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PNE AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 9, 2018

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Interim / Quarterly Report

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PNE AG

Cuxhaven

PNE AG: Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2018

PNE AG, Cuxhaven

Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2018

Verkürzter Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2018

1. Politische Rahmenbedingungen

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht 2017 in den folgenden Ländern verändert.

Italien

Seit 2012 besteht die verpflichtende Direktvermarktung mit einer zusätzlichen Förderung, die durch Ausschreibungen vergeben wird. Die nationale Energiestrategie "SEN 2017" sieht vor, den Anteil der sauberen Energien an der Stromerzeugung bis 2030 auf 55 Prozent auszubauen. Um den Ausbau zu beschleunigen, plant die Regierung sieben Ausschreibungen mit einem Volumen von 500 bis 800 MW im Zeitraum 2018 - 2020. Darüber hinaus soll der regulatorische Rahmen dahingehend angepasst werden, zukünftig auch direkte Stromabnahmeverträge mit Unternehmen zu attraktiven Konditionen zu ermöglichen.

Polen

In 2016 wurde das polnische Erneuerbare-Energien-Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren eingeführt. Die aktuelle Regierung hat die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Windenergieprojekten in den letzten Jahren in einigen Punkten verschlechtert. Zum Erreichen der Klimaziele wurde auf Druck der EU in 2018 eine Gesetzesnovelle verabschiedet, die einen Teil der Einschränkungen zurücknimmt und weitere Ausschreibungen für erneuerbare Energien ermöglicht. Die volkswirtschaftlichen Perspektiven sprechen deutlich für einen weiteren Ausbau der sauberen Energien in Polen. Zudem versprechen die guten Windbedingungen zunehmend auch eine wettbewerbsfähige Vermarktung ohne Förderung.

Türkei

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizenzierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionsverfahrens ermöglicht.

In 2017 wurden zwei Ausschreibungen für Windenergie mit einem Volumen von 3.000 MW (YEKDEM-Ausschreibung) und 1.000 MW (YEKA-Ausschreibung) durchgeführt. PNE erhielt dabei in einer regionalen Ausschreibung mit 260 MW den Zuschlag für ein 71,4 MW-Projekt. Für Anfang 2020 sind weitere YEKDEM-Ausschreibungen für 2.000 MW vorgesehen. Außerdem gibt es in 2018 eine YEKA-Offshore-Ausschreibung für 1.200 MW.

Die PNE AG sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei saubere Energien und dabei insbesondere die Windenergie fördern und schnell ausbauen wird. Die Vorbereitung weiterer Ausschreibungen für saubere Energien durch die türkischen Behörden stärkt diese Einschätzung.

2. Unternehmensstruktur

Die von der Hauptversammlung beschlossene Umfirmierung von "PNE WIND AG" in "PNE AG" wurde am 15. Juni 2018 in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Seitdem firmiert die Gesellschaft entsprechend als PNE AG.

Die Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember 2017 werden im verkürzten Konzernanhang unter 3. Konsolidierungskreis erläutert.

3. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 zum 30. Juni 2018 wurden erstmalig die neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden angewendet. Darüber hinaus wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt.

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE AG waren zum 30. Juni 2018 insgesamt 366 Personen (im Vorjahr: 359) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten.

5.Überblick Geschäftstätigkeit

Zusammenfassung

Das operative Geschäft der PNE-Gruppe war im ersten Halbjahr 2018 von der Entwicklung und Realisierung von Windparks an Land geprägt. In Deutschland, Frankreich und Schweden befanden sich zum 30. Juni 2018 Windparks mit rund 66 MW Nennleistung in Bau; darunter ein Projekt (25,2 MW), das die PNE-Gruppe als Dienstleister betreut.

Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden im ersten Halbjahr 2018 Windparks in Deutschland und Frankreich mit rund 37,5 MW Nennleistung, darunter zwei Windparks (27,2 MW), die von der PNE-Gruppe als Dienstleister betreut wurden.

Im Rahmen der Ausschreibungen für deutsche Windenergieprojekte an Land erhielten im ersten Halbjahr 2018 drei Windparkprojekte mit 49,1 MW Nennleistung Zuschläge.

Im zweiten Quartal 2018 konnte die PNE für das Projekt "Gode Wind 3", welches bereits im April 2017 erfolgreich an der ersten deutschen Ausschreibung für Windenergie auf See teilgenommen hat, eine weitere Meilensteinzahlung von rund 4 Mio. Euro im Zuge des Projektfortschritts verbuchen.

Weiterhin erhielt das von PNE entwickelte Projekt "Gode Wind 4" bei der zweiten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See in 2018 als eines von sechs Projekten ebenfalls einen Zuschlag.

Segment Projektierung von Windkraftanlagen

Teilbereich Windkraft an Land

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land wurde im ersten Halbjahr 2018 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über die Projektaktivitäten an Land der PNE-Gruppe per 30. Juni 2018 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.399 131 22 1.552
Bulgarien 121 0 0 121
Frankreich 321 124 19 464
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 70 14 0 84
Kanada 505 0 0 505
Polen 223 42 0 265
Rumänien 54 102 0 156
Südafrika 230 30 0 260
Schweden 0 158 0 158
Türkei 629 71 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 232 200 0 432
Total 3.827 914 41 4.782

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Deutschland

In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des ersten Halbjahres Windparks mit einer Nennleistung von rund 1.552 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

In Bau befand sich zum 30. Juni 2018 das Repoweringprojekt "Gerdau-Schwienau" (Niedersachsen) in dem sechs Windenergieanlagen mit zusammen 21,6 MW Nennleistung errichtet werden. Die Fertigstellung ist noch in 2018 geplant. Ersetzt werden Windenergieanlagen, die in den Jahren 2001 und 2002 in Betrieb genommen worden waren.

Abgeschlossen werden konnte im ersten Halbjahr 2018 der Bau des Repoweringprojektes "Looft" (Schleswig-Holstein), bei dem PNE als Dienstleister tätig war. Hier wurden fünf Windenergieanlagen mit zusammen 16,5 MW Nennleistung errichtet und in Betrieb genommen.

Als Dienstleister betreute die PNE-Gruppe im ersten Halbjahr 2018 das Windparkprojekt "Wangerland", das als Bürgerwindpark errichtet wurde. Hier erbrachte die PNE-Gruppe Dienstleistungen bei der Projektentwicklung, dem Baumanagement und der Finanzierung. Damit verfolgt PNE die Strategie, den Anteil von Dienstleistungen weiter zu erhöhen. Die Inbetriebnahme des Projekts ist im ersten Halbjahr 2018 erfolgt.

Auslandsmärkte

Auch im Ausland wurde von der PNE-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2017 gab es in den Auslandsmärkten folgende Veränderungen:

Frankreich

Zunehmend erfolgreich ist die PNE-Gruppe auf dem französischen Markt mit einer eigenen Projektpipeline von rund 464 MW. Im zweiten Quartal 2018 wurde die Genehmigung für das Projekt Dameraucourt (14,1 MW) erteilt. Im bereits früher veräußerten Windpark St. Martin-L'Ars wurden fünf Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von rund 10,3 MW in Betrieb genommen. In Bau befindet sich ein weiterer Windpark, in dem acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 19,2 MW errichtet werden.

Schweden

In Schweden konnte im vergangenen Jahr das von der PNE-Gruppe entwickelte Projekt Laxaskogen (25,2 MW) veräußert werden. Der Windpark befindet sich im Bau. Die Bauphase wird von PNE im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages betreut. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2019 geplant. Auch mit diesem Projekt verfolgt PNE die Strategie, den Anteil von Dienstleistungen zu erhöhen.

Teilbereich Windenergie auf See

Deutschland

Die hohe Kompetenz des Offshore-Bereichs der PNE zeigt sich in sichtbaren Erfolgen auf See: PNE konnte bereits acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung veräußern. Hierzu gehören neben dem Projekt "Atlantis I" die Projekte "Borkum Riffgrund" und "Gode Wind". Bei den zuletzt genannten Projekten soll PNE auch weiterhin als Dienstleister tätig sein.

Drei von PNE entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden bereits von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1" sowie "Gode Wind 1" und "Gode Wind 2" mit zusammen 894 MW Nennleistung. Bei dem ebenfalls von PNE entwickelten und veräußerten Projekt "Borkum Riffgrund 2" hat 0rsted (vormals DONG Energy) mit dem Bau begonnen. Die vollständige Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich in 2019.

Bei der ersten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See in 2017 erhielt das von PNE entwickelte Projekt "Gode Wind 3" als eines von vier Projekten einen Zuschlag. Im zweiten Quartal 2018 konnte die PNE für das Projekt "Gode Wind 3" eine weitere Meilensteinzahlung von rund 4 Mio. Euro im Zuge des Projektfortschritts verbuchen. Weiterhin erhielt das von PNE entwickelte Projekt "Gode Wind 4" bei der zweiten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See in 2018 als eines von sechs Projekten ebenfalls einen Zuschlag.

Im Bereich Windenergie auf See prüft PNE auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff. Hierzu werden weiterhin grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten stattfinden können.

Windenergie auf See international

PNE prüft aktuell die Möglichkeit der Entwicklung von Meereswindparks vor den Küsten der USA. Die US-amerikanische Meeresenergiebehörde "United States Bureau of Ocean Energy Management (BOEM)" arbeitet derzeit daran, weitere Flächen für Windparks auf See in den bundesstaatlich kontrollierten Küstengewässern zu verpachten. PNE hat sich bei der BOEM um fünf Windparkflächen auf See beworben und erwartet in 2018 die Rückmeldung der BOEM, ob diese Flächen durch PNE weiterentwickelt werden können. Dass Windparks vor den Küsten der USA möglich sind, zeigt sich daran, dass der erste US-amerikanische Windpark auf See im Juli 2017 in Betrieb genommen wurde.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE selbst betriebenen Windparks "Laubuseschbach", "GerdauSchwienau", "Pülfringen" und "Kührstedt-Alfstedt" mit einer Nennleistung von zusammen rund 69 MW sowie das Holzheizkraftwerk (HKW) in Silbitz. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Windparks an Land umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat im ersten Halbjahr 2018 ein EBITDA von 5,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro) und ein EBIT von 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,3 Mio. Euro) erreicht.

Veränderungen

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2017 gab es im operativen Bereich darüber hinaus keine weiteren wesentlichen Änderungen. Zu Änderungen im regulatorischen Rahmen gelten die Aussagen im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen".

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und dargestellt.

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a. Umsatz und Ertragslage

Gesamtleistung / Umsatz

Mio. EUR

Der PNE AG-Konzern erzielte im ersten Halbjahr 2018 eine Gesamtleistung von 38,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 50,0 Mio. Euro). Davon entfallen 28,4 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 39,5 Mio. Euro), 6,2 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 8,3 Mio. Euro) sowie 3,5 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 2,2 Mio. Euro). Im Vorjahr waren die Gesamtleistung, Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen größer als im ersten Halbjahr 2018, da im Vorjahr die MW-Anzahl der in Betrieb genommenen, im Bau befindlichen oder veräußerten Windparks höher war.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 7,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 28,7 Mio. Euro) gegenüber. Die verbesserte Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Konzern ist darin begründet, dass den Umsätzen aus dem Segment "Stromerzeugung" (eigene Windparks und das HKW Silbitz) mit rund 6,7 Mio. Euro teilweise keine Materialaufwendungen gegenüberstehen, sondern Aufwandspositionen in Form von Abschreibungen oder sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Pachten etc.). Weiterhin steht der Offshore-Meilensteinforderung für Gode Wind 3 in Höhe von rund 4 Mio. Euro kein bzw. nur ein geringfügiger sonstiger betrieblicher Aufwand gegenüber.

Der Personalaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 13,3 Mio. Euro im Konzern und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (12,1 Mio. Euro). Die erhöhten Personalkosten gegenüber dem Vorjahr beruhen zu einem geringen Teil auf der höheren Mitarbeiterzahl im Konzern. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der Personalkosten gegenüber dem Vorjahreswert ist zurückzuführen auf die frühzeitigere unterjährige Erfassung von Rückstellungen für variable Vergütungen der Mitarbeiter im zweiten Quartal 2018, da im zweiten Quartal 2018 Leistungsziele der Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 2018 absehbar erreichbar wurden. Die Mitarbeiteranzahl per 30. Juni 2018 im Konzern belief sich auf 366 Personen (per 30. Juni 2017: 359 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 8,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,0 Mio. Euro) konnten unter dem Niveau des Vorjahreswertes gehalten werden und gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand, im Wesentlichen beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den Windparks "Kührstedt-Alfstedt", "Gerdau-Schwienau" und "Pülfringen", sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen.

Die Abschreibungen erhöhten sich um 1,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 4,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,2 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen beim Holzheizkraftwerk Silbitz sowie bei den im Konzern konsolidierten Projekten "Kührstedt-Alfstedt", "Gerdau-Schwienau" und "Pülfringen" angefallen. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den im Konzern anfallenden laufenden Abschreibungen der Portfolio-Projekte "Kührstedt-Alfstedt", welche erst Ende 2017 in Betrieb genommen wurden.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,3 Mio. Euro auf 6,1 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der im Konzern vorhandenen Projektfinanzierungen der im letzten Jahr in Betrieb genommenen Windparks gestiegen. Eine Reduzierung des bisherigen jährlichen Zinsaufwands wird sich ab dem zweiten Halbjahr 2018 in der Position "Zinsaufwand" widerspiegeln, da die 100 Mio. Euro Anleihe (8 Prozent Verzinsung pro Jahr) im zweiten Quartal 2018 getilgt und eine neue Anleihe (Anleihe 2018/2023) mit 50 Mio. Euro und einem niedrigeren Zinssatz (4 Prozent pro Jahr) aufgelegt wurde.

EBIT und EPS

Mio. EUR

Auf Konzernebene wurden im Berichtszeitraum folgende Ergebnisse erzielt:

ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen) in Höhe von 8,7 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,8 Mio. Euro),
ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") in Höhe von 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr: -5,0 Mio. Euro) und
ein Ergebnis vor Steuern (EBT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Ergebnis vor Steuern") in Höhe von -1,9 Mio. Euro (im Vorjahr: -9,7 Mio. Euro).

Die positiven Ergebnisse (EBITDA und EBIT) im ersten Halbjahr 2018 stehen wesentlich im Zusammenhang mit der verbuchten Meilensteinforderung für "Gode Wind 3" und dem Aufbau des europäischen "Windparkportfolios 2020" im Eigenbesitz.

Die in dem "Windparkportfolio 2020" im ersten Halbjahr 2018 aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen rund 6,5 Mio. Euro (die auf Konzernebene eliminierten Gewinne vor Steuern betrugen im Vorjahreszeitraum, bezogen auf das "Windparkportfolio 2020", rund 4,5 Mio. Euro). Seit Beginn des Aufbaus des "Windparkportfolios 2020" betrugen die aufgelaufenen -auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern rund 18,8 Mio. Euro zum Zeitpunkt 30. Juni 2018. Diese Gewinne werden zum Zeitpunkt eines Verkaufs des "Windparkportfolios 2020" in der Gewinn- und Verlustrechnung realisiert.

Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf -0,3 Mio. Euro (im Vorjahr: -6,5 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,00 Euro (im Vorjahr: -0,08 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,00 Euro (im Vorjahr: -0,08 Euro).

Aufgrund des Geschäftsergebnisses in Höhe von rund -0,3 Mio. Euro und der im Berichtszeitraum durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von rund 3,1 Mio. Euro reduzierte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum um rund 3,3 Mio. Euro auf rund 81,6 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 84,9 Mio. Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Berichtszeitraum die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,2 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,5 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 7,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,7 Mio. Euro) erzielt. Die Umsatzerhöhung im Bereich Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr ist darin begründet, dass die Windparks "Kührstedt-Alfstedt" (43 MW) des "Windparkportfolios 2020", welche Ende 2017 in Betrieb genommen wurden, im ersten Halbjahr 2018 im laufenden Betrieb waren und somit wesentlich zu den Umsatzerlösen des Bereichs Stromerzeugung beigetragen haben.

Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) in den Konzern der PNE AG einbezogen:

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WKN Teilkonzern 01.01. - 30.06.

2018

Mio. EUR
01.01. - 30.06.

2017

Mio. EUR
Umsatzerlöse 11,1 15,1
Gesamtleistung 14,9 18,8
Personalaufwand -5,1 -4,2
Sonstiger betrieblicher Aufwand -3,2 -3,8
EBIT 1,6 -2,9
Mitarbeiterzahl per 30.06. des Jahres 144 MA 137 MA

In den Ergebnissen des Konzerns spiegeln sich u.a. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider. Die Vorleistungen für in- und ausländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, werden im Konzern konsolidiert und haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Die bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern bezogen auf das "Windparkportfolio 2020" betragen zum 30. Juni 2018 rund 18,8 Mio. Euro, wovon rund 6,5 Mio. Euro auf das erste Halbjahr 2018 entfallen.

b. Finanzlage / Liquidität

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 30. Juni 2018 standen den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von zusammen 117,7 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 2,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 174,8 Mio. Euro, davon 0,1 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 114,9 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 2,8 Mio. Euro.

Die WKN AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 4,2 Mio. Euro (Inanspruchnahme per 30. Juni 2018: 1,8 Mio. Euro).

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -36,4 Mio. Euro (im Vorjahr: -37,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtzeitraums,
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolio-Projekte, die Weiterentwicklung der Projektpipeline und die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit).

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe -3,4 Mio. Euro sowie im Vorjahr aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten (in Summe 8,0 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte. Die Investitionen in konsolidierte Einheiten in Höhe von -2,0 Mio. Euro betreffen den Kauf von weiteren 6 Prozent der Anteile an der WKN AG im März 2018 (im Vorjahr betrafen -7,5 Mio. Euro den Kauf der Anteile an dem Holzheizkraftwerk "Silbitz"). Es wurden im ersten Halbjahr 2018 keine Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten erzielt (im Vorjahr führte der Verkauf der Anteile an der PNE WIND Atlantis I GmbH und die damit zusammenhängende Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen zu einer Einzahlung aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von 18,1 Mio. Euro).

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -39,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,6 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung der Anleihe 2013/2018 in Höhe von -100 Mio. Euro und der Neuaufnahme der Anleihe 2018/2023 in Höhe von 50 Mio. Euro,
die Transaktionskosten für die Aufnahme der 50 Mio. Euro Anleihe in Höhe von -1,6 Mio. Euro,
die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -4,7 Mio. Euro,
die Dividendenzahlung in Höhe von -3,1 Mio. Euro,
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 20,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der in Realisierung befindlichen Windparkprojekte und zur anteiligen Refinanzierung von Eigenkapital der für das "Windparkportfolio 2020" errichteten Windparks "Kührstedt-Alfstedt" verwendet wurden.

Im Berichtszeitraum gab es keine Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019. Zum Stichtag 30. Juni 2018 betrug das Grundkapital der PNE AG somit 76.556.026,00 Euro.

Zum Stichtag 30. Juni 2018 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) in Höhe von insgesamt 114,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 122,1 Mio. Euro).

c. Vermögenslage

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30.06.2018

Mio. EUR
31.12.2017

Mio. EUR
Aktiva
Summe der langfristigen Vermögenswerte 179,7 184,9
Immaterielle Vermögenswerte 66,5 66,8
Sachanlagen 96,7 103,9
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2,5 2,5
Latente Steuern 14,0 11,7
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 253,7 308,4
Vorräte 109,4 86,4
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 28,7 26,8
Steuerforderungen 0,7 1,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 114,9 194,0
Bilanzsumme 433,4 493,3

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE AG insgesamt 433,4 Mio. Euro. Damit verringerte sich der Wert um rund 12,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2017.

BILANZ AKTIVA

Mio. EUR

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 184,9 Mio. Euro zum Jahresende 2017 auf aktuell 179,7 Mio. Euro ab. Zum 30. Juni 2018 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 66,5 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2017. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 63,4 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 23,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 7,2 Mio. Euro auf 96,7 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 103,9 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (11,5 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (12,4 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (3,2 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,7 Mio. Euro), der Windparks "Gerdau und Pülfringen" (5,4 Mio. Euro) sowie die "Kührstedt-Alfstedt"-Projekte aus dem "Windparkportfolio 2020" (60,5 Mio. Euro). .

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 308,4 Mio. Euro (31. Dezember 2017) auf 253,7 Mio. Euro per 30. Juni 2018 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung der Zahlungsmittel (-79,1 Mio. Euro) und der Erhöhung des Vorratsvermögens (+23,0 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,3 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2017: 5,1 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 83,4 Mio. Euro (31. Dezember 2017) auf 95,3 Mio. Euro.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

Offshore-Projekte (24,7 Mio. Euro),
Onshore-Projekte im Inland (30,4 Mio. Euro) und
Onshore-Projekte im Ausland (40,1 Mio. Euro).

Die in den Vorratsbeständen enthaltenen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 2,9 Mio. Euro um 11,1 Mio. Euro auf 14,0 Mio. Euro verändert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 114,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2018 (per 31. Dezember 2017: 194,0 Mio. Euro).

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30.06.2018

Mio. EUR
31.12.2017

Mio. EUR
Passiva
Eigenkapital 229,7 235,2
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,8 0,9
Rückstellungen 4,5 5,9
Langfristige Verbindlichkeiten 124,4 77,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 55,8 156,4
Abgegrenzte Umsatzerlöse 18,2 17,9
Bilanzsumme 433,4 493,3

BILANZ PASSIVA

Das Konzerneigenkapital verringerte sich zum 30. Juni 2018 von 235,2 Mio. Euro (31. Dezember 2017) auf 229,7 Mio. Euro. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Konzernergebnis, die Dividendenausschüttung im Juni 2018 und den Abgang von Minderheitsbeteiligungen in Höhe von 2,0 Mio. Euro. Der Kauf von weiteren 6,0 % der Anteile an der WKN AG (per 30. Juni 2018: 89,10% Anteilsbesitz an der WKN AG) stellt dabei eine mehrheitswahrende Aufstockung der Beteiligung an der WKN AG dar. Nach IFRS 10.23 wird bei dieser Transaktion zwischen Eigentümern lediglich die Verteilung der Residualansprüche der Eigentümergruppen berührt, so dass eine Wertverschiebung zwischen Mehrheitsgesellschaftern und Minderheiten im Eigenkapital stattfindet. Die Bilanzansätze der Vermögenswerte und Schulden bleiben unverändert. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2018 ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2017: ca. 48 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2017: ca. 52 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 77,0 Mio. Euro Ende 2017 auf 124,4 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 119,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2017: 72,8 Mio. Euro). In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist die im Mai 2018 platzierte Anleihe (50 Mio. Euro mit einem Zinssatz von 4 Prozent pro Jahr) mit einem Buchwert von 48,4 Mio. Euro enthalten. Der Unterschiedsbetrag von rund 1,6 Mio. Euro zum platzierten Wert der Anleihe betrifft die Transaktionskosten der Anleihe. Nach IFRS werden die Transaktionskosten mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe verrechnet und über die Laufzeit der Anleihe als "Zinsaufwand" wieder erfasst. In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist zudem die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,4 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 64,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2017: 66,0 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig) enthalten:

die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) "Silbitz" (valutiert per 30.06.2018: 0,3 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro),
die Finanzierung des Gebäudes der PNE AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven (valutiert per 30.06.2018: 2,4 Mio. Euro, davon langfristig 2,3 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen der Windparks "Gerdau Schwienau" und "Pülfringen" (valutiert per 30.06.2018: 5,3 Mio. Euro, davon langfristig 1,6 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen der Windparks "Kührstedt-Alfstedt" (valutiert per 30.06.2018: 59,2 Mio. Euro, davon langfristig 55,4 Mio. Euro) und
Projektzwischenfinanzierungen für die im Bau befindlichen Projekte in Deutschland und Frankreich (valutiert per 30.06.2018: 10,9 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro).

Am 30. Juni 2018 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE AG 76.556.026 Stück. Es gab keine Veränderung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2017 (76.556.026 Stück).

Im ersten Halbjahr 2018 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 156,4 Mio. Euro (31. Dezember 2017) auf 55,8 Mio. Euro. Die Veränderung ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die 100 Mio. Euro Anleihe 2013/2018, die zum Ende 2017 noch unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurde, im zweiten Quartal 2018 getilgt wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 25,3 Mio. Euro (31. Dezember 2017) auf 13,6 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) am 30. Juni 2018 somit 25,7 Mio. Euro (31. Dezember 2017 Nettoliquidität: -14,1 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 keine wesentlichen Änderungen ergeben.

8. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt.

9. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Die PNE AG hat im Juli 2018 ihren Anteilsbesitz an der WKN AG, Husum, von 89,1 Prozent auf 100,0 Prozent durch Kauf der Anteile erhöht. Die Kosten für diese Transaktion betrugen rund 6,2 Mio. Euro. Der Kauf der weiteren 10,9 Prozent der Anteile an der WKN AG stellt dabei eine mehrheitswahrende Aufstockung der Beteiligung an der WKN AG dar. Nach IFRS 10.23 wird bei dieser Transaktion zwischen Eigentümern lediglich die Verteilung der Residualansprüche der Eigentümergruppen berührt, so dass eine Wertverschiebung zwischen Mehrheitsgesellschaftern und Minderheiten im Eigenkapital stattfindet. Die Bilanzansätze der Vermögenswerte und Schulden bleiben unverändert.

Weitere Wesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der PNE AG hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.

10. Risiko- und Chancenbericht

Informationen zu Chancen und Risiken der PNE AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Konzernlageberichts 2017, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.

Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Konzernlagebericht zum Geschäftsjahr 2017 dargestellten Risiken festgestellt.

11. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f bzw. 315d HGB)

Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

12. Ausblick / Prognose

PNE vereint als einer der erfahrensten und international tätigen Projektierer von Windparks an Land und auf See wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung und entwickelt sich weiter zu einem "Clean Energy Solution Provider" - einem Anbieter von Lösungen für saubere Energie.

Dabei bearbeitet die Gruppe bisher die Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Windparks und Umspannwerken bis hin zum Repowering - also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik.

PNE entwickelt Premium-Projekte mit einer hohen Qualität, die internationale Standards erfüllt und eine gesicherte Projekt-Finanzierung auf internationalem Niveau möglich macht. Möglich ist eine solche Projekt-Qualität durch die Sicherstellung der Prognose für den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.

Wir planen, bis 2020 ein neues europäisches Portfolio mit Windparks von insgesamt rund 200 MW vorrangig in Deutschland und Frankreich zu realisieren ("Windparkportfolio 2020"). Der Aufbau des Portfolios kann durch selbstentwickelte Windpark-Projekte, den Zukauf von Altwindparks zum späteren Repowering und den verstärkten Ankauf von teilentwickelten Projekten erfolgen. Windparks mit insgesamt 43 MW sind für dieses Portfolio bereits in Betrieb. Weitere für das Windparkportfolio 2020 vorgesehene Projekte befinden sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Bis der Aufbau des neuen Portfolios abgeschlossen ist, werden fertiggestellte Windparks in einer Tochtergesellschaft gebündelt, um durch den Stromverkauf laufende Erträge zu erzielen.

Darüber hinaus ist die Verbindung von Kraftwerken mit sauberen Energien und Speichertechnologien ein Zukunftsthema. Wir haben daher die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe erweitert. PNE soll sich vom Spezialisten für Windparks zum Anbieter von Lösungen für saubere Energie, einem Clean Energy Solution Provider, weiterentwickeln. Grundzüge dieser erweiterten Strategie sind die Ausweitung des Service-Angebots und die Erschließung neuer Märkte sowie Technologien.

Wir reagieren mit der neuen strategischen Ausrichtung auf Veränderungen in den Märkten der sauberen Energien. Während saubere Energien weltweit in den kommenden Jahren dynamisch wachsen werden, sind in einzelnen, etablierten Märkten gegenläufige Entwicklungen zu beobachten.

Mit der Ausweitung des operativen Geschäfts wollen wir die Chancen aus dem Wandel der Märkte nutzen. Aufbauend auf den umfangreichen Erfahrungen aus der erfolgreichen Projektierung und dem Betrieb von Windparks werden künftig auch Projekte und Lösungen zur Planung, Errichtung und zum Betrieb von Kraftwerken mit sauberen Energien entwickelt und realisiert.

Damit minimieren wir Marktrisiken, eröffnen PNE neue Potenziale und Märkte und werden mittelfristig vor allem die bisher volatilen Ergebnisse verstetigen. Nach einer Übergangsphase, in der mit Investitionen die Weichen zur Umsetzung der Strategie (Scale-Up) gestellt werden, soll dies bis 2023 zu einem Anstieg des durchschnittlichen operativen Ergebnisses (EBIT) führen.

Im Geschäftsjahr 2018 erwarten wir trotz geplanter Vorleistungen in Höhe von rund 3 Mio. Euro für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells und die Vorbereitung des Eintritts in neue Märkte ein deutlich positives Konzern-EBIT in Höhe von 10 bis 16 Mio. Euro. Das EBITDA im Konzern wird in einer Spanne zwischen 20 bis 26 Mio. Euro erwartet. In diesen Ergebnissen sind keine Gewinne aus Projekten berücksichtigt, die in 2018 für das im Aufbau befindliche "Windparkportfolio 2020" errichtet werden sollen.

Cuxhaven, 8. August 2018

PNE AG, Vorstand

PNE AG, Cuxhaven

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018

KONZERN GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)

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Alle Angaben in T€ II. Quartal II. Quartal Periode Periode
(Rundungsdifferenzen möglich) 01.04.2018 -30.06.2018 01.04.2017 -30.06.2017 01.01.2018 -30.06.2018 01.01.2017 -30.06.2017
--- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 17.469 19.027 28.413 39.451
Bestandsveränderungen an fertigen und 2. unfertigen Erzeugnissen 2.042 4.667 6.223 8.267
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.947 1.676 3.524 2.235
4. Gesamtleistung 22.458 25.370 38.159 49.953
Materialaufwand / Aufwand für bezogene 5. Leistungen -4.052 -16.396 -7.799 -28.677
6. Personalaufwand -7.754 -5.783 -13.345 -12.082
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und 7. Sachanlagen -2.366 -1.823 -4.684 -3.191
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.039 -6.653 -8.277 -10.957
9. Betriebsergebnis 4.247 -5.285 4.053 -4.954
Erträge aus Beteiligungen und assoziierten 10. Unternehmen -4 157 7 619
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82 107 163 211
Aufwendungen aus Verlustübernahme von 12. assoziierten Unternehmen -9 -39 -22 -354
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.301 -2.646 -6.110 -5.255
14. Ergebnis vor Steuern 2.015 -7.706 -1.909 -9.733
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.032 2.170 1.577 1.667
16. Sonstige Steuern -121 -17 -143 -51
Ergebnis vor nicht beherrschenden 17. Anteilen 2.926 -5.553 -475 -8.117
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 18. am Ergebnis 223 -1.067 -201 -1.642
19. Konzernergebnis 2.703 -4.486 -274 -6.475
Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR 0,04 -0,06 0,00 -0,08
Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR 0,04 -0,06 0,00 -0,08
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. 76,6 76,6 76,6 76,6
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. 78,7 78,7 78,7 78,7
19. Konzernergebnis 2.703 -4.486 -274 -6.475
Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn-und Verlustrechnung umgegliedert

werden
20. Währungsdifferenzen 353 55 17 9
21. Sonstige 0 0 0 0
Übriges Ergebnis der Periode (nach 22. Steuern) 353 55 17 9
23. Gesamtergebnis der Periode 3.279 -5.498 -458 -8.108
Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode 2.926 -5.553 -475 -8.117
Anteilseigner der Muttergesellschaft 2.703 -4.486 -274 -6.475
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 223 -1.067 -201 -1.642
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode 3.279 -5.498 -458 -8.108
Anteilseigner der Muttergesellschaft 3.056 -4.431 -257 -6.466
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis 223 -1.067 -201 -1.642

KONZERN-BILANZ (IFRS) Aktiva

Aktiva

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per 30.06.2018 per 31.12.2017
(Rundungsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 66.465 66.825
Sachanlagen 96.658 103.872
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2.463 2.490
Latente Steuern 14.026 11.718
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 179.612 184.905
Vorräte 109.423 86.361
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 29.449 28.035
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 114.894 193.984
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 253.766 308.380
Aktiva, gesamt 433.378 493.285

KONZERN-BILANZ (IFRS) Passiva

Passiva

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per 30.06.2018 per 31.12.2017
(Rundunqsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- ---
Gezeichnetes Kapital 76.556 76.556
Kapitalrücklage 82.288 82.288
Gewinnrücklagen 51 51
Fremdwährungsrücklage -891 -908
Konzernbilanzgewinn 81.575 84.911
Nicht beherrschende Anteile -9.880 -7.679
Eigenkapital, gesamt 229.699 235.220
Sonstige Rückstellungen 1.060 1.060
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 832 855
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 119.863 72.751
Latente Steuerverbindlichkeiten 4.455 4.247
Langfristige Schulden, gesamt 126.210 78.913
Steuerrückstellungen 1.836 2.154
Sonstige Rückstellungen 1.649 2.704
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 20.744 107.109
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.616 25.295
Sonstige Verbindlichkeiten 39.624 41.890
Kurzfristige Schulden, gesamt 77.469 179.152
Passiva, gesamt 433.378 493.285

KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)

Konzernabschluss vom 1. Januar bis zum 30. Juni

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2018 2017
T€ T€
--- --- ---
Konzernergebnis -475 -8.117
-/+ Ertragsteuerertrag/-aufwand -1.577 -1.667
-/+ Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern -840 -112
-/+ Zinserträge und Zinsaufwendungen 5.947 5.044
- Gezahlte Zinsen -4.984 -3.654
+ Erhaltene Zinsen 163 211
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.684 3.191
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen -1.372 1.086
+/- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 57 -531
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung 0 -4.585
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -23.624 -23.632
+/- Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung -744 6.353
+/ Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -13.589 -10.777
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -36.354 -37.190
+ Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten 0 3
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 11
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte -1.380 -1.366
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 0 91
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -10 -1.285
+ Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten 0 18.115
- Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten -2.004 -7.535
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -3.394 8.034
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 20.070 13.809
+ Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen 50.000 0
- Auszahlungen für Transaktionskosten bei der Ausgabe von Anleihen -1.649 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -4.701 -1.036
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen -100.000 0
- Auszahlung für Dividende -3.062 -9.187
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -39.342 3.586
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -79.090 -25.570
+ Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0 -1
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 193.985 147.686
Finanzmittelfonds am Ende der Periode * 114.895 122.116
* davon als Sicherheit verpfändet 2.141 98

Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

KONZERNEIGENKAPITALSPIEGEL (IFRS)

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Alle Angaben in T€

(Rundungsdifferenzen möqlich)
Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Fremdwährungs-

rücklage
Konzern-

bilanzergebnis
Eigenkapital

vor nicht beherrschenden

Anteilen
Stand am 1. Januar 2017 76.556 82.288 51 -997 76.883 234.781
Periodenergebnis 0106/2017 0 0 0 0 -6.475 -6.475
Dividende 0 0 0 0 -9.187 -9.187
Sonstige Veränderungen 0 0 0 9 -29 -20
Stand am 30. Juni 2017 76.556 82.288 51 -989 61.192 219.099
Stand am 1. Januar 2018 76.556 82.288 51 -908 84.911 242.899
Periodenergebnis 0106/2018 0 0 0 0 -274 -274
Dividende 0 0 0 0 -3.062 -3.062
Sonstige Veränderungen 0 0 0 17 0 17
Stand am 30. Juni 2018 76.556 82.288 51 -891 81.575 239.579

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Alle Angaben in T€

(Rundungsdifferenzen möqlich)
Nicht

beherrschende

Anteile
Eigenkapital gesamt
Stand am 1. Januar 2017 -5.393 229.388
Periodenergebnis 0106/2017 -1.642 -8.117
Dividende 0 -9.187
Sonstige Veränderungen -16 -36
Stand am 30. Juni 2017 -7.051 212.047
Stand am 1. Januar 2018 -7.679 235.220
Periodenergebnis 0106/2018 -201 -475
Dividende 0 -3.062
Sonstige Veränderungen -2.000 -1.983
Stand am 30. Juni 2018 -9.880 229.699

Verkürzter Konzernanhang der PNE AG, Cuxhaven, für die ersten sechs Monate 2018

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 der PNE AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen.

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 zum 30. Juni 2018 wurden die neuen Standards IFRS 9 Finanzinstrumente und IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden erstmalig angewendet. Darüber hinaus wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017.

IFRS 9 Finanzinstrumente

IFRS 9 ersetzt die Vorschriften von IAS 39, die den Ansatz, die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten sowie die Wertminderung finanzieller Vermögenswerte betreffen. In Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften nach IFRS 9 wurden Vergleichszahlen nicht rückwirkend angepasst.

Klassifizierung und Bewertung

Ab 1. Januar 2018 stuft der Konzern seine finanziellen Vermögenswerte in die folgenden Bewertungskategorien ein:

Amortized Cost (AC): Vermögenswerte, die zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme gehalten werden, und bei denen diese Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen darstellen, werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Fair Value through OCI (FVOCI): Vermögenswerte, die zur Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme und zur Veräußerung der finanziellen Vermögenswerte gehalten werden, und bei denen die Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen darstellen, werden erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Veränderungen des Buchwerts werden im sonstigen Ergebnis ausgewiesen, mit Ausnahme der Wertminderungserträge oder -aufwendungen.
Fair Value through Profit or Loss (FVPL): Vermögenswerte, welche die Kriterien der Kategorien "AC" oder "FVOCI" nicht erfüllen, werden in der Kategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" bewertet.

Für nicht zu Handelszwecken gehaltene Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, übt der Konzern das Wahlrecht aus, diese unwiderruflich erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVOCI) zu bewerten. Direkt im Eigenkapital erfasste Veränderungen im beizulegenden Zeitwert werden zum Zeitpunkt der Ausgliederung nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Eine Gegenüberstellung der Kategorisierungen der finanziellen Vermögenswerte nach IAS 39 und IFRS 9 zum 1. Januar 2018 findet sich in Abschnitt 2. Finanzinstrumente.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden zum Fair Value bewertet, wenn sie zu Handelszwecken gehalten werden oder eine bedingte Gegenleistung aus einem Unternehmenserwerb i.S.d. IFRS 3 darstellen.

Alle anderen finanziellen Verbindlichkeiten werden wie nach IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Aus der Anwendung des IFRS 9 ergeben sich keine Umklassifizierungen für finanzielle Verbindlichkeiten.

Wertminderungen

Ab 1. Januar 2018 beurteilt der Konzern auf zukunftsgerichteter Basis die mit Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, verbundenen erwarteten Kreditverluste (expected loss Modell). Die Wertminderungsmethode ist abhängig davon, ob eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos vorliegt. Dabei werden grds. die erwarteten Kreditverluste für die nächsten zwölf Monate bestimmt. Bei einer signifikanten Erhöhung des Kreditrisikos erfolgt eine Ermittlung der über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste.

Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wendet der Konzern den gemäß IFRS 9 zulässigen vereinfachten Ansatz an, dem zufolge die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste ab der erstmaligen Erfassung der Forderungen zu erfassen sind.

Aus der Anwendung des expected loss Modells ergaben sich lediglich geringfügige Änderungen in der Höhe der Wertminderungen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich auf Basis der historischen Ausfallquoten und zukunftsgerichteter Informationen nur eine unwesentlich höhere Ausfallquote auf zu Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte ergibt,

IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden

IFRS 15 ersetzt IAS 18, IAS 11 sowie alle umsatzbezogenen Interpretationen und ist für fast alle Verträge mit Kunden anwendbar - die wesentlichen Ausnahmen sind Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Versicherungsverträge. Der Konzern hat die modifizierte retrospektive Übergangsmethode angewendet, so dass die Anpassung der Vorjahreszahlen unterbleibt.

Nach IFRS 15 ist Umsatz bei der Erfüllung von Leistungsverpflichtungen zu realisieren, d.h. bei der Übertragung eines zugesagten Gutes oder einer zugesagten Dienstleistung auf den Kunden. Enthält ein Vertrag mehrere Leistungsverpflichtungen, ist der Transaktionspreis eines Vertrags auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise auf die einzelnen Leistungsverpflichtungen aufzuteilen. Da im Falle mehrerer Leistungsverpflichtungen diese jeweils zu ihrem Einzelveräußerungspreis verkauft werden, ergeben sich aus dieser Aufteilung keine Änderungen durch IFRS 15.

Kontrolle über zugesagte Güter oder Dienstleistungen kann zeitpunkt- oder zeitraumbezogen auf Kunden übertragen werden.

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern und der Erbringung von Dienstleistungen werden zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden realisiert.

Falls die Leistung des Konzerns einen Vermögenswert erstellt, der keine alternative Nutzungsmöglichkeit für den Konzern aufweist, und ein Rechtsanspruch auf Bezahlung der erbrachten Leistung vorliegt, erfolgt die Übertragung der Kontrolle und somit die Umsatzrealisierung zeitraumbezogen gemäß dem Fertigstellungsgrad. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt, die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen werden. Von Subunternehmern erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrades berücksichtigt. Insgesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen ermittelt.

Insgesamt ergeben sich aus der Anwendung von IFRS 15 keine Auswirkungen zum 1. Januar 2018 und auf den Zwischenabschluss.

2. Finanzinstrumente

Im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 sind keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen, mit Ausnahme der bereits in Kapitel "6.c Vermögenslage" im Konzernzwischenlagebericht für das erste _Halbjahr 2018 beschriebenen Veränderungen, zu den im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2017 aufgeführten Werten aufgetreten.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten. Für den 31.12.2017 bzw. 1.1.2018 werden für finanzielle Vermögenswerte sowohl die Kategorien nach IAS 39 als auch nach IFRS 9 dargestellt.

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Kategorie gem. Kategorie gem. gesamt Fair Value
IAS 39 IFRS 9 TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Per 30.06.2018
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR AC 114.894 114.894
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR AC 8.280 8.280
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR AC 31 31
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR AC 5.505 5.505
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
LaR AC 592 592
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS FVOCI 2 2
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS FVOCI 1.795 1.795
Sonstige Ausleihungen LaR AC 178 178
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR AC 26 26
131.304 131.304
Summe AC 129.507 129.507
Summe FVOCI 1.797 1.797
Per 31.12.2017/1.1.2018
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR AC 193.984 193.984
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR AC 5.119 5.119
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR AC 61 61
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR AC 4.455 4.455
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche,

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
LaR AC 642 642
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS FVOCI 27 27
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS FVOCI 1.785 1.785
Sonstige Ausleihungen LaR AC 178 178
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR AC 25 25
206.276 206.276
Summe AC 204.464 204.464
Summe FVOCI 1.812 1.812

LaR = Kredite und Forderungen

AfS = zur Veräußerung verfügbare finanzielle

Vermögenswerte

AC = Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVOCI = Zum beizulegenden Zeitwert bewertet

(Wertänderungen im OCI)

Die in die Kategorie FVOCI eingestuften Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe von TEUR 1.797 (31. Dezember 2017: TEUR 1.812) zu Anschaffungskosten, welche eine geeignete Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.

Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Wandelschuldverschreibungen, Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Finanzverbindlichkeiten.

Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden analog zum 31. Dezember 2017 auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen ermittelt. In der aktuellen Berichtsperiode wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen. Es haben sich keine Veränderungen der Kategorien aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 ergeben.

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Kategorie gem. gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Fair Value
IFRS 9 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Per 30.06.2018
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 13.616 13.616 0 0 13.616
Festverzinslich
Anleihen FLAC 54.811 0 54.811 0 57.541
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 72.867 8.569 21.208 43.089 77.176
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 1.072 1.072 0 0 1.072
Verb. aus Leasingverhältnissen 577 186 391 0 577
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 10.917 10.917 0 0 10.917
Derivate
Zinsswap FLHfT 363 0 363 0 363
154.223 34.360 76.773 43.089 161.262
Per 31.12.2017/1.1.2018
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 25.295 25.295 0 0 25.295
Festverzinslich
Anleihen FLAC 105.816 99.459 6.357 0 107.933
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 72.349 6.383 20.383 45.583 74.370
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 1.087 1.087 0 0 1.087
Verb. aus Leasingverhältnissen 608 179 429 0 608
205.155 132.403 27.169 45.583 209.293

FLHfT = Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten

FLAC = Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

3. Konsolidierungskreis

Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem 31. Dezember 2017 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:

Wertewind GmbH, Husum (100 Prozent),
PNE WIND Park Schlenzer GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park Wahlsdorf GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),
PNE WIND Park XIX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),

Es handelt sich hierbei um vor kurzem durch die PNE-Gruppe gegründete Gesellschaften bzw. um übernommene Gesellschaften, die vor kurzem gegründet wurden. Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesen Vorgängen zum 30. Juni 2018 nicht ergeben.

4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen wir auf Kapitel 9 des Konzernzwischenlageberichts.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2018 hat sich lediglich in der Zusammensetzung der einzelnen Segmente geändert.

Das Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" wurde um die erstmalig konsolidierten Gesellschaften Wertewind GmbH, PNE WIND Park Schlenzer GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Wahlsdorf GmbH & Co. KG und die PNE WIND Park XIX GmbH & Co. KG erweitert.

Für weitere Details zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Konzernanhang 2017.

Den Werten per 30. Juni 2018 sind die Werte per 30. Juni 2017 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2017 gegenübergestellt.

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(Rundungsdifferenzen möglich) Projektierung von

Windkraftanlagen in T€
Stromerzeugung in T€ Konsolidierung in T€ PNE AG Konzern in T€
2018 2018 2018 2018
2017 2017 2017 2017
Umsatzerlöse extern 21.736

36.097
6.676

3.354
0

0
28.413

39.451
Umsatzerlöse mit 10.456 281 -10.737 0
anderen Segmenten 9.125 297 -9.423 0
Bestandsveränderungen 3.960 0 2.263 6.223
1.644 0 6.623 8.267
Sonstige betriebliche 2.653 871 0 3.524
Erträge 2.125 167 -56 2.235
Gesamtleistung 38.805 7.828 -8.474 38.159
48.991 3.818 -2.856 49.953
Abschreibungen -1.531

-1.831
-3.650

-1.360
496

0
-4.684

-3.191
Betriebsergebnis 9.002

-4.075
1.516

312
-6.465

-1.190
4.053

-4.954
Zinsen und ähnliche 2.909 0 -2.746 163
Erträge 2.686 0 -2.475 211
Zinsen und ähnliche -7.193 -1.661 2.746 -6.108
Aufwendungen -7.514 -217 2.475 -5.255
Steueraufwand und - -567 204 1.939 1.577
ertrag 1.341 -31 357 1.667
3.112 282 0 3.394
Investitionen 2.559 7.627 0 10.186
Segmentvermögen 534.356 112.260 -213.238 433.378
599.187 115.249 -221.152 493.285
Segmentschulden 350.036 101.656 -248.013 203.679
401.001 116.670 -259.606 258.065
Segmenteigenkapital 184.320 10.604 34.775 229.699
198.186 -1.420 38.453 235.220

Cuxhaven, 8. August 2018

PNE AG, Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die PNE AG, Cuxhaven

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der PNE AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht inhaltlich geprüft ist.

Hamburg, den 8. August 2018

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Dr. Probst) (Meyer)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE AG, Vorstand

Markus Lesser

Jörg Klowat

Kurt Stürken