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pferdewetten.de AG Management Reports 2013

May 2, 2014

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Management Reports

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pferdewetten.de AG

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Zusammengefasster Lagebericht für den Jahres- und Konzernabschluss der pferdewetten.de AG vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

Die pferdewetten.de AG, ansässig in Düsseldorf, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Markt für Pferdewetten in Deutschland etabliert. Das Angebot umfasst dabei insbesondere Online-Pferdewetten, die durch stationäre Pferde-Wettcenter flankiert werden.

Das Flaggschiff der Holding, die Internet-Plattform www.pferdewetten.de, mit mehr als 25.000 registrierten Kunden zählt zu den Marktführern im Bereich der deutschen Online-Pferdewette. Angeboten werden Wetten auf Pferderennen in 27 Ländern, von denen der überwiegende Teil live im Internet übertragen wird. Für unser Wettbüro in München verfügen wir über eine Lizenz in Deutschland und für unser Onlineangebot über die in Malta erteilte Lizenz an unsere Tochtergesellschaft, die netX Betting Ltd.

Die pferdewetten.de AG berät nicht nur ihre Tochtergesellschaften, sondern auch andere in der Wettbranche tätige Firmen und Rennvereine. In ihrer Funktion als Managementholding koordiniert die pferdewetten.de AG sämtliche Business-Aktivitäten der Tochterunternehmen, etwa der 2009 akquirierten Accendere GmbH (Mühlheim a. d. Ruhr). Das Systemhaus ist als Berater in allen Fragen der Informations-Technologie unter anderem auf den Vertrieb der von pferdewetten.de selbstentwickelten Zahlungs- und Webcontent-Systeme für Online-Wetten spezialisiert.

Die pferdewetten.de AG ist seit Juli 2000 börsennotiert. Die Aktien werden an der Deutschen Börse und im Freiverkehr gehandelt (ISIN DE000A1K0409 und ISIN DE000A1K05B4).

1 Das Geschäftsjahr 2013

1.1 Geschäftsverlauf Konzern

Auch im Geschäftsjahr 2013 haben sich die Geschäfte des pferdewetten.de AG -Konzerns positiv entwickelt. Ein hinsichtlich der Anzahl von Rennveranstaltungen relativ stabiles Umfeld im In- und Ausland legte die Basis für ein erfolgreiches Jahr.

Die seit 2012 verfolgte Wachstumsstrategie wurde in 2013 fortgesetzt. So wurde der operative Bereich nachhaltig gestärkt und verstärkt in Kundengewinnungsmaßnahmen investiert. Das positive Feedback auf unsere Marketingaktionen hat unseren Kurs im Geschäftsjahr bestätigt. Sowohl die Gewinnung von Neukunden als auch die Reaktivierung bestehender, aber zuletzt inaktiver Kundenstämme hat unsere Erwartungen erfüllt.

Hinzu kam der Start der internationalen Pferdewettseite betbird.com und die Übernahme der sog. "equi8"-Plattform eines Wettbewerbers durch die pferdewetten-service.de GmbH, ein 100%iges Tochterunternehmen der pferdewetten.de AG. Durch diese Übernahme konnten die starke Marktposition des Konzerns, vorwiegend in den deutschsprachigen Ländern, noch erhöht werden und neue Kunden hinzugewonnen werden.

Die Brutto-Gesamtleistung, d.h. die Summe aus den vermittelten Spieleinsätzen sowie der Netto-Gesamtleistung aus Umsatz, aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen, beträgt in 2013 T€ 37.000,0 und konnte im Vergleich zum Vorjahr vor allem durch die Hinzugewinnung von Neukunden und durch die Zunahme der vermittelten Wettumsätze (+30%) um T€ 6.684,1 gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse aus Pferdewetten nach Wettsteuern und Kundenboni (Hold) verringerte sich jedoch von T€ 3.297,1 in 2012 auf T€ 3.068,4 in 2013. Dies ist vor allem auf höhere Kundenboni (T€ 1.111,5, Vorjahr: T€ 959,7) zurückzuführen. Die Provisionen aus der Vermittlung von Wetten an Totalisatoren haben sich von T€ 751,6 in 2012 auf T€ 974,3 in 2013 deutlich erhöht.

Der zukunftsträchtige Schritt ins mobile Wetten wurde in 2013 weiterentwickelt. Das Produkt gewinnt weiterhin an Bedeutung. In 2013 haben bereits 13,4% der aktiven Kunden das Angebot angenommen.

Demgegenüber konnte der in den Vorjahren prognostizierte Prozess der Kooperationen mit Partnern im Ausland nicht erwartungsgemäß vollzogen werden. Gerade im favorisierten Markt Zypern musste der Wettbetrieb aus regulatorischen Gründen komplett eingestellt werden. Auch die Partnerschaft in Österreich erbrachte nicht die gewünschten Ergebnisse und wurde eingestellt. Verblieben ist lediglich die schon seit Jahren gelebte Partnerschaft mit einem international agierenden Partner mit Sitz in England, der aber auch mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat.

Die NetX Casino Ltd. i.L. auf Malta und die PLB Poker Lounge Baden GmbH i.L. sind die letzten Konzerngesellschaften in Liquidation. Ihre Geschäftstätigkeit wurde bereits in Vorjahren eingestellt. Leider erfolgte wie erwartet keine Löschung der Firmen im Handelsregister in 2013. Wir erwarten nunmehr eine Löschung in 2014.

Das Ergebnis des pferdewetten.de-Konzerns nach Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr (2012: T€ 744,4) um T€ 296,9 auf T€ 1.041,3 verbessert werden.

1.2 Geschäftsverlauf pferdewetten.de AG

Die pferdewetten.de AG hat im Jahr 2013 ein positives Ergebnis nach Steuern von T€ 417,5 (Vorjahr: T€ 6,0) erzielt. Wesentliche Ursache für die Verbesserung des Ergebnisses ist die Zuschreibung auf die Forderungen gegen die pferdewetten-service.de GmbH in Höhe von T€ 328. Begründet wird die nur zum Teil erfolgte Zuschreibung mit den deutlich verbesserten Ergebnissen der Tochtergesellschaft und der teilweisen Rückführung ihrer Verbindlichkeiten an die pferdewetten.de AG in 2013.

1.3 Markteinschätzung und Änderungen im rechtlichen Umfeld

Der internationale Pferderennsport zeigte sich in der Entwicklung und im Angebot in 2013 weitgehend stabil. Ein wichtiger Markt ist weiterhin Frankreich. Hier ist insbesondere für deutsche Pferde aufgrund der räumlichen Nähe und der höheren Rennpreise Erlöspotenzial gegeben. Die Starts deutscher Pferde locken auch den Wettkunden zum Angebot französischer Bahnen und fördern die Unabhängigkeit der Gesellschaft vom deutschen Rennsport. Die Märkte in den USA und Asien haben eine weiterhin wachsende Bedeutung für die pferdewetten.de AG, weil sie ein Wettangebot fast rund um die Uhr ermöglichen. Hinzu kommt seit 2012 der Markt in Australien, der das Fulltime-Programm abrundet und an Bedeutung stark zunimmt. Diese Wettmärkte bieten, wie in der Vergangenheit auch, Veranstaltungen von hohem Interesse für die Kunden und somit eine hervorragende Erweiterung des Wettangebots. Kernprodukt sind jedoch weiterhin Wetten auf deutsche Veranstaltungen. Hier sind aber die Veranstalter gefordert, weiterhin ein ansprechendes Veranstaltungsportfolio bereitzustellen. Die Vermittlung von Wetten in den Totalisator als Gegenleistung für die Bereitstellung von Liveübertragungen hat die Umsätze und Ergebnisse von pferdewetten.de AG bereits in der Vergangenheit beeinflusst. Hier muss abgewartet werden, wie sich die Veranstaltungspläne zukünftig entwickeln.

Die Wettbewerbssituation ist im Pferdewettmarkt für die pferdewetten.de AG in Deutschland weitgehend konstant. Die noch in 2012 zwischenzeitlich zusätzlichen Online-Anbieter, die aus Anbietern stationärer Annahmestellen hervorgingen, haben in 2013, nach Einschätzung des Konzerns, keine wesentliche Bedeutung erlangt. Die auch schon im letzten Jahr erheblich gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft ist weiterhin für ein stabiles Wachstum im Pferdewettbereich verantwortlich. Die Zugangsbeschränkungen in andere europäische Märkte sind unverändert relativ hoch. Hier werden weiterhin Möglichkeiten des Markteintritts beobachtet, damit die pferdewetten.de AG bei sich bietender Gelegenheit den Wettbewerb im Ausland aufnehmen und die Kundenbasis verbreitern kann.

Das Wettgeschäft des Konzerns wird sich auch zukünftig weiterhin an den Bedürfnissen des Marktes anpassen. Besonders Wettangebote abseits der klassischen Wettformen werden weiterhin forciert werden. Zusätzlich prüft die Geschäftsleitung ständig die Erweiterung des Wettangebotes um Rennen aus unterschiedlichen Kontinenten. Solche Angebote erhöhen die Attraktivität der Plattform für neue Kundenschichten vornehmlich aus dem Ausland. Ausgehend von diesen Maßnahmen wird der Konzern seine derzeitige Position am Markt weiterhin behaupten.

Der gesetzliche Rahmen hat sich in 2013, zu den berichteten Änderungen in 2012 durch den Glücksspieländerungsstaatsvertrag, kaum verändert. Nachdem die EU-Kommission in Brüssel den deutschen Glücksspielstaatsvertrag aus 2007 im September 2010 abgelehnt hatte, wurde dieser von den 15 Bundesländern überarbeitet und trotz weiterhin bestehender Bedenken der EU-Kommission mit Wirkung zum 1. Juli 2012 novelliert.

Schleswig-Holstein war als einziges Bundesland dem Glücksspielstaatsvertrag zunächst nicht beigetreten und hatte ein eigenes auf einem Lizenzmodell basierendes Glücksspielgesetz im September 2011 verabschiedet. Mit dem Regierungswechsel ist Schleswig-Holstein nun ebenso dem neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrag am 23. Januar 2013 als 16. Bundesland beigetreten.

Insbesondere die im Glücksspieländerungsstaatsvertrag geregelten Voraussetzungen für die Zulassung von Internetwetten lassen zunächst vermuten, dass in Deutschland nunmehr Rechtssicherheit für das Anbieten von Internetwetten besteht. So waren in der Vergangenheit Internetwetten und deren Vermittlung von Buchmachern und Rennvereinen (Totalisatoren) rechtswidrig und durch die deutschen Behörden nur in Erwartung einer Neuregelung des Glücksspielstaatsvertrages geduldet worden. Allerdings bleibt festzuhalten, dass weiterhin europarechtliche Bedenken gegen den aktuellen Glücksspieländerungsstaatsvertrag bestehen und damit das Rechtschaos der vergangenen Jahre weiterhin besteht. Es bleibt daher weiterhin abzuwarten, wie sich die EU-Kommission, insbesondere vor dem Hintergrund des im März 2011 vorgestellten Grünbuchs "Online-Glücksspiele im Binnenmarkt", positionieren wird.

Zeitgleich mit dem neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrag wurde ein Gesetz zur Besteuerung von Sportwetten einschließlich Änderungen des bisherigen Rennwett- und Lotteriegesetzes vom deutschen Bundestag verabschiedet. Für die Pferdewetten sind diese Neuregelungen zum Teil weitreichend. Die wichtigsten Änderungen waren die Abführungspflicht einer Spieleinsatzsteuer von 5% auf Wetteinsätze deutscher Spieler gegen Buchmacher, unabhängig vom Sitz des Buchmachers, und die Zulassung von Internetwetten auf Pferderennen, sofern die hierfür explizit im Glücksspieländerungsstaatsvertrag (§ 4 Absatz 5) genannten Voraussetzungen, die mitunter auch eine Wetteinsatzbeschränkung deutscher Spieler vorsieht, erfüllt sind. Zuständig für die Gewährung einer Zulassung ist das Land Hessen. Hier haben wir bereits in 2012 einen Antrag auf Lizenzerteilung gestellt und Rückmeldungen bezüglich der Voraussetzungen zur Erteilung erhalten. Obwohl alle Forderungen der Regierungen erfüllt werden bzw. kurzfristig erfüllt werden könnten, ruhte dieser Antrag im Geschäftsjahr 2013 vollständig. Anfang Februar 2014 wurde unser Buchmacher auf Malta - trotz bereits erfolgter Beantragung in 2012 - nunmehr von der zuständigen Behörde angeschrieben, die Lizenzierung durch Stellen eines erneuten Antrags bis zum 25. Februar 2014 weiter fortzuführen. Mit Schreiben vom 24. Februar 2014 hat unser Buchmacher das weiterhin bestehende Interesse an einer Lizenz für das Veranstalten und Vermitteln von Pferdewetten im Internet gegenüber der zuständigen Behörde bekannt gegeben.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Tochtergesellschaften sowie die Entwicklungen im Wettmarkt und der Wettbewerber wirken analog auf die Muttergesellschaft, die pferdewetten.de AG.

1.4 Investitionen

Die Investitionen wurden im Konzern in Höhe von T€ 375,9 (Vorjahr: T€ 170,9) vor allem in die technische Weiterentwicklung der Wettplattform sowie in den Kauf der "equi8"-Software und dem mit dem Kauf der "equi8"-Plattform verbundenen Kundenstamm getätigt.

Schwerpunkte bildeten in 2013 die technische Weiterentwicklung der Wettplattform inklusive dem Backend für die operativen Mitarbeiter, deren "online"-Start für Mitte 2014 avisiert ist und weiterhin die Entwicklung in das mobile Wettgeschäft. Für die kurzfristige Zukunft ist vorgesehen, das weitere Investitionsvolumen des Konzerns im technischen Bereich der Buchmacher-Software im Wesentlichen auf Modernisierung mit kontinuierlicher Weiterentwicklung der Software sowohl online als auch mobil zu beschränken.

1.5 Finanzmanagement

Das Finanzmanagement des Konzerns erfolgt zentral über das Mutterunternehmen, der pferdewetten.de AG. Primäres Ziel unseres Finanzmanagements ist die Sicherung der kurz- und mittelfristigen Liquidität zur Unterstützung der operativen Geschäftstätigkeit und damit der Unternehmensfortführung. Dabei verfolgen wir zudem die weitere Reduzierung des noch vorhandenen Kontokorrents bei einer Bank in Höhe von T€ 25 am Bilanzstichtag.

Das Volumen von Zahlungsströmen aus dem operativen Betrieb kann, bedingt durch saisonale Einflüsse bei den im Wettbetrieb angebotenen Veranstaltungen, aufgrund vertraglicher Verpflichtungen von den Auszahlungserfordernissen abweichen. Diesem begegnet der Konzern mit einem Liquiditätsmanagement, indem Einzahlungserwartungen und Auszahlungserfordernisse sowie die verfügbaren liquiden Mittel täglich überwacht und mittelfristig im Rahmen eines Liquiditätsplans gesteuert werden.

Unter Berücksichtigung der vorhandenen frei verfügbaren Mittel zum Bilanzstichtag sowie den geplanten Umsätzen in 2014 und den Folgejahren weist der Liquiditätsplan einen Zahlungsmittelüberschuss aus, so dass ausreichend Liquidität und Kapital vorhanden sind, um die Unternehmensfortführung der pferdewetten.de AG und des Konzerns weiterhin zu gewährleisten. Unsere Finanzlage schätzen wir daher als gut ein.

2 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns

2.1 Vermögenslage

Das Eigenkapital des Konzerns hat sich um T€ 1.078,5 von T€ 2.779,3 in 2012 auf T€ 3.857,8 erhöht und beträgt per 31. Dezember 2013 61,7% der Bilanzsumme (Vorjahr: 62,4%).

Das Konzernvermögen hat sich von T€ 4.452,1 in 2012 auf T€ 6.250,5 erhöht. Diese Veränderung ergibt sich im Wesentlichen bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ +606), den übrigen finanziellen Vermögenswerten (T€ +254) und den finanziellen Mitteln (T€ +533).

Die Steigerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen steht vor allem im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Domainübertragungs- und Domainlizenzierungsvertrages mit der mybet Holding SE und der pferdewetten.de AG vom 29. November 2013. Ausgehend von den vertraglichen Regelungen, die eine Übertragung der Domains nach Beendigung einer zuvor vereinbarten Nutzungsüberlassung der Domains an die mybet Holding SE über eine Laufzeit von maximal 36 Monaten und einer während der Nutzungsüberlassung jederzeit ausübbaren Call-Option der mybet Holding SE zu einem fest vereinbarten Rückkaufspreis vorsehen, wurden die der mybet Holding SE gewährten finanziellen Mittel in Höhe von T€ 650 als Darlehensgewährung (sog. echtes Pensionsgeschäft) bilanziert. Diese bilanzielle Erfassung des Vertrages begründet daher vor allem die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Zunahme der übrigen finanziellen Vermögenswerte betrifft Forderungen gegen Kreditkartenunternehmen und Online-Zahlungsdienstleister, die aus der Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Rahmen des Wettgeschäftes resultieren (T€ 266,3; Vorjahr: T€ 62,5).

Die Erhöhung der finanziellen Mittel begründet sich durch die verbesserte Geschäftslage. Zugleich steht dieser Entwicklung die Zunahme der Wettsteuerverbindlichkeiten um T€ 626,2 gegenüber, die in den kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen werden und zugleich im Wesentlichen die Zunahme der Schulden begründet.

Die langfristigen Vermögenswerte haben sich zum Vorjahr kaum verändert. Den planmäßigen Abschreibungen standen die Investitionen des Geschäftsjahres und die Erhöhung der aktiven latenten Steuern gegenüber. Insgesamt stiegen die langfristigen Vermögenswerte um T€ 239.

2.2 Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten beträgt im Konzern per 31. Dezember 2013 T€ 2.004,0 (2012: T€ 1.462,0), wovon dem Konzern T€ 1.443,0 zur freien Verfügung standen, während T€ 561,0 als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Wettkunden dienen. Ausgehend von der Kapitalflussrechnung sind dem Konzern im Geschäftsjahr aus der operativen Geschäftstätigkeit finanzielle Mittel in Höhe von T€ 1.567,9 zugeflossen. Dem standen die Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und ins Sachanlagevermögen (T€ 375,9) sowie die der mybet Holding SE zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel (T€ 650) gegenüber. Insgesamt flossen damit dem Konzern liquide Mittel von T€ 542 im Geschäftsjahr zu.

Die immateriellen Vermögenswerte und das Sachanlagevermögen sind vollständig langfristig durch das Eigenkapital finanziert. Das Eigenkapital beträgt 61,7% der Bilanzsumme zum 31. Dezember 2013.

2.3 Ertragslage

Die Brutto-Gesamtleistung des Konzerns beläuft sich in 2013 auf T€ 37.000,0 (Vorjahr: T€ 30.315,9). Darin sind Wetteinsätze beim konzerneigenen Buchmacher nach Abzug der Wettsteuer in Höhe von T€ 26.449,2 (Vorjahr: T€ 22.018,6) und vermittelte Wettumsätze in Höhe von T€ 8.782,2 (Vorjahr: T€ 6.735,2) enthalten.

Trotz Zunahme der Gesamtleistung entwickelten sich die Umsatzerlöse insgesamt nahezu unverändert zum Vorjahr (2013: T€ 4.256,7; Vorjahr: T€ 4.301,0). Die Wettumsätze aus Pferdewetten nach Wettsteuern und Kundenbonus (Hold) verringerten sich von um T€ 228,7 auf T€ 3.068,4 in 2013, während sich die Provisionserlöse um T€ 222,7 auf T€ 974,3 deutlich verbesserten.

Der Rückgang des Holds ist dabei vor allem auf höhere Aufwendungen für Kundenrückvergütungen (T€ +152) zurückzuführen. Die Provisionserlöse aus der Wettvermittlung nahmen infolge der um ca. 30% zugenommenen vermittelten Wettumsätze an Totalisatoren deutlich zu.

Bei der Umsatzentwicklung ist deutlich zu erkennen, dass die Zunahme der Wetteinsätze in die Totalisatoren der Rennvereine proportional zunimmt. Dies ist vor dem Hintergrund der Einführung des neuen Glücksspieländerungs-staatsvertrages im Juli 2012 und der seitdem in Deutschland zu bezahlenden Wettsteuer in Höhe von 5% auf den Wetteinsatz auf Buchmacherwetten zu erklären. Der Konzern konnte die finanziellen Belastungen aus der Wettsteuer wie im Vorjahr durch die Weiterreichung dieser Belastung an die Kunden kompensieren. Negative Folgen entstehen aber durch den erhöhten Anteil der vermittelten Wetteinsätze an die Rennvereine, bei denen keine Steuer anfällt. Dies bedeutet für den Konzern eine geringere Marge, da die Marge aus der Vermittlung von Wetten geringer ist, als die Marge aus dem eigenen Wettgeschäft.

Die Abnahme der Materialaufwendungen betrifft vor allem die Aufwendungen aus bezogenen Leistungen. Deren Rückgang um T€ 205 steht vor allem im Zusammenhang mit der Beendigung von Kooperationsvereinbarungen infolge von regulatorischen Änderungen im Ausland.

Der Personalaufwand erhöhte sich in 2013 vor allem infolge der Neueinstellung von einer Vollzeitarbeitskraft im operativen Bereich sowie höheren Tantieme- und Boniverpflichtungen gegenüber dem Vorstand und den Mitarbeitern aufgrund des positiven Jahresergebnisses um insgesamt T€ 95,7 auf T€ 1.073,9 (2012: T€ 978,2). Der pferdewetten.de-Konzern hat im Jahresdurchschnitt Personalaufwendungen für 18 (2012: 18) Mitarbeiter getragen. Die durchschnittlichen Personalkosten je Mitarbeiter betrugen T€ 59,7 (2012: T€ 54,3).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten von T€ 1.050,4 in 2012 auf T€ 918,2 in 2013 gesenkt werden. Im Wesentlichen betrifft dies die Reduzierung der Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 36,4 und den Wegfall von Lizenzgebühren.

Für das Jahr 2013 ergibt sich im Konzern ein EBITDA (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abzügl. Finanzergebnis und Abschreibungen) von T€ 1.143,9 (Vorjahr: T€ 868,6) und ein EBIT (EBITDA abzgl. Abschreibungen) von T€ 953,9 (2011: T€ 673,6). Das Konzerngesamtergebnis beläuft sich für 2013 auf T€ 1.041,3 gegenüber T€ 744,4 für 2012. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von € 0,29 (2012: € 0,21).

3 Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der pferdewetten.de AG

3.1 Vermögenslage

Das Eigenkapital der Konzern-Muttergesellschaft, der pferdewetten.de AG, beträgt per 31.12.2013 T€ 3.610,7 (Vorjahr: T€ 3.156,0). Bedingt ist diese Veränderung im Wesentlichen durch ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 417,5 (2012: T€ 6,0) und der zeitanteiligen Erfassung des beizulegenden Zeitwertes der am 17. Mai 2012 gewährten Aktienoptionen an Mitarbeiter der pferdewetten.de AG und deren Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 37,3 (Vorjahr: T€ 23,1.)

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 862,4 auf T€ 4.435,9 erhöht. Die Zunahme resultiert auf der Aktivseite vor allem aus der Entwicklung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (31. Dezember 2013: T€ 3.478,8, Vorjahr: T€ 2.793,8). Ihre Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Abschluss des Domainübertragungs- und Domainlizenzierungsvertrages vom 29. November 2013. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen zur Entwicklung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Konzern im Abschnitt 2.1. Auf der Passivseite betrifft die Zunahme neben dem Eigenkapital im Wesentlichen die Rückstellungen (31. Dezember 2013 T€ 295,7, Vorjahr: T€ 172,3) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (31. Dezember 2013 T€ 498,5; Vorjahr T€ 200,0). Die Rückstellungen nahmen vor allem aufgrund höherer Tantiemeverpflichtungen gegenüber dem Vorstand und aufgrund einer erhöhten bilanziellen Vorsorge für Rechtsstreitigkeiten zu. Die Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert aus der Aufnahme von kurzfristig gewährten finanziellen Mitteln bei der netX International Ltd, Sliema/Malta.

Die Veränderung der Kapitalrücklage, als Bestandteil des Eigenkapitals des Konzerns, kann aus dem Eigenkapitalspiegel entnommen werden, der Bestandteil des Konzernabschlusses ist.

3.2 Finanzlage

Die pferdewetten.de AG verfügt per 31. Dezember 2013 über liquide Mittel in Höhe von T€ 122,5 (Vorjahr: T€ 71,9). Diese sind frei verfügbar. Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind kurzfristig fällig und im Wesentlichen in der Berichtswährung zu begleichen bzw. zurückzuzahlen. Es bestehen keine Kreditlinien. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen bzw. gegenüber Tochtergesellschaften werden nicht verzinst.

Die an die mybet Holding SE gewährten finanziellen Mittel in Höhe von T€ 650 wurde vor allem aus dem cashflow der operativen Geschäftstätigkeit T€ 420 und durch die Aufnahme von kurzfristig gewährten Finanzmitteln durch die netX International Ltd., Sliema/Malta, finanziert. Aufgrund der jederzeit ausübbaren Rückkaufoption der mybet Holding SE werden die Forderungen gegen die mybet Holding SE als kurzfristig eingestuft. Sie werden mit einem Zins von T€ 60 jährlich fix verzinst. Daneben resultierten Zinsen aus der ratierlichen Ansammlung des Unterschiedsbetrages aus den gewährten finanziellen Mittel (T€ 650) und dem Rückkaufspreis (T€ 700) über die Laufzeit des Vertrages von 36 Monaten.

Der Verschuldungsgrad beträgt ca. 23%.

3.3 Ertragslage

Die Konzern-Muttergesellschaft finanziert sich über Beratungen und Dienstleistungen für die Tochtergesellschaften. In 2013 erzielte sie hieraus Umsatzerlöse in Höhe von T€ 937,9 (2012: T€ 834,7). Der Personalaufwand ist aufgrund des seit 15. Juli 2013 geltenden Vertrages für den Vorstand und der damit verbundenen Gehalts- und Tantiemeänderungen sowie infolge von höheren Boniaufwendungen an weitere Mitarbeiter und höheren Aufwendungen aus dem Aktienoptionsplan mit insgesamt T€ 437,0 um T€ 78,9 gegenüber dem Vorjahr (T€ 358,1) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind bei der pferdewetten.de AG im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 418,7 um T€ 75,0 gesunken. Wesentliche Änderung innerhalb dieser Gruppe war die Abnahme der Rechts- und Beratungskosten um T€ 45,8 auf T€ 30,9 (Vorjahr: T€ 76,6).

Das Jahresergebnis nach Steuern hat sich bei der Konzern-Muttergesellschaft, der pferdewetten.de AG, in 2013 auf T€ 417,5 erhöht (2012: T€ 6,0). Wesentlicher Grund für die Verbesserung des Jahresergebnisses sind Erträge aus der Zuschreibung von Forderungen um T€ 328, die gegen die pferdewetten.de service GmbH bestehen und in Vorjahren wertberichtigt wurden. Die Zuschreibung erfolgte aufgrund ihrer positiven Geschäftsentwicklung in 2013 und deren zukünftiger Planung.

4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage des pferdewetten.de-Konzerns hat sich im Jahr 2013 weiterhin deutlich verbessert. Aufgrund der beträchtlich gestiegenen Brutto-Gesamtleistung und weiterhin spürbarer Fixkostenreduzierungen, die auch in 2013 noch konsequent fortgeführt wurden, konnte sich der Konzern flexibler aufstellen. Auch die Liquiditätslage entspannte sich infolge der positiven Geschäftsentwicklung in 2013. Zudem wurden frei verfügbare Mittel in Höhe von T€ 650 an die mybet Holding SE im Rahmen des am 29. November 2013 abgeschlossenen Domainübertragungs- und Domainlizenzierungsvertrages gewährt. Aus der darin vereinbarten Nutzungsüberlassung über maximal 36 Monate und der vereinbarten Rückkaufoption ist eine Verzinsung der zur Verfügung gestellten Mittel gewährleistet.

Der Konzern verfügt am Bilanzstichtag unter der Berücksichtigung von Kontokorrent- und Kreditkartenverbindlichkeiten (T€ 37,1) und bereits abgezogenen treuhänderisch verwalteten Kundengeldern (T€ 561,0) über freie liquide Mittel in Höhe von T€ 1.443,0 (Vorjahr: T€ 971,6).

Die pferdewetten.de AG ist aufgrund der Konstellation des Konzerns als Muttergesellschaft von der Geschäftsentwicklung ihrer Beteiligungsunternehmen abhängig. Sie kann jedoch ihren eigenen Beitrag zum Erfolg der Gruppe beitragen, indem sie zum einen ihre Strukturen und zum anderen die Kostenentwicklung permanent optimiert. Beides ist der Gesellschaft auch im Jahr 2013 gelungen.

Weder die pferdewetten.de AG noch die Tochtergesellschaften verfügen über langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten. Auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bewegen sich auf dem Niveau üblicher Zahlungsziele. Die bis zum 31. Dezember 2012 ursprünglich gestundeten Verbindlichkeiten gegenüber der mybet Holding SE-Gruppe in Höhe von T€ 105,7 (per 31. Dezember 2012) konnten im Berichtsjahr vollständig zurückgezahlt werden.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns blieb mit 61,7% (Vorjahr: 62,4%) nahezu konstant. Die Eigenkapitalquote der Muttergesellschaft ist trotz verbesserten Ergebnis von 88,3% in 2012 auf 81,4% in 2013 aufgrund der angestiegenen Bilanzsumme gesunken.

Insgesamt lässt sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns und der Muttergesellschaft, insbesondere auch vor dem Hintergrund des positiven Trends der operativen Geschäftsentwicklung im Jahresverlauf 2013 und der Erwartungen an die Folgejahre, als solide bezeichnen.

5 Unternehmenssteuerung

Die Steuerung des pferdewetten.de AG-Konzerns erfolgt im Wesentlichen auf der Basis der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT.

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Wettgeschäft, d.h. den Wettumsätzen aus Pferdewetten nach Wettsteuern und Kundenbonus (sog. "Hold"), aus den Wettprovisionen für die Vermittlung von Wetten und die sonstigen Umsatzerlösen.

Das EBIT entspricht dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Betriebsergebnis.

Ausgehend von unserer Ergebnisprognose für das Jahr 2013 (Ergebnis von EUR 0,8 bis EUR 1,0 Mio.) konnte im Geschäftsjahr 2013 - trotz leicht rückläufiger Umsatzerlöse - vor allem durch Aufwandseinsparungen im Bereich der bezogenen Leistungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Konzernergebnis von T€ 1.041,2 sowie EBIT von T€ 953,9 am oberen Ende unserer Vorjahresprognose erreicht werden.

Das prognostizierte zweistellige Umsatzwachstum konnte durch die Verschiebung zu margenschwächeren Provisionserlösen aus der Vermittlung von Wetten an Totalisatoren und infolge tatsächlich höherer gewährter Kundenboni als geplant nicht erreicht werden.

Die Steuerung der pferdewetten.de AG als Holdingfunktion orientiert sich am Jahresergebnis als einzigem finanziellen Leistungsindikator.

Das für das Geschäftsjahr 2013 prognostizierte Jahresergebnis der pferdwetten.de AG auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 ist nicht eingetreten. Dies liegt vor allem an der Zuschreibung bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 328.

6 Bericht über das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie des Jahresabschlusses der pferdewetten.de AG ist der Vorstand der pferdewetten.de AG verantwortlich. Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung des HGB und den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Einzelabschluss wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung des HGB und den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktienrechts erstellt.

Die bestehenden internen Kontroll- und Risikomanagementsysteme sollen die Ordnungsmäßigkeit und die Übereinstimmung des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts mit den gesetzlichen Vorschriften gewährleisten. Um diese Vorgaben einzuhalten, werden kontinuierlich Maßnahmen zur gezielten Weiterbildung der Mitarbeiter im Bereich Finanzen durchgeführt. Die Einhaltung der Richtlinien und die Funktionsfähigkeit der Kontrollsysteme werden regelmäßig geprüft. Die Einhaltung konzernweit einheitlicher Buchungssystematiken in der Finanzbuchhaltung wird permanent von der kaufmännischen Leitung überwacht. Regelmäßige Abstimmungen der Zahlungsströme mit den Belegen der Finanzbuchhaltung sowie ständige Kommunikation zwischen den in diese Prozesse eingebundenen Personen gewährleisten die Missbrauchsprävention. Die Finanzbuchhaltung wird von externen Steuerberatungsbüros betreut bzw. unterstützt und unterliegt somit einer zusätzlichen externen Kontrollinstanz. Die Erstellung der Jahres- und Zwischenabschlüsse erfolgt ebenfalls mit Unterstützung von externen Steuerberatungsbüros, wodurch auch in diesem Bereich die Einhaltung der aktuellen rechtlichen Vorgaben gewährleistet ist.

Zur Steuerung des Unternehmens und zur Überwachung, Analyse sowie Dokumentation von Unternehmensrisiken setzt der Vorstand der pferdewetten.de AG verschiedene Systeme und Verfahren ein. Über spezielle Tools können tagesaktuell Auswertungen über die wichtigsten Kennzahlen im Konzern vorgenommen werden, so dass sich der Vorstand sowohl regelmäßig als auch stichprobenartig ein Bild machen kann. Die Monatsberichte der Konzerngesellschaften und des Konzerns bilden die Geschäftsentwicklung periodisch ab und werden regelmäßig einer intensiven Analyse seitens des Vorstands unterzogen.

Der Aufsichtsrat ist mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden.

7 Risikomanangement

Das Risikomanagementsystem der pferdewetten.de AG ist entsprechend des Aktienrechts darauf ausgerichtet, dass der Vorstand mögliche Risiken frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einleiten kann. Es umfasst die Beurteilung der Wirksamkeit der internen Aufbau- und Ablauforganisation, einschließlich der Prozesse und der IT-Unterstützung des Unternehmens. Neben der Identifizierung und Quantifizierung der operativen Risiken zielt der Vorgang auf die Definition und Implementierung wirkungsvoller Management-Informationssysteme, einschließlich Frühwarnsystemen und Risikoindikatoren.

Auf Basis des internen Risikoberichtes wird über die Entwicklung bestehender Risiken oder deren Hinzukommen oder Wegfall berichtet und erfolgt zugleich deren Überwachung. In diesem Zusammenhang werden entsprechende Maßnahmen eingeführt, um die wesentlichen Risiken des Konzerns innerhalb dessen eigenen Einflussbereichs zu minimieren. Je Risiko erfolgt eine Beschreibung sowie Bewertung des Risikos hinsichtlich Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit.

Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit

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Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 5% Sehr gering
6% bis 25% Gering
26% bis 50% Mittel
51% bis 100% Hoch

Klassifizierung nach Auswirkungsgrad

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Erwartete Auswirkung

in T€
Grad der Auswirkung
T€ 0 bis T€ 25 Niedrig
>T€ 25 bis T€ 75 Moderat
>T€ 75 bis T€ 125 Wesentlich
>T€ 125 bis T€ 750 Gravierend

Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und gering.

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Auswirkung
Gravierend Mittel Mittel Hoch Hoch
Wesentlich Mittel Mittel Mittel Hoch
Moderat Gering Mittel Mittel Mittel
Niedrig Gering Gering Mittel Mittel
Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering Gering Mittel Hoch

7.1 Wesentliche Risiken

Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist grundsätzlich einer Reihe von Risiken ausgesetzt, deren Eintritt einzeln oder zusammen mit anderen Umständen die Geschäftstätigkeit des Konzerns erheblich beeinträchtigen und unter Umständen erhebliche bis existenzgefährdende nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Dabei geht das Management des Konzerns gemäß der Risikopolitik grundsätzlich nur solche Risiken ein, die im Rahmen der Wertschaffung unvermeidbar, jedoch kontrollierbar sind. Das dazu erforderliche Risikomanagement ist in den Kerngeschäftsprozess und in die eingesetzten Systeme des Konzerns eingebunden.

Hinsichtlich der Art der Risiken, ihrer Auswirkungen und der Eintrittswahrscheinlichkeit werden bnachfolgend nur die als wesentlich erachteten Risiken beschrieben, die das Geschäft sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen können.

Die pferdewetten.de AG ist als Mutterunternehmen mittelbar den Wirkungen von Risiken unterworfen, denen die Konzern-Tochtergesellschaften ausgesetzt sind. Die nachstehend beschriebenen Risiken gelten somit, wenn nicht explizit angeführt, in ihrer mittelbaren Wirkung auch für die pferdewetten.de AG.

7.1.1 Rechtliche und regulatorische Risiken

Der Konzern bietet zum Bilanzstichtag Wetten auf Pferderennen an bzw. vermittelt den Abschluss von Wetten. Der Rechtsrahmen für das Anbieten und Vermitteln von Pferdewetten ist seit dem Inkrafttreten des neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrages im Juli 2012 in vielen Punkten noch ungeklärt. Für das Veranstalten von Pferdewetten für deutsche Kunden im Internet ist nach § 27 Glücksspieländerungsstaatsvertrag eine Genehmigung (Lizenz) erforderlich. Bis zum heutigen Tag wurden durch die zuständige Behörde auskunftsgemäß noch keine Lizenzen an Buchmacher vergeben.

Unser Buchmacher auf Malta hat in 2012 einen Antrag auf Lizenzerteilung gestellt und Rückmeldungen bezüglich der Voraussetzungen zur Erteilung erhalten. Obwohl alle Forderungen der Regierungen erfüllt werden bzw. kurzfristig erfüllt werden könnten, waren einige Punkte ungeklärt, die nachfolgend erläutert werden.

Wetteinsatzbeschränkung von monatlich T€ 1 je deutscher Kunde

Eine solche Beschränkung würde die Entwicklung des Konzerns mit der heutigen Ausrichtung stark beeinträchtigen. Nach ersten Gesprächen und offiziellen Schreiben wird es Ausnahmegenehmigungen geben. Wie diese ausgestaltet und inwieweit diese auch auf das Geschäftsmodell des Konzerns oder die Kunden des Konzerns anzuwenden sein bzw. die Erwartungen des Konzerns entsprechen werden, kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden.

Werberichtlinie

Zusätzlich wurde im Rahmen der Umsetzung des neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrags eine Werberichtlinie durch die Bundesländer erlassen, die ab Februar 2013 in Kraft getreten ist. Nach diesen neuen Vorschriften wird es dem Konzern durch Verbote von Newslettern oder Online-Werbung erschwert, Neukunden zu gewinnen. Erste Klagen gegen diese Werberichtlinien sind bereits zu Gunsten der Kläger entschieden worden. Die Begründungen der Urteile stehen aber noch aus, sodass keine abschließende Aussage getätigt werden kann, ob die Einschränkungen der Werberichtlinie auch für den Konzern abgeschwächt werden können.

Verbot der Vermittlung an ausländische Rennvereine

Als letzter kritischer Punkt des neuen Glücksspielstaatsvertrags ist das Verbot für die Vermittlung an ausländische Rennvereine zu verstehen. Dies würde für den Konzern besonders die Vermittlung in die nord-europäischen Länder und die USA betreffen. Wie diese Paragraphen auszulegen sind und welche Voraussetzungen für eine Erlaubnis geschaffen werden müssen, kann heute auch nicht abschließend beurteilt werden. Jedoch hat der bis jetzt einzige lizensierte Totalisatorvermiitler in Deutschland weiterhin die Vermittlung in ausländische Totalisatoren im Angebot. Dies lässt vermuten, dass auch weiterhin das Angebot für die ausländische Vermittlung für den Konzern erhalten bleiben kann.

Aufgrund dieser ungeklärten Punkte wurde die Lizenzantragstellung seitens des Konzerns im Geschäftsjahr 2013 nicht weiter vorangetrieben. Ebenso erfolgte keine Reaktion der zuständigen Behörde. Der Antrag ruhte daher während des Geschäftsjahres 2013 vollständig. Anfang Februar 2014 wurde unser Buchmacher trotz bereits gestelltem Antrag nunmehr von der zuständigen Behörde angeschrieben, die Lizensierung durch Stellen eines erneuten Antrags bis zum 25. Februar 2014 weiter fortzuführen. Mit Schreiben vom 24. Februar 2014 hat unser Buchmacher das weiterhin bestehende Interesse an einer Lizenz für das Veranstalten und Vermitteln von Pferdewetten im Internet gegenüber der zuständigen Behörde bekannt gegeben. Solange wird der Konzern mit seinem Angebot weiterhin nur geduldet. Auch wenn das Management des Konzerns davon ausgeht, eine Lizenz zu erhalten, besteht hier ein Risiko. Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als hoch klassifiziert.

Das rechtliche und regulatorische Risiko der pferdewetten.de AG ist durch Investitionen und Standorte im Ausland vermindert, da dort das rechtliche Umfeld für Glücksspielunternehmen deutlich besser strukturiert ist als in Deutschland.

Die Lizenzen, mit denen die Sport- und Pferdewetten angeboten werden können, sind zudem teilweise befristet. Es besteht grundsätzlich ein Risiko, dass diese Lizenzen nicht verlängert werden. Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als mittel klassifiziert.

7.1.2 Aktienrecht

Die pferdewetten.de AG hat gemäß Anhörungsschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) versäumt, die positiven Halbjahreszahlen des Konzerns für 2012 per ad-hoc-Meldung vorab zu veröffentlichen. Dieses stellt einen Verstoß gegen den Emittentenleitfaden dar, da die Ergebnisse deutlich besser in den Vorjahren waren und somit alle Marktteilnehmer vorzeitig von der positiven Entwicklung hätten unterrichtet werden müssen. Auch wenn das Management des Konzerns anderer Meinung ist, droht im Falle eines Verstoße theoretisch ein Bußgeld bis zu einer maximalen Höhe von 1 Mio. Euro für das entstandene Insiderwissen. Bei leichten Verstößen eines sog. "Emittenten D", d.h. einer Marktkapitalisierung von unter EUR 10,0 Mio. wie bei der pferdewetten.de AG, geht die BaFin in ihren WpHG-Bußgeldleitlinien allerdings von einem Grundbußgeldbetrag von T€ 80 und bei Leichtfertigkeit von T€ 40 aus. Mit Schreiben vom 12. November 2012 haben wir gegenüber der BaFin rechtlich Stellung genommen. Wir stellen uns hierin auf den Standpunkt, dass zwar formal die im Emittentenleitfaden ausgewiesenen Regelbeispiele für eine ad-hoc-Publizität gegeben sind, aufgrund der kontinuierlichen Entwicklung der Geschäfte der Gesellschaft aber im konkreten Einzelfall kein Preisbeeinflussungspotenzial zu erkennen war. Wir halten es daher für überwiegend wahrscheinlich, dass die BaFin eine Abmahnung ausspricht. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir keine Rückmeldung seitens der BaFin erhalten und haben daher unsere bilanzielle Vorsorge beibehalten.

Im Juli 2013 hat die BaFin ein zweites Verfahren wegen des Verdachts der verspäteten ad hoc-Mitteilung über den Kauf der "equi8"-Plattform eingeleitet. Nach der Anhörung des Konzerns wurde die Angelegenheit Anfang September 2013 an das für die Verfolgung von Ordnungsmäßigkeiten zuständige Referat weitergegeben. Auch hier ist die pferdewetten.de AG der Meinung, dass sie den Pflichten ausreichend nachgekommen ist. Ein Risiko besteht aber auch hier von bis zu T€ 80 bzw. T€ 40 bei Leichtfertigkeit. Hierfür haben wir ebenso eine bilanzielle Vorsorge ergriffen.

Vor dem Hintergrund dieser beiden Verfahren wurde das Risiko im Rahmen unseres internen Risikoberichts als mittel klassifiziert.

7.1.3 Wettbewerbsumfeld

Der Pferderennsport befindet sich in Deutschland weiterhin in einer schwierigen Lage. Rennbahn-Schließungen und die schlechte wirtschaftliche Situation der Rennvereine und Dachverbände können zu einer weiteren Verringerung des Rennangebotes führen. Dadurch können weniger in Deutschland stattfindende Wetten von den Konzerngesellschaften angeboten werden, was sich negativ auf die Umsätze im Pferdewettbereich der Gesellschaft auswirken kann.

Die Anzahl der Pferdewettanbieter im Internet hat in 2013 nicht zugenommen. Die Gesellschaft geht aber davon aus, dass immer wieder neue Wettbewerber in den Markt eintreten können, da keine technischen Zugangsbarrieren für diesen Markt bestehen. Denkbar ist insbesondere der Markteintritt ressourcen- und markenstarker Unternehmen, die bereits außerhalb Deutschlands Internet-Wetten veranstalten oder auch auf anderen Gebieten des e-commerce tätig sind. Dies könnte es ihnen ermöglichen, mehr Mittel als die Gesellschaft in die Entwicklung und Förderung ihrer Dienstleistungen zu investieren.

Die Wettbewerber könnten außerdem mehr Mittel in die Entwicklung neuer Dienste investieren, weiterreichende Marketingkampagnen durchführen, eine aggressivere Preispolitik einführen und den Nutzern, den vorhandenen und potenziellen Mitarbeitern, Werbekunden und sonstigen Partnern attraktivere Angebote unterbreiten. Die Konkurrenten der Gesellschaft könnten Produkte entwickeln, die den von der Gesellschaft angebotenen ähnlich oder ihnen überlegen sind oder aus sonstigen Gründen eine größere Marktakzeptanz erreichen als die Angebote von der Gesellschaft.

Des Weiteren können die Margen aufgrund zunehmenden Wettbewerbes unter Druck kommen.

Das Risiko der pferdewetten.de AG wird vermindert durch den Ausbau des Angebots von internationalen Rennveranstaltungen und den verstärkten Eintritt in den internationalen Markt, teilweise auch durch Kooperationen mit dort führenden Anbietern, die über die ausländischen Tochtergesellschaften für ausländische Kunden angeboten werden.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als mittel klassifiziert.

7.1.4 IT Risiken

Für die Abwicklung der angebotenen Wetten ist die Gesellschaft auf das Funktionieren der dabei verwendeten, automatisch ablaufenden technischen Systeme und Strukturen angewiesen. Die Gesellschaft ist deshalb in Bezug auf ihre Geschäftstätigkeit und die Durchführung ihrer Expansionspläne gerade auch in technologischer Hinsicht in hohem Maße von Partnerschaften mit Dritten abhängig.

Die Funktionsfähigkeit dieser Systeme ist deshalb für die gesamte Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, aber auch für ihre Attraktivität für die Kunden, von entscheidender Bedeutung. Allerdings können Fehler in der Funktionsweise dieser Systeme jederzeit auftreten, so dass die damit verbundenen Beeinträchtigungen die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, aber auch ihren Ruf bei den Kunden, negativ beeinflussen können.

Server-Technologie:

Die Gesellschaft ist in Bezug auf die Unterbringung und die Bereitstellung von Internetanbindungen auf Dritte angewiesen. Sie muss sich darauf verlassen, dass diese konzernfremden Serviceanbieter ("Provider") ihre Ausrüstung vor menschlichem Versagen, Feuer, Hochwasser, Stromausfall, Telekommunikationsausfall, Sabotage, Vandalismus, Eindringen Unbefugter in das System und vor ähnlichen Ereignissen, so z. B. auch Denial-of-Service-Angriffen, geschützt haben. Die Leistung der Server sowie von Hardware und von Software der Netzwerk-Infrastruktur der Gesellschaft ist ausschlaggebend für die ordnungsgemäße Abwicklung der Geschäfte und den Ruf der Gesellschaft sowie ihre Fähigkeit, Nutzer - und damit auch Kunden und Kooperationspartner - zu gewinnen. Ein unerwarteter und/oder beträchtlicher Anstieg der Nutzung der Web-Site der Gesellschaft könnte die Kapazität ihres Systems stark beanspruchen, was unter Umständen zu einer längeren Reaktionszeit oder zu Systemausfällen führen könnte. Verlangsamungen oder Systemausfälle wirken sich negativ auf die Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit der Web-Site der Gesellschaft aus. Sie würden die Funktionalität ihrer Wettangebote und die daraus resultierenden Erfahrungen der Nutzer beeinträchtigen, damit die Umsätze der Gesellschaft reduzieren und ihre Attraktivität als Kooperationspartner mindern.

Risiko von Mängeln der eigenen IT-Infrastruktur:

Die Pflege und Weiterentwicklung der bestehenden Hardware-Systeme wird vorrangig durch eine Tochtergesellschaft der pferdewetten.de AG betrieben. Bestandteil der Betreuungsleistungen ist außerdem die Pflege der Datenbanken und der Internetseiten sowie die Versorgung der Internetseiten mit aktuellen Informationen zu Sportereignissen und Sportergebnissen. Der Konzern reduziert das Risiko, indem interne wie auch externe (durch Vereinbarung mit geeigneten Dienstleistungsunternehmen) Back-up-Systeme schnell einsetzbar sind.

Risiken aus der Nutzung des Internet

Aufgrund der Nutzung des Internets als Hauptvertriebskanal für die Angebote der Gesellschaft und von deren Tochtergesellschaften ist nicht ausgeschlossen, dass die Gesellschaft bei dessen weiterer Entwicklung den Anschluss verliert oder sich technische Beschränkungen negativ auf den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft auswirken.

Der Konzern reduziert das Risiko, indem interne wie auch externe (durch Vereinbarung mit geeigneten Dienstleistungsunternehmen) Back-up-Systeme schnell einsetzbar sind. Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als gering klassifiziert.

7.1.5 Risiko von Mängeln wesentlicher Software:

Für die Abwicklung der Wettvorgänge nutzen die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften bestimmte, für ihre Zwecke speziell entwickelte Software. Der Bestand, zumindest die ungestörte Fortentwicklung der Gesellschaft, hängt davon ab, dass die Software im Wesentlichen fehlerfrei funktioniert. Sich etwa zeigende erhebliche Defekte der Software können dazu führen, dass die Funktionalität der Internet-Seiten der Gesellschaft beeinträchtigt oder gar aufgehoben wird oder die Wettvorgänge nicht mehr abgewickelt werden können.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als mittel klassifiziert.

7.1.6 Risiko der Abhängigkeit von Drittanbietern:

Die Gesellschaft hat in 2012 auf das Risiko der Abhängigkeit von fremden Softwareanbietern reagiert und kaufte Bestandteile der genutzten Wettsoftware zum 1. September 2012. Somit besteht seit diesem Zeitpunkt kein Risiko mehr, auf andere Anbieter angewiesen zu sein.

Allerdings beschäftigt die Gesellschaft keine eigenen IT-Fachkräfte und ist darauf angewiesen, dass die Entwickler und Programmierer der Software auch künftig bereit und in der Lage sind, die Software zu warten und weiterzuentwickeln. Läge diese Voraussetzung nicht mehr vor, so wäre die Gesellschaft nur mit sehr erheblichen Anstrengungen in der Lage, diese Aufgaben ohne weiteres selbst zu übernehmen oder einem Dritten zu übertragen.

Dies könnte Verzögerungen oder gar das Scheitern erforderlicher Korrekturen oder Weiterentwicklungen der Software zur Folge haben und damit die Funktionalität ihrer Site sowie die Abwicklung der Verkaufsvorgänge beeinträchtigen oder den notwendigen Ausbau des Angebots in quantitativer und qualitativer Hinsicht behindern. Die Gesellschaft hat in 2013 hierauf bereits reagiert und beauftragt für die zukünftigen Erweiterungen verschiedene IT-Spezialisten, um mehr Unabhängigkeit zu erreichen.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko daher als gering klassifiziert.

7.1.7 Operative Risiken

Der Konzern ist in den letzten Jahren zeitweise erheblich gewachsen. Es besteht daher das Risiko, dass es der Geschäftsführung der Gesellschaft nicht rechtzeitig gelingt, die Organisation des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft an dieses Wachstum anzupassen.

Der Konzern ist wesentlich von der Leistung ihrer Geschäftsleitung und einem relativ kleinen Kreis anderer Führungskräfte in Schlüsselpositionen sowie von Leistungsträgern in verschiedenen wichtigen Funktionsbereichen des Unternehmens, insbesondere im Wettgeschäft und in der Softwarebetreuung/-entwicklung, abhängig.

Die derzeitige Personalstrategie setzt auf ein behutsames, aber stetiges Wachstum im qualitativen Managementbereich, um die Fortführung der Geschäfte zu sichern.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als gering klassifiziert.

Es besteht des Weiteren ein Risiko, dass aufgrund unausgewogener Gewinnentwicklungen bei den Buchmacherwetten Kunden signifikante Gewinne erzielen und daraus resultierend Deckungsbeiträge nicht in ausreichender Höhe erzielt werden können. Diesem begegnet der Konzern mit entsprechenden Limitierungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie einem Risikomanagement, bei dem die Relation der Wetteinsätze und potenziellen Gewinnauszahlungen überwacht und gesteuert wird.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko als mittel klassifiziert.

7.1.8 Liquiditätsrisiken

Die Ergebnisse vergangener Jahre in Konzern und Muttergesellschaft sowie die jeweilige Verfassung des Kapitalmarktes können die Finanzierung über die Zuführung von Eigenkapital eventuell schwierig gestalten. Die Gesellschaft ist als Wachstumsunternehmen in einem risikobehafteten Marktumfeld einzuordnen, womit insbesondere die Aufnahme von Fremdmitteln erschwert werden könnte, oder der Konzern womöglich in der Zukunft nicht ausreichende Finanzierungsquellen in erforderlicher Höhe erschließen kann.

Das Volumen von Zahlungsströmen aus dem operativen Betrieb kann, bedingt durch saisonale Einflüsse bei den im Wettbetrieb angebotenen Veranstaltungen, aufgrund vertraglicher Verpflichtungen von den Auszahlungserfordernissen abweichen. Diesem begegnet der Konzern mit einem Liquiditätsmanagement, indem Einzahlungserwartungen und Auszahlungserfordernisse sowie die verfügbaren liquiden Mittel permanent überwacht und gesteuert werden.

Unter Berücksichtigung der vorhandenen freien Mittel zum Bilanzstichtag sowie den geplanten Umsätzen in 2014 und den Folgejahren weist der Liquiditätsplan einen Zahlungsmittelüberschuss aus, so dass ausreichend Liquidität und Kapital vorhanden sind, um die Unternehmensfortführung der pferdewetten.de AG und des Konzerns weiterhin zu gewährleisten. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die geplante Umsatz- und Ertragserwartung sowie die erwarteten Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit nicht deutlich unterschritten werden.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko daher als gering klassifiziert.

Etwaige negative Auswirkungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrags aufgrund der darin geregelten Wetteinsatzbeschränkung deutscher Spieler von monatlich T€ 1 wurden für den Bereich der Buchmacherwetten im Rahmen der Unternehmensplanung berücksichtigt. Da der Wettumsatz in Höhe von ca. 60% in Deutschland erzielt wird, könnte sich die Nichterteilung einer Ausnahmegenehmigung negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Wir verweisen auf die Erläuterungen im Abschnitt 7.1.1 sowie auf die dortigen Erläuterungen zur Risikoklassifizierung.

7.1.9 Steuerliche Risiken

Steuerliche Außenprüfungen haben bei der Gesellschaft und ihren Tochtergesellschaften - mit Ausnahme der pferdewetten-service.de GmbH - bisher nicht vollumfänglich stattgefunden. Am 8. Januar 2013 wurde bei der pferdewetten-service.de GmbH mit einer Betriebsprüfung für die Jahre 2009 bis 2011 begonnen. Ergebnisse hierzu liegen noch nicht vor. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft und/oder ihre Tochtergesellschaften von nennenswerten Nachzahlungsverpflichtungen betroffen sein könnten.

Zudem kann es nach dem Bilanzstichtag durch mittelbare oder unmittelbare Anteilserwerbe am Grundkapital der pferdewetten.de AG zur Anwendung des § 8c KStG und damit zum Wegfall von angesetzten und nicht angesetzten steuerlichen Verlusten kommen. Sollten aus derartigen schädlichen Anteilserwerben steuerlichen Verlustvorträge nicht mehr nutzbar sein, so hätte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bzw. der pferdewetten.de AG.

Für die noch nicht abgeführten Wettsteuern aus dem Online-Wettgeschäft wurden ausreichende Rückstellungen gebildet und finanzielle Mittel vorgehalten.

Im Rahmen unseres internen Risikoberichts haben wir das Risiko daher als mittel klassifiziert.

7.1.10 Angaben nach § 315 Abs. 2 Nr. 2b HGB

Die Risiken aus Wechselkursveränderungen werden als geringfügig eingestuft. Im operativen Bereich werden Transaktionen fast ausschließlich in Euro abgerechnet und Fremdwährungstransaktionen innerhalb einer so kurzen Zeitspanne abgewickelt, die - auch aufgrund des Volumens dieser Transaktionen - lediglich ein geringfügiges Risiko enthalten.

Zinsrisiken werden ebenfalls als geringfügig eingestuft, weil Darlehen entweder mit festen Zinsvereinbarungen abgeschlossen worden sind oder aufgrund ihrer geringen Restlaufzeit nur Risiken von untergeordneter Bedeutung aus der Veränderungen des Zinssatzes erfahren können.

Risiken bezüglich des Zahlungsausfalls von wesentlichen Forderungen werden fortlaufend überwacht und gesteuert. Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Kreditkartenunternehmen und Online-Zahlungsdienstleister (T€ 266,3; Vorjahr: T€ 62,5), die aus der Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Rahmen des Wettgeschäftes resultieren. Sie sind wie auch die sonstigen Vermögenswerte in der Regel kurzfristig zwischen 30 und 90 Tagen oder innerhalb eines Jahres fällig. Zum größten Teil sind diese bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses ausgeglichen. Die kurzfristigen Steuerforderungen enthalten unter anderem Umsatzsteuerguthaben in Höhe von T€ 126,7, die zwischenzeitlich erstattet wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nach 30 Tagen fällig. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die älter als ein Jahr sind, erfolgt eine Wertberichtigung. Der wesentliche Teil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrifft die mybet Holding SE und resultiert aus dem Abschluss des Domainübertragungs- und Domainlizenzierungsvertrages vom 29. November 2013. Bei Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen besteht das Recht auf Übertragung der Rechte und Pflichten an den Domains www.sportwetten.com und www.sportwetten.de. Insoweit sind diese Forderungen besichert.

Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der derzeit vorhandenen frei verfügbaren Mittel und auf Basis des aktuellen Liquiditätsplans nicht. Der Bestand an liquiden Mitteln abzüglich kurzfristiger Kontokorrentverbindlichkeiten beträgt im Konzern per 31. Dezember 2013 T€ 2.004,0 (2012: T€ 1.462,0), wovon dem Konzern T€ 1.443,0 zur freien Verfügung standen, während T€ 561,0 als Sicherheit für die Verbindlichkeiten gegenüber Wettkunden (Ausweis unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) dienen. Damit hat sich die Liquiditätssituation im Vergleich zum Vorjahr mit damals frei verfügbaren Mitteln in Höhe von 971,6 T€ verbessert. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass sich ebenso die Wettsteuerverbindlichkeiten um 626,2 T€ auf 906,5 T€ erhöhten. Sie werden unter den sonstigen kurzfristigen Steuerschulden ausgewiesen und bei der zukünftigen Disposition der liquiden Mittel berücksichtigt. Wir verweisen darüber hinaus auf unsere Erläuterungen in den Abschnitten 2.1 und 2.2., auf die Abschnitte 3.1. und 3.2 sowie auf Abschnitt 7.1.8. "Liquiditätsrisiken".

7.1.11 Angaben nach § 289 Abs. 2 Nr. 2b HGB

Für die pferdewetten.de AG besteht das Risiko, dass die bilanzierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausfallen könnten. Für überfällige Forderungen gegen Tochtergesellschaften der pferdewetten.de AG wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Höhe der Wertberichtigungen erfolgte auf der Basis der Unternehmensplanung der Tochtergesellschaften und wird regelmäßig überwacht. Im Berichtsjahr erfolgte auf Basis dieser Unternehmensplanung eine Zuschreibung auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 328. Die Forderungen gegen die mybet Holding SE, die ebenso in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen wird, resultiert aus dem Abschluss eines Domainübertragungs- und Domainlizenzierungsvertrages vom 29. November 2013. Bei Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen besteht das Recht auf Übertragung der Rechte und Pflichten an den Domains www.sportwetten.com und www.sportwetten.de. Insoweit sind diese Forderungen besichert. Die Finanzierung der Darlehensgewährung an die mybet Holding SE erfolgte durch den Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit und durch die Aufnahme von kurzfristig gewährten liquiden Mitteln der netX International Ltd., Sliema/Malta.

Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der derzeit vorhandenen frei verfügbaren Mittel und auf Basis des aktuellen Liquiditätsplans nicht. Es wird insoweit auf die Erläuterungen unter Abschnitt 7.1.10 verwiesen.

Zinsrisiken werden ebenfalls als geringfügig eingestuft, weil Darlehen entweder mit festen Zinsvereinbarungen abgeschlossen worden sind oder aufgrund ihrer geringen Restlaufzeit nur Risiken von untergeordneter Bedeutung aus der Veränderungen des Zinssatzes erfahren können.

8 Chancenbericht

Bei aktuell stagnierenden und in den letzten Jahren rückläufigen Rennveranstaltungen im Heimatmarkt und dem daraus resultierenden rückläufigen deutschen Wettmarkt sieht der Vorstand der pferdewetten.de AG wesentliche Chancen in der weiteren Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in das Ausland. Neben europäischen Nachbarländern können Geschäftsausdehnungspotenziale auch in entfernteren Ländern gesehen werden. Durch die organisatorische Neuaufstellung und insbesondere durch den Einsatz neuer Marketing- und Vertriebsaktivitäten können sich diese Wachstumspotenziale weiter verstärken. Daneben besteht die Möglichkeit, durch gezielte Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie gleichfalls technische Neuerungen auch auf dem heimischen Markt weitere Marktanteile zu gewinnen bzw. zurückzugewinnen. Insgesamt liegen auf der Grundlage von technischen, organisatorischen und vertriebsseitigen Innovationen wesentliche Chancen für die künftige Entwicklung sowohl im Inland wie gleichfalls im Ausland.

Die aktuelle pferdewetten.de Seite spricht hauptsächlich Kunden im deutschsprachigen Raum an. Die derzeitige Weiterentwicklung der Wettplattform wird in den Folgejahren durch unterschiedliche Sprachen und ggf. auch Währungen oder Wettarten neue Möglichkeiten der internationalen Kundenansprache bieten. Diese Möglichkeiten und gezielte Werbeaktionen in ausländischen Kundenmärkten bietet dem Konzern die Chance, sich einem 100 Mrd. Euro Markt zu öffnen.

Auch der in 2012 geänderte Glücksspielstaatsvertrag kann zu Chancen für den pferdewetten.de Konzern führen. Bereits im Sportwettmarkt haben sich einige Anbieter aufgrund der neuen Regularien zurückgezogen. Diese Art der Chance sieht der Konzern im Pferdewettmarkt relativ gering, jedoch können diese zusätzlichen Regularien eine Markteintrittsbeschränkung für neue Anbieter sein.

9 Erklärung zur Unternehmensführung

9.1 Berichterstattung und Entsprechenserklärung zur Corporate Governance

Der im Jahr 2002 von einer Regierungskommission des Bundesjustizministeriums erlassene und seither regelmäßig erweiterte Deutsche Corporate Governance Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar. Er enthält überdies international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance-System transparent und nachvollziehbar machen und will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Aktiengesellschaften fördern.

Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) gilt in der Fassung vom 13. Mai 2013. Er enthält neben gesetzlichen Vorschriften anerkannte Coporate Governance-Standards in Form von Empfehlungen und Anregungen. Eine gesetzliche Pflicht zur Befolgung dieser Standards besteht nicht, sondern dient als Messlatte für eine Selbstregulierung der Wirtschaft. Nach § 161 Aktiengesetz sind jedoch Vorstand und Aufsichtsrat aller börsennotierten Aktiengesellschaften in Deutschland dazu verpflichtet, eine jährliche Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen des Kodex abzugeben.

Die pferdewetten.de AG beschäftigt sich intensiv und verantwortungsvoll mit dem Thema Corporate Governance. Aufgrund der verhältnismäßig geringen Größe und der Struktur der pferdewetten.de AG sind jedoch nicht sämtliche Kodex-Empfehlungen sinnvoll umzusetzen. Die letzte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat der pferdewetten.de AG im März 2014 auf der Website der pferdewetten.de AG veröffentlicht. Ebenso sind im Internet sämtliche bisherigen Entsprechenserklärungen dauerhaft zugänglich.

Wortlaut der Entsprechenserklärung 2014

Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der pferdewetten.de AG gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der pferdewetten.de AG erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 13. Mai 2013 seit der letzten Erklärung im März 2013 mit folgenden Ausnahmen entsprochen wurde und wird:

1. Selbstbehalt bei D&O Versicherung (Ziffer 3.8. Absatz 2 des Kodex):

Der Deutsche Corporate Governance Kodex sieht in Ziffer 3.8 Abs. 2 vor, dass bei Abschluss einer D&O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat für den Vorstand ein Selbstbehalt von mindestens 10 % des Schadens bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstandsmitglieds und für den Aufsichtsrat ein entsprechender Selbstbehalt vereinbart werden soll.

Die für die Organe der pferdewetten.de AG abgeschlossene D&O-Versicherung sieht seit 01.02.2011 für den Vorstand nach den Regelungen des § 93 Abs. 2, S. 3 AktG einen Selbsthalt von mindestens 10% des Schadens bis zur Höhe des Eineinhalbfachen der festen jährlichen Vergütung des Vorstands vor.

Für den Aufsichtsrat ist kein Selbstbehalt vorgesehen. Vorstand und Aufsichtsrat halten einen Selbstbehalt bei der D&O-Versicherung nicht für ein adäquates Mittel zur Erreichung der Ziele des Deutschen Corporate Governance Kodex. Solche Selbstbehalte werden typischerweise ihrerseits versichert, wodurch die eigentliche Funktion des Selbstbehalts unterlaufen wird.

2. Aufgaben des Vorstands ( Ziffer 4.1.5 des Kodex)

Der Kodex fordert, dass der Vorstand bei der Besetzung von Führungspositionen auf Vielfalt (Diversity) achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anstreben soll. Der Vorstand entscheidet bei der Besetzung von Führungspositionen allein nach Sachverstand und Kompetenz der Kandidatinnen und Kandidaten, was sich bei der Größe der Gesellschaft auch allein anbietet.

3. Alleinvorstand (Ziffer 4.2.1. Satz 1 des Kodex):

Aufgrund der Größe der pferdewetten.de AG und den damit verbundenen Aufgaben des Vorstands wurde ein Alleinvorstand bestellt.

4. Vergütung des Vorstands (Ziffer 4.2.2 und 4.2.3 des Kodex):

Gemäß Ziffer 4.2.3 Abs. 2 sollen variable Vergütungsteile grundsätzlich eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben und sowohl positiven als auch negativen Entwicklungen Rechnung tragen.

Darüber hinaus soll der Aufsichtsrat gemäß Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 bezüglich der Vergütung insgesamt und hinsichtlich ihrer variabler Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen vorsehen.

Bei Abschluss von Vorstandsverträgen soll ein Abfindungs-Cap im Falle der vorzeitigen Beendigung des Vorstandsvertrags vorgesehen werden (Ziffer 4.2.3 Abs. 4)

Die Vorstandsvergütung umfasst nicht nur fixe und variable Bestandteile, deren Zahlung von der Erreichung jährlicher, mittelfristiger und langfristiger Ziele abhängig ist, sondern der Vorstand kann darüber hinaus über die Gewährung von Aktienoptionen an einer positiven Entwicklung der Gesellschaft teilhaben.

Eine Begrenzungsmöglichkeit (Cap) ist im bestehenden Vergütungsmodell nur teilweise, und zwar für einen Teil der variablen Vergütung vorgesehen. Ferner tragen die variablen Vergütungsbestandteile einer negativen Entwicklung derzeit keine Rechnung.

Die Vorstandsverträge enthalten keine Abfindungsregelung und damit auch kein Abfindungs-Cap für das vorzeitige Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds. Die Gesellschaft geht davon aus, dass geschlossene Verträge auch erfüllt werden. Der Aufsichtsrat hält die Vergütung des Vorstands trotz der vorstehend genannten Abweichungen vom Kodex für angemessen.

Die neue Empfehlung des Kodex (Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3) verpflichtet den Aufsichtsrat, das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung zu berücksichtigen.

Bei der Neubestellung im Dezember 2012 wurde die Vorstandsvergütung angepasst. Dabei spielten die wesentliche Rolle die Leistungen, die der heutige Vorstand der Gesellschaft bereits erbracht hat. Auch auf Grund der geringen Unternehmensgröße und der Anzahl der Beschäftigten erscheint die Ermittlung der Vorstandsvergütung auf Grund des Vergleichs zur Vergütung des oberen Führungskreises als nicht zweckmäßig.

5. Nachfolgeplanung, Diversity und Altersgrenze für Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder (Ziffer 5.1.2; 5.4.1 des Kodex):

Der Aufsichtsrat soll bei der Zusammensetzung des Vorstands auf Vielfalt (Diversity), insbesondere eine angemessenen Berücksichtigung von Frauen achten und mit dem Vorstand, diesen betreffend, für eine langfristige Nachfolgeplanung sorgen. Der Aufsichtsrat entscheidet bei der Besetzung des Vorstands allein nach Sachverstand und Kompetenz. Der Vorstand besteht aus einer Person.

Eine langfristige Nachfolgeplanung für den Vorstand ist auf Grund des Alters des Vorstands und der Größe des Unternehmens bisher nicht angezeigt.

Der Kodex empfiehlt in Ziffer 5.1.2 Absatz 2 ferner die Festlegung einer Altersgrenze für Vorstandsmitglieder sowie in Ziffer 5.4.1 die Festlegung einer Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder. Bei der pferdewetten.de AG bestehen für Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats derzeit keine Altersgrenzen, da die Festlegung einer bestimmten Altersgrenze nicht adäquat ist, sondern vor allem die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen relevant sind.

6. Bildung von Ausschüssen (5.3.1 Satz 1, 5.3.2 Satz 1 und 2, 5.3.3 des Kodex):

Mit Blick auf die Größe der Gesellschaft und die damit verbundene Größe der Besetzung des Aufsichtsrats der Gesellschaft mit drei Mitgliedern besteht bei der pferdewetten.de AG derzeit lediglich ein Beschlüsse des Aufsichtsrats vorbereitender Planungs- und Prüfungsausschuss (Audit Committee).

7. Zusammensetzung des Aufsichtsrats (Ziffer 5.4.1. Abs. 2 und Abs. 3 des Kodex)

Der Aufsichtsrat hat keine konkreten Ziele für seine Zusammensetzung entsprechend der Empfehlung in Ziffer 5.4.1 festgelegt. Er hat bereits in der Vergangenheit bei seinen Personalvorschlägen allein nach Sachverstand und Kompetenz entschieden. Der Aufsichtsrat beabsichtigt, bei zukünftigen Wahlvorschlägen weiterhin vorrangig die fachliche und persönliche Kompetenz für die Entscheidung zu Grunde zu legen. Bedingt durch die geringe Anzahl von Aufsichtsratsmitgliedern und das Geschäftsfeld, in dem die Gesellschaft tätig ist, sieht der Aufsichtsrat auch weiterhin von konkreten Zielsetzungen nach Ziffer 5.4.1. Abs. 2 des Kodex ab.

8. Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder (Ziffer 5.4.6 des Kodex)

Gemäß Ziffer 5.4.6 Abs. 1 sollen bei der Festlegung der Aufsichtsratvergütung der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz im Aufsichtsrat sowie der Vorsitz und die Mitgliedschaft in den Ausschüssen berücksichtigt werden.

Die heutige Vergütungsstruktur sieht die erhöhte Vergütung für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats vor, allerdings nicht für den stellvertretenden Vorsitz und auch nicht für die Tätigkeit in Ausschüssen. Auf Grund der Unternehmensgröße und der damit verbundenen Größe des Aufsichtsrats der Gesellschaft mit drei Mitgliedern wurde nur ein Ausschuss, nämlich ein Planungs- und Prüfungsausschuss (Audit Committee), gebildet, in dem alle Aufsichtsratsmitglieder tätig sind. Mit der für sie vorgesehenen Aufsichtsratsvergütung ist die Mitarbeit im Audit Committee berücksichtigt.

Eine erfolgsorientierte Vergütung soll auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sein (Ziffer 5.4.6 Abs. 2).

Der Aufsichtsrat hat derzeit neben einer festen Vergütung auch Anspruch auf ein Sitzungsgeld und eine erfolgsorientierte Verfügung, die sich am erreichten EBIT der Gesellschaft orientiert und die damit nur mittelbar auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet ist.

Die Festlegung einer neuen Vergütungsstruktur auf der Hauptversammlung 2013 ist nicht - wie zunächst geplant - erfolgt.

Der Aufsichtsrat vertritt die Ansicht, dass die heutige Vergütungsstruktur der Größe und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens entspricht.

9.2 Unternehmensführungspraktiken

Die Einhaltung von Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien ist zentraler Bestandteil des unternehmerischen Handelns bei der pferdewetten.de AG. Hierzu zählt neben der Beachtung von Recht, Gesetz und Satzung vor allem auch die Einhaltung der internen Regelwerke sowie der freiwillig eingegangenen Selbstverpflichtungen. Die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Aktionären und der Öffentlichkeit ist für die pferdewetten.de AG ein unternehmerisches Selbstverständnis.

Als Unternehmen der Glücksspielbranche ist sich die Gesellschaft sehr wohl bewusst, dass die Teilnahme an Geschicklichkeits- und Glücksspielen auch zu problematischem Verhalten bei unseren Kunden führen kann. Durch Präventionsmaßnahmen und Aufklärung verfolgen wir konsequent das Ziel, unsere Kunden zu schützen und zum verantwortungsvollen Spielen anzuhalten. Des Weiteren führt ein professionelles Selbstlimitierungstool auf unserer Online-Wettplattform zu einer Vermeidung von unkontrollierten hohen Verlusten. Diese wichtige Aufgabe nehmen wir sehr ernst.

Die pferdewetten.de AG veröffentlicht regelmäßig und zeitnah Informationen über die wirtschaftliche Lage des Konzerns sowie alle wesentliche Neuigkeiten, die das Geschäft der pferdewetten.de-Gruppe betreffen. Der Geschäftsbericht, der Halbjahresfinanzbericht sowie die Konzernzwischenmitteilungen im ersten und zweiten Halbjahr werden im Rahmen der dafür vorgegebenen Fristen veröffentlicht. Aktuelle Ereignisse werden in Form von Presseinformationen und, falls erforderlich, ad hoc-Mitteilungen den Kapitalmarktteilnehmern und der Öffentlichkeit über geeignete elektronische Medien zugänglich gemacht.

9.3 Beschreibung von Arbeitsweise und Zusammensetzung von Vorstand, Aufsichtsrat und Ausschüssen

Vorstand

Allein-Vorstand der pferdewetten.de AG ist Pierre Hofer. Der Vorstand führt als Leitungsorgan die Geschäfte der Gesellschaft mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung und im Unternehmensinteresse.

Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens einschließlich des Risikomanagements sowie über Compliance-Sachverhalte. Für herausragende Geschäftsvorgänge wie Planungsverabschiedung, größere Akquisitionen oder Kapitalmaßnahmen beinhaltet die Geschäftsordnung für den Vorstand Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats.

Der Anstellungsvertrag mit dem Vorstand Herrn Hofer wurde im Dezember 2012 vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 15. Juli 2013 um weitere 5 Jahre verlängert.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird in die Strategie und Planung sowie in Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, leitet dessen Sitzungen und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr.

Der Aufsichtsrat der pferdewetten.de AG setzt sich aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden Mathias Dahms, seinem Stellvertreter Sergey Lychak sowie dem Aufsichtsratsmitglied Stefan Hänel zusammen. Die letzte Wahl des Aufsichtsrats erfolgte auf der Hauptversammlung am 18. Juni 2013 für eine Amtsdauer von fünf Jahren.

Der Aufsichtsrat wird vom Vorstand zeitnah und umfassend sowohl schriftlich als auch mündlich informiert. In den turnusmäßigen Sitzungen wird über die Planung, die Geschäftsentwicklung und die Lage des Konzerns einschließlich des Risikomanagements berichtet. Bei wesentlichen Ereignissen wird gegebenenfalls eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen.

Zurzeit besteht bei der pferdewetten.de AG lediglich ein für Beschlüsse des Aufsichtsrats vorbereitender Planungs- und Prüfungsausschuss (Audit Committee).

Die pferdewetten.de AG hat für alle Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) abgeschlossen.

Vorstand und Aufsichtsrat sind dem Unternehmensinteresse der pferdewetten.de AG verpflichtet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr traten keine Interessenskonflikte auf, die dem Aufsichtsrat unverzüglich offenzulegen waren. Kein Vorstandsmitglied hielt mehr als drei Aufsichtsratsmandate bei nicht zum Konzern gehörenden börsennotierten Aktiengesellschaften.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre üben ihre Rechte in der Hauptversammlung der Gesellschaft aus. Bei der Beschlussfassung entspricht jede Aktie einem Stimmrecht. Die Hauptversammlung wählt den Aufsichtsrat und stimmt über die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats ab. Ferner wählt die Hauptversammlung den vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Wirtschaftsprüfer. Sie entscheidet über die Verwendung des Bilanzgewinns, über Kapitalmaßnahmen, über zustimmungspflichtige Unternehmensverträge sowie über die Aufsichtsratsvergütung und Satzungsänderungen. Die ordentliche Hauptversammlung der pferdewetten.de AG findet jährlich statt; in besonderen Fällen sieht das Aktienrecht die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung vor.

Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Aktionäre, die nicht persönlich teilnehmen können, haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht durch ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung, die von der pferdewetten.de AG eingesetzten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter oder einen sonstigen Bevollmächtigten ihrer Wahl ausüben zu lassen.

Die Einladung zur Hauptversammlung sowie die für die Beschlussfassungen erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der pferdewetten.de AG zur Verfügung gestellt.

9.4 Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht der pferdewetten.de AG erläutert die Grundlagen der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie deren Struktur und Höhe. Ferner werden Angaben zum Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat sowie zu den meldepflichtigen Wertpapiergeschäften ("Directors Dealings") gemacht.

Vergütung des Vorstands

Das Vergütungssystem für den Vorstand sieht grundsätzlich neben einem Fixum erfolgsabhängige Komponenten vor, die sich am Unternehmenserfolg bemessen. Die Vorstandsvergütung wird vom Aufsichtsratsplenum beraten und festgelegt sowie regelmäßig überprüft.

Vergütungsstruktur

Mit Vereinbarung vom 21. Dezember 2012 wurde die Amtszeit des Vorstandes Pierre Hofer vom 15. Juli 2013 bis zum 14. Juli 2018 verlängert.

Ab dem 15. Juli 2013 erhält Herr Hofer eine jährliche erfolgsunabhängige Vergütung von EUR 180.000,00. Die erfolgsunabhängige Festvergütung wird monatlich als Gehalt (bis 15. Juli 2013 : € 11.500,00, ab 15. Juli 2013: € 15.000,00) gezahlt.

Die Höhe der erfolgsabhängigen Vergütung (Tantieme) ist von der Erreichung jährlicher, mittelfristiger und langfristiger Ziele abhänigig. Als kurzfristige Anreizkomponente erhält der Vorstand 3% des jeweiligen Jahres-EBIT des pferdewetten.de-Konzerns nach IFRS. Als mittelfristige Komponente erhält der Vorstand eine Umsatzprovision von 1,5% auf den bereinigten Jahresumsatz pro Jahr. Der Umsatz bemisst sich nach Wetteinsätzen abzüglich Gewinnauszahlungen, Bonifikationen, Umsatzbeteiligungen Dritter sowie sonstiger Marketing-aufwendungen. Die kurzfristige und mittelfristige variable Vergütung wird nach Erreichen des jeweiligen Zieles und der Feststellung des erreichten Jahresergebnisses durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft zur Zahlung an den Vorstand fällig. Sie ist auf jährlich maximal EUR 140.000,00 begrenzt.

Als langfristige Komponente erhält der Vorstand eine Vergütung in Abhängigkeit des Ergebniswachstums (EBIT) der Jahre 2013 bis 2017. Dabei wird eine Zielwachstumsrate von 20% auf Basis der Plandaten 2012 unterstellt. Bei Erreichen einer höheren Zielwachstumsrate für den Zeitraum 2013 bis 2017 erhält der Vorstand weitere 1,5% des Jahres EBIT pro Jahr für jedes Jahr im Nachhinein vergütet. Die langfristige variable Vergütung wird nach Erreichen des jeweiligen Zieles und der Feststellung des letzten für die Zielerreichung zählenden Jahresergebnisses durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft zur Zahlung an den Vorstand fällig. Sie ist betraglich nicht begrenzt.

Für die Dauer eines einjährigen nachvertraglichen Wettbewerbsverbots erhält Herr Hofer als Entschädigung 50% der zuletzt gewährten Bezüge. Auf die Entschädigung wird angerechnet, was Herr Hofer während der Dauer des Wettbewerbsverbots durch anderwertige Verwendung seiner Arbeitskraft erwirbt, soweit die Entschädigung durch Hinzurechnung der anderweitigen Einkünfte das zuletzt bezogene monatliche Bruttogehalt übersteigen würde.

Sonstige Leistungen

Neben der festen Vergütung erhält der Vorstand Pierre Hofer monatlich geldwerte Vorteile aus einer Car Allowance in Höhe von € 1.300,00.

Im Rahmen der im Geschäftsjahr 2012 gewährten Aktienoptionen an die Mitarbeiter der pferdewetten.de AG und deren Tochtergesellschaften wurden dem Vorstand ingesamt 165.000 Bezugsrechte gewährt. Grundlage der Gewährung ist der Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011, demnach die Erfüllung der gewährten Aktienoptionen aus dem bedingten Kapital 2011/I erfolgt. Die Optionen sind mit Hilfe des Black-Scholes-Modells zum Börsenkurs bei Begebung (EUR 1,14) bewertet worden. Bei der Bewertung wurde die Ausübungshürde, die Sperrfrist (4 Jahre) sowie eine Fluktuation bei den Mitarbeitern von zehn Prozent berücksichtigt. Die Optionen können nur ausgeübt werden, wenn der Kurs der Aktie bei Ausübung mindestens 115 vom Hundert des Kurses der Aktie bei Begebung erreicht. Dabei ist ebenfalls der gewichtete Durchschnittkurs der vorangegangenen drei Monate maßgeblich.

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Anzahl
Ausstehende Optionen zum 1.1.2013 165.000,00
Gewährte Optionen in 2013 0,00
Ausgeübte Optionen in 2013 0,00
Ausstehende Optionen zum 31.12.2013 165.000,00
Ausübbare Optionen zum 31.12.2013 0,00
gewichtete Durchschnitt der restlichen Vertragslaufzeit in Jahren: 2,4
Ausübungspreis in Euro je Aktie 1,11

Der auf dem Vorstand entfallende Anteil am erfassten Gesamtaufwand für die gewährten Aktienoptionen beträgt T€ 17 (Vorjahr T€ 11).

Vergütungshöhe

Für das Geschäftsjahr 2013 hat der Vorstand die folgende Vergütung erhalten:

Vorstandsvergütung 2013

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Feste Vergütung* Erfolgsbezogene Vergütung* Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung* Geldwerte Vorteile aus Sachbezügen bzw. Car Allowance* Gesamt*
Gehalt

Euro
Tantieme

Euro
Aktienoptionen Stück Zeitwert

Euro
Car Allowance

Euro
Euro
--- --- --- --- --- --- ---
Pierre Hofer 157.367 104.439 0 0 15.600 277.406
(138.000) (70.000) (165.000) (68.310) (15.600) (291.910)

* Vorjahresangaben in Klammern

Im Geschäftsjahr 2013 ist für Herrn Hofer ein Tantiemeanspruch von € 104.439 zurückgestellt worden. Nach Feststellung des Jahresabschlusses werden Tantiemen in Höhe von T€ 90,4 zur Zahlung fällig. Der verbleibende Betrag entspricht der langfristigen Vergütungsstruktur und wird nach Ablauf von fünf Jahren zur Zahlung fällig.

Die Mitglieder des Vorstands haben im Geschäftsjahr 2013 folgende Aktiengeschäfte getätigt:

Aktiengeschäfte 2013

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Angaben

in EUR
Bestand 1.1.2013 Aktienkauf Aktienverkauf Bestand 31.12.2013
Pierre Hofer 11.333 10.000 0 21.333

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Aufsichtsratsvergütung wird von der Hauptversammlung beschlossen.

Vergütungsstruktur

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare jährliche Vergütung. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates erhält € 5.000,00, die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten jeweils € 4.000,00.
Zusätzlich erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für die Teilnahme an Aufsichtsratssitzungen ein Sitzungsgeld in Höhe von je € 500,00. Für die Teilnahme an Telefonkonferenzen wird ein Sitzungsgeld in Höhe von je € 250,00 gezahlt.
Ferner erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats eine variable Vergütung von 0,03 %o vom Konzern-EBIT nach IFRS. Ist das EBIT negativ, entfällt die variable Vergütung.

Soweit die Aufsichtsratsvergütung der Umsatzsteuer unterfällt, wird diese von der Gesellschaft erstattet. Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat angehören oder eine Vorsitzendenfunktion wahrgenommen haben, erhalten eine im Verhältnis der Zeit geringere Vergütung.

Sonstige Leistungen

Die Gesellschaft erstattet den Aufsichtsratsmitgliedern Spesen und Reisekosten auf Nachweis.

Vergütungshöhe

Für das Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat die folgende Vergütung erhalten:

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Angaben

in EUR
Sitzungsgeld variable Vergütung Gesamt
Mathias Dahms 7.000 0 7.000
Stefan Hänel 6.000 0 6.000
Sergey Lychak 6.000 0 6.000
Gesamt 19.000 0 19.000

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr 2013 folgende Aktiengeschäfte getätigt oder Aktienoptionen gehalten oder erhalten.

Aktiengeschäfte 2013

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Angaben

in EUR
Bestand 1.1.2013 Aktienkauf Aktienverkauf Bestand 31.12.2013
Mathias Dahms 13.333 0 0 13.333
Stefan Hänel 0 15.000 0 15.000
Sergey Lychak 0 70.731 0 70.731

Der Gesamtbesitz des Vorstands und des Aufsichtsrats an Aktien der pferdewetten.de AG beträgt am Bilanzstichtag damit mehr als 1% der ausgegebenen Aktien.

10 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Die Gesellschaft wurde am 13. Februar 2014 von der mybet Holding SE darüber informiert, dass diese 52,17% der Anteile am Kapital der pferdewetten.de AG hält. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage haben.

11 Abhängigkeitsbericht

Die pferdewetten.de AG ist seit dem 18. Januar 2008 ein abhängiges Unternehmen im Sinne des § 17 Abs. 1 AktG, da sie im Mehrheitsbesitz der mybet Holding SE (ehemals JAXX SE) steht. Da kein Beherrschungsvertrag besteht, hat der Vorstand der pferdewetten.de AG gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der abhängigen Gesellschaft zu den verbundenen Unternehmen aufzustellen, in dem alle Rechtsgeschäfte, welche die Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr mit dem herrschenden Unternehmen oder einem mit ihm verbundenen Unternehmen oder auf Veranlassung oder im Interesse dieser Unternehmen getroffen oder unterlassen hat, aufgeführt sind.

Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erkläre ich als Vorstand der pferdewetten.de AG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten vorgenommenen Rechtsgeschäften nach den Umständen, die mir in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch nicht benachteiligt wurde.

12 Sonstige Angaben

a) Vorstand und Aufsichtsräten wurden ihre Leistungen von der Gesellschaft in 2013 mit Festgehältern, -beträgen und/oder zusätzlichen, soweit im Anhang angegebenen, Entgelten vergütet.

b) Das Grundkapital der pferdewetten.de AG von € 3.603.865 verteilt sich mit € 1.495.184 auf die WKN A1K040 und mit € 2.108.681 auf die WKN A1K05B4. Es ist aufgeteilt in 3.603.865 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien zu je € 1,00.

c) Mit Datum vom 18. Januar 2008 hat die mybet Holding SE (ehemals JAXX SE), Kiel, mitgeteilt, dass sie einen Anteil von 59,58% an der pferdewetten.de AG erworben hat. Am 15. Oktober 2008 hat die mybet Holding SE gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sie per 20. Juni 2008 über einen Stimmrechtsanteil von 62,36% verfügt hat. Am 13. Februar 2014 wurde die Gesellschaft darüber informiert, dass die mybet Holding SE derzeit 52,17% hält.

d) Die Vorschriften und Regelungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und über die Änderung der Satzung ergeben sich aus dem Aktiengesetz. Die Satzung enthält keine abweichenden Regelungen.

e) Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Juli 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt € 1.800.000,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab dem Geschäftsjahr, in dem sie ausgegeben werden, gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011) und dabei gemäß § 3 Abs. 4 der Satzung eine vom Gesetz abweichende Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,

i. soweit dies zum Ausgleich von Spitzenbeträgen erforderlich ist;

ii. bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn die Kapitalerhöhung 10 vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den maßgeblichen Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis gilt der rechnerische Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse (bzw. im Falle einer Umgestaltung der Börsensegmente im Handelssegment der Börse, in dem die Aktie der Gesellschaft gehandelt wird) während der letzten fünf Börsentage vor Beschlussfassung des Vorstandes über die Ausgabe der neuen Aktien. Im Sinne dieser Ermächtigung gilt als Ausgabebetrag bei Übernahme der neuen Aktien durch einen Emissionsmittler unter gleichzeitiger Verpflichtung des Emissionsmittlers, die neuen Aktien einem oder mehreren von der Gesellschaft bestimmten Dritten zum Erwerb anzubieten, der Betrag, der von dem oder den Dritten zu zahlen ist.

iii. zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen, gewerblichen Schutzrechten oder sonstigen Vermögensgegenständen;

iv. zur Ausgabe von Belegschaftsaktien an Mitarbeiter der Gesellschaft oder mit dieser verbundener Unternehmen oder

v. in sonstigen Fällen, die im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Ausgabe neuer Aktien festzusetzen.

f) Das Grundkapital der Gesellschaft ist um € 360.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber der Bezugsrechte, die von der Gesellschaft aufgrund der zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung ausgegeben werden, von ihren Rechten auf den Bezug neuer Aktien Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Vorgenanntes entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des bedingten Kapitals anzupassen.

Am 17. Mai 2012 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Ermächtigung der Hauptversammlung zum bedingten Kapital 2011/I ausgeübt und den Mitarbeitern der pferdewetten.de AG und ihren Tochtergesellschaften 360.000 Aktienoptionen zum rechnerischen Nennwert von € 360.000 gewährt. Am 31. Dezember 2013 waren keine dieser Aktienoptionen wirksam. Die Aktienoptionen können nach Erfüllung der dazu vorgesehenen Voraussetzungen zur Ausgabe von bis zu 360.000 Stück Stammaktien führen, was 10% des Grundkapitals entspricht.

Das Grundkapital ist um € 1.440.000,00 durch Ausgabe von bis zu 1.440.000 nennbetragslosen Stammaktien (Stückaktien) bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber der Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft aufgrund der zu Tagesordnungspunkt 8 der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung ausgegeben werden, von ihren Wandlungsrechten auf Umtausch in neue Aktien Gebrauch machen und soweit die Gesellschaft nicht eigene Aktien zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung stellt. Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungsrechten entstehen, am Gewinn teil. Wandelschuldverschreibungen, die nicht von bezugsberechtigten Aktionären erworben werden, können vom Vorstand Investoren zur Zeichnung angeboten werden. Die Wandelschuldverschreibungen können von einem Kreditinstitut oder einem Bankenkonsortium übernommen werden mit der Maßgabe, dass sie nach Weisung des Vorstandes ausschließlich von den Berechtigten erworben werden können. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Anleihebedingungen sowie die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Wandelschuldverschreibungen festzusetzen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Wandlungspreis und Wandlungszeitraum. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Vorgenanntes entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des bedingten Kapitals anzupassen.

13 Zukünftige Entwicklung

Mit der Verbesserung der Software und der Wettabwicklung hat der Konzern die Möglichkeit, sich schneller und variabler am Markt zu bewegen und Chancen entsprechend schneller zu ergreifen, was zu einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit führt.

Der Konzern wird sich im Wettgeschäft auch 2014 auf die Vermarktung von Wetten über Online-Vertriebskanäle fokussieren, wobei sich bietende Chancen im Shopbereich oder Übernahmen von kleineren Wettbewerbern, wie in 2013 der Kauf der sogenannten "equi8"-Plattform, durchaus genutzt werden könnten.

Der Ausbau des Wettangebotes um weitere internationale Pferderennen wird auch 2014 fortgesetzt. Es wird weiterhin der Weg zu einem 24-Stunden-Wettangebot beschritten, mit dem die Gesellschaft in den internationalen Wettbewerb eintreten will. Damit löst sich die Gesellschaft schrittweise vom stagnierenden deutschen Markt, um zukünftiges Wachstumspotenzial zu nutzen. Entsprechende Vorbereitungen wurden für diesen Schritt bereits 2013 mit dem Start der internationalen Seite "Betbird.com" und der Einführung der englischen Sprache auf dieser Webseite getroffen und werden im Jahr 2014 verstärkt fortgesetzt. Hierzu zählt die weitere Modernisierung der Internetseiten und das Implementieren von weiteren Sprachen.

Die von der Gesellschaft betriebene und in 2014 modernisierte Wettsoftware wird ab dem 4. Quartal 2014 an dritte Unternehmen, wie beispielweise Sportwettunternehmen, vermarktet. Hieraus erwartet die Gesellschaft erhöhte Revenue-Shares aus der nun möglichen Erweiterung des jeweiligen Wettangebotes. Die zusätzlich realisierten Mittel werden für den Ausbau der Online-Wettangebote eingesetzt und bilden damit eine zusätzliche treibende Kraft für diese Aktivitäten.

Die Gesellschaft hat den Eintritt in den stark wachsenden Zukunftsmarkt der mobilen Wetten bereits in 2012 vollzogen und in 2013 die prognostizierten Erweiterungen präsentiert. In diesem Bereich bestehen hinsichtlich der zukünftigen Ertragsplanung hohe Erwartungen. Die Kundenzahl, die mindestens eine Wette über mobile Geräte pro Geschäftsjahr abgegeben haben, ist in 2013 um 30% gestiegen. Auch für das Jahr 2014 plant die Gesellschaft mit einer hohen Wachstumsquote, auch wenn die Umsätze hieraus noch keine hohe Bedeutung für den Konzern-Umsatz haben. Für die kommenden Jahre sind weitere umfangreiche Investitionen in dieses Segment vorgesehen.

Für eine Neuaufnahme der Aktivitäten im Bereich der Sportwette und dem Pokergeschäft wird die Entwicklung der gesetzlichen Vorgaben abgewartet und bei sich bietenden Möglichkeiten entsprechend reagiert. Die Gesellschaft bleibt damit auch für diese Märkte in Vorbereitung, auch wenn für 2014 bisher keine konkreten Einstiege vorgesehen sind.

Zusammenfassende Aussage des Prognoseberichts:

Unter den dargestellten Annahmen geht das Management des pferdewetten.de-Konzerns für das zukünftige Geschäftsjahr 2014 weiterhin von einer positiven Entwicklung aus. Aufgrund der Weiterentwicklung und Modernisierung der Software erwartet der Konzern neben einer weiterhin hohen Kundenzufriedenheit auch ein Umsatzwachstum zwischen 10% und 15%. Das Ergebnis (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2013 T€ 953,9. Auch für 2014 erwartet der Konzern eine positive Entwicklung mit einem Planergebnis zwischen € 1,05 Mio. und € 1,25 Mio. Das Ergebnis der pferdewetten.de AG wird sich aufgrund ihrer Holdingfunktion in 2014 zwischen T€ 30 und T€ 50 bewegen. Die Abweichung zum Geschäftsjahr 2013 ist hauptsächlich durch die Zuschreibung auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet. Hinsichtlich der Vermögens- und Finanzlage erwarten wir keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zu 2013. Überschüsse an frei verfügbaren finanziellen Mittel werden wir vorrangig vor allem in den Ausbau des Online-Wettgeschäfts investieren.

Wegen der derzeit weiterhin bestehenden Rechtsunsicherheiten, die sich zum einen aus den Bedenken der EU-Kommission zum neuen Glücksspieländerungsstaatsvertrag und zum anderen aus der bisher nicht erteilten Lizenz für das Veranstalten/Vermitteln von Pferdewetten im Internet ergeben, kann die tatsächliche Entwicklung der Gesellschaft von der erwarteten dargestellten Entwicklung abweichen oder Aussagen der zugrundeliegenden Annahmen sich als unzutreffend erweisen.

Düsseldorf, 10. März 2014

Pierre Hofer, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

pferdewetten.de AG, Düsseldorf

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EUR EUR Vorjahr

TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.840,00 6
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 693.200,00 693
713.041,00 699
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.478.842,13 2.794
2. Sonstige Vermögensgegenstände 118.681,91 4
3.597.524,04 2.798
II. Guthaben bei Kreditinstituten 122.544,59 72
3.720.068,63 2.870
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.752,76 4
4.435.862,39 3.573
Passiva
EUR EUR Vorjahr

TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.603.865,00 3.604
II. Kapitalrücklage 420.786,50 383
III. Bilanzverlust -413.920,76 -831
3.610.730,74 3.156
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 295.682,00 172
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.803,28 37
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 498.500,00 200
3. Sonstige Verbindlichkeiten 8.146,37 8
529.449,65 245
4.435.862,39 3.573

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

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EUR EUR Vorjahr

TEUR
1. Umsatzerlöse 937.914,43 835
2. Sonstige betriebliche Erträge 332.440,72 26
1.270.355,15 861
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 423.904,67 345
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.105,30 13
437.009,97 358
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.775,47 3
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 418.749,82 494
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.655,27 0
(davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 6.400,00, Vorjahr TEUR 0)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 417.475,16 6
8. Jahresüberschuss 417.475,16 6
9. Verlustvortrag -831.395,92 -837
10. Bilanzverlust -413.920,76 -831

Anhang zum 31. Dezember 2013 pferdewetten.de AG, Düsseldorf

I. ALLGEMEINES

Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 264d HGB.

Der Jahresabschluss der pferdewetten.de AG, Düsseldorf, wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Die auf den vorgehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB entsprechend den Abschlüssen der Tochterunternehmen gewählt.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Es wurden die folgenden Grundsätze angewandt:

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie wurden entsprechend ihrer planmäßigen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Sie erfolgen nach der linearen Methode. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und zehn Jahren.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 410,00 € werden ab dem Geschäftsjahr 2010 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der im Geschäftsjahr 2009 für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € gebildete Sammelposten wird wegen seiner untergeordneten Bedeutung weiterhin in den folgenden Geschäftsjahren mit jeweils 1/5 ergebnismindernd aufgelöst.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

3. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

4. Sonstige Rückstellungen

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden ist, abgezinst worden. Die langfristigen Rückstellungen betreffend langfristige Tantiemeverpflichtungen, die mit einem restlaufzeitadäquaten Zinssatz von 3,76 % zum Barwert angesetzt wurden.

Gehaltssteigerungen wurden nicht angesetzt.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. EINZELANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Anteile an verbundenen Unternehmen

Bei dem Buchwertausweis handelt es sich um die Anteile an der pferdewetten-service.de GmbH, Düsseldorf, an der PLB Poker Lounge Baden GmbH i.L. (wertberichtigt in 2009), Iffezheim, an der netX International Ltd., Sliema/Malta, und an der Accendere GmbH, Mülheim a. d. Ruhr.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

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davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
--- --- --- --- ---
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.478,8 2.793,8 21,0 16,0
davon aus Lieferungen und Leistungen 2.822,4 T€ (2.793,80 T€)
davon sonstige Forderungen 656,4 T€ ( Vorjahr 0,0 T€)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen die Forderungen gegen die Accendere GmbH in Höhe von 95,1 T€ (Vorjahr 92,5 T€), gegen die pferdewetten-service.de GmbH in Höhe von 2.711,4 T€ (Vorjahr 2.658,3 T€), gegen die netX Services Ltd. in Höhe von 16,0 T€ (Vorjahr 16,0 T€) und gegen die mybet Holding SE in Höhe von 656,4 T€ (Vorjahr 0,0 T€).

4. Sonstige Vermögensgegenstände

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davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
--- --- --- --- ---
Sonstige Vermögensgegenstände 118,7 4,1 118,7 4,1

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Forderungen aus einem Rechtsstreit in Höhe von 3,5 T€ (Vorjahr 3,5 T€) und Steuererstattungsansprüche in Höhe von 114,7 T€ (Vorjahr 0,1 T€).

5. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der pferdewetten.de AG beträgt zum 31. Dezember 2013 3.603.865,00 €. Es ist aufgeteilt in 3.603.865 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien zu je 1,00 €.

b) Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Juli 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 1.800.000,00 € durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien mit Gewinnberechtigung ab dem Geschäftsjahr, in dem sie

ausgegeben werden, gegen Bar- oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2011) und dabei gemäß § 3 Abs. 4 der Satzung eine vom Gesetz abweichende Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen,

a) soweit dies zum Ausgleich von Spitzenbeträgen erforderlich ist;

b) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn die Kapitalerhöhung 10 vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabebetrag den maßgeblichen Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Als maßgeblicher Börsenpreis gilt der rechnerische Durchschnitt der Schlusskurse der Aktie der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse (bzw. im Falle einer Umgestaltung der Börsensegmente im Handelssegment der Börse, in dem die Aktie der Gesellschaft gehandelt wird) während der letzten fünf Börsentage vor Beschlussfassung des Vorstandes über die Ausgabe der neuen Aktien. Im Sinne dieser Ermächtigung gilt als Ausgabebetrag bei Übernahme der neuen Aktien durch einen Emissionsmittler unter gleichzeitiger Verpflichtung des Emissionsmittlers, die neuen Aktien einem oder mehreren von der Gesellschaft bestimmten Dritten zum Erwerb anzubieten, der Betrag, der von dem oder den Dritten zu zahlen ist.

c) zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen, gewerblichen Schutzrechten oder sonstigen Vermögensgegenständen;

d) zur Ausgabe von Belegschaftsaktien an Mitarbeiter der Gesellschaft oder mit dieser verbundener Unternehmen oder

e) in sonstigen Fällen, die im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegen.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Ausgabe neuer Aktien festzusetzen.

c) Bedingtes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft ist um 360.000,00 € bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber der Bezugsrechte, die von der Gesellschaft aufgrund der zu Tagesordnungspunkt 7 der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung ausgegeben werden, von ihren Rechten auf den Bezug neuer Aktien Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Bezugsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Vorgenanntes entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des bedingten Kapitals anzupassen.

Am 17. Mai 2012 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Ermächtigung der Hauptversammlung zum bedingten Kapital 2011/I ausgeübt und den Mitarbeitern der pferdewetten.de AG und ihren Tochtergesellschaften 360.000 Aktienoptionen zum rechnerischen Nennwert von 360.000 € gewährt. Am 31. Dezember 2013 waren keine dieser Aktienoptionen wirksam. Die Aktienoptionen können nach Erfüllung der dazu vorgesehenen Voraussetzungen zur Ausgabe von bis zu 360.000 Stück Stammaktien führen, was 10% des Grundkapitals entspricht.

Das Grundkapital ist um 1.440.000,00 € durch Ausgabe von bis zu 1.440.000 nennbetragslosen Stammaktien (Stückaktien) bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2011/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber der Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft aufgrund der zu Tagesordnungspunkt 8 der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011 beschlossenen Ermächtigung ausgegeben werden, von ihren Wandlungsrechten auf Umtausch in neue Aktien Gebrauch machen und soweit die Gesellschaft nicht eigene Aktien zur Bedienung dieser Rechte zur Verfügung stellt. Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungsrechten entstehen, am Gewinn teil. Wandelschuldverschreibungen, die nicht von bezugsberechtigten Aktionären erworben werden, können vom Vorstand Investoren zur Zeichnung angeboten werden. Die Wandelschuldverschreibungen können von einem Kreditinstitut oder einem Bankenkonsortium übernommen werden mit der Maßgabe, dass sie nach Weisung des Vorstandes ausschließlich von den Berechtigten erworben werden können. Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrates ermächtigt, Spitzenbeträge, die sich aufgrund des Bezugsverhältnisses ergeben, von dem Bezugsrecht der Aktionäre auszunehmen. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Anleihebedingungen sowie die weiteren Einzelheiten der Ausgabe und Ausstattung der Wandelschuldverschreibungen festzusetzen, insbesondere Zinssatz, Ausgabekurs, Laufzeit und Stückelung, Wandlungspreis und Wandlungszeitraum. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Vorgenanntes entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des bedingten Kapitals anzupassen.

d) Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage wurde im Zuge der vereinfachten Kapitalherabsetzung im Jahr 2011 von 4.203,1 T€ um 3.842,7 T€ auf 360,4 T€ gemindert. Im Berichtsjahr wurde diese um 37,3 T€ (Vorjahr: 23,1 T€) erhöht. Die Erhöhung in den Geschäftsjahren 2012 und 2013 resultiert aus der Gewährung von Aktienoptionen an die Mitarbeiter der pferdewetten.de AG und ihren Tochtergesellschaften auf Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juli 2011. Die Gewährung der Aktienoptionen wird nach Erfüllung der Ausübungsvorrausetzungen aus dem bedingten Kapital (so. "Equity-settled-based transaction") erfüllt. Die Bezugsrechte wurden als Entgelt für Arbeitsleistungen zukünftiger Perioden gewährt. Insoweit erfolgt die Erfassung des beizulegenden Zeitwertes der insgesamt gewährten Bezugsrechte zeitanteilig über die Sperrfrist von vier Jahren. Da die gewährten Optionen zum Erwerb von Stammaktien an der pferdewetten.de AG berechtigen und nicht in bar beglichen werden, wurden die Kapitalrücklagen erhöht (vgl. analoge Anwendung des E-DRS 11. Tz. 7).

e) Entwicklung des Bilanzverlustes zum 31. Dezember 2013

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Bilanzverlust zum 1. Januar 2012 -837.370,79 €
Jahresüberschuss 5.974,87 €
Bilanzverlust zum 1. Januar 2013 -831.395,92 €
Jahresüberschuss 417.475,16 €
Bilanzverlust zum 31. Dezember 2013 -413.920,76 €

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantiemen in Höhe von 129,5 T€ (Vorjahr 90, T€), Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 52,6 T€ (Vorjahr 17,7 T€) sowie Rückstellungen für bis zum Bilanzstichtag noch nicht vorliegende Rechnungen in Höhe von 23,7 T€ (Vorjahr 13,7 T€).

7. Verbindlichkeiten

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davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
31.12.2013

T€
Vorjahr

T€
--- --- --- --- ---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22,8 37,1 22,8 37,1
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 498,5 200,0 498,5 200,0
davon aus Lieferungen und Leistungen 200,0 T€ (Vorjahr 200,0 T€)
davon sonstige Verbindlichkeiten 298,5 T€ (Vorjahr 0,0 T€)
Sonstige Verbindlichkeiten 8,1 8,2 8,1 8,2
davon aus Steuern 7,5 T€ (Vorjahr 8,2 T€)
529,4 245,3 529,4 245,3

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der netX International Ltd., Sliema/Malta, in Höhe von 498,5 T€ (Vorjahr 200,0 T€).

IV. EINZELANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

1. Umsatzerlöse

Bei den ausgewiesenen Umsatzerlösen handelt es sich um erbrachte Managementleistungen und weiter zu berechnende Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Zuschreibung von in Vorjahren wertberichtigten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 328,0 T€ (Vorjahr 20,0 T€).

3. Personalaufwand

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2013

T€
Vorjahr

T€
Löhne und Gehälter 423,9 345,2
Sozialabgaben 13,1 12,9
437,0 358,1

4. Verschiedene betriebliche Kosten

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten von 30,9 T€ (Vorjahr 76,6 T€), Abschlusserstellung von 38,4 T€ (Vorjahr 38,4 T€), Kosten für die Abschlussprüfung von 68,8 T€ (Vorjahr 67,7 T€), Buchführungskosten von 38,4 T€ (Vorjahr 38,4 T€), Fremdleistungen Dritter von 17,7 T€ (Vorjahr 32,7 T€), Versicherungen, Beiträge und Gebühren von 11,6 T€ (Vorjahr 11,2 T€), Raumkosten von 31,4 T€ (Vorjahr 29,6 T€), Werbe- und Reisekosten von 44,3 T€ (Vorjahr 58,2 T€) sowie periodenfremde Aufwendungen von 4,9 T€ (Vorjahr 14,4 T€). Die periodenfremden Aufwendungen beinhalten Kosten für die Abschlussprüfung in Höhe von 3,2 T€. Im Vorjahr resultierten diese Aufwendungen noch im Wesentlichen aus nachträglich berechneten Notarkosten in Höhe von 10,1 T€.

Als Honorar für die Abschlussprüfung wurde im Geschäftsjahr 2013 ein Aufwand von 72,0 T€ (Vorjahr: 67,7 T€) erfasst. In Höhe von 3,2 T€ entfiel dieser Aufwand auf die Abschlussprüfung des Jahres 2012.

Durch die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden keine weiteren Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen erbracht.

5. Finanzergebnis

Den Zinserträgen in Höhe von 6,7 T€ (Vorjahr 0,2 T€) stehen keine Zinsaufwendungen gegenüber.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Sonstige Verpflichtungen

Mit Datum vom 16. Oktober 2007 hat die pferdewetten.de AG eine Patronatserklärung zugunsten der netX International Ltd. und deren Tochtergesellschaften netX Betting Ltd., netX Services Ltd. und netX Casino Ltd., alle mit Firmensitz auf Malta, abgegeben.

Mit einer Inanspruchnahme der pferdewetten.de AG wird aufgrund der aktuellen Unternehmensplanungen der Tochtergesellschaften bzw. aufgrund von deren Liquidation nicht gerechnet.

Mit Datum vom 28. Januar 2011 hat die pferdewetten.de AG Rangrücktrittserklärungen zugunsten der pferdewetten-service.de GmbH (3.549,4 T€), der PLB Poker Lounge Baden GmbH i.L. (95,0 T€) und der Accendere GmbH (108,1 T€) abgegeben. Die mögliche Belastung aus diesen Rangrücktrittserklärungen wurde bereits in Vorjahren durch entsprechende Wertberichtigungen der Forderungen gegen diese verbundenen Unternehmen bilanziell berücksichtigt. Grundlage waren Planungen der einzelnen Gesellschaften.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für das Jahr 2014 in Höhe von 67,4 T€ aus Miet- und Dienstleistungsverträgen. Für den Zeitraum von 2015 bis 2018 bestehen aktuell keine langfristigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

2. Latente Steuern

Es bestehen steuerliche Verlustvorträge und temporäre Bewertungsunterschiede im Bereich der sonstigen Rückstellungen auf die keine aktiven latenten Steuern in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB erfasst wurden. Es bestehen mithin keine temporären Bewertungsunterschiede, auf die passive latente Steuern angesetzt werden müssten. Der Steuersatz beträgt 31%.

3. Anzahl Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Geschäftsjahres setzt sich wie folgt zusammen:

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2013 Vorjahr
Vorstand 1 1
Angestellte 1 1
Insgesamt 2 2

4. Vorstand

Dem Vorstand gehörten während des Geschäftsjahres an:

Pierre Hofer, Kaufmann, Köln

Der Vorstand erhielt für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2013 (Vorjahreswerte in Klammern) folgende Bezüge:

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Feste Vergütung Gehalt

Euro
Erfolgsbezogene Vergütung Tantieme

Euro
Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung Aktienoptionen Stück Geldwerte Vorteile aus Sachbezügen bzw. Car Allowance Zeitwert

Euro
Gesamt Car Allowance

Euro
Euro
Pierre Hofer 157.367 104.439 0 0 15.600 277.406
(138.000) (70.000) (165.000) (68.310) (15.600) (291.910)

Die Tantieme für den Vorstand Herrn Hofer in Höhe von 104,4 T€ (Vorjahr 70,0 T€) wird nach Feststellung des Jahresabschlusses in Höhe von 90,4 T€ zur Zahlung fällig. Der verbleibende Betrag wird nach Ablauf von fünf Jahren zur Zahlung fällig.

Im Rahmen der am 17. Mai 2012 gewährten Aktienoptionen an die Mitarbeiter der pferdewetten.de AG und deren Tochtergesellschaften wurden dem Vorstand insgesamt 165.000 Bezugsrechte gewährt.

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Anzahl
Ausstehende Optionen zum 1.1.2013 165.000,00
Gewährte Optionen in 2013 0,00
Ausgeübte Optionen in 2013 0,00
Ausstehende Optionen zum 31.12.2013 165.000,00
Ausübbare Optionen zum 31.12.2013 0,00
Gewichteter Durchschnitt der restlichen Vertragslaufzeit in Jahren: 2,4
Ausübungspreis in Euro je Aktien 1,11

Der auf den Vorstand entfallende Anteil am erfassten Gesamtaufwand für die gewährten Aktienoptionen beträgt 17 T€ (Vorjahr: 11 T€).

Details zu den Vergütungen gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a Sätze 5 bis 8 HGB sind im zusammengefassten Lagebericht angegeben.

5. Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr waren:

Mathias Dahms

(seit 18. Juni 2013), Diplom-Informatiker, Hamburg Vorstandssprecher der mybet Holding SE mit dem Sitz in Kiel (bis 31. Dezember 2013)

-Vorsitzender-

Sergey Lychak

(seit 18. Juni 2013), CFA, CIIA, MMgt, Eidg. dipl. Finanzanalytiker und Vermögensverwalter, Zürich

-Stellvertreter-

Stefan Hänel

(seit 18. Juni 2013), Diplom-Betriebswirt, Kiel

Finanzvorstand der mybet Holding SE mit dem Sitz in Kiel (bis 8. Oktober 2013)

Für das Geschäftsjahr 2013 wurde für die Mitglieder des Aufsichtsrats eine Vergütung in Höhe von insgesamt 19,0 T€ (Vorjahr 0,0 T€) erfasst. Die Vergütung legt die Hauptversammlung fest.

Die Mitglieder des Aufsichtrates haben darüber hinaus folgende Mandate in anderen Aufsichtsräten bzw. vergleichbaren Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG:

Mathias Dahms:

Vorsitzender (non executive) des Board of Directors der DIGITAL DISTRIBUTION MANAGEMENT S. L., Madrid/Spanien (bis 25. November 2013)
Director (non executive) der PNO Ventures Ltd., Malta (vom 28. Oktober 2013 bis 28. Februar 2014)
Director (non executive) der C4U Malta Ltd., Malta (vom 5. November 2013 bis 28. Februar 2014)

Stefan Hänel:

Mitglied des Board of Directors (non executive) der DIGITAL DISTRIBUTION MANAGEMENT S. L., Madrid/Spanien (bis 25. November 2013)
Mitglied des Board of Directors (non executive) der DIGITAL DISTRIBUTION MANAGEMENT IBERICA S. A., Madrid/Spanien (bis 25. November 2013)
Director (non executive) der PNO Ventures Ltd., Malta (vom 9. Juli bis 28. Oktober 2013)
Director (non executive) der C4U Malta Ltd., Malta (vom 9. Juli bis 5. November 2013)

Sergey Lychak:

Mitglied des Verwaltungsrates der SIGNIA FINANCIAL MANAGEMENT AG, Zürich/Schweiz

6. Konzernabschluss

Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen für die nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen i. S. d. § 290 HGB, die damit auch verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB sind:

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Anteile

in %
Eigenkapital zum 31.12.2013

T€
Jahresergebnis 2013

T€
pferdewetten-service.de GmbH, Düsseldorf 100 -1.842,0 834,7
Accendere GmbH, Mülheim a.d. Ruhr 100 -100,6 6,6
netX International Ltd., Malta1 99,92 828,6 -2,0
netX Services Ltd., Malta3 99,98 -499,9 -30,6
netX Betting Ltd., Malta2 99,99 -192,9 116,1
netX Casino Ltd. i.L., Malta2 99,99 -0,8 0,0
PLB Poker Lounge Baden GmbH i.L., Iffezheim4 51 0 0,0

1 99,92% direkt und 0,08% über die pferdewetten-service.de GmbH, Düsseldorf

2 99,99% indirekt über die netX International Ltd., Malta, und 0,01% über die pferdewetten-service.de GmbH

3 99,98% indirekt über die netX International Ltd., Malta, und 0,02% über die pferdewetten-service.de GmbH

4 Bilanz zum 31.12.2011 ; Löschung noch nicht erfolgt.

Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss nach International Financial Reporting Standards (IFRS) auf. Die pferdewetten.de AG wird in den Konzernabschluss der mybet Holding SE, Kiel, (größter Konzernkreis) einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

7. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Die JAXX AG, Altenholz, (mittlerweile mybet Holding SE, Kiel) hat der Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2008 mitgeteilt, dass am 20. Juni 2008 die FLUXX AG in die JAXX AG umfirmiert wurde. Der Stimmrechtsanteil der JAXX AG, an der SPORTWETTEN.DE AG, Hamburg, ISIN DE0005488514 und ISIN DE00A0EPT67 (nunmehr pferdewetten.de AG, Düsseldorf) überschreitet daher am 20. Juni 2008 weiterhin die Schwelle von 3%, 5%, 10%, 20%, 25%, 30% und 50% und beträgt zu diesem Tag 62,36% (6.741.741 Stimmrechte vor erfolgter Kapitalherabsetzung am 19. Juli 2011/10. Oktober 2011).

Die iVestos AG, Pullach/ Deutschland, hat der Gesellschaft gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31. Dezember 2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der pferdewetten.de AG, Düsseldorf/ Deutschland, am 30. Dezember 2013 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,61% (das entspricht 130.000 Stimmrechten) betragen hat.

8. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG

Eine nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum deutschen Corporate Governance Codex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und auf der Homepage der pferdewetten.de AG (www.pferdewetten.ag) öffentlich zugänglich gemacht.

Düsseldorf, den 10. März 2014

Pierre Hofer, Vorstand

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2013

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2013

Euro
Zugänge

Euro
Abgänge

Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2013

Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.103,45 0,00 0,00 43.103,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 43.103,45 0,00 0,00 43.103,45
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.988,54 17.434,47 6.874,86 26.548,15
Summe Sachanlagen 15.988,54 17.434,47 6.874,86 26.548,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 708.499,00 0,00 0,00 708.499,00
Summe Finanzanlagen 708.499,00 0,00 0,00 708.499,00
Summe Anlagevermögen 767.590,99 17.434,47 6.874,86 778.150,60

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kumulierte Abschreibungen 01.01.2013

Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr

Euro
Abgänge

Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2013

Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.102,45 0,00 0,00 43.102,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 43.102,45 0,00 0,00 43.102,45
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.803,54 3.775,47 6.870,86 6.708,15
Summe Sachanlagen 9.803,54 3.775,47 6.870,86 6.708,15
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.299,00 0,00 0,00 15.299,00
Summe Finanzanlagen 15.299,00 0,00 0,00 15.299,00
Summe Anlagevermögen 68.204,99 3.775,47 6.870,86 65.109,60

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Buchwert 31.12.2013

Euro
Buchwert 31.12.2012

Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.840,00 6.185,00
Summe Sachanlagen 19.840,00 6.185,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 693.200,00 693.200,00
Summe Finanzanlagen 693.200,00 693.200,00
Summe Anlagevermögen 713.041,00 699.386,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den mit dem Konzernlagebericht zusammengefassten Lagebericht der pferdewetten.de AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der pferdewetten.de AG, Düsseldorf, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Hamburg, den 10. März 2014

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Reiher, Wirtschaftsprüfer

ppa. Presser, Wirtschaftsprüferin