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PNE AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 10, 2017

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Interim / Quarterly Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2017

PNE WIND AG, Cuxhaven

Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2017

Verkürzter Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2017

1. Politische Rahmenbedingungen

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016 in den folgenden Ländern verändert.

Deutschland

Windenergie-Onshore (EEG 2017)

In Deutschland hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 zu Veränderungen der Rahmenbedingungen geführt. Das neugefasste Gesetz trat zum 1. Januar 2017 in Kraft. Auch im EEG 2017 gilt weiterhin die Vorgabe, den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 33 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung mindestens 80 Prozent betragen.

Seit 2017 wird die Förderung für Erneuerbare-Energien-Anlagen über Ausschreibungen ermittelt. Dabei werden für Windparks an Land in den Jahren 2017, 2018 und 2019 jeweils 2.800 Megawatt (MW) ausgeschrieben. Anschließend ist eine Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmenge auf 2.900 MW brutto vorgesehen. Repowering-Projekte sind in das Ausschreibungsvolumen einbezogen.

Windparks an Land, die bis Ende 2016 eine Genehmigung erhalten haben und in 2017 oder 2018 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten (Übergangsregel des EEG 2014). Dies nutzen die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe mit verschiedenen Windparks.

Aufgrund fehlender, aber notwendiger Investitionen in das Übertragungsnetz wurde der Windenergieausbau in sogenannten Netzengpass-Regionen in Norddeutschland vorübergehend auf jährlich 958 MW pro Jahr begrenzt.

Windenergie-Offshore - Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)

In Kraft getreten ist auch das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG). Bei der Windenergie auf See hält der Gesetzgeber an dem Ausbauziel von 15 GW bis zum Jahr 2030 fest. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht das neue Gesetz in den Jahren 2021 und 2022 einen Zubau von 500 MW und anschließend ein jährliches Zubauvolumen von 700 MW bis 2025 vor, das ab 2026 bis 2030 auf bis zu 900 MW ausgeweitet werden soll.

Windparks auf See, die bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung beziehen (Übergangsregel des EEG 2014).

Für Offshore-Windparks, die nach 2020 in Betrieb gehen, sieht das Gesetz, ein Ausschreibungssystem vor. Die Einführung dieses Systems erfolgt in zwei Schritten: Offshore-Windparks, welche zwischen 2021 und 2025 in Betrieb genommen werden sollen, haben über zwei Ausschreibungsrunden in 2017 und 2018 im Umfang von jeweils 1.550 MW die Möglichkeit, eine staatliche Förderung zu erhalten. Teilnehmen dürfen an diesem sogenannten Übergangssystem Windparks, für die vor dem 1. August 2016 nach der Seeanlagenverordnung eine Genehmigung erteilt worden ist oder ein Plan festgestellt wurde bzw. ein Erörterungstermin nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz durchgeführt worden ist. Das von der PNE WIND AG entwickelte und bereits verkaufte Projekt "Gode Wind 3" hat in der ersten Ausschreibung einen Zuschlag erhalten.

Nach Ablauf dieses Übergangssystems sollen Flächen im Rahmen der Umstellung auf das "zentrale Modell" künftig staatlich voruntersucht und ausgeschrieben werden.

Türkei

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionsverfahrens ermöglicht. Erste regionale Auktionsrunden sind im Juni 2017 durchgeführt worden. Die Ergebnisse zeigen einen großen Wettbewerb um die Vorlizenzen.

2. Unternehmensstruktur

Die Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember 2016 werden im verkürzten Konzernanhang unter 3. Konsolidierungskreis erläutert.

3. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 zum 30. Juni 2017 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt.

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren zum 30. Juni 2017 insgesamt 359 Personen (im Vorjahr: 360) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Teilbereich Windkraft onshore

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde im ersten Halbjahr 2017 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 30. Juni 2017 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.321 60 53 1.434
Bulgarien 121 0 0 121
Frankreich 308 82 41 431
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 102 14 0 116
Kanada 555 0 0 555
Polen 223 42 0 265
Rumänien 54 102 0 156
Südafrika 170 30 0 200
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 317 280 0 597
Total 4.013 738 94 4.845

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Deutschland

In Deutschland bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2017 Onshore-Windparkprojekte mit einer Nennleistung von rund 1.434 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Von diesen befanden sich zum Ende des zweiten Quartals 2017 Windparks mit einer Nennleistung von rund 53 MW in Bau. Dabei handelt es sich um Windpark-Projekte, die noch in 2016 die erforderlichen Genehmigungen erhielten und daher nicht an Ausschreibungsverfahren teilnehmen mussten. Die Windparks "Kührstedt-Alfstedt" (rd. 43 MW) in Niedersachsen sowie "Kirchengel" (9,9 MW) in Thüringen sollen noch im laufenden Geschäftsjahr komplett fertig gestellt und in Betrieb genommen werden.

Abgeschlossen werden konnte der Bau des Repoweringprojektes "Windpark Altenbruch" (Niedersachsen), in dem die beiden letzten Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 6 MW errichtet und in Betrieb genommen wurden. Im Windpark "Kirchengel I" (Thüringen) wurden zwei Windenergieanlagen mit zusammen 6,6 MW Nennleistung fertig gestellt. Eine weitere befindet sich noch in Bau.

Im Berichtszeitraum wurden Projektrechte im Volumen von 17,4 MW an Projektpartner veräußert. Projektrechte im Volumen von 8 MW hat PNE WIND von Projektpartnern übernommen.

Auslandsmärkte

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016 gab es folgende Veränderungen:

Frankreich

In Frankreich befanden sich zum Ende des ersten Halbjahres 2017 drei Windparks mit einer Nennleistung von rund 41 MW in Bau. Für einen dieser Windparks mit einer Nennleistung von 9 MW erfolgte der Baubeginn im zweiten Quartal. Die beiden anderen Windparks gehören zum Umfang eines Rahmenvertrages für französische Windparks, der Anfang 2016 mit John Laing Investments Ltd. abgeschlossen wurde.

Teilbereich Windkraft offshore

Im Berichtszeitraum konnte ein weiterer großer Erfolg im Offshore-Bereich erreicht werden: Das in der Nordsee gelegene Offshore-Windpark-Projekt "Atlantis I" wurde im Januar 2017 an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall veräußert. Das Projekt "Atlantis I" wurde nach Zahlung eines Betrages im unteren zweistelligen Millionenbereich übergeben. Über Meilensteinzahlungen profitiert PNE WIND zusätzlich an einer weiteren Wertsteigerung des Projekts infolge der Weiterentwicklung durch Vattenfall. Wie schon bei den bereits früher veräußerten Offshore-Projekten "Borkum Riffgrund" und "Gode Wind" soll PNE WIND auch bei "Atlantis I" langfristig als Dienstleister an der weiteren Entwicklung des Offshore-Windpark-Projekts beteiligt bleiben und damit auch hier seine ausgeprägte Expertise einbringen.

PNE WIND hatte "Atlantis I" in 2013 erworben und seitdem kontinuierlich weiter entwickelt. Damit konnten die Rahmendaten so verändert werden, dass in dem Projekt 73 Windenergieanlagen der Multi-Megawattklasse errichtet werden können. Das Projekt befindet sich in der Nordsee, etwa 84 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum im Gebiet der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland.

Die hohe Kompetenz des Offshore-Bereichs von PNE WIND zeigt sich in sichtbaren Erfolgen auf See: Bei der ersten deutschen Ausschreibung für Offshore-Windparks erhielt das von der PNE WIND AG entwickelte Projekt "Gode Wind 3" als eines von vier Projekten einen Zuschlag.

Drei vom Offshore-Bereich entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden inzwischen von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1" sowie "Gode Wind" 1 und 2 mit zusammen 894 MW Nennleistung erzeugen auf der Nordsee umweltfreundlichen Strom. Für das ebenfalls von PNE WIND entwickelte und veräußerte Projekt "Borkum Riffgrund 2" hat DONG Energy als Käufer in 2016 die Entscheidung zur Finanzierung und zum voraussichtlichen Bau in 2019 getroffen.

Überblick über die Referenzen des Offshore-Bereiches der PNE WIND AG per 30. Juni 2017:

Verkaufte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund 1 8 78 312
1 Borkum Riffgrund 2 6 56 448
1 Gode Wind 1 & 2 8 / 8 55 + 42 582
1 Gode Wind 3 & 4 5 / 4 14 + 42 450
2 Atlantis I 3 73 584
4 HTOD5 (Nautilus II) 2 68 476
Total 428 2.852

Phase 1 = Projektfindungsphase Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt Phase 3 = Erörterungstermin erfolgt

Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt

Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt

Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt

Phase 7 = im Bau

Phase 8 = in Betrieb

Davon bereits fertiggestellte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund 1 In Betrieb 78 312
1 Gode Wind 1 In Betrieb 55 330
1 Gode Wind 2 In Betrieb 42 252
Total 175 894

Durch die 2016 beschlossenen Änderungen des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) haben sich die Risiken für weitere Offshore-Projekte, die von der PNE WIND AG entwickelt werden, zum Jahresende 2016 deutlich erhöht. Seitdem hat es keine weiteren Veränderungen gegeben. Durch die vorgenannten Gesetzesänderungen kann die Realisierung der Projekte deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG bereitete zum Ende des Berichtszeitraums weiterhin eine Verfassungsbeschwerde gegen Teile des Windenergie-auf-See-Gesetzes vor. Laut zweier Rechtsgutachten sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere werden durch das Gesetz gutgläubig getätigte Investitionen ohne Entschädigungsvorschrift durch eine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung entwertet. Basierend auf dieser Einschätzung ist der Vorstand der PNE WIND AG weiterhin der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in diesen Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte. Die Verfassungsbeschwerde wurde nach Ende des Berichtszeitraums Ende Juli 2017 eingereicht.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Gebiete.

Im Offshore-Bereich prüft die PNE WIND AG derzeit auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten stattfinden können.

Offshore gesamt

Die Kompetenz in der Entwicklung von Offshore-Windparks zeigt sich in den Offshore-Referenzen: Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Offshore-Projekte wurden von den Käufern mit 175 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von 894 MW bereits errichtet und in Betrieb genommen. PNE WIND ist in den verkauften Projekten als Dienstleister aktiv.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Laubuseschbach", "Gerdau-Schwienau" und "Pülfringen", das 142 MW-Windpark-Portfolio (als At-Equity Unternehmen bzw. über die Beteiligungsergebnisse) sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Die PNE WIND AG hatte den an der Betreibergesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Im Januar 2017 ist die PNE WIND AG dieser vertraglichen Zusage nachgekommen und hat die Anteile an der HKW Silbitz GmbH & Co. KG zu einem Preis von rund 7,5 Mio. Euro übernommen.

Das Segment Stromerzeugung hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 ein EBIT von 0,3 Mio. Euro (im Vorjahr 3,8 Mio. Euro) erreicht. Im Vorjahr war das 142 MW-Windpark-Portfolio mit seinen Ergebnisbeiträgen im Segment Stromerzeugung zum Halbjahr noch enthalten und macht somit den entscheidenden Unterschied zum diesjährigen Halbjahres-EBIT-Ergebnis aus.

Veränderungen

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2016 gab es im operativen Bereich darüber hinaus keine weiteren wesentlichen Änderungen. Zu Änderungen im regulatorischen Rahmen gelten die Aussagen im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen".

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und dargestellt.

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a. Umsatz und Ertragslage

Gesamtleistung / Umsatz

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im ersten Halbjahr 2017 eine Gesamtleistung von 50,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 61,1 Mio. Euro). Davon entfallen 39,5 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 44,8 Mio. Euro), 8,3 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 12,2 Mio. Euro) sowie 2,2 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Im Vorjahr waren die Gesamtleistung, Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen höher als im ersten Halbjahr 2017, da aufgrund der Endphase des Portfolio-Aufbaus im Vorjahr die MW-Anzahl der in Betrieb genommenen, mit Bau befindlichen oder veräußerten Windparks höher war.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 28,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 32,4 Mio. Euro) gegenüber. Somit liegt die Materialaufwandsquote im Konzern im Bereich des Vorjahreswerts.

Der Personalaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 12,1 Mio. Euro im Konzern und reduzierte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (13,1 Mio. Euro). In der Vorjahresperiode wurde im ersten Halbjahr die Mitarbeiterzahl reduziert, dies führte zum Teil zu zusätzlichen Kosten wie z. B. zu Abfindungen etc.. Die Auswirkungen der Mitarbeiterreduzierung führten daher erst im 1. Halbjahr 2017 vollständig zu einer Reduzierung der Personalkosten. Die Mitarbeiteranzahl per 30. Juni 2017 im Konzern belief sich auf 359 Personen (per 30. Juni 2016: 360 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,0 Mio. Euro) sind auf dem Niveau des Vorjahreswertes und gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand, im Wesentlichen beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den Windparks "Gerdau-Schwienau" und "Pülfringen", sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen.

Die Abschreibungen reduzierten sich um 2,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,0 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen beim Holzheizkraftwerk Silbitz sowie bei den im Konzern konsolidierten Projekten "Gerdau-Schwienau" und "Pülfringen" angefallen. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den nicht mehr im Konzern angefallenen laufenden Abschreibungen der Portfolio-Projekte, welche Ende 2016 verkauft wurden.

Die Zinsaufwendungen reduzierten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8,4 Mio. Euro auf 5,3 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der nicht mehr im Konzern vorhandenen Projektfinanzierungen des im letzten Jahr verkauften Windpark-Portfolios gesunken.

EBIT und EPS

Auf Konzernebene wurde im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis (EBIT) von -5,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,4 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von -9,7 Mio. Euro (im Vorjahr: -9,5 Mio. Euro) erzielt. Die negativen Ergebnisse im ersten Halbjahr 2017 stehen wesentlich im Zusammenhang mit dem Aufbau des europäischen Windparkportfolios im Eigenbesitz (im Vorjahr war ebenfalls ein Zusammenhang zu dem damals im Aufbau befindlichen Windpark-Portfolio gegeben). Die in diesem Portfolio im ersten Halbjahr 2017 aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten -Gewinne vor Steuern betragen rund 4,5 Mio. Euro (die auf Konzernebene eliminierten Gewinne vor Steuern betrugen im Vorjahr, bezogen auf das damalige Windparkportfolio, rund 2,5 Mio. Euro).

Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf -6,5 Mio. Euro (im Vorjahr: -7,8 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,08 Euro (im Vorjahr: -0,10 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf -0,08 Euro (im Vorjahr: -0,10 Euro).

Aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses und der im Berichtszeitraum durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von 9,2 Mio. Euro reduzierte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 61,2 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 76,9 Mio. Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Berichtszeitraum die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 3,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,2 Mio. Euro) erzielt. Die Umsatzreduzierung im Bereich Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr ist darin begründet, dass ein großer Teil des 142 MW-Windpark-Portfolios, welches Ende 2016 verkauft wurde, im ersten Halbjahr 2016 bereits im laufenden Betrieb war und somit wesentlich zu den Umsatzerlösen des Bereichs Stromerzeugung beigetragen hat.

Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) in den Konzern der PNE WIND AG einbezogen:

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01.01. - 30.06. 01.01. - 30.06.
2017 2016
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WKN Teilkonzern Mio. EUR Mio. EUR
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Umsatzerlöse 15,1 24,0
Gesamtleistung 18,8 29,6
Personalaufwand -4,2 -5,5
Sonstiger betrieblicher Aufwand -3,8 -3,7
EBIT -2,9 -5,9
Mitarbeiterzahl per 30.06. des Jahres 137 MA 144 MA

In den Ergebnissen des Konzerns spiegeln sich u.a. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider. Die Vorleistungen für in- und ausländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, werden im Konzern konsolidiert und haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Die bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen zum 30. Juni 2017 rund 4,5 Mio. Euro.

b. Finanzlage / Liquidität

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 30. Juni 2017 standen den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen sowie freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von zusammen 174,8 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 0,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 89,0 Mio. Euro, davon 3,9 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 122,1 Mio. Euro
freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 10 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 42,7 Mio. Euro.

Die PNE WIND AG und WKN AG verfügen zudem zusammen über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 10,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme per 30. Juni 2017: 0,5 Mio. Euro).

Erläuterung:

Die PNE WIND-Gruppe verfügt über einen Betriebsmittel-Konsortialkredit über 10 Mio. Euro und eine Avalkreditfazilität in Höhe von 10 Mio. Euro. Der Konsortialkredit und die Avalkredit-Fazilität haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017.

Beide Kreditlinien enthalten Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen, die bei Nichteinhaltung einen Kündigungsgrund zugunsten der Kreditgeber darstellen. Zum 30. Juni 2017 wurden alle Finanzkennzahlen von der PNE WIND-Gruppe eingehalten.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -37,2 Mio. Euro (im Vorjahr: -40,4 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtzeitraums,
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolio-Projekte, die Weiterentwicklung der Projektpipeline und die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit).

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen sowie aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe 8,0 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe -0,4 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte. Die Investitionen in konsolidierte Einheiten in Höhe von 7,5 Mio. Euro betreffen den Kauf der Anteile an dem Holzheizkraftwerk "Silbitz". Der Verkauf der Anteile an der PNE WIND Atlantis I GmbH und die damit zusammenhängende Rückzahlung der Gesellschafterdarlehen führen zu einer Einzahlung aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von 18,1 Mio. Euro.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3,6 Mio. Euro (im Vorjahr: -5,8 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -1,0 Mio. Euro, u.a. durch die Rückführung der Konsortialkreditlinien und Betriebsmittellinien der WKN AG,
die Dividendenzahlung in Höhe von -9,2 Mio. Euro,
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 13,8 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der in Realisierung befindlichen Windparkprojekte "Kührstedt" und "Longeves" verwendet wurden.

Im Berichtszeitraum gab es keine Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019. Zum Stichtag 30. Juni 2017 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.556.026,00 Euro.

Zum Stichtag 30. Juni 2017 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 122,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 39,4 Mio. Euro).

c. Vermögenslage

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30.06.2017 31.12.2016
Mio. EUR Mio. EUR
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Aktiva
Summe der langfristigen Vermögenswerte 144,2 142,2
Immaterielle Vermögenswerte 67,1 67,4
Sachanlagen 38,1 39,2
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 29,7 28,5
Latente Steuern 9,3 7,1
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 259,0 289,8
Vorräte 106,3 112,9
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 29,9 28,4
Steuerforderungen 0,7 0,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 122,1 147,7
Bilanzsumme 403,2 432,0

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 403,2 Mio. Euro. Damit verringerte sich der Wert um rund 6,7 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2016.

BILANZ AKTIVA

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 142,2 Mio. Euro zum Jahresende 2016 auf aktuell 144,2 Mio. Euro zu. Zum 30. Juni 2017 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 67,1 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2016. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 63,4 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 23,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 1,1 Mio. Euro auf 38,1 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 39,2 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (11,8 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (12,0 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (3,6 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,8 Mio. Euro) und der Windparks "Gerdau und Pülfringen" (6,7 Mio. Euro).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 289,8 Mio. Euro (31. Dezember 2016) auf 259,0 Mio. Euro per 30. Juni 2017 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung der Zahlungsmittel (-25,6 Mio. Euro) und des Vorratsvermögens (-6,6 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,6 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2016: 13,2 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen reduzierten sich von 105,0 Mio. Euro (31. Dezember 2016) auf 95,5 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Reduzierung auf den Abgang der Vorräte des Offshore Projekts Atlantis I im Rahmen des Verkaufs des Projekts im 1. Quartal 2017 zurückzuführen.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (11,2 Mio. Euro),
die Offshore-Projekte "Atlantis II - III" (12,8 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Deutschland (23,4 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Polen (12,4 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Italien (8,2 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Frankreich (9,5 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Schweden (4,5 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in den USA (5,9 Mio. Euro),
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,6 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (3,0 Mio. Euro).

Die in den Vorratsbeständen enthaltenen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 7,9 Mio. Euro um 2,8 Mio. Euro auf 10,7 Mio. Euro verändert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 122,1 Mio. Euro zum 30. Juni 2017 (per 31. Dezember 2016: 147,7 Mio. Euro).

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30.06.2017 31.12.2016
Mio. EUR Mio. EUR
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Passiva
Eigenkapital 212,0 229,4
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,9 0,9
Rückstellungen 4,4 11,9
Langfristige Verbindlichkeiten 28,0 119,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 141,1 53,6
Abgegrenzte Umsatzerlöse 16,8 16,3
Bilanzsumme 403,2 432,0

BILANZ PASSIVA

Auf der Passivseite verringerte sich das Konzerneigenkapital von 229,4 Mio. Euro (31. Dezember 2016) auf 212,0 Mio. Euro zum 30. Juni 2017. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die Dividendenausschüttung im Juni 2017. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2017 ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2016: ca. 53 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2016: ca. 47 Prozent).

Der Rückgang der Rückstellungen ist insbesondere auf die Veräußerung des Projekts Atlantis I und den damit einhergehenden Abgang der Rückstellungen für eine variable Kaufpreisverpflichtung zurückzuführen.

Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich von 119,9 Mio. Euro Ende 2016 auf 28,0 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 25,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2016: 116,5 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2016 befand sich noch die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro unter den langfristigen Verbindlichkeiten. Aufgrund der Fälligkeit Ende Mai 2018 wird diese jetzt unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,6 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 18,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2016: 11,3 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig) enthalten:

die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) "Silbitz" (1,0 Mio. Euro, davon langfristig 0,3 Mio. Euro),
die Finanzierung des Gebäudes der PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven (2,6 Mio. Euro, davon langfristig 2,4 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen der Windparks "Gerdau Schwienau" und "Pülfringen" (8,1 Mio. Euro, davon langfristig 6,9 Mio. Euro) und
Projektzwischenfinanzierungen für die im Bau befindlichen Projekte in Deutschland und Frankreich (13,6 Mio. Euro, davon langfristig 8,1 Mio. Euro).

Am 30. Juni 2017 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Es gab keine Veränderung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2016 (76.556.026 Stück).

Im ersten Halbjahr 2017 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 53,6 Mio. Euro (31. Dezember 2016) auf 141,1 Mio. Euro, im Wesentlichen durch den jetzigen Ausweis der 100 Mio. Euro Unternehmensanleihe unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 15,7 Mio. Euro (31. Dezember 2016) auf 12,3 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (per 31. Dezember 2016: Nettoliquidität) (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 30. Juni 2017 somit -11,0 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 20,1 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 keine wesentlichen Änderungen mit Ausnahme der Bestellung von Herrn Dr. Kruse, Herrn Egger und Herrn Schuhbauer ergeben.

8. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

9. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Nach Ende des Berichtszeitraums wurde im Juli 2017 das US-amerikanische Windparkprojekt "Vivaldi" veräußert. Die Windkraft Nord USA Inc., ein Unternehmen des Husumer Projektentwicklers und mehrheitlich zur PNE WIND-Gruppe gehörenden WKN AG, hat die Projektrechte am US-Windenergievorhaben "Vivaldi Springtime" an die Pattern Energy Group 2 LP ("Pattern Development") verkauft. Pattern Development ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung von Erneuerbaren-Energien- und Stromnetz-Projekten. In seiner langen Geschichte im Windenergiesektor hat Pattern Development bislang Windprojekte mit über 4.000 Megawatt entwickelt, finanziert und in Betrieb genommen.

Die Rechte des 80 Megawatt-Projektes Vivaldi Springtime im US-Bundesstaat Montana wurden baureif inklusive des Power-Purchase-Agreements (PPA / Stromabnahmevertrag) und des Netzanschlusses an Pattern Development verkauft. Vivaldi Springtime ist nach US-Recht eine sogenannte "qualifizierte Anlage" und genießt somit als Erneuerbare-Energien-Anlage einen Abnahmevorrang.

Der Baubeginn ist für 2017 geplant, die Inbetriebnahme soll Mitte 2018 erfolgen. Die Vertragspartner haben darüber hinaus eine Option für eine Erweiterung des Projektes vereinbart.

10. Risiko- und Chancenbericht

Informationen zu Chancen und Risiken der PNE WIND AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2016, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pnewind.com verfügbar ist.

Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2016 dargestellten Risiken festgestellt.

11. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

12. Ausblick / Prognose

Die PNE WIND-Gruppe ist ein international auf drei Kontinenten tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland und einer der erfahrensten On- und Offshore-Windpark-Projektierer. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bearbeitet es die gesamte Wertschöpfungskette rund um Windparks von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Windparks bis hin zum Repowering - also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik.

Wir wollen Projekte mit einer hohen Qualität, die internationale Standards erfüllt und eine gesicherte Projekt-Finanzierung auf internationalem Niveau möglich macht, entwickeln. Möglich ist eine solche Projekt-Qualität durch die Sicherstellung der Prognose für den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.

Die Effektivität über die gesamte Wertschöpfungskette soll jedoch weiter gesteigert werden, um eine Senkung der Projektkosten zu erreichen. Zusätzlich gilt es, neue Zukunftsmärkte in Wachstumsregionen zu erschließen und eine Optimierung der Wertschöpfungskette vor allem im Dienstleistungsbereich, dem Betriebsmanagement für Windparks und Umspannwerke, zu erreichen.

Nach dem erfolgreichen Aufbau und Verkauf eines Windpark-Portfolios im vergangenen Jahr verfolgen wir das Ziel, bis 2019/2020 ein europäisches Portfolio mit Windparks von insgesamt über 200 MW zu realisieren und dabei auch die eigenen Stromerzeugungskapazitäten weiter aufzubauen. Das Portfolio soll vorrangig Windparks in Deutschland und Frankreich umfassen, die sich bereits in der Entwicklung befinden. Mit dem Bau der ersten deutschen Windparks wurde bereits im ersten Halbjahr 2017 begonnen. Der Aufbau des neuen Portfolios kann durch selbstentwickelte Windpark-Projekte, den Zukauf von Altwindparks zum späteren Repowering und den verstärkten Ankauf von teilentwickelten Projekten erfolgen.

Die für diese Planungen erforderlichen Anfangsinvestitionen werden sich auf die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 auswirken. Für 2017 erwartet der Vorstand daher unverändert ein Konzern-EBIT im Bereich von 0 bis 15 Mio. Euro. Trotz der notwendigen Investitionen in die Zukunft erwarten wir also auch im Jahre 2017 positive Ergebnisse.

Cuxhaven, 9. August 2017

PNE WIND AG, Vorstand

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017

KONZERN GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)

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Alle Angaben in T€ II. Quartal II. Quartal Periode Periode
(Rundungsdifferenzen möglich) 01.04.2017-30.06.2017 01.04.2016-30.06.2016 01.01.2017-30.06.2017 01.01.2016-30.06.2016
--- --- --- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 19.027 32.861 39.451 44.804
2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.667 6.357 8.267 12.169
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.676 719 2.235 4.088
4. Gesamtleistung 25.370 39.937 49.953 61.061
5. Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen -16.396 -26.895 -28.677 -32.361
6. Personalaufwand -5.783 -6.012 -12.082 -13.121
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlage -1.823 -2.991 -3.191 -5.989
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.653 -5.701 -10.957 -11.029
9. Betriebsergebnis -5.285 -1.662 -4.954 -1.439
10. Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen 157 -13 619 8
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107 251 211 379
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen -39 -23 -354 -52
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.646 -4.384 -5.255 -8.357
14. Ergebnis vor Steuern -7.706 -5.831 -9.733 -9.461
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.170 771 1.667 16
16. Sonstige Steuern -17 -38 -51 -81
17. Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen -5.553 -5.098 -8.117 -9.526
18. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis -1.067 -998 -1.642 -1.756
19. Konzernergebnis -4.486 -4.100 -6.475 -7.770
Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR -0,06 -0,05 -0,08 -0,10
Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR -0,06 -0,05 -0,08 -0,10
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. 76,6 76,6 76,6 76,6
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. 78,7 78,6 78,7 78,6
19. Konzernergebnis -4.486 -4.100 -6.475 -7.770
Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
20. Währungsdifferenzen 55 -315 9 -575
21. Sonstige 0 0 0 0
22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) 55 -315 9 -575
23. Gesamtergebnis der Periode -5.498 -5.413 -8.108 -10.101
Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode -5.553 -5.098 -8.117 -9.526
Anteilseigner der Muttergesellschaft -4.486 -4.100 -6.475 -7.770
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -1.067 -998 -1.642 -1.756
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode -5.498 -5.413 -8.108 -10.101
Anteilseigner der Muttergesellschaft -4.431 -4.415 -6.466 -8.345
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis -1.067 -998 -1.642 -1.756

KONZERN-BILANZ (IFRS)

Aktiva

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Aktiva per 30.06.2017 per 31.12.2016
(Rundungsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 67.127 67.400
Sachanlagen 38.102 39.230
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 29.702 28.452
Latente Steuern 9.256 7.136
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 144.187 142.218
Vorräte 106.341 112.946
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 30.572 29.144
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 122.116 147.686
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 259.029 289.776
Aktiva, gesamt 403.216 431.994

Passiva

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Passiva per 30.06.2017 per 31.12.2016
(Rundungsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- ---
Gezeichnetes Kapital 76.556 76.556
Kapitalrücklage 82.288 82.288
Gewinnrücklagen 51 51
Fremdwährungsrücklage -989 -997
Konzernbilanzgewinn 61.192 76.883
Minderheitenanteile -7.051 -5.393
Eigenkapital, gesamt 212.047 229.388
Sonstige Rückstellungen 1.061 7.945
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 879 902
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 25.429 116.491
Latente Steuerverbindlichkeiten 2.519 3.347
Langfristige Schulden, gesamt 29.888 128.685
Steuerrückstellungen 1.251 1.565
Sonstige Rückstellungen 2.107 2.403
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 107.672 11.131
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.300 15.692
Sonstige Verbindlichkeiten 37.951 43.130
Kurzfristige Schulden, gesamt 161.281 73.921
Passiva, gesamt 403.216 431.994

KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)

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Konzernabschluss vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2017 2016
T€ T€
--- --- --- ---
Konzernergebnis -8.117 -9.527
-/+ Ertragsteuerertrag/-aufwand -1.667 -16
-/+ Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern -112 -87
-/+ Zinserträge und Zinsaufwendungen 5.044 7.978
- Gezahlte Zinsen -3.654 -6.587
+ Erhaltene Zinsen 211 322
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.191 5.989
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen 1.086 -1.357
+/- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -531 -532
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Entkonsolidierung -4.585 0
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -23.632 -44.828
+/- Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung 6.353 -766
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -10.777 9.034
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -37.191 -40.377
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 11 30
+ Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten 3 0
- Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte -1.366 -514
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 91 46
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -1.285 -6
+ Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten 18.115 0
- Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten -7.535 0
Cash Flow aus Investitionstätigkeit 8.035 -444
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 13.809 22.752
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -1.036 -25.522
- Auszahlung für Dividende -9.187 -3.062
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 3.586 -5.832
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -25.570 -46.653
+ Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds -1 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 147.686 86.076
Finanzmittelfonds am Ende der Periode * 122.116 39.423
* davon als Sicherheit verpfändet 98 3.862

Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (IFRS)

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Alle Angaben in

T€

(Rundungsdifferenzen möglich)
Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklage
Gewinnrücklagen Fremdwährungs-

rücklage
Konzern-

bilanzergebnis
Eigenkapital

vor nicht

beherrschenden

Anteilen
Stand am 1. Januar 2016 76.555 82.287 51 -775 10.912 169.030
Periodenergebnis 01-06/2016 0 0 0 0 -7.771 -7.771
Dividende 0 0 0 0 -3.062 -3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 0 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -575 0 -575
Stand am 30. Juni 2016 76.556 82.287 51 -1.350 79 157.622
Stand am 1. Januar 2017 76.556 82.288 51 -997 76.883 234.781
Periodenergebnis 01-06/2017 0 0 0 0 -6.475 -6.475
Dividende 0 0 0 0 -9.187 -9.187
Sonstige Veränderungen 0 0 0 9 -29 -20
Stand am 30. Juni 2017 76.556 82.288 51 -989 61.192 219.099

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Alle Angaben in T€

(Rundungsdifferenzen möglich)
Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital gesamt
Stand am 1. Januar 2016 -3.102 165.928
Periodenergebnis 01-06/2016 -1.756 -9.527
Dividende 0 -3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 0 0
Sonstige Veränderungen 0 -575
Stand am 30. Juni 2016 -4.858 152.765
Stand am 1. Januar 2017 -5.393 229.388
Periodenergebnis 01-06/2017 -1.642 -8.117
Dividende 0 -9.187
Sonstige Veränderungen -16 -36
Stand am 30. Juni 2017 -7.051 212.048

Verkürzter Konzernanhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die ersten sechs Monate 2017

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 der PNE WIND AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 zum 30. Juni 2017 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen.

2. Finanzinstrumente

Im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 sind keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 aufgeführten Werten aufgetreten.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten.

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Kategorie gem. IAS gesamt Fair Value
39 TEUR TEUR
--- --- --- ---
Per 30.06.2017
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 122.116 122.116
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8.613 8.613
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 1.245 1.245
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 5.174 5.174
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 1.330 1.330
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 32 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS 1.842 -
Sonstige Ausleihungen LaR 115 115
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 26 26
140.492 138.618
Summe Kredite und Forderungen 138.618 138.618
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.874 -
Per 31.12.2016
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 147.686 147.686
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 13.187 13.187
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 1.472 1.472
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 4.937 4.937
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 2.533 2.533
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 26 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS 1.092 -
Sonstige Ausleihungen LaR 115 115
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 25 25
171.073 169.955
Summe Kredite und Forderungen 169.955 169.955
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.118 -

LaR = Kredite und Forderungen

AfS = zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar waren und die daher am 30. Juni 2017 in Höhe von TEUR 1.874 (31. Dezember 2016: TEUR 1.118) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.

Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Wandelschuldverschreibungen, Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Finanzverbindlichkeiten.

Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden analog zum 31. Dezember 2016 auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen und der nachstehend dargestellten Methoden und Annahmen ermittelt. In der aktuellen Berichtsperiode wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.

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Kategorie gem. IAS gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Fair

Value
39 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Per 30.06.2017
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 12.300 12.300 0 0 12.300
Festverzinslich
Anleihen FLAC 105.171 98.615 6.556 0 111.941
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 12.307 2.124 6.551 3.632 14.371
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 1.642 1.088 554 0 1.642
Verb. aus

Leasingverhältnissen
FLAC 177 177 0 0 177
Variabel verzinslich Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 13.805 5.669 8.136 0 13.805
145.402 119.973 21.797 3.632 154.236
Per 31.12.2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 15.692 15.692 0 0 15.692
Festverzinslich
Anleihen FLAC 104.526 0 104.526 0 110.368
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 13.496 2.163 6.725 4.608 14.512
Sonstige

Finanzverbindlichkeiten
FLAC 9.254 8.623 631 0 9.866
Verb. aus

Leasingverhältnissen
FLAC 346 346 0 0 346
Variabel verzinslich Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 0 0 0 0 0
143.314 26.824 111.882 4.608 150.784

FLHfT = Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten

FLAC = Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

3. Konsolidierungskreis

Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem 31. Dezember 2016 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften und die Entkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:

PNE WIND Middle East GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),

PNE WIND West Europe GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),

PNE WIND West Europe Verwaltungs GmbH, Cuxhaven (100 Prozent),

PNE WIND Türkei HoldCo I GmbH, Cuxhaven (100 Prozent).

Es handelt sich hierbei um vor kurzem durch die PNE-Gruppe gegründete Gesellschaften. Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesen Vorgängen zum 30. Juni 2017 nicht ergeben.

Im Berichtszeitraum ist folgende Gesellschaft bzw. sind Anteile an der Gesellschaft veräußert worden:

100% der Anteile an der PNE WIND Atlantis I GmbH, Cuxhaven (Abgang aus dem Segment Projektierung von Windkraftanlagen).

Die Zahlung für die Gesellschaftsanteile inkl. der Rückführung der Gesellschafterdarlehen belief sich auf rund 18,1 Mio. Euro. Zusätzlich wurde durch den Käufer eine bei Verkauf der Anteile zu leistende Zahlung aus dem damaligen Kaufvertrag mit dem vorherigen Eigentümer geleistet. Über Meilensteinzahlungen profitiert PNE WIND AG zusätzlich an einer weiteren Wertsteigerung des Projekts infolge der Weiterentwicklung durch den Käufer.

Durch die Entkonsolidierung der PNE WIND Atlantis I GmbH sind Vermögenswerte aus dem Konzern in Höhe von insgesamt rd. 22,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts (Unfertige Erzeugnisse) bestanden, sowie Schulden und Rückstellungen aus dem Konzern in Höhe von rd. 8,6 Mio. Euro zzgl. der Gesellschafterdarlehen in Höhe von 14,9 Mio. Euro abgegangen. Aus der Entkonsolidierung der Gesellschaft ergab sich ein Ertrag von rund 1,3 Mio. Euro. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug rd. 3,3 Mio. Euro zzgl. der Rückführung der Gesellschafterdarlehen (zusammen rd. 18,1 Mio. Euro). Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen TEUR 1. Der Veräußerungsgewinn ist in den Umsatzerlösen im Konzern enthalten.

Zudem wurden zum 30. Juni 2017 die Gesellschaften Ukrainische Windenergie Management GmbH, Husum, und New Energy Association International GmbH, Husum, die keine Geschäftstätigkeit mehr haben, aufgrund der untergeordneten Bedeutung entkonsolidiert (Abgang aus dem Segment Projektierung von Windkraftanlagen). Aus der Entkonsolidierung der Gesellschaften haben sich keine wesentlichen Effekte ergeben.

4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen wir auf Tz. 9 des Konzernzwischenlageberichts.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2017 hat sich lediglich in der Zusammensetzung der einzelnen Segmente geändert.

Das Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" wurde um die erstmalig konsolidierte Gesellschaften PNE WIND Middle East GmbH, PNE WIND West Europe GmbH, PNE WIND West Europe Verwaltungs GmbH und die PNE WIND Türkei HoldCo I GmbH erweitert. Weiterhin wurden mit dem Verkauf der Anteile die PNE WIND Atlantis I GmbH sowie aufgrund der nunmehr untergeordneten Bedeutung die Gesellschaften Ukrainische Windenergie Management GmbH und New Energy Association International GmbH entkonsolidiert (bisher im Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" enthalten).

Für weitere Details zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.

Den Werten per 30. Juni 2017 sind die Werte per 30. Juni 2016 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2016 gegenübergestellt.

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(Rundungsdifferenzen möglich) Projektierung von Windkraftanlagen Stromerzeugung Konsolidierung PNE WIND AG Konzern
in T€ in T€ in T€ in T€
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2017 2017 2017 2017
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2016 2016 2016 2016
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 36.097 3.354 0 39.451
32.888 11.917 0 44.804
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 9.125 297 -9.423 0
11.842 281 -12.123 0
Bestandsveränderungen 1.644 0 6.623 8.267
4.124 0 8.045 12.169
Sonstige betriebliche Erträge 2.125 167 -56 2.235
4.106 144 -162 4.088
Gesamtleistung 48.991 3.818 -2.856 49.953
52.959 12.341 -4.239 61.061
Abschreibungen -1.831 -1.360 0 -3.191
-1.453 -4.537 0 -5.989
Betriebsergebnis -4.075 312 -1.190 -4.954
-2.677 3.754 -2.516 -1.439
Zinsen und ähnliche Erträge 2.686 0 -2.475 211
2.911 153 -2.685 379
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.514 -217 2.475 -5.255
-8.321 -2.721 2.685 -8.358
Steueraufwand und -ertrag 1.341 -31 357 1.667
-365 -386 767 16
Investitionen 2.559 7.627 0 10.186
516 4 0 520
Segmentvermögen 555.527 46.316 -198.627 403.216
584.535 24.925 -177.466 431.994
Segmentschulden 385.117 48.941 -242.890 191.168
391.258 35.190 -223.841 202.606
170.410 -2.625 44.263 212.048
193.277 -10.265 46.375 229.388

Cuxhaven, 9. August 2017

PNE WIND AG, Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die PNE WIND AG, Cuxhaven

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w Abs. 2 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Hamburg, den 9. August 2017

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Bäßler) (Wendlandt)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG, Vorstand

Markus Lesser

Jörg Klowat

Kurt Stürken