Quarterly Report • Oct 15, 2009
Quarterly Report
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Halbjahresfinanzbericht 2009
| Ertragskennzahlen | 1-6/2009 | 1-6/2008 | Vdg. in % | Ultimo 2008 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | in Mio. € | 43,56 | 52,26 | -17 | 106,21 |
| EBITDA | in Mio. € | 0,78 | 3,90 | -80 | 7,79 |
| EBITDA operativ 1) | in Mio. € | 1,85 | 3,90 | -52 | 7,79 |
| EBIT | in Mio. € | -1,06 | 1,86 | >100 | 3,83 |
| EBIT operativ 1) | in Mio. € | 0,02 | 1,86 | -99 | 3,83 |
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | -1,38 | 1,44 | >100 | 2,38 |
| Ergebnis nach Steuern | in Mio. € | -1,60 | 0,86 | >100 | -2,10 |
| Ergebnis je Aktie | in € | -0,10 | 0,06 | >100 | -0,14 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt 1) | in € | -0,05 | 0,06 | >100 | 0,09 |
| Investitionen | in Mio. € | 1,11 | 1,26 | -12 | 2,45 |
| Akquisitionen | in Mio. € | 0 | 2,34 | -100 | 2,22 |
| Mitarbeiter 2) | 1.051 | 1.131 | -7 | 1.153 |
| Bilanzkennzahlen | 30.6.2009 | 31.12.2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | in Mio. € | 22,54 | 24,15 | -7 |
| Nettoverschuldung | in Mio. € | 5,50 | 4,89 | +12 |
| Capital Employed | in Mio. € | 27,84 | 28,86 | -4 |
| Working Capital 3) | in Mio. € | 5,26 | 5,62 | -6 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 59,53 | 66,31 | -10 |
| Eigenkapitalquote | in % | 38 | 36 | - |
| Gearing | in % | 24 | 20 | - |
| Börsekennzahlen 4) | 1-6/2009 | 1-12/2008 | Vdg. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Höchstkurs der Aktie | in € | 2,19 | 2,58 | -15 |
| Tiefstkurs der Aktie | in € | 1,02 | 1,01 | +1 |
| Ultimokurs der Aktie | in € | 1,39 | 1,89 | -26 |
| Gewichtete Aktienanzahl | in Tsd. | 15.387 | 15.387 | 0 |
| Ultimo Börsekapitalisierung | in Mio. € | 21,39 | 29,08 | -26 |
| Segmente 5) 1-6/2009 in Mio. € |
Deutschland | Zentral-Osteuropa | Süd-Westeuropa | Nordeuropa | Sonstiges | Holding und | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 20,27 | (-16%) | 6,22 | (-19%) | 12,47 | (-15%) | 4,60 | (-22%) | 0 | - |
| EBITDA operativ 1) | 1,26 | (-50%) | 0,23 | (-67%) | 0,88 | (-40%) | 0,58 | (-40%) | -1,11 | (+37%) |
| EBIT operativ 1) | 0,78 | (-54%) | -0,29 | (>100) | 0,49 | (-58%) | 0,19 | (-70%) | -1,14 | (+36%) |
| Investitionen | 0,47 | (+15%) | 0,07 | (+47%) | 0,30 | (-37%) | 0,23 | (-20%) | 0,03 | (+5%) |
| Mitarbeiter 2) | 444 | (0%) | 153 | (-12%) | 362 | (-11%) | 82 | (-12%) | 10 | (0%) |
1) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen
2) durchschnittlicher Mitarbeiterstand (Angestellte und freie Mitarbeiter) während der Periode
3) kurzfristige Vermögenswerte exklusive Zahlungsmittel abzüglich kurzfristige Schulden exklusive Finanzverbindlichkeiten bereinigt um kurzfristige Rückstellungen für Earn-out Zahlungen 4) Wiener Börse
5) aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 8 sind EBITDA und EBIT der Segmente vor Verrechnung von Markenlizenzkosten und Konzerndienstleistungen dargestellt; die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst
Sehr geehrte Aktionäre,
im zweiten Quartal hat sich das schwierige wirtschaftliche Umfeld erwartungsgemäß negativ auf die Ertragslage von BRAIN FORCE ausgewirkt. Während wir im ersten Quartal noch auf den hohen Auftragsbestand zum 31.12.2008 zurückgreifen konnten, sind unsere Kunden im laufenden Jahr mit Neuaufträgen zurückhaltender geworden oder haben bereits erteilte Aufträge verschoben. Obwohl wir frühzeitig Maßnahmen zur Optimierung der Kostenstruktur getroffen haben, sind unsere Ergebnisse im zweiten Quartal und damit auch im ersten Halbjahr deutlich rückläufig gewesen. Insbesondere die schwächeren Lizenzumsätze und der zunehmende Preisdruck blieben nicht ohne Wirkung auf die Ertragslage.
Im zweiten Quartal ging der Umsatz um 21% auf 21,27 Mio. € zurück. Das operative EBITDA verringerte sich von April bis Juni um 71% auf 0,65 Mio. € und das operative EBIT verschlechterte sich von +1,25 auf -0,24 Mio. €. In den ersten sechs Monaten errechnet sich ein um 17% geringerer Umsatz von 43,56 Mio. €, bereinigt um die verkaufte Hamburger Niederlassung betrug das Minus 14%. Durch harte Einsparungs- und Restrukturierungsmaßnahmen konnte der nachfragebedingte Umsatzrückgang von 8,71 Mio. € teilweise abgefedert werden und das operative EBITDA hat sich um 52% oder 2,04 Mio. € auf +1,85 Mio. € und das operative EBIT von +1,86 auf +0,02 Mio. € verringert. In den ersten sechs Monaten sind nicht-wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,08 Mio. € für die Freisetzung von Mitarbeitern angefallen, die in den beschriebenen operativen Ergebnissen nicht enthalten sind. Nach Restrukturierung betrug das EBITDA im ersten Halbjahr 0,78 Mio. € und das EBIT -1,06 Mio. €.
In Deutschland war der Bereich Professional Services von Preisdruck und einer geringeren Anzahl eingesetzter IT-Spezialisten gekennzeichnet, hat sich aber relativ gut gehalten. Im Geschäftsfeld Business Solutions nutzte unser Team die schwächere Nachfrage zur Weiterentwicklung der FINAS Suite, was in Kombination mit niedrigeren Lizenzerlösen ebenfalls zu einer geringeren Marge führte. Die Berliner Zweigstelle musste erneut ein negatives Ergebnis hinnehmen. Zudem fiel der Umsatz- und Ergebnisbeitrag der BRAIN FORCE Hamburg GmbH weg, die per 30. September 2008 verkauft wurde und im ersten Halbjahr 2008 noch 0,46 Mio. € EBIT beisteuerte. Positiv hat sich dagegen unsere Niederlassung in Frankfurt entwickelt, die bei voller Auslastung im Rahmen eines Rollout-Projektes für eine weltweit agierende Fluglinie erneut das Betriebsergebnis steigern konnte. In Summe ist in der Region Deutschland das operative EBIT im ersten Halbjahr um 54% (-38% ohne BRAIN FORCE Hamburg) auf 0,78 Mio. € zurückgegangen, was ich vor allem auf das außerordentlich schwierige, wirtschaftliche Umfeld und den daraus resultierenden Preisdruck im Servicegeschäft zurückführe.
In der Region Süd-Westeuropa war Italien mit einem spürbaren Nachfragerückgang bei ERP- und CRM-Lizenzen sowie rückläufigen Investitionen für IT-Infrastruktur konfrontiert. Darunter hat auch unser Servicegeschäft gelitten und das operative EBIT dieses Segments ist year-to-date um 58% auf 0,49 Mio. € zurückgegangen. Als Konsequenz wurde ein hartes Restrukturierungsprogramm durchgeführt, das die Freisetzung Günter Pridt, Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG
Schwieriges wirtschaftliches Umfeld beeinflusst die Ertragslage
Konsequente Einsparungs- und Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt
Nachfragerückgang und Preisdruck in Deutschland
Hartes Restrukturierungsprogramm und Mitarbeiterabbau in Italien
von 48 Mitarbeitern – das sind rund 16% der italienischen Angestellten – zur Folge hatte. Rund 75% der konzernweiten Restrukturierungsaufwendungen sind dafür angefallen und im zweiten Quartal erfasst.
Entspannung bei Lizenzerlösen von SolveDirect im 2. Quartal
Potenzial durch Windows 7 Rollout in Nordeuropa
Erste positive Effekte aus den Projekten zur Optimierung von Working Capital und Zinsaufwand erzielt
Negatives operatives EBIT im verkürzten Wirtschaftsjahr zu erwarten
BRAIN FORCE verfügt über solide Bilanzstruktur und gesicherte Finanzierung
Während im Segment Zentral-Osteuropa die BRAIN FORCE Gesellschaft in Tschechien ein positives Ergebnis erzielen konnte, mussten in Österreich umsatzbedingte Rückgänge und ein negatives EBIT hingenommen werden. Dies war vor allem auf geringere Lizenzerlöse im Bereich Infrastructure Optimization (SolveDirect) zurückzuführen, wobei sich die Situation im zweiten Quartal etwas entspannt hat. Auch BRAIN FORCE Österreich hat angesichts der rückläufigen Ertragslage die Kosten konsequent weiter optimiert. Trotzdem ist im ersten Halbjahr das operative EBIT in Zentral-Osteuropa von +0,17 auf -0,29 Mio. € zurückgegangen.
In Nordeuropa hat unsere Tochtergesellschaft in den Niederlanden bei einem Umsatzrückgang von 22% ein positives operatives EBIT von 0,19 Mio. € erwirtschaftet. Um dem schwächeren Geschäft Rechnung zu tragen, wurde ein Großteil der freien Mitarbeiter abgebaut und die Kooperation mit Microsoft im Zuge des Windows 7 Rollout intensiviert, woraus ich mir im vierten Kalenderquartal erste Erfolge erhoffe.
In Erwartung der schwierigen Marktlage haben wir frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um das Unternehmen weitgehend unbeschadet durch das Rezessionsjahr 2009 zu steuern. Dazu zählen konsequente Sparmaßnahmen im operativen Geschäft, die Übersiedlung der österreichischen Gesellschaften in ein deutlich günstigeres Bürogebäude sowie harte Restrukturierungsmaßnahmen in Italien und Kurzarbeit in Deutschland. Konzernweit mussten in den ersten sechs Monaten 109 Mitarbeiter – das sind rund 10% der Belegschaft – freigesetzt werden. Der Vorstand und die Geschäftsführer der operativen Gesellschaften haben auf rund 10 bis 15% ihrer Fixbezüge verzichtet, um ein Zeichen für die notwendige Entlastung der Kostenbasis zu setzen. Auch die Konzernholding konnte im ersten Halbjahr Kosten in Höhe von 0,65 Mio. € einsparen. Weiters wurde im Konzern ein Cash Pooling zum internen Liquiditätsausgleich geschaffen und damit die Zinsaufwendungen deutlich reduziert sowie ein Projekt zur Optimierung des Working Capital umgesetzt. Der positive Effekt daraus ist im operativen Cash-flow zu sehen, der im zweiten Quartal +1,42 Mio. € und im ersten Halbjahr trotz des negativen Ergebnisses +0,45 Mio. € erreichte.
Die Umsatzrückgänge können wir jedoch auch durch die gezielten Maßnahmen nicht vollständig kompensieren und BRAIN FORCE wird im verkürzten Wirtschaftsjahr mit dem Abschluss zum 30. September 2009 ein negatives operatives EBIT ausweisen. Zu den bisherigen Restrukturierungsaufwendungen von 1,08 Mio. € könnten im dritten Quartal zusätzlich bis zu 1,40 Mio. € anfallen, was der im Bericht zum ersten Quartal angekündigten Bandbreite entspricht. Abhängig von noch anstehenden Entscheidungen sollte sich daraus im Jahresabschluss per 30. September 2009 ein EBIT inklusive Restrukturierung von ca. -4,0 Mio. € ergeben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das heuer fehlende vierte Quartal üblicherweise einen wesentlichen Ergebnisbeitrag für das Gesamtjahr leistet. Positiv ist anzumerken, dass wir im Juli einen nicht mehr erwarteten Zahlungseingang in Höhe von rund 0,36 Mio. € (0,50 Mio. USD) aus dem Verkauf unserer KEMP-Beteiligung in den USA und der Auflösung der Wandelanleihe verbuchen konnten. Dies führt im dritten Quartal auch zu einem Buchgewinn in gleicher Höhe, den wir im Finanzergebnis ausweisen werden.
Dank der eingeleiteten und umgesetzten Maßnahmen blicke ich zuversichtlich in die Zukunft, weil Management und Mitarbeiter des Konzerns gemeinsam und effizient an der Umsetzung unserer Strategie arbeiten. Wir müssen uns bis auf Weiteres auf ein schwieriges Preisniveau einstellen, auch wenn sich die Nachfrage in den nächsten Monaten wieder leicht erholen könnte. BRAIN FORCE verfügt jedoch über eine solide Bilanzstruktur und hat aktuell keinen absehbaren Finanzierungsengpass. Wir werden weiterhin mit Hochdruck daran arbeiten, die IT-Ressourcen unserer Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen optimal einzusetzen und das eigene Unternehmen nach dem Ende der Wirtschaftskrise wieder auf Wachstum auszurichten.
Ihr
Der Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009 einen Umsatz von 43,56 Mio. € erzielt und damit um 17% weniger als im Vergleichszeitraum 2008. Bereinigt um den Anteil der BRAIN FORCE Hamburg GmbH (Verkauf per 30.9.2008) ging der Umsatz organisch um 14% zurück. Alle Segmente verzeichneten Umsatzrückgänge, was auf das sehr schwierige wirtschaftliche Umfeld zurückzuführen ist. In Deutschland sank der Umsatz um 16% auf 20,27 Mio. €, die Region Süd-Westeuropa verzeichnete einen Rückgang von 15% auf 12,47 Mio. €. Noch deutlicher wirkte sich die abgeschwächte Kundennachfrage in den Regionen Zentral-Osteuropa mit -19% auf 6,22 Mio. € und Nordeuropa mit -22% auf 4,60 Mio. € aus.
Durch harte Einsparungs- und Restrukturierungsmaßnahmen konnte der nachfragebedingte Umsatzrückgang von 8,71 Mio. € teilweise abgefedert werden und das operative EBITDA hat sich um 52% oder 2,04 Mio. € auf +1,85 Mio. € und das operative EBIT von +1,86 auf +0,02 Mio. € verringert. In den ersten sechs Monaten sind nicht-wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,08 Mio. € für die Freisetzung von Mitarbeitern angefallen, die in den beschriebenen operativen Ergebnissen nicht enthalten sind. Nach Restrukturierung betrug das EBITDA im ersten Halbjahr 0,78 Mio. € (vs. 3,90 Mio. € in 2008 inkl. des Anteils der Hamburger Tochtergesellschaft von 0,48 Mio. €) und das EBIT -1,06 Mio. € (vs. 1,86 Mio. € im Vorjahr).
Das Segment Deutschland erwirtschaftete ein operatives EBITDA von 1,26 Mio. € (-50% im Vorjahresvergleich) und ein operatives EBIT von 0,78 Mio. €, die Region Süd-Westeuropa erreichte 0,88 Mio. € (-40%) operatives EBITDA und 0,49 Mio. € operatives EBIT. Das Segment Zentral-Osteuropa erzielte ein operatives EBITDA von 0,23 Mio. € (-67%) und ein negatives operatives EBIT von -0,29 Mio. €, was an der hohen PPA-Abschreibung im Bereich SolveDirect liegt. Nordeuropa konnte ein operatives EBITDA von 0,58 Mio. € (-40%) und ein operatives EBIT von 0,19 Mio. € erwirtschaften. Das EBIT des Segments Holding und Sonstiges verbesserte sich durch intensive Kosteneinsparungen von -1,79 auf -1,14 Mio. €.
Das Finanzergebnis hat sich durch die Optimierung der konzerninternen Finanzierungen, die Reduktion des Working Capital und den damit verbundenen Abbau der Nettoverschuldung um 23% auf -0,33 Mio. € (Vorjahr: -0,43 Mio. €) verbessert, was zu einem Ergebnis vor Steuern von -1,38 Mio. € geführt hat (Vorjahr: +1,44 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern erreichte -1,60 nach +0,86 Mio. € im ersten Halbjahr 2008, woraus sich ein Ergebnis je Aktie von -0,10 € (Vorjahr: +0,06 €) errechnet. Das um Restrukturierungsaufwendungen bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,05 nach +0,06 € im ersten Halbjahr des Vorjahres.
Der Konzernumsatz sank im zweiten Quartal 2009 um 21% auf 21,27 Mio. €. In allen Regionen war in etwa der gleiche Umsatzrückgang von rund 21% zu verzeichnen. In Deutschland reduzierte sich der Umsatz von 12,31 auf 9,73 Mio. € und im Segment Süd-Westeuropa von 7,61 auf 5,98 Mio. €. Auch die Regionen Zentral-Osteuropa und Nordeuropa erwirtschafteten mit 3,20 Mio. € (Vorjahr: 4,06 Mio. €) bzw. 2,36 Mio. € (Vorjahr: 2,95 Mio. €) geringere Umsätze als noch im Vorjahresquartal.
Das operative EBITDA der BRAIN FORCE Gruppe ist im zweiten Quartal von 2,28 auf 0,65 Mio. € zurückgegangen. In diesem Ergebnis sind nicht-wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,93 Mio. € nicht enthalten. Inklusive der Restrukturierung ist das Konzern-EBITDA von 2,28 Mio. € im Vorjahresquartal auf -0,27 Mio. € gefallen. Deutschland erwirtschaftete ein operatives EBITDA von 0,43 Mio. € (vs. 1,51 Mio. € im Vorjahr) und die Region Süd-Westeuropa 0,20 nach 0,75 Mio. € in 2008. Das operative EBITDA der Region Zentral-Osteuropa betrug im zweiten Quartal 0,29 Mio. € (Vorjahr: 0,45 Mio. €) und in Nordeuropa wurde ein operatives EBITDA von 0,36 Mio. € (Vorjahr: 0,49 Mio. €) erzielt.
Der Cash-flow aus dem Ergebnis ist trotz der Umsatzrückgänge und des negativen Nettoergebnisses im ersten Halbjahr mit +0,41 Mio. € (Vorjahr: +2,41 Mio. €) positiv ausgefallen. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash-flow) verringerte sich nur geringfügig von +0,48 auf +0,45 Mio. €. Somit konnte im laufenden Geschäftsjahr ein deutlich positiver Effekt aus dem Abbau des Working Capital er-
Operative Ergebnisrückgänge in allen Segmenten durch Wirtschaftskrise
Negatives Nettoergebnis im ersten Halbjahr durch Umsatzrückgänge und Restrukturierung
Geringere Nachfrage und Preisdruck führen zu Umsatzrückgang im 2. Quartal
Alle Landesgesellschaften erwirtschaften im 2. Quartal ein positives operatives EBITDA
Positiver operativer Cash-flow im Halbjahr durch Optimierung des Working Capital
zielt werden, während in der Vorjahresperiode noch ein Aufbau der Betriebsmittel von rund 1,9 Mio. € zu verzeichnen war. Einerseits wurde in 2009 die Reduktion der Lieferverbindlichkeiten durch den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich überkompensiert. Dabei resultieren die geringeren Verbindlichkeiten aus der Reduktion der Subunternehmer und der Forderungsabbau aus dem Umsatzrückgang sowie den Anstrengungen zur Optimierung des Working Capital. Andererseits reduzierten sich die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich, was auf die geringere Umsatzsteuerzahllast durch die Umsatzrückgänge sowie die Prämienauszahlungen für das operative Rekordjahr 2008 zurückzuführen ist.
Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit betrug -2,08 Mio. € (Vorjahr: -4,04 Mio. €), wovon -1,11 Mio. € für Investitionen und -1,02 Mio. € für kurzfristige Cash-Veranlagungen in Wertpapiere aufgewendet wurden. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit zeigt mit -2,37 Mio. € (Vorjahr: -0,77 Mio. €) die erfolgreiche Reduktion der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch das Cash Pooling. Von den langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 11,03 Mio. € sind 1,08 Mio. € zwischen 2010 und 2012 sowie 9,95 Mio. € erst 2014 fällig. Der Zahlungsmittelbestand zum 30. Juni 2009 beläuft sich auf 4,80 Mio. €. Inklusive der kurzfristig veräußerbaren finanziellen Vermögenswerte stehen liquide Mittel in Höhe von 5,83 Mio. € zur Verfügung.
Zum 30.6.2009 betrug die Bilanzsumme des Konzerns 59,35 Mio. €, das Eigenkapital lag bei 22,54 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Jahresende 2008 von 36 auf 38% verbessert, was auf die weitere Reduktion der Bilanzsumme zurückzuführen war. Die Nettoverschuldung lag zum Stichtag bei 5,50 Mio. €, nachdem sie zum 31.12.2008 noch 4,89 Mio. € betragen hatte. Dieser Anstieg begründet sich durch Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,11 Mio. € bei einem positiven operativen Cash-flow von 0,45 Mio. €. Im zweiten Quartal konnte die Nettoverschuldung um 0,95 Mio. € vor allem durch die Optimierung des Working Capital verringert werden. Das Gearing (Verschuldungsgrad) des Konzerns beläuft sich zum 30.6.2009 auf solide 24% und das Verhältnis von Nettoverschuldung zum operativen EBITDA der letzten zwölf Monate beträgt 1,0x.
BRAIN FORCE gliedert seine Geschäftsaktivitäten in folgende Segmente:
Den Anforderungen des IFRS 8 (Management Approach) folgend berichtet die BRAIN FORCE HOLDING AG nach geografischen Segmenten. Der Ausweis der Segmentergebnisse (EBITDA und EBIT) erfolgt seit 2009 ohne Berücksichtigung der verrechneten Kosten für Markenlizenzrechte und Konzerndienstleistungen. In der Vorjahresberichterstattung waren diese Kosten in den einzelnen Segmenten noch enthalten. Die Vorjahreswerte wurden in der laufenden Darstellung entsprechend angepasst.
Nettoverschuldung in Mio. € 30.6.2009 5,50
31.12.2008 4,89
Finanzverbindlichkeiten in Mio. €
In Deutschland ging der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres um 16% auf 20,27 Mio. € zurück, was einem Anteil von 46% am Konzernumsatz entspricht. Das operative EBITDA vor Konzernverrechnungen reduzierte sich um 50% auf 1,26 Mio. € und das operative EBIT ging um 54% auf 0,78 Mio. € zurück. In den operativen Ergebnissen sind einmalige Restrukturierungsaufwendungen von 0,16 Mio. €, die auf Abfindungszahlungen für ausgeschiedene Mitarbeiter zurückzuführen sind, nicht enthalten.
Der Geschäftsbereich Professional Services ist weiterhin von der schwierigen Generierung von Neugeschäft und einem erhöhten Margendruck seitens der Kunden gekennzeichnet. Gleichwohl konnten weitere IT-Consultants bei einem Kunden der Mobilfunkbranche platziert sowie zwei größere Aufträge bei einem Telematikanbieter gewonnen werden. Im Bereich Business Solutions wurden erneut Abschlüsse zur Anpassung der eingesetzten Lösung Vorsorgeoptimierung bei einem Versicherungskunden erzielt. Des Weiteren hat eine österreichische Großbank einen Auftrag zur Wartung der Beratersoftware FINAS Suite erteilt.
Der Vermarktungsstart des Geschäftsbereichs Infrastructure Optimization und hier im Speziellen von Packaging Robot (Paketierungssoftware) verläuft bisher sehr erfolgversprechend. Nach kleineren Beratungsaufträgen im ersten Quartal haben sich im Folgequartal zwei Unternehmen für Lizenzkäufe und Wartungsleistungen entschieden, um ihre Softwareapplikationen automatisch zu paktieren. Die Channel-Einheit von BRAIN FORCE, die sich auf die Vermarktung von Hardware verschiedener Technologieanbieter konzentriert, hat im zweiten Quartal zahlreiche Produkte des Partners NetOptics verkauft.
Das Segment Zentral-Osteuropa hat einen Umsatz von 6,22 Mio. € erzielt, was einem Rückgang von 19% zum Vorjahreszeitraum und 14% Anteil am Konzernumsatz entspricht. Das operative EBITDA betrug 0,23 Mio. €, ein Rückgang um 67% gegenüber dem Vorjahr. Das operative EBIT lag bei -0,29 nach +0,17 Mio. € in 2008. In Österreich wurden im ersten Halbjahr Restrukturierungsaufwendungen von 0,09 Mio. € angesetzt.
Im Bereich Professional Services kommen in Österreich bei einem Technologieunternehmen erneut etliche BRAIN FORCE Mitarbeiter für ein IT-Infrastrukturprojekt zum Einsatz. Sie übernehmen die Infrastrukturwartung, Kleinserverbetreuung sowie weitere Support-Dienste bei den Betriebssystemen, Netzwerken und Applikationen des Unternehmens. Die Division SolveDirect konnte nach einem schwachen ersten Quartal einige Neuaufträge und Lizenzverkäufe generieren. So wurde die Servicemanagement-Software SD.cube bei einem internationalen IT-Unternehmen eingerichtet. Bei einem führenden multinationalen Hersteller von Netzwerkstrukturen in den USA konnten mehrere SD.bridges implementiert und Serviceleistungen verkauft werden. Des Weiteren setzt ein großer Medienkonzern auf die Servicemanagement-Lösung Service Desk SD2 . In Tschechien wurde ein größerer Auftrag bei einem Finanzdienstleister gewonnen, wo die Microsoft SQL-Datenbank auf die neueste Version migriert wird.
Die Region Süd-Westeuropa erwirtschaftete von Jänner bis Juni mit einem Umsatz von 12,47 Mio. € einen Anteil von 29% am Gesamtumsatz und lag um 15% unter dem Vorjahr. Das operative EBITDA ging um 40% auf 0,88 Mio. € zurück, das operative EBIT lag mit 0,49 Mio. € um 58% hinter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis in der Region wird zusätzlich von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,83 Mio. € für Abfindungszahlungen an Mitarbeiter in Italien belastet.
In Italien konnten weitere Microsoft Dynamics AX Lizenzen verkauft werden. So setzen ein Industrieunternehmen, ein Beratungshaus sowie ein bedeutender Finanzdienstleister auf die Kompetenz von BRAIN FORCE und erhalten umfassende Serviceleistungen. Gleichwohl ist die Vermarktung der CRM- und ERP-Angebote aufgrund der starken Zurückhaltung unserer Kunden bei IT-Investitionen weiterhin schwierig. Im Bereich Infrastructure Optimization konnten Abschlüsse bei zwei Firmen der Gesundheitsbranche sowie zwei Bankkunden erzielt werden. Hier erstrecken sich die Leistungen von der Optimierung der eingesetzten Hardware und Software bis hin zur Virtualisierung der gesamten Infrastrukturarchitektur in den Unternehmen.
Das Segment Nordeuropa erwirtschaftete in den ersten zwei Quartalen einen Umsatz von 4,59 Mio. €, was einem Rückgang um 22% zum Vorjahr: und einem Anteil von 11% am Konzernumsatz entspricht. Das EBITDA lag im Berichtszeitraum bei 0,58 Mio. € (Vorjahr: 0,97 Mio. €) und das EBIT bei 0,19 Mio. € (Vorjahr: 0,62 Mio. €).
Schwieriges Neukundengeschäft aber treue Bestandskunden in Deutschland
Erfolgreicher Start des Geschäftsbereiches Infrastructure Optimization
Neuaufträge und Lizenzverkäufe bei SolveDirect im 2. Quartal und Großkunde in USA gewonnen
Zurückhaltung der Kunden bei IT-Investitionen vor allem in Italien
Einführung von Windows 7 bei einem internationalen Kunden in den Niederlanden
Strikte Sparmaßnahmen führen zu deutlicher Ergebnisverbesserung der Holding
Auftragsbestand reflektiert das wirtschaftliche Umfeld
BRAIN FORCE Niederlande setzt in ihrem Geschäftsmodell stark auf die Gewinnung von Neukunden, die aktuell sehr zurückhaltend agieren. Dennoch konnte dort ein wichtiges Migrationsprojekt bei Bugaboo gewonnen und das neue Microsoft Betriebssystem Windows 7 eingeführt werden. Dadurch unterstreicht BRAIN FORCE Niederlande ihre Kompetenz als wichtiger Microsoft-Partner und stellt dieses umfassende Know-how gemeinsam mit den lokalen Gesellschaften auch in Deutschland, Italien und Österreich zur Verfügung. Zusätzlich wurden größere Projekte bei einem Energieunternehmen sowie einem Unternehmen des Gesundheitswesens gewonnen. Hier wurde die gesamte Server- und Softwarelandschaft virtualisiert.
Im ersten Halbjahr verbesserte sich im Segment Holding und Sonstiges das EBITDA von -1,76 auf -1,11 Mio. € und das EBIT von -1,79 auf -1,14 Mio. €. Diese positive Entwicklung ist auf strikte Kostensparmaßnahmen in der Holdinggesellschaft und die Übersiedelung an einen deutlich günstigeren Bürostandort in Wien zurückzuführen.
Der Auftragsbestand betrug zum 30.06.2009 auf Konzernebene 26,00 Mio. € und liegt damit um 13% unter dem Vorjahresniveau von 29,99 Mio. €. Im Vergleich zum 31.12.2008 ist der Auftragsbestand erwartungsgemäß um 20% zurückgegangen und reflektiert nunmehr das schwierige wirtschaftliche Umfeld.
Der Auftragsbestand teilt sich zum 30.6.2009 auf die Regionen wie folgt auf:
4 Nordeuropa 4%
2 Zentral-Osteuropa 25%
Online-Fähigkeit des BRAIN FORCE Finanzanalyse Center hergestellt
Neuer SolveDirect Release im Markt eingeführt
BRAIN FORCE hat die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit den aktuellen Markbedingungen angepasst. In Deutschland wurde die im ersten Quartal gestartete Anpassung der Module Finanzanalyse Center, Risikoabsicherung sowie Gesundheitsvorsorge auf HTML-Basis fortgeführt und im zweiten Quartal abgeschlossen. Zudem wurde eine Lösung zur Vorsorge von Beamten entwickelt und bei einem Versicherungskunden implementiert.
In den Niederlanden hat BRAIN FORCE neue Release-Standards für den Process Manager und das Produkt System Setup geschaffen. Sie beinhalten verbesserte Performanceleistungen sowie eine optimierte Oberflächengestaltung. In Österreich brachte die Division SolveDirect im zweiten Quartal die neue Version von SD Release 5.1 auf den Markt. Neben einer übersichtlicheren Darstellung von Servicekosten und Arbeitszeiten verfügt die Erweiterung über eine effektivere Verarbeitung der Inbound-Nachrichten via SD.bridge sowie über schnellere und effizientere Prozesse durch eine verbesserte Benutzerführung.
Der Personalstand im Konzern belief sich zum 30.6.2009 auf 750 angestellte Mitarbeiter und lag damit 10% unter dem 30.6.2008. Daneben wurden zum Stichtag 270 freie Mitarbeiter in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt, was einem Rückgang von 15% zum Vorjahr: entspricht. In Summe waren 1.020 Mitarbeiter für BRAIN FORCE tätig, ein Rückgang von 11% zum Vorjahr.
Ausschlaggebend für die Reduktion der Mitarbeiteranzahl ist die anhaltende Wirtschaftkrise mit dem daraus resultierenden Rückgang des Umsatzes. So wurde in Italien der Mitarbeiterstamm aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation nach intensiven Verhandlungen mit der Gewerkschaft gegenüber dem 30.6.2008 um 16% reduziert. Auch in Österreich, wo die Division SolveDirect und der Geschäftsbereich Professional Services härteren Marktbedingungen gegenüber stehen, musste die Belegschaft um 16% verkleinert werden. In den Niederlanden resultiert der stichtagsbezogene Rückgang in erster Linie aus den nicht verlängerten Verträgen mit freien Mitarbeitern. In Deutschland reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter um verhältnismäßig geringe 4%. Gleichwohl muss auch diese Region der schwierigen Marktlage Tribut zollen und hat in einzelnen Geschäftseinheiten zur Jahresmitte Kurzarbeit eingeführt.
Die Mitarbeiter (freie und angestellte) verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Regionen:
Durchschnittlich waren im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 779 (Vorjahr: 840) angestellte und 272 (Vorjahr: 291) freie Mitarbeiter bei BRAIN FORCE beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Konzern ist damit um 7% auf 1.051 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.131) zurückgegangen.
Durchschnittlich 1.051 Mitarbeiter im ersten Halbjahr konzernweit beschäftigt
5 Holding und Sonstiges 1%
Umsatzrückgang führt zu Mitarbeiterabbau um 11%
BRAIN FORCE Italien musste Mitarbeiterstand um 16% verringern
| Gewinn- und Verlustrechnung in EUR | 4-6/2009 | 4-6/2008 | 1-6/2009 | 1-6/2008 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 21.268.200 | 26.929.155 | 43.557.905 | 52.263.460 |
| Herstellungskosten | -16.540.936 | -19.812.198 | -33.936.752 | -38.673.987 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 4.727.264 | 7.116.957 | 9.621.153 | 13.589.473 |
| Vertriebskosten | -2.561.498 | -3.128.806 | -4.987.202 | -5.950.012 |
| Verwaltungskosten | -2.240.924 | -2.812.120 | -4.625.101 | -5.657.615 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -222.806 | -77.450 | -381.961 | -364.385 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 59.405 | 155.526 | 393.804 | 245.741 |
| Betriebsergebnis vor Restrukturierungsaufwendungen (EBIT operativ) | -238.559 | 1.254.107 | 20.693 | 1.863.202 |
| Restrukturierungsaufwendungen | -925.656 | 0 | -1.076.622 | 0 |
| Betriebsergebnis nach Restrukturierungsaufwendungen (EBIT) | -1.164.215 | 1.254.107 | -1.055.929 | 1.863.202 |
| Finanzerträge | 10.826 | 18.731 | 68.191 | 166.444 |
| Finanzaufwendungen | -189.406 | -274.019 | -395.728 | -593.495 |
| Finanzergebnis | -178.580 | -255.288 | -327.537 | -427.051 |
| Ergebnis vor Steuern | -1.342.795 | 998.819 | -1.383.466 | 1.436.151 |
| Ertragsteuern | 74.747 | -302.412 | -213.217 | -580.615 |
| Ergebnis nach Steuern | -1.268.048 | 696.407 | -1.596.683 | 855.536 |
| Ergebnis zurechenbar der Muttergesellschaft | -1.268.048 | 696.407 | -1.596.683 | 855.536 |
| Ergebnis je Aktie | -0,08 | 0,05 | -0,10 | 0,06 |
| Ergebnis je Aktie bereinigt | -0,04 | 0,05 | -0,05 | 0,06 |
| Gesamtergebnisrechnung in EUR | 4-6/2009 | 4-6/2008 | 1-6/2009 | 1-6/2008 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -1.268.048 | 696.407 | -1.596.683 | 855.536 |
| Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente | 1.300 | -2.752 | 2.791 | -691 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | 18.944 | -11.032 | -13.633 | -5.010 |
| Gesamtergebnis | -1.247.804 | 682.623 | -1.607.525 | 849.835 |
| Kennzahlen nach Segmenten 1-6/2009 in EUR |
Deutschland | Zentral Osteuropa |
Süd Westeuropa |
Nordeuropa | Holding und Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 20.274.537 | 6.223.935 | 12.470.286 | 4.589.147 | 0 | 43.557.905 |
| EBITDA operativ 1) | 1.263.753 | 232.860 | 884.292 | 578.031 | -1.106.432 | 1.852.504 |
| Abschreibungen | -482.682 | -523.588 | -397.896 | -390.290 | -37.355 | -1.831.811 |
| EBIT operativ 1) | 781.071 | -290.728 | 486.396 | 187.741 | -1.143.787 | 20.693 |
| Restrukturierungsaufwendungen | -160.057 | -86.571 | -829.994 | 0 | 0 | -1.076.622 |
| Investitionen | 471.904 | 73.846 | 304.613 | 232.884 | 26.264 | 1.109.511 |
| Vermögenswerte | 16.819.813 | 15.989.256 | 17.846.069 | 8.342.955 | 353.779 | 59.351.872 |
| Schulden | 6.229.120 | 3.782.236 | 10.583.854 | 1.473.594 | 14.741.475 | 36.810.279 |
| Kennzahlen nach Segmenten 1-6/2008 in EUR |
Deutschland | Zentral Osteuropa |
Süd Westeuropa |
Nordeuropa | Holding und Sonstiges |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse (konsolidiert) | 24.076.043 | 7.727.558 | 14.598.953 | 5.860.906 | 0 | 52.263.460 |
| EBITDA operativ 1) | 2.519.116 | 699.915 | 1.464.185 | 969.982 | -1.755.904 | 3.897.294 |
| Abschreibungen | -806.997 | -525.171 | -319.379 | -346.648 | -35.897 | -2.034.092 |
| EBIT operativ 1) | 1.712.119 | 174.744 | 1.144.806 | 623.334 | -1.791.801 | 1.863.202 |
| Restrukturierungsaufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Investitionen | 411.314 | 50.163 | 483.859 | 292.910 | 25.099 | 1.263.345 |
| Vermögenswerte | 20.099.411 | 18.581.451 | 20.506.177 | 9.249.725 | 3.593.351 | 72.030.115 |
| Schulden | 7.965.176 | 4.251.551 | 14.534.248 | 1.872.977 | 16.290.906 | 44.914.858 |
1) vor Restrukturierungsaufwendungen
| Bilanz in EUR | 30.6.2009 | 31.12.2008 |
|---|---|---|
| AKTIVA | ||
| Sachanlagen | 2.281.014 | 2.493.383 |
| Firmenwerte | 14.516.571 | 14.516.571 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 10.784.562 | 11.328.281 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 11.466 | 11.466 |
| Finanzanlagen | 185.919 | 183.128 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 102.338 | 101.712 |
| Latente Steueransprüche | 12.554 | 50.723 |
| Langfristige Vermögenswerte | 27.894.424 | 28.685.264 |
| Vorräte | 304.722 | 185.787 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 23.631.918 | 26.898.432 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 1.696.656 | 1.741.880 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.030.191 | 0 |
| Zahlungsmittel | 4.795.282 | 8.799.244 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 31.458.769 | 37.625.343 |
| Summe Aktiva | 59.353.193 | 66.310.607 |
| Passiva | ||
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital | ||
| Grundkapital | 15.386.742 | 15.386.742 |
| Rücklagen | 15.234.257 | 15.245.099 |
| Angesammelte Ergebnisse | -8.079.406 | -6.482.723 |
| Eigenkapital | 22.541.593 | 24.149.118 |
| Finanzverbindlichkeiten | 11.031.521 | 10.975.548 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 138.925 | 144.891 |
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen | 2.119.276 | 2.271.221 |
| Latente Steuerschulden | 2.606.363 | 2.613.772 |
| Langfristige Schulden | 15.896.085 | 16.005.432 |
| Finanzverbindlichkeiten | 289.000 | 2.713.156 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 7.595.856 | 8.340.473 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 11.042.557 | 13.105.463 |
| Steuerrückstellungen | 1.013.095 | 824.561 |
| Sonstige Rückstellungen | 975.007 | 1.172.404 |
| Kurzfristige Schulden | 20.915.515 | 26.156.057 |
| Summe Passiva | 59.353.193 | 66.310.607 |
| Entwicklung des Eigenkapitals in EUR | Grundkapital | Kapitalrücklage | sonstige Rücklagen |
angesammelte Ergebnisse |
gesamtes Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2009 | 15.386.742 | 15.536.020 | -290.921 | -6.482.723 | 24.149.118 |
| Marktbewertung von Wertpapieren | 0 | 0 | 2.791 | 0 | 2.791 |
| Differenzen aus Währungsumrechnung | 0 | 0 | -13.633 | 0 | -13.633 |
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | 0 | -1.596.683 | -1.596.683 |
| Stand 30.6.2009 | 15.386.742 | 15.536.020 | -301.763 | -8.079.406 | 22.541.593 |
| Cash-flow Statement in EUR | 1-6/2009 | 1-6/2008 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | -1.383.466 | 1.436.151 |
| Abschreibungen | 1.831.811 | 2.034.092 |
| Finanzergebnis | 327.537 | 427.051 |
| Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenwerten | -12.680 | 3.023 |
| Veränderung langfristiger Rückstellungen und Schulden | -157.911 | -173.741 |
| Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen | -201.951 | -348.072 |
| Erhaltene / gezahlte Ertragsteuern | 4.034 | -968.727 |
| Cash-flow aus dem Ergebnis | 407.374 | 2.409.777 |
| Veränderungen Vorräte | -118.935 | -104.186 |
| Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.266.514 | -2.159.340 |
| Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -744.617 | -685.526 |
| Veränderungen übriger kurzfristiger Vermögenswerte und Schulden | -2.342.809 | 1.048.016 |
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | -18.460 | -29.473 |
| Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 449.067 | 479.268 |
| Auszahlungen für Unternehmensakquisitionen | 0 | -2.341.599 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte | -1.109.511 | -1.263.345 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten | 42.579 | 13.166 |
| Einzahlungen / Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | -1.017.914 | -446.795 |
| Cash-flow aus Investitionstätigkeit | -2.084.846 | -4.038.573 |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 161.616 | 1.005.356 |
| Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -2.529.799 | -1.779.871 |
| Gezahlte Dividende | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 |
| Erwerb eigener Aktien | 0 | 0 |
| Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit | -2.368.183 | -774.515 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | -4.003.962 | -4.333.820 |
| Zahlungsmittelbestand zum Periodenanfang | 8.799.244 | 9.440.943 |
| Veränderung der Zahlungsmittel | -4.003.962 | -4.333.820 |
| Zahlungsmittelbestand am Periodenende | 4.795.282 | 5.107.123 |
Der Halbjahresfinanzbericht zum 30.6.2009 der BRAIN FORCE HOLDING AG wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom Jahresabschluss zum 31.12.2008 werden unverändert angewandt. Die Gliederungen der Bilanz und des Cash-flow-Statements des Konzerns entsprechen jenen im Jahresabschluss. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Gesamtergebnisrechnung erweitert. Die Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals erfolgt für den Zeitraum vom 1.1. bis 30.6.2009. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2009 wird IFRS 8 Operative Segmente erstmals angewandt.
Für zusätzliche Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31.12.2008.
In den Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen einbezogen, an denen die BRAIN FORCE HOLDING AG direkt oder indirekt mit mehr als der Hälfte der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig zur Beherrschung der Tätigkeit befähigt ist.
Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Jahresabschluss zum 31.12.2008 unverändert. Im Vergleichszeitraum 1.1.2008 bis 30.6.2008 war die BRAIN FORCE Hamburg GmbH, München, Deutschland noch enthalten. Der Umsatzanteil belief sich auf 1,56 Mio. €, das EBITDA auf 0,48 Mio. €. Die Anteile an der BRAIN FORCE Hamburg GmbH wurden mit Vollzugstag 30.9.2008 verkauft.
Der Konzernumsatz ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 17% auf 43,56 Mio. € gesunken. Bereinigt um den Anteil der BRAIN FORCE Hamburg GmbH ging der Umsatz organisch um 14% zurück. Das Ergebnis der Berichtsperiode ist beeinflusst von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1,08 Mio. €. Das operative Betriebsergebnis (ohne nicht-wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen) vor Abschreibungen (EBITDA) reduzierte sich um 52% von 3,90 auf 1,85 Mio. €. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) der ersten sechs Monate 2009 beträgt 0,02 Mio. € (Vorjahr: 1,86 Mio. €). Nach Restrukturierungsaufwendungen beläuft sich das EBITDA auf 0,78 Mio. € (Vorjahr: 3,90 Mio. €) und das EBIT auf -1,06 Mio. € (Vorjahr: 1,86 Mio. €).
Den Anforderungen des IFRS 8 (Management Approach) folgend berichtet die BRAIN FORCE HOLDING AG nach geografischen Segmenten. Der Ausweis der Segmentergebnisse (EBITDA und EBIT) erfolgt dabei ohne Berücksichtigung der verrechneten Kosten für Markenlizenzentgelte und Konzerndienstleistungen. In der Vorjahresberichterstattung waren diese Kosten in den einzelnen Segmenten enthalten. Die Vorjahreswerte wurden in der laufenden Berichterstattung angepasst. Die Segmentberichterstattung ist im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung angeführt.
Entsprechend der Geschäftsentwicklung liegt der Cash-flow aus dem Ergebnis mit 0,41 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,41 Mio. €. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit hingegen reduzierte sich lediglich um 6% und beträgt im Berichtszeitraum 0,45 Mio. €. Der positive operative Cash-flow ist vor allem auf den Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug 2,08 Mio. €, wovon 1,11 Mio. € auf Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte entfallen. Für kurzfristige Veranlagungen in Wertpapiere ergab sich ein Zahlungsmittelabfluss von 1,02 Mio. €. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit zeigt mit -2,37 Mio. € den Mittelabfluss für die Reduktion vor allem der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.
Die langfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf 47% vom Gesamtvermögen und betragen zum Stichtag 27,89 Mio. €. Die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte betrugen im abgelaufenen Quartal 1,11 Mio. €, wovon 0,84 Mio. € auf Produktentwicklungskosten (aktivierte Eigenleistungen) entfallen.
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen erreichte zum 30.6.2009 53%. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich gegenüber dem 31.12.2008 um 12% und betragen 23,63 Mio. € bzw. 40% des Gesamtvermögens. Das Working Capital errechnet sich zum Stichtag mit 5,26 Mio. € und verringerte sich im Vergleich zum 31.12.2008 um 0,36 Mio. €. Abweichend zur Darstellung im Jahresabschluss 31.12.2008 beinhaltet das Working Capital ab 2009 keine kurzfristigen Rückstellungen für erwartete Earn-out Zahlungen. Der Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.
Die Zahlungsmittel betrugen zum Stichtag 4,80 Mio. €. Inklusive der fi nanziellen Vermögenswerte erreichten die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel 5,83 Mio. €. Die Nettoverschuldung stieg im Vergleich zum 31.12.2008 um 0,61 auf 5,50 Mio. €. Das Eigenkapital nach IFRS lag zum Stichtag bei 22,54 Mio. €, was eine Eigenkapitalquote von 38% ergibt.
Zum 30.6.2009 beträgt die Anzahl der ausgegebenen Aktien 15.386.742, das genehmigte Kapital beläuft sich auf 7.693.371 €.
Am 14.5.2009 fand die 11. ordentliche Hauptversammlung der Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG statt. Als Tagesordnungspunkte wurden unter anderem die Beschlüsse über die Ermächtigung des Vorstandes zum Erwerb eigener Aktien sowie über die Änderung des Geschäftsjahres gefasst. Die Geschäftsjahre beginnen zukünftig am 1.10. und enden am darauf folgenden 30.9. Das aktuelle Wirtschaftsjahr hat am 1.1.2009 begonnen und endet am 30.9.2009.
Am 3.7.2009 gab die BRAIN FORCE HOLDING AG bekannt, dass sie ihre 30% Beteiligung an der KEMP Technologies Inc., USA, um 500.000 USD an die Gesellschaft zurückverkauft hat. Gleichzeitig wurde die von BRAIN FORCE gezeichnete KEMP-Wandelanleihe aufgelöst. BRAIN FORCE wird dadurch im 3. Quartal 2009 einen Buchgewinn von rund 0,36 Mio. € erzielen. In der Berichtsperiode wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen getätigt.
Hiermit erklärt der Vorstand der BRAIN FORCE HOLDING AG nach bestem Wissen, dass der weder geprüfte noch einer prüferischen Durchsicht unterzogene, im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zum 30.6.2009 vermittelt. Weiters stellt der Halbjahreslagebericht nach unserem besten Wissen wichtige Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihre Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss sowie die aus heutiger Sicht wesentlichen Risiken und Unsicherheiten der voraussichtlichen Entwicklung in den restlichen Monaten des Geschäftsjahres so dar, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt wird.
Wien, 21. August 2009
Der Vorstand
Günter Pridt Thomas Melzer
| Datum | Event |
|---|---|
| 21. August 2009 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2009 |
| 22. Dezember 2009 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2009 (verkürztes Wirtschaftsjahr zum 30. September 2009) |
| 16. Februar 2010 | Veröffentlichung Bericht zum 1. Quartal 2009/2010 |
| 24. Februar 2010 | 12. o. Hauptversammlung |
| 25. Februar 2010 | Ex-Tag für Dividende 2009 |
| 01. März 2010 | 1. Auszahlungstag für Dividende 2009 |
| 12. Mai 2010 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2009/2010 |
| 12. August 2010 | Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2009/2010 |
| 21. Dezember 2010 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2009/2010 |
| Investor Relations: | Thomas Melzer |
|---|---|
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