen Leasingraten betragen \$ 11.268,98 bzw. \$ 13.147,86 bis September 2010 und werden an Veränderungen des Verbraucherpreisindexes angepasst. Die TePla AG bürgt für die Leasingverbindlichkeiten. Die Standorte von TePla America Inc. in Hayward, Kalifornien, USA, werden von einem Dritten auf Basis

eines unkündbaren Operating-Leasing-Vertrages mit einer monatlichen Leasingrate von \$ 7.597,80 geleast. Der Leasingvertrag läuft im März 2002 aus. Der TePla America-Standort Marlton, New Jersey, USA, wird auf Basis eines unkündbaren Operating-Leasing-Vertrages mit einer monatlichen Leasingrate von \$ 4.503,49 gemietet. Der Leasingvertrag läuft im Oktober 2002 aus.

Die monatliche Leasing-Rate in Carrollton, Dallas, USA, beträgt \$ 2.675,19.

Die Mindestmietzahlungen aus Finanzierungs- und Operating-Leasing für die folgenden 5 Jahre und in der Gesamtheit belaufen sich auf folgende Beträge:

Operating Leasing-Verträge
TEUR
2002 1.083
2003 970
2004 927
2005 897
2006 880
ab 2007 3.553
Summe Mindestzahlungen 8.310

8. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Für eventuelle Ausfälle wurden Wertberichtigungen mit einem Volumen von TEUR 520 (Vorjahr: TEUR 178) vorgenommen.

9. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Jahre
3
7 – 10
3 – 5
4 – 5
7 – 10
5 – 20
5
25

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird im Konzern-Anlagenspiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

10. Latente Steuern

Die latenten Steuern wurden auf der Basis des Unterschiedes zwischen handelsrechtlichem und steuerrechtlichem Abschluss (SFAS 109) ermittelt. Zur Berücksichtigung der Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten nach US-GAAP und den Wertansätzen in der deutschen Steuerbilanz werden latente Steuern gebildet. Im Jahr 2000 wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2001 eine Reduzierung des Körperschaftsteuersatzes verabschiedet, durch die sich eine Gesamtbelastung mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 38 % ergibt.

Die tatsächliche Höhe geht von den wahrscheinlichen zukünftigen Steuerverbindlichkeiten bzw. Steuererstattungsansprüchen im Zusammenhang mit der zukünftigen Nutzung der Vermögensgegenstände bzw. der zukünftigen Erfüllung der Verpflichtungen aus. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf TEUR 2.356, von denen TEUR 2.314 kurzfristig und TEUR 42 langfristig sind. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 284 sind in ihrer Gesamtheit kurzfristig.

In Deutschland gliedern sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag in die Gewerbeertragsteuer und die Körperschaftssteuer. Gewerbesteuern fallen bei allen Gewerbebetrieben unabhängig von der Rechtsform an, während ausschließlich Kapitalgesellschaften zur Körperschaftssteuer veranlagt werden.

KONZERNABSCHLUSS 2001
Der Steueraufwand gliedert sich wie folgt:
2001 2000
TEUR TEUR
Laufend 0 21
Latent
Gesamtsteueraufwand (Ertrag)
-2.083
-2.083
295
316
Der Steueraufwand wird wie folgt vom Steuerertrag bei
dem Verlust vor Steuern und dem Steuersatz von 38,0 %
für das Geschäftsjahr 2001 in den Steueraufwand über
geleitet:
2001 2000
TEUR TEUR
Erwartete Steuer -1.805 21
Änderung des Steuersatzes 0 1.196
Steuersatzunterschiede ausländischer Gesellschaften -86 171
Firmenwertabschreibung 177 58
Emissionskosten -57 0
Veränderung der Wertberichtigung
Sonstige Einflüsse
-105
-207
- 1.159
29
Steuerliche Belastung (Entlastung) -2.083 - 316
Die latenten Steuern aus Steuersatzunterschieden
ausländischer Gesellschaften ergeben sich dadurch,
dass Gesellschaften des TePla-Konzerns der Steuer
außerhalb von Deutschland anderen Steuersätzen
als in Deutschland unterliegen.

Die latenten Steuern entfallen auf:

31.12.2001 31.12.2000
in TEUR in TEUR in TEUR in TEUR
Aktive Passive Aktive Passive
latente Steuern latente Steuern latente Steuern latente Steuern
Aktivierung von Software 6 12
Anlagevermögen 266 244
Vorräte 178 27
Steuerliche Verlustvorträge (brutto) 3.114 1.291
Forderungen 11 6
Verbindlichkeiten 1 34
Pensionsrückstellung 42 34
Sonstige 78 2
3.412 284 1.386 264
Wertberichtigung steuerl. Verlustvorträge -1.056 -1.161
2.356 284 225 264
Aktive (passive) latente Steuern 2.072 (39)

Der bei der deutschen Gesellschaft bis einschließlich 1998 entstandene steuerliche Verlustvortrag wurde aufgrund steuerlicher Vorschriften voll wertberichtigt. Ebenso wurde der Verlustvortrag des Tochterunternehmens TePla France voll wertberichtigt, da dieses bis dato noch keine Gewinne erwirtschaftet hat.

Die sich aus dem steuerlichen Verlust des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 2.5 Mio ergebende zukünftige steuerliche Entlastung der deutschen Gesellschaft wurde in voller Höhe aktiviert, da die Verluste zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden können und nach der derzeitigen Planung von einer Nutzung der Verlustvorträge in den nächsten Jahren ausgegangen wird. Nach französischem Recht kann der Verlust der TePla France von TEUR 192 nur über 5 Jahre vorgetragen werden. Die Firma TePla America Inc. kann ihren Verlustvortrag von 2,5 Mio \$ über 20 Jahre geltend machen.

11. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken enthalten, die auf der Grundlage von Erfahrungswerten der Vergangenheit ermittelt wurden.

12. Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind u. a. TEUR 390 an Provisionen, TEUR 74 an Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialversicherung in Höhe von TEUR 84 enthalten.

KONZERNABSCHLUSS 2001
13. Pensionsrückstellungen
Die Ruhegehaltsberechtigten erhalten mit dem
Ausscheiden aus den Diensten der TePla AG ein lebens
längliches Ruhegehalt, wenn sie die Altersgrenze
(65. Lebensjahr) bzw. die vorgezogene Altersgrenze
erreicht haben oder dauernd erwerbs- oder
berufsunfähig sind. Der berechtigte Personenkreis
umfasst die zum 31.12.1996 bei der Gesellschaft
beschäftigten leitenden Angestellten.
Entwicklung der Rückstellungen 2001
TEUR
2000
TEUR
Stand 01. Januar 507 475
Dienstzeitaufwand 15 15
Zinsaufwand 31 29
Gezahlte Renten -12 -12
Stand 31. Dezember 541 507
Die unrealisierten Gewinne betragen zum Bilanzstichtag des ruhegehaltsfähigen Einkommens und ist auf
TEUR 15. maximal 20 % bzw. TEUR 10 begrenzt.
Voraussetzung für die Gewährung von Invaliden Die Bewertung erfolgt nach SFAS 87, wobei künftige
und Altersruhegeld ist eine mindestens 5-jährige Gehaltserhöhungen, künftige Rentenanpassungen
Firmenzugehörigkeit. sowie Annahmen über Kündigungsraten in die
Als Witwenrente sind 60 % des Ruhegehaltes vorgese
hen. Außerdem besteht eine Waisenrentenanwartschaft.
Berechnung einfließen.
Der Berechnung liegen Annahmen über die
Das Ruhegehalt beträgt für jedes volle Dienstjahr Anwartschaftsdynamik (2,5 % p.a.), die
zwischen dem 25. und 65. Lebensjahr Gehaltssteigerung (2,5 % p.a.), die Rentensteigerung
- vom 1. bis 10. Dienstjahr 1 % (1,5 % p.a.) sowie der Zinssatz (5,75 % p.a.) zugrunde.
- vom 11. bis 30. Dienstjahr 0,5 %
Es ergeben sich die folgenden Berechnungsergebnisse:
PBO exp. PBO ABO
TEUR TEUR TEUR
31.12.2000 506 517 455
31.12.2001 526 540 487
PBO: Projected Benefit Obligations; ABO: Accumulated Benefit Obligations

14. Akquisitionen

Zum 2. Oktober 2000 übernahm die TePla AG 100 % der Anteile der MetroLine Industries, Inc., Corona, Kalifornien, USA. MetroLine bietet weltweit schlüsselfertige Anlagen und Technologie zur Oberflächenbearbeitung an. Tätig ist MetroLine auf dem Gebiet der Plasma-Bearbeitung und der Reparatur und Wartung auf dem Sektor der Vakuum-Bearbeitung. Standorte von MetroLine sind Corona und Maynard, Kalifornien, USA, und Marlton, New Jersey, USA. Die Akquisition wurde nach der Erwerbsmethode behandelt. Da der Erwerb zum 2. Oktober erfolgte, sind die Aktiva und Passiva zum Bilanzstichtag von MetroLine, sowie die Erträge und Aufwendungen des vierten Quartals im Konzernabschluss 2000 enthalten. Die Anschaffungskosten von TEUR 10.662, wurde mit TEUR 5.435 bar und mit TEUR 5.227 durch die Ausgabe von Aktien bezahlt. Der Kaufpreis wurde den übernommenen Vermögensgegenständen entsprechend dem beizulegenden Wert zugeordnet. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem beizulegenden Wert der Vermögensund Schuldposten (Firmenwert) wird über 20 Jahre linear abgeschrieben. Im Jahr 2001 wurden TEUR 465 (im Vorjahr TEUR 116) als Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Im Juli 2000 gründete die TePla AG gemeinsam mit einem Organmitglied des Unternehmens die TePla France S.A. in Saint Quentin en Yvelines, Frankreich. TePla AG ist an der TePla France S.A. mit 90 % beteiligt. Die TePla France S.A. ist eine Vertriebsgesellschaft des TePla-Konzerns. Für die 90 %-ige Beteiligung am gezeichneten Kapital der TePla France S.A. zahlt die TePla AG einen Betrag von EUR 68.400.

Zum 2. Oktober 2000 erwarb das Unternehmen weitere 14,0 % und zum 30. Juni 2001 die restlichen 6 % der Anteile der TePla Inc., Carrollton, Texas, USA. Hierdurch erhöhte sich die Gesamtbeteiligung der TePla AG an der TePla Inc. auf 100 %. Die TePla Inc. ist eine Vertriebsgesellschaft des TePla-Konzerns. Die Übernahme wurde als stufenweise Akquisition nach der Erwerbsmethode behandelt. Die TePla AG gewährte der TePla Inc. im Geschäftsjahr 2000 mehrere Kredite, mit denen später die zusätzlichen Anteile von 14 % und 6 % erworben wurden. Entsprechend wurden die Forderungen bei der TePla AG und die Verbindlichkeiten bei der TePla Inc. bilanziert. Die Vermögens- und Schuldposten wurden zur Ermittlung eines eventuellen Unterschiedes zwischen Zeit- und Buchwert bewertet. Es ergaben sich keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Buchwerten beim Unternehmen und den Zeitwerten. Der jeweilige Kaufpreis wurde den Vermögens- und Schuldposten entsprechend dem geschätzten Zeitwert zugeordnet. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Zeitwert der erworbenen Vermögens- und Schuldposten (Firmenwert) wird linear über 20 Jahre abgeschrieben. Im Jahr 2001 wurden TEUR 3 (im Vorjahr TEUR 1) als Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen.

Zum 01. Juli 2001 fusionierte die MetroLine Industries Inc. mit der TePla Inc. zu TePla America Inc.. Da diese Fusion ein Zusammenschluss von juristischen Personen unter gemeinsamer Kontrolle war, wurde sie in der Rechnungslegung unter der sogenannten "as-if-pooling" Methode ausgewiesen. Diese Methode verlangt eine Neuaufstellung der Vermögenslage inklusive der Geschäftstätigkeit der TePla Inc., bei der die Gesellschaften so behandelt werden, als ob sie seit Jahresanfang eine Gesellschaft wären. Es gab 2 Transaktionen zwischen den beiden Gesellschaften vor dem Juni 2001, die auf Grund dieser "as-if-pooling" Methode eleminiert wurden.

15. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich in den letzten beiden Geschäftsjahren wie folgt entwickelt:

Gezeich-
netes
Kapital
Kapital-
rücklage
Aus-
stehende
Einlagen
Fremd-
währungs-
differenzen
Unreali-
sierte
Gewinne
Bilanz-
verlust
Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 01.01.2000 3.000 12.735 -100 9 40 -1.623 14.061
Kapitalerhöhung I 220 5.007 0 0 0 0 5.227
Ausstehende Einlagen 0 0 68 0 0 0 68
Fremdwährungsdifferenzen 0 0 0 -49 0 0 -49
Unrealisierte Gewinne auf Wertpapiere 0 0 0 0 -40 0 -40
Jahresfehlbetrag 0 0 0 0 0 -251 -251
Stand am 31.12.2000 3.220 17.742 -32 -40 0 -1.874 19.016
Stand am 01.01.2001 3.220 17.742 -32 -40 0 -1.874 19.016
Einlage 0 0 32 0 0 0 32
Kapitalerhöhung II 680 1.061 0 0 0 0 1.741
Fremdwährungsdifferenzen 0 0 0 -82 0 0 -82
Aktivierung Prospekterstellg. 0 -150 0 0 0 0 -150
Jahresfehlbetrag 0 0 0 0 0 -2.667 -2.667
Stand am 31.12.2001 3.900 18.653 0 -122 0 -4.541 17.890
Anzahl der Aktien in Tausend
Anzahl der Aktien in Tausend
Stand am 01.01.2000 3.000
Kapitalerhöhung I (MetroLine) 220
Okt. - Dez. 2000 3.220
Jan. - Okt. 2001 3.220
Kapitalerhöhung II 680
Nov. - Dez. 2001 3.900

Der Vorstand der Gesellschaft wurde ermächtigt, in der Zeit bis zum 28. Februar 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrfach um insgesamt bis zu Euro 900.000, durch Ausgabe von 900.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stammaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Über die Einzelheiten der Ausgabe der neuen Aktien, insbesondere über deren Bedingungen sowie über den Inhalt der Rechte der neuen Aktien entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Von diesem Betrag wurden 220.000 Stückaktien für die Finanzierung des Kaufs der MetroLine Industries Inc. verwendet. Die restlichen 680.000 Stückaktien wurden im November 2001 ausgegeben. Das genehmigte Kapital ist damit ausgeschöpft.

Die Hauptversammlung vom 09. Juni 1999 hat die Schaffung eines bedingten Kapitals in Höhe von bis zu Euro 100.000 beschlossen. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Bezugsrechten an Mitglieder des Vorstands und führende Mitarbeiter der Gesellschaft. Nach dieser Maßgabe wurden im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes 100.000 Optionsrechte zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stückaktien ausgegeben. Jede Option gewährt das Recht, eine Aktie der Gesellschaft zu einem rechnerisch bestimmten Bezugskurs zu erwerben. In die Ermittlung der Differenz zwischen Bezugskurs und aktuellem Börsenkurs fließt neben der Entwicklung des Aktienkurses auch die Veränderung der Vorsteuerergebnisse ein. Die verbleibende Laufzeit der Optionen beträgt ein Jahr und 3,5 Monate.

Die Hauptversammlung am 06. Juni 2000 hat die Schaffung eines bedingten Kapitals in Höhe von Euro 100.000 beschlossen. Hiervon wurden bereits 50.000 Aktienoptionen vergeben, die eine Laufzeit von noch 2 Jahren und 3 Monaten haben. Die zweite Hälfte der Aktienoptionen wurde bisher nicht ausgegeben.

Diese Optionen haben eine verbleibende Laufzeit von 3 Jahren und 3 Monaten. Jede Option gewährt das Recht, eine Aktie der Gesellschaft zu einem rechnerisch bestimmten Bezugskurs zu erwerben. In die Ermittlung der Differenz zwischen Bezugskurs und aktuellem Börsenkurs fließt neben der Entwicklung des Aktienkurses auch die Veränderung des Vorsteuerergebnisses ein.

Am 31. Dezember 2001 und am 31. Dezember 2000 lag der sich theoretisch ergebende Bezugskurs über dem Börsenkurs. Die Optionen hatten sowohl am Tag der Einräumung, als auch an den genannten Bilanzstichtagen keinen inneren Wert.

16. Segmentberichterstattung

Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt fast ausschließlich Produkte im Bereich der Plasmatechnik. Hauptabnehmer sind die Halbleiterindustrie und die Leiterplattenindustrie, wobei die Produkte in den Branchen in ähnlicher Weise eingesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2001 hat kein einzelner Kunde mehr

als 10% zum Konzernumsatz beigetragen.

Geschäftsbereiche Umsatz- Umsatz- Brutto
Angaben in TEUR erlöse Kosten ergebnis
Semiconductor 8.722 5.819 2.903
Industrial/Medical 6.779 5.715 1.064
PCB/Chip Packaging 2.759 1.976 783
Service 1.925 1.698 227
Konzern 20.185 15.208 4.977
Standorte Umsatz- Brutto
Angaben in TEUR erlöse ergebnis Aktiva
Deutschland 11.817 3.839 25.648
USA 9.627 1.241 15.533
Frankreich 366 96 744
Konsolidierung -1.625 -199 -15.544
Konzern 20.185 4.977 26.381
17. Ergebnis pro Aktie
Der Konzernjahresfehlbetrag nach Anteilen Dritter
belief sich auf TEUR 2.667. Im Geschäftsjahr waren
3,22 Millionen nennwertlose Stückaktien bis zum
30. September im Umlauf. Das gezeichnete Kapital
veränderte sich aufgrund der Kapitalerhöhung zum
01. Oktober 2001 auf 3,9 Millionen nennwertlose
Stückaktien. Entsprechend lag der Verlust pro Aktie im
Geschäftsjahr bei EUR -0,79. Die an Mitarbeiter
ausgegebenen Optionen mit Berechtigung zum Kauf
von bis zu 150.000 Aktien können den Gewinn pro Aktie
in künftigen Jahren verwässern. Zum Bilanzstichtag
ergab sich kein Verwässerungseffekt.
18. Kapitalflussrechnung
Als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
werden die Flüssigen Mittel ausgewiesen.
Die Zahlungen für Zinsen beliefen sich im Geschäftsjahr
2001 auf TEUR 308.
19. Vorstand
Der Vorstand besteht aus:
- Friedrich G. Meyer, Berg
Dipl.-Physiker
- Craig A. Walker, München (seit 01.04.2001)
MBA
- Robert J. Dykhouse, Corona, Kalifornien, USA
bisheriger Geschäftsführer der MetroLine Industries
Inc., schied zum 15.07.2001 aus dem Vorstand aus
Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286
Absatz 4 HGB.

20. Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören an:

  • Dr. Dietmar Kubis, Jena (Vorsitzender) Mitglied des Vorstandes der JENOPTIK AG und Sprecher des Vorstandes der Deutsche Effectenund Wechsel-Beteiligungsgesellschaft AG

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

  • 4MBO International Electronic AG, Plochingen (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
  • GeneDisc AG, Jena (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
  • JENOPTIK Leasing GmbH & Co. KG, Jena (Beirat)
  • Frauenthal Keramik AG, Wien (stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats)
  • CERAM Holding GmbH, Hermsdorf (stv. Vorsitzender des Beirats)
  • Prof. Dr. Heiner Ryssel, Erlangen (stv. Vorsitzender) Direktor des Fraunhofer Institutes für integrierte Schaltungen, Erlangen

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien:

  • Steag Electronic Systems GmbH, Pliezhausen (Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats)
  • Rudolf Ruppert, Sulzbach-Rosenberg , Mitglied bis 31.12.2001 Steuerbevollmächtigter

Keine weiteren Mitgliedschaften in Kontrollgremien.

  • Michael Daniel, Jena Chefsyndicus Jenoptik AG, Jena

Keine weiteren Mitgliedschaften in Kontrollgremien.

  • Dr. Peter Friedemann, Königsbrunn – Mitglied seit dem 2. Januar 2001 HV-Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK), Esslingen

Keine weiteren Mitgliedschaften in Kontrollgremien

  • Roger D. McDaniel – Mitglied bis 30.01.2002 ehemaliger CEO IPEC Inc.

Weitere Mitgliedschaften in Kontrollgremien: Veeco Instruments Inc., Plainview, NY, USA (Mitglied des Vorstands) Entegris Inc., Chaska, MN, USA (Mitglied des Vorstands)

Die Höhe der Aufsichtsratsentschädigung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2001 belief sich auf ca. 39 TEUR.

21. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 9 gewerbliche Mitarbeiter und 101 Angestellte beschäftigt.

22. Wesentliche Unterschiede zwischen HGB und US-GAAP

Der Konzernabschluss der Gesellschaft wurde gemäß den amerikanischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (US-GAAP) erstellt, die sich in verschiedener Hinsicht von den deutschen Grundsätzen im Handelsgesetzbuch unterscheiden. Es folgt eine Zusammenfassung wesentlicher Unterschiede, die für die Gesellschaft von besonderer Relevanz sind.

Latente Steuern: Nach deutschen Grundsätzen werden aktive latente Steuerabgrenzungsposten, die von einem steuerlichen Verlustvortrag herrühren, nicht angesetzt.

Pensionsrückstellungen: Nach US-GAAP werden die entstandenen Rentenverpflichtungen berechnet, indem der rückstellungspflichtige Barwert der Pensionsverpflichtungen von Jahr zu Jahr um den Barwert des von den Arbeitnehmern hinzuverdienten Anspruchs erhöht wird. Hierbei werden zukünftige Lohn- und Gehaltsanpassungen berücksichtigt. Der Abzinsungssatz basiert auf dem langfristigen Zinssatz. Nach deutschen Grundsätzen werden Rückstellungen für Pensionsverbindlichkeiten gemäß dem steuerlichen Teilwertverfahren ermittelt. Die Verbindlichkeiten werden vollständig als Leistungspflicht gemäß versicherungsmathematischer Bewertung im Hinblick auf Rentenalter, Lebenserwartung und andere Faktoren unter Verwendung eines festen Jahreszinssatzes von 6% angesetzt. Angleichungen für zukünftige Lohn- und Gehaltssteigerungen bleiben unberücksichtigt.

Fremdwährungsumrechnung: Nach US-GAAP werden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen zum Bilanzstichtagskurs umgerechnet. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam behandelt. Nach deutschen Grundsätzen gilt für Fremdwährungsforderungen das Niederstwertprinzip und für Fremdwährungsverbindlichkeiten das Höchstwertprinzip. Daraus folgt, dass nur unrealisierte Verluste erfolgswirksam antizipiert werden, während unrealisierte Gewinne aus Wechselkursänderungen zum Bilanzstichtag unberücksichtigt bleiben.

TePla AG

Feldkirchen, den 18. März 2002

Friedrich G. Meyer Craig A. Walker Vorstandsvorsitzender Finanzvorstand

Konzern-Anlagenspiegel TePla AG

Anschaffungs- und Herstellungkosten
Stand Zugänge Abgänge Währungs- Stand
31.12.2001 differenzen 31.12.2001
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.013 36 11 0 1.038
2. Geschäfts- und Firmenwert 9.327 0 0 13 9.340
10.340 36 11 13 10.378
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 936 1.057 73 30 1.950
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.168 84 443 66 2.875
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.335 327 161 70 1.571
5.439 1.468 677 166 6.396
Finanzanlagen
1. Sonstige Vermögensgegenstände 86 32 32 4 90
86 32 0 4 90
15.865 1.536 720 183 16.864

Bestätigungsvermerk

Wir haben den von der TePla aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung, und Anhang, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2001 geprüft. Aufstellung und Inhalt des Konzernabschlusses nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach den deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordungmäßiger Abschlussprüfung

vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Wertansätze und Angaben im Konzernabschluss auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung beinhaltet die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung

Abschreibungen Buchwert
Stand Zugänge Abgänge Währungs- Stand Stand Stand
31.12.2001 differenzen 31.12.2001 01.01.2001 31.12.2001
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
195 180 9 0 366 818 672
116 465 0 7 588 9.211 8.752
311 645 9 7 954 10.029 9.424
99 97 11 3 188 837 1.762
1.520 280 423 35 1.412 1.648 1.463
983 242 158 46 1.113 352 458
2.602 619 594 84 2.713 2.837 3.683
0 0 0 0 0 86 90
0 0 0 0 0 86 90
2.913 1.264 601 91 3.667 12.952 13.197

bildet. Nach unserer Überzeugung vermittelt der Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den United States Generally Accepted Accounting Principles ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Zahlungsströme des Geschäftsjahres.

Unsere Prüfung, die sich auch auf den vom Vorstand für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2001 aufgestellten Konzernlagebericht erstreckt hat, hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung gibt der Konzernlagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Außerdem bestätigen wir, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom

  1. Januar bis 31. Dezember 2001 die Voraussetzungen für eine Befreiung der Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach deutschem Recht erfüllen.

München, den 19. März 2002

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfs Rahn

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Bilanz nach HGB zum 31.12.2001

AKTIVA 31.12.2001
TEUR
31.12.2000
TEUR
Anlagevermögen 15.890 12.948
Immaterielle Vermögensgegenstände 655 784
Sachanlagen 1.560 922
Finanzanlagen 13.675 11.242
Umlaufvermögen 8.266 10.182
Vorräte 4.634 3.250
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.224 1.149
2. Unfertige und fertige Erzeugnisse/Waren 3.401 2.081
3. Geleistete Anzahlungen 9 20
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.930 4.379
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.408 1.960
Sonstige Vermögensgegenstände 169 296
Flüssige Mittel 125 297
Rechnungsabgrenzungsposten 122 45
Summe Aktiva 24.278 23.175
PASSIVA 31.12.2001
TEUR
31.12.2000
TEUR
Eigenkapital 19.402 20.166
Kapitalrücklage 17.735 16.675
Gewinnrücklagen 613 613
Bilanzverlust -2.846 -342
Rückstellungen 1.232 1.156
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 430 418
Steuerrückstellungen 20 20
Sonstige Rückstellungen 782 718
Verbindlichkeiten 3.644 1.850
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.326 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 518 1.068
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 189 218
Sonstige Verbindlichkeiten 611 564
Rechnungsabgrenzungsposten 0 3
Summe Passiva 24.278 23.175

Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB

GuV 2001
TEUR
2000
TEUR
Umsatzerlöse 11.817 12.744
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse
erbrachten Leistungen -7.970 -7.886
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.847 4.858
Vertriebskosten -2.059 -1.678
Allgemeine Verwaltungskosten -2.046 -1.202
Forschungs- und Entwicklungskosten -2.055 -1.473
Sonstige betriebliche Erträge 593 624
Sonstige betriebliche Aufwendungen -720 -494
Betriebsergebnis -2.440 635
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 96 350
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -154 -1
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.500 984
Außerordentliche Erträge 0 0
Außerordentliche Aufwendungen 0 0
Außerordentliches Ergebnis 0 0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0 -20
Sonstige Steuern -4 -2
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -2.504 962
Verlustvortrag aus dem Vorjahr
Bilanzverlust
-342
-2.846
-1.304
-342

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TePla AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2001 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und

Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TePla AG. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 14. März 2002

KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfs Rahn Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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Investor Relations: Peter Banholzer
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Herausgeber: TePla AG, Feldkirchen
Konzeption / Text: Schumacher's AG
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Gestaltung: Angela Borsche, München
Sprachen: Deutsch & Englisch
Fotografie: Jan Greune
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
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