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Plenum AG

Quarterly Report Mar 26, 2003

5446_10-q_2003-03-26_8d2b139f-6534-43f6-97e0-1ca2dfdd537f.pdf

Quarterly Report

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Quartalsbericht 1/2002

nach US-GAAP zum 31.03.02

Kennzahlen der plenum Gruppe (US-GAAP)

in Tsd € 01.01.
bis
31.03.2002
01.01.
bis
31.03.2001
Umsatzerlöse 12.022 12.559
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.590 4.273
EBITDA 1.151 1.296
Periodenüberschuss 760 531
Ergebnis je Aktie in Euro (unverwässert) 0,08 0,06
Durchschnittlich im Umlauf
befindliche Aktien (unverwässert, in Tsd.) 9.577 9.577
Eigenkapitalquote zum 31.3 66% 66%
*) zum 31.3
Nettoliquidität
7.623 6.134
Mitarbeiter am 31.3. 423 351

*) Liquide Mittel abzgl. Bankverbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen

Konzernumsatz
31.03.2002 12,0

Mio.
31.03.2001 12,6

Mio.
plenum AG
plenum
Management Consulting
plenum Systems plenum Communication
Düsseldorf • Frankfurt • Köln • München • Stuttgart / Herrenberg
Stuttgart / Leinfelden • Wiesbaden

Organisationsstruktur der plenum-Gruppe, Stand 01. Mai 2002

Brief an die Aktionäre

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre und Geschäftsfreunde,

Der konjunkturelle Verlauf im 2. Halbjahr 2001 war von stark rezessiven Entwicklungen gekennzeichnet, die sich im 1. Quartal gesamtwirtschaftlich weiter verschärft haben. Insbesondere auf den IT- und Kommunikationssektor hat sich dies durch eine beschleunigte Marktkonsolidierung und sinkende Wachstumsraten ausgewirkt.

In diesem weiterhin schwierigen Marktumfeld ist es der plenum AG gelungen, ihre profitable Geschäftsentwicklung erfolgreich fortzusetzen. Bei Umsatzerlösen von 12 Mio. Euro haben wir mit einem Ergebnis (EBITDA) von 1,2 Mio. Euro eine Marge von 10% sowie mit 0,8 Mio. Euro eine Nettorendite von 7 % erreicht und damit unsere hohe Ertragskraft erneut unter Beweis gestellt.

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2002 erwarten wir gesamtwirtschaftlich nur eine moderate Erholung des IT- und Kommunikationssektors. Der Vorstand ist jedoch zuversichtlich, dass plenum sich im 2. Halbjahr, insbesondere in den Segmenten Consulting und Systems, deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickeln kann.

Für das Geschäftsjahr 2002 plant der Vorstand Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 70 und 80 Mio. Euro und ein Ergebnis (EBITDA) in einer Bandbreite zwischen 5,5 und 6,3 Mio. Euro.

Die plenum AG konnte ihre sehr gute inhaltliche Positionierung in den Geschäftsfeldern Consulting , Systemintegration und Kommunikation ausbauen. Die Verbindung dieser Kompetenzen in bereichsübergreifenden und integrierten Projekten ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Differenzierung im Wettbewerb.

Zudem spiegelt sich die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Blue-Chip-Kunden im Einstieg in das Großprojektgeschäft wider: langfristige strategische Partnerschaften und damit verbundene Generalunternehmerschaft in Großprojekten bilden ein solides Fundament für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der plenum AG.

Wiesbaden, im Mai 2002

Der Vorstand

Hartmut Skubch

Thomas Reuther

Hohe Marge trotz schwierigem Marktumfeld

Die plenum AG hat im 1. Quartal mit 12,0 Mio. Euro (Vj. 12,6 Mio. Euro) annähernd gleichbleibende Umsätze wie im Vorjahr erzielt. Das EBITDA betrug auf dem Umsatzniveau sehr gute 1,2 Mio. Euro (Vj. 1,3 Mio. Euro), so dass die Marge erstmals seit 1999 wieder 10% im Kerngeschäft beträgt. Auf Pro-Forma-Basis, d.h. ohne New Venture, plenum Systems Schweiz und reduziertem plenum Institut-Geschäft, aber inklusive der im Geschäftsjahr 2001 erworbenen stoll & fischbach-Gruppe, konnte das EBITDA (Vj. 1,0 Mio. Euro) um 20% gesteigert und die Marge im Vorjahresvergleich von 7% um 3%-Punkte verbessert werden.

Der Periodenüberschuss stieg mit knapp 0,8 Mio. Euro (Vj. 0,5 Mio. Euro) um über 40%. Somit ergibt sich ein um über 30% verbessertes Ergebnis je Aktie von 0,08 Euro (Vj. 0,06 Euro) bei jeweils 9.577.068 Stückaktien.

Systematisches Kostencontrolling führt zu Ertragsteigerung

Die hervorragende Ertragsentwicklung zeigt eindeutig, dass die im 2. Halbjahr 2001 durchgeführten Zentralisierungsmaßnahmen und die konsequente Umsetzung des Kostensenkungsprogrammes im Verwaltungsbereich erfolgreich sind.

So konnte die Verwaltungskostenquote von 12% im Vorjahr bzw. 16% im Vorquartal auf 8% reduziert werden.

Darüber hinaus wurde die Konzernstruktur der Unternehmensstrategie angepasst und nichtprofitable Geschäftseinheiten geschlossen. So wurde gegen Ende des Geschäftsjahres 2001 die plenum New Venture geschlossen, die plenum Systems Schweiz verkauft und das Geschäft der plenum Institut deutlich reduziert.

Nettoliquidität erhöht – Eigenkapitalquote unverändert hoch

Die plenum AG hat in einem schwachem Marktumfeld, das im IT-Service-Sektor durch zahlreiche Insolvenzen geprägt ist, auch im dritten Quartal in Folge einen positiven Free Cash Flow erzielt.

Die liquiden Mittel stiegen im Vergleich zum 31.12.2001 von 7,5 Mio. Euro um weitere 0,8 Mio. Euro auf rd. 8,3 Mio. Euro zum 31.3.2002. Die Nettoliquidität stieg im gleichen Zeitraum von 6,7 Mio. Euro um 0,9 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro. Damit wurde die Nettoliquidität im plenum Konzern in den letzten neun Monaten (30.6.2001: 4,2 Mio. Euro) – trotz Einmalaufwendungen (Integrationskosten, Kosten der Zentralisierung etc.) – um über 80% gesteigert bzw. nahezu verdoppelt.

Dies zeigt, dass plenum sich unabhängig vom Kapitalmarkt selbst finanzieren kann und das Geschäftsmodell erfolgreich ist. Die Eigenkapitalquote ist mit 66% auf unverändert hohem Niveau.

Ausblick: Erfolgreicher Einstieg in das Großprojektgeschäft

Ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der plenum AG ist der gelungene Einstieg in das Großprojektgeschäft. Zu Jahresanfang 2002 wurde plenum als langfristiger strategischer Entwicklungspartner der BG-Phoenics GmbH ausgewählt. Neben einem Auftragsvolumen von mehreren Millionen Euro hat dieses Projekt zum einen noch weiteres Auftragspotenzial und dient zum anderen als Referenzprojekt: plenum ist es gelungen, sich als Lösungsanbieter und Umsetzungspartner für weitere Großprojekte bei unseren Großkunden zu positionieren. Aktuelle Verhandlungen mit unseren Kunden für die Zusammenarbeit im Rahmen langfristiger strategischer Partnerschaften und als Generalunternehmer lassen erwarten, dass das Großprojektgeschäft in 2002 noch weiter ausgebaut werden kann.

Für das Geschäftsjahr 2002 plant der Vorstand Umsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 70 und 80 Mio. Euro und damit auf Pro-Forma-Basis ein Wachstum bis zu 35% gegenüber dem Vorjahr ( 59,8 Mio. Euro). Die Ergebnisprognose (EBITDA) bewegt sich in einer Bandbreite zwischen 5,5 und 6,3 Mio. Euro, was einer Ergebnissteigerung bis zu 25% gegenüber dem Vorjahr (5,1 Mio. Euro) entspricht.

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Segmente sind im Kerngeschäft von einer hohen Geschäftsfeldrendite iHv durchschnittlich 17% geprägt. Vor konzernübergreifenden Kosten, die überwiegend Sach- und Personalkosten der Börsennotierung enthalten, ergibt sich somit eine hohe Profitabilität im operativen Geschäft.

plenum Management Consulting:

Die plenum Management Consulting ist mit Umsatzerlösen von 2,9 Mio. Euro (Vj. 2,1 Mio. Euro) um nahezu 40% organisch gewachsen. Damit trägt dieser Unternehmensbereich einen Umsatzanteil von rund 25% zum Gesamtumsatz des plenum-Konzerns bei. Trotz des starken Wachstums konnte die plenum Management Consulting eine Marge von 31% erzielen.

Neben dem Ausbau klassischer Beratungsleistungen zur Effizienzsteigerung von IT-Bereichen ist im 1. Quartal 2002 hervorzuheben, dass nach erfolgreicher Beratung eines Referenzkunden im Versorgermarkt in der Schweiz nun auch der Einstieg in den Versorgermarkt in Deutschland gelang. Im Rahmen einer Studie bewertet die plenum Management Consulting zunächst die geschäftsstrategische Frage, ob und welche Möglichkeiten zum Partnering für

Segmentinformationen

in Mio € Consulting Systems Communi-
cation
Sonstige Gesamt
Nettoumsätze 2,9 4,3 4,8 0,0 12,0
1.
2001
Quartal
2,1 6,2 3,3 1,0 12,6
Bruttoumsätze 3,1 4,5 4,9 0,0 12,5
1.
2001
Quartal
2,1 6,2 3,3 1,0 12,6
Segmentkosten -2,2 -4,1 -4,2 0,0 -10,5
1.
2001
Quartal
-1,5 -5,5 -2,6 -0,9 -10,5
Internal Operating Profit (IOP) 0,9 0,4 0,7 0,0 2,0
in % vom Umsatz 31% 9% 15% 0
%
17%
1.
2001
Quartal
0,6 0,7 0,7 0,1 2,1
in % vom Umsatz 29% 11% 21% 10% 17%

Überleitung operatives Segmentergebnis

in Mio € 01.01.
bis 31.03.2002
01.01.
bis 31.03.2001
IOP 2,0 2,1
Konzernübergreifende Kosten -0,8 -0,8
EBITDA 1,2 1,3
Abschreibungen -0,5 -0,4
EBIT 0,7 0,9
Finanzergebnis und Steuern 0,1 -0,4
Periodenüberschuss 0,8 0,5

das Unternehmen bestehen, um im Anschluss daran die organisatorische und informationstechnische Umsetzung durchzuführen.

plenum Systems:

Trotz rückläufiger Umsatzerlöse von 4,3 Mio. Euro (Vj. 6,2 Mio. Euro) erreichte der Unternehmensbereich Systems einen Umsatzanteil von 36% und aufgrund von frühzeitigen Kapazitätsanpassungsmaßnahmen eine Marge von guten 9%.

Bereits jetzt zeichnet sich – nach Einstieg in das Großprojektgeschäft – ein deutlicher Anstieg der Auslastung sowie damit einhergehende Umsatzsprünge in den nächsten Quartalen, insbesondere im 2. Halbjahr, ab. Neben dem bereits seit September laufenden Projekt bei der BHF-Bank erhielt die plenum Systems zum Jahresbeginn von neun Berufgenossenschaften den Auftrag zur Neuentwicklung des kompletten Anwendungssystems. Als Entwicklungspartner der BG Phoenics GmbH, dem eigens gegründeten IT-Dienstleister der Berufsgenossenschaften, unterstreicht die plenum Systems damit ihre Positionierung als strategischer Partner im Rahmen von Großprojekten. Der Auftrag mit einem Volumen von mehreren Millionen Euro reicht zunächst bis ins Jahr 2003. Zudem bietet dieses Projekt weiteres Potenzial für Folgeaufträge bzw. eine Erweiterung des Auftrages auf alle Berufsgenossenschaften in Deutschland.

Erfolgversprechende Verhandlungen zu weiteren Großaufträgen einschließlich Generalunternehmerschaft bei unseren Blue-Chip-Kunden stehen kurz vor dem Abschluss.

plenum Communication:

Bei Umsatzerlösen von 4,8 Mio. Euro (Vj. 3,3 Mio. Euro) in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres erzielte der Unternehmensbereich Communication eine sehr gute Marge von 15%. Ausschlaggebend für die Steigerung der Umsätze war im Wesentlichen die Akquisition und Integration der stoll & fischbach Gruppe.

Im Geschäftsjahr 2001 erreichte die plenum Communication nach Umsatzerlösen den vierten Platz der deutschen Multimediaagenturen und Platz 25 im Ranking der 200 größten Werbeagenturen in Deutschland.

Hohe Qualität und Kreativität wurde den Lösungen der plenum Communication erneut bestätigt: Sie erhielt den einzigen Sonderpreis für Innovationen auf dem Deutschen Multimedia Kongress in Stuttgart. Eingereicht wurde ein Pilotprojekt für innovative Mieterkommunikation via Breitband-Portal, Auftraggeber war die ALBANET GmbH.

Seine Markenführungskompetenz nutzte die plenum Communication im ersten Quartal bei der erfolgreichen Produkteinführung für einen deutschen Automobilkonzern. Die Kampagne verbindet kreative Onlinekompetenz mit hohem technologischen Know how und schafft so die Plattform für innovative Formen der Kundenbindung.

Die allgemein schwache Börsenstimmung beeinflusste insbesondere die Entwicklung am Neuen Markt. Das unseriöse Verhalten einiger Marktteilnehmer erschwert den Aufbau einer neuen Vertrauensbasis und bringt somit auch seriöse Unternehmen in eine äußerst schwierige Lage. Verschärft wird diese schwache Marktentwicklung zudem durch Mittelabflüsse aus Neuer Markt – Fonds. Gerade angelsächsische Fonds ziehen sich aus dem Marktsegement zurück und verursachen fundamental nicht nachvollziehbare Marktbewegungen. Das ohnehin geringe Vertrauen der Anleger in den Neuen Markt wird dadurch zusätzlich auf die Probe gestellt.

Kursentwicklung bis März 2002 (indexiert)

Auch die plenum Aktie konnte sich im ersten Quartal dieser Entwicklung nicht entziehen, obwohl sie im 12-Monatsvergleich weiterhin über dem Marktniveau liegt und damit eine gute relative Marktperformance aufweist. Zum Ende des ersten Quartals verringerte sich der Kurs der Aktie gegenüber dem Jahresende 2001 um 9%, während der Branchenindex Nemax IT-Service rund 11% verlor.

Während viele Analysehäuser ihre Aktivitäten am Neuen Markt deutlich abgebaut haben bzw. einschränken, ist es plenum dank intensiver und transparenter Kommunikation mit den Kapitalmarkt-Akteuren gelungen, die "Coverage" der plenum-Aktie weiter auszubauen. Zu Jahresbeginn haben die Landesbank Baden-Württemberg und das Bankhaus Lampe in einer Ersteinschätzung die plenum Aktie vorgestellt und zum Kauf empfohlen bzw. mit dem Prädikat "Outperform" eingestuft.

Das aktuelle Kursniveau ist jedoch mit Blick auf die fundamentale Entwicklung des Unternehmens (Profitabilität und Wachstumsdynamik) nicht befriedigend. Dies zeigen auch die Einschätzungen und Kursziele zahlreicher Analysten-Häuser und Investmentbanken, die nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2001 ihre Kaufempfehlungen zur plenum Aktie mit Kurszielen bis 12 Euro bestätigt haben.

Auftragsbestand

Die Auftragslage entwickelte sich im 1. Quartal 2002 äußerst erfreulich. Zusätzlich zur Auslastung durch bestehende Projekte konnte plenum einen bedeutenden Großkunden gewinnen und zugleich auch bei Bestandskunden zusätzliche Aufträge generieren.

Kosten und Preise

Wie bereits oben erläutert, hat plenum seine Kostenstrukturen frühzeitig an die allgemeine Marktentwicklung angepasst und konnte dadurch seine Kosten im ersten Quartal deutlich senken.

Aufgrund unserer langjährigen Festpreispolitik verbunden mit hoher Projektmanagementkompetenz bei höchst anspruchsvollen Kundenanforderungen konnte plenum bisher ohne signifikante Preissenkungen auskommen. Bei einer weiterhin rezessiven Marktentwicklung und entsprechendem Preisdruck, verursacht durch die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten einiger Wettbewerber, ist zur Zeit schwer einschätzbar, ob plenum sich dauerhaft dieser Marktentwicklung entziehen kann.

Investitionen, F&E-Aktivitäten

In den ersten drei Monaten des Jahres 2002 wurden keine wesentlichen bzw. geschäftsunüblichen Investitionen getätigt.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 351 im Vorjahr um rund 20% auf 423 zum 31. März 2002. Im Vergleich zum Vorquartal reduzierte sich der Personalstand von 462 um 39 Mitarbeiter (netto). Die Personalabgänge resultieren überwiegend aus der Schliessung bzw. dem Verkauf nicht-profitabler Geschäftseinheiten sowie aus Optimierungen im administrativen Bereich.

Eigene Aktien und Bezugsrechte

Zum 31. März 2002 verfügten die plenum AG oder andere Unternehmen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG unverändert über einen Bestand von 16.790 Stück an eigenen Aktien der plenum AG.

Wandelschuldverschreibungen oder vergleichbare Wertpapiere gem. § 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG waren zum 31. März 2002 nicht ausgegeben. Zum 31. März 2002 waren 550.250 Bezugsrechte gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG ausgegeben, davon betreffen 113.000 Organe der plenum AG.

Aktionärsstruktur (Directors Holdings)

Die plenum AG hat zum 31. März 2002 ein eingetragenes Kapital von 9.577.068 Stückaktien.

Aktien, Vorstände
Hartmut
Skubch
Thomas
Reuther
Gesamt
Stand Stückzahl Stückzahl Stückzahl
31.12.2001 2.050.933 0 2.050.933
Zugänge 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Stand 31.03.2002 2.050.933 0 2.050.933

Bezugsrechte auf je 1 Aktie, Vorstände

Hartmut
Skubch
Thomas
Reuther
Gesamt
Stand Stückzahl Stückzahl Stückzahl
31.12.2001 65.500 65.500 113.000
Zugänge 0 0 0
Abgänge 0 0 0
Stand 31.03.2002 56.500 56.500 113.000

Aktien, Aufsichtsräte

Michael
Bauer
Dr. Wolfgang
Händel
Norbert
Rohrig
Gesamt
Stand Stückzahl Stückzahl Stückzahl Stückzahl
31.12.2001 370.360* 3.500 700 374.560
Zugänge 0 0 0 0
Abgänge 0 0 0 0
Stand 31.03.2002 370.360 3.500 700 374.560

*Indirekter Aktienbesitz

Die Aufsichtsräte der plenum AG besitzen keine Bezugsrechte für Aktien der plenum AG.

Darüber hinaus befinden sich weitere 2.615.291 Aktien im Besitz von Mitgliedern des Managements der Unternehmensbereiche. Mit 5.057.684 Stückaktien bezogen auf eine Gesamtanzahl von 9.577.068 Stückaktien ergibt sich ein aktuelles Verhältnis von 53% Management-Besitz zu 47% Free Float.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Rahmen der Integration bzw. Verschmelzung der plenum New Media auf die plenum Communication wurde die ehemalige Zentrale der plenum New Media AG mit Standort Berlin geschlossen. Alle zentralen Funktionen der Kommunikationsagentur werden nunmehr in Stuttgart/Herrenberg von der plenum stoll & fischbach Communication wahrgenommen.

Zwischendividende / Ausschüttung

Für den Berichtszeitraum von 1.1. bis 31.03.2002 hat die plenum AG keine Zwischendividende oder sonstige Ausschüttungen vorgenommen oder vorgeschlagen.

Aktiva Quartalsabschluss
31.03.2002
Jahresabschluss
31.12.2001
Tsd
Tsd €
Liquide Mittel 8.306 7.513
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.944 11.185
Vorräte 421 262
Latente Steuern 882 882
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige
kurzfristige Vermögensgegenstände 1.661 2.544
Kurzfristige Vermögensgegenstände, gesamt 21.214 22.386
Sachanlagevermögen 3.714 3.755
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.753 4.798
Finanzanlagen 206 193
Geschäfts- oder Firmenwert 1.910 1.946
Latente Steuern 223 223
Langfristige Vermögensgegenstände, gesamt 10.806 10.915
Aktiva, gesamt 32.020 33.301
Passiva Quartalsabschluss
31.03.2002
Jahresabschluss
31.12.2001
Tsd
Tsd €
Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil
an langfristigen Darlehen 421 470
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.299 2.031
Erhaltene Anzahlungen 271 348
Rückstellungen 4.869 6.020
Latente Steuern 1.119 912
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.640 1.881
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 9.610 11.662
Latente Steuern 454 459
Pensionsrückstellungen 774 758
Eigenkapital
9.577 9.577
Gezeichnetes Kapital 14.151 14.151
Kapitalrücklage -83 -83
Eigene Anteile -2.463 11.263
Bilanzgewinn 0 -14.486
Kumuliertes sonstiges Gesamtergebnis
Eigenkapital, gesamt 21.182 20.422
Passiva, gesamt 32.020 33.301
Q1-2002 Q1-2001 01.01.

31.03.2002
01.01.

31.03.2001
Tsd
Tsd € Tsd
Tsd €
Umsatzerlöse 12.022 12.559 12.022 12.559
Umsatzkosten -8.432 -8.286 -8.432 -8.286
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.590 4.273 3.590 4.273
Vertriebskosten -1.363 -1.174 -1.363 -1.174
Allgemeine und Verwaltungskosten -950 -1.484 -950 -1.484
Forschungs- und Entwicklungskosten -659 -757 -659 -757
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen 90 120 90 120
Abschreibungen auf den Firmenwert -32 -32 -32 -32
Betriebsergebnis 676 946 676 946
Zinserträge/-aufwendungen 205 -49 205 -49
Beteiligungserträge 0 0 0 0
Erträge/Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
Ergebnis vor Steuern (und Minderheitenanteilen) 881 897 881 897
Steuern vom Einkommen und Ertrag -121 -368 -121 -368
Ergebnis vor Minderheitenanteilen 760 529 760 529
Minderheitenanteile 0 2 0 2
Periodenüberschuss 760 531 760 531
Ergebnis vor a. o. Aufwendungen je Aktie (in EUR) 0,08 0,06 0,08 0,06
Außerordentliche Aufwendungen je Aktie (in EUR) 0,00 0,00 0,00 0,00
Ergebnis je Aktie (in EUR, unverwässert) 0,08 0,06 0,08 0,06
Ergebnis je Aktie (in EUR, verwässert) 0,08 0,06 0,08 0,06
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 9.577 9.577 9.577 9.577
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 9.577 9.577 9.577 9.577

*Die aktuellen Quartalszahlen sind nicht mit den Vorjahresquartalszahlen vergleichbar; wir verweisen hierzu auf die Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung.

Quartalsabschluss
1.1.2002 - 31.03.2002
Quartalsabschluss
1.1.2001 - 31.03.2001
Tsd
Tsd €
Kapitalfluss aus operativer Tätigkeit
Jahresüberschuss (vor Steuern) 881 897
Anpassungen:
Minderheitenanteile 0 -2
Abschreibungen 475 350
Veränderungen der Aktiva & Passiva:
Veränderung der Vorräte -159 122
Veränderung der Forderungen 1.241 -2.624
Veränderung aktiver Rechnungsabgrenzungs
posten und sonstiger Vermögensgegenstände 883 604
Veränderung der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen -732 -316
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten -318 3.120
Veränderung der Rückstellungen -1.135 152
Veränderung sonstiger Aktiva und Passiva 202 -145
Mittelzufluss aus operativer Tätigkeit 1.217 1.792
Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit
Veränderung von immateriellen
Vermögensgegenständen und Sachanlagen -357 -583
Veränderung des Finanzanlagevermögens
und des Firmenwertes -9 219
-366 -364
Mittelzufluss aus Investitionstätigkeit
Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit
Rückführung/Aufnahme von Darlehen -58 47
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit -58 47
793 1.475
Veränderung der Liquiden Mittel 0 -4
Wechselkursänderungen 7.513 6.195
Liquide Mittel am Anfang der Periode 8.306 7.666
Liquide Mittel am Ende der Periode

Kapitalflussrechnung Eigenkapitalveränderungsrechnung

Entwicklung
Anzahl
des Eigenkapitals
Aktien in Tsd.

in Tsd.
Compre-
Gezeichnetes
hensive
Kapital
Income
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklage
Other
Comprehen-
sive Income
Summe
Eigen
kapital
31.12.1999 6.872 6.872 12.950 6.517 0 26.339
Veränderung
Konsolidierungskreis 1.251 -1.159 350 442
Sonstige
Kapitalveränderungen 440 440
Konzernergebnis 1.818 1.818 1.818
Other Comprehensive
Income 4 4 4
31.12.2000 8.123 8.123 11.791 9.125 4 29.043
Barkapitalerhöhungen 216 2.421 2.637
Kapitalerhöhung
aus Sacheinlagen 1.238 435 1.673
Veränderung
Konsolidierungskreis -1.172 -136 -1.308
Eigene Aktien -83 -83
Sonstige
Kapitalveränderungen 676 -581 95
Konzernergebnis 2.855 2.855 2.855
Other Comprehensive
Income -14.490 -14.490 -14.490
31.12.2001 9.577 9.577 14.068 11.263 -14.486 20.422
Konzernergebnis 760 760 760
Other Comprehensive
Income 14.486 -14.486 -14.486 0
31.03.2002 9.577 9.577 14.068 -2.463 0 21.182

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