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PNE AG Annual Report 2015

Jun 10, 2016

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Annual Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Jahresabschluss zum 31.12.2015 nach HGB

ZUSAMMENGEFASSTER LAGE-

UND KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2015

der PNE WIND AG, Cuxhaven

1. Markt/gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung kontinuierlich zugenommen. In 2015 wurden weltweit 63.690 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind damit bereits 434.856 MW am Netz.1 Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.

Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2015 erneut einen Zuwachs: Ende 2015 waren Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 44.946 MW in Betrieb - davon 41.651 MW an Land (onshore) und weitere 3.295 MW auf See (offshore). 1.368 Windenergieanlagen (2014: 1.766) mit einer Nennleistung von 3.731 MW (2014: 4.750 MW) wurden onshore neu installiert, weitere 546 Anlagen (2014: 142) mit rund 2.282 MW (2014: 529) Nennleistung offshore. Gleichzeitig wurden onshore 253 alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 195 MW abgebaut. Dies ergibt sich aus der jährlichen Studie, die die Deutsche WindGuard im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA Power) erstellt.

Der Bau von Offshore-Windparks wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt gesehen. Die Offshore-Windenergie in Deutschland soll auf rund 6.500 MW im Jahr 2020 und auf 15.000 MW bis zum Jahr 2030 ausgebaut werden.

Auch in Europa wurde die Windenergie weiter ausgebaut: Nach Angaben des europäischen Windenergieverbands (EWEA) erhöhte sich die installierte Windenergie-Nennleistung auf insgesamt 141.579 MW (im Vorjahr: 129.060 MW). Von dem Zubau entfielen 9.766 MW auf onshore und 3.034 MW auf offshore.2 Alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 281 MW wurden abgebaut.

Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Durch die damit einhergehende Kostenreduktion ist Windstrom auf einigen Märkten bereits konkurrenzfähig.

Diese Entwicklungen belegen die Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf von Windparks in ausgewählten Kernmärkten.

1 World Wind Energy Association (WWEA)

2 EWEA: Wind in Power/2015 European Statistics

2. Politische Rahmenbedingungen

Die Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, verändern sich. Während einige stark gewachsen sind, war in anderen eine Abschwächung zu verzeichnen, die in erster Linie auf Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen konventionelle, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei erneuerbaren Energien spiegeln sich bei konventionellen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten, einschließlich der Kosten für Umweltverschmutzung bzw. für den Rückbau und die Endlagerung atomarer Abfälle, nicht in den Verkaufspreisen wider Somit ist eine anhaltende politische Unterstützung notwendig, um für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.

Ein weiterer Impuls für den Ausbau der erneuerbaren Energien dürfte vom Ergebnis der Weltklimakonferenz ausgehen, die sich Ende 2015 in Paris darauf verständigte, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf maximal 2 Grad zu begrenzen. Dieses Ziel wird nur durch den verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen sein.

EU-Ziele:

Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht.

Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt. Diese bauen auf dem bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen bezogen auf den Stand von 1990 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Ein wesentlicher Punkt der Rahmenrichtlinie ist der Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent bis zum Jahr 2030.

Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.

Deutschland:

Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Windenergie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG gibt die Vergütung für Strom aus Windenergie vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz fest. Die bisherige feste Vergütung für die Einspeisung von Windstrom soll ab 2017 in ein System von Ausschreibungen überführt werden. Diese Änderung wird derzeit von Politik und Verbänden intensiv diskutiert. Im Detail stehen die neuen Rahmenbedingungen noch nicht fest.

Weiterhin gilt das Ziel der Bundesregierung, den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 32 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Das künftige jährliche Ausbauziel der Bundesregierung für Onshore-Windenergie liegt bei 2.000 MW.

Bulgarien:

In 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom erheblich reduziert und erschwert seitdem die Weiterentwicklung von Windenergieprojekten. In 2015 erfolgte eine weitere Gesetzesänderung, wonach neu errichtete Windenergieanlagen zukünftig den Strom ausschließlich am freien Markt veräußern müssen.

Frankreich:

Mit dem 2015 in Kraft getretenen Energiewende-Gesetz bekräftigen französische Regierung und Parlament ihre ambitionierten Ziele über 2020 hinaus. Demnach soll der Anteil erneuerbarer Energien bis ins Jahr 2030 auf 32 Prozent erhöht und der Stromanteil der Kernenergie bis 2025 von 75 auf 50 Prozent reduziert werden. Der wichtigste politische Fördermechanismus in Frankreich ist ein System von Einspeisevergütungen.

Großbritannien:

Im Rahmen einer Energiemarktreform ist in 2014 ein neues "contracts-for-difference"-Modell (CfD) für erneuerbare Energien eingeführt worden. CfDs sind langfristige Verträge zwischen dem Stromerzeuger und einem staatlichen Ausgleichsunternehmen. Unter dem CfD-System sind Zahlungen an den Stromproduzenten vorgesehen, wenn der Marktpreis für Strom unter dem festgesetzten Referenzpreis (strike price) liegt. Damit soll die Wirtschaftlichkeit der Projekte sichergestellt werden. Nach der Wahl im Juni 2015 hat die britische Regierung die geplante nächste CfD-Runde auf 2016 verschoben.

Italien:

Italien arbeitet mit einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten. Nach einem Dekret aus 2012 sollen jährlich bis zu 500 MW vergeben werden. Ein neues Dekret zum zukünftigen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen wurde von der Regierung im Januar 2015 angekündigt und wird erwartet.

Polen:

Ab 1. Juli 2016 soll das polnische Erneuerbare Energien Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren eingeführt werden. Das Gesetz wurde im März 2015 verabschiedet, der ursprüngliche Starttermin von Anfang 2016 jedoch um sechs Monate verschoben.

Rumänien:

Die in der "Emergency Ordinance" vom Juli 2013 vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen sind 2014 in Kraft getreten. Wesentliche Punkte sind Reduzierungen bei der Zahl der "grünen Zertifikate", die an Energieerzeuger ausgegeben werden, und damit verschlechterte Bedingungen für Windpark-Projekte.

Seit längerer Zeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über eine positive Änderung des Vergütungssystems für erneuerbare Energien.

Schweden:

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Schweden basiert auf einem Quotensystem mit grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können. Die derzeitige schwedische Regierung hat das Ziel formuliert, langfristig 100 Prozent der Energie Schwedens aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen.

Südafrika:

Mit dem "Renewable Energy Independent Power Producer Programme" (REIPPP) hat die Regierung ein Ausschreibungssystem eingeführt, in dem bevorzugte Bieter ausgewählt werden.

Türkei:

Der Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, das die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionierungsverfahrens ermöglicht. Die nächste Auktion ist im Jahr 2016 vorgesehen.

Ungarn:

Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn ist ein System von Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten seit Jahren beschränkt.

USA/Kanada:

In den USA dominiert das System der steuerlichen Fördermechanismen Production Tax Credits (PTC). Ende 2015 wurde diese Regelung bis Ende 2019 erneut verlängert und gilt rückwirkend ab Anfang 2015, also für insgesamt 5 Jahre. Das Förderschema steht somit weiter zur Verfügung, unterliegt aber in diesem Zeitraum einer jährlichen Degression von 20 Prozent.

Einschätzung:

Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte derzeit in einem Wandel, an den sich auch die Aktivitäten der PNE WIND-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren. Während sich die Rahmenbedingungen in Ungarn, Bulgarien und Rumänien in den vergangenen Jahren verschlechtert haben, sind sie in Frankreich deutlich besser geworden. Der Vorstand ist zuversichtlich, durch eine Fokussierung einerseits und weitere Internationalisierung andererseits die Unternehmensentwicklung positiv voranbringen zu können.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2015 gegenüber dem 31. Dezember 2014 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften, die Veränderung der Anteilsquoten an Gesellschaften und die Endkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert. Nähere Informationen hierzu finden sich im Konzernanhang unter dem Kapitel "Konsolidierungskreis".

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2015 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 390 Personen (im Vorjahr: 413) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 145 (im Vorjahr: 142) Mitarbeiter bei der PNE WIND AG beschäftigt.

Zum 31. Dezember 2015 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 379 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2014: 412 Personen). Davon waren 234 Mitarbeiter bei den Tochtergesellschaften der PNE WIND AG beschäftigt (185 Mitarbeiter bei inländischen und 49 Mitarbeiter bei ausländischen Tochtergesellschaften).

Der Rückgang der Mitarbeiterzahl ist insbesondere auf die Veräußerung der PNE WIND UK Ltd. sowie auf Anpassungen der Organisation an veränderte Marktbedingungen zurückzuführen. Die vorhandene Mitarbeiterzahl wird laufend überprüft, um für die weitere Entwicklung des Konzerns vorbereitet zu sein.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Die PNE WIND-Gruppe mit der PNE WIND AG und der WKN AG führte im Geschäftsjahr 2015 das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung onshore wie offshore in Deutschland sowie im Ausland kontinuierlich fort. Veräußert wurde im zweiten Quartal das Tochterunternehmen PNE WIND UK Ltd. mit der kompletten in der Entwicklung befindlichen Projektpipeline.

Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:

Segment Projektierung von Windkraftanlagen

Teilbereich Windkraft onshore

Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde in 2015 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten, in denen die PNE WIND AG über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.

Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 31. Dezember 2015 in MW:

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Land I-II III IV Total MW
Deutschland 1.372 135 60 1.567
Bulgarien 121 0 0 121
Großbritannien 43 0 0 43
Italien 242 14 0 256
Frankreich 260 109 0 369
Polen 233 52 0 285
Rumänien 55 102 0 157
Südafrika 100 30 0 130
Schweden 99 86 0 185
Türkei 700 0 0 700
Ungarn 0 42 0 42
USA 337 180 0 517
Kanada 555 0 0 555
Gesamt 4.117 750 60 4.927

Phase I - II = Erkundung und Entwicklung

Phase III = Planung

Phase IV = Errichtung bis Übergabe

Deutschland:

Die PNE WIND-Gruppe hat erneut einen deutlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende und zum Ausbau einer sicheren, ressourcenschonenden und klimafreundlichen Stromerzeugung geleistet: Im Geschäftsjahr 2015 wurden Windparks mit insgesamt rund 90,5 MW Nennleistung in Betrieb genommen, darunter ein Repoweringprojekt. Im Einzelnen handelte es sich dabei um die Windparks "Chransdorf" (Brandenburg, 57,6 MW), das Repoweringprojekt "Waldfeucht-Selfkant" (Nordrhein-Westfalen, 12,2 MW), "Looft" (Schleswig-Holstein, 10 MW) und "Siebenbäumen" (Schleswig-Holstein, 6,0 MW) sowie zwei Windkraftanlagen im Windpark "Nentzelsrode" (Thüringen, 4,6 MW).

Weitere Projekte mit rund 50,4 MW Nennleistung befanden sich zum 31. Dezember 2015 in Bau. Darüber hinaus lagen zum 31. Dezember 2015 die Genehmigungen für den Bau weiterer Windparks vor, deren Fertigstellung in 2016 vorgesehen ist.

Ein weiteres Projekt mit bis zu 9,6 MW wurde nach Erhalt der Genehmigung im Rahmen eines Projektrechteverkaufs an einen Investor veräußert.

Ein Großteil der in 2015 in Betrieb genommenen Nennleistung wurde in eine konzerneigene Tochtergesellschaft eingebracht. Zum Jahreswechsel waren hier bereits Windparks mit rund 66,6 MW gebündelt. Von den in Bau befindlichen Windparks sind 27,3 MW für das eigene Windpark-Portfolio vorgesehen, während ein Windpark mit 23,1 MW an einen Investor verkauft wurde.

Insgesamt bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des Geschäftsjahres 2015 in Deutschland Onshore-Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von mehr als 1.500 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.

Um Windpark-Projekte in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, steht die PNE WIND AG ständig mit verschiedenen namhaften Herstellern von Windenergieanlagen in Kontakt. Mit den Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower) und Nordex sowie Vestas wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge für bereits errichtete Windenergieanlagen abgeschlossen.

Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.

Bulgarien:

Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien sind derzeit weiterhin schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Für die von der PNE WIND AG bearbeiteten Windparks werden die erreichten Projektrechte mit möglichst geringen Kosten erhalten, um Möglichkeiten der Vermarktung zu sichern.

Frankreich:

In Frankreich hat die WKN im Geschäftsjahr 2015 weitere Bau- und Betriebsgenehmigungen für von ihr entwickelte Windparks erhalten. Somit hält die WKN-Gruppe dort zum Jahresende Baugenehmigungen für 64 MW und darüber hinaus Betriebsgenehmigungen für 31,6 MW. Von den 64 MW sind Projekte mit 35,2 MW derzeit im Widerspruchsverfahren, für 21,6 MW läuft die Widerspruchsfrist und ein Projekt mit 7,2 MW soll auf 9 MW umgeplant werden. Die Aussichten für die Erlangung der Baugenehmigungen werden trotz der Widersprüche hoch eingeschätzt.

Zum Jahreswechsel 2015/2016 konnte die WKN-Gruppe mit John Laing Investments Ltd einen Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf von französischen Windpark-Projekten mit einer Nennleistung von 50 MW schließen.

Außerdem befanden sich zum Stichtag 31. Dezember 2015 weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von ca. 45 MW im Genehmigungsverfahren. Hier findet derzeit die amtliche Prüfung statt.

Großbritannien:

Die Anteile an der britischen Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd. und damit die von ihr entwickelte Projekt-Pipeline wurden im Juni 2015 verkauft. Der Kaufpreis für 100 Prozent der Gesellschaftsanteile inkl. der Rückführung der Gesellschafterdarlehen an die PNE WIND Ausland GmbH liegt bei insgesamt bis zu 103 Mio. britischen Pfund (zum Zeitpunkt der Transaktion ca. 141,5 Mio. Euro), von denen rund 40,1 Mio. britische Pfund (zum Zeitpunkt der Transaktion ca. 54,8 Mio. Euro) sofort gezahlt wurden (wovon PNE WIND rund 38,3 Mio. britische Pfund/rund 52,8 Mio. Euro erhalten hat). Der weitere Betrag ist als Meilenstein-Zahlungen von bis zu 63 Mio. britische Pfund (zum Zeitpunkt der Transaktion ca. 86,4 Mio. Euro) bis 2021 vereinbart. Die bisherigen Mitarbeiter der PNE WIND UK wurden vom Käufer übernommen. Der Käufer hat außerdem eine Option für den Kauf des UK-Windparks "Sallachy" erhalten. Der Käufer kann diese Option bis zum 30. Juni 2016 nutzen.

Die umfangreichen Vorleistungen in die Entwicklung der britischen Projekte einschließlich des Erreichens von Genehmigungen sowie des Zuschlags im staatlichen Förderungssystem "contract for differences" (CfD) für ein baureifes Projekt zahlten sich damit aus.

Das Projekt "Sallachy" der WKN mit einer geplanten Nennleistung von bis zu 66 MW ist im November 2015 trotz weitreichender Unterstützung von Gemeinden und Politikern im schottischen wie auch im englischem Parlament überraschend vom Energieminister abgelehnt worden. Die WKN-Gruppe prüft derzeit die Optionen zur Weiterführung des Projektes. Eine Option ist die Verringerung der Nennleistung auf 43 MW. Bei dieser Größe liegt die Entscheidung zum Bau ausschließlich beim lokalen Council, welches schon im ersten Verfahren eine positive Empfehlung abgegeben hat. Damit wird die Wahrscheinlichkeit, doch noch eine Genehmigung zu erhalten, deutlich höher eingeschätzt.

Italien:

In Italien verfügt WKN über ein baugenehmigtes Projekt mit einer Nennleistung von 14 MW. Weitere Projekte befinden sich in früheren Phasen des Projektierungsprozesses. Dazu gehören zwei Projekte mit jeweils 13 Windenergieanlagen für die die Umweltgenehmigung vorliegt und eine Entscheidung der für die Erteilung der Baugenehmigung zuständigen Behörde erwartet wird.

Diese Projekte werden derzeit für die Teilnahme an Ausschreibungsverfahren vorbereitet, so dass Unternehmen der WKN-Gruppe mit einem oder mehreren Projekten daran teilnehmen könnten. Aufgrund der bisher nur schleppend durchgeführten Ausschreibungen, ist damit zu rechnen, dass zahlreiche Windpark-Projekte an den kommenden Ausschreibungen teilnehmen werden. Das erschwert den Vertrieb der Projekte.

Ein weiteres Projekt mit 38 MW hat bereits 2013 eine Umweltgenehmigung erhalten. Offen für die erforderliche Baugenehmigung war bisher eine Einigung mit dem Netzbetreiber und den Mitbewerbern bezüglich des Netzanschlusses. Diese konnte im vierten Quartal 2015 erzielt werden. Das Projekt wird nun für eine Baugenehmigung vorbereitet.

Polen:

Die WKN verfügt in Polen über ein baugenehmigtes Projekt mit einer Nennleistung von 42 MW. Es ist geplant, mit diesem Projekt an der ersten Ausschreibungsrunde in 2016 teilzunehmen. Ende 2015 wurde bereits ein Optionsvertrag mit John Laing Investments Ltd. abgeschlossen, die das Projekt nach erfolgreicher Teilnahme an der Ausschreibung übernehmen will. WKN entwickelt in Polen Projekte mit rund 285 MW zu installierender Nennleistung.

Rumänien:

In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG mit minimierten Kosten fortgesetzt. Änderungen des Vergütungssystems sorgten in 2013 und 2014 für Unsicherheit. Seit der Präsidentschaftswahl im November 2014 und dem Wahlsieg des EU-nahen Kandidaten wird mit einer Überarbeitung der Gesetzgebung für erneuerbare Energien gerechnet. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt. Die Vermarktung der Projekte ist jedoch aufgrund der regulatorischen Unsicherheiten schwierig.

Schweden:

Derzeit entwickelt die WKN-Gruppe in Schweden vier Windpark-Projekte mit bis zu 185 MW Nennleistung. Die Antragsunterlagen zur Umweltgenehmigung für diese Projekte wurden in 2013/2014 eingereicht und im Berichtszeitraum insgesamt 26 Windkraftanlagen genehmigt. Diese Genehmigungen sind derzeit noch nicht widerspruchsfrei.

Südafrika:

Seit 2014 hat sich die WKN-Gruppe mehrfach mit dem Projekt "Banna Ba Pifhu" (30 MW) an Ausschreibungsverfahren beteiligt, jedoch keinen Zuschlag erhalten. Im September 2015 wurde das Projekt im Rahmen eines bedingten Kaufvertrags (Conditional SPA) an einen Investor veräußert, welcher mit diesem Projekt an der Ausschreibung im November 2015 teilgenommen hat.

Das Ubuntu-Projekt befindet sich derzeit in der Umplanung, um an einer der künftigen Ausschreibungsrunden teilzunehmen.

Türkei:

In der Türkei entwickelt die PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit bis zu 700 MW Nennleistung. Im April 2014 vereinbarten die PNE WIND AG und die STEAG GmbH, zukünftig Windpark-Projekte in der Türkei gemeinsam zu entwickeln. Im April 2015 hat PNE WIND 50 Prozent ihrer Anteile an der PNE WIND Yenilibir Enerjiler Ltd. an die STEAG verkauft und zusammen mit STEAG Anträge auf eine Vorlizenz für sechs Projekte mit maximal 230 MW gestellt. Bei dieser Runde wurden vom staatlichen Netzbetreiber TEIAS 3.000 MW Windkapazität zur Verfügung gestellt. Zurzeit werden die Vorbereitungen zur nächsten Ausschreibungsrunde (bis zu 2.000 MW) vorgenommen.

Ukraine:

Aufgrund der anhaltend äußerst schwierigen politischen Situation in der Ukraine wurden die Projektierungsaktivitäten in 2014 vorerst gestoppt und in 2015 erfolgte der Ausstieg aus diesem Markt.

Ungarn:

In Ungarn waren zwei von Tochterunternehmen der PNE WIND AG entwickelte Windpark-Projekte bereits genehmigt. Die ungarische Regierung blockiert allerdings seit einiger Zeit den weiteren Ausbau unter anderem der Windenergie. Durch die zwischenzeitliche Errichtung einer militärischen Radaranlage konnte eine Baugenehmigung für einen Windpark mit 36 MW nicht verlängert werden. Daher hat das verbliebene ungarische Tochterunternehmen seine Aktivitäten minimiert und wartet darauf, sich mit einem genehmigten Windpark (42 MW) an Ausschreibungen für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz beteiligen zu können.

USA/Kanada:

Im vierten Quartal 2013 hat die PNE WIND USA mit ersten Bau- und Erschließungsarbeiten des Windpark-Projekts "Chilocco" im US-Bundesstaat Oklahoma begonnen. In mehreren Projektphasen können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 150 MW errichtet werden

Ende 2015 wurde die Regelung zum PTC bis Ende 2019 verlängert. Das Förderschema steht somit weiter zur Verfügung. Angesichts dieser neuen positiven Entwicklung werden mehrere einzelne Phasen des Projektes "Chilocco" zu einer Phase zusammengefasst und entsprechend umgeplant. Ziel ist es, die Gesamtrendite der Entwicklung durch Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

WKN verfügt über ein USA-Projekt im Bundesstaat Montana, in dem in mehreren Phasen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 165 MW errichtet werden können.

In Kanada arbeitet die PNE WIND AG derzeit an sieben Windpark-Projekten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.

Ausland gesamt:

Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum 31. Dezember 2015 in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Projekte mit rund 3.360 MW zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses.

Erweiterung der Geschäftstätigkeit

Seit 2015 werden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren, zu einem Portfolio zusammengefasst.

Diese Portfolio-Projekte sollen vornehmlich von PNE WIND entwickelte deutsche Windparks mit einer Gesamtnennleistung von bis zu 150 MW umfassen. Windparks mit 93,9 MW Nennleistung wurden bereits in Betrieb genommen oder befinden sich im Bau. Für weitere Projekte wurden die Genehmigungen beantragt. Mit ihrer Fertigstellung sollen die Windparks nach und nach in das Portfolio eingebracht werden.

Profitieren will die PNE WIND AG durch diese Erweiterung des Geschäftsmodells in vielfältiger Weise: So geht das Unternehmen davon aus, das gebündelte und fertiggestellte Windpark-Portfolio zu besseren Konditionen veräußern zu können als einzelne Projekte. Hintergrund dieser Überlegung ist, dass Investoren dann Windparks mit nachgewiesenen Erträgen erwerben. Projekt-Risiken werden dadurch und durch die Streuung auf mehrere Parks minimiert.

Daneben plant die PNE WIND AG, sowohl durch das Management als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks des Portfolios zusätzliche Erträge zu erzielen.

Außerdem wird so ein Absatzkanal für weitere Projekte der PNE WIND-Gruppe geschaffen, da Überschüsse der Tochtergesellschaft auch zur Erweiterung des Portfolios genutzt werden können. Über einen potentiellen Minderheitenanteil könnte die PNE WIND AG auch bei einem teilweisen Verkauf des Portfolios langfristig am angestrebten Erfolg partizipieren.

Wir wollen damit unser Geschäftsmodell erweitern und als Gruppe nachhaltig davon profitieren. Wir haben aber auch in Kauf genommen, dass dieses Vorhaben steigende Investitionen (bisher investierte Liquidität durch PNE WIND in die Windpark Gesellschaften seit 2014 bis 31. Dezember 2015 von rund 57,4 Mio. Euro) und eine zeitliche Verschiebung unserer Erträge aus 2014 und 2015 bis in das Jahr 2016 bedeutet. Durch das Modell werden zwar Windpark-Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten geschoben und damit im Konzern auch das Ergebnis aus diesen Verkäufen, dennoch wiegen die genannten Potenziale diese Verschiebung mehr als auf. Die bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen seit 2014 bis zum 31. Dezember 2015 rund 30,6 Mio. Euro (davon rund 24,9 Mio. Euro in 2015). Die PNE WIND-Gruppe schafft mit dieser strategischen Erweiterung erhebliche Werte und stellt sich damit für die Zukunft noch breiter auf.

Die nachfolgende Tabelle und die Erläuterungen geben Aufschluss über den aktuellen Status der für das Portfolio geplanten Windparks, die in Betrieb sind, sich in Bau befinden oder bereits genehmigt sind:

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Projekt Standort Status Geplante Nennleistung in MW Geplante Fertigstellung
Chransdorf Brandenburg In Betrieb 57,6
Waldfeucht-Selfkant Nordrhein-Westfalen In Betrieb 9,0
Apensen II Niedersachsen In Bau 6,0 1. Halbjahr 2016
Köhlen Niedersachsen In Bau 21,3 2. Halbjahr 2016
Holzthaleben Thüringen Genehmigt 4,8 2. Halbjahr 2016

Windpark Chransdorf

Der Windpark "Chransdorf" befindet sich in einem Waldgebiet zwischen den brandenburgischen Gemeinden Großräschen und Altdöbern.

Das Projekt hat in 2014 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erhalten und wurde im dritten Quartal 2015 in Betrieb genommen. Im Windpark wurden 24 Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117/2400 mit einer Nabenhöhe von jeweils 141 Metern errichtet. Die Gesamtnennleistung des Parks beträgt 57,6 MW.

Windpark Waldfeucht-Selfkant

Der Windpark wurde 2015 errichtet und im vierten Quartal 2015 Betrieb genommen.

Im Windpark "Waldfeucht/Selfkant" bei Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) wurden Windenergieanlagen repowert, die bereits von der PNE WIND geplant und 1999 in Betrieb genommen wurden. Neu gebaut wurden vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 12,0 MW, von denen drei Anlagen (9,0 MW) ) in das Windpark-Portfolio im Eigenbestand eingebracht wurden.

Windpark Apensen II

Mit dem Bau des Windparks wurde im dritten Quartal 2015 begonnen.

Im Windpark "Apensen II" werden zwei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N1 17/3000 mit einer Nabenhöhe von jeweils 141 Metern errichtet. Die Gesamtnennleistung des Parks beträgt 6,0 MW. Die Fertigstellung ist für Mitte 2016 geplant.

Windpark Köhlen

Mit dem Bau wurde im September 2015 begonnen.

Im Windpark "Köhlen" werden für die PNE WIND AG sieben Windenergieanlagen vom Typ Enercon E101 mit einer Nabenhöhe von jeweils 149 Metern errichtet. Die Nennleistung pro Windenergieanlage beträgt 3,05 MW. Die Fertigstellung des Parks ist für das vierte Quartal 2016 geplant.

Windpark Holzthaleben

Das Projekt hat in 2015 die endgültige Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erhalten.

Im Windpark "Holzthaleben" werden für die PNE WIND AG zwei Windenergieanlagen vom Typ Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von jeweils 143 Metern errichtet. Die Nennleistung pro Windenergieanlage beträgt 2,4 MW. Die Fertigstellung des Parks ist für das vierte Quartal 2016 geplant.

Teilbereich Windkraft offshore

Überblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 31. Dezember 2015:

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Projekt Zone Phase WEA Total MW
Eigene Projekte
Nemo 4 2 80 480
Jules Verne 4 2 80 480
Nautilus I 4 2 80 480
Atlantis I 2 3 80 400
Atlantis II 3 2 80 400
Atlantis III 3 2 80 400
Gesamt 480 2.640
Verkaufte Projekte
Borkum Riffgrund I 1 8 78 312
Borkum Riffgrund II 1 5 56 448
Gode Wind 1 & 2 1 7/7 55 + 42 582
Gode Wind 3 & 4 1 3/4 15 + 42 342
HTOD5 (Nautilus II) 4 2 68 476
Gesamt 356 2.160

Phase 1 = Projektfindungsphase

Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt

Phase 3 = Erörterungstermin erfolgt

Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt

Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt

Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt

Phase 7 = im Bau

Phase 8 = in Betrieb

Im März 2015 informierte das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Offshore-Windpark-Entwickler darüber, dass für die Projekte in den sogenannten Zonen 3, 4 und 5 in der Nordsee bis auf weiteres kein Verfahren zur Planfeststellung fortgeführt wird. Betroffen sind etwa 40 geplante Parks, u.a. auch die bei der PNE WIND AG in der Entwicklung befindlichen Offshore-Parks "Nemo", "Nautilus I", "Nautilus II/HTOD5", "Jules Verne" sowie "Atlantis" II und III, die in der Regel mehr als 100 Kilometer von der Küste entfernt liegen. PNE WIND ist dazu in Diskussion mit dem BSH sowie anderen Betroffenen und prüft die weitere Vorgehensweise. Das Projekt "Atlantis I" liegt in Zone 2 und ist daher nicht direkt betroffen. Die planmäßige Realisierung von "Atlantis I" ist jedoch - wie bei allen Offshore-Projekten - abhängig vom Netzanschluss, über dessen Umsetzungszeitraum derzeit diskutiert wird. Darüber hinaus werden im Rahmen der Novellierung des EEG Ausschreibungen zur künftigen Ermittlung der Förderhöhe diskutiert.

"Borkum Riffgrund"-Projekte:

Positiv entwickelte sich das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", 2013 wurde mit dem Bau des Offshore-Windparks begonnen - mittlerweile sind alle 78 Turbinen errichtet und in Betrieb genommen worden.

Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erteilte das BSH im Dezember 2011 die Baugenehmigung. In 2013 hat der Übertragungsnetzbetreiber TenneT den Auftrag für den Bau der Umspannstation DolWin3, mit der Windparks in der Nordsee an das Höchstspannungsnetz an Land angebunden werden, an Alstom vergeben. Die Fertigstellung des Netzanschlusses ist für 2017 vorgesehen. Erste Schritte in Richtung Baubeginn des Windparks hat DONG Energy in 2015 mit der Unterzeichnung eines Turbinenliefervertrages mit MHI Vestas gemacht.

Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte in dem Offshore-Windparkprojekt "Borkum Riffgrund II" werden Teilzahlungen von DONG Energy an die PNE WIND AG erfolgen. Weitere wesentliche Projektfortschritte sind die finale Investitionsentscheidung und die Inbetriebnahme des Projektes.

"Gode Wind"-Projekte:

In 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft, der diese inzwischen auf die Projekte "Gode Wind" 1 bis 4 aufteilte. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" 1, 2 und 4 sind zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Anfang 2015 hat DONG Energy auf See mit dem Bau der Projekte "Gode Wind" 1 und 2 begonnen und mittlerweile etwa die Hälfte der Turbinen installiert. Die vollständige Inbetriebnahme der Projekte soll in 2016 abgeschlossen werden.

Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus weitere wesentliche Teilzahlungen von kumuliert bis zu 25 Mio. Euro erfolgen. Ein nächster Meilenstein wird mit der Genehmigung des BSH für das Projekt "Gode Wind 3" erreicht. Der Erörterungstermin für dieses Projekt wurde im September 2014 durchgeführt. Ein weiterer wichtiger Projektschritt ist die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnitts von "Gode Wind 2" (dem jetzigen "Gode Wind 4").

Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens bis 2017 als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich im Zeitraum 2012 bis 2017 auf bis zu 8,5 Mio. Euro.

"Atlantis"-Projekte:

Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden in 2013 drei Offshore-Projekte von der BARD Engineering GmbH erworben, um am erwarteten weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland zu partizipieren. Die Zulassungsunterlagen der Projekte wurden von der PNE WIND AG überarbeitet und auf andere Antragsparameter umgestellt (u.a. Turbinen und Gründungsstrukturen) sowie an die aktuellen Anforderungen des Planfeststellungsverfahrens angepasst. Die PNE WIND AG will die Projekte über die Planfeststellung hinaus bis zur Baureife weiter entwickeln. Aufgrund der Erfahrungen im Offshore-Bereich verfügt die PNE WIND AG über die Kompetenz zur werthaltigen Entwicklung solcher Vorhaben.

Die PNE WIND-Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III leisteten bei Vollzug des Kaufvertrags eine erste Kaufpreiszahlung. Darüber hinaus wurden mit dem Verkäufer variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden.

In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen der 5 MW-Klasse errichtet werden. Die Projektgebiete befinden sich in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee.

Zurzeit arbeitet die PNE WIND AG unter anderem auf juristischem Weg daran, einen Netzanschluss für das am weitesten fortgeschrittene Projekt "Atlantis I" zu einem frühen Zeitpunkt zu erreichen. In diesem Zusammenhang kann auf die Überarbeitung des Offshore-Netzentwicklungsplans (O-NEP) 2015/25 verwiesen werden, deren Ergebnis voraussichtlich im Herbst 2016 erwartet wird.

Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne"

Die Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne" befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten jeweils 80 Standorte von Offshore-Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden. Diese Offshore-Projekte werden in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen Netzanbindungsregimes weiter entwickelt. Aufgrund der verringerten Vorgaben der Bundesregierung für den Ausbau der Offshore-Windenergie sind diese Projekte erst langfristig zur Genehmigung vorgesehen und befinden sich noch in einer frühen Planungsphase.

Projekt "Nautilus II" bzw. "HTOD5"

Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II", das in der Zwischenzeit in "HTOD5" umbenannt wurde, befindet sich ebenfalls in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 an Ventizz/HOCHTIEF ist die PNE WIND AG zunächst bis zum Erhalt der Planfeststellung als Projektentwickler tätig. Das Projekt wird für bis zu 68 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu 7 MW in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen Netzanbindungsregimes geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland. Aufgrund der verringerten Vorgaben der Bundesregierung für den Ausbau der Offshore-Windenergie ist dieses Projekt erst langfristig zur Genehmigung vorgesehen und befindet sich noch in einer frühen Planungsphase.

Offshore gesamt:

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG 12 Offshore-Projekte zum Stichtag 31. Dezember 2015, davon sechs eigene sowie sechs als Dienstleister. Das von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Projekt "Borkum Riffgrund I mit 78 Windenergieanlagen, 312 MW Nennleistung, wurde im dritten Quartal 2015 in Betrieb genommen. Die ebenfalls bereits verkauften Projekte "Gode Wind" 1 und 2 befinden sich im Bau. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 480 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 8 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.640 MW.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach", die fertigen Projekte des Projektportfolios wie z.B. "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen. Weiterhin gehörte der Solarbetrieb BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG bis zu seiner Veräußerung im dritten Quartal 2015 zum Geschäftsbereich Stromerzeugung.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2015 ein EBIT von 7,6 Mio. Euro (im Vorjahr 2,0 Mio. Euro) erreicht.

6. Wirtschaftsbericht

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

a. Umsatz und Ertragslage

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2015 eine Gesamtleistung von 233,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 233,9 Mio. Euro). Davon entfallen 109,5 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 211,3 Mio. Euro), 116,1 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 19,1 Mio. Euro) sowie 7,7 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Der Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr 2014 ist dabei im Wesentlichen auf die in 2015 erfolgte konzerninterne Entwicklung von Windparks in Eigenbesitz (Portfolio-Projekte) zurückzuführen. Da es sich dabei um konzerninterne Umsätze handelt, werden diese im Konzern eliminiert und die erbrachten Leistungen über die Bestandsveränderungen gezeigt. Im Geschäftsjahr 2015 entfielen somit Bestandsveränderungen in Höhe von 114,7 Mio. Euro auf die Errichtung der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant", die nach der Inbetriebnahme an die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH veräußert wurden.

Erläuterung:

Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt werden, erfolgt der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gem. IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgte dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führte dementsprechend zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung.

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 149,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 157,2 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 151,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 158,2 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von -2,2 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,7 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 0,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus dem Verkauf respektive der Realisierung der Onshore-Projekte im Windpark "Chransdorf" ("Altdöbern" A, B und C, "Großräschen" A und B) sowie "Waldfeucht-Selfkant". Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z.B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen.

Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 154,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 170,5 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet, dass sich in den Umsatzerlösen auch die Verkaufserlöse aus dem Verkauf der PNE WIND UK widerspiegeln und diesen keine oder nur im Verhältnis unwesentliche Materialaufwendungen gegenüberstehen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG betrug der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr 118,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 124,6 Mio. Euro).

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf 29,3 Mio. Euro im Konzern und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (27,0 Mio. Euro). Hintergrund des Anstiegs ist im Wesentlichen die Aufhebungsvereinbarung mit dem ehemaligen CEO der PNE WIND AG. Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2015 ist im Konzern auf 379 Personen gesunken (per 31. Dezember 2014: 412 Mitarbeiter). Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl im Konzern hängt wesentlich mit dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. und dem damit erfolgtem Abgang des Personals aus dem PNE WIND-Konzern zusammen.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2015 auf 13,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,8 Mio. Euro). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2015 hat sich in der PNE WIND AG auf 145 Personen erhöht (per 31. Dezember 2014: 142 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 29,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 25,2 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,8 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 9,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,7 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten in Höhe von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge in Höhe von 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,1 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz" in Höhe von 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,4 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen in Höhe von 2,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt im Wesentlichen begründet in den gestiegenen Rechts- und Beratungskosten aufgrund des Verkaufs der PNE WIND UK Ltd., des Anteilsverkaufs in der Türkei, des Aufbaus der Projekte im Eigenbesitz, der Netzanbindung für das Offshore-Projekt "Atlantis I", der Schiedsgerichtsklage WKN und der Neuaufstellungen der WKN-Bilanzen für das Geschäftsjahr 2012 und 2013.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2015 auf 8,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,5 Mio. Euro).

Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 9,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,5 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II", das Holzheizkraftwerk Silbitz sowie die Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" angefallen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den laufenden Abschreibungen der neu hinzu gekommenen Portfolio-Projekte.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 14,9 Mio. Euro auf 16,4 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen aufgrund der Projektfinanzierungen der im Konzern befindlichen Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" angestiegen.

Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2015 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 9,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von -5,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -15,2 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 3,5 Mio. Euro (im Vorjahr: -13,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,05 Euro (im Vorjahr: -0,22 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,05 Euro (im Vorjahr: -0,21 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2015 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 8,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,6 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) von 11,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) aus.

Trotz des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum nur unwesentlich auf 10,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,7 Mio. Euro), da im Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 3,1 Mio. Euro aus dem vorhandenen Bilanzgewinn ausgeschüttet wurde. Zum 31. Dezember 2015 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 70,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 63,3 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 10,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,14 Euro (im Vorjahr: 0,07 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,14 Euro (im Vorjahr: 0,07 Euro).

Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2015 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 5,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,9 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,7 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 18,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,7 Mio. Euro) erzielt. Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) im Konzern der PNE WIND AG einbezogen:

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WKN Teilkonzern 01.01. - 31.12.2015

Mio. EUR
01.01. - 31.12.2014

Mio. EUR
Umsatzerlöse 45,6 67,7
Gesamtleistung 57,5 79,3
Personalaufwand 11,2 11,7
Sonstiger betrieblicher Aufwand 14,3 12,0
EBIT -0,5 -6,2
Mitarbeiterzahl per 31.12. des Jahres 166 MA 189 MA

In den Ergebnissen des Konzerns 2015 spiegeln sich u.a. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider, die bisher insbesondere in Großbritannien zu Ergebnissen geführt haben. Die Vorleistungen für inländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, im Konzern konsolidiert werden und als Windparks in Eigenbesitz vorgesehen sind, haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Die bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen seit 2014 bis zum 31. Dezember 2015 rund 30,6 Mio. Euro (davon rund 24,9 Mio. Euro in 2015).

Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns:

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 haben sich gegenüber der Einschätzung zum 31. Dezember 2014 nicht wesentlich verändert. Da das schottische Windpark-Projekt Sallachy bisher nicht genehmigt wurde, erwartet der Vorstand einen EBIT-Wert am unteren Ende der Dreijahres-Guidance von 110 bis 130 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016. Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 auf EBIT-Basis weiterhin positive Ergebnisse aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Das für das Geschäftsjahr 2016 erwartetet Konzern-EBIT soll im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro liegen. Es ist jedoch im Wesentlichen von der Platzierung der im Portfolio gebündelten Projekte und den daraus erwarteten zusätzlichen wirtschaftlichen Erträgen abhängig.

b. Finanzlage/Liquidität

Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2015 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der WKN AG (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 174,6 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 209,3 Mio. Euro, davon 2,9 Mio. Euro verpfändet).

Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 86,1 Mio. Euro,
freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 3,1 Mio. Euro und
zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 85,4 Mio. Euro.

Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme 3,0 Mio. Euro) und die WKN AG über insgesamt 1,4 Mio. Euro (Inanspruchnahme 1,4 Mio. Euro).

Erläuterung:

Die WKN-Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 20 Mio. Euro sowie einem endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Die Konsortialkredite und die Betriebsmitteldarlehen haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Ferner bestehen auf Ebene der WKN AG weitere Betriebsmittel-Kreditlinien über 0,1 Mio. Euro.

Der Betriebsmittel-Konsortialkredit enthält Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen, die bei Nichteinhaltung einen Kündigungsgrund zugunsten der Kreditgeber darstellen. Zum 31. Dezember 2015 wurden alle Finanzkennzahlen von der WKN AG und der PNE WIND eingehalten.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -102,5 Mio. Euro (im Vorjahr: -29,5 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt

von dem Konzernergebnis des Berichtjahres,
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant", die Weiterentwicklung der Projektpipeline und die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit),
von dem Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung, z.B. der PNE WIND UK Ltd., welcher aufgrund von Bilanzierungsregeln nicht im Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, sondern im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen wird.

Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen sowie aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe 20,1 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe - 4,9 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte. Im Geschäftsjahr 2015 wurden Desinvestitionen in Höhe von rund 23,2 Mio. Euro im Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen. Im Wesentlichen betrifft dies den Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 101,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 34,0Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch

die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -11,0 Mio. Euro,
die Dividendenzahlung in Höhe von -3,1 Mio. Euro,
durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 108,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der in Realisierung befindlichen Windparkprojekte und zur Projektfinanzierung der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" verwendet wurden,
durch die Kapitalerhöhung vom Mai 2015, welche zu einem Bruttoemissionserlös von rund 9,5 Mio. Euro führte.

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019 im Volumen von nominal 6.583,50 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 1.995 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.555.434,00 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2015 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 86,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 72,2 Mio. Euro).

Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2015 eine Liquidität in Höhe von 59,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,5 Mio. Euro, davon 2,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Die Finanzierung der PNE WIND AG erfolgt im Wesentlichen durch die ausgereichte Unternehmensanleihe in Höhe von 100 Mio. Euro sowie durch die Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen. Im laufenden Geschäftsjahr erfolgte darüber hinaus eine Kapitalerhöhung, die zu einem Nettozufluss (nach Abzug von Kapitalerhöhungskosten) von 9,1 Mio. Euro führte.

Die Finanzlage der PNE WIND AG war im Geschäftsjahr 2015 insbesondere durch den positiven Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 38,5 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Rückführung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Reduzierung von Vorräten geprägt. Diese Mittelzuflüsse wurden insbesondere zur Finanzierung des negativen Cash Flows aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 33,9 Mio. Euro sowie des negativen Cash Flows aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 4,5 Mio. Euro verwendet. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit entfällt dabei im Wesentlichen auf die Eigenkapitaleinzahlungen in die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH.

c. Vermögenslage

Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

a) Konzern

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2015 31.12.2014
Summe der langfristigen Vermögenswerte 251,1 149,9
Immaterielle Vermögenswerte 63,1 63,9
Sachanlagen 167,4 73,7
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 3,2 2,0
Latente Steuern 17,4 10,3
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1,1 1,0
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 236,1 265,9
Vorräte 121,2 152,4
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 27,3 40,1
Steuerforderungen 1,5 1,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 86,1 72,2
Bilanzsumme 488,3 416,8

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 488,3 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Wert um 17,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2014.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 149,9 Mio. Euro zum Jahresende 2014 auf aktuell 251,1 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2015 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 63,1 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2014. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE 20,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum erhöhten sich die Sachanlagen um 93,7 Mio. Euro auf 167,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 73,7 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (16,7 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (11,2 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" (107,1 Mio. Euro), des Windparkprojekts "Altenbruch II" (23,7 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (4,4 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,9 Mio. Euro). Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf die Umgliederung der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" aus dem Vorratsvermögen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen.

Erläuterung

Da die Windparks in Eigenbesitz/Portfolio-Projekte unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt werden, erfolgt der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gemäß IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung erfolgt aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen.

Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" werden die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen.

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 265,9 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 236,1 Mio. Euro per 31. Dezember 2015 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung des Vorratsvermögens (-31,2 Mio. Euro) und dem Anstieg der Zahlungsmittel (+13,9 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,0 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2014: 20,1 Mio. Euro).

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen verringerten sich von 130,5 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 114,2 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Reduzierung durch die mit der Fertigstellung der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" einhergehende Umgliederung vom Vorratsvermögen in das Sachanlagevermögen (siehe Erläuterung zu den Sachanlagen), dem Abgang des Vorratsvermögens der PNE WIND UK Ltd. aus dem Konzern mit der Verkauf der Anteile an dieser Gesellschaft sowie der unfertigen Leistungen durch die im Bau befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung der Projektpipelines On- und Offshore im In- und Ausland geprägt.

Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf

die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (10,6 Mio. Euro),
die Offshore-Projekte "Atlantis I - III" (31,9 Mio. Euro),
die für das Projekt-Portfolio geplanten Onshore-Projekte (11,8 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Deutschland (12,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Polen (12,4 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Italien (14,0 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Frankreich (8,0 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Schweden (4,0 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in Rumänien (1,7 Mio. Euro),
die Onshore-Projekte in den USA (2,6 Mio. Euro),
das Onshore-Projekt der WKN in UK (2,6 Mio. Euro) und
die Onshore-Projekte in Südafrika (2,0 Mio. Euro).

Im Übrigen haben sich die Vorratsbestände aufgrund der Verringerung der geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte von 21,7 Mio. Euro um 14,8 Mio. Euro auf 6,9 Mio. Euro verringert.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 86,1 Mio. Euro zum 31. Dezember 2015 (per 31. Dezember 2014: 72,2 Mio. Euro). Die Veränderung resultiert insbesondere aus den Einzahlungen aus der Veräußerung der PNE WIND UK Ltd.

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2015 31.12.2014
Eigenkapital 165,9 160,2
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,9 1,0
Rückstellungen 15,7 13,5
Langfristige Verbindlichkeiten 227,2 151,0
Kurzfristige Verbindlichkeiten 68,3 79,4
Abgegrenzte Umsatzerlöse 10,3 11,7
Schulden i. V. mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen 0,0 0,0
Bilanzsumme 488,3 416,8

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 160,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 165,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2015. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns, die im Mai 2015 durchgeführte Eigenkapitalerhöhung und die Dividendenausschüttung im Oktober 2015. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2015 ca. 34 Prozent (per 31. Dezember 2014: ca. 38 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 66 Prozent (per 31. Dezember 2014: ca. 62 Prozent).

Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 151,0 Mio. Euro Ende 2014 auf 227,2 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 223,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 148,9 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 97,2 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe im Geschäftsjahr 2013 verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist hieraus ein Zinsaufwand von 2,3 Mio. Euro, davon in 2015 in Höhe von 1,0 Mio. Euro, erfasst worden). Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,1 Mio. Euro enthalten. Bei dieser Anleihe sind die im Zusammenhang mit der Platzierung entstandenen Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014 mit den Verbindlichkeiten verrechnet worden, sie werden über die Laufzeit über "Zinsaufwand" wieder erfasst. Zudem wurde ein Teil der Wandelanleihe in Höhe von 0,2 Mio. Euro als Eigenkapital ausgewiesen. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 112,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 38,7 Mio. Euro) enthalten.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig) enthalten:

die Betriebsmittellinien der WKN AG (17,0 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro - siehe Erläuterung 1 unten),
endfällige Betriebsmitteldarlehen der WKN AG (6,0 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (18,7 Mio. Euro, davon langfristig 15,7 Mio. Euro),
die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (2,0 Mio. Euro, davon langfristig 1,3 Mio. Euro),
die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (3,8 Mio. Euro, davon langfristig 3,3 Mio. Euro),
die Projektfinanzierungen der Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" (88,0 Mio. Euro, davon langfristig 81,2 Mio. Euro - siehe Erläuterung 2 unten),
die Projektzwischenfinanzierung des Windparks "Köhlen" (1,9 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro - siehe Erläuterung 3 unten) und
die Projektfinanzierung des Windparks "Apensen II" (11,1 Mio. Euro, davon langfristig 10,9 Mio. Euro).

Erläuterung 1:

Die Betriebsmittellinien der WKN AG haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Somit beträgt die Restlaufzeit per 31. Dezember 2015 weniger als ein Jahr. Aus diesem Grund erfolgt die Einstufung unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Zum 31. Dezember 2014 wurden die in Anspruch genommenen Betriebsmittellinien der WKN aufgrund der Laufzeit von mehr als einem Jahr und entsprechend IAS 1.73 als langfristig eingestuft und unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Rahmen eines langfristigen Konsortialkredites bestand ein Anspruch auf eine Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten und der Konzern beabsichtigte, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.

Erläuterung 2:

Die Finanzierungen der Windpark-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" erfolgten teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz gewährt wurden. Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Nominalwert der Darlehen in Höhe von 13,1 Mio. Euro wurde mit dem Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte (Windenergieanlagen) saldiert und wird über die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst.

Erläuterung 3:

Die Projektfinanzierungen für einige Projekte (z.B. für das Projekt "Köhlen") sind derzeit noch Projektzwischenfinanzierungen und werden erst nach Fertigstellung der Windparks in langfristige Projektfinanzierungen umgewandelt. Obwohl die Langfristfinanzierung gesichert ist, werden die Projektzwischenfinanzierungen bis zur Umwandlung unter den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten ausgewiesen.

Am 31. Dezember 2015 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.555.434 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2014 (71.974.939 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 1.995 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen entstanden sind sowie der Ausgabe von 4.578.500 neue Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2015 in Höhe von 6,9 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG mit den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 vereinbart, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,4 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Geschäftsjahr 2015 reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 79,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 68,3 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, reduzierten sich von 38,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 36,6 Mio. Euro. Die Veränderung beruht hier im Wesentlichen auf der Tilgung der Wandelschuldverschreibung 2010/2014 in Höhe von 1,8 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 21,5 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 16,9 Mio. Euro.

Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2015 somit 174,2 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 115,0 Mio. Euro).

b) PNE WIND AG

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Aktiva

(in Mio. EUR)
31.12.2015 31.12.2014
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,1 0,1
Sachanlagen 12,2 12,6
Finanzanlagen 145,1 100,6
Vorräte 7,6 28,7
Forderungen und sonstige Aktiva 116,4 152,2
Flüssige Mittel 59,6 59,5
Bilanzsumme 341,0 353,7

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 12,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,6 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 145,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 100,6 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Erhöhung der Finanzanlagen liegt im Wesentlichen an der Einzahlung von Eigenkapital in die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH zur Übernahme des Projekt-Portfolios.

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 7,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 28,7 Mio. Euro), davon unfertige Leistungen in Höhe von 7,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,3 Mio. Euro), und geleistete Anzahlungen in Höhe von 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 19,3 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 116,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 152,2 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 1,8 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 9,5 Mio. Euro), 111,8 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (im Vorjahr: 139,1 Mio. Euro) und 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Die Reduzierung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen durch die mit dem Verkauf der PNE WIND UK verbundene Darlehensrückführung begründet.

Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2015 auf 59,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 59,5 Mio. Euro).

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Passiva

(in Mio. EUR)
31.12.2015 31.12.2014
Eigenkapital 205,5 188,8
Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,9 1,0
Rückstellungen 16,2 12,4
Verbindlichkeiten 118,3 151,4
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,1
Bilanzsumme 341,0 353,7

Das Eigenkapital der PNE WIND AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2015 auf 205,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 188,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2015 ca. 60 Prozent (per 31. Dezember 2014 ca. 53 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 40 Prozent (per 31. Dezember 2014 ca. 47 Prozent).

Am 31. Dezember 2015 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.555.434 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2014 (71.974.939 Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 4.578.500 neuer Aktien im Rahmen der Kapitalerhöhung aus Mai 2015 sowie aus der Wandlung von 1.995 Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2015.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 118,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 151,4 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro und die in 2014 neu begebene Wandelanleihe 2014/2019 in Höhe von 6,6 Mio. Euro, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,9 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 23,1 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,0 Mio. Euro).

Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 0,7 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk Silbitz gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 11,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 6,7 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 0,7 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 1,6 Mio. Euro).

7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Angaben zu Beziehungen mit "nahestehenden Personen" finden sich im Konzernanhang unter "X. Sonstige Angaben" Punkt 4.

8. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG seit Jahren positive Erfahrungen und wird diesen bewährten Vertriebsweg daher auch weiterhin verfolgen. Dabei ist auch der Verkauf größerer Projektportfolien möglich, wenn es dafür auf Investorenseite Interesse gibt.

Hinzu kommt eine Ergänzung des Geschäftsmodells: Derzeit werden fertiggestellte Windparks in einer Tochtergesellschaft gebündelt, um sowohl durch das Management als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks zusätzliche Erträge zu erzielen. Die PNE WIND AG strebt an, diese Tochtergesellschaft später ganz oder anteilig an Investoren zu veräußern.

Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte ist weiterhin die Zusammenarbeit mit starken Partnern vorgesehen.

9. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

10. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Im Februar 2016 beendeten die PNE WIND AG und die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH das laufende Schiedsgerichtsverfahren einvernehmlich durch Abschluss eines Vergleichs. Beide Parteien einigten sich auf Anraten des Schiedsgerichts darauf, dass der seinerzeit im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der WKN AG vereinbarte Kaufpreiseinbehalt in Höhe von 4,0 Mio. Euro, welcher sich entsprechend der kaufvertraglichen Regelungen noch auf einem Treuhandkonto befand, jeweils hälftig an die PNE WIND AG und die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH ausgezahlt wurde. Die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH bleibt aber verpflichtet, die WKN AG von eventuellen Steuernachforderungen entsprechend den kaufvertraglichen Vereinbarungen freizustellen.

11. Immaterielle Unternehmenswerte/Nachhaltige Entwicklung

Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Dabei sind unsere Mitarbeiter besonders gefordert: Ihre Kreativität und individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So wird sichergestellt, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung aber auch beim Betrieb von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann.

Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen und abzuschließen.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir möglichst nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.

Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen Rahmenbedingungen basiert, arbeiten wir eng und intensiv mit Branchenverbänden zusammen und pflegen den ständigen Dialog.

Mit der kontinuierlichen Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung im Unternehmen.

Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir national wie international einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen und damit zum Schutz von Mensch, Umwelt und Natur. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung.

12. Risiko- und Chancenbericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2014 nicht geändert.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten von bis zu 42,5 Mio. Euro vorgenommen werden müssten. Bei Nichtrealisierung würden jedoch gleichzeitig auch die zukünftigen vereinbarten Meilensteinzahlungen aus dem Kaufvertrag für den Erwerb der Atlantis-Projekte entfallen und somit könnte eine gebildete Rückstellung in Höhe von bis zu 9,4 Mio. Euro aufgelöst werden. Risiken bestehen auch bei den Projektvorräten für In- und Auslands-Projekte in der Bilanz, sollten Projekte unwirtschaftlich werden bzw. eine Realisierung nicht möglich sein. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche/Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z.B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.

Die der WKN AG zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt sind. Die WKN AG hat sich gegen steigende kurzfristige Zinsen nicht abgesichert.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Die bisherige Praxis zeigt jedoch ein großes Interesse von Infrastrukturfonds, Versicherungen und Pensionskassen an der Beteiligung an Offshore-Windparks.

Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen (DONG Energy sowie Ventizz/Hochtief) auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus II/HTOD5" sowie "Gode Wind" 3 und 4 zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.

Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten. Ein Risiko kann auch entstehen, wenn die geplanten Portfolio-Projekte nicht wie geplant vermarktet werden können. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG und des Konzerns.

Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Projektentwicklungs-Zeiträume ergeben, wenn die KfW-Darlehen der WKN AG im Juni 2016 auslaufen.

Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn der Betriebsmittel-Konsortialkreditvertrag der WKN AG im Juni 2016 ausläuft. Der Betriebsmittel-Konsortialkredit enthält übliche Regelungen, wie z.B. Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen und Kündigungsrechte etc. Diese Finanzkennzahlen wurden von der WKN zum 30. September 2015 eingehalten. Aufgrund des Wegfalls einer Avalkredit-Fazilität von 5,0 Mio. € bestand jedoch zum 30. September 2015 laut Konsortialkreditvertrag, welcher einen Passus zum Thema "Bestand der vorhandenen Avalkredit-Fazilitäten" beinhaltet, für die Banken die grundsätzliche Möglichkeit zur Beendigung der Gesamtkreditzusage. Die Kreditgeber haben mit dem Vorstand der WKN AG und der PNE WIND AG Ende November/Anfang Dezember 2015 eine einvernehmliche Lösung erarbeitet und umgesetzt. In einem Nachtrag zum Konsortialkreditvertrag wurde geregelt, dass der Konsortialkreditvertrag bis 30. Juni 2016 aufrecht erhalten bleibt. Die PNE WIND AG musste im Rahmen der Verhandlungen Patronatserklärungen gegenüber den Banken in Höhe von bis zu 26 Mio. Euro für den Konsortialkredit und die KfW-Darlehen abgeben. Sollte die WKN AG den Ausgleich der Kreditlinien zum 30. Juni 2016 nicht vornehmen können (Risikoeinstufung hoch) und keine Verlängerung oder Neugestaltung der bisherigen Kreditfinanzierungen ab dem 1. Juli 2016 erfolgt sein (Risikoeinstufung mittel), so wird die PNE WIND AG die zu dem Zeitpunkt bestehenden Konsortial- und Betriebsmittellinienverbindlichkeiten im Rahmen der abgegebenen Patronatserklärung ausgleichen. Die PNE WIND AG hat eine Inanspruchnahme aus den Patronatserklärungen in Höhe von rd. 20 Mio. Euro zum 30. Juni 2016 bei sich in den Liquiditätsplanungen aufgenommen. Zum 31. Dezember 2015 wurden alle Finanzkennzahlen von der WKN AG und der PNE WIND eingehalten. Eine Rückführung des Konsortialkreditvertrags durch die PNE WIND AG zum fristgerechten Ablauf des Konsortialkredits hätte Auswirkungen auf die künftige kurzfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Die Risikoeinschätzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr, wie oben dargestellt, geändert.

Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekte "Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" (Risikoeinstufung: hoch) sowie der Projekte "Atlantis I - III" (Risikoeinstufung: mittel) können sich auch aus zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben. Die im März 2015 erfolgte Ankündigung des zuständigen Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, Genehmigungsverfahren in den Gebieten, in denen sich die Projekte "Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" sowie die Projekte "Atlantis" II und III befinden, vorerst nicht mehr durchzuführen und laufende Verfahren vorerst nicht abzuschließen, kann zu Verzögerungen oder einem völligen Scheitern dieser Projekte führen. Eine Verzögerung oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte ebenso wie ein Scheitern der Projekte kurzfristig wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage aufgrund von Ausbuchungen von Vermögenswerten und zusätzlich langfristig auf die künftige Finanzlage der PNE WIND AG. Zurzeit arbeitet die PNE WIND AG unter anderem auf juristischem Weg daran, einen Netzanschluss für das am weitesten fortgeschrittene Projekt "Atlantis I" zu einem frühen Zeitpunkt zu erreichen.

Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.

In der PNE WIND-Gruppe gibt es Joint Venture-Gesellschaften, die Auslandsaktivitäten bereits eingegangen sind oder künftig gegebenenfalls eingehen werden, und daher Risiken darstellen können. Es besteht das Risiko, dass die Zusammenarbeit mit Partnern bereits bestehender Joint Ventures scheitert, etwa im Falle des Ausstiegs eines Joint Venture Partners mit der Folge, dass die Beziehungen und Kenntnisse des Joint Venture Partners über den betreffenden Auslandsmarkt nicht mehr genutzt werden können oder es zum Stillstand oder Scheitern bereits begonnener ausländischer Windparkprojekte kommt. Auch könnte es - insbesondere dann, wenn sich die von dem Joint Venture Unternehmen bearbeiteten Projekte nicht wie zunächst geplant realisieren lassen - zu Rechtsstreitigkeiten mit dem Joint Venture Partner kommen. Dies könnte zur Folge haben, dass in der Bilanz der PNE WIND-Gruppe Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz bzw. auf das Vorratsvermögen der betreffenden Joint Venture-Gesellschaft erfolgen müssen. All dies kann die Tätigkeit der Gesellschaft in dem betreffenden Auslandsmarkt deutlich erschweren und im ungünstigsten Fall sogar zu einem vollständigen Scheitern der Aktivität in diesem Land führen. Dies hätte Auswirkungen auf die zukünftigen Ergebnisse der PNE WIND-Gruppe.

Die PNE WIND-Gruppe plant und entwickelt im Ausland Projekte, welche in der Planung des Konzerns mit den entsprechenden Erträgen aus der jeweiligen Windparkkonfiguration enthalten sind. Sollten Investoren im Ausland grundsätzliche Änderungen, z.B. eine Veränderung der Windkraftanlagenanzahl oder des Windkraftanlagentyps, als Bedingung für den Kauf des Projekts fordern und der PNE WIND-Gruppe keine weiteren geeigneten Investoren zur Verfügung stehen, so könnte dies beim Projekt und damit bei den wirtschaftlichen Kennzahlen der PNE WIND-Gruppe zu Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen führen, die für die PNE WIND-Gruppe nicht geplante negative Ergebnisse nach sich ziehen könnten.

PNE WIND hat für 2016 eine Jahresprognose und eine Drei-Jahres-Guidance für 2014 bis 2016 für ihre Konzern-EBIT-Ziele veröffentlicht. Diese Prognosen sind auf Basis der Planung für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 bzw. für das Geschäftsjahr 2016 aus der Planung für die Geschäftsjahre 2016 bis 2018 getroffen worden. Sollten sich Planungsannahmen im Zeitverlauf ändern, könnte dies dazu führen, dass die veröffentlichte Prognose für den Zeitraum der Geschäftsjahre 2014 bis 2016 (Konzern EBIT von 110 bis 130 Mio. Euro) bzw. für das Geschäftsjahr 2016 (Konzern-EBIT im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro) nicht erreicht wird. Die Verfehlung einer veröffentlichten Prognose könnte für die Gesellschaft bzw. den Aktienkurs nachteilige Auswirkungen haben.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Aus der Ausgabe der Anleihe 2013/2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Die PNE WIND AG hat ein Rating der Creditreform erhalten, welches zuletzt im April 2015 erneuert wurde. Negative Änderungen der Ratingeinstufung können bei einem Projektierer aufgrund der langfristigen Projektentwicklungszeiten bei unvorhergesehenen kurzfristigen Veränderungen im Umfeld eintreten. Dies könnte möglicherweise negative Auswirkungen auf Refinanzierungskosten der Gesellschaft haben.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen der Unternehmensanleihe 2013/2018 das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 % oder mehr der Stimmrechte entfallen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG

Die von der PNE WIND AG getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und/oder die PNE WIND AG könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft oder zu optimistisch eingeschätzt haben.

Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND AG nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten erschwert werden.

Aus dem Erwerb der Mehrheitsanteile an der WKN AG ist bei der Erstkonsolidierung ein Firmenwert in Höhe von rd. 40,2 Mio. Euro im Konzern entstanden, welcher zum Ende jedes Jahres auf seine Werthaltigkeit mittels eines Impairmenttest überprüft werden muss. Sollte sich in der Zukunft ein Impairment ergeben, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns.

Politische Risiken/Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der Ansicht, dass Windparks zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können.

In Märkten, in denen die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe tätig sind, können Risiken künftiger Ausschreibungsverfahren für Windparks on- und offshore derzeit noch nicht abschließend bewertet werden, da z.B. in Deutschland die politische Debatte über die Ausgestaltung im Gesetz vorgesehener Ausschreibungen für die Windenergie noch nicht abgeschlossen ist und mit Änderungen gerechnet werden muss. Die PNE WIND AG beobachtet die politische Debatte intensiv und bringt sich durch eigene Positionspapiere aktiv ein.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland, wie etwa in den USA und Rumänien, können Auswirkungen auf die geplanten Projektrealisierungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberischen rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE WIND-Gruppe verwirklichen.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.

Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) hat der Gesellschaft im Dezember 2015 mitgeteilt, dass sie die Anwendbarkeit der Percentage-of-Completion (PoC)-Methode auf die Umsatzrealisierung eines langfristigen Fertigungsauftrages im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 als fehlerhaft einstuft und darüber hinaus die Angabe einer Dreijahresprognose für das EBIT als nicht ausreichend erachtet, sondern die Prognose des EBIT's für das Folgejahr zu ergänzen wäre. Weiterhin hat die DPR die Kaufpreisallokation der WKN AG zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung zum 4. Juli 2013 als fehlerhaft eingestuft. Da die PNE WIND AG sich dieser Auffassung nicht anschließt, wurde dem Prüfungsergebnis der DPR im Januar 2016 widersprochen. Somit geht das Verfahren in die zweite Stufe der Prüfung über, die durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) durchgeführt wird. Die von der DPR beanstandete Kaufpreisallokation wurde von der PNE WIND AG bereits im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 korrigiert. Zudem hat die PNE WIND AG bereits im Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2015 die Prognoseberichterstattung angepasst und berichtet nunmehr auch über das prognostizierte EBIT des Folgejahres. Wenn es der Gesellschaft nicht gelingt, die BaFin von der Ordnungsmäßigkeit der angewendeten Bilanzierungsmethode in Bezug auf die Abbildung des langfristigen Fertigungsauftrages zu überzeugen, kann die PNE WIND AG dazu verpflichtet werden, eine entsprechende Fehlerkorrektur vorzunehmen. Eine solche Anpassung hätte negative Folgen auf die für 2013 ausgewiesene Ertragslage, andererseits würde die für den darauffolgenden Berichtszeitraum 2014 ausgewiesene Ertragslage in gleichem Maße positiv beeinflusst werden. Eine Auswirkung auf die Ertragslage des Geschäftsjahres 2015 würde sich aus dieser Fehlerkorrektur nicht ergeben.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie sonstige Konzerngesellschaften sind derzeit auf drei Kontinenten der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. Die PNE WIND-Gruppe agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Im Geschäftsjahr 2015 fand eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG-Gruppe, ohne die WKN AG und deren Tochtergesellschaften, für den Veranlagungszeitraum 1. Januar 2011 bis einschließlich 31. Dezember 2013 statt. Die Prüfung der PNE WIND AG und der wesentlichen inländischen Gesellschaften, ohne die WKN AG und deren Tochtergesellschaften, ist ohne wesentliche Erkenntnisse im 4. Quartal 2015 abgeschlossen worden. Bei der WKN AG wurde die Außenprüfung noch im letzten Quartal 2015 begonnen. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die PNE WIND AG mit der Gründung einer Tochtergesellschaft fort, in der fertiggestellte und in Betrieb genommene Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 150 MW gebündelt werden. Anschließend kann die Tochter möglichst bis Ende 2016 ganz oder anteilig an Investoren veräußert werden.

Von dieser in den USA und Großbritannien bereits erprobten Strategie kann die PNE WIND AG mehrfach profitieren. Positiv für Investoren ist, dass sie fertige Projekte mit nachgewiesenen Erträgen erwerben. Projekt-Risiken werden dadurch und durch die Streuung auf mehrere Parks minimiert.

Daneben kann die PNE WIND AG durch das Management der Portfolio-Projekte wie auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung zusätzliche Erträge erzielen.

Außerdem wird ein Absatzkanal für weitere Projekte der PNE WIND-Gruppe geschaffen, da Überschüsse aus der Tochtergesellschaft auch zur Erweiterung des Portfolios genutzt werden sollen. Über einen potentiellen Minderheitenanteil könnte die PNE WIND AG zudem auch langfristig am angestrebten Erfolg der Tochtergesellschaft partizipieren.

Die PNE WIND AG schafft mit diesem Konzept zurzeit ein Portfolio von Windparks im Eigenbestand, das schon jetzt signifikante regelmäßige Erträge durch Stromverkäufe erzeugt.

Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns. Die PNE WIND-Gruppe ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.

Die Kernkompetenz der PNE WIND-Gruppe liegt in der Projektentwicklung, der Finanzierung und dem Bau von Windprojekten auf hohem internationalen Niveau. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotential genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft.

Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für Onshore-Windenergie weiterhin bietet. Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie, der inzwischen auch in Deutschland an Dynamik gewinnt. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks an Land wie auf See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits fünf Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Einer dieser Windparks ist bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen worden. Zwei weitere befinden sich in Bau. Sechs eigene Offshore-Projekte sowie sechs Vorhaben, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit als Zukunftsprojekte entwickelt.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe im technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement. Dieser Bereich wird zielstrebig weiter ausgebaut. Mit der energy consult GmbH hat sich die Gruppe in diesem Geschäftsbereich neu aufgestellt. Rund 750 Windenergieanlagen mit etwa 1.370 MW Nennleistung, eine Vielzahl an Umspannwerken sowie auch Photovoltaikanlagen werden betreut. Mit Sitz in Cuxhaven und ihrer Betriebsstätte in Husum ist die energy consult GmbH sowohl auf dem deutschen Markt als auch international im technischen Betriebsmanagement präsent.

Einschätzung:

Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung des Vorstandes, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2014 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht des Vorstandes jedoch mit dem Aufbau von Projekten im Eigenbestand/Portfolio-Projekte und den zu erwartenden Meilenstein-Zahlungen gut. Somit ist nach Einschätzung des Vorstandes auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

13. Steuerungssystem

Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.

Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.

Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.

Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in denen ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.

Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommen den Ergebnisgrößen EBIT und EBT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeigneten Größen zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe sind. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße das Projektierungsvolumen on- und offshore im In- und Ausland verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT (Ergebnis der Betriebstätigkeit lt. GuV) erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.

14. Beschreibung der wesentlichen Merkmale

des IKS/RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Wesentliche Merkmale

des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems

Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.

Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.

Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.

Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.

Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.

Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
0 % bis 5 % Sehr gering
6 % bis 20 % Gering
21 % bis 50 % Mittel
51 % bis 100 % Hoch

Klassifizierung nach Auswirkungsgrad

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Erwartete Auswirkung

in TEUR
Grad der Auswirkung
TEUR 0 bis TEUR 250 Niedrig
>TEUR 250 bis TEUR 1.000 Moderat
>TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 Wesentlich
>TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 Gravierend

Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.

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Auswirkung Klassifizierung
Gravierend Mittel Hoch Hoch Hoch
Wesentlich Mittel Mittel Hoch Hoch
Moderat Gering Mittel Mittel Hoch
Niedrig Gering Gering Mittel Mittel
Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering Gering Mittel Hoch

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen werden verantwortliche Mitarbeiter gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:

Mögliche Risiken, die sich bei der Umsetzung der Windparks in Eigenbestand ergeben können und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten.
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten.
Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können.
Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Stromtransportkapazitäten in ausländischen Märkten, z.B. Rumänien, ergeben können.
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben.

15. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.

16. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die PNE WIND AG bei jedem der in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Ferner erklären wir, dass die PNE WIND AG durch die in diesem Bericht aufgeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2015 nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Maßnahmen vorgenommen wurden, nicht benachteiligt wurde."

17. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB

und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2015 insgesamt 76.555.434 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2015 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 82 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreitet, wurde von Herrn Volker Friedrichsen, der bis zum Ablauf der Hauptversammlung am 23. Oktober 2015 auch Mitglied des Aufsichtsrats war, über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, die VF Vermögensverwaltung GmbH, Schwabstedt, und eigenen Bestand mit zuletzt rund 15 Prozent gemeldet.

Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung

über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.

Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.

Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.

Befugnisse des Vorstands insbesondere

hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystems erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.

Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2015 keinen Gebrauch gemacht.

Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012).

Am 11. September 2014 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung der Ermächtigung vom 15. Mai 2012 eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 25.757.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2014/2019). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen zum Nennbetrag von je 3,30 Euro begeben, die Wandlungsrechte auf insgesamt bis zu 1.989.434 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das bedingte Kapital II/2012 damit bis zum 31. Dezember 2014 insgesamt in Höhe von bis zu 1.989.434,00 Euro teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang in Höhe von bis zu 5.760.566,00 Euro stand das bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2015 noch zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 1.995 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 6.583,50 Euro ausgenutzt und insgesamt 1.995 neue Aktien (im Vorjahr: 0) aus dem bedingten Kapital II/2012 ausgegeben.

Darüber hinaus wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach - und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht.

Der Vorstand hat am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.800.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 22.800.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlage zu erhöhen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 13.931.195 neue Aktien ausgegeben.

Unter nochmaliger Ausnutzung des Genehmigten Kapitals hat der Vorstand zudem am 13. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 4.578.500,00 Euro durch Ausgabe von 4.578.500 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlagen zu erhöhen.

Zum 31. Dezember 2015 betrug das Genehmigte Kapital nach teilweiser Ausschöpfung demnach noch 4.290.305,00 Euro.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind

Unternehmensanleihe 2013/2018

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

Wandelanleihe 2014/2019

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Wandelanleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Anleiheschuldnerin die vorzeitige Rückzahlung seiner Wandelteilschuldverschreibungen, für welche das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde und die nicht zur vorzeitigen Rückzahlung fällig gestellt wurden, zu verlangen. Ein Kontrollwechsel liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn eine Person oder gemeinsam handelnde Personen die Kontrolle über die Anleiheschuldnerin erlangt oder erlangen, wobei Kontrolle (i) direktes oder indirektes (im Sinne von § 22 Wertpapierhandelsgesetz) rechtliches oder wirtschaftliches Eigentum von insgesamt mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin oder (ii) bei einem öffentlichen Angebot für Aktien der Anleiheschuldnerin den Fall, dass die Aktien, die sich bereits in der Kontrolle des Bieters befinden, und die Aktien, für die bereits das Angebot angenommen wurde, zusammen mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin gewähren oder (iii) der Verkauf oder die Übertragung aller oder im Wesentlichen aller Vermögenswerte der Anleiheschuldnerin durch diese an bzw. auf eine andere Person oder Personen bedeutet.

Im Falle eines Kontrollwechsels wird nach Maßgabe der Anleihebedingungen zudem der Wandlungspreis für die Ausübung der Wandlungsrechte innerhalb einer bestimmten Frist angepasst.

Weitere Vereinbarungen

Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gemäß des jeweiligen Anstellungsvertrags für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht zwei der drei Vorstandsmitglieder im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.

18. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2015 auf zusammen TEUR 5.472 (im Vorjahr: TEUR 3.415).

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 TEUR 398 (im Vorjahr: TEUR 219) betragen. Bis zur Änderung der Satzung durch die Hauptversammlung am 23. Oktober 2015 erhielt der Vorsitzende TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge und darüber hinaus erhielt jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Außerdem wurde eine variable Vergütung gezahlt.

Nach Änderung der Satzung am 23. Oktober 2015 erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Die variable Vergütung wurde abgeschafft.

Als variable Vergütung wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 454 (im Vorjahr: TEUR 667) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 852 (im Vorjahr: TEUR 886). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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in TEUR Fixe Vergütung 2015 Variable Vergütung 2015 Sitzunggeld 2015 Gesamtbezüge 2015
Herr Kuprian 17,0 121,0 50,0 188,0
Herr Dr. Fischer 12,8 91,0 45,0 148,8
Herr Prof. Abhari 8,5 60,5 40,0 109,0
Frau Zielke 8,5 60,5 27,5 96,5
Herr Baron von le Fort 8,5 60,5 27,5 96,5
Herr Friedrichsen 8,5 60,5 22,5 91,5
Herr Fries 30,1 0,0 4,0 34,1
Herr Freiherr von Hodenberg 16,9 0,0 4,0 20,9
Herr Groß 16,9 0,0 4,0 20,9
Herr Dr. Beyer 14,1 0,0 4,0 18,1
Herr Rohardt 11,3 0,0 4,0 15,3
Herr Pedersen 7,9 0,0 4,0 11,9
161,0 454,0 236,5 851,5

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2015 Gesamtbezüge (inkl. abgegrenzter Verbindlichkeiten für Tantiemen) bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 4.620 (im Vorjahr: TEUR 2.529).

Die Werte in den nachfolgenden Tabellen unter den aufgeführten Begriffen "gewährte Zuwendungen" spiegeln alle in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam erfassten Leistungen, welche zum Teil erst im folgenden Jahr liquiditätswirksam werden, wider. Hingegen sind die Werte, die unter dem Begriff "Zufluss" aufgeführt werden, im jeweiligen Geschäftsjahr liquiditätswirksam geworden und betreffen somit zum Teil Aufwendungen aus dem Vorjahreszeitraum (z.B. Rückstellungen für variable Vergütungen, die im Folgejahr zur Auszahlungen führen).

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Gewährte Zuwendungen Gesamter Vorstand Zufluss Gesamter Vorstand
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 885 844 955 955 885 844
Nebenleistungen 93 87 97 97 93 87
Summe 978 931 1.052 1.052 978 931
Einjährige variable Vergütung 472 168 0 576 549 472
Mehrjährige variable Vergütung 577 308 0 704 671 577
davon Zeitraum 2012 - 2014 577 0 0 0 671 577
davon Zeitraum 2014 - 2016 0 308 0 704 0 0
Sonstiges 502 3.213 0 176 502 3.126
Summe 1.551 3.689 0 1.456 1.722 4.175
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 2.529 4.620 1.052 2.508 2.700 5.106

Die Vorstandsgehälter setzten sich in 2015 aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil bestand aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wurde monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter war aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil war an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung betrug 55 % und der kurzfristige Anteil 45 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbarte die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientierten sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wurde der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern; in 2015 war nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet war auf das zu erwartende EBIT eines Dreijahreszeitraumes. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann dem Vorstandsmitglied im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Derzeit führen Vorstand und Aufsichtsrat Gespräche über eine neue Struktur der kurz- und langfristigen Zielsetzungen.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

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Gewährte Zuwendungen Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) Zufluss Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min)* 2015 (Max)* 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 360 249 360 360 360 249
Nebenleistungen 43 33 43 43 43 33
Summe 403 282 403 403 403 282
Einjährige variable Vergütung 275 0 0 324 324 275
Mehrjährige variable Vergütung 337 0 0 396 396 337
davon Zeitraum 2012 - 2014 337 0 0 0 396 337
davon Zeitraum 2014 - 2016 0 0 0 396 0 0
Sonstiges 240 3.040 0 90 240 3.040
Summe 852 3.040 0 810 960 3.652
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 1.255 3.322 403 1.213 1.363 3.934

* Die Werte beziehen sich auf das vollständige Geschäftsjahr 2015 ohne Berücksichtigung von Sonderzahlungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Herrn Billhardt.

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Gewährte Zuwendungen Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) Zufluss Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 285 300 300 300 285 300
Nebenleistungen 28 30 30 30 28 30
Summe 313 330 330 330 313 330
Einjährige variable Vergütung 115 90 0 135 108 115
Mehrjährige variable Vergütung 140 165 0 165 132 140
davon Zeitraum 2012 - 2014 140 0 0 0 132 140
davon Zeitraum 2014 - 2016 0 165 0 165 0 0
Sonstiges 133 44 0 44 133 44
Summe 388 299 0 344 373 299
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 701 629 330 674 686 629

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Gewährte Zuwendungen Markus Lesser Vorstand (COO) Zufluss Markus Lesser Vorstand (COO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 240 240 240 240 240 240
Nebenleistungen 22 24 24 24 22 24
Summe 262 264 264 264 262 264
Einjährige variable Vergütung 82 8 0 117 117 82
Mehrjährige variable Vergütung 100 143 0 143 143 100
davon Zeitraum 2012 - 2014 100 0 0 0 143 100
davon Zeitraum 2014 - 2016 0 143 0 143 0 0
Sonstiges 129 129 0 42 129 42
Summe 311 350 0 302 389 224
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 573 614 264 566 651 488

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Gewährte Zuwendungen Per Hornung Pedersen Vorstandsvorsitzender (CEO) Zufluss Per Hornung Pedersen Vorstandsvorsitzender (CEO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 0 55 55 55 0 55
Nebenleistungen 0 0 0 0 0 0
Summe 0 55 55 55 0 55
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012 - 2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2014 - 2016 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 0 55 55 55 0 55

In Bezug auf die zusätzlichen Vergütungen im Rahmen der Organtätigkeiten bei Tochtergesellschaften verweisen wir auf die Angaben zu "Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen" im Abschnitt X.4. des Konzernanhangs.

19. Ausblick/Prognose

Die PNE WIND-Gruppe ist ein international tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland und einer der erfahrensten On - und Offshore-Windpark-Projektierer. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bietet es die gesamte Wertschöpfungskette an: von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland.

Die Projektierung und Realisierung von Windparks sind und bleiben das Kerngeschäft der Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe. Hinzu kommen der Betrieb und das Betriebsmanagement von immer mehr Windparks.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Die PNE WIND-Gruppe ist in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst. Das Unternehmen ist international gut positioniert, um von dem enormen Wachstumspotenzial des Windenergiemarktes zu profitieren.

Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern und ihn möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Europa bleibt für uns ein Kernmarkt und wir begrüßen die neuen Europäischen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030. Diese EU-Vorgaben für das Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen Investitionen und einer Steigerung des Anteils an der Stromerzeugung verbunden sein. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein weiterer intensiver Ausbau der Windenergie notwendig. Onshore- und Offshore-Windenergie sind dabei die tragenden Säulen.

Die PNE WIND AG hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört die Gründung der Tochtergesellschaft, in der fertiggestellte eigene Windparks gebündelt werden. In den Bau und die Fertigstellung der Windparks muss die PNE WIND AG zunächst zwar erheblich investieren, sie schafft damit jedoch werthaltiges Vermögen und erhält ab der Inbetriebnahme langfristig kalkulierbare Renditen aus dem Stromverkauf sowie dem Betriebsmanagement.

Ziele dieser Erweiterung der Geschäftstätigkeit sind neben der Steigerung des Ertragspotenzials sowie der Stärkung der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau eines Projekt-Portfolios, das Investoren stabile und attraktive Renditen bieten soll. Dies stellt eine klassische Win-win-Situation dar, mit großem Potenzial sowohl für PNE WIND als auch für die möglichen Investoren. In dem Portfolio werden fertiggestellte Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 150 MW gebündelt. Möglichst bis Ende 2016 soll die Tochtergesellschaft ganz oder anteilig an Investoren veräußert werden.

Die Internationalisierung unserer Aktivitäten eröffnet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, bedeutet jedoch auch, dass wir Risiken besser verteilen können. Geografische Diversifikation ermöglicht uns in der PNE WIND-Gruppe den Zugang zum globalen Windenergiemarkt. Während unsere Referenzliste im Konzern bereits erfolgreich realisierte Projekte mit mehr als 2.300 MW ausweist, zeigt unsere Pipeline sowohl onshore als auch offshore, national wie international eine Fülle von Projekten in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung als Basis für künftiges Wachstum.

Leidenschaft für erneuerbare Energien und Technik sowie das Streben, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu vereinbaren, zeichnet die Mitarbeiter der PNE WIND-Gruppe aus - vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Damit ist die PNE WIND-Gruppe insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können.

Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 haben sich gegenüber der Einschätzung zum 31. Dezember 2014 nicht wesentlich verändert. Da das schottische Windpark-Projekt Sallachy bisher nicht genehmigt wurde, erwartet der Vorstand einen EBIT-Wert am unteren Ende der Dreijahres-Guidance von 110 bis 130 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016. Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 auf EBIT-Basis weiterhin positive Ergebnisse aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Das für das Geschäftsjahr 2016 erwartete Konzern-EBIT soll im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro liegen unter der Voraussetzung, dass die Vermarktung der im Portfolio gebündelten Onshore-Projekte von bis zu 150 MW wie vorgesehen gelingt.

Cuxhaven, 21. März 2016

PNE WIND AG

Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung (HGB)

für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2015

der PNE WIND AG

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2015

EUR
2014

TEUR
1. Umsatzerlöse 151.199.167,66 158.200
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen -2.209.015,91 -1.698
3. Sonstige betriebliche Erträge 894.026,72 661
4. Gesamtleistung 149.884.178,47 157.163
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -100.048.878,59 -104.312
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -18.143.202,29 -20.303
-118.192.080,88 -124.614
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.215.615,96 -9.738
b) Soziale Abgaben -1.109.434,63 -1.080
-13.325.050,59 -10.818
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -663.468,08 -614
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.801.822,96 -9.488
9. Betriebsergebnis 8.901.755,96 11.629
10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.223.236,33 0
11. Erträge aus Beteiligungen 5.000.000,00 0
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.092.790,52 4.676
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -28.000,00 -28
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.700.861,70 -9.749
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11.488.921,11 6.527
16. Außerordentliche Aufwendungen -396.251,95 -1.654
17. Außerordentliches Ergebnis -396.251,95 -1.654
18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -768.227,57 -865
19. Sonstige Steuern -56.216,79 -53
20. Jahresüberschuss 10.268.224,80 3.955
21. Gewinnvortrag 63.288.721,50 67.562
22. Dividende -3.062.137,56 -8.229
23. Bilanzgewinn 70.494.808,74 63.289
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,14 € 0,07 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) 74.894 58.627
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,14 € 0,07 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tausend) 76.881 61.611

Bilanz (HGB) zum 31. Dezember 2015

der PNE WIND AG

Aktiva

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2015

EUR
2014

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.258,08 58
69.258,08 58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.358.893,52 11.759
2. Technische Anlagen und Maschinen 495.990,13 361
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.642,71 433
4. Geleistete Anzahlungen und Anlange im Bau 0,00 85
12.184.526,36 12.638
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.608.036,16 99.053
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.675,58 1.451
3. Beteiligungen 69.825,78 70
145.128.537,52 100.574
Anlagevermögen, gesamt 157.382.321,96 113.270
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 7.132.835,34 9.342
2. Waren 2.409,34 3
3. Geleistete Anzahlungen 499.500,00 19.313
7.634.744,68 28.658
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.765.507,63 9.469
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 111.783.996,56 139.123
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.165.129,61 1.535
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.290.334,93 1.842
116.004.968,73 151.969
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 59.582.718,21 59.548
Umlaufvermögen, gesamt 183.222.431,62 240.175
C. Rechnungsabgrenzungsposten 420.423,59 207
Aktiva, gesamt 341.025.177,17 353.652
Passiva
(Rundungsdifferenzen möglich) 2015

EUR
2014

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 76.555.434,00 71.975
Bedingtes Kapital: EUR 5.760.566,00 (i. V. EUR 7.750.000,00)
II. Kapitalrücklage 58.428.806,83 53.548
III. Bilanzgewinn 70.494.808,74 63.289
Eigenkapital, gesamt 205.479.049,57 188.812
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 949.115,00 996
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.239.778,93 845
2. Sonstige Rückstellungen 14.999.235,06 11.512
16.239.013,99 12.357
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 106.558.548,70 108.390
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.751.797,54 2.878
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 23.062
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.384.124,74 3.021
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.972.133,46 6.742
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.795,00 0
7. Sonstige Verbindlichkeiten 1.603.274,17 7.304
Verbindlichkeiten, gesamt 118.275.673,61 151.397
E. Rechnungsabgrenzungsposten 82.325,00 90
Passiva, gesamt 341.025.177,17 353.652

KAPITALFLUSSRECHNUNG (HGB) für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2015

der PNE WIND AG, Cuxhaven

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Alle Angaben in TEUR

(Rundungs-

differenzen möglich)
2015 2014*
Jahresergebnis 10.268 3.955
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 3.608 0
-/+ Sonstige Beteiligungserträge/-verluste -6.223 0
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 768 0
- Ertragsteuerzahlungen -355 0
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens 663 614
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen 28 28
+/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen 3.734 5.328
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 2 -3
+/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva 49.110 -31.414
-/+ Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.704 -5.275
-/+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -31.219 -10.944
+ Aufwendungen auf außerordentlichen Posten 396 0
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 38.484 -37.711
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1 0
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen -222 -569
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -44.583 -414
+ Erhaltene Zinsen 4.640 0
+/- Erhaltene Dividenden/Gewinnabführung/Verlustübernahme 6.223 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -33.941 -983
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 9.455 33.435
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen 0 6.565
- Auszahlung Dividende -3.062 -8.229
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anteilen -1.825 -648
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -126 -117
- Gezahlte Zinsen - 8.554 0
- Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Kapitalerhöhungskosten) - 396 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 4.508 31.006
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (< 3 Monate) 35 -7.688
+ Finanzmittel (< 3 Monate) am Anfang der Periode 59.548 67.236
Finanzmittel (< 3 Monate) am Ende der Periode** 59.583 59.548
Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten"
* Die Vorjahreszahlen wurden nach DRS 2 und das aktuelle Jahr nach DRS 21 erstellt.
**davon als Sicherheit verpfändet 3.098 2.920

EIGENKAPITALSPIEGEL (HGB) der PNE WIND AG,

Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Gezeichnetes/

Ausgegebenes

Kapital
Kapitalrücklage Genuss-

rechtskapital
Bilanzgewinn/ -verlust Eigenkapital

gesamt
Stand zum 01. Januar 2014 54.858.448,00 29.839.539,63 842.800,00 67.562.315,21 153.103.102,84
Wandelschuldverschreibung 2009/2014 1.275.160,00 1.912.740,00 0,00 0,00 3.187.900,00
Wandelschuldverschreibung 2010/2014 1.910.136,00 2.292.163,20 0,00 0,00 4.202.299,20
Barkapitalerhöhung 13.931.195,00 19.503.673,00 0,00 0,00 33.434.868,00
Umgliederung Genussrechtskapital 0,00 0,00 -842.800,00 0,00 -842.800,00
Dividendenzahlung 0,00 0,00 0,00 -8.228.767,20 -8.228.767,20
Jahresüberschuss 2014 0,00 0,00 0,00 3.955.173,49 3.955.173,49
Stand zum 31. Dezember 2014 71.974.939,00 53.548.115,83 0,00 63.288.721,50 188.811.776,33
Wandelschuldverschreibung 2014/2019 1.995,00 4.588,50 0,00 0,00 6.583,50
Barkapitalerhöhung 4.578.500,00 4.876.102,50 0,00 0,00 9.454.602,50
Dividendenzahlung 0,00 0,00 0,00 -3.062.137,56 -3.062.137,56
Jahresüberschuss 2015 0,00 0,00 0,00 10.268.224,80 10.268.224,80
Stand zum 31. Dezember 2015 76.555.434,00 58.428.806,83 0,00 70.494.808,74 205.479.049,57

ANLAGENSPIEGEL (HGB) der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2015

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2015 Zugänge Umbu- chungen Abgänge Stand am 31.12.2015
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 470.388,60 52.180,74 0,00 0,00 522.569,34
470.388,60 52.180,74 0,00 0,00 522.569,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.978.788,52 6.222,72 0,00 0,00 16.985.011,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 486.662,31 85.983,94 85.012,50 0,00 657.658,75
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.959.572,78 77.997,26 0,00 108.899,57 1.928.670,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.012,50 0,00 -85.012,50 0,00 0,00
19.510.036,11 170.203,92 0,00 108.899,57 19.571.340,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.000.218,29 44.582.773,18 0,00 0,00 146.582.991,47
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.451.089,53 0,00 0,00 413,95 1.450.675,58
3. Beteiligungen 69.825,78 0,00 0,00 0,00 69.825,78
103.521.133,60 44.582.773,18 0,00 413,95 148.103.492,83
123.501.558,31 44.805.157,84 0,00 109.313,52 168.197.402,63

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Kumulierte Abschreibungen
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2015 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2015
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.661,59 40.649,67 0,00 453.311,26
412.661,59 40.649,67 0,00 453.311,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.219.715,86 406.401,86 0,00 5.626.117,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.354,86 36.313,76 0,00 161.668,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.526.712,67 180.102,79 107.787,70 1.599.027,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.871.783,39 622.818,41 107.787,70 7.386.814,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.946.955,31 28.000,00 0,00 2.974.955,31
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.946.955,31 28.000,00 0,00 2.974.955,31
10.231.400,29 691.468,08 107.787,70 10.815.080,67

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Buchwerte
Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 31.12.2015 Stand am 31.12.2014
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.258,08 57.727,01
69.258,08 57.727,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.358.893,52 11.759.072,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 495.990,13 361.307,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.642,71 432.860,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 85.012,50
12.184.526,36 12.638.252,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.608.036,16 99.053.262,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.450.675,58 1.451.089,53
3. Beteiligungen 69.825,78 69.825,78
145.128.537,52 100.574.178,29
157.382.321,96 113.270.158,02

VERBINDLICHKEITENSPIEGEL (HGB) zum 31. Dezember 2015

der PNE WIND AG

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Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) Restlaufzeiten
Art der Verbindlichkeiten Bis zu einem Jahr Ein bis fünf Jahre Mehr als fünf Jahre Gesamtbetrag Sicherheiten
--- --- --- --- --- ---
1. Anleihen 0,00 106.558.548,70 0,00 106.558.548,70 Keine
(1.824.800,00) (106.565.132,20) (0,00) (108.389.932,20)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 130.794,83 571.285,44 2.049.717,27 2.751.797,54 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2015 sind TEUR 2.752 in Anspruch genommen.
(126.282,21) (551.664,42) (2.200.110,73) (2.878.057,36)
2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt "Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven.
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 Keine
(23.061.662,10) (0,00) (0,00) (23.061.662,10)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.384.124,74 0,00 0,00 1.384.124,74 Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
(3.021.175,03) (0,00) (0,00) (3.021.175,03)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.972.133,46 0,00 0,00 5.972.133,46 Keine
(6.741.717,33) (0,00) (0,00) (6.741.717,33)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.795,00 0,00 0,00 5.795,00 Keine
(71,40) (0,00) (0,00) (71,40)
7. Sonstige Verbindlichkeiten 1.603.274,17 0,00 0,00 1.603.274,17
(7.304.199,70) (0,00) (0,00) (7.304.199,70)
davon aus Steuern: EUR 862.335,63 (i. V. TEUR 5.602)
davon aus sozialer Sicherheit: EUR 0,00 (i. V. TEUR 0)
Gesamtsumme 9.096.122,20 107.129.834,14 2.049.717,27 118.275.673,61
(42.079.907,77) (107.116.796,62) (2.200.110,73) (151.396.815,12)

AUFSTELLUNG DER BETEILIGUNGSVERHÄLTNISSE MIT MINDESTENS 20 % DIREKTER

ODER INDIREKTER BETEILIGUNG der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2015

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Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote Vorjahr

%
Beteiligungsquote

%
Eigenkapital

TEUR
1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH Cuxhaven 100,00 1.069 -3891)
2 PNE Biomasse GmbH Cuxhaven 100,00 -257 1311)
3 PNE WIND Netzprojekt GmbH Cuxhaven 100,00 866 08)
4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 21 -141)
5 PNE WIND Grundstücks GmbH Cuxhaven 100,00 105 101)
6 PNE Gode Wind III GmbH Cuxhaven 100,00 387 -221)
7 PNE WIND Jules Verne GmbH Cuxhaven 100,00 1.047 -201)
8 PNE WIND Nemo GmbH Cuxhaven 100,00 1.047 -201)
9 PNE WIND Nautilus GmbH Cuxhaven 100,00 1.047 -201)
10 PNE WIND Ausland GmbH Cuxhaven 100,00 1.112 5.5361)
11 PNE WIND Atlantis I GmbH Cuxhaven 100,00 51 -211)
12 PNE WIND Atlantis II GmbH Cuxhaven 100,00 51 -211)
13 PNE WIND Atlantis III GmbH Cuxhaven 100,00 51 -211)
14 Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 85 -21)
15 Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -5 -61)
16 PNE WIND Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 46 41)
17 energy consult GmbH Cuxhaven 100,00 332 08)
18 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 8.896 1.3261)
19 PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH Cuxhaven 100,00 43.939 -2091)
20 PNE WIND YieldCo Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 21 -41)
21 PNE WIND YieldCo International Ltd. Eastbourne, Großbritannien 100,00 262 -92)
22 PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -8 -51)
23 PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 5.040 431)
24 PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 9.943 3931)
25 PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 10.951 2861)
26 PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 6.767 191)
27 PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 6.760 611)
28 PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -29 -111)
29 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -5 -22)
30 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -5 -22)
31 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -6 -22)
32 PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 5.361 411)
33 PNE WIND Park XI GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 -2 -51)
34 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 7 151)
35 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 19 -31)
36 PNE WIND USA Inc. Chicago, USA 100,00 -5.511 4121)
37 PNE WIND DEVELOPMENT LLC Chicago, USA 100,00 -1.036 -3701)
38 Chilocco WIND FARM LLC Chicago, USA 100,00 -496 01)
39 PNE WIND Central States LLC Minnesota, USA 100,00 -1.223 -531)
40 Underwood Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 -286 -61)
41 Butte Windfarm LLC Minnesota, USA 100,00 -2.139 -1.0861)
42 PNE BCP WIND INC. Saskatoon, Kanada 100,00 -630 -1391)
43 PNE WIND GM Hungary Kft. Budapest, Ungarn 100,00 -420 -4611)
44 PNE WIND Pusztahencse Kft. Budapest, Ungarn 100,00 2 -81)
45 NH North Hungarian Windfarm Kft. Budapest, Ungarn 100,00 -596 -6111)
46 PNE WIND NEH/I Windfarm Kft. Budapest, Ungarn 100,00 7 -41)
47 Innovative Wind Concepts GmbH Husum 100,00 -23 -4974)
48 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 -1.169 -1.2321)
49 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 -9 -101)
50 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 -23 -251)
51 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L Bukarest, Rumänien 80,00 -478 -1551)
52 S.C. PNE WIND Romania S.R.L Bukarest, Rumänien 100,00 -2.925 -9391)
53 S.C. PNE WIND MVI S.R.L Bukarest, Rumänien 100,00 -1.230 -1.2241)
54 S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 -2.974 -2.6491)
55 PNE WIND Bulgaria EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 -280 -241)
56 PNE WIND Development EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 -595 -241)
57 PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 -292 -141)
58 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD Sofia, Bulgarien 51,00 -1.104 -601)
59 PNE WIND Ventus Praventsi OOD Sofia, Bulgarien 75,00 -506 -321)
60 HKW Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz 0,00 -3.354 -2061)
61 WKN AG Husum 83,10 56.119 7.8641)
62 Windkraft Nord USA, Inc. San Diego, USA 100,00 -829 -4351)
63 WKN Italia s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 -1.041 -1.1031)
64 Aero Sol s.r.l Catania/Sizilien, Italien 100,00 -499 -6111)
65 Aero-Tanna s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 668 -621)
66 ATS Energia s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -2.734 -2.8331)
67 WKN Basilicata Development s.r.l. Potenza/Basilicata, Italien 100,00 -24 -341)
68 WKN France S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 -6.454 -641)
69 Ukrainische Windenergie Management GmbH Husum 100,00 -173 -181)
70 New Energy Association International GmbH Husum 100,00 -166 -951)
71 Sevivon Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 -10.777 -2.0481)
72 VKS Vindkraft Sverige AB Motala, Schweden 80,00 15 -1.6311)
73 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 -1.767 -1.4591)
74 NordStrom New Energy GmbH Husum 100,00 823 05)
75 NordStrom Solar GmbH Husum 100,00 634 -161)
76 NordStrom Bioenergie GmbH Husum 100,00 -974 -161)
77 BGZ Fondsverwaltung GmbH Husum 100,00 207 05)
78 WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
79 Societa' Energetica Sarda s.r.l. Villaurbana/Sardinien, Italien 50,00 -25 -291)
80 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH Cuxhaven 25,00 22 -12)
81 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 25,00 14 -222)
82 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Ankara, Türkei 50,00 -1.222 851)
83 Pilger Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
84 Climax Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
85 Watson Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
86 Wadena Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
8 Eston Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
88 Whiska Wind Farm Inc. Saskatoon, Kanada 100,00 0 02)
89 Netzanschluss Genthin GbR Nielebock 52,00 10 282)
90 ATS Energia PE Casalvecchio s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -34 -413)
91 ATS Solar Dragonara s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 12 -33)
92 Santa Maria di Olivola s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -17 -273)
93 Santa Vittoria s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 7 -23)
94 San Cataldo s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -16 -263)
95 Santa Marta s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 6 -23)
96 San Giacomo s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 6 -23)
97 San Lorenzo s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 7 -33)
98 San Giorgio s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 6 -23)
99 ATS 4 s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 7 -23)
100 ATS 5 s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -20 -293)
101 ATS Energia PE Sant´Agata s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 18 -33)
102 ATS Energia PE Fiorentino s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 1 -183)
103 ATS Energia PE Florio s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 18 -23)
104 ATS Energia PE Valle s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 16 -23)
105 WKN PE Piombino s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 74,90 -65 -803)
106 WKN Solar PE 1 s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 -24 -323)
107 WKN PE Uno s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 -1 -93)
108 WKN PE Quattro s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 0 -93)
109 WKN Basilicata Development PE1 s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 70,00 12 -63)
110 WKN Basilicata Development PE2 s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 70,00 18 -33)
111 WKN Basilicata Development PE3 s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 70,00 4 -63)
112 WKN Basilicata Development PE4 s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 70,00 3 -63)
113 Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 -60 -173)
114 Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 -45 -141)
115 Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 -32 -83)
116 SAS la Haie Perron Nantes, Frankreich 100,00 -28 -83)
117 Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 -38 -171)
118 SAS Parc Eolien de la Tardoire Nantes, Frankreich 100,00 -8 -83)
119 SAS Parc Eolien d'Ermenonville de la Grande Nantes, Frankreich 100,00 -8 -83)
120 SAS Parc Eolien des Tournevents du Cos Nantes, Frankreich 100,00 -23 -91)
121 SAS Parc Eolien de Longèves Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A.6)
122 SAS Parc Eolien de la Cote des Moulins Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A.6)
123 SAS Parc Eolin de Dameraucourt Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A.6)
124 SAS Parc Eolin de la Coutanciere Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A.6)
125 Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A.6)
126 Windfarm Polska III Sp. z o.o. Koszalin, Polen 60,00 -780 -3133)
127 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 -149 -963)
128 Windfarm Polska V Sp. z o.o. Koszalin, Polen 58,00 -58 -243)
129 Windfarm Polska VI Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 -103 -363)
130 Windfarm Polska VII Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 -44 -143)
131 Windfarm Polska VIII Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 -15 -83)
132 Windfarm Polska IX Sp. z o.o. Koszalin, Polen 80,00 -51 -403)
133 Windfarm Zomar Sp. z o.o. Koszalin, Polen 74,00 -29 -153)
134 Windfarm Polska II Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 -278 -783)
135 WKN Sallachy Ltd. Glasgow, Großbritannien 100,00 -892 -8161)
136 Vindpark Hultema i Motala AB Motala, Schweden 80,00 5 01)
137 Vindpark Malarberget i Norberg AB Motala, Schweden 80,00 5 01)
138 Vindpark Norrberget i Sala AB Motala, Schweden 80,00 5 01)
139 Vindpark Näshult i Högsby AB Motala, Schweden 80,00 5 01)
140 Vindpark Laxaskogen i Laxa AB Motala, Schweden 80,00 5 01)
141 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 -1 -13)
142 Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 -45 -83)
143 Phemba PV (RF) PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 k.A. k.A.6)
144 WKN Turkey GmbH Husum 100,00 6 -21)
145 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 53 81)
146 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH Husum 100,00 7 -23)
147 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 8 13)
148 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
149 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
150 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Plauerhagen KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
151 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Pronsfeld KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
152 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Fichtenberg KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
153 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Neuruppin KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
154 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. WEA Schönhagen XI KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
155 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
156 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
157 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
158 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
159 Windpark Altenboitzen GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
160 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
161 WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
162 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark VIII KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
163 WKN GmbH & Co. Windpark 36, 40-44 KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
164 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weidehof KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
165 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
165 Windpark Rositz GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
166 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kublank KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
167 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
168 Windpark Brilon GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
169 WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
170 WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
171 WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
172 WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
173 WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
174 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kirchengel KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
175 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
176 WKN Windpark Christianshöhe GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
177 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
178 WKN Windpark Wölsickendorf-Wollenberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
179 Solarpark Lottorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
180 BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A.6)
181 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 32 43)
182 NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 21 -13)
183 NordStrom Bioenergie Biokohle Produktionsgesellschaft Dortmund GmbH & Co. KG Husum 100,00 0 03)
184 REE GmbH Husum 100,00 46 -443)
185 GREENWIND GmbH Husum 100,00 34 -203)
186 ATS Solar Figurella s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 -32 -393)
187 WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 4 -23)
188 EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH Husum 100,00 16 -23)
189 WKN Montana II LLC San Diego, USA 100,00 k.A. k.A.7)
190 IWC Projects Romania SRL Bukarest, Rumänien 100,00 -1.556 -3692)
191 IWC Bulgaria Project EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 -4.930 -2162)
192 IWC Bulgaria 3 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 k.A. k.A.6)
193 IWC Bulgaria 4 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 k.A. k.A.6)
194 IWC Bulgaria WP 5 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 k.A. k.A.6)
195 IWC Bulgaria 6 EOOD Dobrich, Bulgarien 100,00 k.A. k.A.6)
196 Windpark Altenbruch GmbH Cuxhaven 50,00 269 32)
197 Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG Kührstedt 50,00 -6 -42)
198 Windpark Köhlen GmbH Oldenburg 50,00 -192 -1342)
199 Elbe-Weser-Windkraft GmbH Cuxhaven 50,00 20 12)
200 Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG Cuxhaven 50,00 3 -92)
201 PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 -8 -42)
202 UNS-Windpark Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 -5 -32)
203 Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG Oberndorf 50,00 -43 -202)
204 Windpark Infrastruktu Odisheim GmbH & Co. KG Cuxhaven 50,00 -8 -42)
205 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. Ankara, Türkei 50,00 -19 -242)
206 GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG Cuxhaven 23,08 -4 -212)
207 GOO Geschäftsführungs GmbH Cuxhaven 23,08 20 -22)
208 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG Husum 50,00 15 -13)
209 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG Husum 50,00 -239 -203)
210 Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH Scharbeutz 50,00 60 33)
211 Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH & Co. KG Scharbeutz 37,50 -32 263)
212 Infrastruktur Engel GmbH & Co. KG Husum 50,00 k.A. k.A.6)

1 gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

2 gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

3 gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

4 gem. Jahresabschluss zum 30. September 2015

5 nach Ergebnisabführung an WKN AG

6 bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs

7 enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.

8 nach Ergebnisabführung an PNE WIND AG

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

der PNE WIND AG, Cuxhaven

I. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden.

Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz zwischen 2,02 und 2,16 %, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.

II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 21.443 (i. V. TEUR 1.160) und Darlehen in Höhe von TEUR 90.341 (i. V. TEUR 137.962).

Sämtliche Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 0) und Darlehen in Höhe von TEUR 1.165 (i. V. TEUR 1.535).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von TEUR 46.584 (i.V. TEUR 39.293) ausgewiesen. Davon sind Termingelder in Höhe von TEUR 1.598 (i. V. TEUR 2.920) als Sicherheit für Avalkredite an Kreditinstitute verpfändet.

4. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2015 EUR 71.974.939,00 (i. V. EUR 54.858.448,00), eingeteilt in 71.974.939 (i. V. 54.858.448) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2015 hat die Gesellschaft 1.995 (i. V. 0) Aktien aus dem bedingten Kapital II/2012 nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte sowie 4.578.500 Aktien aus dem genehmigten Kapital ausgegeben.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 76.555.434,00 (i. V. EUR 71.974.939,00), eingeteilt in 76.555.434 (i. V. 71.974.939) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Beschluss vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und/oder Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Von der Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 11. September 2014 Gebrauch und erhöhte unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um insgesamt EUR 13.931.195,00 durch Ausgabe von insgesamt 13.931.195 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.

Im Berichtszeitraum 2015 hat der Vorstand ein weiteres Mal Gebrauch von der Ermächtigung gemacht und das Grundkapital unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals um insgesamt EUR 4.578.500,00 durch Ausgabe von insgesamt 4.578.500 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 erhöht.

Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2015 EUR 4.290.305,00.

Bedingtes Kapital II/2012

Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom 11. September 2014 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag Gebrauch gemacht und beschlossen, eine Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2014/2019") von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Die Wandelteilschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt vorbehaltlich einer späteren Anpassung bei EUR 3,30. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 6.565.132,20 gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1.989.434 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das bedingte Kapital II/2012 damit bis zum 31. Dezember 2015 insgesamt in Höhe bis zu EUR 1.989.434,00 teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang von bis zu EUR 5.760.566,00 stand das bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2015 noch zur Ausgabe weiterer Wandelanleihen zur Verfügung. Im Berichtszeitraum wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 1.995 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 6.583,50 ausgenutzt und insgesamt 1.995 neue Aktien (i. V. 0) aus dem bedingten Kapital II/2012 ausgegeben.

Eigene Anteile

Zum 31. Dezember 2015 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine eigenen Aktien gekauft oder verkauft.

Genussrechte

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.

In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben.

Die Genussscheine hatten folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauteten auf den Inhaber und waren eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhielten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wurde: a) Ausschüttungsbetrag von 7 Prozent des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung war der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.

Ein Anspruch auf eine Ausschüttung stand den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreichte. Reichte er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreichte. Die Nachzahlungspflicht bestand nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine waren vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.

Das Genussrechtskapital, welches zum 31. Dezember 2014 ausgelaufen war, wurde von der Gesellschaft entsprechend den Genussrechtsbedingungen zum 1. Juli 2015 vollständig zurückgezahlt.

Kapitalrücklage

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Alle Angaben

in EUR
2015 2014
Stand am 1.1. 53.548.115,83 29.839.539,63
Wandelschuldverschreibungen 2009/14 0,00 1.912.740,00
Wandelschuldverschreibungen 2010/14 0,00 2.292.163,20
Wandelschuldverschreibungen 2014/19 4.588,50 0,00
Barkapitalerhöhung 4.876.102,50 19.503.673,00
Stand am 31.12. 58.428.806,83 53.548.115,83

Im Geschäftsjahr 2015 wurde ein Betrag in Höhe von EUR 4.880.691,00 in die Kapitalrücklage eingestellt. Es handelt sich bei dem Betrag um die Beträge aus der Wandlung von Wandelanleihen 2014/19 in Höhe von EUR 4.588,50 sowie aus der Barkapitalerhöhung im Jahr 2015 in Höhe von EUR 4.876.102,50.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte (TEUR 11.311), für Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 1.166), für Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 615), für eine Ausschüttungsgarantie (TEUR 353), für drohende Verluste aus einem Holzliefervertrag (TEUR 349) sowie für Prozesskosten (TEUR 141).

7. Anleihen

Wandelanleihe 2014/2019

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat der Vorstand am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 7.750.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 1. Oktober 2014 insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 6.565.132,20 begeben. Die Wandelanleihe 2014/2019 wurde am 9. Oktober 2014 zum Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 10. Oktober 2014 und endet am 10. Oktober 2019. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 3,75 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Die Zinsen sind vierteljährlich nachträglich am 10. Januar, 10. April, 10. Juni und 10. Oktober eines jeden Jahres, erstmals am 10. Januar 2015, zahlbar. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Wandelteilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Wandelteilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je eine auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital II/2012 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit, allerdings nicht innerhalb bestimmter, in den Anleihebedingungen festgelegter Nichtausübungszeiträume ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Kündigungsrechte, Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Verschmelzungen und Kontrollwechsel, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr wurden die Wandlungsrechte aus insgesamt 1.995 Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 6.583,50 ausgenutzt und insgesamt 1.995 neue Aktien aus dem bedingten Kapital II/2012 ausgegeben (Vorjahr 0).

Die Wandelanleihe 2014/2019 ist in voller Höhe konvertibel.

Unternehmensanleihe 2013/2018

Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013/2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.

Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar.

Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.

Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.

8. Verbindlichkeiten

Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.495 (i. V. TEUR 5.990) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 477 (i. V. TEUR 752) ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Finanzanlagen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,0 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2015 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

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Alle Angaben

in TEUR
Aktiv latente Steuern Passive latente Steuern
31.12.2015
--- --- ---
Finanzanlagen 782 0
Forderungen 128 0
Übrige Aktiva 0 0
Sonstige Rückstellungen 254 0
Sonstige Verbindlichkeiten 0 0
1.164 0
Verlustvorträge 1.389 0
Entnahme aus Genussrechtskapital 0 0
Wertberichtigungen auf Verlustvorträge -1.389 0
1.164 0
Saldierungsfähiger Anteil 0 0
Latente Steuern 1.164 0

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

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Alle Angaben

in TEUR
2015 2014
Planung, Errichtung und Verkauf von
- Onshore-Windparkprojekten 147.076 153.444
- Offshore-Windparkprojekten 2.443 2.728
Holzlieferungen 816 776
Erlöse mit verbundenen Unternehmen 703 1.077
Übrige 161 175
151.199 158.200

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben periodenfremden Erträgen im Wesentlichen Weiterberechnungen, Mieterträge, die Auflösung des Investitionszuschusses und Erträge aus dem Sachbezug für die Kfz-Nutzung enthalten.

Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 213 (i. V. TEUR 65) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 (i. V. TEUR 55), sowie die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen bzw. Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 189 (i. V. TEUR 3).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 6 (i. V. TEUR 26) enthalten.

4. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in voller Höhe auf verbundene Unternehmen.

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 4.817 (i. V. TEUR 4.067) verbundene Unternehmen.

6. Abschreibungen auf Finanzanlagen

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen waren in voller Höhe außerplanmäßig.

7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 165 (i. V. TEUR 91) verbundene Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 146 (i. V. TEUR 886) Aufzinsungen von Rückstellungen.

8. Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Aufwendungen entfallen in voller Höhe auf die Aufwendungen im Rahmen der Barkapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2015.

III. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die gesondert dargestellten Beteiligungsverhältnisse sind integraler Bestandteil des Anhangs und zeigen, an welchen Unternehmen die Gesellschaft zum Bilanzstichtag mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt ist.

2. Personal

Im Berichtsjahr waren bei der PNE WIND AG durchschnittlich 142 Mitarbeiter (i. V. 136 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände, mit Auszubildenden).

3. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 820, die in Höhe von TEUR 405 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben. Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften werden nicht gesehen.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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Alle Angaben

in TEUR
2015 2014
Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG 2.030 2.707
Zahlungsverpflichtungen von Konzernunternehmen 10.554 4.196
Sonstige 908 65
13.492 6.968

Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von TEUR 12.587 (i. V. TEUR 6.968) auf verbundene Unternehmen.

Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für ein Darlehen der Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 2.030. Die Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG hat bislang alle Raten fristgerecht zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass sie die Verpflichtung auch weiterhin vertragsmäßig erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist derzeit nicht zu rechnen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaften mit Ausnahme der WKN AG wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft. Die von der PNE WIND AG abgegebenen Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaft WKN AG in Höhe von bis zu EUR 26 Mio. aufgrund der Inanspruchnahme von Konsortial- und Betriebsmittelkreditlinien durch die WKN AG sind befristet bis Ende Juli 2016 und valutierten zum 31. Dezember 2015 mit EUR 23 Mio. Sollte die WKN AG den Ausgleich der Kreditlinien zum 30. Juni 2016 nicht vornehmen können (Risikoeinstufung hoch) und keine Verlängerung oder Neugestaltung der bisherigen Kreditfinanzierungen ab dem 1. Juli 2016 erfolgt sein (Risikoeinstufung mittel), so wird die PNE WIND AG die zu dem Zeitpunkt bestehenden Konsortial- und Betriebsmittellinienverbindlichkeiten im Rahmen der abgegebenen Patronatserklärung ausgleichen. Die Risikoeinschätzung basiert auf der aktuellen finanziellen Situation der WKN AG.

Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten (netto TEUR 36.992) sowie aus der Verpflichtung zur Rücknahme von Kommanditanteilen in Höhe von TEUR 7.535.

5. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, in wie weit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.

Die letzte Entsprechenserklärung wurde im September 2015 abgegeben.

Der Corporate Governance Bericht sowie Entsprechenserklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.

6. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.

7. Honorare für den Abschlussprüfer

Vom Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2015 folgendes Honorar berechnet:

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in TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 2291)
b) Andere Bestätigungsleistungen 33
c) Sonstige Leistungen 33
295

1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 0

8. Organe

Aufsichtsrat

Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Unternehmensberater/Geschäftsführer der 2 D Holding GmbH, Laichingen (Vorsitzender) (bis 23. Oktober 2015)
Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, selbständiger Unternehmensberater (stellvertretender Vorsitzender) (bis 23. Oktober 2015)
Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor an der ETH Zürich (bis 23. Oktober 2015)
Frau Astrid Zielke, Hamburg, Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei Buse Heberer Fromm, Hamburg (bis 23. Oktober 2015)
Herr Volker Friedrichsen, Schwabstedt, Kaufmann und Geschäftsführer der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt (bis 23. Oktober 2015)
Herr Peter Baron von le Fort, Hamburg, selbstständiger Wirtschaftsprüfer (bis 23. Oktober 2015)
Herr Alexis Fries, Pfaffhausen, Schweiz, selbstständiger Management-Berater, Diplom-Physiker (Vorsitzender) (seit 23. Oktober 2015)
Herr Wilken Freiherr von Hodenberg, Hamburg, selbstständiger Rechtsanwalt (stellvertretender Vorsitzender) (seit 23. Oktober 2015)
Herr Andreas M. Rohardt, Hermannsburg, geschäftsführender Gesellschafter der ARO greenenergy GmbH, Hermannsburg (seit 23. Oktober 2015)
Herr Christoph Groß, Mainz, selbstständiger Wirtschaftsprüfer (seit 23. Oktober 2015)
Herr Dr. Andreas Beyer, München, Vorstand der ACON Actienbank AG, München (seit 23. Oktober 2015)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, selbstständiger Unternehmensberater (seit 23. Oktober 2015 bis 30. November 2015, ab 1. Dezember 2015 ruhend)

Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum (bis 31. Oktober 2015)
ERLAU AG, Aalen/Unterkochen
Intersoft Consulting Services AG, Hamburg
RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen/Unterkochen

Herr Dr. Peter Fischer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum (bis 31. Oktober 2015)

Herr Peter Baron von le Fort ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Mack & Schühle AG, Owen/Teck
Ecoroll AG, Celle

Herr Alexis Fries ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Pöyry PLC, Helsinki, Finnland

Herr Wilken Freiherr von Hodenberg ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main
Sloman Neptun Schiffahrts-Aktiengesellschaft, Bremen
Sektmanufaktur Schloss Vaux AG, Eltville (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Herr Andreas M. Rohardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

SOEX Textilvermarktungsgesellschaft m.b.H., Ahrensburg (Vorsitzender des Beirates)

Herr Christoph Groß ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Amadeus Fire AG, Frankfurt am Main (Aufsichtsratsvorsitzender)
IC Immobilien Holding AG, Unterschleißheim (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
AVECO AG, Frankfurt am Main
Halder Holding GmbH, Frankfurt am Main (bis 15. Dezember 2015)
Halder Beteiligungsberatung GmbH, Frankfurt am Main (bis 15. Dezember 2015)

Herr Dr. Andreas Beyer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Janosch film & medien AG, Berlin (Aufsichtsratsvorsitzender)
Picturemaxx AG, München (Aufsichtsratsvorsitzender)
SHS VIVEON AG, München (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
Leasetrend AG, Oberhaching/München

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 TEUR 398 (i.V. TEUR 219) betragen. Bis zur Änderung der Satzung durch die Hauptversammlung am 23. Oktober 2015 erhielt der Vorsitzende TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge und darüber hinaus erhielt jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Nach Änderung der Satzung am 23. Oktober 2015 erhält der Vorsitzende TEUR 120, sein Stellvertreter TEUR 90, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 60 als feste Bezüge und darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 1 pro Sitzung. Zusätzlich erhält der Vorsitzende des Prüfungsausschusses eine fixe Vergütung von TEUR 30 und jedes weitere Mitglied des Prüfungsausschusses TEUR 15 als zusätzliche Vergütung. Die Vorsitzenden anderer Ausschüsse des Aufsichtsrats erhalten eine zusätzliche Vergütung von TEUR 20. Als variable Vergütung wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 454 (i. V. TEUR 667) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2015 auf TEUR 852 (i. V. TEUR 886). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

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Alle Angaben

in TEUR
Fixe Vergütung Variable Vergütung Sitzungsgeld Gesamtbezüge
2015 2015 2015 2015
--- --- --- --- ---
Herr Kuprian 17,0 121,0 50,0 188,0
Herr Dr. Fischer 12,8 91,0 45,0 148,8
Herr Prof. Abhari 8,5 60,5 40,0 109,0
Frau Zielke 8,5 60,5 27,5 96,5
Herr Baron von le Fort 8,5 60,5 27,5 96,5
Herr Friedrichsen 8,5 60,5 22,5 91,5
Herr Fries 30,1 0,00 4,0 34,1
Herr von Hodenberg 16,9 0,00 4,0 20,9
Herr Gross 16,9 0,00 4,0 20,9
Herr Dr. Beyer 14,1 0,00 4,0 18,1
Herr Rohardt 11,3 0,00 4,0 15,3
Herr Pedersen 7,9 0,00 4,0 11,9
161,0 454,0 236,5 851,5

Vorstand

Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (CEO) (bis 30. September 2015)
Herr Per Hornung Pedersen, Hamburg, (Interims-CEO) (seit 1. Dezember 2015)
Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO)
Herr Markus Lesser, Kaarst, (COO)

Herr Per Hornung Pedersen ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Suzlon Energy Ltd., Mumbai/Indien
SeaTower AS, Oslo/Norwegen

Herr Jörg Klowat ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum (seit 1. November 2015)

Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

WKN AG, Husum (Aufsichtsratsvorsitzender) (seit 1. Oktober 2015)
RenCon GmbH, Kaarst

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2015 Gesamtbezüge (inkl. Rückstellungen für Tantiemen) gebildet in Höhe von TEUR 4.620 (i. V. TEUR 2.529).

Die Werte in den nachfolgenden Tabellen unter den aufgeführten Begriffen "gewährte Zuwendungen" spiegeln alle in dem Geschäftsjahr aufwandswirksam erfassten Leistungen, welche zum Teil erst im folgenden Jahr liquiditätswirksam werden, wider. Hingegen sind die Werte, die unter dem Begriff "Zufluss" aufgeführt werden, im jeweiligen Geschäftsjahr liquiditätswirksam geworden und betreffen somit zum Teil Aufwendungen aus dem Vorjahreszeitraum (z.B. Rückstellungen für variable Vergütungen, die im Folgejahr zur Auszahlungen führen).

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Gewährte Zuwendungen Gesamter Vorstand Zufluss Gesamter Vorstand
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 885 844 955 955 885 844
Nebenleistungen 93 87 97 97 93 87
Summe 978 931 1.052 1.052 978 931
Einjährige variable Vergütung 472 168 0 576 549 472
Mehrjährige variable Vergütung 577 308 0 704 671 577
davon Zeitraum 2012-2014 577 0 0 0 671 577
davon Zeitraum 2014-2016 0 308 0 704 0 0
Sonstiges 502 3.213 0 176 502 3.126
Summe 1.551 3.689 0 1.456 1.722 4.175
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 2.529 4.620 1.052 2.508 2.700 5.106

Die Vorstandsgehälter setzten sich in 2015 aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil bestand aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wurde monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter war aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil war an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung betrug 55 % und der kurzfristige Anteil 45 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbarte die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientierten sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wurde der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern; in 2015 war nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet war auf das zu erwartende EBIT eines Dreijahreszeitraumes. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann dem Vorstandsmitglied im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Derzeit führen Vorstand und Aufsichtsrat Gespräche über eine neue Struktur der kurz- und langfristigen Zielsetzungen.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrecht berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mittteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgeld für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.

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Gewährte Zuwendungen Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) Zufluss Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min)* 2015 (Max)* 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 360 249 360 360 360 249
Nebenleistungen 43 33 43 43 43 33
Summe 403 282 403 403 403 282
Einjährige variable Vergütung 275 0 0 324 324 275
Mehrjährige variable Vergütung 337 0 0 396 396 337
davon Zeitraum 2012-2014 337 0 0 0 396 337
davon Zeitraum 2014-2016 0 0 0 396 0 0
Sonstiges 240 3.040 0 90 240 3.040
Summe 852 3.040 0 810 960 3.652
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 1.255 3.322 403 1.213 1.363 3.934

* Die Werte beziehen sich auf das vollständige Geschäftsjahr 2015 ohne Berücksichtigung von Sonderzahlungen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Herrn Billhardt.

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Gewährte Zuwendungen Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) Zufluss Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 285 300 300 300 285 300
Nebenleistungen 28 30 30 30 28 30
Summe 313 330 330 330 313 330
Einjährige variable Vergütung 115 90 0 135 108 115
Mehrjährige variable Vergütung 140 165 0 165 132 140
davon Zeitraum 2012-2014 140 0 0 0 132 140
davon Zeitraum 2012-2016 0 165 0 165 0 0
Sonstiges 133 44 0 44 133 44
Summe 388 299 0 344 373 299
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 701 629 330 674 686 629

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Gewährte Zuwendungen Markus Lesser Vorstand (COO) Zufluss Markus Lesser Vorstand (COO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
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Festvergütung 240 240 240 240 240 240
Nebenleistungen 22 24 24 24 22 24
Summe 262 264 264 264 262 264
Einjährige variable Vergütung 82 8 7 0 117 117 82
Mehrjährige variable Vergütung 100 143 0 143 143 100
davon Zeitraum 2012-2014 100 0 0 0 143 100
davon Zeitraum 2012-2016 0 143 0 143 0 0
Sonstiges 129 129 0 42 129 42
Summe 311 350 0 302 389 224
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 573 614 264 566 651 488

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Gewährte Zuwendungen Per Hornung Vorstandsvorsitzender (CEO) Zufluss Per Hornung Vorstandsvorsitzender (CEO)
in TEUR 2014 2015 2015 (Min) 2015 (Max) 2014 2015
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung 0 55 55 55 0 55
Nebenleistungen 0 0 0 0 0 0
Summe 0 55 55 55 0 55
Einjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
Mehrjährige variable Vergütung 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2014 0 0 0 0 0 0
davon Zeitraum 2012-2016 0 0 0 0 0 0
Sonstiges 0 0 0 0 0 0
Summe 0 0 0 0 0 0
Versorgungsaufwand 0 0 0 0 0 0
Gesamtvergütung 0 55 55 55 0 55

9. Transaktionen mit nahe stehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2015 ergaben sich keine Transaktionen mit nahestehenden Personen.

10. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG

Im Geschäftsjahr 2015 erfolgten folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG, die die Gesellschaft betroffen haben:

Mitgeteilt von ODDO Seydler Bank AG:

Die ODDO SEYDLER BANK AG, Schillerstraße 27-29, 60313 Frankfurt/Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19. Mai 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 18. Mai 2015 die Schwelle von 3% und 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,98% (das entspricht 4.578.500 Stimmrechten) betragen hat.

Cuxhaven, 19. Mai 2015

Mitgeteilt von Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH:

Die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20. Mai 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 18. Mai 2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,75% (das entspricht 11.288.625 Stimmrechten) betragen hat.

Cuxhaven, 20. Mai 2015

Mitgeteilt von Philippe Oddo:

1. Die ODDO & CIE, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 18. Mai 2015 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) betrug. Diese 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) sind der ODDO & CIE (Frankreich) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der ODDO &CIE (Frankreich) kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

ODDO Seydler Bank AG

2. Die Financière IDAT, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 18. Mai 2015 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) betrug. Diese 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) sind der Financière IDAT gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Financière IDAT kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

ODDO & CIE
ODDO Seydler Bank AG

3. Philippe Oddo, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 18. Mai 2015 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) betrug. Diese 5,98 % (4.578.500 Stimmrechte) sind Philippe Oddo gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von Philippe Oddo kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

Financière IDAT
ODDO & CIE
ODDO Seydler Bank AG

Cuxhaven, 22. Mai 2015

Mitgeteilt von Philippe Oddo:

1. Die Oddo Seydler Bank AG, Frankfurt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 22. Mai 2015 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

2. Die ODDO & CIE, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 22. Mai 2015 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

3. Die Financière IDAT, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 22. Mai 2015 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

4. Philippe Oddo, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 22. Mai 2015 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

Cuxhaven, 27. Mai 2015

Mitgeteilt von Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH:

Die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30. Mai 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. Mai 2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte erreicht hat (das entspricht 11.483.303 Stimmrechten).

Cuxhaven, 1. Juni 2015

Mitgeteilt von Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH:

Die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30. Mai 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. Mai 2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 15,0003% der Stimmrechte (das entspricht 1 1.483.303 Stimmrechten) betrug.

Cuxhaven, 2. Juni 2015

Mitgeteilt von Michael Schwartzkopff:

Herr Michael Schwartzkopff, Deutschland, hat uns gemäß §§ 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, Deutschland, am 16. Juni 2015 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % überschritten hat und an diesem Tag 15,0004 % (1 1.483.303 Stimmrechte) betrug. Hiervon werden Herrn Michael Schwartzkopff, Deutschland, 1 1.483.303 der vorgenannten Stimmrechte (15,0004 %) gemäß § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG aufgrund Vollmachterteilung zugerechnet, wobei die Vollmacht im Sinne von § 22 Abs. 4 WpHG ausschließlich für die Ausübung der Stimmrechte auf der Hauptversammlung der PNE Wind AG, Cuxhaven, Deutschland, am 16. Juni 2015 erteilt wurde und der Stimmrechtsanteil daher nach der Hauptversammlung am 16. Juni 2015 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 % und 15 % unterschreitet und 0,00 % (dies entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Von diesen 11.483.303 Stimmrechten wurden 1 1.483.303 Stimmrechte (dies entspricht 15,0004 % der Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG über folgendes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3% oder mehr betrug, zugerechnet: Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland.

Cuxhaven, 22. Juni 2015

Mitgeteilt von Axxion S.A.:

Die Axxion S.A., Luxemburg hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 26. August 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland am 26. August 2015 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,15% (das entspricht 2.413.000 Stimmrechten) betragen hat.

Cuxhaven, 26. August 2015

Mitgeteilt von Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH:

Die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30. September 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. September 2015 die Schwelle von 15% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 14,999998% (das entspricht 11.483.303 Stimmrechten) betragen hat.

Cuxhaven, 30. September 2015

11. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2015

Von den Organen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2015 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:

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Herr Jörg Klowat, Cuxhaven 100.000 Aktien (i. V. 114.000 Aktien)
Herr Markus Lesser, Kaarst 24.000 Aktien (i. V. 10.000 Aktien)

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielten am 31. Dezember 2015 Herr Andreas Beyer über die Lombardiello GmbH München 41.000 Aktien, Herr Wilken Freiherr von Hodenberg 500 Aktien und Herr Andreas M. Rohardt 1 Aktie. Dies sind insgesamt 41.501 Aktien der Gesellschaft.

12. Konzernabschluss

Die PNE WIND AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im Bundesanzeiger veröffentlicht und im Unternehmensregister hinterlegt wird.

13. Ergebnisvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 70.494.808,74 eine vier-prozentige Dividende jeweils auf den Nennbetrag der für das Geschäftsjahr 2015 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Cuxhaven, 21. März 2016

PNE WIND AG

Per Hornung Pedersen, Vorstandsvorsitzender (Interim)

Jörg Klowat, Vorstand

Markus Lesser, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 21. März 2016

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Bäßler, Wirtschaftsprüfer

Wendlandt, Wirtschaftsprüfer

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss der PNE WIND AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG

Vorstand

Per Hornung Pedersen

Jörg Klowat

Markus Lesser