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PNE AG Annual Report 2016

Apr 12, 2017

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Annual Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven; zum 31. Dezember 2016

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Sehr geehrte Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2016 hat die PNE WIND AG das erfolgreichste Jahr ihrer bisherigen Unternehmensgeschichte erlebt. Eine Mehrheitsbeteiligung von 80 Prozent an dem seit 2014 kontinuierlich entwickelten Windpark-Portfolio, in dem deutsche Windparks mit einer Nennleistung von 142 MW gebündelt wurden, konnten wir im Dezember 2016 an die Allianz Global Investors veräußern. Dies war ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Prognose mit einem Konzern-EBIT von bis zu 100 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 erreicht werden konnte. Gleichzeitig bleibt die PNE WIND AG Minderheitsgesellschafter mit einem Anteil von 20 Prozent und für das Betriebsmanagement für die Portfolio-Windparks verantwortlich, wodurch weitere Erträge gesichert werden. In Frankreich konnte mit dem Bau der ersten beiden Windparks begonnen werden, die bereits in einem Rahmenvertrag an John Laing veräußert worden waren. Neben diesen Erfolgen des operativen Geschäfts erfolgten jedoch auch wichtige Weichenstellungen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns. Markus Lesser wurde aufgrund seiner profunden und fundierten Kenntnisse des deutschen und internationalen Windenergiemarkts zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) berufen.

Mit Kurt Stürken konnte ein ebenfalls sehr branchenerfahrener Vorstand für das operative Geschäft (COO) für die PNE WIND AG gefunden werden.

Und der Vertrag mit Finanzvorstand (CFO) Jörg Klowat wurde vorzeitig verlängert. So sind wir personell gerüstet für die großen Aufgaben und Veränderungen in den Märkten, die vor uns liegen. Weichenstellungen erfolgten ferner in der Hauptversammlung am 25. Mai 2016, in der Dr. Isabella Niklas neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde und die Mandate von Per Hornung Pedersen und Andreas M. Rohardt deutlich bestätigt wurden.

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2016 zu insgesamt neun ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 4. Januar, 18. Februar, 22. März, 9. Mai, 24. Mai, 25. Mai, 5. September (telefonisch), 21. September und 7. Dezember 2016. Die Aufsichtsratsmitglieder haben an allen Sitzungen teilgenommen, mit der Ausnahme, dass Per Hornung Pedersen während der Zeit, in der er in den Vorstand delegiert war, sein Mandat ruhen ließ. Die Sitzungen und Telefonkonferenzen erfolgten vor dem 25. Mai 2016 in der damaligen Zusammensetzung des Aufsichtsrats, danach in der Zusammensetzung, die sich aus den Neuwahlen der Aufsichtsratsmitglieder in der Hauptversammlung vom 25. Mai 2016 ergeben hatte.

Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats sind sämtliche seit dem 25. Mai 2016 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenso wie der am 25. Mai 2016 ausgeschiedene Dr. Andreas Beyer unabhängig.

Im September 2015 hat der Aufsichtsrat gemäß § 111 Abs. 5 Satz 1 AktG eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat von 1/ 6 beschlossen, welche bis zum 30. Juni 2017 erreicht werden sollte. Mit der Wahl von Frau Dr. Isabella Niklas in den Aufsichtsrat ist bereits mit der Hauptversammlung im Mai 2016 diese Zielgröße erreicht worden. Eine Zielsetzung über den 30. Juni 2017 hinaus ist bisher nicht erfolgt.

Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder Dr. Isabella Niklas, Per Hornung Pedersen und Andreas M. Rohardt während der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 erfolgte jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit des Aufsichtsrats beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit begonnen hat, wird dabei nicht mitgerechnet. Dr. Andreas Beyer schied mit Ablauf der Hauptversammlung 2016 aus dem Aufsichtsrat aus. Ihm gilt ein Dank für die ebenso fachkundige wie engagierte Mitarbeit im Aufsichtsrat. Die Hauptversammlung am 25. Mai 2016 beschloss ferner die Entlastung aller Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015. Der Aufsichtsrat hat zudem in seiner ersten Sitzung nach der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 beschlossen, das Aufsichtsratsmitglied Per Hornung Pedersen gemäß § 105 Abs. 2 AktG weiterhin bis zum 30. November 2016 interimistisch in den Vorstand zu entsenden. Sein Aufsichtsratsmandat ruhte während der Dauer der Entsendung in den Vorstand. Eine weitere Verlängerung der Entsendung erfolgte nicht. Herr Per Hornung Pedersen nimmt seit dem 1. Dezember 2016 wieder sein Aufsichtsratsmandat umfassend wahr.

Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) eingerichtet.

Der Personalausschuss trat im Geschäftsjahr 2016 am 6. Januar, 18. Februar, 11. März, 18. März, 21. März, 9. Mai, 24. Mai und 16. August zu insgesamt acht Sitzungen zusammen. Themen der Sitzungen waren neben den Zielvereinbarungen 2016 der Vorstandsmitglieder unter anderem die personelle Neuausrichtung des Vorstands. Nach ausgiebiger Erörterung im Personalausschuss und Gesamtgremium, Sondierung des Markts sowie unter Berücksichtigung der im September 2015 beschlossenen Zielgrößenfestsetzung erfolgte die Entscheidung, Markus Lesser zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) zu berufen, das Mandat von Jörg Klowat (CFO) zu verlängern und Kurt Stürken als COO neu in den Vorstand zu berufen.

Der Nominierungsausschuss tagte jeweils gemeinsam mit dem Personalausschuss. Er befasste sich unter anderem mit der Sondierung des Markts und der Erarbeitung eines Vorschlags für die Neubesetzung eines Sitzes im Aufsichtsrat.

Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 21. März, 9. Mai, 4. August und 2. November 2016 zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. Gegenstand dieser Sitzungen waren die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015, die Erörterung des Halbjahresfinanzberichts und der Quartalsmitteilungen des Jahres 2016 sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen, insbesondere die Vermarktung des Windpark-Portfolios, war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der künftigen Liquiditätsplanung und der Finanzierungsstruktur der PNE WIND AG und des Konzerns. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.

Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.

Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2016 waren:

die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015
die Begleitung der Vermarktung des langfristig entwickelten Windpark-Portfolios
die personellen Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung vom 25. Mai 2016
die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte
die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur
die Beratung über Auswirkungen, die sich aus der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) sowie aus dem neuen Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) ergeben
die Beschlussfassung über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Besonders intensiv befasst war der Aufsichtsrat mit der Vermarktung des Windpark-Portfolios. Am 5. September 2016 beschloss der Aufsichtsrat wie zuvor auch der Vorstand, die Möglichkeit eines Börsengangs der Gesellschaft, in der die Windparks gebündelt wurden, nicht weiterzuverfolgen, sondern sich stattdessen auf die direkte Vermarktung an Investoren oder strategische Partner zu konzentrieren.

Dies mündete am 9. Dezember 2016 in die Unterzeichnung eines Vertrags über den Verkauf von 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH an eine Enkelgesellschaft des Energie- und Infrastrukturfonds Allianz Renewable Energy Fund II, der von Allianz Global Investors GmbH verwaltet wird. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent beteiligt und übernimmt das Betriebsmanagement der Windparks.

Der Aufsichtsrat verabschiedete weiterhin seine Entsprechenserklärung. Außerdem beschloss der Aufsichtsrat über weitere Vorstandsangelegenheiten, insbesondere über die geänderte Ressortverteilung nach der Berufung von Herrn Lesser zum Vorstandsvorsitzenden sowie von Herrn Stürken zum neuen Vorstandsmitglied.

Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 gewählte Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Hamburg, die am 15. Juni 2016 in Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft umfirmierte, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss sowie zum Konzernabschluss erteilt.

Der Vorstand hat zusätzlich einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen verfasst und zusammen mit dem vom Abschlussprüfer erstellten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den folgenden Vermerk für den Bericht erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2016 hat der Aufsichtsrat am 1. August 2016 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen in Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen, die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel an dessen Unabhängigkeit.

Der Aufsichtsrat hat dem Abschlussprüfer Schwerpunktthemen für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 vorgegeben.

Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der PNE WIND AG, der Konzernlagebericht, der Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 22. März 2017 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 21. März 2017 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert.

Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nebst dessen Prüfbericht im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen berichtet. Es bestanden keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts, des Konzernlageberichts und des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (einschließlich der Schlusserklärung des Vorstands) und auf Basis der Empfehlungen des Prüfungsausschusses dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2016 aufgestellten Jahresabschluss der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2016 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an. Darüber hinaus schließt sich der Aufsichtsrat auch der Schlusserklärung des Vorstands im Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen an.

Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle der Gesellschaft durch Dritte erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält diese für ausreichend.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2016.

Cuxhaven, 22. März 2017

Alexis Fries

Vorsitzender des Aufsichtsrats

ZUSAMMENGEFASSTER LAGE- UND KONZERNLAGEBERICHT der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

Vorbemerkung

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die PNE WIND AG den größten und seit mehreren Jahren vorbereiteten Windpark-Verkauf der Unternehmensgeschichte erfolgreich abschließen. Im Dezember wurden 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) mit einem Unternehmenswert (Enterprisevalue) von mehr als 330 Mio. Euro veräußert. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und übernimmt langfristig das Betriebsmanagement der Windparks, die in dieser Gesellschaft als Windpark-Portfolio gebündelt wurden. In den Aufbau dieses Windpark-Portfolios hatte PNE WIND seit 2014 investiert. Fertiggestellte Windparks wurden sukzessive gebündelt. Dies war mit erheblichen Vorleistungen und Auswirkungen auf die Bilanzen der vergangenen Jahre verbunden.

Den Kaufpreis in Höhe von rund 103 Mio. Euro erhielt PNE WIND noch in 2016. Dies war ein wesentlicher Schritt zum Erreichen der Prognose mit einem Konzern-EBIT im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro in 2016 und der Dreijahresprognose für die Jahre 2014 bis 2016 im unteren Bereich von 110 bis 130 Mio. Euro. PNE WIND hat im Geschäftsjahr ein Konzern-EBIT von 97,0 Mio. Euro erwirtschaftet und somit über die Jahre 2014 bis 2016 ein kumuliertes Konzern-EBIT von 109,5 Mio. Euro. Aufgrund der Gesetzesänderung in Polen (Abstandsregelung) und der Erkenntnisse aus dem Ausschreibungsverfahren in Italien wurden im Konzern Bereinigungen bei den Vorräten in Höhe von rd. 8,6 Mio. Euro vorgenommen. Ohne diese Bereinigungen hätte die PNE WIND ein bereinigtes Konzern-EBIT von 105,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 und kumuliert über die Jahre 2014 bis 2016 von 118,1 Mio. Euro erreicht.

Die Bilanzstruktur hat sich durch den erfolgreichen Verkauf des Windpark-Portfolios erheblich verändert. Im Jahresabschluss 2016 zeigen sich eine deutliche Reduzierung bei den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie eine Abnahme bei den technischen Anlagen und Maschinen, aber auch eine Steigerung der Liquidität. Die Veränderungen sind in diesem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht und im Konzernabschluss an den jeweils erforderlichen Positionen dargestellt und erläutert.

Projektportfolio

Seit 2014 wurden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren, zu einem Portfolio zusammengefasst. So wurden deutsche Windparks mit einer Nennleistung von rund 142 MW gebündelt.

Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über den Status der im Portfolio gebündelten Windparks per 31. Dezember 2016.

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Projekt Standort Status Nennleistung (MW) Fertigstellung
Altenbruch II Niedersachsen In Betrieb 25,8 2009
Chransdorf Brandenburg In Betrieb 57,6 2015
Waldfeucht-Selfkant Nordrhein-Westfalen In Betrieb 9,0 2015
Apensen II Niedersachsen In Betrieb 6,0 2016
Köhlen Niedersachsen In Betrieb 21,3 2016
Holzthaleben Thüringen In Betrieb 4,8 2016
Altenbruch Repowering Niedersachsen Überwiegend in Betrieb 18 2016/17*
Summe 142,5

* Zwei WEA mit zusammen 6 MW Nennleistung waren noch in Bau per 31. Dezember 2016.

1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung kontinuierlich zugenommen. In 2016 wurden weltweit 54.600 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind damit bereits 486.749 MW am Netz.1 Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.

1 Global Wind Energy Council (GWEC).

Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2016 erneut einen Zuwachs: Ende des Jahres waren Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 50.018 MW in Betrieb - davon 45.910 MW an Land (onshore) und weitere 4.108 MW auf See (offshore). 1.624 Windenergieanlagen (2015: 1.368) mit einer Nennleistung von 4.625 MW (2015: 3.731 MW) wurden onshore neu in Betrieb genommen, weitere 156 Anlagen (2015: 546) mit rund 818 MW (2015: 2.282) Nennleistung offshore. Gleichzeitig wurden onshore 336 alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 366 MW abgebaut.2

2 Deutsche WindGuard: Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland 2016 / Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland 2016.

Der Bau von Offshore-Windparks soll in Deutschland langfristig fortgesetzt werden. Die Offshore-Windenergie in Deutschland soll auf rund 6.500 MW im Jahr 2020 und auf 15.000 MW bis zum Jahr 2030 ausgebaut werden.

Auch in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) wurde die Windenergie weiter ausgebaut: Nach Angaben des Europäischen Windenergieverbands (WindEurope) erhöhte sich die installierte Windenergie-Nennleistung auf insgesamt 153.730 MW (im Vorjahr: 141.726 MW). Von dem Zubau entfielen 10.923 MW auf onshore und 1.567 MW auf offshore.3

3 WindEurope Annual Statistics 2016.

Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Durch die damit einhergehende Kostenreduktion ist Windstrom auf einigen Märkten bereits konkurrenzfähig mit fossilen Energieträgern.

Diese Entwicklungen belegen die Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf und den Betrieb von Windparks in ausgewählten Kernmärkten.

2. Politische Rahmenbedingungen

Die Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, entwickeln sich derzeit recht unterschiedlich. Während einige weiter gewachsen sind, war in anderen eine Abschwächung zu verzeichnen, die in erster Linie auf Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Technik zur Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen konventionelle, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Anders als bei den Erneuerbaren Energien (EE) spiegeln sich bei konventionellen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten, einschließlich der Kosten für Umweltverschmutzung oder für den Rückbau und die Endlagerung atomarer Abfälle, nicht in den Stromverkaufspreisen wider. Somit ist weiterhin die Politik gefordert, für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zwischen den unterschiedlichen Energieerzeugungsarten zu sorgen.

Ein weiterer Impuls für den Ausbau der Erneuerbaren Energien dürfte vom Ergebnis der Weltklimakonferenz 2015 in Paris (COP21) ausgehen, die sich darauf verständigte, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf maximal 2 Grad zu begrenzen. Dieses Ziel wird nur durch den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erreichen sein.

EU-Ziele:

Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009 / 28 / EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedsstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht.

Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt, auf denen das 2016 beschlossene "Winterpaket" ab 2020 aufbaut. Diese bauen auf dem bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen, bezogen auf den Stand von 1990, bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Ein wesentlicher Punkt der Rahmenrichtlinie ist der Ausbau des Anteils der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent bis zum Jahr 2030. Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.

Deutschland:

Windenergie an Land (onshore) (EEG 2017)

Im Juli 2016 wurde die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) vom Bundestag beschlossen. Das neu gefasste Gesetz trat zum 1. Januar 2017 in Kraft. Auch im EEG 2017 gilt weiterhin die Vorgabe, den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 33 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung mindestens 80 Prozent betragen.

Zukünftig wird die Förderung für Erneuerbare-Energien-Anlagen über Ausschreibungen erfolgen. Dabei sollen laut dem EEG 2017 für Windparks an Land in den Jahren 2017, 2018 und 2019 jeweils 2.800 Megawatt (MW) ausgeschrieben werden. Anschließend sieht das neue Gesetz eine Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmenge auf 2.900 MW brutto vor, das bedeutet, dass Repowering-Projekte in das Ausschreibungsvolumen einbezogen sind.

Windparks an Land, die bis Ende 2016 eine Genehmigung erhalten haben und in 2017 oder 2018 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten (Übergangsregel des EEG 2014). Zur Vermeidung von Vorzieheffekten in der Übergangszeit wird es von März bis August 2017 eine Sonderdegression der Vergütung von jeweils 1,05 Prozent pro Monat geben. Sollte der Zielwert von 2.500 MW überschritten werden, greifen zusätzliche Degressionsstufen pro Quartal.

Aufgrund fehlender aber notwendiger Investitionen in das Übertragungsnetz wird der Windenergieausbau in sogenannten Netzengpass-Regionen in Norddeutschland vorübergehend auf jährlich 958 MW begrenzt.

Windenergie auf See (offshore) - Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)

Ebenfalls am 8. Juli 2016 wurde das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) vom Bundestag verabschiedet, sodass auch dieses zum 1. Januar 2017 in Kraft treten konnte. Bei der Windenergie auf See hält das neue WindSeeG an dem Ausbauziel von 15 GW bis zum Jahr 2030 fest. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht das neue Gesetz in den Jahren 2021 und 2022 einen Zubau von 500 MW und anschließend ein jährliches Zubauvolumen von 700 MW bis 2025 vor.

Windparks auf See, die bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung beziehen (Übergangsregel des EEG 2014).

Für Offshore-Windparks, die nach 2020 in Betrieb gehen wollen, sieht das Gesetz, wie auch im Onshore-Bereich, eine Umstellung auf das Ausschreibungssystem vor. Diese soll in zwei Schritten erfolgen: Offshore-Windparks, welche zwischen 2021 und 2025 in Betrieb genommen werden, haben über zwei Ausschreibungsrunden in 2017 und 2018 im Umfang von jeweils 1.550 MW die Möglichkeit, eine staatliche Förderung zu erhalten. Teilnehmen dürfen an diesem sogenannten Übergangssystem Windparks, für die vor dem 1. August 2016 nach der Seeanlagenverordnung eine Genehmigung erteilt worden ist oder ein Plan festgestellt wurde bzw. ein Erörterungstermin nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz durchgeführt worden ist. Die von der PNE WIND AG entwickelten und die bereits verkauften Projekte "Atlantis I" (Verkauf Anfang 2017) sowie "Gode Wind" 3 und 4, an deren Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erfüllen dieses Kriterium.

Mit dem 1. Januar 2017 endeten sämtliche laufenden Planfeststellungs- oder Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen auf See, soweit die Projekte nicht unter den oben genannten Anwendungsbereich der Ausschreibungen für bestehende Projekte fallen. Diese Gesetzesänderung betrifft die Projekte "Atlantis" II und III, "Jules Verne", "Nemo", "Nautilus I" sowie "Nautilus II / HTOD5", für das PNE WIND als Dienstleister tätig ist. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 12 "Risiko- und Chancenbericht".

Nach Ablauf dieses Übergangssystems sollen Flächen im Rahmen der Umstellung auf das "zentrale Modell" künftig staatlich voruntersucht und ausgeschrieben werden.

Bulgarien:

In 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom erheblich reduziert und erschwert seitdem die Weiterentwicklung von Windenergieprojekten. In 2015 erfolgte eine weitere Gesetzesänderung, wonach neu errichtete Windenergieanlagen zukünftig den Strom ausschließlich am freien Markt veräußern müssen.

Frankreich:

Mit dem 2015 in Kraft getretenen Energiewende-Gesetz bekräftigen französische Regierung und Parlament ihre ambitionierten Ziele über 2020 hinaus. Die konkreten Ausbauziele für die Windenergie wurden in 2016 auf 15,0 GW bis 2018 und 21,8 bis 26 GW bis 2023 festgelegt. Um dem von der EU vorgegebenen Rahmen der Förderpolitik zu entsprechen, werden ab 2017 auch in Frankreich die Fördertarife durch nationale Ausschreibungen vergeben. Aufgrund der ambitionierten Ausbauziele der französischen Regierung ist aber zu erwarten, dass sich der Wettbewerb und der entsprechende Preisdruck in Grenzen halten.

Großbritannien:

Seit der Energiemarktreform 2014 wird Windenergie direkt an der Strombörse vermarktet. Zusätzliche Ausgleichszahlungen werden durch Ausschreibungen vergeben. Für Windenergie an Land wurde Ende 2016 eine gesonderte Förderpolitik angekündigt. Besonders windstarke Standorte sind heute bereits ohne Subventionen wettbewerbsfähig. Die Auswirkungen der britischen Entscheidung zum Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) auf den dortigen Windenergiemarkt und die Energiepolitik können derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.

Italien:

Seit 2012 besteht die verpflichtende Direktvermarktung mit einer zusätzlichen Förderung, die durch Ausschreibungen vergeben wird. Für 2017 ist eine Reform des Fördersystems angekündigt.

Polen:

In 2016 wurde das polnische Erneuerbare-Energien-Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren eingeführt. Hiernach müssen die Erneuerbaren Energien ihren Strom an der Strombörse verkaufen und erhalten einen Ausgleich bis zu ihrem gebotenen Preis. Zusätzlich wurde eine Abstandsregelung eingeführt, nach der zukünftige Windparks das Zehnfache ihrer Höhe von anderer Bebauung entfernt sein müssen. Dies verschlechtert die Rahmenbedingungen für Windenergie in Polen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 11 "Risiko- und Chancenbericht".

Rumänien:

Mit gesetzlichen Änderungen wurde 2014 die Zahl der "grünen Zertifikate", die an Energieerzeuger ausgegeben werden, reduziert und damit wurden die Bedingungen für Windpark-Projekte verschlechtert. Seit längerer Zeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über eine positive Änderung des Vergütungssystems für Erneuerbare Energien. Es bleibt abzuwarten, ob die am 11. Dezember 2016 neu gewählte Regierung ein neues Gesetz auf den Weg bringt.

Schweden:

Die Förderung der Windenergie erfolgt in Schweden durch ein Quotensystem mit grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können. Die derzeitige schwedische Regierung hat das Ziel formuliert, langfristig 100 Prozent der Energie Schwedens aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen.

Südafrika:

Mit dem "Renewable Energy Independent Power Producer Programme" (REIPPP) hat die Regierung ein Ausschreibungssystem eingeführt, in dem langfristige Stromabnahmeverträge versteigert werden.

Türkei:

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizenzierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionsverfahrens ermöglicht. Die Bedingungen des Verfahrens werden derzeit überarbeitet. Die nächste Auktion ist allerdings noch nicht terminiert.

In der Türkei gab es nach dem Putschversuch vom Juli 2016 politische Unsicherheiten. Die PNE WIND AG setzt darauf, dass sich die Lage wieder beruhigt, und sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei Erneuerbare Energien und dabei insbesondere die Windkraft fördern und schnell ausbauen wird. Dafür sprechen unter anderem die Stabilität der Stromnetze, die hohe Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland, aber auch der weiter steigende Bedarf an elektrischer Energie.

Ungarn:

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn ist ein System von Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten seit Jahren beschränkt.

USA / Kanada:

In den USA dominiert das System der steuerlichen Fördermechanismen "Production Tax Credits (PTC)". Ende 2015 wurde diese Regelung bis Ende 2019 erneut verlängert und gilt rückwirkend ab Anfang 2015, also für insgesamt 5 Jahre. Das Förderschema steht somit weiter zur Verfügung, unterliegt aber in diesem Zeitraum einer jährlichen Degression von 20 Prozent für Projekte, die ab 2017 (100 Prozent) und später den PTC-Qualifikationsmeilenstein erreichen.

Einschätzung:

Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte derzeit in einem Wandel, dem sich die Aktivitäten der PNE WIND-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren. Während sich die Rahmenbedingungen in Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Polen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben, sind sie in Frankreich und den USA deutlich besser geworden. Der Vorstand ist zuversichtlich, durch eine Fokussierung der Unternehmensstrategie einerseits und weitere Internationalisierung andererseits die Unternehmensentwicklung positiv voranbringen zu können.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem 31. Dezember 2015 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften, die Veränderung der Anteilsquoten an Gesellschaften und die Endkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert. Nähere Informationen hierzu finden sich im Konzernanhang unter dem Kapitel "Konsolidierungskreis".

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2016 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 358 Personen (im Vorjahr: 390) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorständen und Auszubildenden) waren im Jahresdurchschnitt 148 (im Vorjahr: 145) Mitarbeiter bei der PNE WIND AG beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2016 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 356 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2015: 379 Personen). Davon waren 206 Mitarbeiter (per 31. Dezember 2015: 234 Personen) bei den Tochtergesellschaften der PNE WIND AG beschäftigt; davon 158 Personen (per 31. Dezember 2015: 185 Personen) bei inländischen und 48 Mitarbeiter (per 31. Dezember 2015: 49 Personen) bei ausländischen Tochtergesellschaften.

Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf Anpassungen der Organisation an veränderte Marktbedingungen zurückzuführen. Die vorhandene Mitarbeiterzahl wird laufend überprüft, um für die weitere Entwicklung des Konzerns vorbereitet zu sein.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Zusammenfassung:

Das Geschäftsjahr 2016 verlief für die PNE WIND-Gruppe mit der PNE WIND AG und der WKN AG sehr erfolgreich. Dazu trugen vor allem drei Ereignisse bei:

Zum Ende des Berichtszeitraums konnten 80 Prozent der Anteile des seit 2014 aufgebauten Windpark-Portfolios, in dem in Betrieb genommene Onshore-Windparks mit 142 MW Nennleistung gebündelt wurden, veräußert werden. Dieser Verkauf war wesentlich für das Erreichen der für 2016 ausgegebenen Konzernprognose.
Ebenfalls zum Ende des Berichtszeitraums erhielt die PNE WIND AG die Planfeststellung für das Offshore-Projekt "Gode Wind 3", das bereits früher an den dänischen Energiekonzern DONG Energy veräußert worden war. Das Erreichen der Planfeststellung war ein Meilenstein aus dem Projektverkauf.
Für Windpark-Projekte in Frankreich und Polen wurde Anfang 2016 ein Rahmenvertrag mit der John Laing Investments Ltd. abgeschlossen. Mit dem Bau der ersten beiden französischen Windparks aus diesem Rahmenvertrag konnte noch in 2016 begonnen werden.

Insgesamt hat die PNE WIND-Gruppe im Geschäftsjahr 2016, überwiegend in Deutschland, Windparks mit 135,7 MW Nennleistung fertiggestellt, mit deren Bau begonnen oder die Projektrechte veräußert. Darüber hinaus wurde das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung an Land und auf See in Deutschland sowie international kontinuierlich fortgeführt.

Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen

Segment Projektierung von Windkraftanlagen

Teilbereich Windkraft an Land

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurden in 2016 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten, in denen die PNE WIND-Gruppe über Tochtergesellschaften oder Joint-Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über den Stand der Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 31. Dezember 2016 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.249 90 43 1.382
Bulgarien 121 0 0 121
Frankreich 313 91 32 436
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 102 14 0 116
Kanada 555 0 0 555
Polen 223 42 0 265
Rumänien 55 102 0 157
Südafrika 170 30 0 200
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 337 280 0 617
Total 3.967 777 75 4.819

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Deutschland:

Deutschland blieb auch im Geschäftsjahr 2016 der bedeutendste Markt für das operative Kerngeschäft der PNE WIND-Gruppe. Hier wurden Windparks mit 88,2 MW für den Eigenbetrieb oder Käufer fertiggestellt oder es wurde mit deren Bau begonnen. Komplett errichtet und in Betrieb genommen wurden die Windparks "Westerengel" (23,1 MW), "Apensen II" (6 MW), "Köhlen" (21,3 MW), "Holzthaleben" (4,8 MW) und der erste Abschnitt "Altenbruch Repowering" (27 MW). Zwei weitere Windenergieanlagen mit zusammen 6 MW Nennleistung befanden sich im Windpark "Altenbruch Repowering" zum 31. Dezember 2016 noch in Bau. Darüber hinaus wurden Projektrechte im Volumen von 15,6 MW an Projektpartner veräußert.

Zum 31. Dezember 2016 lagen außerdem die Genehmigungen für den Bau von Onshore-Windparks in Deutschland mit 63,9 MW Nennleistung vor. Mit dem Bau dieser Windparks soll kurzfristig begonnen werden.

Erfolgreich verlief auch die Windparkvermarktung. Im Dezember 2016 hat die PNE WIND AG 80 Prozent des seit 2014 aufgebauten Portfolios von deutschen Onshore-Windparks mit 142 MW Nennleistung wie geplant veräußert. Damit wurde der größte Windparkverkauf der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Den Kaufpreis von rund 103 Mio. Euro hat PNE WIND noch in 2016 erhalten. Bei dem Käufer handelt es sich um eine Gesellschaft des Energie- und Infrastrukturfonds Allianz Renewable Energy Fund II, der von Allianz Global Investors GmbH (Allianz GI) verwaltet wird. Die PNE WIND AG hält nach dem Verkauf weiterhin 20 Prozent des Windpark-Portfolios und bleibt langfristig als Dienstleister für das Betriebsmanagement der Windparks tätig.

Mit dem Portfolio-Verkauf konnte die PNE WIND AG erneut Windenergieprojekte für einen dreistelligen Millionenbetrag an einen international renommierten Käufer veräußern wie schon beim Verkauf von Offshore-Projekten an DONG Energy (2012) und beim Verkauf der britischen Projektpipeline an Brookfield (2015). In diesen Transaktionen zeigt sich die hohe Qualität der von PNE WIND entwickelten Projekte.

In Deutschland bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2016 Windpark-Projekte an Land mit einer Nennleistung von rund 1.382 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Um Windparks in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, steht PNE WIND ständig mit verschiedenen namhaften Herstellern von Windenergieanlagen in Kontakt. Mit den Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower), Nordex und Vestas wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge für bereits errichtete Windenergieanlagen abgeschlossen.

Internationale Aktivitäten

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt. Besonders positiv entwickelte sich der französische Markt.

Bulgarien:

Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien machen es schwer, Windparks dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Für die von der PNE WIND AG bearbeiteten Windparks werden die erreichten Projektrechte mit möglichst geringen Kosten erhalten, um Möglichkeiten der Vermarktung zu sichern.

Frankreich:

Anfang 2016 wurde mit John Laing Investments Ltd. ein Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf von Windparks in Frankreich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 MW Nennleistung geschlossen. Mit entsprechender Baureife eines Windparks wird jeweils der bereits vereinbarte Kaufvertrag wirksam. Aus diesem Rahmenvertrag heraus wurde im September der Verkauf des Windparks "Sommette-Eaucourt" (21,6 MW Nennleistung) an die John Laing Group wirksam. Der Windpark wird in der Picardie im Norden Frankreichs errichtet; die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Im November wurde außerdem der Verkauf des Windparks "Saint-Martin-l'Ars" (10,3 MW Nennleistung) wirksam. Auch dieser Windpark befand sich zum Ende des Berichtszeitraums in Bau. WKN zeichnet auch für den Bau verantwortlich und wird seitens der John Laing Group plc als Generalunternehmer (EPC-Contractor) beauftragt.

Darüber hinaus wurde das Engagement in Frankreich wesentlich intensiviert; mittlerweile werden Projekte mit einer Gesamtnennleistung von über 400 MW bearbeitet.

Großbritannien:

Die Anteile an der britischen Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd. und damit die von ihr entwickelte Projekt-Pipeline wurden in 2015 an Brookfield verkauft. Weitere Meilensteinzahlungen sind abhängig von Projektfortschritten bis 2021 vereinbart. Brookfield arbeitet derzeit an der weiteren Entwicklung der Windpark-Projekte und konnte in 2016 für den Windpark "Larbrax" (20 MW) eine Genehmigung erreichen. Die Auswirkungen der britischen Entscheidung zum Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) auf den dortigen Windenergiemarkt und die Energiepolitik können derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.

Seit dem Verkauf der Tochtergesellschaft bearbeitet die PNE WIND-Gruppe nur noch einen Windpark in Großbritannien. Der schottische Windpark "Sallachy" war 2015 trotz weitreichender Unterstützung von Gemeinden und Politikern vom Energieminister abgelehnt worden. Derzeit werden Optionen zur Weiterführung des Projektes geprüft. Eine Option ist die Verringerung der Nennleistung auf 43 MW. Bei dieser Größe liegt die Entscheidung zum Bau ausschließlich beim lokalen Council, welches schon im ersten Verfahren eine positive Empfehlung abgegeben hat. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, doch noch eine Genehmigung zu erhalten, deutlich höher eingeschätzt.

Italien:

In Italien verfügt PNE WIND zum Ende des Berichtszeitraums über Betriebs- und Umweltgenehmigungen für vier Windparks mit zusammen rund 116 MW Nennleistung.

Zwei Projekte haben an der Ausschreibung 2016 ohne Erfolg teilgenommen, obwohl beide den gesetzlich festgelegten Mindestpreis geboten haben. An der Ausschreibung beteiligten sich Windparks mit zusammen 1.972 MW. Davon haben 1.580 MW das Mindestgebot abgegeben, aber nur 800 MW den Zuschlag bekommen. Die Zuteilung erfolgte dann nach sekundären Kriterien wie z. B. dem Ausstellungsdatum der Baugenehmigung.

Aufgrund der in Italien bisher nur schleppend durchgeführten Ausschreibungen ist damit zu rechnen, dass die Beteiligung auch an künftigen Ausschreibungen sehr groß sein wird. Das erschwert den Vertrieb der Projekte. Die Projektpipeline in Italien wurde 2016 hinsichtlich der derzeitigen Marktbedingungen überprüft und um Windparks, die wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar sind, reduziert. Dies führte zu einer Verminderung des Vorratsvermögens in Höhe von rund 7,3 Mio. Euro.

Polen:

Anfang des Jahres wurde eine Vereinbarung mit John Laing Investments Ltd. über die geplante Investition in einen polnischen Windpark mit einer Nennleistung von rund 40 MW geschlossen. Dieser Windpark soll an der nächsten Ausschreibung für Erneuerbare-Energie-Systeme in Polen teilnehmen. Ende Juni 2016 wurde die Umweltgenehmigung für einen weiteren Windpark mit 132 MW erteilt. Beide Projekte sind nicht von der neuen verschärften Abstandsregelung betroffen. Die Projektpipeline in Polen wurde 2016 hinsichtlich der neuen verschärften Abstandsregelungen überprüft und um Windparks, die wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar sind, reduziert. Dies führte zu einer Verminderung des Vorratsvermögens in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro.

Rumänien:

In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG mit minimierten Kosten fortgesetzt. Änderungen des Vergütungssystems sorgten in 2013 und 2014 für Unsicherheit. Seitdem haben sich die politischen Rahmenbedingungen für die Windenergie nicht verbessert. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt. Die Vermarktung der Projekte ist jedoch aufgrund der regulatorischen Unsicherheiten schwierig.

Schweden:

In Schweden wurde im Juni 2016 die Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 99 MW erteilt. Da die Umweltgenehmigung in Schweden gleichzeitig der Betriebsgenehmigung entspricht, ist die Erreichung der Umweltgenehmigung ein entscheidender Schritt in der Projektentwicklung.

Südafrika:

Das Projekt "Banna Ba Pifhu" (30 MW) wurde in 2015 von der WKN-Gruppe im Rahmen eines bedingten Kaufvertrags (Conditional SPA) an einen Investor veräußert, welcher mit diesem Projekt an der Ausschreibung im November 2015 teilgenommen hat. Die Bekanntgabe der Ergebnisse hat sich verschoben und wird in 2017 erwartet.

Türkei:

In 2014 vereinbarten die PNE WIND AG und die STEAG GmbH, zukünftig Windpark-Projekte in der Türkei gemeinsam zu entwickeln. In 2015 hat PNE WIND 50 Prozent ihrer Anteile an der PNE WIND Yenilibir Enerjiler Ltd. an die STEAG verkauft und zusammen mit STEAG Anträge auf eine Vorlizenz für sechs Projekte mit insgesamt 230 MW gestellt. Bei dieser Runde wurden vom staatlichen Netzbetreiber TEiA§ 3.000 MW Windkapazität zur Verfügung gestellt. Zurzeit werden die Vorbereitungen zur nächsten Vorlizenzantragsrunde (bis zu 2.000 MW) vorgenommen.

In der Türkei gab es nach dem Putschversuch vom Juli 2016 politische Unsicherheiten. Die PNE WIND AG setzt darauf, dass sich die Lage wieder beruhigt, und sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei Erneuerbare Energien und dabei insbesondere die Windkraft fördern und schnell ausbauen wird. Dafür sprechen unter anderem die Stabilität der Stromnetze, die hohe Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland, aber auch der weiter steigende Bedarf an elektrischer Energie.

Ungarn:

Die ungarische Regierung blockiert seit einiger Zeit den weiteren Ausbau unter anderem der Windenergie. Daher hat das verbliebene ungarische Tochterunternehmen seine Aktivitäten minimiert und wartet darauf, sich mit einem genehmigten Windpark (42 MW) an Ausschreibungen für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz beteiligen zu können.

USA / Kanada:

Im Dezember 2015 wurde vom Kongress der USA ein Gesetz zur Unterstützung der Erneuerbaren Energien verabschiedet. Damit werden steuerliche Vorteile geregelt, die in Form Production Tax Credit und Investment Tax Credit (PTC / ITC) die Windenergie fördern sollen. Mit der neuen Regelung, die bis 2019 Sicherheit hinsichtlich der Unterstützung der Erneuerbaren Energien gibt, wurden die Unsicherheiten im Markt stark reduziert. Durch die Steuerbehörde IRS wurde in 2016 der Zeitraum, in dem ein Projekt nach Qualifikationsmeilenstein in Betrieb gehen darf, von zwei auf vier Jahre verlängert.

Das Windpark-Projekt "Chilocco", für das bereits in 2013 erste Arbeiten angelaufen waren, um die Steuergutschriften zu sichern, wurde um eine Nennleistung von 50 MW auf insgesamt rund 200 MW erweitert.

Für den ersten Teil (80 MW) eines Projekts in Montana konnte Ende 2016 ein Stromabnahmevertrag mit dem lokalen Energieversorger unterzeichnet werden. Hiermit wurde die wesentliche Realisierungsvoraussetzung für das Projekt erlangt. Der Baubeginn konnte noch Ende 2016 erfolgen und damit konnten auch die vollen Steuervorteile gesichert werden. Insgesamt wurde das Volumen der Projekte in Bearbeitung in den USA auf 617 MW gesteigert.

In Kanada arbeitet die PNE WIND AG derzeit an sieben Windpark-Projekten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Projektierung von Windkraftanlagen an Land gesamt:

Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum 31. Dezember 2016 in Deutschland sowie in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint-Ventures tätig sind, Windpark-Projekte mit rund 4.819 MW zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

Teilbereich Windkraft auf See

Zusammenfassung:

Die hohe Kompetenz des Offshore-Bereichs der PNE WIND AG zeigt sich in sichtbaren Erfolgen auf See. Drei vom Offshore-Bereich entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden inzwischen von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1" sowie "Gode Wind" 1 und 2 mit zusammen 894 MW Nennleistung erzeugen auf der Nordsee umweltfreundlichen Strom. Für das ebenfalls von PNE WIND entwickelte und veräußerte Projekt "Borkum Riffgrund 2" hat DONG Energy als Käufer in 2016 die Entscheidung zur Finanzierung und zum voraussichtlichen Bau in 2019 getroffen.

Überblick über die Referenzen der PNE WIND AG im Offshore-Bereich per 31. Dezember 2016:

Verkaufte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund I 8 87 312
1 Borkum Riffgrund II 6 56 448
1 Gode Wind 1 & 2 8 / 8 55 + 42 582
1 Gode Wind 3 & 4 4 / 4 14 + 42 450
2 Atlantis I* 3 73 584
4 HTOD5 (Nautilus II) 2 68 476
Total 428 2.852

* Verkauft Januar 2017

Phase 1 = Projektfindungsphase

Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt

Phase 3 = Erörterungstermin erfolgt

Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt

Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt

Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt

Phase 7 = im Bau

Phase 8 = in Betrieb

Davon bereits fertiggestellte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund I In Betrieb 87 312
1 Gode Wind 1 In Betrieb 55 330
1 Gode Wind 2 In Betrieb 42 252
Total 175 894

Zu den Offshore-Projekten

"Atlantis"-Projekte:

Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden in 2013 drei Offshore-Projekte erworben. Diese Projekte wurden seitdem kontinuierlich bearbeitet und weiterentwickelt.

Besonders intensiv arbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG in 2016 an der Entwicklung des Offshore-Projekts "Atlantis I", um dieses für die Teilnahme an den für 2017 und 2018 angekündigten Ausschreibungen vorzubereiten. Dabei wurden die Rahmendaten von "Atlantis I" so überarbeitet, dass in dem Projekt 73 Windenergieanlagen der Multi-Megawattklasse errichtet werden können. Kurz nach Ende des Berichtszeitraums konnte das Projekt im Januar 2017 an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall veräußert werden. PNE WIND bleibt auch künftig als Dienstleister in dem Projekt tätig.

"Borkum Riffgrund II"-Projekt:

Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG auch seit dem Verkauf an DONG Energy weiter als Dienstleister beteiligt ist, traf DONG Energy im Juni 2016 die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung. Damit wurde eine Meilensteinzahlung in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro an PNE WIND fällig. Eine letzte Meilensteinzahlung für dieses Projekt in Höhe von rund 4,1 Mio. Euro steht der PNE WIND AG zu, wenn der Windpark in Betrieb genommen wird. Laut DONG Energy soll dies voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 der Fall sein.

"Gode Wind"-Projekte:

In 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft, der diese inzwischen auf die Projekte "Gode Wind" 1 bis 4 aufteilte. "Gode Wind" 1 und 2 wurden direkt nacheinander gebaut. Die letzte der 97 Windenergieanlagen der 6-MW-Generation in diesen Parks wurde im Mai 2016 installiert. Mit dem dort erzeugten Strom können umgerechnet rund 600.000 Haushalte versorgt werden.

Für den Offshore-Windpark "Gode Wind 3" erhielt die PNE WIND AG im Dezember 2016 den Planfeststellungsbeschluss. Damit konnte der bereits 2012 vereinbarte Verkauf an den dänischen Energiekonzern DONG Energy vollzogen und das Projekt übergeben werden. Damit wurde für die PNE WIND ein weiterer Meilenstein in Höhe von 5 Mio. Euro erreicht.

Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden aus den "Gode Wind"-Projekten 3 und 4 weitere Teilzahlungen von kumuliert bis zu 20 Mio. Euro erfolgen. Ein solcher Projektfortschritt ist die Entscheidung von DONG Energy zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnitts von "Gode Wind 2" (dem jetzigen "Gode Wind 4") in Verbindung mit "Gode Wind 3".

Die PNE WIND AG wird darüber hinaus DONG Energy weiterhin als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen.

Projekte "Nemo", "Nautilus I", "Jules Verne", "Atlantis" II und III sowie "Nautilus II / HT0D5":

Die Projektgebiete "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne" mit zusammen 1.440 MW befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland.

Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II", das in der Zwischenzeit in "HTOD5" umbenannt wurde, befindet sich ebenfalls in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 an Ventizz / HOCHTIEF ist die PNE WIND AG als Projektentwickler tätig.

Im März 2015 informierte das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Offshore-Windpark-Entwickler darüber, dass für die Projekte in den sogenannten Zonen 3, 4 und 5 in der Nordsee bis auf Weiteres kein Verfahren zur Planfeststellung fortgeführt wird. Dies hat sich mit dem Inkrafttreten des Windenergie-auf-SeeGesetzes zum 1. Januar 2017 (WindSeeG) verfestigt. Betroffen sind etwa 40 geplante Offshore-Windparks, u.a. auch die bei der PNE WIND AG in der Entwicklung befindlichen Offshore-Parks "Nemo", "Nautilus I", "Jules Verne", "Atlantis" II und III sowie "Nautilus II / HTOD5".

Durch die 2016 beschlossenen Änderungen des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) haben sich die Risiken für die genannten Projekte der PNE WIND AG deutlich erhöht. Dadurch kann die Realisierung der Projekte deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG bereitet derzeit eine Verfassungsbeschwerde gegen das EEG 2017 oder auch das Windenergie-auf-See-Gesetz vor. Laut zweier Rechtsgutachten sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen Projekte vor. Basierend auf dieser Einschätzung, ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernjahresabschlusses der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in diesen Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit eine Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Gebiete.

Im Offshore-Bereich prüft die PNE WIND AG derzeit auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weiter gehende Projektaktivitäten stattfinden können.

Offshore gesamt:

Die Kompetenz in der Entwicklung von Offshore-Windparks zeigt sich in den Offshore-Referenzen: Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Offshore-Projekte wurden von den Käufern mit 175 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von 894 MW bereits errichtet und in Betrieb genommen. PNE WIND bleibt vorerst in den verkauften Projekten als Dienstleister aktiv.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem den von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windpark "Laubuseschbach", das 142-MW-Windpark-Portfolio (bis Ende 2016 enthalten, ab 2017 nur noch als At-Equity Unternehmen bzw. über die Beteiligungsergebnisse), sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und zur Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2016 ein EBIT von 8,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) erreicht.

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

a. Umsatz und Ertragslage

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2016 eine Gesamtleistung von 259,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 233,3 Mio. Euro). Davon entfallen 248,6 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 109,5 Mio. Euro), 1,6 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 116,1 Mio. Euro) sowie 9,1 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 7,7 Mio. Euro). Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr ist dabei im Wesentlichen auf den in 2016 erfolgten Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und die damit einhergehende Realisierung aus in den Vorjahren in diesem Zusammenhang eliminierten konzerninternen Umsätze zurückzuführen. Im Vorjahr wurden die erbrachten Leistungen für die bis Ende 2016 im Eigenbesitz befindlichen Projekte über die Bestandsveränderungen gezeigt.

Erläuterung:

Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gem. IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgte dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führte dementsprechend zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung.

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 116,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 149,9 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 73,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 151,2 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von 3,4 Mio. Euro (im Vorjahr: - 2,2 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 39,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus dem Gewinn aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (nach IFRS erfolgt der Ausweis im Konzern unter der Position "Umsatzerlöse") sowie der Auflösung von Rückstellungen und sonstigen Erträgen wie z. B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzerngesamtleistung steht ein Materialaufwand von 97,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 154,9 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet, dass sich die bisher eliminierten internen Erträge aus der Projektentwicklung und Umsetzung der Vorjahre mit dem Verkauf des Projekt-Portfolios realisiert haben und der zusätzliche Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, der entstanden ist, da der Verkaufswert der Anteile über dem Buchwert der Anteile lag, sich ebenfalls in den Umsätzen widerspiegelt und diesen Sachverhalten keine oder nur im Verhältnis unwesentliche Materialaufwendungen gegenüberstehen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG betrug der Materialaufwand Im abgelaufenen Geschäftsjahr 52,5 Mio. Euro (Im Vorjahr: 118,2 Mio. Euro). Der Rückgang des Materialaufwands resultiert dabei aus der Im Vergleich zum Vorjahr geringeren Umsetzung von Onshore-Projekten.

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 25,4 Mio. Euro im Konzern und reduzierte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (29,3 Mio. Euro). Hauptgrund für die Reduzierung ist, dass in 2015 die Beträge aus der Aufhebungsvereinbarung mit dem ehemaligen CEO der PNE WIND AG enthalten waren. Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2016 ist im Konzern auf 356 Personen gesunken (per 31. Dezember 2015: 379 Mitarbeiter). Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf Anpassungen der Organisation an veränderte Marktbedingungen zurückzuführen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2016 auf 10,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,3 Mio. Euro). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2016 hat sich in der PNE WIND AG auf 150 Personen erhöht (per 31. Dezember 2015: 145 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 26,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 29,5 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,8 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 7,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,0 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten in Höhe von 2,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,2 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge in Höhe von 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei den Portfolio-Projekten und dem HKW "Silbitz" in Höhe von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, ebenfalls im Wesentlichen angefallen bei den Portfolio-Projekten, in Höhe von 3,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,5 Mio. Euro).

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2016 auf 9,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,2 Mio. Euro).

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,9 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen und die Steigerung der Abschreibungen auf die bis zum Verkauf des Projektportfolios im Eigenbetrieb befindlichen Windparks zurückzuführen.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 16,4 Mio. Euro auf 17,3 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der Projektfinanzierungen der im Konzern bis zum Zeitpunkt des Verkaufs befindlichen Portfolio-Projekte angestiegen.

Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2016 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 97,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,8 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 81,6 Mio. Euro (im Vorjahr: - 5,0 Mio. Euro) erzielt. Das Konzernergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf 69,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzernergebnis je Aktie belief sich auf 0,90 Euro (im Vorjahr: 0,05 Euro) und das verwässerte Konzernergebnis je Aktie auf 0,88 Euro (im Vorjahr: 0,05 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2016 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 43,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 41,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,1 Mio. Euro) aus.

Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 76,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,9 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 3,1 Mio. Euro aus dem vorhandenen Bilanzgewinn ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2016 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 107,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 70,5 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 40,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,52 Euro (im Vorjahr: 0,14 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,51 Euro (im Vorjahr: 0,14 Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2016 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 7,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,5 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 2,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 26,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) erzielt. Der Teilkonzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) im Konzern der PNE WIND AG einbezogen:

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WKN Teilkonzern 01.01. - 31.12.2016

Mio. EUR
01.01. - 31.12.2015

Mio. EUR
Umsatzerlöse 59,3 45,6
Gesamtleistung 66,9 57,5
Personalaufwand 10,1 11,2
Sonstiger betrieblicher Aufwand 9,4 14,3
EBIT - 3,5 - 0,5
Mitarbeiterzahl per 31.12. des Jahres 135 MA 166 MA

b. Finanzlage / Liquidität

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2016 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der PNE-Gruppe (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 177,1 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 0,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 174,6 Mio. Euro, davon 3,1 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 147,7 Mio. Euro,
freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 10 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 19,4 Mio. Euro.

Zusammen verfügen die PNE WIND AG und die WKN AG zudem über eine Avalkreditfazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 10 Mio. Euro (Inanspruchnahme per 31. Dezember 2016: 4,3 Mio. Euro).

Erläuterung:

Die PNE-Gruppe verfügt über einen Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 10 Mio. Euro und eine Avalkreditfazilität in Höhe von 10 Mio. Euro. Der Konsortialkredit und die Avalkreditfazilität haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017.

Beide Kreditlinien enthalten Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen, die bei Nichteinhaltung einen Kündigungsgrund zugunsten der Kreditgeber darstellen. Zum 31. Dezember 2016 wurden alle Finanzkennzahlen von der PNE WIND-Gruppe eingehalten.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 64,4 Mio. Euro (im Vorjahr: - 102,5 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtjahres,
von der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, welche sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit),
von dem Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung, z. B. der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, welcher aufgrund von Bilanzierungsregeln nicht im Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, sondern im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wird.

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe - 105,2 Mio. Euro (im Vorjahr in Summe - 3,1 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Ein- und Auszahlungen aus Käufen und Verkäufen von konsolidierten Einheiten wurden in Höhe von in Summe 102,9 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe 23,2 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Im Geschäftsjahr 2016 betraf dies im Wesentlichen den Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (im Vorjahr im Wesentlichen den Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd.). Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das Windparkportfolio und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 20,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 101,9 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von - 43,4 Mio. Euro,
die Dividendenzahlung in Höhe von - 3,1 Mio. Euro,
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 66,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte für das Portfolio der PNE WIND Partners Deutschland GmbH verwendet wurden.

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014 / 2019 im Volumen von nominal 1.907,40 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 592 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2016 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.556.026,00 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 147,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 86,1 Mio. Euro).

Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2016 eine Liquidität in Höhe von 128,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,6 Mio. Euro, davon 3,1 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Die Finanzlage der PNE WIND AG war im Geschäftsjahr 2016 insbesondere durch den positiven Cash Flow aus der laufenden Investitionstätigkeit in Höhe von 73,6 Mio. Euro (im Vorjahr: - 33,9 Mio. Euro) im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und durch den positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 38,5 Mio. Euro) geprägt. Diese Mittelzuflüsse wurden insbesondere zur Finanzierung des negativen Cash Flows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 11,3 Mio. Euro (im Vorjahr: - 4,5 Mio. Euro) verwendet.

c. Vermögenslage

Die Zahlen im Text und in Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a) Konzern

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Summe der langfristigen Vermögenswerte 142,2 251,1
Immaterielle Vermögenswerte 67,4 63,1
Sachanlagen 39,2 167,4
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 28,5 3,2
Latente Steuern 7,1 17,4
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 0,0 1,1
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 289,8 236,1
Vorräte 112,9 121,2
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 28,4 27,3
Steuerforderungen 0,8 1,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 147,7 86,1
Bilanzsumme 432,0 488,3

Zum Stichtag betrug die Konzernbilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 432,0 Mio. Euro. Damit reduzierte sich der Wert um 11,5 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2015.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 251,1 Mio. Euro zum Jahresende 2015 auf aktuell 142,2 Mio. Euro ab. Zum 31. Dezember 2016 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 67,4 Mio. Euro und erhöhten sich damit um rd. 4,3 Mio. Euro gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 63,4 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 23,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum reduzierten sich die Sachanlagen, im Wesentlichen aufgrund der Endkonsolidierung des Windparkportfolios der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, um 128,2 Mio. Euro auf 39,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 167,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (12,1 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (11,9 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Holzheizkraftwerks Silbitz (3,9 Mio. Euro inklusive Grundstücken und Bauten in Höhe von 2,8 Mio. Euro) und der Windparks Gerdau und Pülfringen (7,5 Mio. Euro). Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf den Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners GmbH bzw. deren Projekt-Portfolios und die damit einhergehenden abgehenden Sachanlagen der Windparks zurückzuführen.

Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" wurden im Vorjahr die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen. Im Dezember 2016 wurde das Projekt veräußert und die Anteile der Projektgesellschaft wurden auf den Käufer übertragen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 236,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 289,8 Mio. Euro per 31. Dezember 2016 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung des Vorratsvermögens (- 8,3 Mio. Euro) und den Anstieg der Zahlungsmittel (+61,6 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 13,2 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2015: 8,0 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen reduzierten sich von 114,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 105,0 Mio. Euro.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (11,0 Mio. Euro),
das Offshore-Projekte "Atlantis I" (21,9 Mio. Euro),
die Offshore-Projekte "Atlantis II - III" (12,2 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Deutschland (15,5 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Polen (12,1 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Italien (8,3 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Frankreich (7,4 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Schweden (4,3 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in den USA (5,3 Mio. Euro),
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,6 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (2,7 Mio. Euro).

Die in den Vorratsbeständen befindlichen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 6,9 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro auf 7,9 Mio. Euro erhöht.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 147,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2016 (per 31. Dezember 2015: 86,1 Mio. Euro).

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Eigenkapital 229,4 165,9
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,9 0,9
Rückstellungen 11,9 15,7
Langfristige Verbindlichkeiten 119,9 227,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten 53,6 68,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 16,3 10,3
Schulden i. V.m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0,0 0,0
Bilanzsumme 432,0 488,3

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 165,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 229,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2016. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die Dividendenausschüttung im Geschäftsjahr 2016. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2016 ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 66 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich insbesondere aufgrund der Endkonsolidierung der Projekte des Windparkportfolios der PNE WIND Partners Deutschland GmbH von 227,2 Mio. Euro Ende 2015 auf 119,9 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 116,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 223,7 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 98,3 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe im Geschäftsjahr 2013 verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist hieraus ein Zinsaufwand von 3,4 Mio. Euro, davon in 2016 in Höhe von 1,1 Mio. Euro, erfasst worden). Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014 / 2019 mit 6,1 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 11,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 112,5 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (lang- und kurzfristig) enthalten:

die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (1,4 Mio. Euro, davon langfristig 0,7 Mio. Euro),
die Finanzierung des Gebäudes der PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven (2,6 Mio. Euro, davon langfristig 2,5 Mio. Euro) und
die Projektfinanzierungen der Windparks Gerdau Schwienau und Pülfringen (8,9 Mio. Euro, davon langfristig 7,6 Mio. Euro).

Am 31. Dezember 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 592 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen entstanden sind.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreibergesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 7,5 Mio. Euro ausgewiesen. Im Januar 2017 ist die PNE WIND AG ihrer vertraglichen Zusage nachgekommen und hat die Anteile an der HKW Silbitz GmbH & Co. KG übernommen. Zudem hat die PNE WIND AG mit den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis einschließlich 2016 vereinbart, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,4 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Geschäftsjahr 2016 reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 68,3 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 53,6 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, reduzierten sich von 36,6 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 11,1 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich nicht wesentlich von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 15,7 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoliquidität (im Vorjahr: Nettoverschuldung) (nach DVFA -Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2016 somit 20,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015: - 174,2 Mio. Euro).

b) PNE WIND AG

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 0,1
Sachanlagen 11,8 12,2
Finanzanlagen 102,8 145,1
Vorräte 13,1 7,6
Forderungen und sonstige Aktiva 122,8 116,4
Flüssige Mittel 128,1 59,6
Bilanzsumme 378,6 341,0

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 11,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,2 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 102,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 145,1 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Reduzierung der Finanzanlagen liegt im Wesentlichen an dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH).

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 13,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,6 Mio. Euro), davon unfertige Leistungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,1 Mio. Euro) und geleistete Anzahlungen in Höhe von 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 122,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 116,4 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 10,5 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 1,8 Mio. Euro), 109,7 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (im Vorjahr: 111,8 Mio. Euro) und 0,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände.

Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2016 auf 128,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,6 Mio. Euro).

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Eigenkapital 242,5 205,5
Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,9 0,9
Rückstellungen 9,3 16,2
Verbindlichkeiten 125,8 118,3
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,1
Bilanzsumme 378,6 341,0

Das Eigenkapital der PNE WIND AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2016 auf 242,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 205,5 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2016 ca. 64 Prozent (per 31. Dezember 2015 ca. 60 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 36 Prozent (per 31. Dezember 2015 ca. 40 Prozent).

Am 31. Dezember 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 592 neuen Aktien aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2016.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 125,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 118,3 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro, die in 2014 begebene Wandelanleihe 2014 / 2019 in Höhe von 6,6 Mio. Euro, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro), erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,0 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,0 Mio. Euro).

Die wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 5,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 11,3 Mio. Euro), sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 1,2 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Angaben zu Beziehungen mit "nahestehenden Personen" finden sich im Konzernanhang unter "X Sonstige Angaben" Punkt 4.

8. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich erfolgreich auf den Direktverkauf an Einzel-und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG seit Jahren positive Erfahrungen und wird diesen bewährten Vertriebsweg daher auch weiterhin verfolgen. Dabei ist auch der Verkauf größerer Projektportfolios möglich, wenn es dafür auf Investorenseite Interesse gibt.

Ein solcher Verkauf eines 142 MW großen Projektportfolios konnte im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen werden. Zuvor wurden seit 2014 fertiggestellte Windparks in einer Tochtergesellschaft, der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, gebündelt, um bis zum Verkauf des Projektportfolios sowohl durch das Management als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks zusätzliche Erträge zu erzielen.

Die Bündelung von Projekten und deren Entwicklung bis zu einer möglichst hohen Werthaltigkeit haben sich auch zuvor bereits bewährt. So konnten 2012 mehrere Offshore-Projekte in einem Paket und 2015 das britische Tochterunternehmen mit der dort entwickelten Projektpipeline erfolgreich vermarktet werden.

9. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb des operativen Geschäftszwecks Projektentwicklung fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

10. Immaterielle Unternehmenswerte / nachhaltige Entwicklung

Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Dabei sind unsere Mitarbeiter besonders gefordert: Ihre Kreativität und ihr individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projekts, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG und des Konzerns abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So wird sichergestellt, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung, aber auch beim Betrieb von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann.

Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition über die schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb von Windparks bis hin zum Ersatz alter Windenergieanlagen durch moderne, das sogenannte "Repowering", alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen, durchzuführen und abzuschließen.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir möglichst nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.

Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung im Wesentlichen auf politischen Rahmenbedingungen basiert, arbeiten wir eng und intensiv mit Branchenverbänden zusammen und pflegen den ständigen Dialog.

Mit der kontinuierlichen Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im Unternehmen.

Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir national wie international einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen und damit zum Schutz von Mensch, Umwelt und Natur. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung.

11. Risiko- und Chancenbericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse, erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht geändert.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen, bei negativen Ergebnissen von Ausschreibungen oder wenn sich durch marktbasierte Fördermechanismen das Angebot-Nachfrage-Verhältnis wesentlich verschiebt, können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Risiken bestehen für Bilanzwerte für On- sowie Offshore-Projekte im In- und Ausland, sollten Projekte unwirtschaftlich werden bzw. eine Realisierung nicht möglich sein. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche / Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z. B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" sowie außerdem auf den Aufbau und Vertrieb von Portfolios mit Windparks, die bereits in Betrieb genommen wurden, gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.

Die der PNE WIND AG und der WKN AG zur Verfügung gestellte Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt ist. Die Gesellschaften haben sich gegen steigende kurzfristige Zinsen nicht abgesichert.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierenden Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Die bisherige Praxis zeigt jedoch ein großes Interesse von Infrastrukturfonds, Versicherungen und Pensionskassen an der Beteiligung an Offshore-Windparks.

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG und des Konzerns.

Risiken der Finanzierung bestehen aufseiten der Partnerunternehmen (DONG Energy) auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II" sowie "Gode Wind" 3 und 4 zu. Der Käufer der Projekte hat bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionenbereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.

In der PNE WIND-Gruppe gibt es Joint-Venture-Gesellschaften, die Auslandsaktivitäten bereits eingegangen sind oder künftig gegebenenfalls eingehen werden, und daher Risiken darstellen können. Es besteht das Risiko, dass die Zusammenarbeit mit Partnern bereits bestehender Joint-Ventures scheitert, etwa im Falle des Ausstiegs eines Joint-Venture-Partners mit der Folge, dass die Beziehungen und Kenntnisse des Joint-Venture-Partners über den betreffenden Auslandsmarkt nicht mehr genutzt werden können oder es zum Stillstand oder Scheitern bereits begonnener ausländischer Windparkprojekte kommt. Auch könnte es - insbesondere dann, wenn sich die von dem Joint-Venture-Unternehmen bearbeiteten Projekte nicht wie zunächst geplant realisieren lassen - zu Rechtsstreitigkeiten mit dem Joint-Venture Partner kommen. Dies könnte zur Folge haben, dass in der Bilanz der PNE WIND-Gruppe Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz bzw. auf das Vorratsvermögen der betreffenden Joint-Venture-Gesellschaft erfolgen müssen. All dies kann die Tätigkeit der Gesellschaft in dem betreffenden Auslandsmarkt deutlich erschweren und im ungünstigsten Fall sogar zu einem vollständigen Scheitern der Aktivität in diesem Land führen. Dies hätte Auswirkungen auf die zukünftigen Ergebnisse der PNE WIND-Gruppe.

Die PNE WIND-Gruppe plant und entwickelt im Ausland Projekte, welche in der Planung des Konzerns mit den entsprechenden Erträgen aus der jeweiligen Windparkkonfiguration enthalten sind. Sollten Investoren im Ausland grundsätzliche Änderungen, z. B. eine Veränderung der Windkraftanlagenanzahl oder des Windkraftanlagentyps, als Bedingung für den Kauf des Projekts fordern und der PNE WIND-Gruppe keine weiteren geeigneten Investoren zur Verfügung stehen, so könnte dies beim Projekt und damit bei den wirtschaftlichen Kennzahlen der PNE WIND-Gruppe zu Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen führen, die für die PNE WIND-Gruppe nicht geplante negative Ergebnisse nach sich ziehen könnten.

PNE WIND veröffentlicht Prognosen für ihre Unternehmensziele. Diese Prognosen sind auf Basis der Planung des Konzerns getroffen worden. Sollten sich Planungsannahmen im Zeitverlauf ändern, könnte dies dazu führen, dass die veröffentlichte Prognose nicht erreicht wird. Die Verfehlung einer veröffentlichten Prognose könnte für die Gesellschaft bzw. den Aktienkurs nachteilige Auswirkungen haben.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Aus der Ausgabe der Anleihe 2013 / 2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Die PNE WIND AG hat ein Rating der Creditreform erhalten, welches zuletzt im April 2016 erneuert wurde. Negative Änderungen der Ratingeinstufung können bei einem Projektierer aufgrund der langfristigen Projektentwicklungszeiten bei unvorhergesehenen kurzfristigen Veränderungen im Umfeld eintreten. Dies könnte möglicherweise negative Auswirkungen auf Refinanzierungskosten der Gesellschaft haben.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen der Unternehmensanleihe 2013 / 2018 das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 prozentig oder mehr der Stimmrechte entfallen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG

Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND AG nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der verfolgten Strategien ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten könnte erschwert werden.

Aus dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der WKN AG ist bei der Erstkonsolidierung ein Firmenwert in Höhe von rd. 40,2 Mio. Euro im Konzern entstanden, welcher zum Ende jedes Jahres auf seine Werthaltigkeit mittels eines Impairment Test überprüft werden muss. Sollte sich in der Zukunft ein Impairment ergeben, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu zählen insbesondere plötzliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten der PNE WIND-Gruppe. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der Ansicht, dass Windparks zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Dennoch werden die Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen PNE WIND tätig ist, kontinuierlich überprüft, um auf mögliche Veränderungen zeitnah reagieren und somit Risiken mindern zu können. Das Risiko wurde vom Vorstand neu eingestuft und auf "mittel" gesetzt.

Deutlich erhöht (Risikoeinstufung: "hoch") gegenüber dem 31. Dezember 2015 haben sich die Risiken für die Offshore-Projekte der PNE WIND AG durch die Änderung des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die der Deutsche Bundestag am 8. Juli 2016 beschlossen hat. Dadurch kann die Realisierung der Projekte entweder deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG bereitet derzeit eine Verfassungsklage gegen das EEG 2017 oder auch das WindSeeG vor. Laut zweier Rechtsgutachten, u. a. von Prof. Martin Schulte, Universität Dresden, sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen Projekte vor, was zu einer "kalten Enteignung" führt. Basierend auf dieser Einschätzung, ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Gebiete.

Zum 31. Dezember 2016 hat der Vorstand aufgrund der vorstehend beschriebenen bestehenden Möglichkeiten keine Wertberichtigung auf die Vermögenswerte der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne"" Atlantis II - III" vorgenommen. Sollte sich ergeben, dass die Gesellschaft entgegen der aktuellen Auffassung des Vorstands keinen Anspruch auf einen Schadensersatz für bereits getätigte Investitionen bei diesen Offshore-Projekten hat, auch sonst keine entsprechende Kompensationsleistungen erhält sowie die alternativen Verwendungsmöglichkeiten der Offshore-Projekte nicht verwirklicht werden können, so wäre gegebenenfalls eine Wertberichtigung der Vermögenswerte vorzunehmen. In der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016 sind Vermögenswerte in Höhe von 23,2 Mio. Euro und Rückstellungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte ausgewiesen.

Das polnische Parlament hat eine deutlich verschärfte Abstandsregelung für Windkraftanlagen verabschiedet. Das Gesetz sieht verbindliche Abstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern und schützenswerten Naturgebieten und Nationalparks von zehnfacher Gesamthöhe der Windenergieanlage (Nabenhöhe plus Rotorlänge) vor. Dies kann die Entwicklung und Vermarktung weiterer Windparks in Polen deutlich erschweren. In einem ersten Schritt wurden im Konzern die in der Entwicklungspipeline "Polen" befindlichen Projekte überprüft. Bei zwei Projekten wurde aufgrund der neuen Gesetzgebung ermittelt, dass diese nicht wirtschaftlich umsetzbar sind, und die vorhandenen Vermögenswerte wertberichtigt. Das Risiko wurde vom Vorstand im Geschäftsjahr 2016 neu eingestuft und auf "mittel" gesetzt.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland, wie etwa in den USA, der Türkei und Rumänien, können Auswirkungen auf die geplanten Projektrealisierungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberischen rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE WIND-Gruppe verwirklichen.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Ein rechtliches Risiko ist im Geschäftsjahr 2016 entfallen mit dem Risiko "Schiedsgerichtsklage gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH", da es hier zu einer gütlichen Einigung gekommen ist.

Das im Geschäftsbericht 2015 enthaltene rechtliche Risiko in Bezug auf die laufende DPR- bzw. BaFin-Prüfung ist durch den am 29. Juli 2016 ergangenen Bescheid entfallen.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie sonstigen Konzerngesellschaften sind derzeit auf drei Kontinenten der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. Die PNE WIND-Gruppe agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Bei der WKN AG wurde eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung durchgeführt, welche zum 31. Dezember 2016 noch nicht abgeschlossen war. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, des Zwangs zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie des Bedarfs an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die PNE WIND AG mit der Gründung einer Tochtergesellschaft fort, in der fertiggestellte und in Betrieb genommene Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 142 MW gebündelt wurden. 80 Prozent der Anteile an dieser Tochtergesellschaft konnten in 2016 erfolgreich veräußert werden, mit 20 Prozent bleibt PNE WIND direkt beteiligt und profitiert von künftigen Erträgen sowie dem Betriebsmanagement. Damit hat sich gezeigt, dass dieser neue Weg erfolgreich beschritten werden kann und ähnliche Modelle mit der Bündelung künftiger Windparks erfolgversprechend sind.

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns sowie in möglichen neuen Märkten. Die PNE WIND-Gruppe ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotenzial. Dazu zählen auch Schwellenländer mit einem stark steigenden Strombedarf. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.

Die Kernkompetenz der PNE WIND-Gruppe liegt in der Projektentwicklung, dem Bau und dem Betrieb sowie Repowering von Windprojekten auf hohem internationalem Niveau. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotenzial genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft.

Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für Onshore-Windenergie weiterhin bietet. Hinzu kommt der geplante künftige Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks an Land wie auf See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits sechs Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Drei dieser Windparks sind bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen worden. Ein weiterer steht kurz vor dem Baubeginn. Im Offshore-Bereich wurde eine hohe Kompetenz entwickelt, die auch auf internationale Märkte übertragen werden kann.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe im technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement. Dieser Bereich wird zielstrebig weiter ausgebaut. Mit der energy consult GmbH hat sich die Gruppe in diesem Geschäftsbereich stark aufgestellt. Rund 780 Windenergieanlagen mit mehr als 1.400 MW Nennleistung, eine Vielzahl von Umspannwerken sowie auch Fotovoltaikanlagen werden betreut. Mit Sitz in Cuxhaven und ihrer Betriebsstätte in Husum ist die energy consult GmbH sowohl auf dem deutschen Markt als auch international im technischen Betriebsmanagement präsent.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken nach Einschätzung des Vorstands, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht des Vorstands angesichts der weltweiten Entwicklung des Klimaschutzes und des Ausbaus der Windenergie und der zu erwartenden Meilensteinzahlungen aus bereits erfolgten Projektverkäufen gut. Somit ist nach Einschätzung des Vorstands auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

12. Steuerungssystem

Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.

Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.

Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.

Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in dem ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.

Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nicht finanzielle Steuerungsgröße die Projektierungspipeline verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit lt. GuV) und Projektierungspipeline erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.

13. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen, haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe den gewonnenen Erkenntnissen angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.

Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.

Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.

Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.

Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.

Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
0 % bis 5 % Sehr gering
6 % bis 20 % Gering
21 % bis 50 % Mittel
51 % bis 100 % Hoch

Klassifizierung nach Auswirkungsgrad

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Erwartete Auswirkung in TEUR Grad der Auswirkung
TEUR 0 bis TEUR 250 Niedrig
>TEUR 250 bis TEUR 1.000 Moderat
>TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 Wesentlich
>TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 Gravierend

Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.

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Auswirkung Klassifizierung
Gravierend Mittel Hoch Hoch Hoch
Wesentlich Mittel Mittel Hoch Hoch
Moderat Gering Mittel Mittel Hoch
Niedrig Gering Gering Mittel Mittel
Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering Gering Mittel Hoch

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung, bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potenziell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen werden verantwortliche Mitarbeiter gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolg:

Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können
Mögliche Risiken, die sich aus dem Windernergie-auf-See-Gesetz ergeben können
Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Netzkapazitäten im In- und Ausland ergeben können
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben.

14. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

15. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die PNE WIND AG bei jedem der in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Ferner erklären wir, dass die PNE WIND AG durch die in diesem Bericht aufgeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2016 nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Maßnahmen vorgenommen wurden, nicht benachteiligt wurde."

16. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2016 insgesamt 76.556.026 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2016 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 82 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreitet, wurde von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH sowie Herrn Volker Friedrichsen in 2016 gemeldet. Nach Ende des Berichtszeitraums wurde im Februar 2017 gemeldet, dass diese Beteiligung nicht mehr besteht. Ebenfalls nach Ende des Berichtszeitraums meldete die Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH am 9. März 2017, dass ihr Anteil 10 Prozent überschritten hat.

Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.

Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.

Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystem erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.

Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 keinen Gebrauch gemacht.

Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/ 2012).

Am 11. September 2014 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung der Ermächtigung vom 15. Mai 2012 eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 25.757.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2014 / 2019). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen zum Nennbetrag von je 3,30 Euro begeben, die Wandlungsrechte auf insgesamt bis zu 1.989.434 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014 / 2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das Bedingte Kapital II/ 2012 somit insgesamt in Höhe von bis zu 1.989.434,00 Euro teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang in Höhe von bis zu 5.760.566,00 Euro stand das Bedingte Kapital II / 2012 damit zum 31. Dezember 2016 noch zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien (im Vorjahr: 1.995) aus dem Bedingten Kapital II / 2012 ausgegeben.

Darüber hinaus wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht.

Der Vorstand hat am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.800.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 22.800.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlage zu erhöhen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 13.931.195 neue Aktien ausgegeben.

Unter nochmaliger Ausnutzung des Genehmigten Kapitals hat der Vorstand zudem am 13. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 4.578.500,00 Euro durch Ausgabe von 4.578.500 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlagen zu erhöhen.

Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals. Zum 31. Dezember 2016 betrug das Genehmigte Kapital nach teilweiser Ausschöpfung demnach noch 4.290.305,00 Euro.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind

Unternehmensanleihe 2013/2018

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs-und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

Wandelanleihe 2014/2019

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Wandelanleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Anleiheschuldnerin die vorzeitige Rückzahlung seiner Wandelteilschuldverschreibungen, für welche das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde und die nicht zur vorzeitigen Rückzahlung fällig gestellt wurden, zu verlangen. Ein Kontrollwechsel liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn eine Person oder gemeinsam handelnde Personen die Kontrolle über die Anleiheschuldnerin erlangt oder erlangen, wobei Kontrolle (i) direktes oder indirektes (im Sinne von § 22 Wertpapierhandelsgesetz) rechtliches oder wirtschaftliches Eigentum von insgesamt mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin oder (ii) bei einem öffentlichen Angebot für Aktien der Anleiheschuldnerin den Fall, dass die Aktien, die sich bereits in der Kontrolle des Bieters befinden, und die Aktien, für die bereits das Angebot angenommen wurde, zusammen mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin gewähren oder (iii) den Verkauf oder die Übertragung aller oder im Wesentlichen aller Vermögenswerte der Anleiheschuldnerin durch diese an bzw. auf eine andere Person oder Personen bedeutet.

Im Falle eines Kontrollwechsels wird nach Maßgabe der Anleihebedingungen zudem der Wandlungspreis für die Ausübung der Wandlungsrechte innerhalb einer bestimmten Frist angepasst.

Weitere Vereinbarungen

Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gemäß dem jeweiligen Anstellungsvertrag für die restliche Vertragslaufzeit, jedoch in jedem Fall beschränkt auf ein Festgehalt von zwei Jahresvergütungen, zu, es ist den Vorstandsmitgliedern mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht zwei der drei Vorstandsmitglieder im Fall der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswertes zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.

17. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf zusammen TEUR 2.690 (im Vorjahr: TEUR 5.385).

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 TEUR 461 (im Vorjahr: TEUR 398) betragen.

Auf Grundlage der aktuellen Satzung erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Seit der Hauptversammlung im Oktober 2015 gibt es keine variable Vergütung mehr für den Aufsichtsrat. Als variable Vergütung wurde somit im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 454) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 528 (i. V. TEUR 852). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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in TEUR Fixe Vergütung 2016 Sitzunggeld 2016 Gesamtbezüge 2016
Herr Fries 140,0 14,0 154,0
Herr Freiherr von Hodenberg 90,0 14,0 104,0
Herr Groß 90,0 12,0 102,0
Herr Rohardt 60,0 14,0 74,0
Frau Niklas 45,0 6,0 51,0
Herr Dr. Beyer 30,0 6,0 36,0
Herr Pedersen 6,3 1,0 7,3
461,3 67,0 528,3

Die Mitglieder des Vorstands erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge (inkl. abgegrenzter Verbindlichkeiten für Tantiemen) bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.162 (i. Vj. TEUR 4.533).

Die Werte in den nachfolgenden Tabellen unter den aufgeführten Begriffen "gewährte Zuwendungen" spiegeln alle in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam erfassten Leistungen, welche zum Teil erst im folgenden Jahr liquiditätswirksam werden, wider. Hingegen sind die Werte, die unter dem Begriff "Zufluss" aufgeführt werden, im jeweiligen Geschäftsjahr liquiditätswirksam geworden und betreffen somit zum Teil Aufwendungen aus dem Vorjahreszeitraum (z. B. Rückstellungen für variable Vergütungen, die im Folgejahr zur Auszahlung führen).

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Gesamter Vorstand Gesamter Vorstand
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 844 1.321 1.321 1.321 844 1.321
Nebenleistungen 8 61 61 61 87 61
Summe 931 1.382 1.382 1.382 931 1.382
Einjährige variable Vergütung 168 342 49 488 472 168
Mehrjährige variable Vergütung 308 357 0 536 577 308
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 577 0
davon Zeitraum 2014-2016 308 0 0 0 0 308
davon Zeitraum 2016-2018 0 357 0 536 0 0
Sonstiges 3.126 81 0 81 3.126 81
Summe 3.602 780 49 1.105 4.175 557
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 4.533 2.162 1.431 2.487 5.106 1.939

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Als kurzfristiges Ziel wurde aktuell das zu erwartende Konzern-EBT im nächsten Geschäftsjahr festgelegt. Sollte das kurzfristige Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Als langfristige Ziele sind Kennzahlen festgelegt, die die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern sollen, wie z. B. ein zu erwartendes Konzern-EBT eines Dreijahreszeitraums. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Die Vorstandsgehälter unterliegen jeweils einem Höchstwert zur Gesamtvergütung pro Jahr, der nicht überschritten werden darf. Zur Vergütung der Vorstände werden fixe und variable Vergütungen aus Konzerntätigkeiten, z. B. Aufsichtsratsvergütungen bei Tochtergesellschaften, in die Berechnung für den Höchstwert bei der Vorstandsvergütung mit einbezogen. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mittteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Fall der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Markus Lesser Markus Lesser
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Vorstand (CEO) Vorstand (CEO)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 240 322 322 322 240 322
Nebenleistungen 24 24 24 24 24 24
Summe 264 346 346 346 264 346
Einjährige variable Vergütung 78 158 0 236 82 78
Mehrjährige variable Vergütung 143 192 0 289 100 143
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 100 0
davon Zeitraum 2014-2016 143 0 0 0 0 143
davon Zeitraum 2016-2018 0 192 0 289 0 0
Sonstiges 42 35 0 35 42 35
Summe 263 385 0 560 224 256
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 527 731 346 906 488 602

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Jörg Klowat Jörg Klowat
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Vorstand (CFO) Vorstand (CFO)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
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Festvergütung 300 330 330 330 300 330
Nebenleistungen 30 31 31 31 30 31
Summe 330 361 361 361 330 361
Einjährige variable Vergütung 90 135 0 203 115 90
Mehrjährige variable Vergütung 165 165 0 247 140 165
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 140 0
davon Zeitraum 2014-2016 165 0 0 0 0 165
davon Zeitraum 2016-2018 0 165 0 247 0 0
Sonstiges 44 46 0 46 44 46
Summe 299 346 0 496 299 301
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 629 707 361 857 629 662

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Kurt Stürken Kurt Stürken
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Vorstand (COO) (seit 15.09.2016) Vorstand (COO) (seit 15.09.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
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Festvergütung 0 64 64 64 0 64
Nebenleistungen 0 6 6 6 0 6
Summe 0 70 70 70 0 70
Einjährige variable Vergütung 0 49 49 49 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 49 49 49 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 0 119 119 119 0 70

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Per Hornung Pedersen Per Hornung Pedersen
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ExVorstand (01.01.-30.11.2016) ExVorstand (01.01.-30.11.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
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Festvergütung 55 605 605 605 55 605
Nebenleistungen 0 0 0 0 0 0
Summe 55 605 605 605 55 605
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 55 605 605 605 55 605

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Martin Billhardt Martin Billhardt
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ExVorstandsvorsitzender ExVorstandsvorsitzender
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
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Festvergütung 249 0 0 0 249 0
Nebenleistungen 33 0 0 0 33 0
Summe 282 0 0 0 282 0
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 275 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 3.040 0 0 0 3.040 0
Summe 3.040 0 0 0 3.652 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 3.322 0 0 0 3.934 0

18. Ausblick / Prognose

Die PNE WIND-Gruppe ist ein international auf drei Kontinenten tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland und einer der erfahrensten On- und Offshore-Windpark-Projektierer. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bearbeitet es die gesamte Wertschöpfungskette rund um Windparks von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Windparks bis hin zum Repowering - also zum Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik.

Die Effektivität über die gesamte Wertschöpfungskette soll jedoch gesteigert werden, um eine Senkung der Projektkosten zu erreichen. Darüber hinaus gilt es, neue Zukunftsmärkte zu erschließen und eine Optimierung der Wertschöpfungskette zu erreichen. Damit wollen wir, auch und gerade im Sinne unserer Aktionäre, die Wertschöpfung steigern und verstetigen, um den Schwankungen, die das Projektierungsgeschäft mit sich bringt, entgegenzuwirken. Gleichzeitig ist dies eine Perspektive, den Wert des Unternehmens kontinuierlich und nachhaltig zu steigern.

Daher verfolgen wir das Ziel des Aufbaus von eigenen Stromerzeugungskapazitäten durch die Entwicklung eines europäischen Portfolios von Windparks an Land bis 2019 / 2020. PNE WIND wird daran beteiligt sein, wie das auch bereits beim Ende 2016 erfolgreich veräußerten Portfolio der Fall ist. Der Aufbau des neuen Portfolios kann durch selbst entwickelte Windpark-Projekte, den Zukauf von Altwindparks zum späteren Repowering und den verstärkten Ankauf von bereits weitgehend entwickelten Projekten erfolgen.

In einer Zusammenarbeit innerhalb der Branche muss die Effektivität von Windpark-Projekten gesteigert werden, um eine Senkung der Projektkosten zu erreichen. Dies bedeutet unter anderem:

Verringerung der Energieerzeugungskosten pro Kilowattstunde - d. h. Optimierung der Leveraged Cost of Energy (LCOE), etwa durch den Einsatz effizienterer Windenergieanlagen und die Verbesserung von Einkaufskonditionen
Verringerung der Finanzierungskosten (Cost of Capital)
Zugang zu langfristig orientierten Investoren mit kalkulierbaren, sicheren Renditeerwartungen

Wir wollen Projekte mit einer hohen Qualität, die internationale Standards erfüllt und eine gesicherte Projektfinanzierung auf internationalem Niveau möglich macht, entwickeln. Möglich ist eine solche Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose für den Projektzeitplan von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.

Projektierung, Realisierung und Betrieb von Windparks bleiben das Kerngeschäft der PNE WIND-Gruppe. Europa bleibt dabei ein Kernmarkt.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Die PNE WIND-Gruppe ist in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst. Das Unternehmen ist international breit positioniert, um Marktrisiken zu diversifizieren und von dem weltweiten Wachstumspotenzial des Windenergiemarktes zu profitieren.

Die Notwendigkeit einer Energiewende ist weltweit erkannt worden. Das zeigen der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz COP21 von Paris und deren Folgekonferenz 2016 in Marrakesch. Die Zielsetzung lautet, einen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern und ihn möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dies zeigt, dass immer mehr Staaten die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den Erneuerbaren Energien erkennen und Rahmenbedingungen schaffen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Die Internationalisierung unserer Aktivitäten eröffnet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, bedeutet jedoch auch, dass wir Risiken besser verteilen können. Geografische Diversifikation ermöglicht uns in der PNE WIND-Gruppe den Zugang zum globalen Windenergiemarkt. Während unsere Referenzliste im Konzern bereits erfolgreich realisierte Projekte mit mehr als 2.400 MW ausweist, zeigt unsere Pipeline sowohl onshore als auch offshore, national wie international eine Fülle von Projekten in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung als Basis für künftiges Wachstum.

Leidenschaft für Erneuerbare Energien und Technik sowie das Streben, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu vereinbaren, zeichnen die Mitarbeiter der PNE WIND-Gruppe aus - vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Damit ist die PNE WIND-Gruppe insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Energiewende" nutzen zu können.

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die PNE WIND AG den größten und seit mehreren Jahren vorbereiteten Windpark-Verkauf der Unternehmensgeschichte erfolgreich abschließen. Im Dezember wurden 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) mit einem Unternehmenswert (Enterprisevalue) von mehr als 330 Mio. Euro veräußert. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und übernimmt langfristig das Betriebsmanagement der Windparks. Den Kaufpreis in Höhe von rund 103 Mio. Euro erhielt PNE WIND noch in 2016. Dies war ein wesentlicher Schritt zum Erreichen der Prognose mit einem Konzern-EBIT im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro in 2016 und der Dreijahresprognose für die Jahre 2014 bis 2016 im unteren Bereich von 110 bis 130 Mio. Euro. PNE WIND hat im Geschäftsjahr ein Konzern-EBIT von 97,0 Mio. Euro erwirtschaftet und somit über die Jahre 2014 bis 2016 ein kumuliertes Konzern-EBIT von 109,5 Mio. Euro. Aufgrund der Gesetzesänderung in Polen (Abstandsregelung) und der Erkenntnisse aus dem Ausschreibungsverfahren in Italien wurden im Konzern Bereinigungen bei den Vorräten in Höhe von rd. 8,6 Mio. Euro vorgenommen. Ohne diese Bereinigungen hätte die PNE WIND ein bereinigtes Konzern-EBIT von 105,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 und kumuliert über die Jahre 2014 bis 2016 von 118,1 Mio. Euro erreicht.

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 wurden mit der operativen Entwicklung in 2016, dem Verkauf von 80 Prozent der Anteile am Windpark-Portfolio sowie dem Konzern-EBIT für 2016 in Höhe von 97,0 Mio. Euro und einem kumulierten Konzern-EBIT für die Jahre 2014 bis 2016 in Höhe von 109,5 Mio. Euro erfüllt. Zudem konnten die MW-Zahlen der Projektierungspipeline wie erwartet gehalten werden.

Nach dem erfolgreichen Verkauf des 142 MW-Windpark-Portfolios Ende 2016 wird der Vorstand diese Strategie fortsetzen und ausbauen. Mittel- und langfristig soll in Aufbau und Realisierung von weiteren Windpark-Portfolios investiert werden. Ziel ist es, auch durch zunehmende Investitionen in den Eigenbestand die kontinuierlichen Einnahmen zu verstetigen und zu steigern. Die positiven Effekte aus kontinuierlicheren Einnahmen reduzieren die üblichen Schwankungen bei Umsätzen und Ergebnissen. Dies macht die Entwicklung der PNE WIND-Gruppe kalkulier- und berechenbar er und wird nach unserer Einschätzung mittel- und langfristig zu einer Steigerung des Unternehmenswertes führen. Die für diese Planung erforderlichen Anfangsinvestitionen werden sich auf die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 auswirken. Für 2017 erwartet der Vorstand daher ein Konzern-EBIT von 0 bis 15 Mio. Euro. Die PNE WIND AG erwartet für das Geschäftsjahr 2017 auf EBIT-Basis weiterhin ein positives Ergebnis aus dem operativen Bereich in einer Größenordnung von 10 bis 20 Mio. Euro. Die MW-Zahlen der Projektierungspipeline sollen auch im Geschäftsjahr 2017 im Konzern mindestens konstant gehalten werden. Trotz der Investitionen in die Zukunft erwarten wir also deutlich positive Ergebnisse auch im Jahre 2017.

Cuxhaven, 21. März 2017

PNE WIND AG

Vorstand

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang 2016 2015
1. Umsatzerlöse VI.1. 248.577 109.524
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 1.591 116.096
3. Sonstige betriebliche Erträge VI.2. 9.075 7.707
4. Gesamtleistung 259.244 233.327
5. Materialaufwand - 96.951 - 154.934
6. Personalaufwand VI.3. - 25.423 - 29.254
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen IV.3./V.1./V.2. - 12.884 - 9.870
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen VI.4. - 26.918 - 29.476
9. Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte IV.3./V.1. - 28 - 28
10. Betriebsergebnis 97.040 9.765
11. Erträge aus Beteiligungen 158 87
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge VI.5. 1.111 1.743
13. Erträge von assoziierten Unternehmen VI.5. 644 0
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen - 66 - 176
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen VI.6. - 17.331 - 16.381
16. Ergebnis vor Steuern 81.556 - 4.959
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag VI.7. - 14.362 3.686
18. Sonstige Steuern - 114 - 117
19. Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag vor nicht beherrschenden Anteilen 67.080 - 1.389
20. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis V.8. - 1.893 - 4.863
21. Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 68.973 3.474
Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
22. Währungsdifferenzen - 222 - 428
23. Sonstige 0 0
24. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) - 222 - 428
25. Gesamtergebnis der Periode 66.857 - 1.817
Zurechnung des Konzernjahresergebnisses der Periode
Anteilseigner der Muttergesellschaft 68.973 3.474
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis - 1.893 - 4.863
67.080 - 1.389
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode
Anteilseigner der Muttergesellschaft 68.750 3.046
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis - 1.893 - 4.863
66.857 - 1.817
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert) (in Tsd.) VI.8 76.556 74.894
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) 0,90 0,05
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert) (in Tsd.) VI.8 78.615 76.881
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) 0,88 0,05

Konzernbilanz (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2016

Aktiva

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte IV.4./IV.2./V.1.
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.991 2.700
2. Geschäfts- oder Firmenwert 63.409 60.405
67.400 63.105
II. Sachanlagen IV.4./IV.3./V.2.
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.855 19.594
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.670 144.962
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.545 2.773
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 159 18
39.230 167.347
III. Langfristige finanzielle Vermögenswerte IV.5./V.3.
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26 1.357
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 27.194 650
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.092 604
4. Sonstige Ausleihungen 115 153
5. Sonstige langfristige Darlehensforderungen 25 439
28.452 3.204
IV. Latente Steuern IV.6./VI.7. 7.136 17.440
B. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte IV.7./V.4. 0 1.135
C. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Vorräte IV.8./V.5. 112.946 121.177
II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte IV.10./V.6.
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.187 7.969
2. Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen 1.472 312
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.937 5.110
4. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.533 2.339
5. Übrige Vermögenswerte 6.261 11.671
28.390 27.300
IV. Steuerforderungen 754 1.480
IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente IV.11. 147.686 86.075
431.994 488.262
Passiva
Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
A. Eigenkapital V.7.
I. Gezeichnetes Kapital 76.556 76.555
II. Kapitalrücklage 82.288 82.287
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 5 5
2. Andere Gewinnrücklagen 46 46
51 51
IV. Fremdwährungsrücklage - 997 - 775
V. Konzernbilanzgewinn 76.883 10.912
VI. Nicht beherrschende Anteile V.8. - 5.393 - 3.102
229.388 165.928
B. Langfristige Schulden
I. Sonstige Rückstellungen IV.13./V.11. 7.945 9.400
II. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand IV.15./V.9. 902 949
III. Langfristige Finanzverbindlichkeiten IV.14./V.12.
1. Anleihen 104.526 103.345
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.334 112.461
3. Sonstige Finanzverbindlichkeiten 631 7.769
4. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 0 169
116.491 223.744
IV. Latente Steuerverbindlichkeiten IV.6./VI.7. 3.347 3.376
C. Kurzfristige Schulden
I. Steuerrückstellungen V.10. 1.565 3.815
II. Sonstige Rückstellungen IV.13./V.11. 2.403 2.476
III. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten IV.14./V.12.
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.163 35.857
2. Sonstige Finanzverbindlichkeiten 8.623 601
3. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 346 110
11.131 36.568
IV. Sonstige Verbindlichkeiten IV.14./V.13.
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.692 16.852
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 582 355
3. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.562 589
4. Abgegrenzte Umsatzerlöse 16.308 10.263
5. Abgegrenzte Verbindlichkeiten 18.298 8.006
6. Übrige Verbindlichkeiten 6.380 5.934
58.822 41.999
V. Steuerverbindlichkeiten 0 0
D. Schulden i. V. m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0 6
431.994 488.262

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang 2016 2015
Konzernjahresergebnis 67.080 - 1.389
- / + Ertragsteuerertrag / -aufwand VI.7. 14.362 - 3.686
- / + Gezahlte / Erhaltene Ertragsteuern - 3.162 - 1.326
- / + Zinserträge und -aufwendungen VI.5./VI.6. 16.219 14.637
- Gezahlte Zinsen - 13.580 - 13.311
+ Erhaltene Zinsen 1.075 828
+ / - Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.912 9.898
+ / - Zunahme /Abnahme der Rückstellungen V.11. 4.562 2.223
- / + Zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen - 221 - 319
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung III.2. - 64.630 - 35.474
+ / - Abnahme / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva IV.8./V.5. 17.149 - 67.490
+ / - Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung IV.9./IV.10./V.3./V.6. - 14.387 17.843
+ / - Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva IV.14./V.12./V.13. 27.047 - 24.909
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 64.426 - 102.475
+ Einzahlungen aus Abgängen der immateriellen Vermögenswerte 0 1
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.114 94
- Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte V.1.-2. - 108.699 - 2.903
+ Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 428 0
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen 0 - 255
+ Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten III.3. 103.334 23.163
- Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten - 418 0
Cash Flow aus Investitionstätigkeit - 2.241 20.100
+ Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen V.7. 0 9.454
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten V.12. 66.563 108.711
- Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten V.12. - 43.392 - 10.996
- Auszahlung für Dividende - 3.062 - 3.062
- Auszahlung für Kapitalerhöhungskosten 0 - 396
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen 0 - 1.825
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 20.109 101.886
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 82.294 19.512
+ Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds - 20.684 - 5.611
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode IV.11./VII.1. 86.076 72.175
Finanzmittelfonds am Ende der Periode* IV.11./VII.1. 147.686 86.076
* davon als Sicherheit verpfändet V.12. 98 3.098

KONZERN-EIGENKAPITAL-VERÄNDERUNGSRECHNUNG (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Fremd-

währungs-

rücklage
Konzern-

bilanzergebnis
Eigenkapital vor nicht beherrschenden Anteilen
Stand zum 1. Januar 2015 71.975 77.803 51 - 347 10.680 160.162
Konzernjahresergebnis 2015 0 0 0 0 3.474 3.474
Dividende 0 0 0 0 - 3.062 - 3.062
Barkapitalerhöhung 4.579 4.876 0 0 0 9.455
Kapitalerhöhungskosten 0 - 396 0 0 0 - 396
Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2014/2019 2 4 0 0 0 6
Sonstige Veränderungen 0 0 0 - 428 - 180 - 609
Stand zum 31. Dezember 2015 76.555 82.287 51 - 775 10.912 169.030
Konzernjahresergebnis 2016 0 0 0 0 68.973 68.973
Dividende 0 0 0 0 - 3.062 - 3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 1 1 0 0 0 2
Sonstige Veränderungen 0 0 0 - 222 61 - 162
Stand zum 31. Dezember 2016 76.556 82.288 51 - 997 76.883 234.781

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital gesamt
Stand zum 1. Januar 2015 33 160.195
Konzernjahresergebnis 2015 - 4.863 - 1.389
Dividende 0 - 3.062
Barkapitalerhöhung 0 9.455
Kapitalerhöhungskosten 0 - 396
Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2014/2019 0 6
Sonstige Veränderungen 1.729 1.120
Stand zum 31. Dezember 2015 - 3.102 165.928
Konzernjahresergebnis 2016 - 1.893 67.080
Dividende 0 - 3.062
Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 0 2
Sonstige Veränderungen - 399 - 561
Stand zum 31. Dezember 2016 - 5.393 229.388

ENTWICKLUNG DES KONZERN-ANLAGEVERMÖGENS (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 1.1.2016 Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Umgliederungen Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2016
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.469 1.604 264 0 0 - 1 9.337
2. Geschäfts- oder Firmenwert 144.745 3.033 0 0 0 0 147.777
152.214 4.637 264 0 0 - 1 157.114
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.749 - 30 20 0 6.071 0 20.668
2. Technische Anlagen und Maschinen 189.507 - 213.945 73.630 0 112 - 22 49.058
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.680 0 633 0 386 4 5.931
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22 - 35.151 35.302 0 10 0 163
221.958 - 249.126 109.585 0 6.579 - 18 75.820
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.954 0 - 922 0 409 0 6.623
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 1.513 0 26.521 22 1 0 28.056
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 604 528 1 - 22 18 0 1.092
4. Sonstige Ausleihungen 153 0 1 0 1 0 153
10.224 528 25.601 0 428 0 35.924
384.396 - 243.962 135.449 0 7.007 - 19 268.858

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2016 Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2016
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.769 0 576 0 0 5.345
2. Geschäfts- oder Firmenwert 84.340 0 28 0 0 84.368
89.109 0 604 0 0 89.713
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.155 0 753 2.094 0 5.813
2. Technische Anlagen und Maschinen 44.545 - 27.860 10.750 59 11 27.387
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.908 0 767 292 3 3.385
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4 0 0 0 0 4
54.611 - 27.860 12.269 2.445 14 36.590
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.597 0 0 0 0 6.597
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 862 0 0 0 0 862
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 38 0 0 38
7.459 0 38 0 0 7.497
151.180 - 27.860 12.912 2.445 14 133.800

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Buchwerte
Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.991 2.700
2. Geschäfts- oder Firmenwert 63.409 60.405
67.400 63.105
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.855 19.594
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.670 144.962
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.545 2.773
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 159 18
39.230 167.347
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26 1.357
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 27.194 650
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.092 604
4. Sonstige Ausleihungen 115 153
28.427 2.765
135.057 233.216

ENTWICKLUNG DES KONZERN-ANLAGEVERMÖGENS (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2015

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anschaffungs- / Herstellungskosten
Stand am 1.1.2015 Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Umgliederungen Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2015
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.303 - 34 229 0 26 - 2 7.469
2. Geschäfts- oder Firmenwert 144.745 0 0 0 0 0 144.745
152.047 - 34 229 0 26 - 2 152.214
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.622 0 128 0 0 0 26.749
2. Technische Anlagen und Maschinen 87.490 - 10.022 9.181 102.812 51 97 189.507
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.445 - 31 625 165 530 6 5.680
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 970 - 25 202 - 1.121 4 0 22
120.527 - 10.077 10.136 101.856 585 103 221.958
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.680 0 3.474 - 103 3.096 0 7.954
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 870 0 539 103 0 0 1.513
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 604 0 0 0 0 0 604
4. Sonstige Ausleihungen 153 0 0 0 0 0 153
9.307 0 4.013 0 3.096 0 10.224
281.882 - 10.112 14.378 101.856 3.707 101 384.396

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2015 Veränderungen des Konsolidierungskreises Zugänge Abgänge Währungsdifferenzen Stand am 31.12.2015
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.809 - 28 1.015 25 - 2 4.769
2. Geschäfts- oder Firmenwert 84.312 0 28 0 0 84.340
88.121 - 28 1.043 25 - 2 89.109
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.396 0 759 0 0 7.155
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.957 - 683 7.218 14 67 44.545
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.518 - 9 874 478 2 2.908
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 4 0 0 4
46.872 - 692 8.855 492 69 54.611
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.597 0 0 0 0 6.597
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 862 0 0 0 0 862
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
7.459 0 0 0 0 7.459
142.453 - 721 9.898 516 67 151.180

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Buchwerte
Stand am 31.12.2015 Stand am 31.12.2014
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I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.700 3.494
2. Geschäfts- oder Firmenwert 60.405 60.433
63.105 63.926
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.594 20.226
2. Technische Anlagen und Maschinen 144.962 49.534
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.773 2.927
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18 970
167.347 73.655
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.357 1.083
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 650 8
3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 604 604
4. Sonstige Ausleihungen 153 153
2.765 1.848
233.216 139.429

KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Projektierung Windkraftanlagen Stromerzeugung
2016 2015 2016 2015
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 223.053 92.191 25.524 17.333
Umsatzerlöse intern - 26.983 150.476 751 746
Bestandsveränderungen 1.591 - 4.384 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 9.300 7.531 1.883 3.669
Gesamtleistung 206.961 245.814 28.158 21.748
Abschreibungen - 2.904 - 3.604 - 10.007 - 6.293
Betriebsergebnis 57.775 27.034 8.701 7.635
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.133 7.654 415 423
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 16.819 - 17.444 - 5.949 - 5.270
Steueraufwand und -ertrag - 3.039 - 2.415 - 2.154 - 846
Investitionen 3.122 2.883 105.577 275
Segmentvermögen 584.535 489.914 24.925 205.114
Segmentschulden1) 391.258 384.202 35.190 162.001
Segmenteigenkapital 193.277 105.712 - 10.265 43.113

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Konsolidierung
2016 2015
--- --- ---
Umsatzerlöse extern 0 0
Umsatzerlöse intern 26.232 - 151.222
Bestandsveränderungen 0 120.480
Sonstige betriebliche Erträge - 2.108 - 3.494
Gesamtleistung 24.124 - 34.235
Abschreibungen 0 0
Betriebsergebnis 30.564 - 24.904
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - 5.437 - 6.333
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.437 6.333
Steueraufwand und -ertrag - 9.169 6.948
Investitionen 0 0
Segmentvermögen - 177.466 - 206.766
Segmentschulden1) - 223.841 - 223.869
Segmenteigenkapital 46.375 17.103

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) PNE WIND AG Konzern
2016 2015
--- --- ---
Umsatzerlöse extern 248.577 109.524
Umsatzerlöse intern 0 0
Bestandsveränderungen 1.591 116.096
Sonstige betriebliche Erträge 9.075 7.707
Gesamtleistung 259.244 233.327
Abschreibungen - 12.912 - 9.898
Betriebsergebnis 97.040 9.765
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.111 1.743
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 17.331 - 16.381
Steueraufwand und -ertrag - 14.362 3.686
Investitionen 108.699 3.158
Segmentvermögen 431.994 488.262
Segmentschulden1) 202.606 322.334
Segmenteigenkapital 229.388 165.928

1) Die abgegrenzten Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden den Segmentschulden zugeordnet.

In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen:

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Projektierung von Windkraftanlagen: PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Verwaltungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt GmbH, PNE Gode Wind III GmbH (bis 28.12.2016), PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND Nautilus GmbH, PNE WIND Atlantis I GmbH, PNE WIND Atlantis II GmbH, PNE WIND Atlantis III GmbH, PNE WIND Ausland GmbH, NH North Hungarian Windfarm Kft., PNE WIND Yenilenebilir Enerjila Ltd. (bis 16.4.2015), PNE WIND Elektrik Üretim Ltd., PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd., PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd., PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd.,PNE WIND Development EOOD, PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD, PNE WIND Ventus Praventsi OOD, PNE WIND Romania S.R.L., PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L., EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., S.C. PNE WIND MVI SRL, PNE WIND USA Inc., PNE WIND Central States LLC, PNE WIND DEVELOPMENT LLC, Underwood Windfarm LLC, Butte Windfarm LLC, Chilocco WIND FARM LLC, PNE WIND Canada Inc. (vormals PNE BCP WIND INC.), PNE WIND UK Ltd. (bis 12.6.15), Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG, WKN AG, Windkraft Nord USA Inc., WKN Italia S.R.L., Aero Sol S.R.L., Aero-Tanna S.R.L., ATS Energia S.R.L., WKN Basilicata Development S.R.L., WKN France S.A.S.U., Parc Eolien de Crampon S.A.S.U. (bis 7.9.2016), Ukrainische Windenergie Management GmbH, New Energy Association, International GmbH, Sevivon Sp. z o.o., VKS Vindkraft Sverige AB, WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., NordStrom New Energy GmbH, BGZ Fondsverwaltung GmbH, energy consult GmbH
Stromerzeugung: PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Grundstücks GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH (bis 29.12.16), PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG (bis 29.12.16), NordStrom Solar GmbH, Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG, Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG, WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG, NordStrom Bioenergie GmbH, BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG (bis 31.7.15), PNE WIND Partners Deutschland GmbH (bis 29.12.16), PNE WIND YieldCo International ltd., Kommanditgesellschaften

AUFSTELLUNG DER IN DEN KONZERN-ABSCHLUSS EINBEZOGENEN GESELLSCHAFTEN UND AUFSTELLUNG DES ANTEILSBESITZES der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2016

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Gesellschaft Sitz Beteiligungs-

quote Vorjahr
Beteiligungs-

quote
Eigenkapital Jahresergebnis Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
% % TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
I. Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften
1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 1.195 1261) 31.12.1998
2 PNE Biomasse GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 - 208 501) 23.04.2000
3 PNE WIND Netzprojekt GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 866 08) 01.01.2002
4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00 - 90 - 1121) 29.12.2004
5 PNE WIND Grundstücks GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 119 141) 01.12.2000
6 PNE WIND Jules Verne GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 1.026 - 201) 30.06.2010
7 PNE WIND Nemo GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 1.026 - 201) 30.06.2010
8 PNE WIND Nautilus GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 1.026 - 201) 30.06.2010
9 PNE WIND Ausland GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 - 1.411 - 2.5221) 16.11.2007
10 PNE WIND Atlantis I GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 - 28 - 231) 18.06.2013
11 PNE WIND Atlantis II GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 31 - 201) 18.06.2013
12 PNE WIND Atlantis III GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 31 - 201) 18.06.2013
13 Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 82 - 21) 16.07.2011
14 Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00 - 16 - 111) 16.07.2011
15 PNE WIND Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 49 41) 21.11.2012
16 energy consult GmbH Cuxhaven 100,00 100,00 332 08) 11.12.2013
17 PNE WIND YieldCo International Ltd. Eastbourne, Großbritannien 100,00 100,00 223 - 32) 03.12.2014
18 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00 - 21 - 162) 01.04.2013
19 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00 - 10 - 52) 01.04.2013
20 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00 - 10 - 42) 01.04.2013
21 PNE WIND USA Inc. Chicago, USA 100,00 100,00 - 6.476 - 6621) 27.10.2008
22 PNE WIND DEVELOPMENT LLC Chicago, USA 100,00 100,00 - 2.112 - 9921) 29.07.2011
23 Chilocco WIND FARM LLC Chicago, USA 100,00 100,00 - 514 01) 01.10.2012
24 PNE WIND Central States LLC Minnesota, USA 100,00 100,00 - 1.291 - 221) 01.10.2009
25 Underwood Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 100,00 - 301 - 51) 01.10.2009
26 Butte Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 100,00 - 2.233 - 151) 01.10.2009
27 PNE WIND Canada Inc. (vormals PNE BCP WIND INC.) New Brunswick, Kanada 75,00 100,00 - 778 - 1031) 26.01.2010
28 NH North Hungarian Windfarm Kft. Budapest, Ungarn 100,00 100,00 1.035 - 451) 07.08.2008
29 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00 - 1.935 - 1.0371) 20.02.2015
30 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00 - 50 - 471) 16.09.2015
31 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00 - 100 - 891) 16.09.2015
32 PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00 - 20 - 151) 10.10.2016
33 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L Bukarest, Rumänien 80,00 80,00 - 886 - 601) 10.05.2012
34 S.C. PNE WIND Romania S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00 - 3.486 - 5661) 27.11.2008
35 S.C. PNE WIND MVI S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00 - 1.358 - 591) 31.08.2012
36 S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00 - 806 - 1571) 14.11.2012
37 PNE WIND Bulgaria EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00 - 306 - 261) 09.11.2010
38 PNE WIND Development EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00 - 624 - 231) 15.08.2008
39 PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00 - 307 - 141) 15.08.2008
40 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD Sofia, Bulgarien 51,00 51,00 - 1.145 - 411) 26.03.2010
41 PNE WIND Ventus Praventsi OOD Sofia, Bulgarien 75,00 100,00 - 536 - 291) 21.01.2011
42 HKW Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz 0,00 0,00 - 3.737 - 3831) 01.09.2009
43 WKN AG Husum 83,10 83,10 39.688 - 16.4321) 04.07.2013
44 Windkraft Nord USA, Inc. Chicago, USA 100,00 100,00 - 1.045 - 1851) 04.07.2013
45 WKN Italia S.R.L. Catania/ Sizilien, Italien 100,00 100,00 80 - 7301) 04.07.2013
46 Aero Sol S.R.L. Catania/ Sizilien, Italien 89,75 100,00 141 - 7921) 04.07.2013
47 Aero-Tanna S.R.L. Catania/ Sizilien, Italien 100,00 100,00 499 - 761) 04.07.2013
48 ATS Energia S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 148 - 12.5671) 04.07.2013
49 WKN Basilicata Development S.R.L. Potenza / Basilicata, Italien 100,00 100,00 50 - 421) 04.07.2013
50 WKN France S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 7.526 - 1.0711) 04.07.2013
51 Ukrainische Windenergie Management GmbH Husum 100,00 100,00 - 183 - 101) 04.07.2013
52 New Energy Association International GmbH Husum 100,00 100,00 - 174 - 81) 04.07.2013
53 Sevivon Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00 - 14.246 - 3.874 04.07.2013
54 VKS Vindkraft Sverige AB Motala, Schweden 80,00 80,00 12 - 4411) 04.07.2013
55 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00 - 1.561 31) 04.07.2013
56 NordStrom New Energy GmbH Husum 100,00 100,00 823 05) 04.07.2013
57 NordStrom Solar GmbH Husum 100,00 100,00 573 - 611) 04.07.2013
58 NordStrom Bioenergie GmbH Husum 100,00 100,00 - 981 - 71) 04.07.2013
59 BGZ Fondsverwaltung GmbH Husum 100,00 100,00 207 05) 04.07.2013
60 WKN Sallachy Ltd. Glasgow, Großbritannien 100,00 100,00 - 1.494 - 7322) 01.07.2015
61 WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 - 6 61) 01.07.2015
62 Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG Cuxhaven 0,00 86,42 - 4.805 3271) 01.10.2016
63 Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG Cuxhaven 0,00 100,00 - 3.320 - 2961) 01.10.2016
64 PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH Cuxhaven 0,00 100,00 98 - 21) 24.11.2016
65 PNE Erneuerbare Energien Offshore II GmbH Cuxhaven 0,00 100,00 98 - 21) 24.11.2016
II. Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Gesellschaften
1 Societa' Energetica Sarda S.R.L. Villaurbana/ Sardinien, Italien 50,00 50,00 - 38 - 281) 04.07.2013
2 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH Cuxhaven 25,00 25,00 20 - 22) 01.04.2013
3 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 25,00 25,00 14 02) 01.04.2013
4 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Ankara, Türkei 50,00 50,00 2.056 - 661) 27.02.2008
5 Windpark Altenbruch GmbH Cuxhaven 50,00 50,00 1.331 1.1102) 01.10.2016
6 PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) Husum 100,00 20,00 99.744 - 831) 01.12.2014
7 PNE WIND Partners Verwaltungs GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Verwaltungs GmbH) Husum 100,00 20,00 18 - 31) 14.04.2015
8 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 8.203 -7431) 08.11.2001
9 PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 2.938 -341) 01.04.2013
10 PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 4.981 - 591) 01.04.2013
11 PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 9.710 -2331) 01.04.2013
12 PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 10.678 - 2731) 01.04.2013
13 PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 6.750 - 171) 01.04.2013
14 PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 6.723 - 361) 01.04.2013
15 PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 14.258 7621) 01.04.2013
16 PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 5.610 2491) 26.02.2014
17 PNE WIND Park XI GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 10.567 501) 01.10.2015
18 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 11 41) 01.04.2013
19 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH Husum 100,00 20,00 16 - 31) 01.04.2013
20 WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00 4.249 2141) 30.06.2015
III. Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung
1 Pilger Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
2 Climax Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
3 Watson Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
4 Wadena Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
5 Eston Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
6 Whiska Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00 0 02)
7 Netzanschluss Genthin GbR Nielebock 52,00 52,00 10 312)
8 ATS Energia PE Casalvecchio S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 6 - 43)
9 ATS Solar Dragonara S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 7 - 43)
10 Santa Maria di Olivola S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 6 - 43)
11 Santa Vittoria S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 - 16 - 273)
12 San Cataldo S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 6 - 43)
13 Santa Marta S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 2 - 43)
14 San Giacomo S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 2 - 43)
15 San Lorenzo S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 - 1 - 73)
16 San Giorgio S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 - 19 - 303)
17 ATS 4 S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 - 19 - 273)
18 ATS 5 S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 6 - 43)
19 ATS Energia PE Sant'Agata S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 52,00 52,00 4 - 143)
20 ATS Energia PE Fiorentino S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 52,00 52,00 6 - 43)
21 ATS Energia PE Florio S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 52,00 52,00 14 - 33)
22 ATS Energia PE Valle S.R.L. Torremaggiore / Foggia, Italien 52,00 52,00 14 - 33)
23 WKN PE Piombino S.R.L. Catania/ Sizilien, Italien 74,90 74,90 3 - 73)
24 WKN Solar PE 1 S.R.L. Catania / Sizilien, Italien 100,00 100,00 - 20 - 43)
25 WKN Basilicata Development PE1 S.R.L. Catania / Sizilien, Italien 100,00 100,00 8 - 33)
26 WKN Basilicata Development PE2 S.R.L. Catania / Sizilien, Italien 70,00 100,00 16 - 23)
27 WKN PE Polidon S.R.L. Catania / Sizilien, Italien 0,00 100,00 8 -23)
28 Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 76 - 163)
29 Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 41 - 83)
30 SAS La Haie Perron Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 37 - 93)
31 Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 118 - 802)
32 SAS Parc Eolien de la Tardoire Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 15 - 73)
33 SAS Parc Eolien d'Ermenonville-la-Grande Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 15 - 73)
34 SAS Parc Eolien de Longèves Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 22 - 142)
35 SAS Parc Eolien de la Côte des Moulins Nantes, Frankreich 0,00 100,00 k. A. k. A.6)
36 SAS Parc Eolien de Dameraucourt Nantes, Frankreich 0,00 100,00 k. A. k. A.6)
37 SAS Parc Eolien de la Coutancière Nantes, Frankreich 0,00 100,00 k. A. k. A.6)
38 Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00 - 9 - 93)
39 Windfarm Polska III Sp. z o.o. Koszalin, Polen 60,00 60,00 - 1.040 - 2883)
40 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00 - 218 - 743)
41 Windfarm Polska V Sp. z o.o. Koszalin, Polen 58,00 58,00 - 74 - 173)
42 Windfarm Polska VI Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 100,00 - 75 243)
43 Windfarm Polska VII Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00 - 53 - 103)
44 Windfarm Zomar Sp. z o.o. Koszalin, Polen 57,00 57,00 - 44 - 163)
45 Windfarm Polska II Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 100,00 - 397 - 1303)
46 Vindpark Hultema i Motala AB Motala, Schweden 80,00 80,00 5 03)
47 Vindpark Målarberget i Norberg AB Motala, Schweden 80,00 80,00 5 03)
48 Vindpark Norrberget i Sala AB Motala, Schweden 80,00 80,00 5 03)
49 Vindpark Näshult i Högsby AB Motala, Schweden 80,00 80,00 5 03)
50 Vindpark Laxåskogen i Laxå AB Motala, Schweden 80,00 80,00 6 12)
51 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00 - 2 - 23)
52 Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00 - 61 - 83)
53 Phemba PV (RF) PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00 k.A. k.A.6)
54 WKN Turkey GmbH Husum 100,00 100,00 6 - 23)
55 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 100,00 53 83)
56 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00 18 113)
57 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 100,00 7 - 23)
58 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
59 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
60 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
61 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
62 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
63 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
64 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
65 WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
66 WKN Windpark Zinndorf II GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark VIII KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
67 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG (vormals Windpark 40 KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
68 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Berkenthin KG (vormals Windpark 41 KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
69 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Hamwarde KG (vormals Windpark 42 KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
70 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kuhs-Sarmstorf KG (vormals Windpark 43 KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
71 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kollow KG (vormals Windpark 44 KG) Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
72 Windpark Kirchengel III GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark 60 GmbH & Co. KG) Husum 0,00 100,00 k.A. k.A.6)
73 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
74 Windpark Rositz GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
75 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
76 Windpark Brilon GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
77 WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
78 WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
79 WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
80 WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
81 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
82 WKN Windpark Christianshöhe GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
83 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
84 WKN Windpark Wölsickendorf-Wollenberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
85 Solarpark Lottorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
86 BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00 k.A. k.A.6)
87 WKN Windpark 61-62 GmbH & Co. KG Husum 0,00 100,00 k.A. k.A.6)
88 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00 36 43)
89 NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00 21 03)
90 REE GmbH Husum 100,00 100,00 48 23)
91 GREENWIND GmbH Husum 100,00 100,00 41 63)
92 ATS Solar Figurella s.r.l. Torremaggiore / Foggia, Italien 70,00 70,00 5 - 53)
93 WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00 7 33)
94 EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00 19 43)
95 WKN Montana II LLC San Diego, USA 100,00 100,00 k.A. k.A.7)
96 IWC Projects Romania SRL Bukarest, Rumänien 100,00 100,00 - 1.556 - 3693)
97 IWC Bulgaria Project EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00 - 4.930 - 2163)
98 IWC Bulgaria 3 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00 k.A. k.A.5)
99 IWC Bulgaria 4 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00 k.A. k.A.5)
100 IWC Bulgaria WP 5 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00 k.A. k.A.5)
101 IWC Bulgaria 6 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00 k.A. k.A.5)
102 Innovative Wind Concepts GmbH Husum 50,00 100,00 - 23 - 4974)
IV. Nicht einbezogene assoziierte Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung
1 Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Kührstedt 50,00 50,00 - 21 - 32)
2 Windpark Köhlen GmbH Oldenburg 50,00 50,00 254 4462)
3 Elbe-Weser-Windkraft GmbH Cuxhaven 50,00 50,00 21 12)
4 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00 - 11 - 52)
5 UNS-Windpark Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00 - 11 - 52)
6 Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG Oberndorf 50,00 50,00 - 68 - 252)
7 Windpark Infrastruktur Odisheim GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00 - 12 - 42)
8 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. Ankara, Türkei 50,00 50,00 - 33 - 302)
9 GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG Cuxhaven 23,08 23,08 - 29 - 252)
10 GOO Geschäftsführungs GmbH Cuxhaven 23,08 23,08 19 - 22)
11 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG Husum 50,00 50,00 15 02)
12 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG Husum 50,00 50,00 - 259 - 212)

1) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

2) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

3) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

4) gem. Jahresabschluss zum 30. September 2015

5) nach Ergebnisabführung an WKN AG

6) bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs

7) enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.

8) nach Ergebnisabführung an PNE WIND AG

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

der PNE WIND AG, Cuxhaven

I. Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens

Die PNE WIND AG (im Folgenden auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Cuxhaven, Peter-Henlein-Straße 2-4, Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 110360 in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen sowie die Eigenkapitaleinwerbung für Windpark-Betreibergesellschaften.

II. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

1. Going Concern

Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Auf Risiken, die den Bestand des Unternehmens möglicherweise gefährden könnten, wird im Konzernlagebericht der Gesellschaft eingegangen.

2. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der PNE WIND AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Soweit nichts anderes angegeben ist, wird der vorstehende Konzernabschluss in Euro (EUR) aufgestellt und grundsätzlich auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser Rundungen kann es bei Darstellungen innerhalb dieses IFRS-Konzernanhangs möglich sein, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren.

Der Konzernabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.

Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten aufgestellt. Davon ausgenommen sind einzelne Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt wurden.

Der vom Vorstand zum 31. Dezember 2016 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden in der Vorstandssitzung am 7. März 2017 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.

Der zum 31. Dezember 2016 aufgestellte Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht.

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2016 die nachfolgend aufgeführten Änderungen von IFRS-Standards erstmalig angewendet. Hieraus haben sich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss ergeben.

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Standard / Interpretation Datum des EU-Endorsements Anwendungspflicht in der EU
Änderung des IAS 19: Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge [Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer") 17. Dezember 2014 1. Februar 2015
Jährliches Verbesserungsprojekt "Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle" 17. Dezember 2014 1. Februar 2015
Änderung an IAS 1 Angabeninitiative 18. Dezember 2015 1. Januar 2016
Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme 22. September 2016 1. Januar 2016
Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit 24. November 2015 1. Januar 2016
Änderungen an IAS 16 und IAS 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden 2. Dezember 2015 1. Januar 2016
Änderungen an IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen 23. November 2015 1. Januar 2016
Änderungen an IAS 27 Methode im separaten Abschluss 18. Dezember 2015 1. Januar 2016
Jährliches Verbesserungsprojekt "Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle" 15. Dezember 2015 1. Januar 2016

Im Geschäftsjahr 2016 wurden folgende vom IASB bereits verabschiedete neue bzw. geänderte, teilweise von der EU noch nicht übernommene Rechnungslegungsnormen nicht berücksichtigt, weil eine Verpflichtung zur Anwendung noch nicht gegeben war:

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Standard / Interpretation Datum des EU-Endorsements (vorr.) Anwendungspflicht in der EU
IFRS 9: Neuer Standard "Finanzinstrumente": Einordnung und Bewertung von Finanzinstrumenten 22. November 2016 1. Januar 2018
IFRS 14: Neuer Standard "Regulatorische Abgrenzungsposten" Übernahme wird nicht vorgeschlagen offen
IFRS 15: Neuer Standard "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" 22. September 2016 1. Januar 2018
Klarstellung zu IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" Noch nicht übernommen 1. Januar 2018
IFRS 16: Neuer Standard "Leasingverhältnisse" Noch nicht übernommen 1. Januar 2019
Änderungen zu IAS 7: Angabeninitiative - Überleitung von Schulden aus Finanzierungstätigkeiten Noch nicht übernommen 1. Januar 2017
Änderungen zu IAS 12: Ansatz latenter Steueransprüche für unrealisierte Verluste Noch nicht übernommen 1. Januar 2017
Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint-Venture Vom IASB auf unbestimmte Zeit verschoben offen
Änderungen an IFRS 2: Einstufung und Bewertung von anteilsbasierten Vergütungen Noch nicht übernommen 1. Januar 2018
Änderungen an IFRS 4: Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" in Verbindung mit IFRS 4 Noch nicht übernommen 1. Januar 2018
Änderungen an IAS 40: Übertragung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien Noch nicht übernommen 1. Januar 2018
Jährliches Verbesserungsprojekt "Improvements to IFRSs 2014-2016 Cycle" Noch nicht übernommen 1. Januar 2017/ 1. Januar 2018
IFRIC 22: neue Interpretation "Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen" Noch nicht übernommen 1. Januar 2018

Die Anwendungspflicht in der EU stellt dabei den Zeitpunkt dar, in dem die neue Rechnungslegungsvorschrift voraussichtlich erstmals bei der PNE WIND AG berücksichtigt wird. Der Konzern wendete keinen neuen Standard, keine neue Interpretation oder Änderung an einem Standard vorzeitig in 2016 an.

IFRS 9 "Finanzinstrumente"

Neuer Standard, der am 12. November 2009 verabschiedet wurde. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. IFRS 9 enthält neue Vorschriften zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, grundlegende Änderungen bezüglich der Bilanzierung von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte sowie überarbeitete Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen.

Bei der Bewertung von Finanzinstrumenten hält IFRS 9 an den bisherigen Wertmaßstäben "fortgeführte Anschaffungskosten" und "beizulegender Zeitwert" fest. Die Zuordnung finanzieller Vermögenswerte zu diesen Bewertungskategorien hängt zukünftig jedoch von zwei Kriterien ab: dem zugrunde liegenden Geschäftsmodell des Portfolios, dem der finanzielle Vermögenswert zugeordnet ist, sowie der konkreten Ausgestaltung der vertraglich vereinbarten Zahlungsströme.

Die Erfassung von Wertminderungen finanzieller Vermögenswerte bezieht sich nach IFRS 9 künftig auf die erwarteten Verluste. Der allgemeine Ansatz sieht ein dreistufiges Modell zur Ermittlung der Risikovorsorge vor. In Abhängigkeit vom Kreditausfallrisiko des Kontrahenten erfordert das Modell ein unterschiedliches Ausmaß an Wertberichtigung. Für bestimmte Finanzinstrumente wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gilt ein vereinfachtes Verfahren zur Erfassung von Wertminderungen.

Die Regelungen des IFRS 9 bezüglich der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen orientieren sich stärker an der Risikomanagementstrategie des Unternehmens.

Das Management geht davon aus, dass bezüglich der meisten Finanzinstrumente eine Klassifizierung nach IFRS 9 keine Änderung der Bewertung gegenüber IAS 39 zur Folge hat. Auch werden hinsichtlich der Wertminderungen aus dem "Expected loss"-Modell nach IFRS 9 keine Änderungen erwartet. Grundsätzlich geht das Management davon aus, dass die Anhangangaben zu Finanzinstrumenten angesichts detaillierterer Vorschriften punktuell auszuweiten sind. Weitere mögliche Konsequenzen aus den genannten Änderungen für den Konzern werden untersucht.

IFRS 15 "Umsatzerlöse"

Der Standard regelt, wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. IFRS 15 ersetzt IAS 18 "Erlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge" und eine Reihe von erlösbezogenen Interpretationen. Die Anwendung von IFRS 15 ist für alle IFRS-Anwender verpflichtend und gilt für fast alle Verträge mit Kunden - die wesentlichen Ausnahmen sind Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Versicherungsverträge.

Die Untersuchung der Auswirkungen auf den Konzernabschluss aus der Anwendung von IFRS 15 ist noch nicht abgeschlossen, allerdings erwartet das Management auf Basis der voraussichtlich zu erfassenden Umsätze keine bzw. geringfügige Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 15. PNE wird IFRS 15 erstmalig für das am 1. Januar 2018 beginnende Geschäftsjahr anwenden. PNE sieht derzeit vor, die Erstanwendung rückwirkend vorzunehmen und somit die Vergleichsperiode in Übereinstimmung mit IFRS 15 darzustellen.

IFRS 16 "Leasingverhältnisse"

IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt den Vorgängerstandard IAS 17. Nach dem neuen Standard besteht nunmehr eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer künftig das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (einem sogenannten Right-of-Use Asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit. Dabei sind die Regelungen des IFRS 16 auf jeden Vertrag einzeln anzuwenden. Leasinggeber und Leasingnehmer haben allerdings unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, anstelle einer Einzelbetrachtung Portfolios anzuwenden, auf die dann die Regelungen des IFRS 16 angewendet werden. Zudem bestehen einzelne Erleichterungswahlrechte für Leasingnehmer im Hinblick auf kurzfristige Leasingverhältnisse sowie Vereinbarungen über geringwertige Vermögenswerte.

Für Leasinggeber besteht auch nach dem neuen Standard unverändert eine Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Mietleasingverträgen.

IFRS 16 sieht neben Änderungen in der Bilanzierung auch eine Ausweitung der Angabepflichten sowohl für Leasinggeber als auch für Leasingnehmer vor.

Die Analyse der Auswirkungen auf den Konzernabschluss aus der Anwendung von IFRS 16 ist noch nicht abgeschlossen. Als wesentlichste Auswirkung wurde bislang identifiziert, dass der Konzern für bestehende "Operating Lease"-Verträge (siehe X Sonstige Angaben Tz. 1), bei denen PNE Leasingnehmer ist, neue Vermögenswerte (Nutzungsrechte) und Schulden erfassen wird. Darüber hinaus wird es Änderungen in der Erfassung von Aufwendungen, die mit diesen Leasingverhältnissen verbunden sind, geben. Derzeit werden die Miet- und Leasingraten aus "Operating Lease"-Verträgen aufwandswirksam linear über die Vertragslaufzeit erfasst. Mit Anwendung des IFRS 16 sind Abschreibungsaufwendungen für Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen unter Anwendung der Effektivzinsmethode für die Schulden aus den Leasingverträgen über die Laufzeit der Leasingverhältnisse ergebniswirksam zu erfassen.

Auf eine weitere detaillierte Darstellung von neuen oder geänderten Standards bzw. Interpretationen wird im Folgenden verzichtet, da die Auswirkungen aus ihrer erstmaligen Anwendung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns voraussichtlich von untergeordneter Bedeutung sein werden.

III. Konsolidierungsgrundsätze

1. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung alle Unternehmen einbezogen, über welche die Konzernobergesellschaft die Beherrschung ausübt. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. In den Konsolidierungskreis werden auch Windparkbetreibergesellschaften, die aufgrund dieser Kriterien vom Mutterunternehmen oder damit verbundenen Unternehmen beherrscht werden, einbezogen.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen (in Klammern Erstkonsolidierungszeitpunkt und Anteilshöhe):

1. PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG, Cuxhaven

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2016) (gegründet),

2. PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2016) (gegründet),

3. PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd., Ankara, Türkei

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 10. Oktober 2016) (gegründet),

4. PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH, Cuxhaven

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 24. November 2016) (gegründet),

5. PNE Erneuerbare Energien Offshore II GmbH, Cuxhaven

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 24. November 2016) (gegründet),

6. Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG, Cuxhaven

(86,42 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. Oktober 2016) (gekauft),

7. Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG, Cuxhaven,

(100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. Oktober 2016) (gekauft).

Gegenstand der Unternehmen Nr. 1 bis 3 sowie 6 und 7 sind die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen in Form von Windparks sowie die Veräußerung der erzeugten elektrischen Energie.

Gegenstand der Unternehmen Nr. 4 bis 5 ist die Entwicklung und Projektierung von Flächen im Offshore-Bereich für die Errichtung und den Betrieb sowie die Veräußerung von Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien und / oder Energieträgern nebst Infrastruktur.

Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften Nr. 1 bis 5 waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich.

Die Gesellschaft Nr. 7 ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Gesellschaft Nr. 6.

Mit dem Kauf der Anteile an den Gesellschaften Nr. 6 und 7 wurden Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der identifizierbaren langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 2,5 Mio. Euro, der kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Mio. Euro, davon Zahlungsmittel in Höhe von 2,0 Mio. Euro, und der identifizierbaren Schulden in Höhe von 12,9 Mio. Euro erworben. Der Kaufpreis für die Anteile betrug 0,5 Mio. Euro. Die Gesellschaften trugen zusammen im Geschäftsjahr 2016 mit einer Gesamtleistung von 2,0 Mio. Euro und einem EBIT von 1,2 Mio. Euro, vor Konsolidierungseffekten, zu den Konzernergebnissen bei. Zusätzlich entstand aus dem Erwerb der Anteile ein Goodwill in Höhe von 3,0 Mio. Euro, der dem Firmenwert "Projektierung von Windkraftanlagen PNE" zugeordnet wurde, da die Anteile an den Gesellschaften für spätere Repowering-Zwecke im Konzern erworben wurden.

Aus dem Erwerb der Anteile der Gesellschaften Nr. 6 und 7 ergab sich aus der vorläufigen Kaufpreisallokation insgesamt ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 3.032. Die Ermittlung ist wie folgt:

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in TEUR
Kaufpreis für 86,42 % der Anteile 418
Abzgl. beizulegender Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schule (100 %) 3.025
Anteile Minderheiten (13,58 %) - 411
Geschäfts- oder Firmenwert 3.032

Der Geschäfts- oder Firmenwert beruht auf strategischen Überlegungen, die durch spätere Repowering-Projekte und Synergien gehoben werden können. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist steuerlich gegebenenfalls abzugsfähig.

Der Anteil Minderheiten ermittelt sich wie folgt:

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in TEUR
Anteil Minderheiten (übernommene Buchwerte) - 1.224
Anteile Minderheiten (Anpassung an beizulegenden Zeitwert) 875
Anteile Minderheiten (latente Steuern) - 62
Summe - 411

Mit dem Erwerb der Anteile an den Gesellschaften Nr. 6 und 7 wurden die folgenden Vermögenswerte und Schulden übernommen. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden sind mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt des Erwerbs angesetzt.

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in TEUR Bei Erwerb angesetzt Buchwert
Einspeiserechte 1.604 0
Übrige Sachanlagen 8.408 2.723
Übrige kurzfristige Vermögenswerte 521 521
Liquide Mittel 1.305 1.305
Aktive latente Steuern 254 0
Rückstellungen 1.268 1.268
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.315 9.470
Sonstige Verbindlichkeiten 2.822 2.822
Latente Steuerschulden 712 0
Beizulegender Zeitwert / Buchwert des Nettovermögens - 3.025 - 9.011

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von kapitalwertorientierten Verfahren. Dabei werden die Barwerte aus künftigen Leistungen bzw. Cashflows abgeleitet.

Der Wert der Einspeiserechte wurde dabei mittels der Residualwertmethode ermittelt. Dabei werden die dem Vermögenswert direkt zurechenbaren Cashflows abzüglich der Cashflows aus unterstützenden Vermögenswerten mit dem vermögenswertspezifischen risikoadjustierten Kapitalisierungszinssatz diskontiert.

Der Wert der technischen Anlagen (übrige Sachanlagen) wurde auf Basis der tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer, ausgehend von den historischen Anschaffungskosten, ermittelt.

Die Bewertung der fortgeführten Anschaffungskosten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte auf Basis der Discounted-Cashflow-Methode der zu leistenden Ausgaben.

Die Erstkonsolidierung gemäß IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" erfolgte zum 1. Oktober 2016 unter Anwendung der Erwerbsmethode nach der Partial-Goodwill-Methode.

Seit dem Erwerbszeitpunkt haben die erworbenen Anteile an den Gesellschaften Nr. 6 und 7 EUR 0,6 Mio. zum Umsatz des Konzerns und EUR - 0,1 Mio. zum Konzern-EBIT beigetragen. Bei Anteilserwerb zu Jahresbeginn hätten sich ein Umsatzbeitrag von EUR 2,3 Mio. und ein EBIT in Höhe von EUR - 0,4 Mio. (vor Konsolidierungseffekten) im Konzern ergeben.

Der Erwerb der Anteile an den Gesellschaften Nr. 6 und 7 hat zu folgendem Zahlungsmittelzufluss im Geschäftsjahr geführt:

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In TEUR
Anschaffungskosten des Anteilserwerbs - 418
Mit dem Anteilserwerb erworbene Zahlungsmittel 1.305
Tatsächlicher Zahlungsmittelfluss 887

Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei den folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden bzw. im Vorjahr einbezogen wurden:

PNE WIND Ventus Praventsi OOD, Sofia, Bulgarien (von 75 Prozent auf 100 Prozent)

Durch die Veränderung der Anteilsquote hat sich nur eine unwesentliche Veränderung der Minderheiten ergeben. Das gezahlte Entgelt für den Erwerb der Anteile betrug rd. 1 Euro. Aus der Transaktion ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns.

Darüber hinaus wurde zum 1. Oktober 2016 erstmalig die Windpark Altenbruch GmbH, Cuxhaven, (Anteilsbesitz 50 %) aufgrund ihrer gesteigerten Bedeutung als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche Auswirkungen haben sich hieraus nicht ergeben.

Danach umfasst der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2016 neben der PNE WIND AG die weiteren in der "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" unter Punkt I "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" und unter Punkt II "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften" aufgeführten Unternehmen.

Gesellschaften, die nicht in den Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2016 einbezogen wurden, sind in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes" unter dem Punkt III "Nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" und Punkt IV "Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" aufgeführt.

2. Anteilsveräußerung

Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften bzw. Anteile an Gesellschaften veräußert worden:

1. 80 % der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH), Husum, Deutschland, und deren Tochterunternehmen (Abgang aus dem Segment Stromerzeugung). Im folgenden sind die Gesellschaften, die mit der PNE WIND Partners Deutschland GmbH aus dem Konzern endkonsolidiert wurden und an denen die PNE WIND AG direkt oder indirekt nach dem Verkauf noch 20 % hält (Ausweis erfolgt in der Bilanz unter dem Punkt "Anteile an assoziierten Unternehmen"), aufgelistet:

PNE WIND Partners Deutschland Verwaltungs GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland Verwaltungs GmbH), Husum
PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH, Husum
PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG, Husum
PNE WIND Park XI GmbH & Co. KG, Husum
WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG, Husum

2. 100 % der Anteile an Parc Eolien Tournevents du Cos S.A.S.U., Nantes, Frankreich

(Abgang aus dem Segment Projektierung von Windkraftanlagen)

3. 100 % der Anteile an Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U., Nantes, Frankreich

(Abgang aus dem Segment Projektierung von Windkraftanlagen)

4. 100 % der Anteile an der PNE Gode Wind III GmbH, Cuxhaven (zuvor nach IFRS 5 ausgewiesen)

5. 100 % der Anteile an der PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG, Cuxhaven

(Abgang aus dem Segment Stromerzeugung)

6. 100 % der Anteile an der PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven

(Abgang aus dem Segment Stromerzeugung)

Der Kaufpreis für 80 Prozent der Gesellschaftsanteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH betrug rd. 103 Mio. Euro. Zusätzlich besteht für den Käufer über die PNE WIND Partners Deutschland GmbH eine Option für den Kauf eines weiteren Projektrechts mit rd. 10 MW. Diese Option kann bis zum 30. September 2017 wahrgenommen werden.

Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und deren Tochterunternehmen sind Vermögenswerte aus dem Konzern von rd. 234 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den technischen Anlagen und Maschinen von Windparks bestanden, sowie Schulden in Höhe von rd. 195,3 Mio. Euro abgegangen. Aus der Endkonsolidierung ergab sich ein Ertrag von rd. 64,6 Mio. Euro. Hierin enthalten ist ein Ertrag aus der Neubewertung der verbleibenden Anteile in Höhe von EUR 5,8 Mio. Die Aufwendungen aus dem Abgang des Nettovermögens sind in den Materialaufwendungen des Konzerns enthalten. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaftsanteile betrug rd. 103,3 Mio. Euro. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen betrugen rd. 22,0 Mio. Euro. Der Veräußerungsgewinn ist in den Umsatzerlösen im Konzern enthalten.

Durch die Endkonsolidierung der Parc Eolien des Tournevents du Cos S.A.S.U. sind Vermögenswerte aus dem Konzern in Höhe von insgesamt rd. 5,4 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den geleisteten Anzahlungen des Windparks bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von rd. 7,6 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug rd. 3,5 Mio. Euro. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen rd. 0,4 Mio. Euro. Der Veräußerungsgewinn ist in den Umsatzerlösen im Konzern enthalten.

Durch die Endkonsolidierung der Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U. sind Vermögenswerte aus dem Konzern in Höhe von insgesamt rd. 0,3 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den geleisteten Anzahlungen des Windparks bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von rd. 0,8 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug rd. 1,1 Mio. Euro. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen TEUR 1. Der Veräußerungsgewinn ist in den Umsatzerlösen im Konzern enthalten.

Durch die Endkonsolidierung PNE Gode Wind III GmbH, der PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG und der PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG haben sich lediglich unwesentliche Effekte auf Bilanz und Gesamtergebnisrechnung ergeben.

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In TEUR PNE WIND Partners Deutschland GmbH Parc Eolien des Tournevents du Cos S.A.S.U. Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U.
1. Gesamte erhaltene Gegenleistung* 103.334 3.450 1.100
2. Abgegangene Vermögenswerte und Schulden
Kurzfristige Vermögenswerte 30.528 479 3
Langfristige Vermögenswerte 203.490 4.968 259
Kurzfristige Verbindlichkeiten - 4.180 - 7.584 - 841
Langfristige Verbindlichkeiten - 191.134 0 0
Veräußerte Nettovermögen 38.704 - 2.137 - 579
3. Veräußerungsgewinn / -verlust
Erhaltene Gegenleistung 103.334 3.450 1.100
Aufgegebenes Nettovermögen - 38.704 2.137 579
Veräußerungsgewinn / -verlust 64.630 5.587 1.679
4. Nettozahlungsmittelfluss
Durch Zahlungsmittel beglichener Veräußerungspreis 103.334 3.450 1.100
Abzüglich mit dem Verkauf abgegebener Zahlungsmittel - 21.989 - 445 - 1
Nettozahlungsmittelfluss aus der Veräußerung 81.345 3.005 1.099

* Inklusive Rückführung von Konzerndarlehen

3. Konsolidierungsmethoden

Grundlage für den Konzernabschluss sind die zum 31. Dezember 2016 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, teilweise von Abschlussprüfern testierten Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften.

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital ermittelt sich dabei als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt (vollständige Neubewertung).

Nicht beherrschende Anteile werden zum Erwerbszeitpunkt mit ihrem entsprechenden Anteil am identifizierbaren Nettovermögen des erworbenen Unternehmens bewertet. Werden Beteiligungsquoten bereits konsolidierter Unternehmen (ohne Kontrollerlangung oder Kontrollverlust) erweitert oder reduziert, erfolgt dies ergebnisneutral zugunsten bzw. zulasten der nicht beherrschenden Anteile innerhalb des Eigenkapitals.

Verliert der Konzern die Beherrschung über ein Tochterunternehmen, bucht er die Vermögenswerte und Schulden des Tochterunternehmens und alle zugehörigen, nicht beherrschenden Anteile und anderen Bestandteile am Eigenkapital aus. Jeder entstehende Gewinn oder Verlust wird im Gewinn oder Verlust erfasst. Jeder zurückbehaltene Anteil an dem ehemaligen Tochterunternehmen wird zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt des Verlustes der Beherrschung bewertet.

Die Anteile des Konzerns an nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen umfassen Anteile an assoziierten Unternehmen und an einem Gemeinschaftsunternehmen.

Assoziierte Unternehmen sind Unternehmen, bei denen der Konzern einen maßgeblichen Einfluss, jedoch keine Beherrschung oder gemeinschaftliche Führung, in Bezug auf die Finanz- und Geschäftspolitik hat. Bei assoziierten Unternehmen übt der Konzern in der Regel aufgrund eines Anteilsbesitzes zwischen 20 und 50 Prozent einen maßgeblichen Einfluss aus. Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine Vereinbarung, über die der Konzern die gemeinschaftliche Führung ausübt, wobei er Rechte am Nettovermögen der Vereinbarung besitzt, anstatt Rechte an deren Vermögenswerten und Verpflichtungen für deren Schulden zu haben. Gemeinschaftliche Führung ist die vertraglich festgelegte, gemeinsame Ausübung einer Vereinbarung. Diese ist nur dann gegeben, wenn Entscheidungen über die maßgeblichen Tätigkeiten gemeinschaftlich erfolgen.

Bei Beteiligungen, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen sind, wird der Buchwert jährlich um die dem Konzern-Kapitalanteil entsprechenden Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Bei der erstmaligen Einbeziehung von Beteiligungen nach der Equity-Methode werden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entsprechend den Grundsätzen der Vollkonsolidierung behandelt. Die erfolgswirksamen Veränderungen des anteiligen Eigenkapitals werden einschließlich außerplanmäßiger Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwerts im Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen berücksichtigt. Zwischengesellschaftliche Gewinne und Verluste waren bei diesen Gesellschaften unbedeutend.

Wesentliche konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den zu konsolidierenden Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden, soweit sie wesentlich sind, eliminiert und bei der Steuerabgrenzung berücksichtigt.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Rechnungslegung erfolgt bei sämtlichen Gesellschaften des Konzerns originär nach den national geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Abschlüsse aller einbezogenen Unternehmen werden auf der Basis einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die entsprechend der jeweils geltenden Vorschriften erstellten Jahresabschlüsse (HB I) werden in IFRS-konforme Jahresabschlüsse (HB II) übergeleitet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.

Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern bei den Sachanlagen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen bei latenten Steuern, die Ermittlung von Fertigstellungsgraden bei Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung sowie die Festlegung von Cash Flows, Wachstumsraten und Diskontierungsfaktoren im Zusammenhang mit Wertminderungsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte.

Die verwendeten Annahmen und Schätzungen beziehen sich auf Erfahrungswerte, die während der zurückliegenden Geschäftstätigkeit des PNE WIND-Konzerns gesammelt werden konnten, und orientieren sich an im jeweiligen Markt öffentlich zugänglichen relevanten Erwartungen. Somit können die verwendeten Annahmen und Schätzungen grundsätzlich nicht von allgemeinen Markterwartungen und damit bei zukunftsorientierten Werten am Markt ablesbaren Preisentwicklungen abweichen. Das maximale Risiko einer vollständigen Wertabweichung wird durch die jeweiligen bilanzierten Buchwerte der immateriellen und materiellen sowie finanziellen Vermögenswerte repräsentiert. Für eine Darstellung der durch die verwendeten Annahmen und Schätzungen hervorgerufenen historischen Wertentwicklung der Vermögenswerte wird insbesondere auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die tatsächlich eintretenden Werte und Wertentwicklungen können jedoch von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis ergebniswirksam berücksichtigt.

1. Immaterielle Vermögenswerte

Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Aufgrund ihrer endlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden sie um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwei bis vier Jahre. Soweit notwendig, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem dauerhaftem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und Mehrungen) waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Nach IFRS 3 werden Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung nicht planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen nach IAS 36 ("Impairment-only Approach")vorgenommen.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß IAS 16 abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

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In Jahren
Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10

Wesentliche Restwerte waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen.

Vermögenswerte, die im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen gehalten werden, werden über ihre erwartete Nutzungsdauer auf die gleiche Art und Weise wie im Eigentum des Konzerns stehende Vermögenswerte abgeschrieben. Besteht jedoch keine hinreichende Sicherheit, dass das Eigentum am Ende des Leasingverhältnisses auf den Leasingnehmer übergeht, werden die Vermögenswerte über die kürzere Dauer aus Laufzeit des Leasingverhältnisses und erwarteter Nutzungsdauer abgeschrieben.

Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordneten Fremdkapitalkosten werden aktiviert.

3. Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Zu jedem Bilanzstichtag wird beurteilt, ob Anhaltspunkte für einen Wertminderungsbedarf für in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar bzw. ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts vorgeschrieben, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswerts geschätzt, um den Umfang des eventuell erforderlichen Wertminderungsaufwands zu ermitteln. Ist die Beurteilung der Werthaltigkeit einzelner Vermögenswerte individuell nicht möglich, werden zusammen eingesetzte Vermögenswerte zu zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zusammengefasst, auf deren Ebene Zahlungsströme abschätzbar sind. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme aus diesem Vermögenswert bzw. der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter Zugrundelegung eines risikoadjustierten Abzinsungssatzes vor Steuern auf den Barwert abgezinst. Ergebniswirksam erfasste Abwertungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position "Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte" ausgewiesen.

Eine ertragswirksame Korrektur einer in früheren Jahren für einen Vermögenswert aufwandswirksam erfassten Wertminderung wird vorgenommen (mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte), wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Wertminderung nicht mehr besteht oder sich verringert haben könnte. Die Wertaufholung wird als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Werterhöhung beziehungsweise Verringerung der Wertminderung eines Vermögenswertes wird jedoch nur insoweit erfasst, als sie den Buchwert nicht übersteigt, der sich unter Berücksichtigung der Abschreibungseffekte ergeben hätte, wenn in den vorherigen Jahren keine Wertminderung erfasst worden wäre. Wertaufholungen auf Abschreibungen, die im Rahmen von Wertminderungsprüfungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst wurden, dürfen nicht vorgenommen werden.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Eine eventuelle Wertminderung wird sofort aufwandswirksam als Bestandteil der Abschreibungen erfasst.

Zur Ermittlung eines eventuellen Wertminderungsbedarfs auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen.

Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwerts in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.

4. Leasingverträge

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasingverhältnisse klassifiziert, wenn durch die Leasingvereinbarung im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating-Leasingverhältnisse klassifiziert. Der Konzern tritt ausschließlich als Leasingnehmer im Rahmen von Operating- und Finanzierungsleasingverhältnissen auf.

Im Rahmen eines Finanzierungsleasingverhältnisses als Leasingnehmer gehaltene Vermögenswerte werden zu Beginn des Leasingverhältnisses als Vermögenswerte mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder, falls dieser niedriger ist, mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen erfasst. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird innerhalb der Konzernbilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasingverhältnissen ausgewiesen.

Die Leasingzahlungen werden so in Zinsaufwendungen und Tilgung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Mietzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen werden als Aufwand linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht eher dem zeitlichen Nutzenverlauf für den Konzern.

5. Langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte werden überwiegend zu Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert, da es sich um Investitionen in Eigenkapitalinstrumente handelt, für die kein notierter Marktpreis zur Verfügung steht.

Die Ausleihungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden at-equity in den Konzern einbezogen.

Aus den assoziierten Unternehmen resultieren Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 66 (im Vorjahr: TEUR 176) und Erträge in Höhe von TEUR 644 (im Vorjahr: TEUR 3). Die Veränderung des Buchwerts der Anteile an assoziierten Unternehmen resultiert im Wesentlichen (TEUR 25.833) an der im Konzern verbleibenden 20-prozentigen Beteiligung an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, welche vor dem Verkauf von 80 Prozent der Gesellschaftsanteile als verbundenes Unternehmen im Konzern konsolidiert wurde, sowie aus der Kapitalerhöhung bei der PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. (TEUR 270).

6. Latente Steuern

Latente Steuern werden nach der "Liability Method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts-oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet. Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden grundsätzlich mit den landesspezifischen Steuersätzen für die einzelnen Konzernunternehmen ermittelt.

Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird in dem Umfang aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung stehen wird.

Aktive und passive latente Steuern werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen, sofern ein einklagbares Recht besteht, tatsächliche Steuerschulden aufzurechnen, und die latenten Steuern sich auf dasselbe Steuersubjekt und dieselbe Steuerbehörde beziehen.

7. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

Vermögenswerte des Anlagevermögens und Abgangsgruppen, deren Veräußerung innerhalb von 12 Monaten geplant ist, werden gemäß IFRS 5 in einer separaten Position erfasst. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten.

8. Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Darüber hinaus werden die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordneten Fremdkapitalkosten aktiviert. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Veräußerungserlös abzüglich geschätzter Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.

9. Bilanzierung von langfristigen Fertigungsaufträgen

Bei langfristigen Fertigungsaufträgen, welche die Erstellung von Windparks betreffen, erfolgt eine Teilgewinnrealisierung nach den Vorschriften von IAS 11. Dabei wird der aus einem Fertigungsauftrag erwartete Ergebnisbeitrag anhand der voraussichtlich anfallenden Auftragserlöse und Auftragskosten geschätzt und die Erlöse und Aufwendungen werden entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag erfasst. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt, die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen werden. Von Subunternehmern erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrads berücksichtigt. Insgesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen ermittelt.

Soweit die Summe aus angefallenen Auftragskosten und ausgewiesenen Gewinnen die Anzahlungen übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den künftigen Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen als Bestandteil der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Ein negativer Saldo wird unter den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen.

Ein erwarteter Gesamtverlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.

10. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu marktgerechten Konditionen diskontiert.

11. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger als drei Monaten.

12. Finanzinstrumente

Finanzielle Vermögenswerte werden grundsätzlich gemäß IAS 39 in die folgenden Kategorien eingeteilt:

zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte
bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen
zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte mit festgelegten oder bestimmbaren Zahlungen und festen Laufzeiten, die das Unternehmen bis zur Endfälligkeit zu halten beabsichtigt und halten kann, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Finanzielle Vermögenswerte, die hauptsächlich erworben wurden, um einen Gewinn aus der kurzfristigen Wertentwicklung zu erzielen, werden als zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, es sei denn, es handelt sich um Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Alle sonstigen finanziellen Vermögenswerte, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden unter den langfristigen Vermögenswerten bilanziert, es sei denn, sie werden innerhalb von zwölf Monaten ab dem Bilanzstichtag fällig. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden unter den kurzfristigen Vermögenswerten bilanziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn die Unternehmensleitung die Absicht hat, diese innerhalb von zwölf Monaten ab dem Bilanzstichtag zu realisieren.

Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden nach der Methode der Bilanzierung zum Handelstag bilanziert, das heißt zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf eingegangen ist.

Bei der erstmaligen Erfassung eines finanziellen Vermögenswerts wird dieser mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese setzen sich aus dem Zeitwert der Gegenleistung und - mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte - den Transaktionskosten zusammen.

Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten werden erfolgswirksam erfasst. Als Zeitwert eines Finanzinstruments gilt dabei der Betrag, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Markt- oder Börsenpreis, sofern die zu bewertenden Finanzinstrumente an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sofern kein aktiver Markt für ein Finanzinstrument besteht, wird der beizulegende Zeitwert mittels geeigneter finanzmathematischer Methoden wie zum Beispiel anerkannter Optionspreismodelle oder der Diskontierung zukünftiger Zahlungszuflüsse mit dem Marktzinssatz errechnet.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ist es wahrscheinlich, dass bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung eintritt, so wird diese ergebniswirksam erfasst. Eine zuvor aufwandswirksam erfasste Wertminderung wird ertragswirksam korrigiert, wenn die nachfolgende teilweise Werterholung (beziehungsweise Verringerung der Wertminderung) objektiv auf einen nach der ursprünglichen Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden kann. Eine Werterhöhung wird jedoch nur insoweit erfasst, als sie den Betrag der fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt, der sich ergeben hätte, wenn die Wertminderung nicht erfolgt wäre.

Vom Unternehmen ausgereichte Forderungen und Kredite, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Sofern eine Wertminderung vorliegt, wird diese als Differenz zwischen dem Buchwert und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows ermittelt.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden grundsätzlich zum Marktwert bilanziert. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden abzüglich eines Steueranteils im Eigenkapital in der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Die erfolgswirksame Auflösung der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" erfolgt entweder mit der Veräußerung oder bei Vorliegen einer Wertminderung. Lässt sich für nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente der Zeitwert nicht hinreichend verlässlich bestimmen, werden die Anteile mit den Anschaffungskosten (ggf. abzüglich Wertminderungen) bewertet.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden erfasst, wenn ein Konzernunternehmen Vertragspartei des Finanzinstruments wird. Sie werden entweder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten oder als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert.

Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, beispielsweise Anleihen, aufgenommene Kredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige, werden gemäß der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente können nach der Bedeutung der in ihre Bewertungen einfließenden Faktoren und Informationen klassifiziert und in (Bewertungs-)Stufen eingeordnet werden. Die Einordnung eines Finanzinstruments in eine Stufe erfolgt nach der Bedeutung seiner Inputfaktoren für die Gesamtbewertung, und zwar nach der niedrigsten Stufe, deren Input für die Bewertung als Ganzes erheblich ist. Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:

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Stufe 1 die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten (unverändert übernommenen) Preise
Stufe 2 Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen
Stufe 3 nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren)

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab. Die beizulegenden Zeitwerte in den Stufen 2 wurden in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsverfahren bestimmt.

Weitere erfasste Finanzinstrumente verfügen weder über an Märkten notierte Preise noch über vergleichbare Transaktionen, die zu ihrer verlässlichen Wertermittlung herangezogen werden könnten, sodass sie zu ihren (historischen) Anschaffungskosten ausgewiesen werden.

Im Einzelnen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen.

13. Rückstellungen

Rückstellungen werden für sämtliche externen Verpflichtungen gebildet, soweit die Inanspruchnahme eher wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig geschätzt werden kann. Daneben werden Drohverlustrückstellungen für sogenannte "Onerous Contracts" entsprechend den Vorschriften von IAS 37 gebildet.

Bei der Bewertung der Rückstellung wird der wahrscheinlichste Wert, bei einer Bandbreite unterschiedlicher Werte deren Erwartungswert, angesetzt. Die Ermittlung und Bewertung erfolgen, sofern möglich, anhand vertraglicher Vereinbarungen; ansonsten basieren die Berechnungen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und Schätzungen des Vorstands.

Langfristige Rückstellungen werden mit dem Barwert angesetzt, die Abzinsung erfolgt mit Marktzinssätzen, die dem Risiko und dem Zeitraum bis zur Erfüllung entsprechen.

Der Konzern verfügt neben gesetzlichen Pensionsverpflichtungen in sehr geringem Umfang über betriebliche Pensionspläne in Form von beitragsorientierten Zusagen. Zahlungen für beitragsorientierte Zusagen werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.

Rückstellungen für erwartete Belastungen aus Rückbauverpflichtungen stellen Bestandteile der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dazugehöriger Vermögenswerte dar. Die Bildung der Rückstellung ist insofern bei der Erstbewertung erfolgsneutral vorzunehmen.

14. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit dem Barwert der künftigen Leasingraten während der unkündbaren Grundmietzeit bilanziert.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich zu marktgerechten Konditionen verzinst.

Eventualverbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eine Aufstellung der am Bilanzstichtag bestehenden Eventualverbindlichkeiten erfolgt unter Gliederungspunkt X 2.

15. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Nominalbetrag erfolgsneutral in einem separaten Posten erfasst und entsprechend den Abschreibungen der geförderten Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.

16. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

17. Umsatzerlöse / Gewinnrealisierung

Verkäufe wurden zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden als Erlöse dargestellt. Die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen ist unter Tz. IV.9. erläutert.

Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode abgegrenzt.

18. Fremdwährungsumrechnung

Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt, der Berichtswährung und funktionale Währung der Muttergesellschaft ist.

Transaktionen in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs am Tag der Transaktion in die jeweils funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden bzw. zu zahlenden monetären Posten von bzw. an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder geplant noch wahrscheinlich ist, welche Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind und welche in der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen erfasst werden, werden bei Abgang der Nettoinvestition erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.

Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sind die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe des Konzerns in Euro (EUR) umzurechnen, wobei die am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet. Die entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals in die Rücklage aus der Währungsumrechnung eingestellt. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebs werden diese Beträge erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.

Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehender Geschäfts- oder Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte werden als Vermögenswerte oder Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.

V. Bilanz

Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Werte des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagenspiegel verwiesen. Hinsichtlich der Verfügungsbeschränkungen von Vermögenswerten des Anlagevermögens wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte betreffen mit TEUR 63.409 (i. V. TEUR 60.405) Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften.

Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte

Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den entsprechenden zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet.

Der künftig erzielbare Betrag wurde als beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value Less Cost to Sell) definiert.

Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit "Projektierung von Windkraftanlagen WKN" wurden die zukünftigen Cashflows aus detaillierten Planungen für die nächsten drei Jahre abgeleitet (Hierarchiestufe 3). Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 9,32 Prozent (i. V. 10,86 Prozent).

Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen PNE wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten drei Jahre abgeleitet (Hierarchiestufe 3). Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 8,99 Prozent (i. V. 10,76 Prozent).

Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Stromerzeugung wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten drei Jahre abgeleitet (Hierarchiestufe 3). Für den Zeitraum danach wurde eine kumulierte Planung über die jeweilige erwartete Restnutzungsdauer bis 2026 zugrunde gelegt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 5,84 Prozent (i. V. 6,20 Prozent).

Wesentliche Grundannahmen für die Berechnung der beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten der Geschäftseinheiten zum 31. Dezember 2016 und zum 31. Dezember 2015:

Projektierung von Windkraftanlagen WKN und PNE

Mit dem Kauf der Anteile an den Gesellschaften Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG, Cuxhaven, (86,42 Prozent) und Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG, Cuxhaven (100 Prozent), wurden Buchwerte und beizulegende Zeitwerte der identifizierbaren langfristigen Vermögenswerte in Höhe von 2,5 Mio. Euro, der kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Mio. Euro, davon Zahlungsmittel in Höhe von 2,0 Mio. Euro, und der identifizierbaren Schulden in Höhe von 12,9 Mio. Euro erworben. Der Kaufpreis für die Anteile betrug 0,5 Mio. Euro. Zusätzlich entstand aus dem Erwerb der Anteile ein Goodwill in Höhe von TEUR 3.032, der dem Firmenwert "Projektierung von Windkraftanlagen PNE" zugeordnet wurde, da die Anteile an den Gesellschaften für spätere Repowering-Zwecke im Konzern erworben wurden.

Geplante Bruttogewinnmargen - Die Bruttogewinnmargen werden anhand der durchschnittlichen Bruttogewinnspannen, die in vorhergehenden Geschäftsjahren erzielt wurden, ermittelt und unter Berücksichtigung der erwarteten Effizienzsteigerung erhöht.

Zur Ermittlung des zukünftigen Cash-Flows werden von den so ermittelten Bruttogewinnen die zu erwartenden operativen Kosten abgezogen. Finanzierungskosten und Steuern bleiben unberücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag stellt die Ausgangsbasis der Diskontierung dar.

Durchschnittlich gewichteter Kapitalkostensatz - Die Ermittlung der Eigenkapitalkosten erfolgte durch Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Die Kosten des Fremdkapitals vor Steuern wurden mit einem Zinssatz von 4,94 Prozent (i. V. 5,66 Prozent) angesetzt.

Ergebnis der Wertminderungstests und Sensitivitäten

Der erzielbare Betrag der CGU Laubuseschbach (Stromerzeugung) liegt unterhalb des Buchwerts der Vermögenswerte der CGU, sodass eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 28 für diesen Windpark vorgenommen wurde.

Für die beiden CGUs Projektierung von Windkraftanlagen PNE und WKN wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt. Für die CGU Projektierung von Windkraftanlagen PNE ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass keine vernünftige Veränderung der Grundannahmen, auf denen die Bestimmung des erzielbaren Betrages basiert, zu einem Wertminderungsbedarf führen würde. Hinsichtlich der CGU Projektierung von Windkraftanlagen WKN schätzt die Geschäftsführung, dass eine Veränderung des Zinssatzes um 2 % dazu führen würde, dass die Summe der Buchwerte den erzielbaren Betrag der CGU um TEUR 9.926 übersteigt.

Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte, die den jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet wurden:

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Alle Angaben

in TEUR
Projektierung von Windkraftanlagen PNE Projektierung von Windkraftanlagen WKN Stromerzeugung
2016 2015 2016 2015 2016 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts 23.032 20.000 40.207 40.207 170 198

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Alle Angaben

in TEUR
Summe
2016 2015
--- --- ---
Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts 63.409 60.405

2. Sachanlagen

Unter den technischen Anlagen und Maschinen ist ein im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworbenes Umspannwerk (Umspannwerk Kletzke) mit fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 545 (i. V. TEUR 626) aktiviert. Zum Ende des Finanzierungsleasings geht das rechtliche Eigentum an dem Umspannwerk auf den Konzern über. Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten dargestellt.

Seit 2016 sind unter den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 LIDAR-Windmessgeräte mit Nettoanschaffungskosten in Höhe von TEUR 928 (i. V. TEUR 0) aktiviert. Die Geräte wurden im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Vertrags für einen Zeitraum von 60 Monaten gemietet und gehen mit Beendigung des Vertragsverhältnisses in das Eigentum der Mieterin über Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten dargestellt. Ein bei der Veräußerung erwirtschafteter Gewinn wird über die Vertragslaufzeit abgegrenzt.

In 2016 wurden im Rahmen einer Sale-and-Lease-back-Vereinbarung Grundstück und Gebäude veräußert. Bei der Transaktion ist ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.645 entstanden, welcher sofort vereinnahmt wurde, da es sich um eine Operating-Leasingvereinbarung handelt. Der Erlös ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Zu den künftigen Mietzahlungen siehe Punkt "X Sonstige Angaben".

Die Gesellschaft hat in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 Windparks in Eigenbesitz / Portfolioprojekte gebaut und in Betrieb genommen. Diese Projekte wurden unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt, daher erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gemäß IAS 16 als Anlagevermögen. Bis zur Entscheidung zur externen Veräußerung oder zum eigenen Betrieb erfolgte der Ausweis gemäß IAS 2 im Vorratsvermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgte dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führte dementsprechend zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung.

Die Finanzierung der Windpark-Projekten erfolgt teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen. Diese Darlehen wurden im Rahmen des Erwerbs mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Differenz zwischen beizulegendem Zeitwert und Nominalwert der Darlehen von ursprünglich TEUR 846 wird über die Laufzeit der Darlehen erfolgswirksam erfasst.

3. Langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der Gesellschaft an assoziierten Unternehmen (inkl. Gemeinschaftsunternehmen) in Höhe von TEUR 27.194 (i. V. TEUR 650) diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, in Höhe von TEUR 26 (i. V. TEUR 1.357). Die Beteiligungen sollen auf langfristige Sicht nicht veräußert werden. Darüber hinaus sind in dem Posten Ausleihungen in Höhe von TEUR 115 (i. V. TEUR 153) und sonstige Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 25 (i. V. TEUR 439) enthalten.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden wie im Vorjahr keine Wertminderungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte vorgenommen.

Zur Kategorisierung und Bewertung der Finanzinstrumente siehe Tz. V.6.

Anteile an Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bewertet. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsunternehmen, weil auf der Basis von vertraglichen Vereinbarungen eine gemeinschaftliche Beherrschung der YieldCo-Gruppe gegeben ist. Unter den Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen sind die verbliebenen Anteile (20 %) aus der Veräußerung der PNE WIND Partners Deutschland GmbH ausgewiesen. Hauptgeschäftstätigkeit der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und ihrer Tochterunternehmen sind der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien, insbesondere von Windparks, die Vermarktung von Elektrizität aus diesen Anlagen sowie damit einhergehende administrative Tätigkeiten.

Die zusammenfassenden Finanzinformationen hinsichtlich der PNE WIND Partners Deutschland GmbH sind nachfolgend angegeben. Die zusammenfassenden Finanzinformationen entsprechen den Beträgen der in Übereinstimmung mit den IFRS aufgestellten Abschlüsse der Unternehmen (für Zwecke der Bilanzierung nach der Equity-Methode vom Konzern entsprechend angepasst).

Überleitungsrechnung von den dargestellten zusammenfassenden Finanzinformationen zum Buchwert der Beteiligung an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH im Konzernabschluss:

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PNE WIND Partners Deutschland GmbH Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016
Nettoreinvermögen des Gemeinschaftsunternehmens 102.283
Beteiligungsquote des Konzerns 20 %
Geschäfts- oder Firmenwert 5.376
Sonstiges 0
Buchwert der Konzernbeteiligung 25.833

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PNE WIND Partners Deutschland GmbH Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 30.392 16.663
Langfristige Vermögenswerte 267.204 128.541
Kurzfristige Schulden - 18.043 - 18.630
Langfristige Schulden - 177.270 - 81.166

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PNE WIND Partners Deutschland GmbH Alle Angaben in TEU 2016 2015
Umsatzerlöse 18.642 10.127
Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen 937 1.320
Nachsteuerergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0 0
Jahresüberschuss 937 1.320
Sonstiges Ergebnis 0 0
Gesamtergebnis 937 1.320
Vom assoziierten Unternehmen erhaltene Dividende 0 0

Anteile an assoziierten Unternehmen sind in diesem Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert.

Einzelheiten zu den wesentlichen assoziierten Unternehmen des Konzerns sind den folgenden Tabellen zu entnehmen:

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Beteiligungs- und Stimmrechtsquote
Assoziierte Unternehmen Alle Angaben

in TEUR
Hauptgeschäft Sitz 31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Windpark Altenbruch GmbH Stromerzeugung aus Windenergie Cuxhaven 50 % 50 %
PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Stromerzeugung aus Windenergie Ankara, Türkei 50 % 50 %

Die zusammenfassenden Finanzinformationen hinsichtlich der wesentlichen assoziierten Unternehmen des Konzerns sind nachfolgend angegeben. Die zusammenfassenden Finanzinformationen entsprechen den Beträgen der in Übereinstimmung mit den IFRS aufgestellten Abschlüsse der assoziierten Unternehmen (für Zwecke der Bilanzierung nach der Equity-Methode vom Konzern entsprechend angepasst).

Überleitungsrechnung von den dargestellten zusammenfassenden Finanzinformationen zum Buchwert der Beteiligung an der Windpark Altenbruch GmbH im Konzernabschluss:

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Windpark Altenbruch GmbH

TEUR
31.12.2016
Nettoreinvermögen des Gemeinschaftsunternehmens 1.331
Beteiligungsquote des Konzerns 50 %
Geschäfts- oder Firmenwert 0
Erhaltene Dividende - 342
Buchwert der Konzernbeteiligung 324

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Windpark Altenbruch Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 482 250
Langfristige Vermögenswerte 871 37
Kurzfristige Schulden - 22 - 19
Langfristige Schulden 0 0

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Windpark Altenbruch GmbH Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Umsatzerlöse 1.144 38
Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen 1.110 3
Nachsteuerergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0 0
Jahresüberschuss 1.110 3
Sonstiges Ergebnis 0 0
Gesamtergebnis 1.110 3
Vom assoziierten Unternehmen erhaltene Dividende 342 0

Überleitungsrechnung von den dargestellten zusammenfassenden Finanzinformationen zum Buchwert der Beteiligung an der PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. im Konzernabschluss:

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PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016
Nettoreinvermögen des Gemeinschaftsunternehmens 2.052
Beteiligungsquote des Konzerns 50 %
Geschäfts- oder Firmenwert 0
Sonstiges 0
Buchwert der Konzernbeteiligung 1.026

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PNE WIND Yenilenebilir Energjiler Ltd. Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 2.668 7.878
Langfristige Vermögenswerte 57 126
Kurzfristige Schulden - 644 - 641
Langfristige Schulden - 28 0

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PNE WIND Yenilenebilir Energjiler Ltd. Alle Angaben in TEU 2016 2015
Umsatzerlöse 223 1.292
Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäftsbereichen - 66 85
Nachsteuerergebnis aus aufgegebenen Bereichen 0 0
Jahresüberschuss - 66 85
Sonstiges Ergebnis - 1.046 - 174
Gesamtergebnis - 1.112 - 89
Vom assoziierten Unternehmen erhaltene Dividende 0 0

Zusammengefasste Informationen für assoziierte Unternehmen, die einzeln unwesentlich sind:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Summe der Buchwerte der Konzernanteile an diesen Unternehmen 11 57

4. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden

Der Bilanzposten beinhaltete im Vorjahr TEUR 1.135 Projektierungsleistungen der veräußerten PNE Gode Wind III GmbH.

5. Vorräte

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 115 113
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 104.962 114.206
Fertige Erzeugnisse und Waren 2 4
Geleistete Anzahlungen 7.866 6.854
112.946 121.177

Die Gesellschaft hat in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 Windparks in Eigenbesitz / Portfolioprojekte gebaut und in Betrieb genommen. Diese Projekte wurden unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt, daher erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gemäß IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung der Assets erfolgte aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden Wertminderungen der Vorräte auf den Nettoveräußerungswert in Höhe von TEUR 8.564 (i. V. TEUR 7.813) als Aufwand erfasst. Der Aufwand ist in den Bestandsveränderungen enthalten. Die Wertminderungen wurden vorgenommen, da sich die Gesetzeslage für Erneuerbare Energien in Polen verschlechtert hat und aufgrund der Erkenntnisse aus dem italienischen Tenderverfahren. Beide Sachverhalte haben dazu geführt, dass einige Projekte nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar sind und die vorhandenen Vermögenswerte wertberichtigt werden mussten.

Insgesamt wurden angefallene Kosten für Vorräte in Höhe von TEUR 1.591 (i. V. TEUR 116.096) aufwandswirksam erfasst.

In den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sind Vermögenswerte in Höhe von TEUR 63.799 (i. V. TEUR 85.937) enthalten, die voraussichtlich nach mehr als zwölf Monaten realisiert bzw. erfüllt werden.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (11,0 Mio. Euro)
die Offshore-Projekte "Atlantis II - III" (12,2 Mio. Euro)
das Offshore-Projekt "Atlantis I" (21,9 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Deutschland (15,4 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Polen (12,1 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Italien (8,3 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Frankreich (7,4 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Schweden (4,3 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro)
die Onshore-Projekte in den USA (5,3 Mio. Euro)
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,6 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (2,7 Mio. Euro)

6. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung

Die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Windparkgesellschaften aus der Errichtung von Windparks.

Vor Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen betragen die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung TEUR 4.199 (i. V. TEUR 0). Nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich folgender Saldo, der unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen wird:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Aufgelaufene Kosten einschließlich Teilgewinnen 4.199 0
Erhaltene Anzahlungen - 4.147 0
52 0

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Im Geschäftsjahr 2016 wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 1.374 (i. V. TEUR 1.662) auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte vorgenommen. Die ermittelten Wertminderungen beruhen individuell auf Erfahrungswerten im Zahlungsverkehr mit den jeweiligen Gesellschaften.

Das Wertberichtigungskonto hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
1.1. 2.782 1.129
Zuführungen 1.374 1.662
Inanspruchnahmen (-) 0 0
Auflösungen (-) 214 9
31.12. 3.942 2.782

Der Gesamtbetrag der wertgeminderten Forderungen beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 4.010 (i. V. TEUR 2.871).

Von den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten waren zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beträge überfällig. An den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Eigentumsvorbehalte in geschäftsüblichem Umfang vereinbart, darüber hinaus wurden keine weiteren Sicherheiten für die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vereinbart.

Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen

Unter den kurzfristigen sonstigen Darlehensforderungen sind von der PNE WIND AG und der WKN AG an veräußerte Windparkprojektgesellschaften ausgegebene Darlehen ausgewiesen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind kurzfristige sonstige finanzielle Forderungen ausgewiesen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte sämtlicher finanzieller Vermögenswerte:

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Alle Angaben

in TEUR
Gesamt Fair Value
Per 31.12.2016
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 147.686 147.686
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 13.187 13.187
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 1.472 1.472
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 4.937 4.937
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 2.533 2.533
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 26 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht AfS 1.092 -
Sonstige Ausleihungen LaR 115 115
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 25 25
171.073 169.955
Summe Kredite und Forderungen 169.955 169.955
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.118 -
Per 31.12.2015
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 86.075 80.075
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 7.969 7.969
Kurzfristige sonstige Darlehensforderung LaR 312 312
Forderungen gegen verbundene Unternehmen LaR 5.110 5.110
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht LaR 2.239 2.239
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Anteile an verbundenen Unternehmen AfS 1.357 -
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht AfS 604 -
Sonstige Ausleihungen LaR 153 153
Sonstige langfristige Darlehensforderungen LaR 439 439
104.258 102.297
Summe Kredite und Forderungen 102.297 102.297
Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.961 -

LaR = Kredite und Forderungen

AfS = zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar waren und die daher am 31. Dezember 2016 in Höhe von TEUR 1.118 (i. V. TEUR 1.961) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" nicht.

Bei den Krediten und Forderungen entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie "Kredite und Forderungen" in Höhe von TEUR 1.402 (i. V. TEUR 1.662) auf Wertminderungen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen wurden, sowie in Höhe von TEUR 107 (i. V. TEUR 234) auf Zinserträge, welche im Finanzergebnis ausgewiesen werden.

Übrige Vermögenswerte

Unter den übrigen Vermögenswerten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen ausgewiesen.

7. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2016 EUR 76.555.434,00 (i. V. EUR 71.974.939,00), eingeteilt in 76.555.434 (i. V. 71.974.939) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft 592 (i. V. 1.995) Aktien aus dem Bedingten Kapital II/ 2012 nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte ausgegeben.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 76.556.026,00 (i. V. EUR 76.555.434,00), eingeteilt in 76.556.026 (i. V. 76.555.434) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Beschluss vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10-Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und / oder Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das Genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Von der Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 11. September 2014 Gebrauch und erhöhte unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um insgesamt EUR 13.931.195,00 durch Ausgabe von insgesamt 13.931.195 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.

Im Jahr 2015 hat der Vorstand mit Beschluss vom 13. Mai 2015 unter Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag ein weiteres Mal Gebrauch von der Ermächtigung gemacht und das Grundkapital unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals um insgesamt EUR 4.578.500,00 durch Ausgabe von insgesamt 4.578.500 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 erhöht.

Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals.

Das Genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2016 EUR 4.290.305,00.

Bedingtes Kapital II/2012

Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II / 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom 11. September 2014 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag Gebrauch gemacht und beschlossen, eine Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2014 / 2019") von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Die Wandelteilschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 Prozent ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt vorbehaltlich einer späteren Anpassung bei EUR 3,30. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 6.565.132,20 gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1.989.434 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014 / 2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das Bedingte Kapital II/ 2012 damit bis zum 31. Dezember 2016 insgesamt in Höhe bis zu EUR 1.989.434,00 teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang von bis zu EUR 5.760.566,00 stand das Bedingte Kapital II / 2012 damit zum 31. Dezember 2016 noch zur Ausgabe weiterer Wandelanleihen zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien (i. V. 1.995) aus dem Bedingten Kapital II / 2012 ausgegeben.

Kapitalrücklage

In der Kapitalrücklage sind das Agio der ausgegebenen Aktien sowie der Eigenkapitalanteil der Wandelschuldverschreibung enthalten.

Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2016 hielt die Gesellschaft wie im Vorjahr keine eigenen Aktien. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine eigenen Aktien gekauft oder verkauft.

Fremdwährungsrücklage

In der Fremdwährungsrücklage sind Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der funktionalen Währung ausländischer Geschäftsbetriebe in die Berichtswährung des Konzerns enthalten.

Konzernbilanzergebnis

Im Konzernbilanzergebnis kumulieren sich die Gewinne und Verluste. Im Rahmen der Dividendenzahlung 2016 wurden aus dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss der PNE WIND AG ausgewiesenen Bilanzgewinn TEUR 3.062 Dividende (EUR 0,04 je Aktie) (i. V. TEUR 3.062 Dividende (EUR 0,04 je Aktie)) aus dem Konzernbilanzergebnis an die Aktionäre ausgeschüttet. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn der PNE WIND AG in Höhe von EUR 107.471.103,89 (i. V. EUR 70.494.808,74) eine vierprozentige Dividende sowie eine achtprozentige Sonderdividende jeweils auf den rechnerischen Anteil am Grundkapital der für das Geschäftsjahr 2016 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

8. Nicht beherrschende Anteile

Aus der Kapitalkonsolidierung der WKN AG, der Windparkbetreibergesellschaften und der Beteiligungen im Ausland sowie den Ergebnissen aus laufenden und vergangenen Geschäftsjahren resultieren kumuliert negative nicht beherrschende Anteile in Höhe von TEUR - 9.265 (i. V. TEUR - 8.749). Zum Bilanzstichtag ergab sich ein Anteil von TEUR - 5.393 (i. V. TEUR - 3.102).

Die nachfolgende Tabelle enthält Einzelheiten zu den nicht hundertprozentigen Tochterunternehmen des Konzerns, an denen wesentliche nicht beherrschende Anteile bestehen.

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Name des Tochterunternehmens Sitz Beteiligungs- und Stimmrechtsquote der nicht beherrschenden Anteile Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn / Verlust
31.12.2016 31.12.2015 2016 2015
--- --- --- --- --- ---
in TEUR in TEUR
--- --- --- --- --- ---
WKN AG Deutschland 16,90 % 16,90 % - 1.954 - 4.122
PNE WIND UK Ltd. Großbritannien 0,00 % 10,00 % 0 - 34
Sonstige 61 - 707
Gesamtsumme der nicht beherrschenden Anteile - 1.893 - 4.863

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Name des Tochterunternehmens Sitz Kumulierte nicht beherrschende Anteile
31.12.2016

in TEUR
31.12.2015

in TEUR
--- --- --- ---
WKN AG Deutschland - 3.014 - 1.172
PNE WIND UK Ltd. Großbritannien 0 0
Sonstige - 2.379 - 1.929
Gesamtsumme der nicht beherrschenden Anteile - 5.393 - 3.101

Die zusammenfassenden Finanzinformationen hinsichtlich der Tochterunternehmen des Konzerns, an denen wesentliche nicht beherrschende Anteile bestehen, sind nachfolgend angegeben. Die zusammenfassenden Finanzinformationen entsprechen den Beträgen vor konzerninternen Eliminierungen.

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WKN AG Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Kurzfristige Vermögenswerte 77.215 87.674
Langfristige Vermögenswerte 20.879 26.992
Kurzfristige Schulden 64.476 62.764
Langfristige Schulden 2.242 14.679
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital 38.336 43.525
Nicht beherrschende Gesellschafter - 6.960 - 6.302

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WKN AG Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Umsatzerlöse 60.208 48.931
Aufwendungen 66.712 62.851
Jahresüberschuss - 6.504 - 13.920
davon:
Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallender Jahresüberschuss - 4.550 - 11.035
Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallender Jahresüberschuss - 1.954 - 2.885
Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Sonstiges Ergebnis 0 0
Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Sonstiges Ergebnis 0 0
Sonstiges Ergebnis 0 0
Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Gesamtergebnis - 4.550 - 11.035
Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Gesamtergebnis - 1.954 - 2.885
Gesamtergebnis - 6.504 - 13.920

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WKN AG Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
An die nicht beherrschenden Gesellschafter gezahlte Dividenden 0 0
Nettozahlungsströme aus betrieblicher Tätigkeit - 1.429 - 538
Nettozahlungsströme aus Investitionstätigkeit - 834 - 1.810
Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit 0 0
Nettozahlungsströme gesamt - 2.264 - 2.348

9. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögenswerte. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.

10. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, die für abgelaufene Geschäftsjahre sowie für das Geschäftsjahr 2016 gebildet wurden.

11. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

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Alle Angaben

in TEUR
1.1.2016 Verbrauch Auflösung Zuführung Konso.-Kreis / Umglieder. 31.12.2016
Variabler Kaufpreisbestandteil Atlantis I - III 9.400 0 1.455 0 0 7.945
Ausschüttungsgarantien Silbitz 354 366 0 375 0 363
Prozesskosten 725 587 3 852 0 987
Übrige 1.397 0 0 15 - 359 1.053
11.876 953 1.458 1.242 - 359 10.348

Bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich in Höhe von EUR 0,9 Mio. um langfristige Rückbauverpflichtungen, die auf die Windparks im Eigenbestand entfallen, und ansonsten um kurzfristige Rückstellungen.

Die Rückstellung für Ausschüttungsgarantien Silbitz betrifft eine Garantie der PNE WIND AG. Die PNE WIND AG hat den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von rund EUR 0,4 Mio. in den Rückstellungen bilanziert ist und letztmalig für das Geschäftsjahr 2016 erfolgen muss.

Die Höhe variabler Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb von Offshore-Projekten wird zum Zeitpunkt des Erstansatzes geschätzt und in den Vorräten sowie Rückstellungen erfasst. Die Bilanzierung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der variablen Kaufpreisbestandteile, die keine Berichtigungen während des Bewertungszeitraums darstellen, ist gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen zu bewerten. Der Konzern erfasst die Veränderung der variablen Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb der Offshore-Windparks korrespondierend im Vorratsvermögen. Zum 31. Dezember 2016 wird eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von rund EUR 7,9 Mio. (i. V. EUR 9,4 Mio.) ausgewiesen.

12. Finanzverbindlichkeiten

Der Ausweis betrifft ausgegebene Wandelschuldverschreibungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.

Die Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw. gliedern sich nach Zinsvereinbarungen wie folgt:

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Alle Angaben

in TEUR
Kategorie gem. IAS 39 Gesamt Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Fair Value
Per 31.12.2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 15.692 15.692 0 0 15.692
Festverzinslich
Anleihen FLAC 104.526 0 104.526 0 110.368
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 13.496 2.163 6.725 4.608 14.512
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 9.254 8.623 631 0 9.866
Verb. aus Leasingverhältnissen FLAC 346 346 0 0 346
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 0 0 0 0 0
143.314 26.824 111.882 4.608 150.784
Per 31.12.2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 16.852 16.852 0 0 16.852
Festverzinslich
Anleihen FLAC 103.345 0 103.345 0 110.253
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 131.318 18.858 36.939 75.521 134.341
Sonstige Finanzverbindlichkeiten FLAC 7.036 31 7.005 0 7.199
Verb. aus Leasingverhältnissen FLAC 279 110 169 0 279
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten FLAC 17.000 17.000 0 0 17.000
Derivate
Zinsswap FLHfT 1.334 570 64 0 1.334
277.164 53.421 148.222 75.521 287.258

FLHfT = zu Handelszwecken gehalten

FLAC = Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten

Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen und der nachstehend dargestellten Methoden und Annahmen ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen, basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen, und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt (Stufe 2). Im aktuellen Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.

Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten aufgenommen werden können.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf beobachtbaren Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps basierte auf Forward-Zinssätzen (beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den geschätzten kontrahierten Zinssätzen, welche anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert werden.

Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen. Auch bei den Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen entsprechen die Buchwerte wegen einer kurzfristigen Restlaufzeit oder insgesamt geringfügigen Beträgen im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten.

Die Nettoergebnisse der finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bestehen ausschließlich aus Zinsen in Höhe von TEUR 13.515 (i. V. TEUR 11.965), die im Finanzierungsaufwand enthalten sind.

Das Nettoergebnis der zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten resultiert aus der Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR - 413 (i. V. TEUR - 406).

Anleihen

Die Anleihen haben sich wie folgt entwickelt:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Wandelanleihe 2010:
- Stand 1. Januar 0 1.824
- Zurückgezahlt 0 1.824
- Stand 31. Dezember 0 0
Wandelanleihe 2014:
- Stand 1. Januar 6.160 6.075
- Gewandelt 2 6
- Aufzinsung 97 91
- Stand 31. Dezember 6.255 6.160
Wandelanleihe 2013:
- Stand 1. Januar 97.185 96.193
- Aufzinsung 1.086 992
- Stand 31. Dezember 98.271 97.185
Gesamt 104.526 103.345

Wandelanleihe 2014/2019

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat der Vorstand am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 7.750.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 1. Oktober 2014 insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 6.565.132,20 begeben. Die Wandelanleihe 2014 / 2019 wurde am 9. Oktober 2014 zum regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 10. Oktober 2014 und endet am 10. Oktober 2019. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 3,75 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Die Zinsen sind vierteljährlich nachträglich am 10. Januar, 10. April, 10. Juni und 10. Oktober eines jeden Jahres, erstmals am 10. Januar 2015, zahlbar. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Wandelteilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Wandelteilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je eine auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital II / 2012 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit, allerdings nicht innerhalb bestimmter, in den Anleihebedingungen festgelegter Nichtausübungszeiträume ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Kündigungsrechte, Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Verschmelzungen und Kontrollwechsel, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien aus dem Bedingten Kapital II / 2012 ausgegeben (i. V. 1.995).

Die Wandelanleihe 2014 / 2019 ist in voller Höhe konvertibel.

Unternehmensanleihe 2013/2018

Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013 / 2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.

Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar.

Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Zinssätze für die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zwischen 3,17 Prozent und 4,35 Prozent. Bei den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Unternehmen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinssätze hierfür lagen 2016 von 7,24 Prozent bis zu 13,25 Prozent (2015: von 7,24 bis zu 13,25 Prozent) (Kontokorrentzinssatz). Die variablen Zinssätze werden in Abständen von weniger als einem Jahr angepasst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Laufzeiten bis 2032.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.974 (i. V. TEUR 138.763) gesichert durch:

1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 2.621 (i. V. TEUR 2.752))

2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven

3. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Holzheizkraftwerk Silbitz sowie Abtretung aller Forderungen dieses Holzheizkraftwerkes (valutierter Betrag TEUR 1.353 (i. V. TEUR 2.030))

4. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit den Windparks Gerdau-Schwienau und Pülfringen sowie Abtretung aller Forderungen dieser Windparks (valutierter Betrag TEUR 8.225 (i. V. waren die Gesellschaften nicht im Konzern))

Im Juli 2016 haben die PNE WIND AG und die WKN AG mit einem Konsortium, bestehend aus mehreren Banken und einer Versicherungsgesellschaft, unter Führung der Commerzbank AG, einen neuen Konsortialkredit mit einem Volumen in Höhe von EUR 30 Mio. sowie eine Avalkreditlinie mit einem Volumen in Höhe von EUR 10 Mio. abgeschlossen. Der Konsortialkreditvertrag sieht eine Laufzeit der beiden Linien bis Ende 2017 vor. Im Vertrag war eine Reduzierung der Konsortiallinie um 20 Mio. Euro bei Verkauf der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (ehemals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH), welcher im Dezember 2016 erfolgt ist, enthalten. Dem Konzern standen somit per 31. Dezember 2016 ein Konsortialkredit in Höhe von EUR 10,0 Mio. (Inanspruchnahme per 31. Dezember 2016: EUR 0,0 Mio.) und eine Avalkreditlinie in Höhe von EUR 10 Mio. (Inanspruchnahme per 31. Dezember 2016: EUR 4,3 Mio.) zur Verfügung. Die PNE WIND AG und die WKN AG haften gesamtschuldnerisch für die beiden Linien.

Zum 31. Dezember 2016 standen dem Konzern zudem nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierung von rund EUR 19,4 Mio. (i. V. EUR 138,8 Mio.) zur Verfügung.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor und es wird nicht von einer Inanspruchnahme der gegebenen Sicherheiten ausgegangen.

Sonstige Finanzverbindlichkeiten

Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten eine vertragliche Zusage der PNE WIND AG an die beteiligten Kommanditisten der Betreibergesellschaft HKW Silbitz, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2016 in Höhe von rund EUR 7,5 Mio. (i. V. EUR 6,9 Mio.) ausgewiesen. Die Kommanditanteile wurden vertragsgemäß Anfang Januar 2017 übernommen.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.

Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen

Der Konzern hat für verschiedene Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung Finanzierungsleasingverhältnisse und Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Verträge beinhalten keine Verlängerungsoptionen, Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.

Die Nettobuchwerte der Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing von TEUR 545 (i. V. TEUR 626) entfallen in voller Höhe auf technische Anlagen und Maschinen.

Die künftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen können auf deren Barwert wie folgt übergeleitet werden:

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Alle Angaben

in TEUR
Mindestleasingzahlungen Barwert der Mindestleasingzahlungen
31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen:
Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 388 172 346 110
Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und bis zu fünf Jahren 701 188 666 169
Mit einer Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren 0 0 0 0
1.089 360 1.012 279
Abzüglich:
Zukünftiger Finanzierungskosten - 77 - 81
Barwert der Leasingverpflichtungen 1.012 279
Zur Rückzahlung innerhalb von zwölf Monaten fälligem Betrag (unter den kfr. Schulden ausgewiesen) 346 110
Zur Rückzahlung nach mehr als zwölf Monaten fälliger Betrag 666 169

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind TEUR 169 (i. V. TEUR 279) durch die Abtretung des juristischen Eigentums am Umspannwerk Kletzke gesichert.

13. Sonstige Verbindlichkeiten

Abgegrenzte Umsatzerlöse

Der Posten in Höhe von TEUR 16.308 (i. V. TEUR 10.263) resultiert im Wesentlichen aus von Windparkbetreibergesellschaften geleisteten Vorauszahlungen für die Nutzung von Umspannwerken. Der Betrag wird über die Laufzeit der Nutzungsverträge (20 bis 25 Jahre) ertragswirksam aufgelöst.

Übrige Verbindlichkeiten

Unter den übrigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von rd. EUR 3,4 Mio. (i. V. rd. EUR 1,0 Mio.) enthalten.

14. Finanzinstrumente und Grundsätze des Risikomanagements

Der Konzern unterliegt hinsichtlich seiner Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.

Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h., für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz.

Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Abteilung Finanzen und Controlling. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risikoexposures informiert wird. Die Grundsätze des Risikomanagements wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Risikokategorien im Sinne von IFRS 7

Kreditrisiko

Der Konzern ist aus seinem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie z. B. Einholung von Sicherheiten oder Bürgschaften, wenn dies aufgrund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint. Bei den weder überfälligen noch wertgeminderten finanziellen Vermögenswerten wird das Ausfallrisiko als gering angesehen.

Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor.

Zinsrisiko

Aktuell erfolgt keine Absicherung des Zinsrisikos in Bezug auf Veränderungen des Marktzinsniveaus bei Zinszahlungen für bestehende und erwartete variabel verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten innerhalb der Gesellschaft. Es besteht auch für keine Gesellschaft des Konzerns hierzu eine vertragliche Verpflichtung. Grundsätzlich werden festverzinsliche Finanzinstrumente in Form von Projektfinanzierungen zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs eingesetzt, somit entstehen keine wesentlichen Zinsrisiken.

Liquiditätsrisiko

Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, welche die Liquiditätszu- und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet.

Die Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglichen Restlaufzeiten ist unter Tz. V 12. Finanzverbindlichkeiten abgebildet.

Marktrisiko

Im Bereich der Marktpreisrisiken ist der Konzern Währungsrisiken, Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.

Währungsrisiken

Die Währungskursrisiken des Konzerns resultieren primär aus der operativen Tätigkeit und Investitionen. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash-Flows des Konzerns wesentlich beeinflussen.

Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass bilanziell erfasste, aber auch geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) abgewickelt werden.

Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen.

Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen.

Zur Sicherung gegen wesentliche Fremdwährungsrisiken setzt der Konzern Devisenderivate in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften ein. Mittels dieser Devisenderivate werden die Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus gesichert. Der Konzern war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt. Sicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag daher nicht abgeschlossen worden.

Gemäß IFRS 7 erstellt der Konzern Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken, mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Der Konzern ist aufgrund geringer Fremdwährungsvermögenswerte und -schulden keinem wesentlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Andere für den Konzern relevante Währungen als in Euro lagen zum Bilanzstichtag in britischem Pfund und amerikanischem Dollar vor.

Zinsrisiken

Der Konzern unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt der Konzern grundsätzlich Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) ein, um Zinsänderungsrisiken entgegenzuwirken.

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.
Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.
Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.

Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2016 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, hätten sich keine Effekte in Bezug auf eine Neubewertungsrücklage im Eigenkapital ergeben. Darüber hinaus wäre das Zinsergebnis um TEUR 0 (i. V. TEUR 183) niedriger / höher gewesen.

Sonstige Preisrisiken

IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariablen kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes infrage.

Zum 31. Dezember 2016 und 31. Dezember 2015 hatte die Gesellschaft keine wesentlichen, sonstigen Preisrisiken unterliegenden Finanzinstrumente im Bestand.

Risikokonzentrationen

Über die allgemeinen (Kapitalmarkt-)Marktrisiken hinaus, bestehen aus Sicht des Managements keine wesentlichen Risikokonzentrationen.

Zeitwerte

Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite und langfristige Darlehen.

Der Buchwert der Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil.

In Abhängigkeit vom Marktwert am Bilanzstichtag werden derivative Finanzinstrumente als sonstiger Vermögenswert (bei positivem Marktwert) oder als sonstige Verbindlichkeit (bei negativem Marktwert) ausgewiesen.

Kapitalmanagement

Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen

in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung,
in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie
in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur.

Um die Kapitalstruktur aufrechtzuerhalten oder zu verändern, gibt die Gesellschaft je nach Erfordernis neue Anteile heraus, nimmt Verbindlichkeiten auf oder veräußert Vermögenswerte, um Verbindlichkeiten zu tilgen.

Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrads, berechnet aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt sich aus den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Wandelanleihe, Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften, sonstige Finanzverbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital zuzüglich Nettofremdkapital.

Einzelne Gesellschaften des Segments Stromerzeugung unterliegen Vorgaben hinsichtlich ihrer Liquiditätsreserven durch Banken, die zwar bei der Überwachung der Kapitalstruktur berücksichtigt werden, in der Summe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Kapitalstruktur und ihrer Verfügbarkeit auf Konzernebene haben.

Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen Verschuldungsgrad bis zu 70 Prozent einzugehen, um weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten durch Beibehaltung eines guten Kreditratings zu gewährleisten.

Aufgrund des wirtschaftlich sehr erfolgreichen Geschäftsjahres 2016 ist der Verschuldungsgrad des Konzerns für 2016 positiv.

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Finanzschulden 127.622 260.313
- Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 147.686 86.075
\= Nettofremdkapital - 20.064 174.237
+ Eigenkapital 229.388 165.928
\= Gesamtkapital 209.324 340.165
Verschuldungsgrad - 9,59 % 51,22 %

Die im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Strategie zur Überwachung der Kapitalstruktur hat insofern ihre Ziele weiterhin erreicht, als sowohl der Verschuldungsgrad nicht überschritten wurde wie auch sämtliche externen Vorgaben der Liquiditätssicherung eingehalten wurden.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach den Produkt- und Leistungsbereichen im Konzern. Es erfolgten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen, Management und Serviceleistungen von Windkraftanlagen sowie Umsätze aus Umspannwerknutzungsentgelt. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung wurden im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Strom aus dem laufenden Betrieb von Windparks, dem Holzheizkraftwerk Silbitz sowie bis zum Verkauf in 2015 aus dem Solarpark Passauer Land erzielt.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden Umsatzerlöse aus langfristiger Fertigung erzielt (i. V. keine Umsatzerlösen aus langfristiger Fertigung) (siehe Abschnitte IV Nr. 9 und V Nr. 6).

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Umsatzerlöse vor HB-II-Überleitung 244.378 116.542
Umsatzerlöse aus Teilgewinnrealisierung 4.199 0
Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung 0 - 7.018
Umsatzanteil aus der Teilgewinnrealisierung 4.199 - 7.018
248.577 109.524

Den Umsatzanteilen aus Teilgewinnrealisierung stehen Auftragskosten i. H. v. TEUR 1.978 (i. V. TEUR 0) gegenüber, sodass sich eine Teilgewinnrealisierung i. H. v. TEUR 2.221 (i. V. TEUR 0) ergibt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen folgende Einmaleffekte enthalten:

Die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte trugen mit TEUR 175 (i. V. TEUR 189) zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei.
Im Geschäftsjahr 2016 konnten abgegrenzte Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.824 (i. V. TEUR 1.637) aufgelöst werden, da die Gründe zur Passivierung nicht mehr bestanden.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Wert von 2,0 Mio. Euro enthalten, welcher aus einem Vergleich mit der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH stammt. Das ehemalige Schiedsgerichtsverfahren wurde einvernehmlich durch Abschluss eines Vergleichs beendet. Beide Parteien hatten sich auf Anraten des Schiedsgerichts darauf geeinigt, dass der seinerzeit im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der WKN AG vereinbarte Kaufpreiseinbehalt in Höhe von 4,0 Mio. Euro, welcher sich entsprechend den kaufvertraglichen Regelungen noch auf einem Treuhandkonto befand, jeweils hälftig an die PNE WIND AG und die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH ausgezahlt wird. Weiterhin wurde eine Einigung in Höhe von rd. 0,5 Mio. Euro mit der Siemens Project Ventures GmbH getroffen und das vorbereitete Schiedsgerichtsverfahren beendet. Dieser Wert findet sich ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Erträgen wieder und wird nach IFRS nicht gegen den bestehenden Goodwill im Rahmen der Erstkonsolidierung gebucht, sondern muss als sonstiger betrieblicher Ertrag in der GuV ausgewiesen werden.
Der Verkauf des Geschäftsgebäudes in Husum trug mit einem Wert von 1,6 Mio. Euro zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei.

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Löhne und Gehälter 22.185 25.640
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 3.238 3.614
25.423 29.254
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 358 390
Personalaufwand je Mitarbeiter 71 75

Die Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne nach IAS 19 betrugen im Geschäftsjahr 2016 TEUR 864 (i. V. TEUR 924).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:

Rechts- und Beratungskosten TEUR 7.901 (i. V. TEUR 9.048)
Miet- und Leasingkosten TEUR 3.632 (i. V. TEUR 2.511)
Wertberichtigungen auf Forderungen oder Forderungsverluste TEUR 2.243 (i. V. TEUR 1.662)
Werbe- und Reisekosten TEUR 2.421 (i. V. TEUR 3.218)
Kraftfahrzeugkosten TEUR 1.542 (i. V. TEUR 1.718)
EDV-Kosten TEUR 449 (i. V. TEUR 393)
Versicherungen und Beiträge TEUR 1.390 (i. V. TEUR 1.184)
Reparatur / Instandhaltungskosten (im Wesentlichen "Silbitz" und die Windparkprojekte im Konzern der PNE WIND Partners Deutschland GmbH) TEUR 2.333 (i. V. TEUR 1.302)

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinserträgen sind Darlehens- und Kontokorrentzinsen in Höhe von TEUR 107 (i. V. TEUR 234) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente in Höhe von TEUR 413 (i. V. TEUR 406) enthalten.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen auf die Anleihe 2013 / 18 von TEUR 8.000 (i. V. TEUR 8.000), die Wandelschuldverschreibungen mit TEUR 246 (i. V. TEUR 246), Darlehens- und Kontokorrentzinsen mit TEUR 5.269 (i. V. TEUR 3.718) enthalten. Im Geschäftsjahr 2016 wurden bei einem Kapitalisierungssatz von 2,74 % (i. V. 2,96 %) Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 220 (i. V. TEUR 218) und bei einem Kapitalisierungssatz von 8,0 % (i. V. 8,0 %) Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 1.857 (i. V. TEUR 1.640) aktiviert.

7. Ertragsteuern

Der Ertragsteueraufwand (Vorjahr: Ertragsteuerertrag) setzt sich wie folgt zusammen:

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Laufende Steuern 3.337 2.259
Latente Steuern
- aus Konsolidierungseffekten und HB-II-Anpassungen 8.342 - 8.252
- aus Einzelabschlüssen 2.682 2.307
11.025 - 5.945
14.362 - 3.686

Unter den laufenden Steueraufwendungen werden bei den inländischen Gesellschaften Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie bei den ausländischen Gesellschaften vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen.

Für die inländischen Gesellschaften betrug die Körperschaftsteuer 15 Prozent, der Solidaritätszuschlag betrug unverändert 5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer belief sich damit die Gesamtsteuerbelastung der inländischen Gesellschaften auf rund 30 Prozent.

Bei den Auslandsgesellschaften kommen die individuellen landesspezifischen Steuersätze zur Anwendung.

Wesentliche Änderungen des Steueraufwandes durch Änderung der jeweiligen nationalen Steuersätze ergaben sich nicht.

Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über geschätzte steuerliche Verlustvorträge im Inland von ca. EUR 94 Mio. (i. V. ca. EUR 105 Mio.) sowie im Ausland von ca. EUR 56 Mio. (i. V. ca. EUR 53 Mio.) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen. Ein latenter Steueranspruch auf diese Verluste wurde in Höhe von TEUR 1.389 erfasst (i. V. TEUR 1.389) und in voller Höhe mit passiven latenten Steuern saldiert. Angesichts der Verlustsituation in der Vergangenheit (Ausland) sowie der weitestgehenden Steuerfreiheit auf Verkäufe von Anteilen an Kapitalgesellschaften in Deutschland werden lediglich latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe des Betrags aktiviert, der künftig sicher durch positive zu versteuernde Ergebnisdifferenzen realisiert werden kann. Die Verluste im Inland können für unbegrenzte Zeit vorgetragen werden. Für die wesentlichen Verluste in den USA gilt, dass die Verlustnutzung in den USA auf 20 Jahre beschränkt ist. Auf Verlustvorträge im Inland von EUR 89 Mio. (i. V. EUR 100 Mio.) und im Ausland von EUR 56 Mio. (i. V. EUR 53 Mio.) sind keine latenten Steuern angesetzt worden.

Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des rechnerischen auf den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand:

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 81.442 - 5.076
Steuersatz 30,0 % 30,0 %
Ertragsteueraufwand - rechnerisch 24.433 - 1.523
Unterschiedlicher Steuersatz 0 226
Steuererstattung aus Verlustrücktrag - 239 0
Nichtansatz von latenten Steuern 5.206 11.121
Nutzung von Verlustvorträgen - 5.589 - 1.500
Steuerfreie Veräußerungsgewinne und sonstige steuerfreie Erträge - 9.774 - 11.557
Permantente Abweichungen - 1.758 - 1.279
Periodenfremder Steueraufwand / -ertrag - 42 84
Nicht abziehbare Aufwendungen 871 135
Sonstige Konsolidierungseffekte 1.254 607
Ausgewiesener Steuerertrag / -aufwand 14.362 - 3.686

Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen ermittelt. Da sämtliche mit Steuerlatenz behafteten Sachverhalte im Inland begründet sind, wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 Prozent (i. V. 30,0 Prozent) angenommen.

Steuerlatenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden entstanden bei den folgenden Bilanzpositionen:

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Alle Angaben

in TEUR
Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
31.12.2016 31.12.2015
--- --- --- --- ---
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.266 0 1.295 0
Vorräte 539 321 1.412 141
Sachanlagevermögen 4.345 2.248 7.853 1.312
Immaterielle Vermögenswerte 754 278 4.144 1.164
Verbindlichkeiten 190 500 400 1.160
Sonstige Rückstellungen 41 0 212 996
7.135 3.347 15.316 4.773
Verlustvorträge 1.389 0 1.389 0
Übrige Konsolidierungseffekte inkl. Wertberichtigungen 1.436 2.825 2.464 332
9.960 6.172 19.169 5.105
Saldierungsfähiger Anteil - 2.825 - 2.825 - 1.729 - 1.729
Latente Steuern 7.135 3.347 17.440 3.376

8. Ergebnis je Aktie

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 2016 insgesamt 76.556 Tausend Namensaktien (i. V. 74.894 Tausend Namensaktien).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,90 je Aktie (i. V. EUR 0,05 je Aktie).

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2016 2015
Konzernjahresüberschuss (in TEUR) 68.973 3.474
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (in Tsd.) 76.556 74.894
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,90 0,05

Verwässertes Ergebnis je Aktie

Das verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt:

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2016 2015
Konzernergebnis vor Eliminierung von Verwässerungseffekten (in TEUR) 68.973 3.474
- Zinsaufwendungen auf Wandelschuldverschreibung (in TEUR) 246 246
Ergebnis nach Eliminierung (in TEUR) 69.219 3.720
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien vor Verwässerungseffekten (in Tsd.) 76.556 74.894
+ gewogener Durchschnitt wandelbarer Aktien (in Tsd.) 2.059 1.988
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien nach Verwässerungseffekten (in Tsd.) 78.615 76.881
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,88 0,05

VII. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt.

1. Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds entspricht der in der Bilanz ausgewiesenen Position "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

2. Überleitung zwischen Beträgen in der Kapitalflussrechnung und der Bilanz

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer Tätigkeit, Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert.

3. Nicht-zahlungswirksame Effekte

In der Kapitalflussrechnung werden in der Nettodarstellung TEUR 221 als nicht zahlungswirksame Effekte ausgewiesen. Dieser Wert setzt sich zusammen aus

Währungsdifferenzen (TEUR 221)

VIII. Erläuterungen zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Transaktionskosten

Als Transaktionskosten wurden im Geschäftsjahr 2016 TEUR 0 (i. V. TEUR 396) (nach latenten Steuern) direkt vom Eigenkapital (Kapitalrücklage) abgezogen.

IX. Segmentberichterstattung

Die operativen Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die auf Deutschland fokussierte Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen und die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften. Darüber hinaus wird auch eine umweltschonende Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen betrieben.

In den Geschäftsjahren 2015 und 2016 hat die Gesellschaft Windparks in Deutschland projektiert, errichtet und diese Windparks vorerst im eigenen Besitz gehalten. Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt werden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern im Segment Stromerzeugung.

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentberichtsformats der PNE WIND AG. Danach wird in die beiden Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen und Stromerzeugung unterschieden.

Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des PNE WIND AG-Konzerns liegen grundsätzlich Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Die interne Berichterstattung, der die Segmentberichterstattung zugrunde liegt, basiert ausschließlich auf Werten der in diesem Konzernabschluss erläuterten IFRS-Rechnungslegung des Konzerns. Sowohl Onshore- wie Offshore-Windkraftanlagen werden nach einem einheitlichen Prozessablauf projektiert.

Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfällt auf

1. den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland

eine Gesamtleistung von EUR 189,2 Mio. (i. V. EUR 194,5 Mio.)
Umsatzerlöse von EUR 187,1 Mio. (i. V. EUR 198,7 Mio.)
ein Betriebsergebnis von EUR 67,1 Mio. (i. V. EUR 5,7 Mio.)
ein Anteil vom Segmentvermögen von EUR 457,2 Mio. (i. V. EUR 367,1 Mio.) und
ein Eigenkapitalanteil von EUR 181,9 Mio. (i. V. EUR 84,4 Mio.)

2. den Teilbereich Windkraft onshore Ausland

eine Gesamtleistung von EUR 11,2 Mio. (i. V. EUR 47,3 Mio.)
Umsatzerlöse von EUR 4,2 Mio. (i. V. EUR 41,7 Mio.)
ein Betriebsergebnis von EUR - 12,9 Mio. (i. V. EUR 21,6 Mio.)
ein Anteil vom Segmentvermögen von EUR 85,0 Mio. (i. V. EUR 84,4 Mio.) und
ein Eigenkapitalanteil von EUR 13,3 Mio. (i. V. EUR 23,8 Mio.)

Die Umsatzerlöse mit externen Kunden und das Segmentvermögen der Segmente "Projektierung Windkraftanlagen" und "Stromerzeugung" entfallen im Wesentlichen auf Deutschland. Im Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" werden Umsatzerlöse mit externen Kunden realisiert, die mehr als 10 Prozent der gesamten Umsatzerlöse betragen. Im Berichtsjahr wurden mit einem Kunden rd. EUR 115,0 Mio. Umsätze und mit einem weiteren Kunden Umsätze von rd. EUR 33,6 Mio. generiert, welche dem Auslandsbereich zugeordnet werden können. Kein weiterer einzelner Kunde hat 10 Prozent oder mehr zum Konzernumsatz beigetragen. Im Vorjahr wurden mit einem Kunden rd. EUR 37 Mio. Umsätze generiert, die dem Inlandsbereich zugeordnet wurden.

Langfristige Vermögenswerte werden regional wie folgt eingesetzt:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Deutschland 134.412 232.976
Übrige Länder 671 680
135.083 233.656

Im Segment Projektierung von Windkraftanlagen konzentriert sich ein jeweils wesentlicher Anteil der externen Erlöse auf Kunden, mit denen langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen gepflegt werden. Der im Segment Stromerzeugung produzierte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

Der Anteil am Periodenergebnis der assoziierten Unternehmen, die mit der At-Equity-Methode erfasst wurden, in Höhe von TEUR 578 (i. V. TEUR - 173) ist im Segment Windkraft enthalten.

X. Sonstige Angaben

1. Operating-Leasingverhältnisse

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 6.543 (i. V. TEUR 1.122).

Wesentlicher Bestandteil dieser sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.860 (i.V. TEUR 0) ist die Anmietung eines Bürogebäudes, welches in 2016 im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Vertrags veräußert wurde. Das Mietverhältnis hat eine Laufzeit von 15 Jahren und nach Ablauf dieses Zeitraums zwei Optionen zur Verlängerung des Leasingverhältnisses um jeweils fünf Jahre. Darüber hinaus besteht für die Gesellschaft nach zehn Jahren einmalig ein einseitiges Sonderkündigungsrecht. Die an den Vermieter gezahlte Miete wird in regelmäßigen Abständen auf der Basis eines Preisindex der Marktmiete angepasst, und der Konzern ist nicht am Restwert der Grundstücke und Gebäude beteiligt. Demzufolge wurde bestimmt, dass im Wesentlichen alle Risiken und Chancen der Grundstücke und Gebäude beim Vermieter liegen. Die Gesellschaft hat das Recht zur Untervermietung. Insgesamt 4 Untermieter haben 21 % der Nutzfläche des Gebäudes gemietet. Die Untermietverträge haben jeweils eine Laufzeit von einem Jahr und verlängern sich automatisch, sofern sie nicht vor Ablauf der Kündigungsfrist gekündigt werden. Bei den Untermietern handelt es sich um zwei Unternehmen der PNE WIND-Gruppe sowie zwei konzernfremde Unternehmen. Die jährlichen Mieteinnahmen belaufen sich auf TEUR 98.

Die übrigen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Kfz-Leasing und Bürotechnik-Leasingverträgen.

Die Fälligkeit der Miet- und Leasingverpflichtungen gliedert sich wie folgt:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.254 481
Restlaufzeit 1-5 Jahre 2.845 641
Restlaufzeit über 5 Jahre 2.444 0
6.543 1.122

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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Alle Angaben

in TEUR
31.12.2016 31.12.2015
Diverse Windkraftprojekte 34.980 9.477
Übrige 1.295 978
36.275 10.455

Die WKN AG hat Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von TEUR 24.762 für eigene Geschäfte und das Geschäft von Tochtergesellschaften ausgegeben. Diesen Vertragserfüllungsbürgschaften liegen Verträge zugrunde, die WKN AG zu Bauleistungen in der Zukunft verpflichten (z. B.: Rückbau eines Windmessmastes) und die planmäßig abgearbeitet werden. Die Bürgschaften dienen der Absicherung der Vertragsparteien. Eine Inanspruchnahme ist aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten, da die zugrunde liegenden Verpflichtungen noch nicht eingetreten sind.

Eine Inanspruchnahme aus den weiteren ausgegebenen Bürgschaften in Höhe von TEUR 11.513 ist ebenfalls aus derzeitiger Sicht nicht zu erwarten.

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo betreffend Windkraftanlagen in Höhe von netto TEUR 19.562 (i. V. TEUR 85.362). Das Bestellobligo ist in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.

Weiterhin bestehen aus Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung im Ausland sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 149 (i. V. TEUR 252).

Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften werden nicht gesehen.

3. Annahmen des Managements über zukünftige Entwicklungen und andere Bewertungsunsicherheiten

Die Gesellschaften der PNE WIND-Gruppe sind bei Entwicklung, Projektierung und Betrieb von Windparks onshore und offshore in 13 Ländern auf drei Kontinenten aktiv. Die Rahmenbedingungen verändern sich. Mit dem im November 2016 in Kraft getretenen Klimaschutzabkommen von Paris (COP 21) wird der Ausbau Erneuerbarer Energien weltweit einen Aufschwung erleben. Dabei kommt der Windenergie als bereits besonders wirtschaftlicher Form der Stromerzeugung eine besondere Bedeutung zu. Eine wachsende Dynamik beim Ausbau der Windenergie ist unter anderem in einer Reihe von Schwellenländern zu erwarten.

Andererseits führen Marktveränderungen durch verschiedene politische Entwicklungen, aber auch die latente Bankenkrise zu regulatorischen Unsicherheiten.

Gleichzeitig lösen Anlagedruck bei Investoren, niedriges Zinsniveau und klimapolitische Zwänge sowie hoher Energiebedarf in wachsenden Ländern eine hohe Nachfrage nach Anlagen und Projekten im Bereich Erneuerbarer Energien (EE) aus. Diese Entwicklung wird noch verstärkt durch fallende Technologiekosten im Bereich der EE sowie Unsicherheiten durch volatile Öl- und Gaspreise.

In immer mehr Märkten werden derzeit Ausschreibungssysteme etabliert. Mit solchen Systemen hat PNE WIND bereits Erfahrungen z. B. in Italien, Südafrika und Großbritannien. Dennoch wird die Senkung von Kosten angesichts steigenden Kostendrucks immer wichtiger. Aktuelle Preisentwicklungen in Ausschreibungsmärkten nehmen zum Teil technologische Entwicklungen und Kostensenkungseffekte vorweg. Es zeigen sich allerdings auch Übertreibungseffekte, die sich mittelfristig, mit mehr Erfahrung der Marktteilnehmer einpendeln werden.

Daher verfolgen wir das Ziel des Aufbaus von eigenen Stromerzeugungskapazitäten durch die Entwicklung von europäischen Portfolios von Windparks an Land bis 2019 / 2020. PNE WIND wird daran beteiligt sein, wie das auch bereits beim Ende 2016 erfolgreich veräußerten Portfolio der Fall ist. Der Aufbau des neuen Portfolios kann durch selbst entwickelte Windpark-Projekte, den Zukauf von Altwindparks zum späteren Repowering und den verstärkten Ankauf von bereits weitgehend entwickelten Projekten erfolgen.

4. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der PNE WIND AG und ihrer Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes.

Aufsichtsratsmitglieder der WKN AG sind die folgenden Personen:

Markus Lesser, CEO der PNE WIND AG (seit 1. Oktober 2015),
Jörg Klowat, CFO der PNE WIND AG (seit 1. November 2015),
Thorsten Fastenau, Generalbevollmächtigter der PNE WIND AG (seit 1. November 2015).

Der Aufsichtsrat der WKN AG hat im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 16 Sitzungen (i. V.: 20 Sitzungen) abgehalten und dafür Sitzungsgelder in Höhe von insgesamt netto TEUR 45 (i. V. TEUR 123) erhalten. Als Verbindlichkeiten aus Sitzungsgeldern wurden zum 31. Dezember 2016 netto TEUR 3 im Jahresabschluss der WKN AG ausgewiesen.

Als abgegrenzte Verbindlichkeiten für die fixe Vergütung des neuen Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016 wurden per 31. Dezember 2016 TEUR 54 (i. V. TEUR 12,4) in der Bilanz ausgewiesen.

Die Vergütung und der Anteilsbesitz des Aufsichtsrats und der Vorstände sind unter Gliederungspunkt X.5 erläutert.

5. Angaben zum Aufsichtsrat und zum Vorstand

Aufsichtsrat

Herr Alexis Fries, Pfaffhausen, Schweiz, selbstständiger Management-Berater, Diplom-Physiker (Vorsitzender)
Herr Wilken Freiherr von Hodenberg, Hamburg, selbstständiger Rechtsanwalt (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Christoph Gross, Mainz, selbstständiger Wirtschaftsprüfer
Frau Dr. Isabella Niklas, Hamburg, Rechtsanwältin, in der Sozietät Osborne Clarke (seit 25. Mai 2016)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, selbstständiger Unternehmensberater (vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2016 ruhend)
Herr Andreas M. Rohardt, Hermannsburg, geschäftsführender Gesellschafter der ARO greenenergy GmbH, Hermannsburg
Herr Dr. Andreas Beyer, München, Vorstand der ACON Actienbank AG, München (bis 25. Mai 2016)

Herr Alexis Fries ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Pöyry PLC, Helsinki, Finnland (bis 9. März 2017)

Herr Wilken Freiherr von Hodenberg ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main
Sloman Neptun Schiffahrts-Aktiengesellschaft, Bremen
Sektmanufaktur Schluss Vaux AG, Eltville, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Christoph Gross ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Amadeus Fire AG, Frankfurt am Main (Aufsichtsratsvorsitzender)
IC Immobilien Holding AG, Unterschleißheim (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
AVECO AG, Frankfurt am Main

Herr Per Hornung Pedersen ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

SE Blue Renewables, Kopenhagen, Dänemark (Aufsichtsratsvorsitzender)
Suzlon Energy Ltd., Mumbai, Indien
Sea Tower AS, Oslo, Norwegen

Herr Andreas M. Rohardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

SOEX Textilvermarktungsgesellschaft m.b.H., Ahrensburg, (Vorsitzender des Beirats)

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 TEUR 461 (i. V. TEUR 398) betragen. Nach der Satzung erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Seit der Hauptversammlung im Oktober 2015 gibt es keine variable Vergütung mehr für den Aufsichtsrat. Als variable Vergütung wurde somit im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 454) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 528 (i. V. TEUR 852). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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Alle Angaben

in TEUR
Fixe Vergütung Sitzungsgeld Gesamtbezüge
2016 2016 2016
--- --- --- ---
Herr Fries 140,0 14,0 154,0
Herr Freiherr von Hodenberg 90,0 14,0 104,0
Herr Groß 90,0 12,0 102,0
Herr Rohardt 60,0 14,0 74,0
Frau Niklas 45,0 6,0 51,0
Herr Dr. Beyer 30,0 6,0 36,0
Herr Pedersen 6,3 1,0 7,3
461,3 67,0 528,3

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrats hielten am 31. Dezember 2016 Herr Wilken Freiherr von Hodenberg 500 Aktien und Herr Andreas M. Rohardt 1 Aktie. Dies sind insgesamt 501 Aktien der Gesellschaft.

Vorstand

Herr Markus Lesser, Kaarst, (Vorsitzender) (CEO) (bis 25. Mai 2016 COO, seit 26. Mai 2016 CEO)
Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO)
Herr Kurt Stürken, Hamburg, (COO) (seit 15. September 2016)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, (bis 25. Mai 2016 Interim CEO, vom 26. Mai 2016 bis 30. November 2016 Interim COO)

Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum, (Aufsichtsratsvorsitzender)
RenCon GmbH, Kaarst

Herr Jörg Klowat ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Kurt Stürken ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Vindstyrka i Trelleborg AB, Eslöv, Schweden
Lejesta Kraft AB, Eslöv, Schweden
Sturken GmbH, Salzhausen

Die Mitglieder des Vorstands erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge (inkl. Rückstellungen für Tantiemen), in der Bilanz ausgewiesen, in Höhe von TEUR 2.162 (i. V. TEUR 4.533).

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht unter Punkt 17 "Vergütungsbericht" dargestellt.

Von den Vorständen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2016 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:

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Herr Jörg Klowat, Cuxhaven 100.000 Aktien (i. V. 100.000 Aktien)
Herr Markus Lesser, Kaarst 24.000 Aktien (i. V. 24.000 Aktien)

Zusätzliche Angaben für deutsche Mutterunternehmen im IFRS-Konzernabschluss gemäß § 315a HGB

6. Honorare für den Konzernabschlussprüfer

Vom Konzernabschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2016 folgendes Honorar berechnet:

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Abschlussprüfungsleistungen (Einzel- und Konzernabschluss) TEUR 6011)
Andere Bestätigungsleistungen TEUR 0
Sonstige Leistungen TEUR 5
TEUR 606

1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 25.

7. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, inwieweit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.

Die letzte Entsprechenserklärung wurde im Dezember 2016 abgegeben.

Die Entsprechenserklärung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

8. Angaben zum Personalbestand

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

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2016 2015
Gewerbliche Arbeitnehmer 28 28
Angestellte 272 298
Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE WIND AG) 56 64
356 390

9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Verkauf Offshore-Projekt "Atlantis I"

Im Januar 2017 hat die PNE WIND AG das in der Nordsee gelegene Offshore-Windpark-Projekt "Atlantis I" an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall veräußert. Das Projekt "Atlantis I" wurde Anfang Februar 2017 an den Käufer übergeben. Die PNE WIND AG erhielt eine Zahlung eines unteren zweistelligen Millionenbetrags in Euro.

Über Meilensteinzahlungen profitiert PNE WIND AG außerdem von einer weiteren Wertsteigerung des Projekts infolge der Weiterentwicklung durch Vattenfall. Die PNE WIND AG wird als Dienstleister weiterhin für "Atlantis I" tätig sein.

Kauf Holzheizkraftwerk Silbitz

Die PNE WIND AG hatte den an der Betreibergesellschaft des Holzheizkraftwerkes Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Dies wurde im Januar 2017 wie vereinbart umgesetzt. Die PNE WIND AG zahlte für den Rückerwerb der Anteile rund 7,5 Mio. Euro und hält seitdem 100 Prozent der Gesellschaftsanteile.

Weitere Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.

Cuxhaven, 21. März 2017

PNE WIND AG

Markus Lesser, Vorstandsvorsitzender

Jörg Klowat, Vorstand

Kurt Stürken, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der PNE WIND AG, Cuxhaven, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie Segmentberichterstattung und Anhang - und den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 21. März 2017

**Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Bäßler, Wirtschaftsprüfer

Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG

Vorstand

Markus Lesser

Jörg Klowat

Kurt Stürken