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PNE AG — Annual Report 2024
Apr 8, 2025
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Annual Report
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Finanzbericht: 36001991
PNE AG
Cuxhaven
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
die PNE AG hat ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 hinter sich. Auf die Herausforderungen des Markts hat das Unternehmen richtig reagiert und den nach wie vor bestehenden geopolitischen Herausforderungen getrotzt. Daraus resultiert ein positives Konzernergebnis (EBITDA), das deutlich über der Guidance liegt. Damit das so bleibt, justiert die PNE AG ihre Strategie als Clean Energy Solutions Provider. Die Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services prägen dabei weiter die strategische Ausrichtung. Das Wachstum in der Stromerzeugung bremsen wir leicht ab und verkaufen etwas mehr Projekte als bisher. Auch in den Märkten, die bislang für den Aufbau des Eigenbetriebsportfolios vorgesehen waren. Das schafft ein robustes Wachstum, das durch Profitabilität und eine gesunde Bilanz geprägt ist. Der Weg, den wir nun eingeschlagen haben, ist richtig und erfolgversprechend.
Größere Veränderungen hat es 2024 im Vorstand und auch im Aufsichtsrat gegeben. Planmäßig hat Harald Wilbert den Posten des CFO von Jörg Klowat am 1. April 2024 übernommen. Nachdem unser langjähriger CEO Markus Lesser angekündigt hatte, das Unternehmen Mitte 2024 aus persönlichen Gründen verlassen zu wollen, gab es ab 1. August 2024 eine Interimsphase. In dieser übernahm Per Hornung Pedersen die Rolle des CEOs und verließ daher den Aufsichtsrat. Auf die neu geschaffene Funktion des COO rückte Roland Stanze - ein Urgestein der PNE mit langjähriger Erfahrung als Bereichsleiter. Diese Konstellation verband neue Impulse mit enormer Expertise aus dem Unternehmen und sorgte dafür, dass diese Veränderung gut gemeistert wurde. Im Aufsichtsrat übernahm in der Zeit Marc van't Noordende die Rolle des Vorsitzenden. Vorübergehend bestand der Aufsichtsrat daher nur aus sechs Mitgliedern. Zum 1. November 2024 war der Aufsichtsrat wieder komplett. Zunächst als Mitglied und ab 1. Januar 2025 als Vorsitzender stieß Dirk Simons hinzu. Wenige Tage später hatte auch die Interimsphase im Vorstand ein Ende. Heiko Wuttke übernahm zum 13. Januar 2025 die Funktion des Vorstandsvorsitzenden. Der Vorstand besteht seitdem aus vier Mitgliedern, denn Per Hornung Pedersen bleibt bis 31. März 2025 im Vorstand als Mitglied ohne spezielles Ressort. So ist eine gute Übergabe gewährleistet. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Heiko Wuttke und sagen "Herzlich willkommen bei der PNE". Wir sind davon überzeugt, dass die drei Vorstände gemeinsam die PNE weiter voranbringen und die justierte Strategie erfolgreich umsetzen werden. Gemeinsam bringen sie dafür alle Voraussetzungen mit.
Wir danken Markus Lesser für die vielen erfolgreichen Jahre als Vorstandsvorsitzender und Mitglied des Vorstands sowie Jörg Klowat für die langjährige Tätigkeit als Finanzvorstand und weitere Unterstützung in beratender Funktion der PNE AG. Wir wünschen beiden für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles erdenklich Gute. Ebenso danken wir Per Hornung Pedersen, der nicht nur in der Wechselphase Verantwortung für die PNE AG sowie ihre Mitarbeitenden übernommen hat und das Unternehmen erfolgreich durch diese Phase geführt hat. Auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Mai 2017 bis Juli 2024 hat er sich mit großem Engagement für die Belange der PNE eingesetzt und die Ausrichtung zum Clean Energy Solutions Provider maßgeblich vorangetrieben. Alles Gute für den weiteren Lebensweg.
Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2024 zu insgesamt 14 ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 17. Januar (persönlich/Videokonferenz), 5. Februar (Videokonferenz), 7. März (persönlich/Videokonferenz), 15. März (persönlich/Videokonferenz), 6. Mai (Videokonferenz), 7. Mai (persönlich/Videokonferenz), 29. Mai (persönlich/Videokonferenz), 30. Mai (persönlich), 18. Juli (persönlich/Videokonferenz), 30. August (Videokonferenz), 9. September (persönlich/ Videokonferenz), 10. September (persönlich/Videokonferenz), 22. November (Videokonferenz) und 17. Dezember (persönlich/Videokonferenz). Die Aufsichtsratsmitglieder haben mit Ausnahme von Marc van't Noordende, Dr. Susanna Zapreva und Dirk Simons an allen Sitzungen teilgenommen. Marc van't Noordende, Dr. Susanna Zapreva und Dirk Simons waren bei einer Sitzung verhindert.
Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2024 war der kontinuierliche Informationsaustausch mit dem Vorstand zu folgenden Themenstellungen:
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| ― | die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023, |
| ― | die Entwicklung auf den Energiemärkten insbesondere aufgrund der Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, |
| ― | die Vorbereitung der Hauptversammlung vom 30. Mai 2024, |
| ― | die Verabschiedung der Vergütungsberichte für Vorstand und Aufsichtsrat, die der Hauptversammlung vom 30. Mai 2024 zur Billigung vorgelegt wurden, |
| ― | der stetige Informationsaustausch mit dem Vorstand hinsichtlich der Unternehmensführung in Zeiten der Energiekrise, |
| ― | die mittelfristige Unternehmensplanung der PNE-Gruppe, |
| ― | der Stand der Digitalisierung der PNE-Gruppe, |
| ― | die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte, |
| ― | die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur, |
| ― | die Beratung über Auswirkungen, die sich aus den Veränderungen der Märkte für erneuerbare Energien ergeben, |
| ― | die Festlegung der für die erfolgsabhängige Vergütung der Vorstandsmitglieder maßgeblichen Ziele, |
| ― | die Beschlussfassung über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex. |
Besonders befasste sich der Aufsichtsrat dabei mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens und der künftigen Ausrichtung des Geschäftsmodells.
Der Aufsichtsrat verfügt der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder und hat sich bestätigen lassen, dass vier amtierende Mitglieder unabhängig sind.
Die Hauptversammlung am 30. Mai 2024 fand als reine Präsenzveranstaltung in Cuxhaven statt. Sie beschloss die Entlastung aller Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2023. Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) eingerichtet.
Der Personalausschuss tagte jeweils gemeinsam mit dem Nominierungsausschuss. Sie traten im Geschäftsjahr 2024 am 14. März (persönlich), 9. April (Videokonferenz), 29. Mai (persönlich/ Videokonferenz), 17. Juni (Videokonferenz) und 17. Juli (Videokonferenz) zu insgesamt fünf Sitzungen zusammen. Sämtliche Ausschussmitglieder haben jeweils an den Sitzungen teilgenommen.
Themen der Sitzungen waren unter anderem
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| ― | die Zielvereinbarungen der Vorstandsmitglieder, |
| ― | die Nachbesetzung der Position des Vorstandsvorsitzenden und die Verhandlung eines Vorstandsdienstvertrags mit Heiko Wuttke, |
| ― | die Verhandlung eines Vorstandsdienstvertrags mit Roland Stanze, |
| ― | das Vergütungssystem sowie die Vorbereitung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungsberichte, |
| ― | die Anpassung der Organisationsstruktur zur Unterstützung der Unternehmensstrategie, |
| ― | die Ernennung von Dirk Simons zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. |
Das Audit Committee trat am 14. März (persönlich/Videokonferenz), 7. Mai (persönlich/Videokonferenz), 12. August (Videokonferenz) und 5. November 2024 (Videokonferenz) zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. Sämtliche Ausschussmitglieder haben jeweils an den Sitzungen teilgenommen. Gegenstand dieser Sitzungen waren die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023, die Erörterung des Halbjahresfinanzberichts und der Quartalsmitteilungen des Jahres 2024 sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft wie auch über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten.
Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der künftigen Liquiditätsplanung und der Finanzierungsstruktur der PNE AG und des Konzerns. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat über seinen Vorsitzenden regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.
Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.
Interessenkonflikte von Mitgliedern des Vorstands sowie des Aufsichtsrats sind im Berichtsjahr weder angezeigt worden noch erkennbar aufgetreten.
Der Jahresabschluss der PNE AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der Hauptversammlung am 30. Mai 2024 gewählte Abschlussprüfer, die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss sowie zum zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht erteilt.
Der Vorstand hat zusätzlich einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen verfasst und zusammen mit dem vom Abschlussprüfer erstellten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den folgenden Vermerk für den Bericht erteilt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."
Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2024 hat der Aufsichtsrat nach Vorliegen der erforderlichen Unabhängigkeitserklärung am 20. Dezember 2024 erteilt.
Der Aufsichtsrat hat dem Abschlussprüfer Schwerpunktthemen für die Abschlussprüfung der PNE AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2024 vorgegeben.
Der Jahresabschluss für die PNE AG, der Konzernabschluss, der zusammengefasste Lage- und Konzernlagebericht 2024 der PNE AG, der Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 21. März 2025 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 21. März 2025 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert. Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nebst dessen Prüfbericht im Prüfungsausschuss gegeben. Vertreter des Abschlussprüfers haben an der Sitzung über die Berichterstattung zum Abschluss teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen berichtet und gingen dabei insbesondere auf die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte (Key Audit Matters) und die vorgenommenen Prüfungshandlungen ein. Es bestanden keine Einwände. Alle Fragen des Aufsichtsrats wurden im Anschluss an die Berichterstattung vom Vorstand und vom Abschlussprüfer vollständig beantwortet. Der Aufsichtsrat hat nach eigener umfassender Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts und des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (einschließlich der Schlusserklärung des Vorstands) sowie auf Basis der Empfehlungen des Prüfungsausschusses dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zugestimmt.
Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2024 aufgestellten Jahresabschluss der PNE AG und den zum 31. Dezember 2024 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Den Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung hat der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der Interessen der Gesellschaft und der Aktionäre geprüft und sich diesem angeschlossen. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat auch der Schlusserklärung des Vorstands im Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen angeschlossen.
Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle der Gesellschaft durch Dritte erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält insoweit keine Änderungen für erforderlich.
Für das Geschäftsjahr 2024 hat die PNE AG einen gesonderten Nichtfinanziellen Bericht zu erstatten. Der Aufsichtsrat hat sich mit dem vom Vorstand erstellten gesonderten Nichtfinanziellen Bericht zum 31. Dezember 2024 befasst. Nach seiner Prüfung hatte der Aufsichtsrat keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeitenden der PNE-Gruppe für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2024.
Cuxhaven, 21. März 2025
Dirk Simons
1. GRUNDLAGEN DES KONZERNS
Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem 31. Dezember 2023 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften und die Entkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert. Nähere Informationen hierzu finden sich im Konzernanhang unter dem Kapitel ↗ Konsolidierungskreis.
1.1 Geschäftsmodell
Die international tätige PNE-Gruppe ist einer der langjährigsten Entwickler von Projekten für saubere Energien an Land und auf See sowie Betreiber von Stromerzeugungsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien an Land (Eigenbetriebsportfolio). Ende 2024 ist die PNE-Gruppe in 14 Ländern auf vier Kontinenten operativ tätig.
Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf Windenergie- und Photovoltaikprojekten. Dabei vereint sich wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Die entwickelten Projekte werden an externe Kunden verkauft oder in das kontinuierlich wachsende Portfolio von Windparks im Eigenbetrieb übernommen.
Die Geschäftstätigkeit der Unternehmen der PNE-Gruppe unterteilt sich in die Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services.
Segment Projektentwicklung
Das Segment Projektentwicklung umfasst die Entwicklung, Projektierung, Finanzierung und Realisierung von Windparks an Land (onshore) national und international (inkl. Repowering), die Projektierung von Windparks auf See (offshore) national und international sowie die Entwicklung von Photovoltaikprojekten national und international.
Kern der operativen Tätigkeit in diesem Segment ist die Sicherung geeigneter Standorte für Windpark- und Photovoltaikprojekte und deren anschließende Entwicklung und Projektierung sowie - vor allem bei Onshore-Projekten in Deutschland und zum Teil in Frankreich - auch deren schlüsselfertige Errichtung.
Die PNE-Gruppe veräußert sowohl Einzelprojekte als auch mehrere zu einem Portfolio gebündelte Windparks an Investoren oder übernimmt die Projekte in den Eigenbetrieb.
Windenergie an Land national
Die Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Onshore-Windparks in Deutschland ist der Ursprung der geschäftlichen Aktivitäten der PNE-Gruppe und bildet auch heute einen wesentlichen Teil des Kerngeschäfts.
Im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Bereich Windenergie an Land national verfolgt die PNE-Gruppe vorrangig das Ziel, möglichst kontinuierlich Windparks auf dem deutschen Festland bis zur Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu entwickeln und zu projektieren, um sie dann als Generalunternehmer über Subunternehmen zu errichten beziehungsweise errichten zu lassen und in Betrieb zu nehmen, bevor ein etwaiger Verkauf an einen Investor vollzogen wird oder das Projekt in den Eigenbetrieb übernommen wird.
Repowering
Auch beim Repowering von Windparks geht es grundsätzlich um die Entwicklung, Projektierung und Realisierung eines neuen Windparks. Die Besonderheit besteht aber darin, dass der neue Windpark einen bereits bestehenden Windpark ersetzt. Das Repowering gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Windenergie an Land international
Die Aktivitäten der PNE-Gruppe im Bereich Windenergie an Land sind nicht auf Deutschland beschränkt. Die PNE-Gruppe ist in Frankreich und Polen sowie in Spanien, Kanada, Panama, Südafrika und in der Türkei tätig. Insgesamt ist die PNE-Gruppe damit in sieben internationalen Märkten vertreten.
Im Teilbereich Windenergie an Land international verfolgt die PNE-Gruppe bei den meisten Projekten das Ziel, Windparks zu entwickeln, zu projektieren und die Anteile an der Betreibergesellschaft - in der Regel vor dem Bau des Windenergieprojekts - an Investoren zu veräußern.
Photovoltaik national und international
Neben der Projektierung von Onshore-Windparks entwickelt die PNE-Gruppe auch Photovoltaikprojekte in Deutschland und in ausgewählten internationalen Märkten. Bei der Photovoltaikprojektentwicklung in Deutschland fokussiert sich die PNE-Gruppe sowohl auf Projekte nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als auch mittels sogenannter Power Purchase Agreements (PPAs). Insgesamt verfolgt die PNE-Gruppe hierbei das Geschäftsmodell über die gesamte Wertschöpfungskette - von der Akquisition von Flächen bis hin zum späteren Betriebsmanagement von laufenden Photovoltaikanlagen.
Windenergie auf See national und international
Im Bereich Windenergie auf See betreibt die PNE-Gruppe international die genehmigungsrechtliche und die technische Entwicklung von Offshore-Windparkprojekten. Sofern die Projektflächen im Wege von Ausschreibungen oder Auktionen vergeben werden, umfasst die Entwicklung auch das Durchlaufen der je nach Ausschreibungsdesign zuvor erforderlichen Schritte. Im Falle eines erfolgreichen Zuschlags können dann grundsätzlich die weiteren Zulassungsschritte durchlaufen und beantragt werden.
Sonstige Projektierungen
Neben den Projektierungen von Wind- und Photovoltaikprojekten sieht PNE gute Entwicklungsmöglichkeiten unteranderem im Bereich von Power-to-X-Lösungen (PtX). Gerade in der Kombination von Entwicklungen mit Wind- und Photovoltaikprojekten verspricht sich PNE zusätzliche Geschäftschancen.
Segment Stromerzeugung
Im Segment Stromerzeugung ist die PNE-Gruppe als Stromerzeuger und Betreiber von Windparks als sogenannter Independent Power Producer (IPP) tätig. Zum Segment der Stromerzeugung gehören alle Tätigkeiten von Gesellschaften der PNE-Gruppe, die unmittelbar mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien befasst sind.
Nach dem jahrelang erfolgten Aufbau von Windparks für den Verkauf an Kunden arbeitet die PNE-Gruppe auch daran, bis Ende 2027 ein Eigenbetriebsportfolio mit Windparks und Photovoltaikanlagen von etwa 1,1 GW im Bau oder Betrieb zu erreichen. Die fertiggestellten Projekte, die nicht verkauft, sondern im Eigenbetrieb gehalten werden, sollen durch den Stromverkauf kontinuierliche Einnahmen im Konzern erzielen. Der Aufbau des Eigenbetriebs sorgt somit für eine Verstetigung der naturgemäß volatilen Cashflows der Projektentwicklung.
Der Eigenbetrieb soll hauptsächlich durch die Übernahme selbst entwickelter Projekte weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den Eigenbetrieb durch den Zukauf von operativen Windparks und Photovoltaikanlagen, von Repowering-Projekten, durch Repowering von bereits im Eigenbetrieb befindlichen Projekten sowie durch Optimierung und Effizienzsteigerung bestehender Projekte auszubauen.
Neben Windparks umfasst das Segment Stromerzeugung das Holzheizkraftwerk (HKW) in Silbitz sowie Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen.
Segment Services
Im Segment Services bietet die PNE-Gruppe sämtliche Dienstleistungen, die intern für die Projektentwicklung erforderlich sind, auch externen Kunden an. Unter dem Begriff "Life Cycle Services" beinhaltet das Angebot damit sowohl national als auch international alle Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage. Dabei versteht sich das Segment Services als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen von der Projektentwicklung über den Betrieb bis zum Abbau oder Repowering.
Leistungen des Segments Services
Im Bereich "Wind und Sites Services" werden im Schwerpunkt gutachterliche Tätigkeiten (akkreditierte Gutachten) für eine erfolgreiche Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen in Verbindung mit der Windmesstechnik angeboten.
Bei den "Energy Supply Services" liegt der Schwerpunkt des externen Geschäfts in der Vermittlung von Verträgen, die den Stromverkauf zwischen Anlagenbetreiber und Stromabnehmer nach Ablauf der Förderung unter dem EEG sichern ("POST-EEG-PPA-Verträge"). Weitere Aufgaben und Dienstleistungen umfassen unter anderem die Stromvermarktung für nationale und internationale Projekte außerhalb der Förderung, Absicherungsgeschäfte für Bestandsanlagen innerhalb des EEG sowie die Strommarktanalyse, Auktionen und Tender.
Der Bereich der Finanzdienstleistungen umfasst beispielsweise Finanzierungskonzepte, die Beschaffung der Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, Neu- und Restrukturierung vorhandener Finanzierungen, den Projektverkauf und die Begleitung der Projektprüfung sowie die sogenannte "Buyer und Vendor Due Diligence".
Das Baumanagement bietet Kunden folgende Dienstleistungen an: Übernahme der gesamtverantwortlichen Projektleitung von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme, Einkauf der "Turn Key"-Infrastruktur, Erstellung der Ausführungsplanung und der Ausschreibungsunterlagen, Verhandlung und Vergabe der Bau-/ Teilleistungen, Projekt- und Bauüberwachung sowie die Koordination sonstiger Ingenieur- und Prüfleistungen in der Bauphase.
Darüber hinaus gehört auch der Netzanschluss eines Energieparks - von der Erarbeitung der Antragsunterlagen über die Erstellung von Netzkonzepten und Anschlusslösungen, die Planung der kompletten Elektroinfrastruktur sowie die Planung und Umsetzung von Umspannwerken bis hin zu den Übergabe-, Trafo- und Schaltstationen - zum Leistungsspektrum.
Das technische Betriebsmanagement beinhaltet unteranderem eine 24/7-Fernüberwachung mit eigenem Leitstand, das Monitoring einzelner Windenergieanlagen und den Windparkbetrieb, die permanente Optimierung des Betriebs sowie die Überwachung von Fristen und Genehmigungsauflagen. Im Bereich des kaufmännischen Betriebsmanagements (Asset Management) sind die Schwerpunkte Finance und Accounting, Reporting und Controlling, Compliance und Shareholder Management.
Die im Segment Services angebotenen technischen Dienstleistungen umfassen für die Betriebssicherheit erforderliche technische Gutachten und Prüfungen sowie den Erhalt der Betriebserlaubnis und des technischen Zustands einer Wind - oder Photovoltaikanlage.
Weitere Dienstleistungen mit dem Fokus auf Arbeitssicherheit sind insbesondere die Betriebsmittelprüfung, die Windenergieanlagen-Sicherheitstechnik, die Erstellung von Zugangs- und Rettungskonzepten sowie Schulungsangebote mit arbeitssicherheitstechnischen Inhalten.
1.2 Ziele und Strategie
Im Rahmen der Unternehmensstrategie baut die PNE-Gruppe ihr Eigenbetriebsportfolio sowie ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot kontinuierlich aus. Die PNE-Gruppe schafft dabei einen ausgewogenen Mix aus dem Ausbau des Eigenbetriebsportfolios und der Veräußerung von Projekten. Dabei liegt der Fokus auch auf weiteren Technologien und lukrativen Märkten. Mit dieser strategischen Ausrichtung will der Vorstand sowohl eine Verbesserung als auch eine Verstetigung der im Projektgeschäft naturgemäß sehr volatilen Ergebnisse erreichen. Dies ist vor allem am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu messen. Die PNE AG hat mit wesentlichen Gesellschaften des Konzerns Ergebnisabführungsverträge geschlossen, sodass wesentliche Beteiligungsergebnisse bei der PNE AG ausgewiesen werden. Daher wird intern für die PNE AG das Ergebnis vor Steuern (EBT) als Steuerungsgröße verwendet. Eine weitere Kenngröße zur Erreichung der Ziele ist der Bestand an nationalen und internationalen Projekten in der Bearbeitung, also die Projektpipeline. Vor dem Hintergrund der Veränderungen in den Märkten und der zunehmenden Komplexität, beispielsweise durch verschärfte Genehmigungsauflagen oder stärkeren Wettbewerb, werden regelmäßig das Angebotsportfolio bei den Dienstleistungen, das Tempo des Aufbaus des Eigenbetriebsportfolios sowie die Lukrativität von Märkten überprüft und gegebenenfalls angepasst.
1.3 Steuerungssystem
Die Steuerung der PNE-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet. Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt.
Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns beziehungsweise der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE-Gruppe.
Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen beziehungsweise Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren wie zum Beispiel Ankündigungen von Zinssatzänderungen kontinuierlich analysiert.
Zwischen dem Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, bei dem ein Überblick über die jeweils aktuelle Markt- und Projektsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres unteranderem Schwerpunktthemen - wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung - diskutiert.
Die Steuerung der Aktivitäten der operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt vorrangig der Ergebnisgröße EBITDA (Konzernbetriebsergebnis (EBIT) zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) vor dem Hintergrund des Portfolioaufbaus eine besondere Bedeutung zu, da dies aus Sicht des Vorstands die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße im Konzern die Projektpipeline siehe ↗ Überblick über den Stand der Projektaktivitäten an Land der PNE-Gruppe in MW und MWp verwendet. Auf Basis der Steuerungskennzahlen im Konzern mit dem EBITDA und der Projektpipeline sowie bei der PNE AG mit dem EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern) erfolgt in der PNE-Gruppe und der PNE AG der Vergleich des tatsächlichen Geschäftsverlaufs mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.
2. WIRTSCHAFTSBERICHT
2.1 Gesamtaussage des Vorstands
2024 hat sich der Geschäftsverlauf erfreulich positiv entwickelt.
Das Ziel, den Eigenbetrieb von Windparks kräftig auszubauen, hat die PNE-Gruppe weiter vorangetrieben. Zum 31. Dezember 2024 waren Windparks und das Holzheizkraftwerk Silbitz mit einer Leistung von 428,5 MW (Vorjahr: 375,4 MW) im Betrieb. Dazu kamen Windparks mit einer Leistung von 277,8 MW (Vorjahr: 281,3 MW) im Bau. Zusammen ergibt das 706,3 MW (Vorjahr: 656,7 MW) im Betrieb oder Bau. Einige dieser Projekte mit einer Leistung von derzeit rund 277,8 MW werden nach Inbetriebnahme in den Eigenbestand übernommen, andere im Bau befindliche Projekte sind bereits verkauft (102,3 MW) oder könnten in den Jahren 2025 oder 2026 verkauft werden. Die finale Zuordnung der Windparks zu Eigenbetrieb oder Verkauf wird erst nach der Inbetriebnahme der Windparks erfolgen.
Entsprechend dem Claim "pure new energy" hat sich die PNE-Gruppe über die Windenergie hinaus zu einem breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für saubere Energien, einem sogenannten Clean Energy Solutions Provider, entwickelt. Zusätzlich zum Kerngeschäft, der Projektierung von Windparks an Land und auf See, wurde die Entwicklung von Photovoltaikprojekten national und international ausgeweitet und es wurden Lösungen im Power-to-X-Bereich konzipiert.
Die Segmentberichterstattung der drei Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services spiegelt den gegenwärtigen Stand der Konzernaktivitäten wider.
Mit rund 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: rund 39,9 Mio. Euro) wurde die Guidance für das Konzern-EBITDA zwischen 40 und 50 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024 deutlich überschritten.
Ziel für die Projektpipeline war es, die Pipeline für Windenergie an Land und Photovoltaik auch im Geschäftsjahr 2024 im Konzern mindestens konstant zu halten. Trotz der Realisierung und der Verkäufe von Projekten und Projektpipelines (Schweden und USA) konnte PNE die Pipeline fast konstant halten. Die Pipeline bis Ende 2024, also der Bestand von Windpark- und Photovoltaikprojekten in den verschiedenen Phasen der Entwicklung, hat sich gegenüber dem Vorjahr bei der Windenergie an Land von 9.177 MW auf 9.866 MW verbessert und bei der Photovoltaik von 7.424 MWp auf 6.486 MWp reduziert. Hinzu kommen 2.500 MW aus Windenergie auf See.
Die PNE AG auf Einzelebene hat im Geschäftsjahr 2024 ein EBT-Ergebnis von rund 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: rund 34,3 Mio. Euro) erzielt.
2.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Erneuerbare Energien und dabei vor allem Windenergie und Photovoltaik haben sich zu einer der wichtigsten Säulen der Stromerzeugung entwickelt. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung erneuerbarer Energien kontinuierlich zugenommen. Dies zeigt sich vor allem an der Entwicklung der Windenergie und der Photovoltaik. Nach Angaben der International Renewable Energy Agency (IRENA) 1 hat sich die weltweit installierte Nennleistung erneuerbarer Energien im Zeitraum von 2014 bis 2023 sehr positiv entwickelt. In diesem Zeitraum stieg die weltweit installierte Kapazität der Windenergie demnach von 349 GW auf 1.017 GW 1 Renewable Capacity Statistics 2024 und die der Photovoltaik von 179 GWp auf 1.418 GWp. Der Zubau dauerte auch 2024 an. Für Deutschland hatte die Bundesregierung schon im Koalitionsvertrag deutlich erhöhte Ausbauziele für Photovoltaik sowie Windenergie an Land und auf See festgelegt, sodass der Ausbau in Deutschland anhält. Für Windenergie an Land sollen 2,0 % der Landesflächen ausgewiesen werden. Die Kapazitäten der Windenergie auf See sollen auf mindestens 30 GW bis 2030, auf 40 GW bis 2035 und auf 70 GW bis 2045 gesteigert werden. Das Ausbauziel für Photovoltaik wurde auf rund 215 GWp bis 2030 festgelegt.
Die Windenergie an Land verzeichnete 2024 in Deutschland einen Gesamtbestand von 28.766 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 63,5 GW (Vorjahr: 61 GW). 635 Windenergieanlagen (Vorjahr: 745) mit einer Nennleistung von 3,3 GW (Vorjahr: 3,6 GW) wurden an Land neu in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden 555 (Vorjahr: 423) alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 706 MW (Vorjahr: 534 MW) stillgelegt.
Der deutsche Photovoltaikmarkt verzeichnete 2024 gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg beim Zubau: Rund 1,1 Millionen Photovoltaikanlagen (Vorjahr: 1,1 Millionen) mit einer Nennleistung von 16,8 GWp (Vorjahr: 15,5 GWp) wurden in Betrieb genommen.
Um auf den globalen Märkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die PNE-Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf und den Betrieb von Windparks und Photovoltaikanlagen in ausgewählten Kernmärkten. Darüber hinaus werden erste Hybridprojekte entwickelt, in denen Wind und Photovoltaik kombiniert werden sollen.
2.3 Politische Rahmenbedingungen
Das auf der Weltklimakonferenz vereinbarte Ziel, die Kapazität der erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdreifachen, rückt nach einer Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) in greifbare Nähe. Erwartet werde, dass die Kapazität bis 2030 um das 2,7-Fache ansteigt und fast die Hälfte des weltweiten Strombedarfs bis dahin mit erneuerbaren Energien abgedeckt wird, teilte die IEA in Paris mit. Die Klima - und Energiesicherheitspolitik zahlreicher Länder habe entscheidend dazu beigetragen, dass erneuerbare Energien zu wettbewerbsfähigen Kosten gegenüber fossil befeuerten Kraftwerken angeboten werden. Dies führe zu einer neuen Nachfrage aus dem privaten Sektor und den Haushalten, während industriepolitische Maßnahmen die Herstellung von Photovoltaikmodulen und Windturbinen förderten. Als Treiber des Anstiegs erneuerbarer Energien sieht die IEA die Entwicklung in China sowie den Ausbau der Photovoltaik.
Was die Technologien betrifft, so wird prognostiziert, dass allein auf die Photovoltaik 80 % des weltweiten Wachstums der erneuerbaren Kapazitäten bis 2030 entfallen werden. Und trotz der anhaltenden Herausforderungen sieht die IEA auch den Windsektor vor einem Aufschwung: Die Ausbaugeschwindigkeit werde sich zwischen 2024 und 2030 im Vergleich zum Zeitraum zwischen 2017 und 2023 verdoppeln.
Auch in Deutschland setzte sich im Berichtszeitraum der Ausbau der erneuerbaren Energien fort. Hauptpfeiler der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien waren auch im Jahr 2024 die Windenergie und die Photovoltaik. Zusammen sorgten beide Technologien für mehr als drei Viertel des Stroms aus regenerativen Quellen in Deutschland. Die installierte Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen stieg laut Bundesnetzagentur (BNetzA) um knapp 20 GW auf eine Gesamtleistung von knapp 190 GW. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 12 %.
Gemessen an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland entfielen 254,9 TWh oder fast 60 % auf erneuerbare Energieträger. Gleichzeitig wurde so wenig Kohle verstromt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Die geopolitische Lage war 2024 weiter angespannt. International blieben die Preise für fossile Brennstoffe volatil und trieben die Energiepreise wiederholt auf Höchststände. Die makroökonomische Stimmung weltweit war gedämpft mit einer nachlassenden, aber immer noch verhältnismäßig hohen Inflation im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie.
Die Rückkehr von Donald Trump als Präsident der USA zeichnete sich zum Ende des Jahres in der internationalen Handelspolitik ab. Die Ankündigung von Zöllen auf internationale Waren dürfte in Zukunft zu Spannungen auf den globalen Märkten führen. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich der von Trump angekündigte Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien auswirkt. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ist eine internationale Übereinkunft zur Begrenzung der Erderwärmung, um den Gefahren des Klimawandels entgegenzuwirken. Außer den Vereinigten Staaten ist bislang kein anderes Land aus dem Abkommen ausgetreten. Weltweit gibt es nicht einmal eine Handvoll Länder, die sich nicht zu dem Abkommen bekennen. Die USA sind der zweitgrößte Treibhausgasemittent weltweit.
EU-Ziele
Im Juni 2024 fanden zum zehnten Mal Europawahlen statt. Die neu gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments haben für die nächsten fünf Jahre eine wichtige Rolle bei Entscheidungen über Schlüsselpositionen in der EU inne und werden die Arbeit des Parlaments an Gesetzen fortsetzen. In der Besetzung des Parlaments bleibt die Europäische Volkspartei (EVP/Christdemokraten) die stärkste Kraft, während die Grünen im Vergleich zur letzten Wahl Sitze verloren haben. Hingegen konnten konservative und nationalistische Fraktionen Sitze hinzugewinnen, was den europaweiten Trend hin zu national orientierten Parteien widerspiegelt. Als Präsidentin der Europäischen Kommission wurde die bisherige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vom EU-Parlament bestätigt.
Das Kabinett von Ursula von der Leyen setzt auch in der neuen Legislatur einen starken Fokus auf die Umsetzung des Green Deals, des Strategiepapiers, mit dem vor vier Jahren von der EU-Kommission die Prioritäten und Maßnahmen für das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzübereinkommens definiert wurden. Dieses Maßnahmenpapier wird ab sofort ergänzt durch den Green Deal Industrial Plan, ein umfassendes Konzept zur Transformation der europäischen Industrie hin zu einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Dabei ist das oberste Ziel, die Dekarbonisierung der europäischen Industrie weiter voranzutreiben. Der Green Deal Industrial Plan wird auch als europäisches Gegenstück zum US-amerikanischen Inflation Reduction Act (IRA) bezeichnet, dessen zentraler Inhalt die gezielte Förderung der Produktion von Batterietechnik für Elektromobilität und der Aufbau von Wasserstoffstrukturen innerhalb der USA sind. Entsprechend hat der europäische Förderplan das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbessern, indem ein Umfeld geschaffen wird, das die Steigerung der Produktionskapazitäten der EU für Netto-Null-Technologien begünstigt. Der Plan enthält unter anderem Vorschläge zur Flexibilisierung staatlicher Beihilfen, zur Mobilisierung europäischer Fonds, zur Einrichtung eines Staatsfonds und zur Verbesserung der europäischen Lieferketten.
Zusätzlich will die Europäische Kommission mit dem Net Zero Industry Act bessere Bedingungen für die Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen und für mehr Investitionen in saubere Technologien in Europa schaffen. Ziel ist es, dass die Produktionskapazität für die strategisch wichtigsten Netto-Null-Technologien bis 2030 mindestens 40 % des Bedarfs der Europäischen Union erreicht.
Vereinfachungen der regulatorischen Rahmenbedingungen sollen dazu beitragen, Genehmigungen zukünftig schneller und einfacher zu ermöglichen und gleichzeitig die Förderung wichtiger europäischer Projekte sicherzustellen. Zusätzlich wird das neue Kriterium der sogenannten Angebotssicherheit eingeführt, das Unternehmen aus Drittstaaten zukünftig von öffentlichen Aufträgen ausschließt, sofern sie in bestimmten Branchen einen Marktanteil von 65 % oder mehr in der EU haben.
Die EU-Kommission will zukünftig die internationale Zusammenarbeit mit wichtigen Handelspartnern weiter stärken. Hierbei sieht sie neue Handelsabkommen vor, den Aufbau eines Clubs für kritische Rohstoffe und eine Stärkung innerhalb der Welthandelsorganisation.
Ein weiteres Ziel des Green Deal-Industrieplans ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie zu erhöhen, indem die EU zum globalen Vorreiter bei grünen Technologien wird. Hierbei sollen auch Handels- und Kooperationsabkommen mit Drittstaaten abgeschlossen werden, die eine Förderung grüner Technologien ermöglichen.
Im Bereich Wasserstoff wurde im vergangenen Jahr der Ausbau des European Hydrogen Backbone weiter vorangetrieben. Dieses Vorhaben sieht eine umfassende Infrastrukturlösung zur Vernetzung von Wasserstoffproduzenten und -verbrauchern in Europa vor. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Kommission eine mit 3 Mrd. Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung für die Errichtung des Wasserstoff-Kernnetzes nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt, durch die die Errichtung einer Fernleitungsinfrastruktur für Wasserstoff ermöglicht wird, ohne die die Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr bis 2030 nicht hochgefahren werden kann. Das Wasserstoff-Kernnetz soll das Rückgrat des Fernleitungsnetzes für Wasserstoff in Deutschland bilden und Teil der europäischen Wasserstoff-Grundstruktur sein, die mehrere Mitgliedstaaten verbindet. Die Maßnahme dient den Zielen der EU-Wasserstoffstrategie und dem Paket Fit für 55, dem europäischen Klimagesetz zur Reduzierung der Emissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 %.
Im April 2024 verabschiedete das Europäische Parlament einen Gesetzentwurf zur Reform der Strommarktregeln. Seit über 20 Jahren verfügt die Europäische Union über einen gut funktionierenden Strommarkt. Der nach wie vor anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die daraus resultierende zunehmende Volatilität auf dem Energiemarkt machten jedoch deutlich, dass die EU übermäßig auf Importe fossiler Brennstoffe angewiesen ist. Der Schwerpunkt dieser Gesetzesinitiative liegt auf der Förderung langfristiger Verträge für nichtfossile Energie, der Einführung sauberer flexibler Lösungen und der Erhöhung der Markttransparenz. Insgesamt soll durch die vorgeschlagenen Reformen ein widerstandsfähigerer und nachhaltigerer Energiemarkt geschaffen werden. Die EU möchte sicherstellen, dass sowohl Energieerzeuger als auch Verbraucher von vorhersehbaren Preisen profitieren.
Deutschland
Windenergie an Land (onshore)
Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat im Jahr 2024 einen neuen Rekordwert erreicht: Nach vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie - und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten Erneuerbare gut 55 % des Bruttostromverbrauchs. Damit ist der Anteil um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Windenergie bleibt ein zentraler Pfeiler der deutschen Stromerzeugung und ist mit 115 Mrd. kWh und einem Anteil von mehr als einem Viertel der wichtigste Energieträger der Stromerzeugung in Deutschland und weiterhin die stärkste Energiequelle im Strommix.
2024 war geprägt von einer beispiellosen Entwicklung der Genehmigungszahlen für neue Windenergieanlagen. Rund 2.400 Anlagen mit gut 14.000 MW Leistung wurden bundesweit von den Behörden neu zugelassen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 85%. Knapp 30% der genehmigten Leistung stammt aus Nordrhein-Westfalen, womit das Land mit deutlichem Vorsprung das Länderranking anführt. Trotz der außergewöhnlich hohen Zahl an Genehmigungsbescheiden sanken die Verfahrenslaufzeiten in den meisten Bundesländern deutlich. Im Schnitt dauerten die Zulassungsverfahren 23 Monate - und waren damit gut 10 % schneller als 2023.
Das Auktionsvolumen des Jahres 2024 konnte die Bundesnetzagentur zu 90 % durch Zuschläge für 1 1.000 MW Windenergieleistung vergeben. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von gut 70 %.
2024 wurden insgesamt 635 Neuanlagen mit 3.251 MW Leistung bundesweit in Betrieb genommen. Auch hier führt Nordrhein-Westfalen mit 748 MW Bruttozubau die Länderstatistik an. Der bundesweite Gesamtbestand umfasste am Jahresende rund 28.700 Anlagen mit 63,5 GW Leistung.
Die Ampelregierung hat in den Jahren 2021 bis 2024 viele rechtliche und politische Weichen gestellt, um die Energiewende in Deutschland erfolgreich voranzutreiben. So lag ein wesentlicher Schwerpunkt im Berichtszeitraum auf der nationalen Umsetzung der RED III (Renewable Energy Directive), die im Oktober 2023 auf EU-Ebene in Kraft getreten ist und unter anderem den beschleunigten und umfassenden Ausbau von erneuerbaren Energien regelt. Ein zentrales Element dieser Richtlinie ist die Einführung sogenannter Beschleunigungsgebiete für Erneuerbare-Energien-Vorhaben, in denen Vorhaben zukünftig vereinfacht umgesetzt werden sollen. Als Folge des Bruchs der Ampelkoalition im Herbst 2024 konnte dieser Gesetzentwurf allerdings nicht mehr wie vorgesehen im Berichtsjahr verabschiedet werden. Er befindet sich nach wie vor im parlamentarischen Verfahren. Auch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) konnten aufgrund des Koalitionsbruchs nur verkürzt novelliert werden.
Abgesehen von den bereits genannten Gesetzesinitiativen gab es 2024 weitere Gesetzesinitiativen, die unter anderem dem beschleunigten Ausbau und dem Bürokratieabbau im Genehmigungsprozess dienen. So wurde das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) reformiert, um Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen erheblich zu beschleunigen. Unter anderem wurden Umweltprüfungen vereinfacht, Fristen verkürzt und eine digitale Antragsbearbeitung eingeführt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass neue Windenergieanlagen schneller ans Netz gehen können.
Mit dem im September vorgelegten Optionenpapier zum Strommarktdesign reagierte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf die europäischen Vorgaben zum Strommarktdesign. Ziel der Systemumstellung ist laut BMWK, von einem System inflexibler Nachfrage und statischer Erzeugung überzugehen in ein System mit kostengünstiger variabler Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik, ergänzt um Speicher, eine flexible Nachfragesteuerung und flexible Kraftwerke als Back-up. Wie das zukünftige Strommarktdesign und damit eine sichere, bezahlbare Strom- und Energieversorgung, die ausschließlich auf erneuerbaren Energien basiert, ausgestaltet werden kann, hat die Plattform Klimaneutrales Stromsystem (PKNS) in den Jahren 2023 und 2024 diskutiert.
Für Windenergie an Land gab es 2024 vier Ausschreibungsrunden mit einem Volumen von insgesamt 12.084 MW (Vorjahr: 9.829 MW), wobei bei den beiden ersten Ausschreibungen eine Unterzeichnung vorlag. Für 2025 beträgt das Ausschreibungsvolumen 1 0.000 MW, der Höchstwert für Ausschreibungen wurde für Windenergie an Land unverändert auf 7,35 ct/kWh festgelegt.
Windenergie auf See (offshore)
Den gesetzlichen Rahmen für den Ausbau der Windenergie auf See setzt in Deutschland das 2017 eingeführte Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), dessen umfassende Novelle zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist. Die zuvor festgelegten Ausbauziele von 20 GW bis 2030 und 40 GW bis 2040 wurden darin auf mindestens 30 GW bis 2030, auf 40 GW bis 2035 und auf 70 GW bis 2045 erhöht. Seit der dritten Novelle sind kleinere Anpassungen im WindSeeG erfolgt.
Durch das WindSeeG wurden bereits anentwickelte Projekte in die Planungs- und Entwicklungshoheit des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie überführt, wovon auch PNE-Projekte betroffen sind.
Mit der nach Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts durch den Gesetzgeber hierfür geschaffenen Ausgleichsregelung nach § 10a WindSeeG erwartet PNE unverändert Erstattungen für in der Vergangenheit bereits erbrachte Projektierungsleistungen, die sich dann in der Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können.
Photovoltaik
Das Ziel für den Ausbau von Photovoltaikanlagen ist im geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) auf 215 GWp erhöht worden. Für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen betrug die ausgeschriebene Menge 2024 in drei Ausschreibungsrunden 8,1 GWp.
Das Ausschreibungsvolumen beträgt 2025 9,9 GWp. Der zulässige Höchstwert beläuft sich 2025 weiterhin auf 6,80 ct/kWh.
Frankreich
Frankreich bleibt ein Kernmarkt für die PNE-Gruppe, da das Land seine Ziele für erneuerbare Energien 2024 sowohl in seinem nationalen Energie-Klima-Aktionsplan, der der EU im Juli übermittelt wurde, als auch in seinem überarbeiteten mehrjährigen Energieplan bestätigt hat. Diese neue mehrjährige Energieplanung, die Frankreichs Energiefahrplan für die nächsten fünf und zehn Jahre festlegt, soll im zweiten Quartal 2025 per Dekret veröffentlicht und ratifiziert werden. Darüber hinaus unterstützt dieser Fahrplan das nationale Ziel, den Energiemix des Landes zu dekarbonisieren, indem auch Kernkraftwerke im Einklang mit dem Kernkraftbeschleunigungsgesetz von 2023 über 2035 hinaus erneuert werden sollen. Dennoch sind die Aussichten für erneuerbare Energien weiterhin positiv, da Frankreich 2023 auch ein Gesetz zur Beschleunigung erneuerbarer Energien verabschiedet hat. Ein Beispiel für die Genehmigung von Windparks ist ein seit September 2024 geltendes Dekret, das die Einspruchsfrist von Dritten von vier auf zwei Monate verkürzt und dem jüngsten französischen PNE-Projekt zugutekam, das im vierten Quartal 2024 genehmigt wurde und bei dem keine Einsprüche zulässig sind.
Mitte 2024 wurde in einem weiteren Dekret zur Umsetzung des RE-Beschleunigungsgesetzes der Revisionsprozess für die Planung künftiger Investitionen in regionale Netze geändert, um einen der größten Engpässe für den Ausbau erneuerbarer Energien zu beheben. Die Energieregulierungskommission erwartet eine stärkere und schnellere Planung. Um die finanzielle Durchführbarkeit von Projekten im Bereich erneuerbare Energien zu unterstützen, sind für den Zeitraum 2025 bis 2026 tarifbasierte Ausschreibungen für Windenergie, Photovoltaik und technologieneutrale Anlagen eingeführt worden. Trotz dieser Fortschritte dauern die Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energien-Projekte in Frankreich aufgrund umfangreicher rechtlicher und ökologischer Bewertungen immer noch ungefähr vier bis sieben Jahre.
Italien
Italien treibt die Entwicklung seines Sektors für erneuerbare Energien voran, insbesondere in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie. Zum 31. Oktober 2024 erreichte die installierte Photovoltaikkapazität des Landes 35.763 MW, was einem Anstieg von 36% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Fortschritt steht im Einklang mit dem Ziel der Regierung für 2030, das durch das im Juni 2024 erlassene Dekret "Aree Idonee" (geeignete Gebiete) festgelegt wurde. Der neue Erlass sieht eine Steigerung der neuen erneuerbaren Energien um 80 GW von 2024 bis 2030 vor (davon etwa 50 GWp Photovoltaik) und legt Ziele für die einzelnen Regionen fest, um in den kommenden Jahren eine regionale Verteilung zu erreichen. Um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen, wurde Ende 2024 ein neuer Kodex für erneuerbare Energien herausgegeben, der darauf abzielt, die Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen zu vereinfachen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Agri-Photovoltaik. Insbesondere werden Ausnahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und UVP-Screenings erweitert, UVP-Schwellenwerte angehoben (signifikant für Agri-PV-Anlagen) und vereinfachte Genehmigungsverfahren für bestimmte Projekte ausgeweitet.
Die Einführung eines neuen Tarifsystems auf der Grundlage von Abwärtsauktionen (FER-X), dessen letzter Entwurf auf seine Genehmigung wartet, zielt darauf ab, die Entwicklung erneuerbarer Energien durch Anreiztarife zu fördern. Das Förderprogramm soll in zwei Phasen eingeführt werden: eine Übergangsphase bis Ende 2025 (rund 10 GW Ausschreibungen für Photovoltaik im Jahr 2025), für die bereits eine EU-Genehmigung vorliegt, gefolgt von einer daran anschließenden Phase von 2025 bis 2028.
Kanada
Durch das Klima, die Größe des Landes und die energieintensive Primärindustrie hat Kanada einen der höchsten Pro-Kopf-Stromverbräuche unter den G7-Nationen. In Kanada sind die regulatorischen Anforderungen an das Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Windenergieanlagen vielfältig und in den einzelnen kanadischen Provinzen unterschiedlich geregelt. Dabei beziehen sich die Genehmigungsprozesse hauptsächlich auf Baulandpolitik, umweltrelevante Themen sowie den Netzanschluss. Die Ausbauziele der Regierung werden von den einzelnen Provinzregierungen gestaltet. Provinzübergreifend wird der Markt für saubere Energien durch die von der kanadischen Bundesregierung eingeführte CO 2 -Besteuerung sowie durch die im November 2022 eingeführte Investment Tax Credit-Steuerpolitik angetrieben.
Auch die klimapolitischen Verträge, an die sich die kanadische Regierung international zuletzt im Rahmen der United Nations Climate Change Conference (COP27) gebunden hat, erhöhen die Bedeutung der erneuerbaren Energien in Kanada. In den letzten Jahren hat sich die Photovoltaik-, Wind- und Speichertechnologie in Kanada erheblich entwickelt. 2022 konnte ein Jahresrekordwachstum von 10,5 % erreicht werden. Dieser Ausbau wurde vorrangig in den westlichen Provinzen Alberta und Saskatchewan realisiert. CETA - das Comprehensive Economic and Trade Agreement zwischen Kanada und der EU - verdeutlicht den wirtschaftspolitischen Willen, den Außenhandel zu diversifizieren und Partnerschaften mit Europa zu fördern.
Lettland
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs wollen Deutschland und die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen ihre Energiesouveränität stärken und enger zusammenarbeiten. Hierzu sollen, auch länderübergreifend, hybride Interkonnektoren realisiert werden, in die Offshore-Windparks ihre Energie einspeisen und die zugleich für den europäischen Stromhandel effizient und marktgerecht genutzt werden können. Lettland beabsichtigt, sowohl ein vom Staat koordiniertes länderübergreifendes Projekt zu auktionieren als auch weitere private Offshore-Wind-planungen zuzulassen.
Die hierfür erforderliche Gesetzgebung befindet sich aktuell im Entwicklungsprozess. Erste Entwürfe werden Ende Ql/Anfang Q2 2025 erwartet und zur Konsultation gestellt.
PNE hat eine Beteiligung an einem Projekt in einer frühen Entwicklungsphase erworben, das aufgrund mehrerer Faktoren gute Chancen hat, sich in einem Auswahlprozess erfolgreich zu positionieren. Das Projekt wird derzeit in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner weiterentwickelt.
Panama
Panama hat sich, auf der Grundlage des Gesetzes 8 vom 25. März 2015 und des Nationalen Energieplans 2015-2050, ein Ziel für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (ohne Hydro) bis zum Jahr 2050 gegeben. Bis 2030 sollen Photovoltaik-, Wind- und Biomassequellen 20 % der Stromerzeugungskapazität des Landes und 30 % bis 2050 ausmachen. Panamas Ziel ist es, mithilfe der erneuerbaren Energien eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Polen
Der Sektor der erneuerbaren Energien in Polen verzeichnet ein deutliches Wachstum, insbesondere bei Windenergie und Photovoltaik, das durch Regierungsinitiativen zur Verringerung der Abhängigkeit von Kohle und zur Deckung der steigenden Stromnachfrage vorangetrieben wird. 2024 erreichte das Land einen Rekordwert von 30 % der Erzeugung seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, gegenüber 27% im Vorjahr. Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Nettostromverbrauch nach Prognosen der Regierung bei etwa 50 % liegen. Dies steht im Einklang mit dem Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP-PL) und dem Netzentwicklungsplan des Übertragungsnetzbetreibers, der Investitionen in Höhe von 64 Mrd. PLN in das Übertragungsnetz bis 2034 vorsieht.
Trotz dieser Pläne bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit Netzüberlastungen und Verzögerungen bei Genehmigungen. Um Netzengpässe zu beheben, werden Lösungen wie Cable Pooling, direkte Leitungsversorgung für industrielle Abnehmer, Batteriespeichersysteme (unterstützt durch einen Kapazitätsausschreibungsmechanismus) und Polens erstes 1-GW-PtX-Projekt (angetrieben durch 2 GW erneuerbare Energie) umgesetzt. Dieses Projekt umfasst eine geplante Verbindung zum Wasserstoffnetz (H 2 ) in Polen mit einer grenzüberschreitenden Verbindung zum deutschen H2-Kernnetz, das von PNE bei der Entwicklung zukünftiger Projekte umgesetzt wird.
Parallel dazu hat PNE die Raumplanungsverfahren der lokalen Regierungen, um die Umsetzung erneuerbarer Technologien in ausgewiesenen Gebieten zu erleichtern, im Blick. Darüber hinaus zielen vorgeschlagene weitere Änderungen des "Wind Act" darauf ab, die strenge 10H-Regel zu lockern, die einen Mindestabstand zwischen Windturbinen und Wohngebäuden vorschreibt, wodurch möglicherweise mehr Gebiete für die Entwicklung von Windenergie erschlossen werden könnten.
Rumänien
Rumänien hat sich verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Bruttoendenergieverbrauch bis 2030 auf 38,3 % zu erhöhen. Dies entspricht dem erhöhten Ziel gemäß dem aktualisierten Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplan (PNIESC), der am 16. Oktober 2024 auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde. Die Prognosen im Rahmen des PNIESC deuten darauf hin, dass dieser Prozentsatz im Jahr 2025 31,0 % erreichen wird, während er für 2024 mit 29,4 % angegeben wird. Um die Ziele für 2030 zu erreichen, entwickelt Rumänien einen Rechtsrahmen für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS), Offshore-Windenergie und grünen Wasserstoff. Das im Mai 2024 erlassene Gesetz über Offshore-Windenergie (Gesetz Nr. 121/2024) schafft einen Rechtsrahmen für Offshore-Windprojekte im Schwarzen Meer. Bis zum 30. Juni 2025 sollten die wichtigsten sekundären Vorschriften, die für die Organisation der eigentlichen wettbewerblichen Verfahren zur Erteilung von Konzessionsvereinbarungen für Offshore-Windenergie erforderlich sind, verabschiedet werden - allerdings gibt es im Offshore-Windenergie-Gesetz keine feste Frist für die Organisation der ersten Ausschreibungen. Seit 2022 erlaubt Rumänien private Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs), wodurch marktbasierte Transaktionen im Bereich erneuerbare Energien gefördert werden und der rumänische PPA-Markt seitdem kontinuierlich wächst. 2024 startete Rumänien seine erste Tarif-Ausschreibung mit Contracts for Difference (CfD) und vergab ein Volumen für die Entwicklung von 1.528 MW Windenergie- und Photovoltaikkapazität. Die CfD laufen 15 Jahre.
Es gibt nach wie vor Herausforderungen, insbesondere was die Geschwindigkeit des Ausbaus der erforderlichen Netzkapazität betrifft. Die nationale Behörde für Energieregulierung (ANRE) hat 2024 eingeführt, eine Garantie in Höhe von 5 % der Netzanschlusskosten nach Erteilung der Netzanschlusszusage zu stellen.
Dies soll die Durchführbarkeit von Projekten erhöhen und verhindern, dass Netzanschlusskapazitäten durch Projekte, die nicht umgesetzt werden, blockiert werden.
Spanien
In Spanien handelt es sich um einen "High Volume"-Markt, der sowohl Chancen im Bereich Wind und Photovoltaik eröffnet als auch einen langfristigen Ansatz in Richtung Wasserstoff, Asset Management sowie Repowering vorhält. In Spanien verfügen die erneuerbaren Energien über einen starken Rückhalt in der Bevölkerung und Politik. Der Markt ist attraktiv, denn die von der spanischen Regierung vorgegebenen Ausbauziele der erneuerbaren Energien sind hoch. Zudem soll das Stromnetz bis 2030 beziehungsweise 2050 massiv ausgebaut werden. Eine Vielzahl von Offtake-Möglichkeiten sowie ein etablierter PPA-Markt runden das Bild positiv ab. Spanien verfügt über einen starken Bankensektor und liegt mit einem A-Fitch-Rating im oberen Drittel auf der Länderskala im weltweiten Vergleich.
Südafrika
Südafrika überarbeitet derzeit aktiv seinen Integrierten Ressourcenplan (IRP), um die anhaltende Stromknappheit zu beheben und den Übergang zu einem nachhaltigeren Energiemix zu vollziehen. Der aktualisierte IRP, der voraussichtlich Anfang 2025 fertiggestellt sein wird, hebt den Ausbau erneuerbarer Energiequellen hervor, einschließlich Photovoltaik und insbesondere Windenergie, während die Abhängigkeit des Landes von der Kohleverstromung schrittweise verringert werden soll. Das Programm zur Beschaffung von Stromerzeugern für erneuerbare Energien (REIPPPP) spielt weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung von Investitionen in erneuerbare Energien. Die im Dezember 2023 gestartete siebte Ausschreibung zielte darauf ab, eine Kapazität von bis zu 5.000 MW an erneuerbaren Energien zu beschaffen, davon 3.200 MW Onshore-Windenergie und 1.800 MW Photovoltaikprojekte. Im Dezember 2024 wurden acht Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von 1.760 MW als bevorzugte Bieter ausgewählt, was einer Investition von 44,2 Mrd. ZAR entspricht. Bemerkenswert ist, dass in dieser Runde aufgrund von Preis- und Netzbeschränkungen keine Windprojekte ausgewählt wurden.
Seit 2021 erlaubt Südafrika Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) aus dem Privatsektor, wobei die Projektgröße zunächst auf 100 MW begrenzt war. Diese Obergrenze wurde inzwischen aufgehoben, sodass nun auch größere Wind- und Photovoltaikprojekte für eine Vermarktung über PPAs entwickelt werden können. Netzengpässe stellen jedoch nach wie vor eine große Herausforderung dar und erfordern strategische Anpassungen von Entwicklern wie der PNE Group, die ihre Projektpipeline durch ein 80:20-Joint-Venture mit WKN Windcurrent aufbaut.
Der "Electricity Regulation Amendment Act" von 2024 zielt darauf ab, den Netzzugang zu verbessern, die Genehmigungsverfahren zu straffen und die verstärkte Beschaffung von unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) zu erleichtern. Darüber hinaus treibt die südafrikanische Regierung Initiativen im Bereich grüner Wasserstoff und E-Fuels voran, um den Energiemix zu diversifizieren und die Dekarbonisierung verschiedener Sektoren zu unterstützen.
Türkei
Die Türkei bleibt ein Ausschreibungsmarkt für erneuerbare Energien, obwohl politische Unsicherheiten weiterhin Herausforderungen mit sich bringen. Während die makroökonomischen Bedingungen den Ausbau erneuerbarer Energien im Allgemeinen unterstützen, wird die Umsetzung von Großprojekten immer noch von regulatorischen und Ausschreibungsbedingungen beeinflusst. Der 2016 eingeführte Rahmen für erneuerbare Energiequellen (YEKA) ist nach wie vor ein wichtiger Mechanismus für die Vergabe von Projekten, aber frühere Ausschreibungen haben gezeigt, dass weitere Anpassungen erforderlich sind, um die Investitionsbedingungen zu verbessern. Der im Oktober 2024 vorgestellte Fahrplan für erneuerbare Energien bis 2035 sieht eine Erhöhung der Wind- und Photovoltaikkapazität vor, wobei die Umsetzung von der Stabilität der Vorschriften und der Verfügbarkeit von Finanzmitteln abhängt. Die Regierung hat Pläne zur Straffung der Genehmigungsverfahren und zur Einführung neuer Ausschreibungen angekündigt, darunter eine für 2.000 MW Wind- und Photovoltaikkapazität Anfang 2025, doch die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahmen bleiben abzuwarten. Trotz dieser Initiativen bestehen im türkischen Sektor für erneuerbare Energien weiterhin Herausforderungen.
Vietnam
Vietnam zeigt ein besonderes politisches Interesse an erneuerbaren Energien, verursacht und verstärkt durch Versorgungsengpässe und einen steigenden Energiebedarf. Die politischen Ziele der Fünfjahrespläne für Windenergie sehen einen kontinuierlichen Ausbau vor. Der erzeugte Strom muss von den staatlichen Energieversorgern abgenommen und entsprechend den Einspeisetarifen vergütet werden.
Auf der 26. UN-Klimakonferenz (COP26) hat sich die vietnamesische Regierung 2021 zur Erreichung ehrgeiziger Ziele verpflichtet, unter anderem zur Klimaneutralität bis 2050. Der erforderliche Ausbau des nationalen Kraftwerksparks sowie des Stromnetzes wird in entsprechenden Netzentwicklungsplänen (Power Development Plans - PDPs) festgelegt. Für den neuesten PDP 8 hat sich PNE mit einem Projekt mit bis zu 2.000 MW möglicher Gesamtleistung beworben. Unabhängig davon konnte auf Ebene der für die zukünftige Einspeisung der Energie vorgesehenen Provinz eine Absichtserklärung unterzeichnet werden. Der PDP 8 für die Periode von 2021 bis 2035, mit einem Ausblick auf 2050, wurde im Mai 2023 veröffentlicht. Erste für eine Projektentwicklung notwendige detailliertere Umsetzungspläne (Decisions und Decrees) sind im April 2024 veröffentlicht worden. Eine Überarbeitung des aktuellen PDP 8 sowie der Umsetzungspläne wird in Q1/Q2 2025 erwartet. In der Überarbeitung befinden sich auch die Regularien zur marinen Raumordnung sowie zur Genehmigung von Umwelt- und Baugrunduntersuchungen auf See. Unabhängig davon entwickelt PNE das Projekt in den Bereichen weiter, die von diesen Regulierungsschritten unabhängig sind.
Einschätzung zur Marktentwicklung
Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte weiterhin in einem Wandel, an den sich die Aktivitäten der PNE-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren und neue Chancen zu erarbeiten. Insgesamt gesehen sind die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien auch vor dem Hintergrund des Weltklimagipfels in Baku (Aserbaidschan), bei dem der Übergang weg von den fossilen Energieträgern beschlossen wurde, positiv zu werten. Für den wirtschaftlichen Ausbau der Photovoltaik sind die Rahmenbedingungen in ausgewählten Märkten wie Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien und Spanien gegeben. Der Vorstand ist zuversichtlich, die Unternehmensentwicklung durch die justierte Unternehmensstrategie und eine weitere Internationalisierung insbesondere in Europa und auf neuen Märkten positiv voranbringen zu können.
2.4 Geschäftsverlauf
Zusammenfassung der operativen Entwicklung
Das operative Geschäft der PNE-Gruppe war im Geschäftsjahr 2024 von der Entwicklung, der Realisierung und dem Betrieb von Windparks an Land sowie dem weiteren Aufbau der Entwicklung von Photovoltaikprojekten in verschiedenen Ländern geprägt. Darüber hinaus wurde der Eigenbetrieb von Windenergieanlagen ausgebaut und damit ein Beitrag zu einer umweltschonenden Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen geleistet.
Das operative Geschäft ist aufgeteilt in die Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services.
2024 kam es nur noch vereinzelt zu Lieferengpässen bei Maschinen und Material.
Insgesamt hat PNE im Berichtszeitraum Windpark- und Photovoltaikprojekte mit rund 3.698 MW (Vorjahr: 494 MW) fertiggestellt oder verkauft - darunter die vollständigen Pipelines des USA-Geschäfts und der schwedischen Gesellschaften der PNE-Gruppe.
Im Berichtszeitraum erhielt die PNE-Gruppe insgesamt Genehmigungen für 21 Windpark- und Photovoltaikprojekte mit einer Leistung von rund 682 MW. Trotz der Realisierung und der Verkäufe von Projekten konnte die Pipeline, also der Bestand von Windpark- und Photovoltaikprojekten in den verschiedenen Phasen der Entwicklung, gegenüber dem Vorjahr bei der Windenergie an Land von 9.177 MW auf 9.866 MW gesteigert werden. Die Photovoltaikpipeline reduzierte sich von 7.424 MWp auf 6.486 MWp. Hinzu kommen 2.500 MW aus Windenergie auf See. Damit umfasst die Projektpipeline 18.852 MW (Vorjahr: 19.101 MW) und sichert die weitere Entwicklung des Unternehmens mittel- bis langfristig ab.
Aufgrund der Fertigstellung und Übernahme weiterer Windparks hat sich die Nennleistung der im Eigenbetrieb befindlichen Anlagen im Berichtszeitraum auf 428,5 MW (Vorjahr: 375,4 MW) erhöht.
Im Bau befanden sich zum 31. Dezember 2024 in Deutschland und Frankreich zwölf Windparks mit einer Nennleistung von zusammen 277,8 MW. Davon ist PNE in bereits verkauften Projekten mit 102,3 MW als Dienstleister für die Käufer tätig.
Die PNE AG ist als Bestandshalter vermehrt abhängig vom Windangebot, aber auch von der Entwicklung des Strompreises. Mit steigender Nennleistung im eigenen Portfolio wirken sich schwankende Windangebote auf die Finanzkennzahlen des Segments Stromerzeugung und damit auch auf die Finanzkennzahlen des Konzerns aus. Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und zudem auch niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl im Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöhten.
Mit Verträgen für das Betriebsmanagement von Windparks in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden sowie der Durchführung von Windmessungen, technischen Inspektionen und Prüfungen weltweit sind die zur PNE-Gruppe gehörenden Dienstleistungen international aufgestellt. Insgesamt umfasst das betreute Auftragsvolumen der PNE-Windparks im In - und Ausland mehr als 2.900 MW (Vorjahr: 2.900 MW) Nennleistung -das sind rund 1.000 Windenergieanlagen.
Darüber hinaus wurden auch Werte ("stille Reserven") geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind. Aufgrund der Investitionen in eigene Windparkprojekte sind von der Gesellschaft auf Konzernebene Gewinne vor Steuern eliminiert worden, die die Gesellschaft als "stille Reserven" definiert. Diese "stillen Reserven" entsprechen somit den im Rahmen der Konzernabschlusserstellung eliminierten Zwischengewinnen aus der Veräußerung der Windparks zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Ob diese Gewinne bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie aktuell kalkuliert erzielt werden können, hängt davon ab, ob sich die unterstellten Marktbedingungen der Projektkalkulationen (z.B. Renditeerwartung der Investoren) verändern (siehe dazu auch die Ausführungen im ↗ Kapitel 8 "Risiko- und Chancenbericht"). Die geschaffenen "stillen Reserven" aus den konzerneigenen Projekten werden über die Nutzungsdauer der Projekte nach und nach durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage im Konzern aufgedeckt. Diese Aufdeckung der "stillen Reserven" führt über die Laufzeit zu Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe der Aufdeckung zu einer Verbesserung der Konzern-Eigenkapitalquote. Die kumulierte Aufdeckung der "stillen Reserven" betrug bis zum 31. Dezember 2024 insgesamt 38,1 Mio. Euro (Vorjahr: 27,2 Mio. Euro). Davon wurden im Berichtszeitraum 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro) durch geringere Abschreibungen aufgedeckt. Trotz der Aufdeckung von "stillen Reserven" durch Verkäufe von eigenen Projekten (Papenrode und Lütau) ist es der PNE-Gruppe bei gleichzeitigen Investitionen in neue Projekte gelungen, im Geschäftsjahr 2024 einen nur geringfügigen Rückgang "stiller Reserven" als Saldo aus Investitionen und Desinvestitionen in Höhe von -2,4 Mio. Euro zu realisieren. In Summe führen die Effekte aus der Aufdeckung "stiller Reserven" über die Nutzungsdauer und dem geringen Nettoeffekt eines Rückgangs "stiller Reserven" aus Desinvestitionen auf Konzernebene per 31. Dezember 2024 zu verbleibenden "stillen Reserven" in Höhe von insgesamt 195,3 Mio. Euro (Vorjahr: 208,6 Mio. Euro).
Unter Berücksichtigung des Aufbaus des Portfolios im Eigenbetrieb führten die operativen Tätigkeiten zu einem Konzern-EBITDA von 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,9 Mio. Euro). Die Guidance für das Konzern-EBITDA (40 bis 50 Mio. Euro) für das Geschäftsjahr 2024 wurde deutlich übertroffen (siehe ↗ Erläuterungen im Abschnitt 2.5 "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage").
Auf Einzelebene der PNE AG wurde im Geschäftsjahr 2024 ein EBT-Ergebnis von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 34,3 Mio. Euro) ausgewiesen.
Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen
Die nachfolgenden Ergebnisse der Segmente sind vor Konsolidierungen auf Konzernebene dargestellt.
Segment Projektentwicklung
Windenergie und Photovoltaik an Land
Obwohl die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und teilweise die Nachwirkungen aus der Coronapandemie bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE-Gruppe mit sich bringen, konnte die Entwicklung und Realisierung von Windpark- und Photovoltaikprojekten an Land im Geschäftsjahr 2024, sowohl in Deutschland als auch in den internationalen Märkten, in denen die PNE-Gruppe über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt werden.
Photovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer kostengünstiger, effizienter und damit auch in der Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen Ländern gegeben. Daher ist die Entwicklung von Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells der PNE-Gruppe.
Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE-Gruppe zum 31. Dezember 2024 in Deutschland sowie in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Windparkprojekte mit rund 9.866 MW (Vorjahr: 9.1 77 MW) zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses. Bei der Photovoltaik wurde die Projektpipeline auf 6.486 MWp (Vorjahr: 7.424 MWp) reduziert. Darüber hinaus ist die PNE-Gruppe in bereits verkauften Windprojekten mit rund 549 MW und rund 1.042 MWp Photovoltaikprojekten als Dienstleister tätig.
Dies ist die Basis der künftigen Entwicklung im Bereich Windenergie und Photovoltaik an Land.
Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe per 31. Dezember 2024 in MW:
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| Land | Phase I-II | Phase III | Phase IV | Total MW | Verkauft/ Dienstleister |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 2.378 | 690 | 164 | 3.232 | 199 |
| Rumänien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Türkei | 629 | 72 | 0 | 701 | 0 |
| Großbritannien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| USA | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kanada | 308 | 0 | 0 | 308 | 210 |
| Panama | 0 | 68 | 0 | 68 | 0 |
| Italien | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Frankreich | 363 | 156 | 11 | 531 | 0 |
| Polen | 2.009 | 0 | 0 | 2.009 | 0 |
| Südafrika | 2.767 | 40 | 0 | 2.807 | 140 |
| Schweden | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Spanien | 210 | 0 | 0 | 210 | 0 |
| Total | 8.664 | 1.026 | 175 | 9.866 | 549 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Verkauft/Dienstleister = Diese Spalte führt bereits verkaufte Projekte auf, in denen die PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt.
Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 31. Dezember 2024 in MWp:
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| Land | Phase I-II | Phase III | Phase IV | Total MWp | Verkauft/ Dienstleister |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 689 | 215 | 0 | 904 | 0 |
| Rumänien | 695 | 49 | 0 | 744 | 208 |
| USA | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kanada | 402 | 0 | 0 | 402 | 100 |
| Italien | 534 | 136 | 0 | 670 | 114 |
| Frankreich | 199 | 23 | 0 | 222 | 0 |
| Polen | 448 | 135 | 0 | 583 | 0 |
| Südafrika | 1.920 | 0 | 0 | 1.920 | 300 |
| Spanien | 1.041 | 0 | 0 | 1.041 | 320 |
| Total | 5.928 | 558 | 0 | 6.486 | 1.042 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Verkauft/Dienstleister = Diese Spalte führt bereits verkaufte Projekte auf, in denen die PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt.
Windenergie an Land und Photovoltaik national
In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum 31. Dezember 2024 Windparks mit einer Nennleistung von rund 3.232 MW (Vorjahr: 2.582 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
Die Entwicklung von Photovoltaikprojekten wurde verstärkt, sodass zum Ende des Berichtszeitraums in Deutschland Projekte mit einer Gesamtleistung von 904 MWp (Vorjahr: 831 MWp) bearbeitet wurden.
Fertiggestellt wurden im Berichtszeitraum die Windparks "Schenklengsfeld" (19,8 MW), "Heitzelberg" (5,5 MW) und "Heidmoor" (36,0 MW). Sie sind in den Eigenbetrieb übernommen worden.
Leider konnten weniger Projekte zeitgerecht umgesetzt werden als geplant. Primär begründet sind diese Verzögerungen durch von den Behörden deutlich zu spät erteilte Transportgenehmigungen und Kapazitätsengpässe bei Lieferanten und Netzbetreibern.
Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in Deutschland acht Windparks mit einer Nennleistung von 164,2 MW und drei Dienstleistungsprojekte mit einer Nennleistung von 102,3 MW im Bau.
Darüber hinaus erhielt PNE 2024 für fünf weitere Windenergieprojekte mit einer möglichen Nennleistung von 76,4 MW die Genehmigungen nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).
Windenergie an Land und Photovoltaik international
Auch im Ausland hat die PNE-Gruppe ihr Kerngeschäft der Projektentwicklung und -realisierung von Windenergie und Photovoltaik fortgesetzt: So hatte die PNE-Gruppe in den Auslandsmärkten zum Ende des Geschäftsjahres 2024 Windparks mit einer Nennleistung von 6.634 MW (Vorjahr: rund 6.595 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Darüber hinaus befanden sich am Ende des Berichtszeitraums in den Auslandsmärkten Photovoltaikprojekte mit 5.582 MWp (Vorjahr: 6.593 MWp) in der Entwicklung.
Frankreich
Zum 31. Dezember 2024 befanden sich in Frankreich Windprojekte mit einer Nennleistung von rund 531 MW in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Zwölf Windenergieprojekte (209 MW) wurden beantragt. Im Bereich Photovoltaik sind 222 MWp (hauptsächlich Agri-PV-Projekte) in der Pipeline.
Großbritannien
Ende 2024 hat PNE den schottischen Windpark "Sallachy" verkauft. Das Projekt mit 43 MW Leistung ging an ein kanadisches Unternehmen. Die PNE-Gruppe ist nun nicht mehr als Projektentwickler in Großbritannien aktiv.
Italien
Mit dem Ziel, am Marktwachstum zu partizipieren, wird die lokale Photovoltaikpräsenz weiter gestärkt und die Entwicklung der Photovoltaikprojektpipeline auf Basis von Greenfield-Projekten vorangetrieben, ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Landentwicklern (Site Finders) und Frühphasenentwicklern (Co-Development). Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Projekte mit rund 670 MWp in der Entwicklung.
Kanada
In Kanada wurde nach positiven Marktuntersuchungen die Projektentwicklung auf weitere Provinzen ausgeweitet. Es werden Windenergie- und Photovoltaikprojekte entwickelt, die zukünftig in Ausschreibungen eingebracht werden sollen oder Strom an den freien Markt verkaufen können.
Die PNE-Gruppe arbeitet an mehreren Windenergie - und Photovoltaikprojekten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Auch werden Projektansätze zur Direktversorgung von Industrieunternehmen verfolgt. Politische und wirtschaftliche Stabilität, Rohstoffreichtum, ein solider Finanzsektor und das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA sind die Basis für Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten. Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Windprojekte mit rund 308 MW und Photovoltaikprojekte mit rund 402 MWp in der Entwicklung. Das Windenergieprojekt Buffalo Gap (210 MW) und das Photovoltaikprojekt Muskwa Northwest (100 MW) sind an eine Partnerschaft bestehend aus einem westkanadischen Immobilien- und Energiekonzern sowie drei indigenen Völkern der First Nations im ersten Halbjahr 2024 verkauft worden.
Panama
PNE ist 2019 in den lateinamerikanischen Markt für erneuerbare Energien eingetreten. Über Tochtergesellschaften wurden in Panama fünf Windenergieprojekte übernommen. Sie werden seitdem weiterentwickelt und optimiert. Ein Windprojekt mit insgesamt 68 MW befindet sich zurzeit im Verkaufsprozess. PNE setzt in Panama auf den sich entwickelnden Markt für erneuerbare Energien. Die Projekte werden größtenteils bis Ready-to-Build entwickelt und sollen dann am Markt platziert werden.
Polen
PNE hat seine Marktpräsenz in den letzten Jahren weiter ausgebaut und wird diese Position nutzen, um in den kommenden Jahren weitere Wind - und Photovoltaikkapazitäten zu entwickeln. Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Windenergieprojekte mit rund 2.009 MW in der Entwicklung. Zum Ende des Berichtszeitraums wurden Photovoltaikprojekte mit rund 583 MWp bearbeitet.
Rumänien
In Rumänien konzentriert sich PNE auf die Entwicklung von Photovoltaik- und Windprojekten, wobei der Schwerpunkt auf kombinierten und eigenständigen Speicherlösungen lag. Bisher hat PNE Projekte mit einer Gesamtkapazität von 822,6 MW (142,7 MW Windenergie und 679,9 MWp Photovoltaik) sowie 207,2 MWh CoLocation-Speicher erfolgreich abgeschlossen. Die Pipeline wurde 2024 erfolgreich weiter ausgebaut. Zum 31. Dezember 2024 entwickelt PNE aktiv ein Portfolio von Photovoltaikprojekten mit einer installierten Leistung von 744,0 MWp und 108 MWh Co-Location-Speicher.
Schweden
Ende 2024 hat die PNE-Gruppe die beiden schwedischen Gesellschaften PNE Sverige AB und VKS Vindkraft Sverige AB an ein norwegisches Energieversorgungsunternehmen verkauft. Im Verkauf enthalten war auch die Projektpipeline mit Windenergieprojekten mit rund 300 MW Leistung. Die PNE-Gruppe ist nun nicht mehr als Projektentwickler in Schweden aktiv.
Spanien
Zum Ende des Jahres 2024 befanden sich Photovoltaikprojekte mit einer Nennleistung von 1.041 MWp sowie Windparkprojekte von 210 MW in der Entwicklung. Zudem war PNE als Dienstleister für Photovoltaikprojekte von 320 MWp tätig. Hervorgehend aus der Wasserstoffinitiative der Europäischen Union untersucht PNE in Spanien Geschäftsmöglichkeiten in diesem Kontext.
Südafrika
In Südafrika befanden sich zum 31. Dezember 2024 Windenergieprojekte mit bis zu 2.807 MW Nennleistung in unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung.
Auch die Entwicklung der Photovoltaikprojekte schreitet gut voran. Zum Ende des Berichtszeitraums waren Projekte mit rund 1.920 MWp in der Entwicklung. 2024 wurden zwei Projekte mit einer Gesamtgröße von 300 MWp verkauft, die noch bis zum Financial Close von PNE entwickelt werden.
Türkei
Die PNE-Gruppe arbeitet in der Türkei an Windparkprojekten mit einer zu installierenden Nennleistung von 701 MW in verschiedenen Projektentwicklungsphasen.
Ende 2017 führte der staatliche Netzbetreiber TEiAS den zweiten Teil einer Ausschreibung für rund 3.000 MW Windkapazität durch. In der Ausschreibung erhielt PNE den Zuschlag für das Projekt "Köseler" (71,4 MW). Im August 2018 erhielt PNE die Vorlizenz von der Energieregulierungsbehörde EPDK. Damit wurden die Einspeisekapazität und das Projektgebiet gesichert. Aufgrund eines Radareinflusses im Projekt "Köseler" wurde der Wechsel zum alternativen Projektstandort "Kayislar" beantragt und von den zuständigen Behörden genehmigt. Der Zeitraum für die Projektentwicklung bis zur Baureife wurde entsprechend verlängert.
Wie bisher ist es das Ziel, das PNE-Projektportfolio weiterzuentwickeln, um sich auf die Teilnahme an zukünftigen Ausschreibungen vorzubereiten und entsprechende Vorlizenzanträge zu stellen. Darüber hinaus wird das Genehmigungsverfahren für das Projekt "Köseler/Kayislar" weiterverfolgt.
USA
Im ersten Halbjahr 2024 konnte PNE den Verkauf des USA-Geschäfts abschließen. Das Gesamtpaket beinhaltete sowohl die Gesellschaften als auch die Projekte. Es umfasste eine große Projektpipeline an Wind-, Photovoltaik- und Speicherprojekten in verschiedenen Phasen sowie drei Projekte, die kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden können. Abhängig von der Umsetzung der Projekte können neben der ersten Zahlung im einstelligen Millionen-Euro-Bereich in den nächsten fünf Jahren die in den USA getätigten Investitionen wieder in den Konzern zurückfließen und positive Auswirkungen auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation des Konzerns haben.
Windenergie auf See
Windenergie auf See national
Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See zeigt sich daran, dass in den vergangenen Jahren acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung veräußert werden konnten. Hierzu gehören die Projekte "Atlantis I" sowie Projekte der Projektcluster "Borkum Riffgrund" und "Gode Wind".
Vier von PNE entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden inzwischen von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1", "Gode Wind 1" sowie "Gode Wind 2" und zuletzt in 2019 "Borkum Riffgrund 2" mit zusammen 1.344 MW Nennleistung. Das Projekt "Gode Wind 3", das die ehemaligen Projekte "Gode Wind 3" und "Gode Wind 4" zusammenführt, wurde im Jahresverlauf 2024 vollständig errichtet.
Seit 2017 regelt das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) die Planung künftiger Projekte und stellt in Kombination mit dem eingeführten Ausschreibungssystem für PNE eine hohe Hürde für künftige Projektentwicklungen in deutschen Gewässern dar.
Zwei Gesellschaften des Konzerns hatten in Vorjahren im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juni 2020 durch den Gesetzgeber im Sinne des WindSeeG 2020 Erstattungsanträge nach § 10a WindSeeG gestellt und im ersten Halbjahr 2023 wurden entsprechende Feststellungsbescheide des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgestellt. Auf der Basis von nachfolgenden Kostenerstattungsbescheiden des BSH sind im Geschäftsjahr 2023 rund 2,5 Mio. Euro eingegangen. Die Höhe der vorgenannten Ausgleichszahlungen des Bundes nach § 10a WindSeeG bleiben hinter dem zurück, was die PNE AG für die erbrachten Entwicklungsleistungen für angemessen hält (einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag). Sollte es zu weiteren Erstattungen für in der Vergangenheit bereits erbrachte Projektierungsleistungen kommen, so würden sich diese dann in der Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können.
Im Bereich Windenergie auf See prüft die PNE-Gruppe auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. In diesem Zusammenhang wurde bereits 2023 ein Forschungsvorhaben zum Thema Wasserstofferzeugung mittels Offshore-Windenergie und dessen Transport beendet. Auf der Basis der Ergebnisse können bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten im Bereich Offshore-Wind stattfinden.
Windenergie auf See international
Im Berichtszeitraum wurden weitere Anstrengungen zum Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland unternommen.
In Vietnam bereitet die PNE die Projektierung von Windparks auf See (nearshore) vor. Das Projekt umfasst eine Größenordnung von 2.000 MW und soll in drei Phasen entwickelt werden. Hierzu hat die PNE mit der für die zukünftige Einspeisung der Energie vorgesehenen Provinz eine Absichtserklärung unterzeichnet. Der zukünftige Projektverlauf hängt von der Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen ab.
Ein weiteres Projekt in der Größenordnung von 1.000 MW liegt vor der Küste von Lettland und befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Hierzu wurde Anfang 2023 ein 50:50-Joint Venture mit der schwedischen Eolus gegründet. Der auf die PNE entfallende Anteil des Projekts liegt bei 500 MW.
Ergebnisse des Segments Projektentwicklung
Die oben aufgeführten operativen Leistungen führten im Segment Projektentwicklung im Berichtszeitraum 2024 zu den folgenden Ergebnissen.
Anzumerken ist, dass in der Darstellung des Segmentergebnisses Ergebnisanteile der 2024 getätigten Projektverkäufe, insbesondere Windparks Papenrode und Lütau, bereits im Geschäftsjahr 2023 erfolgswirksam vereinnahmt und im Konzernabschluss der PNE-Gruppe eliminiert wurden. Insoweit führte der Verkauf dieser Projekte 2024 zu einer Ergebnisrealisierung ausschließlich auf Ebene der PNE-Gruppe und wird nicht in diesem Segment dargestellt.
Das Segment Projektentwicklung hat im Geschäftsjahr 2024
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| ― | eine Gesamtleistung von 230,5 Mio. Euro (Vorjahr: 217,6 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von -5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 17,9 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von -7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio. Euro) erreicht. |
Segment Stromerzeugung
Das Segment Stromerzeugung beinhaltet im Wesentlichen die von der PNE-Gruppe selbst betriebenen Windparks mit einer Nennleistung von 422,9 MW zum 31. Dezember 2024 (Vorjahr: 369,8 MW) sowie das Holzheizkraftwerk (HKW) in Silbitz mit 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Vergleich zum langjährigen Mittel niedrigere Windergebnisse verzeichnet. Das Windangebot schwankt von Jahr zu Jahr. PNE-Projekte im Eigenbetrieb sind auf Basis von zwei unabhängigen Windgutachten kalkuliert. Diese Windprognosen beziehen sich auf einen mittleren jährlichen Wert, der im Laufe von üblicherweise 20 Jahren mit einer definierten Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Das heißt, statistisch gesehen gleichen sich Unterschreitungen und Übererfüllung von Windangeboten im Laufe der Betriebszeit aus.
Ein weiterer wesentlicher Faktor im Segment Stromerzeugung ist die Entwicklung der Strompreise, zu denen die erzeugte Energie verkauft wird. Dies betrifft sowohl die von den Übertragungsnetzbetreibern berechneten Monatsmarktwerte "Wind an Land", die im Rahmen der geförderten Direktvermarktung heranzuziehen sind, als auch die Entwicklungen an den Terminmärkten für kurz- und mittelfristige Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs). Das Preisniveau ist im Berichtsjahr wie auch im Jahr 2023 weiter gesunken, nachdem es im Jahr 2022, in dem der Ukraine-Krieg die Preise stark beeinflusst hatte, überdurchschnittlich hoch war. Trotzdem ist es PNE gelungen, auch 2024 PPAs beziehungsweise Fixpreisvereinbarungen für die eigenen Windparks abzuschließen, die auch teilweise noch in den Folgejahren höhere Vergütungen sichern.
Mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien leistet PNE einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung in Deutschland. Das Eigenbetriebsportfolio (Wind onshore) der PNE ist 2024 auf 422,9 MW installierte Leistung angewachsen. Insgesamt wurden 2024 rund 748 GWh erzeugt (Vorjahr: 695 GWh). Damit können rechnerisch rund 200.000 3-Personen-Haushalte (Quelle: BDEW) versorgt werden. Darüber hinaus wurden damit rund 566.000 Tonnen CO 2 e (Quelle: UBA) eingespart. Der Anstieg der Stromproduktion im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr ist auf den weiteren Ausbau des Eigenbetriebsportfolios zurückzuführen, wurde jedoch durch das schlechtere Windjahr 2024 gebremst.
Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl im Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöhten.
Die Abschreibungen im Segment Stromerzeugung beliefen sich auf 26,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro).
Mit steigendem Eigenbetriebsportfolio erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem in dem Posten "Reparatur und Instandhaltung" sowie bei "Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten". Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Segment Stromerzeugung stiegen von 13,1 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro im Jahr 2024.
Ergebnisse des Segments Stromerzeugung
Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2024
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| ― | eine Gesamtleistung von 83,0 Mio. Euro (Vorjahr: 79,0 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von 57,7 Mio. Euro (Vorjahr: 60,3 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von 30,8 Mio. Euro (Vorjahr: 32,1 Mio. Euro) erzielt. |
Segment Services
Das Segment Services hat 2024 starkes Wachstum über das Dienstleistungsportfolio erbracht. Seit 2021 konnten bis Ende 2024 Umsatz und Ergebnis in diesem Bereich über 60 % gesteigert werden.
Durch weitere Auftragseingänge von Drittkunden, sowohl im Kernmarkt Deutschland als auch international, wurde die Unabhängigkeit im Betriebsmanagement durch von PNE entwickelte Projekte erneut weiterentwickelt. Dabei gewinnt das Betriebsmanagement in den europäischen Märkten außerhalb von Deutschland zunehmend an Bedeutung. Erkennbar ist dies unter anderem daran, dass die Hälfte des Wachstums von rund 1.000 MW im Betriebsmanagement der letzten drei Jahre bereits zu rund 50 % durch die internationalen Märkte (insbesondere Polen und Schweden) generiert wurde. Im Bereich der kaufmännischen Betriebsführung mit inkludierter Geschäftsführungstätigkeit für externe Gesellschaften konnten Repowering-Vorhaben abgeschlossen beziehungsweise maßgeblich vorangetrieben werden. Dadurch konnten unter anderem Umsätze in das Jahr 2024 vorgezogen und das Ergebnis signifikant verbessert werden.
Durch die initiierten Digitalisierungsprojekte wird die Effizienz und Qualität im operativen Bereich weiter gesteigert. Zugleich sind sie die Basis für eine weitere Automatisierung und den Einsatz von KI-Tools.
Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Herausforderungen sind die Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich der Cybersecurity verstärkt worden. Die relevanten Bereiche innerhalb der PNE-Gruppe konnten 2024 erfolgreich gemäß Kritis und ISO 27001 zertifiziert werden. Ferner wurden nach ISO 9001 im Jahr 2023 auch die für den Service sehr wichtigen Zertifizierungen zur ISO 14001 und 45001 erlangt.
Der Bereich Wind und Sites Services konnte im Geschäftsjahr 2024 die Marktpräsenz weiter ausbauen. Die Position bei der Durchführung von Windmessungen inklusive darauf basierender Ertragsgutachten wurde weiter gestärkt und es wurden deutlich mehr Fachgutachten im Bereich der Windparkplanung beauftragt. Darüber hinaus konnte die Anzahl der LiDAR-Verifikationen am eigenen 200-Meter-Windmessmast um 50% erhöht werden, was die marktführende Rolle in Europa bestätigt. Der gemäß EEG geforderte Standortgütenachweis nach fünf, zehn beziehungsweise 15 Betriebsjahren von Windenergieanlagen kann seit 2022 von Wind und Sites Services nach akkreditiertem Standard durchgeführt werden. Der Bereich ist damit eines von wenigen akkreditierten Prüflaboren, die bei der Fördergesellschaft Windenergie für die Anwendung der Technischen Richtlinie Nummer 10 (TR 10) gelistet sind. Damit wird das Dienstleistungsspektrum zielgerichtet auf den Kundenbedarf auch in die Phase des Betriebs erweitert.
Die Nachfrage nach Transaktionsberatung - inklusive der Vermittlung von PPAs für ausgeförderte Anlagen - sowie nach Vermarktungslösungen für kurzfristige Absicherungsprodukte für Projekte innerhalb des Marktprämienmodells blieb vor dem Hintergrund eines weiterhin hohen Marktpreisniveaus groß. Entsprechend konnten im Geschäftsjahr 2024 Stromvermarktungslösungen für weitere 45 Windparks und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 524,2 MW vermittelt werden.
Im Bereich der technischen Inspektionen und Prüfungen konnte durch den Abschluss bedeutender Rahmenverträge und Aufträge mit Großkunden eine Erhöhung der nachhaltigen Grundauslastung für das Jahr 2025 erzielt werden. Mit über 1.000 technischen Prüfungen an Windenergieanlagen verschiedener Hersteller steigt weiterhin das Interesse an den angebotenen Dienstleistungen, was ein Nachweis für die große Akzeptanz und die hohe Qualität dieser Leistungen ist.
Die im Rahmen der Projektumsetzung erbrachten Aktivitäten der Windparkerrichtung, Netzanschlussplanung und -umsetzung sowie Unterstützung in der Projektierung von Wind- und Photovoltaikanlagen wurden 2024 weiter ausgebaut und fortgeführt.
Ferner wurden mehr als 20 Netzanschlüsse in Projekten für Fremdkunden mehrjährig betreut. Sie wurden 2024 fertiggestellt und nach der Inbetriebnahme mit der finalen Erstellung der Konformitätserklärungen gemäß Technischer Richtlinie Nummer 8 (TR 8) und VDE-AR-N 4110 abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um insgesamt rund 190 MW.
Im Geschäftsjahr 2024 hat das Segment Services erneut mit einem immer größer werdenden Umsatz und EBITDA zum Konzernergebnis beigetragen.
Ergebnisse des Segments Services
Das Segment Services hat im Geschäftsjahr 2024
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| ― | eine Gesamtleistung von 36,5 Mio. Euro (Vorjahr: 30,8 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von 7,8 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro) erreicht. |
2.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
2.5.1 Ertragslage
Entwicklung im Konzern
Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von 342,6 Mio. Euro (Vorjahr: 267,8 Mio. Euro). Davon entfallen 210,4 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (Vorjahr: 121,5 Mio. Euro), 123,5 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (Vorjahr: 136,4 Mio. Euro) sowie 8,6 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro).
Die Veränderung der Umsatzerlöse im Konzern gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse im Segment Projektentwicklung zurückzuführen. Diese Erhöhung hängt im Wesentlichen mit den Verkäufen der Windparkprojekte Papenrode und Lütau zusammen. Zusätzlich sind höhere Umsätze auf das Segment Stromerzeugung, aufgrund der höheren Anzahl in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, und die Ausweitung der Dienstleistungen im Segment Services zurückzuführen.
Im Geschäftsjahr 2024 wurden:
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―
im Segment Projektentwicklung interne Umsätze an ein anderes Segment von 119,0 Mio. Euro (Vorjahr: 155,9 Mio. Euro) u. a. für Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen für die eigenen Windparks sowie externe Umsätze von 108,7 Mio. Euro (Vorjahr: 26,3 Mio. Euro) u.a. im Inland aus dem Verkauf der Windparkprojekte Papenrode und Lütau sowie im Ausland aus dem Verkauf des USA-Geschäfts, des Schweden-Geschäfts und den internationalen Projektverkäufen in Italien, Südafrika und Großbritannien erzielt.
―
im Segment Stromerzeugung 77,6 Mio. Euro (Vorjahr: 73,8 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf Windparks im Eigenbestand in Höhe von 74,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,4 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW Silbitz mit 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöhten.
―
im Segment Services externe Umsätze von 24,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,4 Mio. Euro) und interne Umsätze von 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) abgerechnet. Die wesentlichen Umsätze wurden
| ― | aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement, |
| ― | aus Baumanagementdienstleistungen, |
| ― | aus Windplanungsleistungen/Windmessungen, |
| ― | aus Stromvermarktungsmanagement, |
| ― | aus Dienstleistungen im Bereich Service, Wartung und Prüfung von Betriebsmitteln, Schulungen für Fachkräfte und dem Service für Arbeiten an z. B. Hindernisbefeuerungssystemen sowie |
| ― | aus Umspannwerkdienstleistungen erzielt. |
Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist unteranderem begründet in den zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich bei bereits veräußerten Projekten und dem Anstieg der zu betreuenden Erneuerbare-Energien-Projekte im kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement.
Erläuterung: Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gemäß IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgt dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führt dementsprechend zu keiner Veränderung der Gewinn- und Verlustrechnungsposition "Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen". Die Entscheidung, ob ein im Bau befindlicher Windpark an externe Investoren verkauft wird oder ob dieser in den Eigenbetrieb übernommen werden soll, erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen wirtschaftlichen Projekt- und Marktbedingungen, aktuellen Investorenanfragen sowie der weiteren strategischen Ausrichtung in Verbindung mit der langfristigen Liquiditätsplanung des Konzerns.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden unteranderem die Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Bau von Windparkprojekten, Einzelwertberichtigungen und Weiterberechnungen abgebildet.
Seit Juni 2022 wird die Türkei als Hochinflationsland im Sinne des IAS 29 eingestuft. Die Effekte aus der Kaufkraftanpassung der nichtmonetären Bilanzposten sowie der Posten der Gesamtergebnisrechnung werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Im Geschäftsjahr 2024 ergab sich ein positives Ergebnis aus der Nettoposition der monetären Posten in Höhe von 3,2 Mio. Euro, das in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Segment Projektentwicklung enthalten ist (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Im Vorjahr waren zudem Schadensersatzleistungen in Höhe von 3,3 Mio. Euro, davon in Höhe von 2,5 Mio. Euro für Entschädigung nach § 10a WindSeeG aufgrund eines Beschlusses des Verfassungsgerichts, dass Teile des WindSeeG verfassungswidrig sind, in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (Segment Projektentwicklung).
Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, an Land wie auf See, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 171,8 Mio. Euro (Vorjahr: 141,1 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr von 52,7 % auf 50,2 % veränderte Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Konzern liegt unteranderem darin begründet, wie Projekte im Geschäftsjahr verkauft wurden, entweder als "Turn Key"-Projekt (hoher Materialaufwand) oder als Projektrecht (niedriger Materialaufwand) (siehe dazu auch die Erläuterung zur Erhöhung der Umsatzerlöse). Negativ auf die Materialaufwandsquote wirkt sich die Umsetzung der Windparks für das eigene Portfolio aus, da in der Gesamtleistung des Konzerns nur die Aktivierung der externen Herstellkosten und keine Gewinne aus diesen Projektumsetzungen enthalten sind. Positiv auf die Materialaufwandsquote im Konzern wirken sich dagegen die steigenden Umsatzerlöse aus den im Konzern befindlichen eigenen Windparks aus. Bei den laufenden Windparks betreffen die wesentlichen Aufwandspositionen die laufenden Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Somit sind in diesen Gesellschaften sehr niedrige Materialaufwandsquoten zu erwarten.
Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 59,0 Mio. Euro im Konzern und stieg gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (51,8 Mio. Euro) um 7,2 Mio. Euro an. Die Mitarbeitendenanzahl per 31. Dezember 2024 ist im Konzern auf 680 Personen angestiegen (Vorjahr: 632 Mitarbeitende). Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 651 Personen (Vorjahr: 608 Personen) beschäftigt. In diesen Zahlen ist der Vorstand mit drei Mitgliedern (Vorjahr: drei Mitglieder) enthalten. Die Erhöhung der Mitarbeitendenzahl erfolgte im Rahmen der bisherigen Unternehmensstrategie. Ein weiterer Grund für den Anstieg des Personalaufwands sind die gestiegenen Einstiegsgehälter und die variablen Vergütungen für Mitarbeitende, die für qualifiziertes Personal marktüblich bezahlt werden.
Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung mit 40,3 Mio. Euro (Vorjahr: 37,3 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung mit 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) und |
| ― | Services mit 15,4 Mio. Euro (Vorjahr: 12,7 Mio. Euro). |
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 33,8 Mio. Euro (Vorjahr: 34,2 Mio. Euro). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte verteilen sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung mit 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung mit 26,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro) und |
| ― | Services mit 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 42,8 Mio. Euro (Vorjahr: 35,1 Mio. Euro) liegen über dem Vorjahreswert und gliedern sich im Wesentlichen auf in:
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| in Mio. Euro | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Rechts- und Beratungsaufwand | 8,0 | 7,4 |
| Reparatur und Instandhaltung | 8,6 | 7,2 |
| Werbe- und Reisekostenaufwand | 4,6 | 3,3 |
| Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten | 3,0 | 2,8 |
| Kraftfahrzeugkosten | 2,8 | 2,3 |
| Versicherungen und Beiträge | 1,9 | 1,6 |
| Abschluss- und Prüfungskosten inkl. Steuerberatung und externe Buchführung | 1,0 | 1,5 |
| EDV-Kosten | 2,1 | 1,4 |
| Periodenfremde Aufwendungen | 1,0 | 1,3 |
| Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen | 0,0 | 0,8 |
| Aufsichtsratsvergütung | 0,4 | 0,4 |
| Erlösabschöpfung (StromPBG) | 0,0 | 0,1 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten, verteilen sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung mit 25,7 Mio. Euro (Vorjahr: 22,4 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung mit 17,4 Mio. Euro (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro) und |
| ― | Services mit 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,6 Mio. Euro). |
Mit dem weiteren Aufbau und dem laufenden Betrieb der im Konzern befindlichen Windparks, den Repowering-Projekten (Wind) sowie dem HKW Silbitz (Segment Stromerzeugung) veränderten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem in dem Posten "Reparatur und Instandhaltung" sowie bei "Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten". Eine weitere Veränderung war beim "Rechts- und Beratungsaufwand" zu verzeichnen, da die Weiterentwicklung des Konzerns mit der Unternehmensstrategie auch 2024 größere Aufwendungen beispielsweise für die Digitalisierung, Zertifizierung und gesetzliche oder bilanzielle Vorgaben (z. B. EU-Taxonomie, Nachhaltigkeitsbericht etc.) mit sich brachten.
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 11,9 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt die Veränderung an der Folgebewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Im Berichtszeitraum wurde aufgrund der notwendigen Folgebewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ein Ertrag in Höhe von 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro) erfolgswirksam in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen erfasst. Veränderte Marktzinsen führen bei einer Bewertung der Zins-Swaps zu einem Zinsertrag, der im Berichtszeitraum 2024 in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) im Konzern (Segment Stromerzeugung) verbucht wurde. Zudem wurde für einen laufenden Windpark im Eigenbetrieb ein "Financial PPA" bewertet. Diese Bewertung führte zu einem Zinsertrag in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro).
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen veränderten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 26,3 Mio. Euro auf 47,9 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum 2024 führten Bewertungen von einzelnen Zins-Swaps zu einem Zinsaufwand von 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) und die notwendigen Folgebewertungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu einem Zinsaufwand von 28,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro). Diese erforderlichen Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen ansonsten im Wesentlichen an im Zusammenhang mit
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| ― | der Anleihe 2022/2027 (2,8 Mio. Euro), |
| ― | den Eigen- und Fremdfinanzierungen von Windparkprojekten und von den Portfolio-GmbHs (9,2 Mio. Euro), |
| ― | der Anwendung des IFRS 16 "Leasing" (4,0 Mio. Euro) und |
| ― | sonstigen Themen wie z.B. der Gebäudefinanzierung am Stammsitz in Cuxhaven oder Inanspruchnahmen von Betriebsmittel- und Avallinien (1,1 Mio. Euro). |
Um den Effekten aus den Schwankungen der Marktzinsen entgegenzuwirken, wurden erstmals zum 1. Oktober 2023 die ZinsSwaps und die variabel verzinslichen Darlehen (sogenannte Grundgeschäfte) als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accounting designiert. Wertveränderungen des effektiven Teils des Cashflow Hedges werden erfolgsneutral, nach Berechnung der latenten Steuern, in Höhe von -1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro) im übrigen Ergebnis (OCI) ausgewiesen. Der nicht effektive Teil des Hedge Accounting in Höhe von 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro) wurde erfolgswirksam in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst.
Erläuterung: Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund von KfW-Förderungen), ist der Marktzins zu verwenden, der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Der Effektivzinssatz ist der Zinssatz, mit dem die geschätzten künftigen Ein - und Auszahlungen über die erwartete Laufzeit auf den Nettobuchwert abgezinst werden. Mittels der Effektivzinsmethode werden durch Amortisation Zinserträge beziehungsweise -aufwendungen auf der Basis sämtlicher erwarteter Zahlungsströme über die Laufzeit der finanziellen Verbindlichkeit verteilt. Die Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgt nach vollständiger Inanspruchnahme der vereinbarten Finanzierung und nach Inbetriebnahme der dadurch finanzierten Projekte. Folgebewertungen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Konzern durchgeführt, wenn sich bei den im Konzern regelmäßig stattfindenden Überprüfungen der Markterwartungen ergibt, dass sich diese wesentlich verändert haben.
Im Konzern wurde ein Steueraufwand von 9,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr ausgewiesen (Vorjahr: Steuerertrag von 0,9 Mio. Euro).
Auf Konzernebene wurden im Geschäftsjahr 2024 folgende Ergebnisse erzielt:
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| ― | ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,9 Mio. Euro), |
| ― | ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") von 35,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro). |
Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf -13,4 Mio. Euro (Vorjahr: -9,6 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,18 Euro (Vorjahr: -0,13 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf -0,18 Euro (Vorjahr: -0,13 Euro).
Bereinigt um die nach IFRS erforderlichen Bewertungen von einzelnen Zins-Swaps und die notwendigen Folgebewertungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die weder liquiditätswirksam sind noch den operativen Erfolg der PNE widerspiegeln, erzielte der Konzern ein angepasstes Konzernergebnis von 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: -5,8 Mio. Euro).
Unter Berücksichtigung des Geschäftsergebnisses und der Dividendenausschüttung veränderte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 45,5 Mio. Euro (Vorjahr: 65,6 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Dividende in Höhe von 6,1 Mio. Euro ausgeschüttet.
Entwicklung in der PNE AG
(Zahlen nach HGB-Einzelabschluss)
Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE AG 104,8 Mio. Euro (Vorjahr: 99,0 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 101,8 Mio. Euro (Vorjahr: 77,3 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von -2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro) zusammen.
Die Umsätze wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen aus "Turn Key"-Projektumsetzungen beziehungsweise -verkäufen erzielt.
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden die Auflösung von Rückstellungen und sonstige Erträge wie beispielsweise Gutschriften, Schadensersatzzahlungen, Weiterberechnungen und Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen sowie Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen erfasst.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist im Vorjahr die Meilensteinzahlung aus dem Verkauf der Anteile an der PNE Atlantis I GmbH in Höhe von 5,0 Mio. Euro als Ertrag aus dem Abgang von Sachanlagevermögen enthalten.
Im Einzelabschluss der PNE AG betrug der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr 66,6 Mio. Euro (Vorjahr: 64,8 Mio. Euro). Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus den Kosten für die Windenergieanlagen und den Baukosten für die Infrastrukturleistungen der umgesetzten beziehungsweise im Bau befindlichen Windparkprojekte zusammen.
Im Einzelabschluss der PNE AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2024 auf -27,5 Mio. Euro (Vorjahr: 22,0 Mio. Euro). Die Mitarbeitendenanzahl per 31. Dezember 2024 hat sich in der PNE AG auf 290 Personen verändert (Vorjahr: 240 Mitarbeitende). In den Personalzahlen ist der Vorstand mit vier Mitgliedern (Vorjahr: drei Mitglieder) enthalten.
Im Einzelabschluss der PNE AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2024 auf 20,9 Mio. Euro (Vorjahr: 15,8 Mio. Euro).
Die PNE AG wies im Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 34,3 Mio. Euro) aus.
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr von 29,5 Mio. Euro auf 10,0 Mio. Euro. Zurückzuführen ist diese Veränderung im Wesentlichen auf den Gewinnabführungsvertrag mit der PNE Erneuerbare Energien GmbH, auf Basis dessen ein Gewinn der PNE Erneuerbare Energien GmbH (Vormals: WKN GmbH) von rund 9,0 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. Euro) der PNE AG zugerechnet wurde.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen veränderten sich bei der PNE AG gegenüber dem Vorjahr und betrugen 3,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) und sind im Wesentlichen für die Zinsen der Anleihe 2022/2027 angefallen.
Zum 31. Dezember 2024 belief sich der Bilanzgewinn der PNE AG auf 273,8 Mio. Euro (Vorjahr: 273,1 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE AG betrug 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 27,7 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,08 Euro (Vorjahr: 0,36 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,08 Euro (Vorjahr: 0,36 Euro).
2.5.2 Finanzlage
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Entwicklung im Konzern
Das Finanzmanagement der PNE AG und des PNE-Konzerns ist darauf ausgerichtet, ausreichend Liquidität
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| ― | für die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit bereitzustellen, |
| ― | um die Voraussetzungen zur Umsetzung der Strategie zu schaffen sowie |
| ― | um den Risiken aus dem Projektgeschäft zu begegnen. |
Die Finanzierung erfolgt dabei auf Ebene der jeweiligen Projektgesellschaften in Form von Darlehen sowie auf Ebene der PNE AG unter anderem durch die Emission von Anleihen. Derivative Finanzinstrumente wie Zins-Swaps werden in der Regel nur auf Ebene der Projektgesellschaften eingesetzt, um Zinsrisiken variabel verzinslicher Darlehen abzusichern. Zum 31. Dezember 2024 bestanden derivative Finanzinstrumente in Bezug auf mehrere Projektfinanzierungen der Windparks im Konzern.
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2024 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 225,6 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (Vorjahr: 219,0 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet).
Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
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| ― | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 91,6 Mio. Euro (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro), |
| ― | zur Verfügung stehende freie Betriebsmittellinien in Höhe von 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro) und |
| ― | zur Verfügung stehende freie Projektfremdkapitalzwischenfinanzierungen in Höhe von 125,8 Mio. Euro (Vorjahr: 119,3 Mio. Euro). |
Der Konzern verfügt zum 31. Dezember 2024 über Betriebsmittellinien in Höhe von 20,1 Mio. Euro (Vorjahr: 20,1 Mio. Euro) und Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale (ohne von Banken gewährte Avallinien in Zusammenhang mit laufenden Projektfinanzierungen) in Höhe von 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 38,2 Mio. Euro).
Die Betriebsmittellinien waren per 31. Dezember 2024 mit 11,9 Mio. Euro (Vorjahr: 10,8 Mio. Euro) und die Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale waren per 31. Dezember 2024 mit 20,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) in Anspruch genommen.
Weiterhin besteht mit einer Bank ein Rahmenvertrag über eine Einkaufsvorfinanzierungslinie in Höhe von 50 Mio. Euro, die beispielsweise für Windenergieanlagenbestellungen genutzt werden kann. Die Einkaufsvorfinanzierungslinie kann in Form von Darlehen oder Avalen in Anspruch genommen werden. Aus dem Rahmenvertrag waren Darlehenstranchen in Höhe von 5,4 Mio. Euro per 31. Dezember 2024 (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) in Anspruch genommen worden.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -176,6 Mio. Euro (Vorjahr: -166,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
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| ― | von dem Konzern-Ergebnis des Berichtsjahres, |
| ― | von der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, die sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit). |
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- und Einzahlungen für Investitionen in das Konzernsachanlagevermögen, die langfristigen finanziellen Vermögenswerte und die immateriellen Vermögenswerte sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens, aus Abgängen von Finanzanlagen und aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe -29,6 Mio. Euro (Vorjahr: -20,1 Mio. Euro) getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Geschäftsjahr 2024 und im Vorjahr im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das im Aufbau befindliche Windparkportfolio (Segment Stromerzeugung) und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte (Segment Services).
Auszahlungen aus Käufen von Finanzanlagen oder konsolidierten Einheiten wurden im Berichtszeitraum in Höhe von -0,7 Mio. Euro getätigt (Vorjahr: -2,2 Mio. Euro). Die Auszahlungen stammen im Wesentlichen aus den Eigenkapitalausstattungen von nicht in den Konzernkreis einbezogenen Gesellschaften.
Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 220,8 Mio. Euro (Vorjahr: 155,1 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
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| ― | die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 286,6 Mio. Euro (Vorjahr: 197,0 Mio. Euro), die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte im Eigenbestand verwendet wurden, |
| ― | die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 46,3 Mio. Euro (Vorjahr: 25,2 Mio. Euro), |
| ― | die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (nach IFRS 16 als Auszahlung im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit darzustellen) in Höhe von 12,7 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio. Euro) und |
| ― | die Dividendenzahlung in Höhe von 6,1 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro). |
Zum Stichtag 31. Dezember 2024 betrug das Grundkapital der PNE AG 76.603.334,00 Euro (Vorjahr: 76.603.334,00 Euro).
Zudem verfügte der Konzern zum Stichtag 31. Dezember 2024 über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 91,6 Mio. Euro, der in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet).
Entwicklung in der PNE AG (HGB)
Der PNE AG stand zum 31. Dezember 2024 eine Liquidität in Höhe von 19,4 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro, davon 2,2 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 3,4 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Die Finanzlage der PNE AG war im Geschäftsjahr 2024 insbesondere geprägt
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| ― | durch den positiven Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 32,5 Mio. Euro (Vorjahr: 47,7 Mio. Euro), im Wesentlichen aufgrund der Zinseinnahmen und der erhaltenen Gewinnabführungen aus dem Vorjahr, sowie |
| ― | durch den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -53,3 Mio. Euro (Vorjahr: -55,6 Mio. Euro), der im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist, und |
| ― | durch den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -6,3 Mio. Euro (Vorjahr: -6,2 Mio. Euro), der auf die Dividendenzahlung, die Tilgung von Finanzkrediten und Zinszahlungen zurückzuführen ist. |
Die Ermittlung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde mittels der indirekten Methode und die Ermittlung der Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit nach der direkten Methode vorgenommen.
2.5.3 Vermögenslage
Entwicklung im Konzern
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| in Mio. Euro | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 752,0 | 651,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 65,1 | 64,9 |
| Sachanlagen | 493,3 | 398,4 |
| Nutzungsrechte | 98,2 | 92,8 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 16,4 | 17,5 |
| Latente Steuern | 79,0 | 78,0 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 511,7 | 450,1 |
| Vorräte | 288,3 | 281,3 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 121,0 | 73,0 |
| Steuerforderungen | 10,8 | 5,4 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 91,6 | 90,4 |
| Bilanzsumme | 1.263,7 | 1.101,7 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme insgesamt 1.263,7 Mio. Euro. Damit ist die Konzern-Bilanzsumme im Vergleich zum 31. Dezember 2023 (1.1 01,7 Mio. Euro) um rund 14,7 % gestiegen.
Zum 31. Dezember 2024 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 65,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 64,4 Mio. Euro (Vorjahr: 64,4 Mio. Euro) enthalten. Die Firmenwerte verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung: 54,0 Mio. Euro (Vorjahr: 54,0 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung: 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) und |
| ― | Services: 10,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). |
Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen um 95,0 Mio. Euro auf 493,4 Mio. Euro (Vorjahr: 398,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen
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| ― | Grundstücke und Bauten: 12,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro), |
| ― | im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke: 25,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,0 Mio. Euro), |
| ― | die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks: 427,3 Mio. Euro (Vorjahr: 352,8 Mio. Euro) und |
| ― | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 9,5 Mio. Euro). |
Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf das wachsende Windparkportfolio bei damit einhergehenden planmäßigen Abschreibungen auf die Sachanlagen der Windparks und die Anwendung der Effektivzinsmethode (siehe hierzu die Erläuterung zu ↗ Zinsen und ähnliche Aufwendungen) aufgrund von KfW-Förderungen zurückzuführen.
IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog. Right-of-Use Asset) entweder im Anlagevermögen unter der Bilanzposition "Nutzungsrechte" oder unter der Bilanzposition "Vorräte". Es handelt sich bei den "Nutzungsrechten" im PNE-Konzern unteranderem um Rechte aus Leasingverträgen (z. B. Kfz-Leasing), Mietverträgen (z.B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau). Zum 31. Dezember 2024 wurden im Konzern Right-of-Use Assets unter den Nutzungsrechten des Anlagevermögens in Höhe von 98,2 Mio. Euro (Vorjahr: 92,8 Mio. Euro) ausgewiesen.
Die Nutzungsrechte verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung: 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,5 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung: 83,3 Mio. Euro Vorjahr: 77,6 Mio. Euro) und |
| ― | Services: 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). |
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40)), hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (Triggering Event) für eine Wertminderung (Impairment Loss) vorliegt. Es ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2024 gemindert sein könnte.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte haben sich zum 31. Dezember 2024 auf 16,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,5 Mio. Euro) reduziert. In dieser Position sind die anteiligen langfristigen Darlehensforderungen aus den im Konzern (Segment Stromerzeugung) getätigten Swap-Geschäften mit 9,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro) enthalten. Weitere anteilige Darlehensforderungen aus den Swap-Geschäften sind in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) in den kurzfristigen Vermögenswerten (Forderungen und sonstige Vermögenswerte) enthalten.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Veränderung von 450,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 511,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2024 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (+48,0 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 83,6 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 37,8 Mio. Euro), die im Wesentlichen aus Projektabrechnungen für Projektentwicklungs- und Generalunternehmerleistungen für Windparks und Meilensteinforderungen zum Jahresende stammen.
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen veränderten sich von 190,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 169,3 Mio. Euro. Die Veränderung der Vorräte ist im Wesentlichen auf die im Konzern fertiggestellten Windparkprojekte und die damit einhergehende Umgliederung in das Sachanlagevermögen zurückzuführen.
Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:
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| ― | Projekte an Land national: 103,0 Mio. Euro (Vorjahr: 148,3 Mio. Euro), |
| ― | Projekte an Land international: 66,3 Mio. Euro (Vorjahr: 42,2 Mio. Euro). |
In den Vorräten waren zum 31. Dezember 2024 Right-of-Use Assets in Höhe von 46,9 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 52,5 Mio. Euro), die dem Segment Stromerzeugung zuzurechnen sind.
Die in den Vorratsbeständen befindlichen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 90,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) um 25,9 Mio. Euro auf 116,4 Mio. Euro verändert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 91,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2024, die in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet sind (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verteilten sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung: 26,8 Mio. Euro (Vorjahr: 57,3 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung: 63,0 Mio. Euro (Vorjahr: 31,8 Mio. Euro) und |
| ― | Services: 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). |
Die im Segment Stromerzeugung ausgewiesenen Zahlungsmittel sind zum Teil bereits abgerufene Projektfinanzierungsmittel, die zum weiteren Aufbau der Projekte benötigt werden.
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| in Mio. Euro | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Passiva | ||
| Eigenkapital | 194,6 | 208,1 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 0,5 | 0,6 |
| Rückstellungen | 11,4 | 13,0 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 841,9 | 730,7 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 196,6 | 137,2 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 18,7 | 12,1 |
| Bilanzsumme | 1.263,7 | 1.101,7 |
Das Konzern-Eigenkapital veränderte sich zum 31. Dezember 2024 von 208,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 194,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2024 rund 15,4 % (Vorjahr: rund 18,9 %).
Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im Berichtszeitraum verändert und betrug 0 Aktien (Vorjahr: 266.803 Aktien). Der Bestand an eigenen Aktien wurde im zweiten Quartal 2024 vollständig zu einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie über die Börse verkauft. Es wurde ein Verkaufserlös in Höhe von rund 3,6 Mio. Euro erzielt.
Erstmals zum 1. Oktober 2023 wurden die Zins-Swaps und die variabel verzinslichen Darlehen (sogenannte Grundgeschäfte) als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accounting designiert. Ab diesem Zeitpunkt werden die Wertveränderungen des effektiven Teils des Cashflow Hedge in Höhe von 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: -9,7 Mio. Euro) in der Cashflow Hedge-Rücklage im Eigenkapital ausgewiesen.
Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich von 730,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 842,0 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 820,2 Mio. Euro (Vorjahr: 712,9 Mio. Euro).
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen
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| ― | die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/2027 mit einem Buchwert von 54,1 Mio. Euro (Vorjahr: 53,9 Mio. Euro), |
| ― | langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 617,8 Mio. Euro (Vorjahr: 495,2 Mio. Euro) und |
| ― | Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 141,9 Mio. Euro (Vorjahr: 156,1 Mio. Euro) enthalten. |
Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen non-recourse-Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen Bestand gehalten werden (Segment Stromerzeugung).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | Projektentwicklung: 14,4 Mio. Euro (davon langfristig 3,1 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung: 675,1 Mio. Euro (davon langfristig 614,7 Mio. Euro), |
| ― | Services: 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro). |
Im Wesentlichen aufgrund des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" werden rund 141,9 Mio. Euro (Vorjahr: 156,1 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen Verbindlichkeiten und rund 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro) unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen teilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt auf:
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| ― | Projektentwicklung: 11,3 Mio. Euro (davon langfristig 9,5 Mio. Euro), |
| ― | Stromerzeugung: 128,7 Mio. Euro (davon langfristig 124,7 Mio. Euro), |
| ― | Services: 9,5 Mio. Euro (davon langfristig 7,7 Mio. Euro). |
Im Geschäftsjahr 2024 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 137,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 196,6 Mio. Euro. Die in dieser Position enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten veränderten sich von 53,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 71,8 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum veränderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 59,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 73,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen von Subunternehmern aus Projektabrechnungen für Windparks zum Jahresende stammen und zum größten Teil zum Zeitpunkt des Eingangs der den Verbindlichkeiten gegenüberstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Windparkgesellschaften ausgeglichen werden sollen.
Es wurden non-recourse-Finanzierungen in Höhe von rund 204,7 Mio. Euro sowie rund 0,1 Mio. Euro Betriebslinien und rund 6,4 Mio. Euro an Einkaufsvorfinanzierungsdarlehen im Berichtszeitraum 2024 aufgenommen, die zu den oben geschilderten Veränderungen bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beitrugen.
Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten) enthalten:
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| in Mio. Euro | Valutiert per 31.12.2024 | Davon langfristig 31.12.2024 |
|---|---|---|
| Non-recourse-Projektfinanzierungen von Windparks | 695,3 | 637,0 |
| Eigenkapitalzwischenfinanzierungen von Windparkportfolios | 34,0 | 19,2 |
| Betriebsmittellinien im Konzern | 3,1 | 0,1 |
| Einkaufsvorfinanzierungslinie | 6,5 | 0,0 |
| Sonstige Kredite (u. a. Finanzierung Firmensitz in Cuxhaven) | 3,1 | 3,0 |
Die Projektfinanzierungen sind teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen erfolgt, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz gewährt wurden. Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Nominalwert der Darlehen in Höhe von 62,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2024) wurde mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte saldiert und wird über die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst.
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 31. Dezember 2024 somit 808,9 Mio. Euro (Vorjahr: Nettoverschuldung 685,1 Mio. Euro).
Entwicklung in der PNE AG (HGB)
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| in Mio. Euro | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Aktiva | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,6 | 0,4 |
| Sachanlagen | 8,7 | 9,2 |
| Finanzanlagen | 159,8 | 147,1 |
| Vorräte | 119,4 | 83,6 |
| Forderungen und sonstige Aktiva | 334,3 | 294,9 |
| Flüssige Mittel | 19,4 | 46,5 |
| Aktive latente Steuern | 0,0 | 0,2 |
| Bilanzsumme | 642,2 | 581,9 |
Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 8,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 159,8 Mio. Euro (Vorjahr: 147,1 Mio. Euro).
Die Veränderungen bei den Finanzanlagen beruhen im Wesentlichen auf
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| ― | Einzahlungen in die Kapitalrücklage der PNE Portfolio 2 GmbH zur Einzahlung von Eigenkapital in Windparkprojekte (13,9 Mio. Euro) und |
| ― | der Verschmelzung der Tochtergesellschaften PNE Offshore Ausland GmbH (-0,7 Mio. Euro) und der PNE Offshore Vietnam Eins GmbH (-0,2 Mio. Euro) auf die PNE AG. |
Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 119,4 Mio. Euro (Vorjahr: 83,6 Mio. Euro), davon unfertige Erzeugnisse in Höhe von 20,0 Mio. Euro (Vorjahr: 22,7 Mio. Euro) und geleistete Anzahlungen in Höhe von 99,4 Mio. Euro (Vorjahr: 61,0 Mio. Euro), sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 334,3 Mio. Euro (Vorjahr: 294,9 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 15,4 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro), 310,3 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr: 285,0 Mio. Euro) und 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände.
Auf der Aktivseite sind darüber hinaus aktive latente Steuern von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro), im Wesentlichen aus der Nutzung von Verlustvorträgen, enthalten.
Der Anstieg bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt im Wesentlichen an Darlehensvergaben an Windparkprojektgesellschaften sowie an in Rechnung gestellten, jedoch zum Bilanzstichtag noch nicht ausgeglichenen Projektentwicklungsleistungen.
Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2024 auf 19,4 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro).
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| in Mio. Euro | 31.12.2024 | 31.12.2023 |
|---|---|---|
| Passiva | ||
| Eigenkapital | 412,4 | 408,6 |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 0,5 | 0,6 |
| Rückstellungen | 23,9 | 25,0 |
| Verbindlichkeiten | 205,4 | 147,7 |
| Bilanzsumme | 642,2 | 581,9 |
Das Eigenkapital der PNE AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2024 auf 412,4 Mio. Euro (Vorjahr: 408,6 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE AG betrug zum 31. Dezember 2024 64,2 % (Vorjahr: rund 70,2 %). Das Eigenkapital veränderte sich unter anderem aufgrund des Jahresüberschusses (6,4 Mio. Euro) und durch die Dividendenzahlung im Geschäftsjahr 2024 (6,1 Mio. Euro).
Am 31. Dezember 2024 betrug die Gesamtzahl der Aktien der PNE AG 76.603.334 Stück (Vorjahr: 76.603.334 Stück). Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft 0 (Vorjahr: 266.803) eigene Aktien. Der Bestand an eigenen Aktien wurde im zweiten Quartal 2024 vollständig zu einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie über die Börse verkauft. Es wurde ein Verkaufserlös in Höhe von rund 3,6 Mio. Euro erzielt.
Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 205,4 Mio. Euro (Vorjahr: 147,8 Mio. Euro). Diese gliedern sich in
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| ― | die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/2027 mit einem Buchwert von 55,0 Mio. Euro (Vorjahr: 55,0 Mio. Euro), |
| ― | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 9,6 Mio. Euro (Vorjahr: 9,6 Mio. Euro), |
| ― | erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 107,4 Mio. Euro (Vorjahr: 69,7 Mio. Euro), |
| ― | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro), |
| ― | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 18,3 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro) sowie |
| ― | sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). |
Die wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 18,2 Mio. Euro (Vorjahr: 19,7 Mio. Euro) sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeitenden in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro).
3. VERTRIEB UND MARKETING
Der Vertrieb der Erneuerbare-Energien-Kraftwerke, die an Land errichtet werden, stützt sich auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat PNE seit Jahren Erfahrungen und wird diesen bewährten Vertriebsweg daher auch weiterhin verfolgen.
Auch im Dienstleistungsbereich ist der Direktvertrieb ein Geschäftsmodell, das an Bedeutung gewinnt. Die zunehmend breitere Aufstellung der PNE-Gruppe in diesem Segment erfordert größere Anstrengungen, um die Kunden direkt zu erreichen und über eigene Angebote zu informieren. Dies erfolgt im Wesentlichen über die Darstellung des Dienstleistungsangebots auf Internetseiten, per Social Media sowie auf Messen. Auch klassische Anzeigenwerbung und gedruckte Produktinformationen zählen dazu. Die PNE AG hat sich frühzeitig den Dienstleistungen als Produkt gewidmet und bietet beispielsweise als Vermittler passgenaue PPA-Modelle (PPA = Power Purchase Agreement) für die Stromvermarktung außerhalb des EEG an. Diese sind insbesondere interessant für Windenergieanlagen, die aus der Fixvergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Förderung) herausfallen.
PNE sieht hier künftig weiteres Potenzial für Neugeschäft, da die EEG-Förderung für zahlreiche alte Windparks ausläuft und damit die Vermittlung von PPAs für externe Windparks benötigt wird.
4. ENTWICKLUNG UND INNOVATIONEN
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb des operativen Geschäftszwecks Projektentwicklung fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt.
5. MITARBEITENDE
Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2024 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 651 Personen (Vorjahr: 608) beschäftigt. Von diesen Mitarbeitenden (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 264 (Vorjahr: 226) Mitarbeitende bei der PNE AG beschäftigt.
Zum 31. Dezember 2024 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 680 Personen beschäftigt (Vorjahr: 632 Personen). Von den Konzernmitarbeitenden waren
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| ― | 290 Mitarbeitende (Vorjahr: 240 Mitarbeitende) direkt bei der PNE AG und |
| ― | 390 Mitarbeitende (Vorjahr: 392 Mitarbeitende) bei den Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt. |
Aufgeteilt auf das In - und Ausland waren per 31. Dezember 2024
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| ― | 533 Mitarbeitende (Vorjahr: 485 Mitarbeitende) bei inländischen und |
| ― | 147 Mitarbeitende (Vorjahr: 147 Mitarbeitende) bei ausländischen Gesellschaften des Konzerns beschäftigt. |
Die vorhandene Mitarbeitendenzahl wird laufend überprüft, um für die weitere Entwicklung des Konzerns vorbereitet zu sein.
6. IMMATERIELLE UNTERNEHMENSWERTE
Der Erfolg bei der Entwicklung von Windparkprojekten an Land und auf See und von Photovoltaikprojekten an Land basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeitender sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Dies gilt auch für den Eigenbetrieb von Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien. Dabei sind die Mitarbeitenden besonders gefordert: Ihre Kreativität und ihr individuelles Vorgehen sind häufig der Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklung und des Betriebs eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage. Der Wert eines Projekts, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE AG und des Konzerns abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zum Erreichen der Genehmigung geschaffen. Ebenso hängt der Unternehmenserfolg vom sicheren und professionellen Betrieb von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien ab. Hierzu kann die PNE-Gruppe auf die Fähigkeiten und Erfahrungen der in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeitenden zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So wird sichergestellt, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung, aber auch beim Betrieb von Windpark- oder Photovoltaikprojekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann.
Darüber hinaus legt PNE großen Wert darauf, dass das Potenzial der Mitarbeitenden durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden kann. Regelmäßige Bewertungen der Belegschaft und ihrer Aufgaben ermöglichen es, leistungsorientierte und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeitenden sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll die Expertise und Effizienz weiter gestärkt werden. Wichtig sind PNE zudem der Erfahrungsaustausch und die Stärkung der internen standortübergreifenden Kommunikation, die im Konzern mittels einer Software zur effizienteren Teamkommunikation sowie einer Mitarbeitenden-App ermöglicht wird.
Aus der Praxis heraus hat PNE langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse überführt, die es ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition über die schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb von Windparks bis hin zum Ersatz alter Windenergieanlagen durch moderne - das sogenannte Repowering - alle Phasen der Windparkprojektierung erfolgreich zu planen, durchzuführen und abzuschließen.
Bei der internationalen Expansion und der strategischen Erweiterung des Geschäftsmodells um andere saubere Energien, Speichertechnologien und Power-to-X-Lösungen weiß PNE um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass PNE möglichst nur dann in neue Märkte eintritt, wenn dies gemeinsam mit dort gut vernetzten Partnern erfolgen kann. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.
7. NACHTRAGSBERICHT
Der Nachtragsbericht zu den wesentlichen Auswirkungen nach Ende des Berichtszeitraums findet sich im Konzernanhang unter Gliederungspunkt X. Sonstige Angaben ↗ 9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
8. RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS/RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ziel der eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.
Im Rahmen des IKS werden die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beziehungsweise den vorgenommenen Bewertungen ist der Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben sind die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise wird auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten geachtet. Zudem sind angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus wird besonderer Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten gelegt, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig sind Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des IKS stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.
Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.
Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Ziel des Internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern-)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.
Das Interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.
Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.
Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.
Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.
Risikomanagement
Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern. Das Risikomanagement ist in die vorhandene Unternehmensorganisation integriert. Damit können Doppeltätigkeiten und parallele Organisations-, Entscheidungs- und Berichtsstrukturen vermieden werden. So wird auch sichergestellt, dass die wesentlichen Risiken regelmäßig in den Führungsebenen behandelt werden.
Es können sich, je nach Wahrnehmung und Positionierung des Risikos, unterschiedliche Risikostrategien und daraus abgeleitet spezifische Gegenmaßnahmen ergeben. Grundsätzlich basiert die Risikostrategie auf einer Bewertung der Risiken im Rahmen des Risikomanagementsystems und einer Erfassung und Bewertung der mit den Risiken verbundenen Chancen im Rahmen von Strategiebesprechungen.
Risikoabwägungen sind grundsätzlich Bestandteil der Geschäftsentscheidungen. Dabei ist PNE bemüht, das Eingehen von bestandsgefährdenden Risiken zu vermeiden. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft werden angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst eingegangen, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Dabei sorgt PNE dafür, dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Risiken in unterstützenden Prozessen werden gegebenenfalls auf andere Risikoträger übertragen. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden. Hinzu kommt, dass es sich bei einem großen Teil der Risiken um projektbezogene oder regionale Risiken handelt, die überwiegend dezentral in den jeweiligen Abteilungen und Bereichen behandelt und - sofern es sich um wesentliche Risiken handelt -auch an den Vorstand berichtet werden.
Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagementsystem formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Dokumentation, Bewertung, Steuerung und Berichterstattung von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe quantitativ bewertet. Die Risiken werden zunächst bewertet, ohne die derzeit durchgeführten Gegenmaßnahmen zu berücksichtigen (Bruttobewertung). Anschließend wird im Rahmen der Nettobewertung das Restrisiko unter Berücksichtigung der bestehenden Gegenmaßnahmen betrachtet. Die Aufgabe der Risikoverantwortlichen ist es auch, bei Bedarf Maßnahmen zur weiteren Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren sowie deren Umsetzung sicherzustellen.
Die Berichterstattung wird durch vom Vorstand festgelegte Wertgrenzen gesteuert. Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert. Für den PNE-Konzern wurden folgende quantitative Grenzen für die Klassifizierung der Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten abgeleitet. Die Bezugsgröße der Auswirkungsklassen ist das EBITDA.
Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit
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| Bezeichnung | Minimum (%) |
Maximum (%) |
Mittelwert (%) |
|---|---|---|---|
| Sehr gering | 0 | 5 | 3 |
| Gering | >5 | 25 | 15 |
| Mittel | >25 | 50 | 38 |
| Hoch | >50 | 100 | 75 |
Klassifizierung nach Auswirkungsgrad
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| in Mio. Euro | Minimum | Maximum | Mittelwert |
|---|---|---|---|
| Niedrig | >0,5 | 1,0 | 0,8 |
| Moderat | >1,0 | 3,0 | 2,0 |
| Wesentlich | >3,0 | 10,0 | 6,5 |
| Gravierend | >10,0 | 100,0 | 55,0 |
Durch die Bestimmung der Wahrscheinlichkeits- und Auswirkungsgrenzen erfolgt eine Einteilung der Risiken nach Ampelfunktion in rote, gelbe und grüne Bereiche. Von dieser Einteilung werden der grundsätzliche Handlungsbedarf sowie die Berichterstattung an den Vorstand abgeleitet.
Risikomatrix
(Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungsklassen)

Die Gesamtrisikoposition wird unter Heranziehung geeigneter quantitativer Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) bewertet. Auf diese Weise wird eine Häufigkeitsverteilung und damit eine realistische Bandbreite der zukünftigen Cashflows, Gewinne und Erträge aufgezeigt, also die Planungssicherheit beziehungsweise der Umfang möglicher Planabweichungen dargestellt.
Die Ableitung der Risikotragfähigkeit erfolgt bei der PNE durch eine Gegenüberstellung der ermittelten, aggregierten Gesamtrisikoposition mit den zur Risikodeckung verfügbaren finanziellen Mitteln, den sogenannten Deckungsmassen. Bei Bedarf werden im Rahmen der Analyse relevante Financial Covenants entsprechend berücksichtigt.
Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und dieser an den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine konzerninterne Ad-hoc-Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.
Insgesamt ist das Risikomanagement in die routinemäßigen Prozesse des Unternehmens integriert. Das Reporting erfolgt von der Mitarbeitendenebene bis in den Vorstand. Mögliche Risiken werden somit bereits auf der Arbeitsebene erkannt und zeitnah in den Teams, Abteilungen und Bereichen diskutiert und bewertet. Gegebenenfalls werden auf dieser Ebene bereits Maßnahmen zum Umgang mit den jeweiligen Risiken beschlossen. Sofern nötig, werden die Fragen zum Umgang mit den Risiken dem Vorstand oder von diesem dem Aufsichtsrat vorgelegt. Bei grundlegenden und bereichsübergreifenden Risiken werden zudem Arbeitsgruppen aus unternehmensinternen Experten gebildet, um in regelmäßigen Abstimmungen oder nach Bedarf Lösungen für solche Fragestellungen zu erarbeiten.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potenziell mögliche Fair Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung von Rückstellungen gewonnen.
In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme überprüft und bei Bedarf entsprechend angepasst. Verantwortliche Mitarbeitende werden gezielt in Fragen des Risikomanagements geschult.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.
PNE ist der Meinung, dass sie über ein angemessenes und wirksames Risikomanagementsystem verfügt.
Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:
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| ― | Die Auswirkungen einer möglichen Übernahme von Aktien (über 50 % der Stimmrechte) durch einen Marktteilnehmer. Dies könnte zur Ausübungsmöglichkeit von Kündigungsrechten von Finanzierungsverträgen führen, zum Beispiel aufgrund von Change-of-Control-Klauseln. |
| ― | Die Risiken zur Kapitalbeschaffung, die beispielsweise durch Herabstufung des Ratings beeinflusst werden. |
| ― | Die Auswirkungen von Verzögerungen oder Störungen bei der Beschaffung von Windenergieanlagen und deren Komponenten. |
| ― | Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Netzkapazitäten im In- und Ausland ergeben können. |
| ― | Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten. |
| ― | Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um die Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich dennoch aus der Nichteinhaltung dieser Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. |
| ― | Aus Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder ZinsSwaps im IFRS-Konzernabschluss besteht das Risiko einer ergebniswirksamen Anpassung der IFRS-Bilanzausweise. Diese Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider, könnten jedoch eine negative Auswirkung auf das Eigenkapital und damit auf das Marktrating der PNE AG haben. |
| ― | Die zunehmende Cyberkriminalität gefährdet die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen. Um diesem Risiko entsprechend Rechnung zu tragen, sind geeignete organisatorische Maßnahmen etabliert und weiterentwickelt. |
Einschätzung von Risiken und Chancen
Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken nach Einschätzung des Vorstands, mit Ausnahme der im nachfolgenden Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert, mit Ausnahme der nicht mehr enthaltenen Risiken oder der wertmäßig stark reduzierten Risiken, die im weiteren Textverlauf aufgeführt werden. Die Perspektiven für die Entwicklung des Konzerns und der PNE AG sind aus Sicht des Vorstands angesichts der weltweiten Entwicklung des Klimaschutzes und des Ausbaus der Wind- und Photovoltaikenergie sowie der gut gefüllten Projektpipeline für Windenergie- und Photovoltaikprojekte gut. Somit ist nach Einschätzung des Vorstands auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Aus Sicht des Vorstands sind bestandsgefährdende Einzelrisiken aktuell nicht ersichtlich. Eine bestandsgefährdende Entwicklung ist aus Sicht des Vorstands auch im Hinblick auf ein Zusammenwirken von verschiedenen Einzelrisiken nicht absehbar.
Nicht mehr als Risiko aufgeführt gegenüber dem 31. Dezember 2023 werden die Risiken "Netzanschluss USA", "Genehmigungsrisiko von Projekten in den USA" und "geringe Energiereservekapazitäten USA", da das USA-Geschäft inzwischen verkauft wurde.
Aus diesen Risiken konnten sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben und Projekte hätten in diesen Fällen unwirtschaftlich werden können, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen und Abschreibungen auf Forderungen hätte führen können.
Als neues Risiko ist das Risiko "Nichterhalt von Meilensteinzahlungen aus dem Verkauf des US-Geschäfts" hinzugekommen. Mit Verkauf des US-Geschäfts erhielt PNE eine Kaufpreiszahlung in einstelliger Millionenhöhe. Der Großteil weiterer möglicher Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe (sog. Earn-outs) erfolgt in Abhängigkeit vom Erreichen von zukünftigen Projektfortschritten. PNE kann durch den Verkauf keinen Einfluss mehr auf das Erreichen dieser Projektfortschritte nehmen.
Das Risiko "Pandemien" wird nicht mehr aufgeführt, da sich gezeigt hat, dass das Geschäftsmodell der PNE weitgehend resistent gegen die Auswirkungen einer Pandemie ist.
Nicht mehr aufgeführt wird ebenfalls das Risiko "Offshore-Projektierung in Deutschland", da im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juni 2020 durch den Gesetzgeber im Sinne des WindSeeG 2020 Erstattungsanträge nach § 10a WindSeeG gestellt und im ersten Halbjahr 2023 entsprechende Feststellungsbescheide des BSH ausgestellt wurden. Auf der Basis von nachfolgenden Kostenerstattungsbescheiden des BSH sind im Geschäftsjahr 2023 rund 2,5 Mio. Euro eingegangen. Die Höhe der vorgenannten Ausgleichszahlungen des Bundes nach § 10a WindSeeG bleiben hinter dem zurück, was die PNE AG für die erbrachten Entwicklungsleistungen für angemessen hält (einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag). Die PNE stuft das weitere Vorgehen jedoch nicht mehr als Risiko, sondern als Chance ein, da mögliche weitere Erstattungen nicht in den Planungen des Konzerns enthalten sind und diese sich somit entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können.
Das steuerliche Risiko aus der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Außenprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormals WKN GmbH) für die Jahre 2010 bis 2013 hat sich durch eine abgeschlossene Betriebsprüfung und rechtskräftige Bescheide erledigt. Die Steuerlast aus den Bescheiden belief sich auf rund 1,7 Mio. Euro.
Allgemeine Faktoren
Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der vorhandenen Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich geändert. Mit der Umsetzung der strategischen Erweiterung des Geschäftsmodells auch auf weitere saubere Energien und Speichertechnologien sowie der Ausweitung des Eigenbetriebs von Projekten können sich weitere Risiken ergeben.
Allgemeine Erläuterung zur Einschätzung der Risiken
Im Folgenden werden die wichtigsten Risiken, die sich aus dem Risikomanagementsystem des PNE-Konzerns ergeben, erläutert. Sofern nicht anders angegeben, werden die nachfolgend beschriebenen Einzelrisiken in der Risikomatrix als grün oder gelb eingestuft. Wenn ein Einzelrisiko in der Risikomatrix als rot eingestuft wird, wird dies besonders angegeben.
Risiken aus operativer Tätigkeit
Ein typisches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten in etablierten und auch neuen Märkten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen, bei negativen Ergebnissen von Ausschreibungen oder wenn sich durch marktbasierte Fördermechanismen das Angebot-Nachfrage-Verhältnis wesentlich verschiebt, können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Risiken bestehen für Bilanzwerte für Projekte an Land und auf See im In- und Ausland, wenn Projekte unwirtschaftlich werden beziehungsweise eine Realisierung nicht möglich sein sollte. So besteht beispielsweise in den Märkten Polen und Rumänien das Risiko, dass zur Erlangung von Netzanschlusszusagen hohe Sicherheiten hinterlegt werden müssen, die bei Nichtrealisierung des Projekts nicht oder nur anteilig rückzahlbar wären. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See beziehungsweise Photovoltaikanlagen an Land können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden. Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unteranderem wegen der notwendigen intensiven Umweltverträglichkeitsprüfungen, des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche/Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen oder durch Verbandsklagen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder Photovoltaikpanels oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Im Bereich Offshore Vietnam kommt neben den vorgenannten allgemeinen Risiken noch hinzu, dass Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen und der politischen Ziele zum Ausbau der Windenergie auf See schwieriger zu kalkulieren sind als in etablierten Märkten und dass dadurch bereits im Vorfeld getätigte hohe Entwicklungskosten möglicherweise verloren sind, wenn eine Genehmigung nicht erlangt und entsprechende Verkaufserlöse nicht erzielt werden können. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die PNE, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.
Aus dem Verkauf des Projekts Bechet, Rumänien, hat PNE gegen den Käufer noch einen Kaufpreiszahlungsanspruch in Höhe von 5 Mio. Euro. Da der Käufer das Projekt bisher nicht, wie ursprünglich geplant, weiterverkaufen konnte, kann er nun auch die Kaufpreiszahlung nicht leisten. PNE hat die Zahlung daher bis Ende Mai 2025 gestundet, um dem Käufer weitere Zeit zu verschaffen, das Projekt zu veräußern. Das Risiko ist, dass PNE die Zahlung gar nicht erhält und die Forderung komplett wertberichtigen muss. Dieses Einzelrisiko wird in der Risikomatrix als rot eingestuft.
Die Zahl der für die Errichtung von Saubere-Energien-Projekten geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie beispielsweise Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die PNE darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.
Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Projekte mit sauberen Energien entwickeln - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Projekten. Um dem zu begegnen, setzt PNE bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" sowie außerdem auf den Aufbau und Vertrieb von Portfolios mit Windparks oder künftig auch PV-Portfolios, die bereits in Betrieb genommen wurden. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Investoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften. Weiterhin könnten sich bei einer Finanzkrise und einer daraus resultierenden Zurückhaltung der Banken Projektfinanzierungen für die Projektrealisierung als Risiko darstellen.
Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage sind in der Vergangenheit eingetreten und können auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung und zu erhöhten Preisen in der Beschaffung von Windparkprojekten führen. Die PNE legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Länderspezifische und saisonale Modulengpässe beispielsweise sind größtenteils bekannt und hängen im Wesentlichen von Anlagengröße und verfügbarer Zeit zur baulichen Fertigstellung ab.
Die Bewertung von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien ist unteranderem von der Einschätzung der künftigen Entwicklung der Strompreise in den Zielmärkten abhängig. Veränderungen in der Strompreisentwicklung können zu Veränderungen der Marktsituation führen.
Es bestehen Risiken aus dem Eigenbetrieb von Windparks und Photovoltaikanlagen. Für die Ertragslage eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage sind das standortspezifische Windaufkommen beziehungsweise die Sonnenstunden die ausschlaggebenden Größen. Neben den bekannten jahreszeitlichen Schwankungen können diese auch über die Jahre auftreten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich aufgrund von mehreren wind- oder sonnenschwachen Jahren die Wirtschaftlichkeit eines Projekts nachhaltig verschlechtert. Dieses Risiko hat im Hinblick auf das Segment Stromerzeugung eine besondere Relevanz. Mindererträge durch schwache Wind - oder Sonnenjahre wirken sich hier unmittelbar auf die Einnahmen- und Ergebnissituation im Segment Stromerzeugung und im Konzern aus. Diesem Risiko wird Rechnung getragen, indem entsprechende Sicherheitsabschläge in den Cashflow-Rechnungen der Windparks und Photovoltaikanlagen über die Gesamtlaufzeit eingeplant werden. Weitere Gründe zur Verringerung der Ertragslage können nachträgliche Umweltauflagen im laufenden Betrieb und mögliche Klagen sein. Sollten die Auswirkungen größer sein als die geplanten Sicherheitsabschläge, dann könnte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns haben.
Die in der Bilanz enthaltenen Firmenwerte müssen zum Ende eines jeden Jahres mittels eines Impairmenttests auf ihre Werthaltigkeit überprüft werden. Sollte sich in der Zukunft ein Impairment ergeben, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns.
Zins-, Finanzierungs- und Währungsrisiken
Der Konzern ist Zinsrisiken ausgesetzt, da die Konzernunternehmen Finanzmittel zu festen und variablen Zinssätzen aufnehmen. Das Risiko wird durch den Konzern gesteuert, indem ein angemessenes Verhältnis zwischen festen und variablen Mittelaufnahmen eingehalten wird. Dies erfolgt unter Verwendung von Zins-Swaps. Die Sicherungsmaßnahmen werden regelmäßig beurteilt, um sie auf die Zinserwartung und die gewünschte Risikobereitschaft abzustimmen. Danach werden dann die Sicherungsstrategien ausgewählt.
Aus Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss besteht ein Risiko. Eine regelmäßige Überprüfung der Bewertung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie von Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss kann im Falle von veränderten Marktzinssätzen oder von Marktwertänderungen für Zins-Swaps zu einer ergebniswirksamen Anpassung der jeweiligen IFRS-Bilanzausweise führen. Diese Anpassungen der jeweiligen IFRS-Bilanzpositionen würden sich auf das Konzernergebnis (nicht EBITDA) auswirken. Diese erforderlichen Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider. Es besteht jedoch das Risiko von Barwerterhöhungen durch weitere Senkungen von Marktzinssätzen oder von Marktwertänderungen für Zins-Swaps. Konsequenz wäre ein sinkendes Jahresergebnis und damit ein negativer Impact auf das Eigenkapital, was wiederum zu einer Ratingverschlechterung führen könnte. Das kann dazu führen, dass Banken die Kreditlinien kürzen. Das Risiko "Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss" wird in der Risikomatrix als rot eingestuft.
PNE hat im November 2023 mit einem Kunden einen Vertrag über die finanzielle Abwicklung erzeugter Strommengen aus erneuerbaren Energien zum Zwecke der Strompreisabsicherung abgeschlossen (Financial Power Purchase Agreement bzw. FPPA). Die Bewertung des FPPA erfolgt anhand eines anerkannten Kapitalwertmodells und hängt damit unter anderem auch von der Entwicklung des maßgeblichen Diskontierungszinssatzes ab.
Konzerngesellschaften, insbesondere die PNE AG, vergeben untereinander kurz- und langfristige Darlehen. Diese werden mit einem festen Zinssatz ausgestattet. Dies gilt auch für die Darlehen an assoziierte Unternehmen sowie an Gemeinschaftsunternehmen. Somit ist für die Darlehenslaufzeiten mit keinen materiellen Auswirkungen auf die Ertragslage aus variabler Verzinsung bei den jeweiligen Gesellschaften zu rechnen.
Aus der Ausgabe der Anleihe 2022/2027 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Die Anleihe wird im Juni 2027 zur Rückzahlung fällig.
Würde ein Investor über 50 % der Aktien erwerben, könnte dies Kündigungsmöglichkeiten der Darlehensgeber unter Kreditverträgen zur Fremdfinanzierung und der Anleihe 2022/2027 zur Folge haben. Das Risiko "Folge aus der Übernahme durch Mehrheitsaktionäre" wird in der Risikomatrix als rot eingestuft.
Der Konzern ist aus seinem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie zum Beispiel die Einholung von Sicherheiten und Bürgschaften, wenn dies aufgrund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint.
Der PNE-Gruppe zur Verfügung gestellte Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR gekoppelt ist. Die Gesellschaften haben sich nur teilweise gegen steigende kurzfristige Zinsen abgesichert.
Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, die die Liquiditätszuflüsse und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet. Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten.
Es besteht im Konzern das Risiko "Rating Downgrade" bei Finanzierungen durch Banken. Das Rating basiert aktuell auf dem Konzernabschluss 2023 und der Konzernplanung. PNE ist in Bezug auf die Qualitätskriterien weiterhin sehr gut aufgestellt und hier auf Vorjahresniveau. PNE hat sich bei den quantitativen Kriterien teilweise verschlechtert (u. a. bei der Eigenkapitalquote) und teilweise verbessert (z. B. EBITDA). Eine Verschlechterung des Ratings hätte unter anderem Auswirkungen auf den Zinssatz, wodurch sich die Konditionen möglicherweise verschlechtern könnten. Die weitere Entwicklung ist in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung (Jahresabschlüsse) zu beobachten.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen.
Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittelund langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Die Konzerngesellschaften versuchen, soweit möglich, Transaktionen in Euro abzuwickeln. Sollte dies nicht möglich sein, ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte rechtzeitig vor dem Zeitpunkt der jeweiligen Transaktionen vorzunehmen.
Politische Risiken/Gesetzesänderungen/ Marktrisiken
Unkalkulierbare Risiken können von außen in den Markt getragen werden. Hierzu zählen insbesondere plötzliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den internationalen Märkten der PNE-Gruppe. Der Vorstand der PNE AG ist der Ansicht, dass Windparks und Photovoltaikanlagen zu den aktuell gültigen oder in Ausschreibungen zu erzielenden Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Dennoch werden die Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen PNE tätig ist oder zukünftig sein möchte, kontinuierlich überprüft, um auf mögliche Veränderungen zeitnah reagieren und somit Risiken mindern zu können.
Im Rahmen der Ausschreibungsverfahren nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie nach anderen vergleichbaren Verfahren in den internationalen Märkten besteht stets das Risiko, in den jeweiligen Ausschreibungsrunden keinen Zuschlag zu erhalten. Das kann dazu führen, dass die betroffenen Projekte nicht oder nicht in dem geplanten Zeitrahmen realisiert werden können. Verzögerungen könnten zu steigenden Kosten führen. Im Falle einer Nichtrealisierung wären die bis dahin entstandenen Projektentwicklungskosten umsonst aufgewendet worden. Diesem Risiko wirkt die PNE durch eine genaue Beobachtung des Marktumfelds und daraus abgeleiteten Kalkulationen der Gebote entgegen.
Mit der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 und einer neuen Bundesregierung besteht die Möglichkeit, dass sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit das Energiemarktdesign in Deutschland grundsätzlich ändert. Die PNE-Gruppe wird diese Entwicklungen über ihre Branchenverbände eng begleiten und eventuelle Chancen und Risiken in weiteren Planungen und Umsetzungen angemessen berücksichtigen.
Die politischen und die Marktrisiken in den internationalen Märkten können Auswirkungen auf die geplanten Projektrealisierungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE AG und ihre Tochtergesellschaften überwachen die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberisch rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE-Gruppe ergeben.
Zu den politischen Risiken zählen auch solche, die sich aus Kriegshandlungen ergeben können. Diese können grundsätzlich vielfältige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, die globalen Lieferketten sowie Rohstoffpreise haben und sich somit beispielsweise auch auf den Beschaffungsmarkt der PNE-Gruppe auswirken. Aufgrund der geopolitischen Lage ergeben sich derzeit jedoch keine unmittelbaren Risiken für PNE, da keine Geschäftsaktivitäten in oder mit Ländern, die direkt oder indirekt in solche Konflikte verwickelt sind, bestehen.
Gesundheitliche Risiken
Gesundheitliche Risiken wie Epidemien oder Pandemien können sich auf das operative Geschäft auswirken, indem sie zu Verzögerungen in Genehmigungsprozessen und bei der Projektrealisierung führen. Aufgrund der Erfahrungen mit der Coronapandemie in den Jahren 2021 -2023 erwartet die Gesellschaft allerdings in solchen Fällen nur zeitliche Verzögerungen oder Verschiebungen bei geplanten Projekten innerhalb eines Jahres oder von einem Jahr in das nächste Jahr.
Der Konzern ist finanziell gut aufgestellt, sodass eventuelle Verzögerungen oder Ausfälle von Einnahmen aufgrund einer oben genannten Pandemie keinen wesentlichen Einfluss auf die kurz- und mittelfristige Fortführung der Geschäftstätigkeit (Going Concern) hätten. Eine mögliche Auswirkung auf die Konzern-Guidance für das Jahr 2025 könnte jedoch in solchen Fällen bei Verschiebung von Projektverkäufen (Segment Projektentwicklung) oder Einnahmeverschiebungen im Segment Services nicht ausgeschlossen werden.
Die Gesellschaft informiert sich laufend über vorhandene oder bevorstehende gesundheitliche Risiken und reagiert auf mögliche Auswirkungen für die Mitarbeitenden. In Einzelfällen können Reisen in Länder mit hoher Ansteckungsgefahr untersagt und die Anordnung, große Menschenmassen zu meiden, erlassen werden.
Alle erkennbaren Risiken in Sachen weltweite Epidemien werden von der Gesellschaft laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie das Wohlergehen der Mitarbeitenden abgewogen.
Rechtliche und Compliance-Risiken
Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht beziehungsweise in die Unternehmensplanung eingeflossen. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.
Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften und interne Richtlinien können die Reputation von PNE beschädigen und dem Unternehmen erheblichen Schaden zufügen, beispielsweise in Form von Haftungsrisiken, Geldbußen oder strafrechtlichen Sanktionen. Der PNE-Konzern wirkt diesem Risiko mit seinem Compliance-System entgegen, insbesondere durch die kontinuierliche Beobachtung der rechtlichen Anforderungen, durch regelmäßige Anpassung der Compliance-Richtlinien und durch Schulungen der Mitarbeitenden.
Steuerliche Risiken
Es bestehen steuerliche Risiken aus der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Außenprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH (im Vorjahr: WKN GmbH) für die Jahre 2014 bis 2016 und 2017 bis 2020 sowie bei der PNE AG und der PNE Ausland GmbH für 2017 bis 2020. Die vorgenannten Betriebsprüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Es liegen bislang keine Prüfungsfeststellungen vor. Betreffend die Lohnsteueraußenprüfung bei der PNE AG für 2021 bis 2023 hat eine Schlussbesprechung stattgefunden. Es gab keine wesentlichen Feststellungen. Der Prüfungsbericht steht noch aus. Die Veranlagungen der Jahre 2010 bis 2013 auf Basis der abgeschlossenen Betriebsprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH sind rechtskräftig.
Die PNE AG und ihre Tochter- sowie sonstige Konzerngesellschaften sind derzeit in Ländern auf vier Kontinenten tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. PNE agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, die Rentabilität und den Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.
Informationstechnische Risiken
Die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen ist durch zunehmende Cyberkriminalität gefährdet. Aktuell werden relevante Gesetze zur Sicherung und Erhöhung der Informationssicherheit auf europäischer und nationaler Ebene erarbeitet. Um dem Rechnung zu tragen, sind geeignete organisatorische Maßnahmen etabliert: Informationssicherheitsrichtlinien, Beauftragung eines Informationssicherheitsbeauftragten, IT-Sicherheitsrisikomanagement und angemessene technische Sicherheitsmaßnahmen (risikobasiert) zum Schutz vor unbeabsichtigtem Datenverlust und Datendiebstahl. Die Maßnahmen werden kontinuierlich weiterentwickelt. Unsere Mitarbeitenden werden dahingehend geschult, mögliche Bedrohungen und Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen. Im Rahmen einer kontinuierlichen Prozessüberwachung werden sowohl die technischen als auch die organisatorischen Maßnahmen kontinuierlich auf deren Wirksamkeit geprüft.
Personelle Risiken
Die Gewinnung neuer Mitarbeitender in der erforderlichen Zahl und mit den benötigten Qualifikationen wird zunehmend schwieriger. Der Fachkräftemangel und die gestiegene Inflationsrate haben in den letzten Jahren zu deutlich höheren Gehaltsforderungen der Bewerber geführt. Dadurch sind sowohl die Personalgewinnung als auch die langfristige Bindung von Mitarbeitenden kostenintensiver geworden.
Die aktuellen Arbeitsmarktbedingungen bieten Bewerbern und Mitarbeitenden eine große Auswahl an Arbeitgebern, was einen Wechsel des Arbeitsplatzes mit geringem Risiko ermöglicht. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, setzt die PNE-Gruppe auf erfahrene Dienstleister im Bereich der Personalgewinnung sowie auf eine Vielzahl von nichtmonetären Zusatzangeboten, die sowohl Bewerber als auch Mitarbeitende ansprechen. Zu diesen Angeboten gehören unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, grenzüberschreitendes Arbeiten im EU-Ausland, E-Bike-Leasing oder die Möglichkeit sozialer Beratung.
Ein neu implementierter Onboarding-Prozess begleitet neue Mitarbeitende von ihrem ersten Arbeitstag bis zum Ende der Probezeit und erleichtert so die Integration. Darüber hinaus werden regelmäßige Feedbackgespräche intensiviert, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Belegschaft besser zu verstehen und in gemeinsame Ziele umzuwandeln.
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die emotionale Bindung der Mitarbeitenden zu stärken und ihre Identifikation mit dem Unternehmen nachhaltig zu fördern.
Chancen
Als Projektierer von Windenergieanlagen an Land und auf See sowie von Photovoltaikanlagen an Land agiert die PNE-Gruppe in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, des Zwangs zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie des Bedarfs an sicheren, umweltfreundlichen Energiequellen in den kommenden Jahren von weiterhin hohen Zuwachsraten bei der Windenergie und der Photovoltaik aus. Der Verlauf der Weltklimakonferenzen, zuletzt 2024 in Baku, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Unternehmen in der PNE-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.
Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die PNE AG unter anderem durch den Eigenbetrieb von Windparks mit Tochtergesellschaften fort, in denen bis Ende 2024 bereits fertiggestellte und in Betrieb genommene Windparks an Land mit einer Gesamtleistung von rund 423 MW gebündelt wurden. Die PNE-Gruppe bleibt vorerst direkt beteiligt und profitiert somit von künftigen Erträgen.
Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns sowie in möglichen neuen Märkten und in der Erweiterung des Geschäftsmodells auf weitere saubere Energien und Speichertechnologien. PNE ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotenzial.
Die Kernkompetenz von PNE liegt in der Projektentwicklung, dem Bau und dem Betrieb sowie Repowering von Windparks und der Projektentwicklung von Photovoltaikanlagen auf hohem internationalem Niveau. Auch wenn sich die PNE-Gruppe im letzten Jahr aus Märkten zurückgezogen hat, kann diese Kompetenz zukünftig auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotenzial genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft.
Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für Windenergie sowohl an Land wie auch auf See und für Photovoltaik an Land weiterhin bietet. Die Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Erneuerbare-Energien-Projekten an Land wie auf See. PNE zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits sechs Windparkprojekte auf See durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Vier dieser Windparks sind von den Käufern bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen worden. Ein weiteres Projekt, in dem zwei Planungen zusammengelegt wurden, befindet sich im Testbetrieb. In der Projektentwicklung auf See wird seit Jahren eine hohe Kompetenz entwickelt, die auch auf internationale Märkte übertragen werden kann. Daher prüft PNE die Möglichkeiten der Entwicklung von Windparks auf See in anderen Ländern.
Im Windenergiemarkt bieten sich vielfältige Perspektiven für die Erbringung von Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus von Windparks. Diese Chancen nutzt die PNE-Gruppe in wachsendem Umfang und versteht sich dabei als verlässlicher Partner der Entwickler und Betreiber von Windparks. Dieser Bereich der Dienstleistungen wurde zielstrebig weiter ausgebaut. Ein Schwerpunkt liegt beim technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement von Windparks und Umspannwerken. Darüber hinaus werden unter anderem Dienstleistungen im Baumanagement, bei Windmessungen, im Stromvermarktungsmanagement und in weiteren Bereichen rund um die Planung, den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen erbracht.
Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements wurde 2024 in den Märkten Frankreich, Polen und Schweden ausgeweitet, dabei wurden weitere Verträge unabhängig von der Konzernprojektpipeline gewonnen. Weiter ausgebaut wurde ebenfalls die Kompetenz bei Dienstleistungen rund um Saubere-Energien-Projekte. Dabei wurden sowohl weitere strukturelle Voraussetzungen geschaffen als auch der Integrationsprozess der einzelnen Bereiche zum Life Cycle Services Provider weiter erfolgreich fortgesetzt. Eine Fortsetzung dieses erfolgreichen Wachstums unabhängig von der eigenen Projektentwicklung zeichnet sich bereits ab.
Steigende Strompreise können sich auch auf die von der PNE-Gruppe angebotenen Dienstleistungen, wie etwa Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, kurz PPAs), positiv auswirken, wobei etwaige staatliche Erlösabschöpfungen den positiven Effekt wiederum schmälern.
Der bestehende Konflikt in der Ukraine könnte die Bestrebungen westlicher Regierungen, die Energieversorgung unabhängig von (unsicheren) Energieimporten zu gestalten, weiter erhöhen und beschleunigen. Dies hätte positive Auswirkungen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa.
Optimierte Strategie
Die seit Langem erfolgreiche Tätigkeit in diesen Geschäftsfeldern ist die gute Basis für eine strategische Optimierung der Konzernaktivitäten.
Weltweit wächst die Nachfrage nach sauberen Energien und einer gesicherten Stromversorgung. Diesen Entwicklungen trägt PNE mit einer Ausweitung des operativen Geschäfts Rechnung und nutzt als Clean Energy Solutions Provider die Chancen aus der Wandlung der Märkte. Die strategische Weiterentwicklung umfasst nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der sauberen erneuerbaren Energien. Aufbauend auf den umfangreichen Erfahrungen aus der erfolgreichen Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Windparks an Land und auf See sowie von Photovoltaikanlagen werden auch Projekte und Lösungen zur Planung, Errichtung und zum Betrieb von Kraftwerken für saubere Energien entwickelt und realisiert.
Projektentwicklung und Portfolio
Projektentwicklung bleibt das Kerngeschäft. Dazu zählen unteranderem die Entwicklung von Qualitätsprojekten in der Windenergie und der Photovoltaik, der erfolgreiche Aufbau eines eigenen Bestands an Wind- und PV-Parks und technologieübergreifende Projekte.
Technologien
Neben der Windenergie und Photovoltaik sollen künftig auch Speicherung und Power-to-X wesentliche Bausteine der Unternehmensstrategie sein. Mit Power-to-X als Umwandlung in grünen Wasserstoff oder Derivate wird ein wesentlicher zusätzlicher Markt adressiert. Der Wasserstoff dient der Dekarbonisierung ganzer Industriezweige sowohl als Energieträger wie auch als Rohmaterial. Die Sektorenkopplung in die Segmente Mobilität und Wärme aus sauberen Energien ist ein weiteres Feld.
Es werden Power-to-X-Projekte entwickelt, die im industriellen Maßstab der Erzeugung von grünem Wasserstoff oder Derivaten dienen, aber auch der Umwandlung von Strom in Wärme. Hierbei entstehen Kraftwerke aus Windparks, Photovoltaikanlagen und Speichern auch als Insellösungen. Der Transport der Energie erfolgt als Molekül und ist somit vom Stromnetz unabhängig, benötigt aber andere passende Infrastruktur wie Gasnetze oder Schifffahrtswege. Darüber hinaus arbeiten wir an Strategien für Kombinationskraftwerke, gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und elektrischen Speichersystemen.
Dienstleistungen
Zusätzliche Dienstleistungen, etwa beim Betriebsmanagement, und weitere Finanzierungslösungen für Projekte der sauberen Energien stehen ebenfalls für eine Ausweitung der Aktivitäten von PNE. Auch anorganisches Wachstum durch Kooperationen, Beteiligungen oder Übernahmen von Unternehmen aus der Service-, der Photovoltaik-, der Batterie- und Speicherbranche ist möglich.
Die kontinuierliche Optimierung von Windparks steht ebenso auf der Agenda wie Dienstleistungen für Projekte auf See, die Ausweitung des Betriebsmanagements für Windparks und Umspannwerke auch auf Photovoltaikprojekte und der Aufbau von technologieübergreifendem Know-how.
Zusätzlich wird ein weiteres Margenpotenzial durch die Optimierung der Vermarktung von Strom und Wasserstoff aus sauberen Energien erschlossen. Erfolgreiche Abschlüsse von Stromlieferverträgen (PPAs) wurden für den größten Teil der eigenen Windparks sowie für Kunden bereits getätigt.
Umsetzung/Smart Development
PNE verfügt über erfahrene und spezialisierte Mitarbeitende, um die Strategie umzusetzen. Mit einem integrierten Projektansatz werden bereits Geschäftsmöglichkeiten mit neuen Produkten sowie in neuen Märkten entwickelt. Dabei sollen verschiedene saubere Energien und Speichertechnologien kombiniert, der Eintritt in neue Märkte sowie der Austritt aus ihnen beschleunigt, die Zeitspanne bis zu einem Projekterfolg verkürzt und hohe Vorleistungen in Projekten vermieden werden.
Risikominimierung und neue Potenziale
Mit dieser Strategie minimiert PNE Marktrisiken und eröffnet neue Wachstumspotenziale. Dies soll mittelfristig zu einem signifikanten Anstieg des EBITDA und zu einer weiteren Verstetigung der Ergebnisse führen.
Stellungnahme zur Angemessenheit und Wirksamkeit des gesamten Internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems 1
Der Vorstand hat sich gemäß den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex 2022 (DCGK 2022) ausführlich mit der Angemessenheit und Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems auseinandergesetzt und keine wesentlichen Beanstandungen festgestellt.
1 Die Inhalte dieses Abschnitts sind vom Abschlussprüfer ungeprüft
9. PROGNOSEBERICHT
Die PNE ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich der sauberen Energien - ein Clean Energy Solutions Provider - für Märkte und Branchen regional, national und international. Kernkompetenzen sind die Entwicklung und der Betrieb von Erneuerbare-Energien-Projekten. Darüber hinaus werden die Speicherung von Erneuerbaren und die Power-to-X-Technologie vorangetrieben. Mit den entwickelten und betriebenen Projekten leistet die PNE-Gruppe einen wichtigen Beitrag, um klimaschädliche Emissionen zu vermeiden, und sorgt mit ihren Full-Service-Leistungen in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik dafür, dass der Ausbau sauberer Energien einen Schritt schneller vorankommt - für ein besseres Klima weltweit. Damit verfolgt die PNE-Gruppe konsequent das Ziel einer sicheren, nachhaltigen und profitablen Energieversorgung, die zu 100 % aus erneuerbaren Energien gespeist wird.
Nach dem seit Jahren erfolgreichen Aufbau von Windparks für den Verkauf an Kunden baut sich die PNE-Gruppe ein wachsendes Eigenbetriebsportfolio an Windparks und PV-Anlagen auf. Zum 31. Dezember 2024 waren Windparks und das Holzheizkraftwerk Silbitz mit einer Leistung von 428,5 MW in Betrieb. Dazu kamen Windparks des Vorratsvermögens mit einer Leistung von 277,8 MW im Bau. Zusammen ergibt das 706,3 MW in Betrieb oder im Bau. Einige dieser Projekte im Bau werden nach Inbetriebnahme in den Eigenbetrieb übernommen, andere im Bau befindliche Projekte sind bereits verkauft (102,3 MW) oder könnten in den Jahren 2025 oder 2026 verkauft werden. Die Entscheidung, ob ein im Bau befindlicher Windpark an externe Investoren verkauft wird oder ob dieser in den Eigenbetrieb übernommen werden soll, erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen wirtschaftlichen Projekt- und Marktbedingungen, aktuellen Investorenanfragen sowie der weiteren strategischen Ausrichtung in Verbindung mit der langfristigen Liquiditätsplanung des Konzerns. Ein großes Eigenbetriebsportfolio führt zusammen mit dem Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts dazu, den Anteil an stetigen Erträgen und positiven Cashflows aus der laufenden Betriebsphase weiter zu erhöhen. Mit dieser breiteren Aufstellung werden Marktrisiken minimiert, neue Potenziale und Märkte eröffnet und mittelfristig vor allem die in der Vergangenheit volatilen Ergebnisse verstetigt. So gewinnt das PNE-Geschäft kontinuierlich an Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Die PNE möchte auch in Zukunft weiter wachsen. So wird aus Sicht des Vorstands die PNE für Investoren und Partner immer wertvoller und bietet dabei auch Mitarbeitenden langfristig attraktive Perspektiven.
Die PNE-Gruppe hat ihre Strategie justiert. Als Ergebnis planen wir bis Ende 2027 ein Eigenbetriebsportfolio mit einer Gesamtleistung von etwa 1,1 GW im Betrieb oder Bau. Perspektivisch halten wir an dem bislang geplanten Eigenbetriebsportfolio von 1,5 GW im Betrieb oder Bau fest. Zudem erwarten wir ein EBITDA von rund 140 Mio. Euro bei einer Eigenkapitalquote von mindestens 20%. Die hochwertige Projektpipeline soll auf einem konstanten Niveau von mindestens 10 GW bis 15 GW liegen.
Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den Ergebnissen aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte im In- und Ausland (onshore, offshore, Photovoltaik), aus dem Dienstleistungs- und Servicegeschäft sowie aus dem Stromerzeugungsgeschäft.
Im Geschäftsjahr 2025 wird PNE wie in den Vorjahren weitere Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells erbringen. Der Vorstand rechnet für die Guidance des Geschäftsjahres 2025 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 70 bis 110 Mio. Euro. Aufgrund der geopolitischen Lage sowie aufgrund von Lieferproblemen bei Windenergieanlagen- und Komponentenherstellern könnte es jedoch im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2025 auf 2026 kommen. Ebenso können die genannten Faktoren zu hohen beziehungsweise steigenden Rohstoffpreisen beitragen, die zu einer höheren Bepreisung von Windenergieanlagen, Modulen und sonstigen Gewerken führen könnten. Diese können teilweise jedoch bei zukünftigen Projekten durch eine höhere gesetzliche Vergütung kompensiert werden.
Die Zahlen der Projektpipeline für Windenergie an Land (Vorjahr: rund 9,9 GW) und Photovoltaik (Vorjahr: rund 6,5 GWp) sollen auch im Geschäftsjahr 2025 im Konzern gegenüber dem 31. Dezember 2024 in etwa auf gleichem Niveau gehalten werden.
Die PNE AG steuert die operativen Einheiten auf Basis des EBT. Die PNE AG erwartet auf Grundlage der geplanten operativen Projektentwicklungen für das Geschäftsjahr 2025 auf EBT-Basis (Ergebnis vor Steuern) ein positives Ergebnis im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. In diesem Ergebnis sind auch die geplanten Ergebnisse aus den Ergebnisabführungsverträgen mit Tochtergesellschaften enthalten.
10. SONSTIGE ANGABEN
10.1 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Angaben zu Beziehungen zu "nahestehenden Personen" finden sich im Konzernanhang unter ↗ X. Sonstige Angaben Punkt 3.
10.2 Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f bzw. § 315d HGB)
Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Website ↗ www.pnegroup.com im Bereich "Investor Relations" unter "Corporate Governance" veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.
10.3 Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass bei der PNE AG im Geschäftsjahr 2024 keine berichtspflichtigen Vorgänge in Beziehung zu dem herrschenden oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen vorgelegen haben."
10.4 Ergänzende Angaben nach § 289a HGB und § 315a HGB
Kapitalverhältnisse
Die PNE AG hat zum 31. Dezember 2024 insgesamt 76.603.334 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2024 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 % des Grundkapitals) rund 23,2 %. Von zwei Aktionären (Morgan Stanley/Photon Management GmbH sowie Active Ownership Fund SICAV SIF SCS) bestand zum Stichtag 31. Dezember 2024 die Meldung einer Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte.
Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.
Aktionärsrechte und -pflichten
Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.
Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.
Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Die Satzung der Gesellschaft enthält keine über § 84 AktG hinausgehenden Regelungen.
Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Somit bedarf auch die Änderung der Satzung gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 15 Absatz 2 der Satzung in der Regel eines Beschlusses der Hauptversammlung mit einer einfachen Stimmenmehrheit; in bestimmten Fällen ist allerdings eine Stimmenmehrheit von 75 % für die Änderung der Satzung erforderlich.
Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt.
Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Bei der Gesellschaft besteht derzeit keine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Eine zu Beginn des Berichtszeitraums noch bestehende, am 22. Mai 2019 von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist am 21. Mai 2024 ausgelaufen. Im Berichtszeitraum haben weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat von dieser durch die Hauptversammlung am 22. Mai 2019 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht.
Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Die zum Ende des Vorjahres noch gehaltenen 266.803 Aktien, die die Gesellschaft im Jahr 2018 unter Ausnutzung der seinerzeit bestehenden Ermächtigung auf der Grundlage eines an alle Aktionäre gerichteten Aktienrückkaufangebots erworben hatte, wurden während des Berichtszeitraums veräußert. Die Veräußerung erfolgte im zweiten Quartal 2024 über die Börse und führte bei einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie zu einem Verkaufserlös in Höhe von ca. 3,6 Mio. Euro.
Zum 31. Dezember 2024 bestand bei der Gesellschaft keine Ermächtigung über ein genehmigtes Kapital oder ein bedingtes Kapital.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind
Unternehmensanleihe 2022/2027
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 50 % oder mehr der Stimmrechte entfallen. Ein solcher Kontrollwechsel im Sinne der Anleihebedingungen ist bei der PNE AG im Berichtsjahr nicht eingetreten.
Darlehensverträge der IKB mit der PNE WIND West Europe GmbH, der PNE Portfolio 2 GmbH, der PNE Power Generation GmbH und der WKN Wertewind Betriebsgesellschaft mbH
Tritt ein Kontrollwechsel im Sinne der Verträge ein, hat die IKB Deutsche Industriebank AG als Darlehensgeberin nach Maßgabe der Darlehensverträge das Recht, den jeweiligen Darlehensvertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist aus wichtigem Grund zu kündigen. Kontrollwechsel meint nach den Verträgen, dass die PNE AG als Bürge des jeweiligen Darlehensvertrags nicht mehr direkt oder indirekt die Mehrheit der Geschäftsanteile oder der Stimmrechte am Darlehensnehmer hält oder dass Morgan Stanley nicht mehr direkt oder indirekt mindestens 30,1 % der stimmberechtigten Aktien an der PNE AG hält, es sei denn, keine natürliche oder juristische Person hält mehr 30,1 % der stimmberechtigten Aktien der PNE AG.
Fremdfinanzierungsverträge Windparkprojekte und Avallinien im Konzern
Ein Kontrollwechsel im Sinne der Verträge bei Überschreitung der Grenze von 50 % eröffnet den Kreditgebern unter bestimmten Fremdfinanzierungsverträgen für Windparkprojekte und Bürgschaftslinien der PNE AG und PNE Erneuerbare Energien GmbH ein Kündigungsrecht.
Weitere Vereinbarungen
Darüber hinaus haben weder die PNE AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Insbesondere steht auch keinem Vorstandsmitglied ein Sonderkündigungsrecht für den Fall eines Kontrollwechsels zu.
10.5 Nichtfinanzielle Erklärung
Die nach § 315b in Verbindung mit § 289b HGB abzugebende Nichtfinanzielle Konzernerklärung steht als gesonderter Nichtfinanzieller Bericht in einem separaten Kapitel des Geschäftsberichts 2024 und zudem auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung ↗ www.pnegroup.com/investor-relations/veroeffentlichungen/.
Cuxhaven, 21. März 2025
Der Vorstand
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (HGB) für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2024
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| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2024 in Tsd. Euro |
2023 in Tsd. Euro |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 101.762 | 77.340 |
| 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen | -2.729 | 8.572 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 5.798 | 13.060 |
| 4. Gesamtleistung | 104.831 | 98.972 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | -33.326 | -28.696 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -33.294 | -36.124 |
| -66.620 | -64.820 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -24.178 | -19.291 |
| b) Soziale Abgaben | -3.351 | -2.672 |
| -27.529 | -21.963 | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -925 | -878 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -20.925 | -15.844 |
| 9. Betriebsergebnis | -11.168 | -4.533 |
| 10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 10.050 | 29.538 |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 33 | 221 |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 16.384 | 12.346 |
| 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | -10 |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.867 | -3.272 |
| 15. Ergebnis vor Steuern | 11.432 | 34.290 |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -4.985 | -6.566 |
| 17. Ergebnis nach Steuern | 6.448 | 27.723 |
| 18. Sonstige Steuern | -54 | -58 |
| 19. Jahresergebnis | 6.394 | 27.665 |
| 20. Gewinnvortrag | 273.129 | 251.571 |
| 21. Dividende | -6.128 | -6.107 |
| 22. Einstellung aus der Ausgabe eigener Anteile | 440 | 0 |
| 23. Bilanzergebnis | 273.835 | 273.129 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 0,08 Euro | 0,36 Euro |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) | 76.337 | 76.337 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) | 0,08 Euro | 0,36 Euro |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tausend) | 76.337 | 76.337 |
BILANZ (HGB) zum 31. Dezember 2024
Aktiva
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| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2024 in Tsd. Euro |
Stand am 31.12.2023 in Tsd. Euro |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 579 | 398 |
| 579 | 398 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 7.997 | 8.381 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 80 | 80 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 646 | 700 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 10 | 0 |
| 8.733 | 9.161 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 159.002 | 146.260 |
| 2. Beteiligungen | 797 | 797 |
| 159.799 | 147.057 | |
| Anlagevermögen, gesamt | 169.111 | 156.616 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Unfertige Erzeugnisse | 19.951 | 22.680 |
| 2. Waren | 3 | 4 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 99.414 | 60.951 |
| 119.368 | 83.635 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.388 | 1.894 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 310.276 | 284.959 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 27 | 27 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 8.057 | 7.582 |
| 333.747 | 294.463 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 19.401 | 46.466 |
| Umlaufvermögen, gesamt | 472.515 | 424.564 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 616 | 577 |
| D. Aktive latente Steuern | 0 | 158 |
| Aktiva, gesamt | 642.243 | 581.915 |
| Passiva | ||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2024 in Tsd. Euro |
Stand am 31.12.2023 in Tsd. Euro |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 76.603 | 76.603 |
| Eigene Anteile | 0 | -267 |
| Bedingtes Kapital: 0,00 Euro (i.V. 0,00 Euro) | ||
| II. Kapitalrücklage | 61.982 | 59.095 |
| III. Bilanzgewinn | 273.835 | 273.129 |
| Eigenkapital, gesamt | 412.421 | 408.561 |
| B. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 526 | 573 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 537 | 31 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 23.337 | 24.930 |
| 23.873 | 24.961 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Anleihen | 55.000 | 55.000 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.673 | 9.587 |
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 107.401 | 69.666 |
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.521 | 5.066 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 18.298 | 6.739 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.488 | 1.742 |
| Verbindlichkeiten, gesamt | 205.380 | 147.799 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 42 | 21 |
| Passiva, gesamt | 642.243 | 581.915 |
KAPITALFLUSSRECHNUNG (HGB) für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2024
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| Alle Angaben in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Jahresergebnis | 6.394 | 27.665 |
| +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge | - 12.517 | - 9.074 |
| -/+ Sonstige Beteiligungserträge/- Verluste und Ergebnis aus Gewinnabführungs (-)/Verlustübernahme | - 10.082 | -29.759 |
| +/- Ertragsteueraufwand/- ertrag | 4.985 | 6.566 |
| - Ertragsteuerzahlungen | -4.320 | -3.652 |
| + Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens | 925 | 878 |
| + Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 10 |
| +/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen | - 1.088 | 702 |
| +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -44 | -45 |
| +/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | -81.559 | - 91.402 |
| -/+ Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - 13.494 | 157 |
| -/+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | 57.515 | 42.313 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -53.285 | -55.641 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen | - 678 | - 777 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 1.754 | 16.964 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | - 14.496 | - 7.174 |
| + Erhaltene Zinsen | 16.384 | 12.346 |
| +/- Erhaltene Dividenden/Gewinnabführung/ Verlustübernahme | 29.571 | 26.293 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 32.535 | 47.653 |
| + Einzahlung aus der Ausgabe von eigenen Anteilen | 3.594 | 0 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 6.504 | 6.320 |
| - Auszahlung Dividende | - 6.128 | - 6.107 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | - 6.418 | -3.172 |
| - Gezahlte Zinsen | -3.867 | -3.272 |
| - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Ausgabekosten Anleihe) | 0 | 0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -6.315 | -6.231 |
| Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (< = 3 Monate) | -27.065 | -14.219 |
| + Finanzmittel (< = 3 Monate) am Anfang der Periode | 46.466 | 60.685 |
| Finanzmittel am Ende der Periode 1 | 19.401 | 46.466 |
| 1 davon als Sicherheit verpfändet | 3.404 | 2.231 |
Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten"
EIGENKAPITALSPIEGEL (HGB) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
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| Gezeichnetes Kapital | Rücklagen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | Eigene Anteile | Kapitalrücklage | ||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. Euro | Stammaktien | Stammaktien | Summe | nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB | Bilanzgewinn/ -verlust | Gesamteigenkapital |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand zum 1.1.2023 | 76.603 | -267 | 76.337 | 59.095 | 251.571 | 387.003 |
| Kapitalerhöhung/-herabsetzung | ||||||
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.107 | -6.107 |
| Jahresüberschuss 2023 | 0 | 0 | 0 | 0 | 27.665 | 27.665 |
| Stand am 31.12.2023/ 1.1.2024 | 76.603 | -267 | 76.337 | 59.095 | 273.129 | 408.561 |
| Kapitalerhöhung/-herabsetzung | ||||||
| Erwerb/Veräußerung eigener Anteile | 0 | 267 | 267 | 2.887 | 440 | 3.594 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.128 | -6.128 |
| Jahresüberschuss 2024 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.394 | 6.394 |
| Stand zum 31.12.2024 | 76.603 | 0 | 76.603 | 61.982 | 273.835 | 412.421 |
ANLAGENSPIEGEL (HGB) für das Geschäftsjahr 2024
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| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2024 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2024 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.037 | 267 | 0 | 1.304 |
| 1.037 | 267 | 0 | 1.304 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 17.245 | 19 | 0 | 17.265 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 244 | 8 | 0 | 252 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.032 | 373 | 4 | 3.401 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 10 | 0 | 10 |
| 20.521 | 411 | 4 | 20.927 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 149.433 | 14.496 | 1.754 | 162.175 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 797 | 0 | 0 | 797 |
| 150.230 | 14.496 | 1.754 | 162.972 | |
| 171.788 | 15.173 | 1.758 | 185.203 |
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| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2024 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2024 | Stand am 31.12.2024 | Stand am 31.12.2023 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 639 | 86 | 0 | 725 | 579 | 398 |
| 639 | 86 | 0 | 725 | 579 | 398 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 8.864 | 403 | 0 | 9.267 | 7.997 | 8.381 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 163 | 9 | 0 | 172 | 80 | 80 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.332 | 426 | 4 | 2.754 | 646 | 700 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 10 | 0 |
| 11.359 | 838 | 4 | 12.194 | 8.733 | 9.161 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.173 | 0 | 0 | 3.173 | 159.002 | 146.260 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 797 | 797 |
| 3.173 | 0 | 0 | 3.173 | 159.799 | 147.057 | |
| 15.171 | 925 | 4 | 16.092 | 169.111 | 156.616 |
VERBINDLICHKEITENSPIEGEL (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2024
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| Restlaufzeiten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) Art der Verbindlichkeiten | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Gesamtbetrag | Sicherheiten |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Anleihen | 0 | 55.000 | 0 | 55.000 | Keine |
| (0) | (55.000) | (0) | (55.000) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.704 | 853 | 2.116 | 9.673 | 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. 4.170 Tsd. Euro auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2024 sind 3.100 Tsd. Euro in Anspruch genommen. 2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. |
| (6.487) | (767) | (2.334) | (9.587) | ||
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 107.401 | 0 | 0 | 107.401 | Keine |
| (69.666) | (0) | (0) | (69.666) | ||
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.521 | 0 | 0 | 8.521 | Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. |
| (5.066) | (0) | (0) | (5.066) | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 18.298 | 0 | 0 | 18.298 | Keine |
| (6.739) | (0) | (0) | (6.739) | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | Keine | ||||
| davon aus Steuern: 544 Tsd. Euro (i.V. 258 Tsd. Euro) | 6.488 | 0 | 0 | 6.488 | |
| davon aus sozialer Sicherheit: 0,00 Euro (i.V. 0 Tsd. Euro) | (1.742) | (0) | (0) | (1.742) | |
| Gesamtsumme | 147.411 | 55.853 | 2.116 | 205.380 | |
| (89.700) | (55.766) | (2.334) | (147.799) |
ANHANG für das Geschäftsjahr 2024
eingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HRB 110360
A. RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden.
Die Darstellung, die Gliederung, der Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen dem Vorjahr.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) nach der linearen Methode.
Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Gebäude der Gesellschaft werden über 10 bis 50 Jahre abgeschrieben. Für Technische Anlagen und Maschinen beträgt die Bandbreite der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer 5 bis 20 Jahre, für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter bis 800,00 Euro sofort abgeschrieben.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.
Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu ihren Anschaffungskosten, gegebenenfalls zu den niedrigeren Börsenkursen bzw. zu Marktwerten, zum Bilanzstichtag bewertet worden.
Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Umlaufvermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.
Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern ermittelt und sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Im Vorjahr wurde das gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bestehende Ansatzwahlrecht in Bezug auf eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung in Anlehnung an die Vorgehensweise im Konzernabschluss der PNE AG dahingehend ausgeübt, dass eine Aktivierung erfolgt ist. Bei der Ermittlung der latenten Steuerentlastungen werden ggf. bestehende Verlustvorträge i.H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Gewerbesteuer (14,46 %).
B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
I. BILANZ
1. Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Die gesondert dargestellte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Anhangs.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15.379 Tsd. Euro (im Vorjahr: 21.302 Tsd. Euro), Forderungen aus Gewinnabführungen von Tochtergesellschaften in Höhe von 10.034 Tsd. Euro (im Vorjahr: 29.527 Tsd. Euro) und Darlehen in Höhe von 281.255 Tsd. Euro (im Vorjahr: 228.31 1 Tsd. Euro) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 3.608 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5.819 Tsd. Euro) enthalten.
Die Darlehensforderungen haben in Höhe von 207.129 Tsd. Euro (im Vorjahr: 164.917 Tsd. Euro) eine Laufzeit von länger als einem Jahr, alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von 14.174 Tsd. Euro (im Vorjahr: 40.493 Tsd. Euro) ausgewiesen. Es sind Guthaben in Höhe von 3.404 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.231 Tsd. Euro) als Sicherheit für Avalkredite an Kreditinstitute verpfändet.
4. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 1. Januar 2024 betrug 76.603.334,00 Euro (im Vorjahr: 76.603.334,00 Euro), eingeteilt in 76.603.334 (im Vorjahr: 76.603.334) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie.
Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft nicht verändert. Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft daher unverändert 76.603.334,00 Euro, eingeteilt in 76.603.334 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie.
Genehmigtes Kapital
Bei der Gesellschaft besteht derzeit kein Genehmigtes Kapital. Früher durch Schaffung eines Genehmigten Kapitals erteilte Ermächtigungen sind ausgelaufen.
Bedingtes Kapital
Bei der Gesellschaft besteht derzeit kein Bedingtes Kapital. Früher durch Schaffung eines Bedingtes Kapitals erteilte Ermächtigungen sind ausgelaufen.
Eigene Anteile
Bei der Gesellschaft besteht derzeit keine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Eine zu Beginn des Berichtszeitraums noch bestehende, am 22. Mai 2019 von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist am 21. Mai 2024 ausgelaufen. Im Berichtszeitraum haben weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat von der durch die Hauptversammlung am 22. Mai 2019 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht.
Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Die zum Ende des Vorjahres noch gehaltenen 266.803 Aktien (entsprich 0,35 % des Grundkapitals), die die Gesellschaft im Jahr 2018 unter Ausnutzung der seinerzeit bestehenden Ermächtigung auf der Grundlage eines an alle Aktionäre gerichteten Aktienrückkaufangebots erworben hatte, wurden während des Berichtszeitraums veräußert. Die Veräußerung erfolgte im zweiten Quartal 2024 über die Börse und führte bei einem durchschnittlichen Verkaufskurs von ca. 13,48 Euro je Aktie zu einem Verkaufserlös in Höhe von insgesamt ca. 3.594 Tsd. Euro.
Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage ist das Agio der ausgegebenen Aktien sowie der Eigenkapitalanteil von Wandelschuldverschreibungen, aus denen Wandlungsrechte ausgeübt wurden, enthalten. Im Geschäftsjahr 2024 hat sich die Kapitalrücklage um 2.887 Tsd. Euro erhöht. Diese Erhöhung geht auf die im zweiten Quartal 2024 erfolgte Veräußerung der zuvor gehaltenen 266.803 eigenen Aktien zurück.
Bilanzgewinn
Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2024 einen Bilanzgewinn in Höhe von 273.835 Tsd. Euro aus.
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
5. Sonderposten für Investitionszuschüsse
Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt 1.746 Tsd. Euro für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.
Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrundeliegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von 47 Tsd. Euro (im Vorjahr: 47 Tsd. Euro) aufgelöst.
6. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| in Tsd. Euro | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte | 18.151 | 19.737 |
| Tantiemen und Sonderzahlungen | 3.545 | 3.882 |
| Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten | 213 | 571 |
| Urlaub | 605 | 404 |
| Übrige ausstehende Rechnungen | 708 | 281 |
| Berufsgenossenschaft | 21 | 16 |
| Aufsichtsratsvergütung | 46 | 0 |
| Übrige | 48 | 39 |
| 23.337 | 24.930 |
7. Anleihen
Unternehmensanleihe 2022/2027
Zur Verbesserung ihrer Finanzierungsstrukturen und zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und internen Wachstums sowie für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE AG im Juni 2022 eine Unternehmensanleihe im Volumen von 55 Mio. Euro begeben. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2022/2027 sind seit dem 23. Juni 2022 in den Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.
Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2022/2027 werden mit Wirkung vom 23. Juni 2022 (einschließlich) bis zum 23. Juni 2027 (ausschließlich) bezogen auf ihren Nennbetrag mit 5 Prozent p.a. verzinst. Die Zinsen sind jährlich nachträglich jeweils am 23. Juni eines jeden Jahres zahlbar. Nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen kann sich der Zinssatz abhängig von der Eigenkapitalquote, die sich aus der Konzernbilanz der Gesellschaft ergibt, um 0,5 Prozentpunkte erhöhen.
Sofern nicht zuvor ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 23. Juni 2027 zum Nennbetrag zurückzuzahlen. Gemäß den Anleihebedingungen hat die PNE AG jedoch unter anderem das Recht, frühestens ab dem 23. Juni 2025 Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von mindestens 5 Mio. Euro vorzeitig zurückzuzahlen, wobei in einem solchen Fall der Rückzahlungsbetrag höher als der Nennbetrag ist.
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 50 Prozent oder mehr Stimmrechte entfallen.
8. Verbindlichkeiten
Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten und Anleihen sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1 1.295 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.509 Tsd. Euro) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.003 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5.230 Tsd. Euro) ausgewiesen.
9. Latente Steuern
Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vorräten und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.
Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Gewerbesteuer (14,46 %).
Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. 2022 ergab sich durch die Berücksichtigung der steuerlichen Verlustvorträge ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB 2022 aktiviert und 2024 in Höhe von 158 Tsd. Euro (Körperschaftsteuer) sowie 0 Tsd. Euro (Gewerbesteuer) jeweils vollständig verbraucht. In 2024 wurde der Überhang an aktiven latenten Steuern, resultierend aus den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.
Die Erträge bzw. Aufwendungen aus der Aktivierung bzw. dem Verbrauch latenter Steuern hatten einen entsprechenden Effekt auf den Bilanzgewinn.
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| in Tsd. Euro | aktive latente Steuern 31.12.2024 | passive latente Steuern 31.12.2024 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 |
| Vorräte | 0 | -4 |
| Übrige Aktiva | 0 | 0 |
| Sonstige Rückstellungen | 4 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 0 | 0 |
| 4 | -4 | |
| Verlustvorträge | 158 | 0 |
| Entnahme aus Genussrechtskapital | 0 | 0 |
| Wertberichtigungen auf Verlustvorträge | 0 | 0 |
| 162 | -4 | |
| Saldierungsfähiger Anteil | -4 | 4 |
| Latente Steuern | 158 | 0 |
II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt verteilen:
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| in Tsd. Euro | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Erlöse mit verbundenen Unternehmen | 84.618 | 75.310 |
| Planung, Errichtung und Verkauf von | ||
| - Onshore-Windparkprojekten | 13.903 | 808 |
| - Offshore-Windparkprojekten | 0 | 192 |
| Stromerzeugung | 1.429 | 771 |
| Übrige | 1.811 | 259 |
| 101.761 | 77.340 |
Sämtliche Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr, im Inland erzielt.
2. Sonstige betriebliche Erträge
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten:
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| in Tsd. Euro | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen | 0 | 5.000 |
| Erträge aus Weiterberechnungen | 1.278 | 3.448 |
| Periodenfremde Erträge | 3.628 | 2.982 |
| Erträge aus Schadenersatz | 0 | 673 |
| Erträge aus der Auflösung "Investitionszuschuss" | 47 | 47 |
| Übrige (z.B. Sachbezug für die Kfz-Nutzung) | 845 | 910 |
| 5.798 | 13.060 |
Die Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen beinhalteten im Vorjahr die eingegangene Meilensteinzahlung aus dem früheren Verkauf des Offshore-Projekts "Atlantis I" in Höhe von 5.000 Tsd. Euro.
Die periodenfremden Erträge in Höhe von 3.628 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.982 Tsd. Euro) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 3.617 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.168 Tsd. Euro) sowie die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen bzw. Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 6 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.573 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von 0 Tsd. Euro (im Vorjahr: 12 Tsd. Euro).
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 45 Tsd. Euro (im Vorjahr: 84 Tsd. Euro)im Zusammenhang mit Wertpapierabrechnungen für Vorjahre sowie die Aufwendungen aus der Zuführung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 138 Tsd. Euro (im Vorjahr: 128 Tsd. Euro) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerordentliche Abschreibungen von Projektrechten in Höhe von 3.740 Tsd. Euro (im Vorjahr: 0 Tsd. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von 2 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5 Tsd. Euro).
4. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf verbundene Unternehmen und veränderten sich im Wesentlichen aufgrund der niedrigeren Gewinnabführung der PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormals: WKN GmbH), Husum, gegenüber dem Vorjahr auf 10.050 Tsd. Euro (im Vorjahr: 29.538 Tsd. Euro).
5. Erträge aus Beteiligungen
Die Erträge aus Beteiligungen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von 1 6.005 Tsd. Euro (im Vorjahr: 11.918 Tsd. Euro) verbundene Unternehmen.
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von 556 Tsd. Euro (im Vorjahr: 197 Tsd. Euro) verbundene Unternehmen.
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Reduzierung der aktiven latenten Steuern in Höhe von 158 Tsd. Euro (im Vorjahr: 3.299 Tsd. Euro) enthalten.
C.SONSTIGE ANGABEN
1. Beteiligungsverhältnisse
Die gesondert dargestellten Beteiligungsverhältnisse sind integraler Bestandteil des Anhangs und zeigen, an welchen Unternehmen die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB hält oder ein solcher Anteil von einer Person für Rechnung der Kapitalgesellschaft gehalten wird.
2. Personal
Im Berichtsjahr waren bei der PNE AG durchschnittlich 261 Mitarbeiter (im Vorjahr: 224 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände):
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| 2024 | 2023 | |
|---|---|---|
| Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE AG) | 35 | 31 |
| Angestellte | 222 | 190 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 4 | 3 |
| 261 | 224 |
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing - und Mietverträgen in Höhe von 7.572 Tsd. Euro (im Vorjahr: 6.827 Tsd. Euro), die in Höhe von 1.896 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.681 Tsd. Euro) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben. Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften werden nicht gesehen.
Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:
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| in Tsd. Euro | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Diverse Windkraft- und Photovoltaikprojekte | 64.630 | 94.841 |
| Sonstige | 122 | 122 |
| 64.752 | 94.963 |
Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von 64.630 Tsd. Euro (im Vorjahr: 94.841 Tsd. Euro) auf verbundene Unternehmen. Von den Haftungsverhältnissen sind Bürgschaften in Höhe von 0 Tsd. Euro (im Vorjahr: 21.641 Tsd. Euro) für Windenergieanlagenbestellungen ausgestellt worden.
Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaften wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.
Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten in Höhe von netto 43.416 Tsd. Euro (im Vorjahr: 83.200 Tsd. Euro).
4. Deutscher Corporate Governance Kodex
Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, inwieweit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.
Die letzte Entsprechenserklärung wurde im September 2024 abgegeben.
Die Entsprechenserklärung ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.
5. Derivative Finanzinstrumente
Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.
6. Honorare für den Abschlussprüfer
Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 202 beträgt:
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| in Tsd. Euro | |
|---|---|
| a) Abschlussprüfungsleistungen | 589 1 |
| b) Andere Bestätigungsleistungen | 0 |
| c) Steuerberatungsleistungen | 0 |
| d) Sonstige Leistungen | 0 |
| 589 |
1 Davon für das vorherige Geschäftsjahr: 0 Tsd. Euro
Das Honorar für Abschlussprüferleistungen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betraf vor allem die Prüfung des Jahresabschlusses und die Prüfung des Konzernabschlusses, die Prüfung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts sowie eine prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts.
7. Organe
Aufsichtsrat
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| ― | Herr Per Hornung Pedersen, Flensburg, selbstständiger Unternehmensberater (Vorsitzender) (bis zum 31. Juli 2024) |
| ― | Herr Christoph Oppenauer, Frankfurt am Main, Asset Management Officer bei Morgan Stanley Infrastructure Partners, Frankfurt am Main (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Frau Dr. Susanna Zapreva, Wien, Vorstand der VERBUND AG, Vorstandsmitglied, Wien, Österreich |
| ― | Frau Roberta Benedetti, Mailand, Italien, selbstständige Unternehmensberaterin im Energiesektor |
| ― | Herr Marcel Egger, Apensen, Mitglied der Gruppengeschäftsführung der EUROGATE-Gruppe |
| ― | Herr Alberto Donzelli, Executive Director/Managing Director bei Morgan Stanley Infrastructure Partners, London, Vereinigtes Königreich |
| ― | Herr Marc van't Noordende, Director Longview Management Services, Leiden, Niederlande (Vorsitzender im Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 31. Dezember 2024) |
| ― | Herr Dirk Simons, Ratingen, selbstständiger Unternehmensberater (seit dem 1. November 2024, Vorsitzender seit dem 1. Januar 2025) |
Herr Per Hornung Pedersen ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Suzlon Energy Ltd., Mumbai, Indien |
| ― | Sea Tower AS, Oslo, Norwegen |
| ― | Swire Energy Services, London, Vereinigtes Königreich |
Herr Christoph Oppenauer ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Aufsichtsrat der Tele Columbus AG, Berlin |
Frau Dr. Susanna Zapreva ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Aufsichtsrat der CropEnergies, Mannheim (bis zum 31. August 2024) |
| ― | Aufsichtsrat der Salzgitter AG (seit dem 25. Mai 2024) |
Frau Roberta Benedetti ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Societa Gasdotti Italia S.p.A., Mailand, Italien |
| ― | Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Rubicon S.p.A., Mailand, Italien (bis zum 28.Juni 2024) |
| ― | Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Enura S.p.A., Mailand, Italien |
| ― | Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, REC Silicon ASA, Lysaker, Norwegen (bis zum 15. Mai 2024) |
| ― | Vorsitzende des Verwaltungsrats, unabhängig nicht exekutiv, Innovo Renewables S.p.A., Mailand, Italien |
| ― | Vorsitzende des Verwaltungsrats, unabhängig nicht exekutiv, Academo S.r.l., Mailand, Italien (seit dem 6. Mai 2024) |
Herr Marcel Egger ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Mitglied des Board of Directors (konzerninterne Mandate der EUROGATE-Gruppe) der: |
| ― | NTB North Sea Terminal Bremerhaven GmbH & Co, Bremerhaven |
| ― | MSC Gate Bremerhaven GmbH & Co. KG, Bremerhaven |
| ― | EUROGATE Container Terminal Limassol Limited, Limassol, Zypern |
Herr Alberto Donzelli ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | AUC Group LLC, Board Member, Delaware, USA |
| ― | Marlin Water Solutions Company, Board Member, Delaware, USA |
| ― | Tarpon Water Solutions LTD, Board Member, British Virgin Islands, USA |
| ― | Yellowfin Water Solutions Company, Board Member, Delaware, USA |
| ― | Seven Seas Water Solutions USA LLC, Board Member, Delaware, USA |
| ― | Larus Holding Limited, Board Member, Hamilton, Bermuda |
| ― | Hoegh LNG Limited, Board Member, Hamilton, Bermuda |
| ― | North Haven Infrastructure Holdings III Ltd., Board Member, London, Vereinigtes Königreich (bis zum 30. April 2024) |
| ― | North Haven Infrastructure Holdings IV Ltd., Board Member, London, Vereinigtes Königreich (bis zum 30. April 2024) |
| ― | Railbid S.R.L., Board Member, Rom, Italien (seit dem 29. August 2024) |
| ― | Salcef Group S.p.A., Board Member, Rom, Italien (seit dem 2. September 2024) |
Herr Marc van't Noordende ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
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| ― | Aufsichtsratsvorsitzender Tele Columbus AG, Berlin |
Die gewährte Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2024 rd. 397 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 453 Tsd. Euro) betragen, davon rd. 332 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 380 Tsd. Euro) fixe Vergütung und rd. 65 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 73 Tsd. Euro) Sitzungsgelder.
Vorstand
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| ― | Herr Markus Lesser, Korschenbroich (Vorsitzender) (bis zum 31. Juli 2024) |
| ― | Herr Jörg Klowat, Cuxhaven (Finanzvorstand) (bis zum 31. März 2024) |
| ― | Herr Harald Wilbert, Hamburg (Mitglied des Vorstands bis zum 31. März 2024 / Finanzvorstand seit dem 1. April 2024) |
| ― | Herr Per Hornung Pedersen, Flensburg (Vorsitzender im Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 12.Januar 2025) |
| ― | Herr Roland Stanze, Cuxhaven (Operativer Vorstand) (seit dem 1. August 2024) |
| ― | Herr Heiko Wuttke, Hamburg, (Vorsitzender) (seit dem 13. Januar 2025) |
Den Mitgliedern des Vorstandes wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024 Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB in Höhe von 2.036 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.262 Tsd. Euro) gewährt. Den ehemaligen Mitgliedern des Vorstandes wurden im Geschäftsjahr 2024 Gesamtbezüge von 434 Tsd. Euro (im Vorjahr: 0 EUR) gewährt.
Die Vorstände der Gesellschaft halten am 31. Dezember 2024, wie zum Vorjahreszeitpunkt, keine Aktien der Gesellschaft.
8. Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG/Mitteilungen nach § 33 Abs. 1 WpHG
Seit dem 1. Januar 2024 erhielt die PNE AG die folgenden Mitteilungen über Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt und nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind:
Raphael Kain (Samson Rock Event Driven Master Fund Limited), hat uns am 11. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 8. Januar 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,16 % (das entspricht 6.250.832 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 12. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 10. Januar 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,74 % (das entspricht 4.397.031 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 11. Januar 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 3,53 % (das entspricht 2.704.098 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 2. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 30. Januar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,68 % (das entspricht 3.585.036 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 5. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 31. Januar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,92 % (das entspricht 3.002.851 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 7. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 2. Februar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,70 % (das entspricht 3.600.357 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 14. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. März 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,58 % (das entspricht 3.508.433 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. März 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,05 % (das entspricht 3.868.468 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 18. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. März 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 4,33 % (das entspricht 3.316.924 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 22. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. März 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 3,78 % (das entspricht 2.895.606 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 2. Mai 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 30. April 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,31 % (das entspricht 4.067.637 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 13. Mai 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Mai 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,26 % (das entspricht 4.029.335 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 10. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 5. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,31 % (das entspricht 4.067.637 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 11. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 6. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,33 % (das entspricht 4.082.958 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 13. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 7. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,27 % (das entspricht 4.803.029 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 17. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,47 % (das entspricht 4.956.236 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 19. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,00 % (das entspricht 4.596.200 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 20. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,43 % (das entspricht 4.925.594 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 24. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 26. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,72 % (das entspricht 4.381.711 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 28. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,50 % (das entspricht 4.979.21 7 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 28. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 25. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 5. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 3. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,30 % (das entspricht 4.826.010 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 8. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 2. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 8. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 3. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,59 % (das entspricht 5.048.160 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 12. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 11. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,49 % (das entspricht 4.205.523 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 16. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,30 % (das entspricht 4.826.010 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 24. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 19. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,43 % (das entspricht 4.925.594 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 26. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 22. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,39 % (das entspricht 4.894.953 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 29. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 23. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,11 % (das entspricht 4.680.464 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,10 % (das entspricht 4.672.803 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 1. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 26. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,04 % (das entspricht 4.626.841 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,38 % (das entspricht 4.121.259 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. August 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,21 % (das entspricht 4.757.067 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. August 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 15. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,33 % (das entspricht 4.082.958 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 23. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 27. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,17 % (das entspricht 3.194.359 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 23. August 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,61 % (das entspricht 3.531.414 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 26. August 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 22. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,17 % (das entspricht 4.726.426 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 26. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,69 % (das entspricht 4.358.730 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 2. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,47 % (das entspricht 3.424.169 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 3. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 28. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,38 % (das entspricht 4.887.293 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 19. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. September 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,90 % (das entspricht 6.051.663 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Raphael Kain (Samson Rock Event Driven Master Fund Limited), hat uns am 23. September 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. September 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 10,03 % (das entspricht 7.683.314 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Samson Rock Event Driven Fund Limited, hat uns am 23. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. September 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 10,03 % (das entspricht 7.683.314 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Florian Schuhbauer (Active Ownership Fund SICAV SIF SCS), hat uns am 7. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 1. Oktober 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,01 % (das entspricht 1 0.732.127 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Klaus Röhrig (Active Ownership Fund SICAV SIF SCS), hat uns am 7. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 1. Oktober 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,01 % (das entspricht 1 0.732.127 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,55 % (das entspricht 5.017.518 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 10. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,59 % (das entspricht 4.282.126 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 4. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 31. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,87 % (das entspricht 4.496.616 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 6. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 4. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,19 % (das entspricht 4.741.746 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 12. November 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 6. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,96 % (das entspricht 6.097.625 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 13. November 2024 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 7. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,30 % (das entspricht 6.358.077 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 10. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 4. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,07 % (das entspricht 6.181.889 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 11. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 5. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,20 % (das entspricht 6.281.473 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 23. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,18 % (das entspricht 6.266.153 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 14. Januar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Januar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,27 % (das entspricht 6.335.096 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 17. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,13 % (das entspricht 4.695.784 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Morgan Stanley, hat uns am 18. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 50 % überschritten hat und zu diesem Tag 50,07 % (das entspricht 38.355.289 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 19. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,60 % (das entspricht 6.587.887 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 18. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,09 % (das entspricht 4.665.143 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 19. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 17. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 20. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 17. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,58 % (das entspricht 6.572.566 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 18. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,10 % (das entspricht 4.672.803 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 24. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 19. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,48 % (das entspricht 6.495.963 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 25. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,61 % (das entspricht 6.595.547 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 25. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,09 % (das entspricht 4.665.143 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 27. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,37 % (das entspricht 5.645.666 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
JPMorgan Chase & Co., hat uns am 3. März 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,32 % (das entspricht 4.841.331 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
Union Investment, hat uns am 13. März 2025 nach § 33 Abs. 1WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. März 2025 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,70 % (das entspricht 3.600.356 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt.
9. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2024
Die Vorstände der Gesellschaft hielten am 31. Dezember 2024, wie zum Vorjahreszeitpunkt, keine Aktien der Gesellschaft.
Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielt am 31. Dezember 2024 Herr Marcel Egger 4.500 Aktien der Gesellschaft.
Dies sind für Vorstand und Aufsichtsrat zusammen insgesamt 4.500 Aktien der Gesellschaft.
10. Konzernabschluss
Die PNE AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister veröffentlicht wird.
11. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Es gab keine Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nach Ende des Berichtszeitraums
12. Ergebnisverwendungsvorschlag
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn der PNE AG in Höhe von 273.835.042,55 Euro eine Dividende in Höhe von 0,04 Euro sowie eine Sonderdividende in Höhe von 0,04 Euro für das Geschäftsjahr 2024 je dividendenberechtigter Stückaktie des Geschäftsjahres 2024 auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Cuxhaven, 21. März 2025
Der Vorstand der PNE AG
gez. Heiko Wuttke, Vorstandsvorsitzender
gez. Harald Wilbert Vorstand Finanzen
gez. Roland Stanze Operativer, Vorstand
gez. Per Hornung, Vorstand
AUFSTELLUNG DER BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE IM SINNE DES § 271 ABS. 1 HGB (DIREKTE ODER INDIREKTE BETEILIGUNGEN) zum 31. Dezember 2024
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| Gesellschaft | Sitz | Beteiligungsquote (%) |
Eigenkapital Mio. Euro |
Jahresergebnis Mio. Euro |
|---|---|---|---|---|
| 1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 1,1 | 0 1 |
| 2 PNE Biomasse GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,2 | 0 1 |
| 3 PNE WIND Netzprojekt GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,9 | 0 1,3 |
| 4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0,1 | 0 1 |
| 5 PNE WIND Grundstücks GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,3 | 0 1 |
| 6 PNE WIND Atlantis II GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -0,0 | 0 1 |
| 7 PNE WIND Atlantis III GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -0,0 | 0 1 |
| 8 PNE WIND Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,1 | 0 1 |
| 9 energy consult GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,3 | 0 1, 3 |
| 10 energy consult Prüfgesellschaft GmbH | Husum | 100,00 | 0,2 | 0 1,7 |
| 11 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 9,6 | 1 1 |
| 12 PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 5,2 | 0 1 |
| 13 PNE WIND Park Schlenzer GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 2,0 | 0 1 |
| 14 PNE WIND Park Wahlsdorf GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 8,9 | 1 1 |
| 15 PNE WIND Park XVI GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 1,0 | 0 1 |
| 16 PNE WIND Park XIX GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 6,3 | 0 1 |
| 17 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -0,0 | 0 1 |
| 18 PNE WIND Ausland GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -104,7 | -75 1 |
| 19 PNE Canada Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | 2,7 | -2 1 |
| 20 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | -1,5 | -1 1 |
| 21 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | -4,6 | -1 1 |
| 22 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | -1,3 | 0 1 |
| 23 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | -1,2 | 0 1 |
| 24 PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | -1,2 | 0 1 |
| 25 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | -2,2 | 0 1 |
| 26 PNE WIND Bulgaria EOOD | Sofia, Bulgarien | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 27 PNE Santa Cruz GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -3,5 | -4 1 |
| 28 PNE Central America I GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -1,0 | -1 1 |
| 29 Pure New Energy LATAM S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -1,7 | 0 1 |
| 30 Santa Cruz Wind S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -2,5 | -1 1 |
| 31 Altiplano Power S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -0,3 | 0 1 |
| 32 Los Pinos Power S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -0,3 | 0 1 |
| 33 Las Honduras S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -0,1 | 0 1 |
| 34 Los Manglares Power S.A. | Panama-Stadt, Panama | 100,00 | -0,1 | 0 1 |
| 35 HKW Silbitz GmbH & Co. KG | Silbitz | 100,00 | 1,4 | -1 1 |
| 36 PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormal: WKN GmbH) | Husum | 100,00 | 62,5 | 0 1,3 |
| 37 WKN Italia s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 1,2 | -3 1 |
| 38 Aero Sol s.r.l | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 39 ATS Energia s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 0,0 | 0 1 |
| 40 WKN France S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 4,6 | 3 1 |
| 41 Sevivon Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -35,4 | -9 1 |
| 42 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | -0,4 | 0 1 |
| 43 NordStrom New Energy GmbH | Husum | 100,00 | 0,8 | 0 1,4 |
| 44 NordStrom Solar GmbH | Husum | 100,00 | 0,6 | 0 1 |
| 45 BGZ Fondsverwaltung GmbH | Husum | 100,00 | 0,2 | 0 1,4 |
| 46 Windpark Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 91,03 | -0,1 | 0 1 |
| 47 Windpark Pülfringen GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -2,5 | 1 1 |
| 48 PNE WIND West Europe GmbH | Husum | 100,00 | 11,3 | - 1 1 |
| 49 PNE WIND West Europe Verwaltungs GmbH | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 50 PNE Power Generation GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 5,8 | 2 1 |
| 51 PNE WIND Türkei HoldCo I GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -2,9 | - 6 1 |
| 52 Pavana GmbH | Husum | 100,00 | 4,7 | 2 1 |
| 53 WKN Windpark Kittlitz III GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 5,3 | 2 1 |
| 54 WKN Wertewind Betriebsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 0,1 | - 1 1 |
| 55 WKN Wertewind Verwaltungs GmbH | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 56 WKN WERTEWIND Windpark Langstedt GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 3,3 | 0 1 |
| 57 WKN WERTEWIND Windpark Lentföhrden GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 2,3 | 0 1 |
| 58 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG | Husum | 100,00 | 1,5 | 0 1 |
| 59 PNE WIND Park XVIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 60 PNE WIND Park XVII GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 7,7 | - 1 1 |
| 61 SAS Parc Eolien d'Ermenonville de la Grande | Nantes, Frankreich | 100,00 | 0,0 | 11 1 |
| 62 Sachsenkraft Plus GmbH | Dresden | 50,50 | 0,2 | 0 1 |
| 63 WKN Windpark Zahrenholz GmbH und Co. KG | Husum | 100,00 | 7,5 | 0 1 |
| 64 PNE WIND Park XXIV GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 6,8 | 0 1 |
| 65 PNE WIND Park XXV GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 7,0 | 0 1 |
| 66 PNE WIND Park XXVII GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 6,6 | 0 1 |
| 67 PNE WIND Park XXIX GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 2,1 | 0 1 |
| 68 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Eins GmbH Co. KG | Husum | 100,00 | 1,8 | 0 1 |
| 69 WKN WERTEWIND Windpark Holstentor GmbH Co. KG | Husum | 100,00 | 3,3 | - 1 1 |
| 70 Energy Consult Polska Sp.z.o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | 0,5 | 0 1 |
| 71 Energy Consult Sverige AB | Malmö, Schweden | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 72 PNE RO PV Holding S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | 12,7 | 2 1 |
| 73 PNE Portfolio 2 GmbH | Husum | 100,00 | 39,8 | - 1 1 |
| 74 PNE Portfolio 2 Verwaltungs GmbH | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 75 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Hamwarde KG | Husum | 100,00 | 3,8 | - 1 1 |
| 76 Pavana Polska Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | 0,6 | 0 1 |
| 77 PNE WIND Park XXVIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 9,1 | - 1 1 |
| 78 PNE WIND Park XXXI GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,3 | 0 1 |
| 79 Coliaenergia ESPANA, S.L. | Albacete, Spanien | 51,00 | 1,3 | 1 1 |
| 80 Garmo Renovables 2020 IV, S.L. | Albacete, Spanien | 100,00 | 1,1 | 0 1 |
| 81 Garmo Renovables 2020 V, S.L. | Albacete, Spanien | 100,00 | 0,4 | 0 1 |
| 82 Garmo Renovables 2020 I, S.L. | Albacete, Spanien | 51,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 83 Garmo Renovables 2020 III, S.L. | Albacete, Spanien | 50,00 | 0,0 | 0 1 |
| 84 PNE WIND Park XXII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,4 | 0 1 |
| 85 WKN WERTEWIND WP Heidmoor GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 12,6 | - 1 1 |
| 86 PNE WIND Park XXI GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 87 PNE WIND Park XXIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 88 PNE Windpark Großer Mittelberg GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 89 PNE Offshore Lettland GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,6 | 0 1 |
| 90 WKN Windpark Stuvenborn GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 4,1 | 0 1 |
| 91 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG | Husum | 100,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 92 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Zwei GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 8,7 | 0 1 |
| 93 WKN Windpark Neu Benthen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 1 |
| 94 PNE Windpark Sundern-Allendorf GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | - 0,0 | 0 1 |
| 95 WKN Ausland GmbH | Husum | 100,00 | 0,3 | 0 1 |
| 96 PNE Offshore Vietnam Eins GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 0,1 | 0 1 |
| 97 Energy consult France SAS | Nantes, Frankreich | 100,00 | 0,1 | 0 1 |
| 98 PARC EOLIEN DE SAINT-AUBIN-DU-PLAIN S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | - 0,3 | 0 1 |
| 99 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Drei GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 7,6 | 0 5 |
| 100 WKN Windpark Gebstedt GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 101 SEVIVON Renewables 1 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 102 SEVIVON Renewables 2 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 103 SEVIVON Renewables 3 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 104 Res Project 7 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 105 Res Project 12 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 106 Res Project 16 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 107 Res Project 17 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 108 Res Project 18 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 109 Res Project 22 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | -0,0 | 0 5 |
| 110 Solar PV 1 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 111 Solar PV 15 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 112 Solar PV 16 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 113 Solar PV 20 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 114 PARC EOLIEN DES CHAUMES CARREES S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | -0,5 | 0 5 |
| 115 WKN Windpark Zinndorf III GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 0,0 | 0 5 |
| 116 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH | Cuxhaven | 25,00 | 0,0 | 0 1 |
| 117 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 25,00 | 0,0 | 0 1 |
| 118 Windpark Altenbruch GmbH | Cuxhaven | 50,00 | 1,0 | 0 1 |
| 119 Kurzeme Offshore. SIA | Marupe, Lettland | 50,00 | 0,0 | 0 2 |
| 120 Bitbloom Ltd | Bristol, England | 51,00 | -1,2 | -1 2 |
| 121 Alderson Renewable Energy Corporation | Alberta, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 122 Walker Creek Wind, LLC | Saskatoon, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 123 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. | Ankara, Türkei | 50,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 124 PNE Hon Trau Mot, LLC | Binh Dinh, Vietnam | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 125 PNE RO Solar 3 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 126 PNE RO STAR ENERGY 14 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 127 PNE RO Sunrise 4 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 128 PNE RO SUNLIGHT 6 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 129 PNE RO SUNLAND 8 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 130 PNE RO SUNSPOT 9 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 131 PNE RO Sun POWER 11 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 132 PNE RO SUN VALLEY 15 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 133 PNE RO SUNSHINE 16 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 134 PNE RO SOLARCITY 17 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 135 PNE RO MEGA POWER 18 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 136 PNE RO GREEN ENERGY 26 S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 137 PNE RO PV Holding SRL | Bukarest, Rumänien | 80,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 138 PNE RO SOLAR SYSTEM 24 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 139 PNE RO SOLAR ZONE 22 S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 140 PNE RO SUN PARK 23 S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 141 PNE RO SUNNY FIELDS 25 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 142 PNE RO Solaris 20 | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 143 PNE RO Solartech 19 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 144 PNE RO Sungold 21 SRL | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 145 Northland Power Mihai Viteazu S.R.L. (vormals S.C. PNE WIND MVI SRL) | Bukarest, Rumänien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 146 Black Diamond Renewable Energy Corporation | Calgary, Alberta, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 147 WKN PE Piombino s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 74,90 | k.A. | k.A. 5 |
| 148 WKN PE Polidon s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 149 POCRI Energy S.A. | Ciudad de Panama, Panama | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 150 ANTÓN Energy S.A. | Ciudad de Panama, Panama | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 151 EL COCO Energy S.A. | Ciudad de Panama, Panama | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 152 EL ENCANTO Energy S.A. | Ciudad de Panama, Panama | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 153 PNE WIND Park Nordleda B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 154 PNE WIND Park XIV GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 155 PNE WIND Park XV GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 156 PNE WIND Park XX GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 157 PNE Windpark Gardelegen Repowering GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 158 PNE Windpark Herzhausen GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 159 PNE Windpark Schellin Repowering I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 160 PNE Windpark Seelow-Repowering GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 161 PNE Windpark Odensachsen GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 162 PNE Windpark Welsche Lied GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 163 PNE Windpark Mümling-Grumbach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 164 PNE Solar Park I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 165 PNE Solar Park II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 166 PNE Solar Park III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 167 PNE Windpark Kemberg IV GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 168 PNE Windpark Schenklengsfeld III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 169 PNE Windpark Sontra II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 170 PNE Windpark Bosseborn GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 171 PNE Windpark Holzthaleben II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 172 PNE Windpark Kuhstedt III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 173 PNE Windpark Helenenberg Repowering I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 174 PNE Windpark Alt Golm GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 175 PNE Windpark Am Heilborn GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 176 PNE Windpark Balver Wald GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 177 PNE Windpark Erxleben-Repowering GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 178 PNE Windpark Hassendorf- Repowering GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 179 PNE Windpark Mangelsdorf-Repowering GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 180 PNE PV Niederkrüchten GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 181 PNE PV Sievern GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 182 PNE New Energy Offshore Vietnam, LLC | Ho Chi Minh City, Vietnam | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 183 WKN Turkey GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 184 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 185 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 186 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 187 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 188 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 189 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 190 WKN Windpark Zinndorf II GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 191 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 192 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 193 WKN Windpark Karstädt IV GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 194 WKN Windpark Parum Dümmer GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 195 WKN WERTEWIND Windpark Gresse GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 196 WKN Windpark Woltersdorf II GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 197 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 198 REE GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 199 GREENWIND GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 200 Innovative Wind Concepts GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 201 WKN Portfoliomanagement I GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 202 PNE Portfolio 3 GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 203 PNE Portfolio 3 Verwaltungs GmbH | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 204 WKN Windpark Gerdshagen II GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 205 WKN Windpark Wulfsdorf A GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 206 WKN Windpark Wulfsdorf B GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 207 WKN Windpark Zinndorf IV GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 208 PNE Windpark WP Holzhäuser Berg GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 209 PNE Windpark WP Schlalach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 210 Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG | Silbitz | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 211 WKN Windpark Gerdshagen II GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 212 WKN Windpark Gresse GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 213 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 214 Windfarm Polska V Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 215 Windfarm Zomar Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 74,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 216 SEVIVON Renewables 4 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 217 SEVIVON Renewables 7 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 218 SEVIVON Renewables 8 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 219 SEVIVON Renewables 9 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 220 SEVIVON Renewables 10 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 221 PV Krzecin Sp. zo.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 222 Sevivon Windpark 3 Sp.z o.o | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 223 Sevivon Windpark 4 Sp.z o.o | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 224 Res Project 1 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 225 Res Project 2 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 226 Res Project 3 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 227 Res Project 4 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 228 Res Project 5 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 229 Res Project 6 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 230 Res Project 8 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 231 Res Project 9 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 232 Res Project 10 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 233 Res Project 11 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 234 Res Project 13 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 235 Res Project 14 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 236 Res Project 15 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 237 Res Project 19 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 238 Res Project 20 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 239 Res Project 21 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 240 Res Project 23 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 241 Res Project 24 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 242 Res Project 25 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 243 Res Project 26 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 244 Res Project 27 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 245 Res Project 28 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 246 Res Project 29 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 247 Res Project 30 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 248 Res Project 31 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 249 Res Project 32 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 250 Res Project 33 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 251 Res Project 34 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 252 Res Project 35 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 253 Res Project 36 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 254 Res Project 37 Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 255 Solar PV 5 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 256 Solar PV 6 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 257 Solar PV 7 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 258 Solar PV 8 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 259 WKN PE Polidon s.r.l. (i.L) | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 260 WKN PE Piombino s.r.l. (i.L) | Mailand, Italien | 74,90 | k.A. | k.A. 5 |
| 261 Solar PV 9 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 262 Solar PV 17 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 263 Solar PV 18 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 264 Solar PV 19 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 265 Solar PV 21 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 266 Solar PV 22 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 267 Solar PV 23 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 268 Solar PV 24 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 269 Solar PV 25 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 270 Solar PV 26 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 271 Solar PV 27 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 272 Solar PV 28 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 273 Solar PV 29 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 274 Solar PV 30 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 275 Solar PV 31 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 276 Solar PV 32 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 277 Solar PV 33 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 278 Solar PV 34 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 279 Solar PV 35 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 280 Solar PV 36 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 281 Solar PV 37 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 282 Solar PV 38 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 283 Solar PV 39 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 284 Solar PV 40 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 285 Solar PV 41 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 286 Solar PV 42 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 287 Solar PV 43 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 288 Solar PV 44 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 289 Solar PV 45 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 290 Solar PV 46 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 291 Solar PV 47 S.r.l. | Mailand, Italien | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 292 SAS la Haie Perron | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 293 SAS Parc Eolien de La Fosse Descroix | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 294 SAS Parc Eolien de Pierre-Morains | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 295 SAS Parc Eolien de Vill'Aire | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 296 SAS Parc Eolien des Hauts Poiriers | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 297 Parc Eolien de Monts de Châlus S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 298 SAS Parc Eolien de la Cote des Moulins | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 299 SAS Parc Eolin de la Coutanciere | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 300 AIRE PARC S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 301 PARC EOLIEN DE CHABROL S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 302 PARC EOLIEN DE LA VALLEE BLEUE S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 303 PARC EOLIEN DE L'ARGONNE MEUSIENNE S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 304 PARC EOLIEN DE SAINT PALAIS S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 305 Parc solaire d'Usseau S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 306 Parc Eolien des Grenouillettes S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 307 Parc Eolien de la Vève SAS | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 308 Parc Solaire de Trotte Baril | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 309 Parc Solaire de Faverolles | Nantes, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 310 Pilger Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 311 Climax Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 312 Watson Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 313 Wadena Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 314 Eston Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 315 Whiska Wind Farm Inc. | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 316 Buffalo Gap Renewable Energy Corporation | New Brunswick, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 317 Netzanschluss Genthin GbR | Nielebock | 52,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 318 ATS Energia PE Valle s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 52,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 319 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 320 Highlands North Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 321 Highlands South Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 322 Highlands Central Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 323 Paulputs Wind Energy Facility South (RF) (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 324 Paulputs Wind Energy Facility North (RF) (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 325 Soutrivier Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 326 Kwezi Solar PV (RF) Pty Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 327 Canopus Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 328 Doringbaai Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd) | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 329 Bonsmara Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 330 Lengana Solar PV (RF) (PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 331 Brandberg Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 332 Khauta West Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 333 Taaibos North Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 334 Khauta e Nyane Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 335 Soutrivier Central Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 336 Khauta North Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 337 Soutrivier South Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 338 Soutrivier North Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 339 Taaibos South Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 340 Khauta South Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 341 Kabbo Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 342 Seelo Alpha Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 343 Seelo Beta Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 344 Seelo Charlie Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 345 Phadima Solar PV (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 346 Ukhanda Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 347 Highveld Solar PV (RF) PTY) LTD | Wilderness, Südafrika | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 348 Coronach Renewable Energy Inc. | Saskatchewan, Kanada | 100,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 349 Windpark Köhlen GmbH | Oldenburg | 50,00 | 1,3 | 0 2 |
| 350 Elbe-Weser-Windkraft GmbH | Cuxhaven | 50,00 | - 0,0 | 0 2 |
| 351 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG | Husum | 50,00 | k. A. | k.A. 6 |
| 352 Windpark Gebstedt GmbH & Co. KG | Husum | 50,00 | k. A. | k.A. 5 |
| 353 Quantec Operations energy consult GmbH | Husum | 40,00 | 0,2 | 0 2 |
| 354 MERMA ALMODOVAR S.L. | Albacete, Spanien | 33,33 | k.A. | k.A. 5 |
| 355 POMERGY Sp.z o.o. | Koszalin, Polen | 50,00 | k.A. | k.A. 5 |
| 356 POMWIND 1 Sp.z o.o | Koszalin, Polen | 50,00 | k.A. | k.A. 5 |
1 Gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
2 Gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024
3 Nach Ergebnisabführung an PNE AG
4 Nach Ergebnisabführung an PNE Erneuerbare Energien GmbH
5 Bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs. Die Gesellschaften haben die Befreiung nach § 286 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen.
6 Gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023
7 Nach Ergebnisabführung an Energy Consult GmbH
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss der PNE AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE AG, Vorstand
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die PNE AG, Cuxhaven
VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES ZUSAMMENGEFASSTEN LAGEBERICHTS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der PNE AG, Cuxhaven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns (im Folgenden "Lagebericht") der PNE AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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| ― | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und |
| ― | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU - APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 1 0 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Werthaltigkeit der Anteile an der PNE Erneuerbare Energien GmbH, Husum
Das Risiko für den Abschluss
Im Jahresabschluss der PNE AG zum 31. Dezember 2024 werden unter den Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 159.002 ausgewiesen, von denen die PNE Erneuerbare Energien GmbH einen wesentlichen Anteil ausmacht. Der Anteil der Anteile an verbundenen Unternehmen an der Bilanzsumme beläuft sich auf 24,64 % und hat somit einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögenslage der Gesellschaft.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Den beizulegenden Wert der PNE Erneuerbaren Energien GmbH ermittelt die Gesellschaft unter Hinzuziehung eines externen Sachverständigen mithilfe des Ertragswertverfahrens.
Die für das Bewertungsverfahren verwendeten Zahlungsströme beruhen auf der beteiligungsindividuellen Planung, deren Annahmen in der ewigen Rente mit einem konstanten Mittelwert aus den Planperioden, abzüglich eines Planabschlages fortgeschrieben werden. Der Kapitalisierungszinssatz wird aus den spezifischen Eigenkapitalkosten abgeleitet. Ist der beizulegende Wert niedriger als der Buchwert, so wird anhand qualitativer und quantitativer Kriterien untersucht, ob die Wertminderung voraussichtlich dauernd ist.
Die Berechnung des beizulegenden Werts nach dem Ertragswertverfahren ist komplex und hinsichtlich der getroffenen Annahmen in hohem Maße von Einschätzungen und Beurteilungen der Gesellschaft abhängig. Dies gilt insbesondere für die Schätzung der künftigen Zahlungsströme sowie die Ermittlung der Kapitalisierungszinssätze.
Es besteht das Risiko für den Jahresabschluss, dass die Anteile an verbundenen Unternehmen nicht werthaltig sind.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Zunächst haben wir anhand der im Rahmen unserer Prüfung gewonnenen Informationen beurteilt, ob bei Anteilen an verbundene Unternehmen Anhaltspunkte für einen Abschreibungsbedarf bestehen und die von der Gesellschaft hierzu erhaltenen Informationen gewürdigt.
Anschließend haben wir auf Basis einer risikoorientierten Auswahl unter Einbezug unserer Bewertungsspezialisten die Angemessenheit der wesentlichen Annahmen sowie der Bewertungsmethode für die PNE Erneuerbare Energien GmbH beurteilt. Dazu haben wir die erwarteten Zahlungsströme sowie die Annahmen der Planungsperiode mit den Planungsverantwortlichen erörtert. Außerdem haben wir Abstimmungen mit anderen intern verfügbaren Prognosen und dem von den gesetzlichen Vertretern erstellten und vom Aufsichtsrat genehmigten Budget vorgenommen. Wir haben die Kompetenz, Fähigkeiten und Objektivität des externen Sachverständigen beurteilt und die von diesem erstellte Unternehmensbewertung gewürdigt.
Ferner haben wir uns von der bisherigen Prognosegüte der Gesellschaft überzeugt, indem wir Planungen früherer Geschäftsjahre mit den tatsächlich realisierten Ergebnissen verglichen und Abweichungen analysiert haben.
Die dem Kapitalisierungszinssatz zugrunde liegenden Annahmen und Daten, wie Marktrisikoprämie und Betafaktor, haben wir mit eigenen Annahmen und öffentlich verfügbaren Daten verglichen. Um der bestehenden Prognoseunsicherheit Rechnung zu tragen, haben wir darüber hinaus die Auswirkungen möglicher Veränderungen des Kapitalisierungszinssatzes, der Umsatzerlöse, der EBITDA Marge sowie der Investitionsausgaben erweitert um Annahmen zu einer langfristigen Wachstumsrate, auf den beizulegenden Wert untersucht, indem wir alternative Szenarien, berechnet und mit den Bewertungsergebnissen der Gesellschaft verglichen haben (Sensitivitätsanalyse). Zur Beurteilung der methodisch und mathematisch sachgerechten Umsetzung der Bewertungsmethode haben wir die Bewertung des externen Sachverständigen anhand eigener Berechnungen nachvollzogen.
Unsere Schlussfolgerung
Das der Werthaltigkeitsprüfung der Anteile an verbundene Unternehmen betreffend die PNE Erneuerbare Energien GmbH zugrunde liegende Vorgehen ist sachgerecht und steht im Einklang mit den Bewertungsgrundsätzen. Die Annahmen und Daten der Gesellschaft sind sachgerecht.
Realisierung von Umsatzerlösen aus der Planung und Errichtung sowie dem Verkauf von Windparkprojekten
Das Risiko für den Abschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 der PNE AG weist Umsatzerlöse in Höhe von EUR 101,7 Mio. aus. Hiervon entfallen EUR 84,6 Mio. auf die Planung und Errichtung sowie den Verkauf von Windparkprojekten, die im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen für den Aufbau des Eigenbetriebsportfolios entstanden sind.
Die PNE AG erfasst Umsätze aus der Planung und Errichtung sowie dem Verkauf von Windparkprojekten, wenn die Leistung erbracht bzw. die Gefahr auf die Kunden übergegangen ist.
Aufgrund der teilweise komplexen vertraglichen Gestaltungen besteht das Risiko für den Jahresabschluss, dass die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht realisiert wurden bzw. in unzutreffender Höhe ausgewiesen werden.
Unsere Vorgehensweise in der Prüfung
Zur Prüfung der Umsatzerlösrealisierung haben wir Ausgestaltung und Einrichtung der internen Kontrollen in Bezug auf die Abnahme der Leistung und die Faktura beurteilt. Darüber hinaus haben wir die Erfassung der Umsatzerlöse des gesamten Geschäftsjahres durch den Abgleich der Rechnungen mit den zugehörigen Verträgen, Eingangsrechnungen und externen Liefernachweisen bzw. Abnahmeprotokolle und Baufortschrittsberichten sowie teilweise unter Rückgriff auf Zahlungsnachweise beurteilt.
Unsere Schlussfolgerungen
Die Vorgehensweise der PNE AG zur Realisierung der Umsatzerlöse aus der Planung und Errichtung sowie dem Verkauf von Windparkprojekten ist sachgerecht.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
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| ― | den gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht, auf den im Lagebericht Bezug genommen wird, |
| ― | die zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung der Gesellschaft und des Konzerns, auf die im Lagebericht Bezug genommen wird, und |
| ― | die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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| ― | wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
| ― | anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| ― | erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| ― | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| ― | beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| ― | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| ― | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN
Vermerk über die Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts nach § 317 Abs. 3a HGB
Wir haben gemäß § 317 Abs. 3a HGB eine Prüfung mit hinreichender Sicherheit durchgeführt, ob die in der bereitgestellten Datei "PNE AG 2024 Einzelabschluss. zip" (SHA256-Hashwert: cdc161c494999eea490b6e6577c6da08faca10c6c608c77514db5e52265b78c7) enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts (im Folgenden auch als ESEF-Unterlagen" bezeichnet) den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat ("ESEF-Format") in allen wesentlichen Belangen entsprechen. In Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften erstreckt sich diese Prüfung nur auf die Überführung der Informationen des Jahresabschlusses und des Lageberichts in das ESEF-Format und daher weder auf die in diesen Wiedergaben enthaltenen noch auf andere in der oben genannten Datei enthaltene Informationen.
Nach unserer Beurteilung entsprechen die in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen und für Zwecke der Offenlegung erstellten Wiedergaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts in allen wesentlichen Belangen den Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat. Über dieses Prüfungsurteil sowie unsere im voranstehenden "Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" enthaltenen Prüfungsurteile zum beigefügten Jahresabschluss und zum beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 hinaus geben wir keinerlei Prüfungsurteil zu den in diesen Wiedergaben enthaltenen Informationen sowie zu den anderen in der oben genannten Datei enthaltenen Informationen ab.
Wir haben unsere Prüfung der in der oben genannten bereitgestellten Datei enthaltenen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 Abs. 3a HGB unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung der für Zwecke der Offenlegung erstellten elektronischen Wiedergaben von Abschlüssen und Lageberichten nach § 317 Abs. 3a HGB (IDW PS 410 (06.2022)) durchgeführt. Unsere Verantwortung danach ist nachstehend weitergehend beschrieben. Unsere Wirtschaftsprüferpraxis hat den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) angewendet.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Erstellung der ESEF-Unterlagen mit den elektronischen Wiedergaben des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach Maßgabe des § 328 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 HGB.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachten, um die Erstellung der ESEF-Unterlagen zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Vorgaben des § 328 Abs. 1 HGB an das elektronische Berichtsformat sind.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der ESEF-Unterlagen als Teil des Rechnungslegungsprozesses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die ESEF-Unterlagen frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - Verstößen gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB sind. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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| ― | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - Verstöße gegen die Anforderungen des § 328 Abs. 1 HGB, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. |
| ― | gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung der ESEF-Unterlagen relevanten internen Kontrollen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Kontrollen abzugeben. |
| ― | beurteilen wir die technische Gültigkeit der ESEF-Unterlagen, d.h. ob die die ESEF-Unterlagen enthaltende bereitgestellte Datei die Vorgaben der Delegierten Verordnung (EU) 2019/815 in der zum Abschlussstichtag geltenden Fassung an die technische Spezifikation für diese Datei erfüllt. |
| ― | beurteilen wir, ob die ESEF-Unterlagen eine inhaltsgleiche XHTML-Wiedergabe des geprüften Jahresabschlusses und des geprüften Lageberichts ermöglichen. |
Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO
Wir wurden von der Hauptversammlung am 30. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 20. Dezember 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2024 als Abschlussprüfer der PNE AG tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
SONSTIGER SACHVERHALT - VERWENDUNG DES BESTÄTIGUNGSVERMERKS
Unser Bestätigungsvermerk ist stets im Zusammenhang mit dem geprüften Jahresabschluss und dem geprüften Lagebericht sowie den geprüften ESEF-Unterlagen zu lesen. Der in das ESEF-Format überführte Jahresabschluss und Lagebericht - auch die in das Unternehmensregister einzustellenden Fassungen - sind lediglich elektronische Wiedergaben des geprüften Jahresabschlusses und des geprüften Lageberichts und treten nicht an deren Stelle. Insbesondere ist der ESEF-Vermerk und unser darin enthaltenes Prüfungsurteil nur in Verbindung mit den in elektronischer Form bereitgestellten geprüften ESEF-Unterlagen verwendbar.
Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Hanno Bötel.
Bremen, den 21. März 2025
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellchaft
gez. Bötel, Wirtschaftsprüfer
gez. Meyer, Wirtschaftsprüfer