Quarterly Report • Aug 12, 2010
Quarterly Report
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| Ertragskennzahlen 1) | 10/09-06/10 | 10/08-06/09 | Vdg. in % | 2008/09 2) | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 53,97 | 70,49 | -23 | 89,20 |
| EBITDA | in Mio. € | 5,65 | 3,35 | +69 | 2,05 |
| EBITDA operativ 3) | in Mio. € | 1,14 | 4,42 | -74 | 3,44 |
| EBIT | in Mio. € | 3,42 | 0,59 | >100 | -1,59 |
| EBIT operativ 3) | in Mio. € | -1,09 | 1,67 | >100 | -0,21 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 1,76 | -0,53 | >100 | -2,65 |
| Ergebnis nach Steuern | in Mio. € | 1,89 | -4,30 | >100 | -5,46 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 0,12 | -0,28 | >100 | -0,35 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 3) | in € | -0,17 | 0,00 | >100 | -0,08 |
| Investitionen | in Mio. € | 1,20 | 1,87 | -36 | 2,64 |
| Akquisitionen | in Mio. € | 1,11 | -0,13 | >100 | 0,14 |
| Mitarbeiter 4) | 800 | 1.085 | -26 | 1.049 |
| Bilanzkennzahlen | 30.6.2010 | 30.9.2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | in Mio. € | 21,02 | 19,31 | +9 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 8,67 | 5,65 | +54 |
| Capital Employed | in Mio. € | 29,64 | 24,77 | +20 |
| Working Capital 5) | in Mio. € | 3,74 | 2,83 | +32 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 53,55 | 54,45 | -2 |
| Eigenkapitalquote | in % | 39 | 35 | - |
| Gearing | in % | 41 | 29 | - |
| Börsekennzahlen 6) | 10/09-06/10 | 1-9/2009 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 1,40 | 2,19 | -36 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 1,00 | 1,02 | -2 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 1,09 | 1,20 | -9 |
| Gewichtete Aktienanzahl | in Tsd. | 15.387 | 15.387 | 0 |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 16,77 | 18,46 | -9 |
| Segmente Q1 - Q3 2009/10 in Mio. € |
Deutschland | Zentral Osteuropa |
Süd Westeuropa |
Niederlande | Holding und Sonstiges |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 26,93 | (-19%) | 4,89 | (-53%) | 16,68 | (-16%) | 5,48 | (-24%) | 0,00 | - |
| EBITDA operativ 3) | 0,49 | (-83%) | 0,69 | (-35%) | 1,27 | (-15%) | 0,06 | (-93%) | -1,38 | (+26%) |
| EBIT operativ 3) | -0,11 (>100%) | 0,40 | (+39%) | 0,59 | (-36%) | -0,55 (>100%) | -1,42 | (+26%) | ||
| Investitionen | 0,30 | (-44%) | 0,12 | (-52%) | 0,40 | (-21%) | 0,33 | (-30%) | 0,04 | (-54%) |
| Mitarbeiter 4) | 370 | (-20%) | 62 | (-61%) | 292 | (-21%) | 66 | (-22%) | 9 | (-6%) |
1) der fortgeführten Geschäftsbereiche
5) Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
6) Wiener Börse
Sehr geehrte Aktionäre, geschätzte Damen und Herren,
das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 (April bis Juni 2010) war so wie die sechs Monate davor vom schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Während einige Branchen in den letzten Monaten merkliche Auftragszuwächse verzeichneten, kann man in den BRAIN FORCE Geschäftsfeldern bestenfalls von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau sprechen. Nach wie vor ist unsere operative Umsatz- und Ergebnisentwicklung durch geringe Lizenzerlöse und Preisdruck im Servicegeschäft beeinträchtigt. Wir haben daher die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen im dritten Quartal konsequent umgesetzt, um die operative Performance rasch und nachhaltig zu verbessern. Auf die drei strategischen Transaktionen (Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich, Einstieg eines Investors bei SolveDirect und Akquisition von Inisys, eines ERP-Spezialisten für Microsoft Dynamics Lösungen in Österreich) bin ich im Halbjahresbericht und davor schon detailliert eingegangen. Aufgrund von Buchgewinnen aus den beiden erstgenannten Transaktionen können wir in den ersten neun Monaten trotz hoher Restrukturierungsaufwendungen deutlich positive Ergebnisse ausweisen.
Im dritten Quartal ging der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 21% auf 16,57 Mio. € zurück. Das operative EBIT (vor nicht wiederkehrenden Aufwendungen und Erträgen) verringerte sich von -0,01 auf -0,41 Mio. €. Daraus errechnet sich in den Quartalen 1 bis 3 ein um 23% geringerer Umsatz von 53,97 Mio. €. Bereinigt um die angesprochenen Transaktionen lag der organische Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten bei 18%. Aufgrund schwacher Lizenzerlöse, anhaltendem Preisdruck und teilweiser Unterauslastung von angestellten IT-Beratern vor allem in Deutschland und den Niederlanden ging das operative Konzern-EBITDA von 4,42 auf 1,14 Mio. € und das operative EBIT von 1,67 auf -1,09 Mio. € zurück. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass wir im ersten Quartal des Vorjahres (Oktober bis Dezember 2008), noch von der Krise verschont, ein Rekordergebnis erwirtschaftet hatten.
Für Restrukturierungsmaßnahmen sind im laufenden Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 1,82 Mio. € angefallen, die durch den Buchgewinn aus dem Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich von 2,47 Mio. € und der Aufdeckung einer stillen Reserve im Zuge der erstmaligen at-equity Konsolidierung von SolveDirect von 3,86 Mio. € deutlich überkompensiert wurden. In Summe hat die BRAIN FORCE Gruppe in den ersten neun Monaten ein EBITDA von 5,65 Mio. €, ein EBIT von 3,42 Mio. € und ein Nettogesamtergebnis von 1,71 Mio. € erzielt.
Die Region Deutschland (50% des Konzernumsatzes) verzeichnete von Oktober 2009 bis Juni 2010 einen Rückgang um 19% im Umsatz und erwirtschaftete ein operatives EBITDA von 0,49 Mio. €. Das operative EBIT war leicht negativ. Am Standort Frankfurt ist ein großes Projekt ausgelaufen, das nicht durch Zusatzgeschäft kompensiert werden konnte. Auf die daraus resultierende Unterauslastung der Mitarbeiter wurde – wie schon im Halbjahr berichtet – durch Freisetzung von 27 Angestellten reagiert und Abfindungen in Höhe von 0,65 Mio. € geleistet. Zusätzlich haben wir die Kurzarbeit am Standort München ausgeweitet, um die laufenden Kosten weiter zu senken.
Dr. Michael Hofer Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG
Positive Ergebnisse in den ersten 9 Monaten aufgrund strategischer Transaktionen und daraus resultierender Einmaleffekte
Schwache Lizenzerlöse, Preisdruck und Unterauslastung führen zu operativen Rückgängen
Deutlich positive Ergebnisse in den ersten drei Quartalen durch Einmalerträge trotz hoher Restrukturierungskosten
Kosteneinsparungen in Deutschland durch Mitarbeiterabbau und Kurzarbeit
Positive Ergebnisbeiträge von Inisys und BRAIN FORCE Tschechien führen zu Ergebnissteigerung in Zentral-Osteuropa
Erfolgreiche Restrukturierung in Italien führt zu positiven Ergebnissen im laufenden Jahr
Starker Mitarbeiterabbau in den Niederlanden nach deutlichem Umsatzrückgang
Verbesserung des Geschäftes nach den Urlaubsmonaten ab September erwartet
Deutlich positive Ergebnisse im laufenden Jahr
In der Region Zentral-Osteuropa (9% des Konzernumsatzes) ging der Umsatz in den ersten neun Monaten um 53% zurück, was vor allem auf den Verkauf des Professional Services Geschäftes und die Konsolidierungsänderung von SolveDirect in Österreich zurückzuführen war. Das operative EBIT des Segments konnte aufgrund der ersten positiven Ergebnisbeiträge von Inisys und guter Ergebnisse der tschechischen Tochtergesellschaft um 39% auf 0,40 Mio. € gesteigert werden. SolveDirect konzentriert sich nach dem Einstieg eines Finanzinvestors voll auf den Ausbau des US-Geschäftes. Durch die langfristig höheren Umsatz- und Ergebniserwartungen aus der Bearbeitung des amerikanischen Marktes wurde daher im Zuge der Konsolidierungsänderung eine stille Reserve in Höhe von 3,86 Mio. € aufgedeckt. Aufgrund des starken Personalaufbaus und der Expansionskosten erwarten wir jedoch mittelfristig negative Ergebnisbeiträge aus der at-equity Konsolidierung dieser Tochtergesellschaft.
In der Region Süd-Westeuropa (Italien und Schweiz, 31% des Konzernumsatzes) betrug der Umsatzrückgang in den Quartalen 1 bis 3 16% und das operative EBIT ging um 36% zurück. Die im letzten Jahr durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen, insbesondere die Kapazitätsanpassungen in Italien, haben gegriffen, wodurch trotz weiterer Umsatzrückgänge ein deutlich positives operatives EBIT von 0,59 Mio. € erwirtschaftet werden konnte. Jedoch lasteten die geringeren Lizenzerlöse auch in diesem Segment auf den Ergebnissen. Im zweiten Quartal wurden daher weitere Mitarbeiter abgebaut, was zu nicht wiederkehrenden Aufwendungen von 0,30 Mio. € führte und sich in weiterer Folge positiv auf das Ergebnis auswirken wird.
Unerfreulich war die Entwicklung in den Niederlanden (10% des Konzernumsatzes), wo ein Großkunde im öffentlichen Bereich die Projektaufträge deutlich reduzierte und die erwarteten Lizenzerlöse ausblieben. Dies hat in den ersten neun Monaten zu einem Umsatzrückgang um 24% und einem negativen operativen EBIT von -0,55 Mio. € geführt. Um in dieser Tochtergesellschaft wieder eine nachhaltig profitable Kostenbasis herzustellen, mussten 22 Mitarbeiter abgebaut werden, wofür Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,87 Mio. € anfallen.
Um dem deutlich gesunkenen Umsatzniveau Rechnung zu tragen, haben wir seit Ende 2008 konzernweit rund 200 angestellte Mitarbeiter (das sind rund 30% der Belegschaft) abgebaut, woraus sich eine Personalkostenreduktion in Höhe von jährlich über 10 Mio. € ergibt. Zusätzliche Einsparungen wurden durch Kurzarbeit in Deutschland, die Anpassung der freien Mitarbeiter sowie aller sonstigen Kostenpositionen realisiert. Dies waren schmerzhafte aber notwendige Maßnahmen, um das Unternehmen wieder auf eine gesunde Kostenbasis zu stellen.
Aus heutiger Sicht rechnen wir ab September wieder mit einem besseren wirtschaftlichen Umfeld und einem Anziehen des Geschäftes (nach den Urlaubsmonaten Juli und August). Durch die deutlich schlankere Kostenstruktur des Konzerns sollten dann wieder nachhaltig positive operative Ergebnisse erwirtschaftet werden. Für das Geschäftsjahr 2009/10 erwarten wir unverändert einen Umsatz in der Größenordnung von 70 Mio. € und ein deutlich positives EBIT, wobei nicht wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. € und Buchgewinne von 6,33 Mio. € zu berücksichtigen sind.
Ihr Michael Hofer
Der BRAIN FORCE Konzern hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (Oktober 2009 bis Juni 2010) einen Umsatz von 53,97 Mio. € erwirtschaftet und damit um 23% weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die drei strategischen Transaktionen in Österreich (Verkauf des Professional Services Geschäftes mit Ende Dezember 2009, Änderung der Konsolidierungsmethode bei SolveDirect auf at equity per Anfang Jänner 2010 sowie Akquisition und Vollkonsolidierung der INISYS Software-Consulting Ges.m.b.H. mit Anfang März 2010) ging der Umsatz organisch um 18% zurück.
Durch das konsequente Kostenmanagement und die bereits im Vorjahr umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen konnte der Umsatzrückgang von absolut 16,52 Mio. € (organisch 11,38 Mio. €) deutlich abgefedert werden. Aufgrund gesunkener Lizenzerlöse, teilweiser Unterauslastung von IT-Beratern sowie Preisdruck hat sich das operative EBITDA (vor nicht-wiederkehrenden Aufwendungen und Erträgen) dennoch um 74% oder 3,28 auf 1,14 Mio. € verringert. Das operative EBIT drehte von +1,67 auf -1,09 Mio. €.
In den ersten neun Monaten sind nicht-wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Mio. € vor allem für die notwendige Freisetzung von Mitarbeitern in den Geschäftseinheiten Aviation/Frankfurt und Infrastructure Optimization/Niederlande angefallen. Die daraus erwarteten weiteren Kosteneinsparungen sollen die Rückkehr zu positiven operativen EBITs in diesen Geschäftseinheiten sowie im gesamten Konzern beschleunigen.
Weiters wurden in den ersten neun Monaten nicht-wiederkehrende Erträge von 6,33 Mio. € verbucht. 2,47 Mio. € Buchgewinn resultieren aus dem Verkauf der österreichischen BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH im Dezember 2009. 3,86 Mio. € beträgt die Aufdeckung einer stillen Reserve im Zuge der Konsolidierungsänderung von SolveDirect nach dem Einstieg eines Finanzinvestors. Nach Abzug der Restrukturierungsaufwendungen errechnen sich in den ersten neun Monaten per Saldo nicht-wiederkehrende Effekte von +4,51 Mio. €, welche in den oben beschriebenen operativen Ergebnissen nicht enthalten sind. Nach Berücksichtigung dieser Effekte erreichte das EBITDA in den ersten neun Monaten 5,65 Mio. € (Vorjahr: 3,35 Mio. €) und das EBIT 3,42 Mio. € (Vorjahr: 0,59 Mio. €).
Das Finanzergebnis hat sich von -1,12 auf -0,46 Mio. € deutlich verbessert. Im Vorjahr war das Finanzergebnis durch die Abschreibung der KEMP Wandelanleihe mit -0,63 Mio. € belastet. Von den laufenden Finanzierungskosten entfällt der überwiegende Großteil auf das fix verzinste langfristige Schuldscheindarlehen. Seit Jänner 2010 wird die SolveDirect Service Management GmbH at equity bilanziert. Damit kommt es im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen durch die Kapitalerhöhungen zu negativen Verwässerungseffekten und zusätzlich zur Übernahme unseres Anteils (per 30.6.2010: 89,8%) am jeweiligen SolveDirect Ergebnis nach Steuern. In den ersten neun Monaten betrug das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen somit insgesamt -1,20 Mio. € (Vorjahr: 0). In Summe errechnet sich für den Konzern ein Ergebnis vor Steuern von 1,76 Mio. € (Vorjahr -0,53 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern der fortgeführten Geschäftsbereiche belief sich auf 1,89 nach -4,30 Mio. € in den ersten neun Monaten des letzten Geschäftsjahres und das Gesamtergebnis (nach Steuern, inklusive des aufgegebenen Geschäftsbereiches) erreichte 1,71 nach -4,82 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei 0,12 € (Vorjahr: -0,28 €). Das um die nicht-wiederkehrenden Effekte bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen belief sich auf -0,17 nach +0,00 € im Vorjahr.
Umsatz 9M in Mio. € 2009/10 53,97 2008/09 70,49
Umsatzrückgang durch strikte Kosteneinsparungen im Ergebnis deutlich abgefedert
Weitere Restrukturierung als wesentliche Maßnahme zur Rückkehr in die Gewinnzone
Hoher Nettogewinn in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres aufgrund positiver Einmaleffekte
Verbessertes jedoch nach wie vor negatives EBIT von 0,26 Mio. € im 3. Quartal
Ertragslage im dritten Quartal (April bis Juni 2010)
Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 um 21% auf 16,57 Mio. €. Organisch lag der Umsatzrückgang bei 11%. Die Segmente Deutschland und Süd-Westeuropa performten mit -9% bzw. -5% nicht zufriedenstellend aber besser als der Durchschnitt. Die Region Niederlande musste aufgrund des rückläufigen Projektgeschäftes und deutlich geringerer Lizenzerlöse mit 35% den höchsten Umsatzrückgang hinnehmen. Infolge der drei strategischen Transaktionen ging der Umsatz in Zentral-Osteuropa um 76% zurück. In Deutschland reduzierte sich der Umsatz von 9,49 auf 8,61 Mio. €, in den Niederlanden von 2,36 auf 1,53 Mio. €, in Süd-Westeuropa von 5,98 auf 5,66 Mio. € und in Zentral-Osteuropa von 3,20 auf 0,76 Mio. €.
Das operative EBIT der BRAIN FORCE Gruppe hat sich im dritten Quartal von -0,01 auf -0,41 Mio. € verschlechtert. Inklusive des nicht-wiederkehrenden Ergebnisses in Höhe von +0,15 Mio. € aus der Auflösung einer zu hoch angesetzten Restrukturierungsrückstellung (Vorjahr: -0,93 Mio. € für Restrukturierung in Italien) verbesserte sich das Konzern-EBIT von -0,94 auf -0,26 Mio. €. Die Region Süd-Westeuropa erwirtschaftete ein operatives EBIT von 0,18 Mio. € (Vorjahr: 0). In Zentral-Osteuropa konnte ein operatives EBIT von 0,04 Mio. € (Vorjahr: 0,03 Mio. €) erzielt werden. In den Niederlanden drehte das operative EBIT von +0,17 auf -0,20 Mio. € und in Deutschland von +0,44 auf -0,13 Mio. €. Zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung wurden weitere Mitarbeiter in Deutschland (am Standort Frankfurt) und in den Niederlanden freigesetzt. Diese Abbaumaßnahmen sollten sich im vierten Quartal sowie im neuen Geschäftsjahr positiv auf die Kostenstruktur und die Ergebnisse auswirken.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche lag in den ersten drei Quartalen mit 1,89 Mio. € knapp unter dem Wert des Vergleichszeitraumes des Vorjahres von 1,93 Mio. €. Bereinigt um den Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, belief sich der Cash-flow aus dem Ergebnis auf -1,58 Mio. €. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash-flow) war stark beeinflusst von den Zahlungen der Restrukturierungskosten und vom temporären Anstieg des Working Capital (bereinigt um die Änderung des Konsolidierungskreises) und betrug -3,87 Mio. € (Vorjahr: 5,28 Mio. €).
Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf +0,91 Mio. € (Vorjahr: -1,48 Mio. €), wovon -1,20 Mio. € auf Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte entfielen. Der Kaufpreiseingang für den Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH führte abzüglich anteiliger Mitarbeiterabbaukosten zu einem Cash-in von 3,47 Mio. €. Durch die Endkonsolidierung der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH und der SolveDirect Service Management GmbH sowie durch die Akquisition der INISYS Software-Consulting GmbH entstand per Saldo ein Zahlungsmittelabfluss von insgesamt 1,35 Mio. €.
Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit von 1,88 Mio. € resultiert mit 2,03 Mio. € aus einem Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und mit -0,16 Mio. € aus der planmäßigen Tilgung eines langfristigen Darlehens. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 9,96 Mio. € sind in 2014 fällig. In Summe betrug der Cash-flow aus fortgeführten Geschäftsbereichen -1,08 Mio. € (Vorjahr: +0,38 Mio. €). Der Cashflow aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich Berlin belief sich auf -1,04 Mio. € (Vorjahr: -0,63 Mio. €). Zum 30.6.2010 verfügte der BRAIN FORCE Konzern über einen Zahlungsmittelbestand von 3,42 Mio. € (30.6.2009: 4,80 Mio. €).
Positiver Cash-flow aus dem Ergebnis von 1,89 Mio. €
Positiver Investitions-Cashflow durch Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich
Cash-Bestand von 3,42 Mio. € zum 30.6.2010
Am 30.6.2010 betrug die Bilanzsumme des Konzerns 53,55 Mio. €, das Eigenkapital lag bei 21,02 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum 30.9.2009 von 35 auf 39% verbessert, was in erster Linie auf das positive Gesamtergebnis der Periode in Höhe von 1,71 Mio. € zurückzuführen war. Das Working Capital (Vorräte plus Lieferforderungen abzüglich Lieferverbindlichkeiten und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten) hat sich in den drei Quartalen von 2,83 auf 3,74 Mio. € erhöht, was im Wesentlichen auf den temporären Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Die Nettoverschuldung lag zum 30.6.2010 bei 8,67 Mio. €, nachdem sie zum 30.9.2009 noch 5,65 Mio. € betragen hatte. Der Anstieg der Nettoverschuldung hat verschiedene teils gegenläufige Gründe: zur Reduktion beigetragen haben der Zahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, sowie der Abbau der Finanzverbindlichkeiten durch die Endkonsolidierung der SolveDirect Service Management GmbH, erhöhend wirkte der negative operative Cash-flow und die Inisys Akquisition. Das Gearing (Verschuldungsgrad) des Konzerns beläuft sich zum 30.6.2010 auf 41% nachdem es zum 30.9.2009 noch 29% betrug.
30.9.2009 5,65
Der Auftragsbestand erreichte zum 30.6.2010 auf Konzernebene 16,16 Mio. € und ist damit gegenüber dem 31.12.2009 um 2% gesunken. Bereinigt um den Wegfall des Auftragsbestandes der veräußerten BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, und der nunmehr at-equity konsolidierten SolveDirect Service Management GmbH sowie des geschlossenen Standortes Berlin zeigt sich im Vergleich zum Auftragsstand des Vorjahres (30.6.2009) ein Rückgang um 18%, was auf die anhaltend schwierige Wirtschaftslage mit kurzen Projektlaufzeiten und geringen Projektvolumina zurückzuführen ist. Im Vergleich zum 31.3.2010 ist eine Abschwächung um 10% eingetreten, was aus saisonalen Schwankungen resultiert, da sich der Auftragsstand vor den Urlaubsmonaten Juli und August üblicherweise leicht rückläufig entwickelt.
Der Auftragsbestand teilt sich zum 30.6.2010 auf die Regionen wie folgt auf:
1 Deutschland 77% 2 Zentral-Osteuropa 2% 3 Süd-Westeuropa 15% 4 Niederlande 6% BRAIN FORCE hat die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten dem reduzierten Umsatzniveau angepasst. In Deutschland wurde die Entwicklung des neuen FINAS-Moduls BRAIN FORCE Fördercenter fortgesetzt. Damit sollen alle staatlichen Fördermöglichkeiten übersichtlich auf einer Bildschirmmaske dargestellt werden. Finanzberater können ihren Kunden so ein steuerlich optimiertes Vorsorgeangebot unterbreiten, was die Beraterqualität steigert und die Verkaufschancen erhöht. Bei weiteren FINAS-Modulen haben wir im Rahmen der Wartung Anpassungen an die aktuelle Gesetzgebung vorgenommen.
In den Niederlanden wurde BRAIN FORCE von Microsoft als Services Ready Partner für den Bereich Desktop Optimization für Windows und Office Produkte bestätigt. Dadurch wird belegt, dass die Gesellschaft die Implementierung der modernsten Technologien beherrscht und dies mehrfach erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Weltweit gehören diesem Programm nur 200 Unternehmen an. Die Entwicklung des Packaging Robot 3.0 ist weiter fortgeschritten. Die Software befindet sich in der finalen Testphase und steht bereits als Release Candidate bereit.
Auftragslage nach Regionen
BRAIN FORCE wurde von Microsoft als Services Ready Partner bestätigt
Controlling-Modul von Inisys auf .Net-Technologie umgestellt und um Finanzplanungsfunktionalität erweitert
Mitarbeiter nach Segmenten
30.6.2009
In Österreich hat die kürzlich erworbene INISYS Software-Consulting GmbH ihr Controlling-Modul, das auf Microsoft Dynamics basiert, auf neueste .NET-Technologie umgestellt und um wichtige Finanzplanungsfunktionalitäten erweitert. Mit den neuen Planungsregeln lässt sich aus der Kostenrechnungs- und Investitionsplanung sehr schnell eine Cash-flow Planung erstellen.
3 5 4 1 Deutschland 44% 2 Zentral-Osteuropa 14% 3 Süd-Westeuropa 33% 1 5 2 Der Personalstand im Konzern belief sich zum 30.6.2010 auf 500 angestellte Mitarbeiter und lag damit 33% unter dem zum 30.6.2009. Zusätzlich wurden zum Stichtag 238 freie Mitarbeiter in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt, was einem Rückgang um 12% zum Vorjahr entspricht. Damit hat die BRAIN FORCE Gruppe ihre Mitarbeiterzahl der anhaltenden Wirtschaftskrise und dem daraus resultierenden Umsatzrückgang angepasst. Den größten Mitarbeiterabbau verzeichnete die Region Zentral-Osteuropa mit 81%, was jedoch ausschließlich auf den Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich und die at equity Konsolidierung der SolveDirect Service Management GmbH zurückzuführen ist. In den Niederlanden ist im dritten Quartal die Mitarbeiterzahl deutlich reduziert worden, nachdem die Auftragslage auf niedrigem Niveau geblieben ist. Ebenfalls einen merklichen Personalrückgang weist die Region Deutschland mit 21% im Vergleich zum 30.6.2009 aus. Zudem wurde die Kurzarbeit fortgesetzt. In Süd-Westeuropa war die Mitarbeiterzahl um 13% geringer als noch im Vorjahr.
5 Holding und Sonstiges 1% In Summe waren zum Stichtag 738 Mitarbeiter für BRAIN FORCE tätig. Das ist ein Rückgang um 28% bzw. 282 Mitarbeiter zum 30.6.2009.
Die Mitarbeiter (angestellte und freie) verteilen sich zum 30.6.2010 wie folgt auf die einzelnen Regionen:
Durchschnittlich waren in den Monaten Oktober 2009 bis Juni 2010 567 angestellte (Vorjahr: 791) und 233 freie Mitarbeiter (Vorjahr: 294) bei BRAIN FORCE beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter lag in den ersten drei Quartalen bei 800 und damit um 26% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres.
| Gesamtergebnisrechnung in EUR | 4-6/2010 | 4-6/2009 | 10/2009-6/2010 | 10/2008-6/2009 |
|---|---|---|---|---|
| Fortgeführte Geschäftsbereiche | ||||
| Umsatzerlöse | 16.567.876 | 21.028.641 | 53.969.648 | 70.488.976 |
| Herstellungskosten | -13.669.106 | -16.245.490 | -43.685.615 | -53.524.182 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 2.898.770 | 4.783.151 | 10.284.033 | 16.964.794 |
| Vertriebskosten | -1.795.985 | -2.450.196 | -5.861.067 | -7.601.645 |
| Verwaltungskosten | -1.578.653 | -2.183.355 | -5.496.940 | -6.900.444 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -58.233 | -220.401 | -341.689 | -1.237.261 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 121.689 | 59.405 | 326.417 | 442.621 |
| Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT operativ) | -412.412 | -11.396 | -1.089.246 | 1.668.065 |
| Nicht-wiederkehrende Erträge | 0 | 0 | 6.325.381 | 0 |
| Nicht-wiederkehrende Aufwendungen | 150.000 | -925.656 | -1.815.519 | -1.076.622 |
| Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT) | -262.412 | -937.052 | 3.420.616 | 591.443 |
| Finanzerträge | 1.381 | 22.648 | 40.474 | 71.445 |
| Finanzaufwendungen | -153.721 | -201.228 | -505.361 | -1.196.079 |
| Finanzergebnis | -152.340 | -178.580 | -464.887 | -1.124.634 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | -317.276 | 0 | -1.198.482 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern | -732.028 | -1.115.632 | 1.757.247 | -533.191 |
| Ertragsteuern | 377.294 | 69.977 | 128.568 | -3.770.147 |
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -354.734 | -1.045.655 | 1.885.815 | -4.303.338 |
| Ergebnis nach Steuern des aufgegebenen Geschäftsbereiches | -100.366 | -222.393 | -198.317 | -488.249 |
| Ergebnis nach Steuern | -455.100 | -1.268.048 | 1.687.498 | -4.791.587 |
| Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente | 430 | 1.300 | -7.278 | 1.059 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 29.226 | 18.944 | 26.039 | -28.277 |
| Sonstiges Ergebnis | 29.656 | 20.244 | 18.761 | -27.218 |
| Gesamtergebnis | -425.444 | -1.247.804 | 1.706.259 | -4.818.805 |
| Ergebnis je Aktie 1) | -0,03 | -0,08 | 0,11 | -0,31 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 2) | -0,03 | -0,02 | -0,17 | 0,00 |
| Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -0,02 | -0,07 | 0,12 | -0,28 |
| Ergebnis je Aktie des aufgegebenen Geschäftsbereiches | -0,01 | -0,01 | -0,01 | -0,03 |
1) Ergebnisse sind ausschließlich den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar
2) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge und dem Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereiches
| Kennzahlen nach Segmenten 10/2009 - 06/2010 in EUR |
Deutschland | Zentral Osteuropa |
Süd Westeuropa |
Niederlande | Holding und Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 26.925.256 | 4.889.964 | 16.676.061 | 5.478.367 | 0 | 53.969.648 |
| EBITDA operativ 1) | 493.268 | 694.748 | 1.273.344 | 61.128 | -1.378.319 | 1.144.170 |
| EBITDA | -151.732 | 694.748 | 972.825 | -808.872 | 4.947.062 | 5.654.031 |
| Abschreibungen | -602.412 | -290.784 | -686.354 | -612.109 | -41.757 | -2.233.416 |
| EBIT operativ1) | -109.144 | 403.964 | 586.990 | -550.981 | -1.420.076 | -1.089.246 |
| Nicht-wiederkehrende Aufwendungen / Erträge | -645.000 | 0 | -300.519 | -870.000 | 6.325.381 | 4.509.861 |
| EBIT | -754.144 | 403.964 | 286.472 | -1.420.981 | 4.905.305 | 3.420.616 |
| Investitionen | 304.749 | 121.909 | 399.811 | 333.570 | 43.129 | 1.203.168 |
| Kennzahlen nach Segmenten 10/2008 -06/2009 in EUR |
Deutschland | Zentral Osteuropa |
Süd Westeuropa |
Niederlande | Holding und Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 33.102.777 | 10.313.874 | 19.897.552 | 7.174.773 | 0 | 70.488.976 |
| EBITDA operativ 1) | 2.888.609 | 1.072.628 | 1.501.655 | 815.864 | -1.856.598 | 4.422.158 |
| EBITDA | 2.728.552 | 986.057 | 671.661 | 815.864 | -1.856.598 | 3.345.536 |
| Abschreibungen | -751.827 | -782.593 | -585.638 | -580.176 | -53.859 | -2.754.093 |
| EBIT operativ 1) | 2.136.782 | 290.035 | 916.017 | 235.688 | -1.910.457 | 1.668.065 |
| Nicht-wiederkehrende Aufwendungen / Erträge | -160.057 | -86.571 | -829.994 | 0 | 0 | -1.076.622 |
| EBIT | 1.976.725 | 203.464 | 86.023 | 235.688 | -1.910.457 | 591.443 |
| Investitionen | 545.718 | 252.277 | 506.211 | 475.874 | 93.116 | 1.873.196 |
1) bereinigt um nicht-wiederkehrende Aufwendungen und Erträge und dem Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich
| Cash-flow Statement in EUR | 10/2009-6/2010 | 10/2008-6/2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 1.757.247 | -533.191 |
| Abschreibungen | 2.233.416 | 2.754.093 |
| Finanzergebnis | 464.887 | 1.124.634 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 1.198.482 | 0 |
| Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -693 | 2.399 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge | -2.858.079 | -250.000 |
| Veränderungen langfristiger Rückstellungen und Schulden | -208.781 | -230.229 |
| Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen | -431.046 | -346.250 |
| Erhaltene / gezahlte Ertragsteuern | -269.353 | -588.162 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche | 1.886.080 | 1.933.294 |
| Veränderungen Vorräte | -23.238 | -76.510 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -3.363.963 | 4.890.954 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.140.197 | -1.045.969 |
| Veränderungen übriger kurzfristiger Vermögenswerte und Schulden | -3.540.047 | -386.465 |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | 26.783 | -39.338 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | -3.874.188 | 5.275.966 |
| Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | -1.111.079 | 126.379 |
| Netto-Einzahlungen für Unternehmensveräußerungen | 3.305.233 | 300.000 |
| Auszahlungen aus Abgang von verbundenen Unternehmen | -77.243 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte | -1.203.168 | -1.873.196 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten | 693 | 103.747 |
| Einzahlungen / Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | 0 | -136.766 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | 914.436 | -1.479.836 |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 2.032.064 | 164.294 |
| Tilgung von Finanzverbindlichkeiten und Bankkontokorrentkredite | -156.519 | -3.584.348 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | 0 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche | 1.875.545 | -3.420.054 |
| Veränderung der Zahlungsmittel aus fortgeführten Geschäftsbereichen | -1.084.207 | 376.076 |
| Veränderung der Zahlungsmittel aus aufgegebenem Geschäftsbereich | -1.039.014 | -630.895 |
| Zahlungsmittelbestand zum Periodenanfang | 5.543.493 | 5.050.101 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | -2.123.221 | -254.819 |
| Zahlungsmittelbestand am Periodenende | 3.420.272 | 4.795.282 |
| Bilanz in EUR | 30.6.2010 | 30.9.2009 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Sachanlagen | 1.975.978 | 2.464.411 |
| Firmenwerte | 11.001.151 | 14.516.571 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 3.082.302 | 10.213.570 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 11.142.072 | 9.809 |
| Finanzanlagen | 45.602 | 193.376 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 73.848 | 100.252 |
| Latente Steueransprüche | 1.005.023 | 433.899 |
| Langfristige Vermögenswerte | 28.325.976 | 27.931.888 |
| Vorräte | 268.579 | 267.256 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.730.109 | 19.457.294 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 1.803.072 | 1.249.600 |
| Zahlungsmittel | 3.420.272 | 5.543.493 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 25.222.032 | 26.517.643 |
| Summe Aktiva | 53.548.008 | 54.449.531 |
| Passiva | ||
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 15.386.742 | 15.386.742 |
| Rücklagen | 12.104.149 | 12.085.388 |
| Angesammelte Ergebnisse | -6.469.778 | -8.157.276 |
| Eigenkapital | 21.021.113 | 19.314.854 |
| Finanzverbindlichkeiten | 9.960.146 | 10.877.500 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 137.837 | 138.273 |
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen | 1.408.023 | 1.964.139 |
| Latente Steuerschulden | 330.378 | 1.783.410 |
| Langfristige Schulden | 11.836.384 | 14.763.322 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.129.013 | 313.349 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.040.287 | 7.526.871 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 8.223.388 | 9.368.320 |
| Steuerrückstellungen | 1.210.347 | 1.113.692 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.087.476 | 2.049.123 |
| Kurzfristige Schulden | 20.690.511 | 20.371.355 |
| Summe Passiva | 53.548.008 | 54.449.531 |
| Entwicklung des Eigenkapitals | den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | Grundkapital | Kapital rücklage |
Sonstige Rücklagen |
Angesammelte Ergebnisse |
Gesamtes Eigenkapital |
|||
| Stand 1.10.2008 | 15.386.742 | 15.536.020 | -274.545 | -3.287.819 | 27.360.398 | |||
| Gesamtergebnis der Periode 10/2008 - 6/2009 | 0 | 0 | -27.218 | -4.791.587 | -4.818.805 | |||
| Stand 30.6.2009 | 15.386.742 | 15.536.020 | -301.763 | -8.079.406 | 22.541.593 | |||
| Übertragung von Rücklagen | 0 | -3.159.954 | 0 | 3.159.954 | 0 | |||
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | 0 | -3.237.824 | -3.237.824 | |||
| Gesamtergebnis der Periode 6-9/2009 | 0 | -3.159.954 | 11.085 | -77.870 | -3.226.739 | |||
| Stand 30.9.2009 | 15.386.742 | 12.376.066 | -290.678 | -8.157.276 | 19.314.854 | |||
| Gesamtergebnis der Periode 10/2009 - 6/2010 | 0 | 0 | 18.761 | 1.687.498 | 1.706.259 | |||
| Stand 30.6.2010 | 15.386.742 | 12.376.066 | -271.917 | -6.469.778 | 21.021.113 |
Der Zwischenbericht zum 30.6.2010 der BRAIN FORCE HOLDING AG wurde gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom Jahresabschluss zum 30.9.2009 werden unverändert angewandt. Für zusätzliche Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30.9.2009, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.
In den Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen einbezogen, an denen die BRAIN FORCE HOLDING AG direkt oder indirekt mit mehr als der Hälfte der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig zur Beherrschung der Tätigkeit befähigt ist.
Am 25.11.2009 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG als Alleingesellschafter der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung die Abspaltung des Teilbetriebes SolveDirect auf eine neu entstehende Kapitalgesellschaft beschlossen. Die Eintragung der Gesellschaft, SolveDirect Service Management GmbH, Wien, im Firmenbuch erfolgte am 3.12.2009. Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 16.12.2009 wurden in weiterer Folge sämtliche Anteile der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, an die BEKO Engineering & Informatik AG, Nöhagen, verkauft. Die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, wurde per 31.12.2009 endkonsolidiert.
Nach Abspaltung des Teilbetriebes SolveDirect hat die BRAIN FORCE HOLDING AG am 21.12.2009 die Unterzeichnung eines Beteiligungsvertrages mit dem 3TS Cisco Growth Fund bezüglich ihrer Tochtergesellschaft SolveDirect Service Management GmbH, Wien, bekanntgegeben. Der auf Wachstumsunternehmen spezialisierte Fonds wird innerhalb der nächsten Jahre bis zu 6 Mio. € in SolveDirect investieren. Das Investment soll je nach Kapitalbedarf zur Finanzierung der US-Expansion durch mehrere Kapitalerhöhungen der SolveDirect Service Management GmbH erfolgen, bei denen die BRAIN FORCE HOLDING AG nicht mitzieht. Aufgrund der im Beteiligungsvertrag festgelegten Aufsichts- und Kontrollbefugnisse wurde die SolveDirect Service Management GmbH zum Zeitpunkt des Closings des Beteiligungsvertrages endkonsolidiert und als assoziiertes Unternehmen at-equity bilanziert. Das maßgebliche Datum für die Endkonsolidierung und at-equity Bilanzierung war der 1.1.2010.
Mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 25.2.2010 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG sämtliche Geschäftsanteile an der INISYS Software-Consulting GmbH, Neulengbach, übernommen. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf den Vertrieb und die Implementierung der ERP-Softwarelösungen Microsoft Dynamics NAV und AX sowie Microsoft CRM in Österreich und verfügt über ein eigenes branchenunabhängiges Kostenrechnungsmodul. Die INISYS Software-Consulting GmbH wurde ab 1.3.2010 in den Konzernabschluss der BRAIN FORCE HOLDING AG einbezogen und per 5.8.2010 in BRAIN FORCE GmbH umfirmiert.
Der Konzernumsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 23% auf 53,97 Mio. € gesunken. Das operative EBITDA (vor nicht-wiederkehrenden Aufwendungen und Erträgen) der fortgeführten Geschäftsbereiche reduzierte sich um 74% von 4,42 auf 1,14 Mio. €. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) beträgt -1,09 nach 1,67 Mio. € im Vorjahr. Inklusive des Buchgewinnes aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien (2,47 Mio. €), des Abgangsergebnisses aus der Endkonsolidierung und des Equity-Ansatzes der Solve-Direct Service Management GmbH zum beizulegendem Zeitwert (3,86 Mio. €) sowie der nicht-wiederkehrenden Aufwendungen für Restrukturierungen (-1,82 Mio. €) erhöhte sich das Konzern-EBITDA um 69% auf 5,65 Mio. €. Das Konzern-EBIT zeigt einen Anstieg um 2,83 Mio. € von 0,59 auf 3,42 Mio. €.
Das Finanzergebnis zeigt mit -0,46 Mio. € gegenüber dem Vorjahr eine Verbesserung um 0,66 Mio. €, wobei zu berücksichtigen ist, dass im Vorjahreswert von -1,12 Mio. € eine Abschreibung der KEMP Anleihe in Höhe von -0,63 Mio. € enthalten war. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen beläuft sich auf -1,20 Mio. € und betrifft die SolveDirect Service Management GmbH. Davon entfallen -0,51 Mio. € auf den Ergebnisbeitrag des Geschäftsjahres und -0,69 Mio. € auf den Verwässerungseffekt durch den Einstieg des Investors nach der ersten Kapitalerhöhung im März 2010.
Das Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen erreichte in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 1,89 Mio. €, nachdem im Vorjahr vor allem wegen der Abschreibungen der KEMP Wandelanleihe und von aktivierten Verlustvorträgen in Deutschland aufgrund der Übernahme der BRAIN FORCE HOLDING AG durch eine Tochtergesellschaft der Cross Industries AG ein Ergebnis nach Steuern von -4,30 Mio. € erzielt wurde.
Den Anforderungen des IFRS 8 (Management Approach) folgend berichtet die BRAIN FORCE HOLDING AG nach geografischen Segmenten. Der Ausweis der Segmentergebnisse (operatives EBITDA und operatives EBIT) erfolgt dabei ohne Berücksichtigung der verrechneten Kosten für Markenlizenzentgelte und Konzerndienstleistungen. Die Segmentberichterstattung ist im Anschluss an die Gesamtergebnisrechnung angeführt.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche liegt mit 1,89 Mio. € um rund 2% unter dem Vorjahreswert von 1,93 Mio. €. Bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, beläuft sich der Cash-flow aus dem Ergebnis auf -1,58 Mio. €. Die Erhöhung des Working Capital und die Reduktion der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen für Restrukturierung, wirkten sich negativ auf den operativen Cash-flow aus, der mit -3,87 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert liegt.
Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit betrug +0,91 nach -1,48 Mio. € im Vorjahr. Im positiven Cash-flow aus Investitionstätigkeit sind Einzahlungen in Höhe von 3,31 Mio. € aus dem Verkauf der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, enthalten. Für Akquisitionen von Tochterunternehmen wurden 1,11 Mio. € aufgewendet. Der Zahlungsmittelabgang aus der Endkonsolidierung der SolveDirect beläuft sich auf 0,08 Mio. €. Auf Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte entfallen 1,20 Mio. €. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf 1,88 Mio. € und zeigt den Anstieg der Finanzverbindlichkeiten und Kontokorrentkredite um 2,03 Mio. € bei gleichzeitiger Tilgung von Finanzverbindlichkeiten von 0,16 Mio. €.
Die Bilanzsumme beläuft sich zum Stichtag auf 53,55 Mio. € und ist gegenüber dem 30.9.2009 um rund 2% gesunken. Aufgrund der Änderungen des Konsolidierungskreises – Endkonsolidierung BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, und SolveDirect Service Management GmbH, Wien, Ansatz der Anteile am assoziierten Unternehmen SolveDirect zum beizulegendem Zeitwert und Erstkonsolidierung INISYS Software-Consulting GmbH - zeigen einzelne Bilanzposten wesentliche Veränderungen.
Die langfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf 53% vom Gesamtvermögen und betragen zum Stichtag 28,33 Mio. €. Die Sachanlagen und die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich aus der Konsolidierungskreisänderung um 6,78 Mio. €. Den Investitionen in Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 1,20 Mio. € (davon 0,78 Mio. € Produktentwicklungskosten) stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2,23 Mio. € gegenüber. Die Reduktion der Firmenwerte um 3,52 Mio. € ist auf den Abgang des Firmenwertes SolveDirect von 4,68 Mio. € und den Zugang aus dem Erwerb der INISYS von 1,16 Mio. € zurückzuführen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen erhöhten sich auf 11,14 Mio. €, wovon 11,13 Mio. € auf SolveDirect entfallen.
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen erreichte zum 30.6.2010 47%. Stichtagsbezogen erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 30.9.2009 um 1% auf 19,73 Mio. € bzw. 37% des Gesamtvermögens. Die Zahlungsmittel betrugen zum Stichtag 3,42 Mio. €.
Zum 30.6.2010 beläuft sich das Konzerneigenkapital nach IFRS auf 21,02 Mio. €, was einer Eigenkapitalquote von 39% entspricht. Durch das positive Gesamtergebnis von 1,71 Mio. € konnte die Eigenkapitalquote deutlich gesteigert werden. Die langfristigen Schulden betragen 11,84 Mio. € und haben sich um 2,92 Mio. € reduziert. Im Wesentlichen ist der Rückgang auf die Endkonsolidierung der SolveDirect Service Management GmbH zurückzuführen, wodurch langfristige Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 0,82 Mio. € und latente Steuerschulden von 1,62 Mio. € abgegangen sind.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 0,32 auf 20,69 Mio. €. Die Erhöhung ergab sich aus dem Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (1,82 Mio. €) sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (0,51 Mio. €). Einen Rückgang um 1,14 auf 8,22 Mio. € zeigen die sonstigen Verbindlichkeiten. Dies ist im Wesentlichen auf die Endkonsolidierungen zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um 0,96 auf 1,09 Mio. €. Das Working Capital errechnet sich zum Stichtag mit 3,74 Mio. € und erhöhte sich somit gegenüber dem 30.9.2009 um 0,91 Mio. €. Zum Stichtag 30.6.2010 zeigt die Nettoverschuldung im Vergleich zum 30.9.2009 einen Anstieg um 3,02 auf 8,67 Mio. €.
Zum 31.3.2010 beträgt die Anzahl der ausgegebenen Aktien 15.386.742, das genehmigte Kapital beläuft sich auf 7.693.371 €.
Mit Kaufvertrag vom 25.2.2010 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG 100% an der INISYS Software-Consulting GmbH, Neulengbach, übernommen. Als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurde der 1.3.2010 gewählt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurde von der nach IFRS 3 geltenden Regelung der provisorischen Feststellung der erstmaligen Bilanzierung Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die erstmalige Bilanzierung des Unternehmenszusammenschlusses nur vorläufig am Ende der Berichtsperiode, in der der Zusammenschluss stattfand, weil die den identifizierten Vermögenswerten, Schulden oder Eventualschulden zuzuweisenden beizulegenden Zeitwerte nur provisorisch bestimmt werden konnten.
Der Kaufpreis inklusive Anschaffungsnebenkosten belief sich auf 1,27 Mio. €. Es wurden Vermögenswerte mit beizulegenden Zeitwerten in Höhe von 0,51 Mio. € übernommen. Darin sind langfristige Vermögenswerte von 0,12 Mio. € enthalten. Die übernommenen Zahlungsmittel betragen 0,16 Mio. €. Die übernommenen Schulden belaufen sich auf 0,40 Mio. €, davon 0,04 Mio. € langfristig. Der übernommene Firmenwert beträgt 1,16 Mio. €.
Die erworbene Gesellschaft trug in der Berichtsperiode Umsatzerlöse in der Höhe von 0,86 Mio. € und ein Periodenergebnis von 0,06 Mio. € bei. Die Gesamtaktiva betragen zum 30.6.2010 0,74 Mio. €, das Fremdkapital 0,58 Mio. €.
Der Zwischenbericht zum 30.6.2010 wurde weder einer Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.
Wien, 12. August 2010
Der Vorstand
Dr. Michael Hofer Mag. Thomas Melzer
| Datum | Event |
|---|---|
| 12. August 2010 | Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2009/10 |
| 21. Dezember 2010 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2009/10 und Bilanzpressekonferenz |
| 16. Februar 2011 | Veröffentlichung Bericht zum 1. Quartal 2010/11 |
| 02. März 2011 | 13. o. Hauptversammlung |
| 04. März 2011 | Ex-Tag für Dividende 2010 |
| 07. März 2011 | Auszahlungstag für Dividende 2010 |
| 12. Mai 2011 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2010/11 |
| 18. August 2011 | Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2010/11 |
| 21. Dezember 2011 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2010/11 und Bilanzpressekonferenz |
| Investor Relations: | Thomas Melzer |
|---|---|
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