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PNE AG — Annual Report 2013
Jun 13, 2014
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Annual Report
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PNE WIND AG
Cuxhaven
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Aktionäre,
im Geschäftsjahr 2013 hat die PNE WIND AG erneut wichtige Fortschritte für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns erreicht. Dies gilt vor allem für die Übernahme des Mehrheitsanteils an der WKN AG. Verbunden damit war eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf nunmehr 14 Länder. Eine gute Entwicklung gab es auch im Offshore-Bereich, wo für die Projekte "Gode Wind" 1 und 2 die Investitionsentscheidung von DONG Energy gefallen ist. Weiterhin konnten wir drei zusätzliche Offshore Projekte erwerben.
Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2013 zu insgesamt sechs ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 20. März, 21. Mai, 22. Mai, 22. August, 17. September und 9. Dezember 2013. Außerdem fanden vier außerordentliche Sitzungen, und zwar am 12. März, 18. April, 2. September und 23. Dezember 2013, statt. Kein Aufsichtsratsmitglied hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.
Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder.
Von der Hauptversammlung, die am 22. Mai 2013 in Cuxhaven stattfand, wurde Rafael Vazquez Gonzalez als Mitglied des Aufsichtsrates wiedergewählt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden JUDr. Olaf Aden und Dr. Christian Rolfs. Die Wahl erfolgte jeweils für die Zeit bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 beschließt.
Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat zudem einen Personalausschuss, einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) sowie einen Nominierungsausschuss eingerichtet.
Der Personalausschuss trat im Geschäfts-jahr 2013 am 20. März, 21. Mai und 9. Dezember 2013 zu drei Sitzungen zusammen. Themen der Sitzungen waren die Verlängerung der Vorstandsverträge vom Vorstand Finanzen Jörg Klowat und vom Vorstandsmitglied Markus Lesser. Weiterhin wurde über die Zielerreichung der Tantiemvereinbarungen für 2012 und die neuen Zielvereinbarungen für 2013 der Vorstände gesprochen.
Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 12. März, 19. März, 8. August und 20. November 2013 zu vier Sitzungen zusammen. Gegenstand dieser Sitzungen waren die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012, die Erörterung des Halbjahresabschlusses und der Quartalsabschlüsse des Jahres 2013, die Beratung bezüglich der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung, informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Besondere Berichte wurden nicht angefordert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.
Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtigen Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.
Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2013 waren:
| ― | die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 |
| ― | die Übernahme der Mehrheitsanteile an der WKN AG |
| ― | die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur |
| ― | die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte |
| ― | die Beschlussfassung über die Abgabe der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex. |
Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Mai 2013 gewählte Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Niederlassung Hamburg, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.
Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat am 13. August 2013 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen, die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel an dessen Unabhängigkeit.
Als Schwerpunktthema für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG hat der Aufsichtsrat dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 das Thema "Werthaltigkeit des bilanziellen Vorratsvermögens in den Auslandsgesellschaften und Joint Ventures des Konzerns" sowie die Erstkonsolidierung der WKN AG gesetzt.
Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der PNE WIND AG, der Konzernlagebericht und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 19. März 2014 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 18. März 2014 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert. Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Es bestanden keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Abschlussprüfung zugestimmt.
Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2013 aufgestellten Jahresabschluss der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2013 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an.
Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält diese für ausreichend.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2013.
Cuxhaven, 19. März 2014
Dieter K. Kuprian, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013
1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Energie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung pro Jahr um durchschnittlich 24 Prozent zugenommen (Prozent / yr). Alleine 2013 wurden 35.467 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind bereits 318.137 MW am Netz. Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie.
Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Diese Entwicklungen haben zu einer Kostenreduktion geführt, womit Windstrom auf einigen Märkten - selbst ohne Subventionen - bereits konkurrenzfähig ist.
Unter Berücksichtigung dieser technologischen Fortschritte prognostiziert die Internationale Energieagentur (IEA) einen Anstieg des Anteils der Windenergie am weltweiten Energiemix zur Stromerzeugung von aktuell 2,5 Prozent auf 15 bis 18 Prozent im Jahr 20501 . Länder wie Dänemark (29,9 Prozent Windstromanteil), Spanien (17,8 Prozent), Portugal (20 Prozent) und Deutschland (24,7 Prozent) zeigen, dass Windkraft einen erheblichen Beitrag zur Stromerzeugung liefern kann. Und das ganz ohne die von Kritikern befürchteten Versorgungsengpässe und -unterbrechungen.
Die Windkraft ist nicht mehr nur für einzelne Märkte relevant. Vielmehr müssen zum Erreichen der Prognosen der IEA weltweit bis 2050 insgesamt 2.300 bis 2.800 GW Windenergieleistung installiert werden. Diese Zahlen belegen die immensen Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe. Um auf den globalen Windmärkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf von Windparks in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Türkei, Kanada, den USA, der Ukraine sowie Südafrika.
1 IEA: Technology Roadmap Wind Energy, 2013 edition
Insgesamt stehen die 14 Länder, in denen die Gruppe aktiv ist, für 64 Prozent der 2013 neu errichteten Kapazität sowie 82 Prozent der weltweit installierten Gesamtnennleistung. Um die Nachfrage nach Windparks heute und in den kommenden Jahren zu decken, investiert die PNE WIND-Gruppe kontinuierlich in ihre Projekt-Pipeline. Aktuell arbeiten wir an Projekten mit 9.544 MW (onshore: 4.800 MW und offshore: 4.744 MW) in verschiedenen Phasen der Entwicklung.
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| Land | 2011 MW | 2012 MW | 2013 MW | Installierte Gesamtnennleistung MW |
|---|---|---|---|---|
| Weltweit | 40.564 | 44.799 | 35.467 | 318.137 |
| Europa | 9.664 | 12.102 | 11.159 | 117.289 |
| Bulgarien | 28 | 158 | 7 | 681 |
| Frankreich | 830 | 814 | 631 | 8.254 |
| Deutschland | 2.007 | 2.439 | 2.998 | 33.730 |
| Ungarn | 34 | 0 | 0 | 329 |
| Italien | 1.090 | 1.239 | 444 | 8.551 |
| Polen | 436 | 880 | 894 | 3.390 |
| Rumänien | 520 | 923 | 695 | 2.599 |
| Schweden | 754 | 846 | 724 | 4.470 |
| Großbritannien | 1.298 | 2.064 | 1.883 | 10.531 |
| Türkei | 477 | 506 | 646 | 2.956 |
| Ukraine | 66 | 125 | 95 | 371 |
| Nordamerika | ||||
| USA | 6.647 | 13.124 | 1.084 | 61.091 |
| Kanada | 1.267 | 935 | 1.599 | 7.803 |
Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf Onshore-Windparks. Daneben machen Offshore-Windparks einen immer größeren Anteil der jährlich fertiggestellten Projekte aus.
Der Bau von Offshore-Windparks wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt gesehen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbands (EWEA) verzeichnete der europäische Offshore-Markt im Jahr 2013 einen Zubau von 1.567 MW. Damit stehen insgesamt bereits 6.562 MW Nennleistung aus Offshore-Windturbinen im europäischen Stromnetz zur Verfügung2 . In den Seegebieten vor der deutschen Küste von Nord- und Ostsee waren Ende 2013 nunmehr 116 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 520 MW in Betrieb. Für weitere 103 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 395 MW Nennleistung waren die Netzanschlüsse in Bau3 .
2 The European offshore wind industry - key trend and statistics 2013
3 Deutsche WindGuard: Status des Offshore-Windenergieausbaus 2013, Januar 2014
2. Politische Rahmenbedingungen
Viele Märkte, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, sind stark gewachsen, während in anderen eine gewisse Abschwächung zu verzeichnen war, die in erster Linie auf die Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen zurückzuführen ist. Obwohl sich die Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen - insbesondere für einen gesicherten Marktzugang sowie um sich gegen herkömmliche, teilweise verdeckt subventionierte Energieerzeugung durchzusetzen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei erneuerbaren Energien spiegeln sich bei herkömmlichen Energieträgern die tatsächlichen Gestehungskosten nicht in den Verkaufspreisen wider. Somit ist eine anhaltende politische Unterstützung notwendig, um für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.
EU-Ziele
Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009 / 28 / EG über erneuerbare Energie sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht.
Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen.
Deutschland
Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete 2013 erneut ein deutliches Wachstum. Der jährlichen Studie der Deutschen WindGuard im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und des Verbandes deutscher Maschinen und Anlagenbauer (VDMA) zufolge, wurden in Deutschland im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2.998 MW (2012: 2.439 MW) installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 33.730 MW beträgt.
Dem Gesetzentwurf vom Februar 2014 zufolge, plant die Bundesregierung die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien von derzeit ca. 25 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen. Diese neuen Ziele stehen in etwa im Einklang mit dem nationalen Allokationsplan der EU, der einen Anteil von 38,6 Prozent der erneuerbaren Energien am Stromsektor bis 2020 vorsieht. Davon sind 45.750 MW auf Windenergie zurückzuführen.
Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Windenergie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG gibt den Strompreis für Windenergie vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz fest.
Im Jahr 2013 gab es aktive politische Diskussionen über die Änderung des EEG zu einem früheren Zeitpunkt als ursprünglich geplant. Die neue Koalitionsregierung hat einen beschleunigten Zeitplan vorgeschlagen, der das Inkrafttreten der Änderungen für August 2014 vorsieht.
An Land wurden Perspektiven in Aussicht gestellt, die über die Entwicklung neuer Windpark-Standorte hinausgehen: Im Repowering werden ältere Windenergieanlagen mit geringerer Leistung durch neue, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Nach Schätzungen des Bundesverbands für Windenergie (BWE), ist mittel- bis langfristig ein deutlicher Anstieg im Repowering zu erwarten. Der BWE schätzt den Markt für Repowering-Maßnahmen auf bis zu 1.000 MW pro Jahr über die nächsten Jahrzehnte hinweg.
Großbritannien
In Großbritannien wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden hier im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.883 MW (2012: 2.064 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 10.531 MW beträgt.
Laut dem britischen National Renewable Energy Action Plan (NREAP) will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 28.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem "Renewables Obligation"-Programm, das für Projekte gilt, die vor März 2017 installiert sind. Im Laufe des Jahres 2013 gab es politische Entwicklungen zur weiteren Förderung von erneuerbaren Energien. Im Rahmen der Energiemarktreform wurde ein neues "contracts-for-difference"-Modell (CFD) für erneuerbare Energien als Entwurf vorgestellt. CFDs legen einen Basispreis für Strom fest, der aus Projekten gewonnen wird, die bis 2018 / 19 fertiggestellt sind.
Frankreich
Der Windenergiemarkt in Frankreich hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Rückgänge wurden weiterhin substanzielle Investitionen getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Frankreich im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 631 MW (2012: 814 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 8.254 MW beträgt.
Laut dem französischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 27 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 15,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 25.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus für erneuerbare Energien ergibt sich aus dem Preisregulierungssystem, das auf festen Einspeisevergütungen basiert. Die französische Regierung plant, Anfang 2014 eine Energiewende-Rechnung einzuführen. Aktuellen Meldungen zufolge soll die Rechnung eine Steuer auf Kohlenstoff und eine Abgabe auf Kernenergie beinhalten, um die Förderung von erneuerbaren Energien zu unterstützen.
Italien
Der Windenergiemarkt in Italien hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in Italien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 444 MW (2012: 1.239 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 8.551 MW beträgt.
Laut dem italienischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 26,4 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit 18,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 12.680 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Die wichtigsten politischen Fördermechanismen in Italien haben sich von einem System mit grünen Zertifikaten zu einem System mit Einspeisevergütungen und schließlich zu einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten entwickelt. Im Dekret vom 6. Juli 2012 wurde eine maximale Höhe von EUR 5,8 Mrd. an öffentlichen Mitteln festgelegt, die zur Förderung von erneuerbaren Energien verwendet werden können und zum 31. Dezember 2012 beliefen sich die jährlichen Kosten auf rund EUR 3,7 Mrd4 .
4 ENELGreen annual report pg 36
Schweden
In Schweden wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Schweden im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 724 MW (2012: 846 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 4.470 MW beträgt.
Laut dem schwedischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 63 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken, verglichen mit 54,9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.547 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Schweden basiert auf grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden können.
Rumänien
Der Windenergiemarkt in Rumänien hatte im Jahr 2013 Rückgänge zu verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Rückgänge wurden weiterhin substanzielle Investitionen getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Rumänien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 695 MW (2012: 923 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 2.599 MW beträgt.
Laut dem rumänischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 42,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 27,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.000 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Derzeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche politische Diskussionen über Änderungen des Vergütungssystems für erneuerbare Energien. Während der Berichtsperiode wurde ein "Emergency Ordinance" veröffentlicht und ist seit 1. Juli 2013 in Kraft getreten. Das rumänische Parlament hat das Gesetz zwar beschlossen, es muss allerdings noch vom Präsidenten unterschrieben werden.
Ungarn
Der Windenergiemarkt in Ungarn hat im Jahr 2013 keinen weiteren Zuwachs erfahren. Der EWEA zufolge wurden in Ungarn im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 0 MW (2012: 0 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung weiterhin 329 MW beträgt.
Laut dem ungarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 10,9 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 6,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 750 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn basiert auf einem System von Einspeise-vergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten beschränkt.
Bulgarien
Der Windenergiemarkt in Bulgarien hatte im Jahr 2013 substantielle Rückgänge zu verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in Bulgarien im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 7 MW (2012: 158 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 681 MW beträgt.
Laut dem bulgarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 20,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit 10,6 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 1.256 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in Bulgarien basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Im Jahr 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten Strom im Rahmen des Programms erheblich reduziert.
Türkei
Der Windenergiemarkt in der Türkei konnte im Jahr 2013 erneut deutliches Wachstum verzeichnen. Der EWEA zufolge wurden in der Türkei im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 646 MW (2012: 506 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 2.956 MW beträgt.
Die Regierung strebt bis zum Jahr 2023 einen Anteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch an, im Vergleich zu 9 Prozent in 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten 20.000 MW Windenergie bis 2023 installiert werden.
Der wichtigste politische Fördermechanismus in der Türkei basiert auf einem Einspeisevergütungssystem. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt, dass die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines Auktionierungsverfahrens ermöglicht.
Nordamerika
Der US-Markt für Windenergie wurde mit der späten Erweiterung des sogenannten Production Tax Credit (PTC) im Jahr 2012 deutlich reduziert. Der American Wind Energy Association (AWEA) zufolge wurden in der USA im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.084 MW (2012: 13.131 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 61.091 MW beträgt.
In den USA wurde die staatliche Förderungspolitik Ende 2012 verlängert. Projekte, die sich bis Ende 2013 im Bau befanden und bis Ende 2015 fertiggestellt werden, sind dazu berechtigt, den PTC zu erhalten. Viele einzelne Staaten haben Renewable Portfolio-Standards erlassen, die einen bestimmten Anteil festlegen, der aus erneuerbaren Energien bezogen werden muss.
Polen
In Polen wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in Polen im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 894 MW (2012: 880 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 3.390 MW beträgt.
Laut dem polnischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 6.650 MW Windenergie bis 2020 installiert werden.
Aufgrund von Unsicherheiten infolge einer derzeit in Überarbeitung befindlichen Novellierung des Einspeisegesetzes ist das ansonsten positive Marktumfeld derzeit eingetrübt, bis Klarheit über die künftigen Rahmenbedingungen besteht. Erneuerbare Energien werden in Polen bisher durch Steuererleichterungen und ein System grüner Zertifikate gefördert.
Südafrika
Der südafrikanische "Integrated Resource Plan", der im Mai 2010 von der nationalen Energiebehörde (DoE) verkündet wurde, sieht ein 18 GW-Programm für erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren vor. Davon sollen 8.400 MW aus der Windenergie kommen.
Die Regierung hat ein Ausschreibungssystem eingeleitet, in dem bevorzugte Bieter ausgewählt werden. In der letzten Runde wurden 17 Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,5 GW ausgewählt. Unter diesen Projekten befanden sich sieben Onshore-Windparks mit insgesamt 787 MW.
Ukraine
In der Ukraine wurden im Jahr 2013 weitere Investitionen im Windenergiemarkt getätigt. Der EWEA zufolge wurden in der Ukraine im Jahr 2013 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 95 MW (2012: 125 MW) neu installiert, womit die installierte Gesamtleistung nun 371 MW beträgt.
Die ukrainische Regierung strebt an, das starke Potenzial für erneuerbare Energien zu erschließen, um die Abhängigkeit des Landes von importiertem Erdgas und Öl zu verringern. Im Jahr 2009 wurde eine neue Regelung zur Einspeisevergütung durch die Annahme des Grün-Tarif-Gesetzes eingeführt und eine garantierte Mindestvergütung für Strom aus Wind, Kleinwasserkraft, Biomasse und Solarenergie festgelegt.
Die weitere Entwicklung unserer Aktivitäten in der Ukraine hängt von der künftigen Stabilisierung der politischen Situation ab.
Die politischen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen die PNE WIND-Gruppe tätig ist, beobachten wir laufend, um kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können.
3. Unternehmensstruktur
Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem 31. Dezember 2012 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
| ― | PNE WIND Atlantis I GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Atlantis II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Atlantis III GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent), |
| ― | PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent) |
| ― | energy consult GmbH, Cuxhaven, (100 Prozent). |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Darüber hinaus wurde am 19. April 2013 von der PNE WIND AG ein Vertrag über den Kauf von 53,42 Prozent der Anteile an der auf Windpark-Entwicklung spezialisierten WKN AG, Husum, vom bisherigen Mehrheitsaktionär, der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, unterzeichnet. Der Vertrag stand unter verschiedenen aufschiebenden Bedingungen, die final im Juli erfüllt waren. Ebenfalls im Juli hat die PNE WIND AG ihre Anteile an der WKN AG auf 82,75 Prozent erhöht, indem im Rahmen eines Mitveräußerungsrechts 29,33 Prozent der WKN-Anteile von der Siemens Project Ventures GmbH übernommen wurden.
Folgende Gesellschaften des WKN AG Konzerns wurden erstmalig in den Konzernkreis der PNE WIND AG einbezogen:
―
WKN AG, Husum (82,75 Prozent),
| ― | Windkraft Nord USA, Inc., San Diego / Kalifornien, USA (100 Prozent), |
| ― | WKN Italia S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent), |
| ― | Aero Sol S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (90 Prozent), |
| ― | Aero-Tanna S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent), |
| ― | ATS Energia S.R.L., Torremaggiore / Foggia, Italien (70 Prozent), |
| ― | WKN Basilicata Development S.R.L., Potenza / Basilicata, Italien (70 Prozent), |
| ― | WKN France S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent), |
| ― | Parc Eolien de Crampon S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent), |
| ― | TOV WKN Ukraine, Kiew, Ukraine (100 Prozent), |
| ― | Ukrainische Windenergie Management GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | New Energy Association International GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | Sevivon Sp. z o.o., Koszalin, Polen (80 Prozent), |
| ― | VKS Vindkraft Sverige AB, Motala, Schweden (80 Prozent), |
| ― | WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., Wilderness, Südafrika (80 Prozent), |
| ― | NordStrom New Energy GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), |
| ― | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG, Husum (100 Prozent), |
| ― | NordStrom Solar GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | NordStrom Bioenergie GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | BGZ Fondsverwaltung GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent). |
Mit der Einbeziehung der oben aufgeführten Gesellschaften wurden auch zwei assoziierte Unternehmen erstmalig "at-equity" in den Konzern einbezogen:
| ― | Innovative Wind Concepts GmbH, Husum, Deutschland (50 Prozent), |
| ― | Societa' Energetica Sarda s.r.l., Villaurbana / Sardinien, Italien (50 Prozent). |
Die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage aus diesem Vorgang sind in Kapitel 6 Wirtschaftsbericht (a) Umsatz und Ertragslage, b) Finanzlage / Liquidität und c) Vermögenslage des Lage- und Konzernlageberichts sowie im Konzernanhang (Konsolidierungskreis) beschrieben.
Im Berichtszeitraum wurden die Anteile bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden, erhöht:
| ― | PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien (von 67,5 Prozent auf 90 Prozent) |
| ― | PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD, Bulgarien (von 70 Prozent auf 100 Prozent) |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Veräußerung endkonsolidiert worden:
| ― | PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich. |
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park II GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 11,8 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 11,8 Mio. Euro abgegangen.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 28,7 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 28,7 Mio. Euro abgegangen.
Durch die Endkonsolidierung der WKN Picardie Verte II S.A.S.U. sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 1,1 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2,7 Mio. Euro abgegangen.
4. Organisation und Mitarbeiter
Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2013 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 303 Personen (im Vorjahr: 184) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 135 (im Vorjahr: 121) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Zum 31. Dezember 2013 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 411 Personen beschäftigt (per 31. Dezember 2012: 192 Personen). Insgesamt 272 Mitarbeiter waren bei der WKN AG (196 Mitarbeiter), den inländischen Tochtergesellschaften (55 Mitarbeiter) sowie den ausländischen Tochtergesellschaften (21 Mitarbeiter) beschäftigt. Mit der Übernahme von 82,75 Prozent der Anteile an der WKN AG, Husum, und den dazugehörigen Gesellschaften hat sich die Mitarbeiterzahl im Konzern fast verdoppelt. Die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses (inkl. der Übernahme der WKN AG) sollte mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl aktuell geschaffen sein.
Der Aufsichtsrat der PNE WIND AG beschloss am 22. Mai 2013 die Verlängerung der Verträge von Finanzvorstand Jörg Klowat sowie dem Vorstand für das operative Geschäft, Markus Lesser, um jeweils drei Jahre.
Jörg Klowat ist seit 1999 bei der PNE WIND AG tätig und seit dem 1. April 2011 als Finanzvorstand (CFO) für Finanz- und Rechnungswesen, Controlling sowie Risikomanagement verantwortlich. Sein Vertrag wurde bis zum 31. März 2017 verlängert.
Markus Lesser verfügt seit 2000 über Erfahrungen im Bereich der Projektierung erneuerbarer Energien und ist seit dem 1. Mai 2011 als Vorstand operatives Geschäft (COO) bei der PNE WIND AG für Projektentwicklung sowie die Realisierung und Betriebsführung von Onshore- und Offshore-Windparks im In- und Ausland verantwortlich. Sein Vertrag wurde bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.
5. Überblick Geschäftstätigkeit
Die PNE WIND-Gruppe (PNE WIND AG und WKN AG) führte im Geschäftsjahr 2013 das operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung onshore wie offshore in Deutschland sowie im Ausland kontinuierlich fort.
Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:

Segment Projektierung von Windkraftanlagen
Teilbereich Windkraft onshore
Die Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land wurde im Geschäftsjahr 2013 sowohl in Deutschland als auch auf den Auslandsmärkten in denen die PNE WIND AG über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt.
Deutschland:
Im Bereich "Windkraft onshore Deutschland" der PNE WIND AG wurden im Geschäftsjahr 2013 in den Windparks "Zernitz II", "Langwedel II", "Göricke Söllenthin" und "Calau II A" insgesamt elf Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 24 MW fertiggestellt. In diesem Windpark wurde dabei zum ersten Mal ein Projekt mit Windenergieanlagen der neuen Multimegawattgeneration mit einer Gesamthöhe von bis zu 197 Metern und Rotorgrößen von 112 Metern aufgebaut. Weitere elf MW befanden sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 in Bau. Dabei handelt es sich um die Erweiterung des Windparks "Göricke Söllenthin" um eine Windenergieanlage sowie drei Windenergieanlagen im Windpark "Calau IIA". Außerdem lagen der PNE WIND AG zum Ende des Geschäftsjahres bereits Baugenehmigungen für weitere Windparks mit 22 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von rund 58 MW vor.
Die PNE WIND AG plant kurzfristig mit dem Bau dieser Projekte zu beginnen. Diese Windpark-Projekte, für die die Finanzierung und die Lieferung der Windenergieanlagen bereits gesichert sind, sollen in 2014 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
Auch für weitere Windparks, die sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 noch in den Genehmigungsverfahren befanden, werden die Genehmigungen kurzfristig erwartet. Insgesamt steht damit ein Volumen von Windparks in Bau, genehmigt und kurz vor der Genehmigung von etwa 160 MW zur Realisierung an. Die notwendige Fremdkapitalfinanzierung für diese Investitionen von mehr als 200 Mio. Euro konnte bereits mit sechs deutschen und europäischen Banken größtenteils gesichert werden.
Um Windpark-Projekte in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren zu können, hat die PNE WIND AG seit Ende 2012 Verträge über Windenergieanlagen (WEA) mit einer Nennleistung von zusammen mehr als 180 MW unterschrieben, von denen ein Teil bereits realisiert wurde. Die Verträge mit den etablierten deutschen Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower) und Nordex sowie dem etablierten dänischen Hersteller Vestas beziehen sich auf Windpark-Projekte, die sich in den Genehmigungsverfahren befinden oder bereits genehmigt wurden. Mit den Herstellern der Windenergieanlagen wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge abgeschlossen.
Deutschland bleibt auch für die WKN-Gruppe weiterhin ein Kernmarkt. Die mehrheitlich zur PNE WIND AG gehörende WKN AG hat in 2013 den Windpark "Ebersgrün" mit vier Windenergieanlagen und 8,2 MW Nennleistung komplett fertiggestellt. Zum Ende des Geschäftsjahres lagen Baugenehmigungen für drei Windpark-Projekte mit 14 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von knapp 41 MW vor. Diese von der WKN entwickelten Windpark-Projekte wurden in 2013 bereits verkauft und sollen in 2014 errichtet und in Betrieb genommen werden. Weitere Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von 27 MW befanden sich zum Stichtag im Genehmigungsverfahren. Diese Windparks sollen voraussichtlich in 2014 errichtet werden; Kaufverträge für die Windenergieanlagen wurden mit Vestas Deutschland GmbH bereits unterzeichnet.
Für ein von der WKN AG teilentwickeltes Projekt mit einer geplanten Nennleistung von 12 MW wurde ein Anteilsverkaufsvertrag abgeschlossen. Die WKN AG wird aufgrund dieses Vertrages Meilenstein-Zahlungen erhalten, die an den weiteren Projektfortschritt gebunden sind.
Insgesamt bearbeitete die PNE WIND-Gruppe (PNE WIND AG und WKN AG) zum Ende des Geschäftsjahres 2013 in Deutschland onshore Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 1.300 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.
Großbritannien:
PNE WIND UK Limited plant innerhalb der nächsten Jahre umfangreiche Investitionen in Windpark-Projekte in Großbritannien, die mit einer zu installierenden Nennleistung von mehr als 750 MW derzeit entwickelt werden. Dabei handelt es sich sowohl um Projekte, die von der PNE WIND AG eigenständig entwickelt werden, wie auch um Projekte, die gemeinsam mit der schottischen Forstverwaltung vorangebracht werden. Die Zusammenarbeit mit der schottischen Forstverwaltung (Scottish Forestry Commission) bei der Entwicklung von Windpark-Flächen in Zentral-Schottland wurde intensiv weiter geführt. Im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll und Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth und Kinross sowie Angus wurden Flächen für bis zu 13 Windpark-Projekte identifiziert. Im Januar 2013 einigten sich PNE WIND UK und die schottische Forestry Commission auf die vertragliche Gestaltung für die zukünftigen gemeinsamen Projektentwicklungen und -gesellschaften. Ebenso wurde dabei der mit der Forestry Commission abgestimmte zeitliche Ablauf für die weitere Entwicklung der ausgewählten Projektplanungen festgelegt. Im dritten Quartal 2013 erreichten die ersten Projektstandorte die nächste Stufe der Planung. PNE WIND entwickelt diese in enger Abstimmung mit der Forestry Commission und den Gemeinden vor Ort.
Unabhängig von der Zusammenarbeit mit der Forestry Commission werden von PNE WIND UK in Großbritannien weitere Windpark-Projekte entwickelt. Für das Projekt "Tralorg" (20 MW) wurde die Genehmigung des schottischen Energieministers beantragt und nach Ende des Berichtszeitraums im Februar 2014 erteilt.
Für ein Projekt der WKN-Gruppe mit einer geplanten Nennleistung von 66 MW konnte im zweiten Quartal 2013 die Genehmigung seitens der lokalen Genehmigungsbehörde (Highland Council) eingeholt werden. In einem zweiten Schritt ist es erforderlich, die Genehmigung des Projekts durch den schottischen Energieminister zu erreichen. Die Entscheidung wird für Anfang 2014 erwartet. Das Projekt ist aufgrund seiner positiven Zusammenarbeit mit den Gemeinden in einer von der Regierung erarbeiteten Studie als Vorzeige-Beispiel benannt worden (Scottish Government Good Practice Principles for Community Benefits from Onshore Renewable Energy Developments).
USA:
In den USA sind die Strompreise aufgrund aktueller Senkungen der Gaspreise sehr niedrig. Dennoch ist nach Einschätzung der Internationalen Energie Behörde (IEA) davon auszugehen, dass die Strompreise mittelfristig steigen werden und ein weiterer Ausbau der Windenergie in den USA zu erwarten ist. Aufgrund dieser Perspektive, steht die verstärkte Entwicklung des Projekt-Bestandes im Fokus der PNE WIND USA. Die bereits bisher bearbeiteten Windpark-Projekte werden intensiv weiterentwickelt und wirtschaftlich optimiert, um sie möglichst bald ergebniswirksam vermarkten zu können. Im vierten Quartal 2013 hat die PNE WIND USA mit dem Bau des Windpark-Projekts "Chilocco" im US-Bundesstaat Oklahoma begonnen. In mehreren Projektphasen können Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 153 MW errichtet werden.
In den USA verfügt die WKN-Gruppe über ein Projekt im Bundesstaat Montana mit einer Nennleistung von bis zu 396 MW.
Ungarn:
In Ungarn sind zwei von Tochterunternehmen entwickelte Windpark-Projekte bereits genehmigt. In ihnen können 32 Windenergieanlagen mit 78 MW Nennleistung errichtet werden. Mit diesen genehmigten Windparks werden sich die ungarischen Tochterunternehmen an der nächsten Ausschreibung für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz in Ungarn beteiligen oder die bereits erreichte Wertschöpfung durch einen Verkauf der Projekte realisieren.
Bulgarien:
In Bulgarien setzte die PNE WIND AG die Entwicklung von Windparks fort. Allerdings sind die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien nach einer deutlichen Absenkung der Einspeisevergütung in 2012 derzeit schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Daher wird die vorhandene Projektpipeline in Bulgarien weiterhin auf ihre Rentabilität und damit auf ihre spätere Umsetzbarkeit überprüft.
Rumänien:
In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG ebenfalls fortgesetzt. Allerdings sorgen mögliche Änderungen des Vergütungssystems, über die derzeit diskutiert wird, für Unsicherheit. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet. Für zwei Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden bereits die Genehmigungen erteilt, der Netzanschluss gesichert sowie die technische Baureife erreicht.
Türkei:
In der Türkei entwickelt die PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit mehr als 300 MW zu installierender Nennleistung in Vorbereitung auf die von der Regierung beschlossene nächste Lizenzantragsrunde, die Voraussetzung für die Realisierung solcher Vorhaben ist.
Frankreich:
Die WKN-Gruppe hat im September 2013 die Rechte an einem Projekt mit einer Nennleistung von 12 MW an die KGAL GmbH & Co. KG, einem Investmentmanager für langfristige Realkapitalanlagen, veräußert. Dabei wurden der Betreibergesellschaft ein Anlagenliefervertrag mit ENERCON sowie ein Netzanschlussvertrag vermittelt. Auf Basis der abgeschlossenen Verträge wird die WKN France SAS die notwendige Kabelinfrastruktur einschließlich Übergabestation, Wege und Kranstellflächen herstellen sowie die Bauleitung für das Gesamtvorhaben übernehmen. Vertraglich wurde eine Inbetriebnahme bis zum 31. Juli 2014 vereinbart.
Italien:
In Italien konnte im September die "VIA" (Umweltgenehmigung) für ein Projekt mit rund 40 MW Nennleistung erreicht werden. Nachdem die Netzanschlusssituation geklärt ist und die Baugenehmigung (Autorisatione Unica) vorliegt, strebt die WKN AG an, mit diesem Projekt an dem für 2014 vorgesehenen Ausschreibungsverfahren teilzunehmen. Ein weiteres Projekt hat im Dezember 2013 die Umweltgenehmigung für 18 Windturbinen erhalten und ist ebenfalls auf einem guten Weg für die Auktionsteilnahme in 2014.
Grundsätzlich muss in Italien mit recht langen Projektentwicklungszeiten von fünf bis zu sieben Jahren gerechnet werden, da bürokratische Hemmnisse die Projekte häufig verzögern.
Polen:
Im Oktober 2013 konnte die Baugenehmigung für ein Projekt mit einer Nennleistung von 32,2 MW eingeholt werden. Die Vermarktung des Projektes kann erfolgen, sobald Klarheit über die derzeit in Diskussion stehende Neuregelung des polnischen Einspeiseregimes besteht.
Schweden:
Derzeit entwickelt die WKN-Gruppe in Schweden vier Windpark-Projekte, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.
Südafrika:
Anfang 2013 hat die WKN-Gruppe die Baugenehmigung für ein 100 MW-Projekt erhalten. Auf Basis von Vorverträgen mit Banken und Investoren wurde das Projekt im August 2013 erfolgreich in das Ausschreibungsverfahren eingebracht. Die Entscheidung, ob dieses Projekt den Status eines "preferred bidders" erreicht, wird in 2014 erwartet. Mit Erreichen des Status "preferred bidder", können die Verträge sowie der Stromkaufvertrag ("PPA") endverhandelt und das Projekt zum "financial close" geführt werden.
Ein weiteres Projekt mit einer Nennleistung von rund 30 MW soll nach Erhalt der Baugenehmigung in dem für 2014 angekündigten Ausschreibungsverfahren teilnehmen.
Derzeit werden zudem Flächen sowie Projekte für den weiteren Ausbau der Projektpipeline evaluiert.
Ukraine:
In der Ukraine arbeitet die WKN AG derzeit an mehreren Windpark-Projekten, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.
Ausland gesamt:
Insgesamt entwickelten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum Stichtag 31. Dezember 2013 in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Projekte mit mehr als 3.500 MW zu errichtender Nennleistung, die sich in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses befinden. Aufgrund der Geschäftsentwicklung im Konzern ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung das Geschäft zu diversifizieren und das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.
Projekte offshore - national
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| Projekt | MW gesamt (bis zu) |
|---|---|
| Gode Wind I* | 324 |
| Gode Wind II* | 504 |
| Gode Wind III** | 90 |
| Nemo | 480 |
| Jules Vernes | 480 |
| Nautilus | 480 |
| Nautilus II* | 560 |
| Borkum Riffgrund I* | 277 |
| Borkum Riffgrund II* | 349 |
| Atlantis I | 400 |
| Atlantis II | 400 |
| Atlantis III | 400 |
| Total: | 4.744 |
* PNE WIND AG als Dienstleister tätig
** PNE als Dienstleister tätig und Projekt noch im Besitz: der PNE WIND AG
Teilbereich Windkraft offshore
"Atlantis"-Projekte
Die Geschäftsaktivitäten der PNE WIND AG im Offshore-Bereich wurden im Geschäftsjahr 2013 deutlich ausgeweitet: Über die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden drei Offshore-Projekte von der BARD Engineering GmbH erworben, um am erwarteten weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland zu partizipieren. Die Projekte sind vom vorherigen Eigentümer bereits so weit entwickelt worden, dass sie sich im Planfeststellungsverfahren beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) befinden. Die PNE WIND AG will die erworbenen Projekte über die Genehmigung hinaus bis zur Baureife weiter entwickeln. Aufgrund der Erfahrungen im Offshore-Bereich verfügt die PNE WIND AG über die Kompetenz zur werthaltigen Entwicklung solcher Vorhaben.
Die PNE WIND-Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III zahlten bei Vollzug des Kaufvertrags einen Kaufpreis von insgesamt 17 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden mit dem Verkäufer variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden und den festen Kaufpreis deutlich übersteigen können.
In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen der 5 MW-Klasse errichtet werden. Die Projektgebiete befinden sich in der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee.
"Gode Wind"-Projekte
Bereits im August 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power A / S (DONG Energy) verkauft. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" 1 und 2 sind zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Die PNE WIND AG hat für die Anteile und die verauslagten Projektentwicklungskosten im August 2012 eine Sofortzahlung in Höhe von rund 57 Mio. Euro erhalten. In 2012 verbuchte Milestone-Forderungen in Höhe von rund 27 Mio. Euro wurden im Wesentlichen mit der Fertigstellung und Übergabe eines Gutachtens fristgerecht im ersten Quartal 2013 gezahlt. Im November 2013 teilte DONG Energy mit, dass sie die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung der Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 und 2 getroffen hat. Damit erhielt die PNE WIND AG eine weitere Milestone-Zahlung in Höhe von 45 Mio. Euro. Der Bau der "Gode Wind"-Projekte soll in der ersten Jahreshälfte 2015 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2016 geplant.
Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus weitere wesentliche Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert bis zu 25 Mio. Euro erfolgen. Ein weiterer wesentlicher Projektfortschritt wird mit der Genehmigung des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für das Projekt "Gode Wind 3" erreicht. Der einzige Milestone aus dem Geschäft mit DONG Energy, der an einem festen Zeitraum gekoppelt war, war die Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) für das Projekt "Gode Wind 3". Da die Genehmigung bisher nicht erteilt wurde, reduzieren sich die voraussichtlich noch zu erwartenden Teilzahlungen auf bis zu 10 Mio. Euro. Die Anteile an dem Projekt "Gode Wind 3" liegen noch bei der PNE WIND AG, werden aber an den Käufer DONG Energy übergehen, wenn die Genehmigung durch das BSH erteilt ist. Die Differenz zu den 25 Mio. Euro in Höhe von 15 Mio. Euro wird gezahlt, wenn die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des zweiten Bauabschnittes von "Gode Wind 2" (aktueller Projektname: "Gode Wind 4") getroffen wurde.
Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens fünf Jahre lang ab Vertragsabschluss als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich im Zeitraum 2012 bis 2017 auf bis zu 8,5 Mio. Euro.
Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne"
Kontinuierlich wurde im Berichtszeitraum auch an den weiteren Offshore-Projekten der PNE WIND AG in der Nordsee gearbeitet. Derzeit werden die Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne" zur Genehmigungsreife entwickelt. Diese Offshore-Projekte befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten jeweils 80 Standorte von Offshore-Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden.
"Borkum Riffgrund"-Projekte
Positiv entwickelte sich auch das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist. Nachdem DONG Energy die Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund I" getroffen hat, ist im Berichtszeitraum mit dem Bau des Offshore-Windparks begonnen worden. Die ersten Windenergieanlagen sollen 2014 in Betrieb genommen werden. Das für den Netzanschluss benötigte Umspannwerk DolWin alpha wird von ABB im Auftrag von TenneT für eine Leistung von 800 MW ausgelegt und soll in 2014 fertiggestellt werden. Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" erteilte das BSH im Dezember 2011 die Baugenehmigung. DONG Energy hat dieses Projekt zurzeit zurück gestellt, da der Netzbetreiber TenneT anfangs keine zeitlich bestimmte Netzanschlusszusage für dieses Projekt gegeben hatte. DONG Energy hat daher noch keine endgültige Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund II" getroffen.
Projekt "Nautilus II"
Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II" befindet sich noch in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 ist die PNE WIND AG zunächst bis zum Erreichen der Genehmigung als Projektentwickler tätig. Das Projekt wird für bis zu 80 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu 7 MW geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland.
Offshore gesamt
Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2013 12 Offshore-Projekte, davon sechs eigene sowie sechs weitere als Dienstleister. Drei von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Projekte befinden sich bereits in Bau: "Borkum Riffgrund I" sowie "Gode Wind" 1 und 2. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 480 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 7 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 2.640 MW.
Segment Stromerzeugung
Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach", den Solarpark "Passauer Land", welcher seit 2006 von der WKN Gruppe mit einer Nennleistung von rund 3,3 MWp in Bayern betrieben wird, sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.
Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2013 ein EBIT von 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr 2,5 Mio. Euro) erreicht.
6. Wirtschaftsbericht
a. Umsatz und Ertragslage
Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.
Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Die Angaben für den Konzern sind aufgrund der wesentlichen Auswirkungen der erstmaligen Einbeziehung des WKN Teilkonzerns nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar.
Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2013 eine Gesamtleistung von 162,1 Mio. Euro (im Vorjahr 94,3 Mio. Euro). Davon entfallen 144,0 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr 84,4 Mio. Euro), 14,8 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr 8,4 Mio. Euro) sowie 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro) auf sonstige betriebliche Erträge.
Konzernkennzahlen
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| in Mio. Euro | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Gesamtleistung | 162,1 | 94,3 |
| Umsatz | 144,0 | 84,4 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 45,0 | 20,4 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 35,3 | 15,1 |
| Jahresüberschuss | 40,7 | 17,0 |
Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 96,7 Mio. Euro (im Vorjahr 80,3 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 45,8 Mio. Euro (im Vorjahr 24,8 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr 3,6 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 46,2 Mio. Euro (im Vorjahr 51,8 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus dem Verkauf / der Umsetzung der Onshore-Projekte "Zernitz II", "Langwedel II", "Calau II" sowie den Dienstleistungsabrechnungen für die im Konzern entwickelten Offshore-Projekte. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus Meilensteinzahlungen aus den Beteiligungsverkäufen aus dem Jahr 2012 der PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH (in Summe 45,0 Mio. Euro), erhaltenen Schadensersatzansprüchen (0,5 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,1 Mio. Euro), Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z. B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen. Die auf Einzelabschlussebene der PNE WIND AG ausgewiesenen Erlöse aus Meilensteinzahlungen "Gode Wind I" und "Gode Wind II" werden im Konzern als Umsätze ausgewiesen, da sich der damalige Verkauf und die daraus folgenden Meilensteinzahlungen aus Konzernsicht nach IFRS als Veräußerung eines Projekts im Rahmen des operativen Geschäfts darstellt, wohingegen die Veräußerung von Anteilen an Gesellschaften auf Ebene der PNE WIND AG nach HGB als Beteiligungsveräußerung dargestellt wird.
Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Materialaufwand im Konzern erhöhte sich aufgrund der Weiterentwicklung von On- und Offshore Projekten und der Umsetzung von Onshore Projekten von 44,6 Mio. Euro auf nunmehr 71,9 Mio. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 21,6 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (13,5 Mio. Euro). Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf der Konsolidierung der WKN AG (Personalaufwand seit Einbeziehung in Höhe von 6,8 Mio. Euro / 196 Mitarbeiter per 31. Dezember 2013). Die Mitarbeiteranzahl per 31. Dezember 2013 ist im Konzern auf 411 Personen gestiegen (per 31. Dezember 2012: 192 Mitarbeiter).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 17,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,3 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten sowie Miet- und Leasingaufwendungen. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt in den Rechts- und Beratungsaufwendungen etc. in Höhe von 1,8 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Übernahme der Anteile an der WKN AG. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die in direktem Zusammenhang mit der Platzierung einer Anleihe (Vertriebsprovisionen, Rechts- und Beratungskosten etc.) stehen, betragen 5,1 Mio. Euro und werden nach den IFRS-Richtlinien (IAS 39) zum Zeitpunkt des Zuflusses der Liquidität aus der Anleihe bilanziell mit den Anleihe-Verbindlichkeiten verrechnet. Die Erfassung als Aufwand erfolgt über die Laufzeit der Anleihe als Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist ein Zinsaufwand von 0,4 Mio. Euro erfasst worden). Ein weiterer Grund für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist die Einbeziehung der WKN AG in den Konzern (seit Erstkonsolidierung in Höhe von 4,5 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 17,3 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 4,7 Mio. Euro (im Vorjahr 2,7 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 1,0 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro).
Die Abschreibungen erhöhten sich auf 6,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum (5,3 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II", den Solarpark "Passauer Land" und das Holzheizkraftwerk Silbitz angefallen.
Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 45,0 Mio. Euro (im Vorjahr 20,4 Mio. Euro), und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 35,8 Mio. Euro (im Vorjahr 15,1 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 40,7 Mio. Euro (im Vorjahr 17,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,86 Euro (im Vorjahr 0,37 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,81 Euro (im Vorjahr 0,31 Euro).
Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 40,8 Mio. Euro (im Vorjahr 35,5 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 36,7 Mio. Euro (im Vorjahr 34,5 Mio. Euro) aus.
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2013 auf 11,3 Mio. Euro (im Vorjahr 10,0 Mio. Euro).
Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 35,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2013 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 67,6 Mio. Euro (im Vorjahr 34,3 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 36,6 Mio. Euro (im Vorjahr 34,4 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,78 Euro (im Vorjahr 0,75 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,73 Euro (im Vorjahr 0,61 Euro).
Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2013 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 10,6 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) erzielt. Der konsolidierte Konzern der WKN AG hat seit dem Erwerbszeitpunkt 29,6 Mio. Euro zu den Konzernumsatzerlösen und 1,1 Mio. Euro zum Konzern-EBIT beigetragen. Bei Anteilserwerb zu Jahresbeginn hätten sich ein Umsatzbeitrag von 43,7 Mio. Euro und Beitrag zum Konzern-EBIT in Höhe von 4,1 Mio. Euro ergeben.
Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen unter Berücksichtigung der Kosten im Rahmen der Übernahme der Anteile an der WKN AG und der Vorleistungen in der Projektentwicklung, die sich mittel- bis langfristig auszahlen sollen, den Erwartungen des Vorstandes.
b. Finanzlage / Liquidität
Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2013 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der WKN AG (siehe Erläuterung unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 199,0 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 1,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 54,2 Mio. Euro, davon 0,5 Mio. Euro verpfändet).
Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
| ― | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 77,4 Mio. Euro, |
| ― | freie Konsortial-Betriebsmittellinien in Höhe von 14,6 Mio. Euro und |
| ― | zur Verfügung stehende Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 107,0 Mio. Euro. |
Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3 Mio. Euro und die WKN AG über insgesamt 15 Mio. Euro.
Erläuterung:
Die WKN-Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit über insgesamt 29 Mio. Euro sowie einem endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Durch eine im September 2013 erfolgte vorzeitige Verlängerung des Konsortialkredites haben die Kredite nunmehr eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Ferner bestehen auf Ebene der WKN AG weitere Betriebsmittel-Kreditlinien über 0,6 Mio. Euro.
Cash Flow
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| in Mio. Euro | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -1,0 | -25,2 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -61,3 | 39,6 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 95,0 | -2,8 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 77,4 | 36,6 |
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -1,0 Mio. Euro (im Vorjahr: -25,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
| ― | durch das positive Konzernjahresergebnis, |
| ― | durch die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des Zahlungseinganges der in 2012 gebuchten Milestoneforderungen gegen DONG Energy in Höhe von 27 Mio. Euro und die Zunahme der Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von rund 21 Mio. Euro sowie durch die Einbeziehung der WKN Gruppe (siehe Anhang "Konsolidierungskreis"). |
| ― | von den Ausgaben für die Weiterentwicklung und Zukäufe bei der Projektpipeline, welche sich in den Vorräten abzeichnet. Die Vorräte veränderten sich im Wesentlichen durch die Offshore Projektrechtszukäufe Atlantis I - III in Höhe von 26 Mio. Euro (Kaufpreise und zukünftige Kaufpreisverbindlichkeiten - siehe Erläuterung unten), in 2013 geleistete Anzahlungen in Höhe von rund 13 Mio. Euro und die Einbeziehung der WKN Gruppe (siehe Anhang "Konsolidierungskreis"). |
| ― | von der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva und der Zunahme der Rückstellungen. In der Position Rückstellungen ist unter anderem die Rückstellung für die zukünftigen Verbindlichkeiten (siehe Erläuterung unten) in Höhe von 9,0 Mio. Euro aus dem Kauf der Offshore Projektrechte Atlantis I - III enthalten. Weiterhin hatte die Einbeziehung der WKN-Gruppe Auswirkungen in dieser Position (siehe Anhang "Konsolidierungskreis"). |
Erläuterung:
Die Höhe variabler Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb von Offshore-Projekten wird zum Zeitpunkt des Erstansatzes geschätzt und in den Vorräten sowie Rückstellungen erfasst. Die Bilanzierung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der variablen Kaufpreisbestandteile, die keine Berichtigungen während des Bewertungszeitraumes darstellen, ist gem. IAS 39 Finanzinstrumente oder IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen, zu bewerten. Der Konzern erfasst die Veränderung der variablen Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb der Offshore-Windparks korrespondierend im Vorratsvermögen.
Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von -61,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 39,6 Mio. Euro) getätigt bzw. erhalten. Geprägt war der Cash Flow im Wesentlichen
| ― | im Geschäftsjahr 2013 von den Ausgaben in Höhe von -58,8 Mio. Euro für die Anteilsübernahme von 82,75 Prozent an der WKN AG (siehe Anhang "Konsolidierungskreis") und den Ausgaben in Höhe von -0,6 Mio. Euro zur Erhöhung der Anteilsquote an unserer Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd (von 67,5 Prozent auf 90 Prozent). |
| ― | im Vorjahreszeitraum 2012 von den Einzahlungen von 52,1 Mio. Euro aus dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II". |
Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 95,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt
| ― | durch den Liquiditätszufluss aus der ausgegebenen Anleihe im Mai und September in Höhe von 100,0 Mio. Euro abzüglich direkter Transaktionskosten in Höhe von -5,1 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Anleihe. |
| ― | durch den Rückkauf eigener Anteile für -9,2 Mio. Euro und den Verkauf von eigenen Anteilen für 2,8 Mio. Euro. Die Ausgabe der restlichen eigenen Anteile in Höhe von 8,2 Mio. Euro, welche als Kaufpreisanteil für die WKN-Anteile verwendet wurden, wird nach IFRS nicht als Zahlungsfluss dargestellt. |
| ― | durch die Dividendenzahlung an die Aktionäre in Höhe von -4,2 Mio. Euro. |
| ― | durch die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -5,1 Mio. Euro sowie durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten unter anderem zur Finanzierung der Windparkprojekte "Zernitz II" (6,7 Mio. Euro), "Görike-Söllenthin" (6,9 Mio. Euro), "Calau II A" (14,7 Mio. Euro). |
Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009/2014 im Volumen von nominal 10.400,00 Euro sowie aus der Wandelanleihe 2010/2014 im Volumen von nominal 19.950.600,00 Euro wurden im Berichtszeitraum weitere 9.072.579 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 betrug das Grundkapital der Gesellschaft somit 54.858.448,00 Euro.
Zum Stichtag 31. Dezember 2013 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 77,4 Mio. Euro (Vorjahr: 36,6 Mio. Euro).
Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2013 eine Liquidität in Höhe von 67,2 Mio. Euro (im Vorjahr 32,8 Mio. Euro, davon 0,5 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 1,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Weitere Informationen zur Liquiditätssituation und der finanziellen Lage des Konzerns sowie der PNE WIND AG finden sich in den jeweiligen Tabellen zur Kapitalflussrechnung im Anschluss an diesen Lagebericht.
c. Vermögenslage
Die Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
a) Konzern Aktiva
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| (in Mio. EUR) | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 150,1 | 83,4 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 56,3 | 22,1 |
| Sachanlagen | 76,1 | 60,1 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 8,6 | 0,2 |
| Latente Steuern | 9,1 | 1,0 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 0,8 | 1,3 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 284,0 | 97,8 |
| Vorräte | 145,9 | 28,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 59,5 | 31,4 |
| Steuerforderungen | 1,2 | 1,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 77,4 | 36,6 |
| Bilanzsumme | 434,9 | 182,5 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 434,9 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Wert um 138,3 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2012. Im Wesentlichen resultiert die Veränderung der Bilanzstruktur und der Bilanzsumme aus dem Kauf von 82,75 Prozent der Anteile an der WKN AG und dem damit verbundenen erstmaligen Einbezug in den Konzernabschluss der PNE WIND AG.
Die Veränderungen bei den lang- und kurzfristigen Vermögenswerten werden im Wesentlichen durch die Einbeziehung der WKN geprägt (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 83,4 Mio. Euro zum Jahresende 2012 auf aktuell 150,1 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2013 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 56,3 Mio. Euro und veränderten sich um 34,2 Mio. Euro gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2012. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 51,8 Mio. Euro (davon Projektierung Windkraft 20,0 Mio. Euro und WKN 31,5 Mio. Euro). Im selben Zeitraum erhöhten sich die Sachanlagen um 16,0 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 60,1 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (17,8 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz befindliche Umspannwerke (8,5 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windparkprojekts Altenbruch II (28,8 Mio. Euro), des Solarparks "Passauer Land" (10,4 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (5,6 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 3,0 Mio. Euro).
Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" werden die Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" ausgewiesen. Die Veränderung gegenüber dem 31. Dezember 2012 beruht auf dem Verkauf der zum Jahresende 2012 kurzfristig gehaltenen Anteile an der New Energy Developments Ltd. im ersten Quartal 2013.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 97,8 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 284,0 Mio. Euro per 31. Dezember 2013 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist dieser Anstieg auf die Einzahlungen aus der Anleihe (nach Abzug der direkten Anleihekosten von 5,1 Mio. Euro sind 94,9 Mio. Euro netto vereinnahmt worden) und den Aufbau des Vorratsvermögens um 117,9 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufig zu den Einnahmen aus der Anleihe wirkten sich die Ausgaben für den Kauf der Anteile an der WKN AG (66,9 Mio. Euro inkl. der Ausgaben in Höhe von 8,2 Mio. Euro für den Erwerb von 3,1 Mio. eigener Aktien als Kaufpreisbestandteil) aus. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 34,4 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2012: 30,2 Mio. Euro).
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 24,6 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 129,2 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist der Anstieg der unfertigen Leistungen durch die Konsolidierung der WKN AG und von den Zukäufen der drei Offshore-Projekte Atlantis I - III geprägt. In den unfertigen Leistungen sind die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne" (in Summe 8,7 Mio. Euro) sowie "Atlantis I - III" (in Summe 26,6 Mio. Euro) mit insgesamt 35,3 Mio. Euro enthalten.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 77,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013 (per 31. Dezember 2012: 36,6 Mio. Euro).
Passiva
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| (in Mio. EUR) | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 150,6 | 86,6 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 1,0 | 1,1 |
| Rückstellungen | 12,1 | 1,7 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 174,4 | 67,8 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 85,7 | 18,3 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 11,1 | 7,0 |
| Schulden i.V. mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzsumme | 434,9 | 182,5 |
Die Veränderungen bei den lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen durch die Einbeziehung der WKN geprägt (siehe Anhang "Konsolidierungskreis").
Entwicklung der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten
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| in Mio. Euro | 2013 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | |||
| kurzfristig | 85,7 | 18,3 | 34,3 |
| langfristig | 174,4 | 67,8 | 72,9 |
Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 86,6 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 150,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2013. Bedingt war diese Entwicklung im Wesentlichen durch den Verkauf der in 2012 erworbenen eigenen Anteile (Auswirkung: 1,5 Mio. Euro), die Wandlung von Anleihen (Fremdkapital) in Eigenkapital (Auswirkung: 19,7 Mio. Euro) und durch das positive Ergebnis des Konzerns. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2013 ca. 35 Prozent (per 31. Dezember 2012: ca. 47 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 65 Prozent (per 31. Dezember 2012: ca. 53 Prozent). Im Wesentlichen durch die Aufnahme der Anleihe bei planmäßigen Kredittilgungen erhöhten sich die langfristigen Verbindlichkeiten von 67,8 Mio. Euro Ende 2012 auf 174,4 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 172,5 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 9,8 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) sowie die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe (siehe nächster Absatz) in Höhe von netto 95,3 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio. Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist ein Zinsaufwand von 0,4 Mio. Euro erfasst worden). Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 60,8 Mio. Euro enthalten. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten enthalten
| ― | die Konsortial-Betriebsmittellinie der WKN AG (15,0 Mio. Euro, davon langfristig 15,0 Mio. Euro - siehe Exkurs unten), |
| ― | endfällige Betriebsmitteldarlehen der WKN AG (6,0 Mio. Euro, davon langfristig 6,0 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierung des Solarparks "Passauer Land" (6,9 Mio. Euro, davon langfristig 6,0 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (25,4 Mio. Euro, davon langfristig 21,8 Mio. Euro), |
| ― | die Projektfinanzierung des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (3,3 Mio. Euro, davon langfristig 2,7 Mio. Euro), |
| ― | die Finanzierung der Gebäude der Gesellschaften PNE WIND AG am Unternehmenssitz in Cuxhaven und der WKN AG in Husum (5,2 Mio. Euro, davon langfristig 4,6 Mio. Euro) |
Erläuterung:
Kurzfristig fällige Darlehensverbindlichkeit aus der Inanspruchnahme der Konsortial-Betriebsmittellinie der WKN AG in Höhe von 15,0 Mio. Euro, welche im Wesentlichen als kurzfristige Geldmarktkredite aufgenommen sind, wurden entsprechend IAS 1.73 als langfristig eingestuft, da im Rahmen eines langfristigen Konsortialkredites ein Anspruch auf eine Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten besteht und der Konzern beabsichtigt, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.
Die PNE WIND AG hat im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit von 5 Jahren begeben, die im Volumen von 66,3 Mio. Euro von institutionellen und privaten Investoren gezeichnet wurde. Diese Anleihe wurde im September 2013 auf 100,0 Mio. Euro aufgestockt. Die Anleihe (WKN: A1R074 / ISIN: DE000A1R0741) wird seit dem 15. Mai 2013 am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Am 31. Dezember 2013 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 54.858.448 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2012 (45.785.869 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Geschäftsjahr 2013. Die PNE WIND AG hat die von der Gesellschaft, nach Übertragung von Aktien im Rahmen des Erwerbs von Anteilen an der WKN AG gehaltenen 1.052.491 eigenen Aktien am 12. Juli 2013 vollständig außerbörslich an die Close Brothers Seydler Bank AG zur Platzierung an institutionelle Investoren verkauft und hierbei einen Verkaufserlös in Höhe von 2,8 Mio. Euro erzielt. Hintergrund der vom Vorstand getroffenen Entscheidung zum Verkauf der eigenen Aktien war insbesondere, dass die nach dem Vollzug des Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung an der WKN AG noch verbliebenen eigenen Aktien auf absehbare Zeit nicht mehr als Akquisitionswährung benötigt werden.
Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2013 in Höhe von 5,9 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.
Im Geschäftsjahr 2013 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 18,3 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 85,7 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 4,7 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 12,1 Mio. Euro. Im Wesentlichen erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund der Veränderung bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten, welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, von 8,2 Mio. Euro (31. Dezember 2012) auf 39,0 Mio. Euro. Die Veränderung beruht hier im Wesentlichen auf kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen mit Laufzeiten unter einem Jahr, welche nach Übergabe der Windparks auf die Investoren übergehen. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA - Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 31. Dezember 2013 somit 134,1 Mio. Euro (31. Dezember 2012: 39,3 Mio. Euro). Erstmalig, aufgrund der zum Bilanzstichtag einzustufenden Laufzeit von unter einem Jahr, werden unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten auch die Wandelschuldverschreibung 2009/14 (3,8 Mio. Euro) sowie die restliche Kaufpreisrate an Siemens für die Anteile an WKN AG (10 Mio. Euro) erfasst und tragen damit zu der Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem 31. Dezember 2012 bei.
b) PNE WIND AG Aktiva
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| (in Mio. EUR) | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,1 | 0,1 |
| Sachanlagen | 12,7 | 13,1 |
| Finanzanlagen | 100,2 | 21,7 |
| Vorräte | 35,2 | 9,7 |
| Forderungen und sonstige Aktiva | 108,9 | 68,2 |
| Flüssige Mittel | 67,2 | 32,8 |
| Bilanzsumme | 324,3 | 145,6 |
Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 13,1 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 100,2 Mio. Euro (im Vorjahr 21,7 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Finanzanlagen haben sich im Wesentlichen aufgrund des Kaufs von 82,75 Prozent der Anteile der WKN AG erhöht.
Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 35,2 Mio. Euro (im Vorjahr 9,7 Mio. Euro, davon unfertigen Leistungen in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im Vorjahr 6,4 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 24,2 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro) sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 108,9 Mio. Euro (im Vorjahr 68,2 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 4,2 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 1,1 Mio. Euro), auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 100,7 Mio. Euro (im Vorjahr 39,5 Mio. Euro) und 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr 27,5 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Die geleisteten Anzahlungen sind aufgrund der erhöhten Anzahl der Projektumsetzungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt im Wesentlichen an der Darlehensgewährung zum Kauf der drei Offshore Projekte Atlantis I - III an die zum Konzern gehörenden Projektgesellschaften sowie die Darlehensgewährung an zum Konzern gehörende Onshore-Projektgesellschaften zur Umsetzung der Windparkprojekte.
Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2013 auf 67,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 32,8 Mio. Euro).
Passiva
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| (in Mio. EUR) | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 153,1 | 99,0 |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1,0 | 1,1 |
| Rückstellungen | 7,0 | 6,3 |
| Verbindlichkeiten | 163,0 | 39,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0,2 | 0,1 |
| Bilanzsumme | 324,3 | 145,6 |
Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2013 auf 153,1 Mio. Euro (im Vorjahr 99,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2013 ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2012 ca. 68 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2012 ca. 32 Prozent).
Am 31. Dezember 2013 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 54.858.448 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2012 (45.785.869 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2013.
Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 163,0 Mio. Euro (im Vorjahr 39,1 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen in die in 2013 ausgegebene Unternehmensanleihe in Höhe von 100,0 Mio. Euro, in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 3,8 Mio. Euro) und die Wandelanleihe 2010 / 2014 in Höhe von 6,0 Mio. Euro (im Vorjahr 26,0 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3,0 Mio. Euro (im Vorjahr 3,2 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 26,4 Mio. Euro (im Vorjahr 1,4 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,1 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro).
Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 0,9 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk Silbitz gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 1,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 0,6 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 1,0 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 2,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2012: 1,7 Mio. Euro).
7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 310.875,14 (i. V. EUR 241.544,03). In diesem Betrag ist ein Betrag von netto EUR 68.179,44 (i. V. EUR 14.125,32) für Investitionen der PNE WIND AG in Soft- und Hardwareausstattungen enthalten. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. Zum 31. Dezember 2013 bestand eine Verbindlichkeit aus dieser Transaktion in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 2).
Die net.curity InformationsTechnologien GmbH ist für die einwandfreie Funktion der elektronischen Datenverarbeitung der PNE WIND AG einschließlich Wartung und Instandhaltung der Geräte und Anlagen sowie für die Aktualisierung der Programme zuständig. Darüber hinaus stellt sie die erforderlichen Server- und Speicherkapazitäten sowie den technischen Service für die Firmen-Webseite und Kommunikationseinrichtungen.
8. Vertrieb und Marketing
Der Vertrieb der Windpark-Projekte, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch künftig verfolgen.
9. Entwicklung und Innovationen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.
10. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Wesentliche Ereignisse mit Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
11. Immaterielle Unternehmenswerte / Nachhaltige Entwicklung
Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Kreativität und individuelles Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen, sondern auch darüber hinaus sehr gut vernetzt sind.
So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen während der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.
Kernkompetenzen
| ― | Gute Vernetzung in die Branche |
| ― | Fachkompetenz durch qualifizierte Mitarbeiter |
| ― | Langjährige Erfahrung in der Windpark-Projektentwicklung |
| ― | Internationale Expansion mit erfahrenen Partnern vor Ort |
| ― | Nachwuchsförderung durch Ausbildungsplätze |
| ― | PNE WIND AG als Marke im Kerngeschäft der Windparkprojektierung |
| ― | Beitrag zur Energiewende durch ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft |
Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich zu planen und abzuschließen.
Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir in der Regel nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten.
Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen Rahmenbedingungen basiert, sind diese eng in die Aktivitäten von Branchenverbänden eingebunden und pflegen den ständigen Dialog.
Mit der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung im Unternehmen.
Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.
Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen. Allein der Windpark "Altenbruch II" vermeidet die Emission von jährlich rund 38.000 Tonnen Kohlendioxid, 197 Tonnen Schwefeldioxid sowie 49 Tonnen Stickoxid. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft.
12. Risiko- und Chancenbericht
Allgemeine Faktoren
Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.
Risiken aus operativer Tätigkeit Ausgewählte operative Risiken
| ― | (Nicht-)Genehmigung von Projekten |
| ― | Zeitliche Verzögerungen bei der Projektumsetzung |
| ― | Verstärkter Wettbewerb um Windpark-Standorte |
| ― | Finanzierung neuer Windpark-Projekte |
| ― | Realisierung von [Offshore-]Windpark-Projekten |
| ― | Lieferung von Windenergieanlagen |
| ― | Mittel- und langfristig: Währungsrisiken |
| ― | Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im In- und Ausland |
| ― | Anleihekündigung vor fristgerechtem Ablauf |
Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.
Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche / Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.
Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z. B. Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.
Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel- und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften.
Die der WKN AG zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA gekoppelt sind. Bis auf einen geringfügigen Teilbetrag hat sich die WKN AG nicht gegen steigende kurzfristige Zinsen abgesichert.
Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Allerdings setzt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das von der Bundesregierung beschlossene Programm um, mit dem 5 Mrd. Euro für die ersten zehn deutschen Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung gestellt werden.
Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus II" sowie "Gode Wind" 3 zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden.
Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen verzögern sollten.
Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Projektentwicklungs-Zeiträume ergeben, wenn die beiden Genussrechte der WKN AG im Dezember 2014 sowie das KfW-Darlehen der WKN AG im Juni 2016 auslaufen.
Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekte "Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" sowie der Projekte "Atlantis I - III" können sich aus zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben. Eine Verzögerung oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.
Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.
Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.
Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.
Aus der Ausgabe der Anleihe 2013 / 2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AG
Der von der PNE WIND für den Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG gezahlte Kaufpreis könnte sich als zu hoch herausstellen und hohe Mittelabflüsse sowie Ergebnisbelastungen durch Abschreibungen zur Folge haben.
Die von der PNE WIND getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und / oder die PNE WIND könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft oder zu optimistisch eingeschätzt haben.
Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND nicht unmittelbar Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben und die Nutzung von Synergieeffekten erschwert werden.
Die WKN-Gruppe könnte zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Finanzierungsbedarf - insbesondere bei Fälligwerden größerer Fremdverbindlichkeiten - zu decken. Dies könnte zu erhöhten Aufwendungen und Einstandspflichten der PNE WIND AG führen.
Die WKN-Gruppe ist neben der Projektierung von Windkraftanlagen auch in geringem Umfang auf dem Gebiet der Projektierung von Photovoltaikanlagen tätig. Dies hat zur Folge, dass die PNE WIND diversen Risiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und Projektierung von Photovoltaikparks unterliegt.
Für die WKN-Gruppe bestehen Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb des Photovoltaikparks "Passauer Land" wie etwaig zu hohe Ertragserwartungen, zu geringe Betriebskostenschätzungen und damit einhergehender etwaiger zusätzlicher Liquiditätsbedarf.
Aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits über 29 Mio. Euro und den in den Kreditvertrag enthaltenen Covenants u.A. zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote, eines Zinsdeckungsgrades oder eines Gearingfaktors kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Banken vor fristgemäßem Ablauf (2016) des Konsortialkredits kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Kreditinanspruchnahme hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND Gruppe. Eine Kündigung des Konsortialkreditvertrags durch die Banken vor fristgerechtem Ablauf des Konsortialkredits könnte, je nach der dann in Anspruch genommen Höhe des Konsortialkredits, erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WKN AG und somit auch auf die PNE WIND AG haben.
Politische Risiken / Marktrisiken
Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. In Deutschland sind Verschlechterungen aus Sicht des Unternehmens derzeit im gewissen Umfang zu erwarten, da in der Bundespolitik aufgrund des deutlichen Anstiegs der EEG-Umlage Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) geplant sind. Aktuelle Planungen der Bundesregierung sehen eine vorgezogene Novellierung des EEG und ein Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. August 2014 vor.
Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.
Rechtliche Risiken
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Dazu gehört auch das noch nicht abgeschlossene Verfahren über die Einschätzung des französischen Einspeisetarifs als Subvention durch die EU-Kommission. Diesbezüglich bedarf es noch eines abschließenden Urteils des höchsten französischen Gerichts. Das Urteil wird im Frühjahr 2014 erwartet, eine überarbeitete Version des Gesetzes über den Einspeisetarif mit gültiger Notifikation bei der EU-Kommission soll im Sommer 2014 folgen.
Steuerliche Risiken
Die PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie Konzerngesellschaften sind derzeit in 14 Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.
Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG-Gruppe berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2006 bis einschließlich 31. Dezember 2010, die der WKN AG und deren Tochtergesellschaften den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2006. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.
Chancen
Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in einem attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.
Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns. So hat die PNE WIND-Gruppe ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei grundsätzlich in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichern und im Gegenzug die Projektentwicklungsleistungen im Wesentlichen vollständig finanzieren. Diese Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente und zugleich erfolgversprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint-Ventures für die Windpark-Projekte in Bulgarien, der Türkei, Rumänien und Großbritannien sowie von der WKN in allen internationalen Märkten, in denen sie tätig ist, geschlossen. Die in den USA und Ungarn gegründeten Tochtergesellschaften der PNE WIND AG werden sich ebenfalls an dieser Strategie orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Zu diesem Zweck werden weitere Windenergiemärkte kontinuierlich beobachtet und die Markteintrittschancen sorgfältig geprüft.
Perspektiven
| ― | Langfristiger Wachstumspfad bei Erneuerbaren Energien durch Endlichkeit fossiler Energieträger |
| ― | Große Wachstumspotenziale in attraktiven Auslandsmärkten, zudem: Diversifizierung |
| ― | Hoher Repowering-Bedarf in den nächsten Jahren |
| ― | Offshore-Windparks als zentrale Säule der Energiewende |
| ― | Wachsende Zahl an Windparks bietet zusätzlichen Bedarf an technischer und kaufmännischer Betriebsführung |
Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Mit den Windparks "Alt Zeschdorf", "Görike", "Kemberg II" und "Langwedel II" konnte die PNE WIND AG Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren. Auch für die WKN ist das Repowering von Bestandswindparks in Deutschland Teil der Geschäftsstrategie. Dadurch, dass in den vergangenen Jahren bereits bei drei Windparks ein Repowering durchgeführt wurde, verfügt die WKN ebenfalls über entsprechende Erfahrungen in diesem Geschäftsfeld.
Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt, noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits vier Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte, von denen sich drei in Bau befinden. Sechs weitere eigene Offshore-Projekte sowie weitere zwei Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit entwickelt, um auch hier die Genehmigungen zügig zu erreichen. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.
Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Mit einer Ausweitung der WindkraftProjektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, woraus entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können.
Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.
13. Steuerungssystem
Die Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet.
Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe.
Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert.
Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, in denen ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert.
Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße das Projektierungsvolumen on- und offshore im In- und Ausland verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen EBIT und Projektierungsvolumen erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf.
14. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.
Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.
Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.
Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.
Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.
Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.
Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.
Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.
Risikomanagement (RMS)
Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.
Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.
Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.
Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert.
Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Beschreibung |
|---|---|
| 0% bis 5% | Sehr gering |
| 6% bis 20% | Gering |
| 21% bis 50% | Mittel |
| 51% bis 100% | Hoch |
Klassifizierung nach Auswirkungsgrad
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| Erwartete Auswirkung in TEUR |
Grad der Auswirkung |
|---|---|
| TEUR 0 bis TEUR 250 | Niedrig |
| >TEUR 250 bis TEUR 1.000 | Moderat |
| >TEUR 1.000 bis TEUR 2.000 | Wesentlich |
| >TEUR 2.000 bis TEUR 40.000 | Gravierend |
Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.
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| Auswirkung | ||||
|---|---|---|---|---|
| Gravierend | Mittel | Hoch | Hoch | Hoch |
| Wesentlich | Mittel | Mittel | Hoch | Hoch |
| Moderat | Gering | Mittel | Mittel | Hoch |
| Niedrig | Gering | Gering | Mittel | Mittel |
| Eintrittswahrscheinlichkeit | Sehr gering | Gering | Mittel | Hoch |
Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.
In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2013 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen wurden verantwortliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2013 gezielt in Fragen der Compliance geschult.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.
Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:
| ― | Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind. |
| ― | Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten. |
| ― | Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können. |
| ― | Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft. |
15. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)
Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.
16. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz)
Kapitalverhältnisse
Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2013 insgesamt 54.858.448 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2013 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) rund 80 Prozent. Eine direkte Beteiligung, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreitet, wurde von der Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, mit rund 19,81 Prozent gemeldet.
Weitere direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.
Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.
Aktionärsrechte und -pflichten
Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.
Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.
Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Mitglieder des Vorstands. Zudem kann er einen Vorsitzenden des Vorstands sowie Stellvertreter ernennen.
Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Gemäß § 179 Abs. 2 AktG bedarf ein satzungsändernder Beschluss der Hauptversammlung einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Die Satzung kann eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen.
Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Ferner ist der Aufsichtsrat ermächtigt, § 5 der Satzung entsprechend der jeweiligen Ausnutzung eines bedingten Kapitals anzupassen sowie die Satzung entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung und, falls das genehmigte Kapital bis zum 21. Mai 2018 nicht vollständig ausgenutzt worden ist, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist jeweils anzupassen.
Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 4.126.700,00 Euro zu erwerben. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Kaufpreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystem ermittelten Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten. Bei dem Erwerb auf der Grundlage eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor erstmaliger Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn zum einen die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Der Vorstand ist darüber hinaus ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.
Nachdem die Gesellschaft von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, erstmals im Jahr 2012 Gebrauch gemacht und insgesamt 672.955 eigene Aktien erworben hatte, hat die Gesellschaft den Aktienrückkauf im Berichtsjahr weiter fortgeführt. Insgesamt wurden in den ersten zwölf Kalenderwochen des Jahres 2013 weitere 3.453.745 eigene Aktien im Rahmen der Ermächtigung über die Börse erworben mit der Folge, dass die Ermächtigung vollumfänglich ausgenutzt wurde. Aus diesem Grunde hat die Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien, die dem Vorstand mit dem Hauptversammlungsbeschluss vom 14. Mai 2009 erteilt wurde, aufgehoben. Zugleich wurde der Vorstand erneut ermächtigt, bis zum 21. Mai 2018 eigene Aktien der Gesellschaft im Umfang von bis zu 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe eines Verkaufsangebots. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystems erlittenen Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Zudem können die erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse durch Angebot an alle Aktionäre veräußert werden, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Die erworbenen eigenen Aktien können darüber hinaus in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abgegeben werden, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufspreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.
Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2013 keinen Gebrauch gemacht.
Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 zudem ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zwei Mal Gebrauch gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.
Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung. Das bedingte Kapital war damit am 31. Dezember 2013 unverändert in Höhe von insgesamt bis zu 13.358.181,00 Euro teilweise ausgenutzt.
Demnach kann der Vorstand unter Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00 Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital 2009 / I gewähren können.
Zudem hat die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 14. Mai 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahre auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu weitere 7.750.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II / 2012).
Bis zum 31. Dezember 2013 wurde von dieser Ermächtigung kein Gebrauch gemacht.
Darüber hinaus wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2013 das bestehende genehmigte Kapital, von welchem die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Gebrauch mehr gemacht hatte, in seinem noch nicht ausgenutzten Umfang aufgehoben und zugleich ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde insoweit ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 22.800.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
Bis zum 31. Dezember 2013 erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind
Unternehmensanleihe 2013 / 2018
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.
Weitere Vereinbarungen
Darüber hinaus haben weder die PNE WIND AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.
17. Vergütungsbericht
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf zusammen TEUR 3.696 (i. Vj. TEUR 2.802).
Im Geschäftsjahr 2013 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 241 (i. Vj. TEUR 208) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 655 (i. Vj. TEUR 240) zurückgestellt. Die in der Satzung festgehaltene variable Vergütung errechnet sich für das Geschäftsjahr 2013 auf der Basis des durchschnittlichen Konzern-EBIT der Jahre 2011 bis 2013. Das jeweilige EBIT der vergangenen 3 Jahre belief sich auf TEUR 70 (2011), TEUR 20.445 (2012) und TEUR 44.983 (2013). Somit errechnet sich ein durchschnittliches EBIT der Jahre 2011 bis 2013 von ca. TEUR 21.833. Als variable Vergütung erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 0,8 Prozent, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 0,6 Prozent und jedes einfache Aufsichtsratsmitglied 0,4 Prozent von diesem durchschnittlichen EBIT. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 896 (i. V. TEUR 448). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 Gesamtbezüge bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.800, die sich wie folgt verteilen:
Martin Billhardt: Fixe Bezüge von TEUR 402, variable Bezüge von TEUR 720, sonstige Vergütungen von TEUR 315. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 1.437 (i. Vj. TEUR 1.401).
Jörg Klowat: Fixe Bezüge von TEUR 246, variable Bezüge von TEUR 240, sonstige Vergütungen von TEUR 188. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 674 (i. Vj. TEUR 505).
Markus Lesser: Fixe Bezüge von TEUR 246, variable Bezüge von TEUR 260, sonstige Vergütungen von TEUR 183. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 689 (i. Vj. TEUR 448).
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie wie geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z. B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten drei Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.
18. Ausblick / Prognose
Ausblick
| ― | Projektierung von Windparks im In- und Aus-Land, onshore wie offshore, als wesentlicher Faktor der Unternehmensentwicklung |
| ― | Aktuell in der Bearbeitung befindliche Projekte als Basis künftiger Unternehmenserfolge |
| ― | Repowering als Geschäftsfeld mit langfristig wachsenden Ertragsperspektiven |
| ― | EBIT-Prognose 2011 bis 2013 von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro in der PNE WIND AG erreicht |
| ― | Neue EBIT-Prognose für den Konzern: 2014 bis 2016 von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro |
Die Projektierung und Realisierung von Windparks ist das Kerngeschäft der Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe. Über die PNE WIND AG und die WKN AG sowie die Tochtergesellschaften und Joint Ventures dieser Unternehmen ist der Konzern in Deutschland sowie 13 internationalen Märkten tätig. Während im Ausland bisher ausschließlich Windparks an Land (onshore) entwickelt werden, ist dies in Deutschland zusätzlich auch auf See (offshore) der Fall. Das Ziel dabei ist, die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung zügig auszuweiten. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.
Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie.
Die große Zahl der Onshore-Projekte mit einer Nennleistung von mehr als 4.800 MW, die von der PNE WIND-Gruppe aktuell in Deutschland sowie in 13 Auslandsmärkten bearbeitet werden, ist die Basis künftiger Unternehmenserfolge. In den kommenden Jahren werden Projekte, die heute intensiv entwickelt werden, die Baureife erreichen, gebaut werden können und damit zu Umsatz sowie Ergebnis beitragen.
Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell erwarten wir außerdem vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt. Bei einer derzeit installierten Nennleistung von deutlich mehr als 30.000 MW in Deutschland erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen für unsere Gesellschaft.
Die PNE WIND-Konzern ist onshore wie offshore, national wie international sehr gut aufgestellt. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können.
Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 weiterhin positive Ergebnisse auf EBIT-Basis aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Nach dem die EBIT-Prognose von 60 bis 72 Mio. Euro von der PNE WIND AG im Dreijahreszeitraum von 2011 bis 2013 mit einem kumulierten Konzern-EBIT von 65,5 Mio. Euro erreicht wurde, erwarten wir im Konzern einschließlich der WKN AG in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 ein EBIT in der Größenordnung von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro.
Cuxhaven, 18. März 2014
PNE WIND AG
Vorstand
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | VI.1. | 144.040 | 84.395 |
| 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen | 14.789 | 8.415 | |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | VII.2. | 3.223 | 1.477 |
| 4. Gesamtleistung | 162.053 | 94.286 | |
| 5. Materialaufwand | -71.895 | -44.601 | |
| 6. Personalaufwand | VI.3. | -21.615 | -13.525 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | IV.3./V.1./V.2. | -6.196 | -5.347 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | VI.4. | -17.336 | -10.340 |
| 9. Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte | IV.3./V.1. | -28 | -28 |
| 10. Betriebsergebnis | 44.983 | 20.445 | |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 202 | 0 | |
| 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | VI.5. | 1.283 | 343 |
| 13. Aufwendungen aus Verlustübernahme | -42 | -1 | |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | VI.6. | -10.617 | -5.659 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 35.808 | 15.129 | |
| 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | VI.7. | 2.833 | 251 |
| 17. Sonstige Steuern | -92 | -90 | |
| 18. Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten | 38.549 | 15.290 | |
| 19. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis | V.8. | -2.130 | -1.687 |
| 20. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag | 40.679 | 16.977 | |
| Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | |||
| 21. Währungsdifferenzen | -507 | -72 | |
| 22. Sonstige | 0 | 0 | |
| 23. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | -507 | -72 | |
| 24. Gesamtergebnis der Periode | 38.042 | 15.219 | |
| Zurechnung des Konzernjahres- ergebnisses der Periode | |||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | 40.679 | 16.977 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis | -2.130 | -1.687 | |
| 38.549 | 15.290 | ||
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | |||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | 40.172 | 16.905 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | -2.130 | -1.687 | |
| 38.042 | 15.219 | ||
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert) (in Tsd.) | VI.8 | 47.201 | 45.764 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) | 0,86 | 0,37 | |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert) (in Tsd.) | VI.8 | 51.476 | 59.119 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) | 0,81 | 0,31 |
Konzernbilanz (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2013
Aktiva
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | Stand am 31.12.2013 | Stand am 31.12.2012 |
|---|---|---|---|
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | IV.1./IV.3./V.1. | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.545 | 1.836 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 51.798 | 20.282 | |
| 56.343 | 22.118 | ||
| II. Sachanlagen | IV.2./IV.3./V.2. | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.849 | 16.310 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 52.124 | 43.286 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.865 | 461 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 251 | 20 | |
| 76.089 | 60.077 | ||
| III. Langfristige finanzielle Vermögenswerte | IV.4./V.3. | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.079 | 0 | |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 5.957 | 0 | |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 612 | 63 | |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 719 | 0 | |
| 5. Sonstige langfristige Darlehensforderungen | 238 | 185 | |
| 8.605 | 247 | ||
| IV. Latente Steuern | IV.5./VI.7. | 9.150 | 976 |
| B. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | IV.6./V.4. | 753 | 1.272 |
| C. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | IV.7./V.5. | 145.860 | 28.046 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte | IV.9./V.6. | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 34.371 | 30.233 | |
| 2. Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | 8.638 | 60 | |
| 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.736 | 0 | |
| 4. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 3.099 | 4 | |
| 5. Übrige Vermögenswerte | 9.692 | 1.061 | |
| 59.536 | 31.357 | ||
| III. Steuerforderungen | 1.202 | 1.826 | |
| IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | IV.10. | 77.402 | 36.586 |
| 434.941 | 182.505 | ||
| Passiva | |||
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | Stand am 31.12.2013 | Stand am 31.12.2012 |
| A. Eigenkapital | V.7. | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 54.858 | 45.786 | |
| II. Kapitalrücklage | 55.546 | 44.886 | |
| III. Eigene Anteile | 0 | -1.510 | |
| IV. Gewinnrücklagen | |||
| 1. Gesetzliche Rücklage | 5 | 5 | |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 46 | 46 | |
| 51 | 51 | ||
| V. Fremdwährungsrücklage | -712 | -205 | |
| VI. Konzernbilanzgewinn | 35.173 | 581 | |
| VII. Minderheitenanteile | V.8. | 5.693 | -2.994 |
| 150.609 | 86.595 | ||
| B. Langfristige Schulden | |||
| I. Sonstige Rückstellungen | IV.12./V.11. | 9.457 | 647 |
| II. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | IV.14./V.9. | 1.043 | 1.090 |
| III. Langfristige Finanzverbindlichkeiten | IV.13./V.12. | ||
| 1. Genussrechtskapital | 3.061 | 843 | |
| 2. Anleihen | 101.182 | 28.898 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 60.810 | 30.126 | |
| 4. Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 7.028 | 7.100 | |
| 5. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 394 | 502 | |
| 172.475 | 67.469 | ||
| IV. Latente Steuerverbindlichkeiten | IV.5./VI.7. | 1.913 | 370 |
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. Steuerrückstellungen | V.10. | 1.919 | 191 |
| II. Sonstige Rückstellungen | IV.12./V.11. | 735 | 901 |
| III. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | IV.13./V.12. | ||
| 1. Anleihen | 3.836 | 0 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 24.529 | 7.627 | |
| 3. Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 10.507 | 507 | |
| 4. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 106 | 106 | |
| 38.979 | 8.241 | ||
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | IV.13./V.13. | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 12.093 | 4.696 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 539 | 0 | |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen, und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.239 | 135 | |
| 4. Abgegrenzte Umsatzerlöse | 11.122 | 7.040 | |
| 5. Abgegrenzte Verbindlichkeiten | 17.700 | 2.208 | |
| 6. Übrige Verbindlichkeiten | 15.109 | 2.693 | |
| 57.803 | 16.772 | ||
| V. Steuerverbindlichkeiten | 0 | 221 | |
| D. Schulden i.V.m. zur Veräußerung bestimmten Anlagen | 8 | 9 | |
| 434.941 | 182.505 |
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Konzernjahresergebnis | 38.549 | 15.290 | |
| -/+ Ertragsteuerertrag / -aufwand | VI.7. | -2.833 | -251 |
| +/- Zinserträge und -aufwendungen | VI.5./VI.6. | 9.334 | 5.315 |
| -/+ Gezahlte / Erhaltene Ertragsteuern | -2.091 | -88 | |
| +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 6.224 | 5.375 | |
| +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen | V.11. | 10.535 | 75 |
| -/+ Zahlungsunwirksame Erträge / Aufwendungen | -480 | -261 | |
| - Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung | III.2. | 0 | -18.312 |
| +/- Abnahme / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | IV.7./V.5. | -106.266 | -12.408 |
| +/- Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung | IV.8./ IV.9./V.3./V.6. | 11.980 | -10.453 |
| +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | IV.13./V.12./V.13. | 43.573 | -7.326 |
| - Gezahlte Zinsen | -9.970 | -2.468 | |
| + Erhaltene Zinsen | 458 | 342 | |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -987 | -25.170 | |
| + Einzahlungen aus Abgängen der immateriellen Vermögenswerte | 231 | 0 | |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 234 | 50 | |
| - Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte | V.1.-2. | -3.334 | -12.498 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 1.175 | 1 | |
| - Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -261 | -15 | |
| + Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten | III.3. | 0 | 52.075 |
| - Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | -59.369 | 0 | |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -61.323 | 39.612 | |
| + Zuzahlungen von Gesellschaftern / Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Anteile | V.7. | 2.758 | 18 |
| + Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen | 100.000 | 0 | |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | V.12. | 31.302 | 11.257 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | V.12. | -14.956 | -5.097 |
| - Auszahlungen für Transaktionskosten bei der Ausgabe von Anleihen | -5.144 | 0 | |
| - Auszahlungen aus dem Erwerb eigener Anteile | V.7. | -9.241 | -1.510 |
| - Auszahlung für Dividende | -4.166 | -1.831 | |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Genussrechten | -5.000 | 0 | |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 95.553 | 2.837 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 33.243 | 17.279 | |
| + Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 7.574 | -141 | |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | IV.10./VII.1. | 36.586 | 19.447 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode* | IV.10./VII.1. | 77.403 | 36.585 |
| * davon als Sicherheit verpfändet | V.12. | 1.052 | 459 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen | Fremdwährungsrücklage | Konzernbilanz- ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1. Januar 2012 | 45.778 | 44.877 | 0 | 51 | -133 | -13.998 |
| Konzernjahresergebnis 2012 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16.977 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.831 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 8 | 9 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | -1.510 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -72 | -567 |
| Stand zum 31. Dezember 2012 | 45.786 | 44.886 | -1.510 | 51 | -205 | 581 |
| Konzernjahresergebnis 2013 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 40.679 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -4.166 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | -9.241 | 0 | 0 | 0 |
| Verkauf eigener Anteile | 0 | 0 | 10.750 | 0 | 0 | 0 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 4 | 6 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 9.068 | 10.654 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge von Minderheiten im Rahmen der Erstkonsolidierung der WKN AG | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umbuchung von Minderheiten im Rahmen der Beteiligungserhöhung an der PNE WIND UK | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.334 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -507 | -587 |
| Stand zum 31. Dezember 2013 | 54.858 | 55.546 | 0 | 51 | -712 | 35.173 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Eigenkapital vor Minderheiten | Anteile im Fremdbesitz | Eigenkapital gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand zum 1. Januar 2012 | 76.574 | -1.872 | 74.702 |
| Konzernjahresergebnis 2012 | 16.977 | -1.687 | 15.290 |
| Dividende | -1.831 | 0 | -1.831 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 17 | 0 | 17 |
| Erwerb eigener Anteile | -1.510 | 0 | -1.510 |
| Sonstige Veränderungen | -639 | 564 | -75 |
| Stand zum 31. Dezember 2012 | 89.589 | -2.994 | 86.595 |
| Konzernjahresergebnis 2013 | 40.679 | -2.130 | 38.549 |
| Dividende | -4.166 | 0 | -4.166 |
| Erwerb eigener Anteile | -9.241 | 0 | -9.241 |
| Verkauf eigener Anteile | 10.750 | 0 | 10.750 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 10 | 0 | 10 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2010/2014 | 19.722 | 0 | 19.722 |
| Zugänge von Minderheiten im Rahmen der Erstkonsolidierung der WKN AG | 0 | 9.442 | 9.442 |
| Umbuchung von Minderheiten im Rahmen der Beteiligungserhöhung an der PNE WIND UK | -1.334 | 1.334 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | -1.094 | 41 | -1.053 |
| Stand zum 31. Dezember 2013 | 144.916 | 5.693 | 150.609 |
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2013
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anschaffungs- / Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 | Verän- derungen des Konsolidierungskreises | Zugänge | Umglie- derungen | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle | |||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.681 | 3.202 | 311 | 0 | 900 | -6 | 7.288 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 31.544 | 0 | 0 | 0 | -2 | 136.083 |
| 109.221 | 34.746 | 311 | 0 | 900 | -8 | 143.370 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.325 | 4.998 | 235 | 0 | 81 | 0 | 26.477 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 71.394 | 10.660 | 2.400 | 490 | 104 | -85 | 84.754 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.391 | 2.551 | 413 | 87 | 458 | -12 | 4.973 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 20 | 638 | 178 | -577 | 0 | -7 | 251 |
| 95.129 | 18.847 | 3.225 | 0 | 643 | -104 | 116.455 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 1.078 | 17 | 0 | 16 | 0 | 7.239 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 5.761 | 228 | 0 | 32 | 0 | 5.957 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 63 | 1.688 | 21 | 0 | 1.160 | 0 | 612 |
| 4. Sonstige | 0 | 715 | 3 | 0 | 0 | 0 | 719 |
| 6.223 | 9.241 | 270 | 0 | 1.207 | 0 | 14.527 | |
| 210.574 | 62.834 | 3.806 | 0 | 2.750 | -112 | 274.352 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2013 | Zugänge | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2013 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle | |||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.845 | 448 | 545 | -6 | 2.742 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 84.258 | 28 | 0 | -2 | 84.285 |
| 87.103 | 476 | 545 | -7 | 87.027 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 5.014 | 614 | 0 | 0 | 5.628 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 28.109 | 4.600 | 36 | -43 | 32.630 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.930 | 533 | 350 | -6 | 2.108 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 35.053 | 5.747 | 386 | -49 | 40.365 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 6.160 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 4. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6.160 | 0 | 0 | 0 | 6.160 | |
| 128.316 | 6.224 | 931 | -56 | 133.553 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Buchwerte | |
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2013 | Stand am 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 4.546 | 1.836 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 51.798 | 20.282 |
| 56.343 | 22.118 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20.849 | 16.311 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 52.124 | 43.285 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.865 | 461 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 251 | 20 |
| 76.090 | 60.076 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1.079 | 0 |
| 2. Anteile an assoziierten Unternehmen | 5.957 | 0 |
| 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 612 | 63 |
| 4. Sonstige | 719 | 0 |
| 8.367 | 63 | |
| 140.799 | 82.258 |
Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS) der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2012
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anschaffungs- / Herstellungskosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 | Veränderungen des Konsolidierungskreises | Zugänge | Umglie- derungen | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | |||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 22.101 | -17.433 | 20 | 0 | 10 | 1 | 4.681 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 104.540 |
| 126.641 | -17.433 | 20 | 0 | 10 | 1 | 109.221 | |
| II. Sachanlagen | |||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 21.276 | 30 | 48 | 0 | 29 | -1 | 21.325 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 70.968 | 6 | 517 | 0 | 88 | -9 | 71.394 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.332 | 0 | 126 | 0 | 69 | -1 | 2.391 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 29.497 | -40.996 | 15.375 | -3.848 | 9 | 0 | 20 |
| 124.073 | -40.959 | 16.067 | -3.848 | 196 | -10 | 95.129 | |
| III. Finanzanlagen | |||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.160 |
| 2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 48 | 0 | 15 | 0 | 1 | 0 | 63 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6.208 | 0 | 15 | 0 | 1 | 0 | 6.223 | |
| 256.923 | -58.392 | 16.103 | -3.848 | 207 | -9 | 210.574 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Kumulierte Abschreibungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2012 | Veränderungen des Konsolidierungskreises | Zugänge | Abgänge | Währungsdifferenzen | Stand am 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.614 | 0 | 239 | 10 | 0 | 2.845 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 84.230 | 0 | 28 | 0 | 0 | 84.258 |
| 86.845 | 0 | 267 | 10 | 0 | 87.103 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.501 | 0 | 513 | 0 | 0 | 5.014 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 23.975 | 0 | 4.169 | 27 | -8 | 28.109 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.782 | 0 | 206 | 58 | 0 | 1.930 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9 | -220 | 220 | 9 | 0 | 0 |
| 30.268 | -220 | 5.108 | 95 | -8 | 35.053 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.160 |
| 2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.160 | |
| 123.273 | -220 | 5.375 | 105 | -8 | 128.316 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Buchwerte | |
|---|---|---|
| Stand am 31.12.2012 | Stand am 31.12.2011 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögenswerte | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 1.836 | 19.487 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 20.282 | 20.310 |
| 22.118 | 39.796 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 16.311 | 16.775 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 43.285 | 46.993 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 461 | 550 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 20 | 29.488 |
| 60.076 | 93.806 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| 2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 63 | 48 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 |
| 63 | 48 | |
| 82.258 | 133.650 |
Konzern-Segmentberichterstattung (IFRS)
der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Projektierung Windkraftanlagen | Stromerzeugung | Konsolidierung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 133.427 | 74.072 | 10.614 | 10.323 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse intern | 13.980 | 7.723 | 740 | 739 | -14.720 | -8.462 |
| Bestandsveränderungen | 8.798 | 8.023 | 0 | 0 | 5.991 | 391 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.308 | 1.510 | 16 | 184 | -101 | -217 |
| Gesamtleistung | 159.513 | 91.329 | 11.370 | 11.246 | -8.831 | -8.288 |
| Abschreibungen | -2.310 | -1.641 | -3.913 | -3.734 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 47.567 | 19.198 | 2.343 | 2.505 | -4.927 | -1.258 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 4.045 | 2.679 | 610 | 26 | -3.372 | -2.362 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -11.370 | -5.042 | -2.620 | -2.978 | 3.372 | 2.362 |
| Steueraufwand und -ertrag | 1.626 | -208 | -275 | 80 | 1.482 | 378 |
| Investitionen | 3.945 | 756 | 258 | 11.742 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 541.166 | 230.329 | 88.247 | 51.716 | -194.472 | -99.540 |
| Segmentschulden1) | 426.012 | 176.319 | 85.150 | 54.631 | -226.831 | -135.040 |
| Segmenteigenkapital | 115.154 | 54.010 | 3.096 | -2.915 | 32.358 | 35.500 |
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | PNE WIND AG Konzern | |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 144.040 | 84.395 |
| Umsatzerlöse intern | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 14.789 | 8.415 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.223 | 1.477 |
| Gesamtleistung | 162.053 | 94.286 |
| Abschreibungen | -6.224 | -5.375 |
| Betriebsergebnis | 44.983 | 20.445 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 1.283 | 343 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -10.617 | -5.659 |
| Steueraufwand und -ertrag | 2.833 | 251 |
| Investitionen | 4.203 | 12.498 |
| Segmentvermögen | 434.941 | 182.505 |
| Segmentschulden1) | 284.332 | 95.910 |
| Segmenteigenkapital | 150.609 | 86.595 |
In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen:
Projektierung von Windkraftanlagen:
PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt GmbH, PNE Gode Wind I GmbH (bis 14.08.2012), PNE Gode Wind II GmbH (bis 14.08.2012), PNE Gode Wind III GmbH, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Nautilus GmbH, PNE WIND GM Hungary Kft., PNE WIND Ausland GmbH, PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD, PNE WIND BE Development OOD, PNE WIND Ventus Praventsi OOD, PNE WIND Yenilenebilir Enerjila Ltd., PNE WIND UK Ltd., NH North Hungarian Windfarm Kft., PNE WIND NEH/I Kft., PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND USA Inc., PNE WIND Central States LLC (vormals PNE WIND Renewable Solutions LLC), PNE WIND DEVELOPMENT LLC, Underwood Windfarm LLC, Butte Windfarm LLC, Chilocco WIND FARM LLC, PNE-BCP WIND Inc., PNE WIND Romania S.R.L, PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L., EVN WIND-POWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., S.C. PNE WIND MVI SRL, PNE WIND Pusztahencse Kft., Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG, PNE WIND Verwaltungs GmbH, PNE WIND Atlantis I GmbH, PNE WIND Atlantis II GmbH, PNE WIND Atlantis III GmbH, WKN AG, Windkraft Nord USA Inc., WKN Italia S.R.L., Aero Sol S.R.L., Aero-Tanna S.R.L., ATS Energia S.R.L., WKN Basilicata Development S.R.L., WKN France S.A.S.U., Parc Eolien de Crampon S.A.S.U., TOV WKN Ukraine, Ukrainische Windenergie Management GmbH, New Energy Association International GmbH, Sevivon Sp. z o.o., VKS Vindkraft Sverige AB, WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., NordStrom New Energy GmbH, WKN Windkraft Nord GmbH & Co., WKN Picardie Verte II S.A.S.U. (bis 30.09.2013), BGZ Fondsverwaltung GmbH, energy consult GmbH
Stromerzeugung:
PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, PNE WIND Grundstücks GmbH, Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG, PNE WIND Park II GmbH & Co. KG (bis 18.07.13), Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG (bis 31.03.2012), PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH, PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG (bis 22.12.2013), PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG, NordStrom Solar GmbH, NordStrom Bioenergie GmbH, BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG, Kommanditgesellschaften
1) Die abgegrenzten Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden den Segmentschulden zugeordnet.
Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes der PNE WIND AG, Cuxhaven zum 31. Dezember 2013
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| Gesellschaft | Sitz % |
Beteiligungs- quote | Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis TEUR |
Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
|---|---|---|---|---|---|
| I. Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften | |||||
| 1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 633 | 1061) | 31.12.1998 |
| 2 PNE Biomasse GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -482 | 261) | 23.04.2000 |
| 3 PNE WIND Netzprojekt GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 778 | -561) | 01.01.2002 |
| 4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 134 | -1071) | 29.12.2004 |
| 5 PNE WIND Grundstücks GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 79 | 61) | 01.12.2000 |
| 6 PNE Gode Wind III GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 431 | -221) | 07.06.2011 |
| 7 PNE WIND Jules Verne GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 1.087 | -201) | 30.06.2010 |
| 8 PNE WIND Nemo GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 1.087 | -201) | 30.06.2010 |
| 9 PNE WIND Nautilus GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 1.087 | -201) | 30.06.2010 |
| 10 PNE WIND Ausland GmbH | Cuxhaven | 100,00 | -3.087 | -2821) | 16.11.2007 |
| 11 PNE WIND Atlantis I GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 16 | -91) | 18.06.2013 |
| 12 PNE WIND Atlantis II GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 16 | -91) | 18.06.2013 |
| 13 PNE WIND Atlantis III GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 16 | -91) | 18.06.2013 |
| 14 Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 88 | -31) | 16.07.2011 |
| 15 Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 7 | -61) | 16.07.2011 |
| 16 PNE WIND Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 32 | 121) | 21.11.2012 |
| 17 energy consult GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 21 | -41) | 11.12.2013 |
| 18 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 6.893 | 7611) | 08.11.2001 |
| 19 PNE WIND Park I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -10 | -92) | 01.04.2013 |
| 20 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -9 | -92) | 01.04.2013 |
| 21 PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -1 | -42) | 01.04.2013 |
| 22 PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -32) | 01.04.2013 |
| 23 PNE WIND Park VIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -22) | 01.04.2013 |
| 24 PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -2 | -42) | 01.04.2013 |
| 25 PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -32) | 01.04.2013 |
| 26 PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -32) | 01.04.2013 |
| 27 PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -2 | -42) | 01.04.2013 |
| 28 PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -32) | 01.04.2013 |
| 29 PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -4 | -62) | 01.04.2013 |
| 30 PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -4 | -62) | 01.04.2013 |
| 31 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -22) | 01.04.2013 |
| 32 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -22) | 01.04.2013 |
| 33 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -22) | 01.04.2013 |
| 34 PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -4 | -62) | 01.04.2013 |
| 35 PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -4 | -62) | 01.04.2013 |
| 36 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | 0 | -32) | 01.04.2013 |
| 37 PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 23 | -22) | 01.04.2013 |
| 38 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH | Cuxhaven | 100,00 | 24 | -12) | 01.04.2013 |
| 39 PNE WIND USA Inc. | Chicago, USA | 100,00 | -5.176 | -1.1471) | 27.10.2008 |
| 40 PNE WIND DEVELOPMENT LLC | Chicago, USA | 100,00 | -491 | -391) | 29.07.2011 |
| 41 Chilocco WIND FARM LLC | Chicago, USA | 100,00 | -394 | 01) | 01.10.2012 |
| 42 PNE WIND Central States LLC (vormals PNE WIND Renewable Solutions LLC), Minnesota, USA) | Minnesota, USA | 100,00 | -867 | -741) | 01.10.2009 |
| 43 Underwood Windfarm LLC | Minnesota, USA | 100,00 | -211 | -51) | 01.10.2009 |
| 44 Butte Windfarm LLC | Minnesota, USA | 100,00 | -827 | -91) | 01.10.2009 |
| 45 PNE BCP WIND INC. | Saskatoon, Kanada | 75,00 | -444 | -811) | 26.01.2010 |
| 46 PNE WIND UK Ltd. | Eastbourne, Großbritannien | 90,00 | -9.303 | -3.4721) | 02.07.2008 |
| 47 PNE WIND GM Hungary Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | -20 | -441) | 28.09.2007 |
| 48 PNE WIND Pusztahencse Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | -3 | -51) | 07.08.2008 |
| 49 NH North Hungarian Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | -56 | -591) | 07.08.2008 |
| 50 PNE WIND NEH/I Windfarm Kft. | Budapest, Ungarn | 100,00 | -3 | -41) | 13.09.2011 |
| 51 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. | Istanbul, Türkei | 100,00 | -1.288 | -7821) | 27.02.2008 |
| 52 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L | Bukarest, Rumänien | 80,00 | -202 | -1591) | 10.05.2012 |
| 53 S.C. PNE WIND Romania S.R.L (vormals S.C. PNE WIND POA S.R.L.) | Bukarest, Rumänien | 100,00 | -1.748 | -3611) | 27.11.2008 |
| 54 S.C. PNE WIND MVI S.R.L | Bukarest, Rumänien | 100,00 | -63 | -611) | 31.08.2012 |
| 55 S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L. | Bukarest, Rumänien | 100,00 | -5 | -891) | 14.11.2012 |
| 56 PNE WIND Bulgaria EOOD | Sofia, Bulgarien | 100,00 | -227 | -471) | 09.11.2010 |
| 57 PNE WIND BE Development OOD | Sofia, Bulgarien | 80,00 | -549 | -241) | 15.08.2008 |
| 58 PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD | Sofia, Bulgarien | 100,00 | -265 | -231) | 15.08.2008 |
| 59 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD | Sofia, Bulgarien | 51,00 | -935 | -1151) | 26.03.2010 |
| 60 PNE WIND Ventus Praventsi OOD | Sofia, Bulgarien | 75,00 | -407 | -521) | 21.01.2011 |
| 61 WKN AG | Husum | 82,75 | 83.244 | 7.5001) | 04.07.2013 |
| 62 Windkraft Nord USA, Inc. | San Diego, USA | 100,00 | 6.404 | 8441) | 04.07.2013 |
| 63 WKN Italia s.r.l. | Catania/ Sizilien, Italien | 100,00 | 199 | -1741) | 04.07.2013 |
| 64 Aero Sol s.r.l | Catania/ Sizilien, Italien | 89,75 | 743 | -1461) | 04.07.2013 |
| 65 Aero-Tanna s.r.l. | Catania/ Sizilien, Italien | 100,00 | 777 | -271) | 04.07.2013 |
| 66 ATS Energia s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 370 | -2191) | 04.07.2013 |
| 67 WKN Basilicata Development s.r.l. | Potenza/ Basilicata, Italien | 70,00 | 7 | -131) | 04.07.2013 |
| 68 WKN France S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | -4.497 | -1.1501) | 04.07.2013 |
| 69 TOV WKN Ukraine | Kiew, Ukraine | 100,00 | -1.780 | -6321) | 04.07.2013 |
| 70 Ukrainische Windenergie Management GmbH | Husum | 100,00 | -138 | -151) | 04.07.2013 |
| 71 New Energy Association International GmbH | Husum | 100,00 | 9 | -31) | 04.07.2013 |
| 72 Sevivon Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -3.265 | -1.7091) | 04.07.2013 |
| 73 VKS Vindkraft Sverige AB | Motala, Schweden | 80,00 | 5 | -5861) | 04.07.2013 |
| 74 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | -662 | -9061) | 04.07.2013 |
| 75 NordStrom New Energy GmbH | Husum | 100,00 | 823 | 05) | 04.07.2013 |
| 76 BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | 484 | -3251) | 04.07.2013 |
| 77 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG | Husum | 100,00 | 20 | 2741) | 04.07.2013 |
| 78 NordStrom Solar GmbH | Husum | 100,00 | 712 | 681) | 04.07.2013 |
| 79 NordStrom Bioenergie GmbH | Husum | 100,00 | -951 | 81) | 04.07.2013 |
| 80 BGZ Fondsverwaltung GmbH | Husum | 100,00 | 207 | 05) | 04.07.2013 |
| II. Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften | |||||
| 1 Innovative Wind Concepts GmbH | Husum | 50,00 | 6.545 | -513) | 04.07.2013 |
| 2 Societa' Energetica Sarda s.r.l. | Villaurbana/ Sardinien, Italien | 50,00 | 11 | 61) | 04.07.2013 |
| III. Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | |||||
| 1 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 100,00 | -9 | -22) | |
| 2 Pilger Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 3 Climax Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 4 Watson Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 5 Wadena Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 6 Eston Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 7 Whiska Wind Farm Inc. | Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 01) | |
| 8 Altercannoch LLP | Edingburgh, Großbritannien | 100,00 | 0 | 02) | |
| 9 Polquhairn Wind Farm LLP | Edingburgh, Großbritannien | 100,00 | 0 | 02) | |
| 10 Netzanschluss Genthin GbR | Nielebock | 52,00 | 10 | -42) | |
| 11 ATS Energia PE Casalvecchio s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 9 | -23) | |
| 12 ATS Solar Dragonara s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 6 | -23) | |
| 13 Santa Maria di Olivola s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 14 Santa Vittoria s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 15 San Cataldo s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 16 Santa Marta s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 5 | -23) | |
| 17 San Giacomo s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 5 | -23) | |
| 18 San Lorenzo s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 19 San Giorgio s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 20 ATS 4 s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 21 ATS 5 s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 7 | -23) | |
| 22 ATS Energia PE Sant' Agata s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 52,00 | 9 | -23) | |
| 23 ATS Energia PE Fiorentino s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 52,00 | 9 | -23) | |
| 24 ATS Energia PE Florio s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 52,00 | 8 | -23) | |
| 25 ATS Energia PE Valle s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 52,00 | 9 | -23) | |
| 26 WKN PE Piombino s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 74,90 | 9 | -43) | |
| 27 WKN Solar PE 1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 11 | -23) | |
| 28 WKN PE Uno s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 11 | -23) | |
| 29 WKN PE Quattro s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 100,00 | 11 | -23) | |
| 30 WKN Basilicata Development PE1 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 31 WKN Basilicata Development PE2 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 32 WKN Basilicata Development PE3 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 33 WKN Basilicata Development PE4 s.r.l. | Catania/Sizilien, Italien | 70,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 34 Parc Eolien de Crampon S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | 4 | 411) | |
| 35 Parc Eolien de Puchot S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | -28 | -193) | |
| 36 Parc Eolien des Courtibeaux S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 37 Parc Eolien des Grands Champs S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 38 SAS la Haie Perron | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 39 Parc Eolien de Haie de Useroles S.A.S.U. | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 40 SAS Parc Eolien de la Tardoire | Basse-Goulaine, Frankreich | 100,00 | k.A. | k.A.8) | |
| 41 TOV Perekopska VES | Filatovka, Autonome Republik Krim, Ukraine | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 42 TOV Dzhankoyska VES | Yasnopolyanske, Ukraine | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 43 TOV Tatarbunarska VES | Tatarbunary, Ukraine | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 44 TOV Ovid Wind Holding | Kiew, Ukraine | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 45 TOV Ovid Wind | Ovidiopol, Ukraine | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 46 TOV Ovid Wind II | Ovidiopol, Ukraine | 99,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 47 Windfarm Polska III Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 60,00 | -299 | -1333) | |
| 48 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -31 | -133) | |
| 49 Windfarm Polska V Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 58,00 | -25 | -73) | |
| 50 Windfarm Polska VI Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -43 | -213) | |
| 51 Windfarm Polska VII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -22 | -63) | |
| 52 Windfarm Polska VIII Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -1 | -23) | |
| 53 Windfarm Polska IX Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 80,00 | -1 | -23) | |
| 54 Windfarm Zomar Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 57,00 | -4 | -103) | |
| 55 WKN Sallachy Ltd. | Glasgow, Großbritannien | 100,00 | -38 | -193) | |
| 56 Vindpark Hultema i Motala AB | Motala, Schweden | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 57 Vindpark Målarberget i Norberg AB | Motala, Schweden | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 58 Vindpark Norrberget i Sala AB | Motala, Schweden | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 59 Vindpark Näshult i Högsby AB | Motala, Schweden | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 60 Vindpark Laxåskogen i Låxa AB | Motala, Schweden | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 61 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 62 Ubuntu Wind Farm (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | -44 | -61) | |
| 63 Broadland Solar PV Park (Pty) Ltd. | Wilderness, Südafrika | 80,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 64 WKN Turkey GmbH | Husum | 100,00 | 13 | -31) | |
| 65 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | 40 | 143) | |
| 66 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 10 | -13) | |
| 67 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH | Husum | 100,00 | 8 | -21) | |
| 68 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Daberkow KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 69 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Steffenshagen KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 70 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Plauerhagen KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 71 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Pronsfeld KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 72 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Fichtenberg KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 73 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Neuruppin KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 74 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. WEA Schönhagen XI KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 75 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 76 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Oelsig II KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 77 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 78 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 79 Windpark Altenboitzen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 80 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 81 WKN Windpark Kirchheilingen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 82 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark VIII KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 83 WKN GmbH & Co. Windpark 36, 40-44 KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 84 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 85 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Westerengel KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 86 Windpark Rositz GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 87 WKN GmbH & Co. Windpark Looft III KG | Bütow | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 88 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kublank KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 89 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Wipperdorf KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 90 WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 91 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kannawurf KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 92 Windpark Brilon GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 93 Infrastruktur Engel GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 94 WKN Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 95 WKN Windpark Groß Oesingen GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 96 WKN Windpark Großbrembach GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 97 WKN Windpark Hamwarde GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 98 WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 99 WKN Windpark Lütau GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 100 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kirchengel KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 101 Windpark 56-59 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 102 BGZ Solardach 2 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 103 BGZ Solardach 3 GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | k.A. | k.A.6) | |
| 104 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 64 | 63) | |
| 105 NordStrom Bioenergie Beteiligungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 22 | -13) | |
| 106 NordStrom Bioenergie Biokohle Produktionsgesellschaft Dortmund GmbH & Co. KG | Husum | 100,00 | -2 | 03) | |
| 107 REE GmbH | Husum | 100,00 | 45 | 203) | |
| 108 GREENWIND GmbH | Husum | 100,00 | 37 | 73) | |
| 109 ATS Solar s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 8 | -11) | |
| 110 ATS Solar Figurella s.r.l. | Torremaggiore/ Foggia, Italien | 70,00 | 8 | -23) | |
| 111 WEG Windenergie-Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 7 | -33) | |
| 112 EWEG Europäische Windenergie- Entwicklungsgesellschaft mbH | Husum | 100,00 | 19 | -33) | |
| 113 WKN Montana II LLC | San Diego, USA | 100,00 | k.A. | k.A.7) | |
| IV. Nicht einbezogene assoziierte Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung | |||||
| 1 Windpark Altenbruch GmbH | Cuxhaven | 50,00 | 36 | 262) | |
| 2 Windpark Infrastruktur Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG | Kührstedt | 50,00 | 1 | -32) | |
| 3 Windpark Köhlen GmbH | Oldenburg | 50,00 | -23 | -422) | |
| 4 Elbe-Weser-Windkraft GmbH | Cuxhaven | 50,00 | 19 | 12) | |
| 5 Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG | Cuxhaven | 50,00 | 15 | -92) | |
| 6 PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 50,00 | 1 | -32) | |
| 7 UNS-Windpark Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 50,00 | 1 | -32) | |
| 8 Windpark Infrastruktur Oberndorf Intern GmbH & Co. KG | Oberndorf | 50,00 | -11 | -132) | |
| 9 GOO Infrastruktur GmbH & Co. KG | Cuxhaven | 23,08 | 33 | -62) | |
| 10 GOO Geschäftsführungs GmbH | Cuxhaven | 23,08 | 24 | -22) | |
| 11 Windfarm Polska II Sp. z o.o. | Koszalin, Polen | 40,00 | -134 | -563) | |
| 12 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Milda KG | Husum | 50,00 | 10 | -13) | |
| 13 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG | Husum | 50,00 | -203 | -213) | |
| 14 Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH | Scharbeutz | 50,00 | 54 | 33) | |
| 15 Biomasse Energie Versorgung Ratekau (BEVR) GmbH & Co. KG | Scharbeutz | 37,50 | -106 | 503) |
1) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
2) gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
3) gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
4) gem. Jahresabschluss zum 30. September 2013
5) nach Ergebnisabführung an WKN AG
6) bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs
7) enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.
8) enthalten im Ergebnis der Windkraft Nord USA Inc.
Konzernanhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2013
I. Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens
Die PNE WIND AG (im Folgenden auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Cuxhaven, Peter-Henlein-Straße 2-4, Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 110360 in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen sowie die Eigenkapitaleinwerbung für Windpark-Betreibergesellschaften.
II. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze
1. Going Concern
Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Auf Risiken, die den Bestand des Unternehmens möglicherweise gefährden könnten, wird im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Gesellschaft eingegangen.
2. Konzernabschluss
Der Konzernabschluss der PNE WIND AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.
Soweit nichts anderes angegeben ist, wird der vorstehende Konzernabschluss in Euro (EUR) aufgestellt und grundsätzlich auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser Rundungen kann es bei Darstellungen innerhalb dieses IFRS-Konzernanhangs möglich sein, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren.
Der Konzernabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.
Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde.
Der vom Vorstand zum 31. Dezember 2013 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde in der Vorstandssitzung am 10. März 2014 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
Der zum 31. Dezember 2013 aufgestellte Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.
Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2013 die nachfolgend aufgeführte Änderung eines IFRS-Standards angewandt:
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| Datum des EU-Endorsements | Anwendungspflicht in der EU | |
|---|---|---|
| Änderungen von Standards | ||
| IFRS 13: Bemessung des beizulegenden Zeitwertes | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen des IFRS 1: Schwerwiegende Hochinflation und Änderungen des IFRS 1: Beseitigung fixer Daten für Erstanwender | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen des IFRS 1: Darlehen der öffentlichen Hand mit einem nicht dem Marktniveau entsprechenden Zinssatz | 4. März 2013 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen des IFRS 7: Saldierung finanzieller Vermögenswerte mit finanziellen Verpflichtungen | 13. Dezember 2012 | 1. Januar 2013 |
| Änderungen des IAS 1: Darstellung des Abschlusses | 5. Juni 2012 | 1. Juli 2012 |
| Änderungen des IAS 12: Latente Steuern: Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2013 |
| Änderung des IAS 19: Leistungen an Arbeitnehmer | 5. Juni 2012 | 1. Januar 2013 |
| IFRIC 20: Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2013 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt: "Improvements to IFRSs 2009-2011 Cycle" | 27. März 2013 | 1. Januar 2013 |
IFRS 13 "Bemessung des Beizulegenden Zeitwerts"
Der Konzern hat IFRS 13 im aktuellen Jahr erstmals angewendet. IFRS 13 definiert einheitliche Leitlinien für die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert und die zugehörigen Angaben in einem einzigen IFRS. Der Anwendungsbereich des IFRS 13 ist weit gefasst und gilt sowohl für finanzielle Vermögenswerte als auch für nicht finanzielle Vermögenswerte, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet oder Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt, mit Ausnahme von anteilsbasierten Vergütungstransaktionen im Anwendungsbereich von IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen", Leasingtransaktionen im Anwendungsbereich von IAS 17 "Leasingverhältnisse" sowie Bewertungen, die einige Ähnlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert aufweisen, jedoch kein beizulegender Zeitwert sind, wie bspw. der Nettoveräußerungswert in IAS 2 "Vorräte" oder der Nutzungswert in IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten".
IFRS 13 definiert den beizulegenden Zeitwert als den Preis, zu dem unter aktuellen Marktbedingungen am Bemessungsstichtag in einem geordneten Geschäftsvorfall im Hauptmarkt oder vorteilhaftesten Markt ein Vermögenswert verkauft oder eine Schuld übertragen würde. Bei dem beizulegenden Zeitwert nach IFRS 13 handelt es sich um einen Abgangspreis. Dabei ist es unerheblich, ob dieser Preis unmittelbar beobachtbar ist oder mit Hilfe einer anderen Bewertungstechnik geschätzt wird. Außerdem begründet IFRS 13 umfangreiche Angabepflichten.
IFRS 13 ist ab dem 1. Januar 2013 prospektiv anzuwenden. Weiterhin sind bestimmte Übergangsvorschriften für berichtspflichtige Einheiten vorgesehen, wonach die in dem Standard vorgeschriebenen Angabepflichten nicht als Vergleichswerte für Zeiträume vor der erstmaligen Anwendung des Standards anzugeben sind.
Aus der Anwendung dieses Standards ergaben sich geringfügige Auswirkungen in den Angaben.
Änderungen des IFRS 1 "Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fixer Daten für Erstanwender"
Die Änderungen sind grundsätzlich für Geschäftsjahre anzuwenden, die am 1. Juli 2011 oder später beginnen. Als Ergebnis des Übernahmeprozesses der Europäischen Union wurde eine Erstanwendung auch ab dem 1. Januar 2013 zugelassen.
Aus der Anwendung dieses Standards ergaben sich keine Auswirkungen.
Änderungen an IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" - Aufrechnung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verpflichtungen
Der IASB hat die Vorschriften zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten überarbeitet und die Ergebnisse am 16. Dezember 2011 in Form von Änderungen des IFRS 7 veröffentlicht. Neu sind die in IFRS 7 eingefügten Angabepflichten im Zusammenhang mit bestimmten Aufrechnungsvereinbarungen. Die Änderungen des IFRS 7 sind retrospektiv für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, anzuwenden. Auswirkungen aus diesen Änderungen ergeben sich im Hinblick auf die Anhangangabepflichten für den Fall, dass eine Aufrechnungsvereinbarung existiert.
Aus der Anwendung dieses Standards ergaben sich keine Auswirkungen.
Änderungen des IFRS 1 im Hinblick auf Darlehen der öffentlichen Hand mit einem nicht dem Marktniveau entsprechenden Zinssatz
Die Änderung wurde am 13. März 2012 veröffentlicht und gewährt IFRS-Erstanwendern die gleichen Erleichterungen in Bezug auf die Bilanzierung von Darlehen der öffentlichen Hand wie bestehenden Anwendern. Die Regelung ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.
Sie hatte keine Auswirkung auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderungen des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses"
Der International Accounting Standards Board (IASB) hat am 16. Juni 2011 Änderungen an IAS 1 herausgegeben. Mit den Änderungen werden neue Vorschriften zur Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses eingeführt. Mit den Änderungen wird die Wahlmöglichkeit von einer oder zwei Darstellungen für den einzelnen Anwender frei gelassen. Nur die Darstellung des sonstigen Gesamtergebnisses wurde dahingehend geändert, dass Zwischensummen für die Posten gefordert werden, die zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung ungegliedert werden, und für die Posten bei denen dies nicht der Fall ist. Die Änderungen sind für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen.
Aus diesen Änderungen ergaben sich punktuell Auswirkungen auf die Darstellung der Konzerngesamtergebnisrechnung.
Änderung des IAS 12 "Latente Steuern: Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte"
Die Änderung wurde am 20. Dezember 2010 verabschiedet und ist grundsätzlich vom 1. Januar 2012 an anzuwenden. Als Ergebnis des Übernahmeprozesses der Europäischen Union wurde eine Erstanwendung auch ab dem 1. Januar 2013 zugelassen.
Sie hatte keine Auswirkung auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer"
Der IASB hat am 16. Juni 2011 die endgültige Fassung der Änderungen an IAS 19 herausgegeben. Mit den Änderungen werden neue Vorschriften zur Bilanzierung von Leistungen an Arbeitnehmer eingeführt. Die Änderungen sind für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IFRIC 20 "Abraumkosten in der Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine"
In IFRIC 20 wird erörtert, wann und wie unterschiedliche Nutzen aus der Abraumaktivität zu bilanzieren sind. Die Interpretation tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen.
Es ergaben sich keinerlei Auswirkungen für den Konzern.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2009-2011
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 2009-2011 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Im Wesentlichen sind fünf Standards (IFRS 1, IAS 1, IAS 16, IAS 32 und IAS 34) durch die Änderungen betroffen, aus denen sich zahlreiche Folgeänderungen ergeben.
Die Änderungen sind zwingend rückwirkend für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden folgende vom IASB bereits verabschiedete neue bzw. geänderte, teilweise von der EU noch nicht übernommene Rechnungslegungsnormen, nicht berücksichtigt, weil eine Verpflichtung zur Anwendung noch nicht gegeben war:
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| Standard / Interpretation | Datum des EU-Endorsement | Anwendungs- pflicht in der EU |
|---|---|---|
| IFRS 9: Neuer Standard "Finanzinstrumente": Einordnung und Bewertung von Finanzinstrumenten | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| Änderung des IFRS 7 und IFRS 9: Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2017 |
| IFRS 14: Neuer Standard "Regulatorische Abgrenzungsposten" | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2016 |
| IFRS 10: Neuer Standard "Konzernabschlüsse" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 11: Neuer Standard "Gemeinsame Vereinbarungen" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| IFRS 12: Neuer Standard "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Neuer Standard IAS 27 "Separate Einzelabschlüsse" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Übergangsleitlinien: Konzernabschlüsse gemeinsame Vereinbarungen zu Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 | 4. April 2013 | 1. Januar 2014 |
| Investmentgesellschaften: Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 | 20. November 2013 | 1. Januar 2014 |
| Neuer Standard IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures" | 11. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Änderung des IAS 19: Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge (Änderungen an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer") | Noch nicht übernommen | 1. Juli 2014 |
| Änderung des IAS 32: Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten | 13. Dezember 2012 | 1. Januar 2014 |
| Änderung des IAS 36: Wertminderung von Vermögenswerten -Klarstellung der geforderten Angaben | 19. Dezember 2013 | 1. Januar 2014 |
| Änderung des IAS 39: Novation von Derivaten und Fortsetzung von Sicherungsbilanzierung | 19. Dezember 2013 | 1. Januar 2014 |
| IFRIC 21: Neue Interpretation "Abgaben" | Noch nicht übernommen | 1. Januar 2014 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt: "Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle" | Noch nicht übernommen | 1. Juli 2014 |
| Jährliches Verbesserungsprojekt: "Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle" | Noch nicht übernommen | 1. Juli 2014 |
Der Anwendungspflicht in der EU stellt dabei den Zeitpunkt dar, in dem die neue Rechnungslegungsvorschrift voraussichtlich erstmals bei der PNE WIND AG berücksichtigt wird.
IFRS 9 "Finanzinstrumente"
Neuer Standard, der am 12. November 2009 verabschiedet wurde. Im Zusammenhang mit dem neuen Standard wurden "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Verpflichtender Erstanwendungszeitpunkt und Angaben zum Übergang" sowie "Änderungen an IFRS 9, IFRS 7 und IAS 39 - Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" veröffentlicht. Der Standard mit seinen Änderungen befasst sich mit der Einordnung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und wird voraussichtlich einen Einfluss auf die Rechnungslegung der finanziellen Vermögenswerte des Konzerns haben. Der Standard ist ab dem 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist, vorbehaltlich der Übernahme durch die EU, zulässig.
Die genauen Auswirkungen, die sich aus IFRS 9 ergeben werden, werden derzeit noch von dem Konzern geprüft.
Im Mai 2011 hat das IASB ein Paket aus insgesamt fünf neuen Standards zur Konzernrechnungslegung veröffentlicht, deren wesentliche Inhalte im Folgenden beschrieben werden:
IFRS 10 "Konzernabschlüsse"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IFRS 10 besteht in der Bereitstellung von Prinzipien zur Darstellung und Aufstellung von Konzernabschlüssen, wenn ein Mutterunternehmen ein oder mehr Unternehmen beherrscht. Der Standard ersetzt die Konsolidierungsleitlinien in dem bisherigen IAS 27 "Konzern- und Einzelabschlüsse" und SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften". IFRS 10 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es wird nicht erwartet, dass die Anwendung des neuen Standards zu einer Änderung des Konsolidierungskreises des Konzerns führen wird.
IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Das Kernprinzip von IFRS 11 besteht in der Vorschrift, dass eine an einer gemeinsamen Vereinbarung beteiligte Partei die Art der gemeinsamen Vereinbarung, in die sie eingebunden ist, mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen zu bestimmen und diese Rechte und Verpflichtungen entsprechend der Art der gemeinsamen Vereinbarung zu bilanzieren hat. Der Standard ersetzt IAS 31 "Anteile an Joint Ventures" und SIC-13 "Gemeinschaftlich geführte Einheiten - Nichtmonetäre Einlagen durch Partnerunternehmen". IFRS 11 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es wird nicht erwartet, dass der neue Standard zu einer Änderung bei der Rechnungslegung von Joint Ventures führen wird.
IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen"
Neuer Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IFRS 12 besteht darin, Angaben über Informationen vorzuschreiben, die Abschlussnutzer in die Lage versetzen, das Wesen der Beteiligung an anderen Einheiten zu beurteilen und die damit verbundenen Risiken sowie die Auswirkungen dieser Beteiligungen auf ihre Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu ermöglichen. IFRS 12 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es werden zusätzliche Angabepflichten erwartet.
IAS 27 "Separate Abschlüsse"
Neuer, überarbeiteter Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. IAS 27 (überarbeitet 2011) hat zum Ziel, Standards zu setzen, die bei der Bilanzierung von Beteiligungen an Tochter-, assoziierten und Gemeinschaftsunternehmen anzuwenden sind, wenn sich ein Unternehmen dazu entschließt (oder aufgrund lokaler Vorschriften gehalten ist), Einzelabschlüsse (oder nicht konsolidierte Abschlüsse) darzustellen. IAS 27 (2011) ersetzt zusammen mit IFRS 10 "Konzernabschlüsse" die Vorgängerversion IAS 27 (2008) "Konzern- und separate Abschlüsse" einschließlich der Interpretation SIC-12 "Konsolidierung - Zweckgesellschaften". IAS 27 (2011) ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Da die Gesellschaften des Konzerns keine Einzelabschlüsse nach IFRS erstellen, werden aus dem überarbeiteten Standard keine Auswirkungen auf die Rechnungslegung erwartet.
IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures"
Neuer überarbeiteter Standard, der am 12. Mai 2011 verabschiedet wurde. Die Zielsetzung von IAS 28 (überarbeitet 2011) besteht darin, die Bilanzierung von Beteiligungen an assoziierten Unternehmen festzuschreiben und Vorschriften über die Anwendung der Equity-Methode zu erlassen, wenn Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures bilanziert werden sollen. IAS 28 (2011) ersetzt zusammen mit IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" die Vorgängerversion IAS 28 (2008) "Anteile an assoziierten Unternehmen". IAS 28 (2011) ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es wird nicht erwartet, dass der neue Standard zu einer Änderung bei der Rechnungslegung von Joint Ventures und assoziierten Unternehmen führen wird.
Investmentgesellschaften
Ein Unternehmen kann die vorgenannten Standards IFRS 10 "Konzernabschlüsse", IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen", IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen", IAS 27 "Separate Abschlüsse (geändert 2011)" und IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures (geändert 2011)" in einer früheren Periode nur gemeinsam vorzeitig anwenden.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderungen an IFRS 7 in Bezug auf die Anwendung von IFRS 9
Am 16. Dezember 2011 gab der IASB "Verpflichtende Zeitpunkte des Inkrafttretens und Übergangsangaben (Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7)" heraus; eine Verlautbarung, mit der der verpflichtende Zeitpunkt des Inkrafttretens von IFRS 9 auf Berichtsperioden verschoben wurde, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen, und die Erleichterungen in Bezug auf die Neudarstellung von Vergleichsperioden und die entsprechenden Angaben in IFRS 7 geändert wurden. Die Änderungen an IFRS 7 sind anzuwenden, wenn ein Unternehmen erstmalig IFRS 9 anwendet (1. Januar 2017 oder bei vorzeitiger Anwendung von IFRS 9 früher).
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"
Der IASB hat die Vorschriften zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten überarbeitet und die Ergebnisse am 16. Dezember 2011 in Form von Änderungen an IAS 32, Finanzinstrumente: Darstellung, sowie zu IFRS 7, Finanzinstrumente: Angaben, veröffentlicht. Die in IAS 32 formulierten Voraussetzungen zur Saldierung wurden im Grundsatz beibehalten und lediglich durch zusätzliche Anwendungsleitlinien (Application Guidance) konkretisiert. Die ergänzten Leitlinien sind retrospektiv für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, anzuwenden.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Übergangsleitlinien
Änderungen an IFRS 10, "Konzernabschlüsse", IFRS 11, "Gemeinschaftliche Vereinbarungen", und IFRS 12, "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen" - Übergangsregelungen. Mit den Änderungen werden die Übergangsleitlinien in IFRS 10 klargestellt und zusätzliche Erleichterungen in allen drei Standards gewährt. Die Änderungen treten - analog zu IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 - für Berichtsperioden beginnend an oder ab dem 1. Januar 2014* in Kraft.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
* Verschiebung des verbindlichen Anwendungszeitpunkts für EU-Unternehmen auf 1. Januar 2014.
Änderung an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer"
Der IASB hat am 21. November 2013 weitere Änderungen an IAS 19 herausgegeben. Mit den Änderungen werden die Vorschriften klargestellt, die sich auf die Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, zu Dienstleistungsperioden beziehen. Darüber hinaus wird eine die Bilanzierungspraxis erleichternde Lösung gewährt, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen treten für Berichtsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen; eine vorzeitige Anwendung ist zulässig.
Es ergeben sich voraussichtlich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderung an IAS 36, "Wertminderung von Vermögenswerten"
IAS 36 wurde im Hinblick auf den erzielbaren Betrag für nicht finanzielle Vermögenswerte geändert (Klarstellung der geforderten Angaben). Die Änderung ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es ergeben sich keine Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns.
Änderung an IAS 39, "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung"
IAS 39 wurde im Hinblick auf die Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung geändert, wonach Derivate unter bestimmten Umständen trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert bleiben. Zeitpunkt des Inkrafttretens ist der 1. Januar 2014, wobei eine vorzeitige Anwendung zulässig ist.
Es wird nicht davon ausgegangen, dass sich aus dieser Änderung Auswirkungen auf den Ansatz und die Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten ergeben werden.
IFRIC 21 "Abgaben"
Die Interpretation bietet Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird. Die Interpretation gilt sowohl für Abgaben, die nach IAS 37 Rückstellungen, Eventualschulden und Eventualforderungen bilanziert werden, als auch für Abgaben, bei denen Zeitpunkt und Betrag bekannt sind. Die Interpretation ist erstmals für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen.
Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung des Konzerns erwartet.
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten
Die Zielsetzung von IFRS 14 ist es, die Finanzberichterstattungsvorschriften für regulatorische Abgrenzungsposten zu definieren, die entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen zu Preisen liefert oder erbringt, die einer Preisregulierung unterliegen. Mit dem Standard wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen in seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen, anzuwenden. Ein EU-Endorsement ist derzeit noch nicht erfolgt.
Es wird davon ausgegangen, dass sich aus diesem neuen Standard keine Änderungen im Konzern ergeben.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2010-2012
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 2010-2012 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Acht Standards (IFRS 2, IFRS 3, IFRS 8, IFRS 13, IAS 16, IAS 24, IAS 38 und IAS 34) sind durch die Änderungen betroffen.
Die Änderungen sind für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Jährlicher Verbesserungsprozess IFRS 2011-2013
Der IASB hat im Rahmen seines Prozesses zur jährlichen Vornahme kleinerer Verbesserungen von Standards und Interpretationen (Annual-Improvements to IFRSs 2011-2013 Cycle) Änderungen veröffentlicht. Vier Standards (IFRS 1, IFRS 3, IFRS 13, IAS 40) sind durch die Änderungen betroffen. Die Änderungen sind zwingend rückwirkend für Berichtsperioden eines Geschäftsjahres, welches am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnt, anzuwenden und haben nur geringe oder gar keine Relevanz für den Konzern.
Der Konzern wendete keinen neuen Standard oder Interpretation oder Änderung an einem Standard vorzeitig in 2013 an.
III. Konsolidierungsgrundsätze
1. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung alle Unternehmen einbezogen, über welche die Konzernobergesellschaft die Kontrolle ausübt. Ausübung der Kontrolle wird angenommen, sobald die Muttergesellschaft im Besitz von mehr als 50 Prozent der Stimmrechte der Tochtergesellschaft ist oder die Finanzierungs- und Geschäftspolitik einer Tochtergesellschaft bestimmen oder eine Mehrheit des Aufsichts- bzw. Verwaltungsrats einer Tochtergesellschaft stellen kann. Darüber hinaus werden Windparkbetreibergesellschaften, die nach wirtschaftlicher Betrachtung vom Mutterunternehmen oder damit verbundenen Unternehmen beherrscht werden, in den Konsolidierungskreis einbezogen.
Im Berichtsjahr wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen (in Klammern Erstkonsolidierungszeitpunkt und Anteilshöhe):
1. PNE WIND Atlantis I GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 18. Juni 2013) (Gegründet),
2. PNE WIND Atlantis II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 18. Juni 2013) (Gegründet),
3. PNE WIND Atlantis III GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 18. Juni 2013) (Gegründet),
4. PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
5. PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
6. PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
7. PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
8. PNE WIND Park Altdöbern B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
9. PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
10. PNE WIND Park Großräschen A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
11. PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
12. PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
13. PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Verwaltungs GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
14. PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
15. PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
16. PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
17. PNE WIND Park Calau II D GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
18. PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
19. PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
20. PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
21. PNE WIND Park Köhlen II GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
22. PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
23. PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt B GmbH & Co. KG Cuxhaven, (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 1. April 2013) (Gegründet),
24. energy consult GmbH, Cuxhaven, (100 Prozent, Erstkonsolidierung zum 11. Dezember 2013).
Gegenstand der Unternehmen Nr. 1 - 23 ist die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen in Form von Windparks sowie die Veräußerung der erzeugten elektrischen Energie.
Gegenstand des Unternehmens Nr. 24 ist die Betriebsführung, Service und Beratung von Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien, insbesondere von Windparkprojekten.
Die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften Nr. 1 - 24 waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich.
Im Geschäftsjahr 2013 kam es zu einem weiteren Unternehmenszusammenschluss, der im Folgenden näher erläutert wird.
Die PNE WIND AG hat im Rahmen von zwei Aktienkaufverträgen insgesamt 82,75 Prozent der Anteile an der WKN AG mit Sitz in Husum, Deutschland, erworben. Die Erlangung der Kontrolle erfolgte am 4. Juli 2013 nach Erfüllung verschiedener aufschiebender Bedingungen.
Folgende Gesellschaften des WKN AG Konzerns wurden erstmalig zum 4. Juli 2013 in den Konzernkreis der PNE WIND AG einbezogen:
―
WKN AG, Husum (82,75 Prozent, Erstkonsolidierung zum 4. Juli 2013),
| ― | Windkraft Nord USA, Inc., San Diego / Kalifornien, USA (100 Prozent), |
| ― | WKN Italia S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent), |
| ― | Aero Sol S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (90 Prozent), |
| ― | Aero-Tanna S.R.L., Catania / Sizilien, Italien (100 Prozent), |
| ― | ATS Energia S.R.L., Torremaggiore / Foggia, Italien (70 Prozent), |
| ― | WKN Basilicata Development S.R.L., Potenza / Basilicata, Italien (70 Prozent), |
| ― | WKN France S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent), |
| ― | Parc Eolien de Crampon S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent), |
| ― | TOV WKN Ukraine, Kiew, Ukraine (100 Prozent), |
| ― | Ukrainische Windenergie Management GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | New Energy Association International GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | Sevivon Sp. z o.o., Koszalin, Polen (80 Prozent), |
| ― | VKS Vindkraft Sverige AB, Motala, Schweden (80 Prozent), |
| ― | WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., Wilderness, Südafrika (80 Prozent), |
| ― | NordStrom New Energy GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), |
| ― | WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Ebersgrün KG, Husum (100 Prozent), |
| ― | NordStrom Solar GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | NordStrom Bioenergie GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | BGZ Fondsverwaltung GmbH, Husum (100 Prozent), |
| ― | WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich (100 Prozent). |
Mit der Einbeziehung der oben aufgeführten Gesellschaften wurden auch zwei assoziierte Unternehmen erstmalig "at-equity" in den Konzern einbezogen:
| ― | Innovative Wind Concepts GmbH, Husum, Deutschland (50 Prozent), |
| ― | Societa' Energetica Sarda s.r.l., Villaurbana / Sardinien, Italien (50 Prozent). |
Abschlussstichtag der Innovative Wind Concepts GmbH ist seit Gründung der Gesellschaft der 30. September. Zum Zwecke der Bilanzierung nach der Equity-Methode wurde der 30. September 2013 herangezogen. Wesentliche Geschäftsvorfälle zwischen dem Abschlussstichtag und dem 31. Dezember 2013 lagen nicht vor.
Die WKN AG ist einer der führenden Entwickler für schlüsselfertige Energieprojekte in Europa und den USA. Durch Tochtergesellschaften und Joint Ventures ist die WKN AG in über acht Ländern Europas, Südafrika sowie USA weltweit vertreten.
PNE WIND AG und WKN AG sind jeweils seit rund 20 Jahren in der Projektierung von Windparks tätig und betreiben dieses Geschäft sowohl in Deutschland als auch international. Dabei ergänzen sich die Märkte, in denen Windpark-Projekte entwickelt werden, und durch gemeinsame Einkaufs- und Vertriebsaktivitäten können Synergien gehoben werden.
Die Transaktionskosten des Erwerbs der Anteile an der WKN AG betrugen insgesamt TEUR 1.836 im Geschäftsjahr. Der Betrag in Höhe von TEUR 1.836 wurde im Geschäftsjahr 2013 unter "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" als Aufwand erfasst.
Der Kaufpreis für die Anteile an der WKN AG betrug insgesamt TEUR 76.839. Dieser setzt sich zusammen aus einer Barkomponente 1 in Höhe von TEUR 41.496, einer Barkomponente 2 in Höhe von TEUR 17.267 und einer Barkomponente 3 in Höhe von TEUR 9.899. Des Weiteren wurden 3.074.209 eigene Aktien im Gesamtwert von TEUR 8.177 ausgegeben.
Ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 4.000 der Barkomponente 1 wurde von PNE WIND AG auf ein Treuhandkonto eingezahlt (Sicherungseinbehalt). Hieraus könnten PNE WIND AG bei Eintritt bestimmter Sachverhalte Kaufpreisanpassungen zustehen. Aktuell sind keine solchen Sachverhalte absehbar.
Der Nominalbetrag der Barkomponente 3 beträgt TEUR 10.000 und ist bis zum 30. Juni 2014 gestundet. Als Sicherheit wurden hierfür 8.797.500 Aktien der WKN AG verpfändet.
Aus dem Erwerb der Anteile der WKN AG ergab sich aus der vorläufigen Kaufpreisallokation ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 31.544. Die Ermittlung ist wie folgt:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Kaufpreis für 82,75 % der Anteile an der WKN AG | 76.839 |
| Abzgl. beizulegende Zeitwerte der erworbenen Vermögenswerte und Schulden (100 %) | -54.737 |
| Anteile Minderheiten (17,25 %) | 9.442 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 31.544 |
Der Geschäfts- oder Firmenwert beruht auf Synergien, die durch gemeinsame Einkaufs- und Vertriebsaktivitäten gehoben werden können. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig.
Der Anteil Minderheiten ermittelt sich wie folgt:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Anteil Minderheiten (übernommene Buchwerte) | 12.641 |
| Anteil Minderheiten (Anpassung an beizulegende Zeitwerte) | -2.701 |
| Anteil Minderheiten (latente Steuern) | -498 |
| Summe | 9.442 |
Mit dem Erwerb der Anteile an der WKN AG wurden die folgenden Vermögenswerte und Schulden übernommen. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden sind mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt des Erwerbs angesetzt.
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| Alle Angaben in TEUR |
bei Erwerb angesetzt | Buchwert |
|---|---|---|
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 9.753 |
| Betreiberverträge | 1.524 | 0 |
| Übrige Sachanlagen | 20.525 | 20.525 |
| Finanzanlagen | 9.250 | 9.241 |
| Vorräte | 61.370 | 67.139 |
| Übrige kurzfristige Vermögenswerte | 24.921 | 24.921 |
| Liquide Mittel | 9.768 | 9.768 |
| Aktive latente Steuern | 5.255 | 4.785 |
| Rückstellungen | 5.411 | 5.411 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 59.125 | 57.453 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.603 | 8.603 |
| Latente Steuerschulden | 4.737 | 1.383 |
| Beizulegender Zeitwert / Buchwert des Nettovermögens | 54.737 | 73.282 |
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte auf Basis von kapitalwertorientierten Verfahren. Dabei werden die Barwerte aus künftigen Leistungen bzw. Cashflows abgeleitet.
Der Wert der Betreiberverträge wurde dabei mittels der Methode der unmittelbaren Cashflow-Prognose ermittelt. Bei der Methode der unmittelbaren Cashflow-Prognose werden dem Vermögenswert direkt zurechenbare Cashflows über seine wirtschaftliche Nutzungsdauer mit dem vermögenswertspezifischen risikoadjustierten Kapitalisierungszinssatz diskontiert.
Die in den Vorräten enthaltenen Projekte wurden mittels der Residualwertmethode bewertet. Die Methode ermittelt den Barwert der Zahlungsüberschüsse, die voraussichtlich in der Zukunft aus dem Vermögenswert gezogen werden können. Diese Zahlungsüberschüsse werden um Ertragsteuern und Kapitalkosten (umsatzabhängiges Entgelt) für die zur Erzielung der Zahlungsüberschüsse erforderlichen "Infrastruktur" des Unternehmens (sog. "Contributory Asset Charges") gekürzt und mit dem vermögenswertspezifischen risikoadjustierten Kapitalisierungszinssatz diskontiert.
Die Bewertung der fortgeführten Anschaffungskosten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte auf Basis der Discounted Cash Flow Methode der zu leistenden Ausgaben.
Die Erstkonsolidierung gemäß IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" erfolgte zum 4. Juli 2013 unter Anwendung der Erwerbsmethode nach der Partial-Goodwill Methode.
Seit dem Erwerbszeitpunkt haben die erworbenen Anteile an der WKN AG EUR 29,6 Mio. zu den Konzernumsatzerlösen und EUR 1,1 Mio. zum Konzern EBIT beigetragen. Bei Anteilserwerb zu Jahresbeginn hätten sich ein Umsatzbeitrag von EUR 43,7 Mio. und ein EBIT in Höhe von EUR 4,1 Mio. ergeben.
Der Erwerb der Anteile an der WKN AG hat zu folgendem Zahlungsmittelabfluss im Geschäftsjahr geführt:
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| in TEUR | |
|---|---|
| Anschaffungskosten des Anteilserwerbs | 76.839 |
| Erfassung einer kurzfristigen Kaufpreisverbindlichkeit | -9.899 |
| Fair Value der als Kaufpreisbestandteil übertragenen eigenen Anteile | -8.177 |
| Aus Zahlungsmitteln bestehender Teil des Kaufpreises | 58.763 |
| Mit dem Anteilserwerb erworbene Zahlungsmittel | -9.768 |
| Tatsächlicher Zahlungsmittelabfluss | 48.995 |
Die im Rahmen dieser Transaktionen erworbenen Forderungen (welche sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammensetzen) besitzen einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 15.997 und Bruttovertragswerte in Höhe von TEUR 15.997. Die im Erwerbszeitpunkt vorgenommene beste Schätzung der vertraglichen Zahlungsströme, deren Einbringlichkeit nicht erwartet wird, beläuft sich auf TEUR 0.
Im Berichtszeitraum wurden die Anteile bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden, erhöht:
1. PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien (von 67,5 Prozent auf 90 Prozent)
2. PNE WIND Straldja-Kamenec EOOD, Bulgarien (von 70 Prozent auf 100 Prozent).
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Danach umfasst der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2013 neben der PNE WIND AG die weiteren in der "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" unter Punkt I "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften" und unter Punkt II "Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Gesellschaften" aufgeführten Unternehmen.
Gesellschaften, die nicht im Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2013 einbezogen wurden, sind in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes" unter dem Punkt III "Nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" und Punkt IV "Nicht einbezogene assoziierte Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" aufgeführt.
2. Unternehmensverkäufe
Im Geschäftsjahr 2013 wurden folgende Gesellschaften endkonsolidiert:
1. PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
2. PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG, Cuxhaven,
3. WKN Picardie Verte II S.A.S.U., Basse-Goulaine, Frankreich.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park II GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt EUR 11,8 Mio., die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Verbindlichkeiten für die Finanzierung des Windparks in Höhe von EUR 11,8 Mio. abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug TEUR 3. Wesentliche Zahlungsmittel sind im Rahmen der Endkonsolidierung nicht abgegangen.
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND Park Calau II A GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt EUR 28,7 Mio., die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Verbindlichkeiten für die Finanzierung des Windparks in Höhe von EUR 28,7 Mio. abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug TEUR 3. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel des Projekts Calau II A betrug EUR 2,1 Mio.
Durch die Endkonsolidierung der WKN Picardie Verte II S.A.S.U. sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt EUR 1,1 Mio., die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Verbindlichkeiten für die Finanzierung des Windparks in Höhe von EUR 2,7 Mio. abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug TEUR 1.050. Wesentliche Zahlungsmittel sind im Rahmen der Endkonsolidierung nicht abgegangen.
Hinsichtlich der Auswirkungen auf den Konzernerfolg verweisen wir auf die Erläuterungen unter VI. Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Segmentberichterstattung.
3. Konsolidierungsmethoden
Grundlage für den Konzernabschluss sind die zum 31. Dezember 2013 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, teilweise von Abschlussprüfern geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften.
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital ermittelt sich dabei als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt (vollständige Neubewertung).
Nach der Equity-Methode werden assoziierte Unternehmen bewertet, bei denen der Konzern in der Regel aufgrund eines Anteilsbesitzes zwischen 20 Prozent und 50 Prozent einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Bei Beteiligungen, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen sind, wird der Buchwert jährlich um die dem Konzern-Kapitalanteil entsprechenden Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Bei der erstmaligen Einbeziehung von Beteiligungen nach der Equity-Methode werden Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung entsprechend den Grundsätzen der Vollkonsolidierung behandelt. Die erfolgswirksamen Veränderungen des anteiligen Eigenkapitals werden einschließlich außerplanmäßiger Abschreibungen eines Geschäfts- oder Firmenwerts im Ergebnis aus at-equity bewerteten Beteiligungen berücksichtigt. Zwischengesellschaftliche Gewinne und Verluste waren bei diesen Gesellschaften unbedeutend.
Wesentliche konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den zu konsolidierenden Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden, soweit sie wesentlich sind, eliminiert und bei der Steuerabgrenzung berücksichtigt.
Werden Beteiligungsquoten bereits konsolidierter Unternehmen (ohne Kontrollerlangung oder Kontrollverlust) erweitert oder reduziert, erfolgt dies ergebnisneutral zu Gunsten bzw. zu Lasten der Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals.
IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Rechnungslegung erfolgt bei sämtlichen Gesellschaften des Konzerns originär nach den national geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.
Die Abschlüsse aller einbezogenen Unternehmen werden auf der Basis einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die entsprechend der jeweils geltenden Vorschriften erstellten Jahresabschlüsse (HB I) werden in IFRS-konforme Jahresabschlüsse (HB II) übergeleitet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.
Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern bei den Sachanlagen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen bei latenten Steuern, die Ermittlung von Fertigstellungsgraden bei Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung sowie die Festlegung von Cash Flows, Wachstumsraten und Diskontierungsfaktoren im Zusammenhang mit Wertminderungsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die verwendeten Annahmen und Schätzungen beziehen sich auf Erfahrungswerte, die während der zurückliegenden Geschäftstätigkeit des PNE WIND Konzerns gesammelt werden konnten, und orientieren sich an im jeweiligen Markt öffentlich zugänglichen relevanten Erwartungen. Somit können die verwendeten Annahmen und Schätzungen grundsätzlich nicht von allgemeinen Markterwartungen und damit bei zukunftsorientierten Werten am Markt ablesbaren Preisentwicklungen abweichen. Das maximale Risiko einer vollständigen Wertabweichung wird durch die jeweiligen bilanzierten Buchwerte der immateriellen und materiellen sowie finanziellen Vermögenswerte repräsentiert. Für eine Darstellung der durch die verwendeten Annahmen und Schätzungen hervorgerufenen historischen Wertentwicklung der Vermögenswerte wird insbesondere auf den Anlagenspiegel verwiesen.
Die tatsächlich eintretenden Werte und Wertentwicklungen können jedoch von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis ergebniswirksam berücksichtigt.
1. Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Auf Grund ihrer endlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden sie um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwei bis vier Jahre. Soweit notwendig, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem dauerhaftem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und Mehrungen) waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.
Nach IFRS 3 werden Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung nicht mehr planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen nach IAS 36 ("impairment only approach") vorgenommen.
2. Sachanlagen
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß IAS 16 abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 waren nicht erforderlich.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
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| In Jahren | |
|---|---|
| Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 20 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 10 |
Wesentliche Restwerte waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen.
Gemietete bzw. geleaste Vermögenswerte, bei denen sowohl das wirtschaftliche Risiko als auch der wirtschaftliche Nutzen bei der jeweiligen Konzerngesellschaft liegt ("finance lease"), werden gemäß IAS 17 aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer des Leasinggegenstandes durch planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zahlungsverpflichtung wird mit dem Betrag passiviert, der dem niedrigeren Wert aus dem Fair Value des Vermögensgegenstandes und dem Barwert aller künftigen Leasingraten entspricht. Die Leasingzahlungen werden so auf Zinsaufwendungen und Veränderungen der Verbindlichkeit aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst.
Mietzahlungen bei operativen Leasingverhältnissen werden im Periodenergebnis linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses verteilt.
Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten werden aktiviert.
3. Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen
Zu jedem Bilanzstichtag wird beurteilt, ob Anhaltspunkte für einen Wertminderungsbedarf für in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar bzw. ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswertes vorgeschrieben, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, um den Umfang des eventuell erforderlichen Wertminderungsaufwands zu ermitteln. Ist die Beurteilung der Werthaltigkeit einzelner Vermögenswerte individuell nicht möglich, werden zusammen eingesetzte Vermögenswerte zu zahlungsgenerierenden Einheiten zusammengefasst, auf deren Ebene Zahlungsströme abschätzbar sind. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem Zeitwert eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme aus diesem Vermögenswert bzw. der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter Zugrundelegung eines risikoadjustierten Abzinsungssatzes vor Steuern auf den Barwert abgezinst. Ergebniswirksam erfasste Abwertungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position ,Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte' ausgewiesen.
Eine ertragswirksame Korrektur einer in früheren Jahren für einen Vermögenswert aufwandswirksam erfassten Wertminderung wird vorgenommen (mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte), wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Wertminderung nicht mehr besteht oder sich verringert haben könnte. Die Wertaufholung wird als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Werterhöhung beziehungsweise Verringerung der Wertminderung eines Vermögenswertes wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Buchwert nicht übersteigt, der sich unter Berücksichtigung der Abschreibungseffekte ergeben hätte, wenn in den vorherigen Jahren keine Wertminderung erfasst worden wäre. Wertaufholungen auf Abschreibungen, die im Rahmen von Wertminderungsprüfungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst wurden, dürfen nicht vorgenommen werden.
Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Eine eventuelle Wertminderung wird sofort aufwandswirksam als Bestandteil der Abschreibungen erfasst.
Zur Ermittlung eines eventuellen Wertminderungsbedarfes auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen.
Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwertes in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.
4. Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert, da es sich um Investitionen in Eigenkapitalinstrumente handelt, für die kein notierter Marktpreis zur Verfügung steht. Unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt.
5. Latente Steuern
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet. Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden grundsätzlich mit den landesspezifischen Steuersätzen für die einzelnen Konzernunternehmen ermittelt.
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird in dem Umfang aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung stehen wird.
Aktive und passive latente Steuern werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen, sofern ein einklagbares Recht besteht, tatsächliche Steuerschulden aufzurechnen und die latenten Steuern sich auf dasselbe Steuersubjekt und dieselbe Steuerbehörde beziehen.
6. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche
Vermögenswerte des Anlagevermögens und Abgangsgruppen, deren Veräußerung innerhalb von 12 Monaten geplant ist, werden gemäß IFRS 5 in einer separaten Position erfasst. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten.
7. Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Darüber hinaus werden die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten aktiviert. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Veräußerungserlös abzüglich geschätzter Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.
8. Bilanzierung von langfristigen Fertigungsaufträgen
Bei langfristigen Fertigungsaufträgen, welche die Erstellung von Windparks betreffen, erfolgt eine Teilgewinnrealisierung nach den Vorschriften von IAS 11. Dabei wird der aus einem Fertigungsauftrag erwartete Ergebnisbeitrag anhand der voraussichtlich anfallenden Auftragserlöse und Auftragskosten geschätzt und die Erlöse und Aufwendungen entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag erfasst. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt, die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen werden. Von Subunternehmern erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrades berücksichtigt. Insgesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen ermittelt.
Soweit die Summe aus angefallenen Auftragskosten und ausgewiesenen Gewinnen die Anzahlungen übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den künftigen Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen als Bestandteil der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Ein negativer Saldo wird unter den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen.
Ein erwarteter Gesamtverlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
9. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu marktgerechten Konditionen diskontiert.
10. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger als drei Monaten.
11. Finanzinstrumente
Finanzinstrumente werden grundsätzlich gemäß IAS 39 in die folgenden Kategorien eingeteilt:
| ― | zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte |
| ― | bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen |
| ― | vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen |
| ― | zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Finanzielle Vermögenswerte mit festgelegten oder bestimmbaren Zahlungen und festen Laufzeiten, die das Unternehmen bis zur Endfälligkeit zu halten beabsichtigt und halten kann, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Finanzielle Vermögenswerte, die hauptsächlich erworben wurden, um einen Gewinn aus der kurzfristigen Wertentwicklung zu erzielen, werden als zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, es sei denn, es handelt sich um Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Alle sonstigen finanziellen Vermögenswerte, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden unter den langfristigen Vermögenswerten bilanziert, es sei denn, sie werden innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag fällig. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden unter den kurzfristigen Vermögenswerten bilanziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn die Unternehmensleitung die Absicht hat, diese innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag zu realisieren.
Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden nach der Methode der Bilanzierung zum Handelstag bilanziert, das heißt zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf eingegangen ist.
Bei der erstmaligen Erfassung eines finanziellen Vermögenswerts wird dieser mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese setzen sich aus dem Zeitwert der Gegenleistung und - mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte - den Transaktionskosten zusammen.
Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten werden erfolgswirksam erfasst. Als Zeitwert eines Finanzinstruments gilt dabei der Betrag, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Markt- oder Börsenpreis, sofern die zu bewertenden Finanzinstrumente an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sofern kein aktiver Markt für ein Finanzinstrument besteht, wird der beizulegende Zeitwert mittels geeigneter finanzmathematischer Methoden, wie zum Beispiel anerkannten Optionspreismodellen oder der Diskontierung zukünftiger Zahlungszuflüsse mit dem Marktzinssatz, errechnet.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ist es wahrscheinlich, dass bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung eintritt, so wird diese ergebniswirksam erfasst. Eine zuvor aufwandswirksam erfasste Wertminderung wird ertragswirksam korrigiert, wenn die nachfolgende teilweise Werterholung (beziehungsweise Verringerung der Wertminderung) objektiv auf einen nach der ursprünglichen Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden kann. Eine Werterhöhung wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Betrag der fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt, der sich ergeben hätte, wenn die Wertminderung nicht erfolgt wäre.
Vom Unternehmen ausgereichte Forderungen und Kredite, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Sofern eine Wertminderung vorliegt, wird diese als Differenz zwischen dem Buchwert und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows ermittelt.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden grundsätzlich zum Marktwert bilanziert. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden abzüglich eines Steueranteils im Eigenkapital in der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Die erfolgswirksame Auflösung der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" erfolgt entweder mit der Veräußerung oder bei Vorliegen einer Wertminderung. Lässt sich für nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente der Zeitwert nicht hinreichend verlässlich bestimmen, werden die Anteile mit den Anschaffungskosten (ggf. abzüglich Wertminderungen) bewertet.
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente können nach der Bedeutung der in ihre Bewertungen einfließenden Faktoren und Informationen klassifiziert und in (Bewertungs-) Stufen eingeordnet werden. Die Einordnung eines Finanzinstruments in eine Stufe erfolgt nach der Bedeutung seiner Inputfaktoren für die Gesamtbewertung und zwar nach der niedrigsten Stufe, deren Input für die Bewertung als Ganzes erheblich ist. Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
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| Stufe 1 | die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten (unverändert übernommenen) Preise |
| Stufe 2 | Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen |
| Stufe 3 | nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren) |
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab.
Weitere erfasste Finanzinstrumente verfügen weder über an Märkten notierte Preise noch über vergleichbare Transaktionen, die zu ihrer verlässlichen Wertermittlung herangezogen werden könnten, so dass sie zu ihren (historischen) Anschaffungskosten ausgewiesen werden.
Im Einzelnen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen.
12. Rückstellungen
Rückstellungen werden für sämtliche externen Verpflichtungen gebildet, soweit die Inanspruchnahme eher wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig geschätzt werden kann. Daneben werden Drohverlustrückstellungen für sog. "onerous contracts" entsprechend der Vorschriften von IAS 37 gebildet.
Bei der Bewertung der Rückstellung wird der wahrscheinlichste Wert, bei einer Bandbreite unterschiedlicher Werte deren Erwartungswert, angesetzt. Die Ermittlung und Bewertung erfolgt, sofern möglich, anhand vertraglicher Vereinbarungen; ansonsten basieren die Berechnungen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und Schätzungen des Vorstands.
Langfristige Rückstellungen werden mit dem Barwert angesetzt, die Abzinsung erfolgt mit Marktzinssätzen, die dem Risiko und dem Zeitraum bis zur Erfüllung entsprechen.
Der Konzern verfügt neben gesetzlichen Pensionsverpflichtungen in sehr geringem Umfang über Pensionspläne in Form von beitragsorientierten Zusagen. Zahlungen für beitragsorientierte Zusagen werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.
13. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit dem Barwert der künftigen Leasingraten während der unkündbaren Grundmietzeit bilanziert.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich zu marktgerechten Konditionen verzinst.
Eventualverbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eine Aufstellung der am Bilanzstichtag bestehenden Eventualverbindlichkeiten erfolgt unter Gliederungspunkt X.1.
14. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Nominal-betrag erfolgsneutral in einem separaten Posten erfasst und entsprechend der Abschreibungen der geförderten Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.
15. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
16. Umsatzerlöse / Gewinnrealisierung
Verkäufe wurden zum Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden als Erlöse dargestellt. Die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen ist unter V.8. erläutert.
Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode abgegrenzt.
17. Fremdwährungsumrechnung
Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt, der Berichtswährung und funktionale Währung der Muttergesellschaft ist.
Transaktionen in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs am Tag der Transaktion in die jeweils funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden bzw. zu zahlenden monetären Posten von bzw. an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder geplant noch wahrscheinlich ist, welche Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind und welche in der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen erfasst werden, werden bei Abgang der Netto-investition erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sind die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe des Konzerns in Euro (EUR) umzurechnen, wobei die am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet. Die entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals in die Rücklage aus der Währungsumrechnung eingestellt. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebes werden diese Beträge erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehender Geschäfts- oder Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte werden als Vermögenswerte oder Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.
V. Bilanz
Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Werte des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagespiegel verwiesen. Hinsichtlich der Verfügungsbeschränkungen von Vermögenswerten des Anlagevermögens wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
1. Immaterielle Vermögenswerte
Die immateriellen Vermögenswerte betreffen mit TEUR 51.798 (i. V. TEUR 20.282) Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften.
Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet.
Der künftig erzielbare Betrag wurde als beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value less cost to sell) definiert.
Erstmals seit dem Erwerb am 4. Juli 2013 wurde die Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen WKN überprüft. Hierzu wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 9,48 Prozent.
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen PNE wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 10,63 Prozent (i. V. 9,46 Prozent).
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Stromerzeugung wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde eine kumulierte Planung über die jeweilige erwartete Restnutzungsdauer bis 2026 zu Grunde gelegt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz vor Steuern beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 6,72 Prozent (i. V. 5,87 Prozent).
Wesentliche Grundannahmen für die Berechnung der beizulegenden Zeitwerte abzüglich Veräußerungskosten der Geschäftseinheiten zum 31. Dezember 2013 und zum 31. Dezember 2012:
Projektierung von Windkraftanlagen WKN und PNE
Geplante Bruttogewinnmargen - Die Bruttogewinnmargen werden anhand der durchschnittlichen Bruttogewinnspannen, die in vorhergehenden Geschäftsjahren erzielt wurden, ermittelt und unter Berücksichtigung der erwarteten Effizienzsteigerung erhöht.
Zur Ermittlung des zukünftigen Cash-Flows werden von den so ermittelten Bruttogewinnen die zu erwartenden operativen Kosten abgezogen. Finanzierungskosten und Steuern bleiben unberücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag stellt die Ausgangsbasis der Diskontierung dar.
Durchschnittlich gewichteter Kapitalkostensatz - Die Ermittlung der Eigenkapitalkosten erfolgte durch Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Die Kosten des Fremdkapitals vor Steuern wurden mit einem Zinssatz von 4,10 Prozent (i. V. 3,28 Prozent) angesetzt.
Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte, die den jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet wurden:
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| Alle Angaben in TEUR |
Projektierung von Windkraftanlagen PNE | Projektierung von Windkraftanlagen WKN | Stromerzeugung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 20.000 | 20.000 | 31.544 | 0 | 254 | 282 |
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| Alle Angaben in TEUR |
Summe | |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 51.798 | 20.282 |
Der erzielbare Betrag der CGU Laubuseschbach (Stromerzeugung) liegt unterhalb des Buchwertes der Vermögenswerte der CGU, so dass eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 28 für diesen Windpark vorgenommen wurde.
2. Sachanlagen
Unter den technischen Anlagen und Maschinen ist ein im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworbenes Umspannwerk (Umspannwerk Kletzke) mit fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 788 (i. V. TEUR 869) aktiviert. Zum Ende des Finanzierungsleasings geht das rechtliche Eigentum an dem Umspannwerk auf den Konzern über. Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten dargestellt.
3. Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der Gesellschaft an assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 5.957 (i. V. TEUR 0) diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden in Höhe von TEUR 1.079 (i. V. TEUR 0). Die Beteiligungen sollen auf langfristige Sicht nicht veräußert werden. Darüber hinaus sind in dem Posten Ausleihungen in Höhe von TEUR 719 (i. V. TEUR 0) und sonstige Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 238 (i. V. TEUR 185) enthalten.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine Wertminderungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte vorgenommen.
Zur Kategorisierung und Bewertung der Finanzinstrumente siehe Tz. V.6.
4. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden
Der Bilanzposten beinhaltet mit TEUR 753 (i. V. TEUR 622) Projektierungsleistungen der bereits unter aufschiebender Bedingung veräußerten PNE Gode Wind III GmbH.
Im Vorjahr war zudem eine Beteiligung enthalten, die Ende 2012 erworben wurde und die der Konzern zu veräußern plante. Der Veräußerungsvorgang wurde am 7. März 2013 abgeschlossen, als die Beherrschung an der Gesellschaft auf den Erwerber übergegangen war. Die Beteiligung war im, Segment Projektierung von Windkraftanlagen ausgewiesen. Der Verkaufserlös der Beteiligung in Höhe von TEUR 624 führte in voller Höhe zu einem Zahlungsmittelzufluss. Es ergab sich kein wesentlicher Veräußerungsgewinn oder -verlust.
5. Vorräte
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 112 | 103 |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 129.163 | 24.641 |
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 3 | 113 |
| Geleistete Anzahlungen | 16.582 | 3.189 |
| 145.860 | 28.046 |
Im Geschäftsjahr 2013 wurden Wertminderungen der Vorräte auf den Nettoveräußerungswert in Höhe von TEUR 3.704 (i.V. TEUR 462) als Aufwand erfasst. Der Aufwand ist in den Bestandsveränderungen enthalten.
Insgesamt wurden angefallene Kosten für Vorräte in Höhe von TEUR 14.789 (i.V. TEUR 12.515) aufwandswirksam erfasst.
In den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sind Vermögenswerte in Höhe von TEUR 85.663 (i.V. TEUR 14.110) enthalten, die voraussichtlich nach mehr als zwölf Monaten realisiert bzw. erfüllt werden.
6. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung
Die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Windparkgesellschaften aus der Errichtung von Windparks.
Vor Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen betragen die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung TEUR 38.368 (i. V. TEUR 0). Nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich folgender Saldo, der unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen wird:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Aufgelaufene Kosten einschließlich Teilgewinnen | 38.368 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen | -17.063 | 0 |
| 21.305 | 0 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Im Geschäftsjahr 2013 wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 126 (i. V. TEUR 10) auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte vorgenommen. Die ermittelten Wertminderungen beruhen individuell auf Erfahrungswerten im Zahlungsverkehr mit den jeweiligen Gesellschaften.
Das Wertberichtigungskonto hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| 1.1. | 608 | 1.662 |
| Zuführungen | 126 | 10 |
| Inanspruchnahmen (-) | 309 | 438 |
| Auflösungen (-) | 99 | 626 |
| 31.12. | 326 | 608 |
Der Gesamtbetrag der wertgeminderten Forderungen beträgt zum 31. Dezember 2013 TEUR 681 (i. V. TEUR 1.062).
Von den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten waren zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beträge überfällig. An den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Eigentumsvorbehalte in geschäftsüblichen Umfang vereinbart, darüber hinaus wurden keine weiteren Sicherheiten für die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vereinbart.
Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen
Unter den kurzfristigen sonstigen Darlehensforderungen sind von der WKN AG an veräußerte Windparkprojektgesellschaften ausgegebene Darlehen ausgewiesen.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierten Unternehmen und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind kurzfristige sonstige finanzielle Forderungen ausgewiesen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte sämtlicher finanzieller Vermögenswerte:
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| Alle Angaben in TEUR |
Gesamt | Fair Value | |
|---|---|---|---|
| Per 31.12.2013 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 77.402 | 77.402 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 34.371 | 34.371 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderung | LaR | 8.638 | 8.638 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | LaR | 3.736 | 3.736 |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen, und solchen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | LaR | 3.099 | 3.099 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | AfS | 1.079 | - |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | AfS | 5.957 | - |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht | AfS | 612 | - |
| Sonstige Ausleihungen | LaR | 719 | 719 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | LaR | 238 | 238 |
| 135.851 | 128.203 | ||
| Summe Kredite und Forderungen | 128.203 | 128.203 | |
| Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 7.648 | - | |
| Per 31.12.2012 | |||
| Kurzfristige Finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 36.586 | 36.586 |
| Forderung aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 30.233 | 30.233 |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | LaR | 4 | 4 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | AfS | 650 | - |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht | AfS | 63 | - |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | LaR | 185 | 185 |
| 67.721 | 67.008 | ||
| Summe Kredite und Forderungen | 67.008 | 67.008 | |
| Summe zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 713 | - |
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| LaR | \= Kredite und Forderungen |
| AfS | \= zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar waren und die daher am 31. Dezember 2013 in Höhe von TEUR 7.648 (31. Dezember 2012: TEUR 713) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie zur Veräußerung verfügbar nicht.
Bei den Krediten und Forderungen entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten. Nettoergebnisse entfallen auf die Kategorie Kredite und Forderungen in Höhe von TEUR 126 (i. V. TEUR 616) auf Wertminderungen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen wurden, sowie in Höhe von TEUR 169 (i. V. TEUR 177) auf Zinserträge, welche im Finanzergebnis ausgewiesen werden.
Übrige Vermögenswerte
Unter den übrigen Vermögenswerten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen ausgewiesen.
7. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2013 EUR 45.785.869,00 (i. V. EUR 45.777.960,00), eingeteilt in 45.785.869 (i. V. 45.777.960) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:
Im Geschäftsjahr 2013 hat die Gesellschaft 9.072.579 (i. V. 7.909) Aktien aus dem bedingten Kapital 2009 / I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte ausgegeben.
Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 54.858.448,00 (i. V. EUR 45.785.869,00), eingeteilt in 54.858.448 (i. V. 45.785.869) Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.
Genehmigtes Kapital
Die Hauptversammlung hat am 22. Mai 2013 das bisherige genehmigte Kapital, von welchem die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Gebrauch mehr gemacht hat, in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, aufgehoben und zugleich ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 21. Mai 2018 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 22.800.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre in Höhe eines Teilbetrags von bis zu EUR 9.000.000,00 zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- und / oder Optionsrechts zustehen würde. |
Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
Das genehmigte Kapital wurde am 16. Juli 2013 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Im Berichtsjahr 2013 erfolgte keine Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2013 EUR 22.800.000,00.
Bedingtes Kapital 2009 / I
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss, die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009 / 2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 Prozent ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000,00 teilweise ausgenutzt.
Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010 / 2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital 2009 / I damit insgesamt in Höhe von bis zu EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.
Bedingtes Kapital II / 2012
Die Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um weitere bis zu EUR 7.750.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 7.750.000,00, eingeteilt in bis zu 7.750.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrags des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II / 2012). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2012 bis zum 14. Mai 2017 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bis zum 31. Dezember 2013 keinen Gebrauch gemacht.
Kapitalrücklage
In der Kapitalrücklage sind das Agio der ausgegebenen Aktien sowie der Eigenkapitalanteil der Wandelschuldverschreibung enthalten.
Eigene Anteile
Nachdem die PNE WIND AG im Jahr 2012 insgesamt 672.955 eigene Aktien im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms über die Börse erworben hatte, hat die Gesellschaft in der Zeit von Januar bis Mitte / Ende März 2013 das 2012 begonnene Aktienrückkaufprogramm fortgesetzt und insgesamt weitere 3.453.745 eigene Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 7,50 Prozent) mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie erworben. Der durchschnittliche Kaufpreis für die im Berichtsjahr erworbenen eigenen Aktien betrug 2,67 Euro je Aktie. Grundlage des Aktienrückkaufprogramms war der Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009, der den Vorstand bis zum 13. Mai 2014 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 4.126.700 Stück ermächtigt hat. Das Aktienrückkaufprogramm wurde am 22. März 2013 abgeschlossen, nachdem von der Ermächtigung vollumfänglich Gebrauch gemacht worden war.
Im weiteren Verlauf des Jahres 2013 hat die PNE WIND AG dann sämtliche der im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen 4.126.700 Aktien wieder veräußert bzw. abgeben.
Einen Teil der erworbenen eigenen Aktien hat die Gesellschaft dabei im Juni 2013 als Gegenleistung für den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 54 Prozent an der WKN AG, Husum, auf die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH übertragen. Durch die Übertragung von insgesamt 3.074.209 eigenen Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 6,61 Prozent) wurde ein Teil des Kaufpreises in Höhe von rund EUR 8,2 Mio. erbracht. Grundlage der Übertragung war der Hauptversammlungsbeschluss vom 14. Mai 2009, durch den der Vorstand unter anderem dazu ermächtigt wurde, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Beteiligungen an Unternehmen erfolgt.
Die nach der Übertragung noch von der PNE WIND AG gehaltenen 1.052.491 eigenen Aktien (dies entspricht einem Anteil am seinerzeitigen Grundkapital von rund 2,26 Prozent) wurden schließlich im Juli 2013 vollständig an die Close Brothers Seydler Bank AG zur Platzierung an institutionelle Investoren verkauft. Der hierbei erzielte Verkaufserlös belief sich auf circa EUR 2,75 Mio.
Zum 31. Dezember 2013 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien mehr.
Fremdwährungsrücklage
In der Fremdwährungsrücklage sind Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung der funktionalen Währung ausländischer Geschäftsbetriebe in der Berichtswährung des Konzerns enthalten.
Konzernbilanzergebnis
Im Konzernbilanzergebnis kumulieren sich die Gewinne und Verluste. Im Rahmen der Dividendenzahlung 2013 wurden aus dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss der PNE WIND AG ausgewiesenen Bilanzgewinn TEUR 4.166 Dividende (EUR 0,10 je Aktie) aus dem Konzernbilanzergebnis an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 67.562.315,21 eine zehnprozentige Dividende sowie eine fünfprozentige Sonderdividende jeweils auf den Nennbetrag der für das Geschäftsjahr 2013 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
8. Minderheitenanteile
Aus der Kapitalkonsolidierung der WKN AG, der Windparkbetreibergesellschaften und der Beteiligungen im Ausland sowie den Ergebnissen aus laufenden und vergangenen Geschäftsjahren resultieren negative Minderheitenanteile in Höhe von TEUR -3.527 (i. V. TEUR -3.076). Zum Bilanzstichtag ergab sich ein positiver Anteil (im Vorjahr negativer Anteil) von TEUR 5.693 (i. V. TEUR -2.994).
9. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand
Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.
Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögenswerte. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.
10. Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, die für abgelaufene Geschäftsjahre sowie für das Geschäftsjahr 2013 gebildet wurden.
11. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Alle Angaben in TEUR |
1.1.2013 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|
| Variabler Kaufpreisbestandteil | |||||
| Atlantis I - III | 0 | 0 | 0 | 9.040 | 9.040 |
| Ausschüttungsgarantien Silbitz | 993 | 356 | 0 | 49 | 686 |
| Prozesskosten | 439 | 114 | 108 | 103 | 320 |
| Übrige | 115 | 0 | 0 | 32 | 147 |
| 1.547 | 470 | 108 | 9.224 | 10.193 |
Die Verzinsung der Ausschüttungsgarantie und der variablen Kaufpreisbestandteile Atlantis I - III sind in unwesentlichem Umfang in den Zuführungen enthalten, bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich um kurzfristige Rückstellungen.
Die Rückstellung für Ausschüttungsgarantien Silbitz betrifft eine Garantie der PNE WIND AG. Die PNE WIND AG hat den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von rund EUR 0,7 Mio. in den Rückstellungen bilanziert ist. Außerdem hat die PNE WIND AG den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2013 in Höhe von rund EUR 5,9 Mio. (i. V. EUR 5,4 Mio.) ausgewiesen.
Die Höhe variabler Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb von Offshore-Projekten wird zum Zeitpunkt des Erstansatzes geschätzt und in den Vorräten sowie Rückstellungen erfasst. Die Bilanzierung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der variablen Kaufpreisbestandteile, die keine Berichtigungen während des Bewertungszeitraumes darstellen, ist gem. IAS 39 Finanzinstrumente oder IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und Eventualforderungen zu bewerten. Der Konzern erfasst die Veränderung der variablen Kaufpreisbestandteile aus dem Erwerb der Offshore-Windparks korrespondierend im Vorratsvermögen. Zum 31. Dezember 2013 wird eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von rund EUR 9,0 Mio. (i.V. EUR 0,0 Mio.) ausgewiesen.
12. Finanzverbindlichkeiten
Der Ausweis betrifft ausgegebenes Genussrechtskapital, Wandelschuldverschreibungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.
Die Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw. gliedern sich nach Zinsvereinbarungen wie folgt:
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| Alle Angaben in TEUR |
Kategorie gem. IAS 39 | Gesamt | Bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Fair Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Per 31.12.2013 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 12.093 | 12.093 | 0 | 0 | 12.093 |
| Festverzinslich | ||||||
| Genussrechtskapital | FLAC | 3.061 | 0 | 3.061 | 0 | 3.061 |
| Anleihen | FLAC | 105.018 | 3.836 | 101.182 | 0 | 114.513 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 70.326 | 24.529 | 30.904 | 14.893 | 78.089 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 15.575 | 9.921 | 5.654 | 0 | 16.601 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | FLAC | 500 | 106 | 394 | 0 | 500 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 15.013 | 0 | 15.013 | 0 | 15.215 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FLHfT | 1.960 | 586 | 1.374 | 0 | 1.960 |
| 223.546 | 51.071 | 157.582 | 14.893 | 242.032 | ||
| Per 31.12.2012 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 4.696 | 4.696 | 0 | 0 | 4.696 |
| Festverzinslich | ||||||
| Genussrechtskapital | FLAC | 843 | 0 | 843 | 0 | 843 |
| Anleihen | FLAC | 28.898 | 0 | 28.898 | 0 | 22.737 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 36.975 | 6.849 | 16.465 | 13.661 | 38.618 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 5.570 | 133 | 5.437 | 0 | 6.103 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | FLAC | 608 | 106 | 502 | 0 | 608 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | FLAC | 779 | 779 | 0 | 0 | 779 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FLHfT | 2.171 | 508 | 1.428 | 235 | 2.171 |
| 80.540 | 13.071 | 53.573 | 13.896 | 76.555 |
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| FLHfT | \= zur Veräußerung verfügbar |
| FLAC | \= Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen und der nachstehend dargestellten Methoden und Annahmen ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt (Stufe 2). Im aktuellen Geschäftsjahr wurden keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen. Auch beim Genussrechtskapital und den Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen entsprechen die Buchwerte wegen einer kurzfristigen Restlaufzeit oder insgesamt geringfügigen Beträgen im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten.
Die Nettoergebnisse der finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bestehen ausschließlich aus Zinsen in Höhe von TEUR 8.444 (i.V. TEUR 4.249), die im Finanzierungsaufwand enthalten sind.
Das Nettoergebnis der zu Handelszwecken gehaltenen Verbindlichkeiten resultiert aus der Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 616 (i.V. TEUR -492).
Genussrechtskapital
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.
In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.
Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 Prozent des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.
Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.
Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.
Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin im Rang nach.
Entsprechend den Regelungen in IAS 32 werden die Genussrechte als Fremdkapital ausgewiesen. Die zum 31. Dezember 2013 ausgewiesene Verbindlichkeit aus dem Genussrechtskapital der PNE WIND AG beträgt EUR 842.800,00. Darüber hinaus betragen die Verbindlichkeiten aus dem Genussrechtskapital der WKN AG zum 31. Dezember 2013 TEUR 2.218. Die Laufzeit der Genussscheine der WKN AG endet ebenfalls am 31. Dezember 2014.
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine Genussscheine zurückgekauft.
Der Bestand der zum 31. Dezember 2013 bestehenden Genussrechte der PNE WIND AG beträgt 8.428 (i. Vj. 8.428).
Anleihen
Die Anleihen haben sich wie folgt entwickelt:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Wandelanleihe 2009: | ||
| - Stand 1. Januar | 3.769 | 3.723 |
| - Aufzinsung | 51 | 46 |
| - Gewandelt | 10 | 0 |
| - Stand 31. Dezember | 3.810 | 3.769 |
| Wandelanleihe 2010: | ||
| - Stand 1. Januar | 25.129 | 24.761 |
| - Aufzinsung | 745 | 385 |
| - Gewandelt | 19.951 | 17 |
| - Stand 31. Dezember | 5.923 | 25.129 |
| Anleihe 2013: | ||
| - Stand 1. Januar | 0 | 0 |
| - Ausgegeben | 94.856 | 0 |
| - Aufzinsung | 429 | 0 |
| - Stand 31. Dezember | 95.285 | 0 |
| Gesamt | 105.018 | 28.898 |
Wandelanleihe 2009 / 2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht kann innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 104 (i. V. 0) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 10.400,00 (i. V. EUR 0,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 4.160 (i. V. 0) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Im Berichtsjahr wurde der Buchwert der Wandelanleihe um TEUR 51 (i. V. TEUR 46) aufgezinst.
Wandelanleihe 2010 / 2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010 / 2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter 7.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 199.506 (i. V. 174) Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 19.950.600,00 (i. V. EUR 17.400,00) ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 9.068.419 (i. V. 7.909) neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Der Buchwert der Wandelanleihe wurde im Berichtsjahr um TEUR 745 (i. V. TEUR 385) aufgezinst.
Die beiden Wandelanleihen sind in voller Höhe konvertibel.
Unternehmensanleihe 2013 / 2018
Zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und des internen Wachstums, insbesondere zur Finanzierung des Erwerbs der Unternehmensbeteiligung an der WKN AG, Husum, und für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE WIND AG im Mai 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von EUR 66.338.000,00 begeben. Diese Unternehmensanleihe wurde im September 2013 im Rahmen einer Privatplatzierung auf ein Volumen von EUR 100 Mio. aufgestockt. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2013 / 2018 sind am regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen und nehmen seit September 2013 am Prime Standard für Unternehmensanleihen teil.
Die Schuldverschreibungen werden mit Wirkung vom 14. Mai 2013 (einschließlich) bis zum 1. Juni 2018 (ausschließlich) in Höhe von 8 Prozent verzinst. Die Zinsen sind mit Ausnahme der ersten Zinsperiode halbjährlich nachträglich jeweils zum 1. Juni und 1. Dezember eines jeden Jahres zahlbar. Die erste Zinszahlung war am 1. Dezember 2013 fällig und umfasste den Zeitraum vom 14. Mai 2013 bis zum 1. Dezember 2013.
Sofern nicht bereits ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE WIND AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 1. Juni 2018 zum Nennbetrag zurückzuzahlen.
Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 30 Prozent oder mehr der Stimmrechte entfallen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Zinssätze für die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zwischen 2,83 Prozent und 6,6 Prozent. Bei den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Unternehmen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinssätze hierfür lagen 2013 sowie 2012 bei bis zu 14,00 Prozent (Kontokorrentzinssatz). Die variablen Zinssätze werden in Abständen von weniger als einem Jahr angepasst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Laufzeiten bis 2029.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 53.409 (i. V. TEUR 38.036) gesichert durch:
1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 3.170 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 3.000 (i. V. TEUR 3.214))
2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2 - 4, Cuxhaven
3. Sicherungsübereignung des Windparks Laubuseschbach (valutierter Betrag TEUR 218 (i. V. TEUR 390)) sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks
4. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Altenbruch II sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 25.610 (i. V. TEUR 28.929))
5. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Holzheizkraftwerk Silbitz sowie Abtretung aller Forderungen dieses Holzheizkraftwerkes (valutierter Betrag TEUR 3.384 (i. V. TEUR 4.061))
6. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Göricke Söllenthin sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 6.954 (i. V. TEUR 0))
7. Verpfändung von Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.052 (i. V. TEUR 459)
8. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt Passauer Land sowie Abtretung aller Forderungen dieses Solarparks (valutierter Betrag TEUR 6.855 (i. V. TEUR 0))
9. Sicherungsabtretung von Kommanditanteilen i.H.v. 4.699 TEUR im Zusammenhang mit laufenden Windparkprojekten (valutierter Betrag TEUR 3.915 (i.V. TEUR 0))
10. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 4.697 auf dem Objekt Otto-Hahn-Str. 12-16, Husum (valutierter Betrag TEUR 2.260 (i. V. TEUR 0))
11. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekten Solaranlagen 2 + 3 sowie Abtretung aller Forderungen dieses Solaranlagen (valutierter Betrag TEUR 161 (i. V. TEUR 0))
Zum 31. Dezember 2013 standen dem Konzern nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierung von rund EUR 107,0 Mio. (i. V. EUR 17,6 Mio.) zur Verfügung.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten eine vertragliche Zusage der PNE WIND AG an die beteiligten Kommanditisten der Betreiber-Gesellschaft HKW Silbitz, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2013 in Höhe von rund 5,9 Mio. Euro ausgewiesen.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzug- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
Der Konzern hat für verschiedene Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung Finanzierungsleasingverhältnisse und Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Verträge beinhalten keine Verlängerungsoptionen, Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.
Die Nettobuchwerte der Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing von TEUR 788 (i. V. TEUR 869) entfallen in voller Höhe auf technische Anlagen und Maschinen.
Die künftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen können auf deren Barwert wie folgt übergeleitet werden:
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| Alle Angaben in TEUR |
Mindestleasingzahlungen | Barwert der Mindestleasingzahlungen | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen: | ||||
| Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 172 | 172 | 106 | 106 |
| Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren | 532 | 704 | 394 | 502 |
| Mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 704 | 876 | 500 | 608 | |
| abzüglich: | ||||
| Zukünftige Finanzierungskosten | -204 | -268 | ||
| Barwert der Leasingverpflichtungen | 500 | 608 | ||
| Zur Rückzahlung innerhalb von zwölf Monaten fälliger Betrag (unter den kfr. Schulden ausgewiesen) | 106 | 106 | ||
| Zur Rückzahlung nach mehr als zwölf Monaten fälliger Betrag | 394 | 502 |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind TEUR 500 (i.V. TEUR 608) durch die Abtretung des juristischen Eigentums am Umspannwerk Kletzke gesichert.
13. Sonstige Verbindlichkeiten
Abgegrenzte Umsatzerlöse
Der Posten in Höhe von TEUR 11.122 (i. V. TEUR 7.040) resultiert im Wesentlichen aus von Windparkbetreibergesellschaften geleisteten Vorauszahlungen für die Nutzung von Umspannwerken. Der Betrag wird über die Laufzeit der Nutzungsverträge (20 bis 25 Jahre) ertragswirksam aufgelöst.
Übrige Verbindlichkeiten
Unter den übrigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von rd. EUR 10 Mio. enthalten.
14. Finanzinstrumente und Grundsätze des Risikomanagements
Der Konzern unterliegt hinsichtlich seiner Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.
Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz.
Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Abteilung Finanzen und Controlling. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Die Grundsätze des Risikomanagements wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
Risikokategorien im Sinne von IFRS 7
Kreditrisiko
Der Konzern ist aus seinem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie z. B. Einholung von Sicherheiten oder Bürgschaften, wenn dies auf Grund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint.
Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor.
Zinsrisiko
Derzeit erfolgt eine Absicherung des Zinsrisikos in Bezug auf Veränderungen des Marktzinsniveaus bei Zinszahlungen für bestehende und erwartete variabel verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten innerhalb der Gesellschaft PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, zu der diese Gesellschaft aufgrund eines Darlehensvertrages im Rahmen der Zusage eines KfW-Förderkredites verpflichtet ist. Der beizulegende Zeitwert dieser Derivate ist mit TEUR 1.636 unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst. Desweiteren besteht zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken bei der WKN AG ein Zinssicherungsgeschäft. Das Derivat dient zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken im 3-Monats-EURIBOR und wird zur Absicherung von variabel verzinslichen Darlehen verwendet und dient der Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus dem variabel verzinslichen Betriebsmittelbedarf der WKN AG. Die bilanzielle Abbildung erfolgt jeweils als Bewertungseinheit. Die beizulegenden Zeitwerte dieser Derivate sind mit TEUR 324 unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst. Da ansonsten grundsätzlich fest verzinsliche Finanzinstrumente in Form von Projektfinanzierungen zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs eingesetzt werden, entsteht des Weiteren keine wesentlichen Zinsrisiken.
Liquiditätsrisiko
Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, welche die Liquiditätszu- und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet.
Die Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglichen Restlaufzeiten ist unter "12. Finanzverbindlichkeiten" abgebildet.
Marktrisiko
Im Bereich der Marktpreisrisiken ist der Konzern Währungsrisiken, Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.
Währungsrisiken
Die Währungskursrisiken des Konzerns resultieren primär aus der operativen Tätigkeit und Investitionen. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash-Flows des Konzerns wesentlich beeinflussen.
Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass bilanziell erfasste, aber auch geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) abgewickelt werden.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen.
Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen.
Zur Sicherung gegen wesentliche Fremdwährungsrisiken setzt der Konzern Devisenderivate in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften ein. Mittels dieser Devisenderivate werden die Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus gesichert. Der Konzern war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt. Sicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag daher nicht abgeschlossen worden.
Gemäß IFRS 7 erstellt der Konzern Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken, mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Der Konzern ist aufgrund geringer Fremdwährungsvermögenswerte und -schulden keinem wesentlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Andere, für den Konzern relevante Währungen als in Euro lagen zum Bilanzstichtag in Britischen Pfund und Amerikanischen Dollar vor.
Zinsrisiken
Der Konzern unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt der Konzern grundsätzlich Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) ein, um Zinsänderungsrisiken entgegen zu wirken.
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
| ― | Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. |
| ― | Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
| ― | Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2013 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, hätten sich keine Effekte in Bezug auf eine Neubewertungsrücklage im Eigenkapital ergeben. Darüber hinaus wäre das Zinsergebnis um TEUR 170 niedriger / höher gewesen.
Sonstige Preisrisiken
IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariable kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage.
Zum 31. Dezember 2013 und 31. Dezember 2012 hatte die Gesellschaft keine wesentlichen, sonstigen Preisrisiken unterliegenden Finanzinstrumente im Bestand.
Risikokonzentrationen
Über die allgemeinen (Kapitalmarkt-) Marktrisiken hinaus, bestehen aus Sicht des Managements keine wesentlichen Risikokonzentrationen.
Zeitwerte
Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite und langfristige Darlehen.
Der Buchwert der Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil.
In Abhängigkeit vom Marktwert am Bilanzstichtag werden derivative Finanzinstrumente als sonstiger Vermögenswert (bei positivem Marktwert) oder als sonstige Verbindlichkeit (bei negativem Marktwert) ausgewiesen.
Kapitalmanagement
Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen
| ― | in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, |
| ― | in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie |
| ― | in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur. |
Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, gibt die Gesellschaft je nach Erfordernis neue Anteile heraus, nimmt Verbindlichkeiten auf oder veräußert Vermögenswerte, um Verbindlichkeiten zu tilgen.
Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrades, berechnet aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt sich aus den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Genussscheine / Wandelanleihe, Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften, sonstige Finanzverbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital zuzüglich Nettofremdkapital.
Einzelne Gesellschaften des Segments Stromerzeugung unterliegen Vorgaben hinsichtlich ihrer Liquiditätsreserven durch Banken, die zwar bei der Überwachung der Kapitalstruktur berücksichtigt werden, in der Summe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Kapitalstruktur und ihrer Verfügbarkeit auf Konzernebene haben.
Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen Verschuldungsgrad bis 70 Prozent einzugehen, um weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten durch Beibehaltung eines guten Kreditratings zu gewährleisten.
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Finanzschulden | 211.453 | 75.845 |
| - Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 77.402 | 36.586 |
| \= Nettofremdkapital | 134.051 | 39.259 |
| + Eigenkapital | 150.609 | 86.595 |
| \= Gesamtkapital | 284.660 | 125.854 |
| Verschuldungsgrad | 47,09 % | 31,19 % |
Die im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Strategie zur Überwachung der Kapitalstruktur hat insofern ihre Ziele weiterhin erreicht, als dass sowohl der Verschuldungsgrad als auch sämtliche externen Vorgaben der Liquiditätssicherung eingehalten wurden.
VI. Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach den Produkt- und Leistungsbereichen im Konzern. Es erfolgten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen, Management und Serviceleistungen von Windkraftanlagen sowie Umsätze aus Umspannwerknutzungsentgelt. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung wurden im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Strom aus dem laufenden Betrieb des Windparks Altenbruch II, dem Solarpark Passauer Land und dem Holzheizkraftwerk Silbitz erzielt.
Den Umsatzerlösen aus langfristiger Fertigung für das Geschäftsjahr 2013 liegen zwei Projekte zu Grunde (siehe Abschnitte IV Nr. 8 und V Nr. 6).
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| Alle Angaben in TEUR |
2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse vor HB II-Überleitung | 118.921 | 95.828 |
| Umsatzerlöse aus Teilgewinnrealisierung | 25.119 | 0 |
| Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung | 0 | -11.433 |
| Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung | 25.119 | -11.433 |
| 144.040 | 84.395 |
Den Umsatzanteilen aus Teilgewinnrealisierung stehen Auftragskosten i. H. v. TEUR 23.870 (i. V. TEUR 11.393) gegenüber, so dass sich gegenüber der Teilgewinnrealisierung zum Vorjahr (TEUR 0) eine um TEUR 1.249 höhere Teilgewinnrealisierung ergibt.
2. Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen folgende Einmaleffekte enthalten:
| ― | Die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte trugen mit TEUR 326 (i. V. TEUR 627) zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei. |
| ― | Aufgrund nicht eingehaltener vertraglicher Zusagen erhielt die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 eine Schadensersatzzahlung von TEUR 500 (i.V. TEUR 0). |
| ― | Im Geschäftsjahr 2013 konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 442 (i. V. TEUR 85) aufgelöst werden, da die Gründe zur Passivierung nicht mehr bestanden |
3. Personalaufwand
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| Alle Angaben in TEUR |
2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 18.976 | 12.138 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 2.639 | 1.387 |
| 21.615 | 13.525 | |
| Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 303 | 184 |
| Personalaufwand je Mitarbeiter | 71 | 74 |
Im Geschäftsjahr 2013 ist ein Betrag in Höhe von TEUR 100 als Aufwendungen für Altersversorgung (beitragsorientierte Versorgungspläne) im Personalaufwand enthalten (i. V. TEUR 17).
Die Aufwendungen für beitragsorientierte Pläne nach IAS 19 betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 753 (i. V. TEUR 495).
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:
| ― | Rechts- und Beratungskosten TEUR 4.731 (i. V. TEUR 2.662) |
| ― | Miet- und Leasingkosten TEUR 1.493 (i. V. TEUR 1.231) |
| ― | Wertberichtigungen auf Forderungen oder Forderungsverluste TEUR 125 (i. V. TEUR 11) |
| ― | Werbe- und Reisekosten TEUR 2.054 (i. V. TEUR 1.276) |
| ― | Kraftfahrzeugkosten TEUR 1.331 (i. V. TEUR 661) |
| ― | EDV-Kosten TEUR 372 (i. V. TEUR 371) |
| ― | Versicherungen und Beiträge TEUR 870 (i. V. TEUR 682) |
| ― | Reparatur / Instandhaltungskosten (im Wesentlichen "Silbitz" und "Altenbruch") TEUR 1.013 (i. V. TEUR 707) |
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In den Zinserträgen sind Darlehens- und Kontokorrentzinsen in Höhe von TEUR 169 (i. V. TEUR 177) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente in Höhe von TEUR 683 (i.V. TEUR 0) enthalten.
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen auf die Anleihe 2013 / 18 von TEUR 4.131, die Wandelschuldverschreibungen mit TEUR 1.435 (i. V. TEUR 1.958), Darlehens- und Kontokorrentzinsen TEUR 2.878 (i. V. TEUR 2.091) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente TEUR 67 (i. V. TEUR 492) enthalten. Im Geschäftsjahr 2013 wurden bei einem Kapitalisierungssatz von 3,23 Prozent (i. V. 3,49 Prozent) Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 536 (i. V. TEUR 153) aktiviert.
7. Ertragsteuern
Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
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| Alle Angaben in TEUR |
2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern | 3.281 | 75 |
| Latente Steuern | ||
| - aus Konsolidierungseffekten und HBII-Anpassungen | -3.417 | -76 |
| - aus Einzelabschlüssen | -2.697 | -250 |
| -6.114 | -326 | |
| -2.833 | -251 |
Unter den laufenden Steueraufwendungen werden bei den inländischen Gesellschaften Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie bei den ausländischen Gesellschaften vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen.
Für die inländischen Gesellschaften betrug die Körperschaftsteuer 15 Prozent, der Solidaritätszuschlag betrug unverändert 5,5 Prozent. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer belief sich damit die Gesamtsteuerbelastung der inländischen Gesellschaften auf rund 30 Prozent.
Bei den Auslandsgesellschaften kommen die individuellen landesspezifischen Steuersätze zur Anwendung.
Wesentliche Änderungen des Steueraufwandes durch Änderung der jeweiligen nationalen Steuersätze ergaben sich nicht.
Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über geschätzte steuerliche Verlustvorträge im Inland von ca. EUR 110 Mio. (i. V. ca. EUR 109 Mio.) sowie im Ausland von ca. EUR 18 Mio. (i. V. ca. EUR 11 Mio.) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen. Ein latenter Steueranspruch auf diese Verluste wurde in Höhe von TEUR 1.026 erfasst (i. V. TEUR 0) und in voller Höhe mit passiven latenten Steuern saldiert. Angesichts der Verlustsituation in der Vergangenheit (Ausland) sowie der weitestgehenden Steuerfreiheit auf Verkäufe von Anteilen an Kapitalgesellschaften in Deutschland werden lediglich latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe des Betrags aktiviert, der künftig sicher durch positive zu versteuernde Ergebnisdifferenzen realisiert werden kann. Die Verluste im Inland können für unbegrenzte Zeit vorgetragen werden. Für die wesentlichen Verluste in USA und UK gilt, dass die Verlustnutzung in den USA auf 20 Jahre beschränkt, in UK dagegen unbegrenzt möglich ist.
Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des rechnerischen auf den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand:
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| Alle Angaben in TEUR |
2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 35.716 | 16.726 |
| Steuersatz | 30,0 % | 30,0 % |
| Ertragsteueraufwand - rechnerisch | 10.715 | 5.018 |
| Unterschiedlicher Steuersatz | 86 | 4.980 |
| Abschreibung eines steurlich nicht absetzbaren Goodwill | -184 | 0 |
| Steuererstattung aus Verlustrücktrag | 10 | 0 |
| Nichtansatz von latenten Steuern | 3.299 | 5.730 |
| Nutzung von Verlustvorträgen | -10 | -21 |
| Steuerfreie Veräußerungsgewinne und sonstige steuerfreie Erträge | -18.870 | -15.871 |
| Permantente Abweichungen | 386 | 15 |
| Periodenfremder Steueraufwand / -ertrag | 39 | 17 |
| Nichtabziehbare Aufwendungen | 1.362 | -104 |
| Sonstige Konsolidierungseffekte | 334 | -15 |
| Ausgewiesener Steueraufwand | -2.833 | -251 |
Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen ermittelt. Da sämtliche mit Steuerlatenzen behafteten Sachverhalte im Inland begründet sind, wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 Prozent (i. V. 30,0 Prozent) angenommen.
Steuerlatenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden entstanden bei den folgenden Bilanzpositionen:
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| Alle Angaben in TEUR |
Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern |
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 5.327 | 1.667 | 76 | 1 |
| Vorräte | 5.577 | 1.092 | 0 | 0 |
| Sachanlagevermögen | 2.444 | 0 | 0 | 98 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 455 | 1.305 | 0 | 0 |
| Übrige Aktiva | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 184 | 6.572 | 382 | 278 |
| Sonstige Rückstellungen | 2.479 | 0 | 570 | 0 |
| 16.466 | 10.636 | 1.028 | 377 | |
| Verlustvorträge | 1.389 | 0 | 1.389 | 0 |
| Übrige Konsolidierungseffekte inkl. Wertberichtigungen | 636 | 618 | -1.162 | 272 |
| 18.491 | 11.254 | 1.255 | 649 | |
| Saldierungsfähiger Anteil | -9.341 | -9.341 | -279 | -279 |
| Latente Steuern | 9.150 | 1.913 | 976 | 370 |
8. Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie
Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 2013 insgesamt 47.201 Tausend Namens-aktien (i. V. 45.764 Tausend Namensaktien).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,86 je Aktie (i. V. EUR 0,37 je Aktie).
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss (in TEUR) | 40.679 | 16.977 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien | 47.201 | 45.764 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,86 | 0,37 |
Verwässertes Ergebnis je Aktie
Das verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt:
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis vor Eliminierung von Verwässerungseffekten (in TEUR) | 40.679 | 16.977 |
| - Zinsaufwendungen auf Wandelschuldverschreibung (in TEUR) | 1.005 | 1.371 |
| Ergebnis nach Eliminierung (in TEUR) | 41.684 | 18.348 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien vor Verwässerungseffekten (in Tsd.) | 47.201 | 45.764 |
| + gewogener Durchschnitt wandelbarer Aktien (in Tsd.) | 4.275 | 13.355 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien nach Verwässerungseffekten (in Tsd.) | 51.476 | 59.119 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,81 | 0,31 |
VII. Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt.
1. Finanzmittelfonds
Der Finanzmittelfonds entspricht der in der Bilanz ausgewiesenen Position "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
2. Überleitung zwischen Beträgen in der Kapitalflussrechnung und der Bilanz
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer, investiver und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert.
VIII. Eigenkapitalveränderungsrechnung
Transaktionskosten
Im Geschäftsjahr 2013 sind wie im Vorjahr keine Transaktionskosten angefallen.
IX. Segmentberichterstattung
Die operativen Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die auf Deutschland fokussierte Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen und die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften. Darüber hinaus wird auch eine umweltschonende Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen betrieben.
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentberichtsformats der PNE WIND AG. Danach wird in die beiden Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen und Stromerzeugung unterschieden.
Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des PNE WIND AG-Konzerns liegen grundsätzlich Preise zu Grunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Die interne Berichterstattung, der die Segmentberichterstattung zu Grunde liegt, basiert ausschließlich auf Werten der in diesem Konzernabschluss erläuterten IFRS-Rechnungslegung des Konzerns. Sowohl Onshore- wie Offshore-Windanlagen werden nach einem einheitlichen Prozessablauf projektioniert.
Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfallen eine Gesamtleistung von 102,4 Mio. Euro (i. V. 18,0 Mio. Euro), Umsatzerlöse von 85,6 Mio. Euro (i. V. 8,6 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis von 22,5 Mio. Euro (i. V. -1,1 Mio. Euro), ein Anteil vom Segmentvermögen von 393,2 Mio. Euro (i. V. 153,1 Mio. Euro) und ein Eigenkapitalanteil von 93,9 Mio. Euro (i. V. 44,6 Mio. Euro) auf den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland. Zusätzlich entfällt auf Windkraft onshore Ausland eine Gesamtleistung von 9,8 Mio. Euro (i. V. 4,7 Mio. Euro), Umsatzerlöse von 1,3 Mio. Euro (i. V. 0,0 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis von -15,8 Mio. Euro (i. V. -9,0 Mio. Euro), ein Anteil vom Segmentvermögen von 120,2 Mio. Euro (i. V. 41,6 Mio. Euro) und ein Eigenkapitalanteil von 26,5 Mio. Euro (i. V. -20,9 Mio. Euro).
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden und das Segmentvermögen der Segmente "Projektierung Windkraftanlagen" und "Stromerzeugung" entfallen im Wesentlichen auf Deutschland. Im Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" werden Umsatzerlöse mit externen Kunden realisiert, die mehr als 10 Prozent der gesamten Umsatzerlöse betragen. Im Berichtsjahr wurden mit einem Kunden rd. 43 Mio. Euro und mit einem weiteren Kunden rd. 28 Mio. Euro Umsätze generiert. Kein weiterer einzelner Kunde hat 10 Prozent oder mehr zum Konzernumsatz beigetragen. Im Vorjahr wurden mit einem Kunden rd. 61 Mio. Euro Umsätze generiert.
Langfristige Vermögenswerte werden regional wie folgt eingesetzt:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Deutschland | 138.261 | 81.810 |
| Übrige Länder | 2.776 | 632 |
| 141.037 | 82.442 |
Im Segment Projektierung von Windkraftanlagen konzentriert sich ein jeweils wesentlicher Anteil der externen Erlöse auf Kunden, mit denen langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen gepflegt werden. Der im Segment Stromerzeugung produzierte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.
Der Anteil am Periodenergebnis der assoziierten Unternehmen, die mit der "at-equity"-Methode erfasst wurden, in Höhe von TEUR -32 ist in den Aufwendungen aus Verlustübernahme des Segments Windkraft enthalten.
X. Sonstige Angaben
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:
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| Alle Angaben in TEUR |
31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Diverse Windkraftprojekte | 16.814 | 568 |
| Übrige | 68 | 65 |
| 16.882 | 633 |
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietleasing in Höhe von TEUR 1.516 (i. V. TEUR 753). Die Fälligkeit der Miet- und Leasingverpflichtungen gliedert sich wie folgt:
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| Miet- und Leasingverpflichtungen | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 597 | 333 |
| Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | 919 | 420 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 0 | 0 |
| 1.516 | 753 |
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo betreffend Windkraftanlagen in Höhe von netto TEUR 195.696 (i. V. TEUR 162.423). Das Bestellobligo ist in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.
Weiterhin bestehen aus Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung im Ausland sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 405 (i. V. TEUR 366).
2. Annahmen des Managements über zukünftige Entwicklungen und andere Bewertungsunsicherheiten
Die Gesellschaften der PNE WIND-Gruppe entwickeln Projekte in 14 Ländern. Dabei verteilt sich die MW-Kapazität zu 25 Prozent auf den deutschen Markt und zu 75 Prozent auf die weiteren 13 ausländischen Märkte. Die PNE WIND-Gruppe hat damit eine breite Diversifizierung der Risiken erreicht. Die Abhängigkeit von Entwicklungen in einzelnen Märkten hat sich vermindert. Negative Veränderungen in einzelnen Ländern können durch andere Märkte ausgeglichen werden. In Deutschland onshore kann die Projektumsetzung in 2014 deutlich gesteigert werden. Entsprechende Genehmigungen für Windpark-Projekte liegen vor. Für die Zukunft müssen die deutschen Windpark-Projekte an die sich verändernden Rahmenbedingungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst werden. Auch im Ausland, unter anderem in Großbritannien, den USA, Frankreich und Polen sind bereits Windpark-Projekte onshore genehmigt. Im Offshore-Bereich bearbeitet die PNE WIND AG derzeit zwölf Offshore-Windpark-Projekte, sechs davon als Dienstleister, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen befinden. Sechs Offshore-Projekte werden im Eigenbestand entwickelt. Die Entwicklung dieser Projekte bis zur Genehmigungsreife ist mit nicht unerheblichen Aufwendungen für zahlreiche ökologische Untersuchungen sowie Sicherheitsanalysen verbunden. Ohne diese Vorarbeiten ist eine Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg, jedoch nicht zu erlangen. Auch nach der Genehmigung sind zur Vorbereitung der technischen Baureife dieser Projekte weitere kostenintensive Untersuchungen, beispielsweise des Baugrundes am jeweiligen Standort einer Offshore-Windenergieanlage, notwendig. Sollte ein Offshore-Windpark-Projekt nicht verkauft oder realisiert werden können, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Sollten Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister für die Projektentwicklung tätig ist, nicht realisiert werden, besteht das Risiko, dass bereits vereinbarte Milestone-Zahlungen nicht erfolgen. Daher werden diese Risiken kontinuierlich abgewogen. Gänzlich auszuschließen sind sie nicht.
3. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG
Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG, die die Gesellschaft betroffen haben:
Mitgeteilt von Herrn Volker Friedrichsen:
Herr Volker Friedrichsen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 4. Juli 2013 die Schwellen von 3 Prozent und 5 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 6,61 Prozent (3.074.209 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug, die ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH nach § 22 Abs1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.
Ferner hat uns die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 4. Juli 2013 die Schwellen von 3 Prozent und 5 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 6,61 Prozent (3.074.209 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 15. Juli 2013
Mitgeteilt von Herrn Volker Friedrichsen:
Herr Volker Friedrichsen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 Prozent und 15 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 19,81 Prozent (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug, die ihm über die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind.
Ferner hat uns die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, Schwabstedt, Deutschland, mitgeteilt, dass ihr Anteil an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. August 2013 die Schwellen von 10 Prozent und 15 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 19,81 Prozent (10.741.474 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 8. August 2013
Mitgeteilt von der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte sowie von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH:
Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Tübingen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 Prozent (1.600.000 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Außerdem hat uns die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 8. August 2013 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und an diesem Tag 2,95 Prozent (1.600.000 Stimmrechte) betrug, die ihr nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen sind. Dabei handelt es sich um Stimmrechte der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte.
Cuxhaven, 12. August 2013
4. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Bzgl. der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der PNE WIND AG und ihrer Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Im Geschäftsjahr 2013 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen:
| ― | Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 310.875,14 (i. V. EUR 241.544,03). In diesem Betrag ist ein Betrag von netto EUR 68.179,44 (i. V. EUR 14.125,32) für Soft- und Hardwareausstattungen enthalten. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. Zum 31. Dezember 2013 bestand eine Verbindlichkeit aus dieser Transaktion in Höhe von TEUR 9 (i. V. TEUR 2). |
Die Vergütung und der Anteilsbesitz des Aufsichtsrats und der Vorstände sind unter Gliederungspunkt X.5 erläutert.
5. Angaben zum Aufsichtsrat und zum Vorstand
Aufsichtsrat
| ― | Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Unternehmensberater / Geschäftsführer der GFM Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH, Berlin (Vorsitzender) |
| ― | Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, selbständiger Unternehmensberater, (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor an der ETH Zürich |
| ― | Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Geschäftsführer der net.curity InformationsTechnologien GmbH, Cuxhaven |
| ― | Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A. (bis 22. Mai 2013) |
| ― | Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A. (bis 22. Mai 2013) |
| ― | Herr JUDr. Olaf Aden, Wiesmoor, Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltspartnerschaft Aden & Kleemann, Wiesmoor (seit 22. Mai 2013) |
| ― | Herr Dr. Christian Rolfs, Weilheim an der Teck, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der SÜDDEKOR GmbH, Laichingen (seit 22. Mai 2013) |
Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum, |
| ― | ERLAU AG, Aalen / Unterkochen |
| ― | Intersoft Consulting Services AG, Hamburg |
| ― | RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen |
Herr Dr. Peter Fischer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum |
| ― | 2D Holding GmbH, Laichingen |
Herr Dr. Christian Rolfs ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | Helmut Willich GmbH & Co. KG, Bremen, Mitglied des Beirates |
| ― | Sueddekor LLC, Agawam, Massachussets, USA, (bis 1. Oktober 2013) |
| ― | TTS Tooltechnic Systems Holding AG, Wendlingen (ab 1. Januar 2014) |
Im Geschäftsjahr 2013 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 241 (i. Vj. TEUR 208) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 21, sein Stellvertreter TEUR 15,8 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 10,5 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 655 (i. Vj. TEUR 240) zurückgestellt. Die in der Satzung festgehaltene variable Vergütung errechnet sich für das Geschäftsjahr 2013 auf der Basis des durchschnittlichen Konzern-EBIT der Jahre 2011 bis 2013. Das jeweilige EBIT der vergangenen 3 Jahre belief sich auf TEUR 70 (2011), TEUR 20.445 (2012) und TEUR 44.983 (2013). Somit errechnet sich ein durchschnittliches EBIT der Jahre 2011 bis 2013 von ca. TEUR 21.833. Als variable Vergütung erhält der Aufsichtsratsvorsitzende 0,8 Prozent, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende 0,6 Prozent und jedes einfache Aufsichtsratsmitglied 0,4 Prozent von diesem durchschnittlichen EBIT. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf TEUR 896 (i. V. TEUR 448). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielten am 31. Dezember 2013 Herr Dieter K. Kuprian 10.000 Aktien (i. V. 10.000 Aktien) und Herr Christian Rolfs 20.000 Aktien (i. V. 0 Aktien) sowie Herr JUDr. Olaf Aden 15.000 Aktien (i. V. 0 Aktien) der Gesellschaft.
Vorstand
| ― | Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (CEO) |
| ― | Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO) |
| ― | Herr Markus Lesser, Kaarst, (COO) |
Herr Martin Billhardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | WKN AG, Husum |
| ― | Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg |
| ― | 2D Holding GmbH, Laichingen |
Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― | RenCon GmbH, Kaarst |
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 2.800 (i. V. TEUR 2.354), die sich wie folgt verteilen:
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| Alle Angaben in TEUR |
Fixes Gehalt 2013 | Variables Gehalt 2013 | Sonstige Vergütungen 2013 | Gesamtbezüge 2013 |
|---|---|---|---|---|
| Martin Billhardt | 402 | 720 | 315 | 1.437 |
| Jörg Klowat | 246 | 240 | 188 | 674 |
| Markus Lesser | 246 | 260 | 183 | 689 |
| 894 | 1.220 | 686 | 2.800 |
Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.
Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft sind am 31. Dezember 2013 Herrn Martin Billhardt 410.000 Aktien (i. V. 410.000 Aktien) zuzurechnen, außerdem hält Herr Jörg Klowat 110.000 Aktien (i.V. 110.000 Aktien) und Herr Markus Lesser 55.500 Aktien (i.V. 55.500 Aktien) der Gesellschaft.
Zusätzliche Angaben für deutsche Mutterunternehmen im IFRS Konzernabschluss gemäß § 315a HGB
6. Honorare für den Konzern-Abschlussprüfer
Vom Konzernabschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2013 folgendes Honorar berechnet:
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| Abschlussprüfungsleistungen (Einzel- und Konzernabschluss) | TEUR 3901) |
| Andere Bestätigungsleistungen | TEUR 8742) |
| Sonstige Leistungen | TEUR 197 |
| TEUR 1.461 |
1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 0
2) Die anderen Bestätigungsleistungen beinhalten Versicherungsgebühren im Zusammenhang mit der Erstellung von Comfort Lettern in Höhe von TEUR 654.
7. Deutscher Corporate Governance Kodex
Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, in wie weit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.
Die letzte Entsprechenserklärung wurde am 22. August 2013 mit folgendem Wortlaut abgegeben:
"Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Empfehlungen entsprochen wurde und wird. Zugrunde gelegt wird dabei für den Zeitraum seit dem 28. August 2012 (dem Datum der letzten Entsprechenserklärung) bis zum 9. Juni 2013 (Vortag der Bekanntmachung der Neufassung des Kodex) der Deutsche Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012. Für die Corporate-Governance Praxis der PNE WIND AG seit dem 10. Juni 2013 (Datum der Bekanntmachung der Neufassung des Kodex) bezieht sich die Entsprechenserklärung auf die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013:
1. Berücksichtigung des Verhältnisses der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft (Nr. 4.2.2. des Kodex)
Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung berücksichtigen soll. Der Aufsichtsrat hat bei Abschluss der aktuellen, vor Inkrafttreten dieser Empfehlung abgeschlossenen Vorstandsverträge in Übereinstimmung mit den Vorgaben des Aktiengesetzes dafür Sorge getragen, dass die den Vorstandsmitgliedern gewährten Gesamtbezüge die übliche Vergütung nicht ohne Grund übersteigen. Hierbei hat er auch die "vertikale" Angemessenheit der Vorstandsvergütung überprüft, indem er bei der Festlegung der Höhe der Vorstandsvergütung auch das Lohn- und Gehaltsgefüge innerhalb der PNE WIND-Gruppe berücksichtigt hat. Soweit der Kodex seit seiner Neufassung vom 13. Mai 2013 die bereits nach dem Aktiengesetz erforderliche Überprüfung einer vertikalen Angemessenheit der Vorstandsvergütung konkretisiert und die für den Vergleich maßgeblichen Vergleichsgruppen sowie den zeitlichen Maßstab des Vergleichs näher definiert, wird insoweit vorsorglich eine Abweichung erklärt. Der Aufsichtsrat hat bei der Überprüfung der vertikalen Angemessenheit nicht zwischen den Vergleichsgruppen der (zum damaligen Zeitpunkt noch nicht in Kraft getretenen) Kodexempfehlung unterschieden und auch keine Erhebungen zur zeitlichen Entwicklung des Lohn- und Gehaltsgefüges durchgeführt. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags auch die vertikale Angemessenheit der Vorstandsvergütung anhand der nach der neuen Kodexempfehlung vorgeschriebenen inhaltlichen und zeitlichen Kriterien zu überprüfen.
2. Vereinbarung betragsmäßiger Höchstgrenzen (Nr. 4.2.3 des Kodex)
Seit der Neufassung des Kodex vom 13. Mai 2013 enthält dieser die Empfehlung, dass die Vorstandsvergütung insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen aufweisen soll. Die aktuellen Vorstandsverträge mit den Mitgliedern des Vorstands der PNE WIND AG wurden sämtlich vor dem Inkrafttreten dieser Empfehlung geschlossen. Die Vorstandsverträge enthalten zwar sowohl betragsmäßige Höchstgrenzen für die feste und die variable Vergütung als auch eine Begrenzungsmöglichkeit für den Fall außerordentlicher Entwicklungen. Eine feste Obergrenze für die Gesamtvergütung des Vorstands ist in den Vorstandsverträgen allerdings bislang nicht vorgesehen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt indessen, bei einer künftigen Neufassung eines Vorstandsvertrags betragsmäßige Höchstgrenzen im Sinne der Kodexempfehlung in Nr. 4.2.3 zu vereinbaren.
3. Ausrichtung der erfolgsorientierten Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Nr. 5.4.6 des Kodex)
Nr. 5.4.6 des Kodex sieht nunmehr vor, dass eine etwaige erfolgsorientierte Vergütung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sein soll. Nach der bei Inkrafttreten dieser Kodexempfehlung geltenden Satzungsregelung erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrats eine Gesamtvergütung, die sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammensetzte. Eine erfolgsorientierte Vergütung, die auch auf den langfristigen Unternehmenserfolg - und somit eine nachhaltige Unternehmensentwicklung - bezogene Bestandteile enthält, sah die Satzung bisher dagegen nicht vor; vielmehr richtete sich die erfolgsorientierte Vergütung ausschließlich nach einer Ergebniskennziffer des jeweils letzten Geschäftsjahres. Um der Kodexempfehlung zu einer Ausrichtung der variablen Aufsichtsratsvergütung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zukünftig zu entsprechen, hat die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft am 22. Mai 2013 beschlossen, die Festsetzung in der Satzung mit Wirkung ab dem am 1. Januar 2013 begonnenen Geschäftsjahr in der Weise zu ändern, dass als Bemessungsgrundlage für die variable Vergütung nicht mehr allein das im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete Betriebsergebnis, sondern das durchschnittliche Betriebsergebnis der vergangenen drei Geschäftsjahre maßgeblich sein soll. Auf diese Weise wird der Aufsichtsrat dazu angehalten, seine Tätigkeit am periodenübergreifenden und damit nachhaltigen Erfolg des Unternehmens auszurichten. Die betreffende Änderung der Satzung der PNE WIND AG wurde am 16. Juli 2013 im Handelsregister eingetragen. Seither wird der Empfehlung in Nr. 5.4.6 damit vollumfänglich entsprochen
4. Öffentliche Zugänglichkeit von Zwischenberichten binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Nr. 7.1.2 des Kodex)
Die PNE WIND AG hat ihren Halbjahresfinanzbericht 2012 ausnahmsweise erst nach Ablauf von mehr als 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich gemacht, um absehbare wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums noch berücksichtigen und so mit dem Halbjahresfinanzbericht ein klares Bild von der tatsächlichen Lage der Gesellschaft vermitteln zu können. Bei seither auf diesen Halbjahresfinanzbericht folgenden Zwischenberichten wurde der empfohlene Zeitraum von 45 Tagen für die öffentliche Zugänglichmachung jeweils wieder eingehalten. Auch in Zukunft soll die Frist von 45 Tagen wieder beachtet werden, sofern nicht besondere Umstände eine erneute Abweichung angezeigt sein lassen.
Cuxhaven, 22. August 2013"
Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.
8. Angaben zum Personalbestand
Beschäftigte im Jahresdurchschnitt
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 27 | 25 |
| Angestellte | 230 | 128 |
| Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE WIND AG) | 44 | 28 |
| 301 | 181 |
9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
Cuxhaven, 18. März 2014
PNE WIND AG
Martin Billhardt Vorsitzender des Vorstands
Jörg Klowat, Vorstand
Markus Lesser, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der PNE WIND AG, Cuxhaven, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Segmentberichterstattung sowie Anhang - und den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 18. März 2014
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Reiher, Wirtschaftsprüfer
ppa. Wendlandt, Wirtschaftsprüfer
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE WIND AG
Vorstand
Martin Billhardt
Jörg Klowat
Markus Lesser