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PNE AG — Annual Report 2014
May 8, 2015
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Annual Report
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PNE WIND AG
Cuxhaven
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Aktionäre,
im Geschäftsjahr 2014 hat die PNE WIND AG neben der Stärkung des operativen Geschäfts wichtige Weichenstellungen für die künftige Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns erreicht. Dies gilt vor altem für die Durchführung einer Kapitalerhöhung und die Ausgabe einer Wandelanleihe, aus deren Mitteln die kurz- und mittelfristige Finanzierung des Eigenkapitals weiterer Windpark-Projekte gesichert wurde, sowie die Erweiterung des Geschäftsmodells durch die Gründung einer YieldCo, in der künftig fertiggestellte Windparks gebündelt werden sollen, um die YieldCo dann später ganz oder teilweise an Investoren zu veräußern. Operativ verbuchten die PNE WIND AG und der Konzern mit der Realisierung von Windpark-Projekten in Deutschland und Frankreich ein sehr erfolgreiches Jahr.
Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2014 zu insgesamt sechs ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 19. März, 3. Juni, 4. Juni, 11. September, 16. September und 9. Dezember 2014. Außerdem fanden zwei Telefonkonferenzen zur telefonischen Beschlussfassung des Aufsichtsrats, und zwar am 1. Oktober und 24. November 2014, statt. Kein Aufsichtsratsmitglied hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.
Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder.
Von der Hauptversammlung, die am 4. Juni 2014 in Cuxhaven stattfand, wurden Volker Friedrichsen, Astrid Zielke und Peter Baron von le Fort neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die Wahl erfolgte jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2015 beschließt. Rafael Vazquez Gonzalez, JUDr. Olaf Aden und Dr. Christian Rolfs schieden mit Ablauf ihrer Amtszeit mit Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung vom 4. Juni 2014 aus dem Aufsichtsrat aus. Eine Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2013 wurde von der Hauptversammlung nicht beschlossen.
Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat einen Personalausschuss, einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) sowie einen Nominierungsausschuss eingerichtet.
Der Personalausschuss trat im Geschäftsjahr 2014 am 18. März, 3. Juni, 16. September, 5. November, 1. Dezember und 8. Dezember 2014 zu insgesamt sechs Sitzungen zusammen. Themen der Sitzungen waren die Zielvereinbarungen 2014 und 2015 der Vorstandsmitglieder.
Der Nominierungsausschuss trat im Geschäftsjahr 2014 am 18. März und 10. Dezember 2014 zu zwei Sitzungen zusammen. In der Sitzung am 18. März wurden die Neuwahlen von Aufsichtsratsmitgliedern besprochen, da die Amtszeiten von Herrn Vazquez, Herrn JUDr. Aden und Herrn Dr. Rolfs mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Juni 2014 endeten. In der Sitzung am 10. Dezember wurde die Bestellung eines neuen Aufsichtsratsmitglieds bei Abberufung oder Amtsniederlegung des Aufsichtsratsmitglieds Volker Friedrichsen thematisiert.
Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 18. März und 7. August 2014 zu insgesamt zwei Sitzungen zusammen. Gegenstand dieser Sitzungen waren die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013, die Erörterung des Halbjahresabschlusses und der Quartalsabschlüsse des Jahres 2014, sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Besondere Berichte wurden nicht angefordert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.
Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.
Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2014 waren:
| ― | die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 |
| ― | die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte |
| ― | die Beschlüsse über die Durchführung der Kapitalmaßnahmen und die Erweiterung des Geschäftsmodells durch die Gründung einer YieldCo |
| ― | die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur |
| ― | die Beschlussfassung über die Zustimmung zur Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH sowie die Beratung über den Umgang mit dem daraus resultierenden Interessenkonflikt |
| ― | die Beschlussfassung über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex. |
Im Rahmen dieser Schwerpunkte erteilte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 9. Dezember 2014 dem Vorstand der PNE WIND AG die Zustimmung, insbesondere kaufvertragliche Schadensersatzansprüche gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH im Zusammenhang mit der von dieser im Jahr 2013 erworbenen Beteiligung an der WKN AG geltend zu machen. Die geltend zu machenden Schadensersatzansprüche belaufen sich voraussichtlich auf bis zu 6,2 Mio. Euro. Daneben behält sich die Gesellschaft die Geltendmachung weiterer Schadensersatzansprüche gegenüber der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH vor. Außerdem hat der Vorstand vom Aufsichtsrat die Zustimmung erhalten, die betreffenden Ansprüche gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH erforderlichenfalls im Wege einer Schiedsklage geltend zu machen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft auch Maßnahmen ergriffen, um ebenfalls gegenüber der Siemens Project Ventures GmbH Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der von dieser erworbenen Beteiligung an der WKN AG geltend zu machen. Bei sämtlichen der in Rede stehenden Ansprüchen geht es im Wesentlichen darum, ob bei der WKN AG zum Zeitpunkt des jeweiligen Beteiligungserwerbs durch die PNE WIND AG einzelne Windparkprojekte überbewertet waren.
Der Aufsichtsrat hat die beschlossene Geltendmachung der Schadensersatzansprüche gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH mehrheitlich als wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt des Aufsichtsratsmitglieds Volker Friedrichsen, welcher Alleingesellschafter der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH ist, gewertet. Zudem ergibt sich nach Auffassung der Mehrheit des Aufsichtsrats ein weiterer Interessenkonflikt bezogen auf die Wettbewerbstätigkeiten der reconcept GmbH, Hamburg, deren Alleingesellschafter die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH ist, nach Ziffer 5.5.3 S.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Aus diesem Grunde hat der Aufsichtsrat in Anlehnung an die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ebenfalls in seiner Sitzung am 9. Dezember 2014 beschlossen, beim zuständigen Gericht einen Antrag nach § 103 Abs. 3 AktG auf Abberufung von Herrn Volker Friedrichsen als Mitglied des Aufsichtsrats der PNE WIND AG zu stellen, sofern dieser nicht noch kurzfristig freiwillig sein Mandat niederlegt.
Abgelehnt wurden hingegen Beschlussanträge im Aufsichtsrat, Herrn Dieter K. Kuprian als Aufsichtsratsvorsitzenden abzuwählen und ebenfalls einen Antrag an das zuständige Gericht zu richten, Herrn Dieter K. Kuprian als Mitglied des Aufsichtsrats abzuberufen. Das Aufsichtsratsmitglied Herr Baron von le Fort hat daraufhin eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen, um eine erneute Beschlussfassung über diese Anträge herbeizuführen. Die Durchführung einer solchen Sitzung wurde ihm im Wege einer einstweiligen Verfügung jedoch gerichtlich untersagt. Zudem hat Herr Baron von le Fort im Januar 2015 Klage beim Landgericht Stade erhoben mit dem Ziel, die Nichtigkeit der betreffenden Beschlussfassungen festzustellen bzw. die Beschlussfassungen für nichtig zu erklären.
Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Juni 2014 gewählte Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH mit Sitz in Hamburg, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss sowie einen eingeschränkten Bestätigungsvermerk zum Konzernabschluss erteilt.
Der Vorstand hat zusätzlich einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen verfasst und zusammen mit dem vom Abschlussprüfer erstellten Prüfungsbericht dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat den folgenden Vermerk für den Bericht erteilt:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."
Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2014 hat der Aufsichtsrat am 18. August 2014 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen, die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel an dessen Unabhängigkeit.
Als Schwerpunktthema für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG hat der Aufsichtsrat dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014 das Thema "Werthaltigkeit des Vorratsvermögens unter Berücksichtigung der jeweiligen Marktbedingungen im In- und Ausland" gesetzt.
Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der PNE WIND AG, der Konzernlagebericht, der Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und die Prüfberichte des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 27. März 2015 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 26. März 2015 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert. Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses sowie des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nebst dessen Prüfbericht im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen berichtet. Es bestanden keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, des Lageberichts, des Konzernlageberichts und des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (einschließlich der Schlusserklärung des Vorstands) und auf Basis der Empfehlungen des Prüfungsausschusses dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer zugestimmt.
Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2014 aufgestellten Jahresabschluss der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2014 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an. Darüber hinaus schließt sich der Aufsichtsrat auch der Schlusserklärung des Vorstands im Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen an.
Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält diese für ausreichend.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2014.
Cuxhaven, 27. März 2015
Dieter K. Kuprian, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014
1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung pro Jahr um durchschnittlich 24 Prozent zugenommen. In 2014 wurden weltweit 51.477 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind damit bereits 369.553 MW am Netz.1
Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.
Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Diese Entwicklungen haben zu einer Kostenreduktion geführt, womit Windstrom auf einigen Märkten - selbst ohne Subventionen - bereits konkurrenzfähig ist.
Unter Berücksichtigung dieser technologischen Fortschritte prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) einen Anstieg des Anteils der Windenergie am weltweiten Energiemix zur Stromerzeugung von aktuell 2,5 Prozent auf 15 bis 18 Prozent im Jahr 2050. Länder wie Dänemark (39,0 Prozent Windstromanteil), Spanien (20,4 Prozent), Portugal (23,7 Prozent) und Deutschland (rund 9 Prozent) zeigen, dass Windkraft einen erheblichen Beitrag zur Stromerzeugung liefern kann. Und das ganz ohne die von Kritikern befürchteten Versorgungsengpässe und -unterbrechungen.
Die Windkraft ist nicht mehr nur für einzelne Märkte relevant. Vielmehr müssen zum Erreichen der Prognosen der IEA weltweit bis 2050 insgesamt 2.300 bis 2.800 GW Windenergieleistung installiert werden. Diese Zahlen belegen die immensen Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf von Windparks in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Türkei, Kanada, den USA, der Ukraine sowie Südafrika.
1 GWEC: Global Wind Statistics 2014
Insgesamt stehen die 14 Länder, in denen die Gruppe aktiv ist, für 34 Prozent der 2014 neu errichteten Kapazität sowie 44 Prozent der weltweit installierten Gesamtnennleistung. Um die Nachfrage nach Windparks heute und in den kommenden Jahren zu decken, investiert die PNE WIND-Gruppe kontinuierlich in ihre Projekt-Pipeline. Aktuell arbeiten wir an Projekten mit weit mehr als 10.000 MW (onshore: rund 6.000 MW und offshore: 4.700 MW) in verschiedenen Phasen der Entwicklung.
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| Land* | Zubau 2012 MW | Zubau 2013 MW | Zubau 2014 MW | Installierte Gesamtnennleistung MW |
|---|---|---|---|---|
| Weltweit | 44.799 | 35.467 | 51.477 | 369.553 |
| Europa | 12.102 | 11.159 | 12.820 | 133.969 |
| Bulgarien | 158 | 7 | 9 | 690 |
| Frankreich | 814 | 630 | 1.042 | 9.285 |
| Deutschland | 2.439 | 2.998 | 5.279 | 39.165 |
| Ungarn | 0 | 0 | 0 | 329 |
| Italien | 1.239 | 437 | 107 | 8.663 |
| Polen | 880 | 894 | 444 | 3.833 |
| Rumänien | 923 | 695 | 354 | 2.953 |
| Schweden | 846 | 689 | 1.050 | 5.424 |
| Großbritannien | 2.064 | 2.075 | 1.736 | 12.440 |
| Türkei | 506 | 646 | 804 | 3.762 |
| Ukraine | 125 | 95 | 126 | 497 |
| Nordamerika | ||||
| USA | 13.124 | 1.084 | 4.854 | 65.879 |
| Kanada | 935 | 1.599 | 1.871 | 9.694 |
| Afrika | ||||
| Südafrika | 0 | 10 | 560 | 570 |
* Quellen: GWEC Global Wind Statistics 2014 / EWEA "Wind in Power - 2014 European statistics"
Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf Onshore-Windparks. Daneben machen Offshore-Windparks einen immer größeren Anteil der jährlich fertiggestellten Projekte aus.
Der Bau von Offshore-Windparks wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt gesehen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbands (EWEA) verzeichnete der europäische Offshore-Markt im Jahr 2014 einen Zubau von 1.483 MW. Damit stehen insgesamt bereits 8.045 MW Nennleistung aus Offshore-Windturbinen im europäischen Stromnetz zur Verfügung.2 In den Seegebieten vor der deutschen Küste von Nord- und Ostsee waren Ende 2014 nunmehr 258 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 1.049 MW in Betrieb. Für weitere 285 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 1.303 MW Nennleistung waren die Netzanschlüsse in Bau.3 Vor den deutschen Küsten speisten im Jahr 2014 142 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 528,9 MW erstmalig in das Netz ein.
1 The European offshore wind industry - key trend and statistics 2014
2 Deutsche WindGuard: Status des Offshore-Windenergieausbaus 2013, Januar 2014
2. Politische Rahmenbedingungen
Viele Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, sind stark gewachsen, während in anderen eine gewisse Abschwächung zu verzeichnen war, die in erster Linie auf Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen konventionelle, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei erneuerbaren Energien spiegeln sich bei konventionellen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten einschließlich der Kosten für Umweltverschmutzung bzw. für den Rückbau und die Endlagerung atomarer Abfälle nicht in den Verkaufspreisen wider Somit ist eine anhaltende politische Unterstützung notwendig, um für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.
EU-Ziele:
Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht.
Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt. Diese Rahmenbedingungen bauen auf dem bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen bezogen auf den Stand von 1990 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Wesentliche Punkte der neuen Rahmenrichtlinie sind die Reduzierung klimaschädlicher Abgase um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990, der Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent und eine Steigerung der Energieeffizienz um 30 Prozent bis zum Jahr 2030. Diese EU-Vorgaben für das Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen Investitionen und einer Steigerung des Anteils an der Stromerzeugung verbunden sein.
Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.
Deutschland:
Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2014 das größte Wachstum seit dem Beginn des Ausbaus der Windenergie. 1.766 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 4.750 MW (2013: 2.998 MW) wurden onshore neu installiert, weitere 142 Anlagen mit rund 529 MW Nennleistung offshore. Dies ergibt sich aus der jährlichen Studie, die die Deutsche Windguard im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA Power) erstellt. 1.147 MW resultierten aus dem Repowering, wobei Anlagen mit einer Nennleistung von 364 MW demontiert wurden. Damit beträgt die installierte Gesamtleistung in Deutschland nun 39.165 MW.
Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Windenergie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG gibt die Vergütung für Strom aus Windenergie onshore und offshore vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz fest. Das EEG wurde zuletzt in 2014 novelliert.
Dem neuen Gesetz zufolge ist es Vorgabe der Bundesregierung, den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 25 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Diese Ziele stehen in etwa im Einklang mit dem nationalen Allokationsplan der EU, der einen Anteil von 38,6 Prozent der erneuerbaren Energien am Stromsektor bis 2020 vorsieht. Das jährliche Ausbauziel der Bundesregierung für Onshore-Windenergie liegt in einem Korridor von 2.400 bis 2.600 MW, wobei die Nennleistung alter Windenergieanlagen, die im Zuge eines Repowerings zurückgebaut werden, vom Bruttozubau abgezogen wird.
Im Repowering werden ältere Windenergieanlagen mit geringerer Leistung durch neue, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Nach Schätzungen des Bundesverbands für Windenergie (BWE), ist mittel- bis langfristig ein deutlicher Anstieg im Repowering zu erwarten. Der BWE schätzt den Markt für Repowering-Maßnahmen auf bis zu 1.000 MW pro Jahr über die nächsten Jahrzehnte hinweg. In 2014 wurde dieser Wert erstmals leicht überschritten.
Die Offshore-Windenergie soll von bisher etwa 1.049 MW einspeisender Nennleistung auf rund 6.500 MW im Jahr 2020 und in der Folge bis zum Jahr 2030 auf 15.000 MW ausgebaut werden.
Bulgarien:
In Bulgarien wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 9 MW neu installiert. Damit hat sich die Neuinstallation im Vergleich zum Vorjahr deutlich vermindert. Ende 2014 waren in Bulgarien 690 MW (2013: 681 MW) installiert.
Laut dem bulgarischen National Renewable Energy Action Plan (NREAP) will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 20,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 10,6 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 1.256 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Bulgarien basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Im Jahr 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom im Rahmen des Programms erheblich reduziert und erschwert die Weiterentwicklung von Windenergieprojekten.
Frankreich:
In Frankreich wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 1.042 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 630 MW neu installiert wurden, deutlich angestiegen. Ende 2014 waren in Frankreich 9.285 MW installiert.
Laut dem französischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 27 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 15,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 25.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem Preisregulierungssystem, das auf festen Einspeisevergütungen basiert. Das französische Parlament beschloss im Oktober 2014 das Energiewende-Gesetz, nach dem der Anteil erneuerbarer Energien bis ins Jahr 2030 auf 32 Prozent erhöht und der Stromanteil der Kernenergie bis 2025 von 75 auf 50 Prozent reduziert werden soll.
Großbritannien:
Zweitgrößter Markt für Windenergie in der Europäischen Union war in 2014 das Vereinigte Königreich mit einer neu installierten Gesamtleistung von 1.736 MW. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 2.075 MW neu installiert wurden, leicht zurückgegangen. Ende 2014 waren in Großbritannien 12.440 MW installiert.
Laut dem britischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 28.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem "Renewables Obligation"-Programm, das für Projekte gilt, die vor Ende März 2017 installiert werden. Im Rahmen einer Energiemarktreform wird in 2014 ein neues "contracts-for-difference"-Modell (CFD) für erneuerbare Energien eingeführt. CFDs sind langfristige Verträge zwischen dem Stromerzeuger und einem staatlichen Ausgleichsunternehmen. Unter dem CFD-System sind Zahlungen an den Stromproduzenten vorgesehen, wenn der Marktpreis für Strom unter dem festgesetzten Referenzpreis (strike price) liegt. Damit soll die Wirtschaftlichkeit der Projekte sichergestellt werden. Die Gesamthöhe der Zahlungen ist begrenzt auf eine jährlich festzulegende Summe. Liegt der Marktpreis für Strom über dem Referenzpreis, soll eine Rückzahlung durch den Stromproduzenten erfolgen. Die Vergütungsdauer liegt bei 15 Jahren.
Italien:
Im Jahr 2014 wurden in Italien Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 107 MW neu installiert. Damit hat sich die Zahl der Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 437 MW neu installiert wurden, deutlich vermindert. Ende 2014 waren in Italien 8.663 MW installiert.
Laut dem italienischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 26,4 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 18,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 12.680 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Die wichtigsten politischen Fördermechanismen in Italien wurden von einem System mit grünen Zertifikaten zu einem System mit Einspeisevergütungen und schließlich zu einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten verändert. Nach dem Dekret vom 6. Juli 2012 sollen jährlich bis zu 500 MW vergeben werden. Eine Erklärung zum zukünftigen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen (2015 - 2018) wurde von der Regierung im Januar 2015 angekündigt und wird in Kürze erwartet.
Polen:
In Polen wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 444 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 894 MW neu installiert wurden, erheblich zurückgegangen. Ende 2014 waren in Polen 3.833 MW installiert.
Laut dem polnischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 6.650 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Das bereits seit längerem diskutierte neue Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien wurde im Januar 2015 vom Parlament verabschiedet und muss nun noch vom Senat bestätigt werden. Die aktuelle Fassung sieht die Einführung eines Auktionsverfahrens ab 2016 vor. Bis zur endgültigen Einführung gelten die bisherigen Regelungen des Quotensystems mit grünen Zertifikaten.
Rumänien:
In Rumänien wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 354 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 695 MW neu installiert wurden, erheblich zurück gegangen. Ende 2014 waren in Rumänien 2.953 MW installiert.
Laut dem rumänischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 42,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 27,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Die in der "Emergency Ordinance" vom Juli 2013 vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen sind im ersten Quartal 2014 in Kraft getreten. Wesentliche Punkte dieser Änderung sind Reduzierungen bei der Zahl der "grünen Zertifikate", die an Energieerzeuger ausgegeben werden. Außerdem verabschiedete die rumänische Regierung im Berichtszeitraum den Entwurf einer Resolution, mit der das Ziel des Systems der "grünen Zertifikate" im Stromerzeugungssektor für das Jahr 2014 vermindert werden soll. Bisher waren mindestens 15 Prozent "Grün-Strom" gefordert, für das laufende Jahr sind es 11,1 Prozent.
Derzeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über Änderungen des Vergütungssystems für erneuerbare Energien.
Schweden:
Im Jahr 2014 wurden in Schweden Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von insgesamt 1.050 MW neu installiert. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr dar, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 689 MW installiert wurden. Ende 2014 waren in Schweden 5.424 MW installiert.
Laut dem schwedischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 63 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken, verglichen mit 54,9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.547 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Schweden basiert auf einem Quotensystem mit grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können. Die neue Schwedische Regierung hat in ihrer ersten Regierungserklärung das Ziel formuliert, langfristig 100 Prozent der Energie Schwedens aus erneuerbaren Quellen erzeugen zu wollen.
Südafrika:
In Südafrika waren im Jahr 2013 Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 10 MW installiert. Aufgrund des Tenderverfahrens ist die installierte Kapazität bis Ende 2014 auf 570 MW gestiegen.
Der südafrikanische "Integrated Resource Plan", der im Mai 2010 von der nationalen Energiebehörde (DoE) verkündet wurde, sieht ein 18 GW-Programm für erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren vor. Davon sollen 8.400 MW aus der Windenergie kommen.
Mit dem "Renewable Energy Independent Power Producer Programme" (REIPPP) hat die Regierung ein Ausschreibungssystem eingeleitet, in dem bevorzugte Bieter ausgewählt werden. In der dritten Runde wurden 17 Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,5 GW ausgewählt. Unter diesen Projekten befanden sich sieben Onshore-Windparks mit insgesamt 787 MW. Die vierte Runde hat im August 2014 stattgefunden. Das Ergebnis der bevorzugten Bieter soll im ersten Halbjahr 2015 bekannt gegeben werden.
Türkei:
In der Türkei wurden im Jahr 2014 insgesamt Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 804 MW neu in Betrieb genommen, wodurch die in der Türkei installierte Gesamtnennleistung von 2.958 MW Ende 2013 auf 3.762 MW Ende 2014 angestiegen ist.
Die Regierung strebt bis zum Jahr 2023 einen Anteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch an, im Vergleich zu 9 Prozent in 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten 20.000 MW Windenergie bis 2023 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in der Türkei basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, das die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionierungsverfahrens ermöglicht.
Ungarn:
Die Entwicklung des Windenergiemarktes in Ungarn hat seit 2012 einen Stillstand erfahren. In 2012, 2013 und 2014 wurden keine Windkraftanlagen neu installiert. Damit beträgt die installierte Gesamtnennleistung weiterhin 329 MW.
Laut dem ungarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 10,9 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 6,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 750 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn basiert auf einem System von Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten seit einiger Zeit beschränkt.
Ukraine:
Insbesondere ausgelöst durch die politische Krise in der Ukraine hat die Entwicklung des dortigen Windenergiemarktes seit Mitte 2014 einen Stillstand erfahren. In 2014 wurden dennoch Projekte mit einer Gesamtkapazität von 126 MW fertiggestellt. Die installierte Gesamtnennleistung erhöhte sich somit auf 497 MW.
Die ukrainische Regierung strebt an, das starke Potenzial für erneuerbare Energien zu erschließen, um die Abhängigkeit des Landes von importiertem Erdgas und Öl zu verringern. Im Jahr 2009 wurde eine Regelung zur Einspeisevergütung durch die Annahme des Grün-Tarif-Gesetzes eingeführt und eine garantierte Mindestvergütung für Strom aus Wind, Kleinwasserkraft, Biomasse und Solarenergie festgelegt.
Die weitere Entwicklung unserer Aktivitäten in der Ukraine hängt von der künftigen Stabilisierung der politischen Situation ab.
USA /Kanada:
In den USA wurden im Jahr 2014 insgesamt Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 4.854 MW neu in Betrieb genommen, wodurch die in der USA installierte Gesamtnennleistung auf 65.879 MW Ende 2014 angestiegen ist.
In den USA wurde die staatliche Förderungspolitik Ende 2014 verlängert. Projekte, die sich bis Ende 2014 im Bau befanden und bis Ende 2016 fertiggestellt werden, sind dazu berechtigt, den PTC zu erhalten. Viele einzelne Staaten haben Renewable Portfolio-Standards erlassen, die einen bestimmten Anteil festlegen, der aus erneuerbaren Energien bezogen werden muss.
Die politischen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen die PNE WIND-Gruppe tätig ist, beobachten wir laufend, um kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können.
Der Vorstand der PNE WIND AG sieht in der Länderdiversifikation und in den nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren.
3. Unternehmensstruktur
Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2014 gegenüber dem 31. Dezember 2013 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
| ― | PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park X GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG, Husum (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND YieldCo International Ltd., Edinburgh, Großbritannien (100 Prozent). |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesen Vorgängen nicht ergeben.
Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden:
| ― | PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, Cuxhaven (von 100 Prozent auf 25 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven (von 100 Prozent auf 25 Prozent), |
| ― | PNE WIND Development EOOD, Sofia, Bulgarien (von 80 Prozent auf 100 Prozent), |
| ― | WKN Basilicata Development S.R.L., Potenza/Basilicata, Italien (von 70 Prozent auf 100 Prozent), |
| ― | WKN AG, Husum (von 82,75 Prozent auf 83,10 Prozent). |
Die PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH und die PNE WIND Park III GmbH & Co. KG werden seit der Anteilsreduzierung als assoziierte Unternehmen "at-equity" in den Konzern einbezogen.
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Veräußerung endkonsolidiert worden:
| ― | PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park X GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG, Husum, |
| ― | Parc Eolien de Crampon S.A.S.U, Basse-Goulaine, Frankreich. |
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park I GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 8,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 8,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 52 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 35,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 35,2 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 6 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 2,3 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 31,5 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 31,5 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 26,4 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 26,4 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,3 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 32,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 32,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,2 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park X GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,0 Mio. Euro, sowie Schulden in Höhe von 0,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 18,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 17,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 1 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 1,6 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der Parc Eolien de Crampon S.A.S.U, sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,0 Mio. Euro sowie Schulden in Höhe von 0,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 0,0 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Aus der Endkonsolidierung der Gesellschaften ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernerfolg.
4. Organisation und Mitarbeiter
Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2014 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 413 Personen (im Vorjahr: 303) beschäftigt . Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 141 (im Vorjahr: 135) Mitarbeiter bei der PNE WIND AG beschäftigt . Zum 31. Dezember 2014 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 412 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2013: 411 Personen). Insgesamt 270 Mitarbeiter waren bei den inländischen Tochtergesellschaften (196 Mitarbeiter) sowie den ausländischen Tochtergesellschaften (74 Mitarbeiter) beschäftigt. Die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses sollte mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl aktuell geschaffen sein.
5. Überblick Geschäftstätigkeit
Die PNE WIND-Gruppe führte im Geschäftsjahr 2014 das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung onshore wie offshore in Deutschland sowie im Ausland kontinuierlich fort.
Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:
Segment Projektierung von Windkraftanlagen
Teilbereich Windkraft onshore
Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde in 2014 sowohl in Deutschland als auch auf den Auslandsmärkten, in denen die PNE WIND AG über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.
Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 31. Dezember 2014 in MW:
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| Land* | I-II | III | IV | Total MW |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 972 | 80 | 70 | 1.122 |
| Bulgarien | 121 | 0 | 0 | 121 |
| Rumänien | 55 | 102 | 0 | 157 |
| Türkei | 700 | 0 | 0 | 700 |
| Großbritannien | 869 | 175 | 0 | 1.044 |
| Ungarn | 0 | 78 | 0 | 78 |
| USA | 169 | 183 | 0 | 352 |
| Kanada | 575 | 0 | 0 | 575 |
| Total | 3.461 | 618 | 70 | 4.149 |
Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der WKN AG per 31. Dezember 2014 in MW:
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| Land | I-II | III | IV | Total MW |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 155 | 54 | 7 | 216 |
| Italien | 510 | 0 | 0 | 510 |
| Frankreich | 82 | 88 | 0 | 170 |
| Polen | 243 | 42 | 0 | 285 |
| Großbritannien | 0 | 66 | 0 | 66 |
| Südafrika | 130 | 0 | 0 | 130 |
| Schweden | 240 | 0 | 0 | 240 |
| Ukraine | 80 | 0 | 0 | 80 |
| USA | 165 | 0 | 0 | 165 |
| Gesamt | 1.605 | 250 | 7 | 1.862 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Deutschland:
Im Bereich "Windkraft onshore Deutschland" der PNE WIND AG wurden im Geschäftsjahr 2014 acht Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 69,8 MW komplett errichtet. Dabei handelte es sich um die Projekte "Calau II" A (6 MW bereits in 2013 fertig gestellt), C und D (Brandenburg) mit zusammen 40 MW Nennleistung sowie "Leddin IV" (Brandenburg, 4 MW), "Kemberg II A" (Sachsen-Anhalt, 2 MW), "Görike-Söllenthin II" (Brandenburg, 2 MW), "Sontra" (Hessen, 12 MW), und "Kemberg III" (Sachsen-Anhalt, 9,6 MW). Diese Projekte sind im Berichtszeitraum an die Käufer übergeben worden und daher nicht mehr im Phasenmodell dargestellt.
Zum 31. Dezember 2014 befanden sich weitere zwei Projekte der PNE WIND AG mit 69,6 MW Nennleistung in Bau. Dabei handelt es sich um den Windpark "Chransdorf" (Brandenburg, 57,6 MW), der gleichzeitig das bisher größte Einzelprojekt in der Firmengeschichte der PNE WIND AG ist, sowie das Repowering-Projekt "Waldfeucht/Selfkant" (12 MW). In "Waldfeucht" werden Windenergieanlagen ersetzt, die ebenfalls bereits von der PNE WIND AG projektiert worden waren. Projekte, die zum Stichtag 31. Dezember 2014 komplett errichtet oder im Bau waren, aber noch nicht an die Käufer übergeben wurden, sind in der Phase 4 der Tabelle dargestellt.
Auch für die WKN-Gruppe bleibt Deutschland weiterhin ein Kernmarkt. Die mehrheitlich zur PNE WIND AG gehörende WKN AG hat 2014 in Deutschland drei Windpark-Projekte mit rund 52,2 MW Nennleistung komplett errichtet und übergeben. Dabei handelt es sich um die Windparks "Kropp" (Schleswig-Holstein, 18,4 MW), "Kastorf" (Schleswig-Holstein, 15,4 MW) sowie das Repowering-Projekt "Weidehof" (Schleswig-Holstein, 18,4 MW). Der Windpark "Nentzelsrode" (Thüringen) mit 6,9 MW befand sich zum Stichtag 31. Dezember 2014 in Bau und ist daher in der Tabelle in der Phase 4 dargestellt.
Außerdem lagen der WKN AG zum Ende des Geschäftsjahres 2014 die Genehmigungen für die Windparks "Looft" (Schleswig-Holstein, 10,15 MW) und "Siebenbäumen" (Schleswig-Holstein, 6,15 MW) vor, mit deren Bau nach Ende des Berichtszeitraums in 2015 begonnen wurde. Diese Projekte wurden bereits in 2014 an Investoren veräußert.
Insgesamt bearbeitete die PNE WIND-Gruppe ( PNE WIND AG und WKN AG) zum Ende des Geschäftsjahres 2014 in Deutschland Onshore-Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von mehr als 1.300 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
Um Windpark-Projekte in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, steht die PNE WIND AG ständig mit verschiedenen namhaften Herstellern von Windenergieanlagen in Kontakt. Mit den Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower) und Nordex sowie Vestas wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge für bereits errichtete Windenergieanlagen abgeschlossen.
Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.
Bulgarien:
Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien sind nach einer deutlichen Absenkung der Einspeisevergütung in 2012 derzeit weiterhin schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Daher wird die vorhandene Projektpipeline in Bulgarien weiterhin auf ihre Rentabilität und damit auf ihre spätere Umsetzbarkeit überprüft.
Die WKN-Gruppe hat über ihre mit Siemens Project Ventures GmbH gehaltene Joint Venture Gesellschaft IWC GmbH Projekte in Rumänien und Bulgarien entwickelt. Die Projektentwicklungsaktivitäten der WKN-Gruppe in Bulgarien wurden aufgrund des schwierigen Marktumfelds vorerst gestoppt.
Frankreich:
Im ersten Quartal 2014 hat die WKN-Gruppe in Frankreich die Bau- und Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 10 MW Nennleistung erhalten. Die WKN-Gruppe hat sich auf der Basis der ihr vorgelegten indikativen Erwerbsangebote entschieden, dieses noch mit einem Widerspruch belegte Projekt sowie ein weiteres französisches Projekt mit 19,2 MW Nennleistung zunächst weiterzuentwickeln, um dann einen entsprechend höheren Veräußerungspreis erlösen zu können.
Die WKN-Gruppe hat 2013 die Rechte an dem Projekt "Dargies" (Picardie) mit einer Nennleistung von 12 MW an die KGAL, einen Investmentmanager für langfristige Realkapitalanlagen, veräußert. Auf Basis der abgeschlossenen Verträge stellte die WKN France SAS die notwendige Kabelinfrastruktur einschließlich Übergabestation, Wege und Kranstellflächen her und übernahm die Bauleitung für das Gesamtvorhaben. Der Windpark wurde wie vereinbart im Juli 2014 in Betrieb genommen und im September von dem Investor abgenommen.
Außerdem befanden sich zum Jahresende 2014 weitere Projekte mit einer Gesamtleistung von ca. 88 MW im Genehmigungsverfahren. Hier findet derzeit die amtliche Prüfung statt.
Großbritannien:
PNE WIND UK Limited plant innerhalb der nächsten Jahre umfangreiche Investitionen in WindparkProjekte in Großbritannien, die mit einer zu installierenden Nennleistung von mehr als 1.000 MW derzeit entwickelt werden. Dabei handelt es sich sowohl um Projekte, die von der PNE WIND AG eigenständig entwickelt werden, wie auch um Projekte, die gemeinsam mit der schottischen Forstverwaltung vorangebracht werden. Die Zusammenarbeit mit der schottischen Forstverwaltung (Scottish Forestry Commission) bei der Entwicklung von Windpark-Flächen in Zentral-Schottland wurde weitergeführt. Im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll und Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth und Kinross sowie Angus wurden Flächen für bis zu 12 Windpark-Projekte identifiziert.
Unabhängig von der Zusammenarbeit mit der Forestry Commission werden von PNE WIND UK in Großbritannien weitere Windpark-Projekte entwickelt. Für das Projekt "Tralorg" (20 MW) wurde die Genehmigung des schottischen Energieministers im Februar 2014 erteilt. Im Juni 2014 wurde außerdem die Genehmigung für das Projekt "Penbreck" mit 18 MW erteilt, das in einem zusätzlichen Abschnitt, der noch genehmigt werden muss, weitere 9 MW umfasst und damit auf 27 MW Gesamtnennleistung kommen kann. Darüber hinaus wurden 2014 Genehmigungsanträge für 3 Projekte mit einem MW-Potenzial von insgesamt 63 MW eingereicht. Insgesamt sind Genehmigungen für 5 Projekte mit zusammen 137 MW beantragt.
Für ein Projekt der WKN-Gruppe mit 66 MW, für das in 2013 die Genehmigung seitens der lokalen Genehmigungsbehörde (Highland Council) erteilt und im November 2014 die Entscheidung vom Highland Council nach einer neuen Planungsrichtlinie bestätigt wurde, wird derzeit in einem zweiten Schritt die Genehmigung durch den schottischen Energieminister eingeholt. Das Projekt ist aufgrund seiner positiven Zusammenarbeit mit den Gemeinden in einer von der Regierung erarbeiteten Studie als Vorzeige-Beispiel benannt worden (Scottish Government Good Practice Principles for Community Benefits from Onshore Renewable Energy Developments).
Italien:
Das Windparkprojekt Castelgrande (30 MW) in der süditalienischen Region Basilikata, für welches Anfang Juni 2014 die Baugenehmigung erteilt wurde, hat am Auktionsverfahren teilgenommen, jedoch keinen Zuschlag erhalten. Damit verschiebt sich der für 2015 vorgesehene Baubeginn.
Für die Teilnahme an dem potentiellen Tenderverfahren im Jahr 2015 werden weitere Projekte vorbereitet, so dass Unternehmen der WKN-Gruppe zusätzlich zu Castelgrande mit einem oder mehreren Projekten an diesem Tender teilnehmen könnten. Derzeit liegt noch keine offizielle Bestätigung darüber vor, dass es im Jahr 2015 in Italien ein Tenderverfahren für Onshore-Windenergieprojekte geben wird.
Das Projekt Valle (40 MW) hat bereits im dritten Quartal 2013 eine Umweltgenehmigung erhalten. Offen für die erforderliche Baugenehmigung ist eine Einigung mit dem Netzbetreiber und den Mitbewerbern bezüglich des Netzanschlusses. Eine Einigung konnte bisher nicht erzielt werden, so dass das Projekt nicht am Tender im Jahr 2014 teilgenommen hat.
Polen:
Im Oktober 2013 erhielt eine durch die WKN-Gruppe entwickelte Projektgesellschaft die Baugenehmigung für ein Projekt mit einer Nennleistung von 32,2 MW. Zurzeit finden Gespräche mit potenziellen Investoren statt mit dem Ziel, das Projekt vor Baubeginn zu veräußern. Die WKN-Gruppe hat in 2014 ihren Anteil an der Projektgesellschaft von 40 Prozent auf 100 Prozent erhöht, um die Vermarktung des Projekts flexibler umsetzen zu können. Zur Zeit werden von WKN in Polen Projekte mit fast 300 MW entwickelt. Ab 2016 soll das polnische Erneuerbare Energien Gesetz neu reguliert und auf ein Ausschreibungsverfahren umgestellt werden. Der entsprechende Gesetzesentwurf befindet sich derzeit in der parlamentarischen Genehmigungsprozedur.
Rumänien:
In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG fortgesetzt. Änderungen des Vergütungssystems sorgten in 2013 und 2014 für Unsicherheit. Seit der Präsidentschaftswahl im November 2014 und dem Wahlsieg des EU-nahen Kandidaten wird mit einer Überarbeitung der Gesetzgebung für Erneuerbare Energien gerechnet. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt, der Netzanschluss gesichert sowie die technische Baureife erreicht. In beiden Projekten wurden Wegebaumaßnahmen eingeleitet.
Schweden:
Derzeit entwickelt die WKN-Gruppe in Schweden vier Windpark-Projekte mit bis zu 240 MW Nennleistung. Die Antragsunterlagen zur Umweltgenehmigung für diese Projekte wurden in 2013/2014 eingereicht und werden von den zuständigen Behörden bearbeitet. Mit der Erteilung erster Genehmigungen wird in 2015 gerechnet.
Südafrika:
Im Ausschreibungsverfahren (Tender) 2014 hat sich die WKN-Gruppe mit dem Projekt "Banna Ba Pifhu" mit 30 MW beteiligt. Das Ergebnis der ausgewählten Projekte (preferred bidder) wird nunmehr im ersten Halbjahr 2015 erwartet.
Das Ubuntu-Projekt, das den Zuschlag in 2013 nicht erhalten hat, wird für eine Teilnahme am Tender in 2015 vorbereitet.
Für einen Tender in 2016 wird ein weiteres Projekt mit 80 MW vorbereitet.
Türkei:
In der Türkei entwickelt die PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit bis zu 700 MW zu installierender Nennleistung. Anfang April 2014 vereinbarten die PNE WIND AG und die STEAG GmbH, eine gemeinsame Gesellschaft zu gründen, in der zukünftig gemeinsam Windpark-Projekte in der Türkei entwickelt werden sollen. PNE WIND und STEAG werden jeweils 50 Prozent an der Gesellschaft halten. Die Gesellschaft plant für bis zu 8 Projekte mit maximal 300 MW die Beantragung einer Vorlizenz im April 2015.
Ukraine:
In der Ukraine hält die WKN AG derzeit mehrere Windpark-Projekte, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Aufgrund der äußerst schwierigen politischen Situation wurden die Projektierungsaktivitäten vorerst gestoppt.
Ungarn:
In Ungarn sind zwei von Tochterunternehmen der PNE WIND AG entwickelte Windpark-Projekte bereits genehmigt. In ihnen können 32 Windenergieanlagen mit 78 MW Nennleistung errichtet werden. Die ungarische Regierung blockiert allerdings seit einiger Zeit den weiteren Ausbau unter anderem der Windenergie. Daher warten die ungarischen Tochterunternehmen weiterhin darauf, sich mit diesen genehmigten Windparks an Ausschreibungen für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz in Ungarn beteiligen zu können.
USA / Kanada:
Im vierten Quartal 2013 hat die PNE WIND USA mit dem Bau des Windpark-Projekts "Chilocco" im US-Bundesstaat Oklahoma begonnen. In mehreren Projektphasen können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 153 MW errichtet werden. Erste Bau- und Erschließungsarbeiten wurden durchgeführt, so dass für das Projekt die steuerlichen Fördermechanismen PTCs gesichert wurden. Diese wurden für Projekte gewährt, die sich Ende 2013 bereits in Bau befanden und deren Fertigstellung bis Ende 2015 erfolgt.
Ende 2014 wurde die Regelung zum PTC analog um ein Jahr verlängert. PNE geht daher davon aus, dass sich auch für das Projekt "Chilocco" die Fertigstellungsfrist bis Ende 2016 verlängert.
Ebenfalls um die PTCs zu sichern, wurde im Dezember 2014 mit ersten Baumaßnahmen für den Windpark "Belle Fourche" (South Dakota) begonnen, in dem Windenergieanlagen mit bis zu 30 MW errichtet werden können.
In den USA verfügt die WKN-Gruppe über ein Projekt im Bundesstaat Montana, in dem in mehreren Phasen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 165 MW errichtet werden können.
In Kanada arbeitet die PNE WIND AG derzeit an sieben Windpark-Projekten, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.
Ausland gesamt:
Insgesamt entwickelten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum Stichtag 31. Dezember 2014 in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Projekte mit erheblich mehr als 4.000 MW zu errichtender Nennleistung, die sich in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses befinden. Aufgrund der Geschäftsentwicklung im Konzern ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung das Geschäft zu diversifizieren und das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.
Erweiterung der Geschäftstätigkeit / YieldCo
Die PNE WIND AG hat in 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört die Gründung der YieldCo-Gesellschaften, in denen eigenentwickelte und fertiggestellte Windparks gebündelt werden. Ziele des YieldCo-Geschäfts sind neben der Steigerung des Ertragspotenzials sowie der Stärkung der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft (YieldCo), die ihren Investoren stabile und attraktive Renditen bieten soll. Damit stellt die YieldCo eine klassische Win-win-Situation, mit großem Potenzial sowohl für PNE WIND als auch für die Investoren und Eigentümer der YieldCo dar.
YieldCo - Gesellschaften, die Portfolios vorrangig aus Erneuerbare Energien-Projekten halten und Erträge per Dividende an ihre Eigner ausschütten - sind insbesondere im angelsächsischen Raum eine erprobte und erfolgreiche Ergänzung zum Kerngeschäft von Projektierern. YieldCos wurden in diesen Märkten besonders gut angenommen, da sie Investoren die Möglichkeit bieten, direkt in komplett fertiggestellte Projekte der Erneuerbaren Energien zu investieren. Eine Asset-Klasse, die zuvor eher Versorgern und anderen institutionellen Investoren vorbehalten war Für PNE WIND als Projektierer sind YieldCos ein attraktiver Weg, um das Geschäft durch die Erschließung neuer Vertriebs- und Finanzierungsmöglichkeiten auszuweiten. Sie bieten das für die Realisierung neuer Projekte benötigte Eigenkapital zu attraktiven Konditionen.
In der YieldCo der PNE WIND AG sollen ausschließlich Windparks nach ihrer Fertigstellung zu einem Portfolio zusammengefasst werden. Die YieldCo enthält somit vollständig in Betrieb befindliche Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren.
Die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH soll vornehmlich deutsche Windparks mit einer Gesamtnennleistung von bis zu 150 MW umfassen. Dabei wird es sich um Projekte handeln, die von der PNE WINDGruppe in den vergangenen Jahren entwickelt wurden. Windparks mit rund 67 MW Nennleistung sind bereits genehmigt und befinden sich teilweise im Bau. Für weitere für die YieldCo vorgesehene Projekte wurde die Genehmigung beantragt. Mit ihrer Fertigstellung sollen die Windparks nach und nach in die deutsche YieldCo-Gesellschaft eingebracht werden.
Anschließend, möglichst bis Ende 2016, soll die YieldCo ganz oder anteilig veräußert werden. Dabei besteht die Möglichkeit - wie es heute schon häufig am Markt zu beobachten ist - die YieldCo an die Börse zu bringen, oder sie an einen einzelnen Investor zu verkaufen. Mit der in Großbritannien gegründeten Gesellschaft PNE WIND YieldCo International Limited mit Sitz in Edinburgh hält sich die PNE WIND AG die Möglichkeit eines Börsengangs in London offen.
Profitieren will die PNE WIND AG durch diese Erweiterung des Geschäftsmodells in vielfältiger Weise: So geht das Unternehmen davon aus, die YieldCo, d.h. das gebündelte und fertiggestellte Windpark-Portfolio, zu besseren Konditionen veräußern zu können als einzelne Projekte im Rahmen des bisherigen Geschäftsmodells. Hintergrund dieser Überlegung ist, dass Investoren fertige Projekte mit nachgewiesenen Erträgen erwerben. Projekt-Risiken werden dadurch und durch die Streuung auf mehrere Parks minimiert. Zudem honorieren die Investoren, dass sie ihre Anteile einer börsennotierten YieldCo deutlich schneller kaufen oder verkaufen können, als bei einem Direktinvestment in einen Windpark. Daneben plant die PNE WIND AG, sowohl durch das Management der YieldCo als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks des Portfolios, zusätzliche Erträge zu erzielen.
Außerdem wird durch den Aufbau der YieldCo ein Absatzkanal für weitere Projekte der PNE WIND-Gruppe geschaffen, da Überschüsse aus der YieldCo auch zur Erweiterung des Portfolios genutzt werden sollen. Über einen potentiellen Minderheitenanteil an der YieldCo könnte die PNE WIND AG zudem auch langfristig am angestrebten Erfolg der YieldCo partizipieren.
Durch das YieldCo-Modell werden zwar Windpark-Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten geschoben und damit im Konzern auch der Umsatz und das Ergebnis aus diesen Verkäufen, dennoch wiegen die genannten Potenziale diese Verschiebung mehr als auf. Die PNE WIND-Gruppe schafft mit dieser strategischen Erweiterung erhebliche Werte und stellt sich damit für die Zukunft noch breiter auf.
Die nachfolgende Tabelle und die entsprechenden Erläuterungen geben Aufschluss über den aktuellen Status der für das YieldCo-Portfolio vorgesehenen Windpark-Projekte, die genehmigt sind oder sich bereits in Bau befinden:
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| Projekt | Standort | Status | Geplante Nennleistung in MW | Geplante Fertigstellung |
|---|---|---|---|---|
| Chransdorf | Brandenburg | In Bau | 57,6 | 2. Halbjahr 2015 |
| Waldfeucht | Nordrhein-Westfalen | In Bau | 9,0 | 2. Halbjahr 2015 |
Windpark Chransdorf
Der Windpark "Chransdorf" befindet sich in einem Waldgebiet zwischen den brandenburgischen Gemeinden Großräschen und Altdöbern.
Das Projekt hat in 2014 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erhalten und befindet sich derzeit im Bau. Im Windpark werden 24 Windenergieanlagen von Typ Nordex N117/2400 mit einer Nabenhöhe von jeweils 141 Metern errichtet. Die Gesamtnennleistung des Parks beträgt 57,6 MW. Die Fertigstellung des Parks ist für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant.
Windpark Waldfeucht
Das Projekt hat in 2014 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erhalten und befindet sich derzeit im Bau.
Im Windpark "Waldfeucht/Selfkant" bei Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) werden Windenergieanlagen repowert, die bereits von der PNE WIND geplant und 1999 in Betrieb genommen wurden. Neu gebaut werden dort vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 12 MW, von denen drei Anlagen für die YieldCo vorgesehen sind.
Die Fertigstellung des Windparks ist für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant.
Teilbereich Windkraft offshore
Überblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 31. Dezember 2014:
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| Projekt | Phase | WEA | Total MW |
|---|---|---|---|
| Borkum Riffgrund I* | 7 | 78 | 312 |
| Borkum Riffgrund II* | 5 | 97 | 349 |
| Gode Wind 1* | 7 | 55 | 330 |
| Gode Wind 2* | 7 | 42 | 252 |
| Gode Wind 3* | 3 | 15 | 90 |
| Gode Wind 4* | 4 | 42 | 252 |
| Nautilus II / HTOD5* | 2 | 68 | 476 |
| Nemo | 2 | 80 | 480 |
| Jules Verne | 2 | 80 | 480 |
| Nautilus I | 2 | 80 | 480 |
| Atlantis I | 3 | 80 | 400 |
| Atlantis II | 2 | 80 | 400 |
| Atlantis III | 2 | 80 | 400 |
| Gesamt | 877 | 4.701 |
* PNE WIND AG als Dienstleister aktiv
Phase 1 = Projektfindungsphase
Phase 2 = Antragskonferenz erfolgt
Phase 3 = Erorterungstermin erfolgt
Phase 4 = Genehmigung bzw. Planfeststellungsbeschluss erteilt
Phase 5 = Zusage des Netzanschlusses erfolgt
Phase 6 = Investitionsentscheidungen erfolgt
Phase 7 = im Bau
"Borkum Riffgrund"-Projekte:
Positiv entwickelte sich das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist. Nachdem DONG Energy die Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund I" getroffen hat, ist mit dem Bau des Offshore-Windparks begonnen worden. Die ersten Windenergieanlagen wurden in 2014 bereits installiert. Das für den Netzanschluss vorgesehene Umspannwerk DolWin alpha wurde von ABB im Auftrag von TenneT für eine Leistung von 800 MW ausgelegt und in 2013 installiert.
Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" erteilte das BSH Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im Dezember 2011 die Baugenehmigung. In 2013 hat der Übertragungsnetzbetreiber TenneT den Auftrag für den Bau der Umspannstation DolWin3, mit der Windparks in der Nordsee an das Höchstspannungsnetz an Land angebunden werden, an Alstom vergeben. Nach Fertigstellung kann mit diesem Netzanschluss der geplante Offshore-Windpark "Borkum-Riffgrund II" von Dong Energy ans Netz gebracht werden. Die Fertigstellung des Anschlusses ist für 2017 vorgesehen.
Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte in dem Offshore-Windparkprojekt "Borkum Riffgrund II" werden Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert rund 7,0 Mio. Euro von DONG Energy an die PNE WIND AG erfolgen. Weitere wesentliche Projektfortschritte sind die finale Investitionsentscheidung und die Inbetriebnahme des Projektes.
"Gode Wind"-Projekte:
Bereits im August 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft, der diese inzwischen auf die Projekte "Gode Wind" 1 bis 4 aufteilte. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" 1, 2 und 4 sind zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Die vollständige Inbetriebnahme von "Gode Wind" 1 und 2 soll in 2016 abgeschlossen werden. Die PNE WIND AG hat bisher für die Anteile, die verauslagten Projektentwicklungskosten und für erreichte Milestones Zahlungen in Höhe von insgesamt 129 Mio. Euro erhalten.
Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus weitere wesentliche Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert bis zu 25 Mio. Euro erfolgen. Ein nächster Meilenstein wird mit der Genehmigung des BSH für das Projekt "Gode Wind 3" erreicht. Der Erörterungstermin für dieses Projekt wurde im September 2014 durchgeführt. Damit hat das Projekt die Phase 3 in der Projektentwicklung erreicht. Ein weiterer wichtiger Projektschritt ist die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnitts von "Gode Wind 2" (dem jetzigen "Gode Wind 4"), die eine Zahlung von 15 Mio. Euro auslösen wird.
Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens bis 2017 als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich im Zeitraum 2012 bis 2017 auf bis zu 8,5 Mio. Euro.
"Atlantis"-Projekte:
Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden in 2013 drei Offshore-Projekte von der BARD Engineering GmbH erworben, um am erwarteten weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland zu partizipieren. Die Projekte waren vom vorherigen Eigentümer bereits so weit entwickelt worden, dass sie sich im Planfeststellungsverfahren beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) befinden. Die PNE WIND AG will die erworbenen Projekte über die Genehmigung hinaus bis zur Baureife weiter entwickeln. Aufgrund der Erfahrungen im Offshore-Bereich verfügt die PNE WIND AG über die Kompetenz zur werthaltigen Entwicklung solcher Vorhaben.
Die PNE WIND-Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III leisteten bei Vollzug des Kaufvertrags eine erste Kaufpreiszahlung. Darüber hinaus wurden mit dem Verkäufer variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden.
In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen der 5 MW-Klasse errichtet werden. Die Projektgebiete befinden sich in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee.
Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne"
Kontinuierlich wurde im Berichtszeitraum auch an den weiteren Offshore-Projekten der PNE WIND AG in der Nordsee gearbeitet. Derzeit werden die Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne" in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen Netzanbindungsregimes zur Genehmigungsreife entwickelt. Diese Offshore-Projekte befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten jeweils 80 Standorte von Offshore-Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden.
Projekt "Nautilus II" bzw. "HTOD5"
Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II", das in der Zwischenzeit in "HTOD5" umbenannt wurde, befindet sich ebenfalls in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 an Ventizz/HOCHTIEF ist die PNE WIND AG zunächst bis zum Erreichen der Genehmigung als Projektentwickler tätig. Das Projekt wird für bis zu 68 Offshore-Windenergieanla-gen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu 7 MW in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen Netzanbindungsregimes geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland.
Offshore gesamt:
Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2014 13 Offshore-Projekte, davon sechs eigene sowie sieben weitere als Dienstleister. Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Projekte befinden sich bereits in Bau: "Borkum Riffgrund I" sowie "Gode Wind" 1 und 2. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 480 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 7 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.640 MW.
Segment Stromerzeugung
Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach", den Solarpark "Passauer Land", welcher seit 2006 von der WKN-Gruppe mit einer Nennleistung von rund 3,3 MWp in Bayern betrieben wird, sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.
Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2014 ein EBIT von 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr 2,3 Mio. Euro) erreicht.
6. Wirtschaftsbericht
Änderungen der Vorjahreszahlen
Im Rahmen der erstmaligen Einbeziehung des WKN-Teilkonzerns zum 4. Juli 2013 wurde eine Kaufpreisallokation nach IFRS 3 vorgenommen. Das der Kaufpreisallokation zugrunde liegende Bewertungsgutachten basierte auf den Konzernabschlüssen der WKN AG zum 31. Dezember 2012 und zum 30. Juni 2013. In 2014 stellte sich heraus, dass die Bewertung der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Schulden und aller nicht beherrschenden Anteile an dem erworbenen Unternehmen als Folge von Fehlinformationen nicht gem. IFRS 3.18 ff. zum korrekt ermittelten beizulegenden Zeitwert zum Erwerbsstichtag erfolgte. Die Fehlinformationen führten zu Fehlinterpretationen von Sachverhalten, für welche Informationen zum Zeitpunkt der Kaufpreisallokation vorlagen. Es handelt sich bei dem oben dargestellten Sachverhalt um einen Fehler gemäß IAS 8.41 ff., welcher entsprechend retrospektiv beginnend mit dem Erwerbsstichtag zum 4. Juli 2013 korrigiert wurde.
Von den Fehlerkorrekturen sind folgende Abschlussposten zum 31. Dezember 2013 betroffen:
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| 31.12.2013 | |||
|---|---|---|---|
| in TEUR | Vor Korrektur | Änderung aus der Korrektur | Nach Korrektur |
| --- | --- | --- | --- |
| Konzernbilanz | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 56.343 | 8.663 | 65.006 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 8.605 | -950 | 7.655 |
| Vorräte | 145.860 | -9.278 | 136.582 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 59.536 | -1.581 | 57.955 |
| Latente Steuern | 9.150 | -214 | 8.936 |
| Eigenkapital | 150.609 | -3.360 | 147.248 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | |||
| Bestandsveränderung | 14.789 | -1.414 | 13.376 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.833 | 141 | -2.692 |
| Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten | 38.549 | -1.554 | 36.994 |
| Konzernjahresüberschuss | 40.679 | -3.100 | 37.580 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 0,86 | -0,06 | 0,80 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung | |||
| Konzernbilanzergebnis | 35.173 | -3.100 | 32.073 |
| Eigenkapital vor Minderheiten | 144.916 | -3.100 | 141.816 |
| Anteile im Fremdbesitz | 5.693 | -261 | 5.432 |
| Eigenkapital gesamt | 150.609 | -3.360 | 147.248 |
Bezüglich der Ermittlung der Korrekturwerte besteht insofern noch eine Unsicherheit, als dass die Nachtragsprüfung des geänderten Konzernabschlusses der WKN AG zum 31. Dezember 2012 bislang noch nicht abgeschlossen ist. Infolge dessen liegt auch noch kein endgültig überarbeitetes Bewertungsgutachten zur Kaufpreisallokation zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 vor.
a. Umsatz und Ertragslage
Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Konzernkennzahlen
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| in Mio. Euro | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Gesamtleistung | 233,9 | 160,6 |
| Umsatz | 211,3 | 144,0 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 2,7 | 43,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -15,2 | 34,4 |
| Jahresüberschuss | -13,0 | 37,6 |
Die Angaben für den Konzern sind aufgrund der wesentlichen Auswirkungen der unterjährigen Einbeziehung des WKN Teilkonzerns im Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar (Erstkonsolidierungszeitpunkt des WKN Teilkonzerns war der 4. Juli 2013).
Werte mit "*" sind angepasste Vorjahreszahlen.
Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2014 eine Gesamtleistung von 233,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 160,6 Mio. Euro)*. Davon entfallen 211,3 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 144,0 Mio. Euro), 19,1 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 13,4 Mio. Euro)* sowie 3,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,2 Mio. Euro)* auf sonstige betriebliche Erträge.
Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 157,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 96,7 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 158,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 45,8 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von -1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,6 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 0,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 46,2 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus dem Verkauf respektive der Realisierung der Onshore-Projekte "Calau II" A, C und D, "Leddin IV", "Kemberg III" und "Sontra". Im Vorjahr waren in den Konzernumsatzerlösen noch Milestonezahlungen aus dem Verkauf von Offshore-Projekten in Höhe von 45,0 Mio. Euro enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z.B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen.
Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Materialaufwand im Konzern erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund der Weiterentwicklung von Onshore-Projekten und der Realisierung von Onshore-Projekten von 71,9 Mio. Euro auf nunmehr 170,5 Mio.
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG erhöhte sich der Materialaufwand von 31,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 124,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr.
Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf 27,0 Mio. Euro im Konzern und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (21,6 Mio. Euro). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf der im Vorjahr nur zeitanteiligen Konsolidierung des WKN-Teilkonzerns im Konzern der PNE WIND AG. Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2014 ist im Konzern auf 412 Personen gestiegen (per 31. Dezember 2013: 411 Mitarbeiter).
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2014 auf 10,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,3 Mio. Euro). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2014 ist in der PNE WIND AG auf 142 Personen gestiegen (per 31. Dezember 2013: 139 Mitarbeiter).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 25,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 17,3 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 3,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,2 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 5,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,7 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 2,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,1 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge 1,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,9 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,0 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,5 Mio. Euro).
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2014 auf 9,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,7 Mio. Euro).
Die Abschreibungen erhöhten sich auf 8,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (6,2 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II", den Solarpark "Passauer Land" und das Holzheizkraftwerk Silbitz angefallen.
Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 10,6 Mio. Euro auf 14,9 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen aufgrund des im Jahr 2013 in zwei Tranchen (Mai und September) platzierten Bonds in Höhe von 100 Mio. Euro angestiegen (in 2014 Zinsaufwand auf den Gesamtbetrag für 12 Monate gegenüber anteiliger Verzinsung in 2013).
Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2014 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 43,6 Mio. Euro)*, und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von -15,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 34,4 Mio. Euro)* erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf -13,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 37,6 Mio. Euro)*. Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,22 Euro (im Vorjahr: 0,80 Euro)* und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf -0,21 Euro (im Vorjahr: 0,75 Euro)* .
Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2014 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 11,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 40,8 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 6,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 36,7 Mio. Euro) aus.
Aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses verringerte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 10,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 32,1 Mio. Euro)* . Zum 31. Dezember 2014 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 63,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 67,6 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 4,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 36,6 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,07 Euro (im Vorjahr: 0,78 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,07 Euro (im Vorjahr: 0,73 Euro).
Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2014 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 4,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,0 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,6 Mio. Euro) erzielt. Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten) im Konzern der PNE WIND AG einbezogen:
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| WKN Teilkonzern | 01.01. - 31.12.2014 |
|---|---|
| Mio. EUR | |
| --- | --- |
| Umsatzerlöse | 67,7 |
| Gesamtleistung | 79,3 |
| Personalaufwand | 11,7 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | 12,0 |
| EBIT | -6,2 |
| Mitarbeiterzahl per 31.12. des Jahres | 189 MA |
In den Ergebnissen des Konzerns und der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2014 spiegeln sich u. A. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider, die bisher noch nicht zu Ergebnissen geführt haben. Auch die Vorleistungen für inländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, im Konzern konsolidiert werden und für die geplante YieldCo vorgesehen sind, haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt. Der Vorstand geht weiterhin davon aus, die Prognose für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 mit einem kumulierten Ergebnis auf EBIT-Basis in Höhe von 110 bis 130 Mio. Euro zu erreichen.
b. Finanzlage / Liquidität
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Cash Flow
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| in Mio. Euro | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -29,5 | -1,0 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -4,9 | -61,3 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 34,0 | 95,6 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 72,2 | 77,4 |
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2014 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der WKN AG (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 209,3 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 2,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 199,0 Mio. Euro, davon 1,1 Mio. Euro verpfändet).
Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
| ― | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 72,2 Mio. Euro, |
| ― | freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 9,6 Mio. Euro und |
| ― | zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 127,5 Mio. Euro. |
Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3 Mio. Euro und die WKN AG über insgesamt 15 Mio. Euro.
Erläuterung:
Die WKN-Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 29 Mio. Euro sowie einem endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Die Konsortialkredite haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Ferner bestehen auf Ebene der WKN AG weitere Betriebsmittel-Kreditlinien über 0,6 Mio. Euro.
Der Betriebsmittel-Konsortialkredit enthält Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen, die bei Nichteinhaltung einen Kündigungsgrund zugunsten der Kreditgeber darstellen. Zum 31. Dezember 2014 wurden nicht alle Finanzkennzahlen von der WKN AG eingehalten, so dass grundsätzlich die Möglichkeit der Kündigung der Gesamtkreditzusage sowie der Fälligstellung der Kreditinanspruchnahme besteht. Die Kreditgeber haben bis zum Zeitpunkt des Testats des Konzernabschlusses der PNE WIND AG von dieser Kündigungsmöglichkeit jedoch keinen Gebrauch gemacht.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -29,5 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,0 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
| ― | von dem negativen Konzernjahresergebnis, |
| ― | von der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der Zahlungseingänge aus den realisierten Windparkprojekten, |
| ― | von den Ausgaben für die Weiterentwicklung der Projektpipeline, welche sich in den Vorräten abzeichnet, |
| ― | durch die Abgänge der im Vorjahr im Konzern ausgewiesenen Windparkprojekte im Bau, welche in 2014 fertiggestellt und übergeben wurden, |
| ― | von der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva. |
Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von -4,9 Mio. Euro (im Vorjahr: -61,3 Mio. Euro) getätigt bzw. erhalten. Geprägt war der Cash Flow im Wesentlichen
| ― | im Geschäftsjahr 2014 von den Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, |
| ― | im Vorjahreszeitraum 2013 vom Kauf der Anteile an der WKN AG. |
Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 34,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 95,6 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt
| ― | von der Kapitalerhöhung in Höhe von 33,4 Mio. Euro und den Kapitalerhöhungskosten in Höhe von -1,7 Mio. Euro, |
| ― | von der Zahlung der Dividende in Höhe von -8,2 Mio. Euro, |
| ― | durch die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -7,5 Mio. Euro sowie durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 12,0 Mio. Euro unter anderem zur Projektzwischenfinanzierung der in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, |
| ― | im Vorjahreszeitraum 2013 durch den Liquiditätszufluss aus der ausgegebenen Anleihe im Mai und September in Höhe von 100,0 Mio. Euro. |
Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009/2014 im Volumen von nominal 3.187.900,00 Euro sowie aus der Wandelanleihe 2010/2014 im Volumen von nominal 4.202.500,00 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 3.185.296 neue Aktien ausgegeben. Außerdem wurden 13.931.195 neue Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2014 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 71.974.939,00 Euro.
Zum Stichtag 31. Dezember 2014 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 72,2 Mio. Euro (Vorjahr: 77,4 Mio. Euro).
Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2014 eine Liquidität in Höhe von 59,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 67,2 Mio. Euro, davon 1,1 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 2,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Weitere Informationen zur Liquiditätssituation und zur finanziellen Lage des Konzerns finden sich in den jeweiligen Tabellen zur Kapitalflussrechnung im Anschluss an diesen Lagebericht.
c. Vermögenslage
Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
a) Konzern
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| Aktiva (in Mio. EUR) | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 149,8 | 157,7* |
| Immaterielle Vermögenswerte | 63,9 | 65,0* |
| Sachanlagen | 73,6 | 76,1 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 2,0 | 7,7* |
| Latente Steuern | 10,3 | 8,9* |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 1,0 | 0,8 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 266,0 | 273,1* |
| Vorräte | 152,4 | 136,6* |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 40,2 | 57,9* |
| Steuerforderungen | 1,2 | 1,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 72,2 | 77,4 |
| Bilanzsumme | 416,8 | 431,6* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 416,8 Mio. Euro. Damit verringerte sich der Wert um 3,4 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2013.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 157,7 Mio. Euro zum Jahresende 2013 auf aktuell 149,8 Mio. Euro ab. Zum 31. Dezember 2014 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 63,9 Mio. Euro und verringerten sich um -1,1 Mio. Euro gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2013. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung Windkraft 20,0 Mio. Euro und WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 2,5 Mio. Euro auf 73,6 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 76,1 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (17,2 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (10,9 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windparkprojekts Altenbruch II (26,3 Mio. Euro), des Solarparks "Passauer Land" (9,3 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (5,0 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 3,0 Mio. Euro).
Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" werden die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 273,1 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 266,0 Mio. Euro per 31. Dezember 2014 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-14,3 Mio. Euro) und die Verringerung bei den sonstigen kurzfristigen Darlehensforderungen (-6,9 Mio. Euro) bei gleichzeitigem Anstieg des Vorratsvermögen (+15,8 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 20,1 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2013: 34,4 Mio. Euro).
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 136,6 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 152,4 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist der Anstieg der unfertigen Leistungen durch die im Bau befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung der Projektpipelines On- und Offshore im In- und Ausland geprägt. In den unfertigen Leistungen sind die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (in Summe 10,0 Mio. Euro) sowie "Atlantis I - III" (in Summe 28,9 Mio. Euro) mit insgesamt 38,9 Mio. Euro enthalten.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 72,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014 (per 31. Dezember 2013: 77,4 Mio. Euro).
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| Passiva (in Mio. EUR) | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 160,1 | 147,2* |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 1,0 | 1,0 |
| Rückstellungen | 13,5 | 12,1 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 151,0 | 174,4 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 79,4 | 85,7 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 11,7 | 11,1 |
| Schulden i.V. mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzsumme | 416,8 | 431,6* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 147,2 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 160,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2014. Bedingt war diese positive Entwicklung im Wesentlichen durch die Kapitalerhöhung in Höhe von 31,8 Mio. Euro (nach Abzug der Kapitalerhöhungskosten in Höhe von 1,7 Mio. Euro), durch die Wandlung von Anleihen (Fremdkapital) in Eigenkapital (Auswirkung: 7,4 Mio. Euro) und gegenläufig durch das negative Ergebnis des Konzerns. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2014 ca. 38 Prozent (per 31. Dezember 2013: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 62 Prozent (per 31. Dezember 2013: ca. 66 Prozent).
Entwicklung der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten
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| in Mio. Euro | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | |||
| kurzfristig | 79,4 | 85,7 | 18,3 |
| langfristig | 151,0 | 174,4 | 67,8 |
Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von 174,4 Mio. Euro Ende 2013 auf 151,0 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 148,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 172,5 Mio. Euro). Darunter befindet sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe in Höhe von netto 96,2 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe im Geschäftsjahr 2013 verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist hieraus ein Zinsaufwand von 1,3 Mio. Euro, davon im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 0,9 Mio. Euro, erfasst worden). Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,1 Mio. Euro enthalten. Bei dieser Anleihe sind die im Zusammenhang mit der Platzierung entstandenen Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014 mit den Verbindlichkeiten verrechnet worden, sie werden über die Laufzeit über "Zinsaufwand" wieder erfasst. Zudem wurde ein Teil der Wandelanleihe in Höhe von 0,2 Mio. Euro als Eigenkapital dargestellt. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 38,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 60,8 Mio. Euro) enthalten. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten enthalten.
Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten enthalten
| ― | die Betriebsmittellinien der WKN AG (20,0 Mio. Euro, davon langfristig 0,0 Mio. Euro - siehe Exkurs unten), |
| ― | endfällige Betriebsmitteldarlehen der WKN AG (6,0 Mio. Euro, davon langfristig 6,0 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierung des Solarparks "Passauer Land" (6,0 Mio. Euro, davon langfristig 5,1 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (22,5 Mio. Euro, davon langfristig 19,1 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (2,7 Mio. Euro, davon langfristig 2,0 Mio. Euro), |
| ― | die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (4,5 Mio. Euro, davon langfristig 3,8 Mio. Euro). |
Erläuterung:
Im Vorjahr wurden kurzfristig fällige Darlehensverbindlichkeiten aus der Inanspruchnahme der Betriebsmittellinien der WKN AG in Höhe von 15,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013), welche im Wesentlichen als kurzfristige Geldmarktkredite aufgenommen waren, entsprechend IAS 1.73 als langfristig eingestuft, da im Rahmen eines langfristigen Konsortialkredites ein Anspruch auf eine Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten bestand und der Konzern beabsichtigte, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Der Ausweis als langfristige Darlehensverbindlichkeiten wurde zum 31. Dezember 2014 nicht beibehalten, da zum 31. Dezember 2014 nicht alle Finanzkennzahlen von der WKN AG eingehalten wurden, so dass grundsätzlich die Möglichkeit der Kündigung der Gesamtkreditzusage sowie der Fälligstellung der Kreditinanspruchnahme in Höhe von 20,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014) besteht. Die Kreditgeber haben bis zum Zeitpunkt des Testats des Konzernabschlusses der PNE WIND AG von dieser Kündigungsmöglichkeit jedoch keinen Gebrauch gemacht.
Die PNE WIND AG hat im September/Oktober 2014 Kapitalmaßnahmen in Form einer Kapitalerhöhung und der Begebung einer Wandelanleihe durchgeführt. Die Kapitalerhöhung wurde zu einem Bezugspreis von 2,40 Euro je Aktie im Umfang von 13.931.195 neuen Aktien bei Aktionären und anderen Investoren platziert. Zudem wurden Wandelteilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 6.565.132,20 Euro platziert. Aus den Kapitalmaßnahmen flossen der PNE WIND AG damit insgesamt finanzielle Mittel in Höhe von rund 40 Mio. Euro brutto zu.
Am 31. Dezember 2014 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 71.974.939 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2013 (54.858.448 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Geschäftsjahr 2014 sowie der Ausgaben von 13.931.195 neuen Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung.
Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2014 in Höhe von 6,4 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.
Im Geschäftsjahr 2014 reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 85,7 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 79,4 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 1,8 Mio. Euro, die bisher unter den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden. Die Laufzeit der Wandelanleihen 2009/2014 endete im Juli 2014. Nicht in Aktien gewandelte Wandelschuldverschreibungen wurden im Volumen von 648.300,00 Euro zum Nennwert zurückgezahlt. Die Laufzeit der Wandelanleihe 2010/2014 endete Ende Dezember 2014. Ebenso unter den kurzfristigen und nicht mehr unter den langfristigen Verbindlichkeiten werden die Genussrechte der PNE WIND AG (0,8 Mio. Euro) und der WKN AG (2,2 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 12,1 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 21,5 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, reduzierten sich von 39,0 Mio. Euro (31. Dezember 2013) auf 38,4 Mio. Euro. Die Veränderung beruht hier im Wesentlichen auf den Zu- und Abgängen von kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen mit Laufzeiten unter einem Jahr, welche mit Projektrealisierung in Anspruch genommen werden und nach Übergabe der Windparks auf die Investoren übergehen bzw. übergegangen sind, und auf der Erfassung der von WKN AG in Anspruch genommenen Betriebsmittellinien (20,0 Mio. Euro), die per 31. Dezember 2014 unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden.
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2014 somit 115,0 Mio. Euro (31. Dezember 2013: 134,1 Mio. Euro).
b) PNE WIND AG
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| Aktiva (in Mio. EUR) | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,1 | 0,1 |
| Sachanlagen | 12,6 | 12,7 |
| Finanzanlagen | 100,6 | 100,2 |
| Vorräte | 28,7 | 35,2 |
| Forderungen und sonstige Aktiva | 152,2 | 108,9 |
| Flüssige Mittel | 59,5 | 67,2 |
| Bilanzsumme | 353,7 | 324,3 |
Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 12,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,7 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 100,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 100,2 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen.
Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 28,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 35,2 Mio. Euro), davon unfertige Leistungen in Höhe von 9,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,0 Mio. Euro), und geleistete Anzahlungen in Höhe von 19,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 24,2 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 152,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 108,9 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 9,5 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: 4,2 Mio. Euro), 139,1 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (im Vorjahr: 100,6 Mio. Euro) und 1,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt im Wesentlichen an der Darlehensgewährung an zum Konzern gehörende Onshore-Projektgesellschaften zur Realisierung der Windparkprojekte.
Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2014 auf 59,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 67,2 Mio. Euro).
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| Passiva (in Mio. EUR) | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 188,8 | 153,1 |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1,0 | 1,0 |
| Rückstellungen | 12,4 | 7,0 |
| Verbindlichkeiten | 151,4 | 163,0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0,1 | 0,2 |
| Bilanzsumme | 353,7 | 324,3 |
Das Eigenkapital der PNE WIND AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2014 auf 188,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 153,1 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2014 ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2013 ca. 47 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2013 ca. 53 Prozent).
Am 31. Dezember 2014 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 71.974.939 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2013 (54.858.448 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2014 sowie der Ausgabe von 13.931.195 neuen Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung.
Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 151,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 163,0 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro, in die Wandelanleihe 2010/2014 in Höhe von 1,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,0 Mio. Euro) und die in 2014 neu begebene Wandelanleihe 2014/2019 in Höhe von 6,6 Mio. Euro, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,0 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 23,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 26,4 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,1 Mio. Euro).
Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 0,7 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk Silbitz gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 6,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 1,6 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 0,7 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2013: 2,1 Mio. Euro).
7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter Herr Rafael Vazquez Gonzalez bis zum 4. Juni 2014 Mitglied des Aufsichtsrates der PNE WIND AG war, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Zeitraum bis zum Ausscheiden von Herrn Vazquez Gonzalez aus dem Aufsichtsrat erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 122.884,94 (im Vorjahr EUR 310.875,14). Die Geschäftsvorfälle entsprachen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.
Die net.curity InformationsTechnologien GmbH ist auch nach dem Ausscheiden von Herrn Vazquez Gonzalez auf der im Wesentlichen unveränderten Vertragsgrundlage für die einwandfreie Funktion der elektronischen Datenverarbeitung der PNE WIND AG einschließlich Wartung und Instandhaltung der Geräte und Anlagen sowie für die Aktualisierung der Programme zuständig. Darüber hinaus stellt sie die erforderlichen Server- und Speicherkapazitäten sowie den technischen Service für die Firmen-Webseite und Kommunikationseinrichtungen.
8. Vertrieb und Marketing
Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch weiterhin verfolgen.
Vorgesehen ist außerdem eine Ergänzung des Geschäftsmodells: Künftig sollen fertiggestellte Windparks in einer neuen Tochtergesellschaft, einer sogenannten YieldCo, gebündelt werden, um sowohl durch das Management der YieldCo als auch durch die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks zusätzliche Erträge zu erzielen. Die PNE WIND AG strebt an, diese Tochtergesellschaft später ganz oder anteilig an Investoren zu veräußern.
Darüber hinaus ist auch der Verkauf größerer Projektportfolien möglich, wenn es dafür auf Investorenseite Interesse gibt.
Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte ist weiterhin die Zusammenarbeit mit starken Partnern vorgesehen.
9. Entwicklung und Innovationen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.
10. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Wesentliche Ereignisse mit Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
11. Immaterielle Unternehmenswerte / Nachhaltige Entwicklung
Kernkompetenzen
| ― | Gute Vernetzung in die Branche |
| ― | Fachkompetenz durch qualifizierte Mitarbeiter |
| ― | Langjährige Erfahrung in der Windpark-Projektentwicklung |
| ― | Internationale Expansion mit erfahrenen Partnern vor Ort |
| ― | Nachwuchsförderung durch Ausbildungsplätze und Qualifizierung |
| ― | PNE WIND als Marke im Kerngeschäft der Windparkprojektierung |
| ― | Beitrag zu Energiewende und Klimaschutz durch ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft |
Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Kreativität und individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt.
So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.
Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen und abzuschließen.
Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir möglichst nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.
Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen Rahmenbedingungen basiert, sind diese eng in die Aktivitäten von Branchenverbänden eingebunden und pflegen den ständigen Dialog.
Mit der kontinuierlichen Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung im Unternehmen.
Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname " PNE WIND" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.
Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen und damit zum Schutz von Mensch, Umwelt und Natur. Allein der Windpark "Altenbruch II" vermeidet die Emission von jährlich rund 38.000 Tonnen Kohlendioxid, 197 Tonnen Schwefeldioxid sowie 49 Tonnen Stickoxid. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft.
12. Risiko- und Chancenbericht
Allgemeine Faktoren
Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2013 nicht geändert.
Risiken aus operativer Tätigkeit
Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.
Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche/ Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.
Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z.B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.
Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.
Die der WKN AG zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt sind. Bis auf einen geringfügigen Teilbetrag hat sich die WKN AG nicht gegen steigende kurzfristige Zinsen abgesichert.
Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Die bisherige Praxis zeigt jedoch ein großes Interesse von Infrastrukturfonds, Versicherungen und Pensionskassen an der Beteiligung an Offshore-Windparks.
Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen (DONG Energy sowie Ventizz / Hochtief) auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus II" sowie "Gode Wind" 3 und 4 zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.
Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten. Ein Risiko kann auch entstehen, wenn die geplante YieldCo Projekte nicht wie geplant übernehmen kann oder die Anteile an der YieldCo nicht ganz oder teilweise veräußert werden können. Diese Liquiditätsrisiken werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG und des Konzerns.
Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Projektentwicklungs-Zeiträume ergeben, wenn die beiden Genussrechte der WKN AG in 2015 sowie das KfW-Darlehen der WKN AG im Juni 2016 auslaufen.
Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn der Betriebsmittel-Konsortialkreditvertrag der WKN AG im Juni 2016 ausläuft bzw. wenn der Betriebsmittel-Konsortialkredit bei Nichteinhaltung von im Vertrag definierten Finanzkennzahlen die Möglichkeit der vorzeitigen Beendigung des Vertrags für die Kreditgeber ermöglicht. Zum 31. Dezember 2014 wurden nicht alle Finanzkennzahlen von der WKN AG eingehalten, so dass grundsätzlich die Möglichkeit der Kündigung der Gesamtkreditzusage sowie der Fälligstellung der Kreditinanspruchnahme besteht. Die Kreditgeber haben bis zum Zeitpunkt des Testats des Konzernabschlusses der PNE WIND AG von dieser Kündigungsmöglichkeit jedoch keinen Gebrauch gemacht.
Bei Windparks, welche die PNE-WIND Gruppe zunächst im Eigenbetrieb halten will, hätte eine verringerte Förderung nach dem EEG zur Folge, dass die PNE WIND nur noch geringere Erträge aus dem Betrieb des Windparks erzielen kann. Daneben sieht das EEG bestimmte Verringerungstatbestände vor, bei deren Vorliegen die Förderungshöhe bis auf null sinken kann. Im ungünstigsten Fall können Verzögerungen bei der Fertigstellung eines Windparks oder der Eintritt bestimmter Ereignisse sogar zu der Unwirtschaftlichkeit und damit Unveräußerbarkeit eines Windparks führen. Dies könnte die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND-Gruppe wesentlich beeinträchtigen.
Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekte "Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" sowie der Projekte "Atlantis I - III" können sich auch aus zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben. Eine Verzögerung oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.
Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.
Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.
In der PNE WIND-Gruppe gibt es Joint Venture-Gesellschaften, die Auslandsaktivitäten bereits eingegangen sind oder künftig gegebenenfalls eingehen werden, und daher Risiken darstellen können. Es besteht das Risiko, dass die Zusammenarbeit mit Partnern bereits bestehender Joint Ventures scheitert, etwa im Falle des Ausstiegs eines Joint Venture Partners mit der Folge, dass die Beziehungen und Kenntnisse des Joint Venture Partners über den betreffenden Auslandsmarkt nicht mehr genutzt werden können oder es zum Stillstand oder Scheitern bereits begonnener ausländischer Windparkprojekte kommt. Auch könnte es - insbesondere dann, wenn die von dem Joint Venture Unternehmen bearbeiteten Projekte sich nicht wie zunächst geplant realisieren lassen - zu Rechtsstreitigkeiten mit dem Joint Venture Partner kommen. Dies könnte zur Folge haben, dass in der Bilanz der PNE WIND-Gruppe Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz bzw. auf das Vorratsvermögen der betreffenden Joint Venture-Gesellschaft erfolgen müssen. All dies kann die Tätigkeit der Gesellschaft in dem betreffenden Auslandsmarkt deutlich erschweren und im ungünstigsten Fall sogar zu einem vollständigen Scheitern der Aktivität in diesem Land führen. Dies hätte Auswirkungen auf die zukünftigen Ergebnisse der PNE WIND-Gruppe.
Die PNE WIND-Gruppe plant und entwickelt im Ausland Projekte, welche in der Planung des Konzerns mit den entsprechenden Erträgen aus der jeweiligen Windparkkonfiguration enthalten sind. Sollten Investoren im Ausland grundsätzliche Änderungen, z.B. eine Veränderung der Windkraftanlagenanzahl oder des Windkraftanlagentyps, als Bedingung für den Kauf des Projekts fordern und der PNE WIND-Gruppe keine weiteren geeigneten Investoren zur Verfügung stehen, so könnte dies beim Projekt und damit bei den wirtschaftlichen Kennzahlen der PNE WIND-Gruppe zu Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen führen, die für die PNE WIND-Gruppe nicht geplante negative Ergebnisse nach sich ziehen könnten.
Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.
Aus der Ausgabe der Anleihe 2013/2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Das Rating der PNE WIND AG wurde zuletzt im Januar 2015 erneuert. Für die kommenden zwölf Monate hält die Ratingagentur eine Abschwächung des Ratings weiterhin für möglich. Dies könnte möglicherweise negative Auswirkungen auf Refinanzierungskosten der Gesellschaft haben.
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen der Unternehmensanleihe 2013 / 2018 das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 % oder mehr der Stimmrechte entfallen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG
Der von der PNE WIND für den Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG gezahlte Kaufpreis könnte sich als zu hoch herausstellen und hohe Mittelabflüsse sowie Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen zur Folge haben.
Die von der PNE WIND AG getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und/oder die PNE WIND AG könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft oder zu optimistisch eingeschätzt haben. Im Zuge einer Detailuntersuchung und Projektauswertung durch unabhängige Wirtschaftsprüfer wurden Ungereimtheiten in der Bewertung von Projekten der WKN zum Zeitpunkt der Übernahme durch PNE WIND festgestellt. Diese wurden erst nach der Übernahme sichtbar. Die PNE WIND AG macht Ansprüche gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, den ehemaligen Hauptaktionär der WKN AG und jetzigen Aktionär der PNE WIND AG, geltend.
Sofern Rückzahlungsansprüche geltend gemacht werden, würde dies zu einer Herabsetzung des Beteiligungsansatzes sowie einer nachträglichen Anschaffungspreisminderung führen.
Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND AG nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten erschwert werden.
Die WKN-Gruppe könnte zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Finanzierungsbedarf - insbesondere bei Fälligwerden größerer Fremdverbindlichkeiten - zu decken. Dies könnte zu erhöhten Aufwendungen oder nichtvertraglichen, freiwilligen Unterstützungszahlungen der PNE WIND AG führen. Die Risikoeinschätzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund eines nachfolgend beschriebenen Bruches der Covenants im Vergleich zum Vorjahr geändert.
Aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits über 29 Mio. Euro und den in den Kreditvertrag enthaltenen Covenants u.A. zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote, eines Zinsdeckungsgrades oder eines Gearingfaktors kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Banken vor fristgemäßem Ablauf (30. Juni 2016) des Konsortialkredits kommen. In diesem Zusammenhang sind neben der an die Covenants des Konsortialkreditvertrages angelehnten Betriebsmittel-Sockelfinanzierung über 6 Mio. Euro auch die 15 Mio. Euro aus Avalkreditlinien der WKN AG zu betrachten. Eine erhöhte Zinszahlung für die Kreditinanspruchnahme hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND Gruppe. Eine Kündigung des Konsortialkreditvertrags durch die Banken vor fristgerechtem Ablauf des Konsortialkredits könnte, je nach der dann in Anspruch genommen Höhe des Konsortialkredits, erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WKN AG und somit auch auf die PNE WIND AG haben. Zum 31. Dezember 2014 wurden nicht alle Finanzkennzahlen von der WKN AG eingehalten, so dass grundsätzlich die Möglichkeit der Kündigung der Gesamtkreditzusage sowie der Fälligstellung der Kreditinanspruchnahme besteht. Die WKN-Gruppe befindet sich daher in Gesprächen mit den Partizipanten des Konsortialkreditvertrages, um diese erstmalige Nichteinhaltung einer Finanzkennzahl unter dem Konsortialkreditvertrag seit Implementierung des Kreditrahmens im Jahr 2011 zu heilen. Die Kreditgeber haben bis zum Zeitpunkt des Testats des Konzernabschlusses der PNE WIND AG von dieser Kündigungsmöglichkeit jedoch keinen Gebrauch gemacht.
Die WKN-Gruppe ist neben der Projektierung von Windkraftanlagen auch in geringem Umfang auf dem Gebiet der Projektierung von Photovoltaikanlagen tätig. Dies hat zur Folge, dass die PNE WIND AG diversen Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und Projektierung von Photovoltaikparks unterliegt.
Für die WKN-Gruppe bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb des Photovoltaikparks "Passauer Land" wie etwaig zu hohe Ertragserwartungen, zu geringe Betriebskostenschätzungen und damit einhergehender etwaiger zusätzlicher Liquiditätsbedarf.
Politische Risiken / Marktrisiken
Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. In Deutschland sind Verschlechterungen aus Sicht des Unternehmens derzeit kurzfristig nicht zu erwarten, da die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. August 2014 in Kraft getreten ist. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der Ansicht, dass Windparks auch zu den jetzt vorgesehenen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Risiken möglicher Ausschreibungsverfahren für Windparks on- und offshore können derzeit noch nicht bewertet werden, da konkrete Informationen über die Ausgestaltung im Gesetz vorgesehener Ausschreibungen für die Windenergie bisher nicht vorliegen.
Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland, wie etwa in den USA und Rumänien, können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberischen rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE WIND-Gruppe verwirklichen.
Rechtliche Risiken
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.
Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung ("DPR") hat der Gesellschaft im August 2014 mitgeteilt, den Konzernabschluss, den Jahresabschluss sowie den zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 einer Stichprobenprüfung zu unterziehen. Die Gesellschaft hat ihre Bereitschaft erklärt, an der Prüfung mitzuwirken und angeforderte Unterlagen und Informationen zu übersenden sowie etwaige Fragen im Zusammenhang mit der Stichprobenprüfung zu beantworten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es aufgrund der Stichprobenprüfung zu Fehlerfeststellungen seitens der DPR kommt, die Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen der PNE WIND AG haben könnten. Dies könnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND-Gruppe wesentlich beeinträchtigen.
Steuerliche Risiken
Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie Konzerngesellschaften sind derzeit in 14 Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. Die PNE WIND-Gruppe agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.
Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG-Gruppe berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2006 bis einschließlich 31. Dezember 2010, die der WKN AG und deren Tochtergesellschaften den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2006. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.
Chancen
Perspektiven
| ― | Langfristiger Wachstumspfad bei Erneuerbaren Energien durch Endlichkeit fossiler Energieträger |
| ― | Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und vielfältige Chancen durch YieldCo-Einstieg |
| ― | Große Wachstumspotenziale in attraktiven Auslandsmärkten, zudem: Diversifizierung |
| ― | Stabile Rahmenbedingungen in Deutschland |
| ― | Hoher Repowering-Bedarf in den nächsten Jahren |
| ― | Offshore-Windparks als zentrale Säule der Energiewende |
| ― | Wachsende Zahl an Windparks erhöht Nachfrage nach technischer und kaufmännischer Betriebsführung |
Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem attraktiven internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.
Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzt die PNE WIND AG mit der Gründung einer sogenannten YieldCo fort. In dieser Tochtergesellschaft sollen fertiggestellte, in Betrieb genommene deutsche Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 150 MW gebündelt werden, bevor die Tochter möglichst bis Ende 2016 ganz oder anteilig an Investoren veräußert werden soll.
Von dieser in den USA und Großbritannien bereits erprobten Strategie kann das Unternehmen gleich mehrfach profitieren: So rechnen wir damit, bereits in Betrieb befindliche Windpark-Portfolios zu einem höheren Preis veräußern zu können als Einzelprojekte. Der Grund hierfür ist, dass YieldCo-Investoren - vornehmlich größere Infrastruktur- und Nachhaltigkeitsfonds - im Durchschnitt eine geringere Renditeerwartung haben, als die Käufer von Windparks, die gerade in Betrieb gehen. Dies auch, da bei der Veräußerung von ganzen Paketen honoriert wird, dass keine Baurisiken mehr übernommen werden müssen und zudem in verschiedene Standorte investiert, also diversifiziert, werden kann. Darüber hinaus kann die PNE WIND AG durch das Management der YieldCo und die nach Möglichkeit langjährige kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks weitere Erträge erzielen. Schließlich soll PNE WIND dadurch profitieren, in der YieldCo - auch nach deren Verkauf - einen Abnehmer für weitere Windpark-Projekte zu erhalten.
Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns. PNE WIND-Gruppe ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichern und im Gegenzug die Projektentwicklungsleistungen im Wesentlichen vollständig finanzieren. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und zugleich erfolgversprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint-Ventures in mehreren Ländern geschlossen. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Weitere Windenergiemärkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft.
Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. Hier ist mit jährlichem Zubau in einem Korridor von rund 2.400 bis 2.600 MW in den kommenden Jahren sowie zusätzlich mit einem verstärkten Austausch von veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Der Bundesverband WindEnergie (BWE) rechnet dafür mit einem jährlichen Volumen von rund 1.000 MW. In der Regel befinden sich Windparks, die sich für ein Repowering eignen, bereits in Vorranggebieten für Windenergienutzung, was die Planung vereinfacht und mit einer Akzeptanz der Windenergie verbunden ist.
Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie, der inzwischen auch in Deutschland an Dynamik gewinnt. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits fünf Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte, von denen drei eine unbedingte Netzanbindungszusage von TenneT erhalten haben und sich in Bau befinden. Sechs weitere eigene Offshore-Projekte sowie weitere zwei Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit entwickelt, um auch hier die Genehmigungen zügig zu erreichen. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.
Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Mit einer Ausweitung der Windkraft-Projektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, woraus entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können. Mit der Zusammenführung der Betriebsführungsgesellschaften der PNE WIND AG und der WKN AG in der "energy consult GmbH" hat sich die Gruppe in diesem Geschäftsbereich neu aufgestellt. Mehr als 650 Windenergieanlagen mit mehr als 1.080 MW Nennleistung sowie Photovoltaikanlagen werden betreut. Mit Sitz in Cuxhaven und ihrer Betriebsstätte in Husum ist die energy consult GmbH sowohl auf dem deutschen Markt als auch international in der technischen Betriebsführung präsent.
Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung des Vorstandes gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens haben sich aus Sicht des Vorstandes jedoch mit der Gründung einer YieldCo verbessert. Somit ist nach Einschätzung des Vorstandes auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.
13. Steuerungssystem
Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.
Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.
Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.
Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in denen ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.
Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße das Projektierungsvolumen on- und offshore im In- und Ausland verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT und Projektierungsvolumen erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.
14. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.
Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.
Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.
Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.
Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.
Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.
Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.
Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.
Risikomanagement (RMS)
Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.
Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.
Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.
Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.
Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Beschreibung |
|---|---|
| 0 % bis 5 % | Sehr gering |
| 6 % bis 20 % | Gering |
| 21 % bis 50 % | Mittel |
| 51 % bis 100 % | Hoch |
Klassifizierung nach Auswirkungsgrad
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| Erwartete Auswirkung in TEUR |
Grad der Auswirkung |
|---|---|
| TEUR 0 bis TEUR 250 | Niedrig |
| >TEUR 250 bis TEUR 1.000 | Moderat |
| >TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 | Wesentlich |
| >TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 | Gravierend |
Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.
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| Auswirkung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gravierend | Mittel | Hoch | Hoch | Hoch |
| Wesentlich | Mittel | Mittel | Hoch | Hoch |
| Moderat | Gering | Mittel | Mittel | Hoch |
| Niedrig | Gering | Gering | Mittel | Mittel |
| Eintrittswahrscheinlichkeit | Sehr gering | Gering | Mittel | Hoch |
Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung von Rückstellungen gewonnen.
In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen werden verantwortliche Mitarbeiter gezielt in Fragen der Compliance geschult.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.
Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:
| ― | Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind. |
| ― | Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten. |
| ― | Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können. |
| ― | Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Stromtransportkapazitäten in ausländischen Märkten z.B. Rumänien, ergeben können. |
| ― | Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft. |
15. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)
Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.
16. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Wir erklären, dass die PNE WIND AG bei jedem der in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das jeweilige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Ferner erklären wir, dass die PNE WIND AG durch die in diesem Bericht aufgeführten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2014 nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Maßnahmen vorgenommen wurden, nicht benachteiligt wurde."
17. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)
Kapitalverhältnisse
Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2014 insgesamt 71.974.939 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2014 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 84,6 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreitet, wurde von Aufsichtsratsmitglied Volker Friedrichsen über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, und die VF Vermögensverwaltung GmbH, Schwabstedt, mit rund 15,4 Prozent gemeldet.
Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.
Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.
Aktionärsrechte und -pflichten
Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.
Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.
Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.
Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.
Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.
Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystems erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufspreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.
Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2014 keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 zudem ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009/I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zwei Mal Gebrauch gemacht.
Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009/2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben, die Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewährten. Bis zur Beendigung der Laufzeit der Wandelanleihe 2009/2014 am 16. Juli 2014 wurden insgesamt 32.017 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 3.201.700,00 Euro in Aktien der Gesellschaft gewandelt, davon wurden 31.879 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 3.187.900,00 Euro im Geschäftsjahr 2014 gewandelt.
Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010/2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010/2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung. Bis zur Beendigung der Laufzeit der Wandelanleihe 2010/2014 am 31. Dezember 2014 wurden insgesamt 241.752 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 24.175.200,00 Euro in Aktien der Gesellschaft gewandelt, davon wurden 42.025 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 4.202.500,00 Euro im Geschäftsjahr 2014 gewandelt.
Unter Einbeziehung der aus der Wandelanleihe 2009/2014 ausgegebenen Aktien wurde das bedingte Kapital 2009/I damit bis zum 31. Dezember 2014 insgesamt in Höhe von bis zu EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt. Für das verbleibende bedingte Kapital 2009/I in Höhe von bis zu EUR 1.641.819,00 ist die Ermächtigung der Hauptversammlung am 13. Mai 2014 ausgelaufen; insoweit können aus dem bedingten Kapital 2009/I keine Options- oder Wandlungsrechte auf neue Aktien mehr eingeräumt werden.
Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahre auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012).
Am 11. September 2014 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung der Ermächtigung vom 15. Mai 2012 eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 25.757.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2014/2019). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen zum Nennbetrag von je 3,30 Euro begeben, die Wandlungsrechte auf insgesamt bis zu 1.989.434 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft gewähren. Im Berichtsjahr wurde kein Gebrauch von den Wandlungsrechten gemacht. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das bedingte Kapital II/2012 damit bis zum 31. Dezember 2014 insgesamt in Höhe von bis zu EUR 1.989.434,00 teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang in Höhe von bis zu EUR 5.760.566,00 stand das bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2014 noch zur Verfügung.
Darüber hinaus wurde der Vorstand mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
Der Vorstand hat am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag beschlossen, unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 22.800.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 22.800.000 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 Euro und Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2014 gegen Bareinlage zu erhöhen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 13.931.195 neue Aktien ausgegeben.
Zum 31. Dezember 2014 betrug das genehmigte Kapital nach teilweiser Ausschöpfung noch 8.868.805,00 Euro.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind
Unternehmensanleihe 2013/2018
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.
Wandelanleihe 2014/2019
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Wandelanleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Anleiheschuldnerin die vorzeitige Rückzahlung seiner Wandelteilschuldverschreibungen, für welche das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde und die nicht zur vorzeitigen Rückzahlung fällig gestellt wurden, zu verlangen. Ein Kontrollwechsel liegt in diesem Zusammenhang vor, wenn eine Person oder gemeinsam handelnde Personen die Kontrolle über die Anleiheschuldnerin erlangt oder erlangen, wobei Kontrolle (i) direktes oder indirektes (im Sinne von § 22 Wertpapierhandelsgesetz) rechtliches oder wirtschaftliches Eigentum von insgesamt mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin oder (ii) bei einem öffentlichen Angebot für Aktien der Anleiheschuldnerin den Fall, dass die Aktien, die sich bereits in der Kontrolle des Bieters befinden, und die Aktien, für die bereits das Angebot angenommen wurde, zusammen mehr als 30 Prozent der Stimmrechte der Anleiheschuldnerin gewähren oder (iii) der Verkauf oder die Übertragung aller oder im Wesentlichen aller Vermögenswerte der Anleiheschuldnerin durch diese an bzw. auf eine andere Person oder Personen bedeutet.
Im Falle eines Kontrollwechsels wird nach Maßgabe der Anleihebedingungen zudem der Wandlungspreis für die Ausübung der Wandlungsrechte innerhalb einer bestimmten Frist angepasst.
Weitere Vereinbarungen
Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.
18. Vergütungsbericht
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf zusammen TEUR 3.415 (im Vorjahr TEUR 3.696).
Im Geschäftsjahr 2014 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 219 (im Vorjahr TEUR 241) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 667 (im Vorjahr TEUR 655) zurückgestellt. Die in der Satzung festgehaltene variable Vergütung errechnet sich für das Geschäftsjahr 2014 auf der Basis des durchschnittlichen Konzern-EBIT der Jahre 2012 bis 2014. Es ergibt sich ein durchschnittliches EBIT der Jahre 2012 bis 2014 von ca. TEUR 22.232. Als variable Vergütung erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 0,8 Prozent, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 0,6 Prozent und jedes einfache Aufsichtsratsmitglied 0,4 Prozent von diesem durchschnittlichen EBIT.
Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 886 (im Vorjahr TEUR 896). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
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| in TEUR | Fixe Vergütung 2014 | Variable Vergütung 2014 | Sitzungsgeld 2014 | Gesamtbezüge 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Herr Kuprian | 21,0 | 177,9 | 30,0 | 228,9 |
| Herr Dr. Fischer | 15,8 | 133,4 | 27,5 | 176,7 |
| Herr Prof. Abhari | 10,5 | 88,9 | 22,5 | 121,9 |
| Frau Zielke | 6,1 | 51,3 | 17,5 | 74,9 |
| Herr Friedrichsen | 6,1 | 51,3 | 10,0 | 67,4 |
| Herr Baron von le Fort | 6,1 | 51,3 | 12,5 | 69,9 |
| Herr Vazquez | 4,4 | 37,6 | 5,0 | 47,0 |
| Herr JUDr. Aden | 4,4 | 37,6 | 7,5 | 49,5 |
| Herr Rolfs | 4,4 | 37,6 | 7,5 | 49,5 |
| 78,8 | 666,9 | 140,0 | 885,7 |
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 Gesamtbezüge bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.529 (im Vorjahr TEUR 2.800):
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| Gewährte Zuwendungen Gesamter Vorstand | Zufluss Gesamter Vorstand | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 803 | 885 | 885 | 885 | 803 | 885 |
| Nebenleistungen | 91 | 93 | 93 | 93 | 91 | 93 |
| Summe | 894 | 978 | 978 | 978 | 894 | 978 |
| Einjährige variable Vergütung | 549 | 472 | 0 | 576 | 444 | 549 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 671 | 577 | 0 | 704 | 568 | 671 |
| Sonstiges | 686 | 502 | 0 | 502 | 686 | 502 |
| Summe | 1.906 | 1.551 | 0 | 1.782 | 1.698 | 1.722 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 2.800 | 2.529 | 978 | 2.760 | 2.592 | 2.700 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT eines Dreijahreszeitraumes. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.
Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
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| Gewährte Zuwendungen Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) | Zufluss Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 360 | 360 | 360 | 360 | 360 | 360 |
| Nebenleistungen | 42 | 43 | 43 | 43 | 42 | 43 |
| Summe | 402 | 403 | 403 | 403 | 402 | 403 |
| Einjährige variable Vergütung | 324 | 275 | 0 | 324 | 324 | 324 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 396 | 337 | 0 | 396 | 396 | 396 |
| Sonstiges | 315 | 240 | 0 | 240 | 315 | 240 |
| Summe | 1.035 | 852 | 0 | 960 | 1.035 | 960 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 1.437 | 1.255 | 403 | 1.363 | 1.437 | 1.363 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
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| Gewährte Zuwendungen Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) | Zufluss Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 219 | 285 | 285 | 285 | 219 | 285 |
| Nebenleistungen | 27 | 28 | 28 | 28 | 27 | 28 |
| Summe | 246 | 313 | 313 | 313 | 246 | 313 |
| Einjährige variable Vergütung | 108 | 115 | 0 | 135 | 79 | 108 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 132 | 140 | 0 | 165 | 96 | 132 |
| Sonstiges | 188 | 133 | 0 | 133 | 188 | 133 |
| Summe | 428 | 388 | 0 | 433 | 363 | 373 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 674 | 701 | 313 | 746 | 609 | 686 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
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| Gewährte Zuwendungen Markus Lesser Vorstand (COO) | Zufluss Markus Lesser Vorstand (COO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 224 | 240 | 240 | 240 | 224 | 240 |
| Nebenleistungen | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 |
| Summe | 246 | 262 | 262 | 262 | 246 | 262 |
| Einjährige variable Vergütung | 117 | 82 | 0 | 117 | 41 | 117 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 143 | 100 | 0 | 143 | 76 | 143 |
| Sonstiges | 183 | 129 | 0 | 129 | 183 | 129 |
| Summe | 443 | 311 | 0 | 389 | 300 | 389 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 689 | 573 | 262 | 651 | 546 | 651 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
19. Ausblick / Prognose
Ausblick
| ― | Projektierung von Windparks im In- und Ausland, onshore wie offshore, als wesentlicher Faktor der Unternehmensentwicklung |
| ― | Windenergiemarkt wächst weltweit jährlich um durchschnittlich etwa 15 Prozent |
| ― | Verlässliche Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU |
| ― | YieldCo-Geschäft bietet zusätzliche Wachstumspotenziale |
| ― | Nationale und internationale Entwicklungspipeline als Basis künftiger Unternehmenserfolge |
| ― | EBIT-Prognose 2011 bis 2013 von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro erreicht |
| ― | Aktuelle Prognose für den Konzern bestätigt: kumuliertes EBIT 2014 bis 2016 von 110 bis 130 Mio. Euro |
| ― | Prognose-Anhebung mit Umsetzung des YieldCo-Konzepts in Aussicht gestellt |
Die PNE WIND-Gruppe ist ein international tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland und einer der erfahrensten On- und Offshore Windpark-Projektierer. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bietet es die gesamte Wertschöpfungskette an: von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung, Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland, an Land sowie auf See aus einer Hand.
Die Projektierung und Realisierung von Windparks sind und bleiben das Kerngeschäft der Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe. Über die PNE WIND AG und die WKN AG sowie Tochtergesellschaften und Joint Ventures ist der Konzern in Deutschland sowie 13 internationalen Märkten tätig.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Die PNE WIND-Gruppe ist in einem Markt tätig, der weltweit jährlich im Schnitt um etwa 15 Prozent wächst. Das Unternehmen ist international bestens positioniert, um von dem enormen Wachstumspotenzial des Windenergiemarktes zu profitieren. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.
Europa bleibt für uns ein Kernmarkt und wir begrüßen die neuen Europäischen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030. Diese EU-Vorgaben für das Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen Investitionen und einer Steigerung des Anteils an der Stromerzeugung verbunden sein. Auch in 2014 haben Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein Ausbauziel für den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 55 bis 60 Prozent im Jahr 2035 und mindestens 80 Prozent im Jahr 2050 festgeschrieben. Dieses erfordert in etwa eine Verdoppelung der bisher installierten Leistung bis zum Jahr 2035 und einen anschließenden weiteren Ausbau. Onshore und Offshore-Windenergie sind tragende Säulen dieses Ausbaus zum Erreichen der Ziele.
Die PNE WIND AG hat in 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehört die Gründung der YieldCo-Gesellschaften, in denen fertiggestellte eigene Windparks gebündelt werden. Ziele des YieldCo-Geschäfts sind neben der Steigerung des Ertragspotenzials sowie der Stärkung der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft (YieldCo), die ihren Investoren stabile und attraktive Renditen bieten soll. Damit stellt die YieldCo eine klassische Win-win-Situation dar, mit großem Potenzial sowohl für PNE WIND als auch für die Investoren und Eigentümer der YieldCo. In diese Tochtergesellschaft sollen fertiggestellte, vornehmlich deutsche Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 150 MW eingebracht werden, bevor die Tochter möglichst bis Ende 2016 ganz oder anteilig an Investoren veräußert werden soll.
Durch das YieldCo-Modell werden zwar Windpark-Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten geschoben und damit im Konzern auch der Umsatz und das Ergebnis aus diesen Verkäufen, dennoch wiegen die genannten Potenziale diese Verschiebung mehr als auf.
Die Internationalisierung unserer Aktivitäten eröffnet uns zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten, bedeutet jedoch auch, dass wir Risiken besser verteilen können. Geografische Diversifikation ermöglicht uns in der PNE WIND-Gruppe den Zugang zum globalen Windenergiemarkt ebenso wie die Minimierung auf einzelne Märkte bezogener Risiken. Während unsere Referenzliste die im Konzern bereits erfolgreich realisierten Projekte mit mehr als 2.000 MW ausweist, zeigt unsere Pipeline sowohl onshore als auch offshore, national wie international eine Fülle von Projekten in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung als Basis für künftiges Wachstum. Leidenschaft für erneuerbare Energien und Technik sowie das Streben, wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu vereinbaren, zeichnet die Mitarbeiter der PNE WIND-Gruppe aus - vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Damit ist die PNE WIND-Gruppe insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können.
Im Geschäftsjahr 2014 waren Windparks mit rund 210 MW in Bau und davon wurden 134 MW Nennleistung komplett errichtet. Zum Jahresende waren 76 MW in Bau. Weitere deutsche Windparks sind genehmigt und werden kurzfristig fertiggestellt.
Im Ausland verfügen Unternehmen der Gruppe über genehmigte Projekte in Großbritannien, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien und USA, die realisiert oder verkauft werden können.
Unsere Prognose für die Geschäftsjahre 2011 bis 2013 mit einem EBIT von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro wurde mit einem EBIT-Ergebnis von kumuliert 64,0 Mio. Euro erfüllt. Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 haben sich nicht verändert. Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 auf EBIT-Basis weiterhin positive Ergebnisse aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Im Konzern erwarten wir in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 ein EBIT von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro und stellen in Aussicht, mit Umsetzung des YieldCo-Konzepts eine Anhebung dieser Prognose vorzunehmen.
Cuxhaven, 26. März 2015
PNE WIND AG
Vorstand
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | VI.1. | 211.268 | 144.040 |
| 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen | 19.078 | 13.376* | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | VII.2. | 3.603 | 3.223 |
| 4. Gesamtleistung | 233.949 | 160.639* | |
| 5. Materialaufwand | -170.496 | -71.895 | |
| 6. Personalaufwand | VI.3. | -27.041 | -21.615 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | IV.3./V.1./ V.2. | -8.526 | -6.196 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | VI.4. | -25.178 | -17.336 |
| 9. Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte | IV.3./V.1. | -28 | -28 |
| 10. Betriebsergebnis | 2.681 | 43.569* | |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 77 | 202 | |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | VI.5. | 2.422 | 1.283 |
| 13. Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen | -5.412 | -42 | |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | VI.6. | -14.934 | -10.617 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -15.166 | 34.394* | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | VI.7. | -3.024 | 2.692* |
| 17. Sonstige Steuern | -108 | -92 | |
| 18. Konzernjahresfehlbetrag / -überschuss vor Minderheiten | -18.297 | 36.994* | |
| 19. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis | V.8. | -5.305 | -585 |
| 20. Konzernjahresfehlbetrag / -überschuss | -12.992 | 37.580* | |
| Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | |||
| 21. Währungsdifferenzen | 365 | -507 | |
| 22. Sonstige | 0 | 0 | |
| 23. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | 365 | -507 | |
| 24. Gesamtergebnis der Periode | -17.932 | 36.487* | |
| Zurechnung des Konzernjahresergebnisses der Periode | |||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -12.992 | 37.580* | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis | -5.305 | -585* | |
| -18.297 | 36.994* | ||
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | |||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -12.626 | 37.072* | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | -5.305 | -585* | |
| -17.932 | 36.487* | ||
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert) (in Tsd.) | VI.8 | 58.627 | 47.201 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) | -0,22 | 0,80* | |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert) (in Tsd.) | VI.8 | 61.611 | 51.476 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) | -0,21 | 0,75* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Konzernbilanz (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2014
Aktiva
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | Stand am 31.12.2014 | Stand am 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | IV.1./IV.3./V.1. | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.493 | 4.545 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 60.433 | 60.461* | |
| 63.926 | 65.006* | ||
| II. Sachanlagen | IV.2./IV.3./V.2. | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.225 | 20.849 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 49.533 | 52.124 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.927 | 2.865 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 970 | 251 | |
| 73.655 | 76.089 | ||
| III. Langfristige finanzielle Vermögenswerte | IV.4./V.3. | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.083 | 999* | |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 8 | 5.092* | |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 604 | 613* | |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 153 | 712* | |
| 5. Sonstige langfristige Darlehensforderungen | 138 | 238 | |
| 1.986 | 7.655* | ||
| IV. Latente Steuern | IV.5./VI.7. | 10.318 | 8.936* |
| B. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | IV.6./V.4. | 1.015 | 753 |
| C. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | IV.7./V.5. | 152.389 | 136.582* |
| II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte | IV.9./V.6. | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 20.098 | 34.371 | |
| 2. Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | 1.777 | 8.638 | |
| 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.392 | 3.410* | |
| 4. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.872 | 1.844* | |
| 5. Übrige Vermögenswerte | 11.034 | 9.692 | |
| 40.173 | 57.955* | ||
| III. Steuerforderungen | 1.198 | 1.202 | |
| IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | IV.10. | 72.175 | 77.402 |
| 416.834 | 431.581* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Passiva
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | Stand am 31.12.2014 | Stand am 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | V.7. | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 71.975 | 54.858 | |
| II. Kapitalrücklage | 77.803 | 55.546 | |
| III. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 5 | 5 | |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 46 | 46 | |
| 51 | 51 | ||
| IV. Fremdwährungsrücklage | -347 | -712 | |
| V. Konzernbilanzgewinn | 10.680 | 32.073* | |
| VI. Minderheitenanteile | V.8. | 33 | 5.432* |
| 160.195 | 147.248* | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Sonstige Rückstellungen | IV.12./V.11. | 9.561 | 9.457 |
| II. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | IV.14./V.9. | 996 | 1.043 |
| III. Langfristige Finanzverbindlichkeiten | IV.13./V.12. | ||
| 1. Genussrechtskapital | 0 | 3.061 | |
| 2. Anleihen | 102.267 | 101.182 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 38.661 | 60.810 | |
| 4. Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 7.643 | 7.028 | |
| 5. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 279 | 394 | |
| 148.850 | 172.475 | ||
| IV. Latente Steuerverbindlichkeiten | IV.5./VI.7. | 2.200 | 1.913 |
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Steuerrückstellungen | V.10. | 3.171 | 1.919 |
| II. Sonstige Rückstellungen | IV.12./V. 11. | 737 | 735 |
| III. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | IV.13./V.12. | ||
| 1. Genussrechtskapital | 0 | 0 | |
| 2. Anleihen | 1.825 | 3.836 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 33.115 | 24.529 | |
| 4. Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 3.300 | 10.507 | |
| 5. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 110 | 106 | |
| 38.351 | 38.979 | ||
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | IV.13./V. 13. | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 21.476 | 12.093 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 562 | 539 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 467 | 1.239 | |
| 4. Abgegrenzte Umsatzerlöse | 11.695 | 11.122 | |
| 5. Abgegrenzte Verbindlichkeiten | 5.532 | 17.700 | |
| 6. Übrige Verbindlichkeiten | 13.036 | 15.109 | |
| 52.768 | 57.803 | ||
| V. Steuerverbindlichkeiten | 0 | 0 | |
| D. Schulden i.V.m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen | 7 | 8 | |
| 416.834 | 431.581* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS) für das Geschäftsjahr 2014
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis | -18.297 | 36.994* | |
| - / + Ertragsteuerertrag / -aufwand | VI.7. | 3.024 | -2.692* |
| + / - Zinserträge und -aufwendungen | VI.5./VI.6. | 12.512 | 9.334 |
| - / + Gezahlte / Erhaltene Ertragsteuern | -2.076 | -2.091 | |
| + / - Abschreibungen/ Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 8.554 | 6.224 | |
| + / - Zunahme / Abnahme der Rückstellungen | V.11. | 1.624 | 10.535 |
| - / + Zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen | 5.386 | -556* | |
| + / - Abnahme / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | IV.7./V.5. | -162.323 | -104.635* |
| + / - Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung | IV.8./IV.9./V.3./V.6. | 13.114 | 11.839* |
| + / - Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | IV.13./V.12./V.13. | 120.323 | 43.573 |
| - Gezahlte Zinsen | -12.821 | -9.970 | |
| + Erhaltene Zinsen | 1.484 | 458 | |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -29.496 | -987 | |
| + Einzahlungen aus Abgängen der immateriellen Vermögenswerte | 0 | 231 | |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 225 | 234 | |
| - Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte | V.1.-2. | -4.829 | -3.334 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 5 | 1.175 | |
| - Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -311 | -261 | |
| - Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | 0 | -59.369 | |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -4.911 | -61.323 | |
| + Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen / Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Anteile | V.7. | 33.435 | 2.758 |
| + Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen | 6.565 | 100.000 | |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | V.12. | 12.049 | 31.302 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | V.12. | -7.477 | -14.956 |
| - Auszahlungen für Transaktionskosten bei der Ausgabe von Anleihen | 0 | -5.144 | |
| - Auszahlungen aus dem Erwerb eigener Anteile | V.7. | 0 | -9.241 |
| - Auszahlung für Dividende | -8.229 | -4.166 | |
| - Auszahlung für Kapitalerhöhungskosten | -1.654 | 0 | |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Genussrechten | -648 | -5.000 | |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 34.041 | 95.553 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -366 | 33.243 | |
| + Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | -4.861 | 7.574 | |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | IV.10./VII.1. | 77.402 | 36.586 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode** | IV.10./VII.1. | 72.175 | 77.402 |
| * Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang. | |||
| ** davon als Sicherheit verpfändet | V.12. | 2.920 | 1.052 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS) für das Geschäftsjahr 2014
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen | Fremdwährungsrücklage | Konzernbilanzergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1. Januar 2013 | 45.786 | 44.886 | -1.510 | 51 | -205 | 581 |
| Konzernjahresergebnis 2013 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 37.580* |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -4.166 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | -9.241 | 0 | 0 | 0 |
| Verkauf eigener Anteile | 0 | 0 | 10.750 | 0 | 0 | 0 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 4 | 6 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 9.068 | 10.654 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge von Minderheiten im Rahmen der Erstkonsolidierung der WKN AG | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umbuchung von Minderheiten im Rahmen der Beteiligungserhöhung an der PNE WIND UK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.334 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -507 | -587 |
| Stand zum 31. Dezember 2013 | 54.858 | 55.546 | 0 | 51 | -712 | 32.073* |
| Konzernjahresergebnis 2014 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -12.992 |
| Barkapitalerhöhung | 13.931 | 19.504 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhungskosten | 0 | -1.654 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2014/2019 | 0 | 207 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -8.229 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 1.275 | 1.906 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 1.910 | 2.296 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 365 | -173 |
| Stand zum 31. Dezember 2014 | 71.975 | 77.803 | 0 | 51 | -347 | 10.680 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Eigenkapital vor Minderheiten | Anteile im Fremdbesitz | Eigenkapital gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand zum 1. Januar 2013 | 89.589 | -2.994 | 86.595 |
| Konzernjahresergebnis 2013 | 37.580* | -585 | 36.995* |
| Dividende | -4.166 | 0 | -4.166 |
| Erwerb eigener Anteile | -9.241 | 0 | -9.241 |
| Verkauf eigener Anteile | 10.750 | 0 | 10.750 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 10 | 0 | 10 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 19.722 | 0 | 19.722 |
| Zugänge von Minderheiten im Rahmen der Erstkonsolidierung der WKN AG | 0 | 7.636* | 7.636* |
| Umbuchung von Minderheiten im Rahmen der Beteiligungserhöhung an der PNE WIND UK | -1.334 | 1.334 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | -1.094 | 41 | -1.053 |
| Stand zum 31. Dezember 2013 | 141.816* | 5.432* | 147.248* |
| Konzernjahresergebnis 2014 | -12.992 | -5.305 | -18.297 |
| Barkapitalerhöhung | 33.435 | 0 | 33.435 |
| Kapitalerhöhungskosten | -1.654 | 0 | -1.654 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2014/2019 | 207 | 0 | 207 |
| Dividende | -8.229 | 0 | -8.229 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 3.181 | 0 | 3.181 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 4.206 | 0 | 4.206 |
| Sonstige Veränderungen | 193 | -94 | 99 |
| Stand zum 31. Dezember 2014 | 160.162 | 33 | 160.195 |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS) im Geschäftsjahr 2014
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| Alle Angaben in TEUR |
Anschaffungs- / Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2014 | Zugänge | Umgliederungen | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 7.288 | 123 | 0 | 106 | -1 | 7.303 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 144.745 | 0 | 0 | 0 | -1 | 144.745 |
| 152.033 | 123 | 0 | 106 | -2 | 152.047 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 26.477 | 145 | 0 | 0 | 0 | 26.622 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 84.756 | 2.873 | 0 | 157 | 19 | 87.491 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.973 | 868 | 134 | 516 | -14 | 5.445 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 251 | 985 | -134 | 84 | -49 | 970 |
| 116.456 | 4.872 | 0 | 757 | -44 | 120.527 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 7.246 | 436 | 5 | 8 | 0 | 7.680 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 5.955 | 307 | 0 | 5.392 | 0 | 870 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 613 | 0 | -5 | 4 | 0 | 604 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 712 | 0 | 0 | 559 | 0 | 153 |
| 14.526 | 744 | 0 | 5.962 | 0 | 9.307 | |
| 283.015 | 5.738 | 0 | 6.826 | -46 | 281.882 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2014 | Zugänge | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.742 | 1.147 | 79 | -1 | 3.809 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 84.285 | 28 | 0 | -1 | 84.312 |
| 87.027 | 1.175 | 79 | -2 | 88.121 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.628 | 768 | 0 | 0 | 6.396 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 32.630 | 5.344 | 78 | 61 | 37.957 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.108 | 833 | 413 | -10 | 2.518 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 40.365 | 6.946 | 491 | 52 | 46.872 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.247 | 433 | 83 | 0 | 6.597 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 862 | 0 | 0 | 0 | 862 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 7.109 | 433 | 83 | 0 | 7.459 | |
| 134.501 | 8.554 | 653 | 50 | 142.453 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Buchwerte | Buchwerte |
|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2014 | Stand am 31.12.2013 |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 3.494 | 4.546 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 60.433 | 60.460* |
| 63.926 | 65.006* | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.226 | 20.849 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 49.534 | 52.126 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.927 | 2.865 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 970 | 251 |
| 73.655 | 76.091 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.083 | 999* |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 8 | 5.093* |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 604 | 613 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 153 | 712 |
| 1.848 | 7.417* | |
| 139.429 | 148.514* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS) im Geschäftsjahr 2013
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| Alle Angaben in TEUR |
Anschaffungs- / Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2013 | Veränderungen des Konsolidierungskreises | Zugänge | Umgliederungen | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2013 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.681 | 3.202 | 311 | 0 | 900 | -6 | 7.288 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 40.206 | 0 | 0 | 0 | -2 | 144.745 |
| 109.221 | 43.408 | 311 | 0 | 900 | -8 | 152.033 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.325 | 4.998 | 235 | 0 | 81 | 0 | 26.477 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 71.394 | 10.660 | 2.400 | 490 | 104 | -85 | 84.756 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.391 | 2.551 | 413 | 87 | 458 | -12 | 4.973 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 20 | 638 | 178 | -577 | 0 | -7 | 251 |
| 95.130 | 18.847 | 3.226 | 0 | 643 | -104 | 116.457 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 1.085 | 17 | 0 | 16 | 0 | 7.246 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 5.761 | 228 | 0 | 32 | 0 | 5.955 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 63 | 1.688 | 21 | 0 | 1.160 | 0 | 613 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0 | 708 | 3 | 0 | 0 | 0 | 712 |
| 6.223 | 9.242 | 269 | 0 | 1.208 | 0 | 14.526 | |
| 210.574 | 71.497 | 3.806 | 0 | 2.751 | -112 | 283.016 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2013 | Zugänge | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2013 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.845 | 448 | 545 | -6 | 2.742 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 84.258 | 28 | 0 | -2 | 84.285 |
| 87.103 | 476 | 545 | -8 | 87.027 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.014 | 614 | 0 | 0 | 5.628 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 28.109 | 4.600 | 36 | -43 | 32.630 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.930 | 533 | 350 | -6 | 2.108 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 35.053 | 5.747 | 386 | -49 | 40.366 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 87 | 0 | 0 | 6.247 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 862 | 0 | 0 | 862 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6.160 | 949 | 0 | 0 | 7.109 | |
| 128.316 | 7.172 | 931 | -57 | 134.502 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Buchwerte | |
|---|---|---|
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2013 | Stand am 31.12.2012 |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.546 | 1.836 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 60.460* | 20.282 |
| 65.006* | 22.118 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.849 | 16.311 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 52.126 | 43.285 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.865 | 461 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 251 | 20 |
| 76.091 | 60.077 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 999* | 0 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 5.093* | 0 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 613 | 63 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 712 | 0 |
| 7.417* | 63 | |
| 148.514* | 82.258 |
* Jahreszahlen 2013 angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Konzern-Segmentberichterstattung (IFRS) für das Geschäftsjahr 2014
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Projektierung Windkraftanlagen | Stromerzeugung | Konsolidierung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 200.317 | 133.427 | 10.951 | 10.614 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse intern | 10.234 | 13.980 | 743 | 740 | -10.977 | -14.720 |
| Bestandsveränderungen | 13.063 | 7.385* | 0 | 0 | 6.015 | 5.991 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.606 | 3.308 | 409 | 16 | -412 | -101 |
| Gesamtleistung | 227.220 | 158.099* | 12.103 | 11.370 | -5.374 | -8.831 |
| Abschreibungen | -3.991 | -2.310 | -4.563 | -3.913 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 159 | 46.153* | 1.970 | 2.343 | 551 | -4.927 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 8.228 | 4.045 | 17 | 610 | -5.823 | -3.372 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -18.108 | -11.370 | -2.649 | -2.620 | 5.823 | 3.372 |
| Steueraufwand und -ertrag | -2.898 | -1.873* | 35 | -275 | -161 | 4.841* |
| Investitionen | 5.112 | 3.945 | 28 | 258 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 580.415 | 534.489* | 97.619 | 88.247 | -261.200 | -191.155* |
| Segmentschulden1) | 458.524 | 426.054 | 95.149 | 85.150 | -297.035 | -226.872* |
| Segmenteigenkapital | 121.890 | 108.435* | 2.470 | 3.096 | 35.835 | 35.717* |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | PNE WIND AG Konzern | |
|---|---|---|
| 2014 | 2013 | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 211.268 | 144.040 |
| Umsatzerlöse intern | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 19.078 | 13.376* |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.603 | 3.223 |
| Gesamleistung | 233.949 | 160.639* |
| Abschreibungen | -8.554 | -6.224 |
| Betriebsergebnis | 2.681 | 43.569* |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 2.422 | 1.283 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -14.934 | -10.617 |
| Steueraufwand und -ertrag | -3.024 | 2.692* |
| Investitionen | 5.140 | 4.203 |
| Segmentvermögen | 416.834 | 431.581* |
| Segmentschulden1) | 256.639 | 284.332* |
| Segmenteigenkapital | 160.195 | 147.248* |
1) Die abgegrenzten Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden den Segmentschulden zugeordnet.
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen:
Projektierung von Windkraftanlagen:
PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Verwaltungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt GmbH, PNE Gode Wind III GmbH, PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND Nautilus GmbH, PNE WIND Atlantis I GmbH, PNE WIND Atlantis II GmbH, PNE WIND Atlantis III GmbH, PNE WIND Ausland GmbH, PNE WIND GM Hungary Kft., PNE WIND Pusztahencse Kft., NH North Hungarian Windfarm Kft., PNE WIND NEH/I Kft., PNE WIND Ye-nilenebilir Enerjila Ltd., PNE WIND Development EOOD, PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD, PNE WIND Ventus Praventsi OOD, PNE WIND Romania S.R.L, PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L., EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., S.C. PNE WIND MVI SRL, PNE WIND USA Inc., PNE WIND Central States LLC, PNE WIND DEVELOPMENT LLC, Underwood Windfarm LLC, Butte Windfarm LLC, Chilocco WIND FARM LLC, PNE-BCP WIND Inc., PNE WIND UK Ltd., Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG, WKN AG, Windkraft Nord USA Inc., WKN Italia S.R.L., Aero Sol S.R.L., Aero-Tanna S.R.L., ATS Energia S.R.L., WKN Basilicata Development S.R.L., WKN France S.A.S.U., Parc Eolien de Crampon S.A.S.U., TOV WKN Ukraine, Ukrainische Windenergie Management GmbH, New Energy Association International GmbH, Sevivon Sp. z o.o., VKS Vindkraft Sverige AB, WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., NordStrom New Energy GmbH, WKN Windkraft Nord GmbH & Co., WKN Picardie Verte II S.A.S.U. (bis 30.09.2013), BGZ Fondsverwaltung GmbH, energy consult GmbH
Stromerzeugung:
PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Grundstücks GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG, PNE WIND Park II GmbH & Co. KG (bis 18.07.13), PNE WIND Park I GmbH & Co. KG (bis 7.4.14), PNE WIND Park III GmbH & Co. KG (bis 3.6.14), PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG (bis 23.12.14), PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG (bis 16.12.14), PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chrans-dorf Vewaltungs GmbH, PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG (bis 22.12.2013), PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG (bis 30.06.14), PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG (bis 30.09.14),PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG,PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH (bis 30.6.14), NordStrom Solar GmbH, NordStrom Bioenergie GmbH, BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG, PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH, PNE WIND YieldCo International ltd., PNE Kommanditgesellschaften
Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2014
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| Gesellschaft | Beteiligungsquote Vorjahr | Beteiligungsquote | Eigenkapital | Jahresergebnis | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sitz | % | % | TEUR | TEUR | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. | Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften | |||||
| 1 | PNE WIND Betriebsführungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 1.458 | 8251) |
| 2 | PNE Biomasse GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -389 | 931) |
| 3 | PNE WIND Netzprojekt GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 866 | 881) |
| 4 | PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 35 | -991) |
| 5 | PNE WIND Grundstücks GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 95 | 161) |
| 6 | PNE Gode Wind III GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 408 | -231) |
| 7 | PNE WIND Jules Verne GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 1.067 | -201) |
| 8 | PNE WIND Nemo GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 1.067 | -201) |
| 9 | PNE WIND Nautilus GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 1.066 | -201) |
| 10 | PNE WIND Ausland GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -4.424 | -1.3371) |
| 11 | PNE WIND Atlantis I GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -191) |
| 12 | PNE WIND Atlantis II GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -191) |
| 13 | PNE WIND Atlantis III GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -191) |
| 14 | Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 87 | -11) |
| 15 | Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 1 | -61) |
| 16 | PNE WIND Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 42 | 101) |
| 17 | energy consult GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 332 | 3111) |
| 18 | PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 7.570 | 6771) |
| 19 | PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH | Cuxhaven | 0,00 | 100,00 | 94 | -61) |
| 20 | PNE WIND YieldCo International Ltd. | Eastbourne, Großbritannien | 0,00 | 100,00 | 256 | 02) |
| 21 | PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -32) |
| 22 | PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -8 | -61) |
| 23 | PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -5 | -51) |
| 24 | PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -5 | -51) |
| 25 | PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -8 | -61) |
| 26 | PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -6 | -61) |
| 27 | PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -9 | -52) |
| 28 | PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -9 | -52) |
| 29 | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -32) |
| 30 | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -32) |
| 31 | PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -3 | -32) |
| 32 | PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 0,00 | 100,00 | 0 | -21) |
| 33 | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -8 | -81) |
| 34 | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | 23 | 01) |
| 35 | PNE WIND USA Inc. | Chicago, USA | 100,00 | 100,00 | -5.328 | 4921) |
| 36 | PNE WIND DEVELOPMENT LLC | Chicago, USA | 100,00 | 100,00 | -596 | -371) |
| 37 | Chilocco WIND FARM LLC | Chicago, USA | 100,00 | 100,00 | -446 | 01) |
| 38 | PNE WIND Central States LLC | Minnesota, USA | 100,00 | 100,00 | -1.051 | -641) |
| 39 | Underwood Windfarm LLC | Minnesota, USA | 100,00 | 100,00 | -252 | -111) |
| 40 | Butte Windfarm LLC | Minnesota, USA | 100,00 | 100,00 | -937 | 01) |
| 41 | PNE BCP WIND INC. | Saskatoon, Kanada | 75,00 | 75,00 | -535 | -701) |
| 42 | PNE WIND UK Ltd. | Eastbourne, Großbritannien | 90,00 | 90,00 | -14.083 | -4.0161) |
| 43 | PNE WIND GM Hungary Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | 100,00 | -10 | -481) |
| 44 | PNE WIND Pusztahencse Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | 100,00 | -4 | -61) |
| 45 | NH North Hungarian Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | 100,00 | -59 | -641) |
| 46 | PNE WIND NEH/I Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | 100,00 | -3 | -41) |
| 47 | PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. | Ankara, Türkei | 100,00 | 100,00 | -1.933 | -5891) |
| 48 | S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L | Bukarest, Rumänien | 80,00 | 80,00 | -330 | -1301) |
| 49 | S.C. PNE WIND Romania S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | 100,00 | -2.030 | -2901) |
| 50 | S.C. PNE WIND MVI S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | 100,00 | -102 | -401) |
| 51 | S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 100,00 | 100,00 | -68 | -631) |
| 52 | PNE WIND Bulgaria EOOD | Sofia, Bulgarien | 100,00 | 100,00 | -257 | -301) |
| 53 | PNE WIND Development EOOD | Sofia, Bulgarien | 80,00 | 100,00 | -574 | -251) |
| 54 | PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD | Sofia, Bulgarien | 100,00 | 100,00 | -280 | -151) |
| 55 | PNE WIND PARK Dobrudzha OOD | Sofia, Bulgarien | 51,00 | 51,00 | -1.044 | -1091) |
| 56 | PNE WIND Ventus Praventsi OOD | Sofia, Bulgarien | 75,00 | 75,00 | -477 | -691) |
| 57 | HKW Silbitz GmbH & Co. KG | Silbitz | 0,00 | 0,00 | -3.147 | -5901) |
| 58 | WKN AG | Husum | 82,75 | 83,10 | 75.503 | -7.7412) |
| 59 | Windkraft Nord USA, Inc. | San Diego, USA | 100,00 | 100,00 | -349 | -1331) |
| 60 | WKN Italia s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 100,00 | 62 | -1371) |
| 61 | Aero Sol s.r.l | Catania/Sizilien, Italien | 89,75 | 89,75 | -177 | -9211) |
| 62 | Aero-Tanna s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 100,00 | 730 | -471) |
| 63 | ATS Energia s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 286 | -841) |
| 64 | WKN Basilicata Development s.r.l. | Potenza/Basilicata, Italien | 70,00 | 100,00 | -22 | -291) |
| 65 | WKN France S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -6.390 | -1.8931) |
| 66 | TOV WKN Ukraine | Kiew, Ukraine | 100,00 | 100,00 | -3.891 | -3.4531) |
| 67 | Ukrainische Windenergie Management GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | -155 | -171) |
| 68 | New Energy Association International GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | -71 | -801) |
| 69 | Sevivon Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -8.639 | -5.6371) |
| 70 | VKS Vindkraft Sverige AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 15 | -9421) |
| 71 | WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | 80,00 | -669 | -7963) |
| 72 | NordStrom New Energy GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 823 | 05) |
| 73 | BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | 468 | -161) |
| 74 | NordStrom Solar GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 730 | 181) |
| 75 | NordStrom Bioenergie GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | -957 | -71) |
| 76 | BGZ Fondsverwaltung GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 207 | 05) |
| 77 | WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG | Husum | 100,00 | 100,00 | 1 | 02) |
| II. | Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften | |||||
| 1 | Innovative Wind Concepts GmbH | Husum | 50,00 | 50,00 | -33 | -7.7954) |
| 2 | Societa' Energetica Sarda s.r.l. | Villaurbana/Sardinien, Italien | 50,00 | 50,00 | -3 | -131) |
| 3 | PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 25,00 | 23 | -12) |
| 4 | PNE WIND Park III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 25,00 | -106 | -962) |
| III. | Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | |||||
| 1 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 100,00 | -11 | -22) |
| 2 | Pilger Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 3 | Climax Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 4 | Watson Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 5 | Wadena Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 6 | Eston Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 7 | Whiska Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 8 | Altercannoch LLP | Edinburgh, Großbritannien | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 9 | Polquhairn Wind Farm LLP | Edinburgh, Großbritannien | 100,00 | 100,00 | 0 | 02) |
| 10 | Netzanschluss Genthin GbR | Nielebock | 52,00 | 52,00 | 8 | 82) |
| 11 | ATS Energia PE Casalvecchio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 7 | -23) |
| 12 | ATS Solar Dragonara s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 15 | 23) |
| 13 | Santa Maria di Olivola s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 10 | 03) |
| 14 | Santa Vittoria s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 9 | -13) |
| 15 | San Cataldo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 10 | 0 3) |
| 16 | Santa Marta s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 8 | -23) |
| 17 | San Giacomo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 8 | -23) |
| 18 | San Lorenzo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 9 | -23) |
| 19 | San Giorgio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 7 | -23) |
| 20 | ATS 4 s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 9 | -23) |
| 21 | ATS 5 s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 9 | 03) |
| 22 | ATS Energia PE Sant'Agata s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 52,00 | 52,00 | 21 | 113) |
| 23 | ATS Energia PE Fiorentino s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 52,00 | 52,00 | 19 | 113) |
| 24 | ATS Energia PE Florio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 52,00 | 52,00 | 19 | 113) |
| 25 | ATS Energia PE Valle s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | 52,00 | 52,00 | 18 | 103) |
| 26 | WKN PE Piombino s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 74,90 | 74,90 | 16 | 73) |
| 27 | WKN Solar PE 1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 100,00 | 18 | -33) |
| 28 | WKN PE Uno s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 100,00 | 16 | -33) |
| 29 | WKN PE Quattro s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 100,00 | 16 | -33) |
| 30 | WKN Basilicata Development PE1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | 70,00 | 19 | 93) |
| 31 | WKN Basilicata Development PE2 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | 70,00 | 19 | 93) |
| 32 | WKN Basilicata Development PE3 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | 70,00 | 18 | -23) |
| 33 | WKN Basilicata Development PE4 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | 70,00 | 18 | -23) |
| 34 | Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -43 | -153) |
| 35 | Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -23 | -103) |
| 36 | Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -25 | -93) |
| 37 | SAS La Haie Perron | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -20 | -73) |
| 38 | Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | -14 | -73) |
| 39 | SAS Parc Eolien de La Tardoire | Nantes, Frankreich | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 40 | SAS Parc Eolien d'Ermenonville de La Grande | Nantes, Frankreich | 0,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 41 | SAS Parc Eolien des Tournevents du Cos | Nantes, Frankreich | 0,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 42 | SAS Parc Eolien de Longèves | Nantes, Frankreich | 0,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 43 | Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 0,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 44 | TOV Perekopska VES | Filatovka, Autonome Republik Krim, Ukraine | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 45 | TOV Dzhankoyska VES | Yasnopolyans-ke, Ukraine | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 46 | TOV Tatarbunarska VES | Tatarbunary, Ukraine | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 47 | TOV Ovid Wind Holding | Kiew, Ukraine | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 48 | TOV Ovid Wind | Ovidiopol, Ukraine | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 49 | TOV Ovid Wind II | Ovidiopol, Ukraine | 99,00 | 99,00 | k.A. | k.A.6) |
| 50 | Windfarm Polska III Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 60,00 | 60,00 | -466 | -1823) |
| 51 | Windfarm Polska IV Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -54 | -253) |
| 52 | Windfarm Polska V Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 58,00 | 58,00 | -34 | -113) |
| 53 | Windfarm Polska VI Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -67 | -273) |
| 54 | Windfarm Polska VII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -30 | -93) |
| 55 | Windfarm Polska VIII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -8 | -73) |
| 56 | Windfarm Polska IX Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | 80,00 | -11 | -113) |
| 57 | Windfarm Zomar Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 57,00 | 57,00 | -14 | -103) |
| 58 | Windfarm Polska II Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 40,00 | 100,00 | -199 | -713) |
| 59 | WKN Sallachy Ltd. | Glasgow, Großbritannien | 100,00 | 100,00 | -79 | -381) |
| 60 | Vindpark Hultema i Motala AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 5 | 01) |
| 61 | Vindpark Målarberget i Norberg AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 5 | 01) |
| 62 | Vindpark Norrberget i Sala AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 5 | 01) |
| 63 | Vindpark Näshult i Högsby AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 5 | 01) |
| 64 | Vindpark Laxaskogen i Laxa AB | Motala, Schweden | 80,00 | 80,00 | 5 | 01) |
| 65 | Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | 80,00 | 0 | 03) |
| 66 | Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | 80,00 | -46 | -53) |
| 67 | Broadland Solar PV Park (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | 80,00 | k.A. | k.A.6) |
| 68 | Phemba PV (RF) PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 0,00 | 80,00 | k.A. | k.A.6) |
| 69 | WKN Turkey GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 10 | -41) |
| 70 | WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 34 | 93) |
| 71 | Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 9 | -13) |
| 72 | Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 8 | -13) |
| 73 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 74 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 75 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Plauerhagen KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 76 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Pronsfeld KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 77 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Fichtenberg KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 78 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Neuruppin KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 79 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. WEA Schönhagen XI KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 80 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 81 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 82 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 83 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 84 | Windpark Altenboitzen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 85 | WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 86 | WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 87 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark VIII KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 88 | WKN GmbH & Co. Windpark 36, 40-44 KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 89 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 90 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Westerengel KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 91 | Windpark Rositz GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 92 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kublank KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 93 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Wipperdorf KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 94 | WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 95 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 96 | Windpark Brilon GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 97 | Infrastruktur Engel GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 98 | WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 99 | WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 100 | WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 101 | WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 102 | WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 103 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kirchengel KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 104 | Windpark 56-59 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 105 | BGZ Solardach 2 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 106 | BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.6) |
| 107 | NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 68 | 53) |
| 108 | NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 22 | 03) |
| 109 | NordStrom Bioenergie Biokohle Produktionsgesellschaft Dortmund GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 100,00 | -3 | 03) |
| 110 | REE GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 90 | 453) |
| 111 | GREENWIND GmbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 54 | 173) |
| 112 | ATS Solar s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 8 | -13) |
| 113 | ATS Solar Figurella s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 70,00 | 7 | -23) |
| 114 | WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 5 | -13) |
| 115 | EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 100,00 | 17 | -83) |
| 116 | WKN Montana II LLC | San Diego, USA | 100,00 | 100,00 | k.A. | k.A.7) |
| IV. | Nicht einbezogene assoziierte Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | |||||
| 1 | Windpark Altenbruch GmbH | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | 145 | 52) |
| 2 | Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG | Kührstedt | 50,00 | 50,00 | -14 | -32) |
| 3 | Windpark Köhlen GmbH | Oldenburg | 50,00 | 50,00 | -58 | -342) |
| 4 | Elbe-Weser-Windkraft GmbH | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | 21 | 22) |
| 5 | Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | 12 | -32) |
| 6 | PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | -1 | -32) |
| 7 | UNS-Windpark Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | -2 | -32) |
| 8 | Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG | Oberndorf | 50,00 | 50,00 | -23 | -132) |
| 9 | Windpark Infrastruktu Odisheim GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 50,00 | 50,00 | -3 | -32) |
| 10 | GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 23,08 | 23,08 | 17 | -162) |
| 11 | GOO Geschäftsführungs GmbH | Cuxhaven | 23,08 | 23,08 | 22 | -22) |
| 12 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG | Husum | 50,00 | 50,00 | 10 | -13) |
| 13 | EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG | Husum | 50,00 | 50,00 | -219 | -153) |
| 14 | Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH | Scharbeutz | 50,00 | 50,00 | 57 | 33) |
| 15 | Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH & Co. KG | Scharbeutz | 37,50 | 37,50 | -58 | 483) |
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| Gesellschaft | Zeitpunkt der Erstkonsolidierung | ||
|---|---|---|---|
| Sitz | |||
| --- | --- | --- | --- |
| I. | Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften | ||
| 1 | PNE WIND Betriebsführungs GmbH | Cuxhaven | 31.12.1998 |
| 2 | PNE Biomasse GmbH | Cuxhaven | 23.04.2000 |
| 3 | PNE WIND Netzprojekt GmbH | Cuxhaven | 01.01.2002 |
| 4 | PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 29.12.2004 |
| 5 | PNE WIND Grundstücks GmbH | Cuxhaven | 01.12.2000 |
| 6 | PNE Gode Wind III GmbH | Cuxhaven | 07.06.2011 |
| 7 | PNE WIND Jules Verne GmbH | Cuxhaven | 30.06.2010 |
| 8 | PNE WIND Nemo GmbH | Cuxhaven | 30.06.2010 |
| 9 | PNE WIND Nautilus GmbH | Cuxhaven | 30.06.2010 |
| 10 | PNE WIND Ausland GmbH | Cuxhaven | 16.11.2007 |
| 11 | PNE WIND Atlantis I GmbH | Cuxhaven | 18.06.2013 |
| 12 | PNE WIND Atlantis II GmbH | Cuxhaven | 18.06.2013 |
| 13 | PNE WIND Atlantis III GmbH | Cuxhaven | 18.06.2013 |
| 14 | Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 16.07.2011 |
| 15 | Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 16.07.2011 |
| 16 | PNE WIND Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 21.11.2012 |
| 17 | energy consult GmbH | Cuxhaven | 11.12.2013 |
| 18 | PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 08.11.2001 |
| 19 | PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH | Cuxhaven | 01.12.2014 |
| 20 | PNE WIND YieldCo International Ltd. | Eastbourne, Großbritannien | 03.12.2014 |
| 21 | PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 22 | PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 23 | PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 24 | PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 25 | PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 26 | PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 27 | PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 28 | PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 29 | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 30 | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 31 | PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 32 | PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 26.02.2014 |
| 33 | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 34 | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 35 | PNE WIND USA Inc. | Chicago, USA | 27.10.2008 |
| 36 | PNE WIND DEVELOPMENT LLC | Chicago, USA | 29.07.2011 |
| 37 | Chilocco WIND FARM LLC | Chicago, USA | 01.10.2012 |
| 38 | PNE WIND Central States LLC | Minnesota, USA | 01.10.2009 |
| 39 | Underwood Windfarm LLC | Minnesota, USA | 01.10.2009 |
| 40 | Butte Windfarm LLC | Minnesota, USA | 01.10.2009 |
| 41 | PNE BCP WIND INC. | Saskatoon, Kanada | 26.01.2010 |
| 42 | PNE WIND UK Ltd. | Eastbourne, Großbritannien | 02.07.2008 |
| 43 | PNE WIND GM Hungary Kft. | Budapest, Ungarn | 28.09.2007 |
| 44 | PNE WIND Pusztahencse Kft. | Budapest, Ungarn | 07.08.2008 |
| 45 | NH North Hungarian Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 07.08.2008 |
| 46 | PNE WIND NEH/I Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 13.09.2011 |
| 47 | PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. | Ankara, Türkei | 27.02.2008 |
| 48 | S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L | Bukarest, Rumänien | 10.05.2012 |
| 49 | S.C. PNE WIND Romania S.R.L | Bukarest, Rumänien | 27.11.2008 |
| 50 | S.C. PNE WIND MVI S.R.L | Bukarest, Rumänien | 31.08.2012 |
| 51 | S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 14.11.2012 |
| 52 | PNE WIND Bulgaria EOOD | Sofia, Bulgarien | 09.11.2010 |
| 53 | PNE WIND Development EOOD | Sofia, Bulgarien | 15.08.2008 |
| 54 | PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD | Sofia, Bulgarien | 15.08.2008 |
| 55 | PNE WIND PARK Dobrudzha OOD | Sofia, Bulgarien | 26.03.2010 |
| 56 | PNE WIND Ventus Praventsi OOD | Sofia, Bulgarien | 21.01.2011 |
| 57 | HKW Silbitz GmbH & Co. KG | Silbitz | 01.09.2009 |
| 58 | WKN AG | Husum | 04.07.2013 |
| 59 | Windkraft Nord USA, Inc. | San Diego, USA | 04.07.2013 |
| 60 | WKN Italia s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 04.07.2013 |
| 61 | Aero Sol s.r.l | Catania/Sizilien, Italien | 04.07.2013 |
| 62 | Aero-Tanna s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 04.07.2013 |
| 63 | ATS Energia s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 04.07.2013 |
| 64 | WKN Basilicata Development s.r.l. | Potenza/Basilicata, Italien | 04.07.2013 |
| 65 | WKN France S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | 04.07.2013 |
| 66 | TOV WKN Ukraine | Kiew, Ukraine | 04.07.2013 |
| 67 | Ukrainische Windenergie Management GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 68 | New Energy Association International GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 69 | Sevivon Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 04.07.2013 |
| 70 | VKS Vindkraft Sverige AB | Motala, Schweden | 04.07.2013 |
| 71 | WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 04.07.2013 |
| 72 | NordStrom New Energy GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 73 | BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG | Husum | 04.07.2013 |
| 74 | NordStrom Solar GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 75 | NordStrom Bioenergie GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 76 | BGZ Fondsverwaltung GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 77 | WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG | Husum | 30.09.2014 |
| II. | Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften | ||
| 1 | Innovative Wind Concepts GmbH | Husum | 04.07.2013 |
| 2 | Societa' Energetica Sarda s.r.l. | Villaurbana/Sardinien, Italien | 04.07.2013 |
| 3 | PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| 4 | PNE WIND Park III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 01.04.2013 |
| III. | Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | ||
| 1 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | |
| 2 | Pilger Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 3 | Climax Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 4 | Watson Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 5 | Wadena Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 6 | Eston Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 7 | Whiska Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | |
| 8 | Altercannoch LLP | Edinburgh, Großbritannien | |
| 9 | Polquhairn Wind Farm LLP | Edinburgh, Großbritannien | |
| 10 | Netzanschluss Genthin GbR | Nielebock | |
| 11 | ATS Energia PE Casalvecchio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 12 | ATS Solar Dragonara s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 13 | Santa Maria di Olivola s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 14 | Santa Vittoria s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 15 | San Cataldo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 16 | Santa Marta s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 17 | San Giacomo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 18 | San Lorenzo s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 19 | San Giorgio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 20 | ATS 4 s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 21 | ATS 5 s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 22 | ATS Energia PE Sant'Agata s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 23 | ATS Energia PE Fiorentino s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 24 | ATS Energia PE Florio s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 25 | ATS Energia PE Valle s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 26 | WKN PE Piombino s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 27 | WKN Solar PE 1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 28 | WKN PE Uno s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 29 | WKN PE Quattro s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 30 | WKN Basilicata Development PE1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 31 | WKN Basilicata Development PE2 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 32 | WKN Basilicata Development PE3 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 33 | WKN Basilicata Development PE4 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | |
| 34 | Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | |
| 35 | Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | |
| 36 | Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | |
| 37 | SAS La Haie Perron | Nantes, Frankreich | |
| 38 | Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | |
| 39 | SAS Parc Eolien de La Tardoire | Nantes, Frankreich | |
| 40 | SAS Parc Eolien d'Ermenonville de La Grande | Nantes, Frankreich | |
| 41 | SAS Parc Eolien des Tournevents du Cos | Nantes, Frankreich | |
| 42 | SAS Parc Eolien de Longèves | Nantes, Frankreich | |
| 43 | Parc Eolien de Riaucourt Darmannes S.A.S.U. | Nantes, Frankreich | |
| 44 | TOV Perekopska VES | Filatovka, Autonome Republik Krim, Ukraine | |
| 45 | TOV Dzhankoyska VES | Yasnopolyans-ke, Ukraine | |
| 46 | TOV Tatarbunarska VES | Tatarbunary, Ukraine | |
| 47 | TOV Ovid Wind Holding | Kiew, Ukraine | |
| 48 | TOV Ovid Wind | Ovidiopol, Ukraine | |
| 49 | TOV Ovid Wind II | Ovidiopol, Ukraine | |
| 50 | Windfarm Polska III Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 51 | Windfarm Polska IV Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 52 | Windfarm Polska V Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 53 | Windfarm Polska VI Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 54 | Windfarm Polska VII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 55 | Windfarm Polska VIII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 56 | Windfarm Polska IX Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 57 | Windfarm Zomar Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 58 | Windfarm Polska II Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | |
| 59 | WKN Sallachy Ltd. | Glasgow, Großbritannien | |
| 60 | Vindpark Hultema i Motala AB | Motala, Schweden | |
| 61 | Vindpark Målarberget i Norberg AB | Motala, Schweden | |
| 62 | Vindpark Norrberget i Sala AB | Motala, Schweden | |
| 63 | Vindpark Näshult i Högsby AB | Motala, Schweden | |
| 64 | Vindpark Laxaskogen i Laxa AB | Motala, Schweden | |
| 65 | Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | |
| 66 | Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | |
| 67 | Broadland Solar PV Park (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | |
| 68 | Phemba PV (RF) PTY) Ltd. | Wilderness, Südafrika | |
| 69 | WKN Turkey GmbH | Husum | |
| 70 | WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH | Husum | |
| 71 | Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH | Husum | |
| 72 | Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH | Husum | |
| 73 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG | Husum | |
| 74 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG | Husum | |
| 75 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Plauerhagen KG | Husum | |
| 76 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Pronsfeld KG | Husum | |
| 77 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Fichtenberg KG | Husum | |
| 78 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Neuruppin KG | Husum | |
| 79 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. WEA Schönhagen XI KG | Husum | |
| 80 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG | Husum | |
| 81 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG | Husum | |
| 82 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG | Husum | |
| 83 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG | Husum | |
| 84 | Windpark Altenboitzen GmbH & Co. KG | Husum | |
| 85 | WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG | Husum | |
| 86 | WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG | Husum | |
| 87 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark VIII KG | Husum | |
| 88 | WKN GmbH & Co. Windpark 36, 40-44 KG | Husum | |
| 89 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG | Husum | |
| 90 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Westerengel KG | Husum | |
| 91 | Windpark Rositz GmbH & Co. KG | Husum | |
| 92 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kublank KG | Husum | |
| 93 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Wipperdorf KG | Husum | |
| 94 | WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG | Husum | |
| 95 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG | Husum | |
| 96 | Windpark Brilon GmbH & Co. KG | Husum | |
| 97 | Infrastruktur Engel GmbH & Co. KG | Husum | |
| 98 | WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG | Husum | |
| 99 | WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG | Husum | |
| 100 | WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG | Husum | |
| 101 | WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG | Husum | |
| 102 | WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG | Husum | |
| 103 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kirchengel KG | Husum | |
| 104 | Windpark 56-59 GmbH & Co. KG | Husum | |
| 105 | BGZ Solardach 2 GmbH & Co. KG | Husum | |
| 106 | BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG | Husum | |
| 107 | NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | |
| 108 | NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | |
| 109 | NordStrom Bioenergie Biokohle Produktionsgesellschaft Dortmund GmbH & Co. KG | Husum | |
| 110 | REE GmbH | Husum | |
| 111 | GREENWIND GmbH | Husum | |
| 112 | ATS Solar s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 113 | ATS Solar Figurella s.r.l. | Torremaggiore/Foggia, Italien | |
| 114 | WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | |
| 115 | EWEG Europäische Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | |
| 116 | WKN Montana II LLC | San Diego, USA | |
| IV. | Nicht einbezogene assoziierte Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | ||
| 1 | Windpark Altenbruch GmbH | Cuxhaven | |
| 2 | Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG | Kührstedt | |
| 3 | Windpark Köhlen GmbH | Oldenburg | |
| 4 | Elbe-Weser-Windkraft GmbH | Cuxhaven | |
| 5 | Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG | Cuxhaven | |
| 6 | PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | |
| 7 | UNS-Windpark Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | |
| 8 | Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG | Oberndorf | |
| 9 | Windpark Infrastruktu Odisheim GmbH & Co. KG | Cuxhaven | |
| 10 | GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG | Cuxhaven | |
| 11 | GOO Geschäftsführungs GmbH | Cuxhaven | |
| 12 | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG | Husum | |
| 13 | EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG | Husum | |
| 14 | Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH | Scharbeutz | |
| 15 | Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH & Co. KG | Scharbeutz |
1) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
2) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014
3) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
4) gem. Jahresabschluss zum 30. September 2014
5) nach Ergebnisabführung an WKN AG
6) bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs
7) enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2014
I. Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens
Die PNE WIND AG (im Folgenden auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Cuxhaven, Peter-Henlein-Straße 2-4, Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 110360 in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen sowie die Eigenkapitaleinwerbung für Windpark-Betreibergesellschaften.
II. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze
1. Going Concern
Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Auf Risiken, die den Bestand des Unternehmens möglicherweise gefährden könnten, wird im Konzernlagebericht der Gesellschaft eingegangen.
2. Konzernabschluss
Der Konzernabschluss der PNE WIND AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.
Soweit nichts anderes angegeben ist, wird der vorstehende Konzernabschluss in Euro (EUR) aufgestellt und grundsätzlich auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser Rundungen kann es bei Darstellungen innerhalb dieses IFRS-Konzernanhangs möglich sein, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren.
Der Konzernabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.
Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde.
Der vom Vorstand zum 31. Dezember 2014 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde in der Vorstandssitzung am 16. März 2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
Der zum 31. Dezember 2014 aufgestellte Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.
Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2014 die nachfolgend aufgeführten neuen IFRS-Standards bzw. Änderungen von IFRS-Standards erstmalig angewendet:
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| Standard/Interpretation | Datum des EU-Endorsements | Anwendungspflicht in der EU |
|---|---|---|
| IFRS 10: Neuer Standard "Konzernabschlüsse" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 11: Neuer Standard "Gemeinsame Vereinbarungen" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 12: Neuer Standard "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Übergangsleitlinien: Konzernabschlüsse, gemeinsame Vereinbarungen zu Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 | 4. April 2013 | 1. Januar 2014 |
| Investmentgesellschaften: Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 | 20. November 2013 | 1. Januar 2014 |
| Neuer Standard IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Änderung des IAS 32: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten | 13. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Änderung des IAS 39: Novation von Derivaten und Fortsetzung von Sicherungsbilanzierung | 19. Dezember 2013 | 1. Januar 2014 |
Das IASB hat ein Paket aus insgesamt fünf neuen Standards zur Konzernrechnungslegung veröffentlicht, deren wesentliche Inhalte im Folgenden beschrieben werden.
IFRS 10 "Konzernabschlüsse"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IFRS 10 besteht in der Bereitstellung von Prinzipien zur Darstellung und Aufstellung von Konzernabschlüssen, wenn ein Mutterunternehmen ein oder mehr Unternehmen beherrscht. Der Standard ersetzt die Konsolidierungsleitlinien in dem bisherigen IAS 27 "Konzern- und Einzelabschlüsse" und SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften".
Die Anwendung des neuen Standards hat nicht zu einer Änderung des Konsolidierungskreises des Konzerns geführt.
IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Das Kernprinzip von IFRS 11 besteht in der Vorschrift, dass eine an einer gemeinsamen Vereinbarung beteiligte Partei die Art der gemeinsamen Vereinbarung, in die sie eingebunden ist, mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen zu bestimmen und diese Rechte und Verpflichtungen entsprechend der Art der gemeinsamen Vereinbarung zu bilanzieren hat. Der Standard ersetzt IAS 31 "Anteile an Joint Ventures" und SIC-13 "Gemeinschaftlich geführte Einheiten - Nicht-monetäre Einlagen durch Partnerunternehmen".
Der neue Standard hat nicht zu einer Änderung bei der Rechnungslegung von Joint Ventures geführt.
IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IFRS 12 besteht darin, Angaben über Informationen vorzuschreiben, die Abschlussnutzer in die Lage versetzen, das Wesen der Beteiligung an anderen Einheiten zu beurteilen und die damit verbundenen Risiken sowie die Auswirkungen dieser Beteiligungen auf ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu ermöglichen.
Die erstmalige Anwendung des IFRS 12 hat zu erweiterten Angaben in den Notes geführt.
IAS 27 "Separate Abschlüsse"
Neuer, überarbeiteter Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. IAS 27 (überarbeitet 2011) hat zum Ziel, Standards zu setzen, die bei der Bilanzierung von Beteiligungen an Tochter-, assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen anzuwenden sind, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt (oder aufgrund lokaler Vorschriften gehalten ist), Einzelabschlüsse (oder nicht konsolidierte Abschlüsse) darzustellen. IAS 27 (2011) ersetzt zusammen mit IFRS 10 "Konzernabschlüsse" die Vorgängerversion IAS 27 (2008) "Konzern- und separate Abschlüsse" einschließlich der Interpretation SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften".
Da die Gesellschaften des Konzerns keine Einzelabschlüsse nach IFRS erstellen, resultiert aus dem überarbeiteten Standard keine Auswirkungen auf die Rechnungslegung.
Übergangsleitlinien
Änderungen an IFRS 10, "Konzernabschlüsse", IFRS 11, "Gemeinschaftliche Vereinbarungen", und IFRS 12, "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" - Übergangsregelungen. Mit den Änderungen werden die Übergangsleitlinien in IFRS 10 klargestellt und zusätzliche Erleichterungen in allen drei Standards gewährt. Die Änderungen treten - analog zu IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 - für Berichtsperioden beginnend an oder ab dem 1. Januar 2014 in Kraft.
Es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Investmentgesellschaften
Ein Unternehmen kann die vorgenannten Standards IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen", IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen", IAS 27 "Separate Abschlüsse (geändert 2011)" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (geändert 2011)" in einer früheren Periode nur gemeinsam vorzeitig anwenden.
Es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"
Neuer überarbeiteter Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IAS 28 (überarbeitet 2011) besteht darin, die Bilanzierung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen festzuschreiben und Vorschriften über die Anwendung der Equity-Methode zu erlassen, wenn Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures bilanziert werden sollen. IAS 28 (2011) ersetzt zusammen mit IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" die Vorgängerversion IAS 28 (2008) "Anteile an assoziierten Unternehmen".
Der neue Standard hat nicht zu einer Änderung bei der Rechnungslegung von Joint Ventures und assoziierten Unternehmen geführt.
IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"
Der IASB hat die Vorschriften zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten überarbeitet und die Ergebnisse am 16. Dezember 2011 in Form von Änderungen an IAS 32, Finanzinstrumente: Darstellung, sowie zu IFRS 7, Finanzinstrumente: Angaben, veröffentlicht. Die in IAS 32 formulierten Voraussetzungen zur Saldierung wurden im Grundsatz beibehalten und lediglich durch zusätzliche Anwendungsleitlinien (Application Guidance) konkretisiert. Die ergänzten Leitlinien sind retrospektiv für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, anzuwenden.
Es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderung an IAS 39, "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung"
IAS 39 wurde im Hinblick auf die Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung geändert, wonach Derivate unter bestimmten Umständen trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert bleiben. Zeitpunkt des Inkrafttretens ist der 1. Januar 2014, wobei eine vorzeitige Anwendung zulässig ist.
Aus dieser Änderung ergeben sich keine Auswirkungen auf den Ansatz und die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden folgende vom IASB bereits verabschiedete neue bzw. geänderte, teilweise von der EU noch nicht übernommene Rechnungslegungsnormen, nicht berücksichtigt, weil eine Verpflichtung zur Anwendung noch nicht gegeben war:
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| Standard / Interpretation | Datum des EU-Endorsement | Anwendungspflicht in der EU |
|---|---|---|
| IFRS 9: Neuer Standard "Finanzinstrumente": Einordnung und Bewertung von Finanzinstrumenten | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2018 |
| Änderung des IFRS 7 und IFRS 9: Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| IFRS 14: Neuer Standard "Regulatorische Abgrenzungsposten" | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| IFRS 15: Neuer Standard "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| Änderung an IAS 1 Angabeninitiative | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Änderung des IAS 19: Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge (Änderungen an IAS 19 'Leistungen an Arbeitnehmer') | 17. Dezember 2014 | 1. Juli 2014 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt "Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle" | 17. Dezember 2014 | 1. Juli 2014 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt: "Improvements to IFRSs 201 1-2013 Cycle" | 18. Dezember 2014 | 22. Dezember 2014 |
| Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Änderungen an IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft: fruchttragende Pflanzen | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Änderungen an IAS 27 Equity-Methode im separaten Abschluss | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt "Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle" | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| IFRIC 21: Neue Interpretation "Abgaben" | 13. Juni 2014 | 17. Juni 2014 |
Der Anwendungspflicht in der EU stellt dabei den Zeitpunkt dar, in dem die neue Rechnungslegungsvorschrift voraussichtlich erstmals bei der PNE WIND AG berücksichtigt wird.
IFRS 9"Finanzinstrumente"
Neuer Standard, der am 12. November 2009 verabschiedet wurde. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Der Standard mit seinen Änderungen befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und wird voraussichtlich einen Einfluss auf die Rechnungslegung der finanziellen Vermögenswerte des Konzerns haben. Der Standard ist ab dem 1. Januar 2018 verpflichtend anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist, vorbehaltlich der Übernahme durch die EU, zulässig.
Die genauen Auswirkungen, die sich aus IFRS 9 ergeben werden, werden derzeit noch von dem Konzern geprüft.
Änderungen an IFRS 7 in Bezug auf die Anwendung von IFRS 9
Am 16. Dezember 2011 gab der IASB "Verpflichtende Zeitpunkte des Inkrafttretens und Übergangsangaben (Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7)" heraus; eine Verlautbarung, mit der der verpflichtende Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 auf Berichtsperioden verschoben wurde, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen, und die Erleichterungen in Bezug auf die Neudarstellung von Vergleichsperioden und die entsprechenden Angaben in IFRS 7 geändert wurden. Die Änderungen an IFRS 7 sind anzuwenden, wenn ein Unternehmen erstmalig IFRS 9 anwendet (1. Januar 2017 oder bei vorzeitiger Anwendung von IFRS 9 früher).
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten
Die Zielsetzung von IFRS 14 ist es, die Finanzberichterstattungsvorschriften für regulatorische Abgrenzungsposten zu definieren, die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen. Mit dem Standard wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen in seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen, anzuwenden. Ein EU-Endorsement ist derzeit noch nicht erfolgt.
Es wird davon ausgegangen, dass sich aus diesem neuen Standard keine Änderungen im Konzern ergeben.
IFRS 15 Umsatzerlöse
Der Standard regelt, wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. IFRS 15 ersetzt IAS 18 ,Erlöse', IAS 11 ,Fertigungsaufträge' und eine Reihe von erlösbezogenen Interpretationen. Die Anwendung von IFRS 15 ist für alle IFRS-Anwender verpflichtend und gilt für fast alle Verträge mit Kunden - die wesentlichen Ausnahmen sind Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Versicherungsverträge. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen, anzuwenden. Ein EU-Endorsement ist derzeit noch nicht erfolgt.
Es wird davon ausgegangen, dass sich aus diesem neuen Standard keine Änderungen im Konzern ergeben.
Angabeninitiative Änderungen an IAS 1
Die Änderungen zielen darauf ab, Hürden zu beseitigen, die Ersteller in Bezug auf die Ausübung von Ermessen bei der Darstellung des Abschlusses wahrnehmen. Die Änderungen treten für Berichtsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Es wird davon ausgegangen, dass sich aus diesem neuen Standard keine Änderungen im Konzern ergeben.
Änderung an IAS 19"Leistungen an Arbeitnehmer"
Der IASB hat am 21. November 2013 weitere Änderungen an IAS 19 herausgegeben. Mit den Änderungen werden die Vorschriften klargestellt, die sich auf die Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, zu Dienstleistungsperioden beziehen. Darüber hinaus wird eine die Bilanzierungspraxis erleichternde Lösung gewährt, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen treten für Berichtsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2010-2012
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Acht Standards (IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13, IAS 16, IAS 24, IAS 38 und IAS 34) sind durch die Änderungen betroffen.
Die Änderungen sind für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2011-2013
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 201 1-2013 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Vier Standards (IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13, IAS 40) sind durch die Änderungen betroffen. Die Änderungen sind zwingend rückwirkend für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2012-2014
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 2012-2014 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Vier Standards (IFRS 5, IFRS 7, IAS 19, IAS 34) sind durch die Änderungen betroffen. Die Änderungen sind zwingend rückwirkend für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 22. Dezember 2014 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Änderungen an IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit
Der Erwerber von Anteilen an einer gemeinsamen Tätigkeit, die einen Geschäftsbetrieb darstellen wie in IFRS 3 definiert, hat alle Prinzipien in Bezug auf die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen aus IFRS 3 und anderen IFRS anzuwenden, solange diese nicht im Widerspruch zu den Leitlinien in IFRS 11 stehen.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderungen an IAS 16 und IAS 38 Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden
Mit den Änderungen werden Leitlinien dazu zur Verfügung gestellt, welche Methoden für die Abschreibung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten verwendet werden können, insbesondere was erlösbasierte Abschreibungsmethoden betrifft.
Es werden sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns ergeben.
Änderungen an IAS 16 und IAS 41 Landwirtschaft: fruchttragende Pflanzen
Mit den Änderungen werden fruchttragende Pflanzen, die nicht länger deutlichen biologischen Änderungen unterworfen sind, in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht, sodass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können.
Es werden sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns ergeben.
Änderungen an IAS 27 Equity-Methode im separaten Abschluss
Durch die Änderungen wird die Equity-Methode als Bilanzierungsoption für Anteile an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen im separaten Abschluss eines Investors wieder zugelassen.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture
Durch die Änderungen wird klargestellt, dass bei Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture das Ausmaß der Erfolgserfassung davon abhängt, ob die veräußerten oder eingebrachten Vermögenswerte einen Geschäftsbetrieb darstellen.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IFRIC 21 "Abgaben "
Die Interpretation bietet Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird. Die Interpretation gilt sowohl für Abgaben, die nach IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen bilanziert werden, als auch für Abgaben, bei denen Zeitpunkt und Betrag bekannt sind. Die Interpretation ist erstmals für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns erwartet.
Der Konzern wendete keinen neuen Standard oder Interpretation oder Änderung an einem Standard vorzeitig in 2014 an.
III. Konsolidierungsgrundsätze
1. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung alle Unternehmen einbezogen, über welche die Konzernobergesellschaft die Beherrschung ausübt. Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens ist dann gegeben, wenn ein Investor schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen. In den Konsolidierungskreis werden auch Windparkbetreibergesellschaften, die aufgrund dieser Kriterien vom Mutterunternehmen oder damit verbundenen Unternehmen beherrscht werden, einbezogen. Die erstmalige Einbeziehung des Tochterunternehmens HKW Silbitz GmbH & Co. KG zum 1. Juli 2009 erfolgte gemäß IAS 27 und SIC 12 aufgrund der Annahme, dass eine Beherrschung der PNE WIND AG aufgrund der Chancen-/Risiko-Situation gegeben ist, obgleich PNE WIND AG nicht über eine Stimmrechtsmehrheit bei dieser Gesellschaft verfügt. An der Beurteilung hat sich nach Ermessen des Managements durch Anwendung von IFRS 10 nichts geändert, da die PNE WIND AG schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist bzw. Anrechte auf diese besitzt und die Fähigkeit hat, diese Renditen mittels seiner Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen zu beeinflussen (siehe hierzu auch Tz. 11, Ausschüttungsgarantien).
Im Berichtsjahr wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen (in Klammern Erstkonsolidierungszeitpunkt und Anteilshöhe):
1. PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 26. Februar 2014) (Gegründet),
2. PNE WIND Park X GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 30. September 2014) (Gegründet),
3. WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG, Husum (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 30. September 2014) (Gegründet),
4. PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 4. Dezember 2014) (Gegründet),
5. PNE WIND YieldCo International Ltd., Edinburgh, Großbritannien (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 4. Dezember 2014) (Gegründet).
Gegenstand der Unternehmen Nr. 1 - 3 ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen in Form von Windparks sowie die Veräußerung der erzeugten elektrischen Energie.
Gegenstand der Unternehmen Nr. 4 und 5 sind der Erwerb und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien im In- und Ausland, insbesondere von Windparks, sowie die Vermarktung von Elektrizität aus diesen Anlagen.
Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften Nr. 1 - 5 waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich.
Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden:
1. PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, Cuxhaven, (von 100 Prozent auf 25 Prozent),
2. PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven, (von 100 Prozent auf 25 Prozent),
3. PNE WIND Development EOOD, Sofia, Bulgarien (von 80 Prozent auf 100 Prozent),
4. WKN Basilicata Development S.R.L., Potenza/Basilicata, Italien (von 70 Prozent auf 100 Prozent),
5. WKN AG, Husum (von 82,75 Prozent auf 83,10 Prozent).
Die Gesellschaften zu Punkt 1 und Punkt 2 wurden in Folge der Anteilsreduzierung zum 31. Dezember 2014 als assoziierte Unternehmen at equity einbezogen.
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Danach umfasst der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2014 neben der PNE WIND AG die weiteren in der "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" unter Punkt I "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" und unter Punkt II "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften" aufgeführten Unternehmen.
Gesellschaften, die nicht im Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2014 einbezogen wurden, sind in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes" unter dem Punkt III "Nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" und Punkt IV "Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" aufgeführt.
2. Unternehmensverkäufe
Im Geschäftsjahr 2014 wurden folgende Gesellschaften endkonsolidiert:
1. PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
2. PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
3. PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
4. PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
5. PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
6. PNE WIND Park X GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
7. Parc Eolien de Crampon S.A.S.U, Basse-Goulaine, Frankreich,
8. WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG, Husum.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park I GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 8,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 8,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 52 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0 Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 35,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 35,2 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 6 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 2,3 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 31,5 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 31,5 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 26,4 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 26,4 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,3 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 32,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 32,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,2 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park X GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,0 Mio. Euro, sowie Schulden in Höhe von 0,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 3 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der Parc Eolien de Crampon S.A.S.U sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 0,0 Mio. Euro sowie Schulden in Höhe von 0,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 0 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,0 Mio. Euro.
Durch die Endkonsolidierung der WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 18,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden in Höhe von 17,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug 1 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 1,6 Mio. Euro.
Aus der Endkonsolidierung der Gesellschaften ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernerfolg.
3. Konsolidierungsmethoden
Grundlage für den Konzernabschluss sind die zum 31. Dezember 2014 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, teilweise von Abschlussprüfern geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften.
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital ermittelt sich dabei als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt (vollständige Neubewertung).
Nach der Equity-Methode werden assoziierte Unternehmen bewertet, bei denen der Konzern in der Regel aufgrund eines Anteilsbesitzes zwischen 20 Prozent und 50 Prozent einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Bei Beteiligungen, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen sind, wird der Buchwert jährlich um die dem Konzern-Kapitalanteil entsprechenden Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Bei der erstmaligen Einbeziehung von Beteiligungen nach der Equity-Methode werden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entsprechend den Grundsätzen der Vollkonsolidierung behandelt. Die erfolgswirksamen Veränderungen des anteiligen Eigenkapitals werden einschließlich außerplanmäßiger Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwerts im Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen berücksichtigt. Zwischengesellschaftliche Gewinne und Verluste waren bei diesen Gesellschaften unbedeutend.
Wesentliche konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den zu konsolidierenden Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden, soweit sie wesentlich sind, eliminiert und bei der Steuerabgrenzung berücksichtigt.
Werden Beteiligungsquoten bereits konsolidierter Unternehmen (ohne Kontrollerlangung oder Kontrollverlust) erweitert oder reduziert, erfolgt dies ergebnisneutral zu Gunsten bzw. zu Lasten der Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals.
IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Rechnungslegung erfolgt bei sämtlichen Gesellschaften des Konzerns originär nach den national geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.
Die Abschlüsse aller einbezogenen Unternehmen werden auf der Basis einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die entsprechend der jeweils geltenden Vorschriften erstellten Jahresabschlüsse (HB I) werden in IFRS-konforme Jahresabschlüsse (HB II) übergeleitet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern bei den Sachanlagen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen bei latenten Steuern, die Ermittlung von Fertigstellungsgraden bei Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung sowie die Festlegung von Cash Flows, Wachstumsraten und Diskontierungsfaktoren im Zusammenhang mit Wertminderungsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die verwendeten Annahmen und Schätzungen beziehen sich auf Erfahrungswerte, die während der zurückliegenden Geschäftstätigkeit des PNE WIND Konzerns gesammelt werden konnten, und orientieren sich an im jeweiligen Markt öffentlich zugänglichen relevanten Erwartungen. Somit können die verwendeten Annahmen und Schätzungen grundsätzlich nicht von allgemeinen Markterwartungen und damit bei zukunftsorientierten Werten am Markt ablesbaren Preisentwicklungen abweichen. Das maximale Risiko einer vollständigen Wertabweichung wird durch die jeweiligen bilanzierten Buchwerte der immateriellen und materiellen sowie finanziellen Vermögenswerte repräsentiert. Für eine Darstellung der durch die verwendeten Annahmen und Schätzungen hervorgerufenen historischen Wertentwicklung der Vermögenswerte wird insbesondere auf den Anlagenspiegel verwiesen.
Die tatsächlich eintretenden Werte und Wertentwicklungen können jedoch von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis ergebniswirksam berücksichtigt.
1. Änderungen nach IAS 8 - Fehlerkorrektur
Im Rahmen der erstmaligen Einbeziehung des WKN-Teilkonzern zum 4. Juli 2013 wurde eine Kaufpreisallokation nach IFRS 3 vorgenommen. Das der Kaufpreisallokation zugrunde liegende Bewertungsgutachten basierte auf den Konzernabschlüssen der WKN AG zum 31. Dezember 2012 und zum 30. Juni 2013. In 2014 stellte sich heraus, dass die Bewertung der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Schulden und aller nicht beherrschenden Anteile an dem erworbenen Unternehmen als Folge von Fehlinformationen nicht gem. IFRS 3.18ff. zum korrekt ermittelten beizulegenden Zeitwert zum Erwerbsstichtag erfolgte. Die Fehlinformationen führten zu Fehlinterpretationen von Sachverhalten für welche Informationen zum Zeitpunkt der Kaufpreisallokation vorlagen. Als Folge dessen wurden die in den nachfolgenden Tabellen dargestellten Korrekturen vorgenommen.
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| Alle Angaben in TEUR |
Vor Korrektur bei Erwerb angesetzt | Nach Korrektur bei Erwerb angesetzt |
|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 0 |
| Betreiberverträge | 1.524 | 1.524 |
| Übrige Sachanlagen | 20.525 | 20.525 |
| Finanzanlagen | 9.250 | 8.300 |
| Vorräte | 61.370 | 53.506 |
| Übrige kurzfristige Vermögenswerte | 24.921 | 23.340 |
| Liquide Mittel | 9.768 | 9.768 |
| Aktive latente Steuern | 5.255 | 5.223 |
| Rückstellungen | 5.411 | 5.411 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 59.125 | 59.125 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.603 | 8.603 |
| Latente Steuerschulden | 4.737 | 4.779 |
| Beizulegender Zeitwert/Buchwert des Nettovermögens | 54.737 | 44.268 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Vor Korrektur | Nach Korrektur |
|---|---|---|
| Kaufpreis für 82,75% der Anteile an der WKN AG | 76.839 | 76.839 |
| Abzgl. beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden (100%) | -54.737 | -44.268 |
| Anteile Minderheiten (17,25%) | 9.442 | 7.636 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 31.544 | 40.207 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Vor Korrektur | Nach Korrektur |
|---|---|---|
| Anteil Minderheiten (übernommene Buchwerte) | 12.641 | 10.361 |
| Anteil Minderheiten (Anpassung an beizulegende Zeitwerte) | -2.701 | -2.220 |
| Anteil Minderheiten (latente Steuern) | -498 | -505 |
| Summe | 9.442 | 7.636 |
Es handelt sich bei dem oben dargestellten Sachverhalt um einen Fehler gem. IAS 8.41 ff. welcher entsprechend retrospektiv beginnend mit dem Erwerbsstichtag zum 4. Juli 2013 korrigiert wurde. Von den Fehlerkorrekturen sind folgende Abschlussposten zum 31. Dezember 2013 betroffen:
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| 31.12.2013 | |||
|---|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
Vor Korrektur | Änderung aus der Korrektur | Nach Korrektur |
| --- | --- | --- | --- |
| Konzernbilanz | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 56.343 | 8.663 | 65.006 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 8.605 | -950 | 7.655 |
| Vorräte | 145.860 | -9.278 | 136.582 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 59.536 | -1.581 | 57.955 |
| Latente Steuern | 9.150 | -214 | 8.936 |
| Eigenkapital | 150.609 | -3.360 | 147.248 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung | |||
| Bestandsveränderung | 14.789 | -1.414 | 13.376 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.833 | 141 | -2.692 |
| Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten | 38.549 | -1.554 | 36.994 |
| Konzernjahresüberschuss | 40.679 | -3.100 | 37.580 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | 0,86 | -0,06 | 0,80 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung | |||
| Konzernbilanzergebnis | 35.173 | -3.100 | 32.073 |
| Eigenkapital vor Minderheiten | 144.916 | -3.100 | 141.816 |
| Anteile im Fremdbesitz | 5.693 | -261 | 5.432 |
| Eigenkapital gesamt | 150.609 | -3.360 | 147.248 |
Bezüglich der Ermittlung der Korrekturwerte besteht insofern noch eine Unsicherheit, als dass die Nachtragsprüfung des geänderten Konzernabschlusses der WKN AG zum 31. Dezember 2012 bislang noch nicht abgeschlossen ist. Infolge dessen liegt auch noch kein endgültig überarbeitetes Bewertungsgutachten zur Kaufpreisallokation zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 vor.
2. Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Auf Grund ihrer endlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden sie um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwei bis vier Jahre. Soweit notwendig, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem dauerhaftem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und Mehrungen) waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.
Nach IFRS 3 werden Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung nicht mehr planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen nach IAS 36 ("impairment only approach") vorgenommen.
3. Sachanlagen
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß IAS 16 abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 waren nicht erforderlich.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
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| In Jahren | |
|---|---|
| Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 20 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 10 |
Wesentliche Restwerte waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen.
Gemietete bzw. geleaste Vermögenswerte, bei denen sowohl das wirtschaftliche Risiko als auch der wirtschaftliche Nutzen bei der jeweiligen Konzerngesellschaft liegt ("finance lease"), werden gemäß IAS 17 aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer des Leasinggegenstandes durch planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zahlungsverpflichtung wird mit dem Betrag passiviert, der dem niedrigeren Wert aus dem Fair Value des Vermögensgegenstandes und dem Barwert aller künftigen Leasingraten entspricht. Die Leasingzahlungen werden so auf Zinsaufwendungen und Veränderungen der Verbindlichkeit aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst.
Mietzahlungen bei operativen Leasingverhältnissen werden im Periodenergebnis linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses verteilt.
Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten werden aktiviert.
4. Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Zu jedem Bilanzstichtag wird beurteilt, ob Anhaltspunkte für einen Wertminderungsbedarf für in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar bzw. ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswertes vorgeschrieben, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, um den Umfang des eventuell erforderlichen Wertminderungsaufwands zu ermitteln. Ist die Beurteilung der Werthaltigkeit einzelner Vermögenswerte individuell nicht möglich, werden zusammen eingesetzte Vermögenswerte zu zahlungsgenerierenden Einheiten zusammengefasst, auf deren Ebene Zahlungsströme abschätzbar sind. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem Zeitwert eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme aus diesem Vermögenswert bzw. der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter Zugrundelegung eines risikoadjustierten Abzinsungssatzes vor Steuern auf den Barwert abgezinst. Ergebniswirksam erfasste Abwertungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position ,Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte' ausgewiesen.
Eine ertragswirksame Korrektur einer in früheren Jahren für einen Vermögenswert aufwandswirksam erfassten Wertminderung wird vorgenommen (mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte), wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Wertminderung nicht mehr besteht oder sich verringert haben könnte. Die Wertaufholung wird als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Werterhöhung beziehungsweise Verringerung der Wertminderung eines Vermögenswertes wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Buchwert nicht übersteigt, der sich unter Berücksichtigung der Abschreibungseffekte ergeben hätte, wenn in den vorherigen Jahren keine Wertminderung erfasst worden wäre. Wertaufholungen auf Abschreibungen, die im Rahmen von Wertminderungsprüfungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst wurden, dürfen nicht vorgenommen werden.
Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Eine eventuelle Wertminderung wird sofort aufwandswirksam als Bestandteil der Abschreibungen erfasst.
Zur Ermittlung eines eventuellen Wertminderungsbedarfes auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen.
Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwertes in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.
5. Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte werden überwiegend zu Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert, da es sich um Investitionen in Eigenkapitalinstrumente handelt, für die kein notierter Marktpreis zur Verfügung steht.
Die Ausleihungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden at Equity in den Konzern einbezogen.
6. Latente Steuern
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet. Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden grundsätzlich mit den landesspezifischen Steuersätzen für die einzelnen Konzernunternehmen ermittelt.
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird in dem Umfang aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung stehen wird.
Aktive und passive latente Steuern werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen, sofern ein einklagbares Recht besteht, tatsächliche Steuerschulden aufzurechnen und die latenten Steuern sich auf dasselbe Steuersubjekt und dieselbe Steuerbehörde beziehen.
7. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche
Vermögenswerte des Anlagevermögens und Abgangsgruppen, deren Veräußerung innerhalb von 12 Monaten geplant ist, werden gemäß IFRS 5 in einer separaten Position erfasst. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten.
8. Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Darüber hinaus werden die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten aktiviert. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Veräußerungserlös abzüglich geschätzter Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.
9. Bilanzierung von langfristigen Fertigungsaufträgen
Bei langfristigen Fertigungsaufträgen, welche die Erstellung von Windparks betreffen, erfolgt eine Teilgewinnrealisierung nach den Vorschriften von IAS 11. Dabei wird der aus einem Fertigungsauftrag erwartete Ergebnisbeitrag anhand der voraussichtlich anfallenden Auftragserlöse und Auftragskosten geschätzt und die Erlöse und Aufwendungen entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag erfasst. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt, die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen werden. Von Subunternehmern erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrades berücksichtigt. Ins-gesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen ermittelt.
Soweit die Summe aus angefallenen Auftragskosten und ausgewiesenen Gewinnen die Anzahlungen übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den künftigen Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen als Bestandteil der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Ein negativer Saldo wird unter den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen.
Ein erwarteter Gesamtverlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
10. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu marktgerechten Konditionen diskontiert.
11. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger als drei Monaten.
12. Finanzinstrumente
Finanzielle Vermögenswerte werden grundsätzlich gemäß IAS 39 in die folgenden Kategorien eingeteilt:
| ― | zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte |
| ― | bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen |
| ― | vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen |
| ― | zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Finanzielle Vermögenswerte mit festgelegten oder bestimmbaren Zahlungen und festen Laufzeiten, die das Unternehmen bis zur Endfälligkeit zu halten beabsichtigt und halten kann, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Finanzielle Vermögenswerte, die hauptsächlich erworben wurden, um einen Gewinn aus der kurzfristigen Wertentwicklung zu erzielen, werden als zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, es sei denn, es handelt sich um Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Alle sonstigen finanziellen Vermögenswerte, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden unter den langfristigen Vermögenswerten bilanziert, es sei denn, sie werden innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag fällig. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden unter den kurzfristigen Vermögenswerten bilanziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn die Unternehmensleitung die Absicht hat, diese innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag zu realisieren.
Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden nach der Methode der Bilanzierung zum Handelstag bilanziert, das heißt zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf eingegangen ist.
Bei der erstmaligen Erfassung eines finanziellen Vermögenswerts wird dieser mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese setzen sich aus dem Zeitwert der Gegenleistung und - mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte - den Transaktionskosten zusammen.
Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten werden erfolgswirksam erfasst. Als Zeitwert eines Finanzinstruments gilt dabei der Betrag, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Markt- oder Börsenpreis, sofern die zu bewertenden Finanzinstrumente an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sofern kein aktiver Markt für ein Finanzinstrument besteht, wird der beizulegende Zeitwert mittels geeigneter finanzmathematischer Methoden, wie zum Beispiel anerkannten Optionspreismodellen oder der Diskontierung zukünftiger Zahlungszuflüsse mit dem Marktzinssatz, errechnet.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ist es wahrscheinlich, dass bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung eintritt, so wird diese ergebniswirksam erfasst. Eine zuvor aufwandswirksam erfasste Wertminderung wird ertragswirksam korrigiert, wenn die nachfolgende teilweise Werterholung (beziehungsweise Verringerung der Wertminderung) objektiv auf einen nach der ursprünglichen Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden kann. Eine Werterhöhung wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Betrag der fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt, der sich ergeben hätte, wenn die Wertminderung nicht erfolgt wäre.
Vom Unternehmen ausgereichte Forderungen und Kredite, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Sofern eine Wertminderung vorliegt, wird diese als Differenz zwischen dem Buchwert und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows ermittelt.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden grundsätzlich zum Marktwert bilanziert. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden abzüglich eines Steueranteils im Eigenkapital in der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Die erfolgswirksame Auflösung der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" erfolgt entweder mit der Veräußerung oder bei Vorliegen einer Wertminderung. Lässt sich für nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente der Zeitwert nicht hinreichend verlässlich bestimmen, werden die Anteile mit den Anschaffungskosten (ggf. abzüglich Wertminderungen) bewertet.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden erfasst, wenn ein Konzernunternehmen Vertragspartei des Finanzinstruments wird. Sie werden entweder als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten oder als sonstige finanzielle Verbindlichkeiten kategorisiert.
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, bspw. Anleihen, aufgenommene Kredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige, werden gemäß der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente können nach der Bedeutung der in ihre Bewertungen einfließenden Faktoren und Informationen klassifiziert und in (Bewertungs-) Stufen eingeordnet werden. Die Einordnung eines Finanzinstruments in eine Stufe erfolgt nach der Bedeutung seiner Inputfaktoren für die Gesamtbewertung und zwar nach der niedrigsten Stufe, deren Input für die Bewertung als Ganzes erheblich ist. Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
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| Stufe 1 | die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten (unverändert übernommenen) Preise |
| Stufe 2 | Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen |
| Stufe 3 | nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren) |
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab.
Weitere erfasste Finanzinstrumente verfügen weder über an Märkten notierte Preise noch über vergleichbare Transaktionen, die zu ihrer verlässlichen Wertermittlung herangezogen werden könnten, so dass sie zu ihren (historischen) Anschaffungskosten ausgewiesen werden.
Im Einzelnen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen.
13. Rückstellungen
Rückstellungen werden für sämtliche externen Verpflichtungen gebildet, soweit die Inanspruchnahme eher wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig geschätzt werden kann. Daneben werden Drohverlustrückstellungen für sog. "onerous contracts" entsprechend der Vorschriften von IAS 37 gebildet.
Bei der Bewertung der Rückstellung wird der wahrscheinlichste Wert, bei einer Bandbreite unterschiedlicher Werte deren Erwartungswert, angesetzt. Die Ermittlung und Bewertung erfolgt, sofern möglich, anhand vertraglicher Vereinbarungen; ansonsten basieren die Berechnungen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und Schätzungen des Vorstands.
Langfristige Rückstellungen werden mit dem Barwert angesetzt, die Abzinsung erfolgt mit Marktzinssätzen, die dem Risiko und dem Zeitraum bis zur Erfüllung entsprechen.
Der Konzern verfügt neben gesetzlichen Pensionsverpflichtungen in sehr geringem Umfang über Pensionspläne in Form von beitragsorientierten Zusagen. Zahlungen für beitragsorientierte Zusagen werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.
14. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit dem Barwert der künftigen Leasingraten während der unkündbaren Grundmietzeit bilanziert.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich zu marktgerechten Konditionen verzinst.
Eventualverbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eine Aufstellung der am Bilanzstichtag bestehenden Eventualverbindlichkeiten erfolgt unter Gliederungspunkt X.1.
15. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Nominalbetrag erfolgsneutral in einem separaten Posten erfasst und entsprechend der Abschreibungen der geförderten Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.
16. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
17. Umsatzerlöse / Gewinnrealisierung
Verkäufe wurden zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden als Erlöse dargestellt. Die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen ist unter V.6. erläutert.
Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode abgegrenzt.
18. Fremdwährungsumrechnung
Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt, der Berichtswährung und funktionale Währung der Muttergesellschaft ist.
Transaktionen in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs am Tag der Transaktion in die jeweils funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden bzw. zu zahlenden monetären Posten von bzw. an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder geplant noch wahrscheinlich ist, welche Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind und welche in der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen erfasst werden, werden bei Abgang der Nettoinvestition erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sind die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe des Konzerns in Euro (EUR) umzurechnen, wobei die am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet. Die entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals in die Rücklage aus der Währungsumrechnung eingestellt. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebes werden diese Beträge erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehender Geschäfts- oder Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte werden als Vermögenswerte oder Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.
V. Bilanz
Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Werte des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagespiegel verwiesen. Hinsichtlich der Verfügungsbeschränkungen von Vermögenswerten des Anlagevermögens wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
Werte mit "*" sind angepasste Vorjahreszahlen und verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
1. Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte betreffen mit TEUR 60.433 (i. V. TEUR 60.461)* Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften.
Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet.
Der künftig erzielbare Betrag wurde als beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value less cost to sell) definiert.
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen WKN wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet (Hierarchiestufe 2). Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 13,26 Prozent (im Vorjahr 9,48 Prozent).
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen PNE wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 11,84 Prozent (im Vorjahr 10,63 Prozent).
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Stromerzeugung wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde eine kumulierte Planung über die jeweilige erwartete Restnutzungsdauer bis 2026 zu Grunde gelegt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 5,86 Prozent (im Vorjahr 6,72 Prozent).
Wesentliche Grundannahmen für die Berechnung der beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten der Geschäftseinheiten zum 31. Dezember 2014 und zum 31. Dezember 2013:
Projektierung von Windkraftanlagen WKN und PNE
Geplante Bruttogewinnmargen - Die Bruttogewinnmargen werden anhand der durchschnittlichen Bruttogewinnspannen, die in vorhergehenden Geschäftsjahren erzielt wurden, ermittelt und unter Berücksichtigung der erwarteten Effizienzsteigerung erhöht.
Zur Ermittlung des zukünftigen Cash-Flows werden von den so ermittelten Bruttogewinnen die zu erwartenden operativen Kosten abgezogen. Finanzierungskosten und Steuern bleiben unberücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag stellt die Ausgangsbasis der Diskontierung dar.
Durchschnittlich gewichteter Kapitalkostensatz - Die Ermittlung der Eigenkapitalkosten erfolgte durch Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Die Kosten des Fremdkapitals vor Steuern wurden mit einem Zinssatz von 5,0 Prozent (im Vorjahr 4,10 Prozent) angesetzt.
Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte, die den jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet wurden:
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| Alle Angaben in TEUR |
Projektierung von Windkraftanlagen PNE | Projektierung von Windkraftanlagen WKN | Stromerzeugung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 20.000 | 20.000 | 40.207 | 40.207* | 226 | 254 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Summe | |
|---|---|---|
| 2014 | 2013 | |
| --- | --- | --- |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 60.433 | 60.461* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Der erzielbare Betrag der CGU Laubuseschbach (Stromerzeugung) liegt unterhalb des Buchwertes der Vermögenswerte der CGU, so dass eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 28 für diesen Windpark vorgenommen wurde.
2. Sachanlagen
Unter den technischen Anlagen und Maschinen ist ein im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworbenes Umspannwerk (Umspannwerk Kletzke) mit fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 707 (im Vorjahr TEUR 788) aktiviert. Zum Ende des Finanzierungsleasings geht das rechtliche Eigentum an dem Umspannwerk auf den Konzern über Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten dargestellt.
3. Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der Gesellschaft an assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 5.092)* diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden, in Höhe von TEUR 1.083 (im Vorjahr TEUR 999)*. Die Beteiligungen sollen auf langfristige Sicht nicht veräußert werden. Darüber hinaus sind in dem Posten Ausleihungen in Höhe von TEUR 153 (im Vorjahr TEUR 712)* und sonstige Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 138 (im Vorjahr TEUR 238) enthalten.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden wie im Vorjahr keine Wertminderungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte vorgenommen.
Zur Kategorisierung und Bewertung der Finanzinstrumente siehe Tz. V.6.
Anteile an assoziierten Unternehmen sind in diesem Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert. Die ausgewiesenen Anteile sind für den Konzern von untergeordneter Bedeutung.
4. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden
Der Bilanzposten beinhaltet mit TEUR 1.015 (im Vorjahr TEUR 753) Projektierungsleistungen der bereits unter aufschiebender Bedingung veräußerten PNE Gode Wind III GmbH.
5. Vorräte
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 145 | 112 |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 130.509 | 121.017* |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 4 | 3 |
| Geleistete Anzahlungen | 21.731 | 15.450* |
| 152.389 | 136.582* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden Wertminderungen der Vorräte auf den Nettoveräußerungswert in Höhe von TEUR 6.016 (im Vorjahr TEUR 3.704) als Aufwand erfasst. Der Aufwand ist in den Bestandsveränderungen enthalten.
Insgesamt wurden angefallene Kosten für Vorräte in Höhe von TEUR 19.078 (im Vorjahr TEUR 13.375)* aufwandswirksam erfasst.
In den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sind Vermögenswerte in Höhe von TEUR 83.263 (im Vorjahr TEUR 76.881)* enthalten, die voraussichtlich nach mehr als zwölf Monaten realisiert bzw. erfüllt werden.
6. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung
Die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Windparkgesellschaften aus der Errichtung von Windparks.
Vor Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen betragen die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung TEUR 7.018 (im Vorjahr TEUR 38.368). Nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich folgender Saldo, der unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen wird:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Aufgelaufene Kosten einschließlich Teilgewinnen | 7.018 | 38.368 |
| Erhaltene Anzahlungen | 0 | -17.063 |
| 7.018 | 21.305 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Im Geschäftsjahr 2014 wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 929 (im Vorjahr TEUR 126) auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte vorgenommen. Die ermittelten Wertminderungen beruhen individuell auf Erfahrungswerten im Zahlungsverkehr mit den jeweiligen Gesellschaften.
Das Wertberichtigungskonto hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| 1.1. | 326 | 608 |
| Zuführungen | 929 | 126 |
| Inanspruchnahmen (-) | 0 | 309 |
| Auflösungen (-) | 126 | 99 |
| 31.12. | 1.129 | 326 |
Der Gesamtbetrag der wertgeminderten Forderungen beträgt zum 31. Dezember 2014 TEUR 1.166 (im Vorjahr TEUR 681).
Von den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten waren zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beträge überfällig. An den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Eigentumsvorbehalte in geschäftsüblichen Umfang vereinbart, darüber hinaus wurden keine weiteren Sicherheiten für die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vereinbart.
Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen
Unter den kurzfristigen sonstigen Darlehensforderungen sind von der PNE WIND AG und der WKN AG an veräußerte Windparkprojektgesellschaften ausgegebene Darlehen ausgewiesen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierten Unternehmen und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind kurzfristige sonstige finanzielle Forderungen ausgewiesen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte sämtlicher finanzieller Vermögenswerte:
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| Alle Angaben in TEUR |
Gesamt | Fair Value | |
|---|---|---|---|
| Per 31.12.2014 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 72.175 | 72.175 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 20.098 | 20.098 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderung | LaR | 1.777 | 1.777 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | LaR | 5.392 | 5.392 |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen, und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | LaR | 1.872 | 1.872 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | AfS | 1.083 | - |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht | AfS | 604 | - |
| Sonstige Ausleihungen | LaR | 153 | 153 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | LaR | 138 | 138 |
| 103.292 | 101.605 | ||
| Summe Kredite und Forderungen | 101.605 | 101.605 | |
| Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1.687 | - | |
| Per 31.12.2013 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 77.402 | 77.402 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 34.371 | 34.371 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderung | LaR | 8.638 | 8.638 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | LaR | 3.410 | 3.410* |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen, und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | LaR | 1.844 | 1.844* |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | AfS | 999 | -* |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht | AfS | 613 | - |
| Sonstige Ausleihungen | LaR | 712 | 712* |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | LaR | 238 | 238 |
| 128.227 | 126.615* | ||
| Summe Kredite und Forderungen | 126.615 | 126.615* | |
| Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1.612 | -* |
LaR = Kredite und Forderungen
AfS = zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar waren und die daher am 31. Dezember 2014 in Höhe von TEUR 1.687 (31. Dezember 2013: TEUR 1.612)* zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie zur Veräußerung verfügbar nicht.
Bei den Krediten und Forderungen entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie Kredite und Forderungen in Höhe von TEUR 929 (im Vorjahr TEUR 126) auf Wertminderungen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen wurden, sowie in Höhe von TEUR 546 (im Vorjahr TEUR 169) auf Zinserträge, welche im Finanzergebnis ausgewiesen werden.
Übrige Vermögenswerte
Unter den übrigen Vermögenswerten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen ausgewiesen.
7. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2014 EUR 54.858.448,00 (im Vorjahr EUR 45.785.869,00), eingeteilt in 54.858.448 (im Vorjahr 45.785.869) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Gesellschaft 3.185.296 (im Vorjahr 9.072.579) Aktien aus dem bedingten Kapital 2009/I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte sowie 13.931.195 Aktien aus dem genehmigten Kapital ausgegeben.
Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 71.974.939,000 (im Vorjahr EUR 54.858.448,00), eingeteilt in 71.974.939 (im Vorjahr 54.858.448) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.
Genehmigtes Kapital
Die Hauptversammlung hat den Vorstand mit Beschluss vom 22. Mai 2013 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und/oder Optionsrechts zustehen würde. |
Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
Das genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Im Berichtsjahr 2014 hat der Vorstand unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft um insgesamt EUR 13.931.195,00 durch Ausgabe von insgesamt 13.931.195 Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00 erhöht. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2014 EUR 8.868.805,00.
Bedingtes Kapital 2009/I
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009/I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss, die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009/2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 Prozent ausgegeben. Der Wandlungspreis je durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie lag bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Bis zur Beendigung der Laufzeit der Wandelanleihe 2009/2014 am 16. Juli 2014 wurden insgesamt 32.017 Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 3.201.700,00 in Aktien der Gesellschaft gewandelt, davon wurden 31.879 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 3.187.900 Euro im Geschäftsjahr 2014 gewandelt.
Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010/2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis betrug im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Bis zur Beendigung der Laufzeit der Wandelanleihe 2010/2014 am 31. Dezember 2014 wurden insgesamt 241.752 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 24.175.200,00 in Aktien der Gesellschaft gewandelt, davon wurden 42.025 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von 4.202.500 Euro im Geschäftsjahr 2014 gewandelt. Unter Einbeziehung der aus der Wandelanleihe 2009/2014 ausgegebenen Aktien wurde das bedingte Kapital 2009/I damit bis zum 31. Dezember 2014 insgesamt in Höhe von bis zu EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt. Für das verbleibende bedingte Kapital 2009/I in Höhe von bis zu EUR 1.641.819,00 ist die Ermächtigung der Hauptversammlung am 13. Mai 2014 ausgelaufen; insoweit können aus dem bedingten Kapital 2009/I keine Options- oder Wandlungsrechte auf neue Aktien mehr eingeräumt werden.
Bedingtes Kapital II/2012
Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrags des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Beschluss vom 11. September 2014 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tag Gebrauch gemacht und beschlossen, eine Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2014/2019") von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Die Wandelteilschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 Prozent ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt vorbehaltlich einer späteren Anpassung bei EUR 3,30. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 6.565.132,20 gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1.989.434 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Im Berichtsjahr wurde kein Gebrauch von den Wandlungsrechten gemacht. Unter Berücksichtigung der mit der Wandelanleihe 2014/2019 eingeräumten Bezugsrechte wurde das bedingte Kapital II/2012 damit bis zum 31. Dezember 2014 insgesamt in Höhe bis zu EUR 1.989.434,00 teilweise ausgenutzt. Im verbleibenden Umfang von bis zu EUR 5.760.566,00 stand das bedingte Kapital II/2012 damit zum 31. Dezember 2014 noch zur Ausgabe weiterer Wandelanleihen zur Verfügung.
Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage sind das Agio der ausgegebenen Aktien sowie der Eigenkapitalanteil der Wandelschuldverschreibung enthalten.
Eigene Anteile
Zum 31. Dezember 2014 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine eigenen Aktien gekauft oder verkauft.
Fremdwährungsrücklage
In der Fremdwährungsrücklage sind Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der funktionalen Währung ausländischer Geschäftsbetriebe in der Berichtswährung des Konzerns enthalten.
Konzernbilanzergebnis
Im Konzernbilanzergebnis kumulieren sich die Gewinne und Verluste. Im Rahmen der Dividendenzahlung 2014 wurden aus dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss der PNE WIND AG ausgewiesenen Bilanzgewinn TEUR 8.229 Dividende (EUR 0,10 je Aktie plus Sonderdividende von EUR 0,05 je Aktie) aus dem Konzernbilanzergebnis an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 63.288.721,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
8. Minderheitenanteile
Aus der Kapitalkonsolidierung der WKN AG, der Windparkbetreibergesellschaften und der Beteiligungen im Ausland sowie den Ergebnissen aus laufenden und vergangenen Geschäftsjahren resultieren kumuliert negative Minderheitenanteile in Höhe von TEUR -6.065 (i. V. TEUR -3.613)*. Zum Bilanzstichtag ergab sich ein Anteil von TEUR 33 (i. V. TEUR 5.432)* .
Die nachfolgende Tabelle enthält Einzelheiten zu den nicht 100-prozentigen Tochterunternehmen des Konzerns, an denen wesentliche nicht beherrschende Anteile bestehen.
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| Name des Tochterunternehmens | Sitz | Beteiligungs- und Stimmrechtsquote der nicht beherrschenden Anteile | Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn/Verlust | Kumulierte nicht beherrschende Anteile | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | 2014 in TEUR |
2013 in TEUR |
31.12.2014 in TEUR |
||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| WKN AG | Deutschland | 16,90 % | 17,25 % | -4.708 | 172 | 2.704 |
| PNE WIND UK Ltd. | Großbritannien | 10,00 % | 10,00 % | -402 | -347 | -1.342 |
| Sonstige | -195 | -410 | -1.329 | |||
| Gesamtsumme der nicht beherrschenden Anteile | -5.305 | -585 | 33 |
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| Name des Tochterunternehmens | Sitz | Kumulierte nicht beherrschende Anteile |
|---|---|---|
| 31.12.2013 in TEUR |
||
| --- | --- | --- |
| WKN AG | Deutschland | 7.619* |
| PNE WIND UK Ltd. | Großbritannien | -940 |
| Sonstige | -1.247 | |
| Gesamtsumme der nicht beherrschenden Anteile | 5.432* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Die zusammenfassenden Finanzinformationen hinsichtlich der Tochterunternehmen des Konzerns, an denen wesentliche nicht beherrschende Anteile bestehen, sind nachfolgend angegeben. Die zusammenfassenden Finanzinformationen entsprechen den Beträgen vor konzerninternen Eliminierungen.
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| WKN AG | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
| --- | --- | --- |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 84.130 | 102.060 |
| Langfristige Vermögenswerte | 37.550 | 45.567 |
| Kurzfristige Schulden | 53.581 | 60.467 |
| Langfristige Schulden | 14.907 | 18.281 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | 56.857 | 70.727 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | -3.664 | -1.849 |
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| WKN AG | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 79.126 | 31.561 |
| Aufwendungen | 94.343 | 24.847 |
| Jahresüberschuss | -15.217 | 6.715 |
| davon: | ||
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallender Jahresüberschuss | -13.323 | 6.543 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallender Jahresüberschuss | -1.894 | 172 |
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Gesamtergebnis | -13.323 | 6.543 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Gesamtergebnis | -1.894 | 172 |
| Gesamtergebnis | -15.217 | 6.715 |
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| WKN AG | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
| --- | --- | --- |
| An die nicht beherrschenden Gesellschafter gezahlte Dividenden | 0 | 0 |
| Nettozahlungsströme aus betrieblicher Tätigkeit | -2.605 | -8.830 |
| Nettozahlungsströme aus Investitionstätigkeit | -1.010 | 4.695 |
| Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit | 501 | 0 |
| Nettozahlungsströme gesamt | -3.114 | -4.136 |
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| PNE Wind UK Ltd. | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
| --- | --- | --- |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 13.802 | 9.643 |
| Langfristige Vermögenswerte | 411 | 305 |
| Kurzfristige Schulden | 28.297 | 19.251 |
| Langfristige Schulden | 0 | 0 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | -12.741 | -8.363 |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | -1.342 | -940 |
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| PNE Wind UK Ltd. | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 2.572 | 4.176 |
| Aufwendungen | 7.945 | 7.487 |
| Jahresüberschuss | -5.373 | -3.311 |
| davon: | ||
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallender Jahresüberschuss | -4.971 | -2.964 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallender Jahresüberschuss | -402 | -347 |
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 |
| Auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallendes Gesamtergebnis | -4.971 | -2.964 |
| Auf die nicht beherrschenden Gesellschafter entfallendes Gesamtergebnis | -402 | -347 |
| Gesamtergebnis | -5.373 | -3.311 |
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| PNE Wind UK Ltd. | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
| --- | --- | --- |
| An die nicht beherrschenden Gesellschafter gezahlte Dividenden | 0 | 0 |
| Nettozahlungsströme aus betrieblicher Tätigkeit | 454 | 251 |
| Nettozahlungsströme aus Investitionstätigkeit | -173 | -170 |
| Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 |
| Nettozahlungsströme gesamt | 280 | 81 |
9. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand
Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.
Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögenswerte. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (im Vorjahr TEUR 47) aufgelöst.
10. Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, die für abgelaufene Geschäftsjahre sowie für das Geschäftsjahr 2014 gebildet wurden.
11. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Alle Angaben in TEUR |
1.1.2014 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.12.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Variabler Kaufpreisbestandteil Atlantis I - III | 9.040 | 0 | 0 | 180 | 9.220 |
| Ausschüttungsgarantien Silbitz | 686 | 373 | 0 | 379 | 692 |
| Prozesskosten | 320 | 108 | 36 | 25 | 201 |
| Übrige | 147 | 13 | 0 | 50 | 184 |
| 10.193 | 494 | 36 | 634 | 10.297 |
Die Verzinsung der Ausschüttungsgarantie und der variablen Kaufpreisbestandteile Atlantis I - III sind in unwesentlichem Umfang in den Zuführungen enthalten, bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich um kurzfristige Rückstellungen.
Die Rückstellung für Ausschüttungsgarantien Silbitz betrifft eine Garantie der PNE WIND AG. Die PNE WIND AG hat den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von rund EUR 0,7 Mio. in den Rückstellungen bilanziert ist. Außerdem hat die PNE WIND AG den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2014 in Höhe von rund EUR 6,4 Mio. (im Vorjahr EUR 5,9 Mio.) ausgewiesen.
Die Höhe variabler Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb von Offshore-Projekten wird zum Zeitpunkt des Erstansatzes geschätzt und in den Vorräten sowie Rückstellungen erfasst. Die Bilanzierung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der variablen Kaufpreisbestandteile, die keine Berichtigungen während des Bewertungszeitraumes darstellen, ist gem. IAS 39 Finanzinstrumente oder IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen zu bewerten. Der Konzern erfasst die Veränderung der variablen Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb der Offshore-Windparks korrespondierend im Vorratsvermögen. Zum 31. Dezember 2014 wird eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von rund EUR 9,2 Mio. (im Vorjahr EUR 9,0 Mio.) ausgewiesen.
12. Finanzverbindlichkeiten
Der Ausweis betrifft ausgegebenes Genussrechtskapital, Wandelschuldverschreibungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.
Die Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw. gliedern sich nach Zinsvereinbarungen wie folgt:
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| Alle Angaben in TEUR |
Kategorie gem. IAS 39 | Gesamt | Bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Fair Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Per 31.12.2014 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 21.476 | 21.476 | 0 | 0 | 21.476 |
| Festverzinslich | ||||||
| Genussrechtskapital | FLAC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anleihen | FLAC | 104.092 | 1.825 | 102.267 | 0 | 109.634 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 51.775 | 13.115 | 26.074 | 12.586 | 55.830 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 8.903 | 2.502 | 6.401 | 0 | 9.209 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | FLAC | 390 | 110 | 280 | 0 | 390 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 20.000 | 20.000 | 0 | 0 | 20.000 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FLHfT | 2.040 | 798 | 1.242 | 0 | 2.040 |
| 208.676 | 59.826 | 136.264 | 12.586 | 218.579 | ||
| Per 31.12.2013 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 12.093 | 12.093 | 0 | 0 | 12.093 |
| Festverzinslich | ||||||
| Genussrechtskapital | FLAC | 3.061 | 0 | 3.061 | 0 | 3.061 |
| Anleihen | FLAC | 105.018 | 3.836 | 101.182 | 0 | 114.513 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 70.326 | 24.529 | 30.904 | 14.893 | 78.089 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 15.575 | 9.921 | 5.654 | 0 | 16.601 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | FLAC | 500 | 106 | 394 | 0 | 500 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 15.013 | 0 | 15.013 | 0 | 15.215 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FLHfT | 1.960 | 586 | 1.374 | 0 | 1.960 |
| 223.546 | 51.071 | 157.582 | 14.893 | 242.032 |
FLHfT = zur Veräußerung verfügbar
FLAC = Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen und der nachstehend dargestellten Methoden und Annahmen ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt (Stufe 2). Im aktuellen Geschäftsjahr wurden wie im Vorjahr keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen. Auch beim Genussrechtskapital und den Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen entsprechen die Buchwerte wegen einer kurzfristigen Restlaufzeit oder insgesamt geringfügigen Beträgen im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten.
Die Nettoergebnisse der finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bestehen ausschließlich aus Zinsen in Höhe von TEUR 11.591 (im Vorjahr TEUR 8.444), die im Finanzierungsaufwand enthalten sind.
Das Nettoergebnis der zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten resultiert aus der Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 80 (im Vorjahr TEUR 616).
Genussrechtskapital
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.
In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.
Die Genussscheine hatten folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauteten auf den Inhaber und waren eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhielten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wurde: a) Ausschüttungsbetrag von 7 Prozent des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung war der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.
Ein Anspruch auf eine Ausschüttung stand den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreichte. Reichte er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreichte. Die Nachzahlungspflicht bestand nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine waren vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.
Das Genussrechtskapital ist zum 31. Dezember 2014 ausgelaufen und wird laut Genussrechtsbedingungen zum 1. Juli 2015, nach der endgültigen Feststellung des Jahresabschlusses für das vorangegangene Geschäftsjahr fällig. Die Gesellschaft hat bis zur Beendigung der Laufzeit der Genussscheine am 31. Dezember 2014 insgesamt 567 Genussscheine im Gesamtnennbetrag von EUR 56.700,00 zurückgekauft.
Der Bestand der zum 31. Dezember 2014 ausgelaufenen Genussrechte beträgt 8.428 (Vorjahr: 8.428).
Anleihen
Die Anleihen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Wandelanleihe 2009: | ||
| - Stand 1. Januar | 3.810 | 3.769 |
| - Aufzinsung | 20 | 51 |
| - Gewandelt | 3.182 | 10 |
| - Zurückgezahlt | 648 | |
| - Stand 31. Dezember | 0 | 3.810 |
| Wandelanleihe 2010: | ||
| - Stand 1. Januar | 5.923 | 25.129 |
| - Aufzinsung | 107 | 745 |
| - Gewandelt | 4.206 | 19.951 |
| - Stand 31. Dezember | 1.824 | 5.923 |
| Wandelanleihe 2014: | ||
| - Stand 1. Januar | 0 | 0 |
| - Ausgegeben | 6.055 | 0 |
| - Aufzinsung | 20 | 0 |
| - Stand 31. Dezember | 6.075 | 0 |
| Anleihe 2013: | ||
| - Stand 1. Januar | 95.285 | 0 |
| - Ausgegeben | 0 | 94.856 |
| - Aufzinsung | 908 | 429 |
| - Stand 31. Dezember | 96.163 | 95.285 |
| Gesamt | 104.092 | 105.018 |
Wandelanleihe 2009/2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen wurden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen wurden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hatte nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigte vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte diente das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht konnte innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung lagen, ausgeübt werden. Des Weiteren bestand ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sahen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 31.879 (im Vorjahr 104) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 3.187.900,00 (im Vorjahr EUR 10.400,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 1.275.160 (im Vorjahr 4.160) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Wandelanleihe 2010/2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010/2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen wurden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endete am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen wurden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hatte nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigte vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte diente das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht konnte jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sahen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 42.025 (im Vorjahr 199.506) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 4.202.500,00 (im Vorjahr EUR 19.950.600,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 1.910.136 (im Vorjahr 9.068.419) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Wandelanleihe 2014/2019
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat der Vorstand am 11. September 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 7.750.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 25.575.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 1. Oktober 2014 insgesamt 1.989.434 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Wandelteilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 3,30 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 6.565.132,20 begeben. Die Wandelanleihe 2014/2019 wurde am 9. Oktober 2014 zum Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 10. Oktober 2014 und endet am 10. Oktober 2019. Die Wandelteilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 3,75 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Die Zinsen sind vierteljährlich nachträglich am 10. Januar, 10. April, 10. Juni und 10. Oktober eines jeden Jahres, erstmals am 10. Januar 2015, zahlbar. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Wandelteilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Wandelteilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je eine auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital II/2012 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit, allerdings nicht innerhalb bestimmter, in den Anleihebedingungen festgelegter Nichtausübungszeiträume ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Kündigungsrechte, Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Verschmelzungen und Kontrollwechsel, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.
Im Berichtsjahr haben keine Inhaber von Wandelteilschuldverschreibungen ihr Wandlungsrecht ausgeübt.
Die Wandelanleihe 2014/2019 ist in voller Höhe konvertibel.
Unternehmensanleihe 2013/2018
Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013/2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.
Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar. Die erste Zinszahlung war am 1. Dezember 2013 fällig und umfasste den Zeitraum vom 14. Mai 2013 bis zum 1. Dezember 2013.
Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Zinssätze für die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zwischen 1,40 Prozent und 6,55 Prozent. Bei den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Unternehmen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinssätze hierfür lagen 2014 sowie 2013 bei bis zu 14,00 Prozent (Kontokorrentzinssatz). Die variablen Zinssätze werden in Abständen von weniger als einem Jahr angepasst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Laufzeiten bis 2029.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 45.758 (im Vorjahr TEUR 53.409) gesichert durch:
1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 2.878 (im Vorjahr TEUR 3.000))
2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2 - 4, Cuxhaven
3. Sicherungsübereignung des Windparks Laubuseschbach (valutierter Betrag TEUR 44 (im Vorjahr TEUR 218)) sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks
4. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Altenbruch II sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 22.466 (im Vorjahr TEUR 25.610))
5. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Holzheizkraftwerk Silbitz sowie Abtretung aller Forderungen dieses Holzheizkraftwerkes (valutierter Betrag TEUR 2.707 (im Vorjahr TEUR 3.384))
6. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Chransdorf Altdöbern A sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 1.081 (im Vorjahr TEUR 0))
7. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Chransdorf Altdöbern C sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 948 (im Vorjahr TEUR 0))
8. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Chransdorf Großräschen A sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 1.526 (im Vorjahr TEUR 0))
9. Sicherungsabtretung alter Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Chransdorf Großräschen B sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 1.662 (im Vorjahr TEUR 0))
10. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Looft II sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 1.636 (im Vorjahr TEUR 0))
11. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Passauer Land sowie Abtretung aller Forderungen dieses Solarparks (valutierter Betrag TEUR 5.998 (im Vorjahr TEUR 6.855))
12. Sicherungsabtretung von Kommanditanteilen i.H.v. 4.699 TEUR im Zusammenhang mit laufenden Windparkprojekten (valutierter Betrag TEUR 3.015 (im Vorjahr TEUR 3.915))
13. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 4.697 auf dem Objekt Otto-Hahn-Str. 12-16, Husum (valutierter Betrag TEUR 1.647 (im Vorjahr TEUR 2.260))
14. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit den Projekten Solaranlagen 2 + 3 sowie Abtretung aller Forderungen dieser Solaranlagen (valutierter Betrag TEUR 150 (im Vorjahr TEUR 150))
Zum 31. Dezember 2014 standen dem Konzern nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierung von rund EUR 127,5 Mio. (im Vorjahr EUR 107,0 Mio.) zur Verfügung.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten eine vertragliche Zusage der PNE WIND AG an die beteiligten Kommanditisten der Betreiber-Gesellschaft HKW Silbitz, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2014 in Höhe von rund 6,4 Mio. Euro ausgewiesen.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzug - oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
Der Konzern hat für verschiedene Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung Finanzierungsleasingverhältnisse und Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Verträge beinhalten keine Verlängerungsoptionen, Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.
Die Nettobuchwerte der Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing von TEUR 707 (im Vorjahr TEUR 788) entfallen in voller Höhe auf technische Anlagen und Maschinen.
Die künftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen können auf deren Barwert wie folgt übergeleitet werden:
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| Alle Angaben in TEUR |
Mindestleasingzahlungen | Barwert der Mindestleasingzahlungen | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2014 | 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen: | ||||
| Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 172 | 172 | 110 | 106 |
| Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren | 360 | 532 | 279 | 394 |
| Mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 532 | 704 | 389 | 500 | |
| abzüglich: | ||||
| Zukünftige Finanzierungskosten | -143 | -204 | ||
| Barwert der Leasingverpflichtungen | 389 | 500 | ||
| Zur Rückzahlung innerhalb von zwölf Monaten fälliger Betrag (unter den kfr. Schulden ausgewiesen) | 106 | 106 | ||
| Zur Rückzahlung nach mehr als zwölf Monaten fälliger Betrag | 279 | 394 |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind TEUR 390 (im Vorjahr TEUR 500) durch die Abtretung des juristischen Eigentums am Umspannwerk Kletzke gesichert.
13. Sonstige Verbindlichkeiten
Abgegrenzte Umsatzerlöse
Der Posten in Höhe von TEUR 11.695 (im Vorjahr TEUR 11.122) resultiert im Wesentlichen aus von Windparkbetreibergesellschaften geleisteten Vorauszahlungen für die Nutzung von Umspannwerken. Der Betrag wird über die Laufzeit der Nutzungsverträge (20 bis 25 Jahre) ertragswirksam aufgelöst.
Übrige Verbindlichkeiten
Unter den übrigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von rd. EUR 4 Mio. (im Vorjahr rd. EUR 10 Mio.) enthalten.
14. Finanzinstrumente und Grundsätze des Risikomanagements
Der Konzern unterliegt hinsichtlich seiner Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.
Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz.
Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Abteilung Finanzen und Controlling. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Die Grundsätze des Risikomanagements wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
Risikokategorien im Sinne von IFRS 7
Kreditrisiko
Der Konzern ist aus seinem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie z.B. Einholung von Sicherheiten oder Bürgschaften, wenn dies auf Grund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint. Bei den weder überfälligen noch wertgeminderten finanziellen Vermögenswerten wird das Ausfallrisiko als gering angesehen.
Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor.
Zinsrisiko
Derzeit erfolgt eine Absicherung des Zinsrisikos in Bezug auf Veränderungen des Marktzinsniveaus bei Zinszahlungen für bestehende und erwartete variabel verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten innerhalb der Gesellschaft PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, zu der diese Gesellschaft aufgrund eines Darlehensvertrages im Rahmen der Zusage eines KfW-Förderkredites verpflichtet ist. Der beizulegende Zeitwert dieser Derivate ist mit TEUR 1.740 (i. V. TEUR 1.636) ergebniswirksam unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst. Desweiteren besteht zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bei der WKN AG ein Zinssicherungsgeschäft. Das Derivat dient zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken im 3-Monats-EURIBOR und wird zur Absicherung von variabel verzinslichen Darlehen verwendet und dient der Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus dem variabel verzinslichen Betriebsmittelbedarf der WKN AG. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Derivate sind mit TEUR 300 (i. V. TEUR 324) ergebniswirksam unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst. Da ansonsten grundsätzlich fest verzinsliche Finanzinstrumente in Form von Projektfinanzierungen zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs eingesetzt werden, entsteht des Weiteren keine wesentlichen Zinsrisiken.
Liquiditätsrisiko
Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, welche die Liquiditätszu- und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet.
Die Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglichen Restlaufzeiten ist unter "12. Finanzverbindlichkeiten" abgebildet.
Marktrisiko
Im Bereich der Marktpreisrisiken ist der Konzern Währungsrisiken, Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.
Währungsrisiken
Die Währungskursrisiken des Konzerns resultieren primär aus der operativen Tätigkeit und Investitionen. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash-Flows des Konzerns wesentlich beeinflussen.
Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass bilanziell erfasste, aber auch geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) abgewickelt werden.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen.
Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen.
Zur Sicherung gegen wesentliche Fremdwährungsrisiken setzt der Konzern Devisenderivate in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften ein. Mittels dieser Devisenderivate werden die Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus gesichert. Der Konzern war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt. Sicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag daher nicht abgeschlossen worden.
Gemäß IFRS 7 erstellt der Konzern Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken, mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Der Konzern ist aufgrund geringer Fremdwährungsvermögenswerte und -schulden keinem wesentlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Andere, für den Konzern relevante Währungen als in Euro lagen zum Bilanzstichtag in Britischen Pfund und Amerikanischen Dollar vor.
Zinsrisiken
Der Konzern unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt der Konzern grundsätzlich Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) ein, um Zinsänderungsrisiken entgegen zu wirken. Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
| ― | Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. |
| ― | Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
| ― | Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2014 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, hätten sich keine Effekte in Bezug auf eine Neubewertungsrücklage im Eigenkapital ergeben. Darüber hinaus wäre das Zinsergebnis um TEUR 220 (i. V. TEUR 170) niedriger/höher gewesen.
Sonstige Preisrisiken
IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariable kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage.
Zum 31. Dezember 2014 und 31. Dezember 2013 hatte die Gesellschaft keine wesentlichen, sonstigen Preisrisiken unterliegenden Finanzinstrumente im Bestand.
Risikokonzentrationen
Über die allgemeinen (Kapitalmarkt-) Marktrisiken hinaus, bestehen aus Sicht des Managements keine wesentlichen Risikokonzentrationen.
Zeitwerte
Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite und langfristige Darlehen.
Der Buchwert der Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil.
In Abhängigkeit vom Marktwert am Bilanzstichtag werden derivative Finanzinstrumente als sonstiger Vermögenswert (bei positivem Marktwert) oder als sonstige Verbindlichkeit (bei negativem Marktwert) ausgewiesen.
Kapitalmanagement
Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen
| ― | in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, |
| ― | in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie |
| ― | in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur. |
Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, gibt die Gesellschaft je nach Erfordernis neue Anteile heraus, nimmt Verbindlichkeiten auf oder veräußert Vermögenswerte, um Verbindlichkeiten zu tilgen.
Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrades, berechnet aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt sich aus den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Genussscheine/ Wandelanleihe, Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften, sonstige Finanzverbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital zuzüglich Nettofremdkapital.
Einzelne Gesellschaften des Segments Stromerzeugung unterliegen Vorgaben hinsichtlich ihrer Liquiditätsreserven durch Banken, die zwar bei der Überwachung der Kapitalstruktur berücksichtigt werden, in der Summe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Kapitalstruktur und ihrer Verfügbarkeit auf Konzernebene haben.
Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen Verschuldungsgrad bis 70 Prozent einzugehen, um weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten durch Beibehaltung eines guten Kreditratings zu gewährleisten.
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| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Finanzschulden | 187.200 | 211.453 |
| - Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 72.175 | 77.402 |
| \= Nettofremdkapital | 115.025 | 134.051 |
| + Eigenkapital | 160.195 | 147.248* |
| \= Gesamtkapital | 275.220 | 281.299* |
| Verschuldungsgrad | 41,79 % | 47,65 %* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Die im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Strategie zur Überwachung der Kapitalstruktur hat insofern ihre Ziele weiterhin erreicht, als dass sowohl der Verschuldungsgrad als auch sämtliche externen Vorgaben der Liquiditätssicherung eingehalten wurden.
VI. Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach den Produkt- und Leistungsbereichen im Konzern. Es erfolgten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen, Management und Serviceleistungen von Windkraftanlagen sowie Umsätze aus Umspannwerknutzungsentgelt. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung wurden im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Strom aus dem laufenden Betrieb des Windparks Altenbruch II, dem Solarpark Passauer Land und dem Holzheizkraftwerk Silbitz erzielt.
Den Umsatzerlösen aus langfristiger Fertigung für das Geschäftsjahr 2014 liegt ein Projekt zu Grunde (siehe Abschnitte IV Nr. 8 und V Nr. 6).
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| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse vor HB II-Überleitung | 229.369 | 118.921 |
| Umsatzerlöse aus Teilgewinnrealisierung | 7.018 | 25.119 |
| Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung | -25.119 | 0 |
| Umsatzanteil aus der Teilgewinnrealisierung | -18.101 | 25.119 |
| 211.268 | 144.040 |
Den Umsatzanteilen aus Teilgewinnrealisierung stehen Auftragskosten i. H. v. TEUR 2.809 (im Vorjahr TEUR 23.870) gegenüber, so dass sich gegenüber der Teilgewinnrealisierung zum Vorjahr (TEUR 1.249) eine um TEUR 2.960 höhere Teilgewinnrealisierung ergibt.
2. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen folgende Einmaleffekte enthalten:
| ― | Die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte trugen mit TEUR 127 (im Vorjahr TEUR 326) zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei. |
| ― | Aufgrund nicht eingehaltener vertraglicher Zusagen erhielt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 eine Schadensersatzzahlung von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 500). |
| ― | Im Geschäftsjahr 2014 konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 554 (im Vorjahr TEUR 442) aufgelöst werden, da die Gründe zur Passivierung nicht mehr bestanden. |
3. Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 23.396 | 18.976 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 3.645 | 2.639 |
| 27.041 | 21.615 | |
| Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 413 | 303 |
| Personalaufwand je Mitarbeiter | 65 | 71 |
Im Geschäftsjahr 2014 ist ein Betrag in Höhe von TEUR 145 als Aufwendungen für Altersversorgung (beitragsorientierte Versorgungspläne) im Personalaufwand enthalten (im Vorjahr TEUR 100).
Die Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne nach IAS 19 betrugen im Geschäftsjahr 2014 TEUR 908 (im Vorjahr TEUR 753).
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:
| ― | Rechts- und Beratungskosten TEUR 5.660 (im Vorjahr TEUR 4.731) |
| ― | Miet- und Leasingkosten TEUR 1.746 (im Vorjahr TEUR 1.493) |
| ― | Wertberichtigungen auf Forderungen oder Forderungsverluste TEUR 3.288 (im Vorjahr TEUR 200) |
| ― | Werbe- und Reisekosten TEUR 2.769 (im Vorjahr TEUR 2.054) |
| ― | Kraftfahrzeugkosten TEUR 1.947 (im Vorjahr TEUR 1.331) |
| ― | EDV-Kosten TEUR 386 (im Vorjahr TEUR 372) |
| ― | Versicherungen und Beiträge TEUR 1.084 (im Vorjahr TEUR 870) |
| ― | Reparatur/Instandhaltungskosten (im Wesentlichen "Silbitz" und "Altenbruch") TEUR 1.381 (im Vorjahr TEUR 1.013) |
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In den Zinserträgen sind Darlehens- und Kontokorrentzinsen in Höhe von TEUR 546 (im Vorjahr TEUR 169) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente in Höhe von TEUR 28 (im Vorjahr TEUR 683) enthalten.
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen auf die Anleihe 2013/18 von TEUR 8.000 (im Vorjahr TEUR 4.131), die Wandelschuldverschreibungen mit TEUR 454 (im Vorjahr TEUR 1.435), Darlehens- und Kontokorrentzinsen mit TEUR 3.137 (im Vorjahr TEUR 2.878) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente mit TEUR 100 (im Vorjahr TEUR 67) enthalten. Im Geschäftsjahr 2014 wurden bei einem Kapitalisierungssatz von 3,18 % (im Vorjahr 3,23 %) Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 204 (im Vorjahr TEUR 175) und bei einem Kapitalisierungssatz von 8,0 % (im Vorjahr 8,0 %) Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 1.447 (im Vorjahr TEUR 361) aktiviert.
7. Ertragsteuern
Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | 4.119 | 3.281 |
| Latente Steuern | ||
| - aus Konsolidierungseffekten und HBII-Anpassungen | -496 | -3.417 |
| - aus Einzelabschlüssen | -599 | -2.556* |
| -1.095 | -5.973* | |
| 3.024 | -2.692* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Unter den laufenden Steueraufwendungen werden bei den inländischen Gesellschaften Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie bei den ausländischen Gesellschaften vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen.
Für die inländischen Gesellschaften betrug die Körperschaftsteuer 15 Prozent, der Solidaritätszuschlag betrug unverändert 5,5 Prozent. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer belief sich damit die Gesamtsteuerbelastung der inländischen Gesellschaften auf rund 30 Prozent.
Bei den Auslandsgesellschaften kommen die individuellen landesspezifischen Steuersätze zur Anwendung.
Wesentliche Änderungen des Steueraufwandes durch Änderung der jeweiligen nationalen Steuersätze ergaben sich nicht.
Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über geschätzte steuerliche Verlustvorträge im Inland von ca. EUR 105 Mio. (i. V. ca. EUR 110 Mio.) sowie im Ausland von ca. EUR 14 Mio. (i. V. ca. EUR 18 Mio.) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen. Ein latenter Steueranspruch auf diese Verluste wurde in Höhe von TEUR 1.389 erfasst (i. V. TEUR 1.389)* und in voller Höhe mit passiven latenten Steuern saldiert. Angesichts der Verlustsituation in der Vergangenheit (Ausland) sowie der weitestgehenden Steuerfreiheit auf Verkäufe von Anteilen an Kapitalgesellschaften in Deutschland werden lediglich latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe des Betrags aktiviert, der künftig sicher durch positive zu versteuernde Ergebnisdifferenzen realisiert werden kann. Die Verluste im Inland können für unbegrenzte Zeit vorgetragen werden. Für die wesentlichen Verluste in USA und UK gilt, dass die Verlustnutzung in den USA auf 20 Jahre beschränkt, in UK dagegen unbegrenzt möglich ist. Auf Verlustvorträge im Inland von EUR 100 Mio. (i. V.EUR 105 Mio.) und im Ausland von EUR 14 Mio. (i. V. EUR 18 Mio.) sind keine latenten Steuern angesetzt worden.
Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des rechnerischen auf den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand:
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| Alle Angaben in TEUR |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | -15.274 | 34.302* |
| Steuersatz | 30,0 % | 30,0 % |
| Ertragsteueraufwand - rechnerisch | -4.582 | 10.291* |
| Unterschiedlicher Steuersatz | 554 | 86 |
| Abschreibung eines steuerlich nicht absetzbaren Goodwill | 0 | -184 |
| Steuererstattung aus Verlustrücktrag | 0 | 10 |
| Nichtansatz von latenten Steuern | 9.125 | 3.299 |
| Nutzung von Verlustvorträgen | -1.866 | -10 |
| Steuerfreie Veräußerungsgewinne und sonstige steuerfreie Erträge | -223 | -18.870 |
| Permantente Abweichungen | -494 | 386 |
| Periodenfremder Steueraufwand / -ertrag | 35 | 39 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | 666 | 1.362 |
| Sonstige Konsolidierungseffekte | -191 | 899* |
| Ausgewiesener Steueraufwand | 3.024 | -2.692* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen ermittelt. Da sämtliche mit Steuerlatenzen behafteten Sachverhalte im Inland begründet sind, wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 Prozent (im Vorjahr 30,0 Prozent) angenommen.
Steuerlatenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden entstanden bei den folgenden Bilanzpositionen:
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| Alle Angaben in TEUR |
Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2014 | 31.12.2013 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 1.469 | 0 | 5.327 | 1.667 |
| Vorräte | 653 | 0 | 5.363* | 1.092 |
| Sachanlagevermögen | 168 | 1.587 | 2.444 | 0 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.753 | 578 | 455 | 1.305 |
| Übrige Aktiva | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 215 | 1.289 | 184 | 6.572 |
| Sonstige Rückstellungen | 410 | 0 | 2.479 | 0 |
| 9.668 | 3.454 | 16.252* | 10.636 | |
| Verlustvorträge | 1.389 | 0 | 1.389 | 0 |
| Übrige Konsolidierungseffekte inkl. Wertberichtigungen | 1.081 | 566 | 636 | 618 |
| 12.138 | 4.020 | 18.277* | 11.254 | |
| Saldierungsfähiger Anteil | -1.820 | -1.820 | -9.341 | -9.341 |
| Latente Steuern | 10.318 | 2.200 | 8.936* | 1.913 |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
8. Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie
Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt 58.627 Tausend Namensaktien (im Vorjahr 47.201 Tausend Namensaktien).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt damit EUR -0,22 je Aktie (im Vorjahr EUR 0,80 je Aktie)*.
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| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss (in TEUR) | -12.992 | 37.580* |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien | 58.627 | 47.201 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,22 | 0,80* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Verwässertes Ergebnis je Aktie
Das verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt:
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| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Eliminierung von Verwässerungseffekten (in TEUR) | -12.992 | 37.580* |
| - Zinsaufwendungen auf Wandelschuldverschreibung (in TEUR) | 318 | 1.005 |
| Ergebnis nach Eliminierung (in TEUR) | -12.674 | 38.585* |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien vor Verwässerungseffekten (in Tsd.) | 58.627 | 47.201 |
| + gewogener Durchschnitt wandelbarer Aktien (in Tsd.) | 2.984 | 4.275 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien nach Verwässerungseffekten (in Tsd.) | 61.611 | 51.476 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,21 | 0,75* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
VII. Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt.
1. Finanzmittelfonds
Der Finanzmittelfonds entspricht der in der Bilanz ausgewiesenen Position "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
2. Überleitung zwischen Beträgen in der Kapitalflussrechnung und der Bilanz
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer, investiver und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert.
VIII. Eigenkapitalveränderungsrechnung
Transaktionskosten
Als Transaktionskosten wurden im Geschäftsjahr 2014 TEUR 1.654 (im Vorjahr TEUR 0) (nach latenten Steuern) direkt vom Eigenkapital (Kapitalrücklage) abgezogen.
IX. Segmentberichterstattung
Die operativen Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die auf Deutschland fokussierte Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen und die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften. Darüber hinaus wird auch eine umweltschonende Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen betrieben.
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentberichtsformats der PNE WIND AG. Danach wird in die beiden Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen und Stromerzeugung unterschieden.
Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des PNE WIND AG-Konzerns liegen grundsätzlich Preise zu Grunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Die interne Berichterstattung, der die Segmentberichterstattung zu Grunde liegt, basiert ausschließlich auf Werten der in diesem Konzernabschluss erläuterten IFRS-Rechnungslegung des Konzerns. Sowohl Onshore- wie Offshore-Windkraftanlagen werden nach einem einheitlichen Prozessablauf projektiert.
Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfallen eine Gesamtleistung von 207,9 Mio. Euro (im Vorjahr 100,9 Mio. Euro)*, Umsatzerlöse von 205,0 Mio. Euro (im Vorjahr 98,7 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis von 10,9 Mio. Euro (im Vorjahr 21,1 Mio. Euro)*, ein Anteil vom Segmentvermögen von 401,5 Mio. Euro (im Vorjahr 386,5 Mio. Euro)* und ein Eigenkapitalanteil von 104,1 Mio. Euro (im Vorjahr 87,1 Mio. Euro)* auf den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland. Zusätzlich entfällt auf Windkraft onshore Ausland eine Gesamtleistung von 15,2 Mio. Euro (im Vorjahr 9,8 Mio. Euro), Umsatzerlöse von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr 1,9 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis von -9,9 Mio. Euro (im Vorjahr -15,8 Mio. Euro), ein Anteil vom Segmentvermögen von 146,3 Mio. Euro (im Vorjahr 120,2 Mio. Euro) und ein Eigenkapitalanteil von 22,5 Mio. Euro (im Vorjahr 26,5 Mio. Euro).
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden und das Segmentvermögen der Segmente "Projektierung Windkraftanlagen" und "Stromerzeugung" entfallen im Wesentlichen auf Deutschland. Im Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" werden Umsatzerlöse mit externen Kunden realisiert, die mehr als 10 Prozent der gesamten Umsatzerlöse betragen. Im Berichtsjahr wurden mit einem Kunden rd. 53 Mio. Euro, mit einem Kunden rd. 52 Mio. Euro und mit einem weiteren Kunden rd. 44 Mio. Euro Umsätze generiert. Kein weiterer einzelner Kunde hat 10 Prozent oder mehr zum Konzernumsatz beigetragen. Im Vorjahr wurden mit einem Kunden rd. 43 Mio. Euro und mit einem weiterem Kunden rd. 28 Mio. Euro Umsätze generiert.
Langfristige Vermögenswerte werden regional wie folgt eingesetzt:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Deutschland | 136.267 | 145.974* |
| Übrige Länder | 3.299 | 2.776 |
| 139.566 | 148.750* |
* Vorjahreszahlen angepasst. Wir verweisen auf den Gliederungspunkt "IV. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze" (1. Änderungen nach IAS 8) im Konzernanhang.
Im Segment Projektierung von Windkraftanlagen konzentriert sich ein jeweils wesentlicher Anteil der externen Erlöse auf Kunden, mit denen langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen gepflegt werden. Der im Segment Stromerzeugung produzierte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
Der Anteil am Periodenergebnis der assoziierten Unternehmen, die mit der "at-equity"-Methode erfasst wurden, in Höhe von TEUR -5.412 (im Vorjahr TEUR -32) ist in den Aufwendungen aus Verlustübernahme des Segments Windkraft enthalten.
X. Sonstige Angaben
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Diverse Windkraftprojekte | 17.996 | 16.814 |
| Übrige | 138 | 68 |
| 18.134 | 16.882 |
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietleasing in Höhe von TEUR 1.626 (im Vorjahr TEUR 1.516). Die Fälligkeit der Miet- und Leasingverpflichtungen gliedert sich wie folgt:
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| Miet- und Leasingverpflichtungen | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 752 | 597 |
| Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | 762 | 919 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 112 | 0 |
| 1.626 | 1.516 |
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo betreffend Windkraftanlagen in Höhe von netto TEUR 183.060 (im Vorjahr TEUR 195.696). Das Bestellobligo ist in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.
Weiterhin bestehen aus Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung im Ausland sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 284 (im Vorjahr TEUR 405).
2. Annahmen des Managements über zukünftige Entwicklungen und andere Bewertungsunsicherheiten
Die Gesellschaften der PNE WIND-Gruppe entwickeln Projekte in 14 Ländern. Dabei verteilt sich die MW-Kapazität der Projekte, die sich in der Entwicklung zur Baureife befinden, zu 20-25 Prozent auf den deutschen Markt und zu 75-80 Prozent auf die weiteren 13 ausländischen Märkte. Die PNE WIND-Gruppe hat damit eine breite Diversifizierung der Risiken erreicht. Die Abhängigkeit von Entwicklungen in einzelnen Märkten hat sich dadurch vermindert. Negative Veränderungen in einzelnen Ländern, die sich durchaus ergeben können, können durch Projekte in anderen Märkten ausgeglichen werden. In Deutschland onshore soll die Projektrealisierung auch in 2015 um die 100 MW erreichen. Entsprechende Genehmigungen für Windpark-Projekte liegen vor bzw. es befinden sich bereits einige Windparkprojekte in der Bauphase. Die deutschen Windpark-Projekte sind an die geänderten Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst worden. Auch im Ausland, unter anderem in Großbritannien, den USA, Frankreich, Italien und Polen sind bereits Windpark-Projekte onshore genehmigt. Im Offshore-Bereich arbeitet die PNE WIND AG insgesamt an sechs eigenen Projekten und ist bei sieben weiteren als Dienstleister tätig. Die Entwicklung der eigenen Projekte bis zum Erhalt der Genehmigung und der unbedingten Netzanschlusszusage ist mit nicht unerheblichen Aufwendungen für zahlreiche ökologische Untersuchungen sowie Sicherheitsanalysen verbunden. Ohne diese Vorarbeiten ist eine Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg, jedoch nicht zu erlangen. Auch nach der Genehmigung sind zur Vorbereitung der technischen Baureife dieser Projekte weitere kostenintensive Untersuchungen, beispielsweise des Baugrundes am jeweiligen Standort einer Offshore-Windenergieanlage, notwendig. Sollte ein Offshore-Windpark-Projekt nicht verkauft oder realisiert werden können, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Sollten Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister für die Projektentwicklung tätig ist, nicht realisiert werden, besteht das Risiko, dass bereits vereinbarte Milestone-Zahlungen nicht erfolgen. Daher werden diese Risiken kontinuierlich abgewogen. Gänzlich auszuschließen sind sie nicht.
3. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG
Im Geschäftsjahr 2014 erfolgten folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG, die die Gesellschaft betroffen haben:
Mitgeteilt von Close Brothers Seydler Bank AG:
1. Die Close Brothers SeydlerBank AG (Deutschland), Frankfurt, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 6. Oktober2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) betrug.
2. Die Close Securities (Germany) Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 6. Oktober 2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) betrug. Diese 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) sind der Close Securities (Germany) Limited gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities (Germany) Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Close Brothers Seydler Bank AG |
3. Die Close Securities Holdings Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 6. Oktober 2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) betrug. Diese 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) sind der Close Securities Holdings Limited gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Close Securities (Germany) Limited |
| ― | Close Brothers Seydler Bank AG |
4. Die Close Brothers Holdings Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 6. Oktober 2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) betrug. Diese 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) sind der Close Brothers Holdings Limited gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Close Securities Holdings Limited |
| ― | Close Securities (Germany) Limited |
| ― | Close Brothers Seydler Bank AG |
5. Die Close Brothers Group plc., London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 6. Oktober 2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent und 15 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) betrug. Diese 19,83 Prozent (13.931.195 Stimmrechte) sind der Close Brothers Group plc. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Group plc. kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt, gehalten:
| ― | Close Brothers Holdings Limited |
| ― | Close Securities Holdings Limited |
| ― | Close Securities (Germany) Limited |
| ― | Close Brothers Seydler Bank AG |
Cuxhaven, 9. Oktober 2014
Mitgeteilt von Close Brothers Seydler Bank AG:
1. Die Close Brothers Seydler Bank AG, Frankfurt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 13. Oktober 2014 die Schwellen von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 Prozent (0 Stimmrechte) betrug.
2. Die Close Securities (Germany) Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 13. Oktober 2014 die Schwellen von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 Prozent (0 Stimmrechte) betrug.
3. Die Close Securities Holdings Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 13. Oktober 2014 die Schwellen von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 Prozent (0 Stimmrechte) betrug.
4. Die Close Brothers Holdings Limited, London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 13. Oktober 2014 die Schwellen von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 Prozent (0 Stimmrechte) betrug.
5. Die Close Brothers Group plc., London, Großbritannien, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 13. Oktober 2014 die Schwellen von 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 Prozent (0 Stimmrechte) betrug.
Cuxhaven, 15. Oktober 2014
Darüber hinaus haben die folgenden Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG noch Gültigkeit:
Mitgeteilt von Herrn Volker Friedrichsen:
Herr Volker Friedrichsen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 % und 15 % überschritten hat und an diesem Tag 19,81 % (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug, die ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 zuzurechnen sind.
Ferner hat uns die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 % und 15 % überschritten hat und an diesem Tag 19,81 % (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 8 August 2013
Mitgeteilt von der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte sowie von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH:
Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Tübingen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 % (1.600.000 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Außerdem hat uns die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 % (1.600.000 Stimmrechte) betrug, die ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind. Dabei handelt es sich um Stimmrechte der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte.
Cuxhaven, 12. August 2013
4. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Bzgl. der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der PNE WIND AG und ihrer Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Im Geschäftsjahr 2014 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen:
| ― | Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter Herr Rafael Vazquez Gonzalez bis zum 4. Juni 2014 Mitglied des Aufsichtsrates der PNE WIND AG war, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Zeitraum bis zum Ausscheiden von Herrn Vazquez Gonzalez aus dem Aufsichtsrat erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 122.884,94 (im Vorjahr EUR 310.875,14). Die Geschäftsvorfälle entsprachen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. |
Die Vergütung und der Anteilsbesitz des Aufsichtsrats und der Vorstände sind unter Gliederungspunkt X.5 erläutert.
5. Angaben zum Aufsichtsrat und zum Vorstand
Aufsichtsrat
| ― | Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Unternehmensberater/Geschäftsführer der 2D Holding GmbH, Lai-chingen |
| ― | Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, selbständiger Unternehmensberater, (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor an der ETH Zürich |
| ― | Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Geschäftsführer der net.curity InformationsTechnologien GmbH, Cuxhaven (bis 4. Juni 2014) |
| ― | Herr JUDr. Olaf Aden, Wiesmoor, Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltspartnerschaft Aden & Kleemann, Wiesmoor (bis 4. Juni 2014) |
| ― | Herr Dr. Christian Rolfs, Weilheim an der Teck, Vorstandsvorsitzender der TTS Tooltechnic Systems Holding AG, Wendlingen (bis 4. Juni 2014) |
| ― | Frau Astrid Zielke, Hamburg, Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei Buse Heberer Fromm, Hamburg (seit 4. Juni 2014) |
| ― | Herr Volker Friedrichsen, Schwabstedt, Kaufmann und Geschäftsführer der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, (seit 4. Juni 2014) |
| ― | Herr Peter Baron von le Fort, Hamburg, selbstständiger Wirtschaftsprüfer (seit 4. Juni 2014) |
Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum, |
| ― | ERLAU AG, Aalen/Unterkochen |
| ― | Intersoft Consulting Services AG, Hamburg |
| ― | RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen/Unterkochen |
Herr Dr. Peter Fischer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum |
Herr Peter Baron von le Fort ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | Mack & Schühle AG, Owen/Teck |
| ― | Ecoroll AG, Celle |
| ― | Markenfilm GmbH & Co. KG, Wedel Holstein |
Im Geschäftsjahr 2014 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 219 (i. Vj. TEUR 241) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 667 (i. Vj. TEUR 655) zurückgestellt. Die in der Satzung festgehaltene variable Vergütung errechnet sich für das Geschäftsjahr 2014 auf der Basis des durchschnittlichen Konzern-EBIT der Jahre 2012 bis 2014. Es ergibt sich ein durchschnittliches EBIT der Jahre 2012 bis 2014 von ca. TEUR 22.232. Als variable Vergütung erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 0,8 Prozent, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 0,6 Prozent und jedes einfache Aufsichtsratsmitglied 0,4 Prozent von diesem durchschnittlichen EBIT. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 886 (im Vorjahr TEUR 896). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
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| Alle Angaben in TEUR | Fixe Vergütung 2014 | Variable Vergütung 2014 | Sitzungsgeld 2014 | Gesamtbezüge 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Herr Kuprian | 21,0 | 177,9 | 30,0 | 228,9 |
| Herr Dr. Fischer | 15,8 | 133,4 | 27,5 | 176,7 |
| Herr Prof. Abhari | 10,5 | 88,9 | 22,5 | 121,9 |
| Frau Ziefke | 6,1 | 51,3 | 17,5 | 74,9 |
| Herr Friedrichsen | 6,1 | 51,3 | 10,0 | 67,4 |
| Herr Baron von fe Fort | 6,1 | 51,3 | 12,5 | 69,9 |
| Herr Vazquez | 4,4 | 37,6 | 5,0 | 47,0 |
| Herr JUDr. Aden | 4,4 | 37,6 | 7,5 | 49,5 |
| Herr Rolfs | 4,4 | 37,6 | 7,5 | 49,5 |
| 78,8 | 666,9 | 140,0 | 885,7 |
Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielten am 31. Dezember 2014 Herr Dieter K. Kuprian 10.000 Aktien (im Vorjahr 10.000 Aktien), Herr Volker Friedrichsen über die Volker Friedrichsens Beteiligungs-GmbH 10.828.156 Aktien und die VF Vermögensverwaltung GmbH 250.000 Aktien. Dies sind insgesamt 1 1.078.156 Aktien der Gesellschaft.
Vorstand
| ― | Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (CEO) |
| ― | Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO) |
| ― | Herr Markus Lesser, Kaarst, (COO) |
Herr Martin Billhardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum |
| ― | Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg |
| ― | Cub Creek Energy LLC, Islands Range, Colorado, USA (seit 12. Dezember 2014) |
Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | RenCon GmbH, Kaarst |
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 2.529 (im Vorjahr TEUR 2.800), die sich wie folgt verteilen:
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| Gewährte Zuwendungen Gesamter Vorstand | Zufluss Gesamter Vorstand | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 803 | 885 | 885 | 885 | 803 | 885 |
| Nebenleistungen | 91 | 93 | 93 | 93 | 91 | 93 |
| Summe | 894 | 978 | 978 | 978 | 894 | 978 |
| Einjährige variable Vergütung | 549 | 472 | 0 | 576 | 444 | 549 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 671 | 577 | 0 | 704 | 568 | 671 |
| Sonstiges | 686 | 502 | 0 | 502 | 686 | 502 |
| Summe | 1.906 | 1.551 | 0 | 1.782 | 1.698 | 1.722 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 2.800 | 2.529 | 978 | 2.760 | 2.592 | 2.700 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT eines Dreijahreszeitraumes. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.
Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.
Die Aufgliederung der Vergütung der einzelnen Mitglieder des Vorstands nach dem Corporate Governance Kodex ist in den nachfolgenden Tabellen dargestellt.
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| Gewährte Zuwendungen Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) | Zufluss Martin Billhardt Vorstandsvorsitzender (CEO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 360 | 360 | 360 | 360 | 360 | 360 |
| Nebenleistungen | 42 | 43 | 43 | 43 | 42 | 43 |
| Summe | 402 | 403 | 403 | 403 | 402 | 403 |
| Einjährige variable Vergütung | 324 | 275 | 0 | 324 | 324 | 324 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 396 | 337 | 0 | 396 | 396 | 396 |
| Sonstiges | 315 | 240 | 0 | 240 | 315 | 240 |
| Summe | 1.035 | 852 | 0 | 960 | 1.035 | 960 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 1.437 | 1.255 | 403 | 1.363 | 1.437 | 1.363 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
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| Gewährte Zuwendungen Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) | Zufluss Jörg Klowat Finanzvorstand (CFO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 219 | 285 | 285 | 285 | 219 | 285 |
| Nebenleistungen | 27 | 28 | 28 | 28 | 27 | 28 |
| Summe | 246 | 313 | 313 | 313 | 246 | 313 |
| Einjährige variable Vergütung | 108 | 115 | 0 | 135 | 79 | 108 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 132 | 140 | 0 | 165 | 96 | 132 |
| Sonstiges | 188 | 133 | 0 | 133 | 188 | 133 |
| Summe | 428 | 388 | 0 | 433 | 363 | 373 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 674 | 701 | 313 | 746 | 609 | 686 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
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| Gewährte Zuwendungen Markus Lesser Vorstand (COO) | Zufluss Markus Lesser Vorstand (COO) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2013 | 2014 | 2014 (Min) | 2014 (Max) | 2013 | 2014 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Festvergütung | 224 | 240 | 240 | 240 | 224 | 240 |
| Nebenfeistungen | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 | 22 |
| Summe | 246 | 262 | 262 | 262 | 246 | 262 |
| Einjährige variable Vergütung | 117 | 82 | 0 | 117 | 41 | 117 |
| Mehrjährige variable Vergütung* | 143 | 100 | 0 | 143 | 76 | 143 |
| Sonstiges | 183 | 129 | 0 | 129 | 183 | 129 |
| Summe | 443 | 311 | 0 | 389 | 300 | 389 |
| Versorgungsaufwand | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtvergütung | 689 | 573 | 262 | 651 | 546 | 651 |
* Die mehrjährige variable Vergütung bezieht sich auf den Zeitraum 2012 - 2014. Es bestand keine weitere mehrjährige Vergütungsvereinbarung in den Geschäftsjahren 2013 und 2014.
Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft sind am 31. Dezember 2014 Herrn Martin Billhardt 40.000 Aktien (im Vorjahr 410.000 Aktien) zuzurechnen, außerdem hält Herr Jörg Klowat 114.000 Aktien (im Vorjahr 110.000 Aktien) und Herr Markus Lesser 10.000 Aktien (im Vorjahr 55.500 Aktien) der Gesellschaft.
Zusätzliche Angaben für deutsche Mutterunternehmen im IFRS Konzernabschluss gemäß § 315a HGB
6. Honorare für den Konzern-Abschlussprüfer
Vom Konzernabschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2014 folgendes Honorar berechnet:
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| Abschlussprüfungsleistungen (Einzel- und Konzernabschluss) | TEUR 3441) |
| Andere Bestätigungsleistungen | TEUR 4192) |
| Sonstige Leistungen | TEUR 46 |
| TEUR 809 |
1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 5
2) Die anderen Bestätigungsleistungen stehen insbesondere in Zusammenhang mit der im Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalerhöhung und entfallen in Höhe von TEUR 117 auf Versicherungsgebühren.
7. Deutscher Corporate Governance Kodex
Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, in wie weit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.
Die letzte Entsprechenserklärung wurde im September 2014 mit folgendem Wortlaut abgegeben:
"Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG"
Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Empfehlungen entsprochen wurde und wird. Zugrunde gelegt wird dabei für den Zeitraum seit dem 22. August 2013 (dem Datum der letzten Entsprechenserklärung) der Deutsche Corporate Governance Kodex in der am 10. Juni 2013 im Bundesanzeiger bekannt gemachten und seither unveränderten Fassung vom 13. Mai 2013:
1. Berücksichtigung des Verhältnisses der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft (Ziffer 4.2.2. des Kodex)
Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung berücksichtigen soll. Der Aufsichtsrat hat bei Abschluss der aktuellen, vor Inkrafttreten dieser Empfehlung abgeschlossenen Vorstandsverträge in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Aktiengesetzes dafür Sorge getragen, dass die den Vorstandsmitgliedern gewährten Gesamtbezüge die übliche Vergütung nicht ohne Grund übersteigen. Hierbei hat er auch die "vertikale" Angemessenheit der Vorstandsvergütung überprüft, indem er bei der Festlegung der Höhe der Vorstandsvergütung auch das Lohn- und Gehaltsgefüge innerhalb der PNE WIND-Gruppe berücksichtigt hat. Soweit der Kodex seit seiner Neufassung vom 13. Mai 2013 die bereits nach dem Aktiengesetz erforderliche Überprüfung einer vertikalen Angemessenheit der Vorstandsvergütung konkretisiert und die für den Vergleich maßgeblichen Vergleichsgruppen sowie den zeitlichen Maßstab des Vergleichs näher definiert, wird insoweit vorsorglich eine Abweichung erklärt. Der Aufsichtsrat hat bei der Überprüfung der vertikalen Angemessenheit nicht zwischen den Vergleichsgruppen der (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in Kraft getretenen) Kodexempfehlung unterschieden und auch keine Erhebungen zur zeitlichen Entwicklung des Lohn- und Gehaltsgefüges durchgeführt. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags auch die vertikale Angemessenheit der Vorstandsvergütung anhand der nach der neuen Kodexempfehlung vorgeschriebenen inhaltlichen und zeitlichen Kriterien zu überprüfen.
2. Vereinbarung betragsmäßiger Höchstgrenzen (Ziffer 4.2.3 des Kodex)
Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass die Vorstandsvergütung insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen aufweisen soll. Die aktuellen Vorstandsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands der PNE WIND AG wurden sämtlich vor dem Inkrafttreten dieser Empfehlung geschlossen. Die Vorstandsverträge enthalten zwar sowohl betragsmäßige Höchstgrenzen für die feste und die variable Vergütung als auch eine Begrenzungsmöglichkeit für den Fall außerordentlicher Entwicklungen. Eine feste Obergrenze für die Gesamtvergütung des Vorstands ist in den Vorstandsverträgen allerdings bislang nicht vorgesehen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags betragsmäßige Höchstgrenzen im Sinne der Kodexempfehlung in Ziffer 4.2.3 zu vereinbaren.
Cuxhaven, im September 2014
Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.
8. Angaben zum Personalbestand
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt
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| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 26 | 27 |
| Angestellte | 328 | 230 |
| Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE WIND AG) | 56 | 44 |
| 410 | 301 |
9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
Cuxhaven, 26. März 2015
PNE WIND AG
Martin Billhardt, Vorsitzender des Vorstands
Jörg Klowat, Vorstand
Markus Lesser, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der PNE WIND AG, Cuxhaven, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Segmentberichterstattung sowie Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt:
Das der Kaufpreisallokation im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Anteile an der WKN AG zum 4. Juli 2013 zugrunde gelegte Bewertungsgutachten basiert auf den Konzernabschlüssen der WKN AG zum 31. Dezember 2012 und zum 30. Juni 2013, welche zwischenzeitlich geändert wurden. Die Änderungen betreffen Abwertungen, die insbesondere auf das Vorratsvermögen (ca. EUR -9,3 Mio.) sowie die langfristigen finanziellen Vermögenswerte und Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (ca. EUR -2,5 Mio.) entfallen. Die Nachtragsprüfung des geänderten Konzernabschlusses der WKN AG zum 31. Dezember 2012 ist bislang noch nicht abgeschlossen. Infolgedessen liegt auch noch kein endgültig überarbeitetes Bewertungsgutachten vor. Die im Konzernabschluss der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2014 gemäß IAS 8.41 ff. vorgenommenen Korrekturen der Kaufpreisallokation der WKN AG betreffend das Vorratsvermögen, die langfristigen finanzielle Vermögenswerte und Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sowie den Geschäfts- oder Firmenwert und die damit in Zusammenhang stehenden Posten der Gesamtergebnisrechnung können daher von uns derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Konzernabschluss insoweit fehlerhaft ist.
Mit dieser Einschränkung entspricht der Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage des Konzerns. Mit der genannten Einschränkung steht der Konzernlagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 26. März 2015
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Bäßler, Wirtschaftsprüfer
ppa. Wendlandt, Wirtschaftsprüfer
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE WIND AG
Vorstand
Martin Billhardt
Jörg Klowat
Markus Lesser