Annual Report • Mar 31, 2008
Annual Report
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| 25 | 25 | 25 | 25 | 25 | Participal Property | 25 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 25 | 25 | 25 | $\overline{\phantom{1}}$ 25 | $\overline{\phantom{0}}$ 25 | $\sim$ 25 $\sim$ | 25 |
| 25 | 25 | 25 | 25 | $\overline{\phantom{0}}$ 25 | 1999 25 Million | 25 |
| 25 | 25 | 25 | 25 | 25 | 1999 25 Million | 25 |
http://www.brainforce.com Wir bleiben in … B – seit 25 Jahren ewegung
BRAIN FORCE JAHRESFINANZBERICHT 2007
| Kennzahlen des BRAIN FORCE-Konzerns nach IFRS | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| Bilanzkennzahlen | |||
| Bilanzsumme | in Mio. EUR | 74,34 | 81,58 |
| Langfristige Vermögenswerte | in Mio. EUR | 34,83 | 39,72 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | in Mio. EUR | 39,51 | 41,86 |
| Eigenkapital | in Mio. EUR | 26,27 | 48,09 |
| Langfristige Schulden | in Mio. EUR | 18,10 | 9,50 |
| Kurzfristige Schulden | in Mio. EUR | 29,97 | 23,99 |
| Eigenkapitalquote | in % | 35,3 | 58,9 |
| Working capital1) | in Mio. EUR | 9,55 | 17,87 |
| Nettoverschuldung | in Mio. EUR | 6,53 | - |
| Gearing | in % | 24,9 | |
| Ertragskennzahlen | |||
| Umsatz | in Mio. EUR | 98,33 | 88,53 |
| EBITDA | in Mio. EUR | 0,35 | 6,51 |
| EBIT | in Mio. EUR | -16,68 | 2,92 |
| Ergebnis vor Ertragssteuern | in Mio. EUR | -17,91 | 3,23 |
| Periodenergebnis | in Mio. EUR | -19,91 | 4,17 |
| Gewinn/Verlust Aktie2) | in EUR | -1,29 | 0,30 |
| Anzahl Mitarbeiter davon freie |
1146 283 |
1172 329 |
1) inklusive Zahlungsmittel und kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten 2) bereinigt um zeitanteilig gehaltene eigene Aktien
| Kennzahlen nach geografi schen Segmenten 2007 |
Region Deutschland |
Region Central and Eastern Europe |
Region South West Europe |
Region North Europe |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 46.778.152,29 | 14.780.004,06 | 27.332.922,16 | 9.442.178,05 | 0,00 | 98.333.256,56 |
| Segment EBITDA | 263.591,33 | 911.078,30 | 2.172.682,98 | 1.052.643,35 | -4.053.967,02 | 346.028,94 |
| Segmentabschreibungen | -11.771.781,73 | -1.089.879,64 | -1.308.218,95 | -2.789.683,50 | -69.527,70 | -17.029.091,52 |
| Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) |
-11.508.190,40 | -178.801,34 | 864.464,03 | -1.737.040,15 | -4.123.494,72 | -16.683.062,58 |
| Finanzierungsergebnis | -713.405,91 | |||||
| Gewinnanteil an assoziierten Unternehmen |
-513.346,40 | -513.346,40 | ||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -17.909.814,89 | |||||
| Ertragsteuern | -2.004.895,22 | |||||
| Periodenergebnis | -19.914.710,11 | |||||
| Segmentvermögenswerte | 20.859.777,35 | 19.494.599,26 | 19.278.768,17 | 9.346.013,02 | 5.363.251,83 | 74.342.409,63 |
| Segmentschulden | 8.258.702,09 | 4.892.526,14 | 14.099.245,94 | 2.270.252,66 | 18.556.260,78 | 48.076.987,61 |
| Segmentinvestitionen | 1.432.161,96 | 14.543.936,14 | 602.777,74 | 678.594,07 | 43.062,18 | 17.300.532,09 |
| Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2007 | Enterprise Services |
Business Solutions |
Technology and Infrastructure |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 36.077.536,74 | 28.079.002,10 | 34.176.717,72 | 0,00 | 98.333.256,56 |
| Segmentvermögenswerte | 13.536.814,24 | 17.258.680,59 | 38.183.662,97 | 5.363.251,83 | 74.342.409,63 |
| Segmentinvestitionen | 348.938,69 | 1.008.524,92 | 15.900.007,10 | 43.061,38 | 17.300.532,09 |
Jahresfinanzbericht 2007 - BRAIN FORCE HOLDING AG
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts der anhaltenden Turbulenzen auf den Finanzmärkten seine Wachstumsprognose 2008 für den Euroraum deutlich gesenkt. Er reduzierte seine Aussichten auf 1,6 Prozent und damit seine Erwartungen von Herbst 2007 um 0,5 Prozentpunkte. Auch in Deutschland, den für BRAIN FORCE wichtigsten und umsatzstärksten Markt, wurde die Konjunkturprognose gesenkt und liegt jetzt bei 1,5 Prozent nach 1,9 Prozent.
Dieser Schritt entspricht auch der Prognose der EU-Kommission, die ebenfalls ihre Erwartungen von 2,2 Prozent auf nunmehr 1,8 Prozent zurücknahmen. Vor allem für Deutschland geht die Kommission von einem kräftigen Rückschritt aus. So sei die Konjunkturprognose der EU mit 1,6 Prozent zwar leicht höher als die der IWF, jedoch erwartete sie noch bei ihrer Herbstprognose einen Anstieg von 2,1 Prozent.
Weiterhin Garant für Wachstum sind Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK). Sie gehen mit hohen Erwartungen in das Jahr 2008. Laut der BITKOM-Konjunkturumfrage von Dezember 2007 rechnen 78 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen, 16 Prozent erwarten stabile Erlöse und nur 6 Prozent ein Umsatzminus. Die besten Aussichten haben Software-Anbieter und IT-Dienstleister. Von den befragten Software-Firmen erwarten 85 Prozent im Jahr 2008 steigende Umsätze, etwas mehr als drei Viertel rechnen zudem mit höheren Erträgen als im Vorjahr.
Der BRAIN FORCE-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von EUR 98,3 Mio. Der Vorjahresumsatz von EUR 88,5 Mio. wurde damit um 11,0 Prozent übertroffen.
Gesenkte Wachstumsprognose für Deutschland
Positive Entwicklung im vierten Quartal
Die Ergebniskennzahlen 2007 waren geprägt von Restrukturierungsaufwendungen, Firmenwertabschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen im zweiten und dritten Quartal des Berichtsjahres. So lag das EBITDA (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) bei EUR 0,35 Mio. bzw. EUR 2,46 Mio. vor Restrukturierungsaufwendungen und damit deutlich unter dem Vorjahreswert von EUR 6,51 Mio. Eine positive Entwicklung zeigt das EBITDA im letzten Quartal des Geschäftsjahres, in dem ein EBITDA von EUR 1,91 Mio. erzielt werden konnte.
EBITDA nach Quartalen und Jahren
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) wird auf EUR -16,68 Mio. beziffert. Ohne Restrukturierungsaufwendungen, Firmenwertabschreibungen sowie außerplanmäßigen Abschreibungen lag der Wert bei EUR -2,53 Mio., was ebenfalls unter dem Vorjahreswert von EUR 2,92 Mio. ist. Die Firmenwertabschreibungen betragen EUR 8,65 Mio., die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Grund von Wertminderungen betragen EUR 3,09 Mio. Erfreulich auch hier die Entwicklung im vierten Quartal, wo das EBIT mit EUR 0,74 Mio. wieder deutlich positiv ist.
Das Ergebnis je Aktie beträgt im Berichtszeitraum EUR -1,29, wohingegen im Geschäftsjahr 2006 noch ein Plus von EUR 0,30 verzeichnet wurde.
Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Prozent auf EUR 74,34 Mio. (Vorjahr EUR 81,58 Mio.). Die Reduktion ist vorrangig auf die vorgenommenen Firmenwertabschreibungen und Wertminderungen von sonstigen Vermögenswerten zurückzuführen. Demgegenüber steht der Zugang der Vermögenswerte aus der Akquisition der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien (mittlerweile verschmolzen auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien).
Die langfristigen Vermögenswerte belaufen sich auf 46,8 Prozent (Vorjahr 48,7 Prozent) vom Gesamtvermögen. Branchenbedingt niedrig zeigt sich der Anteil der Sachanlagen mit EUR 2,33 Mio. (Vorjahr EUR 1,61 Mio.). Den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von EUR 1,59 Mio. stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 0,82 Mio. gegenüber.
Die Firmenwerte reduzierten sich um EUR 5,44 Mio. auf EUR 15,86 Mio. (Vorjahr EUR 21,30 Mio.). Die Reduktion setzt sich aus einer ergebnisneutralen Anpassung der Anschaffungskosten der BRAIN FORCE B.V., Niederlande (vormals VAI B.V.), in Höhe von EUR 2,37 Mio. sowie der vorgenommenen Firmenwertabschreibungen von EUR 8,65 Mio. zusammen. Aus dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH erhöhte sich der Firmenwert um EUR 5,58 Mio.
Die Anpassung der Anschaffungskosten der BRAIN FORCE B.V. erfolgte aufgrund einer revidierten Planung der zukünftigen Erträge aus der Akquisition und der damit verbundenen Reduktion des erfolgsabhängigen Kaufpreises.
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte betragen zum 31. Dezember 2007 EUR 13,07 Mio. (Vorjahr EUR 10,49 Mio.). Die darin enthaltenen Entwicklungskosten belaufen sich auf EUR 3,31 Mio. (Vorjahr EUR 6,40 Mio.) und betragen somit 4,5 Prozent vom Gesamtvermögen (Vorjahr 7,8 Prozent).
Die nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen verringerten sich um EUR 0,53 Mio. In diesem Posten ist im Wesentlichen der 30-Prozent-Anteil an der KEMP Technologies Inc. enthalten, dessen Buchwert in der Berichtsperiode auf Wertminderungsbedarf geprüft wurde. Auf Basis der vorliegenden Informationen sowie der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung wurde ein Wertminderungsbedarf in Höhe von EUR 0,50 Mio. festgestellt und im Geschäftsjahr 2007 erfasst.
Die sonstigen langfristigen Forderungen belaufen sich auf EUR 0,75 Mio. (Vorjahr EUR 0,83 Mio.) und enthalten im Wesentlichen eine gezeichnete Wandelanleihe in Höhe von EUR 0,61 Mio.
Spürbare Unternehmenssteuerreform
Zum 31. Dezember 2007 betragen die aktiven latenten Steuern EUR 2,63 Mio. (Vorjahr EUR 4,77 Mio.). Die Reduktion ist auf Anpassungen der zukünftig erwarteten Nutzung der steuerlichen Verlustvorträge innerhalb der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, München, zurückzuführen. Diese Anpassungen sind einerseits in der Änderung der Mittelfristplanung der Gesellschaft, andererseits in der vom Deutschen Bundesrat beschlossenen Unternehmenssteuerreform begründet.
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen beträgt 53,2 Prozent und reduzierte sich um EUR 2,34 Mio. auf EUR 39,52 Mio.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,32 Mio. auf EUR 28,17 Mio. (Vorjahr EUR 25,85 Mio.).
Der Posten sonstige kurzfristige Forderungen und Vermögenswerte in Höhe von EUR 1,64 Mio. (Vorjahr EUR 2,13 Mio.) beinhaltet im Wesentlichen die Abgrenzung sonstiger Wartungsverträge mit EUR 0,89 Mio. (Vorjahr EUR 0,77 Mio.).
Die Zahlungsmittel betragen zum Stichtag EUR 9,44 Mio. (Vorjahr EUR 13,53 Mio.).
Das Konzerneigenkapital beträgt EUR 26,27 Mio. (Vorjahr EUR 48,09 Mio.). Die Eigenkapitalquote 35,3 Prozent (Vorjahr 59,0 Prozent).
Die langfristigen Schulden erhöhten sich um EUR 8,61 Mio. auf EUR 18,11 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von EUR 10 Mio. zurückzuführen.
Geringere Rückstellungen für Personalverpflichtungen
Die Rückstellungen für Personalverpfl ichtungen zeigen eine Reduktion um EUR 1,32 Mio. auf EUR 2,56 Mio. (Vorjahr EUR 3,88 Mio.). Der Rückgang ist vorrangig auf eine Gesetzesänderung des italienischen Abfertigungssystems zurückzuführen. Für die ab dem Geschäftsjahr 2007
erworbenen Abfertigungsansprüche der Mitarbeiter entfällt eine Rückstellungsbildung, da die Beitragsleistungen in eine staatliche Sozialversicherung oder eine Vorsorgeeinrichtung abgeführt werden.
Die sonstigen langfristigen Rückstellungen beinhalten die erfolgsabhängigen Kaufpreisverpfl ichtungen aus dem Erwerb der BRAIN FORCE B.V. und der SolveDirect.com Internet-Service GmbH.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 25,0 Prozent auf EUR 29,97 Mio. (Vorjahr EUR 23,99 Mio.). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Finanzverbindlichkeiten auf EUR 4,66 Mio. (Vorjahr EUR 2,00 Mio.) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten auf EUR 12,21 Mio. (Vorjahr EUR 10,53 Mio.). Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um EUR 1,32 Mio. auf EUR 2,56 Mio. Davon entfallen EUR 2,33 Mio. auf die kurzfristigen, erfolgsabhängigen Kaufpreisverpfl ichtungen aus dem Erwerb der BRAIN FORCE B.V. und der SolveDirect.com Internet-Service GmbH. Erfolgsabhängige Kaufpreisverpflichtungen
Das working capital beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2007 EUR 9,55 Mio. (Vorjahr EUR 17,87 Mio.). Die Nettoverschuldung beträgt EUR 6,53 Mio. (Vorjahr EUR 0).
Im Geschäftsjahr 2007 resultiert aus der betrieblichen Tätigkeit ein Zahlungsmittelabfluss von EUR 2,02 Mio. (Vorjahr Zufluss EUR 7,22 Mio.). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist einerseits auf die gesunkenen Ergebnisse zurückzuführen, andererseits erhöhte sich der Zahlungsmittelabfluss für langfristige Personalverpflichtungen und sonstige Rückstellungen auf EUR 1,20 Mio. An Ertragsteuern wurden im Geschäftsjahr 2007 EUR 2,40 Mio. (Vorjahr EUR 1,82 Mio.) bezahlt.
6,93 Mio. EUR für den Erwerb von Tochterunternehmen
Der Zahlungsmittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 9,55 Mio. (Vorjahr EUR 13,87 Mio.). Davon entfallen EUR 6,93 Mio. für den Erwerb von Tochterunternehmen (Vorjahr EUR 11,16 Mio.). Die Mittelverwendung betrifft im Wesentlichen den Barkaufpreis aus dem Erwerb sämtlicher Anteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH sowie erfolgsabhängige Kaufpreiszahlungen aus in Vorjahren getätigten Unternehmenserwerben. Weiters wurden Zahlungen im Zusammenhang mit dem Squeeze-out der Altaktionäre der Brain Force Financial Solutions AG und dem anschließenden Spruchverfahren in Höhe EUR 0,47 Mio. getätigt.
Die Investitionen in Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten belaufen sich auf EUR 2,82 Mio. (Vorjahr EUR 2,81 Mio.).
Für kurzfristig veranlagte finanzielle Vermögenswerte wurden im Geschäftsjahr 2007 EUR 9,80 Mio. (Vorjahr EUR 9,97 Mio.) aufgewendet.
Aus dem Verkauf der kurzfristig veranlagten finanziellen Vermögenswerte resultieren Einzahlungen in Höhe von EUR 9,95 Mio. (Vorjahr EUR 10,03 Mio.).
Der Zahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt EUR 7,81 Mio. (Vorjahr EUR 8,75 Mio.). Für den Erwerb von eigenen Aktien wurden Mittel in Höhe von EUR 3,03 Mio. (Vorjahr EUR 0,10 Mio.) aufgewendet. Weiters wurde an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG eine Dividende in Höhe von EUR 1,51 Mio. (Vorjahr EUR 0,82 Mio.) bezahlt. Aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten resultiert ein Zahlungsmittelzufluss von EUR 12,35 Mio.
Die zum Stichtag 31. Dezember 2007 ausgewiesenen Zahlungsmittel betragen EUR 9,44 Mio. (Vorjahr EUR 13,53 Mio., davon EUR 0,33 nicht uneingeschränkt verfügbar).
Verbesserte Auftragslage Mit Stichtag 31. Dezember 2007 verfügte der BRAIN FORCE-Konzern über einen Auftragsbestand von EUR 26,32 Mio. (Vorjahr EUR 25,60 Mio.). Damit konnte der Auftragswert um rund 3 Prozent gesteigert werden.
Der Auftragsbestand verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche:
Die sinnvolle Verzahnung von Software und Services ist ein Markenzeichen von BRAIN FORCE. Eine ständige Weiterentwicklung der Softwareangebote ist deshalb unerlässlich für den Erfolg des Unternehmens. Nur mit State-of-the-art-Lösungen in Verbindung mit dem Know-how als erfahrener Managed Services-Provider lassen sich die hohen Anforderungen der Kunden erfüllen, die vermehrt auf Full-Service-Angebote setzen. BRAIN FORCE entwickelt deshalb stetig seine Produkte weiter, um die Märkte von morgen schon heute zu besetzen.
Die Forschungs- und Produktentwicklungen der BRAIN FORCE HOLDING AG sind in den Geschäftsfeldern Business Solutions (BS) und Technology and Infrastructure (TI) gebündelt.
Das Geschäftsfeld BS hat seine Kernkompetenz mit Lösungen für die Finanzdienstleistungsbranche weiter ausgebaut und im abgelaufenen Geschäftsjahr wichtige Trendmärkte besetzt. So wurde mit der BRAIN FORCE Abgeltungssteuer ein neues Modul entwickelt, das ganz den gesetzlichen Anforderungen zur Einführung der neuen Kapitalertragssteuer zum 1.1.2009 entspricht. Finanzberater können für ihre Kunden ein individuell abgestimmtes Produktpaket von Wertpapieren und Fonds automatisch zusammenstellen und deren Kapitalerträge optimieren. Zudem wurde mit der BRAIN FORCE Gewerbeabsicherung ein Modul für die Versicherungsberatung entwickelt, das speziell den Kundenkreis der Gewerbebetriebe adressiert. Sie unterliegen bestimmten Risiken und benötigen deshalb besondere Versicherungen wie Inhalts-, Betriebshaftpflicht-, Betriebsunfall-, Geschäftsgebäude-, Kfz- und Rechtsschutzversicherung. Per Knopfdruck können Berater nun ihren Kunden einen optimalen Versicherungsschutz anbieten.
Im Geschäftsfeld TI hat der Konzern mit BRAIN FORCE ICT Bill eine moderne, leistungsfähige Softwarelösung zur verursachergerechten ITK-Leistungsverrechnung in Unternehmen auf den Markt gebracht. Damit können ITK-Kosten innerhalb der jeweiligen Fachabteilung pauschal belegt und ein nachhaltiger Beitrag zu deren Produktivitätssteigerung bzw. deren Wettbewerbsfähigkeit erzielt werden. BRAIN FORCE unterstützt damit Kunden, ihre IT-Abteilungen von reinen Cost Centern zu erfolgreichen Profit Centern zu entwickeln.
Auch wurde der BRAIN FORCE Net Organizer weiter entwickelt und mit dem Tool "Billing Ticket" ergänzt. Damit können problemlos Schnittstellen zu bereits vorhandenen Billing-Systemen, d.h. Abrechnungssystemen von ITK-Komponenten, beim Kunden hergestellt werden. Kosten für den Aufbau, Abbau und die Nutzung der Komponenten werden so automatisch berechnet und der richtigen Kostenstelle im Unternehmen zugeordnet. Mehrfacherfassungen und Fehler durch manuelle Eingaben werden so vermieden und die Kostenabrechnung automatisiert, was zu einer erheblich höheren Effizienz und zur Senkung der IT-Kosten bei den Kunden führt.
Darüber hinaus hat BRAIN FORCE die Version 2.0 des Packaging Robot fertig gestellt. Die neue Version enthält eine eigene Repackaging Engine und unterstützt Microsoft Softgrid zur Applikationsvirtualisierung, einem der wichtigsten Zukunftsmärkte im gesamten IT-Management-Umfeld. Außerdem wurde das neue Produkt BRAIN FORCE Desktop Manager erweitert und mit dem Rapid Deployment Program aufgerüstet. Das zentrale Management von User-Profilen in Unternehmen ist so noch schneller und effizienter, was gerade im Hinblick auf die Einführung des neuen Betriebssystems Microsoft Vista entscheidend ist.
Multi Level Service Management
Die BRAIN FORCE Division SolveDirect Solutions hat den Ausbau seiner Service Management-Plattform in Richtung Multi Level Service Management vorangetrieben. Damit wird den immer komplexer werdenden Anforderungen großer, internationaler Service Organisationen mit bestpractice-Lösungen entsprochen, die einen engeren Vernetzungsgrad zwischen Partnern und Organisationen in den Serviceprozessen bis zur Integration mit ERP- und Supply-Chain-Lösungen fordern. Zudem bleiben diese integrierten Abläufe kundenspezifisch und zugleich transparent und messbar. Die daraus entstehenden Vereinfachungen bringen enorme Kostenvorteile und Qualitätssteigerungen in den internen und externen Prozessen.
Der BRAIN FORCE-Konzern ist im Rahmen seiner internationalen Tätigkeit unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Im Folgenden werden die relevanten Risiken im Einzelnen beschrieben und gegebenenfalls die Gegenmaßnahmen des BRAIN FORCE-Konzerns erläutert.
Geringes Währungsrisiko
Das Liquiditätsrisiko wird durch laufende, detaillierte Finanzplanungen auf Ebene der Unternehmensleitung überwacht. Wegen der hauptsächlichen Marktpräsenz im Euroraum spielt das Währungsrisiko eine untergeordnete Rolle. Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, das sich aus der Änderung von Wertschwankungen von Finanzinstrumenten infolge einer Änderung der Marktzinssätze ergibt. Die Finanzverbindlichkeiten im BRAIN FORCE-Konzern sind fix als auch variabel verzinst. Die Veranlagung der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig.
Wesentliche, nicht finanzielle Risiken sind:
Zyklen ablaufenden, kontinuierlichen Veränderung der Kundenanforderungen gekennzeichnet. Durch laufende Weiterentwicklung der Produkte und Anpassung an die Marktbedürfnisse soll diesem Risiko vorgebeugt werden.
Zur Risikovermeidung und -bewältigung werden in den lokalen Gesellschaften Risiken bewusst nur im operativen Geschäft eingegangen und dabei immer im Verhältnis zum möglichen Gewinn analysiert. Insbesondere sind Spekulationen außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit unzulässig. Risiken außerhalb der operativen Tätigkeit, wie finanzielle Risiken, werden von der Muttergesellschaft beobachtet und im notwendigen Maße abgesichert.
Instrumente zur Risikoüberwachung Die wichtigsten Instrumente zur Risikoüberwachung und -kontrolle sind der Planungs- und Controllingprozess, konzernweite Richtlinien sowie die laufende Berichterstattung. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem
Definierte Prozesse sichern Qualität
Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu. Der Konzernabschlussprüfer beurteilt jährlich die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements im Konzern und berichtet darüber an Aufsichtsrat und Vorstand.
a) Genehmigtes Kapital: Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechen den Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital in einer oder mehreren Tranchen um bis zu weitere EUR 7.693.371 durch Ausgabe von bis zu 7.693.371 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, und zwar jeweils mit oder ohne Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre im Fall von Bar- und/oder Sacheinlagen und/oder der Ausgabe von Aktien an Dienstnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen, zu erhöhen und den Ausgabebetrag sowie die Ausgabebedingungen im Einver nehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.
b) Erwerb eigener Aktien: Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2007 wurde unter Widerruf der in der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 dem Vorstand eingeräumten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien dem Vorstand gemäß §§ 65 Abs. 1
Z 4 und 8 AktG gleichzeitig erneut die Ermächtigung erteilt, für die Dauer von 18 Monaten vom Tag der Beschlussfassung an eigene Aktien bis zu höchstens 10 Prozent des Grund kapitals zu erwerben, wobei der zu leistende Gegenwert den Betrag von EUR 1 nicht unter schreiten und den Betrag von EUR 15 nicht überschreiten darf. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, ihre Konzernunternehmen oder für deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates für die Veräuße rung eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein öffent liches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu beschließen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausgeschlossen werden kann, wenn diese Aktien als Gegenleistung im Rahmen eines Erwerbes von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland oder zur Bedienung von Aktienoptionen an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes oder Auf sichtsrates der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Diese Ermächtigung kann einmal oder mehrmals ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgeübt werden und gilt für die höchste gesetzlich zulässige Dauer. Der Vorstand wurde wei ters ermächtigt, die eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Vorstand hat beschlossen, von dieser Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien Ge brauch zu machen. Die Veräußerung eigener Aktien begann am 31. Juli 2007 und endete am 6. August 2007. Die Veräußerung erfolgte außerhalb der Börse unter Ausschluss des Bezugs rechtes der Aktionäre, da die Gesellschaft im Rahmen des vom Aufsichtsrat bereits genehmig ten Erwerbes sämtlicher Geschäftsanteile der SolveDirect.com Internet-Service GmbH einen Teil des Kaufpreises in eigenen Stückaktien geleistet hat.
Am 29. Januar 2008 hat die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.
Übernahmeangebot an Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG
Am 31. Januar 2008 wurde von der Unternehmens Invest AG die Absicht veröffentlicht, durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an der die Unternehmens Invest AG sowie die CROSS Industries AG gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG zu stellen. In der Folge gab die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Mitte Februar 2008 bekannt, dass sie weitere Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG erworben und mit der BEKO Holding AG einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Die Veröffentlichung des Pflichtangebotes lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Welche Auswirkungen eine allfällige Übernahme der BRAIN FORCE durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. auf die zukünftige Entwicklung haben kann, ist aufgrund der noch nicht erfolgten Veröffentlichung des Übernahmenangebotes nicht einschätzbar.
Vor dem Hintergrund der bisherigen Ankündigungen der BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., dass BRAIN FORCE als Plattform für eine mitteleuropäische IT-Gruppe positioniert werden soll, dürfte die grundsätzliche Orientierung im Kerngeschäft aus heutiger Sicht bestehen bleiben.
BRAIN FORCE wird die Integration der zugekauften Unternehmen weiter vorantreiben, um die bestehenden Synergien zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit im Markt weiter zu verbessern. Mit dem Erreichen eines positiven EBIT im vierten Quartal des Berichtsjahres verzeichnet der Konzern hierzu erste wichtige Erfolge. Dieser Trend wird sich nach heutigem Erkenntnisstand weiter fortführen, so dass der Vorstand im Geschäftsjahr 2008 ein positives operationales Ergebnis bei steigendem Umsatz erwartet.
Wien, 14. März 2008
Der Vorstand
Günter Pridt
Positives operationales Ergebnis bei steigendem Umsatz
Gemäß § 82 (4) Börsegesetz erklärt der Vorstand der BRAIN FORCE HOLDING AG hiermit,
dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss seines Wissens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesamtheit der in die Konsolidierung der BRAIN FORCE-Gruppe einbezogenen Unternehmen vermittelt;
dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage der Gesamtheit der in die Konsolidierung der BRAIN FORCE-Gruppe einbezogenen Unternehmen so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass er die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten, denen die BRAIN FORCE-Gruppe ausgesetzt ist, beschreibt.
Wien, 14. März 2008
Der Vorstand:
Günter Pridt
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2007 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommmenden Aufgaben im Rahmen von acht Aufsichtsratssitzungen und zwei Ausschusssitzungen wahrgenommen.
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat laufend schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft sowie der Konzernunternehmen berichtet und Auskunft gegeben.
Der Jahresabschluss samt Lagebericht der BRAIN FORCE HOLDING AG und der Konzernabschluss samt Lagebericht zum 31. Dezember 2007 gemäß § 245a UGB in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, wurden von dem nach § 270 UGB gewählten Abschlussprüfer der PwC INTER-TREUHAND GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft.
Die Prüfung ergab, dass die Buchführung, der Jahresabschluss und der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die Bestimmungen der Satzung beachtet wurden. Die Prüfung hat nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zur Beanstandung gegeben, daher hat der Abschlussprüfer den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und dem Konzernabschluss.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2007 gebilligt und erklärt sich mit dem Lagebericht einverstanden. Er schließt sich zudem dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes an. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 125 Aktiengesetz festgestellt. Der Aufsichtsrat erklärt sich mit dem Konzernabschluss sowie dem Konzernlagebericht einverstanden.
Helmut Fleischmann ist mit 4. September 2007 aus dem Vorstand ausgeschieden. Seine Funktion als Vorsitzender des Vorstandes übernahm mit diesem Datum Günter Pridt, zunächst im Wege einer interimistischen Bestellung gemäß § 90 Abs.2 AktG; seine Funktion als Stellvertreter des Vorsitzenden des Aufsichtsrates war aus diesem Grunde seit dem 4. September ruhend gestellt. Aufgrund seiner fixen Bestellung zum Vorstandsmitglied per 27. September 2007 hat Günter Pridt mit diesem Datum sein Aufsichtsratsmandat zurückgelegt. Wolfgang Lippert ist mit 29. Oktober 2007 aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Vorstand wird mit Anfang April 2008 durch Herrn Mag. Thomas Melzer als Finanzvorstand ergänzt werden.
Der Aufsichtsrat weist darauf hin, dass die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an welcher die Unternehmens Invest AG und die CROSS Industries AG mehrheitlich beteiligt sind, ein öffentliches Pflichtangebot gemäß §§ 22 ff ÜbG an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG gelegt hat. Der Aufsichtsrat verweist in diesem Zusammenhang auf seine begründete Äußerung zu diesem Angebot gemäß § 14 ÜbG.
Der Aufsichtsrat dankt der Unternehmensleitung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche Tätigkeit im Geschäftsjahr 2007.
Wien, den 26. März 2008 Der Aufsichtsrat
Dr. Christoph Senft Vorsitzender des Aufsichtsrates
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007 | 2007 | 2006 | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| 1. Umsatzerlöse | 18, 23, 51 | 98.333.256,56 | 88.531.176,82 |
| 2. Herstellungskosten | 24 | -79.056.320,15 | -63.908.239,32 |
| 3. Bruttoergebnis vom Umsatz | 19.276.936,41 | 24.622.937,50 | |
| 4. Vertriebskosten | 24 | -11.898.282,92 | -9.301.687,42 |
| 5. Verwaltungskosten | 24 | -14.241.460,11 | -12.203.190,97 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 24 | -1.705.580,30 | -2.107.610,39 |
| 7. Sonstige betriebliche Erträge | 25 | 531.134,09 | 1.907.663,25 |
| 8. Firmenwertabschreibung | 24 | -8.645.809,75 | 0,00 |
| 9. Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit | -16.683.062,58 | 2.918.111,97 | |
| 10. Finanzerträge | 28 | 71.923,83 | 125.918,63 |
| 11. Finanzaufwendungen | 28 | -785.329,74 | -220.620,69 |
| 12. Finanzergebnis | 28 | -713.405,91 | -94.702,06 |
| 13. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 33 | -513.346,40 | 406.554,38 |
| 14. Ergebnis vor Ertragsteuern | -17.909.814,89 | 3.229.964,29 | |
| 15. Ertragsteuern | 20, 29 | -2.004.895,22 | 942.883,04 |
| 16. Periodenergebnis | -19.914.710,11 | 4.172.847,33 | |
| Periodenergebnis zurechenbar | |||
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft | -19.914.710,11 | 4.172.847,33 | |
| Ergebnis pro Aktie | 53 | -1,29 | 0,30 |
AZ = Anhangszahl
| Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007 | AZ | 31.12.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | EUR | EUR | |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagen | 3, 30 | 2.328.060,01 | 1.614.067,54 |
| BRAIN FORCE – Group Firmenwerte |
5, 31 | 15.861.876,38 | 21.304.952,48 |
| sonstige immaterielle Vermögenswerte | 5, 6, 32 | 13.065.053,03 | 10.487.375,37 |
| Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 Anteile an assoziierten Unternehmen |
AZ 7, 33 |
31.12.2007 11.466,25 |
31.12.2006 536.857,43 |
| AKTIVA Finanzanlagen |
8, 34 | EUR 179.780,94 |
EUR 183.283,32 |
| Langfristige Vermögenswerte sonstige Forderungen und Vermögenswerte |
12, 38 | 750.910,93 | 825.771,92 |
| Sachanlagen aktive latente Steuern |
20, 35 | 2.328.060,01 2.628.433,11 |
1.614.067,54 4.768.958,28 |
| Firmenwerte | 34.825.580,65 15.861.876,38 |
39.721.266,34 21.304.952,48 |
|
| Kurzfristige Vermögenswerte sonstige immaterielle Vermögenswerte |
13.065.053,03 | 10.487.375,37 | |
| Vorräte Anteile an assoziierten Unternehmen |
10, 36 | 268.534,46 11.466,25 |
337.613,25 536.857,43 |
| Finanzanlagen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
11, 12, 37 | 28.168.703,26 179.780,94 |
25.851.978,91 183.283,32 |
| sonstige und Vermögenswerte sonstige Forderungen und Vermögenswerte |
12, 38 | 1.638.648,75 750.910,93 |
2.134.857,61 825.771,92 |
| aktive latente Steuern Zahlungsmittel |
13, 39 | 2.628.433,11 9.440.942,51 |
13.533.836,72 4.768.958,28 |
| 39.516.828,98 34.825.580,65 |
41.858.286,49 39.721.266,34 |
||
| 74.342.409,63 | 81.579.552,83 | ||
| PASSIVA Kurzfristige Vermögenswerte |
|||
| Eigenkapital Vorräte |
268.534,46 | 337.613,25 | |
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
28.168.703,26 | 25.851.978,91 | |
| Grundkapital sonstige Forderungen und Vermögenswerte |
40 | 15.386.742,00 1.638.648,74 |
15.386.742,00 2.134.857,61 |
| Rücklagen Zahlungsmittel |
40 | 15.260.502,92 9.440.942,51 |
24.475.469,55 13.533.836,72 |
| Angesammelte Ergebnisse | -4.381.822,90 39.516.828,97 |
8.365.027,23 41.858.286,49 |
|
| Eigene Anteile | 0,00 74.342.409,62 |
-134.737,40 81.579.552,83 |
|
| 26.265.422,02 | 48.092.501,38 | ||
| Langfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 14, 42 | 11.308.021,58 | 547.814,99 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 14, 44 | 73.605,20 | 27.449,07 |
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen | 16, 41 | 2.559.368,92 | 3.881.526,73 |
| Sonstige Rückstellungen | 15, 46 | 1.603.503,00 | 3.155.240,00 |
| Passive latente Steuern | 20, 35 | 2.561.714,48 | 1.887.976,80 |
| 18.106.213,18 | 9.500.007,59 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 14, 42 | 4.664.466,62 | 1.999.157,99 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 14, 43 | 9.780.847,55 | 8.520.498,38 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 14, 44 | 12.206.583,07 | 10.527.741,16 |
| Steuerrückstellungen | 20, 45 | 762.239,19 | 1.698.344,33 |
| Sonstige Rückstellungen | 15, 46 | 2.556.638,00 | 1.241.302,00 |
| 29.970.774,43 | 23.987.043,86 | ||
| 74.342.409,63 | 81.579.552,83 |
| Konzern-Geldflussrechnung für das Geschäftsjahr 2007 | AZ | 2007 | 2006 |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||
| Zahlungsmittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit | 47 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -17.909.814,89 | 3.229.964,29 | |
| Berichtigungen für: | |||
| + Abschreibungen |
17.029.091,52 | 3.595.802,35 | |
| Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 +/- Finanzergebnis |
AZ | 31.12.2007 713.405,91 |
31.12.2006 94.702,06 |
| PASSIVA +/- Ergebnis aus assoziierten Unternehmen |
EUR 513.346,40 |
EUR -406.554,38 |
|
| EIGENKAPITAL +/- Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital |
1.713,94 | -2.154,08 | |
| - sonstige zahlungsunwirksame Erträge Grundkapital |
0,00 15.386.742,00 |
-475.983,06 15.386.742,00 |
|
| +/- Veränderung der Rückstellungen für langfristige Rücklagen Personalverpflichtungen und sonstige Rückstellungen |
14.999.475,37 -1.204.220,81 |
24.475.469,55 13.852,65 |
|
| Angesammelte Ergebnisse +/- Veränderung der Vorräte |
-4.120.795,35 74.678,79 |
8.365.027,23 17.835,41 |
|
| Eigene Anteile +/- Veränderung der Forderungen |
0,00 -489.745,65 |
-134.737,40 3.552.554,05 |
|
| +/- Veränderung der Verbindlichkeiten |
26.265.422,02 2.208.381,08 |
48.092.501,38 -475.134,79 |
|
| LANGFRISTIGE SCHULDEN +/- Differenzen aus der Währungsumrechnung |
-6.683,80 | -39.126,55 | |
| Finanzverbindlichkeiten | 11.308.021,58 930.152,49 |
547.814,99 9.105.757,95 |
|
| Sonstige Verbindlichktien - gezahlte Zinsen |
73.605,20 -543.072,63 |
27.449,07 -207.391,90 |
|
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen + erhaltene Dividenden |
2.559.368,92 0,00 |
3.881.526,73 137.840,58 |
|
| Sonstige Rückstellungen - gezahlte Ertragsteuern |
1.603.503,00 -2.404.279,05 |
3.155.240,00 -1.815.961,16 |
|
| Passive latente Steuern Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit |
2.561.714,48 -2.017.199,19 |
1.887.976,80 7.220.245,47 |
|
| Zahlungsmittelfluss aus Investitionstätigkeit | 48 | 18.106.213,18 | 9.500.007,59 |
| KURZFRISTIGE SCHULDEN - Erwerb von Tochterunternehmen |
-6.929.733,79 | -11.164.502,84 | |
| Finanzverbindlichkeiten - Erwerb von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten |
4.664.466,62 -2.820.623,02 |
1.999.157,99 -2.808.587,46 |
|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erwerb von Finanzanlagen und finanziellen Vermögenswerten |
9.780.847,55 -9.803.484,79 |
8.520.498,38 -9.967.702,35 |
|
| Sonstige Verbindlichkeiten + Verkauf von Sachanlagen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten |
12.206.583,06 53.764,91 |
10.527.741,16 38.643,71 |
|
| Steuerrückstellungen + Verkauf von Finanzanlagen und finanziellen Vermögenswerten |
762.239,19 9.947.332,45 |
1.698.344,33 10.034.190,53 |
|
| Sonstige Rückstellungen Nettozahlungsmittel aus Investitionstätigkeit |
2.556.638,00 -9.552.744,24 |
1.241.302,00 -13.867.958,41 |
|
| Zahlungsmittelfluss aus Finanzierungstätigkeit | 49 | 29.970.774,42 | 23.987.043,86 |
| + Ausgabe von Aktien | 74.342.409,62 0,00 |
81.579.552,83 14.092.860,83 |
|
| - Erwerb von eigenen Anteilen | -3.032.962,24 | -104.812,78 | |
| - bezahlte Dividenden | -1.505.545,81 | -820.053,52 | |
| + Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 12.577.314,50 | 29.370,89 | |
| - Tilgung von Finanzverbindlichkeiten |
-231.844,61 | -4.451.826,85 | |
| Nettozahlungsmittel aus Finanzierungstätigkeit | 7.806.961,84 | 8.745.538,57 | |
| Veränderung der Zahlungsmittel | 50 | -3.762.981,59 | 2.097.825,63 |
| Zahlungsmittel zum Jahresanfang | 13.203.924,10 | 11.106.098,47 | |
| +/- Veränderung der Zahlungsmittel | -3.762.981,59 | 2.097.825,63 | |
| Zahlungsmittel zum Jahresende | 50 | 9.440.942,51 | 13.203.924,10 |
| Veränderungen des Eigenkapitals | AZ | Grundkapital | Kapitalrücklage | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | |||
| Stand 1. Januar 2006 | 10.257.828,00 | 15.791.657,20 | ||
| Marktbewertung von Wertpapieren | 0,00 | 0,00 | ||
| Differenzen aus Währungsumrechnung | 0,00 | 0,00 | ||
| Übertragung von Rücklagen | 0,00 | 0,00 | ||
| Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten | 0,00 | 0,00 | ||
| Periodenergebnis | 0,00 | 0,00 | ||
| Gesamtergebnis der Periode | 0,00 | 0,00 | ||
| Dividendenzahlungen | 0,00 | 0,00 | ||
| Kapitalerhöhung aus Bareinlage | 5.128.914,00 | 10.770.719,40 | ||
| Transaktionskosten der Kapitalerhöhung | 0,00 | -1.811.772,57 | ||
| Veränderung eigener Anteile | 0,00 | 0,00 | ||
| sonstige Veränderungen Minderheiten | 0,00 | 0,00 | ||
| Stand 31. Dezember 2006 | 40 | 15.386.742,00 | 24.750.604,03 | |
| Marktbewertung von Wertpapieren | 0,00 | 0,00 | ||
| Differenzen aus Währungsumrechnung | 0,00 | 0,00 | ||
| Übertragung von Rücklagen | 0,00 | -9.162.972,80 | ||
| Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten | 0,00 | -9.162.972,80 | ||
| Periodenergebnis | 0,00 | 0,00 | ||
| Gesamtergebnis der Periode | 0,00 | -9.162.972,80 | ||
| Dividendenzahlungen | 0,00 | 0,00 | ||
| Veränderungen eigener Anteile | 0,00 | -51.610,83 | ||
| sonstige Veränderungen Minderheiten | 0,00 | 0,00 | ||
| Stand 31. Dezember 2007 | 40 | 15.386.742,00 | 15.536.020,40 |
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbar | gesamtes Eigenkapital |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| sonstige Rücklagen |
angesammelte Ergebnisse |
eigene Anteile | Summe | Minderheiten | Summe | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| -149.821,08 | 5.812.121,08 | -29.924,62 | 31.681.860,58 | 425.830,27 | 32.107.690,85 | |
| -7.618,92 | 0,00 | 0,00 | -7.618,92 | 0,00 | -7.618,92 | |
| -7.432,48 | 0,00 | 0,00 | -7.432,48 | 0,00 | -7.432,48 | |
| -110.262,00 | 110.262,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -125.313,40 | 110.262,00 | 0,00 | -15.051,40 | 0,00 | -15.051,40 | |
| 0,00 | 4.172.847,33 | 0,00 | 4.172.847,33 | 0,00 | 4.172.847,33 | |
| -125.313,40 | 4.283.109,33 | 0,00 | 4.157.795,93 | 0,00 | 4.157.795,93 | |
| 0,00 | -820.053,52 | 0,00 | -820.053,52 | 0,00 | -820.053,52 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.899.633,40 | 0,00 | 15.899.633,40 | |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | -1.811.772,57 | 0,00 | -1.811.772,57 | |
| 0,00 | 0,00 | -104.812,78 | -104.812,78 | 0,00 | -104.812,78 | |
| 0,00 | -910.149,66 | 0,00 | -910.149,66 | -425.830,27 | -1.335.979,93 | |
| -275.134,48 | 8.365.027,23 | -134.737,40 | 48.092.501,38 | 0,00 | 48.092.501,38 | |
| -4.505,98 | 0,00 | 0,00 | -4.505,98 | 0,00 | -4.505,98 | |
| 4.122,98 | 0,00 | 0,00 | 4.122,98 | 0,00 | 4.122,98 | |
| 0,00 | 9.162.972,80 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| -383,00 | 9.162.972,80 | 0,00 | -383,00 | 0,00 | -383,00 | |
| 0,00 | -19.914.710,11 | 0,00 | -19.914.710,11 | 0,00 | -19.914.710,11 | |
| -383,00 | -10.751.737,31 | 0,00 | -19.915.093,11 | 0,00 | -19.915.093,11 | |
| 0,00 | -1.505.545,81 | 0,00 | -1.505.545,81 | 0,00 | -1.505.545,81 | |
| 0,00 | 0,00 | 134.737,40 | 83.126,57 | 0,00 | 83.126,57 | |
| 0,00 | -489.567,01 | 0,00 | -489.567,01 | 0,00 | -489.567,01 | |
| -275.517,48 | -4.381.822,90 | 0,00 | 26.265.422,02 | 0,00 | 26.265.422,02 |
Die BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, hat sich in den vergangenen Jahren als mittelständisches IT-Unternehmen vom reinen Projektdienstleister zum IT-Lösungsanbieter gewandelt. Der BRAIN FORCE-Konzern bietet seine Produkte und Dienstleistungen auf den für ihn relevanten Märkten über einzelne Tochtergesellschaften, vorwiegend in den Branchen Versicherungs- und Finanzdienstleistungen, Telekommunikation sowie Industrie, an. Der Sitz der Muttergesellschaft ist IZD Tower, Wagramer Straße 19, 1220 Wien, Österreich.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den nach § 245a UGB zu beachtenden unternehmensrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Berichtswährung ist der Euro.
Die bei der Erstellung des Konzernabschlusses herangezogenen Bewertungsgrundlagen basieren auf historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, mit der Ausnahme von derivativen Finanzinstrumenten und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren, die mit dem beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag bewertet werden.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den allgemein anerkannten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, verlangt die Anwendung von Schätzungen und Annahmen, die die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie die offen gelegten Eventualvermögenswerte und -schulden am Bilanzstichtag sowie die bilanzierten Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode beeinflussen. Obwohl diese Schätzungen nach bestem Wissen des Vorstandes auf den laufenden Transaktionen basieren, können die tatsächlichen Werte letztendlich von diesen Schätzungen abweichen.
Folgende Standards und Interpretationen wurden erstmalig angewendet:
X IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben und die Änderung von IAS 1 Darstellung des Abschlusses - Angaben zum Kapital wurden in 2007 erstmals angewandt. Dies führt zu neuen Angaben im Bereich der Finanzinstrumente und hat keine Auswirkung auf den Ausweis oder die Bewertung der Finanzinstrumente des Konzerns oder Angaben betreffend Steuern und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstigen Verbindlichkeiten.
Der IASB bzw. IFRIC hat weitere Standards bzw. Änderungen von Standards und Interpretationen verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2007 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind. Die folgenden Regelungen wurden bis zum Erstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses von der EU übernommen und im offiziellen Journal veröffentlicht.
Die Auswirkung dieser Regelungen kann noch nicht verlässlich eingeschätzt werden.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden alle auf den einheitlichen Konzernbilanzstichtag 31. Dezember 2007 erstellt.
In den Konzernabschluss sind, neben der BRAIN FORCE HOLDING AG, inländische und ausländische Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der Konzern die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat, regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 Prozent.
Die Konsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt ab dem Tag, ab dem die Kontrolle über das Unternehmen besteht, und endet mit dem Tag, an dem die Kontrolle endet.
Am 6. Juli 2007 wurde ein Kauf- und Abtretungsvertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, geschlossen. Gefahr und Zufall hinsichtlich der Geschäftsanteile gingen mit Ablauf des 30. Juni 2007 über. In weiterer Folge wurde die SolveDirect.com Internet-Service GmbH mit Verschmelzungsvertrag vom 22. August 2007 auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH rückwirkend per 1. Januar 2007 verschmolzen.
Die BRAIN FORCE SOFTWARE Ltd., Cambridge, Großbritannien, wird liquidiert und wurde mit Ende des Geschäftsjahres entkonsolidiert.
Weiters wurde die BRAIN FORCE Inc., New York, USA, gegründet und wieder liquidiert.
Der Konzernabschluss umfasst somit die BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, und die angeführten Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen:
| Gesellschaft | Konsolidierungsart | Anteil |
|---|---|---|
| % | ||
| BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien | V | 100 |
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland | V | 100 |
| BRAIN FORCE Hamburg GmbH, München, Deutschland 1) | V | 100 |
| BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien | V | 100 |
| BRAIN FORCE Network Solutions B.V., Veenendaal, Niederlande | V | 100 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande | V | 100 |
| BFS Brain Force Software AG, Kloten, Schweiz | V | 100 |
| BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, Tschechische Republik | V | 100 |
| Brain Force Software s.r.o., Bratislava, Slowakei 2) | V | 100 |
| NSE Capital Venture GmbH, München, Deutschland 1) | V | 100 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für | ||
| Datenkommunikation und Informatik GmbH),Langen, Deutschland | V | 100 |
| CONSULTING CUBE s.r.l., Bologna, Italien 3) | E | 25 |
| KEMP Technologies Inc., New York, USA | E | 30 |
V Vollkonsolidierung
E Êquity-Bewertung
1) Der Anteil wird durch die BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland, gehalten.
2) 85 Prozent des Anteils werden durch BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, Tschechische Republik, 15 Prozent durch die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, gehalten.
3) Der Anteil wird durch die BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien, gehalten.
Die SFP Software für FinanzPartner GmbH, München, Deutschland, wurde in 2007 in die BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland verschmolzen.
Die Konsolidierung erfolgt nach den Bestimmungen des IFRS 3. Alle Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbes bzw. des Übergangs der Kontrolle verrechnet.
Immaterielle Vermögenswerte werden, soweit identifizierbar, einer eigenständigen Bilanzierung zugeführt. Sie werden planmäßig abgeschrieben. Der verbleibende Firmenwert wird auf die zahlungsmittelgenerierende(n) Einheit(en) aufgeteilt und mindestens einmal jährlich auf dieser Ebene auf Werthaltigkeit getestet.
Im Falle eines Überschusses des erworbenen anteiligen Reinvermögens über die Anschaffungskosten sind sowohl die erworbenen Vermögenswerte und Schulden und Eventualverbindlichkeiten, aber auch die Anschaffungskosten nochmals zu bewerten, und ein bestehender Überschuss ist danach erfolgswirksam zu erfassen.
Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge, Aufwendungen und eventuelle Zwischenergebnisse sind eliminiert.
Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären Wirtschaftsumfelds, in dem das Unternehmen tätig ist, entspricht (funktionale Währung). Bei sämtlichen Gesellschaften ist dies die jeweilige Landeswährung.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt, der die funktionale Währung der Muttergesellschaft und die Berichtswährung des Konzerns darstellt.
Die aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen einbezogener Tochterunternehmen resultierenden Differenzen werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
In den Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften werden Fremdwährungstransaktionen mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Bewertung von Forderungen und Schulden in fremder Währung zum Kurs am Bilanzstichtag resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen, die eine von der Konzernberichtswährung abweichende funktionale Währung haben, werden zum jeweiligen Bilanzstichtag entsprechend umgerechnet.
Die Euro-Wechselkurse wichtiger Währungen sind in der folgenden Tabelle angeführt:
| Währung | Stichtagskurs 2007 | Stichtagskurs 2006 |
|---|---|---|
| 1 EUR | 1 EUR | |
| CHF Schweizer Franken | 1,6560 | 1,6085 |
| GBP Britisches Pfund | 0,7355 | 0,6710 |
| CZK Tschechische Kronen | 26,600 | 27,4800 |
| SKK Slowakische Kronen | 33,620 | 34,5700 |
| USD Amerikanischer Dollar | 1,4725 | 1,3185 |
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Sachanlagen werden linear entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis ab dem Monat, in dem der Vermögenswert zur Verfügung steht.
Der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| bauliche Investitionen in fremden Betriebsgebäuden | 10 Jahre |
|---|---|
| EDV-Anlagen | 3 bis 5 Jahre |
| Büromaschinen | 4 bis 5 Jahre |
| Büroeinrichtung | 5 bis 10 Jahre |
Bei Vorliegen einer Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den erzielbaren Betrag (siehe AZ 9).
Instandhaltungsaufwendungen werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam erfasst.
Leasingverhältnisse, bei denen ein wesentlicher Anteil der Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum am Leasingobjekt verbunden sind, beim Leasinggeber verbleibt, werden als Operating-Leasingverhältnisse klassifiziert. Im Zusammenhang mit einem Operating-Leasingverhältnis geleistete Zahlungen (netto nach Berücksichtigung von Anreizzahlungen, die vom Leasinggeber geleistet werden) werden linear über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die aus der Erwerbskonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden gemäß IFRS 3 keiner planmäßigen Abschreibung unterzogen.
Die im Rahmen der Kaufpreisallokation bilanzierten Vermögenswerte werden wie folgt abgeschrieben: Markenrechte linear über 10 Jahre, Produktentwicklungen linear über 5 Jahre, Kundenbeziehungen linear über 5 bis 7 Jahre, Auftragsbestand über die entsprechende Laufzeit der Abarbeitung.
Sonstige entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden planmäßigen linearen Abschreibungen, angesetzt. Diese beträgt für Software in der Regel 3 bis 5 Jahre, für Lizenz- und Vertriebsrechte 3 Jahre und für eingetragene Markenrechte 10 Jahre.
Bei Vorliegen einer Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den erzielbaren Betrag (siehe AZ 9). Der Firmenwert ist darüber hinaus verpflichtend einmal jährlich auf Wertminderung zu überprüfen.
Ausgaben für Forschung werden als Aufwand erfasst. Entwicklungskosten, sowohl fremdbezogene Güter und Dienstleistungen als auch interne Entwicklungskosten, die aus Entwicklungsprojekten entstehen, werden gemäß IAS 38 als Vermögenswerte aus Entwicklung (sonstige immaterielle Vermögenswerte) bei Erfüllung der erforderlichen Kriterien maximal in dem Ausmaß angesetzt, als von diesen Ausgaben zukünftige Gewinne erwartet werden. Einmal als Aufwand erfasste Entwicklungskosten werden jedoch in einer späteren Periode nicht als Vermögenswert ausgewiesen.
Aktivierte Entwicklungskosten werden je nach der erwarteten Nutzungsdauer des jeweiligen Produktes, derzeit 3 bis 5 Jahre, linear abgeschrieben.
Die Anteile an assoziierten Unternehmen, also jener Unternehmen, an denen der Konzern direkt oder indirekt mit mehr als 20 Prozent der Stimmrechte beteiligt ist oder anderweitig maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftspolitik des assoziierten Unternehmens ausüben kann, werden nach der Equity-Methode bilanziert. Dabei werden die Anteile zunächst mit den Anschaffungskosten gebucht und in der Folge entsprechend dem Anteil des Anteilseigners am sich ändernden Reinvermögen des assoziierten Unternehmens berichtigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt den Anteil am Erfolg des assoziierten Unternehmens.
Unter den Finanzanlagen werden neben Beteiligungen jene Wertpapiere ausgewiesen, deren Besitz für unbestimmte Zeit gedacht ist und die infolge eines Liquiditätsbedarfs oder auf Grund von Änderungen der Zinssätze gegebenenfalls verkauft werden. Sie sind in die Kategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" eingestuft.
Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere werden im Rahmen der Folgebewertung zu Zeitwerten (basierend auf den Kursinformationen) bewertet, wobei nicht realisierte Wertänderungen im Eigenkapital innerhalb der sonstigen Rücklagen erfasst werden.
Beteiligungen gelten zwar auch als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte, die Bewertung erfolgt jedoch grundsätzlich zu Anschaffungskosten, da für diese Gesellschaften ein aktiver Markt nicht existiert und die jeweiligen Zeitwerte nicht mit vertretbarem Aufwand verlässlich ermittelt werden können. Soweit Hinweise auf einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert bestehen, wird dieser angesetzt.
Liegen Anzeichen für eine Wertminderung vor, wird eine Werthaltigkeitsprüfung durchgeführt. Sofern Wertminderungen eintreten, werden die erforderlichen Abschreibungen jedenfalls ergebniswirksam berücksichtigt.
Alle Käufe oder Verkäufe werden zum Erfüllungstag erfasst; die Kosten der Anschaffung inkludieren Transaktionskosten.
Sachanlagen, Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte werden dahingehend überprüft, ob geänderte Umstände und Ereignisse darauf hinweisen, dass der aktuelle Buchwert nicht erzielbar ist. Eine Abwertung für Wertminderungen wird um den Betrag durchgeführt, um den der Buchwert den erzielbaren Betrag des Vermögenswertes übersteigt. Der erzielbare Betrag entspricht dem höheren Betrag aus Nettoverkaufspreis und Nutzungswert eines Vermögenswertes. Zum Zwecke der Ermittlung von Wertminderungen werden Vermögenswerte bis zu der niedrigsten Ebene gruppiert, wo separate Geldzuflüsse realisierbar sind (zahlungsmittelgenerierende Einheiten). Im Falle des Wegfalls der Wertminderung wird, ausgenommen bei Firmenwerten, eine entsprechende Zuschreibung durchgeführt.
Vorräte werden gemäß IAS 2 zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsverlauf erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.
Der Gewinn eines Fertigungsauftrages wird, sobald er verlässlich geschätzt werden kann, bilanziert. Der Konzern verwendet die Teilgewinnrealisierungsmethode (percentage of completion method), um den angemessenen Betrag einer Periode bestimmen zu können. Der Arbeitsfortschritt wird dargestellt als das Verhältnis von bereits angefallenen Arbeitsstunden bis zum Bilanzstichtag und den gesamten Arbeitsstunden für das jeweilige Projekt. Verluste werden ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt der Erkennung bilanziert. Von den Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Ein daraus gegebenenfalls resultierender negativer Saldo für einen Fertigungsauftrag wird als Verbindlichkeit aus Fertigungsaufträgen bilanziert.
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen (bei Wertminderung) bilanziert. Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem gültigen Stichtagskurs bewertet.
Soweit langfristige Forderungen innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig sind, erfolgt der Ausweis unter den kurzfristigen Vermögenswerten.
Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Guthaben in Fremdwährungen werden mit dem am 31. Dezember 2007 gültigen Stichtagskurs bewertet.
Verbindlichkeiten werden mit dem Entstehungswert oder einem abweichenden Rückzahlungsbetrag angesetzt. Finanzschulden werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und nach Abzug von Transaktionskosten angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen dem Auszahlungsbetrag (nach Abzug von Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Ausleihung unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem gültigen Stichtagskurs bewertet.
Rückstellungen werden bilanziert, wenn der Konzern eine gegenwärtige gesetzliche oder faktische Verpflichtung aus vorangegangenen Ereignissen hat und es wahrscheinlich ist, dass Ressourcen notwendig sein werden, um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, und der Betrag verlässlich geschätzt werden kann.
Langfristige Rückstellungen werden, sofern der aus einer Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich ist, mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag bilanziert.
Die Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen beinhalten Pensionen und Abfertigungen, welche auf Basis von versicherungsmathematischen Methoden gemäß IAS 19 berechnet werden. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation = DBO) wird auf Grund der zurückgelegten Dienstzeit, der erwarteten Gehaltsentwicklung und (im Falle der Pensionen) der Rentenanpassung berechnet. Die sich nach der Methode der laufenden Einmalprämien ergebende Verpflichtung wird bei Pensionen bei Vorliegen eines fondsfinanzierten Versorgungssystems in Höhe des Vermögens des Fonds gekürzt. Soweit das Fondsvermögen die Verpflichtung nicht deckt, wird die Nettoverpflichtung unter den Rückstellungen für Pensionen passiviert.
Der zu erfassende Periodenaufwand beinhaltet Dienstzeitaufwand, Zinsaufwand und Aufwand bzw. Ertrag aus der Amortisation von Vergangenheitskosten und von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten.
Im Rahmen der Berechnung der Verpflichtungen werden versicherungsmathematische Annahmen getroffen, vor allem hinsichtlich des anzuwendenden Zinssatzes für die Abzinsung, der Steigerungsrate für Gehälter bzw. Pensionen, des Pensionseintrittsalters und der Wahrscheinlichkeiten betreffend Fluktuation und Inanspruchnahme.
Der Berechnung werden die lokalen biometrischen Grundlagen zugrunde gelegt.
Für die Ermittlung des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtung kommt ein Zinssatz zur Anwendung, der in Anlehnung an die durchschnittliche Verzinsung von Industrieanleihen mit entsprechender Laufzeit gewählt wurde.
Die zur Anwendung kommende Steigerungsrate der Gehälter wurde aus einer Durchschnittsbetrachtung der vergangenen Jahre ermittelt, die auch für die Zukunft als realistisch angesehen wird.
Die verwendeten Abschläge für Fluktuation und Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit basieren auf Erfahrungswerten vergleichbarer Vorperioden.
Das zur Anwendung kommende Pensionseintrittsalter wird bei den Berechnungen der Pensionsverpflichtungen den zugrunde liegenden Zusagen entnommen; im Rahmen der Abfertigungsverpflichtungen wird auf das voraussichtliche Pensionseintrittsalter abgestellt.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden nicht berücksichtigt, sofern sie den höheren Wert aus 10 Prozent des Verpflichtungsumfanges oder eines etwaigen Planvermögens (Korridor) nicht übersteigen. Der den Korridor übersteigende Betrag wird über die durchschnittliche Restdienstzeit der aktiven Belegschaft ergebniswirksam verteilt und bilanziell erfasst.
Die Abfertigungen betreffen Verpflichtungen nach österreichischem bzw. italienischem Recht.
Die Abfertigungen nach österreichischem Recht sind einmalige Abfindungen, die auf Grund von arbeitsrechtlichen Vorschriften bei Kündigung der Arbeitnehmer durch den Dienstgeber sowie regelmäßig bei Pensionseintritt bezahlt werden müssen. Ihre Höhe richtet sich nach der Anzahl der Dienstjahre und der Höhe der Bezüge.
| Anzahl Dienstjahre | 3 | 5 | 10 | 15 | 20 | 25 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Monatsbezüge | 2 | 3 | 4 | 6 | 9 | 12 |
Für seit Anfang 2003 in ein österreichisches Unternehmen eingetretene Mitarbeiter kommt ein beitragsorientiertes Modell zur Anwendung. Der Dienstgeber hat ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses einen laufenden Beitrag in Höhe von 1,53 Prozent des monatlichen Entgelts sowie allfälliger Sonderzahlungen an eine Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) zu leisten. Eine weitere Verpflichtung des Unternehmens besteht nicht mehr. Der Anspruch der Arbeitnehmer richtet sich gegen die jeweilige MVK, während die laufenden Beitragszahlungen im Personalaufwand ausgewiesen werden.
Die Abfertigungen nach italienischem Recht (TFR) sind einmalige Abfindungen, die fällig werden, sobald der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt. Die Höhe der Abfindung ermittelt sich aus der Anzahl der Monatsgehälter (indexiert), wobei pro Dienstjahr ein Monatsgehalt (Jahresgehalt dividiert durch 13,5) verdient wird. Unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. für die Schaffung eines Eigenheimes bzw. medizinische Versorgung, kann der Arbeitnehmer einen Vorschuss von bis zu 70 Prozent des Anspruches erhalten. Ab dem Geschäftsjahr 2007 sind die erdienten Beträge in die staatliche Sozialversicherung oder eine vom Mitarbeiter genannte Versorgungseinrichtung abzuführen.
Die Darstellung der Gewinn-und Verlustrechnung erfolgte bis zum Geschäftsjahr 2006 nach dem Gesamtkostenverfahren. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 wurde die Darstellung auf das Umsatzkostenverfahren geändert.
Die Erfassung der Erlöse erfolgt mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden, wobei Rabatte und sonstige Erlösschmälerungen abgezogen werden. Umsätze, die sich auf Dienstleistungsgeschäfte gemäß IAS 18 beziehen, werden nach der Teilgewinnrealisierungsmethode bewertet.
Fremdkapitalkosten werden in der Periode des Anfalls erfolgswirksam gebucht.
Die Ertragsteuern werden verursachergemäß erfasst und basieren auf dem entsprechenden Gewinn des Geschäftsjahres.
Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis aller temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Werten und den IFRS-Werten aller Vermögenswerte und Schulden anhand der Verbindlichkeiten-Methode unter Anwendung der jeweils landesspezifischen Steuersätze, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Passive latente Steuern werden unter den langfristigen Schulden, aktive latente Steuern unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.
Die wichtigsten temporären Differenzen ergeben sich aus der Aktivierung von Entwicklungskosten und sonstigen im Rahmen der Kaufpreisallokation nach IFRS 3 identifizierten Vermögenswerten und Schulden, der Abschreibung von Sachanlagen, Forderungen, steuerlich gebildeten Rückstellungen, Fertigungsaufträgen, Rückstellungen für Pensionen und anderen langfristigen Personalverpflichtungen. Latente Steuern, die sich auf steuerliche Verlustvorträge und auf abzugsfähige temporäre Differenzen beziehen, werden bilanziert, wenn es wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen zukünftig ausreichende zu versteuernde Ergebnisse zur Nutzung zur Verfügung stehen werden.
Der BRAIN FORCE-Konzern ist Finanzrisiken (Liquiditätsrisiko, Kreditrisiko, Währungsrisiko, Zinsänderungsrisiko) in unterschiedlichem Ausmaß ausgesetzt. Das Finanzrisikomanagement wird gemäß den Vorgaben des Vorstandes zentral gesteuert und zielt darauf ab, die potenziell negativen Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren.
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, jederzeit die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten aufbringen zu können. Im Rahmen der installierten Führungsmechanismen werden die monatlich rollierenden Finanzplanungen auf Ebene der Unternehmensleitung überwacht. Für Dispositionsentscheidungen stehen auf
unterschiedliche Zeitpunkte bezogene, statistische Auswertungen des Bestandes an Zahlungsmitteln zur Verfügung. Auf Grund der Dynamik des Geschäftsumfelds, in dem der Konzern operiert, ist es Ziel, die notwendige Flexibilität in der Finanzierung beizubehalten, indem ausreichend ungenutzte Kreditlinien bestehen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat der Konzern ein langfristiges, endfälliges Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 10 Mio. aufgenommen. Die Verzinsung des Darlehens ist fix. Seitens der finanzierenden Bank wurde zum Zeitpunkt der Darlehensgewährung auf Basis des Konzernabschlusses 2005 eine Bewertung unter Anwendung eines internationalen Bewertungssystems vorgenommen. Die Bewertung wird jährlich erneuert. Sollte sich die Bewertung um mehr als drei Rasterstufen innerhalb eines Jahres verschlechtern oder eine festgelegte Rasterstufe unterschritten werden, so sind die Gläubiger berechtigt, den Darlehensvertrag zu kündigen. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Kündigung unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse insgesamt angemessen ist.
Es umfasst insbesondere das Ausfallsrisiko, also die Gefahr, dass eine Vertragspartei ihre Verpflichtungen nicht erfüllt und es zu einem Default kommt. Trotz einer breit gestreuten Kundenbasis im Konzern bestehen in den operativen Landesgesellschaften des BRAIN FORCE-Konzerns zum Teil signifikante Abhängigkeiten von einzelnen großen Kunden. Um bei etwaigen kundenseitigen Ausfällen die damit verbundene Ergebnisbelastung minimieren zu können, wird verstärkt an der weiteren Verbreitung der Kundenbasis zur Verringerung dieser Abhängigkeiten gearbeitet. Im Rahmen des Risikomanagements wird einer maßgeblichen Verschlechterung der Bonität der Kunden Rechnung getragen.
Das Risiko, das sich aus Wertschwankungen von Finanzinstrumenten bzw. anderen Bilanzposten und/oder Zahlungsströmen infolge von Wechselkursschwankungen ergibt, wird als Währungsrisiko bezeichnet. Das Risiko besteht insbesondere dort, wo Geschäftsvorfälle in einer anderen als der lokalen Währung einer Gesellschaft bestehen bzw. bei planmäßigem Geschäftsverlauf entstehen können.
Im Rahmen der operativen Tätigkeit ist der BRAIN FORCE-Konzern keinen wesentlichen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Die Erlöse werden zu rd. 98 Prozent innerhalb der Eurozone-Länder erzielt, der Rest in der Schweiz, der Tschechischen Republik und der Slowakei.
Das Währungsrisiko auf der Aktivseite bei den Lieferungen und Leistungen resultiert mit einem Anteil von 1 Prozent aus nicht auf Euro lautenden Forderungen. Bei den Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen resultiert 1 Prozent der Währungsrisiken aus nicht auf Euro lautenden Verbindlichkeiten.
Der Konzern hat rd. EUR 0,69 Mio. im Rahmen einer Wandelanleihe in USD investiert.
Eine Absicherung von Fremdwährungspositionen mittels derivativer Finanzinstrumente wurde auf Grund der Geringfügigkeit des Risikos zum Bilanzstichtag nicht eingegangen.
Eine weitere Untersuchung nach Sensitivitäten wird somit als nicht erforderlich erachtet.
Das Zinsänderungsrisiko stellt das Risiko dar, das sich aus der Änderung von Wertschwankungen von Finanzinstrumenten, anderen Bilanzposten und/oder zinsbedingten Zahlungsströmen infolge von Schwankungen von Marktzinssätzen ergibt. Das Zinsänderungsrisiko beinhaltet das Barwertrisiko bei fest verzinsten Bilanzposten und das Zahlungsstromrisiko bei variabel verzinsten Bilanzposten.
Bei Finanzinstrumenten mit fester Zinsbindung wird über die gesamte Laufzeit ein Marktzinssatz vereinbart. Das Risiko besteht darin, dass sich bei schwankendem Zinssatz der Kurswert (Barwert der künftigen Zahlungen, das sind Zinsen und Rückzahlungsbetrag, abgezinst mit dem zum Stichtag für die Restlaufzeit gültigen Marktzinssatz) des Finanzinstruments verändert. Das zinsbedingte Kursrisiko führt dann zu einem Verlust oder Gewinn, wenn das festverzinsliche Finanzinstrument vor Ende der Laufzeit veräußert wird. Bei variabel verzinslichen Finanzinstrumenten wird der Zinssatz zeitnah angepasst und folgt dabei in der Regel dem jeweiligen Marktzinssatz. Hier besteht das Risiko, dass der Marktzinssatz schwankt und infolgedessen veränderte Zinszahlungen fällig werden.
Bis Ende des Geschäftsjahres 2006 war der BRAIN FORCE-Konzern überwiegend eigenfinanziert. Die Finanzverbindlichkeiten waren vorwiegend kurzfristig und variabel verzinst. Mit der Aufnahme eines langfristigen endfälligen Darlehens über EUR 10 Mio. strebt der Konzern ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung an. Der Zinssatz ist grundsätzlich fix vereinbart und kann nur bei einer wesentlichen Veränderung der Bonität angepasst werden (siehe unter Liquiditätsrisiko).
Die Erträge bzw. operativen Cashflows des BRAIN FORCE-Konzerns sind weitgehend unbeeinflusst von Änderungen in den Marktzinsen. Die Veranlagung der liquiden Mittel erfolgt kurzfristig.
Die Ziele des Konzerns im Hinblick auf das Kapitalrisikomanagement liegen zum einen in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, um den Anteilseignern weiterhin Erträge und den anderen Interessenten die ihnen zustehenden Leistungen bereitzustellen, zum anderen in der Aufrechterhaltung einer optimalen Kapitalstruktur, um die Kapitalkosten zu reduzieren. BRAIN FORCE unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 35 Prozent (Vorjahr: 59 Prozent).
Mit Ausnahme eines im Geschäftsjahr abgelaufenen Zinsswap-Geschäftes setzt der Konzern keine derivativen Finanzprodukte ein.
Eingebettete derivative Finanzinstrumente liegen vor, wenn die wirtschaftlichen Charakteristika und Risiken des Derivats mit jenen des Grundgeschäfts nicht eng verbunden sind, ein unter gleichen Bedingungen abgeschlossenes derivatives Finanzinstrument gesondert auszuweisen wäre und das hybride Finanzinstrument nicht erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet wird.
Der im BRAIN FORCE-Konzern vorliegende Anwendungsfall eines eingebetteten derivativen Finanzinstruments ist eine in Verbindung mit einer Wandelanleihe stehende Call-Option für BRAIN FORCE. Bei dem Grundgeschäft handelt es sich um ein originäres Finanzinstrument, welches zur Veräußerung verfügbar ist, aber mangels Notierung und des Vorliegens eines aktiven Markts zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird.
Die derivativen Finanzinstrumente werden bei verlässlicher Bestimmbarkeit vom jeweiligen Grundgeschäft abgetrennt, gesondert zu Zeitwerten bewertet und im Aufwand bzw. Ertrag erfasst.
In der Bilanz ausgewiesene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittel entsprechen auf Grund der kurzen Laufzeit im Wesentlichen den Zeitwerten. Die angegebenen Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten werden als Barwert der diskontierten zukünftigen Zahlungsströme unter Verwendung der für Finanzschulden mit entsprechender Laufzeit und Risikostruktur anwendbaren Marktzinssätze ermittelt.
Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat der BRAIN FORCE-Konzern zu einem gewissen Grad zukunftsbezogene Annahmen und Schätzungen zum Anlagevermögen, zu Wertberichtigungen von Forderungen, Rückstellungen und latenten Steuern getroffen. Die tatsächlichen Werte können letztendlich von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen.
Die Auswirkung einer nachteiligen Veränderung der im Rahmen der jährlichen Wertminderungstests getroffenen Schätzungen des Zinssatzes um plus 10 Prozent bzw. des Zahlungsmittelflusses um minus 10 Prozent würde zu weiteren Wertminderungen der bilanzierten Firmenwerte in Höhe von TEUR 710 bzw. TEUR 199 führen.
Sollten die künftigen steuerpflichtigen Gewinne innerhalb der für die Bilanzierung und Bewertung latenter Steuern definierten Planperiode um 10 Prozent von den zum Bilanzstichtag getroffenen Annahmen nach unten abweichen, wäre die bilanzierte Nettoposition an aktiven latenten Steuern voraussichtlich um TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 598) zu verringern.
Mit dem vom deutschen Bundesrat beschlossenen Unternehmensteuerreformgesetz 2008 wurde die Verlustabzugsbeschränkung deutlich verschärft. Die für deutsche Kapitalgesellschaften geltende Regelung sieht ab 1. Januar 2008 einen quotalen Untergang des Verlustabzugs bei Anteils- oder Stimmrechtsübertragung innerhalb von 5 Jahren von mehr als 25 Prozent bis zu 50 Prozent vor. Unabhängig davon kommt es im Falle der Übertragung von mehr als 50 Prozent der Anteile oder Stimmrechte zum vollständigen Untergang des Verlustabzuges. Der unmittelbare Anteilseignerwechsel ist dabei auch schädlich, wenn er mittelbar zu keiner Veränderung der Beteiligungsquote führt.
Ein Anteilseignerwechsel bis zu 50 Prozent hätte keinerlei Auswirkung auf die auf die steuerlichen Verlustvorträge angesetzten latenten Steuern. Ein Anteilseignerwechsel von mehr als 50 Prozent würde zu einer Reduktion der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2,90 Mio. führen.
Im BRAIN FORCE-Konzern werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im Falle von Pensionen und Abfertigungen nach österreichischem Recht unter Berücksichtigung der Korridorregelung in der Gewinn- und Verlustrechnung über die durchschnittliche restliche Dienstzeit, im Falle der Abfertigungen nach italienischem Recht, sofort in voller Höhe erfasst.
Der Barwert der Verpflichtung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die auf versicherungsmathematischen Annahmen beruhen. Die bei der Ermittlung der Aufwendungen verwendeten Annahmen schließen die Steigerungsrate der Gehälter und den Zinssatz mit ein. Jede Änderung dieser Annahmen hat Auswirkungen auf den Barwert der Verpflichtung und auf die noch nicht verrechneten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste. Bei Anwendung der Korridormethode ist der Betrag an versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des Korridors entsprechend der durchschnittlichen restlichen Dienstzeit der Begünstigten ergebniswirksam zu verteilen.
Die Steigerungsrate der Gehälter wird aus einer Durchschnittsbetrachtung der vergangenen Jahre ermittelt, die auch für die Zukunft als realistisch angesehen wird.
Der Konzern ermittelt den angemessenen Zinssatz zum Ende eines jeden Jahres. Dies ist der Zinssatz, der bei der Ermittlung des Barwerts der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelabflüsse zur Begleichung der Verpflichtung verwendet wird. Bei der Ermittlung des Zinssatzes wird der Zinssatz von Industrieanleihen höchster Bonität zugrunde gelegt, die auf die Währung lauten, in der auch die Leistungen bezahlt werden und deren Laufzeit denen der Pensionsbzw. Abfertigungsverpflichtung entsprechen.
Weitere wesentliche Annahmen basieren teilweise auf Marktgegebenheiten.
Wenn den Annahmen ein Diskontierungszinssatz zugrunde gelegt würde, der um 10 Prozent von den Schätzungen des Managements nach unten abweicht, wäre der Barwert der Verpflichtung für Pensionen und Abfertigungen um TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 178) zu erhöhen.
Bei den übrigen Bilanzposten ergeben sich durch Änderungen der Schätzungen bzw. Annahmen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das folgende Geschäftsjahr.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Dienstleistungen laufend | 70.940.431,58 | 67.588.732,73 |
| Fertigungs-/Dienstleistungsaufträge | 8.392.665,52 | 5.579.331,86 |
| Produkte | 19.000.159,46 | 15.363.112,23 |
| 98.333.256,56 | 88.531.176,82 |
Für das Geschäftsjahr 2007 wurde die Gewinn- und Verlustrechnung erstmals nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Nachfolgende Darstellung zeigt eine Aufgliederung nach Aufwandsarten. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Veränderung Bestand an noch nicht abrechenbaren | ||
| Leistungen | 91.645,10 | 69.058,07 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen | 33.222.591,45 | 26.730.411,87 |
| aktivierte Eigenleistungen | -1.317.257,36 | -1.952.745,70 |
| Personalaufwand | 49.944.772,08 | 45.478.610,06 |
| Abschreibungen | 8.383.281,77 | 3.595.802,35 |
| Firmenwertabschreibungen | 8.645.809,75 | 0,00 |
| Mieten und Energiekosten | 3.446.686,97 | 2.580.676,95 |
| Kfz-Aufwand | 2.612.994,92 | 2.082.530,74 |
| Fahrt- und Reisespesen | 1.780.047,02 | 1.430.431,24 |
| Werbe- und Marketingaufwendungen | 1.502.488,58 | 872.821,87 |
| Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwendungen | 2.839.396,18 | 1.638.809,27 |
| Post und Kommunikation | 720.312,69 | 720.936,00 |
| Forderungsausfälle und Wertberichtigungen | 531.153,38 | 1.256.770,63 |
| sonstiger Aufwand | 3.143.530,70 | 3.016.614,75 |
| Summe Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungs | ||
| sowie sonstige Aufwendungen | 115.547.453,23 | 87.520.728,10 |
In den Abschreibungen in Höhe von EUR 8.383.281,77 sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 3.091.475,38 (Vorjahr: EUR 0) enthalten.
Zu den sonstigen betrieblichen Erträgen zählen:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Geschäftsbesorgung | 0,00 | 196.680,46 |
| Mieterträge | 26.039,38 | 53.101,61 |
| Erträge aus sukzessivem Unternehmenszusammenschluss | 0,00 | 475.983,06 |
| Abstands- und Entschädigungsleistungen | 0,00 | 767.164,48 |
| übrige | 505.094,71 | 414.733,64 |
| 531.134,09 | 1.907.663,25 |
Die im Geschäftsjahr 2006 ausgewiesenen Erträge aus sukzessivem Unternehmenszusammenschluss betrafen den Überschuss des erworbenen Reinvermögens über den Anschaffungskosten im Zusammenhang mit dem Erwerb der restlichen 51 Prozent der Anteile an der SFP Software für FinanzPartner GmbH, München, Deutschland.
Die Aufwendungen sind dem Funktionsbereich Herstellungskosten zugeordnet und gliedern sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Aufwendungen für Material | ||
| Wareneinsatz | 4.511.116,25 | 1.417.577,52 |
| Wartung | 750.630,00 | 689.678,95 |
| Lizenzen | 1.796.063,40 | 2.050.451,50 |
| 7.057.809,65 | 4.157.707,97 | |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | ||
| Subunternehmen | 26.164.781,80 | 22.572.703,90 |
| 33.222.591,45 | 26.730.411,87 |
In den Herstellungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten sind folgende Personalaufwendungen enthalten:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Gehälter | 40.623.175,35 | 36.867.353,15 |
| Aufwendungen für Abfertigungen | 387.584,93 | 627.971,28 |
| Aufwendungen für Altersversorgung | 36.336,64 | 25.703,52 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben | ||
| und Pflichtbeiträge | 8.897.675,16 | 7.957.582,11 |
| 49.944.772,08 | 45.478.610,06 |
Die Aufwendungen für Abfertigungen beinhalten neben den Aufwendungen im Rahmen der gesetzlichen Ansprüche (siehe AZ 41) auch die in die Mitarbeitervorsorgekasse einzuzahlenden Beiträge in Höhe von EUR 62.690,04 (Vorjahr: EUR 45.711,24). Die sonstigen, freiwilligen Sozialaufwendungen werden ab dem Geschäftsjahr 2007 in den sonstigen Aufwendungen der einzelnen Funktionsbereiche ausgewiesen. Der Vorjahreswert der sonstigen Sozialaufwendungen in Höhe von EUR 197.255,43 wurde entsprechend umgegliedert.
Das Finanzergebnis errechnet sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Erträge aus dem Abgang von Wertpapieren | 71.923,83 | 125.918,63 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -705.044,29 | -133.056,49 |
| Nettoverluste aus Fremdwährungsumrechnung | -80.285,45 | -87.564,20 |
| -713.405,91 | -94.702,06 |
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| laufender Steueraufwand | 1.351.005,24 | 2.081.272,97 |
| latenter Steuerertrag/-aufwand | 653.889,98 | -3.024.156,01 |
| 2.004.895,22 | -942.883,04 |
Die Ertragsteuern des Jahres sind um EUR 6.482.348,94 niedriger (Vorjahr: EUR 1.750.374,10 niedriger) als der rechnerische Ertragsteueraufwand in Höhe von EUR -4.477.453,72 (Vorjahr: EUR 807.491,06), der sich unter Anwendung des Steuersatzes von 25 Prozent (Vorjahr: 25 Prozent) auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ergeben würde, wobei der Steuersatz dem auf die Muttergesellschaft anwendbaren Körperschaftsteuersatz entspricht. Die Ursachen für den Unterschied zwischen dem rechnerischen und dem ausgewiesenen Ertragsteueraufwand stellen sich folgendermaßen dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -17.909.814,89 | 3.229.964,29 |
| davon 25 Prozent = rechnerischer Ertragsteueraufwand | -4.477.453,72 | 807.491,06 |
| Auswirkungen ausländischer Steuersätze | 273.111,72 | 1.266.563,97 |
| Auswirkungen von Steuersatzänderungen | 794.179,52 | -21.547,12 |
| steuerfreie Erträge | -341.813,00 | -385.307,30 |
| steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen | 804.968,04 | 156.771,03 |
| sonstige permanente Differenzen | -2.606,81 | 5.257,24 |
| Abschreibung von aktiven latenten Steuern | 1.663.913,78 | 84.006,88 |
| Verwendung und nachträgliche Aktivierung von im Jahr des Entstehens nicht angesetzten temporären Differenzen und steuerlichen Verlusten |
-217.064,95 | -4.006.947,67 |
| steuerliche Verluste, für die keine aktive latente Steuer gebildet wurde |
3.175.206,61 | 1.111.752,30 |
| Ertragsteueraufwand der laufenden Periode | 1.672.441,19 | -981.959,61 |
| aperiodischer Ertragsteueraufwand/-ertrag | 332.454,03 | 39.076,57 |
| ausgewiesener Ertragsteueraufwand/-ertrag | 2.004.895,22 | -942.883,04 |
Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt:
| Bauliche Investitionen in fremden Betriebsgebäuden |
Büromaschinen, EDV-Anlagen, Büroeinrichtung |
Summe | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2007 | 877.567,62 | 4.486.242,70 | 5.363.810,32 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 386,35 | 366,49 | 752,84 |
| Zugänge | 505.911,69 | 825.272,59 | 1.331.184,28 |
| Zugänge Änderung Konsolidierungskreis | 8.323,33 | 247.741,36 | 256.064,69 |
| Abgänge | -12.064,54 | -470.585,98 | -482.650,52 |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2007 | 1.380.124,45 | 5.089.037,16 | 6.469.161,61 |
| kumulierte Abschreibungen 1.1.2007 | 558.969,17 | 3.190.773,61 | 3.749.742,78 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 77,01 | 348,12 | 425,13 |
| Abschreibungen 2007 | 132.467,70 | 689.071,55 | 821.539,25 |
| Abgänge | -2.791,05 | -427.814,51 | -430.605,56 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2007 | 688.722,83 | 3.452.378,77 | 4.141.101,60 |
| Buchwerte 31.12.2007 | 691.401,62 | 1.636.658,39 | 2.328.060,01 |
| Bauliche Investitionen in fremden Betriebsgebäuden |
Büromaschinen, EDV-Anlagen, Büroeinrichtung |
Summe | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2006 | 979.027,33 | 3.975.200,53 | 4.954.227,86 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 631,14 | 913,43 | 1.544,57 |
| Zugänge | 63.078,65 | 664.251,78 | 727.330,43 |
| Zugänge Änderung Konsolidierungskreis | 10.974,99 | 116.123,58 | 127.098,57 |
| Abgänge | 0,00 | -430.403,47 | -430.403,47 |
| Umbuchungen | -176.144,49 | 160.156,85 | -15.987,64 |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2006 | 877.567,62 | 4.486.242,70 | 5.363.810,32 |
| kumulierte Abschreibungen 1.1.2006 | 582.896,05 | 2.834.004,92 | 3.416.900,97 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 83,69 | 781,38 | 865,07 |
| Abschreibungen 2006 | 109.116,11 | 628.246,64 | 737.362,75 |
| Abgänge | 0,00 | -393.940,84 | -393.940,84 |
| Umbuchungen | -133.126,68 | 121.681,51 | -11.445,17 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 | 558.969,17 | 3.190.773,61 | 3.749.742,78 |
| Buchwerte 31.12.2006 | 318.598,45 | 1.295.469,09 | 1.614.067,54 |
Die Firmenwerte entwickelten sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Buchwert 1.1. | 21.304.952,48 | 10.066.500,26 |
| Zugang | 5.576.569,26 | 11.238.452,22 |
| Abgang aufgrund Kaufpreisanpassung | -2.373.835,61 | 0,00 |
| Abschreibungen | -8.645.809,75 | 0,00 |
| Buchwert 31.12. | 15.861.876,38 | 21.304.952,48 |
Die Firmenwerte zum 1.1. des Geschäftsjahres resultierten aus den in der Vergangenheit durchgeführten Akquisitionen der entsprechenden Anteile für die BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien (vormals: TEMA Studio di Informatica S.p.A.), beusen Solutions GmbH, Berlin, Deutschland (mittlerweile verschmolzen mit der BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland), der Brain Force Financial Solutions AG, München, Deutschland (vormals: NSE Software AG, im Geschäftsjahr 2006 verschmolzen mit der BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland), der INDIS S.p.A., Mailand, Italien (im Geschäftsjahr 2006 verschmolzen mit der BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien), der BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.), sowie der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, Langen, Deutschland (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH).
Der Zugang resultiert aus dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH (siehe AZ 52).
Der Abgang resultiert aus der Anpassung der Verpflichtung zur Leistung eines variablen Kaufpreisanteils betreffend die BRAIN FORCE B.V. aufgrund geänderter Einschätzungen.
Die Abschreibungen sind das Ergebnis von aufgrund von aufgetretenen Wertminderungsindikatoren durchgeführten Wertminderungstests einiger zahlungsmittelgenerierender Einheiten und setzen sich wie folgt zusammen:
| EUR | |
|---|---|
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland - Segment DE, CGU Network, Communication and Security Solutions |
1.504.242,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) - Segment DE |
1.254.000,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) - Segment CEE |
83.000,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) - Segment SWE |
245.000,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) - Segment NE |
2.067.000,00 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) - Segment DE Geschäftsbereich TI |
1.806.567,75 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) - Segment DE Geschäftsbereich ES |
1.686.000,00 |
| 8.645.809,75 |
Der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde jeweils auf Basis des Nutzungswertes ermittelt. Die Berechnung der Nutzungswerte basiert auf den erwarteten Zahlungsströmen für die folgenden drei Geschäftsjahre gemäß der zum Zeitpunkt der Berechnung bestmöglichen Einschätzung seitens des Vorstandes. Die Berechnung wurde für die angeführten Firmenwerte mit Ausnahme BRAIN FORCE Frankfurt GmbH – Segment DE, Geschäftsbereich ES, per 30. Juni 2007 durchgeführt. Für den Firmenwert BRAIN FORCE Frankfurt GmbH – Segment DE, Geschäftsbereich ES, wurde die Berechnung nach Auftritt des Wertminderungsindikators im September 2007 per 30. September 2007 durchgeführt.
| Brutto marge |
Wachs tumsrate |
Diskontrate vor Steuern |
Diskontrate nach Steuern |
|
|---|---|---|---|---|
| % | % | % | % | |
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland – Segment DE, CGU Network, Communication and Security Solutions |
47,0 | 0,0 | 19,9 | 13,4 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Nieder lande (vormals VAI B.V.) – Segment NE |
48,0 | 0,0 | 20,3 | 13,6 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) – Segment DE Geschäfts bereich ES |
13,9 | 0,0 | 20,1 | 13,4 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) – Segment DE Geschäfts bereich TI |
13,3 | 0,0 | 20,2 | 13,4 |
Wichtigste Annahmen zur Berechnung der Nutzungswerte, die zu den Abschreibungen führten:
Nach Durchführung der Abschreibungen stellen sich die Firmenwerte wie folgt dar:
| zugeordnete Firmenwerte |
|
|---|---|
| EUR | |
| BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich BS | 1.783.670,06 |
| BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich TI | 1.014.886,50 |
| BRAIN FORCE Software GmbH – Segment DE, BS, Bereich Financial Solutions | 1.172.811,78 |
| BRAIN FORCE B.V. – Segment NE | 4.160.982,31 |
| SolveDirect.com Internet Services GmbH – Segment CEE, Bereich TI | 5.576.569,26 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) – Segment DE, Bereich ES | 2.152.956,47 |
| Buchwert 31.12.2007 | 15.861.876,38 |
Die im Geschäftsjahr 2007 erworbene Gesellschaft SolveDirect ist im Segment CEE tätig.
Für die Durchführung des jährlichen Wertminderungstests der Firmenwerte basiert die Berechnung der Nutzungswerte auf den erwarteten Zahlungsströmen, die sich aus dem vom Vorstand beschlossenen Budget für 2008 und der daraus abgeleiteten Mittelfristplanung für die darauf
folgenden zwei Jahre ergeben. Die Zahlungsströme nach dieser dreijährigen Periode werden mit den unten angegebenen Wachstumsraten extrapoliert, die die langfristige durchschnittliche Wachstumsrate der betreffenden Geschäftsfelder nicht übersteigen. Die Berechnungen haben keinen weiteren Abschreibungsbedarf ergeben.
| Brutto marge |
Wachs tumsrate |
Diskontrate vor Steuern |
Diskontrate nach Steuern |
|
|---|---|---|---|---|
| % | % | % | % | |
| BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich BS |
36,0 | 0,0 | 35,0 | 13,0 |
| BRAIN FORCE S.p.A. – Segment SWE, Bereich TI |
28,6 | 0,0 | 39,5 | 13,0 |
| BRAIN FORCE Software GmbH – Seg ment DE, BS, Bereich Financial Solutions |
42,6 | 0,0 | 14,6 | 13,4 |
| SolveDirect.com Internet Services GmbH – Segment CEE, Bereich TI |
54,4 | 0,7 | 19,6 | 14,3 |
| BRAIN FORCE B.V. – Segment NE | 39,2 | 0,0 | 18,8 | 13,6 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM) – Segment DE, Bereich ES |
13,9 | 0,0 | 20,2 | 13,4 |
Wichtigste Annahmen zur Berechnung der Nutzungswerte:
Bei den angeführten Bruttomargen handelt es sich um den Durchschnittswert des Planungszeitraumes des Business-Plans, der auf Basis der Erfahrungen aus den vergangenen Geschäftsjahren und der Einschätzung hinsichtlich der Marktentwicklung bzw. der Marktposition unter Berücksichtigung der jeweiligen Kostenstruktur aufgestellt wurde.
Die jeweiligen Diskontraten vor Steuern wurden iterativ auf Basis der Zahlungsströme vor Steuern unter Verwendung des Nutzungswertes ermittelt, welcher sich unter Anwendung von Diskontraten nach Steuern auf Zahlungsströme nach Steuern errechnet, die die verwertbaren steuerlichen Verlustvorträge berücksichtigen. Die Abweichungen gegenüber den Diskontraten nach Steuern sind durch die effektive Steuerbelastung der jeweiligen Einheit begründet.
Als Diskontrate wurden die durchschnittlich gewichteten Kapitalkosten (WACC; Weighted Average Cost of Capital), berechnet nach dem CAPM-Modell (Capital Asset Pricing Modell), ermittelt, die die Finanzierungsstruktur sowie die Marktrisiken der Geschäftsfelder reflektieren.
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte entwickelten sich wie folgt:
| Entwicklungs kosten |
sonstige | Summe | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2007 | 10.851.711,56 | 6.113.250,94 | 16.964.962,50 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 5.094,53 | 4.781,41 | 9.875,94 |
| Zugänge | 1.317.257,36 | 172.181,38 | 1.489.438,74 |
| Zugänge Änderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 8.647.275,12 | 8.647.275,12 |
| Abgänge | -613.037,37 | 0,00 | -613.037,37 |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2007 | 11.561.026,08 | 14.937.488,85 | 26.498.514,93 |
| kumulierte Abschreibungen 1.1.2007 | 4.450.784,70 | 2.026.802,43 | 6.477.587,13 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 2.498,11 | 4.665,50 | 7.163,61 |
| Abschreibungen 2007 | 2.555.131,87 | 1.915.135,27 | 4.470.267,14 |
| außerplanmäßige Abschreibung | 1.855.000,00 | 1.236.475,38 | 3.091.475,38 |
| Abgänge | -613.031,36 | 0,00 | -613.031,36 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2007 | 8.250.383,32 | 5.183.078,58 | 13.433.461,90 |
| Buchwerte 31.12.2007 | 3.310.642,76 | 9.754.410,27 | 13.065.053,03 |
| Entwicklungs kosten |
sonstige | Summe | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1.1.2006 | 8.929.583,31 | 2.912.320,49 | 11.841.903,80 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 8.322,55 | 10.388,66 | 18.711,21 |
| Zugänge | 1.952.745,70 | 128.511,33 | 2.081.257,03 |
| Zugänge Änderung Konsolidierungskreis | 0,00 | 3.047.159,91 | 3.047.159,91 |
| Abgänge | -38.940,00 | -1.117,09 | -40.057,09 |
| Umbuchungen | 0,00 | 15.987,64 | 15.987,64 |
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 31.12.2006 | 10.851.711,56 | 6.113.250,94 | 16.964.962,50 |
| kumulierte Abschreibungen 1.1.2006 | 2.241.063,08 | 1.394.721,75 | 3.635.784,83 |
| Währungsumrechnungsdifferenz | 1.985,09 | 9.962,53 | 11.947,62 |
| Abschreibungen 2006 | 2.246.676,53 | 611.763,07 | 2.858.439,60 |
| Abgänge | -38.940,00 | -1.090,09 | -40.030,09 |
| Umbuchungen | 0,00 | 11.445,17 | 11.445,17 |
| kumulierte Abschreibungen 31.12.2006 | 4.450.784,70 | 2.026.802,43 | 6.477.587,13 |
| Buchwerte 31.12.2006 | 6.400.926,86 | 4.086.448,51 | 10.487.375,37 |
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte enthalten neben angeschaffter Software und Rechten auch im Rahmen der bei Erwerben nach IFRS 3 durchgeführten Kaufpreisallokation identifizierte sonstige immaterielle Vermögenswerte, wie Markenrechte, Vertriebsrechte, Auftragsbestände und Kundenbeziehungen mit einem Buchwert von EUR 9.479.884,03 (Vorjahr: EUR 3.649.697,66).
Die außerplanmäßigen Abschreibungen ergaben sich aufgrund der wie schon bei den Firmenwerten erläuterten Gründen und setzen sich wie folgt zusammen:
| EUR | |
|---|---|
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland – Segment DE, CGU Network, Communication and Security Solutions |
985.000,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment DE | 689.000,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment CEE | 45.650,00 |
| BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals VAI B.V.) – Segment SWE | 134.850,00 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, (vormals SYSTEAM) – Segment DE, Geschäftsbereich TI |
475.475,00 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, (vormals SYSTEAM) – Segment DE, Geschäftsbereich ES |
761.500,38 |
| 3.091.475,38 |
Hinsichtlich der zugrunde liegenden Annahmen verweisen wir auf die Darstellung zu den Firmenwerten (AZ 31).
Die nach der Equity-Methode bilanzierten Anteile an assoziierten Unternehmen entwickelten sich wie folgt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Buchwert 1.1. | 536.857,43 | 403.880,80 |
| Zugang durch Akquisition | 0,00 | 583.278,65 |
| Ausschüttung | 0,00 | -137.840,58 |
| Ergebnisanteil nach Steuern | -13.063,34 | 406.554,38 |
| Eliminierung interner Transaktionen | -12.044,78 | -12.286,69 |
| Wertminderungsaufwand | -500.283,06 | 0,00 |
| Abgang | 0,00 | -706.729,13 |
| Buchwert 31.12. | 11.466,25 | 536.857,43 |
Der Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres zeigt die durch die BRAIN FORCE HOLDING AG gehaltene 30-Prozent-Beteiligung an der KEMP Technologies Inc., New York, USA, sowie den von der BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien, gehaltenen 25-Prozent-Anteil an der CON-SULTING CUBE s.r.l., Bologna, Italien.
Auf Basis der vorliegenden Informationen sowie der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung wurde im Geschäftsjahr 2007 hinsichtlich des Anteiles an der KEMP Technologies Inc. ein Wertminderungsbedarf festgestellt und im Ergebnis erfasst. Der Buchwert des Anteiles an der KEMP beträgt zum 31. Dezember 2007 somit EUR 0. Der im vorliegenden Konzernabschluss bilanzierte Buchwert der Anteile an assoziierten Unternehmen betrifft ausschließlich den 25-Prozent-Anteil an der CONSULTING CUBE s.r.l., Italien.
Die Finanzdaten des zum Bilanzstichtag ausgewiesenen assoziierten Unternehmens stellen sich wie folgt dar:
| EUR | |
|---|---|
| Vermögenswerte | 203.704,00 |
| Schulden | 157.839,00 |
| Umsatzerlöse | 407.308,00 |
| Periodenergebnis | 12.359,00 |
Die Finanzanlagen entwickelten sich wie folgt:
| Wertpapiere | |
|---|---|
| EUR | |
| Buchwert 1.1.2007 | 183.283,32 |
| Zugang | 1.003,60 |
| Anpassung an Marktwert | -4.505,98 |
| Buchwert 31.12.2007 | 179.780,94 |
Bei den Wertpapieren handelt es sich um Anteile an Investmentfonds, die als veräußerbar klassifiziert und zum Marktwert (Börsenkurs zum Bilanzstichtag) bewertet werden.
Die aktiven latenten Steuern werden unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, die passiven latenten Steuern sind Bestandteil der langfristigen Schulden.
| 1.1.2007 | Währungsum rechnung |
Zugang durch Akquisition |
GuV Veränderung |
31.12.2007 | |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| aktive latente Steuern | |||||
| Rückstellungen für langfristige | |||||
| Personalverpflichtungen | 150.784,64 | 0,00 | 0,00 | -16.138,88 | 134.645,76 |
| Verlustvorträge | 5.974.564,49 | -2.373,87 | 0,00 | -2.500.880,21 | 3.471.310,41 |
| sonstige | 377.364,32 | 0,00 | 0,00 | -116.399,16 | 260.965,16 |
| 6.502.713,45 | -2.373,87 | 0,00 | -2.633.418,25 | 3.866.921,33 | |
| passive latente Steuern | |||||
| Entwicklungskosten und sonstige | |||||
| immaterielle Vermögenswerte | 2.021.732,87 | 0,00 | 0,00 | -1.248.237,61 | 773.495,26 |
| sonstiges Anlagevermögen | 1.397.708,82 | 0,00 | 2.157.999,00 | -960.849,74 | 2.594.858,08 |
| Forderungen | 147.885,79 | 0,00 | 0,00 | 184.237,81 | 332.123,60 |
| sonstige | 54.404,49 | 0,00 | 0,00 | 45.321,27 | 99.725,76 |
| 3.621.731,97 | 0,00 | 2.157.999,00 | -1.979.528,27 | 3.800.202,70 |
Die latenten Steuern ermitteln sich wie folgt:
| 1.1.2006 | Währungsum rechnung |
Zugang durch Akquisition |
GuV Veränderung |
31.12.2006 | |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| aktive latente Steuern | |||||
| Rückstellungen für langfristige | |||||
| Personalverpflichtungen | 137.573,54 | 0,00 | 0,00 | 13.211,10 | 150.784,64 |
| Verlustvorträge | 3.882.445,40 | -3.469,63 | 50.590,00 | 2.044.998,72 | 5.974.564,49 |
| sonstige | 242.795,72 | 0,00 | 0,00 | 134.568,60 | 377.364,32 |
| 4.262.814,66 | -3.469,63 | 50.590,00 | 2.192.778,42 | 6.502.713,45 | |
| passive latente Steuern | |||||
| Entwicklungskosten und sonstige | |||||
| immaterielle Vermögenswerte | 2.596.730,55 | 0,00 | 0,00 | -574.997,68 | 2.021.732,87 |
| sonstiges Anlagevermögen | 84.180,90 | 0,00 | 1.125.957,00 | 187.570,92 | 1.397.708,82 |
| Forderungen | 390.407,85 | 0,00 | 0,00 | -242.522,06 | 147.885,79 |
| sonstige | 254.474,26 | 0,00 | 1.359,00 | -201.428,77 | 54.404,49 |
| 3.325.793,56 | 0,00 | 1.127.316,00 | -831.377,59 | 3.621.731,97 |
Aktive latente Steuern und passive latente Steuern werden in der Bilanz saldiert als Aktivum oder Passivum erfasst, soweit ein einklagbares Recht zur Aufrechnung tatsächlicher Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden besteht und die latenten Steueransprüche und Steuerschulden sich auf Ertragsteuern beziehen, die von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden.
Folgende Beträge wurden nach Aufrechnung in der konsolidierten Bilanz dargestellt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| aktive latente Steuern | 2.628.433,11 | 4.768.958,28 |
| passive latente Steuern | -2.561.714,48 | -1.887.976,80 |
| Buchwert 31.12. | 66.718,63 | 2.880.981,48 |
Innerhalb der nächsten 12 Monate wird eine Realisierung der aktiven latenten Steuern im Ausmaß von EUR 759.582,90 bzw. eine Erfüllung der passiven latenten Steuern im Ausmaß von EUR 1.025.439,56 erwartet.
Aktive latente Steuern für Verlustvorträge werden nur in dem Ausmaß angesetzt, in dem eine Verwertung als wahrscheinlich erscheint. Im Rahmen der Einschätzung der Wahrscheinlichkeit stellt das Unternehmen auf die vorhandenen Plandaten ab.
Somit wurden im Konzern für noch nicht genutzte steuerliche Verluste, deren Vortragsfähigkeit keiner zeitlichen Beschränkung unterliegt, bzw. für abzugsfähige Differenzen keine latenten Steueransprüche angesetzt:
| 31.12.2007 | Basis | latenter Steueranspruch |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Verlustvorträge | 76.063.991,89 | 22.641.839,93 |
| abzugsfähige temporäre Differenzen | 5.938.020,36 | 1.484.505,09 |
| 82.002.012,25 | 24.126.345,02 |
| 31.12.2006 | Basis | latenter Steueranspruch |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Verlustvorträge | 61.346.305,13 | 21.757.466,88 |
| abzugsfähige temporäre Differenzen | 2.056.809,24 | 514.202,31 |
| 63.403.114,37 | 22.271.669,19 |
Der Betrag der abzugsfähigen Differenzen betrifft im Wesentlichen durchgeführte außerplanmäßige Abschreibungen, die steuerlich gleichmäßig über sieben Jahre zu verteilen sind.
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Eine Abwertung auf den Nettoveräußerungswert war in den Geschäftsjahren nicht erforderlich.
Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| noch nicht abrechenbare Leistungen | 12.743,50 | 229.800,17 |
| Handelswaren | 255.790,96 | 107.813,08 |
| 268.534,46 | 337.613,25 |
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Forderungen aus abgerechneten Lieferungen und Leistungen | 27.184.992,32 | 24.341.282,91 |
| abzüglich Wertberichtigung | -2.217.338,54 | -1.843.404,53 |
| Forderungen aus noch nicht abgerechneten Lieferungen und Leistungen |
2.673.303,38 | 3.080.263,19 |
| Forderungen aus Fertigungs-/Dienstleistungsaufträgen | 527.746,10 | 273.837,34 |
| 28.168.703,26 | 25.851.978,91 |
Für das geschätzte Ausfallsrisiko der Forderungen wurde durch Bildung von Wertberichtigungen in ausreichender Höhe vorgesorgt, welche sich wie folgt entwickeln:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1. | 1.843.404,53 | 150.639,05 |
| Zugang durch Akquisition | 7.230,00 | 30.676,95 |
| Verwendung | -29.569,91 | -103.815,82 |
| Auflösung | -56.945,77 | -405,00 |
| Zuführung | 453.219,69 | 1.766.309,35 |
| Stand 31.12. | 2.217.338,54 | 1.843.404,53 |
Folgende nicht wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag überfällig:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| bis zu 30 Tage | 3.838.656,86 | 3.440.775,33 |
| über 30 Tage | 3.183.479,52 | 3.703.295,16 |
| 7.022.136,38 | 7.144.070,49 |
Die Summe der angefallenen Kosten und ausgewiesenen Gewinne für am Bilanzstichtag laufende Projekte beträgt EUR 1.287.454,78 (Vorjahr: EUR 324.189,06). Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich auf EUR 62.336,00 (Vorjahr: EUR 50.351,72).
Die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte setzen sich aus folgenden Posten zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| langfristig: | ||
| Depots | 84.741,81 | 116.046,47 |
| Wandelanleihe | 611.208,00 | 682.596,00 |
| sonstige | 54.961,12 | 27.129,45 |
| 750.910,93 | 825.771,92 | |
| kurzfristig: | ||
| geleistete Anzahlungen | 51.056,80 | 157.139,30 |
| Finanzbehörden | 266.650,13 | 156.059,86 |
| Wartungsverträge und sonstige Abgrenzungen | 892.353,76 | 774.862,65 |
| Forderung BHW Lebensversicherung AG | 0,00 | 583.318,99 |
| sonstige | 428.588,06 | 463.476,81 |
| 1.638.648,75 | 2.134.857,61 |
Gemeinsam mit dem Abschluss des Kaufvertrages über den Erwerb der Anteile an der KEMP Technologies Inc., New York, USA, wurde im Jahr 2005 eine von KEMP begebene Wandelanleihe in Höhe von USD 900.000 gezeichnet. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2009 und ist mit 12 Prozent verzinst und besichert.
Betreffend die Vergütung der Zinsen hat der BRAIN FORCE-Konzern das Recht auf Barauszahlung oder auf Aufstockung des Anleihenbetrags. Soweit die anderen Eigentümer von KEMP zustimmen, kann BRAIN FORCE auch zur Begleichung durch entsprechende Ausgabe von zusätzlichen Anteilen optieren.
Das partielle, aber auch vollständige Wandlungsrecht in "preferred shares Series A" in Höhe des ausstehenden Nominales der Anleihe inklusive akkumulierter nicht bar ausbezahlter oder in Anteilen ausgegebener Zinsen bestand gemäß Vertrag erstmalig zum 31. Dezember 2006 unter der Bedingung, dass KEMP nach dem 31. Dezember 2005 ein positives EBIT für ein ganzes Geschäftsjahr erreicht. Die Ausgabe von neuen Aktien ist jedenfalls dann ausgeschlossen, wenn die auf Grund der Convertible Senior Security Note auszugebenden Aktien 25 Prozent des ausständigen Kapitals der KEMP Technologies Inc. zum 30. September 2005 übersteigen
würden. Sollte sich die BRAIN FORCE HOLDING AG zur Wandlung entscheiden, hat KEMP Technologies Inc. das Recht, bis zu 50 Prozent der an die BRAIN FORCE HOLDING AG auszugebenden Aktien und 100 Prozent der ausstehenden Zinsen in bar zu bezahlen.
Da die in der Vereinbarung dargelegten Optionen von BRAIN FORCE und die Möglichkeiten der Verhinderung des Eintritts des durch die Optionsausübung herzustellenden Zustandes seitens KEMP nicht zuverlässig bewertbar sind, wurde von einer Bilanzierung der Option abgesehen.
Die Wandelanleihe ist zum Bilanzstichtag zu Anschaffungskosten bilanziert bzw. mit dem zum Bilanzstichtag vorliegenden Umrechungskurs bewertet.
Die Zahlungsmittel setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Kassenbestände | 12.991,24 | 11.679,39 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 9.427.951,27 | 13.522.157,33 |
| 9.440.942,51 | 13.533.836,72 |
Die ausgewiesenen Zahlungsmittel zum 31. Dezember 2007 stehen uneingeschränkt zur Verfügung (Vorjahr: EUR 329.912,62 nicht uneingeschränkt).
Das Grundkapital beträgt EUR 15.386.742 (EUR 15.386.742) und ist in 15.386.742 nennwertlose, auf Inhaber lautende Stückaktien aufgeteilt.
Die Aktien der Gesellschaft notieren an der Wiener Börse im Prime-Market-Segment und im Prime-Standard-Segment des regulierten Marktes in Frankfurt am Main, Deutschland.
Am 29. Januar 2008 stellte die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.
Zum Bilanzstichtag beträgt das genehmigte Kapital EUR 7.693.371 (Vorjahr: EUR 7.693.371).
| Grundkapital | Rücklagen | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1.2007 | 15.386.742,00 | 24.475.469,55 |
| Verwendung zur Verlustabdeckung | 0,00 | -9.162.972,80 |
| Sonstige Veränderungen | 0,00 | -51.993,83 |
| Stand 31.12.2007 | 15.386.742,00 | 15.260.502,92 |
Die Entwicklung des Grundkapitals und der Rücklagen ist in folgender Tabelle dargestellt:
Grundkapital Rücklagen EUR EUR Stand 1.1.2006 10.257.828,00 15.641.836,12 Kapitalerhöhung gemäß Vorstandsbeschluss vom 16.3.2006 auf Grund der Ermächtigung seitens der Hauptversammlung vom 18.6.2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrates am 16.3.2006 durch Bareinlage, Eintragung in das Firmenbuch am 6.4.2006 5.128.914,00 10.770.719,40 Transaktionskosten der Kapitalerhöhung 0,00 -1.811.772,57 Ergebnis aus direkt im Eigenkapital erfassten Posten 0,00 -125.313,40 Stand 31.12.2006 15.386.742,00 24.475.469,55
Die sonstigen Rücklagen setzen sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Rücklage aus Marktbewertung von Wertpapieren | -6.508,22 | -2.002,24 |
| Rücklage für Währungsumrechnungsdifferenzen | -269.009,26 | -273.132,24 |
| -275.517,48 | -275.134,48 |
Im Geschäftsjahr 2007 wurden 968.625 Stück eigene Aktien im Gegenwert von EUR 3.032.962,24 um einen Stückpreis zwischen EUR 2,82 und EUR 3,93 erworben. In weiterer Folge wurde der Gesamtbestand an eigenen Aktien, somit 1.009.384 Stück bewertet mit den Anschaffungskosten von EUR 3.167.699,64 abgegeben. Da der Zeitwert der eigenen Aktien im Zeitpunkt der Transaktion EUR 3.116.088,81 betrug, wurde der negative Differenzbetrag in Höhe von EUR 51.610,83 gegen die Kapitalrücklage verrechnet.
Die abgegebenen 1.009.384 Stück eigene Aktien wurden zur Bezahlung eines Teiles des Kaufpreises im Zusammenhang mit dem Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, verwendet.
Die Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen teilen sich wie folgt auf:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Rückstellungen für Pensionen | 77.590,00 | 148.827,00 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 383.780,00 | 410.030,00 |
| Rückstellungen für Abfertigungen (TFR) | 2.097.998,92 | 3.322.669,73 |
| 2.559.368,92 | 3.881.526,73 |
Auf Grund von Einzelvereinbarungen wurde einigen Mitarbeitern ab dem Zeitpunkt ihrer Pensionierung die Gewährung eines Pensionszuschusses zugesagt. Die Höhe dieser Pension ist grundsätzlich leistungsorientiert.
Die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen wurden zum jeweiligen Bilanzstichtag durch versicherungsmathematische Gutachten unter Zugrundelegung der Methode der laufenden Einmalprämien (projected unit credit method) ermittelt und setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| versicherungsmathematischer Barwert der Pensions verpflichtung (Defined Benefit Obligation) |
199.245,00 | 479.615,00 |
| Zeitwert des Planvermögens | -137.786,00 | -294.969,00 |
| 61.459,00 | 184.646,00 | |
| noch nicht gebuchte versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
16.131,00 | -35.819,00 |
| Bilanzansatz | 77.590,00 | 148.827,00 |
Das Planvermögen im Sinne des IAS 19 bildet das Deckungskapital der an die Mitarbeiter verpfändeten Rückdeckungsversicherungen für die Pensionsleistungen. Es werden keine erwarteten Erträge aus dem Planvermögen erfasst.
Die Entwicklung des versicherungsmathematischen Barwerts der Pensionsverpflichtung stellt sich folgendermaßen dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1. | 479.615,00 | 575.315,00 |
| laufender Dienstzeitaufwand | 14.967,12 | 47.840,00 |
| Zinsaufwand | 15.885,88 | 21.352,00 |
| versicherungsmathematische (Gewinne)/Verluste | -36.030,00 | -49.377,00 |
| Plankürzungen/-abgeltungen | -275.193,00 | -115.515,00 |
| Stand 31.12. | 199.245,00 | 479.615,00 |
Die Entwicklung des Zeitwerts des Planvermögens stellt sich folgendermaßen dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1. | 294.969,00 | 233.101,00 |
| versicherungsmathematische Gewinne/(Verluste) | -1.361,00 | 350,00 |
| Auswirkung von Plankürzungen/-abgeltungen | -214.604,92 | 0,00 |
| bezahlte Beiträge | 58.782,92 | 61.518,00 |
| Stand 31.12. | 137.786,00 | 294.969,00 |
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand für leistungsorientierte Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| laufender Dienstzeitaufwand | 14.967,12 | 47.840,00 |
| Zinsaufwand | 15.885,88 | 21.352,00 |
| Amortisation von versicherungsmathematischen Gewinnen | 0,00 | 6.810,52 |
| Auswirkung von Plankürzungen/-abgeltungen | -43.307,08 | -57.898,00 |
| -12.454,08 | 18.104,52 |
Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR -28.339,96 (Vorjahr: TEUR -3).
Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5,25 % | 4,75 % |
| Gehaltssteigerung | 3 % | 3 % |
| Rentensteigerung | 2 % | 2 % |
| Pensionseintrittsalter | 60, 62 Jahre | 60-62, 65 Jahre |
| Sterbetafeln Österreich | - | AVÖ 1999-P, Angestellte |
| Deutschland | Heubeck 2005 | Heubeck 2005 |
Neben den leistungsorientierten Verpflichtungen werden in Österreich für einige Arbeitnehmer im Rahmen von Altersversorgungszusagen fixe Beiträge an Pensionskassen bezahlt; die Zahlungen der Gesellschaft werden entsprechend IAS 19 für beitragsorientierte Pläne im Aufwand für Altersversorgung ausgewiesen.
Der Gesamtaufwand für Altersversorgung setzt sich wie folgt zusammen:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Aufwand für leistungsorientierte Verpflichtungen | -28.339,96 | -3.247,48 |
| Aufwand für beitragsorientierte Verpflichtungen | 64.676,60 | 28.951,00 |
| 36.336,64 | 25.703,52 |
Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen wurden nach demselben Verfahren wie die Rückstellungen für Pensionen ermittelt:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| versicherungsmathematischer Barwert der Abfertigungs verpflichtung (Defined Benefit Obligation) |
308.750,00 | 460.641,00 |
| noch nicht gebuchte versicherungsmathematische Gewinne/Verluste |
75.030,00 | -50.611,00 |
| Bilanzansatz | 383.780,00 | 410.030,00 |
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung stellt sich folgendermaßen dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1. | 410.030,00 | 384.729,00 |
| Zugang Änderung Konsolidierungskreis | 69.274,00 | 0,00 |
| Abfertigungsaufwand | 75.460,25 | 70.264,57 |
| Abfertigungszahlungen | -170.984,25 | -44.963,57 |
| Stand 31.12. | 383.780,00 | 410.030,00 |
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| laufender Dienstzeitaufwand | 51.769,00 | 48.942,00 |
| Zinsaufwand | 21.787,00 | 19.731,00 |
| Amortisation von versicherungsmathematischen Verlusten | 1.904,25 | 1.591,57 |
| 75.460,25 | 70.264,57 |
Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR 53.673,25 (Vorjahr: TEUR 51).
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5,25 % | 4,75 % |
| Gehaltssteigerung | 3 % | 3 % |
| Fluktuation im Durchschnitt | altersabhängig | altersabhängig |
| Pensionseintrittsalter | gemäß Pensionsreform 2004 | gemäß Pensionsreform 2004 |
| Sterbetafeln | AVÖ 1999-P, Angestellte | AVÖ 1999-P, Angestellte |
Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:
Die Wertansätze der Rückstellungen für Abfertigungen (TFR) wurden im Geschäftsjahr 2007 nach demselben Verfahren wie die Rückstellungen für Pensionen ermittelt. Der zum 31. Dezember 2007 erfasste Bilanzansatz in Höhe von EUR 2.097.998,92 entspricht dem versicherungsmathematischen Barwert der Abfertigungsverpflichtung (Defined Benefit Obligation).
Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Rückstellung stellt sich folgendermaßen dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1. | 3.322.669,73 | 3.204.705,08 |
| Abfertigungsaufwand | -211.957,08 | 649.816,47 |
| Abfertigungszahlungen | -1.012.713,73 | -531.851,82 |
| Stand 31.12. | 2.097.998,92 | 3.322.669,73 |
Der in der Gewinn- und Verlustrechnung gebuchte Aufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| laufender Dienstzeitaufwand | 18.892,00 | 503.874,00 |
| Zinsaufwand | 115.932,00 | 118.090,00 |
| Ertrag aufgrund Planänderung | -319.707,00 | 0,00 |
| Ansatz von versicherungsmathematischen | ||
| Gewinnen/Verlusten | -27.074,08 | 27.852,47 |
| -211.957,08 | 649.816,47 |
Der Zinsaufwand wird innerhalb des Finanzergebnisses erfasst. Somit betragen die im Personalaufwand erfassten Aufwendungen für leistungsorientierte Verpflichtungen EUR -8.182,08 (Vorjahr: EUR 531.726,47).
Die grundsätzlichen versicherungsmathematischen Annahmen stellen sich wie folgt dar:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 5,0 % | 4,5 % |
| Gehaltssteigerung | 3,0 % | 3,0 % |
| Inflation | 2 % | 2 % |
| Fluktuation | 12,5 % | 12,5 % |
| Pensionseintrittsalter | 65 Jahre | 65 Jahre |
| Sterbetafeln | ISTAT 2002 | ISTAT 2002 |
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| langfristig: | ||
| Darlehen | 11.308.021,58 | 547.814,99 |
| kurzfristig: | ||
| Darlehen | 425.499,74 | 156.519,74 |
| Kontokorrentkredite | 4.238.966,88 | 1.842.638,25 |
| 4.664.466,62 | 1.999.157,99 |
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist ein im Geschäftsjahr 2007 aufgenommenes Schuldscheindarlehen in Höhe von EUR 10 Mio. enthalten. Das endfällige, mit 5,17 Prozent verzinste Darlehen hat eine Laufzeit bis März 2014.
Die Verzinsung der übrigen Darlehen liegt bei 4,85 Prozent und der Kontokorrentkredite bei 5 bis 9,5 Prozent (2006: 4,75 bis 8,75 Prozent).
Am Bilanzstichtag standen dem Konzern insgesamt Kreditlinien über EUR 7,485 Mio. zur Verfügung.
Der Zeitwert der Darlehen beträgt zum Bilanzstichtag EUR 11.505.165,57 (Vorjahr: EUR 689.852).
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Verbindlichkeiten aus verrechneten Lieferungen und Leistungen |
6.412.185,37 | 6.585.788,71 |
| erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.391.133,47 | 771.742,19 |
| Verbindlichkeiten aus noch nicht abgerechneten Lieferungen und Leistungen |
1.977.528,71 | 1.162.967,48 |
| 9.780.847,55 | 8.520.498,38 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| langfristig: | ||
| sonstige | 73.605,20 | 27.449,07 |
| kurzfristig: | ||
| aus Steuern | 2.859.286,08 | 2.480.015,00 |
| aus sozialer Sicherheit | 1.451.811,99 | 1.405.045,21 |
| Verpflichtungen aus Urlauben und Überstunden | 1.763.086,30 | 1.770.199,52 |
| Verpflichtungen aus Prämien | 933.445,23 | 789.608,14 |
| Verbindlichkeiten Personalverrechnung | 2.021.472,01 | 1.437.072,13 |
| Abgrenzung von Wartungsverträgen | 2.082.443,29 | 1.487.156,74 |
| sonstige | 1.095.038,17 | 1.158.644,42 |
| 12.206.583,07 | 10.527.741,16 |
| Stand 31.12.2007 | Zuführung/Auflösung | Zugang durch Akquisition |
Verwendung | Stand 1.1.2007 |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 762.239,19 | 491.127,96 | 14.000,00 | -1.441.233,10 | 1.698.344,33 |
| Stand 1.1.2007 |
Verwendung | Umgliederung | Auflösung | Zugang durch Akquisition |
Zuführung | Stand 31.12.2007 |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| langfristig | |||||||
| offene Kaufpreisver- pflichtungen aus |
|||||||
| Anteilserwerb | 3.155.240,00 | 0,00 | -1.666.042,20 | -975.163,05 | 0,00 | 955.004,25 | 1.469.039,00 |
| Drohverluste | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 74.854,00 | 74.854,00 |
| sonstige | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 59.610,00 | 59.610,00 |
| 3.155.240,00 | 0,00 | -1.666.042,20 | -975.163,05 | 0,00 | 1.089.468,25 | 1.603.503,00 | |
| kurzfristig | |||||||
| offene Kaufpreisver- pflichtungen aus |
|||||||
| Anteilserwerb | 1.225.302,00 | -1.211.347,20 | 1.666.042,20 | -1.398.672,56 | 0,00 | 2.052.962,56 | 2.334.287,00 |
| Garantie | 16.000,00 | -45.689,59 | 0,00 | 0,00 | 29.689,59 | 0,00 | 0,00 |
| Drohverluste | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 135.351,00 | 135.351,00 |
| sonstige | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 87.000,00 | 87.000,00 |
| 1.241.302,00 | -1.257.036,79 | 1.666.042,20 | -1.398.672,56 | 29.689,59 | 2.275.313,56 | 2.556.638,00 |
Die offenen Kaufpreisverbindlichkeiten aus Anteilserwerb betreffen zum 1. Januar 2007 die BRAIN FORCE B.V., Veenendaal, Niederlande. Davon wurden EUR 1.211.347,20 verwendet und aufgrund von geänderten Planannahmen EUR 2.373.835,61 gegen Firmenwert aufgelöst. Die Zuführung betrifft überwiegend den Erwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien.
Die Geldflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt.
Aus ihr ist die Veränderung der Zahlungsmittel im Konzern auf Grund der Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Berichtsjahres ersichtlich, wobei zwischen betrieblicher Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit unterschieden wird.
Der Mittelfluss aus betrieblicher Tätigkeit zeigt, ausgehend vom Ergebnis vor Ertragsteuern, korrigiert um nicht aus(ein)zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge, nach Veränderung der Mittelbindung im Working Capital und nach Berücksichtigung der bezahlten Zinsen (saldiert mit den erhaltenen Zinsen), der erhaltenen Dividenden und Ertragsteuern, den Zufluss/Abfluss von flüssigen Mitteln aus der betrieblichen Tätigkeit.
Dieser Bereich zeigt alle Zu- und Abflüsse im Zusammenhang mit dem Zu- und Abgang von Sachanlagen, immateriellen Vermögenswerten und Finanzanlagen sowie finanziellen Vermögenswerten.
Der Zahlungsmittelfluss aus dem Erwerb von Tochterunternehmen gliedert sich wie folgt:
| EUR | |
|---|---|
| Erwerb SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien (AZ 52) | 5.236.349,60 |
| Begleichung variable Kaufpreisverpflichtung BRAIN FORCE B.V. (vormals VAI B.V.), Veenendaal, Niederlande |
1.212.733,20 |
| nachträgliche Anschaffungskosten aus dem Erwerb Minderheitenanteile an Brain Force Financial Solutions AG, München, Deutschland |
465.586,21 |
| Gründung BRAIN FORCE Inc., New York, USA | 15.064,78 |
| 6.929.733,79 |
In diesem Bereich werden sämtliche Zu- und Abflüsse im Rahmen der Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung erfasst.
Als Fonds werden die Zahlungsmittel, welche den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten umfassen, festgelegt, soweit diese kurzfristig und uneingeschränkt abrufbar sind.
Somit leitet sich der Fonds der Zahlungsmittel aus dem in der Bilanz ausgewiesenen Betrag wie folgt ab:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Zahlungsmittel laut Bilanz | 9.440.942,51 | 13.533.836,72 |
| nicht uneingeschränkt verfügbare Bankguthaben | 0,00 | -329.912,62 |
| Fonds der Zahlungsmittel | 9.440.942,51 | 13.203.924,10 |
Der Vorstand des BRAIN FORCE-Konzerns hat sich aufgrund der stark internationalen Ausrichtung des Konzerns entschlossen, die Primärsegmente den regionalen Märkten anzupassen. Mit Beginn des Geschäftsjahres 2007 wurden folgende Regionen und Staaten definiert, wobei sich die Zuordnung nach dem Standort der Vermögenswerte orientiert:
Für die sekundäre Berichterstattung sind folgende Geschäftsfelder definiert:
Das Geschäftsfeld Enterprise Services (ES) bietet die Erfahrung und das Know-how seiner ITund TK-Spezialisten in Form von temporären Beratungs- und Dienstleistungseinsätzen an. Dabei werden alle Projektphasen, von Planung über Realisierung, Test und Integration bis hin zum Betrieb abgedeckt. Die Bandbreite der angebotenen Dienstleistungen umfasst: Consulting, Programming, Infrastructure, Integration, Migration, Rollout, Operation, Support und Maintenance.
Das Geschäftsfeld Business Solutions (BS) bietet Produkte und Projektleistungen für die Unterstützung und Optimierung der Geschäftsprozesse an. Der Bereich BS setzt sich aus folgenden Competence Centern zusammen: Outsourcing Solutions, Financial Solutions und Enterprise Solutions.
Das Geschäftsfeld Technology and Infrastructure (TI) des BRAIN FORCE-Konzerns bietet Lösungen für ein effizientes IT-Managment und optimierte ITK-Netzwerke einschließlich Security. Der Bereich TI verfügt über folgende Competence Center: Infrastructure Solutions, Communication Solutions und Security.
Die Kennzahlen stellen sich für das Geschäftsjahr 2007 und das Vorjahr wie folgt dar:
| Kennzahlen nach geografi schen Segmenten 2007 |
Region Deutschland |
Region Central and Eastern Europe |
Region South West Europe |
Region North Europe |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 46.778.152,29 | 14.780.004,06 | 27.332.922,16 | 9.442.178,05 | 0,00 | 98.333.256,56 |
| Segment EBITDA | 263.591,33 | 911.078,30 | 2.172.682,98 | 1.052.643,35 | -4.053.967,02 | 346.028,94 |
| Segmentabschreibungen | -11.771.781,73 | -1.089.879,64 | -1.308.218,95 | -2.789.683,50 | -69.527,70 | -17.029.091,52 |
| Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) |
-11.508.190,40 | -178.801,34 | 864.464,03 | -1.737.040,15 | -4.123.494,72 | -16.683.062,58 |
| Finanzierungsergebnis | -713.405,91 | |||||
| Gewinnanteil an assoziierten Unternehmen |
-513.346,40 | -513.346,40 | ||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -17.909.814,89 | |||||
| Ertragsteuern | -2.004.895,22 | |||||
| Periodenergebnis | -19.914.710,11 | |||||
| Segmentvermögenswerte | 20.859.777,35 | 19.494.599,26 | 19.278.768,17 | 9.346.013,02 | 5.363.251,83 | 74.342.409,63 |
| Segmentschulden | 8.258.702,09 | 4.892.526,14 | 14.099.245,94 | 2.270.252,66 | 18.556.260,78 | 48.076.987,61 |
| Segmentinvestitionen | 1.432.161,96 | 14.543.936,14 | 602.777,74 | 678.594,07 | 43.062,18 | 17.300.532,09 |
| Kennzahlen nach geografi schen Segmenten zum 2006 |
Region Deutschland |
Region Central and Eastern Europe |
Region South West Europe |
Region North Europe |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 42.339.347,83 | 10.572.111,55 | 26.782.007,79 | 8.837.709,65 | 0,00 | 88.531.176,82 |
| Segment EBITDA | 4.766.894,84 | 345.169,63 | 2.505.636,33 | 1.454.613,44 | -2.558.399,92 | 6.513.914,32 |
| Segmentabschreibungen | -1.937.651,21 | -135.898,63 | -645.108,56 | -782.967,02 | -94.176,93 | -3.595.802,35 |
| Segmentergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) |
2.829.243,63 | 209.271,00 | 1.860.527,77 | 671.646,42 | -2.652.576,85 | 2.918.111,97 |
| Finanzierungsergebnis | -94.702,06 | |||||
| Gewinnanteil an assoziierten Unternehmen |
446.590,93 | -40.036,55 | 406.554,38 | |||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 3.229.964,29 | |||||
| Ertragsteuern | 942.883,04 | |||||
| Periodenergebnis | 4.172.847,33 | |||||
| Segmentvermögenswerte | 34.762.600,34 | 3.614.753,28 | 18.724.638,20 | 15.212.538,72 | 9.265.022,29 | 81.579.552,83 |
| Segmentschulden | 8.517.337,42 | 2.172.798,36 | 12.567.204,63 | 1.582.894,25 | 8.646.816,79 | 33.487.051,45 |
| Segmentinvestitionen | 10.219.711,58 | 147.664,57 | 629.259,16 | 6.157.465,52 | 67.197,33 | 17.221.298,16 |
| Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2007 | Enterprise Services |
Business Solutions |
Technology and Infrastructure |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 36.077.536,74 | 28.079.002,10 | 34.176.717,72 | 0,00 | 98.333.256,56 |
| Segmentvermögenswerte | 13.536.814,24 | 17.258.680,59 | 38.183.662,97 | 5.363.251,83 | 74.342.409,63 |
| Segmentinvestitionen | 348.938,69 | 1.008.524,92 | 15.900.007,10 | 43.061,38 | 17.300.532,09 |
| Kennzahlen nach Geschäftsfeldern 2006 | Enterprise Services |
Business Solutions |
Technology and Infrastructure |
nicht zuteilbar | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||
| Segmentumsatzerlöse (konsolidiert) | 34.146.917,82 | 26.701.501,14 | 27.682.757,86 | 0,00 | 88.531.176,82 |
| Segmentvermögenswerte | 16.499.534,76 | 25.476.037,51 | 30.338.958,27 | 9.265.022,29 | 81.579.552,83 |
| Segmentinvestitionen | 6.747.392,33 | 1.597.226,27 | 8.809.482,23 | 67.197,33 | 17.221.298,16 |
Am 6. Juli 2007 wurde ein Kauf- und Abtretungsvertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, geschlossen. Gefahr und Zufall hinsichtlich der Geschäftsanteile gingen mit Ablauf des 30. Juni 2007 über. Der Kaufpreis besteht aus einem fixen Kaufpreis und variablen Kaufpreiskomponenten. Der Fixkaufpreis wird teilweise in bar und teilweise in Aktien der Käuferin bezahlt. In weiterer Folge wurde die SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, rückwirkend per 1. Januar 2007 verschmolzen.
Gemäß Kaufvertrag wurde ein fixer Kaufpreis von EUR 9 Mio. vereinbart. Davon werden EUR 5.981.940 in bar und EUR 3.116.088,81 in Aktien der Käuferin bezahlt. Bei 100 Prozent Zielerreichung ist für 2007 eine Zahlung von EUR 2.000.000 (davon EUR 582.000 in Aktien) und 2008 von EUR 1.000.000 fällig. Bei Über- oder Unterfüllung der Ziele wird ein entsprechend höherer oder niedrigerer Betrag fällig.
Der Kaufpreis inklusive Anschaffungsnebenkosten in Höhe von EUR 71.479 beläuft sich auf EUR 12.086.067,81.
Der erworbene Firmenwert bestimmt sich wie folgt:
| EUR | |
|---|---|
| Kaufpreis | 12.014.588,81 |
| Nebenkosten | 71.479,00 |
| Gesamtpreis | 12.086.067,81 |
| abzüglich Zeitwert des erworbenen Reinvermögens | -6.509.498,55 |
| Firmenwert (AZ 31) | 5.576.569,26 |
| Zeitwerte | Buchwerte | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Sachanlagen | 256.064,69 | 256.064,69 |
| Markenrecht | 8.295.717,00 | 0,00 |
| Auftragsbestand | 78.391,00 | 0,00 |
| Kundenbeziehungen | 257.888,00 | 0,00 |
| Software | 15.279,12 | 15.279,12 |
| aktive latente Steuern | 0,00 | 0,00 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 683.060,64 | 683.060,64 |
| Vorräte | 5.600,00 | 5.600,00 |
| Steuerforderungen | 155.494,50 | 155.494,50 |
| sonstige Forderungen | 94.811,34 | 94.811,34 |
| Wertpapiere | 1.003,60 | 1.003,60 |
| Zahlungsmittel | 765.458,57 | 765.458,57 |
| Finanzverbindlichkeiten | -1.080.045,33 | -1.080.045,33 |
| Rückstellungen | -177.311,96 | -177.311,96 |
| passive latente Steuern | -2.157.999,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -32.120,48 | -32.120,48 |
| sonstige Verbindlichkeiten | -651.793,14 | -651.793,14 |
| Zeitwert des übernommenen Reinvermögens | 6.509.498,55 | 35.501,55 |
An Aktiva und Passiva wurden darüber hinaus folgende Posten erworben:
Der Nettozahlungsstrom aus dem Erwerb des Tochterunternehmens stellt sich wie folgt dar:
| EUR | |
|---|---|
| Gesamtkaufpreis | 12.086.067,81 |
| abzüglich erworbene Zahlungsmittel | -765.458,57 |
| Abzüglich noch nicht bezahlter Kaufpreis und Nebenkosten | -2.916.560,00 |
| Bezahlung mit eigenen Aktien | -3.167.699,64 |
| Nettozahlungsstrom aus Akquisition | 5.236.349,60 |
Die erworbene Gesellschaft trug zum Ergebnis der Berichtsperiode wie folgt bei: Es wurden in der Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 2007 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 2.979.145,51 und ein Periodenergebnis in Höhe von EUR 401.468,31 erwirtschaftet. Die Gesamtaktiva betrugen zum 31. Dezember 2007 EUR 11.447.358,82, das Fremdkapital EUR 4.536.475,16. Vor der Akquisition durch die BRAIN FORCE HOLDING AG hat das Tochterunternehmen nicht nach IFRS bilanziert. Daher ist die Angabe des Konzernumsatzes und des Konzernergebnisses unter der Betrachtung, als wäre das Unternehmen bereits zu Jahresbeginn erworben worden, nicht ohne unverhältnismäßig hohen Aufwand ermittelbar und unterbleibt somit.
Das Ergebnis pro Aktie wird durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien, bereinigt um anteilig gehaltene eigene Aktien, berechnet.
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Periodenergebnis |
-19.914.710,11 | 4.172.847,33 |
| gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien (unverwässert und verwässert) |
15.386.742 | 14.025.199 |
| Ergebnis pro Aktie (in EUR) | -1,29 | 0,30 |
Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird in der Aufsichtsratssitzung am 26. März 2008 behandelt (siehe AZ 60). Der mit dem Bericht des Aufsichtsrates vorzulegende Vorschlag zur Gewinnverteilung unterliegt der Beschlussfassung durch die ordentliche Hauptversammlung.
Als nahe stehende Unternehmen und Personen werden die wesentlichen Eigentümer und die Vorstands- bzw. Aufsichtsratsmitglieder der BRAIN FORCE HOLDING AG sowie assoziierte Unternehmen betrachtet.
Im Berichtsjahr betrugen die an die Vorstandsmitglieder ausbezahlten Bezüge EUR 773.547,09, davon EUR 140.696 variabler Anteil (Vorjahr: EUR 760.882,39, davon EUR 187.302 variabler Anteil). Vergütungen an die Aufsichtsratsmitglieder wurden in Höhe von EUR 66.600 (Vorjahr: EUR 63.746) aufwandsmäßig erfasst.
Darüber hinaus wurden für Vorstandsmitglieder Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen in Höhe von EUR -443,10 (Vorjahr: EUR 21.486,51) erfolgswirksam erfasst.
Es wurden an Vorstandsmitglieder oder Aufsichtsratsmitglieder weder Darlehen gewährt noch für sie Garantien abgegeben.
Am 10. April 2007 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG mit den Vertragspartnern Maximilian Werndl und der Priority Racing Team e.u., Wien, eine Vereinbarung geschlossen, welche der Gesellschaft das Recht einräumt, in der Mini Challenge Saison 2007 als Co-Sponsor für Maximilian Werndl aufzutreten. Das an die Priority Racing Team e.u. bezahlte Honorar beläuft sich auf EUR 12.000. Das ehemalige Vorstandsmitglied Helmut Fleischmann ist Inhaber des protokollierten Einzelunternehmens Priority Racing Team e.u.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2007 einen Beratungsvertrag mit dem Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff zur Unterstützung sowie Planung und Durchführung aller Investor-Relations-Aktivitäten des Konzern abgeschlossen. Für die Beratungstätigkeit wurde ein monatliches Honorar von EUR 10.000 vereinbart. Der Beratungsvertrag hatte eine Laufzeit mit Beginn 1. Januar 2007 und wurde per 31. August 2007 einvernehmlich aufgelöst.
Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 6. Juli 2007 sämtliche Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, übernommen. Der Kaufpreis wurde teilweise in BRAIN FORCE-Aktien bezahlt, welche gemäß Kauf- und Abtretungsvertrag einem stufenweisen Lockup unterliegen.
In einer Nebenvereinbarung vom 6. Juli 2007, abgeschlossen zwischen den Verkäufern und der BRAIN FORCE HOLDING AG, stimmt die BRAIN FORCE HOLDING AG - bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen - der Übertragung der dem Lockup unterliegenden Aktien an die march.sixteen Finance Services LLP, London, Großbritannien (M16) zu.
In einer separaten Vereinbarung zwischen den Verkäufern und der M16 verpflichten sich die Verkäufer, unter Aufgabe bisher wirksamer Rahmenvereinbarungen, jeweils 7,5 Prozent des Kaufpreises, den die Verkäufer für die Abtretung der Geschäftsanteile der SolveDirect.com Internet-Service GmbH von der BRAIN FORCE HOLDING AG erhalten, an die M16 abzutreten. Die Auszahlung der 7,5 Prozent Bonus-Vereinbarung durch die Verkäufer an die M16 erfolgt unter Maßgabe der Bezahlung des Kaufpreises durch die BRAIN FORCE HOLDING AG an die Altgesellschafter, somit aufgeteilt in Fix-Kaufpreis, Earn Out 2007 und Earn Out 2008 (siehe dazu AZ 52).
Das Aufsichtsratsmitglied Christian Wolff ist Gesellschafter und Geschäftsführer der M16.
Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat im Geschäftsjahr 2005 eine vom assoziierten Unternehmen KEMP Technologies Inc., New York, USA, begebene Wandelanleihe in Höhe von USD 900.000 gezeichnet. Diese Wandelanleihe ist mit 12 Prozent verzinst. Der im Geschäftsjahr 2007 erzielte Finanzertrag vor Eliminierung interner Transaktionen beläuft sich auf EUR 73.344,65 (USD 108.000) (Vorjahr: EUR 81.911,06 (USD 108.000)).
Derzeit besteht kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm in der BRAIN FORCE HOLDING AG. Zum Bilanzstichtag halten somit weder Vorstands- noch Aufsichtsratsmitglieder Optionsrechte.
Bei den in der Bilanz angeführten Finanzinstrumenten handelt es sich um Wertpapiere, Beteiligungen, flüssige Mittel und Bankkonten, Forderungen und Lieferantenkredite bzw. Finanzverbindlichkeiten. Für die originären Finanzinstrumente gelten die bei den jeweiligen Bilanzposten angeführten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Vermögenswerte |
||
| sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 0,00 | 4.811,06 |
| zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | ||
| Finanzanlagen | 179.780,94 | 183.283,32 |
| Kredite und Forderungen | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 28.168.703,26 | 25.851.978,91 |
| sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 1.193.316,10 | 1.880.965,85 |
| Zahlungsmittel | 9.440.942,51 | 13.533.836,72 |
| 38.802.961,87 | 41.266.781,48 | |
| erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten |
0,00 | 0,00 |
| zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bilanzierte Verbind lichkeiten |
||
| Finanzverbindlichkeiten | 15.972.488,20 | 2.546.972,98 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.389.559,08 | 7.748.756,19 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 5.886.646,91 | 5.182.973,28 |
| 30.248.694,19 | 15.478.702,45 |
Die Buchwerte und Zahlungsströme der Finanzverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr stellen sich wie folgt dar:
| Buchwerte | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| langfristige Finanzverbindlichkeiten | 11.308.021,58 | 547.814,99 |
| kurzfristiger Anteil | 425.499,74 | 156.519,74 |
| Buchwert 31.12. | 11.733.521,32 | 704.334,73 |
| Zahlungsströme | 2007 | 2006 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | ||||
| 2008 | Tilgung | 425.499,74 | 2007 | Tilgung | 156.519,74 |
| 2008 | Zinsen | 596.116,16 | 2007 | Zinsen | 32.262,44 |
| 2009 | Tilgung | 439.562,07 | 2008 | Tilgung | 156.519,74 |
| 2009 | Zinsen | 572.774,31 | 2008 | Zinsen | 24.671,23 |
| 2010 | Tilgung | 482.382,74 | 2009 | Tilgung | 156.519,74 |
| 2010 | Zinsen | 548.053,09 | 2009 | Zinsen | 17.080,02 |
| 2011 | Tilgung | 452.715,77 | 2010 | Tilgung | 156.519,74 |
| 2011 | Zinsen | 525.820,35 | 2010 | Zinsen | 9.488,81 |
| 2012 | Tilgung | 0,00 | 2011 | Tilgung | 78.255,77 |
| 2012 | Zinsen | 517.000,00 | 2011 | Zinsen | 1.897,70 |
| nach | 2012 Tilgung | 9.933.361,00 | nach | 2011 Tilgung | 0,00 |
| nach | 2012 Zinsen | 631.888,89 | nach | 2011 Zinsen | 0,00 |
Finanzinstrumente wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung mit folgenden Nettoergebnissen erfasst:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Ausfälle und Wertberichtigungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Betriebsergebnis netto |
531.153,38 | 1.256.770,63 |
| zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 72.994,31 | 135.475,62 |
| Kredite und Forderungen | 233.757,96 | 228.090,18 |
| zu (fortgeführten) Anschaffungskosten bilanzierte Verbindlichkeiten |
-1.020.158,18 | -458.267,86 |
| Finanzergebnis netto | -713.405,91 | -94.702,06 |
| Verpflichtungen aus operativem Leasing bzw. Miete | 2007 | 2006 |
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| bis zu einem Jahr | 3.678.765,76 | 2.860.104,80 |
| zwischen 1 und 5 Jahren | 8.163.413,89 | 6.290.439,31 |
| über 5 Jahre | 4.790.428,40 | 5.006.445,00 |
| Durchschnitt | Stichtag 31.12. | |||
|---|---|---|---|---|
| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| Anzahl der Arbeitnehmer (Angestellte) | 854 | 802 | 863 | 843 |
Am 29. Januar 2008 hat die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.
Am 31. Januar 2008 wurde von der Unternehmens Invest Aktiengesellschaft, Wien, die Absicht veröffentlicht, durch die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H., Wels, an der die Unternehmens Invest Aktiengesellschaft sowie die CROSS Industries AG, Wels, gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG zu stellen. In der Folge gab die BF Informationstechnologie-Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Mitte Februar 2008 bekannt, dass sie weitere Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG erworben und mit der BEKO HOLDING AG, Wien, einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Die Veröffentlichung des Pflichtangebotes lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Es gab keine weiteren wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde mit dem Datum der Unterfertigung vom Vorstand aufgestellt und freigegeben. Der Einzelabschluss des Mutterunternehmens, der nach Überleitung auf die anzuwendenden Rechnungslegungsstandards auch in den Konzernabschluss einbezogen ist, wird gemeinsam mit dem vorliegenden Konzernabschluss am 26. März 2008 dem Aufsichtsrat zur Prüfung und hinsichtlich des Einzelabschlusses auch zur Feststellung vorgelegt. Der Aufsichtsrat und, im Falle einer Vorlage an die Hauptversammlung, die Aktionäre können den Einzelabschluss in einer Weise ändern, die auch die Präsentation des Konzernabschlusses beeinflusst.
Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Vorstand tätig:
Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Aufsichtsrat tätig:
Wien, den 14. März 2008 Der Vorstand:
Günter Pridt
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2007, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2007 endende Geschäftsjahr sowie eine Zusammenfassung der wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und sonstige Anhangangaben.
Der gesetzliche Vertreter der Gesellschaft ist für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es aufgrund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzungen berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem,
soweit es für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch, um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben.
Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungsund Bewertungsmethoden und der vom gesetzlichen Vertreter vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist aufgrund der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss.
Wien, den 14. März 2008
PwC INTER-TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
gez.:
Mag. Dr. Aslan Milla Wirtschaftsprüfer
Bericht über die wirtschaftliche Lage und den Geschäftsverlauf
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat angesichts der anhaltenden Turbolenzen auf den Finanzmärkten seine Wachstumsprognose 2008 für den Euroraum deutlich gesenkt. Er reduzierte seine Aussichten auf 1,6 Prozent und damit die Erwartungen vom Herbst 2007 um 0,5 Prozentpunkte. Auch in Deutschland, den für BRAIN FORCE wichtigsten und umsatzstärksten Markt, wurde die Konjunkturprognose gesenkt und liegt jetzt bei 1,5 Prozent nach 1,9 Prozent. Dieser Schritt entspricht auch der Prognose der EU-Kommission, die ebenfalls ihre Erwartungen von 2,2 Prozent auf nunmehr 1,8 Prozent zurücknahmen. Vor allem für Deutschland geht die Kommission von einem kräftigen Rückschritt aus. So sei die Konjunkturprognose der EU mit 1,6 Prozent zwar leicht höher als die der IWF, jedoch erwartete sie noch bei ihrer Herbstprognosen einen Anstieg von 2,1 Prozent.
Weiterhin Garant für Wachstum sind Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK). Sie gehen mit hohen Erwartungen in das Jahr 2008. Laut der BITKOM-Konjunkturumfrage von Dezember 2007 rechnen 78 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen, 16 Prozent erwarten stabile Erlöse und nur 6 Prozent ein Umsatzminus. Die besten Aussichten haben Software-Anbieter und IT-Dienstleister. Von den befragten Software-Firmen erwarten 85 Prozent im Jahr 2008 steigende Umsätze, etwas mehr als drei Viertel rechnen zudem mit höheren Erträgen als im Vorjahr. Zu den Wachstumstreibern im Bereich Software- und IT-Services zählen vor allem BRAIN FORCE-Kernthemen wie Virtualisierung, Software as a Service und Outsourcing.
Vor diesem Hintergrund ist der Geschäftsverlauf der BRAIN FORCE HOLDING AG zu sehen, die als Mutterunternehmen zahlreicher verbundener Unternehmen im Euroraum agiert.
Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat unter anderem als Gegenstand des Unternehmens den Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Verwertung von Beteiligungen sowie die geschäftsführende Verwaltung dieser Unternehmen und die Erbringung von entgeltlichen Dienstleistungen an diese Beteiligungsunternehmen. Die entgeltlich erbrachten Dienstleistungen gegenüber den Beteiligungsunternehmen werden in den Umsatzerlösen ausgewiesen.
Die nachfolgende Aufstellung zeigt die Aufgliederung der wesentlichen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 921 | 1.239 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 445 | 493 |
| Personalaufwand | -1.538 | -1.758 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.882 | -2.452 |
| Beteiligungsergebnis | -6.819 | 4.000 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -373 | 306 |
| Kosten der Kapitalerhöhung | 0 | -1.812 |
| Auflösung von Kapitalrücklagen | 9.163 | 0 |
Die Umsatzerlöse beinhalten zur Gänze Dienstleistungserträge gegenüber Beteiligungsunternehmen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen die Weiterverrechnung von Sachkosten an Konzerngesellschaften.
Der Personalaufwand des Geschäftsjahres 2007 reduzierte sich um 12,5 Prozent auf TEUR 1.538.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.430 auf TEUR 3.882. Die Erhöhung ist auf gestiegene Aufwendungen für Werbung und Sponsoring, Beratung und Personalrekruting zurückzuführen.
Das Beteiligungsergebnis beinhaltet Abschreibungen auf Beteiligungen in Höhe von TEUR 6.819. Die Abschreibungen betreffen die Beteiligungen an der BRAIN FORCE B.V., Niederlande (vormals VAI B.V.), BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, Deutschland (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH) und die KEMP Technologies Inc., New York, USA.
Das sonstige Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen den Zinsensaldo in Höhe von TEUR -233 (Vorjahr TEUR 378). Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2007 der BRAIN FORCE HOLDING AG beträgt TEUR -7.192 (Vorjahr: TEUR 4.306).
Die im Zusammenhang mit der durchgeführten Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2006 entstandenen Kosten betrugen TEUR 1.812. Der Jahresfehlbetrag 2007 beträgt TEUR 11.486 (Vorjahr TEUR 188).
Nach Rücklagenbewegung und unter Berücksichtigung des Ergebnisvortrages schließt die BRAIN FORCE HOLDING AG das Geschäftsjahr 2007 mit einem Bilanzergebnis von EUR 0 (Vorjahr: Bilanzgewinn TEUR 3.694).
Durch die Anzahl der im In- und Ausland gehaltenen Beteiligungen stellt die Einbeziehung der wirtschaftlichen Lage dieser Unternehmen einen wesentlichen Leistungsindikator der BRAIN FORCE HOLDING AG dar. Nachfolgende Aufstellung zeigt aussagekräftige Kennzahlen auf Konzernebene, an deren oberster Stelle die BRAIN FORCE HOLDING AG als Muttergesellschaft steht:
| 2007 | 2006 | Änderung | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | in % | |
| Konzernumsatz | 98.333 | 88.531 | +11,1 |
| Konzern-EBITDA | 346 | 6.514 | -94,7 |
| Konzern-EBIT | -16.683 | 2.918 | - |
| Konzern-Periodenergebnis | -19.915 | 4.173 | - |
Das Konzernergebnis 2007 war wesentlich geprägt von notwendigen Firmenwertabschreibungen (TEUR 8.645) sowie außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (TEUR 3.091). Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung wurden Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen, die im Geschäftsjahr 2007 zu zusätzlichen Ergebnisbelastungen führten. Bereits im 4. Quartal 2007 zeigten die Restrukturierung sowie die bewusste Fokussierung des Leistungsangebotes auf die Kernkompetenzen Wirkung. Sowohl EBITDA (TEUR 1.907), EBIT (TEUR 742) als auch das Ergebnis nach Steuern (TEUR 352) waren positiv.
Die Bilanzsumme reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 5,4 Prozent auf TEUR 50.757 (Vorjahr TEUR 53.671). Die Veränderung ist geprägt durch die im Geschäftsjahr notwendigen Abschreibungen auf Beteiligungen sowie durch den Beteiligungserwerb der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien.
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | Änderung | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | in % | |
| AKTIVA | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | 251 | 340 | -26,2 |
| Finanzanlagen | 45.382 | 42.072 | +7,9 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.100 | 7.998 | -61,2 |
| Wertpapiere und Anteile | 0 | 135 | - |
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.734 | 2.776 | -37,5 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 34.955 | 47.947 | -27,1 |
| Rückstellungen | 4.428 | 4.904 | -9,7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.511 | 323 | >+100 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 112 | 151 | -25,8 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 469 | 253 | +85,4 |
Die nachfolgende Aufstellung zeigt die wesentlichen Bilanzposten:
Der Anstieg der Finanzanlagen um TEUR 3.310 zeigt im Wesentlichen den Anteilserwerb an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien mit TEUR 12.086 sowie den Rückgang aus den vorgenommenen Abschreibungen auf Beteiligungen an der BRAIN FORCE B.V., Niederlande, und BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, Deutschland (TEUR 6.819). Zusätzlich reduzierten sich die Anschaffungskosten der Beteiligung an der BRAIN FORCE B.V. durch Anpassungen der variablen Kaufpreisverpflichtung.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus den erbrachten Dienstleistungen mit TEUR 1.096 (Vorjahr TEUR 862) und eine Forderung aus unbarer Entnahme im Rahmen eines Umgründungsvorganges mit TEUR 1.642 (Vorjahr TEUR 2.431).
Das Eigenkapital reduzierte sich um 27,1 Prozent und beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2007 TEUR 34.955. Der Rückgang resultiert aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 11.486 (Vorjahr TEUR 188). An die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG wurde eine Dividende in Höhe von TEUR 1.506 (Vorjahr TEUR 820) ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 68,9 Prozent (Vorjahr 89,3 Prozent).
Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 476 auf TEUR 4.428 (Vorjahr TEUR 4.904). Im Wesentlichen sind darin Rückstellungen für offene Kaufpreisverpflichtungen aus Anteilserwerben enthalten (TEUR 3.803) sowie Rückstellungen für Beratungskosten. Die offenen Kaufpreisverpflichtungen wurden auf Grundlage der aktuellen Plandaten der erworbenen Unternehmen angesetzt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um TEUR 10.188. Die Erhöhung resultiert aus der Aufnahme eines endfälligen Darlehens in Höhe von TEUR 10.000. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 2014.
Die Finanzlage ist durch folgende Netto-Geldflüsse gekennzeichnet:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 30 | -1.657 |
| Netto-Geldfluss aus Investitionstätigkeit | -9.754 | -11.570 |
| Netto-Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit | 8.682 | 12.708 |
| Veränderung Kassenbestand und liquide Mittel | -1.042 | -519 |
| Finanzmittelbestand zum 31.12. | 1.734 | 2.776 |
Von wesentlicher Relevanz ist der Geldfluss aus Investitionstätigkeit. Dieser zeigt im Geschäftsjahr 2007 Auszahlungen für Finanzanlagen und sonstige Finanzinvestitionen in Höhe von TEUR 10.711 (Vorjahr TEUR 12.234). Demgegenüber stehen Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang und sonstigen Finanzinvestitionen in Höhe von TEUR 999 (Vorjahr TEUR 731). Die Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 67).
Der Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit zeigt im Wesentlichen die Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten. Davon entfallen TEUR 10.000 auf das langfristige Darlehen, um TEUR 188 erhöhten sich die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. An Dividenden wurden TEUR 1.506 (Vorjahr: TEUR 820) ausbezahlt.
Als kapitalmarktorientiertes Unternehmen werden in weiterer Folge relevante Börsekennzahlen dargestellt:
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Schlusskurs (Ultimo) auf XETRA in EUR | 2,40 | 3,15 |
| Marktkapitalisierung (Ultimo) in EUR | 36.928.181 | 48.468.237 |
| Durchschnittlich gehandelte Aktien pro Tag* | 51.281 | 51.753 |
| Jahreshöchstkurs in EUR | 3,48 | 3,72 |
| Jahrestiefstkurs in EUR | 1,73 | 2,75 |
* an den Börsenplätzen XETRA, Frankfurt und Wien
Wertpapierkennnummer (ISIN): AT0000820659 Börsenkürzel: BFC
Forschung und Entwicklung
Die BRAIN FORCE HOLDING AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Forschung und Entwicklung getätigt.
Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Am 29. Januar 2008 hat die Gesellschaft den Antrag auf Widerruf der Zulassung der Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellt. Mit Beschluss vom 13. Februar 2008 wurde der Antrag der Gesellschaft genehmigt. Der Widerruf der Zulassung der Aktien zum regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse wird mit Ablauf des 13. Mai 2008 wirksam.
Am 31. Januar 2008 wurde von der Unternehmens Invest AG die Absicht veröffentlicht, durch die BF Informationstechnologie Beteiligungsgesellschaft m.b.H., an der die Unternehmens Invest AG sowie die CROSS Industries AG gemeinsam mehrheitlich beteiligt sind, ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der BRAIN FORCE HOLDING AG zu stellen. In der Folge gab die BF Informationstechnologie Beteiligungsgesellschaft m.b.H. Mitte Februar 2008 bekannt, dass
sie weitere Aktien der BRAIN FORCE HOLDING AG erworben und mit der BEKO Holding AG einen aufschiebend bedingten Stimmbindungsvertrag geschlossen habe, weshalb sie – bei kartellrechtlicher Nichtuntersagung des Stimmbindungsvertrages – ein Pflichtangebot gemäß Übernahmegesetz stellen werde. Die Veröffentlichung des Pflichtangebotes lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.
Es gab keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
Welche Auswirkungen eine allfällige Übernahme der BRAIN FORCE durch die BF Informationstechnologie Beteiligungsgesellschaft m.b.H. auf die zukünftige Entwicklung haben kann ist aufgrund der noch nicht erfolgten Veröffentlichung des Übernahmenangebotes nicht einschätzbar.
Vor dem Hintergrund der bisherigen Ankündigungen der BF Informationstechnologie Beteiligungsgesellschaft m.b.H., dass BRAIN FORCE als Plattform für eine mitteleuropäische IT-Gruppe positioniert werden soll, dürfte die grundsätzliche Orientierung im Kerngeschäft aus heutiger Sicht bestehen bleiben.
BRAIN FORCE wird die Integration der zugekauften Unternehmen weiter vorantreiben, um die bestehenden Synergien zu optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit im Markt weiter zu verbessern. Mit dem Erreichen eines positiven Konzern-EBIT im vierten Quartal des Berichtsjahres verzeichnet die Gesellschaft hierzu erste wichtige Erfolge. Dieser Trend wird sich nach heutigem Erkenntnisstand weiter fortführen, so dass der Vorstand im Geschäftsjahr 2008 ein positives operationales Ergebnis bei steigendem Umsatz erwartet.
a) Genehmigtes Kapital: gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital in einer oder mehreren Tranchen um bis zu weitere 7.693.371,- durch Ausgabe von bis zu 7.693.371 Stück neuer, auf Inhaber lautender Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, und zwar jeweils mit oder ohne Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre im Fall von Bar- und/oder Sacheinlagen und/oder der Ausgabe von Aktien an Dienstnehmer der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen, zu erhöhen und den Ausgabebetrag sowie die Ausgabebedingungen im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch die Ausgabe von Aktien aus dem genehmigten Kapital ergeben, zu beschließen.
b) Erwerb eigener Aktien: gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2007 wurde unter Widerruf der in der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 dem Vorstand eingeräumten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien dem Vorstand gemäß § 65 Abs. 1 Z 4 und 8 AktG gleichzeitig erneut die Ermächtigung erteilt, für die Dauer von 18 Monaten vom Tag der Beschlussfassung an eigene Aktien bis zu höchstens 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben, wobei der zu leistende Gegenwert den Betrag von EUR 1,- nicht unterschreiten und den Betrag von EUR 15,- nicht überschreiten darf. Die Ermächtigung kann ganz oder in mehreren Teilbeträgen und in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, ihre Konzernunternehmen oder für deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden.
Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates für die Veräußerung eigener Aktien eine andere Art der Veräußerung als über die Börse oder durch ein öffentliches Angebot unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre zu beschließen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausgeschlossen werden kann, wenn diese Aktien als Gegenleistung im Rahmen eines Erwerbes von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Gesellschaften im In- oder Ausland oder zur Bedienung von Aktienoptionen an Arbeitnehmer, leitende Angestellte und Mitglieder des Vorstandes oder Aufsichtsrates der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Diese Ermächtigung kann einmal oder mehrmals ganz oder in Teilen, einzeln oder gemeinsam ausgeübt werden und gilt für die höchste gesetzlich zulässige Dauer. Der Vorstand wurde weiters ermächtigt, die eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Der Vorstand hat beschlossen, von dieser Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien Gebrauch zu machen. Die Veräußerung eigener Aktien begann am 31. Juli 2007 und endete am 6. August 2007. Die Veräußerung erfolgte außerhalb der Börse unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre, da die Gesellschaft im Rahmen des vom Aufsichtsrat bereits genehmigten Erwerbes sämtlicher Geschäftsanteile der SolveDirect.com Internet-Service GmbH einen Teil des Kaufpreises in eigenen Stückaktien geleistet hat.
Als Muttergesellschaft von im In- und Ausland ansässigen und europaweit tätigen Unternehmen sieht sich die Unternehmensführung mit übergreifenden internationalen Risiken im Zusammenhang mit Finanzierung und Wertentwicklung des Konzerns, einheitlicher Markenführung und Produktentwicklung konfrontiert. Regelmäßige Berichte durch die internationalen Führungskräfte - unter anderem über Geschäftsverlauf und Einschätzung der Entwicklung sorgen dafür, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Möglichkeiten und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen und frühzeitig erkannt werden.
Zur Risikovermeidung und -bewältigung werden in den lokalen Gesellschaften Risiken bewusst nur im operativen Geschäft eingegangen und dabei immer im Verhältnis zum möglichen Gewinn analysiert. Insbesondere sind Spekulationen außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit unzulässig. Risiken außerhalb der operativen Tätigkeit, wie finanzielle Risiken, werden von der Muttergesellschaft beobachtet und im notwendigen Maße abgesichert.
Die wichtigsten Instrumente zur Risikoüberwachung und -kontrolle sind der Planungs- und Controllingprozess, konzernweite Richtlinien sowie die laufende Berichterstattung. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt dem Berichtswesen eine besondere Bedeutung zu.
Im Geschäftsjahr 2007 wurde der Vorsitzende des Vorstandes, Herr Helmut Fleischmann, vorzeitig abberufen. Nachfolgend wurden beiderseits bei Gericht Klagen eingereicht, deren Ausgang noch offen ist.
Das Währungsrisiko spielt eine untergeordnete Rolle. Das Zinsänderungsrisiko wird laufend überwacht.
Das Finanzrisikomanagement wird gemäß den Vorgaben des Vorstandes zentral gesteuert. Dabei wird unter Bezugnahme auf das Liquiditätsrisiko darauf geachtet, dass laufend ausreichende flüssige Mittel bzw. Kreditlinien zur Verfügung stehen.
Aufgrund der Geschäftstätigkeit der BRAIN FORCE HOLDING AG spielen Umweltbelange eine untergeordnete Rolle.
Für die strategische Absicherung und Entwicklung des wirtschaftlichen Erfolges zeichnet maßgeblich der derzeitige Vorstand der BRAIN FORCE HOLDING AG. Eine entscheidende Rolle in der Geschäftstätigkeit nehmen auch einzelne Mitarbeiter in Schlüsselpositionen ein. Daher ist es ein erklärtes Ziel, dieses Humankapital zu halten und zu motivieren.
Wien, am 14. März 2008
Der Vorstand
gez. Günter Pridt
| AKTIVA | 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|---|
| EUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen | |||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Software und Markenrechte | 152.890,97 | 232 | |
| II. | Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremdem Grund | 2.774,00 | 0 | |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 95.389,68 | 108 | |
| 98.163,68 | 108 | ||
| III. | Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 44.739.843,68 | 40.774 | |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 583 | |
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 609.120,00 | 680 | |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 33.128,70 | 35 | |
| 45.382.092,38 | 42.072 | ||
| 45.633.147,03 | 42.412 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.100.128,34 | 7.998 | |
| 2. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 149.492,74 | 261 | |
| 3.249.621,08 | 8.259 | ||
| II. | Wertpapiere und Anteile | ||
| eigene Anteile | 0,00 | 135 | |
| III. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.733.989,79 | 2.776 |
| 4.983.610,87 | 11.170 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 140.359,05 | 89 | |
| 50.757.116,95 | 53.671 |
| PASSIVA | 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|---|
| EUR | TEUR | ||
| A. Eigenkapital | |||
| I. | Grundkapital | 15.386.742,00 | 15.387 |
| II. | Kapitalrücklagen | ||
| gebundene | 19.568.310,46 | 28.731 | |
| III. | Rücklage für eigene Anteile | 0,00 | 135 |
| IV. | Bilanzgewinn, davon Gewinnvortrag EUR 2.188.254,07 (Vorjahr: TEUR 3.987) | 0,00 | 3.694 |
| 34.955.052,46 | 47.947 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. | Rückstellungen für Abfertigungen | 48.064,00 | 119 |
| 2. | Rückstellungen für Pensionen | 0,00 | 16 |
| 3. | sonstige Rückstellungen | 4.379.970,60 | 4.769 |
| 4.428.034,60 | 4.904 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.510.875,64 | 323 |
| 2. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 112.303,85 | 151 |
| 3. | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 469.045,33 | 253 |
| 4. | sonstige Verbindlichkeiten, davon aus Steuern EUR 49.713,69 (Vorjahr: TEUR 38), | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 16.503,14 (Vorjahr: TEUR 16) | 281.805,07 | 93 | |
| 11.374.029,89 | 820 | ||
| 50.757.116,95 | 53.671 | ||
| Eventualverbindlichkeiten | 1.409.000,63 | 1.616 |
| Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 AZ |
31.12.2007 2007 |
31.12.2006 2006 |
|---|---|---|
| AKTIVA | EUR EUR |
TEUR EUR |
| Langfristige Vermögenswerte 1. Umsatzerlöse |
920.807,49 | 1.239 |
| Sachanlagen 2. sonstige betriebliche Erträge |
2.328.060,01 | 1.614.067,54 |
| Firmenwerte a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
15.861.876,38 79.750,45 |
21.304.952,48 30 |
| sonstige immaterielle Vermögenswerte b) übrige |
13.065.053,03 365.007,95 |
10.487.375,37 463 |
| Anteile an assoziierten Unternehmen | 11.466,25 444.758,40 |
536.857,43 493 |
| Finanzanlagen 3. Personalaufwand |
179.780,94 | 183.283,32 |
| sonstige Forderungen und Vermögenswerte a) Gehälter |
750.910,93 -1.273.214,66 |
825.771,92 -1.439 |
| aktive latente Steuern b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen |
2.628.433,11 -28.001,85 34.825.580,65 |
4.768.958,28 -27 39.721.266,34 |
| c) Aufwendungen für Altersversorgung | -5.105,25 | -23 |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt Kurzfristige Vermögenswerte abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge |
-233.417,32 | -227 |
| Vorräte e) sonstige Sozialaufwendungen |
268.534,46 1.480,79 |
337.613,25 -42 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sonstige Forderungen und Vermögenswerte |
28.168.703,26 -1.538.258,29 1.638.648,74 |
25.851.978,91 -1.758 2.134.857,61 |
| 4. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Zahlungsmittel Sachanlagen |
9.440.942,51 -131.441,43 |
13.533.836,72 -155 |
| 5. sonstige betriebliche Aufwendungen | 39.516.828,97 | 41.858.286,49 |
| a) Steuern, soweit sie nicht unter Z 14 fallen | 74.342.409,62 -32.048,40 |
81.579.552,83 -13 |
| b) übrige | -3.850.207,21 | -2.439 |
| -3.882.255,61 | -2.452 |
| Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 | 31.12.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|
| AZ | 2007 | 2006 |
| PASSIVA | EUR EUR |
TEUR EUR |
| 6. Zwischensumme aus Z 1 bis 5 (Betriebsergebnis) EIGENKAPITAL |
-4.186.389,44 | -2.633 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen den Anteilsinhabern der Muttergesellschaft zurechenbares Eigenkapital |
0,00 | 4.000 |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, davon aus verbundenen Unternehmen Grundkapital EUR 135.708,86 (Vorjahr: TEUR 163) Rücklagen |
15.386.742,00 368.064,85 14.999.475,37 |
15.386.742,00 429 24.475.469,55 |
| 9. Aufwendungen aus Finanzanlagen und aus Wertpapieren des Umlaufvermögens, Angesammelte Ergebnisse davon |
-6.958.793,19 -4.120.795,35 |
8.365.027,23 -72 |
| Eigene Anteile a) Abschreibungen EUR 6.892.117,58 (Vorjahr: TEUR 72) |
0,00 | -134.737,40 |
| b) Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen EUR 6.250.707,13 LANGFRISTIGE SCHULDEN (Vorjahr TEUR 0) |
26.265.422,02 | 48.092.501,38 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 11.308.021,58 | 547.814,99 |
| Finanzverbindlichkeiten | -600.825,49 | -51 |
| 11. Zwischensumme aus Z 7 bis 10 (Finanzergebnis) | -7.191.553,83 | 4.306 |
| Sonstige Verbindlichktien | 73.605,20 | 27.449,07 |
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -11.377.943,27 | 1.673 |
| Rückstellungen für langfristige Personalverpflichtungen | 2.559.368,92 | 3.881.526,73 |
| 13. Kosten der Kapitalerhöhung | 0,00 | -1.812 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.603.503,00 | 3.155.240,00 |
| 14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, davon Steuerumlage an Gruppenmitglied | 2.561.714,48 | 1.887.976,80 |
| Passive latente Steuern | -108.021,00 | -49 |
| EUR -108.021 (Vorjahr: TEUR 49) | 18.106.213,18 | 9.500.007,59 |
| 15. Jahresfehlbetrag KURZFRISTIGE SCHULDEN |
-11.485.964,27 | -188 |
| 16. Auflösung von Kapitalrücklagen | 9.162.972,80 | 0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 4.664.466,62 | 1.999.157,99 |
| 17. Auflösung von Gewinnrücklagen | 134.737,40 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 9.780.847,55 | 8.520.498,38 |
| 18. Zuweisung zur Rücklage für eigene Anteile | 0,00 | -105 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 12.206.583,06 | 10.527.741,16 |
| 19. Jahresverlust | -2.188.254,07 | -293 |
| Steuerrückstellungen | 762.239,19 | 1.698.344,33 |
| 20. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 2.188.254,07 | 3.987 |
| Sonstige Rückstellungen 21. Bilanzgewinn |
2.556.638,00 0,00 29.970.774,42 |
1.241.302,00 3.694 23.987.043,86 |
Auf den vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 wurden die Rechnungslegungsbestimmungen des Unternehmensgesetzbuches in der per Ende des Geschäftsjahres 2007 geltenden Fassung angewandt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste wurden berücksichtigt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Die Bewertung der ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um die der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.
Für Zugänge während der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, für Zugänge während der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres die halbe Jahresabschreibung verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungswerten von bis zu EUR 400 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang dargestellt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. bei wesentlicher Wertminderung mit den niedrigeren Börsenkursen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Risiken erforderliche Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden und der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.
Forderungen in Fremdwährung werden mit dem Entstehungskurs oder mit dem für die Bilanzierung niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Auf Fremdwährung lautende Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag bilanziert.
Die Rückstellungen werden unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht in Höhe des voraussichtlichen Anfalls gebildet. Die Bilanzierung der Rückstellungen für Abfertigungen und der Rückstellungen für Pensionen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen erfolgt gemäß den Richtlinien der "International Financial Reporting Standards" (IFRS) nach der sogenannten "Methode der laufenden Einmalprämien" nach IAS 19. Aufgrund des Entfalls der Verpflichtung bestehen zum 31. Dezember 2007 keine Rückstellungen für Pensionen.
Die Berechnung erfolgt auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 5,25 Prozent (Vorjahr: 4,75 Prozent) und einer wie im Vorjahr 3-prozentigen Gehaltssteigerung. Für die Berechnung der Rückstellungen wurden die Rechnungsgrundlagen AVÖ 1999-P verwendet. Das Pensionseintrittsalter wurde bei den Rückstellungen für Abfertigungen gemäß Pensionsreform 2004 angesetzt. Die Annahmen für die Fluktuation erfolgten auf Basis von Erfahrungswerten.
Auf Basis der getroffenen versicherungsmathematischen Annahmen wurde der Barwert der leistungsorientierten zukünftigen Verpflichtungen errechnet. Im Rahmen der Bewertung und Erfassung der Rückstellung sieht IAS 19 vor, dass im Rahmen der Bewertung aufgetretene versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste nicht berücksichtigt werden müssen, soweit der Gesamtbetrag der versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste 10 Prozent (= Korridor) des Barwertes der Verpflichtung nicht übersteigt. Übersteigt der Betrag der nicht angesetzten versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste den Korridor, so ist der übersteigende Betrag erfolgswirksam verteilt über die Restdienstzeit der aktiven Dienstnehmer zu buchen.
Die Anwendung der Korridormethode gemäß IAS 19 führte bei den Rückstellungen für Abfertigungen zu im Bilanzansatz nicht berücksichtigten versicherungsmathematischen Gewinnen in Höhe von EUR 33.124 (Vorjahr: Verluste von EUR 47.907).
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht.
Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem Entstehungskurs oder mit dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag angesetzt.
Anlagevermögen
| Entwicklung des Anlagevermögens | Anschaffungs- / | |||
|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2007 | Zugänge | |||
| EUR | ||||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| Software und Markenrechte | 561.612,63 | 18.628,00 | ||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremdem Grund | 0,00 | 2.920,00 | ||
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung*) | 314.864,74 | 20.716,76 | ||
| 314.864,74 | 23.636,76 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 53.322.948,86 | 12.590.699,60 | ||
| 2. Beteiligungen | 583.278,65 | 0,00 | ||
| 3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 751.590,00 | 0,00 | ||
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 35.405,28 | 0,00 | ||
| 54.693.222,79 | 12.590.699,60 | |||
| 55.569.700,16 | 12.632.964,36 | |||
| *) davon geringwertige Vermögensgegenstände gemäß § 13 EStG | 2.658,71 |
| Herstellungskosten | kumulierte | Restbuchwerte | Abschreibungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Abgänge | Stand 31.12.2007 | Abschreibungen | Stand 31.12.2007 | Stand 31.12.2006 | des laufenden Geschäftsjahres |
|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 108.750,00 | 471.490,63 | 318.599,66 | 152.890,97 | 232.281,81 | 98.018,83 | |
| 0,00 | 2.920,00 | 146,00 | 2.774,00 | 0,00 | 146,00 | |
| 2.658,71 | 332.922,79 | 237.533,11 | 95.389,68 | 107.949,52 | 33.276,60 | |
| 2.658,71 | 335.842,79 | 237.679,11 | 98.163,68 | 107.949,52 | 33.422,60 | |
| 2.388.900,39 | 63.524.748,07 | 18.784.904,39 | 44.739.843,68 | 40.773.686,82 | 6.235.642,35 | |
| 0,00 | 583.278,65 | 583.278,65 | 0,00 | 583.278,65 | 583.278,65 | |
| 0,00 | 751.590,00 | 142.470,00 | 609.120,00 | 680.040,00 | 70.920,00 | |
| 0,00 | 35.405,28 | 2.276,58 | 33.128,70 | 35.405,28 | 2.276,58 | |
| 2.388.900,39 | 64.895.022,00 | 19.512.929,62 | 45.382.092,38 | 42.072.410,75 | 6.892.117,58 | |
| 2.500.309,10 | 65.702.355,42 | 20.069.208,39 | 45.633.147,03 | 42.412.642,08 | 7.023.559,01 | |
| 2.658,71 | 2.658,71 |
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden als Nutzungsdauern im Falle von Markenrechten 10 Jahre bzw. bei Software 4 - 5 Jahre angenommen.
Im Geschäftsjahr wurden keine immateriellen Vermögensgegenstände von verbundenen Unternehmen erworben (Vorjahr: keine).
Den linear vorgenommenen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| EDV-Anlagen | 4 bis 5 Jahre |
|---|---|
| Büromaschinen | 4 bis 5 Jahre |
| sonstige Büroeinrichtung | 5 bis 10 Jahre |
Im Bereich der Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich die Zugänge in Höhe von EUR 12.590.699,60 (Vorjahr: TEUR 14.802) wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | |
|---|---|
| EUR | |
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland, nachträgliche Anschaffungskosten für den im Vorjahr getätigten Erwerb der restlichen Anteile an der Brain Force Financial Solutions AG, München, Deutschland, welche mit der BRAIN FORCE Software GmbH verschmolzen wurde. |
489.567,01 |
| Gründung der BRAIN FORCE Inc., New York, USA | 15.064,78 |
| Erwerb aller Anteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien | 12.086.067,81 |
| 12.590.699,60 |
Im Geschäftsjahr 2006 konnte die BRAIN FORCE HOLDING AG die ausstehenden 4,85 Prozent an der Brain Force Financial Solutions AG, München, Deutschland, erwerben. Der Erwerb der von Minderheitsgesellschaftern gehaltenen Anteile erfolgte, nachdem auf der a.o. Hauptversammlung der Brain Force Financial Solutions AG vom 23. Februar 2006 die Übertragung der Anteile gegen Gewährung einer angemessenen Barabfindung beschlossen wurde, durch Eintragung in das deutsche Handelsregister am 17. Juli 2006. In weiterer Folge wurde die Brain Force Financial Solutions AG auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 7. August 2006 mit
der BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland, verschmolzen. Die Verschmelzung wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 30. August 2006 wirksam. Im Geschäftsjahr wurden für die Abwicklung des Spruchverfahrens sowie die Abfindung der Altaktionäre noch EUR 489.567,01 gezahlt, die auf die Beteiligung aktiviert wurden.
Am 6. Juli 2007 wurde ein Kauf- und Abtretungsvertrag über den Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile an der SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, geschlossen. Gefahr und Zufall hinsichtlich der Geschäftsanteile gingen mit Ablauf des 30. Juni 2007 über. Der Kaufpreis besteht aus einem fixen Kaufpreis und variablen Kaufpreiskomponenten. Der Fixkaufpreis wird teilweise in bar und teilweise in Aktien der Käuferin bezahlt. Der Kaufpreis inklusive Anschaffungsnebenkosten in Höhe von EUR 71.479 beläuft sich auf EUR 12.086.067,81. In weitere Folge wurde die SolveDirect.com Internet-Service GmbH, Wien, mit Verschmelzungsvertrag vom 22. August 2007 auf die BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, rückwirkend per 1. Jänner 2007 verschmolzen.
Im Bereich der Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich die Abgänge in Höhe von EUR 2.388.900,39 (Vorjahr: TEUR 0) wie folgt zusammen:
| 31.12.2007 | |
|---|---|
| EUR | |
| Anpassung der Anschaffungskosten der BRAIN FORCE B.V. (vormals VAI B.V.) Veenendaal, Niederlande |
2.373.835,61 |
| Abgang der BRAIN FORCE Inc.,New York, USA aufgrund Liquidation | 15.064,78 |
| 2.388.900,39 |
Im Geschäftsjahr 2005 hat die BRAIN FORCE HOLDING AG sämtliche Anteile an der VAI B.V., Veenendaal, Niederlande (nunmehr BRAIN FORCE B.V.) übernommen. Der Kaufpreis besteht aus einem fixen Barkaufpreis und variablen Kaufpreiskomponenten. Zusätzlich ist im Vertrag eine gegenseitige Kaufoption für eine zu gründende Tochtergesellschaft definiert, in welche sämtliche Rechte betreffend ein bestimmtes Produkt innerhalb einer bestimmten Frist übertragen werden sollen. Diese Bestimmungen wurden mit Änderungsvereinbarung vom 30. Oktober 2006 neu festgelegt. Gemäß der Änderungsvereinbarung zum Kaufvertrag wurden mit sofortiger Wirkung sämtliche auch über die bisherige Laufzeit hinausgehenden zukünftigen Rechte an dem Produkt erworben, womit die Basis für die erfolgreiche Nutzung des Firmenwertes, unter anderem abgeleitet aus dem Know-how der Mitarbeiter des Unternehmens, geschaffen wurde. In weiterer Folge wurde in der Änderungsvereinbarung die Earn-out-Phase für die zukünftigen Lizenzerlöse aus den Lizenzverkäufen um 3 Monate verlängert. Im Geschäftsjahr 2007 wurden die Anschaffungskosten für die Ablösung der im Kaufvertrag definierten gegenseitigen Kaufoption sowie für die in der Änderungsvereinbarung festgelegte Verlängerung der Earn-out-Phase aus Lizenzverkäufen unter aktueller Betrachtung der zukünftig geplanten Verkäufe von bisher EUR 5.592.928 um EUR 2.373.835,61 auf EUR 3.219.092,39 angepasst.
Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres resultieren im Wesentlichen aus der Anpassung an einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH), Langen, Deutschland, in Höhe von EUR 3.234.600, und der BRAIN FORCE B.V. (vormals VAI.B.V.), Veenendaal, Niederlande, um EUR 3.000.900.
Die Beteiligungen betreffen 30 Prozent der Anteile an der KEMP Technologies Inc., New York, USA, welche aufgrund einer eingetretenen Wertminderung vollständig abgeschrieben wurden.
Die Ausleihungen beinhalten die im Geschäftsjahr 2005 von der KEMP Technologies Inc. ausgegebene Wandelanleihe in Höhe von USD 900.000. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2009 und ist mit 12 Prozent verzinst und besichert.
Betreffend die Vergütung der Zinsen hat die BRAIN FORCE HOLDING AG das Recht auf Barzahlung oder auf Aufstockung des Anleihenbetrags. Soweit die anderen Eigentümer von KEMP zustimmen, kann die BRAIN FORCE HOLDING AG auch zur Begleichung durch entsprechende Ausgabe von zusätzlichen Anteilen optieren. Das teilweise, aber auch vollständige Wandlungsrecht in "preferred shares Series A" in Höhe des ausstehenden Nominales der Anleihe inklusive akkumulierter nicht bar ausbezahlter oder in Anteilen ausgegebener Zinsen bestand gemäß Vertrag erstmalig zum 31. Dezember 2006 unter der Bedingung, dass KEMP nach dem 31. Dezember 2005 ein positives EBIT für ein ganzes Geschäftsjahr erreicht. Die Ausgabe von neuen Aktien ist jedenfalls dann ausgeschlossen, wenn die auf Grund der Convertible Senior Security Note auszugebenden Aktien 25 Prozent des ausständigen Kapitals der KEMP Technologies Inc. zum 30. September 2005 übersteigen würden. Sollte sich die BRAIN FORCE HOLDING AG zur Wandlung entscheiden, hat KEMP Technologies Inc. das Recht, bis zu 50 Prozent der an der BRAIN FORCE HOLDING AG auszugebenden Aktien und 100 Prozent der ausstehenden Zinsen in bar zu bezahlen.
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von EUR 1.142.374,99 (Vorjahr: TEUR 1.984) enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen.
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 361.530,92 (Vorjahr: TEUR 692) aus Darlehen bzw. in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: TEUR 4.000) aus Forderungen aus Gewinnausschüttungen sowie aus einer Forderung in Höhe von EUR 1.642.374,99 (Vorjahr: TEUR 2.431) aus unbaren Entnahmen im Rahmen eines Umgründungsvorganges. Die restlichen Forderungen betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.096.222,43 (Vorjahr: TEUR 862) sowie eine Forderung aus Steuerumlage in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: TEUR 13).
In den sonstigen Forderungen sind Erträge in Höhe von EUR 73.348,47 (Vorjahr: TEUR 99) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 15.386.742 und ist in 15.386.742 nennwertlose Stückaktien, welche auf Inhaber lauten, aufgeteilt.
Die Aktien der Gesellschaft notieren im Prime-Standard-Segment des geregelten Marktes in Frankfurt am Main, Deutschland, und im Prime-Market-Segment an der Wiener Börse.
Das genehmigte Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 7.693.371 (Vorjahr: TEUR 7.693).
Die Entwicklung des Grundkapitals und der Kapitalrücklage ist in folgender Tabelle dargestellt:
| Grundkapital | gebundene Kapital rücklagen |
|
|---|---|---|
| EUR | EUR | |
| Stand 1.1.2007 | 15.386.742,00 | 28.731.283,26 |
| Auflösung der gebundenen Kapitalrücklage zur Verlustabdeckung | 0,00 | -9.162.972,80 |
| Stand 31.12.2007 | 15.386.742,00 | 19.568.310,46 |
In der ordentlichen Hauptversammlung vom 11. Mai 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, für die Dauer von 18 Monaten eigene Aktien bis zum Ausmaß von 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben. Mit Veröffentlichung vom 13. Dezember 2006 hat der Vorstand beschlossen, von dieser Ermächtigung Gebrauch zu machen. Der Ankaufspreis darf dabei den durchschnittlichen Börsenkurs im Xetra-Handel an den letzten 5 aufeinander folgenden Börsenhandelstagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten. Das Rückkaufprogramm begann am 18. Dezember 2006 und endete am 9. November 2007. In der ordentlichen Hauptversammlung vom 9. Mai 2007 wurde dieser Beschluss widerrufen und gleichzeitig durch eine neue Ermächtigung, für die Dauer von 18 Monaten eigene Aktien bis zum Ausmaß von 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben, ersetzt. Mit Veröffentlichung vom 10. Mai 2007 hat der Vorstand beschlossen, von dieser Ermächtigung Gebrauch zu machen. Der Ankaufspreis darf dabei den durchschnittlichen Börsenkurs im Xetra-Handel an den letzten 5 aufeinander folgenden Börsenhandelstagen um nicht mehr als 10 Prozent über- oder unterschreiten. Das Rückkaufprogramm begann am 15. Mai 2007 und endet am 9. November 2008.
Die Rücklage für eigene Anteile entwickelte sich wie folgt:
| Anschaffungswert | ||
|---|---|---|
| Sück | EUR | |
| Stand 1.1.2007 | 40.759 | 134.737,40 |
| Auflösung | -40.759 | -134.737,40 |
| Stand 31.12.2007 | 0 | 0,00 |
Es wurden während des Jahres 968.625 Stück eigene Aktien im Preisband zwischen EUR 2,82 und EUR 3,93 gekauft. Der gesamte Bestand im Anschaffungswert von EUR 3.167.699,64 wurde im Rahmen des Erwerbs der SolveDirect.com Internet-Service GmbH zur teilweisen Tilgung des Kaufpreises verwendet.
Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Posten:
| 31.12.2007 | 31.12.2006 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| nicht konsumierte Urlaube | 22.550,64 | 17 |
| Prämien | 13.750,00 | 175 |
| Wirtschaftsprüfung und Beratung | 336.743,96 | 34 |
| offene Kaufpreisverpflichtungen aus Anteilserwerb | 3.803.326,00 | 4.381 |
| übrige | 203.600,00 | 162 |
| 4.379.970,60 | 4.769 |
Am 6. März 2007 wurde ein endfälliges Darlehen über EUR 10 Mio. aufgenommen, welches am 20. März 2014 zurückzuführen ist.
Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 374.705,77 (Vorjahr: TEUR 253) und aus Steuerumlagen in Höhe von EUR 94.339,56 (Vorjahr: TEUR 0).
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Aufwendungen in Höhe von EUR 281.805,07 (Vorjahr: TEUR 92) enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden ausschließlich Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen an Beteiligungsunternehmen erzielt.
Von den Umsatzerlösen in Höhe von EUR 920.807,49 (Vorjahr: TEUR 1.239) wurden EUR 124.131,89 (Vorjahr: TEUR 194) im Inland erwirtschaftet. Weitere EUR 792.415,26 (Vorjahr: TEUR 1.033) wurden in übrigen Ländern der Europäischen Union bzw. EUR 4.260,34 (Vorjahr: TEUR 12) in Nicht-EU-Ländern erzielt.
Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe nach § 9 KStG und hat mit dem Gruppenmitglied, der BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien, einen Steuerumlagevertrag geschlossen. Die auf Basis der Belastungsmethode ermittelte Steuerumlage für das Geschäftsjahr 2007 sieht eine Erstattung an das Gruppenmitglied in Höhe von EUR 108.021 (Vorjahr: TEUR 49) vor.
Der in der steuerlichen Gruppe auf Grund der zeitlichen Differenzen gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbare Betrag beträgt ohne Berücksichtigung des steuerlich entstandenen Verlustes bzw. der voraussichtlichen Nutzbarkeit EUR 1.583.806 (Vorjahr: TEUR 576) und resultiert vorwiegend aus der unterschiedlichen Behandlung von außerplanmäßigen Abschreibungen auf Beteiligungen.
| Name/Sitz | Anteil am Kapital |
Eigenkapital zum 31.12.2007 |
Jahresergebnis |
|---|---|---|---|
| % | EUR | EUR | |
| BRAIN FORCE SOFTWARE GmbH, Wien | 100 | 2.385.733,78 | 222.280,34 |
| BRAIN FORCE Software GmbH, München, Deutschland |
100 | 5.011.649,89 | -1.055.871,68 |
| BRAIN FORCE S.p.A., Mailand, Italien (vormals Brain Force Software S.p.A.) |
100 | 1.664.259,64 | 309.764,27 |
| BFS Brain Force Software AG, Kloten, Schweiz | 100 | -64.734,14 | -51.142,40 |
| BRAIN FORCE Network Solutions B.V., Veenendaal, Niederlande (vormals BRAIN FORCE Software B.V., Amster dam) |
100 | -256.682,79 | 53.877,10 |
| BRAIN FORCE SOFTWARE Ltd., Cambridge, Großbritannien |
100 | -29.567,07 | -5.935,66 |
| BRAIN FORCE SOFTWARE s.r.o., Prag, Tschechische Republik 1) |
100 | 138.475,99 | 250,91 |
| BRAIN FORCE B.V. (vormals VAI B.V.), Veenendaal, Niederlande |
100 | 1.908.815,00 | 328.075,00 |
| BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Daten kommunikation und Informatik GmbH), Langen, Deutschland |
100 | 527.074,49 | -116.521,32 |
| KEMP Technologies Inc., New York, USA 2) | 30 | 102.456,58 | -85.290,36 |
1) Dabei handelt es sich um vorläufige Zahlen zum Jahresabschluss 2007.
2) Dabei handelt es sich um Zahlen zum 31. Dezember 2006.
Verbundene Unternehmen im Sinne des § 228 Abs. 3 UGB sind alle Unternehmen, die zum Konzern der BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, gehören. Geschäfte mit diesen Gesellschaften werden wie mit unabhängigen Dritten abgewickelt.
Die BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, ist jenes Mutterunternehmen, welches den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in Wien hinterlegt.
Mit der BFS Brain Force Software AG, Kloten, Schweiz, wurde eine Rangrücktrittsvereinbarung basierend auf Forderungen der BRAIN FORCE HOLDING AG abgeschlossen. Der Umfang des vom Rangrücktritt erfassten Betrages ist EUR 83.849,99. Eine Begleichung der Forderung durch die BFS Brain Force Software AG, Kloten, Schweiz, ist nach Schweizer Recht erst möglich, wenn keine Besorgnis der Überschuldung mehr vorliegt.
Mit der BRAIN FORCE SOFTWARE Ltd., Cambridge, Großbritannien, besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung für bestehende Forderungen der BRAIN FORCE HOLDING AG in Höhe von EUR 27.335,65. Die bestehende Forderung gegenüber der BRAIN FORCE SOFTWARE Ltd., Cambridge, Großbritannien, in Gesamthöhe von EUR 29.530,08 ist zu 100 % wertberichtigt.
Weiters hat die BRAIN FORCE HOLDING AG gegenüber der Deutsche Bank AG, München, Deutschland, eine unwiderrufliche und unbedingte Zahlungsgarantie für eine Finanzierungsverbindlichkeit der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH), Langen, Deutschland, in Höhe von EUR 750.000 übernommen.
Gegenüber der Volksbank Dreieich eG hat die BRAIN FORCE HOLDING AG eine selbstschuldnerische Bürgschaft zur Sicherung der bestehenden Forderungen der Bank gegenüber der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH, Langen, Deutschland, übernommen. Zum 31. Dezember 2007 beträgt die Forderung der Volksbank Dreieich eG gegenüber der BRAIN FORCE Frankfurt GmbH (vormals SYSTEAM Ingenieurbüro für Datenkommunikation und Informatik GmbH), Langen, Deutschland, EUR 547.814,99 (Vorjahr: TEUR 704).
Finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen des folgenden Geschäftsjahres betragen EUR 495.144,36 (Vorjahr: TEUR 287) und der Gesamtbetrag der folgenden fünf Jahre beläuft sich auf insgesamt EUR 2.365.387,31 (Vorjahr: TEUR 863).
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (= Angestellte) betrug im Geschäftsjahr 2007 11 Personen (Vorjahr: 12).
Derzeit besteht kein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm in der BRAIN FORCE HOLDING AG.
Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen für Vorstandsmitglieder und leitende Angestellte im Sinne des § 80 AktG betragen EUR -443,10 (Vorjahr: TEUR 40) und für andere Arbeitnehmer EUR 47.358,20 (Vorjahr: TEUR 25). Von den Gesamtaufwendungen sind EUR 13.808 (Vorjahr: TEUR 15) unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.
Der Posten "Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen" enthält Aufwendungen für Abfertigungen in Höhe von EUR 16.824,00 (Vorjahr: TEUR 16).
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Jahr 2007 EUR 773.547,09 (Vorjahr: TEUR 761), davon EUR 44.136,80 (Vorjahr: TEUR 54) von verbundenen Unternehmen.
In den Gesamtbezügen sind variable Anteile in Höhe von EUR 140.696 (Vorjahr: TEUR 187) enthalten.
Die Vergütung für Tätigkeiten des Aufsichtsrates betrug im Geschäftsjahr 2007 EUR 66.600 (Vorjahr: TEUR 64).
Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Vorstand tätig:
Im Geschäftsjahr 2007 waren folgende Personen als Aufsichtsrat tätig:
Wien, den 14. März 2008
Der Vorstand:
gez.:
Günter Pridt
Wir haben den Jahresabschluss der BRAIN FORCE HOLDING AG, Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung, die Aufstellung und der Inhalt dieses Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung und einer Aussage, ob der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss steht.
Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass ein hinreichend sicheres Urteil darüber abgegeben werden kann, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, und eine Aussage getroffen werden kann, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für Beträge und sonstige Angaben in der Buchführung und im Jahresabschluss überwiegend auf Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der vom gesetzlichen Vertreter vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Gemäß den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens zum 31. Dezember 2007 sowie der Ertragslage des Unternehmens für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2007 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, den 14. März 2008
PwC INTER-TREUHAND GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
gez.:
Mag. Dr. Aslan Milla Wirtschaftsprüfer
| G AG N OLDI CE H |
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| OR N F |
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| BRAIN FORCE HOLDING AG IZD Tower Wagramer Straße 19 1220 Wien Österreich Telefon: +43 1 263 09 09 0 |
RAI Geschäftsbericht 2007 - B |
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| Fax: +43 1 263 09 09 40 [email protected] http://www.brainforce.com |
Wir bleiben | in … | B ewegung |
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