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PNE AG Annual Report 2010

Apr 29, 2011

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Annual Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Konzern-Jahresabschluss

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2010 hat die PNE WIND AG wichtige Weichen für die weitere Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns gestellt.

Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2010 zu insgesamt acht ordentlichen Sitzungen zusammengetreten, und zwar am 12. Januar, 11. Februar, 17. März, 12. April, 18. Mai, 19. Mai, 23. August und 6. Dezember 2010. Außerdem fand eine außerordentliche Sitzung am 16. April 2010 statt. Kein Aufsichtsratsmitglied hat an weniger als der Hälfte der Sitzungen teilgenommen.

Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder.

Die Aufsichtsratsmitglieder Horst Kunkel und Alfred Mehrtens haben ihre Ämter mit Wirkung zum 31. August 2010 niedergelegt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Tostedt vom 11. August 2010 wurden auf Antrag des Vorstands im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat daraufhin Alain Huberty und Jacquot Schwertzer mit Wirkung zum 1. September 2010 zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt. Beide sind Mitglieder des Management Committees und Alain Huberty ist zusätzlich Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A.

Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat zudem einen Personalausschuss, einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) sowie einen Nominierungsausschuss eingerichtet.

Der Personalausschuss trat im Geschäftsjahr 2010 am 17. März, 13. April, 18. Mai, 17. August und 7. Dezember 2010 zu fünf Sitzungen zusammen. Gegenstand der Sitzungen waren die Zielvereinbarungen und Incentivierungen des Vorstands.

Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 8. März 2010 zu einer Sitzung zusammen. Gegenstand dieser Sitzung war die Beratung bezüglich der Rechnungslegung, des Risikomanagements und der Compliance sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Tätigkeit überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung informiert. Vorstand und Aufsichtsrat haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft. Besondere Berichte wurden nicht angefordert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen.

Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtige Geschäfte und Maßnahmen eingehend geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden.

Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2010 waren:

die Berichterstattung und die Beratungen über den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009
die Berichterstattung und Beratung bezüglich der unternehmensstrategischen Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Analyse der Aktionärsstruktur
die Berichterstattung über die Entwicklung der laufenden und geplanten Geschäfte
die Beschlussfassung bezüglich der Finanz- und Investitionsplanung 2011
die Beschlussfassung über die Zustimmung zum Vorstandsbeschluss bezüglich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex.

Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat am 6. Dezember 2010 beschlossen, dass den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 mit Ausnahme der Regel, wonach

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1. kein Abfindungs-CAP bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne besonderen Grund besteht (Regel 4.2.3), was in laufenden Verträgen begründet ist

entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin gemäß § 161 AktG, dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch im Geschäftsjahr 2011 zu entsprechen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt jedoch, die Empfehlung des DCGK, zu der eine Abweichung erklärt wurde, in künftige Vorstandsverträge einzuarbeiten, um in Zukunft dem Deutschen Corporate Governance Kodex umfassend entsprechen zu können.

Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden. Der von der ordentlichen Hauptversammlung am 19. Mai 2010 gewählte Abschlussprüfer, die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Hamburg, hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat am 22. November 2010 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen, die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel an dessen Unabhängigkeit.

Als Schwerpunktthema für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG hat der Aufsichtsrat dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 das Thema "Entwicklung der ausländischen Beteiligungen und Windkraftprojekte" vorgetragen.

Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der PNE WIND AG, der Konzernlagebericht und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 16. März 2011 vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 15. März 2011 sowie in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert. Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Es bestanden keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Abschlussprüfung zugestimmt.

Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2010 aufgestellten Jahresabschluss der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2010 aufgestellten Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an.

Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle erschweren können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält diese für ausreichend.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2010.

Cuxhaven, 16. März 2011

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Dieter K. Kuprian
Vorsitzender des Aufsichtsrats

Corporate Governance Bericht

a. Entsprechenserklärung

Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 161 AktG

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern.

Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat der PNE WIND AG hat am 6. Dezember 2010 gem. §161 Aktiengesetz (AktG) erklärt, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der Regel,

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1. dass kein Abfindungs-CAP bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne besonderen Grund besteht (Regel 4.2.3), was in laufenden Vorstandsverträgen begründet ist,

entsprochen wurde.

Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin, gemäß §161 AktG, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch künftig entsprochen wird.

Diese Entsprechenserklärung bezieht sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010.

b. Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht findet sich im Lagebericht auf der Seite 53 dieses Geschäftsberichtes.

c. Directors' Dealings

Am 28. Juni 2010 wurde die Verpflichtung der Sidlaw GmbH, eine juristische Person in enger Beziehung zum Vorstandsvorsitzenden Martin Billhardt, wirksam, außerbörslich insgesamt 370.000 Aktien der PNE WIND AG zu 2,20 Euro je Anteilsschein zu kaufen. Die Transaktion mit einem Volumen von 814.000 Euro wurde kurz darauf durchgeführt.

Daher waren zum 31. Dezember 2010 dem Vorstandsvorsitzenden Martin Billhardt somit 400.000 Aktien zuzurechnen. Daneben hielt Vorstand Bernd Paulsen 2.500 Aktien.

Aus dem Aufsichtsrat hielt Herr Jacquot Schwertzer zum 31. Dezember 2010 5.704 Aktien.

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der schweren globalen Rezession in 2009 war in 2010 weltweit eine deutliche wirtschaftliche Erholung zu registrieren. Auch der Markt der Windenergie hat sich erholt, wird aber nach aktuellen Schätzungen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenhersteller (VDMA) auf Grund von Einbrüchen im amerikanischen Markt einen leichten Rückgang verzeichnen. Im Jahr 2011 soll der Markt dann erneut spürbar wachsen. Zwar ist im Nachhall der Finanzkrise noch immer ein verändertes Verhalten der Banken bei der Vergabe von Krediten spürbar, trotzdem werden Finanzierungen von Windpark-Projekten erfolgreich durchgeführt. So wurden in Deutschland an Land (onshore) im Jahr 2010 insgesamt 754 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Nennleistung von rund 1.551 MW errichtet und in Betrieb genommen (Quelle: DEWI). Damit sind in Deutschland per 31. Dezember 2010 insgesamt 21.607 WEA mit einer Gesamtleistung von 27.214 MW in Betrieb. Allerdings hat der lange Winter zu Beginn des Jahres zu Verzögerungen bei der Errichtung von Windparks geführt.

Für den deutschen Windenergie-Markt erwartet die PNE WIND AG mittel- und langfristig zusätzliche positive Effekte durch das einsetzende Repowering. Hierbei werden alte Windenergieanlagen durch moderne ersetzt. So wurden bis Ende 2010 insgesamt 779 Altanlagen mit einer Gesamtleistung von 311 MW im Rahmen des Repowering abgebaut und durch 431 moderne Anlagen mit 896 MW ersetzt (Quelle: DEWI). Allein in 2010 wurden 116 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 55,7 MW durch 80 moderne Anlagen mit 183 MW Nennleistung ersetzt. Die zu erwartende Lebensdauer einer WEA bestimmt den Zeitpunkt ihres Rückbaus und wird heute üblicherweise mit 20 Jahren angenommen. Ohne Repowering würden über 6.000 MW Leistung bis 2020 abgebaut, ergab eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG.

Als weiterer Wachstumstreiber für den nationalen wie den internationalen Windenergiemarkt wird der Bau von Offshore-Windparks gesehen. Das bisherige Rekordjahr der europäischen Offshore-Windindustrie 2009 mit einem Zubau von 577 MW wurde in 2010 noch einmal deutlich übertroffen: Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 883 MW wurden errichtet. Für 2011 prognostiziert die European Wind Energy Association (EWEA), einen weiteren Zubau von 1.000 bis 1.500 MW. Auch der deutsche Markt für Offshore-Windparks wird ausgebaut. Die erforderliche Infrastruktur ist in den Häfen weitgehend errichtet. Mit ihren eigenen, bereits genehmigten Offshore-Projekten "Gode Wind I und II" sowie der Entwicklung weiterer Offshore-Windparks ist die PNE WIND AG in diesem Bereich gut aufgestellt. Auch unter gesamtwirtschaftlichen Gesichtspunkten gewinnt der Sektor an Bedeutung: Belief sich der europaweit erwirtschaftete Umsatz der Offshore-Windindustrie nach Berechnung der EWEA im Vorjahr noch auf rund 1,5 Mrd. Euro, so errechnete der europäische Verband für 2010 bereits 2,6 Mrd. Euro.

In deutschen Gewässern ist bislang erst ein Offshore-Windpark am Netz, das Offshore-Testfeld "Alpha Ventus". Drei deutsche Offshore-Windparks befinden sich derzeit in Nord- und Ostsee in Bau. Weitere 25 Projekte wurden bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie den Länderbehörden genehmigt. Somit verfügt die Offshore-Windenergie in Deutschland über erhebliches Ausbaupotenzial. Eine wichtige Perspektive stellt dabei die Anfang 2010 gestartete Initiative von neun Anrainerstaaten zum Bau eines Hochspannungsnetzes in der Nordsee dar, schließlich setzt die nachhaltige Nutzung der Windenergie auf See ein leistungsfähiges Stromnetz voraus. Langfristig bedeutet diese Gemeinschaftsinitiative einen deutlichen Schub für die Offshore-Windenergie.

Gründe für das anhaltende Wachstum des Windenergiemarktes liegen in der zunehmenden Verknappung fossiler Energieträger sowie in ökologischen Notwendigkeiten. So hat sich die Bundesrepublik Deutschland besonders ambitionierte Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 ist die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen um 40 % gemessen am Jahr 1990 geplant. Die Bundesregierung hat diesen Anspruch in ihrer Koalitionsvereinbarung Ende 2009 bekräftigt und im Energiekonzept, das im September 2010 vorgelegt wurde, erneut bestätigt. Danach wird am Ziel festgehalten, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit rund 16 % bis zum Jahr 2020 auf 35 % und bis zum Jahr 2050 auf 80 % auszubauen. Der Windkraft als derzeit technologisch fortgeschrittenster und effizientester Technologie zur regenerativen Stromerzeugung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere im Offshore-Bereich sieht die Regierung enorme Wachstumspotenziale. Ohne einen Ausbau der Offshore-Windkraft sind weder die europäischen noch die deutschen Klimaziele zu erreichen. Von dieser Entwicklung sind daher weitere positive Effekte auf die deutsche Windindustrie zu erwarten.1 Darüber hinaus belegt das Umweltbundesamt mit einer Studie, dass der Strombedarf in Deutschland bis zum Jahr 2050 zu 100 % aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Dabei kommt der Windenergie eine wesentliche Rolle zu.2

Insgesamt wächst der Markt für Windenergieanlagen zur Stromerzeugung nachhaltig. Viele etablierte Hersteller von Windenergieanlagen haben ihre Produktionskapazitäten international erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können. Gleichzeitig drängen vor allem aus Indien, China und Südkorea neue Unternehmen in den Markt. Dadurch vergrößert sich die Zahl der Lieferanten von Windenergieanlagen, wodurch eine dämpfende Wirkung auf die Preisentwicklung erwartet werden kann.

Für die Zukunft gehen Industrieexperten von einer Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumspfades aus. Die Internationale Energie Agentur (IEA) rechnet mit einem kontinuierlichen Ausbau der Windenergie in den kommenden Jahren. Daher sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die PNE WIND AG insgesamt weiterhin als positiv einzustufen.

2. Politische Rahmenbedingungen

Die politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie zur Stromerzeugung sind international weiterhin sehr positiv. Zahlreiche Staaten halten an ihrer Politik zum Ausbau der Erneuerbaren Energien fest. So schrieb Großbritannien im Rahmen seines "Crown Estate" Verfahrens beispielsweise Offshore-Windparks mit einer zu installierenden Nennleistung von rund 32.000 MW aus. Die US-amerikanische Regierung stellte die Weichen für einen umfangreichen Ausbau der Stromnetze mit einem Investitionsvolumen von rund 3 Mrd. US-Dollar, um diese Netze für die verstärkte Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien, insbesondere von Windstrom, auszubauen.

1 Bundesumweltministerium, 2010

2 Energieziel 2050: 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen / UBA, Juli 2010

Auch in der Bundesrepublik Deutschland sind die politischen Rahmenbedingungen unverändert positiv. So bekennt sich die Bundesregierung in ihrem Ende 2010 vorgelegten Energiekonzept zum weiteren Ausbau der Windenergie und stellt fest, dass die Windenergie im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird. Um kurzfristig den weiteren Ausbau insbesondere von Offshore-Windparks zu fördern, hat die Bundesregierung ein Kreditprogramm "Offshore-Windenergie" mit einem Volumen von insgesamt 5 Mrd. Euro beschlossen. Wesentliche Grundlage für den Ausbau der Windenergie bleibt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dessen turnusmäßige Novellierung in 2011 erfolgen wird. Das EEG regelt unter anderem die vorrangige Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und die dafür zu zahlenden Vergütungen sowohl für Strom aus Windenergieanlagen an Land (onshore) als auch auf See (offshore).

Für Strom aus Offshore-Windparks wird nach dem EEG eine Anfangsvergütung von 15 Cent / kWh gezahlt, wenn diese Windparks bis Ende 2015 in Betrieb genommen werden. Damit liegt die Höhe der Vergütung auf einem international üblichen Niveau.

Die Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen (WEA) an Land beläuft sich in 2011 auf 9,02 Cent / kWh. Für Strom aus Windenergieanlagen, die mit einer das Stromnetz stabilisierenden Technik ausgerüstet sind, wird zusätzlich ein "Systemdienstleistungsbonus" von 0,49 Cent / kWh gezahlt. Sofern die Windenergieanlagen im Rahmen eines Repowerings, also dem Ersatz alter WEA durch moderne, leistungsfähigere WEA, errichtet werden, ist außerdem ein "Repowering-Bonus" in Höhe von 0,49 Cent / kWh fällig. Damit ist eine sichere Basis für die langfristige Renditekalkulation von Windpark-Projekten in Deutschland gegeben. Die Degression, also die jährliche Absenkung der Vergütungssätze, beträgt 1 % und bezieht sich nur auf die Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen, die nach dem jeweiligen Stichtag errichtet wurden.

Der Vorstand der PNE WIND AG sieht in den nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in Deutschland in den kommenden Jahren.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem 31. Dezember 2009 verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften neu in den Konzernkreis einbezogen:

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1. PNE BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada (75 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)
2. PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien (51 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)
3. PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien (100 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)
4. PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)
5. PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)
6. PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)
7. PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus den Vorgängen 1, 2, 3, 5, 6 und 7 nicht ergeben. Die Auswirkungen aus dem Einbezug der PNE Gode Wind I GmbH werden im Kapitel "5. Überblick Geschäftstätigkeit" beschrieben.

Folgende Beteiligungsquoten an Konzern-Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum 2010 erhöht:

PNE WIND GM Hungary Kft., Puztahencse, Ungarn, von 79 % auf 100 %

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.

Im Berichtszeitraum wurde folgende Windparkgesellschaft endkonsolidiert:

Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven

Durch die Endkonsolidierung der Gesellschaft sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 2,0 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Mio. Euro abgegangen. Die Gesellschaft hat bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung (Ende erstes Quartal 2010) Umsatzerlöse von 0,1 Mio. Euro und ein EBIT von 0,0 Mio. Euro ausgewiesen.

Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaft umbenannt:

PNE WIND Yambol OOD in PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, Nessebar, Bulgarien
PNE WIND Bulgaria OOD in PNE WIND BE Development OOD, Nessebar, Bulgarien

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2010 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 154 Personen (im Vorjahr: 133) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände) waren im Jahresdurchschnitt 101 (zum 31. Dezember 2009: 90) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Insgesamt 53 Mitarbeiter waren durchschnittlich bei der PNE Biomasse AG (18 Mitarbeiter) und der PNE WIND Betriebsführungs GmbH (21 Mitarbeiter) sowie bei Auslandsgesellschaften (14 Mitarbeiter) beschäftigt. Mit der moderaten Aufstockung der Mitarbeiterzahl hat die PNE WIND AG auf die ausgeweitete Geschäftstätigkeit reagiert und zugleich die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses gelegt.

Die Aufsichtsratsmitglieder Horst Kunkel und Alfred Mehrtens haben ihre Ämter mit Wirkung zum 31. August 2010 niedergelegt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Tostedt vom 11. August 2010 wurden auf Antrag des Vorstands im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat daraufhin Alain Huberty und Jacquot Schwertzer mit Wirkung zum 1. September 2010 zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt. Beide sind Mitglieder des Management Committees und Alain Huberty ist zusätzlich Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg, die im Juni 2010 Teilschuldverschreibungen der Wandelanleihe der PNE WIND AG im Umfang von 16,87 Mio. Euro sowie Aktien aus einer Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital gezeichnet hat.

Das gesamte Investitionsvolumen der Luxempart S.A. beläuft sich auf ca. 18,7 Mio. Euro. Nach Wandlung der Anleihen sowie infolge der von ihr gehaltenen Aktien wäre Luxempart S.A. damit zu ca. 15 % an der PNE WIND AG beteiligt und so größte Einzelaktionärin der Gesellschaft.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Segment Windkraft

Teilbereich Windkraft onshore

Die PNE WIND AG führte im Geschäftsjahr 2010 das operative Geschäft im Bereich Windkraft onshore Deutschland erfolgreich fort. Vier Windparks - "Görike" in Brandenburg, "Schulenburg", "Elze" und "Oldendorf" (alle drei in Niedersachsen) - mit einer Nennleistung von zusammen 31,2 MW wurden fertig gestellt, in Betrieb genommen und an den Käufer EnBW Erneuerbare Energien GmbH übergeben. Mit diesem Unternehmen hatte PNE WIND AG bereits im Dezember 2009 einen Kaufvertrag über insgesamt sieben Onshore-Windparks geschlossen. Zu diesem Paket gehört auch der im Dezember 2009 fertig gestellte und in Betrieb genommene Windpark Leddin II in Brandenburg, der im ersten Quartal 2010 übergeben wurde.

Insgesamt wurden von der PNE WIND AG in Deutschland onshore zum 31. Dezember 2010 Windpark-Projekte mit einer zu installierenden Leistung von mehr als 1.300 MW in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von 16 MW lagen zum 31. Dezember 2010 die für den Baubeginn notwendigen Genehmigungen vor. Weitere Genehmigungen für Windpark-Projekte onshore in Deutschland werden zeitnah erwartet.

Im Ausland konnte die Entwicklung ebenfalls kontinuierlich fortgesetzt werden. Insgesamt wurden zum Stichtag 31. Dezember 2010 in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Großbritannien, Kanada und den USA Windpark-Projekte bearbeitet, in denen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 3.725 MW errichtet werden können. Ausgebaut wurden im Berichtszeitraum vor allem die Aktivitäten in Großbritannien und Bulgarien.

In Bulgarien wurde mit der PNE WIND PARK Dobrudzha OOD die Gründung eines Joint Ventures vereinbart, in das ein bulgarisches Windpark-Projekt mit einer Nennleistung von insgesamt 150 MW eingebracht wird. An der Joint Venture Gesellschaft halten die PNE WIND AG über ihre PNE WIND Ausland GmbH 51 % sowie die Windpark Dobrudzha OOD 49 % der Anteile. Das Windpark-Projekt befindet sich in der sehr windreichen Region Dobrudzha im Nordosten Bulgariens. PNE WIND AG wird in dem Joint Venture für Auswahl und Einkauf der Windenergieanlagen, die Projekt-Finanzierung und den Vertrieb sowie für die spätere kaufmännische und technische Betriebsführung des Windparks zuständig sein. Der Windpark befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase.

Intensiviert wurden im Berichtszeitraum auch die Aktivitäten im kanadischen Windenergiemarkt. Zur Entwicklung von Windpark-Projekten in Kanada hat die Tochtergesellschaft PNE WIND Ausland GmbH mit der kanadischen BCP Renewable Energy Ltd. eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Bereits 2009 hatte es eine Verständigung über eine Kooperation bei der Erschließung des kanadischen Windenergiemarktes gegeben. Mit der Gründung der gemeinsamen Gesellschaft, an der die PNE WIND Ausland GmbH 75 % der Anteile hält, wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter gefestigt. Die operative Zusammenarbeit auf dem kanadischen Markt erfolgt durch die PNE WIND USA Inc. In Kanada konnten bereits rund 7.857 Hektar Flächen gesichert werden, die für die Errichtung von Windparks mit bis zu 525 MW Nennleistung geeignet sind.

In den USA gibt es deutliche Fortschritte bei der Entwicklung eines für 30 MW geplanten Windparks bei Belle Fourche (South Dakota), den die PNE WIND USA gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner Renewable Solutions entwickelt. Genehmigungen für dieses Projekt liegen bereits vor. Der Baubeginn ist für 2012 geplant. Auch bei einem Windpark-Projekt in der Nähe von Solon (Iowa) mit 30 MW gibt es deutliche Fortschritte in der Entwicklung.

In Schottland - die PNE WIND UK hat hier mittlerweile ein Büro eröffnet - wurde PNE WIND von der staatlichen Forstverwaltung (Forestry Commission) als bevorzugter Partner für die Entwicklung von Windparks in Waldflächen der Region Zentral-Schottland ausgewählt. Die PNE WIND AG hat nun bis Oktober 2011 Zeit, um im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll and Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth and Kinross sowie Angus hierfür geeignete Standorte zu ermitteln. Danach werden die Forestry Commission und die PNE WIND AG gemeinsam darüber entscheiden, auf wie viele Anlagen der Planungsprozess und, bei positiver Entscheidung für das Vorhaben, die Bau- und Betriebsphasen ausgelegt werden sollen. Das von der Forestry Commission verwaltete Gebiet in Zentral-Schottland umfasst eine Fläche von etwa 1.000 Quadratkilometern und bietet Raum für Windparks mit einem geschätzten Entwicklungspotenzial von 100 bis 200 MW Nennleistung.

Für die PNE WIND AG ergeben sich damit im Ausland attraktive Markt- und Wachstumsperspektiven. Daher ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.

Teilbereich Windkraft offshore

Im Offshore-Bereich konnte die PNE WIND AG im Berichtszeitraum die technische Entwicklung, insbesondere der bereits genehmigten Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind I und II", weiter voran bringen.

Für den Offshore-Windpark "Gode Wind II" wurde mit der Baugrunderkundung ein weiterer wesentlicher Schritt bei der Vorbereitung auf den Baubeginn abgeschlossen. Im Zeitraum von März bis Mai 2010 wurden 84 Drucksondierungen vorgenommen, darunter die Standorte aller geplanten 84 Windenergieanlagen sowie der Standort der Umspannstation. Die Untersuchungen wurden mit einem Spezialschiff entsprechend dem Standard "Baugrunderkundung" des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) durchgeführt.

Für das Offshore-Projekt "Gode Wind II" konnten im Geschäftsjahr 2010 weitere Partner gewonnen werden. So wurden Green Giraffe Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à Paris, EBAP) mandatiert, um die PNE WIND AG bei der Akquirierung des Fremdkapitalanteils zu unterstützen. Als Equity Placement Advisor wurde Augusta & Co. für die Einwerbung des Eigenkapitals der Projektfinanzierung von Geschäftsbanken und öffentlichen Finanzeinrichtungen eingebunden. Darüber hinaus wurden mit den Unternehmen MT Højgaard A/S (Fundamente), DRAKA Norsk Kabel AS (parkinterne Verkabelung) und ALSTOM Grid GmbH (Umspannwerk) Entwicklungspartnerschaften abgeschlossen. Zuvor konnte bereits das in der technischen Entwicklung und Umsetzung von Offshore-Projekten sehr erfahrene Managementunternehmen K2 Management A/S aus Dänemark eingebunden werden. Bei der technischen Entwicklung von "Gode Wind II" arbeitet die PNE WIND AG bereits seit 2009 mit dem Windenergieanlagen-Hersteller Vestas zusammen. Für die Fragen der Versicherung wurde die zu Lampe & Schwarz gehörende NW Assekuranz und als Rechtsberater Watson, Farley & Williams eingebunden.

Beim Offshore-Windpark "Gode Wind I" hat die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2010 alle Anteile des Projektes erworben. Die Projektrechte liegen bei der Projektgesellschaft PNE Gode Wind I GmbH, an der die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2009 zu 10 % beteiligt war. Am 10. Februar 2010 erwarb die PNE WIND AG die restlichen 90 % der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH zurück. Derzeit wird die technische Entwicklung dieses bereits genehmigten Offshore-Projektes voran gebracht, um auch für diesen Windpark in der Nordsee die Baureife zu erreichen.

Gemäß der im Geschäftsjahr 2010 erstmals neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 3 (geändert) sind alle Anteile aus dem Unternehmenszusammenschluss zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert neu zu bewerten - einschließlich der von der PNE WIND AG bereits gehaltenen Minderheitenanteile in Höhe von 10 %. Dies führt im vorliegenden Fall zu einem Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile.

Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven, stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

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Alle Angaben in TEUR Bei Erwerb

angesetzt
Buchwert
Projektrechte 17.433 0
Sachanlagen 3.721 3.721
Forderungen aus Lieferungen und Leistunger 6 6
Liquide Mittel und kurzfristige Kapitalanlagen 88 88
Sonstige Rückstellungen 33 33
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 469
Sonstige Verbindlichkeiten 64 64
Latente Steuerschuld 249 25
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens 20.902 3.224
Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses 11.417
Ertrag aus der Erstkonsolidierung (bargain purchase) 9.485
Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile 1.759
Gesamtertrag 11.244

Die PNE Gode Wind I, Cuxhaven, wird im Konzern vollkonsolidiert.

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TEUR
Zahlungsmittelabfluss aufgrund des Unternehmenserwerbs 5.000
Erfassung einer kurzfristigen Kaufpreisverbindlichkeit 4.327
Fair Value der Altanteile 2.090
Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses 11.417
Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel -88
Ertrag aus Neubewertung Altanteile -1.759
Tatsächlicher Zahlungsmittelabfluss / Verbindlichkeiten 9.570

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2010 sechs eigene Offshore-Windpark-Projekte in Nord- und Ostsee in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Neben den bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigten Projekten "Gode Wind I und II" befinden sich die weiteren eigenen Offshore-Projekte in der Planungs- und Antragsphase. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in diesen Windparks insgesamt bis zu 476 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 5 MW betragen wird. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der Offshore-Projekte, die wir entwickeln und beraten, bei rund 2.400 MW.

Für die in 2009 komplett an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power verkauften Offshore-Windpark-Projekte "Borkum Riffgrund I und II" ist mit DONG Energy Power vereinbart, dass die PNE WIND AG auch weiterhin an der Entwicklung mitarbeitet und dabei als Dienstleistungsunternehmen für die DONG Energy Power tätig ist. DONG Energy Power A/S hat angekündigt, das Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I" kurzfristig bauen zu wollen. Aus diesem Grund wurde der zweite Teil des Kaufpreises für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010 bilanziert.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" sowie die PNE Biomasse AG, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat sich somit im Geschäftsjahr 2010 weiter entwickelt, obwohl die Ergebnisse der im Eigenbetrieb befindlichen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" durch das geringe Windangebot im Jahr 2010 operativ beeinträchtigt wurden.

6. Umsatz und Ertragslage

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2010 eine Gesamtleistung von 80,0 Mio. Euro (im Vorjahr 133,6 Mio. Euro). Davon entfallen 65,6 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr 137,3 Mio. Euro), 1,7 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr -8,4 Mio. Euro), auf andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro) sowie 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 4,5 Mio. Euro) auf sonstige betriebliche Erlöse. In den sonstigen betrieblichen Erlösen sind 11,2 Mio. Euro aus der Erstkonsolidierung und der damit verbundenen Unternehmensbewertung nach IFRS 3 (geändert) der PNE Gode Wind I GmbH enthalten.

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 79,2 Mio. Euro (im Vorjahr 139,8 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 71,9 Mio. Euro (im Vorjahr 185,9 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von -0,8 Mio. Euro (im Vorjahr -54,5 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erlösen in Höhe von 8,1 Mio. Euro (im Vorjahr 8,4 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus der Umsetzung der Windparks "Elze", "Görike", "Oldendorf" und "Schulenburg". Die sonstigen betrieblichen Erlöse setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus der zweiten Kaufpreisforderung aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH aus dem Jahr 2009 (6,4 Mio. Euro), den Auflösungen von Wertberichtigungen (0,3 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,2 Mio. Euro), Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z.B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus Sachbezug Kfz-Nutzung zusammen. Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 4,0 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro) erzielt.

Verglichen mit dem Vorjahr spiegelt sich die Veränderung in der operativen Geschäftstätigkeit des Konzerns ebenfalls in den Aufwandspositionen wider. Aufgrund der geringeren Anzahl von umgesetzten Windparks ging der Materialaufwand von 95,6 Mio. Euro auf nunmehr rund 42,7 Mio. Euro zurück. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 10,2 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (8,9 Mio. Euro). Grund hierfür ist im Wesentlichen die per 31. Dezember 2010 im Konzern auf 159 Personen gestiegene Zahl der Mitarbeiter (per 31. Dezember 2010: 140 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 2,5 Mio. Euro (im Vorjahr 2,1 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro), Reparatur- und Instandhaltungsaufwand bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro) sowie Miet- und Leasingaufwendungen 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,4 Mio. Euro).

Die Abschreibungen veränderten sich von 4,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,0 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr. Gründe für den Anstieg der Abschreibungen sind die in 2010 ganzjährig aufgelaufenen Abschreibungen des seit Mai 2009 im Eigenbetrieb befindliche Windpark "Altenbruch II" und die erstmalig im dritten Quartal 2009 konsolidierte Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG.

Im Vorjahr führte der Verkauf der beiden Offshore-Gesellschaften PNE2 Riff I GmbH und PNE2 Riff II GmbH auf Konzernebene zu Umsatzerlösen von rund 10,7 Mio. Euro und zu einem EBIT-Beitrag im Konzern von rund 10,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein zweiter Kaufpreisanteil aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro verbucht. Dieser zweite Kaufpreisanteil führt zu einem EBIT-Beitrag von rund 6,4 Mio. Euro im Konzern.

Bei der PNE WIND AG und im Konzern ergab sich ein Steuerertrag in Höhe von ca. 1,6 Mio. Euro aus der Auflösung von Steuerrückstellungen, welche im Geschäftsjahr 2008 aufgrund der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2001 - 2005 gebildet wurden. Das Finanzamt hat sich der Ansicht der Gesellschaft hinsichtlich der strittigen Sachverhalte im Geschäftsjahr 2010 angeschlossen, daher ist mit keiner Inanspruchnahme aus den Steuerrückstellungen mehr zu rechnen.

Auf Konzernebene wurden im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 9,5 Mio. Euro (im Vorjahr 14,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 5,4 Mio. Euro (im Vorjahr 9,9 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 7,9 Mio. Euro (im Vorjahr 10,1 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,17 Euro (im Vorjahr 0,24 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,16 Euro (im Vorjahr 0,24 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 4,0 Mio. Euro (im Vorjahr 2,9 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 2,7 Mio. Euro) aus.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2010 auf 7,3 Mio. Euro (im Vorjahr 6,8 Mio. Euro).

Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses verbesserte sich der Bilanzverlust im Konzern im Berichtszeitraum auf -8,2 Mio. Euro (im Vorjahr -16,1 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2010 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro).

Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen den Erwartungen des Vorstandes.

7. Finanzlage / Liquidität

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inkl. Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 49,6 Mio. Euro (im Vorjahr 67,6 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,2 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Im Konzern bestanden zum 31. Dezember 2010 keine Kontokorrentkreditlinien.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -7,7 Mio. Euro (im Vorjahr 85,6 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt von den Erstkonsolidierungseffekten PNE Gode Wind I GmbH und der Bilanzierung der 2. Kaufpreisrate aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH im Konzern. Aus der Konsolidierung resultierten zahlungsunwirksame Erträge von rund 10,8 Mio. Euro, die für die Ermittlung des Cash Flows eliminiert wurden und daher im Wesentlichen zum negativen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führten.

Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von 16,6 Mio. Euro (im Vorjahr 35,8 Mio. Euro) getätigt. Dabei entfiel der größte Teil auf Investitionen für den Kauf der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH (5 Mio. Euro) und die Weiterentwicklung von Offshore-Projekten in Höhe von 11,0 Mio. Euro. Die Finanzierungen des Kaufs der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH sowie die Weiterentwicklung des Offshore-Windpark-Projekts "Gode Wind II" und der sonstigen Offshore-Projekte erfolgte durch eigene Mittel.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 21,9 Mio. Euro (im Vorjahr -48,7 Mio. Euro) im Wesentlichen durch die Barkapitalerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. Euro, die Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 26,0 Mio. Euro sowie die Tilgung und dem Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -6,8 Mio. Euro gekennzeichnet.

Am 18. Mai 2010 beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat die Ausgabe einer Wandelanleihe von bis zu 29,5 Mio. Euro nominal sowie eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital in Höhe von bis zu 1.249.500 neuen Aktien. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei 2,20 Euro. Der Bezugspreis für eine neue Aktie aus der Kapitalerhöhung betrug 2,00 Euro.

Für beide Emissionen erhielten die bestehenden Aktionäre ein Bezugsrecht. Von diesen Aktionären nicht gezeichnete Anteile wurden der Luxempart S.A. offeriert. Gemäß einer vertraglichen Vereinbarung hatte sich dieser Finanzinvestor mit Sitz in Luxemburg dazu bereit erklärt, die von den Aktionären nicht bezogenen Aktien aus der Kapitalerhöhung sowie von Aktionären nicht bezogene Teilschuldverschreibungen in bestimmtem Umfang zu erwerben. Die Bezugsfrist umfasste den Zeitraum vom 27. Mai 2010 bis zum 10. Juni 2010. Ein Bezugsrechtshandel war nicht vorgesehen. Nicht von Aktionären bezogene neue Aktien sowie nicht von Aktionären und nicht von der Luxempart S.A. bezogene Wandelschuldverschreibungen wurden ausgewählten Investoren im Wege einer Privatplatzierung angeboten.

Die Kapitalerhöhung wurde im vollen Umfang von 1.249.500 Aktien gezeichnet, wobei die Luxempart S.A. 927.114 Aktien zeichnete. Damit erhöhte sich das Grundkapital der PNE WIND AG im Zuge dieser Kapitalerhöhung auf 45.774.466 Euro. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von 26.000.000 Euro gezeichnet, wobei Luxempart S.A. Teilschuldverschreibungen im Umfang von ca. 16,87 Mio. Euro zeichnete. Somit beläuft sich das gesamte Investitionsvolumen der Luxempart S.A. auf ca. 18,7 Mio. Euro. Der PNE WIND AG flossen aus den Kapitalmaßnahmen Mittel in Höhe von brutto rund 28,5 Mio. Euro zu. Die Transaktionskosten beliefen sich auf rund 0,5 Mio. Euro.

Mit den im Rahmen der beiden Kapitalmaßnahmen zugeflossenen Mitteln hat die PNE WIND AG den weiteren Ausbau des operativen Geschäfts vorgenommen. Insbesondere wird die Entwicklung und Projektierung von Windparks auf hoher See (offshore) sowie onshore in Deutschland und im Ausland vorangetrieben.

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 im Volumen von nominal 3.400 Euro entstanden im Berichtszeitraum weitere 1.360 neue Aktien. Damit betrug zum Stichtag 31. Dezember 2010 das Grundkapital der Gesellschaft 45.775.826 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2010 verfügte die Gesellschaft über Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 39,2 Mio. Euro (Vorjahr: 41,5 Mio. Euro).

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage der PNE WIND AG gibt die Kapitalflussrechnung der PNE WIND AG Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand der PNE WIND AG eine Liquidität in Höhe von 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,2 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

8. Vermögenslage

a) Konzern

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Aktiva

Alle Angaben in Mio. EUR (Rundungsdifferenzen möglich)
31.12.2010 31.12.2009
Immaterielle Vermögenswerte 40,0 22,9
Sachanlagen 85,2 76,2
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 0,2 0,6
Latente Steuern 1,0 1,8
Vorräte 12,8 10,6
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 21,7 22,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 39,2 41,5
Bilanzsumme 200,2 176,4

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt rund 200,2 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Wert um rund 14 % im Vergleich zum 31. Dezember 2009. Hintergrund für diese Veränderung waren im Wesentlichen der Kauf der Anteile und die Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH, welche zu Erhöhungen bei den immateriellen Vermögenswerten und den Sachanlagen beitrug. Daneben verringerten sich durch diese Transaktion die liquiden Mittel, jedoch wurde dieser Effekt durch die Kapitalmaßnahmen überkompensiert. Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von rund 101,5 Mio. Euro zum Jahresende 2009 auf aktuell 126,4 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2010 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 40,0 Mio. Euro, ein Anstieg um rund 17,1 Mio. Euro verglichen mit dem Wert von 22,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2009. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei der Firmenwert des Segments Projektierung Windkraft in Höhe von 20,0 Mio. Euro und die mit der Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH eingebrachten Projektrechte in Höhe von 17,4 Mio. Euro. Im selben Zeitraum stiegen die Sachanlagen um rund 9,0 Mio. Euro auf 85,2 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 76,2 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (14,7 Mio. Euro), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (8,3 Mio. Euro), Anlagen im Bau aus den Projekten "Gode Wind I" (3,8 Mio. Euro), "Gode Wind II" (10,1 Mio. Euro) und den weiteren Offshore-Projekten "Nautilus", "Nemo" und "Jules Verne" (2,7 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windpark-Projekts "Altenbruch II" (35,7 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (7,1 Mio. Euro inklusive Grundstück und Bauten in Höhe von 3,2 Mio. Euro).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Reduzierung von 74,9 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 73,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2010 zu verzeichnen. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich von rund 22,8 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf rund 21,7 Mio. Euro. Davon stammen 11,7 Mio. Euro aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (per 31. Dezember 2009: 3,6 Mio. Euro). Die Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 1,3 Mio. Euro verringerten sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 (17,1 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich von 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2009) aufgrund der bilanzierten 2. Kaufpreisforderung aus dem Beteiligungsverkauf Riff I auf 7,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2010.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 8,7 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 10,4 Mio. Euro.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 39,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010 (per 31. Dezember 2009: 41,5 Mio. Euro).

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Passiva

Alle Angaben in Mio. EUR
31.12.2010 31.12.2009
Eigenkapital 81,7 70,5
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 1,2 1,2
Rückstellungen 2,6 4,1
Langfristige Verbindlichkeiten 76,2 32,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 30,5 59,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 8,0 8,4
Bilanzsumme 200,2 176,4

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 70,5 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 81,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010. Bedingt war dieser Anstieg durch das positive Ergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2010 und die im Berichtszeitraum durchgeführte Barkapitalerhöhung. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2010 ca. 41 % (per 31. Dezember 2009 ca. 40 %) und die Fremdkapitalquote ca. 59 % (per 31. Dezember 2009 ca. 60 %). Im Wesentlichen durch die Umstellung der im letzten Jahr für das Windpark-Projekt "Altenbruch II" in Anspruch genommenen kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen auf langfristige Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010 sowie die Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen erhöhten sich die langfristigen Verbindlichkeiten deutlich von 32,9 Mio. Euro auf rund 76,2 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 75,3 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 28,1 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 40,4 Mio. Euro.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (30,5 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (4,7 Mio. Euro) sowie die Finanzierung des Gebäudes der Gesellschaft am Unternehmenssitz in Cuxhaven (4,3 Mio. Euro) enthalten.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW "Silbitz" beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 % des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2010 in Höhe von 4,6 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Berichtszeitraum gingen die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 59,3 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 30,5 Mio. Euro zurück. Grund für diesen Rückgang war in erster Linie die Umstellung der im letzten Jahr für das Windpark-Projekt "Altenbruch II" in Anspruch genommenen, kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen auf langfristige Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung am Ende des Berichtszeitraums somit 35,8 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 15,5 Mio. Euro).

b) PNE WIND AG

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Aktiva

Alle Angaben in Mio. EUR
31.12.2010 31.12.2009
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 0,2
Sachanlagen 14,7 15,3
Finanzanlagen 26,7 18,1
Vorräte 6,7 14,0
Forderungen und sonstige Aktiva 42,9 8,9
Flüssige Mittel 34,9 39,2
Bilanzsumme 126,1 95,7

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 14,7 Mio. Euro (im Vorjahr 15,3 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 26,7 Mio. Euro (im Vorjahr 18,1 Mio. Euro). Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 8,6 Mio. Euro im Wesentlichen aufgrund des Rückkaufs der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH erhöht.

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus unfertigen Leistungen in Höhe von 5,0 Mio. Euro (im Vorjahr 9,3 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr 4,7 Mio. Euro) und Forderungen und sonstige Aktiva in Höhe von 42,9 Mio. Euro (im Vorjahr 8,9 Mio. Euro). Davon entfallen wiederum 9,6 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 1,0 Mio. Euro), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 26,5 Mio. Euro (im Vorjahr 7,0 Mio. Euro) und 6,8 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände (im Wesentlichen die Forderung aus der zweiten Kaufpreisrate für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro und Umsatzsteuerforderungen).

Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2010 auf 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro).

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Passiva

Alle Angaben in Mio. EUR
31.12.2010 31.12.2009
Eigenkapital 69,5 62,9
Sonderposten für Investitionszuschüsse 1,2 1,2
Rückstellungen 8,6 9,7
Verbindlichkeiten 46,7 21,6
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,1
Bilanzsumme 126,1 95,7

Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2010 auf 69,5 Mio. Euro (im Vorjahr 62,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2010 ca. 55 % (per 31. Dezember 2009 ca. 66 %) und die Fremdkapitalquote ca. 45 % (per 31. Dezember 2009 ca. 34 %).

Am 31. Dezember 2010 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 45.775.826 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen und einer Barkapitalerhöhung im Laufe des Jahres 2010.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 46,7 Mio. Euro (im Vorjahr 21,6 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen auf in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro und die Wandelanleihe 2010 / 2014 in Höhe von 26,0 Mio. Euro (im Vorjahr nur die Wandelanleihe 2004 / 2009 in Höhe von 3,9 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4,9 Mio. Euro (im Vorjahr 6,5 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr 1,7 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 2,2 Mio. Euro).

Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 1,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,6 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk "Silbitz" gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windpark-Projekten in Höhe von 1,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,4 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,0 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,1 Mio. Euro).

9. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity Informations-Technologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.

10. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch künftig verfolgen. Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte ist weiterhin die Zusammenarbeit mit starken Partnern vorgesehen.

11. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

12. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums eingetreten.

13. Immaterielle Unternehmenswerte

Die erfolgreiche Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Kreativität ist zur Lösung der vielfach komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks häufig gefordert. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten einer Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen, sondern darüber hinaus sehr gut vernetzt sind. So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen und Bereichen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung unserer Mitarbeiter und die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und -beteiligten.

Um diese Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windpark-Projektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der neue Unternehmensname "PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

14. Chancen- und Risikobericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte "Gode Wind I und II" nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Anlagevermögen vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen, möglicher Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten führen.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer weiter anhaltenden Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Allerdings hat die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept von Ende 2010 angekündigt, über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 5 Mrd. Euro für die ersten 10 deutschen Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung zu stellen.

Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund I und II" zu. Der Käufer der Projektanteile, die dänische DONG Energy Power, hat bisher nur angekündigt, das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund I" bauen zu wollen. Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" ist bisher noch keine Entscheidung, das Projekt bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die endgültige Entscheidung getroffen wird, das Projekt "Borkum Riffgrund II" zu realisieren. Ein Scheitern des Projekts "Borkum Riffgrund II" hätte erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Für die Projekte "Gode Wind I", an dem die PNE WIND AG seit Februar 2010 wieder alle Anteile hält, und "Gode Wind II" wird die PNE WIND AG - wie bei anderen Windpark-Projekten auch - nach einem finanzkräftigen Projekt-Partner suchen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten schaffen. Es kann auch hier nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung tatsächlich sichergestellt werden kann. Ein wesentlicher Fortschritt zur Finanzierung des Projektes "Gode Wind II" konnte jedoch im April 2010 erreicht werden. Green Giraffe Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à Paris, EBAP) wurden als Financial Advisor sowie die Augusta & Co. als Equity Placement Advisor für dieses Projekt mandatiert. Seither sind bereits Interessenbekundungen verschiedener europäischer Banken zur Finanzierung des Windparks eingegangen. Nach Ende des Berichtszeitraums konnte im Februar 2011 mit Vestas ein Liefervertrag über 84 Windenergieanlagen abgeschlossen werden. Außerdem wurden Vorverträge zur Lieferung von Monopile-Gründungen mit MT Højgaard A/S, zur Lieferung der parkinternen Verkabelung mit DRAKA Norsk Kabel AS und für die Lieferung des Windpark-Umspannwerkes mit ALSTOM Grid GmbH abgeschlossen.

Angesichts dieses Fortschritts und der seit 2009 verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone sowie der günstigen Lage der Projekte in Bezug auf die jeweilige Landentfernung und die Wassertiefe schätzt die PNE WIND AG die Realisierungschancen der genehmigten Offshore-Projekte jedoch nach wie vor als hoch ein.

Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft Offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Hier hat die PNE WIND AG entsprechende Vereinbarungen geschlossen.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen. Verschlechterungen sind jedoch mittelfristig nicht zu befürchten, da das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) per 1. Januar 2009 novelliert wurde und in Kraft getreten ist. Die nächste Novellierung ist zum 1. Januar 2012 auf Basis des Erfahrungsberichtes, den die Bundesregierung dem Bundestag in 2011 vorlegen will, zu erwarten. Allerdings bekennt sich die Bundesregierung in dem kürzlich vorgelegten Energiekonzept zum weiteren Ausbau der Windenergie und stellt fest, dass die Windenergie im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht beziehungsweise in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren, wie dem Verfahren um die SSP Technology A/S, bei dem die Berufung durch die SSP Technology Holding ApS eingelegt wurde.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften sind derzeit in acht Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammen gearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der Gruppe der PNE WIND AG berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2002 bis einschließlich 31. Dezember 2005. Feststellungen wurden im Jahres- und Konzernabschluss 2008 und 2010 berücksichtigt, soweit sich dies auf die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewirkt hat.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND AG in einem attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die PNE WIND AG verfügt dabei aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Besondere Chancen liegen im Auslandsengagement der Gesellschaft. So hat die PNE WIND AG ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen, dem deutschen EEG vergleichbaren Förderregeln. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei stets in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die PNE WIND AG mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichert. Diese Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente und zugleich Erfolg versprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint Ventures für die Windpark-Projekte in Ungarn, Bulgarien, der Türkei, Rumänien und Großbritannien geschlossen. Die in den USA gegründete Tochtergesellschaft wird sich wie auch das von ihr gegründete Joint Venture in Kanada ebenfalls an dieser Strategie orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Zu diesem Zweck finden eine kontinuierliche Beobachtung weiterer Windenergiemärkte sowie eine sorgfältige Prüfung entsprechender Markteintrittschancen statt.

Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Dadurch ist von einem Anstieg der Marktgröße für Windenergieanlagen auszugehen. Mit den Windparks "Alt Zeschdorf" und "Görike" konnte die PNE WIND AG ihre ersten Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren.

Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt, noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits drei Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Zwei dieser genehmigten Projekte sind vollständig im Besitz der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Zum Stichtag 31. Dezember 2010 wurden 299 Windenergieanlagen betreut. Mit einer Ausweitung der Windkraft-Projektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, wodurch entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können.

Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

15. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beziehungsweise den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2010 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen, wurden verantwortliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:

Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind.
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten.
Finanzielle Risiken, die sich aus der gegen die PNE WIND AG erhobenen Klage auf Rückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der dänischen SSP Technology A/S ergeben könnten.
Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können.
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft.

16. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung entsprechend § 289a HGB ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter "Corporate Governance" veröffentlicht.

17. Ergänzende Angaben nach § 289 IV HGB und § 315 Abs. 4 HGB

(Übernahmerichtlinie Gesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2010 insgesamt 45.775.826 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2010 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 % des Grundkapitals) 100 %. Direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht gegeben. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 4.126.700,00 Euro zu erwerben. Die Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben wurde im Berichtsjahr nicht genutzt.

Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.

Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Das bedingte Kapital wurde damit in Höhe von insgesamt 13.358.181,00 Euro teilweise ausgenutzt.

Nach der Begebung der beiden Wandelanleihen kann der Vorstand unter Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00 Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital 2009 / I gewähren können. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. Juni 2008 hat den Vorstand zudem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 20.623.338,00 Euro durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008 / I). Mit Beschluss des Vorstands vom 18. Juni 2009 wurde das Genehmigte Kapital 2008 / I im Wege einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erstmalig in Höhe von 3.250.000,00 Euro ausgenutzt und 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand zudem am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 1.249.500,00 Euro beschlossen und auf dieser Grundlage unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2008 / I 1.249.500 neue Aktien ausgegeben.

Nach dieser zweimaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 betrug das Genehmigte Kapital 2008 / I zum 31. Dezember 2010 noch 16.123.838,00 Euro.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Die PNE WIND AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist -jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1.

18. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf zusammen 1.605.463,26 Euro (im Vorjahr 1.537.372,94 Euro).

Im Geschäftsjahr 2010 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat 220.000,00 Euro (im Vorjahr 202.500,00 Euro) betragen. Der Vorsitzende erhält 14.000,00 Euro, sein Stellvertreter 10.500,00 Euro und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates 7.000,00 Euro als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied 2.500,00 Euro pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von 111.600,00 Euro zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 331.600,00 Euro (im Vorjahr 367.500,00 Euro). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge beziehungsweise es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von 1.273.863,26 Euro, die sich wie folgt verteilen:

Martin Billhardt: Fixe Bezüge von 295.171,77 Euro, variable Bezüge von 390.000,00 Euro, sonstige Vergütungen von 144.166,67 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 829.338,44 Euro (im Vorjahr 786.984,17 Euro).

Bernd Paulsen: Fixe Bezüge von 179.524,82 Euro, variable Bezüge von 150.000,00 Euro, sonstige Vergütungen von 115.000,00 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 444.524,82 Euro (im Vorjahr 382.888,77 Euro).

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 60 % und der kurzfristige Anteil 40 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windpark-Projekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten drei Jahre ausgerichtet. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre beziehungsweise der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

19. Ausblick

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit dieser Wende in der Energieversorgung und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund jahrzehntelanger technischer Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Die globalen Auswirkungen des Klimawandels, die begrenzten Ressourcen fossiler Energieträger, unsichere Bezugsquellen für Öl und Gas - nach wie vor sprechen viele gute Gründe für den nachhaltigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Vor diesem Hintergrund bewegt sich die PNE WIND AG in einem zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt, der auch in Zukunft beträchtliche Chancen für die weitere Unternehmensentwicklung bietet.

Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie. Kurz- und mittelfristig sehen wir in der Projektierung von Windparks in Deutschland onshore eine wesentliche Säule der Unternehmensentwicklung. Die große Zahl der Projekte, die von uns aktuell in Deutschland sowie im Ausland bearbeitet werden, ist die Basis dieser Entwicklung. In den kommenden Jahren werden Projekte, die wir heute intensiv entwickeln, die Baureife erreichen und die Windparks gebaut werden können.

Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell erwarten wir vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt. Bei einer derzeit installierten Nennleistung von mehr als 27.000 MW in Deutschland erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen für unsere Gesellschaft. Wir haben bereits zwei erste Repowering-Projekte erfolgreich durchgeführt. Ein Vorteil für die PNE WIND AG ist, dass wir vielen von uns entwickelten Windparks auch während der Betriebsphase durch die technische und kaufmännische Betriebsführung langfristig verbunden bleiben.

Doch auch andere von uns sorgfältig entwickelte Bereiche sollen zu tragenden Säulen werden. Nach Jahren intensiver Planungen und Vorarbeiten nähern sich von uns entwickelte Offshore-Projekte vor den deutschen Küsten den endgültigen Entscheidungen für deren Realisierung. Das gilt in erster Linie für die bereits genehmigten Offshore-Windparks "Gode Wind I und II". Der Offshore-Bereich soll schon kurz- und mittelfristig zusätzliche positive Effekte für die Unternehmensentwicklung bringen.

Intensive Vorarbeiten sollen sich für uns auch im Ausland auszahlen. Bereits kurzfristig erwarten wir in den USA den Baubeginn des ersten von unserem dortigen Tochterunternehmen mit entwickelten Windparks. Kurz- und mittelfristig werden auch andere Projekte in anderen Ländern so weit entwickelt sein, dass wir mit ihrem Bau und der Vermarktung beginnen können. Daraus wollen wir in der Zukunft wachsende Umsätze und Erlöse generieren. Schon heute bearbeiten wir in sieben europäischen und nordamerikanischen Ländern Projekte, in denen Windenergieanlagen mit bis zu 3.725 MW Nennleistung errichtet werden können. Mittelfristig sollen allein in den USA weitere 2.500 MW hinzukommen. Wenn alle diese Projekte in Zusammenarbeit mit Investoren und Partnern gebaut werden können, wäre das mit einem Investitionsvolumen von mehr als 7 Mrd. Euro verbunden. Das zeigt die Dimension der potenziellen internationalen Unternehmensentwicklung. Darüber hinaus prüfen wir ständig, ob in weiteren Ländern die Rahmenbedingungen für Windpark-Projekte so gestaltet worden sind, dass auch dort ein Markteintritt der PNE WIND AG sinnvoll ist. Unsere behutsame Expansionsstrategie im Ausland beginnt also Früchte zu tragen.

Die PNE WIND AG ist onshore wie offshore, national wie international, optimal aufgestellt. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können. Unsere Gewinnprognose können wir daher bekräftigen: Der Vorstand ist weiter der Ansicht, dass sich die positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen und das EBIT des Konzerns in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 kumuliert mindestens 60 bis 72 Mio. Euro betragen wird (bisherige Prognose waren 42 bis 54 Mio. Euro für den Dreijahreszeitraum der Geschäftsjahre von 2010 bis 2012). Darüber hinaus wird auch für den Jahresabschluss der PNE WIND AG in diesem Zeitraum eine weiterhin positive Ergebnisentwicklung erwartet. Feste Prognosen für die einzelnen Jahre sind aufgrund der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und den damit verbundenen kurzfristigen Ergebnisschwankungen innerhalb von zwei Perioden schwer abzuschätzen. Die Prognose des EBIT über den Zeitraum von drei Jahren spiegelt jedoch die positiven Erwartungen der Gesellschaft wider. Wesentliche Voraussetzung für diese weitere positive Entwicklung sind die geplanten Beiträge aus dem Auslands- und dem Offshore-Geschäft.

Cuxhaven, 15. März 2011

PNE WIND AG, Vorstand

Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang 2010 2009
1. Umsatzerlöse V.16./VII.1. 65.589 137.302
2. Erhöhung (im Vorjahr Verminderung) des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 1.742 -8.403
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 159
4. Sonstige betriebliche Erträge VII.2. 12.704 4.530
5. Gesamtleistung 80.035 133.588
6. Materialaufwand -42.667 -95.562
7. Personalaufwand VII.3. -10.220 -8.910
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen V.3./VI.1./VI.2. -4.953 -4.068
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen VII.4. -12.653 -10.317
10. Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte V.3./ VI.1. -39 -35
11. Betriebsergebnis 9.504 14.696
12. Erträge aus Beteiligungen 0 39
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge VII.5. 485 480
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme -6 -24
15 Zinsen und ähnliche Aufwendungen VII.6. -4.626 -5.248
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 5.358 9.943
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag VII.7. 1.813 211
18 Sonstige Steuern -59 -52
19. Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten 7.112 10.102
20. Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis VI.7. -783 0
21. Konzernjahresüberschuss 7.895 10.102
Übriges Ergebnis
22. Währungsdifferenzen -66 15
23. Sonstige 0 0
24. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) -66 15
25. Gesamtergebnis der Periode 7.046 10.117
Zurechnung des Konzernjahresergebnisses der Periode
Anteilseigener der Muttergesellschaft 7.895 10.102
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis -783 0
7.112 10.102
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode
Anteilseigener der Muttergesellschaft 7.830 10.117
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis -783 0
7.046 10.117
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert) (in 1000) VII.9 45.186 42.761
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) 0,17 0,24
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert) (in 1000) VII.9 53.173 42.761
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) 0,16 0,24

Konzernbilanz (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2010

Aktiva

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2009
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte V.1./V.3./VI.1.
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
19.684 2.476
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.340 20.379
40.024 22.855
II. Sachanlagen V.2./V.3./VI.2.
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.914 18.510
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.641 53.102
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 627 693
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.029 3.952
85.211 76.257
III. Langfristige finanzielle Vermögenswerte VI.3.
1. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50 381
2. Sonstige Ausleihungen 0 73
3. Sonstige langfristige Darlehensforderungen 136 116
186 570
IV. Latente Steuern V.5./VII.7. 1.027 1.873
B. Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte V.7./VI.4 12.846 10.572
II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte V.9./VI.5.
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.981 20.721
2. Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen 2 145
3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 64
4. Übrige Vermögenswerte 7.197 685
20.180 21.615
III. Steuerforderungen 1.501 1.193
IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente V.10 39.176 41.500
200.153 176.435

Passiva

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12. 2009
A. Eigenkapital VI.6.
I. Gezeichnetes Kapital 45.776 44.525
II. Kapitalrücklage 44.874 42.037
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 5 5
2. Andere Gewinnrücklagen 46 46
51 51
IV Fremdwährungsrücklage -32 34
V. Konzernbilanzverlust -8.244 -16.140
VI. Minderheitenanteile VI.7 -737 0
81.688 70.507
B. Langfristige Schulden
I. Sonstige Rückstellungen V.12./VI.10 1.300 955
II. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand VI.8 1.184 1.231
III. Langfristige Finanzverbindlichkeiten V.13./VI.11
1. Genussrechtskapital 882 900
2. Anleihen 28.097 3.645
3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.375 20.979
4. Sonstige Finanzverbindlichkeiten 5.280 4.813
5. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 714 820
75.348 31.157
IV Latente Steuerverbindlichkeiten V.5./VII.7. 865 1.669
C. Kurzfristige Schulden
I. Steuerrückstellungen VI.9 58 1.929
II. Sonstige Rückstellungen V.12./VI.10 1.193 1.244
III. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten V.13./VI.11
1. Anleihen 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.545 32.412
3. Sonstige Finanzverbindlichkeiten 3.931 6.998
4. Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 106 106
10.582 39.516
IV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen V.13 7.989 5.577
V. Sonstige Verbindlichkeiten V.13./VI.12
1. Abgegrenzte Umsatzerlöse 8.025 8.417
2. Abgegrenzte Verbindlichkeiten 2.513 12.444
3. Übrige Verbindlichkeiten 7.049 1.482
17.585 22.343
VI. Steuerverbindlichkeiten 2.360 307
200.153 176.435

Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

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Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) Anhang 2010 2009
Konzernjahresergebnis 7.112 10.102
+ Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

und Sachanlagen
4.992 4.103
+/ - Zunahme / Abnahme der Rückstellungen VI.9./VI.10 -1.574 -1.758
+/ - Zahlungsunwirksame Aufwendungen

und Erträge
-10.725 -11.118
+/ - Abnahme / Zunahme der Vorräte

sowie anderer Aktiva
V.7./VI.4. -8.061 93.339
+/ - Abnahme / Zunahme der Forderungen aus

Lieferungen und Leistungen und

Teilgewinnrealisierung
V.9./VI.5. 7.399 41.912
+/ - Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen

sowie anderer Passiva
VI.8./VII.11.-12. -6.800 -50.947
Cash Flow aus

laufender Geschäftstätigkeit
-7.657 85.633
+ Einzahlungen aus Abgängen von

Gegenständen des Sachanlagevermögens
0 2.318
- Auszahlungen für Investitionen in

Sachanlagen und in immaterielle

Vermögenswerte
VI.1.-2. -11.603 -35.736
+ Einzahlungen aus

Abgängen von Finanzanlagen
0 1
- Auszahlungen für

Investitionen in Finanzanlagen
0 -90
+ Einzahlungen aus Verkäufen

von konsolidierten Einheiten
VIII.3. 0 8.000
- Auszahlungen für Investitionen

in konsolidierte Einheiten
-5.000 0
Cash Flow aus

Investitionstätigkeit
-16.603 -25.507
+ Zuzahlungen von Gesellschaftern VI.6. 2.500 6.175
+ Einzahlungen aus der

Ausgabe von Anleihen
26.000 3.850
+ Einzahlungen aus der

Aufnahme von Finanzkrediten
VI.11. 343 8.087
- Auszahlungen aus der

Tilgung von Finanzkrediten
VI.11. -6.813 -50.077
- Auszahlungen aus der

Tilgung von Anleihen
VI.11. 0 -16.433
- Auszahlung für

Kapitalerhöhungskosten
-180 -259
Cash Flow aus

Finanzierungstätigkeit
21.850 -48.657
Zahlungswirksame Veränderung

des Finanzmittelfonds
-2.410 11.469
+ Konsolidierungskreisbedingte

Veränderung des Finanzmittelfonds
86 717
+ Finanzmittelfonds am

Anfang der Periode
V.10./VIII.1. 41.500 29.314
Finanzmittelfonds

am Ende der Periode*
V.10./VIII.1. 39.176 41.500
* davon als Sicherheit verpfändet 190 903

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

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Alle Angaben in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Gezeichnetes

Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Fremdwährungsrücklage Konzernbilanzergebnis Eigenkapital vor

Minderheiten
Stand zum 1. Januar 2009 41.267 47.785 51 19 -34.484 54.639
Konzernjahresergebnis 2009 0 0 0 0 10.102 10.102
Barkapitalerhöhung 3.250 2.672 0 0 0 5.922
Eigenkapitalanteil

Wandelanleihe 2009 / 2014
0 217 0 0 0 217
Rückkauf der Wandelanleihe 8 20 0 0 0 27
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0 -8.657 0 0 8.657 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 15 -415 -400
Stand zum 31. Dezember 2009 44.525 42.037 51 34 -16.140 70.507
Konzernjahresergebnis 2010 0 0 0 0 7.895 7.895
Barkapitalerhöhung 1.250 1.090 0 0 0 2.340
Eigenkapitalanteil

Wandelanleihe 2009 / 2014
0 1.745 0 0 0 1.745
Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 1 2 0 0 0 3
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -66 0 -66
Stand zum 31. Dezember 2010 45.776 44.874 51 -32 -8.244 82.425

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Alle Angaben in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Anteile im

Fremdbesitz
Eigenkapital

gesamt
Stand zum 1. Januar 2009 0 54.639
Konzernjahresergebnis 2009 0 10.102
Barkapitalerhöhung 0 5.922
Eigenkapitalanteil

Wandelanleihe 2009 / 2014
0 217
Rückkauf der Wandelanleihe 0 27
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0 0
Sonstige Veränderungen 0 -400
Stand zum 31. Dezember 2009 0 70.507
Konzernjahresergebnis 2010 -783 7.112
Barkapitalerhöhung 0 2.340
Eigenkapitalanteil

Wandelanleihe 2009 / 2014
0 1.745
Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 0 3
Sonstige Veränderungen 47 -19
Stand zum 31. Dezember 2010 -737 81.688

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2010

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Alle Angaben in TEUR Anschaffungs- / Herstellungskosten
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am

1.1.2010
Veränderungen des

Konsolidierungskreises
Zugänge Umgliederungen Abgänge Währungs-

differenzen
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
4.614 17.433 12 0 0 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.540 0 0 0 0 0
109.154 17.433 12 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.081 0 0 -43 0 3
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.106 0 451 43 0 6
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.147 0 134 0 2 1
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 3.962 2.073 11.003 0 0 0
97.296 2.073 11.588 0 2 10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.160 0 0 0 0 0
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 381 -331 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 73 0 0 0 73 0
6.614 -331 0 0 73 0
213.066 19.175 11.600 0 75 10

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Alle Angaben in TEUR Anschaffungs- /

Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am

31.12.2010
Stand am

1.1.2010
Veränderungen des

Konsolidierungskreises
Zugänge Umgliederungen Abgänge
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
22.059 2.138 0 236 0 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.540 84.161 0 39 0 0
126.600 86.299 0 275 0 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.041 3.570 0 556 0 0
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.606 16.006 0 3.960 0 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.280 1.455 0 201 0 2
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 17.038 9 0 0 0 0
110.965 21.040 0 4.716 0 2
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.160 6.160 0 0 0 0
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 50 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
6.210 6.160 0 0 0 0
243.776 113.501 0 4.992 0 2

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Alle Angaben in TEUR Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
(Rundungsdifferenzen möglich) Währungs-

differenzen
Stand am

31.12.2010
Stand am

31.12.2010
Stand am

31.12.2009
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0 2.375 19.684 2.476
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 84.200 20.340 20.379
0 86.575 40.025 22.855
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 4.127 17.914 18.510
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 19.965 49.641 53.102
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 1.653 627 693
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0 9 17.029 3.952
0 25.754 85.211 76.257
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 6.160 0 0
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 50 381
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 73
0 6.160 50 454
0 118.490 125.286 99.565

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, im Geschäftsjahr 2009

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Alle Angaben in TEUR Anschaffungs- / Herstellungskosten
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am

1.1.2009
Veränderungen des

Konsolidierungskreises
Zugänge Umgliederungen Abgänge Stand am

31.12.2009
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
401 4.065 213 0 65 4.614
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.540 0 0 0 0 104.540
104.941 4.065 213 0 65 109.154
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.515 3.785 168 0 387 22.081
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.680 13.743 31.348 8.759 1.424 69.106
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.376 41 498 0 768 2.147
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 15.455 -5.331 3.509 -8.759 912 3.962
53.026 12.238 35.523 0 3.491 97.296
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.323 0 0 0 163 6.160
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 365 0 17 0 1 381
3. Sonstige Ausleihungen 771 -771 73 0 0 73
7.459 -771 90 0 164 6.614
165.426 15.533 35.826 0 3.719 213.066

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Alle Angaben in TEUR Kumulierte Abschreibungen
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am

1.1.2009
Veränderungen des

Konsolidierungskreises
Zugänge Umgliederungen Abgänge Stand am

31.12.2009
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
268 1.810 125 0 65 2.138
2. Geschäfts- oder Firmenwert 84.126 0 35 0 0 84.161
84.394 1.810 160 0 65 86.299
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.623 454 517 0 24 3.570
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.193 8.967 2.869 0 23 16.006
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.997 28 180 0 750 1.455
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 9 0 377 0 377 9
8.822 9.449 3.943 0 1.174 21.040
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.323 0 0 0 163 6.160
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0 0 0
6.323 0 0 0 163 6.160
99.540 11.258 4.103 0 1.400 113.501

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Alle Angaben in TEUR Buchwerte
(Rundungsdifferenzen möglich) Stand am

31.12.2009
Stand am

31.12.2008
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
2.476 133
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.379 20.414
22.855 20.547
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.510 15.891
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.102 12.487
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 693 379
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 3.952 15.446
76.257 44.203
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 381 365
3. Sonstige Ausleihungen 73 771
454 1.136
99.565 65.886

Konzern - Segmentberichterstattung (IFRS)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

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Alle Angaben in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Projektierung

Windkraftanlagen
Stromerzeugung Konsolidierung
2010 2009 2010 2009 2010 2009
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse extern 57.274 128.589 8.315 8.713 0 0
Umsatzerlöse intern 10.237 33.243 642 0 -10.879 -33.243
Bestandsveränderungen 1.742 -8.404 0 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0 159 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 12.782 3.755 457 1.211 -535 -436
Gesamtleistung 82.035 157.184 9.414 10.083 -11.414 -33.679
Abschreibungen -1.492 -1.369 -3.500 -2.733 0 0
Betriebsergebnis 7.673 10.863 1.832 3.833 0 0
Zinsen und ähnliche Erträge 1.419 833 32 14 -966 -367
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.990 -1.743 -2.608 -3.897 966 367
Steueraufwand und -ertrag 1.842 -10 -29 222 0 0
Investitionen 16.256 4.432 347 31.394 0 0
Segmentvermögen 208.800 152.779 53.899 57.463 -62.547 -33.807
Segmentschulden1) 161.155 117.090 50.508 53.247 -93.198 -64.409
Segmenteigenkapital 47.645 35.689 3.392 4.216 30.651 30.602

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Alle Angaben in TEUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
PNE WIND AG Konzern
2010 2009
--- --- ---
Umsatzerlöse extern 65.589 137.302
Umsatzerlöse intern 0 0
Bestandsveränderungen 1.742 -8.403
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 159
Sonstige betriebliche Erträge 12.704 4.530
Gesamtleistung 80.035 133.588
Abschreibungen -4.992 -4.103
Betriebsergebnis 9.504 14.696
Zinsen und ähnliche Erträge 485 480
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.632 -5.272
Steueraufwand und -ertrag 1.813 211
Investitionen 16.603 35.826
Segmentvermögen 200.153 176.435
Segmentschulden1) 118.465 105.928
Segmenteigenkapital 81.688 70.507

In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen:

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Projektierung von Windkraftanlagen: PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt GmbH, PNE2 Riff I GmbH (bis 15.12.09), PNE2 Riff II GmbH (bis 15.12.09), PNE Gode Wind II GmbH, PNE Gode Wind I GmbH, PNE WIND Ausland GmbH, PNE WIND GM Hungary Kft., PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD, PNE WIND BE Development OOD, PNE WIND Yenienerbilir Enerjiler Ltd., PNE WIND UK Ltd., NH North Hungarian Windfarm Kft., Plambeck GM Windfarm Pusztahencse Kft., PNE WIND USA Inc., PNE WIND Renewable Solutions LCC, PNE WIND Romania S.R.L., Underwood Windfarm LCC, Butte Windfarm LCC, PNE BCP WIND Inc., PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Nautilus GmbH
Stromerzeugung: PNE Biomasse AG, PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Grundstücks GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, HKW Silbitz GmbH & Co. KG, PNE WP Fonds LX GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXVIII GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXXIX GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXII GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds CI GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds CIV GmbH & Co. KG (bis 30.04.09), PNE WP Fonds CVI GmbH & Co. KG (bis 31.03.10)

1) Die abgegrenzten Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden den Segmentschulden zugeordnet.

Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und Aufstellung des Anteilsbesitzes

der PNE WIND AG, Cuxhaven zum 31. Dezember 2010

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Gesellschaft Beteiligungsquote

%
Jahresergebnis

TEUR
Eigenkapital

TEUR
Zeitpunkt der

Erstkonsolidierung
I. Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften
1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH, Cuxhaven 100,0 144 447 31.12.1998
2 PNE Biomasse AG, Cuxhaven 100,0 -5 -22 23.04.2000
3 PNE Biomasse GmbH, Cuxhaven 100,0 2 55 01.12.2000
4 PNE WIND Grundstücks GmbH, Cuxhaven 100,0 12 83 01.12.2000
5 PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 118 3.994 08.11.2001
6 PNE WIND Netzprojekt GmbH, Cuxhaven 100,0 75 387 01.01.2002
7 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -119 -255 29.12.2004
8 PNE Gode Wind II GmbH, Cuxhaven 100,0 -29 605 13.08.2007
9 PNE WIND GM Hungary Kft., Pusztahencse, Ungarn 100,0 -51 -33 28.09.2007
10 PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven 100,0 -111 -293 16.11.2007
11 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd., Istanbul, Türkei 99,0 -87 -218 27.02.2008
12 PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien 67,5 -586 -921 02.07.2008
13 NH North Hungarian Windfarm Kft., Gödöllö, Ungarn 100,0 -87 -83 07.08.2008
14 Plambeck GM Windfarm Pusztahencse Kft., Pusztahencse, Ungarn 100,0 -2 -4 07.08.2008
15 PNE WIND Straldja-Kamenec OOD (vormals PNE WIND Yambol OOD),

Nessebar, Bulgarien
70,0 -22 -36 15.08.2008
16 PNE WIND BE Development OOD (vormals PNE WIND Bulgaria OOD),

Nessebar, Bulgarien
80,0 -51 -241 15.08.2008
17 PNE WIND USA Inc., Delaware, USA 100,0 -1.558 -2.553 27.10.2008
18 S.C. PNE WIND Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien 80,0 -222 -289 27.11.2008
19 HKW Silbitz GmbH & Co. KG, Cuxhaven 0,0 -598 -59 01.07.2009
20 PNE WIND Renewable Solutions LLC, Delaware, USA 75,0 -178 -122 01.10.2009
21 Underwood Windfarm LLC, Minnesota, USA 75,0 -94 -97 01.10.2009
22 Butte Windfarm LCC, Minnesota, USA 75,0 -655 -677 01.10.2009
23 PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada 75,0 -119 -117 26.01.2010
24 PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven 100,0 -20 3.230 10.02.2010
25 PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien 51,0 -70 -70 26.03.2010
26 PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven 100,0 -15 1.146 30.06.2010
27 PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven 100,0 -15 1.146 30.06.2010
28 PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven 100,0 -15 1.146 30.06.2010
29 PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien 100,0 -13 -13 09.11.2010
II. Nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung
1 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -5 -61
2 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds LXXXVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -3 -1
3 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCI GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -5 -21
4 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -4 -21
5 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -1 -4
6 Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 -1 -1
7 PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 0 3
8 PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,0 0 2
9 Netzanschluss Genthin GbR, Nielebock 52,0 -25 10
10 Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG, Cuxhaven 50,0 -4 0
11 Windkraft Stade GmbH, Cuxhaven 50,0 -3 21
12 Windpark Altenbruch GmbH, Cuxhaven 50,0 17 75
13 Cherokee Chilocco WIND FARM LCC, Delaware, USA 100,0 0 0
14 Pilger Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
15 Climax Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
16 Watson Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
17 Wadena Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
18 Eston Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
19 Whiska Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda 75,0 0 0
III. Sonstige Unternehmen
1 Windpark Offshore Testfeld GmbH & Co. KG, Cuxhaven 33,3 -2 26

Konzernanhang

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

I. Handelsregister und Gegenstand des Unternehmens

Die PNE WIND AG (im Folgenden auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Cuxhaven, Peter-Henlein-Straße 2-4, Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 110360 in das Handelsregister beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen sowie die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften.

II. Einstellung von Geschäftsbereichen

Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Geschäftsbereiche eingestellt.

III. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

1. Going Concern

Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Auf Risiken, die den Bestand des Unternehmens möglicherweise gefährden könnten, wird im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht der Gesellschaft eingegangen.

2. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der PNE WIND AG wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2010 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS-Standards und -Interpretationen angewandt:

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Inkrafttreten Datum des EU-

Endorsements
Änderungen von Standards
Änderung zu IFRS 1: Zusätzliche Ausnahmen für erstmalige Anwender 01.01.2010 23.06.2010
Änderung zu IFRS 2 01.01.2010 23.03.2010
IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse: Neufassung 01.07.2009 03.06.2009
Änderung zu IAS 27: Konzern und separate Abschlüsse 01.07.2009 03.06.2009
Änderung zu IAS 39: Geeignete Grundgeschäfte 01.07.2009 15.09.2009
Jährliche Verbesserungen an verschiedenen Standards (2009) 01.01.2010 23.03.2010
Neue Interpretationen
IFRIC 12: Dienstleistungskonzessionen 01.01.2010 25.03.2009
IFRIC 15: Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien 01.01.2010 22.07.2009
IFRIC 16: Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb 01.07.2009 04.06.2009
IFRIC 17: Sachdividenden an Eigentümer 01.11.2009 26.11.2009
IFRIC 18: Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden 01.11.2009 27.11.2009

IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse/IAS 27 Konzern- und Einzelabschlüsse

IFRS 3 (überarbeitet) führt wesentliche Änderungen bezüglich der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen ein, die nach dem Anwendungszeitpunkt stattfinden. Es ergeben sich Auswirkungen auf die Bewertung bereits ohne beherrschenden Einfluss gehaltener Anteile, die Bilanzierung von Transaktionskosten, die erstmalige Erfassung und die Folgebewertung einer bedingten Gegenleistung sowie sukzessive Unternehmenserwerbe. Diese Neuregelungen wirken sich auf die Ansatzhöhe des Geschäfts- oder Firmenwerts, auf das Ergebnis der Berichtsperiode, in der ein Unternehmenszusammenschluss erfolgt, und auf künftige Ergebnisse aus.

Der neue IAS 27 schreibt vor, dass eine Änderung der Beteiligungshöhe, die nicht den Verlust der Beherrschung nach sich zieht, als Eigenkapitaltransaktion zu bilanzieren ist. Aus einer solchen Transaktion kann daher weder ein Geschäfts- oder Firmenwert noch ein Gewinn oder Verlust resultieren. Außerdem werden Vorschriften zur Verteilung von Verlusten auf die Eigentümer des Mutterunternehmens und die Anteile ohne beherrschenden Einfluss und die Bilanzierungsregeln für Transaktionen, die zu einem Beherrschungsverlust führen, geändert.

Die Neuregelungen aus IFRS 3 (überarbeitet) und IAS 27 (überarbeitet) werden sich auf künftige Erwerbe oder Verluste der Beherrschung an Tochterunternehmen und Transaktionen mit Anteilen ohne beherrschenden Einfluss auswirken.

Änderung von lAS 39 Finanzinstrumente:

Ansatz und Bewertung: Geeignete Grundgeschäfte

Die Änderung konkretisiert, wie die in IAS 39 enthaltenen Prinzipien zur Abbildung von Sicherungsbeziehungen auf die Designation eines einseitigen Risikos in einem Grundgeschäft sowie auf die Designation von Inflationsrisiken als Grundgeschäft anzuwenden sind. Sie hat jedoch keinen Einfluss auf die im Konzernabschluss erfassten Transaktionen.

Jährliche Verbesserungen 2009:

Im April 2009 hat das IASB im Rahmen des Annual Improvements Process-Projekts den zweiten Sammelstandard "Improvements to IFRSs" veröffentlicht. Hierdurch werden an bestehenden zehn Standards und zwei Interpretationen insgesamt fünfzehn kleinere Änderungen vorgenommen. Soweit im Einzelfall nichts anderes geregelt, sind die Änderungen anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen; eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Einzeländerungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die im Konzernabschluss dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die übrigen neuen Rechnungslegungsvorschriften und Interpretationen haben weder einen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns noch führt das Geschäftsmodell der PNE WIND AG zu deren Anwendung.

Des Weiteren wurden vom IASB oder IFRIC weitere neue Standards oder Interpretationen veröffentlicht beziehungsweise geändert, deren verpflichtender Anwendungszeitpunkt noch in der Zukunft liegt oder die von der Europäischen Kommission noch nicht zur Anwendung anerkannt wurden:

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Standard / Interpretation Inkrafttreten Datum des

EU-Endorsement
Erwarteter

Anwendungszeitpunkt
Änderung IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben 01.07.2011 ausstehend 01.01.2012
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten 01.01.2013 ausstehend
Änderung IAS 12 Ertragssteuern 01.01.2012 ausstehend 01.01.2012
Änderung IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen 01.01.2011 19.07.2010 01.01.2011
Änderung IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung 01.02.2010 23.12.2009 01.01.2011
Änderung IFRIC 14: IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes 01.01.2011 19.07.2010 01.01.2011
IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente 01.07.2010 23.07.2010 01.01.2011
Jährliche Verbesserungen an verschiedenen Standards (2010) 01.07.2010 18.02.2011 01.01.2011

Der erwartete Anwendungszeitpunkt stellt dabei den Beginn des Geschäftsjahres der PNE WIND AG dar, in dem die neue Rechnungslegungsvorschrift erstmals berücksichtigt wird.

IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten soll in Zukunft IAS 39 ersetzen. Dabei werden die vier möglichen Kategorien an finanziellen Vermögenswerten des IAS 39 auf zwei Gruppen an Kategorien an Finanzinstrumenten reduziert. Einerseits sollen finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten und andererseits zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Die Einordnung in eine der Kategorien erfolgt in Abhängigkeit des verfolgten Geschäftsmodells des Unternehmens sowie unter Würdigung der individuellen Eigenschaften eines Instruments. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch eine ergebnisneutrale Bilanzierung von Eigenkapitalinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert möglich. Während die grundsätzliche Klassifikation finanzieller Verpflichtungen zur Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert aus IAS 39 beibehalten wird, enthält IFRS 9 für die Bilanzierung finanzieller Verpflichtungen die Vorschrift, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts bestimmter Finanzinstrumente aufgrund des eigenen Bonitätsrisikos im Gesamtergebnis zu erfassen. Des Weiteren wurde die Ausnahme des IAS 39 in IFRS 9 aufgehoben, derivative Finanzinstrumente auf nicht notierte Eigenkapitalinstrumente nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerten zu müssen.

Weitere wesentliche Rechnungslegungsvorschriften des IFRS 9, die derzeit im Standardsetzungsprozess des IASB entwickelt werden, betreffen die Bilanzierung von Verbindlichkeiten, die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen sowie die Bilanzierung von Wertberichtigungen. Diese Themen haben den Standardsetzungsprozess noch nicht vollständig durchlaufen. Nach Vorstellungen des IASB sollen die Änderungen des IFRS 9 für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2013 verpflichtend angewandt werden. Eine frühzeitige Anwendung ist demnach möglich. Der EU-Endorsement-Prozess soll allerdings erst beginnen, wenn umfassende Änderungen der Bilanzierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verpflichtungen in weiteren Projektstufen des IASB abgeschlossen ist. Der Anwendungszeitpunkt der Neuerungen des IFRS 9 sowie die endgültigen Auswirkungen für die Bilanzierung sind vor diesem Hintergrund noch nicht verlässlich absehbar.

Weitere veröffentlichte Standards und Interpretationen, die zum Teil noch einer Übernahme in der EU bedürfen, haben nach den derzeitigen Einschätzungen keine wesentliche Auswirkung auf die Bilanzierung erfasster Transaktionen und Geschäftsvorfälle.

Soweit nichts anderes angegeben ist, wird der vorstehende Konzernabschluss in Euro (EUR) aufgestellt und grundsätzlich auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser Rundungen kann es bei Darstellungen innerhalb dieses IFRS Konzernanhangs möglich sein, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren.

Der Konzernabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.

Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu Grunde.

Der vom Vorstand zum 31. Dezember 2010 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde in der Vorstandssitzung am 3. März 2011 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.

Der zum 31. Dezember 2010 aufgestellte Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.

IV. Konsolidierungsgrundsätze

1. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung alle Unternehmen einbezogen, über welche die Konzernobergesellschaft die Kontrolle ausübt. Ausübung der Kontrolle wird angenommen, sobald die Muttergesellschaft im Besitz von mehr als 50 % der Stimmrechte der Tochtergesellschaft ist oder die Finanzierungs- und Geschäftspolitik einer Tochtergesellschaft bestimmen oder eine Mehrheit des Aufsichts- beziehungsweise Verwaltungsrats einer Tochtergesellschaft stellen kann. Darüber hinaus werden Windparkbetreibergesellschaften, die nach wirtschaftlicher Betrachtung vom Mutterunternehmen oder damit verbundenen Unternehmen beherrscht werden, in den Konsolidierungskreis einbezogen.

Im Berichtsjahr wurden neben dem Unternehmenszusammenschluss der Gode Wind I GmbH, Cuxhaven, folgende neu gegründete Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss einbezogen (in Klammern Erstkonsolidierungszeitpunkt und Anteilshöhe):

PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada (26.01.2010 / 75 %)
PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien (26.03.2010 / 51 %)
PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %)
PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %)
PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %)
PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien (9.11.2010 / 100 %)

Gegenstand der Unternehmen ist die Projektierung und Realisierung von Windparks im jeweiligen Land. Kern der operativen Tätigkeit ist die Erkundung geeigneter Standorte für Windparks sowie deren anschließende Projektierung und Realisierung.

Die Buchwerte beziehungsweise beim Erwerb angesetzten beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich.

Danach umfasst der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2010 neben der PNE WIND AG die weiteren in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften" aufgeführten Unternehmen.

Gesellschaften die nicht im Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2010 einbezogen wurden, sind in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften" unter dem Punkt II "nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung" aufgeführt.

2. Unternehmenszusammenschlüsse und -verkäufe

Folgende Beteiligungsquoten an Konzern-Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010 erhöht:

PNE WIND GM Hungary Kft., Puztahencse, Ungarn, von 79 % auf 100 %

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.

Erstkonsolidierung PNE Gode Wind I GmbH

Die PNE WIND AG konnte am 10. Februar 2010 90 % der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH erwerben. Die Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses beliefen sich insgesamt auf TEUR 11.417. Diese beinhalten den Kaufpreis in Höhe von EUR 1 für 90 % der Anteile. Da die Anteile des bisherigen Eigentümers an die The Royal Bank of Scotland N.V., Amsterdam, Niederlande, (RBS) verpfändet waren, muss beziehungsweise musste die PNE WIND AG des Weiteren Zahlungen in Höhe von bis zu TEUR 9.327 (Barwert) zu deren Freigabe leisten. Die Gesellschaft hält die Projektrechte zur Errichtung des offshore Windparks "Gode Wind I" in der Nordsee. Durch den Erwerb konnte die Fortführung des Projektes selbst gesichert und sein Nutzen günstig internalisiert werden. Die Projektrechte liegen als immaterielle Vermögenswerte weiterhin bei der Projektgesellschaft PNE Gode Wind I GmbH, an der die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2009 zu 10 % beteiligt war. Die Beteiligung hatte vor dem Erwerb der restlichen Anteile einen beizulegenden Zeitwert von rund EUR 2 Mio.

Die Transaktion wird als Unternehmenszusammenschluss klassifiziert, da es sich um die Übertragung eines Geschäftsbetriebes im Sinne des IFRS 3 handelt.

Die im Rahmen der Erstkonsolidierung angesetzten identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft betrugen zum 10. Februar 2010 (jeweils für 100 %):

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Alle Angaben in Mio. EUR Buchwert Beizulegender Wert
Geschäfts- oder Firmenwert 0,0 0,0
Immaterielle Vermögenswerte 0,0 17,4
Sachanlagen 3,7 3,7
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,1 0,1
Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungsunternehmer 0,5 0,0
Passive latente Steuern 0,0 0,2

Erworbene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstige Forderungen waren voll werthaltig, jedoch in ihrer Summe unwesentlich. Durch die Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss haben sich im Berichtszeitraum die Umsatzerlöse nicht verändert. Das EBIT hat sich durch die Einbeziehung um EUR 11,2 Mio., die als sonstige betriebliche Erträge erfasst wurden, erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen aus der Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile in Höhe von EUR 1,7 Mio. sowie dem Ertrag aus dem Erwerb in Höhe von 9,5 Mio. Euro. Im Rahmen des Erwerbs fielen Transaktionskosten in Höhe von TEUR 105 an, die als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst wurden.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde eine Windparkgesellschaft endkonsolidiert:

Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven

Durch die Endkonsolidierung der Gesellschaft sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt EUR 2,0 Mio. sowie Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2,0 Mio. abgegangen. Die Gesellschaft hat bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung (Ende erstes Quartal 2010) Umsatzerlöse von EUR 0,1 Mio. und ein EBIT von EUR 0,0 Mio. ausgewiesen.

Hinsichtlich der Auswirkungen auf den Konzernerfolg verweisen wir auf die Erläuterungen unter VII. Gewinn- und Verlustrechnung, sowie die Segmentberichterstattung.

3. Konsolidierungsmethoden

Grundlage für den Konzernabschluss sind die zum 31. Dezember 2010 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, teilweise von Abschlussprüfern geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften.

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital ermittelt sich dabei als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt (vollständige Neubewertung). Die Gesellschaft erfasst Unternehmen, über die sie gemeinsam mit anderen Unternehmen gemeinsame Kontrolle ausübt, beteiligungsproportional mittels Quotenkonsolidierung.

Wesentliche konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den zu konsolidierenden Gesellschaften werden eliminiert. Zwischenergebnisse werden, soweit sie wesentlich sind, eliminiert und bei der Steuerabgrenzung berücksichtigt.

Werden Beteiligungsquoten bereits konsolidierter Unternehmen (ohne Kontrollerlangung oder Kontrollverlust) erweitert oder reduziert, erfolgt dies ergebnisneutral zu Gunsten beziehungsweise zu Lasten der Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Rechnungslegung erfolgt bei sämtlichen Gesellschaften des Konzerns originär nach den national geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Die Abschlüsse aller einbezogenen Unternehmen werden auf der Basis einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die entsprechend der jeweils geltenden Vorschriften erstellten Jahresabschlüsse (HB I) werden in IFRS-konforme Jahresabschlüsse (HB II) übergeleitet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.

Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung wirtschaftlicher Nutzungsdauern bei den Sachanlagen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen bei latenten Steuern, die Ermittlung von Fertigstellungsgraden bei Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung sowie die Festlegung von Cash Flows, Wachstumsraten und Diskontierungsfaktoren im Zusammenhang mit Wertminderungsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte.

Die verwendeten Annahmen und Schätzungen beziehen sich auf Erfahrungswerte, die während der zurückliegenden Geschäftstätigkeit des PNE Wind Konzerns gesammelt werden konnten, und orientieren sich an im jeweiligen Markt öffentlich zugänglichen relevanten Erwartungen. Somit können die verwendeten Annahmen und Schätzungen grundsätzlich nicht von allgemeinen Markterwartungen und damit bei zukunftsorientierten Werten am Markt ablesbaren Preisentwicklungen abweichen. Das maximale Risiko einer vollständigen Wertabweichung wird durch die jeweiligen bilanzierten Buchwerte der immateriellen und materiellen sowie finanziellen Vermögenswerte repräsentiert. Für eine Darstellung der durch die verwendeten Annahmen und Schätzungen hervorgerufenen historischen Wertentwicklung der Vermögenswerte wird insbesondere auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die tatsächlich eintretenden Werte und Wertentwicklungen können jedoch von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Erkenntnis ergebniswirksam berücksichtigt.

1. Immaterielle Vermögenswerte

Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Auf Grund ihrer endlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden sie um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwei bis vier Jahre. Soweit notwendig, wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem dauerhaftem Wegfall der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und Mehrungen) waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Nach IFRS 3 werden Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung nicht mehr planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen nach IAS 36 ("impairment only approach") vorgenommen.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß IAS 16 abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß IAS 36 waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

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In Jahren
Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10

Wesentliche Restwerte waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen.

Gemietete beziehungsweise geleaste Vermögenswerte, bei denen sowohl das wirtschaftliche Risiko als auch der wirtschaftliche Nutzen bei der jeweiligen Konzerngesellschaft liegt ("finance lease"), werden gemäß IAS 17 aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer des Leasinggegenstandes durch planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Zahlungsverpflichtung wird mit dem Betrag passiviert, der dem niedrigeren Wert aus dem Fair Value des Vermögensgegenstandes und dem Barwert aller künftigen Leasingraten entspricht. Die Leasingzahlungen werden so auf Zinsaufwendungen und Veränderungen der Verbindlichkeit aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst.

Mietzahlungen bei operativen Leasingverhältnissen werden im Periodenergebnis linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses verteilt.

Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten werden aktiviert.

3. Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Zu jedem Bilanzstichtag wird beurteilt, ob Anhaltspunkte für einen Wertminderungsbedarf für in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte erkennbar beziehungsweise ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswertes vorgeschrieben, wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, um den Umfang des eventuell erforderlichen Wertminderungsaufwands zu ermitteln. Ist die Beurteilung der Werthaltigkeit einzelner Vermögenswerte individuell nicht möglich, werden zusammen eingesetzte Vermögenswerte zu zahlungsgenerierenden Einheiten zusammengefasst, auf deren Ebene Zahlungsströme abschätzbar sind. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem Zeitwert eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten zukünftigen Zahlungsströme aus diesem Vermögenswert beziehungsweise der zahlungsmittelgenerierenden Einheit unter Zugrundelegung eines risikoadjustierten Abzinsungssatzes vor Steuern auf den Barwert abgezinst. Ergebniswirksam erfasste Abwertungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position "Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte" ausgewiesen.

Eine ertragswirksame Korrektur einer in früheren Jahren für einen Vermögenswert aufwandswirksam erfassten Wertminderung wird vorgenommen (mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte), wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Wertminderung nicht mehr besteht oder sich verringert haben könnte. Die Wertaufholung wird als Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Werterhöhung beziehungsweise Verringerung der Wertminderung eines Vermögenswertes wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Buchwert nicht übersteigt, der sich unter Berücksichtigung der Abschreibungseffekte ergeben hätte, wenn in den vorherigen Jahren keine Wertminderung erfasst worden wäre. Wertaufholungen auf Abschreibungen, die im Rahmen von Wertminderungsprüfungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst wurden, dürfen nicht vorgenommen werden.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Eine eventuelle Wertminderung wird sofort aufwandswirksam als Bestandteil der Abschreibungen erfasst.

Zur Ermittlung eines eventuellen Wertminderungsbedarfes auf Geschäfts- oder Firmenwerte sowie auf immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen.

Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts- oder Firmenwertes in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung einbezogen.

4. Langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert, da es sich um Investitionen in Eigenkapitalinstrumente handelt, für die kein notierter Marktpreis zur Verfügung steht. Somit ist eine verlässliche Bewertung zum beizulegenden Zeitwert nicht möglich. Unverzinsliche beziehungsweise niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt.

5. Latente Steuern

Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt. Für die steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet. Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden grundsätzlich mit den landesspezifischen Steuersätzen für die einzelnen Konzernunternehmen ermittelt.

Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird in dem Umfang aktiviert, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung zur Verfügung stehen wird.

Aktive und passive latente Steuern werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen, sofern ein einklagbares Recht besteht, tatsächliche Steuerschulden aufzurechnen und die latenten Steuern sich auf dasselbe Steuersubjekt und dieselbe Steuerbehörde beziehen.

6. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

Vermögenswerte des Anlagevermögens und Abgangsgruppen, deren Veräußerung innerhalb von 12 Monaten geplant ist, werden gemäß IFRS 5 in einer separaten Position erfasst. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten. Zum Jahresende liegen keine zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte vor.

7. Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Darüber hinaus werden die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten aktiviert. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Veräußerungserlös abzüglich geschätzter Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.

8. Bilanzierung von langfristigen Fertigungsaufträgen

Bei langfristigen Fertigungsaufträgen, welche die Erstellung von Windparks betreffen, erfolgt eine Teilgewinnrealisierung nach den Vorschriften von IAS 11. Dabei wird der aus einem Fertigungsauftrag erwartete Ergebnisbeitrag anhand der voraussichtlich anfallenden Auftragserlöse und Auftragskosten geschätzt und die Erlöse und Aufwendungen entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag erfasst. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt, die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen wird. Von Subunternehmern erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrades berücksichtigt. Insgesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen ermittelt.

Soweit die Summe aus angefallenen Auftragskosten und ausgewiesenen Gewinnen die Anzahlungen übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den künftigen Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen als Bestandteil der Position "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Ein negativer Saldo wird unter den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen.

Ein erwarteter Gesamtverlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.

9. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu marktgerechten Konditionen diskontiert.

10. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand, Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger als 12 Monaten.

11. Finanzinstrumente

Finanzinstrumente werden grundsätzlich gemäß IAS 39 in die folgenden Kategorien eingeteilt:

zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte
bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen
vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen
zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte mit festgelegten oder bestimmbaren Zahlungen und festen Laufzeiten, die das Unternehmen bis zur Endfälligkeit zu halten beabsichtigt und halten kann, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Finanzielle Vermögenswerte, die hauptsächlich erworben wurden, um einen Gewinn aus der kurzfristigen Wertentwicklung zu erzielen, werden als zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert, es sei denn, es handelt sich um Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert wurden und als solche effektiv sind. Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten, die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Alle sonstigen finanziellen Vermögenswerte, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden unter den langfristigen Vermögenswerten bilanziert, es sei denn, sie werden innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag fällig. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden unter den kurzfristigen Vermögenswerten bilanziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn die Unternehmensleitung die Absicht hat, diese innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag zu realisieren.

Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden nach der Methode der Bilanzierung zum Handelstag bilanziert, das heißt zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf eingegangen ist.

Bei der erstmaligen Erfassung eines finanziellen Vermögenswerts wird dieser mit den Anschaffungskosten angesetzt. Diese setzen sich aus dem Zeitwert der Gegenleistung und - mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte - den Transaktionskosten zusammen.

Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten werden erfolgswirksam erfasst. Als Zeitwert eines Finanzinstruments gilt dabei der Betrag, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen Vertragspartnern unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Markt- oder Börsenpreis, sofern die zu bewertenden Finanzinstrumente an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sofern kein aktiver Markt für ein Finanzinstrument besteht, wird der beizulegende Zeitwert mittels geeigneter finanzmathematischer Methoden, wie zum Beispiel anerkannten Optionspreismodellen oder der Diskontierung zukünftiger Zahlungszuflüsse mit dem Marktzinssatz, errechnet.

Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ist es wahrscheinlich, dass bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung eintritt, so wird diese ergebniswirksam erfasst. Eine zuvor aufwandswirksam erfasste Wertminderung wird ertragswirksam korrigiert, wenn die nachfolgende teilweise Werterholung (beziehungsweise Verringerung der Wertminderung) objektiv auf einen nach der ursprünglichen Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden kann. Eine Werterhöhung wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Betrag der fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt, der sich ergeben hätte, wenn die Wertminderung nicht erfolgt wäre.

Vom Unternehmen ausgereichte Forderungen und Kredite, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden zum Marktwert bilanziert. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden abzüglich eines Steueranteils im Eigenkapital in der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Die erfolgswirksame Auflösung der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" erfolgt entweder mit der Veräußerung oder bei Vorliegen einer Wertminderung.

Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente können nach der Bedeutung der in ihre Bewertungen einfließenden Faktoren und Informationen klassifiziert und in (Bewertungs-) Stufen eingeordnet werden. Die Einordnung eines Finanzinstruments in eine Stufe erfolgt nach der Bedeutung seiner Inputfaktoren für Gesamtbewertung und zwar nach der niedrigsten Stufe, deren Input für die Bewertung als Ganzes erheblich ist. Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:

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Stufe 1 die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten

(unverändert übernommenen) Preise
Stufe 2 Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt,

die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis)

oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen
Stufe 3 nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts

oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren)

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab.

Weitere erfasste Finanzinstrumente verfügen weder über an Märkten notierte Preise noch über vergleichbare Transaktionen, die zu ihrer verlässlichen Wertermittlung herangezogen werden könnten, so dass sie zu ihren (historischen) Anschaffungskosten ausgewiesen werden.

Im Einzelnen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen.

12. Rückstellungen

Rückstellungen werden für sämtliche externen Verpflichtungen gebildet, soweit die Inanspruchnahme eher wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig geschätzt werden kann. Daneben werden Drohverlustrückstellungen für sog. "onerous contracts" entsprechend der Vorschriften von IAS 37 gebildet.

Bei der Bewertung der Rückstellung wird der wahrscheinlichste Wert, bei einer Bandbreite unterschiedlicher Werte deren Erwartungswert, angesetzt. Die Ermittlung und Bewertung erfolgt, sofern möglich, anhand vertraglicher Vereinbarungen; ansonsten basieren die Berechnungen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und Schätzungen des Vorstands.

Langfristige Rückstellungen werden mit dem Barwert angesetzt, die Abzinsung erfolgt mit Marktzinssätzen, die dem Risiko und dem Zeitraum bis zur Erfüllung entsprechen.

Der Konzern verfügt in sehr geringem Umfang über Pensionspläne in Form von beitragsorientierten Zusagen. Zahlungen für beitragsorientierte Zusagen werden bei Fälligkeit als Aufwand erfasst.

13. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit dem Barwert der künftigen Leasingraten während der unkündbaren Grundmietzeit bilanziert.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich zu marktgerechten Konditionen verzinst.

Eventualverbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eine Aufstellung der am Bilanzstichtag bestehenden Eventualverbindlichkeiten erfolgt unter Gliederungspunkt XI.1.

14. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Nominalbetrag erfolgsneutral in einem separaten Posten erfasst und entsprechend der Abschreibungen der geförderten Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.

15. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

16. Umsatzerlöse / Gewinnrealisierung

Verkäufe wurden zum Zeitpunkt der Lieferung beziehungsweise der Erbringung der Dienstleistung beim Kunden als Erlöse dargestellt. Die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen ist unter V.8. erläutert.

Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode abgegrenzt.

17. Fremdwährungsumrechnung

Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzernabschluss wird in Euro erstellt, der Berichtswährung und funktionale Währung der Gesellschaft ist.

Transaktionen in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs am Tag der Transaktion in die jeweils funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden beziehungsweise zu zahlenden monetären Posten von beziehungsweise an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder geplant noch wahrscheinlich ist, welche Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb sind und welche in der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen erfasst werden, werden bei Abgang der Netto-investition erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.

Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sind die Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Geschäftsbetriebe des Konzerns in Euro (EUR) umzurechnen, wobei die am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet. Die entstandenen Umrechnungsdifferenzen werden als Bestandteil des Eigenkapitals in die Rücklage aus der Währungsumrechnung eingestellt. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebes werden diese Beträge erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.

Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehender Geschäfts- oder Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte werden als Vermögenswerte oder Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs umgerechnet.

VI. Bilanz

Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Werte des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagespiegel verwiesen. Hinsichtlich der Verfügungsbeschränkungen von Vermögenswerten des Anlagevermögens wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

1. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte betreffen mit TEUR 20.340 (im Vorjahr TEUR 20.379) Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften.

Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte

Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet.

Der künftig erzielbare Betrag wurde als Barwert zukünftiger Cash-Flows (Nutzungswert) definiert.

Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Projektierung von Windkraftanlagen, der den wesentlichen Anteil dieser Bilanzposten ausmacht, wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden Zeitraum 6,95 %.

Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Stromerzeugung wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde eine kumulierte Planung über die jeweilige erwartete Restnutzungsdauer bis 2026 zu Grunde gelegt. Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich gewichtete Kapitalkostensatz beträgt für die Detailplanungsphase und für die anschließenden Zeitraum 4,59 %.

Wesentliche Grundannahmen für die Berechnung der Nutzungswerte der Geschäftseinheiten zum 31. Dezember 2010 und zum 31. Dezember 2009:

Projektierung von Windkraftanlagen

Geplante Bruttogewinnmargen - Die Bruttogewinnmargen werden anhand der durchschnittlichen Bruttogewinnspannen, die in vorhergehenden Geschäftsjahren erzielt wurden, ermittelt und unter Berücksichtigung der erwarteten Effizienzsteigerung erhöht.

Zur Ermittlung des zukünftigen Cash-Flows werden von den so ermittelten Bruttogewinnen die zu erwartenden operativen Kosten abgezogen. Finanzierungskosten und Steuern bleiben unberücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag stellt die Ausgangsbasis der Diskontierung dar.

Durchschnittlich gewichteter Kapitalkostensatz - Die Ermittlung der Eigenkapitalkosten erfolgte durch Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Die Kosten des Fremdkapitals vor Steuern wurden mit einem Zinssatz von 5,50 % angesetzt.

Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte, die den Jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet wurden:

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Alle Angaben in TEUR Projektierung von

Windkraftanlagen
Stromerzeugung Summe
2010 2009 2010 2009 2010 2009
--- --- --- --- --- --- ---
Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes 20.000 20.000 340 379 20.340 20.379

Der erzielbare Betrag der CGU Laubuseschbach (Stromerzeugung) liegt unterhalb des Buchwertes der Vermögenswerte der CGU, so dass eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 39 für diesen Windpark vorgenommen wurde.

2. Sachanlagen

Unter den technischen Anlagen und Maschinen ist ein im Rahmen eines Finanzierungsleasings erworbenes Umspannwerk mit fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 1.032 (im Vorjahr TEUR 1.113) aktiviert. Zum Ende des Finanzierungsleasings geht das rechtliche Eigentum an dem Umspannwerk auf den Konzern über. Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten dargestellt.

3. Langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der Gesellschaft diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Beteiligungen sollen auf langfristige Sicht nicht veräußert werden. Darüber hinaus sind in dem Posten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 136 (im Vorjahr TEUR 116) enthalten.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Wertminderungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte vorgenommen.

4. Vorräte

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Alle Angaben in TEUR 31.12.2010 31.12.2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 30 11
Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 10.438 8.702
Fertige Erzeugnisse und Warer 139 139
Geleistete Anzahlungen 2.239 1.720
12.846 10.572

Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertminderungen der Vorräte in Höhe von TEUR 562 (im Vorjahr TEUR 933) als Aufwand erfasst. Der Aufwand ist in den Bestandsveränderungen enthalten.

In den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sind Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.224 (im Vorjahr TEUR 2.417) enthalten, die voraussichtlich nach mehr als zwölf Monaten realisiert beziehungsweise erfüllt werden.

5. Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung

Die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Windparkgesellschaften aus der Errichtung von Windparks.

Vor Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen betragen die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung TEUR 1.326 (im Vorjahr TEUR 17.116). Nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen ergibt sich folgender Saldo, der unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen wird:

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Alle Angaben in TEUR 31.12.2010 31.12.2009
Aufgelaufene Kosten einschließlich Teilgewinner 1.326 17.116
Erhaltene Anzahlungen 0 0
1.326 17.116

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 256 (im Vorjahr TEUR 593) auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte vorgenommen. Die ermittelten Wertminderungen beruhen individuell auf Erfahrungswerten im Zahlungsverkehr mit den jeweiligen Gesellschaften.

Das Wertberichtigungskonto hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):

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31.12.2009 2.704
Zuführungen 256
Inanspruchnahmen (-) 0
Auflösungen (-) 331
31.12.2010 2.629

Von den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten waren zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Beträge überfällig. An den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Eigentumsvorbehalte in geschäftsüblichen Umfang vereinbart, darüber hinaus wurden keine weiteren Sicherheiten für die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vereinbart.

6. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2010 EUR 44.524.966,00, eingeteilt in 44.524.966 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2010 gab die Gesellschaft 1.360 Aktien aus dem bedingten Kapital 2009 / I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte aus.

Aufgrund der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 erteilten Ermächtigung - Genehmigtes Kapital 2008 / I - wurde eine Erhöhung des Grundkapitals um EUR 1.249.500,00 durchgeführt. Dies wurde am 16. Juni 2010 in das Handelsregister eingetragen. Durch die Barkapitalerhöhung veränderte sich auch die Kapitalrücklage nach Berücksichtigung von Transaktionskosten und deren Steuereffekte um EUR 1.090.225,16.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 45.775.826,00, eingeteilt in 45.775.826 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat am 11. Juni 2008 unter Aufhebung des bisherigen genehmigten Kapitals in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2013 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 20.623.338,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008 / I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 % des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 %-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das genehmigte Kapital wurde am 8. August 2008 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Der Vorstand hat erstmals am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu EUR 4.127.496,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 3.250.000,00 durchgeführt und es wurden 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2009 noch EUR 17.373.338,00.

Unter nochmaliger teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 1.249.500,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 1.249.500,00 durchgeführt und es wurden 1.249.500 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2010 noch EUR 16.123.838,00.

Bedingtes Kapital I/2009

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I / 2009). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben beziehungsweise garantiert werden, von ihren Options- beziehungsweise Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009 / 2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000 teilweise ausgenutzt.

Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010 / 2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital 2009 / I damit insgesamt in Höhe von EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.

7. Minderheitenanteile

Aus der Kapitalkonsolidierung der Windparkbetreibergesellschaften und der Beteiligungen im Ausland sowie den Ergebnissen aus laufenden und vergangenen Geschäftsjahren resultieren negative Minderheitenanteile in Höhe von TEUR 1.072 (im Vorjahr TEUR 243). Seit dem Geschäftsjahr 2010 wendet die Gesellschaft die geänderten Regelungen des IAS 27 dahingehend an, dass neu entstandene negative Minderheitenanteile in der Bilanz ausgewiesen werden. Zum Bilanzstichtag ergab sich ein negativer Anteil von TEUR 737.

8. Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögenswerte. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (im Vorjahr TEUR 115) aufgelöst. Die Veränderung der Vorjahresauflösung zur Auflösung im Geschäftsjahr 2010 lag an einer Feststellung aus der durch das Finanzamt Cuxhaven durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2002-2005.

9. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie sonstige betriebliche Steuern, die für abgelaufene Geschäftsjahre sowie für das Geschäftsjahr 2010 gebildet wurden.

10. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:

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Alle Angaben in TEUR Konso.Kreis /
1.1.2010 Verbrauch Auflösung Zuführung Umglieder. 31.12.2010
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Ausschüttungsgarantien "Silbitz" 955 361 0 898 0 1.492
Prozesskosten 674 380 37 100 0 357
Investitionszuschuss 515 0 0 47 0 562
Übrige 55 0 0 2 25 82
2.199 741 37 1.047 25 2.493

Die Verzinsung der Ausschüttungsgarantie ist in unwesentlichem Umfang in den Zuführungen enthalten, bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich um kurzfristige Rückstellungen.

Die Rückstellung für Ausschüttungsgarantien "Silbitz" betrifft eine Garantie der PNE WIND AG. Die PNE WIND AG hat den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von EUR 1,5 Mio. in den Rückstellungen bilanziert ist. Außerdem hat die PNE WIND AG den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW "Silbitz" beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 % des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 4,6 Mio. ausgewiesen.

11. Finanzverbindlichkeiten

Der Ausweis betrifft ausgegebenes Genussrechtskapital, Wandelschuldverschreibungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.

Die Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf beziehungsweise gliedern sich nach Zinsvereinbarungen wie folgt:

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Alle Angaben in TEUR Gesamt Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Per 31.12.2010
Festverzinslich
Genussrechtskapital 882 0 882 0
Anleihen 28.097 0 28.097 0
Verb. gegenüber Kreditinstituten 45.561 5.186 17.674 22.701
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 4.762 143 0 4.619
Verb. aus Leasingverhältnissen 820 106 425 289
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten 1.359 1.359 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 3.387 3.387 0 0
Derivate
Zinsswap 1.063 401 607 55
85.931 10.582 47.685 27.664
Per 31.12.2009
Festverzinslich
Genussrechtskapital 900 0 900 0
Anleihen 3.645 0 3.645 0
Verb. gegenüber Kreditinstituten 27.033 6.054 11.472 9.507
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 4.256 0 0 4.256
Verb. aus Leasingverhältnissen 926 106 425 395
Variabel verzinslich
Verb. gegenüber Kreditinstituten 26.357 26.357 0 0
Sonstige Finanzverbindlichkeiten 6.765 6.765 0 0
Derivate
Zinsswap 791 234 430 127
70.673 39.516 16.872 14.285

Genussrechtskapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.

In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.

Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 % des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 % des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 % des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.

Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres beziehungsweise der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.

Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.

Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin im Rang nach.

Entsprechend den Regelungen in IAS 32 werden die Genussrechte als Fremdkapital ausgewiesen.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft 177 Genussscheine im Nominalwert von EUR 17.700 zurückgekauft.

Anleihen

Die Anleihen haben sich wie folgt entwickelt:

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Alle Angaben in TEUR 31.12.2010 31.12.2009
Wandelanleihe 2009:
- Stand 1. Januar 3.645 0
- Ausgegeben / Aufzinsung 39 3.645
- Eingezogen 0 0
- Gewandelt 3 0
- Stand 31. Dezember 3.681 3.645
Wandelanleihe 2010:
- Stand 1. Januar 0 0
- Ausgegeben / Aufzinsung 24.416 0
- Eingezogen 0 0
- Gewandelt 0 0
- Stand 31. Dezember 24.416 0
Gesamt 28.097 3.645

Wandelanleihe 2009/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter 6.). Das Wandlungsrecht kann innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.

Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 34 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 3.400,00 ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 1.360 neue auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.

Im Berichtsjahr wurde der Buchwert der Wandelanleihe um TEUR 39 aufgezinst.

Wandelanleihe 2010/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010 / 2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter 6.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr wurden von Inhabern von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 keine Wandlungsrechte ausgeübt.

Der Buchwert der Wandelanleihe wurde im Berichtsjahr um TEUR 181 aufgezinst.

Die Anleihen sind in voller Höhe konvertibel.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Zinssätze für die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zwischen 2,51 % - 6,85 %. Bei den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist das Unternehmen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinssätze hierfür lagen 2010 bis zu 14,0 % (Kontokorrentzinssatz). Die variablen Zinssätze werden in Abständen von weniger als einem Jahr angepasst. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Laufzeiten bis 2026.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 47.322 (im Vorjahr TEUR 54.046) gesichert durch:

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1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 10.007 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 4.507).
2. 3. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2 - 4, Cuxhaven. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 1.100 auf dem Objekt Humphry-Davy-Str. 1, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 389).
4. Sicherungsübereignung des Umspannwerkes Granzow (valutierter Betrag TEUR 299).
5. Sicherungsübereignung des Windparks "Laubuseschbach" (valutierter Betrag TEUR 713) sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks.
6. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt "Altenbruch II", sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 35.141).
7. Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Holzheizkraftwerk "Silbitz", sowie Abtretung aller Forderungen dieses Holzheizkraftwerkes (valutierter Betrag TEUR 6.273).

Zum 31. Dezember 2010 standen dem Konzern nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierung von rund EUR 10,4 Mio. zur Verfügung.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.

Sonstige Finanzverbindlichkeiten

Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, Stuttgart, die der PNE WIND AG im Zusammenhang mit der Umsetzung von Onshore-Windparks für EnBW gewährt wurden. Die variablen Zinsen werden anhand des jeweils aktuellen Drei-Monats-EURIBOR bei Fertigstellung und Übergabe der Windpark-Projekte ermittelt.

Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzug- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen oder Tilgung vor.

Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen

Der Konzern hat für verschiedene Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung Finanzierungsleasingverhältnisse und Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Verträge beinhalten keine Verlängerungsoptionen, Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.

Die Nettobuchwerte der Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing von TEUR 820 (im Vorjahr TEUR 926) entfallen in voller Höhe auf technische Anlagen und Maschinen.

Die künftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen können auf deren Barwert wie folgt übergeleitet werden:

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Alle Angaben in TEUR Mindestleasingzahlungen Barwert der Mindestleasingzahlungen
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen:
Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 172 172 106 106
Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren 688 688 425 425
Mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 360 532 289 395
1.220 1.392 820 926
abzüglich:
Zukünftige Finanzierungskosten -400 -466
Barwert der Leasingverpflichtungen 820 926
Zur Rückzahlung innerhalb von zwölf Monaten fälliger Betrag

(unter den kfr. Schulden ausgewiesen)
106 106
Zur Rückzahlung nach mehr als zwölf Monaten fälliger Betrag 714 820

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind TEUR 820 (im Vorjahr TEUR 926) gesichert durch die Abtretung des juristischen Eigentums am Umspannwerk Kletzke.

12. Sonstige Verbindlichkeiten

Abgegrenzte Umsatzerlöse

Der Posten in Höhe von TEUR 8.025 (im Vorjahr TEUR 8.417) resultiert im Wesentlichen aus von Windparkbetreibergesellschaften geleisteten Vorauszahlungen für die Nutzung von Umspannwerken. Der Betrag wird über die Laufzeit der Nutzungsverträge (20 bis 25 Jahre) ertragswirksam aufgelöst.

13. Finanzinstrumente und Grundsätze des Risikomanagement

Der Konzern unterliegt hinsichtlich seiner Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten zu begrenzen.

Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke kommen sie nicht zum Einsatz.

Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen der Abteilung Finanzen und Controlling. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Die Grundsätze des Risikomanagements wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Risikokategorien im Sinne von IFRS 7

Kreditrisiko

Die Gesellschaft ist aus ihrem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie z.B. Einholung von Sicherheiten oder Bürgschaften, wenn dies auf Grund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint.

Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen, das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen) vor.

Zinsrisiko

Derzeit erfolgt eine Absicherung des Zinsrisikos in Bezug auf Veränderungen des Marktzinsniveaus bei Zinszahlungen für bestehende und erwartete variabel verzinsliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten innerhalb der Gesellschaft PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, zu der diese Gesellschaft aufgrund eines Darlehensvertrages im Rahmen der Zusage eines KfW-Förderkredites verpflichtet ist. Der beizulegende Zeitwert dieses Derivates ist mit TEUR 1.063 unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst. Da ansonsten grundsätzlich fest verzinsliche Finanzinstrumente zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs eingesetzt werden, entsteht des Weiteren kein Zinsrisiko.

Liquiditätsrisiko

Nicht genutzte, dem Konzern zur Verfügung stehende Kreditlinien (ohne Projektzwischenfinanzierungslinien) stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, welche die Liquiditätszu- und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet. Von dem insgesamt dem Konzern zur Verfügung stehenden Volumen an Kreditlinien in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 0) werden zum Bilanzstichtag 0 % (im Vorjahr 0 %) genutzt.

Die Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglichen Restlaufzeiten ist unter "11. Finanzverbindlichkeiten" abgebildet.

Marktrisiko

Im Bereich der Marktpreisrisiken ist die Gesellschaft Währungsrisiken, Zinsrisiken und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.

Währungsrisiken

Die Währungskursrisiken der Gesellschaft resultieren primär aus der operativen Tätigkeit und Investitionen. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash Flows des Konzerns wesentlich beeinflussen.

Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass bilanziell erfasste aber auch geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen Währung (EUR) abgewickelt werden.

Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen.

Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen.

Zur Sicherung gegen wesentliche Fremdwährungsrisiken setzt die Gesellschaft Devisenderivate in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften ein. Mittels dieser Devisenderivate werden die Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus gesichert. Die Gesellschaft war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt. Sicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag daher nicht abgeschlossen worden.

Gemäß IFRS 7 erstellt die Gesellschaft Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken, mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.

Den Währungssensitivitätsanalysen liegen grundsätzlich die folgenden Annahmen zu Grunde:

Wesentliche originäre Finanzinstrumente (Wertpapiere, Forderungen, flüssige Mittel, Schulden) sind entweder unmittelbar in funktionaler Währung valutiert oder werden durch den Einsatz von Derivaten in die funktionale Währung transferiert. Währungskursänderungen haben daher keine Auswirkungen auf Ergebnis oder Eigenkapital.
Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls entweder direkt in funktionaler Währung erfasst oder mittels Derivateeinsatz in die funktionale Währung überführt. Daher können auch diesbezüglich keine Auswirkungen auf die betrachteten Größen entstehen.

Der Konzern ist aufgrund geringen Fremdwährungsvermögenswerte und -schulden keinem wesentlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Andere, für den Konzern relevante Währungen als in Euro lagen zum Bilanzstichtag in Britischen Pfund und Amerikanischen Dollar vor.

Zinsrisiken

Die Gesellschaft unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone. Unter Berücksichtigung der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt die Gesellschaft grundsätzlich Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) ein, um Zinsänderungsrisiken entgegen zu wirken.

Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt. Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:

Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.
Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.
Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt.

Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2010 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, hätten sich nur unwesentliche Effekte in Bezug auf eine Neubewertungsrücklage im Eigenkapital ergeben. Darüber hinaus wäre das Zinsergebnis um TEUR 58 niedriger / höher gewesen.

Sonstige Preisrisiken

IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten auswirken. Als Risikovariable kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage.

Zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009 hatte die Gesellschaft keine wesentlichen, sonstigen Preisrisiken unterliegende Finanzinstrumente im Bestand.

Risikokonzentrationen

Über die allgemeinen (Kapitalmarkt-) Marktrisiken hinaus bestehen aus Sicht des Managements keine wesentlichen Risikokonzentrationen.

Zeitwerte

Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite und langfristige Darlehen.

Der Buchwert der Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.

Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil.

In Abhängigkeit vom Marktwert am Bilanzstichtag werden derivative Finanzinstrumente als sonstiger Vermögenswert (bei positivem Markwert) oder als sonstige Verbindlichkeit (bei negativem Marktwert) ausgewiesen.

Kapitalmanagement

Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen

in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung,
in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie
in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur.

Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, gibt die Gesellschaft je nach Erfordernis neue Anteile heraus, nimmt Verbindlichkeiten auf oder veräußert Vermögenswerte, um Verbindlichkeiten zu tilgen.

Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrades, berechnet aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt sich aus den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Genussscheine / Wandelanleihe, Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften, sonstige Finanzverbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital zuzüglich Nettofremdkapital.

Einzelne Gesellschaften des Segments Stromerzeugung unterliegen Vorgaben hinsichtlich ihrer Liquiditätsreserven durch Banken, die zwar bei der Überwachung der Kapitalstruktur berücksichtigt werden, in der Summe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die Kapitalstruktur und ihrer Verfügbarkeit auf Konzernebene haben.

Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen Verschuldungsgrad bis 80 % einzugehen, um weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten durch Beibehaltung eines guten Kreditratings zu gewährleisten.

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Alle Angaben in TEUR 31.12.2010 31.12.2009
Finanzschulden 85.930 70.673
- Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 39.176 41.500
\= Nettofremdkapital 46.754 29.173
+ Eigenkapital 81.688 70.507
\= Gesamtkapital 128.442 99.680
Verschuldungsgrad 36,40 % 29,27 %

Die im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Strategie zur Überwachung der Kapitalstruktur hat insofern ihre Ziele weiterhin erreicht, als dass sowohl der Verschuldungsgrad als auch sämtliche externen Vorgaben der Liquiditätssicherung eingehalten wurden.

VII. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach den Produkt- und Leistungsbereichen im Konzern. Es erfolgten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen, Management und Serviceleistungen von Windkraftanlagen sowie Umsätze aus Umspannwerknutzungsentgelt. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung wurden im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Strom aus dem laufenden Betrieb des Windparks "Altenbruch II" und dem Holzheizkraftwerk "Silbitz" erzielt.

Den Umsatzerlösen aus langfristiger Fertigung für das Geschäftsjahr 2010 liegen vier Projekte zu Grunde (siehe Abschnitte V Nr. 8 und VI Nr. 5). Von diesen vier Projekten wurden drei Projekte im Geschäftsjahr 2010 für den Auftragsgeber vollständig erstellt und übergeben.

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Umsatzerlöse vor HB II-Überleitung 81.379 180.335
Umsatzerlöse aus Teilgewinnrealisierung 1.326 17.116
Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung -17.116 -60.149
Umsatzanteil aus der Teilgewinnrealisierung -15.790 -43.033
65.589 137.302

Den Umsatzanteilen aus Teilgewinnrealisierung stehen Auftragskosten i. H. v. TEUR -12.796 (im Vorjahr TEUR -40.728) gegenüber, so dass sich gegenüber der Teilgewinnrealisierung zum Vorjahr (TEUR 3.500) eine um TEUR 2.994 geringere Teilgewinnrealisierung ergibt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen folgende Einmaleffekte enthalten:

Erträge aus der Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH in Höhe von TEUR 11.244 (im Vorjahr TEUR 0)
Die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte trugen mit TEUR 341 (im Vorjahr TEUR 107) zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei.
Aus Schadensersatzansprüchen wurde ein betrieblicher Ertrag in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 94) erzielt.
Im Geschäftsjahr 2010 konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 182 (im Vorjahr TEUR 304) aufgelöst werden, da die Gründe zur Passivierung nicht mehr bestanden.
Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 33 (im Vorjahr TEUR 385)

3. Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Löhne und Gehälter 9.105 7.991
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.115 919
10.220 8.910
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 154 133
Personalaufwand je Mitarbeiter 66 67

Im Geschäftsjahr 2010 ist ein Betrag in Höhe von TEUR 17 als Aufwendungen für Altersversorgung (beitragsorientierte Versorgungspläne) im Personalaufwand enthalten (im Vorjahr TEUR 17).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:

Rechts- und Beratungskosten TEUR 2.496 (im Vorjahr TEUR 2.132)
Miet- und Leasingkosten TEUR 1.242 (im Vorjahr TEUR 1.358)
Wertberichtigungen auf Forderungen oder Forderungsverluste TEUR 266 (im Vorjahr TEUR 593)
Werbe- und Reisekosten TEUR 1.162 (im Vorjahr TEUR 1.153)
Kraftfahrzeugkosten TEUR 538 (im Vorjahr TEUR 502)
EDV-Kosten TEUR 408 (im Vorjahr TEUR 272)
Schadenersatz TEUR 22 (im Vorjahr TEUR 422)
Versicherungen und Beiträge TEUR 751 (im Vorjahr TEUR 444)
Reparatur / Instandhaltungskosten ("Silbitz" und "Altenbruch") TEUR 491 (im Vorjahr TEUR 738)

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinserträgen sind Darlehens- und Kontokorrentzinsen in Höhe von TEUR 476 (im Vorjahr TEUR 106) enthalten.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen auf die Wandelschuldverschreibung TEUR 1.185 (im Vorjahr TEUR 37), Darlehens- und Kontokorrentzinsen TEUR 2.494 (im Vorjahr TEUR 3.813) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente TEUR 272 (im Vorjahr TEUR 791) enthalten. Im Geschäftsjahr wurden bei einem Kapitalisierungssatz von 3,81 % Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 248 (im Vorjahr TEUR 74) aktiviert.

7. Ertragsteuern

Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Laufende Steuern -1.688 -9
Latente Steuern
- aus Konsolidierungseffekten und HBII-Anpassungen 186 -380
- aus Einzelabschlüssen -311 178
-125 -202
-1.813 -211

Unter den laufenden Steueraufwendungen werden bei den inländischen Gesellschaften Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie bei den ausländischen Gesellschaften vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen.

Für die inländischen Gesellschaften betrug die Körperschaftsteuer 15 %, der Solidaritätszuschlag betrug unverändert 5,5 %. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer belief sich damit die Gesamtsteuerbelastung der inländischen Gesellschaften auf rund 30 %.

Bei den Auslandsgesellschaften kommen die individuellen landesspezifischen Steuersätze zur Anwendung.

Wesentliche Änderungen des Steueraufwandes durch Änderung der jeweiligen nationalen Steuersätze ergaben sich nicht.

Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über geschätzte steuerliche Verlustvorträge von ca. 90 Mio. EUR (im Vorjahr ca. 80 Mio. EUR) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen. Ein latenter Steueranspruch auf diese Verluste wurde in Höhe von TEUR 0 erfasst (im Vorjahr TEUR 1.873). Angesichts der Verlustsituation in der jüngeren Vergangenheit werden lediglich latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe des Betrags aktiviert, der künftig sicher durch positive Ergebnisdifferenzen realisiert werden kann. Die Verluste können für unbegrenzte Zeit vorgetragen werden.

Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des rechnerischen auf den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand:

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Konzernergebnis vor Ertragsteuern 5.416 9.891
Steuersatz 30,0 % 30,0 %
Ertragsteueraufwand - rechnerisch 1.625 2.967
Zuführung zur Wertberichtigung auf steuerliche Verlustvorträge 1.389 0
Nichtansatz von latenten Steuern 1.884 1.110
Nutzung von Verlustvorträgen 0 -908
Steuerfreie Veräußerungsgewinne -1.824 -1.664
Sonstige steuerfreie Erträge -3.233 -1.707
Periodenfremder Steuerertrag -1.654 0
Sonstige Differenzen 0 -9
Ausgewiesener Steueraufwand -1.813 -211

Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen ermittelt. Da sämtliche mit Steuerlatenzen behafteten Sachverhalte im Inland begründet sind, wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 % (im Vorjahr 30,0 %) angenommen.

Steuerlatenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden entstanden bei den folgenden Bilanzpositionen:

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Alle Angaben in TEUR Aktive

latente

Steuern
Passive

latente

Steuern
Aktive

latente

Steuern
Passive

latente

Steuern
31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- ---
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11 398 0 1.181
Vorräte 30 0 273 0
Sachanlagevermögen 0 318 4 223
Finanzanlagen 0 42 0 0
Verbindlichkeiten 339 525 237 62
Sonstige Rückstellungen 931 0 0 204
1.311 1.283 514 1.669
Verlustvorträge 1.389 0 1.632 0
Übrige Konsolidierungseffekte inkl. Wertberichtigungen -1.255 0 -273 0
1.445 1.283 1.873 1.669
Saldierungsfähiger Anteil -418 -418 0 0
Latente Steuern 1.027 865 1.873 1.669

8. Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen

Ein aufgegebener Geschäftsbereich ist ein Unternehmensbestandteil, der veräußert beziehungsweise eingestellt wurde. Ein Unternehmensbestandteil bezeichnet einen Geschäftsbereich und die dazugehörigen Cash Flows, die betrieblich und für Zwecke der Rechnungslegung vom restlichen Unternehmen klar abgegrenzt werden können.

Im Geschäftsjahr 2010 lag kein entsprechender Sachverhalt vor.

9. Ergebnis je Aktie

Unverwässertes Ergebnis je Aktie

Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 2010 insgesamt 45.186.354 Namensaktien (im Vorjahr 42.760.683).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,17je Aktie (im Vorjahr EUR 0,24 je Aktie).

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2010 2009
Konzernjahresüberschuss (in TEUR) 7.895 10.102
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien 45.186.354 42.760.683
Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,17 0,24

Verwässertes Ergebnis je Aktie

Das verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt:

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2010 2009
Konzernergebnis vor Eliminierung von Verwässerungseffekten (in TEUR) 7.895 10.102
- Zinsaufwendungen auf Wandelschuldverschreibung (in TEUR) 830 0
Ergebnis nach Eliminierung (in TEUR) 8.725 10.102
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien vor Verwässerungseffekten 45.186 42.761
+ gewogener Durchschnitt wandelbarer Aktien 7.987 0
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien nach Verwässerungseffekten 53.173 42.761
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) 0,16 0,24

VIII. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt.

1. Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds zum 1. Januar 2010 und zum 31. Dezember 2010 entspricht jeweils der in der Bilanz ausgewiesenen Position "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".

2. Erläuterungen zu einzelnen Zahlungsströmen

In den in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsströmen aus der operativen Geschäftstätigkeit sind folgende Beträge für Zins- und Steuerzahlungen enthalten:

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Zinseinnahmen 485 480
Zinsausgaben 2.816 3.818
Steuerzahlungen und -erstattungen 55 106

3. Einzahlungen aus Verkauf von Unternehmensbereichen und Auszahlungen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen und Unternehmensneugründungen

Im Geschäftsjahr erfolgten Auszahlungen aus dem Kauf des Geschäftsbetriebs der PNE Gode Wind I GmbH für einen Kaufpreis von in Höhe von EUR 1. Da die Anteile des bisherigen Eigentümers an The Royal Bank of Scotland N.V., Amsterdam, Niederlande, (RBS) verpfändet waren, musste die PNE WIND AG eine erste Zahlung in Höhe von bis zu TEUR 5.000 zu deren Freigabe leisten. Mit dem Kauf wurden liquide Mittel von TEUR 88 mit erworben.

4. Überleitung zwischen Beträgen in der Kapitalflussrechnung und der Bilanz

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus operativer, investiver und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind dabei eliminiert.

IX. Eigenkapitalveränderungsrechnung

Transaktionskosten

Als Transaktionskosten wurden im Geschäftsjahr 2010 TEUR 180 (im Vorjahr TEUR 259) (nach latenten Steuern) direkt vom Eigenkapital (Kapitalrücklage) abgezogen. Neben der Barkapitalerhöhung wurden hier auch die Transaktionskosten der Eigenkapitalkomponente der Wandelanleihe 2010 / 2014 anteilig erfasst.

X. Segmentberichterstattung

Die operativen Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen die auf Deutschland fokussierte Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen und die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften. Darüber hinaus wird auch eine umweltschonende Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen betrieben.

Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentberichtsformats der PNE WIND AG. Danach wird in die beiden Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen und Stromerzeugung unterschieden.

Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des PNE WIND AG-Konzerns liegen grundsätzlich Preise zu Grunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Die interne Berichterstattung, der die Segmentberichterstattung zu Grunde liegt, basiert ausschließlich auf Werten der in diesem Konzernabschluss erläuterten IFRS-Rechnungslegung des Konzerns. Sowohl Onshore- wie Offshore-Windanlagen werden nach einem einheitlichen Prozessablauf projektioniert.

Die Geschäftstätigkeiten der ausländischen Einheiten befinden sich in einem Projektstand, der nur künftige Umsatzerlöse erwarten lässt, so dass die segmentierten Umsatzerlöse geografisch im Wesentlichen in Deutschland erwirtschaftet werden.

Langfristige Vermögenswerte werden regional wie folgt eingesetzt:

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
Deutschland 124.879 99.470
Übrige Länder 542 211
125.421 99.681

Im Segment Projektierung von Windkraftanlagen konzentriert sich ein jeweils wesentlicher Anteil der externen Erlöse auf Kunden, mit denen langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen gepflegt werden. Der im Segment Stromerzeugung produzierte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist.

XI. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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Alle Angaben in TEUR 31.12.2010 31.12.2009
Diverse Windkraftprojekte 708 0
Übrige 0 3
708 3

Eventualverbindlichkeiten bestehen im Konzern im Wesentlichen aus den finanziellen Risiken aus der gegen die PNE WIND AG erhobenen Klage auf Rückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der dänischen SSP Technology A/S. Die PNE WIND AG hat in erster Instanz den Prozess gewonnen, jedoch wurde Berufung eingelegt. Es handelt sich bei dem Prozess um die Rückabwicklung der Veräußerung der zuvor von der PNE WIND AG gehaltenen Mehrheitsbeteiligung an der SSP Technology A/S, wobei die PNE WIND AG neben der Rückzahlung des Kaufpreises von ca. EUR 34,54 Mio. weitere EUR 19,74 Mio. sonstige Aufwendungen der Klägerin, somit insgesamt ca. 54,28 Mio. Euro, erstatten soll. Begründet wird der geltend gemachte Anspruch vor allem mit der angeblichen Fehlerhaftigkeit der seinerzeit im Zuge der Vertragsverhandlungen vorgelegten Unternehmensplanung für die SSP Technology A/S. Hilfsweise verlangt die Klägerin mit der Klage eine Zahlung von ca. EUR 8,64 Mio. wegen einer angeblichen Verletzung einer in dem im Juni 2008 geschlossenen Anteilskaufvertrag vereinbarten, die Bilanz der SSP Technology A/S betreffenden Garantie. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der festen Auffassung, dass die Berufung wenig Aussicht auf Erfolg hat.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietleasing in Höhe von TEUR 967 (im Vorjahr TEUR 937). Die Fälligkeit der Miet- und Leasingverpflichtungen gliedert sich wie folgt:

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Miet- und Leasingverpflichtungen TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 530
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 437
Restlaufzeit über 5 Jahre 0
967

Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo betreffend Windkraftanlagen in Höhe von netto TEUR 37.405 (im Vorjahr TEUR 38.245). Das Bestellobligo ist in voller Höhe innerhalb eines Jahres fällig.

Weiterhin bestehen aus Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung im Ausland sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.710 (im Vorjahr TEUR 0).

2. Annahmen des Managements über zukünftige Entwicklungen und andere Bewertungsunsicherheiten

Die PNE WIND AG bearbeitet derzeit sechs Offshore-Windpark-Projekte, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsphasen befinden. Die Projektgebiete liegen innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftzone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland in der Nordsee. Die Entwicklung dieser Projekte bis zur Genehmigungsreife ist mit nicht unerheblichen Aufwendungen für zahlreiche ökologische Untersuchungen sowie Sicherheitsanalysen verbunden. Ohne diese Vorarbeiten ist eine Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg, jedoch nicht zu erlangen. Auch nach der Genehmigung sind zur Vorbereitung der technischen Baureife dieser Projekte weitere kostenintensive Untersuchungen, beispielsweise des Baugrundes am jeweiligen Standort einer Offshore-Windenergieanlage notwendig. Sollte ein Offshore-Windpark-Projekt nicht verkauft oder realisiert werden können, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Sollten Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister für die Projektentwicklung tätig ist, nicht realisiert werden, besteht das Risiko, dass bereits vereinbarte Milestone-Zahlungen nicht erfolgen. Daher werden diese Risiken kontinuierlich abgewogen. Gänzlich auszuschließen sind sie nicht. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) formulierten Zielvorgaben für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sowie die multinationalen Planungen für den Aufbau eines Hochspannungs-Verbundnetzes in der Nordsee zeigen jedoch die Erwartung des großflächigen Ausbaus der Offshore-Windenergie. Zur Planungssicherheit trägt ferner die von der Bundesregierung im September 2009 in Kraft gesetzte Raumordnung für die AWZ in der Nordsee bei. Dies erhöht die Planungssicherheit für vom BSH noch nicht genehmigte Offshore-Projekte und stärkt die Werthaltigkeit der bereits genehmigten Vorhaben.

3. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG

Mitgeteilt von Financiere de Champlain

Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 22. Dezember 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,073 % (1.368.349 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 6. Januar 2010

Mitgeteilt von Financiere de Champlain

Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. Januar 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,963 % (1.319.399 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 8. Januar 2010

Mitgeteilt von Close Brothers Seydler Bank

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1. Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities (Germany) Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities (Germany) Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

• Close Brothers Seydler Bank AG
2. Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities Holdings Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

• Close Securities (Germany) Limited

• Close Brothers Seydler Bank AG
3. Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Holdings Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

• Close Securities Holdings Limited

• Close Securities (Germany) Limited

• Close Brothers Seydler Bank AG
4. Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Group plc. 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Group plc. kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

• Close Brothers Holdings Limited

• Close Securities Holdings Limited

• Close Securities (Germany) Limited

• Close Brothers Seydler Bank AG
5. Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.
6. Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.
7. Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.
8. Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

Cuxhaven, 15. April 2010

4. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der PNE WIND AG und ihrer Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes.

Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.

Die Vergütung und der Anteilsbesitz des Aufsichtsrats und der Vorstände sind unter Gliederungspunkt XI.5 erläutert.

5. Angaben zum Aufsichtsrat und zum Vorstand

Aufsichtsrat

Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Bankkaufmann (Vorsitzender)
Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, Unternehmensberater (stellvertretender Vorsitzender)
Herr Horst Kunkel, Bietigheim, Kaufmann (bis 31. August 2010)
Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor
Herr Alfred Mehrtens, Cuxhaven, Landwirt (bis 31. August 2010)
Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Kaufmann
Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010)
Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010)

Herr Dieter K. Kuprian ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

ERLAU AG, Aalen / Unterkochen
Intersoft Consulting Services GmbH, Hamburg
RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen

Herr Professor Reza Abhari ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

First Climate AG, Schweiz

Herr Alain Huberty ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg
Poweo S.A., Paris, Frankreich,
Utopia S.A., Leudelange, Luxemburg,
European United Bakeris S.A., Leudelange, Luxemburg

Herr Jacquot Schwertzer ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Poweo S.A., Paris, Frankreich
Foyer S.A., Leudelange, Luxemburg
Indufin Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
Luxempart Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg
QUIP AG, Baesweiler

Im Geschäftsjahr 2010 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 220 (im Vorjahr TEUR 203) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 14, sein Stellvertreter TEUR 10,5 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 7 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 112 (im Vorjahr TEUR 165) ausgezahlt beziehungsweise zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 332 (im Vorjahr TEUR 368). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielt Herr Jacquot Schwertzer am 31. Dezember 2010 5.704 Aktien.

Vorstand

Herr Martin Billhardt, Cuxhaven (Vorstandsvorsitzender)
Herr Bernd Paulsen, Schiffdorf (Vorstand).

Herr Martin Billhardt ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

PNE Biomasse AG, Cuxhaven
Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.274 (im Vorjahr TEUR 1.170), die sich wie folgt verteilen:

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Alle Angaben in TEUR Fixes Gehalt Variables Gehalt Sonstige Vergütungen Gesamtbezüge
2010 2010 2010 2010
--- --- --- --- ---
Martin Billhardt 295 390 144 829
Bernd Paulsen 180 150 115 445
475 540 259 1.274

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft sind am 31. Dezember 2010 Herrn Martin Billhardt 400.000 Aktien zuzurechnen, außerdem hält Herr Bernd Paulsen 2.500 Aktien der Gesellschaft.

Zusätzliche Angaben für deutsche Mutterunternehmen im IFRS Konzernabschluss gemäß § 315a HGB

6. Honorare für den Konzern-Abschlussprüfer

Vom Konzernabschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2010 folgendes Honorar berechnet:

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Abschlussprüfungsleistungen (Einzel- und Konzernabschluss) TEUR 198
Sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 161
Sonstige Leistungen TEUR 0

7. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern.

Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat der PNE WIND AG hat am 6. Dezember 2010 gemäß §161 Aktiengesetz (AktG) erklärt, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der Regel, dass kein Abfindungs-CAP bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne besonderen Grund besteht (Regel 4.2.3), was in laufenden Vorstandsverträgen begründet ist, entsprochen wurde.

Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin, gemäß §161 AktG, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch künftig entsprochen wird.

Diese Entsprechenserklärung bezieht sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010.

Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.

8. Angaben zum Personalbestand

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

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2010 2009
Gewerbliche Arbeitnehmer 15 15
Angestellte 113 98
Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE WIND AG) 24 18
152 131

Cuxhaven, 15. März 2010

PNE WIND AG, Vorstand

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Martin Billhardt Bernd Paulsen
Vorsitzender des Vorstands Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der PNE WIND AG, Cuxhaven, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Anhang sowie Segmentberichterstattung - sowie den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefasstem Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Hamburg, den 15. März 2011

Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Reiher) (ppa. Feldhaus)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG, Vorstand

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Martin Billhardt Bernd Paulsen