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Performance One AG Audit Report / Information 2019

Oct 13, 2021

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Audit Report / Information

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Finanzbericht: 29045442

Performance One AG (vormals: suchdialog AG)

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

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#### Aktiva
31.12.2019

EUR
31.12.2018

EUR
--- --- ---
A. Anlagevermögen 295.447,00 42.720,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 182.609,00 5,00
II. Sachanlagen 34.838,00 42.715,00
III. Finanzanlagen 78.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 2.207.137,65 1.697.040,35
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.494.503,04 1.222.970,25
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 712.634,61 474.070,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.410,94 10.998,22
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.524.995,59 1.750.758,57

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#### Passiva
31.12.2019

EUR
31.12.2018

EUR
--- --- ---
A. Eigenkapital 1.076.495,80 618.240,15
I. gezeichnetes Kapital 54.232,00 54.232,00
II. Kapitalrücklage 346.952,65 340.441,00
III. Gewinnrücklagen 0,00 6.511,65
IV. Gewinnvortrag 217.055,50 175.027,86
V. Jahresüberschuss 458.255,65 42.027,64
B. Rückstellungen 327.372,00 160.079,44
C. Verbindlichkeiten 1.121.127,79 972.438,98
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.524.995,59 1.750.758,57

Anhang

I. Allgemeines

Die Performance One AG (vormals: suchdialog AG) hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der HRB Nummer 720021.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019.

Bei der Bewertung wurde der Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prämisse) gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 2, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wurde ausgeübt. Aktiviert wurden die direkt zurechenbaren Herstellungskosten für die Entwicklung von Software ab dem Zeitpunkt, zu dem eine hinreichende Marktfähigkeit des Softwareprodukts erreicht war. Vor diesem Zeitpunkt anfallende Entwicklungskosten wurden aufwandswirksam erfasst. Verwaltungsgemeinkosten und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen oder, falls erforderlich, dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltiger Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie den Ausweis der passiven latenten Steuern aus der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 S. 1 HGB. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30,875 %.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Fälligkeit bis zu einem Jahr.

Der Bilanzgewinn setzt sich folgendermaßen zusammen:

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31.12.2019 31.12.2018
TEUR TEUR
Jahresüberschuss 458 42
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 217 175
Bilanzgewinn 675 217

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 65.564,40 (Vorjahr: EUR 93.680,40). Im Übrigen haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 222.545,85 Steuern (Vorjahr: EUR 114.625,28).

IV. Ergänzende Angaben

1. Anzahl Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 70 Arbeitnehmer.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 463 (Vorjahr: TEUR 512) und betreffen Miet- und Leasingverträge.

sonstige Berichtsbestandteile

Mannheim, den 28. Juli 2021

gez. Tobias Reinhardt, Denis Lademann

Angaben zur Feststellung:

Der geänderte Jahresabschluss wurde am 28.07.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der geänderte Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2019 wurde freiwillig geprüft. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Mazars GmbH & Co. KG wurde ohne Einschränkung am 29. Juli 2021 erteilt.