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PNE AG Annual Report 2010

May 3, 2011

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Annual Report

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PNE WIND AG

Cuxhaven

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Jahresabschluss nach HGB

Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2010

1. Markt / gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der schweren globalen Rezession in 2009 war in 2010 weltweit eine deutliche wirtschaftliche Erholung zu registrieren. Auch der Markt der Windenergie hat sich erholt, wird aber nach aktuellen Schätzungen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenhersteller (VDMA) auf Grund von Einbrüchen im amerikanischen Markt einen leichten Rückgang verzeichnen. Im Jahr 2011 soll der Markt dann erneut spürbar wachsen. Zwar ist im Nachhall der Finanzkrise noch immer ein verändertes Verhalten der Banken bei der Vergabe von Krediten spürbar, trotzdem werden Finanzierungen von Windpark-Projekten erfolgreich durchgeführt. So wurden in Deutschland an Land (onshore) im Jahr 2010 insgesamt 754 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Nennleistung von rund 1.551 MW errichtet und in Betrieb genommen (Quelle: DEWI). Damit sind in Deutschland per 31. Dezember 2010 insgesamt 21.607 WEA mit einer Gesamtleistung von 27.214 MW in Betrieb. Allerdings hat der lange Winter zu Beginn des Jahres zu Verzögerungen bei der Errichtung von Windparks geführt.

Für den deutschen Windenergie-Markt erwartet die PNE WIND AG mittel- und langfristig zusätzliche positive Effekte durch das einsetzende Repowering. Hierbei werden alte Windenergieanlagen durch moderne ersetzt. So wurden bis Ende 2010 insgesamt 779 Altanlagen mit einer Gesamtleistung von 311 MW im Rahmen des Repowering abgebaut und durch 431 moderne Anlagen mit 896 MW ersetzt (Quelle: DEWI). Allein in 2010 wurden 116 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 55,7 MW durch 80 moderne Anlagen mit 183 MW Nennleistung ersetzt. Die zu erwartende Lebensdauer einer WEA bestimmt den Zeitpunkt ihres Rückbaus und wird heute üblicherweise mit 20 Jahren angenommen. Ohne Repowering würden über 6.000 MW Leistung bis 2020 abgebaut, ergab eine Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens KPMG.

Als weiterer Wachstumstreiber für den nationalen wie den internationalen Windenergiemarkt wird der Bau von Offshore-Windparks gesehen. Das bisherige Rekordjahr der europäischen Offshore-Windindustrie 2009 mit einem Zubau von 577 MW wurde in 2010 noch einmal deutlich übertroffen: Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 883 MW wurden errichtet. Für 2011 prognostiziert die European Wind Energy Association (EWEA), einen weiteren Zubau von 1.000 bis 1.500 MW. Auch der deutsche Markt für Offshore-Windparks wird ausgebaut. Die erforderliche Infrastruktur ist in den Häfen weitgehend errichtet. Mit ihren eigenen, bereits genehmigten Offshore-Projekten "Gode Wind I und II" sowie der Entwicklung weiterer Offshore-Windparks ist die PNE WIND AG in diesem Bereich gut aufgestellt. Auch unter gesamtwirtschaftlichen Gesichtspunkten gewinnt der Sektor an Bedeutung: Belief sich der europaweit erwirtschaftete Umsatz der Offshore-Windindustrie nach Berechnung der EWEA im Vorjahr noch auf rund 1,5 Mrd. Euro, so errechnete der europäische Verband für 2010 bereits 2,6 Mrd. Euro.

In deutschen Gewässern ist bislang erst ein Offshore-Windpark am Netz, das Offshore-Testfeld "Alpha Ventus". Drei deutsche Offshore-Windparks befinden sich derzeit in Nord- und Ostsee in Bau. Weitere 25 Projekte wurden bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie den Länderbehörden genehmigt. Somit verfügt die Offshore-Windenergie in Deutschland über erhebliches Ausbaupotenzial. Eine wichtige Perspektive stellt dabei die Anfang 2010 gestartete Initiative von neun Anrainerstaaten zum Bau eines Hochspannungsnetzes in der Nordsee dar, schließlich setzt die nachhaltige Nutzung der Windenergie auf See ein leistungsfähiges Stromnetz voraus. Langfristig bedeutet diese Gemeinschaftsinitiative einen deutlichen Schub für die Offshore-Windenergie.

Gründe für das anhaltende Wachstum des Windenergiemarktes liegen in der zunehmenden Verknappung fossiler Energieträger sowie in ökologischen Notwendigkeiten. So hat sich die Bundesrepublik Deutschland besonders ambitionierte Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2020 ist die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen um 40 % gemessen am Jahr 1990 geplant. Die Bundesregierung hat diesen Anspruch in ihrer Koalitionsvereinbarung Ende 2009 bekräftigt und im Energiekonzept, das im September 2010 vorgelegt wurde, erneut bestätigt. Danach wird am Ziel festgehalten, den Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit rund 16 % bis zum Jahr 2020 auf 35 % und bis zum Jahr 2050 auf 80 % auszubauen. Der Windkraft als derzeit technologisch fortgeschrittenster und effizientester Technologie zur regenerativen Stromerzeugung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere im Offshore-Bereich sieht die Regierung enorme Wachstumspotenziale. Ohne einen Ausbau der Offshore-Windkraft sind weder die europäischen noch die deutschen Klimaziele zu erreichen. Von dieser Entwicklung sind daher weitere positive Effekte auf die deutsche Windindustrie zu erwarten.1 Darüber hinaus belegt das Umweltbundesamt mit einer Studie, dass der Strombedarf in Deutschland bis zum Jahr 2050 zu 100 % aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Dabei kommt der Windenergie eine wesentliche Rolle zu.2

Insgesamt wächst der Markt für Windenergieanlagen zur Stromerzeugung nachhaltig. Viele etablierte Hersteller von Windenergieanlagen haben ihre Produktionskapazitäten international erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können. Gleichzeitig drängen vor allem aus Indien, China und Südkorea neue Unternehmen in den Markt. Dadurch vergrößert sich die Zahl der Lieferanten von Windenergieanlagen, wodurch eine dämpfende Wirkung auf die Preisentwicklung erwartet werden kann.

Für die Zukunft gehen Industrieexperten von einer Fortsetzung des eingeschlagenen Wachstumspfades aus. Die Internationale Energie Agentur (IEA) rechnet mit einem kontinuierlichen Ausbau der Windenergie in den kommenden Jahren. Daher sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die PNE WIND AG insgesamt weiterhin als positiv einzustufen.

1 Bundesumweltministerium, 2010

2 Energieziel 2050: 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen / UBA, Juli 2010

2. Politische Rahmenbedingungen

Die politischen Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie zur Stromerzeugung sind international weiterhin sehr positiv. Zahlreiche Staaten halten an ihrer Politik zum Ausbau der Erneuerbaren Energien fest. So schrieb Großbritannien im Rahmen seines "Crown Estate" Verfahrens beispielsweise Offshore-Windparks mit einer zu installierenden Nennleistung von rund 32.000 MW aus. Die US-amerikanische Regierung stellte die Weichen für einen umfangreichen Ausbau der Stromnetze mit einem Investitionsvolumen von rund 3 Mrd. US-Dollar, um diese Netze für die verstärkte Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien, insbesondere von Windstrom, auszubauen.

Auch in der Bundesrepublik Deutschland sind die politischen Rahmenbedingungen unverändert positiv. So bekennt sich die Bundesregierung in ihrem Ende 2010 vorgelegten Energiekonzept zum weiteren Ausbau der Windenergie und stellt fest, dass die Windenergie im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird. Um kurzfristig den weiteren Ausbau insbesondere von Offshore-Windparks zu fördern, hat die Bundesregierung ein Kreditprogramm "Offshore-Windenergie" mit einem Volumen von insgesamt 5 Mrd. Euro beschlossen. Wesentliche Grundlage für den Ausbau der Windenergie bleibt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dessen turnusmäßige Novellierung in 2011 erfolgen wird. Das EEG regelt unter anderem die vorrangige Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien und die dafür zu zahlenden Vergütungen sowohl für Strom aus Windenergieanlagen an Land (onshore) als auch auf See (offshore).

Für Strom aus Offshore-Windparks wird nach dem EEG eine Anfangsvergütung von 15 Cent / kWh gezahlt, wenn diese Windparks bis Ende 2015 in Betrieb genommen werden. Damit liegt die Höhe der Vergütung auf einem international üblichen Niveau.

Die Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen (WEA) an Land beläuft sich in 2011 auf 9,02 Cent / kWh. Für Strom aus Windenergieanlagen, die mit einer das Stromnetz stabilisierenden Technik ausgerüstet sind, wird zusätzlich ein "Systemdienstleistungsbonus" von 0,49 Cent / kWh gezahlt. Sofern die Windenergieanlagen im Rahmen eines Repowerings, also dem Ersatz alter WEA durch moderne, leistungsfähigere WEA, errichtet werden, ist außerdem ein "Repowering-Bonus" in Höhe von 0,49 Cent / kWh fällig. Damit ist eine sichere Basis für die langfristige Renditekalkulation von Windpark-Projekten in Deutschland gegeben. Die Degression, also die jährliche Absenkung der Vergütungssätze, beträgt 1 % und bezieht sich nur auf die Vergütung für Strom aus Windenergieanlagen, die nach dem jeweiligen Stichtag errichtet wurden.

Der Vorstand der PNE WIND AG sieht in den nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen die Voraussetzungen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in Deutschland in den kommenden Jahren.

3. Unternehmensstruktur

Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem 31. Dezember 2009 verändert.

Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften neu in den Konzernkreis einbezogen:

1.PNE BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada (75 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)

2.PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien (51 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)

3.PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien (100 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven)

4.PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)

5.PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)

6.PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)

7.PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven)

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus den Vorgängen 1, 2, 3, 5, 6 und 7 nicht ergeben. Die Auswirkungen aus dem Einbezug der PNE Gode Wind I GmbH werden im Kapitel "5. Überblick Geschäftstätigkeit" beschrieben.

Folgende Beteiligungsquoten an Konzern-Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum 2010 erhöht:

PNE WIND GM Hungary Kft., Puztahencse, Ungarn, von 79 % auf 100 %

Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus diesem Vorgang nicht ergeben.

Im Berichtszeitraum wurde folgende Windparkgesellschaft endkonsolidiert:

Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven

Durch die Endkonsolidierung der Gesellschaft sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 2,0 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Mio. Euro abgegangen. Die Gesellschaft hat bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung (Ende erstes Quartal 2010) Umsatzerlöse von 0,1 Mio. Euro und ein EBIT von 0,0 Mio. Euro ausgewiesen.

Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaft umbenannt:

PNE WIND Yambol OOD in PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, Nessebar, Bulgarien
PNE WIND Bulgaria OOD in PNE WIND BE Development OOD, Nessebar, Bulgarien

4. Organisation und Mitarbeiter

Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2010 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 154 Personen (im Vorjahr: 133) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände) waren im Jahresdurchschnitt 101 (zum 31. Dezember 2009: 90) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Insgesamt 53 Mitarbeiter waren durchschnittlich bei der PNE Biomasse AG (18 Mitarbeiter) und der PNE WIND Betriebsführungs GmbH (21 Mitarbeiter) sowie bei Auslandsgesellschaften (14 Mitarbeiter) beschäftigt. Mit der moderaten Aufstockung der Mitarbeiterzahl hat die PNE WIND AG auf die ausgeweitete Geschäftstätigkeit reagiert und zugleich die personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses gelegt.

Die Aufsichtsratsmitglieder Horst Kunkel und Alfred Mehrtens haben ihre Ämter mit Wirkung zum 31. August 2010 niedergelegt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Tostedt vom 11. August 2010 wurden auf Antrag des Vorstands im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat daraufhin Alain Huberty und Jacquot Schwertzer mit Wirkung zum 1. September 2010 zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt. Beide sind Mitglieder des Management Committees und Alain Huberty ist zusätzlich Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg, die im Juni 2010 Teilschuldverschreibungen der Wandelanleihe der PNE WIND AG im Umfang von 16,87 Mio. Euro sowie Aktien aus einer Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital gezeichnet hat.

Das gesamte Investitionsvolumen der Luxempart S.A. beläuft sich auf ca. 18,7 Mio. Euro. Nach Wandlung der Anleihen sowie infolge der von ihr gehaltenen Aktien wäre Luxempart S.A. damit zu ca. 15 % an der PNE WIND AG beteiligt und so größte Einzelaktionärin der Gesellschaft.

5. Überblick Geschäftstätigkeit

Segment Windkraft

Teilbereich Windkraft onshore

Die PNE WIND AG führte im Geschäftsjahr 2010 das operative Geschäft im Bereich Windkraft onshore Deutschland erfolgreich fort. Vier Windparks - "Görike" in Brandenburg, "Schulenburg", "Elze" und "Oldendorf" (alle drei in Niedersachsen) - mit einer Nennleistung von zusammen 31,2 MW wurden fertig gestellt, in Betrieb genommen und an den Käufer EnBW Erneuerbare Energien GmbH übergeben. Mit diesem Unternehmen hatte PNE WIND AG bereits im Dezember 2009 einen Kaufvertrag über insgesamt sieben Onshore-Windparks geschlossen. Zu diesem Paket gehört auch der im Dezember 2009 fertig gestellte und in Betrieb genommene Windpark Leddin II in Brandenburg, der im ersten Quartal 2010 übergeben wurde.

Insgesamt wurden von der PNE WIND AG in Deutschland onshore zum 31. Dezember 2010 Windpark-Projekte mit einer zu installierenden Leistung von mehr als 1.300 MW in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von 16 MW lagen zum 31. Dezember 2010 die für den Baubeginn notwendigen Genehmigungen vor. Weitere Genehmigungen für Windpark-Projekte onshore in Deutschland werden zeitnah erwartet.

Im Ausland konnte die Entwicklung ebenfalls kontinuierlich fortgesetzt werden. Insgesamt wurden zum Stichtag 31. Dezember 2010 in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Großbritannien, Kanada und den USA Windpark-Projekte bearbeitet, in denen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 3.725 MW errichtet werden können. Ausgebaut wurden im Berichtszeitraum vor allem die Aktivitäten in Großbritannien und Bulgarien.

In Bulgarien wurde mit der PNE WIND PARK Dobrudzha OOD die Gründung eines Joint Ventures vereinbart, in das ein bulgarisches Windpark-Projekt mit einer Nennleistung von insgesamt 150 MW eingebracht wird. An der Joint Venture Gesellschaft halten die PNE WIND AG über ihre PNE WIND Ausland GmbH 51 % sowie die Windpark Dobrudzha OOD 49 % der Anteile. Das Windpark-Projekt befindet sich in der sehr windreichen Region Dobrudzha im Nordosten Bulgariens. PNE WIND AG wird in dem Joint Venture für Auswahl und Einkauf der Windenergieanlagen, die Projekt-Finanzierung und den Vertrieb sowie für die spätere kaufmännische und technische Betriebsführung des Windparks zuständig sein. Der Windpark befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase.

Intensiviert wurden im Berichtszeitraum auch die Aktivitäten im kanadischen Windenergiemarkt. Zur Entwicklung von Windpark-Projekten in Kanada hat die Tochtergesellschaft PNE WIND Ausland GmbH mit der kanadischen BCP Renewable Energy Ltd. eine gemeinsame Gesellschaft gegründet. Bereits 2009 hatte es eine Verständigung über eine Kooperation bei der Erschließung des kanadischen Windenergiemarktes gegeben. Mit der Gründung der gemeinsamen Gesellschaft, an der die PNE WIND Ausland GmbH 75 % der Anteile hält, wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit weiter gefestigt. Die operative Zusammenarbeit auf dem kanadischen Markt erfolgt durch die PNE WIND USA Inc. In Kanada konnten bereits rund 7.857 Hektar Flächen gesichert werden, die für die Errichtung von Windparks mit bis zu 525 MW Nennleistung geeignet sind

In den USA gibt es deutliche Fortschritte bei der Entwicklung eines für 30 MW geplanten Windparks bei Belle Fourche (South Dakota), den die PNE WIND USA gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner Renewable Solutions entwickelt. Genehmigungen für dieses Projekt liegen bereits vor. Der Baubeginn ist für 2012 geplant. Auch bei einem Windpark-Projekt in der Nähe von Solon (Iowa) mit 30 MW gibt es deutliche Fortschritte in der Entwicklung.

In Schottland - die PNE WIND UK hat hier mittlerweile ein Büro eröffnet - wurde PNE WIND von der staatlichen Forstverwaltung (Forestry Commission) als bevorzugter Partner für die Entwicklung von Windparks in Waldflächen der Region Zentral-Schottland ausgewählt. Die PNE WIND AG hat nun bis Oktober 2011 Zeit, um im schottischen National Forest der Verwaltungsbezirke Argyll and Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth and Kinross sowie Angus hierfür geeignete Standorte zu ermitteln. Danach werden die Forestry Commission und die PNE WIND AG gemeinsam darüber entscheiden, auf wie viele Anlagen der Planungsprozess und, bei positiver Entscheidung für das Vorhaben, die Bau- und Betriebsphasen ausgelegt werden sollen. Das von der Forestry Commission verwaltete Gebiet in Zentral-Schottland umfasst eine Fläche von etwa 1.000 Quadratkilometern und bietet Raum für Windparks mit einem geschätzten Entwicklungspotenzial von 100 bis 200 MW Nennleistung.

Für die PNE WIND AG ergeben sich damit im Ausland attraktive Markt- und Wachstumsperspektiven. Daher ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der WindparkProjektierung das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.

Teilbereich Windkraft offshore

Im Offshore-Bereich konnte die PNE WIND AG im Berichtszeitraum die technische Entwicklung, insbesondere der bereits genehmigten Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind I und II", weiter voran bringen.

Für den Offshore-Windpark "Gode Wind II" wurde mit der Baugrunderkundung ein weiterer wesentlicher Schritt bei der Vorbereitung auf den Baubeginn abgeschlossen. Im Zeitraum von März bis Mai 2010 wurden 84 Drucksondierungen vorgenommen, darunter die Standorte aller geplanten 84 Windenergieanlagen sowie der Standort der Umspannstation. Die Untersuchungen wurden mit einem Spezialschiff entsprechend dem Standard "Baugrunderkundung" des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) durchgeführt.

Für das Offshore-Projekt "Gode Wind II" konnten im Geschäftsjahr 2010 weitere Partner gewonnen werden. So wurden Green Giraffe Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à Paris, EBAP) mandatiert, um die PNE WIND AG bei der Akquirierung des Fremdkapitalanteils zu unterstützen. Als Equity Placement Advisor wurde Augusta & Co. für die Einwerbung des Eigenkapitals der Projektfinanzierung von Geschäftsbanken und öffentlichen Finanzeinrichtungen eingebunden. Darüber hinaus wurden mit den Unternehmen MT Højgaard A/S (Fundamente), DRAKA Norsk Kabel AS (parkinterne Verkabelung) und ALSTOM Grid GmbH (Umspannwerk) Entwicklungspartnerschaften abgeschlossen. Zuvor konnte bereits das in der technischen Entwicklung und Umsetzung von Offshore-Projekten sehr erfahrene Managementunternehmen K2 Management A/S aus Dänemark eingebunden werden. Bei der technischen Entwicklung von "Gode Wind II" arbeitet die PNE WIND AG bereits seit 2009 mit dem Windenergieanlagen-Hersteller Vestas zusammen. Für die Fragen der Versicherung wurde die zu Lampe & Schwarz gehörende NW Assekuranz und als Rechtsberater Watson, Farley & Williams eingebunden.

Beim Offshore-Windpark "Gode Wind I" hat die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2010 alle Anteile des Projektes erworben. Die Projektrechte liegen bei der Projektgesellschaft PNE Gode Wind I GmbH, an der die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2009 zu 10 % beteiligt war. Am 10. Februar 2010 erwarb die PNE WIND AG die restlichen 90 % der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH zurück. Derzeit wird die technische Entwicklung dieses bereits genehmigten Offshore-Projektes voran gebracht, um auch für diesen Windpark in der Nordsee die Baureife zu erreichen.

Gemäß der im Geschäftsjahr 2010 erstmals neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandards IFRS 3 (geändert) sind alle Anteile aus dem Unternehmenszusammenschluss zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert neu zu bewerten - einschließlich der von der PNE WIND AG bereits gehaltenen Minderheitenanteile in Höhe von 10 %. Dies führt im vorliegenden Fall zu einem Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile.

Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven, stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:

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Alle Angaben in TEUR Bei Erwerb angesetzt Buchwert
Projektrechte 17.433 0
Sachanlagen 3.721 3.721
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6 6
Liquide Mittel und kurzfristige Kapitalanlagen 88 88
Sonstige Rückstellungen 33 33
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 469
Sonstige Verbindlichkeiten 64 64
Latente Steuerschuld 249 25
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens 20.902 3.224
Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses 11.417
Ertrag aus der Erstkonsolidierung (bargain purchase) 9.485
Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile 1.759
Gesamtertrag 11.244

Die PNE Gode Wind I, Cuxhaven, wird im Konzern vollkonsolidiert.

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TEUR
Zahlungsmittelabfluss aufgrund des Unternehmenserwerbs 5.000
Erfassung einer kurzfristigen Kaufpreisverbindlichkeit 4.327
Fair Value der Altanteile 2.090
Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses 11.417
Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel -88
Ertrag aus Neubewertung Altanteile -1.759
Tatsächlicher Zahlungsmittelabfluss / Verbindlichkeiten 9.570

Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember 2010 sechs eigene Offshore-Windpark-Projekte in Nord- und Ostsee in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Neben den bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) genehmigten Projekten "Gode Wind I und II" befinden sich die weiteren eigenen Offshore-Projekte in der Planungs- und Antragsphase. Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in diesen Windparks insgesamt bis zu 476 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 5 MW betragen wird. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der Offshore-Projekte, die wir entwickeln und beraten, bei rund 2.400 MW.

Für die in 2009 komplett an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power verkauften Offshore-Windpark-Projekte "Borkum Riffgrund I und II" ist mit DONG Energy Power vereinbart, dass die PNE WIND AG auch weiterhin an der Entwicklung mitarbeitet und dabei als Dienstleistungsunternehmen für die DONG Energy Power tätig ist. DONG Energy Power A/S hat angekündigt, das Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I" kurzfristig bauen zu wollen. Aus diesem Grund wurde der zweite Teil des Kaufpreises für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010 bilanziert.

Segment Stromerzeugung

Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befasst sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" sowie die PNE Biomasse AG, die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen.

Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Windparks ausgewiesen.

Das Segment Stromerzeugung hat sich somit im Geschäftsjahr 2010 weiter entwickelt, obwohl die Ergebnisse der im Eigenbetrieb befindlichen Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" durch das geringe Windangebot im Jahr 2010 operativ beeinträchtigt wurden.

6. Umsatz und Ertragslage

Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt und dargestellt.

Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2010 eine Gesamtleistung von 80,0 Mio. Euro (im Vorjahr 133,6 Mio. Euro). Davon entfallen 65,6 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr 137,3 Mio. Euro), 1,7 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr -8,4 Mio. Euro), auf andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro) sowie 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 4,5 Mio. Euro) auf sonstige betriebliche Erlöse. In den sonstigen betrieblichen Erlösen sind 11,2 Mio. Euro aus der Erstkonsolidierung und der damit verbundenen Unternehmensbewertung nach IFRS 3 (geändert) der PNE Gode Wind I GmbH enthalten.

Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 79,2 Mio. Euro (im Vorjahr 139,8 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 71,9 Mio. Euro (im Vorjahr 185,9 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von -0,8 Mio. Euro (im Vorjahr -54,5 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erlösen in Höhe von 8,1 Mio. Euro (im Vorjahr 8,4 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus der Umsetzung der Windparks "Elze", "Görike", "Oldendorf" und "Schulenburg". Die sonstigen betrieblichen Erlöse setzen sich bei der PNE WIND AG im Wesentlichen aus der zweiten Kaufpreisforderung aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH aus dem Jahr 2009 (6,4 Mio. Euro), den Auflösungen von Wertberichtigungen (0,3 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,2 Mio. Euro), Mieterlösen und sonstigen Erträgen wie z.B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträgen aus Sachbezug Kfz-Nutzung zusammen. Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 4,0 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe von 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro) erzielt.

Verglichen mit dem Vorjahr spiegelt sich die Veränderung in der operativen Geschäftstätigkeit des Konzerns ebenfalls in den Aufwandspositionen wider. Aufgrund der geringeren Anzahl von umgesetzten Windparks ging der Materialaufwand von 95,6 Mio. Euro auf nunmehr rund 42,7 Mio. Euro zurück. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 10,2 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (8,9 Mio. Euro). Grund hierfür ist im Wesentlichen die per 31. Dezember 2010 im Konzern auf 159 Personen gestiegene Zahl der Mitarbeiter (per 31. Dezember 2010: 140 Mitarbeiter).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 10,3 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro), Rechts- und Beratungskosten 2,5 Mio. Euro (im Vorjahr 2,1 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro), Reparatur- und Instandhaltungsaufwand bei "Altenbruch II" und "Silbitz" 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro) sowie Miet- und Leasingaufwendungen 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,4 Mio. Euro).

Die Abschreibungen veränderten sich von 4,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,0 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr. Gründe für den Anstieg der Abschreibungen sind die in 2010 ganzjährig aufgelaufenen Abschreibungen des seit Mai 2009 im Eigenbetrieb befindliche Windpark "Altenbruch II" und die erstmalig im dritten Quartal 2009 konsolidierte Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG.

Im Vorjahr führte der Verkauf der beiden Offshore-Gesellschaften PNE2 Riff I GmbH und PNE2 Riff II GmbH auf Konzernebene zu Umsatzerlösen von rund 10,7 Mio. Euro und zu einem EBIT-Beitrag im Konzern von rund 10,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein zweiter Kaufpreisanteil aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro verbucht. Dieser zweite Kaufpreisanteil führt zu einem EBIT-Beitrag von rund 6,4 Mio. Euro im Konzern.

Bei der PNE WIND AG und im Konzern ergab sich ein Steuerertrag in Höhe von ca. 1,6 Mio. Euro aus der Auflösung von Steuerrückstellungen, welche im Geschäftsjahr 2008 aufgrund der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2001 - 2005 gebildet wurden. Das Finanzamt hat sich der Ansicht der Gesellschaft hinsichtlich der strittigen Sachverhalte im Geschäftsjahr 2010 angeschlossen, daher ist mit keiner Inanspruchnahme aus den Steuerrückstellungen mehr zu rechnen.

Auf Konzernebene wurden im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 9,5 Mio. Euro (im Vorjahr 14,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von 5,4 Mio. Euro (im Vorjahr 9,9 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich auf 7,9 Mio. Euro (im Vorjahr 10,1 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,17 Euro (im Vorjahr 0,24 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,16 Euro (im Vorjahr 0,24 Euro).

Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 4,0 Mio. Euro (im Vorjahr 2,9 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 2,7 Mio. Euro) aus.

Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2010 auf 7,3 Mio. Euro (im Vorjahr 6,8 Mio. Euro).

Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses verbesserte sich der Bilanzverlust im Konzern im Berichtszeitraum auf -8,2 Mio. Euro (im Vorjahr -16,1 Mio. Euro). Zum 31. Dezember 2010 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro).

Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen den Erwartungen des Vorstandes.

7. Finanzlage / Liquidität

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inkl. Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 49,6 Mio. Euro (im Vorjahr 67,6 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,2 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

Im Konzern bestanden zum 31. Dezember 2010 keine Kontokorrentkreditlinien.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von -7,7 Mio. Euro (im Vorjahr 85,6 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt von den Erstkonsolidierungseffekten PNE Gode Wind I GmbH und der Bilanzierung der 2. Kaufpreisrate aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH im Konzern. Aus der Konsolidierung resultierten zahlungsunwirksame Erträge von rund 10,8 Mio. Euro, die für die Ermittlung des Cash Flows eliminiert wurden und daher im Wesentlichen zum negativen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führten.

Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von 16,6 Mio. Euro (im Vorjahr 35,8 Mio. Euro) getätigt. Dabei entfiel der größte Teil auf Investitionen für den Kauf der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH (5 Mio. Euro) und die Weiterentwicklung von Offshore-Projekten in Höhe von 11,0 Mio. Euro. Die Finanzierungen des Kaufs der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH sowie die Weiterentwicklung des Offshore-Windpark-Projekts "Gode Wind II" und der sonstigen Offshore-Projekte erfolgte durch eigene Mittel.

Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 21,9 Mio. Euro (im Vorjahr -48,7 Mio. Euro) im Wesentlichen durch die Barkapitalerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. Euro, die Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 26,0 Mio. Euro sowie die Tilgung und dem Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -6,8 Mio. Euro gekennzeichnet.

Am 18. Mai 2010 beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat die Ausgabe einer Wandelanleihe von bis zu 29,5 Mio. Euro nominal sowie eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital in Höhe von bis zu 1.249.500 neuen Aktien. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei 2,20 Euro. Der Bezugspreis für eine neue Aktie aus der Kapitalerhöhung betrug 2,00 Euro.

Für beide Emissionen erhielten die bestehenden Aktionäre ein Bezugsrecht. Von diesen Aktionären nicht gezeichnete Anteile wurden der Luxempart S.A. offeriert. Gemäß einer vertraglichen Vereinbarung hatte sich dieser Finanzinvestor mit Sitz in Luxemburg dazu bereit erklärt, die von den Aktionären nicht bezogenen Aktien aus der Kapitalerhöhung sowie von Aktionären nicht bezogene Teilschuldverschreibungen in bestimmtem Umfang zu erwerben. Die Bezugsfrist umfasste den Zeitraum vom 27. Mai 2010 bis zum 10. Juni 2010. Ein Bezugsrechtshandel war nicht vorgesehen. Nicht von Aktionären bezogene neue Aktien sowie nicht von Aktionären und nicht von der Luxempart S.A. bezogene Wandelschuldverschreibungen wurden ausgewählten Investoren im Wege einer Privatplatzierung angeboten.

Die Kapitalerhöhung wurde im vollen Umfang von 1.249.500 Aktien gezeichnet, wobei die Luxempart S.A. 927.114 Aktien zeichnete. Damit erhöhte sich das Grundkapital der PNE WIND AG im Zuge dieser Kapitalerhöhung auf 45.774.466 Euro. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von 26.000.000 Euro gezeichnet, wobei Luxempart S.A. Teilschuldverschreibungen im Umfang von ca. 16,87 Mio. Euro zeichnete. Somit beläuft sich das gesamte Investitionsvolumen der Luxempart S.A. auf ca. 18,7 Mio. Euro. Der PNE WIND AG flossen aus den Kapitalmaßnahmen Mittel in Höhe von brutto rund 28,5 Mio. Euro zu. Die Transaktionskosten beliefen sich auf rund 0,5 Mio. Euro.

Mit den im Rahmen der beiden Kapitalmaßnahmen zugeflossenen Mitteln hat die PNE WIND AG den weiteren Ausbau des operativen Geschäfts vorgenommen. Insbesondere wird die Entwicklung und Projektierung von Windparks auf hoher See (offshore) sowie onshore in Deutschland und im Ausland vorangetrieben.

Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 im Volumen von nominal 3.400 Euro entstanden im Berichtszeitraum weitere 1.360 neue Aktien. Damit betrug zum Stichtag 31. Dezember 2010 das Grundkapital der Gesellschaft 45.775.826 Euro.

Zum Stichtag 31. Dezember 2010 verfügte die Gesellschaft über Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 39,2 Mio. Euro (Vorjahr: 41,5 Mio. Euro).

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage der PNE WIND AG gibt die Kapitalflussrechnung der PNE WIND AG Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand der PNE WIND AG eine Liquidität in Höhe von 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,2 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.

8. Vermögenslage

a) Konzern

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Aktiva 31.12.2010 31.12.2009
Alle Angaben in Mio. EUR (Rundungsdifferenzen möglich)
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Immaterielle Vermögenswerte 40,0 22,9
Sachanlagen 85,2 76,2
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 0,2 0,6
Latente Steuern 1,0 1,8
Vorräte 12,8 10,6
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 21,7 22,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 39,2 41,5
Bilanzsumme 200,2 176,4

Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt rund 200,2 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Wert um rund 14 % im Vergleich zum 31. Dezember 2009. Hintergrund für diese Veränderung waren im Wesentlichen der Kauf der Anteile und die Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH, welche zu Erhöhungen bei den immateriellen Vermögenswerten und den Sachanlagen beitrug. Daneben verringerten sich durch diese Transaktion die liquiden Mittel, jedoch wurde dieser Effekt durch die Kapitalmaßnahmen überkompensiert. Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von rund 101,5 Mio. Euro zum Jahresende 2009 auf aktuell 126,4 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2010 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 40,0 Mio. Euro, ein Anstieg um rund 17,1 Mio. Euro verglichen mit dem Wert von 22,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2009. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei der Firmenwert des Segments Projektierung Windkraft in Höhe von 20,0 Mio. Euro und die mit der Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH eingebrachten Projektrechte in Höhe von 17,4 Mio. Euro. Im selben Zeitraum stiegen die Sachanlagen um rund 9,0 Mio. Euro auf 85,2 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 76,2 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten (14,7 Mio. Euro), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (8,3 Mio. Euro), Anlagen im Bau aus den Projekten "Gode Wind I" (3,8 Mio. Euro), "Gode Wind II" (10,1 Mio. Euro) und den weiteren Offshore-Projekten "Nautilus", "Nemo" und "Jules Verne" (2,7 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windpark-Projekts "Altenbruch II" (35,7 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (7,1 Mio. Euro inklusive Grundstück und Bauten in Höhe von 3,2 Mio. Euro).

Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Reduzierung von 74,9 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 73,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2010 zu verzeichnen. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich von rund 22,8 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf rund 21,7 Mio. Euro. Davon stammen 11,7 Mio. Euro aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (per 31. Dezember 2009: 3,6 Mio. Euro). Die Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 1,3 Mio. Euro verringerten sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 (17,1 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich von 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2009) aufgrund der bilanzierten 2. Kaufpreisforderung aus dem Beteiligungsverkauf Riff I auf 7,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2010.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 8,7 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 10,4 Mio. Euro.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 39,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010 (per 31. Dezember 2009: 41,5 Mio. Euro).

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Passiva 31.12.2010 31.12.2009
Alle Angaben in Mio. EUR
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Eigenkapital 81,7 70,5
Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 1,2 1,2
Rückstellungen 2,6 4,1
Langfristige Verbindlichkeiten 76,2 32,9
Kurzfristige Verbindlichkeiten 30,5 59,3
Abgegrenzte Umsatzerlöse 8,0 8,4
Bilanzsumme 200,2 176,4

Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 70,5 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 81,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010. Bedingt war dieser Anstieg durch das positive Ergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2010 und die im Berichtszeitraum durchgeführte Barkapitalerhöhung. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2010 ca. 41 % (per 31. Dezember 2009 ca. 40 %) und die Fremdkapitalquote ca. 59 % (per 31. Dezember 2009 ca. 60 %). Im Wesentlichen durch die Umstellung der im letzten Jahr für das Windpark-Projekt "Altenbruch II" in Anspruch genommenen kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen auf langfristige Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010 sowie die Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen erhöhten sich die langfristigen Verbindlichkeiten deutlich von 32,9 Mio. Euro auf rund 76,2 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 75,3 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 28,1 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 40,4 Mio. Euro.

Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten die Projektfinanzierungen des Windparks "Altenbruch II" (30,5 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (4,7 Mio. Euro) sowie die Finanzierung des Gebäudes der Gesellschaft am Unternehmenssitz in Cuxhaven (4,3 Mio. Euro) enthalten.

Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW "Silbitz" beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 % des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2010 in Höhe von 4,6 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis 2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro in den Rückstellungen bilanziert ist.

Im Berichtszeitraum gingen die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 59,3 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 30,5 Mio. Euro zurück. Grund für diesen Rückgang war in erster Linie die Umstellung der im letzten Jahr für das Windpark-Projekt "Altenbruch II" in Anspruch genommenen, kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen auf langfristige Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung am Ende des Berichtszeitraums somit 35,8 Mio. Euro (31. Dezember 2009: 15,5 Mio. Euro).

b) PNE WIND AG

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Aktiva 31.12.2010 31.12.2009
Alle Angaben in Mio. EUR
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Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 0,2
Sachanlagen 14,7 15,3
Finanzanlagen 26,7 18,1
Vorräte 6,7 14,0
Forderungen und sonstige Aktiva 42,9 8,9
Flüssige Mittel 34,9 39,2
Bilanzsumme 126,1 95,7

Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 14,7 Mio. Euro (im Vorjahr 15,3 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 26,7 Mio. Euro (im Vorjahr 18,1 Mio. Euro). Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 um 8,6 Mio. Euro im Wesentlichen aufgrund des Rückkaufs der Anteile an der PNE Gode Wind I GmbH erhöht.

Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus unfertigen Leistungen in Höhe von 5,0 Mio. Euro (im Vorjahr 9,3 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr 4,7 Mio. Euro) und Forderungen und sonstige Aktiva in Höhe von 42,9 Mio. Euro (im Vorjahr 8,9 Mio. Euro). Davon entfallen wiederum 9,6 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 1,0 Mio. Euro), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 26,5 Mio. Euro (im Vorjahr 7,0 Mio. Euro) und 6,8 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände (im Wesentlichen die Forderung aus der zweiten Kaufpreisrate für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio. Euro und Umsatzsteuerforderungen).

Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2010 auf 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro).

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Passiva 31.12.2010 31.12.2009
Alle Angaben in Mio. EUR
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Eigenkapital 69,5 62,9
Sonderposten für Investitionszuschüsse 1,2 1,2
Rückstellungen 8,6 9,7
Verbindlichkeiten 46,7 21,6
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,1
Bilanzsumme 126,1 95,7

Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2010 auf 69,5 Mio. Euro (im Vorjahr 62,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2010 ca. 55 % (per 31. Dezember 2009 ca. 66 %) und die Fremdkapitalquote ca. 45 % (per 31. Dezember 2009 ca. 34 %).

Am 31. Dezember 2010 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 45.775.826 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der Wandlung von Wandelschuldverschreibungen und einer Barkapitalerhöhung im Laufe des Jahres 2010.

Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 46,7 Mio. Euro (im Vorjahr 21,6 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen auf in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro und die Wandelanleihe 2010 / 2014 in Höhe von 26,0 Mio. Euro (im Vorjahr nur die Wandelanleihe 2004 / 2009 in Höhe von 3,9 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4,9 Mio. Euro (im Vorjahr 6,5 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr 1,7 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 2,2 Mio. Euro).

Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 1,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,6 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk "Silbitz" gebildet. In diesem Vertrag hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern, die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windpark-Projekten in Höhe von 1,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,4 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,0 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von

1,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2009: 1,1 Mio. Euro).

9. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.

10. Vertrieb und Marketing

Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich weiterhin auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen bewährten Weg daher auch künftig verfolgen. Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte ist weiterhin die Zusammenarbeit mit starken Partnern vorgesehen.

11. Entwicklung und Innovationen

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum nicht statt.

12. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums eingetreten.

13. Immaterielle Unternehmenswerte

Die erfolgreiche Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Kreativität ist zur Lösung der vielfach komplexen Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks häufig gefordert. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten einer Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen, sondern darüber hinaus sehr gut vernetzt sind. So kann sichergestellt werden, dass in allen Phasen und Bereichen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung unserer Mitarbeiter und die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter gestärkt werden.

Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir nur dann in neue Märkte eintreten, wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und -beteiligten.

Um diese Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windpark-Projektierung und die damit verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der neue Unternehmensname "PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.

14. Chancen- und Risikobericht

Allgemeine Faktoren

Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.

Risiken aus operativer Tätigkeit

Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte "Gode Wind I und II" nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Anlagevermögen vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden.

Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen, möglicher Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen.

Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten führen.

Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE WIND AG aus von ihr gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten.

Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten. Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg "Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben.

Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer weiter anhaltenden Finanzkrise und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Allerdings hat die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept von Ende 2010 angekündigt, über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 5 Mrd. Euro für die ersten 10 deutschen Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung zu stellen.

Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund I und II" zu. Der Käufer der Projektanteile, die dänische DONG Energy Power, hat bisher nur angekündigt, das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund I" bauen zu wollen. Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" ist bisher noch keine Entscheidung, das Projekt bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die endgültige Entscheidung getroffen wird, das Projekt "Borkum Riffgrund II" zu realisieren. Ein Scheitern des Projekts "Borkum Riffgrund II" hätte erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.

Für die Projekte "Gode Wind I", an dem die PNE WIND AG seit Februar 2010 wieder alle Anteile hält, und "Gode Wind II" wird die PNE WIND AG - wie bei anderen Windpark-Projekten auch - nach einem finanzkräftigen Projekt-Partner suchen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten schaffen. Es kann auch hier nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung tatsächlich sichergestellt werden kann. Ein wesentlicher Fortschritt zur Finanzierung des Projektes "Gode Wind II" konnte jedoch im April 2010 erreicht werden. Green Giraffe Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à Paris, EBAP) wurden als Financial Advisor sowie die Augusta & Co. als Equity Placement Advisor für dieses Projekt mandatiert. Seither sind bereits Interessenbekundungen verschiedener europäischer Banken zur Finanzierung des Windparks eingegangen. Nach Ende des Berichtszeitraums konnte im Februar 2011 mit Vestas ein Liefervertrag über 84 Windenergieanlagen abgeschlossen werden. Außerdem wurden Vorverträge zur Lieferung von Monopile-Gründungen mit MT Højgaard A/S, zur Lieferung der parkinternen Verkabelung mit DRAKA Norsk Kabel AS und für die Lieferung des Windpark-Umspannwerkes mit ALSTOM Grid GmbH abgeschlossen.

Angesichts dieses Fortschritts und der seit 2009 verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone sowie der günstigen Lage der Projekte in Bezug auf die jeweilige Landentfernung und die Wassertiefe schätzt die PNE WIND AG die Realisierungschancen der genehmigten Offshore-Projekte jedoch nach wie vor als hoch ein.

Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft Offshore projektierten Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten verbunden ist.

Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Hier hat die PNE WIND AG entsprechende Vereinbarungen geschlossen.

Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben.

Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen, welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für die Gesellschaft werden können.

Politische Risiken / Marktrisiken

Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen. Verschlechterungen sind jedoch mittelfristig nicht zu befürchten, da das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) per 1. Januar 2009 novelliert wurde und in Kraft getreten ist. Die nächste Novellierung ist zum 1. Januar 2012 auf Basis des Erfahrungsberichtes, den die Bundesregierung dem Bundestag in 2011 vorlegen will, zu erwarten. Allerdings bekennt sich die Bundesregierung in dem kürzlich vorgelegten Energiekonzept zum weiteren Ausbau der Windenergie und stellt fest, dass die Windenergie im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird.

Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht beziehungsweise in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren, wie dem Verfahren um die SSP Technology A/S, bei dem die Berufung durch die SSP Technology Holding ApS eingelegt wurde.

Steuerliche Risiken

Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften sind derzeit in acht Ländern der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammen gearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert.

Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen inländischen Gesellschaften der Gruppe der PNE WIND AG berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2002 bis einschließlich 31. Dezember 2005. Feststellungen wurden im Jahres- und Konzernabschluss 2008 und 2010 berücksichtigt, soweit sich dies auf die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewirkt hat.

Chancen

Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND AG in einem attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren aus. Die PNE WIND AG verfügt dabei aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.

Besondere Chancen liegen im Auslandsengagement der Gesellschaft. So hat die PNE WIND AG ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen, dem deutschen EEG vergleichbaren Förderregeln. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei stets in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die PNE WIND AG mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichert. Diese Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente und zugleich Erfolg versprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint Ventures für die Windpark-Projekte in Ungarn, Bulgarien, der Türkei, Rumänien und Großbritannien geschlossen. Die in den USA gegründete Tochtergesellschaft wird sich wie auch das von ihr gegründete Joint Venture in Kanada ebenfalls an dieser Strategie orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Zu diesem Zweck finden eine kontinuierliche Beobachtung weiterer Windenergiemärkte sowie eine sorgfältige Prüfung entsprechender Markteintrittschancen statt.

Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Dadurch ist von einem Anstieg der Marktgröße für Windenergieanlagen auszugehen. Mit den Windparks "Alt Zeschdorf" und "Görike" konnte die PNE WIND AG ihre ersten Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren.

Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt, noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits drei Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Zwei dieser genehmigten Projekte sind vollständig im Besitz der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND AG erwartet werden.

Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Zum Stichtag 31. Dezember 2010 wurden 299 Windenergieanlagen betreut. Mit einer Ausweitung der Windkraft-Projektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, wodurch entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können.

Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

15. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS / RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns

Internes Kontrollsystem (IKS)

Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden.

Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.

Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beziehungsweise den vorgenommenen Bewertungen haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.

Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.

Risikomanagement (RMS)

Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.

Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit dies möglich ist - vermieden.

Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung, Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.

Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten.

Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung von Rückstellungen gewonnen.

In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2010 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen, wurden verantwortliche Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 gezielt in Fragen der Compliance geschult.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.

Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt:

Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind.
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten.
Finanzielle Risiken, die sich aus der gegen die PNE WIND AG erhobenen Klage auf Rückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der dänischen SSP Technology A/S ergeben könnten.
Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können.
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft.

16. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Die Erklärung zur Unternehmensführung entsprechend § 289a HGB ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter "Corporate Governance" veröffentlicht.

17. Ergänzende Angaben nach § 289 IV HGB und § 315 Abs. 4 HGB (Übernahmerichtlinie Gesetz)

Kapitalverhältnisse

Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2010 insgesamt 45.775.826 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2010 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 % des Grundkapitals) 100 %. Direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht gegeben. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben.

Aktionärsrechte und -pflichten

Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.

Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung.

Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben.

Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer; sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat, über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens 5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 4.126.700,00 Euro zu erwerben. Die Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben wurde im Berichtsjahr nicht genutzt.

Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00 Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000 Euro bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.

Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Das bedingte Kapital wurde damit in Höhe von insgesamt 13.358.181,00 Euro teilweise ausgenutzt.

Nach der Begebung der beiden Wandelanleihen kann der Vorstand unter Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00 Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital 2009 / I gewähren können. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. Juni 2008 hat den Vorstand zudem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 20.623.338,00 Euro durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008 / I). Mit Beschluss des Vorstands vom 18. Juni 2009 wurde das Genehmigte Kapital 2008 / I im Wege einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erstmalig in Höhe von 3.250.000,00 Euro ausgenutzt und 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand zudem am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen in Höhe von 1.249.500,00 Euro beschlossen und auf dieser Grundlage unter Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2008 / I 1.249.500 neue Aktien ausgegeben.

Nach dieser zweimaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 betrug das Genehmigte Kapital 2008 / I zum 31. Dezember 2010 noch 16.123.838,00 Euro.

Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Die PNE WIND AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt gem. § 5 Abs. 1 für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % der zu erwartenden Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist -jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1.

18. Vergütungsbericht

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2010 auf zusammen 1.605.463,26 Euro (im Vorjahr 1.537.372,94 Euro).

Im Geschäftsjahr 2010 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat 220.000,00 Euro (im Vorjahr 202.500,00 Euro) betragen. Der Vorsitzende erhält 14.000,00 Euro, sein Stellvertreter 10.500,00 Euro und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates 7.000,00 Euro als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied 2.500,00 Euro pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von 111.600,00 Euro zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 331.600,00 Euro (im Vorjahr 367.500,00 Euro). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge beziehungsweise es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von 1.273.863,26 Euro, die sich wie folgt verteilen:

Martin Billhardt: Fixe Bezüge von 295.171,77 Euro, variable Bezüge von 390.000,00 Euro, sonstige Vergütungen von 144.166,67 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 829.338,44 Euro (im Vorjahr 786.984,17 Euro).

Bernd Paulsen: Fixe Bezüge von 179.524,82 Euro, variable Bezüge von 150.000,00 Euro, sonstige Vergütungen von 115.000,00 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 444.524,82 Euro (im Vorjahr 382.888,77 Euro).

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie geldwertem Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 60 % und der kurzfristige Anteil 40 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windpark-Projekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten drei Jahre ausgerichtet. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre beziehungsweise der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

19. Ausblick

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit dieser Wende in der Energieversorgung und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund jahrzehntelanger technischer Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt.

Die globalen Auswirkungen des Klimawandels, die begrenzten Ressourcen fossiler Energieträger, unsichere Bezugsquellen für Öl und Gas - nach wie vor sprechen viele gute Gründe für den nachhaltigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Vor diesem Hintergrund bewegt sich die PNE WIND AG in einem zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt, der auch in Zukunft beträchtliche Chancen für die weitere Unternehmensentwicklung bietet.

Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie. Kurz- und mittelfristig sehen wir in der Projektierung von Windparks in Deutschland onshore eine wesentliche Säule der Unternehmensentwicklung. Die große Zahl der Projekte, die von uns aktuell in Deutschland sowie im Ausland bearbeitet werden, ist die Basis dieser Entwicklung. In den kommenden Jahren werden Projekte, die wir heute intensiv entwickeln, die Baureife erreichen und die Windparks gebaut werden können.

Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell erwarten wir vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt. Bei einer derzeit installierten Nennleistung von mehr als 27.000 MW in Deutschland erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen für unsere Gesellschaft. Wir haben bereits zwei erste Repowering-Projekte erfolgreich durchgeführt. Ein Vorteil für die PNE WIND AG ist, dass wir vielen von uns entwickelten Windparks auch während der Betriebsphase durch die technische und kaufmännische Betriebsführung langfristig verbunden bleiben.

Doch auch andere von uns sorgfältig entwickelte Bereiche sollen zu tragenden Säulen werden. Nach Jahren intensiver Planungen und Vorarbeiten nähern sich von uns entwickelte Offshore-Projekte vor den deutschen Küsten den endgültigen Entscheidungen für deren Realisierung. Das gilt in erster Linie für die bereits genehmigten Offshore-Windparks "Gode Wind I und II". Der Offshore-Bereich soll schon kurz- und mittelfristig zusätzliche positive Effekte für die Unternehmensentwicklung bringen.

Intensive Vorarbeiten sollen sich für uns auch im Ausland auszahlen. Bereits kurzfristig erwarten wir in den USA den Baubeginn des ersten von unserem dortigen Tochterunternehmen mit entwickelten Windparks. Kurz- und mittelfristig werden auch andere Projekte in anderen Ländern so weit entwickelt sein, dass wir mit ihrem Bau und der Vermarktung beginnen können. Daraus wollen wir in der Zukunft wachsende Umsätze und Erlöse generieren. Schon heute bearbeiten wir in sieben europäischen und nordamerikanischen Ländern Projekte, in denen Windenergieanlagen mit bis zu 3.725 MW Nennleistung errichtet werden können. Mittelfristig sollen allein in den USA weitere 2.500 MW hinzukommen. Wenn alle diese Projekte in Zusammenarbeit mit Investoren und Partnern gebaut werden können, wäre das mit einem Investitionsvolumen von mehr als 7 Mrd. Euro verbunden. Das zeigt die Dimension der potenziellen internationalen Unternehmensentwicklung. Darüber hinaus prüfen wir ständig, ob in weiteren Ländern die Rahmenbedingungen für WindparkProjekte so gestaltet worden sind, dass auch dort ein Markteintritt der PNE WIND AG sinnvoll ist. Unsere behutsame Expansionsstrategie im Ausland beginnt also Früchte zu tragen.

Die PNE WIND AG ist onshore wie offshore, national wie international, optimal aufgestellt. Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können. Unsere Gewinnprognose können wir daher bekräftigen: Der Vorstand ist weiter der Ansicht, dass sich die positive Entwicklung in den kommenden Jahren fortsetzen und das EBIT des Konzerns in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 kumuliert mindestens 60 bis 72 Mio. Euro betragen wird (bisherige Prognose waren 42 bis 54 Mio. Euro für den Dreijahreszeitraum der Geschäftsjahre von 2010 bis 2012). Darüber hinaus wird auch für den Jahresabschluss der PNE WIND AG in diesem Zeitraum eine weiterhin positive Ergebnisentwicklung erwartet. Feste Prognosen für die einzelnen Jahre sind aufgrund der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und den damit verbundenen kurzfristigen Ergebnisschwankungen innerhalb von zwei Perioden schwer abzuschätzen. Die Prognose des EBIT über den Zeitraum von drei Jahren spiegelt jedoch die positiven Erwartungen der Gesellschaft wider. Wesentliche Voraussetzung für diese weitere positive Entwicklung sind die geplanten Beiträge aus dem Auslands- und dem Offshore-Geschäft.

Cuxhaven, 15. März 2011

PNE WIND AG, Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung (HGB)

der PNE WIND AG für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2010 2009
EUR TEUR
--- --- --- ---
1 Umsatzerlöse 71.929.001,19 185.913
2. Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen -845.196,95 -54.455
3. Sonstige betriebliche Erträge 8.116.287,26 8.377
4. Gesamtleistung 79.200.091,50 139.835
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -39.615.040,17 -96.714
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -19.930.448,20 -26.406
-59.545.488,37 -123.120
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.550.857,47 -6.134
b) Soziale Abgaben -744.420,53 -642
-7.295.278,00 -6.776
7 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -740.723,68 -717
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.666.051,47 -6.302
9. Betriebsergebnis 3.952.549,98 2.920
10. Erträge aus Beteiligungen 500,00 8
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.130.929,25 718
12 Abschreibungen auf Finanzanlagen -74.000,00 0
13 Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.810.946,54 -912
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.199.032,69 2.734
15. Außerordentliche Erträge 0,00 0
16. Außerordentliche Aufwendungen -658.272,58 -359
17. Außerordentliches Ergebnis -658.272,58 -359
18 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.654.083,22 0
19. Sonstige Steuern -50.628,21 -49
20. Jahresüberschuss 4.144.215,12 2.326
21. Aufstockung von Genussrechtskapital 0,00 -410
22. Verlustvortrag 0,00 -10.573
23. Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 8.657
24. Bilanzgewinn 4.144.215,12 0
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,09 € 0,05 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) 45.186 42.761
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,09 € 0,05 €
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 53.173 42.761

Bilanz (HGB)

der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2010

Aktiva

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2010 2009
EUR TEUR
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 169.046,42 228
169.046,42 228
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.010.636,76 14.498
2. Technische Anlagen und Maschinen 124.617,54 124
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 560.964,16 651
14.696.218,46 15.273
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.744.104,96 16.897
2. Beteiligungen 44.263,59 375
3. Sonstige Ausleihungen 936.992,34 800
26.725.360,89 18.072
Anlagevermögen, gesamt 41.590.625,77 33.573
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse 5.027.680,59 9.283
2. Waren 2.639,47 3
3. Geleistete Anzahlungen 1.664.500,00 4.735
6.694.820,06 14.021
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.598.410,40 1.046
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.472.473,81 7.048
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 63
4. Sonstige Vermögensgegenstände 6.765.019,77 618
42.835.903,98 8.775
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 34.856.413,47 39.177
Umlaufvermögen, gesamt 84.387.137,51 61.973
C. Rechnungsabgrenzungsposten 118.696,67 124
Aktiva, gesamt 126.096.459,95 95.670

Passiva

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(Rundungsdifferenzen möglich) 2010 2009
EUR TEUR
--- --- --- ---
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 45.775.826,00 44.525
Bedingtes Kapital: EUR 1.641.818,19
II. Kapitalrücklage 18.734.083,88 17.483
III. Bilanzgewinn 4.144.215,12 0
IV. Genussrechtskapital 881.800,00 899
Eigenkapital, gesamt 69.535.925,00 62.907
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.183.957,15 1.231
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.906
2. Sonstige Rückstellungen 8.557.285,37 7.841
8.557.285,37 9.747
D. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 29.846.600,00 3.850
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.896.244,72 6.533
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 1.708
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.810.229,70 2.181
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 985.410,63 564
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 3
7. Sonstige Verbindlichkeiten 7.159.852,38 6.817
Verbindlichkeiten, gesamt 46.698.337,43 21.656
E. Rechnungsabgrenzungsposten 120.955,00 129
Passiva, gesamt 126.096.459,95 95.670

Kapitalflußrechnung (HGB)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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Alle Angaben in TEUR 2010 2009
(Rundungsdifferenzen möglich)
--- --- --- ---
Jahresergebnis 4.144 2.325
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens 741 717
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen 74 0
+ Zunahme der Rückstellungen -1.190 348
+/ - Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 1 0
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -5.750
+/ - Ab- / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva -21.724 130.643
+ Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -8.553 307
- /+ Ab- / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 627 -110.743
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -25.880 17.847
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 105
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen -105 -824
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 8.000
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -5.180 -115
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.285 7.166
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 2.499 6.203
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen 26.000 3.850
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 0
- Auszahlungen aus dem Rückkauf von Anleihen und Genussrechten -18 -16.480
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -1.637 -2.189
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 26.844 -8.616
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (≤3 Monate) -4.321 16.397
+ Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Anfang der Periode 39.177 22.780
Finanzmittel (≤ 3 Monate) am Ende der Periode* 34.856 39.177

Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“

* davon als Sicherheit verpfändet

Eigenkapitalspiegel (HGB)

der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

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Alle Angaben in EUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Genussrechts-

kapital
Bilanzgewinn/

-verlust
Eigenkapital gesamt
Stand zum 1. Januar 2009 41.267.368,00 23.194.108,21 489.625,70 -10.573.295,10 54.377.806,81
Wandelschuldverschreibung 2004 / 2009 7.598,00 20.894,50 0,00 0,00 28.492,50
Barkapitalerhöhung 3.250.000,00 2.925.000,00 0,00 0,00 6.175.000,00
Zuführung Genussrechtskapital 0,00 0,00 409.874,30 -409.874,30 0,00
Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 -8.657.458,83 0,00 8.657.458,83 0,00
Jahresüberschuss 2009 0,00 0,00 0,00 2.325.710,57 2.325.710,57
Stand zum 31. Dezember 2009 44.524.966,00 17.482.543,88 899.500,00 0,00 62.907.009,88
Wandelschuldverschreibung 2009 / 2014 1.360,00 2.040,00 0,00 0,00 3.400,00
Barkapitalerhöhung 1.249.500,00 1.249.500,00 0,00 0,00 2.499.000,00
Rückkauf Genussrechtskapital 0,00 0,00 -17.700,00 0,00 -17.700,00
Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Jahresüberschuss 2010 0,00 0,00 0,00 4.144.215,12 4.144.215,12
Stand zum 31. Dezember 2010 45.775.826,00 18.734.083,88 881.800,00 4.144.215,12 69.535.925,00

Anlagenspiegel (HGB)

der PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2010

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Anschaffungs- / Herstellungskosten
Alle Angaben in EUR

(Rundungsdifferenzen möglich)
Stand am 1.1.2010 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2010
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten
401.098,13 4.500,00 0,00 0,00 405.598,13
401.098,13 4.500,00 0,00 0,00 405.598,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich

der Bauten auf fremden Grundstücken
17.730.165,55 0,00 0,00 0,00 17.730.165,55
2. Technische Anlagen und Maschinen 187.224,67 11.815,50 0,00 0,00 199.040,17
3. Andere Anlagen, Betriebs-

und Geschäftsausstattung
1.637.342,70 88.443,57 0,00 2.250,01 1.723.536,26
4. Geleistete Anzahlungen

und Anlagen im Bau
9.350,00 0,00 0,00 0,00 9.350,00
19.564.082,92 100.259,07 0,00 2.250,01 19.662.091,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.970.423,14 8.590.253,51 330.737,07 0,00 27.891.413,72
2. Beteiligungen 375.000,66 0,00 -330.737,07 0,00 44.263,59
3. Sonstige Ausleihungen 800.305,32 136.687,02 0,00 0,00 936.992,34
20.145.729,12 8.726.940,53 0,00 0,00 28.872.669,65
40.110.910,17 8.831.699,60 0,00 2.250,01 48.940.359,76

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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Stand am 1.1.2010 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2010 Stand am 31.12.2010
--- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.993,07 63.558,64 0,00 0,00 236.551,71 169.046,42
172.993,07 63.558,64 0,00 0,00 236.551,71 169.046,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.232.101,19 487.427,60 0,00 0,00 3.719.528,79 14.010.636,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 63.551,17 10.871,46 0,00 0,00 74.422,63 124.617,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 985.953,13 178.865,98 0,00 2.247,01 1.162.572,10 560.964,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.350,00 0,00 0,00 0,00 9.350,00 0,00
4.290.955,49 677.165,04 0,00 2.247,01 4.965.873,52 14.696.218,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.073.308,76 74.000,00 0,00 0,00 2.147.308,76 25.744.104,96
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 44.263,59
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 936.992,34
2.073.308,76 74.000,00 0,00 0,00 2.147.308,76 26.725.360,89
6.537.257,32 814.723,68 0,00 2.247,01 7.349.733,99 41.590.625,77

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Buchwerte
Stand am 31.12.2009
--- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.105,06
228.105,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.498.064,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 123.673,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.389,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
15.273.127,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.897.114,38
2. Beteiligungen 375.000,66
3. Sonstige Ausleihungen 800.305,32
18.072.420,36
33.573.652,85

Verbindlichkeitenspiegel (HGB)

der PNE WIND AG zum 31. Dezember 2010

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Alle Angaben in EUR Restlaufzeiten
(Rundungsdifferenzen möglich)

(Vorjahreszahlen in Klammern)
--- --- --- --- ---
Art der Verbindlichkeiten Bis zu einem Jahr Ein bis fünf Jahre Mehr als fünf Jahre Gesamtbetrag
--- --- --- --- ---
1. Anleihen 0,00

(0,00)
29.846.600,00

(3.850.000,00)
0,00

(0,00)
29.846.600,00

(3.850.000,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 389.030,50

(1.639.568,90)
1.307.768,72

(1.407.210,34)
3.199.445,50

(3.486.696,10)
4.896.244,72

(6.533.475,34)
3.Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00

(1.708.000,00)
0,00

(0,00)
0,00

(0,00)
0,00

(1.708.000,00)
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.810.229,70

(2.181.244,80)
0,00

(0,00)
0,00

(0,00)
3.810.229,70

(2.181.244,80)
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 985.410,63

(564.137,21)
0,00

(0,00)
0,00

(0,00)
985.410,63

(564.137,21)
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00

(3.000,00)
0,00

(0,00)
0,00

(0,00)
0,00

(3.000,00)
7. Sonstige Verbindlichkeiten 7.159.852,38

(6.816.783,93)
0,00

(0,00)
0,00

(0,00)
7.159.852,38

(6.816.783,93)
davon aus Steuern:

EUR 2.1 1 1.271,43 (im Vorjahr TEUR 77)
davon aus sozialer Sicherheit:

EUR 0 (im Vorjahr TEUR 0)
Gesamtsumme 12.344.523,21 (12.912.734,84) 31.154.368,72 (5.257.210,34) 3.199.445,50

46.698.337,43
(46.698.337,43)

(21.656.641,28)

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Alle Angaben in EUR
(Rundungsdifferenzen möglich)

(Vorjahreszahlen in Klammern)
--- ---
Sicherheiten
--- ---
1. Anleihen Keine
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 10.007 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven. Zum 31.12.2010 sind TEUR 4.507 in Anspruch genommen.
2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt „Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven“.
3. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 1.100 auf dem Objekt „Humphry-Davy-Str. 1, Cuxhaven“. Zum 31.12.2010 sind TEUR 389 in Anspruch genommen.
3.Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen Keine
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Keine
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Keine
7. Sonstige Verbindlichkeiten Verpfändung von Kommanditanteilen für die Darlehensgewährtung von TEUR 3.387 im Rahmen des Verkaufs von Onshore-Projekten
davon aus Steuern:

EUR 2.1 1 1.271,43 (im Vorjahr TEUR 77)
davon aus sozialer Sicherheit:

EUR 0 (im Vorjahr TEUR 0)
Gesamtsumme

Anhang der PNE WIND AG, Cuxhaven,

für das Geschäftsjahr 2010

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Durch die Anwendung des BilMoG ergaben sich insbesondere Änderungen bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen.

Unter Außerachtlassung der Änderungen durch das BilMoG entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen jährlichen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst.

B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr; zudem sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.260 (i. V. TEUR 267), Darlehen in Höhe von TEUR 23.608 (i. V. TEUR 5.758) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 605 (i. V. TEUR 1.023) ausgewiesen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 63) hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von TEUR 618 ausgewiesen. Davon sind Termingelder in Höhe von TEUR 180 als Sicherheit für Avalkredite an ein Kreditinstitut verpfändet.

4. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2010 EUR 44.524.966,00, eingeteilt in 44.524.966 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie folgt geändert:

Im Geschäftsjahr 2010 gab die Gesellschaft 1.360 Aktien aus dem bedingten Kapital 2009/I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte aus.

Aufgrund der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 erteilten Ermächtigung - Genehmigtes Kapital 2008/I - wurde eine Erhöhung des Grundkapitals um EUR 1.249.500,00 durchgeführt. Dies wurde am 16. Juni 2010 in das Handelsregister eingetragen.

Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 45.775.826,00 eingeteilt in 45.775.826 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie.

Genehmigtes Kapital

Die Hauptversammlung hat am 11. Juni 2008 unter Aufhebung des bisherigen genehmigten Kapitals in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, ein neues genehmigtes Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2013 durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 20.623.338,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008/I). Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats

das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 % des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10%-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden;
das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll;
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- bzw. Optionsrechts zustehen würde.

Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.

Das genehmigte Kapital wurde am 8. August 2008 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen.

Der Vorstand hat erstmals am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausnutzung des genehmigten Kapitals um bis zu EUR 4.127.496,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 3.250.000,00 durchgeführt und es wurden 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2009 noch EUR 17.373.338,00.

Unter nochmaliger teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 1.249.500,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 1.249.500,00 durchgeführt und es wurden 1.249.500 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2010 noch EUR 16.123.838,00.

Bedingtes Kapital I/2009

Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:

Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I/2009). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options- oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen.

Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009 und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss die Ausgabe einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009/2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal. Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100% ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000 teilweise ausgenutzt.

Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen auszugeben (die "Wandelanleihe 2010/2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu 11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00. Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital I/2009 damit insgesamt in Höhe von EUR 13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.

Genussrechte

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt, bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen. Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten. Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre für Spitzenbeträge auszuschließen.

In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden keine Genussscheine begeben.

Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine

dem Gewinnanteil der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 % des Nennbetrags der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 % des Nennbetrages der Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 % des Nennbetrages der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.

Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte Jahresüberschuss des Folgejahres bzw. der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1. April 2004 an ausschüttungsberechtigt.

Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.

Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger der Emittentin im Rang nach.

Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft 177 Genussscheine im Nominalwert von EUR 17.700 zurückgekauft.

Kapitalrücklage

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2010 2009
EUR EUR
--- --- ---
Stand am 1.1. 17.482.543,88 23.194.108,21
Barkapitalerhöhung 1.249.500,00 2.925.000,00
Wandelschuldverschreibung 2004/09 0,00 20.894,50
Wandelschuldverschreibung 2009/14 2.040,00 0,00
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 -8.657.458,83
Stand am 31.12. 18.734.083,88 17.482.543,88

Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Betrag in Höhe von EUR 2.040 in die Kapitalrücklage eingestellt. Es handelt sich bei dem Betrag um die Beträge aus der Wandlung von Wandelanleihen 2009/14.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten.

Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR 47 (i. V. TEUR 115) aufgelöst.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für drohende Verluste aus einem Holzliefervertrag (TEUR 1.398), für ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte (TEUR 1.723), für eine Ausschüttungsgarantie (TEUR 1.492), für Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 1.255) sowie für Prozesskosten (TEUR 357).

7. Anleihen

Wandelanleihe 2009/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009 wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 7 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor. Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 34 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von EUR 3.400,00 ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 1.360 neue auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.

Wandelanleihe 2010/2014

Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2010/2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Lauf-

zeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I/2009 (vergleiche hierzu oben unter 4.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen, Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss der Anleihegläubiger vor.

Im Berichtsjahr wurden von Inhabern von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010/2014 keine Wandlungsrechte ausgeübt.

Die Anleihen sind in voller Höhe konvertibel.

8. Verbindlichkeiten

Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.169 sowie mit diesen saldierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 184 ausgewiesen. Der Vorjahresausweis in Höhe von TEUR 564 betraf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

9. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, Vorräten, Sachanlagen, Finanzanlagen, Investitionszuschüssen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlust-vorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,6 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2010 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

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aktive passive
latente latente
--- --- ---
Steuern Steuern
--- --- ---
31.12.2010
--- --- ---
TEUR TEUR
--- --- ---
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11 0
Vorräte 0 255
Sachanlagevermögen 35 0
Finanzanlagen 0 42
Investitionszuschüsse 20 0
Sonstige Rückstellungen 865 0
931 297
Verlustvorträge 1.389 0
Wertberichtigungen auf Verlustvorträge -1.389 0
931 297
Saldierungsfähiger Anteil -297 -297
Latente Steuern 634 0

II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Planung und Errichtung von
- Onshore-Windparkprojekten 59.669 183.608
- Offshore-Windparkprojekten 11.326 1.579
Holzlieferungen 52 47
Erlöse mit verbundenen Unternehmen 657 428
Übrige 225 251
71.929 185.913

Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die zweite Kaufpreisrate aus dem Beteiligungsverkauf im Jahr 2009 an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von TEUR 6.400 enthalten (im Vorjahr waren sonstige betriebliche Erträge aus dem Verkauf der Anteile an den beiden Offshore Gesellschaften PNE2 Riff I GmbH und PNE2 Riff II GmbH TEUR 5.838 enthalten), sowie in Höhe von TEUR 771 (i. V. TEUR 939) Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses und Erträge aus Sachbezug Kfz-Nutzung enthalten.

Die periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 740 (i. V. TEUR 1.600) enthalten im Wesentlichen die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von

TEUR 292 (i. V. TEUR 879) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 175 (i. V. TEUR 274).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 425 (i. V. TEUR 34) enthalten. Sie enthalten im Wesentlichen die Ausbuchung von Forderungen aufgrund eines Vergleichs.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 698 (i. V. TEUR 372) verbundene Unternehmen.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 26 (i. V. TEUR 37) verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 126 (i. V. TEUR 0) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

6. Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 462 die Kosten für die Barkapitalerhöhung und die Ausgabe der Wandelschuldverschreibung 2010/14 und in Höhe von TEUR 196 die Anpassung der langfristigen Rückstellungen aufgrund der geänderten Vorschriften des HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG).

7. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesenen Beträge stellen im Berichtsjahr periodenfremde Erträge dar.

III. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % direkt oder indirekt beteiligt:

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Name Beteiligungsquote (%) Eigenkapital TEUR Jahresergebnis TEUR
PNE WIND Betriebsführungs GmbH, Cuxhaven 100,00 447 1441)
PNE Biomasse AG, Cuxhaven 100,00 -22 -51)
PNE WIND Netzprojekt GmbH,Cuxhaven 100,00 387 751)
PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -255 -1191)
PNE WIND Grundstücks GmbH, Cuxhaven 100,00 83 121)
PNE Biomasse GmbH,Cuxhaven 100,00 55 21)
PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven 100,00 3.230 -201)
PNE Gode Wind II GmbH, Cuxhaven 100,00 605 -291)
PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven 100,00 1.146 -151)
PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven 100,00 1.146 -151)
PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven 100,00 1.146 -151)
PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven 100,00 -293 -1111)
PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 3.994 1181)
Windpark Altenbruch GmbH, Cuxhaven 50,00 75 172)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -61 -52)
Netzanschluss Genthin GbR, Nielebock 52,00 10 -252)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds LXXXVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -1 -32)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCI GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -21 -52)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -21 -42)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -4 -11)
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 -1 -11)
Windkraft Stade GmbH, Cuxhaven 50,00 21 -32)
Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG, Cuxhaven 50,00 0 -42)
Windpark Offshore Testfeld GmbH & Co. KG, Cuxhaven 33,33 26 -22)
PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 3 02)
PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven 100,00 2 02)
PNE WIND USA Inc., Delaware, USA 100,00 -2.553 -1.5581)
PNE WIND Renewable Solutions LLC, Delaware, USA 75,00 -122 -1781)
Underwood Windfarm LLC, Minnesota, USA 75,00 -97 -941)
Butte Windfarm LLC, Minnesota, USA 75,00 -677 -6551)
Cherokee Chilocco WIND FARM LLC, Delarware, USA 100,00 0 02)
PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 -117 -1191)
Pilger Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
Climax Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
Watson Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
Wadena Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
Eston Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
Whiska Wind Farm Inc., Saskatoon, Kanada 75,00 0 02)
NH North Hungarian Windfarm Kft., Gödöllö, Ungarn 100,00 -83 -871)
PNE WIND GM Hungary Kft., Pusztahencse, Ungarn 100,00 -33 -511)
Plambeck GM Windfarm Pusztahencse Kft. Pusztahencse, Ungarn 100,00 -2 -41)
PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd., Istanbul, Türkei 99,00 -218 -871)
S.C. PNE WIND Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien 80,00 -289 -2221)
PNE WIND BE Development OOD (vormals PNE WIND Bulgaria OOD), Nessebar, Bulgarien 80,00 -241 -511)
PNE WIND Straldja-Kamenec OOD (vormals PNE WIND Yambol OOD), Nessebar, Bulgarien 70,00 -36 -221)
PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien 100,00 -13 -131)
PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien 51,00 -70 -701)
PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien 67,50 -921 -5861)

1) gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

2) gemäß vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

2. Personal

Im Berichtsjahr waren bei der PNE WIND AG durchschnittlich 99 Mitarbeiter (i. V. 88 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände).

3. Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 966, die in Höhe von TEUR 530 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für:

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2010 2009
TEUR TEUR
--- --- ---
Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG 6.273 7.807
Zahlungsverpflichtungen von Konzernunternehmen 1.525 1.373
Sonstige 0 2
7.798 9.182

Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften für ein Darlehen der Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 6.273. Die Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG hat bislang alle Raten fristgerecht zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass sie die Verpflichtung auch weiterhin vertragsmäßig erfüllen wird. Mit einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft ist derzeit nicht zu rechnen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften für die Tochtergesellschaften wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft.

Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten (netto TEUR 37.405) sowie aus der Verpflichtung zur Rücknahme von Kommanditanteilen in Höhe von TEUR 7.535.

5. Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern.

Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat der PNE WIND AG hat am

6.Dezember 2010 gem. § 161 Aktiengesetz (AktG) erklärt, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der Regel

dass kein Abfindungs-CAP bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne besonderen Grund besteht (Regel 4.2.3), was in laufenden Vorstandsverträgen begründet ist,

entsprochen wurde.

Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin gemäß §161 AktG, dass dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch künftig entsprochen wird.

Diese Entsprechenserklärung bezieht sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010.

Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der PNE WIND AG unterwww.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance hinterlegt.

6. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag waren keine derivaten Finanzinstrumente im Bestand.

7. Honorare für den Abschlussprüfer

Vom Abschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2010 folgendes Honorar berechnet:

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TEUR
a) die Abschlussprüfungsleistungen 143
b) andere Bestätigungsleistungen 161
c) Steuerberatungsleistungen 0
d) Sonstige Leistungen 0

8. Organe

Aufsichtsrat

Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Bankkaufmann (Vorsitzender)

Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, Unternehmensberater, (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Horst Kunkel, Bietigheim, Kaufmann (bis 31. August 2010)

Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor

Herr Alfred Mehrtens, Cuxhaven, Landwirt (bis 31. August 2010)

Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Kaufmann

Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010)

Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010)

Herr Dieter K. Kuprian ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

ERLAU AG, Aalen/Unterkochen

Intersoft Consulting Services GmbH, Hamburg

RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen

Herr Professor Reza Abhari ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

First Climate AG, Zürich, Schweiz

Herr Alain Huberty ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg

Poweo S.A., Paris, Frankreich

Utopia S.A., Luxemburg, Luxemburg

European United Bakeris S.A., Luxemburg, Luxemburg

Herr Jacquot Schwertzer ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

Luxempart Capital Partners SICAR., Leudelange, Luxemburg

Poweo S.A., Paris, Frankreich

Foyer S.A., Leudelange, Luxemburg

Indufin Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg

QUIP AG, Baesweiler

Die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 TEUR 220 betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 14, sein Stellvertreter TEUR 10,5 und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 7 als feste Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Als variable Vergütung wurde im Berichtsjahr ein Betrag in Höhe von TEUR 112 zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr 2010 auf TEUR 332. Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielt Herr Jacquot Schwertzer am 31. Dezember 2010 5.704 Aktien.

Vorstand

Herr Martin Billhardt, Cuxhaven, (Vorstandsvorsitzender) Herr Bernd Paulsen, Schiffdorf, (Vorstand)

Herr Martin Billhardt ist bzw. war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:

PNE Biomasse AG, Cuxhaven

Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg

Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.274 (i. V. TEUR 1.170), die sich wie folgt verteilen:

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Fixes Gehalt Variables Gehalt Sonstige Vergütungen Gesamtbezüge
2010 2010 2010 2010
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TEUR TEUR TEUR TEUR
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Martin Billhardt 295 390 144 829
Bernd Paulsen 180 150 115 445
475 540 259 1.274

Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteilen zusammen. Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie den geldwerten Vorteil aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden. Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 60 % und der kurzfristige Anteil 40 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen Ziele mit dem Vorstand.

Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windparkprojekte im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristigen variablen Vergütung nicht ausgezahlt oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ausgerichtet ist auf das zu erwartende EBIT der nächsten 3 Jahre. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt, jedoch mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über mehrere Jahre bzw. der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der Aufsichtsrat kann dem Vorstandsmitglied im Falle besonders herausragender Leistungen bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden, ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern nicht gewährt.

Für den Fall eines Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrecht berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach § 21 WpHG mitteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten hat. Bei der Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgeld für die restliche Vertragslaufzeit zu, jedoch in jedem Fall beschränkt auf einen Höchstbetrag von zwei Jahresvergütungen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % einer im Rahmen des Angebots erreichten Steigerung des Unternehmenswerts zu. Dabei ist - jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung - die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen Erwerbspreis zu bemessen, insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein als das feste Jahresgehalt.

Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Vorstandsmitglieder.

9. Transaktionen mit nahe stehenden Personen

Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:

Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, einen Beratungsvertrag zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.

10. Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 WpHG

Entsprechend der Meldepflicht nach § 21 Abs. 1 WpHG wurden uns folgende Mitteilungen zugeleitet, die von uns entsprechend § 26 Abs. 1 WpHG veröffentlicht wurden:

Mitgeteilt von Financiere de Champlain

Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 22. Dezember 2009 die Schwelle von 3 Prozent überschritten hat und an diesem Tag 3,073 Prozent (1.368.349 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 6. Januar 2010

Mitgeteilt von Financiere de Champlain

Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am 6. Januar 2010 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten hat und an diesem Tag 2,963 Prozent (1.319.399 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.

Cuxhaven, 8. Januar 2010

Mitgeteilt von Close Brothers Seydler Bank

1. Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities (Germany) Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities (Germany) Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

- Close Brothers Seydler Bank AG

2. Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities Holdings Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

- Close Securities (Germany) Limited

- Close Brothers Seydler Bank AG

3. Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Holdings Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

- Close Securities Holdings Limited

- Close Securities (Germany) Limited

- Close Brothers Seydler Bank AG

4. Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Group plc. 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Group plc. kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

- Close Brothers Holdings Limited

- Close Securities Holdings Limited

- Close Securities (Germany) Limited

- Close Brothers Seydler Bank AG

5. Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

6. Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

7. Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

8. Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE Wind AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug.

Cuxhaven, 15. April 2010

11. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2010

Von den Organen der Gesellschaft wurden am 31. Dezember 2010 Aktien der Gesellschaft wie folgt gehalten:

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Herr Martin Billhardt, Cuxhaven 400.000 Aktien (i. V. 30.000 Aktien)
Herr Bernd Paulsen, Schiffdorf 2.500 Aktien (i.V. 2.500 Aktien)

12. Konzernabschluss

Die PNE WIND AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und im Unternehmensregister hinterlegt wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Cuxhaven erhältlich.

13. Ergebnisvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.114.215,12 eine vierprozentige Dividende auf den Nennbetrag der für das Geschäftsjahr 2010 gewinnbezugsberechtigten Aktien auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Cuxhaven, 15. März 2011

PNE WIND AG

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gez. Martin Billhardt gez. Bernd Paulsen
Vorsitzender des Vorstands Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Hamburg, den 15. März 2011

Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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(Reiher) (ppa. Feldhaus)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

PNE WIND AG, Vorstand

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Martin Billhardt Bernd Paulsen