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PNE AG Management Reports 2013

Jul 28, 2014

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Management Reports

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013

1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung pro Jahr um durchschnittlich 24 Prozent zugenommen (Prozent / yr). Alleine 2013 wurden 35.467 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind bereits 318.137 MW am Netz. Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.

Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Diese Entwicklungen haben zu einer Kostenreduktion geführt, womit Windstrom auf einigen Märkten - selbst ohne Subventionen - bereits konkurrenzfähig ist.

Unter Berücksichtigung dieser technologischen Fortschritte prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) einen Anstieg des Anteils der Windenergie am weltweiten Energiemix zur Stromerzeugung von aktuell 2,5 Prozent auf 15 bis 18 Prozent im Jahr 20501 . Länder wie Dänemark (29,9 Prozent Windstromanteil), Spanien (17,8 Prozent), Portugal (20 Prozent) und Deutschland (24,7 Prozent) zeigen, dass Windkraft einen erheblichen Beitrag zur Stromerzeugung liefern kann. Und das ganz ohne die von Kritikern befürchteten Versorgungsengpässe und -unterbrechungen.

Die Windkraft ist nicht mehr nur für einzelne Märkte relevant. Vielmehr müssen zum Erreichen der Prognosen der IEA weltweit bis 2050 insgesamt 2.300 bis 2.800 GW Windenergieleistung installiert werden. Diese Zahlen belegen die immensen Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf von Windparks in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Türkei, Kanada, den USA, der Ukraine sowie Südafrika.

Insgesamt stehen die 14 Länder, in denen die Gruppe aktiv ist, für 64 Prozent der 2013 neu errichteten Kapazität sowie 82 Prozent der weltweit installierten Gesamtnennleistung. Um die Nachfrage nach Windparks heute und in den kommenden Jahren zu decken, investiert die PNE WIND-Gruppe kontinuierlich in ihre Projekt-Pipeline. Aktuell arbeiten wir an Projekten mit 9.544 MW (onshore: 4.800 MW und offshore: 4.744 MW) in verschiedenen Phasen der Entwicklung.

1 IEA: Technology Roadmap Wind Energy, 2013 edition

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Land 2011 MW 2012 MW 2013 MW Installierte Gesamtnennleistung MW
Weltweit 40.564 44.799 35.467 318.137
Europa 9.664 12.102 11.159 117.289
Bulgarien 28 158 7 681
Frankreich 830 814 631 8.254
Deutschland 2.007 2.439 2.998 33.730
Ungarn 34 0 0 329
Italien 1.090 1.239 444 8.551
Polen 436 880 894 3.390
Rumänien 520 923 695 2.599
Schweden 754 846 724 4.470
Großbritannien 1.298 2.064 1.883 10.531
Türkei 477 506 646 2.956
Ukraine 66 125 95 371
Nordamerika
USA 6.647 13.124 1.084 61.091
Kanada 1.267 935 1.599 7.803

Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf Onshore-Windparks. Daneben machen Offshore-Windparks einen immer größeren Anteil der jährlich fertiggestellten Projekte aus.

Der Bau von Offshore-Windparks wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt gesehen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbands (EWEA) verzeichnete der europäische Offshore-Markt im Jahr 2013 einen Zubau von 1.567 MW. Damit stehen insgesamt bereits 6.562 MW Nennleistung aus Offshore-Windturbinen im europäischen Stromnetz zur Verfügung2 . In den Seegebieten vor der deutschen Küste von Nord- und Ostsee waren Ende 2013 nunmehr 116 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 520 MW in Betrieb. Für weitere 103 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 395 MW Nennleistung waren die Netzanschlüsse in Bau3 .

2 The European offshore wind industry - key trend and statistics 2013

3 Deutsche WindGuard: Status des Offshore-Windenergieausbaus 2013, Januar 2014

2. Politische Rahmenbedingungen

Viele Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, sind stark gewachsen, während in anderen eine gewisse Abschwächung zu verzeichnen war, die in erster Linie auf die Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen herkömmliche, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei erneuerbaren Energien spiegeln sich bei herkömmlichen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten nicht in den Verkaufspreisen wider. Somit ist eine anhaltende politische Unterstützung notwendig, um für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

EU-Ziele

Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009 / 28 / EG über erneuerbare Energie sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht.

Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.

Deutschland

Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2013 erneut ein deutliches Wachstum. Der jährlichen Studie der Deutschen WindGuard im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes deutscher Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) zufolge, wurden in Deutschland im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2.998 MW (2012: 2.439 MW) installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 33.730 MW beträgt.

Dem Gesetzentwurf vom Februar 2014 zufolge, plant die Bundesregierung die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien von derzeit ca. 25 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Diese neuen Ziele stehen in etwa im Einklang mit dem nationalen Allokationsplan der EU, der einen Anteil von 38,6 Prozent der erneuerbaren Energien am Stromsektor bis 2020 vorsieht. Davon sind 45.750 MW auf Windenergie zurückzuführen.

Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Windenergie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG gibt den Strompreis für Windenergie vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz fest.

Im Jahr 2013 gab es aktive politische Diskussionen über die Änderung des EEG zu einem früheren Zeitpunkt als ursprünglich geplant. Die neue Koalitionsregierung hat einen beschleunigten Zeitplan vorgeschlagen, der das Inkrafttreten der Änderungen für August 2014 vorsieht.

An Land wurden Perspektiven in Aussicht gestellt, die über die Entwicklung neuer Windpark-Standorte hinausgehen: Im Repowering werden ältere Windenergieanlagen mit geringerer Leistung durch neue, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Nach Schätzungen des Bundesverbands für Windenergie (BWE), ist mittel- bis langfristig ein deutlicher Anstieg im Repowering zu erwarten. Der BWE schätzt den Markt für Repowering-Maßnahmen auf bis zu 1.000 MW pro Jahr über die nächsten Jahrzehnte hinweg.

Großbritannien

In Großbritannien wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden hier im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.883 MW (2012: 2.064 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 10.531 MW beträgt.

Laut dem britischen National Renewable Energy Action Plan (NREAP) will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 28.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem "Renewables Obligation"-Programm, das für Projekte gilt, die vor März 2017 installiert sind. Im Laufe des Jahres 2013 gab es politische Entwicklungen zur weiteren Förderung von erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Energiemarktreform wurde ein neues "contracts-for-difference"-Modell (CFD) für erneuerbare Energien als Entwurf vorgestellt. CFDs legen einen Basispreis für Strom fest, der aus Projekten gewonnen wird, die bis 2018 / 19 fertiggestellt sind.

Frankreich

Der Windenergiemarkt in Frankreich hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Rückgänge wurden weiterhin substanzielle Investitionen getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Frankreich im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 631 MW (2012: 814 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 8.254 MW beträgt.

Laut dem französischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 27 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 15,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 25.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem Preisregulierungssystem, das auf festen Einspeisevergütungen basiert. Die französische Regierung plant, Anfang 2014 eine Energiewende-Rechnung einzuführen. Aktuellen Meldungen zufolge soll die Rechnung eine Steuer auf Kohlenstoff und eine Abgabe auf Kernenergie beinhalten, um die Förderung von erneuerbaren Energien zu unterstützen.

Italien

Der Windenergiemarkt in Italien hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in Italien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 444 MW (2012: 1.239 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 8.551 MW beträgt.

Laut dem italienischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 26,4 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 18,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 12.680 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Die wichtigsten politischen Fördermechanismen in Italien haben sich von einem System mit grünen Zertifikaten zu einem System mit Einspeisevergütungen und schließlich zu einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten entwickelt. Im Dekret vom 6. Juli 2012 wurde eine maximale Höhe von EUR 5,8 Mrd. an öffentlichen Mitteln festgelegt, die zur Förderung von erneuerbaren Energien verwendet werden können und zum 31. Dezember 2012 beliefen sich die jährlichen Kosten auf rund EUR 3,7 Mrd4 .

4 ENELGreen annual report pg 36

Schweden

In Schweden wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Schweden im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 724 MW (2012: 846 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 4.470 MW beträgt.

Laut dem schwedischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 63 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken, verglichen mit 54,9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.547 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Schweden basiert auf grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können.

Rumänien

Der Windenergiemarkt in Rumänien hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Rückgänge wurden weiterhin substanzielle Investitionen getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Rumänien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 695 MW (2012: 923 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 2.599 MW beträgt.

Laut dem rumänischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 42,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 27,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Derzeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über Änderungen des Vergütungssystems für erneuerbare Energien. Während der Berichtsperiode wurde ein "Emergency Ordinance" veröffentlicht und ist seit 1. Juli 2013 in Kraft getreten. Das rumänische Parlament hat das Gesetz zwar beschlossen, es muss allerdings noch vom Präsidenten unterschrieben werden.

Ungarn

Der Windenergiemarkt in Ungarn hat im Jahr 2013 keinen weiteren Zuwachs erfahren. Der EWEA zufolge wurden in Ungarn im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 0 MW (2012: 0 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung weiterhin 329 MW beträgt.

Laut dem ungarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 10,9 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 6,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 750 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn basiert auf einem System von Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten beschränkt.

Bulgarien

Der Windenergiemarkt in Bulgarien hatte im Jahr 2013 substantielle Rückgänge zu verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in Bulgarien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 7 MW (2012: 158 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 681 MW beträgt.

Laut dem bulgarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 20,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 10,6 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 1.256 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Bulgarien basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Im Jahr 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom im Rahmen des Programms erheblich reduziert.

Türkei

Der Windenergiemarkt in der Türkei konnte im Jahr 2013 erneut deutliches Wachstum verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in der Türkei im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 646 MW (2012: 506 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 2.956 MW beträgt.

Die Regierung strebt bis zum Jahr 2023 einen Anteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch an, im Vergleich zu 9 Prozent in 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten 20.000 MW Windenergie bis 2023 installiert werden.

Der wichtigste politische Fördermechanismus in der Türkei basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, dass die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionierungsverfahrens ermöglicht.

Nordamerika

Der US-Markt für Windenergie wurde mit der späten Erweiterung des sogenannten Production Tax Credit (PTC) im Jahr 2012 deutlich reduziert. Der American Wind Energy Association (AWEA) zufolge wurden in der USA im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.084 MW (2012: 13.131 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 61.091 MW beträgt.

In den USA wurde die staatliche Förderungspolitik Ende 2012 verlängert. Projekte, die sich bis Ende 2013 im Bau befanden und bis Ende 2015 fertiggestellt werden, sind dazu berechtigt, den PTC zu erhalten. Viele einzelne Staaten haben Renewable Portfolio-Standards erlassen, die einen bestimmten Anteil festlegen, der aus erneuerbaren Energien bezogen werden muss.

Polen

In Polen wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Polen im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 894 MW (2012: 880 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 3.390 MW beträgt.

Laut dem polnischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 6.650 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.

Aufgrund von Unsicherheiten infolge einer derzeit in Überarbeitung befindlichen Novellierung des Einspeisegesetzes ist das ansonsten positive Marktumfeld derzeit eingetrübt, bis Klarheit über die künftigen Rahmenbedingungen besteht. Erneuerbare Energien werden in Polen bisher durch Steuererleichterungen und ein System grüner Zertifikate gefördert.

Südafrika

Der südafrikanische "Integrated Resource Plan", der im Mai 2010 von der nationalen Energiebehörde (DoE) verkündet wurde, sieht ein 18 GW-Programm für erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren vor. Davon sollen 8.400 MW aus der Windenergie kommen.

Die Regierung hat ein Ausschreibungssystem eingeleitet, in dem bevorzugte Bieter ausgewählt werden. In der letzten Runde wurden 17 Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,5 GW ausgewählt. Unter diesen Projekten befanden sich sieben Onshore-Windparks mit insgesamt 787 MW.

Ukraine

In der Ukraine wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in der Ukraine im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 95 MW (2012: 125 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 371 MW beträgt.

Die ukrainische Regierung strebt an, das starke Potenzial für erneuerbare Energien zu erschließen, um die Abhängigkeit des Landes von importiertem Erdgas und Öl zu verringern. Im Jahr 2009 wurde eine neue Regelung zur Einspeisevergütung durch die Annahme des Grün-Tarif-Gesetzes eingeführt und eine garantierte Mindestvergütung für Strom aus Wind, Kleinwasserkraft, Biomasse und Solarenergie festgelegt.

Die weitere Entwicklung unserer Aktivitäten in der Ukraine hängt von der künftigen Stabilisierung der politischen Situation ab.

Die politischen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen die PNE WIND-Gruppe tätig ist, beobachten wir laufend, um kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem 31. Dezember 2012 verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:

PNE WIND Atlantis I GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Atlantis II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Atlantis III GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent),
PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent)
energy consult GmbH, Cuxhaven, (100 Prozent).

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.

Darüber hinaus wurde am 19. April 2013 von der PNE WIND AG ein Vertrag über den Kauf von 53,42 Prozent der Anteile an der auf Windpark-Entwicklung spezialisierten WKN AG, Husum, vom bisherigen Mehrheitsaktionär, der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, unterzeichnet. Der Vertrag stand unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, die final im Juli erfüllt waren. Ebenfalls im Juli hat die PNE WIND AG ihre Anteile an der WKN AG auf 82,75 Prozent erhöht, indem im Rahmen eines Mitveräußerungsrechts 29,33 Prozent der WKN-Anteile von der Siemens Project Ventures GmbH übernommen wurden.

Folgende Gesellschaften des WKN AG Konzerns wurden erstmalig in den Konzernkreis der PNE WIND AG einbezogen:

WKN AG, Husum (82,75 Prozent),

Windkraft Nord USA, Inc., San Diego / Kalifornien, USA (100 Prozent),
WKN Italia S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent),
Aero Sol S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (90 Prozent),
Aero-Tanna S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent),
ATS Energia S.R.L., Torremaggiore / Foggia, Italien (70 Prozent),
WKN Basilicata Development S.R.L., Potenza / Basilicata, Italien (70 Prozent),
WKN France S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent),
Parc Eolien de Crampon S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent),
TOV WKN Ukraine, Kiew, Ukraine (100 Prozent),
Ukrainische Windenergie Management GmbH, Husum (100 Prozent),
New Energy Association International GmbH, Husum (100 Prozent),
Sevivon Sp. z o.o., Koszalin, Polen (80 Prozent),
VKS Vindkraft Sverige AB, Motala, Schweden (80 Prozent),
WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., Wilderness, Südafrika (80 Prozent),
NordStrom New Energy GmbH, Husum (100 Prozent),
BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent),
WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG, Husum (100 Prozent),
NordStrom Solar GmbH, Husum (100 Prozent),
NordStrom Bioenergie GmbH, Husum (100 Prozent),
BGZ Fondsverwaltung GmbH, Husum (100 Prozent),
WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent).

Mit der Einbeziehung der oben aufgeführten Gesellschaften wurden auch zwei assoziierte Unternehmen erstmalig "at-equity" in den Konzern einbezogen:

Innovative Wind Concepts GmbH, Husum, Deutschland (50 Prozent),
Societa' Energetica Sarda s.r.l., Villaurbana / Sardinien, Italien (50 Prozent).

Die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage aus diesem Vorgang sind in Kapitel 6 Wirtschaftsbericht (a) Umsatz und Ertragslage, b) Finanzlage / Liquidität und c) Vermögenslage des Lage- und Konzernlageberichts sowie im Konzernanhang (Konsolidierungskreis) beschrieben.

Im Berichtszeitraum wurden die Anteile bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden, erhöht:

PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien (von 67,5 Prozent auf 90 Prozent)
PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD, Bulgarien (von 70 Prozent auf 100 Prozent)

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.

Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Veräußerung endkonsolidiert worden:

PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich.

Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park II GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 11,8 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 11,8 Mio. Euro abgegangen.

Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 28,7 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 28,7 Mio. Euro abgegangen.

Durch die Endkonsolidierung der WKN Picardie Verte II S.A.S.U. sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 1,1 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2,7 Mio. Euro abgegangen.

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2013 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 303 Personen (im Vorjahr: 184) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 135 (im Vorjahr: 121) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Zum 31. Dezember 2013 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 411 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2012: 192 Personen). Insgesamt 272 Mitarbeiter waren bei der WKN AG (196 Mitarbeiter), den inländischen Tochtergesellschaften (55 Mitarbeiter) sowie den ausländischen Tochtergesellschaften (21 Mitarbeiter) beschäftigt. Mit der Übernahme von 82,75 Prozent der Anteile an der WKN AG, Husum, und den dazugehörigen Gesellschaften hat sich die Mitarbeiterzahl im Konzern fast verdoppelt. Die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses (inkl. der Übernahme der WKN AG) sollte mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl aktuell geschaffen sein.

Der Aufsichtsrat der PNE WIND AG beschloss am 22. Mai 2013 die Verlängerung der Verträge von Finanzvorstand Jörg Klowat sowie dem Vorstand für das operative Geschäft, Markus Lesser, um jeweils drei Jahre.

Jörg Klowat ist seit 1999 bei der PNE WIND AG tätig und seit dem 1. April 2011 als Finanzvorstand (CFO) für Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie Risikomanagement verantwortlich. Sein Vertrag wurde bis zum 31. März 2017 verlängert.

Markus Lesser verfügt seit 2000 über Erfahrungen im Bereich der Projektierung erneuerbarer Energien und ist seit dem 1. Mai 2011 als Vorstand operatives Geschäft (COO) bei der PNE WIND AG für Projektentwicklung sowie die Realisierung und Betriebsführung von Onshore- und Offshore-Windparks im In- und Ausland verantwortlich. Sein Vertrag wurde bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Die PNE WIND-Gruppe (PNE WIND AG und WKN AG) führte im Geschäftsjahr 2013 das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung onshore wie offshore in Deutschland sowie im Ausland kontinuierlich fort.

Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:

Segment Projektierung von Windkraftanlagen

Teilbereich Windkraft onshore

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land wurde im Geschäftsjahr 2013 sowohl in Deutschland als auch auf den Auslandsmärkten in denen die PNE WIND AG über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.

Deutschland:

Im Bereich "Windkraft onshore Deutschland" der PNE WIND AG wurden im Geschäftsjahr 2013 in den Windparks "Zernitz II", "Langwedel II", "Göricke Söllenthin" und "Calau II A" insgesamt elf Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 24 MW fertiggestellt. In diesem Windpark wurde dabei zum ersten Mal ein Projekt mit Windenergieanlagen der neuen Multimegawattgeneration mit einer Gesamthöhe von bis zu 197 Metern und Rotorgrößen von 112 Metern aufgebaut. Weitere elf MW befanden sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 in Bau. Dabei handelt es sich um die Erweiterung des Windparks "Göricke Söllenthin" um eine Windenergieanlage sowie drei Windenergieanlagen im Windpark "Calau IIA". Außerdem lagen der PNE WIND AG zum Ende des Geschäftsjahres bereits Baugenehmigungen für weitere Windparks mit 22 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von rund 58 MW vor.

Die PNE WIND AG plant kurzfristig mit dem Bau dieser Projekte zu beginnen. Diese Windpark-Projekte, für die die Finanzierung und die Lieferung der Windenergieanlagen bereits gesichert sind, sollen in 2014 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.

Auch für weitere Windparks, die sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 noch in den Genehmigungsverfahren befanden, werden die Genehmigungen kurzfristig erwartet. Insgesamt steht damit ein Volumen von Windparks in Bau, genehmigt und kurz vor der Genehmigung von etwa 160 MW zur Realisierung an. Die notwendige Fremdkapitalfinanzierung für diese Investitionen von mehr als 200 Mio. Euro konnte bereits mit sechs deutschen und europäischen Banken größtenteils gesichert werden.

Um Windpark-Projekte in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, hat die PNE WIND AG seit Ende 2012 Verträge über Windenergieanlagen (WEA) mit einer Nennleistung von zusammen mehr als 180 MW unterschrieben, von denen ein Teil bereits realisiert wurde. Die Verträge mit den etablierten deutschen Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower) und Nordex sowie dem etablierten dänischen Hersteller Vestas beziehen sich auf Windpark-Projekte, die sich in den Genehmigungsverfahren befinden oder bereits genehmigt wurden. Mit den Herstellern der Windenergieanlagen wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge abgeschlossen.

Deutschland bleibt auch für die WKN-Gruppe weiterhin ein Kernmarkt. Die mehrheitlich zur PNE WIND AG gehörende WKN AG hat in 2013 den Windpark "Ebersgrün" mit vier Windenergieanlagen und 8,2 MW Nennleistung komplett fertiggestellt. Zum Ende des Geschäftsjahres lagen Baugenehmigungen für drei Windpark-Projekte mit 14 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von knapp 41 MW vor. Diese von der WKN entwickelten Windpark-Projekte wurden in 2013 bereits verkauft und sollen in 2014 errichtet und in Betrieb genommen werden. Weitere Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von 27 MW befanden sich zum Stichtag im Genehmigungsverfahren. Diese Windparks sollen voraussichtlich in 2014 errichtet werden; Kaufverträge für die Windenergieanlagen wurden mit Vestas Deutschland GmbH bereits unterzeichnet.

Für ein von der WKN AG teilentwickeltes Projekt mit einer geplanten Nennleistung von 12 MW wurde ein Anteilsverkaufsvertrag abgeschlossen. Die WKN AG wird aufgrund dieses Vertrages Meilenstein-Zahlungen erhalten, die an den weiteren Projektfortschritt gebunden sind.

Insgesamt bearbeitete die PNE WIND-Gruppe (PNE WIND AG und WKN AG) zum Ende des Geschäftsjahres 2013 in Deutschland onshore Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 1.300 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.

Großbritannien:

PNE WIND UK Limited plant innerhalb der nächsten Jahre umfangreiche Investitionen in Windpark-Projekte in Großbritannien, die mit einer zu installierenden Nennleistung von mehr als 750 MW derzeit entwickelt werden. Dabei handelt es sich sowohl um Projekte, die von der PNE WIND AG eigenständig entwickelt werden, wie auch um Projekte, die gemeinsam mit der schottischen Forstverwaltung vorangebracht werden. Die Zusammenarbeit mit der schottischen Forstverwaltung (Scottish Forestry Commission) bei der Entwicklung von Windpark-Flächen in Zentral-Schottland wurde intensiv weiter geführt. Im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll und Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth und Kinross sowie Angus wurden Flächen für bis zu 13 Windpark-Projekte identifiziert. Im Januar 2013 einigten sich PNE WIND UK und die schottische Forestry Commission auf die vertragliche Gestaltung für die zukünftigen gemeinsamen Projektentwicklungen und -gesellschaften. Ebenso wurde dabei der mit der Forestry Commission abgestimmte zeitliche Ablauf für die weitere Entwicklung der ausgewählten Projektplanungen festgelegt. Im dritten Quartal 2013 erreichten die ersten Projektstandorte die nächste Stufe der Planung. PNE WIND entwickelt diese in enger Abstimmung mit der Forestry Commission und den Gemeinden vor Ort.

Unabhängig von der Zusammenarbeit mit der Forestry Commission werden von PNE WIND UK in Großbritannien weitere Windpark-Projekte entwickelt. Für das Projekt "Tralorg" (20 MW) wurde die Genehmigung des schottischen Energieministers beantragt und nach Ende des Berichtszeitraums im Februar 2014 erteilt.

Für ein Projekt der WKN-Gruppe mit einer geplanten Nennleistung von 66 MW konnte im zweiten Quartal 2013 die Genehmigung seitens der lokalen Genehmigungsbehörde (Highland Council) eingeholt werden. In einem zweiten Schritt ist es erforderlich, die Genehmigung des Projekts durch den schottischen Energieminister zu erreichen. Die Entscheidung wird für Anfang 2014 erwartet. Das Projekt ist aufgrund seiner positiven Zusammenarbeit mit den Gemeinden in einer von der Regierung erarbeiteten Studie als Vorzeige-Beispiel benannt worden (Scottish Government Good Practice Principles for Community Benefits from Onshore Renewable Energy Developments).

USA:

In den USA sind die Strompreise aufgrund aktueller Senkungen der Gaspreise sehr niedrig. Dennoch ist nach Einschätzung der Internationalen Energie Behörde (IEA) davon auszugehen, dass die Strompreise mittelfristig steigen werden und ein weiterer Ausbau der Windenergie in den USA zu erwarten ist. Aufgrund dieser Perspektive, steht die verstärkte Entwicklung des Projekt-Bestandes im Fokus der PNE WIND USA. Die bereits bisher bearbeiteten Windpark-Projekte werden intensiv weiterentwickelt und wirtschaftlich optimiert, um sie möglichst bald ergebniswirksam vermarkten zu können. Im vierten Quartal 2013 hat die PNE WIND USA mit dem Bau des Windpark-Projekts "Chilocco" im US-Bundesstaat Oklahoma begonnen. In mehreren Projektphasen können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 153 MW errichtet werden.

In den USA verfügt die WKN-Gruppe über ein Projekt im Bundesstaat Montana mit einer Nennleistung von bis zu 396 MW.

Ungarn:

In Ungarn sind zwei von Tochterunternehmen entwickelte Windpark-Projekte bereits genehmigt. In ihnen können 32 Windenergieanlagen mit 78 MW Nennleistung errichtet werden. Mit diesen genehmigten Windparks werden sich die ungarischen Tochterunternehmen an der nächsten Ausschreibung für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz in Ungarn beteiligen oder die bereits erreichte Wertschöpfung durch einen Verkauf der Projekte realisieren.

Bulgarien:

In Bulgarien setzte die PNE WIND AG die Entwicklung von Windparks fort. Allerdings sind die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien nach einer deutlichen Absenkung der Einspeisevergütung in 2012 derzeit schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Daher wird die vorhandene Projektpipeline in Bulgarien weiterhin auf ihre Rentabilität und damit auf ihre spätere Umsetzbarkeit überprüft.

Rumänien:

In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG ebenfalls fortgesetzt. Allerdings sorgen mögliche Änderungen des Vergütungssystems, über die derzeit diskutiert wird, für Unsicherheit. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt, der Netzanschluss gesichert sowie die technische Baureife erreicht.

Türkei:

In der Türkei entwickelt die PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit mehr als 300 MW zu installierender Nennleistung in Vorbereitung auf die von der Regierung beschlossene nächste Lizenzantragsrunde, die Voraussetzung für die Realisierung solcher Vorhaben ist.

Frankreich:

Die WKN-Gruppe hat im September 2013 die Rechte an einem Projekt mit einer Nennleistung von 12 MW an die KGAL GmbH & Co. KG, einem Investmentmanager für langfristige Realkapitalanlagen, veräußert. Dabei wurden der Betreibergesellschaft ein Anlagenliefervertrag mit ENERCON sowie ein Netzanschlussvertrag vermittelt. Auf Basis der abgeschlossenen Verträge wird die WKN France SAS die notwendige Kabelinfrastruktur einschließlich Übergabestation, Wege und Kranstellflächen herstellen sowie die Bauleitung für das Gesamtvorhaben übernehmen. Vertraglich wurde eine Inbetriebnahme bis zum 31. Juli 2014 vereinbart.

Italien:

In Italien konnte im September die "VIA" (Umweltgenehmigung) für ein Projekt mit rund 40 MW Nennleistung erreicht werden. Nachdem die Netzanschlusssituation geklärt ist und die Baugenehmigung (Autorisatione Unica) vorliegt, strebt die WKN AG an, mit diesem Projekt an dem für 2014 vorgesehenen Ausschreibungsverfahren teilzunehmen. Ein weiteres Projekt hat im Dezember 2013 die Umweltgenehmigung für 18 Windturbinen erhalten und ist ebenfalls auf einem guten Weg für die Auktionsteilnahme in 2014.

Grundsätzlich muss in Italien mit recht langen Projektentwicklungszeiten von fünf bis zu sieben Jahren gerechnet werden, da bürokratische Hemmnisse die Projekte häufig verzögern.

Polen:

Im Oktober 2013 konnte die Baugenehmigung für ein Projekt mit einer Nennleistung von 32,2 MW eingeholt werden. Die Vermarktung des Projektes kann erfolgen, sobald Klarheit über die derzeit in Diskussion stehende Neuregelung des polnischen Einspeiseregimes besteht.

Schweden:

Derzeit entwickelt die WKN-Gruppe in Schweden vier Windpark-Projekte, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Südafrika:

Anfang 2013 hat die WKN-Gruppe die Baugenehmigung für ein 100 MW-Projekt erhalten. Auf Basis von Vorverträgen mit Banken und Investoren wurde das Projekt im August 2013 erfolgreich in das Ausschreibungsverfahren eingebracht. Die Entscheidung, ob dieses Projekt den Status eines "preferred bidders" erreicht, wird in 2014 erwartet. Mit Erreichen des Status "preferred bidder", können die Verträge sowie der Stromkaufvertrag ("PPA") endverhandelt und das Projekt zum "financial close" geführt werden.

Ein weiteres Projekt mit einer Nennleistung von rund 30 MW soll nach Erhalt der Baugenehmigung in dem für 2014 angekündigten Ausschreibungsverfahren teilnehmen.

Derzeit werden zudem Flächen sowie Projekte für den weiteren Ausbau der Projektpipeline evaluiert.

Ukraine:

In der Ukraine arbeitet die WKN AG derzeit an mehreren Windpark-Projekten, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Ausland gesamt:

Insgesamt entwickelten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum Stichtag 31. Dezember 2013 in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Projekte mit mehr als 3.500 MW zu errichtender Nennleistung, die sich in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses befinden. Aufgrund der Geschäftsentwicklung im Konzern ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung das Geschäft zu diversifizieren und das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.

Projekte offshore - national

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Projekt MW gesamt (bis zu)
Gode Wind I* 324
Gode Wind II* 504
Gode Wind III** 90
Nemo 480
Jules Vernes 480
Nautilus 480
Nautilus II* 560
Borkum Riffgrund I* 277
Borkum Riffgrund II* 349
Atlantis I 400
Atlantis II 400
Atlantis III 400
Total: 4.744

* PNE WIND AG als Dienstleister tätig

** PNE als Dienstleister tätig und Projekt noch im Besitz: der PNE WIND AG

Teilbereich Windkraft offshore "Atlantis"-Projekte

Die Geschäftsaktivitäten der PNE WIND AG im Offshore-Bereich wurden im Geschäftsjahr 2013 deutlich ausgeweitet: Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden drei Offshore-Projekte von der BARD Engineering GmbH erworben, um am erwarteten weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland zu partizipieren. Die Projekte sind vom vorherigen Eigentümer bereits so weit entwickelt worden, dass sie sich im Planfeststellungsverfahren beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) befinden. Die PNE WIND AG will die erworbenen Projekte über die Genehmigung hinaus bis zur Baureife weiter entwickeln. Aufgrund der Erfahrungen im Offshore-Bereich verfügt die PNE WIND AG über die Kompetenz zur werthaltigen Entwicklung solcher Vorhaben.

Die PNE WIND-Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III zahlten bei Vollzug des Kaufvertrags einen Kaufpreis von insgesamt 17 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden mit dem Verkäufer variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden und den festen Kaufpreis deutlich übersteigen können.

In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen der 5 MW-Klasse errichtet werden. Die Projektgebiete befinden sich in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee.

"Gode Wind"-Projekte

Bereits im August 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power A / S (DONG Energy) verkauft. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" 1 und 2 sind zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Die PNE WIND AG hat für die Anteile und die verauslagten Projektentwicklungskosten im August 2012 eine Sofortzahlung in Höhe von rund 57 Mio. Euro erhalten. In 2012 verbuchte Milestone-Forderungen in Höhe von rund 27 Mio. Euro wurden im Wesentlichen mit der Fertigstellung und Übergabe eines Gutachtens fristgerecht im ersten Quartal 2013 gezahlt. Im November 2013 teilte DONG Energy mit, dass sie die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung der Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 und 2 getroffen hat. Damit erhielt die PNE WIND AG eine weitere Milestone-Zahlung in Höhe von 45 Mio. Euro. Der Bau der "Gode Wind"-Projekte soll in der ersten Jahreshälfte 2015 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.

Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus weitere wesentliche Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert bis zu 25 Mio. Euro erfolgen. Ein weiterer wesentlicher Projektfortschritt wird mit der Genehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für das Projekt "Gode Wind 3" erreicht. Der einzige Milestone aus dem Geschäft mit DONG Energy, der an einem festen Zeitraum gekoppelt war, war die Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für das Projekt "Gode Wind 3". Da die Genehmigung bisher nicht erteilt wurde, reduzieren sich die voraussichtlich noch zu erwartenden Teilzahlungen auf bis zu 10 Mio. Euro. Die Anteile an dem Projekt "Gode Wind 3" liegen noch bei der PNE WIND AG, werden aber an den Käufer DONG Energy übergehen, wenn die Genehmigung durch das BSH erteilt ist. Die Differenz zu den 25 Mio. Euro in Höhe von 15 Mio. Euro wird gezahlt, wenn die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnittes von "Gode Wind 2" (aktueller Projektname: "Gode Wind 4") getroffen wurde.

Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens fünf Jahre lang ab Vertragsabschluss als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich im Zeitraum 2012 bis 2017 auf bis zu 8,5 Mio. Euro.

Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne"

Kontinuierlich wurde im Berichtszeitraum auch an den weiteren Offshore-Projekten der PNE WIND AG in der Nordsee gearbeitet. Derzeit werden die Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne" zur Genehmigungsreife entwickelt. Diese Offshore-Projekte befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten jeweils 80 Standorte von Offshore-Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden.

"Borkum Riffgrund"-Projekte

Positiv entwickelte sich auch das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist. Nachdem DONG Energy die Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund I" getroffen hat, ist im Berichtszeitraum mit dem Bau des Offshore-Windparks begonnen worden. Die ersten Windenergieanlagen sollen 2014 in Betrieb genommen werden. Das für den Netzanschluss benötigte Umspannwerk DolWin alpha wird von ABB im Auftrag von TenneT für eine Leistung von 800 MW ausgelegt und soll in 2014 fertiggestellt werden. Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" erteilte das BSH im Dezember 2011 die Baugenehmigung. DONG Energy hat dieses Projekt zurzeit zurück gestellt, da der Netzbetreiber TenneT anfangs keine zeitlich bestimmte Netzanschlusszusage für dieses Projekt gegeben hatte. DONG Energy hat daher noch keine endgültige Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund II" getroffen.

Projekt "Nautilus II"

Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II" befindet sich noch in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 ist die PNE WIND AG zunächst bis zum Erreichen der Genehmigung als Projektentwickler tätig. Das Projekt wird für bis zu 80 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu 7 MW geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland.

Offshore gesamt

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2013 12 Offshore-Projekte, davon sechs eigene sowie sechs weitere als Dienstleister. Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Projekte befinden sich bereits in Bau: "Borkum Riffgrund I" sowie "Gode Wind" 1 und 2. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 480 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 7 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.640 MW.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach", den Solarpark "Passauer Land", welcher seit 2006 von der WKN Gruppe mit einer Nennleistung von rund 3,3 MWp in Bayern betrieben wird, sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2013 ein EBIT von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr 2,5 Mio. Euro) erreicht.

6. Wirtschaftsbericht

a. Umsatz und Ertragslage

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Die Angaben für den Konzern sind aufgrund der wesentlichen Auswirkungen der erstmaligen Einbeziehung des WKN Teilkonzerns nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2013 eine Gesamtleistung von 162,1 Mio. Euro (im Vorjahr 94,3 Mio. Euro). Davon entfallen 144,0 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr 84,4 Mio. Euro), 14,8 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr 8,4 Mio. Euro) sowie 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro) auf sonstige betriebliche Erträge.

Konzernkennzahlen

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in Mio. Euro 2013 2012
Gesamtleistung 162,1 94,3
Umsatz 144,0 84,4
Betriebsergebnis (EBIT) 45,0 20,4
Ergebnis vor Steuern (EBT) 35,8 15,1
Jahresüberschuss 40,7 17,0

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 96,7 Mio. Euro (im Vorjahr 80,3 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 45,8 Mio. Euro (im Vorjahr 24,8 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr 3,6 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 46,2 Mio. Euro (im Vorjahr 51,8 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus dem Verkauf / der Umsetzung der Onshore-Projekte "Zernitz II", "Langwedel II", "Calau II" sowie den Dienstleistungsabrechnungen für die im Konzern entwickelten Offshore-Projekte. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus Meilensteinzahlungen aus den Beteiligungsverkäufen aus dem Jahr 2012 der PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH (in Summe 45,0 Mio. Euro), erhaltenen Schadensersatzansprüchen (0,5 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,1 Mio. Euro), Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z. B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen. Die auf Einzelabschlussebene der PNE WIND AG ausgewiesenen Erlöse aus Meilensteinzahlungen "Gode Wind I" und "Gode Wind II" werden im Konzern als Umsätze ausgewiesen, da sich der damalige Verkauf und die daraus folgenden Meilensteinzahlungen aus Konzernsicht nach IFRS als Veräußerung eines Projekts im Rahmen des operativen Geschäfts darstellt, wohingegen die Veräußerung von Anteilen an Gesellschaften auf Ebene der PNE WIND AG nach HGB als Beteiligungsveräußerung dargestellt wird.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Materialaufwand im Konzern erhöhte sich aufgrund der Weiterentwicklung von On- und Offshore Projekten und der Umsetzung von Onshore Projekten von 44,6 Mio. Euro auf nunmehr 71,9 Mio. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 21,6 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (13,5 Mio. Euro). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf der Konsolidierung der WKN AG (Personalaufwand seit Einbeziehung in Höhe von 6,8 Mio. Euro / 196 Mitarbeiter per 31. Dezember 2013). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2013 ist im Konzern auf 411 Personen gestiegen (per 31. Dezember 2012: 192 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 17,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,3 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten sowie Miet- und Leasingaufwendungen. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt in den Rechts- und Beratungsaufwendungen etc. in Höhe von 1,8 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Übernahme der Anteile an der WKN AG. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die in direktem Zusammenhang mit der Platzierung einer Anleihe (Vertriebsprovisionen, Rechts- und Beratungskosten etc.) stehen, betragen 5,1 Mio. Euro und werden nach den IFRS-Richtlinien (IAS 39) zum Zeitpunkt des Zuflusses der Liquidität aus der Anleihe bilanziell mit den Anleihe-Verbindlichkeiten verrechnet. Die Erfassung als Aufwand erfolgt über die Laufzeit der Anleihe als Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist ein Zinsaufwand von 0,4 Mio. Euro erfasst worden). Ein weiterer Grund für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist die Einbeziehung der WKN AG in den Konzern (seit Erstkonsolidierung in Höhe von 4,5 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 17,3 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 4,7 Mio. Euro (im Vorjahr 2,7 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 1,0 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro).

Die Abschreibungen erhöhten sich auf 6,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (5,3 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II", den Solarpark "Passauer Land" und das Holzheizkraftwerk Silbitz angefallen.

Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 45,0 Mio. Euro (im Vorjahr 20,4 Mio. Euro), und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 35,8 Mio. Euro (im Vorjahr 15,1 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 40,7 Mio. Euro (im Vorjahr 17,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,86 Euro (im Vorjahr 0,37 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,81 Euro (im Vorjahr 0,31 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 40,8 Mio. Euro (im Vorjahr 35,5 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 36,7 Mio. Euro (im Vorjahr 34,5 Mio. Euro) aus.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2013 auf 11,3 Mio. Euro (im Vorjahr 10,0 Mio. Euro).

Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 35,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2013 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 67,6 Mio. Euro (im Vorjahr 34,3 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 36,6 Mio. Euro (im Vorjahr 34,4 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,78 Euro (im Vorjahr 0,75 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,73 Euro (im Vorjahr 0,61 Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2013 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 10,6 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) erzielt. Der konsolidierte Konzern der WKN AG hat seit dem Erwerbszeitpunkt 29,6 Mio. Euro zu den Konzernumsatzerlösen und 1,1 Mio. Euro zum Konzern-EBIT beigetragen. Bei Anteilserwerb zu Jahresbeginn hätten sich ein Umsatzbeitrag von 43,7 Mio. Euro und Beitrag zum Konzern-EBIT in Höhe von 4,1 Mio. Euro ergeben.

Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen unter Berücksichtigung der Kosten im Rahmen der Übernahme der Anteile an der WKN AG und der Vorleistungen in der Projektentwicklung, die sich mittel- bis langfristig auszahlen sollen, den Erwartungen des Vorstandes.

b. Finanzlage / Liquidität

Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2013 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der WKN AG (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 199,0 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 1,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 54,2 Mio. Euro, davon 0,5 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 77,4 Mio. Euro,
freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 14,6 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 107,0 Mio. Euro.

Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3 Mio. Euro und die WKN AG über insgesamt 15 Mio. Euro.

Erläuterung:

Die WKN-Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 29 Mio. Euro sowie einem endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Durch eine im September 2013 erfolgte vorzeitige Verlängerung des Konsortialkredites haben die Kredite nunmehr eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Ferner bestehen auf Ebene der WKN AG weitere Betriebsmittel-Kreditlinien über 0,6 Mio. Euro.

Cash Flow

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in Mio. Euro 2013 2012
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1,0 -25,2
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -61,3 39,6
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 95,6 -2,8
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 77,4 36,6

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -1,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -25,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

durch das positive Konzernjahresergebnis,
durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Zahlungseinganges der in 2012 gebuchten Milestoneforderungen gegen DONG Energy in Höhe von 27 Mio. Euro und die Zunahme der Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von rund 21 Mio. Euro sowie durch die Einbeziehung der WKN Gruppe (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").
von den Ausgaben für die Weiterentwicklung und Zukäufe bei der Projektpipeline, welche sich in den Vorräten abzeichnet. Die Vorräte veränderten sich im Wesentlichen durch die Offshore Projektrechtszukäufe Atlantis I - III in Höhe von 26 Mio. Euro (Kaufpreise und zukünftige Kaufpreisverbindlichkeiten - siehe Erläuterung unten), in 2013 geleistete Anzahlungen in Höhe von rund 13 Mio. Euro und die Einbeziehung der WKN Gruppe (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").
von der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva und der Zunahme der Rückstellungen. In der Position Rückstellungen ist unter anderem die Rückstellung für die zukünftigen Verbindlichkeiten (siehe Erläuterung unten) in Höhe von 9,0 Mio. Euro aus dem Kauf der Offshore Projektrechte Atlantis I - III enthalten. Weiterhin hatte die Einbeziehung der WKN-Gruppe Auswirkungen in dieser Position (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").

Erläuterung:

Die Höhe variabler Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb von Offshore-Projekten wird zum Zeitpunkt des Erstansatzes geschätzt und in den Vorräten sowie Rückstellungen erfasst. Die Bilanzierung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der variablen Kaufpreisbestandteile, die keine Berichtigungen während des Bewertungszeitraumes darstellen, ist gem. IAS 39 Finanzinstrumente oder IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen, zu bewerten. Der Konzern erfasst die Veränderung der variablen Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb der Offshore-Windparks korrespondierend im Vorratsvermögen.

Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von -61,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 39,6 Mio. Euro) getätigt bzw. erhalten. Geprägt war der Cash Flow im Wesentlichen

im Geschäftsjahr 2013 von den Ausgaben in Höhe von -58,8 Mio. Euro für die Anteilsübernahme von 82,75 Prozent an der WKN AG (siehe Anhang "Konsolidierungskreis") und den Ausgaben in Höhe von -0,6 Mio. Euro zur Erhöhung der Anteilsquote an unserer Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd (von 67,5 Prozent auf 90 Prozent).
im Vorjahreszeitraum 2012 von den Einzahlungen von 52,1 Mio. Euro aus dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II".

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 95,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt

durch den Liquiditätszufluss aus der ausgegebenen Anleihe im Mai und September in Höhe von 100,0 Mio. Euro abzüglich direkter Transaktionskosten in Höhe von -5,1 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Anleihe.
durch den Rückkauf eigener Anteile für -9,2 Mio. Euro und den Verkauf von eigenen Anteilen für 2,8 Mio. Euro. Die Ausgabe der restlichen eigenen Anteile in Höhe von 8,2 Mio. Euro, welche als Kaufpreisanteil für die WKN-Anteile verwendet wurden, wird nach IFRS nicht als Zahlungsfluss dargestellt.
durch die Dividendenzahlung an die Aktionäre in Höhe von -4,2 Mio. Euro.
durch die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -5,1 Mio. Euro sowie durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten unter anderem zur Finanzierung der Windparkprojekte "Zernitz II" (6,7 Mio. Euro), "Görike-Söllenthin" (6,9 Mio. Euro), "Calau II A" (14,7 Mio. Euro).

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009/2014 im Volumen von nominal 10.400,00 Euro sowie aus der Wandelanleihe 2010/2014 im Volumen von nominal 19.950.600,00 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 9.072.579 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 betrug das Grundkapital der Gesellschaft somit 54.858.448,00 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2013 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 77,4 Mio. Euro (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro).

Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2013 eine Liquidität in Höhe von 67,2 Mio. Euro (im Vorjahr 32,8 Mio. Euro, davon 0,5 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 1,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Weitere Informationen zur Liquiditätssituation und der finanziellen Lage des Konzerns sowie der PNE WIND AG finden sich in den jeweiligen Tabellen zur Kapitalflussrechnung im Anschluss an diesen Lagebericht.

c. Vermögenslage

Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a) Konzern

Aktiva

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(in Mio. EUR) 31.12.2013 31.12.2012
Summe der langfristigen Vermögenswerte 150,1 83,4
Immaterielle Vermögenswerte 56,3 22,1
Sachanlagen 76,1 60,1
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 8,6 0,2
Latente Steuern 9,1 1,0
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 0,8 1,3
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 284,0 97,8
Vorräte 145,9 28,0
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 59,5 31,4
Steuerforderungen 1,2 1,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 77,4 36,6
Bilanzsumme 434,9 182,5

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 434,9 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Wert um 138,3 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2012. Im Wesentlichen resultiert die Veränderung der Bilanzstruktur und der Bilanzsumme aus dem Kauf von 82,75 Prozent der Anteile an der WKN AG und dem damit verbundenen erstmaligen Einbezug in den Konzernabschluss der PNE WIND AG.

Die Veränderungen bei den lang- und kurzfristigen Vermögenswerten werden im Wesentlichen durch die Einbeziehung der WKN geprägt (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 83,4 Mio. Euro zum Jahresende 2012 auf aktuell 150,1 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2013 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 56,3 Mio. Euro und veränderten sich um 34,2 Mio. Euro gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2012. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 51,8 Mio. Euro (davon Projektierung Windkraft 20,0 Mio. Euro und WKN 31,5 Mio. Euro). Im selben Zeitraum erhöhten sich die Sachanlagen um 16,0 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 60,1 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (17,8 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz befindliche Umspannwerke (8,5 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windparkprojekts Altenbruch II (28,8 Mio. Euro), des Solarparks "Passauer Land" (10,4 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (5,6 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 3,0 Mio. Euro).

Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" werden die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen. Die Veränderung gegenüber dem 31. Dezember 2012 beruht auf dem Verkauf der zum Jahresende 2012 kurzfristig gehaltenen Anteile an der New Energy Developments Ltd. im ersten Quartal 2013.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 97,8 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 284,0 Mio. Euro per 31. Dezember 2013 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist dieser Anstieg auf die Einzahlungen aus der Anleihe (nach Abzug der direkten Anleihekosten von 5,1 Mio. Euro sind 94,9 Mio. Euro netto vereinnahmt worden) und den Aufbau des Vorratsvermögens um 117,9 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufig zu den Einnahmen aus der Anleihe wirkten sich die Ausgaben für den Kauf der Anteile an der WKN AG (66,9 Mio. Euro inkl. der Ausgaben in Höhe von 8,2 Mio. Euro für den Erwerb von 3,1 Mio. eigener Aktien als Kaufpreisbestandteil) aus. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 34,4 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2012: 30,2 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 24,6 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 129,2 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist der Anstieg der unfertigen Leistungen durch die Konsolidierung der WKN AG und von den Zukäufen der drei Offshore-Projekte Atlantis I - III geprägt. In den unfertigen Leistungen sind die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (in Summe 8,7 Mio. Euro) sowie "Atlantis I - III" (in Summe 26,6 Mio. Euro) mit insgesamt 35,3 Mio. Euro enthalten.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 77,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013 (per 31. Dezember 2012: 36,6 Mio. Euro).

Passiva

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(in Mio. EUR) 31.12.2013 31.12.2012
Eigenkapital 150,6 86,6
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 1,0 1,1
Rückstellungen 12,1 1,7
Langfristige Verbindlichkeiten 174,4 67,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten 85,7 18,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 11,1 7,0
Schulden i.V. mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0,0 0,0
Bilanzsumme 434,9 182,5

Die Veränderungen bei den lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen durch die Einbeziehung der WKN geprägt (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").

Entwicklung der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten

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in Mio. Euro 2013 2012 2011
Verbindlichkeiten
kurzfristig 85,7 18,3 34,3
langfristig 174,4 67,8 72,9

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 86,6 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 150,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch den Verkauf der in 2012 erworbenen eigenen Anteile (Auswirkung: 1,5 Mio. Euro), die Wandlung von Anleihen (Fremdkapital) in Eigenkapital (Auswirkung: 19,7 Mio. Euro) und durch das positive Ergebnis des Konzerns. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2013 ca. 35 Prozent (per 31. Dezember 2012: ca. 47 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 65 Prozent (per 31. Dezember 2012: ca. 53 Prozent). Im Wesentlichen durch die Aufnahme der Anleihe bei planmäßigen Kredittilgungen erhöhten sich die langfristigen Verbindlichkeiten von 67,8 Mio. Euro Ende 2012 auf 174,4 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 172,5 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 9,8 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) sowie die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe (siehe nächster Absatz) in Höhe von netto 95,3 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist ein Zinsaufwand von 0,4 Mio. Euro erfasst worden). Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 60,8 Mio. Euro enthalten. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten enthalten

die Konsortial-Betriebsmittellinie der WKN AG (15,0 Mio. Euro, davon langfristig 15,0 Mio. Euro - siehe Exkurs unten),
endfällige Betriebsmitteldarlehen der WKN AG (6,0 Mio. Euro, davon langfristig 6,0 Mio. Euro),
die Projektfinanzierung des Solarparks "Passauer Land" (6,9 Mio. Euro, davon langfristig 6,0 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (25,4 Mio. Euro, davon langfristig 21,8 Mio. Euro),
die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (3,3 Mio. Euro, davon langfristig 2,7 Mio. Euro),
die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (5,2 Mio. Euro, davon langfristig 4,6 Mio. Euro)

Erläuterung:

Kurzfristig fällige Darlehensverbindlichkeit aus der Inanspruchnahme der Konsortial-Betriebsmittellinie der WKN AG in Höhe von 15,0 Mio. Euro, welche im Wesentlichen als kurzfristige Geldmarktkredite aufgenommen sind, wurden entsprechend IAS 1.73 als langfristig eingestuft, da im Rahmen eines langfristigen Konsortialkredites ein Anspruch auf eine Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten besteht und der Konzern beabsichtigt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Die PNE WIND AG hat im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit von 5 Jahren begeben, die im Volumen von 66,3 Mio. Euro von institutionellen und privaten Investoren gezeichnet wurde. Diese Anleihe wurde im September 2013 auf 100,0 Mio. Euro aufgestockt. Die Anleihe (WKN: A1R074 / ISIN: DE000A1R0741) wird seit dem 15. Mai 2013 am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.

Am 31. Dezember 2013 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 54.858.448 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2012 (45.785.869 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Geschäftsjahr 2013. Die PNE WIND AG hat die von der Gesellschaft, nach Übertragung von Aktien im Rahmen des Erwerbs von Anteilen an der WKN AG gehaltenen 1.052.491 eigenen Aktien am 12. Juli 2013 vollständig außerbörslich an die Close Brothers Seydler Bank AG zur Platzierung an institutionelle Investoren verkauft und hierbei einen Verkaufserlös in Höhe von 2,8 Mio. Euro erzielt. Hintergrund der vom Vorstand getroffenen Entscheidung zum Verkauf der eigenen Aktien war insbesondere, dass die nach dem Vollzug des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung an der WKN AG noch verbliebenen eigenen Aktien auf absehbare Zeit nicht mehr als Akquisitionswährung benötigt werden.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2013 in Höhe von 5,9 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Geschäftsjahr 2013 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 18,3 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 85,7 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 4,7 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 12,1 Mio. Euro. Im Wesentlichen erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund der Veränderung bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, von 8,2 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 39,0 Mio. Euro. Die Veränderung beruht hier im Wesentlichen auf kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen mit Laufzeiten unter einem Jahr, welche nach Übergabe der Windparks auf die Investoren übergehen. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2013 somit 134,1 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 39,3 Mio. Euro). Erstmalig, aufgrund der zum Bilanzstichtag einzustufenden Laufzeit von unter einem Jahr, werden unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten auch die Wandelschuldverschreibung 2009/14 (3,8 Mio. Euro) sowie die restliche Kaufpreisrate an Siemens für die Anteile an WKN AG (10 Mio. Euro) erfasst und tragen damit zu der Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2012 bei.

b) PNE WIND AG Aktiva

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(in Mio. EUR) 31.12.2013 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,1 0,1
Sachanlagen 12,7 13,1
Finanzanlagen 100,2 21,7
Vorräte 35,2 9,7
Forderungen und sonstige Aktiva 108,9 68,2
Flüssige Mittel 67,2 32,8
Bilanzsumme 324,3 145,6

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 13,1 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 100,2 Mio. Euro (im Vorjahr 21,7 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Finanzanlagen haben sich im Wesentlichen aufgrund des Kaufs von 82,75 Prozent der Anteile der WKN AG erhöht.

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 35,2 Mio. Euro (im Vorjahr 9,7 Mio. Euro, davon unfertigen Leistungen in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im Vorjahr 6,4 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 24,2 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 108,9 Mio. Euro (im Vorjahr 68,2 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 4,2 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 1,1 Mio. Euro), auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 100,7 Mio. Euro (im Vorjahr 39,5 Mio. Euro) und 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr 27,5 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Die geleisteten Anzahlungen sind aufgrund der erhöhten Anzahl der Projektumsetzungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt im Wesentlichen an der Darlehensgewährung zum Kauf der drei Offshore Projekte Atlantis I - III an die zum Konzern gehörenden Projektgesellschaften sowie die Darlehensgewährung an zum Konzern gehörende Onshore-Projektgesellschaften zur Umsetzung der Windparkprojekte.

Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2013 auf 67,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 32,8 Mio. Euro).

Passiva

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(in Mio. EUR) 31.12.2013 31.12.2012
Eigenkapital 153,1 99,0
Sonderposten für Investitionszuschüsse 1,0 1,1
Rückstellungen 7,0 6,3
Verbindlichkeiten 163,0 39,1
Rechnungsabgrenzungsposten 0,2 0,1
Bilanzsumme 324,3 145,6

Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 auf 153,1 Mio. Euro (im Vorjahr 99,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2013 ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2012 ca. 68 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2012 ca. 32 Prozent).

Am 31. Dezember 2013 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 54.858.448 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2012 (45.785.869 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2013.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 163,0 Mio. Euro (im Vorjahr 39,1 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro, in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 3,8 Mio. Euro) und die Wandelanleihe 2010 / 2014 in Höhe von 6,0 Mio. Euro (im Vorjahr 26,0 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 26,4 Mio. Euro (im Vorjahr 1,4 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro).

Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 0,9 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk Silbitz gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 1,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 0,6 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 1,0 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 2,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 1,7 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 310.875,14 (i. V. EUR 241.544,03). In diesem Betrag ist ein Betrag von netto EUR 68.179,44 (i. V. EUR 14.125,32) für Investitionen der PNE WIND AG in Soft- und Hardwareausstattungen enthalten. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. Zum 31. Dezember 2013 bestand eine Verbindlichkeit aus dieser Transaktion in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 2).

Die net.curity InformationsTechnologien GmbH ist für die einwandfreie Funktion der elektronischen Datenverarbeitung der PNE WIND AG einschließlich Wartung und Instandhaltung der Geräte und Anlagen sowie für die Aktualisierung der Programme zuständig. Darüber hinaus stellt sie die erforderlichen Server- und Speicherkapazitäten sowie den technischen Service für die Firmen-Webseite und Kommunikationseinrichtungen.

8. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch künftig verfolgen.

9. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

10. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Wesentliche Ereignisse mit Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.

11. Immaterielle Unternehmenswerte / Nachhaltige Entwicklung

Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Kreativität und individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen, sondern auch darüber hinaus sehr gut vernetzt sind.

So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen während der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Kernkompetenzen

Gute Vernetzung in die Branche
Fachkompetenz durch qualifizierte Mitarbeiter
Langjährige Erfahrung in der Windpark-Projektentwicklung
Internationale Expansion mit erfahrenen Partnern vor Ort
Nachwuchsförderung durch Ausbildungsplätze
PNE WIND AG als Marke im Kerngeschäft der Windparkprojektierung
Beitrag zur Energiewende durch ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft

Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen und abzuschließen.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir in der Regel nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.

Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen Rahmenbedingungen basiert, sind diese eng in die Aktivitäten von Branchenverbänden eingebunden und pflegen den ständigen Dialog.

Mit der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung im Unternehmen.

Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen. Allein der Windpark "Altenbruch II" vermeidet die Emission von jährlich rund 38.000 Tonnen Kohlendioxid, 197 Tonnen Schwefeldioxid sowie 49 Tonnen Stickoxid. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft.

12. Risiko- und Chancenbericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ausgewählte operative Risiken

(Nicht-)Genehmigung von Projekten
Zeitliche Verzögerungen bei der Projektumsetzung
Verstärkter Wettbewerb um Windpark-Standorte
Finanzierung neuer Windpark-Projekte
Realisierung von (Offshore-)Windpark-Projekten
Lieferung von Windenergieanlagen
Mittel- und langfristig: Währungsrisiken
Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im In- und Ausland
Anleihekündigung vor fristgerechtem Ablauf

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche / Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z. B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.

Die der WKN AG zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt sind. Bis auf einen geringfügigen Teilbetrag hat sich die WKN AG nicht gegen steigende kurzfristige Zinsen abgesichert.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Allerdings setzt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das von der Bundesregierung beschlossene Programm um, mit dem 5 Mrd. Euro für die ersten zehn deutschen Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung gestellt werden.

Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus II" sowie "Gode Wind" 3 zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen verzögern sollten.

Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Projektentwicklungs-Zeiträume ergeben, wenn die beiden Genussrechte der WKN AG im Dezember 2014 sowie das KfW-Darlehen der WKN AG im Juni 2016 auslaufen.

Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekte "Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" sowie der Projekte "Atlantis I - III" können sich aus zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben. Eine Verzögerung oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Aus der Ausgabe der Anleihe 2013 / 2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG

Der von der PNE WIND für den Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG gezahlte Kaufpreis könnte sich als zu hoch herausstellen und hohe Mittelabflüsse sowie Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen zur Folge haben.

Die von der PNE WIND getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und / oder die PNE WIND könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft oder zu optimistisch eingeschätzt haben.

Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten erschwert werden.

Die WKN-Gruppe könnte zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Finanzierungsbedarf - insbesondere bei Fälligwerden größerer Fremdverbindlichkeiten - zu decken. Dies könnte zu erhöhten Aufwendungen und Einstandspflichten der PNE WIND AG führen.

Die WKN-Gruppe ist neben der Projektierung von Windkraftanlagen auch in geringem Umfang auf dem Gebiet der Projektierung von Photovoltaikanlagen tätig. Dies hat zur Folge, dass die PNE WIND diversen Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und Projektierung von Photovoltaikparks unterliegt.

Für die WKN-Gruppe bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb des Photovoltaikparks "Passauer Land" wie etwaig zu hohe Ertragserwartungen, zu geringe Betriebskostenschätzungen und damit einhergehender etwaiger zusätzlicher Liquiditätsbedarf.

Aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits über 29 Mio. Euro und den in den Kreditvertrag enthaltenen Covenants u.A. zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote, eines Zinsdeckungsgrades oder eines Gearingfaktors kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Banken vor fristgemäßem Ablauf (2016) des Konsortialkredits kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Kreditinanspruchnahme hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND Gruppe. Eine Kündigung des Konsortialkreditvertrags durch die Banken vor fristgerechtem Ablauf des Konsortialkredits könnte, je nach der dann in Anspruch genommen Höhe des Konsortialkredits, erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WKN AG und somit auch auf die PNE WIND AG haben.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. In Deutschland sind Verschlechterungen aus Sicht des Unternehmens derzeit im gewissen Umfang zu erwarten, da in der Bundespolitik aufgrund des deutlichen Anstiegs der EEG-Umlage Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant sind. Aktuelle Planungen der Bundesregierung sehen eine vorgezogene Novellierung des EEG und ein Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. August 2014 vor.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Dazu gehört auch das noch nicht abgeschlossene Verfahren über die Einschätzung des französischen Einspeisetarifs als Subvention durch die EU-Kommission. Diesbezüglich bedarf es noch eines abschließenden Urteils des höchsten französischen Gerichts. Das Urteil wird im Frühjahr 2014 erwartet, eine überarbeitete Version des Gesetzes über den Einspeisetarif mit gültiger Notifikation bei der EU-Kommission soll im Sommer 2014 folgen.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie Konzerngesellschaften sind derzeit in 14 Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG-Gruppe berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2006 bis einschließlich 31. Dezember 2010, die der WKN AG und deren Tochtergesellschaften den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2006. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns. So hat die PNE WIND-Gruppe ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei grundsätzlich in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichern und im Gegenzug die Projektentwicklungsleistungen im Wesentlichen vollständig finanzieren. Diese Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente und zugleich erfolgversprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint-Ventures für die Windpark-Projekte in Bulgarien, der Türkei, Rumänien und Großbritannien sowie von der WKN in allen internationalen Märkten, in denen sie tätig ist, geschlossen. Die in den USA und Ungarn gegründeten Tochtergesellschaften der PNE WIND AG werden sich ebenfalls an dieser Strategie orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Zu diesem Zweck werden weitere Windenergiemärkte kontinuierlich beobachtet und die Markteintrittschancen sorgfältig geprüft.

Perspektiven

Langfristiger Wachstumspfad bei Erneuerbaren Energien durch Endlichkeit fossiler Energieträger
Große Wachstumspotenziale in attraktiven Auslandsmärkten, zudem: Diversifizierung
Hoher Repowering-Bedarf in den nächsten Jahren
Offshore-Windparks als zentrale Säule der Energiewende
Wachsende Zahl an Windparks bietet zusätzlichen Bedarf an technischer und kaufmännischer Betriebsführung

Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Mit den Windparks "Alt Zeschdorf", "Görike", "Kemberg II" und "Langwedel II" konnte die PNE WIND AG Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren. Auch für die WKN ist das Repowering von Bestandswindparks in Deutschland Teil der Geschäftsstrategie. Dadurch, dass in den vergangenen Jahren bereits bei drei Windparks ein Repowering durchgeführt wurde, verfügt die WKN ebenfalls über entsprechende Erfahrungen in diesem Geschäftsfeld.

Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt, noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits vier Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte, von denen sich drei in Bau befinden. Sechs weitere eigene Offshore-Projekte sowie weitere zwei Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit entwickelt, um auch hier die Genehmigungen zügig zu erreichen. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Mit einer Ausweitung der WindkraftProjektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, woraus entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können.

Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

13. Steuerungssystem

Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.

Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.

Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.

Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in denen ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.

Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße das Projektierungsvolumen on- und offshore im In- und Ausland verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT und Projektierungsvolumen erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.

14. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.

Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.

Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.

Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.

Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.

Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
0% bis 5% Sehr gering
6% bis 20% Gering
21% bis 50% Mittel
51% bis 100% Hoch

Klassifizierung nach Auswirkungsgrad

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Erwartete Auswirkung

in TEUR
Grad der Auswirkung
TEUR 0 bis TEUR 250 Niedrig
>TEUR 250 bis TEUR 1.000 Moderat
>TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 Wesentlich
>TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 Gravierend

Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.

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Auswirkung
Gravierend Mittel Hoch Hoch Hoch
Wesentlich Mittel Mittel Hoch Hoch
Moderat Gering Mittel Mittel Hoch
Niedrig Gering Gering Mittel Mittel
Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering Gering Mittel Hoch

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2013 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen wurden verantwortliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2013 gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:

Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind.
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten.
Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können.
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft.

15. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

16. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2013 insgesamt 54.858.448 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2013 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 80 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreitet, wurde von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, mit rund 19,81 Prozent gemeldet.

Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.

Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.

Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 4.126.700,00 Euro zu erwerben. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Kaufpreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystem ermittelten Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten. Bei dem Erwerb auf der Grundlage eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor erstmaliger Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.

Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn zum einen die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Der Vorstand ist darüber hinaus ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.

Nachdem die Gesellschaft von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, erstmals im Jahr 2012 Gebrauch gemacht und insgesamt 672.955 eigene Aktien erworben hatte, hat die Gesellschaft den Aktienrückkauf im Berichtsjahr weiter fortgeführt. Insgesamt wurden in den ersten zwölf Kalenderwochen des Jahres 2013 weitere 3.453.745 eigene Aktien im Rahmen der Ermächtigung über die Börse erworben mit der Folge, dass die Ermächtigung vollumfänglich ausgenutzt wurde. Aus diesem Grunde hat die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, die dem Vorstand mit dem Hauptversammlungsbeschluss vom 14. Mai 2009 erteilt wurde, aufgehoben. Zugleich wurde der Vorstand erneut ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystems erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufspreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.

Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2013 keinen Gebrauch gemacht.

Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 zudem ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zwei Mal Gebrauch gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.

Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung. Das bedingte Kapital war damit am 31. Dezember 2013 unverändert in Höhe von insgesamt bis zu 13.358.181,00 Euro teilweise ausgenutzt.

Demnach kann der Vorstand unter Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00 Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital 2009 / I gewähren können.

Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahre auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II / 2012).

Bis zum 31. Dezember 2013 wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 das bestehende genehmigte Kapital, von welchem die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Gebrauch mehr gemacht hatte, in seinem noch nicht ausgenutzten Umfang aufgehoben und zugleich ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde insoweit ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).

Bis zum 31. Dezember 2013 erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind

Unternehmensanleihe 2013 / 2018

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

Weitere Vereinbarungen

Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.

17. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf zusammen TEUR 3.696 (i. Vj. TEUR 2.802).

Im Geschäftsjahr 2013 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 241 (i. Vj. TEUR 208) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 655 (i. Vj. TEUR 240) zurückgestellt. Die in der Satzung festgehaltene variable Vergütung errechnet sich für das Geschäftsjahr 2013 auf der Basis des durchschnittlichen Konzern-EBIT der Jahre 2011 bis 2013. Das jeweilige EBIT der vergangenen 3 Jahre belief sich auf TEUR 70 (2011), TEUR 20.445 (2012) und TEUR 44.983 (2013). Somit errechnet sich ein durchschnittliches EBIT der Jahre 2011 bis 2013 von ca. TEUR 21.833. Als variable Vergütung erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 0,8 Prozent, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 0,6 Prozent und jedes einfache Aufsichtsratsmitglied 0,4 Prozent von diesem durchschnittlichen EBIT. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 896 (i. V. TEUR 448). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 Gesamtbezüge bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.800, die sich wie folgt verteilen:

Martin Billhardt: Fixe Bezüge von TEUR 402, variable Bezüge von TEUR 720, sonstige Vergütungen von TEUR 315. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 1.437 (i. Vj. TEUR 1.401).

Jörg Klowat: Fixe Bezüge von TEUR 246, variable Bezüge von TEUR 240, sonstige Vergütungen von TEUR 188. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 674 (i. Vj. TEUR 505).

Markus Lesser: Fixe Bezüge von TEUR 246, variable Bezüge von TEUR 260, sonstige Vergütungen von TEUR 183. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 689 (i. Vj. TEUR 448).

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie wie geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z. B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten drei Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

18. Ausblick / Prognose

Ausblick

Projektierung von Windparks im In- und Ausland, onshore wie offshore, als wesentlicher Faktor der Unternehmensentwicklung
Aktuell in der Bearbeitung befindliche Projekte als Basis künftiger Unternehmenserfolge
Repowering als Geschäftsfeld mit langfristig wachsenden Ertragsperspektiven
EBIT-Prognose 2011 bis 2013 von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro in der PNE WIND AG erreicht
Neue EBIT-Prognose für den Konzern: 2014 bis 2016 von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro

Die Projektierung und Realisierung von Windparks ist das Kerngeschäft der Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe. Über die PNE WIND AG und die WKN AG sowie die Tochtergesellschaften und Joint Ventures dieser Unternehmen ist der Konzern in Deutschland sowie 13 internationalen Märkten tätig. Während im Ausland bisher ausschließlich Windparks an Land (onshore) entwickelt werden, ist dies in Deutschland zusätzlich auch auf See (offshore) der Fall. Das Ziel dabei ist, die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung zügig auszuweiten. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie.

Die große Zahl der Onshore-Projekte mit einer Nennleistung von mehr als 4.800 MW, die von der PNE WIND-Gruppe aktuell in Deutschland sowie in 13 Auslandsmärkten bearbeitet werden, ist die Basis künftiger Unternehmenserfolge. In den kommenden Jahren werden Projekte, die heute intensiv entwickelt werden, die Baureife erreichen, gebaut werden können und damit zu Umsatz sowie Ergebnis beitragen.

Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell erwarten wir außerdem vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt. Bei einer derzeit installierten Nennleistung von deutlich mehr als 30.000 MW in Deutschland erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen für unsere Gesellschaft.

Die PNE WIND-Konzern ist onshore wie offshore, national wie international sehr gut aufgestellt. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können.

Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 weiterhin positive Ergebnisse auf EBIT-Basis aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Nach dem die EBIT-Prognose von 60 bis 72 Mio. Euro von der PNE WIND AG im Dreijahreszeitraum von 2011 bis 2013 mit einem kumulierten Konzern-EBIT von 65,5 Mio. Euro erreicht wurde, erwarten wir im Konzern einschließlich der WKN AG in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 ein EBIT in der Größenordnung von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro.

Cuxhaven, 18. März 2014

PNE WIND AG

Vorstand

Abschluss der AG

Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) der PNE WIND AG für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2013

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2013

EUR
2012

TEUR
1. Umsatzerlöse 45.843.752,51 24.811
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 4.619.279,90 3.627
3. Sonstige betriebliche Erträge 46.189.469,77 51.849
4. Gesamtleistung 96.652.502,18 80.287
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -18.281.996,15 -13.526
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.990.099,71 -14.469
-31.272.095,86 -27.995
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.236.179,12 -9.109
b) Soziale Abgaben -1.018.662,06 -878
-11.254.841,18 -9.987
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -669.680,68 -660
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.653.379,88 -6.105
9. Betriebsergebnis 40.802.504,58 35.539
10. Erträge aus Beteiligungen 16.000,00 0
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.337.054,53 1.800
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -56.000,00 0
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.396.570,53 -2.841
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 36.702.988,58 34.499
15. Außerordentliche Erträge 43.026,99 0
16. Außerordentliche Aufwendungen -109.619,63 0
17. Außerordentliches Ergebnis -66.592,64 0
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6,08 11
19. Sonstige Steuern -51.511,55 -76
20. Jahresüberschuss 36.584.890,47 34.433
21. Gewinnvortrag 34.306.577,94 2.542
22. Dividende -4.165.916,90 -1.831
23. Entnahme für den Erwerb eigener Anteile 836.763,70 -837
24. Bilanzgewinn 67.562.315,21 34.307
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,78 € 0,75 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) 47.201 45.764
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,73 € 0,61 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tausend) 51.476 59.119

Bilanz (HGB) der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2013

Aktiva

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2013

EUR
2012

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.078,73 87
86.078,73 87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.173.082,68 12.595
2. Technische Anlagen und Maschinen 209.756,77 163
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.893,54 354
12.654.732,99 13.112
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98.667.582,98 20.242
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.451.677,90 1.439
3. Beteiligungen 69.825,78 57
100.189.086,66 21.738
Anlagevermögen, gesamt 112.929.898,38 34.937
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 11.040.382,32 6.421
2. Waren 2.201,50 113
3. Geleistete Anzahlungen 24.207.813,80 3.189
35.250.397,62 9.723
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.195.608,23 1.062
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 100.568.251,59 39.509
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.215.339,81 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.719.696,68 27.466
108.698.896,31 68.037
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 67.235.928,81 32.764
Umlaufvermögen, gesamt 211.185.222,74 110.524
C. Rechnungsabgrenzungsposten 195.420,97 170
Aktiva, gesamt 324.310.542,09 145.631
Passiva
(Rundungsdifferenzen möglich) 2013

EUR
2012

TEUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital
gezeichnetes Kapital 54.858.448,00 45.786
eigene Anteile 0,00 -673
Bedingtes Kapital: EUR 9.391.819,00 54.858.448,00 45.113
II. Kapitalrücklage 29.839.539,63 18.746
III. Bilanzgewinn 67.562.315,21 34.307
IV. Genussrechtskapital 842.800,00 843
Eigenkapital, gesamt 153.103.102,84 99.009
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.043.051,86 1.090
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 7.028.724,34 6.321
7.028.724,34 6.321
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 109.863.500,00 29.825
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 3.214
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.432.000,00 1.415
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.112.970,57 1.496
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.541.525,83 1.003
6. Sonstige Verbindlichkeiten 18.087.889,65 2.152
Verbindlichkeiten, gesamt 163.037.886,05 39.105
E. Rechnungsabgrenzungsposten 97.777,00 106
Passiva, gesamt 324.310.542,09 145.631

Kapitalflussrechnung (HGB) der PNE WIND AG für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2013

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Jahresergebnis 2013 36.584 2012 34.433
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegen-stände des Sachanlagevermögens 670 660
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen 56 0
+/- Zu- / Abnahme der Rückstellungen 707 -698
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -183 2
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -50.645
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -63.093 11.258
-/+ Ab- / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.134 1.760
-/+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 44.257 -5.156
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 15.864 -8.386
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 8 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen -220 -204
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 29.803
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -70.317 -40
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -70.529 29.559
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen / Verkauf von eigenen Anteilen 2.758 0
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen 100.000 17
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 3.000 0
- Auszahlung Dividende -4.166 -1.831
- Auszahlungen aus dem Rückkauf von Anleihen und Genussrechten 0 0
- Auszahlungen aus dem Rückkauf von eigenen Anteilen -9.241 -1.510
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -3.214 -1.068
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 89.137 -4.392
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (≤ 3 Monate) 34.472 16.781
+ Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Anfang der Periode 32.764 15.983
Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Ende der Periode* 67.236 32.764
Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten"
* davon als Sicherheit verpfändet 1.052 459

Eigenkapitalspiegel (HGB) der PNE WIND AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Gezeichnetes/ Ausgegebenes Kapital Kapitalrücklage Genussrechtskapital Bilanzgewinn/ -verlust Eigenkapital gesamt
Stand zum 1. Januar 2012 45.777.960,00 18.736.644,68 842.800,00 2.541.625,54 67.899.030,22
Wandelschuldverschreibung 2010/2014 7.909,00 9.490,80 0,00 0,00 17.399,80
Dividendenzahlung 0,00 0,00 0,00 -1.831.118,40 -1.831.118,40
Erwerb eigener Anteile -672.955,00 0,00 0,00 -836.763,70 -1.509.718,70
Jahresüberschuss 2012 0,00 0,00 0,00 34.432.834,50 34.432.834,50
Stand zum 31. Dezember 2012 45.112.914,00 18.746.135,48 842.800,00 34.306.577,94 99.008.427,42
Wandelschuldverschreibung 2010/2014 9.068.419,00 10.882.102,80 0,00 0,00 19.950.521,80
Wandelschuldverschreibung 2009/2014 4.160,00 6.240,00 0,00 0,00 10.400,00
Dividendenzahlung 0,00 0,00 0,00 -4.165.916,90 -4.165.916,90
Erwerb eigener Anteile -3.453.745,00 0,00 0,00 -5.787.006,12 -9.240.751,12
Verkauf eigener Anteile 4.126.700,00 205.061,35 0,00 6.623.769,82 10.955.531,17
Jahresüberschuss 2013 0,00 0,00 0,00 36.584.890,47 36.584.890,47
Stand zum 31. Dezember 2013 54.858.448,00 29.839.539,63 842.800,00 67.562.315,21 153.103.102,84

Anlagenspiegel (HGB) der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2013

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.673,97 64.359,08 24.810,32 471.222,73
431.673,97 64.359,08 24.810,32 471.222,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.978.788,52 0,00 0,00 16.978.788,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 251.129,51 64.823,00 4.998,00 310.954,51
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.735.894,85 90.570,29 118.403,52 1.708.061,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
18.965.812,88 155.393,29 123.401,52 18.997.804,65
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.104.988,50 78.481.549,79 0,00 101.586.538,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.438.575,70 13.102,20 0,00 1.451.677,90
3. Beteiligungen 57.325,78 12.500,00 0,00 69.825,78
24.600.889,98 78.507.151,99 0,00 103.108.041,97
43.998.376,83 78.726.904,36 148.211,84 122.577.069,35

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Kumulierte Abschreibungen
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2013 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2013
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344.526,60 65.426,72 24.809,32 385.144,00
344.526,60 65.426,72 24.809,32 385.144,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.383.726,78 421.979,06 0,00 4.805.705,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 88.511,13 17.684,61 4.998,00 101.197,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.381.553,55 164.590,29 109.975,76 1.436.168,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.853.791,46 604.253,96 114.973,76 6.343.071,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.862.955,31 56.000,00 0,00 2.918.955,31
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.862.955,31 56.000,00 0,00 2.918.955,31
9.061.273,37 725.680,68 139.783,08 9.647.170,97

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Buchwerte
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 31.12.2013 Stand am 31.12.2012
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.078,73 87.147,37
86.078,73 87.147,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.173.082,68 12.595.061,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 209.756,77 162.618,38
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 271.893,54 354.341,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
12.654.732,99 13.112.021,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98.667.582,98 20.242.033,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.451.677,90 1.438.575,70
3. Beteiligungen 69.825,78 57.325,78
100.189.086,66 21.737.934,67
112.929.898,38 34.937.103,46

Verbindlichkeitenspiegel (HGB) der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2013

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeiten Bis zu einem Jahr Ein bis fünf Jahre Mehr als fünf Jahre Gesamtbetrag Sicherheiten
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1. Anleihen 3.836.200,00 106.027.300,00 0,00 109.863.500,00 Keine
(0,00) (29.824.500,00) (0,00) (29.824.500,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 121.943,84 532.717,29 2.345.338,87 3.000.000,00 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2013 sind TEUR 3.000 in Anspruch genommen.
(1.605.943,24) (1.608.122,15) (0,00) (3.214.065,39)
2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven.
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 26.432.000,00 0,00 0,00 26.432.000,00 Keine
(1.414.534,00) (0,00) (0,00) (1.414.534,00)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.112.970,57 0,00 0,00 2.112.970,57 Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
(1.496.345,73) (0,00) (0,00) (1.496.345,73)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.541.525,83 0,00 0,00 3.541.525,83 Keine
(1.003.200,07) (0,00) (0,00) (1.003.200,07)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 18.087.889,65 0,00 0,00 18.087.889,65
(2.152.745,48) (0,00) (0,00) (2.152.745,48)
davon aus Steuern: EUR 6.742.342,78 (i.V. TEUR 195)
davon aus sozialer Sicherheit: EUR 5.721,26 (i.V. TEUR 0)
Gesamtsumme 54.132.529,89 106.560.017,29 2.345.338,87 163.037.886,05
(7.672.768,52) (31.432.622,15) (0,00) (39.105.390,67)

Anhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden.

Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz zwischen 3,43 und 3,59 % der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.315 (i. V. TEUR 2.732) und Darlehen in Höhe von TEUR 99.254 (i. V. TEUR 36.777).

Sämtliche Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 714 (i. V. TEUR 0) und Darlehen in Höhe von TEUR 501 (i. V. TEUR 0).

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von TEUR 64.397 ausgewiesen. Davon sind Termingelder in Höhe von TEUR 1.052 (i. V. TEUR 459) als Sicherheit für Avalkredite an Kreditinstitute verpfändet.

4. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2013 EUR 45.785.869,00 (i. V. EUR 45.777.960,00), eingeteilt in 45.785.869 (i. V. 45.777.960) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2013 hat die Gesellschaft 9.072.579 (i. V. 7.909) Aktien aus dem bedingten Kapital 2009/I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte ausgegeben.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 54.858.448,00 (i. V. EUR 45.785.869,00), eingeteilt in 54.858.448 (i. V. 45.785.869) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat am 22. Mai 2013 das bisherige genehmigte Kapital, von welchem die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Gebrauch mehr gemacht hat, in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, aufgehoben und zugleich ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und/oder Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Im Berichtsjahr 2013 erfolgte keine Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2013 EUR 22.800.000,00.

Bedingtes Kapital I/2009

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009/I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss, die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009/2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000,00 teilweise ausgenutzt.

Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010/2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital 2009/I damit insgesamt in Höhe von bis zu EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.

Bedingtes Kapital II/2012

Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrags des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bis zum 31. Dezember 2013 keinen Gebrauch gemacht.

Eigene Anteile

Nachdem die PNE WIND AG im Jahr 2012 insgesamt 672.955 eigene Aktien im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms über die Börse erworben hatte, hat die Gesellschaft in der Zeit von Januar bis Mitte/Ende März 2013 das 2012 begonnene Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt und insgesamt weitere 3.453.745 eigene Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 7,50 Prozent) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie erworben. Der durchschnittliche Kaufpreis für die im Berichtsjahr erworbenen eigenen Aktien betrug 2,67. Grundlage des Aktienrückkaufprogramms war der Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009, der den Vorstand bis zum 13. Mai 2014 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 4.126.700 Stück ermächtigt hat. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 22. März 2013 abgeschlossen, nachdem von der Ermächtigung vollumfänglich Gebrauch gemacht worden war.

Im weiteren Verlauf des Jahres 2013 hat die PNE WIND AG dann sämtliche der im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen 4.126.700 Aktien wieder veräußert bzw. abgegeben. Einen Teil der erworbenen eigenen Aktien hat die Gesellschaft dabei im Juni 2013 als Gegenleistung für den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 54 Prozent an der WKN AG, Husum, auf die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH übertragen. Durch die Übertragung von insgesamt 3.074.209 eigenen Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 6,61 Prozent) wurde ein Teil des Kaufpreises in Höhe von rund EUR 8,2 Mio. erbracht. Grundlage der Übertragung war der Hauptversammlungsbeschluss vom 14. Mai 2009, durch den der Vorstand unter anderem dazu ermächtigt wurde, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.

Die nach der Übertragung noch von der PNE WIND AG gehaltenen 1.052.491 eigenen Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 2,26 Prozent) wurden schließlich im Juli 2013 vollständig an die Close Brothers Seydler Bank AG zur Platzierung an institutionelle Investoren verkauft. Der hierbei erzielte Verkaufserlös belief sich auf circa EUR 2,75 Mio.

Zum 31. Dezember 2013 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien mehr.

Genussrechte

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.

In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.

Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 Prozent des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.

Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.

Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.

Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin im Rang nach.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine Genussscheine zurückgekauft.

Der Bestand der zum 31. Dezember 2013 bestehenden Genussrechte beträgt 8.428 (Vorjahr: 8.428).

Kapitalrücklage

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2013

EUR
2012

EUR
Stand am 1.1. 18.746.135,48 18.736.644,68
Wandelschuldverschreibungen 2009/14 6.240,00 0,00
Wandelschuldverschreibungen 2010/14 11.087.164,15 9.490,80
Stand am 31.12. 29.839.539,63 18.746.135,48

Im Geschäftsjahr 2013 wurde ein Betrag in Höhe von EUR 11.093.404,15 in die Kapitalrücklage eingestellt. Es handelt sich bei dem Betrag um die Beträge aus der Wandlung von Wandelanleihen 2009/14 in Höhe von EUR 6.240,00 und aus der Wandlung von Wandelanleihen 2010/14 in Höhe von EUR 11.087.164,15.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für drohende Verluste aus einem Holzliefervertrag (TEUR 694), für ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte (TEUR 1.577), für eine Ausschüttungsgarantie (TEUR 686), für Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 2.127), für Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 734) sowie für Prozesskosten (TEUR 296).

7. Anleihen

Wandelanleihe 2009/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.

Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 104 (i. V. 0) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 10.400 (i. V. EUR 0,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 4.160 (i. V. 0) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.

Wandelanleihe 2010/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010/2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 199.506 (i. V. 174) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 19.950.600 (i. V. EUR 17.400,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 9.068.419 (i. V. 7.909) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.

Die beiden Wandelanleihen sind in voller Höhe konvertibel.

Unternehmensanleihe 2013/2018

Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013/2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.

Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar. Die erste Zinszahlung war am 1. Dezember 2013 fällig und umfasste den Zeitraum vom 14. Mai 2013 bis zum 1. Dezember 2013.

Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

8. Verbindlichkeiten

Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.041 (i. V. TEUR 868) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 501 (i. V. TEUR 134) ausgewiesen.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,6 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2013 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

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aktive latente Steuern passive latente Steuern
31.12.2013
--- --- ---
TEUR TEUR
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 0 0
Übrige Aktiva 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0
Sonstige Rückstellungen 414 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0
414 0
Verlustvorträge 1.389 0
Entnahme aus Genussrechtskapital 0 0
Wertberichtigungen auf Verlustvorträge -1.389 0
414 0
Saldierungsfähiger Anteil 0 0
Latente Steuern 414 0

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Planung, Errichtung und Verkauf von
- Onshore-Windparkprojekten 41.795 17.299
- Offshore-Windparkprojekten 1.897 4.456
Holzlieferungen 836 751
Erlöse mit verbundenen Unternehmen 1.149 1.422
Übrige 167 883
45.844 24.811

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Kaufpreisraten aus den Beteiligungsverkäufen an der PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH in Höhe von rund TEUR 45.000 (i.V. TEUR 50.645) enthalten. Weiterhin sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Schadensersatzzahlungen, Weiterberechnungen, die Auflösung des Investitionszuschusses und Erträge aus dem Sachbezug für die Kfz-Nutzung enthalten.

Die periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 678 (i. V. TEUR 1.161) enthalten im Wesentlichen Schadensersatzzahlungen in Höhe von TEUR 500 (i.V. TEUR 0), die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 609) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 108 (i. V. TEUR 60).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 212) enthalten.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 2.151 (i. V. TEUR 1.605) verbundene Unternehmen.

5. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen waren in voller Höhe außerplanmäßig.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 40 (i. V. TEUR 39) verbundene Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 345 (i. V. TEUR 270) Aufzinsungen von Rückstellungen.

7. Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Erträge und Aufwendungen entfallen jeweils in voller Höhe auf Gewinne bzw. Verluste aus Anwachsungen.

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesenen Beträge stellen im Berichtsjahr periodenfremde Erträge dar.

III. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die gesondert dargestellten Beteiligungsverhältnisse sind integraler Bestandteil des Anhangs und zeigen an welchen Unternehmen die Gesellschaft zum Bilanzstichtag mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:

2. Personal

Im Berichtsjahr waren bei der PNE WIND AG durchschnittlich 132 Mitarbeiter (i. V. 118 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände, mit Auszubildende).

3. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 744, die in Höhe von TEUR 379 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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2013

TEUR
2012

TEUR
Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG 3.384 4.061
Zahlungsverpflichtungen von Konzernunternehmen 3.375 1.564
Sonstige 65 65
6.824 5.690

Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von TEUR 6.759 (i.Vj.: TEUR 5.625) auf verbundene Unternehmen.

Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für ein Darlehen der Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 3.384. Die Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG hat bislang alle Raten fristgerecht zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass sie die Verpflichtung auch weiterhin vertragsmäßig erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist derzeit nicht zu rechnen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften sowie aus Patronatserklärungen wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.

Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten (netto TEUR 165.003) sowie aus der Verpflichtung zur Rücknahme von Kommanditanteilen in Höhe von TEUR 7.535.

5. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, in wie weit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.

Die letzte Entsprechenserklärung wurde am 22. August 2012 mit folgendem Wortlaut abgegeben:

"Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Empfehlungen entsprochen wurde und wird. Zugrunde gelegt wird dabei für den Zeitraum seit dem 28. August 2012 (dem Datum der letzten Entsprechenserklärung) bis zum 9. Juni 2013 (Vortag der Bekanntmachung der Neufassung des Kodex) der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012. Für die Corporate-Governance Praxis der PNE WIND AG seit dem 10. Juni 2013 (Datum der Bekanntmachung der Neufassung des Kodex) bezieht sich die Entsprechenserklärung auf die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013:

Berücksichtigung des Verhältnisses der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft (Nr. 4.2.2. des Kodex)

Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung berücksichtigen soll. Der Aufsichtsrat hat bei Abschluss der aktuellen, vor Inkrafttreten dieser Empfehlung abgeschlossenen Vorstandsverträge in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Aktiengesetzes dafür Sorge getragen, dass die den Vorstandsmitgliedern gewährten Gesamtbezüge die übliche Vergütung nicht ohne Grund übersteigen. Hierbei hat er auch die "vertikale" Angemessenheit der Vorstandsvergütung überprüft, indem er bei der Festlegung der Höhe der Vorstandsvergütung auch das Lohn- und Gehaltsgefüge innerhalb der PNE WIND-Gruppe berücksichtigt hat. Soweit der Kodex seit seiner Neufassung vom 13. Mai 2013 die bereits nach dem Aktiengesetz erforderliche Überprüfung einer vertikalen Angemessenheit der Vorstandsvergütung konkretisiert und die für den Vergleich maßgeblichen Vergleichsgruppen sowie den zeitlichen Maßstab des Vergleichs näher definiert, wird insoweit vorsorglich eine Abweichung erklärt. Der Aufsichtsrat hat bei der Überprüfung der vertikalen Angemessenheit nicht zwischen den Vergleichsgruppen der (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in Kraft getretenen) Kodexempfehlung unterschieden und auch keine Erhebungen zur zeitlichen Entwicklung des Lohn- und Gehaltsgefüges durchgeführt. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags auch die vertikale Angemessenheit der Vorstandsvergütung anhand der nach der neuen Kodexempfehlung vorgeschriebenen inhaltlichen und zeitlichen Kriterien zu überprüfen.

Vereinbarung betragsmäßiger Höchstgrenzen (Nr. 4.2.3 des Kodex)

Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass die Vorstandsvergütung insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen aufweisen soll. Die aktuellen Vorstandsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands der PNE WIND AG wurden sämtlich vor dem Inkrafttreten dieser Empfehlung geschlossen. Die Vorstandsverträge enthalten zwar sowohl betragsmäßige Höchstgrenzen für die feste und die variable Vergütung als auch eine Begrenzungsmöglichkeit für den Fall außerordentlicher Entwicklungen. Eine feste Obergrenze für die Gesamtvergütung des Vorstands ist in den Vorstandsverträgen allerdings bislang nicht vorgesehen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags betragsmäßige Höchstgrenzen im Sinne der Kodexempfehlung in Nr. 4.2.3 zu vereinbaren.

Ausrichtung der erfolgsorientierten Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Nr. 5.4.6 des Kodex)

Nr. 5.4.6 des Kodex sieht nunmehr vor, dass eine etwaige erfolgsorientierte Vergütung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sein soll. Nach der bei Inkrafttreten dieser Kodexempfehlung geltenden Satzungsregelung erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats eine Gesamtvergütung, die sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammensetzte. Eine erfolgsorientierte Vergütung, die auch auf den langfristigen Unternehmenserfolg - und somit eine nachhaltige Unternehmensentwicklung - bezogene Bestandteile enthält, sah die Satzung bisher dagegen nicht vor; vielmehr richtete sich die erfolgsorientierte Vergütung ausschließlich nach einer Ergebniskennziffer des jeweils letzten Geschäftsjahres. Um der Kodexempfehlung zu einer Ausrichtung der variablen Aufsichtsratsvergütung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zukünftig zu entsprechen, hat die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 22. Mai 2013 beschlossen, die Festsetzung in der Satzung mit Wirkung ab dem am 1. Januar 2013 begonnenen Geschäftsjahr in der Weise zu ändern, dass als Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung nicht mehr allein das im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete Betriebsergebnis, sondern das durchschnittliche Betriebsergebnis der vergangenen drei Geschäftsjahre maßgeblich sein soll. Auf diese Weise wird der Aufsichtsrat dazu angehalten, seine Tätigkeit am periodenübergreifenden und damit nachhaltigen Erfolg des Unternehmens auszurichten. Die betreffende Änderung der Satzung der PNE WIND AG wurde am 16. Juli 2013 im Handelsregister eingetragen. Seither wird der Empfehlung in Nr. 5.4.6 damit vollumfänglich entsprochen.

Öffentliche Zugänglichkeit von Zwischenberichten binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Nr. 7.1.2 des Kodex)

Die PNE WIND AG hat ihren Halbjahresfinanzbericht 2012 ausnahmsweise erst nach Ablauf von mehr als 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich gemacht, um absehbare wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums noch berücksichtigen und so mit dem Halbjahresfinanzbericht ein klares Bild von der tatsächlichen Lage der Gesellschaft vermitteln zu können. Bei seither auf diesen Halbjahresfinanzbericht folgenden Zwischenberichten wurde der empfohlene Zeitraum von 45 Tagen für die öffentliche Zugänglichmachung jeweils wieder eingehalten. Auch in Zukunft soll die Frist von 45 Tagen wieder beachtet werden, sofern nicht besondere Umstände eine erneute Abweichung angezeigt sein lassen.

Cuxhaven, 22. August 2013"

Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.

6. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

7. Honorare für den Abschlussprüfer

Vom Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2013 folgendes Honorar berechnet:

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TEUR
a) die Abschlussprüfungsleistungen 2051)
b) Andere Bestätigungsleistungen 8742)
c) Sonstige Leistungen 196
1.275

1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 0

2) Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten Versicherungsgebühren im Zusammenhang mit der Erstellung von Comfort Lettern in Höhe von TEUR 654.

8. Organe Aufsichtsrat

Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Unternehmensberater/Geschäftsführer der GFM Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH, Berlin (Vorsitzender)

Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, selbständiger Unternehmensberater, (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor an der ETH Zürich

Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Geschäftsführer der net.curity InformationsTechnologien GmbH, Cuxhaven

Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A. (bis 22. Mai 2013)

Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A. (bis 22. Mai 2013)

Herr JUDr. Olaf Aden, Wiesmoor, Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltspartnerschaft Aden & Kleemann, Wiesmoor (seit 22. Mai 2013)

Herr Dr. Christian Rolfs, Weilheim an der Teck, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der SÜDDEKOR GmbH, Laichingen (seit 22. Mai 2013)

Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum,

ERLAU AG, Aalen/Unterkochen

Intersoft Consulting Services AG, Hamburg

RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen

Herr Dr. Peter Fischer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum

2D Holding GmbH, Laichingen

Herr Dr. Christian Rolfs ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Helmut Willich GmbH & Co. KG, Bremen, Mitglied des Beirates

Sueddekor LLC, Agawam, Massachussets, USA, (bis 1. Oktober 2013)

TTS Tooltechnic Systems Holding AG, Wendlingen (ab 1. Januar 2014)

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 TEUR 241 (i.V. TEUR 208) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Als variable Vergütung wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 655 (i. V. TEUR 240) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 896 (i. V. TEUR 448). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Vorstand

Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (CEO)

Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO)

Herr Markus Lesser, Kaarst, (COO)

Herr Martin Billhardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum

Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg

2D Holding GmbH, Laichingen

Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

RenCon GmbH, Kaarst

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 2.800 (i. V. TEUR 2.354), die sich wie folgt verteilen:

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Fixes Gehalt 2013

TEUR
Variables Gehalt 2013

TEUR
Sonstige Vergütungen 2013

TEUR
Gesamtbezüge 2013

TEUR
Martin Billhardt 402 720 315 1.437
Jörg Klowat 246 240 188 674
Markus Lesser 246 260 183 689
894 1.220 686 2.800

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 % und der kurzfristige Anteil 45 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern; derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten 3 Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann dem Vorstandsmitglied im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrecht berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mittteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgeld für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

9. Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 310.875,14 (i. V. EUR 241.544,03). In diesem Betrag ist ein Betrag von netto EUR 68.179,44 (i. V. EUR 14.125,32) für Investitionen der PNE WIND AG in Soft- und Hardwareausstattungen enthalten. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. Zum 31. Dezember 2013 bestand eine Verbindlichkeit aus dieser Transaktion in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 2).

Die net.curity InformationsTechnologien GmbH ist für die einwandfreie Funktion der elektronischen Datenverarbeitung der PNE WIND AG einschließlich Wartung und Instandhaltung der Geräte und Anlagen sowie für die Aktualisierung der Programme zuständig. Darüber hinaus stellt sie die erforderlichen Server- und Speicherkapazitäten sowie den technischen Service für die Firmen-Webseite und Kommunikationseinrichtungen.

10. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG

Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG, die die Gesellschaft betroffen haben:

Mitgeteilt von Herrn Volker Friedrichsen:

Herr Volker Friedrichsen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 4. Juli 2013 die Schwellen von 3 Prozent und 5 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 6,61 Prozent (3.074.209 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug, die ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH nach § 22 Abs1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen sind.

Ferner hat uns die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 4. Juli 2013 die Schwellen von 3 Prozent und 5 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 6,61 Prozent (3.074.209 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 15. Juli 2013

Mitgeteilt von Herrn Volker Friedrichsen:

Herr Volker Friedrichsen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 Prozent und 15 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 19,81 Prozent (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug, die ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen sind.

Ferner hat uns die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 Prozent und 15 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 19,81 Prozent (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 8. August 2013

Mitgeteilt von der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte sowie von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH:

Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Tübingen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 Prozent (1.600.000 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Außerdem hat uns die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 Prozent (1.600.000 Stimmrechte) betrug, die ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind. Dabei handelt es sich um Stimmrechte der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte.

Cuxhaven, 12. August 2013

11. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2013

Von den Organen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2013 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:

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Herr Martin Billhardt, Cuxhaven 410.000 Aktien (i. V. 410.000 Aktien)
Herr Jörg Klowat, Cuxhaven 110.000 Aktien (i. V. 110.000 Aktien)
Herr Markus Lesser, Kaarst 55.500 Aktien (i. V. 55.500 Aktien)

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielten am 31. Dezember 2013 Herr Dieter K. Kuprian 10.000 Aktien (i. V. 10.000 Aktien) und Herr Christian Rolfs 20.000 Aktien (i. V. 0 Aktien) sowie Herr JUDr. Olaf Aden 15.000 Aktien (i. V. 0 Aktien) der Gesellschaft.

12. Konzernabschluss

Die PNE WIND AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und im Unternehmensregister hinterlegt wird.

13. Ergebnisvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 67.562.315,21 eine zehnprozentige Dividende sowie eine fünfprozentige Sonderdividende jeweils auf den Nennbetrag der für das Geschäftsjahr 2013 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Cuxhaven, 18. März 2014

PNE WIND AG

Martin Billhardt Vorsitzender des Vorstands

Jörg Klowat, Vorstand

Markus Lesser, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 18. März 2014

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Reiher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss der PNE WIND AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG, Vorstand

Martin Billhardt

Jörg Klowat

Markus Lesser

Gewinnverwendungsbeschluß PNE WIND AG

- WKN A0JBPG - - ISIN DE 000 A0J BPG 2 -

Nachtrag zum Jahresabschluss zum 31.12.2013

Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2013

Die ordentliche Hauptversammlung der PNE WIND AG in Cuxhaven hat am 04. Juni 2014 gemäß dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von € 67.562.315,21 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von € 0,10 je Stückaktie; dies sind bei 54.858.448 dividendenberechtigten Stückaktien € 5.485.844,80
Ausschüttung einer Sonderdividende von € 0,05 je Stückaktie, dies sind bei 54.858.448 dividendenberechtigten Stückaktien € 2.742.922,40
Vortrag auf neue Rechnung € 59.333.548,01
Bilanzgewinn € 67.562.315,21

Cuxhaven, im Juni 2014

PNE WIND AG

Der Vorstand