Quarterly Report • Aug 18, 2011
Quarterly Report
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2010/11
Bericht zum 3. Quartal
| Ertragskennzahlen 1) | 10/2010-6/2011 | 10/2009-6/2010 | Vdg. in % | 2009/10 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 52,25 | 53,97 | -3 | 69,59 |
| EBITDA | in Mio. € | 1,95 | 5,65 | -66 | 5,66 |
| EBITDA operativ 2) | in Mio. € | 1,95 | 1,14 | +70 | 1,15 |
| EBIT | in Mio. € | 0,35 | 3,42 | -90 | 2,86 |
| EBIT operativ 2) | in Mio. € | 0,35 | -1,09 | >100 | -1,65 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | -1,54 | 1,76 | >100 | 0,33 |
| Ergebnis nach Steuern | in Mio. € | -1,83 | 1,89 | >100 | 0,92 |
| Ergebnis je Aktie | in € | -0,12 | 0,11 | >100 | 0,06 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 2) | in € | -0,12 | -0,17 | +29 | -0,26 |
| Investitionen | in Mio. € | 1,00 | 1,20 | -17 | 1,53 |
| Akquisitionen | in Mio. € | 0,00 | 1,11 | - | 1,11 |
| Mitarbeiter 3) | 723 | 800 | -10 | 779 |
| Bilanzkennzahlen | 30.6.2011 | 30.9.2010 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | in Mio. € | 18,25 | 20,11 | -9 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 7,03 | 9,04 | -22 |
| Capital Employed | in Mio. € | 25,23 | 29,10 | -13 |
| Working Capital 4) | in Mio. € | 0,09 | 3,30 | -97 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 49,49 | 51,05 | -3 |
| Eigenkapitalquote | in % | 37 | 39 | - |
| Gearing | in % | 39 | 45 | - |
| Mitarbeiter 5) | 730 | 731 | 0 |
| Börsekennzahlen 6) | 10/2010-6/2011 | 2009/10 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 1,10 | 1,40 | -21 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 0,80 | 0,91 | -12 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 0,93 | 1,00 | -7 |
| Gewichtete Aktienanzahl | in Tsd. | 15.387 | 15.387 | 0 |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 14,31 | 15,39 | -7 |
| Segmente 10/2010-6/2011 in Mio. € |
Deutschland | Italien | Niederlande | Zentral Osteuropa |
Holding und Sonstiges |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz (konsolidiert) | 28,01 | (+4%) | 15,88 | (-5%) | 5,90 | (+8%) | 2,45 | (-50%) | 0 | - |
| EBITDA operativ 2) | 1,34 | (>100%) | 1,08 | (-16%) | 0,62 (>100%) | 0,15 | (-79%) | -1,24 | (+10%) | |
| EBIT operativ 2) | 0,76 | (>100%) | 0,54 | (-8%) | 0,25 (>100%) | 0,08 | (-81%) | -1,28 | (+10%) | |
| Investitionen | 0,32 | (+4%) | 0,51 | (+28%) | 0,12 | (-65%) | 0,05 | (-59%) | 0,00 | (-98%) |
| Mitarbeiter 3) | 340 | (-8%) | 275 | (-6%) | 73 | (+11%) | 28 | (-55%) | 7 | (-23%) |
1) der fortgeführten Geschäftsbereiche
2) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge im Vorjahr von 4,51 Mio. € im Konzern
3) durchschnittlicher Mitarbeiterstand (Angestellte und freie Mitarbeiter) während der Periode
4) Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
5) Mitarbeiterstand (Angestellte und freie Mitarbeiter) zum Stichtag
6) Wiener Börse
Sehr geehrte Aktionäre, geschätzte Damen und Herren,
in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 haben wir sowohl auf Konzernebene als auch in allen Regionen ein positives EBIT erwirtschaftet. Beim Umsatz befinden wir uns seit dem zweiten Quartal (+3%) wieder auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal (April bis Juni 2011) konnten wir sogar ein Umsatzwachstum von 11% erzielen. Überdies waren die Restrukturierungen der Vorjahre eine solide Basis für die ausgewiesenen Ergebnisverbesserungen. Während uns dabei in Deutschland, unserem größten Markt, die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entgegen gekommen sind, zeigte sich die Konjunktur in Italien weiterhin schwach. In diesem Umfeld konnte der BRAIN FORCE Konzern in den ersten neun Monaten einen sehr erfreulichen Free Cash-flow von 2,30 Mio. € generieren. Auch unsere Auftragslage hat sich weiter erhöht und lag zum Stichtag 30. Juni mit 18,84 Mio. € um 7% über dem Vorjahreswert. In Summe ergibt dies ein deutlich positives Bild von der Entwicklung unseres Unternehmens.
Der Konzernumsatz ist von Oktober 2010 bis Juni 2011 aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen um 3% auf 52,25 Mio. € gesunken. Organisch betrachtet, also auf vergleichbarer Basis, konnte der Umsatz jedoch um 1,00 Mio. € oder 2% gesteigert werden. Im dritten Quartal war sogar ein Umsatzwachstum von 11% auf 18,35 Mio. € zu verzeichnen. Das operative EBITDA haben wir in den ersten drei Quartalen um 70% auf 1,95 Mio. € verbessert und das operative EBIT drehte von -1,09 auf +0,35 Mio. €. Von April bis Juni verbesserte sich das operative EBITDA von 0,26 auf 0,84 Mio. € und das operative EBIT von -0,41 auf +0,35 Mio. €.
In der Region Deutschland (54% des Konzernumsatzes) erhöhte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten um 4% auf 28,01 Mio. €. Dabei möchte ich insbesondere die erfreuliche Entwicklung des Network Performance Channel Geschäftes und gestiegene Lizenzerlöse im Bereich FINAS herausstreichen. Diese Bereiche erzielten auch überdurchschnittliche Margen, sodass wir das operative EBITDA in Deutschland von 0,49 auf 1,34 Mio. € mehr als verdoppeln konnten. Das operative EBIT stieg ebenfalls deutlich von -0,11 auf +0,76 Mio. €. Im dritten Quartal war sogar eine 10%ige Umsatzsteigerung auf 9,43 Mio. € zu beobachten und das EBIT drehte von -0,14 auf +0,30 Mio. €. Ich rechne auch im vierten Quartal mit einer Fortsetzung der positiven Ergebnisentwicklung.
In Italien (vormals Süd-Westeuropa, 30% vom Konzernumsatz) haben die in 2009 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen gegriffen. Trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche und eines Umsatzrückganges von 5% auf 15,88 Mio. € konnten in den ersten neun Monaten mit einem EBITDA von 1,08 Mio. € und einem EBIT von 0,54 Mio. € deutlich positive Ergebnisse erwirtschaftet werden. Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 5,42 Mio. € um 4% unter dem Vorjahr, während das EBIT um 36% auf 0,25 Mio. € gesteigert
Dr. Michael Hofer Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG
Positives operatives Ergebnis auf Konzernebene und in allen Regionen sowie hoher Free Cash-flow
Deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen im dritten Quartal bestätigen den positiven Trend
Deutschland zeigt Umsatzwachstum im dritten Quartal vor allem in überdurchschnittlich profitablen Bereichen
Positive Ergebnisse in Italien nach Restrukturierung und Einsparungen
werden konnte. In den nächsten Quartalen erwarte ich mir aus der Erholung der Lizenzerlöse im Microsoft Dynamics Umfeld weiteres Verbesserungspotenzial.
Niederlande wieder auf deutlichem Wachstums- und Gewinnkurs
Die Gewinnung mehrerer Neukunden lässt weitere positive Entwicklung in Zentral-Osteuropa erwarten
Ergebnisverbesserung und weitere Working Capital Optimierung führen zu starkem Free Cash-flow
Positive Entwicklungen in den ersten neun Monaten bestätigen unsere Zielsetzung Eine sehr erfreuliche Entwicklung zeigte im bisherigen Jahresverlauf unsere Tochtergesellschaft in den Niederlanden (11% des Konzernumsatzes). In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 8% auf 5,90 Mio. € gesteigert werden, was vor allem auf den erfolgreichen Einstieg ins Professional Services Geschäft zurückzuführen war. Das operative EBITDA verbesserte sich stark von 0,06 auf 0,62 Mio. € und das operative EBIT drehte von -0,55 auf +0,25 Mio. €. Noch deutlicher fielen die Zuwächse im dritten Quartal isoliert aus. Von April bis Juni konnten wir den Umsatz um 64% auf 2,52 Mio. € und das operative EBIT von -0,20 auf +0,20 Mio. € steigern. Auch für das letzte Quartal rechne ich mit Umsatzzuwächsen und positiven Ergebnissen.
In der Region Zentral-Osteuropa (5% Umsatzanteil) kam es in den ersten neun Monaten durch Konsolidierungskreisänderungen in Österreich zu einem Rückgang des Umsatzes um 50%. Organisch konnte das Segment jedoch in Österreich, Tschechien und der Slowakei deutlich zulegen und den Umsatz um 21% auf 2,45 Mio. € steigern. Das EBITDA erreichte 0,15 Mio. € und das EBIT 0,08 Mio. €. Im dritten Quartal war ein Umsatzwachstum von 28% auf 0,98 Mio. € und eine EBIT-Steigerung von 76% auf 0,07 Mio. € zu verzeichnen. In den nächsten Monaten sollten sich die Ergebnisse insbesondere in Österreich nach der Gewinnung einiger Neukunden weiter verbessern. SolveDirect entwickelt sich im Rahmen der Erwartungen und wird den Umsatz durch den Ausbau des internationalen Geschäftes, insbesondere in den USA deutlich steigern.
Durch die gestiegenen Ergebnisse und die laufende Optimierung des Working Capital hat sich auch unser Cash-flow deutlich verbessert. Der Free Cash-flow erreichte in den ersten neun Monaten 2,30 Mio. €, wodurch wir die Nettoverschuldung auf 7,03 Mio. € reduzieren und die liquiden Mittel auf 4,68 Mio. € steigern konnten. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -1,83 Mio. €. Darin enthalten sind die bewusst in Kauf genommenen negativen Ergebnisbeiträge der SolveDirect in Höhe von 1,34 Mio. € aus der anteiligen Übernahme der Anlaufverluste der Expansionsoffensive sowie der Verwässerungen durch die Kapitalerhöhungen des Investors.
Infolge der guten Entwicklungen in den ersten neun Monaten bin ich optimistisch, unser Ziel eines positiven operativen Ergebnisses im laufenden Geschäftsjahr, das mit 30. September endet, auch zu erreichen. Zuletzt haben wir die Trendwende geschafft und sind wieder auf einen Wachstumspfad eingeschwenkt. Wenn sich die Konjunkturentwicklung in unseren Märkten nicht drastisch eintrübt, sollten wir in der Lage sein, auch in Zukunft nachhaltig positive operative Ergebnisse zu erwirtschaften.
Ihr
Michael Hofer
Der BRAIN FORCE Konzern hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 einen Umsatz von 52,25 Mio. € erwirtschaftet und damit um 3% weniger als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die drei strategischen Transaktionen in Österreich (Verkauf des Professional Services Geschäftes mit Ende Dezember 2009, Änderung der Konsolidierungsmethode bei SolveDirect auf at equity per Anfang Jänner 2010 sowie Akquisition und Vollkonsolidierung der INISYS Software-Consulting Ges.m.b.H. mit Anfang März 2010) ist der Umsatz organisch jedoch um 2% gewachsen. Dem nach wie vor schwierigen wirtschaftlichen Umfeld in Italien stehen positive Entwicklungen in allen anderen Regionen gegenüber.
Durch das konsequente Kostenmanagement und die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen konnte trotz eines Umsatzrückgangs von absolut 1,72 Mio. € das operative EBITDA (vor nicht-wiederkehrenden Aufwendungen und Erträgen) um 70% oder 0,80 auf 1,95 Mio. € gesteigert werden. Organisch betrachtet hat sich bei einem Umsatzanstieg von absolut 1,00 Mio. € das operative EBITDA um 1,32 Mio. € verbessert und somit mehr als verdoppelt. Das operative EBIT verbesserte sich um 1,44 auf +0,35 Mio. € und war in allen Regionen – so wie in den beiden vorangegangenen Quartalen – positiv. Organisch betrachtet, also bereinigt um Konsolidierungskreisänderungen, konnte das operative Konzern-EBIT in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 sogar um 1,71 Mio. € von -1,33 auf +0,38 Mio. € verbessert werden.
In den ersten neun Monaten sind keine nicht-wiederkehrenden Aufwendungen angefallen, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. € verbucht wurden. Die Kosteneinsparungen aus diesen Maßnahmen haben sich als wesentlicher Beitrag für die rasche Rückkehr zu positiven operativen EBITs in allen operativen Gesellschaften sowie im gesamten Konzern erwiesen.
Weiters sind in den ersten neun Monaten keine nicht-wiederkehrenden Erträge angefallen, während im Vorjahr 6,33 Mio. € verbucht wurden. Die nicht-wiederkehrenden Aufwendungen und Erträge sind in den oben beschriebenen operativen Ergebnissen nicht enthalten. Aus der Berücksichtigung dieser Einmal-Effekte der Vorjahresperiode erklärt sich der Rückgang des EBITDA in den ersten neun Monaten von 5,65 auf 1,95 Mio. € und jener des EBIT von 3,42 auf 0,35 Mio. €.
Das Finanzergebnis hat sich um 0,08 auf -0,55 Mio. € leicht verschlechtert, was auf gestiegene Finanzierungsaufwendungen zurückzuführen war. Von den laufenden Finanzierungen entfällt der überwiegende Großteil auf das fix verzinste langfristige Schuldscheindarlehen. Seit Jänner 2010 wird die SolveDirect Service Management GmbH at equity bilanziert. Damit kommt es im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen durch die Kapitalerhöhungen zu negativen Verwässerungseffekten und zur Übernahme unseres Anteils (per 30.6.2011: 69%) am jeweiligen Ergebnis nach Steuern von SolveDirect. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11 betrug das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -1,34 Mio. € (Vorjahr: -1,20 Mio. €). Davon entfallen -0,75 Mio. € auf die Ergebnisübernahme und -0,59 Mio. € auf die Verwässerung durch drei Kapitalerhöhungen zur Finanzierung der US-Expansion.
In Summe errechnet sich für den Konzern ein Ergebnis vor Steuern von -1,54 Mio. € (Vorjahr: 1,76 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -1,83 nach +1,69 Mio. € im Vorjahr. Ohne die nicht-wiederkehrenden Effekte des Vorjahres hat sich das Ergebnis vor Steuern um 1,22 Mio. € verbessert. Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei -0,12 € (Vorjahr: +0,11 €). Das um die nicht-wiederkehrenden Effekte bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf -0,12 nach -0,17 € im Vorjahr.
Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 gegenüber dem Vorjahr um 11% auf 18,34 Mio. €. Damit liegen wir das zweite Quartal in Folge über dem Vergleichswert der Vorperiode. Der größte Umsatzanstieg wurde in den Niederlanden erreicht (+64%). In Deutschland (Umsatz
Positive Umsatzentwicklung im Konzern sowie in allen Regionen mit Ausnahme von Italien
Deutliche Ergebnisverbesserungen durch konsequentes Kostenmanagement
In 2010 durchgeführte Restrukturierung als wesentliche Maßnahme zur Rückkehr in die Gewinnzone
EBITDA operativ 9M in Mio. € 2010/11
| 1,95 | |
|---|---|
| 2009/10 | |
| 1,14 |
Verbesserung des bereinigten Ergebnisses je Aktie
Rückkehr auf Wachstumspfad auch in diesem Quartal bestätigt +10%) hat sich insbesondere der Bereich Network Performance Channel (NPC) überdurchschnittlich gut entwickelt. In Zentral-Osteuropa (Umsatz +28%) führten die Anfang des Jahres gewonnenen Aufträge von zwei neuen Großkunden in Österreich zu einem höheren Umsatz. Auch in Tschechien konnte der Umsatz verbessert werden, nachdem nun in dieser Gesellschaft auch Verkäufe im NPC-Bereich realisiert werden. Nur in Italien war der Umsatz aufgrund des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes leicht rückläufig (-4%). In Deutschland stieg der Umsatz von 8,61 auf 9,43 Mio. €, in Zentral-Osteuropa von 0,76 auf 0,98 Mio. €, Italien wies einen Umsatz von 5,42 Mio. € aus (Vorjahr: 5,66 Mio. €) und in den Niederlanden wuchs der Umsatz von 1,53 auf 2,52 Mio. €.
Deutliche operative Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr
Anstieg des operativen Cash-flow um 7,16 Mio. € durch Ergebnisverbesserung und Reduktion des Working Capital
Positiver Free Cash-flow von 2,30 Mio. € um 4,15 Mio. € über dem Vorjahreswert
Solider Cash-Bestand von 4,68 Mio. € zum Bilanzstichtag Das operative EBIT der BRAIN FORCE Gruppe hat sich im dritten Quartal um 0,76 auf +0,35 Mio. € deutlich verbessert, ein klares Zeichen für die Wirksamkeit der konsequenten Einsparungen der letzten zwei Jahre. Das operative EBIT war das dritte Quartal in Folge in allen Regionen positiv. Die deutlichsten Verbesserungen wurden dabei in Deutschland und den Niederlanden erreicht. Auch die beiden anderen Regionen, Italien und Zentral-Osteuropa, trugen zur Ergebnisverbesserung bei.
Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind keine nicht-wiederkehrenden Aufwendungen oder Erträge angefallen, während von April bis Juni 2010 per Saldo +0,15 Mio. € ausgewiesen wurden. Inklusive der Einmaleffekte des Vorjahres konnte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 das Konzern-EBIT um 0,61 auf 0,35 Mio. € gesteigert werden.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche lag in den ersten drei Quartalen mit 1,76 Mio. € deutlich über dem Wert des Vergleichszeitraumes des Vorjahres von -1,21 Mio. €. Dies ist in erster Linie auf den Anstieg der operativen Ergebnisse zurückzuführen, was sich auch im Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash-flow) zeigt. Der operative Cash-flow verbesserte sich um beachtliche 7,16 auf 3,29 Mio. €, nachdem er im Vorjahr noch -3,87 Mio. € betrug. Neben der Ergebnisverbesserung ist dies vor allem auf die laufende Optimierung des Working Capital zurückzuführen. Positiv hat sich dabei die von der deutschen Tochtergesellschaft abgeschlossene Factoringvereinbarung ausgewirkt. Der Nettoeffekt des Factoring auf den Zahlungsmittelbestand betrug +2,06 Mio. €.
Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf -0,99 Mio. € (Vorjahr: +0,91 Mio. €). Die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte sind um 0,21 Mio. € gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, wovon 0,19 Mio. € auf reduzierte Produktentwicklungen entfallen. Den aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 0,59 Mio. € stehen planmäßige Abschreibungen von 0,90 Mio. € gegenüber. Der positive Cash-flow aus Investitionstätigkeit des Vorjahres resultierte aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, der zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe von 3,31 Mio. € führte. Für Akquisitionen wurden im Vorjahr 1,11 Mio. € aufgewendet. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte ein positiver Free Cash-flow von 2,30 Mio. € erwirtschaftet werden, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 4,15 Mio. € entspricht.
Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit von -1,45 Mio. € resultiert mit -1,29 Mio. € aus der geringeren Ausnützung von Betriebsmittellinien und mit -0,16 Mio. € aus der planmäßigen Tilgung eines Darlehens. Der positive Free Cash-flow wurde somit vor allem zur Reduktion der Finanzverbindlichkeiten verwendet. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 9,97 Mio. € sind in 2014 fällig. Zum 30.6.2011 verfügte der BRAIN FORCE Konzern über einen Zahlungsmittelbestand von 4,68 Mio. € (30.9.2010: 4,12 Mio. €).
Am 30.6.2011 betrug die Bilanzsumme des Konzerns 49,49 Mio. €, das Eigenkapital lag bei 18,25 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum 30.9.2010 von 39 auf 37% reduziert, was auf das negative Gesamtergebnis der Periode in Höhe von 1,84 Mio. € zurückzuführen war. Vom Gesamtergebnis entfällt ein negativer Ergebnisbeitrag von -1,34 Mio. € auf die at equity bilanzierte SolveDirect Service Management GmbH. Dieser Ergebnisbeitrag liegt innerhalb der Planung und ergibt sich aus den erhöhten Kosten der Expansion am US-Markt und dem damit zusammenhängenden Verwässerungseffekt aus drei Kapitalerhöhungen.
Das Working Capital (Vorräte plus Lieferforderungen abzüglich Lieferverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten) hat sich in den ersten drei Quartalen von 3,30 auf 0,09 Mio. € verringert, was im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 7% auf 16,37 Mio. € zurückzuführen ist. Die sonstigen Forderungen erhöhten sich um 0,83 auf 2,17 Mio. €, die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 1,43 auf 8,31 Mio. €. Die Forderungsveränderungen resultieren im Wesentlichen aus der von der BRAIN FORCE Software GmbH, Deutschland, abgeschlossenen Factoring-Vereinbarung. Die Nettoverschuldung lag zum 30.6.2011 bei 7,03 Mio. €, nachdem sie zum 30.9.2010 noch 9,04 Mio. € betragen hatte. Die Reduktion der Nettoverschuldung um 22% ist auf den positiven Free Cashflow zurückzuführen. Das Gearing (Verschuldungsgrad) des Konzerns verbesserte sich ebenfalls deutlich und beläuft sich zum 30.6.2011 auf 39%, nachdem es zum 30.9.2010 noch 45% betragen hatte.
In Deutschland wurde die Entwicklung des bAV-Vorteilsrechners gestartet, einem neuen FINAS-Tool zur Verkaufsförderung, welches die steuerlichen Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge transparent darstellt. Außerdem haben wir mit dem Projekt smart FINAS zur Vereinfachung der Benutzerführung sowie der Entwicklung einer HTML-Version für BRAIN FORCE Fördercenter begonnen.
Unsere Tochtergesellschaft in Italien nimmt als einer der ersten Microsoft Partner am Private Beta-Programm für Dynamics AX 2012 teil und testet die neue Version im Rahmen eines Kundenmigrationsprojekts.
In den Niederlanden wurde Workspace Manager für den Einsatz in virtuellen Desktopinfrastrukturen optimiert und die Entwicklung von Packaging Robot für 64-Bit-Plattformen sowie die Unterstützung des App-V-Formats fortgesetzt. Infrastructure Framework erhielt Aktualisierungen bei zentralen Themen wie Windows Server 2008 R2, System Center Suite, Windows 7 und Citrix XenDesktop.
SolveDirect hat mit der Entwicklung der IT Service Management Lösung Service Grid begonnen, welche mit Predictive SLA's Serviceengpässen vorbeugt und die Integration der an der Wertschöpfungskette beteiligten Partner weiter erhöht.
Der Personalstand im Konzern belief sich zum 30.6.2011 auf 493 angestellte Mitarbeiter und lag damit 1% unter jenem vom 30.6.2010. Zusätzlich wurden zum Stichtag 237 freie Mitarbeiter in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt, was dem Vorjahresniveau entspricht. In unserem größten Markt Deutschland wurde die Mitarbeiterkapazität durch Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr um 6% reduziert. In der Region Italien lag der Personalstand um 5% unter dem Vorjahresniveau. In den Niederlanden war ein sehr starker Anstieg von 52% zu verzeichnen, was auf den erfolgreichen Aufbau des Professional Services-Geschäftes und eine verbesserte Auftragslage im Geschäftsbereich Infrastructure Optimization zurückzuführen ist. Der Personalstand in der Region Zentral-Osteuropa lag auf Vorjahresniveau. Im Segment Holding und Sonstiges wurde der Personalstand um einen Mitarbeiter reduziert und die Kosten weiter gesenkt.
Eigenkapital in Mio. € 30.6.2011 18,25 30.9.2010 20,11
Nettoverschuldung in Mio. € 30.6.2011 7,03 30.9.2010 9,04
Entwicklungsstart für bAV-Vorteilsrechner, smart FINAS und HTML-Version des Fördercenters
Teilnahme am Microsoft Private Beta Partnerprogramm
Optimierung von Workspace Manager, Packaging Robot und Infrastructure Framework
Entwicklungsstart der Lösung Service Grid
Personalstand in der Gruppe auf Vorjahresniveau, Niederlande mit starkem Anstieg von 52%
1 Deutschland 59% 2 Italien 29% 3 Niederlande 9% 4 Zentral-Osteuropa 3% 2 1 3 3 4 4
In Summe waren zum Stichtag 730 Mitarbeiter für BRAIN FORCE tätig. Das entspricht einem leichten Rückgang um 1% bzw. 8 Mitarbeiter im Vergleich zum 30.6.2010.
Die Mitarbeiter (angestellte und freie) verteilen sich zum 30.6.2011 wie folgt auf die einzelnen Segmente: 3
Durchschnittlich waren in den Monaten Oktober 2010 bis Juni 2011 499 angestellte (Vorjahr: 567) und 224 freie Mitarbeiter (Vorjahr: 233) bei BRAIN FORCE beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter lag bei 723 und damit um 10% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres, wobei sich der Rückgang des Personalstandes auf 6% verringert, wenn man die Änderungen des Konsolidierungskreises (Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich, Konsolidierungsänderung von SolveDirect auf at equity und Akquisition von Inisys) berücksichtigt. 3 Niederlande 10% 4 Zentral-Osteuropa 4% 5 Holding und Sonstiges 1%
Der Auftragsbestand erreichte zum 30.6.2011 auf Konzernebene 18,84 Mio. € und ist gegenüber dem 30.6.2010 um erfreuliche 7% gestiegen. Damit zeigt der wirtschaftliche Aufschwung deutlich positive Effekte auch im Auftragseingang der BRAIN FORCE Gruppe.
Der Zuwachs in der Region Zentral-Osteuropa betrug beachtliche 76%, was auf zwei neue Großkunden in Österreich zurückzuführen war. Ihren Auftragsbestand ebenfalls stark erhöhen konnten Italien (+40%) und die Niederlande (+71%), wo sich die positive Entwicklung der Vertriebs-Pipeline aufgrund des Einstiegs ins Professional Services Geschäft weiter fortsetzt. Lediglich in Deutschland lag das Auftragsniveau 11% unter dem Stichtag des Vorjahres, was jedoch in erster Linie auf die Abarbeitung eines langfristigen Großauftrages am Standort Frankfurt zurückzuführen ist.
Der Auftragsbestand teilt sich zum 30.6.2011 auf die Regionen wie folgt auf:
Die Restrukturierung der letzten Jahre und der wirtschaftliche Aufschwung zeigten in den ersten drei Quartalen positive Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des BRAIN FORCE Konzerns. So konnten alle operativen Segmente von Oktober 2010 bis Juni 2011 positive operative Ergebnisse erzielen. Zusätzlich lassen die Prognosen einzelner Marktforschungsinstitute auf eine anhaltende Konjunkturerholung in den nächsten Jahren schließen. Dies zeigt sich auch in der zuletzt deutlich gestiegenen Auftragslage des BRAIN FORCE Konzerns. Auch die aktuelle Vertriebspipeline lässt eine positive Geschäftsentwicklung im Gesamtjahr 2010/11 erwarten. Unter diesen Voraussetzungen rechnen wir aus heutiger Sicht mit einer Zielerreichung und damit einhergehend mit einem positiven operativen Ergebnis im Gesamtjahr.
4 Zentral-Osteuropa 2%
| Gesamtergebnisrechnung in EUR | 56 4-6/2011 |
Entwicklung des Eigenkapitals 4-6/2010 |
10/2010-6/2011 | 10/2009-6/2010 |
|---|---|---|---|---|
| Fortgeführte Geschäftsbereiche | 57 Cash-flow-Statement |
|||
| Umsatzerlöse | 18.344.576 Konzernanhang |
16.567.876 | 52.248.160 | 53.969.648 |
| 58 Herstellungskosten |
-14.378.004 58 Die Gesellschaft |
-13.669.106 | -41.360.471 | -43.685.615 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 3.966.572 58 |
2.898.770 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze |
10.887.689 | 10.284.033 |
| Vertriebskosten | -1.571.584 59 |
-1.795.985 Konsolidierungskreis / Konzernunternehmen |
-4.768.911 | -5.861.067 |
| Verwaltungskosten | -1.929.813 | -1.578.653 | -5.409.076 | -5.496.940 |
| 65 Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-120.803 | Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung -58.233 |
-397.323 | -341.689 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 65 Umsatzerlöse (1) 2.867 |
121.689 | 40.370 | 326.417 |
| Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT operativ) | 65 Aufwandsarten (2) 347.239 |
-412.412 | 352.749 | -1.089.246 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 65 0 |
Sonstige betriebliche Erträge (3) 150.000 |
0 | -1.815.519 |
| Nicht-wiederkehrende Erträge | 66 0 |
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen (4) 0 |
0 | 6.325.381 |
| Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT) | 66 Personalaufwand (5) 347.239 |
-262.412 | 352.749 | 3.420.616 |
| Finanzerträge | 66 Finanzergebnis (6) 21.349 |
1.381 | 27.888 | 40.474 |
| Finanzaufwendungen | 66 Ertragsteuern (7) -191.855 |
-153.721 | -575.976 | -505.361 |
| Finanzergebnis | -170.506 Erläuterungen zur Bilanz |
-152.340 | -548.088 | -464.887 |
| 67 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen |
-218.803 67 Sachanlagen (8) |
-317.276 | -1.341.536 | -1.198.482 |
| Ergebnis vor Steuern | -42.070 68 Firmenwerte (9) |
-732.028 | -1.536.875 | 1.757.247 |
| Ertragsteuern | -238.793 69 |
377.294 Sonstige immaterielle Vermögenswerte (10) |
-289.526 | 128.568 |
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -280.863 70 |
-354.734 Anteile an assoziierten Unternehmen (11) |
-1.826.401 | 1.885.815 |
| Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereiches | 0 70 Finanzanlagen (12) |
-100.366 | 0 | -198.317 |
| Ergebnis nach Steuern | -280.863 70 Latente Steuern (13) |
-455.100 | -1.826.401 | 1.687.498 |
| Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente | 72 Vorräte (14) 284 |
430 | -1.611 | -7.278 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 72 -20.025 |
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (15) 29.226 |
-30.934 | 26.039 |
| Sonstiges Ergebnis | 73 -19.741 |
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (16) 29.656 |
-32.545 | 18.761 |
| Gesamtergebnis | 73 Zahlungsmittel (17) -300.604 |
-425.444 | -1.858.946 | 1.706.259 |
| Ergebnis je Aktie 1) | 73 Eigenkapital (18) -0,02 |
-0,03 | -0,12 | 0,11 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 2) | 74 -0,02 |
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen (19) -0,03 |
-0,12 | -0,17 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 77 -0,02 77 |
Finanzverbindlichkeiten (20) -0,02 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (21) |
-0,12 | 0,12 |
| Ergebnis je Aktie des aufgegebenen Geschäftsbereiches | 0,00 78 |
-0,01 Sonstige Verbindlichkeiten (22) |
0,00 | -0,01 |
1) Ergebnisse sind ausschließlich den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar
78 Sonstige Rückstellungen (24) 2) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen nicht-wiederkehrende Erträge sowie dem Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereiches
| Kennzahlen nach Segmenten 10/2010 - 6/2011 in EUR |
Deutschland | 78 Italien 78 |
Niederlande | Zentral Erläuterungen zum Cash-flow-Statement Osteuropa Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (25) |
Holding und Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 28.009.357 | 15.884.565 79 |
5.900.038 | 2.454.200 Cash-flow aus Investitionstätigkeit (26) |
0 | 52.248.160 |
| EBITDA | 1.338.377 | 1.075.921 79 |
624.759 | 147.422 Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit (27) |
-1.240.473 | 1.946.006 |
| EBITDA operativ 1) | 1.338.377 | 1.075.921 79 |
624.759 Zahlungsmittelbestand (28) |
147.422 | -1.240.473 | 1.946.006 |
| Abschreibungen | -574.627 | -534.124 | -370.597 | -70.103 | -43.806 | -1.593.257 |
| EBIT operativ 1) | 763.750 | 79 541.797 |
Finanzrisikomanagement 254.162 |
77.319 | -1.284.279 | 352.749 |
| Nicht-wiederkehrende Aufwendungen / Erträge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| EBIT | 763.750 | 81 541.797 |
Sonstige Angaben 254.162 |
77.319 | -1.284.279 | 352.749 |
| Kennzahlen nach Segmenten 10/2009 - 6/2010 in EUR |
Deutschland | 81 Italien 82 |
Ergebnis je Aktie (30) Niederlande |
Zentral Osteuropa |
Holding und Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 26.925.256 | 16.676.061 | und Personen (31) 5.478.367 |
4.889.964 | 0 | 53.969.648 |
| EBITDA | -151.732 | 82 972.825 |
Mitarbeiterbeteiligungen (32) -808.872 |
694.748 | 4.947.062 | 5.654.031 |
| EBITDA operativ 1) | 493.268 | 83 1.273.345 |
Finanzinstrumente (33) 61.128 |
694.748 | -1.378.319 | 1.144.170 |
| Abschreibungen | -602.412 | 84 -686.354 |
-612.109 | Verpflichtungen aus Leasinggeschäften (34) -290.784 |
-41.757 | -2.233.416 |
| EBIT operativ 1) | -109.144 | 84 586.991 |
Angaben über Arbeitnehmer (35) -550.981 |
403.964 | -1.420.076 | -1.089.246 |
| Nicht-wiederkehrende Aufwendungen / Erträge | -645.000 | 84 -300.520 84 |
-870.000 Freigabe zur Veröffentlichung (37) |
Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag (36) 0 |
6.325.381 | 4.509.861 |
| EBIT | -754.144 | 286.471 84 |
-1.420.981 | 403.964 Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates (38) |
4.905.305 | 3.420.616 |
1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge
| Cash-flow Statement in EUR | 10/2010-6/2011 | 10/2009-6/2010 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | -1.536.875 | 1.757.247 |
| Abschreibungen | 1.593.257 | 2.233.416 |
| Finanzergebnis | 548.088 | 464.887 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1.341.536 | 1.198.482 |
| Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 6.418 | -693 |
| Eliminierung Erträge aus Unternehmensveräußerung und sonstige zahlungsunwirksame Erträge | 0 | -6.658.079 |
| Veränderungen langfristiger Rückstellungen und Schulden | -190.512 | -208.781 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche | 1.761.912 | -1.213.521 |
| Veränderungen Vorräte | -208.671 | -23.238 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.236.898 | -3.363.963 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 838.864 | 1.140.197 |
| Veränderungen übriger kurzfristiger Vermögenswerte und Schulden | 469.790 | 259.953 |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | -12.585 | 26.783 |
| Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen | -505.696 | -431.046 |
| Erhaltene / Gezahlte Ertragsteuern | -292.248 | -269.353 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | 3.288.264 | -3.874.188 |
| Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | 0 | -1.111.079 |
| Netto-Einzahlungen für Unternehmensveräußerungen | 0 | 3.305.233 |
| Auszahlungen aus Abgang von verbundenen Unternehmen | 0 | -77.243 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte | -996.137 | -1.203.168 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten | 10.379 | 693 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | -985.758 | 914.436 |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 70.860 | 2.032.064 |
| Tilgung von Finanzverbindlichkeiten und Bankkontokorrentkrediten | -1.517.101 | -156.519 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | 0 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | -1.446.241 | 1.875.545 |
| Veränderung der Zahlungsmittel aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 856.265 | -1.084.207 |
| Veränderung der Zahlungsmittel aus aufgegebenem Geschäftsbereich | -293.720 | -1.039.014 |
| Zahlungsmittelbestand zum Periodenanfang | 4.115.563 | 5.543.493 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | 562.545 | -2.123.221 |
| Zahlungsmittelbestand am Periodenende | 4.678.108 | 3.420.272 |
| Bilanz in EUR | 30.6.2011 | 30.9.2010 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Sachanlagen | 1.629.817 | 1.885.838 |
| Firmenwerte | 11.001.151 | 11.001.151 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 2.578.270 | 2.936.087 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 9.187.212 | 10.528.748 |
| Finanzanlagen | 47.680 | 49.291 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 93.483 | 74.191 |
| Latente Steueransprüche | 1.320.817 | 1.345.698 |
| Langfristige Vermögenswerte | 25.858.430 | 27.821.004 |
| Vorräte | 412.879 | 204.208 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.366.746 | 17.571.459 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 2.171.614 | 1.339.590 |
| Zahlungsmittel | 4.678.108 | 4.115.563 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 23.629.347 | 23.230.820 |
| Summe Aktiva | 49.487.777 | 51.051.824 |
| Passiva | ||
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 15.386.742 | 15.386.742 |
| Rücklagen | 10.713.526 | 10.746.071 |
| Angesammelte Ergebnisse | -7.849.649 | -6.023.248 |
| Eigenkapital | 18.250.619 | 20.109.565 |
| Finanzverbindlichkeiten | 9.970.862 | 9.962.825 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 143.937 | 141.514 |
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen | 1.391.464 | 1.530.710 |
| Latente Steuerschulden | 116.199 | 120.592 |
| Langfristige Schulden | 11.622.462 | 11.755.641 |
| Finanzverbindlichkeiten | 1.736.398 | 3.190.676 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.385.306 | 7.602.483 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.306.396 | 6.878.531 |
| Steuerrückstellungen | 1.017.046 | 1.065.006 |
| Sonstige Rückstellungen | 169.550 | 449.922 |
| Kurzfristige Schulden | 19.614.696 | 19.186.618 |
| Summe Passiva | 49.487.777 | 51.051.824 |
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung des Eigenkapitals in EUR |
Grundkapital | Kapital rücklage |
Sonstige Rücklagen |
Angesammelte Ergebnisse |
Gesamtes Eigenkapital |
||
| Stand 1.10.2009 | 15.386.742 | 12.376.066 | -290.678 | -8.157.276 | 19.314.854 | ||
| Gesamtergebnis der Periode 10/2009-6/2010 | 0 | 0 | 18.761 | 1.687.498 | 1.706.259 | ||
| Stand 30.6.2010 | 15.386.742 | 12.376.066 | -271.917 | -6.469.778 | 21.021.113 | ||
| Übertragung von Rücklagen | 0 | -1.342.756 | 0 | 1.342.756 | 0 | ||
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | -15.322 | -896.226 | -911.548 | ||
| Gesamtergebnis der Periode 7-9/2010 | 0 | -1.342.756 | -15.322 | 446.530 | -911.548 | ||
| Stand 30.9.2010 | 15.386.742 | 11.033.310 | -287.239 | -6.023.248 | 20.109.565 | ||
| Gesamtergebnis der Periode 10/2010-6/2011 | 0 | 0 | -32.545 | -1.826.401 | -1.858.946 | ||
| Stand 30.6.2011 | 15.386.742 | 11.033.310 | -319.784 | -7.849.649 | 18.250.619 |
Der Zwischenbericht zum 30.6.2011 der BRAIN FORCE HOLDING AG wurde gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom Jahresabschluss zum 30.9.2010 werden unverändert angewandt. Für zusätzliche Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30.9.2010, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.
In den Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen einbezogen, an denen die BRAIN FORCE HOLDING AG direkt oder indirekt mit mehr als der Hälfte der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig zur Beherrschung der Tätigkeit befähigt ist.
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag zum 30.9.2010 wie folgt geändert: die BRAIN FORCE HOLDING AG hat mit Notariatsakt vom 9.12.2010 die Firma Network Performance Channel GmbH mit Sitz in Langen, Deutschland, gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und die Entwicklung von IT-Produkten und die Erbringung von Servicedienstleistungen im IT-Bereich. Die Gesellschaft wurde am 7.1.2011 in das Handelsregister eingetragen und wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen.
Im Vergleichszeitraum des Vorjahres (1.10.-31.12.2009) waren die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, und die SolveDirect Service Management GmbH, Wien, als vollkonsolidierte Unternehmen im Konsolidierungskreis enthalten. Die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, wurde mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 16.12.2009 verkauft und per 31.12.2009 endkonsolidiert. Die SolveDirect Service Management GmbH, Wien, wurde nach dem Einstieg eines Finanzinvestors und dem damit einhergehenden Kontrollverlust über die Gesellschaft per 1.1.2010 endkonsolidiert und als assoziiertes Unternehmen at equity bilanziert.
Mit Kaufvertrag vom 25.2.2010 wurde die INISYS Software-Consulting Ges.m.b.H., Neulengbach, übernommen. Im Zeitraum vom 1.10.2009 bis 28.2.2010 war die Gesellschaft somit nicht im Konsolidierungskreis enthalten. Per 5.8.2010 wurde die Gesellschaft in BRAIN FORCE GmbH umfirmiert.
Im Vergleich zum Zwischenbericht über das dritte Quartal des Vorjahres reduzierten die Veränderungen des Konsolidierungskreises die Umsatzerlöse um 2,72 Mio. €; das EBITDA verringerte sich dadurch um 0,47 Mio. €.
Die Tätigkeit des per Ende des Rumpfgeschäftsjahres 2009 aufgegebenen Geschäftsbereiches am Standort Berlin wurde im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 vollständig beendet. Aufgrund der Verwendung der Rückstellung für die Schließung des Standortes wirkt sich der aufgegebene Geschäftsbereich ergebnismäßig nicht mehr auf die Gesamtergebnisrechnung aus. Auch zukünftig werden keine Ergebnisbeiträge des Standortes Berlin erwartet, lediglich im Cash-flow Statement werden die Zahlungsmittelabflüsse im Zuge der Verwendung der verbleibenden Rückstellung dargestellt werden.
Der Konzernumsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3% auf 52,25 Mio. € gesunken. Das operative EBITDA (vor nicht-wiederkehrenden Posten) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 70% von 1,14 auf 1,95 Mio. €. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) stieg von -1,09 auf +0,35 Mio. €. Im Vorjahr konnten durch den Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, ein Buchgewinn von 2,47 Mio. € und durch die Aufdeckung einer stillen Reserve im Zuge der erstmaligen at equity Konsolidierung der SolveDirect Service Management GmbH, Wien, in Höhe von 3,86 Mio. € nicht-wiederkehrende Erträge von insgesamt 6,33 Mio. € erwirtschaftet werden. Zusätzlich sind im Vorjahr Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. € angefallen, wodurch sich ein EBITDA von 5,65 Mio. € und ein EBIT von 3,42 Mio. € ergab.
Das Finanzergebnis zeigt mit -0,55 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 0,08 Mio. € höhere Aufwendungen, die aus gestiegenen Finanzierungskosten resultieren. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen beläuft sich auf -1,34 Mio. € und betrifft die SolveDirect Service Management GmbH. Davon entfallen -0,75 Mio. € auf den Ergebnisbeitrag des laufenden Geschäftsjahres und -0,59 Mio. € auf den Verwässerungseffekt durch drei weitere Kapitalerhöhungen des 3TS Cisco Growth Funds zur Finanzierung der Expansion.
Das Ergebnis nach Steuern erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres -1,83 Mio. €, nachdem im Vorjahr durch die hohen nicht-wiederkehrenden Erträge ein Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen von 1,69 Mio. € erzielt worden war.
Den Anforderungen des IFRS 8 (Management Approach) folgend berichtet die BRAIN FORCE HOLDING AG nach geografischen Segmenten. Der Ausweis der Segmentergebnisse (operatives EBITDA und operatives EBIT) erfolgt dabei ohne Berücksichtigung der verrechneten Kosten für Markenlizenzentgelte und Konzerndienstleistungen. Die Segmentberichterstattung ist im Anschluss an die Gesamtergebnisrechnung angeführt. Das Segment Süd-Westeuropa wurde in Italien umbenannt.
Im Vergleich zum Jahresabschluss per 30.9.2010 wurde die Darstellung des Cash-flow insofern geändert, als der Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen sowie die Position gezahlte Ertragsteuern nicht mehr im Cash-flow aus dem Ergebnis, sondern im Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit ausgewiesen werden. Die Eliminierung der Erträge aus Unternehmensveräußerung des vorangegangenen Geschäftsjahres erfolgt dagegen im Cash-flow aus dem Ergebnis. Die Vorjahresgliederung wurde entsprechend angepasst.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche erreichte in den ersten neun Monaten 1,76 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von -1,21 Mio. €. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit drehte in den ersten neun Monaten von -3,87 auf +3,29 Mio. € und verbesserte sich somit um 7,16 Mio. €. Neben der Ergebnisverbesserung ist dies vor allem auf die weitere Optimierung des Working Capital zurückzuführen. Positive Auswirkung zeigte vor allem die von der deutschen Tochtergesellschaft abgeschlossene Factoringvereinbarung. Aufgrund dieses Vertrages reduzierten sich zum Stichtag 30.6.2011 die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2,58 Mio. € bei gleichzeitigem Anstieg der sonstigen Forderung um 0,52 Mio. €. Die Nettoauswirkung des Factoring auf den Zahlungsmittelbestand betrug somit +2,06 Mio. €.
Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit betrug -0,99 nach +0,91 Mio. € im Vorjahr. Dabei wurden die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 17% auf 1,00 Mio. € verringert. Der positive Cash-flow aus Investitionstätigkeit des Vorjahres resultierte aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, der zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe von 3,31 Mio. € führte. Für Akquisitionen wurden im Vorjahr 1,11 Mio. € aufgewendet. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf -1,45 Mio. € und zeigt die Reduktion der Finanzverbindlichkeiten, während im selben Vorjahreszeitraum die Finanzverbindlichkeiten um 1,88 Mio. € aufgebaut wurden.
Die Bilanzsumme beläuft sich zum Stichtag auf 49,49 Mio. €, was einem Rückgang gegenüber dem 30.9.2010 um 3% entspricht. Die langfristigen Vermögenswerte entsprechen 52% vom Gesamtvermögen und betragen zum Stichtag 25,86 nach 27,82 Mio. € zum 30.9.2010. Die Sachanlagen und die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 0,61 Mio. €. Den Investitionen in Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 0,99 Mio. € (davon 0,59 Mio. € Produktentwicklungskosten) stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,59 Mio. € gegenüber. Die Firmenwerte betragen unverändert 11,00 Mio. €. Die Anteile an assoziierten Unternehmen reduzierten sich um 1,34 auf 9,19 Mio. €. Der Anteil an SolveDirect beträgt zum 30.6.2011 68,67% (30.9.2010: 81,42%).
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen erreichte zum 30.6.2011 48%. Stichtagsbezogen reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 30.9.2010 um rund 7% auf 16,37 Mio. € bzw. 33% des Gesamtvermögens. Im zweiten Quartal hat die BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland, mit einem Bankinstitut eine Factoringvereinbarung über den Ankauf von im Vertrag definierten Kundenforderungen abgeschlossen. Zum Stichtag 30.6.2011 beliefen sich die angekauften Kundenforderungen auf 2,58 Mio. €, was zu einer Ausbuchung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in entsprechender Höhe führte. Gleichzeitig erhöhte der im Vertrag vereinbarte Sperrbetrag (bestimmter Prozentsatz der angekauften Forderungen) den Posten sonstige Forderungen und Vermögenswerte um 0,52 Mio. €. Die Zahlungsmittel erhöhten sich um 14% und betrugen zum Stichtag 4,68 Mio. €.
Zum 30.6.2011 beläuft sich das Konzerneigenkapital nach IFRS auf 18,25 Mio. €, was einer Eigenkapitalquote von 37% entspricht. Die langfristigen Schulden haben sich nur unwesentlich von 11,76 auf 11,62 Mio. € reduziert.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 2% auf 19,61 Mio. €, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,79 auf 8,39 Mio. € sowie die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um 1,43 auf 8,31 Mio. € zurückzuführen war. Die Finanzverbindlichkeiten wurden um 1,45 auf 1,74 Mio. € reduziert. Die Steuerrückstellungen sanken um 0,05 auf 1,02 Mio. €, während sich die sonstigen Rückstellungen für Restrukturierungen um 0,28 auf 0,17 Mio. € reduzierten. Das Working Capital errechnet sich zum Stichtag mit 0,09 Mio. € und reduzierte sich somit gegenüber dem 30.9.2010 um 3,21 Mio. €. Zum Stichtag 30.6.2011 konnte die Nettoverschuldung im Vergleich zum 30.9.2010 um 2,01 auf 7,03 Mio. € reduziert werden, was auf den positiven Free Cash-flow zurückzuführen war.
Zum 30.6.2011 beträgt die Anzahl der ausgegebenen Aktien 15.386.742, das genehmigte Kapital beläuft sich auf 7.693.371 €.
Der Zwischenbericht zum 30.6.2011 wurde weder einer Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Der Aufsichtsrat der BRAIN FORCE HOLDING AG hat in der Sitzung vom 16.12.2010 die Verträge mit den Vorstandsmitgliedern Michael Hofer und Thomas Melzer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2011/12, sohin bis zum 30.9.2012 verlängert.
In der 13. ordentlichen Hauptversammlung der BRAIN FORCE HOLDING AG am 2.3.2011 wurden unter anderem Beschlussfassungen über die Ermächtigung des Vorstandes zum Erwerb eigener Aktien, über die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals und über die bedingte Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft gemäß § 159 (2) AktG zur Ausgabe an Gläubiger von Finanzinstrumenten gefasst. Die Beschlüsse betreffend der Schaffung des neuen genehmigten Kapitals und über die bedingte Erhöhung des Grundkapitals wurden am 21.4.2011 im Firmenbuch eingetragen.
Die Gesellschafterversammlung der SolveDirect Service Management GmbH, Wien, hat am 24.6.2011 eine Kapitalerhöhung beschlossen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung ins Firmenbuch erfolgte am 27.7.2011. Dadurch reduziert sich der Anteil der BRAIN FORCE HOLDING AG von 68,67 auf 67,38%.
Wien, 18. August 2011
Der Vorstand
Michael Hofer Thomas Melzer
| Datum | Event |
|---|---|
| 18. August 2011 | Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2010/11 |
| 21. Dezember 2011 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2010/11 und Bilanzpressekonferenz |
| 16. Februar 2012 | Veröffentlichung Bericht zum 1. Quartal 2011/12 |
| 01. März 2012 | 14. o. Hauptversammlung |
| 05. März 2012 | Ex-Tag für Dividende 2011 |
| 07. März 2012 | Auszahlungstag für Dividende 2011 |
| 15. Mai 2012 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2011/12 |
| 14. August 2012 | Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2011/12 |
| 19. Dezember 2012 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2011/12 und Bilanzpressekonferenz |
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