AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

PIERER Mobility AG

Earnings Release Feb 16, 2012

801_rns_2012-02-16_b5cd309e-138c-4d87-851b-a1fa32927ced.pdf

Earnings Release

Open in Viewer

Opens in native device viewer

BRAIN FORCE HOLDING AG

Bericht zum 1. Quartal 2011/12

BRAIN FORCE in Zahlen

Ertragskennzahlen 10-12/2011 10-12/2010 Vdg. in % 2010/11
Umsatz in Mio. € 19,81 17,05 +16 71,09
EBITDA in Mio. € -0,38 0,76 >100 3,13
EBITDA operativ 1) in Mio. € 0,30 0,76 -60 3,13
EBIT in Mio. € -0,91 0,21 >100 1,04
EBIT operativ 1) in Mio. € -0,23 0,21 >100 1,04
Ergebnis vor Steuern in Mio. € -1,73 -0,58 >100 -1,38
Ergebnis nach Steuern in Mio. € -1,56 -0,65 >100 -1,37
Ergebnis je Aktie in € -0,10 -0,04 >100 -0,09
Ergebnis je Aktie bereinigt 1) in € -0,07 -0,04 -75 -0,09
Investitionen in Mio. € 0,34 0,25 +37 1,51
Akquisitionen in Mio. € 0,00 0,00 - 0,00
Mitarbeiter 2) 774 700 +11 733
Bilanzkennzahlen 31.12.2011 30.9.2011 Vdg. in %
Eigenkapital in Mio. € 17,16 18,72 -8
Nettoverschuldung in Mio. € 7,10 5,82 +22
Capital Employed in Mio. € 24,21 24,50 -1
Working Capital 3) in Mio. € 2,18 1,34 +63
Bilanzsumme in Mio. € 48,30 49,43 -2
Eigenkapitalquote in % 36 38 -
Gearing in % 41 31 -
Mitarbeiter 4) 758 786 -4
Börsekennzahlen 5) 10-12/2011 2010/11 Vdg. in %
Höchstkurs der Aktie in € 0,95 1,10 -14
Tiefstkurs der Aktie in € 0,73 0,72 +1
Ultimokurs der Aktie in € 0,85 0,94 -10
Gewichtete Aktienanzahl in Tsd. 15.387 15.387 0
Ultimo Börsekapitalisierung in Mio. € 13,03 14,46 -10
Segmente 10-12/2011
in Mio. €
Deutschland Italien Niederlande Zentral
Osteuropa
Sonstiges Holding und
Umsatz (konsolidiert) 9,98 (+4%) 5,84 (+12%) 3,19 (>100%) 0,80 (+19%) 0 -
EBITDA operativ 1) 0,32 (-51%) 0,34 (+1%) 0,22 (+64%) 0,04 (+63%) -0,64 (-58%)
EBIT operativ 1) 0,13 (-71%) 0,17 (+15%) 0,10 (>100%) 0,02 (>100%) -0,65 (-56%)
Investitionen 0,06 (-19%) 0,10 (-30%) 0,16 (>100%) 0,01 (>100%) 0,01 (>100%)
Mitarbeiter 2) 355 (+6%) 284 (+4%) 99 (+74%) 29 (+8%) 7 (-13%)
  • 1) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen
  • 2) durchschnittlicher Mitarbeiterstand (Angestellte und freie Mitarbeiter) während der Periode
  • 3) Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + sonstige kurzfristige Forderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
  • und Leistungen sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
  • 4) Mitarbeiterstand (Angestellte und freie Mitarbeiter) zum Stichtag
  • 5) Wiener Börse

Brief des Vorstandsvorsitzenden

Sehr geehrte Aktionäre, geschätzte Damen und Herren,

im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 stieg der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr um 16%. Somit konnten wir das vierte Quartal in Folge eine Umsatzsteigerung erzielen, mit zweistelligen Wachstumsraten in den letzten neun Monaten. Der gestiegene Auftragsbestand um 9% gegenüber dem Vorjahr und die aktuelle Vertriebspipeline lassen ein weiteres Umsatzwachstum erwarten. Nicht anschließen konnten wir allerdings an die positive Ergebnisentwicklung der vorangegangenen zwei Quartale. So mussten wir erstmals seit dem zweiten Quartal des Vorjahres ein negatives operatives Betriebsergebnis ausweisen. Zusätzlich belasten Restrukturierungsaufwendungen das Ergebnis des abgelaufenen ersten Quartals 2011/12.

Der Konzernumsatz ist um 2,76 auf 19,81 Mio. € gestiegen, wobei in allen Regionen ein Wachstum verzeichnet werden konnte. Das operative EBITDA erreichte 0,30 nach 0,76 Mio. €, das operative EBIT reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr von 0,21 auf -0,23 Mio. €. Somit zeigt sich, dass trotz gestiegener Umsätze die Vorjahresergebnisse nicht erreicht werden konnten. Der Grund liegt einerseits im enormen Preis- und Wettbewerbsdruck, dem die operativen Gesellschaften ausgesetzt sind, andererseits wurden die Vertriebsaktivitäten zur Neukundengewinnung verstärkt, was zu einem Anstieg der Vertriebskosten führte. Inklusive Restrukturierungsaufwendungen von 0,68 Mio. € in der Region Deutschland ergab sich ein Konzern-EBITDA von -0,38 Mio. € und ein Konzern-EBIT von -0,91 Mio. €.

In der Region Deutschland (50% des Konzernumsatzes) erhöhte sich der Umsatz um 4% auf 9,98 Mio. €. Während der Umsatz an den Standorten München und Köln auf Vorjahresniveau lag, verzeichnete insbesondere der Standort Langen/Frankfurt einen Anstieg. Der Umsatz der Network Performance Channel GmbH erreichte wieder das hohe Niveau des Vorjahresquartals, während sich der Umsatz im Bereich FINAS um 7% reduzierte. Im Vergleich zum Vorjahr war der Rückgang im Bereich FINAS auf geringere Lizenzumsätze zurückzuführen. Die fehlenden Lizenzerlöse sowie niedrigere Margen im Professional Services Geschäft führten zu einer deutlichen Reduktion des Ergebnisses in der Region Deutschland. Das operative EBITDA reduzierte sich von 0,67 auf 0,32 Mio. €, das operative EBIT erreichte 0,13 nach 0,47 Mio. € im Vorjahr. Zusätzlich sind im Bereich FINAS Restrukturierungskosten von 0,68 Mio. € angefallen, wodurch sich ein EBITDA von -0,35 Mio. € und ein EBIT von -0,54 Mio. € ergab. Nachdem sich der Bereich FINAS im vorangegangenem Geschäftsjahr aufgrund der erzielten Lizenzverkäufe und der Nutzung der Möglichkeit der Kurzarbeit durchaus positiv entwickelt hatte, musste sich das Management Ende des abgelaufenen Quartals zu einem Mitarbeiterabbau entscheiden, um eine nachhaltig positive Entwicklung zu ermöglichen. Dr. Michael Hofer Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG

Konzernumsatz um 16% über Vorjahreswert

Restrukturierungsaufwendungen belasten Konzernergebnis

Fehlende Lizenzverkäufe und niedrigere Margen führen zu Ergebnisreduktion im ersten Quartal

Umsatzwachstum und Ergebnisverbesserung in Italien

Auftragsbestand und Personalstand um 67% über Vorjahreswert

Ausweitung der Network Performance Channel-Aktivitäten in der Region Zentral-Osteuropa

Vorzeitige Auflösung des Vorstandsvertrages belastet Quartalsergebnis

In der Region Italien (30% des Konzernumsatzes) erhöhte sich der Umsatz um 12% auf 5,84 Mio. €. Trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes konnte auch eine Ergebnisverbesserung erzielt werden. Das operative EBITDA lag mit 0,34 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau, während das operative EBIT um 15% auf 0,17 Mio. € anstieg. Nach Einschätzung der Marktforschungsagenturen bleibt das wirtschaftliche Umfeld in Italien weiterhin schwierig.

Die Region Niederlande zeigte wie in den drei vorangegangenen Quartalen eine sehr erfreuliche Entwicklung. Der Umsatz (16% des Konzernumsatzes) konnte in den ersten drei Monaten mit einem Anstieg um 1,64 auf 3,19 Mio. € mehr als verdoppelt werden. Das operative EBITDA zeigte einen Anstieg um 64% auf 0,22 Mio. €, das operative EBIT erhöhte sich von 0,01 auf 0,10 Mio. €. Eine Erhöhung des Personalstandes um 67% auf 94 Mitarbeiter sowie der Anstieg des Auftragsbestandes um ebenfalls 67% gegenüber dem Vorjahreswert lassen auf eine weiterhin positive Entwicklung der Region Niederlande schließen.

In der Region Zentral-Osteuropa (4% des Konzernumsatzes) konnte der Umsatz um 19% auf 0,80 Mio. € gesteigert werden. Dabei wurde sowohl in Österreich als auch in Tschechien ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielt. Das operative EBITDA erhöhte sich um 63% auf 0,04 Mio. €, das operative EBIT zeigte einen Anstieg auf 0,02 Mio. €. Durch die Ausweitung der Network Performance Channel-Aktivitäten der in Zentral-Osteuropa ansässigen Konzerngesellschaften erwarten wir ein weiteres Wachstum.

Das Segment Holding und Sonstiges zeigte im ersten Quartal mit einem EBIT von -0,65 Mio. € um rund 0,24 Mio. € höhere Aufwendungen als im Vorjahr. Diese stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der vorzeitigen Auflösung des Vorstandsvertrages von Thomas Melzer.

Als Ziel für das Geschäftsjahr 2011/12 haben wir uns ein weiteres Umsatzwachstum und eine Verbesserung der operativen Ergebnisse gesetzt. Mit einem Anstieg um 16% konnte das Ziel Umsatzwachstum deutlich bestätigt werden. Durch die gesetzten Maßnahmen zur Stärkung des Vertriebs und der Ausweitung der Network Performance Channel-Aktivitäten erwarten wir uns zukünftig eine Erhöhung der Profitabilität und somit eine Verbesserung der operativen Ergebnisse.

Ihr

Michael Hofer

Lagebericht

Ertragslage in den ersten drei Monaten (Oktober bis Dezember 2011)

Der BRAIN FORCE Konzern hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 einen Umsatz von 19,81 Mio. € erwirtschaftet und damit einen Anstieg um 16% gegenüber dem Vorjahr erzielt. Wie bereits im vierten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres konnten auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in allen Regionen Umsatzsteigerungen erzielt werden.

Das operative EBITDA erreichte +0,30 nach +0,76 Mio. € im ersten Quartal des Vorjahres. Das operative EBIT reduzierte sich im Vorjahresvergleich von +0,21 auf -0,23 Mio. €. Es zeigt sich somit, dass trotz gestiegener Umsatzerlöse die Vorjahresergebnisse nicht erreicht werden konnten. Der Grund liegt in erster Linie darin, dass die operativen Gesellschaften einem enormen Preis- und Wettbewerbsdruck ausgesetzt sind. Davon betroffen ist insbesondere der Bereich Professional Services mit langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Großkunden. Der Preisdruck resultiert in einem Rückgang der Bruttomarge um rund 1% gegenüber dem Vorjahresquartal.

Als Maßnahme um die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden zu verringern und die Anzahl der Neukunden zu erhöhen, wurden die Vertriebsaktivitäten verstärkt. Daraus ergaben sich im ersten Quartal gestiegene Vertriebskosten von 0,40 Mio. €. Positive Auswirkungen der Investitionen in neue Vertriebskapazitäten werden in den Folgequartalen erwartet.

Neben dem Rückgang der Bruttomarge und den gestiegenen Vertriebskosten belasten die im Zusammenhang mit der vorzeitigen Auflösung des Vorstandsvertrages von Thomas Melzer stehenden Aufwendungen das operative Betriebsergebnis. Der ursprünglich bis 30.9.2012 laufende Vertrag wurde einvernehmlich zum 31.12.2011 aufgelöst wodurch sich im ersten Quartal eine Ergebnisbelastung (inklusive Steuern- und Sozialabgaben) von rund 0,22 Mio. € ergab. Zusätzlich erhöhten sich die Verwaltungskosten, insbesondere in den Gesellschaften mit überdurchschnittlichem Umsatzwachstum, wie z.B. in der BRAIN FORCE B.V., Niederlande, und der Network Performance Channel GmbH, Deutschland.

Das erste Quartal 2011/12 war mit Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,68 Mio. € belastet. Die Restrukturierung betrifft den Bereich FINAS (Front-Office-Lösungen für Finanzdienstleister) in der Region Deutschland. Nachdem sich dieser Bereich im vorangegangenen Geschäftsjahr aufgrund von mehreren Lizenzverkäufen und der Nutzung der Möglichkeit der Kurzarbeit durchaus positiv entwickelt hatte, musste sich das Management Ende des abgelaufenen Quartals zu einem Abbau von Mitarbeitern entscheiden, um eine nachhaltig positive Entwicklung zu ermöglichen. Unter Berücksichtigung der Kosten für die Restrukturierung des Bereiches FINAS belief sich das EBITDA auf -0,38 Mio. € und das EBIT betrug -0,91 Mio. €.

Das Finanzergebnis hat sich um 0,06 Mio. auf -0,21 Mio. € leicht verschlechtert, was auf gestiegene Finanzierungaufwendungen im Zusammenhang mit dem Factoring zurückzuführen ist. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen (SolveDirect Service Management GmbH) betrug -0,61 nach -0,64 Mio. € im Vorjahr. Davon entfallen im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres -0,16 Mio. € auf den anteiligen Ergebnisbeitrag und -0,45 Mio. € auf den Verwässerungseffekt durch eine weitere Kapitalerhöhung.

In Summe errechnet sich für den Konzern ein Ergebnis vor Steuern von -1,73 Mio. € (Vorjahr: -0,58 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -1,56 nach -0,65 Mio. € im Vorjahresquartal. Der Rückgang in Höhe von 0,91 Mio. € ist mit 0,90 Mio. € in den Restrukturierungsaufwendungen und den Abfindungskosten im Zusammenhang mit der vorzeitigen Auflösung des Vorstandsvertrages begründet.

Das Ergebnis je Aktie lag bei -0,10 € (Vorjahr: -0,04 €). Das um die Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte -0,07 €.

Umsatz 10-12 in Mio. €
2011
19,81
2010
17,05

EBITDA operativ 10-12 in Mio. € 2011 0,30 2010 0,76

Gestiegene Aufwendungen zur Stärkung der Vertriebsaktivitäten

Umsatzwachstum führt auch zum Anstieg der Verwaltungskosten

Ergebnisbelastung durch Restrukturierungsaufwendungen im Bereich FINAS

Anstieg der Finanzierungsaufwendungen durch Factoring

Rückgang im Nettoergebnis durch Restrukturierungsaufwendungen und Abfindungskosten

Cash-flow

Reduktion des operativen Cash-flow durch Ergebnisrückgang und Erhöhung des Working Capital

Anstieg der Investitionen durch Wachstum in den Niederlanden

Cash-Bestand von 5,02 Mio. € zum Bilanzstichtag

Eigenkapital in Mio. € 31.12.2011 17,16 30.9.2011 18,72

Nettoverschuldung in Mio. € 31.12.2011 7,10 30.9.2011 5,82

Weiterentwicklung der FINAS-Module und smart FINAS

Infrastructure Framework aktualisiert, Workspace Manager für virtuelle Desktopinfrastrukturen optimiert

Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche lag im ersten Quartal mit -0,45 Mio. € deutlich unter dem Wert des Vergleichszeitraumes des Vorjahres von +0,68 Mio. €. Dies ist in erster Linie auf den Ergebnisrückgang, insbesondere durch die angefallenen Restrukturierungsaufwendungen, zurückzuführen. Das zeigt sich auch im Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash-flow). Dieser drehte in den ersten drei Monaten von +1,19 auf -0,92 Mio. €. Neben dem Ergebnisrückgang war auch eine Erhöhung des Working Capital um 0,84 auf 2,18 Mio. € zu verzeichnen.

Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf -0,33 Mio. € (Vorjahr: -0,24 Mio. €). Die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte erhöhten sich um 0,09 Mio. € gegenüber dem Vorjahr, was insbesondere auf das Wachstum in den Niederlanden zurückzuführen ist. Den im ersten Quartal aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 0,16 Mio. € stehen planmäßige Abschreibungen von 0,30 Mio. € gegenüber.

Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit betrug +0,49 Mio. € (Vorjahr: -0,19 Mio. €) und zeigt den Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten von 9,98 Mio. € sind in 2014 fällig. Zum 31.12.2011 verfügte der BRAIN FORCE Konzern über einen Zahlungsmittelbestand von 5,02 Mio. € (30.9.2011: 5,81 Mio. €).

Vermögens- und Finanzlage

Am 31.12.2011 betrug die Bilanzsumme des Konzerns 48,30 Mio. €, das Eigenkapital lag bei 17,16 Mio. €. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum 30.9.2011 von 38 auf 36% reduziert, was auf das negative Gesamtergebnis der Periode in Höhe von 1,56 Mio. € zurückzuführen war. Vom Gesamtergebnis entfällt ein negativer Ergebnisbeitrag von -0,61 Mio. € auf die at equity bilanzierte SolveDirect Service Management GmbH, für Restrukturierungen wurden -0,68 Mio. € aufgewendet.

Das Working Capital (Vorräte plus Lieferforderungen plus sonstige kurzfristige Forderungen abzüglich Lieferverbindlichkeiten und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten) hat sich im ersten Quartal von 1,34 auf 2,18 Mio. € erhöht, was im Wesentlichen auf den Anstieg der sonstigen Forderungen und dem Rückgang der Lieferverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die sonstigen Forderungen erhöhten sich um 0,82 auf 2,71 Mio. €, die Lieferverbindlichkeiten zeigen einen Rückgang um 0,56 auf 8,08 Mio. €. Die Nettoverschuldung lag zum 31.12.2011 mit 7,10 um 1,18 Mio. € unter dem Wert vom 31.12. des Vorjahres (8,28 Mio. €) und um 1,28 Mio. € über dem Wert vom 30.9.2011 (5,82 Mio. €). Das Gearing (Verschuldungsgrad) des Konzerns beträgt zum 31.12.2011 weiterhin solide 41% nachdem es zum 30.9.2011 noch 31% betragen hatte.

Forschung und Entwicklung

In Deutschland sind die FINAS-Module CRM, Risikoabsicherung sowie Vorsorgeoptimierung erweitert worden. Die Entwicklung des Fördercenters wurde erfolgreich abgeschlossen und neben der bestehenden Lösung in Swing eine HTML-Version fertiggestellt. Der bAV-Vorteilsrechner erweitert unser Portfolio um ein verkaufsunterstützendes Tool, das die steuerlichen Vorteile der betrieblichen Altersvorsorge transparent darstellt. Mit dem Projektstart von smart FINAS haben wir begonnen, die Benutzerführung der FINAS Suite für eine noch intuitivere Bedienbarkeit anzupassen. Damit reagieren wir auf den Trend hin zu sehr einfach bedienbaren Softwarelösungen und die stärkere Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs.

In den Niederlanden erhielt das Infrastructure Framework Aktualisierungen zu zentralen Technologien wie Windows Server 2008 R2, System Center Suite, Windows 7 und Citrix XenDesktop. Die ID-Suite wurde im Rahmen der Wartung aktualisiert. Die Software Packaging Robot unterstützt nun die Paketierung im Thin-App-Format sowie das Editieren von App-V-Paketen mit Hilfe eines Tools der Firma GridMagic.

Packaging Robot ist nun auch für den Einsatz auf 64-Bit-Plattformen verfügbar. Das Produkt Workspace Manager wurde für den Einsatz in virtuellen Desktopinfrastrukturen weiter optimiert.

SolveDirect hat das Projekt Collaborative Service Management, das über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) teilfinanziert wurde, mit der Integration der Module SD.Calendar, SD.Dialog und SD.Survey in die Releases 5.0 und 5.6 erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Release 5.7 erhielten Kunden in der Standardversion eine Passwort-Policy, erweiterte Kalenderfunktionalitäten und XML-Webservices, ein beschleunigtes Setup von Verbindungen zu BMC Remedy sowie einen noch besseren Überblick über die Auftragshistorie. In der Folge wurde mit der Entwicklung der IT Service Management Lösung Service Grid begonnen, welche mit Predictive SLAs Serviceengpässe antizipiert und die Integration der an der Wertschöpfungskette beteiligten Partner weiter erhöht.

Unsere Tochtergesellschaft in Italien hat die Add-ons für Microsoft Dynamics AX und NAV im Rahmen der Wartung aktualisiert und um weitere branchenspezifische Funktionalitäten für die Stahlindustrie erweitert. Als einer der ersten Microsoft Partner nahm BRAIN FORCE Italien am Private Beta-Programm für Dynamics AX 2012 teil und testete die neue Version im Rahmen eines Kundenmigrationsprojekts. Die Umstellung unserer eigenen ERP-Software Visual Space auf .Net-Technologie wurde fortgesetzt. Die BRAIN FORCE Lösung NG4 für den Börsenhandel haben wir funktional erweitert, um sie zukünftig besser eigenständig vermarkten zu können. Die Software ist aus einem Kundenprojekt entstanden. Sie managt Handelsaufträge und leitet diese über Schnittstellen an Post Trading sowie Position Keeping Systeme weiter.

Human Resources

Der Personalstand im Konzern belief sich zum 31.12.2011 auf 520 angestellte Mitarbeiter und lag damit 4% über jenem vom 31.12.2010. Zusätzlich wurden zum Stichtag 238 freie Mitarbeiter in verschiedenen Kundenprojekten eingesetzt, was einem Anstieg um 17% gegenüber dem Vorjahr entspricht. In unserem größten Markt Deutschland wurde die Mitarbeiterkapazität im Vergleich zum Vorjahr um 3% erhöht. In der Region Italien lag der Personalstand ebenfalls um 3% über dem Vorjahresniveau. In den Niederlanden war ein sehr starker Anstieg von 62% zu verzeichnen, was auf den erfolgreichen Aufbau des Professional Services-Geschäftes und eine verbesserte Auftragslage im Geschäftsbereich Infrastructure Optimization zurückzuführen ist. Der Personalstand in der Region Zentral-Osteuropa stieg um etwa 6%. Im Segment Holding und Sonstiges waren zum Stichtag 31.12.2011 7 Mitarbeiter beschäftigt, dies entspricht einem Rückgang um einen Mitarbeiter. Anzumerken ist, dass in diesem Segment mit 1.1.2012 weitere 4 Mitarbeiter abgebaut wurden wodurch sich die Anzahl auf 3 Mitarbeiter reduziert.

In Summe waren zum Stichtag 758 Mitarbeiter für BRAIN FORCE tätig. Das entspricht einem Anstieg von 8% bzw. 53 Mitarbeiter im Vergleich zum 31.12.2010.

Die Mitarbeiter (angestellte und freie) verteilen sich zum 31.12.2011 wie folgt auf die einzelnen Segmente:

  • Deutschland: 350 (Vorjahr: 341 / Vdg.: +3%)
  • Italien: 279 (Vorjahr: 271 / Vdg.: + 3%)
  • Niederlande: 94 (Vorjahr: 58 / Vdg.: +62%)
  • Zentral-Osteuropa: 28 (Vorjahr: 27 / Vdg.: +6%)
  • 2

1 Deutschland 46% 2 Italien 37% 3 Niederlande 12% Holding und Sonstiges: 7 (Vorjahr: 8 / Vdg.: -13%)Durchschnittlich waren in den Monaten Oktober bis Dezember 2011 528 angestellte (Vorjahr: 495) und 246 freie Mitarbeiter (Vorjahr: 205) bei BRAIN FORCE beschäftigt. Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter lag bei 774 und damit um 11% über der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Integration der Module, SD.Calendar, SD.Dialog, SD.Survey, Entwicklungsstart für Lösung Service Grid

Add-ons für Microsoft Dynamics erweitert, Teilnahme am Beta-Programm für Dynamics AX 2012

Mitarbeiter nach Segmenten 31.12.2011

  • 1 Deutschland 46%
  • 2 Italien 37%
  • 3 Niederlande 12%
  • 4 Zentral-Osteuropa 4%
  • 5 Holding und Sonstiges 1%

31.12.2010

  • 1 Deutschland 48%
  • 2 Italien 39%
  • 3 Niederlande 8%
  • 4 Zentral-Osteuropa 4%
  • 5 Holding und Sonstiges 1%

Auftragslage nach Regionen

31.12.2011

  • 1 Deutschland 64%
  • 2 Italien 22%
  • 3 Niederlande 12%
  • 4 Zentral-Osteuropa 2%

31.12.2010

  • 1 Deutschland 70%
  • 2 Italien 20%
  • 3 Niederlande 8%
  • 4 Zentral-Osteuropa 2%

Der Auftragsbestand erreichte zum 31.12.2011 auf Konzernebene 17,57 Mio. € und ist gegenüber dem 31.12.2010 um erfreuliche 9% gestiegen. Damit zeigt sich auch im Auftragsbestand eine für die Folgequartale erwartete Umsatzsteigerung. 4 4

Sämtliche Regionen konnten gegenüber dem Vorjahreswert einen Auftragszuwachs verzeichnen. Der Anstieg der Region Deutschland beträgt 2%, in Italien konnte ein um 6% höherer Auftragswert verbucht werden. Deutlichere Steigerungen erzielten die Regionen Niederlande mit 67% sowie Zentral-Osteuropa mit 69%. Diese Zuwachsraten lassen auch für die kommenden Quartale ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich erwarten. 1 Deutschland 70% 1 2

Der Auftragsbestand teilt sich zum 31.12.2011 auf die Regionen wie folgt auf: 2 Italien 20% 3 Niederlande 8%

  • Deutschland hält einen Auftragsbestand von 11,20 Mio. € (31.12.2010: 11,01 Mio. €). 4 Zentral-Osteuropa 2%
  • Italien verfügt über einen Auftragsbestand von 3,88 Mio. € (31.12.2010: 3,64 Mio. €).
  • Die Niederlande weisen einen Auftragsbestand von 2,11 Mio. € (31.12.2010: 1,27 Mio. €) aus.
  • Zentral-Osteuropa verzeichnet einen Auftragsbestand von 0,38 Mio. € (31.12.2010: 0,23 Mio. €).

Ausblick

Auftragslage

Die Zielsetzung eines Umsatzwachstums im Geschäftsjahr 2011/12 wurde mit einem Anstieg von 16% gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich bestätigt. Ebenso lassen der gestiegene Auftragsbestand sowie die aktuelle Vertriebspipeline auf ein weiteres Wachstum schließen. Als nicht befriedigend muss allerdings die Ertragslage bezeichnet werden. Aufgrund des herrschenden Preisdruckes, ausgelöst durch Kosteneinsparungsprogramme wichtiger Großkunden, vorrangig im Finanz- und Telekommunikationsbereich, sieht sich der BRAIN FORCE Konzern mit sinkenden Margen konfrontiert. Als Maßnahme zur Steigerung der Ertragskraft wird auch zukünftig die Vertriebskapazität erhöht werden. Dadurch sollen vermehrt Neukunden aus Wirtschaftsbranchen mit Wachstumspotenzial gewonnen werden. Eine weitere Margensteigerung sollte aus zukünftig höheren Lizenzverkäufen und der Ausweitung der Network Performance Channel-Aktivitäten erzielt werden.

Alle operativen Segmente haben im abgelaufenen Quartal ein positives Betriebsergebnis (vor Restrukturierungskosten) erwirtschaftet. Aufgrund der gesetzten Maßnahmen sowie weiteren Kosteneinsparungen im Segment Holding und Sonstiges rechnen wir aus heutiger Sicht mit einem positiven operativen Ergebnis im Gesamtjahr 2011/12.

Konzernabschluss 54 Gewinn- und Verlustrechnung 52 Quartalsbericht nach IFRS der BRAIN FORCE Gruppe

56
Entwicklung des Eigenkapitals
Gesamtergebnisrechnung in EUR
10-12/2011 10-12/2010
57
Cash-flow-Statement
Umsatzerlöse
19.809.320 17.046.696
Herstellungskosten
Konzernanhang
-15.694.747 -13.342.630
58
Bruttoergebnis vom Umsatz
58
Die Gesellschaft
4.114.573 3.704.066
Vertriebskosten
58
-2.034.054
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
-1.634.123
Verwaltungskosten
59
-2.226.231
Konsolidierungskreis / Konzernunternehmen
-1.751.424
Sonstige betriebliche Aufwendungen -152.814 -130.017
65
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
69.215 23.878
Betriebsergebnis vor nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT operativ)
65
Umsatzerlöse (1)
-229.311 212.380
65
Aufwandsarten (2)
Restrukturierungsaufwendungen
-677.207 0
65
Sonstige betriebliche Erträge (3)
Betriebsergebnis nach nicht-wiederkehrenden Posten (EBIT)
-906.518 212.380
66
Finanzerträge
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen (4)
923
1.005
66
Personalaufwand (5)
Finanzaufwendungen
-212.525 -148.605
66
Finanzergebnis (6)
Finanzergebnis
-211.602 -147.600
66
Ertragsteuern (7)
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen
-612.563 -640.996
Ergebnis vor Steuern
Erläuterungen zur Bilanz
-1.730.683 -576.216
67
Ertragsteuern
67
Sachanlagen (8)
172.166 -72.385
Ergebnis nach Steuern
68
Firmenwerte (9)
-1.558.517 -648.601
Marktwertänderungen zur Veräußerung verfügbarer Finanzinstrumente
69
-502
Sonstige immaterielle Vermögenswerte (10)
-1.387
Währungsumrechnungsdifferenzen
70
-2.300
Anteile an assoziierten Unternehmen (11)
-31.053
Sonstiges Ergebnis
70
Finanzanlagen (12)
-2.802 -32.440
Gesamtergebnis
70
Latente Steuern (13)
-1.561.319 -681.041
72
Vorräte (14)
Ergebnis je Aktie 1)
-0,10 -0,04
72
Ergebnis je Aktie bereinigt 2)
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (15)
-0,07
-0,04

1) Ergebnisse sind ausschließlich den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar

2) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen

Kennzahlen nach Segmenten 10-12/2011
in EUR
Deutschland 74
Italien
77
Niederlande
Finanzverbindlichkeiten (20)
Zentral
Osteuropa
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen (19)
Holding und
Sonstiges
Konzern
Umsatzerlöse (konsolidiert) 9.981.527 77
5.835.983
3.187.088 804.722 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (21)
0
19.809.320
EBITDA -352.383 78
342.727
78
Sonstige Verbindlichkeiten (22)
222.283
Steuerrückstellungen (23)
43.011 -638.006 -382.368
EBITDA operativ 2) 324.824 342.727
78
222.283
Sonstige Rückstellungen (24)
43.011 -638.006 294.839
Abschreibungen -190.484 -170.412 -125.724 -21.758 -15.772 -524.150
EBIT operativ 2) 134.340 78
172.315
96.559 21.253
Erläuterungen zum Cash-flow-Statement
-653.778 -229.311
Restrukturierungsaufwendungen -677.207 0
78
0 0
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit (25)
0 -677.207
EBIT -542.867 172.315
79
96.559 21.253
Cash-flow aus Investitionstätigkeit (26)
-653.778 -906.518
Kennzahlen nach Segmenten 10-12/2010
in EUR
Deutschland 79
Italien
Zahlungsmittelbestand (28)
Niederlande
Zentral
Osteuropa
Holding und
Sonstiges
Konzern
Umsatzerlöse (konsolidiert) 9.614.686 79
5.206.864
Finanzrisikomanagement
1.551.040
674.106 0 17.046.696
EBITDA 666.119 338.334 135.321 26.381 -403.525 762.630
EBITDA operativ 1) 666.119 81
338.334
Sonstige Angaben
135.321
26.381 -403.525 762.630
Abschreibungen -200.929 81
-188.706
Segmentinformationen (29)
-123.206
-22.410 -14.999 -550.250
EBIT operativ 1) 465.190 81
149.628
Ergebnis je Aktie (30)
12.115
3.971 -418.524 212.380
Restrukturierungsaufwendungen 0 82
0
0 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen
0
0 0
EBIT 465.190 149.628
82
und Personen (31)
12.115
Mitarbeiterbeteiligungen (32)
3.971 -418.524 212.380

1) bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen

Cash-flow Statement in EUR 10-12/2011 10-12/2010
Ergebnis vor Steuern -1.730.683 -576.216
Abschreibungen 524.150 550.250
Finanzergebnis 211.602 147.600
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 612.563 640.996
Gewinne / Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 3.305 987
Veränderungen langfristiger Rückstellungen und Schulden -71.688 -86.914
Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche -450.751 676.703
Veränderungen Vorräte 6.924 -11.962
Veränderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 653.390 264.552
Veränderungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -558.615 -75.306
Veränderungen übriger kurzfristiger Vermögenswerte und Schulden -282.334 503.817
Differenzen aus der Währungsumrechnung -2.053 12.368
Saldo aus gezahlten und erhaltenen Zinsen -211.272 -165.580
Gezahlte / Erhaltene Ertragsteuern -75.664 -14.095
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche -920.375 1.190.497
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte -337.178 -246.336
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten 9.187 8.216
Cash-flow aus Investitionstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche -327.991 -238.120
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 554.730 351.007
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten und Bankkontokorrentkrediten -60.514 -539.621
Gezahlte Dividende 0 0
Kapitalerhöhung 0 0
Erwerb eigener Aktien 0 0
Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit der fortgeführten Geschäftsbereiche 494.216 -188.614
Veränderung der Zahlungsmittel aus fortgeführten Geschäftsbereichen -754.150 763.763
Veränderung der Zahlungsmittel aus aufgegebenem Geschäftsbereich -30.492 -196.428
Zahlungsmittelbestand zum Periodenanfang 5.806.602 4.115.563
Veränderung der Zahlungsmittel -784.642 567.335
Zahlungsmittelbestand am Periodenende 5.021.960 4.682.898
Bilanz in EUR 31.12.2011 30.9.2011
AKTIVA
Sachanlagen 1.557.789 1.593.534
Firmenwerte 11.001.151 11.001.151
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2.462.440 2.626.407
Anteile an assoziierten Unternehmen 8.284.327 8.896.890
Finanzanlagen 44.849 45.351
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 83.582 91.229
Latente Steueransprüche 2.136.266 1.813.823
Langfristige Vermögenswerte 25.570.404 26.068.385
Vorräte 297.605 304.529
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.704.310 15.357.699
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 2.707.052 1.892.131
Zahlungsmittel 5.021.960 5.806.602
Kurzfristige Vermögenswerte 22.730.927 23.360.961
Summe Aktiva 48.301.331 49.429.346
Passiva
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Grundkapital 15.386.742 15.386.742
Rücklagen 9.596.877 9.599.679
Angesammelte Ergebnisse -7.827.433 -6.268.916
Eigenkapital 17.156.186 18.717.505
Finanzverbindlichkeiten 9.976.220 9.973.541
Sonstige Verbindlichkeiten 160.223 151.150
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen 1.360.151 1.440.583
Latente Steuerschulden 126.924 136.736
Langfristige Schulden 11.623.518 11.702.010
Finanzverbindlichkeiten 2.148.537 1.657.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.084.987 8.643.602
Sonstige Verbindlichkeiten 7.445.583 7.574.840
Steuerrückstellungen 957.180 872.755
Sonstige Rückstellungen 885.340 261.634
Kurzfristige Schulden 19.521.627 19.009.831
Summe Passiva 48.301.331 49.429.346
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar
Entwicklung des Eigenkapitals
in EUR
Grundkapital Kapital
rücklage
Sonstige
Rücklagen
Angesammelte
Ergebnisse
Gesamtes
Eigenkapital
Stand 1.10.2010 15.386.742 11.033.310 -287.239 -6.023.248 20.109.565
Gesamtergebnis der Periode 10-12/2010 0 0 -32.440 -648.601 -681.041
Stand 31.12.2010 15.386.742 11.033.310 -319.679 -6.671.849 19.428.524
Übertragung von Rücklagen 0 -1.122.954 0 1.122.954 0
Gesamtergebnis der Periode 1-9/2011 0 0 9.002 -720.021 -711.019
Stand 30.9.2011 15.386.742 9.910.356 -310.677 -6.268.916 18.717.505
Gesamtergebnis der Periode 10-12/2011 0 0 -2.802 -1.558.517 -1.561.319
Stand 31.12.2011 15.386.742 9.910.356 -313.479 -7.827.433 17.156.186

Erläuterungen zum Quartalsbericht

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Zwischenbericht zum 31.12.2011 der BRAIN FORCE HOLDING AG wurde gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vom Jahresabschluss zum 30.9.2011 werden unverändert angewandt. Für zusätzliche Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 30.9.2011, der die Basis für den vorliegenden Zwischenbericht darstellt.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen einbezogen, an denen die BRAIN FORCE HOLDING AG direkt oder indirekt mit mehr als der Hälfte der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig zur Beherrschung der Tätigkeit befähigt ist. Der Konsolidierungskreis ist gegenüber dem Bilanzstichtag zum 30.9.2011 unverändert.

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Der Konzernumsatz hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 16% auf 19,81 Mio. € erhöht. Das operative EBITDA (vor Restrukturierungsaufwendungen) betrug 0,30 Mio. € und reduzierte sich somit gegenüber dem Vorjahr um 0,47 Mio. €. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) ist von 0,21 auf -0,23 Mio. €. gesunken. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind in der Region Deutschland Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,68 Mio. € angefallen, wodurch sich ein EBITDA von -0,38 Mio. € und ein EBIT von -0,91 Mio. € ergab.

Das Finanzergebnis zeigt mit -0,21 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 0,06 Mio. € höhere Aufwendungen, die aus gestiegenen Finanzierungskosten durch das im zweiten Quartal in Deutschland und im vierten Quartal in den Niederlanden und Italien eingeführte Factoring resultieren. Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen beläuft sich auf -0,61 Mio. € und betrifft die SolveDirect Service Management GmbH. Davon entfallen -0,16 Mio. € auf den Ergebnisbeitrag des laufenden Geschäftsjahres und -0,45 Mio. € auf den Verwässerungseffekt durch eine weitere Kapitalerhöhung des 3TS Cisco Growth Funds zur Finanzierung der Expansion. Die Beteiligungshöhe an der SolveDirect Service Management GmbH hat sich von 67,39% zum 30.9.2011 auf 62,45% zum 31.12.2011 verringert. Das Konzernergebnis nach Steuern erreichte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres -1,56 nach -0,65 Mio. € im Vorjahr.

Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Den Anforderungen des IFRS 8 (Management Approach) folgend berichtet die BRAIN FORCE HOLDING AG nach geografischen Segmenten. Der Ausweis der Segmentergebnisse erfolgt dabei ohne Berücksichtigung der verrechneten Kosten für Markenlizenzentgelte und Konzerndienstleistungen. Die Segmentberichterstattung ist im Anschluss an die Gesamtergebnisrechnung angeführt.

Erläuterungen zum Cash-flow Statement

Der Cash-flow aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche erreichte in den ersten drei Monaten -0,45 Mio. € und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von +0,68 Mio. €. Der Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit drehte im ersten Quartal von +1,19 auf -0,92 Mio. €. Negativ wirkte sich dabei der Ergebnisrückgang sowie eine Erhöhung des Working Capital um 0,84 auf 2,18 Mio. € aus.

Der Cash-flow aus Investitionstätigkeit betrug -0,33 nach -0,24 Mio. € im Vorjahr. Die Investitionen in Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte erhöhten sich um 0,09 Mio. € was insbesondere auf das Wachstum in den Niederlanden zurückzuführen ist. Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf 0,49 Mio. € und zeigt den Anstieg der Finanzverbindlichkeiten, während im selben Vorjahreszeitraum die Finanzverbindlichkeiten um 0,19 Mio. € abgebaut wurden.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Bilanzsumme beläuft sich zum Stichtag auf 48,30 Mio. €, was einem Rückgang gegenüber dem 30.9.2011 um 2% entspricht. Die langfristigen Vermögenswerte entsprechen 53% vom Gesamtvermögen und betragen zum Stichtag 25,57 nach 26,07 Mio. € zum 30.9.2011. Die Sachanlagen und die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 0,20 Mio. €. Den Investitionen in Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 0,33 Mio. € (davon 0,16 Mio. € Produktentwicklungskosten) stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,53 Mio. € gegenüber. Die Firmenwerte betragen unverändert 11,00 Mio. €. Die Anteile an assoziierten Unternehmen reduzierten sich um 0,61 auf 8,28 Mio. €. Der Anteil an SolveDirect beträgt zum 31.12.2011 62,45% (30.9.2011: 67,39%).

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen erreichte zum 31.12.2011 47%. Stichtagsbezogen reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 30.9.2011 um rund 4% auf 14,70 Mio. € bzw. 30% des Gesamtvermögens. Im Vorjahr haben Konzerngesellschaften in Deutschland, den Niederlanden und Italien Factoringvereinbarungen über den Ankauf von im Vertrag definierten Kundenforderungen abgeschlossen. Zum Stichtag 31.12.2011 beliefen sich die angekauften Kundenforderungen auf 4,26 nach 2,86 Mio. € zum 30.9.2011, was zu einer Ausbuchung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in entsprechender Höhe führte bei gleichzeitigem Anstieg der sonstigen Forderungen um 1,07 Mio. € (Sperrkonten). Die Nettoauswirkung des Factoring beträgt im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2011/12 somit +0,82 Mio. €. Die Zahlungsmittel reduzierten sich gegenüber dem Bilanzstichtag 30.9.2011 um 14% und betrugen 5,02 Mio. €.

Zum 31.12.2011 beläuft sich das Konzerneigenkapital nach IFRS auf 17,16 Mio. €, was einer Eigenkapitalquote von 36% entspricht. Die langfristigen Schulden haben sich nur unwesentlich von 11,70 auf 11,62 Mio. € reduziert.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 3% auf 19,52 Mio. €. Das ist im Wesentlichen auf den Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 0,49 auf 2,15 Mio. € und der Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um 0,62 auf 0,89 Mio. € zurückzuführen. Gleichzeitig verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,56 auf 8,08 Mio. €. Das Working Capital errechnet sich zum Stichtag mit 2,18 Mio. € und erhöhte sich somit gegenüber dem 30.9.2011 um 0,84 Mio. €. Die Nettoverschuldung beträgt zum Stichtag 31.12.2011 7,10 Mio. €, was einem Anstieg im Vergleich zum 30.9.2011 um 0,84 Mio. € entspricht.

Zum 31.12.2011 beträgt die Anzahl der ausgegebenen Aktien 15.386.742, das genehmigte Kapital beläuft sich auf 7.693.371 €.

Verzicht auf Prüfung des Zwischenberichts

Der Zwischenbericht zum 31.12.2011 wurde weder einer Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Sonstige Angaben

Am 24. Oktober 2011 gab die BRAIN FORCE HOLDING AG die einvernehmliche Beendigung des Vorstandsvertrages von Herrn Mag. Thomas Melzer zum 31. Dezember 2011 bekannt. Der bis 30. September 2012 laufende Vertrag wurde somit vorzeitig beendet. Weiters gab die Gesellschaft am 23. Dezember 2011 bekannt, dass der Aufsichtsrat Herrn Mag. Hannes Griesser mit Wirkung ab 1. Jänner 2012 zum neuen Finanzvorstand bestellt hat.

Die Gesellschafterversammlung der SolveDirect Service Management GmbH, Wien, hat im abgelaufenen Quartal eine weitere Kapitalerhöhung beschlossen, welche am 31.12.2011 noch nicht im Firmenbuch eingetragen war. Nach Eintragung der Kapitalerhöhung ins Firmenbuch reduziert sich der Anteil der BRAIN FORCE HOLDING AG von 62,45 auf 57,57%.

Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat gemeinsam mit der HOFER Management GmbH, Vöcklabruck, mit Notariatsakt vom 22.12.2011 die Firma Network Performance Channel GmbH mit Sitz in Vöcklabruck, Österreich, gegründet. Der Anteil der BRAIN FORCE HOLDING AG an der Network Performance Channel GmbH beträgt 74%. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und die Entwicklung von IT-Produkten und die Erbringung von Servicedienstleistungen im IT-Bereich. Die Gesellschaft wurde am 13.1.2012 in das Firmenbuch eingetragen.

Wien, 16. Februar 2012

Der Vorstand

Michael Hofer Hannes Griesser

Finanzkalender

Datum Event
16. Februar 2012 Veröffentlichung Bericht zum 1. Quartal 2011/12
01. März 2012 14. o. Hauptversammlung
05. März 2012 Ex-Tag für Dividende 2011
07. März 2012 Auszahlungstag für Dividende 2011
15. Mai 2012 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2011/12
14. August 2012 Veröffentlichung Bericht zum 3. Quartal 2011/12
19. Dezember 2012 Veröffentlichung Jahresabschluss 2011/12 und Bilanzpressekonferenz

Informationen zum Unternehmen und zur BRAIN FORCE Aktie

Hannes Griesser
+43 1 263 09 09 88
[email protected]
www.brainforce.com
BFC
BFCG
BFC:AV
O:BFS
AT0000820659

BRAIN FORCE HOLDING AG Am Hof 4 1010 Wien Österreich

Telefon: +43 1 263 09 09 0 Fax: +43 1 263 09 09 40

[email protected] www.brainforce.com

www.brainforce.com

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.