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PNE AG Interim / Quarterly Report 2016

Nov 10, 2016

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Interim / Quarterly Report

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Quartalsmitteilung 3-2016 WINDKRAFT

Aktienkennzahlen

Ticker /ISIN PNE3/
DE000A0JBPG2
Aktienanzahl 76.556.026
Schlusskurs
(30.9.2016)*
2,17 EUR
Höchst- /Tiefstkurs*
(1.1. – 30.9.2016)
2,34 EUR/1,55 EUR
Marktkapitalisierung
(30.9.2016)
166 Mio. EUR
Anleihe 2013/2018
(WKN: A1R074)
100,34%
Wandelanleihe 2014/2019
(WKN: A12UMG)
2,94 EUR

*Schlusskurse Xetra-Handelssystem der Deutsche Börse AG

Aktienchart

Aktionärsstruktur

Finanzkalender

21. – 23.11.2016 Analystenkonferenz Frankfurt
30.3.2017 Veröffentlichung
Geschäftsbericht
10.5.2017 Veröffentlichung
Mitteilung 1. Quartal
31.5.2017 Hauptversammlung
10.8.2017 Veröffentlichung
Halbjahresfinanzbericht
8.11.2017 Veröffentlichung
Mitteilung 3. Quartal

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die PNE WIND AG war auch in den ersten neun Monaten 2016 erfolgreich tätig. Mit umfassenden Konzepten rund um die Windkraft leisten wir unseren Beitrag für das Gelingen der Energiewende.

Trotz erheblicher Investitionen in die eigenen Windparks und eines schwierigen Marktumfeldes konnten wir ökologische Anliegen mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden und ein positives operatives Ergebnis (EBIT) erzielen. In den ersten neun Monaten 2016 wies der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 77,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 80,5 Mio. Euro), eine Gesamtleistung von 101,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 189,5 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT) von 7,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,7 Mio. Euro) und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,04 Euro (im Vorjahr: 0,13 Euro) auf. Zu berücksichtigen ist dabei, dass das Ergebnis 2015 durch den Verkauf der Aktivitäten in Großbritannien sehr positiv geprägt war.

Neben dem klassischen Geschäft der Windparkprojektierung profitieren wir auch zunehmend von unseren Beteiligungen an Windparks, die stabile und stetige Cashflows generieren.

Lassen Sie uns folgende Highlights der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 beleuchten.

Das operative Geschäft der PNE WIND war im Berichtszeitraum von der Onshore-Projektrealisierung und -entwicklung geprägt. Der Erfolg zeigt sich in der Zahl von 125,4 MW – das ist die Summe der Windparks, die in Betrieb genommen, mit deren Bau begonnen oder deren Projektrechte veräußert wurden. Davon allein 103,8 MW in Deutschland.

Das Portfolio von Projekten im Eigenbestand, die sich in Bau oder bereits in Betrieb befinden, ist auf aktuell 142,5 MW angewachsen. Ein weiteres Projekt mit 10 MW für das Projekt-Portfolio befindet sich im Genehmigungsverfahren. Die Voraussetzungen für den planmäßigen Veräußerungsprozess sind geschaffen und das Portfolio soll bis zum Jahresende direkt an einen Investor verkauft werden.

Auch im Ausland wurden Windpark-Projekte konsequent weiterentwickelt. Der Bau des ersten Windparks in Frankreich mit 21,6 MW aus dem John Laing Rahmenvertrag hat begonnen.

Auf personeller Ebene hat PNE WIND kompetente Verstärkung erhalten. Kurt Stürken ist seit dem 15. September 2016 neuer Vorstand für das operative Geschäft (COO). Der Diplom-Ingenieur im Bereich Maschinenbau verfügt über mehr als zwanzig Jahre operative Erfahrung in der Windenergie. Der versierte Windenergieexperte verstärkt den PNE WIND-Vorstand bei der Projektentwicklung im nationalen und internationalen Bereich.

Eine wesentliche Änderung ist die Novellierung des Erneuerbare–Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland. Nach dem novellierten EEG 2017 und dem neuen Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) müssen Windparks in Deutschland zukünftig in Ausschreibungsverfahren einen Zuschlag erhalten, um Stromeinspeisungen vergütet zu bekommen. Außerdem sollen zukünftig (ab 2021) Offshore-Windkraftwerke in küstenferneren Regionen in einem zentralen Modell vom Staat vergeben werden. Dies ist nach unseren Recherchen in der Form nicht rechtens. Wir bereiten daher rechtliche Schritte dagegen vor. Auch in den internationalen Märkten bereiten wir uns auf Veränderungen vor und werden flexibel darauf reagieren.

Angesichts des planmäßigen Verlaufs der ersten neun Monate bestätigen wir unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr. Unter der Voraussetzung, dass die Vermarktung unseres Windpark-Portfolios wie geplant erfolgt, bestätigen wir daher die Prognose für ein Konzern-EBIT von bis zu 100 Mio. Euro in diesem Jahr. Unser solides finanzielles Fundament bietet uns ausreichend Spielraum, um flexibel auf Chancen und Veränderungen in den Märkten reagieren zu können. Eine gute Basis für die Zukunft.

Auch im Namen unserer Mitarbeiter bedanken wir uns sehr herzlich für Ihre bisher gezeigte Unterstützung.

Bleiben Sie uns auch in der Zukunft verbunden!

Der Vorstand

PNE WIND AG Konzernkennzahlen – Auf einen Blick

In TEUR 1.1.2016 – 30.9.2016 1.1.2015 – 30.9.2015 1.1.2014 – 30.9.2014
Gesamtleistung 101.868 189.546 201.502
Umsatz 77.091 80.458 184.134
Betriebsergebnis (EBIT) 7.183 16.700 7.658
Ergebnis vor Steuern (EBT) -4.723 7.300 -1.347
Periodenergebnis -2.756 9.765 -98
Ergebnis je Aktie (unverwässert), in EUR -0,04 0,13 0,00
Durchschnittliche Aktienanzahl, in Mio. 76,6 74,9 55,6
In TEUR 30.9.2016 31.12.2015
Eigenkapital per Stichtag 158.127 165.928
Eigenkapitalquote per Stichtag, in% 30,46 33,98
Bilanzsumme per Stichtag 519.086 488.262

1. Überblick Geschäftstätigkeit

Teilbereich Windkraft onshore

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde im dritten Quartal 2016 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 30. September 2016 in MW:

Land I – II III IV Total MW
Deutschland 1.227 86 33 1.346
Bulgarien 121 0 0 121
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 242 14 0 256
Frankreich 313 101 22 436
Polen 223 42 0 265
Rumänien 55 102 0 157
Südafrika 100 30 0 130
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 417 180 0 597
Kanada 555 0 0 555
Gesamt 4.095 683 55 4.833

Phase I – II = Erkundung und Entwicklung | Phase III = Planung | Phase IV = Errichtung bis Übergabe

DEUTSCHLAND:

In den ersten neun Monaten 2016 hat die PNE WIND-Gruppe Windparks mit insgesamt 103,8 MW in Betrieb genommen, mit deren Bau begonnen oder diese veräußert.

Komplett errichtet und in Betrieb genommen wurden die vier Windparks "Westerengel" (23,1 MW), "Apensen II" (6 MW), "Köhlen" (21,3 MW), und "Holzthaleben" (4,8 MW) mit einer Nennleistung von insgesamt 55,2 MW. Zum Ende des Berichtszeitraums am 30. September 2016 befand sich der Windpark "Altenbruch Repowering" (33 MW, von denen 18 MW in das Projekt-Portfolio eingebracht werden) in Bau.

Darüber hinaus wurden im Berichtzeitraum Projektrechte im Volumen von 15,6 MW an Projektpartner veräußert.

Auslandsmärkte

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.

FRANKREICH:

Anfang des Jahres wurde ein Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf internationaler Windenergie-Projekte geschlossen. Der Rahmenvertrag mit John Laing Investments Limited umfasst ein Investment in Frankreich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 MW Nennleistung. Mit entsprechender Baureife eines Windparks wird jeweils der bereits vereinbarte Kaufvertrag wirksam. Aus diesem Rahmenvertrag heraus wurde im September der Verkauf des Windparks Sommette-Eaucourt mit 21,6 MW Nennleistung an die John Laing Group wirksam. Der Windpark wird in der Picardie im Norden Frankreichs errichtet; die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant.

Für einen weiteren Windpark mit 10,3 MW wurde die Genehmigung rechtskräftig und ebenfalls nach Ende des Berichtszeitraums mit dem Bau begonnen.

Die weiteren Projekte sollen sukzessive innerhalb der nächsten zwei Jahre Baureife erlangen. WKN ist für den Bau der Projekte verantwortlich und wird seitens John Laing Group plc als Generalunternehmerin (EPC-Contractor) beauftragt.

POLEN:

Anfang des Jahres wurde eine Vereinbarung mit John Laing über die geplante Investition in ein polnisches Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 40 MW geschlossen. Dieses Projekt soll an der nächsten Ausschreibungsrunde für Erneuerbare-Energie-Systeme in Polen teilnehmen. Ende Juni 2016 wurde die Umweltgenehmigung für ein weiteres Projekt mit 132 MW erteilt. Beide Projekte sind nicht von der neuen verschärften Abstandsregelung betroffen. Die Projektpipeline wurde im zweiten Quartal hinsichtlich der neuen verschärften Abstandsregelungen überprüft und um betroffene Projekte, die wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar sind, reduziert.

SCHWEDEN:

In Schweden wurde im Juni 2016 die Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 99 MW erteilt. Da die Umweltgenehmigung in Schweden gleichzeitig der Betriebsgenehmigung entspricht, ist die Erreichung der Umweltgenehmigung ein entscheidender Schritt in der Projektentwicklung.

TÜRKEI:

In der Türkei gab es nach dem Putschversuch vom Juli 2016 politische Unsicherheiten. Die PNE WIND AG setzt darauf, dass sich die Lage wieder beruhigt und sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei Erneuerbare Energien und dabei insbesondere die Windkraft fördern und schnell ausbauen wird. Dafür sprechen unter anderem die Stabilität der Stromnetze, die hohe Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland aber auch der weiter steigende Bedarf an elektrischer Energie.

USA:

Im Dezember 2015 wurde vom Kongress der USA ein Gesetz zur Unterstützung der Erneuerbaren Energien verabschiedet. Damit werden steuerliche Vorteile geregelt, die in Form Production Tax Credit und Investment Tax Credit (PTC/ITC) die Windenergie fördern sollen. Mit der neuen Regelung, die bis 2019 Sicherheit hinsichtlich der Unterstützung der erneuerbaren Energien gibt, wurden die Unsicherheiten im Markt stark reduziert. Durch die Steuerbehörde IRS wurde in 2016 der Zeitraum, in dem ein Projekt nach Qualifikationsmeilenstein in Betrieb gehen darf, von zwei auf vier Jahre verlängert. Effektiv ergibt sich damit eine Verlängerung des Förderzeitraums bis 2023.

Das Windpark-Projekt "Chilocco", für das bereits in 2015 erste Arbeiten angelaufen waren um die Steuergutschriften zu sichern, wurde auf eine Nennleistung von insgesamt rund 180 MW erweitert. Außerdem wurde das Volumen der Projekte in Bearbeitung in den USA auf insgesamt 597 MW gesteigert.

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es in der Projektentwicklung darüber hinaus keine wesentlichen Änderungen.

In Deutschland sowie auf den Auslandsmärkten bearbeiteten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe somit zum Ende des dritten Quartals 2016 Projekte mit insgesamt rund 4.833 MW zu errichtender Nennleistung, die sich in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses befinden.

Projekt-Portfolio

Seit 2014 werden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren, zu einem Portfolio zusammengefasst. In diesem werden deutsche Windparks mit einer Gesamtnennleistung von insgesamt rund 150 MW gebündelt. Nach einer detaillierten Marktuntersuchung hat der Vorstand entschieden, das Projekt-Portfolio über einen Direktverkauf zu veräußern. Der früher angedachte Börsengang wird daher nicht mehr angestrebt. Der Verkauf des Projekt-Portfolios soll noch in 2016 abgeschlossen werden.

Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über den aktuellen Status der für das Portfolio geplanten Windparks, die bereits in Betrieb sind oder sich in Bau befinden:

Projekt Standort Status Geplante Nennleistung in MW Fertigstellung
Altenbruch II Niedersachsen In Betrieb 25,8 2009
Chransdorf Brandenburg In Betrieb 57,6 2015
Waldfeucht-Selfkant Nordrhein-Westfalen In Betrieb 9,0 2015
Apensen II Niedersachsen In Betrieb 6,0 2016
Köhlen Niedersachsen In Betrieb 21,3 2016
Holzthaleben Thüringen In Betrieb 4,8 2016
Altenbruch Repowering Niedersachsen In Bau 18 2016/17*
Summe 142,5

*Geplante Fertigstellung

Ein weiterer Windpark mit rund 10 MW Nennleistung befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren.

Teilbereich Windkraft offshore

Überblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 30. September 2016:

Eigene Projekte Zone Phase WEA Total MW
Nemo 4 2 80 480
Jules Verne 4 2 80 480
Nautilus I 4 2 80 480
Atlantis I 2 3 73 584
Atlantis II 3 2 80 400
Atlantis III 3 2 80 400
Gesamt 473 2.824
Verkaufte Projekte Zone Phase WEA Total MW
Borkum Riffgrund I 1 8 78 312
Borkum Riffgrund II 1 6 56 448
Gode Wind 1 & 2 1 8/8 55 + 42 582
Gode Wind 3 & 4 1 3/4 15 + 42 342
HTOD5 (Nautilus II) 4 2 68 476
Gesamt 356 2.160

Phase 1 = Projektfindungsphase | Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt | Phase 3 = Erörterungstermin erfolgt | Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt | Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt | Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt | Phase 7 = im Bau | Phase 8 = in Betrieb

Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG auch seit dem Verkauf an DONG Energy weiter als Dienstleister beteiligt ist, erteilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Dezember 2011 die Baugenehmigung. Im Juni 2016 veröffentlichte DONG Energy, dass die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des Offshore-Windparks "Borkum Riffgrund II" getroffen wurde. Damit wurde eine Meilensteinzahlung in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro fällig. Eine letzte Meilensteinzahlung für dieses Projekt in Höhe von rund 4,1 Mio. Euro steht der PNE WIND AG zu, wenn der Windpark in Betrieb genommen wird.

Für das Offshore-Projekt "Atlantis I" wurden die Zulassungsunterlagen von der PNE WIND AG überarbeitet und auf andere Antragsparameter umgestellt (u.a. Turbinen und Gründungsstrukturen) sowie an die aktuellen Anforderungen des Planfeststellungsverfahrens angepasst. Das Projekt wurde auf bis zu 584 MW erweitert. Die PNE WIND AG plant, sich mit diesem Projekt an der kommenden Offshore-Ausschreibung in 2017 zu beteiligen; alternativ dazu ist auch ein Verkauf des Projekts möglich.

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 30. September 2016 sechs eigene Offshore-Projekte. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 473 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 8 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.824 MW.

Die Kompetenz in der Entwicklung von Offshore-Windparks zeigt sich in den Offshore-Referenzen: Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Offshore-Projekte wurden von den Käufern mit 175 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von 894 MW bereits errichtet und in Betrieb genommen. PNE WIND bleibt vorerst in den verkauften Projekten als Dienstleister aktiv.

Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es darüber hinaus keine wesentlichen Änderungen. Zu Änderungen im regulatorischen Rahmen gelten die Aussagen im Kapitel "Chancen und Risiken".

Veränderung im Vorstand

Kurt Stürken ist seit dem 15. September 2016 neuer Vorstand für das operative Geschäft (COO) bei der PNE WIND AG. Der versierte Windenergieexperte verstärkt den Vorstand um Markus Lesser bei der Projektentwicklung im nationalen und internationalen Bereich. Sein Vertrag läuft über drei Jahre.

Kurt Stürken wurde 1963 in Bremen geboren und verfügt über mehr als zwanzig Jahre operative Erfahrung in der Windenergie. Der Diplom-Ingenieur im Bereich Maschinenbau begann 1995 mit der Entwicklung von Windenergieprojekten in Schweden, um anschließend für den Windenergieanlagenhersteller ENERCON GmbH dessen skandinavische Tochtergesellschaft in Malmö zu gründen. Für ENERCON wechselte Kurt Stürken später nach Deutschland, um acht Jahre das globale Projektmanagement zu leiten. In dieser Funktion begleitete er den Markteintritt des Unternehmens und dessen Kunden in verschiedenen Ländern in Europa, Asien, Australien, Süd- und Nordamerika. Im Anschluss folgten die Positionen des Investment Directors bei dem Projektentwickler Platina Partners in London und des Director Global Projects bei dem Windenergieanlagenhersteller REpower SE (heute Senvion). Zuletzt war Kurt Stürken als Geschäftsführer der K2 Management GmbH, einem Projektberater für Windenergie, tätig.

Kurzfristig besteht der Vorstand der PNE WIND AG nun aus vier Mitgliedern. Per Hornung Pedersen wird jedoch mit Auslaufen seines bis Ende November befristeten Vertrages aus dem Vorstand ausscheiden und anschließend wieder im Aufsichtsrat tätig sein.

Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums eingetreten.

Ausblick/Prognose

Die PNE WIND-Gruppe hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört die Bündelung eines Portfolios von Windparks im Eigenbestand, die bereits in Betrieb genommen wurden oder sich in Bau befinden. Windparks mit einer Nennleistung von rund 150 MW sollen gebündelt und nach ihrer Inbetriebnahme als Portfolio vermarktet werden. Dies soll im laufenden Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen werden.

Parallel dazu werden aber auch Windparks entwickelt und gebaut, die im Wege des Direktvertriebs an Investoren veräußert werden.

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns haben sich gegenüber der Einschätzung zum 31.Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Das für das Geschäftsjahr 2016 erwartete Konzern-EBIT soll unverändert im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro liegen unter der Voraussetzung, dass die Vermarktung der im Portfolio gebündelten Onshore-Projekte von rund 150 MW wie vorgesehen gelingt.

Für die künftige Entwicklung ist zu erwarten, dass sich die sowohl positiven als auch negativen Veränderungen des regulatorischen Umfelds im In- und Ausland auf das Kerngeschäft der Windpark-Projektierung auswirken können. Daher werden alle Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe tätig ist, aber auch potenzielle neue Märkte kontinuierlich geprüft.

Neues Format der Quartalsberichterstattung

Im Jahr 2015 wurde aufgrund geänderten europäischen Gemeinschaftsrechts, durch das die Pflicht zur Quartalsberichterstattung für börsennotierte Unternehmen in der EU abgeschafft wurde, auch in Deutschland die gesetzliche Verpflichtung zur Quartalsberichterstattung für börsennotierte Unternehmen aufgehoben. Gemäß § 51 a der Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse ("BörsO FWB") haben börsennotierte Unternehmen im deutschen Prime Standard Segment die Wahl, wie bisher einen Quartalsfinanzbericht oder eine kürzere Quartalsmitteilung für das erste und das dritte Quartal des Geschäftsjahres in deutscher und englischer Sprache zu erstellen. Weitere Details zu den Berichtspflichten finden Sie auf der Website der Deutschen Börse.

Die PNE WIND AG hat sich entschieden, für das erste und dritte Quartal jeweils eine kürzere Quartalsmitteilung zu erstellen.

2. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren zum 30. September 2016 insgesamt 357 Personen (im Vorjahr: 389) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten.

3. Finanzlage/Geschäftsergebnisse

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt. Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a. Umsatz und Ertragslage

Gesamtleistung/Umsatz

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS in den ersten neun Monaten 2016 eine Gesamtleistung von 101,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 189,5 Mio. Euro). Davon entfallen 77,1 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 80,5 Mio. Euro), 19,5 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 104,9 Mio. Euro) sowie 5,3 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 4,2 Mio. Euro).

In den ersten neun Monaten 2016 wurden der Windpark "Westerengel" und die Portfolio-Projekte "Apensen II", "Köhlen" und "Holzthaleben" komplett errichtet und in Betrieb genommen. Darüber hinaus wurde mit dem Bau des Windparks "Altenbruch Repowering" begonnen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Wert von 2,0 Mio. Euro enthalten, welcher aus einem Vergleich mit der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH stammt. Das ehemalige Schiedsgerichtsverfahren

wurde einvernehmlich durch Abschluss eines Vergleichs beendet. Beide Parteien hatten sich auf Anraten des Schiedsgerichts darauf geeinigt, dass der seinerzeit im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der WKN AG vereinbarte Kaufpreiseinbehalt in Höhe von 4,0 Mio. Euro, welcher sich entsprechend der kaufvertraglichen Regelungen noch auf einem Treuhandkonto befand, jeweils hälftig an die PNE WIND AG und die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH ausgezahlt wird. Weiterhin wurde eine Einigung in Höhe von rd. 0,5 Mio. Euro mit der Siemens Project Ventures GmbH getroffen und das vorbereitete Schiedsgerichtsverfahren beendet. Dieser Wert findet sich ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Erträgen wieder und wird nach IFRS nicht gegen den bestehenden Goodwill im Rahmen der Erstkonsolidierung gebucht, sondern muss als sonstiger betrieblicher Ertrag in der GuV ausgewiesen werden.

EBIT und EPS

Auf Konzernebene wurde im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis (EBIT) von 7,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von -4,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,3 Mio. Euro) erzielt. Im Vorjahreszeitraum wurde aus dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. ein Konzern-EBIT-Beitrag von rund 35 Mio. Euro erzielt. Dies ist der wesentliche Grund für die Veränderung des Konzern-EBIT's gegenüber dem Vorjahr. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf -2,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,8 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,04 Euro (im Vorjahr: 0,13 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf -0,03 Euro (im Vorjahr: 0,13 Euro).

Die Vorleistungen für inländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, die im Konzern konsolidiert werden und als Windparks in Eigenbesitz vorgesehen sind, haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Die bisher aufgelaufenen – auf Konzernebene eliminierten – Gewinne vor Steuern betragen seit 2014 bis zum 30. September 2016 rund 36,7 Mio. Euro (davon rund 6,1 Mio. Euro in 2016).

b. Vermögens- und Finanzlage

Bilanz Aktiva

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 251,1 Mio. Euro zum Jahresende 2015 auf aktuell 246,0 Mio. Euro ab. Zum 30. September 2016 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 62,9 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2015. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 20,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 6,6 Mio. Euro auf 160,8 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 167,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (19,0 Mio. Euro), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (10,5 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen u. a. der Portfolio-Projekte und das HKW Silbitz (126,1 Mio. Euro).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 236,0 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 271,9 Mio. Euro per 30. September 2016 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Anstieg des Vorratsvermögens (+56,6 Mio. Euro) bei gleichzeitiger Reduzierung der Zahlungsmittel (-19,7 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 5,9 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2015: 8,0 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 114,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 155,9 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Erhöhung auf die im Bau befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung der Projektpipelines On- und Offshore im In- und Ausland zurück zu führen.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:

  • die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (10,9 Mio. Euro),
  • das Offshore-Projekt "Atlantis I" (22,8 Mio. Euro),
  • die Offshore-Projekte "Atlantis II und III" (12,1 Mio. Euro),
  • die für das Projekt-Portfolio geplanten Onshore-Projekte (45,8 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Deutschland (17,1 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Polen (11,9 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Italien (14,3 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Frankreich (8,1 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Schweden (4,3 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
  • die Onshore-Projekte in den USA (2,4 Mio. Euro),
  • das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,4 Mio. Euro) und
  • die Onshore-Projekte in Südafrika (2,0 Mio. Euro).

Im Übrigen haben sich die Vorratsbestände aufgrund der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte von 6,9 Mio. Euro um 14,9 Mio. Euro auf 21,8 Mio. Euro verändert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 66,4 Mio. Euro zum 30. September 2016 (per 31. Dezember 2015: 86,1 Mio. Euro).

Bilanz Passiva

Auf der Passivseite reduzierte sich das Konzerneigenkapital von 165,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 158,1 Mio. Euro zum 30. September 2016. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die erfolgte Dividendenzahlung (rd. 3,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. September 2016 ca. 30 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 70 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 66 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich von 237,5 Mio. Euro Ende 2015 auf 227,6 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 213,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 223,7 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 98,0 Mio. Euro. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 108,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 112,5 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig (> 1 Jahr) und kurzfristig (< 1 Jahr)) enthalten:

  • der Konsortialkredit der WKN AG und PNE WIND AG (25,0 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro),
  • die Projektfinanzierungen der bereits im Portfolio enthaltenen Windparks Chransdorf (Altdöbern A-C, Großräschen A und B), Altenbruch II und Waldfeucht Repowering (103,8 Mio. Euro, davon langfristig 93,5 Mio. Euro),
  • die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (1,4 Mio. Euro, davon langfristig 0,7 Mio. Euro),
  • die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (3,4 Mio. Euro, davon langfristig 2,9 Mio. Euro),
  • die Projektzwischenfinanzierung des Windparks "Köhlen" (21,4 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro),
  • die Projektfinanzierung des Windparks "Apensen II" (10,9 Mio. Euro, davon langfristig 10,9 Mio. Euro),
  • die Projektzwischenfinanzierung des Windparks "Holzthaleben" (7,5 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro) und
  • die Projektzwischenfinanzierung des Windparks "Altenbruch Repowering" (10,7 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro).

Am 30. September 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 592 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen entstanden sind.

In den ersten neun Monaten 2016 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 84,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 133,4 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, erhöhten sich von 36,6 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 84,0 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 9,2 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA – Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 30. September 2016 somit 231,1 Mio. Euro (31. Dezember 2016: 174,2 Mio. Euro).

4. Chancen und Risiken

Informationen zu Chancen und Risiken von PNE WIND AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2015, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pnewind.com verfügbar ist.

Gegenüber dem Risiko- und Chancenbericht aus dem Geschäftsbericht 2015 haben sich die folgenden Risiken wesentlich verändert.

Entfallen ist das Risiko "Schiedsgerichtsklage gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH", da es hier zu einer gütlichen Einigung gekommen ist.

Entfallen ist das Risiko "Refinanzierung des Konsortialkreditvertrags und der KfW-Darlehen der WKN AG", da am 25. Juli 2016 die PNE WIND AG und die WKN AG mit einem Konsortium, bestehend aus mehreren Banken und einer Versicherungsgesellschaft, unter Führung der Commerzbank AG, einen neuen Konsortialkredit mit einem Volumen von 30 Mio. Euro sowie eine Avalkreditlinie mit einem Volumen von 10 Mio. Euro abgeschlossen haben. Der Konsortialkreditvertrag sieht eine Laufzeit der Linien bis Ende 2017 vor. Im Vertrag ist eine Reduzierung der Konsortiallinie um 20 Mio. Euro bei Umsetzung des Projekt-Portfolios, spätestens jedoch per 31. März 2017, enthalten.

Das im Geschäftsbericht 2015 enthaltene rechtliche Risiko in Bezug auf die laufende DPR- bzw. BaFin-Prüfung ist durch den am 29. Juli 2016 ergangenen Bescheid entfallen. Aus den Feststellungen der BaFin ergeben sich keine Auswirkungen auf das laufende Geschäftsjahr.

Deutlich erhöht haben sich die Risiken für die Offshore-Projekte der PNE WIND AG durch die Änderung des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die der Deutsche Bundestag am 8. Juli 2016 beschlossen hat. Dadurch kann die Realisierung der Projekte entweder deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Der PNE WIND AG liegen mittlerweile zwei Gutachten renommierter Verfassungsrechtler vor, die sich mit den Auswirkungen der Gesetzesänderungen sowie den Möglichkeiten einer Verfassungsbeschwerde gegen das EEG 2017 und das Windenergie-auf-See-Gesetz beschäftigen. Beide Gutachten gelangen zu dem Schluss, dass Teile des WindSeeG verfassungswidrig seien, da die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation ohne entsprechende Ausgleichsregelungen vorläge. Basierend auf dieser Einschätzung ist der Vorstand der PNE WIND AG weiterhin der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in Teilen verfassungswidrig ist und in dieser Form keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erfolgreich wäre. Dies kann verschiedene Folgen nach sich ziehen. Daher wird die Werthaltigkeit der Offshore-Projekte regelmäßig überprüft. Der Vorstand der PNE WIND AG geht davon aus, dass zumindest ein Anspruch auf Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen besteht, wenn der Gesetzgeber nicht zuvor angemessene Übergangregelungen schafft. Wir befinden uns in der Vorbereitung von rechtlichen Schritten, um die Rechtsposition der Gesellschaft zu wahren.

Sollte sich entgegen der bisherigen Auffassung des Vorstands mit Inkrafttreten des neuen Windenergie-auf-See-Gesetzes herausstellen, dass die Werthaltigkeit der Projekte nicht mehr im bisherigen Maße gegeben ist, so wäre gegebenenfalls eine Wertberichtigung der Vermögenswerte vorzunehmen. In der Konzernbilanz zum 30. September 2016 sind Vermögenswerte in Höhe von 23,0 Mio. Euro und Rückstellungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte ausgewiesen.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Projekte.

Das polnische Parlament hat eine deutlich verschärfte Abstandsregelung für Windkraftanlagen verabschiedet. Das Gesetz sieht verbindliche Abstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern und schützenswerten Naturgebieten und Nationalparks von zehnfacher Gesamthöhe der Windenergieanlage (Nabenhöhe plus Rotorlänge) vor. Dies kann die Entwicklung und Vermarktung weiterer Windparks in Polen deutlich erschweren.

Der Vorstand hat im Laufe der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht zum Geschäftsjahr 2015 dargestellten Risiken festgestellt.

Erläuternde Angaben

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der PNE WIND AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt.

Im Konzernzwischenabschluss über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 zum 30. September 2016 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015. Der Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des IAS 34 "Interim Financial Reporting" erstellt.

2. Segmentberichterstattung

Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. September 2016 hat sich lediglich in der Zusammensetzung der einzelnen Segmente geändert. Das Segment "Stromerzeugung" wurde um die erstmalig konsolidierte Gesellschaft PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG erweitert. Für weitere Details zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.

Den Werten per 30. September 2016 sind die Werte vom 30. September 2015 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2015 gegenübergestellt.

Konzern Gesamtergebnisrechnung (IFRS)

Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) III. Quartal
1.7.2016 –
30.9.2016
III. Quartal
1.7.2015 –
30.9.2015
Periode
1.1.2016 –
30.9.2016
Periode
1.1.2015 –
30.9.2015
1. Umsatzerlöse 32.287 8.520 77.091 80.458
2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 7.290 89.077 19.459 104.917
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.230 2.126 5.318 4.171
4. Gesamtleistung 40.807 99.723 101.868 189.546
5. Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen -18.745 -88.787 -51.106 -124.392
6. Personalaufwand -5.561 -8.538 -18.682 -22.335
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens und Sachanlagen
-2.997 -3.153 -8.986 -7.016
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.882 -6.557 -15.911 -19.103
9. Betriebsergebnis 8.622 -7.312 7.183 16.700
10. Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen 4 -91 12 -228
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233 345 612 1.205
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -28 -5 -80 -15
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.094 -3.776 -12.451 -10.361
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.737 -10.839 -4.724 7.301
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 691 1.484 707 1.446
16. Sonstige Steuern -16 -21 -97 -69
17. Ergebnis vor Minderheitenanteilen 5.412 -9.376 -4.114 8.678
18. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis 398 -698 -1.358 -1.088
19. Konzernergebnis 5.014 -8.678 -2.756 9.766
Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR 0,07 -0,12 -0,04 0,13
Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR 0,07 -0,11 -0,03 0,13
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. 76,6 74,9 76,6 74,9
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. 78,6 76,9 78,6 76,9
Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) III. Quartal
1.7.2016 –
30.9.2016
III. Quartal
1.7.2015 –
30.9.2015
Periode
1.1.2016 –
30.9.2016
Periode
1.1.2015 –
30.9.2015
19. Konzernergebnis 5.014 -8.678 -2.756 9.766
Übriges Ergebnis /Posten, die möglicherweise zukünftig
in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
20. Währungsdifferenzen -53 170 -628 -571
21. Sonstige 0 0 0 0
22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) -53 170 -628 -571
23. Gesamtergebnis der Periode 5.359 -9.206 -4.742 8.107
Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode 5.412 -9.376 -4.114 8.678
Anteilseigner der Muttergesellschaft 5.014 -8.678 -2.756 9.766
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 398 -698 -1.358 -1.088
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode 5.359 -9.206 -4.742 8.107
Anteilseigner der Muttergesellschaft 4.961 -8.508 -3.384 9.195
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis 398 -698 -1.358 -1.088

Konzern-Bilanz (IFRS) Aktiva

Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) per
30.9.2016
per
31.12.2015
Immaterielle Vermögenswerte 62.947 63.105
Sachanlagen 160.763 167.347
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 2.655 3.204
Latente Steuern 19.678 17.440
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 246.043 251.096
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1.187 1.135
Vorräte 177.795 121.177
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 27.701 28.779
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 66.360 86.075
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 271.856 236.031
Aktiva, gesamt 519.086 488.262

Konzern-Bilanz (IFRS) Passiva

Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) per
30.9.2016
per
31.12.2015
Gezeichnetes Kapital 76.556 76.555
Kapitalrücklage 82.288 82.287
Gewinnrücklagen 51 51
Fremdwährungsrücklage -1.403 -775
Konzernbilanzgewinn 5.094 10.912
Minderheitenanteile -4.459 -3.102
Eigenkapital, gesamt 158.127 165.928
Sonstige Rückstellungen 9.536 9.400
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 914 949
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 213.413 223.745
Latente Steuerverbindlichkeiten 3.728 3.376
Langfristige Schulden, gesamt 227.591 237.470
Steuerrückstellungen 2.091 3.815
Sonstige Rückstellungen 2.604 2.476
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 84.041 36.568
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.170 16.852
Sonstige Verbindlichkeiten 35.450 25.148
Kurzfristige Schulden, gesamt 133.356 84.859
Schulden i.V. m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen 12 6
Passiva, gesamt 519.086 488.262

Kapitalflussrechnung Konzern (IFRS)

Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) 1.1.2016 –
30.9.2016
1.1.2015 –
30.9.2015
Konzernergebnis -4.113 8.677
- /+
Ertragsteuerertrag/ -aufwand
-707 -1.446
- /+
Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern
-1.776 -1.338
- /+
Zinserträge und Zinsaufwendungen
11.839 9.157
-
Gezahlte Zinsen
-7.680 -6.533
+
Erhaltene Zinsen
567 505
+/ -
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens
8.986 7.016
+/ -
Zu- /Abnahme der Rückstellungen
-1.461 2.004
+/ -
Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge
-644 751
-
Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung
0 -36.023
+/ -
Ab- /Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva
-59.590 -59.108
+/ -
Ab- /Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung
4.572 14.541
+/ -
Zu- /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva
93 -16.294
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -49.914 -78.090
+
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens
30 13
-
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte
-2.260 -3.145
+
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen
377 0
-
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen
-111 -954
+
Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten
0 23.710
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.964 19.625
+
Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen
0 9.455
+
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten
64.702 104.954
-
Auszahlungen für Kapitalerhöhungskosten
0 -396
-
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten
-29.478 -8.555
-
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen
0 -1.825
-
Auszahlung für Dividende
-3.062 0
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 32.162 103.633
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -19.716 45.168
+
Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds
0 -5.611
+
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
86.076 72.175
Finanzmittelfonds am Ende der Periode * 66.360 111.732
* davon als Sicherheit verpfändet 2.362 3.098

Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. September der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

Eigenkapitalspiegel (IFRS)

Alle Angaben in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich)
Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
Fremd
währungs
rücklage
Konzern
bilanz
ergebnis
Eigenkapital
vor Minder
heiten
Anteile im
Fremdbesitz
Eigenkapital
gesamt
Stand am 1. Januar 2015 71.975 77.803 51 -347 10.680 160.162 33 160.195
Periodenergebnis 01 – 09/2015 0 0 0 0 9.765 9.765 -1.088 8.677
Barkapitalerhöhung 4.579 4.876 0 0 0 9.455 0 9.455
Kapitalerhöhungskosten 0 -396 0 0 0 -396 0 -396
Wandlung der Wandelanleihe
2014/2019
2 4 0 0 0 6 0 6
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -571 -5 -576 1.307 731
Stand am 30. September 2015 76.555 82.287 51 -918 20.440 178.415 252 178.667
Stand am 1. Januar 2016 76.555 82.287 51 -775 10.912 169.030 -3.102 165.928
Periodenergebnis 01 – 09/2016 0 0 0 0 -2.756 -2.756 -1.358 -4.114
Dividende 0 0 0 0 -3.062 -3.062 0 -3.062
Wandlung der Wandelanleihe
2014/2019
1 1 0 0 0 2 0 2
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -628 0 -628 0 -628
Stand am 30. September 2016 76.556 82.288 51 -1.403 5.094 162.586 -4.459 158.127

Segmentberichterstattung

Alle Angaben in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich)
Projektierung
Windkraftanlagen
Stromerzeugung Konsolidierung PNE WIND AG Konzern
2016 2015 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Umsatzerlöse extern 60.958 70.440 16.133 10.018 0 0 77.091 80.458
Umsatzerlöse mit
anderen Segmenten
24.563 116.933 421 421 -24.984 -117.354 0 0
Bestandsveränderungen 3.355 7.359 0 0 16.104 97.558 19.459 104.917
Sonstige betriebliche Erträge 6.250 4.400 -683 62 -249 -291 5.318 4.171
Gesamleistung 95.126 199.132 15.871 10.501 -9.129 -20.087 101.868 189.546
Abschreibungen -2.166 -2.321 -6.820 -4.695 0 0 -8.986 -7.016
Betriebsergebnis 11.313 32.526 2.937 1.267 -7.067 -17.093 7.183 16.700
Zinsen und ähnliche Erträge 4.455 5.886 286 345 -4.129 -5.025 612 1.205
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
-12.449 -13.278 -4.130 -2.109 4.129 5.025 -12.451 -10.361
Steueraufwand und -ertrag 251 -3.069 -1.683 -187 2.139 4.702 707 1.446
Investitionen 2.365 3.827 6 272 0 0 2.371 4.099
Segmentvermögen 483.764 489.914 263.089 205.114 -227.766 -206.766 519.086 488.262
Segmentschulden 400.347 384.202 206.064 162.001 -245.451 -223.869 360.959 322.334
Segmenteigenkapital 83.417 105.712 57.025 43.113 17.685 17.103 158.127 165.928

Den Werten per 30. September 2016 sind die Werte per 30. September 2015 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2015 gegenübergestellt.

Impressum

Herausgeber

PNE WIND AG

Peter-Henlein-Straße 2-4 27472 Cuxhaven Deutschland

Telefon: + 49 (0) 47 21-718-06 Telefax: + 49 (0) 47 21-718-444 E-Mail: [email protected] www.pnewind.com

Vorstand: Markus Lesser (Vorstandsvorsitzender), Jörg Klowat, Kurt Stürken, Per Hornung Pedersen

Registergericht: Tostedt Registernummer: HRB 110360

Stand: September 2016

Investor Relations

Rainer Heinsohn Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: +49 (0) 47 21–7 18-453 Telefax: +49 (0) 47 21–7 18-373 E-Mail: [email protected]

Scott McCollister Leiter Investor Relations Telefon: +49 (0) 47 21–7 18-454 Telefax: +49 (0) 47 21–7 18-373 E-Mail: [email protected]

Konzept, Redaktion, Layout & Satz

cometis AG

Der Bericht über das dritte Quartal liegt auch in englischer Sprache vor. Bei Unterschieden ist die deutsche Fassung maßgeblich. Als digitale Version stehen der Geschäftsbericht der PNE WIND AG sowie die Zwischenberichte jeweils im Internet unter www.pnewind.com in der Rubrik "Investor Relations /Finanzberichte" zur Verfügung.

Disclaimer

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Sie sind Einschätzungen des Vorstands der PNE WIND AG und spiegeln dessen gegenwärtige Ansichten hinsichtlich zukünftiger Ereignisse wider. An Begriffen wie "erwarten", "schätzen", beabsichtigen", "kann", "wird" und ähnlichen Ausdrücken mit Bezug auf das Unternehmen können solche vorausschauenden Aussagen erkannt werden. Faktoren, die eine Abweichung bewirken oder beeinflussen können sind z. B. ohne Anspruch auf Vollständigkeit: die Entwicklung des Windmarktes, Wettbewerbseinflüsse, einschließlich Preisveränderungen, regulatorische Maßnahmen, Risiken bei der Integration neu erworbener Unternehmen und Beteiligungen. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die in den Aussagen zu Grunde liegenden Annahmen als unrichtig herausstellen, können die tatsächlichen Ergebnisse der PNE WIND AG wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Das Unternehmen übernimmt keine Verpflichtung solche vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.