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PNE AG — Annual Report 2012
Apr 18, 2013
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Annual Report
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PNE WIND AG
Cuxhaven
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2012
1. Markt/gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die PNE WIND AG ist als Projektierer von Windparks an Land (onshore) wie auch auf See (offshore) in Deutschland, Südosteuropa, Großbritannien und Nordamerika tätig. Dabei liegt die Kernkompetenz in der Entwicklung, Projektierung, Finanzierung und Realisierung von Windparks. Von der PNE WIND AG entwickelte Windpark-Projekte werden in der Regel entweder nach kompletter Fertigstellung oder bereits nach Erhalt der Genehmigung veräußert. Nach Übergabe an die Erwerber und künftigen Betreiber zählt zudem die technische und kaufmännische Betriebsführung einschließlich der regelmäßigen Wartung zum Leistungsspektrum der PNE WIND AG.
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und eines zurückhaltenden Investitionsklimas im Laufe des Kalenderjahres 2012, ausgelöst durch die europäische Staatsschuldenkrise, wurden im Bereich der erneuerbaren Energien weiterhin Investments getätigt. Projekte in der Windenergie sind durch die Größe der Investitionsvolumina und die gesicherten, regelmäßigen Rückflüsse von langfristiger Natur, weshalb diese nicht unmittelbar von aktuellen Marktbewegungen beeinflusst werden.
So ist bei der Errichtung von Windparks in unseren Kernmärkten ein Aufwärtstrend zu beobachten, wie die folgende Tabelle über den Zubau von Windenergie-Nennleistung in Märkten, auf denen die PNE WIND AG tätig ist, verdeutlicht.
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| Land | Zubau 2011 | Zubau 2012 | Prozent | Installierte Nennleistung |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 2.007 | 2.439 | 21,5% | 31.332 |
| Großbritannien | 1.298 | 1.897 | 46,1% | 8.445 |
| Rumänien | 520 | 923 | 77,5% | 1.905 |
| Bulgarien | 28 | 168 | 500,0% | 684 |
| Türkei | 477 | 506 | 6,1% | 2.312 |
| USA | 6.647 | 13.124 | 92,7% | 60.007 |
Der deutsche Windenergiemarkt verzeichnete in 2012 wieder ein deutliches Wachstum. Nach aktuellen Erhebungen des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI) wurden 2012 in Deutschland 1.008 (2011: 895) Windenergieanlagen mit einer Leistung von 2.439 (2011: 2.007) Megawatt (MW) neu installiert. Insgesamt drehten sich Ende 2012 in Deutschland 23.040 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 31.332 MW.
Dass die konsequente Förderung erneuerbarer Energien Früchte trägt, belegen aktuelle Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW): So lag der Anteil regenerativer Energien am deutschen Stromverbrauch im Jahr 2012 bei 23 Prozent (Jahr 2011: rund 21 Prozent). Die Windenergie ist innerhalb der erneuerbaren Energien auch weiterhin ein wichtiger Stützpfeiler: Sie trug mit 7,3 Prozent zur Stromerzeugung bei.1
Der Bau von Offshore-Windparks, also Windparks auf dem Meer, wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den nationalen sowie den internationalen Windenergiemarkt gesehen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbandes (EWEA) verzeichnete der europäische Offshore-Markt im Jahr 2012 einen Zubau von insgesamt 1.166 MW. Damit werden insgesamt bereits 4.993 MW aus Offshore-Windturbinen in das europäische Stromnetz eingespeist. In den Seegebieten vor der deutschen Küste von Nord- und Ostsee waren davon Ende 2012 nunmehr 68 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 280,3 MW in Betrieb. Weitere Windparks befinden sich momentan im Bau, davon sechs Offshore-Projekte vor der deutschen Küste mit über 350 Windenergieanlagen und rund 1.700 MW Nennleistung.2 Dies verdeutlicht, dass der Ausbau der Offshore-Windenergie in Europa bereits in vollem Gange ist. Auch der deutsche Markt für Offshore-Windparks wird wachsen. Hier rechnet die Windenergieagentur WAB bis 2017 mit einer neu installierten Leistung von bis zu 4.500 MW.3 Die Ziele der Bundesregierung sehen langfristig vor, dass Windenergie auf See rund 15 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland sicherstellen könnte. Die Bundesregierung rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 etwa 20.000 bis 25.000 MW Offshore-Windenergie errichtet werden können.
Die PNE WIND AG hat vier Offshore-Projekte durch die Genehmigungsverfahren des BSH geführt und erfolgreich verkauft. Eines davon ist das Projekt "Borkum Riffgrund I". Die Vorbereitungen für den Bau des Offshore-Windparks sind bereits angelaufen. Der Baubeginn wird für 2013 erwartet und die ersten Windenergieanlagen sollen 2014 in Betrieb genommen werden.
Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG am Jahresende 2012 drei eigene Windpark-Projekte und ist als Dienstleister bei sechs weiteren Offshore-Projekten tätig, zu denen auch das Projekt "Gode Wind III" zählt, dessen Anteile zwar noch bei der PNE WIND AG liegen, aber an den Käufer DONG Energy übergehen, wenn die BSH-Genehmigung für dieses Projekt erteilt ist. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand liegt die realistische Nennleistung aller dieser Offshore-Projekte bei bis zu 3.579 MW. Damit ist die PNE WIND AG einer der führenden Offshore-Projektierer in Deutschland.
Eine wichtige Perspektive für die künftige Entwicklung der Offshore-Windenergie stellt die Anfang 2010 gestartete Initiative von neun Anrainerstaaten zum Bau eines Hochspannungsnetzes in der Nordsee dar. Diese wird aktuell von der deutschen Bundesregierung mit Bemühungen unterstützt, den Ausbau der Netzanschlüsse ans Festland zu beschleunigen. Schließlich setzt die nachhaltige Nutzung der Windenergie auf See ein leistungsfähiges Stromnetz voraus. Langfristig bedeutet diese Gemeinschaftsinitiative einen deutlichen Schub für die Offshore-Windenergie.
An Land gibt es Perspektiven, die über die Entwicklung von neuen Windpark-Standorten hinausgehen: Bei diesem Repowering werden ältere Windenergieanlagen mit geringer Leistung durch leistungsstärkere Neuanlagen ersetzt. Laut der Prognosen des Bundesverbandes Windenergie (BWE) ist mittel- und langfristig mit deutlichen Zuwächsen beim Repowering zu rechnen. In 2012 wurden nach Angaben der Deutschen WindGuard 252 Windenergieanlagen mit einer Leistung von zusammen 179 MW durch 161 moderne Anlagen mit insgesamt 432 MW ersetzt.4 Der BWE schätzt den Markt für Repowering-Maßnahmen in den nächsten Jahrzehnten auf 1.000 MW pro Jahr.5 Auch die PNE WIND AG hat in diesem Bereich bereits mehrfach erfolgreich die eigene Kompetenz eingesetzt und erwartet mittel- und langfristig zusätzliche positive Effekte in diesem Geschäftssegment.
Zudem beflügeln die Verknappung fossiler Brennstoffe ebenso wie die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesrepublik das Wachstum des Windenergiemarktes. So ist bis zum Jahr 2020 die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen um 40 Prozent gemessen am Jahr 1990 geplant. Die Bundesregierung hat diesen Anspruch in ihrer Koalitionsvereinbarung Ende 2009 bekräftigt und im Energiekonzept, das im September 2010 vorgelegt wurde, erneut bestätigt. Demnach wird am Ziel festgehalten, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit rund 23 Prozent bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent und bis zum Jahr 2050 auf 80 Prozent auszubauen. Darüber hinaus belegt das Umweltbundesamt mit einer Studie, dass der Strombedarf in Deutschland bis zum Jahr 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann.6 Der Windkraft als derzeit technologisch fortgeschrittenster und effizientester Technologie zur regenerativen Stromerzeugung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.
Insgesamt entwickelt sich der Markt für Windenergieanlagen zur Stromerzeugung nachhaltig. In den EU-Staaten wurde im September die Marke von 100 GW installierter Nennleistung überschritten, teilte der europäische Windenergieverband EWEA mit. Weltweit hat die installierte Leistung ebenfalls im September den Wert von 250 GW überschritten, teilte der weltweite Windenergieverband WWEA mit. Viele etablierte Hersteller von Windenergieanlagen haben ihre Produktionskapazitäten international erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können. Gleichzeitig drängen vor allem aus Indien, China und Südkorea neue Unternehmen in den Markt. Dadurch vergrößert sich die Zahl der Lieferanten von Windenergieanlagen, wodurch eine dämpfende Wirkung auf die Preisentwicklung eingetreten ist. Für die Käufer von Windenergieanlagen ist diese Entwicklung durchaus positiv.
Für die Zukunft gehen Industrieexperten von einer Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumspfades aus. Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet mit einem kontinuierlichen Ausbau der Windenergie in den kommenden Jahren. Bis 2035 soll sich die installierte Windleistung weltweit im Vergleich zu 2010 um bis zu 400 Prozent erhöhen.7 Die Ziele der IEA können jedoch nur erreicht werden, wenn stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie gewährleistet sind, was in 2012 in den wichtigsten Märkten der PNE WIND AG der Fall war.
Daher sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die PNE WIND AG insgesamt weiterhin als positiv einzustufen.
1 BDEW Energieinfo, Januar 2013
2 Deutsche WindGuard Januar 2013
3 WAB, 2011
4 Deutsche WindGuard, Januar 2013
5 BWE Repowering, 2012
6 Energieziel 2050: 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen/UBA, Juli 2010
7 IEA, 2012
2. Politische Rahmenbedingungen
Windenergie ist weiterhin abhängig von Unterstützungen, um sich gegen die herkömmliche Energieerzeugung durchzusetzen, da diese erheblich subventioniert werden, was teilweise verdeckt geschieht und sich daher nicht in den Preisen niederschlägt. Die politische Förderung durch die Regierungen ist daher ein Instrument, um die Realisierung von Windparks in Deutschland sowie international voran zu bringen.
Hohe Bedeutung für die Entwicklung der Windenergie in Deutschland kommt dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das mit Wirkung vom 1. Januar 2012 novelliert wurde, zu. Die Rahmenbedingungen sichern eine kontinuierliche Entwicklung der Windenergie in Deutschland an Land und vor allem auf See. Allerdings wird derzeit in der Bundespolitik über eine mögliche kurzfristige Änderung der gesetzlichen Regelungen diskutiert.
Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes gelten für Strom aus Windenergie in Deutschland folgende Bedingungen:
Die Vergütung für Strom aus neu errichteten Windenergieanlagen (WEA) an Land beläuft sich ab 2013 auf 8,80 Cent/kWh. Für Strom aus Windenergieanlagen, die mit einer das Stromnetz stabilisierenden Technik ausgerüstet sind, wird zusätzlich ein "Systemdienstleistungsbonus" von 0,47 Cent/kWh gezahlt. Sofern die Windenergieanlagen im Rahmen eines Repowerings, also dem Ersatz alter WEA durch moderne, leistungsfähigere WEA, errichtet werden, ist außerdem ein "Repowering-Bonus" in Höhe von 0,49 Cent/kWh fällig. Die ersetzten Windenergieanlagen müssen vor dem 1. Januar 2002 in Betrieb genommen worden sein, und die Begrenzung bei der Nennleistung der neuen Anlagen (bisher maximal das Fünffache) wurde aufgehoben. Damit ist eine sichere Basis für die langfristige Renditekalkulation von Windpark-Projekten in Deutschland gegeben. Die Degression, also die jährliche Absenkung der Vergütungssätze für neu errichtete Windenergieanlagen, beträgt derzeit 1,5 Prozent.
Für die Vergütung von Strom aus Offshore-Windparks gibt es zwei alternative Möglichkeiten. Einerseits kann eine Anfangsvergütung von 15 Cent / kWh für den Zeitraum von 12 Jahren in Anspruch genommen werden. Für Offshore-Windparks, die vor dem 1. Januar 2018 in Betrieb gehen, kann sich der Betreiber alternativ für eine Vergütung von 19 Cent / kWh für einen Zeitraum von 8 Jahren entscheiden. In beiden Modellen verlängert sich der Zeitraum für die Zahlung der Anfangsvergütung je nach Entfernung des Offshore-Windparks zur Küstenlinie und der Wassertiefe im Gebiet des Windparks. Im Verlängerungszeitraum beträgt die Vergütung 15 Cent / kWh.
Um kurzfristig den weiteren Ausbau insbesondere von Offshore-Windparks zu fördern, wurde außerdem ein Kreditprogramm "Offshore-Windenergie" mit einem Volumen von insgesamt 5 Mrd. Euro in Kraft gesetzt, das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) durchgeführt wird.
Außerdem regelt das EEG unter anderem die vorrangige Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien und die dafür zu zahlenden Vergütungen sowohl für Strom aus Windenergieanlagen an Land (onshore) als auch auf See (offshore). Um die Wirkungen des Gesetzes regelmäßig und zeitnah zu überprüfen, muss die Bundesregierung jährlich einen Monitoringbericht vorlegen und den nächsten Erfahrungsbericht zu den Wirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bis zum 31. Dezember 2014 dem Bundestag zuleiten.
International ist die PNE WIND AG auf den Märkten in Nordamerika, Großbritannien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn und der Türkei präsent.
USA
In den USA ist die Förderpolitik auf der nationalen Ebene verlängert worden und Projekte, die in 2013 fertiggestellt werden, können die sogenannte Production Tax Credit (PTC) in Höhe von USD 0,022 pro Kilowattstunde für zehn Jahre nach der Inbetriebnahme des Windparks geltend machen. Für Projekte, die sich am Jahresende 2013 noch in Bau befinden, gelten Übergangsfristen, wenn sie zum 31. Dezember 2014 fertig gestellt werden.
EU-Ziele
Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/ EG über erneuerbare Energie sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht.
Großbritannien
In Großbritannien, und damit auch in Schottland, wird der Ausbau der Windenergie weiterhin stark gefördert. Um die EU-Ziele zu erreichen, ist Großbritannien verpflichtet, bis 2020 15 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbarer Energie zu erzeugen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Regierung das 'Renewable Obligation Programme' eingeführt. Seit der Einführung dieses Programms 2002, ist der Anteil erneuerbarer Energie von 1,8 Prozent auf 9,4 Prozent in 2011 gestiegen. Zur Erreichung des 2020-Ziels bedarf es etwa 28.000 MW installierter Leistung Windenergie (Zielvorgabe National Renewable Energy Action Plan (NREAP)).
Rumänien
Der rumänische Windenergiemarkt profitiert derzeit von den Vorgaben der Europäischen Union für Investitionen in die erneuerbaren Energien. Die EU-Zustimmung zu den rumänischen Gesetzen hat Unsicherheit über den politischen Kurs beseitigt und den Weg für kontinuierliche Investitionen freigemacht. Windparkbetreiber verkaufen ihren Strom am Spot Markt zu marktüblichen Preisen und erhalten zudem ab Inbetriebnahme bis Ende 2017 zwei grüne Zertifikate pro erzeugter Megawattstunde (MWh) aus Windkraft. Ab 2018 wird nur noch ein Zertifikat pro MWh vergeben. Dieses Zertifikat hat bis 2025 einen garantierten Wert zwischen 27 Euro/MWh und 55 Euro/MWh (unter Berücksichtigung der Inflation). Zur Erreichung des 2020-EU-Ziels sind insgesamt rund 4.000 MW installierter Leistung Windenergie erforderlich (Zielvorgabe National Renewable Energy Action Plan (NREAP)).
Ungarn
Die Förderung von Strom aus Erneuerbarer Energie erfolgt in Ungarn über eine Preisregelung in Gestalt einer Einspeisevergütung (FiT). Trotz dieser FiT wird die Weiterentwicklung der Windenergie durch die begrenzte Aufnahmekapazität des Stromnetzes eingeschränkt. Die Ausschreibung über 410 MW, die Anfang 2012 erwartet wurde, hat nicht stattgefunden. Zur Erreichung des EU-Ziels für 2020 bedarf es etwa 750 MW installierter Leistung Wind (Zielvorgabe National Renewable Energy Action Plan (NREAP)).
Bulgarien
Die bulgarische Regierung hat per Ende Juni 2012 die Vergütungen für Strom aus Windenergie deutlich gesenkt. Diese Veränderung wirkt sich erheblich auf die Wirtschaftlichkeit von Windpark-Projekten aus. Unter der aktuellen bulgarischen Gesetzgebung ist eine Erfüllung der Vorgaben der EU zum Klimawandel nicht möglich.
Türkei
Am 29. Dezember 2010 wurde ein neues Gesetz zu erneuerbaren Energien vom Parlament beschlossen und am 8. Januar 2011 durch den Präsidenten unterzeichnet. In diesem Gesetz ist die Einspeisevergütung festgelegt. Ziel: Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch 2023: 30 Prozent (2010: ca. 9 Prozent) - beides inklusive Wasserkraft.
Die politischen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen die PNE WIND AG tätig ist, beobachten wir laufend, um kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können.
Der Vorstand der PNE WIND AG sieht in den nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren.
3. Unternehmensstruktur
Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2012 gegenüber dem 31. Dezember 2011 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
| ― | PNE WIND Romania Energy Holding SRL, Bukarest, Rumänien (80 Prozent-Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven), |
| ― | S.C. PNE WIND MVI SRL, Bukarest, Rumänien (99,9 Prozent-Anteil über die PNE WIND Romania Energy Holding SRL, Bukarest, und 0,1 Prozent über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven) |
| ― | S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., Bukarest, Rumänien (99 Prozent-Anteil über die PNE WIND Romania Energy Holding SRL, Bukarest, und 1 Prozent über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven), |
| ― | Chilocco WIND FARM LLC, Chicago, USA (100 Prozent-Anteil über die PNE WIND USA Inc., Chicago, USA), |
| ― | PNE WIND Verwaltungs GmbH, Cuxhaven (100 Prozent-Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven), |
| ― | PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent-Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven) |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesen Vorgängen nicht ergeben.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden die Anteile bei folgenden Gesellschaften, die in den Konzernkreis einbezogen werden, erhöht:
| ― | PNE WIND Renewable Solutions LLC, Minnesota, USA (von 75,0 Prozent auf 100 Prozent, gehalten durch die PNE WIND USA Inc., Chicago, USA), |
| ― | Underwood Windfarm LLC, Minnesota, USA (von 75,0 Prozent auf 100 Prozent, gehalten durch die PNE WIND Renewable Solutions LLC, Minnesota, USA), |
| ― | Butte Windfarm LLC, Minnesota, USA (von 75,0 Prozent auf 100 Prozent, gehalten durch die PNE WIND Renewable Solutions LLC, Minnesota, USA) |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.
Im Geschäftsjahr 2012 wurden folgende Gesellschaften endkonsolidiert:
| ― | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG, Cuxhaven, |
| ― | PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven, |
| ― | PNE Gode Wind II GmbH, Cuxhaven. |
Durch die Endkonsolidierung der Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 18,3 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 18,6 Mio. Euro abgegangen.
Durch die Endkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 27,0 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 5,0 Mio. Euro im Konzern abgegangen.
Durch die Endkonsolidierung der PNE Gode Wind II GmbH sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 17,1 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 0,2 Mio. Euro im Konzern abgegangen.
4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2012 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 184 Personen (im Vorjahr: 171) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände) waren im Jahresdurchschnitt 121 (im Vorjahr: 109) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Insgesamt 63 Mitarbeiter waren durchschnittlich bei den anderen Konzerngesellschaften beschäftigt. Davon entfielen auf die PNE Biomasse GmbH 16 Mitarbeiter, auf die PNE WIND Betriebsführungs GmbH 24 Mitarbeiter sowie auf die Auslandsgesellschaften 23 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2012 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 192 Personen beschäftigt (per 31.12.2011: 180 Personen) Mit der moderaten Aufstockung der Mitarbeiterzahl hat die PNE WIND AG auf die ausgeweitete Geschäftstätigkeit reagiert und zugleich die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses gelegt.
5. Überblick Geschäftstätigkeit
Die PNE WIND AG führte im Geschäftsjahr 2012 das operative Geschäft der Windparkprojektierung kontinuierlich fort und erzielte vor allem im Bereich "Windkraft offshore" positive Geschäftsergebnisse. Im August 2012 konnten die Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind" I bis III an den dänischen Energiekonzern DONG Energy veräußert werden. Die Veräußerung des Projekts "Gode Wind" III steht dabei unter der aufschiebenden Bedingung des Erhalts der BSH-Genehmigung. Dies führte im August zu einer Zahlung von 57 Mio. Euro. Weitere Zahlungen von bis zu 100 Mio. Euro werden beim Erreichen festgelegter Fortschritte in der Projektentwicklung folgen, wobei einer dieser Projektfortschritte bereits im Januar 2013 erreicht wurde, was mit einer Zahlung von 25 Mio. Euro verbunden war. Darüber hinaus ist die PNE WIND AG als Dienstleister in die weitere Entwicklung der drei Offshore-Projekte eingebunden und erhält daraus Zahlungen von bis zu 8,5 Mio. Euro.
Auch im Bereich "Windkraft onshore" gab es eine positive Entwicklung. In 2012 wurde ein Windpark mit 10 MW Nennleistung fertiggestellt. Im dritten Quartal konnte mit dem Bau eines weiteren Windparks begonnen werden.
Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:
Segment Projektierung von Windkraftanlagen
Teilbereich Windkraft onshore

Kontinuierlich wurde die Projektentwicklung in 2012 fortgeführt. Im ersten Quartal wurde der Windpark "Kemberg II" mit einer Nennleistung von 10 MW fertiggestellt. Dabei handelte es sich um das dritte erfolgreich realisierte Repowering-Projekt der PNE WIND AG. Im dritten Quartal 2012 wurde mit dem Bau des Windparks "Zernitz II" mit einer Gesamtnennleistung von 6 MW begonnen, der sich am Ende des Geschäftsjahres noch in Bau befand. Die Rechte am baugenehmigten Windpark-Projekt "Rositz II" wurden im dritten Quartal 2012 veräußert. Für zwei Projekte mit einer Nennleistung von 14 MW lagen zum Jahresende die für den Baubeginn notwendigen Genehmigungen vor. Genehmigungen für weitere Windpark-Projekte onshore in Deutschland werden zeitnah erwartet. Insgesamt bearbeitete die PNE WIND AG zum Ende des Berichtszeitraums in Deutschland onshore Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 1.100 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
Auch im Ausland wurde das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich weitergeführt.
Großbritannien:
PNE WIND UK Limited plant innerhalb der nächsten Jahre umfangreiche Investitionen in Windpark-Projekte in Großbritannien, die mit einer zu installierenden Nennleistung von bis zu 590 MW derzeit entwickelt werden. Unter anderem wurde PNE WIND UK von der schottischen Forstverwaltung (Scottish Forestry Commission) zum bevorzugten Partner für die Entwicklung von Windpark-Flächen in Zentral-Schottland ausgewählt. Die PNE WIND UK ermittelt im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll and Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth and Kinross sowie Angus hierfür geeignete Standorte. Im Januar 2013 einigten sich PNE WIND UK und die schottische Forestry Commission auf die vertragliche Gestaltung für die zukünftigen gemeinsamen Projektentwicklungen und -gesellschaften. Ebenso wurde dabei der mit der Foresty Commission abgestimmte zeitliche Ablauf für die weitere Entwicklung der ausgewählten Projektplanungen festgelegt.
Unabhängig von der Zusammenarbeit mit der Forestry Commission werden in Großbritannien weitere Windpark-Projekte entwickelt, von denen vier bereits die Phase der Bürgerinformation und der öffentlichen Projektdiskussion erreicht haben. Hierbei handelt es sich um die Windpark-Projekte Brunta Hill (20 MW), Tralorg (20 MW), Kennoxhead (60 MW) und Hill of Braco (20 MW).
USA:
In den USA sind die Strompreise aufgrund aktueller Senkungen im Zusammenhang mit den gesunkenen Gaspreisen sehr niedrig. Dennoch ist nach Einschätzung der Internationalen Energie Behörde (IEA) davon auszugehen, dass die Strompreise mittelfristig steigen werden und ein weiterer Ausbau der Windenergie in den USA zu erwarten ist. Aufgrund dieser Perspektive, steht die verstärkte Entwicklung des Projekt-Bestandes im Fokus der PNE WIND USA. Die bereits bisher bearbeiteten Windpark-Projekte werden intensiv weiterentwickelt und wirtschaftlich optimiert, um sie möglichst bald ergebniswirksam vermarkten zu können. Wesentliche Planungsfortschritte wurden im Projekt Chilocco erreicht, das mit einer Nennleistung von 70 MW in Oklahoma entwickelt wird.
Ungarn:
In Ungarn sind zwei vom Tochterunternehmen PNE WIND GM Hungary Kft entwickelte Windpark-Projekte bereits genehmigt. In ihnen können 32 Windenergieanlagen mit 78 MW Nennleistung errichtet werden. Die letzte der Genehmigungen wurde im Januar 2012 erteilt. Mit diesen genehmigten Windparks wird sich die PNE WIND GM Hungary Kft an der nächsten Ausschreibung für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz in Ungarn beteiligen oder die bereits erreichte Wertschöpfung durch einen Verkauf der Projekte realisieren.
Weitere Auslandsaktivitäten:
In Bulgarien wurde die Entwicklung von Windparks fortgesetzt. Allerdings sind die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien nach einer deutlichen Absenkung der Einspeisevergütung derzeit schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben. Daher wird die vorhandene Projektpipeline in Bulgarien derzeit auf ihre Rentabilität und damit auf ihre spätere Umsetzbarkeit überprüft. Um möglichen Risiken dieser Bewertungen vorzubeugen, hat die Gesellschaft die bilanziellen Projektwerte in Bulgarien bereits per 30. Juni 2012 auf ein Minimum abgewertet. Dies führte zu einer Wertminderung der Vorjahresvorräte im Konzern in Höhe von rund 1,0 Mio. Euro.
Im Gegensatz dazu profitiert der rumänische Windenergiemarkt von der Zustimmung der EU zu Investitionen in die erneuerbaren Energien. Die installierte Nennleistung von Windenergieanlagen hat sich in 2012 um 923 MW auf jetzt mehr als 1.900 MW erhöht, so der europäische Windenergieverband EWEA. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung bearbeitet, von denen für ein erstes Projekt kurzfristig die technische Baureife erreicht werden kann.
In der Türkei wird auf die nächste Ausschreibung für Windenergie-Projekte durch die Regierung gewartet, die Voraussetzung für die Realisierung solcher Vorhaben ist.
Insgesamt wurden von den Tochtergesellschaften und Joint Ventures, mit denen die PNE WIND AG auf Auslandsmärkten tätig ist, zum 31. Dezember 2012 Windpark-Vorhaben mit einer Nennleistung von rund 2.000 MW in verschiedenen Phasen der mehrjährigen Projektentwicklung bearbeitet.
Projekte offshore - national
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| Projekt | MW gesamt (bis zu) |
|---|---|
| Gode Wind I* | 332 |
| Gode Wind II* | 516 |
| Gode Wind III** | 105 |
| Nemo | 480 |
| Jules Vernes | 480 |
| Nautilus | 480 |
| Nautilus II* | 560 |
| Borkum Riffgrund I* | 277 |
| Borkum Riffgrund II* | 349 |
| Total: | 3.579 |
* PNE WIND AG als Dienstleister tätig
** PNE als Dienstleister tätig und Projekt noch im Besitz der PNE WIND AG
Für die PNE WIND AG ergeben sich damit im Onshore-Bereich in Deutschland wie auch in Südosteuropa, Großbritannien, Kanada und den USA trotz ständiger Veränderungen in den Märkten attraktive Entwicklungsperspektiven. Daher ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung das Geschäft zu diversifizieren und das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.
Teilbereich Windkraft offshore
Im August 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" I bis III an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" I und II sind zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Die PNE WIND AG hat für die Anteile und die verauslagten Projektentwicklungskosten im August 2012 eine Sofortzahlung in Höhe von rund 57 Mio. Euro erhalten. Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus bis voraussichtlich 2015 weitere wesentliche Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert rund 100 Mio. Euro erfolgen. Einer dieser Projektfortschritte wurde Anfang 2013 mit der Fertigstellung eines Gutachtens erreicht. Die dafür fällige Teilzahlung in Höhe von 25 Mio. Euro erfolgte im Januar 2013. Weitere wesentliche Projektfortschritte werden mit der Genehmigung des BSH für das Projekt "Gode Wind III" sowie den Investment-Entscheidungen (FID) von DONG Energy für die Projekte "Gode Wind" I und II erreicht. Die Anteile an dem Projekt "Gode Wind III" liegen noch bei der PNE WIND AG, werden aber an den Käufer DONG Energy übergehen, wenn die BSH-Genehmigung erteilt ist.
Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens fünf Jahre lang ab Vertragsabschluss als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich auf bis zu 8,5 Mio. Euro.
PNE WIND AG erhielt die unbedingte Zusage des Netzanschlusses vom zuständigen Übertragungsnetzbetreiber TenneT für "Gode Wind" I und II. TenneT hat nach einer Ausschreibung Bau und Lieferung der Netzanbindungskomponenten beauftragt. Die Netzanbindung über 45 Kilometer bis zur Küste erfolgt über ein 900 MW Umspannwerk des Clusters DolWin beta, das von ABB geliefert und 2015 in Betrieb genommen werden soll.
Alle drei Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind" I bis III befinden sich in der Nordsee etwa 38 bis 40 Kilometer nördlich der Insel Norderney. Die Windparks "Gode Wind" I und II sind bereits vom BSH genehmigt und bis zur Baureife entwickelt. Der Offshore-Windpark "Gode Wind III" befindet sich noch in der Entwicklungsphase und wird derzeit mit dem Ziel bearbeitet, die Genehmigung des BSH zügig zu erreichen.
Kontinuierlich wurde im Berichtszeitraum auch an den weiteren Offshore-Projekten der PNE WIND AG in der Nordsee gearbeitet. Derzeit werden die Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne" zur Genehmigungsreife entwickelt. Alle diese Offshore-Projekte befinden sich in der Nordsee innerhalb der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten jeweils 80 Standorte von Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden.
Positiv entwickelte sich auch das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power A/S verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", an dessen Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist. Nachdem DONG Energy Power A / S die Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund I" getroffen hat, sind die Vorbereitungen für den Bau des Offshore-Windparks angelaufen. Der Baubeginn wird für 2013 angestrebt und die ersten Windenergieanlagen sollen 2014 in Betrieb genommen werden. Das für den Netzanschluss benötigte Umspannwerk DolWin alpha wird von ABB im Auftrag von TenneT für eine Leistung von 800 MW ausgelegt und soll 2013 errichtet werden. Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" erteilte das BSH im Dezember 2011 die Baugenehmigung. DONG Energy hat dieses Projekt derzeit zurück gestellt, da der Netzbetreiber TenneT keine zeitlich bestimmte Netzanschlusszusage für dieses Projekt gegeben hat. Daher hat DONG Energy noch keine endgültige Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund II" getroffen.
Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II" befindet sich noch in der Planungs- und Antragsphase. Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 ist die PNE WIND AG zunächst bis zum Erreichen der Genehmigung als Projektentwickler tätig. Das Projekt wird für bis zu 80 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils bis zu 7 MW geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland.
Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2012 neun Windpark-Projekte auf eigene Rechnung sowie als Dienstleister. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 240 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 7 MW betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der eigenen Offshore-Projekte bei bis zu 1.440 MW.
Segment Stromerzeugung
Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.
Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2012 ein EBIT von ca. 2,5 Mio. Euro erreicht und damit das Vorjahres-EBIT (ca. 1,8 Mio. Euro) deutlich verbessert. Wesentlicher Grund dafür war die bessere Verfügbarkeit des HKW Silbitz im Jahr 2012 gegenüber 2011. Im Jahr 2011 kam es im HKW Silbitz zu einer längeren Stillstandzeit aufgrund eines Schadens an der Turbine und dem Generator, welches zu einem negativen EBIT-Effekt in 2011 von rund 1,1 Mio. Euro führte.
6. Umsatz und Ertragslage
Konzernkennzahlen
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| in Mio. Euro | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Gesamtleistung | 94,3 | 53,9 |
| Umsatz | 84,4 | 48,6 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 20,4 | 0,1 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 15,1 | -4,9 |
| Jahresüberschuss | 17,0 | -3,9 |
Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.
Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2012 eine Gesamtleistung von 94,3 Mio. Euro (im Vorjahr 53,9 Mio. Euro). Davon entfallen 84,4 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr 48,6 Mio. Euro), 8,4 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr 2,2 Mio. Euro) sowie 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr 3,1 Mio. Euro) auf sonstige betriebliche Erlöse.
Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 80,3 Mio. Euro (im Vorjahr 31,1 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 24,8 Mio. Euro (im Vorjahr 18,0 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von 3,6 Mio. Euro (im Vorjahr -1,8 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erlösen in Höhe von 51,8 Mio. Euro (im Vorjahr 14,9 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus dem Verkauf / Umsetzung des Onshore-Projekts "Kemberg II" sowie den Dienstleistungsabrechnungen für die im Konzern entwickelten Offshore-Projekte. Die sonstigen betrieblichen Erlöse setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus den Beteiligungsverkäufen an der PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH (in Summe rund 50,6 Mio. Euro), den Auflösungen von Wertberichtigungen (0,6 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,1 Mio. Euro), Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z. B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus dem Sachbezug für Kfz-Nutzung zusammen. Die auf Einzelabschlussebene der PNE WIND AG ausgewiesenen Verkaufserlöse "Gode Wind I" und "Gode Wind II" werden im Konzern als Umsätze ausgewiesen, da sich der Verkauf aus Konzernsicht nach IFRS als Veräußerung eines Projekts im Rahmen des operativen Geschäfts darstellt, wohingegen die Veräußerung der Anteile an den Gesellschaften auf Gesellschaftsebene der PNE WIND AG nach HGB als Beteiligungsveräußerung dargestellt wird.
Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2012 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 3,6 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 3,6 Mio. Euro, da in 2011 einmalige zusätzliche Umsätze aus Dienstleistungen zur SDL-Fähigkeitserstellung von Onshore-Projekten erzielt werden konnten) und aus Stromverkaufserlösen in Höhe von 10,0 Mio. Euro (im Vorjahr 9,1 Mio. Euro) erzielt.
Der Materialaufwand im Konzern erhöhte sich aufgrund der Weiterentwicklung von Projekten und im Zusammenhang mit dem Verkauf der "Gode Wind"-Projekte von 28,7 Mio. Euro auf nunmehr rund 44,6 Mio. Euro. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 13,5 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (11,5 Mio. Euro). Ein Grund hierfür ist die per 31. Dezember 2012 im Konzern auf 192 Personen gestiegene Zahl der Mitarbeiter (per 31. Dezember 2011: 180 Mitarbeiter) und die für 2012 zurückgestellten variablen Vergütungen aufgrund des erfolgreichen Geschäftsverlaufs 2012 gegenüber 2011.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 10,4 Mio. Euro (im Vorjahr 8,5 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 2,7 Mio. Euro (im Vorjahr 2,0 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro), Versicherungen und Beiträge 0,7 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro), Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 0,7 Mio. Euro (im Vorjahr 1,1 Mio. Euro) sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro).
Die Abschreibungen blieben mit 5,3 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (im Vorjahr 5,1 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark "Altenbruch II" und das Holzheizkraftwerk "Silbitz" angefallen.
Im Konzern und auf Gesellschaftsebene der PNE WIND AG fielen im Geschäftsjahr 2012 Ertragsteuern nur in sehr geringem Umfang an. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Realisierung von steuerfreien Veräußerungsgewinnen bei der PNE WIND AG sowie sonstigen steuerfreien Erträgen. Weiterhin haben die Konzerngesellschaften der PNE WIND AG erhebliche Verlustvorträge im Inland (ca. 109 Mio. Euro) und im Ausland (ca. 11 Mio. Euro), welche mit laufenden Gewinnen verrechnet wurden bzw. werden können. Darüber hinaus bestehen weder auf Ebene der Einzelabschlüsse, noch auf Konzernebene wesentliche Differenzen zwischen Handels- / IFRS- und Steuerbilanz, sodass latente Steuern ebenfalls nur in geringem Umfang angefallen sind.
Auf Konzernebene wurde im Geschäftsjahr 2012 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 20,4 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 15,1 Mio. Euro (im Vorjahr -4,9 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 17,0 Mio. Euro (im Vorjahr -3,9 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,37 Euro (im Vorjahr -0,09 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,31 Euro (im Vorjahr -0,04 Euro).
Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2012 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 35,5 Mio. Euro (im Vorjahr 1,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 34,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,3 Mio. Euro) aus.
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2012 auf 10,0 Mio. Euro (im Vorjahr 8,1 Mio. Euro).
Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 0,6 Mio. Euro (im Vorjahr -14,0 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2012 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 34,3 Mio. Euro (im Vorjahr 2,5 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 34,4 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,75 Euro (im Vorjahr 0,00 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,61 Euro (im Vorjahr 0,03 Euro).
Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen den Erwartungen des Vorstandes.
7. Finanzlage / Liquidität
Die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns haben sich im Geschäftsjahr 2012 positiv entwickelt. Zum 31. Dezember 2012 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inkl. Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 54,2 Mio. Euro (im Vorjahr 39,3 Mio. Euro, davon 1,0 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,5 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Im Konzern bestanden zum 31. Dezember 2012 keine Kontokorrentkreditlinien.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -25,2 Mio. Euro (im Vorjahr -1,4 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt von der Abnahme der Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung aufgrund der Fertigstellung und Übergabe des Windparkprojekts "Kemberg II" (rund 8,9 Mio. Euro per 31. Dezember 2011) und dem Ausweis der Milestone- und sonstigen Forderungen gegen DONG Energy aus dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II" (rund 27 Mio. Euro per 31. Dezember 2012) sowie dem Zahlungseingang aus der per 31. Dezember 2011 bilanzierten Forderung aus dem Beteiligungsverkauf PNE2 Riff II GmbH (rund 6,0 Mio. Euro). Weiterhin ist der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit geprägt von der Umgliederung des "Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens" (-18,3 Mio. Euro) in den Cash Flow aus Investitionstätigkeit ("Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Einheiten").
Cash Flow
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| in Mio. Euro | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -25,2 | -1,4 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | 39,6 | -14,1 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | -2,8 | -4,2 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 36,6 | 19,4 |
Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit zum Ende des Berichtszeitraum war im Wesentlichen geprägt von Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von 12,5 Mio. Euro (im Vorjahr 16,8 Mio. Euro). Dabei entfiel der größte Teil auf die Umsetzung des Windparkprojekts "Kemberg II" (rund 11,7 Mio. Euro). Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch eigene Mittel und beim Projekt "Kemberg II" im Wesentlichen durch Fremdfinanzierung. Einzahlungen von rund 52,1 Mio. Euro netto erfolgten aus dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II" im Konzern (nach Abzug von 5 Mio. Euro nachträgliche Kosten aus dem Rückkauf von 90 Prozent der Anteile an "Gode Wind I" von der Royal Bank of Scotland im Jahr 2010).
Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,8 Mio. Euro (im Vorjahr -4,2 Mio. Euro) im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten zur Finanzierung des Windparkprojekts "Kemberg II" (rund 9,8 Mio. Euro) und "Zernitz II" (rund 1,4 Mio. Euro), die Tilgung und den Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -5,1 Mio. Euro, die Dividendenzahlung im Mai 2012 (rund -1,8 Mio. Euro) und den Rückkauf der Eigenen Anteile (rund -1,5 Mio. Euro) gekennzeichnet.
Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 /2014 im Volumen von nominal 17.400 wurden im Berichtszeitraum weitere 7.909 neue Aktien ausgegeben. Damit betrug zum Stichtag 31. Dezember 2012 das Grundkapital der Gesellschaft 45.785.869 Euro.
Zum Stichtag 31. Dezember 2012 verfügte der Konzern über Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 36,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro).
Der PNE WIND AG stand zum 31. Dezember 2012 eine Liquidität in Höhe von 32,8 Mio. Euro (im Vorjahr 16,0 Mio. Euro, davon 1,0 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,5 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Weitere Informationen zur Liquiditätssituation und der finanziellen Lage des Konzerns sowie der PNE WIND AG finden sich in den jeweiligen Tabellen zur Kapitalflussrechnung im Anschluss an diesen Lagebericht.
8. Vermögenslage
a) Konzern
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| Aktiva (in Mio. EUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 22,1 | 39,8 |
| Sachanlagen | 60,1 | 93,8 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 0,2 |
| Latente Steuern | 1,0 | 0,7 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 1,3 | 0,0 |
| Vorräte | 28,0 | 14,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 33,2 | 24,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 36,6 | 19,4 |
| Bilanzsumme | 182,5 | 192,3 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt rund 182,5 Mio. Euro. Damit verringerte sich der Wert um rund 5 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2011. Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von rund 134,5 Mio. Euro zum Jahresende 2011 auf aktuell 83,4 Mio. Euro ab. Die Veränderung hängt im Wesentlichen mit dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II" zusammen. Das Projekt "Gode Wind III" bzw. dessen Vermögenswerte werden ebenso wie die Beteiligung an der New Energy Developments Ltd., Eastbourne, Großbritannien, als zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ausgewiesen.
Zum 31. Dezember 2012 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 22,1 Mio. Euro und veränderten sich somit um 17,7 Mio. Euro zum Wert von 39,8 Mio. Euro zum 31. Dezember 2011. Der mit Abstand größte Einzelposten dieser Position ist dabei der Firmenwert des Segments Projektierung Windkraft in Höhe von 20,0 Mio. Euro. Die im Geschäftsjahr 2010 mit der Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH eingebrachten Projektrechte in Höhe von 17,4 Mio. Euro verließen mit Verkauf des Projekts "Gode Wind I" den Konzern. Im selben Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um rund 33,7 Mio. Euro auf 60,1 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 93,8 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (13,2 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz befindliche Umspannwerke (7,2 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windparkprojekts Altenbruch II (31,3 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (6,2 Mio. Euro inklusive Grundstück und Bauten in Höhe von 3,1 Mio. Euro). Die im letzten Jahr unter dieser Position ausgewiesenen Anlagen im Bau der Offshore-Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II" verließen mit Verkauf der Gesellschaften die Konzernbilanz. Unter den Vorräten werden die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne" ausgewiesen. Weiterhin werden die vormals unter dieser Position ausgewiesenen Anlagen im Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind III" (0,6 Mio. Euro) unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" ausgewiesen.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Steigerung von 57,8 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 97,8 Mio. Euro per 31. Dezember 2012 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Steigerung auf den Zahlungseingang in Höhe von 57 Mio. Euro und weitere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von rund 27 Mio. Euro, die Anfang 2013 zur Zahlung fällig werden, aus dem Verkauf der Projekte "Gode Wind I" und "Gode Wind II" zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich von rund 24,3 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf rund 33,2 Mio. Euro. Davon stammen 30,2 Mio. Euro aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2011: 21,1 Mio. Euro).
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 12,6 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 24,6 Mio. Euro. In den unfertigen Leistungen in Höhe von 24,6 Mio. Euro sind die Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus" und "Jules Verne" mit insgesamt 8,1 Mio. Euro enthalten.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 36,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012 (per 31. Dezember 2011: 19,4 Mio. Euro).
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| Passiva (in Mio. EUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 86,6 | 74,7 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 1,1 | 1,1 |
| Rückstellungen | 1,7 | 1,9 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 67,8 | 72,9 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 18,3 | 34,3 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 7,0 | 7,4 |
| Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung bestimmten Anlagen | 0,0 | 0,0 |
| Bilanzsumme | 182,5 | 192,3 |
Entwicklung der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten
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| in Mio. Euro | 2012 | 2011 | 2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten | ||||
| kurzfristig | 18,3 | 34,3 | 30,5 | |
| langfristig | 67,8 | 72,9 | 76,2 |
Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 74,7 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 86,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012. Bedingt war diese Entwicklung durch das positive Ergebnis des Konzerns. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2012 ca. 47 Prozent (per 31. Dezember 2011: ca. 39 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 53 Prozent (per 31. Dezember 2011: ca. 61 Prozent). Im Eigenkapital werden 672.955 eigene Anteile im Wert von rund 1,5 Mio. Euro ausgewiesen, die die Gesellschaft im Rahmen ihres angekündigten Rückkaufprogramms im Dezember 2012 erworben hat. Im Wesentlichen durch planmäßige Kredittilgungen veränderten sich die langfristigen Verbindlichkeiten von 72,9 Mio. Euro auf rund 67,8 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 67,5 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 28,9 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) und die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 30,1 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (28,7 Mio. Euro, davon langfristig 25,0 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks (HKW) Silbitz (4,0 Mio. Euro, davon langfristig 3,3 Mio. Euro) sowie die Finanzierung des Gebäudes der Gesellschaft am Unternehmenssitz in Cuxhaven (3,2 Mio. Euro, davon langfristig 1,6 Mio. Euro) enthalten.
Am 31. Dezember 2012 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 45.785.869 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2011 (45.777.960 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2012.
Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurückzuerwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2012 in Höhe von 5,4 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis einschließlich 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,0 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.
Im Geschäftsjahr 2012 reduzierten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 34,3 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 18,3 Mio. Euro. Im Wesentlichen veränderten sich die Verbindlichkeiten aus langfristiger Auftragsfertigung von 6,9 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 0,0 Mio. Euro und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 6,5 Mio. Euro (31. Dezember 2011) auf 4,7 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung am 31. Dezember 2012 somit 30,9 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 54,4 Mio. Euro).
b) PNE WIND AG
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| Aktiva (in Mio. EUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,1 | 0,1 |
| Sachanlagen | 13,1 | 13,5 |
| Finanzanlagen | 21,7 | 27,3 |
| Vorräte | 9,7 | 8,3 |
| Forderungen und sonstige Aktiva | 68,2 | 56,2 |
| Flüssige Mittel | 32,8 | 16,0 |
| Bilanzsumme | 145,6 | 121,4 |
Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,1 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 13,1 Mio. Euro (im Vorjahr 13,5 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 21,7 Mio. Euro (im Vorjahr 27,3 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen beruhen im Wesentlichen auf den planmäßig vorgenommenen Abschreibungen. Die Finanzanlagen haben sich im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs der Anteile an den verbundenen Unternehmen PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 6,1 Mio. Euro reduziert.
Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus unfertigen Leistungen in Höhe von 6,4 Mio. Euro (im Vorjahr 3,3 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 5,0 Mio. Euro) und Forderungen und sonstige Aktiva in Höhe von 68,2 Mio. Euro (im Vorjahr 56,2 Mio. Euro). Davon entfallen wiederum 1,1 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 2,8 Mio. Euro), auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 39,5 Mio. Euro (im Vorjahr 46,7 Mio. Euro) und 27,5 Mio. Euro (im Vorjahr 6,3 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Im Wesentlichen betreffen die Veränderungen bei den sonstigen Vermögensgegenständen eine Milestone-Forderung und weitere Forderungen aus dem Verkauf der Projektgesellschaften PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH (rund 27 Mio. Euro) sowie bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen die beim Verkauf zurückgeführten Darlehen der beiden Gode Wind-Gesellschaften.
Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2012 auf 32,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,0 Mio. Euro).
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| Passiva (in Mio. EUR) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 99,0 | 67,9 |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1,1 | 1,1 |
| Rückstellungen | 6,3 | 7,0 |
| Verbindlichkeiten | 39,1 | 45,3 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0,1 | 0,1 |
| Bilanzsumme | 145,6 | 121,4 |
Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2012 auf 99,0 Mio. Euro (im Vorjahr 67,9 Mio. Euro). Im Eigenkapital werden 672.955 eigene Anteile, die die Gesellschaft im Dezember 2012 erworben hat, ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2012 ca. 68 Prozent (per 31. Dezember 2011 ca. 56 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 32 Prozent (per 31. Dezember 2011 ca. 44 Prozent).
Am 31. Dezember 2012 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 45.785.869 Stück, wo von sich 672.955 Aktien im Besitz der PNE WIND AG befanden (Eigene Anteile). Die Erhöhung gegenüber dem 31. Dezember 2011 (45.777.960 Stück) ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen im Verlauf des Jahres 2012.
Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 39,1 Mio. Euro (im Vorjahr 45,3 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen auf in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro und die Wandelanleihe 2010 / 2014 in Höhe von 26,0 Mio. Euro, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 4,3 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr 2,5 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr 1,6 Mio. Euro).
Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2011: 1,2 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk Silbitz gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 0,6 Mio. Euro (per 31.12.2011: 1,5 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,0 Mio. Euro (per 31.12.2011: 1,3 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2011: 1,0 Mio. Euro).
9. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Im Geschäftsjahr 2012 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2012 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 241.544,03 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.
10. Vertrieb und Marketing
Der Vertrieb der Windpark-Projekte, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch künftig verfolgen.
11. Entwicklung und Innovationen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.
12. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Ende Januar 2013 hat die PNE WIND AG eine weitere Meilenstein-Zahlung in Höhe von 25 Mio. Euro aus dem Verkauf der Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind" I bis III erhalten. Voraussetzung dafür war die Anfertigung und Übergabe eines Baugrundgutachtens an den dänischen Energiekonzern DONG Energy als Käufer der Offshore-Projekte. Diese im 3. Quartal 2012 von der PNE WIND bilanzierte Forderung wurde jetzt von DONG Energy nach vorhergehender Prüfung des Baugrundgutachtens fristgerecht gezahlt.
Die PNE WIND AG hat im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms seit dem 4. Dezember 2012 eigene Aktien erworben. Am 8. Februar 2013 hat der Anteil der PNE WIND AG an den eigenen Aktien die Schwelle 5 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 5,32 Prozent (2.437.363 Stimmrechte) der Stimmrechte.
Die PNE WIND AG strebt an, voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2013 eine Unternehmensanleihe in Höhe von 100 Mio. Euro am Prime Standard der Deutschen Börse zu platzieren.
Ziel dieser Maßnahme ist die Finanzierung des anorganischen und organischen Wachstums der PNE WIND AG in der Zukunft. Die geplante Unternehmensanleihe steht insoweit auch im Zusammenhang mit den Gesprächen, welche die PNE WIND AG derzeit wegen einer möglichen Übernahme von mehr als 50 Prozent der Anteile an einem Unternehmen führt. Das Zielunternehmen beschäftigt sich im Wesentlichen mit der Entwicklung und Projektierung von Onshore Windparks im In- und Ausland. Die Preisindikation für 100 Prozent der Unternehmensanteile beträgt 100 Mio. Euro.
Der Ausbau der On- und Offshore-Pipeline durch Projektzukäufe im In- und Ausland sowie die Zwischenfinanzierung des Eigenkapitalanteils der deutschen Windpark-Projekte mit rund 180 MW Nennleistung, die sich zur Zeit im Genehmigungsverfahren befinden und in einiger Zeit zur Umsetzung anstehen, sind weitere mögliche Verwendungen des Erlöses aus der angestrebten Unternehmensanleihe. Auf diese Weise könnten anschließend bereits vollständig errichtete und in Betrieb genommene Windparks potentiellen Investoren zum Erwerb angeboten werden.
13. Immaterielle Unternehmenswerte
Kernkompetenzen
| ― | Gute Vernetzung in die Branche |
| ― | Fachkompetenz durch qualifizierte Mitarbeiter |
| ― | Langjährige Erfahrung in der Windpark-Projektentwicklung |
| ― | Internationale Expansion mit erfahrenen Partnern vor Ort |
| ― | Nachwuchsförderung durch Ausbildungsplätze |
| ― | PNE WIND AG als Marke im Kerngeschäft der Windparkprojektierung |
| ― | Beitrag zur Energiewende durch ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft |
Der Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an dem Projekt Beteiligten. Kreativität ist zur Lösung der vielfach komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks häufig gefordert. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten und Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen, sondern auch darüber hinaus sehr gut vernetzt sind.
So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen während der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung unserer Mitarbeiter und die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.
Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung erfolgreich abzuschließen.
Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlichqualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und -beteiligten.
Wichtig ist auch die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen Rahmenbedingungen basiert, sind diese eng in die Aktivitäten von Branchenverbänden eingebunden und pflegen den ständigen Dialog.
Mit der Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung im Unternehmen.
Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.
Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen. Allein der Windpark "Altenbruch II" vermeidet die Emission von jährlich rund 38.000 Tonnen Kohlendioxid, 197 Tonnen Schwefeldioxid sowie 49 Tonnen Stickoxid. Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge, sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen, denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige Stromerzeugung in der Zukunft.
14. Chancen- und Risikobericht
Ausgewählte Risiken
| ― | (Nicht-)Genehmigung von Projekten |
| ― | Zeitliche Verzögerungen bei der Projektumsetzung |
| ― | Verstärkter Wettbewerb um Windpark-Standorte |
| ― | Finanzierung neuer Windpark-Projekte |
| ― | Lieferung neuer Windenergieanlagen |
| ― | Mittel- und langfristig: Währungsrisiken |
| ― | Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen im In- und Ausland |
| ― | Rechtliche Risiken |
| ― | Mögliche Änderungen von Steuergesetzgebungen im In- und Ausland |
Allgemeine Faktoren
Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.
Risiken aus operativer Tätigkeit
Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.
Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.
Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten führen.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.
Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben.
Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Allerdings setzt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) das von der Bundesregierung beschlossene Programm um, mit dem 5 Mrd. Euro für die ersten zehn deutschen Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung gestellt werden.
Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus II" sowie "Gode Wind" I bis III zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die endgültigen Entscheidungen getroffen werden, die Projekte zu realisieren. Ein Scheitern eines oder mehrerer der Projekte "Gode Wind" I bis III hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, da die PNE WIND AG zukünftige geplante Zahlungen nicht mehr erhalten würde. Ein Scheitern der Projekte "Riffgrund II" und "Nautilus II" hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich ("Riffgrund II") oder außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung ("Nautilus II") erwartet werden.
Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekt "Nemo", "Jules Verne" und "Nautilus" können sich aus zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben. Eine Verzögerung oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.
Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung.
Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Es ist geplant, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen.
Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.
Politische Risiken / Marktrisiken
Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. In Deutschland sind Verschlechterungen aus Sicht des Unternehmens derzeit nicht völlig auszuschließen, da in der Bundespolitik aufgrund des deutlichen Anstiegs der EEG-Umlage heftig über mögliche Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) diskutiert wird. Die nächste reguläre Novellierung ist auf Basis des Erfahrungsberichtes, den die Bundesregierung dem Bundestag in 2014 vorlegen muss, zu erwarten.
Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.
Rechtliche Risiken
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren.
Steuerliche Risiken
Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften sind derzeit in acht Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.
Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG Gruppe berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2006 bis einschließlich 31. Dezember 2010. Feststellungen wurden im Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 berücksichtigt, soweit sich dies auf die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewirkt hat. Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken.
Chancen
Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND AG in einem attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die PNE WIND AG verfügt dabei aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.
Perspektiven
| ― | Langfristiger Wachstumspfad bei Erneuerbaren Energien durch Endlichkeit fossiler Energieträger |
| ― | Große Wachstumspotenziale in attraktiven Auslandsmärkten |
| ― | Hoher Repowering-Bedarf in den nächsten Jahren |
| ― | Offshore-Windparks als zentrale Säule der Energiewende |
| ― | Wachsende Zahl an Windparks bietet zusätzlichen Bedarf an technischer und kaufmännischer Betriebsführung |
Besondere Chancen liegen im Auslandsengagement der Gesellschaft. So hat die PNE WIND AG ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen, dem deutschen EEG vergleichbaren Förderregeln. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei stets in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die PNE WIND AG mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichert. Diese Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente und zugleich erfolgversprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint Ventures für die Windpark-Projekte in Bulgarien, der Türkei, Rumänien und Großbritannien geschlossen. Die in den USA und Ungarn gegründeten Tochtergesellschaften werden sich wie auch das Joint Venture in Kanada ebenfalls an dieser Strategie orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Zu diesem Zweck finden eine kontinuierliche Beobachtung weiterer Windenergiemärkte sowie eine sorgfältige Prüfung entsprechender Markteintrittschancen statt.
Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Dadurch ist von einem Anstieg der Marktgröße für Windenergieanlagen auszugehen. Mit den Windparks "Alt Zeschdorf", "Görike" und "Kemberg II" konnte die PNE WIND AG ihre ersten Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren.
Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt, noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits vier Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Drei weitere eigene Offshore-Projekte sowie zwei Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit entwickelt, um auch hier die Genehmigungen zügig zu erreichen. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.
Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Zum 31. Dezember 2012 wurden 250 Windenergieanlagen betreut. Mit einer Ausweitung der Windkraft-Projektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, woraus entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können.
Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.
15. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns
Internes Kontrollsystem (IKS)
Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.
Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.
Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.
Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst.
Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung.
Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.
Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen.
Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise.
Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet.
Risikomanagement (RMS)
Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.
Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.
Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.
Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.
In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2012 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen wurden verantwortliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2012 gezielt in Fragen der Compliance geschult.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.
Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt.
| ― | Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind. |
| ― | Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten. |
| ― | Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können. |
| ― | Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft. |
16. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)
Einleitung
Unter Corporate Governance versteht man national und international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen, Offenheit sowie Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter Corporate Governance. Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG orientieren sich traditionell an diesen Standards.
Deutscher Corporate Governance Kodex
In Deutschland wurde im Jahr 2002 der erste Deutsche Corporate Governance Kodex (nachfolgend "Kodex" genannt) von der gleichnamigen Regierungskommission vorgelegt. Der Kodex wird in der Regel einmal jährlich vor dem Hintergrund nationaler und internationaler Entwicklungen überprüft und bei Bedarf angepasst. Die letzten Änderungen wurden von der Regierungskommission am 15. Mai 2012 beschlossen. Der Kodex kann in seiner jeweils gültigen Fassung im Internet unter www.corporate-governance-code.de abgerufen werden.
Die branchen- und unternehmensübergreifenden Empfehlungen und Anregungen des Kodex sind nicht verpflichtend, jedoch müssen Vorstand und Aufsichtsrat jährlich gemäß den §§ 161 AktG und 285 Nr. 16 HGB im Rahmen des Jahresabschlusses erklären, ob den Empfehlungen des Kodex entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden. Dies erfolgt in einer sogenannten "Entsprechenserklärung". Die zuletzt von Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG abgegebene Entsprechenserklärung findet sich unten vollständig wiedergegeben. Neben den Empfehlungen enthält der Kodex auch Anregungen, deren Anwendung ebenfalls nicht verpflichtend ist; auch eine Erklärung über die etwaige Abweichung von Anregungen ist nicht vorgeschrieben.
Für Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG sind die Empfehlungen und Anregungen des Kodex ebenso wie die gesetzlichen Vorschriften integraler Bestandteil ihrer Tätigkeit für die Gesellschaft. Sie überprüfen die Berücksichtigung dieser Standards in regelmäßigen Abständen, sodass für die Aktionäre, die Mitarbeiter und nicht zuletzt auch für das Unternehmen selbst eine gebührende Beachtung dieser Standards gewährleistet ist.
Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG
Die letzte Entsprechenserklärung wurde am 28. August 2012 mit folgendem Wortlaut abgegeben:
"Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (Fassung vom 15. Mai 2012) seit dem 24. August 2011, dem Datum der letztjährigen Entsprechenserklärung, bis auf die nachfolgend genannten Ausnahmen entsprochen wurde und weiterhin entsprochen werden wird:
1. Vereinbarung einer Abfindungsobergrenze (Ziffer 4.2.3 des Kodex)
Der Kodex empfiehlt, in den Vorstandsverträgen eine Obergrenze für Abfindungen zu vereinbaren, die im Falle der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund an das Vorstandsmitglied zu zahlen sind. Die alten, vor Inkrafttreten dieser Empfehlung abgeschlossenen Verträge von Vorstandsmitgliedern der PNE WIND AG enthielten keine derartige Regelung. Mittlerweile ist jedoch in sämtlichen geltenden Vorstandsverträgen die betreffende Kodexempfehlung berücksichtigt.
2. Ausrichtung der erfolgsorientierten Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Ziffer 5.4.6 des Kodex)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine Gesamtvergütung, die fixe und variable Bestandteile enthält, wie sie von der Hauptversammlung in der Satzung festgeschrieben wurden. Eine erfolgsorientierte Vergütung, die auch auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene Bestandteile enthält, wurde dabei von der Hauptversammlung nicht vorgesehen; vielmehr richtet sich die erfolgsorientierte Vergütung ausschließlich nach einer Ergebniskennziffer des jeweils letzten Geschäftsjahres.
3. Öffentliche Zugänglichkeit von Zwischenberichten binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Ziffer 7.1.2 des Kodex)
Die PNE WIND AG hat ihren Halbjahresfinanzbericht 2012 ausnahmsweise erst nach Ablauf von mehr als 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich gemacht, um absehbare wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums noch berücksichtigen und so mit dem Halbjahresfinanzbericht ein klares Bild von der tatsächlichen Lage der Gesellschaft vermitteln zu können. Wie bei den diesem Halbjahresfinanzbericht vorangegangenen Zwischenberichten soll jedoch auch bei künftigen Zwischenberichten der empfohlene Zeitraum von 45 Tagen für die öffentliche Zugänglichmachung wieder eingehalten werden, sofern nicht besondere Umstände eine erneute Abweichung angezeigt sein lassen.
Cuxhaven, 28. August 2012"
Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat
Die PNE WIND AG ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts. Ein Grundprinzip des deutschen Aktienrechts ist das duale Führungssystem mit den Organen Vorstand und Aufsichtsrat, die beide mit jeweils eigenen Kompetenzen ausgestattet sind. Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG arbeiten bei der Steuerung und Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen.
Der Aufsichtsrat bestellt die Mitglieder des Vorstands und kann ein Mitglied zum Vorsitzenden des Vorstands ernennen. Der Vorstand der PNE WIND AG besteht gegenwärtig aus den folgenden Mitgliedern, deren Zusammenarbeit und Geschäftsverteilung in der Geschäftsordnung des Vorstands geregelt sind:
| ― | Martin Billhardt, Vorstandsvorsitzender (CEO), Aufgabenbereiche: Strategie, Investor Relations, Akquisition, Vertrieb, Personal, Recht, Beteiligungen |
| ― | Jörg Klowat, Vorstandsmitglied (CFO), Aufgabenbereiche: Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Risikomanagement |
| ― | Markus Lesser, Vorstandsmitglied (COO), Aufgabenbereiche: Projektentwicklung sowie Realisierung von Onshore- und Offshore-Windparks |
Die laufende Amtszeit der Vorstandsmitglieder endet für den Vorstandsvorsitzenden Herrn Billhardt am 30. April 2018, für Herrn Klowat am 31. März 2014 und für Herrn Lesser am 31. Dezember 2013.
Der Vorstand leitet das Unternehmen unter eigener Verantwortung und hat hierbei die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden.
Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Für bedeutende Geschäftsvorgänge, wie z. B. größere Investitionsvorhaben oder Veränderungen der Unternehmensstruktur, bedarf der Vorstand der vorherigen Zustimmung des Aufsichtsrats. Der Katalog der zustimmungspflichtigen Geschäfte ist in der Geschäftsordnung für den Vorstand niedergelegt.
Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat turnusmäßig durch schriftliche und in den Sitzungen des Aufsichtsrats durch schriftliche und mündliche Berichte über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Über außergewöhnliche Vorgänge berichtet der Vorstand dem Aufsichtsrat zusätzlich in schriftlicher Form. Darüber hinaus lässt sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats in Einzelgesprächen regelmäßig vom Vorstand informieren.
Der Aufsichtsrat der PNE WIND AG setzt sich gemäß Gesetz und Satzung aus sechs von der Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern zusammen. Er wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Der Aufsichtsrat umfasst gegenwärtig folgende Mitglieder:
| ― | Dieter K. Kuprian (Aufsichtsratsvorsitzender) |
| ― | Dr. Peter Fischer (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― | Alain Huberty |
| ― | Jacquot Schwertzer |
| ― | Prof. Reza Abhari |
| ― | Rafael Vazquez Gonzalez |
Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Dieter K. Kuprian, Dr. Peter Fischer und Prof. Reza Abhari endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2017. Die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Alain Huberty, Jacquot Schwertzer und Rafael Vazquez Gonzalez endet mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2013.
Aus seiner Mitte hat der Aufsichtsrat der PNE WIND AG die folgenden drei Ausschüsse gebildet:
1. Personalausschuss
Kuprian, Dieter K. (Vorsitzender)
Dr. Fischer, Peter
Schwertzer, Jacquot
2. Audit Committee
Prof. Abhari, Reza (Vorsitzender)
Huberty, Alain
Kuprian, Dieter K.
3. Nominierungsausschuss
Kuprian, Dieter K. (Vorsitzender)
Prof. Abhari, Reza (stellvertretender Vorsitzender)
Dr. Fischer, Peter
Schwertzer, Jacquot
Die Ausschüsse bereiten die Beschlüsse des Aufsichtsrats sowie die Themen, die im Plenum zu behandeln sind, vor. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat im gesetzlich zulässigen Umfang Entscheidungsbefugnisse auf die Ausschüsse übertragen. Die Aufgaben- und Kompetenzverteilung sind in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats festgelegt. Hierdurch wird auch die Information des Gesamtaufsichtsrats über die Erkenntnisse und Entscheidungen der Ausschüsse sichergestellt.
Der Personalausschuss bereitet die Personalentscheidungen des Aufsichtsrats, insbesondere die Bestellung, die Abberufung und die Verlängerung der Bestellung von Vorstandsmitgliedern vor. Er bereitet außerdem die Beschlüsse des Aufsichtsrats über die Festsetzung (einschließlich einer etwaigen Herabsetzung) der Gesamtvergütung des Vorstands vor.
Das Audit Committee ist für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und die Überprüfung der Wirksamkeit der internen Kontroll-, Risikomanagement- und Revisionssysteme zuständig. Es befasst sich außerdem mit der Abschlussprüfung sowie auch mit Fragen der Compliance. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist unabhängiger Finanzexperte und verfügt aus seiner beruflichen Praxis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf den Gebieten der Rechnungslegung oder der Abschlussprüfung.
Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, bei anstehenden Neuwahlen zum Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für die Anteilseigner vorzuschlagen.
Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat
Die Grundzüge der Vergütungssysteme und die Höhe der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat werden jährlich im Vergütungsbericht, der Bestandteil des Lageberichts ist, veröffentlicht.
Aktiengeschäfte von Vorstand und Aufsichtsrat
§ 15a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verpflichtet die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der PNE WIND AG sowie sonstige Personen, die regelmäßig Zugang zu Insiderinformationen haben und zu wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen ermächtigt sind, Geschäfte in Bezug auf die PNE-Aktie (sog. Directors' Dealings) zu melden, sofern die Gesamtsumme dieser Geschäfte in einem Kalenderjahr einen Wert von 5.000 Euro überschreitet. Diese Verpflichtung gilt auch für natürliche und juristische Personen, die mit einer der oben genannten Personen in enger Beziehung stehen. Die PNE WIND AG muss die erhaltene Mitteilung unverzüglich veröffentlichen und stellt diese auch auf ihrer Internetseite ein.
Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft sind am 31. Dezember 2012 Herrn Martin Billhardt 410.000 Aktien zuzurechnen, außerdem halten Herr Jörg Klowat 110.000 und Herr Markus Lesser 55.500 Aktien der Gesellschaft. Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates halten Herr Dieter K. Kuprian 10.000 Aktien und Herr Jacquot Schwertzer 5.704 Aktien der Gesellschaft. Damit halten Vorstand und Aufsichtsrat zusammen rund 1,30 Prozent der PNE-Aktien.
Rechnungslegung und Abschlussprüfung
Der Konzernabschluss sowie die Konzernzwischenabschlüsse der PNE WIND AG werden vom Vorstand auf der Grundlage der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. Der Jahresabschluss der PNE WIND AG wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Der Konzernabschluss und der Jahresabschluss werden vom Abschlussprüfer sowie vom Aufsichtsrat geprüft. Der Halbjahresfinanzbericht wird vom Abschlussprüfer einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Konzernzwischenabschlüsse zum Ende des 1. und des 3. Quartals werden vom Abschlussprüfer weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Sie werden allerdings vor der Veröffentlichung zwischen Vorstand und Prüfungsausschuss erörtert.
Zum Abschlussprüfer für den Konzernabschluss und den Jahresabschluss hat die Hauptversammlung 2012 die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, gewählt. Vor der Wahl hatte Deloitte & Touche am 8. März 2012 die nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex empfohlene sogenannte Unabhängigkeitserklärung abgegeben. Danach bestanden (und bestehen) an der Unabhängigkeit von Deloitte & Touche als Abschlussprüfer keine Zweifel.
Mit dem Abschlussprüfer wurde vertraglich vereinbart, dass der Aufsichtsrat unverzüglich informiert wird
über
Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Abschlussprüfung auftreten,
Feststellungen oder Vorkommnisse, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben und die für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlich sind sowie
Feststellungen, die eine Unrichtigkeit der von Vorstand und Aufsichtsrat abgegebenen Erklärungen zum Deutschen Corporate Governance Kodex ergeben.
Transparente Unternehmenskommunikation
Eine offene, transparente Unternehmenskommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil guter Corporate Governance. Neben klaren und verständlichen Inhalten erfordert dieser Aspekt auch einen gleichberechtigten Zugang aller Zielgruppen zu den Informationen des Unternehmens. Die PNE WIND AG misst dem Internet als orts- und zeitunabhängigem sowie frei zugänglichem Informationsmedium eine hohe Bedeutung bei. Entsprechend hält der Internetauftritt der PNE WIND AG (www.pnewind.com) für die interessierte Öffentlichkeit eine Vielzahl von gut strukturierten Informationen rund um das Unternehmen bereit. Im Bereich "Investor Relations" sind beispielsweise umfassende finanzwirtschaftliche Informationen über die PNE WIND AG abrufbar, wie z. B. Geschäfts- und Zwischenberichte sowie Ad hoc- und Pressemitteilungen. Alle Informationen stehen zeitgleich in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung.
Die geplanten Termine der wesentlichen wiederkehrenden Ereignisse, d. h. die Veröffentlichungstermine des Geschäftsberichts und der Zwischenberichte sowie der Termin der Hauptversammlung, sind in einem Finanzkalender zusammengestellt. Dieser wird mit ausreichend zeitlichem Vorlauf veröffentlicht und auf der Internetseite der PNE WIND AG eingestellt.
17. Ergänzende Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie-Gesetz)
Kapitalverhältnisse
Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2012 insgesamt 45.785.869 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2012 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 Prozent des Grundkapitals) mehr als 96 Prozent. Direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.
Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.
Aktionärsrechte und -pflichten
Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.
Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.
Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.
Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig.
Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 4.126.700,00 Euro zu erwerben. Bei Erwerb über den Börsenhandel darf der Kaufpreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs (oder, soweit in dieser Ermächtigung auf den XETRA-Schlusskurs abgestellt wird, den in einem an die Stelle des XETRA-Systems getretenen Nachfolgesystem ermittelten Schlusskurs) an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils dem Erwerb vorangegangenen fünf Börsentagen um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Bei dem Erwerb auf der Grundlage eines öffentlichen Erwerbsangebots darf der Erwerbspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den letzten fünf Börsentagen vor erstmaliger Veröffentlichung des Angebots um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.
Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen.
Der Vorstand ist weiter ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn zum einen die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder wenn die Abgabe von Aktien an Dritte als Gegenleistung für den Erwerb von Standorten zum Ausbau der Geschäftstätigkeit erfolgt. Der Vorstand ist darüber hinaus ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als durch Veräußerung über die Börse oder durch Angebot an alle Aktionäre abzugeben, wenn die Abgabe an Dritte gegen Zahlung eines Barkaufpreises erfolgt und der Veräußerungspreis je Aktie den durchschnittlichen XETRA-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse an den jeweils der Veräußerung vorangegangenen fünf Börsentagen nicht wesentlich unterschreitet.
Von der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 erteilten Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben, hat die Gesellschaft im Berichtsjahr erstmals Gebrauch gemacht. Bis zum 31. Dezember 2012 wurden 672.955 eigene Aktien im Rahmen der Ermächtigung über die Börse erworben.
Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000,00 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.
Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung. Das bedingte Kapital war damit am 31. Dezember 2012 in Höhe von insgesamt bis zu 13.358.181,00 Euro teilweise ausgenutzt.
Demnach kann der Vorstand unter Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00 Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital 2009 / I gewähren können.
Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. Juni 2008 hat den Vorstand zudem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 20.623.338,00 Euro durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008 / I). Mit Beschluss des Vorstands vom 18. Juni 2009 und unter Zustimmung des Aufsichtsrats wurde das Genehmigte Kapital 2008 / I im Wege einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erstmalig in Höhe von 3.250.000,00 Euro ausgenutzt und es wurden 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand zudem am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 1.249.500,00 Euro beschlossen und auf dieser Grundlage unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2008 / I 1.249.500 neue Aktien ausgegeben. Im Berichtsjahr erfolgte keine Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2008 / I.
Unter Berücksichtigung der bisher erfolgten zweimaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 betrug das Genehmigte Kapital 2008 / I zum 31. Dezember 2012 noch 16.123.838,00 Euro.
Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen
Die PNE WIND AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 Prozent der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1 des jeweiligen Anstellungsvertrags.
18. Vergütungsbericht
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf zusammen TEUR 2.802 (im Vorjahr TEUR 2.017).
Im Geschäftsjahr 2012 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 208 (im Vorjahr TEUR 193) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 14, sein Stellvertreter TEUR 10,5 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 7 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 240 (im Vorjahr TEUR 1) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf TEUR 448 (im Vorjahr TEUR 194). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012 Gesamtbezüge bzw. es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von TEUR 2.354, die sich wie folgt verteilen:
Martin Billhardt: Fixe Bezüge von TEUR 356, variable Bezüge von TEUR 720, sonstige Vergütungen von TEUR 325. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 1.401 (im Vorjahr TEUR 685).
Jörg Klowat: Fixe Bezüge von TEUR 199, variable Bezüge von TEUR 175, sonstige Vergütungen von TEUR 131. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 505 (im Vorjahr TEUR 310).
Markus Lesser: Fixe Bezüge von TEUR 213, variable Bezüge von TEUR 117, sonstige Vergütungen von TEUR 118. Die Gesamtbezüge betrugen somit TEUR 448 (im Vorjahr TEUR 222).
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie wie geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 Prozent und der kurzfristige Anteil 45 Prozent vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z. B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 Prozent erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten drei Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.
19. Ausblick
Die Projektierung und Realisierung von Windparks sind das Kerngeschäft der PNE WIND AG. Tätig ist die Gesellschaft in Deutschland, USA, Kanada, Großbritannien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und der Türkei. Während im Ausland bisher ausschließlich Windparks an Land (onshore) entwickelt werden, ist dies in Deutschland zusätzlich auch auf See (offshore) der Fall. Das Ziel dabei ist, die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung zügig auszuweiten. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund jahrzehntelanger technischer Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.
Prognosen
| ― | Projektierung von Windparks im In- und Ausland als wesentlicher Faktor der Unternehmensentwicklung |
| ― | Verkauf der "Gode Wind"-Projekte als wichtiger Meilenstein, auch für langfristige Erträge in der Zukunft |
| ― | Aktuell in der Bearbeitung befindliche Projekte als Basis künftiger Unternehmenserfolge |
| ― | Repowering als Geschäftsfeld mit langfristig wachsenden Ertragsperspektiven |
| ― | Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Ausland |
| ― | EBIT-Prognose 2011 bis 2013 von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro bestätigt |
| ― | Neue EBIT-Prognose 2014 bis 2015 von kumuliert 60 bis 72 Mio. Euro |
| ― | Grundlage: Einnahmen aus Offshore- und Onshore-Projekten im In- und Ausland |
Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie. Kurz- und mittelfristig sehen wir in der Projektierung von Windparks in Deutschland einen wesentlichen Faktor der Unternehmensentwicklung. Dabei kommt in naher Zukunft den Offshore-Projekten besondere Bedeutung zu.
Nach Jahren intensiver Planungen und Vorarbeiten konnten am 14. August 2012 die Offshore-Windparks "Gode Wind" I bis III an den dänischen Energiekonzern DONG Energy verkauft werden. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" I und II sind bereits zu 100 Prozent an DONG Energy übergegangen. Dafür haben wir eine erste Zahlung in Höhe von rund 57 Mio. Euro erhalten, die auch die Erstattung von Vorleistungen und die Zurückführung von Krediten beinhaltet. Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden wir in den kommenden Jahren außerdem weitere wesentliche Milestone-Zahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert rund 100 Mio. Euro erhalten. Ein wesentlicher Projektfortschritt wurde mit der Fertigstellung eines Gutachtens für DONG Energy erreicht, sodass in 2013 eine Meilensteinzahlung in Höhe von 25 Mio. Euro erfolgte. Weitere wesentliche Projektfortschritte werden mit der Genehmigung des BSH für das Projekt "Gode Wind III" sowie den Investment-Entscheidungen (FID) von DONG Energy für die Projekte "Gode Wind" I und II erreicht. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Transaktion vereinbart, dass die PNE WIND AG mindestens fünf Jahre lang ab Vertragsabschluss DONG Energy als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte mit einem Vertragsvolumen von bis zu 8,5 Mio. Euro unterstützen wird.
Die von uns entwickelten Offshore-Projekte "Borkum Riffgrund" I und II haben ebenfalls Fortschritte erreicht. Mit dem Bau von "Borkum Riffgrund I" will DONG Energy in 2013 beginnen und das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erteilte für "Borkum Riffgrund II" Ende 2011 die Genehmigung. Wir gehen davon aus, dass das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" trotz der derzeitigen Verschiebung von DONG Energy gebaut wird, was uns weitere Meilenstein-Zahlungen einbringen wird, die sich zeitlich entsprechend verzögern werden. Ein Grund für diese Annahme ist die Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes vom Dezember 2012, mit der die Haftung der zuständigen Übertragungsnetzbetreiber bei einem Ausfall der Offshore-Netzanbindung weiter begrenzt wurde, was zu einem wachsenden Interesse von Investoren an Beteiligungen bei der Netzanbindung führte. Die Kapitalkraft von DONG Energy zeigt sich in seiner führenden Position im Offshore-Markt sowie in der Fähigkeit, neue Finanzkonstrukte zu entwickeln und neue Partner in den Markt zu holen. Der Offshore-Bereich ist eine tragende Säule unseres Unternehmens und gibt positive Effekte für die Unternehmensentwicklung.
Die große Zahl der Onshore-Projekte, die von uns aktuell in Deutschland sowie im Ausland bearbeitet werden, ist die Basis künftiger Unternehmenserfolge. In den kommenden Jahren werden Projekte, die wir heute intensiv entwickeln, die Baureife erreichen, gebaut werden können und damit zu Umsatz sowie Ergebnis beitragen.
Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell in Deutschland erwarten wir außerdem vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt. Bei einer derzeit installierten Nennleistung von mehr als 30.000 MW in Deutschland erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen für unsere Gesellschaft. Wir haben bereits drei Repowering-Projekte erfolgreich durchgeführt. Ein Vorteil für die PNE WIND AG ist zudem, dass wir vielen von uns entwickelten Windparks auch während der Betriebsphase durch die technische und kaufmännische Betriebsführung langfristig verbunden bleiben.
In unseren internationalen Märkten ist der Erfolg unserer Projektentwicklung von den aktuellen Marktbedingungen abhängig. In Großbritannien haben wir vier weitere Windpark-Projekte so weit entwickelt, dass sie nun in der öffentlichen Anhörung sind. Desweiteren arbeiten wir weiter erfolgreich mit der schottischen Forstverwaltung (Forestry Commission Scotland) eng zusammen. In Ungarn wurden bereits zwei unserer Windparks genehmigt. In den USA haben wir unsere Strategie angepasst, um auf mögliche Veränderungen der Förderprogramme vorbereitet zu sein. Wesentliche Planungsfortschritte wurden im Projekt Chilocco erreicht, das mit einer Nennleistung von 70 MW in Oklahoma entwickelt wird.
Wir stellen derzeit ein Portfolio von Windparks mit rund 180 MW zu installierender Nennleistung zusammen. Mittelfristig werden auch weitere Projekte in diesen sowie anderen Ländern so weit entwickelt sein, dass wir mit ihrem Bau und der Vermarktung beginnen können. Daraus wollen wir in der Zukunft wachsende Umsätze und Cash Flows generieren. Auch wenn negative Entwicklungen, wie derzeit die Absenkung der Einspeisevergütungen in Bulgarien, nicht völlig auszuschließen sind, bleiben wir weiter von unseren Auslandsaktivitäten überzeugt.
Darüber hinaus prüfen wir ständig, ob in weiteren Ländern die Rahmenbedingungen für Windpark-Projekte so gestaltet worden sind, dass auch dort ein Markteintritt der PNE WIND AG sinnvoll ist.
Die PNE WIND AG ist onshore wie offshore, national wie international sehr gut aufgestellt. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können. Der Vorstand ist weiter der Ansicht, dass die EBIT-Prognose von 60 bis 72 Mio. Euro für den Dreijahreszeitraum von 2011 bis 2013 erreicht wird. Für den nachfolgenden Zweijahreszeitraum 2014 bis 2015 erwartet der Vorstand ein EBIT von 60 bis 72 Mio. Euro. Die Perspektiven auf dem nationalen und den internationalen Märkten onshore und offshore sind die Grundlage für eine Dividendenfähigkeit und die notwendigen Investitionen in Projekte während der kommenden Jahre. Das EBIT des Konzerns wird sich in den kommenden Geschäftsjahren aus Einnahmen aus den Offshore-Projekten sowie Ergebnissen aus Onshore-Windparks im In- und Ausland zusammensetzen. Darüber hinaus werden auch für die PNE WIND AG in den kommenden Jahren weiterhin positive Jahresergebnisse erwartet. Feste Prognosen für die einzelnen Jahre sind aufgrund der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und den damit verbundenen kurzfristigen Ergebnisschwankungen schwer abzuschätzen. Die Prognose des EBIT bis Ende 2015 spiegelt jedoch die zuversichtlichen Erwartungen in die weiterhin positive Ertragslage der Gesellschaft wider.
Cuxhaven, 12. März 2013
PNE WIND AG
Vorstand
Abschluss der AG
Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) der PNE WIND AG
für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2012
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| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2012 EUR |
2011 TEUR |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 24.810.613,79 | 17.981 |
| 2. Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen | 3.627.300,74 | -1.775 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 51.848.688,57 | 14.898 |
| 4. Gesamtleistung | 80.286.603,10 | 31.104 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | -13.526.468,99 | -813 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -14.468.775,45 | -12.659 |
| -27.995.244,44 | -13.472 | |
| 6. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -9.109.243,75 | -7.294 |
| b) Soziale Abgaben | -878.051,71 | -778 |
| -9.987.295,46 | -8.072 | |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -659.596,98 | -771 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.105.038,96 | -7.132 |
| 9. Betriebsergebnis | 35.539.427,26 | 1.657 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.800.080,64 | 1.983 |
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0,00 | -716 |
| 12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2.840.998,26 | -2.649 |
| 13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 34.498.509,64 | 275 |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 10.794,52 | 0 |
| 15. Sonstige Steuern | -76.469,66 | -46 |
| 16. Jahresüberschuss | 34.432.834,50 | 229 |
| 17. Gewinnvortrag | 2.541.625,54 | 4.144 |
| 18. Dividende | -1.831.118,40 | 0 |
| 19. Entnahme für den Erwerb eigener Anteile | -836.763,70 | 0 |
| 20. Bilanzgewinn | 34.306.577,94 | 2.542 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 0,75 € | 0,00 € |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tsd.) | 45.764 | 45.777 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) | 0,61 € | 0,03 € |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tsd.) | 59.119 | 59.132 |
Bilanz (HGB) der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2012
Aktiva
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| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2012 EUR |
2011 TEUR |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 87.147,37 | 129 |
| 87.147,37 | 129 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.595.061,74 | 13.002 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 162.618,38 | 88 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 354.341,30 | 436 |
| 13.112.021,42 | 13.526 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 20.242.033,19 | 25.864 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.438.575,70 | 1.442 |
| 3. Beteiligungen | 57.325,78 | 42 |
| 21.737.934,67 | 27.348 | |
| Anlagevermögen, gesamt | 34.937.103,46 | 41.003 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Unfertige Erzeugnisse | 6.421.102,42 | 3.253 |
| 2. Waren | 112.671,45 | 3 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 3.189.189,11 | 5.037 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 9.722.962,98 | 8.293 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.061.867,52 | 2.822 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 39.508.811,99 | 46.744 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 27.465.989,32 | 6.268 |
| 68.036.668,83 | 55.834 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 32.764.049,92 | 15.983 |
| Umlaufvermögen, gesamt | 110.523.681,73 | 80.110 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 169.928,12 | 330 |
| Aktiva, gesamt | 145.630.713,31 | 121.443 |
| Passiva | ||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | 2012 EUR |
2011 TEUR |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Ausgegebenes Kapital | ||
| gezeichnetes Kapital | 45.785.869,00 | 45.778 |
| eigene Anteile | -672.955,00 | 0 |
| Bedingtes Kapital: EUR 1.641.819,00 | 45.112.914,00 | 45.778 |
| II. Kapitalrücklage | 18.746.135,48 | 18.737 |
| III. Bilanzgewinn | 34.306.577,94 | 2.542 |
| IV. Genussrechtskapital | 842.800,00 | 843 |
| Eigenkapital, gesamt | 99.008.427,42 | 67.900 |
| B. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1.090.020,29 | 1.137 |
| C. Rückstellungen | ||
| Sonstige Rückstellungen | 6.321.371,93 | 7.019 |
| 6.321.371,93 | 7.019 | |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Anleihen | 29.824.500,00 | 29.842 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.214.065,39 | 4.282 |
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.414.534,00 | 2.511 |
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.496.345,73 | 1.610 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.003.200,07 | 1.284 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.152.745,48 | 5.745 |
| Verbindlichkeiten, gesamt | 39.105.390,67 | 45.274 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 105.503,00 | 113 |
| Passiva, gesamt | 145.630.713,31 | 121.443 |
Kapitalflussrechnung (HGB) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2012
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| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| Jahresergebnis | 34.433 | 228 | |
| + | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens | 660 | 771 |
| + | Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 716 |
| - | Abnahme der Rückstellungen | -698 | -1.538 |
| + / - | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 2 | 475 |
| - | Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -50.645 | 0 |
| + / - | Ab- / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | 11.258 | -22.089 |
| + | Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.760 | 6.230 |
| - / + | Ab- / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -5.156 | -865 |
| Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -8.386 | -16.071 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 425 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen | -204 | -126 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 29.803 | 903 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -40 | -1.525 |
| Cash Flow aus der Investitionstätigkeit | 29.559 | -323 | |
| + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 0 |
| + | Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen | 17 | 5 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 0 |
| - | Auszahlung Dividende | -1.831 | -1.831 |
| - | Auszahlungen aus dem Rückkauf von Anleihen und Genussrechten | 0 | -39 |
| - | Auszahlungen aus dem Rückkauf von eigenen Anteilen | -1.510 | 0 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten | -1.068 | -614 |
| Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -4.392 | -2.479 | |
| Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (≤ 3 Monate) | 16.781 | -18.873 | |
| + | Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Anfang der Periode | 15.983 | 34.856 |
| Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Ende der Periode* | 32.764 | 15.983 | |
| Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" | |||
| * davon als Sicherheit verpfändet | 459 | 979 |
Eigenkapitalspiegel (HGB) der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
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| Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Gezeichnetes / Ausgegebenes Kapital |
Kapitalrücklage | Genussrechts kapital | Bilanzgewinn / -verlust |
Eigenkapital gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1. Januar 2011 | 45.775.826,00 | 18.734.083,88 | 881.800,00 | 4.144.215,12 | 69.535.925,00 |
| Wandelschuldverschreibung 2010 / 2014 | 2.134,00 | 2.560,80 | 0,00 | 0,00 | 4.694,80 |
| Rückkauf Genussrechtskapital | 0,00 | 0,00 | -39.000,00 | 0,00 | -39.000,00 |
| Dividendenzahlung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.831.033,04 | -1.831.033,04 |
| Jahresüberschuss 2011 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 228.443,46 | 228.443,46 |
| Stand zum 31. Dezember 2011 | 45.777.960,00 | 18.736.644,68 | 842.800,00 | 2.541.625,54 | 67.899.030,22 |
| Wandelschuldverschreibung 2010 / 2014 | 7.909,00 | 9.490,80 | 0,00 | 0,00 | 17.399,80 |
| Dividendenzahlung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.831.118,40 | -1.831.118,40 |
| Erwerb eigener Anteile | -672.955,00 | 0,00 | 0,00 | -836.763,70 | -1.509.718,70 |
| Jahresüberschuss 2012 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 34.432.834,50 | 34.432.834,50 |
| Stand zum 31. Dezember 2012 | 45.112.914,00 | 18.746.135,48 | 842.800,00 | 34.306.577,94 | 99.008.427,42 |
Anlagenspiegel (HGB) der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2012
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| Anschaffungs- / Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2012 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2012 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 426.112,33 | 15.630,72 | 10.069,08 | 431.673,97 |
| 426.112,33 | 15.630,72 | 10.069,08 | 431.673,97 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 16.963.889,12 | 14.899,40 | 0,00 | 16.978.788,52 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 166.414,51 | 84.715,00 | 0,00 | 251.129,51 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.696.164,96 | 88.872,98 | 49.143,09 | 1.735.894,85 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9.350,00 | 0,00 | 9.350,00 | 0,00 |
| 18.835.818,59 | 188.487,38 | 58.493,09 | 18.965.812,88 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 28.727.060,27 | 483.997,98 | 6.106.069,75 | 23.104.988,50 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.441.550,06 | 0,00 | 2.974,36 | 1.438.575,70 |
| 3. Beteiligungen | 42.075,78 | 15.250,00 | 0,00 | 57.325,78 |
| 30.210.686,11 | 499.247,98 | 6.109.044,11 | 24.600.889,98 | |
| 49.472.617,03 | 703.366,08 | 6.177.606,28 | 43.998.376,83 |
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| Kumulierte Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2012 |
Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2012 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 297.218,96 | 57.376,72 | 10.069,08 | 344.526,60 |
| 297.218,96 | 57.376,72 | 10.069,08 | 344.526,60 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.962.312,09 | 421.414,69 | 0,00 | 4.383.726,78 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 78.211,17 | 10.299,96 | 0,00 | 88.511,13 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.260.182,77 | 170.505,61 | 49.134,83 | 1.381.553,55 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9.350,00 | 0,00 | 9.350,00 | 0,00 |
| 5.310.056,03 | 602.220,26 | 58.484,83 | 5.853.791,46 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.862.955,31 | 0,00 | 0,00 | 2.862.955,31 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.862.955,31 | 0,00 | 0,00 | 2.862.955,31 | |
| 8.470.230,30 | 659.596,98 | 68.553,91 | 9.061.273,37 |
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| Buchwerte | ||
|---|---|---|
| Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2012 |
Stand am 31.12.2011 |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 87.147,37 | 128.893,37 |
| 87.147,37 | 128.893,37 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 12.595.061,74 | 13.001.577,03 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 162.618,38 | 88.203,34 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 354.341,30 | 435.982,19 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 |
| 13.112.021,42 | 13.525.762,56 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 20.242.033,19 | 25.864.104,96 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 1.438.575,70 | 1.441.550,06 |
| 3. Beteiligungen | 57.325,78 | 42.075,78 |
| 21.737.934,67 | 27.347.730,80 | |
| 34.937.103,46 | 41.002.386,73 |
Verbindlichkeitenspiegel (HGB) der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2012
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| Alle Angaben in EUR (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) | Restlaufzeiten | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeiten | Bis zu einem Jahr | Ein bis fünf Jahre | Mehr als fünf Jahre | Gesamtbetrag | Sicherheiten |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Anleihen | 0,00 | 29.824.500,00 | 0,00 | 29.824.500,00 | Keine |
| (0,00) | (29.841.900,00) | (0,00) | (29.841.900,00) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.605.943,24 | 1.608.122,15 | 0,00 | 3.214.065,39 | 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 10.007 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2012 sind TEUR 3.214 in Anspruch genommen. |
| (245.230,58) | (1.138.256,60) | (2.898.632,39) | (4.282.119,57) | ||
| 2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt "Peter-Henlein-Str. 2.4, Cuxhaven. | |||||
| 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.414.534,00 | 0,00 | 0,00 | 1.414.534,00 | Keine |
| (2.511.250,00) | (0,00) | (0,00) | (2.511.250,00) | ||
| 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.496.345,73 | 0,00 | 0,00 | 1.496.345,73 | Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. |
| (1.609.891,43) | (0,00) | (0,00) | (1.609.891,43) | ||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.003.200,07 | 0,00 | 0,00 | 1.003.200,07 | Keine |
| (1.284.492,05) | (0,00) | (0,00) | (1.284.492,05) | ||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.152.745,48 | 0,00 | 0,00 | 2.152.745,48 | |
| (5.744.764,92) | (0,00) | (0,00) | (5.744.764,92) | ||
| davon aus Steuern: EUR 194.919,98 (im Vorjahr TEUR 399) | |||||
| davon aus sozialer Sicherheit: EUR 0 (im Vorjahr TEUR 0) | |||||
| 7.672.768,52 | 31.432.622,15 | 0,00 | 39.105.390,67 | ||
| Gesamtsumme | (11.395.628,98) | (30.980.156,60) | (2.898.632,39) | (45.274.417,97) |
Anhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2012
A. Rechnungslegungsgrundsätze
Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden.
Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode.
Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.
Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.
Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz zwischen 4,08 und 4,48% der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.
B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Bilanz
1. Anlagevermögen
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.732 (i. V. TEUR 4.796) und Darlehen in Höhe von TEUR 36.777 (i. V. TEUR 41.948).
3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von TEUR 27.421 ausgewiesen. Davon sind Termingelder in Höhe von TEUR 459 (i. V. TEUR 979) als Sicherheit für Avalkredite an ein Kreditinstitut verpfändet.
4. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2012 EUR 45.777.960,00, eingeteilt in 45.777.960 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:
Im Geschäftsjahr 2012 gab die Gesellschaft 7.909 Aktien aus dem bedingten Kapital 2009/I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte aus.
Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 45.785.869,00, eingeteilt in 45.785.869 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.
Genehmigtes Kapital
Die Hauptversammlung hat am 11. Juni 2008 unter Aufhebung des bisherigen genehmigten Kapitals in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2013 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 20.623.338,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 Prozent des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 Prozent-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll; |
| ― | das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde. |
Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
Das genehmigte Kapital wurde am 8. August 2008 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.
Der Vorstand hat erstmals am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu EUR 4.127.496,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 3.250.000,00 durchgeführt und es wurden 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2009 noch EUR 17.373.338,00.
Unter nochmaliger teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 1.249.500,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 1.249.500,00 durchgeführt und es wurden 1.249.500 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug danach noch EUR 16.123.838,00.
Im Berichtsjahr 2012 erfolgte keine Ausnutzung des genehmigten Kapitals. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember unverändert EUR 16.123.838,00.
Bedingtes Kapital I/2009
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I/2009). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.
Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009/2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000 teilweise ausgenutzt.
Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010/2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital I /2009 damit insgesamt in Höhe von bis zu EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.
Eigene Anteile
Die eigenen Anteile resultieren aus dem Aktienrückkaufprogramm der PNE WIND AG. Der Vorstand macht mit dem Aktienrückkaufprogramm von dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 Gebrauch, der den Vorstand bis zum 13. Mai 2014 zum Erwerb eigener Aktien im Umfang von bis zu 4.126.700 Stück ermächtigt hat, in der Zeit vom 4. Dezember 2012 bis voraussichtlich zum 30. Juni 2013 eigene Aktien in einem Umfang von bis zu 4.126.700 Stück entsprechend einem Anteil von ca. 9 Prozent am derzeitigen Grundkapital der Gesellschaft über die Börse zurückzukaufen. Zum 31. Dezember 2012 hält die Gesellschaft 672.955 eigene Anteile zu einem Nennwert von je EUR 1,00. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von rund 1,5%. Die Aktien können für Zwecke der Einziehung, zur Veräußerung gegen Barzahlung in der Nähe des Börsenpreises sowie als Akquisitionswährung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen verwendet werden. Der Erwerbspreis für die im Geschäftsjahr erworbenen Aktien betrug TEUR 1.510.
Der Nennbetrag der eigenen Anteile wurde zum 31. Dezember 2012 gemäß § 272 Abs. 1a HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Differenzbetrag zwischen dem Kaufbetrag und dem Nennbetrag der eigenen Anteile wurde mit dem Bilanzgewinn verrechnet.
Genussrechte
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.
In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.
Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 Prozent des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 Prozent des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.
Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.
Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.
Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin im Rang nach.
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft keine Genussscheine zurückgekauft.
Der Bestand der zum 31. Dezember 2012 bestehenden Genussrechte beträgt 8.428 (Vorjahr: 8.428).
Kapitalrücklage
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| 2012 EUR |
2011 EUR |
|
|---|---|---|
| Stand am 1.1. | 18.736.644,68 | 18.734.083,88 |
| Wandelschuldverschreibung 2010/14 | 9.490,80 | 2.560,80 |
| Stand am 31.12. | 18.746.135,48 | 18.736.644,68 |
Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Betrag in Höhe von EUR 9.490,80 in die Kapitalrücklage eingestellt. Es handelt sich bei dem Betrag um die Beträge aus der Wandlung von Wandelanleihen 2010/14.
Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
5. Sonderposten für Investitionszuschüsse
Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.
Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 47) aufgelöst.
6. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für drohende Verluste aus einem Holzliefervertrag (TEUR 905), für ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte (TEUR 561), für eine Ausschüttungsgarantie (TEUR 994), für Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 1.722) sowie für Prozesskosten (TEUR 409).
7. Anleihen
Wandelanleihe 2009/2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.
Im Berichtsjahr wurden von Inhabern von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009/2014 keine Wandlungsrechte ausgeübt.
Wandelanleihe 2010/2014
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010/2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 Prozent p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 174 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 17.400,00 ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 7.909 neue, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Die Anleihen sind in voller Höhe konvertibel.
8. Verbindlichkeiten
Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 868 (i. V. TEUR 1.175) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 134 (i. V. TEUR 109) ausgewiesen.
9. Latente Steuern
Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.
Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,6 %.
Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2012 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.
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| aktive latente Steuern | passive latente Steuern | |
|---|---|---|
| 31.12.2012 | ||
| --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 0 | 1 |
| Sonstige Rückstellungen | 570 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 9 | 0 |
| 579 | 1 | |
| Verlustvorträge | 1.389 | 0 |
| Wertberichtigungen auf Verlustvorträge | -1.389 | 0 |
| 579 | 1 | |
| Saldierungsfähiger Anteil | -1 | -1 |
| Latente Steuern | 578 | 0 |
II. Gewinn- und Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
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| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Planung, Errichtung und Verkauf von | ||
| - Onshore-Windparkprojekten | 17.299 | 6.650 |
| - Offshore-Windparkprojekten | 4.456 | 9.411 |
| Holzlieferungen | 751 | 590 |
| Erlöse mit verbundenen Unternehmen | 1.422 | 1.102 |
| Übrige | 883 | 228 |
| 24.811 | 17.981 |
Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.
2. Sonstige betriebliche Erträge
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Kaufpreisraten aus den Beteiligungsverkäufen an der PNE Gode Wind I GmbH und PNE Gode Wind II GmbH in Höhe von rund TEUR 50.645 enthalten. Im Vorjahr waren im Wesentlichen die Verkaufserlöse an der PNE Riff I und PNE Riff II GmbH (Verkauf in 2009) in Höhe von rund TEUR 12.620 enthalten. Weiterhin sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Weiterberechnungen, die Auflösung des Investitionszuschusses und Erträge aus dem Sachbezug für die Kfz-Nutzung enthalten.
Die periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.161 (i. V. TEUR 1.557) enthalten im Wesentlichen die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 609 (i. V. TEUR 892) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 60 (i. V. TEUR 661).
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 212 (i. V. TEUR 170) enthalten. Sie enthalten im Wesentlichen die Ausbuchung von Forderungen aufgrund eines Vergleichs.
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 1.545 (i. V. TEUR 1.611) verbundene Unternehmen.
5. Abschreibungen auf Finanzanlagen
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen waren im Vorjahr in voller Höhe außerplanmäßig.
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 39 (i. V. TEUR 84) verbundene Unternehmen sowie in Höhe von TEUR 270 (i. V. TEUR 200) Aufzinsungen von Rückstellungen.
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesenen Beträge stellen im Berichtsjahr periodenfremde Erträge dar.
III. Sonstige Angaben
1. Beteiligungsverhältnisse
Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:
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| Name | Beteiligungsquote (%) |
Eigenkapital TEUR |
Jahresergebnis TEUR |
|---|---|---|---|
| PNE WIND Betriebsführungs GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 527 | -381) |
| PNE Biomasse GmbH, Cuxhaven | 100,00 | -507 | -2291) |
| PNE WIND Netzprojekt GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 834 | -651) |
| PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 241 | -421) |
| PNE WIND Grundstücks GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 73 | 211) |
| PNE Gode Wind III GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 452 | -261) |
| PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 1.107 | -201) |
| PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 1.107 | -201) |
| PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 1.107 | -201) |
| PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven | 100,00 | -2.416 | -2.8041) |
| PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 6.132 | 8561) |
| Windpark Altenbruch GmbH, Cuxhaven | 50,00 | 50 | 52) |
| Plambeck Neue Energien Windpark Fonds VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -70 | -32) |
| Netzanschluss Genthin GbR, Nielebock | 52,00 | 10 | -12) |
| Plambeck Neue Energien Windpark Fonds LXXXVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -8 | -32) |
| Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCI GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -26 | -22) |
| Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -7 | -22) |
| Elbe-Weser-Windkraft GmbH (vormals Windkraft Stade GmbH), Cuxhaven | 50,00 | 17 | -32) |
| Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG, Cuxhaven | 50,00 | 24 | -02) |
| PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -2 | -12) |
| PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -3 | -32) |
| PNE WIND Park III GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | -1 | -22) |
| PNE WIND Park IV GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 1 | -22) |
| PNE WIND Park V GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 1 | -22) |
| PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 2 | 02) |
| PNE WIND Verwaltungs GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 20 | -51) |
| Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, Cuxhaven | 100,00 | 91 | -41) |
| Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,00 | 13 | -61) |
| PNE WIND USA Inc., Chicago, USA | 100,00 | -4.237 | -8851) |
| PNE WIND DEVELOPMENT LLC, Chicago, USA | 100,00 | -472 | 31) |
| PNE WIND Renewable Solutions LLC, Minnesota, USA | 100,00 | -829 | 141) |
| Underwood Windfarm LLC, Minnesota, USA | 100,00 | -215 | -381) |
| Butte Windfarm LLC, Minnesota, USA | 100,00 | -853 | -1551) |
| Chilocco WIND FARM LLC, Chicago, USA | 100,00 | -410 | -4201) |
| PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada | 75,00 | -411 | -981) |
| Pilger Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| Climax Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| Watson Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| Wadena Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| Eston Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| Whiska Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada | 100,00 | 0 | 02) |
| NH North Hungarian Windfarm Kft., Gödöllö, Ungarn | 100,00 | -64 | -681) |
| PNE WIND NEH/I Kft., Gödöllö, Ungarn | 100,00 | -2 | -41) |
| PNE WIND GM Hungary Kft., Pusztahencse, Ungarn | 100,00 | -13 | -561) |
| PNE WIND Pusztahencse Kft., Pusztahencse, Ungarn | 100,00 | -3 | -51) |
| PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd., Istanbul, Türkei | 99,00 | -760 | -3131) |
| S.C. PNE WIND POA S.R.L. (vormals S.C. PNE WIND Romania S.R.L.), Bukarest, Rumänien | 100,00 | -1.400 | -6681) |
| S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L., Bukarest, Rumänien | 80,00 | -45 | -471) |
| S.C. PNE WIND MVI S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 | -3 | -51) |
| S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 | 79 | 751) |
| PNE WIND BE Development OOD, Sofia, Bulgarien | 80,00 | -525 | -2301) |
| PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, Sofia, Bulgarien | 70,00 | -241 | -1651) |
| PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien | 100,00 | -180 | -891) |
| PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Sofia, Bulgarien | 51,00 | -820 | -6041) |
| PNE WIND Ventus Praventsi OOD, Sofia, Bulgarien | 75,00 | -355 | -3321) |
| PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien | 67,50 | -5.914 | -3.1281) |
| New Energy Developments Ltd. Eastbourne, Großbritannien | 50,00 | 15 | 0 |
1) gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
2) gemäß vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
2. Personal
Im Berichtsjahr waren bei der PNE WIND AG durchschnittlich 118 Mitarbeiter (i. V. 106 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände).
3. Außerbilanzielle Geschäfte
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 753, die in Höhe von TEUR 333 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben.
4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:
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| 2012 TEUR |
2011 TEUR |
|
|---|---|---|
| Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG | 4.061 | 4.738 |
| Zahlungsverpflichtungen von Konzernunternehmen | 1.454 | 1.190 |
| Sonstige | 65 | 65 |
| 5.580 | 5.993 |
Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von TEUR 5.515 (i.Vj.: TEUR 5.928) auf verbundene Unternehmen.
Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für ein Darlehen der Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 4.061. Die Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG hat bislang alle Raten fristgerecht zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass sie die Verpflichtung auch weiterhin vertragsmäßig erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist derzeit nicht zu rechnen.
Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften sowie aus Patronatserklärungen wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.
Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten (netto TEUR 162.423) sowie aus der Verpflichtung zur Rücknahme von Kommanditanteilen in Höhe von TEUR 7.535.
5. Deutscher Corporate Governance Kodex
Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, inwieweit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird.
Die letzte Entsprechenserklärung wurde am 28. August 2012 mit folgendem Wortlaut abgegeben:
"Vorstand und Aufsichtsrat der PNE WIND AG erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im Amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (Fassung vom 15. Mai 2012) seit dem 24. August 2011, dem Datum der letztjährigen Entsprechenserklärung, bis auf die nachfolgend genannten Ausnahmen entsprochen wurde und weiterhin entsprochen werden wird:
1. Vereinbarung einer Abfindungsobergrenze (Ziffer 4.2.3 des Kodex)
Der Kodex empfiehlt, in den Vorstandsverträgen eine Obergrenze für Abfindungen zu vereinbaren, die im Falle der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund an das Vorstandsmitglied zu zahlen sind. Die alten, vor Inkrafttreten dieser Empfehlung abgeschlossenen Verträge von Vorstandsmitgliedern der PNE WIND AG enthielten keine derartige Regelung. Mittlerweile ist jedoch in sämtlichen geltenden Vorstandsverträgen die betreffende Kodexempfehlung berücksichtigt.
2. Ausrichtung der erfolgsorientierten Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Ziffer 5.4.6 des Kodex)
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine Gesamtvergütung, die fixe und variable Bestandteile enthält, wie sie von der Hauptversammlung in der Satzung festgeschrieben wurden. Eine erfolgsorientierte Vergütung, die auch auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene Bestandteile enthält, wurde dabei von der Hauptversammlung nicht vorgesehen; vielmehr richtet sich die erfolgsorientierte Vergütung ausschließlich nach einer Ergebniskennziffer des jeweils letzten Geschäftsjahres.
3. Öffentliche Zugänglichkeit von Zwischenberichten binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums (Ziffer 7.1.2 des Kodex)
Die PNE WIND AG hat ihren Halbjahresfinanzbericht 2012 ausnahmsweise erst nach Ablauf von mehr als 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich gemacht, um absehbare wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums noch berücksichtigen und so mit dem Halbjahresfinanzbericht ein klares Bild von der tatsächlichen Lage der Gesellschaft vermitteln zu können. Wie bei den diesem Halbjahresfinanzbericht vorangegangenen Zwischenberichten soll jedoch auch bei künftigen Zwischenberichten der empfohlene Zeitraum von 45 Tagen für die öffentliche Zugänglichmachung wieder eingehalten werden, sofern nicht besondere Umstände eine erneute Abweichung angezeigt sein lassen.
Cuxhaven, 28. August 2012"
Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.
6. Derivative Finanzinstrumente
Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand.
7. Honorare für den Abschlussprüfer
Vom Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2012 folgendes Honorar berechnet:
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| TEUR | |
|---|---|
| a) die Abschlussprüfungsleistungen | 1721) |
| b) Andere Bestätigungsleistungen | 53 |
| c) Sonstige Leistungen | 15 |
1) Davon für das vorherige Geschäftsjahr: TEUR 40
8. Organe
Aufsichtsrat
Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Unternehmensberater/Geschäftsführer der GFM Gesellschaft für Mittelstandsberatung mbH, Berlin (Vorsitzender)
Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, selbständiger Unternehmensberater, (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor an der ETH Zürich
Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Geschäftsführer der net.curity InformationsTechnologien GmbH, Cuxhaven
Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A.
Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A.
Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
ERLAU AG, Aalen/Unterkochen
Intersoft Consulting Services AG, Hamburg
RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen
Herr Dr. Peter Fischer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
2D Holding GmbH, Laichingen
Herr Professor Reza Abhari ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
First Climate AG, Bad Vilbel, Schweiz
Herr Alain Huberty ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
Poweo Direct Energy S.A., Paris, Frankreich
Indufin Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
Luxempart Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
Herr Jacquot Schwertzer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
Luxempart Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
Poweo Direct Energy S.A., Paris, Frankreich
Foyer S.A., Leudelange, Luxemburg
Indufin Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
QUIP AG, Baesweiler
Banque Internationale a Luxembourg, Luxemburg, Luxemburg
TRIEF Corporation WINVEST Sicar, Oranje Nassau Sicar (luxemburgische Filialen der WENDEL-Gruppe, Paris), Luxemburg, Luxemburg
SOCIPAR SA, Luxemburg, Luxemburg
Algebra Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Düsseldorf
Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2G12 TEUR 2G8 (i.V. TEUR 193) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 14, sein Stellvertreter TEUR 10,5 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 7 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Als variable Vergütung wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 24G (i. V. TEUR 1) zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2G12 auf TEUR 448 (i. V. TEUR 194). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Vorstand
Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (CEO)
Herr Jörg Klowat, Cuxhaven, (CFO)
Herr Markus Lesser, Kaarst, (COO)
Herr Martin Billhardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg
2D Holding GmbH, Laichingen
Herr Markus Lesser ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
RenCon GmbH, Kaarst
Waverock GmbH (in Gründung), Bonn
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2012 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 2.354 (i. V. TEUR 1.823), die sich wie folgt verteilen:
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| Fixes Gehalt 2012 TEUR |
Variables Gehalt 2012 TEUR |
Sonstige Vergütungen 2012 TEUR |
Gesamtbezüge 2012 TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Martin Billhardt | 356 | 720 | 325 | 1.401 |
| Jörg Klowat | 199 | 175 | 131 | 505 |
| Markus Lesser | 213 | 117 | 118 | 448 |
| 768 | 1.012 | 574 | 2.354 |
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie dem geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 55 % und der kurzfristige Anteil 45 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern; derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten 3 Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann dem Vorstandsmitglied im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.
Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrecht berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgeld für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.
Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.
9. Transaktionen mit nahestehenden Personen
Im Geschäftsjahr 2012 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahestehenden Personen:
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, einen Beratungsvertrag zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2012 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto EUR 241.544,03. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.
10. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG
Im Geschäftsjahr 2012 erfolgten folgende Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG, die die Gesellschaft betroffen haben:
Mitgeteilt von der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte:
Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Tübingen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 20. Februar 2012 die Schwelle von 3 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 3,06 Prozent (1.400.000 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 20. Februar 2012
Mitgeteilt von der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH:
Die LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 20. Februar 2012 über alle ihre Sondervermögen hinweg die Schwelle von 3 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 3,06 Prozent (1.400.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind 3,06 Prozent (1.400.000 Stimmrechte) der LBBW Asset Management Investmentgesellschaft mbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Dabei handelt es sich um Stimmrechte der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG mehr als 3 Prozent beträgt.
Cuxhaven, 20. Februar 2012
11. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2012
Von den Organen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2012 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:
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| Herr Martin Billhardt, Cuxhaven | 410.000 Aktien (i. V. 400.000 Aktien) |
| Herr Jörg Klowat, Cuxhaven | 110.000 Aktien (i. V. 100.000 Aktien) |
| Herr Markus Lesser, Kaarst | 55.500 Aktien (i. V. 45.500 Aktien) |
Von den Mitgliedern des Aufsichtsrats hielt Herr Dieter K. Kuprian am 31. Dezember 2012 10.000 Aktien und Herr Jacquot Schwertzer 5.704 Aktien.
12. Konzernabschluss
Die PNE WIND AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und im Unternehmensregister hinterlegt wird.
13. Ergebnisvorschlag
Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 34.306.577,94 eine achtprozentige Dividende sowie eine zweiprozentige Sonderdividende jeweils auf den Nennbetrag der für das Geschäftsjahr 2012 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Cuxhaven, 12. März 2013
PNE WIND AG
Martin Billhardt, Vorsitzender des Vorstands
Jörg Klowat, Vorstand
Markus Lesser, Vorstand
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 12. März 2013
**Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Reiher, Wirtschaftsprüfer
ppa. Wendlandt, Wirtschaftsprüfer
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Abschluss der PNE WIND AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE WIND AG
Vorstand
Martin Billhardt
Jörg Klowat
Markus Lesser