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PNE AG Interim / Quarterly Report 2003

May 15, 2003

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Interim / Quarterly Report

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INHALT

PLAMBECK NEUE ENERGIEN AG

Bericht für das I. Quartal 2003

Seite
1. Lagebericht
Hinweise zum Zwischenabschluß 3
Die wichtigsten Zahlen 5
Das 1. Quartal im Überblick 5
Windkraft Onshore 6
Perspektiven 6
Offshore – Projekt "Borkum Riffgrund" 7
Windkraft Frankreich 8
Service 8
Projektfinanzierung 9
Bericht zur Entwicklung des Aktienkurses 10
2. Erläuterungen
Konzern-Kurzbilanz 11
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 12
3. Weitere Angaben
Auftragslage 13
Entwicklung von Kosten und Preisen 13
Personalentwicklung 13
4. Ergänzende Angaben gem. § 160 AktG
Bedingtes Kapital (I) 14
Bedingtes Kapital (II) 14
Genehmigtes Kapital 15
Aktienbesitz von Vorstand und
Aufsichtsrat am 31. März 15
5. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IAS) 16
6. Konzern-Eigenkapitalspiegel (IAS) 16
7. Konzern-Kurzbilanz (IAS) 17
8. Kapitalflußrechnung Konzern (IAS) 18

AUF EINEN BLICK

Plambeck Neue Energien AG 01.01.– 31.03. 01.01. – 31.03. 01.01.– 31.03.
Konzern-Zahlen 2003 2002 2001
Gesamtleistung 12.097 T€ 34.059 T€ 33.676 T€
Ergebnis vor Steuer 2.448 T€ 2.459 T€ 1.804 T€
Quartalsüberschuß per 31.März 1.065 T€ 1.070 T€ 722 T€
Eigenkapital 168.901 T€ 161.130 T€ 107.082 T€
Bilanzsumme 419.225 T€ 406.620 T€ 233.285 T€
Ergebnis je Aktie * 0,08
0,08
0,07

* Die Zahl der Aktien hat sich auf 13.563.000 Stück gegenüber den Vorjahren erhöht

1. LAGEBERICHT

Hinweise zum Zwischenabschluß

Der vorliegende Bericht dokumentiert das erste Quartal (01.01. - 31.03.2003) des Geschäftsjahres 2003 der Plambeck Neue Energien AG, Cuxhaven. Der Bericht enthält einen Lagebericht und einen Konzernabschluß, aufgestellt nach den Vorschriften des International Accounting Standards Board (IASB). Diese Vorschriften wurden bereits für die Jahresabschlüsse sowie auf die Zwischenberichte der Vorjahre angewendet. Darüber hinaus wurden für den Zwischenabschluß insbesondere die Hinweise des International Accounting Standards (IAS) 34 ("Zwischenberichterstattung") beachtet. Die Befreiungsvorschriften des § 292 a HGB hat die Gesellschaft angewendet.

In diesem Konzernabschluß wurden folgende Konsolidierungsmaßnahmen angewandt:

a) Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Erwerbsmethode gemäß IAS 22 par. 32 f. (Buchwertmethode) durchgeführt. Dabei wurden die Anschaffungskosten der Beteiligungen bei der Muttergesellschaft mit dem auf diese Beteiligungen entfallenden konsolidierungspflichtigen Eigenkapital aufgerechnet.

b) Schuldenkonsoldierung

Die Schuldenkonsolidierung wurde gemäß IAS 27 durchgeführt. Dabei wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluß einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet.

c) Konsolidierung der Aufwendungen und Erträge

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß IAS 27. Die konzerninternen Umsätze wurden mit den Herstellungskosten aufgerechnet. Damit werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nur Außenumsatzerlöse ausgewiesen.

In den Konzernabschluß sind folgende Gesellschaften einbezogen:

Beteiligungs Zeitpunkt der Erst
Name quote konsolidierung
1) Plambeck Neue Energien Betriebs- und Betei
ligungs GmbH
100,00 % 31.12.1998
2) Plambeck
Norderland AG
100,00
%
01.12.2000
3) Norderland Verwaltungs GmbH, Hamburg 100,00 % 01.12.20001)
4) Norderland
Forschungs-
und
Entwicklungs
GmbH, Hamburg
100,00 % 01.12.20001)
5) Norderland Grundstücks GmbH, Hamburg 100,00 % 01.12.20001)
6) Plambeck
Neue
Energien
Solar
Technik
GmbH
100,00 % 01.04.2001
7) Plambeck Neue Energien Netzprojekt GmbH 100,00 % 01.01.2002
8) Ventura S.A., Frankreich 80,00 % 01.01.2002
9) Nova Solar GmbH 100,00 % 01.09.2002
10) Plambeck Neue Energien Bauregie GmbH 100,00 % 23.02.2002
11) Plambeck Neue Energien Biomasse AG 100,00 % 23.04.2002

1) mittelbare Beteiligung über die Plambeck Norderland AG

Mittelbar wurden durch die Beteiligung an der "Plambeck Norderland AG", deren 100%-ige Tochtergesellschaften die "Norderland Forschungs- und Entwicklungs GmbH", die "1. Norderland Verwaltungs GmbH" und die "Norderland Grundstücks GmbH" in den Konzernabschluß einbezogen; diese Gesellschaften üben jedoch nach wie vor keine operativen Tätigkeiten aus.

Die beiden 100%-igen Tochtergesellschaften, die "Plambeck Portugal Novas Energias", Lda., Lissabon, Portugal, und die "Plambeck New Energy Sp.z o.o", Stettin, Polen, wurden wegen ihrer für den Konzernabschluß insgesamt untergeordneten Bedeutung nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Eine Segmentberichterstattung war nicht erforderlich, da sich die Geschäftstätigkeiten der Konzerngesellschaften auf den Geschäftsbereich Windkraft konzentrierten. Eine regionale Segmentberichterstattung war nicht erforderlich, da die polnische Gesellschaft "Plambeck New Energy Sp.z o.o", Stettin, und die portugisische Gesellschaft "Plambeck Portugal Novas Energias", Lda, Lissabon, an denen unsere Gesellschaft zu 100 % beteiligt ist, und die französische Gesellschaft "Ventura S.A.", Montpellier, an der unsere Gesellschaft zu 80 % beteiligt ist, nur im geringfügigen Umfang tätig waren, so daß sich hieraus nur ein unbedeutender Einfluß auf die Vermögensund Ertragslage des Konzerns ergeben würde.

Der Quartalsbericht wurde nach den Vorgaben der Deutschen Börse AG für "Strukturierte Quartalsberichte" erstellt. Die Zahlenangaben für Vorperioden wurden entsprechend umgestellt. Der Bericht enthält Angaben zum Geschäftsverlauf, die Gewinnund Verlustrechnung, die Kurzbilanz, die Entwicklung des Eigenkapitals und eine Kapitalflußrechnung. Darüber hinaus werden die wesentlichsten Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kurzbilanz erläutert, ergänzt um die erforderlichen Angaben gemäß § 160 AktG.

Die wichtigsten Zahlen

Die in diesem Quartalsbericht genannten Zahlen lassen wie schon in der Vergangenheit keine lineare Hochrechnung auf die weitere Entwicklung im Laufe des Jahres zu.

Die Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum T€ 12.097 (Vorjahr T€ 34.059). Diese resultiert fast ausschließlich aus dem Geschäftsbereich Windkraft, d. h. aus Planung, Entwicklung, Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Stromerzeugung auf Basis von erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen, Biomassekraftwerke und Solaranlagen), für die von dem Konzern der Plambeck Neue Energien AG initiierten Betreibergesellschaften sowie für fremde Dritte. Die Verringerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr liegt in den aufgrund verkürzter Lieferzeiten später auszulösenden Anlagenbestellungen für unsere Windkraftprojekte und der damit verbundenen geringeren Teilgewinnrealisierung nach IAS 11 begründet. Dies führte auch zu den Veränderungen bei den "Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung", den "Rückstellungen", den "Umsatzerlösen" und dem "Materialaufwand", die in den Erläuterungen im hinteren Berichtsteil aufgeführt werden.

Das Ergebnis vor Abschreibungen auf den Geschäftswert aus der Übernahme der "Plambeck Norderland AG", Hamburg, und den Beteiligungen an der "Ventura S.A", Montpellier, der "Plambeck Neue Energien Solar Technik GmbH", Altlußheim, sowie den sonstigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen beträgt T€ 3.858 (Vorjahr T€ 3.712). Unter Einbeziehung dieser planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.410 (Vorjahr T€ 1.253) ergibt sich somit ein "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" vor Steuer in Höhe von T€ 2.448 (Vorjahr T€ 2.459).

Das 1. Quartal 2003 im Überblick

Die kontinuierliche Projektumsetzung im Inland onshore und die planmäßige Weiterentwicklung der Projekte im Offshore-Bereich sowie in Frankreich bestimmten die Entwicklung der Plambeck Neue Energien AG im 1. Quartal 2003. Erfolgreich konnte die weitere Konzentration auf das Kerngeschäft, die Projektierung und Realisierung von Windparks, voran gebracht werden. So konnte der Windpark Rositz mit 9 Südwind-Anlagen fertiggestellt und bereits im März mit dem Bau eines weiteren Windparkprojekts begonnen werden: In den Gemeinden Zernitz und Leddin (Brandenburg) werden 8 Enercon-Anlagen errichtet.

In Frankreich konnten im Berichtszeitraum weitere Bauanträge für Windparks eingereicht werden. Erste Baugenehmigungen werden dort noch im Laufe dieses Jahres erwartet. Für unser am weitesten fortgeschrittenes Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund" ist nach umfangreichen, mehrjährigen Vorarbeiten der Bauantrag für die auf 77 Anlagen der 3-MW-Klasse erweiterte Pilotphase eingereicht worden. Mit einer Entscheidung über diesen Antrag rechnen wir ebenfalls noch in diesem Jahr. Den Veränderungen des Marktes hat sich der Vertrieb erfolgreich dadurch angepasst, dass ein weiterer Schwerpunkt auf den Verkauf ganzer Windparks an Investoren gelegt wird. Außerdem wird die Vermarktung von Auslandsprojekten intensiv vorbereitet. Der Plambeck-Service sieht sich in seiner auf die Verhinderung von Schäden an Windenergieanlagen ausgerichteten Strategie bestätigt, nachdem Versicherungen genau dieses von Windparkbetreibern vermehrt einfordern.

Die Konzentration auf das Kerngeschäft mit der Windkraft und die zukunftsorientierte Konzernstruktur führen dazu, daß die Plambeck Neue Energien AG ihr Geschäft künftig nicht mehr direkt sondern vermehrt in Tochtergesellschaften abwickeln und ihre Erlöse damit zunehmend aus Beteiligungsergebnissen statt aus dem operativem Geschäft erwirtschaften wird. Mit dieser Neuausrichtung wird die Basis für künftiges Wachstum verbessert. Die Plambeck Neue Energien AG ist damit besser aufgestellt, um sich auf den neuen Zukunftsmärkten und bei Offshore-Windpark-Projekten stark zu positionieren. Die Auswirkungen der Neuausrichtung werden sich im Laufe dieses Jahres deutlich zeigen.

Daher sind die ausschließlich stichtagsbezogenen Daten der Quartalsberichte noch weniger als in der Vergangenheit dazu geeignet, auf die Jahresdaten hochzurechnen.

Windkraft Deutschland onshore

Im Berichtszeitraum lagen uns Baugenehmigungen für mehr als 20 inländische Windpark-Projekte vor, die kontinuierlich in die Umsetzung gehen können. Damit sind wir bei den Bemühungen, unser traditionell sehr saisonales Kerngeschäft über den Jahresverlauf zu verstetigen, einen großen Schritt voran gekommen. Komplett errichtet wurden der Windpark Rositz mit 9 Windenergieanlagen Südwind S70 sowie das Umspannwerk Nieleböck (Sachsen-Anhalt). In der Realisierungsphase befanden sich im 1. Quartal 2003 weitere 8 Windparkprojekte. Am weitesten fortgeschritten ist dabei das Windpark-Projekt in Zernitz/Leddin mit 8 Enercon-Anlagen. Damit entwickelt sich dieser Bereich entsprechend den Planungen für das laufende Jahr sehr positiv. Der weiterhin sehr große Bestand an gesicherten Standorten für Windpark-Projekte in Deutschland ist die Basis für eine anhaltend konstante Projektumsetzung.

Perspektiven

Wasserstoff ist eine der "Erneuerbaren Energien" deren schnelle Nutzung immer realistischer wird. In der isländischen Stadt Reykjavik wurde bereits die erste Wasserstofftankstelle der Welt eröffnet, Daimler-Chrysler plant den Einsatz von Brennstoffzellen-Bussen in europäischen Metropolen. Dies zeigt, daß die Nutzung von Wasserstoff nicht mehr ferne Utopie ist, sondern allmählich zur Realität wird. Angesichts der nur begrenzten Vorräte an fossilen Energieträgern wie Öl und Gas sowie deren klimaschädlichen Emissionen ist der Einsatz von Wasserstoff äußerst sinnvoll. Entscheidend ist allerdings, wie der Wasserstoff produziert wird. Um die dabei benötigten großen Menge an elektrischem Strom zu bekommen, macht es keinen Sinn herkömmliche fossile Energieträger zu verbrennen. Sinnvoll ist allein die Nutzung erneuerbarer Energie.

Hier kommt der Windkraft und vor allem der Windkraft in Offshore-Windparks eine künftig möglicherweise zentrale Rolle zu. Die Erzeugung von Wasserstoff in Offshore-Windparks auf hoher See vermindert Sicherheitsprobleme und führt dazu, daß ein Speicherstoff vorhanden ist. In Offshore-Windparks erzeugter Strom muß dann nicht mehr Aufwand in die Stromnetze auf dem Festland geleitet werden. Stattdessen eröffnet sich die Alternative, den auf See produzierten Wasserstoff mit relativ geringem Aufwand an Land zu transportieren.

Für die Planung von Offshore-Windparks und die Wirtschaftlichkeit solcher Großprojekte ergeben sich damit völlig neue Perspektiven und Alternativen, die auch von der Plambeck Neue Energien AG intensiv geprüft werden.

Offshore Windkraft – Projekt "BorkumRiffgrund"

Planmäßig positiv entwickelte sich im Berichtszeitraum der Bereich Windkraft Offshore. Als wesentlicher Meilenstein im Genehmigungsverfahren für das Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund" erfolgte die Abgabe der Bauantragsunterlagen für die Pilotphase bei der Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) in Hamburg.

Das Projekt "Borkum Riffgrund" liegt in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee nördlich der ostfriesischen Inseln Borkum und Juist in einer Entfernung von ca. 38 km bzw. 34 km. Die Pilotphase umfaßt nach den aktuellen Planungen 77 Windenergieanlagen der 3-MW-Klasse. Mit dem anschließend geplanten weiteren Ausbau können in diesem Gebiet insgesamt bis zu 180 Windenergieanlagen errichtet werden.

Der jetzt eingereichte Bauantrag für die Pilotphase beruht auf umfangreichen Untersuchungen und Studien zu konkurrierenden Nutzungen am Standort, die während der vergangenen Jahre durchgeführt wurden. Die Ergebnisse wurden in einer Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zusammengefaßt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die ökologischen Voruntersuchungen, die von uns beauftragte Forschungsinstitute durchführten. Diese Untersuchungen dienen vorerst zur Aufnahme des Bestandes an Fischen, marinen Säugern und des Benthos sowie zur Erfassung des Vogelzugs und des Vorkommens von See-, Rast- und Zugvögeln. Zur Durchführung dieser naturschutzfachlichen Untersuchungen wurde eigens das norwegische Forschungsschiff "Dr. Nansen" gechartert, das aufgrund des guten Wetters im Berichtszeitraum planmäßig eingesetzt wurde. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurden die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) sowie die Risikoabschätzung bezüglich der Sicherheit im Seeverkehr fertiggestellt, welche ebenfalls Grundlage für den Bauantrag sind. Mit einer Entscheidung der Genehmigungsbehörde über den Bauantrag für die Pilotphase rechnen wir noch im laufendem Jahr.

Neben der genehmigungsrechtlichen Entwicklung des Offshore-Windparks wird auch die Genehmigungsplanung der Netzanbindung vorangetrieben. Eine grundsätzliche Einspeisemöglichkeit für den in der Pilotphase erzeugten elektrischen Strom ist seitens des Energieversorgers geprüft und positiv bewertet worden. Weitere Schritte zur Entwicklung der Kabeltrasse sind in Bearbeitung. Zudem wird der Fortgang weiterer Offshore-Windpark-Projekte verfolgt.

Windkraft Frankreich

Am 03. Januar 2003 wurde in Frankreich ein neues "Gas- und Elektrizitätsgesetz" verabschiedet, in dem weitere Details für das Genehmigungsverfahren zur Errichtung von Windenergieanlagen konkretisiert werden. Demnach müssen für alle Projekte mit einer installierten Leistung von mehr als 2,5 MW eine Umweltverträglichkeitsprüfung (étude d'impact) und für alle Projekte mit einer Höhe von mehr als 25 Meter (also eigentlich immer) eine öffentliche Anhörung (enquète publique) durchgeführt werden. Eine ergänzender Erlaß (Decrét vom 29. März 2003) regelt die Bedingungen zur Einhaltung der 12 MW Grenze.

Diese Regelungen sind insofern als positiv zu bewerten, als daß sie das Genehmigungsverfahren transparenter gestalten und den Genehmigungsbehörden klare Vorgaben geben, die im Rahmen der Projektentwicklung frühzeitig berücksichtigt werden können und dadurch größere Planungssicherheit schaffen.

Die politischen Ziele der französischen Regierung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien wurden erneut durch den Erlaß vom 07. März 2003 bestätigt, in dem die programmatischen Ziele bis 2007 definiert werden. Bis 2007 sollen 6000 MW an Windenergie in Frankreich installiert werden.

In diesem positiven Kontext wurde die Projektentwicklung durch die VENTURA S.A. weiter vorangetrieben. Sowohl im Norden als auch im Süden Frankreichs konnten weitere Bauanträge eingereicht werden, so daß noch im Laufe dieses Jahres mit den ersten Baugenehmigungen gerechnet werden kann.

Innerhalb der Gesellschaft werden derzeit Strukturen und Know How für die Projektfinanzierung und die Projektumsetzung aufgebaut.

Insgesamt verläuft die Entwicklung in Frankreich planmäßig.

Der Service

Kontinuierlich steigende Anforderungen an die Haltbarkeit der Technik von Windenergieanlagen, die sowohl aus der Branche als auch von Versicherungen vorgetragen werden, bestätigen den Plambeck-Service in seinem Konzept, mit umfangreichen Service-Plus-Paketen auf frühzeitige Erkennung und Verhinderung von Schäden zu setzen. Dabei zeigt sich in zunehmendem Maße, wie wichtig eine herstellerunabhängige Servicephilosophie ist.

Eine flexible und kompetente technische Betriebsführung, die schnell und mit hoher Servicequalität reagiert, sichert eine optimale Leistung. Dies ist gerade auch in windschwächeren Zeiten von größter Bedeutung.

Die permanente Analyse aller wichtigen Daten der Windenergieanlagen auch in enger Zusammenarbeit mit den Herstellern ist mittel- und langfristig die Grundvoraussetzung für einen optimalen Betrieb und Ertrag. Durch ein professionell gestütztes, neu entwickeltes Datenbanksystem mit verschiedenen Analyse-Möglichkeiten kann der Plambeck-Service mögliche Fehler frühzeitig erkennen.

Bei einem Überangebot an technischen Lösungen, die sich "branchenüblicher" Schlagwörter wie "Condition Monitoring" bedienen, gilt es die wirklich effektivsten Gerätschaften zu testen, zu finden und in ein gesamtheitliches Servicekonzept einzubinden. Dies ist einer der Gründe, aus denen der Plambeck-Service sehr aktiv in verschiedene Projekte darunter auch ein vielversprechendes, genehmigtes EU-Projekt für die Entwicklung "optimierter Wartungs- und Reparatur-Strategien On- und Offshore" (optimized maintenance and repair strategies) eingebunden ist.

Darüber hinaus betreut der Geschäftsbereich Service die Windparks bereits in der Phase der Inbetriebnahme, führt die Begutachtungen und Abnahmen mit den Herstellern durch und sorgt für eine reibungslose Übergabe an die Betreibergesellschaften.

Projektfinanzierung

Sehr gut behauptet hat sich der Bereich Projektfinanzierung in einem Marktumfeld, das aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage sowie genereller Investitionszurückhaltung als schwierig bewertet werden muß.

Flexibel wird auf veränderte Marktbedingungen reagiert. So werden Windpark-Projekte künftig nicht nur über geschlossene Fonds vermarktet, sondern zunehmend auch durch den direkten Verkauf einzelner Anlagen oder auch ganzer Windparks an Einzelinvestoren.

Mit Blick auf den künftigen Ausbau der Auslandsaktivitäten der Plambeck Neue Energien AG werden bereits jetzt Konzepte für die Finanzierung sowie den Verkauf von Windparks an Investoren im In- und Ausland erarbeitet.

Besonders erfreulich ist, daß trotz des schwierigen Umfeldes ein Beteiligungsangebot erstmals vollständig im ersten Quartal am Markt untergebracht werden konnte (Windparks Wilmersdorf/Mangelsdorf, Tranche 2003: 3,9 Mio. €). Weitere Windparkprojekte, die für den Fonds-Vertrieb konzipiert wurden, sind u.a. die Windparks Rositz (bereits im Vertrieb) sowie Zernitz-Leddin und Extertal-Sieglitz, die in nächster Zeit auf den Markt gebracht werden. Alle Plambeck-Fonds zeichnen sich durch die bewährten "Plambeck-Fonds-Qualitätskriterien" aus und werden über den Eigenkapitalvertrieb der Plambeck Neue Energien AG sowie Vertriebspartner vermarktet.

Bericht zur Aktienkursentwicklung

Im 1. Quartal 2003 setzte sich der negative Trend der Branche an den Börsen fort.

Zusätzlich zur Unsicherheit des Irak-Krieges kam eine Unsicherheit über die Entwicklung der gesamten Branche "Erneuerbare Energien", die durch die Vorlage der Jahresergebnisse der meisten Unternehmen der Branche noch verstärkt wurde.

Unser Unternehmen konnte das mit Abstand beste Ergebnis der gesamten Branche vorweisen und war somit auch im fünften Jahr hintereinander hoch profitabel. Trotz Sondereffekten in Höhe von knapp 6 Mio. Euro konnte des Nettoergebnis des Vorjahres erreicht werden und die Plambeck Neue Energien AG somit als einziges Unternehmen der Branche

einen zweistelligen Millionengewinn ausweisen.

Dieses gute Ergebnis spiegelte sich jedoch in der Kursentwicklung in keiner Weise wieder und die Aktie mußte im ersten Quartal erneut einen Verlust von knapp 20 % hinnehmen. Hieran zeigt sich deutlich, daß Börsenkurse zur Zeit nicht immer etwas mit einer fairen Bewertung von Unternehmen zu tun haben.

Am 27. März 2003 startete der TecDAX, dem wir als "Gründungsmitglied" angehören. Der Index repräsentiert die 30 nach dem DAX größten deutschen High-Tech-Unternehmen. Die Aufnahme in diesen High-Tech-Index ist für uns eine qualitative Auszeichnung, die sich auch bei institutionellen Investoren in deren Anlageentscheidungen positiv bemerkbar machen sollte.

Für die Zukunft erwarten wir eine Anpassung des Börsenkurses an die fundamentale positive Entwicklung des Unternehmens. Auch eine Marktentwicklung kann nicht längerfristig am fairen Wert eines Unternehmens vorbeilaufen. Neue Studien der uns covernden Analysten sehen eine Spanne zwischen 8 und 12 Euro als fairen Wert und zumindest auf diese Bewertung muß sich auch der Kurs in der nächsten Zeit einpendeln, um annähernd den Wert des Unternehmens wiederzugeben. Wir erwarten dies insbesondere dann, wenn wir im Laufe des Jahres 2003 die Realisierung der großen Zukunftsperspektiven in Frankreich und Offshore glaubhaft machen können.

2. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-KURZBILANZ UND ZUR KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG .

Konzern-Kurzbilanz

Aufgrund der Vorgaben zu den "Strukturierten Quartalsberichten" der Deutschen Börse AG sind die Vergleichszahlen von der Bilanz per 31.12.2002 denen für die Bilanz per 31.03.2003 gegenüber gestellt.

Die liquiden Mittel aus Schecks, Kassenbestand usw. veränderten sich von T€ 5.342 (31.12.2002) auf T€ 238 zum Ende des Berichtszeitraumes.

Die "Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung" umfassen die Aufträge in Bearbeitung nach IAS-Bewertung. Sie verringerten sich durch die planmäßige Umsetzung der Windpark- und Biomasseprojekte von T€ 167.238 (per 31.12.2002) auf jetzt T€ 149.552 (Vorjahreszeitraum: T€ 170.824).

Die "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" erhöhten sich durch die Abrechnung von langfristigen Auftragsfertigungen von T€ 88.751 (per 31.12.2002) auf T€ 92.816 per 31.03.03.

Die "geleisteten Anzahlungen" sind durch die planmäßige Umsetzung von Projekten von T€ 21.424 auf T€ 28.332 angestiegen.

Die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 33.918 beinhalten an Windpark- und Biomassebetreiber-KG´s ausgereichte Darlehen in Höhe von ca. T€ 27.500.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im Wesentlichen durch die im Bau befindlichen Umspannwerke bei der Plambeck Neue Energien Netzprojekt GmbH.

Die "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" und die "Erhaltenen Anzahlungen" verringerten sich im ersten Quartal um T€ 746 auf T€ 42.800 (per 31.12.2002: T€ 43.546)

Durch die Fertigstellung im Bereich der planmäßigen Projektumsetzung verringerten sich die "Rückstellungen" von T€ 171.034 auf T€ 157.293. Diese betreffen im Wesentlichen "Rückstellungen wegen noch nicht vorliegender Lieferantenrechnungen" in Verbindung mit der Auftragsabwicklung. Hiervon entfallen T€ 129.661 (per 31.12.2002: T€ 138.790) auf Rückstellungen in Verbindung mit der IAS-Bewertung für in der Durchführung befindlicher Windkraft- bzw. Biomasseprojekte.

Das Eigenkapital unserer Gesellschaft - gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Bilanzgewinn, Gewinn des Berichtszeitraum - beträgt T€ 168.901 (per 31.12.2002 T€ 167.892). Die Eigenkapitalquote beträgt 40 % zum Ende des 1. Quartals 2003.

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der Vorgaben zu den "Strukturierten Quartalsberichten" der Deutschen Börse AG sind die Zahlen für das erste Quartal 2003 denen für das 1. Quartal 2002 gegenüber gestellt.

Die Umsatzerlöse betrugen im ersten Quartal 2003 T€ 11.744 (im Vorjahr T€ 33.438). Hiervon entfallen T€ 4.398 (im Vorjahr T€ 24.927) auf Leistungen in Verbindung mit der Projektbewertung unter IAS Gesichtspunkten. Hieraus wurden Teilgewinnrealisierungen in Höhe von T€ 396 (im Vorjahr T€ 2.698) bei Windkraft- bzw. Biomasseprojekten vorgenommen.

Der "Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen" veränderte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von T€ 28.033 auf T€ 5.200.

Die erhöhte Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr schlägt sich in den Personalaufwendungen in Höhe von T€ 2.913 (im Vorjahr T€ 2.200) nieder.

Durch die planmäßige Abschreibung der Geschäftswerte in Höhe von T€ 1.139 (im Vorjahr T€ 1.100) erhöhten sich die Abschreibungen im Berichtszeitraum auf T€ 1.410 (im Vorjahr T€ 1.253). (Die Abschaffung der Abschreibung auf Geschäftswerte wird zur Zeit von dem IASB diskutiert, mit einer endgültigen Entscheidung dürfte jedoch erst zum Ende des Jahres 2003 gerechnet werden.)

Es ergibt sich im ersten Quartal 2003 ein "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" in Höhe von T€ 2.448 (im Vorjahr T€ 2.459).

Die Erhöhung der Zinserträge von T€ 1.793 auf T€ 2.300 ergibt sich im Wesentlichen durch die planmäßige Verzinsung von Forderungen aus der Vorfinanzierung von Windpark- und Biomasseprojekten. Ein gegenläufiger Effekt ergibt sich aus den Zinsen auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 518 (im Vorjahr T€ 302)

Nach Steuern (Steuersatz 40 %) von Einkommen und Ertrag (vor Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert) in Höhe von T€ 1.435 (im Vorjahr T€ 1.422) und sonstigen Steuern in Höhe von T€ 12 ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern und vor Minderheitenanteil im Berichtszeitraum von T€ 1.001 (im Vorjahr T€ 1.028). Der Ergebnisanteil von Minderheitengesellschaften in Höhe von T€ 64 führt zu einem Konzernüberschuß von T€ 1.065 (im Vorjahr T€ 1.070).

3. WEITERE ANGABEN .

Auftragslage

Der Konzern der Plambeck Neue Energien AG verfügt derzeit über einen Auftragsbestand zur Errichtung von über 20 Windparkprojekten, die sich in der Umsetzung oder kurz davor befinden. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft über eine größere Zahl weiterer Projekte in einem weit fortgeschrittenen Planungsstadium, die kurzfristig in die Realisierungsphase übertragen werden.

Entwicklung von Kosten und Preisen

Die Einkaufspreise für Windkraftanlagen konnten durch abgeschlossene bzw. vorhandene Rahmenverträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf gleichem Niveau gehalten werden, entsprechend sind die Verkaufspreise wie im Vorjahr als stabil anzusehen.

Personalentwicklung

In der Plambeck Neue Energien AG wurden zum 31. März 2003 256 Mitarbeiter beschäftigt (zum 31. Dezember 2002 254 Mitarbeiter). In dieser Mitarbeiterzahl sind 6 Auszubildende, 2 freie Mitarbeiter, 1 Praktikant und 5 geringfügig Beschäftigte enthalten.

4. ERGÄNZENDE ANGABEN GEMÄß § 160 AktG .

Die Gesellschaften oder Unternehmen, an denen die Plambeck Neue Energien AG mehrheitlich beteiligt ist, halten keine eigenen Aktien der Gesellschaft.

Die Anzahl der Aktien beläuft sich am 31. März 2003 auf 13.563.000 Namens-Stückaktien. Davon stammen 63.000 Stück aus bedingtem Kapital.

Bedingtes Kapital (I)

Auf Basis des Hauptversammlungsbeschlusses vom 25. November 1998, geändert durch den Beschluß der Hauptversammlung vom 26. Mai 2000 und Beschluß des Aufsichtsrates vom 17. Mai 2001, ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 87.000,00 € bedingt erhöht.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 25. November 2003 auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von nominal 127.822,97 € auszugeben. Die Wandelschuldverschreibungen haben eine Laufzeit bis zum 01. Januar 2006 und sind mit 4% p. a. zu verzinsen. Die Wandelschuldverschreibungen können maximal bis zur Hälfte der ausgegebenen Nennwerte erstmals nach der ordentlichen Hauptversammlung des Jahres 2002 umgetauscht werden, die verbleibenden 50 % nach der ordentlichen Hauptversammlung des Jahres 2004. Das Umtauschverhältnis beläuft sich für Wandelschuldverschreibungen im Nennwert von je 0,85215 € auf eine Stückaktie mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 €; außerdem müssen die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen bei Ausübung des Umtauschrechts je bezogene neue Aktie eine Zuzahlung von 7,32852 € leisten.

Zum 30. Juni 2002 waren Wandelschuldverschreibungen im Nennwert von 71.580,86 € mit Umtauschrechten von bis zu 73.500 Aktien an Vorstandsmitglieder und leitende Mitarbeiter ausgegeben. Hiervon entfallen Umtauschrechte auf bis zu 15.000 Aktien auf Herrn Dr. Wolfgang von Geldern (Vorstandsvorsitzender), auf bis zu 9.000 Aktien auf Herrn Hartmut Flügel (Vorstand Technik) und auf bis zu 9.000 Aktien auf Herrn Gerd Kück (Vorstand Finanzen).

Bedingtes Kapital (II)

Die Hauptversammlung vom 15. Juni 2001 hat eine weitere bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu 300.000,00 € beschlossen:

Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 14. Juni 2006 auf den Inhaber lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtbetrag von nominal 300.000,00 €, eingeteilt in 300.000 Wandelschuldverschreibungen im Nennwert von je 1,00 €, auszugeben. Die Wandelschuldverschreibungen haben eine Laufzeit von zwei Jahren und sind mit 4 % p. a. zu verzinsen.

Zum 30. Juni 2002 waren Wandelschuldverschreibungen im Nennwert von 50.500,00 € entsprechend Umtauschrechten von bis zu 50.500 Aktien an Vorstandsmitglieder und leitende Mitarbeiter ausgegeben. Hiervon entfallen Umtauschrechte auf bis zu 10.000 Aktien auf Herrn Dr. Wolfgang von Geldern (Vorstandsvorsitzender), auf bis zu 7.500 Aktien auf Herrn Hartmut Flügel (Vorstand Technik), auf bis zu 7.500 Aktien auf Herrn Gerd Kück (Vorstand Finanzen) und auf bis zu 7.500 Aktien auf Herrn Arne Lorenzen (Vorstand Ausland).

Genehmigtes Kapital

Durch Beschluß der ordentlichen Hauptversammlung vom 17. Mai 2002 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft um maximal 6.750.000,00 € (genehmigtes Kapital) durch Ausgabe neuer auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen unter Ausschluß des Bezugsrechtes der Aktionäre zu erhöhen. Mit dieser Beschlußfassung wurde der Beschluß der außerordentlichen Hauptversammlung vom 30. März 2001 aufgehoben. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand im Berichtszeitraum keinen Gebrauch gemacht.

Aufstellung Aktien Organmitglieder per 31. März 2003

Norbert Plambeck 1.229.400
Johann Eisenhauer 3.500
Wolfgang von Geldern 15.000
Gerd Kück 9.360
Hartmut Flügel 6.100

5. KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IAS)

Quartalsbericht
I /2003
01.01.2003 –
31.03.2003
Quartalsbericht
I / 2002
01.01.2002 –
31.03.2002
1. Umsatzerlöse T€
11.743,6
T€
33.437,7
2. Bestandsveränderungen an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen
- 81,8 558,1
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 15,8
4. Sonstige betriebliche Erträge 435,6 47,2
5. Gesamtleistung 12.097,4 34.058,8
6. Materialaufwand / Aufwand für bezogene
Leistungen
- 5.199,8 - 28.032,8
7. Personalaufwand - 2.913,0 - 2.200,4
8. Abschreibungen auf Sachanlagen ( und imma
terielle Vermögensgegenstände)
- 271,3 - 153,6
9. Abschreibungen auf den Geschäfts- oder
Firmenwert
- 1.138,8 -1.099,6
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.907,7 - 1.604,3
11. Betriebsergebnis 666.8 968,1
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.299,6 1.793,1
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 518,4 - 302,3
14. Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit
2.448,0 2.458,9
15. Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1.434,7 - 1.422,4
16. Sonstige Steuern - 12,0 - 8,5
17. Ergebnis vor Minderheiten 1.001,3 1.028,0
18. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis 63,8 42,4
19. Konzernüberschuß 1.065,1 1.070,4
Ergebnis pro Aktie (unverwässert) 0,08 € 0,08 €
Ergebnis pro Aktie (verwässert) 0,08 € 0,08 €
Durchschnittliche im Umlauf befindliche
Aktien (unverwässert)
13,6 Mio. 13,5 Mio.
Durchschnittliche im Umlauf befindliche
Aktien (verwässert)
13,6 Mio. 13,5 Mio.

6. KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (IAS)

1.
Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklage
Bilanz
gewinn
Gesamt
Stand am 31.Dezember 2001 13.500.000,00 130.590.076,98 2.654.481,44 12.818.294,26 159.562.852,68
Konzernjahresergebnis 2002 0,00 0,00 0,00 11.132.793,16 11.132.793,16
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 7.339.540,59 - 7.339.540,59 0,00
Dividendenzahlung 0,00 0,00 0,00 - 3.375.000,00 - 3.375.000,00
Kapitalerhöhung aus dem bedingten Kapital I 63.000,00 452.382,21 0,00 0,00 515.382,21
Stand am 31.Dezember 2002 13.563.000,00 131.042.459,19 9.994.022,03 13.236.546,83 167.836.028,05
Quartalsüberschuß per 31.03.2003 0,00 0,00 0,00 1.065.120,39 1.065.120,39
Stand am 31. März 2003 13.563.000,00 131.042.459,19 9.994.022,03 14.301.667,22 168.901.148,44

7. KONZERN-KURZBILANZ (IAS)

2.
Aktiva
per 31.03.2003 per 31.12.2002
T€ T€
Liquide Mittel 237,8 5.342,3
Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung 149.552,2 167.238,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 92.816,0 88.750,9
Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 33.917,9 35.404,0
Vorräte (Unfertige Leistungen) 13.270,1 13.355,8
Vorräte (Geleistete Anzahlungen) 28.332,2 21.424,0
Rechnungsabgrenzungsposten 188,9 174,9
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 318.315,1 331.690,1
Sachanlagevermögen 22.929,9 22.235,8
Immaterielle Vermögensgegenstände 195,7 207,6
Finanzanlagen 818,9 704,4
Geschäfts- oder Firmenwert 76.965,1 78.103,1
Aktiva, gesamt 419.224,7 432.941,0
Passiva per 31.03.2003 per 31.12.2002
T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.736,9 24.470,3
Erhaltene Anzahlungen 10.062,9 19.075,2
Rückstellungen aus langfristiger Auftragsfertigung 129.661,2 138.790,3
Sonstige Rückstellungen 11.530,9 11.719,2
Steuerrückstellungen 16.101,2 20.524,3
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 37.172,6 37.235,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 237.265,7 251.814,5
Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.034,1 1.042,6
Langfristige Darlehen 12.031,2 12.191,6
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 13.065,3 13.234,2
Anteile anderer Gesellschafter - 7,5 56,3
Anteile anderer Gesellschafter - 7,5 56,3
Gezeichnetes Kapital 13.563,0 13.563,0
Kapitalrücklage 131.042,5 131.042,5
Gewinnrücklagen 9.994,0 9.994,0
Bilanzgewinn 14.301,7 13.236,5
Eigenkapital, gesamt 168.901,2 167.836,0
Passiva, gesamt 419.224,7 432.941,0

8. KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IAS)

Konzernabschluß vom 01.01.2003 bis 31.03.2003 2002
T€
T€
Konzernfehlbetrag/-überschuß 1.065 1.070
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.410 1.253
Zu-/Abnahme der Rückstellungen aus langfristiger Auftragsfertigung - 9.129 - 2.409
Zu-/Abnahme der sonstigen Rückstellungen - 4.611 - 1.342
Zu-/Abnahme der Vorräte - 6.823 - 9.665
Zu-/Abnahme der Erhaltenen Anzahlungen - 9.012 22.040
Zu-/Abnahme der Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung 17.686 - 25.069
Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 4.065 7.917
Zu-/Abnahme der sonstigen Forderungen sowie anderer Aktiva 1.472 3.035
Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.267 - 2.209
Zu-/Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva - 1.321 7.039
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit - 5.061 1.660
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen des Sachanlagevermögens - 952 - 567
Zugänge zum Sachanlagevermögen im Rahmen der Erstkonsolidierungen von
Unternehmungen
0 - 2.806
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagever 0 0
mögens
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 2 - 39
Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen im Rahmen der Erst
konsolidierungen von Unternehmungen
0 - 8
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 115 - 1.229
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 1.069 - 4.649
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 0
Zuführung der gesetzlichen Gewinnrücklage 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitengesellschafter 0 0
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Finanz
krediten
1.186 18
Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten - 160 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.026 18
Zugang von Finanzmitteln aus der Erstkonsolidierung von Unternehmungen 823
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (< = 3 Monate) 0
- 5.104
-2.971
Finanzmittel (< = 3 Monate) zum 01.01.2003 5.342 3.853
Finanzmittel (< = 3 Monate) zum 31.03.2003 238 1.705

Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.03.2003 der Bilanzposition "Schecks, Kassenbestand etc."

Cuxhaven, 15. Mai 2003

Plambeck Neue Energien AG

Dr. Wolfgang von Geldern Hartmut Flügel Gerd Kück Arne Lorenzen

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