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Pfeiffer Vacuum Technology AG Management Reports 2018

May 21, 2019

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Management Reports

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Pfeiffer Vacuum Technology AG

Aßlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

IV. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Das Ergebnis der Pfeiffer Vacuum Technology AG wird im Wesentlichen durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, geprägt. Diese ist im Geschäftsjahr 2018 um 6,3 Mio. € von 38,7 Mio. € auf 45,0 Mio. € gestiegen. Gleichzeitig sind auch die Erträge aus Beteiligungen deutlich von 7,1 Mio. € auf 14,7 Mio. € gestiegen. Als Folge im Vorjahr erfasster Einmalaufwendungen für Beratungsleistungen im Zusammenhang unter anderem mit den Übernahmeangeboten und der Erweiterung des Konsolidierungskreises sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartungsgemäß von 7,5 Mio. € auf 4,5 Mio. € gesunken. im Ergebnis lag der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG im Geschäftsjahr 2018 nach 32,3 Mio. € im Vorjahr somit bei 46,4 Mio. €. Die Ertragslage hat sich damit ausgehend vom bereits hohen Niveau des Vorjahres deutlich verbessert. Auch die Vermögens- und die Finanzlage sind nach wie vor ausgezeichnet. Die Zahlung einer hohen Dividende an die Aktionäre und alle operativen Ausgaben der Gesellschaft und der Pfeiffer Vacuum Gruppe insgesamt wurden durch vorhandene Liquidität finanziert. Die Eigenkapitalquote ist nach 70,5 % zum 31. Dezember 2017 wieder gestiegen und beträgt 73,9 %.

Grundlagen des Unternehmens

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG (nachfolgend "Pfeiffer Vacuum") ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Aßlar. Seit 15. April 1998 besteht ein Listing an der Deutschen Börse.

Zum 31. Dezember 2018 belief sich die Zahl der Tochtergesellschaften der Pfeiffer Vacuum Technology AG unverändert auf 31 Gesellschaften.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Konzernstruktur zum 31. Dezember 2018 im Detail:

Pfeiffer Vacuum Konzernstruktur (zum 31. Dezember 2018)

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Name Sitz Beteiligungsanteil

(in %)
Pfeiffer Vacuum Technology AG Deutschland
Pfeiffer Vacuum GmbH Deutschland 100,0
Pfeiffer Vacuum Austria GmbH Österreich 100,0
Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG Schweiz 99,4
Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd. China 100,0
Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd. Indien 27,01
Pfeiffer Vacuum Ltd. Großbritannien 100,0
Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB Schweden 100,0
Pfeiffer Vacuum Inc. USA 100,0
Advanced Test Concepts, LLC. USA 100,0
Nor-Cal Products Holdings, Inc. USA 100,0
Nor-Cal Products, Inc. USA 100,0
Nor-Cal Products Europe Ltd. Großbritannien 100,0
Nor-Cal Products Asia Pacific Pte. Ltd. Singapur 100,0
Nor-Cal Products Korea Co., Ltd. Südkorea 100,0
Nor-Cal Products Viet Nam Co., Ltd. Vietnam 100,0
Pfeiffer Vacuum New Hampshire Realty Holdings, LLC. USA 100,0
Pfeiffer Vacuum Indiana Realty Holdings, LLC. USA 100,0
Pfeiffer Vacuum California Realty Holdings, LLC. USA 100,0
Pfeiffer Vacuum Singapore Pte. Ltd. Singapur 100,0
Pfeiffer Vacuum Malaysia SDN. BHD. Malaysia 100,0
Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd. Taiwan 100,0
Pfeiffer Vacuum Benelux B. V. Niederlande 100,0
Pfeiffer Vacuum (Xi'an) Co. Ltd. China 100,0
Pfeiffer Vacuum Holding B. V. Niederlande 100,0
Pfeiffer Vacuum Italia S. p. A. Italien 100,0
Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd. Indien 73,01
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. Südkorea 75,51
Pfeiffer Vacuum Components &Solutions GmbH Deutschland 100,0
Pfeiffer Vacuum SAS Frankreich 100,0
Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l. Rumänien 100,0
Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd. Südkorea 100,0
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd. Südkorea 24,51
Dreebit GmbH Deutschland 100,0

1 Beteiligungsquote insgesamt 100 %

Eine zentrale Rolle nimmt die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar, ein. In dieser Gesellschaft sind die Produktion für alle Pfeiffer Vacuum Produkte und der Vertrieb für Deutschland sowie das zentrale Beteiligungsmanagement für den Konzern organisiert. Die Gesellschaft beschäftigt per 31. Dezember 2018 insgesamt 808 Mitarbeiter (Vorjahr: 728). Auf die Pfeiffer Vacuum SAS, Annecy, Frankreich, entfällt ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Gesellschaft beschäftigt zum Jahresende 718 Mitarbeiter (Vorjahr: 667) und ist die zentrale Produktionsstätte für die adixen Produkte und zuständig für den Vertrieb in Frankreich.

Als weitere Konzerngesellschaften mit eigenen Produktionsstandorten sind die Pfeiffer Vacuum Components &Solutions GmbH (Göttingen, Deutschland), Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd. (Asan, Südkorea), Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l. (Cluj, Rumänien), Nor-Cal Products, lnc.(Yreka, USA) und die Advanced Test Concepts, LLC. (Indianapolis, USA) sowie die Nor-Cal Products Viet Nam Co., Ltd. (Ho-Chi-Minh-City, Vietnam) mit der Fertigung und Montage eigener Produkte betraut.

Die übrigen Konzerngesellschaften sind rechtlich selbstständige Kapitalgesellschaften, die Vertriebs- und Serviceaufgaben wahrnehmen. Rechtlich sind alle Gesellschaften im Wesentlichen in einer mit der deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) vergleichbaren Rechtsform organisiert.

Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft hat ihren Aufschwung im Jahr 2018 fortgesetzt. Das Wachstum fiel jedoch etwas geringer aus als im Vorjahr. Nach der jüngsten Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2018 mit 3,7 % leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2017: 3,8 %). Für die Schwellen- und Entwicklungsländer rechnet der IWF mit einem Anstieg der Konjunktur um 4,6 % (Vorjahr: 4,7 %). Bei den Industrienationen gehen die Experten davon aus, dass sie das Jahr 2018 mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 2,3 % abzuschließen (Vorjahr: 2,4 %).

Europa Angesichts einer schwächeren Entwicklung in einigen Ländern der Eurozone während des zweiten Halbjahres 2018 hat der IWF seine ursprünglichen Prognosen für das vergangene Jahr nach unten korrigiert. Insgesamt erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in Europa um 1,8% (2017: 2,4%).

In den beiden größten Volkswirtschaften der Euro-Zone, Deutschland und Frankreich, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) jeweils um 1,5 % zu (2017: 2,5 % beziehungsweise 2,3 %). In Italien und Spanien stieg das BIP um 1,0 % (2017: 1,6 %) beziehungsweise 2,5 % (2017: 3,0 %). In Deutschland waren unter anderem der rückläufige Privatkonsum, eine niedrigere Industrieproduktion - allen voran in der Automobilindustrie - sowie eine gesunkene externe Nachfrage für die schwächere Entwicklung mitverantwortlich. Italien war mit einer niedrigen Binnennachfrage und hohen Kreditkosten belastet. Frankreichs positive Entwicklung wurde durch die seit Monaten anhaltenden Straßenproteste überschattet, und die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit einem ungeregelten Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union führten zu der pessimistischen Einschätzung der Experten beim Währungsfonds.

USA Für die Volkswirtschaft der USA erwartet der IWF einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,9 % im Jahr 2018 - ein Plus von 0,6 % im Vergleich zu 2017. Die ohnehin schon rundlaufende Konjunktur hat durch das Steuersenkungspaket von US-Präsident Donald Trump mit einem Volumen von 1,5 Billionen US-Dollar einen zusätzlichen Schub erhalten. Zudem hat der fortschreitende Abbau von Regulierungen die Investitionsbereitschaft von Unternehmen stimuliert, die im Vergleich zum Vorjahr um 7 % gestiegen ist. Die Nachfrage der Haushalte legte um rund 3 % zu. Der starke Anstieg des Ölpreises bis Anfang Oktober hat darüber hinaus für zusätzliche Euphorie im für die USA wichtigen Energiesektor gesorgt.

Asien Die angespannten Handelsbeziehungen mit den USA beeinträchtigten 2018 das Wachstum in China, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Sie wuchs um 6,6 % nach 6,9 % im Vorjahr. Japans Konjunktur wird nach den Erwartungen des IWF das Jahr 2018 mit einem Wachstum von 0,8 % abschließen. Der indischen Volkswirtschaft bescheinigen die Experten des IWF erhebliches Wachstumspotenzial. Für 2018 gehen sie von einem Wachstum in Höhe von 7,3 % auf dem Subkontinent aus.

Maschinenbau- und Vakuumbranche

Angaben des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zufolge hat die deutschlandweite Produktion im Maschinenbau während der ersten neun Monate 2018 ihr Vorjahresniveau preisbereinigt um 2,6 % übertroffen. Ob die Wachstumsprognose des Verbands für das Gesamtjahr in Höhe von 5,0 % noch erreicht werden kann, steht indes noch nicht fest. Der Grund für die etwas schwächere Entwicklung liegt in Engpässen bei den technischen Kapazitäten und Materialien sowie dem bestehenden Arbeitskräftemangel.

Allerdings verzeichnete der Auftragseingang zwischen Anfang Januar und Ende November 2018 einen Anstieg um 6,0 % im Vergleich zum überdurchschnittlichen Ergebnis des Vorjahreszeitraums. Damit bleiben die Bestellbücher der deutschen Maschinenbauer weiterhin gut gefüllt. Der Export von Maschinen und Anlagen aus Deutschland für das Gesamtjahr war zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht verfügbar. Während der ersten elf Monate des Jahres 2018 legten sie nach Angaben des Branchenverbands VDMA und des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nominal 5,3 % zu. Der reale Anstieg lag bei 4,0 %. Die Lieferungen in das europäische Ausland (5,7 %), nach China (10,5 %) und in die USA (7,7 %) legten überdurchschnittlich zu. Auf Gesamtjahressicht dürfte sich die positive Entwicklung fortgesetzt haben. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Anzahl der Beschäftigten im deutschen Maschinenbau im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 % auf rund 1.003.000 Personen im November 2018.

Vakuumtechnologie wird in sehr vielen Industriezweigen eingesetzt. Dementsprechend ist auch die Vakuumbranche vor dem Hintergrund der weltweiten konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die verschiedenen Marktsegmente der Vakuumindustrie entwickelten sich dabei sehr unterschiedlich. Nach Angaben des Fachverbands für die Elektroindustrie ZVEI wird der weltweite Halbleitermarkt das Jahr 2018 mit einem Zuwachs um rund 15 % abschließen und einen Umsatz von knapp 474 Milliarden US-Dollar erreichen. Dazu hat insbesondere die anhaltend hohe Nachfrage nach Datenspeicher beigetragen. Das größte Wachstum kommt weiterhin aus Asien. Mit Wachstumsraten von rund 8 % beziehungsweise rund 13 % blieben der deutsche und der europäische Halbleitermarkt hinter dem weltweiten Markt zurück. Wie bereits im Vorjahr konnten auch die Marktsegmente Beschichtung und Analytik eine insgesamt erfreuliche Entwicklung verzeichnen, während die Bereiche Forschung &Entwicklung und Industrie weitgehend den allgemeinen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen folgten.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Haupttätigkeit der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist die Holdingfunktion, das Cash-Management für die deutsche Tochtergesellschaft in Aßlar und seit 2017 auch für die Pfeiffer Vacuum SAS in Annecy, die Finanzierungsfunktion für den konzernweiten Liquiditätsbedarf sowie die Vermietung der Gebäude an die Pfeiffer Vacuum GmbH in Aßlar. Der bestehende Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Pfeiffer Vacuum GmbH beeinflusst das Ergebnis der Gesellschaft wesentlich.

Der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG liegt mit 46,4 Mio. € um 14,1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 32,3 Mio. €. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg um 43,5 %.

Unverändert zu den Vorjahren wird die Ertragslage der Pfeiffer Vacuum Technology AG maßgeblich durch die Ergebnisabführung der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von 45,0 Mio. € (Vorjahr: 38,7 Mio. €) beeinflusst. Dieser Anstieg um 6,3 Mio. € spiegelt die überaus zufriedenstellende Geschäftsentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH im Jahr 2018 wider.

Das Umsatzvolumen der Pfeiffer Vacuum GmbH konnte von einem bereits hohen Niveau im Jahr 2017 nochmals deutlich um 26,0 Mio. € auf 246,7 Mio. € gesteigert werden. Die wesentlichen Wachstumsimpulse kamen dabei aus den Regionen Europa (exklusive Deutschland) und Asien. Und auch in den USA konnten zweistellige Zuwachsraten erreicht werden, insgesamt ist das Wachstum dabei breit aufgestellt und in praktisch keinem Land waren Umsatzrückgänge zu verzeichnen. In Europa ist gleichwohl die Entwicklung vor allem in Österreich und den Niederlanden hervorzuheben, während die Region Asien insbesondere durch die Entwicklungen in China und Japan geprägt wurde. In Deutschland konnte nach bereits im Vorjahr sehr erfreulichen Umsatzverbesserungen eine weitere Steigerung um 3,3 % erreicht werden. Die im letztjährigen Prognosebericht formulierte Erwartung eines Umsatzniveaus auf Höhe des Jahres 2017 wurde damit klar übertroffen. Ursächlich hierfür war vor allem die anhaltende Stabilität des weltweiten Konjunkturzyklus.

Umsatz nach Regionen (in T€)

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2018 2017 Veränderung
Deutschland 86.334 83.585 3,3%
Europa (exklusive Deutschland) 60.085 49.498 21,4%
Asien 58.900 50.593 16,4%
Nord- und Südamerika 41.365 35.755 15,7%
Rest der Welt 63 1.250 -95,0%
Gesamt 246.747 220.681 11,8%

Die Betrachtung der Umsatzentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH nach Produkten zeigt, dass bei allen wesentlichen Produktgruppen im Jahr 2018 Zuwachsraten erzielt werden konnten. Dabei zeigten die Turbopumpen auch im Jahr 2018 wieder eine deutliche Verbesserung und mit einem Anstieg um 17,9 Mio. € die größte absolute Steigerung, unverändert geprägt von der anhaltenden Dynamik im Analytik- und Beschichtungsmarkt. Der Umsatz im Bereich Instrumente und Komponenten zeigte sehr zufriedenstellende Wachstumsraten und auch der Umsatz mit Vorpumpen konnte deutlich um 3,1 Mio. € gesteigert werden. Der Bereich Service zeigte - in Jahren mit starken Umsatzzuwächsen im Neuproduktgeschäft nicht ungewöhnlich - eine nur leicht verbesserte Entwicklung.

Umsatz nach Produkten (in T€)

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2018 2017 Veränderung
Turbopumpen 142.291 124.378 14,4%
Instrumente und Komponenten 43.283 37.526 15,3%
Vorpumpen 40.939 37.790 8,3%
Service 18.614 17.940 3,8%
Systeme 1.620 3.047 -46,8%
Gesamt 246.747 220.681 11,8%

Einhergehend mit der Verbesserung der Umsatzerlöse und der damit auf Ebene der Pfeiffer Vacuum GmbH realisierten Skaleneffekte sind auch Erträge aus Ergebnisabführung deutlich gestiegen. Auf Ebene der Pfeiffer Vacuum GmbH wurden weiterhin gestiegene Beteiligungserträge durch höhere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Pensionsbewertung kompensiert.

Neben den Umsatzerlösen von 4,4 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €) haben sich überdies die deutlich gestiegenen Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 14,7 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €) positiv auf die Ertragslage und damit den Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ausgewirkt. Nach Personalaufwendungen von 4,9 Mio. € im Vorjahr sind hier im Jahr 2018 insgesamt 3,6 Mio. € angefallen. Wie erwartet sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nach 7,5 Mio. € im Vorjahr auf 4,7 Mio. € im Jahr 2018 gesunken. Im Vorjahr war der Wert überwiegend durch erforderliche Beratungsleistungen im Zusammenhang unter anderem mit den Übernahmeangeboten und den getätigten Akquisitionen begründet. Mit 1,1 Mio. € lagen die Zinsaufwendungen insbesondere aufgrund der Pensionsbewertung über dem Vorjahresniveau (0,6 Mio. €).

Insbesondere als Folge der höheren, überwiegend nicht steuerpflichtigen Beteiligungserträge liegt die Steuerquote mit 24,9 % unter dem Niveau des Jahres 2017 (26,2 %). Als Folge des insgesamt deutlich höheren Ergebnisses sind die Steueraufwendungen gleichwohl von 9,5 Mio. € auf 13,3 Mio. € gestiegen. Die von der Organgesellschaft erhobene Steuerumlage ist parallel dazu von 5,6 Mio. € auf 6,6 Mio. € gestiegen.

Insgesamt wurde die im letztjährigen Prognosebericht formulierte deutliche Verbesserung der Gewinnsituation der Pfeiffer Vacuum Technology AG damit erreicht.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2018 insgesamt 351,7 Mio. € (Vorjahr: 330,8 Mio. €) und ist damit nur unwesentlich gestiegen. Auch die Zusammensetzung der Aktiva hat sich dabei nicht signifikant verändert. So wurde dieser Anstieg auf der Aktivseite der Bilanz nahezu ausschließlich durch die Zunahme der Guthaben bei Kreditinstituten verursacht. Diese Veränderung resultiert insbesondere aus der guten Entwicklung der Finanzlage der in das Cash-Pooling einbezogenen Unternehmen und die gestiegenen Erträge aus Beteiligungen. Die Entwicklung im Jahr 2018 versetzt die Gesellschaft damit weiterhin in die Lage, die konzerninterne Finanzierungsfunktion zu erfüllen. Dementsprechend sind die Ausleihungen an verbundene Unternehmen leicht von 5,2 Mio. € auf 7,7 Mio. € als Folge von Neugewährungen gestiegen.

Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen im Eigenkapital erkennbar. Dieses lag mit 259,8 Mio. € zum 31. Dezember 2018 um 26,7 Mio. € über dem Vorjahreswert von 233,1 Mio. €. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss von 46,4 Mio. € und gegenläufig die Dividendenzahlung in Höhe 19,7 Mio. € gemäß Beschluss der Jahreshauptversammlung von 23. Mai 2018 waren ursächlich für diese Entwicklung. Bedingt durch die Eigenkapitalzunahme ist die Eigenkapitalquote wieder gestiegen und lag bei hervorragenden 73,9 % (Vorjahr: 70,5 %). Ein weiterer wesentlicher Passivposten betrifft die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Hier wird ein im Jahr 2017 im Rahmen der externen Finanzierung eines Unternehmenserwerbs aufgenommenes Darlehen ausgewiesen, das zum Bilanzstichtag unverändert mit 60,0 Mio. € valutiert. Das Darlehen ist variabel verzinslich auf Basis des Euribor zuzüglich einer marktkonformen Marge und steht dem Unternehmen langfristig zur Verfügung. Über die Mittelaufnahme hinaus stehen der Gesellschaft freie Kreditlinien in Höhe von 13,2 Mio. € (Vorjahr: 10,0 Mio. €) zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Pfeiffer Vacuum SAS und resultieren aus einer im Vorjahr geschlossenen Cash-Pooling-Vereinbarung. Die weiteren Positionen auf der Passivseite zeigten zum Ende des Geschäftsjahres 2018 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 verlief sehr zufriedenstellend. Der Jahresüberschuss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ist insgesamt deutlich gestiegen, insbesondere als Folge der höheren Ergebnisabführung und der gestiegenen Erträge aus Beteiligungen. Darüber hinaus hat der Wegfall von Einmalaufwendungen für Beratungsleistungen die Ertragslage positiv beeinflusst. Die Eigenkapitalquote ist wieder gestiegen, ausgehend von einem bereits weit überdurchschnittlichen Niveau im Vorjahr. An der grundsoliden Liquiditätssituation hat sich nichts geändert und die Finanzierung des operativen Geschäfts und des umfassenden 3-Jahresinvestitionsprogramms mit einem Gesamtvolumen von 150 Mio. € sind gewährleistet. Wir haben somit die Weichen für die zukünftigen Herausforderungen gestellt.

Bericht nach § 289a HGB ("Bericht zur Übernahmesituation")

Das gezeichnete Kapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beläuft sich zum 31. Dezember 2018 unverändert auf 25.261 T€ und besteht aus insgesamt 9.867.659 nennwertlosen Stückaktien. Es existieren und existierten keine unterschiedlichen Aktiengattungen, sodass alle Aktien die gleichen Rechte, insbesondere die gleichen Stimm- und Dividendenbezugsrechte, verbriefen. Dementsprechend beträgt der rechnerische Anteil am gezeichneten Kapital jeweils 2,56 €.

Zum 31. Dezember 2018 hatten Dr. Karl Busch, Frau Ayhan Busch, Frau Ayla Busch, Herr Sami Busch und Herr Kaya Busch, alle Deutschland, nach eigenen Angaben insgesamt 50,02 % der Stimmrechte der Gesellschaft (Vorjahr: 38,96 %). Darüber hinausgehende Informationen liegen uns nicht vor. Die Anteile werden mittelbar über die Pangea GmbH, Maulburg, Deutschland, und weitere rechtlich selbstständige Einheiten der familiengeführten Busch Gruppe gehalten und den genannten Personen zugerechnet. Weitere Anteilseigener mit einer Beteiligungsquote größer 10,0% bestanden zum 31. Dezember 2018 und auch zum 31. Dezember 2017 nach unserem Kenntnisstand nicht.

Satzungsänderungen können von der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der bei der Hauptversammlung anwesenden Stimmen beschlossen werden, es sei denn, das Gesetz schreibt zwingend eine größere Mehrheit vor. Nach unserer Kenntnis bestehen keine Beschränkungen die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffend. Gemäß der Satzung der Gesellschaft und §§ 84, 85 AktG werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2018 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu 12.630.602,24 € oder 4.933.829 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2023 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 ist der Vorstand ermächtigt, Teilschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, Genussrechten und Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) im Gesamtnennbetrag von bis zu 200.000.000,00 € zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.466.914 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu 6.315.299,84 € zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 21. Mai 2019 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

Auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 haben die Aktionäre den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend §71 Abs. 1 Nr.8AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu 2.526.120,70 € (986.766 Aktien entsprechend 10,0 % des Grundkapitals zum Zeitpunkt der Beschlussfassung), bedarf zur Ausübung der Zustimmung des Aufsichtsrats und ist gültig bis zum 20. Mai 2020.

Zum 31. Dezember 2018 werden unverändert zum Vorjahr keine eigenen Aktien gehalten.

Zu Angaben im Zusammenhang mit den Dienstverträgen der Vorstandsmitglieder verweisen wir auf die diesbezüglichen Ausführungen im Vergütungsbericht.

Weitere Besonderheiten, auf die im Rahmen von § 289a HGB einzugehen wäre, bestehen nicht.

Bericht nach § 289 Abs. 4 HGB

Da die Pfeiffer Vacuum Technology AG eine kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, sind gemäß § 289 Abs. 4 HGB die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess zu beschreiben.

Die Zielsetzung des Internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der identifizierten Risiken ein regelkonformer Jahresabschluss erstellt wird.

Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Bereiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die bei Bedarf an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Rechnungslegung und die Gesamtaussage des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:

Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Rechnungslegungsprozess;
Monitoringkontrollen zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses durch den Vorstand;
präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen sowie in operativen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Jahresabschlusses einschließlich Lagebericht generieren (inklusive einer Funktionstrennung);
Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen.

Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG ist ein von der Busch SE, Maulburg, Deutschland, abhängiges Unternehmen im Sinne des § 312 AktG. Der Vorstand der Pfeiffer Vacuum Technology AG hat deshalb gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält:

"Unsere Gesellschaft erhielt bei jedem im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung. Dieser Beurteilung liegen die Umstände zugrunde, die uns im Zeitpunkt, zu dem das berichtspflichtige Rechtsgeschäft vorgenommen wurde, bekannt waren. Berichtspflichtige Maßnahmen sind im Berichtsjahr weder getroffen noch unterlassen worden."

Corporate Governance Bericht / Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB

Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben am 5. Dezember 2018, die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung für das Jahr 2018 abgegeben. Sie wurde den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (group.pfeiffer-vacuum.com) dauerhaft zugänglich gemacht.

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG entspricht damit seit der Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 24. Januar 2018 sämtlichen Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom Februar 2017 mit folgenden zwei Ausnahmen:

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt einen Selbstbehalt für die D&O-Versicherung des Aufsichtsrats (Ziffer 3.8). Die aktuelle D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht keinen Selbstbehalt vor. Insgesamt werden die Motivation und das Verantwortungsbewusstsein des Aufsichtsrats nicht durch einen Selbstbehalt verbessert, da er zum Wohl des Konzerns arbeitet.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt eine festzulegende Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1). Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat von 15 Jahren gesetzt. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats erfüllen diese Zielsetzung, mit Ausnahme von Herrn Götz Timmerbeil, für den der Aufsichtsrat eine Ausnahme beschlossen hat, da er über eine hohe Sachkompetenz und eine langjährige Kenntnis des Unternehmens verfügt, auf die der Aufsichtsrat derzeit und gerade nach den vorgenommenen Änderungen im Aufsichtsrat während der letzten drei Jahre nicht verzichten möchte.

Duales Führungssystem: Vorstand und Aufsichtsrat

Als in Asslar, Deutschland, ansässige Aktiengesellschaft unterliegt die Pfeiffer Vacuum Technology AG auch den Vorschriften des deutschen Aktiengesetztes (AktG). Ein darin verankertes Grundprinzip ist das duale Führungssystem, das dem Vorstand die Leitung des Unternehmens und dem Aufsichtsrat die Bestellung, Beratung und Überwachung des Vorstands zuweist. Diese beiden Gremien sind als Organe der Gesellschaft sowohl hinsichtlich ihrer Mitglieder als auch in ihren Verantwortlichkeiten streng voneinander getrennt. Beide Organe arbeiten aber im Unternehmensinteresse eng zusammen.

Vorstand

Seit dem 27. November 2017 besteht der Vorstand aus

Diplom-Ingenieur Dr. Eric Taberlet (Vorstandsvorsitzender),
Diplom-Betriebswirtin Nathalie Benedikt (Finanzvorständin),
Diplom-Physiker Dr. Ulrich von Hülsen und
Diplom-Ingenieur Dr. Matthias Wiemer.

Die Vorstandsmitglieder sind für die Weiterentwicklung und die Strategie des Unternehmens verantwortlich. Sie sind des Weiteren in das tägliche Geschehen im Unternehmen eingebunden und tragen auch operative Verantwortung.

Die Vorstandsressorts der amtierenden Vorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2018 wie folgt aufgeteilt:

VORSTAND DER PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AG

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Dr. Eric Taberlet Nathalie Benedikt Dr. Ulrich von Hülsen Dr. Matthias Wiemer
CEO CFO
Business Unit Semiconductor &Coating Zentrale Funktionen Business Unit Analytics &Industry Global Operations &Components
Vertrieb &Marketing Controlling &Finanzen Vertrieb &Marketing Global Sourcing
Produktion/Qualität Unternehmens kommun ikation Produktion / Qualität Global Production Footprint
Schulung/Service EDV Schulung/Service Components Business
Supply Chain Personal Supply Chain
Forschung &Entwicklung Investor Relations Forschung St Entwicklung

Um die einzelnen Bereiche der Wachstumsstrategie - Marktanteile gewinnen, globale Produktions- und Wertschöpfungskette stärken, Aktivitäten in Forschung &Entwicklung ausbauen - fokussierter und schneller umzusetzen, wurde Anfang November 2018 beschlossen, die Geschäftsverteilung im Vorstand zum 1. Januar 2019 neu festzulegen. Das Unternehmen soll nach Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat zukünftig entsprechend seiner globalen Geschäftsfunktionen organisiert werden.

Die neuen Funktionen der Vorstandsmitglieder ab dem 1. Januar 2019 sind:

FUNKTIONEN DER VORSTANDSMITGLIEDER

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Dr. Eric Taberlet Nathalie Benedikt Dr. Ulrich von Hülsen Interim-Manager Dr. Matthias Wiemer
CEO &CSO CFO CTO COO Vorstandsmitglied
Konzernstrategie, Globaler Vertrieb &Service Compliance, CSR, Finanzen &Controlling, Investor Relations, IT Kommunikation, Personal Globale F&E, Produkt Management, Digitalisierung Global Operations (Beschaffung, Produktion, Logistik) Mergers St Acquisitions, Strategische Projekte

CEO = Chief Executive Officer, CSO = Chief Sales Officer, CTO = Chief Technology Office r, CFO = Chief Financial OfficerrCOO = Chief Operations Officer

Der COO wird die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Flexibilität der globalen operativen Infrastruktur und Prozesse verantworten. Die Position des COO wurde interimistisch mit einem externen Berater besetzt. Parallel wurde die Suche nach geeigneten Kandidaten zur endgültigen Besetzung der Position gestartet.

Dr. Matthias Wiemer wird als Mitglied des Vorstands bis zum Auslaufen seines Vertrages zum 31. Dezember 2019 Sonderaufgaben wahrnehmen.

Bei Ausübung der Vorstandsfunktion gilt das Vier-Augen-Prinzip: Wesentliche Entscheidungen werden stets gemeinsam getroffen. Bei persönlichen Ausgaben wie beispielsweise Spesen ist die Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds erforderlich. Neben der täglichen engen Zusammenarbeit und gegenseitigen Information findet wöchentlich eine Vorstandssitzung statt.

Der Vorstand arbeitet ausschließlich für Pfeiffer Vacuum. In diesem Zusammenhang gehören die Mitglieder des Vorstands verschiedenen Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an. Es bestehen keine Mitgliedschaften in Kontrollgremien außerhalb des Pfeiffer Vacuum Konzerns.

Aufsichtsrat

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und der Satzung der Pfeiffer Vacuum Technology AG, besteht der Aufsichtsrat aus insgesamt sechs Personen. Vier Personen repräsentieren die Anteilseigner, zwei Personen die Beschäftigten der Gesellschaft.

Die von den Anteilseignern gewählten Aufsichtsratsmitglieder Dr. Michael Oltmanns und Dr. Wolfgang Lust haben ihr Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 25. Oktober 2017 niedergelegt und sind zu diesem Zeitpunkt aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Durch Beschluss des Amtsgerichts Wetzlar vom 5. Oktober 2017 wurde Ayla Busch für die Zeit vom 26. Oktober 2017 bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Ayla Busch wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26. Oktober 2017 zur Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Wetzlar vom 19. März 2018 wurde Henrik Newerla für die Zeit vom 19. März 2018 bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

Dementsprechend fanden auf der letzten ordentlichen Hauptversammlung am 23. Mai 2018 Nachwahlen zum Aufsichtsrat statt. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag des Aufsichtsrats und hat Ayla Busch und Henrik Newerla zu ordentlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 23. Mai 2018 wurde Frau Busch wiederum zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats bestimmt.

Die Zusammensetzung stellt sich im Verlauf des Jahres 2018 wie folgt dar:

Ayla Busch (Vorsitzende),

Co-CEO Busch SE, Maulburg
Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender),

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Filippo Th. Beck,

Rechtsanwalt schweizerischen Rechts
Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter),

Entwicklungsingenieur
Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter),

Betriebsratsvorsitzender
Henrik Newerla, Pensionär

ab 19. März 2018

Die Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner, Götz Timmerbeil und Filippo Th. Beck, wurden im Mai 2016 durch die Hauptversammlung für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Die Amtszeit der nachgewählten Aufsichtsratsmitglieder Ayla Busch und Henrik Newerla endet ebenfalls am Tag der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2020 beschließt.

Für die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder unterbreitet der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat einen Wahlvorschlag. Bei der Auswahl der Kandidaten wird darauf geachtet, dass dem Aufsichtsrat jederzeit Mitglieder angehören, die über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen und hinreichend unabhängig sind. Dabei werden auch die internationale Geschäftstätigkeit des Konzerns und potenzielle Interessenkonflikte berücksichtigt.

Der Aufsichtsrat hat sich für seine Zusammensetzung folgende Ziele gesetzt: Internationalität, Vermeidung potenzieller Interessenkonflikte, Unabhängigkeit, zeitliche Verfügbarkeit, Altersgrenze, Zugehörigkeitsdauer, berufliche Vielfalt. Diese Ziele wurden bisher berücksichtigt, und dies ist auch bei zukünftigen Wahlvorschlägen beabsichtigt. Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden im Berichtszeitraum keine Vergütungen oder Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gezahlt beziehungsweise gewährt. Potenzielle Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind, traten im Geschäftsjahr 2018 nicht auf. Schließlich sieht die Geschäftsordnung für den Vorstand vor, dass der Aufsichtsrat bei wesentlichen Geschäftsvorfällen seine Zustimmung erteilen muss.

Nach der Empfehlung des DCGK gehören nicht mehr als zwei ehemalige Vorstandsmitglieder dem Aufsichtsrat von Pfeiffer Vacuum an. Ferner prüft der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit seiner Mitglieder. Dafür hat er Grundsätze für die Beurteilung der Unabhängigkeit festgelegt, die sich insbesondere am Kodex orientieren. Nach diesen Grundsätzen ist die Mehrheit der gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder als unabhängig anzusehen, so dass eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands gewährleistet ist.

Die Einrichtung eines Prüfungsausschusses (Audit Committee) ist bei Pfeiffer Vacuum eine lange geübte Praxis. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Götz Timmerbeil, ist als Wirtschaftsprüfer in besonderem Maße qualifiziert, die Tätigkeiten des Prüfungsausschusses, insbesondere Fragen zur Rechnungslegung, zur Compliance und zum Risikomanagementsystem, zu verantworten.

Aufgabe des Nominierungsausschusses ist es, dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Darüber hinaus wurde ein Vorstandsausschuss gebildet. In der Vergangenheit beriet der Vorstandsausschuss im Detail die Personalangelegenheiten der Vorstandsmitglieder, bevor sie - entsprechend den Vorgaben des DCGK - vom gesamten Aufsichtsrat beschlossen wurden. Die Festlegung der Vorstandsvergütung erfolgt damit unter Beachtung der Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung.

Die Zuordnung der Mitglieder des Aufsichtsrats zu den einzelnen Ausschüssen ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:

Personelle Zusammensetzung der Aufsichtsratsausschüsse

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Nominierungsausschuss Prüfungsausschuss Vorstandsausschuss
Frau Ayla Busch Vorsitzende Ja Vorsitzende
Götz Timmerbeil Ja Vorsitzender Ja
Filippo Th. Beck Ja Ja Ja
Helmut Bernhardt - - -
Manfred Gath - - -
Henrik Newerla (ab 19. März 2018) - - Ja

Die folgenden Mitglieder übten weitere Mandate aus. Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich dabei um Aufsichtsratsmandate:

Ayla Busch

Busch Taiwan Corporation, New Taipei City, Taiwan, Supervisor, bis 17. Januar 2019
Busch Clean Air S.A., Pruntrut, Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrats, bis 31. Dezember 2018
Busch Vakuumteknik A/S, Ry, Dänemark, Mitglied des Verwaltungsrats, bis 16. Januar 2019
Busch Vacuum Israel Ltd., Kirjat Gat, Israel, Director, bis 31. Dezember 2018
Busch Vacuum India Pvt. Ltd., Manesar, Indien, Non-Executive Director, bis 31. Dezember 2018
Busch Consolidated Inc., Virginia Beach, Vereinigte Staaten von Amerika, NonExecutive Director, bis 31. Dezember 2018 o Busch Vacuum South Africa (Pty.) Ltd., Johannesburg, Südafrika, Non-Executive Director, bis 31. Dezember 2018

Götz Timmerbeil

Arena Gummersbach GmbH &Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender)
Richard Stein GmbH &Co. KG, Engelskirchen, (Vorsitzender des Beirats), ab 1 Juli 2018
VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender des Beirats), bis 30. Juni 2018

Filippo Th. Beck

Candoria-Gruppe, Baar (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats der Candoria Holding AG, Präsident des Verwaltungsrats der Progresa Holding AG und der Sendaya Holding SA (vormals: Candoria Luxemburg Holding SA), Luxemburg;
Tenro Gruppe, Bottmingen (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats in diversen Gesellschaften der Gruppe,
Biamathea AG, Basel (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats,
Polyterra Liegenschaften AG in Liquidation, Küsnacht (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats und Liquidator,
Tainn-Immobilien AG, Bern (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats,
Bellavista Services AG, Mitglied des Verwaltungsrats, ab 10. April 2018,
IKFE Properties I AG, Zürich (Schweiz), Präsident des Verwaltungsrats, bis 1. November 2018

Die Gesellschaft hat für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen.

Zusammenarbeit Vorstand und Aufsichtsrat

Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute Corporate Governance und dient dem Wohl der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang finden mindestens zwei Aufsichtsratssitzungen pro Kalenderjahr statt, bei denen die Vorstände ausführlich über den Verlauf des operativen Geschäfts und die Umsetzung der mit dem Aufsichtsrat abgestimmten Strategie berichten.

Gegebenenfalls erläutern auch weitere Führungskräfte die aktuellen Themen ihrer jeweiligen Verantwortungsgebiete. Bei Bedarf werden darüber hinaus außerordentliche Sitzungen abgehalten. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat durch ein monatliches Berichtswesen über die allgemeine Lage des Konzerns einschließlich der Risikolage.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Hauptversammlung ist das höchste Organ der Gesellschaft. Auf der Hauptversammlung haben die Aktionäre die Möglichkeit, ihr Stimmrecht selbst auszuüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben zu lassen. Die Aktionäre treffen auf der Hauptversammlung wesentliche Entscheidungen, etwa über die Gewinnverwendung, die Änderung der Satzung oder die Zustimmung zu Aktienrückkaufprogrammen. Alle für die Hauptversammlung wesentlichen Informationen und Dokumente werden den Aktionären rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Tagesordnung und eine Erläuterung der Teilnahmebedingungen sowie die Rechte der Aktionäre werden in der Regel eineinhalb Monate vor dem Hauptversammlungstermin bekanntgegeben.

Alle Dokumente und Informationen zur Hauptversammlung stehen auch auf unserer Internetseite zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auf elektronischem Wege Fragen an die Mitarbeiter unserer Investor-Relations-Abteilung zu richten. Mit unserem Finanzkalender, der im Geschäftsbericht, in den Quartalsberichten sowie auf unserer Internetseite veröffentlicht wird, informieren wir Aktionäre und Interessenten während des Jahres über wesentliche Termine, Veröffentlichungen und Ereignisse. Außerdem stehen wir durch unsere aktive Investor-Relations-Tätigkeit in enger Verbindung mit unseren Aktionären. Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mit Fragen an das Unternehmen zu wenden.

Vergütungsbericht

Im nachfolgenden Abschnitt wird die Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erläutert.

Vergütung des Vorstands Jedes Vorstandsmitglied erhält ein jährliches Festgehalt und Sachbezüge, insbesondere in Form von zur Verfügung gestellten Firmenwagen.

Jedes Vorstandsmitglied erhält weiterhin eine jahresbezogene Tantieme für das jeweilige Geschäftsjahr in Abhängigkeit von der Erreichung vorab festgelegter Ziele (kurzfristige variable Vergütung). Die Tantieme beträgt bei vollständiger Zielerreichung 140 T € und wird im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung für das vorausgegangene Jahr gezahlt. Für 2018 erhielt jedes Vorstandsmitglied drei kurzfristige Ziele entsprechend des jeweiligen Verantwortungsbereiches zugewiesen.

Darüber hinaus erhält jedes Vorstandsmitglied eine langfristige variable Vergütung in Abhängigkeit von der Erreichung festgelegter Ziele während eines dreijährigen Bemessungszeitraumes. Dabei hängt die langfristige variable Vergütung zur Hälfte an der Entwicklung des EBITDA der Gesellschaft und zur anderen Hälfte von der Erreichung eines weiteren durch den Aufsichtsrat vorab festgelegten Zieles (sogenannter Key Performance Indicator oder KPI) oder alternativ mehrerer weiterer durch den Aufsichtsrat vorab festgelegter KPls während eines dreijährigen Bemessungszeitraums ab. Die Höhe der jahresbezogenen Tantieme und der langfristigen variablen Vergütung richtet sich jeweils nach dem Grad der Zielerreichung und beträgt bei vollständiger Zielerreichung nach drei Jahren 160 T €. Die bisher erreichte Zielerfüllung wurde zum 31. Dezember 2018 als Rückstellung erfasst.

Die langfristige variable Vergütung wird allerdings erst zwei Jahre später fällig, und zwar in voller Höhe nur dann, wenn der durchschnittliche Erfolg dieser zwei Folgejahre mindestens so hoch ist wie der durchschnittliche Erfolg der beiden Vorjahre. Fällt er darunter, reduziert sich der Langzeitanreiz entsprechend. Ausgangspunkt der Berechnung ist in beiden Fällen ein jährlicher Zielbetrag, der für die langfristige Vergütung jeweils für den folgenden Dreijahreszeitraum zugeteilt wird. Die Auszahlung der 2018 gewährten langfristigen variablen Vergütung kann somit erstmals nach Ablauf des Geschäftsjahres 2020 erfolgen.

Tabellarische Darstellung der Vorstandsvergütung (in T€)

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Gewährte Zuwendungen

(in T€)
Dr. Eric Taberlet Vorstandsvorsitzender Eintritt: 27.11.2017
2017 2018 2018 Minimalwert 2018 Maximalwert
--- --- --- --- ---
Festvergütung 27 251 251 251
Nebenleistungen - 38 38 38
Summe 27 289 289 289
Einjährige variable Vergütung 29 140 - 140
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - 53 - 53
Summe variable Vergütung 29 193 - 193
Sonstiges - - - -
Summe 56 482 289 193
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 56 482 289 482

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Gewährte Zuwendungen

(in T€)
Nathalie Benedikt Finanzvorständin Eintritt: 27.11.2017
2017 2018 2018 Minimalwert 2018 Maximalwert
--- --- --- --- ---
Festvergütung 20 220 220 220
Nebenleistungen - 20 20 20
Summe 20 240 240 240
Einjährige variable Vergütung 13 140 - 140
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - 53 - 53
Summe variable Vergütung 13 193 - 193
Sonstiges - - - -
Summe 33 433 240 193
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 33 433 240 433

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Gewährte Zuwendungen

(in T€)
Dr. Ulrich von Hülsen Vorstandsmitglied Eintritt: 1.8.2017
2017 2018 2018 Minimalwert 2018 Maximalwert
--- --- --- --- ---
Festvergütung 92 220 220 220
Nebenleistungen 3 8 8 8
Summe 95 228 228 228
Einjährige variable Vergütung 125 140 - 140
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - 53 - 53
Summe variable Vergütung 125 193 - 193
Sonstiges - - - -
Summe 220 421 228 421
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 220 421 228 421

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Gewährte Zuwendungen

(in T€)
Dr. Matthias Wiemer Vorstandsmitglied Eintritt: 1.4.2007
2017 2018 2018 Minimalwert 2018 Maximalwert
--- --- --- --- ---
Festvergütung 290 350 350 350
Nebenleistungen 23 14 14 14
Summe 313 364 364 364
Einjährige variable Vergütung 300 140 - 140
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - 53 - 53
Summe variable Vergütung 300 193 - 193
Sonstiges - - - -
Summe 613 557 364 557
Versorgungsaufwand 232 225 225 225
Gesamtvergütung 845 782 589 782

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Gewährte Zuwendungen Vorstand gesamt

(in T€)
2017 2018
Festvergütung 429 1.041
Nebenleistungen 25 80
Summe 455 1.121
Einjährige variable Vergütung 467 560
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - 212
Summe variable Vergütung 467 772
Sonstiges - -
Summe 922 1.893
Versorgungsaufwand 232 225
Gesamtvergütung 1.154 2.118

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Zufluss

(in T€)
Dr. Eric Taberlet Vorstandsvorsitzender Eintritt: 27.11.2017 Nathalie Benedikt Finanzvorständin Eintritt: 27.11.2017 Dr. Ulrich von Hülsen Vorstandsmitglied Eintritt: 1.8.2017
2017 2018 2017 2018 2017 2018
--- --- --- --- --- --- ---
Festvergütung - 278 - 240 92 220
Nebenleistungen - 38 - 20 3 8
Summe - 316 - 260 95 228
Einjährige variable Vergütung - 29 - 29 - 109
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - - - - - -
Summe variable Vergütung - 29 - 29 - 109
Sonstiges - - - - - -
Summe - 345 - 289 95 337
Versorgungsaufwand - - - - - -
Gesamtvergütung - 345 - 289 95 337

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Zufluss

(in T€)
Dr. Matthias Wiemer Vorstandsmitglied Eintritt: 1.4.2007 Gesamt
2017 2018 2017 2018
--- --- --- --- ---
Festvergütung 290 350 382 1.088
Nebenleistungen 23 14 26 80
Summe 313 364 408 1.168
Einjährige variable Vergütung 337 300 337 467
Mehrjährige variable Vergütung (aus 2018) - - - -
Summe variable Vergütung 337 300 337 467
Sonstiges - - - -
Summe 650 664 745 1.635
Versorgungsaufwand - - - -
Gesamtvergütung 650 664 745 1.635

Die Tantieme für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach Beschluss des Vorstandsausschusses gewährt.

Die vorstehende Vergütung wird für die im Geschäftsjahr 2018 aktiven Vorstandsmitglieder angegeben. Für das am 27. November 2017 abberufene Vorstandsmitglied Manfred Bender wurden im Jahr 2018 keine Vergütungen gewährt oder ausgezahlt. Zur besseren Vergleichbarkeit der Vergütungen der aktiven Vorstandsmitglieder wurden die Vorjahresangaben in Bezug auf Herrn Bender entsprechend angepasst.

Für Herrn Dr. Matthias Wiemer besteht eine Versorgungszusage in Höhe von unverändert 40 % des letzten Fixgehaltes. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2018 Nettopensionsaufwendungen nach IFRS in Höhe von 225 T € in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (Vorjahr: 232 T €).

Darüber hinaus bestehen Versorgungszusagen gegenüber ehemaligen Vorstandsmitgliedern. Die auf diesen Personenkreis entfallenden Nettopensionsaufwendungen des abgeschlossenen Geschäftsjahres belaufen sich auf 80 T € (Vorjahr: 327 T €).

Nach einer Zuführung von 240 T € im Jahr 2017 wurde im Jahr 2018 insgesamt eine Rückführung vom Pfeiffer Vacuum Trust e. V. in Höhe von 53 T € vorgenommen. Die für Vorstandsmitglieder und ehemalige Vorstandsmitglieder bestehende Nettopensionsverpflichtung beträgt 6.869 T € (Vorjahr: 5.777 T €). Die laufenden Pensionen im Jahr 2018 betrugen 371 T€ (Vorjahr: 358 T€).

Vergütung des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ausschließlich eine fixe Vergütung, die von der Hauptversammlung festgelegt wird. Am 24. Mai 2016 stimmte die Hauptversammlung einer Erhöhung der Aufsichtsratsvergütung ab dem Geschäftsjahr 2016 zu. Sofern Aufsichtsratsmitglieder während eines Geschäftsjahres neu gewählt werden oder ausscheiden, wird die Vergütung zeitanteilig gezahlt.

Die Zusammensetzung der Vergütung in den Jahren 2018 und 2017 stellt sich wie folgt dar:

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Festvergütung der Aufsichtsratsmitglieder

(in T€)
2018 2017
Ayla Busch, Vorsitzende des Aufsichtsrats (ab 25. Oktober 2017) 105 19
Götz Timmerbeil, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats 70 70
Filippo Th. Beck 35 35
Helmut Bernhardt 35 35
Manfred Gath 35 35
Henrik Newerla (ab 19. März 2018) 28 -
Dr. Michael Oltmanns (bis 25. Oktober 2017) - 86
Dr. Wolfgang Lust (bis 25. Oktober 2017) - 29
Gesamt 308 309

Durch die Aufsichtsratstätigkeit bedingte nachgewiesene Auslagen wie etwa Reisekosten werden erstattet.

Negativaussage Über die genannten Vergütungsbestandteile hinaus gab es im Berichtsjahr keine weiteren Leistungen an Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder. Insbesondere wurden keine Aktienoptionen gewährt, keine Darlehensansprüche begründet und keine Haftungszusagen ausgesprochen. Ebenfalls bestehen keine weiteren besonderen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beendigung der Vorstands- oder Aufsichtsratstätigkeit und auch keine Rückforderungsansprüche.

Transparenz

Der Anspruch, allen Zielgruppen die gleichen Informationen zum gleichen Zeitpunkt zeitnah zur Verfügung zu stellen, hat in unserer Unternehmenskommunikation einen hohen Stellenwert. Dies äußert sich unter anderem darin, dass alle wesentlichen Informationen in deutscher und englischer Sprache herausgegeben werden. Anteilseigner und Interessenten können sich im Internet direkt über aktuelle Entwicklungen im Konzern informieren. Sämtliche Ad-hoc-Mitteilungen der Pfeiffer Vacuum Technology AG werden auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Der Erwerb und die Veräußerung von Pfeiffer Vacuum Aktien durch die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden gemäß Art. 19 VO (EU) Nr. 596/2014 (Marktmissbrauchsverordnung) unverzüglich europaweit und auch über die Internetseite untergroup.pfeiffer-vacuum.com veröffentlicht.

Gleichbehandlung

Im Januar 2018 hat der Aufsichtsrat gemäß § 111 Abs. 5 AktG einen Frauenanteil von 16,67 % für den Aufsichtsrat und von 25 % für den Vorstand sowie eine Frist zur Erreichung der Zielgrößen bis zum 31. Dezember 2020 bestimmt. Diese Anteile werden derzeit bereits erreicht.

Die Regelung in § 76 Abs. 4 AktG bezieht sich auf die Führungsebenen ausschließlich in der Pfeiffer Vacuum Technology AG. Aufgrund ihrer Holdingfunktion hat diese Gesellschaft nur sehr wenige Mitarbeiter und es bestehen keine weiteren Führungsebenen unterhalb des Vorstands, so dass insoweit keine Zielgröße festgelegt werden kann.

Compliance

Die Einhaltung aller auf die Pfeiffer Vacuum Technology AG und ihre Tochtergesellschaften anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und internen Regeln durch Management und Mitarbeiter (Compliance) ist Ziel des Unternehmens und Bestandteil der Unternehmenskultur. Dies kommt insbesondere in dem für alle Mitarbeiter geltenden Verhaltenskodex zum Ausdruck. Der Vorstand bekennt sich ausdrücklich zu diesen Grundsätzen und dem "Nulltoleranz"- Prinzip. Unser Verhaltenskodex bestimmt unter anderem integres und rechtmäßiges Handeln als Maßstab und ist damit Basis der täglichen Arbeit aller Beschäftigten im Konzern. Der Verhaltenskodex, der im Jahr 2018 aktualisiert und ergänzt wurde, ist auch außerhalb des Unternehmens über die Homepage der Gesellschaft in allen für die Mitarbeiter des Konzerns wesentlichen Sprachen verfügbar. Hierin wird unter anderem eine Möglichkeit beschrieben, wie Mitarbeiter Hinweise auf Rechtsverstöße im Konzern geben können. Dieser Weg steht auch Dritten außerhalb des Unternehmens offen.

Die Einhaltung gesetzlicher und unternehmensinterner Richtlinien ist eine umfassende Aufgabe, die grundsätzlich von den einzelnen Konzernbereichen kompetent verantwortet wird. Die handelnden Mitarbeiter bilden sich bei Bedarf weiter und besuchen Schulungsmaßnahmen, um aktuelle Entwicklungen im jeweiligen Verantwortungsbereich zu erkennen und zu adressieren. Festgestellte Compliance-Verstöße werden entsprechend sanktioniert. Mit externer Unterstützung erfolgt derzeit eine Erweiterung und Anpassung des Compliance-Management-Systems.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Entsprechend den gesetzlichen Regelungen werden der Konzernabschluss von Pfeiffer Vacuum und die Quartalsfinanzberichte in Übereinstimmung mit den aktuell gültigen international Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt.

Der Einzelabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG als oberste Konzerngesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG wurde entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2018 durch die PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland, geprüft. Die PricewaterhouseCoopers GmbH ist auch Abschlussprüfer für den Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG und darüber hinaus auch der Prüfer des Berichts über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen.

Mit dem Abschlussprüfer wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses über Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird, soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. Der Abschlussprüfer soll auch über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichten. Außerdem hat der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat zu informieren beziehungsweise im Prüfungsbericht zu vermerken, wenn er im Zuge der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, die mit der von Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung nicht vereinbar sind.

Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln dient dazu, den Unternehmenswert durch das gezielte Ausnutzen von identifizierten Chancen zu erhöhen. Untrennbar damit verbunden ist das Eingehen von Risiken. Das von uns eingesetzte Chancen- und Risikomanagementsystem dient der Optimierung des Verhältnisses von Risiken und Chancen im Sinne eines nachhaltigen Geschäftserfolgs. Um dies zu gewährleisten, setzen wir geeignete Instrumente wie ein entsprechendes Handbuch beziehungsweise eine Risikoinventur zur Erkennung, Analyse, Bewertung und Steuerung ein und entwickeln diese weiter. Die Chancen und Risiken werden nachfolgend auf Basis einer Bruttodarstellung erläutert.

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem von Pfeiffer Vacuum bezieht alle Konzernebenen ein. Das System wird in einem für alle Mitarbeiter zugänglichen Risikohandbuch beschrieben, das nach Bedarf aktualisiert wird. Unsere flache Hierarchie und die schnellen Kommunikationswege helfen, Risiken auf jeder Unternehmensebene rasch zu erkennen und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Der eingesetzte Risikobeauftragte überwacht die korrekte Durchführung des Risikomanagements und die vollständige Risikoinventur. Die Risikoinventur wird in den großen Produktionsstandorten durch die Bereichsleiter und in den weiteren Tochtergesellschaften durch deren Geschäftsführer durchgeführt. Durch die Zusammenführung aller Inventuren auf einer aggregierten Ebene ergibt sich ein differenziertes Gesamtbild der Risikolage des Konzerns.

Risikoinventuren werden im Bedarfsfall unterjährig aktualisiert, wobei wir neben der konkreten Beschreibung der Risiken auch den möglichen quantitativen Einfluss auf das Betriebsergebnis, die Eintrittswahrscheinlichkeit und geeignete Gegenmaßnahmen bestimmen. Am Jahresende wird eine vollständige Risikoinventur erstellt, die sowohl vom Risikobeauftragten als auch vom Vorstand überprüft wird. Innerhalb der einzelnen Marktsegmente haben wir darüber hinaus die Bereiche des Risikomanagements definiert und die nötigen Verfahrensabläufe sowie Frühwarn- und Überwachungssysteme etabliert. Das monatliche Konzernberichtswesen unterstützt das Risikomanagement mit vielfältigen Kennzahlen und Berichten, die dem Vorstand und dem Aufsichtsrat als wesentliche Grundlage dienen, regelmäßig über die laufenden Geschäfte zu beraten. Auch der monatlich stattfindende Führungskreis und die monatlichen Telefonkonferenzen sind fest eingerichtete Gremien, die den Bereichsleitern und unseren Tochtergesellschaften die Möglichkeit geben, sich mit dem Vorstand über potenzielle Risiken und deren Behandlung auszutauschen.

Neben dem monatlichen Berichtswesen unterstützt uns unser internes Kontrollsystem (IKS) dabei, Risiken in den täglich ablaufenden Prozessen aufzudecken und so möglichen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Hierbei werden vor allem Prozesse überprüft, die einen wesentlichen Einfluss auf das Finanzergebnis von Pfeiffer Vacuum haben. Regelmäßig durchgeführte Kontrollen beugen daher menschlichem Versagen, Systemfehlern und Verstößen gegen die internen Vorschriften vor.

Risikomanagement in Bezug auf die Konzernrechnungslegung

Zielsetzung des internen Kontrollsystems des Rechnungslegungsprozesses ist es, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit zu gewährleisten, dass trotz der identifizierten Risiken ein regelungskonformer Konzernabschluss erstellt wird. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des konzernrechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind konzernweit in Richtlinien und Organisationsanweisungen niedergelegt, die bei Bedarf an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Dabei arbeiten unsere internen Experten fallbezogen auch mit externen Ansprechpartnern zusammen. So können wir sichergehen, dass unsere Rechnungslegung den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach IFRS entspricht.

Im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Konzernrechnungslegung und die Gesamtaussage des Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:

Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den Konzernrechnungslegungsprozess
Monitoringkontrollen zur Überwachung des Konzernrechnungslegungsprozesses durch den Vorstand
Präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie in operativen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht generieren (inklusive einer Funktionstrennung)
Maßnahmen, die die ordnungsmäßige EDV-gestützte Verarbeitung von konzernrechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen

Chancenmanagementsystem

Das Chancenmanagement von Pfeiffer Vacuum ist eng mit dem Risikomanagement verknüpft, da viele Risiken auch eine Chance bergen, die es gegebenenfalls auszunutzen gilt. Deswegen werden die Risiken der Risikoinventur gleichzeitig auf mögliche Chancen untersucht, woraus sich eine Korrelation ergibt. Ob die möglichen Chancen oder Risiken überwiegen, wird von uns in umfassenden Entscheidungsprozessen analysiert, sodass wir nur Risiken eingehen, die kontrollierbar scheinen und durch die sich bietenden Chancen kompensiert werden.

Um explizit auch die branchen- und gesamtwirtschaftlichen Chancen optimal nutzen zu können, führen wir Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Dadurch erhalten wir einen guten Überblick, um durch die gezielte Nutzung unserer Potenziale unseren Marktanteil weiter auszubauen. Der enge Kontakt zu unseren Kunden hilft uns außerdem dabei, Trends frühzeitig zu erkennen und somit Veränderungen am Markt aktiv zu gestalten.

Auch unser ausgeprägtes Berichtswesen deckt mit Abweichungsanalysen und Entwicklungsprognosen Möglichkeiten in unserer regionalen Struktur auf. Mit unserem weltweit aufgestellten Vertriebsnetz können wir diese Chancen schnell und zielgerichtet ergreifen.

Risikoklassifizierung

Die Klassifizierung der im Folgenden dargestellten Risiken erfolgt entsprechend einer Matrix unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen Auswirkung auf das Betriebsergebnis.

Risiken

Gesamtwirtschaft (Risikoklasse: niedrig) Als weltweit agierender Konzern sind wir von den globalen konjunkturellen Entwicklungen abhängig. Einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums kann sich auch Pfeiffer Vacuum nicht entziehen und muss mit unmittelbaren Einflüssen auf Umsatz und Ergebnis rechnen. Die regionale und marktsegmentbezogene Umsatzverteilung ist bei Pfeiffer Vacuum jedoch ausgewogen und führt zu einem Ausgleich im Gesamtgefüge von Umsätzen in wirtschaftlich schwachen und wirtschaftlich wachsenden Märkten und Industrien. Denn es sind selten alle Regionen und Marktsegmente in gleichem Ausmaß von einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung betroffen. Trotz der sich insgesamt kompensierenden Entwicklungen können sich Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Segmente ergeben. Der Umsatzanteil im Halbleitermarkt ist signifikant und Pfeiffer Vacuum unterliegt somit stärker dessen Schwankungen. Das Management des konjunkturellen Risikos umfasst im Wesentlichen die Steuerung der Kapazitäten und Kosten. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es uns, die Produktionskapazitäten schnell an die Entwicklung der Auftragslage anzupassen.

Marktsegmente (Risikoklasse: mittel) Eng mit den weltweiten konjunkturellen Entwicklungen verbunden sind die Umsätze in den einzelnen Marktsegmenten von Pfeiffer Vacuum. So ist beispielsweise der Forschungs- und Entwicklungsmarkt von staatlichen Ausgaben und Schwerpunkten bei Forschungsprojekten abhängig. Der Halbleitermarkt verfolgt seine eigene Zyklizität, die in Boomphasen große Chancen, in Schwächephasen starke Risiken birgt. Der Beschichtungsmarkt ist eng an Entwicklungen in der Fotovoltaikindustrie geknüpft und wies in den letzten beiden Jahren eine verbesserte Dynamik auf. Das heterogene Marktsegment Industrie folgt in seiner allgemeinen Entwicklung den gesamtwirtschaftlichen Trends. Mit den Trends in den einzelnen Marktsegmenten geht auch die Entwicklung in den Produktkategorien einher. So werden kleinere Turbopumpen und Analyseinstrumente eher in der Analytik benötigt, die tendenziell frühzyklisch reagiert. Vorpumpen kommen in einer größeren Anzahl im Halbleitermarkt zum Einsatz, aber auch in den sonstigen Industrien, die mit den Entwicklungen im Maschinenbau allgemein konform gehen.

Um den Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Marktsegmenten und Produkten zu begegnen, legt Pfeiffer Vacuum sehr viel Wert auf seine breite Aufstellung. Gleichwohl besteht ein überproportional hoher Umsatzanteil in der Halbleiterindustrie. Dies birgt sowohl eine Chance als auch ein Risiko aufgrund der zyklischen Entwicklung dieser Industrie. Die Strategie von Pfeiffer Vacuum zur Abschwächung dieses Risikos besteht darin, auf unseren Vertriebswegen die Produkte verstärkt in anderen Industrien zu vermarkten und so den relativen Umsatzanteil der Halbleiterindustrie zu senken. Aktuelle Studien zum Halbleitermarkt zeigen, dass dieser Markt zukünftig über die Zyklen hinaus stark wachsen wird.

Akquisition und Integration (Risikoklasse: niedrig) Die Integration von Unternehmen in den Konzern des Erwerbers stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Um bestmöglich auszuschließen, dass sich die mit einem Erwerb verbundenen Erwartungen nicht vollumfänglich erfüllen, werden im Vorfeld eines Unternehmenserwerbs detaillierte Prüfungen in Form einer Due Diligence durchgeführt. Dabei werden insbesondere rechtliche Verhältnisse, technische Ausstattung, Produktionsplanung und aktuelle sowie erwartete finanzwirtschaftliche Situationen der Zielgesellschaft analysiert. Um rechtliche und finanzwirtschaftliche Risiken zu minimieren, wird bei Vorbereitung und Durchführung des Erwerbs auf renommierte Anwalts- und Prüfungsgesellschaften als Berater zurückgegriffen, die langjährige Erfahrungen mit Akquisitionen in den entsprechenden Größenordnungen vorweisen können, insgesamt wird damit sichergestellt, dass alle Aspekte des Unternehmenserwerbs berücksichtigt wurden. Auch können hieraus Erkenntnisse über mögliche Synergien aus der Akquisition abgeleitet werden. Damit wird das Risiko von unvorhergesehenen Entwicklungen deutlich reduziert. Ganz ausgeschlossen werden kann dieses Risiko allerdings nicht, da eine erfolgreiche Akquisition von vielen weiteren Faktoren abhängig ist. Gleiches gilt auch für eine sich an eine Akquisition anschließende Integration.

Um integrationsbedingte Risiken zu begrenzen, werden bewährte Pfeiffer Vacuum Richtlinien, die einen strukturierten und erfolgreichen Geschäftsbetrieb sicherstellen, in neu erworbenen Gesellschaften implementiert. Des Weiteren werden neu erworbene Gesellschaften bereits unmittelbar nach Erwerb in das Reporting der Pfeiffer Vacuum Gruppe integriert, um eine gezielte Steuerung der einzelnen Gesellschaften zu ermöglichen. Hierzu gehören neben umfangreichen Berichten auch monatliche Telefonkonferenzen und regelmäßige Sitzungen vor Ort in den einzelnen Ländern. Des Weiteren wird das standardisierte Risikomanagementsystem bei allen neuen Konzernunternehmen installiert. Das Risiko der Intransparenz wird somit eliminiert.

Technologie (Risikoklasse: mittel) Sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, die den Kundenbedürfnissen nicht entsprechen, führen unmittelbar zu Umsatzrückgängen und damit zum Verlust von Marktanteilen und Reputation. Daher zählen für Pfeiffer Vacuum unzureichende Innovationsfähigkeit und der Qualitätsverlust bei Produkten und Service zu den wesentlichen Risikofaktoren. Durch stetigen Kundenkontakt und die daraus resultierende Marktnähe wirken wir diesen Risiken entgegen. Die Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden ermöglichen uns, bedarfsgerechte Produkte zu entwickeln und anzubieten. Auf diese Weise bauen wir unsere Wettbewerbsposition sowie unseren Bekanntheitsgrad weiter aus. Durch unsere Entwicklungsinvestitionen werden wir auch in Zukunft dem Risiko mangelnder Innovation entgegenwirken. Darüber hinaus ist die Einhaltung hoher Qualitätsstandards für uns von größter Bedeutung. Die Zertifizierung nach ISO 9001:2008 erfolgte erstmals im Jahr 1995 und wurde seitdem ohne Unterbrechung erteilt.

Beschaffung und Produktion (Risikoklasse: niedrig) Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen Risiken insbesondere in Form von Lieferengpässen und Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Stillstandszeiten sind als wesentliches Risiko aus produktionstechnischer Sicht zu sehen. Lieferengpässen und Lieferantenabhängigkeiten wirken wir in erster Linie mit der fortdauernden Prüfung alternativer Lieferanten entgegen. Erwarteten Marktknappheiten im Bereich der Rohstoffe und damit einhergehenden Preisrisiken, zum Beispiel bei Stahl und Aluminium, wird durch langfristige Rahmenkontrakte begegnet. Generell ist jedoch anzumerken, dass die Auswirkungen von Preisänderungen im Bereich der Rohstoffe keinen signifikanten Einfluss auf die Ertragslage haben. Für Stillstandszeiten als Folge von zum Beispiel Feuer-, Unwetter- oder Hochwasserschäden bestehen Betriebsunterbrechungsversicherungen. Technisch bedingte Stillstandszeiten werden durch den Einsatz von qualifizierten Technikern und modernen Produktionsmaschinen auf ein geringes Maß reduziert. Zur Vermeidung von Stillstandszeiten tragen auch regelmäßige Wartung und vorbeugende Instandhaltung des Maschinenparks bei.

Personal (Risikoklasse: niedrig) Als Anbieter von Vakuumlösungen, also einem Spezialgebiet im Maschinenbau, sind wir auf den hohen Qualifizierungsgrad unserer Mitarbeiter und ihr Engagement angewiesen. Dem Risiko des Verlusts dieser Mitarbeiter beziehungsweise der mangelnden Rekrutierungsmöglichkeit von geeignetem Nachwuchs begegnen wir mit verschiedenen Maßnahmen. Eine weiterhin geringe Fluktuationsrate belegt die Akzeptanz bei unseren Mitarbeitern.

Informationstechnologie (Risikoklasse: niedrig) Durch die softwaregestützte Abbildung der Geschäftsprozesse unterliegen die Unternehmensdaten von Pfeiffer Vacuum einem allgemeinen informationstechnischen Risiko. Hierzu gehören vor allem die Gefahren von Systemausfällen, Datenverlusten sowie Viren- oder Hackerangriffen, die zu einer Unterbrechung der Geschäftstätigkeit führen können. Die Gefahr von Datenverlusten wird durch die tägliche Sicherung unserer kompletten Unternehmensdaten auf ein Minimum reduziert. Insbesondere unsere Unternehmensdatenbank, mit der Produktion, Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung, Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung abgewickelt werden, unterliegt einem hohen Sicherheitsstandard. Alle von unseren Mitarbeitern innerhalb der Serverumgebung erstellten Dateien werden ebenfalls täglich gesichert. Die Aufbewahrung der Datensicherung erfolgt an sicheren, gegen Brand geschützten Orten. Systemausfallzeiten werden durch den Einsatz eines eigenen Supportteams auf ein geringes Maß reduziert. Auch gegen die Gefahr von Computerviren und Hackerangriffen schützt das Unternehmen die Hard- und Software durch regelmäßig aktualisierte Virenscanner und moderne Firewalls.

Währungskurse (Risikoklasse: niedrig) Aufgrund der ausgeprägten internationalen Aktivitäten und des damit verbundenen hohen Exportanteils unterliegen wir einem Fremdwährungsrisiko. Hinsichtlich der Steuerung der Fremdwährungsrisiken ist zu unterscheiden: Für die in US-Dollar oder koreanischen Won fakturierten konzerninternen Umsätze führt das Unternehmen ein aktives Währungsmanagement durch. Mit dem Ziel, Kurseinflüsse auf die zukünftigen diesbezüglichen Umsätze zu minimieren, werden für die genannten Währungen auch Devisentermingeschäfte und vereinzelt auch Devisenoptionen abgeschlossen. Darüber hinaus ergibt sich in einigen Gesellschaften ein Bewertungsrisiko zum Bilanzstichtag aus den konzerninternen Fremdwährungsforderungen. Sowohl Gewinne und Verluste aus realisierten Devisentermin- und -optionsgeschäften als auch die Bewertungsergebnisse aus den Fremdwährungsforderungen sind in gewissem Umfang steuerbar. Diese schlagen sich in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nieder.

Liquiditätslage (Risikoklasse: niedrig) Unabhängig von der konjunkturellen Lage besteht immer ein Risiko in der Zahlungsunfähigkeit eines Kunden (Forderungsausfallrisiko). Liquiditätsrisiken bestehen ganz allgemein darin, den Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht nachkommen zu können. Durch das von Pfeiffer Vacuum seit langem betriebene konsequente Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden werden Bonitätsrisiken und damit Forderungsausfälle minimiert. Darüber hinaus ist die Abhängigkeit von einzelnen Kunden begrenzt. Seit langem ist die Liquiditätslage des Pfeiffer Vacuum Konzerns ausgesprochen gut. Die finanziellen Verbindlichkeiten, die sich am 31. Dezember 2018 auf 60,3 Mio. € (entsprechend einem Anteil von 9,7 % an der Bilanzsumme) beliefen, wurden zur Finanzierung einer Akquisition aufgenommen. Bei liquiden Mitteln von 108,4 Mio. € besteht somit unverändert zu den Vorjahren keine Verschuldung auf Netto-Basis. Damit gibt es genügend finanziellen Handlungsspielraum, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten den Fortbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Aus dem operativen Geschäft werden ausreichend liquide Mittel generiert, um weiter aus eigener Kraft zu wachsen.

Rechtliche Risiken (Risikoklasse: niedrig) Die internationale Geschäftstätigkeit von Pfeiffer Vacuum führt dazu, dass das Unternehmen verschiedenen rechtlichen Risiken ausgesetzt ist. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Bereiche nationale und internationale Vertragsgestaltung und Besteuerung. Aus diesen Bereichen können sich unmittelbare Auswirkungen auf die Ertrags- oder die Vermögenslage ergeben. Die Minimierung des Risikos aus Liefer- und Leistungsverträgen erfolgt grundsätzlich über die Verwendung von standardisierten Auftrags- und Geschäftsbedingungen. Bei besonderen Verträgen erfolgt die Prüfung des Vertragswerks zunächst unternehmensintern und gegebenenfalls unter Hinzuziehung eines externen Rechtsberaters. Das zur Beurteilung des täglichen Geschäfts erforderliche Fachwissen wird durch unsere qualifizierten Mitarbeiter eingebracht. Bei komplexen Fragestellungen der nationalen und internationalen Besteuerung bedienen wir uns der Hilfe externer Steuerberater. Produkthaftungsrisiken werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Derzeit bestehen keinerlei Rechtsstreitigkeiten, deren Ausgang sich in nennenswertem Umfang auf die Ertrags- oder Vermögenslage auswirken könnte.

Brexit (Risikoklasse: niedrig) Pfeiffer Vacuum beliefert über eine Vertriebstochtergesellschaft in England auch Kunden im Vereinigten Königreich. Das Ausscheiden des Vereinigten Königsreichs aus der EU (Brexit) würde als Folge der dann erforderlichen Zollformalitäten in erster Linie zu einer Verlängerung der Transportdauer führen, die wir durch angemessen erhöhte Lagerbestände kompensieren könnten. Derzeit stellt kein Wettbewerber in der Vakuumbranche seine Produkte innerhalb des Vereinigten Königreichs her, sodass selbst bei Erhebung von Einfuhrzöllen im Markt kein Wettbewerbsnachteil zu verzeichnen wäre. Beschaffungsseitig wäre der Pfeiffer Vacuum Konzern in der Lage, verlängerte Lieferzeiten und/oder durch Zölle erhöhte Preise für Warenbezüge aus dem Vereinigten Königreich durch den Einkauf bei alternativen Lieferanten innerhalb der EU zu kompensieren. Das seit jeher bestehende Währungskursrisiko stufen wir unverändert als niedrig ein, auch weil ohnehin ein nennenswerter Teil des Geschäfts schon heute in Euro abgewickelt wird.

Chancen

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Chancen Die weltweite konjunkturelle Entwicklung zeigte im vergangenen Geschäftsjahr ein moderates Wachstum. Die chinesische Volkswirtschaft wies erneut eine Wachstumsrate auf überdurchschnittlichem Niveau aus. Weiterhin gute Wachstumstendenzen werden in den Vereinigten Staaten und in Deutschland erwartet, wenn auch nicht mehr auf dem vergleichsweise hohen Niveau des Jahres 2018. Erwartet. Damit wird sich unsere Position in den genannten Regionen auf einem guten Stand stabilisieren. Unsere gute Aufstellung und die globale Präsenz eröffnen uns die Möglichkeit, unsere Position relativ gesehen sogar zu verbessern. Die volkswirtschaftlichen Konjunkturphasen, insbesondere die bereits mehrfach angesprochene Zyklizität der Halbleiterindustrie, stellen Chance und Risiko zugleich dar.

Technologie Durch die langjährige Erfahrung ist Pfeiffer Vacuum sehr erfolgreich darin, marktgerechte und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln und diese im Markt einzuführen. Basis hierfür ist die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden, die uns in die Lage versetzt, die Anforderungen der Kunden zu antizipieren und damit einen Zeitvorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erzielen. Mit innovativen Produkten und der stetigen Erweiterung des Produktportfolios bestehen Möglichkeiten, die existierenden Märkte besser zu bedienen, und Chancen, zusätzliches Umsatzvolumen durch den Zugewinn von Marktanteilen zu generieren. Dadurch können wir unseren Kunden ein breiteres Produktspektrum anbieten. Auch durch die jüngsten Akquisitionen im Jahr 2017 wurde das Produktportfolio in den Bereichen Komponentengeschäft, Service und Lecksuchsysteme erweitert.

Vertrieb Es war schon immer ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil des Unternehmens, von einzelnen Regionen, Produkten oder Märkten unabhängig zu sein. Daher sehen wir auch weiterhin im Ausbau unseres Vertriebsnetzes eine Chance, um unseren Marktanteil zu erhöhen. Die weltweit agierenden Vertriebsmannschaften sind miteinander vernetzt, und es bestehen einheitliche Pfeiffer Vacuum Verkaufsregeln. Hinzu kommen regelmäßige Schulungen für das permanent ergänzte Produktspektrum, sodass der Vertrieb in der Lage ist, die Chancen auf höheren Umsatz bei bestehenden wie auch bei Neukunden zu nutzen.

Produktion und Logistik Wir haben in den letzten Geschäftsjahren durch die Optimierung der Produktions- und Logistikprozesse die Grundlage geschaffen, unsere Ertragslage weiter zu verbessern. Auch zukünftig sehen wir dadurch eine Chance, unseren Kunden noch schneller qualitativ hochwertige Lösungen bieten zu können. Die Materialflüsse der Fertigung sind konsequent auf moderne Logistikprozesse ausgerichtet. Durch die Reorganisation und die grundlegende Modernisierung der Fertigungen wurden zusätzliche Produktivitätssteigerungen erreicht. Als Lösungsanbieter stellen wir so die Anforderungen unserer Kunden in den Mittelpunkt. Durch die Organisation der Fertigungen richten wir uns nun noch mehr nach den Bedürfnissen unserer Kunden statt nach strikten Planungsvorgaben. Darüber hinaus erhöhen hochmoderne Lagersysteme und der standardisierte Produktversand die Effizienz. Wir sind uns sicher, dass das Zusammenspiel dieser Modernisierungsmaßnahmen uns auch zukünftig dabei helfen wird, die Durchlaufzeiten zu reduzieren. Insgesamt hat Pfeiffer Vacuum drei größere Produktionsstandorte in Asslar, Göttingen und Annecy. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Akquisition von Nor-Cal ein größerer Produktionsstandort in Yreka, USA, hinzugefügt. Weitere Produktionsstandorte bestehen in Cluj, Rumänien, in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, in Indianapolis, USA und in Asan, Südkorea.

Personal Die Entwicklung von marktgerechten neuen Produkten, die permanente Verbesserung der bestehenden Produktpalette, die hohe Präzision der Produktionsprozesse, der Vertrieb unserer Produkte in einem technisch extrem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld und die Verwaltung eines international tätigen, börsennotierten Konzerns erfordern einen hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiterstamm. Wir nutzen daher die Chance, bestehende Leistungsträger langfristig an das Unternehmen zu binden und gleichzeitig für neue Mitarbeiter ein interessanter Arbeitgeber zu sein. Bei Pfeiffer Vacuum sind seit Jahren attraktive Vergütungskonzepte installiert. Wir sehen uns bestens gerüstet, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Hochschulabsolventen auch zukünftig decken zu können und Leistungsträger an das Unternehmen zu binden - beides unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens.

Kooperation mit der Busch Gruppe Pfeiffer Vacuum verhandelt aktuell eine strategische Kooperation mit der Busch SE (Busch Gruppe), um künftig insbesondere in den Bereichen Einkauf, Vertrieb und Service, Forschung &Entwicklung sowie IT enger zusammenzuarbeiten. Ziele der geplanten Kooperation sind die Stärkung der Wettbewerbsposition im Markt für Vakuumtechnologie, bessere Nutzung der sich bietenden Wachstumschancen und die Verbesserung der Kostenstrukturen. Durch die strategische Kooperation mit der Busch Gruppe, etwa bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie Beschaffungs- und Absatzprozessen, könnte in den kommenden Jahren ein beschleunigtes Wachstum und eine verbesserte Wettbewerbsposition realisiert werden. Auch im Hinblick auf die Konsolidierungen in der Vakuumbranche würde diese Kooperation das Ziel unterstützen, Pfeiffer Vacuum als Technologieführer und starke Nummer Zwei im weltweiten Vakuumgeschäft zu positionieren. Ausgangspunkt der Überlegungen für eine strategische Zusammenarbeit bildet die Vielzahl an Gemeinsamkeiten beider Unternehmen als internationale Vakuumtechnologiekonzerne, die über eine komplementäre Produktpalette mit Lösungen für unterschiedliche Zielmärkte verfügen. Eine gemeinsame Zielsetzung der Kooperationsvereinbarung ist es, die Voraussetzungen für das Heben von Synergien in den Bereichen Einkauf, Vertrieb und Service, Forschung &Entwicklung sowie der IT zu schaffen. Mit der Bündelung des Einkaufsvolumens könnten Preisvorteile realisiert werden. Sich ergänzende Produkt- und Serviceangebote könnten die Wertschöpfungskette beider Unternehmen optimieren und die Marktpräsenz erweitern. Durch die Zusammenarbeit in einzelnen Forschungs- und Entwicklungsprojekten sollten eine größere Innovationskraft und eine höhere Profitabilität entstehen.

Gesamtaussage zum Risikomanagementsystem und zur Darstellung der Risiko- und Chancenlage

Wir sind der Auffassung, dass das eingerichtete Risikomanagementsystem geeignet ist, die vorhandenen Risiken zu erkennen, zu analysieren und zu quantifizieren, um diese adäquat zu steuern. Unser Abschlussprüfer hat das Risikofrüherkennungssystem im Rahmen der Konzernabschlussprüfung einer Prüfung unterzogen. Es gab keine Beanstandungen. Obwohl die Anzahl der dargestellten Risiken höher ist als die der identifizierten Chancen, schätzt Pfeiffer Vacuum die Verteilung von Risiken und Chancen als insgesamt ausgewogen ein. Dies gilt insbesondere auch, weil sich der wirtschaftliche Erfolg des Konzerns auf eine Vielzahl von Produkten für verschiedene Branchen stützt. Da sich die verschiedenen Branchen in ihrer Struktur und in ihren Konjunkturzyklen unterscheiden, trägt diese Diversifikation zu einer Risikominderung bei. Weder für das Berichtsjahr noch für die folgenden Jahre sind den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken erkennbar.

Rating

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG unterliegt keinem offiziellen Rating durch Moody's, Standard &Poor's oder ähnliche Agenturen.

Nachtragsbericht und Ausblick

Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 nicht ergeben.

Ausblick

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2019 ein Wachstum der Weltwirtschaft um 3,5 %. im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 0,2 Prozentpunkte. Für 2020 rechnet der IWF mit einem Anstieg um 3,6 %. Bei ihrer letzten Prognose im Oktober 2018 war die Organisation jeweils noch von einem Anstieg um 3,7 % ausgegangen. Die Absenkung sei vornehmlich auf die noch ungelösten Handelskonflikte, Schwankungen an den Finanzmärkten sowie ein ungeregeltes Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union zurückzuführen. Diese Faktoren könnten die weltweite Konjunktur auch weiterhin belasten.

Für die Eurozone erwartet der IWF ein Wachstum von 1,6 % für 2019. Damit senkte er die Erwartungen im Vergleich zum Oktober um weitere 0,3 Prozentpunkte. Noch deutlicher fiel der Prognoserückgang für Deutschland aus: Mit 1,3 %liegt die Wachstumserwartung derzeit um 0,6 Prozentpunkte unter dem Niveau vom Herbst 2018. Die Entwicklung sei vornehmlich auf die Produktionsschwierigkeiten in der Automobilindustrie und eine abnehmende externe Nachfrage zurückzuführen.

Nach einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 2,9 % im Jahr 2018 trauen die Experten den USA für das laufende Jahr ein Wachstum von 2,5 % zu, das sich jedoch im Jahr 2020 weiter auf 1,8% abschwächen sollte. Gründe für die Abkühlung seien neben dem Abflauen der Impulse durch die Steuerreform von Präsident Trump die anhaltenden Streitigkeiten um den nationalen Haushalt und die internationalen Handelsbeziehungen.

Für China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, wird ebenfalls ein verlangsamtes Wachstum vorausgesagt - wenngleich auch auf einem höheren Niveau: Nach 6,6 % im Jahr 2018 soll es bis 2020 um jährlich 6,2 % steigen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer in Summe erwartet der IWF weiterhin eine stabile Konjunkturleistung mit einer Wachstumsrate von 4,5% für 2019, die nach den Prognosen des Fonds im darauffolgenden Jahr auf 4,9 % steigen dürfte.

Maschinenbau Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) geht davon aus, dass die Produktion hierzulande im Jahr 2019 um 2 % steigen wird. Aufgrund verschiedener Unsicherheitsfaktoren für die Weltwirtschaft - darunter der Handelsstreit zwischen den USA und China, der Brexit und die konjunkturelle Schieflage in Italien - erwarten die VDMA-Volkswirte ein verlangsamtes Wachstum der Weltwirtschaft im Jahr 2019, das auch auf Deutschland ausstrahlt. Dennoch rechnen sie mit leicht positiven Akzenten von den beiden bedeutendsten Auslandsmärkten in China und den USA. Für das Inlandsgeschäft sind die Experten beim VDMA ebenfalls optimistisch und rechnen mit einem leichten Plus im Vergleich zum Ergebnis des Jahres 2018.

Der optimistische Ausblick ist nicht zuletzt darauf begründet, dass die Auftragsreichweiten in der hiesigen Branche aktuell bei 8,6 Monaten liegen. Viele zum Jahresende 2018 bestehende Aufträge reichen damit weit in das Jahr 2019 hinein.

Die USA bleiben der wichtigste Absatzmarkt der Branche. Zwischen Januar und November 2018 wurden dort rund 17,7 Milliarden Euro investiert - ein Anstieg um etwa 7,7 % gegenüber dem Vorjahr. Nur knapp dahinter liegt der chinesische Markt mit einem Volumen von 17,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 10,5 % entspricht.

Der OECD Frühindikator deutet auf eine nachlassende Wachstumsdynamik hin. Hiervon würde auch der Maschinenbausektor betroffen sein. Insbesondere für die USA und für Deutschland ergaben sich Anzeichen für eine schwächere Dynamik. Im November 2018 sank der Frühindikator für den gesamten OECD-Raum um 0,1 auf 99,3 Punkte.

Insgesamt zeichnen die Prognosen für den Maschinenbau eine verhalten positive Entwicklung der auf hohem Niveau befindlichen Auftrags- und Umsatzlage vor.

Umsatzentwicklung Für die Ergebnisentwicklung der Pfeiffer Vacuum Technology AG bleibt als Folge des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages insbesondere die Umsatzentwicklung bei der Pfeiffer Vacuum GmbH maßgeblich. Hier gibt es bisher künden- und industriespezifische Anzeichen für eine anhaltend starke Dynamik im Jahr 2019, welche aber nicht ganz das Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres erreichen dürfte. Die Auftragsreichweite beträgt unverändert etwa zwei Monate. Deshalb sollten aus dem Auftragseingang zum Jahresende 2018 keine Rückschlüsse auf den zu erwartenden Gesamtjahresumsatz gezogen werden. Aus den zuvor genannten Gründen und auch angesichts der skizzierten makroökonomischen Prognosen - sowohl der Weltkonjunktur als auch der Maschinenbaubranche - wird bei Pfeiffer Vacuum GmbH 2018 mit einem leichten Umsatzrückgang gerechnet.

Ergebnisentwicklung Die Ergebnisentwicklung der Pfeiffer Vacuum GmbH im laufenden Geschäftsjahr wird ganz wesentlich von der Umsatzerwartung für das Jahr 2019 geprägt. Auf Basis der für 2019 erwarteten Umsätze ist also eine leichte Ergebnisverwässerung zu erwarten. Demgegenüber sollten fortgesetzte operative Optimierungsmaßnahmen im Jahr 2019 zu einer Verbesserung der Gewinnsituation beitragen, sodass sich diese Effekte weitgehend kompensieren dürften. Auf Ebene der Pfeiffer Vacuum Technology AG sind darüber hinaus Ergebnisbelastungen aus zu erwartende Aufwendungen unter anderem im Zusammenhang mit der Umsetzung der strategischen Maßnahmen zu berücksichtigen. Insgesamt dürfte daraus nach unserer Einschätzung eine leichte Ergebnisverschlechterung resultieren.

Dividende Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende von 2,30 € je Aktie (Vorjahr: 2,00 € je Aktie) auszuschütten. Mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 22,7 Mio. € würden damit rund 33,0 % des Konzerngewinns an die Anteilseigner ausgezahlt.

Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie und Dividendenrendite

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2018 2017
Ausschüttungsquote * (in %) 33,0 36,6
Dividende je Aktie (in €) 2,30 ** 2,00
Dividendenrendite (in %) 2,1 1,3

* (vorgeschlagene) Ausschüttung im Verhältnis zum Konzernergebnis nach Steuern des jeweiligen Jahres

** vorbehaltlich der Zustimmung durch den Aufsichtsrat und die Hauptversammlung

Die Aussagen im Prognosebericht wurden auf der Basis von Annahmen über die zukünftige gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung getroffen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen im Nachhinein als unzutreffend erweisen.

Mit unseren gut ausgebildeten, motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer finanzwirtschaftlichen Ausgangsituation und unserer hervorragenden Positionierung im Markt haben wir für die zukünftige Entwicklung die besten Voraussetzungen geschaffen. Die Pfeiffer Vacuum Technology AG ist ein hochprofitables Unternehmen und wird dies auch bleiben.

Aßlar, den 28. Februar 2019

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Der Vorstand

Dr. Eric Taberlet

Nathalie Benedikt

Dr. Ulrich von Hülsen

Dr. Matthias Wiemer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

I. Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar

Aktiva

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31.12.2017

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 670.533,00 781.339,00
670.533,00 781.339,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.936.471,40 12.002.031,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 779.540,00 932.820,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 47.816,12
11.716.011,40 12.982.667,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 224.009.480,03 224.009.479,03
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.700.000,00 5.150.000,00
231.709.480,03 229.159.479,03
244.096.024,43 242.923.485,55
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 62.158.539,37 61.668.097,90
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.066.452,02 1.800.174,03
64.224.991,39 63.468.271,93
II. Guthaben bei Kreditinstituten 43.290.535,08 24.282.638,58
107.515.526,47 87.750.910,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.505,46 80.242,25
351.675.056,36 330.754.638,31
Passiva
31.12.2017

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.261.207,04 25.261.207,04
(Bedingtes Kapital € 6.315.299,84)
II. Kapitalrücklage 99.676.621,19 99.676.621,19
III. Bilanzgewinn 134.827.793,22 108.163.724,23
davon Gewinnvortrag € 88.428.406,23 (Vj. € 75.820.213,56)
259.765.621,45 233.101.552,46
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 3.816.478,89 2.067.367,86
2. Steuerrückstellungen 1.208.755,04 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.713.533,01 4.301.299,15
C. Verbindlichkeiten 8.738.766,94 6.368.667,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 60.000.000,00 60.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 389.753,55 59.758,44
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.732.144,05 31.195.526,71
4. Sonstige Verbindlichkeiten 48.770,37 29.133,69
davon aus Steuern € 48.770,37 (Vj. € 29.133,69)
83.170.667,97 91.284.418,84
351.675.056,36 330.754.638,31

Gewinn- und Verlustrechnung für 2018

II. Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar

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2017

1. Umsatzerlöse 4.379.154,20 4.619.278,22
2. Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag 44.987.038,75 38.660.624,32
3. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen € 14.730.129,13 (Vj. € 7.143.682,20) 14.730.129,13 7.143.682,20
4. Sonstige betriebliche Erträge 655.295,71 873.541,56
64.751.617,79 51.297.126,30
5. Materialaufwand für bezogene Leistungen 732.617,68 534.416,56
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.054.404,17 4.054.002,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.582.895,20 834.885,68
davon für Altersversorgung € 1.460.747,73 (Vj. € 780.467,56)
3.637.299,37 4.888.888,39
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.663.557,24 1.676.328,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.469.637,95 7.459.370,66
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 346.798,67 242.420,45
davon aus verbundenen Unternehmen € 346.798,67 (Vj. € 242.420,45)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 18.264,19
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.117.359,05 594.818,90
-770.560,38 -334.134,26
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.299.024,21 9.524.657,10
13. An Organgesellschaften weiterbelastete Steuern 6.600.000,00 5.600.000,00
6.699.024,21 3.924.657,10
14. Ergebnis nach Steuern 46.778.920,96 32.479.331,31
15. Sonstige Steuern 379.533,97 135.820,64
16. Jahresüberschuss 46.399.386,99 32.343.510,67
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 88.428.406,23 75.820.213,56
18. Bilanzgewinn 134.827.793,22 108.163.724,23

III. Anhang für das Geschäftsjahr 2018

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG mit Sitz in Aßlar ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und beim Amtsgericht Wetzlar unter der Nummer HRB 44 in das Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehungsweise wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

1.1 Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen und erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Die Finanzanlagen in Form von Anteilsrechten sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Anlagevermögen bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen vorgenommen und im Finanzanlagevermögen gegebenenfalls auch bei vorübergehenden Wertminderungen. Bei Wegfall des Wertminderungsgrundes erfolgen entsprechende Zuschreibungen.

1.2 Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

In den flüssigen Mitteln sind Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten. Sie sind zum Nennwert angesetzt.

1.3 Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern resultieren aus temporären und quasi-permanenten Bewertungsunterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung der Pensionen, des Sachanlagevermögens und der immateriellen Vermögensgegenstände. Die Berechnung erfolgt grundsätzlich unter Verwendung eines unternehmensindividuellen Steuersatzes von 29,0 %, die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt jedoch in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.

1.4 Eigenkapital

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennwert angesetzt.

1.5 Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).

Dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Bewertung erfolgt nach der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) unter Berücksichtigung erwarteter zukünftiger Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuationsraten. Die Diskontierung erfolgt nach Maßgabe des von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vorjahr: 3,68%) und unter Verwendung der im Jahr 2018 veröffentlichten "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Heubeck (Vorjahr: "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck). Auf Grund der handelsrechtlichen Saldierungspflicht mit dem zu Marktwerten bewerteten Deckungsvermögen (Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V., die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen) wird in der Bilanz lediglich die Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt ein saldierter Ausweis der Erträge aus dem Deckungsvermögen und den Aufwendungen aus der veränderten Abzinsung der Pensionsverpflichtung.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

1.6 Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

2. Bilanzerläuterungen

2.1 Aktiva

2.1.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in Anlage 1 des Anhangs dargestellt.

2.1.2 Anteile an verbundenen Unternehmen

Die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an verbundenen Unternehmen sind in Anlage 2 des Anhangs dargestellt. Veränderungen haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.

2.1.3 Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die zum 31. Dezember 2018 bilanzierten Ausleihungen (T€ 7.700) bestehen gegen verschiedene Gesellschaften aus dem Pfeiffer Vacuum Konzern und haben sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 5.150) aufgrund von Rückzahlungen in Höhe von T€ 700 und Neuvergaben in Höhe von T€ 3.250 um per saldo T€ 2.550 erhöht.

2.1.4 Sondervermögen Pension Trust

Seit Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erfolgt ein saldierter Ausweis der Vermögensgegenstände im Pfeiffer Vacuum Trust e.V. mit den Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft, da diese Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen zu klassifizieren sind. Im Berichtsjahr wird dementsprechend nur eine Nettopensionsverpflichtung ausgewiesen.

2.1.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 62.159 (Vorjahr: T€ 61.668). Dieser Betrag beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Ergebnisabführung gegen die Pfeiffer Vacuum GmbH und Forderungen aufgrund Weiterbelastung der Gewerbesteuer ebenfalls an die Pfeiffer Vacuum GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 347 (Vorjahr: T€ 871).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Finanzbehörden aus Umsatzsteuererstattungsansprüchen (T€ 1.345; Vorjahr: T€851) und Rückerstattungsansprüchen für Ertragsteuern (T€ 708; Vorjahr: T€ 896).

Es bestehen wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

2.2 Passiva

2.2.1 Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Pfeiffer Vacuum Technology AG beträgt zum 31. Dezember 2018 unverändert T€ 25.261. Die Aktien lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 9.867.659 Stückaktien. Der auf die einzelnen Aktien entfallende rechnerische Anteil am Grundkapital beträgt € 2,56.

2.2.2 Eigene Aktien

Auf der Hauptversammlung am 21. Mai 2015 haben die Aktionäre den Vorstand zum Rückkauf eigener Aktien entsprechend § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt. Diese Ermächtigung erstreckt sich auf einen Rückkauf eines anteiligen Betrags vom Grundkapital von bis zu €2.526.120,70 (986.766 Aktien entsprechend 10% des Grundkapitals im Zeitpunkt der Beschlussfassung), bedarf zur Ausübung der Zustimmung des Aufsichtsrats und ist gültig bis zum 20. Mai 2020.

2.2.3 Genehmigtes Kapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2018 ist der Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital um bis zu € 12.630.602,24 oder 4.933.829 Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Diese Ermächtigung gilt bis zum 23. Mai 2023 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

2.2.4 Bedingtes Kapital

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 22. Mai 2014 ist der Vorstand ermächtigt, Teilschuldverschreibungen mit Options- oder Wandlungsrechten bzw. Wandlungspflichten, Genussrechten und Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) im Gesamtnennbetrag von bis zu € 200.000.000,00 zu begeben und den Inhabern Wandlungsrechte auf bis zu 2.466.914 Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu €6.315.299,84 zu gewähren. Diese Ermächtigung gilt bis zum 21. Mai 2019 und bedarf der Zustimmung des Aufsichtsrats.

2.2.5 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 99.677 zum 31. Dezember 2018 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

2.2.6 Bilanzgewinn

Vom Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von T€ 108.164 wurden gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2018 insgesamt T€ 19.735 ausgeschüttet. Der Restbetrag von T€ 88.429 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses in Höhe von T€ 46.399 ergibt sich somit ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 134.828.

2.2.7 Rückstellungen für Pensionen

Nach der durch BilMoG ab dem Jahr 2010 zwingend erforderlichen Saldierung der Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen werden zum 31. Dezember 2018 Nettopensionsverpflichtungen von T€ 3.816 (Vorjahr: T€ 2.067) ausgewiesen. Diese Position setzt sich aus dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen von T€ 11.722 und dem Marktwert des Deckungsvermögens von T€ 7.906 zusammen (Vorjahr: T€ 10.284 beziehungsweise T€ 8.217). Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 8.287 (Vorjahr: T€ 8.234). Seit dem Jahr 2015 werden in den Rückstellungen für Pensionen neben den einzelvertraglichen Zusagen an die Vorstandsmitglieder auch Verpflichtungen aus Versorgungszusagen an Mitarbeiter der Gesellschaft ausgewiesen.

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2018 wurden ein Rechnungszinsfuß von 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %), eine Gehaltsdynamik von unverändert 3,00 %, ein Rententrend von unverändert 2,00 % und eine Fluktuationsrate von unverändert 3,00 % berücksichtigt. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte auf Basis festgestellter Börsen- oder Marktpreise zum Jahresende.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren wurde in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 6 S. 1 HGB ermittelt und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.738 (Vorjahr: T€ 1.479).

2.2.8 Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen T€ 2.953 auf Personalaufwendungen (Vorjahr: T€ 3.132), T€ 298 auf fehlende Eingangsrechnungen (Vorjahr: T€ 517) und T€ 275 auf Jahresabschlusskosten (Vorjahr: T€ 407).

2.2.9 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Besicherungen sind in Anlage 3 des Anhangs dargestellt.

Die zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Finanzierung eines Unternehmenserwerbs in den USA.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Pfeiffer Vacuum SAS, Annecy, Frankreich, und resultieren aus einer im Vorjahr abgeschlossenen Cash-Pooling-Vereinbarung. Offene Beträge werden marktüblich verzinst.

2.3 Sonstige Angaben zur Bilanz

2.3.1 Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG haftet für Avalkredite diverser Tochtergesellschaften in Höhe von T€ 1.769 (Vorjahr: T€ 2.082). Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Avalkrediten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt.

2.3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 420 (Vorjahr: T€ 269).

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung der Ergebnisrechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde den Besonderheiten der Gesellschaft angepasst, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.

3.1 Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen sind im Wesentlichen Mieterträge (T€ 2.161; Vorjahr: T€ 2.160) und Weiterbelastungen von Kosten (T€ 2.173; Vorjahr: T€ 2.431) an Tochtergesellschaften enthalten.

Umsatzerlöse in Höhe von T€ 568 (Vorjahr: T€ 853) entfallen auf Weiterbelastungen von Kosten an nicht in Deutschland ansässige Tochtergesellschaften. Alle übrigen Umsatzerlöse wurden im Inland erwirtschaftet.

3.2 Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag

Die Erträge aus Ergebnisabführungsvertrag betreffen ausschließlich die Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar.

3.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im laufenden Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 654; Vorjahr: T€ 54) und Währungsumrechnungsgewinne (T€ 0; Vorjahr: T€ 800). Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 654 (Vorjahr: T€ 54) anderen Geschäftsjahren zuzurechnen.

3.4 Materialaufwand für bezogene Leistungen

im Materialaufwand für bezogene Leistungen sind Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 682; Vorjahr: T€ 377) und Versicherungsprämien (T€ 51; Vorjahr: T€ 64) enthalten.

3.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Rechts- und Beratungskosten (T€ 1.857; Vorjahr: T€ 3.911), Leistungen für Abschlussprüfung (T€561; Vorjahr: T€ 958), Dienstleistungskosten durch Dritte (T€ 1.241; Vorjahr: T€ 906), Aufsichtsratsvergütung (T€ 308; Vorjahr: T€309), Reiseaufwendungen (T€ 175; Vorjahr: T€ 188), Beitragszahlungen (T€ 86; Vorjahr: T€ 133) und Fremdinstandhaltungskosten durch Dritte (T€ 15; Vorjahr: T€ 8). Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen T€ 7 (Vorjahr: T€ 860) auf Währungsumrechnungsverluste.

3.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind im Berichtsjahr nicht angefallen (Vorjahr: T€ 18, Zinsen aus Steuererstattungen für Vorjahre).

3.7 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfolgte in der Gewinn- und Verlustrechnung eine Saldierung der Aufwendungen aus Abzinsungen mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen. Bei Aufwendungen aus Abzinsungen in Höhe von T€ 369 (Vorjahr: T€ 372) und Verlusten aus dem Deckungsvermögen von T€249 (Vorjahr: Erträge von T€ 127) sind insgesamt T€ 618 in den Zinsaufwendungen enthalten (Vorjahr: T€ 245).

3.8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Zusammensetzung des Steueraufwands (in T€)

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2018 2017
Gewerbesteuer 6.025 4.292
Körperschaftsteuer 6.895 4.960
Solidaritätszuschlag 379 273
Gesamt 13.299 9.525

An die Pfeiffer Vacuum GmbH wurden davon T€ 6.600 weiterbelastet (Vorjahr: T€ 5.600). Im Steueraufwand enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 60 als Folge von Steuerrückerstattungen für Vorjahre (Vorjahr: T€ 423).

4. Sonstige Angaben

4.1 Vorstand

Seit dem 27. November 2017 besteht der Vorstand aus Diplom-Ingenieur Dr. Eric Taberlet (Vorstandsvorsitzender), Diplom-Betriebswirtin Nathalie Benedikt (Finanzvorständin), Diplom-Physiker Dr. Ulrich von Hülsen und Diplom-Ingenieur Dr. Matthias Wiemer.

Die Zusammensetzung der Vorstandsressorts wird im Corporate Governance Bericht als Bestandteil des Lageberichts erläutert.

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder beliefen sich auf T€ 1.893 (Vorjahr: T€ 1.386). Die für das Geschäftsjahr 2017 im Jahr 2018 gezahlte kurzfristige variable Vergütung belief sich auf T€ 467. Die kurzfristige variable Vergütung ist im Jahr 2018 ergebnisneutral zu Lasten einer im Vorjahr gebildeten Rückstellung abgeflossen. Von den Gesamtbezügen und den zusätzlichen Pensionsaufwendungen wurden in 2018 unverändert insgesamt T€ 1.200 an Tochterunternehmen weiterbelastet. Für aktive Mitglieder des Vorstands ist eine Pensionsrückstellung vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 2.577 (Vorjahr: T€ 1.821) gebildet. Die Vergütung des Vorstands wird detailliert im Lagebericht erläutert.

Die laufenden Pensionszahlungen an ehemalige Vorstandsmitglieder im Jahr 2018 belaufen sich auf T€371 (Vorjahr: T€ 358). Die für diesen Personenkreis gebildete Rückstellung beläuft sich nach T€ 8.397 Ende 2017 auf T€ 9.063 zum 31. Dezember 2018 (vor Saldierung mit dem Deckungsvermögen).

Die Mitglieder des Vorstands gehören den Kontrollgremien diverser Konzerngesellschaften an.

4.2 Aufsichtsrat

Entsprechend §§96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 4 Drittelbeteiligungsgesetz 2004 und § 9 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus vier von den Anteilseignern und zwei von der Belegschaft gewählten Mitgliedern.

Die von den Anteilseignern gewählten Aufsichtsratsmitglieder Dr. Michael Oltmanns und Dr. Wolfgang Lust haben ihr Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 25. Oktober 2017 niedergelegt und sind zu diesem Zeitpunkt aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Durch Beschluss des Amtsgerichts Wetzlar vom 5. Oktober 2017 wurde Ayla Busch für die Zeit vom 26. Oktober 2017 bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Ayla Busch wurde in der Aufsichtsratssitzung am 26. Oktober 2017 zur Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Wetzlar vom 19. März 2018 wurde Henrik Newerla für die Zeit vom 19. März 2018 bis zum Ablauf der nächsten ordentlichen Hauptversammlung gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

Dementsprechend fanden auf der letzten ordentlichen Hauptversammlung am 23. Mai 2018 Nachwahlen zum Aufsichtsrat statt. Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag des Aufsichtsrats und hat Ayla Busch und Henrik Newerla zu ordentlichen Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 23. Mai 2018 wurde Frau Busch wiederum zur Vorsitzenden des Aufsichtsrats bestimmt.

Die Zusammensetzung stellt sich im Verlauf des Jahres 2018 wie folgt dar:

Ayla Busch (Vorsitzende),

Co-CEO Busch SE, Maulburg
Götz Timmerbeil (stellvertretender Vorsitzender),

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
Filippo Th. Beck,

Rechtsanwalt schweizerischen Rechts
Helmut Bernhardt (Arbeitnehmervertreter),

Entwicklungsingenieur
Manfred Gath (Arbeitnehmervertreter),

Betriebsratsvorsitzender
Henrik Newerla, Pensionär

ab 29. März 2018

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten im Berichtszeitraum fixe Bezüge in Höhe von T€ 308 (Vorjahr: T€ 309). Die Vergütung des Aufsichtsrats wird detailliert im Lagebericht erläutert.

Die folgenden Mitglieder übten weitere Mandate aus. Sofern nicht anders angegeben, handelt es sich dabei um Aufsichtsratsmandate:

Ayla Busch

Busch Taiwan Corporation, NewTaipei City, Taiwan, Supervisor, bis 17. Januar 2019
Busch Clean Air S.A., Pruntrut, Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrats, bis 31. Dezember 2018
Busch Vakuumteknik A/S, Ry, Dänemark, Mitglied des Verwaltungsrats, bis 16.Januar 2019
Busch Vacuum Israel Ltd., Kirjat Gat, Israel, Director, bis 31. Dezember 2018 o Busch Vacuum India Pvt. Ltd., Manesar, Indien, Non-Executive Director, bis 31. Dezember 2018
Busch Consolidated Inc., Virginia Beach, Vereinigte Staaten von Amerika, Non-Executive Director, bis 31. Dezember 2018
Busch Vacuum South Africa (Pty.) Ltd., Johannesburg, Südafrika, NonExecutive Director, bis 31. Dezember 2018

Götz Timmerbeil

Arena Gummersbach GmbH &Co. KG, Gummersbach (stellvertretender Vorsitzender)
Richard Stein GmbH &Co. KG, Engelskirchen, (Vorsitzender des Beirats), ab 1. Juli 2018
VfL Handball Gummersbach GmbH, Gummersbach (Vorsitzender des Beirats), bis 30. Juni 2018

Filippo Th. Beck

Candoria-Gruppe, Baar (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats der Candoria Holding AG, Präsident des Verwaltungsrats der Progresa Holding AG und der Sendaya Holding SA (vormals: Candoria Luxemburg Holding SA), Luxemburg;
Tenro Gruppe, Bottmingen (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats in diversen Gesellschaften der Gruppe,
Biamathea AG, Basel (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats,
Polyterra Liegenschaften AG in Liquidation, Küsnacht (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats und Liquidator,
Tainn-Immobilien AG, Bern (Schweiz), Mitglied des Verwaltungsrats,
Bellavista Services AG, Mitglied des Verwaltungsrats, ab 10. April 2018,
IKFE Properties I AG, Zürich (Schweiz), Präsident des Verwaltungsrats, bis 1. November 2018

Die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrats gehören nur dem Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, an.

4.3 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2018 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich vier Mitarbeiter (Vorjahr: drei Mitarbeiter).

4.4 Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von T€ 134.828 eine Dividende in Höhe von T€ 22.696 auszuschütten und den restlichen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Dies entspräche einer Ausschüttung von € 2,30 je Stückaktie.

4.5 Konzernabschluss

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen nach International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, auf. Die Tochtergesellschaften der Pfeiffer Vacuum Technology AG, die in Anlage 2 des Anhangs dargestellt werden, sind in diesen Abschluss einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

Die Busch SE, Maulburg, Deutschland, stellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG wird in diesen Abschluss erstmals in 2018 einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger.

4.6 Ergebnisabführungsvertrag zwischen Pfeiffer Vacuum Technology AG und Pfeiffer Vacuum GmbH

Im August 2002 hat die Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfeiffer Vacuum GmbH (als Organgesellschaft) geschlossen. Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat im Jahresabschluss 2018 eine Gewinnübernahme von der Pfeiffer Vacuum GmbH in Höhe von T€ 44.987 in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen aus Ergebnisabführungsvertrag ausgewiesen (Vorjahr: T€ 38.661).

4.7 Angaben zum Aktienbesitz

Die relevanten Angaben zum Aktienbesitz sind in Anlage 4 des Anhangs dargestellt.

4.8 Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG haben am 5. Dezember 2018, die nach § 161 AktG erforderliche Entsprechenserklärung für das Jahr 2018 abgegeben. Sie wurde den Aktionären auf der Internetseite der Gesellschaft (group.pfeiffer-vacuum.com) dauerhaft zugänglich gemacht.

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG entspricht damit seit der Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 24. Januar 2018 sämtlichen Empfehlungen des DCGK in der Fassung von Februar 2017 mit folgenden zwei Ausnahmen:

Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt einen Selbstbehalt für die D&O-Versicherung des Aufsichtsrats (Ziffer 3.8). Die aktuelle D&O-Versicherung für den Aufsichtsrat sieht keinen Selbstbehalt vor. Insgesamt werden die Motivation und das Verantwortungsbewusstsein des Aufsichtsrats nicht durch einen Selbstbehalt verbessert, da er zum Wohl des Konzerns arbeitet.
Der Deutsche Corporate Governance Kodex empfiehlt eine festzulegende Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat (Ziffer 5.4.1). Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2018 eine Regelgrenze für die Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat von 15 Jahren gesetzt. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats erfüllen diese Zielsetzung, mit Ausnahme von Herrn Götz Timmerbeil, für den der Aufsichtsrat eine Ausnahme beschlossen hat, da er über eine hohe Sachkompetenz und eine langjährige Kenntnis des Unternehmens verfügt, auf die der Aufsichtsrat derzeit und gerade nach den vorgenommenen Änderungen im Aufsichtsrat während der letzten drei Jahre nicht verzichten möchte.

4.9 Honorar für den Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB wird im Anhang zum Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG ausgewiesen.

Wesentliche durch den Abschlussprüfer für die Pfeiffer Vacuum Technology AG erbrachte sonstigen Leistungen betreffen die Beratung zur Umsetzung neuer Rechtsnormen sowie die Beratung bei der Weiterentwicklung eines Compliance Management Systems.

5. Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres 2019 nicht ergeben.

Aßlar, den 28. Februar 2019

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Der Vorstand

Dr. Eric Taberlet

Nathalie Benedikt

Dr. Matthias Wiemer

Dr. Ulrich von Hülsen

Anlagevermögen

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Anschaffungskosten

EURO
Kumulierte Abschreibungen

EURO
Stand am 01.01.2018 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand am 31.12.2018 Stand am 01.01.2018
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.835.857,85 263.733,02 0,00 0,00 2.099.590,87 1.054.518,85
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.835.857,85 263.733,02 0,00 0,00 2.099.590,87 1.054.518,85
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.228.950,91 55.316,14 0,00 0,00 35.284.267,05 23.226.919,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.354.509,32 68.786,85 0,00 -68.502,02 2.354.794,15 1.421.689,32
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.816,12 0,00 0,00 -47.816,12 0,00 0,00
Sachanlagen 37.631.276,35 124.102,99 0,00 -116.318,14 37.639.061,20 24.648.608,83
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 224.909.479,03 1,00 0,00 0,00 224.909.480,03 900.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.150.000,00 3.250.000,00 0,00 -700.000,00 7.700.000,00 0,00
Finanzanlagen 230.059.479,03 3.250.001,00 0,00 -700.000,00 232.609.480,03 900.000,00
Gesamtanlagevermögen 269.526.613,23 3.637.837,01 0,00 -816.318,14 272.348.132,10 26.603.127,68

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Kumulierte Abschreibungen

EURO
Nettobuchwerte

EURO
Zugänge Umbuchung Abgänge Stand am 31.12.2018 Nettobuchwert zum 31.12.2018 Nettobuchwert zum 31.12.2017
--- --- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 374.539,02 0,00 0,00 1.429.057,87 670.533,00 781.339,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 374.539,02 0,00 0,00 1.429.057,87 670.533,00 781.339,00
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.120.876,14 0,00 0,00 24.347.795,65 10.936.471,40 12.002.031,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.142,08 0,00 -14.577,25 1.575.254,15 779.540,00 932.820,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 47.816,12
Sachanlagen 1.289.018,22 0,00 -14.577,25 25.923.049,80 11.716.011,40 12.982.667,52
Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 900.000,00 224.009.480,03 224.009.479,03
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 7.700.000,00 5.150.000,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 900.000,00 231.709.480,03 229.159.479,03
Gesamtanlagevermögen 1.663.557,24 0,00 -14.577,25 28.252.107,67 244.096.024,43 242.923.485,55

Beteiligungen

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Unmittelbare Beteiligung Nennkapital Eigenkapital Ergebnis 2018
Pfeiffer Vacuum SAS, Frankreich T€ 9.424 T€ 84.324 T€ 13.294
Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd., Südkorea TKRW 24.651.830 TKRW 36.284.177 TKRW 7.239.090
Dreebit GmbH, Deutschland T€ 26 T€ 2.754 T€ -91
Pfeiffer Vacuum GmbH, Deutschland T€ 7.700 T€ 161.816 * T€ 53.210 *
Pfeiffer Vacuum Holding B.V., Niederlande T€ 454 T€ 5.979 T€ 1.468
Pfeiffer Vacuum Components &Solutions GmbH, Deutschland T€ 451 T€ 13.421 T€ 2.383
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea TKRW 425.000 TKRW 7.043.416 TKRW 1.765.766

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Unmittelbare Beteiligung Anteil

in %
Pfeiffer Vacuum SAS, Frankreich 100,00
Pfeiffer Vacuum Semi Korea Ltd., Südkorea 100,00
Dreebit GmbH, Deutschland 100,00
Pfeiffer Vacuum GmbH, Deutschland 100,00
Pfeiffer Vacuum Holding B.V., Niederlande 100,00
Pfeiffer Vacuum Components &Solutions GmbH, Deutschland 100,00
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea 24,50

Werte basieren auf International Financial Reporting Standards (IFRS)

* Vor Ergebnisabführung

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Mittelbare Beteiligung Nennkapital Eigenkapital Ergebnis 2018
Advanced Test Concepts, LLC, USA TUSD 525 TUSD 1.915 TUSD -429
Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l., Rumänien TRON 15.750 TRON 22.443 TRON -1.252
Pfeiffer Vacuum Singapore Pte. Ltd., Singapur TSGD 4.700 TSGD 14.694 TSGD 2.358
Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd., Taiwan TNTD 77.000 TNTD 141.276 TNTD 47.318
Pfeiffer Vacuum Austria GmbH, Österreich T€ 146 T€ 2.151 T€ 1.346
Pfeiffer Vacuum Benelux B.V., Niederlande T€ 18 T€ 5.676 T€ 1.340
Pfeiffer Vacuum Inc., USA TUSD 23.550 TUSD 126.472 TUSD 6.192
Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd., Indien TINR 10.056 TINR 176.463 TINR 14.055
Pfeiffer Vacuum Italia S.p.A., Italien T€ 384 T€ 4.695 T€ 473
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea TKRW 425.000 TKRW 7.043.416 TKRW 1.765.766
Pfeiffer Vacuum Ltd., Großbritannien TGBP 350 TGBP 4.617 TGBP 995
Nor-Cal Products Holdings, Inc., USA TUSD 36.706 TUSD -2.712 TUSD -1.427
Nor-Cal Products Inc., USA TUSD 63 TUSD 69.777 TUSD -32
Nor-Cal Products Viet Nam Co., Ltd., Vietnam TVND 16.613.114 TVND 92.179.543 TVND 12.421.930
Nor-Cal Products Europe Ltd., Großbritannien TGBP 65 TGBP 12 TGBP -28
Nor-Cal Products Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur TUSD 20 TUSD 1.890 TUSD 1.223
Nor-Cal Products Korea Co. Ltd., Südkorea TKRW 0 TKRW 2.492.580 TKRW 374.692
Pfeiffer Vacuum New Hampshire Realty Holdings, LLC, USA TUSD 3.538 TUSD 11.090 TUSD -100
Pfeiffer Vacuum Indiana Realty Holdings, LLC, USA TUSD 1.560 TUSD 1.660 TUSD 43
Pfeiffer Vacuum California Realty Holdings, LLC, USA TUSD 4.018 TUSD 4.457 TUSD 293
Pfeiffer Vacuum Malaysia SDN. BHD., Malaysia TMYR 8.173 TMYR 4.149 TMYR -1.855
Pfeiffer Vacuum (Xi'an) Co. Ltd., China TCNY 25.900 TCNY 12.520 TCNY 2.111
Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB, Schweden TSEK 100 TSEK 38.245 TSEK 19.686
Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG, Schweiz TCHF 500 TCHF 2.706 TCHF 1.061
Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd., China TCNY 35.389 TCNY 69.990 TCNY 23.826

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Mittelbare Beteiligung Anteil

in %
Advanced Test Concepts, LLC, USA 100,00
Pfeiffer Vacuum Romania S.r.l., Rumänien 100,00
Pfeiffer Vacuum Singapore Pte. Ltd., Singapur 100,00
Pfeiffer Vacuum Taiwan Corporation Ltd., Taiwan 100,00
Pfeiffer Vacuum Austria GmbH, Österreich 100,00
Pfeiffer Vacuum Benelux B.V., Niederlande 100,00
Pfeiffer Vacuum Inc., USA 100,00
Pfeiffer Vacuum (India) Private Ltd., Indien 100,00
Pfeiffer Vacuum Italia S.p.A., Italien 100,00
Pfeiffer Vacuum Korea Ltd., Südkorea 75,50
Pfeiffer Vacuum Ltd., Großbritannien 100,00
Nor-Cal Products Holdings, Inc., USA 100,00
Nor-Cal Products Inc., USA 100,00
Nor-Cal Products Viet Nam Co., Ltd., Vietnam 100,00
Nor-Cal Products Europe Ltd., Großbritannien 100,00
Nor-Cal Products Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur 100,00
Nor-Cal Products Korea Co. Ltd., Südkorea 100,00
Pfeiffer Vacuum New Hampshire Realty Holdings, LLC, USA 100,00
Pfeiffer Vacuum Indiana Realty Holdings, LLC, USA 100,00
Pfeiffer Vacuum California Realty Holdings, LLC, USA 100,00
Pfeiffer Vacuum Malaysia SDN. BHD., Malaysia 100,00
Pfeiffer Vacuum (Xi'an) Co. Ltd., China 100,00
Pfeiffer Vacuum Scandinavia AB, Schweden 100,00
Pfeiffer Vacuum (Schweiz) AG, Schweiz 99,40
Pfeiffer Vacuum (Shanghai) Co. Ltd., China 100,00

Verbindlichkeitenspiegel in T€

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Art der Verbindlichkeit Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von Gesicherte Beträge
31.12.2018 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahren über 5 Jahren
--- --- --- --- --- ---
gegenüber Kreditinstituten 60.000 - 60.000 - -
(Vorjahr) - - - - -
aus Lieferungen und Leistungen 465 465 - - -
(Vorjahr) (60) (60) - - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.732 22.732 - - -
(Vorjahr) (31.196) (31.196) - - -
Sonstige Verbindlichkeiten 49 49 - - -
(Vorjahr) (29) (29) - - -
- davon aus Steuern 49 49 - - -
(Vorjahr) (29) (29) - - -

scroll

Art der Verbindlichkeit Art der Sicherheit
gegenüber Kreditinstituten
(Vorjahr)
aus Lieferungen und Leistungen -
(Vorjahr) -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen -
(Vorjahr) -
Sonstige Verbindlichkeiten -
(Vorjahr) -
- davon aus Steuern -
(Vorjahr) -

Veröffentlichungen nach § 26 (1) WpHG

Nr.

1

Gesellschaft

Allianz Global Investors GmbH, Frankfurt, Deutschland

Aktien-Anteil (%)

2,94

Datum

05.11.2018

Veröffentlicht über

DGAP

Inhalt der Veröffentlichung

1. Angaben zum Emittenten

scroll

Name: Pfeiffer Vacuum Technology AG
Straße, Hausnr.: Berliner Str. 43
PLZ: 35614
Ort: Asslar
Deutschland
Legal Entity Identifier (LEI): 8945004AW6QK8JHNQP69

2. Grund der Mitteilung

scroll

X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten
Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten
Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

Juristische Person: Allianz Global Investors GmbH

Registrierter Sitz. Staat: Frankfurt am Main. Deutschland

4. Namen der Aktionäre mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

5. Datum der Schwellenberührung: 01.11.2018

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+-7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl der Stimmrechte nach §41 WpHG
neu 2,94% 0,00% 2,94 % 9567659
letzte Mitteilung 4,97% 0,00 % 4,97% /

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)

scroll

ISIN absolut in %
direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG) direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet 34 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0006916604 290319 % 2,94 %
Summe 290319 2,94 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 3& Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

b.2. Instrumente i.S.d. § 3& Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Garausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungpflichtigen

scroll

Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen; die Stimmrechte des Emittenten (T.) halben oder denen Stimmrechte des Emittenten zugerechnet werden.
X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Instrumente in %. wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
Allianz SE % % %
Allianz Asset Management AG % % %
Allianz GLobal Investors GmbH % % %

9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)

Datum der Hauptversammlung:

Gesamtstimmrechtsanteile (6.) nach der Hauptversammlung:

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Anteil Stimmrechte Anteil Instrumente Summe Anteile
% % %

10. Sonstige Informationen:

scroll

Nr. Gesellschaft Aktien-Anteil

(%)
Datum Veröffentlicht über Inhalt der Veröffentlichung
2 Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt, Deutschland 2,99 17.01.2012 EANS Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat Pfeiffer Vacuum gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 12. Januar 2012 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 295.977 Stimmrechten) betrug. Von diesen Stimmrechten sind 1,14 Prozentpunkte (dies entspricht 112.554 Stimmrechten) der Allianz Global Investors Kapitalanlagegesellschaft mbH, Frankfurt am Main, Deutschland nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
3 Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA 2,53 09.04.2015 DGAP Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Ameriprise Financial Inc., Minneapolis, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
4 BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich 2,28 24.11.2014 DGAP BNP Paribas Investment Partners S.A., Paris, Frankreich, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 21. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,28 % (dies entspricht 225.116 Stimmrechten) betrug. Diese 2,28 % (dies entspricht 225.116 Stimmrechten) werden der BNP Paribas Investment Partners S.A. gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Hiervon werden der BNP Paribas Investment Partners S.A. 1,84 % (dies entspricht 181.564 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zugerechnet.
5 BNP Paribas Investment Partners UK Ltd, London, Großbritannien 2,97 21.11.2014 DGAP Korrektur einer Meldung vom 30.10.2014 BNP Paribas Investment Partners UK Limited, London, GB, haben Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. Oktober 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,97 % (dies entspricht 292.977 Stimmrechten) betrug. Diese 2,97 % (dies entspricht 292.977 Stimmrechten) werden der BNP Paribas Investment Partners UK Limited, London, GB, gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
6 BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich 2,99 21.11.2014 DGAP Korrektur einer Meldung vom 05.11.2014 BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 05. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,99 % (dies entspricht 295.081 Stimmrechten) betrug. Hiervon sind 1,14 % (dies entspricht 112.712 Stimmrechten) BNP Paribas Asset Management SAS, Paris, Frankreich, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Nr.

7

Gesellschaft

Dr.-Ing. Karl Busch, Ayan Busch, Ayla Busch, Sami Busch, Kaya Busch

sowie

Busch GbR, Busch SE und Pangea GmbH, alle Maulburg, Deutschland

Aktien-Anteil (%)

50,02

Datum

05.11.2018

Veröffentlicht über

DGAP

Inhalt der Veröffentlichung

1. Angaben zum Emittenten

scroll

Name: Pfeiffer Vacuum Technology AG
Straße, Hausnr.: Berliner Str. 43
PLZ 35614
Ort: Asslar
Deutschland
Legal Entity Idenöfier (LEI): 8945004AW6QK8JHNQP69

2. Grund der Mitteilung

scroll

X Erwerb bzw. Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten
Erwerb bzw. Veräußerung von Instrumenten
Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

Natürliche Person (Vorname, Nachname): Dr.-Ing. Karl Busch

Geburtsdatum: 20.04.1929

Natürliche Person (Vorname, Nachname): Ayhan Busch

Geburtsdatum: 08.06.1934

Natürliche Person (Vorname, Nachname): Ayla Busch

Geburtsdatum: 07.10.1969

Natürliche Person (Vorname, Nachname): Sam Busch

Geburtsdatum: 13.06.1973

Natürliche Person (Vorname, Nachname): Kaya Busch

Geburtsdatum: 17.12.1974

4. Namen der Aktionäre

mit 3% oder mehr Stimmrechten:wenn abweichend von 3.

Pangea GmbH

5. Datum der Schwellenberührung:

02.11.2013

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+-7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl der Stimmrechte nach §41 WpHG
neu 50,02 % 0% 50,02 % 9867659
letzte Mitteilung 30,53 % 0,17% 30,70% /

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)

scroll

ISIN absolut in %
direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG) direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0006916604 0 4935402 0% 50,02 %
Summe 4935402 50,02%

b.1. Instrumente i.S.d. § 3B Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

scroll

Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Untemehmen, die Stimmrechte des Emittenten (1.) halten oder denen Stimmrechte des Emittenter zugerechnet werden.
X Vollständige Kette der Tochterunternehmen, beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll

Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Instrumente in %. wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
Dr.-Ing. Busch, Karl, Busch, Ayhan, Busch, Ayla, Busch, Sami, Busch, Kaya % % %
Busch GbR % % %
Busch SE % % %
Pangea GmbH 50.02 % % 50,02 %

scroll

Nr. Gesellschaft Aktien Anteil

(%)
Datum Veröffentlicht über Inhalt der Veröffentlichung
8 Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA 2,68 02.12.2014 DGAP Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 24. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Capital Research and Management Company, Los Angeles, USA, 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
9 Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz 2,98 29.05.2015 DGAP Credit Suisse Group AG, Zürich, Schweiz, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25. Mai 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) betrug. Diese 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) werden der Credit Suisse Group AG gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
10 Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz 2,98 29.05.2015 DGAP Credit Suisse AG, Zürich, Schweiz, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 25. Mai 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 294.178 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Credit Suisse AG 2,32 % (dies entspricht 228.688 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
11 Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien 1,97 10.06.2015 DGAP Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Global Investors (Holdings) Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
12 Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien 1,97 10.06.2015 DGAP Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Global Investors Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
13 Henderson Group plc, London, Großbritannien 1,97 10.06.2015 DGAP Henderson Group plc, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 5. Juni 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) betrug. Diese 1,97 % (dies entspricht 194.745 Stimmrechten) sind Henderson Group plc, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
14 Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, USA 2,81 24.09.2015 DGAP Massachusetts Financial Services Company (MFS), Boston, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden der Massachusetts Financial Services Company (MFS) 1,83 % (dies entspricht 180.993 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 zugerechnet. Weitere 0,97 % (dies entspricht 95.899 Stimmrechten) werden der Massachusetts Financial Services Company (MFS) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 zugerechnet.

Nr.

15

Gesellschaft

Ministry of Finance on behalf of the State of Norway, Oslo, Norwegen

Aktien-Anteil (%)

2,94

Datum

27.07.2018

Veröffentlicht über

DGAP

Inhalt der Veröffentlichung

1. Angaben zum Emittenten

Pfeiffer Vacuum Tectinology AG

Berliner Str. 43

35614 Asslar

Deutschland

2. Grund der Mitteilung

scroll

X Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten
Erwerb/Veräußerung von Instrumenten
Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

scroll

Name: Registrierter Sitz und Staat:
Ministry of Finance on behalf of the State of Norway Oslo, Norway Norwegen

4. Namen der Aktionäre

mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

5. Datum der Schwellenberührung:

24.07.2018

6. Gesamtstimmrechtsanteile

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Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+ 7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten
neu 2,94 % 0,19 % 3,13 % 9367659
letzte Mitteilung 3,04 % 0,16 % 3,20 % /

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)

scroll

ISIN absolut in %
direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG) direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0006916604 0 290360 0% 2,94%
Summe 290360 2,94 %

b.1. Instrumente i.S.d. 6 38 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte ln

%
Verliehene Anteile (rückrufbar) N/A Jederzeit 18572 0,19 %
Summe 18572 0,19%

b.2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll

Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

scroll

Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melde relevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).
X Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

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Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Instrumente in %, wenn 5% oder höher Summe in %. wenn 5% oder höher
State of Norway % % %
Norges Bank % % %

9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Mr. 6 WpHG)

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Datum der Hauptversammlung:
Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

10. Sonstige Erläuterungen:

scroll

Nr. Gesellschaft Aktien-Anteil

(%)
Datum Veröffentlicht über Inhalt der Veröffentlichung
16 Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien 2,94 07.07.2014 DGAP Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,94 % (dies entspricht 290.358 Stimmrechten) betrug. Diese 2,94 % (dies entspricht 290.358 Stimmrechten) sind Montanaro Asset Management Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
17 Montanaro European Smaller Companies plc, Dublin, Irland 2,98 13.02.2014 DGAP Montanaro European Smaller Companies plc, Dublin, Irland, hat der Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 10. Februar 2014 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,98 % (dies entspricht 293.744 Stimmrechten) betrug.

Nr.

18

Gesellschaft

Investmentgesellschaft für langfristige Investoren TGV

Aktien-Anteil (%)

3,05

Datum

29.10.2018

Veröffentlicht über

DGAP

Inhalt der Veröffentlichung

1. Angaben zum Emittenten

Pfeiffer Vacuum Technology AG

Berliner Str. 43

35614 Asslar

Deutschland

2. Grund der Mitteilung

scroll

X Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten
Erwerb/Veräußerung von Instrumenten
Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

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Name: Registrierter Sitz und Staat:
Herr Norman Rentrop. Geburtsdatum: 26.10.1957

4. Namen der Aktionäre

mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

Investmentgesellschaft für langfristige Inverstoren TGV

5. Datum der Schwellenberührung:

24.10.2018

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll

Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1.+ 7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten
neu 3,05% 0,00 % 3,05 % 9867659
letzte Mitteilung N/A % N/A% N/A% /

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 33, 34 WpHG)

scroll

ISIN absolut in %
direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG) direkt (§ 33 WpHG) zugerechnet (§ 34 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0006916604 300675 % 3,05 %
Summe 300675 3,05%

b. 1. Instrumente i.S.d. 5 38 Abs. 1 Mr. 1 WpHG

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Art des Instruments Fähigkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

b. 2. Instrumente i.S.d. § 38 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

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Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

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Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melde relevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).
X Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

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Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oder höher Instrumente in %rwenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher
Norman Rentrop % % %
Investmentgesellschaft für langfristige Investoren 3,05% % 3,05 %

9. Bei Vollmacht gemäß § 34 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 34 Abs. 1 Satz 1 Mr. 6 WpHG)

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Datum der Hauptversammlung:
Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

10. Sonstige Erläuterungen:

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Nr. Gesellschaft Aktien Anteil

(%)
Datum Veröffentlicht über Inhalt der Veröffentlichung
19 Sun Life Assurance Company of Canada -U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Assurance Company of Canada - U.S. Operations Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
20 Sun Life Financial Inc., Toronto, Kanada 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life Financial Inc., Toronto, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial Inc. gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
21 Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial (U.S.) Holdings, Inc., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
22 Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC, Wellesley Hills, USA 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC, Wellesley Hills, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Financial (U.S.) Investments LLC., Wellesley Hills, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
23 Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life Global Investments Inc., Toronto, Kanada, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
24 Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA 2,81 24.09.2015 DGAP Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18. September 2015 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) beträgt. Diese 2,81 % (dies entspricht 276.892 Stimmrechten) sind Sun Life of Canada (U.S.) Financial Services Holdings, Inc., Boston, USA, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
25 TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien 2,53 09.04.2015 DGAP TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind TAM UK Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
26 TC Financing Limited, London, Großbritannien 2,53 09.04.2015 DGAP TC Financing Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind TC Financing Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
27 The Capital Group Companies, Los Angeles, USA 2,68 02.12.2014 DGAP The Capital Group Companies, Los Angeles, USA, haben Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 2 und S. 3 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 24. November 2014 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) betrug. Hiervon werden den Capital Group Companies, Los Angeles, USA, 2,68 % (dies entspricht 264.558 Stimmrechten) gem. § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 S. 2 und S. 3 WpHG zugerechnet.
28 Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien 2,53 09.04.2015 DGAP Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
29 Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg 2,53 09.04.2015 DGAP Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Holdings SARL, Luxemburg, Luxemburg, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
30 Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien 2,53 09.04.2015 DGAP Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Asset Management Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.
31 Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien 2,53 09.04.2015 DGAP Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 30. März 2015 die Schwelle von 3 % unterschritt und an diesem Tag 2,53 % (dies entspricht 249.588 Stimmrechten) betrug. Diese 2,53 % sind Threadneedle Holdings Limited, London, Großbritannien, gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 in Verbindung mit Satz 2 WpHG zuzurechnen.
32 Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien 3,08 28.06.2013 DGAP Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) beträgt. Diese 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) sind Threadneedle Investment Services Limited, London, Großbritannien gem. § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Von folgendem Aktionär, deren Stimmrechtsanteil an der Pfeiffer Vacuum Technology AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden ihr dabei Stimmrechte zugerechnet: Threadneedle Investment Funds ICVC. Threadneedle Investment Funds ICVC, London, Großbritannien, hat Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass deren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26. Juni 2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,08 % (dies entspricht 303.567 Stimmrechten) beträgt.

Nr.

33

Gesellschaft

Universal-Investment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main, Deutschland

Aktien-Anteil (%)

2,93

Datum

01.02.2017

Veröffentlicht über

DGAP

Inhalt der Veröffentlichung

1. Angaben zum Emittenten

Pfeiffer Vacuum Technology AG Berliner Str. 43 35614 Asslar Deutschland

2. Grund der Mitteilung

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Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten Erwerb/Veräußerung von Instrumenten
Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte
X Sonstiger Grund: Veräußerung von Stimmrechten durch verwaltetes Sondervermögen

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

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Name: Registrierter Sitz und Staat:
Universal-Investment-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Frankfurt am Main Deutschland

4. Namen der Aktionäre

mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

n/a

5. Datum der Schwellenberührung

27.01.2017

6. Gesamtstimmrechtsanteile

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Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1. + 7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten
neu 2,93% 0,00% 2,93% 9867659
letzte Mitteilung 3,05% 0,00% 3,05% /

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)

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ISIN absolut in%
direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
--- --- --- --- ---
DE0006916604 0 289215 0% 2,93%
Summe 289215 2,93%

b. 1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Hr. 1 WpHG

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Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum/Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

b. 2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

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Art des Instruments Fälligkeit/Verfall Ausübungszeitraum /Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte

in %
%
Summe %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

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X Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).
Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem oberstem beherrschenden Unternehmen:

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Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3% oderhöher Instrumente in wenn 5% oder höher Summe in %, wenn 5% oder höher

9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG

nur möglich bei einer Zurechnung nach §22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)

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Datum der Hauptversammlung:
Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

10. Sonstige Erläuterungen:

Im Umlauf befindliche Aktien per 31. Dezember 2018: 9.867.659

VII. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pfeiffer Vacuum Technology AG

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfeiffer Vacuum Technology AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die im Abschnitt Sonstige Informationen unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst, f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht war folgender Sachverhalt am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

1 Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen, Forderungen gegen und Ausleihungen an diese verbundenen Unternehmen

Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert:

1 Sachverhalt und Problemstellung

2 Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

3 Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

1 Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen und Ausleihungen an diese verbundenen Unternehmen

1 im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von € 224,0 Mio und Ausleihungen an verbundene Unternehmen von € 7,7 Mio ausgewiesen. Darüber hinaus werden Forderungen gegen diese verbundenen Unternehmen in Höhe von € 62,2 Mio ausgewiesen. Zusammen beträgt der Buchwert des Gesamtengagements € 293,9 Mio (83,6 % der Bilanzsumme). Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen, Forderungen gegen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Ermittlung der beizulegenden Werte erfolgt auf der Grundlage der Barwerte der erwarteten künftigen Zahlungsströme, die sich aus den von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen ergeben, mittels Discounted-Cashflow-Modellen. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt mittels der individuell ermittelten Kapitalkosten des jeweiligen verbundenen Unternehmens. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr kein Abwertungsbedarf.

Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße abhängig davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen Zahlungsströme einschätzen, sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen und Wachstumsraten. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität der Bewertung und der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen der Gesellschaft zur Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen, Forderungen gegen und Ausleihungen an diese verbundenen Unternehmen nachvollzogen. Wir haben insbesondere beurteilt, ob die beizulegenden Werte sachgerecht auf der Grundlage von Discounted-Cashflow-Modellen unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Dabei haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern gestützt, die den erwarteten Zahlungsströmen zugrunde liegen. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ geringe Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes werterheblich sein können, haben wir uns intensiv mit den bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parametern beschäftigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Abschließend haben wir beurteilt, ob die so ermittelten Werte zutreffend dem entsprechenden Buchwert gegenübergestellt wurden, um einen etwaigen Wertberichtigungs- oder Zuschreibungsbedarf zu ermitteln.

Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und zugrunde gelegten Bewertungsannahmen sind unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und der Forderungen gegen und Ausleihungen an diese verbundenen Unternehmen sachgerecht vorzunehmen.

3 Die Angaben der Gesellschaft zu den Finanzanlagen und zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in den Abschnitten 1.1 und 2.1 des Anhangs enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden von uns vor Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

die in Abschnitt "Corporate Governance Bericht / Erklärung zur Unternehmensführung § 289f HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB
den Corporate Governance-Bericht nach Nr. 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex

Die Publikation "Jahresabschluss zum 31.12.2018" wird uns nach dem Datum des Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellt.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 23. Mai 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 10. Oktober 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2018 als Abschlussprüfer der Pfeiffer Vacuum Technology AG, Aßlar, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Christian Kwasni.

Frankfurt am Main, den 28. Februar 2019

**PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer

ppa. Daniel Spengemann, Wirtschaftsprüfer

VIII. Versicherung der gesetzlichen Vertreter 2018

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Asslar, den 28. Februar 2019

Der Vorstand

Dr. Eric Taberlet

Nathalie Benedikt

Dr. Matthias Wiemer

Dr. Ulrich von Hülsen

V. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns 2018

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 134.827.793,22 wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung einer Dividende von Euro 2,30 auf jede dividendenberechtigte Stückaktie für das Geschäftsjahr 2018 Euro 22.695.615,70
Vortrag auf neue Rechnung Euro 112.132.177,52
Euro 134.827.793.22

Die Dividende ist am 28. Mai 2019 zahlbar.

Der Gewinnvorschlag berücksichtigt, dass die Gesellschaft derzeit keine eigenen Aktien hält, die gemäß § 71 b AktG nicht dividendenberechtigt wären. Bis zur Hauptversammlung kann sich durch den Erwerb eigener Aktien die Zahl der dividendenberechtigten Aktien vermindern. In diesem Fall wird bei unveränderter Ausschüttung von 2,30 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag über die Gewinnverwendung unterbreitet werden.

VI. Bericht des Aufsichtsrats 2018

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

im Geschäftsjahr 2018 hat der Aufsichtsrat der Pfeiffer Vacuum Technology AG sämtliche Aufgaben, für die er nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung verantwortlich ist, ordnungsgemäß wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung des Vorstands im Rahmen seiner rechtlichen Pflichten überwacht, die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens sowie wesentliche Einzelmaßnahmen beratend begleitet und sich auf der Basis der Vorstandsberichte unter gelegentlicher Heranziehung externen Expertenrats von der Recht- und Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Auch die Organisation von Gesellschaft und Konzern sowie die Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung hat der Aufsichtsrat fortwährend überwacht. Darüber hinaus fand ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen dem Aufsichtsrat bzw. der Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstand statt.

Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat bzw. die Aufsichtsratsvorsitzende nach Einschätzung des Aufsichtsrats im abgelaufenen Geschäftsjahr regelmäßig, umfassend und unverzüglich über das Wettbewerbsumfeld, die geplante Geschäftspolitik und alle strategischen und herausragend wichtigen operativen Entscheidungen informiert. In gleicher Weise erörterte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat die wichtigsten Kennzahlen finanzieller und nichtfinanzieller Art als Grundlage der Beurteilung der wirtschaftlichen und strategischen Situation der Gesellschaft.

In den Sitzungen des Aufsichtsrats hat der Vorstand mündlich und schriftlich berichtet und in diesem Rahmen wurden Fragen des Aufsichtsrats beantwortet. Auch außerhalb der Sitzungen ist durch regelmäßige Berichte zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft und des Konzerns und zu den wichtigsten Vorgängen in der Pfeiffer Vacuum Technology AG der Informationsaustausch mit dem Aufsichtsrat sichergestellt gewesen. Die Berichterstattung des Vorstands wurde dem vom Gesetz und vom Aufsichtsrat gestellten Anforderungen nach Einschätzung des Aufsichtsrats gerecht.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde über zustimmungspflichtige Geschäfte durch den Aufsichtsrat und unter bestimmten Voraussetzungen auch durch einzelne Ausschüsse entschieden, nachdem diese ausreichend geprüft und mit dem Vorstand erörtert wurden.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand

Nach den personellen Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand im Jahr 2017 wurde Herr Henrik Newerla mit Wirkung zum 19. März 2018 durch das Amtsgericht Wetzlar zum neuen Aufsichtsratsmitglied bestellt. Herr Henrik Newerla ist mit seiner technischen Expertise für den Aufsichtsrat sowie für das gesamte Unternehmen eine Bereicherung; er deckt im Kompetenzprofil des Aufsichtsrats die Bereiche Digitalisierung und IT sowie Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb im Bereich der für die Pfeiffer Vacuum Technology AG relevanten Produkte und Technologien ab. Die nach der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 und vor der Hauptversammlung am 23. Mai 2018 gerichtlich bestellten Aufsichtsratsmitglieder Frau Ayla Busch und Herr Henrik Newerla wurden durch Beschluss dieser Hauptversammlung als Aufsichtsratsmitglieder gewählt. Im Übrigen sind im Geschäftsjahr 2018 keine Veränderungen in der Besetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands erfolgt. Der Frauenanteil beträgt im Aufsichtsrat 16,7% und im Vorstand 25%, jeweils stichtagsbezogen zur Berichtsabgabe am 14. März 2019.

Sitzungen des Aufsichtsrats und Themen der Aufsichtsarbeit

Während des Geschäftsjahres 2018 hat sich der Aufsichtsrat wiederum intensiv in insgesamt 18 Sitzungen über die aktuelle Lage der Gesellschaft und des Konzerns informiert und diese mit dem Vorstand eingehend erörtert.

In den Sitzungen am 24. Januar, 19. Februar und 7. März 2018 hat sich der Aufsichtsrat mit der vom Aufsichtsrat angeregten und daher erstmals vom Vorstand entwickelten, mittelfristigen Unternehmensstrategie verbunden mit einem neuen, diese unterstützenden 3-Jahres-Investitionsplan beschäftigt. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde ein Investitionsplan mit einem Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro beschlossen, der einen deutlichen Anstieg der jährlichen Investitionen vorsieht. Hierdurch sollen die Technologieführerschaft und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werden. Dazu zählen insbesondere Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung von Produktionskapazitäten, die Intensivierung der Forschung und Entwicklung, die Forcierung der Industrie 4.0-Bestrebungen sowie die Ausweitung der Präsenz in Asien insgesamt und China im Besonderen. Die Konferenz am 19. Februar wurde als Videokonferenz abgehalten. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an diesen drei Sitzungen teilgenommen.

In der als Telefonkonferenz abgehaltenen Sitzung am 6. März 2018, an der alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen haben, wurde die Kandidatur von Herrn Henrik Newerla als neues Aufsichtsratsmitglied abschließend besprochen, der auf Grundlage eines entsprechenden Beschlusses gerichtlich vom Amtsgericht Wetzlar zum Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum 19. März 2018 bestellt wurde.

In der Aufsichtsratssitzung am 20. März 2018 haben die Aufsichtsratsmitglieder den Jahresabschluss und den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers ausführlich besprochen. Insbesondere wurden die Inhalte des für das Geschäftsjahr 2017 erstmals zu veröffentlichenden Berichts über die "nichtfinanziellen Leistungen" bzw. "nichtfinanzielle Konzernerklärung" (NFE) zwischen Abschlussprüfer und Aufsichtsrat erörtert. Nach eingehender Prüfung hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss in dieser Sitzung gebilligt.

In der als Telefonkonferenz abgehaltenen Sitzung am 23. April 2018 hat der Aufsichtsrat den nach §§ 315b Abs. 1 und 3, 315c HGB vom Vorstand aufgestellten Gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht gebilligt. Der Aufsichtsrat erörterte die Inhalte des Berichts, die zuvor mit Unterstützung von Ernst &Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft inhaltlich überprüft worden sind.

In den Sitzungen am 24. Januar, 19. März, 2. Mai, 23. Mai, 1. August, 28. September, 5. November und 5. Dezember 2018 befasste sich das Gremium mit dem allgemeinen Geschäftsgang, den Finanzergebnissen und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens sowie Maßnahmen zur Fortführung der Profitabilitäts- und Effizienzsteigerung des Gesamtunternehmens. In diesem Rahmen hat der Aufsichtsrat die Erarbeitung globaler Strategien in den Bereichen Kommunikation, Human Resources, IT, Sourcing und Produktion durch den Vorstand begleitet.

In den Sitzungen am 24. Januar, 2. Mai, 23. Mai, 4. Juli, 1. August, 28. September, 5. November und 5. Dezember 2018 befasste sich der Aufsichtsrat darüber hinaus mit dem Compliance Management-System und der Compliance-Organisation der Gesellschaft. Die für eine erneute Analyse des Compliance Management-Systems mandatierten Sachverständigen der PricewaterhouseCoopers GmbH haben in den Sitzungen am 4. Juli und 1. August 2018 ihren abschließenden Bericht, inklusive einer Liste von Empfehlungen, vorgestellt und mit den Aufsichtsratsmitgliedern besprochen. In den weiteren Sitzungen hat der Aufsichtsrat die deutliche und unternehmensangepasste Erweiterung des Compliance Management-Systems in engem Kontakt mit dem hierfür verantwortlichen Vorstandsmitglied Frau Nathalie Benedikt begleitet. Ziel ist die Abdeckung aller relevanten Risikobereiche, die Harmonisierung der Berichterstattung innerhalb der Unternehmensgruppe und die Stärkung der Compliance-Kultur. Die Sitzungen am 1. August und 28. September 2018 fanden als Telefonkonferenz statt. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an diesen acht Sitzungen teilgenommen.

In den Sitzungen am 1. August und 29. August 2018, an denen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder per Telefonkonferenz teilgenommen haben, hat sich der Aufsichtsrat mit einer Erweiterung des Produktionsstandorts in Annecy befasst. Nach einem Besuch vor Ort in Annecy durch die Aufsichtsratsmitglieder Frau Ayla Busch und Herr Henrik Newerla am 24. August 2018 hat der Aufsichtsrat in der Sitzung am 29. August 2018 dem Anbauprojekt im Grundsatz zugestimmt. Im Rahmen der Sitzung am 28. September 2018, die in Annecy stattfand, haben sämtliche Aufsichtsratsmitglieder gemeinsam mit dem Vorstand den Produktionsstandort in Annecy besucht und sich die Ausbaupläne in bestimmten Details erläutern lassen.

In der als Telefonkonferenz abgehaltenen Sitzung am 23. Oktober 2018 hat sich der Aufsichtsrat erstmals und auf Vorlage des Vorstands mit der Möglichkeit einer strategischen Kooperation mit der Busch-Gruppe in Form eines Relationship Agreements im Grundsatz auseinandergesetzt und mit dem Vorstand erörtert. Diese soll eine engere Zusammenarbeit der beiden Unternehmen insbesondere in den Bereichen Einkauf, Vertrieb und Service, Forschung und Entwicklung sowie IT ermöglichen. In der Sitzung am 5. November 2018 wurde der Führung von Verhandlungen mit der Busch-Gruppe zugestimmt, über deren Stand der Vorstand in der Aufsichtsratssitzung am 5. Dezember 2018 berichtet hat. In letztgenannter Sitzung hat der Aufsichtsrat entschieden, sich extern und vom Vorstand getrennt hinsichtlich dieser möglichen strategischen Kooperation rechtlich beraten zu lassen. Zur Bewältigung des in der Person von Frau Ayla Busch bestehenden potentiellen Interessenkonflikts, die auch Gesellschafterin und Geschäftsleitungsmitglied in der Busch-Gruppe ist, hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass im Zusammenhang mit dieser geplanten strategischen Kooperation für den Aufsichtsrat Herr Götz Timmerbeil als Ansprechpartner und Diskussionsleiter fungiert; bei der inhaltlichen Abstimmung über die strategische Kooperation wird sich Frau Ayla Busch der Stimme enthalten. An allen drei Sitzungen haben alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen.

Auf Grundlage der durch den Vorstandsausschuss vorbereiteten Vorschläge hat der Aufsichtsrat eine neue Geschäftsverteilung im Vorstand zum 1. Januar 2019 in der Sitzung am 5. November 2018 beschlossen. Das Unternehmen soll nach Entscheidung von Vorstand und Aufsichtsrat künftig entsprechend seiner globalen Geschäftsfunktionen organisiert sein. Es wurden die Ressorts Chief Sales Officer, Chief Technology Officer und Chief Operations Officer neu geschaffen. Vorstandsvorsitzender Dr. Eric Taberlet übernimmt die Funktion des Chief Sales Officers mit. Chief Technology Officer wird Herr Dr. Ulrich von Hülsen. Für die langfristige Besetzung der Position des Chief Operations Officer wurde mit der Suche nach einem geeigneten Kandidaten für diese Vorstandsposition begonnen. Eine externe Personalberatung wurde für einen strukturierten, professionellen und transparenten Suchprozess beauftragt, den die Aufsichtsratsvorsitzende Frau Ayla Busch für den Aufsichtsrat eng begleitet.

In der Sitzung vom 5. November 2018 hat der Aufsichtsrat außerdem unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen und der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) beschlossen, sich ein Kompetenz- und Anforderungsprofil zu geben, das auf der Internetseite der Gesellschaft verfügbar ist. Neben der Definition von Bereichen, in denen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen zur Wahrnehmung einer qualifizierten Aufsicht und Beratung des Vorstands als wesentlich angesehen werden, beinhaltet das Kompetenz- und Anforderungsprofil konkrete Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Diese konkreten Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats orientieren sich an den Kriterien Internationalität, die Vermeidung potenzieller Interessenkonflikte, Unabhängigkeit, zeitliche Verfügbarkeit, ein Generationen-Mix und eine Altersgrenze, die Zugehörigkeitsdauer und Diversity.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat seit seiner Sitzung am 26. Oktober 2017, in der die Auflösung des Verwaltungsausschusses beschlossen wurde, drei Ausschüsse:

einen Vorstandsausschuss,
einen Nominierungsausschuss und
einen Prüfungsausschuss.

Die personelle Zusammensetzung der Ausschüsse ist in seiner Sitzung am 23. Mai 2018 nach der Hauptversammlung wie folgt beschlossen worden:

Vorstandsausschuss

Ayla Busch (Vorsitzende)
Filippo Th. Beck
Henrik Newerla
Götz Timmerbeil

Nominierungsausschuss

Ayla Busch (Vorsitzende)
Filippo Th. Beck
Götz Timmerbeil

Prüfungsausschuss

Götz Timmerbeil (Vorsitzender)
Filippo Th. Beck
Ayla Busch

Der Vorstandsausschuss tagte am 22. Oktober 2018. In dieser Sitzung befasste sich der Ausschuss schwerpunktmäßig mit der Vorbereitung der am 5. November 2018 erfolgten Gesamtaufsichtsratssitzung, in welcher unter anderem die neue Festlegung der Geschäftsverteilung im Vorstand zum 1. Januar 2019 beschlossen wurde. Daneben haben sich die Ausschussmitglieder während des Jahres in regelmäßigen Abständen in telefonischen informellen Gesprächen abgestimmt. An dieser Sitzung nahmen sämtliche Mitglieder teil.

Der Prüfungsausschuss hat eine Sitzung am 5. November 2018 abgehalten, bei der auch Vertreter des Abschlussprüfers anwesend waren. Der Prüfungsausschuss stand in regelmäßigem Kontakt mit dem Abschlussprüfer und hat mit diesem den Ablauf und Umfang der Prüfung, die Prüfungsschwerpunkte und besondere Fragen der Prüfung besprochen und entschieden. Im Rahmen der Erläuterungen der Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit der Erklärung sowie der kritischen inhaltlichen Würdigung von Konzept und Risiken hat sich der Prüfungsausschuss intensiv mit dem Abschlussprüfer beraten. An der Sitzung nahmen sämtliche Mitglieder teil.

Sitzungen des Nominierungsausschusses fanden im Geschäftsjahr 2018 nicht statt.

Corporate Governance

Der Aufsichtsrat bekennt sich zu den Grundsätzen einer guten Unternehmensführung und befasste sich hiermit auch im Geschäftsjahr 2018. Eine wesentliche Grundlage bildet dabei die weitgehende Anerkennung der Empfehlungen des DCGK auf Grundlage der Fassung vom 7. Februar 2017. Dies schließt nicht aus, in einzelnen begründeten Fällen von den DCGK-Empfehlungen abzuweichen. Als börsennotiertes Unternehmen unterliegt die Pfeiffer Vacuum Technology AG der Pflicht, nach § 161 Abs. 1 des Aktiengesetzes zu erklären, inwieweit den Empfehlungen des DCGK entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen nicht angewendet wurden oder werden, und Abweichungen von Empfehlungen zu begründen (Entsprechenserklärung). Vorstand und Aufsichtsrat, letzterer vertreten durch die in der Sitzung vom 5. November hierzu bevollmächtigte Aufsichtsratsvorsitzende Frau Ayla Busch, haben am 5. Dezember 2018 eine Entsprechenserklärung abgegeben, die auf der Internetseite der Gesellschaft zugänglich ist. Gleichfalls wurde die Effizienzprüfung des Aufsichtsrats in der Sitzung am 5. November 2018 mit externer fachlicher Unterstützung sorgfältig durchgeführt.

Die Aufsichtsratsmitglieder der Pfeiffer Vacuum Technology AG sind verpflichtet, jegliche etwaigen Interessenkonflikte, insbesondere solche, die durch Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Dritten auftreten könnten, dem Aufsichtsrat offenzulegen. Mit Ausnahme der geplanten Vereinbarung zur strategischen Kooperation mit der Busch-Gruppe, die seit 2. November 2018 Mehrheitsaktionärin bei der Gesellschaft ist und bei der die Aufsichtsratsvorsitzende Frau Ayla Busch Gesellschafterin und Geschäftsleitungsmitglied ist, hat es im Geschäftsjahr 2018 keine Hinweise auf tatsächliche oder potenzielle Interessenkonflikte gegeben. Zur Bewältigung des in der Person von Frau Ayla Busch bestehenden potentiellen Interessenkonflikts hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass im Zusammenhang mit dieser geplanten strategischen Kooperation für den Aufsichtsrat Herr Götz Timmerbeil als Ansprechpartner und Diskussionsleiter fungiert; bei der inhaltlichen Abstimmung über die strategische Kooperation wird sich Frau Ayla Busch der Stimme enthalten.

Jahres- und Konzernabschluss, Abschlussprüfung, Abhängigkeitsbericht

In derselben Sitzung hat der Aufsichtsrat beschlossen, PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zu beauftragen, den Jahresabschluss und den nach IFRS erstellten Konzernabschluss der Gesellschaft sowie, soweit gesetzlich vorgeschrieben, der Tochtergesellschaften zu prüfen. Gemäß § 315e des Handelsgesetzbuches wurde auf einen Konzernabschluss nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches verzichtet. Die PricewaterhouseCoopers GmbH wurde auch mit der Prüfung des Berichts über die "nichtfinanziellen Leistungen" bzw. "nichtfinanzielle Konzernerklärung" beauftragt, was vom Aufsichtsrat in der Sitzung am 5. November 2018 beschlossen wurde.

Der Prüfungsausschuss hat mit dem Abschlussprüfer in der Sitzung vom 5. November 2018 unter anderem als Prüfungsschwerpunkte (i) die Bilanzierung von Geschäfts- und Firmenwerten, (ii) die Prüfung der Umsatzrealisierung in den operativen Gesellschaften sowie (iii) die Anwendung und Auswirkungen von IFRS 9, IFRS 15 und IFRS 16 festgelegt.

Der vom Vorstand erstellte Jahresabschluss nebst Lagebericht sowie der Konzernabschluss nach IFRS nebst Konzernlagebericht, jeweils für das Geschäftsjahr 2018, sind vom Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Die Jahresabschlüsse, die Lageberichte sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig Vorgelegen. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Prüfungsausschusses sowie in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 14. März 2019 ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer hat an den Sitzungen teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet sowie für ergänzende Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung gestanden. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers nach eingehender eigener Prüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Konzernabschluss erhoben. Er hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat mit dem Vorstand dessen Vorschlag zur Ausschüttung einer Dividende eingehend diskutiert und sich sodann dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.

Zudem hat der Vorstand der Pfeiffer Vacuum Technology AG gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2018 (im Folgenden kurz "Abhängigkeitsbericht") erstellt und dem Aufsichtsrat nach dessen Aufstellung vorgelegt.

Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Dem Aufsichtsrat haben sowohl der Abhängigkeitsbericht des Vorstands als auch der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers Vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers geprüft. Die abschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat erfolgte in der Aufsichtsratssitzung am 14. März 2019. An der Sitzung nahm der Abschlussprüfer teil und berichtete über seine Prüfung des Abhängigkeitsberichts und seine wesentlichen Prüfungsergebnisse, erläuterte seinen Prüfungsbericht und beantwortete die Fragen der Aufsichtsratsmitglieder. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Abhängigkeitsbericht des Vorstands und dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zu und hat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben.

Inhaltliche Überprüfung des Gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts

Der Aufsichtsrat hat die Berichterstattung über die im Gesetz zur Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernlageberichten (CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz) vom 11. April 2017 bezeichneten Belange im Rahmen des Gesonderten nichtfinanziellen Konzernberichts der Pfeiffer Vacuum Technology AG für den Berichtszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 eingehend erörtert und inhaltlich geprüft. In seiner Sitzung am 23. April 2018 hat der Aufsichtsrat den Beschluss gefasst, den Gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht der Gesellschaft für den Berichtszeitraum 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 zu billigen. Die inhaltliche Überprüfung der nichtfinanziellen Berichterstattung durch den Aufsichtsrat erfolgte mit Unterstützung der Ernst &Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen einer Prüfung zur Erlangung begrenzter Sicherheit (limited assurance) nach dem International Standard on Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised). Bei der Prüfung sind keine Sachverhalte bekannt geworden, nach denen die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu der Auffassung gelangt wäre, dass der Gesonderte nichtfinanzielle Konzernbericht der Pfeiffer Vacuum Technology AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 in allen wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit § 315c HGB aufgestellt worden ist.

Dank

Der Aufsichtsrat möchte dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konzerns für ihren Einsatz im erfolgreichen Geschäftsjahr 2018 sehr danken.

Verabschiedung dieses Berichts

Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht des Aufsichtsrats mit Beschluss vom 14. März 2019 gemäß § 171 Abs. 2 AktG verabschiedet.

Asslar, den 14. März 2019

Für den Aufsichtsrat

Ayla Busch, Vorsitzende des Aufsichtsrats