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PNE AG Annual Report 2016

Apr 27, 2017

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Annual Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

PNE WIND AG Jahresabschluss 2016

BERICHT DES AUFSICHTSRATS

Sehr geehrte Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2016 hat die PNE WIND AG das erfolgreichste Jahr ihrer bisherigen Unternehmensgeschichte erlebt. Eine Mehrheitsbeteiligung von 80 Prozent an dem seit 2014 kontinuierlich entwickelten Windpark-Portfolio, in dem deutsche Windparks mit einer Nennleistung von 142 MW gebündelt wurden, konnten wir im Dezember 2016 an die Allianz Global Investors veräußern. Dies war ein wesentlicher Beitrag dazu, dass die Prognose mit einem Konzern-EBIT von bis zu 100 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 erreicht werden konnte. Gleichzeitig bleibt die PNE WIND AG Minderheitsgesellschafter mit einem Anteil von 20 Prozent und für das Betriebsmanagement für die Portfolio-Windparks verantwortlich, wodurch weitere Erträge gesichert werden. In Frankreich konnte mit dem Bau der ersten beiden Windparks begonnen werden, die bereits in einem Rahmenvertrag an John Laing veräußert worden waren. Neben diesen Erfolgen des operativen Geschäfts erfolgten jedoch auch wichtige Weichenstellungen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns. Markus Lesser wurde aufgrund seiner profunden und fundierten Kenntnisse des deutschen und internationalen Windenergiemarkts zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) berufen.

Mit Kurt Stürken konnte ein ebenfalls sehr branchenerfahrener Vorstand für das operative Geschäft (COO) für die PNE WIND AG gefunden werden.

Und der Vertrag mit Finanzvorstand (CFO) Jörg Klowat wurde vorzeitig verlängert. So sind wir personell gerüstet für die großen Aufgaben und Veränderungen in den Märkten, die vor uns liegen. Weichenstellungen erfolgten ferner in der Hauptversammlung am 25. Mai 2016, in der Dr. Isabella Niklas neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde und die Mandate von Per Hornung Pedersen und Andreas M. Rohardt deutlich bestätigt wurden.

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2016 zu insgesamt neun ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 4. Januar, 18. Februar, 22. März, 9. Mai, 24. Mai, 25. Mai, 5. September (telefonisch), 21. September und 7. Dezember 2016. Die Aufsichtsratsmitglieder haben an allen Sitzungen teilgenommen, mit der Ausnahme, dass Per Hornung Pedersen während der Zeit, in der er in den Vorstand delegiert war, sein Mandat ruhen ließ. Die Sitzungen und Telefonkonferenzen erfolgten vor dem 25. Mai 2016 in der damaligen Zusammensetzung des Aufsichtsrats, danach in der Zusammensetzung, die sich aus den Neuwahlen der Aufsichtsratsmitglieder in der Hauptversammlung vom 25. Mai 2016 ergeben hatte.

Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder. Nach Einschätzung des Aufsichtsrats sind sämtliche seit dem 25. Mai 2016 amtierenden Mitglieder des Aufsichtsrats ebenso wie der am 25. Mai 2016 ausgeschiedene Dr. Andreas Beyer unabhängig.

Im September 2015 hat der Aufsichtsrat gemäß § 111 Abs. 5 Satz 1 AktG eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat von 1/ 6 beschlossen, welche bis zum 30. Juni 2017 erreicht werden sollte. Mit der Wahl von Frau Dr. Isabella Niklas in den Aufsichtsrat ist bereits mit der Hauptversammlung im Mai 2016 diese Zielgröße erreicht worden. Eine Zielsetzung über den 30. Juni 2017 hinaus ist bisher nicht erfolgt.

Die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder Dr. Isabella Niklas, Per Hornung Pedersen und Andreas M. Rohardt während der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 erfolgte jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit des Aufsichtsrats beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit begonnen hat, wird dabei nicht mitgerechnet. Dr. Andreas Beyer schied mit Ablauf der Hauptversammlung 2016 aus dem Aufsichtsrat aus. Ihm gilt ein Dank für die ebenso fachkundige wie engagierte Mitarbeit im Aufsichtsrat. Die Hauptversammlung am 25. Mai 2016 beschloss ferner die Entlastung aller Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015. Der Aufsichtsrat hat zudem in seiner ersten Sitzung nach der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 beschlossen, das Aufsichtsratsmitglied Per Hornung Pedersen gemäß § 105 Abs. 2 AktG weiterhin bis zum 30. November 2016 interimistisch in den Vorstand zu entsenden. Sein Aufsichtsratsmandat ruhte während der Dauer der Entsendung in den Vorstand. Eine weitere Verlängerung der Entsendung erfolgte nicht. Herr Per Hornung Pedersen nimmt seit dem 1. Dezember 2016 wieder sein Aufsichtsratsmandat umfassend wahr.

Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss, einen Nominierungsausschuss und einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) eingerichtet.

Der Personalausschuss trat im Geschäftsjahr 2016 am 6. Januar, 18. Februar, 11. März, 18. März, 21. März, 9. Mai, 24. Mai und 16. August zu insgesamt acht Sitzungen zusammen. Themen der Sitzungen waren neben den Zielvereinbarungen 2016 der Vorstandsmitglieder unter anderem die personelle Neuausrichtung des Vorstands. Nach ausgiebiger Erörterung im Personalausschuss und Gesamtgremium, Sondierung des Markts sowie unter Berücksichtigung der im September 2015 beschlossenen Zielgrößenfestsetzung erfolgte die Entscheidung, Markus Lesser zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) zu berufen, das Mandat von Jörg Klowat (CFO) zu verlängern und Kurt Stürken als COO neu in den Vorstand zu berufen.

Der Nominierungsausschuss tagte jeweils gemeinsam mit dem Personalausschuss. Er befasste sich unter anderem mit der Sondierung des Markts und der Erarbeitung eines Vorschlags für die Neubesetzung eines Sitzes im Aufsichtsrat.

Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 21. März, 9. Mai, 4. August und 2. November 2016 zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. Gegenstand dieser Sitzungen waren die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015, die Erörterung des Halbjahresfinanzberichts und der Quartalsmitteilungen des Jahres 2016 sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen, insbesondere die Vermarktung des Windpark-Portfolios, war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch auf der künftigen Liquiditätsplanung und der Finanzierungsstruktur der PNE WIND AG und des Konzerns. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.

Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.

Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2016 waren:

die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015
die Begleitung der Vermarktung des langfristig entwickelten Windpark-Portfolios
die personellen Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand sowie die Vorbereitung der Hauptversammlung vom 25. Mai 2016
die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte
die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur
die Beratung über Auswirkungen, die sich aus der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) sowie aus dem neuen Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) ergeben
die Beschlussfassung über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Besonders intensiv befasst war der Aufsichtsrat mit der Vermarktung des Windpark-Portfolios. Am 5. September 2016 beschloss der Aufsichtsrat wie zuvor auch der Vorstand, die Möglichkeit eines Börsengangs der Gesellschaft, in der die Windparks gebündelt wurden, nicht weiterzuverfolgen, sondern sich stattdessen auf die direkte Vermarktung an Investoren oder strategische Partner zu konzentrieren.

Dies mündete am 9. Dezember 2016 in die Unterzeichnung eines Vertrags über den Verkauf von 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH an eine Enkelgesellschaft des Energie- und Infrastrukturfonds Allianz Renewable Energy Fund II, der von Allianz Global Investors GmbH verwaltet wird. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent beteiligt und übernimmt das Betriebsmanagement der Windparks.

Der Aufsichtsrat verabschiedete weiterhin seine Entsprechenserklärung. Außerdem beschloss der Aufsichtsrat über weitere Vorstandsangelegenheiten, insbesondere über die geänderte Ressortverteilung nach der Berufung von Herrn Lesser zum Vorstandsvorsitzenden sowie von Herrn Stürken zum neuen Vorstandsmitglied.

Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der Hauptversammlung am 25. Mai 2016 gewählte Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Hamburg, die am 15. Juni 2016 in Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft umfirimierte, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss sowie zum Konzernabschluss erteilt.

Der Vorstand hat zusätzlich einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen verfasst und zusammen mit dem vom Abschlussprüfer erstellten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den folgenden Vermerk für den Bericht erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2016 hat der Aufsichtsrat am 1. August 2016 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen in Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen, die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel an dessen Unabhängigkeit.

Der Aufsichtsrat hat dem Abschlussprüfer Schwerpunktthemen für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2016 vorgegeben.

Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der PNE WIND AG, der Konzernlagebericht, der Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 22. März 2017 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 21. März 2017 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert.

Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nebst dessen Prüfbericht im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen berichtet. Es bestanden keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts, des Konzernlageberichts und des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (einschließlich der Schlusserklärung des Vorstands) und auf Basis der Empfehlungen des Prüfungsausschusses dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2016 aufgestellten Jahresabschluss der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2016 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an. Darüber hinaus schließt sich der Aufsichtsrat auch der Schlusserklärung des Vorstands im Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen an.

Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle der Gesellschaft durch Dritte erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält diese für ausreichend.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2016.

Cuxhaven, 22. März 2017

Alexis Fries, Vorsitzender des Aufsichtsrats

ZUSAMMENGEFASSTER LAGE- UND KONZERNLAGEBERICHT

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

Vorbemerkung

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die PNE WIND AG den größten und seit mehreren Jahren vorbereiteten Windpark-Verkauf der Unternehmensgeschichte erfolgreich abschließen. Im Dezember wurden 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) mit einem Unternehmenswert (Enterprisevalue) von mehr als 330 Mio. Euro veräußert. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und übernimmt langfristig das Betriebsmanagement der Windparks, die in dieser Gesellschaft als Windpark-Portfolio gebündelt wurden. In den Aufbau dieses Windpark-Portfolios hatte PNE WIND seit 2014 investiert. Fertiggestellte Windparks wurden sukzessive gebündelt. Dies war mit erheblichen Vorleistungen und Auswirkungen auf die Bilanzen der vergangenen Jahre verbunden.

Den Kaufpreis in Höhe von rund 103 Mio. Euro erhielt PNE WIND noch in 2016. Dies war ein wesentlicher Schritt zum Erreichen der Prognose mit einem Konzern-EBIT im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro in 2016 und der Dreijahresprognose für die Jahre 2014 bis 2016 im unteren Bereich von 110 bis 130 Mio. Euro. PNE WIND hat im Geschäftsjahr ein Konzern-EBIT von 97,0 Mio. Euro erwirtschaftet und somit über die Jahre 2014 bis 2016 ein kumuliertes Konzern-EBIT von 109,5 Mio. Euro. Aufgrund der Gesetzesänderung in Polen (Abstandsregelung) und der Erkenntnisse aus dem Ausschreibungsverfahren in Italien wurden im Konzern Bereinigungen bei den Vorräten in Höhe von rd. 8,6 Mio. Euro vorgenommen. Ohne diese Bereinigungen hätte die PNE WIND ein bereinigtes Konzern-EBIT von 105,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 und kumuliert über die Jahre 2014 bis 2016 von 118,1 Mio. Euro erreicht.

Die Bilanzstruktur hat sich durch den erfolgreichen Verkauf des Windpark-Portfolios erheblich verändert. Im Jahresabschluss 2016 zeigen sich eine deutliche Reduzierung bei den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowie eine Abnahme bei den technischen Anlagen und Maschinen, aber auch eine Steigerung der Liquidität. Die Veränderungen sind in diesem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht und im Konzernabschluss an den jeweils erforderlichen Positionen dargestellt und erläutert.

Projektportfolio

Seit 2014 wurden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren, zu einem Portfolio zusammengefasst. So wurden deutsche Windparks mit einer Nennleistung von rund 142 MW gebündelt.

Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über den Status der im Portfolio gebündelten Windparks per 31. Dezember 2016.

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Projekt Standort Status Nennleistung (MW) Fertigstellung
Altenbruch II Niedersachsen In Betrieb 25,8 2009
Chransdorf Brandenburg In Betrieb 57,6 2015
Waldfeucht-Selfkant Nordrhein-Westfalen In Betrieb 9,0 2015
Apensen II Niedersachsen In Betrieb 6,0 2016
Köhlen Niedersachsen In Betrieb 21,3 2016
Holzthaleben Thüringen In Betrieb 4,8 2016
Altenbruch Repowering Niedersachsen Überwiegend in Betrieb 18 2016/17*
Summe 142,5

* Zwei WEA mit zusammen 6 MW Nennleistung waren noch in Bau per 31. Dezember 2016.

1. Markt/gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung kontinuierlich zugenommen. In 2016 wurden weltweit 54.600 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind damit bereits 486.749 MW am Netz.1 Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.

Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2016 erneut einen Zuwachs: Ende des Jahres waren Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt rund 50.018 MW in Betrieb - davon 45.910 MW an Land (onshore) und weitere 4.108 MW auf See (offshore). 1.624 Windenergieanlagen (2015: 1.368) mit einer Nennleistung von 4.625 MW (2015: 3.731 MW) wurden onshore neu in Betrieb genommen, weitere 156 Anlagen (2015: 546) mit rund 818 MW (2015: 2.282) Nennleistung offshore. Gleichzeitig wurden onshore 336 alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 366 MW abgebaut.2

Der Bau von Offshore-Windparks soll in Deutschland langfristig fortgesetzt werden. Die Offshore-Windenergie in Deutschland soll auf rund 6.500 MW im Jahr 2020 und auf 15.000 MW bis zum Jahr 2030 ausgebaut werden.

Auch in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) wurde die Windenergie weiter ausgebaut: Nach Angaben des Europäischen Windenergieverbands (WindEurope) erhöhte sich die installierte Windenergie-Nennleistung auf insgesamt 153.730 MW (im Vorjahr: 141.726 MW). Von dem Zubau entfielen 10.923 MW auf onshore und 1.567 MW auf offshore.3

Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Durch die damit einhergehende Kostenreduktion ist Windstrom auf einigen Märkten bereits konkurrenzfähig mit fossilen Energieträgern.

Diese Entwicklungen belegen die Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf und den Betrieb von Windparks in ausgewählten Kernmärkten.

1 Global Wind Energy Council (GWEC).

2 Deutsche WindGuard: Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland 2016/Status des Offshore-Windenergieausbaus in Deutschland 2016.

3 WindEurope Annual Statistics 2016.

2. Politische Rahmenbedingungen

Die Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, entwickeln sich derzeit recht unterschiedlich. Während einige weiter gewachsen sind, war in anderen eine Abschwächung zu verzeichnen, die in erster Linie auf Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Technik zur Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen konventionelle, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Anders als bei den Erneuerbaren Energien (EE) spiegeln sich bei konventionellen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten, einschließlich der Kosten für Umweltverschmutzung oder für den Rückbau und die Endlagerung atomarer Abfälle, nicht in den Stromverkaufspreisen wider. Somit ist weiterhin die Politik gefordert, für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zwischen den unterschiedlichen Energieerzeugungsarten zu sorgen.

Ein weiterer Impuls für den Ausbau der Erneuerbaren Energien dürfte vom Ergebnis der Weltklimakonferenz 2015 in Paris (COP21) ausgehen, die sich darauf verständigte, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf maximal 2 Grad zu begrenzen. Dieses Ziel wird nur durch den verstärkten Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erreichen sein.

EU-Ziele:

Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedsstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht.

Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt, auf denen das 2016 beschlossene "Winterpaket" ab 2020 aufbaut. Diese bauen auf dem bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen, bezogen auf den Stand von 1990, bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Ein wesentlicher Punkt der Rahmenrichtlinie ist der Ausbau des Anteils der Erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent bis zum Jahr 2030. Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.

Deutschland:

Windenergie an Land (onshore) (EEG 2017)

Im Juli 2016 wurde die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017) vom Bundestag beschlossen. Das neu gefasste Gesetz trat zum 1. Januar 2017 in Kraft. Auch im EEG 2017 gilt weiterhin die Vorgabe, den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 33 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromversorgung mindestens 80 Prozent betragen.

Zukünftig wird die Förderung für Erneuerbare-Energien-Anlagen über Ausschreibungen erfolgen. Dabei sollen laut dem EEG 2017 für Windparks an Land in den Jahren 2017, 2018 und 2019 jeweils 2.800 Megawatt (MW) ausgeschrieben werden. Anschließend sieht das neue Gesetz eine Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmenge auf 2.900 MW brutto vor, das bedeutet, dass Repowering-Projekte in das Ausschreibungsvolumen einbezogen sind.

Windparks an Land, die bis Ende 2016 eine Genehmigung erhalten haben und in 2017 oder 2018 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten (Übergangsregel des EEG 2014). Zur Vermeidung von Vorzieheffekten in der Übergangszeit wird es von März bis August 2017 eine Sonderdegression der Vergütung von jeweils 1,05 Prozent pro Monat geben. Sollte der Zielwert von 2.500 MW überschritten werden, greifen zusätzliche Degressionsstufen pro Quartal.

Aufgrund fehlender aber notwendiger Investitionen in das Übertragungsnetz wird der Windenergieausbau in sogenannten Netzengpass-Regionen in Norddeutschland vorübergehend auf jährlich 958 MW begrenzt.

Windenergie auf See (offshore) - Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)

Ebenfalls am 8. Juli 2016 wurde das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) vom Bundestag verabschiedet, sodass auch dieses zum 1. Januar 2017 in Kraft treten konnte. Bei der Windenergie auf See hält das neue WindSeeG an dem Ausbauziel von 15 GW bis zum Jahr 2030 fest. Um dieses Ziel zu erreichen, sieht das neue Gesetz in den Jahren 2021 und 2022 einen Zubau von 500 MW und anschließend ein jährliches Zubauvolumen von 700 MW bis 2025 vor.

Windparks auf See, die bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden, können noch die gesetzlich festgelegte Vergütung beziehen (Übergangsregel des EEG 2014).

Für Offshore-Windparks, die nach 2020 in Betrieb gehen wollen, sieht das Gesetz, wie auch im Onshore-Bereich, eine Umstellung auf das Ausschreibungssystem vor. Diese soll in zwei Schritten erfolgen: Offshore-Windparks, welche zwischen 2021 und 2025 in Betrieb genommen werden, haben über zwei Ausschreibungsrunden in 2017 und 2018 im Umfang von jeweils 1.550 MW die Möglichkeit, eine staatliche Förderung zu erhalten. Teilnehmen dürfen an diesem sogenannten Übergangssystem Windparks, für die vor dem 1. August 2016 nach der Seeanlagenverordnung eine Genehmigung erteilt worden ist oder ein Plan festgestellt wurde bzw. ein Erörterungstermin nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz durchgeführt worden ist. Die von der PNE WIND AG entwickelten und die bereits verkauften Projekte "Atlantis I" (Verkauf Anfang 2017) sowie "Gode Wind" 3 und 4, an deren Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erfüllen dieses Kriterium.

Mit dem 1. Januar 2017 endeten sämtliche laufenden Planfeststellungs- oder Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen auf See, soweit die Projekte nicht unter den oben genannten Anwendungsbereich der Ausschreibungen für bestehende Projekte fallen. Diese Gesetzesänderung betrifft die Projekte "Atlantis" II und III, "Jules Verne", "Nemo", "Nautilus I" sowie "Nautilus II/HTOD5", für das PNE WIND als Dienstleister tätig ist. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 12 "Risiko- und Chancenbericht".

Nach Ablauf dieses Übergangssystems sollen Flächen im Rahmen der Umstellung auf das "zentrale Modell" künftig staatlich voruntersucht und ausgeschrieben werden.

Bulgarien:

In 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom erheblich reduziert und erschwert seitdem die Weiterentwicklung von Windenergieprojekten. In 2015 erfolgte eine weitere Gesetzesänderung, wonach neu errichtete Windenergieanlagen zukünftig den Strom ausschließlich am freien Markt veräußern müssen.

Frankreich:

Mit dem 2015 in Kraft getretenen Energiewende-Gesetz bekräftigen französische Regierung und Parlament ihre ambitionierten Ziele über 2020 hinaus. Die konkreten Ausbauziele für die Windenergie wurden in 2016 auf 15,0 GW bis 2018 und 21,8 bis 26 GW bis 2023 festgelegt. Um dem von der EU vorgegebenen Rahmen der Förderpolitik zu entsprechen, werden ab 2017 auch in Frankreich die Fördertarife durch nationale Ausschreibungen vergeben. Aufgrund der ambitionierten Ausbauziele der französischen Regierung ist aber zu erwarten, dass sich der Wettbewerb und der entsprechende Preisdruck in Grenzen halten.

Großbritannien:

Seit der Energiemarktreform 2014 wird Windenergie direkt an der Strombörse vermarktet. Zusätzliche Ausgleichszahlungen werden durch Ausschreibungen vergeben. Für Windenergie an Land wurde Ende 2016 eine gesonderte Förderpolitik angekündigt. Besonders windstarke Standorte sind heute bereits ohne Subventionen wettbewerbsfähig. Die Auswirkungen der britischen Entscheidung zum Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) auf den dortigen Windenergiemarkt und die Energiepolitik können derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.

Italien:

Seit 2012 besteht die verpflichtende Direktvermarktung mit einer zusätzlichen Förderung, die durch Ausschreibungen vergeben wird. Für 2017 ist eine Reform des Fördersystems angekündigt.

Polen:

In 2016 wurde das polnische Erneuerbare-Energien-Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren eingeführt. Hiernach müssen die Erneuerbaren Energien ihren Strom an der Strombörse verkaufen und erhalten einen Ausgleich bis zu ihrem gebotenen Preis. Zusätzlich wurde eine Abstandsregelung eingeführt, nach der zukünftige Windparks das Zehnfache ihrer Höhe von anderer Bebauung entfernt sein müssen. Dies verschlechtert die Rahmenbedingungen für Windenergie in Polen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 11 "Risiko- und Chancenbericht".

Rumänien:

Mit gesetzlichen Änderungen wurde 2014 die Zahl der "grünen Zertifikate", die an Energieerzeuger ausgegeben werden, reduziert und damit wurden die Bedingungen für Windpark-Projekte verschlechtert. Seit längerer Zeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über eine positive Änderung des Vergütungssystems für Erneuerbare Energien. Es bleibt abzuwarten, ob die am 11. Dezember 2016 neu gewählte Regierung ein neues Gesetz auf den Weg bringt.

Schweden:

Die Förderung der Windenergie erfolgt in Schweden durch ein Quotensystem mit grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können. Die derzeitige schwedische Regierung hat das Ziel formuliert, langfristig 100 Prozent der Energie Schwedens aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen.

Südafrika:

Mit dem "Renewable Energy Independent Power Producer Programme" (REIPPP) hat die Regierung ein Ausschreibungssystem eingeführt, in dem langfristige Stromabnahmeverträge versteigert werden.

Türkei:

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizenzierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionsverfahrens ermöglicht. Die Bedingungen des Verfahrens werden derzeit überarbeitet. Die nächste Auktion ist allerdings noch nicht terminiert.

In der Türkei gab es nach dem Putschversuch vom Juli 2016 politische Unsicherheiten. Die PNE WIND AG setzt darauf, dass sich die Lage wieder beruhigt, und sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei Erneuerbare Energien und dabei insbesondere die Windkraft fördern und schnell ausbauen wird. Dafür sprechen unter anderem die Stabilität der Stromnetze, die hohe Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland, aber auch der weiter steigende Bedarf an elektrischer Energie.

Ungarn:

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn ist ein System von Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten seit Jahren beschränkt.

USA/Kanada:

In den USA dominiert das System der steuerlichen Fördermechanismen "Production Tax Credits (PTC)". Ende 2015 wurde diese Regelung bis Ende 2019 erneut verlängert und gilt rückwirkend ab Anfang 2015, also für insgesamt 5 Jahre. Das Förderschema steht somit weiter zur Verfügung, unterliegt aber in diesem Zeitraum einer jährlichen Degression von 20 Prozent für Projekte, die ab 2017 (100 Prozent) und später den PTC-Qualifikationsmeilenstein erreichen.

Einschätzung:

Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte derzeit in einem Wandel, dem sich die Aktivitäten der PNE WINDGruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren. Während sich die Rahmenbedingungen in Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Polen in den vergangenen Jahren verschlechtert haben, sind sie in Frankreich und den USA deutlich besser geworden. Der Vorstand ist zuversichtlich, durch eine Fokussierung der Unternehmensstrategie einerseits und weitere Internationalisierung andererseits die Unternehmensentwicklung positiv voranbringen zu können.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem 31. Dezember 2015 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften, die Veränderung der Anteilsquoten an Gesellschaften und die Endkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert. Nähere Informationen hierzu finden sich im Konzernanhang unter dem Kapitel "Konsolidierungskreis".

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2016 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 358 Personen (im Vorjahr: 390) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorständen und Auszubildenden) waren im Jahresdurchschnitt 148 (im Vorjahr: 145) Mitarbeiter bei der PNE WIND AG beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2016 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 356 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2015: 379 Personen). Davon waren 206 Mitarbeiter (per 31. Dezember 2015: 234 Personen) bei den Tochtergesellschaften der PNE WIND AG beschäftigt; davon 158 Personen (per 31. Dezember 2015: 185 Personen) bei inländischen und 48 Mitarbeiter (per 31. Dezember 2015: 49 Personen) bei ausländischen Tochtergesellschaften.

Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf Anpassungen der Organisation an veränderte Marktbedingungen zurückzuführen. Die vorhandene Mitarbeiterzahl wird laufend überprüft, um für die weitere Entwicklung des Konzerns vorbereitet zu sein.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Zusammenfassung:

Das Geschäftsjahr 2016 verlief für die PNE WIND-Gruppe mit der PNE WIND AG und der WKN AG sehr erfolgreich.

Dazu trugen vor allem drei Ereignisse bei:

Zum Ende des Berichtszeitraums konnten 80 Prozent der Anteile des seit 2014 aufgebauten Windpark-Portfolios, in dem in Betrieb genommene Onshore-Windparks mit 142 MW Nennleistung gebündelt wurden, veräußert werden. Dieser Verkauf war wesentlich für das Erreichen der für 2016 ausgegebenen Konzernprognose.
Ebenfalls zum Ende des Berichtszeitraums erhielt die PNE WIND AG die Planfeststellung für das Offshore-Projekt "Gode Wind 3", das bereits früher an den dänischen Energiekonzern DONG Energy veräußert worden war. Das Erreichen der Planfeststellung war ein Meilenstein aus dem Projektverkauf.
Für Windpark-Projekte in Frankreich und Polen wurde Anfang 2016 ein Rahmenvertrag mit der John Laing Investments Ltd. abgeschlossen. Mit dem Bau der ersten beiden französischen Windparks aus diesem Rahmenvertrag konnte noch in 2016 begonnen werden.

Insgesamt hat die PNE WIND-Gruppe im Geschäftsjahr 2016, überwiegend in Deutschland, Windparks mit 135,7 MW Nennleistung fertiggestellt, mit deren Bau begonnen oder die Projektrechte veräußert. Darüber hinaus wurde das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung an Land und auf See in Deutschland sowie international kontinuierlich fortgeführt.

Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen

Segment Projektierung von Windkraftanlagen

Teilbereich Windkraft an Land

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurden in 2016 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten, in denen die PNE WIND-Gruppe über Tochtergesellschaften oder Joint-Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über den Stand der Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 31. Dezember 2016 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.249 90 43 1.382
Bulgarien 121 0 0 121
Frankreich 313 91 32 436
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 102 14 0 116
Kanada 555 0 0 555
Polen 223 42 0 265
Rumänien 55 102 0 157
Südafrika 170 30 0 200
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 337 280 0 617
Total 3.967 777 75 4.819

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Deutschland:

Deutschland blieb auch im Geschäftsjahr 2016 der bedeutendste Markt für das operative Kerngeschäft der PNE WINDGruppe. Hier wurden Windparks mit 88,2 MW für den Eigenbetrieb oder Käufer fertiggestellt oder es wurde mit deren Bau begonnen. Komplett errichtet und in Betrieb genommen wurden die Windparks "Westerengel" (23,1 MW), "Apensen II" (6 MW), "Köhlen" (21,3 MW), "Holzthaleben" (4,8 MW) und der erste Abschnitt "Altenbruch Repowering" (27 MW). Zwei weitere Windenergieanlagen mit zusammen 6 MW Nennleistung befanden sich im Windpark "Altenbruch Repowering" zum 31. Dezember 2016 noch in Bau. Darüber hinaus wurden Projektrechte im Volumen von 15,6 MW an Projektpartner veräußert.

Zum 31. Dezember 2016 lagen außerdem die Genehmigungen für den Bau von Onshore-Windparks in Deutschland mit 63,9 MW Nennleistung vor. Mit dem Bau dieser Windparks soll kurzfristig begonnen werden.

Erfolgreich verlief auch die Windparkvermarktung. Im Dezember 2016 hat die PNE WIND AG 80 Prozent des seit 2014 aufgebauten Portfolios von deutschen Onshore-Windparks mit 142 MW Nennleistung wie geplant veräußert. Damit wurde der größte Windparkverkauf der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. Den Kaufpreis von rund 103 Mio. Euro hat PNE WIND noch in 2016 erhalten. Bei dem Käufer handelt es sich um eine Gesellschaft des Energie- und Infrastrukturfonds Allianz Renewable Energy Fund II, der von Allianz Global Investors GmbH (Allianz GI) verwaltet wird. Die PNE WIND AG hält nach dem Verkauf weiterhin 20 Prozent des Windpark-Portfolios und bleibt langfristig als Dienstleister für das Betriebsmanagement der Windparks tätig.

Mit dem Portfolio-Verkauf konnte die PNE WIND AG erneut Windenergieprojekte für einen dreistelligen Millionenbetrag an einen international renommierten Käufer veräußern wie schon beim Verkauf von Offshore-Projekten an DONG Energy (2012) und beim Verkauf der britischen Projektpipeline an Brookheld (2015). In diesen Transaktionen zeigt sich die hohe Qualität der von PNE WIND entwickelten Projekte.

In Deutschland bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2016 Windpark-Projekte an Land mit einer Nennleistung von rund 1.382 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Um Windparks in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, steht PNE WIND ständig mit verschiedenen namhaften Herstellern von Windenergieanlagen in Kontakt. Mit den Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower), Nordex und Vestas wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge für bereits errichtete Windenergieanlagen abgeschlossen.

Internationale Aktivitäten

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt. Besonders positiv entwickelte sich der französische Markt.

Bulgarien:

Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien machen es schwer, Windparks dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Für die von der PNE WIND AG bearbeiteten Windparks werden die erreichten Projektrechte mit möglichst geringen Kosten erhalten, um Möglichkeiten der Vermarktung zu sichern.

Frankreich:

Anfang 2016 wurde mit John Laing Investments Ltd. ein Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf von Windparks in Frankreich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 MW Nennleistung geschlossen. Mit entsprechender Baureife eines Windparks wird jeweils der bereits vereinbarte Kaufvertrag wirksam. Aus diesem Rahmenvertrag heraus wurde im September der Verkauf des Windparks "Sommette-Eaucourt" (21,6 MW Nennleistung) an die John Laing Group wirksam. Der Windpark wird in der Picardie im Norden Frankreichs errichtet; die Fertigstellung ist für Ende 2017 geplant. Im November wurde außerdem der Verkauf des Windparks "Saint-Martin-l'Ars" (10,3 MW Nennleistung) wirksam. Auch dieser Windpark befand sich zum Ende des Berichtszeitraums in Bau. WKN zeichnet auch für den Bau verantwortlich und wird seitens der John Laing Group plc als Generalunternehmer (EPC-Contractor) beauftragt.

Darüber hinaus wurde das Engagement in Frankreich wesentlich intensiviert; mittlerweile werden Projekte mit einer Gesamtnennleistung von über 400 MW bearbeitet.

Großbritannien:

Die Anteile an der britischen Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd. und damit die von ihr entwickelte Projekt-Pipeline wurden in 2015 an Brookheld verkauft. Weitere Meilensteinzahlungen sind abhängig von Projektfortschritten bis 2021 vereinbart. Brookfield arbeitet derzeit an der weiteren Entwicklung der Windpark-Projekte und konnte in 2016 für den Windpark "Larbrax" (20 MW) eine Genehmigung erreichen. Die Auswirkungen der britischen Entscheidung zum Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) auf den dortigen Windenergiemarkt und die Energiepolitik können derzeit noch nicht abschließend beurteilt werden.

Seit dem Verkauf der Tochtergesellschaft bearbeitet die PNE WIND-Gruppe nur noch einen Windpark in Großbritannien. Der schottische Windpark "Sallachy" war 2015 trotz weitreichender Unterstützung von Gemeinden und Politikern vom Energieminister abgelehnt worden. Derzeit werden Optionen zur Weiterführung des Projektes geprüft. Eine Option ist die Verringerung der Nennleistung auf 43 MW. Bei dieser Größe liegt die Entscheidung zum Bau ausschließlich beim lokalen Council, welches schon im ersten Verfahren eine positive Empfehlung abgegeben hat. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, doch noch eine Genehmigung zu erhalten, deutlich höher eingeschätzt.

Italien:

In Italien verfügt PNE WIND zum Ende des Berichtszeitraums über Betriebs- und Umweltgenehmigungen für vier Windparks mit zusammen rund 116 MW Nennleistung.

Zwei Projekte haben an der Ausschreibung 2016 ohne Erfolg teilgenommen, obwohl beide den gesetzlich festgelegten Mindestpreis geboten haben. An der Ausschreibung beteiligten sich Windparks mit zusammen 1.972 MW. Davon haben 1.580 MW das Mindestgebot abgegeben, aber nur 800 MW den Zuschlag bekommen. Die Zuteilung erfolgte dann nach sekundären Kriterien wie z. B. dem Ausstellungsdatum der Baugenehmigung.

Aufgrund der in Italien bisher nur schleppend durchgeführten Ausschreibungen ist damit zu rechnen, dass die Beteiligung auch an künftigen Ausschreibungen sehr groß sein wird. Das erschwert den Vertrieb der Projekte. Die Projektpipeline in Italien wurde 2016 hinsichtlich der derzeitigen Marktbedingungen überprüft und um Windparks, die wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar sind, reduziert. Dies führte zu einer Verminderung des Vorratsvermögens in Höhe von rund 7,3 Mio. Euro.

Polen:

Anfang des Jahres wurde eine Vereinbarung mit John Laing Investments Ltd. über die geplante Investition in einen polnischen Windpark mit einer Nennleistung von rund 40 MW geschlossen. Dieser Windpark soll an der nächsten Ausschreibung für Erneuerbare-Energie-Systeme in Polen teilnehmen. Ende Juni 2016 wurde die Umweltgenehmigung für einen weiteren Windpark mit 132 MW erteilt. Beide Projekte sind nicht von der neuen verschärften Abstandsregelung betroffen. Die Projektpipeline in Polen wurde 2016 hinsichtlich der neuen verschärften Abstandsregelungen überprüft und um Windparks, die wirtschaftlich nicht mehr umsetzbar sind, reduziert. Dies führte zu einer Verminderung des Vorratsvermögens in Höhe von rund 1,3 Mio. Euro.

Rumänien:

In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG mit minimierten Kosten fortgesetzt. Änderungen des Vergütungssystems sorgten in 2013 und 2014 für Unsicherheit. Seitdem haben sich die politischen Rahmenbedingungen für die Windenergie nicht verbessert. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt. Die Vermarktung der Projekte ist jedoch aufgrund der regulatorischen Unsicherheiten schwierig.

Schweden:

In Schweden wurde im Juni 2016 die Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 99 MW erteilt. Da die Umweltgenehmigung in Schweden gleichzeitig der Betriebsgenehmigung entspricht, ist die Erreichung der Umweltgenehmigung ein entscheidender Schritt in der Projektentwicklung.

Südafrika:

Das Projekt "Banna Ba Pifhu" (30 MW) wurde in 2015 von der WKN-Gruppe im Rahmen eines bedingten Kaufvertrags (Conditional SPA) an einen Investor veräußert, welcher mit diesem Projekt an der Ausschreibung im November 2015 teilgenommen hat. Die Bekanntgabe der Ergebnisse hat sich verschoben und wird in 2017 erwartet.

Türkei:

In 2014 vereinbarten die PNE WIND AG und die STEAG GmbH, zukünftig Windpark-Projekte in der Türkei gemeinsam zu entwickeln. In 2015 hat PNE WIND 50 Prozent ihrer Anteile an der PNE WIND Yenilibir Enerjiler Ltd. an die STEAG verkauft und zusammen mit STEAG Anträge auf eine Vorlizenz für sechs Projekte mit insgesamt 230 MW gestellt. Bei dieser Runde wurden vom staatlichen Netzbetreiber TEiAŞ 3.000 MW Windkapazität zur Verfügung gestellt. Zurzeit werden die Vorbereitungen zur nächsten Vorlizenzantragsrunde (bis zu 2.000 MW) vorgenommen.

In der Türkei gab es nach dem Putschversuch vom Juli 2016 politische Unsicherheiten. Die PNE WIND AG setzt darauf, dass sich die Lage wieder beruhigt, und sieht weiterhin gute Gründe dafür, dass die Türkei Erneuerbare Energien und dabei insbesondere die Windkraft fördern und schnell ausbauen wird. Dafür sprechen unter anderem die Stabilität der Stromnetze, die hohe Abhängigkeit von Gaslieferungen aus dem Ausland, aber auch der weiter steigende Bedarf an elektrischer Energie.

Ungarn:

Die ungarische Regierung blockiert seit einiger Zeit den weiteren Ausbau unter anderem der Windenergie. Daher hat das verbliebene ungarische Tochterunternehmen seine Aktivitäten minimiert und wartet darauf, sich mit einem genehmigten Windpark (42 MW) an Ausschreibungen für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz beteiligen zu können.

USA/Kanada:

Im Dezember 2015 wurde vom Kongress der USA ein Gesetz zur Unterstützung der Erneuerbaren Energien verabschiedet. Damit werden steuerliche Vorteile geregelt, die in Form Production Tax Credit und Investment Tax Credit (PTC/ITC) die Windenergie fördern sollen. Mit der neuen Regelung, die bis 2019 Sicherheit hinsichtlich der Unterstützung der Erneuerbaren Energien gibt, wurden die Unsicherheiten im Markt stark reduziert. Durch die Steuerbehörde IRS wurde in 2016 der Zeitraum, in dem ein Projekt nach Qualifikationsmeilenstein in Betrieb gehen darf, von zwei auf vier Jahre verlängert.

Das Windpark-Projekt "Chilocco", für das bereits in 2013 erste Arbeiten angelaufen waren, um die Steuergutschriften zu sichern, wurde um eine Nennleistung von 50 MW auf insgesamt rund 200 MW erweitert.

Für den ersten Teil (80 MW) eines Projekts in Montana konnte Ende 2016 ein Stromabnahmevertrag mit dem lokalen Energieversorger unterzeichnet werden. Hiermit wurde die wesentliche Realisierungsvoraussetzung für das Projekt erlangt. Der Baubeginn konnte noch Ende 2016 erfolgen und damit konnten auch die vollen Steuervorteile gesichert werden. Insgesamt wurde das Volumen der Projekte in Bearbeitung in den USA auf 617 MW gesteigert.

In Kanada arbeitet die PNE WIND AG derzeit an sieben Windpark-Projekten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Projektierung von Windkraftanlagen an Land gesamt:

Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum 31. Dezember 2016 in Deutschland sowie in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint-Ventures tätig sind, Windpark-Projekte mit rund 4.819 MW zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

Teilbereich Windkraft auf See

Zusammenfassung:

Die hohe Kompetenz des Offshore-Bereichs der PNE WIND AG zeigt sich in sichtbaren Erfolgen auf See. Drei vom Offshore-Bereich entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden inzwischen von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1" sowie "Gode Wind" 1 und 2 mit zusammen 894 MW Nennleistung erzeugen auf der Nordsee umweltfreundlichen Strom. Für das ebenfalls von PNE WIND entwickelte und veräußerte Projekt "Borkum Riffgrund 2" hat DONG Energy als Käufer in 2016 die Entscheidung zur Finanzierung und zum voraussichtlichen Bau in 2019 getroffen.

Überblick über die Referenzen der PNE WIND AG im Offshore-Bereich per 31. Dezember 2016:

Verkaufte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund I 8 78 312
1 Borkum Riffgrund II 6 56 448
1 Gode Wind 1 & 2 8/8 55 + 42 582
1 Gode Wind 3 & 4 4/4 14 + 42 450
2 Atlantis I* 3 73 584
4 HTOD5 (Nautilus II) 2 68 476
Total 428 2.852

* Verkauft Januar 2017

Phase 1 = Projektfindungsphase

Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt

Phase 3 = Erörterungstermin erfolgt

Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt

Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt

Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt

Phase 7 = im Bau

Phase 8 = in Betrieb

Davon bereits fertiggestellte Projekte

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Zone Projekte Phase WEA Total MW
1 Borkum Riffgrund I In Betrieb 78 312
1 Gode Wind 1 In Betrieb 55 330
1 Gode Wind 2 In Betrieb 42 252
Total 175 894

Zu den Offshore-Projekten

"Atlantis"-Projekte:

Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden in 2013 drei Offshore-Projekte erworben. Diese Projekte wurden seitdem kontinuierlich bearbeitet und weiterentwickelt.

Besonders intensiv arbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG in 2016 an der Entwicklung des Offshore-Projekts "Atlantis I", um dieses für die Teilnahme an den für 2017 und 2018 angekündigten Ausschreibungen vorzubereiten. Dabei wurden die Rahmendaten von "Atlantis I" so überarbeitet, dass in dem Projekt 73 Windenergieanlagen der Multi-Megawattklasse errichtet werden können. Kurz nach Ende des Berichtszeitraums konnte das Projekt im Januar 2017 an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall veräußert werden. PNE WIND bleibt auch künftig als Dienstleister in dem Projekt tätig.

"Borkum Riffgrund II"-Projekt:

Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG auch seit dem Verkauf an DONG Energy weiter als Dienstleister beteiligt ist, traf DONG Energy im Juni 2016 die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung. Damit wurde eine Meilensteinzahlung in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro an PNE WIND fällig. Eine letzte Meilensteinzahlung für dieses Projekt in Höhe von rund 4,1 Mio. Euro steht der PNE WIND AG zu, wenn der Windpark in Betrieb genommen wird. Laut DONG Energy soll dies voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2019 der Fall sein.

"Gode Wind"-Projekte:

In 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft, der diese inzwischen auf die Projekte "Gode Wind" 1 bis 4 aufteilte. "Gode Wind" 1 und 2 wurden direkt nacheinander gebaut. Die letzte der 97 Windenergieanlagen der 6-MW-Generation in diesen Parks wurde im Mai 2016 installiert. Mit dem dort erzeugten Strom können umgerechnet rund 600.000 Haushalte versorgt werden.

Für den Offshore-Windpark "Gode Wind 3" erhielt die PNE WIND AG im Dezember 2016 den Planfeststellungsbeschluss. Damit konnte der bereits 2012 vereinbarte Verkauf an den dänischen Energiekonzern DONG Energy vollzogen und das Projekt übergeben werden. Damit wurde für die PNE WIND ein weiterer Meilenstein in Höhe von 5 Mio. Euro erreicht.

Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden aus den "Gode Wind"-Projekten 3 und 4 weitere Teilzahlungen von kumuliert bis zu 20 Mio. Euro erfolgen. Ein solcher Projektfortschritt ist die Entscheidung von DONG Energy zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnitts von "Gode Wind 2" (dem jetzigen "Gode Wind 4") in Verbindung mit "Gode Wind 3".

Die PNE WIND AG wird darüber hinaus DONG Energy weiterhin als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen.

Projekte "Nemo", "Nautilus I", "Jules Verne", "Atlantis" II und III sowie "Nautilus II/HTOD5":

Die Projektgebiete "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne" mit zusammen 1.440 MW befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland.

Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II", das in der Zwischenzeit in "HTOD5" umbenannt wurde, befindet sich ebenfalls in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 an Ventizz/HOCHTIEF ist die PNE WIND AG als Projektentwickler tätig.

Im März 2015 informierte das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Offshore-Windpark-Entwickler darüber, dass für die Projekte in den sogenannten Zonen 3, 4 und 5 in der Nordsee bis auf Weiteres kein Verfahren zur Planfeststellung fortgeführt wird. Dies hat sich mit dem Inkrafttreten des Windenergie-auf-See-Gesetzes zum 1. Januar 2017 (WindSeeG) verfestigt. Betroffen sind etwa 40 geplante Offshore-Windparks, u.a. auch die bei der PNE WIND AG in der Entwicklung befindlichen Offshore-Parks "Nemo", "Nautilus I", "Jules Verne", "Atlantis" II und III sowie "Nautilus II/HTOD5".

Durch die 2016 beschlossenen Änderungen des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) haben sich die Risiken für die genannten Projekte der PNE WIND AG deutlich erhöht. Dadurch kann die Realisierung der Projekte deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG bereitet derzeit eine Verfassungsbeschwerde gegen das EEG 2017 oder auch das Windenergie-auf-See-Gesetz vor. Laut zweier Rechtsgutachten sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen Projekte vor. Basierend auf dieser Einschätzung, ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernjahresabschlusses der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in diesen Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit eine Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Gebiete.

Im Offshore-Bereich prüft die PNE WIND AG derzeit auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weiter gehende Projektaktivitäten stattfinden können.

Offshore gesamt:

Die Kompetenz in der Entwicklung von Offshore-Windparks zeigt sich in den Offshore-Referenzen: Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Offshore-Projekte wurden von den Käufern mit 175 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von 894 MW bereits errichtet und in Betrieb genommen. PNE WIND bleibt vorerst in den verkauften Projekten als Dienstleister aktiv.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem den von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windpark "Laubuseschbach", das 142-MW-Windpark-Portfolio (bis Ende 2016 enthalten, ab 2017 nur noch als At-Equity Unternehmen bzw. über die Beteiligungsergebnisse), sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und zur Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2016 ein EBIT von 8,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) erreicht.

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

a. Umsatz und Ertragslage

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2016 eine Gesamtleistung von 259,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 233,3 Mio. Euro). Davon entfallen 248,6 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 109,5 Mio. Euro), 1,6 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 116,1 Mio. Euro) sowie 9,1 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 7,7 Mio. Euro). Der Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr ist dabei im Wesentlichen auf den in 2016 erfolgten Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und die damit einhergehende Realisierung aus in den Vorjahren in diesem Zusammenhang eliminierten konzerninternen Umsätze zurückzuführen. Im Vorjahr wurden die erbrachten Leistungen für die bis Ende 2016 im Eigenbesitz befindlichen Projekte über die Bestandsveränderungen gezeigt.

Erläuterung:

Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gem. IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgte dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führte dementsprechend zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung.

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 116,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 149,9 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 73,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 151,2 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von 3,4 Mio. Euro (im Vorjahr: - 2,2 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 39,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus dem Gewinn aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (nach IFRS erfolgt der Ausweis im Konzern unter der Position "Umsatzerlöse") sowie der Auflösung von Rückstellungen und sonstigen Erträgen wie z. B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzerngesamtleistung steht ein Materialaufwand von 97,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 154,9 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet, dass sich die bisher eliminierten internen Erträge aus der Projektentwicklung und Umsetzung der Vorjahre mit dem Verkauf des Projekt-Portfolios realisiert haben und der zusätzliche Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, der entstanden ist, da der Verkaufswert der Anteile über dem Buchwert der Anteile lag, sich ebenfalls in den Umsätzen widerspiegelt und diesen Sachverhalten keine oder nur im Verhältnis unwesentliche Materialaufwendungen gegenüberstehen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG betrug der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr 52,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 118,2 Mio. Euro). Der Rückgang des Materialaufwands resultiert dabei aus der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Umsetzung von Onshore-Projekten.

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 25,4 Mio. Euro im Konzern und reduzierte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (29,3 Mio. Euro). Hauptgrund für die Reduzierung ist, dass in 2015 die Beträge aus der Aufhebungsvereinbarung mit dem ehemaligen CEO der PNE WIND AG enthalten waren. Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2016 ist im Konzern auf 356 Personen gesunken (per 31. Dezember 2015: 379 Mitarbeiter). Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf Anpassungen der Organisation an veränderte Marktbedingungen zurückzuführen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2016 auf 10,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,3 Mio. Euro). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2016 hat sich in der PNE WIND AG auf 150 Personen erhöht (per 31. Dezember 2015: 145 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 26,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 29,5 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte in Höhe von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,8 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 7,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,0 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten in Höhe von 2,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,2 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge in Höhe von 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei den Portfolio-Projekten und dem HKW "Silbitz" in Höhe von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, ebenfalls im Wesentlichen angefallen bei den Portfolio-Projekten, in Höhe von 3,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,5 Mio. Euro).

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2016 auf 9,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,2 Mio. Euro).

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,9 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen und die Steigerung der Abschreibungen auf die bis zum Verkauf des Projektportfolios im Eigenbetrieb befindlichen Windparks zurückzuführen.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 16,4 Mio. Euro auf 17,3 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der Projektfinanzierungen der im Konzern bis zum Zeitpunkt des Verkaufs befindlichen Portfolio-Projekte angestiegen.

Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2016 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 97,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,8 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 81,6 Mio. Euro (im Vorjahr: - 5,0 Mio. Euro) erzielt. Das Konzernergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf 69,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzernergebnis je Aktie belief sich auf 0,90 Euro (im Vorjahr: 0,05 Euro) und das verwässerte Konzernergebnis je Aktie auf 0,88 Euro (im Vorjahr: 0,05 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2016 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 43,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) und ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 41,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,1 Mio. Euro) aus.

Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 76,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,9 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2016 wurde eine Dividende in Höhe von 3,1 Mio. Euro aus dem vorhandenen Bilanzgewinn ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2016 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 107,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 70,5 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 40,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,52 Euro (im Vorjahr: 0,14 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,51 Euro (im Vorjahr: 0,14 Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2016 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 7,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,5 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 2,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 26,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) erzielt. Der Teilkonzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) im Konzern der PNE WIND AG einbezogen:

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WKN Teilkonzern 01.01. - 31.12.2016

Mio. EUR
01.01. - 31.12.2015

Mio. EUR
Umsatzerlöse 59,3 45,6
Gesamtleistung 66,9 57,5
Personalaufwand 10,1 11,2
Sonstiger betrieblicher Aufwand 9,4 14,3
EBIT - 3,5 -0,5
Mitarbeiterzahl per 31.12. des Jahres 135 MA 166 MA

b. Finanzlage/Liquidität

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2016 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der PNE-Gruppe (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 177,1 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 0,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 174,6 Mio. Euro, davon 3,1 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 147,7 Mio. Euro,
freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 10 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 19,4 Mio. Euro.

Zusammen verfügen die PNE WIND AG und die WKN AG zudem über eine Avalkreditfazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 10 Mio. Euro (Inanspruchnahme per 31. Dezember 2016: 4,3 Mio. Euro).

Erläuterung:

Die PNE-Gruppe verfügt über einen Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 10 Mio. Euro und eine Avalkreditfazilität in Höhe von 10 Mio. Euro. Der Konsortialkredit und die Avalkreditfazilität haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017.

Beide Kreditlinien enthalten Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen, die bei Nichteinhaltung einen Kündigungsgrund zugunsten der Kreditgeber darstellen. Zum 31. Dezember 2016 wurden alle Finanzkennzahlen von der PNE WIND-Gruppe eingehalten.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 64,4 Mio. Euro (im Vorjahr: -102,5 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtjahres,
von der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, welche sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit),
von dem Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung, z. B. der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, welcher aufgrund von Bilanzierungsregeln nicht im Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, sondern im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wird.

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe - 105,2 Mio. Euro (im Vorjahr in Summe - 3,1 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Ein- und Auszahlungen aus Käufen und Verkäufen von konsolidierten Einheiten wurden in Höhe von in Summe 102,9 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe 23,2 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Im Geschäftsjahr 2016 betraf dies im Wesentlichen den Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (im Vorjahr im Wesentlichen den Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd.). Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das Windparkportfolio und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 20,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 101,9 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von - 43,4 Mio. Euro,
die Dividendenzahlung in Höhe von - 3,1 Mio. Euro,
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 66,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte für das Portfolio der PNE WIND Partners Deutschland GmbH verwendet wurden.

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019 im Volumen von nominal 1.907,40 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 592 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2016 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.556.026,00 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2016 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 147,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 86,1 Mio. Euro).

Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2016 eine Liquidität in Höhe von 128,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,6 Mio. Euro, davon 3,1 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Die Finanzlage der PNE WIND AG war im Geschäftsjahr 2016 insbesondere durch den positiven Cash Flow aus der laufenden Investitionstätigkeit in Höhe von 73,6 Mio. Euro (im Vorjahr: - 33,9 Mio. Euro) im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH und durch den positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 38,5 Mio. Euro) geprägt. Diese Mittelzuflüsse wurden insbesondere zur Finanzierung des negativen Cash Flows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 11,3 Mio. Euro (im Vorjahr: - 4,5 Mio. Euro) verwendet.

c. Vermögenslage

Die Zahlen im Text und in Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a) Konzern

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Summe der langfristigen Vermögenswerte 142,2 251,1
Immaterielle Vermögenswerte 67,4 63,1
Sachanlagen 39,2 167,4
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 28,5 3,2
Latente Steuern 7,1 17,4
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 0,0 1,1
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 289,8 236,1
Vorräte 112,9 121,2
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 28,4 27,3
Steuerforderungen 0,8 1,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 147,7 86,1
Bilanzsumme 432,0 488,3

Zum Stichtag betrug die Konzernbilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 432,0 Mio. Euro. Damit reduzierte sich der Wert um 11,5 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2015.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 251,1 Mio. Euro zum Jahresende 2015 auf aktuell 142,2 Mio. Euro ab. Zum 31. Dezember 2016 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 67,4 Mio. Euro und erhöhten sich damit um rd. 4,3 Mio. Euro gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 63,4 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 23,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum reduzierten sich die Sachanlagen, im Wesentlichen aufgrund der Endkonsolidierung des Windparkportfolios der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, um 128,2 Mio. Euro auf 39,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 167,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (12,1 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (11,9 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Holzheizkraftwerks Silbitz (3,9 Mio. Euro inklusive Grundstücken und Bauten in Höhe von 2,8 Mio. Euro) und der Windparks Gerdau und Pülfringen (7,5 Mio. Euro). Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf den Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners GmbH bzw. deren Projekt-Portfolios und die damit einhergehenden abgehenden Sachanlagen der Windparks zurückzuführen.

Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" wurden im Vorjahr die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen. Im Dezember 2016 wurde das Projekt veräußert und die Anteile der Projektgesellschaft wurden auf den Käufer übertragen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 236,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 289,8 Mio. Euro per 31. Dezember 2016 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung des Vorratsvermögens (-8,3 Mio. Euro) und den Anstieg der Zahlungsmittel (+61,6 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 13,2 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2015: 8,0 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen reduzierten sich von 114,2 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 105,0 Mio. Euro.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (11,0 Mio. Euro),
das Offshore-Projekte "Atlantis I" (21,9 Mio. Euro),
die Offshore-Projekte "Atlantis II-III" (12,2 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Deutschland (15,5 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Polen (12,1 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Italien (8,3 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Frankreich (7,4 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Schweden (4,3 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in den USA (5,3 Mio. Euro),
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,6 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (2,7 Mio. Euro).

Die in den Vorratsbeständen befindlichen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 6,9 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro auf 7,9 Mio. Euro erhöht.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 147,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2016 (per 31. Dezember 2015: 86,1 Mio. Euro).

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Eigenkapital 229,4 165,9
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,9 0,9
Rückstellungen 11,9 15,7
Langfristige Verbindlichkeiten 119,9 227,2
Kurzfristige Verbindlichkeiten 53,6 68,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 16,3 10,3
Schulden i. V.m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0,0 0,0
Bilanzsumme 432,0 488,3

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 165,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 229,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2016. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die Dividendenausschüttung im Geschäftsjahr 2016. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2016 ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2015: ca. 66 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich insbesondere aufgrund der Endkonsolidierung der Projekte des Windparkportfolios der PNE WIND Partners Deutschland GmbH von 227,2 Mio. Euro Ende 2015 auf 119,9 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 116,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 223,7 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 98,3 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe im Geschäftsjahr 2013 verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist hieraus ein Zinsaufwand von 3,4 Mio. Euro, davon in 2016 in Höhe von 1,1 Mio. Euro, erfasst worden). Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,1 Mio. Euro enthalten. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 11,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 112,5 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (lang- und kurzfristig) enthalten:

die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (1,4 Mio. Euro, davon langfristig 0,7 Mio. Euro),
die Finanzierung des Gebäudes der PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven (2,6 Mio. Euro, davon langfristig 2,5 Mio. Euro) und
die Projektfinanzierungen der Windparks Gerdau Schwienau und Pülfringen (8,9 Mio. Euro, davon langfristig 7,6 Mio. Euro).

Am 31. Dezember 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 592 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen entstanden sind.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreibergesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2016 in Höhe von 7,5 Mio. Euro ausgewiesen. Im Januar 2017 ist die PNE WIND AG ihrer vertraglichen Zusage nachgekommen und hat die Anteile an der HKW Silbitz GmbH & Co. KG übernommen. Zudem hat die PNE WIND AG mit den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis einschließlich 2016 vereinbart, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,4 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Geschäftsjahr 2016 reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 68,3 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 53,6 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, reduzierten sich von 36,6 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 11,1 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich nicht wesentlich von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 15,7 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoliquidität (im Vorjahr: Nettoverschuldung) (nach DVFA -Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2016 somit 20,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015: - 174,2 Mio. Euro).

b) PNE WIND AG

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 0,1
Sachanlagen 11,8 12,2
Finanzanlagen 102,8 145,1
Vorräte 13,1 7,6
Forderungen und sonstige Aktiva 122,8 116,4
Flüssige Mittel 128,1 59,6
Bilanzsumme 378,6 341,0

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 11,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,2 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 102,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 145,1 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Reduzierung der Finanzanlagen liegt im Wesentlichen an dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH).

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 13,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,6 Mio. Euro), davon unfertige Leistungen in Höhe von 10,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,1 Mio. Euro) und geleistete Anzahlungen in Höhe von 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 122,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 116,4 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfalten wiederum 10,5 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 1,8 Mio. Euro), 109,7 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (im Vorjahr: 111,8 Mio. Euro) und 0,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände.

Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2016 auf 128,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,6 Mio. Euro).

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2016 31.12.2015
Eigenkapital 242,5 205,5
Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,9 0,9
Rückstellungen 9,3 16,2
Verbindlichkeiten 125,8 118,3
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,1
Bilanzsumme 378,6 341,0

Das Eigenkapital der PNE WIND AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2016 auf 242,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 205,5 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2016 ca. 64 Prozent (per 31. Dezember 2015 ca. 60 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 36 Prozent (per 31. Dezember 2015 ca. 40 Prozent).

Am 31. Dezember 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.556.026 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 592 neuen Aktien aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2016.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 125,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 118,3 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro, die in 2014 begebene Wandelanleihe 2014/2019 in Höhe von 6,6 Mio. Euro, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro), erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,0 Mio. Euro), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 6,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,0 Mio. Euro).

Die wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 5,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 11,3 Mio. Euro), sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 1,2 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Angaben zu Beziehungen mit "nahestehenden Personen" finden sich im Konzernanhang unter "X Sonstige Angaben" Punkt 4.

8. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich erfolgreich auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG seit Jahren positive Erfahrungen und wird diesen bewährten Vertriebsweg daher auch weiterhin verfolgen. Dabei ist auch der Verkauf größerer Projektportfolios möglich, wenn es dafür auf Investorenseite Interesse gibt.

Ein solcher Verkauf eines 142 MW großen Projektportfolios konnte im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen werden. Zuvor wurden seit 2014 fertiggestellte Windparks in einer Tochtergesellschaft, der PNE WIND Partners Deutschland GmbH, gebündelt, um bis zum Verkauf des Projektportfolios sowohl durch das Management als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks zusätzliche Erträge zu erzielen.

Die Bündelung von Projekten und deren Entwicklung bis zu einer möglichst hohen Werthaltigkeit haben sich auch zuvor bereits bewährt. So konnten 2012 mehrere Offshore-Projekte in einem Paket und 2015 das britische Tochterunternehmen mit der dort entwickelten Projektpipeline erfolgreich vermarktet werden.

9. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb des operativen Geschäftszwecks Projektentwicklung fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

10. Immaterielle Unternehmenswerte/nachhaltige Entwicklung

Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Dabei sind unsere Mitarbeiter besonders gefordert: Ihre Kreativität und ihr individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projekts, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG und des Konzerns abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So wird sichergestellt, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung, aber auch beim Betrieb von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann.

Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition über die schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb von Windparks bis hin zum Ersatz alter Windenergieanlagen durch moderne, das sogenannte "Repowering", alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen, durchzuführen und abzuschließen.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir möglichst nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.

Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung im Wesentlichen auf politischen Rahmenbedingungen basiert, arbeiten wir eng und intensiv mit Branchenverbänden zusammen und pflegen den ständigen Dialog.

Mit der kontinuierlichen Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im Unternehmen.

Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir national wie international einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen und damit zum Schutz von Mensch, Umwelt und Natur. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung.

11. Risiko- und Chancenbericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse, erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht geändert.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen, bei negativen Ergebnissen von Ausschreibungen oder wenn sich durch marktbasierte Fördermechanismen das Angebot-Nachfrage-Verhältnis wesentlich verschiebt, können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Risiken bestehen für Bilanzwerte für On- sowie Offshore-Projekte im In- und Ausland, sollten Projekte unwirtschaftlich werden bzw. eine Realisierung nicht möglich sein. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche/Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z. B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" sowie außerdem auf den Aufbau und Vertrieb von Portfolios mit Windparks, die bereits in Betrieb genommen wurden, gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.

Die der PNE WIND AG und der WKN AG zur Verfügung gestellte Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt ist. Die Gesellschaften haben sich gegen steigende kurzfristige Zinsen nicht abgesichert.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierenden Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Die bisherige Praxis zeigt jedoch ein großes Interesse von Infrastrukturfonds, Versicherungen und Pensionskassen an der Beteiligung an Offshore-Windparks.

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG und des Konzerns.

Risiken der Finanzierung bestehen aufseiten der Partnerunternehmen (DONG Energy) auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II" sowie "Gode Wind" 3 und 4 zu. Der Käufer der Projekte hat bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionenbereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.

In der PNE WIND-Gruppe gibt es Joint-Venture-Gesellschaften, die Auslandsaktivitäten bereits eingegangen sind oder künftig gegebenenfalls eingehen werden, und daher Risiken darstellen können. Es besteht das Risiko, dass die Zusammenarbeit mit Partnern bereits bestehender Joint-Ventures scheitert, etwa im Falle des Ausstiegs eines Joint-Venture-Partners mit der Folge, dass die Beziehungen und Kenntnisse des Joint-Venture-Partners über den betreffenden Auslandsmarkt nicht mehr genutzt werden können oder es zum Stillstand oder Scheitern bereits begonnener ausländischer Windparkprojekte kommt. Auch könnte es - insbesondere dann, wenn sich die von dem Joint-Venture-Unternehmen bearbeiteten Projekte nicht wie zunächst geplant realisieren lassen - zu Rechtsstreitigkeiten mit dem Joint-Venture Partner kommen. Dies könnte zur Folge haben, dass in der Bilanz der PNE WIND-Gruppe Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz bzw. auf das Vorratsvermögen der betreffenden Joint-Venture-Gesellschaft erfolgen müssen. All dies kann die Tätigkeit der Gesellschaft in dem betreffenden Auslandsmarkt deutlich erschweren und im ungünstigsten Fall sogar zu einem vollständigen Scheitern der Aktivität in diesem Land führen. Dies hätte Auswirkungen auf die zukünftigen Ergebnisse der PNE WIND-Gruppe.

Die PNE WIND-Gruppe plant und entwickelt im Ausland Projekte, welche in der Planung des Konzerns mit den entsprechenden Erträgen aus der jeweiligen Windparkkonfiguration enthalten sind. Sollten Investoren im Ausland grundsätzliche Änderungen, z. B. eine Veränderung der Windkraftanlagenanzahl oder des Windkraftanlagentyps, als Bedingung für den Kauf des Projekts fordern und der PNE WIND-Gruppe keine weiteren geeigneten Investoren zur Verfügung stehen, so könnte dies beim Projekt und damit bei den wirtschaftlichen Kennzahlen der PNE WIND-Gruppe zu Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen führen, die für die PNE WIND-Gruppe nicht geplante negative Ergebnisse nach sich ziehen könnten.

PNE WIND veröffentlicht Prognosen für ihre Unternehmensziele. Diese Prognosen sind auf Basis der Planung des Konzerns getroffen worden. Sollten sich Planungsannahmen im Zeitverlauf ändern, könnte dies dazu führen, dass die veröffentlichte Prognose nicht erreicht wird. Die Verfehlung einer veröffentlichten Prognose könnte für die Gesellschaft bzw. den Aktienkurs nachteilige Auswirkungen haben.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Aus der Ausgabe der Anleihe 2013/2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Die PNE WIND AG hat ein Rating der Creditreform erhalten, welches zuletzt im April 2016 erneuert wurde. Negative Änderungen der Ratingeinstufung können bei einem Projektierer aufgrund der langfristigen Projektentwicklungszeiten bei unvorhergesehenen kurzfristigen Veränderungen im Umfeld eintreten. Dies könnte möglicherweise negative Auswirkungen auf Refinanzierungskosten der Gesellschaft haben.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen der Unternehmensanleihe 2013/2018 das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 prozentig oder mehr der Stimmrechte entfallen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG

Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND AG nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der verfolgten Strategien ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten könnte erschwert werden.

Aus dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der WKN AG ist bei der Erstkonsolidierung ein Firmenwert in Höhe von rd. 40,2 Mio. Euro im Konzern entstanden, welcher zum Ende jedes Jahres auf seine Werthaltigkeit mittels eines Impairment Test überprüft werden muss. Sollte sich in der Zukunft ein Impairment ergeben, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns.

Politische Risiken/Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu zählen insbesondere plötzliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten der PNE WIND-Gruppe. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der Ansicht, dass Windparks zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Dennoch werden die Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen PNE WIND tätig ist, kontinuierlich überprüft, um auf mögliche Veränderungen zeitnah reagieren und somit Risiken mindern zu können. Das Risiko wurde vom Vorstand neu eingestuft und auf "mittel" gesetzt.

Deutlich erhöht (Risikoeinstufung: "hoch") gegenüber dem 31. Dezember 2015 haben sich die Risiken für die Offshore-Projekte der PNE WIND AG durch die Änderung des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die der Deutsche Bundestag am 8. Juli 2016 beschlossen hat. Dadurch kann die Realisierung der Projekte entweder deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG bereitet derzeit eine Verfassungsklage gegen das EEG 2017 oder auch das WindSeeG vor. Laut zweier Rechtsgutachten, u. a. von Prof. Martin Schulte, Universität Dresden, sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig. Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen Projekte vor, was zu einer "kalten Enteignung" führt. Basierend auf dieser Einschätzung, ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in Teilen verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand davon aus, dass eine Verfassungsbeschwerde mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge hätte.

Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Gebiete.

Zum 31. Dezember 2016 hat der Vorstand aufgrund der vorstehend beschriebenen bestehenden Möglichkeiten keine Wertberichtigung auf die Vermögenswerte der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne"" Atlantis II - III" vorgenommen. Sollte sich ergeben, dass die Gesellschaft entgegen der aktuellen Auffassung des Vorstands keinen Anspruch auf einen Schadensersatz für bereits getätigte Investitionen bei diesen Offshore-Projekten hat, auch sonst keine entsprechende Kompensationsleistungen erhält sowie die alternativen Verwendungsmöglichkeiten der Offshore-Projekte nicht verwirklicht werden können, so wäre gegebenenfalls eine Wertberichtigung der Vermögenswerte vorzunehmen. In der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016 sind Vermögenswerte in Höhe von 23,2 Mio. Euro und Rückstellungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte ausgewiesen.

Das polnische Parlament hat eine deutlich verschärfte Abstandsregelung für Windkraftanlagen verabschiedet. Das Gesetz sieht verbindliche Abstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern und schützenswerten Naturgebieten und Nationalparks von zehnfacher Gesamthöhe der Windenergieanlage (Nabenhöhe plus Rotorlänge) vor. Dies kann die Entwicklung und Vermarktung weiterer Windparks in Polen deutlich erschweren. In einem ersten Schritt wurden im Konzern die in der Entwicklungspipeline "Polen" befindlichen Projekte überprüft. Bei zwei Projekten wurde aufgrund der neuen Gesetzgebung ermittelt, dass diese nicht wirtschaftlich umsetzbar sind, und die vorhandenen Vermögenswerte wertberichtigt. Das Risiko wurde vom Vorstand im Geschäftsjahr 2016 neu eingestuft und auf "mittel" gesetzt.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland, wie etwa in den USA, der Türkei und Rumänien, können Auswirkungen auf die geplanten Projektrealisierungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberischen rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE WIND-Gruppe verwirklichen.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Ein rechtliches Risiko ist im Geschäftsjahr 2016 entfallen mit dem Risiko "Schiedsgerichtsklage gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH", da es hier zu einer gütlichen Einigung gekommen ist.

Das im Geschäftsbericht 2015 enthaltene rechtliche Risiko in Bezug auf die laufende DPR- bzw. BaFin-Prüfung ist durch den am 29. Juli 2016 ergangenen Bescheid entfallen.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie sonstigen Konzerngesellschaften sind derzeit auf drei Kontinenten der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. Die PNE WIND-Gruppe agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Bei der WKN AG wurde eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung durchgeführt, welche zum 31. Dezember 2016 noch nicht abgeschlossen war. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, des Zwangs zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie des Bedarfs an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die PNE WIND AG mit der Gründung einer Tochtergesellschaft fort, in der fertiggestellte und in Betrieb genommene Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 142 MW gebündelt wurden. 80 Prozent der Anteile an dieser Tochtergesellschaft konnten in 2016 erfolgreich veräußert werden, mit 20 Prozent bleibt PNE WIND direkt beteiligt und profitiert von künftigen Erträgen sowie dem Betriebsmanagement. Damit hat sich gezeigt, dass dieser neue Weg erfolgreich beschritten werden kann und ähnliche Modelle mit der Bündelung künftiger Windparks erfolgversprechend sind.

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns sowie in möglichen neuen Märkten. Die PNE WIND-Gruppe ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotenzial. Dazu zählen auch Schwellenländer mit einem stark steigenden Strombedarf. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.

Die Kernkompetenz der PNE WIND-Gruppe liegt in der Projektentwicklung, dem Bau und dem Betrieb sowie Repowering von Windprojekten auf hohem internationalem Niveau. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotenzial genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft.

Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für Onshore-Windenergie weiterhin bietet. Hinzu kommt der geplante künftige Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks an Land wie auf See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits sechs Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Drei dieser Windparks sind bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen worden. Ein weiterer steht kurz vor dem Baubeginn. Im Offshore-Bereich wurde eine hohe Kompetenz entwickelt, die auch auf internationale Märkte übertragen werden kann.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe im technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement. Dieser Bereich wird zielstrebig weiter ausgebaut. Mit der energy consult GmbH hat sich die Gruppe in diesem Geschäftsbereich stark aufgestellt. Rund 780 Windenergieanlagen mit mehr als 1.400 MW Nennleistung, eine Vielzahl von Umspannwerken sowie auch Fotovoltaikanlagen werden betreut. Mit Sitz in Cuxhaven und ihrer Betriebsstätte in Husum ist die energy consult GmbH sowohl auf dem deutschen Markt als auch international im technischen Betriebsmanagement präsent.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken nach Einschätzung des Vorstands, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht des Vorstands angesichts der weltweiten Entwicklung des Klimaschutzes und des Ausbaus der Windenergie und der zu erwartenden Meilensteinzahlungen aus bereits erfolgten Projektverkäufen gut. Somit ist nach Einschätzung des Vorstands auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

12. Steuerungssystem

Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.

Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.

Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.

Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in dem ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.

Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nicht finanzielle Steuerungsgröße die Projektierungspipeline verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit lt. GuV) und Projektierungspipeline erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.

13. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS/RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen, haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe den gewonnenen Erkenntnissen angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.

Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.

Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.

Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.

Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.

Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
0 % bis 5 % Sehr gering
6 % bis 20 % Gering
21 % bis 50 % Mittel
51 % bis 100 % Hoch

Klassifizierung nach Auswirkungsgrad

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Erwartete Auswirkung

in TEUR
Grad der Auswirkung
TEUR 0 bis TEUR 250 Niedrig
>TEUR 250 bis TEUR 1.000 Moderat
>TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 Wesentlich
>TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 Gravierend

Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.

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Auswirkung Klassifizierung
Gravierend Mittel Hoch Hoch Hoch
Wesentlich Mittel Mittel Hoch Hoch
Moderat Gering Mittel Mittel Hoch
Niedrig Gering Gering Mittel Mittel
Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering Gering Mittel Hoch

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung, bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potenziell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen werden verantwortliche Mitarbeiter gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:

Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können
Mögliche Risiken, die sich aus dem Windernergie-auf-See-Gesetz ergeben können
Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Netzkapazitäten im In- und Ausland ergeben können
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben.

14. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

15. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die PNE WIND AG bei jedem der in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Ferner erklären wir, dass die PNE WIND AG durch die in diesem Bericht aufgeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2016 nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Maßnahmen vorgenommen wurden, nicht benachteiligt wurde."

16. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2016 insgesamt 76.556.026 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2016 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 82 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreitet, wurde von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH sowie Herrn Volker Friedrichsen in 2016 gemeldet. Nach Ende des Berichtszeitraums wurde im Februar 2017 gemeldet, dass diese Beteiligung nicht mehr besteht. Ebenfalls nach Ende des Berichtszeitraums meldete die Internationale Kapitalanlagegesellschaft mbH am 9. März 2017, dass ihr Anteil 10 Prozent überschritten hat.

Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.

Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.

Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystem erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.

Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2016 keinen Gebrauch gemacht.

Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/ 2012).

Am 11. September 2014 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung der Ermächtigung vom 15. Mai 2012 eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 25.757.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2014/2019). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen zum Nennbetrag von je 3,30 Euro begeben, die Wandlungsrechte auf insgesamt bis zu 1.989.434 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das Bedingte Kapital II/2012 somit insgesamt in Höhe von bis zu 1.989.434,00 Euro teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang in Höhe von bis zu 5.760.566,00 Euro stand das Bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2016 noch zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien (im Vorjahr: 1.995) aus dem Bedingten Kapital II/2012 ausgegeben.

Darüber hinaus wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht.

Der Vorstand hat am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.800.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 22.800.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlage zu erhöhen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 13.931.195 neue Aktien ausgegeben.

Unter nochmaliger Ausnutzung des Genehmigten Kapitals hat der Vorstand zudem am 13. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 4.578.500,00 Euro durch Ausgabe von 4.578.500 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlagen zu erhöhen.

Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals. Zum 31. Dezember 2016 betrug das Genehmigte Kapital nach teilweiser Ausschöpfung demnach noch 4.290.305,00 Euro.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind

Unternehmensanleihe 2013/2018

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

Wandelanleihe 2014/2019

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Wandelanleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Anleiheschuldnerin die vorzeitige Rückzahlung seiner Wandelteilschuldverschreibungen, für welche das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde und die nicht zur vorzeitigen Rückzahlung fällig gestellt wurden, zu verlangen. Ein Kontrollwechsel liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn eine Person oder gemeinsam handelnde Personen die Kontrolle über die Anleiheschuldnerin erlangt oder erlangen, wobei Kontrolle (i) direktes oder indirektes (im Sinne von § 22 Wertpapierhandelsgesetz) rechtliches oder wirtschaftliches Eigentum von insgesamt mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin oder (ii) bei einem öffentlichen Angebot für Aktien der Anleiheschuldnerin den Fall, dass die Aktien, die sich bereits in der Kontrolle des Bieters befinden, und die Aktien, für die bereits das Angebot angenommen wurde, zusammen mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin gewähren oder (iii) den Verkauf oder die Übertragung aller oder im Wesentlichen aller Vermögenswerte der Anleiheschuldnerin durch diese an bzw. auf eine andere Person oder Personen bedeutet.

Im Falle eines Kontrollwechsels wird nach Maßgabe der Anleihebedingungen zudem der Wandlungspreis für die Ausübung der Wandlungsrechte innerhalb einer bestimmten Frist angepasst.

Weitere Vereinbarungen

Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gemäß dem jeweiligen Anstellungsvertrag für die restliche Vertragslaufzeit, jedoch in jedem Fall beschränkt auf ein Festgehalt von zwei Jahresvergütungen, zu, es ist den Vorstandsmitgliedern mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht zwei der drei Vorstandsmitglieder im Fall der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswertes zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.

17. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2016 auf zusammen TEUR 2.690 (im Vorjahr: TEUR 5.385).

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 TEUR 461 (im Vorjahr: TEUR 398) betragen.

Auf Grundlage der aktuellen Satzung erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Seit der Hauptversammlung im Oktober 2015 gibt es keine variable Vergütung mehr für den Aufsichtsrat. Als variable Vergütung wurde somit im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 454) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 528 (i. V. TEUR 852). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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in TEUR Fixe Vergütung Sitzunggeld Gesamtbezüge
2016 2016 2016
--- --- --- ---
Herr Fries 140,0 14,0 154,0
Herr Freiherr von Hodenberg 90,0 14,0 104,0
Herr Groß 90,0 12,0 102,0
Herr Rohardt 60,0 14,0 74,0
Frau Niklas 45,0 6,0 51,0
Herr Dr. Beyer 30,0 6,0 36,0
Herr Pedersen 6,3 1,0 7,3
461,3 67,0 528,3

Die Mitglieder des Vorstands erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge (inkl. abgegrenzter Verbindlichkeiten für Tantiemen) bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.162 (i. Vj. TEUR 4.533).

Die Werte in den nachfolgenden Tabellen unter den aufgeführten Begriffen "gewährte Zuwendungen" spiegeln alle in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam erfassten Leistungen, welche zum Teil erst im folgenden Jahr liquiditätswirksam werden, wider. Hingegen sind die Werte, die unter dem Begriff "Zufluss" aufgeführt werden, im jeweiligen Geschäftsjahr liquiditätswirksam geworden und betreffen somit zum Teil Aufwendungen aus dem Vorjahreszeitraum (z. B. Rückstellungen für variable Vergütungen, die im Folgejahr zur Auszahlung führen).

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Gesamter Vorstand Gesamter Vorstand
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 844 1.321 1.321 1.321 844 1.321
Nebenleistungen 87 61 61 61 87 61
Summe 931 1.382 1.382 1.382 931 1.382
Einjährige variable Vergütung 168 342 49 488 472 168
Mehrjährige variable Vergütung 308 357 0 536 577 308
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 577 0
davon Zeitraum 2014-2016 308 0 0 0 0 308
davon Zeitraum 2016-2018 0 357 0 536 0 0
Sonstiges 3.126 81 0 81 3.126 81
Summe 3.602 780 49 1.105 4.175 557
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 4.533 2.162 1.431 2.487 5.106 1.939

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Als kurzfristiges Ziel wurde aktuell das zu erwartende Konzern-EBT im nächsten Geschäftsjahr festgelegt. Sollte das kurzfristige Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Als langfristige Ziele sind Kennzahlen festgelegt, die die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern sollen, wie z. B. ein zu erwartendes Konzern-EBT eines Dreijahreszeitraums. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Die Vorstandsgehälter unterliegen jeweils einem Höchstwert zur Gesamtvergütung pro Jahr, der nicht überschritten werden darf. Zur Vergütung der Vorstände werden fixe und variable Vergütungen aus Konzerntätigkeiten, z. B. Aufsichtsratsvergütungen bei Tochtergesellschaften, in die Berechnung für den Höchstwert bei der Vorstandsvergütung mit einbezogen. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mittteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Fall der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Markus Lesser Markus Lesser
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Vorstand (CEO) Vorstand (CEO)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 240 322 322 322 240 322
Nebenleistungen 24 24 24 24 24 24
Summe 264 346 346 346 264 346
Einjährige variable Vergütung 78 158 0 236 82 78
Mehrjährige variable Vergütung 143 192 0 289 100 143
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 100 0
davon Zeitraum 2014-2016 143 0 0 0 0 143
davon Zeitraum 2016-2018 0 192 0 289 0 0
Sonstiges 42 35 0 35 42 35
Summe 263 385 0 560 224 256
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 527 731 346 906 488 602

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Jörg Klowat Jörg Klowat
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Vorstand (CFO) Vorstand (CFO)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
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Festvergütung 300 330 330 330 300 330
Nebenleistungen 30 31 31 31 30 31
Summe 330 361 361 361 330 361
Einjährige variable Vergütung 90 135 0 203 115 90
Mehrjährige variable Vergütung 165 165 0 247 140 165
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 140 0
davon Zeitraum 2014-2016 165 0 0 0 0 165
davon Zeitraum 2016-2018 0 165 0 247 0 0
Sonstiges 44 46 0 46 44 46
Summe 299 346 0 496 299 301
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 629 707 361 857 629 662

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Kurt Stürken Kurt Stürken
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Vorstand (COO) (seit 15.09.2016) Vorstand (COO) (seit 15.09.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 0 64 64 64 0 64
Nebenleistungen 0 6 6 6 0 6
Summe 0 70 70 70 0 70
Einjährige variable Vergütung 0 49 49 49 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 49 49 49 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 0 119 119 119 0 70

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Per Hornung Pedersen Per Hornung Pedersen
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ExVorstand (01.01.-30.11.2016) ExVorstand (01.01.-30.11.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
Festvergütung 55 605 605 605 55 605
Nebenleistungen 0 0 0 0 0 0
Summe 55 605 605 605 55 605
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 55 605 605 605 55 605

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Martin Billhardt Martin Billhardt
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ExVorstandsvorsitzender ExVorstandsvorsitzender
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min.) 2016 (Max.) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 249 0 0 0 249 0
Nebenleistungen 33 0 0 0 33 0
Summe 282 0 0 0 282 0
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 275 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 3.040 0 0 0 3.040 0
Summe 3.040 0 0 0 3.652 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 3.322 0 0 0 3.934 0

18. Ausblick/Prognose

Die PNE WIND-Gruppe ist ein international auf drei Kontinenten tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland und einer der erfahrensten On- und Offshore-Windpark-Projektierer Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bearbeitet es die gesamte Wertschöpfungskette rund um Windparks von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Windparks bis hin zum Repowering - also zum Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik.

Die Effektivität über die gesamte Wertschöpfungskette soll jedoch gesteigert werden, um eine Senkung der Projektkosten zu erreichen. Darüber hinaus gilt es, neue Zukunftsmärkte zu erschließen und eine Optimierung der Wertschöpfungskette zu erreichen. Damit wollen wir, auch und gerade im Sinne unserer Aktionäre, die Wertschöpfung steigern und verstetigen, um den Schwankungen, die das Projektierungsgeschäft mit sich bringt, entgegenzuwirken. Gleichzeitig ist dies eine Perspektive, den Wert des Unternehmens kontinuierlich und nachhaltig zu steigern.

Daher verfolgen wir das Ziel des Aufbaus von eigenen Stromerzeugungskapazitäten durch die Entwicklung eines europäischen Portfolios von Windparks an Land bis 2019/2020. PNE WIND wird daran beteiligt sein, wie das auch bereits beim Ende 2016 erfolgreich veräußerten Portfolio der Fall ist. Der Aufbau des neuen Portfolios kann durch selbst entwickelte Windpark-Projekte, den Zukauf von Altwindparks zum späteren Repowering und den verstärkten Ankauf von bereits weitgehend entwickelten Projekten erfolgen.

In einer Zusammenarbeit innerhalb der Branche muss die Effektivität von Windpark-Projekten gesteigert werden, um eine Senkung der Projektkosten zu erreichen. Dies bedeutet unter anderem:

Verringerung der Energieerzeugungskosten pro Kilowattstunde - d. h. Optimierung der Leveraged Cost of Energy (LCOE), etwa durch den Einsatz effizienterer Windenergieanlagen und die Verbesserung von Einkaufskonditionen
Verringerung der Finanzierungskosten (Cost of Capital)
Zugang zu langfristig orientierten Investoren mit kalkulierbaren, sicheren Renditeerwartungen

Wir wollen Projekte mit einer hohen Qualität, die internationale Standards erfüllt und eine gesicherte Projektfinanzierung auf internationalem Niveau möglich macht, entwickeln. Möglich ist eine solche Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose für den Projektzeitplan von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.

Projektierung, Realisierung und Betrieb von Windparks bleiben das Kerngeschäft der PNE WIND-Gruppe. Europa bleibt dabei ein Kernmarkt.

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Die PNE WIND-Gruppe ist in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst. Das Unternehmen ist international breit positioniert, um Marktrisiken zu diversifizieren und von dem weltweiten Wachstumspotenzial des Windenergiemarktes zu profitieren.

Die Notwendigkeit einer Energiewende ist weltweit erkannt worden. Das zeigen der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz COP21 von Paris und deren Folgekonferenz 2016 in Marrakesch. Die Zielsetzung lautet, einen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern und ihn möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen. Dies zeigt, dass immer mehr Staaten die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den Erneuerbaren Energien erkennen und Rahmenbedingungen schaffen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Die Internationalisierung unserer Aktivitäten eröffnet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, bedeutet jedoch auch, dass wir Risiken besser verteilen können. Geografische Diversifikation ermöglicht uns in der PNE WIND-Gruppe den Zugang zum globalen Windenergiemarkt. Während unsere Referenzliste im Konzern bereits erfolgreich realisierte Projekte mit mehr als 2.400 MW ausweist, zeigt unsere Pipeline sowohl onshore als auch offshore, national wie international eine Fülle von Projekten in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung als Basis für künftiges Wachstum.

Leidenschaft für Erneuerbare Energien und Technik sowie das Streben, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu vereinbaren, zeichnen die Mitarbeiter der PNE WIND-Gruppe aus - vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Damit ist die PNE WIND-Gruppe insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Energiewende" nutzen zu können.

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die PNE WIND AG den größten und seit mehreren Jahren vorbereiteten Windpark-Verkauf der Unternehmensgeschichte erfolgreich abschließen. Im Dezember wurden 80 Prozent der Geschäftsanteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) mit einem Unternehmenswert (Enterprisevalue) von mehr als 330 Mio. Euro veräußert. Die PNE WIND AG bleibt mit 20 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und übernimmt langfristig das Betriebsmanagement der Windparks. Den Kaufpreis in Höhe von rund 103 Mio. Euro erhielt PNE WIND noch in 2016. Dies war ein wesentlicher Schritt zum Erreichen der Prognose mit einem Konzern-EBIT im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro in 2016 und der Dreijahresprognose für die Jahre 2014 bis 2016 im unteren Bereich von 110 bis 130 Mio. Euro. PNE WIND hat im Geschäftsjahr ein Konzern-EBIT von 97,0 Mio. Euro erwirtschaftet und somit über die Jahre 2014 bis 2016 ein kumuliertes Konzern-EBIT von 109,5 Mio. Euro. Aufgrund der Gesetzesänderung in Polen (Abstandsregelung) und der Erkenntnisse aus dem Ausschreibungsverfahren in Italien wurden im Konzern Bereinigungen bei den Vorräten in Höhe von rd. 8,6 Mio. Euro vorgenommen. Ohne diese Bereinigungen hätte die PNE WIND ein bereinigtes Konzern-EBIT von 105,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2016 und kumuliert über die Jahre 2014 bis 2016 von 118,1 Mio. Euro erreicht.

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 wurden mit der operativen Entwicklung in 2016, dem Verkauf von 80 Prozent der Anteile am Windpark-Portfolio sowie dem Konzern-EBIT für 2016 in Höhe von 97,0 Mio. Euro und einem kumulierten Konzern-EBIT für die Jahre 2014 bis 2016 in Höhe von 109,5 Mio. Euro erfüllt. Zudem konnten die MW-Zahlen der Projektierungspipeline wie erwartet gehalten werden.

Nach dem erfolgreichen Verkauf des 142 MW-Windpark-Portfolios Ende 2016 wird der Vorstand diese Strategie fortsetzen und ausbauen. Mittel- und langfristig soll in Aufbau und Realisierung von weiteren Windpark-Portfolios investiert werden. Ziel ist es, auch durch zunehmende Investitionen in den Eigenbestand die kontinuierlichen Einnahmen zu verstetigen und zu steigern. Die positiven Effekte aus kontinuierlicheren Einnahmen reduzieren die üblichen Schwankungen bei Umsätzen und Ergebnissen. Dies macht die Entwicklung der PNE WIND-Gruppe kalkulier- und berechenbar er und wird nach unserer Einschätzung mittel- und langfristig zu einer Steigerung des Unternehmenswertes führen. Die für diese Planung erforderlichen Anfangsinvestitionen werden sich auf die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2017 auswirken. Für 2017 erwartet der Vorstand daher ein Konzern-EBIT von 0 bis 15 Mio. Euro. Die PNE WIND AG erwartet für das Geschäftsjahr 2017 auf EBIT-Basis weiterhin ein positives Ergebnis aus dem operativen Bereich in einer Größenordnung von 10 bis 20 Mio. Euro. Die MW-Zahlen der Projektierungspipeline sollen auch im Geschäftsjahr 2017 im Konzern mindestens konstant gehalten werden. Trotz der Investitionen in die Zukunft erwarten wir also deutlich positive Ergebnisse auch im Jahre 2017.

Cuxhaven, 21. März 2017

PNE WIND AG

Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung (HGB)

der PNE WIND AG für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2016

EUR
2015

TEUR
1. Umsatzerlöse 73.605.766,32 151.199
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 3.352.370,81 -2.209
3. Sonstige betriebliche Erträge 39.625.459,68 894
4. Gesamtleistung 116.583.596,81 149.884
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -39.343.762,28 -100.049
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.138.270,06 -18.143
-52.482.032,34 -118.192
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.767.672,20 -12.216
b) Soziale Abgaben -1.109.146,79 -1.109
-10.876.818,99 -13.325
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -638.233,83 -663
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.367.253,88 -9.198
9. Betriebsergebnis 43.219.257,77 8.506
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.657.352,57 1.223
11. Erträge aus Beteiligungen 342.400,00 5.000
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.662.286,98 5.093
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -28.000,00 -28
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.895.020,99 -8.701
15. Ergebnis vor Steuern 40.958.276,33 11.093
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -862.750,04 -768
17. Ergebnis nach Steuern 40.095.526,29 10.325
18. Sonstige Steuern -57.013,78 -56
19. Jahresüberschuss 40.038.512,51 10.269
20. Gewinnvortrag 70.494.808,74 63.289
21. Dividende -3.062.217,36 -3.062
22. Bilanzgewinn 107.471.103,89 70.495
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,52 € 0,14 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) 76.556 74.894
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,51 € 0,14 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tausend) 78.615 76.881

Bilanz (HGB) der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2016

Aktiva

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2016

EUR
2015

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.841,27 69
36.841,27 69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.952.020,26 11.359
2. Technische Anlagen und Maschinen 630.449,28 496
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 237.253,09 330
11.819.722,63 12.185
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 81.308.538,18 143.608
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.105,58 1.450
3. Beteiligungen 20.059.861,98 70
102.818.505,74 145.128
Anlagevermögen, gesamt 114.675.069,64 157.382
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 10.485.206,15 7.133
2. Waren 2.310,33 2
3. Geleistete Anzahlungen 2.566.215,70 500
13.053.732,18 7.635
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.548.946,24 1.766
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 109.665.778,38 111.784
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.352.613,87 1.165
4. Sonstige Vermögensgegenstände 759.221,87 1.290
122.326.560,36 116.005
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 128.105.796,53 59.583
Umlaufvermögen, gesamt 263.486.089,07 183.223
C. Rechnungsabgrenzungsposten 445.107,94 420
Aktiva, gesamt 378.606.266,65 341.025
Passiva
(Rundungsdifferenzen möglich) 2016

EUR
2015

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 76.556.026,00 76.555
Bedingtes Kapital: EUR 5.760.566,00 (i. V. EUR 5.760.566,00)
II. Kapitalrücklage 58.430.110,17 58.429
III. Bilanzgewinn 107.471.103,89 70.495
Eigenkapital, gesamt 242.457.240,06 205.479
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 902.146,57 949
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 251.716,00 1.240
2. Sonstige Rückstellungen 9.004.437,29 14.999
9.256.153,29 16.239
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 106.556.641,90 106.559
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.621.020,10 2.752
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.572.366,89 0
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.881.465,96 1.384
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.203.467,14 5.972
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.850,00 6
7. Sonstige Verbindlichkeiten 3.063.315,74 1.603
Verbindlichkeiten, gesamt 125.916.127,73 118.276
E. Rechnungsabgrenzungsposten 74.599,00 82
Passiva, gesamt 378.606.266,65 341.025

KAPITALFLUSSRECHNUNG (HGB)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) 2016 2015*
Jahresergebnis 40.039 10.268
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 4.233 3.608
-/+ Sonstige Beteiligungserträge/-verluste und Ergebnis aus Gewinnabführung(-)/Verlustübernahme -2.000 -6.223
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 863 768
- Ertragsteuerzahlungen -1.197 -355
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens 638 663
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen 28 28
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen -6.983 3.734
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 1 2
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -26.547 0
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -2.648 49.110
-/+ Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -7.125 7.704
-/+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 6.976 -31.219
+ Aufwendungen auf außerordentlichen Posten 0 396
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 6.278 38.484
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1 1
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen -242 -222
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 109.533 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -40.704 -44.583
+ Erhaltene Zinsen 4.662 4.640
+/- Erhaltene Dividenden/Gewinnabführung/Verlustübernahme 342 6.223
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 73.592 -33.941
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0 9.455
- Auszahlung Dividende -3.062 -3.062
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anteilen 0 -1.825
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -131 -126
- Gezahlte Zinsen -8.154 -8.554
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Kapitalerhöhungskosten) 0 -396
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -11.347 -4.508
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (≤ 3 Monate) 68.523 35
+ Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Anfang der Periode 59.583 59.548
Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Ende der Periode* 128.106 59.583
Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten"
* Davon als Sicherheit verpfändet. 98 3.098

EIGENKAPITALSPIEGEL (HGB)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Gezeichnetes/ausgegebenes Kapital Kapitalrücklage Bilanzgewinn/-verlust Eigenkapital gesamt
Stand zum 1. Januar 2015 71.974.939,00 53.548.115,83 63.288.721,50 188.811.776,33
Wandelschuldverschreibung 2014/2019 1.995,00 4.588,50 0,00 6.583,50
Barkapitalerhöhung 4.578.500,00 4.876.102,50 0,00 9.454.602,50
Dividendenzahlung 0,00 0,00 -3.062.137,56 -3.062.137,56
Jahresüberschuss 2015 0,00 0,00 10.268.224,80 10.268.224,80
Stand zum 31. Dezember 2015 76.555.434,00 58.428.806,83 70.494.808,74 205.479.049,57
Wandelschuldverschreibung 2014/2019 592,00 1.303,34 0,00 1.895,34
Dividendenzahlung 0,00 0,00 -3.062.217,36 -3.062.217,36
Jahresüberschuss 2016 0,00 0,00 40.038.512,51 40.038.512,51
Stand zum 31. Dezember 2016 76.556.026,00 58.430.110,17 107.471.103,89 242.457.240,06

ANLAGENSPIEGEL (HGB)

der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2016

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Alle Angaben

in EUR
Anschaffungskosten
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2016 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2016
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 522.569,34 3.391,15 0,00 0,00 525.960,49
522.569,34 3.391,15 0,00 0,00 525.960,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.985.011,24 0,00 0,00 0,00 16.985.011,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 657.658,75 173.728,00 0,00 8.031,91 823.354,84
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.928.670,47 64.608,43 0,00 15.460,02 1.977.818,88
19.571.340,46 238.336,43 0,00 23.491,93 19.786.184,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 146.582.991,47 56.087.931,00 -20.008.286,20 98.351.142,78 84.311.493,49
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.675,58 0,00 0,00 570,00 1.450.105,58
3. Beteiligungen 69.825,78 0,00 20.008.286,20 18.250,00 20.059.861,98
148.103.492,83 56.087.931,00 0,00 98.369.962,78 105.821.461,05
168.197.402,63 56.329.658,58 0,00 98.393.454,71 126.133.606,50

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Alle Angaben

in EUR
Kumulierte Abschreibungen
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2016 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2016
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 453.311,26 35.807,96 0,00 489.119,22
453.311,26 35.807,96 0,00 489.119,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.626.117,72 406.873,26 0,00 6.032.990,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.668,62 38.554,56 7.317,62 192.905,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.599.027,76 156.998,05 15.460,02 1.740.565,79
7.386.814,10 602.425,87 22.777,64 7.966.462,33
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.974.955,31 28.000,00 0,00 3.002.955,31
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.974.955,31 28.000,00 0,00 3.002.955,31
10.815.080,67 666.233,83 22.777,64 11.458.536,86

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Alle Angaben

in EUR
Buchwerte
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.841,27 69.258,08
36.841,27 69.258,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.952.020,26 1 1.358.893,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 630.449,28 495.990,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 237.253,09 329.642,71
11.819.722,63 12.184.526,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 81.308.538,18 143.608.036,16
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.105,58 1.450.675,58
3. Beteiligungen 20.059.861,98 69.825,78
102.818.505,74 145.128.537,52
114.675.069,64 157.382.321,96

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL (HGB)

der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2016

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeiten Bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag Sicherheiten
--- --- --- --- --- ---
1. Anleihen 0,00 106.556.641,90 0,00 106.556.641,90 Keine
(0,00) (106.558.548,70) (0,00) (106.558.548,70)
2. Verbindlichkeiten gegenüber 135.441,00 591.604,33 1.893.974,77 2.621.020,10 1. Eingetragene Grundschuld i. H. v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2016 sind TEUR 2.621 in Anspruch genommen.
(130.794,83) (571.285,44) (2.049.717,27) (2.751.797,54)
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.572.366,89 0,00 0,00 4.572.366,89 2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt "Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven.
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.881.465,96 0,00 0,00 2.881.465,96 Keine
(1.384.124,74) (0,00) (0,00) (1.384.124,74)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.203.467,14 0,00 0,00 6.203.467,14 Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
(5.972.133,46) (0,00) (0,00) (5.972.133,46)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.850,00 0,00 0,00 17.850,00 Keine
(5.795,00) (0,00) (0,00) (5.795,00)
7. Sonstige Verbindlichkeiten 3.063.315,74 0,00 0,00 3.063.315,74 Keine
davon aus Steuern: EUR 2.322.395,02 (i. V. TEUR 862) (1.603.274,17) (0,00) (0,00) (1.603.274,17) Keine
davon aus sozialer Sicherheit: EUR 0,00 (i. V. TEUR 0)
Gesamtsumme 16.873.906,73 107.148.246,23 1.893.974,77 125.916.127,73
(9.096.122,20) (107.129.834,14) (2.049.717,27) (118.275.673,61)

AUFSTELLUNG DER BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE MIT MINDESTENS 20 % DIREKTER ODER INDIREKTER BETEILIGUNG

der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2016

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Sitz Beteiligungsquote Vorjahr

%
Beteiligungsquote

%
1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
2 PNE Biomasse GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
3 PNE WIND Netzprojekt GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00
5 PNE WIND Grundstücks GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
6 PNE WIND Jules Verne GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
7 PNE WIND Nemo GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
8 PNE WIND Nautilus GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
9 PNE WIND Ausland GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
10 PNE WIND Atlantis I GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
11 PNE WIND Atlantis II GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
12 PNE WIND Atlantis III GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
13 Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
14 Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00
15 PNE WIND Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
16 energy consult GmbH Cuxhaven 100,00 100,00
17 PNE WIND YieldCo International Ltd. Eastbourne, Großbritannien 100,00 100,00
18 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00
19 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00
20 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 100,00
21 PNE WIND USA Inc. Chicago, USA 100,00 100,00
22 PNE WIND DEVELOPMENT LLC Chicago, USA 100,00 100,00
23 Chilocco WIND FARM LLC Chicago, USA 100,00 100,00
24 PNE WIND Central States LLC Minnesota, USA 100,00 100,00
25 Underwood Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 100,00
26 Butte Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 100,00
27 PNE WIND Canada Inc. (vormals PNE BCP WIND INC.) New Brunswick, Kanada 75,00 100,00
28 NH North Hungarian Windfarm Kft. Budapest, Ungarn 100,00 100,00
29 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00
30 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00
31 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00
32 PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 100,00
33 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L Bukarest, Rumänien 80,00 80,00
34 S.C. PNE WIND Romania S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00
35 S.C. PNE WIND MVI S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00
36 S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 100,00
37 PNE WIND Bulgaria EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00
38 PNE WIND Development EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00
39 PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 100,00
40 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD Sofia, Bulgarien 51,00 51,00
41 PNE WIND Ventus Praventsi OOD Sofia, Bulgarien 75,00 100,00
42 HKW Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz 0,00 0,00
43 WKN AG Husum 83,10 83,10
44 Windkraft Nord USA, Inc. Chicago, USA 100,00 100,00
45 WKN Italia S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 100,00 100,00
46 Aero Sol S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 89,75 100,00
47 Aero-Tanna S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 100,00 100,00
48 ATS Energia S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
49 WKN Basilicata Development S.R.L. Potenza/Basilicata, Italien 100,00 100,00
50 WKN France S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00
51 Ukrainische Windenergie Management GmbH Husum 100,00 100,00
52 New Energy Association International GmbH Husum 100,00 100,00
53 Sevivon Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00
54 VKS Vindkraft Sverige AB Motala, Schweden 80,00 80,00
55 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00
56 NordStrom New Energy GmbH Husum 100,00 100,00
57 NordStrom Solar GmbH Husum 100,00 100,00
58 NordStrom Bioenergie GmbH Husum 100,00 100,00
59 BGZ Fondsverwaltung GmbH Husum 100,00 100,00
60 WKN Sallachy Ltd. Glasgow, Großbritannien 100,00 100,00
61 WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
62 Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG Cuxhaven 0,00 86,42
63 Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG Cuxhaven 0,00 100,00
64 PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH Cuxhaven 0,00 100,00
65 PNE Erneuerbare Energien Offshore II GmbH Cuxhaven 0,00 100,00
66 Societa' Energética Sarda S.R.L. Villaurbana/ Sardinien, Italien 50,00 50,00
67 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH Cuxhaven 25,00 25,00
68 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 25,00 25,00
69 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Ankara, Türkei 50,00 50,00
70 Windpark Altenbruch GmbH Cuxhaven 50,00 50,00
71 PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) Husum 100,00 20,00
72 PNE WIND Partners Verwaltungs GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Verwaltungs GmbH) Husum 100,00 20,00
73 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
74 PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
75 PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
76 PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
77 PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
78 PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
79 PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
80 PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
81 PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
82 PNE WIND Park XI GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
83 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
84 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH Husum 100,00 20,00
85 WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 20,00
86 Pilger Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
87 Climax Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
88 Watson Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
89 Wadena Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
90 Eston Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
91 Whiska Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 100,00
92 Netzanschluss Genthin GbR Nielebock 52,00 52,00
93 ATS Energia PE Casalvecchio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
94 ATS Solar Dragonara S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
95 Santa Maria di Olivola S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
96 Santa Vittoria S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
97 San Cataldo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
98 Santa Marta S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
99 San Giacomo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
100 San Lorenzo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
101 San Giorgio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
102 ATS 4 S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
103 ATS 5 S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
104 ATS Energia PE Sant'Agata S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 52,00
105 ATS Energia PE Fiorentino S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 52,00
106 ATS Energia PE Florio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 52,00
107 ATS Energia PE Valle S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 52,00
108 WKN PE Piombino S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 74,90 74,90
109 WKN Solar PE 1 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 100,00 100,00
110 WKN Basilicata Development PE1 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 100,00 100,00
111 WKN Basilicata Development PE2 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 70,00 100,00
112 WKN PE Polidon S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 0,00 100,00
113 Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00
114 Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00
114 SAS La Haie Perron Nantes, Frankreich 100,00 100,00
116 Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00
117 SAS Parc Eolien de la Tardoire Nantes, Frankreich 100,00 100,00
118 SAS Parc Eolien d'Ermenonville-la-Grande Nantes, Frankreich 100,00 100,00
119 SAS Parc Eolien de Longèves Nantes, Frankreich 100,00 100,00
120 SAS Parc Eolien de la Côte des Moulins Nantes, Frankreich 0,00 100,00
121 SAS Parc Eolien de Dameraucourt Nantes,Frankreich 0,00 100,00
122 SAS Parc Eolien de la Coutancière Nantes, Frankreich 0,00 100,00
123 Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 100,00
124 Windfarm Polska III Sp. z o.o. Koszalin, Polen 60,00 60,00
125 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00
126 Windfarm Polska V Sp. z o.o. Koszalin, Polen 58,00 58,00
127 Windfarm Polska VI Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 100,00
128 Windfarm Polska VII Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 80,00
129 Windfarm Zomar Sp. z o.o. Koszalin, Polen 57,00 57,00
130 Windfarm Polska II Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 100,00
131 Vindpark Hultema i Motala AB Motala, Schweden 80,00 80,00
132 Vindpark Målarberget i Norberg AB Motala, Schweden 80,00 80,00
133 Vindpark Norrberget i Sala AB Motala, Schweden 80,00 80,00
134 Vindpark Näshult i Högsby AB Motala, Schweden 80,00 80,00
135 Vindpark Laxåskogen i Laxå AB Motala, Schweden 80,00 80,00
136 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00
137 Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00
138 Phemba PV (RF) PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 80,00
139 WKN Turkey GmbH Husum 100,00 100,00
140 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 100,00
141 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00
142 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 100,00
143 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG Husum 100,00 100,00
144 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG Husum 100,00 100,00
145 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG Husum 100,00 100,00
146 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG Husum 100,00 100,00
147 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG Husum 100,00 100,00
148 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG Husum 100,00 100,00
149 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
150 WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
151 WKN Windpark Zinndorf II GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark VIII KG) Husum 100,00 100,00
152 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG (vormals Windpark 40 KG) Husum 100,00 100,00
153 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Berkenthin KG (vormals Windpark 41 KG) Husum 100,00 100,00
154 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Hamwarde KG (vormals Windpark 42 KG) Husum 100,00 100,00
155 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kuhs-Sarmstorf KG (vormals Windpark 43 KG) Husum 100,00 100,00
156 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kollow KG (vormals Windpark 44 KG) Husum 100,00 100,00
157 Windpark Kirchengel II GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark 60 GmbH & Co. KG) Husum 0,00 100,00
158 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüsheim KG Husum 100,00 100,00
159 Windpark Rositz GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
160 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG Husum 100,00 100,00
161 Windpark Brilon GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
162 WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
163 WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
164 WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
165 WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
166 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
167 WKN Windpark Christianshöhe GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
168 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
169 WKN Windpark Wölsickendorf-Wollenberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
170 Solarpark Lottorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
171 BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG Husum 100,00 100,00
172 WKN Windpark 61-62 GmbH & Co. KG Husum 0,00 100,00
173 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00
174 NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00
175 REE GmbH Husum 100,00 100,00
176 GREENWIND GmbH Husum 100,00 100,00
177 ATS Solar Figurella s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 70,00
178 WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00
179 EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 100,00
180 WKN Montana II LLC San Diego, USA 100,00 100,00
181 IWC Projects Romania SRL Bukarest, Rumänien 100,00 100,00
182 IWC Bulgaria Project EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00
183 IWC Bulgaria 3 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00
184 IWC Bulgaria 4 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00
185 IWC Bulgaria WP 5 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00
186 IWC Bulgaria 6 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 100,00
187 Innovative Wind Concepts GmbH Husum 50,00 100,00
188 Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Kührstedt 50,00 50,00
189 Windpark Köhlen GmbH Oldenburg 50,00 50,00
190 Elbe-Weser-Windkraft GmbH Cuxhaven 50,00 50,00
191 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00
192 UNS-Windpark Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00
193 Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG Oberndorf 50,00 50,00
194 Windpark Infrastruktur Odisheim GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 50,00
195 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. Ankara, Türkei 50,00 50,00
196 GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG Cuxhaven 23,08 23,08
197 GOO Geschäftsführungs GmbH Cuxhaven 23,08 23,08
198 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG Husum 50,00 50,00
199 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG Husum 50,00 50,00

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Sitz Eigenkapital

TEUR
Jahresergebnis

TEUR
Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH Cuxhaven 1.195 1261) 31.12.1998
2 PNE Biomasse GmbH Cuxhaven -208 501) 23.04.2000
3 PNE WIND Netzprojekt GmbH Cuxhaven 866 08) 01.01.2002
4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG Cuxhaven -90 -1121) 29.12.2004
5 PNE WIND Grundstücks GmbH Cuxhaven 119 141) 01.12.2000
6 PNE WIND Jules Verne GmbH Cuxhaven 1.026 -201) 30.06.2010
7 PNE WIND Nemo GmbH Cuxhaven 1.026 -201) 30.06.2010
8 PNE WIND Nautilus GmbH Cuxhaven 1.026 -201) 30.06.2010
9 PNE WIND Ausland GmbH Cuxhaven -1.411 -2.5221) 16.11.2007
10 PNE WIND Atlantis I GmbH Cuxhaven -28 -231) 18.06.2013
11 PNE WIND Atlantis II GmbH Cuxhaven 31 -201) 18.06.2013
12 PNE WIND Atlantis III GmbH Cuxhaven 31 -201) 18.06.2013
13 Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH Cuxhaven 82 -21) 16.07.2011
14 Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG Cuxhaven -16 -111) 16.07.2011
15 PNE WIND Verwaltungs GmbH Cuxhaven 49 41) 21.11.2012
16 energy consult GmbH Cuxhaven 332 08) 11.12.2013
17 PNE WIND YieldCo International Ltd. Eastbourne, Großbritannien 223 -32) 03.12.2014
18 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven -21 -162) 01.04.2013
19 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven -10 -52) 01.04.2013
20 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG Cuxhaven -10 -42) 01.04.2013
21 PNE WIND USA Inc. Chicago, USA -6.476 -6621) 27.10.2008
22 PNE WIND DEVELOPMENT LLC Chicago, USA -2.112 -9921) 29.07.2011
23 Chilocco WIND FARM LLC Chicago, USA -514 01) 01.10.2012
24 PNE WIND Central States LLC Minnesota, USA -1.291 -221) 01.10.2009
25 Underwood Windfarm LLC Minnesota, USA -301 -51) 01.10.2009
26 Butte Windfarm LLC Minnesota, USA -2.233 -151) 01.10.2009
27 PNE WIND Canada Inc. (vormals PNE BCP WIND INC.) New Brunswick, Kanada -778 -1031) 26.01.2010
28 NH North Hungarian Windfarm Kft. Budapest, Ungarn 1.035 -451) 07.08.2008
29 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei -1.935 -1.0371) 20.02.2015
30 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei -50 -471) 16.09.2015
31 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei -100 -891) 16.09.2015
32 PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei -20 -151) 10.10.2016
33 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L Bukarest, Rumänien -886 -601) 10.05.2012
34 S.C. PNE WIND Romania S.R.L. Bukarest, Rumänien -3.486 -5661) 27.11.2008
35 S.C. PNE WIND MVI S.R.L. Bukarest, Rumänien -1.358 -591) 31.08.2012
36 S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. Bukarest, Rumänien -806 -1571) 14.11.2012
37 PNE WIND Bulgaria EOOD Sofia, Bulgarien -306 -261) 09.11.2010
38 PNE WIND Development EOOD Sofia, Bulgarien -624 -231) 15.08.2008
39 PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD Sofia, Bulgarien -307 -141) 15.08.2008
40 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD Sofia, Bulgarien -1.145 -411) 26.03.2010
41 PNE WIND Ventus Praventsi OOD Sofia, Bulgarien -536 -291) 21.01.2011
42 HKW Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz -3.737 -3831) 01.09.2009
43 WKN AG Husum 39.688 -16.4321) 04.07.2013
44 Windkraft Nord USA, Inc. Chicago, USA -1.045 -1851) 04.07.2013
45 WKN Italia S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 80 -7301) 04.07.2013
46 Aero Sol S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 141 -7921) 04.07.2013
47 Aero-Tanna S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 499 -761) 04.07.2013
48 ATS Energia S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 148 -12.5671) 04.07.2013
49 WKN Basilicata Development S.R.L. Potenza/Basilicata, Italien 50 -421) 04.07.2013
50 WKN France S.A.S.U. Nantes, Frankreich -7.526 -1.0711) 04.07.2013
51 Ukrainische Windenergie Management GmbH Husum -183 -101) 04.07.2013
52 New Energy Association International GmbH Husum -174 -81) 04.07.2013
53 Sevivon Sp. z o.o. Koszalin, Polen -14.246 -3.8741) 04.07.2013
54 VKS Vindkraft Sverige AB Motala, Schweden 12 -4411) 04.07.2013
55 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika -1.561 31) 04.07.2013
56 NordStrom New Energy GmbH Husum 823 05) 04.07.2013
57 NordStrom Solar GmbH Husum 573 -611) 04.07.2013
58 NordStrom Bioenergie GmbH Husum -981 -71) 04.07.2013
59 BGZ Fondsverwaltung GmbH Husum 207 05) 04.07.2013
60 WKN Sallachy Ltd. Glasgow, Großbritannien -1.494 -7322) 01.07.201 5
61 WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG Husum -6 61) 01.07.201 5
62 Plambeck Neue Energien Windparks Fonds VIII Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG Cuxhaven -4.805 3271) 01.10.2016
63 Plambeck Neue Energien Windpark Pülfringen GmbH & Co. Betriebs KG Cuxhaven -3.320 -2961) 01.10.2016
64 PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH Cuxhaven 98 -21) 24.11.2016
65 PNE Erneuerbare Energien Offshore II GmbH Cuxhaven 98 -21) 24.11.2016
66 Societa' Energética Sarda S.R.L. Villaurbana/ Sardinien, Italien -38 -281) 04.07.2013
67 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH Cuxhaven 20 -22) 01.04.2013
68 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 14 02) 01.04.2013
69 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Ankara, Türkei 2.056 -661) 27.02.2008
70 Windpark Altenbruch GmbH Cuxhaven 1.331 1.1102) 01.10.2016
71 PNE WIND Partners Deutschland GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH) Husum 99.744 -831) 01.12.2014
72 PNE WIND Partners Verwaltungs GmbH (vormals PNE WIND YieldCo Verwaltungs GmbH) Husum 18 -31) 14.04.2015
73 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG Husum 8.203 -7431) 08.11.2001
74 PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG Husum 2.938 -341) 01.04.2013
75 PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG Husum 4.981 -591) 01.04.2013
76 PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG Husum 9.710 -2331) 01.04.2013
77 PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG Husum 10.678 -2731) 01.04.2013
78 PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG Husum 6.750 -171) 01.04.2013
79 PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG Husum 6.723 -361) 01.04.2013
80 PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG Husum 14.258 7621) 01.04.2013
81 PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG Husum 5.610 2491) 26.02.2014
82 PNE WIND Park XI GmbH & Co. KG Husum 10.567 501) 01.10.2015
83 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG Husum 11 41) 01.04.2013
84 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH Husum 16 -31) 01.04.2013
85 WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG Husum 4.249 2141) 30.06.2015
86 Pilger Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
87 Climax Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
88 Watson Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
89 Wadena Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
90 Eston Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
91 Whiska Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 0 02)
92 Netzanschluss Genthin GbR Nielebock 10 312)
93 ATS Energia PE Casalvecchio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 6 -43)
94 ATS Solar Dragonara S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 7 -43)
95 Santa Maria di Olivola S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 6 -43)
96 Santa Vittoria S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien -16 -273)
97 San Cataldo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 6 -43)
98 Santa Marta S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 2 -43)
99 San Giacomo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 2 -43)
100 San Lorenzo S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien -1 -73)
101 San Giorgio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien -19 -303)
102 ATS 4 S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien -19 -273)
103 ATS 5 S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 6 -43)
104 ATS Energia PE Sant'Agata S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 4 -143)
105 ATS Energia PE Fiorentino S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 6 -43)
106 ATS Energia PE Florio S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 14 -33)
107 ATS Energia PE Valle S.R.L. Torremaggiore/Foggia, Italien 14 -33)
108 WKN PE Piombino S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 3 -73)
109 WKN Solar PE 1 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien -20 -43)
110 WKN Basilicata Development PE1 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 8 -33)
111 WKN Basilicata Development PE2 S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 16 -23)
112 WKN PE Polidon S.R.L. Catania/Sizilien, Italien 8 - 23)
113 Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. Nantes, Frankreich -76 -163)
114 Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. Nantes, Frankreich -41 -83)
114 SAS La Haie Perron Nantes, Frankreich -37 -93)
116 Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. Nantes, Frankreich -118 -802)
117 SAS Parc Eolien de la Tardoire Nantes, Frankreich -15 -73)
118 SAS Parc Eolien d'Ermenonville-la-Grande Nantes, Frankreich -15 -73)
119 SAS Parc Eolien de Longèves Nantes, Frankreich -22 -142)
120 SAS Parc Eolien de la Côte des Moulins Nantes, Frankreich k.A. k.A.6)
121 SAS Parc Eolien de Dameraucourt Nantes,Frankreich k.A. k.A.6)
122 SAS Parc Eolien de la Coutancière Nantes, Frankreich k.A. k.A.6)
123 Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. Nantes, Frankreich -9 -93)
124 Windfarm Polska III Sp. z o.o. Koszalin, Polen -1.040 -2883)
125 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. Koszalin, Polen -218 -743)
126 Windfarm Polska V Sp. z o.o. Koszalin, Polen -74 -173)
127 Windfarm Polska VI Sp. z o.o. Koszalin, Polen -75 243)
128 Windfarm Polska VII Sp. z o.o. Koszalin, Polen -53 -103)
129 Windfarm Zomar Sp. z o.o. Koszalin, Polen -44 -163)
130 Windfarm Polska II Sp. z o.o. Koszalin, Polen -397 -1303)
131 Vindpark Hultema i Motala AB Motala, Schweden 5 03)
132 Vindpark Målarberget i Norberg AB Motala, Schweden 5 03)
133 Vindpark Norrberget i Sala AB Motala, Schweden 5 03)
134 Vindpark Näshult i Högsby AB Motala, Schweden 5 03)
135 Vindpark Laxåskogen i Laxå AB Motala, Schweden 6 12)
136 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika -2 -23)
137 Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika -61 -83)
138 Phemba PV (RF) PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika k.A. k.A.6)
139 WKN Turkey GmbH Husum 6 -23)
140 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH Husum 53 83)
141 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH Husum 18 113)
142 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH Husum 7 -23)
143 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG Husum k.A. k.A.6)
144 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG Husum k.A. k.A.6)
145 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG Husum k.A. k.A.6)
146 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG Husum k.A. k.A.6)
147 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG Husum k.A. k.A.6)
148 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG Husum k.A. k.A.6)
149 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
150 WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
151 WKN Windpark Zinndorf II GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark VIII KG) Husum k.A. k.A.6)
152 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG (vormals Windpark 40 KG) Husum k.A. k.A.6)
153 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Berkenthin KG (vormals Windpark 41 KG) Husum k.A. k.A.6)
154 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Hamwarde KG (vormals Windpark 42 KG) Husum k.A. k.A.6)
155 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kuhs-Sarmstorf KG (vormals Windpark 43 KG) Husum k.A. k.A.6)
156 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kollow KG (vormals Windpark 44 KG) Husum k.A. k.A.6)
157 Windpark Kirchengel II GmbH & Co. KG (vormals WKN Windpark 60 GmbH & Co. KG) Husum k.A. k.A.6)
158 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüsheim KG Husum k.A. k.A.6)
159 Windpark Rositz GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
160 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG Husum k.A. k.A.6)
161 Windpark Brilon GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
162 WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
163 WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
164 WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
165 WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
166 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
167 WKN Windpark Christianshöhe GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
168 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
169 WKN Windpark Wölsickendorf-Wollenberg GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
170 Solarpark Lottorf GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
171 BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
172 WKN Windpark 61-62 GmbH & Co. KG Husum k.A. k.A.6)
173 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 36 43)
174 NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 21 03)
175 REE GmbH Husum 48 23)
176 GREENWIND GmbH Husum 41 63)
177 ATS Solar Figurella s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 5 -53)
178 WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 7 33)
179 EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 19 43)
180 WKN Montana II LLC San Diego, USA k.A. k.A.7)
181 IWC Projects Romania SRL Bukarest, Rumänien -1.556 -3693)
182 IWC Bulgaria Project EOOD Dobrich, Bulgarien -4.930 -2163)
183 IWC Bulgaria 3 EOOD Dobrich, Bulgarien k.A. k.A.5)
184 IWC Bulgaria 4 EOOD Dobrich, Bulgarien k.A. k.A.5)
185 IWC Bulgaria WP 5 EOOD Dobrich, Bulgarien k.A. k.A.5)
186 IWC Bulgaria 6 EOOD Dobrich, Bulgarien k.A. k.A.5)
187 Innovative Wind Concepts GmbH Husum -23 -4974)
188 Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Kührstedt -21 -32)
189 Windpark Köhlen GmbH Oldenburg 254 4462)
190 Elbe-Weser-Windkraft GmbH Cuxhaven 21 12)
191 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven -11 -52)
192 UNS-Windpark Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven -11 -52)
193 Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG Oberndorf -68 -252)
194 Windpark Infrastruktur Odisheim GmbH & Co. KG Cuxhaven -12 -42)
195 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. Ankara, Türkei -33 -302)
196 GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG Cuxhaven -29 -252)
197 GOO Geschäftsführungs GmbH Cuxhaven 19 -22)
198 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG Husum 15 02)
199 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG Husum -259 -212)

1) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

2) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

3) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

4) gem. Jahresabschluss zum 30. September 2015

5) nach Ergebnisabführung an WKN AG

6) bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs

7) enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.

8) nach Ergebnisabführung an PNE WIND AG

Anhang

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2016

I. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind erstmals die Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden. Aus der erstmaligen Anwendung des BilRUG haben sich unwesentliche Änderungen im Ausweis der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge ergeben. Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der Anpassung um TEUR 161 erhöht und die sonstigen betriebliche Erträge in gleicher Höhe verringert. Eine Anpassung des Ausweises im Vorjahr (Auswirkung: TEUR 160) wurde aufgrund der unwesentlichen Höhe nicht vorgenommen. Der Vorjahresausweis der außerordentlichen Aufwendungen wurde in Folge des BilRUG in Höhe von TEUR 396 (Kosten der Kapitalerhöhung) in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert.

Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen mit Ausnahme der Änderungen aufgrund des BilRUG den Vorjahresgrundsätzen.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.

II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die gesondert dargestellte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.056 (i. V. TEUR 21.443) und Darlehen in Höhe von TEUR 108.610 (i. V. TEUR 90.341).

Sämtliche Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4 (i. V. TEUR 0) und Darlehen in Höhe von TEUR 1.349 (i. V. TEUR 1.165).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von TEUR 123.084 (i. V. TEUR 46.584) ausgewiesen. Davon sind Termingelder in Höhe von TEUR 98 (i. V. TEUR 3.098) als Sicherheit für Avalkredite an Kreditinstitute verpfändet.

4. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2016 EUR 76.555.434,00 (i. V. EUR 71.974.939,00), eingeteilt in 76.555.434 (i. V. 71.974.939) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2016 hat die Gesellschaft 592 (i. V. 1.995) Aktien aus dem bedingten Kapital II/2012 nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte ausgegeben.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 76.556.026,00 (i. V. EUR 76.555.434,00), eingeteilt in 76.556.026 (i. V. 76.555.434) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Beschluss vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und/oder Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Von der Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 11. September 2014 Gebrauch und erhöhte unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um insgesamt EUR 13.931.195,00 durch Ausgabe von insgesamt 13.931.195 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.

Im Jahr 2015 hat der Vorstand mit Beschluss vom 13. Mai 2015 unter Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage ein weiteres Mal Gebrauch von der Ermächtigung gemacht und das Grundkapital unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals um insgesamt EUR 4.578.500,00 durch Ausgabe von insgesamt 4.578.500 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 erhöht.

Im Berichtszeitraum erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals.

Das Genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2016 EUR 4.290.305,00.

Bedingtes Kapital II/2012

Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom 11. September 2014 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag Gebrauch gemacht und beschlossen, eine Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2014/2019") von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Die Wandelteilschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 Prozent ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt vorbehaltlich einer späteren Anpassung bei EUR 3,30. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 6.565.132,20 gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1.989.434 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das bedingte Kapital II/2012 damit bis zum 31. Dezember 2016 insgesamt in Höhe bis zu EUR 1.989.434,00 teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang von bis zu EUR 5.760.566,00 stand das bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2016 noch zur Ausgabe weiterer Wandelanleihen zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien (i. V. 1.995) aus dem bedingten Kapital II/2012 ausgegeben.

Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2016 hielt die Gesellschaft wie im Vorjahr keine eigenen Aktien. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine eigenen Aktien gekauft oder verkauft.

Kapitalrücklage

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Alle Angaben

in EUR
2016 2015
Stand am 1.1. 58.428.806,83 53.548.115,83
Wandelschuldverschreibungen 2014/19 1.303,34 4.588,50
Barkapitalerhöhung 0,00 4.876.102,50
Stand am 31.12. 58.430.110,17 58.428.806,83

Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Betrag in Höhe von EUR 1.303,34 in die Kapitalrücklage eingestellt. Es handelt sich bei dem Betrag um die Beträge aus der Wandlung von Wandelanleihen 2014/19 in Höhe von EUR 1.303,34.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte (TEUR 5.459), für Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 1.589), für Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 461), für eine Ausschüttungsgarantie (TEUR 363) sowie für Prozesskosten (TEUR 136).

7. Anleihen

Wandelanleihe 2014/2019

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat der Vorstand am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 7.750.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 1. Oktober 2014 insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 6.565.132,20 begeben. Die Wandelanleihe 2014/2019 wurde am 9. Oktober 2014 zum Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 10. Oktober 2014 und endet am 10. Oktober 2019. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 3,75 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Die Zinsen sind vierteljährlich nachträglich am 10. Januar, 10. April, 10. Juni und 10. Oktober eines jeden Jahres, erstmals am 10. Januar 2015, zahlbar. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Wandelteilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Wandelteilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je eine auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital II/2012 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit, allerdings nicht innerhalb bestimmter, in den Anleihebedingungen festgelegter Nichtausübungszeiträume ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Kündigungsrechte, Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Verschmelzungen und Kontrollwechsel, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 576 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 1.907,40 Euro ausgenutzt und insgesamt 592 neue Aktien aus dem bedingten Kapital II/2012 ausgegeben (i. V. 1.995).

Die Wandelanleihe 2014/2019 ist in voller Höhe konvertibel.

Unternehmensanleihe 2013/2018

Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013/2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.

Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar.

Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

8. Verbindlichkeiten

Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.018 (i. V. TEUR 5.495) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 185 (i. V. TEUR 477) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,0 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2016 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

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Alle Angaben

in TEUR
Aktiv latentem Steuern Passive latente Steuern
31.12.2016
--- --- ---
Finanzanlagen 771 0
Forderungen 199 0
Übrige Aktiva 0 0
Sonstige Rückstellungen 150 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0
1.120 0
Verlustvorträge 1.389 0
Entnahme aus Genussrechtskapital 0 0
Wertberichtigungen auf Verlustvorträge -1.389 0
1.120 0
Saldierungsfähiger Anteil 0 0
Latente Steuern 1.120 0

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Planung, Errichtung und Verkauf von
- Onshore-Windparkprojekten 69.715 147.076
- Offshore-Windparkprojekten 2.173 2.443
Holzlieferungen 736 816
Erlöse mit verbundenen Unternehmen 666 703
Übrige 316 161
73.606 151.199

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 38.759 sowie Weiterberechnungen, die Auflösung des Investitionszuschusses und Erträge aus dem Sachbezug für die Kfz-Nutzung enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung in Höhe von TEUR 32.322 enthalten. Diese resultieren aus der Veräußerung von 80 % der Anteile an der PNE WIND Partners Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 23.300 sowie in Höhe von TEUR 9.021 aus der Veräußerung der Anteile an der PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG.

Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 414 (i. V. TEUR 213) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 222 (i. V. TEUR 21) sowie die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen bzw. Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 143 (i. V. TEUR 189).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5 (i. V. TEUR 6) enthalten.

4. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in diesem Jahr in voller Höhe auf Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und im Vorjahr in voller Höhe auf verbundene Unternehmen.

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 4.293 (i. V. TEUR 4.817) verbundene Unternehmen.

6. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen waren in voller Höhe außerplanmäßig.

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 153 (i. V. TEUR 165) verbundene Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 386 (i. V. TEUR 146) Aufzinsungen von Rückstellungen.

III. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die gesondert dargestellten Beteiligungsverhältnisse sind integraler Bestandteil des Anhangs und zeigen, an welchen Unternehmen die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB oder ein solcher Anteil von einer Person für Rechnung der Kapitalgesellschaft gehalten wird.

2. Personal

Im Berichtsjahr waren bei der PNE WIND AG durchschnittlich 145 Mitarbeiter (i. V. 142 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände, mit 12 Auszubildenden).

3. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 1.172, die in Höhe von TEUR 487 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben. Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften werden nicht gesehen.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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Alle Angaben

in TEUR
2016 2015
Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG 1.353 2.030
Zahlungsverpflichtungen von Konzernunternehmen 7.152 10.554
Sonstige 68 908
8.573 13.492

Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von TEUR 8.505 (i.Vj.: TEUR 12.587) auf verbundene Unternehmen.

Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für ein Darlehen der Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.353. Die Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG hat bislang alle Raten fristgerecht zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass sie die Verpflichtung auch weiterhin vertragsmäßig erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist derzeit nicht zu rechnen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaften wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.

Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten (netto TEUR 9.502) sowie aus der Verpflichtung zur Rücknahme von Kommanditanteilen in Höhe von TEUR 7.535.

5. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, in wie weit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.

Die letzte Entsprechenserklärung wurde im Dezember 2016 abgegeben.

Die Entsprechenserklärung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

6. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

7. Honorare für den Abschlussprüfer

Vom Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2016 folgendes Honorar berechnet:

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in TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 2041)
b) Andere Bestätigungsleistungen 0
c) Sonstige Leistungen 0
204

1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 0

8. Organe

Aufsichtsrat

Herr Alexis Fries, Pfaffhausen, Schweiz, selbstständiger Management-Berater, Diplom-Physiker (Vorsitzender)
Herr Wilken Freiherr von Hodenberg, Hamburg, selbstständiger Rechtsanwalt (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Christoph Gross, Mainz, selbstständiger Wirtschaftsprüfer
Frau Dr. Isabella Niklas, Hamburg, Rechtsanwältin, in der Sozietät Osborne Clarke (seit 25. Mai 2016)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, selbstständiger Unternehmensberater (vom 1. Dezember 2015 bis 30. November 2016 ruhend)
Herr Andreas M. Rohardt, Hermannsburg, geschäftsführender Gesellschafter der ARO greenenergy GmbH, Hermannsburg
Herr Dr. Andreas Beyer, München, Vorstand der ACON Actienbank AG, München (bis 25. Mai 2016)

Herr Alexis Fries ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Pöyry PLC, Helsinki, Finnland (bis 9. März 2017)

Herr Wilken Freiherr von Hodenberg ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main
Sloman Neptun Schiffahrts-Aktiengesellschaft, Bremen
Sektmanufaktur Schluss Vaux AG, Eltville, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Andreas M. Rohardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

SOEX Textilvermarktungsgesellschaft m.b.H., Ahrensburg, (Vorsitzender des Beirates)

Herr Christoph Gross ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Amadeus Fire AG, Frankfurt am Main, (Aufsichtsratsvorsitzender)
IC Immobilien Holding AG, Unterschleißheim, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
AVECO AG, Frankfurt am Main

Herr Per Hornung Pedersen ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

SE Blue Renewables, Kopenhagen, Dänemark, (Aufsichtsratsvorsitzender)
Suzlon Energy Ltd., Mumbai, Indien
Sea Tower AS, Oslo, Norwegen

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 TEUR 461 (i. V. TEUR 398) betragen. Nach der Satzung erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Seit der Hauptversammlung im Oktober 2015 gibt es keine variable Vergütung mehr für den Aufsichtsrat. Als variable Vergütung somit wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 454) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2016 auf TEUR 528 (i. V. TEUR 852). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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Alle Angaben

in TEUR
Fixe Vergütung 2016 Sitzungsgeld 2016 Gesamtbezüge 2016
Herr Fries 140,0 14,0 154,0
Herr Freiherr von Hodenberg 90,0 14,0 104,0
Herr Gross 90,0 12,0 102,0
Herr Rohardt 60,0 14,0 74,0
Frau Niklas 45,0 6,0 51,0
Herr Dr. Beyer 30,0 6,0 36,0
Herr Pedersen 6,3 1,0 7,3
461,3 67,0 528,3

Vorstand

Herr Markus Lesser, Kaarst, (CEO) (bis 25. Mai 2016 COO, seit 26. Mai 2016 CEO)
Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO)
Herr Kurt Stürken, Hamburg, (COO) (seit 15. September 2016)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, (bis 25. Mai 2016 Interims-CEO, vom 26. Mai 2016 bis 30. November 2016 Interims-COO)

Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum, (Aufsichtsratsvorsitzender)
RenCon GmbH, Kaarst

Herr Jörg Klowat ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Kurt Stürken ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Vindstyrka i Trelleborg AB, Eslöv, Schweden
Lejesta Kraft AB, Eslöv, Schweden
Sturken GmbH, Salzhausen

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2016 Gesamtbezüge bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.162 (i. V. TEUR 4.533).

Die Werte in den nachfolgenden Tabellen unter den aufgeführten Begriffen "gewährte Zuwendungen" spiegeln alle in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam erfassten Leistungen, welche zum Teil erst im folgenden Jahr liquiditätswirksam werden, wider. Hingegen sind die Werte, die unter dem Begriff "Zufluss" aufgeführt werden, im jeweiligen Geschäftsjahr liquiditätswirksam geworden und betreffen somit zum Teil Aufwendungen aus dem Vorjahreszeitraum (z. B. Rückstellungen für variable Vergütungen, die im Folgejahr zur Auszahlungen führen).

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Gesamter Vorstand Gesamter Vorstand
--- --- --- --- --- --- ---
in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 844 1.321 1.321 1.321 844 1.321
Nebenleistungen 87 61 61 61 87 61
Summe 931 1.382 1.382 1.382 931 1382
Einjährige variable Vergütung 168 342 0 488 472 168
Mehrjährige variable Vergütung 308 357 0 536 577 308
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 577 0
davon Zeitraum 2014-2016 308 0 0 0 0 308
davon Zeitraum 2016-2018 0 357 0 536 0 0
Sonstiges 3.126 81 0 81 3.126 81
Summe 3.602 780 49 1.105 4.175 557
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 4.533 2.162 1.431 2.487 5.106 1.939

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Als kurzfristiges Ziel wurde aktuell das zu erwartende Konzern EBT im nächsten Geschäftsjahr festgelegt. Sollte das kurzfristige Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Als langfristige Ziele sind Kennzahlen festgelegt, die die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern sollen, wie z. B. ein zu erwartendes Konzern EBT eines Dreijahreszeitraumes. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Die Vorstandsgehälter unterliegen jeweils einem Cap zur Gesamtvergütung pro Jahr. Zur Vergütung der Vorstände werden fixe und variable Vergütungen aus Konzerntätigkeiten, z. B. Aufsichtsratsvergütungen bei Tochtergesellschaften, in die Berechnung für den Cap bei der Vorstandsvergütung mit einbezogen. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrecht berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mittteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Markus Lesser Markus Lesser
--- --- --- --- --- --- ---
Vorstand (CEO) Vorstand (CEO)
--- --- --- --- --- --- ---
in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 240 322 322 322 240 322
Nebenleistungen 24 24 24 24 24 24
Summe 264 346 346 346 264 346
Einjährige variable Vergütung 78 158 0 236 82 78
Mehrjährige variable Vergütung 143 192 0 289 100 143
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 100 0
davon Zeitraum 2014-2016 143 0 0 0 0 143
davon Zeitraum 2016-2018 0 192 0 289 0 0
Sonstiges 42 35 0 35 42 35
Summe 263 385 0 560 224 256
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 527 731 346 906 488 602

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Jörg Klowat Jörg Klowat
--- --- --- --- --- --- ---
Vorstand (CFO) Vorstand (CFO)
--- --- --- --- --- --- ---
in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 300 330 330 330 300 330
Nebenleistungen 30 31 31 31 30 31
Summe 330 361 361 361 330 361
Einjährige variable Vergütung 90 135 0 203 115 90
Mehrjährige variable Vergütung 165 165 0 247 140 165
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 140 0
davon Zeitraum 2012-2016 165 0 0 0 0 165
davon Zeitraum 2016-2018 0 165 0 247 0 0
Sonstiges 44 46 0 46 44 46
Summe 299 346 0 496 299 301
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 629 707 361 857 629 662

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Kurt Stürken Kurt Stürken
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Vorstand (COO) (seit 15.09.2016) Vorstand (COO) (seit 15.09.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
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Festvergütung 0 64 64 64 0 64
Nebenleistungen 0 6 6 6 0 6
Summe 0 70 70 70 0 70
Einjährige variable Vergütung 0 49 49 49 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 49 49 49 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 0 119 119 119 0 70

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Per Hornung Pedersen Per Hornung Pedersen
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Ex-Vorstand (seit 01.01.-30.11.2016) Ex-Vorstand (seit 01.01.-30.11.2016)
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
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Festvergütung 55 605 605 605 55 605
Nebenleistungen 0 0 0 0 0 0
Summe 55 605 605 605 55 605
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 55 605 605 605 55 605

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Gewährte Zuwendungen Zufluss
Martin Billhardt Martin Billhardt
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Ex-Vorstandsvorsitzender Ex-Vorstandsvorsitzender
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in TEUR 2015 2016 2016 (Min) 2016 (Max) 2015 2016
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Festvergütung 249 0 0 0 249 0
Nebenleistungen 33 0 0 0 33 0
Summe 282 0 0 0 282 0
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 275 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 337 0
davon Zeitraum 2012-2016 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2016-2018 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 3.040 0 0 0 3.040 0
Summe 3.040 0 0 0 3.652 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 3.322 0 0 0 3.934 0

9. Transaktionen mit nahe stehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2016 ergaben sich keine Transaktionen mit nahe stehenden Personen.

10. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG

Zum Bilanzstichtag 2016 bestehen Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und wie folgt nach § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind:

Herr Volker Friedrichsen hat uns am 29. Februar 2016 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs GmbH zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 22. Februar 2016 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und zu diesem Tag 14,99 % (das entspricht 11.483.303 von insgesamt 76.555.434 Stimmrechten) beträgt.

Herr Volker Friedrichsen hat uns am 13. Februar 2017 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihm zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 08. Februar 2017 die Schwellen von 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (das entspricht 0 von insgesamt 76.556.026 Stimmrechten) beträgt. Dies erfolgte als "Konzernmitteilung aufgrund Veräußerung von Stimmrechten durch Tochterunternehmen Volker-Friedrichsen Beteiligungs-GmbH".

Die Internationale Kapitalanlagegesellschaft mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, Deutschland, hat uns am 14. Februar 2017 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 8. Februar 2017 die Schwellen von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 12,71 % (das entspricht 9.730.000 von insgesamt 76.556.026 Stimmrechten) beträgt.

Die Internationale Kapitalanlagegesellschaft mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, Deutschland, hat uns am 14. Februar 2017 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2017 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und zu diesem Tag 9,14 % (das entspricht 6.995.460 von insgesamt 76.556.026 Stimmrechten) beträgt

Die LRI Invest S.A., Mumsbach und Luxemburg, hat uns am 15. Februar 2017 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2017 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,59 % (das entspricht 2.750.000 von insgesamt 76.556.026 Stimmrechten) beträgt.

Die Internationale Kapitalanlagegesellschaft mit beschränkter Haftung, Düsseldorf, Deutschland, hat uns am 9. März 2017 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass die ihr zuzurechnenden Gesamtstimmrechtsanteile an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland am 3. März 2017 die Schwelle von 10 % überschritten haben und zu diesem Tag 10,006 % betragen. Dies setzt sich zusammen aus 7.281.039 Stimmrechten (9,51 %), die nach §22 WpHG zuzurechnen sind, sowie weiteren Instrumenten im Volumen von 379.500 Stimmrechten (0,50 %), im Sinne des § 25 Abs.1 Nr. 2 WpHG.

11. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2016

Von den Organen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2016 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:

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Herr Jörg Klowat, Cuxhaven 100.000 Aktien
(i. V. 100.000 Aktien)
Herr Markus Lesser, Kaarst 24.000 Aktien
(i. V. 24.000 Aktien)

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielten am 31. Dezember 2016 Herr Wilken Freiherr von Hodenberg 500 Aktien und Herr Andreas M. Rohardt 1 Aktie. Dies sind insgesamt 501 Aktien der Gesellschaft.

12. Konzernabschluss

Die PNE WIND AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Unternehmensregister hinterlegt wird.

13. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichszeitraums

Verkauf Offshore-Projekt "Atlantis I"

Im Januar 2017 hat die PNE WIND AG das in der Nordsee gelegene Offshore-Windpark-Projekt "Atlantis I" an den schwedischen Energiekonzern Vattenfall veräußert. Das Projekt "Atlantis I" wurde Anfang Februar 2017 an den Käufer übergeben. Die PNE WIND AG erhielt eine Zahlung eines unteren zweistelligen Millionenbetrages in Euro.

Über Meilensteinzahlungen profitiert PNE WIND AG außerdem an einer weiteren Wertsteigerung des Projekts infolge der Weiterentwicklung durch Vattenfall. Die PNE WIND AG wird als Dienstleister weiterhin für "Atlantis I" tätig sein.

Kauf Holzheizkraftwerk Silbitz

Die PNE WIND AG hatte den an der Betreiber-Gesellschaft des Holzheizkraftwerkes Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Dies wurde im Januar 2017 wie vereinbart umgesetzt. Die PNE WIND AG zahlte für den Rückerwerb der Anteile rund 7,5 Mio. Euro und hält seitdem 100 Prozent der Gesellschaftsanteile.

14. Ergebnisvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn der PNE WIND AG in Höhe von EUR 107.471.103,89 eine vierprozentige Dividende sowie eine achtprozentige Sonderdividende jeweils auf den rechnerischen Anteil am Grundkapital der für das Geschäftsjahr 2016 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Cuxhaven, 21. März 2017

PNE WIND AG

Markus Lesser, Vorsitzender des Vorstands

Jörg Klowat, Vorstand

Kurt Stürken, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 21. März 2017

**Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Bäßler, Wirtschaftsprüfer

Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss der PNE WIND AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG

Vorstand

Markus Lesser

Jörg Klowat

Kurt Stürken