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Annual Report Mar 27, 2008

801_10-k_2008-03-27_82d514b1-e75b-41c5-9f0b-9a0d93a8452f.pdf

Annual Report

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25 25 25 25 25 25 25 Participal Property 25
25 25 25 $\overline{\phantom{0}}$ 25 $\overline{\phantom{0}}$ 25 1990 - 25 Million 25
25 25 25 $\overline{\phantom{0}}$ 25 25 26 26 26 25 25
25 25 25 25 $\sim$ 25 $\sim$ 25 March 1999 25

Wir bleiben in … B – seit 2 ewegung 5 Jahren

GESCHÄFTSBERICHT 2007

BRAIN FORCE HOLDING AG – auf einen Blick

Kennzahlen des BRAIN FORCE-Konzerns nach IFRS 2007 2006
Bilanzkennzahlen
Bilanzsumme in Mio. EUR 74,34 81,58
Langfristige Vermögenswerte in Mio. EUR 34,83 39,72
Kurzfristige Vermögenswerte in Mio. EUR 39,51 41,86
Eigenkapital in Mio. EUR 26,27 48,09
Langfristige Schulden in Mio. EUR 18,10 9,50
Kurzfristige Schulden in Mio. EUR 29,97 23,99
Eigenkapitalquote in % 35,3 58,9
Working capital1) in Mio. EUR 9,55 17,87
Nettoverschuldung in Mio. EUR 6,53 -
Gearing in % 24,9
Ertragskennzahlen
Umsatz in Mio. EUR 98,33 88,53
EBITDA in Mio. EUR 0,35 6,51
EBIT in Mio. EUR -16,68 2,92
Ergebnis vor Ertragssteuern in Mio. EUR -17,91 3,23
Periodenergebnis in Mio. EUR -19,91 4,17
Gewinn/Verlust Aktie2) in EUR -1,29 0,30
Anzahl Mitarbeiter 1146 1172
davon freie 283 329

1) inklusive Zahlungsmittel und kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 2) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien

Bilanzstruktur

Kennzahlen nach geografi schen
Segmenten 2007
Region
Deutschland
Region
Central and
Eastern Europe
Region
South West
Europe
Region
North Europe
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 46.778.152,29 14.780.004,06 27.332.922,16 9.442.178,05 0,00 98.333.256,56
Segment EBITDA 263.591,33 911.078,30 2.172.682,98 1.052.643,35 -4.053.967,02 346.028,94
Segmentabschreibungen -11.771.781,73 -1.089.879,64 -1.308.218,95 -2.789.683,50 -69.527,70 -17.029.091,52
Segmentergebnis der
betrieblichen Tätigkeit (EBIT)
-11.508.190,40 -178.801,34 864.464,03 -1.737.040,15 -4.123.494,72 -16.683.062,58
Finanzierungsergebnis -713.405,91
Gewinnanteil an assoziierten
Unternehmen
-513.346,40 -513.346,40
Ergebnis vor Ertragsteuern -17.909.814,89
Ertragsteuern -2.004.895,22
Periodenergebnis -19.914.710,11
Segmentvermögenswerte 20.859.777,35 19.494.599,26 19.278.768,17 9.346.013,02 5.363.251,83 74.342.409,63
Segmentschulden 8.258.702,09 4.892.526,14 14.099.245,94 2.270.252,66 18.556.260,78 48.076.987,61
Segmentinvestitionen 1.432.161,96 14.543.936,14 602.777,74 678.594,07 43.062,18 17.300.532,09
Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2007 Enterprise
Services
Business
Solutions
Technology and
Infrastructure
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 36.077.536,74 28.079.002,10 34.176.717,72 0,00 98.333.256,56
Segmentvermögenswerte 13.536.814,24 17.258.680,59 38.183.662,97 5.363.251,83 74.342.409,63
Segmentinvestitionen 348.938,69 1.008.524,92 15.900.007,10 43.061,38 17.300.532,09
25 $\overline{\phantom{a}}$ 25 25 25 25 25
25 $\overline{\phantom{0}}$ 25 $\overline{\phantom{0}}$ 25 25 25 25
25 25 25 25 25 25
25 25 25 25 25 25
25 25 25 25 25 25
25 25 25 25 25 25
. 25. 25 25 25 25 25
$25 -$ 25 25 25 25 25 25

Geschäftsbericht 2007 - BRAIN FORCE HOLDING AG

25 Jahre BRAIN FORCE

5

5

25

Informationstechnologie ist Innovationsmotor! Keine Wissenschaft hat ähnliche Potenziale. Die Entwicklung der IT ist nur ein kurzer Abschnitt in der Geschichte der Industrialisierung, und doch hat sie eine herausragende Auswirkung auf unser Leben und auf die Prozesse in Unternehmen.

Die Einführung des PCs oder die weltweite Vernetzung durch das Internet sind die Basis für Fortschritt. IT macht Entwicklungen möglich, die früher nicht denkbar waren. Sie revolutioniert das Leben und die Arbeitswelt. Das Kommunikationszeitalter verbindet Menschen und lässt Länder und Kulturen zusammenwachsen. So wird wirtschaftliches Wachstum gefördert und erhöhte Lebensqualität ist möglich. Dynamisch wie die IT-Landschaft selbst entwickelt sich das Verständnis zur IT. Heute schafft IT einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Wer hier die Nase vorne hat, ist auch im Wettbewerb mit vorne dabei.

BRAIN FORCE ist Teil dieser IT-Geschichte. Seit 25 Jahren reagieren wir dynamisch auf die Marktentwicklungen und passen uns den Bedürfnissen unserer Kunden an. Und auch für die Zukunft gilt – wir bleiben in Bewegung! 5

Wir bleiben in...

...seit über 25 Jahren...

...we make it

inhalt

14 Vorwort

16

Corporate Governance und Finanzkommunikation

  • 18 Der Vorstand
  • 20 Interview mit dem CEO
  • 22 Bericht des Aufsichtsrates
  • 24 Mitglieder des Aufsichtsrates
  • 25 Mitglieder des Prüfungsausschusses
  • 26 Corporate Governance Kodex
  • 30 Directors' Dealings and Holdings
  • 30 BRAIN FORCE-Aktie
  • 34

46

Unternehmensstrategie

Unternehmensportrait

  • 48 Unternehmensprofil
  • 49 Konzernstruktur
  • 50 Mitarbeiter
  • 56

Konzernlagebericht

Konzernabschluss 70

  • 73 Konzernabschluss
  • 78 Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2007
  • 136 Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk

138

Informationen

  • 138 BRAIN FORCE-Standorte
  • 139 Finanzkalender 2008
  • 140 Bestellkarte
  • 141 Glossar

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

das Wirtschaftsjahr 2007 war für BRAIN FORCE ein Jahr der Veränderungen. Auf einen euphorischen Jahresanfang folgte die Ernüchterung, da das operative Geschäft sich nicht den Erwartungen entsprechend entwickelte. Eine der Hauptursachen dafür war, dass die Integration mancher, vor 2007 akquirierter Unternehmen, weder die geplante Dynamik in die Umsatzentwicklung brachte, noch die Profitabilität durch erwartete Synergieeffekte gesteigert werden konnte. Logische Konsequenz daraus war die bilanzielle Abwertung der Firmenwerte, da der Wertansatz der akquirierten Unternehmen angesichts der tatsächlichen Entwicklung zu hoch war. Daher musste das Unternehmen im Jahr 2007 bei einem Umsatz von EUR 98,3 Mio., dem höchsten der Firmengeschichte, einen EBIT-Verlust von EUR 16,7 Mio. hinnehmen. Als der Aufsichtsrat Mitte August mit dieser negativen Entwicklung konfrontiert wurde, beschloss er kurz darauf einen Wechsel im Vorstand des Unternehmens. Die notwendige neue Strategie sollte durch eine neue Führung umgesetzt werden.

Diese neue Strategie zielt darauf ab, sich vorrangig auf die Stärken des Unternehmens zu konzentrieren, profitable Bereiche auszubauen, Verlustbringer zu schließen, Vertrieb und Produktportfolio zu reorganisieren und in der Buy-and-Build-Strategie inne zu halten. Bereits akquirierte Firmen sollten zu allererst effizient und professionell integriert werden, um deren Potenzial als Wachstumsmotor nicht brach liegen zu lassen. Klarerweise wurde auch in jedem einzelnen Bereich überprüft, ob die Kostenstruktur der BRAIN FORCE gestrafft werden kann. Daraus wurde ein Effizienzprogramm entwickelt, das derzeit in Umsetzung ist und mit den anderen Maßnahmen bereits im vierten Quartal 2007 zu einem positiven EBIT geführt hat. Dieser Turnaround sollte sich auch im Wirtschaftsjahr 2008 bestätigen.

Wir haben uns im zweiten Halbjahr 2007 dazu entschlossen, die Restrukturierung des Unternehmens sehr rasch und umfassend anzupacken, um möglichst schnell eine gesunde Grundlage für die weitere Firmenentwicklung zu schaffen. Dabei war es von Vorteil, dass ich das Unternehmen und seine Mitarbeiter sehr gut kannte – ich war ja bereits von 2001 bis 2004 als Vorstand für das operative Geschäft der BRAIN FORCE und danach als Aufsichtsrat tätig. Ab April 2008 wird Mag. Thomas Melzer mit mir gemeinsam als Vorstand die Führung der BRAIN FORCE innehaben.

Konzernlagebericht Konzernabschluss Informationen 15

Wie Sie sicher wissen, wurde am 31. Januar 2008 von Unternehmens Invest AG die Absicht veröffentlicht, über die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an der Unternehmens Invest AG und CROSS Industries AG gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE zu stellen. Mitte Februar 2008 teilte BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sodann mit, dass infolge weiterer Aktienerwerbe und eines mit BEKO Holding AG aufschiebend bedingt abgeschlossenen Stimmbindungsvertrages nunmehr – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung – ein Pflichtangebot gestellt werden wird. Da die Veröffentlichung des Inhalts des Angebotes aufgrund der im österreichischen Übernahmerecht vorgesehenen Fristenläufe erst nach Redaktionsende des vorliegenden Geschäftsberichtes erfolgen wird, kann an dieser Stelle auf den Inhalt des Angebotes und seine Auswirkungen auf die künftige Strategie der BRAIN FORCE noch nicht eingegangen werden. Wir rechnen allerdings damit, dass – vorbehaltlich der Nicht-Untersagung durch die Übernahmekommission – die Angebotsunterlage zum Pflichtangebot Mitte/Ende März 2008 veröffentlicht sein wird. Die Details der zukünftigen Strategie der BRAIN FORCE werden im Falle der Übernahme noch auszuarbeiten sein.

Ich bin jedenfalls sicher, dass das Engagement und das Know-how der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der BRAIN FORCE, das bestehende Produktportfolio und das Serviceangebot unser Unternehmen wieder zurück auf den Erfolgsweg bringen werden.

Auf den folgenden Seiten des Geschäftsberichts für das Jahr 2007 möchten wir Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, einen sehr offenen und umfassenden Überblick über die neue Strategie von BRAIN FORCE, über das Angebot an unsere internationalen Kunden und über das erkennbare Wachstumspotenzial geben. Wir feiern im Jahr 2008 das 25-jährige Firmenjubiläum von BRAIN FORCE und ich möchte auch aus diesem Anlass unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Kunden und Geschäftspartnern für die Zusammenarbeit danken.

Günter Pridt

Corporate Governance und Finanzkommunikation

Corporate Governance steht für die verantwortungsbewusste Leitung und Kontrolle von Unternehmen. Die effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Transparenz in der Unternehmenskommunikation sowie die Achtung der Aktionärsinteressen haben für BRAIN FORCE einen hohen Stellenwert.

Der Vorstand

Günter Pridt

Günter Pridt, Jahrgang 1951, trat 1973 in die IBM Österreich ein. Nach verschiedenen Beratungsaufgaben im Großkundenbereich sowie Managementpositionen im Vertrieb und Marketing, übernahm er die Gesamtverantwortung für den Dienstleistungsbereich der IBM Österreich, Zentraleuropa und Russland. In dieser Funktion war er auch Mitglied der Geschäftsleitung. Von November 1997 bis Oktober 2000 war er Generaldirektor und alleiniger Geschäftsführer der IBM Österreich. Im Jahre 2001 wechselte er als Mitglied des Vorstandes zur BRAIN FORCE SOFTWARE AG, wo er bis 2004 als COO das operative Geschäft leitete und vor allem die Entwicklung des Services-Geschäftes vorantrieb. Danach war er als Aufsichtsrat der Gesellschaft tätig. Seit September 2007 fungiert Günter Pridt als Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG und ist zunächst bis Ende 2009 bestellt.

Thomas Melzer

Mag. Thomas Melzer, Jahrgang 1970, ist ab April 2008 neuer Vorstand für Finanzen bei der BRAIN FORCE HOL-DING AG. Zuvor war er bei der Wienerberger AG, dem weltweit größten Ziegelproduzenten, tätig. Dort hatte der studierte Betriebswirt die Leitung der Bereiche Investor Relations und Corporate Communications inne und war Mitglied des Management Committee der Wienerberger AG. Darüber hinaus war Mag. Thomas Melzer bis 2007 Mitglied im Vorstand des Cercle Investor Relations Austria (C.I.R.A.) und hatte zuletzt den Vorsitz inne.

//Interview mit dem CEO

Sie haben den Vorstandsvorsitz der BRAIN FORCE HOL-DING AG im September 2007 übernommen und eine Neuorientierung und Restrukturierung eingeleitet. Warum waren diese Schritte notwendig?

BRAIN FORCE ist ein Unternehmen, das vor 25 Jahren gegründet wurde und von einem Einmannbetrieb zu einer Firma mit rund 1.200 Mitarbeitern gewachsen ist. Das Geschäftsfeld ist jenes der Informationstechnologie sowie der Softwareentwicklung und -implementierung. In diesen Bereichen haben sich im vergangenen Vierteljahrhundert die Rahmenbedingungen und Anforderungen auf sehr dynamische Weise verändert. Daraus ergibt sich, dass auch die Produkte und Dienstleistungen einem permanenten Innovationsprozess unterliegen, sich das Unternehmen sozusagen regelmäßig neu erfinden muss. Das wurde teilweise aus eigenen Entwicklungen heraus gemacht, teilweise wurde die Innovation und Verbreiterung der Produkt- und Servicepalette auch durch Zukäufe anderer Unternehmen sichergestellt. Die Integration dieser zugekauften Unternehmen ist leider nicht immer erfolgreich verlaufen. Teilweise wurden die erwarteten Synergieeffekte und Umsatz- und Ertragspotenziale einfach nicht erreicht. Daraus ergab sich ein akuter Bedarf zur Reorganisation und Restrukturierung der unterschiedlichen Unternehmensbereiche. Darüber hinaus ist es mir persönlich auch wichtig, eine andere Unternehmenskultur bzw. ein anderes Management-System einzuführen. Eine Firma mit rund 1.200 Mitarbeitern in mehreren Ländern braucht ohne Zweifel eine andere Führung, als ein kleiner IT-Dienstleister.

Welche Maßnahmen haben Sie konkret eingeleitet?

Neben den bilanziellen Maßnahmen, die im Jahr 2007 zu einem entsprechenden, allerdings großteils nicht cashwirksamen Verlust geführt haben, wurden nicht profitable Standorte geschlossen sowie Entwicklungsprojekte mit zu geringem Ertragspotenzial gestoppt. Wir haben die Grundlagen des Vertriebs neu aufgesetzt und das Produkt- und Dienstleistungsportfolio gestrafft. Gleichzeitig haben wir eine Competence-Center-Organisation eingeführt, damit wir jedem Kunden immer den besten BRAIN FORCE-Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Dies erhöht die Effizienz der Gesellschaft und steigert zugleich die Zufriedenheit unserer Kunden. Schließlich haben wir die Unternehmensführung neu aufgestellt und mit Mag. Thomas Melzer ab April 2008

Günter Pridt, Vorstandsvorsitzender der BRAIN FORCE HOLDING AG

einen neuen, kapitalmarkterfahrenen Finanzvorstand für die Gesellschaft gewonnen.

Das vierte Quartal 2007 konnte bereits wieder mit einem positiven EBIT abgeschlossen werden. Wird sich dieser Trend 2008 fortsetzen?

Mit dem positiven EBIT im vierten Quartal liegen wir im Plan. Ein erster wichtiger Erfolg. 2008 wird aus heutiger Sicht auch mit einem positiven operativen Ergebnis zu rechnen sein.

Welche Ziele haben Sie sich und der BRAIN FORCE für 2008 noch gesetzt?

Die Integration der bereits gekauften Unternehmen wird derzeit forciert. BRAIN FORCE soll eine effiziente Organisation mit zufriedenen Kunden und Mitarbeitern sein, die auch betriebswirtschaftlich das Optimum herausholt und so ihre Eigentümer zufrieden stellt. Das glaube ich, können wir mit den bereits eingeleiteten Veränderungen erreichen. Der Fokus liegt jedenfalls auf einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit über die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen.

Parallel dazu versuche ich, und das ist mir ein ganz besonderes Anliegen, das umfassende Know-how der Mitarbeiter noch intensiver für die Gesellschaft zu nutzen. Wir wollen transparente Entscheidungsprozesse, bei denen die Mitarbeiter sich einbringen und ihren Platz haben. Dafür ist natürlich auch eine neue Kommunikations- und Informationspolitik im Unternehmen notwendig. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, weil ja Kommunikation keine Einbahnstraße ist und sich Gewohnheiten nur langsam ändern. Die bisherigen Ergebnisse machen mich jedoch sehr zuversichtlich, unsere Ziele in diesem und den folgenden Jahren zu erreichen.

Stichwort zufriedene Eigentümer. Es wurde ein Übernahmeangebot der UIAG bzw. der BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. angekündigt. Wie stehen Sie dazu?

Dazu kann ich einerseits aus rechtlichen Gründen noch nichts sagen, andererseits glaube ich auch, dass das Management grundsätzlich gut beraten ist, sich auf das operative Geschäft zu konzentrieren. Als Vorstand werde ich natürlich, wie das im Übernahmegesetz vorgesehen ist, eine Stellungnahme abgeben.

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommmenden Aufgaben im Rahmen von acht Aufsichtsratssitzungen und zwei Ausschusssitzungen wahrgenommen.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat laufend schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft sowie der Konzernunternehmen berichtet und Auskunft gegeben.

Der Jahresabschluss samt Lagebericht der BRAIN FORCE HOLDING AG und der Konzernabschluss samt Lagebericht zum 31. Dezember 2007 gemäß § 245a UGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, wurden von dem nach § 270 UGB gewählten Abschlussprüfer der PwC INTER-TREUHAND GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft.

Die Prüfung ergab, dass die Buchführung, der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Bestimmungen der Satzung beachtet wurden. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zur Beanstandung gegeben, daher hat der Abschlussprüfer den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2007 gebilligt und erklärt sich mit dem Lagebericht einverstanden. Er schließt sich zudem dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes an. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Aktiengesetz festgestellt. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit dem Konzernabschluss sowie dem Konzernlagebericht einverstanden.

Helmut Fleischmann ist mit 4. September 2007 aus dem Vorstand ausgeschieden. Seine Funktion als Vorsitzender des Vorstandes übernahm mit diesem Datum Günter Pridt, zunächst im Wege einer interimistischen Bestellung gemäß § 90 Abs.2 AktG; seine Funktion als Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates war aus diesem Grunde seit dem 4. September ruhend gestellt. Aufgrund seiner fixen Bestellung zum Vorstandsmitglied per 27. September 2007 hat Günter Pridt mit diesem Datum sein Aufsichtsratsmandat zurückgelegt. Wolfgang Lippert ist mit 29. Oktober 2007 aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Vorstand wird mit Anfang April 2008 durch Herrn Mag. Thomas Melzer als Finanzvorstand ergänzt werden.

Der Aufsichtsrat weist darauf hin, dass die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an welcher die Unternehmens Invest AG und die CROSS Industries AG mehrheitlich beteiligt sind, ein öffentliches Pflichtangebot gemäß §§ 22 ff ÜbG an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG gelegt hat. Der Aufsichtsrat verweist in diesem Zusammenhang auf seine begründete Äußerung zu diesem Angebot gemäß § 14 ÜbG.

Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche Tätigkeit im Geschäftsjahr 2007.

Wien, den 26. März 2008 Der Aufsichtsrat

Dr. Christoph Senft Vorsitzender des Aufsichtsrates

Mitglieder des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Aufsichtsrat tätig:

Dr. Christoph Senft, Angerberg

  • X Vorsitzender
  • X Seit 12. Juni 2003; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2009 beschließt
  • X Geschäftsführer der MWS Industrieholding GmbH und der MWS Aluguss GmbH, Österreich
  • X Aufsichtsrat der MTC Memorex Telex Communications AG, Österreich

Günter Pridt, Wien

  • X Stellvertreter des Vorsitzenden
  • X Seit 14. April 2005; aufgrund seiner interimistischen Bestellung zum Vorsitzenden des Vorstandes gemäß § 90 Abs. 2 AktG war seine Aufsichtsratsfunktion seit dem 4. September 2007 ruhend gestellt; aufgrund seiner fixen Bestellung zum Vorstandsmitglied hat Günter Pridt sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum 27. September 2007 zurückgelegt

Mag. Christian Schamburek, Brunn am Gebirge

  • X Stellvertreter des Vorsitzenden seit 23. Oktober 2007
  • X Seit 11. Juni 2003; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2010 beschließt
  • X Geschäftsführer der VARTA Batterie Ges.m.b.H, Österreich
  • X Vorsitzender des UFB (Umweltforum Batterien), Österreich

Mag. Wolfgang Hickel, Wien

  • X Seit 14. Juni 2000; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2007 beschließt
  • X Direktor der HTBLVA Spengergasse, Wien, Österreich

Christian Wolff, Schweiz

  • X Seit 14. April 2005; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2008 beschließt
  • X Aufsichtsrat der FatFoogoo AG, Österreich
  • X Aufsichtsrat der HWA AG, Deutschland
  • X Verwaltungsrat der Azzuro Investments Holding AG, Schweiz

Prof. Ing. Peter Kotauczek, Breitenbrunn am Neusiedler See

  • X Seit 22. Dezember 2006; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2009 beschließt
  • X Vorstandsvorsitzender der BEKO Holding AG, Österreich
  • X Aufsichtsratsvorsitzender der BEKO Engineering & Informatik AG, Österreich
  • X Aufsichtsrat der TeleTrader Software AG, Österreich

Mitglieder des Prüfungsausschusses

Der vom Aufsichtsrat gemäß § 92 Abs. 4a AktG zu bestellende Prüfungsausschuss setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • X Dr. Christoph Senft, Vorsitzender
  • X Günter Pridt (bis zum 4. September 2007)
  • X Mag. Christian Schamburek
  • X Mag. Wolfgang M. Hickel ersetzte Günter Pridt als Prüfungsausschussmitglied

Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 20. November 2007 wurde der Prüfungsausschuss auf folgende 2 Mitglieder reduziert:

  • X Dr. Christoph Senft, Vorsitzender
  • X Mag. Christian Schamburek

Corporate Governance Kodex

Verpflichtung zu
Transparenz
Wir als BRAIN FORCE HOLDING AG bekennen uns zum österreichischen Corporate Governance
Kodex (ÖCGK). Wir fühlen uns den Grundsätzen des ÖCGK verpflichtet und beabsichtigen, diese
Grundsätze auch in Zukunft anzuwenden. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde der ÖCGK
in der Fassung vom Januar 2006 eingehalten. Daraus herausgegriffene und nachfolgend ange
führte wichtige Punkte zeigen, wie wir das Regelwerk in unserem Unternehmen leben. Neben
den aufgrund dieser Fassung verbindlich einzuhaltenden "L-Regeln" wurde der Kodex mit den
Gleichbehandlung
aller Aktionäre
Punkt 1 ÖCGK
nachstehenden Erklärungen zu den "C-Regeln" im Geschäftsjahr 2007 eingehalten:
Aufgrund der großen Anzahl der Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG fühlt sich das
Unternehmen zu umfassender Transparenz verpflichtet. Alle relevanten Informationen veröf
fentlichen wir in einem ausführlichen Geschäftsbericht, in den Quartalsberichten, in Analysten
konferenzen und im Rahmen unserer laufenden Pressearbeit.
BRAIN FORCE HOLDING AG informiert die Aktionäre mit einer Vielzahl von Veröffentlichun
gen – wie Ad-hoc-Mitteilungen – zu den vorläufigen Zahlen. Auf wichtige Termine weisen wir
bereits im Vorfeld in unserem Unternehmenskalender hin. Sämtliche Informationen werden auf
der Website unter "Investor Relations" bzw. "…/Publikationen" veröffentlicht. Sie stehen damit
allen Aktionären und Analysten zeitgleich zur Verfügung und können von jedem Interessenten
langfristig genutzt werden.
Alle Aktien haben die
gleichen Rechte
Punkt 2 ÖCGK
Sämtliche Aktien der Gesellschaft sind Stammaktien und verfügen somit über die gleichen
Rechte. Wir bekennen uns zum Grundsatz "One share – one vote".
Einberufung HV
Punkt 4 ÖCGK
Die Einberufung zur Hauptversammlung unserer Gesellschaft erfolgt mindestens 30 Tage vor
dem Hauptversammlungstermin. Unsere Einberufungsfrist ist somit länger als die vom ÖCGK
vorgesehene dreiwöchige Frist.
Aufsichtsrat und Vor
stand
Punkte 9 bis 11 ÖCGK
Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat mittels regelmäßiger Sitzungen (jeweils mindestens
eine pro Quartal). Hinzu kommen weitere Sitzungen aus besonderem Anlass: zum Beispiel
zur Vorbereitung einer Hauptversammlung, zur Budgetberatung und zur Diskussion aktueller
strategischer Entscheidungen. Damit stehen dem Aufsichtsrat sämtliche Informationen zur
Verfügung, die er zur Wahrnehmung seiner Kontrollfunktion benötigt.

Zusammensetzung des Vorstandes Punkt 16 ÖCGK

Aufgrund des Ausscheidens des Vorstandsmitgliedes, Herrn Helmut Fleischmann per 4. September 2007 und des Vorstandsmitgliedes Herrn Wolfgang Lippert per 29. Oktober 2007 sowie aufgrund der interimistischen Bestellung des Herrn Günter Pridt zum Vorsitzenden des Vorstandes gemäß § 90 Abs. 2 AktG per 4. September 2007, bestand der Vorstand für den Zeitraum ab Ende Oktober 2007 aus Herrn Günter Pridt als Alleinvorstand. Der Vorstand wird mit Anfang April 2008 durch Herrn Mag. Thomas Melzer als Finanzvorstand ergänzt. Aufgrund der interimistischen Vorstandsbestellung des Herrn Günter Pridt war seine Aufsichtsratsfunktion seit dem 4. September 2007 ruhend gestellt. Anlässlich seiner fixen Bestellung zum Vorstandsmitglied per 27. September 2007 hat Herr Günter Pridt sein Aufsichtsratsmandat zurückgelegt.

Zusätzliche Angaben im Geschäftsbericht Punkt 30 ÖCGK (Abweichung)

Ausschüsse des Auf-

sichtsrates

Im Geschäftsbericht wird die gesamte Vorstandsvergütung sowie der darin enthaltene variable Anteil dargestellt. Des Weiteren werden im Geschäftsbericht die Aufwendungen für Vorstandsmitglieder für Abfertigungen und Pensionen bekannt gegeben. Aufgrund der Aussagekraft dieser Angaben wurde auf weitere Darstellungen verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2006 wurde der gemäß § 92 Abs. 4a AktG erforderliche Prüfungsausschuss gebildet. Folgende AR Mitglieder sind aktuell in den Prüfungsausschuss gewählt: Herr Dr. Christoph Senft als Vorsitzender und Herr Mag. Christian Schamburek als Mitglied des Prüfungsausschusses. Da die Anzahl der Aufsichtsratsmitglieder nicht mehr als sechs beträgt, bildet der Aufsichtsrat keine weiteren Ausschüsse; alle Agenden werden jeweils vom gesamten Aufsichtsrat vollinhaltlich wahrgenommen. Punkte 41 und 43 ÖCGK

Kein Aufsichtsratsmitglied mit Mandat bei Wettbewerbern Punkt 45 und 58 ÖCGK (Abweichung)

Die BRAIN FORCE HOLDING AG erklärt, dass das Aufsichtsratsmitglied Herr Prof. Ing. Peter Kotauczek, Vorstandsvorsitzender der BEKO Holding AG und Aufsichtsratsvorsitzender der BEKO Engineering & Informatik AG sowie Aufsichtsratsmitglied der TeleTrader Software AG ist. Die Gesellschaften des BEKO-Konzerns stellen ausschließlich in Österreich und dort eingeschränkt auf den Bereich IT-Dienstleistungen Mitbewerber der BRAIN FORCE dar. Mit der Gesellschaft TeleTrader Software AG steht BRAIN FORCE nicht im Wettbewerb, sondern diese beiden Gesellschaften treten am Markt als Partner auf.

Vergütungsschema für
Aufsichtsratsmitglieder
Punkt 51 ÖCGK
Für die Mitglieder des Aufsichtsrates wird der ordentlichen Hauptversammlung in 2008 folgen
des Vergütungsschema für das Geschäftsjahr 2007 vorgeschlagen werden:
Gestaffelt nach Funktion als Vorsitzender, Stellvertreter und Mitglied erhalten die Aufsichts
ratsmitglieder neben den Auslagen und Kostenersatz Sitzungsgelder sowie eine jährliche
Tantieme. Ausschussmitglieder erhalten ebenso gestaffelt nach ihrer Funktion Sitzungsgelder
für Ausschusssitzungen.
Aufsichtsrat repräsen
tiert alle Aktionäre
Punkte 53 und 54
ÖCGK
(Abweichung)
Die Hauptaufgabe des Aufsichtsrates stellt gemäß § 95 Aktiengesetz die Überwachung der
Geschäftsführung dar. Diese Aufgabe wird von den derzeit bestellten Aufsichtsräten voll inhalt
lich wahrgenommen. Mit Ausnahme des Aufsichtsratsmitgliedes Herrn Prof. Ing. Peter Kotau
czek repräsentiert kein bestelltes Aufsichtsratsmitglied nach Kenntnis der Gesellschaft einen
Aktionärsanteil von mehr als fünf Prozent. Die Aufsichtsratsfunktion wird von allen Mitgliedern
unabhängig gemäß den gesetzlichen Vorgaben ausgeübt. Auf eine entsprechende Erklärung
der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder und auf eine Darstellung im Geschäftsbericht und auf der
Homepage wird aus diesen Gründen verzichtet.
Mitarbeitervertretung
Punkt 59 ÖCGK
In unserer Gesellschaft gelangen die gesetzlichen Bestimmungen betreffend der Mitarbeiter
vertretung vollinhaltlich zur Anwendung. Die Mitarbeiter haben bis dato noch keinen Betriebsrat
für die BRAIN FORCE HOLDING AG gewählt. Aus diesem Grund ist auch kein Mitarbeiterver
treter Mitglied des Aufsichtsrates.
Corporate Governance
Punkt 60 ÖCGK
Jedes Jahr erneuert BRAIN FORCE HOLDING AG ihre Erklärung zur Einhaltung des Corporate
Governance Kodex, die auch die Abweichungen einschließt. Das Dokument steht online unter
www.brainforce.com im Bereich "Investor Relations" zur Verfügung.

Umfassende Information der Aktionäre Punkte 63 bis 67 ÖCGK Die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG werden mittels regelmäßiger Veröffentlichungen innerhalb der vorgeschriebenen Fristen rechtzeitig informiert. Die Berichte werden nach international anerkannten Grundsätzen der Rechnungslegung (IFRS) erstellt. Alle Unterlagen stehen zum Zugriff per Internet zur Verfügung. Somit haben auch private Aktionäre einen vollständigen Zugang zu sämtlichen Informationen. Dazu zählen Geschäftsberichte und vieles mehr – zum Beispiel Erläuterungen zu Strategie und Ausrichtung –, die über die rechtlichen Mindestanforderungen weit hinausgehen. Eine zusätzliche Informationsquelle stellt der Finanzkalender dar, der sich am Ende des Geschäftsberichtes befindet.

Konzernlagebericht Punkt 67 ÖCGK

Die Gesellschaft ist finanziellen und nicht finanziellen Risiken ausgesetzt. Damit der Vorstand jederzeit in der Lage ist, Risiken zu erkennen und auf Risiken reagieren zu können, wurde eine Reportingsystematik aufgesetzt, die die Mitarbeiter des Support and Control Centers ausführen. Eine Erläuterung der Risiken, sowie eine Beschreibung der Risikomanagement-Instrumente sind im Lagebericht enthalten.

Kontroll- und Risikomanagement Punkt 80 ÖCGK (Abweichung)

Aufgrund der Unternehmensgröße wird das Kontroll- und Risikomanagement der BRAIN FORCE-Gruppe von dem in der Gesellschaft angesiedelten Support and Control Center wahrgenommen, das über die Ergebnisse seiner Prüfung dem Vorstand der Gesellschaft laufend und direkt berichtet. Der Vorstand der Gesellschaft ist daher der Ansicht, dass er über ausreichende Informationen zur Funktionsfähigkeit des Risiko-Managements verfügt. Er hat daher noch keinen gesonderten Auftrag zur Überprüfung des Risiko-Managements erteilt.

Unternehmensstrategie Unternehmensportrait 30

Directors' Dealings and Holdings

Aufgrund der durchgeführten Director`s Dealings - Meldungen gemäß § 48d Abs. 4 BörseG erfolgten in 2007 folgende Aktientransaktionen:

  • X Marchsixteen Finance Services LLP, London Naheverhältnis zum Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff:
    1. Erwerb von 64.417 Stück BRAIN FORCE-Aktien; Datum des Geschäftsabschlusses: 6. Juli 2007, Datum des Verfügungsgeschäftes: 19. November 2007
    1. Erwerb von 3.650 Stück BRAIN FORCE-Aktien; Datum des Geschäftsabschlusses: 6. Juli 2007, Datum des Verfügungsgeschäftes: 29. Januar 2008

Darüber hinaus bestanden per 31.12.2007 folgende Directors' Holdings:

  • X Marchsixteen Finance Services LLP, London Naheverhältnis zum Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff: 496 Stück BRAIN FORCE-Aktien
  • X Dr. Christoph Senft, Vorsitzender des Aufsichtsrates: 15.000 Stück BRAIN FORCE-Aktien
  • X BEKO Holding AG, Wien Naheverhältnis zum Aufsichtsratsmitglied Prof. Ing. Peter Kotauczek: 874.364 Stück BRAIN FORCE-Aktien

BRAIN FORCE-Aktie

Transparente Kommunikation

BRAIN FORCE verfolgt in seiner Investor Relations-Arbeit eine transparente und zeitnahe Informationspolitik. Dabei ist das oberste Ziel, das Vertrauen in das Unternehmen bei allen kapitalmarktrelevanten Interessensgruppen zu festigen und auszubauen. Für Analysten, private und institutionelle Investoren wie auch für die breite Öffentlichkeit stehen hierzu alle Informationen zum Unternehmen auf der zentralen Internetplattform www.brainforce.com übersichtlich und jederzeit zur Verfügung. Diese beinhalten auch einen aktuellen Aktienkurs sowie die Einschätzungen der Investmentbanken, die zum Download bereit stehen. Analysen zu BRAIN FORCE erfolgten in 2007 von zwei Research-Häusern:

  • X HVB Equity Research, Knut Woller
  • X SES Research, Felix Ellmann

Eine ausführliche Informationsaufbereitung ersetzt jedoch nicht den persönlichen Kontakt und das intensive Gespräch mit Investoren und Analysten. BRAIN FORCE hat deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlreiche Roadshows, Investorenkonferenzen und Einzelgespräche in Deutschland, Österreich und der Schweiz geführt. Vor allem die Präsentation auf dem Deutschen Eigenkapitalforum im November 2007, die ganz im Zeichen des Vorstandswechsels und der Reorganisation des Unternehmens stand, stieß bei den Interessensgruppen auf positive Resonanz.

Aktienkursentwicklung 2007

Die Aktie der BRAIN FORCE HOLDING AG hat ein bewegtes Jahr 2007 hinter sich. Zu Beginn des Berichtszeitraums konnte der Wert seine gute Performance des Vorjahres fortsetzen und erreichte am 15. Februar 2007 seinen Jahreshöchstkurs von EUR 3,48. In der Folgezeit musste jedoch der Wert erste Kursabschläge hinnehmen, die zunächst von einer allgemeinen Schwäche an den Kapitalmärkten geprägt waren. Die Bekanntgabe von Sonderabschreibungen und dem Nichterreichen der Planzahlen für das Gesamtjahr führte dann zu einem deutlichen Kursverlust, so dass der Tiefststand der BRAIN FORCE-Aktie am 3. September 2007 mit EUR 1,73 erreicht wurde.

Die Liquidität der Aktie blieb mit 28.657 Stück bzw. EUR 76.514,19 pro Tag im Frankfurter Xetra-Handel sowie 17.883 Stück bzw. EUR 48.154,53 pro Tag in Wien unter dem Niveau vom Vorjahr.

2007 2006
Grundkapital in EUR 15.386.742 15.386.742
Anzahl der Aktien 15.386.742 15.386.742
Durchschnittlich gehandelte Aktien pro Tag*) 28.657 51.753
Schlusskurs (Ultimo) auf XETRA in EUR 2,40 3,15
Marktkapitalisierung (Ultimo) in EUR 36.928.181 48.468.237
Jahreshöchstkurs in EUR 3,48 3,72
Jahrestiefstkurs in EUR 1,73 2,75
Ergebnis pro Aktie in EUR -1,29 0,30

*) am Börsenplatz XETRA

Dividende

Für das Geschäftsjahr 2007 wird der Vorstand der Hauptversammlung am 28. Mai 2008 vorschlagen, angesichts des Restrukturierungsjahres 2007 keine Dividende auszuschütten.

Aktienrückkaufprogramm

Die Gesellschaft hat auf Grundlage der von der Hauptversammlung vom 9. Mai 2007 erteilten Ermächtigung die Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms mit Beginn am 15. Mai 2007 beschlossen. Der Beschluss zum Rückkauf von 1.538.674 Aktien bzw. 10,0 Prozent des Grundkapitals erfolgt ausschließlich über die Börse und endet am 9. November 2008. Bis Juni 2007 erwarb die Gesellschaft insgesamt 1.009.384 Aktien, die voll für den Erwerb der SolveDirect. com Internet-Service GmbH herangezogen wurden. Zum 31. Dezember 2007 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien.

Angaben zur Aktie ISIN AT0000820659 Börsenkürzel BFC Reuters Instrument Code BFCG.DE Aktiengattung Nennwertlose Inhaber-Stammaktien Handelsplätze XETRA Prime Standard Frankfurt Geregelter Markt Prime Standard Wien Prime Market München Freiverkehr Stuttgart Freiverkehr Hamburg Freiverkehr Berlin-Bremen Freiverkehr Düsseldorf Freiverkehr

Eigentümerstruktur der BRAIN FORCE HOLDING AG

Eigentümerstruktur per 31.12.2007

Nach Kenntnis der Gesellschaft hielten per 31.12.2007 folgende Aktionäre 5 Prozent oder mehr der Anteile an der Gesellschaft:

Eigentümerstruktur per 29.2.2008:

Nach Kenntnis der Gesellschaft hielten per 29.2.2008 folgende Aktionäre 5 Prozent oder mehr Anteile an der Gesellschaft:

Aktienverlauf

Unternehmensstrategie

Strategien haben eine hohe Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage eines Unternehmens. BRAIN FORCE handelt themenfokussiert und synergienschaffend – für den Erfolg jetzt und in Zukunft.

Unternehmenstrategie

Das Geschäftsjahr 2007 war für BRAIN FORCE von zahlreichen tief greifenden Änderungen und Neuerungen gekennzeichnet, deren Auswirkungen die weitere Entwicklung des Unternehmens entscheidend prägen werden.

In den vergangenen Jahren hat BRAIN FORCE einen Wachstumskurs auf der Grundlage einer Buy-and-Build-Strategie verfolgt, bei dem in mehreren europäischen Ländern Unternehmen mit dem Ziel gekauft wurden, deren Know-how, Produkt- und Kundenstruktur im Holdingverbund der BRAIN FORCE zu hebeln. Das ist teilweise gelungen, teilweise konnten aber bei der Integration der gekauften Unternehmen nicht die erwarteten Synergieeffekte lukriert werden, sodass das Gewinnwachstum nicht mit dem Umsatzwachstum mithalten konnte. Nach der im November 2006 erfolgten Ankündigung ambitionierter Geschäftsziele für das Jahr 2007 wurden diese in den ersten drei Quartalen deutlich verfehlt. Die Hauptursache lag in der mangelhaften Integration der zugekauften Unternehmen. Hinzu kamen jedoch auch ernsthafte operative Probleme im Kerngeschäft des Unternehmens.

Diese Entwicklungen und die daraus resultierenden außerordentlichen Firmenwertabschreibungen im zweiten und dritten Quartal 2007 waren zugleich der Beginn eines umfassenden Reorganisations- und Restrukturierungskurses im Unternehmen, der mit der Zielsetzung beziehungsweise dem Bewusstsein eingeleitet wurde, dass die Mittel für künftige Investitionen aus eigener Kraft erarbeitet werden müssen.

Nach Ende des Geschäftsjahres 2007, das bereits im vierten Quartal mit einem Turnaround beendet werden konnte, wurde am 31. Januar 2008 von Unternehmens Invest AG die Absicht veröffentlicht, über die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an der Unternehmens Invest AG und CROSS Industries AG gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE zu stellen. Mitte Februar 2008 gab BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sodann bekannt, dass sie weitere Aktien der BRAIN FORCE erworben und mit BEKO Holding AG einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Da die Veröffentlichung des Angebotes erst nach Erstattung dieses Berichts erfolgen wird, kann an dieser Stelle noch nicht auf den Inhalt des Angebotes Bezug genommen und beurteilt werden, welche Auswirkungen eine allfällige Übernahme der BRAIN FORCE durch BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. auf die zukünftige Strategie der BRAIN FORCE hätte. Im Rahmen der Ankündigung des Übernahmeangebotes am 31. Januar

2008 wurde mitgeteilt, dass die BRAIN FORCE in Zukunft als "Plattform für eine mitteleuropäische IT-Gruppe" positioniert werden soll und auch weiterhin an der Wiener Börse notieren wird. Vor dem Hintergrund der bisherigen Ankündigungen der BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. dürfte die grundsätzliche Orientierung im Kerngeschäft der BRAIN FORCE aus heutiger Sicht bestehen bleiben.

In das aktuelle Geschäftsjahr 2008 ist BRAIN FORCE unter dem Motto "Konsolidierung und Stabilisierung der Geschäftssituation" gestartet. Das Hauptaugenmerk in diesem Jahr liegt dabei auf der Fokussierung der Kernmärkte Deutschland, Österreich, Italien und Niederlande sowie der Schweiz und der Tschechischen Republik. Hier soll auf bestehenden Stärken und Kompetenzen aufgebaut, das Produkt- und Dienstleistungsportfolio optimiert und die Profitabilität gesteigert werden.

In diesem Zusammenhang ist auch die neu erfolgte Identifizierung der strategischen Geschäftsfelder von BRAIN FORCE zu sehen, die mit einer kosteneffizienten, konzernweiten Competence Center-Struktur überregional serviciert werden sollen. Konkret bedeutet das Competence Center-Konzept, dass im Konzern vorhandene Expertise nicht bis ins Detail lokal vorgehalten wird, um überall mit der jeweiligen Mannschaft alle Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Vielmehr werden fortan die jeweiligen Competence Centers im Sinne eines "do once"-Konzeptes konzernweit für die jeweiligen Projekte verantwortlich zeichnen. Auf diesem Weg können wir gewährleisten, dass der Kunde immer von den jeweiligen Experten aus dem Competence Center, in Zusammenarbeit mit dem lokalen BRAIN FORCE-Team oder aber mit externen Partnern betreut wird.

Innerhalb des strategischen Geschäftsfeldes "Business Solutions" sind mit Beginn des Geschäftsjahres 2008 folgende Competence Center angesiedelt:

X Competence Center Finanzdienstleister

Hierin befinden sich die Front-Office Produkte der BRAIN FORCE FINAS Suite sowie unsere Dienstleistungen mit sehr starker Branchenausrichtung für die Finanzdienstleister.

X Competence Center Microsoft Dynamics

In diesem Competence Center beschäftigen wir uns mit der Implementierung und der Integration der CRM- und ERP-Systeme (früher Navision und Axapta) von Microsoft. Diese Systeme haben wir mit so genannten eigenen "add-ons" erweitert, so dass wir zusätzliche Funktionalitäten sowohl branchenspezifisch als auch branchenunabhängig anbieten können.

X Competence Center Service Management

Mit der on demand Service Management-Plattform von SolveDirect Solutions bietet BRAIN FORCE-Lösungen für zentral gehostetes ITIL Helpdesk Management und Systemkopplung an. Durch Einbeziehung aller am Serviceprozess beteiligten internen und externen Service-Partner werden die Serviceabläufe integriert, beschleunigt und klar messbar gemacht.

Innerhalb des strategischen Geschäftsfeldes "Infrastructure Solutions" sind folgende Competence Center angesiedelt:

X Competence Center Desktop Application Management

Auf Basis des Microsoft Standards MSI bieten wir eigene Lösungen zur Vorbereitung, zur vollautomatischen Installation und zum Management von Betriebssystemen und Anwendungen auf verteilten Arbeitsplatzrechnern an.

X Competence Center ICT Suite

Aufbauend auf der Dokumentation und der Planung der physikalischen IT- und TK-Netze, sowie der Erfassung von Kommunikationsleistungen stellt die BRAIN FORCE ICT Suite eine integrierte Lösung zur verursachergerechten Abrechnung von ITK-Leistungen sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch als externe Billing-Lösung, dar.

X Competence Center Server und Workstation Management

Hier bieten wir auf Basis von Projekt- und SLA-Verträgen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Aufbau und Betrieb komplexer IT-Netzwerke an – beginnend mit dem Hard- und Software-Rollout über die Planung, Integration und laufende Aktualisierung von Security-Lösungen bis hin zur Überwachung und Störungsbeseitigung der einzelnen Server und Workstations im laufenden Betrieb.

Erste Schritte in Richtung Umsetzung dieser Competence Center-Strategie wurden in Vorgesprächen für Partnerschaften zur Servicierung des Schweizer Marktes im Bereich Microsoft Dynamics (ERP) durch BRAIN FORCE Italien bzw. im Bereich Desktop Application Management durch BRAIN FORCE Niederlande bereits gesetzt.

Für das insbesondere in den Kernmärkten Deutschland und Österreich strategisch und ergebnismäßig äußerst wichtige Segment Professional Services (früher Enterprise Services) erscheint eine Neuausrichtung mittelfristig sinnvoll, um dem sich immer deutlicher abzeichnenden Ressourcen-Engpass am Arbeitsmarkt und dem letztlich damit einhergehenden Margendruck entsprechend entgegentreten zu können. Hier muss eine Entwicklung weg vom Full-Service-Anbieter hin zum Nischen-Player für Themen mit entsprechendem Margenpotenzial erfolgen, wobei auch ein begleitender Skill-Aufbau notwendig sein wird.

Über das Wirtschaftsjahr 2008 und die geplante Stabilisierung und Profitabilitätssteigerung hinaus, sollten ab 2009 wieder erste Investitionen in zukünftiges Wachstum getätigt werden. Sowohl die regionale Orientierung als auch die Art der Wachstumsinvestitionen (organisch/ extern), muss an die Marktentwicklung einerseits und an die Möglichkeiten, die sich aus einer potenziellen neuen Eigentümerstruktur ergeben, angepasst werden.

Die Basis für die mittel- und langfristigen Wachstumsmöglichkeiten der BRAIN FORCE wollen wir im Jahr 2008 über den Abschluss der Neuausrichtung sowie die Steigerung der Effizienz und damit der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen. Selbstverständlich werden wir auch an neuen Ausrichtungen und Competence Centers, in Abstimmung mit den Anforderungen des Marktes, laufend arbeiten.

damals...

IBM bringt Anfang der 80er Jahre den ersten Personal Computer (PC) auf den Markt.

...heute

Informationstechnologie bestimmt heute unseren Alltag – ob am Arbeitsplatz, im Haushalt oder in der Freizeit. Hightech gilt als Motor der Wirtschaft und sorgt für Wachstum und Fortschritt. Sie ist Basis unseres Geschäftes und Garant für unseren Erfolg.

damals...

Microsoft stellt 1981 sein Betriebssystem MS-DOS 1 vor.

Computerprogramme steuern heute Prozesse und Abläufe aller Art. Unsere innovativen Softwareanwendungen unterstützen Unternehmen in ihren Geschäftsabläufen. Optimierte Business- und Infrastrukturlösungen schaffen einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft unserer Kunden.

damals...

Informationstechnologie ist eine komplexe Wissenschaft und nur wenigen vorbehalten.

...heute

Die IT-Industrie ist heute ein weltweit führender Wirtschaftszweig mit enormen Wachstumsperspektiven. BRAIN FORCE ist Experte für IT-Dienstleistungen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über das entscheidende Know-how und die langjährige Erfahrung, IT-Prozesse flexibel und individuell zum Erfolg zu bringen.

Unternehmensportrait

BRAIN FORCE ist der internationale Managed Services-Anbieter mit einem perfekt abgestimmten Produktportfolio und ist in sieben europäischen Ländern und 13 Standorten vertreten.

Unternehmensprofil

BRAIN FORCE hat sich in den vergangenen 25 Jahren zu einem international agierenden IT-Unternehmen entwickelt und ist an 13 Standorten in sieben europäischen Ländern vertreten. Der Konzern hat im Zuge seiner Buy-and-Build-Strategie das Portfolio deutlich ausgebaut und ist heute ein erfahrener Managed Services-Anbieter, der zudem über ein umfassendes Angebot an Softwarelösungen verfügt.

Das Portfolio setzt sich aus folgenden strategischen Geschäftsfeldern zusammen:

  • X Business Solutions: Hier sind unsere Anwendungslösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung von
  • X Infrastructure Solutions:

Geschäftsprozessen gebündelt.

Hier sind unsere Anwendungslösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung und zum Management von ITK-Infrastrukturen gebündelt.

X Professional Services (früher Enterprise Services):

Hier sind – zusätzlich zu den Dienstleistungen aus den Bereichen Business Solutions und Infrastructure Solutions – alle weiteren Aktivitäten des Konzerns im Hinblick auf Rekrutierung und Bereitstellung von IT-Experten zusammengefasst.

BRAIN FORCE ist an folgenden Standorten vertreten:

Konzernstruktur

Im Geschäftsjahr 2007 wurde die SolveDirect.com Internet-Services GmbH übernommen und im August des Jahres mit der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Österreich, verschmolzen. Zudem halten die BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, sowie die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, 85 Prozent bzw. 15 Prozent an der Brain Force Software s.r.o., Bratislava.

Die folgende Grafi k stellt die zum Bilanzstichtag bestehende Konzernstruktur dar:

BRAIN FORCE HOLDING AG (Anteile in Prozent)

*) wird zu 85% von der BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Tschechische Republik und zu 15% von der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH Österreich gehalten.

Corporate Governance und Finanzkommunikation Unternehmensstrategie Unternehmensportrait 50

Mitarbeiter

Mitarbeiter als Schlüsselfaktor für den Erfolg

Motivation, Know-how und Begeisterungsfähigkeit – das sind die klaren Anforderungen an ein innovatives Unternehmen im Hochtechnologieumfeld. Sie sind auch die Attribute, die BRAIN FORCE-Mitarbeiter auszeichnen und für den Erfolg beim Kunden und damit für den Konzern stehen. Und das bereits seit 25 Jahren. Nur mit ihnen lässt sich der Leitspruch von BRAIN FORCE "we make it" leben. Zum 31. Dezember sind 1.146 Mitarbeiter für BRAIN FORCE tätig, wovon 283 freiberuflich in zahlreichen IT-Projekten ihr Know-how unter Beweis stellen.

Mitarbeiterverteilung nach Ländern

Bündelung der Kompetenzen

Als international aufgestelltes Unternehmen bietet BRAIN FORCE seinen Mitarbeitern vielfältige Karrieremöglichkeiten im In- und Ausland. Die berufliche Mobilität zwischen den Standorten wird dabei vor allem in Hinblick auf die Competence Center-Struktur gefördert. In ihnen werden die Erfahrungen und das Know-how der Mitarbeiter gebündelt und die umfassenden Potenziale genutzt – und das über Landesgrenzen hinweg. Mit dem neuen Competence Center-Konzept geht auch eine stärker entwicklungsorientierte HR-Politik einher. Um die Kompetenzen in den einzelnen Bereichen auszubauen beziehungsweise neue Mitarbeiter in die Competence Center zu integrieren, werden derzeit Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen evaluiert, wobei das Hauptaugenmerk natürlich auf der Weitergabe von Know-how innerhalb der Firma, von einem Mitarbeiter zum anderen liegt.

Von ihrem Ursprung her als lokale Organisationseinheiten, werden aus den Competence Centers heraus fortan verstärkt internationale Projekte gesteuert, die für Mitarbeiter erhebliches Entwicklungspotenzial sowohl im Geschäftsfeld Business Solutions wie auch Infrastructure Solutions und Professional Services bieten. Neben den angesprochenen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen wird die internationale Ausrichtung der Mitarbeiter gefördert, um deren Kompetenz und Branchen-Know-how weiter auszubauen. Zudem bietet BRAIN FORCE seinen Mitarbeitern neben einem Fixgehalt zusätzliche Entlohnungskomponenten oder flexible Arbeitszeitmodelle an, um dem stetigen Trend zur Verknappung qualifizierter Mitarbeiter entgegenzutreten. Nur so gelingt es dem Konzern, das hohe fachliche Niveau zu halten und gleichzeitig im harten Wettbewerb schneller und erfolgreicher als die Konkurrenz im Markt zu agieren.

25 Jahre BRAIN FORCE

13 Standorte ++ 7 Länder ++ 1.200 Mitarbeiter ++ 98,3 Millionen Euro Umsatz ++ Über 300 Kunden

Professional Services ++ Business Solutions ++ Infrastructure Solutions ++ BRAIN FORCE FINAS Suite ++ IT Service Management Solutions ++ Microsoft Dynamics AX + NAV ++ BRAIN FORCE Visual Space ++ Microsoft Dynamics CRM ++ Managed Services ++ ICT Suite ++ Application Management

ITIL ++ Software as a Service ++ Software-Audit ++ Kosteneffizienz ++ Risikominimierung ++ Investitionssicherheit ++ Outsourcing ++ Projekterfahrung ++ Serviceorientierung

Wir bleiben in...

innovativ individuell international interaktiv interessant investierend informativ

...seit über 25 Jahren

Konzernlagebericht

Mit Perspektiven zum Erfolg. BRAIN FORCE verfügt über das notwendige Know-how und die entsprechenden Strukturen, um die Wachstumsmärkte von morgen schon heute zu bedienen.

Konzernlagebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten seine Wachstumsprognose 2008 für den Euroraum deutlich gesenkt. Er reduzierte seine Aussichten auf 1,6 Prozent und damit seine Erwartungen von Herbst 2007 um 0,5 Prozentpunkte. Auch in Deutschland, den für BRAIN FORCE wichtigsten und umsatzstärksten Markt, wurde die Konjunkturprognose gesenkt und liegt jetzt bei 1,5 Prozent nach 1,9 Prozent.

Gesenkte Wachstumsprognose für Deutschland

Dieser Schritt entspricht auch der Prognose der EU-Kommission, die ebenfalls ihre Erwartungen von 2,2 Prozent auf nunmehr 1,8 Prozent zurücknahmen. Vor allem für Deutschland geht die Kommission von einem kräftigen Rückschritt aus. So sei die Konjunkturprognose der EU mit 1,6 Prozent zwar leicht höher als die der IWF, jedoch erwartete sie noch bei ihrer Herbstprognose einen Anstieg von 2,1 Prozent.

Weiterhin Garant für Wachstum sind Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK). Sie gehen mit hohen Erwartungen in das Jahr 2008. Laut der BITKOM-Konjunkturumfrage von Dezember 2007 rechnen 78 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen, 16 Prozent erwarten stabile Erlöse und nur 6 Prozent ein Umsatzminus. Die besten Aussichten haben Software-Anbieter und IT-Dienstleister. Von den befragten Software-Firmen erwarten 85 Prozent im Jahr 2008 steigende Umsätze, etwas mehr als drei Viertel rechnen zudem mit höheren Erträgen als im Vorjahr.

Umsatz- und Ertragslage

Der BRAIN FORCE-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von EUR 98,3 Mio. Der Vorjahresumsatz von EUR 88,5 Mio. wurde damit um 11,0 Prozent übertroffen.

Umsatz nach Quartalen und Jahren

Positive Entwicklung im vierten Quartal

Die Ergebniskennzahlen 2007 waren geprägt von Restrukturierungsaufwendungen, Firmenwertabschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen im zweiten und dritten Quartal des Berichtsjahres. So lag das EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) bei EUR 0,35 Mio. bzw. EUR 2,46 Mio. vor Restrukturierungsaufwendungen und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 6,51 Mio. Eine positive Entwicklung zeigt das EBITDA im letzten Quartal des Geschäftsjahres, in dem ein EBITDA von EUR 1,91 Mio. erzielt werden konnte.

EBITDA nach Quartalen und Jahren

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wird auf EUR -16,68 Mio. beziffert. Ohne Restrukturierungsaufwendungen, Firmenwertabschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen lag der Wert bei EUR -2,53 Mio., was ebenfalls unter dem Vorjahreswert von EUR 2,92 Mio. ist. Die Firmenwertabschreibungen betragen EUR 8,65 Mio., die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Grund von Wertminderungen betragen EUR 3,09 Mio. Erfreulich auch hier die Entwicklung im vierten Quartal, wo das EBIT mit EUR 0,74 Mio. wieder deutlich positiv ist.

EBIT nach Quartalen und Jahren

Das Ergebnis je Aktie beträgt im Berichtszeitraum EUR -1,29, wohingegen im Geschäftsjahr 2006 noch ein Plus von EUR 0,30 verzeichnet wurde.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Prozent auf EUR 74,34 Mio. (Vorjahr EUR 81,58 Mio.). Die Reduktion ist vorrangig auf die vorgenommenen Firmenwertabschreibungen und Wertminderungen von sonstigen Vermögenswerten zurückzuführen. Demgegenüber steht der Zugang der Vermögenswerte aus der Akquisition der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien (mittlerweile verschmolzen auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien).

Die langfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf 46,8 Prozent (Vorjahr 48,7 Prozent) vom Gesamtvermögen. Branchenbedingt niedrig zeigt sich der Anteil der Sachanlagen mit EUR 2,33 Mio. (Vorjahr EUR 1,61 Mio.). Den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von EUR 1,59 Mio. stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 0,82 Mio. gegenüber.

Erhöhter Firmenwert durch SolveDirect

Die Firmenwerte reduzierten sich um EUR 5,44 Mio. auf EUR 15,86 Mio. (Vorjahr EUR 21,30 Mio.). Die Reduktion setzt sich aus einer ergebnisneutralen Anpassung der Anschaffungskosten der BRAIN FORCE B.V., Niederlande (vormals VAI B.V.), in Höhe von EUR 2,37 Mio. sowie der vorgenommenen Firmenwertabschreibungen von EUR 8,65 Mio. zusammen. Aus dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH erhöhte sich der Firmenwert um EUR 5,58 Mio.

Die Anpassung der Anschaffungskosten der BRAIN FORCE B.V. erfolgte aufgrund einer revidierten Planung der zukünftigen Erträge aus der Akquisition und der damit verbundenen Reduktion des erfolgsabhängigen Kaufpreises.

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte betragen zum 31. Dezember 2007 EUR 13,07 Mio. (Vorjahr EUR 10,49 Mio.). Die darin enthaltenen Entwicklungskosten belaufen sich auf EUR 3,31 Mio. (Vorjahr EUR 6,40 Mio.) und betragen somit 4,5 Prozent vom Gesamtvermögen (Vorjahr 7,8 Prozent).

Die nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen verringerten sich um EUR 0,53 Mio. In diesem Posten ist im Wesentlichen der 30-Prozent-Anteil an der KEMP Technologies Inc. enthalten, dessen Buchwert in der Berichtsperiode auf Wertminderungsbedarf geprüft wurde. Auf Basis der vorliegenden Informationen sowie der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung wurde ein Wertminderungsbedarf in Höhe von EUR 0,50 Mio. festgestellt und im Geschäftsjahr 2007 erfasst. Die sonstigen langfristigen Forderungen belaufen sich auf EUR 0,75 Mio. (Vorjahr EUR 0,83 Mio.) und enthalten im Wesentlichen eine gezeichnete Wandelanleihe in Höhe von EUR 0,61 Mio. Zum 31. Dezember 2007 betragen die aktiven latenten Steuern EUR 2,63 Mio. (Vorjahr EUR 4,77 Mio.). Die Reduktion ist auf Anpassungen der zukünftig erwarteten Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge innerhalb der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, München, zurückzuführen. Diese Anpassungen sind einerseits in der Änderung der Mittelfristplanung der Gesellschaft, andererseits in der vom Deutschen Bundesrat beschlossenen Unternehmenssteuerreform begründet. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen beträgt 53,2 Prozent und reduzierte sich um EUR 2,34 Mio. auf EUR 39,52 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,32 Mio. auf EUR 28,17 Mio. (Vorjahr EUR 25,85 Mio.). Der Posten sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte in Höhe von EUR 1,64 Mio. (Vorjahr EUR 2,13 Mio.) beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung sonstiger Wartungsverträge mit EUR 0,89 Mio. (Vorjahr EUR 0,77 Mio.). Die Zahlungsmittel betragen zum Stichtag EUR 9,44 Mio. (Vorjahr EUR 13,53 Mio.). Das Konzerneigenkapital beträgt EUR 26,27 Mio. (Vorjahr EUR 48,09 Mio.). Die Eigenkapitalquote 35,3 Prozent (Vorjahr 59,0 Prozent). Die langfristigen Schulden erhöhten sich um EUR 8,61 Mio. auf EUR 18,11 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von EUR 10 Mio. zurückzuführen. Die Rückstellungen für Personalverpfl ichtungen zeigen eine Reduktion um EUR 1,32 Mio. auf EUR 2,56 Mio. (Vorjahr EUR 3,88 Mio.). Der Rückgang ist vorrangig auf eine Gesetzesänderung des italienischen Abfertigungssystems zurückzuführen. Für die ab dem Geschäftsjahr 2007 Spürbare Unternehmenssteuerreform Geringere Rückstellungen für Personalverpflichtungen

erworbenen Abfertigungsansprüche der Mitarbeiter entfällt eine Rückstellungsbildung, da die Beitragsleistungen in eine staatliche Sozialversicherung oder eine Vorsorgeeinrichtung abgeführt werden.

Die sonstigen langfristigen Rückstellungen beinhalten die erfolgsabhängigen Kaufpreisverpfl ichtungen aus dem Erwerb der BRAIN FORCE B.V. und der SolveDirect.com Internet-Service GmbH.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 25,0 Prozent auf EUR 29,97 Mio. (Vorjahr EUR 23,99 Mio.). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Finanzverbindlichkeiten auf EUR 4,66 Mio. (Vorjahr EUR 2,00 Mio.) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten auf EUR 12,21 Mio. (Vorjahr EUR 10,53 Mio.). Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um EUR 1,32 Mio. auf EUR 2,56 Mio. Davon entfallen EUR 2,33 Mio. auf die kurzfristigen, erfolgsabhängigen Kaufpreisverpfl ichtungen aus dem Erwerb der BRAIN FORCE B.V. und der SolveDirect.com Internet-Service GmbH. Erfolgsabhängige Kaufpreisverpflichtungen

Das working capital beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2007 EUR 9,55 Mio. (Vorjahr EUR 17,87 Mio.). Die Nettoverschuldung beträgt EUR 6,53 Mio. (Vorjahr EUR 0).

Cash Flow und Investitionen

Im Geschäftsjahr 2007 resultiert aus der betrieblichen Tätigkeit ein Zahlungsmittelabfluss von EUR 2,02 Mio. (Vorjahr Zufluss EUR 7,22 Mio.). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist einerseits auf die gesunkenen Ergebnisse zurückzuführen, andererseits erhöhte sich der Zahlungsmittelabfluss für langfristige Personalverpflichtungen und sonstige Rückstellungen auf EUR 1,20 Mio. An Ertragsteuern wurden im Geschäftsjahr 2007 EUR 2,40 Mio. (Vorjahr EUR 1,82 Mio.) bezahlt.

6,93 Mio. EUR für den Erwerb von Tochterunternehmen

Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 9,55 Mio. (Vorjahr EUR 13,87 Mio.). Davon entfallen EUR 6,93 Mio. für den Erwerb von Tochterunternehmen (Vorjahr EUR 11,16 Mio.). Die Mittelverwendung betrifft im Wesentlichen den Barkaufpreis aus dem Erwerb sämtlicher Anteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH sowie erfolgsabhängige Kaufpreiszahlungen aus in Vorjahren getätigten Unternehmenserwerben. Weiters wurden Zahlungen im Zusammenhang mit dem Squeeze-out der Altaktionäre der Brain Force Financial Solutions AG und dem anschließenden Spruchverfahren in Höhe EUR 0,47 Mio. getätigt.

Die Investitionen in Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten belaufen sich auf EUR 2,82 Mio. (Vorjahr EUR 2,81 Mio.).

Für kurzfristig veranlagte finanzielle Vermögenswerte wurden im Geschäftsjahr 2007 EUR 9,80 Mio. (Vorjahr EUR 9,97 Mio.) aufgewendet.

Aus dem Verkauf der kurzfristig veranlagten finanziellen Vermögenswerte resultieren Einzahlungen in Höhe von EUR 9,95 Mio. (Vorjahr EUR 10,03 Mio.).

Der Zahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 7,81 Mio. (Vorjahr EUR 8,75 Mio.). Für den Erwerb von eigenen Aktien wurden Mittel in Höhe von EUR 3,03 Mio. (Vorjahr EUR 0,10 Mio.) aufgewendet. Weiters wurde an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG eine Dividende in Höhe von EUR 1,51 Mio. (Vorjahr EUR 0,82 Mio.) bezahlt. Aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten resultiert ein Zahlungsmittelzufluss von EUR 12,35 Mio.

Die zum Stichtag 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Zahlungsmittel betragen EUR 9,44 Mio. (Vorjahr EUR 13,53 Mio., davon EUR 0,33 nicht uneingeschränkt verfügbar).

Auftragslage

Verbesserte Auftragslage Mit Stichtag 31. Dezember 2007 verfügte der BRAIN FORCE-Konzern über einen Auftragsbestand von EUR 26,32 Mio. (Vorjahr EUR 25,60 Mio.). Damit konnte der Auftragswert um rund 3 Prozent gesteigert werden.

Der Auftragsbestand verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche:

  • X Geschäftsbereich Enterprise Services: EUR 11,90 Mio. (Vorjahr EUR 16,09 Mio.)
  • X Geschäftsbereich Business Solutions: EUR 6,68 Mio. (Vorjahr EUR 6,15 Mio.)
  • X Geschäftsbereich Technology and Infrastructure: EUR 7,74 Mio. (Vorjahr EUR 3,36 Mio.)

Auftragslage nach Regionen in EUR

Weiterentwicklung der Softwareangebote

Forschung und Produktentwicklung

Die sinnvolle Verzahnung von Software und Services ist ein Markenzeichen von BRAIN FORCE. Eine ständige Weiterentwicklung der Softwareangebote ist deshalb unerlässlich für den Erfolg des Unternehmens. Nur mit State-of-the-art-Lösungen in Verbindung mit dem Know-how als erfahrener Managed Services-Provider lassen sich die hohen Anforderungen der Kunden erfüllen, die vermehrt auf Full-Service-Angebote setzen. BRAIN FORCE entwickelt deshalb stetig seine Produkte weiter, um die Märkte von morgen schon heute zu besetzen.

Die Forschungs- und Produktentwicklungen der BRAIN FORCE HOLDING AG sind in den Geschäftsfeldern Business Solutions (BS) und Technology and Infrastructure (TI) gebündelt.

Das Geschäftsfeld BS hat seine Kernkompetenz mit Lösungen für die Finanzdienstleistungsbranche weiter ausgebaut und im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige Trendmärkte besetzt. So wurde mit der BRAIN FORCE Abgeltungssteuer ein neues Modul entwickelt, das ganz den gesetzlichen Anforderungen zur Einführung der neuen Kapitalertragssteuer zum 1.1.2009 entspricht. Finanzberater können für ihre Kunden ein individuell abgestimmtes Produktpaket von Wertpapieren und Fonds automatisch zusammenstellen und deren Kapitalerträge optimieren. Zudem wurde mit der BRAIN FORCE Gewerbeabsicherung ein Modul für die Versicherungsberatung entwickelt, das speziell den Kundenkreis der Gewerbebetriebe adressiert. Sie unterliegen bestimmten Risiken und benötigen deshalb besondere Versicherungen wie Inhalts-, Betriebshaftpflicht-, Betriebsunfall-, Geschäftsgebäude-, Kfz- und Rechtsschutzversicherung. Per Knopfdruck können Berater nun ihren Kunden einen optimalen Versicherungsschutz anbieten.

Produktneuheiten erweitern das Angebot

Im Geschäftsfeld TI hat der Konzern mit BRAIN FORCE ICT Bill eine moderne, leistungsfähige Softwarelösung zur verursachergerechten ITK-Leistungsverrechnung in Unternehmen auf den Markt gebracht. Damit können ITK-Kosten innerhalb der jeweiligen Fachabteilung pauschal belegt und ein nachhaltiger Beitrag zu deren Produktivitätssteigerung bzw. deren Wettbewerbsfähigkeit erzielt werden. BRAIN FORCE unterstützt damit Kunden, ihre IT-Abteilungen von reinen Cost Centern zu erfolgreichen Profit Centern zu entwickeln.

Auch wurde der BRAIN FORCE Net Organizer weiter entwickelt und mit dem Tool "Billing Ticket" ergänzt. Damit können problemlos Schnittstellen zu bereits vorhandenen Billing-Systemen, d.h. Abrechnungssystemen von ITK-Komponenten, beim Kunden hergestellt werden. Kosten für den Aufbau, Abbau und die Nutzung der Komponenten werden so automatisch berechnet und der richtigen Kostenstelle im Unternehmen zugeordnet. Mehrfacherfassungen und Fehler durch manuelle Eingaben werden so vermieden und die Kostenabrechnung automatisiert, was zu einer erheblich höheren Effizienz und zur Senkung der IT-Kosten bei den Kunden führt.

Darüber hinaus hat BRAIN FORCE die Version 2.0 des Packaging Robot fertig gestellt. Die neue Version enthält eine eigene Repackaging Engine und unterstützt Microsoft Softgrid zur Applikationsvirtualisierung, einem der wichtigsten Zukunftsmärkte im gesamten IT-Management-Umfeld. Außerdem wurde das neue Produkt BRAIN FORCE Desktop Manager erweitert und mit dem Rapid Deployment Program aufgerüstet. Das zentrale Management von User-Profilen in Unternehmen ist so noch schneller und effizienter, was gerade im Hinblick auf die Einführung des neuen Betriebssystems Microsoft Vista entscheidend ist.

Multi Level Service Management

Die BRAIN FORCE Division SolveDirect Solutions hat den Ausbau seiner Service Management-Plattform in Richtung Multi Level Service Management vorangetrieben. Damit wird den immer komplexer werdenden Anforderungen großer, internationaler Service Organisationen mit bestpractice-Lösungen entsprochen, die einen engeren Vernetzungsgrad zwischen Partnern und Organisationen in den Serviceprozessen bis zur Integration mit ERP- und Supply-Chain-Lösungen fordern. Zudem bleiben diese integrierten Abläufe kundenspezifisch und zugleich transparent und messbar. Die daraus entstehenden Vereinfachungen bringen enorme Kostenvorteile und Qualitätssteigerungen in den internen und externen Prozessen.

Risikomanagement

Der BRAIN FORCE-Konzern ist im Rahmen seiner internationalen Tätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Im Folgenden werden die relevanten Risiken im Einzelnen beschrieben und gegebenenfalls die Gegenmaßnahmen des BRAIN FORCE-Konzerns erläutert.

Geringes Währungsrisiko

Das Liquiditätsrisiko wird durch laufende, detaillierte Finanzplanungen auf Ebene der Unternehmensleitung überwacht. Wegen der hauptsächlichen Marktpräsenz im Euroraum spielt das Währungsrisiko eine untergeordnete Rolle. Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, das sich aus der Änderung von Wertschwankungen von Finanzinstrumenten infolge einer Änderung der Marktzinssätze ergibt. Die Finanzverbindlichkeiten im BRAIN FORCE-Konzern sind fix als auch variabel verzinst. Die Veranlagung der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig.

Wesentliche, nicht finanzielle Risiken sind:

  • X Markt- und Wettbewerbsrisiko: Der BRAIN FORCE-Konzern agiert auf einem wettbewerbsintensiven Markt, zudem unterliegt der Software- und IT-Dienstleistungsmarkt konjunkturellen Schwankungen. Diesen Faktoren wird zum einen durch die verstärkte Fokussierung auf Kernmärkte und Kernkompetenzen Rechnung getragen, zum anderen durch die gezielte Erschließung neuer Technologien und Märkte.
  • X Die vom BRAIN FORCE-Konzern angebotene Produktpalette ist vielfältig und unterliegt einem anhaltenden, rasch ablaufenden Technologiewandel. Sie ist von einer ebenso in kurzen

Zyklen ablaufenden, kontinuierlichen Veränderung der Kundenanforderungen gekennzeichnet. Durch laufende Weiterentwicklung der Produkte und Anpassung an die Marktbedürfnisse soll diesem Risiko vorgebeugt werden.

  • X Trotz allgemein breit gestreuter Kundenbasis gibt es in den operativen Landesgesellschaften des BRAIN FORCE-Konzerns zum Teil signifikante Abhängigkeiten von einzelnen großen Kunden. Um bei etwaigen kundenseitigen Ausfällen die damit verbundene Ergebnisbelastung für BRAIN FORCE minimieren zu können, wird verstärkt an der weiteren Verbreitung der Kundenbasis zur Verringerung der Abhängigkeiten gearbeitet.
  • X Unvorhersehbarkeit der zukünftigen Geschäftsentwicklung: Das Wachstum des BRAIN FORCE-Konzerns ist von Faktoren wie Ausschöpfung des Kundenpotenzials und Erfolg in neuen Märkten abhängig. Um das Risiko einer Abweichung von diesen Zielfaktoren auszuschließen bzw. zu minimieren, erfolgt eine laufende Beobachtung und Analyse der Märkte.
  • X Risiken betreffend Software-Sicherheit und Systemstörungen: Der BRAIN FORCE-Konzern arbeitet entweder gemeinsam mit seinen Kunden an der Erstellung und Integration von Individualsoftware oder verkauft Standardsoftwarelösungen, die zumeist selbst entwickelt werden. Um mögliche Haftungsbelastungen aus Programmfehlern frühzeitig zu erkennen bzw. auszuschließen, werden sowohl Entwicklung als auch Implementierung der jeweiligen Produkte qualitätsgesichert auf Basis definierter Prozesse und Vorgehensmodelle durchgeführt. Nach Fertigstellung erfolgt ein Abnahmetest durch den Kunden, entweder mit der Bestätigung der ordnungsgemäßen Arbeitsweise der Programme oder mit Mängelerfassung und notwendigen Korrekturen. Programmfehler werden im Rahmen der Gewährleistungsfrist beseitigt. Durch laufendes Projektcontrolling sollen eventuelle Haftungsrisiken aus Projekten minimiert werden. Je nach Größe und Risikopotenzial der Projekte ist ein Risk- und Change Management installiert. Eine rechtliche Überprüfung der Verträge ist verpflichtend.
  • X Für spezifische Haftungsrisiken und Schadensfälle werden Versicherungen abgeschlossen.
  • X Im Geschäftsjahr 2007 wurde der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Helmut Fleischmann, vorzeitig abberufen. Nachfolgend wurden beiderseits bei Gericht Klagen eingereicht, deren Ausgang noch offen ist.

Zur Risikovermeidung und -bewältigung werden in den lokalen Gesellschaften Risiken bewusst nur im operativen Geschäft eingegangen und dabei immer im Verhältnis zum möglichen Gewinn analysiert. Insbesondere sind Spekulationen außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit unzulässig. Risiken außerhalb der operativen Tätigkeit, wie finanzielle Risiken, werden von der Muttergesellschaft beobachtet und im notwendigen Maße abgesichert.

Instrumente zur Risikoüberwachung Die wichtigsten Instrumente zur Risikoüberwachung und -kontrolle sind der Planungs- und Controllingprozess, konzernweite Richtlinien sowie die laufende Berichterstattung. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem

Definierte Prozesse sichern Qualität

Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu. Der Konzernabschlussprüfer beurteilt jährlich die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements im Konzern und berichtet darüber an Aufsichtsrat und Vorstand.

Angaben gemäß § 243a UGB

    1. Das Grundkapital setzt sich aus 15.386.742 nennwertlosen Stückaktien, welche auf Inhaber lauten, zusammen. Das Grundkapital wurde voll einbezahlt.
    1. Gemäß § 4 der Satzung der BRAIN FORCE HOLDING AG hat jeder, der durch Erwerb, Veräußerung oder auf sonstige Weise 5, 10, 25, 50 oder 75 Prozent der Stimmrechte erreicht, über- oder unterschreitet, unverzüglich der Gesellschaft das Erreichen, Über oder Unterschreiten der genannten Schwellen sowie die Höhe des Stimmrechteanteils unter Angabe seiner Anschrift schriftlich mitzuteilen. Bis zu dieser Mitteilung, sowie für die darauf folgenden drei Monate, werden die die jeweilige Grenze überschreitenden Stimmrechte nicht berücksichtigt. Dem Vorstand sind darüber hinaus keine Beschränkungen, die Stimm rechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bekannt.
    1. Nach Kenntnis der Gesellschaft bestand per 31.12.2007 folgende direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 von Hundert beträgt: Helmut Fleischmann Privatstiftung: 15,67 Prozent.
    1. Es gibt keine Aktien mit besonderen Kontrollrechten.
    1. Im BRAIN FORCE-Konzern gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle.
    1. Es bestehen keine über das Gesetz hinausgehenden Bestimmungen hinsichtlich der Mit glieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates.
    1. Möglichkeiten, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen:

a) Genehmigtes Kapital: Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechen den Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital in einer oder mehreren Tranchen um bis zu weitere EUR 7.693.371 durch Ausgabe von bis zu 7.693.371 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, und zwar jeweils mit oder ohne Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre im Fall von Bar- und/oder Sacheinlagen und/oder der Ausgabe von Aktien an Dienstnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen, zu erhöhen und den Ausgabebetrag sowie die Ausgabebedingungen im Einver nehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.

b) Erwerb eigener Aktien: Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2007 wurde unter Widerruf der in der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 dem Vorstand eingeräumten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien dem Vorstand gemäß §§ 65 Abs. 1

Z 4 und 8 AktG gleichzeitig erneut die Ermächtigung erteilt, für die Dauer von 18 Monaten vom Tag der Beschlussfassung an eigene Aktien bis zu höchstens 10 Prozent des Grund kapitals zu erwerben, wobei der zu leistende Gegenwert den Betrag von EUR 1 nicht unter schreiten und den Betrag von EUR 15 nicht überschreiten darf. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, ihre Konzernunternehmen oder für deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates für die Veräuße rung eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein öffent liches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu beschließen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausgeschlossen werden kann, wenn diese Aktien als Gegenleistung im Rahmen eines Erwerbes von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland oder zur Bedienung von Aktienoptionen an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes oder Auf sichtsrates der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Diese Ermächtigung kann einmal oder mehrmals ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgeübt werden und gilt für die höchste gesetzlich zulässige Dauer. Der Vorstand wurde wei ters ermächtigt, die eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Vorstand hat beschlossen, von dieser Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien Ge brauch zu machen. Die Veräußerung eigener Aktien begann am 31. Juli 2007 und endete am 6. August 2007. Die Veräußerung erfolgte außerhalb der Börse unter Ausschluss des Bezugs rechtes der Aktionäre, da die Gesellschaft im Rahmen des vom Aufsichtsrat bereits genehmig ten Erwerbes sämtlicher Geschäftsanteile der SolveDirect.com Internet-Service GmbH einen Teil des Kaufpreises in eigenen Stückaktien geleistet hat.

    1. Vereinbarungen der Gesellschaft, die bei einem Kontrollwechsel infolge eines Übernahme angebotes wirksam werden, sich ändern oder enden, sowie deren Wirkungen werden seitens der Gesellschaft mit Ausnahme der Angaben in Punkt 9 nicht bekannt gegeben, da dies der Gesellschaft erheblich schaden würde.
    1. Für den Fall einer "feindlichen" Übernahme der Gesellschaft im Sinne des Übernahmegesetzes wurde mit dem Vorstandsmitglied vertraglich vereinbart, dass das Vorstandsmitglied das einsei tige Recht hat, jederzeit innerhalb einer Frist von zwei (2) Monaten ab dem Zeitpunkt der rechts kräftigen Übernahme der Gesellschaft per sofort und ohne weitere Frist seinen Vorstandsver trag mit der Gesellschaft aufzulösen und sein Amt sofort niederzulegen. Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, wenn das Vorstandsmitglied dieses vorstehende Recht ausübt, dem Vorstands mitglied ausschließlich seine fixe Vergütung, die ihm bis zum Ende seiner Tätigkeit bei voller vereinbarter Laufzeit seines Vorstandsvertrages zustünde, in Form einer Einmalzahlung als Abfertigungszahlung innerhalb von vier Wochen ab seinem Austrittsdatum anzuweisen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 29. Januar 2008 hat die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.

Übernahmeangebot an Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG

Am 31. Januar 2008 wurde von der Unternehmens Invest AG die Absicht veröffentlicht, durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an der die Unternehmens Invest AG sowie die CROSS Industries AG gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG zu stellen. In der Folge gab die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Mitte Februar 2008 bekannt, dass sie weitere Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG erworben und mit der BEKO Holding AG einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Die Veröffentlichung des Pflichtangebotes lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Voraussichtliche Entwicklung

Welche Auswirkungen eine allfällige Übernahme der BRAIN FORCE durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. auf die zukünftige Entwicklung haben kann, ist aufgrund der noch nicht erfolgten Veröffentlichung des Übernahmenangebotes nicht einschätzbar.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Ankündigungen der BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., dass BRAIN FORCE als Plattform für eine mitteleuropäische IT-Gruppe positioniert werden soll, dürfte die grundsätzliche Orientierung im Kerngeschäft aus heutiger Sicht bestehen bleiben.

BRAIN FORCE wird die Integration der zugekauften Unternehmen weiter vorantreiben, um die bestehenden Synergien zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit im Markt weiter zu verbessern. Mit dem Erreichen eines positiven EBIT im vierten Quartal des Berichtsjahres verzeichnet der Konzern hierzu erste wichtige Erfolge. Dieser Trend wird sich nach heutigem Erkenntnisstand weiter fortführen, so dass der Vorstand im Geschäftsjahr 2008 ein positives operationales Ergebnis bei steigendem Umsatz erwartet.

Wien, 14. März 2008

Der Vorstand

Günter Pridt

Transparent und stets aktuell – dies sind klare Richtlinien des BRAIN FORCE-Controlling-Teams und sollen in Zukunft Garant für den Erfolg des Unternehmens sein

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007 AZ 2007 2006
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18, 23, 51 98.333.256,56 88.531.176,82
2. Herstellungskosten 24 -79.056.320,15 -63.908.239,32
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 19.276.936,41 24.622.937,50
4. Vertriebskosten 24 -11.898.282,92 -9.301.687,42
5. Verwaltungskosten 24 -14.241.460,11 -12.203.190,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 24 -1.705.580,30 -2.107.610,39
7. Sonstige betriebliche Erträge 25 531.134,09 1.907.663,25
8. Firmenwertabschreibung 24 -8.645.809,75 0,00
9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit -16.683.062,58 2.918.111,97
10. Finanzerträge 28 71.923,83 125.918,63
11. Finanzaufwendungen 28 -785.329,74 -220.620,69
12. Finanzergebnis 28 -713.405,91 -94.702,06
13. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 33 -513.346,40 406.554,38
14. Ergebnis vor Ertragsteuern -17.909.814,89 3.229.964,29
15. Ertragsteuern 20, 29 -2.004.895,22 942.883,04
16. Periodenergebnis -19.914.710,11 4.172.847,33
Periodenergebnis zurechenbar
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft -19.914.710,11 4.172.847,33
Ergebnis pro Aktie 53 -1,29 0,30

AZ = Anhangszahl

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007 AZ 31.12.2007 31.12.2006
AKTIVA EUR EUR
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 3, 30 2.328.060,01 1.614.067,54
BRAIN FORCE – Group
Firmenwerte
5, 31 15.861.876,38 21.304.952,48
sonstige immaterielle Vermögenswerte 5, 6, 32 13.065.053,03 10.487.375,37
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
Anteile an assoziierten Unternehmen
AZ
7, 33
31.12.2007
11.466,25
31.12.2006
536.857,43
AKTIVA
Finanzanlagen
8, 34 EUR
179.780,94
EUR
183.283,32
Langfristige Vermögenswerte
sonstige Forderungen und Vermögenswerte
12, 38 750.910,93 825.771,92
Sachanlagen
aktive latente Steuern
20, 35 2.328.060,01
2.628.433,11
1.614.067,54
4.768.958,28
Firmenwerte 34.825.580,65
15.861.876,38
39.721.266,34
21.304.952,48
Kurzfristige Vermögenswerte
sonstige immaterielle Vermögenswerte
13.065.053,03 10.487.375,37
Anteile an assoziierten Unternehmen
Vorräte
10, 36 268.534,46
11.466,25
536.857,43
337.613,25
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Finanzanlagen
11, 12, 37 28.168.703,26
179.780,94
25.851.978,91
183.283,32
sonstige Forderungen und Vermögenswerte
sonstige
und Vermögenswerte
12, 38 1.638.648,75
750.910,93
2.134.857,61
825.771,92
aktive latente Steuern
Zahlungsmittel
13, 39 2.628.433,11
9.440.942,51
13.533.836,72
4.768.958,28
39.516.828,98
34.825.580,65
41.858.286,49
39.721.266,34
74.342.409,63 81.579.552,83
PASSIVA
Kurzfristige Vermögenswerte
Eigenkapital
Vorräte
268.534,46 337.613,25
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
28.168.703,26 25.851.978,91
Grundkapital
sonstige Forderungen und Vermögenswerte
40 15.386.742,00
1.638.648,74
15.386.742,00
2.134.857,61
Rücklagen
Zahlungsmittel
40 15.260.502,92
9.440.942,51
24.475.469,55
13.533.836,72
Angesammelte Ergebnisse -4.381.822,90
39.516.828,97
8.365.027,23
41.858.286,49
Eigene Anteile 0,00
74.342.409,62
-134.737,40
81.579.552,83
26.265.422,02 48.092.501,38
Langfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten 14, 42 11.308.021,58 547.814,99
Sonstige Verbindlichkeiten 14, 44 73.605,20 27.449,07
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen 16, 41 2.559.368,92 3.881.526,73
Sonstige Rückstellungen 15, 46 1.603.503,00 3.155.240,00
Passive latente Steuern 20, 35 2.561.714,48 1.887.976,80
18.106.213,18 9.500.007,59
Kurzfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten 14, 42 4.664.466,62 1.999.157,99
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14, 43 9.780.847,55 8.520.498,38
Sonstige Verbindlichkeiten 14, 44 12.206.583,07 10.527.741,16
Steuerrückstellungen 20, 45 762.239,19 1.698.344,33
Sonstige Rückstellungen 15, 46 2.556.638,00 1.241.302,00
29.970.774,43 23.987.043,86
74.342.409,63 81.579.552,83
Konzern-Geldflussrechnung für das Geschäftsjahr 2007 AZ 2007 2006
EUR EUR
Zahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit 47
Ergebnis vor Ertragsteuern -17.909.814,89 3.229.964,29
Berichtigungen für:
+
Abschreibungen
17.029.091,52 3.595.802,35
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007
+/-
Finanzergebnis
AZ 31.12.2007
713.405,91
31.12.2006
94.702,06
PASSIVA
+/-
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen
EUR
513.346,40
EUR
-406.554,38
EIGENKAPITAL
+/-
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und
immateriellen Vermögenswerten
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital
1.713,94 -2.154,08
-
sonstige zahlungsunwirksame Erträge
Grundkapital
0,00
15.386.742,00
-475.983,06
15.386.742,00
+/-
Veränderung der Rückstellungen für langfristige
Rücklagen
Personalverpflichtungen und sonstige Rückstellungen
14.999.475,37
-1.204.220,81
24.475.469,55
13.852,65
Angesammelte Ergebnisse
+/-
Veränderung der Vorräte
-4.120.795,35
74.678,79
8.365.027,23
17.835,41
Eigene Anteile
+/-
Veränderung der Forderungen
0,00
-489.745,65
-134.737,40
3.552.554,05
+/-
Veränderung der Verbindlichkeiten
26.265.422,02
2.208.381,08
48.092.501,38
-475.134,79
LANGFRISTIGE SCHULDEN
+/-
Differenzen aus der Währungsumrechnung
-6.683,80 -39.126,55
Finanzverbindlichkeiten 11.308.021,58
930.152,49
547.814,99
9.105.757,95
Sonstige Verbindlichktien
- gezahlte Zinsen
73.605,20
-543.072,63
27.449,07
-207.391,90
Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen
+ erhaltene Dividenden
2.559.368,92
0,00
3.881.526,73
137.840,58
Sonstige Rückstellungen
- gezahlte Ertragsteuern
1.603.503,00
-2.404.279,05
3.155.240,00
-1.815.961,16
Passive latente Steuern
Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit
2.561.714,48
-2.017.199,19
1.887.976,80
7.220.245,47
Zahlungsmittelfluss aus Investitionstätigkeit 48 18.106.213,18 9.500.007,59
KURZFRISTIGE SCHULDEN
- Erwerb von Tochterunternehmen
-6.929.733,79 -11.164.502,84
Finanzverbindlichkeiten
- Erwerb von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten
4.664.466,62
-2.820.623,02
1.999.157,99
-2.808.587,46
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Erwerb von Finanzanlagen und finanziellen Vermögenswerten
9.780.847,55
-9.803.484,79
8.520.498,38
-9.967.702,35
Sonstige Verbindlichkeiten
+ Verkauf von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten
12.206.583,06
53.764,91
10.527.741,16
38.643,71
Steuerrückstellungen
+ Verkauf von Finanzanlagen und finanziellen Vermögenswerten
762.239,19
9.947.332,45
1.698.344,33
10.034.190,53
Sonstige Rückstellungen
Nettozahlungsmittel aus Investitionstätigkeit
2.556.638,00
-9.552.744,24
1.241.302,00
-13.867.958,41
Zahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit 49 29.970.774,42 23.987.043,86
+ Ausgabe von Aktien 74.342.409,62
0,00
81.579.552,83
14.092.860,83
- Erwerb von eigenen Anteilen -3.032.962,24 -104.812,78
- bezahlte Dividenden -1.505.545,81 -820.053,52
+ Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 12.577.314,50 29.370,89
-
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten
-231.844,61 -4.451.826,85
Nettozahlungsmittel aus Finanzierungstätigkeit 7.806.961,84 8.745.538,57
Veränderung der Zahlungsmittel 50 -3.762.981,59 2.097.825,63
Zahlungsmittel zum Jahresanfang 13.203.924,10 11.106.098,47
+/- Veränderung der Zahlungsmittel -3.762.981,59 2.097.825,63
Zahlungsmittel zum Jahresende 50 9.440.942,51 13.203.924,10
Veränderungen des Eigenkapitals AZ Grundkapital Kapitalrücklage
EUR EUR
Stand 1. Januar 2006 10.257.828,00 15.791.657,20
Marktbewertung von Wertpapieren 0,00 0,00
Differenzen aus Währungsumrechnung 0,00 0,00
Übertragung von Rücklagen 0,00 0,00
Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten 0,00 0,00
Periodenergebnis 0,00 0,00
Gesamtergebnis der Periode 0,00 0,00
Dividendenzahlungen 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Bareinlage 5.128.914,00 10.770.719,40
Transaktionskosten der Kapitalerhöhung 0,00 -1.811.772,57
Veränderung eigener Anteile 0,00 0,00
sonstige Veränderungen Minderheiten 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2006 40 15.386.742,00 24.750.604,03
Marktbewertung von Wertpapieren 0,00 0,00
Differenzen aus Währungsumrechnung 0,00 0,00
Übertragung von Rücklagen 0,00 -9.162.972,80
Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten 0,00 -9.162.972,80
Periodenergebnis 0,00 0,00
Gesamtergebnis der Periode 0,00 -9.162.972,80
Dividendenzahlungen 0,00 0,00
Veränderungen eigener Anteile 0,00 -51.610,83
sonstige Veränderungen Minderheiten 0,00 0,00
Stand 31. Dezember 2007 40 15.386.742,00 15.536.020,40
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar gesamtes
Eigenkapital
sonstige
Rücklagen
angesammelte
Ergebnisse
eigene Anteile Summe Minderheiten Summe
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
-149.821,08 5.812.121,08 -29.924,62 31.681.860,58 425.830,27 32.107.690,85
-7.618,92 0,00 0,00 -7.618,92 0,00 -7.618,92
-7.432,48 0,00 0,00 -7.432,48 0,00 -7.432,48
-110.262,00 110.262,00 0,00 0,00 0,00
-125.313,40 110.262,00 0,00 -15.051,40 0,00 -15.051,40
0,00 4.172.847,33 0,00 4.172.847,33 0,00 4.172.847,33
-125.313,40 4.283.109,33 0,00 4.157.795,93 0,00 4.157.795,93
0,00 -820.053,52 0,00 -820.053,52 0,00 -820.053,52
0,00 0,00 0,00 15.899.633,40 0,00 15.899.633,40
0,00 0,00 0,00 -1.811.772,57 0,00 -1.811.772,57
0,00 0,00 -104.812,78 -104.812,78 0,00 -104.812,78
0,00 -910.149,66 0,00 -910.149,66 -425.830,27 -1.335.979,93
-275.134,48 8.365.027,23 -134.737,40 48.092.501,38 0,00 48.092.501,38
-4.505,98 0,00 0,00 -4.505,98 0,00 -4.505,98
4.122,98 0,00 0,00 4.122,98 0,00 4.122,98
0,00 9.162.972,80 0,00 0,00 0,00 0,00
-383,00 9.162.972,80 0,00 -383,00 0,00 -383,00
0,00 -19.914.710,11 0,00 -19.914.710,11 0,00 -19.914.710,11
-383,00 -10.751.737,31 0,00 -19.915.093,11 0,00 -19.915.093,11
0,00 -1.505.545,81 0,00 -1.505.545,81 0,00 -1.505.545,81
0,00 0,00 134.737,40 83.126,57 0,00 83.126,57
0,00 -489.567,01 0,00 -489.567,01 0,00 -489.567,01
-275.517,48 -4.381.822,90 0,00 26.265.422,02 0,00 26.265.422,02

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2007

Die Gesellschaft

Die BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, hat sich in den vergangenen Jahren als mittelständisches IT-Unternehmen vom reinen Projektdienstleister zum IT-Lösungsanbieter gewandelt. Der BRAIN FORCE-Konzern bietet seine Produkte und Dienstleistungen auf den für ihn relevanten Märkten über einzelne Tochtergesellschaften, vorwiegend in den Branchen Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation sowie Industrie, an. Der Sitz der Muttergesellschaft ist IZD Tower, Wagramer Straße 19, 1220 Wien, Österreich.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

(1) Rechnungslegungsgrundsätze

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den nach § 245a UGB zu beachtenden unternehmensrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Berichtswährung ist der Euro.

Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses herangezogenen Bewertungsgrundlagen basieren auf historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, mit der Ausnahme von derivativen Finanzinstrumenten und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren, die mit dem beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag bewertet werden.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, verlangt die Anwendung von Schätzungen und Annahmen, die die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie die offen gelegten Eventualvermögenswerte und -schulden am Bilanzstichtag sowie die bilanzierten Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen des Vorstandes auf den laufenden Transaktionen basieren, können die tatsächlichen Werte letztendlich von diesen Schätzungen abweichen.

Erstmalige Anwendung neuer Rechnungslegungsstandards

Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmalig angewendet:

X IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben und die Änderung von IAS 1 Darstellung des Abschlusses - Angaben zum Kapital wurden in 2007 erstmals angewandt. Dies führt zu neuen Angaben im Bereich der Finanzinstrumente und hat keine Auswirkung auf den Ausweis oder die Bewertung der Finanzinstrumente des Konzerns oder Angaben betreffend Steuern und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstigen Verbindlichkeiten.

  • X IFRIC 8 Anwendungsbereich von IFRS 2 (verpflichtend für Berichtsperioden beginnen am oder ab 1. Mai 2006). Diese Interpretation hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
  • X IFRIC 10 Zwischenberichterstattung und Wertminderungen. Diese Interpretation hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Noch nicht angewendete neue Rechnungslegungsvorschriften

Der IASB bzw. IFRIC hat weitere Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2007 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind. Die folgenden Regelungen wurden bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses von der EU übernommen und im offiziellen Journal veröffentlicht.

  • X IFRS 8 Operative Segmente (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2009). Die Auswirkung dieser Regelung kann noch nicht verlässlich eingeschätzt werden.
  • X IFRIC 11 Konzerninterne Geschäfte und Geschäfte mit eigenen Anteilen nach IFRS (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. März 2007). Diese Interpretation hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
  • X Die folgenden Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen wurden vom IASB bzw. IFRIC verabschiedet, aber bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses noch nicht von der EU übernommen.
  • X IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2008)
  • X IFRIC 13 Kundentreueprogramme (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Juli 2008)
  • X IFRIC 14 Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung (anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Juli 2008)
  • X IAS 23 Fremdkapitalkosten (überarbeitet; anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2009)
  • X IAS 1 Darstellung des Abschlusses (überarbeitet; anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2009)
  • X IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse und IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse (überarbeitet; anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Juli 2009)
  • X IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung (überarbeitet; anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2009)
  • X IAS 32 Finanzinstrumente Angaben und IAS 1 Darstellung des Abschlusses (überarbeitet; anzuwenden für Berichtsperioden beginnend am oder ab 1. Januar 2009)

Die Auswirkung dieser Regelungen kann noch nicht verlässlich eingeschätzt werden.

(2) Konsolidierungsgrundsätze

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden alle auf den einheitlichen Konzernbilanzstichtag 31. Dezember 2007 erstellt.

In den Konzernabschluss sind, neben der BRAIN FORCE HOLDING AG, inländische und ausländische Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 Prozent.

Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt ab dem Tag, ab dem die Kontrolle über das Unternehmen besteht, und endet mit dem Tag, an dem die Kontrolle endet.

Konsolidierungskreis

Am 6. Juli 2007 wurde ein Kauf- und Abtretungsvertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, geschlossen. Gefahr und Zufall hinsichtlich der Geschäftsanteile gingen mit Ablauf des 30. Juni 2007 über. In weiterer Folge wurde die SolveDirect.com Internet-Service GmbH mit Verschmelzungsvertrag vom 22. August 2007 auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH rückwirkend per 1. Januar 2007 verschmolzen.

Die BRAIN FORCE SOFTWARE Ltd., Cambridge, Großbritannien, wird liquidiert und wurde mit Ende des Geschäftsjahres entkonsolidiert.

Weiters wurde die BRAIN FORCE Inc., New York, USA, gegründet und wieder liquidiert.

Der Konzernabschluss umfasst somit die BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, und die angeführten Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen:

Gesellschaft Konsolidierungsart Anteil
%
BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien V 100
BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland V 100
BRAIN FORCE Hamburg GmbH, München, Deutschland 1) V 100
BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien V 100
BRAIN FORCE Network Solutions B.V., Veenendaal, Niederlande V 100
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande V 100
BFS Brain Force Software AG, Kloten, Schweiz V 100
BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, Tschechische Republik V 100
Brain Force Software s.r.o., Bratislava, Slowakei 2) V 100
NSE Capital Venture GmbH, München, Deutschland 1) V 100
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für
Datenkommunikation und Informatik GmbH),Langen, Deutschland V 100
CONSULTING CUBE s.r.l., Bologna, Italien 3) E 25

V Vollkonsolidierung

E Êquity-Bewertung

1) Der Anteil wird durch die BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland, gehalten.

2) 85 Prozent des Anteils werden durch BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, Tschechische Republik, 15 Prozent durch die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, gehalten.

3) Der Anteil wird durch die BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien, gehalten.

Die SFP Software für FinanzPartner GmbH, München, Deutschland, wurde in 2007 in die BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland verschmolzen.

KEMP Technologies Inc., New York, USA E 30

Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierung erfolgt nach den Bestimmungen des IFRS 3. Alle Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbes bzw. des Übergangs der Kontrolle verrechnet.

Immaterielle Vermögenswerte werden, soweit identifizierbar, einer eigenständigen Bilanzierung zugeführt. Sie werden planmäßig abgeschrieben. Der verbleibende Firmenwert wird auf die zahlungsmittelgenerierende(n) Einheit(en) aufgeteilt und mindestens einmal jährlich auf dieser Ebene auf Werthaltigkeit getestet.

Im Falle eines Überschusses des erworbenen anteiligen Reinvermögens über die Anschaffungskosten sind sowohl die erworbenen Vermögenswerte und Schulden und Eventualverbindlichkeiten, aber auch die Anschaffungskosten nochmals zu bewerten, und ein bestehender Überschuss ist danach erfolgswirksam zu erfassen.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge, Aufwendungen und eventuelle Zwischenergebnisse sind eliminiert.

Währungsumrechnung

Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Unternehmen tätig ist, entspricht (funktionale Währung). Bei sämtlichen Gesellschaften ist dies die jeweilige Landeswährung.

Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt, der die funktionale Währung der Muttergesellschaft und die Berichtswährung des Konzerns darstellt.

Die aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen einbezogener Tochterunternehmen resultierenden Differenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

In den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften werden Fremdwährungstransaktionen mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Bewertung von Forderungen und Schulden in fremder Währung zum Kurs am Bilanzstichtag resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen, die eine von der Konzernberichtswährung abweichende funktionale Währung haben, werden zum jeweiligen Bilanzstichtag entsprechend umgerechnet.

Die Euro-Wechselkurse wichtiger Währungen sind in der folgenden Tabelle angeführt:

Währung Stichtagskurs 2007 Stichtagskurs 2006
1 EUR 1 EUR
CHF Schweizer Franken 1,6560 1,6085
GBP Britisches Pfund 0,7355 0,6710
CZK Tschechische Kronen 26,600 27,4800
SKK Slowakische Kronen 33,620 34,5700
USD Amerikanischer Dollar 1,4725 1,3185

(3) Sachanlagen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Sachanlagen werden linear entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis ab dem Monat, in dem der Vermögenswert zur Verfügung steht.

Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

bauliche Investitionen in fremden Betriebsgebäuden 10 Jahre
EDV-Anlagen 3 bis 5 Jahre
Büromaschinen 4 bis 5 Jahre
Büroeinrichtung 5 bis 10 Jahre

Bei Vorliegen einer Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den erzielbaren Betrag (siehe AZ 9).

Instandhaltungsaufwendungen

Instandhaltungsaufwendungen werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam erfasst.

(4) Leasingverhältnisse

Leasingverhältnisse, bei denen ein wesentlicher Anteil der Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum am Leasingobjekt verbunden sind, beim Leasinggeber verbleibt, werden als Operating-Leasingverhältnisse klassifiziert. Im Zusammenhang mit einem Operating-Leasingverhältnis geleistete Zahlungen (netto nach Berücksichtigung von Anreizzahlungen, die vom Leasinggeber geleistet werden) werden linear über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

(5) Immaterielle Vermögenswerte

Die aus der Erwerbskonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 keiner planmäßigen Abschreibung unterzogen.

Die im Rahmen der Kaufpreisallokation bilanzierten Vermögenswerte werden wie folgt abgeschrieben: Markenrechte linear über 10 Jahre, Produktentwicklungen linear über 5 Jahre, Kundenbeziehungen linear über 5 bis 7 Jahre, Auftragsbestand über die entsprechende Laufzeit der Abarbeitung.

Sonstige entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden planmäßigen linearen Abschreibungen, angesetzt. Diese beträgt für Software in der Regel 3 bis 5 Jahre, für Lizenz- und Vertriebsrechte 3 Jahre und für eingetragene Markenrechte 10 Jahre.

Bei Vorliegen einer Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den erzielbaren Betrag (siehe AZ 9). Der Firmenwert ist darüber hinaus verpflichtend einmal jährlich auf Wertminderung zu überprüfen.

(6) Forschung und Entwicklung

Ausgaben für Forschung werden als Aufwand erfasst. Entwicklungskosten, sowohl fremdbezogene Güter und Dienstleistungen als auch interne Entwicklungskosten, die aus Entwicklungsprojekten entstehen, werden gemäß IAS 38 als Vermögenswerte aus Entwicklung (sonstige immaterielle Vermögenswerte) bei Erfüllung der erforderlichen Kriterien maximal in dem Ausmaß angesetzt, als von diesen Ausgaben zukünftige Gewinne erwartet werden. Einmal als Aufwand erfasste Entwicklungskosten werden jedoch in einer späteren Periode nicht als Vermögenswert ausgewiesen.

Aktivierte Entwicklungskosten werden je nach der erwarteten Nutzungsdauer des jeweiligen Produktes, derzeit 3 bis 5 Jahre, linear abgeschrieben.

(7) Assoziierte Unternehmen

Die Anteile an assoziierten Unternehmen, also jener Unternehmen, an denen der Konzern direkt oder indirekt mit mehr als 20 Prozent der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik des assoziierten Unternehmens ausüben kann, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Dabei werden die Anteile zunächst mit den Anschaffungskosten gebucht und in der Folge entsprechend dem Anteil des Anteilseigners am sich ändernden Reinvermögen des assoziierten Unternehmens berichtigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt den Anteil am Erfolg des assoziierten Unternehmens.

(8) Finanzanlagen

Unter den Finanzanlagen werden neben Beteiligungen jene Wertpapiere ausgewiesen, deren Besitz für unbestimmte Zeit gedacht ist und die infolge eines Liquiditätsbedarfs oder auf Grund von Änderungen der Zinssätze gegebenenfalls verkauft werden. Sie sind in die Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" eingestuft.

Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere werden im Rahmen der Folgebewertung zu Zeitwerten (basierend auf den Kursinformationen) bewertet, wobei nicht realisierte Wertänderungen im Eigenkapital innerhalb der sonstigen Rücklagen erfasst werden.

Beteiligungen gelten zwar auch als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die Bewertung erfolgt jedoch grundsätzlich zu Anschaffungskosten, da für diese Gesellschaften ein aktiver Markt nicht existiert und die jeweiligen Zeitwerte nicht mit vertretbarem Aufwand verlässlich ermittelt werden können. Soweit Hinweise auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert bestehen, wird dieser angesetzt.

Liegen Anzeichen für eine Wertminderung vor, wird eine Werthaltigkeitsprüfung durchgeführt. Sofern Wertminderungen eintreten, werden die erforderlichen Abschreibungen jedenfalls ergebniswirksam berücksichtigt.

Alle Käufe oder Verkäufe werden zum Erfüllungstag erfasst; die Kosten der Anschaffung inkludieren Transaktionskosten.

(9) Wertminderung von bestimmten langfristigen Vermögenswerten

Sachanlagen, Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte werden dahingehend überprüft, ob geänderte Umstände und Ereignisse darauf hinweisen, dass der aktuelle Buchwert nicht erzielbar ist. Eine Abwertung für Wertminderungen wird um den Betrag durchgeführt, um den der Buchwert den erzielbaren Betrag des Vermögenswertes übersteigt. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Betrag aus Nettoverkaufspreis und Nutzungswert eines Vermögenswertes. Zum Zwecke der Ermittlung von Wertminderungen werden Vermögenswerte bis zu der niedrigsten Ebene gruppiert, wo separate Geldzuflüsse realisierbar sind (zahlungsmittelgenerierende Einheiten). Im Falle des Wegfalls der Wertminderung wird, ausgenommen bei Firmenwerten, eine entsprechende Zuschreibung durchgeführt.

(10) Vorräte

Vorräte werden gemäß IAS 2 zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsverlauf erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.

(11) Fertigungsaufträge

Der Gewinn eines Fertigungsauftrages wird, sobald er verlässlich geschätzt werden kann, bilanziert. Der Konzern verwendet die Teilgewinnrealisierungsmethode (percentage of completion method), um den angemessenen Betrag einer Periode bestimmen zu können. Der Arbeitsfortschritt wird dargestellt als das Verhältnis von bereits angefallenen Arbeitsstunden bis zum Bilanzstichtag und den gesamten Arbeitsstunden für das jeweilige Projekt. Verluste werden ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt der Erkennung bilanziert. Von den Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Ein daraus gegebenenfalls resultierender negativer Saldo für einen Fertigungsauftrag wird als Verbindlichkeit aus Fertigungsaufträgen bilanziert.

(12) Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen (bei Wertminderung) bilanziert. Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem gültigen Stichtagskurs bewertet.

Soweit langfristige Forderungen innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig sind, erfolgt der Ausweis unter den kurzfristigen Vermögenswerten.

(13) Zahlungsmittel

Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Guthaben in Fremdwährungen werden mit dem am 31. Dezember 2007 gültigen Stichtagskurs bewertet.

(14) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Entstehungswert oder einem abweichenden Rückzahlungsbetrag angesetzt. Finanzschulden werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und nach Abzug von Transaktionskosten angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen dem Auszahlungsbetrag (nach Abzug von Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Ausleihung unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem gültigen Stichtagskurs bewertet.

(15) Rückstellungen

Rückstellungen werden bilanziert, wenn der Konzern eine gegenwärtige gesetzliche oder faktische Verpflichtung aus vorangegangenen Ereignissen hat und es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen notwendig sein werden, um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann.

Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.

(16) Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen

Die Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen beinhalten Pensionen und Abfertigungen, welche auf Basis von versicherungsmathematischen Methoden gemäß IAS 19 berechnet werden. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation = DBO) wird auf Grund der zurückgelegten Dienstzeit, der erwarteten Gehaltsentwicklung und (im Falle der Pensionen) der Rentenanpassung berechnet. Die sich nach der Methode

der laufenden Einmalprämien ergebende Verpflichtung wird bei Pensionen bei Vorliegen eines fondsfinanzierten Versorgungssystems in Höhe des Vermögens des Fonds gekürzt. Soweit das Fondsvermögen die Verpflichtung nicht deckt, wird die Nettoverpflichtung unter den Rückstellungen für Pensionen passiviert.

Der zu erfassende Periodenaufwand beinhaltet Dienstzeitaufwand, Zinsaufwand und Aufwand bzw. Ertrag aus der Amortisation von Vergangenheitskosten und von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten.

Im Rahmen der Berechnung der Verpflichtungen werden versicherungsmathematische Annahmen getroffen, vor allem hinsichtlich des anzuwendenden Zinssatzes für die Abzinsung, der Steigerungsrate für Gehälter bzw. Pensionen, des Pensionseintrittsalters und der Wahrscheinlichkeiten betreffend Fluktuation und Inanspruchnahme.

Der Berechnung werden die lokalen biometrischen Grundlagen zugrunde gelegt.

Für die Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung kommt ein Zinssatz zur Anwendung, der in Anlehnung an die durchschnittliche Verzinsung von Industrieanleihen mit entsprechender Laufzeit gewählt wurde.

Die zur Anwendung kommende Steigerungsrate der Gehälter wurde aus einer Durchschnittsbetrachtung der vergangenen Jahre ermittelt, die auch für die Zukunft als realistisch angesehen wird.

Die verwendeten Abschläge für Fluktuation und Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit basieren auf Erfahrungswerten vergleichbarer Vorperioden.

Das zur Anwendung kommende Pensionseintrittsalter wird bei den Berechnungen der Pensionsverpflichtungen den zugrunde liegenden Zusagen entnommen; im Rahmen der Abfertigungsverpflichtungen wird auf das voraussichtliche Pensionseintrittsalter abgestellt.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nicht berücksichtigt, sofern sie den höheren Wert aus 10 Prozent des Verpflichtungsumfanges oder eines etwaigen Planvermögens (Korridor) nicht übersteigen. Der den Korridor übersteigende Betrag wird über die durchschnittliche Restdienstzeit der aktiven Belegschaft ergebniswirksam verteilt und bilanziell erfasst.

Die Abfertigungen betreffen Verpflichtungen nach österreichischem bzw. italienischem Recht.

Die Abfertigungen nach österreichischem Recht sind einmalige Abfindungen, die auf Grund von arbeitsrechtlichen Vorschriften bei Kündigung der Arbeitnehmer durch den Dienstgeber sowie regelmäßig bei Pensionseintritt bezahlt werden müssen. Ihre Höhe richtet sich nach der Anzahl der Dienstjahre und der Höhe der Bezüge.

Anzahl Dienstjahre 3 5 10 15 20 25
Anzahl Monatsbezüge 2 3 4 6 9 12

Für seit Anfang 2003 in ein österreichisches Unternehmen eingetretene Mitarbeiter kommt ein beitragsorientiertes Modell zur Anwendung. Der Dienstgeber hat ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses einen laufenden Beitrag in Höhe von 1,53 Prozent des monatlichen Entgelts sowie allfälliger Sonderzahlungen an eine Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) zu leisten. Eine weitere Verpflichtung des Unternehmens besteht nicht mehr. Der Anspruch der Arbeitnehmer richtet sich gegen die jeweilige MVK, während die laufenden Beitragszahlungen im Personalaufwand ausgewiesen werden.

Die Abfertigungen nach italienischem Recht (TFR) sind einmalige Abfindungen, die fällig werden, sobald der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt. Die Höhe der Abfindung ermittelt sich aus der Anzahl der Monatsgehälter (indexiert), wobei pro Dienstjahr ein Monatsgehalt (Jahresgehalt dividiert durch 13,5) verdient wird. Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. für die Schaffung eines Eigenheimes bzw. medizinische Versorgung, kann der Arbeitnehmer einen Vorschuss von bis zu 70 Prozent des Anspruches erhalten. Ab dem Geschäftsjahr 2007 sind die erdienten Beträge in die staatliche Sozialversicherung oder eine vom Mitarbeiter genannte Versorgungseinrichtung abzuführen.

(17) Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung der Gewinn-und Verlustrechnung erfolgte bis zum Geschäftsjahr 2006 nach dem Gesamtkostenverfahren. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 wurde die Darstellung auf das Umsatzkostenverfahren geändert.

(18) Umsatzerlöse

Die Erfassung der Erlöse erfolgt mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden, wobei Rabatte und sonstige Erlösschmälerungen abgezogen werden. Umsätze, die sich auf Dienstleistungsgeschäfte gemäß IAS 18 beziehen, werden nach der Teilgewinnrealisierungsmethode bewertet.

(19) Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam gebucht.

(20) Ertragsteuern

Die Ertragsteuern werden verursachergemäß erfasst und basieren auf dem entsprechenden Gewinn des Geschäftsjahres.

Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis aller temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Werten und den IFRS-Werten aller Vermögenswerte und Schulden anhand der Verbindlichkeiten-Methode unter Anwendung der jeweils landesspezifischen Steuersätze, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Passive latente Steuern werden unter den langfristigen Schulden, aktive latente Steuern unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.

Die wichtigsten temporären Differenzen ergeben sich aus der Aktivierung von Entwicklungskosten und sonstigen im Rahmen der Kaufpreisallokation nach IFRS 3 identifizierten Vermögenswerten und Schulden, der Abschreibung von Sachanlagen, Forderungen, steuerlich gebildeten Rückstellungen, Fertigungsaufträgen, Rückstellungen für Pensionen und anderen langfristigen Personalverpflichtungen. Latente Steuern, die sich auf steuerliche Verlustvorträge und auf abzugsfähige temporäre Differenzen beziehen, werden bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen zukünftig ausreichende zu versteuernde Ergebnisse zur Nutzung zur Verfügung stehen werden.

(21) Finanzrisikomanagement

Der BRAIN FORCE-Konzern ist Finanzrisiken (Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Währungsrisiko, Zinsänderungsrisiko) in unterschiedlichem Ausmaß ausgesetzt. Das Finanzrisikomanagement wird gemäß den Vorgaben des Vorstandes zentral gesteuert und zielt darauf ab, die potenziell negativen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, jederzeit die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten aufbringen zu können. Im Rahmen der installierten Führungsmechanismen werden die monatlich rollierenden Finanzplanungen auf Ebene der Unternehmensleitung überwacht. Für Dispositionsentscheidungen stehen auf

unterschiedliche Zeitpunkte bezogene, statistische Auswertungen des Bestandes an Zahlungsmitteln zur Verfügung. Auf Grund der Dynamik des Geschäftsumfelds, in dem der Konzern operiert, ist es Ziel, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung beizubehalten, indem ausreichend ungenutzte Kreditlinien bestehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern ein langfristiges, endfälliges Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 10 Mio. aufgenommen. Die Verzinsung des Darlehens ist fix. Seitens der finanzierenden Bank wurde zum Zeitpunkt der Darlehensgewährung auf Basis des Konzernabschlusses 2005 eine Bewertung unter Anwendung eines internationalen Bewertungssystems vorgenommen. Die Bewertung wird jährlich erneuert. Sollte sich die Bewertung um mehr als drei Rasterstufen innerhalb eines Jahres verschlechtern oder eine festgelegte Rasterstufe unterschritten werden, so sind die Gläubiger berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Kündigung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse insgesamt angemessen ist.

Kreditrisiko

Es umfasst insbesondere das Ausfallsrisiko, also die Gefahr, dass eine Vertragspartei ihre Verpflichtungen nicht erfüllt und es zu einem Default kommt. Trotz einer breit gestreuten Kundenbasis im Konzern bestehen in den operativen Landesgesellschaften des BRAIN FORCE-Konzerns zum Teil signifikante Abhängigkeiten von einzelnen großen Kunden. Um bei etwaigen kundenseitigen Ausfällen die damit verbundene Ergebnisbelastung minimieren zu können, wird verstärkt an der weiteren Verbreitung der Kundenbasis zur Verringerung dieser Abhängigkeiten gearbeitet. Im Rahmen des Risikomanagements wird einer maßgeblichen Verschlechterung der Bonität der Kunden Rechnung getragen.

Währungsrisiko

Das Risiko, das sich aus Wertschwankungen von Finanzinstrumenten bzw. anderen Bilanzposten und/oder Zahlungsströmen infolge von Wechselkursschwankungen ergibt, wird als Währungsrisiko bezeichnet. Das Risiko besteht insbesondere dort, wo Geschäftsvorfälle in einer anderen als der lokalen Währung einer Gesellschaft bestehen bzw. bei planmäßigem Geschäftsverlauf entstehen können.

Im Rahmen der operativen Tätigkeit ist der BRAIN FORCE-Konzern keinen wesentlichen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Die Erlöse werden zu rd. 98 Prozent innerhalb der Eurozone-Länder erzielt, der Rest in der Schweiz, der Tschechischen Republik und der Slowakei.

Das Währungsrisiko auf der Aktivseite bei den Lieferungen und Leistungen resultiert mit einem Anteil von 1 Prozent aus nicht auf Euro lautenden Forderungen. Bei den Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen resultiert 1 Prozent der Währungsrisiken aus nicht auf Euro lautenden Verbindlichkeiten.

Der Konzern hat rd. EUR 0,69 Mio. im Rahmen einer Wandelanleihe in USD investiert.

Eine Absicherung von Fremdwährungspositionen mittels derivativer Finanzinstrumente wurde auf Grund der Geringfügigkeit des Risikos zum Bilanzstichtag nicht eingegangen.

Eine weitere Untersuchung nach Sensitivitäten wird somit als nicht erforderlich erachtet.

Zins(änderungs)risiko

Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, das sich aus der Änderung von Wertschwankungen von Finanzinstrumenten, anderen Bilanzposten und/oder zinsbedingten Zahlungsströmen infolge von Schwankungen von Marktzinssätzen ergibt. Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet das Barwertrisiko bei fest verzinsten Bilanzposten und das Zahlungsstromrisiko bei variabel verzinsten Bilanzposten.

Bei Finanzinstrumenten mit fester Zinsbindung wird über die gesamte Laufzeit ein Marktzinssatz vereinbart. Das Risiko besteht darin, dass sich bei schwankendem Zinssatz der Kurswert (Barwert der künftigen Zahlungen, das sind Zinsen und Rückzahlungsbetrag, abgezinst mit dem zum Stichtag für die Restlaufzeit gültigen Marktzinssatz) des Finanzinstruments verändert. Das zinsbedingte Kursrisiko führt dann zu einem Verlust oder Gewinn, wenn das festverzinsliche Finanzinstrument vor Ende der Laufzeit veräußert wird. Bei variabel verzinslichen Finanzinstrumenten wird der Zinssatz zeitnah angepasst und folgt dabei in der Regel dem jeweiligen Marktzinssatz. Hier besteht das Risiko, dass der Marktzinssatz schwankt und infolgedessen veränderte Zinszahlungen fällig werden.

Bis Ende des Geschäftsjahres 2006 war der BRAIN FORCE-Konzern überwiegend eigenfinanziert. Die Finanzverbindlichkeiten waren vorwiegend kurzfristig und variabel verzinst. Mit der Aufnahme eines langfristigen endfälligen Darlehens über EUR 10 Mio. strebt der Konzern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung an. Der Zinssatz ist grundsätzlich fix vereinbart und kann nur bei einer wesentlichen Veränderung der Bonität angepasst werden (siehe unter Liquiditätsrisiko).

Die Erträge bzw. operativen Cashflows des BRAIN FORCE-Konzerns sind weitgehend unbeeinflusst von Änderungen in den Marktzinsen. Die Veranlagung der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig.

Kapitalrisikomanagement

Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalrisikomanagement liegen zum einen in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, um den Anteilseignern weiterhin Erträge und den anderen Interessenten die ihnen zustehenden Leistungen bereitzustellen, zum anderen in der Aufrechterhaltung einer optimalen Kapitalstruktur, um die Kapitalkosten zu reduzieren. BRAIN FORCE unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 35 Prozent (Vorjahr: 59 Prozent).

Derivative Finanzinstrumente

Mit Ausnahme eines im Geschäftsjahr abgelaufenen Zinsswap-Geschäftes setzt der Konzern keine derivativen Finanzprodukte ein.

Eingebettete derivative Finanzinstrumente liegen vor, wenn die wirtschaftlichen Charakteristika und Risiken des Derivats mit jenen des Grundgeschäfts nicht eng verbunden sind, ein unter gleichen Bedingungen abgeschlossenes derivatives Finanzinstrument gesondert auszuweisen wäre und das hybride Finanzinstrument nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet wird.

Der im BRAIN FORCE-Konzern vorliegende Anwendungsfall eines eingebetteten derivativen Finanzinstruments ist eine in Verbindung mit einer Wandelanleihe stehende Call-Option für BRAIN FORCE. Bei dem Grundgeschäft handelt es sich um ein originäres Finanzinstrument, welches zur Veräußerung verfügbar ist, aber mangels Notierung und des Vorliegens eines aktiven Markts zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird.

Die derivativen Finanzinstrumente werden bei verlässlicher Bestimmbarkeit vom jeweiligen Grundgeschäft abgetrennt, gesondert zu Zeitwerten bewertet und im Aufwand bzw. Ertrag erfasst.

Zeitwerte

In der Bilanz ausgewiesene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel entsprechen auf Grund der kurzen Laufzeit im Wesentlichen den Zeitwerten. Die angegebenen Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten werden als Barwert der diskontierten zukünftigen Zahlungsströme unter Verwendung der für Finanzschulden mit entsprechender Laufzeit und Risikostruktur anwendbaren Marktzinssätze ermittelt.

(22) Ermessensspielräume und Schätzungen

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat der BRAIN FORCE-Konzern zu einem gewissen Grad zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen zum Anlagevermögen, zu Wertberichtigungen von Forderungen, Rückstellungen und latenten Steuern getroffen. Die tatsächlichen Werte können letztendlich von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Wertminderung von Firmenwerten

Die Auswirkung einer nachteiligen Veränderung der im Rahmen der jährlichen Wertminderungstests getroffenen Schätzungen des Zinssatzes um plus 10 Prozent bzw. des Zahlungsmittelflusses um minus 10 Prozent würde zu weiteren Wertminderungen der bilanzierten Firmenwerte in Höhe von TEUR 710 bzw. TEUR 199 führen.

Latente Steuern

Sollten die künftigen steuerpflichtigen Gewinne innerhalb der für die Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern definierten Planperiode um 10 Prozent von den zum Bilanzstichtag getroffenen Annahmen nach unten abweichen, wäre die bilanzierte Nettoposition an aktiven latenten Steuern voraussichtlich um TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 598) zu verringern.

Mit dem vom deutschen Bundesrat beschlossenen Unternehmensteuerreformgesetz 2008 wurde die Verlustabzugsbeschränkung deutlich verschärft. Die für deutsche Kapitalgesellschaften geltende Regelung sieht ab 1. Januar 2008 einen quotalen Untergang des Verlustabzugs bei Anteils- oder Stimmrechtsübertragung innerhalb von 5 Jahren von mehr als 25 Prozent bis zu 50 Prozent vor. Unabhängig davon kommt es im Falle der Übertragung von mehr als 50 Prozent der Anteile oder Stimmrechte zum vollständigen Untergang des Verlustabzuges. Der unmittelbare Anteilseignerwechsel ist dabei auch schädlich, wenn er mittelbar zu keiner Veränderung der Beteiligungsquote führt.

Ein Anteilseignerwechsel bis zu 50 Prozent hätte keinerlei Auswirkung auf die auf die steuerlichen Verlustvorträge angesetzten latenten Steuern. Ein Anteilseignerwechsel von mehr als 50 Prozent würde zu einer Reduktion der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2,90 Mio. führen.

Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen

Im BRAIN FORCE-Konzern werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im Falle von Pensionen und Abfertigungen nach österreichischem Recht unter Berücksichtigung der Korridorregelung in der Gewinn- und Verlustrechnung über die durchschnittliche restliche Dienstzeit, im Falle der Abfertigungen nach italienischem Recht, sofort in voller Höhe erfasst.

Der Barwert der Verpflichtung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die auf versicherungsmathematischen Annahmen beruhen. Die bei der Ermittlung der Aufwendungen verwendeten Annahmen schließen die Steigerungsrate der Gehälter und den Zinssatz mit ein. Jede Änderung dieser Annahmen hat Auswirkungen auf den Barwert der Verpflichtung und auf die noch nicht verrechneten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste. Bei Anwendung der Korridormethode ist der Betrag an versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des Korridors entsprechend der durchschnittlichen restlichen Dienstzeit der Begünstigten ergebniswirksam zu verteilen.

Die Steigerungsrate der Gehälter wird aus einer Durchschnittsbetrachtung der vergangenen Jahre ermittelt, die auch für die Zukunft als realistisch angesehen wird.

Der Konzern ermittelt den angemessenen Zinssatz zum Ende eines jeden Jahres. Dies ist der Zinssatz, der bei der Ermittlung des Barwerts der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelabflüsse zur Begleichung der Verpflichtung verwendet wird. Bei der Ermittlung des Zinssatzes wird der Zinssatz von Industrieanleihen höchster Bonität zugrunde gelegt, die auf die Währung lauten, in der auch die Leistungen bezahlt werden und deren Laufzeit denen der Pensionsbzw. Abfertigungsverpflichtung entsprechen.

Weitere wesentliche Annahmen basieren teilweise auf Marktgegebenheiten.

Wenn den Annahmen ein Diskontierungszinssatz zugrunde gelegt würde, der um 10 Prozent von den Schätzungen des Managements nach unten abweicht, wäre der Barwert der Verpflichtung für Pensionen und Abfertigungen um TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 178) zu erhöhen.

Übrige Bilanzposten

Bei den übrigen Bilanzposten ergeben sich durch Änderungen der Schätzungen bzw. Annahmen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das folgende Geschäftsjahr.

Angaben zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(23) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2007 2006
EUR EUR
Dienstleistungen laufend 70.940.431,58 67.588.732,73
Fertigungs-/Dienstleistungsaufträge 8.392.665,52 5.579.331,86
Produkte 19.000.159,46 15.363.112,23
98.333.256,56 88.531.176,82

(24) Aufwandsarten

Für das Geschäftsjahr 2007 wurde die Gewinn- und Verlustrechnung erstmals nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Nachfolgende Darstellung zeigt eine Aufgliederung nach Aufwandsarten. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

2007 2006
EUR EUR
Veränderung Bestand an noch nicht abrechenbaren
Leistungen
91.645,10 69.058,07
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen 33.222.591,45 26.730.411,87
aktivierte Eigenleistungen -1.317.257,36 -1.952.745,70
Personalaufwand 49.944.772,08 45.478.610,06
Abschreibungen 8.383.281,77 3.595.802,35
Firmenwertabschreibungen 8.645.809,75 0,00
Mieten und Energiekosten 3.446.686,97 2.580.676,95
Kfz-Aufwand 2.612.994,92 2.082.530,74
Fahrt- und Reisespesen 1.780.047,02 1.430.431,24
Werbe- und Marketingaufwendungen 1.502.488,58 872.821,87
Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen 2.839.396,18 1.638.809,27
Post und Kommunikation 720.312,69 720.936,00
Forderungsausfälle und Wertberichtigungen 531.153,38 1.256.770,63
sonstiger Aufwand 3.143.530,70 3.016.614,75
Summe Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungs
sowie sonstige Aufwendungen
115.547.453,23 87.520.728,10

In den Abschreibungen in Höhe von EUR 8.383.281,77 sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 3.091.475,38 (Vorjahr: EUR 0) enthalten.

(25) Sonstige betriebliche Erträge

Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen zählen:

2007 2006
EUR EUR
Geschäftsbesorgung 0,00 196.680,46
Mieterträge 26.039,38 53.101,61
Erträge aus sukzessivem Unternehmenszusammenschluss 0,00 475.983,06
Abstands- und Entschädigungsleistungen 0,00 767.164,48
übrige 505.094,71 414.733,64
531.134,09 1.907.663,25

Die im Geschäftsjahr 2006 ausgewiesenen Erträge aus sukzessivem Unternehmenszusammenschluss betrafen den Überschuss des erworbenen Reinvermögens über den Anschaffungskosten im Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen 51 Prozent der Anteile an der SFP Software für FinanzPartner GmbH, München, Deutschland.

(26) Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen

Die Aufwendungen sind dem Funktionsbereich Herstellungskosten zugeordnet und gliedern sich wie folgt:

2007 2006
EUR EUR
Aufwendungen für Material
Wareneinsatz 4.511.116,25 1.417.577,52
Wartung 750.630,00 689.678,95
Lizenzen 1.796.063,40 2.050.451,50
7.057.809,65 4.157.707,97
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Subunternehmen 26.164.781,80 22.572.703,90
33.222.591,45 26.730.411,87

(27) Personalaufwand

In den Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sind folgende Personalaufwendungen enthalten:

2007 2006
EUR EUR
Gehälter 40.623.175,35 36.867.353,15
Aufwendungen für Abfertigungen 387.584,93 627.971,28
Aufwendungen für Altersversorgung 36.336,64 25.703,52
Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben
und Pflichtbeiträge 8.897.675,16 7.957.582,11
49.944.772,08 45.478.610,06

Die Aufwendungen für Abfertigungen beinhalten neben den Aufwendungen im Rahmen der gesetzlichen Ansprüche (siehe AZ 41) auch die in die Mitarbeitervorsorgekasse einzuzahlenden Beiträge in Höhe von EUR 62.690,04 (Vorjahr: EUR 45.711,24). Die sonstigen, freiwilligen Sozialaufwendungen werden ab dem Geschäftsjahr 2007 in den sonstigen Aufwendungen der einzelnen Funktionsbereiche ausgewiesen. Der Vorjahreswert der sonstigen Sozialaufwendungen in Höhe von EUR 197.255,43 wurde entsprechend umgegliedert.

(28) Finanzergebnis

Das Finanzergebnis errechnet sich wie folgt:

2007 2006
EUR EUR
Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren 71.923,83 125.918,63
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -705.044,29 -133.056,49
Nettoverluste aus Fremdwährungsumrechnung -80.285,45 -87.564,20
-713.405,91 -94.702,06

(29) Ertragsteuern

2007 2006
EUR EUR
laufender Steueraufwand 1.351.005,24 2.081.272,97
latenter Steuerertrag/-aufwand 653.889,98 -3.024.156,01
2.004.895,22 -942.883,04

Die Ertragsteuern des Jahres sind um EUR 6.482.348,94 niedriger (Vorjahr: EUR 1.750.374,10 niedriger) als der rechnerische Ertragsteueraufwand in Höhe von EUR -4.477.453,72 (Vorjahr: EUR 807.491,06), der sich unter Anwendung des Steuersatzes von 25 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent) auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ergeben würde, wobei der Steuersatz dem auf die Muttergesellschaft anwendbaren Körperschaftsteuersatz entspricht. Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem rechnerischen und dem ausgewiesenen Ertragsteueraufwand stellen sich folgendermaßen dar:

2007 2006
EUR EUR
Ergebnis vor Ertragsteuern -17.909.814,89 3.229.964,29
davon 25 Prozent = rechnerischer Ertragsteueraufwand -4.477.453,72 807.491,06
Auswirkungen ausländischer Steuersätze 273.111,72 1.266.563,97
Auswirkungen von Steuersatzänderungen 794.179,52 -21.547,12
steuerfreie Erträge -341.813,00 -385.307,30
steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen 804.968,04 156.771,03
sonstige permanente Differenzen -2.606,81 5.257,24
Abschreibung von aktiven latenten Steuern 1.663.913,78 84.006,88
Verwendung und nachträgliche Aktivierung von im Jahr des
Entstehens nicht angesetzten temporären Differenzen und
steuerlichen Verlusten
-217.064,95 -4.006.947,67
steuerliche Verluste, für die keine aktive latente Steuer
gebildet wurde
3.175.206,61 1.111.752,30
Ertragsteueraufwand der laufenden Periode 1.672.441,19 -981.959,61
aperiodischer Ertragsteueraufwand/-ertrag 332.454,03 39.076,57
ausgewiesener Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.004.895,22 -942.883,04

Angaben zu einzelnen Posten der Konzernbilanz

(30) Sachanlagen

Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt:

Bauliche
Investitionen in
fremden
Betriebsgebäuden
Büromaschinen,
EDV-Anlagen,
Büroeinrichtung
Summe
EUR EUR EUR
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2007 877.567,62 4.486.242,70 5.363.810,32
Währungsumrechnungsdifferenz 386,35 366,49 752,84
Zugänge 505.911,69 825.272,59 1.331.184,28
Zugänge Änderung Konsolidierungskreis 8.323,33 247.741,36 256.064,69
Abgänge -12.064,54 -470.585,98 -482.650,52
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2007 1.380.124,45 5.089.037,16 6.469.161,61
kumulierte Abschreibungen 1.1.2007 558.969,17 3.190.773,61 3.749.742,78
Währungsumrechnungsdifferenz 77,01 348,12 425,13
Abschreibungen 2007 132.467,70 689.071,55 821.539,25
Abgänge -2.791,05 -427.814,51 -430.605,56
kumulierte Abschreibungen 31.12.2007 688.722,83 3.452.378,77 4.141.101,60
Buchwerte 31.12.2007 691.401,62 1.636.658,39 2.328.060,01
Bauliche
Investitionen in
fremden
Betriebsgebäuden
Büromaschinen,
EDV-Anlagen,
Büroeinrichtung
Summe
EUR EUR EUR
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2006 979.027,33 3.975.200,53 4.954.227,86
Währungsumrechnungsdifferenz 631,14 913,43 1.544,57
Zugänge 63.078,65 664.251,78 727.330,43
Zugänge Änderung Konsolidierungskreis 10.974,99 116.123,58 127.098,57
Abgänge 0,00 -430.403,47 -430.403,47
Umbuchungen -176.144,49 160.156,85 -15.987,64
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2006 877.567,62 4.486.242,70 5.363.810,32
kumulierte Abschreibungen 1.1.2006 582.896,05 2.834.004,92 3.416.900,97
Währungsumrechnungsdifferenz 83,69 781,38 865,07
Abschreibungen 2006 109.116,11 628.246,64 737.362,75
Abgänge 0,00 -393.940,84 -393.940,84
Umbuchungen -133.126,68 121.681,51 -11.445,17
kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 558.969,17 3.190.773,61 3.749.742,78
Buchwerte 31.12.2006 318.598,45 1.295.469,09 1.614.067,54

(31) Firmenwerte

Die Firmenwerte entwickelten sich wie folgt:

2007 2006
EUR EUR
Buchwert 1.1. 21.304.952,48 10.066.500,26
Zugang 5.576.569,26 11.238.452,22
Abgang aufgrund Kaufpreisanpassung -2.373.835,61 0,00
Abschreibungen -8.645.809,75 0,00
Buchwert 31.12. 15.861.876,38 21.304.952,48

Die Firmenwerte zum 1.1. des Geschäftsjahres resultierten aus den in der Vergangenheit durchgeführten Akquisitionen der entsprechenden Anteile für die BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien (vormals: TEMA Studio di Informatica S.p.A.), beusen Solutions GmbH, Berlin, Deutschland (mittlerweile verschmolzen mit der BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland), der Brain Force Financial Solutions AG, München, Deutschland (vormals: NSE Software AG, im Geschäftsjahr 2006 verschmolzen mit der BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland), der INDIS S.p.A., Mailand, Italien (im Geschäftsjahr 2006 verschmolzen mit der BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien), der BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.), sowie der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, Langen, Deutschland (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH).

Der Zugang resultiert aus dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH (siehe AZ 52).

Der Abgang resultiert aus der Anpassung der Verpflichtung zur Leistung eines variablen Kaufpreisanteils betreffend die BRAIN FORCE B.V. aufgrund geänderter Einschätzungen.

Die Abschreibungen sind das Ergebnis von aufgrund von aufgetretenen Wertminderungsindikatoren durchgeführten Wertminderungstests einiger zahlungsmittelgenerierender Einheiten und setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland -
Segment DE, CGU Network, Communication and Security Solutions
1.504.242,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) -
Segment DE
1.254.000,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) -
Segment CEE
83.000,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) -
Segment SWE
245.000,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) -
Segment NE
2.067.000,00
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) -
Segment DE Geschäftsbereich TI
1.806.567,75
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) -
Segment DE Geschäftsbereich ES
1.686.000,00
8.645.809,75

Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde jeweils auf Basis des Nutzungswertes ermittelt. Die Berechnung der Nutzungswerte basiert auf den erwarteten Zahlungsströmen für die folgenden drei Geschäftsjahre gemäß der zum Zeitpunkt der Berechnung bestmöglichen Einschätzung seitens des Vorstandes. Die Berechnung wurde für die angeführten Firmenwerte mit Ausnahme BRAIN FORCE Frankfurt GmbH – Segment DE, Geschäftsbereich ES, per 30. Juni 2007 durchgeführt. Für den Firmenwert BRAIN FORCE Frankfurt GmbH – Segment DE, Geschäftsbereich ES, wurde die Berechnung nach Auftritt des Wertminderungsindikators im September 2007 per 30. September 2007 durchgeführt.

Wichtigste Annahmen zur Berechnung der Nutzungswerte, die zu den Abschreibungen führten:

Brutto
marge
Wachs
tumsrate
Diskontrate
vor Steuern
Diskontrate
nach Steuern
% % % %
BRAIN FORCE Software GmbH,
München, Deutschland – Segment DE,
CGU Network, Communication and
Security Solutions
47,0 0,0 19,9 13,4
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Nieder
lande (vormals VAI B.V.) – Segment NE
48,0 0,0 20,3 13,6
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals
SYSTEAM) – Segment DE Geschäfts
bereich ES
13,9 0,0 20,1 13,4
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals
SYSTEAM) – Segment DE Geschäfts
bereich TI
13,3 0,0 20,2 13,4

Nach Durchführung der Abschreibungen stellen sich die Firmenwerte wie folgt dar:

zugeordnete
Firmenwerte
EUR
BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich BS 1.783.670,06
BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich TI 1.014.886,50
BRAIN FORCE Software GmbH – Segment DE, BS, Bereich Financial Solutions 1.172.811,78
BRAIN FORCE B.V. – Segment NE 4.160.982,31
SolveDirect.com Internet Services GmbH – Segment CEE, Bereich TI 5.576.569,26
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) – Segment DE, Bereich ES 2.152.956,47
Buchwert 31.12.2007 15.861.876,38

Die im Geschäftsjahr 2007 erworbene Gesellschaft SolveDirect ist im Segment CEE tätig.

Für die Durchführung des jährlichen Wertminderungstests der Firmenwerte basiert die Berechnung der Nutzungswerte auf den erwarteten Zahlungsströmen, die sich aus dem vom Vorstand beschlossenen Budget für 2008 und der daraus abgeleiteten Mittelfristplanung für die darauf

folgenden zwei Jahre ergeben. Die Zahlungsströme nach dieser dreijährigen Periode werden mit den unten angegebenen Wachstumsraten extrapoliert, die die langfristige durchschnittliche Wachstumsrate der betreffenden Geschäftsfelder nicht übersteigen. Die Berechnungen haben keinen weiteren Abschreibungsbedarf ergeben.

Wichtigste Annahmen zur Berechnung der Nutzungswerte:

Brutto
marge
Wachs
tumsrate
Diskontrate
vor Steuern
Diskontrate
nach Steuern
% % % %
BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE,
Bereich BS
36,0 0,0 35,0 13,0
BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE,
Bereich TI
28,6 0,0 39,5 13,0
BRAIN FORCE Software GmbH – Seg
ment DE, BS, Bereich Financial Solutions
42,6 0,0 14,6 13,4
SolveDirect.com Internet Services GmbH
– Segment CEE, Bereich TI
54,4 0,7 19,6 14,3
BRAIN FORCE B.V. – Segment NE 39,2 0,0 18,8 13,6
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals
SYSTEAM) – Segment DE, Bereich ES
13,9 0,0 20,2 13,4

Bei den angeführten Bruttomargen handelt es sich um den Durchschnittswert des Planungszeitraumes des Business-Plans, der auf Basis der Erfahrungen aus den vergangenen Geschäftsjahren und der Einschätzung hinsichtlich der Marktentwicklung bzw. der Marktposition unter Berücksichtigung der jeweiligen Kostenstruktur aufgestellt wurde.

Die jeweiligen Diskontraten vor Steuern wurden iterativ auf Basis der Zahlungsströme vor Steuern unter Verwendung des Nutzungswertes ermittelt, welcher sich unter Anwendung von Diskontraten nach Steuern auf Zahlungsströme nach Steuern errechnet, die die verwertbaren steuerlichen Verlustvorträge berücksichtigen. Die Abweichungen gegenüber den Diskontraten nach Steuern sind durch die effektive Steuerbelastung der jeweiligen Einheit begründet.

Als Diskontrate wurden die durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten (WACC; Weighted Average Cost of Capital), berechnet nach dem CAPM-Modell (Capital Asset Pricing Modell), ermittelt, die die Finanzierungsstruktur sowie die Marktrisiken der Geschäftsfelder reflektieren.

(32) Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte entwickelten sich wie folgt:

Entwicklungs
kosten
sonstige Summe
EUR EUR EUR
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2007 10.851.711,56 6.113.250,94 16.964.962,50
Währungsumrechnungsdifferenz 5.094,53 4.781,41 9.875,94
Zugänge 1.317.257,36 172.181,38 1.489.438,74
Zugänge Änderung Konsolidierungskreis 0,00 8.647.275,12 8.647.275,12
Abgänge -613.037,37 0,00 -613.037,37
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2007 11.561.026,08 14.937.488,85 26.498.514,93
kumulierte Abschreibungen 1.1.2007 4.450.784,70 2.026.802,43 6.477.587,13
Währungsumrechnungsdifferenz 2.498,11 4.665,50 7.163,61
Abschreibungen 2007 2.555.131,87 1.915.135,27 4.470.267,14
außerplanmäßige Abschreibung 1.855.000,00 1.236.475,38 3.091.475,38
Abgänge -613.031,36 0,00 -613.031,36
kumulierte Abschreibungen 31.12.2007 8.250.383,32 5.183.078,58 13.433.461,90
Buchwerte 31.12.2007 3.310.642,76 9.754.410,27 13.065.053,03
Entwicklungs
kosten
sonstige Summe
EUR EUR EUR
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2006 8.929.583,31 2.912.320,49 11.841.903,80
Währungsumrechnungsdifferenz 8.322,55 10.388,66 18.711,21
Zugänge 1.952.745,70 128.511,33 2.081.257,03
Zugänge Änderung Konsolidierungskreis 0,00 3.047.159,91 3.047.159,91
Abgänge -38.940,00 -1.117,09 -40.057,09
Umbuchungen 0,00 15.987,64 15.987,64
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2006 10.851.711,56 6.113.250,94 16.964.962,50
kumulierte Abschreibungen 1.1.2006 2.241.063,08 1.394.721,75 3.635.784,83
Währungsumrechnungsdifferenz 1.985,09 9.962,53 11.947,62
Abschreibungen 2006 2.246.676,53 611.763,07 2.858.439,60
Abgänge -38.940,00 -1.090,09 -40.030,09
Umbuchungen 0,00 11.445,17 11.445,17
kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 4.450.784,70 2.026.802,43 6.477.587,13
Buchwerte 31.12.2006 6.400.926,86 4.086.448,51 10.487.375,37

Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte enthalten neben angeschaffter Software und Rechten auch im Rahmen der bei Erwerben nach IFRS 3 durchgeführten Kaufpreisallokation identifizierte sonstige immaterielle Vermögenswerte, wie Markenrechte, Vertriebsrechte, Auftragsbestände und Kundenbeziehungen mit einem Buchwert von EUR 9.479.884,03 (Vorjahr: EUR 3.649.697,66).

Die außerplanmäßigen Abschreibungen ergaben sich aufgrund der wie schon bei den Firmenwerten erläuterten Gründen und setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland – Segment DE,
CGU Network, Communication and Security Solutions
985.000,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment DE 689.000,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment CEE 45.650,00
BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment SWE 134.850,00
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, (vormals SYSTEAM) – Segment DE,
Geschäftsbereich TI
475.475,00
BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, (vormals SYSTEAM) – Segment DE,
Geschäftsbereich ES
761.500,38
3.091.475,38

Hinsichtlich der zugrunde liegenden Annahmen verweisen wir auf die Darstellung zu den Firmenwerten (AZ 31).

(33) Anteile an assoziierten Unternehmen

Die nach der Equity-Methode bilanzierten Anteile an assoziierten Unternehmen entwickelten sich wie folgt:

2007 2006
EUR EUR
Buchwert 1.1. 536.857,43 403.880,80
Zugang durch Akquisition 0,00 583.278,65
Ausschüttung 0,00 -137.840,58
Ergebnisanteil nach Steuern -13.063,34 406.554,38
Eliminierung interner Transaktionen -12.044,78 -12.286,69
Wertminderungsaufwand -500.283,06 0,00
Abgang 0,00 -706.729,13
Buchwert 31.12. 11.466,25 536.857,43

Der Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres zeigt die durch die BRAIN FORCE HOLDING AG gehaltene 30-Prozent-Beteiligung an der KEMP Technologies Inc., New York, USA, sowie den von der BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien, gehaltenen 25-Prozent-Anteil an der CON-SULTING CUBE s.r.l., Bologna, Italien.

Auf Basis der vorliegenden Informationen sowie der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung wurde im Geschäftsjahr 2007 hinsichtlich des Anteiles an der KEMP Technologies Inc. ein Wertminderungsbedarf festgestellt und im Ergebnis erfasst. Der Buchwert des Anteiles an der KEMP beträgt zum 31. Dezember 2007 somit EUR 0. Der im vorliegenden Konzernabschluss bilanzierte Buchwert der Anteile an assoziierten Unternehmen betrifft ausschließlich den 25-Prozent-Anteil an der CONSULTING CUBE s.r.l., Italien.

Die Finanzdaten des zum Bilanzstichtag ausgewiesenen assoziierten Unternehmens stellen sich wie folgt dar:

EUR
Vermögenswerte 203.704,00
Schulden 157.839,00
Umsatzerlöse 407.308,00
Periodenergebnis 12.359,00

(34) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen entwickelten sich wie folgt:

Wertpapiere
EUR
Buchwert 1.1.2007 183.283,32
Zugang 1.003,60
Anpassung an Marktwert -4.505,98
Buchwert 31.12.2007 179.780,94

Bei den Wertpapieren handelt es sich um Anteile an Investmentfonds, die als veräußerbar klassifiziert und zum Marktwert (Börsenkurs zum Bilanzstichtag) bewertet werden.

(35) Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern werden unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, die passiven latenten Steuern sind Bestandteil der langfristigen Schulden.

Die latenten Steuern ermitteln sich wie folgt:

1.1.2007 Währungsum
rechnung
Zugang durch
Akquisition
GuV
Veränderung
31.12.2007
EUR EUR EUR EUR EUR
aktive latente Steuern
Rückstellungen für langfristige
Personalverpflichtungen 150.784,64 0,00 0,00 -16.138,88 134.645,76
Verlustvorträge 5.974.564,49 -2.373,87 0,00 -2.500.880,21 3.471.310,41
sonstige 377.364,32 0,00 0,00 -116.399,16 260.965,16
6.502.713,45 -2.373,87 0,00 -2.633.418,25 3.866.921,33
passive latente Steuern
Entwicklungskosten und sonstige
immaterielle Vermögenswerte 2.021.732,87 0,00 0,00 -1.248.237,61 773.495,26
sonstiges Anlagevermögen 1.397.708,82 0,00 2.157.999,00 -960.849,74 2.594.858,08
Forderungen 147.885,79 0,00 0,00 184.237,81 332.123,60
sonstige 54.404,49 0,00 0,00 45.321,27 99.725,76
3.621.731,97 0,00 2.157.999,00 -1.979.528,27 3.800.202,70
1.1.2006 Währungsum
rechnung
Zugang durch
Akquisition
GuV
Veränderung
31.12.2006
EUR EUR EUR EUR EUR
aktive latente Steuern
Rückstellungen für langfristige
Personalverpflichtungen 137.573,54 0,00 0,00 13.211,10 150.784,64
Verlustvorträge 3.882.445,40 -3.469,63 50.590,00 2.044.998,72 5.974.564,49
sonstige 242.795,72 0,00 0,00 134.568,60 377.364,32
4.262.814,66 -3.469,63 50.590,00 2.192.778,42 6.502.713,45
passive latente Steuern
Entwicklungskosten und sonstige
immaterielle Vermögenswerte 2.596.730,55 0,00 0,00 -574.997,68 2.021.732,87
sonstiges Anlagevermögen 84.180,90 0,00 1.125.957,00 187.570,92 1.397.708,82
Forderungen 390.407,85 0,00 0,00 -242.522,06 147.885,79
sonstige 254.474,26 0,00 1.359,00 -201.428,77 54.404,49
3.325.793,56 0,00 1.127.316,00 -831.377,59 3.621.731,97

Aktive latente Steuern und passive latente Steuern werden in der Bilanz saldiert als Aktivum oder Passivum erfasst, soweit ein einklagbares Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden besteht und die latenten Steueransprüche und Steuerschulden sich auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden.

Folgende Beträge wurden nach Aufrechnung in der konsolidierten Bilanz dargestellt:

2007 2006
EUR EUR
aktive latente Steuern 2.628.433,11 4.768.958,28
passive latente Steuern -2.561.714,48 -1.887.976,80
Buchwert 31.12. 66.718,63 2.880.981,48

Innerhalb der nächsten 12 Monate wird eine Realisierung der aktiven latenten Steuern im Ausmaß von EUR 759.582,90 bzw. eine Erfüllung der passiven latenten Steuern im Ausmaß von EUR 1.025.439,56 erwartet.

Aktive latente Steuern für Verlustvorträge werden nur in dem Ausmaß angesetzt, in dem eine Verwertung als wahrscheinlich erscheint. Im Rahmen der Einschätzung der Wahrscheinlichkeit stellt das Unternehmen auf die vorhandenen Plandaten ab.

Somit wurden im Konzern für noch nicht genutzte steuerliche Verluste, deren Vortragsfähigkeit keiner zeitlichen Beschränkung unterliegt, bzw. für abzugsfähige Differenzen keine latenten Steueransprüche angesetzt:

31.12.2007 Basis latenter
Steueranspruch
EUR EUR
Verlustvorträge 76.063.991,89 22.641.839,93
abzugsfähige temporäre Differenzen 5.938.020,36 1.484.505,09
82.002.012,25 24.126.345,02
31.12.2006 Basis latenter
Steueranspruch
EUR EUR
Verlustvorträge 61.346.305,13 21.757.466,88
abzugsfähige temporäre Differenzen 2.056.809,24 514.202,31
63.403.114,37 22.271.669,19

Corporate Governance und Finanzkommunikation Unternehmensstrategie Unternehmensportrait 110

Der Betrag der abzugsfähigen Differenzen betrifft im Wesentlichen durchgeführte außerplanmäßige Abschreibungen, die steuerlich gleichmäßig über sieben Jahre zu verteilen sind.

(36) Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Eine Abwertung auf den Nettoveräußerungswert war in den Geschäftsjahren nicht erforderlich.

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
noch nicht abrechenbare Leistungen 12.743,50 229.800,17
Handelswaren 255.790,96 107.813,08
268.534,46 337.613,25

(37) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Forderungen aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen 27.184.992,32 24.341.282,91
abzüglich Wertberichtigung -2.217.338,54 -1.843.404,53
Forderungen aus noch nicht abgerechneten Lieferungen
und Leistungen
2.673.303,38 3.080.263,19
Forderungen aus Fertigungs-/Dienstleistungsaufträgen 527.746,10 273.837,34
28.168.703,26 25.851.978,91

Für das geschätzte Ausfallsrisiko der Forderungen wurde durch Bildung von Wertberichtigungen in ausreichender Höhe vorgesorgt, welche sich wie folgt entwickeln:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Stand 1.1. 1.843.404,53 150.639,05
Zugang durch Akquisition 7.230,00 30.676,95
Verwendung -29.569,91 -103.815,82
Auflösung -56.945,77 -405,00
Zuführung 453.219,69 1.766.309,35
Stand 31.12. 2.217.338,54 1.843.404,53

Folgende nicht wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag überfällig:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
bis zu 30 Tage 3.838.656,86 3.440.775,33
über 30 Tage 3.183.479,52 3.703.295,16
7.022.136,38 7.144.070,49

Die Summe der angefallenen Kosten und ausgewiesenen Gewinne für am Bilanzstichtag laufende Projekte beträgt EUR 1.287.454,78 (Vorjahr: EUR 324.189,06). Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich auf EUR 62.336,00 (Vorjahr: EUR 50.351,72).

(38) Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte setzen sich aus folgenden Posten zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
langfristig:
Depots 84.741,81 116.046,47
Wandelanleihe 611.208,00 682.596,00
sonstige 54.961,12 27.129,45
750.910,93 825.771,92
kurzfristig:
geleistete Anzahlungen 51.056,80 157.139,30
Finanzbehörden 266.650,13 156.059,86
Wartungsverträge und sonstige Abgrenzungen 892.353,76 774.862,65
Forderung BHW Lebensversicherung AG 0,00 583.318,99
sonstige 428.588,06 463.476,81
1.638.648,75 2.134.857,61

Gemeinsam mit dem Abschluss des Kaufvertrages über den Erwerb der Anteile an der KEMP Technologies Inc., New York, USA, wurde im Jahr 2005 eine von KEMP begebene Wandelanleihe in Höhe von USD 900.000 gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2009 und ist mit 12 Prozent verzinst und besichert.

Betreffend die Vergütung der Zinsen hat der BRAIN FORCE-Konzern das Recht auf Barauszahlung oder auf Aufstockung des Anleihenbetrags. Soweit die anderen Eigentümer von KEMP zustimmen, kann BRAIN FORCE auch zur Begleichung durch entsprechende Ausgabe von zusätzlichen Anteilen optieren.

Das partielle, aber auch vollständige Wandlungsrecht in "preferred shares Series A" in Höhe des ausstehenden Nominales der Anleihe inklusive akkumulierter nicht bar ausbezahlter oder in Anteilen ausgegebener Zinsen bestand gemäß Vertrag erstmalig zum 31. Dezember 2006 unter der Bedingung, dass KEMP nach dem 31. Dezember 2005 ein positives EBIT für ein ganzes Geschäftsjahr erreicht. Die Ausgabe von neuen Aktien ist jedenfalls dann ausgeschlossen, wenn die auf Grund der Convertible Senior Security Note auszugebenden Aktien 25 Prozent des ausständigen Kapitals der KEMP Technologies Inc. zum 30. September 2005 übersteigen

würden. Sollte sich die BRAIN FORCE HOLDING AG zur Wandlung entscheiden, hat KEMP Technologies Inc. das Recht, bis zu 50 Prozent der an die BRAIN FORCE HOLDING AG auszugebenden Aktien und 100 Prozent der ausstehenden Zinsen in bar zu bezahlen.

Da die in der Vereinbarung dargelegten Optionen von BRAIN FORCE und die Möglichkeiten der Verhinderung des Eintritts des durch die Optionsausübung herzustellenden Zustandes seitens KEMP nicht zuverlässig bewertbar sind, wurde von einer Bilanzierung der Option abgesehen.

Die Wandelanleihe ist zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bilanziert bzw. mit dem zum Bilanzstichtag vorliegenden Umrechungskurs bewertet.

(39) Zahlungsmittel

Die Zahlungsmittel setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Kassenbestände 12.991,24 11.679,39
Guthaben bei Kreditinstituten 9.427.951,27 13.522.157,33
9.440.942,51 13.533.836,72

Die ausgewiesenen Zahlungsmittel zum 31. Dezember 2007 stehen uneingeschränkt zur Verfügung (Vorjahr: EUR 329.912,62 nicht uneingeschränkt).

(40) Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt EUR 15.386.742 (EUR 15.386.742) und ist in 15.386.742 nennwertlose, auf Inhaber lautende Stückaktien aufgeteilt.

Die Aktien der Gesellschaft notieren an der Wiener Börse im Prime-Market-Segment und im Prime-Standard-Segment des regulierten Marktes in Frankfurt am Main, Deutschland.

Am 29. Januar 2008 stellte die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.

Zum Bilanzstichtag beträgt das genehmigte Kapital EUR 7.693.371 (Vorjahr: EUR 7.693.371).

Die Entwicklung des Grundkapitals und der Rücklagen ist in folgender Tabelle dargestellt:

Grundkapital Rücklagen
EUR EUR
Stand 1.1.2007 15.386.742,00 24.475.469,55
Verwendung zur Verlustabdeckung 0,00 -9.162.972,80
Sonstige Veränderungen 0,00 -51.993,83
Stand 31.12.2007 15.386.742,00 15.260.502,92
Grundkapital Rücklagen
EUR EUR
Stand 1.1.2006 10.257.828,00 15.641.836,12
Kapitalerhöhung gemäß Vorstandsbeschluss vom
16.3.2006 auf Grund der Ermächtigung seitens der
Hauptversammlung vom 18.6.2004 mit Zustimmung des
Aufsichtsrates am 16.3.2006 durch Bareinlage, Eintragung
in das Firmenbuch am 6.4.2006
5.128.914,00 10.770.719,40
Transaktionskosten der Kapitalerhöhung 0,00 -1.811.772,57
Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten 0,00 -125.313,40
Stand 31.12.2006 15.386.742,00 24.475.469,55

Die sonstigen Rücklagen setzen sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Rücklage aus Marktbewertung von Wertpapieren -6.508,22 -2.002,24
Rücklage für Währungsumrechnungsdifferenzen -269.009,26 -273.132,24
-275.517,48 -275.134,48

Im Geschäftsjahr 2007 wurden 968.625 Stück eigene Aktien im Gegenwert von EUR 3.032.962,24 um einen Stückpreis zwischen EUR 2,82 und EUR 3,93 erworben. In weiterer Folge wurde der Gesamtbestand an eigenen Aktien, somit 1.009.384 Stück bewertet mit den Anschaffungskosten von EUR 3.167.699,64 abgegeben. Da der Zeitwert der eigenen Aktien im Zeitpunkt der Transaktion EUR 3.116.088,81 betrug, wurde der negative Differenzbetrag in Höhe von EUR 51.610,83 gegen die Kapitalrücklage verrechnet.

Die abgegebenen 1.009.384 Stück eigene Aktien wurden zur Bezahlung eines Teiles des Kaufpreises im Zusammenhang mit dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, verwendet.

(41) Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen

Die Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen teilen sich wie folgt auf:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Rückstellungen für Pensionen 77.590,00 148.827,00
Rückstellungen für Abfertigungen 383.780,00 410.030,00
Rückstellungen für Abfertigungen (TFR) 2.097.998,92 3.322.669,73
2.559.368,92 3.881.526,73

Rückstellungen für Pensionen

Auf Grund von Einzelvereinbarungen wurde einigen Mitarbeitern ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung die Gewährung eines Pensionszuschusses zugesagt. Die Höhe dieser Pension ist grundsätzlich leistungsorientiert.

Die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen wurden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathematische Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien (projected unit credit method) ermittelt und setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
versicherungsmathematischer Barwert der Pensions
verpflichtung (Defined Benefit Obligation)
199.245,00 479.615,00
Zeitwert des Planvermögens -137.786,00 -294.969,00
61.459,00 184.646,00
noch nicht gebuchte versicherungsmathematische
Gewinne/Verluste
16.131,00 -35.819,00
Bilanzansatz 77.590,00 148.827,00

Das Planvermögen im Sinne des IAS 19 bildet das Deckungskapital der an die Mitarbeiter verpfändeten Rückdeckungsversicherungen für die Pensionsleistungen. Es werden keine erwarteten Erträge aus dem Planvermögen erfasst.

Die Entwicklung des versicherungsmathematischen Barwerts der Pensionsverpflichtung stellt sich folgendermaßen dar:

2007 2006
EUR EUR
Stand 1.1. 479.615,00 575.315,00
laufender Dienstzeitaufwand 14.967,12 47.840,00
Zinsaufwand 15.885,88 21.352,00
versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste -36.030,00 -49.377,00
Plankürzungen/-abgeltungen -275.193,00 -115.515,00
Stand 31.12. 199.245,00 479.615,00

Die Entwicklung des Zeitwerts des Planvermögens stellt sich folgendermaßen dar:

2007 2006
EUR EUR
Stand 1.1. 294.969,00 233.101,00
versicherungsmathematische Gewinne/(Verluste) -1.361,00 350,00
Auswirkung von Plankürzungen/-abgeltungen -214.604,92 0,00
bezahlte Beiträge 58.782,92 61.518,00
Stand 31.12. 137.786,00 294.969,00

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand für leistungsorientierte Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

2007 2006
EUR EUR
laufender Dienstzeitaufwand 14.967,12 47.840,00
Zinsaufwand 15.885,88 21.352,00
Amortisation von versicherungsmathematischen Gewinnen 0,00 6.810,52
Auswirkung von Plankürzungen/-abgeltungen -43.307,08 -57.898,00
-12.454,08 18.104,52

Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR -28.339,96 (Vorjahr: TEUR -3).

Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:

2007 2006
Zinssatz 5,25 % 4,75 %
Gehaltssteigerung 3 % 3 %
Rentensteigerung 2 % 2 %
Pensionseintrittsalter 60, 62 Jahre 60-62, 65 Jahre
Sterbetafeln Österreich - AVÖ 1999-P, Angestellte
Deutschland Heubeck 2005 Heubeck 2005

Neben den leistungsorientierten Verpflichtungen werden in Österreich für einige Arbeitnehmer im Rahmen von Altersversorgungszusagen fixe Beiträge an Pensionskassen bezahlt; die Zahlungen der Gesellschaft werden entsprechend IAS 19 für beitragsorientierte Pläne im Aufwand für Altersversorgung ausgewiesen.

Der Gesamtaufwand für Altersversorgung setzt sich wie folgt zusammen:

2007 2006
EUR EUR
Aufwand für leistungsorientierte Verpflichtungen -28.339,96 -3.247,48
Aufwand für beitragsorientierte Verpflichtungen 64.676,60 28.951,00
36.336,64 25.703,52

Rückstellungen für Abfertigungen (Österreich)

Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen wurden nach demselben Verfahren wie die Rückstellungen für Pensionen ermittelt:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
versicherungsmathematischer Barwert der Abfertigungs
verpflichtung (Defined Benefit Obligation)
308.750,00 460.641,00
noch nicht gebuchte versicherungsmathematische
Gewinne/Verluste
75.030,00 -50.611,00
Bilanzansatz 383.780,00 410.030,00

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung stellt sich folgendermaßen dar:

2007 2006
EUR EUR
Stand 1.1. 410.030,00 384.729,00
Zugang Änderung Konsolidierungskreis 69.274,00 0,00
Abfertigungsaufwand 75.460,25 70.264,57
Abfertigungszahlungen -170.984,25 -44.963,57
Stand 31.12. 383.780,00 410.030,00

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2007 2006
EUR EUR
laufender Dienstzeitaufwand 51.769,00 48.942,00
Zinsaufwand 21.787,00 19.731,00
Amortisation von versicherungsmathematischen Verlusten 1.904,25 1.591,57
75.460,25 70.264,57

Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR 53.673,25 (Vorjahr: TEUR 51).

Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:

2007 2006
Zinssatz 5,25 % 4,75 %
Gehaltssteigerung 3 % 3 %
Fluktuation im Durchschnitt altersabhängig altersabhängig
Pensionseintrittsalter gemäß Pensionsreform 2004 gemäß Pensionsreform 2004
Sterbetafeln AVÖ 1999-P, Angestellte AVÖ 1999-P, Angestellte

Rückstellungen für Abfertigungen (TFR)

Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen (TFR) wurden im Geschäftsjahr 2007 nach demselben Verfahren wie die Rückstellungen für Pensionen ermittelt. Der zum 31. Dezember 2007 erfasste Bilanzansatz in Höhe von EUR 2.097.998,92 entspricht dem versicherungsmathematischen Barwert der Abfertigungsverpflichtung (Defined Benefit Obligation).

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung stellt sich folgendermaßen dar:

2007 2006
EUR EUR
Stand 1.1. 3.322.669,73 3.204.705,08
Abfertigungsaufwand -211.957,08 649.816,47
Abfertigungszahlungen -1.012.713,73 -531.851,82
Stand 31.12. 2.097.998,92 3.322.669,73

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand setzt sich wie folgt zusammen:

2007 2006
EUR EUR
laufender Dienstzeitaufwand 18.892,00 503.874,00
Zinsaufwand 115.932,00 118.090,00
Ertrag aufgrund Planänderung -319.707,00 0,00
Ansatz von versicherungsmathematischen
Gewinnen/Verlusten -27.074,08 27.852,47
-211.957,08 649.816,47

Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR -8.182,08 (Vorjahr: EUR 531.726,47).

Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:

2007 2006
Zinssatz 5,0 % 4,5 %
Gehaltssteigerung 3,0 % 3,0 %
Inflation 2 % 2 %
Fluktuation 12,5 % 12,5 %
Pensionseintrittsalter 65 Jahre 65 Jahre
Sterbetafeln ISTAT 2002 ISTAT 2002

(42) Finanzverbindlichkeiten

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
langfristig:
Darlehen 11.308.021,58 547.814,99
kurzfristig:
Darlehen 425.499,74 156.519,74
Kontokorrentkredite 4.238.966,88 1.842.638,25
4.664.466,62 1.999.157,99

In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist ein im Geschäftsjahr 2007 aufgenommenes Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 10 Mio. enthalten. Das endfällige, mit 5,17 Prozent verzinste Darlehen hat eine Laufzeit bis März 2014.

Die Verzinsung der übrigen Darlehen liegt bei 4,85 Prozent und der Kontokorrentkredite bei 5 bis 9,5 Prozent (2006: 4,75 bis 8,75 Prozent).

Am Bilanzstichtag standen dem Konzern insgesamt Kreditlinien über EUR 7,485 Mio. zur Verfügung.

Der Zeitwert der Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 11.505.165,57 (Vorjahr: EUR 689.852).

(43) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus verrechneten Lieferungen und
Leistungen
6.412.185,37 6.585.788,71
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.391.133,47 771.742,19
Verbindlichkeiten aus noch nicht abgerechneten
Lieferungen und Leistungen
1.977.528,71 1.162.967,48
9.780.847,55 8.520.498,38

(44) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2007 31.12.2006
EUR EUR
langfristig:
sonstige 73.605,20 27.449,07
kurzfristig:
aus Steuern 2.859.286,08 2.480.015,00
aus sozialer Sicherheit 1.451.811,99 1.405.045,21
Verpflichtungen aus Urlauben und Überstunden 1.763.086,30 1.770.199,52
Verpflichtungen aus Prämien 933.445,23 789.608,14
Verbindlichkeiten Personalverrechnung 2.021.472,01 1.437.072,13
Abgrenzung von Wartungsverträgen 2.082.443,29 1.487.156,74
sonstige 1.095.038,17 1.158.644,42
12.206.583,07 10.527.741,16

(45) Steuerrückstellungen

Stand 31.12.2007 Zuführung/Auflösung Zugang durch
Akquisition
Verwendung Stand 1.1.2007
EUR EUR EUR EUR EUR
762.239,19 491.127,96 14.000,00 -1.441.233,10 1.698.344,33

(46) Sonstige Rückstellungen

Stand
1.1.2007
Verwendung Umgliederung Auflösung Zugang durch
Akquisition
Zuführung Stand
31.12.2007
EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
langfristig
offene Kaufpreisver-
pflichtungen aus
Anteilserwerb 3.155.240,00 0,00 -1.666.042,20 -975.163,05 0,00 955.004,25 1.469.039,00
Drohverluste 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 74.854,00 74.854,00
sonstige 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 59.610,00 59.610,00
3.155.240,00 0,00 -1.666.042,20 -975.163,05 0,00 1.089.468,25 1.603.503,00
kurzfristig
offene Kaufpreisver-
pflichtungen aus
Anteilserwerb 1.225.302,00 -1.211.347,20 1.666.042,20 -1.398.672,56 0,00 2.052.962,56 2.334.287,00
Garantie 16.000,00 -45.689,59 0,00 0,00 29.689,59 0,00 0,00
Drohverluste 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 135.351,00 135.351,00
sonstige 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 87.000,00 87.000,00
1.241.302,00 -1.257.036,79 1.666.042,20 -1.398.672,56 29.689,59 2.275.313,56 2.556.638,00

Die offenen Kaufpreisverbindlichkeiten aus Anteilserwerb betreffen zum 1. Januar 2007 die BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande. Davon wurden EUR 1.211.347,20 verwendet und aufgrund von geänderten Planannahmen EUR 2.373.835,61 gegen Firmenwert aufgelöst. Die Zuführung betrifft überwiegend den Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien.

Angaben zu einzelnen Posten der Konzern-Geldflussrechnung

Die Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt.

Aus ihr ist die Veränderung der Zahlungsmittel im Konzern auf Grund der Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Berichtsjahres ersichtlich, wobei zwischen betrieblicher Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden wird.

(47) Zahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit

Der Mittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit zeigt, ausgehend vom Ergebnis vor Ertragsteuern, korrigiert um nicht aus(ein)zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge, nach Veränderung der Mittelbindung im Working Capital und nach Berücksichtigung der bezahlten Zinsen (saldiert mit den erhaltenen Zinsen), der erhaltenen Dividenden und Ertragsteuern, den Zufluss/Abfluss von flüssigen Mitteln aus der betrieblichen Tätigkeit.

(48) Zahlungsmittelfluss aus Investitionstätigkeit

Dieser Bereich zeigt alle Zu- und Abflüsse im Zusammenhang mit dem Zu- und Abgang von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und Finanzanlagen sowie finanziellen Vermögenswerten.

Der Zahlungsmittelfluss aus dem Erwerb von Tochterunternehmen gliedert sich wie folgt:

EUR
Erwerb SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien (AZ 52) 5.236.349,60
Begleichung variable Kaufpreisverpflichtung BRAIN FORCE B.V.
(vormals VAI B.V.), Veenendaal, Niederlande
1.212.733,20
nachträgliche Anschaffungskosten aus dem Erwerb Minderheitenanteile an Brain
Force Financial Solutions AG, München, Deutschland
465.586,21
Gründung BRAIN FORCE Inc., New York, USA 15.064,78
6.929.733,79

(49) Zahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit

In diesem Bereich werden sämtliche Zu- und Abflüsse im Rahmen der Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung erfasst.

(50) Fonds der Zahlungsmittel

Als Fonds werden die Zahlungsmittel, welche den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten umfassen, festgelegt, soweit diese kurzfristig und uneingeschränkt abrufbar sind.

Somit leitet sich der Fonds der Zahlungsmittel aus dem in der Bilanz ausgewiesenen Betrag wie folgt ab:

2007 2006
EUR EUR
Zahlungsmittel laut Bilanz 9.440.942,51 13.533.836,72
nicht uneingeschränkt verfügbare Bankguthaben 0,00 -329.912,62
Fonds der Zahlungsmittel 9.440.942,51 13.203.924,10

Sonstige Angaben

(51) Segmentinformation

Der Vorstand des BRAIN FORCE-Konzerns hat sich aufgrund der stark internationalen Ausrichtung des Konzerns entschlossen, die Primärsegmente den regionalen Märkten anzupassen. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 wurden folgende Regionen und Staaten definiert, wobei sich die Zuordnung nach dem Standort der Vermögenswerte orientiert:

  • X Region Deutschland
  • X Region Central and Eastern Europe mit Österreich, Tschechische Republik, Slowakei und den weiteren Ländern Osteuropas
  • X Region South West Europe mit Italien, Schweiz
  • X Region North Europe mit Niederlande, Belgien, Luxemburg

Für die sekundäre Berichterstattung sind folgende Geschäftsfelder definiert:

  • X Enterprise Services
  • X Business Solutions
  • X Technology and Infrastructure

Das Geschäftsfeld Enterprise Services (ES) bietet die Erfahrung und das Know-how seiner ITund TK-Spezialisten in Form von temporären Beratungs- und Dienstleistungseinsätzen an. Dabei werden alle Projektphasen, von Planung über Realisierung, Test und Integration bis hin zum Betrieb abgedeckt. Die Bandbreite der angebotenen Dienstleistungen umfasst: Consulting, Programming, Infrastructure, Integration, Migration, Rollout, Operation, Support und Maintenance.

Das Geschäftsfeld Business Solutions (BS) bietet Produkte und Projektleistungen für die Unterstützung und Optimierung der Geschäftsprozesse an. Der Bereich BS setzt sich aus folgenden Competence Centern zusammen: Outsourcing Solutions, Financial Solutions und Enterprise Solutions.

Das Geschäftsfeld Technology and Infrastructure (TI) des BRAIN FORCE-Konzerns bietet Lösungen für ein effizientes IT-Managment und optimierte ITK-Netzwerke einschließlich Security. Der Bereich TI verfügt über folgende Competence Center: Infrastructure Solutions, Communication Solutions und Security.

a) Geografische Segmente

Die Kennzahlen stellen sich für das Geschäftsjahr 2007 und das Vorjahr wie folgt dar:

Kennzahlen nach geografi schen
Segmenten 2007
Region
Deutschland
Region
Central and
Eastern
Europe
Region
South West
Europe
Region
North Europe
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 46.778.152,29 14.780.004,06 27.332.922,16 9.442.178,05 0,00 98.333.256,56
Segment EBITDA 263.591,33 911.078,30 2.172.682,98 1.052.643,35 -4.053.967,02 346.028,94
Segmentabschreibungen -11.771.781,73 -1.089.879,64 -1.308.218,95 -2.789.683,50 -69.527,70 -17.029.091,52
Segmentergebnis der
betrieblichen Tätigkeit (EBIT)
-11.508.190,40 -178.801,34 864.464,03 -1.737.040,15 -4.123.494,72 -16.683.062,58
Finanzierungsergebnis -713.405,91
Gewinnanteil an assoziierten
Unternehmen
-513.346,40 -513.346,40
Ergebnis vor Ertragsteuern -17.909.814,89
Ertragsteuern -2.004.895,22
Periodenergebnis -19.914.710,11
Segmentvermögenswerte 20.859.777,35 19.494.599,26 19.278.768,17 9.346.013,02 5.363.251,83 74.342.409,63
Segmentschulden 8.258.702,09 4.892.526,14 14.099.245,94 2.270.252,66 18.556.260,78 48.076.987,61
Segmentinvestitionen 1.432.161,96 14.543.936,14 602.777,74 678.594,07 43.062,18 17.300.532,09
Kennzahlen nach geografi schen
Segmenten zum 2006
Region
Deutschland
Region
Central and
Eastern
Europe
Region
South West
Europe
Region
North Europe
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 42.339.347,83 10.572.111,55 26.782.007,79 8.837.709,65 0,00 88.531.176,82
Segment EBITDA 4.766.894,84 345.169,63 2.505.636,33 1.454.613,44 -2.558.399,92 6.513.914,32
Segmentabschreibungen -1.937.651,21 -135.898,63 -645.108,56 -782.967,02 -94.176,93 -3.595.802,35
Segmentergebnis der
betrieblichen Tätigkeit (EBIT)
2.829.243,63 209.271,00 1.860.527,77 671.646,42 -2.652.576,85 2.918.111,97
Finanzierungsergebnis -94.702,06
Gewinnanteil an assoziierten
Unternehmen
446.590,93 -40.036,55 406.554,38
Ergebnis vor Ertragsteuern 3.229.964,29
Ertragsteuern 942.883,04
Periodenergebnis 4.172.847,33
Segmentvermögenswerte 34.762.600,34 3.614.753,28 18.724.638,20 15.212.538,72 9.265.022,29 81.579.552,83
Segmentschulden 8.517.337,42 2.172.798,36 12.567.204,63 1.582.894,25 8.646.816,79 33.487.051,45
Segmentinvestitionen 10.219.711,58 147.664,57 629.259,16 6.157.465,52 67.197,33 17.221.298,16

b) Geschäftsfelder

Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2007 Enterprise
Services
Business
Solutions
Technology and
Infrastructure
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 36.077.536,74 28.079.002,10 34.176.717,72 0,00 98.333.256,56
Segmentvermögenswerte 13.536.814,24 17.258.680,59 38.183.662,97 5.363.251,83 74.342.409,63
Segmentinvestitionen 348.938,69 1.008.524,92 15.900.007,10 43.061,38 17.300.532,09
Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2006 Enterprise
Services
Business
Solutions
Technology and
Infrastructure
nicht zuteilbar Summe
EUR EUR EUR EUR
Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) 34.146.917,82 26.701.501,14 27.682.757,86 0,00 88.531.176,82
Segmentvermögenswerte 16.499.534,76 25.476.037,51 30.338.958,27 9.265.022,29 81.579.552,83
Segmentinvestitionen 6.747.392,33 1.597.226,27 8.809.482,23 67.197,33 17.221.298,16

(52) Akquisitionen

Am 6. Juli 2007 wurde ein Kauf- und Abtretungsvertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, geschlossen. Gefahr und Zufall hinsichtlich der Geschäftsanteile gingen mit Ablauf des 30. Juni 2007 über. Der Kaufpreis besteht aus einem fixen Kaufpreis und variablen Kaufpreiskomponenten. Der Fixkaufpreis wird teilweise in bar und teilweise in Aktien der Käuferin bezahlt. In weiterer Folge wurde die SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, rückwirkend per 1. Januar 2007 verschmolzen.

Gemäß Kaufvertrag wurde ein fixer Kaufpreis von EUR 9 Mio. vereinbart. Davon werden EUR 5.981.940 in bar und EUR 3.116.088,81 in Aktien der Käuferin bezahlt. Bei 100 Prozent Zielerreichung ist für 2007 eine Zahlung von EUR 2.000.000 (davon EUR 582.000 in Aktien) und 2008 von EUR 1.000.000 fällig. Bei Über- oder Unterfüllung der Ziele wird ein entsprechend höherer oder niedrigerer Betrag fällig.

Der Kaufpreis inklusive Anschaffungsnebenkosten in Höhe von EUR 71.479 beläuft sich auf EUR 12.086.067,81.

Der erworbene Firmenwert bestimmt sich wie folgt:

EUR
Kaufpreis 12.014.588,81
Nebenkosten 71.479,00
Gesamtpreis 12.086.067,81
abzüglich Zeitwert des erworbenen Reinvermögens -6.509.498,55
Firmenwert (AZ 31) 5.576.569,26
Zeitwerte Buchwerte
EUR EUR
Sachanlagen 256.064,69 256.064,69
Markenrecht 8.295.717,00 0,00
Auftragsbestand 78.391,00 0,00
Kundenbeziehungen 257.888,00 0,00
Software 15.279,12 15.279,12
aktive latente Steuern 0,00 0,00
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 683.060,64 683.060,64
Vorräte 5.600,00 5.600,00
Steuerforderungen 155.494,50 155.494,50
sonstige Forderungen 94.811,34 94.811,34
Wertpapiere 1.003,60 1.003,60
Zahlungsmittel 765.458,57 765.458,57
Finanzverbindlichkeiten -1.080.045,33 -1.080.045,33
Rückstellungen -177.311,96 -177.311,96
passive latente Steuern -2.157.999,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -32.120,48 -32.120,48
sonstige Verbindlichkeiten -651.793,14 -651.793,14
Zeitwert des übernommenen Reinvermögens 6.509.498,55 35.501,55

An Aktiva und Passiva wurden darüber hinaus folgende Posten erworben:

Der Nettozahlungsstrom aus dem Erwerb des Tochterunternehmens stellt sich wie folgt dar:

EUR
Gesamtkaufpreis 12.086.067,81
abzüglich erworbene Zahlungsmittel -765.458,57
Abzüglich noch nicht bezahlter Kaufpreis und Nebenkosten -2.916.560,00
Bezahlung mit eigenen Aktien -3.167.699,64
Nettozahlungsstrom aus Akquisition 5.236.349,60

Die erworbene Gesellschaft trug zum Ergebnis der Berichtsperiode wie folgt bei: Es wurden in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2007 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 2.979.145,51 und ein Periodenergebnis in Höhe von EUR 401.468,31 erwirtschaftet. Die Gesamtaktiva betrugen zum 31. Dezember 2007 EUR 11.447.358,82, das Fremdkapital EUR 4.536.475,16. Vor der Akquisition durch die BRAIN FORCE HOLDING AG hat das Tochterunternehmen nicht nach IFRS bilanziert. Daher ist die Angabe des Konzernumsatzes und des Konzernergebnisses unter der Betrachtung, als wäre das Unternehmen bereits zu Jahresbeginn erworben worden, nicht ohne unverhältnismäßig hohen Aufwand ermittelbar und unterbleibt somit.

(53) Ergebnis pro Aktie

Das Ergebnis pro Aktie wird durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien, bereinigt um anteilig gehaltene eigene Aktien, berechnet.

2007 2006
EUR EUR
den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares
Periodenergebnis
-19.914.710,11 4.172.847,33
gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien
(unverwässert und verwässert)
15.386.742 14.025.199
Ergebnis pro Aktie (in EUR) -1,29 0,30

Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird in der Aufsichtsratssitzung am 26. März 2008 behandelt (siehe AZ 60). Der mit dem Bericht des Aufsichtsrates vorzulegende Vorschlag zur Gewinnverteilung unterliegt der Beschlussfassung durch die ordentliche Hauptversammlung.

(54) Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Als nahe stehende Unternehmen und Personen werden die wesentlichen Eigentümer und die Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglieder der BRAIN FORCE HOLDING AG sowie assoziierte Unternehmen betrachtet.

Im Berichtsjahr betrugen die an die Vorstandsmitglieder ausbezahlten Bezüge EUR 773.547,09, davon EUR 140.696 variabler Anteil (Vorjahr: EUR 760.882,39, davon EUR 187.302 variabler Anteil). Vergütungen an die Aufsichtsratsmitglieder wurden in Höhe von EUR 66.600 (Vorjahr: EUR 63.746) aufwandsmäßig erfasst.

Darüber hinaus wurden für Vorstandsmitglieder Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen in Höhe von EUR -443,10 (Vorjahr: EUR 21.486,51) erfolgswirksam erfasst.

Es wurden an Vorstandsmitglieder oder Aufsichtsratsmitglieder weder Darlehen gewährt noch für sie Garantien abgegeben.

Am 10. April 2007 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG mit den Vertragspartnern Maximilian Werndl und der Priority Racing Team e.u., Wien, eine Vereinbarung geschlossen, welche der Gesellschaft das Recht einräumt, in der Mini Challenge Saison 2007 als Co-Sponsor für Maximilian Werndl aufzutreten. Das an die Priority Racing Team e.u. bezahlte Honorar beläuft sich auf EUR 12.000. Das ehemalige Vorstandsmitglied Helmut Fleischmann ist Inhaber des protokollierten Einzelunternehmens Priority Racing Team e.u.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2007 einen Beratungsvertrag mit dem Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff zur Unterstützung sowie Planung und Durchführung aller Investor-Relations-Aktivitäten des Konzern abgeschlossen. Für die Beratungstätigkeit wurde ein monatliches Honorar von EUR 10.000 vereinbart. Der Beratungsvertrag hatte eine Laufzeit mit Beginn 1. Januar 2007 und wurde per 31. August 2007 einvernehmlich aufgelöst.

Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 6. Juli 2007 sämtliche Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, übernommen. Der Kaufpreis wurde teilweise in BRAIN FORCE-Aktien bezahlt, welche gemäß Kauf- und Abtretungsvertrag einem stufenweisen Lockup unterliegen.

In einer Nebenvereinbarung vom 6. Juli 2007, abgeschlossen zwischen den Verkäufern und der BRAIN FORCE HOLDING AG, stimmt die BRAIN FORCE HOLDING AG - bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen - der Übertragung der dem Lockup unterliegenden Aktien an die march.sixteen Finance Services LLP, London, Großbritannien (M16) zu.

In einer separaten Vereinbarung zwischen den Verkäufern und der M16 verpflichten sich die Verkäufer, unter Aufgabe bisher wirksamer Rahmenvereinbarungen, jeweils 7,5 Prozent des Kaufpreises, den die Verkäufer für die Abtretung der Geschäftsanteile der SolveDirect.com Internet-Service GmbH von der BRAIN FORCE HOLDING AG erhalten, an die M16 abzutreten. Die Auszahlung der 7,5 Prozent Bonus-Vereinbarung durch die Verkäufer an die M16 erfolgt unter Maßgabe der Bezahlung des Kaufpreises durch die BRAIN FORCE HOLDING AG an die Altgesellschafter, somit aufgeteilt in Fix-Kaufpreis, Earn Out 2007 und Earn Out 2008 (siehe dazu AZ 52).

Das Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff ist Gesellschafter und Geschäftsführer der M16.

Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat im Geschäftsjahr 2005 eine vom assoziierten Unternehmen KEMP Technologies Inc., New York, USA, begebene Wandelanleihe in Höhe von USD 900.000 gezeichnet. Diese Wandelanleihe ist mit 12 Prozent verzinst. Der im Geschäftsjahr 2007 erzielte Finanzertrag vor Eliminierung interner Transaktionen beläuft sich auf EUR 73.344,65 (USD 108.000) (Vorjahr: EUR 81.911,06 (USD 108.000)).

(55) Mitarbeiterbeteiligungen

Derzeit besteht kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm in der BRAIN FORCE HOLDING AG. Zum Bilanzstichtag halten somit weder Vorstands- noch Aufsichtsratsmitglieder Optionsrechte.

(56) Finanzinstrumente

Bei den in der Bilanz angeführten Finanzinstrumenten handelt es sich um Wertpapiere, Beteiligungen, flüssige Mittel und Bankkonten, Forderungen und Lieferantenkredite bzw. Finanzverbindlichkeiten. Für die originären Finanzinstrumente gelten die bei den jeweiligen Bilanzposten angeführten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.

Informationen zu Finanzinstrumenten nach Kategorien:

2007 2006
EUR EUR
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte
finanzielle Vermögenswerte
sonstige Forderungen und Vermögenswerte 0,00 4.811,06
zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte
Finanzanlagen 179.780,94 183.283,32
Kredite und Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28.168.703,26 25.851.978,91
sonstige Forderungen und Vermögenswerte 1.193.316,10 1.880.965,85
Zahlungsmittel 9.440.942,51 13.533.836,72
38.802.961,87 41.266.781,48
erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte
finanzielle Verbindlichkeiten
0,00 0,00
zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bilanzierte Verbind
lichkeiten
Finanzverbindlichkeiten 15.972.488,20 2.546.972,98
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.389.559,08 7.748.756,19
sonstige Verbindlichkeiten 5.886.646,91 5.182.973,28
30.248.694,19 15.478.702,45

Die Buchwerte und Zahlungsströme der Finanzverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr stellen sich wie folgt dar:

Buchwerte 2007 2006
EUR EUR
langfristige Finanzverbindlichkeiten 11.308.021,58 547.814,99
kurzfristiger Anteil 425.499,74 156.519,74
Buchwert 31.12. 11.733.521,32 704.334,73
Zahlungsströme 2007 2006
EUR EUR
2008 Tilgung 425.499,74 2007 Tilgung 156.519,74
2008 Zinsen 596.116,16 2007 Zinsen 32.262,44
2009 Tilgung 439.562,07 2008 Tilgung 156.519,74
2009 Zinsen 572.774,31 2008 Zinsen 24.671,23
2010 Tilgung 482.382,74 2009 Tilgung 156.519,74
2010 Zinsen 548.053,09 2009 Zinsen 17.080,02
2011 Tilgung 452.715,77 2010 Tilgung 156.519,74
2011 Zinsen 525.820,35 2010 Zinsen 9.488,81
2012 Tilgung 0,00 2011 Tilgung 78.255,77
2012 Zinsen 517.000,00 2011 Zinsen 1.897,70
nach 2012 Tilgung 9.933.361,00 nach 2011 Tilgung 0,00
nach 2012 Zinsen 631.888,89 nach 2011 Zinsen 0,00

Finanzinstrumente wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung mit folgenden Nettoergebnissen erfasst:

2007 2006
EUR EUR
Ausfälle und Wertberichtigungen von Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen Betriebsergebnis netto
531.153,38 1.256.770,63
zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 72.994,31 135.475,62
Kredite und Forderungen 233.757,96 228.090,18
zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bilanzierte
Verbindlichkeiten
-1.020.158,18 -458.267,86
Finanzergebnis netto -713.405,91 -94.702,06

(57) Verpflichtungen aus Leasinggeschäften

Verpflichtungen aus operativem Leasing bzw. Miete 2007 2006
EUR EUR
bis zu einem Jahr 3.678.765,76 2.860.104,80
zwischen 1 und 5 Jahren 8.163.413,89 6.290.439,31
über 5 Jahre 4.790.428,40 5.006.445,00

(58) Angaben über Arbeitnehmer

Durchschnitt Stichtag 31.12.
2007 2006 2007 2006
Anzahl der Arbeitnehmer (Angestellte) 854 802 863 843

(59) Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag

Am 29. Januar 2008 hat die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.

Am 31. Januar 2008 wurde von der Unternehmens Invest Aktiengesellschaft, Wien, die Absicht veröffentlicht, durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., Wels, an der die Unternehmens Invest Aktiengesellschaft sowie die CROSS Industries AG, Wels, gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG zu stellen. In der Folge gab die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Mitte Februar 2008 bekannt, dass sie weitere Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG erworben und mit der BEKO HOLDING AG, Wien, einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Die Veröffentlichung des Pflichtangebotes lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Es gab keine weiteren wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse.

(60) Freigabe zur Veröffentlichung

Der vorliegende Konzernabschluss wurde mit dem Datum der Unterfertigung vom Vorstand aufgestellt und freigegeben. Der Einzelabschluss des Mutterunternehmens, der nach Überleitung auf die anzuwendenden Rechnungslegungsstandards auch in den Konzernabschluss

einbezogen ist, wird gemeinsam mit dem vorliegenden Konzernabschluss am 26. März 2008 dem Aufsichtsrat zur Prüfung und hinsichtlich des Einzelabschlusses auch zur Feststellung vorgelegt. Der Aufsichtsrat und, im Falle einer Vorlage an die Hauptversammlung, die Aktionäre können den Einzelabschluss in einer Weise ändern, die auch die Präsentation des Konzernabschlusses beeinflusst.

Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Vorstand tätig:

  • X Günter Pridt, Wien, Vorsitzender, interimistisch bestellt am 4. September 2007 gemäß § 90 Abs. 2 AktG mit selbständiger Vertretungsbefugnis; seit 27. September 2007 fix bestellt mit selbständiger Vertretungsbefugnis, im Firmenbuch eingetragen am 19. Dezember 2007
  • X Helmut Fleischmann, Kitzbühel, Vorsitzender, abberufen am 4. September 2007, im Firmenbuch gelöscht am 26. September 2007
  • X Wolfgang Lippert, Langenzersdorf, Stellvertreter des Vorsitzenden bis 31. Oktober 2007, im Firmenbuch gelöscht am 14. November 2007

Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Aufsichtsrat tätig:

  • X Dr. Christoph Senft, Angerberg, Vorsitzender (seit 12. Juni 2003; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2009 beschließt)
  • X Günter Pridt, Wien, Stellvertreter des Vorsitzenden (seit 14. April 2005; Funktionsperiode bis 4. September 2007)
  • X Mag. Wolfgang M. Hickel, Wien (seit 14. Juni 2000; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2007 beschließt)
  • X Mag. Christian Schamburek, Brunn am Gebirge (seit 11. Juni 2003; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2011 beschließt)
  • X Christian Wolff, Schweiz (seit 14. April 2005; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2008 beschließt)
  • X Prof. Ing. Peter Kotauczek, Breitenbrunn am Neusiedler See (seit 22. Dezember 2006; Funktionsperiode bis Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die über das Geschäftsjahr 2009 beschließt)

Wien, den 14. März 2008 Der Vorstand:

Günter Pridt

Bestätigungsvermerk (Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers)

Bericht zum Konzernabschluss

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2007 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss

Der gesetzliche Vertreter der Gesellschaft ist für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem,

soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch, um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.

Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden und der vom gesetzlichen Vertreter vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.

Bericht zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist aufgrund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.

Wien, den 14. März 2008

PwC INTER-TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

gez.:

Mag. Dr. Aslan Milla Wirtschaftsprüfer

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Finanzkalender 2008

Datum Event
27.03.2008 Geschäftsbericht 2007
27.03.2008 Bilanzpressekonferenz
27.05.2008 Veröffentlichung Bericht 1. Quartal 2008
28.05.2008 Hauptversammlung
29.08.2008 Veröffentlichung Bericht 2. Quartal 2008
28.11.2008 Veröffentlichung Bericht 3. Quartal 2008

Impressum

Für den Inhalt verantwortlich:

BRAIN FORCE HOLDING AG IZD Tower Wagramer Straße 19 1220 Wien Österreich

Erstellt durch:

BRAIN FORCE Software GmbH Wilhelm-Wagenfeld-Straße 30 80807 München Deutschland

Konzept: Media Plugin Interactive GbR

Fotos: Fotostudio Franz Pfl uegl (Wien)

Druck: Mediahaus Biering GmbH (München)

Unser besonderer Dank für die freundliche Unterstützung gilt konzernweit unseren beteiligten Mitarbeitern im Rahmen der Erstellung dieses Geschäftsberichtes.

keep in touch!

Quelle: Pfl uegl

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Glossar

Kennzahlen
Cashfl ow Gewinnkennzahl zur Unternehmensanalyse. Beschreibt den Zugang an fl üssigen Mitteln in einer
Abrechnungsperiode
EBIT Earnings Before Interest and Taxes; Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern = Betriebsergebnis
EBIT-Marge Betriebsergebnis im Verhältnis zum Umsatz
EBITDA Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization; Betriebsergebnis vor Abschreibungen
= Brutto-Cash Flow
EBITDA-Marge Betriebsergebnis vor Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz
Eigenkapitalquote Kennzahl, die das Eigenkapital in Verhältnis zu den gesamten Vermögenswerten setzt
Gearing Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital
ÖCGK Österreichischer Corporate Governance Kodex – Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung
des Unternehmens
Working Capital Steht zur Deckung der durch die Geschäftstätigkeit bedingten Baraufwendungen zur Verfügung und
dient zum Ausgleich von kurzfristigen Schwankungen

Professional Services Dienstleistungen aus den Bereichen Business Solutions und Infrastructure Solutions ergänzt durch

Solutions
ITK (ICT) Informations- und Kommunikationstechnologie
Business Solutions Anwendungslösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen
Technology and Infrastructure Anwendungslösungen und Dienstleistungen zur Unterstützung und zum Management von
ITK-Infrastrukturen
Professional Services Dienstleistungen aus den Bereichen Business Solutions und Infrastructure Solutions ergänzt durch
IT-Recruiting
Application Management Dienstleistungen, die von der Geschäftsprozess- und Architekturberatung über das Design und die
Entwicklung von Anwendungen, über Anwendungswartung und Anwendungsbetreuung bis hin zum
Betrieb der Anwendungen reichen
Infrastructure Management Management der Server und Clients mit allen dazugehörigen Komponenten
Service Management Optimierte Unterstützung von Geschäftsprozessen durch IT-Services
Managed Services Übernahme der IT-Prozesse von Kunden

Application Management Dienstleistungen, die von der Geschäftsprozess- und Architekturberatung über das Design und die Entwicklung von Anwendungen, über Anwendungswartung und Anwendungsbetreuung bis hin zum

Produkte
BRAIN FORCE FINAS Suite Front-Offi ce-Lösungen für Finanzdienstleister
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BRAIN FORCE ICT Bill Verursachergerechte Verrechnung von ITK-Dienstleistungen und Ressourcen
BRAIN FORCE Net Organizer Dokumentation und Organisation der ITK-Infrastruktur
BRAIN FORCE Com Organizer Management und Integration heterogener TK-Anlagen
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