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Progress-Werk Oberkirch AG Interim / Quarterly Report 2021

Nov 3, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 29170588

Progress-Werk Oberkirch AG

Oberkirch

Quartalsmitteilung 3. Quartal/​9 Monate 2021

BRIEF DES VORSTANDS

SEHR GEEHRTE AKTIONÄRINNEN UND AKTIONÄRE,

am Ende des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres können wir ein erstes Fazit ziehen: Wir haben Ihnen zugesagt, den PWO-Konzern sicher durch die heutigen anspruchsvollen Marktphasen zu führen, seine Wettbewerbskraft zu stärken und in den internationalen Märkten weiterhin spürbar zu wachsen. Dies ist uns in den ersten 9 Monaten 2021 bereits gelungen. In den kommenden Jahren erwarten wir, weitere Früchte der heutigen Arbeit zu ernten.

Die Entwicklung in der Mobilitätsindustrie schätzten wir schon zu Beginn des Jahres realistisch ein. Deshalb konnten wir sofort reagieren, als die Lieferketten wegen der weltweiten Knappheit an Halbleitern unter Druck gerieten und in der Folge die Produktion bei unseren Kunden gekürzt werden musste. Die Auswirkungen der erheblich gestiegenen Einkaufspreise dämpfen wir mit durchdachten Beschaffungsprozessen und intensiven Abstimmungen mit unseren Kunden. Vielfältige weitere Maßnahmen und ein hoher Einsatz unserer Mitarbeitenden an allen Standorten stellen sicher, dass wir mit der Marktentwicklung bestmöglich umgehen.

In Summe haben wir schon nach 9 Monaten unsere Prognosespanne für das EBIT vor Währungseffekten im Geschäftsjahr 2021 erreicht. Die Unsicherheiten für das vierte Quartal bleiben aber weiterhin hoch. Deshalb behalten wir unsere Prognosespanne für die Umsatzerlöse und das EBIT vor Währungseffekten für das Geschäftsjahr 2021 bei. Wir werden auf neue Entwicklungen schnell und entschlossen reagieren.

Am deutschen Standort in Oberkirch haben wir das Zukunftsprogramm "Operational Excellence" weiter beschleunigt. Die moderne produktlinienorientierte Matrixorganisation, die wir bis Anfang 2022 einführen, bedeutet nicht nur, dass weitere Effizienzen gehoben werden können. Sie geht auch einher mit einem Zuwachs an Verantwortung und damit mehr Gestaltungsspielräumen für unsere Führungskräfte. Zudem führt sie zu einer höheren Prozessqualität, mehr Flexibilität und schnelleren Entscheidungen. Damit setzen wir den Ende des letzten Geschäftsjahres kommunizierten Umbau des Produktionsstandorts Oberkirch konsequent fort und stärken seine Wettbewerbskraft umfassend und nachhaltig.

Wir besetzen die 3 Zukunftsthemen der Mobilität: Elektrifizierung, Sicherheit und Komfort. Als eines der wenigen Unternehmen in der Branche sind wir zudem fast komplett unabhängig vom Verbrenner und in allen Fahrzeugen, gleich welcher Antriebsart, präsent. Diese Kombination macht uns zu einem attraktiven Partner der OEMs und Tier-1-Zulieferer. Im Neunmonatszeitraum konnten wir daher erneut ein hohes Volumen an Neugeschäft gewinnen. An unseren Standorten in Tschechien und Mexiko sind die Vorbereitungen für ihren Ausbau im Hinblick auf das künftige Wachstum bereits angelaufen.

Unserer Verantwortung für künftige Generationen fühlen wir uns in hohem Maße verpflichtet. Deshalb setzen wir derzeit gemeinsam mit externer Unterstützung ein großes Nachhaltigkeitsprojekt um und vertiefen unsere Anstrengungen zur Reduzierung unseres CO 2-Fußabdrucks. So stärken wir unsere Positionierung als Partner für die Mobilität der Zukunft.

Nicht zuletzt steuern wir die Entwicklung von Bilanz und Cashflow sehr eng. Deshalb haben sich die Bilanzrelationen im laufenden Geschäftsjahr sichtbar verbessert. Mit umfangreichen freien Kreditlinien haben wir die Spielräume, unsere Marktchancen zu nutzen.

Oberkirch, im November 2021

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Der Vorstand

AUSGEWÄHLTE INFORMATIONEN ZU DEN SEGMENTEN UND ZUM KONZERN

TEUR

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9M 2021 Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 159.555 55.960 24.499 49.222 35.506 16
Außenumsätze 150.181 54.137 24.120 49.159 31.208 16
Gesamtleistung 159.928 55.960 24.499 49.222 35.506 -15.921
EBIT vor Währungseffekten 2.148 4.095 300 6.088 4.182 447
EBIT inklusive Währungseffekten 1.745 4.079 258 6.060 4.440 447
Investitionen 5.213 2.265 1.887 1.053 385 0
9M 2020
Gesamtumsätze 1 138.039 43.221 22.311 35.454 29.491 0
Außenumsätze 129.075 41.790 22.270 35.416 27.837 0
Gesamtleistung 138.527 43.221 22.311 35.454 29.491 -12.127
EBIT vor Währungseffekten -11.317 1.342 351 878 4.836 0
EBIT inklusive Währungseffekten -12.572 1.346 446 813 4.606 22
Investitionen 2.487 933 3.800 2.722 622 0

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9M 2021 Konzern
Gesamtumsätze 324.758
Außenumsätze 308.821
Gesamtleistung 309.194
EBIT vor Währungseffekten 17.260
EBIT inklusive Währungseffekten 17.029
Investitionen 10.803
9M 2020
Gesamtumsätze 1 268.516
Außenumsätze 256.388
Gesamtleistung 256.877
EBIT vor Währungseffekten -3.910
EBIT inklusive Währungseffekten -5.339
Investitionen 10.564

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte]

ERTRAGSLAGE

Die Geschäftsentwicklung im Neunmonatszeitraum war einerseits durch eine deutliche Belebung gegenüber dem noch stark von der Coronapandemie geprägten Vorjahr beeinflusst. Andererseits zeigte sich eine kontinuierliche Abschwächung im Verlauf der 3 Quartale 2021. Dieser unterjährige Quartalsverlauf ist zwar für unser Geschäft im Allgemeinen durchaus saisontypisch. Im Berichtsjahr fällt der Rückgang der Umsatzerlöse im dritten Quartal 2021 gegenüber dem ersten Quartal 2021 mit 13,7 Prozent durch die weltweite Knappheit an Halbleitern aber massiv aus. Beim Vorjahresvergleich ist zudem zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal 2020 Aufwendungen in Höhe von 10,0 Mio. EUR für Personalanpassungen das Ergebnis belasteten.

Nach einem sehr guten Start in das Geschäftsjahr 2021 mussten wir schon ab dem zweiten Quartal unsere Produktionskapazitäten an niedrigere Abrufmengen der Kunden laufend anpassen. Im dritten Quartal haben sich die Anpassungen der Kapazitäten noch verstärkt. Zugleich belasten höhere Einkaufspreise die Ertragslage im Neunmonatszeitraum, da sie in der Regel nur mit einem Zeitversatz weiter-gegeben werden können.

Die unsichere Versorgung mit Halbleitern in Kombination mit steigenden Preisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Kaufteile führt tendenziell zu überhöhten Ankündigungen von Mengenabrufen entlang der gesamten Lieferkette, da alle Marktteilnehmer bestrebt sind, ihre eigenen Versorgungsrisiken zu reduzieren. Dies stellt zugleich alle Beteiligten vor zusätzliche Probleme. Meist werden die Abrufzahlen dann allerdings erst sehr kurzfristig zum Produktionstermin nach unten korrigiert. Die permanent notwendigen Anpassungen bei den Produktionsmengen und damit bei den -abläufen führen naturgemäß zu Ineffizienzen.

Wir steuern weiterhin derzeit unsere gesamten Geschäftsprozesse sehr eng. Unsere eigene Lieferfähigkeit war im gesamten Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. Um den Anstieg der Materialaufwandsquote zu begrenzen, befinden wir uns laufend in Verhandlungen mit unseren Kunden über die zeitnahe Weitergabe von Preiserhöhungen.

Darüber hinaus steht die möglichst passgenaue kurzfristige Planung der personellen Ressourcen im Fokus. Dazu nutzen wir auch die in den einzelnen Ländern unserer Standorte zur Verfügung stehenden staatlichen Instrumente wie beispielsweise die Kurzarbeit. An unserem deutschen Standort haben wir zudem unsere Effizienzanalysen abgeschlossen und weitere Anpassungspotenziale identifiziert, die sich nun in der Umsetzung befinden. Nicht zuletzt realisieren wir Einsparungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Insgesamt erreichte das EBIT vor Währungseffekten im Neunmonatszeitraum einen Wert von 17,3 Mio. EUR (i. Vj. -3,9 Mio. EUR). Das entspricht einer Marge von 5,6 Prozent (i. Vj. -1,5 Prozent). Inklusive der Währungseffekte legte das EBIT auf 17,0 Mio. EUR (i.Vj. -5,3 Mio. EUR) zu. Nach Abzug der leicht reduzierten Finanzierungsaufwendungen sowie nach Steuern stiegen das Periodenergebnis auf 11,5 Mio. EUR (i. Vj. -7,6 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie auf 3,67 EUR (i. Vj. -2,42 EUR). Im dritten Quartal betrugen das Periodenergebnis 2,7 Mio. EUR (i. Vj. -3,8 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie 0,86 EUR (i. Vj. -1,21 EUR).

SEGMENTE

Der PWO-Konzern ist weltweit mit 5 Produktions- und 3 Montagestandorten vertreten. Da es sich bei Letzteren um separate Betriebsstätten der Produktionsstandorte handelt, stellen wir bei den folgenden Erläuterungen auf die 5 Produktionsstandorte bzw. Gesellschaften ab. Bei der Erläuterung der Ergebnisse der Segmente beziehen wir uns zudem auf das EBIT vor Währungseffekten, weil diese Größe die operative Entwicklung widerspiegelt.

Im Segment Deutschland fiel der Rückgang der Gesamtumsätze im Berichtsquartal gegenüber den beiden ersten Quartalen 2021 besonders deutlich aus. Dies konnte im EBIT nicht kompensiert werden, sodass das Segment ein negatives EBIT auswies. Wir setzen daher unsere Anstrengungen zur Stärkung des Standorts Oberkirch mit unvermindert hohem Tempo fort. Bis Anfang 2022 werden wir in der Produktion eine produktlinienorientierte Matrixorganisation einführen. Dadurch können Supportfunktionen in bestehende Bereiche integriert werden und die Führungshierarchie in der Produktion kann nochmals gestrafft und angepasst werden.

Die sich hieraus ergebende Anpassung der Anzahl der Mitarbeitenden ist Teil des bereits kommunizierten Programms zum Standortumbau. Im Geschäftsjahr 2021 wird aufgrund bestehender Rückstellungen hieraus keine weitere Ergebnisbelastung erwartet. Der Vorstand hat bereits mit den Interessenvertretern der Mitarbeitenden Gespräche über eine möglichst sozialverträgliche Umsetzung aufgenommen.

Die Effizienzanalysen der vergangenen Monate haben darüber hinaus aufgezeigt, dass mit der neuen Matrixorganisation bei konsequentem Nutzen der Synergien zusätzliche Produktivitätspotenziale bestehen. Diese sollen über die natürliche Fluktuation genutzt werden.

Der Entwicklungstrend der Gesamtumsätze im Segment Tschechien entsprach im Wesentlichen demjenigen des Segments Deutschland. Bei einer insgesamt hohen Effizienz und Belastbarkeit seiner Prozesse konnte der tschechische Standort den Rückgang sowie die zusätzlichen Aufwendungen für den Standortausbau jedoch mit einem ganzen Bündel an Maßnahmen weitgehend kompensieren. Umfangreiche geplante Serienanläufe im Segment Tschechien werden zu weiterem hohem Wachstum in den nächsten Jahren führen.

Im Segment Kanada setzt sich der Hochlauf neuer Serienproduktionen weiter fort. Die Gesamtumsätze lagen im dritten Quartal 2021 erheblich über den beiden ersten Quartalen 2021. Entsprechend deutlich legt das EBIT zu. Der Anstieg wäre noch stärker ausgefallen, hätten nicht Engpässe in den Lieferketten unserer Kunden deren Abrufe gebremst. Auch der kanadische Standort verzeichnete im Neunmonatszeitraum ein gutes Neugeschäft und wird in den nächsten Jahren wachsen.

Im Gegensatz hierzu führten im Segment Mexiko Produktionsstopps von Kunden wegen fehlender Elektronikkomponenten zu einem leichten Rückgang der Gesamtumsätze im dritten Quartal 2021 gegenüber den beiden ersten Quartalen 2021. Die EBIT-Marge des Standorts hat dies jedoch nur wenig belastet. Angesichts des Neugeschäfts im Segment Mexiko ist weiteres hohes Wachstum konkret absehbar.

Auch unser Standort im Segment China war im dritten Quartal von Volumenrückgängen aufgrund von Halbleiterengpässen tangiert. Der Personalaufwand konnte jedoch nicht in gleichem Umfang wie die Gesamtumsätze reduziert werden, da es in China keine dem deutschen Kurzarbeitergeld entsprechende Regelung gibt und die Mitarbeitenden bei vollem Gehalt weiter zu beschäftigen sind. Dies, Erhöhungen der Einkaufspreise sowie eine Werksschließung im September von 5 Tagen aufgrund behördlich verordneter Stromrationierungen belasteten das EBIT im dritten Quartal. Auch das Segment China realisierte ein hohes Volumen an Neuaufträgen im Neunmonatszeitraum.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

EIGENKAPITAL-QUOTE

IN PROZENT

Die Bilanzsumme nahm im Neunmonatszeitraum weiterhin nur verhalten zu. Dies resultierte maßgeblich aus dem noch relativ niedrigen Investitionsvolumen, das im nachfolgenden Kapitel erläutert wird. So lagen die langfristigen Vermögensgegenstände zum Berichtsstichtag mit 222,8 Mio. EUR leicht unter dem Stand zum Ende des Geschäftsjahres 2020 von 225,7 Mio. EUR.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände stiegen hingegen im Zuge der Geschäftsbelebung angesichts des Abflauens der Coronapandemie auf 156,1 Mio. EUR zum 30. September 2021 nach 137,9 Mio. EUR zum Ende des Geschäftsjahres 2020 an. Hierzu trugen fast alle Bilanzpositionen bei. Besonders hervorzuheben sind die kurzfristigen Vertragsvermögenswerte, die insbesondere im Vorfeld neuer Serienproduktionen gefertigte und noch nicht vom Kunden abgenommene Werkzeuge beinhalten. Diese Entwicklung weist damit auf unser künftiges Wachstum hin. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnte jedoch eine Reduzierung erreicht werden.

Auf der Passivseite der Bilanz nahm das Eigenkapital auf 120,8 Mio. EUR nach 104,5 Mio. EUR am Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 zu. Dies resultierte vor allem aus dem Periodenergebnis sowie einer aufgrund veränderter Kapitalmarktzinsen niedrigeren Bewertung der Pensionsrückstellungen, die sich im Wesentlichen im ersten Quartal 2021 ergeben hatte. Zudem wirkten sich Währungsdifferenzen positiv im Eigenkapital aus.

Während sich die langfristigen Schulden - überwiegend aufgrund der niedrigeren Pensionsrückstellungen - auf 134,2 Mio. EUR nach 140,0 Mio. EUR reduzierten, nahmen die kurzfristigen Schulden auf 123,9 Mio. EUR nach 119,2 Mio. EUR zu. Im Zuge des Ausscheidens von Mitarbeitenden aufgrund der planmäßigen Umsetzung der im vergangenen Geschäftsjahr beschlossenen Personalanpassungsmaßnahmen verringerten sich im Verlauf der Berichtsperiode der kurzfristige Anteil sonstiger Rückstellungen und die kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich zum 30. September 2021 auf 31,9 Prozent nach 28,7 Prozent zu Beginn des Geschäftsjahres. Die Nettoverschuldung nahm auf 108,5 Mio. EUR nach 102,5 Mio. EUR nur leicht zu. Wir verfügen über umfangreiche freie Kreditlinien. Im dritten Quartal 2021 wurde beschlossen, die bestehenden KfW-Kredite über ein Volumen von 30 Mio. EUR, die bisher nicht in Anspruch genommen waren, vorzeitig zurückzugeben.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 10,7 Mio. EUR (i. Vj. 37,0 Mio. EUR). Während sich im Vorjahr mitten in der Coronapandemie das Geschäft massiv reduzierte und entsprechend die Mittelbindung im Umlaufvermögen sank, war die Entwicklung in der Berichtsperiode nun gegenläufig. Aus der Veränderung des kurzfristigen Vermögens resultierte ein negativer Cashflow-Effekt von 16,0 Mio. EUR, während dies ein positiver Effekt von 14,0 Mio. EUR im Vorjahr war. Ferner erfolgten im Berichtszeitraum Auszahlungen im Rahmen der Personalanpassungsmaßnahmen.

Der Saldo aus den sonstigen zahlungsunwirksamen Erträgen und der Veränderung der langfristigen Schulden belief sich auf -1,1 Mio. EUR (i. Vj. 11,2 Mio. EUR). Diese Positionen spiegeln im Wesentlichen Effekte aus der Veränderung der Pensionsrückstellungen und der übrigen in der Gesamtergebnisrechnung aufgeführten Positionen. Im Vorjahr war hier zusätzlich der Aufwand für die Personalanpassungen in Höhe von 10,0 Mio. EUR zu berücksichtigen.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit blieb mit 5,5 Mio. EUR (i. Vj. 9,8 Mio. EUR) niedrig. Die Investitionen des Berichtszeitraums werden nachfolgend erläutert. Damit betrug der Free Cashflow nach gezahlten Zinsen von 4,8 Mio. EUR (i. Vj. 5,2 Mio. EUR) in der Neunmonatsperiode 0,4 Mio. EUR (i. Vj. 22,0 Mio. EUR).

INVESTITIONEN

Die Investitionen lagen, wie im Segmentbericht ausgewiesen, im Neunmonatszeitraum mit 10,8 Mio. EUR auf dem Vorjahresniveau. Dieses Volumen ist einerseits von unserer engen Steuerung und unserem konsequenten Liquiditätsmanagement geprägt. Andererseits geht der Ausbau der Auslandsstandorte zügig voran, sodass wir im vierten Quartal noch weitere Investitionen realisieren werden.

Auf das Segment Deutschland entfiel in den ersten 9 Monaten ein Volumen von 5,2 Mio. EUR (i. Vj. 2,5 Mio. EUR). Es betraf unter anderem das vollautomatisierte Fräszentrum im Werkzeugbau im Rahmen unseres Digitalisierungsprojekts. Weiteren Steigerungen der Prozesseffizienz dienten Investitionen in Automatisierungen - etwa eine Setzautomation an einer Presse -, in den Ersatz einer Anlage zur Bauteilereinigung, in ein optisches Messsystem sowie in das Materialhandling im Logistikbereich.

Im Segment Tschechien wurden 2,3 Mio. EUR (i. Vj. 0,9 Mio. EUR) investiert. Derzeit wird der tschechische Standort deutlich erweitert und auf sein künftiges Wachstum vorbereitet. Deshalb kauften wir im Berichtsquartal in erheblichem Umfang zusätzliche Grundstücke. Dort sollen vor allem neue Pressenhallen gebaut werden. Nicht zuletzt werden mit einer neuen Montage- und Logistikhalle, die Anfang 2022 fertiggestellt werden soll, die in diesem Bereich zur Verfügung stehenden Flächen fast verdreifacht. Darüber hinaus wurden projektbezogene Maßnahmen - zum Beispiel die Anschaffung einer Schweißzelle - realisiert, eine Anlage überholt sowie das Qualitätsmanagement weiter ausgebaut. Die Investitionen im Segment Kanada beliefen sich auf 1,9 Mio. EUR (i. Vj. 3,8 Mio. EUR). Über projektbezogene Maßnahmen vor allem für Querträgeraufträge hinaus wurde insbesondere eine neue 800-Tonnen-Presse angeschafft.

Im Segment Mexiko betrafen die Investitionen von 1,1 Mio. EUR (i. Vj. 2,7 Mio. EUR) beispielsweise eine neue Anlage, mit der die Reinigungskapazitäten für Metallkomponenten um rund die Hälfte erhöht werden. Dazu wird eine hochmoderne Technologie eingesetzt, die wirtschaftlich und zugleich umweltfreundlich ist: Sie trägt zu einem niedrigeren Energieverbrauch und einer Reduzierung des Einsatzes von Lösungsmitteln bei. Zudem kann unerwünschte Aerosolbildung vermieden werden. Ferner wurde der Grundstein für eine neue Logistikhalle gelegt, die im ersten Quartal 2022 in Betrieb genommen werden soll. Mit ihr steigt die Logistikfläche am mexikanischen Standort ebenfalls um rund die Hälfte. Im Segment China waren die Investitionen mit 0,4 Mio. EUR (i. Vj. 0,6 Mio. EUR) gering.

NEUGESCHÄFT

NEUGESCHÄFT (LIFETIME-VOLUMEN SERIEN UND WERKZEUGE)

IN MIO. EUR

Im Neunmonatszeitraum konnten wir mit rund 405 Mio. EUR - inklusive damit verbundener Werkzeugvolumina von rund 25 Mio. EUR - ein hohes Neugeschäft gewinnen. Unser Erfolg ruht auf 2 Säulen: Zum einen auf unseren innovativen Lösungen für Elektrifizierung, Sicherheit und Komfort von Fahrzeugen - den 3 Trendbereichen der Mobilität der Zukunft. Zum anderen auf dem hohen Einsatz der Mitarbeitenden und der engen Zusammenarbeit von regelmäßig mehreren unserer internationalen Standorte und Fachbereiche im Vertrieb. Diesen globalen Ansatz werden wir künftig noch weiter ausbauen. Das hohe Neugeschäft und die in den letzten Monaten enorm gestiegene Anzahl an Anfragen bestätigen den Fokus auf unsere Entwicklungskompetenzen.

Rund ein Drittel des Volumens der ersten 9 Monate entfiel auf Instrumententafelträger. Größere Umfänge betrafen darüber hinaus Elektromotorengehäuse und Airbagkomponenten sowie Karosseriekomponenten. Immer wieder können wir uns mit unserer Leistungsfähigkeit in der Produkt- und Prozessentwicklung gegenüber einer starken Konkurrenz durchsetzen.

Alle unsere Standorte konnten zum Teil hohe Volumina gewinnen. Besonders hervorzuheben sind hier Kanada, Mexiko und China. Der Produktionsstart des aktuellen Neugeschäfts ist ganz überwiegend für die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 vorgesehen. Insbesondere die Aufträge für Instrumententafelträger erfordern oft eine längere Vorlaufzeit. Da viele Aufträge die Belieferung von Plattformen beinhalten, liegt die Serienlaufzeit häufig am oberen Ende der für unser Geschäft typischen Bandbreite von durchschnittlich 5 bis 8 Jahren.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die im Geschäftsbericht 2020 dargestellten Chancen und Risiken für die Entwicklung des PWO-Konzerns und seiner Segmente haben weiterhin Gültigkeit.

Wir konnten im Neunmonatszeitraum eine erfreuliche Geschäftsentwicklung erzielen und sind bereits in unserer Prognosespanne für das EBIT vor Währungseffekten für das Gesamtjahr angekommen. Dennoch behalten wir diese bei. Derzeit ist die Geschäftsentwicklung in der Mobilitätsindustrie - wie dargestellt -außerordentlich volatil und schwer vorhersehbar. Es ist daher aktuell noch nicht möglich, den Verlauf des vierten Quartals verlässlich abzuschätzen. Saisonbedingt ist das vierte Quartal grundsätzlich immer eine eher schwächere Periode.

Die große Unsicherheit und eingeschränkte Prognosefähigkeit resultierten maßgeblich aus der weltweiten Knappheit an Halbleitern, die sich bereits im zweiten Halbjahr 2020 abgezeichnet hatte und im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 erheblich an Bedeutung gewann. Sie hat zu deutlichen Produktionskürzungen in der Mobilitätsindustrie geführt. Weil auch andere Branchen von den Knappheiten stark tangiert sind, führt dies zu vielfältigen weiteren Belastungen in den hochvernetzten weltweiten Volkswirtschaften.

Unsere Kunden reagieren auf diese Situation mit sehr kurzfristigen Anpassungen ihrer Abrufzahlen; meist werden die Zahlen sehr zeitnah zum Produktionstermin nach unten korrigiert. Der sich für uns daraus ergebende jeweilige Handlungsbedarf erfordert eine enorme Flexibilität unserer Prozesse und eine hohe Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeitenden. Dies beeinflusst derzeit die Ertragskraft unserer Standorte.

Die Produktionskürzungen in der Mobilitätsindustrie haben zuletzt dazu geführt, dass sich die Knappheit bei Stahl wieder etwas entspannt hat, sodass wir die Risiken einer nicht ausreichenden Belieferung inzwischen als geringer einschätzen als noch zur Jahresmitte. Dennoch bleiben die stark gestiegenen Preise eine Belastung für die Ergebnisentwicklung des Konzerns.

Hinsichtlich der Weitergabe höherer Preise müssen wir - wie in der Vergangenheit - einvernehmliche Lösungen mit unseren Kunden finden. Dies führt teilweise zu einem Zeitversatz zwischen Materialeinkauf und Kompensation durch den Kunden. Auch bei Kaufteilen, diversen anderen Rohstoffen, Hilfs- und Betriebsstoffen und Energie sind weiterhin Verwerfungen bei den Preisen zu verzeichnen.

Schätzungen über künftige Entwicklungen von Wechselkursen sind nicht Teil unserer Unternehmensprognosen. Zur Vermeidung von Währungsrisiken schließen wir entsprechende Sicherungsgeschäfte ab. Ziel ist es, die bei Eingang eines Auftrags unterstellten Währungsparitäten und damit die erwarteten Cashflows abzusichern.

PROGNOSEBERICHT

Aufgrund der erläuterten hohen Unsicherheit bezüglich der Geschäftsentwicklung im vierten Quartal behalten wir unsere Prognose für die Umsatzerlöse von 400 Mio. EUR bis 410 Mio. EUR und für das EBIT vor Währungseffekten von 15 Mio. EUR bis 18 Mio. EUR wie erwähnt bei.

Die Investitionen sind bisher mit mehr als 20 Mio. EUR budgetiert. Deshalb hat auch die Prognose eines negativen Free Cashflow im gerade zweistelligen Millionenbereich weiterhin Gültigkeit. Daraus ergibt sich, dass unsere Erwartungen bezüglich der Eigenkapitalquote mit 30 Prozent und bezüglich des dynamischen Verschuldungsgrads mit unter 3,5 Jahren unverändert sind. Verschiebungen bei den Investitionen über den Bilanzstichtag sind aufgrund der auch an den Beschaffungsmärkten für Investitionsgüter angespannten Lage allerdings nicht auszuschließen.

Wir erwarten in den verbleibenden Wochen des laufenden Geschäftsjahres ein weiterhin lebhaftes Neugeschäft und sind daher zuversichtlich, den prognostizierten Anstieg des Neugeschäfts "in Richtung 500 Mio. EUR" zu übertreffen.

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

TEUR

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Q3 2021 %-Anteil Q3 2020 %-Anteil
Umsatzerlöse 1 95.099 99,9 99.085 99,9
Aktivierte Eigenleistungen 74 0,1 142 0,1
GESAMTLEISTUNG 95.173 100,0 99.227 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 2.160 2,3 1.390 1,4
Materialaufwand 51.657 54,3 52.120 52,5
Personalaufwand 26.226 27,6 36.711 37,0
Abschreibungen 5.940 6,2 6.327 6,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.687 10,2 9.827 9,9
EBIT 3.823 4,0 -4.368 -4,4
Finanzierungsaufwendungen 1.515 1,6 1.882 1,9
EBT 2.308 2,4 -6.250 -6,3
Ertragsteuern 1 -375 -0,4 -2.462 -2,5
PERIODENERGEBNIS 2.683 2,8 -3.788 -3,8
Ergebnis je Aktie in EUR 0,86 - -1,21 -

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderte r Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte]

TEUR

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9M 2021 %-Anteil 9M 2020 %-Anteil
Umsatzerlöse 1 308.821 99,9 256.388 99,8
Aktivierte Eigenleistungen 373 0,1 489 0,2
GESAMTLEISTUNG 309.194 100,0 256.877 100,0
Sonstige betriebliche Erträge 7.530 2,4 6.615 2,6
Materialaufwand 164.049 53,1 133.475 52,0
Personalaufwand 85.527 27,7 88.573 34,5
Abschreibungen 17.609 5,7 18.896 7,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 32.510 10,5 27.887 10,9
EBIT 17.029 5,5 -5.339 -2,1
Finanzierungsaufwendungen 4.516 1,5 4.960 1,9
EBT 12.513 4,0 -10.299 -4,0
Ertragsteuern 1 1.033 0,3 -2.721 -1,0
PERIODENERGEBNIS 11.480 3,7 -7.578 -3,0
Ergebnis je Aktie in EUR 3,67 - -2,42 -

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG

TEUR

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03 2021 Q3 2020
PERIODENERGEBNIS 1 2.683 -3.788
Nettogewinne aus der Absicherung von Cashflow Hedges 347 1.382
Steuereffekt -96 -388
Unterschied aus der Währungsumrechnung -322 -1.893
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -71 -899
Versicherungsmathematische Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen -1.086 -4.997
Steuereffekt 309 1.421
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -777 -3.576
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN -848 -4.475
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN 1.835 -8.263

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderte r Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte]

TEUR

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9M 2021 9M 2020
PERIODENERGEBNIS 1 11.480 -7.578
Nettoverluste aus der Absicherung von Cashflow Hedges -171 -195
Steuereffekt 49 58
Unterschied aus der Währungsumrechnung 2.051 -2.770
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1.929 -2.907
Versicherungsmathematische Gewinne (i. Vj. Verluste) aus leistungsorientierten Pensionsplänen 4.042 -2.582
Steuereffekt -1.149 734
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 2.893 -1.848
SONSTIGES ERGEBNIS NACH STEUERN 4.822 -4.755
GESAMTERGEBNIS NACH STEUERN 16.302 -12.333

KONZERN-BILANZ

AKTIVA

TEUR

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30.09.2021 31.12.2020
Sachanlagen 178.282 181.069
Immaterielle Vermögenswerte 9.709 9.695
Vertragsvermögenswerte 17.057 15.818
Latente Steueransprüche 17.773 19.124
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 222.821 225.706
Vorräte 32.658 25.565
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 37.864 43.688
Vertragsvermögenswerte 64.666 51.410
Sonstige Vermögenswerte 11.449 7.746
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 667 2.811
Ertragsteuerforderungen 435 567
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 115.081 106.222
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.354 6.161
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE 156.093 137.948
BILANZSUMME 378.914 363.654

PASSIVA

TEUR

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30.09.2021 31.12.2020
EIGENKAPITAL 120.766 104.464
Langfristige Finanzschulden 66.367 67.800
Pensionsrückstellungen 61.840 65.488
Sonstige Rückstellungen 4.779 4.833
Latente Steuerschulden 1.221 1.861
Langfristige Schulden 134.207 139.982
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige 61.188 59.627
Kurzfristige Finanzschulden 50.516 40.845
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.385 7.913
Kurzfristiger Anteil Pensionsrückstellungen 1.671 1.770
Kurzfristiger Anteil sonstige Rückstellungen 7.181 9.053
Kurzfristige Schulden 123.941 119.208
SUMME SCHULDEN 258.148 259.190
BILANZSUMME 378.914 363.654

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG

TEUR

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Auf die Anteilseigner der PWO AG entfallendes Eigenkapital
Sonstige Rücklagen
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Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Leistungsorientierte Pläne Währungsdifferenzen Cashflow Hedge
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1. JANUAR 2020 9.375 37.494 88.902 -19.325 2.127 956
Periodenergebnis 1 -7.578
Sonstiges Ergebnis -1.848 -2.770 -137
30. SEPTEMBER 2020 9.375 37.494 81.324 -21.173 -643 819
1. JANUAR 2021 9.375 37.494 77.240 -22.158 631 1.882
Periodenergebnis 11.480
Sonstiges Ergebnis 2.893 2.051 -122
30. SEPTEMBER 2021 9.375 37.494 88.720 -19.265 2.682 1.760

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Summe
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1. JANUAR 2020 119.529
Periodenergebnis 1 -7.578
Sonstiges Ergebnis -4.755
30. SEPTEMBER 2020 107.196
1. JANUAR 2021 104.464
Periodenergebnis 11.480
Sonstiges Ergebnis 4.822
30. SEPTEMBER 2021 120.766

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswerte]

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG

TEUR

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9M 2021 9M 2020
Periodenergebnis 1 11.480 -7.785
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 17.609 18.896
Ertragsteueraufwand 1 1.032 -2.307
Zinserträge und -aufwendungen 4.516 4.960
Veränderung des kurzfristigen Vermögens 1 -15.952 13.957
Veränderung des langfristigen Vermögens -1.239 5.192
Veränderung der kurzfristigen Schulden (ohne Finanzkredite] -4.938 -6.465
Veränderung der langfristigen Schulden (ohne Finanzkredite] -4.341 2.646
Gezahlte Ertragsteuern -721 -425
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/​Erträge 3.257 8.560
Gewinn aus dem Abgang von Sachanlagen -46 -195
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 10.657 37.034
Einzahlungen aus Anlagenabgängen von Sachanlagen 99 203
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -4.799 -9.496
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -796 -481
CASHFLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT -5.496 -9.774
Gezahlte Zinsen -4.778 -5.241
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 25.793 12.128
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -34.556 -12.811
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -3.067 -3.089
CASHFLOW AUS DER FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT -16.608 -9.013
Zahlungswirksame Veränderungen der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente -11.447 18.247
Wechselkursbedingte Veränderungen der Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente -271 90
Zahlungsmittel/​Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar -4.526 -8.272
ZAHLUNGSMITTEL/​ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE ZUM 30. SEPTEMBER -16.244 10.065
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.354 14.311
davon jederzeit fällige Bankschulden, die zum Cash Management des Konzerns zählen -24.598 -4.246

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswert e]

SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2021

TEUR

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Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 159.555 55.960 24.499 49.222 35.506 16
Innenumsätze -9.374 -1.823 -379 -63 -4.298 0
AUSSENUMSÄTZE 150.181 54.137 24.120 49.159 31.208 16
GESAMTLEISTUNG 159.928 55.960 24.499 49.222 35.506 -15.921
Sonstige Erträge 8.879 473 968 296 625 -3.711
Gesamtaufwendungen 159.788 48.806 23.839 39.975 29.735 -20.057
Abschreibungen 7.274 3.548 1.370 3.483 1.956 -22
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 2.148 4.095 300 6.088 4.182 447
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 1.745 4.079 258 6.060 4.440 447
Zinsertrag 3.162 0 0 1 2 -2.930
Zinsaufwand 3.548 931 364 1.599 1.239 -2.930
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 1.359 3.148 -106 4.462 3.203 447
Ertragsteuern 1.288 -1.380 -26 0 981 170
PERIODENERGEBNIS 71 4.528 -80 4.462 2.222 277

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Konzern
Gesamtumsätze 324.758
Innenumsätze -15.937
AUSSENUMSÄTZE 308.821
GESAMTLEISTUNG 309.194
Sonstige Erträge 7.530
Gesamtaufwendungen 282.086
Abschreibungen 17.609
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN 17.260
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN 17.029
Zinsertrag 235
Zinsaufwand 4.751
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) 12.513
Ertragsteuern 1.033
PERIODENERGEBNIS 11.480

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Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Vermögen 169.293 90.694 36.412 63.087 54.006 -34.578
davon langfristige Vermögenswerte 1 58.960 55.086 16.567 29.311 28.228 -161
davon Vertragsvermögenswerte 41.302 13.202 8.995 13.543 9.476 -4.795
Schulden 167.371 31.708 19.244 51.773 55.906 -67.854
Investitionen 5.213 2.265 1.887 1.053 385 0
Mitarbeitende (per 30.09.) 1.191 637 324 531 306 -

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Konzern
Vermögen 378.914
davon langfristige Vermögenswerte 1 187.991
davon Vertragsvermögenswerte 81.723
Schulden 258.148
Investitionen 10.803
Mitarbeitende (per 30.09.) 2.989

1 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern

SEGMENTBERICHT

SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN 9 MONATE 2020

TEUR

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Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Gesamtumsätze 1 138.039 43.221 22.311 35.454 29.491 0
Innenumsätze -8.964 -1.431 -41 -38 -1.654 0
AUSSENUMSÄTZE 129.075 41.790 22.270 35.416 27.837 0
GESAMTLEISTUNG 138.527 43.221 22.311 35.454 29.491 -12.127
Sonstige Erträge 6.976 395 1.277 573 162 -2.768
Gesamtaufwendungen 149.077 38.986 21.878 31.864 23.047 -14.917
Abschreibungen 8.998 3.284 1.264 3.350 2.000 0
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN -11.317 1.342 351 878 4.836 0
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN -12.572 1.346 446 813 4.606 22
Zinsertrag 3.936 0 0 0 2 -3.662
Zinsaufwand 3.999 788 285 2.155 1.671 -3.662
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) -12.635 558 161 -1.342 2.937 22
Ertragsteuern 1 -2.721 16 40 0 -56 0
PERIODENERGEBNIS -9.914 542 121 -1.342 2.993 22

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Konzern
Gesamtumsätze 1 268.516
Innenumsätze -12.128
AUSSENUMSÄTZE 256.388
GESAMTLEISTUNG 256.877
Sonstige Erträge 6.615
Gesamtaufwendungen 249.935
Abschreibungen 18.896
EBIT VOR WÄHRUNGSEFFEKTEN -3.910
EBIT INKL. WÄHRUNGSEFFEKTEN -5.339
Zinsertrag 276
Zinsaufwand 5.236
ERGEBNIS VOR STEUERN (EBT) -10.299
Ertragsteuern 1 -2.721
PERIODENERGEBNIS -7.578

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Deutschland Tschechien Kanada Mexiko China Konsolidierung
Vermögen 193.589 84.122 36.832 61.597 54.089 -51.236
davon langfristige Vermögenswerte 2 67.804 57.140 15.819 32.148 28.877 -38
davon Vertragsvermögenswerte 34.626 11.882 10.643 12.242 9.410 -12.640
Schulden 178.966 33.283 22.525 55.878 61.854 -80.752
Investitionen 2.487 933 3.800 2.722 622 0
Mitarbeitende (per 30.09.) 1.441 595 229 453 316 -

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Konzern
Vermögen 378.993
davon langfristige Vermögenswerte 2 201.750
davon Vertragsvermögenswerte 66.163
Schulden 271.754
Investitionen 10.564
Mitarbeitende (per 30.09.) 3.034

1 Vorjahr angepasst aufgrund geänderter Bilanzierung (siehe Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe 5, Kapitel Vertragsvermögenswert e]

2 Die langfristigen Vermögenswerte enthalten keine latenten Steuern

ORGANE

Die Arbeitnehmer haben ihre Vertreter im Aufsichtsrat am 19. Mai 2021 neu gewählt.

Die Zusammensetzung des Vorstands hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert.

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS

Karl M. Schmidhuber I Vorsitzender

Dr. Georg Hengstberger I stv. Vorsitzender

Andreas Bohnert (seit 19. Mai 2021) I Arbeitnehmervertreter

Carsten Claus

Stefan Klemenz (seit 19. Mai 2021) I Arbeitnehmervertreter

Herbert König (bis 19. Mai 2021) I Arbeitnehmervertreter

Dr. Jochen Ruetz

Gerhard Schrempp (bis 19. Mai 2021) I Arbeitnehmervertreter

Dieter Maier I Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats

MITGLIEDER DES VORSTANDS

Carlo Lazzarini I CEO

Dr. Cornelia Ballwießer I CFO

Johannes Obrecht I COO

FINANZKALENDER

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22. - 24. November 2021 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main
KW 08/​09 2022 Vorläufiges Ergebnis 2021
24. März 2022 Endgültiges Ergebnis 2021
30. März 2022 Veröffentlichung Geschäftsbericht 2021

KONTAKT

DR. CORNELIA BALLWIEßER

Chief Financial Officer

CHARLOTTE FRENZEL

Investor Relations

Telefon: +49 7802 84-844

E-Mail: [email protected]

ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSEN

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf gegenwärtigen Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und anderen derzeit verfügbaren Informationen des Vorstands von PWO und auf daraus von ihm abgeleiteten Annahmen, Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Planungen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien für die darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von den hier explizit genannten oder implizit enthaltenen Einschätzungen abweichen können. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die PWO in veröffentlichten Berichten, die auf der PWO-Website www.progress-werk.de zur Verfügung stehen, beschrieben hat. PWO übernimmt unbeschadet gesetzlicher Vorgaben keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

HINWEISE

Die Darstellung von Zahlen erfolgt in diesem Dokument in der Regel in TEUR und in Mio. EUR. Aus den jeweiligen Rundungen können sich Differenzen einzelner Werte gegenüber der tatsächlich in Euro erzielten Zahl ergeben, die naturgemäß keinen signifikanten Charakter haben. Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit werden neben geschlechtsneutralen auch geschlechtsspezifische Formulierungen verwendet. Hiermit sind ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.