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PNE AG Interim / Quarterly Report 2016

Aug 11, 2016

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Interim / Quarterly Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2016

Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2016

Verkürzter Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2016

1. Politische Rahmenbedingungen

Die politischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht in den folgenden Ländern verändert.

Deutschland

Windenergie-Onshore (EEG 2017)

Im ersten Halbjahr 2016 wurde die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) auf politischer Ebene debattiert und nach Ende des Berichtszeitraums am 8. Juli 2016 vom Bundestag beschlossen. Auch nach dem EEG 2017 ist es weiterhin Vorgabe der Bundesregierung, den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 33 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung mindestens 80 Prozent betragen.

Zukünftig wird die Förderung für Erneuerbare-Energien-Anlagen über Ausschreibungen erfolgen. Dabei sollen laut dem EEG 2017 in den Jahren 2017, 2018 und 2019 jeweils 2.800 Megawatt (MW) ausgeschrieben werden. Anschließend sieht das neue Gesetz eine Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmenge auf 2.900 MW brutto vor, das beutet, dass Repowering-Projekte in das Ausschreibungsvolumen einbezogen sind.

Windparks, die bis Ende 2016 eine Genehmigung erhalten und in 2017 oder 2018 in Betrieb genommen werden, können jedoch noch die gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten (Übergangsregel des EEG 2014). Zur Vermeidung von Vorzieheffekten in der Übergangszeit, wird es von März bis August 2017 eine Sonderdegression der Vergütung von jeweils 1,05 Prozent pro Monat geben. Sollte der Zielwert von 2.500 MW überschritten werden, greifen zusätzliche Degressionsstufen pro Quartal.

Aufgrund fehlender und notwendiger Investitionen in das Übertragungsnetz, wird der Windenergieausbau in sogenannten Netzengpass-Regionen, die noch benannt werden müssen, angepasst. Für Projekte in diesen Regionen wird die Ausschreibungsmenge vorübergehend auf den Wert von 58 Prozent des durchschnittlichen Zubaus der Jahre 2013 bis 2015 in den Netzengpass-Regionen festgelegt.

Windenergie-Offshore - Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)

Ebenfalls am 8. Juli 2016 wurde das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) vom Bundestag verabschiedet.

Bei der Offshore-Windenergie hält das neue WindSeeG an dem politisch bestätigten Ausbauziel von 15 GW bis zum Jahr 2030 fest.

Um diese Planung einzuhalten, sieht das neue Gesetz in den Jahren 2021 und 2022 einen Zubau von 500 MW und anschließend ein jährliches Zubauvolumen von 700 MW bis 2025 vor. Ab 2026 erhöht sich das Volumen auf durchschnittlich 840 MW pro Jahr. Im Jahr 2021 sollen jedoch aufgrund von Netzengpässen an Land zunächst nur Windparks in der Ostsee in Betrieb genommen werden.

Offshore-Windparks, die bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung beziehen (Übergangsregel des EEG 2014).

Für Offshore-Windparks, welche nach dieser Frist in Betrieb gehen wollen, sieht das Gesetz, wie auch im Onshore-Bereich, eine Umstellung auf das Ausschreibungssystem vor. Diese soll in zwei Schritten erfolgen: Offshore-Windparks, welche ab 2021 in Betrieb genommen werden, haben über zwei Ausschreibungsrunden (März 2017, März 2018) im Umfang von jeweils 1.550 MW die Möglichkeit eine staatliche Förderung zu erhalten. Teilnehmen dürfen hierbei Windparks, für die vor dem 1. August 2016 nach der Seeanlagenverordnung eine Genehmigung erteilt worden ist oder ein Plan festgestellt wurde bzw. ein Erörterungstermin nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz durchgeführt worden ist. Das Projekt "Atlantis I" der PNE WIND AG sowie die bereits verkauften Projekte "Gode Wind 3 und 4" an deren Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erfüllen dieses Kriterium.

Mit dem 1. Januar 2017 enden sämtliche laufenden Planfeststellungs- oder Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen auf See, soweit die Projekte nicht unter den oben genannten Anwendungsbereich der Ausschreibungen für bestehende Projekte fallen. Diese Gesetzesänderung betrifft voraussichtlich die Projekte "Atlantis" II und III, "Jules Verne", "Nemo" und "Nautilus". Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 10 "Risiko- und Chancenbericht".

Nach Ablauf dieses Übergangssystems werden Flächen im Rahmen der Umstellung auf das "zentrale Modell" künftig staatlich voruntersucht und ausgeschrieben.

Italien

Italien arbeitet mit einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten. Nach einem Dekret vom Juni 2016 sollen nach einer Ausschreibung Ende 2016 im nächsten Jahr 800 MW vergeben werden. Der zukünftige Ausbau der erneuerbaren Energiequellen wird von der Regierung in jedem Jahr per Dekret neu festgelegt.

Polen

In 2016 wurde das polnische Erneuerbare-Energien-Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren eingeführt. Hiernach müssen die Erneuerbaren Energien ihren Strom an der Strombörse verkaufen und erhalten einen Ausgleich bis zu ihrem gebotenen Preis. Zusätzlich wurde eine Abstandsregelung eingeführt, nach der zukünftige Windparks das zehnfache ihrer Höhe von anderer Bebauung entfernt sein müssen. Dies verschlechtert die Rahmenbedingungen für Windenergie in Polen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 10 "Risiko- und Chancenbericht".

Türkei

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionsverfahrens ermöglicht. Die Bedingungen des Verfahrens werden derzeit überarbeitet. Die nächste Auktion ist frühestens für Ende 2016 vorgesehen. Die politischen Krisen dieses Sommers wirken sich aktuell nicht auf den vorgesehenen Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Türkei aus.

2. Unternehmensstruktur

Die Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember 2015 werden im verkürzten Konzernanhang unter 3. Konsolidierungskreis erläutert.

3. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 zum 30. Juni 2016 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt.

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren zum 30. Juni 2016 insgesamt 360 Personen (im Vorjahr: 383) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Teilbereich Windkraft onshore

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde im ersten Halbjahr 2016 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 30. Juni 2016 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.207 94 82 1.383
Bulgarien 121 0 0 121
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 242 14 0 256
Frankreich 256 123 0 379
Polen 223 42 0 265
Rumänien 55 102 0 157
Südafrika 100 30 0 130
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 337 180 0 517
Kanada 555 0 0 555
Total 3.938 713 82 4.733

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Phase I - II \= Erkundung und Entwicklung
Phase III \= Planung
Phase IV \= Errichtung bis Übergabe

Deutschland

In Deutschland bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2016 Onshore-Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 1.383 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Im ersten Halbjahr 2016 hat die PNE WIND-Gruppe Windparks mit insgesamt 97,8 MW in Betrieb genommen, mit dem Bau begonnen oder sie veräußert. Komplett errichtet und in Betrieb genommen wurden die Windparks "Westerengel" und "Apensen II" mit zusammen 29,1 MW. Während "Westerengel" (23,1 MW) schlüsselfertig an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE übergeben werden konnte, wurde "Apensen II" (6 MW) in das Portfolio der Windparks im Eigenbestand übernommen. In Bau befinden sich derzeit drei Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt 53,1 MW. Dies sind die von der PNE WIND AG entwickelten Projekte "Köhlen" (21,3 MW), "Holzthaleben" (4,8 MW) und "Altenbruch Repowering" (27 MW, von denen 12 MW in das Projekt-Portfolio eingebracht werden). Diese Windparks sollen noch in 2016 fertiggestellt werden. Nach Ende des Berichtszeitraums wurden für "Altenbruch Repowering" weitere 6 MW genehmigt.

Darüber hinaus wurden im ersten Halbjahr 2016 Projektrechte im Volumen von 15,6 MW an Projektpartner veräußert.

Auslandsmärkte

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2015 gab es in den folgenden Ländern Veränderungen.

Frankreich

Anfang des Jahres wurde ein Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf internationaler Windenergie-Projekte geschlossen. Der Rahmenvertrag mit John Laing Investments Limited umfasst ein Investment in Frankreich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 MW. Mit dem Bau des ersten dieser Windparks mit 21,6 MW soll noch in 2016 begonnen werden. Die weiteren Projekte sollen sukzessive innerhalb der nächsten zwei Jahre Baureife erlangen. Mit entsprechender Baureife wird jeweils der bereits vereinbarte Kaufvertrag wirksam. Die WKN AG ist für den Bau der Projekte verantwortlich und wird seitens John Laing Group plc als Generalunternehmerin (EPC-Contractor) beauftragt.

Darüber hinaus wurde eine weitere Windpark-Genehmigung mit 10,3 MW rechtskräftig.

Polen

Anfang des Jahres hat die WKN AG mit John Laing eine Vereinbarung über die geplante Investition in ein polnisches Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 40 MW geschlossen. Dieses Projekt soll an der nächsten Ausschreibungsrunde für Erneuerbare-Energie-Systeme in Polen teilnehmen. Ende Juni 2016 wurde die Umweltgenehmigung für ein weiteres Projekt mit 132 MW erteilt. Beide Projekte sind nicht von der neuen verschärften Abstandsregelung betroffen. Die Projektpipeline wurde um betroffene Projekte reduziert.

Schweden

In Schweden wurde im Juni 2016 die Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 99 MW erteilt. Da die Umweltgenehmigung in Schweden gleichzeitig der Betriebsgenehmigung entspricht, ist die Erreichung der Umweltgenehmigung ein entscheidender Schritt in der Projektentwicklung.

In Deutschland sowie auf den Auslandsmärkten bearbeiteten die Unternehmen der PNE WINDGruppe somit zum Ende des zweiten Quartals 2016 Windpark-Projekte mit insgesamt rund 4.733 MW zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es darüber hinaus keine weiteren wesentlichen Änderungen.

Projekt-Portfolio

Seit 2014 werden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren, zu einem Portfolio zusammengefasst, in dem vornehmlich deutsche Windparks mit einer Gesamtnennleistung von bis zu 150 MW gebündelt werden sollen. Es ist vorgesehen, das Projekt-Portfolio in 2016 ganz oder anteilig im Rahmen eines Börsengangs oder über einen Direktverkauf zu veräußern.

Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über den aktuellen Status der für das Portfolio geplanten Windparks, die in Betrieb sind oder sich in Bau befinden:

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Projekt Standort Status Geplante Nennleistung in MW Fertigstellung / Geplante*
Altenbruch II Niedersachsen In Betrieb 25,8 2009
Chransdorf Brandenburg In Betrieb 57,6 2015
Waldfeucht-Selfkant Nordrhein-Westfalen In Betrieb 9,0 2015
Apensen II Niedersachsen In Betrieb 6,0 2016
Köhlen Niedersachsen In Bau 21,3 2. Halbjahr 2016*
Holzthaleben Thüringen In Bau 4,8 2. Halbjahr 2016*
Altenbruch Repowering** Niedersachsen In Bau 12 2. Halbjahr 2016*
Summe 136,5

** Im Juli 2016 wurden weitere zwei Windkraftanlagen des Projekts Altenbruch Repowering mit einer Gesamtleistung von 6 MW genehmigt, so dass dieses Projekt nach Fertigstellung mit 18 MW im Projekt-Portfolio enthalten sein wird.

Teilbereich Windkraft offshore

Überblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 30. Juni 2016:

Eigene Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
4 Nemo 2 80 480
4 Jules Verne 2 80 480
4 Nautilus I 2 80 480
2 Atlantis I 3 73 584
3 Atlantis II 2 80 400
3 Atlantis III 2 80 400
Gesamt 473 2.824

Verkaufte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund I 8 78 312
1 Borkum Riffgrund II 6 56 448
1 Gode Wind 1 & 2 8 / 8 55 + 42 582
1 Gode Wind 3 & 4 3 / 4 15 + 42 342
4 HTOD5 (Nautilus II) 2 68 476
Gesamt 356 2.160

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Phase 1 \= Projektfindungsphase
Phase 2 \= Antragskonferenz erfolgt
Phase 3 \= Erörterungstermin erfolgt
Phase 4 \= Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt
Phase 5 \= Zusage des Netzanschlusses erfolgt
Phase 6 \= Investitionsentscheidung erfolgt
Phase 7 \= im Bau
Phase 8 \= in Betrieb

Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erteilte das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH) im Dezember 2011 die Baugenehmigung. Im Juni 2016 veröffentlichte DONG Energy, dass sie die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung der Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund II" getroffen hat. Damit wurde eine Meilensteinzahlung in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro fällig. Eine letzte Meilensteinzahlung für dieses Projekt in Höhe von rund 4,1 Mio. Euro steht der PNE WIND AG zu, wenn der Windpark in Betrieb genommen wird.

Für das Offshore-Projekt "Atlantis I" wurden die Zulassungsunterlagen von der PNE WIND AG überarbeitet und auf andere Antragsparameter umgestellt (u.a. Turbinen und Gründungsstrukturen) sowie an die aktuellen Anforderungen des Planfeststellungsverfahrens angepasst. Der Erörterungstermin erfolgte bereits in 2014. Zusammen mit einem starken Partner will sich die PNE WIND AG mit diesem Projekt an der kommenden Offshore-Ausschreibung in 2017 beteiligen. Das Projekt wurde auf bis zu 584 MW erweitert.

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 30. Juni 2016 unverändert 12 Offshore-Projekte, davon sechs eigene sowie sechs als Dienstleister. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 473 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 8 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.824 MW.

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es im operativen Bereich darüber hinaus keine weiteren wesentlichen Änderungen. Zu Änderungen im regulatorischen Rahmen gelten die Aussagen im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen".

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem den von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windpark "Laubuseschbach", die fertigen Projekte des Projektportfolios "Altenbruch II", "Chransdorf", "Apensen II" und "Waldfeucht-Selfkant" sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 ein EBIT von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro) erreicht.

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und dargestellt.

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a. Umsatz und Ertragslage

Gesamt Leistung/Umsatz

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im ersten Halbjahr 2016 eine Gesamtleistung von 61,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 89,8 Mio. Euro). Davon entfallen 44,8 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 71,9 Mio. Euro), 12,2 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 15,8 Mio. Euro) sowie 4,1 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Der Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist im Wesentlichen darin begründet, dass im Vorjahreszeitraum die Umsätze in Höhe von rund 37,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd. in den Umsatzerlösen enthalten waren.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 32,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 35,6 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr höhere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet, dass sich im Vorjahr in den Umsatzerlösen auch die Verkaufserlöse aus dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. widerspiegeln und diesen keine oder nur unwesentliche Materialaufwendungen gegenüber standen.

Der Personalaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 13,1 Mio. Euro im Konzern und reduzierte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (13,8 Mio. Euro). Die Mitarbeiteranzahl per 30. Juni 2016 im Konzern belief sich auf 360 Personen (per 30. Juni 2015: 383 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,5 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte, Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand, im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz", sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen. Die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahreszeitraum hingen im Wesentlichen mit dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. zusammen.

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II", das Holzheizkraftwerk Silbitz sowie die Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" angefallen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den laufenden Abschreibungen der Portfolio-Projekte, welche in 2015, entgegen 2016, aufgrund der unterjährigen Fertigstellung der Windparks nur anteilig in den ersten 6 Monaten angefallen waren.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 6,6 Mio. Euro auf 8,4 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der Projektfinanzierungen der im Konzern befindlichen Portfolio-Projekte angestiegen.

EBIT und EPS

Auf Konzernebene wurde im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis (EBIT) von -1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 24,0 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von -9,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) erzielt. Im Vorjahreszeitraum wurde aus dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. ein Konzern-EBIT-Beitrag von rund 35 Mio. Euro erzielt. Dies ist der wesentliche Grund für die Veränderung des Konzern-EBIT's gegenüber dem Vorjahr. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf -7,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,4 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,10 Euro (im Vorjahr: 0,25 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf -0,10 Euro (im Vorjahr: 0,24 Euro).

Aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses und der im Berichtszeitraum durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von 3,1 Mio. Euro reduzierte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 0,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 10,9 Mio. Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Berichtszeitraum die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 12,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,3 Mio. Euro) erzielt. Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) in den Konzern der PNE WIND AG einbezogen:

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01.01. - 30.06.2016 01.01. - 30.06.2015
WKN Teilkonzern Mio. EUR Mio. EUR
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Umsatzerlöse 24,0 19,6
Gesamtleistung 29,6 25,8
Personalaufwand -5,5 -5,3
Sonstiger betrieblicher Aufwand -3,7 -6,2
EBIT -5,9 -1,3
Mitarbeiterzahl per 30.06. des Jahres 144 MA 175 MA

In den Ergebnissen des Konzerns spiegeln sich u.a. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider. Die Vorleistungen für inländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, werden im Konzern konsolidiert und haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Die bisher aufgelaufenen -auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen seit 2014 bis zum 30. Juni 2016 rund 33,1 Mio. Euro (davon rund 2,5 Mio. Euro in 2016).

b. Finanzlage / Liquidität

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 30. Juni 2016 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 89,0 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 3,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 197,1 Mio. Euro, davon 2,5 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 39,4 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 49,6 Mio. Euro.

Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme 3,0 Mio. Euro).

Erläuterung:

Die WKN-Gruppe finanzierte sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 20 Mio. Euro sowie endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Die Konsortialkredite und die Betriebsmitteldarlehen hatten eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Die Finanzierungen wurden fristgerecht durch die WKN AG zurückgeführt und sind aufgrund des Laufzeitendes 30. Juni 2016 nicht mehr in der Betrachtung mit aufgenommen worden. Während des Berichtszeitraums haben die PNE WIND AG und die WKN AG über eine neue Konsortialkreditlinie mit einem Bankenkonsortium verhandelt und diese vertraglich nach Ende des Berichtszeitraums abgeschlossen (siehe hierzu unter Punkt 9 "Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums).

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -40,4 Mio. Euro (im Vorjahr: -52,8 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtzeitraums,
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolio-Projekte, die Weiterentwicklung der Projektpipeline und die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit),
im Vorjahr zusätzlich durch den Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung der PNE WIND UK Ltd., welcher aufgrund von Bilanzierungsregeln nicht im Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, sondern im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wurde.

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen sowie aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe -0,4 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe 21,6 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte. Im Vorjahr wurden Desinvestitionen in Höhe von 23,7 Mio. Euro im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen. Im Wesentlichen betraf dies den Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -5,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 70,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -25,5 Mio. Euro, u.a. durch die Rückführung der Konsortialkreditlinien und Betriebsmittellinien der WKN AG,
die Dividendenzahlung in Höhe von -3,1 Mio. Euro,
durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 22,8 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der in Realisierung befindlichen Windparkprojekte und zur Projektfinanzierung der Portfolio-Projekte "Köhlen", "Apensen II" "Holzthaleben" und "Altenbruch Repowering" verwendet wurden,

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019 wurden im Berichtszeitraum weitere 185 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 30. Juni 2016 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.555.619,00 Euro.

Zum Stichtag 30. Juni 2016 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 39,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 105,8 Mio. Euro).

c. Vermögenslage

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30.06.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
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Aktiva
Summe der langfristigen Vermögenswerte 246,6 251,1
Immaterielle Vermögenswerte 63,0 63,1
Sachanlagen 162,0 167,4
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 3,2 3,2
Latente Steuern 18,4 17,4
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1,2 1,1
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 234,0 236,1
Vorräte 162,5 121,2
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 30,9 27,3
Steuerforderungen 1,2 1,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 39,4 86,1
Bilanzsumme 481,8 488,3

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 481,8 Mio. Euro. Damit verringerte sich der Wert um 1,3 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2015.

Bilanz Aktiva

Die langfristigen Vermögenswerte

nahmen insgesamt von 251,1 Mio. Euro zum Jahresende 2015 auf aktuell 246,6 Mio. Euro ab. Zum 30. Juni 2016 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 63,0 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2015. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 20,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 5,4 Mio. Euro auf 162,0 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 167,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (16,3 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (10,7 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen der bereits fertigen Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" (104,2 Mio. Euro), des Windparkprojekts "Altenbruch II" (22,4 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (4,3 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,9 Mio. Euro).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 236,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 234,0 Mio. Euro per 30. Juni 2016 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung der Zahlungsmittel (-46,7 Mio. Euro) und den Anstieg des Vorratsvermögens (+41,3 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,9 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2015: 8,0 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 114,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 137,8 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Erhöhung durch die in der Umsetzung befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung der Projektpipelines On- und Offshore im In- und Ausland geprägt.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (10,8 Mio. Euro),
die Offshore-Projekte "Atlantis II - III" (11,8 Mio. Euro),
das Offshore-Projekt "Atlantis I" (21,4 Mio. Euro),
die für das Projekt-Portfolio geplanten Onshore-Projekte (23,8 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Deutschland (22,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Polen (11,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Italien (14,2 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Frankreich (8,8 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Schweden (4,3 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in den USA (2,2 Mio. Euro),
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,4 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (2,0 Mio. Euro).

Im Übrigen haben sich die Vorratsbestände aufgrund der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte von 6,9 Mio. Euro um 17,8 Mio. Euro auf 24,7 Mio. Euro verändert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 39,4 Mio. Euro zum 30. Juni 2016 (per 31. Dezember 2015: 86,1 Mio. Euro). Die Veränderung resultiert insbesondere aus der Vorfinanzierung von Projekten und der vertraglichen Rückführung der Konsortialkredit- und Betriebsmittellinien der WKN AG.

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30.06.2016 31.12.2015
Mio. EUR Mio. EUR
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Passiva
Eigenkapital 152,8 165,9
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,9 0,9
Rückstellungen 14,3 15,7
Langfristige Verbindlichkeiten 217,7 227,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten 85,1 68,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 11,0 10,3
Schulden i.V. mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0,0 0,0
Bilanzsumme 481,8 488,3

Bilanz Passiva

Auf der Passivseite verringerte sich das Konzerneigenkapital von 165,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 152,8 Mio. Euro zum 30. Juni 2016. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die Dividendenausschüttung im Mai 2016. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2016 ca. 32 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 68 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 66 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich von 227,2 Mio. Euro Ende 2015 auf 217,7 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 213,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 223,7 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 97,7 Mio. Euro. Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,2 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 109,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 112,5 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig) enthalten:

die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (16,9 Mio. Euro, davon langfristig 13,8 Mio. Euro),
die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (1,7 Mio. Euro, davon langfristig 1.0 Mio. Euro),
die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (3,5 Mio. Euro, davon langfristig 3,1 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" (89,6 Mio. Euro, davon langfristig 80,4 Mio. Euro -siehe Erläuterung 1 unten),
die Projektzwischenfinanzierung des Windparks "Köhlen" (11,4 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro -siehe Erläuterung 2 unten),
die Projektzwischenfinanzierung der Windparks "Altenbruch Repowering" (9,1 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro -siehe Erläuterung 2 unten),
die Projektzwischenfinanzierung der Windparks "Holzthaleben" (2,3 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro -siehe Erläuterung 2 unten) und
die Projektfinanzierung des Windparks "Apensen II" (11,8 Mio. Euro, davon langfristig 11.0 Mio. Euro).

Erläuterung 1:

Die Finanzierungen der Windpark-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" erfolgten teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz gewährt wurden. Per 30. Juni 2016 betrug die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Nominalwert der Darlehen 12,3 Mio. Euro, welche mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte (Windenergieanlagen) saldiert wurde und über die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst wird.

Erläuterung 2:

Die Projektfinanzierungen für einige Projekte (z.B. für das Projekt "Köhlen") sind derzeit noch Projektzwischenfinanzierungen und werden erst nach Fertigstellung der Windparks in langfristige Projektfinanzierungen umgewandelt. Obwohl die Langfristfinanzierung gesichert ist, werden die Projektzwischenfinanzierungen bis zur Umwandlung unter den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten ausgewiesen.

Am 30. Juni 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.555.619 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 185 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen entstanden sind.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 30. Juni 2016 in Höhe von 7,2 Mio. Euro ausgewiesen.

Im ersten Halbjahr 2016 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 68,3 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 85,1 Mio. Euro, im Wesentlichen da die abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit "Silbitz" nicht mehr unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird (Fälligkeit Anfang 2017). Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, erhöhten sich von 36,6 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 45,1 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 15,7 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 30. Juni 2016 somit 219,5 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 174,2 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 keine wesentlichen Änderungen mit Ausnahme der Bestellung von Frau Dr. Isabella Niklas zur Aufsichtsrätin ergeben.

8. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

9. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Am 8. Juli 2016 hat der Deutsche Bundestag die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) beschlossen. Damit treten die im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen" beschriebenen Veränderungen der Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie onshore und offshore in Deutschland in Kraft.

Am 25. Juli 2016 haben die PNE WIND AG und die WKN AG mit einem Konsortium, bestehend aus mehreren Banken und einer Versicherungsgesellschaft, unter Führung der Commerzbank AG, einen neuen Konsortialkredit mit einem Volumen von 30 Mio. Euro sowie eine Avalkreditlinie mit einem Volumen von 10 Mio. Euro abgeschlossen. Der Konsortialkreditvertrag sieht eine Laufzeit der Linien bis Ende 2017 vor. Im Vertrag ist eine Reduzierung der Konsortiallinie um 20 Mio. Euro bei Umsetzung des Projekt-Portfolios, spätestens jedoch per 31. März 2017, enthalten.

Am 29. Juli 2016 hat der Aufsichtsrat beschlossen, den Vertrag des Finanzvorstands Jörg Klowat um drei Jahre bis zum 31. März 2020 zu verlängern.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat mit Bescheid vom 29. Juli 2016 festgestellt, dass der Konzernabschluss der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2013 und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 in Bezug auf die durchgeführte Kaufpreisallokation der WKN AG zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung zum 4. Juli 2013 sowie die Angabe einer Dreijahresprognose für das EBIT ohne Angabe des prognostizierten EBIT für das Folgejahr fehlerhaft ist. Eine entsprechende offizielle Veröffentlichung der festgestellten Fehler wird nach Eingang der BaFin-Anordnung zur Veröffentlichung unverzüglich erfolgen. Die zunächst von der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR) als fehlerhaft eingestufte Anwendung der Percentage-of-Completion (PoC)-Methode wurde durch die BaFin nicht als fehlerhaft eingestuft. Aus den Feststellungen der BaFin ergeben sich keine Auswirkungen auf den Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016, da die PNE WIND AG die Kaufpreisallokation der WKN AG bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 korrigiert hat und die Prognoseberichterstattung seit dem Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2015 angepasst und um eine Prognose des EBIT für das Folgejahr ergänzt hat.

Darüber hinaus hat es keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns nach Ablauf des Berichtszeitraums gegeben.

10. Risiko- und Chancenbericht

Informationen zu Chancen und Risiken von PNE WIND AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2015, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pnewind.com verfügbar ist.

Gegenüber dem Risiko- und Chancenbericht aus dem Geschäftsbericht 2015 haben sich die folgenden Risiken wesentlich verändert.

Entfallen ist das Risiko "Schiedsgerichtsklage gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH", da es hier zu einer gütlichen Einigung gekommen ist.

Das im Geschäftsbericht 2015 enthaltene rechtliche Risiko in Bezug auf die laufende DPR- bzw. BaFin-Prüfung ist durch den am 29. Juli 2016 ergangenen Bescheid entfallen.

Deutlich erhöht haben sich die Risiken für die Offshore-Projekte der PNE WIND AG durch die Änderung des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die der Deutsche Bundestag am 8. Juli 2016 beschlossen hat. Dadurch kann die Realisierung der Projekte entweder deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG prüft derzeit die Auswirkungen der Gesetzesänderungen sowie die Möglichkeiten einer Verfassungsklage gegen das EEG 2017 oder auch das Windenergie-auf-See-Gesetz. Laut einem Rechtsgutachten von Prof. Martin Schulte, Universität Dresden, sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen Projekte vor, was zu einer "kalten Enteignung" führt. Basierend auf dieser Einschätzung ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Halbjahresfinanzberichts der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass -sofern das Gesetz vom Bundespräsidenten unterzeichnet und nicht bereits aufgrund von Verfassungsbedenken eine Unterzeichnung unterbleibt -eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Projekte.

Zum 30. Juni 2016 hat der Vorstand aufgrund der vorstehend beschriebenen bestehenden Möglichkeiten keine Wertberichtigung auf die Vermögenswerte der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne"" Atlantis II - III" vorgenommen. Sollte sich ergeben, dass die Gesellschaft entgegen der aktuellen Auffassung des Vorstands keinen Anspruch auf einen Schadensersatz für bereits getätigte Investitionen bei diesen Offshore-Projekten hat, auch sonst keine entsprechende Kompensationsleistungen erhält sowie die alternativen Verwendungsmöglichkeiten der Offshore-Projekte nicht verwirklicht werden können, so wäre gegebenenfalls eine Wertberichtigung der Vermögenswerte vorzunehmen. In der Konzernbilanz zum 30. Juni 2016 sind Vermögenswerte in Höhe von 22,6 Mio. Euro und Rückstellungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte ausgewiesen.

Das polnische Parlament hat eine deutlich verschärfte Abstandsregelung für Windkraftanlagen verabschiedet. Das Gesetz sieht verbindliche Abstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern und schützenswerten Naturgebieten und Nationalparks von zehnfacher Gesamthöhe der Windenergieanlage (Nabenhöhe plus Rotorlänge) vor. Dies kann die Entwicklung und Vermarktung weiterer Windparks in Polen deutlich erschweren. In einem ersten Schritt wurden im Konzern die in der Entwicklungspipeline "Polen" befindlichen Projekte überprüft. Bei zwei Projekten wurde aufgrund der neuen Gesetzgebung ermittelt, dass diese nicht wirtschaftlich umsetzbar sind und die vorhandenen Vermögenswerte in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro zum 30. Juni 2016 wertberichtigt.

Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2015 dargestellten Risiken festgestellt.

11. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

12. Ausblick / Prognose

Die PNE WIND-Gruppe hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört die Bündelung eines Portfolios von Windparks im Eigenbestand, die bereits in Betrieb genommen wurden oder sich in Bau befinden. Windparks mit einer Nennleistung von bis zu 150 MW sollen gebündelt und als Portfolio vermarktet werden. Dies soll im laufenden Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen werden. Parallel dazu werden aber auch Windparks entwickelt, gebaut und im Wege des Direktvertriebs an Investoren veräußert.

Die künftige Entwicklung wird aber wesentlich von den in einigen Märkten veränderten politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. In Deutschland zählen das EEG 2017 sowie das neue Windenergie-auf-See-Gesetz dazu. Effekte aus geänderten Rahmenbedingungen und Marktveränderungen können zu Konsequenzen führen, die jeweils analysiert werden müssen. Darauf muss die Konzernstrategie immer wieder neu ausgerichtet und an diese angepasst werden.

Die Prognose für das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2016 hat sich gegenüber der Einschätzung zum 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Das für das Geschäftsjahr 2016 erwartete Konzern-EBIT soll unverändert im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro liegen unter der Voraussetzung, dass die Vermarktung der im Portfolio gebündelten Onshore-Projekte von bis zu 150 MW wie vorgesehen gelingt und die politischen Rahmenbedingungen in den einzelnen Märkten keine wesentlichen positiven oder negativen Auswirkungen auf die Entwicklungsleistungen und die geplanten Verkaufs- und Umsetzungen der Onshore- und Offshore-Projekte im Konzern haben.

Cuxhaven, 11. August 2016

PNE WIND AG, Vorstand

Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)

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Alle Angaben in T€ II. Quartal II. Quartal Periode Periode
(Rundungsdifferenzen möglich) Lagebericht 01.04.201 - 30.06.2016 01.04.201 - 30.06.2015 01.01.2016 -30.06.2016 01.01.2015 - 30.06.2015
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1. Umsatzerlöse 6a 32.861 56.746 44.804 71.938
2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6a 6.357 8.145 12.169 15.840
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 0
3. Sonstige betriebliche Erträge 719 1.313 4.088 2.045
4. Gesamtleistung 39.937 66.204 61.061 89.823
5. Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen 6a -26.895 -20.343 -32.361 -35.605
6. Personalaufwand 6a -6.012 -6.730 -13.121 -13.797
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen 6a -2.991 -1.974 -5.989 -3.863
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.701 -7.153 -11.029 -12.546
9. Betriebsergebnis -1.662 30.004 -1.439 24.012
10. Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen -13 -143 8 -137
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 251 657 379 860
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -23 -5 -52 -10
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6a -4.384 -3.444 -8.357 -6.585
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.831 27.069 -9.461 18.140
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 771 -196 16 -38
16. Sonstige Steuern -38 -23 -81 -48
17. Ergebnis vor Minderheitenanteilen -5.098 26.850 -9.526 18.054
18. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis -998 -777 -1.756 -390
19. Konzernergebnis -4.100 27.627 -7.770 18.444
Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR -0,05 0,37 -0,10 0,25
Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR -0,05 0,36 -0,10 0,24
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. 76,6 74,9 76,6 74,9
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. 78,6 76,9 78,6 76,9
20. Währungsdifferenzen -315 -2.277 -575 -741
21. Sonstige 0 0 0 0
22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) -315 -2.277 -575 -741
23. Gesamtergebnis der Periode -5.413 24.573 -10.101 17.313
Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode -5.098 26.850 -9.526 18.054
Anteilseigner der Muttergesellschaft -4.100 27.627 -7.770 18.444
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -998 -777 -1.756 -390
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode -5.413 24.573 -10.101 17.313
Anteilseigner der Muttergesellschaft -4.415 25.350 -8.345 17.703
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis -998 -777 -1.756 -390

KONZERN-BILANZ (IFRS)

Aktiva

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Lagebericht per 30.06.2016 per 31.12.2015
(Rundungsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 62.958 63.105
Sachanlagen 6c 161.988 167.347
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 3.203 3.204
Latente Steuern 18.396 17.440
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 246.545 251.096
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1.180 1.135
Vorräte 6c 162.526 121.177
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 32.102 28.779
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6b, 6c 39.423 86.075
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 234.051 236.031
Aktiva, gesamt 481.776 488.262

Passiva

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Lagebericht per 30.06.2016 per 31.12.2015
(Rundungsdifferenzen möglich) T€ T€
--- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital 76.556 76.555
Kapitalrücklage 82.287 82.287
Gewinnrücklagen 51 51
Fremdwährungsrücklage -1.350 -775
Konzernbilanzgewinn 6c 79 10.912
Minderheitenanteile -4.858 -3.102
Eigenkapital, gesamt 152.765 165.928
Sonstige Rückstellungen 9.490 9.400
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 926 949
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 6c 213.826 223.745
Latente Steuerverbindlichkeiten 3.886 3.376
Langfristige Schulden, gesamt 228.128 237.470
Steuerrückstellungen 2.921 3.815
Sonstige Rückstellungen 1.923 2.476
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 6c 45.050 36.568
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.732 16.852
Sonstige Verbindlichkeiten 6c 35.252 25.148
Kurzfristige Schulden, gesamt 100.878 84.859
Schulden i.V. m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen 5 6
Passiva, gesamt 481.776 488.262

KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)

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Konzernabschluss vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016 2015
T€ T€
--- --- --- ---
Konzernergebnis -9.527 18.054
-/+ Ertragsteuerertrag/-aufwand -16 1.519
-/+ Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern -87 -1.342
-/+ Zinserträge und Zinsaufwendungen 7.978 5.725
- Gezahlte Zinsen -6.587 -5.592
+ Erhaltene Zinsen 322 345
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.989 3.863
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen -1.357 -1.105
+/- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -532 611
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung 0 -36.420
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -44.828 -50.381
+/- Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung -766 10.658
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 9.034 1.256
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -40.377 -52.808
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 30 19
- Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte -514 -2.035
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 46 0
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -5 -78
+ Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten 0 23.710
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -444 21.616
+ Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen 0 9.455
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 22.752 68.630
- Auszahlungen für Kapitalerhöhungskosten 0 -397
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -25.522 -5.608
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen 0 -1.825
- Auszahlung für Dividende -3.062 0
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -5.832 70.255
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -46.653 39.063
+ Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0 -5.413
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 86.076 72.175
Finanzmittelfonds am Ende der Periode* 39.423 105.825
* davon als Sicherheit verpfändet 3.862 2.516

Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (IFRS)

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Alle Angaben in T€ (Rundungsdifferenzen möglich) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Fremdwährungs-

rücklage
Konzernbilanzergebnis Eigenkapital vor Minderheiten
Stand am 1. Januar 2015 71.975 77.803 51 -347 10.680 160.162
Periodenergebnis 01-06/2015 0 0 0 0 18.445 18.445
Barkapitalerhöhung 4.579 4.876 0 0 0 9.455
Kapitalerhöhungskosten 0 -396 0 0 0 -396
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -741 0 -741
Stand am 30. Juni 2015 76.553 82.283 51 -1.087 29.125 186.925
Stand am 1. Januar 2016 76.555 82.287 51 -775 10.912 169.030
Periodenergebnis 01-06/2016 0 0 0 0 -7.771 -7.771
Dividende 0 0 0 0 -3.062 -3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 0 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -575 0 -575
Stand am 30. Juni 2016 76.556 82.287 51 -1.350 79 157.622

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Alle Angaben in T€ (Rundungsdifferenzen möglich) Anteile im Fremdbesitz Eigenkapital gesamt
Stand am 1. Januar 2015 33 160.195
Periodenergebnis 01-06/2015 -390 18.055
Barkapitalerhöhung 0 9.455
Kapitalerhöhungskosten 0 -396
Sonstige Veränderungen 1.308 567
Stand am 30. Juni 2015 951 187.876
Stand am 1. Januar 2016 -3.102 165.928
Periodenergebnis 01-06/2016 -1.756 -9.527
Dividende 0 -3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 0 0
Sonstige Veränderungen 0 -575
Stand am 30. Juni 2016 -4.858 152.765

Verkürzter Konzernanhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die ersten sechs Monate 2016

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 der PNE WIND AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 zum 30. Juni 2016 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015. Aus den erstmals zum 1. Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden Änderungen an Standards ergaben sich mit einer Ausnahme keine Änderungen zum 30. Juni 2016. Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts "Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle" wurde durch eine Ergänzung von IAS 34.16A klargestellt, dass Angaben entweder im Zwischenabschluss erfolgen sollen oder anderswo im Zwischenbericht, dann aber muss der Zwischenabschluss einen entsprechenden Querverweis enthalten. Als Folge dessen wurden am verkürzten Konzernanhang Streichungen vorgenommen und Querverweise auf den Konzernzwischenlagebericht ergänzt.

Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte Ergebnis pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen.

2. Finanzinstrumente

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der Gesellschaft diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, sowie Darlehensforderungen und Ausleihungen.

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den liquiden Mitteln im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensforderungen.

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen.

Finanzinstrumente der Stufe 1 zeichnen sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet.

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht entweder auf quotierten Preisen der Stufe 1 oder auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab. Weitere Details zur Fair-Value-Bewertung sind dem Geschäftsbericht 2015 zu entnehmen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten. Die Tabelle enthält keine Fair Value Informationen für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, welche nicht zum Fair Value bilanziert wurden und bei denen die Buchwerte wegen marktüblicher Verzinsung und/oder kurzfristiger Laufzeit zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.

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Kategorie gem. IAS gesamt Fair Value
39 TEUR TEUR
--- --- --- ---
Per 30.06.2016
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 39.423 39.423
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8.895 8.895
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 302 302
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 5.224 5.224
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 2.470 2.470
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 1.332 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS 589 -
Sonstige Ausleihungen LaR 153 153
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 521 521
58.908 56.988
Summe Kredite und Forderungen 56.988 56.988
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.921 -
Per 31.12.2015
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 86.075 86.075
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 7.969 7.969
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 312 312
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 5.110 5.110
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 2.239 2.239
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 1.357 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht AfS 604 -
Sonstige Ausleihungen LaR 153 153
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 439 439
104.258 102.297
Summe Kredite und Forderungen 102.297 102.297
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.961 -

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LaR \= Kredite und Forderungen
AfS \= zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar waren und die daher am 30. Juni 2016 in Höhe von TEUR 1.921 (31. Dezember 2015: TEUR 1.961) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.

Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Wandelschuldverschreibungen, Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Finanzverbindlichkeiten.

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Kategorie gem. IAS gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Fair

Value
39 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Per 30.06.2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 15.732 15.732 0 0 15.732
Festverzinslich
Anleihen FLAC 103.935 0 103.935 0 105.906
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 145.712 36.476 40.931 68.305 150.099
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 7.315 7.270 45 0 7.397
Verb. aus Leasingverhältnissen FLAC 224 224 0 0 224
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 500 500 0 0 500
Derivate
Zinsswap FLHfT 1.189 580 609 0 1.189
274.607 60.782 145.520 68.305 281.047
Per 31.12.2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 16.852 16.852 0 0 16.852
Festverzinslich
Anleihen FLAC 103.345 0 103.345 0 110.253
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 131.318 18.858 36.939 75.521 134.341
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 7.036 31 7.005 0 7.199
Verb. aus Leasingverhältnissen FLAC 279 110 169 0 279
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 17.000 17.000 0 0 17.000
Derivate
Zinsswap FLHfT 1.334 570 764 0 1.334
277.164 53.421 148.222 75.521 287.258

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FLHfT \= zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten
FLAC \= Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

Zum 30. Juni 2016 sind zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.189 (per 31. Dezember 2015: TEUR 1.334) der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen.

3. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis hat sich in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:

PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent),

PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent).

Es handelt sich hierbei um vor kurzem durch die PNE-Gruppe gegründete Projektgesellschaften. Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang zum 30. Juni 2016 nicht ergeben.

4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen wir auf Tz. 9 des Konzernzwischenlageberichts.

SEGMENTBERICHTERSTATTUNG

Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2016 hat sich lediglich in der Zusammensetzung der einzelnen Segmente geändert. Das Segment "Stromerzeugung" wurde um die erstmalig konsolidierten Gesellschaften PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG, PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG erweitert. Für weitere Details zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.

Den Werten per 30. Juni 2016 sind die Werte vom 30. Juni 2015 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2015 gegenübergestellt.

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(Rundungsdifferenzen möglich) Projektierung von Windkraftanlagen Stromerzeugung Konsolidierung PNE WIND AG Konzern
in T€ in T€ in T€ in T€
--- --- --- --- ---
2016 2016 2016 2016
--- --- --- --- ---
2015 2015 2015 2015
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 32.888 11.917 0 44.804
65.958 5.980 0 71.938
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 11.842 281 -12.123 0
17.288 281 -17.569 0
Bestandsveränderungen 4.124 0 8.045 12.169
4.096 0 11.745 15.840
Sonstige betriebliche Erträge 4.106 144 -162 4.088
2.694 44 -693 2.045
Gesamtleistung 52.959 12.341 -4.239 61.061
90.035 6.305 -6.517 89.823
Abschreibungen -1.453 -4.537 0 -5.989
-1.590 -2.273 0 -3.863
Betriebsergebnis -2.677 3.754 -2.516 -1.439
28.099 1.483 -5.570 24.012
Zinsen und ähnliche Erträge 2.911 153 -2.685 379
4.330 272 -3.742 860
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.321 -2.721 2.685 -8.358
-9.124 -1.203 3.742 -6.585
Steueraufwand und -ertrag -365 -386 767 16
-1.539 -180 1.681 -38
Investitionen 516 4 0 520
1.841 272 0 2.113
Segmentvermögen 494.947 230.815 -243.986 481.776
489.914 205.114 -206.766 488.262
Segmentschulden 406.835 186.845 -264.669 329.011
384.202 162.001 -223.869 322.334
Segmenteigenkapital 88.112 43.970 20.682 152.765
105.712 43.113 17.103 165.928

Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfällt auf

1. den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland

eine Gesamtleistung von 45,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 37,9 Mio. Euro),
Umsatzerlöse von 28,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 21,6 Mio. Euro),
ein Betriebsergebnis von -1,6 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,8 Mio. Euro),
ein Anteil vom Segmentvermögen von 367,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 367,1 Mio. Euro) und
ein Eigenkapitalanteil von 68,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 84,4 Mio. Euro).

2. den Teilbereich Windkraft onshore Ausland

eine Gesamtleistung von 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 50,1 Mio. Euro),
Umsatzerlöse von 0,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 43,4 Mio. Euro),
ein Betriebsergebnis von -4,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 30,1 Mio. Euro),
ein Anteil vom Segmentvermögen von 86,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 84,4 Mio. Euro) und
ein Eigenkapitalanteil von 22,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 23,8 Mio. Euro).

Cuxhaven, 11. August 2016

PNE WIND AG, Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die PNE WIND AG, Cuxhaven

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w Abs. 2 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.

Hamburg, den 11. August 2016

Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Bäßler) (Wendlandt)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG, Vorstand

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Markus Lesser Jörg Klowat Per Hornung Pedersen