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PNE AG Interim / Quarterly Report 2021

Aug 11, 2021

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 31239736

PNE AG

Cuxhaven

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2021

1. RAHMENBEDINGUNGEN

Politische Rahmenbedingungen

Deutschland steht vor einer Bundestagswahl, bei der Klima und Energie im Fokus sein werden. Die nach der Wahl in Regierungsverantwortung stehenden Parteien werden die große Aufgabe haben, das Land wirtschaftlich sinnvoll und zügig im Rahmen der Klimavereinbarungen zu führen. Ein historisches Urteil des Bundesverfassungsgerichtes verpflichtet den Staat, künftige Generationen vor dem Klimawandel zu schützen und zu verhindern, dass Lasten unnötig auf zukünftige Generationen verschoben werden. Mit der kürzlich beschlossenen Änderung des Klimaschutzgesetzes verschärft die Bundesregierung daher die Klimaschutzvorgaben und verankert das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045, vormals bis 2050. Bereits bis 2030 will sie die Emissionen um 65 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken.

Daneben gab es diverse regulatorische Änderungen, beispielsweise im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021, die von PNE positiv bewertet werden. Dazu zählen die Vollbefreiung von der EEG-Umlage für Grünen Wasserstoff oder die Änderungen im Ausschreibungsdesign für Photovoltaik-Dachanlagen und Sonderausschreibungen für Wind an Land.

Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte für Erneuerbare Energien weiterhin in einem Wandel, an den sich die Aktivitäten der PNE-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren und neue Chancen zu nutzen. Der Vorstand ist unverändert zuversichtlich, durch die erweiterte Unternehmensstrategie und weitere Internationalisierung, unter anderem in Europa sowie auf neuen Märkten, die Unternehmensentwicklung positiv voranbringen zu können.

Weitere Rahmenbedingungen /​ COVID-19-Pandemie

Die Folgen der von der weltweiten COVID-19-Pandemie ausgelösten krisenhaften Entwicklung für die Wirtschaft insgesamt können derzeit immer noch nicht abschließend eingeschätzt werden. Dazu zählen mögliche Auswirkungen auf Lieferwege und Lieferanten, der für die Projekte benötigten Anlagen und Komponenten. Lieferzeiten von Windenergieanlagen haben sich verlängert. Wir mussten uns daher darauf einstellen, dass es in der Projektentwicklung zeitliche Verschiebungen geben kann. Im Servicebereich gab es während der Lockdown-Phase Einschränkungen unter anderem beim Angebot von Schulungen. Hingegen gab es bei den Stromerlösen in den von uns betriebenen Projekten keine ungeplanten negativen Auswirkungen als Folge der Pandemie.

Aufgrund der vorhandenen technischen Infrastruktur und der Flexibilität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnte die Verlagerung der Bürotätigkeit ins Homeoffice (Mobiles Arbeiten) im ersten Halbjahr 2021 weiterhin reibungslos vollzogen werden. Dadurch wurde unter anderem eine mögliche Infektionsgefahr deutlich verringert. Interne Kontrollprozesse wurden nicht beeinträchtigt.

2. UNTERNEHMENSSTRUKTUR

Die Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember 2020 werden im verkürzten Konzernanhang unter "3. Konsolidierungskreis" erläutert.

3. ALLGEMEINE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni 2021 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020. Die seit 1. Januar 2021 geänderten IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt.

4. ORGANISATION UND MITARBEITER

Im Konzern der PNE AG waren zum 30. Juni 2021 insgesamt 458 Personen (im Vorjahr: 450) einschließlich der Vorstände beschäftigt.

Von den Konzernmitarbeitern waren 182 Personen (im Vorjahr: 182 Personen) direkt bei der PNE AG und 276 Personen (im Vorjahr: 268 Personen) bei den Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt.

Aufgeteilt auf das In- und Ausland sind

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368 Personen (im Vorjahr: 361 Personen) für inländische und
90 Personen (im Vorjahr 89 Personen) für ausländische Gesellschaften des Konzerns tätig.

5. ÜBERBLICK GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Zusammenfassung

Das operative Geschäft der PNE-Gruppe im Windbereich war im ersten Halbjahr 2021 von der Entwicklung und Realisierung von Windparks an Land sowie dem weiteren Aufbau der Entwicklung von Photovoltaikprojekten in verschiedenen Ländern geprägt.

Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden die deutschen Windparks "Langstedt" (12,6 MW/​ davon 4,2 MW im Auftrag der Landeigentümer), "Lentföhrden" (8,4 MW) und das verkaufte Projekt "Erfurt-Ost" (5,5 MW).

Im Berichtszeitraum wurde in Deutschland mit dem Bau von zwei weiteren Windparks mit einer Nennleistung von zusammen 30,4 MW begonnen, die für den Eigenbetrieb vorgesehen sind.

In Deutschland, Schweden und Polen befanden sich zum 30. Juni 2021 Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt rund 259,5 MW in Bau. Davon ist PNE in bereits verkauften Projekten mit 73,2 MW als Dienstleister für die Käufer tätig.

In Rumänien wurden die Rechte an drei Windparkprojekten verkauft. In den Projekten können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 221 MW errichtet werden. Bei der weiteren Entwicklung werden PNE und der Käufer zusammenarbeiten.

Dem Ziel, den Eigenbetrieb von Windparks kräftig auszubauen und bis Ende 2023 ein Windparkportfolio im Eigenbestand mit bis zu 500 Megawatt (MW) zu erreichen, sind wir erneut nähergekommen. Am 30. Juni 2021 hatte PNE bereits Windparks mit einer installierten Nennleistung von 151,6 MW im Eigenbetrieb. Weitere Projekte mit rund 128 MW befinden sich in Bau. Basis für den künftigen weiteren Ausbau ist die gut gefüllte Projektpipeline, denn PNE entwickelt derzeit national und international Windparks an Land mit einem Volumen von 5.679 MW in unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung. Einzelne Projekte werden auch weiterhin in die Vermarktung gehen.

Die PNE AG ist als Bestandshalter vermehrt abhängig vom Windangebot. Mit steigender MW-Zahl im eigenen Portfolio wirken sich schwächere Windangebote auf die Finanzkennzahlen des Segments "Stromerzeugung" und damit auch auf die Finanzkennzahlen des Konzerns aus. Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum war in 2021 ein schlechteres Windangebot zu verzeichnen und führte zu negativen Abweichungen zu den Vergleichszahlen im Segment "Stromerzeugung" gegenüber dem Vorjahr.

Die Entwicklung von nationalen und internationalen Photovoltaikprojekten wurde im Berichtszeitraum ebenfalls fortgesetzt und erneut deutlich ausgeweitet.

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie spüren auch Unternehmen, die am Ausbau der Erneuerbaren Energien arbeiten. PNE geht derzeit davon aus, dass es aufgrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2021 nach 2022 kommen kann. Dies ist in der Guidance bereits berücksichtigt. Derzeit geht die Gesellschaft davon aus, dass es mittel- bis langfristig jedoch zu keiner wesentlichen Auswirkung auf unser Geschäft kommen sollte. Die gute Liquiditätsposition lässt der Gesellschaft genügend Spielraum, um auch längerfristigen Einschränkungen gut begegnen zu können.

Segmentberichterstattung

Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2021 hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 nicht verändert.

Segment "Projektentwicklung"

Im Segment "Projektentwicklung" wird über die Teilbereiche Windkraft an Land national und international, Windkraft auf See national und international, Photovoltaikprojekte national und international sowie weitere Projekte berichtet.

Teilbereich Windenergie an Land

Die Entwicklung und Realisierung von Windparkprojekten an Land wurde im ersten Halbjahr 2021 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten, trotz der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Folgen, kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe per 30. Juni 2021 in MW:

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Land Phase I - II Phase III Phase IV Total MW Verkauft /​

Dienstleister
Deutschland 1.232 522 128 1.882 0
Frankreich 271 251 0 522 13
Großbritannien 43 0 0 43 0
Italien 40 0 0 40 0
Kanada 505 0 0 505 0
Panama 340 0 0 340 0
Polen 355 0 59 414 0
Rumänien 0 0 0 0 221
Südafrika 630 170 0 800 0
Schweden 0 0 0 0 60
Türkei 629 71 0 700 0
USA 266 167 0 433 0
Total 4.311 1.181 187 5.679 294

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Verkauft /​ Dienstleister = Bereits verkaufte Projekte, in denen PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt

Windenergie an Land national

In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2021 Windparks mit einer Nennleistung von rund 1.882 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Fertiggestellt wurden im Berichtszeitraum die deutschen Windparks "Langstedt" (12,6 MW, davon 4,2 MW für Landeigentümer) und "Lentföhrden" (8,4 MW), die in das Portfolio im Eigenbetrieb übernommen wurden. Ebenfalls fertiggestellt wurde der bereits verkaufte Windpark "Erfurt-Ost" (5,5 MW).

Zum Ende des Berichtszeitraums wurde mit dem Bau von zwei weiteren Windparks mit einer Nennleistung von zusammen 30,4 MW in Deutschland begonnen. Beide Projekte sollen nach der Fertigstellung in den Eigenbetrieb übernommen werden. Einer dieser Windparks ist ein Projekt in Niedersachsen mit vier Windenergieanlagen und einer Nennleistung von insgesamt 22,0 MW. Der zweite Windpark befindet sich in Schleswig-Holstein, besteht aus zwei Anlagen und hat insgesamt 8,4 MW Nennleistung. Die Inbetriebnahme der beiden Windparks, die im Mai 2021 in der Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge erhielten, ist im kommenden Jahr vorgesehen. Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in Deutschland sieben Windparks mit einer Nennleistung von rund 128 MW in Bau.

Darüber hinaus erhielt PNE im ersten Halbjahr die Genehmigungen für weitere Windparks in Deutschland.

Windenergie an Land international

Im Ausland wurde von der PNE-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung und -realisierung ebenfalls kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2020 gab es in den Auslandsmärkten folgende Veränderungen:

Frankreich

Der Verkauf eines Windparkprojektes mit sechs Windenergieanlagen und 13,2 MW Nennleistung konnte in Frankreich abgeschlossen werden. PNE bleibt in diesem Projekt weiterhin als Dienstleister für den Käufer tätig. Das Projekt soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Zudem haben wir in Frankreich die Genehmigungen für zwei weitere Projekte (16,8 MW) erreicht.

Polen

Für den bereits früher verkauften Windpark "Jasna" mit einer Gesamtnennleistung von 132 MW lief die Inbetriebnahme. In dem Projekt wurden 39 Windenergieanlagen, davon 22 vom Typ Vestas V126 mit jeweils 3,45 MW und 17 vom Typ Vestas V126 mit jeweils 3,3 MW errichtet. Die Bauleitung wurde dabei im Auftrag des Investors übernommen.

Im Berichtszeitraum wurde der Bau der Windparks "Kuslin" (39,6 MW) und "Krzecin" (19,2 MW) weitergeführt. Beide Projekte befinden sich per 30. Juni 2021 im Vertrieb.

Rumänien

Die PNE AG hat die Rechte an drei Windparkprojekten in Rumänien verkauft. In den Projekten können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 221 MW errichtet werden. Bei der weiteren Entwicklung werden PNE und der Käufer zusammenarbeiten. Der Markt entwickelt sich zunehmend positiv. PNE wird sich in Rumänien künftig auch auf die Entwicklung von Photovoltaikprojekten konzentrieren.

Schweden

Der Bau des bereits früher verkauften Windparks "Malarberget" (113 MW) wurde im Berichtszeitraum abgeschlossen. Im Auftrag des Käufers wird PNE den Windpark auch in der Betriebsphase weiter betreuen.

Im Berichtszeitraum erfolgte der Baubeginn für den Windpark "Hultema" mit einer Nennleistung von rund 60 MW. Auch dieser Windpark wurde bereits veräußert und wird während der Bauphase von PNE im Auftrag des Käufers betreut.

Teilbereich Windenergie auf See

Windenergie auf See national

Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See zeigt sich darin, dass PNE in den vergangenen Jahren bereits acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung veräußern konnte. Hierzu gehören die Projekte "Atlantis I", "Borkum Riffgrund" und "Gode Wind". PNE ist weiterhin für die veräußerten Projekte als Dienstleister tätig.

Viervon PNE entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden bereits von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1", "Gode Wind 1", "Gode Wind 2" und "Borkum Riffgrund 2" mit zusammen 1.344 MW Nennleistung.

Im Bereich Windenergie auf See prüft PNE auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten stattfinden können.

Windenergie auf See international

Im Berichtszeitraum hat PNE weitere Anstrengungen zum Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland unternommen. Insbesondere prüfen wir derzeit in Vietnam die Möglichkeiten zur Projektierung von Windparks auf See.

Teilbereich Photovoltaik

Photovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer kostengünstiger, effizienter und damit auch in der Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen Ländern gegeben. Daher ist die Entwicklung von Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells der PNE-Gruppe.

Derzeit werden neue Märkte konkret geprüft und Sicherungen von Rechten in bereits ausgewählten Märkten vorgenommen. Besonderes Augenmerk liegt dabei zunächst auf Deutschland, Frankreich, Italien, Rumänien und den USA sowie weiteren internationalen Märkten. Das Volumen der von uns in derzeit sieben Ländern bearbeiteten Photovoltaikprojekte konnte bis zum Ende des Berichtszeitraums auf 794 MWp ausgebaut werden.

Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 30. Juni 2021 in MWp:

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Land Phase I - II Phase III Phase IV Total MWp
Deutschland 220 0 0 220
Frankreich 25 0 0 25
Italien 42 0 0 42
Kanada 10 0 0 10
Polen 55 0 0 55
Rumänien 112 0 0 112
USA 330 0 0 330
Total 794 0 0 794

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Die oben aufgeführten operativen Leistungen führten im Segment "Projektentwicklung" im ersten Halbjahr 2021 zu den positiven Ergebnissen. Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Projektentwicklung" Auswirkungen in Form von zeitlichen Projektverschiebungen gehabt. Diese Verschiebungen hatten nur geringe Auswirkungen auf die Ergebnisse des Segments "Projektentwicklung" im Berichtszeitraum. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass dies im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 zu Ergebnisverschiebungen im Segment "Projektentwicklung" und im Konzern von 2021 nach 2022 führen könnte.

Das Segment "Projektentwicklung" hat im ersten Halbjahr 2021

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eine Gesamtleistung von 98,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 67,4 Mio. Euro)
ein EBITDA von 22,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,3 Mio. Euro) und ein EBIT von 21,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,3 Mio. Euro) erreicht.

Segment "Services"

Im Segment "Services" wird zusammenfassend über Dienstleistungen berichtet. Hierzu zählen unter anderem technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement von Windparks und Umspannwerken, Baumanagement, Windmessungen, Stromvermarktungsmanagement und ähnliche Dienstleistungen.

Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements wurde im ersten Halbjahr 2021 in den Märkten Schweden und Polen ausgeweitet.

Im polnischen Windpark "Jasna", der von PNE entwickelt und verkauft wurde, haben Konzernunternehmen bis zur Inbetriebnahme Construction Management Leistungen im Baumanagement erbracht. Mit diesem Projekt setzte PNE einmal mehr erfolgreich die Strategie um, neben der Projektentwicklung auch Dienstleistungen in diesen Projekten zu erbringen.

Auch für das schwedische Projekt "Hultema" wird bzw. für das Projekt "Malarberget" wurde während der laufenden Bauphase Dienstleistungen erbracht. In den Windparks "Malarberget" und "Hultema" wird PNE auch während der späteren Betriebsphase das kaufmännische und technische Betriebsmanagement übernehmen.

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Services" nur geringfügige Auswirkungen gehabt, da der größte Teil der Auftragslage im Servicesegment auf Basis von langfristigen Serviceaufträgen erfolgt. Im ersten Halbjahr 2021 konnten zudem aufgrund der Übernahme von Baumanagementdienstleistungen, wie z. B. in Schweden, bessere Ergebnisse als im ersten Halbjahr 2020 erzielt werden.

Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2021

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eine Gesamtleistung von 10,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,3 Mio. Euro)
ein EBITDA von 3,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) und
ein EBIT von 1,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) erreicht.

Segment "Stromerzeugung"

Im Segment "Stromerzeugung" sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien befasst sind.

Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE selbst betriebenen Windparks mit einer Nennleistung von derzeit rund 151,6 MW (zum 30. Juni 2020: rund 130,1 MW) sowie das Holzheizkraftwerk in Silbitz mit rund 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment "Stromerzeugung" im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Projekte ausgewiesen.

Die saisonale Windverteilung bei gleichbleibenden Abschreibungen und Kosten pro Quartal, führt von Quartal zu Quartal dazu, dass in windstarken Quartalen sehr positive Ergebnisse und in windschwachen Quartalen leicht negative bis leicht positive Ergebnisse in Windparks erzielt werden. Im ersten Halbjahr 2021 wurden im Vergleich zum langjährigen Mittel schwächere Windergebnisse verzeichnet, so dass im Segment "Stromerzeugung" Ergebnisse unter den Prognosen erwirtschaftet wurden. Das Windangebot schwankt von Jahr zu Jahr. PNE-Projekte im Eigenbestand sind auf Basis von zwei unabhängigen Windgutachten kalkuliert. Diese Windprognosen beziehen sich auf einen mittleren jährlichen Wert, der im Laufe von 20 Jahren mit einer definierten Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Das heißt statistisch gesehen gleichen sich Unterschreitungen und Übererfüllung von Windangeboten im Laufe der Betriebszeit aus.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten sich die Abschreibungen im Segment "Stromerzeugung" aufgrund der höheren Zahl an im Betrieb befindlichen MW, wodurch in Verbindung mit den geringeren Umsätzen das EBIT-Ergebnis des Segments gegenüber dem Vorjahr negativ beeinflusst wurde.

Ein über mehr als zwei Monate dauernder planmäßiger Stillstand des Holzheizkraftwerkes Silbitz, aufgrund der erforderlichen Zehn-Jahres-Wartung, wirkte sich zudem negativ auf die Ergebnisse des Segments im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahresberichtszeitraums aus.

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Stromerzeugung" keine Auswirkungen gehabt.

Das Segment "Stromerzeugung" hat im ersten Halbjahr 2021

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eine Gesamtleistung von 11,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,9 Mio. Euro)
ein EBITDA von 8,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,9 Mio. Euro) und ein EBIT von -0,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) erzielt.

6. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und dargestellt. Für die Konzern-Finanzinformationen über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni 2021 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020. Die seit 1. Januar 2021 geänderten IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.

Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Bei der Umsatz- und Ertragslage sind den Werten per 30. Juni 2021 die Werte per 30. Juni 2020 bzw. bei der Vermögens- und Finanzlage die Werte vom 31. Dezember 2020 gegenübergestellt.

a. Umsatz- und Ertragslage

Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den ersten sechs Monaten 2021 eine Gesamtleistung von 93,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 77,0 Mio. Euro). Davon entfallen 40,7 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 62,4 Mio. Euro), 52,0 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 12,5 Mio. Euro) sowie 1,2 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 2,2 Mio. Euro).

Im ersten Halbjahr 2021 wurden:

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im Segment "Projektentwicklung" interne Umsätze von 45,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,4 Mio. Euro) u. a. für die Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen für geplante eigene Windparks wie z. B. für die Windparks "Holstentor", "Wahlsdorf", "Kuhstedt II" sowie externe Umsätze von 21,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 44,0 Mio. Euro) aus vertraglichen Meilensteinzahlungen von im In- und Ausland bereits in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 verkauften Windparkprojekten, z. B. in Schweden, sowie aus Projektentwicklungs- und Generalunternehmerleistungen bei Windparkprojekten, z. B. in Frankreich und aus Projektrechtsverkäufen in Rumänien, abgerechnet.
im Segment "Services" externe Umsätze von 8,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) und interne Umsätze von 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,1 Mio. Euro) abgerechnet. Die Wesentlichen Umsätze wurden
aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement, aus Baumanagementdienstleistungen,
aus Dienstleistungen im Bereich Service, Wartung und Prüfung von Betriebsmitteln, Schulungen für Fachkräfte und dem Service für Arbeiten an z. B. Hindernisbefeuerungssystemen sowie
aus Umspannwerksdienstleistungen erzielt.

Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist u. a. begründet in den zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich bei bereits veräußerten Projekten und dem Anstieg der zu betreuenden Erneuerbaren Energieprojekte in kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement.

Bemerkenswert ist dabei, dass ein signifikanter Teil der internen Leistungen /​ Umsätze zur Vermeidung von externen Kosten im Konzern führte.

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im Segment "Stromerzeugung" im Berichtszeitraum 11,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,7 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf die Stromerlöse der Windparks im Eigenbestand in Höhe von 10,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,0 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW "Silbitz" mit 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). Ein wesentlicher Grund für die niedrigeren Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist, dass im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum langjährigen Mittel schwächere Windergebnisse verzeichnet wurden und somit trotz der höheren Anzahl an im Eigenbetrieb befindlichen Windenergie anlagen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur eine geringere Strommenge produziert werden konnte. Weiterhin wirkte sich ein planmäßiger längerer Stillstand des Holzheizkraftwerkes Silbitz, aufgrund der erforderlichen Zehn-Jahres-Wartung, zudem negativ auf die Ergebnisse des Segments im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahresberichtszeitraums aus.

Die erbrachten Leistungen für die im Eigenbesitz geplanten und im Bau befindlichen Windparkprojekte wurden, wie im Vorjahresberichtszeitraum, über die Bestandsveränderungen gezeigt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultierten in den ersten sechs Monaten 2021 im Wesentlichen aus Auflösung von Rückstellung im Zusammenhang mit dem Bau von Windparkprojekten.

Der Aufwand für das Personal stieg im Konzern gegenüber dem Vorjahr aufgrund der im Vergleich höheren Mitarbeiterzahl (458 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2021 gegenüber 450 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2020), der gestiegenen Gehälter für qualifiziertes Personal und einmaligen Personalkosten bei der Personalorganisation an. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl erfolgt im Rahmen der Anpassung der Organisation an die neue Strategie, die der Konzern mit dem "Scale up"-Programm verfolgt. Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 13,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,2 Mio. Euro),
"Services": 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) und
"Stromerzeugung": 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,4 Mio. Euro).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der durchschnittlich höheren Anzahl an Windenergieanlagen im Konzern (11,0 Mio. Euro im Berichtszeitraum 2021 gegenüber 8,4 Mio. Euro im Vorjahrzeitraum). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte verteilten sich auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 1,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,0 Mio. Euro),
"Services": 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,5 Mio. Euro) und
"Stromerzeugung": 8,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,8 Mio. Euro).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 8,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,1 Mio. Euro) liegen im Konzern unter dem Vorjahreswert und gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand (im Wesentlichen beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den im eigenen Bestand gehaltenen Windparks). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten, verteilten sich auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 6,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,7 Mio. Euro),
"Services": 0,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) und
"Stromerzeugung": 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,3 Mio. Euro).

Die Zinsen und ähnliche Erträge veränderten sich gegenüber dem Vorjahrszeitraum von 0,1 Mio. Euro auf 3,8 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt die Veränderung an der Bewertung der abgeschlossenen Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen. Steigende Marktzinsen führen bei einer Bewertung der ZinsSWAPs zu einem Zinsertrag, welcher im ersten Halbjahr 2021 in Höhe von 3,5 Mio. Euro im Konzern (Segment "Stromerzeugung") verbucht wurde.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen veränderten sich gegenüber dem Vorjahrszeitraum von 6,5 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum 2020 führten sinkende Zinsen bei der Bewertung der Zins-SWAPs zu einem Zinsaufwand (2,4 Mio. Euro), hingegen führten steigende Marktzinsen im Berichtszeitraum 2021 zu einem Zinsertrag (siehe oben unter "Zinsen und ähnliche Erträge"). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen im Wesentlichen an im Zusammenhang mit

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der Anleihe 2018 /​ 2023 (1,0 Mio. Euro),
den Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen im Zusammenhang mit Windparkprojekten (2,0 Mio. Euro),
der Anwendung des IFRS 16 "Leasing" (0,8 Mio. Euro).

Es wurden Werte ("Stille Reserven") geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind. Diese stehen im Zusammenhang mit dem Aufbau unseres Windparkportfolios im Eigenbesitz. Aufgrund der Investitionen in eigene Projekte sind auf Konzernebene insgesamt 100,3 Mio. Euro, davon im Berichtszeitraum 18,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,9 Mio. Euro), an Gewinnen vor Steuern eliminiert worden. Mit einem Portfolio von Projekten im Eigenbesitz werden komplette oder teilweise Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten verschoben und damit im Konzern auch das Ergebnis aus diesen möglichen Verkäufen. Ob diese Gewinne bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie aktuell kalkuliert erzielt werden können, hängt davon ab, dass die unterstellten Marktbedingungen der Projektkalkulationen (z. B. Renditeerwartung der Investoren) sich nicht verändern. Die geschaffenen Werte ("Stille Reserven") aus den konzerneigenen Projekten werden über die Nutzungsdauer der Projekte nach und nach, durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage im Konzern, aufgedeckt. Diese Aufdeckung der Werte ("Stille Reserven") führt über die Laufzeit zu Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe der Auf-deckung zu einer Verbesserung der Konzern-Eigenkapitalquote.

Auf Konzernebene wurden im Berichtszeitraum 2021, ohne die eliminierten Gewinne vor Steuern ("Stille Reserven") aus dem Aufbau des Windparkportfolios, folgende Ergebnisse erzielt:

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ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 13,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,0 Mio. Euro),
ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,6 Mio. Euro).

Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich auf 1,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -5,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,01 Euro (im Vorjahr: -0,07 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,00 Euro (im Vorjahr: -0,07 Euro).

Im Wesentlichen aufgrund des Halbjahresergebnisses, in Höhe von +1,0 Mio. Euro und der im Berichtszeitraum durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von -3,1 Mio. Euro, wird im Konzern ein Bilanzgewinn zum Ende des Berichtszeitraums von 49,3 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 51,4 Mio. Euro) ausgewiesen.

b. Vermögens- und Finanzlage

Aktiva

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in Mio. EUR 30.6.2021 31.12.2020
Summe der langfristigen Vermögenswerte 346,8 317,3
Immaterielle Vermögenswerte 64,2 64,3
Sachanlagen 196,8 176,5
Nutzungsrechte 43,6 39,1
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2,1 1,9
Latente Steuern 40,1 35,5
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 384,2 346,5
Vorräte 209,8 174,0
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 57,1 59,6
Steuerforderungen 0,4 1,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 116,9 111,6
Bilanzsumme 731,0 663,8

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE AG insgesamt 731,0 Mio. Euro. Damit veränderte sich der Wert um rund 10,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2020.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 317,3 Mio. Euro zum Jahresende 2020 auf aktuell 346,8 Mio. Euro zu.

Zum 30. Juni 2021 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 64,2 Mio. Euro, welche im Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 63,3 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 63,3 Mio. Euro) enthalten, und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2020.

Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen um +20,3 Mio. Euro auf 196,8 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 176,5 Mio. Euro). Der Anstieg der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf das "wachsende" Windparkportfolio bei einhergehenden Abschreibungen auf die Sachanlagen der Windparks zurückzuführen.

Unter die Sachanlagen fallen im Wesentlichen:

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Grundstücke und Bauten: 13,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 13,4 Mio. Euro),
im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke: 15,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 14,1 Mio. Euro),
die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks: 160,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 141,9 Mio. Euro).

Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der konzerninternen Veräußerung als Anlagevermögen.

Zum 30. Juni 2021 werden 43,6 Mio. Euro an Nutzungsrechten (31. Dezember 2020: 39,1 Mio. Euro) unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Nutzungsrechte verteilten sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 10,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 10,3 Mio. Euro),
"Services": 5,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 5,9 Mio. Euro) und
"Stromerzeugung": 27,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 22,9 Mio. Euro).

IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog. right-of-use asset) entweder im Anlagevermögen unter der Bilanzposition "Nutzungsrechte" (langfristige Vermögenswerte wie z. B. Windparks im Eigenbetrieb oder für den Eigenbetrieb geplante Windparks) oder unter der Bilanzposition "Vorräte" (kurzfristige Vermögenswerte wie z. B. Windparkprojekte die während oder nach dem Bau verkauft werden sollen). Es handelt sich bei den "Nutzungsrechten" im PNE- Konzern u. a. um Rechte aus Leasingverträgen (z. B. KfZ-Leasing), Mietverträgen (z. B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau).

Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Obgleich die durch die COVID-19-Pandemie bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte zum 30. Juni 2021 gemindert sein könnte.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Veränderung von 346,5 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 384,2 Mio. Euro per 30. Juni 2021 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Aufbau des Vorratsvermögens (+35,8 Mio. Euro) und der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (+5,3 Mio. Euro) bei gleichzeitigem Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (-2,5 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 36,5 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2020: 40,2 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 144,1 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 169,6 Mio. Euro. Die Erhöhung der Vorräte ist im Wesentlichen auf die im Konzern getätigten Investitionen für die im Bau befindlichen Projekte an Land, für die Weiterentwicklung der Projektpipelines Wind Onshore und Photovoltaik im In- und Ausland und auf die Nutzungsrechte im Zusammenhang mit der Umsetzung der eigenen Windparkprojekte zurückzuführen.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:

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Projekte an Land /​ national (102,7 Mio. Euro),
Projekte an Land /​ international (66,9 Mio. Euro).

Im Übrigen haben sich die unter den Vorräten ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Projekte an Land von 29,6 Mio. Euro um +10,4 Mio. Euro auf 40,0 Mio. Euro verändert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 116,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2021, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet waren (per 31. Dezember 2020: 111,6 Mio. Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verteilten sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 69,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 89,3 Mio. Euro),
"Services": 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 1,1 Mio. Euro) und
"Stromerzeugung": 46,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 21,2 Mio. Euro).

Die im Segment "Stromerzeugung" vorhandenen Zahlungsmittel werden, bei den im Bau befindlichen Windparkprojekten in den folgenden Quartalen, im Wesentlichen für die Leistungen aus den Projektentwicklungs- und Generalunternehmerverträgen mit dem Segment "Projektentwicklung" verwendet werden.

Passiva

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in Mio. EUR 30.6.2021 31.12.2020
Eigenkapital 197,8 200,6
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,7 0,7
Rückstellungen 7,1 4,6
Langfristige Verbindlichkeiten 431,1 354,3
Kurzfristige Verbindlichkeiten 70,2 81,6
Abgegrenzte Umsatzerlöse 24,1 22,0
Bilanzsumme 731,0 663,8

Das Konzerneigenkapital veränderte sich zum 30. Juni 2021 von 200,6 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 197,8 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2021 rund 27 Prozent (per 31. Dezember 2020: rund 30 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich von 354,3 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 431,1 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 418,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 343,3 Mio. Euro).

In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen

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die im Geschäftsjahr 2018 platzierte Anleihe 2018 /​ 2023 mit einem Buchwert von 49,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 49,2 Mio. Euro),
langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 278,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 216,6 Mio. Euro) und
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 85,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 70,4 Mio. Euro) enthalten.

Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen "non-recourse" Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen Bestand gehalten werden (Segment "Stromerzeugung").

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verteilen sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 20,4 Mio. Euro (davon langfristig 6,0 Mio. Euro),
"Stromerzeugung": 287,7 Mio. Euro (davon langfristig 272,8 Mio. Euro),
"Services": 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro).

Im Wesentlichen aufgrund von "IFRS 16 Leasingverhältnisse" werden rund 85,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 70,4 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen Verbindlichkeiten und rund 6,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 4,6 Mio. Euro) unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2021 ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen teilen sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie folgt:

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"Projektentwicklung": 11,0 Mio. Euro (davon langfristig 9,6 Mio. Euro),
"Stromerzeugung": 75,2 Mio. Euro (davon langfristig 70,8 Mio. Euro) und
"Services": 5,9 Mio. Euro (davon langfristig 5,3 Mio. Euro).

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 81,6 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 70,2 Mio. Euro. Die in dieser Position enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten veränderten sich von 22,7 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 29,3 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum veränderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des normalen operativen Geschäfts von 31,4 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 23,1 Mio. Euro.

Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von rund 72,4 Mio. Euro sowie rund 3,1 Mio. Euro aus der vorhandenen Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie in den ersten sechs Monaten 2021 aufgenommen und die vorhandene Betriebsmittellinie in Höhe von rund 8,9 Mio. Euro in Anspruch genommen, sowie kurzfristige Projektzwischenfinanzierungen, Betriebsmittellinien und planmäßige Tilgungen von Projektfinanzierungen von rund 11,1 Mio. Euro vorgenommen.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 30. Juni 2021 somit -338,9 Mio. Euro (31. Dezember 2020: -260,5 Mio. Euro).

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 30. Juni 2021 standen den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von zusammen 237,8 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (per 31. Dezember 2020: 218,1 Mio. Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 116,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2021, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet waren (per 31. Dezember 2020: 111,6 Mio. Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).

Weiterhin standen den Konzerngesellschaften Liquidität aus noch nicht in Anspruch genommenen

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Betriebsmittellinien in Höhe von 1,0 Mio. Euro und
Projektfremdkapitalzwischenfinanzierungen in Höhe von 119,9 Mio. Euro

per 30. Juni 2021 zur Verfügung.

Für Eigenkapitalzwischenfinanzierungen von Projekten besteht zudem eine Vereinbarung (Letter of Intent) mit einer Bank in Höhe von bis zu 27,1 Mio. Euro, auf deren Basis jeweils nach Inbetriebnahme der Projekte gesonderte Eigenkapitalzwischenfinanzierungen abgeschlossen werden können. Per 30. Juni 2021 waren davon bereits 2,5 Mio. Euro in Anspruch genommen worden.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -38,8Mio. Euro (im Vorjahr: -20,7Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

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von dem Konzernergebnis des Berichtzeitraums,
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolioprojekte, der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit).

Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- bzw. Einzahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe -23,2 Mio. Euro (im Vorjahr: -4,5 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das im Aufbau befindliche Windparkportfolio (Segment "Stromerzeugung") und in Umspannwerke (Segment "Services") für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte.

Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 67,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

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die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 84,3 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Windparkprojektfinanzierungen verwendet wurden,
die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -11,2 Mio. Euro
die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von -2,7 Mio. Euro und
der Dividendenzahlung für das vorherige Geschäftsjahr in Höhe von -3,1 Mio. Euro.

7. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 keine wesentlichen Änderungen ergeben.

8. ENTWICKLUNG UND INNOVATIONEN

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt.

9. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DES BERICHTSZEITRAUMS

Wesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.

10. RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Informationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2020, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.

Alle erkennbaren Risiken aus der aktuell weltweit vorhandenen COVID-19-Pandemie werden von der Gesellschaft laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie dem Wohlergehen der Mitarbeiter abgewogen und sind in diesen Halbjahresfinanzbericht bzw. den Prognosebericht eingeflossen.

Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2020 dargestellten Risiken festgestellt.

11. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (§ 289f bzw. 315d HGB)

Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor Relations" unter "Corporate Governance" veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

12. PROGNOSEBERICHT

Die PNE-Gruppe ist ein international tätiger und einer der erfahrensten Projektierer für saubere Energien an Land und auf See. Dabei vereinen wir wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Wir bearbeiten die Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Wind- und Photovoltaikparks und Umspannwerken bis hin zum Repowering - also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik. Die dabei erworbenen Kompetenzen bieten wir auch Dritten als Dienstleistung an.

Wir wollen Projekte entwickeln, deren hohe Qualität internationale Standards erfüllt und eine gesicherte Projektfinanzierung auf internationalem Niveau ermöglicht. Erreicht wird eine solche Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose für den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.

Nach dem erfolgreichen Aufbau von Windparks in den letzten Jahren folgen wir unserem Ziel, ein Portfolio mit Windparks von bis zu 500 MW bis Ende 2023 zu realisieren. Die fertiggestellten Windparks werden vorerst im Eigenbetrieb gehalten, um durch den Stromverkauf laufende Erträge zu erzielen.

Darüber hinaus ist die Verbindung von Kraftwerken mit sauberen Energien und Speichertechnologien ein Zukunftsthema. Wir haben die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe mittels des Konzepts "Scale up" weiterentwickelt. Das operative Geschäft wird national wie international auf eine deutlich breitere Basis gestellt. Unser Ziel ist es weiterhin, PNE vom Spezialisten für Windparks auch zum Spezialisten von Photovoltaikparks und zum breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für saubere Energien weiterzuentwickeln. Grundzüge dieser Strategie eines "Clean Energy Solution Provider" sind die Ausweitung des Service-Angebots und die Erschließung neuer Märkte sowie Technologien.

Wir reagieren mit der strategischen Ausrichtung auf Veränderungen in den Märkten der sauberen Energien. Während erneuerbare Energien weltweit in den kommenden Jahren dynamisch wachsen werden, sind in einzelnen, etablierten Märkten gegenläufige Entwicklungen zu beobachten. Förderungen für Windenergie werden gekürzt, Vergütungssysteme auf Ausschreibungen (zunehmend werden Stromabnahmeverträge von Einzelunternehmen ausgeschrieben) oder andere Marktmechanismen umgestellt und der Zubau der Windenergie in manchen Ländern dadurch begrenzt. Das verschärft den Wettbewerbsdruck. Die Optimierung der Kosten rund um ein Projekt gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Dabei haben wir auch Photovoltaikprojekte und Hybridlösungen sowie Speichertechnologien im Blick.

Mit dieser breiteren Aufstellung minimieren wir Marktrisiken, eröffnen PNE neue Potenziale und Märkte und werden mittelfristig vor allem die bisher volatilen Ergebnisse verstetigen.

Nach einer Übergangsphase, in der mit Investitionen die Weichen zur Umsetzung des Konzepts "Scale up" gestellt werden, soll dies bis Ende 2023 zu einem Anstieg des durchschnittlichen operativen Ergebnisses (EBIT bzw. EBITDA) führen.

Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den geplanten Ergebnissen

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aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte im In- und Ausland (Onshore, Offshore, Photovoltaik),
aus dem Dienstleistungs- und Servicegeschäft sowie
aus dem Stromerzeugungsgeschäft.

Im Geschäftsjahr 2021 werden wir weitere Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells erbringen. Wir bestätigen weiterhin unsere Guidance des Geschäftsjahres 2021 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 24 bis 32 Mio. Euro. Aufgrund der Auswirkungen der anhaltenden COVID-19-Pandemie könnte es im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2021 nach 2022 kommen.

Cuxhaven, 11. August 2021

PNE AG, Vorstand

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)

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in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) II. Quartal

1.4.2021 -

30.6.2021
II. Quartal

1.4.2020 -

30.6.2020
Periode

1.1.2021 -

30.6.2021
Periode

1.1.2020 -

30.6.2020
1. Umsatzerlöse 24.616 46.609 40.730 62.354
2. Bestandsveränderungen an

fertigen und unfertigen Erzeugnissen
19.199 5.858 52.003 12.468
3. Sonstige betriebliche Erträge 626 -571 1.158 2.188
4. Gesamtleistung 44.441 51.896 93.890 77.009
5. Materialaufwand /​ Aufwand für

bezogene Leistungen
-23.193 -36.647 -53.938 -43.174
6. Personalaufwand -9.912 -8.467 -18.167 -15.671
7. Abschreibungen auf immaterielle

Vermögenswerte des Anlagevermögens,
Sachanlagen, Nutzungsrechte und

langfristige finanzielle Vermögenswerte
-5.795 -4.323 -10.966 -8.423
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.292 -4.135 -8.472 -9.117
9. Betriebsergebnis 1.249 -1.676 2.347 625
10. Erträge aus Beteiligungen und

assoziierten Unternehmen
3 21 65 27
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.433 94 3.821 125
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme

von assoziierten Unternehmen
-1 -1 -10 -28
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.722 -2.817 -4.163 -6.543
14. Ergebnis vor Steuern 962 -4.379 2.060 -5.794
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.081 -1.114 -1.086 -191
16. Sonstige Steuern -35 -47 -65 -102
17. Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen -154 -5.540 908 -6.086
18. Anteile nicht beherrschender

Gesellschafter am Ergebnis
-104 9 -131 -755
19. Konzernergebnis -50 -5.549 1.040 -5.331
Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR 0,00 -0,07 0,01 -0,07
Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR 0,00 -0,07 0,01 -0,07
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen

Aktien (unverwässert), in Mio.
76,3 76,3 76,3 76,3
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen

Aktien (verwässert), in Mio.
76,3 76,3 76,3 76,3
Übriges Ergebnis /​ Posten, die möglicherweise

zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung

umgegliedert werden
20. Währungsdifferenzen -282 -1.217 -702 -800
21. Sonstige 0 0 0 0
22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) -282 -1.217 -702 -800
23. Gesamtergebnis der Periode -436 -6.757 206 -6.886
Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode
Anteilseigner der Muttergesellschaft -50 -5.549 1.039 -5.331
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -104 9 -131 -755
-154 -5.540 908 -6.086
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode
Anteilseigner der Muttergesellschaft -332 -6.766 337 -6.131
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis -104 9 -131 -755
-436 -6.757 206 -6.886

KONZERNBILANZ (IFRS)

Aktiva

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in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) per 30.6.2021 per 31.12.2020
Immaterielle Vermögenswerte 64.177 64.330
Sachanlagen 196.739 176.341
Nutzungsrechte 43.580 39.125
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2.108 1.936
Latente Steuern 40.129 35.484
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 346.733 317.216
Vorräte 209.843 174.003
Forderungen, sonstige Vermögenswerte und Steueraufwendungen 57.552 60.973
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 116.884 111.617
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 384.279 346.593
Aktiva, gesamt 731.012 663.809

Passiva

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in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) per 30.6.2021 per 31.12.2020
Gezeichnetes Kapital 76.603 76.603
Kapitalrücklage 82.953 82.953
Eigene Anteile -707 -707
Gewinnrücklagen 51 51
Fremdwährungsrücklage -3.394 -2.692
Konzernbilanzgewinn 49.296 51.425
Nicht beherrschende Anteile -7.047 -7.070
Eigenkapital, gesamt 197.755 200.563
Sonstige Rückstellungen 0 0
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 691 714
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 418.669 343.274
Latente Steuerverbindlichkeiten 12.526 11.049
Langfristige Schulden, gesamt 431.886 355.037
Steuerrückstellungen 2.511 1.150
Sonstige Rückstellungen 4.575 3.467
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 37.126 28.849
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.086 31.364
Sonstige Verbindlichkeiten und Steuerverbindlichkeiten 34.073 43.379
Kurzfristige Schulden, gesamt 101.371 108.209
Passiva, gesamt 731.012 663.809

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (IFRS)

FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI

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in TEUR 2021 2020
Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen 908 -6.086
-/​+ Ertragsteuerertrag/​-aufwand 1.086 191
-/​+ Gezahlte /​ erhaltene Ertragsteuern -2.001 -651
-/​+ Zinserträge und Zinsaufwendungen 342 6.418
- Gezahlte Zinsen -4.253 -4.163
+ Erhaltene Zinsen 309 125
+/​- Abschreibungen /​ Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und
langfristige finanzielle Vermögenswerte 10.966 8.423
+/​- Zu-/​Abnahme der Rückstellungen 2.530 2.711
+/​- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -686 -770
-/​+ Gewinn /​ Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
und aus der Endkonsolidierung -4.034 0
+/​- Ab-/​Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -40.740 -12.080
+/​- Ab-/​Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Teilgewinnrealisierung 7.672 22.216
+/​- Zu-/​Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Passiva -10.899 -37.028
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -38.800 -20.694
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 87 64
- Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und
in immaterielle Vermögenswerte -27.589 -4.425
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 5 1
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -124 0
+ Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten 4.416 0
- Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten 0 -95
Cashflow aus Investitionstätigkeit -23.205 -4.456
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 84.335 19.897
- Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -11.223 -3.947
- Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -2.741 -1.554
- Auszahlung für Dividende -3.053 -3.053
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 67.318 11.343
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 5.312 -13.807
+ Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds -46 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 111.618 111.934
Finanzmittelfonds am Ende der Periode* 116.884 98.127
*davon als Sicherheit verpfändet 3.096 2.073

Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (IFRS)

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in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklage
Eigene

Anteile
Gewinn-

rücklagen
Fremd-

währungs-

rücklage
Konzern-

bilanz-

ergebnis
Stand am 1.1.2020 76.603 82.953 -707 51 -819 60.322
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 -5.331
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0 -800 0
Gesamtperiodenergebnis

01-06 /​ 2020
0 0 0 0 -800 -5.331
Dividende 0 0 0 0 0 -3.053
Sonstige

Veränderungen
0 0 0 0 0 -4.654
Stand am

30.6.2020
76.603 82.953 -707 51 -1.619 47.284
Stand am 1.1.2021 76.603 82.953 -707 51 -2.692 51.425
Periodenergebnis 0 0 0 0 0 1.040
Sonstiges Ergebnis 0 0 0 0 -702 0
Gesamtperiodenergebnis

01-06 /​ 2021
0 0 0 0 -702 1.040
Dividende 0 0 0 0 0 -3.053
Sonstige

Veränderungen
0 0 0 0 0 -116
Stand am

30.6.2021
76.603 82.953 -707 51 -3.394 49.296

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in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Eigenkapital

vor nicht be-

herrschenden

Anteilen
Nicht be-

herrschende

Anteile
Eigenkapital

gesamt
Stand am 1.1.2020 218.403 -13.283 205.120
Periodenergebnis -5.331 -755 -6.086
Sonstiges Ergebnis -800 0 -800
Gesamtperiodenergebnis

01-06 /​ 2020
-6.131 -755 -6.886
Dividende -3.053 0 -3.053
Sonstige

Veränderungen
-4.654 4.559 -95
Stand am

30.6.2020
204.565 -9.479 195.086
Stand am 1.1.2021 207.633 -7.070 200.563
Periodenergebnis 1.040 -131 909
Sonstiges Ergebnis -702 0 -702
Gesamtperiodenergebnis

01-06 /​ 2021
338 -131 207
Dividende -3.053 0 -3.053
Sonstige

Veränderungen
-116 154 38
Stand am

30.6.2021
204.803 -7.047 197.756

VERKÜRZTER KONZERNANHANG DER PNE AG, CUXHAVEN, FÜR DIE ERSTEN SECHS MONATE 2021

1. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 der PNE AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt.

Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40), hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Obgleich die durch COVID-19-Pandemie bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vermögenswerte zum 30. Juni 2021 gemindert sein könnte.

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni 2021 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020. Die seit 1. Januar 2021 geänderten IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.

2. FINANZINSTRUMENTE

Im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 sind keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen im Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2021 zu den im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020 aufgeführten Werten aufgetreten.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten.

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in TEUR Kategorie

gem. IFRS 9
Gesamt Fair Value
Per 30.6.2021
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 116.884 116.884
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 36.517 36.517
Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen AC 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen AC 2.069 2.069
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen

und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
AC 161 161
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen FVOCI 234 234
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht FVOCI 1.208 1.208
Sonstige Ausleihungen AC 178 178
Sonstige langfristige Darlehensforderungen AC 0 0
157.251 157.251
Summe AC 155.809 155.809
Summe FVOCI 1.442 1.442
Per 31.12.2020
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente AC 111.617 111.617
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen AC 40.171 40.171
Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen AC 2.002 2.002
Forderungen gegen verbundene Unternehmen AC 1.315 1.315
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und

solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
AC 160 160
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen FVOCI 115 115
Anteile an Unternehmen, mit denen ein

Beteiligungsverhältnis besteht
FVOCI 1.208 1.208
Sonstige Ausleihungen AC 178 178
Sonstige langfristige Darlehensforderungen AC 0 0
156.767 156.767
Summe AC 155.443 155.443
Summe FVOCI 1.323 1.323

AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVOCI = zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Wertänderung im OCI)

Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe von TEUR 1.442 (31. Dezember 2020: TEUR 1.323) zu Anschaffungskosten, welche eine geeignete Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet. Nettoergebnisse und Dividenden entfallen aktuell auf die Kategorie "FVOCI" nicht. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.

Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" (AC) entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten.

Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen sowie Derivate.

Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.

Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten aufgenommen werden können.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf beobachtbaren Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps basiert auf Forward-Zinssätzen (beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den geschätzten kontrahierten Zinssätzen, welche anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert werden.

Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen.

Die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw. haben den folgenden beizulegenden Zeitwert:

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in TEUR Kategorie

gem. IFRS 9
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als

5 Jahre
Fair Value
Per 30.6.2021
Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen
AC 23.086 23.086 0 0 23.086
Festverzinslich
Anleihen AC 49.352 0 49.352 0 50.900
Verb. gegenüber Kreditinstituten AC 293.982 15.202 87.117 191.663 299.437
Sonstige Finanzverbindlichkeiten AC 1.057 1.057 0 0 1.057
Verb. aus Leasingverhältnissen AC 92.097 6.421 15.366 70.309 92.097
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten AC 14.096 14.096 0 0 14.096
Derivate
Zinsswap FVPL 5.212 349 1.397 3.466 5.212
478.881 60.212 153.232 265.438 485.885
Per 31.12.2020
Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen
AC 31.364 31.364 0 0 31.364
Festverzinslich
Anleihen AC 49.183 0 49.183 0 50.850
Verb. gegenüber Kreditinstituten AC 227.176 10.611 69.128 147.437 228.273
Sonstige Finanzverbindlichkeiten AC 1.057 1.057 0 0 1.057
Verb. aus Leasingverhältnissen AC 75.014 4.626 12.711 57.677 75.014
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten AC 12.070 12.070 0 0 12.070
Derivate
Zinsswap FVPL 7.624 485 1.869 5.270 7.624
403.487 60.213 132.891 210.383 406.252

AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVPL = erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet

Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen Laufzeitbänder:

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in TEUR Summe

vertragliche

Cashflows
bis zu

1 Jahr
1 bis

5 Jahre
mehr als

5 Jahre
Buchwert
Per 30.6.2021
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.086 23.086 0 0 23.086
Anleihe 54.015 1.995 52.020 0 49.352
Verb. gegenüber Kreditinstituten 357.364 33.974 101.632 221.758 308.078
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 1.089 1.089 0 0 1.057
Verb. aus Leasingverhältnissen 109.965 8.012 21.063 80.891 92.097
Zinsswap 5.212 349 1.397 3.466 5.212
550.731 68.504 176.112 306.114 478.881
Per 31.12.2020
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.364 31.364 0 0 31.364
Anleihen 53.846 1.995 51.851 0 49.183
Verb. ggü Kreditinstituten 276.173 27.015 83.449 165.709 239.246
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 1.089 1.089 0 0 1.057
Verb. aus Leasingverhältnissen 92.547 5.868 18.042 68.636 75.014
Zinsswap 7.624 485 1.869 5.270 7.624
462.642 67.815 155.211 239.615 403.487

Die Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen Laufzeitbänder, basierend auf ihren vertraglichen Laufzeiten für:

(a) alle nicht derivativen finanziellen Verbindlichkeiten, und

(b) alle derivativen Finanzinstrumenten, die auf Nettobasis abgerechnet werden und deren vertragliche Fälligkeiten wesentlich für ein Verständnis des zeitlichen Anfalls der Cashflows sind.

Bei den in der Tabelle ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die vertraglichen nicht abgezinsten Cashflows. Innerhalb von zwölf Monaten fällige Salden entsprechen deren Buchwerten, da der Einfluss der Abzinsung nicht signifikant ist. Bei Zinsswaps wurden die Cashflows unter Verwendung der Terminzinssätze geschätzt, die am Ende der Berichtsperiode galten.

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem 31. Dezember 2020 verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:

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PNE WIND Park XXIV GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"),
PNE WIND Park XXIX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"),
PNE WIND Park XXX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"),
WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Eins GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung").

Eine Umgliederung von Tochterunternehmen, von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung" zur Vollkonsolidierung wird generell vorgenommen sobald klar ist, dass die geschäftliche Tätigkeit oder die Projektierungs- /​ Umsetzungsphase in naher Zukunft beginnt.

Aus den Umgliederungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaften, die in den Konzern einbezogen wurden, auf konsolidierte Gesellschaften verschmolzen:

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PNE WIND Jules Verne GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung",
PNE WIND Nemo GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung",
PNE WIND Nautilus GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung",
PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung".

Die ersten drei Gesellschaften sind auf das Mutterunternehmen, die PNE AG, verschmolzen und die PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH auf die PNE Erneuerbare Energien Offshore II GmbH.

Aus den Verschmelzungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften bzw. Anteile an Gesellschaften veräußert worden:,

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100 Prozent der Anteile an der S.C. PNE WIND Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung"),
100 Prozent der Anteile an der S.C. PNE WIND MVI S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung"),
100 Prozent der Anteile an der S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung").

Der "Paket"-Verkaufspreis für 100 Prozent der Gesellschaftsanteile an den drei aufgeführten Gesellschaften kann bis zu einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag betragen. Bei Übertragung der Anteile an den Gesellschaften wurde ein Betrag von rund 4,4 Mio. Euro gezahlt. Weitere Zahlungen werden in Abhängigkeit der Erreichung von Meilensteinen in der Projektentwicklungs- und Bauphase fällig.

Durch die Entkonsolidierung der drei aufgeführten Gesellschaften sind Vermögenswerte aus dem Konzern in Höhe von insgesamt rund 0,5 Mio. Euro, sowie Schulden und Rückstellungen aus dem Konzern in Höhe von rund 0,3 Mio. Euro abgegangen. Aus dem erhaltenen Entgelt und der Entkonsolidierung der Gesellschaft ergab sich ein Gewinn von rund 4,0 Mio. Euro. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaften betrug rund 4,4 Mio. Euro. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen rund 0,2 Mio. Euro. Der Veräußerungsgewinn ist in den Umsatzerlösen im Konzern enthalten.

4. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DES BERICHTSZEITRAUMS

Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen wir auf den Konzernzwischenlagebericht.

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (IFRS)

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Projektentwicklung Services Stromerzeugung
in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
2021 2020 2021 2020 2021 2020
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 21.356 44.020 8.137 6.631 11.236 11.702
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 45.138 16.399 2.141 2.143 120 120
Bestandsveränderungen 31.498 6.405 4 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 573 595 342 491 242 1.102
Gesamtleistung 98.566 67.420 10.624 9.265 11.598 12.925
Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) 22.799 6.330 3.389 1.649 7.968 9.937
Abschreibungen -1.050 -1.042 -1.622 -1.542 -8.294 -5.839
Betriebsergebnis 21.749 5.288 1.767 108 -325 4.098
Zinsen und ähnliche Erträge 2.474 2.500 209 230 4.288 39
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.067 -4.190 -323 -237 -2.924 -4.760
Steueraufwand und -ertrag -6.227 -2.732 -499 -31 -312 300
Investitionen 1.250 833 2.866 2.498 23.597 1.189
Segmentvermögen 549.704 536.703 52.228 51.509 506.627 397.751
Segmentschulden 318.756 311.809 37.333 38.638 465.558 363.007
Segmenteigenkapital 230.948 224.894 14.895 12.871 41.069 34.744

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Konsolidierung PNE AG Konzern
in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
2021 2020 2021 2020
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 0 0 40.730 62.354
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -47.398 -18.662 0 0
Bestandsveränderungen 20.500 6.063 52.003 12.468
Sonstige betriebliche Erträge 0 0 1.158 2.188
Gesamtleistung -26.898 -12.599 93.890 77.009
Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) -20.843 -8.869 13.314 9.047
Abschreibungen 0 0 -10.966 -8.423
Betriebsergebnis -20.843 -8.869 2.347 624
Zinsen und ähnliche Erträge -3.150 -2.644 3.821 125
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.150 2.644 -4.163 -6.543
Steueraufwand und -ertrag 5.951 2.271 -1.086 -191
Investitionen 0 0 27.713 4.520
Segmentvermögen -377.547 -322.154 731.011 663.809
Segmentschulden -288.390 -250.208 533.256 463.246
Segmenteigenkapital -89.157 -71.946 197.755 200.563

Den Werten per 30. Juni 2021 sind die Werte per 30. Juni 2020 bzw. beim Segmentvermögen /​ Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2020 gegenübergestellt. Erstmalig wurde zum 30. Juni 2021 das EBITDA in der Konzern-Segmentberichterstattung mit aufgenommen.

Cuxhaven, 11. August 2021

PNE AG, Vorstand

BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT

An die PNE AG, Cuxhaven

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der verkürzten Bilanz zum 30. Juni 2021, der verkürzten Gesamtergebnisrechnung, der verkürzten Kapitalflussrechnung, der verkürzten Eigenkapitalveränderungsrechnung, der verkürzten Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der PNE AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass wir die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht unserer prüferischen Durchsicht unterzogen haben.

Hamburg, den 11. August 2021

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Christian Dinter) (Dr. Arno Probst)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE AG, Vorstand

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Markus Lesser Jörg Klowat